Dienstag, April 7, 2026
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Verliere Dich nicht in zu vielen Nebenbaustellen, sondern sei fokussiert und konzentriert

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Island Collective ist eine Agentur für Live-Kommunikation, sowie Content und Storytelling

Stellen Sie sich und das Startup Island Collective kurz unseren Lesern vor!

Moin Moin, wir sind Christoph Zingelmann und Florian Laudon, beide 35 Jahre alt und die Gründer von Island Collective.

Ich bin Christoph, genannt Zingel und Creative Director von Island Collective. Ich bin für die redaktionelle Gesamtidee im Kollektiv zuständig und entwickle die Konzepte für unsere Kunden und Partner. Als studierter Medienwissenschaftler und mit viel Background im Film- und Fernsehbusiness liegt meine Leidenschaft vor allem in dem Bereich Content und Storytelling bei Island Collective. Aber auch Live-Kommunikation mit dem Fokus auf Events und Promotion fasziniert mich seit meinem ersten Bier in der Kneipe nebenan.

Mit einem Background im Kaufmännischen aber auch Sportbereich bin ich, Florian, bei Island Collective für den gesamtheitlichen Rahmen, die Prozesse und den finanziellen Schliff zuständig. Mit über 15 Jahren im operativen Event und Live-Kommunikationsbereich bleibt keine Herausforderung ungelöst. 

Island Collective ist eine Agentur für Live-Kommunikation, sowie Content und Storytelling. Wir sind ein Kollektiv aus 12 festen und gut 10 freien Mitarbeitern, die alle die Leidenschaft für tolle Erlebnisse vereint und die die Themen Outdoor und Wassersport lieben. Der Fokus liegt hierbei auf Events, Incentives und Promotions, auf Film-/ Fotoproduktionen für Werbung und Social Media, sowie der Gestaltung von Flächen und Objekten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Es ging in erster Linie um die Idee und Leidenschaft, surfen und arbeiten zu verbinden. Als wir gegründet haben, existierte auf dem Markt noch keine Agentur mit dem Background Outdoor und Surfen und uns war die Verbindung von Work & Life schon damals wichtig. Warum Arbeit und Freizeit voneinander trennen? Richtig glücklich ist man doch, wenn man seine Freizeit oder Hobbys mit den Inhalten der Arbeit verbinden kann.

Außerdem war es für mich persönlich viel einleuchtender für meine eigene Firma zu arbeiten und sich den Allerwertesten aufzureißen, als für jemand anderen. Wir nehmen uns bewusst Auszeiten, um surfen zu gehen, neue Energie zu tanken und auch das Team entsprechend zu motivieren und diese Leidenschaft zu teilen – das geht als Angestellter im Unternehmen XY meistens nicht.

Welche Vision steckt hinter Island Collective?

Die Vision, mit einer Gemeinschaft von Surf- und Outdoor-Enthusiasten eine neue Art von Agentur zu leben: Die sich um die Umwelt sorgt, um das Wohl der Mitarbeiter – und die den Kunden ein ähnliches Mindset mit auf den Weg gibt.

Hier sei aber auch ein Blick auf unser Manifest lohnenswert, dass wir zusammen mit unseren Mitarbeitern entwickelt haben: „Wir bringen Erlebnisse in den Alltag, die alles andere als alltäglich sind. Wir verbinden Menschen mit ähnlichem Mindset und Lifestyle. Authentisch und freiheitsliebend setzen wir uns für einen emotionalen Weg hin zu nachhaltigen Erlebnissen ein. Das, was wir machen, bleibt im Gedächtnis.”

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind komplett eigenfinanziert und haben uns alles selber von der Pike auf aufgebaut. Und das sind auch die größten Herausforderungen, wenn man es mit einem fremdfinanzierten Startup vergleicht. Wir arbeiten zu 100% mit unserem Geld, jede Investition wird besprochen und abgewogen.

Wer ist die Zielgruppe von Island Collective?

Für uns als Island Collective gibt es keine festgeschriebene Zielgruppe. Wir wollen Mauern und Grenzen in der Kommunikation durchbrechen und scheuen nicht davor, auch neue Branchen mit unserer Expertise zu bespielen. Was wir jedoch sagen können, ist, dass wir im übertragenden Sinne eine Zielgruppe erreichen, die authentische und nachhaltige Erlebnisse zu schätzen weiß.

Wie funktioniert Island Collective? Wo liegen die Vorteile?

Hierzu möchte ich gerne einen Satz aus unserem Manifest zitieren: „Wir denken Agentur anders. Weg von festgefahrenen Strukturen und Denkweisen, hin zu Open-Mindedness und Transparenz. Flache Hierarchien prägen den Arbeitsalltag und sorgen für ein partizipierendes Miteinander. Wir lachen, diskutieren und vergießen gemeinsam auch mal Tränen. Echte Menschen, echte Gefühle eben. Egal, ob auf der Yogamatte, im Line Up oder am Schreibtisch. Wir lieben New Work, mit all seinen Freiheiten sowie Verantwortungen.”

Die Vorteile resultieren vielfach aus diesen Ansätzen und lassen sich vor allem auf unterschiedliche Inspirationen, Charaktere, jahrelange Erfahrung und ein partizipierendes Miteinander auch mit den Kunden zurückführen.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback ist durchweg positiv und bestärkt uns darin, unseren Weg weiter zu gehen und weiter an Prozessen und Entwicklungen zu pfeilen, denn wir sind noch längst nicht am Ende.

Island Collective, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren würden wir gerne mit unseren Kunden eine langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehung aufgebaut haben. Ohne ständig pitchen zu müssen, sondern das Vertrauen der Kunden zu genießen und mit ihnen auch neue Wege gehen zu können: Nachhaltige und kreative Wege, in einer Branche, die sich immer wieder neu erfinden muss. Außerdem würden wir das Unternehmen gerne internationaler aufstellen, mit Niederlassungen direkt am Meer. Dabei würden wir uns gerne auf einen regelmäßigen Austausch der Mitarbeiter fokussieren, damit das Team viel kreative Zeit am Meer verbringen kann. Morgens surfen und mittags arbeiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Arbeite immer mehr als die anderen! Aber weiß auch genau warum Du dies tust.

Nimm Dir bewusste Auszeiten und genieße das Abschalten, damit Du mit voller Power wieder an den Start gehen kannst.

Verliere Dich nicht in zu vielen Nebenbaustellen, sondern sei fokussiert und konzentriert.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christoph Zingelmann und Florian Laudon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Feiert und freut Euch auch über die kleinen Erfolge und lernt aus Misserfolgen.

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Direct Cashmere: Cashmere Onlineshop- nachhaltige Premium Cashmere Pullover

Stellen Sie sich und das Startup Direct Cashmere doch kurz vor!

Mein Name ist Matthias Gebauer und ich bin Geschäftsführer der Direct Cashmere GmbH. Direct Cashmere ist ein Cashmere Onlineshop und wir vertreiben objektiv nachprüfbare und nachhaltige Premium Cashmere Pullover erstaunlich preiswert.

Wir starteten den Verkauf im Oktober 2017. Als neue Marke in einem Segment, das nicht einfach zu bedienen ist, konnten wir im ersten Jahr bereits 1000 Teile verkaufen. Unsere Retourenquote ist für einen Onlineshop mit 5% ausgezeichnet und spricht für unsere ausgezeichneten Schnitte und die herausragende Qualität. Durch unsere enge Beziehung zur Mongolei und den dort lebenden Nomadenfamilien können wir den gesamten Fertigungsprozess von der Ziege bis zum fertigen Pullover kontrollieren und unseren Kunden 100% Transparenz bieten.


Direct Cashmere zeichnet sich
durch die beste Qualität zum besten Preis, der Liebe zur Mongolei und dem Rohstoff Cashmere aus. Das bedeutet vor allem Nachhaltigkeit in der Produktion sowie der nötigen Infrastruktur, um diese Qualität auch noch bei hohen Stückzahlen gewährleisten zu können

Wie ist die Idee zu Direct Cashmere entstanden?

Jedes Jahr werden 4 Mal so viele Cashmere Teile produziert als überhaupt Rohstoff vorhanden ist. Nicht einmal große Unternehmen wissen noch genau was in ihren Cashmere Pullovern wirklich drinnen ist. Wie soll dies dann der Endkonsument wissen.

Diesem Negativtrend wollten wir entgegenwirken. Unser Produzent in der Mongolei ist schon jahrelang ein Freund von mir. Somit wissen wir genau, dass nur die beste Cashmere Qualität verarbeitet wird. Natürlich kann dies jeder behaupten. Deshalb arbeiten wir mit dem Prüfungslabor SGS zusammen und führen sozusagen einen „Dopingtest“ durch. SGS überprüft regelmäßig und unangekündigt unsere Cashmere Pullover. Diese Prüfungsergebnisse veröffentlichen wir auf unserer Homepage, damit diese für unsere Kunden immer einsehbar sind. So kann der Kunde anhand von objektiven Kriterien wie der Länge und der Feinheit der Faser sicher sein, dass der Pullover zu 100% aus Premium Cashmere besteht. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden für jedes Produkt eine transparente Preisgestaltung. Somit kann man genau nachvollziehen wieviel jeder einzelne Produktionsschritt wirklich kostet.


Welche Vision steckt hinter Direct Cashmere?

Unsere Vision ist es, der größte Cashmere Importeur Europas zu werden und dabei weiterhin diese herausragende Qualität, die uns auszeichnet, zu behalten. Dazu gehört einerseits die Qualität des Rohcashmeres und die perfekte Verarbeitung. Andererseits zählt für uns zur Qualität auch die gute Beziehung zu unseren Nomaden beizubehalten und diese weiterhin zu unterstützen, sowie bei der Produktion stets die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.

Wir möchten zeigen, dass man top Qualität zu einem fairen Preis anbieten kann, und das Ganze auch noch nachhaltig ist und aus ökonomischer Sicht Sinn macht.

Wer ist die Zielgruppe von Direct Cashmere?

Unsere Zielgruppe sind alle jene, die auf beste Qualität beim Kauf achten, bezüglich dem Produktmaterial selbst als auch den Produktionsprozess und hier auf die höchste Wertigkeit setzen, jedoch trotzdem noch auf den Preis achten. Bei uns bekommt man kein reines Fast Fashion Produkt, sondern ein Premium Cashmere Teil, an dem sie jahrelang Freude haben und dieses erstaunlich preiswert.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

 

Es gab zwei Gründe, uns bei 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben. Auf der einen Seite ist es natürlich eine große Plattform, um schnell vielen Leuten unser Konzept und unser Produkt vorstellen zu können. Auf der anderen Seite wollten wir natürlich versuchen, einen der Investoren an Bord zu holen. Nicht nur aus finanzieller Sicht vielmehr auch aufgrund der Expertise, welche die sehr erfahrenen und erfolgreichen Investoren mit an den Tisch bringen.

 Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Selbstverständlich haben wir uns über alle Investoren ein sehr genaues Bild gemacht, um auch herauszufinden, wer am besten zu uns passen könnte.

Natürlich war dann der Hauptfokus auf der Vorbereitung des Pitches. Es ist nicht einfach, die relevanten Informationen in 2 Minuten zu verpacken und zwar in einer Art und Weise, die bei den potentiellen Investoren für Interesse sorgt. Als nächstes überlegt man sich, welche Fragen von den Investoren bei der Q&A kommen können und bereitet sich dementsprechend darauf vor. Man muss sein Unternehmen in- und auswendig kennen, um auf alle Fragen eine ehrliche Antwort zu haben, welche die Investoren auch überzeugt.

 Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Als wir die Nachricht bekommen haben, dass wir dabei sein dürfen, war das schon ein sehr cooler Moment. Es bestätigt einen in seiner Idee und seiner Vision. Du bekommst von neutraler Seite Feedback, dass deine Idee auch für andere spannend und interessant ist.

Diese Information beflügelt einen selbstverständlich und hilft dir dann auch die kleineren Tiefs, die es immer bei einem StartUp gibt, zu überstehen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Direct Cashmere aufmerksam werden?

Für uns war die Teilnahme bei 2Minuten 2Millionen natürlich ein großer und wichtiger Schritt. Wir hoffen, möglichst viele Leute von unserer Idee zu begeistern und dadurch viele neue und treue Kunden gewinnen zu können.

Allerdings hatten wir die Teilnahme nur als Zusatzoption in unserem Jahresplan, da man sich natürlich nicht sicher sein kann, bei 2Minuten 2Millionen  schlussendlich ausgewählt zu werden. Deshalb freuen wir uns doppelt darüber, da wir damit gar nicht gerechnet haben und sind nun wirklich gespannt auf die Reaktionen und das Feedback, das wir erhalten werden.


Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Für uns kristallisierten sich nach unserer Vorbereitung 2 Investoren heraus, die unserer Meinung nach am besten zu uns passen würden. Das war einerseits Frau Katharina Schneider und auf der anderen Seite Herr Martin Rohla. Frau Schneider, da diese sich natürlich wahnsinnig gut in der Onlinevermarktung auskennt und uns hier sehr viel Knowhow bieten könnte. Herr Rohla, da dieser in der Welt der Nachhaltigkeit zuhause ist und uns hier mit seinen Kontakten und seinem Image als Nachhaltigkeitsexperte sicher sehr gut weiterhelfen könnte.

 

Direct Cashmere, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wie gesagt ist es unser erklärtes Ziel, der größte Cashmere Importeur Europas zu werden. Wir wollen in den nächsten 2 Jahren den DACH Raum mit unseren Produkten erobern und in den englischsprachigen Markt vordringen. Ein weiterer wichtiger Schritt für uns wäre der Kauf der Produktionsstätte in der Mongolei. Hierfür besteht eine Option, die wir jederzeit ziehen könnten. Damit wären wir in der Lage, ein neues Businessmodell zu realisieren. Wir könnten den P2C Vertrieb anbieten. P2C steht für Producer to Consumer. Wir hätten dadurch nicht nur keinen Zwischenhändler, sondern könnten unsere Cashmere Teile direkt vom Produzenten zu unseren Kunden bringen. Das Interesse dafür ist groß und wir arbeiten schon intensiv daran, dies zu realisieren.


Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn man eine Idee hat, an die man selbst glaubt, sollte man nicht zögern und diese versuchen umzusetzen. Für mich ist es das schlimmste Szenario mich irgendwann fragen zu müssen, „was wäre gewesen, wenn?“.

 

Wichtig ist, dass man selbst zu 100% hinter seiner Idee steht. Nur wenn dem so ist, ist man in der Lage, andere Leute von seiner Idee zu überzeugen und im Endeffekt auch seine Kunden davon zu überzeugen.

 

Feiert und freut Euch auch über die kleinen Erfolge und lernt aus Misserfolgen. Das Start Up Business ist ein ständiges Auf und Ab. Deshalb genießt die Erfolgsmomente und versucht aus den negativen Momenten zu lernen und herauszufinden, warum es zu diesen gekommen ist. Dadurch wächst man und kann neue schwierige Situationen besser beurteilen und auch souveräner damit umgehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Matthias Gebauer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn Ihr vor einer großen Herausforderungen steht, denkt nicht problem- sondern lösungsorientiert!

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Rock my sleep Spieluhren: Kuscheltiere die Lieblingssongs spielen

Stellen Sie sich und das Startup Rock my sleep kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Kennia Reyes und Michael Heimrich von Rock my Sleep und machen das Einschlafritual zum Genuss für Babies UND Eltern – Wir haben Spieluhren für Neugeborene und Babies entwickelt, die nicht LaLeLu und Co, sondern Einschlaf-Coverversion von Rock & Pop Songs spielen. Beyoncé, Elvis, Eminem, Red hot chili peppers oder auch AC/DC zum EINSCHLAFEN…. To good to be true? Man muss die Rock my Sleep Band hören, um es zu glauben.

Unsere Kuscheltiere spielen mehrere Lieblingssongs in voller Länge. Die Lautstärke ist regelbar, die Lieder laufen auf Timer, Auto-Stop oder Repeat – also ohne lästiges Wiederaufziehen. Mamas und Papas hören so die Songs die sie lieben. Die beruhigenden Arrangements erleichtern das Einschlafen für die Babies. Von großen Bühnen und vollen Stadien dürfen alle träumen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Michael:Spieluhren sind ein klassisches Geschenk zur Geburt. Bis mein Erstgeborener eingeschlafen war musste ich unsere LaLeLu Spieluhr teilweise 15-20 mal abspielen, da mechanische Spieluhren nur ca. 90 Sekunden lang Musik spielen. Mal abgesehen vom störenden Knattern beim Wiederaufziehen war es der Ohrwurm, der mir klar machte: Hier muss was geschehen! Als auch zur Geburt meines zweiten Kindes noch keine Lösung auf dem Markt zu finden war, war klar, hier ist eine Chance, Eltern von diesen Qualen zu erlösen und die Basis für einen guten Musikgeschmack bei den kommenden Generationen zu legen.

Welche Vision steckt hinter Rock my sleep

Musik verbindet, wie wir wissen. Und was könnte Eltern und Ihren Nachwuchs besser verbinden, als Musik die allen gefällt? Moms und Dads, die im letzten Sommer noch im Festival-Taumel waren und sich nun im Schwangeren Yoga/Pekik/LaLeLu Kosmos wiederfinden, können bestätigen, wie hart diese Landung ist. Unsere Rock my Sleep Coverversionen bieten einen sanften Übergang. In unserer Vision werden zukünftige Teenager ein wohliges Gefühl haben, wenn Sie die Songs Ihrer ersten Lebensmonate hören. Teil dieser Vision ist es, dass wir künftigen Eltern und Musikfans jeden Lieblinssong als Einschlaf-Coverversion anbieten können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist und bleibt das Verhandeln bezüglich Lizenzrechten. Man bewegt sich im Musikrecht in einem Feld mit einerseits klaren Regeln und starren Strukturen und andererseits mit großen Interpretationsspielräumen, so dass man ohne Expertenrat nicht weiter kommt. Und selbst dann sind Entscheidungen nichts für schwache Nerven.

Die Entwicklung haben wir bisher aus eigenen Mitteln finanziert. Um in den Markt zu starten, möchten wir in den nächsten Monaten eine Crowdfunding Kampagne starten und deutsche und internationale Musikfans mit unserer Rock My Sleep Band begeistern.

Wer ist die Zielgruppe von Rock my sleep?

Unsere Zielgruppe sind frisch gebackene Eltern, die Musik lieben und die ihre Leidenschaft nicht komplett über Bord werfen wollen nur weil jetzt Windelwechseln angesagt ist. Und natürlich Freundinnen und Freunde von werdenden Eltern, die auf der Suche nach einem passenden Geschenk sind – und was ist passender, als die Songs der gemeinsamen Lieblingsband?

Wie funktioniert Rock my sleep? Welche Auswahlmöglichkeiten hat man?

Unsere Band hat vier Mitglieder. Angefangen mit unseren Rock Löwen „Eddie“ über den Hip Hop Bären „Jay“, „Ivy“ unser Pop Hase bis zum Pop Legends Fuchs „Peter“. Die Kuscheltiere enthalten einen entnehmbaren elektronischen Musikplayer, so dass die Plüschtier auch die Waschmaschine überstehen. Alle vier Kuscheltiere sind beim Kauf mit den gleichen Songs ausgestattet. Auf unserer Homepage wird es dann über 100 weitere Songs geben, die man hinzu laden kann, um dem individuellen Musikgeschmack der Eltern gerecht zu werden.

Wie ist das Feedback?

„Wo kann ich das kaufen?“ ist wohl unser Lieblings-Feedback, das kommt noch vor: „Ich wünschte das hätte es vor 4 Jahren schon gegeben“. Aber auch die Anfragen aus der Presse und dem Fachhandel nach unserem Messeauftritt auf der Kind und Jugend oder der Gewinn des „Rampensau“-Award beim BW Elevatorpitch treiben uns an.

Rock my sleep wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist die Band in Boutiquen und Kinderläden etabliert und aus Kinderzimmern und von Wickeltischen nicht mehr wegzudenken. Rockbands & Popstars werden handsignierte Rockies versteigern und wir werden damit Kindern helfen, denen es weniger gut geht als unseren eigenen. Die Babies von morgen werden in 15 Jahren ihre Kinderschatztruhe öffnen, neue Batterien in Eddie, Jay, Ivy oder Peter einsetzen, auf Play drücken und das gleiche Gefühl erleben wie unsere Generation, als wir unsere Drei ??? Cassetten und den Sony-Walkmen wiederentdeckt haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn Ihr vor einer großen Herausforderungen steht, denkt nicht problem- sondern lösungsorientiert. Nicht „das geht nicht“ sagen und resignieren, sondern fragen „Wie könnte es gehen?“ und nach Lösungen suchen.

Wenn´s schwer wird ist das ein gutes Zeichen, denn wenn es leicht wäre, hätten es schon andere vor euch gemacht.

„Gibt´s schon“ ist auch gut! Wenn es nicht gerade exakt das selbe ist, kann Euch ein ähnlicher Wettbewerber helfen, aus Fehlern zu lernen oder den Markt zu öffnen. Gerade als Startup mit endlichen Ressourcen hilft gemeinsames Trommeln.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Kennia Reyes und Michael Heimrich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Klare Kommunikation

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Swipe Circus Digital Product Design, Service Design und StartUp Mentoring

Stellen Sie sich und das Startup Swipe Circus kurz unseren Lesern vor!

Swipe Circus wurde 2019 von Andreas Lohner und Malthe Luda gegründet. Wir sind keine klassische Agentur oder Unternehmensberatung. Gemeinsam mit unserem hiesigen Netzwerk an internationalen Experten fokussieren wir uns auf die Bereiche Digital Product Design, Service Design und StartUp Mentoring.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Nach über 6 Jahre gemeinsamen Arbeiten in verschiedenen Agenturen, an großen und kleinen Projekten dachten wir uns “Das können wir auch – ohne den ganzen Overhead, wie z.B. Projektmanagement”. Uns ist wichtig, dass Auftraggeber immer mit Entscheidern sprechen und nicht erst das “Go” von einem Projektmanager abwarten müssen. Direkter mit Auftraggebern arbeiten, gemeinsam etwas entwickeln und vor allem zusammen etwas erschaffen war unser Hauptansporn Swipe Circus zu gründen. – Wir haben keine Lust auf: “Kunde bestellt und Kunde bekommt geliefert.” – Sondern auf eine gemeinsame Co-Creation.

Welche Vision steckt hinter Swipe Circus?

Swipe Circus verfolgt einen radikalen anderen Ansatz. Wir sind keine Digitalagentur. Keine Unternehmensberatung. Kein Product Studio. Wir kombinieren aus allen 3 Bereichen das Beste, was man zum Erschaffen von digitalen Produkten benötigt. Wir sind der Überzeugung, dass digitale Produkte dezentral erschaffen werden können. Niemand muss in Zeiten von guten Internetverbindungen, perfomanten Laptops und flexibeler Arbeitszeitenregelung toujours am gleichen Ort sein. Persönliche Treffen mit Auftraggebern und dem Team sind sehr wichtig. Allerdings ist es auch wichtig seine Ruhe und Konzentration zu haben, wenn es um das wirkliche Erschaffen von digitalen Produkten geht. Wenn man zudem die besten aus der Branche zusammen bringen möchte, geht dies nicht, wenn man sich nur auf eine Stadt beschränkt. Daher sagen wir: Dezentrales Arbeiten und digitale Produkte gehören zusammen.

Wer ist die Zielgruppe von Swipe Circus?

Wir arbeiten nicht für Kunden. – Wir arbeiten gemeinsam mit Auftraggebern und Co-Creators. Das können StartUps in der Early-Stage, Digitalagenturen oder aber auch DAX Konzerne sein, mit denen wir Mobile Apps und Embedded Software konzipieren, designen und testen.

Wie funktioniert Swipe Circus? Wo liegen die Vorteile?

Swipe Circus verfolgt einen neuropsychologischen Ansatz bei der Gestaltung von digitalen Produkten. Wir bedienen uns der neuesten Errungenschaften aus der Wissenschaft. Jeder Pixel, jede Transition und jede Animation löst etwas im Kopf des Users aus und kommuniziert somit etwas. – Man kann also nicht nicht kommunizieren. Das nutzen wir, um stets die Story des Absenders erzählen zu können. Außerdem sind wir ein flexibles Konstrukt, das nur die Experten auf auf ein Projekt setzt, die es benötigt. Somit sparen wir Kosten, Zeit und Overhead, was uns wesentlich schneller und effektiver und zum Ziel bringt. “Service On Demand“ könnte man das Ganze auch nennen. Zudem sind wir digital Natives, die allerdings schon jeweils über 12 Jahre Berufserfahrung im Bereich Digital Product Design vorweisen können.

Wie ist das Feedback?

Sehr gut. Unser Ansatz scheint den Puls der Zeit zu treffen. Bereits seit unserer Gründung arbeiten wir gemeinsam mit internationalen StartUps und einem großen DAX Konzern zusammen. Außerdem sind wir fester Bestandteil für den Bereich UX/UI Design im Mentorship Program vom Google Developers Launchpad und dem WfP Innovation Accelerator der Vereinten Nationen.

Swipe Circus, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Letzten Endes ist uns relativ egal, wo unsere Experten und Mitarbeiter sitzen, allerdings ist es für Auftraggeber sehr wichtig, einen Ansprechpartner und Entscheider vor Ort zu haben. Deswegen möchten wir unsere Standorte Hamburg und München festigen, sowie einen weiteren Standort aufbauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir haben tägliche Check-Ins eingeführt, in denen wir den Tag gemeinsam durchgehen, zudem haben wir alle 3 Monate den “Swipe Circus Beichtstuhl” in dem wir uns ehrliches und direktes Feedback geben. Experten sind Experten, eine gewisse T-Qualifikation setzen wir immer voraus. Somit sind unsere 3 Tipps: Regelmäßiges Feedback, klare Kommunikation und gutes Netzwerken, denn man muss nicht alles können, nur die richtigen Leute dafür zusammen bringen.

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Wir bedanken uns bei Andreas Lohner und Malthe Luda für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der eigenen Leidenschaft folgen

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Lini’s Bites Snacks für eine gesunde Ernährung

Stellen Sie sich und Lini’s Bites doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Eileen und habe 2018 gemeinsam mit meiner Freundin Mona Lini’s Bites gegründet. Unsere Mission ist es, eine echte Abwechslung zum klassischen Rohkostriegel, gesünderen Schokolade und herkömmlichen Müsliriegeln zu bieten. Wir möchten zeigen, dass vegan, glutenfrei und bio nicht gleich fad und geschmacklos bedeuten. Verwendet werden also nur Zutaten, die man auch in der eigenen Küche finden würde – nichts Künstliches, nichts Raffiniertes. Dennoch steht Geschmack immer an erster Stelle.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Lini’s Bites entstand aus dem Bedürfnis nach einer gesunden, natürlichen Nascherei. Den Wunsch, mal einen eignen Snack auf den Markt zu bringen, hatte ich schon länger. Tatsächlich dann aber auch ein Unternehmen zu gründen, ist zum größten Teil Mona zu verdanken, denn sie überzeugte mich, meinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen. Aber auch meine Freunde, meine Familie und Bekannten, bei denen die Snacks so gut ankamen, haben mich immer wieder davon überzeugt, dass ich den nächsten Schritt wirklich wagen sollte.

Was war bei der Gründung ihres Unternehmens die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es, eine Produktionsstätte zu finden, die unsere Visionen und Anforderungen an unser Produkt verstehen würde. Allein dafür haben wir mehrere Monate gebraucht. Wir haben zunächst mit einer Produktionsstätte zusammengearbeitet, die uns leider nicht wirklich ernst nahm. Aber das war uns eine Lehre und deswegen war es uns dann umso wichtiger, einen Partner zu finden, der unsere Vision teilt. Nun arbeiten wir gemeinsam mit einem Familienbetrieb, auf den wir uns voll und ganz verlassen können. Sie haben alles dafür getan, unsere Produkte genau nach unseren Wunschvorstellungen zu entwickeln.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

 Ja, auf jeden Fall! Man sollte es sogar! Wer nur darauf wartet, dass alles perfekt ist, wird nie den Schritt wagen. Verändern kann man immer noch.

Welche Vision steckt hinter Lini’s Bites?

Zum einen möchten wir zeigen, dass gesunde Ernährung nicht gleich Verzicht bedeutet. Zum anderen ist es unsere Vision, den Snackmarkt mit unseren Produkten gesünder zu machen und somit ein kleines Stückchen zu revolutionieren.

 Wer ist die Zielgruppe von Lini’s Bites?

Wir haben Lini’s Bites Snacks für alle Menschen entwickelt, die auf eine gesunde Ernährung achten, aber nicht auf Genuss verzichten möchten. Unsere Zielgruppe reicht von der Naschkatze, über die Mutter, die ihren Kindern süße Alternativen zu herkömmlichem Süßkram bieten möchten. Aber auch Veganer und Personen mit Unverträglichkeiten zählen zu unserer Zielgruppe. Einfach alle, die auf der Suche nach einer Alternative zur üblichen Auswahl im Süßwarenregal sind, ohne gleich vom schlechten Gewissen geplagt zu werden.

Welche Sorten haben Sie im Sortiment?

Jeder Riegel besteht aus einem roh-veganem Keksboden aus glutenfreien Haferflocken und Kokosöl, einer Dattel-Karamellcreme, knackigen Nüssen und wird von 88%iger Schokolade umhüllt.Dabei haben wir vier verschiedene Sorten im Sortiment: Eine Version mit Cashews, Rohkakao und Kakaonibs, eine Version mit Mandeln, Tonkabohne und Zimt, eine weitere Sorte mit Erdnüssen und Meersalz und die vierte Sorte besteht aus Haselnüssen und Rohkakao.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir kommen nicht mit einem weiteren Proteinriegel oder Fruchtriegel daher. Unsere innovative Rezeptur zeigt, dass natürliche Zutaten in der richtigen Kombination wie eine kleine Sünde schmecken können. Dabei bestehen unsere Riegel aus hochwertigsten Zutaten und wertvollen Nährstoffen. Außerdem sättigen sie für mehrere Stunden und spenden gleichzeitig langanhaltend Energie – und zwar ganz ohne Zuckercrash!

Lini’s Bites, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren unsere süßen Snacks für so viele Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Wir möchten zeigen, dass gesunde Ernährung lecker sein kann. Das heißt, in so vielen Bioläden, Drogeriemärkten und Cafés vertreten zu sein, wie nur möglich. Außerdem planen wir, noch weitere süße Snacks auf den Markt zu bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Niemals aufgeben – Wir hatten immer wieder mit Problemen und größeren oder kleineren Katastrophen zu kämpfen – aber am Ende hat es sich immer gelohnt.
  2. Der eigenen Leidenschaft zu folgen – wir sind überzeugt davon, dass wir schon längst aufgegeben hätten, wenn wir es nicht mit Herzblut und Leidenschaft tun würden.
  3. Einfach Trauen und loslegen – nicht überlegen, ob es schiefgehen könnte oder was andere von einem denken könnten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Eileen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Groß denken – klein handeln

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BedBugBrake Bettwanzenfalle bekämpft Bettwanzen ohne Chemie

Stellen Sie sich und BedBugBrake doch kurz vor!

Mein Name ist Günter Schachinger und ich wohne in der wunderschönen Steiermark in der Nähe von Graz. Durch meine über 20-jährige Berufserfahrung als Schädlingsbekämpfer habe ich, bezüglich Bettwanzenbefall und Bettwanzenbekämpfung, mir sehr viel Wissen aneignen können.

Dieses Wissen und zusätzliche Forschungen mit Bettwanzen haben BedBugBrake entstehen lassen. Eine Bettwanzenbekämpfung ist die schwierigste, aufwendigste und teuerste Bekämpfung gegen Insekten im Innenraum.

Sie sind Parasiten und haben nichts mit Schmutz oder Hygiene zu tun.

Bettwanzen werden meist unbemerkt durch den Menschen selbst von einem Ort zum nächsten gebracht und ein Befall wird meist oft viele Monate später in den eigenen vier Wänden festgestellt.

Herkömmliche Bekämpfungsmethoden wie Hitzebehandlungen, Kältebehandlungen oder chemische Behandlungen sind für viele betroffene mit einem Bettwanzenbefall nicht die gewünschte Lösung um Bettwanzen aus den Schlafzimmern zu vertreiben.

Die Chemische Keule im Schlafzimmer, speziell im Schlafzimmer, ist vielen ein Dorn im Auge. Mögliche bestehende Resistenzerscheinungen bei Bettwanzen von Insektiziden erschweren die Anwendung als Bekämpfungsmittel mit Chemie. Die Aufwendigen und genauen Arbeiten erfordern viel Fachwissen.

Der hohe Energieeinsatz bei Hitzebehandlungen oder Kältebehandlungen der betroffenen Zimmer wird oft abgelehnt. Beim Aufheizen ist eine Raumtemperatur von über 55 Grad notwendig. In dieser Zeit ist der Raum oder womöglich die Wohnung nicht bewohnbar.

Gewünschte alternative Möglichkeiten sind gefragt aber leider nicht erhältlich.

Bettwanzenfallen simulieren den Menschen. Der Erfolg ist mäßig und sie sind nur für eine Befallserherbung bedingt angedacht. BedBugBrake ist eine Bettwanzenfalle die ohne Pheromone und ohne nachgeahmte Köder auskommt. BedBugBrake ist zwangsläufig mit dem besten verfügbaren Köder ausgestattet – nämlich der Mensch als Köder selbst.

Die Vorteile:

BedBugBrake ist ein Wannensystem

BedBugBrake erleichtert einen Bettwanzenbefall zu erkennen.

Man kann den Befall und vorgesehene angedachte Bekämpfungen eingrenzen.

Kommt ohne chemische Hilfsmittel aus.

BedBugBrake ist leicht im Zusammenbau und kann auch wieder abgebaut werden.

Ist individuell im Zusammenbau und passt auf fast alle herkömmlichen Betten.

BedBugBrake kann aufwendige chemische Verfahren ersparen.

Kann den hohen Energieaufwand bei Hitze- oder Kälteverfahren einsparen.

Es gibt zwei Strategien die Bettwanzen anwenden um Blut zu saugen und bei beiden Strategien ist BedBugBrake hilfreich.

 

Wie ist die Idee zu BedBugBrake entstanden?

Früher waren Bettwanzenbekämpfungen sehr selten, heute kommen sie regelmäßig vor.Durch die Häufigkeit der Bettwanzenbekämpfungen wurde immer häufiger der Wunsch nach alternativen Möglichkeiten gewünscht. Speziell im Schlafzimmer wünschen betroffene biologische Lösungen. Mäuse fängt man mit dem richtigen Köder in der Mausfalle. Motten fliegen, angelockt durch Pheromone in die Mottenfalle.

Warum sollte das bei Bettwanzen mit einer Bettwanzenfalle nicht auch möglich sein.

Bei unseren Forschungen mit Bettwanzen stellten wir fest, dass man Bettwanzen leicht überlisten kann.Bettwanzen in der Nacht zu finden hängt von der Intensität des Befalles ab. Sie ist grundsätzlich leicht kann jedoch durch falsche zeitliche nächtliche Suchaktionen mit der Taschenlampe ohne Erfolgsaussichten sein.

Sehr gute Erfolgsaussichten um Bettwanzen bei ihren nächtlichen Wanderungen zu finden ist ihre Wege zu blockieren. Ist eine ungehinderte Wanderung von den Verstecken zum Opfer und vom Opfer zu den Verstecken nicht gegeben, wandern sie Stunden ohne Erfolg im Zimmer umher.

BEDBUGBRAKE wurde entwickelt um diese nächtlichen Wanderungen zu blockieren und zu bremsen.

Welche Vision steckt hinter BedBugBrake?

Konnte früher nur ein Schädlingsbekämpfer mit viel Fachwissen einen Bettwanzenbefall beseitigen, ist dies jetzt auch Laien mit BedBugBrake möglich. BedBugBrake ist das Erste erfolgversprechende patentierte System das Bettwanzen überlistet.

Wer ist die Zielgruppe von BedBugBrake?

Zielgruppen sind jene Menschen, die bei Ihren Reisen Bettwanzen oder deren klebrige Eier unbewusst mitnehmen. Ebenso ist der Kauf von gebrauchten Möbeln oder Gegenständen Ursache einer Einschleppung. Unwissenheit geben der Bettwanze in dieser Zeit zwischen Einschleppung und Erkennung die Möglichkeit sich ungehindert Fortzupflanzen oder an andere Orte mitverschleppt zu werden.


Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Bettwanzen sind ein Tabuthema.Keiner hat Bettwanzen, keiner erzählt von Bettwanzen, keiner will Bettwanzen und daher ist das Wissen über Bettwanzen bei der Bevölkerung sehr gering. Betroffene Personen mit Bettwanzenbefall erkundigen sich im Internet über Möglichkeiten bei Bettwanzenbefall.

Fazit: Nur ein Schädlingsbekämpfer mit seinen Erfahrungen und Methoden kann helfen.

Aus diesem Grunde ist es sehr schwer bei so einem sensiblen Thema ein Produkt wie BedBugBrake zu verkaufen das keiner kennt und von dem man noch nie gehört hat.

Durch die Sendung 2 Minuten 2 Millionen wollte ich medial war genommen werden, um zu zeigen, dass auch Alternativen zur Verfügung stehen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Prototypen wurden weiterentwickelt und in der Sendung präsentiert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es gab mir mit dem Produkt einen richtigen Motivationsschub. In kürzester Zeit wurde wegen des Termindruckes der Prototypenbau fertiggestellt.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf BedBugBrake aufmerksam werden?

Als Startup Unternehmen ist dieser Schritt ein Meilenstein. In 2 Minuten von 0 auf 100. In 2 Minuten von einem unbekannten Produkt zum Produkt das jeder kennt. Bettwanzen sind ein sehr medienwirksames Insekt. Das Potenzial das die Sendung 2 Minuten 2 Millionen auslösen kann könnte sehr hoch sein.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich hatte keinen speziellen Inverstor im Fokus.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach der Sendung konzentrierten wir uns darauf das Produkt für die Serienfertigung fertigzustellen

BedBugBrake, wo geht der Weg hin?

Wir wollen mit unserem patentieren System weltweit eine simple umweltfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Aufwendungen Bekämpfungen sein.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nach BedBugBrake für den Endverbraucher sollte auch BedBugBrake für die Hotellerie zur Verfügung stehen.


Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Groß denken – klein handeln

Lächerliche Bemerkungen ignorieren

Der wichtigste Tipp: durchhalten

Bildquelle/ Fotograf Gerry Frank

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns beiGünter Schachinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Pannenhilfe für die Jackentasche

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Per Smartphone-App einfach und zum Festpreis den schnellsten Abschleppdienst finden. Das Kölner Startup HESA Solutions holt gestrandete Fahrer und Anbieter auf eine Plattform.

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Frank Heck, ich bin 45 Jahre alt und Gründer sowie Geschäftsführer von HESA Solutions GmbH. Mit unserer MySchleppApp sind wir das mytaxi oder UBER für Pannen- und Abschleppdienste, Deutschlands erstes und größtes digitales Pannenhilfenetzwerk.

Welche Geschäftsidee steckt hinter MySchleppApp?

Die Idee stammt aus meinen Erfahrungen als Abschleppunternehmer: Wenn ein Autofahrer früher eine Panne hatte, rief er in der Regel seinen Automobil-Club oder seine Versicherung zur Hilfe. Hier hängt er aber häufig erst einmal lange in der Warteschleife, oft kommt erst Stunden später endlich der Abschleppdienst oder Pannenhelfer. Mit unserer Plattform und der MySchleppApp kommen gestrandete Fahrer und Dienstleister direkt, schnell und zum Festpreis zusammen.

Für welche Unternehmen ist Ihre Lösung interessant?

Unsere Lösung ist einerseits interessant für alle, die mit einem Fahrzeug auf deutschen Straßen und Autobahnen unterwegs sind. Andererseits für Unternehmen rund um das Thema Mobilität, also beispielsweise Fahrzeughersteller, Abschleppunternehmer, Werkstätten, Versicherungen und Mobilitätsdienstleister.

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?

Aus meiner Sicht ist die Branche stetig gewachsen, da sich immer mehr Menschen trauen, ein eigenes Unternehmen zu gründen und ihre Ideen umzusetzen.

Welche sind die größten Fehler junger Gründer?

Der größte Fehler ist meiner Meinung nach, die eigene Idee möglichst geheim zu halten aus der Angst vor Nachahmern. Meine Empfehlung: Den Reality-Check machen und Freunden davon erzählen. Wenn die die Geschäftsidee gut finden und einen Markt dafür sehen, sofort loslegen.

Sie sind Teil von TechBoost, dem Startup-Programm der Telekom. Wie sind sie darauf aufmerksam geworden?

Wir hatten die Initiative bei Facebook gesehen und uns beworben. Nachdem wir unseren ersten Kunden aus der Versicherungswirtschaft gewonnen hatten, ist uns klar geworden, wie stark ein etablierter Partner uns in puncto Vertrieb und Marketing unterstützen kann. Die Telekom hat hier viel Know-how und eine enorme Reichweite. Außerdem haben wir dank TechBoost unsere Server in wenigen Tagen in die Open Telekom Cloud migriert und sofort von den Vorteilen dieser Infrastruktur profitiert. In Kundengesprächen ist das ein gutes Argument, das selbst skeptische Unternehmen beeindruckt, denn die Telekom steht für höchste Sicherheit, Verlässlichkeit und Datenschutz und hostet ihre Cloud in hochsicheren Rechenzentren in Deutschland.

Was gefällt Ihnen besonders?

Uns gefällt das einfache und schnelle Handeln der TechBoost-Mitarbeiter. Sie denken und agieren wie ein Startup und nicht wie ein Konzern. Mal schnell eine neue Idee ausprobieren, das geht hier ganz einfach. Außerdem lädt die Telekom uns immer zu interessanten Events und Messen ein, wo man hervorragend netzwerken und neue Kunden oder Partner kennen lernen kann. Auf diese Weise haben wir Kontakte zu sehr interessanten Unternehmen geknüpft.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?

Unter den Top 5 der Mobilitätsdienstleister.

Welche drei Tipps haben Sie für Gründer?

Lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie von Ihrer Idee überzeugt sind. Dann der Reality-Check mit Freunden. Und schließlich sollte man gründen, solange man jung ist und noch keine Verpflichtungen wie Familie hat. Dann fällt es einfach leichter.

Wir bedanken uns bei Frank Heck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Denke an deine Gesundheit

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Besser süß mit Xucker statt Zucker

Stellen Sie sich und Xucker kurz unseren Lesern vor!

 
In Berlin geboren, aber viele Jahre in anderen Regionen gelebt, bin ich wieder hier gelandet und glücklich darüber. In Berlin lässt es sich gut arbeiten und gut leben, auch wenn man wie ich weder eine Ausbildung noch ein abgeschlossenes Studium hat. Xucker ermöglicht es jedem/jeder, der/die will, sich zu verwirklichen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter, solange er/sie mit uns dafür kämpft, die Welt genussvoller und gleichzeitig gesünder zu machen.
 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

 
Meine ersten Erfahrungen habe ich als „freier“ Mitarbeiter in Werbeagenturen gesammelt, bis ich mich mit einer eigenen Agentur selbstständig machte. Angestellt zu sein gab mir zu wenige Gestaltungsmöglichkeiten. Und ich habe meinen Vater als Unternehmer erlebt. So habe ich gelernt, wie ich es nicht machen will. Mir geht es mehr um Selbstverwirklichung als um das große Geld. Geld macht hungrig nach immer mehr, Sinn dagegen sättigt nachhaltig.
 

Welche Vision steckt hinter Xucker?

 
Wir möchten mit Xucker erreichen, dass süßer Genuss bestmöglich ist. Mit dem Genuss von Zucker sind zahlreiche Risiken verbunden – mit Xucker nicht. Kurz: Besser süß mit Xucker statt Zucker.

 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

 
Einmal musste ich mir privat fast 100.000 € leihen, weil ich einen nur mündlich zugesagten Auftrag habe produzieren lassen und nicht das Geld hatte, um die großen Mengen Rohstoffe zu bezahlen. Leider hat mich der Kunde dann mit der Ware sitzen lassen – und den Schulden. Das war fast das Ende von Xucker. Ansonsten war und ist die größte Herausforderung, zu führen bzw. es zu lernen. Die wichtigsten Menschen für Xucker sind nicht die Kunden, sondern die Mitarbeiter. Wenn die glücklich sind, werden es auch die Kunden sein.
 
Finanziert habe ich Xucker zuerst mit Geld, das ich mit der Agentur verdient habe, später kamen Kredite bei unseren Hausbanken dazu. 2012, also nach zwei Jahren, war Xucker schon rentabel. Schuldenfrei sind wir erst seit 2018. 

 

Wer ist die Zielgruppe von Xucker?

 
Wir sprechen Menschen an, die süßen Genuss mögen, aber damit nicht ihrer Gesundheit schaden wollen. Das sind vor allem gut gebildete, einkommensstarke Frauen, die in städtischen Regionen leben.
 

Was ist das Besondere an den Produkten?

 
Wir bieten eine große Bandbreite an zuckerfreien oder -armen Produkten, die normalerweise große Mengen Zucker enthalten. Damit ist es ein Leichtes, im Alltag auf zugesetzten Zucker vollständig zu verzichten.
 

Welche Produkte findet man auf Xucker?

 
Auf Xucker gibt es Schokolade, Nuss-Nugat-Creme, Fruchtaufstriche, Trinkschokoladenpulver, Bonbons, Ketchup, Haferkekse und auch die reinen Süßungsmittel. Und zwei tolle Bücher, die zeigen, wie genussvoll auf Zucker verzichtet werden kann.

 

Wie ist das Feedback?

 
Gerade Menschen, die vorher schon andere Süßungsmittel wie Stevia ausprobiert haben, geben uns sehr positive Rückmeldungen und reagieren mit Erstaunen, dass Xylit und Erythrit nicht schon viel stärker verbreitet sind. Viele ärgern sich darüber, dass Xucker mit 19% und Zucker nur mit 7% Umsatzsteuer belastet wird.

 

Xucker, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

 
Die Kritik an Zucker wird mit den Problemen wachsen, die Zucker verursacht: Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. Immer mehr Menschen werden nach Alternativen suchen. Dabei sollen sie als Erstes an Xucker denken. Wir müssen dafür sorgen, dass Xucker in allen Geschäften verfügbar ist. Das gilt es in Deutschland und parallel dazu in so vielen Ländern wie möglich umzusetzen. Das wird länger als fünf Jahre dauern. 
 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?​

 
1. Auch das tollste Produkt verkauft sich nicht von alleine. Unterschätze nicht die Kosten und den Aufwand, es bekannt zu machen. Lerne maximal viel über Marketing, Vertrieb und Kommunikation.
2. Gute Beziehungen zu Freunden und zur Familie sind wertvoller als alles, was du dir beruflich erarbeiten kannst.
3. Denke an deine Gesundheit. Nimm Xucker statt Zucker
 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn du eine Idee hast, habe auch den Mut sie weiterzuverfolgen

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Wickelarm kann Babys & Kleinkinder vor dem Sturz vom Wickeltisch beschützen

Stellen Sie sich und das Startup Wickelarm doch kurz unseren Lesern vor!

Kinder bringen das Leben ihrer Eltern oft aus den gewohnten Bahnen. Bei uns war es die Idee für den Wickelarm, die mit den ersten Wickelvorgängen entstand. Zusammen mit unseren Kindern hat sie unser Leben zusätzlich aufgemischt.

Entstanden ist die Idee aus dem mehrfachen, täglichen Bedarf in Kombination mit dem Wunsch nach zusätzlicher Sicherheit. Schon Neugeborene haben Reflexe, die zu Stürzen vom Wickeltisch führen können, wenn man nur eine Sekunde nicht aufpasst. Mit zunehmender Mobilität drehen und wenden sich Kinder auf dem Wickeltisch und das Wickeln wird schnell ein Balanceakt.

Als Mama fand ich mich oft in der Situation wieder, mich für wenige Momente vom Wickeltisch abwenden zu müssen. Stellen Sie sich vor, da ist zum Beispiel eine ausgelaufene Windel, bei der man erst nach dem Öffnen merkt, dass ein paar Feuchttücher vielleicht nicht ausreichen. Da ist das Geschwisterkind, das Aufmerksamkeit fordert, vielleicht sogar durch gefährliche Aktionen, gerade wenn oder weil man sich dem Wickelkind zuwendet. Ganz zu schweigen von klassischen Situationen wie des Postboten an der Tür oder einem klingelnden Telefon. Natürlich muss man sich nicht von jeder Kleinigkeit ablenken lassen. Manchmal handelt es sich aber um eine wichtige Sache. Und manchmal dürfen auch Eltern einfach nur Menschen sein, die vergessen den frischen Body zurechtzulegen oder das Bedürfnis haben, jetzt ans Handy gehen zu können.

Jedes Mal das Kind wieder vom Wickeltisch zu nehmen ist unbequem. Nicht nur für die Eltern, sondern auch für das Baby, das unter dem Mobile oder der Wärmelampe für wenige Momente super liegen könnte, wenn es gesichert wäre.

Die „einfache“ Empfehlung von Experten wie Hebammen oder Ärzten immer eine Hand am Kind zu lassen, um Stürze zu verhindern, ist wichtig, aber sie reicht im Alltag einfach bei Weitem nicht aus

Das untermauert auch der aktuelle Bericht des Statistischen Bundesamtes zu Unfällen, Gewalt, Verletzungen von Kindern und Jugendlichen, der seit Jahren Stürze vom Wickeltisch als häufigste Unfallursache für die Kleinsten identifiziert. Teilweise mit schwerwiegenden Folgen wie Schädel-Hirn-Traumata.

Für mich war das Antrieb genug, die nächsten Schritte zu gehen, trotz Kleinkind und Säugling im Schlepptau. Mein Mann hat mich jederzeit unterstützt, nicht nur mit seinem technischen Know-How.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich würde unseren aktuellen Stand so formulieren: Wir sind derzeit kein Unternehmen, wir sind viel mehr – eine Unternehmung bei der noch alles offen ist.

Der Wickelarm ist als Gebrauchsmuster in Deutschland eingetragen und die PCT-Anmeldung (internationale Patentanmeldung) läuft aktuell. Es gibt einen Prototyp für Demonstrationszwecke. Alle weiteren Schritte werden von uns noch ausgestaltet.

Welche Vision steckt hinter dem Wickelarm?

An erster Stelle: Babys vor der Unfallursache Nr. 1 zu schützen. An zweiter Stelle: Eltern den Alltag etwas zu vereinfachen, durch mehr Flexibilität und Komfort am Wickeltisch.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war, die Idee überhaupt anzugehen, zusätzlich zu Familie und Job. Weitere große Schritte waren die Gebrauchsmuster- und PCT-Anmeldung, welche mit den anfallenden Anwaltskosten auch einer der größeren Kostenblöcke darstellt. Hinzu kommen Kosten für die Erstellung verschiedenster Prototypen, aber natürlich auch erste Marketingkosten, d.h. professionelles Bildmaterial oder Webseite-Erstellung. Derzeit finanzieren wir alle Kosten aus unseren privaten Mitteln.

Wer ist die Zielgruppe vom Wickelarm?

Werdende Eltern oder junge Eltern, die sich der Gefahr von Wickeltischunfällen bewusst sind und diese altersspezifische Gefahr auf ein Minimum reduzieren wollen. Ich würde diese Eltern als realitätsnah und verantwortungsvoll bezeichnen, weil sie wissen, dass ein Alltag mit Babys und Kleinkindern manchmal voller Überraschungen oder unvorbereiteter Momente steckt. Sich für diese Momente eine Sicherungslösung zuzulegen, halte ich für clever. Wichtig ist diesen Eltern auch die Harmonie beim Wickeln. Das heißt, mit der Sicherung auf dem Wickeltisch sind die Hände frei für das Wesentliche: Zum Beispiel Fingerspiele beim Windelwechseln oder einfach einen schnellen, sicheren und damit entspannteren Wickelvorgang.

Wie funktioniert der Wickelarm? Wo liegen die Vorteile?

Wenn „die Hand am Kind“ im Alltag nicht so einfach umzusetzen ist und Eltern kurzzeitig Unterstützung brauchen könnten, ist der Wickelarm wie ein dritter Arm zur Stelle. Er sichert das Baby innerhalb von Sekunden. Durch die extrem schnelle Handhabung, laufen Eltern nicht mehr Gefahr, sich „nur mal kurz“ abzuwenden. Der Wickelarm könnte deshalb zigtausende Sturzunfälle pro Jahr vermeiden!

Die Sicherung funktioniert über einen flexiblen Arm, der so beweglich ist, dass er in jede Position auf den Wickeltisch gebracht werden kann. Befestigt ist er beispielsweise an der Wand hinter dem Wickeltisch. Am unteren Ende des Armes ist ein Bauchteil, ähnlich dem eines Hochstuhles. Soll das Kind gesichert werden, legen die Eltern das Bauchteil über den Bauch bzw. die Hüften des Kindes, sodass sie von selbigem umschlossen werden. Sie betätigen einen Hebel, der den vorher völlig flexiblen Arm versteift. Das Kind kann die Sicherung jetzt nicht mehr aus seiner Position bringen und ist auf dem Wickeltisch liegend gesichert.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Das Kind ist mit einem Handgriff gesichert und ein kurzzeitiges Abwenden vom Tisch wird möglich. Die Sicherung funktioniert in jeder Position, in der das Kind gerade auf dem Tisch liegt, sodass die Einfachheit und Schnelligkeit die Nutzung zum Kinderspiel werden lassen.

Es gibt außerdem großartige Erweiterungsmöglichkeiten für den Wickelarm: Durch ein zusätzliches Teil für den Rücken kann auch ein sitzendes Kind gesichert werden. Weiterhin ist eine mobile Version für Sofa oder Bett angedacht. Es wäre durch den Wickelarm also möglich, nicht nur den Platz 1 „Wickeltischunfälle“ aus der Unfallstatistik der Kleinsten endlich auf die hinteren Plätze zu verweisen, sondern auch die Plätze 2 und 3 (Sofa und Elternbett) zu dorthin zu verbannen.

Wie ist das Feedback?

Von potentiellen Verbrauchern hören wir oft Aussagen wie: „Soetwas könnte ich für meine Tochter bzw. meinen Sohn auch sehr gut gebrauchen“ oder „Hätte es das mal vor 30 Jahren gegeben, als meine Kinder klein waren…“. Auch Herstellern in der Kindermöbel- oder Sicherheitsbranche ist das Problem sehr gut bekannt und die Lösung weckt großes Interesse. Da wir aber noch am Anfang stehen, haben wir natürlich noch kein repräsentatives oder abschließendes Feedback.

Wickelarm, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Vision ist, dass es in wenigen Jahren genauso selbstverständlich ist sein Kind auf dem Wickeltisch zu sichern, wie im Auto, im Kinderwagen, in der Babywippe oder auf dem Hochstuhl. Wünschenswert wäre, dass die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft die Anforderungen und Richtlinien im Bereich der Wickeltischsicherheit zum Wohle der Kinder verschärfen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erstens: Wenn du eine Idee hast, habe auch den Mut sie weiterzuverfolgen. Zweitens: Wenn sich überraschend Chancen ergeben, sei so flexibel auch diese zu nutzen. Drittens: Es wird nicht immer alles „glatt“ laufen. Ausdauer und die Tatsache zum „richtigen Zeitpunkt“ am „richtigen Ort“ zu sein ist oft entscheidend, deshalb starte ggf. nochmals mit Tipp 1.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sonja Franz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Unternehmen zu gründen erfordert viel Mut!

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Tropicai Kokosprodukte rein pflanzlich und deshalb von Natur aus Vegan

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe selbst mit meiner Familie acht Jahre, umgeben von Kokospalmen, auf den Philippinen gelebt. In der philippinischen Küche haben Kokosprodukte einen festen Platz, in Deutschland jedoch kaum. Zurück in Deutschland hat mich die Kokosnuss nicht losgelassen. Ich wagte den Schritt, kaltgepresstes Bio-Kokosöl direkt zu importieren, es in Deutschland abzufüllen und auf den Markt zu bringen.

Welche Vision steckt hinter Tropicai?

Der Name Tropicai leitet sich vom griechischen Begriff ‚trope‘ ab, der so viel bedeutet wie ‚Umkehr‘. Es geht um eine Umkehr in unseren Köpfen, um die Wertschätzung ursprünglicher und natürlicher Lebensmittel sowie um Anerkennung und faire Arbeitsbedingungen in den Ursprungsländern. Nur auf  solch einer Basis können auch die Menschen in anderen Ländern in den Genuss von regelmäßigem Einkommen, Gesundheitsversorgung und Bildung kommen, nur dann ist wirkliche Lebensqualität und Lebensfreude für alle möglich.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten in den vergangenen Jahren ein sehr starkes Wachstum – hier war es sehr schwierig den Überblick zu behalten und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Finanziert haben wir uns mit einer starken Bank und einem Investor.

Wer ist die Zielgruppe von Tropicai?

Menschen, die Wert auf eine gute Ernährung legen und gerne selbst kochen. Sportliche und aktive Menschen, die das Leben lieben und offen sind.

Alle unsere Produkte sind rein pflanzlich und deshalb von Natur aus Vegan. Deshalb ist Tropicai auch perfekt für die pflanzenbasierte Ernährung.

Welche Produkte findet man auf Tropicai?

An erster Stelle steht bei uns die Qualität. Auf traditionelle Weise in den Ursprungsländern hergestellt, umfasst unser Bio-Sortiment nur das Beste der Kokospalme wie reines Kokosöl, Kokosmehl, Kokosmus, Kokosmilchpulver, chlorfreie Kokosmilch, Kokoschips, King Kokoswasser, Kokosblütensirup sowie Kokosblütenzucker und die Kokosblütenvinaigrette für die innovative Küche mit einem Hauch Exotik. Erst wenn uns ein Produkt zu 100% überzeugt, nehmen wir es in unser Portfolio auf.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Die Kokospalme versorgt uns mit einer Vielfalt an unterschiedlichen, nahrhaften, wertvollen und wohlschmeckenden Lebensmitteln, die unsere Küche und unser ganzes Leben bereichern: Virgin Coconut Oil, Kokosmehl, Kokosblütenzucker oder Delikatessen wie Vinaigretten auf der Basis von Kokosblütenessig veredelt oder das natürlich isotonische King Coconut Water, frisches Kokoswasser aus Sri Lanka, pur oder verfeinert mit frischem Fruchtsaft – sie alle bringen Abwechslung, Genuss und Exotik in die Kuchen heimischer Kochliebhaber. Tropicai steht für echte Kokos-Innovationen.

Unser Tropicai Bio-Kokosmilchpulver besteht zu 100 % aus Kokosnussrohstoffen durch Gefriertrocknung in Deutschland hergestellt.

Unser Anliegen ist es, hochwertige Kokosspezialitäten für Genießer anzubieten und gleichzeitig den Produzenten vor Ort zu einem geregelten Einkommen zu verhelfen und gute Arbeitsbedingungen zu garantieren. Um die Natur und ihre Ressourcen zu schonen, wachsen die Bio-Kokosnüsse für unsere Tropicai Kokosprodukte in ökologisch nachhaltigen und natürlichen Kokospalmen-Mischwäldern. Sorgfalt bei der Ernte und Produktion wird bei Tropicai ganz groß geschrieben.

So wird der Kokosblütensaft für den Tropicai Kokosblütenzucker und den Sirup viermal täglich frisch geerntet. Es finden sich keine Verbrennungsrückstände durch Feuertrocknung oder funktionelle Zusatzstoffe, da beim Erhitzen Gasherde und Edelstahlgeschirr verwendet werden. Wenn wir unsere Produktionsstätten auf den Philippinen besuchen, nehmen wir uns immer Zeit, mit den Kleinbauern und Arbeitern vor Ort zu sprechen. Denn sie sind es, die ihr ganzes handwerkliches Geschick und Herzblut für die außergewöhnliche Qualität der Tropicai Kokosdelikatessen, einbringen.

Wie ist das Feedback?

Tropicai begeistert und wir freuen uns sehr, dass das Vertrauen in die Marke Tropicai so groß ist. Unser frisches Erscheinungsbild und die exzellente Produktqualität kommen an und das positive Feedback unserer Fans motiviert uns stets aufs Neue.

Tropicai wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir von Tropicai möchten noch viele gute Kokosnussprodukte nach Deutschland bringen um gleichzeitig den Menschen vor Ort auf den Philippinen, den Salomon Inseln oder in Sri Lanka zu einem geregelten und fairen Einkommen zu verhelfen. Durch unsere Erfahrung und unser Wissen schaffen wir Produkte für Menschen, die den bewussten Genuss leben und Wert auf frisches, selbst zubereitetes Essen legen. Tropicai ist der Spezialist für Produktinnovationen aus Kokosrohstoffen und bietet nährstoffreiche Lebensmittel, die im Ernährungsalltag bestens integriert sind. Neben der Marke bieten wir ein großes Sortiment an Bio-Kokosrohstoffen in Großgebinden. Diesen Geschäftsbereich werden wir stärker ausbauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mut. Ein Unternehmen zu gründen erfordert viel Mut. Über die Jahre hinweg stößt man auch mal an seine Grenzen und geht neben erfolgreichen Wegen auch durch tiefe Täler. Den Mut aufzubringen weiterzugehen, neue Wege zu beschreiten, neue Kontakte zu knüpfen und anzupacken setzt frische Kräfte frei.

Grundsatztreue. Selbstverständlich durchlebt jede Marke Entwicklungsschritte. Unser Design hat sich im Laufe der Jahre verändert, die Standards der Tropicai Produkte sind hoch wie zu Beginn. So ist unser hauseigenes QM ein wichtiger Pfeiler für die Produktsicherheit und Qualität. Also benötigt man gute und motivierte Mitarbeiter, ein tolles Team, denn alleine kann man die vielfältigen Aufgaben nicht stemmen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christine Grotendiek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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