Freitag, Juni 26, 2026
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Lasst euch nicht unterkriegen und glaubt an eure Idee!

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ProctyClean Intimpflege Analbereich 2 Minuten 2 Millionen

Bernhard Moss, ProctyClean Intimpflege für den Analbereich war in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup ProctyClean ® doch kurz vor!

Ich heiße Bernhard Moss und habe im Jänner 2020 das Startup ProctyClean® vom Erfinder Dr. Ludwig Römhild übernommen, weil ich sofort von dem Potenzial dieses Produktes überzeugt war.

ProctyClean® ist Intimpflege für Frauen & Männer und fokussiert ausschließlich auf den tabuisierten Analbereich. Wir sind ein junges Unternehmen mit Sitz in Wien, agieren international und sind mit der innovativen Methode für eine besonders rasche und schonende Analreinigung einzigartig. Der patentierte ProctyClean® Intimpflege-Stift ist unser Herzstück und geht direkt an die Ursache. Betroffene von Analbeschwerden leiden oft an starken Schmerzen und sind in ihrer Normalität sehr eingeschränkt. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Menschen wesentlich zu verbessern. 

Wie ist die Idee zu ProctyClean ® entstanden?

Ausschlaggebend war eine bevorstehende, proktologische Operation von Ludwig, die er gerne vermeiden wollte. 

Sein Problem veranlasste ihn dazu, sich vermehrt mit analen Beschwerden und deren Ursachen auseinanderzusetzen. Dabei entdeckte er, dass die im Analkanal verbleibenden Stuhlreste häufig die Ursache für Hämorrhoiden, Analfissuren, Stuhlschmieren, Verstopfungen, Entzündungen, etc. sind. Nach gut zweijähriger Entwicklungsarbeit hat Ludwig schließlich den patentierten ProctyClean® Intimpflege-Stift entwickelt. Dieser entfernt Stuhlreste schnell, sanft und effektiv und bringt den Betroffenen eine enorme Linderung ihrer Beschwerden. Durch perfekte Hygiene konnte Ludwig sogar seine eigene Operation vermeiden. 

Welche Vision steckt hinter ProctyClean ®?

Wir wollen das Leiden aller Betroffenen im Analbereich lindern und den Menschen wieder ihre Lebensqualität zurückgeben. Außerdem holen wir mit ProctyClean® die analen Beschwerden aus der Tabuzone. Wir müssen endlich darüber reden!

Wer ist die Zielgruppe von ProctyClean ®?

Grundsätzlich entstehen anale Beschwerden häufig bei Menschen Ende 30. Egal, ob Mann oder Frau. Jedoch können auch junge Menschen an Jucken, Brennen, Stuhlschmieren und Analfissuren leiden. Frauen sind zudem häufig in der Schwangerschaft oder nach der Geburt davon betroffen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Wir wurden vom Casting-Team direkt kontaktiert. Ausschlaggebend dafür war eine Presseaussendung zur Erfindung. Es war für uns eine besondere Freude und wir waren sofort total begeistert von dieser Möglichkeit. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ludwig und ich haben uns Corona bedingt immer online getroffen. Dann haben wir geübt, geübt und geübt. Ein super Kommunikations-Trainer hat uns gecoacht und wertvolle Inputs geliefert. Diese haben wir dann in unseren Pitch eingearbeitet. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

teambild Bernhard Moss sitzend Frau stehend daneben

Als wir erfahren haben, dass wir in die Show kommen, war das für uns tatsächlich super aufregend uns spannend und ein enormer Motivationsschub!

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf ProctyClean ® aufmerksam werden?

Uns war von Anfang an klar, dass der Auftritt in dieser Sendung ein großer Schritt für uns sein wird. Wir waren dann aber doch überrascht, wieviele Türen durch den Satz: „Wir sind bei 2min2mio!“ aufgingen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Für uns war es wichtig, dass der oder die Investor*in unser Produkt versteht und das Po-tenzial darin sieht. Deswegen sind wir total offen in die Show gegangen.  

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Für uns haben sich viele neue Kontakte und Chancen ergeben. Was daraus wird, wird die Zukunft zeigen. Wir sind auf alle Fälle sehr gespannt. Besonders schön war auch das Feedback von Stammkund*innen, die sich mit uns gefreut haben. Und wir erhielten Interview- und Kooperationsanfragen, mehrere Ärzt*innen und Hebammen sind auf uns aufmerksam geworden. Das ist uns viel wert!

ProctyClean ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Unser Ziel ist es, das Wohlbefinden jedes Einzelnen durch die gezielte Hygiene im Analbereich zu steigern. Wir wollen unsere Marktführerschaft in der Intimpflege-Po ausbauen, andere Märkte erschließen und ProctyClean® in jedes Badezimmer bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Oft hören Startups gerade am Anfang ihres Weges viele zweifelnde Stimmen – auch aus dem direkten Umfeld. Aber lasst euch davon nicht unterkriegen und glaubt an eure Idee! 

Eines der wichtigsten Dinge ist ein gutes Team. Umgebt euch mit Leuten, mit denen ihr gemeinsam wachsen könnt.

Und habt keine Angst ungewöhnliche Wege zu gehen. Probiert Sachen aus, auch wenn mal was schiefläuft.

Titelbild Fotograf: (c) Robert Staudinger

Wir bedanken uns bei Bernhard Moss für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: ProctyClean

Kontakt:

PROCTY CLEAN GmbH
Kaiserstraße 89/3/2
1070 Wien
Österreich

https://www.proctyclean.net
hello@proctyclean.net

Ansprechpartner: Mag. Bernhard Moss

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/ProctyClean
Instagram: https://www.instagram.com/proctyclean/

Nicht zu hohe Erwartungen und unrealistische Ziele setzten

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Less Waste Club: Körperpflegeprodukte Pulverform

Less Waste Club: Körperpflegeprodukte in Pulverform – pH-Neutral, ohne Silikone, ohne Parabene, ohne Mikroplastik, 100% vegan, biologisch abbaubar und Made in Germany.

Stellen Sie sich und das Startup Less Waste Club doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin die Rosalie Co-Gründerin vom Less Waste Club, welchen ich letztes Jahr zusammen mit meinem Mitgründer Max gegründet habe. Max und ich haben uns vor der Gründung Gedanken gemacht, wie man das Einweg-Plastikproblem in unseren Badezimmern in den Griff bekommen könnte. Denn jedes Jahr landen mehr als 2 Mrd. Einweg-Plastikflaschen allein aus unseren Badezimmern auf dem Müll. Gleichzeitig gelangen unzählige Tonnen an schwer für die Natur abbaubaren Inhaltsstoffen in den Wasserkreislauf. 

Wir haben uns überlegt, dass es so nicht weitergehen kann und es smartere Lösungen für herkömmliche Körperpflege geben muss. Mit dem Less Waste Club bieten wir innovative Lösungen an, die nicht nur in ihrer Anwendung einfach sind, sondern auch weniger Müll als herkömmliche Pflege verursachen. Schaut man sich die Inhaltsstoffliste herkömmlicher Körperpflegeprodukte an stellt man fest, dass diese bis zu 90% aus Wasser bestehen. Etwas, das man ohnehin zum Duschen, Händewaschen etc. benötigt. 

Mit unseren Körperpflegeprodukten in Pulverform setzen wir genau hier an. Wir verzichten bei unseren Produkten auf Wasser, reduzieren uns aufs Wesentliche und setzen auf die puren Inhaltsstoffe in Pulverform. Zuhause gibt man dann das benötigte Leitungswasser zu unserem Pulver in einen passenden Spender, schüttelt diesen kurz und fertig ist das gewohnte flüssige Körperpflegeprodukt. Unsere Pulver sind in Papier verpackt und ersetzen dadurch viele Einweg-Plastikflaschen. Durch die Reduktion von Gewicht und Volumen reduzieren wir den CO2 – Footprint bis zu 87% im Vergleich zu herkömmlichen Körperpflegeprodukten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte durch mein tägliches Tun einen spürbaren und sichtbaren Mehrwert für unsere Umwelt und meine Mitmenschen schaffen. Einfach selber die Dinge in die Hand nehmen und etwas gegen das immer stärker werdende Plastikproblem unternehmen. Den nötigen Schubs hat dann tatsächlich Corona gebracht. Ich habe bereits im ersten Lockdown erkannt, dass ich die Krise als Chancen sehen kann um endlich die eigenen Ideen in die Realität umzusetzen und einen „Neustart“ zu wagen. Gemeinsam mit meinem Co-Gründer Max habe ich damals beschlossen: „entweder ganz oder gar nicht“ – das war dann auch tatsächlich der finale Moment, um aus meiner Komfortzone heraus zu gehen. 

Welche Vision steckt hinter Less Waste Club?

Die Vision mit dem Less Waste Club ist es Produkte des täglichen Lebens in puncto Nachhaltigkeit zu verbessern und das allgemeine Verständnis zum Thema Rohstoffe bzw. Müll neu zu definieren. Wir glauben dabei an das Prinzip der „Circular Economy“. Rohstoffe sind zu wertvoll, um nach einmaligem Gebrauch im Müll zu landen! Gleichzeitig möchten wir mit unserem Less Waste Club das Thema Nachhaltigkeit von seinem oft sehr angestaubten Image befreien. „Öko“ kann cool und muss auch cool sein, um massentauglich zu werden. Durch die Kombination von gutem Design und kompromissloser User Experience wollen wir unseren Teil zu einer sauberen und nachhaltigen Zukunft beitragen. Unsere Körperpflegeprodukte in Pulverform sind dabei nur der Anfang. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Schritt in die Selbständigkeit. Tatsächlich zu sagen, „Ich verlasse das sichere Ufer und begebe mich in diese Ungewissheit“. Einen sicheren Job zu verlassen für etwas, bei dem man nicht 100% sicher gehen kann, dass es auch tatsächlich funktioniert. Aus dem Grund haben wir auch direkt zu Beginn eine Crowdfunding Kampagne gestartet, mit der wir auch unser erstes Produkt, unser Duschgel Pulver, finanziert haben. 

Wer ist die Zielgruppe von Less Waste Club?

Im Grunde ist jede:r in unserer Zielgruppe, der/die Nachhaltigkeit in seinen/ihren Alltag integrieren möchte, ohne dabei auf gewohnten Komfort verzichten zu müssen. 

Wie funktioniert Less Waste Club? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir ermöglichen unseren Kunden mit unseren Produkten ihren gewohnten Lebensstil beizubehalten und trotzdem, ohne Verzicht auf Komfort, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten. Unsere Produkte zu nutzen ist genauso einfach wie Kaffee zu zubereiten. Im Gegensatz zu herkömmlichen flüssigen Produkten ist unser Pulver in Papier verpackt und ersetzen so eine Menge an unnötigen Einweg-Plastikflaschen. Durch die Reduktion von Gewicht und Volumen reduzieren wir den CO2 – Ausstoß um bis zu 87% im Vergleich zu herkömmlichen Körperpflegeprodukten.

Allein mit unserem Duschgel Pulver kann eine Person im Jahr bis zu 11 Einwegplastikflaschen im Badezimmer einsparen. Für ein Duschgel reichen 25g Pulver aus. Bei unserer Reise haben wir von Anfang an unsere Community mitgenommen. Bei uns liegt ganz klar der „Club Gedanke“ im Vordergrund – für uns ist unsere Community extrem wichtigst. Unsere „Club Mitglieder“ werden von uns bei allen Abstimmungen miteinbezogen und ihre Zufriedenheit steht bei uns an oberster Stelle. 

Aus unserer Sicht gibt es drei Punkte die unsere Produkte besonders machen. Erstens, die Verpackung. Wir setzen auf eine Papierverpackung und können dadurch die überflüssige Einwegplastikverpackung ersetzen. Zweitens, wir verzichten auf Wasser. Dieser Inhaltsstoff wird ohnehin zur Körperpflege benötigt. Es macht also keinen Sinn diesen durch die Republik zu transportieren. Dadurch sparen wir bis zu 87% an CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Körperpflegeprodukten ein. Und Last but not the least: Die Inhaltsstoffe. Hier bieten wir unseren Kunden 100% Transparenz. Wir beschreiben bei jedem einzelnen Inhaltsstoff ausführlich um was es sich dabei handelt, was die Funktion ist und warum wir uns dafür entschieden haben. Wir setzen auf natürliche und fair produzierte Inhaltsstoffe. Unsere Produkte schonen die Haut, sind pH-Neutral, kommen komplett ohne Silikone, Parabene, Mikroplastik und Mineralöl aus. Gleichzeitig haben wir auf faire Lieferketten geachtet. Zudem sind sie zu 100% vegan, biologisch abbaubar und Made in Germany. 

Less Waste Club, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell sind wir in der Entwicklung weiterer Körperpflegeprodukte (wie z.B. unserem Shampoo) und neuer Geruchsrichtungen. Das ist aber sicher noch nicht das Ende. Das Badezimmer ist für uns nur der Anfang – darüber hinaus gibt es aber so viele weitere Bereiche in den eigenen vier Wänden die nachhaltiger, einfacher und besser gestaltet werden können und vor allem müssen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Vor einer Gründung sollte sich jeder noch einmal die Frage stellen: Bin ich von meinem Produkt so überzeugt, dass ich bereit bin, die ersten Jahre des Unternehmens komplett dem Thema Gründung zuzuschreiben und auf viele Dinge deswegen zu verzichten? 

So oft man diesen Tipp auch noch hören wird. Machen! Einfach anfangen. Der Rest ergibt sich dann schon irgendwie.

Nicht zu hohe Erwartungen und unrealistische Ziele setzten, diese kann man nur verfehlen! Und dann heißt es: nicht aufgeben, Hilfe von anderen Unternehmern annehmen und weitermachen. 

Wir bedanken uns bei Rosalie und Max für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Agiles Mindset

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lokalmeister local marketing

Lokalmeister Online-Marketing für offline Geschäfte – Fokus auf local Marketing

Stellen Sie sich und das Startup Lokalmeister doch kurz unseren Lesern vor!

Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Steven Schlößer, Gründer von Lokalmeister. Lokalmeister spezialisiert sich im Online-Marketing für offline Geschäfte. Ich liebe die klassischen Dienstleister und die Gastronomie und schätze deren Wert für Städte. Für mich machen die Gewerbetreibenden die Stadt erst wirklich zu einer Stadt, in der man gut und gerne lebt.

Zusammen mit meinem Mitgründer Manuel Kessel habe ich daher Lokalmeister gegründet, um eben diesen Unternehmern die Möglichkeit zu geben mehr Kunden für ihr traditionelles Geschäftsmodell mit modernen Tools zu gewinnen und zu binden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

In meiner Laufbahn habe ich ausschließlich im Marketing und Vertrieb von größeren Unternehmen mitgewirkt und den Weg zur spitze der Start Up Szene mit meinem Know How geöffnet wo wir mindestens eine Person, wenn nicht sogar ein ganzes Team für das Marketing hatten. Für kleinere Geschäfte, die meist nur aus dem Inhaber und ein bis zwei Mitarbeitern bestehen, die komplett ins Tagesgeschäft eingebunden sind, ist es sehr schwierig eine passende Struktur zu finden, die auf ein klassisches Geschäft zugeschnitten ist, die oft eine physische Obergrenze haben wie Tische im Restaurant und daher nicht unendlich skalieren können. Für diese Unternehmer wäre ein Angestellter für den Marketingbereich einfach zu viel des Guten.

Mit einem externen Unternehmen wie Lokalmeister mit langfristigen Bindungen und vielen Partnern kann man ähnliche Problemstellungen sehr viel effizienter lösen. Deswegen ist Lokalmeister gegründet worden.

Welche Vision steckt hinter Lokalmeister?

Vor allem bei uns in Berlin sieht man, wie sehr Restaurants, Bars, aber auch Friseure oder andere Dienstleister sowie Einzelhändler das Bild der Stadt prägen und die Kultur Berlins ausmachen. In Gesprächen mit diesen hat sich oft ergeben, dass nicht die Gewinnmaximierung der Hauptfokus ist, sondern das Leben des eigenen Konzepts wie eines Cafés mit französischem Flair im Vordergrund steht und dessen Beitrag zur Gesellschaft.

Lokalmeister unterstützt dieses Unternehmertum sehr gerne und hilft den Lokalen sich auf ihre Kernkompetenz zu fokussieren, ohne die Vorteile des Online-Marketings außer Acht zu lassen. Der schönste Laden bringt nichts, wenn keiner von ihm weiß, nicht wahr?

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war wie für viele die Corona-Pandemie. Wir haben in der Zeit gegründet als man noch nicht wirklich genau wusste wie groß die Auswirkungen sind und es noch eine Randnotiz in den Nachrichten aus China war. Unser Ziel ist es schließlich, dass die Menschen mehr rausgehen in Lokale statt zu Hause zu bleiben. Dazu kam immer die Ungewissheit, wann wieder ein Lockdown kommt oder ob die Pandemie überstanden ist. Das wissen wir schließlich bis heute 18 Monate nach dem ersten Lockdown immer noch nicht zu 100%.

Wir hatten zum Glück keinen hohen Kapitalbedarf, weil unser Wert in jahrelangem Knowhow liegt und wir ein Dienstleister sind. Wir sind daher komplett eigenfinanziert und unabhängig von anderen Interessen, die ein Kapitalgeber haben könnte.

Wer ist die Zielgruppe von Lokalmeister?

Unsere Zielgruppe sind alle Unternehmen, die ein Ladenlokal haben. Insbesondere Gastronomen wie Restaurants und Imbisse, Dienstleister wie Friseure und Masseure, aber auch Einzelhändler. Wir möchten Einzelunternehmer die Möglichkeit bieten, dieselben Tools zu nutzen, die große Ketten haben.

Wie funktioniert Lokalmeister? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Lokalmeister setzt vollen Fokus auf das sogenannte local Marketing. Man kennt es selbst: Man ist z. B. als Tourist in einer Stadt und möchte einen Kaffee trinken gehen, aber es soll besonders sein. Man ist ja schließlich im Urlaub. Dann sucht man auf Google Maps nach dem besten Kaffee innerhalb eines Kilometers. Hier kommt dann Lokalmeister ins Spiel. Wir bauen die Sichtbarkeit des Lokals so gut auf, dass es perfekt widerspiegelt, wie gut das Lokal ist und man sich als potenzielle Laufkundschaft dann auch dazu bereit erklärt an zwei, drei ähnlichen Geschäften vorbeizulaufen. Durch unseren Fokus können wir diese Dienstleistung sehr schlank halten ohne, dass sich der Unternehmer selbst mit der ganzen Materie beschäftigen muss, was sich aufgrund der Größe des Unternehmens sich oft schlichtweg einfach nicht lohnt.

Wir sehen uns selbst im Wettbewerb mit klassischen Werbeagenturen. Diese bieten üblicherweise das volle Programm im Online-Marketing an, vom Webshop über Facebook-Werbung und vieles mehr an, was für unsere Zielgruppe relativ irrelevant ist, was sich aus der Natur der Beschaffenheit unserer Zielgruppe gibt.

Lokalmeister, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Als Berliner möchten wir natürlich erstmal den Berliner Markt etablieren. Wir sehen in Großstädten mit viel wechselnder Bevölkerung und Tourismus den größten Hebel für local Marketing. In einer Kleinstadt, wo es nur einen Bäcker gibt, braucht sich der Bäcker nicht abzuheben. Dann muss gezielt geschaut werden, wo die Kapazitäten vorhanden sind, um das Konzept Lokalmeister in anderen Großstädten zu etablieren. In fünf Jahren wird es Lokalmeister in allen deutschen Großstädten geben, vielleicht auch über Deutschlands Grenzen hinaus.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Agiles Mindset. In meinen Stationen bei Startups habe ich gelernt, dass es wichtig ist ein Produkt auf die Straße zu bringen und dann immer wieder anzupassen. Kein Produkt wird am Whiteboard perfekt.

Bleib deiner Vision treu: Wenn man sich sicher ist, dass man langfristig Änderungen schaffen kann, dann sollte man daran festhalten. Auf dem Weg kommen oft Gelegenheiten, die einen dazu verleiten können einfache Siege einzufahren, statt langfristige Stabilität zu erreichen.

Suche passende Partner: Es ist verführerisch sich in viele Gebiete einzuarbeiten, um alles selbst zu machen. Das ist jedoch oft verschwendete Zeit, die man besser hätte nutzen können, wenn jemand anderes sich um beispielsweise Grafikdesign kümmert.

Wir bedanken uns bei Steven Schlößer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Den Sales-Prozess deiner Produkte verstehen

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Ingager Social Media Marketing Facebook Instagram

Ingager Agentur für Social Media Marketing mit Fokus auf Facebook und Instagram

Stellen Sie sich und das Startup Ingager doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jimmy Jakobsson, Mitgründer und CEO von Ingager. Ingager ist die größte auf Facebook spezialisierte Agentur in Europa und einer der europäischer Branchenführer im Facebook-Marketing. Wir helfen unseren Kunden dabei, ihr Markenbewusstsein und ihre Umsätze zu steigern – und zwar durch den Einsatz datengesteuerter, digitaler Marketing-Dienstleistungen.

Dabei fokussiert sich Ingager ausschließlich auf die Plattformen von Facebook: Facebook, Instagram, Messenger WhatsApp und Workplace. Zu unseren Kunden gehören bekannte Marken wie BMW, PwC oder American Express, aber auch junge Unternehmen und Startups wie Armed Angels, MOTATOS, radinn oder Goatlane. Wir sind insgesamt 70 Kolleginnen und Kollegen an den Standorten Berlin, Stockholm und Kopenhagen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe bereits vor 15 Jahren im Online Marketing gearbeitet, damals lag mein Fokus vor allem auf Google Ads. Irgendwann bekam ich mit, dass auch Facebook Anzeigen eingeführt hatte, was ich spannend fand. Dass ein Anzeigenformat in den sozialen Medien Interesse für ein konkretes Produkt weckt, gab es bis dato nämlich nicht. Ich habe dann selbst begonnen, auf Facebook Werbung zu schalten und konnte erstaunlich gute Ergebnissen erzielen.

Ich machte also weiter, bis sich ein Jahr später Facebook meldete und unser Team darum bat, ein Werbetool für seine neue API zu entwickeln. So lernten wir das Unternehmen und viele großartige Facebook-Mitarbeiter kennen – und ich sah plötzlich die Chance, eine eigene, auf Facebook spezialisierte Agentur zu gründen. Das war im Jahr 2011. 

Welche Vision steckt hinter Ingager?

Unsere Vision ist es, Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt den Zugang zu Facebook zu vereinfachen und Ihnen dabei zu helfen, das volle Potenzial von Facebook für ihr Marketing zu erkennen und auszuschöpfen. Facebook hat das Potenzial, den Umsatz eines jeden Unternehmens anzukurbeln – egal ob groß oder klein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ein Unternehmen und sein Team in verschiedenen Märkten wachsen zu lassen, ist spannend und erfüllt einen mit Dankbarkeit, auch wenn es manchmal nicht einfach war. Große Rückschläge mussten wir bisher zum Glück nicht erleben – und wir hoffen, dass das so bleibt. 

Gegründet haben Ingager ursprünglich Henrik Almskoug und ich. Dann kam vor ein paar Jahren das Medienunternehmen Egmont als Mehrheitsgesellschafter hinzu, wodurch unser Unternehmen um ein Vielfaches professioneller und unser Netzwerk immer größer wurde.

Wer ist die Zielgruppe von Ingager?

Mit unserem Geschäftsmodell können wir nahezu alle Arten von Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren bei Ihren Social-Media-Aktivitäten unterstützen. Der B2B-Anteil ist zugegebenermaßen noch relativ klein, doch in diesem Bereich tut sich gerade einiges. In erster Linie arbeiten wir momentan also mit B2C-Kunden zusammen, die einen gewissen digitalen Reifegrad erreicht haben, darunter sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen.

Wie funktioniert Ingager? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ingager ist eine echte Full-Service-Agentur mit weitreichender Expertise, wenn es um Social Media im Allgemeinen und bezahlte Kampagnen im Speziellen geht. Ob Strategie, Kreation oder Performance: Bei uns arbeiten Spezialisten aus allen Bereichen, weshalb wir uns als One-Stop-Shop für unsere Kunden sehen. Wir sind flexibel, lernen ständig dazu und freuen uns, neue Content- und Social-Ads-Projekte umzusetzen und dabei noch bessere Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen. Seit dem ersten Tag agieren wir bei Ingager ergebnisorientiert. Ich würde sogar sagen, dass dieser Ansatz Teil unserer DNA ist, von dem natürlich vor allem unsere Kunden profitieren.

Ingager, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Paid Social hat sich zu einem zentralen Treiber für Unternehmen entwickelt, die wachsen wollen. Dieser Trend wird anhalten – und deshalb sind wir davon überzeugt, dass unsere Erfahrung in Zukunft immer mehr Unternehmen zu schätzen wissen. Unser Ziel ist es, weltweit der erste Ansprechpartner für Unternehmen und Marken zu sein, wenn es um ihr Wachstum auf Facebook, Instagram und WhatsApp gehen soll. Dafür werden wir weitere Büros in neuen Märkten aufbauen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Finde einen zuverlässigen Partner, um ein Unternehmen zu gründen.

Jedes Unternehmen muss etwas verkaufen. Versuche also, den Sales-Prozess deiner Produkte zu verstehen und dir ein gewisses Know-How anzueignen. 

Sei dir darüber im Klaren, dass es mindestens fünf Jahre dauert, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen.

Wir bedanken uns bei  Jimmy Jakobsson für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Ingager

Kontakt:

Ingager GmbH
Brunnenstraße 181
D-10119 Berlin

https://ingager.com/de/
patricia.marquez.perez@ingager.com

Ansprechpartner: Patrícia Márquez Pérez

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/ingager
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ingager-online-marketing/?originalSubdomain=de
Instagram: https://www.instagram.com/ingager/

Produktives, fokussiertes und kooperatives Arbeiten

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drive & dine Restaurants Autobahn

drive & dine Restaurants entlang der Autobahn schnell und einfach finden

Stellen Sie sich und das Startup drive & dine doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Werner Frey und Victoria & Friederike Liebrecht und haben zusammen als Familie die Gastro-App drive & dine ins Leben gerufen. Mit drive & dine können Nutzer:innen, die sich auf Reisen etwas anderes wünschen als das Angebot an Autobahnraststätten, schnell und einfach Restaurantbesuche während ihrer Autofahrten einplanen. Die Restaurants liegen unweit der Autobahnausfahrten und sind leicht zu erreichen. Um das passende Angebot aus insgesamt über 1.500 Restaurants zu finden, stehen den Nutzer:innen diverse Filtermöglichkeiten zur Verfügung.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Während eines Familienurlaubs wollten wir auf dem Weg zurück in die Heimat etwas essen und irgendwo entspannt einkehren. Auf einen Rasthof direkt an der Autobahn hatten wir in dem Moment keine Lust und haben nach einer Alternative zu den Autobahnraststätten gesucht. Über allgemeine Online-Kartendienste war die Suche aufgrund der dynamischen Veränderung der Ortung sowie der ungefilterten Auswahl jedoch schwierig. Da kam uns die Idee, gemeinsam als Familie eine App zu entwickeln, über welche eine gefilterte und qualitätsgeprüfte Auswahl an Restaurants in Autobahnnähe möglich ist, die auch während der Fahrt einfach abgerufen werden kann. Nach zwei Jahren, in denen wir gemeinsam mit externen Mitarbeiter:innen an drive & dine gearbeitet haben, ist die Applikation seit Juni 2021 verfügbar.

Welche Vision steckt hinter drive & dine?

Seitdem wir mit der Entwicklung von drive & dine begonnen haben, stand ein Punkt für uns im klaren Fokus: Nutzer:innen der App sollen genau die Restaurants finden, die ihren Interessen entsprechen. Nicht nur das: Außerdem sind diese Restaurants einfach über die Ausfahrten der Autobahnen ohne großen Umweg zu erreichen. Damit wollen wir lange Autofahrten weniger stressig und eine entspannte Pause in ruhiger Atmosphäre möglich machen. Wichtig ist uns auch, eine Vielfalt an Küchen und Restaurants anzubieten.

Uns ist es dabei auch sehr wichtig, dass wir die Nutzer:innen in die weitere Entwicklung der App mit einbinden. Ob vorgeschlagene Restaurants oder Vorschläge hinsichtlich der Filter: Wir nehmen die geäußerten Interessen immer ernst und prüfen die Anregungen kontinuierlich.

Uns liegt die Gastronomie sehr am Herzen und wir wissen, wie viele tolle Restaurants entlang der Autobahn unentdeckt bleiben. Tagtäglich rasen tausende Autofahrer:innen an den Restaurant-Perlen vorbei. Das ändern wir mit drive & dine und zeigen unseren Nutzer:innen, wo man entspannt Pause machen kann.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Uns war es immer besonders wichtig, dass die App technisch reibungslos funktioniert und so nutzerfreundlich wie möglich gestaltet ist. Aus diesem Grund haben wir eine Vielzahl an Korrekturschleifen durchlaufen müssen, bevor drive & dine online gegangen ist. Das ist deutlich mehr Aufwand, als wir uns vorher gedacht hatten. Hinzu kamen externe Faktoren wie die Corona-Pandemie und die geschlossenen Restaurants, weshalb wir den Start der App nach hinten verschieben mussten.

Eine weitere Herausforderung ist die Kommunikation mit den Restaurants. Aufgrund der momentanen Situation mit den Nachwirkungen der Schließungen sowie des Personalmangels müssen sich viele Gastronomen:innen aktuell verschiedenen Problematiken stellen. Um sie nicht weiter zu belasten, ist die Listung der Restaurants bei drive & dine aktuell kostenfrei und benötigt nur wenige Infos, um gelistet zu werden. Jedoch ist auch das ein oft langer Prozess, bis wir tatsächlich das ersehnte Foto des Gastronoms bekommen, welches das Profil bei drive & dine so viel besser aussehen lässt.

Momentan finanzieren wir drive & dine noch privat, jedoch arbeiten wir an einem umfassenden Finanzierungsmodell, sodass unser junges Unternehmen möglichst schnell auf eigenen Beinen steht.

Wer ist die Zielgruppe von drive & dine?

Zur Zielgruppe zählen wir Familien oder sonstige Autofahrer:innen, die auf dem Weg in den Urlaub sind oder eine längere Fahrt vor bzw. hinter sich haben. Berufstätige, die regelmäßig und lange auf den Autobahnen unterwegs sind und Lust auf eine alternative Rast abseits der Autobahn haben, gehören ebenfalls zur Zielgruppe von drive & dine. Daneben können die Restaurants von der App profitieren, indem sie in der Auswahl gelistet sind und weitere Gäste auf die Gastronomiebetriebe aufmerksam werden.

Wie funktioniert drive & dine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die drive & dine App steht kostenlos für iOS-Geräte im Apple Store zum Download zur Verfügung. Außerdem steht eine Premium-Version für einmalig 2,99 Euro zur Verfügung. Nach dem Download können Nutzer:innen ihre Route angeben und je nach Küche oder weiteren Besonderheiten wie der Verfügbarkeit von E-Ladestationen oder Tankstellen in der Nähe filtern. Außerdem können in der Premium-Version Pausen abhängig von den gefahrenen Kilometern sowie der zurückgelegten Fahrtzeit bereits vorher eingeplant werden. Ein weiteres Tool im Premium-Bereich ist die Sichtbarkeit der Fotos der Restaurants und die mögliche Speicherung von Favoriten und Routen.

Neben drive & dine existiert kein weiterer Anbieter, der diese Informationen aufbereitet und je nach Standort genau zur Verfügung stellt. Außerdem ist die Auswahl über unsere App kuratiert und dynamisch verfügbar, womit wir uns von anderen Online-Diensten unterscheiden.

drive & dine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Natürlich ist unser grundsätzliches Ziel, unser Angebot zu erweitern und zu optimieren. Das Angebot, welches sich auf die großen Autobahnen (A1 – A9 und A10 – A98) fokussiert, soll mithilfe kontinuierlicher Recherche an geeigneten Restaurants hinzugewinnen und mittelfristig auch Restaurants in den Nachbarländern mit einbinden. Außerdem sind technische Anpassungen wie die Erweiterung für Android-Geräte in Planung, die Ende September hinzugefügt wird.

Daher streben wir an, die Marke drive & dine in drei Jahren im Bereich Gastronomie und Reisen mit einer hohen Zahl an Nutzer:innen etabliert zu haben. Es soll sich in die Richtung entwickeln, dass mehr und mehr Restaurants auf uns zukommen, um gelistet zu werden. Einige haben das jetzt schon getan und darüber freuen wir uns.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der erste Tipp, welchen wir Neugründer:innen mitgeben würden, ist zwar etwas abgedroschen, nichtsdestotrotz halten wir ihn vielleicht sogar für am wichtigsten. Man sollte stets eine Passion für die Sache haben, mit der man sich selbstständig macht. Reisen und gutes Essen sind seit Jahren Dinge, die wir als Familie äußerst gern gemeinsam machen und für die wir uns begeistern. Bisher ist es uns auch noch immer gelungen, diese Begeisterung in ein produktives, fokussiertes und kooperatives Arbeiten zu übertragen.

Zweitens: Ein Angebot lebt von seinen Nutzer:innen. Es ist zwar harte Arbeit, jedoch von wesentlicher Bedeutung, sich Anmerkungen, Ideen und Vorschlägen in der Community zu Herzen zu nehmen und die bei der Entwicklung des Unternehmens zu berücksichtigen. Umso wichtiger ist es aber auch, sich nicht aus der Bahn bringen zu lassen und die eigene Vorstellung vom Unternehmen stets im Fokus zu haben.

Ein dritter Tipp ist, Mut zu haben, Ideen gemeinsam anzugehen! Wir bringen als Familie eine gebündelte Expertise mit, die hilfreich für unser Unternehmen ist. Ob als renommierter Manager der Automobilindustrie, als erfahrene Gastronomin oder unsere Tochter als jugendliche Gründerin. Gemeinsam haben wir es geschafft, drive & dine auf die Beine zu stellen und dabei möglichst viele Facetten zu beleuchten. Zudem konnten wir bereits bis heute unglaublich viele Erfahrungen gemeinsam sammeln.

Wir bedanken uns bei Werner Frey und Victoria und Friederike Liebrecht für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht aufgeben

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Plug Fix Dosenadapter Dose Flasche 2 Minuten 2 Millionen

Robert Draxler Erfinder von Plug Fix, macht die Dose zur Flasche, in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Plug Fix doch kurz vor!

Mein Name ist Robert Draxler bin Inhaber einer MultiMedia Agentur in Oberösterreich und einer der Erfinder von Plug Fix. Der zweite Erfinder ist Bernhard Schorm Inhaber einer Kunststoffverarbeitung in St.Valentin. Bei der Schorm GmbH wird der Plug Fix nach einem umfangreichen Produkt-Design Prozess in seiner jetzigen Form produziert.

Wie ist die Idee zum Plug Fix entstanden?

Die Idee zum Plug Fix ist in geselliger Runde an einem Männerstammtisch beim Bier trinken entstanden. Hier hat sich heraus gestellt dass Bier in Dosen extrem viele Vorteile hat. (Frische, Haltbarkeit, kein Sauerstoff und Licht kann eindringen – was für den Biergeschmack sehr entscheiden ist, bruchsicher, besser stapelbar im Kühlschrank etc…) Nur direkt aus einer Dose trinken will niemand so wirklich gerne. Da ist der Trinkgenuss direkt aus der Flasche unschlagbar. Und da entstand die Idee zu einem Adapter der das beste aus beiden Welten vereinen sollte.

Welche Vision steckt hinter Plug Fix?

Kurz gesagt: Das Beste aus beiden Welten zu vereinen! Den Trinkgenuss wie aus einer Flasche mit den Vorteilen der Dose.

Wer ist die Zielgruppe vom Plug Fix?

Unser Plug Fix ist perfekt für Outdoor, Camping, Wandern, Fischen, im Schrebergarten, Segeln, Yachting, am Badesee oder am Pool, Skaten, und einfach überall dort wo man keine Lust auf Scherben oder Leergutschleppen hat.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Da ich die Sendung schon lange sehr interessiert verfolge war das von Anfang an klar.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Da ich die Sendung ja schon länger kenne war mir der Ablauf gut bekannt. Wir haben einen Text geschrieben, wieder verworfen und neu geschrieben und das ging einige male so…Den fixierten Text haben wir dann ein paar mal durchgesprochen bis alles gepasst hat.

Mein Partner Bernhard und ich sind ja schon länger Unternehmer und da ist uns das Pitchen und Sprechen vor „Publikum“ nicht fremd. Darum haben wir den Pitch auch locker genommen und versucht möglichst natürlich und authentisch rüber zu kommen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es klingt vielleicht jetzt überheblich aber ich bin eigentlich immer fix davon ausgegangen dass wir in die Sendung kommen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Plug Fix aufmerksam werden?

Die Werbewirksamkeit und Breitenwirkung von einer österreichweiten Sendung wie 2M2M ist natürlich extrem wichtig. Es gab auch gleich nach der Sendung Anfragen von unterschiedlichsten Firmen aus ganz Österreich.Da wir den Plug Fix auch individuell mit Firmenlogos bedrucken können, haben wir auch in diesem Bereich viele Anfragen. Besonders als Werbeträger für Kunden, Partner oder auch als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter ist unser Plug Fix ideal.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Da unser Fokus auf Vertriebsaufbau liegt waren Frau Schneider von Mediashop und Herr Kuntke von Billa+ unsere Wunschinvestoren. Da wir komplett eigenfinanziert sind war für uns von Anfang an klar dass wir eigentlich keine Beteiligung oder Investment benötigen. Und Frau Schneider hat uns dann auch ein Angebot gemacht das perfekt für uns gepasst hat.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Es gab unzählige Glückwunsch Nachrichten von Freunden, Kunden und Partnern. Auch viele Anfragen von den unterschiedlichsten Unternehmen die den Plug Fix bestellen und vertreiben möchten. Das wird jetzt alles abgearbeitet.

Plug Fix, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zur Zeit arbeiten wir an einer Skalierung um den Plug Fix noch günstiger ohne Qualitätsverluste produzieren zu können. Das wollen wir dann natürlich auch an unseren Kunden weiter geben. Neben dem Onlineshop www.dosenadapter.com wir der Verkauf im Handel auf ganz Europa und auch auf Korea ausgeweitet. Unser Ziel ist es den Plug Fix im kompletten Handel erhältlich zu machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Die Idee fertig denken

2. Dran bleiben

3. Nicht aufgeben

Wir bedanken uns bei Robert Draxler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kenne deine Schwächen

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Eckhardt Weber Gründer Heal Capital, HealthTech VC

Eckhardt Weber Co Gründer von Heal Capital, HealthTech VC, im Interview

Stellen Sie uns und unseren Lesern Heal Capital kurz vor!

Heal Capital ist ein early stage Venture Capital Fonds mit einem Volumen von 100 Millionen Euro. Wir investieren ausschließlich in Healthtech, also softwaregetriebene Gesundheitsunternehmen. Warum so speziell? Wir sind uns sicher: Schon in den nächsten 5 bis 10 Jahren werden Innovationen aus diesem Bereich dafür sorgen, dass sich die Art, wie wir Gesundheitsversorgung wahrnehmen, radikal verändert.

In welche Startups investiert Heal Capital?

Wir investieren meist um die Seed und Series A-Runde, also nicht in der frühesten, so doch aber in einer frühen Phase. Dabei sind uns Unternehmen am liebsten, die bereits ein Produkt am Markt haben und wenn möglich auch erste Anzeichen für Product-Market-Fit liefern können.
Die Unternehmen sollten im Idealfall eine Kombination aus Technologie und Verbesserung der Patientenversorgung bieten. Am Ende sind wir aber natürlich flexibel. Die Hauptsache ist, dass Rocket-Fuel Venture Capital das Richtige für das Unternehmen ist und das Team nachhaltig große, positive Veränderungen für den Gesundheitsmarkt schaffen will. 

Wie können sich Startups bewerben?

Am besten sollten sie zunächst schauen, wo Überschneidungspunkte zu uns vorliegen. Entweder über ein persönliches Intro oder in Bezug auf unsere Investmentthesen — die wir immer wieder öffentlich kommunizieren auf Linkedin und Medium. Per Onlineformular auf unserer Homepage ist natürlich auch eine Option.

Wie läuft das dann ab?

Wir versuchen, schnellstmöglich klare Zeichen zu geben. Insbesondere, wenn etwas nicht zu uns passt. Ansonsten sollte es auch im positiven Falle schnell gehen. Ich würde sagen, wir benötigen in der Regel nicht länger als 2 Wochen bis zur Klarheit, ob ein Termsheet zustandekommt. 

Was unterscheidet Sie von anderen Venture Capital Fonds?

Heal Capital ist stark auf einen Sektor – HealthTech – fokussiert. Das hilft uns, wirklich alles für uns relevante im Gesundheitsbereich anzuschauen. Dadurch haben wir einen sehr guten Marktüberblick. Gleichzeitig haben wir ein extrem breites Netzwerk an Gesundheitsentscheider:innen – unseren Innovation Council – und über unsere Fondsinvestoren (PKV) einen direkten Zugang zum Markt.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt, um ein Startup zu gründen?

Jetzt. 

Aber im Ernst: Das ist sehr individuell. Vielen hilft es sicherlich, erst einmal Erfahrung in einem Start-up zu sammeln, das durch die relevanten Phasen von Gründung, Suche nach Product-market-fit und Skalierung geht. Das sind Dinge, die man sich auch nicht anlesen kann. Aber natürlich gibt es auch die Ausnahmen: Gründer:innen, die einfach loslegen und instinktiv vieles richtig machen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Eckhardt Weber aus?

Morgens erstmal Team-Huddle. Wir arbeiten primär remote und bringen uns so alle auf denselben Stand. Außerdem gibt das allen Energie für den Tag. Dann meist Telefonate mit Gründer:innen und anderen Investor:innen. Dazwischen bleibt Zeit für die aktive Suche nach neuen Start-ups, verbunden mit der Weiterentwicklung unserer Investment-Thesen. Dazu kommen natürlich noch Portfolio-Themen. Insgesamt leben wir als Team außerdem eine starke Diskussionskultur. VC bedarf stetigem Austausch von Argumenten, um nicht den eigenen (Vor-)Urteilen und Tendenzen zum Opfer zu fallen.

Eckhardt Weber Gründer Heal Capital, HealthTech VC

Im Vergleich zur internationalen Startup Szene wie sehen Sie die deutsche Startup Szene ?

In Europa sind wir gut aufgestellt – jedenfalls, was die Seite der Gründer:innen betrifft. Aber auch auf der Seite der Investor:innen wird es Stück für Stück besser. Das Ökosystem könnte sicherlich besser sein, hier könnte die Politik sicherlich einen stärkeren Fokus setzen. Wir haben soviel gute unternehmerische Talente, die müssen wir mehr fördern, wenn wir nicht wollen, dass sie in andere Länder abwandern. Schweden und England sind uns hier zum Beispiel noch ein gutes Stück voraus. Ein Vergleich mit den USA wäre müßig, auch wenn wir in Europa insgesamt aufholen.

Welches sind die größten Fehler junger Gründer?

Hier kommt mir, was unsere Investmentphase betrifft, besonders ein Thema in den Sinn: Hiring – und zwar sowohl zu schnelles, als auch zu langsames. Wer zu schnell zu viel neues Personal einstellt, verbrennt rasch große Mengen Kapital, die Burnrate steigt also stark. Das Wachstum zieht vielleicht nicht angemessen mit, um diese Kosten abzudecken. Wenn man dann wieder Personal abbauen muss, kommen Prozesse des Change-Managements. Das hat direkt Auswirkung auf die Firmenkultur und vieles mehr – was ebenfalls zu Schwierigkeiten führen kann. Zu langsames Wachstum ist ebenfalls ein Problem: Momentan ist es extrem schwer ist die besten Talente anzuziehen. Um eine angemessene Wachstumskurve zu erzielen, braucht es aber genau diese. Ein Unternehmen muss also ausstrahlen, dass es als Arbeitsplatz der perfekte Ort für genau diese Talente ist.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?

Starte heute, es gibt selten bessere Zeiten zu gründen. 

Es gibt keine wichtigere Entscheidung als den richtigen Partner bei der Gründung zu wählen. Also: Choose wisely!

Kenne deine Schwächen und hole dir immer Hilfe, diese auszugleichen. 

Wir bedanken uns bei Eckhardt Weber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Auf Wachstum setzen

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Frau Poppes Würzmischung Frikadellen Höhle der Löwen

Die Gründer von Frau Poppes, Würzmischung für Frikadellen und mehr, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Thomas Leiendecker und zusammen mit meiner Schwiegermutter Angelika Poppe haben wir das Startup Frau Poppes gegründet. Wir begannen einst mit unserem Frikadellen-Mix, einer Würzmischung, mit der jede:r die leckeren Frikadellen von Angelika nachkochen kann. Der Mix beinhaltet die wichtigsten Zutaten, die man für eine Frikadelle braucht, also Brotwürfel, Kräuter, Salz und Pfeffer. Frisch dazu kommt nur noch etwas Wasser, frisches Hack und ein Ei. Mittlerweile haben wir drei weitere Varianten entwickelt: Einen Cevapcici Mix, einen Polpette Mix sowie eine Würzmischung für Veggie-Bratlinge.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Die Idee entstand, als ich das erste Mal Angelikas leckere Frikadellen probieren durfte – bei einem gemeinsamen Essen mit meiner Frau und ihrer Tochter Sandra. Als gelernter Koch weiß ich, wie schwer es ist, eine fluffige, perfekt abgestimmte Frikadelle zuzubereiten und Angelika gelang das wortwörtlich blind. Das hat mich sehr beeindruckt und so ist die Idee entstanden, eine Würzbasis zu entwickeln, mit der jede:r die perfekte Frikadelle zubereiten kann.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Wir möchten, dass sich Frau Poppes in jedem Haushalt wiederfindet. Wenn man an Hack denkt, soll man an Frau Poppes denken.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Eigentlich alle, die Spaß am Kochen haben und diejenigen, die eine abwechslungsreiche Küche lieben, aber nicht immer die Zeit dafür haben.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Ich habe die letzten Jahre fast alle Sendungen gesehen. Da ich im Bereich Food vertriebsmäßig im Handel unterwegs war, habe ich mich insbesondere für Food Startups interessiert. Ich fand es enorm interessant, als Startup von dem Netzwerk der Löwen zu profitieren und die Möglichkeit zu bekommen, seine Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Sobald unser Konzept stand, haben wir uns deswegen spontan beworben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Als wir die Einladung zur Aufzeichnung bekamen, haben wir uns wochenlang vergangene Sendungen „Die Höhle der Löwen“ angeschaut. Tag und Nacht haben wir unseren Pitch gelernt, was für Angelika, die ja blind ist, eine ganz besondere Herausforderung gewesen ist. Mit einer Blindenschreibmaschine hat Angelika sich ihren Text mehrfach aufgeschrieben und überall in ihrer Wohnung verteilt, damit sie an jedem Ort ihren Text lernen konnte. Am Wochenende haben wir dann vor dem eigenen Familienpublikum geübt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das war einfach großartig. Wir haben uns insgesamt drei Mal beworben. Die Motivation war riesig. Der Gedanke, unser Unternehmen vor einem Millionen-Publikum zu präsentieren, sorgt heute noch für Gänsehaut und war der größte Antrieb.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf Frau Poppes aufmerksam werden?

Der Schritt war uns sehr wichtig. Insbesondere durch Corona waren wir doch in den letzten zwei Jahren sehr eingeschränkt. Den Menschen jetzt zu zeigen, wie einfach das Kochen mit Frau Poppes ist, ist großartig. Gleichzeitig können wir den Menschen ein Geschmackserlebnis präsentieren, was ohne „Die Höhle der Löwen“ nie möglich gewesen wäre. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unsere beiden Favoriten waren Ralf Dümmel und Judith Williams.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben sehr viele Vorbilder im Markt. In fünf Jahren sollten das unsere Mitbewerber sein. Wir möchten Frau Poppes im Bereich Food als Marke etablieren und weiter ausbauen. Der süße Bereich wäre für uns nicht ausgeschlossen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Seinen Traum nie aus den Augen verlieren und auf sein Bauchgefühl hören, immer einen Schritt nach vorne machen und auf Wachstum setzen.

Zu guter Letzt, bewerbt euch für die Sendung „Die Höhle der Löwen“! Es lohnt sich.

Bild:V.l.: Angelika Poppe und Thomas Leidendecker präsentieren den Frikadellen-Gewürzmix „Frau Poppes“. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Frau Poppes am 13. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Angelika Poppe und Thomas Leiendecker für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es ist wichtig zwischen ahnungslosen Nörglern und konstruktiven Kritikern zu unterscheiden

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Hannes Trautmann MINIATOURING Mini Camper Höhle der Löwen

Hannes Trautmann Gründer von MINIATOURING, ultraleichter kompakter Mini Camper, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup MINIATOURING doch kurz vor!

Wir stellen hier in der Nähe von Mainz den MINIATOURING ® her. Es handelt sich dabei um extrem kompakte Campinganhänger. Die Firma selbst würde ich als Handwerksunternehmen beschreiben, da wir nicht industriell fertigen. In unseren Produkten steckt echte Handarbeit.

Wie ist die Idee zu MINIATOURING entstanden?

Die Idee ist zunächst aus reinem Eigennutz entstanden. Da ich bereits diverse Campingkonzepte selbst getestet hatte, wollte ich zunächst einfach nur ein Fahrzeug für den Eigenbedarf bauen, welches genau meinen Ansprüchen entspricht. Daraus hat sich dann Stück für Stück die Idee entwickelt ein Geschäftsmodell daraus zu entwickeln.

Welche Vision steckt hinter MINIATOURING?

Das Ziel war es ein Campingtrailer, welcher Platz zum Schlafen und Kochen bietet herzustellen. Diese Attribute allein treffen allerdings auf fast alle Campingfahrzeuge zu und sind an sich nichts Besonderes. Der MINIATOURING ® bietet zusätzlich den Vorteil, dass er durch seine Bauweise dem Nutzer kaum Limits setzt, wohin die Reise gehen soll. Waldwege, Schotterwege oder extrem enge Gassen sind damit kein Problem. Außerdem ist das Fahrzeug von Hand rangierbar und setzt damit prinzipiell keinerlei Ansprüche an das eingesetzte Zugfahrzeug. Ein Kleinwagen ist völlig ausreichend um den MINIATOURING ® zu ziehen. Das alles macht die Nutzung sehr unkompliziert und reduziert den Stressfaktor zum Beispiel bei der Stellplatzsuche extrem. Auch zu Hause reicht eine herkömmliche Garage als Stellplatz aus. 

Wer ist die Zielgruppe von MINIATOURING?

Menschen, die den MINIATOURING kaufen sind in der Regel sportlich aktiv und nutzen das Fahrzeug, um unkompliziert aber komfortabel in die Natur zu kommen. Ihnen ist es wichtig das alles ohne große Vorbereitung und spontan tun zu können. Oft wird der MINIATOURING ® beispielsweise mit einem Fahrradträger ausgestattet, sodass auch gleich das passende Sportgerät dabei ist. Ansonsten ist unsere Zielgruppe sehr breit gestreut. Die Alterspanne bisheriger Käufer reicht von unter 20 bis über 60 Jahren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Die Sendung kennt ja gefühlt jeder. Wann genau die Idee dazu kam kann ich gar nicht genau sagen. Es war eigentlich schon seit Gründung der Firma klar, dass die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ eine riesige Chance sein könnte. Eine Bewerbung hatte ich abgeschickt, nachdem die ersten Fahrzeuge verkauft waren.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Da die Firma zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch relativ jung war, waren viele wichtige Kennzahlen noch nicht erhoben. Sprich die Herstellungskosten konnten noch nicht vernünftig kalkuliert werden, da wir noch mitten in der Ausarbeitung der Herstellungsprozesse waren. Das hat die Vorbereitung etwas erschwert, aber das wichtigste war die Philosophie hinter dem MINIATOURING ® erklären zu können. Darauf lag dann auch der Fokus.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es ist natürlich motivierend, weil die Geschäftsidee Aufmerksamkeit bekommt. Gleichzeitig erhöht die steigende Aufmerksamkeit auch das Stresslevel im Arbeitsalltag, weil wir uns in der Firma einem viel größeren Druck ausgesetzt sehen mit Produktweiterentwicklungen und optimierten Prozessen der Aufmerksamkeit gerecht zu werden.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf MINIATOURING aufmerksam werden?

Die Aufmerksamkeit, die man durch die Sendung bekommt ist für ein Unternehmen unserer Größe normalerweise nicht zu finanzieren. Daher würde ich es als sehr wertvollen Werbeboost bezeichnen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wichtig ist mir die Sympathie eines Investors gegenüber dem Produkt. Da ich mir sicher bin, dass nicht das Fachwissen eines Investors das wichtigste ist, sondern seine Initiative am Unternehmensaufbau mitzuwirken, hat sich die Entscheidung nicht an einem Namen orientiert.  

MINIATOURING, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe eine Firma, in die alle Beteiligten ihr Herzblut reinstecken. Der finanzielle Erfolg ist selbstverständlich die Voraussetzung für das Bestehen eines Unternehmens. Trotzdem ist das für mich nicht die einzige Kennzahl, mit der ich über Erfolg oder Misserfolg urteile. In einem kreativen Team zu arbeiten, welches voll hinter den Produkten steht, das es entwickelt und eine anhaltende Begeisterung für die Marke MINIATOURING ®. Dass ist das langfristige Ziel.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Manchmal hilft es auf Durchzug zu schalten. Üblicherweise kommentiert jeder dein Geschäftsmodell. Es ist wichtig zwischen ahnungslosen Nörglern und konstruktiven Kritikern zu unterscheiden. Weitere Tipps zu erteilen finde ich schwierig, da jede Geschäftsidee anders und unglaublich vielseitig ist.

Bild: Hannes Trautmann aus Hösbach präsentiert mit „MINIATOURING“ einen Ultraleichten Mini Camper. Er erhofft sich ein Investment von 95.000 Euro für 25 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie MINIATOURING am 13. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Hannes Trautmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

It’s never to late to start a company

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KOHPA Papier Strom leitet Höhle der Löwen

Die Gründer von KOHPA, das erste Papier das Strom leitet, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup KOHPA ® doch kurz vor!

Mein Name ist Peter Helfer, ich bin 55 Jahre alt und Papiermachermeister. Mit meinem Geschäfts- und Erfinderpartner Walter Reichel (76) habe ich das Start-up KOHPA® gegründet. Zusammen tüfteln wir seit 9 Jahren. KOHPA® ist das weltweit erste Papier, das Strom leitet. Nach vielen Experimenten ist dadurch KOHPA® entstanden mit seinen vielen Anwendungsmöglichkeiten. Der Name setzt sich zusammen aus KOhlefaserPApier.

Wie ist die Idee zu KOHPA ® entstanden?

Als Papiermacher beschäftigen wir uns schon sehr lange mit Fasern unterschiedlicher Materialien. Aufgrund des Recyclinggedankens ist uns die Idee gekommen, mit Kohlefasern zu experimentieren. Walter kam mit eine Kohlefaser-Spule um die Ecke und fragte, ob wir daraus etwas machen können. Denn die Kohlefaser-Spulen, die wir benutzen sind ein Abfallprodukt der Industrie und müssen als Sondermüll aufwendig verbrannt werden.

Am Anfang war es eher nur Neugierde beziehungsweise eher eine Spielerei. Einfach nur ein DIN-A-4 Blatt aus diesen beiden Faserstoffen herzustellen war unser Ansporn. Und nach dem es zuerst nicht so gelaufen ist wie wir es uns gedacht haben, ist der Ehrgeiz entstanden, es zu schaffen! Denn die Natur- und Kohlenstofffasern passen eigentlich chemisch gar nicht zusammen. Die Kohlenstofffasern haben auf ihrer Oberfläche keine elektrische Ladung und bilden in Verbindung mit Wasser Agglomerate. und das ist die Krux an der Geschichte. Denn die Papiermacherei mit Naturfasern beruht immer auf Ladung und die Kohlenstofffaseroberfläche hat eben keine Ladung. Nachdem das Blatt dann halbwegs brauchbar war, begannen wir mit verschiedenen Messungen der Eigenschaften. Das Ergebnis verblüffte uns. Das Papier konnte mehr als erwartet! Somit war der weitere Ehrgeiz geweckt und wir entwickelten das heutige KOHPA®.

Welche Vision steckt hinter KOHPA ®?

Die Vision ist, dass man KOHPA® in Bezug auf Strahlenschutz wirklich weltweit einsetzen kann. Ein Schutz von Mensch und Tier vor Elektrosmog der überall vorhanden ist. Ferner das Heizen so zu revolutionieren, dass man keine fossilen Brennstoffe (Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas, Erdöl) mehr benötigt. Und das im großen Stil.

Wer ist die Zielgruppe von KOHPA ®?

Für KOHPA® -therm und KOHPA® -protect In erster Linie B2B, heißt Großindustrie – Baubranche, Fertighausbau, Ökohäuser, Automobil, Elektromobil; Caravanbau, Schiffs- und Flugzeugbau. Sonderanwendungen darf man auch nicht außer Acht lassen. Denn die Beheizung schwer zugänglicher Stellen oder Nachbildung verschiedener Formen kann aus KOHPA® hergestellt werden.

Das mittelfristige Ziel ist es die fertigen Heizungen, also das komplette System KOHPA® therm, für den B2C-Markt bereitzustellen. Baumärkte mit Abschirmung und Heizung das wäre großartig! Bezüglich der Abschirmung KOHPA® protect werden wir das Papier für den B2C-Markt bald in unserem Online-Shop auf www.kohpa.de anbieten! Hier laufen die letzten Vorbereitungen!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Das war Zufall oder Fügung wie man es nimmt. Meine Mutter hat früher immer gesagt, dass wäre doch etwas für euch, weil sie „DIE HÖHLE DER LÖWEN“ selbst gerne angeschaut hat. Wir haben immer gesagt. „Na, dohin gema ned!“ Leider kann meine Mutter unseren Auftritt nicht mehr miterleben. Doch ein Spieleabend unter Freunden war ein Wink des Schicksals. Durch eine gute Seele der Sendung und Walters Sohn wurden wir zur Initiative gedrängt und hatten somit die Möglichkeit uns zu bewerben. Und diese Chance konnten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. Spontan und schnell haben wir zugesagt.

Doch wobei die Risiken relativ groß sind. Das heißt, wenn der Pitch eine Katastrophe ist, wenn aus irgendeinem Grund alles schiefläuft, dann kann man eigentlich das Produkt einstampfen. Doch wir waren überzeugt und die Entscheidung stand dann fest.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben einen Bewerbungsfilm gedreht und somit das Produkt vorgestellt. Bei dem Film haben wir uns nicht verstellt. Wir haben auch nichts doppelt gefilmt oder etwas in Szene gesetzt. Wir wollten KOHPA® zeigen, genauso wie unser Produkt und wir sind. Als das Skript geschrieben war, hatten wir, wie soll man es sagen „unseren Clown“ der uns zwei Tage lang vor der Sendung gecoacht hat. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir waren sehr motiviert. Denn wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig. Wir machen diesen Pitch nicht aus Jux so nebenbei. Wir haben uns darauf vorbereitet, um auf alles eine Antwort zu haben. Das Produkt muss jedem verständlich werden, auch wenn man nicht aus unserer Branche kommt. Denn schließlich wollten wir das Ding rocken. Man muss das Bestmögliche im Vorfeld tun, damit es zu einem Erfolg kommen kann. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf KOHPA ® aufmerksam werden?

Wir sind ein kleines Zwei-Mann-Unternehmen und brauchen natürlich einen Investor, um wirklich durchzustarten. Durch „DIE HÖHLE DER LÖWEN“ bekommt man als Start-up Unternehmen natürlich eine riesige Aufmerksamkeit, die man sonst nicht bekommt. Man kann zwar jahrelang Werbung machen, doch diese Reichweite ist in kürzester Zeit eigentlich nicht möglich.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Für uns war sehr klar, dass uns Carsten Maschmeyer für das Thema Zukunft und Nico Rosberg für das Thema Nachhaltigkeit interessierten! Da wir ein bayerisches Start-Up sind war aber auch Dagmar Wöhrl mit Ihren Kontakten in die bayerische Wirtschaft in unserem Fokus. 

KOHPA ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren möchten wir durch unsere Innovation eine Rolle in der Energiewende spielen. KOHPA® als Marke soll eigentlich fast so bekannt werden, wie zum Beispiel Tesa. Das heißt, der Großteil der Bevölkerung weiß, KOHPA® ist das weltweit erste Papier, das Strom leitet. Unser Ziel ist es, dass sämtliche DAX-Unternehmen KOHPA® einsetzen.

KOHPA® ist ein Produkt wo uns keine Grenzen gesetzt werden. Wir können immer neue Kooperationen mit anderen Firmen eingehen, um die Innovation für die verschiedenen Branchen anzupassen und umzugestalten. Dem Erfindergeist in mir wird es definitiv nicht langweilig werden in den nächsten 5 Jahren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sparsamkeit, Durchhaltevermögen und objektive Meinungen von außen einholen. Ist die Idee wirklich gut? Auch wenn du selbst von der Idee überzeugt bist, können andere sie für den größten Mist halten. Bei uns war es nicht anders. Um herauszufinden, ob KOHPA ® potenzial hat, sind wir auf die verschiedensten Messen gefahren, um uns Meinungen einzuholen.

Denn wenn man als Team im Thema so tief drin ist, wird man oft betriebsblind. Das ist mitunter eine große Gefahr. Oder es gibt bereits etwas Ähnliches oder Effizienteres auf dem Markt, schließlich schläft die Konkurrenz bekanntlich nicht. 

Aufs Alter bezogen: Der Durchschnitt als Start-up-Gründer liegt zwischen 35-38 Jahre. Wenn man unser Alter als Gründer zusammenzählt und durch vierteilt, würden wir eine gute Mannschaft abgeben. „It’s never to late to start a company“.

Bild: Peter Helfer (l.) und Walter Reichel präsentieren mit „KOHPA“ Multifunktionales Papier. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie KOHPA am 13. September 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Peter Helfer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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