Donnerstag, Oktober 1, 2026
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Die perfekte Radtour

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Bikemap: Fahrradkarte und Navigation auf deinem Smartphone

Bikemap: Fahrradkarte und Navigation auf deinem Smartphone

Stellen Sie sich und das Startup Bikemap doch kurz vor!

Bikemap ist die beste Fahrradkarte und Navigation auf deinem Smartphone. Unsere Apps sind als gratis Download für iOS & Android verfügbar und werden von über 3 Mio. Nutzern in 100 Ländern genutzt. Das Geheimnis hinter Bikemap ist die aktive Community. Unsere Nutzer laden jedes Monat hunderttausende Fahrradrouten & Feedbacks auf unsere Plattform.  Daraus berechnen wir in Echtzeit die beste Navigation von A nach B, ganz individuell auf dich zugeschnitten.

Mein Name ist Matthias Natmessnig, ich bin Geschäftsführer der Bikemap GmbH. Bikemap ist für mich der Beitrag zu einer gesünderen Zukunft der Mobilität. Ich selbst liebe Radfahren seit ich Laufen kann, und mache sämtliche Wege in der Stadt am Zweirad. E-Bikes, Smartphones, Funktionskleidung – so viele Produkte machen es leichter als jemals zuvor, das ganze Jahr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Mein Ziel ist es, Radfahren so sicher & komfortabel zu machen wie möglich – damit möglichst viele Menschen auf den Geschmack kommen, und das Radfahren lieben lernen.

Wie ist die Idee zu Bikemap entstanden?

Peter Eich, seines Zeichens begeisterter Tourenradfahrer, wollte eine Möglichkeit für Radfahrer schaffen, die eigenen Fahrradabenteuer auf einer Webseite hochzuladen und so mit Anderen zu teilen. Aus dieser ersten Idee wurde die Website www.bikemap.net geboren – und 2014 als Bikemap GmbH gegründet.

Welche Vision steckt hinter Bikemap?

Das Radfahren sicherer machen! Wir beobachten gerade wie sich das Fahrrad – auch im städtischen Bereich – als ernstzunehmendes Verkehrsmittel etabliert. Dazu liefern wir tagesaktuelle Navigations- und Kartendaten, in weltweiter Abdeckung. Mit der Hilfe unserer Community, und Millionen Datenpunkten, wird Radfahren so zur täglichen Alternative zum PKW.

Wer ist die Zielgruppe von Bikemap?

Bikemap: Fahrradkarte und Navigation auf deinem Smartphone

Jeder, der bereits mit dem Fahrrad fährt oder schon immer damit beginnen wollte. Unsere Apps sind einfach in der Verwendung und machen Spaß – egal wo oder wann du unterwegs bist. Wir sind nicht nur für die lange Ausfahrt am Wochenende da, sondern machen auch deine tägliche Ausfahrt ein Stück entspannter.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

2 Minuten 2 Millionen ist eine bekannte Show, entsprechend stand eine Bewerbung immer schon im Raum. Jetzt war der passende Zeitpunkt gekommen, Bikemap ins TV zu bringen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir hatten von Anfang an eine sehr genaue Idee, welche Jury Mitglieder Bikemap spannend finden würden. Entsprechend war dann der Pitch auf unsere Zuhörer in der Jury & das TV Publikum daheim zugeschnitten. Und natürlich – üben, üben, üben für die TV-Aufzeichnung.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das ist eine richtig tolle Sache für das gesamte Team. Ein schöner Erfolg und Wertschätzung für die viele harte Arbeit, die täglich in Bikemap fließt.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Bikemap aufmerksam werden?

Für ein Startup mit Ambitionen ist 2 Minuten 2 Millionen fast schon ein Pflichttermin. Es wäre fahrlässig, so eine Chance ungenutzt zu lassen. Österreich ist ein kleines aber feines Startup Land, und wir müssen jede Gelegenheit nutzen um breite mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Florian Gschwandtner war unser Wunschinvestor.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir konnten unsere ehrgeizigen Ziele umsetzen und innerhalb weniger Monate unsere Community verdoppeln. Radfahren erfährt aktuell enormen Zuspruch, und Bikemap ist da um all jene sicher ans Ziel zu bringen, die das Fahrrad (wieder-) entdeckt haben.

Bikemap, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Standard App für Radfahrer sein. Die klassischen Karten- und Navi-Apps auf iOS & Android Geräten sind super Tools für andere Fortbewegungsarten, aber einfach nicht fürs Radfahren gemacht. Hier werden wir weiter an der Innovationsschraube drehen und gemeinsam mit unserer Community den Radverkehr weltweit auf die nächste Stufe heben.

Titelbild: Fotograf/ Bildquelle: (c) Kelag Daniel Waschnig

Wir bedanken uns bei Matthias Natmessnig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Investiere in Dein Team und den Einstellungsprozess!

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Choco Lebensmittelverschwendung supply chain

Choco: Lebensmittelverschwendung reduzieren und eine effizientere Supply Chain schaffen

Stellen Sie sich und das Start-up Choco doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Daniel Khachab und habe, gemeinsam mit Julian Hammer und Rogerio Da Silva Yokomizo, 2018 das Gastro-Start-up Choco in Berlin gegründet. Die Mission von Choco besteht darin, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und eine effizientere Supply Chain zu erschaffen. Aktuell gehen bis zu 40 Prozent der Lebensmittel innerhalb der globalen Lieferkette verloren, während 815 Millionen Menschen unterernährt sind. Diese Lieferkette ist zudem extrem fragmentiert und, in Anbetracht der weiterhin wachsenden Bevölkerung und deren steigenden Bedarf an Nahrung, muss die Lebensmittelbranche dringend umgestaltet werden.

Unser Ziel ist es, die gesamte Lieferkette weltweit grundlegend zu verändern, indem wir innovative und leistungsstarke Technologien bereitstellen, die alle involvierten Parteien dieser Lieferkette miteinander verbindet. Gleichzeitig sollen diese Akteure befähigt werden, Abfall auf lokaler Ebene zu reduzieren, die Nachfrage zu decken und ihren Gewinn zu steigern.

Momentan stellt Choco eine kostenlose digitale Plattform zur Verfügung, die Restaurants mit ihren Lieferanten verbindet: ein einfaches Tool, das die Kommunikation optimiert, operative Ineffizienzen vorbeugt und den gesamten Bestellprozess für alle Seiten vereinfacht. Bislang haben wir zehntausende Restaurants und Lieferanten auf vier Kontinenten erreicht. Dies ist aber nur der erste Schritt für uns.

Wir sind ein Team von 150 Personen, das an den genannten Themen arbeitet und derzeit in Deutschland, Frankreich, Spanien, der Niederlande, Österreich, Belgien, Brasilien und den USA tätig ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Lebensmittelverschwendung ist der drittgrößte Treiber des Klimawandels. Wir roden beispielsweise Regenwälder, um Nahrungsmittel anzubauen, die wir nicht brauchen. Zurzeit gibt es auf der Welt etwa sieben Milliarden Menschen. Wir haben genug Nahrung für zehn Milliarden, aber wir sind nicht in der Lage, Nahrungsmittel effizient durch das System zu leiten. Wir wollten einen direkten Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten, und deshalb haben wir Choco ins Leben gerufen.

Und wir wollen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten etwas aufbauen, das, in Bezug auf das Thema Lebensmittelverschwendung, den größtmöglichen positiven Einfluss auf die Welt hat. Denn das ist eines der relevantesten Probleme des 21. Jahrhunderts. 

Welche Vision steckt hinter Choco?

Bei Choco wollen wir zum globalen Vorreiter werden: Ein Unternehmen, das die Welt wirklich verändern kann. Unser Ziel ist es, das globale Lebensmittelsystem zu optimieren. Dafür müssen erhebliche Herausforderungen bewältigt werden, um schließlich das enorme Potenzial freizusetzen, das in den globalen Lebensmittellieferketten steckt. Wir wollen es unseren Mitarbeiter ermöglichen, dieses Unternehmen mit aufzubauen, und wir wollen, dass die „Chocorians“ dabei die bereicherndste Zeit ihres Lebens haben.

In diesem Jahr, das geprägt ist von einer Pandemie und deren Folgen, liegt unser Schwerpunkt auf der Unterstützung unserer Branche und wir werden die Mittel unserer letzten Finanzierungsrunde nutzen, um sicherzustellen, dass wir so viel wie möglich tun, um für alle Involvierten einen Mehrwert zu schaffen. Wir wollen, dass Choco ein Vorkämpfer für positive Veränderungen in der Branche ist – sowohl während dieser Krise, als auch in der neuen Welt, die danach entstehen wird.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Insgesamt ist die Digitalisierung der Lebensmittelindustrie eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, da sie als eine der ältesten Branchen der Welt sehr fragmentiert ist. So ist es etwa schwierig, im Gastronomiebereich Probleme mit einem einheitlichen Ansatz anzugehen, denn zum einen gibt es eine große Bandbreite an Gastronomiebetrieben, von winzigen Mom- und Pop up-Shops bis hin zu riesigen Ketten, und natürlich haben diese unterschiedlichen Unternehmen verschiedene Bedürfnissen. Auch auf der Lieferantenseite ist die Branche fragmentiert, mit einer großen Bandbreite von Akteuren – von jahrzehntealten Familienbetrieben bis hin zu den Branchengiganten.

Hinzu kommt, dass Gewohnheiten in dieser Branche schon lange bestehen und damit schwer zu verändern sind. Die Bestellprozesse zwischen Gastronomie und Lieferanten gehören  dazu. In allen Märkten weltweit, in denen wir jetzt tätig sind, zählten Stift und Papier  vor unserem Markteintritt noch zur Tagesordnung. Die Digitalisierung dieses speziellen Prozesses muss den Bedürfnissen der Nutzer gerecht werden, die Produkte zu sehen, sie anfassen zu können und sie kennenzulernen. Gleichzeitig muss der enge Kontakt und die Beziehung zum Lieferanten selbst aufrechterhalten werden. Wir mussten unsere Tools also so gestalten, dass sie möglichst nahtlos zu den bestehenden Prozessen passen: die wichtige Beziehung und den menschlichen Aspekt der Kommunikation zwischen Restaurant und Lieferant soll erhalten bleiben, während gleichzeitig die fehleranfälligen manuellen Teile des Prozesses entfernt werden.

Wie wurde das Unternehmen finanziert?

Seit der Gründung vor zwei Jahren sind wir enorm gewachsen und konnten bisher beträchtliche Mittel in Höhe von 65,5 Mio. Euro einsammeln – unsere Series A-Finanzierungsrunde war dadurch eine der größten europäischen aller Zeiten. Wenn es um die Investorensuche geht, dann pitchen wir pragmatisch und fokussiert. Wir liefern das, von dem wir sagen, dass wir es liefern. 

Wir haben das Glück, in unseren Investoren großartige Partner gefunden zu haben. Sie stehen voll und ganz hinter unserer Vision und haben uns während der gesamten bisherigen Reise unterstützt. Und wir werden besser, wenn wir die richtigen Leute treffen – Dan Rose, Vorsitzender von Coatue, ein 20-jähriger Branchenveteran und ehemaliger leitender Angestellter bei Facebook, war einer dieser Partner, der nach unserer letzten Finanzierungsrunde unserem Vorstand beigetreten ist. Dies ist etwas, was er nur unter besonderen Umständen tut.

Wer ist die Zielgruppe von Choco?

Choco ist eine App, die den Kommunikationsprozess zwischen Restaurants und Lieferanten digitalisiert und vereinfacht. Bisher verwendeten die meisten inhabergeführten Restaurants  keine digitalen Tools zur Bestellung von Lebensmitteln und zur Kommunikation mit Zulieferern und Großhändlern. Bei der Entwicklung von Choco haben wir uns auf Intuitivität und Einfachheit fokussiert, sodass die App problemlos in den Arbeitsablauf von Gastronomen integriert werden kann. Wir sehen häufig, dass Köche beim Arbeitgeberwechsel Choco an ihren neuen Arbeitsplatz mitnehmen, da die App unabhängig von der Art der Küche oder des Segments funktioniert und sofort einsatzbereit ist. Die meisten Restaurants benutzen Choco im Küchenteam, einige Köche und Restaurantbesitzer nutzen die App, um ihre eigenen Arbeitsabläufe zu organisieren oder um ihren Mitarbeitern zu ermöglichen, die Bestellung in ihrer Landessprache durchzuführen. Unsere aktivsten App-Nutzer sind die Farm-to-Table-Restaurants, die in der Regel mit 10-20 verschiedenen Lieferanten verbunden sind. Auf der Lieferantenseite arbeiten wir zumeist eng mit Familienbetrieben aller Größenordnungen zusammen.

Wie funktioniert Choco? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Choco digitalisieren wir die Bestellvorlagen der Restaurants und die Produktlisten, mit denen das Restaurant regelmäßig bestellt, und übermitteln diese an genau die Lieferanten, bei denen die Restaurants üblicherweise bestellen. Das Restaurant hat alle Lieferanten in der gleichen App und kann seine Bestellungen in Sekundenschnelle aufgeben. Ein Lieferant erhält dann die Bestellungen via Choco in einem einheitlichen und lesbaren Format und kann sie so in seinen Arbeitsablauf integrieren. Diese Innovation reduziert die Anzahl der doppelten Bestellungen um bis zu 90 Prozent, denn ohne Choco kommt es häufig vor, dass Bestellungen nicht vollständig oder fehlerhaft aufgegeben, und wiederholt werden müssen.

Köche und Restaurantbesitzer bestellen in der Regel per Telefon und E-Mail. Der Bedarf an Bestell-Tools in Restaurants ist nicht neu, und wir sehen uns häufig und in den meisten unserer Fokus-Städte mit neuen Mitbewerbern konfrontiert. Was Choco ausmacht, ist die einfache Handhabung. Unsere, auf Restaurants ausgerichtete, mobile App sieht wie viele andere Messenger-Apps aus. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv, so dass keine Schulung notwendig ist, um das gesamte Küchenteam mit Choco arbeiten lassen zu können. Da Restaurants die App mögen, tun dies auch die Lieferanten. Viele haben im Vorhinein versucht, ihre Kunden mit Excel-Tabellen oder Web-Plattformen zu „digitalisieren“. Choco fügt sich nun auch optimal in die Arbeitsabläufe der Lieferanten. Im Gegensatz zu vielen unserer Mitbewerber, streben wir eine bessere Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und Lieferanten an. Aus diesem Grund können wir mitverfolgen, wie die Nachfrage nach der App organisch wächst – und zwar auf beiden Seiten.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert? Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Direkt zu Beginn der Krise haben wir darüber nachgedacht, wie wir unsere Branche unterstützen können, sowohl auf Lieferanten-, als auch Gastronomseite. Wir haben schnell die Initiative ergriffen und ermöglichten, durch eine zusätzliche Plattform, Lieferungen direkt an Verbraucher. So halfen wir  Lieferanten in den Epizentren der Corona-Krise wie etwa New York und Paris, indem wir im Grunde über Nacht Onlineshops aufbauten. In diesen Webshops können Endverbraucher Lebensmittel online einkaufen. Die Bestellung wird dann an einen lokalen Großhandelslieferanten in der Region weitergeleitet, der die Waren dann innerhalb von 24 Stunden mit nur wenig Verpackung liefert. Wir setzen unsere eigenen Gewinne aus diesen Webshops in jeder Stadt für lokale Restaurant-Charity-Organisationen ein. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

In der Krise sehen wir unsere Chance darin, die treibende Kraft zu sein, um innerhalb der Lebensmittelbranche bessere, effizientere und lokalere Wege einzuschlagen. Wir möchten positive Veränderungen, die sich vielleicht im Zuge der Krise ergeben haben, weiter vorantreiben und an Restaurants, Lieferanten und Produzenten herantragen.

Choco, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren benutzt jedes Küchenteam Choco. Unser Ziel ist es, weiter zu wachsen und die Kommunikation und den Arbeitsalltag von noch mehr Gastronomen und Lieferanten mit unserem Service zu verbessern. Dabei wollen wir auch weiter expandieren und weitere Märkte erschließen – wobei uns gesundes Wachstum wichtig ist. Wir möchten nicht zu voreilig in neue Märkte eintreten, sondern zunächst die Verfügbarkeit von Choco in den bestehenden Märkten flächendeckender ausbauen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Fundraising: Es ist wichtig zu erkennen, dass es bei diesem Thema um einen Dialog auf Augenhöhe geht. Sucht Euch einen Partner, der an Euch und an Eurer Unternehmen glaubt! So ein Partner wird sehr wahrscheinlich dann auch investieren. Geld sollte dabei nicht an erster Stelle stehen, sondern es sollte darum gehen, den geeigneten Partner zu finden – Investitionen folgen dann automatisch. Dabei arbeitet ihr nicht für den Investor, sondern der Investor und das Unternehmen arbeiten gemeinsam als Partner an der Verwirklichung der Mission des Unternehmens.

2. Recruiting: Investiere in Dein Team und den Einstellungsprozess! Letztendlich beruht Erfolg darauf, dass das Team hinter der Unternehmensvision steht. 

Warum? Um Simon Sinek zu zitieren: Wisse, warum Du etwas tust und artikuliere es. Wir bei Choco haben eine starke Mission, und das hat es uns ermöglicht, unsere Partner, Investoren und Kunden zu begeistern und die Richtigen für unser Team zu gewinnen. 

3. Ein Tipp für die in Deutschland ansässigen Gründer: Berlin ist großartig, um ein Unternehmen zu gründen, vielleicht sogar einzigartig. Es ist günstig, es macht Spaß hier zu sein und es hat einen sehr hohen Lebensstandard. Es ist ein Ort, der internationale Talente anzieht. Hier gibt es genug Kapital für Series A/B, danach muss man international Kapital einsammeln. Vertreter der meisten US-amerikanischen und britischen Fonds sind regelmäßig in Berlin, was es ermöglicht, einfacher an ausländische Investitionen zu kommen als noch vor einigen Jahren. Berlin befindet sich derzeit im Beschleunigungsmodus, und es ist großartig zu sehen, wie schnell sich die Szene in den letzten zehn  Jahren entwickelt hat. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daniel Khachab  für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid mutig und erzählt Eurem Umfeld von Eurer Idee!

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RightNow Consumer Claims Purchasing: Per Knopfdruck zum Recht

RightNow Consumer Claims Purchasing-Unternehmen: Per Knopfdruck zum Recht

Stellen Sie sich und das Startup RightNow doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind eines von Deutschlands führenden LegalTech-Unternehmen und setzen uns seit 2017 für das digitale Verbraucherrecht von Millionen von Kunden ein. 

Gegründet von Dr. Benedikt Quarch (Legal), Phillip Eischet (Produkt/Operations) und Dr. Torben Antretter (Finance), möchten wir unseren Kunden in jeder rechtlichen Alltagssituation die passende Lösung liefern. Denn wir wissen wie schwierig es als Einzelperson ist, seine Rechte gegenüber großen Unternehmen, Gesellschaften oder Versicherungen geltend zu machen. Und genau dort wollen wir mit unserer jahrelangen Expertise eingreifen, als der zentrale Ansprechpartner für alle rechtlich schwierigen Lagen im Verbraucherrecht. Wir decken dabei derzeit ein breites Produktportfolio haben. Historisch gestartet sind wir mit kundenseitigen Flugstornierungen (damals bekannt unter Geld-für-Flug); inzwischen covern wir auch Pauschalreisen, falsch abgerechnete KFZ-Unfälle und falsch berechnete Mietnebenkosten. Im Kern unserer Produkte steht dabei jeweils das „Consumer Claims Purchasing“, d.h. wir kaufen dem Kunden seinen Anspruch ab und zahlen ihm sofort das Geld aus. Das kann er in jedem Fall behalten und trägt kein Risiko mehr. „Peace of mind“ ist das Ergebnis. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir drei haben uns in der Schul- und Studienzeit kennengelernt. RightNow (zu Anfang „Geld-für-Flug“) haben wir quasi aus unserem Studentenzimmer gegründet und die ersten Einreichungen sogar aus der Küche bearbeitet. Wir durften also schon früh feststellen, dass wir neben unserer langjährigen Freundschaft auch eine super Grundlage für das gemeinsame Projekt „Unternehmertum“ aufweisen.

Der unternehmerische Stein kam – wie gesagt – im Zuge einer nicht angetretenen Flugreise ins Rollen. So standen wir als passionierte Reisende plötzlich vor einer Problematik: Wir konnten unseren Flug nicht antreten und trotzdem musste der Flugpreis vollständig bezahlt werden. Seitens der Fluggesellschaft wurde uns mitgeteilt, dass dies dem üblichen Prozedere entspreche. Doch damit wollten wir uns nicht zufrieden geben. Mit großem Staunen mussten wir feststellen, dass dies dem üblichen Vorgehen entsprach und wir mit diesem Umstand nicht alleine waren, denn Fluggesellschaften verwehren überall und häufig die Erstattung für nicht angetretene Flugreisen. Davon ausgehend, haben wir RightNow gestartet und verhelfen dem Verbraucher so auf Knopfdruck zu seinem Recht. Keine Diskussionen mit Airlines und Versicherungen mehr, sondern schnell, einfach und rechtssicher das Geld bekommen – das ist unsere Vision. Mit RightNow demokratisieren wir nun seit 2017 das Verbraucherrecht und schaffen eine neue Parität zwischen Verbrauchern und Großkonzernen.

Welche Vision steckt hinter RightNow?

Auf Knopfdruck rechtliche Probleme lösen – das ist eine Möglichkeit, die erst die Digitalisierung bietet. Und genau da knüpfen wir an. Häufig vergessen Verbraucherinnen und Verbraucher ihre rechtlichen Ansprüche – wir sprechen von rationalem Desinteresse – oder schlimmer noch: sie wissen gar nichts von ihren Rechten. In Zeiten der digitalen Disruption kann das nicht die Antwort sein. Vielmehr muss jeder und jede unkompliziert zu seinem/ihren Recht kommen. Dafür steht RightNow! 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Inzwischen haben wir mehrere namhaften Investoren für uns gewinnen können und insgesamt drei Finanzierungsrunden abgeschlossen. Das freut uns sehr! Eine der größten Herausforderungen war sicher die Insolvenz von AirBerlin, die uns als junges Wachstumsunternehmen ganz früh und spürbar getroffen hat. Aber auch die derzeitige Coronakrise ist ein zweischneidiges Schwert: auf der einen Seite freuen wir uns sehr, dass zehntausende Kunden unserer Expertise im Reiserecht vertrauen. Auf der anderen Seite müssen wir die Zahlungsfähigkeit unserer Schuldner genau im Auge behalten. Dafür haben wir inzwischen ein starkes Risikomanagement – das ist und bleibt aber eine Herausforderung. 

Wer ist die Zielgruppe von RightNow?

Da wir stets das Ziel verfolgen, dass wir als zentraler Ansprechpartner bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen jeden Verbraucher bestmöglich ansprechen wollen, ist unsere Zielgruppe gar nicht so spezifisch zu definieren. Wir erleben es tagtäglich, dass junge Studenten ihre Mietnebenkosten bei uns einreichen oder die reisefreudige Rentnerin ihre bereits bezahlte Pauschalreise bei uns online hochlädt. Uns erreichen Einreichungen von Menschen jedes Alters und mit den unterschiedlichsten Hintergründen und genau das macht unsere Arbeit bei RightNow so spannend. Wir setzen uns für das Recht jedes Verbrauchers und jeder Verbraucherin ein. Egal, ob jung, alt, Student oder Digitaleinsteiger – Verbraucherschutz betrifft jeden. 

Wie funktioniert RightNow? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

RightNow Consumer Claims Purchasing: Per Knopfdruck zum Recht
Die drei Gründer Phillip Eischet, Benedikt Quarch, Torben Antretter

Wir sind Deutschlands führendes Consumer Claims Purchasing-Unternehmen.

Was das genau heißt? Ganz einfach: RightNow kauft Konsumenten und Geschäftspartnern Ansprüche aus Situationen des täglichen Lebens ab und zahlt sofort (Flugstornierungen & Flugverspätungen, Pauschalreisestornierungen, Zugverspätungen, KFZ-Schäden und Mietnebenkosten). Die Kunden erhalten innerhalb kürzester Zeit einen Großteil ihres Erstattungsanspruches ausgezahlt und wir sorgen so innerhalb von nur wenigen Stunden für die Lösung des Problems. 

Die anschließende Kommunikation mit dem Ansprechpartner und die oftmals notwendige Geltendmachung vor Gericht übernimmt RightNow im eigenen Namen und natürlich auch auf eigenes Risiko. Schnell, einfach, rechtssicher – Sofortrecht auf Knopfdruck!

Wir waren das erste Legal Tech-Unternehmen, das so konsequent auch auf Consumer Claims Purchasing setzt. Denn wir sind uns sicher, dass dieser Ansatz genau der richtige ist, um den Verbrauchern am besten gerecht zu werden. Wir arbeiten außerdem stetig daran, unser Produktportfolio zu erweitern. Neben den Genannten denken wir derzeit intensiv über Datenschutzthemen nach – ein sehr spannender Markt. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Als junges Wachstumsunternehmen stehen natürlich auch wir vor neuen Herausforderungen. Das Thema Home-Office beispielsweise hat sich für unzählige Unternehmen als fast größte Herausforderung offenbart. Für uns war das Thema Home-Office auch schon vor Corona fest in unserer Unternehmenskultur verankert, wenn auch natürlich nicht in diesem Ausmaße. Wir haben uns als Team sicherlich nochmals differenzierter und effizienter aufstellen können, sodass die Prozessoptimierung in den einzelnen Teams vermehrt fokussiert wurde und wir die Zeit im Home-Office dazu erfolgreich nutzen konnten. 

Auf weitere Auswirkungen habe ich ja schon hingewiesen. Wir kümmern uns derzeit vor allem auch um die Rückzahlung des Reise- und Flugpreises nach Annullierung/Stornierung wegen Corona. Zuletzt konnten wir mit der BILD eine ganz exklusive Aktion dazu machen – das freut uns sehr! 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Während der Zeit, in der sich das gesamte Team im Home-Office befand, haben wir durch die stetige Kommunikation, ob in den einzelnen Teams oder im bilateralen Dialog, erfahren dürfen, dass die Motivation des gesamten Teams einmalig ist. Dafür sind wir sehr dankbar! 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir betrachten die gegenwärtige Situation als absolute Sternstunde des LegalTechs: Zu Beginn der Krise überkam uns alle sicherlich ein Gefühl der Unsicherheit, wie sich das Privat- und Arbeitsleben in Zeiten von Quarantäne und Co. entwickeln wird. 

Die Digitalisierung hat diese Unsicherheit überwunden. Inzwischen finden sogar Gerichtsverhandlungen virtuell statt – LegalTech sei Dank. Hier ist also genau unser Ansatzpunkt nochmals wichtiger geworden. Aber das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Deutschland hat die einmalige Chance, im LegalTech-Bereich ganz vorne dabei zu sein. Hierzulande gibt es viele Unternehmen und Ideen, die sich darauf konzentrieren. Und das ist gut so! Deutschland muss aber noch mehr machen, z.B. Rechtssicherheit für alle LegalTech-Unternehmen schaffen und Investitionen fördern. 

Es ist an der Zeit, sich endlich diesen Themen anzunehmen. Es liegt in unserer aller Verantwortung, dass wir gemeinsam einen Beitrag leisten, um so den technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt voranzutreiben. 

RightNow, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen mit der RightNow Group natürlich nicht nur eine nationale, sondern auch eine internationale Plattform für den digitalen Verbraucherschutz bereitstellen. Mit unserem bisherigen Produktportfolio setzen wir uns seit Jahren nicht nur erfolgreich für die Verbraucher in Deutschland ein, sondern sind auch in den Ländern Österreich, Schweiz und Frankreich erfolgreich aktiv. Durch das internationale Agieren auf diversen Verbraucherschutzmärkten sammeln wir internationaler Expertise auch die relevante Erkenntnis, dass der globale Bedarf an unserem Service groß ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

(1) Seid mutig und erzählt Eurem Umfeld von Eurer Idee! Geht in den direkten Austausch, denn nur so erhaltet Ihr ehrliches und hilfreiches Feedback und schafft es so eine neue Ebene der Geschäftsidee und des Unternehmertums zu erreichen.

(2) Die direkte und persönliche Interaktion mit den Kunden sollte oberste Priorität haben, denn erst durch den Dialog mit Euren (potentiellen) Kunden werdet Ihr auf die Bedürfnisse, Ängste und Problematiken Eurer elementaren Zielgruppe aufmerksam. Dabei erhaltet Ihr einen tiefen Einblick in deren gegenwärtige Bedürfnislage und erhaltet so die einmalige Möglichkeit, dies in die weitere Entwicklung Eures Business miteinzubeziehen. Denn erst durch den direkten Austausch gelingt es uns das Produktportfolio kundenorientiert zu erweitern und unsere Diversifikation zu gewährleisten.

(3) Es kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt. Dranbleiben und Gas geben! 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Benedikt Quarch, Phillip Eischet und Dr. Torben Antretter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Tonies: Jetzt kommt Klassik auf die Box

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Tonies die Liebe zur klassischen Musik

Mit drei neuen Tonies die Liebe zur klassischen Musik entdecken

In diesem Jahre haben die tonies® ihr Portfolio um klassische Musik erweitert. Um Kinder an diese Musikrichtung heranzuführen, haben sie sich etwas Besonderes einfallen lassen: In Zusammenarbeit mit dem Star-Violinisten Daniel Hope hat die Boxine GmbH einen Beethoven-Tonie entwickelt, der bereits kleine Kinder in Form eines Hörbuchs auf eine musikalische Reise mitnimmt und so neugierig auf mehr macht. Darüber hinaus ergänzen zwei ebenfalls altersgerecht aufbereitete Opernklassiker das Sortiment: „Die Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“ als liebevoll gestaltete Tonies eröffnen die Reihe Lieblings-Meisterstücke im Portfolio.

„Klassische Musik ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens“ erzählt Marcus Stahl, einer der beiden Gründer der Tonies. „Aus diesem Grund lag es mir besonders am Herzen, das Thema für Kinder spannend und altersgerecht auf die Toniebox zu bringen. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir für die schöne Umsetzung sogar den weltbekannten Geiger Daniel Hope gewinnen konnten.“

Herzlichen Glückwunsch, Ludwig van Beethoven

Mit drei neuen Tonies die Liebe  zur klassischen Musik entdecken

Er ist einer der bekanntesten Komponisten und Pianisten der Welt und seine Werke sind unvergessen: Ludwig van Beethoven. In diesem Jahr feiern wir seinen 250. Geburtstag. Grund genug, gemeinsam mit Beethoven-Botschafter Daniel Hope kleine Kinder spielerisch in die Welt der klassischen Musik einzuführen. Seine 6. Sinfonie, auch Pastorale genannt, zeigt, dass Beethoven neben der Musik auch eine weitere Leidenschaft hatte: Die Natur. Beethoven ahmt mit Instrumenten nach, wie ein murmelnder Bach, grollender Donner, zischende Blitze oder auch Vogelgesänge klingen und gibt der Natur eine musikalische Stimme. 

Die Opern „Hänsel und Gretel“ & „Die Zauberflöte“

Mit der neuen Tonie-Reihe Lieblings-Meisterstücke werden die klassischen Werke der großen Komponisten für kleine Ohren erklärt. Die Reihe startet mit „Hänsel und Gretel” und „Die Zauberflöte“. Das Märchen von Hänsel und Gretel kennen die meisten Kinder – die Oper von Engelbert Humperdinck nicht unbedingt. Sie gehört zu den bekanntesten Werken, die in unseren Opernhäusern laufen, und mit der Tonie-Hörfigur werden Kinder an diese Märchenoper sowie „Die Zauberflöte“ von Mozart herangeführt. Wolfgang Amadeus Mozart war ein wahres Wunderkind, denn schon mit neun Jahren schrieb er seine erste Symphonie. Seine meist gespielte und gleichzeitig letzte Oper “Die Zauberflöte” wird in diesem Hörspiel auf unterhaltsame und für Kinder verständliche Weise erklärt.

Quelle Boxine GmbH

Es ist wichtig über Fehler und Erfolge nachzudenken

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AW Academy Schule für Erwachsene mit Fokus auf Accelerated-Learning-Programmen

AW Academy Schule für Erwachsene mit Fokus auf Accelerated-Learning-Programmen

Stellen Sie sich und das Startup AW Academy Deutschland doch kurz unseren Lesern vor!

Ich heiße Frida Ericson und bin Mitgründerin der AW Academy, einer Schule für Erwachsene mit Fokus auf Accelerated-Learning-Programmen, die Teilnehmern innerhalb kürzester Zeit einen industrieübergreifenden Karrierewechsel ermöglicht. Gleichzeitig verantworte ich die  Position des Head of Research und Marketing bei der AW Academy Group. Davor arbeitete ich als Candidate Coordinator bei der schwedischen Personalberatung Academic Work. Meine Karriere begann ich direkt nach meinem Uni-Abschluss in Human Ressources in der Personalabteilung eines schwedischen Freizeitparks. Natürlich ließ ich dort keine Gelegenheit aus, Achterbahn zu fahren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Als ich 2010 bei Academic Work anfing, war ich im Geschäftsfeld IT, Personalbeschaffung und Rekrutierung von IT-Profilen tätig. Der Personalbedarf im IT- und Tech-Bereich der Kunden von Academic Work war immens. Sehr oft erhielten wir Fragen wie „Wie finde ich am besten neue Talente für mein Unternehmen?“. Gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen wollte ich eine Lösung für dieses Problem finden. Bei unseren Recherchen wurden wir auf die Lernmethode des Accelerated Learnings in Amerika und Großbritannien aufmerksam. Wir adaptierten das Modell dieser IT-Bootcamps für den schwedischen Markt und kombinierten es mit einem motivationsbasierten Rekrutierungsprozess. So schafften wir ein neuartiges Ausbildungsprogramm, dass ehrgeizigen Menschen die Chance bietet, innerhalb kürzester Zeit einen Quereinstieg in eine neue Branche zu vollziehen. Seit Anfang 2018 sind wir auch auf dem deutschen Markt aktiv.  

Welche Vision steckt hinter AW Academy Deutschland?

Das Ziel von AW Academy ist es, den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in verschiedensten Branchen zu decken und persönliche Entwicklungen von Arbeitnehmern zu fördern. Bei unseren Ausbildungsprogrammen greifen wir auf die Lernmethode des Accelerated Learning zurück – also auf die Vermittlung von sehr viel Wissen innerhalb kürzester Zeit. Damit helfen wir unseren Teilnehmern Fähigkeiten zu erlangen, die die Industrie benötigt. Gleichzeitig fördern wir die Karriere von wirklich ehrgeizigen Menschen, die mit uns einen Jobwechsel in nur zwölf Wochen vollziehen können. Im direkten Anschluss an das Programm  bieten wir den Absolventen eine unbefristete Festanstellung. Parallel unterstützen wir Unternehmen dabei, mit neuen Mitarbeitern zu wachsen, die über sehr gefragte Fähigkeiten verfügen oder bestehende Mitarbeiter über unsere Reskilling-Programme umzuschulen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als Gründer eines Unternehmens glaubt man von Anfang an an seine Idee. Manchmal war es für uns aber sehr schwer, zu warten, bis andere das erfolgversprechende Konzept unseres Businesses auch erkannt und verstanden haben. Da wir einen völlig neuartigen Rekrutierungsprozess und ein innovatives Ausbildungsmodell auf dem schwedischen Markt etablieren wollten, dauerte es eine Weile, Menschen und Unternehmen von dieser neuen Methodik zu überzeugen. Motivation statt Vorkenntnisse, ein kostenfreies Intensivtraining für schwer zu findende Kompetenzen und eine Jobgarantie im Anschluss – das klang für viele zu schön, um wahr zu sein. Die Überzeugungsarbeit kostete uns viel Kraft und Geduld, denn eigentlich wollen wir einfach sofort loslegen! 

Dass wir als Entrepreneure in einem großen und erfolgreichen Rekrutierungs- und Personalunternehmen tätig waren, verhalf uns dazu, finanzielle Mittel zu erhalten, die wir nutzten, um in einen tollen Campus zu investieren und den weiteren Aufbau des Unternehmens voranzutreiben. Eine erneute Herausforderung bestand darin, mit dem Modell in weitere Märkte mit anderen Bildungssystemen zu expandieren. Auch hier mussten wir Kandidaten und Partnerunternehmen zunächst von dem neuen Ausbildungskonzept überzeugen. 

Wer ist die Zielgruppe von AW Academy Deutschland?

Zum einen zählen zu unserer Zielgruppe ambitionierte Menschen, die gerne einen neuen Karriereweg einschlagen und sich mit unserer Hilfe dafür das nötige Know-How aneignen möchten. Zum anderen arbeiten wir aber auch mit vielen Partnerunternehmen zusammen, die durch unsere Ausbildungs- und Umschulungsprogramme ihren Fachkräfteengpass in den Griff bekommen. 

Wie funktioniert die AW Academy Deutschland? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

AW Academy Schule für Erwachsene mit Fokus auf Accelerated-Learning-Programmen

Es gibt drei Grundvoraussetzungen, um an einem unserer Programme erfolgreich teilnehmen zu können:  Die Kandidaten müssen über eine logische Denkweise sowie eine große Portion an Motivation verfügen und vorab einen Online-Test bestehen. Unsere Teilnehmer werden mithilfe eines motivationsbasierten und primär anonymisierten Rekrutierungsprozesses ausgewählt. Während andere Anbieter großen Wert auf bereits vorhandene Fachkenntnisse und Berufserfahrungen legen, konzentrieren wir uns auf Soft Skills. Diese können anders als Hard Skills nur schwer erlernt oder antrainiert werden. Mit diesem Ansatz haben auch Quereinsteiger die Möglichkeit, in einem neuen Beruf durchzustarten. 

Etwa vier Wochen vor dem Start des Intensivtrainings lernen sich die Teilnehmer persönlich, ihren Trainer und die Program Manager von AW Academy kennen. Das leitet dann auch die 4-wöchige Prestudies-Phase ein, in der sich alle Teilnehmer nötiges Grundwissen selbständig erarbeiten und erste Aufgaben erfüllen. Im Anschluss findet normalerweise das 12-wöchige, sehr praxisbezogene Präsenztraining statt – momentan läuft alles online ab. Der Fokus liegt hierbei ausdrücklich auf der Durchführung von Übungen und der Umsetzung von Projekten. Innerhalb kürzester Zeit eignen sich die Teilnehmer so ein enormes Know-How an. Nach erfolgreichem Abschluss arbeiten die Absolventen in unbefristeter Festanstellung bei Partnerunternehmen und deutschen Kunden des Personalvermittlers Academic Work. Auch an dieser Stelle unterscheiden wir uns signifikant von anderen Anbietern, die oftmals nur die Ausbildung an sich übernehmen, aber keine Jobgarantie bieten.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wir haben unser Konzept in einer Nacht- und Nebelaktion umgestellt und weiterentwickelt. Als COVID-19 ausbrach, bekamen wir von der Regierung die Empfehlung, die Ausbildungen vor Ort schnellstmöglich in Fernschulungen umzuwandeln. Der Übergang zu den Online-Schulungen gelang reibungslos – unsere Qualitätsansprüche blieben dabei gleichbleibend hoch. Grundvoraussetzung hierfür ist eine klare, transparente und eindeutige Kommunikation. Ironie und Sarkasmus können schriftlich und digital nämlich schnell falsch verstanden werden. 

Einige der Umstellungen werden wir auch zukünftig beibehalten, andere aber nach und nach wieder analogisieren. Eine Umarmung und persönliche Glückwünsche nach einem erfolgreichen Abschluss lassen sich beispielsweise nur schlecht virtualisieren und sind real viel schöner. Unser kurzfristiger Change von Präsenz- auf Online-Trainings wird darüber hinaus zur konkreten Etablierung eines neuen Business-Modells führen: Online-Bootcamps für Einzelpersonen. Außerdem werden wir den Anteil von Online-Sessions an unserem Ansatz des Blended Learnings weiter vergrößern.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

All unsere Mitarbeiter befinden sich momentan im Homeoffice. Aber wir hoffen, dass wir schnell zur Normalität zurückkehren können. Um das Team-Feeling aufrecht zu erhalten, haben wir tägliche Video-Update-Calls für alle Angestellten und eine gemeinsame, virtuelle Mittagspause eingeführt. Um auch die Teilnehmer unserer Programme zu schützen, finden alle Trainings momentan digital statt. Die Einführungen in neue Themengebiete durch unsere Trainer, aber auch die Umsetzung von Praxisübungen erfolgen in “virtuellen Klassenzimmern”. So gewährleisten wir, dass die Trainer weiterhin jederzeit für die Absolventen verfügbar sind und sie unterstützen können. Aber auch das Thema Teamwork spielt nach wie vor eine wichtige Rolle: Hierfür nutzen wir Online-Messaging-Tools. Glücklicherweise kommt uns das pädagogische Konzept des Accelerated Learnings in diesen Tagen sehr entgegen. Unsere Leitprinzipien, wie uneingeschränkte Praxisorientierung und voneinander Lernen (peer-to-peer), sind auch in Online-Trainings sehr gut realisierbar. Recruitingprozesse für zukünftige Programme und Gespräche mit neuen Partnern finden derzeit über Videokonferenzsysteme statt. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Jetzt, da wir die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in Europa sehen, sind wir der festen Überzeugung, dass Bildung und Kompetenzentwicklung wichtiger denn je sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass Arbeitskräfte über die richtigen Qualifikationen verfügen, um den neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Es gibt immer mehr Unternehmen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie sie ihre Mitarbeiter umschulen bzw. weiterbilden können, um nach der Krise einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern zu haben. An dieser Stelle gibt es für uns als Ausbildungsanbieter viele Möglichkeiten, Lernprogramme auf das Unternehmen und ihre Mitarbeiter genau abzustimmen.

Ich bin sehr froh, dass sich momentan viele Diskussionen um das Thema Kompetenzentwicklung drehen. Darüber, wie man mit der Umschulung von Mitarbeitern starten kann, wie man mit dieser herausfordernden Situation umgehen muss, um aus ihr gestärkt hervorzugehen, und wie wichtig es für Unternehmen ist, genau jetzt damit zu beginnen. Wir durchlaufen aktuell eine interessante Zeit und sind sehr gespannt, was die Zukunft bringt.

AW Academy Deutschland, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir tüfteln ununterbrochen an neuen Ideen zur Gestaltung von innovativen Programmen für unsere Kandidaten und Partnerunternehmen. Erst kürzlich haben wir beispielsweise unser Neuqualifizierungsprogramm gelauncht, das Unternehmen dabei hilft, vakante IT-Stellen mit Mitarbeitern zu besetzen, die in ihrer ursprünglichen Funktion nicht mehr benötigt werden. Veränderte Personal- und Kompetenzbedarfe können so schnell und planungssicher realisiert werden. Zudem bleiben die Firmen wettbewerbsfähig und können betriebsbedingte Kündigungen, Knowhow-Verlust und Recruiting-Kosten minimieren. Demnächst planen wir auch die Einführung von Online-Bootcamps für Einzelpersonen. Neben der Erschließung neuer Branchen, planen wir auch die Eröffnung neuer Standorte sowie die Expansion in weitere Märkte. In fünf Jahren haben wir uns als führender Ausbildungsanbieter in Europa etabliert und sind Anlaufstelle Nummer 1 für Jobwechsler und Unternehmen, die auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Keine Angst vorm Scheitern haben: Aus Fehlern lernt man und sie helfen dabei, sich weiterzuentwickeln. 

2. Freunde, Kollegen und Familie ins Boot holen: Es schafft Verständnis und Engagement, wenn man wichtige Mitmenschen in seine Reise einbezieht. 

3. Denken nicht vergessen: Es ist wichtig über Fehler und Erfolge nachzudenken und von Zeit zu Zeit innezuhalten. Dahinter verbirgt sich automatisch auch ein Motor für weitere Entwicklungen. 

Wir bedanken uns bei Frida Ericso für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Lernt zu lieben

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Regenbogenkreis veganer Online-Shop nachhaltige

Regenbogenkreis veganer Online-Shop nachhaltige und biologische Produkte

Stelle Dich und Regenbogenkreis kurz unseren Lesern vor!

Regenbogenkreis ist ein ganzheitlicher, veganer Online-Shop, den ich im Jahr 2008 gegründet habe. Alle der über 1.000 hochwertigen Produkte, die Du bei uns bekommst, sind natürlich und pflanzlich, kommen aus biologischem Anbau bzw. Wildsammlung, oder sind nachhaltige Produkte, die allesamt dabei helfen, ein gesünderes Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Von der Herstellung bis zum Versand arbeiten wir dabei so nachhaltig, wie es geht. Aber Regenbogenkreis ist noch viel mehr als nur ein Shop: Hier bekommst Du zusätzlich viele Informationen und Tipps rund um ein gesundes, glückliches und freies Leben. Dabei scheue ich mich nicht, auch kritische gesellschaftliche und sozialpolitische Themen zu beleuchten.

Warum hast Du Dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Regenbogenkreis habe ich ursprünglich gegründet, um Regenwaldkräuter zu vertreiben und dadurch den Regenwald zu schützen – denn das lag mir schon damals sehr am Herzen. Das ist auch heute noch so: Mittlerweile konnten wir durch die Verkäufe im Online-Shop den Schutz von 161.602.820 m2 dieser kostbaren grünen Lunge gewährleisten. Darauf bin ich sehr stolz. Nicht nur durch den Shop, auch durch unsere anderen Kanäle bei Regenbogenkreis, wie Blogs, unseren Youtube-Kanal oder unseren Podcast, können wir die Menschen erreichen und für dieses und andere wichtige Themen zur Heilung unsere Erde sensibilisieren.

Welche Vision steckt hinter Regenbogenkreis?

Schon immer hatte ich die Vision von einem gesunden, natürlichen und selbstbestimmten Leben im Einklang mit der Natur. Und das nicht nur für mich, sondern für alle Lebewesen. Regenbogenkreis gibt mir mit den nachhaltigen Produkten die Möglichkeit, meinen Teil zum Erhalt unserer Natur beizutragen. Gleichzeitig möchten wir mit unserer Transparenz und unseren vielen weiteren Informationen mehr Bewusstsein schaffen und die Menschen inspirieren, durch eine vegane, gesunde und natürliche Lebensweise, sich selbst und die Erde zu heilen.

Wer ist die Zielgruppe von Regenbogenkreis?

Wir haben die besten Gesundheitsprodukte auf dem Markt, die wirksamsten Vitamine und Entgiftungsprogramme, die wirklich jeder braucht, egal welchen Lebensstil die Menschen haben. Deshalb ist unsere Zielgruppe jeder! Natürlich finden uns zuerst die Menschen, die sich für eine gesunde Lebensweise, alternative Heilkunde, Umweltschutz oder eine natürliche und vegane Ernährung interessieren. Auch Nachhaltigkeit ist ein Grund, bei uns zu kaufen – der glücklicherweise für immer mehr Kunden immer wichtiger wird. Natürlich spielt auch die hochwertige Premiumqualität unserer Produkte eine Rolle, warum Menschen unsere Kunden werden. Wenn dann das Gesamtpaket mit Qualität bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit stimmt, spricht sich das schnell herum. Deshalb freuen wir uns, dass uns immer mehr Kunden ohne jede Altersbeschränkung finden. 

Wie funktioniert Regenbogenkreis? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Euch von anderen Anbietern?

Zunächst ist Regenbogenkreis ein regulär funktionierender Online-Shop. Bei uns bekommst Du jedoch ganz besondere und qualitativ sehr hochwertige Produkte aus den Rubriken Nahrungsergänzungsmittel, Rohköstlichkeiten, effiziente, nachhaltige Wohnprodukte, Körperpflege usw. Alle Artikel sind von der Produktion bzw. ihrem Anbau und der Ernte, über die Verpackung bis zum Versand so nachhaltig, natürlich und biologisch wie möglich. Außerdem habe ich alle Produkte bei Regenbogenkreis selbst ausgewählt und getestet, und nur die Artikel, die bei mir bestanden haben, kommen auch in den Shop. Zusätzlich zu den über 1.000 Produkten bieten wir ein riesiges Paket an Hintergrundinformationen. Das fängt bei unserem kompetenten Kundendienst an, der sich Zeit für die individuelle Beratung nimmt und hört bei der Transparenz unserer Produktbeschreibungen noch lange nicht auf. In unseren Blogs, meinen Podcasts und den Videos in unserem Youtube-Kanal schaue ich regelmäßig über den Tellerrand und teile viele Informationen und Tipps und möchte dabei möglichst viele Menschen zu einem gesunden, selbst bestimmten und nachhaltigen Leben inspirieren.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback unserer Kunden ist sehr positiv. Nicht nur unsere Produkte, auch unsere Themen interessieren immer mehr Menschen. Deshalb wachsen unser Shop, aber auch die Abonnentenzahl all unserer Kanäle momentan stetig. Das ist großartig und macht die Regenbogenkreis-Vision sehr lebendig. Denn auch über den Austausch über die üblichen Social-Media-Kanäle erreichen wir viele Menschen und erfahren von ihnen, was sie bewegt. Deshalb habe ich in meinen Videos und Podcasts auch oft interessante Interviewpartner und greife auch gern spezielle Themen auf. Denn es ist wichtig, möglichst umfassend zu informieren, auch mal unbequem zu sein und nicht nur das wiederzukäuen, was der Medien-Mainstream vorgibt. 

Regenbogenkreis, wo geht der Weg hin? Wo siehst Du Euch in fünf Jahren?

Natürlich möchten wir in den nächsten Jahren weiterhin kontinuierlich wachsen und noch größer werden. Dabei geht es nicht nur um Absatzzahlen, sondern vor allem darum, noch mehr Menschen – auch weltweit – zu inspirieren und mit der Idee anzustecken, in Liebe und Verantwortung durch eine gesunde, natürliche und vegane Lebensweise sich selbst und Mutter Erde zu heilen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würdest Du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaubt an Eure Idee. Wenn Ihr Vertrauen in Euch und Eure Vision habt, dann könnt Ihr diese auch umsetzen. Es ist immer eine Frage der Beharrlichkeit und der Zuversicht!

Lasst Euch von niemandem reinreden! Verfolgt Eure Ziele und bleibt bei Eurem eigenen Maßstab und Euren Werten, um diese umzusetzen. Lasst euch nicht von euren Vorstellungen abbringen.

Lernt zu lieben. Es ist von größter Bedeutung seine Mitmenschen, auch wenn sie einen anderen Standpunkt vertreten, zu respektieren. Respekt für euer Gegenüber ist immer die Basis, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. 

Wir bedanken uns bei Matthias Langwasser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Lerne aus Krisen und mach das beste draus!

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CANOBEL Nahrungsergänzungsmittel und Funktions-Snacks für Hunde

CANOBEL Nahrungsergänzungsmittel und Funktions-Snacks für Hunde

Stellen Sie sich und das Startup CANOBEL doch kurz unseren Lesern vor!

CANOBEL steht für natürliche und hochwertige Futternahrungsergänzungsmittel für Hunde. Bislang bieten wir sieben verschiedene Produkte mit unterschiedlicher Wirkung an, etwa gegen Zecken, Milben und Flöhe; für eine gesunde Mundflora beim Hund oder zur Beruhigung von aufgeregten oder ängstlichen Tieren. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Hunde waren in meinem Leben eigentlich schon immer ein wichtiger Teil: Meine Großmutter hatte bereits einen, mittlerweile begleitet mich Chihuahua-Dame Iustitia durch den Alltag. Bei meiner Oma bestanden die Mahlzeiten für den Vierbeiner nicht selten aus den Fleischabfällen des Tages. Auch wenn man die Ansprüche an eine ideale Hundemahlzeit nicht mit denen der Menschen vergleichen kann: Die Fütterung war nicht gerade etwas sonderlich Appetitliches. Darüber hinaus bringt das Leben in der Stadt für Mensch und Tier neue Anforderungen mit sich. Nicht jeder hat seinen eigenen Hof. die Fütterung der Hunde mit alten Lebensmitteln ist aufgrund von Inhaltsstoffen, die bei meiner Großmutter noch nicht verwendet wurden, zudem nicht immer ideal für den Hundemagen. Mit CANOBEL wollen wir dem Rechnung tragen: Hunde gelten als die besten Freunde des Menschen – sie verdienen eine attraktive Mahlzeit, die gesund ist und ihnen gut tut.

Der Medienaccelerator und Onlinemarktingspezialist cormes probiert sich immer wieder an neuen Ideen abseits ausgetretener Pfade aus. Dementsprechend bestand hier das perfekte Ökosystem, um das Startup aus einem bestehenden Unternehmen heraus zu gründen.

Welche Vision steckt hinter CANOBEL?

Wir wollen das Leben der Hundehalter und der Hunde gleichermaßen verbessern und die Nahrungsaufnahme der Vierbeiner in die moderne Zeit überführen. Unsere Produkte werden ausschließlich in Deutschland hergestellt. Wir setzen außerdem konsequent auf hochwertige und natürliche Zutaten, um dem Hund nur das Beste zu bieten. Alle Produkte werden außerdem von unabhängigen Laboren getestet, um so unserem Anspruch an Qualität gerecht zu werden. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung ist es, eine gänzlich neue Marke im Tiernahrungsmarkt zu etablieren. Auch der Aufbau der Vertriebswege ist für uns als Newcomer nicht einfach: Bislang sind unsere Produkte in erster Linie über unseren eigenen Onlineshop sowie bei Amazon erhältlich. Darüber hinaus sind wir bereits bei zwei Zoofachgeschäften in Berlin gelistet. Wir arbeiten derzeit stetig daran, auch weitere Partner im stationären Einzelhandel zu gewinnen, um weitere Zielgruppen erschließen zu können. Für uns ist es gut, dass wir mit cormes weiterhin einen starken Partner an unserer Seite haben, der nicht nur beim Marketing, sondern auch bei der Finanzierung eine wichtige Unterstützung ist. 

Wer ist die Zielgruppe von CANOBEL?

Wir richten uns an alle Hundebesitzer, bei denen die Tiergesundheit an oberster Stelle steht. Viele unserer Produkte haben vor allem eine vorbeugende Wirkung und verbessern somit die Lebensqualität des Hundes nachhaltig. CANOBEL ist für alle Rassen, Größen und Altersstufen gleichermaßen geeignet und spricht somit eine sehr große Zielgruppe an! 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir setzen bei CANOBEL ausschließlich auf gesunde und natürliche Inhaltsstoffe. Bei der Produktentwicklung greifen wir neben aktuellen wissenschaftlichen Studienergebnissen auch auf das Fachwissen von erfahrenen Experten wie etwa Tierärzten zurück. Unsere Nahrungsergänzungsmittel und Funktions-Snacks kommen ohne Gentechnik und ballaststoffreiches Getreide aus. Unser Credo „made in Germany“ und unsere enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft machen CANOBEL einzigartig.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Grundsätzlich sind wir als Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln und Funktions-Snacks für Hunde nicht so sehr von der Krise betroffen wie andere Branchen, denn in der Corona-Zeit hören die Halter ja nicht plötzlich auf, ihren Tieren das Bestmögliche bieten zu wollen. Gleichzeitig werden natürlich auch die Beschwerden bei den Hunden nicht weniger, sodass der Bedarf dementsprechend unverändert bleibt.

Aktuell fokussieren wir uns noch hauptsächlich auf den Onlineverkauf. Während der Corona-Zeit hat sich dies als großer Vorteil erwiesen, da wir mit einem eigenen Webshop sowie dem Verkauf über Amazon besser aufgestellt sind als viele Mitbewerber. Zwar bleiben Zoofachgeschäfte weitestgehend geöffnet, aber viele Kunden nutzen vermehrt die Angebote zur Bestellung nach Hause.  

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Uns ist es wichtig, den Kunden zu zeigen, dass wir weiterhin aktiv und unsere Produkte verfügbar sind. Noch dazu haben wir bei CANOBEL alles dafür getan, den Bestellprozess weiter zu vereinfachen und die Produkte so schnell wie möglich an die Kunden zu verschicken. Zusätzlich haben wir in unsere digitale Sichtbarkeit investiert, um dank Google-Anzeigen und Co. gerade in dieser Zeit noch leichter auffindbar zu sein. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Krise ist eine Chance für kleinere Unternehmen und Startups, mehr Sichtbarkeit im Markt zu erreichen. Auch im Zoofach- und Tiernahrungshandel gilt nun: Wer digital ist, gewinnt. Wir hoffen natürlich, dass die größere Bereitschaft in der Bevölkerung gegenüber digitalen Bestellwegen, aber auch Produkten bestehen bleibt.   

CANOBEL, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den kommenden Jahren werden wir unsere Produktpalette sukzessiv erweitern und weitere Produkte entwickeln – natürlich mit den gleichen hohen Qualitätsstandards, die wir jetzt schon ansetzen. Auch wollen wir im stationären Einzelhandel stärker Fuß fassen und die Nahrungsergänzungsmittel und Funktions-Snacks so auch „offline“ anbieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Prüfe, ob ein Markt wirklich bereits versorgt ist! Der Zoofachhandel scheint auf den ersten Blick bereits gesättigt zu sein, auf den zweiten Blick haben wir gesehen, dass es bislang keine vergleichbaren Produkte wie CANOBEL gab.

2. Lerne aus Krisen und mach das beste draus! Die aktuelle Corona-Situation zeigt eindrucksvoll, dass am Ende derjenige gewinnt, der sich am besten an die veränderten Bedingungen angepasst, sein Geschäft beispielsweise umfassend digitalisiert hat. 

3. Suche Unterstützung und schmiede Allianzen! Mit weiteren Partnern ist ein Startup stabiler und sicherer aufgestellt. Wichtig ist, dass am Ende alle Partner voneinander profitieren und sich niemand ausgenutzt fühlt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian Schroeder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sucht euch ein diversifiziertes Team

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Framen: Marktplatz für adressierbares kontextuell-relevantes Marketing

Framen: Marktplatz für adressierbares kontextuell-relevantes Marketing

Stellen Sie sich und das Startup Framen doch kurz unseren Lesern vor!

Framen ist ein in 2018 gegründetes Media-Tech Startup und bietet einen Marktplatz für adressierbares kontextuell-relevantes Marketing (addressable context advertising (ACA)). Auf Framen buchen Werbetreibende Impressionen und platzieren ihre Werbung programmatisch und zielgruppenspezifisch auf TVs in semi-öffentlichen Bereichen, sogenannten Kontexten. Hoch frequentierte Standorte wie zum Beispiel Co-Working Spaces, Hotels und Fitnessstudios können ihre TVs mit FRAMEN verbinden, um mit externen Inhalten digitale Einnahmen zu erzielen. Werbetreibende bekommen über Framen hypertargeted Zugänge zu ihren Zielgruppen – bspw. Executives, fashion-interessierte, urbane Young Professionals und digitale Nomaden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Unserer Meinung nach ist traditionelle Werbung “out” und da wir ein großes Potenzial in ACA sehen, haben wir uns nach tiefgreifender Validierung für den vollen Fokus der Entwicklung entschieden. Außerdem motiviert es uns, unserer Vision täglich Gestalt zu geben, unser Produkt im Einklang mit Kundenbedürfnissen und neuen Technologien weiterzuentwickeln sowie natürlich die Erfolge unserer Kunden zu sehen und begleiten. 

Welche Vision steckt hinter Framen?

Framen bietet einen neuen global-lokalen TV-Channel. Damit bringen wir die unlimitierten Möglichkeiten des Internets auf den TV – Framen ist das Internet der “connected screens”. Unsere Vision ist es, die erste Wahl für ACA in Deutschland und künftig auch in Europa und global zu sein – gemessen an unseren Kunden, unseren Mitarbeitern, unseren Gesellschaftern und der Gemeinschaft, in der wir leben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

„Don’t find customers for your products, find products for your customers.“ – Seth Godin

Zu einer unserer größten Herausforderungen zählte, den sweet spot bzw. den optimalen Kundennutzen zu treffen. Wir haben eine starke Technologie entwickelt, die natürlich bereits für das anfängliche Bootstrapping bereits einen eindeutigen Nutzen darstellen musste.

Framen ist ein Plattform Ökosystem. Daher war es herausfordernd, die Dynamiken des Marktplatzes zu verstehen und eine gute Balance zwischen Angebot und Nachfrage zu finden, also zwischen Screen Providern und Werbetreibenden.

Unsere Finanzierung startete mit einer kleinen Summe des WeWork Creator Funds, wodurch unsere Software eine enorme Entwicklung erleben konnte. Der Weg zu internationalen Usern kam zunächst durch eine Crowdfunding-Kampagne zustande. Auch die Aufnahme in den Early Stage-Investor Axel Springer Porsche (APX) hatte enormen Einfluss auf unser bisheriges Wachstum.

Wer ist die Zielgruppe von Framen?

Framen.io ist ein Plattform Ökosystem, auf dem unterschiedliche Akteure verbunden werden: Werbetreibende (von KMUs, über Brands bis zu Agenturen) sowie Bildschirme von Location im semi-öffentlichen Bereich wie Hotels, Co-Working Spaces, Fitnessstudios, gastronomische Betriebe und dem Einzelhandel. 

Unsere Kunden streben nach einem höheren Endkunden-Erlebnis sowie einer intelligenten Lösung, die “richtigen” Menschen lokal im passenden globalen Umfeld mit ihren Stories zu erreichen. Framen stellt diesen global-lokalen digitalen Kanal dar – ob in der lokalen Community oder “flächendeckend” global.

Wie funktioniert Framen? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Framen funktioniert für den Werbetreibenden wie eine Buchungsplattform mit Echtzeit-Monitoring. Nachdem Werbetreibende auf framen.io Kampagnenzeitraum, erzielte Impressions, Budget sowie Kernkriterien ihre Zielgruppe definiert haben, erhalten sie die optimalen Impressions in den Ausspielungslocations für ihre Kampagne. 

Im Sinne einer erhöhten Brand Safety können Werbetreibende stets einsehen, welche anderen Inhalte auf den Bildschirmen ausgespielt werden. Nach einer kurzen Freigabe des Bildschirmbesitzers kann die Kampagne live gehen. Kunden erhalten Echtzeit-Analysen und Reports über ihre Kampagne. Indem Zielgruppen hypertargeted in ihrem natürlichen Umfeld erreicht werden (Arbeit, Sport, Reise usw.), erlangen Werbetreibende wie Brands ein gestärktes Markenvertrauen und höhere Wahrnehmung um 106%.

Die Vorteile für Bildschirmbesitzer liegt vor allem bei einer zusätzlichen Einnahmequelle durch Freigabe der Bildschirmzeit für externe Inhalte. Außerdem bieten sie aktuelle, zielgruppen-relevante Inhalte wie Inspirationen und News für ihre Gäste und damit eine durch Werbung finanzierte Entertainment-Möglichkeit. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Die Corona Zeit hat uns auf jeden Fall eine große Chance gegeben! Besitzer von potenziellen Werbescreens – seien es Hotels, Fitnessstudios oder Restaurants – sind auch derzeit über jeden weitere Umsatz erfreut, der ihnen gleichzeitig ein stärkeres Kundenerlebnis bringt. Framen demokratisiert den Markt, indem Medienbudgets an die Screen Provider für die Bereitstellung der TVs zurückfließen.

Hypertargeted Impressionen für eine starke Markenkommunikation ist auch zu rezessiven Zeiten relevant, wie Harvard Business Review bestätigt. Großveranstaltungen und Orte wie Bahnhöfe und Flughäfen mit einer hohen Personenaufkommen werden von der Gesellschaft weitestgehend vermieden. Menschen halten sich jedoch nach wie vor in semi-öffentlichen Locations ihres natürlichen Lebens. Genau hier ermöglicht ihnen Framen digitale Werbung im lokalen Kontext, womit wir Screens in semi-öffentlichen Bereichen meinen.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Zum einen haben wir uns mit Apotheken zusammengetan um denen die Möglichkeit zu geben, Echtzeit News zu streamen. Unser Anliegen ist es, dass besonders zu Zeiten, in denen eine Informationsversorgung gewährleistet sein muss, auch den non-digital natives und der älteren Generation im Allgemeinen ein Stück Sicherheit mit den wichtigsten Nachrichten vermittelt werden. Unsere Technologie ermöglicht, in Echtzeit den Informationsfluss auf mikro-lokaler Ebene (wie Kommunen, Städten, Behörden, Gesundheitsamt) im relevanten Kontext sicherzustellen und somit war es für uns eine Selbstverständlichkeit, unsere Technologie für Kommunen und Behörden kostenlos zu Verfügung zu stellen und einen  sozialen Beitrag in schwierigen Zeiten zu leisten.

Zum anderen möchte jeder Werbetreibende gerade jetzt Sichtbarkeit und Relevanz im Markt erlangen. Wie Studien des Harvard Business Review zeigen, bedeutet dies für eine erfolgreiche Marketingstrategie, dass Marketeers ihre Zielgruppen neu zu definieren: Anstatt eine Kategorisierung von Konsumenten nach Lifestyle oder demografischen Daten, sollte man lieber eine Einteilung nach emotionaler Reaktion und Verhalten auf die Krise vornehmen. Framen ermöglicht ihnen mit der hypertargeted Kommunikationslösung im passenden kontextuellen Umfeld ihre Werbung und Stories zu platzieren. Dabei merken wir, dass nicht nur verstärkt Impressionen in Co-Working Spaces gebucht werden, sondern mittlerweile auch wieder die Nachfrage nach Screens in Hotels und weiteren Freizeit Locations steigt. 

Framen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen einen immer stärker werdenden Shift von Point of Sale (POS) zu Point of Experience. Framen schafft es mit einer konzeptuell relevanten Werbemöglichkeit gemeinsam mit und für Marken, eine Erlebniswelt zu kreieren. Durch das datenbasierte Prognostizieren  des Verhalten von Zielgruppen, bieten wir Werbetreibenden einen Kanal ohne Streuverlust an und versorgen Menschen im Raum gleichzeitig mit für sie relevante und interessante Inhalte. Unser Ziel ist es, der Kanal für ACA zu sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Am Anfang hatten wir das typische Chicken-egg-problem: Die Balance zwischen Supply (Screen Provider) und Demand (Werbetreibende) war zu Beginn nicht einfach zu managen. Analysiert die Dynamiken und Abhängigkeiten in eurem Geschäftsmodell und arbeitet mit den richtigen Partnern zusammen.

Die Stärke liegt in den Unterschieden, nicht in den Gemeinsamkeiten. Sucht euch ein diversifiziertes Team. Das Zusammenarbeiten mit Talenten aus allen Bereichen bringt neue Blickwinkel, inspirierende Ideen und innovative Lösungsansätze mit sich. 

Schafft ein bestimmtes Rauschen um eure Marke. Nach diesem Motto solltet ihr schon frühzeitig in Marketing zu investieren und euch im lokalen Ökosystem etablieren. Das unterstützt nicht nur eure Markenbekanntheit und schafft Vertrauen bei euren potentiellen Kunden, sondern auch potenzielle Finanzierungen, Unterstützung durch Mentoren und den Austausch mit anderen Start-ups.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jimmy Weber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut und Durchhaltevermögen

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ShareYourSpace sharing bürowelt

ShareYourSpace Sharing für die Bürowelt von Flächen und Räumen für mehr Flexibilität

Stellen Sie sich und das Startup ShareYourSpace doch kurz unseren Lesern vor!

ShareYourSpace wurde 2019 gegründet von Christian Ehl, der Commerz Real AG (Asset Manager der Commerzbank Gruppe) und meiner Wenigkeit, CEO des Startups. Wir übersetzen das Airbnb-Prinzip in die Bürowelt durch die Vernetzung von Flächenbesitzern und -nachfragern mit dem Fokus Flexibilität. Mein persönlicher Hintergrund: BWL an der WHU, in Frankreich und den USA, Promotion Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität, u.a. Ex-Vorstandsvorsitzender der NEMETSCHEK-Gruppe (TechDax), MD von AIS Management, Unternehmer, Battlefield Real Estate – Software – Web.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

ShareYourSpace ist nicht meine erste Gründung, aber die Unternehmung mit dem für mich und die Gesellschaft wichtigsten Thema. Durch Sharing von Flächen und Räumen wird nicht nur Flexibilität in Büro- und Arbeitswelten gebracht. Es wird darüber hinaus der denkbar stärkste Hebel für mehr Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft bewegt: Flächen werden besser ausgelastet, Ressourcen und Umwelt geschont. ShareYourSpace zahlt auf den Klimaschutz ein!

Welche Vision steckt hinter ShareYourSpace?

Boosting Flexibility + Sustainability In The Office World!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Herausforderungen: Bekanntheit und Reichweite zu steigern und bei Bürobesitzern die Sorge vor fremden Dritten in der Fläche zu nehmen. Finanzierung: Mittel der Gründer und weiterer Investoren mit digitaler und Industrieexpertise

Wer ist die Zielgruppe von ShareYourSpace?

ShareYourSpace ist ein Marktplatz und auf der Anbieterseite für alle mit Büro, Meetingfläche, Konferenzraum. Ob Eigentümer oder Mieter, Unternehmen oder Privatperson, ob Verwaltung, Hotellerie oder Coworkingbetreiber. Auf der Nachfragerseite ist ShareYourSpace für jeden, der Bürofläche, Arbeitsplatz oder Meetingräume sucht. Ob Selbständiger, Projektteam oder multinationaler Corporate. Die Benefits für alle: Maximale Flexibilität für Mieter und Vermieter. Reduktion Flächenkosten bzw. Mehrertrag durch bessere Flächenauslastung. Möglichkeit für Collaboration und New Work. Sustainability at its best.

Wie funktioniert ShareYourSpace? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Büromarkt ist gekennzeichnet durch starre, langfristige Mietverträge. Modernes Arbeiten — Projektteams, Startups, New Work, dynamische Unternehmen — benötigt aber kosteneffiziente, zeitlich und räumlich flexible Workspaces. Die Lösung? Büros, Arbeitsplätze, Konferenzräume, Meetingspaces und Schulungsräume sind in der Regel nicht 24/7 belegt, sondern im Schnitt bis zu 70% der Zeit ungenutzt. Z.B. aufgrund Leerstand, Teilzeitarbeit, Out-off-Office-Days, zu viel Platz. Und bereit für plug & work. www.shareyourspace ist die Plattform für alle, die diese temporären Freiräume anbieten oder buchen möchten. Ob einzelner Schreibtisch mittendrin, Bürozimmer oder ganzes Stockwerk. Exklusiv oder zur gemeinsamen Nutzung mit anderen. Egal welche Uhrzeiten, Tage oder Monate.

shareyourspace

Dies ist nicht vergleichbar mit Immobilienportalen für die Vermittlung von Büros, traditionell mit langfristiger Mietvertragsverpflichtung, zumeist maklerdominiert. Kontakte werden dort lediglich vermittelt, Ver- und Anmietung erfolgen abseits der Portale. ShareYourSpace ist auch kein Coworking-Betreiber, der, in der Natur der Sache liegend, auf bestimmte Standorte und standardisierte Flächenprodukte beschränkt ist und sie vergleichsweise teuer verkaufen muss. Unsere Idee eines Office-as-a-Service ist viel umfassender: Wir wollen Flächen in allen Lagen, an allen Standorten, in allen Ausstattungen und in allen Größen nutzbar machen. Zudem: Je mehr Bestandsbüros besser genutzt werden, desto größer ist der Booster für die Nachhaltigkeit.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Als digitales Unternehmen mit Flexibilität in unserer DNA hat sich unsere Arbeitsweise nicht grundsätzlich verändert. Aber natürlich hat der Shutdown die Nutzer der ShareYourSpace-Plattform stark betroffen.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben auf der Plattform unter den zur Buchung eingestellten Workspaces solche hervorgehoben, die aufgrund Zugang und alleinigen Nutzung „Corona-tauglich“ sind – z.B. als Alternative zum Homeoffice.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die fürchterliche Pandemie zahlt auf das ShareYourSpace-Konzept ein: Erstens gibt es ein größeres, leichter zu adressierendes Flächenangebot, da aus dem Vermietermarkt ein Mietermarkt geworden ist. Zweitens gewinnt Flexibilität noch mehr an Bedeutung, da traditionelle starre, mehrjährige Mietvertragsbindungen bei fehlender unternehmerischer Planungssicherheit wenig attraktiv sind. Drittens wirkt sich der durch Corona erzwungene technische und kulturelle Digitalisierungsschub positiv aus.

ShareYourSpace, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden KI integrieren. Wir wollen und müssen in die Welt hinaus. Und in 5 Jahren ist unser Slogan hoffentlich für viele Alltag: Be sustainable. Be smart. ShareYourSpace!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mut, Durchhaltevermögen, Sinnstiftendes anpacken!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Wagner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

JEDE Chance, die sich bietet, nutzen!

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The Organicer: OrdnungsCoaching Fokus auf Nachhaltigkeit Wohltätigkeit

The Organicer: OrdnungsCoaching-Startup mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Wohltätigkeit

Stellen Sie sich und das Startup The Organicer doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sabine Nietmann, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Frankfurt am Main. The Organicer, gegründet im Februar 2019, ist ein Ordnungscoaching-Startup mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Wohltätigkeit. Ich helfe meinen Kund/innen beim Ausräumen, Neuorganisieren und Optimieren ihrer Wohnräume, vom Keller bis zum Dachboden. Im Aufräumprozess versuche ich meinen Kunden zu vermitteln, dass sie sich zumeist leichter von Sachen trennen können, wenn diese am Ende des Projektes an Hilfsbedürftige vermittelt werden. Meine Kunden geben so „Ballast“ ab und „bereichern“ damit andere, die nicht so viel besitzen. Ich kümmere mich im Rahmen eines Kundenauftrags um alles und bringe sie zu Sozialkaufhäusern, Flüchtlingsunterkünften oder Hilfsorganisationen. Außerdem versuche ich meine Kunden für einen achtsameren Umgang mit Ressourcen und weniger Konsum zu sensibilisieren: Wenn alles aufgeräumt, übersichtlich und ordentlich ist, hat man weniger Bedürfnis danach, etwas Neues zu kaufen – also eine Win-Win-Situation für alle.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Nach jahrelangem eigenen übermäßigen Einkaufen von Kleidung, Schuhen, Accessoires und Dekoartikeln habe ich mich in meiner Wohnung beinahe „erdrückt“ und gestresst gefühlt. Dies habe ich ab 2015 zum Anlass genutzt, meine eigenen vier Wände systematisch auszuräumen, viele Sachen zu spenden und alles für einen erleichterten Alltag zu optimieren. Dies hat – auch in vielen anderen Bereichen in meinem Leben – so eine positive Transformation bewirkt, dass ich dachte, ich kann anderen auf Basis meiner eigenen Erfahrung und der daraus resultierenden Empathie helfen, einen ebensolchen Prozess der Reduzierung und Erleichterung in ihrem Leben zu starten. Außerdem nehme ich meinen Kunden – wo ich kann – einen Großteil der unagenehmen Aufgabe des Aufräumens ab, d.h. meine Kunden haben mehr Zeit für die wichtigen Dinge und mir macht der Aufräumprozess und ganz besonders der Vergleich der „Vorher/Nachher“-Fotos unglaublich viel Spaß.

Was war bei der Gründung von The Organicer die größte Herausforderung?

The Organicer: OrdnungsCoaching Fokus auf Nachhaltigkeit Wohltätigkeit
Vorher

Die größte Herausforderung war, dass es den Beruf des Ordnungscoaches so in Deutschland kaum gab bzw. kaum jemand etwas damit anfangen konnte. In den USA gibt es schon seit einigen Jahren eine wachsende Branche von sehr erfolgreichen Professional Organizers, in Deutschland war die „Szene“ im Spätsommer 2018, als ich mich erstmals mit der Gründungsidee beschäftigt habe, noch recht überschaubar. Dies hat zwar einerseits meine Gründungsabsichten beflügelt, einfach, um frühzeitig meine Nische zu finden, aber andererseits auch Probleme kreiert: Einem Versicherungsvertretern zu erklären, was ich mache, um eine Betriebshaftpflichtversicherung zu bekommen, war gar nicht so einfach. Viele dachten zunächst, ich sei eine Art Haushaltshilfe oder eine Mischung aus Putz- und Entrümpelungsfirma. Ich musste immer und immer wieder erklären, was ich mache und dass ich meine Kunden prinzipiell einfach aktiv dabei unterstütze, Räume auszuräumen, auszumisten und eine neue und sinnvolle Struktur zu etablieren.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, definitv. Ich würde jeder Gründerin/jedem Gründer raten, sich anfangs nicht zu sehr in den Details zu verlieren. Viele Sorgen, die man anfangs hat und viele Fragen, die man sich stellt, lösen sich ins Nichts auf und man verliert kostbare Zeit. Man sollte einfach so bald wie möglich loslegen, es als „Learning by Doing“-Experience sehen und auch ein bisschen nach dem Motto „Fake it till you make it“ agieren. Ich empfehle immer, sich ganz zu Anfang der Gründung einmal bei einer lokalen Startupberatung – häufig kostenlos – beraten zu lassen, zumeist kann man auch zusätzlich gratis Gründerkurse besuchen. Alles andere findet sich, man muss nur aktiv sein und netzwerken, netzwerken, netzwerken!

Welche Vision steckt hinter The Organicer?

The Organicer hat sich zum Ziel gesetzt, die Welt jeden Tag ein kleines bisschen besser zu machen. Im Kleinen direkt in den Häusern unserer Kunden, in dem wir durch eine Reduktion der Besitztümer Klarheit und eine Vereinfachung des Alltags durch mehr Struktur erwirken; im Großen, indem wir die Sachspenden an Hilfsbedürftige und für den guten Zweck, z.B. an Oxfam oder Sozialkaufhäuser, vermitteln. Überdies versuchen wir, das Konsumverhalten unserer Kunden langfristig durch mehr Achtsamkeit zu verändern und somit der Umwelt und dem Klima etwas Gutes zu tun. Jährlich spendet The Organicer außerdem 10% der Profite an Hilfsorganisationen und Klimaprojekte. Langfristig möchte ich gerne mehrere Angestellte haben, um noch mehr Kunden deutschland- und europaweit zu erreichen.

Wer ist die Zielgruppe von The Organicer?

Die Zielgruppe von The Organicer sind hauptsächlich Großstadtbewohner/innen mit kleinen Wohnungen und vielen „Bestiztümern“ und Familien mit kleinen Kindern, in denen beide Elternteile berufstätig sind und einfach im Alltag wenig Zeit für Ordnung bleibt. Häufig ist Unordnung im Haushalt ein Stress- und Streitfaktor, den wir in der gemeinsamen Projektarbeit versuchen weitestgehend zu eliminieren. Außerdem berät The Organicer Gastronomiebetriebe und kleine Ladengschäfte bei der Gestaltung und Optimierung ihrer Lagersysteme und Shopflächen, um mehr Überblick über das Inventar zu haben und in der Warenpräsentation noch attraktiver für Kunden zu sein.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

The Organicer: OrdnungsCoaching Fokus auf Nachhaltigkeit Wohltätigkeit
Nachher

Der USP von The Organicer ist ganz klar ausgerichtet auf „Nachhaltigkeit und Wohltätigkeit“, das war bereits vor der Gründung klar. Dies macht The Organicer in ganz Deutschland einzigartig; manch andere Ordnungscoaches vermitteln auch Spenden an Annahmestellen, aber es ist nicht deren unmittelbarer Fokus, einen positiven Beitrag in der Gesellschaft und für das Klima zu leisten. Ich habe mein Unternehmen nebenberuflich gegründet, im Hauptberuf bin ich Flugbegleiterin und nutze so mein weltweites Netzwerk zur direkten und unbürokratischen Vermittlung von (Sach-)Spenden. So kann ich direkte Hilfe leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Außerdem nutze ich meine Social Media Accounts, um auf einfache, nachhaltige Lösungen für den Alltag aufmerksam zu machen; sei es in den Bereichen Ordnung und Sauberkeit, aber z.B. auch in Bezug auf Lifestyle und Ernährung.

Wie hat sich Ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Da mein Coachingbusiness zumeist aus Vor-Ort-Terminen besteht, sind alle meine Aufträge zwischen Anfang März und Mitte Mai weggebrochen. Kurzzeitig hatte ich überlegt, wie andere Ordnungscoaching-Kollegen eine virtuelle Beratung anzubieten, habe mich dann aber dagegen entschieden, da mein Business von meiner Hands-On-Mentalität und der Spendenvermittlung lebt. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Natürlich würde ich ein virtuelles Coaching jeder Zeit auf Anfrage anbieten, aber eben nicht proaktiv. Seit Mai habe ich allerdings wieder sehr viele Terminanfragen und auch Vor-Ort-Termine, natürlich unter Berücksichtigung der Corona-Kontaktbeschränkungen, inklusive Abstand, Mundschutz und Desinfektionsmittel. Seit Corona setze ich allerdings noch mehr auf Synergie-, Netzwerk- und Kooperationseffekte mit anderen Startups und Firmen, die meine Dienstleistungen ergänzen, z.B. Interiordesign- und Stilberater, Premium-Haushaltshilfe-Dienstleister und Handwerker, und habe mich mehr darauf und auf Social Media Content Creation konzentriert. Ich konnte u.a. durch Newsletter- und Social-Media-Kooperationen meine Online-Präsenz wesentlich verbessern. Zudem habe ich auf Instagram monatelang mit einer Reihe namens „Together at home – 5 Things“ täglich fünf Ideen rund um die Themen Ordnung, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und „Aktivitäts“-Möglichkeiten in Zeiten von Corona veröffentlicht und meine Followerzahl dadurch binnen drei Monaten verdoppeln können.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Viele Menschen haben durch Corona mehr Gespür dafür bekommen, was wirklich wichtig ist und auf was es im Leben ankommt – das merke ich sehr stark bei meiner Arbeit. Viele von ihnen haben während der – durch Corona ungewöhnlich langen – Zeit zuhause gemerkt, wo noch „Baustellen“ in ihren Wohnungen sind und mich dann direkt kontaktiert, was mich natürlich sehr freut. Aktuell habe ich recht volle Auftragsbücher, das ist natürlich ein „positiver Corona-Effekt“ für mich. Ich hoffe, dass viele dieser „positiven“ Veränderungen durch Corona bleiben – Entschleunigung, evtl. etwas mehr Achtsamkeit und Bewusstsein, wie fragil unser eigenes Leben und unser Planet sind. Das würde ich mir zumindest sehr wünschen. UND: Nichts mehr aufschieben, sondern täglich im Hier und Jetzt leben.

The Organicer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

In fünf Jahren möchte ich gerne noch mehr Workshops und Vorträge anbieten, plus möchte ich über meine Social Media Kanäle noch mehr Menschen mit kleinen, täglichen Inspirationen, Motivationen und Aufräum-Challenges erreichen und zur Veränderung inspirieren. Ich würde gerne ein Buch schreiben, eigene – umweltfreundliche, recyclebare, aber schöne – Ordnungshelfer auf den Markt bringen und einige Mitarbeiter haben, ggf. sogar eine Art „Franchise-System“ aufbauen. Insgesamt möchte ich weiterhin meine Message in die Welt senden, dass man sich mit weniger Besitztümern wirklich glücklicher, leichter und freier fühlen und klarer denken kann. Es bedarf gar keiner totalen Transformation (obwohl die krassen Vorher-Nachher-Effekte wirklich die sind, die am allerglücklichsten machen); es helfen schon kleine Schritte in die richtige Richtung und machen in der Summe einen großen Unterschied – für einen selbst, für andere UND für den Planeten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. So viel Vertrauen wie möglich in die Idee und in Dich selbst haben – das strahlst Du aus und DAS zahlt sich in jedem Fall aus.

2. Anfangen – egal wie, einfach loslegen, ohne zu viel über „Was wäre, wenn…“ nachzudenken.

3. Netzwerken, netzwerken, netzwerken (in Female Founder Networks, aber auch darüber hinaus), JEDEM von Deiner Idee erzählen, Feedback einholen und wirklich JEDE Chance, die sich bietet, nutzen!

Wir bedanken uns bei Sabine Nietmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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