Sonntag, Februar 8, 2026
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Trefft keine voreiligen Entscheidungen

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Superfood-Snack-Riegel AHARAbar von Spoons of Taste

Superfood-Snack-Riegel AHARAbar von Spoons of Taste

Stellen Sie sich und die Superfood-Snack-Riegel AHARAbar doch kurz unseren Lesern vor!

Spoons of Taste® ist ein innovatives und junges Food Start-Up aus München und steht für gesunde und nachhaltige Snacks – wir legen unseren Fokus auf Wohlbefinden, Darmgesundheit, Genuss und den schonenden Umgang mit Ressourcen. Neben unserer ersten Produktreihe: FEEL GOOD BITES, sind wir aktuell dabei unser neue innovative Produktreihe AHARAbar via Crowdfunding (schon zu 106% finanziert) auf den Markt zu bringen.

Der AHARAbar ist ein veganer, vollwertiger Snack Riegel, der entwickelt wurde, um smarter zu snacken. 

Mit unserer neuen Produktreihe AHARAbar wollen wir die ehrgeizigen Köpfe dieser Welt dabei unterstützen ihr volles Potenzial freizusetzen. 

Welche Vision steckt hinter den Superfood-Snack-Riegel AHARAbar?

Snacks gehören zum täglichen Leben. Viele suchen zunehmend nach gut schmeckenden, vollwertigen und nachhaltigen Lebensmitteln, um ihren Lebensstil unterwegs zu fördern. Dieser Trend ist als „Snackification“ Bewegung bekannt und wird von drei Hauptfaktoren bestimmt: Bequemlichkeit, Portabilität und Gesundheit. Wir wollen mit unseren AHARAbars nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch dem Körper gut tun. Mit den AHARAbars als Snack für zwischendurch oder nach dem Sport brauchen unsere Konsumenten kein schlechtes Gewissen zu haben, denn wir produzieren unsere Snacks mit den besten Zutaten und wir unterstützen die Organisation 1% for the planet mit unseren Umsatz.

Unser Motto: We better align the food we eat with the planet we love.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere 14-monatige Mission zur Entwicklung unserer AHARAbars hatte wie eine Achterbahnfahrt ihre Hochs und Tiefs. Wir mussten uns einigen Herausforderungen stellen: wie die Entwicklung einer Formel für das Zusammensetzen der Zutaten des Snack Riegels mit pflanzlichen Proteinen, Vitaminen und Adaptogenen, damit wir auch sicherstellen konnten, dass unsere Riegel einen energiereich durch den Tag unterstützen und gut schmecken, die Suche nach einem Produktionspartner und die Finanzierung via Crowdfunding (aktuell zu 106% finanziert – steigend von Tag zu Tag). Die ganze Arbeit, Zeit und Mühe hat sich jedoch gelohnt und wir können unsere innovativen AHARAbars bald an die Kunden bringen

Wer ist die Zielgruppe von Superfood-Snack-Riegel AHARAbar?

Unsere AHARAbars sind für jedermann geeignet, da sie nicht nur gut schmecken sondern auch gut tun. Der Snack für jederzeit, zwischendurch, zum Frühstück oder nach dem Sport. Bei unseren drei AHARAbar Riegeln (SWEET BEET ARONIA, ZESTY APPLE und CHOCOLATE BROWNIE) findet jeder seine Sorte.

Besonders interessiert an unseren AHARAbars sind die sogenannten LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability). Diese Zielgruppe setzt auf einen nachhaltigen Lebensstil und auf eine gesunde Ernährung.

Was ist das Besondere an dem Snack Riegel? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die meisten Snacks funktionieren über Zusatzstoffe, Zucker, Nüsse oder Milchprodukte und bieten keine Alternativen. Der AHARAbar Riegel ist jedoch frei von all den Zusatzstoffen und enthält weder raffinierten Zucker, Nüsse, Soja- oder Milchprodukte. Der AHARAbar ist kein ganz normaler Riegel, sondern eine Innovation in der Snack Industrie. Dieser vollwertige Riegel deckt den täglichen Bedarf an Vitaminen ab und ist mit sogenannten Adaptogenen gefüllt, die auf natürliche Weise den Körper unterstützen bestimmte Zustände wie verbesserten Schlaf, bessere Konzentration oder sogar höhere Energieniveaus zu erreichen. Unsere AHARAbars enthalten zusammenfassend natürliche BIO Zutaten, Pflanzenproteine, Vitamine, Adaptogene, sind vegan und allergen freundlich.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen natürlich wachsen und unser Produktportfolio mit weiteren innovativen Snacks aufstocken, damit auch für jedermann etwas zu finden ist. Spoons of Taste® glaubt daran, dass die Ernährung und der Lebensstil eines der Grundprinzipien sind, auf denen Gesundheit, Glück und Harmonie beruhen. Wir wollen ein führendes europaweites Snackunternehmen werden, das Snacks für To-Go anbietet und die Kunden energiereich durch den Tag begleitet.

In fünf Jahren planen wir in den meisten deutschen Supermärkten und Drogeriemärkten vertreten zu sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Lasst euch von niemandem einreden, dass euer Projekt/Produkt keine Chancen hat. 

Trefft keine voreiligen Entscheidungen und lasst euch von eurem Bauchgefühl, eurer inneren Stimme leiten.

Das wichtigste: glaubt an euch selbst und an euer Projekt/Produkt.

Wir bedanken uns bei Agata und Sylvain für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein nachhaltiger Lifestyle wird in wenigen Jahren die neue Norm sein

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Faiture nachhaltige Möbel Wohndekor

Faiture online Marktplatz für nachhaltige Möbel und Wohndekor

Stellen Sie sich und das Startup Faiture doch kurz unseren Lesern vor!

Faiture ist ein online Marktplatz für nachhaltige Möbel und Wohndekor und unsere Vision ist es der #1 Marktplatz für nachhaltige Möbel & Dekor zu werden. Unser Gründer Team ist ein Mix aus gelernten Meistern Schreinern, Interior Designer und Tech-affinen Business Köpfen die gemeinsam die Möbel Industrie revolutionieren wollen.

Wir haben uns das Thema Nachhaltigkeit zu Herzen genommen und sind der Meinung, dass sich gerade in der Möbel Branche einiges verändern muss und wir zu einem bewussteren Möbel & Dekor Konsum zurückkehren müssen. Denn auch die Möbelindustrie, als einer der größten Branchen (und Müllproduzenten) der Welt, kann einen erheblichen Beitrag dazu leisten, um unseren Planeten vor dem Klima-Supergau zu bewahren. 

Der Name Faiture setzt sich zusammen aus den Wörtern – Faith in nature – sprich Vertrauen in die Natur zu haben, und genau die Nachricht wollen wir den Menschen mit unseren Produkten wieder mit auf den Weg geben.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Faiture ist bereits mein zweites Startup und für mich war immer klar, nach meinem Wirtschaftsstudium in Wien und Barcelona, ein eigenes Startup zu gründen. Ich habe bereits während dem Studium viel über eigene Ideen und Startups nachgedacht und so kam es ganz natürlich in diesen Bereich reinzugehen.

Welche Vision steckt hinter Faiture?

In erster Linie haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein verantwortungsvolles Business im Bereich der Möbel und Home Dekor Industrie aufzubauen. Mit unserem Ansatz wollen wir die Industrie darauf hinweisen, dass Möbel & Dekor keine Fast-Fashion Produkte sind, sondern qualitativ hochwertige Produkte, die ihren Käufer sehr lange begleiten sollen. Zum anderen ist es wichtig, dass die heutigen Möbel Brands es dem Käufer einfach machen, die Produkte wieder zurück in den Kreislauf zu geben, um so wenig neue Ressourcen wie möglich für neue Produkte zu verwenden.

Somit ist unsere Vision nahe liegend, und wir wollen Faiture zum #1 Marktplatz für nachhaltige Möbel & Home Dekor machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war bzw. ist die Frage, wo Nachhaltigkeit beginnt und welche Faktoren überwiegen, um ein Brand oder Produkt als nachhaltig zu klassifizieren und somit mit in unseren Katalog mitaufzunehmen. Es gibt mittlerweile extrem viel Interesse und viele Brands, die sich dem Thema und der Herausforderung angenommen haben, ihre Produkte und Firma nachhaltig und verantwortungsbewusst aufzustellen. Aber leider gibt es in dem Bereich keinen Blue-Print, den man bei jedem neuen Partner oder Produkt pauschal anwenden könnte. 

Wir sind der Meinung, dass man das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich betrachten muss, und nicht nur zum Beispiel am Materialeinsatz oder Emissions-Ausgleich bewerten kann. Somit ist es bei jedem neuen Partner und Produkt ein neuer Fall, wo wir entscheiden müssen, ob der Nachhaltigkeitsfokus ausreicht oder ob es nicht doch noch sinnvollere Alternativen gibt.

Das Gute ist, dass das Interesse und auch die Nachfrage nach derartigen Produkten immer größer wird und rasant wächst. Somit haben wir mit Faiture ein gutes Timing erwischt und erfahren viel Interesse auch auf der Finanzierungsseite.

Mit Brigitte Zypries als ehemalige Wirtschafts- &Justizministerin haben wir bereits früh eine gute Unterstützung erhalten und sofern wir weiterhin einen so positiven Wachstumsverlauf haben, planen wir mit einer Seed Finanzierungsrunde gegen Ende des Jahres. Das Geld soll vor allem in unsere digitale Shopping Erfahrung fließen, wo wir sehr viel Potenzial nach oben sehen.

Wer ist die Zielgruppe von Faiture?

Unsere Zielgruppe sind Leute – jung und alt, denen Qualität und ein schönes Zuhause wichtig ist und die sich mit dem Kauf von Möbel & Dekor beschäftigen müssen. Wir versuchen hauptsächlich die Leute anzusprechen, die wirklich neue Möbel und Dekor brauchen. Die nachhaltigste Lebensweise ist immer seine Produkte – egal ob diese nachhaltig oder nicht nachhaltig hergestellt wurden – solange wie es geht zu behalten. Somit wollen wir diejenigen erreichen, die sowieso was Neues brauchen und sich dann aber für die nachhaltige Alternative entscheiden.

Wie funktioniert Faiture? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser größtes Alleinstellungsmerkmal ist unser Portfolio aus ausschließlich nachhaltigen und stilvollen Möbel- und Home Dekor Brands. Wir machen uns die Arbeit und bewerten unsere Brand Partner, ob die Nachhaltigkeit wirklich ernst genommen wird. Das heißt bei uns kann sich der Konsument sicher sein, dass unsere Produkte und Brands einen großen Effort betreiben, ein stilvolles und schönes Wohnen zu ermöglichen, dass nicht auf Kosten unseres Planeten geht.

Faiture, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren wollen wir die Anlaufstelle #1 für nachhaltige Möbel & Home Dekor in Deutschland und Europa sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habt eine Passion für die Thematik oder Industrie. Seid offen für schnelle Veränderungen, denn ein Startup ist ein sehr dynamisches (aber dafür sehr spannendes) Umfeld. Unterschätzt nicht die Schwierigkeit, richtig zu priorisieren und den Fokus zu behalten.

Wir bedanken uns bei Raphael Baumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Faiture

Kontakt:

Faiture Home & Living GmbH
Oefelestraße 22
DE- 81543 München

www.faiture.com
hello@faiture.com

Ansprechpartner: Raphael Baumann

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/faiturehome/
Facebook: https://www.facebook.com/faiturehome/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/faiture/
Twitter: https://twitter.com/faiturehome

Team ist wichtiger als Idee

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AWAKE Mobility flotte

AWAKE Mobility Predictive Maintenance Plattform für Busunternehmen

Stellen Sie sich und das Startup AWAKE Mobility doch kurz unseren Lesern vor!

AWAKE Mobility ist ein Münchner Data Science Startup, das sich auf die digitale Instandhaltung von Stadtbussen fokussiert. Das Unternehmen entwickelt eine Predictive Maintenance Plattform für Busbetreiber, die eine künstliche Intelligenz nutzt, um Fahrzeugschäden vorherzusagen. Somit kennt die Werkstatt zu jedem Zeitpunkt den Gesundheitszustand der eigenen Flotte und kann Ausfälle vermeiden, bevor der Bus aufgrund von technischen Störungen liegen bleibt. Ich bin einer der drei Gründer und habe in der Vergangenheit im Silicon Valley, in Tel Aviv und Berlin gearbeitet. Bei AWAKE bin ich für Business Development und Sales verantwortlich.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Meine beiden Mitgründer, Daniel Sattel, Houssem Braham, und ich wollten schon seit längerer Zeit gemeinsam gründen, da wir sehr ergänzende Fähigkeiten mitbringen und der Startup-Szene seit langem nahestehen. Durch einen privaten Kontakt konnten wir dann mehr über die Instandhaltung von Bussen lernen und haben gemerkt, dass bislang noch keine neuen Technologien verwendet werden. Da wir selbst häufig den ÖPNV nutzen, kannten wir die Situation sehr gut, dass der Bus gar nicht kommt oder während der Fahrt aufgrund einer Störung ausgetaucht werden muss. Diese Nische haben wir als Chance gesehen und nach dutzenden Gesprächen mit Verkehrsunternehmen AWAKE Mobility gegründet.

Welche Vision steckt hinter AWAKE Mobility?

Unsere Vision ist es eine Mobilität ohne technische Störungen zu erschaffen. Das heißt wir beginnen mit Bussen und können im Anschluss auf alle anderen Fortbewegungsmittel über gehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten das Glück, dass wir von Anfang an EXIST-gefördert waren. Das Stipendium hat es uns recht einfach gemacht die ersten Hardware-Tests umzusetzen. Die größte Herausforderung war es jedoch die Branche zu verstehen und die ersten Pilot-Partner zu finden, die an unsere Idee glaubten.

Wer ist die Zielgruppe von AWAKE Mobility?

Unsere Zielgruppe sind private und öffentliche Busunternehmen mit einer Flotte von >100 Bussen.

Wie funktioniert AWAKE Mobility? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verbauen die eigene Hardware in den Bussen, erhalten die relevanten Gesundheits- und Betriebsdaten und können diese in der Cloud analysieren. Die Werkstatt des Busbetriebs erhält dann proaktive Handlungsempfehlungen für die Instandhaltung, wodurch Ausfälle verhindert werden und Prozesse optimiert werden können. Dadurch werden im Endeffekt Kosten im Betrieb eingespart. Herkömmliche Telematik-Unternehmen sammeln wesentlich weniger Daten über die Fahrzeuge und können somit nur Flottenmanagement- oder Betriebshofmanagement-Lösungen anbieten.

AWAKE Mobility, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir unsere Lösung auf der ganzen Welt bei Busunternehmen im Einsatz haben. Darüber hinaus werden wir unsere Feature-Palette erweitern und auch digitale Dienste für andere Fortbewegungsmittel anbieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Team ist wichtiger als Idee

Baue nicht das Produkt, das du für richtig hältst, sondern das Produkt, das die Kunden wollen

Suche dir eine Branche und Problemstellung aus, die für Investoren interessant ist.

Wir bedanken uns bei Daniel Tyoschitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Krone richten, aufrappeln und weiter gehts!

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mykidssafe

mykidssafe Unfallprävention und Kindersicherheit in Workshops und Webinaren

Stellen Sie sich und das Startup mykidssafe doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Daniela, verheiratet und 2fache Mädels-Mama. Mit meinem kleinen Unternehmen mykidssafe unterstütze ich Mamas & Papas dabei, wie sie kompetent ihr Zuhause und nahe Umfeld kindersicher gestalten, ohne dabei alles mit Produkten absichern zu müssen. Denn Unfallprävention ist so viel mehr als nur Produkte anzubringen! Ich berate, sensibilisiere und, wenn gewünscht, führe auch eine Begehung durch, bei der wir gemeinsam die kritischen Stellen und unkomplizierte Lösungen erarbeiten. Außerdem gebe ich Workshops, Webinare, verschiedene Zusatzmodule und arbeite mit einigen öffentlichen Stellen zusammen, um die Aufklärung zu Unfallgefahren für kleine Kinder weiter nach vorne zu bringen. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Bei meinem ersten Kind hätte ich mir eine praxisnahe Unterstützung gewünscht, wie man sein zuhause am besten kindersicher gestaltet ohne es zu übertreiben. Eine gute Beratung im Fachhandel war Fehlanzeige und auch sonst gab es keine adäquate Hilfestellung zu diesen doch vielfältigen Themen. In den Erste-Hilfe-Kursen war die Prävention nicht wirklich Thema, schon gar nicht individuell. Das habe ich vermisst. Da gibt viel Optimierungs- und Aufklärungsbedarf. 

Genau deshalb habe ich mykidssafe ins Leben gerufen, um Eltern individuell und vor allem praxisnah und umfangreich zu allen Themen bzgl. Kindersicherheit beraten zu können.

Was war bei der Gründung von mykidssafe die größte Herausforderung?

Nicht einfach für mich war und ist es noch immer, dass ich im Nebenerwerb gegründet habe. Meinen Hauptjob in einer internationalen Rechtsanwalts-Kanzlei betreibe ich an 3 Tagen weiterhin. Für mein eigenes Herzensthema bleiben demnach nur 2 Tage übrig und die Wochenenden. Da ich mir für Beratungen auch immer viel Zeit nehme, bin ich also gefühlt 24/7 unterwegs. Das ist manchmal ganz schön anstrengend mit und für mein beiden Mädels. Die sollen natürlich trotzdem weiterhin meine Priorität 1 bleiben. Alles unter einen Hut zu kriegen, ist manchmal ein Drahtseilakt. Das Schöne ist, dass ich mir insoweit alles selbst einteilen und an meine Lebenssituation anpassen und integrieren kann. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

In jedem Fall! Mein heutiges Konzept ist auch erst mit der Zeit gewachsen, umfangreicher geworden und wächst weiterhin täglich an! Ich bin selbst Perfektionistin, aber wenn man immer nur wartet, bis alles perfekt ist, verpasst man auch Chancen. Der Spruch „Mut zum Unperfektsein“ passt hier sehr gut und hat mir viel geholfen. Einfach starten! 

Welche Vision steckt hinter mykidssafe?

Wir haben rund 1.840.000 Unfälle mit Kindern in Deutschland pro Jahr. Der Hauptanteil dieser Unfälle passiert dabei im privaten Umfeld. Ich möchte mit meinem Konzept und meiner Beratung einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Eltern sich sicherer fühlen und weniger Unfälle besonders mit Kleinkindern passieren.

Wer ist die Zielgruppe von mykidssafe?

Die Zielgruppe sind vorwiegend Schwangere sowie Eltern mit Babys und Kleinkindern, also 0-5 Jahren. Natürlich gehören auch Omas & Opas dazu sowie Babysitter und Nannies. Auch für diese Gruppe biete ich inzwischen extra zugeschnittene Kurse an.

Was findet man auf mykidssafe? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei mir finden Interessierte umfassende, professionell aufbereitete, nachhaltige und vor allem praxisnahe Informationen und Beratung zu ganz vielfältigen Themen in punkto Unfallprävention bei Kleinkindern. Das beginnt bei der körperlichen Entwicklung und wie sie im Kontext zur Gefahrenerkennung steht, geht über typische Verletzungen, versteckte Risiken zuhause, bis hin zur Sicherheit unterwegs und vieles mehr. Unterstützt werde ich auch oft durch mein inzwischen großes und großartiges Netzwerk von Experten. Außerdem biete ich im Umkreis von 150 km Sicherheitsbegehungen zuhause an.

Mein Konzept wurde 2019 für den DEKRA Award in der Kategorie „Sicheres Zuhause“ nominiert. Dieses Konzept ist deutschlandweit bislang einmalig. 

mykidssafe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich würde mich freuen, in fünf Jahren meinen Hauptjob an den Nagel hängen und mich voll und ganz meinem Herzensthema widmen zu können. Je mehr Familien ich unterstützen kann, desto besser, nachhaltiger und sicherer für die Familien und Kinder!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Ganz wichtig ist es, auf eine gute Idee zu hören, sich nicht von der Vision abbringen zu lassen. Einfach starten und darauf aufbauen! Außerdem ist es wichtig, sich gut und umfangreich beraten zu lassen, nicht ins Blaue hinein Entscheidungen zu treffen. Besonders, wenn man aus einem Angestelltenverhältnis heraus eine Selbstständigkeit aufbaut. Da ist doch vieles anders. Es gibt viele tolle öffentliche Anlaufstellen, die kompetent beraten zu erschwinglichen Preisen oder sogar kostenfrei.

Ich glaube außerdem brauchen Gründerinnen einen „langen Atem“. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Alles braucht seine Zeit, darum ist es wichtig viel Geduld mitzubringen und vor allem nicht zu schnell aufzugeben. Krone richten, aufrappeln und weiter geht’s! Ich wünsche jeder Gründerin dafür alles Gute!

Wir bedanken uns bei Daniela Kambor für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaube an Deine eigene Schöpferkraft

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Nameco Cosmetics Naturkosmetik vegan nachhaltig regionale

Nameco Cosmetics: Naturkosmetik vegan, nachhaltig aus regionalen Inhaltsstoffe

Stellen Sie sich und das Startup Nameco Cosmetics doch kurz unseren Lesern vor!

Nâmeco ist die Abkürzung für Na (Natural) Me (Medical) Co (Cosmetics) – und genau dafür steht unser Unternehmen auch: Die Verbindung von dermatologischem Know How und die Kraft der Naturkosmetik. Im Wort selbst kommt zudem âme (l’âme, französisch: die Seele), was ein weiterer unserer Stützpfeiler ist: Die Seele, die Achtsamkeit zurück in die Unternehmenswelt und zurück in unsere Produkte zu bringen.

Wir setzen dabei auf Nachhaltigkeit und Wirksamkeit – unser Ziel sind rein regionale Pflanzen aus Deutschland und Europa in unserer Kosmetik. Meine Business Partnerin Nikola ist Ärztin in der Dermatologie und bringt das fachliche Know-How, ich bringe den wirtschaftlichen Teil. So ergänzen wir uns perfekt!

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Sowohl Nikola als auch ich waren es leid, Kompromisse in der Kosmetik eingehen zu müssen. Leider verwenden die meisten großen Brands immer noch bedenkliche Inhaltsstoffe. Reiner Naturkosmetik fehlt oft der „Wums“, also zielgerichtete Wirkstoffe wie Peptide, Retinol oder ähnliches. Hinzu kommt, dass bisher niemand den Aspekt der Regionalität in Kosmetik beachtet hat.

Beim Essen achten wir immer mehr darauf, woher es kommt, aber dass die Rohstoffe unserer Kosmetik um die halbe Welt geschifft werden, ist uns egal. Das wollen wir ändern! Außerdem möchte ich in diesem Leben wahrhaftig etwas bewirken, und etwas sinnvolles erschaffen. Das kann man über ein Unternehmen sehr gut tun 

Was war bei der Gründung von Nameco Cosmetics die größte Herausforderung?

Als Kosmetikunternehmen sieht man sich mit vielen Regulatorien konfrontiert, die neben der Gründung an sich natürlich beachtet werden müssen. Ein Produkt auf den Markt zu bringen, erfordert unglaublich viel – von Lieferanten, Produzenten, Packaging, Design, Website – einfach alles. Wir sind nur zu zweit und haben alles selbst aufgebaut, das dauert natürlich länger. Man darf nicht verzweifeln, nichts ist von Anfang an perfekt. Wir hatten zum Beispiel das Problem, dass plötzlich die Glasflaschen zu groß für die bereits produzierten Verpackungen waren. Aber so etwas passiert, da muss man mit einem Zwinkern durch 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

JA! Unbedingt. Wer alles perfekt haben will, wird niemals anfangen. Allein Schreibfehler auf der Verpackung gehören einfach dazu. Das Motto „fix it on the way“ hilft viel. Außerdem gibt es unglaublich viele Aspekte, die man am Anfang einfach noch nicht weiß.

Welche Vision steckt hinter Nameco Cosmetics?

Wir haben eine große Vision – rein regionale Inhaltsstoffe und wenn wir expandieren, dann sollen die Inhaltsstoffe sich ebenfalls auf das jeweilige Land/Kontinent fokussieren. Dann kann man aus dem Urlaub in Mexiko / USA ein anderes Produkt mit den dort heimischen Pflanzen mitnehmen. Zudem arbeiten wir mit dem Holacracy Ansatz im Unternehmen und sehen uns in einer großen sozialen Verantwortung. Wir wollen Alleinerziehende und benachteiligte Kinder über unseren Nâmeco Fonds hinsichtlich Zukunftsfähigkeit, Perspektiven, Selbstständigkeit und Unternehmertum fördern.

Wer ist die Zielgruppe von Nameco Cosmetics?

Alle, die wirksame, nachhaltige Kosmetik lieben, ein Unternehmen mit Herz suchen und wissen wollen, woher die Rohstoffe kommen. Rediscover the Power of Nature ist unser Leitsatz.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Wir bauen derzeit gezielt Lieferantenverbindungen zu Rohstoffproduzenten allein in Deutschland und Europa auf. Wo es bereits geht, nehmen wir regionale Pflanzen. Wir verwenden keine Standardöle wie Jojoba, Avocado, Argan oder Rhizinus. Stattdessen gibt es Pflaume, Himbeere, Weizen, Borretsch, Birke, Linde, Gurke 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die meisten Anbieter lassen ihre Produkte von Lohnherstellern entwickeln und nutzen auch deren Lieferanten für die Rohstoffe. Zudem haben Beauty Start-Ups eigentlich nie eine Ärztin / einen Arzt im Team. Wir formulieren komplett selbst! Zudem suchen wir unsere eigenen Lieferanten und bauen unser eigenes Netzwerk auf. Wir wollen wissen, wo die Pflanze wächst.

Nameco Cosmetics, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen so groß werden, dass wir eigene Pop-Up Stores für Erlebnisse vor Ort schaffen und Menschen die Pflanzenwelt näher bringen können. Unseren Medical Bereich ausbauen mit eigener Forschung und Kooperation mit anderen Ärzten. Eine eigene Nâmeco Finca, wo wir Alleinerziehenden und ihren Kindern eine Oase der Weiterentwicklung bieten, sowie natürlich viele weitere, bereichernde Produkte, die unsere Kunden voller Freude nutzen können!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Glaube an Deine eigene Schöpferkraft und visualisiere Deine Vision täglich.

Vertraue Dir und dem Prozess. Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen.

Achte auf Dich & Deine Intuition. Vergiss nicht – es darf Spaß machen!

Wir bedanken uns bei Monica Wimmer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Nameco Cosmetics

Kontakt:

Derma Solutions GmbH
Gollierstrasse 70 F
DE-80339 München

www.nameco-cosmetics.com
namaste@nameco-cosmetics.com

Ansprechpartnerin: Monica Wimmer

Social Media
Facebook: https://www.facebook.com/nameco.cosmetics
Instagram: https://www.instagram.com/nameco.cosmetics/
Pinterest: https://www.pinterest.de/nameco_cosmetics/_created/

Versucht zu Lernen und zu Verbessern anstatt aufzugeben

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kids story kinder geschichten

Kids Story für Kinder kostenlos Geschichten anhören und in eine andere Welt eintauchen

Stellen Sie sich und das Startup Kids Story doch kurz unseren Lesern vor! 

Kids Story bietet jedem Kind die Möglichkeit, kostenlos Geschichten anzuhören und in andere Welten einzutauchen. Unsere Plattform übersetzt die geschriebenen Geschichten in viele der am meisten gesprochenen Sprachen der Welt und erstellt entsprechende Audiodateien. Die Geschichten unserer publizierenden Autor*innen können also in der ganzen Welt gehört werden! Damit schaffen wir eine einzigartige Möglichkeit des kulturellen Austausches und fördern die Kreativität der zuhörenden Kinder. Im Moment kann unsere App auf iOS-Geräten genutzt werden. Eine Android App folgt später in diesem Jahr. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Seit vielen Jahren arbeite ich schon in einigen Start-ups als technischer Leiter und versuche die Entwicklung innovativer Produkte voranzutreiben. Durch einen Zufall kam mir die Idee für Kids Story. Ich habe mich nämlich nach einer Doku zum Analphabetismus gefragt, „wer liest denn den Kindern Geschichten vor?“ Seit dem, bauen wir das Produkt und dazu gehört dann auch eine Gründung. Bis heute bin ich Feuer und Flamme für diese Idee. Mir gefällt die Vorstellung an etwas zu arbeiten, dass dazu beiträgt, das Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt voneinander lernen können… Und das möglichst niedrigschwellig. 

Welche Vision steckt hinter Kids Story? 

Jedes Kind, egal wie viel Geld oder Zeit die Eltern haben, soll die Möglichkeit haben, Kindergeschichten dann anzuhören, wenn das Kind es möchte. Viele Studien belegen, dass Kindergeschichten die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen können und auch ich lerne beim Hören immer wieder was. Runtergebrochen ist die Vision, dass bald eine zentralafrikanische Geschichte in Süd-Asien gehört wird. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Kids Story wurde komplett von mir privat finanziert. Wir haben natürlich darauf geachtet, sorgsam mit unserem Budget zu haushalten. Durch die agile Entwicklung und Bereitstellung ist bisher nur ein kleiner Betrag ausgegeben wurden. Wir sind auch davon überzeugt, dass wir jede identifizierte Kernkompetenz als Mitgründer in unserem Team haben wollen. Die größte Herausforderung war es, zu testen, ob Kinder maschinelle Stimmen überhaupt angenehm finden und hören wollen. Dazu haben wir sehr viele KI-Modelle ausprobiert, um die perfekte Balance zwischen Kosten und Nutzen zu finden. Wir haben es geschafft, dass die deutlich überwiegende Mehrheit der Nutzer die Stimmen angenehm finden.  

Außerdem war es eine weitere Herausforderung für uns, dass wir unsere Lösung in verschiedenen Sprachen anbieten können. Auch das haben wir gemeistert und nun sind wir in Englisch, Deutsch, Spanisch und sogar Russisch verfügbar. 

Wer ist die Zielgruppe von Kids Story? 

Unsere Zielgruppe sind ganz klar Eltern und ihre Kinder. Da unsere Zielgruppe Kinder sind, fühlen wir uns stark verpflichtet diese Zielgruppe zu schützen. Zusätzlich hat auch Apple verschiedene Vorgaben und strengere Datenschutzbestimmungen an unser Produkt. Wir erfüllen somit die höchsten Sicherheitsvorgaben und gehen aber noch weit darüber hinaus. Unsere komplette Plattform wird ausschließlich in Deutschland betrieben und wir sind auch ein wenig stolz auf den Datenschutz made in Germany. 

Wie funktioniert Kids Story? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Natürlich agieren wir in einem stark umkämpften Markt, aber bei den wenigsten anderen Anbietern können Autor*innen oder wer es werden möchte, so leicht Hörbücher bereitstellen. Darüber hinaus bieten wir unsere Audiogeschichten nicht nur in der Ursprungssprache, sondern auch in vielen weiteren an. Durch unsere moderne Technik haben wir es geschafft, kostengünstig eine hohe Qualität zu bieten. Um uns zu finanzieren, bieten wir kindergerechte Werbung an. Diese wird speziell von uns geprüft. Dabei folgen wir den Empfehlungen des deutschen Werberates. 

Kids Story, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Es gibt 1,1 Milliarden Kinder zwischen 2 und 11 Jahren auf der Welt. Wir haben also viel zu tun, um jedem Kind den Zugang zu Hörgeschichten zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, dass in 5 Jahren 10 Millionen Kinder aus 100 Ländern Geschichten auf Kids Story hören. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Bei Kids Story haben wir echt Glück gehabt und die Idee wurde vom Umfeld gut angenommen. Das kenne ich aber von anderen Start-ups leider anders. Deswegen mein Tipp, wenn man für eine Idee brennt, sollte man diese einfach umsetzten, egal was andere sagen. Wenn man anfängt und erste Tests macht, hat man schon gewonnen! 
Auch ich habe immer wieder gezweifelt, ob Kids Story wirklich erfolgreich werden kann. Wenn ihr Mitgründer habt, ist es einfacher, diese inneren Zweifel zu besiegen. Schreibt euch am besten ganz groß auf einen Zettel, warum ihr als Team und eure Idee toll sind. Wenn euch mal wieder der eigene Zweifler einholt, schaut ihr einfach auf euer Motivationsblatt. 
Bei jeder Idee und jedem Produkt gibt es Fehler und schier unmögliche Herausforderungen. Macht euch klar, dass es nichts Perfektes gibt. Versucht zu Lernen und zu Verbessern anstatt aufzugeben.

Wir bedanken uns bei Timo Grosche für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Euer Job als Gründer ist es gute Entscheidungen zu treffen

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autlay layout werbemitteln

AutLay vollautomatische Layout-Erstellungen von druckfertigen Werbemitteln

Stellen Sie sich und das Startup AutLay doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sven Müller und ich bin Mitgründer von AutLay – der smarten Layout Revolution. Mein Geschäftspartner David Schölgens (CTO & Geschäftsführer AutLay) und ich (CEO & Geschäftsführer) haben AutLay in 2019 ins Leben gerufen. Wir bieten mit unserer innovativen Software vollautomatische Layout-Erstellungen von druckfertigen Werbemitteln an. AutLay schafft es Design Prozesse effizienter, effektiver, individueller und emotionaler zu gestalten als jede andere Dienstleistung oder Technologie am Markt. Automatisiert. Schnell. Kostengünstig. – Auf Knopfdruck!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Rahmen unserer Arbeit und Promotion an der Universität zu Köln beschäftigten wir uns rund um das Thema „Media Mass Customization“ mit besonderem Fokus auf die Möglichkeiten der automatisierten Erstellung von Printmedien. Schnell wurde klar, dass wir Printmedien gänzlich neu denken mussten und ein großes Potential darin bestand, den Layout-Prozess mit innovativen Technologien zu verbinden. 

Besonders der anhaltende Massenkommunikations-Gedanke im Print stellt ein großes Problem dar. Dieser lässt gedruckte Werbemittel immer weiter von den generellen Marketingentwicklungen hin zur individualisierten Kommunikation und Orientierung an Verbraucherwünschen abdriften. Die Tauglichkeit und Effizienz von Printmedien werden wirklich fragwürdig. So standen wir als Gründungsduo vor der Frage, wie auch gedruckte Medien effizient individualisiert werden können. Denn kundenindividuelle Kommunikation ist längst der Standard im Online Marketing. Bis dato bestehende Ansätze, Printmedien (insbesondere Werbemittel) automatisiert zu layouten, hatten zahlreiche Limitationen und waren somit oftmals ungeeignet, um kundenindividuelle Printwerbemittel zu realisieren. Der Anreiz war es, anstelle von Templates eine smarte Software zu schaffen, die mit Hilfe von KI das Problem von bisher unwirtschaftlicher Massenindividualisierung im Print löst.

Da sich hier ein großes Potential verbirgt, haben wir selbst mit der Entwicklung einer Technologie begonnen, die vollautomatisch ästhetisch anmutende Werbemittel layoutet. Zunächst im Rahmen der Anstellung und Promotion an der Universität zu Köln. Mit dem Förderprogramm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ wurde der Technologiekern im Zeitraum Juni 2017 bis Januar 2019 marktnah weiterentwickelt und die Funktionstüchtigkeit in diversen Anwendungsszenarien demonstriert. Dies war die Basis und der Grund für die erfolgreiche Gründung der AutLay: Automatisches Layout GmbH in 2019 mit heutigem Sitz im Herzen Kölns. 

Welche Vision steckt hinter AutLay?

Wir möchten mithilfe unserer Technologie die Art wie Printwerbemittel erstellt werden revolutionieren und Unternehmen dabei helfen 90% der Zeit im Printprozess einzusparen. Außerdem wollen wir die Printkommunikation nachhaltiger und wirkungsvoller gestalten und jeden Kunden mit relevanten Inhalten individuell ansprechen. Unsere Vision ist es, das internationale Synonym für Design Prozesse zu werden.

Neben den wirtschaftlichen Zielen verfolgen wir aber auch ökologische Ziele. Mit unserer Software können individualisierte und zielgerichtete Werbemittel erstellt werden, die für den Endkunden ansprechend sind und Verwendung finden, statt direkt in der Mülltonne zu landen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zwei der größten Herausforderungen waren das Recruiting und unsere technische Denkweise. In Bezug auf die Beschaffung von Mitarbeitern bringt der Standort Köln und Umgebung viel Konkurrenz mit. Es gibt hier sehr viele attraktive Arbeitgeber und da muss man sich etwas einfallen lassen, um als junges Startup mit begrenztem Budget passende (hinsichtlich menschlichem und fachlichem Fit) Mitarbeiter zu finden. In Bezug auf die Denkweise hat uns „Techies“ die Kundensicht gefehlt. Wir wollten, technologie-verliebt wie wir sind, immer eine Technologie verkaufen. Kunden allerdings wollen nicht unbedingt eine Technologie kaufen und interessieren sich oftmals nicht für technologische Details. Wir mussten (und müssen noch) lernen unsere Produkte durch die Augen unserer Zielgruppe zu sehen.

Bisher haben wir uns aus einem Mix an Finanzierungsmöglichkeiten finanziert. Von Fördergeldern und Preisen wie z.B. START-UP Hochschul-Ausgründung NRW oder das Gründerstipendium, bis über Investments. Das Business Angel Netzwerk hinter Venture Creator hat unser Potenzial erkannt, bereits Anfang 2019 sammelten wir für AutLay ein sechsstelliges Seed Funding ein. Im September 2020 konnten wir dann die zweite Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe abschließen. 

Wer ist die Zielgruppe von AutLay?

Im ersten Sinne gehört natürlich jedes Unternehmen zur Zielgruppe, das von modernem Print Marketing profitieren kann.

Allerdings fokussieren wir uns auf zwei primäre Gruppen:

Endnutzer (Händler/Produzenten, E-Commerce Unternehmen, Omni-Channel Giganten) und Multiplikatoren (Marketing System Anbieter, Beratungen/Agenturen, Genossenschaften, Konzerne). Für diese Zielgruppen bieten wir ein wirklich disruptives Produkt an, denn die Erstellung von Print Werbemitteln war bislang sehr zeitaufwendig, kostspielig und unflexibel. Durch AutLay wird der Layout Prozess vollständig automatisiert und die genannten Nachteile können nahezu gänzlich aus dem Weg geräumt werden. Für E-Commerce Unternehmen beispielsweise ermöglichen wir zunächst einmal den Ausbau der Omni-Channel-Strategie um den effizienten Einsatz von Printmedien. Darüber hinaus setzen wir gänzlich neue Spielräume für kundenindividuelles Marketing. Beispielsweise können Warenkorbabbrecher von heute, bereits morgen ein individuelles Print-Mailing in ihrem Briefkasten mit AutLay erhalten. 

Wie funktioniert AutLay? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Prozess für unsere Kunden ist sehr simpel und ermöglicht dadurch bislang unerreichte Potentiale auszuschöpfen. Im Detail sieht dies so aus: Kunden übermitteln ganz automatisch, beispielsweise über das integrierte PIM-System, beliebige Inhalte an die AutLay-Technologie. Daraufhin errechnet der Technologiekern, basierend auf den Produktdaten sowie insgesamt über 50 Metriken aus den Bereichen Ästhetik, Typografie und Betriebswirtschaft, mehrere Millionen Layouts. Unter Berücksichtigung der kundenindividuellen Gewichtung der Metriken wird das geeignetste Layout mit dem höchsten Scoring als druckfertige PDF und als InDesign Datei ausgegeben. Entscheidend ist, dass im Gegensatz zu den etablierten Lösungen AutLay dabei komplett auf Templates verzichtet. Das erhöht zum einem die Flexibilität und zum anderen werden erhebliche Kosten gespart, denn Zeitaufwände für die Erstellung von Templates und die Vorbereitung der Daten entfallen vollständig.

Stattdessen sorgt der Einbezug von künstlicher Intelligenz zur Quantifizierung von Ästhetik bei Printmedien und für ein ansprechendes Erscheinungsbild der gelayouteten Erzeugnisse.

Mit unserer Software gelingt es uns ein Alleinstellungsmerkmal zu generieren, denn eine automatisierte Layout-Erstellung ohne Templates reduziert nicht nur die Setup Aufwände erheblich, sondern ist derzeit ein echtes Unikat auf dem Markt. Durch diese deutliche Reduktion von manuellen Aufwänden können erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse geschaffen werden. Erfolgreiche Kundenprojekte zeigen, dass Durchlaufzeiten im Printprozess bis zu 90% reduziert werden konnten. Grundsätzlich erleichtern wir Unternehmen eine kanalübergreifende, individualisierte und nachhaltige Kundenansprache. Und lassen dadurch sowohl Unternehmen als auch deren Endkunden von der gesteigerten Kontaktqualität profitieren.

Eine hoch individualisierte Printkommunikation vereint die Vorteile der Printkommunikation (Emotionalität, Haptik, Vertrauen) mit denen der digitalen Kommunikation (geringe Vorlaufzeiten, hohe Relevanz der Inhalte durch individuelle Selektion). Dank AutLay können Printmedien endlich in Verbindung mit Automatisierung und Individualisierung gebracht werden. Für Unternehmen heißt dies, dass Kundendaten ab sofort nicht nur für Online Marketing, sondern auch im Print Marketing einsetzbar sind und Cross-Selling, Up-Selling, oder Real-Time Marketing lassen sich demnach ganz leicht auch auf den Printbereich übertragen. Insbesondere Onlinehändler, können durch den Einsatz der AutLay Software eine Omni-Channel-Strategie fokussieren und den bisherigen Kommunikationsauftritt um den Printkanal erweitern. 

AutLay, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit dem eingesammelten Investment werden wir weitere Produkt- und KI-Entwicklung sowie Marketingaktivitäten investieren. Mit dem Ziel, AutLay als Technologie-Marke im Markt zu etablieren und den Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen. Darüber hinaus arbeitet unser stetig wachsendes Team an einer Self-Service SaaS Lösung, die es Kunden ermöglicht, eigenständig automatisierte und individualisierte Werbemittel zu layouten. Das Thema Nachhaltigkeit wird in diesem Jahr auch von uns in den Fokus gerückt, denn auch dahingehend möchten wir einen vertretbaren Fußabdruck hinterlassen.  

Aktuell kümmert sich AutLay um die automatisierte Ausleitung von Print Marketing Materialien, perspektivisch sind aber auch andere Medienformate denkbar (bspw. Reiseführer, Zeitungen, Datenblätter) oder auch ganz andere Bereiche und Branchen. Hier könnte mit der automatisierten Ausleitung funktionaler 2- oder 3-dimensionaler Layouts Nutzen gestiftet werden. Wie schon oben erwähnt, ist es unserer Vision das internationale Synonym für Design Prozesse zu werden.  

In diesem Jahr stehen erstmal definitiv viele weitere spannende Aufgaben sowie großartige Entwicklungschancen für AutLay an. Und wir sind selbst gespannt, wo die Reise dann noch hingeht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Höhen und Tiefen im Gründeralltag sind besonders hoch und besonders tief und liegen oft sehr nah beieinander. Deswegen: Wenn was Positives passiert – freut euch schnell. Wenn mal was nicht rund läuft oder es einen Rückschlag gibt, steckt den Kopf nicht (zu lange) in den Sand. Das gehört dazu, es wird keine Gründung ohne Rückschläge gegeben haben.

Zweitens: Verschriftlicht Annahmen, die kritisch für den Erfolg eures Geschäftsmodells sind und validiert die Annahmen so früh wie möglich. Beim challengen der Annahmen objektiv und hart zu euch selber sein (die eigene Lösung nicht durch die rosa rote Brille sehen, die hat der potentielle Kunde nämlich auch nicht auf). Je früher ihr scheitert, desto mehr Zeit, Kapazitäten usw. habt ihr für einen nächsten Schuss. 

Als dritten Tipp würde ich gerne den Appell an die eigene geistige Fitness zu denken mitgeben:

Euer Job als Gründer ist es gute Entscheidungen zu treffen – dafür braucht man einen klaren Kopf. 

Wir bedanken uns bei Sven Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Höre auf deine Kunden und spreche mit ihnen

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cleaneroo Putzmittel ungiftig Physik

cleaneroo Putzmittel ungiftig für Mensch, Tier und Natur und nutzt die Kraft der Physik

Stellen Sie sich und das Startup cleaneroo doch kurz unseren Lesern vor!

Gründer von cleaneroo ist Philipp von der Heide und Rudolf A. Zimmermann. Philipp von der Heide ist GGF der Firma dextra FM GmbH & Co KG. Die Dextra FM ist ein Gebäudereinigungsunternehmen (Bremen/ Bremerhaven) mit ca. 350 Mitarbeitern. Rudolf Zimmermann hat bereits mehrere Unternehmen erfolgreich gegründet und arbeitet seit ca. 15 Jahren im Bereich nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Vor 3 Jahren haben die Cousins am Lagerfeuer die zündende Idee für cleaneroo gehabt. Wir haben die cleaneroo GbR gegründet und begonnen. Im April 2020 habe wir dann die cleaneroo GmbH gegründet. Wir haben einfach das Fachwissen der beiden Gründer zusammengebracht und das wirklich nachhaltige Putzmittel entwickelt und auf den Markt gebracht.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ein Unternehmen zu gründen, bedeutet immer etwas Neues zu wagen, Ideen zu verwirklichen und Angebote zu verbessern. Startups sind der Motor für eine Weiterentwicklung der Wirtschaft. Einfach MACHEN!

Welche Vision steckt dahinter?

Jedes Jahr gelangen 480.000t Chemikalien durch Putzmittel in die Umwelt. Wir ändern das, denn das derzeitige Angebot der Putzmittel basiert auf den Rezepten aus den 60iger Jahren, egal ob herkömmliche-Putzmittel, bio-Putzmittel oder der neue Trend in Tab-Form. cleaneroo ist völlig neu mit der Kraft der Physik – völlig ungiftig für Mensch, Tier und Natur.

Oft werden 200% Nachhaltigkeit gefordert, um dann zu entscheiden, dass diese Ziele nicht erreicht werden können und der Versuch unterbleibt. Wir, von cleaneroo, suchen immer nach der machbaren, nachhaltigen Verbesserung und das Maximum des Möglichen. So verbessern wir cleaneroo, das Angebot und werden „grüner“ – wir haben nur eine Welt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zum einen: das richtige Netzwerk von zuverlässigen Lieferanten aufzubauen, allzu oft wird Greenwashing betrieben. Zum anderen: heute wird der Einkauf durch KI getätigt oder Einkäufer sagen im Reflex „zu teuer“, ohne das Produkt tatsächlich nach Leistung und Mehrwert zu bewerten. Als Startup wird man von Großhändlern und Supermarktketten als lästiger Spielball behandelt. Doch heute können wir mit ausgewählten Partnern und online sehr viel mehr selber bewegen. Unsere Finanzierung haben wir mit Eigenkapital realisiert.

Wer ist die Zielgruppe ?

Zuerst dachten wir, unser Kunde ist „öko“ – Bioläden, Bio-Supermärkte etc. Doch diese Gruppe beharrt auf das bestehende. Wir können unsere Kundengruppe nun besser als „informierte- und aufgeschlossene-Kunden/Verbraucher“ definieren. Oft erhalten wir Aufträge von Kunden, an die wir nie gedacht haben – das freut uns sehr und das Internet macht uns unabhängig.

Wie funktioniert cleaneroo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Funktion:

Wie ein „Magnet“. Durch ein spezielles, aufwändiges Filterverfahren entziehen wir Wasser alle Fremdbestandteile. Nun will Wasser einen Ausgleich schaffen und wirkt wie ein „Magnet“ auf Schmutzpartikel. Diesen Effekt verstärken wir durch den von uns entwickelten Reinigungsverstärker der nach NCP-biozertifiziert ist. cleaneroo wir schon in der professionellen Gebäudereinigung sehr erfolgreich eingesetzt. Wir haben das nun für den Endverbraucher umgesetzt.

Vorteile:

Wir verzichten auf alles was nicht sauber macht: Farbe, Duft und Geschmacksstoffe. cleaneroo trocknet streifenfrei ab, so muss man nicht nachpolieren. Zusätzlich schützt cleaneroo die Gesundheit, denn Inhaltsstoffe werden über den Sprühnebel eingeatmet und belasten so die eigene Gesundheit, hierzu gibt es eine Langzeitstudie der Uni Bergen. cleaneroo greift keine Oberflächen an. Auch unsere Flasche ist besonders, sie besteht aus GreenPE.

Dieser Kunststoff wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und ist CO2-neutral, denn auch ein recycelter Kunststoff ist aus Erdöl. Unser Aufkleber ist aus einer biologisch abbaubaren Folie und wir verwenden mineralische Farben. Uns freut auch: MADE IN GERMANY.

Unterschied:

cleaneroo ist völlig ungiftig für Mensch, Tier und Natur und nutzt die Kraft der Physik – das ist besser und geht schneller. Wir finden das so im 21sten-jahrhundert geputzt werden sollte. Mitbewerber nutzen immer noch die Rezepte aus den 60iger Jahren, egal ob herkömmliche-Putzmittel, bio-Putzmittel oder der neue Trend in Tab-Form. cleaneroo definiert „putzen“ neu und vor allem wirklich nachhaltig.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wie jeder Gründer wollen wir überall die Nummer eins sein, doch das ist eher unrealistisch. Die ersten Gespräche für das EU-Ausland finden derzeit statt, doch auch der deutsche Markt ist noch lange nicht erobert. Wir arbeiten an der Akzeptanz von cleaneroo und finden immer wieder Kunden, Händler, Großhändler und Supermarktketten die Ihre Sortimente tatsächlich verbessern und so zu einer nachhaltigen Umwelt beitragen. Wir können cleaneroo jeder Zeit skalieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Plane Deine Idee mit deinem Bauchgefühl, sei euphorisch – starte dann mit einer neuen Planung die jedoch um 90% reduziert ist. Höre auf deine Kunden und spreche mit ihnen und weniger auf Marketingspezialisten. Lasse deine Idee von Leuten überprüfen, die du nicht kennst und die branchenfremd sind. Achte immer auf Deine Liquidität.

Wir bedanken uns bei Philipp von der Heide für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: cleaneroo

Kontakt:

cleaneroo GmbH
Adam-Opel-Str. 12
DE-28237 Bremen

www.cleaneroo.de
cleaneroo@cleaneroo.de

Ansprechpartner: Philipp von der Heide

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/cleaneroo-gmbh/
Twitter: https://twitter.com/cleaneroo
Instagram: https://www.instagram.com/cleaneroo/
Facebook: https://www.facebook.com/cleanerooDE

Setzt Dinge schnell um

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ContractHero

Mit ContractHero Verträge verwalten effizient und übersichtlich

Stellen Sie sich und das Startup ContractHero doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sebastian Wengryn, ich bin 30 Jahre alt, komme aus Stuttgart, bin seit 5 Jahren Berliner und einer der beiden Gründer von ContractHero. Während mein Mitgründer Gerry die Produktentwicklung verantwortet, steuere ich Vertrieb und Marketing  sowie die Entwicklung strategischer Partnerschaften.

ContractHero wurde im letzten Jahr gegründet und arbeitet seither mit einem kleinen Team aus Ideengebern, Vertrieb und Entwicklern daran, das Verwalten von Verträgen effizient, digital und übersichtlich zu gestalten. Mit unserer Software behalten Unternehmen immer den Überblick über alle Verträge, werden automatisch an Vertragsfristen erinnert und vermeiden so Chaos und überflüssige Kosten. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bei Gerry und mir gab es ein Zusammenspiel aus eigener leidvoller Erfahrung beim Umgang mit Verträgen in verschiedenen Unternehmen. Uns ist aufgefallen, dass Verträge, nachdem sie unterschrieben sind, auf einmal niemanden mehr zu interessieren scheinen und es schnell unübersichtlich wird. Das führt in der Folge dazu, dass man Verträge nicht mehr findet, Kündigungsfristen verpasst werden und man zu viel für Verträge bezahlt, die man vielleicht gar nicht mehr braucht.

Darin haben wir eine Chance gesehen und waren uns nach ein paar Tests und Experteninterviews schnell einig, dass wir gemeinsam eine Lösung schaffen können, die nicht nur in den Digitalisierungstrend passt, sondern deren Nutzen und Mehrwert auch unmittelbar sichtbar wird. 

Welche Vision steckt hinter ContractHero?

Mehr und mehr Unternehmen in Deutschland verabschieden sich ja glücklicherweise von ihren Ordnerregalen und freunden sich zumindest mit einer digitalen Ablage von Dokumenten an. Das ist natürlich gut, aber bei weitem keine Digitalisierung. Denn was sich hieran anschließt, ist nur die Online-Ausgabe eines weiterhin manuellen Management-Prozesses mit nahezu der gleichen Starrheit, Unübersichtlichkeit und den selben Risiken – insbesondere bei komplexen Prozessen wie dem Jahresabschluss, Finanzierungsrunden oder dem Verkauf eines Unternehmens.

Komplexe Software von Branchenriesen gibt Antworten, jedoch nur auf die Fragen von gestern. Und während sich die Anforderungen an das Backoffice in rasantem Tempo weiterentwickeln, ist Abhängigkeit von einer zentralen Lösung wie ein Klotz am Bein. 

Wir werden in naher Zukunft eine Vielzahl hochspezialisierter Softwarelösungen sehen, die durch offene Schnittstellen miteinander verknüpft sind und miteinander  kommunizieren. Manuelle Prozesse werden auf ein Minimum reduziert und dieses Netzwerk an Lösungen liefert eine optimale Gesamtlösung in jeder Phase eines Unternehmens – und zwar in einer nie dagewesenen Flexibilität.

ContractHero übernimmt innerhalb dieses Netzwerks das digitale, automatisierte Management von Verträgen, während unsere Partner andere Bereiche digitalisieren, wie z.B. Eingangsbriefpost, Rechnungsfreigabe, Ausgabenverwaltung und viele weitere Themen

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderung, der wir uns stellen ist, heißt, hochkomplexe Verträge mit vielen unterschiedlichen Klauseln und Vereinbarungen einfach zu machen. Wir haben daher sehr viel Energie in User-Flows, das Design und die Benutzerfreundlichkeit gesteckt, um unseren Kunden das Leben zu erleichtern. Hier galt und gilt es, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Ideen selbst waren und werden nie ein Engpass. Denn es geht viel mehr darum, diejenige Idee oder Funktion zu identifizieren, die dem Nutzer jetzt sofort am meisten hilft und einen Wow-Effekt erzeugt. Die Umsetzung dieser Ideen erfordert viel Leidenschaft, Ausdauer und Liebe zum Detail.

Wer ist die Zielgruppe von ContractHero?

Unsere Software-as-a-Service richtet sich an Unternehmen, die eine steigende Anzahl an Unternehmensverträgen verzeichnen und gleichzeitig durch Digitalisierung und Automatisierung ihrer manuellen Prozesse Ressourcen zurückgewinnen wollen. Weg vom Schuhkarton hin zur Struktur. Dabei hilft unsere Software-as-a-Service Lösung kleineren und mittelständischen Unternehmen und insbesondere Startups – gerade im Zuge der Vorbereitung des Jahresabschlusses, einer Finanzierungsrunde oder eines M&A-Prozesses. ContractHero entfaltet überall dort seinen Nutzen, wo dezentrale und digitale Lösungen von Bedeutung sind.

Wie funktioniert ContractHero? Wo liegen die Vorteile? 

Kunden laden Verträge als PDF bei ContractHero hoch. Anschließend erfolgt die automatische Vertragsanalyse, welche die wichtigsten Vertragsinformationen ausliest, diese durchsuchbar macht, und automatische Erinnerungen an ablaufende Fristen erstellt. Dadurch haben Unternehmen die volle Übersicht und Kontrolle über ihre Verträge, vermeiden Fehler, verpasste Fristen und überflüssige Kosten.

Anders gesagt, sie können sich wieder komplett auf ihr Kerngeschäft fokussieren. Wer einen sofortigen und von überall aus zugänglichen Überblick hat, kann zudem viel genauer erkennen, wo z.B. Verhandlungspotential mit Dienstleistern besteht. Auch bei Finanzierungsrunden in Startups kann die Software für eine anstehende Due Diligence auf Knopfdruck alle notwendigen Daten erstellen. Die hier gewonnene Zeit kann genutzt werden, um sich dem Kerngeschäft des Unternehmens zu widmen.

ContractHero, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Zeiten für große, komplexe Gesamtlösungen aus einer Hand in unserem Bereich sind vorbei. Es braucht flexible Schnellbote, statt schwere Tanker. Diese Agilität ist unser Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu vielen anderen Ansätzen beim Vertragsmanagement. Und natürlich sind wir davon überzeugt, die funktional beste und intuitivste Lösung zu bieten. Viel wichtiger erscheint mir jedoch das Mindset, mit dem wir uns mit ContractHero in die Zukunft bewegen. Wir wollen nicht nur heute die beste Lösung haben, sondern morgen ebenso.

Weil die neue Welt es aufgrund ihrer Offenheit zulassen würde, dass wir oder jede andere Speziallösung sofort gegen eine bessere ausgetauscht werden könnte. Daher wird es für uns darauf ankommen, sehr eng mit unseren Kunden im Kontakt zu sein und stets ein waches, kreatives Team um sich zu haben, das schnell auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren kann. Der Kern unserer Arbeit ist es, dem Kunden durch unsere Lösung Mehrwert zu bieten und zwar dauerhaft und ansteigend. 

Mit ContractHero wollen wir unseren Beitrag dazu leisten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Überlegt euch genau, wie ihr eure Zeit nutzt und wie ihr eure Aufgaben priorisiert. Wenn ihr nicht weiterkommt, verschwendet keine Zeit mit Grübeln, sondern holt euch Hilfe von Experten. Idealerweise habt ihr Mentoren oder Advisors mit an Bord, die schon einmal an dem Punkt standen, wo ihr aktuell steht.

Seid auch immer bereit, eure Meinung zu ändern und den Kurs zu wechseln. Schnelle Entscheidungen und Richtungswechsel sind die große Stärke von Startups gegenüber Konzernen. Setzt Dinge schnell um und arbeitet dann basierend auf dem Feedback weiter. 

Wir bedanken uns bei Sebastian Wengryn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ContractHero

Kontakt:

ContractHero GmbH
Kiautschoustraße 14
DE- 13353 Berlin

https://www.contracthero.de
info@contracthero.de

Ansprechpartner: Sebastian Wengryn

Social Media
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/contracthero

Partnerschaften und Beziehungen pflegen

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AIRICA luft gesundheit

AIRICA verbessert die Qualität der Luft in Innenräumen – für mehr Gesundheit, Leistung und Wohlbefinden

Stellen Sie sich und das Startup AIRICA doch kurz unseren Lesern vor!

AIRICA verbessert die Qualität der Luft in Innenräumen – für mehr Gesundheit, Leistung und Wohlbefinden. Dabei kombinieren wir Messungen von Sensoren mit ausgefeilter, auf künstlicher Intelligenz basierender Datenanalyse. Die Plattform überwacht die Luftqualität durch Messung der CO2-Werte, der Temperatur, des Drucks, der Luftfeuchtigkeit und des VOC-Gehalts in Innenräumen. Die Lösung erkennt so ungesunde Raumbedingungen und ermöglicht es dem Benutzer Maßnahmen zu ergreifen, um eine gesündere Umgebung zu schaffen. Darüber hinaus kann mittels ausgefeilter Datenanalyse im AIRICA Dashboard  auch die Nutzung und Belegung von Räumen überwacht und analysiert werden. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe meine bisherige berufliche Karriere im R&D verbracht und mich schon seit vielen Jahren mit IoT beschäftigt. Early Stage Prototyping ist meine Leidenschaft und so wusste ich schnell, dass ich selbst ein Unternehmen gründen und entwickeln möchte. Besonders reizt mich dabei, dass man als Unternehmer immer offen für Innovation und Veränderungsprozesse sein muss und Entscheidungen trifft, für die man die volle Verantwortung übernimmt. 

Welche Vision steckt hinter AIRICA?

Unsere Vision ist es, das Raumklima sowie die Gebäudenutzung dank smarter Technologie nachhaltig zu verbessern. Wir erreichen dies, indem wir eine vollständig verwaltete Internet-of-Things (IoT)-Lösung anbieten, die die Luftqualität in Innenräumen und die Raumbelegung überwacht. Unsere Software-as-a-Service (Saas)-Plattform nutzt Sensormessungen in Echtzeit und modernstes maschinelles Lernen, um ungesunde Raumbedingungen und Raumbelegungen zu erkennen. Eine Designer-Feedback-Lampe im Raum alarmiert die Bewohner in Echtzeit und ermöglicht es ihnen, Maßnahmen zu ergreifen, um eine gesündere Umgebung zu schaffen. Das AIRICA Dashboard sammelt Daten und ermöglicht es dem Facility Management, die Raumnutzung zu optimieren, Lüftungsprobleme zu erkennen und Kosten zu sparen. Unsere Lösung ist skalierbar, einfach zu installieren und ermöglicht eine nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur und Geschäftsprozesse.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Jedes Startup steht am Anfang vor großen Herausforderungen, das war auch bei uns nicht anders. Wie die gesamte Wirtschaft waren auch wir stark von der Corona-Pandemie betroffen. Corona hat unsere globalen Lieferketten komplett zerstört: Eine Lieferzeit von ehemals fünf Wochen kann heute bis zu 52 Wochen lang sein. Das erfordert enormes Gespür und Erfahrung, um den optimalen Bestellzeitpunkt nicht zu verpassen. Dazu kommt, dass wir während einer entscheidenden Phase “remote” arbeiten mussten. Das war eine enorme Belastungsprobe für das gesamte Team. 

Wer ist die Zielgruppe von AIRICA?

Im Fokus steht im ersten Schritt die Integration von AIRICA in Büros, Coworking Spaces, Schulen und Gesundheitseinrichtungen, um Mitarbeiter bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz vor Infektionen zu schützen. 

Wie funktioniert AIRICA? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

AIRICA ist ein sogenanntes “zero click installation system”. Soll heißen, Nutzer bekommen ein komplettes Paket mit Sensoren, Leuchten und einem Gateway. Alle Bestandteile sind bereits von uns vorkonfiguriert und sofort einsatzfähig – damit ist die Installation maximal unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. AIRICA kümmert sich von der Sensorherstellung, Konfiguration, Datenübertragung sowie um eine Data Analytics Auswertungen. 

AIRICA wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für die Markteinführung bauen wir gegenwärtig den Vertrieb in der DACH Region auf. Unser Ziel ist allerdings die Skalierung des Business in Europa und weltweit. Langfristig wollen wir uns signifikante Anteile in einem Markt sichern, der 2019 1.24 Billionen USD groß war und bis zum Jahr 2027 auf 1.62 Billionen ansteigen soll. In den kommenden Jahren werden wir außerdem kontinuierlich neue technische Funktionalitäten bereitstellen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Beginnt nicht mit einer Powerpoint oder einem Pitchdeck. Startet direkt mit “Rapid Prototyping” und testet das Produkt schnellstmöglichst in der realen Welt. Ganz egal ob es erst mal nur ein Product Dummy ist. Die Entwicklung von Hardware und Software wurde in den letzten sieben Jahren massiv verkürzt. Früher brauchten wir mehrere Monate für die Herstellung eines Working Prototyps, das hat sich in den letzten Jahren um den Faktor zehn verkürzt. 

Sprechen und um Hilfe fragen. Von Anfang an haben wir mit Menschen über unsere Idee gesprochen, egal ob Investoren, Nutzer oder potentielle Kunden. So konnten wir uns schnell ein Netzwerk an Unterstützern aufbauen, das uns heute hilft, PS auf die Straße zu bringen.  

Partnerschaften und Beziehungen pflegen. Gerade wir als Hardware Startup sind auf sehr viele unterschiedliche Player angewiesen. Im Grunde ist es in einem Unternehmen wie in einer Beziehung: Partnerschaft braucht Pflege und einen respektvollen Umgang. Denn kein Mensch kann als Unternehmer alleine tätig sein. Um Geschäfte zu machen, sind gute Partnerschaften entscheidend. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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