Freitag, Oktober 2, 2026
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Den eigenen Überzeugungen folgen

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Ameria: Connected Experience® Plattform Cloudsoftware Touchpoints

Ameria Connected Experience® Plattform Cloudsoftware für das Management und den Betrieb sämtlicher digitaler Touchpoints.

Stellen Sie sich und das Startup AMERIA doch kurz unseren Lesern vor!

AMERIA wurde bereits 2001 gegründet und ist daher kein richtiges Startup mehr. Zu Beginn haben wir Softwareentwicklungsprojekte im Bereich Digital-Marketing realisiert. Im Laufe der Jahre haben wir die Ausrichtung von AMERIA vom Projektgeschäft immer mehr zum Produktgeschäft umgewandelt. So entstanden zunächst Lösungen zur Digitalisierung der stationären Fläche (Handel, Messen & Events, städtischer Bereich) und schließlich die Connected Experience® Plattform, eine Cloudsoftware für das Management und den Betrieb sämtlicher digitaler Touchpoints.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe das Unternehmen während meines Studiums zusammen mit einem Kommilitonen aus der Ukraine gegründet. Dort gibt es erstklassige Entwickler. Wir haben damals schnell die starke Nachfrage erkannt, Softwareentwicklungsprojekte in Deutschland zu managen und durch Entwickler in der Ukraine umzusetzen.

Welche Vision steckt hinter AMERIA?

Die Vision hinter AMERIA ist die stetige Bedienung konkreter Markt- und Kundenbedürfnisse mit innovativen Technologien und Lösungen, die einen echten Mehrwert liefern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das initiale Projektgeschäft ist immer sehr gut weitergelaufen – durch die kontinuierlichen Einnahmen in diesem Bereich konnten wir die Neuausrichtung hin zum Produktgeschäft mitfinanzieren. Zudem haben wir bereits sehr erfolgreiche Crowdinvestingkampagnen durchgeführt, die uns eine große Publicity gebracht haben. Dadurch konnten wiederum neue Kunden für das Produktgeschäft gewonnen werden.

Wer ist die Zielgruppe der Connected Experience® von AMERIA?

Die Zielgruppe sind Ansprechpartner aus dem B2B-Bereich. Die Connected Experience® ist überall dort von Interesse und Mehrwert, wo es um den digitalen und interaktiven Kundendialog geht. Dies ist z.B. auf Handelsflächen der Fall, auf Messen & Events sowie auf städtischen Flächen.

Wie funktioniert die Connected Experience®? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kunden erwarten und wünschen sich ein individuelles, spannendes Erlebnis am Point of Sale in der realen Welt. Doch für dieses Erlebnis braucht es Daten, um das Verhalten der Kunden zu verstehen und relevante Inhalte zur richtigen Zeit bereitzustellen. Online ist das bereits heute kein Problem. Hier gibt es beides: ein individuelles spannendes Erlebnis für den Kunden und wertvolle Daten für B2B, zum Beispiel durch Google Analytics. Doch in der realen Welt, der Offline-Welt ist das Kundenverhalten hingegen bisher eine Black Box – es fehlen Daten und damit folgerichtig das personalisierte, spannende Erlebnis. AMERIA schließt diese Lücke in der Offline-Welt. Durch die Connected Experience® gewinnen B2C-Kunden ein personalisiertes Erlebnis in der realen Welt und unsere B2B-Kunden erhalten wichtige Daten, um relevante Inhalte zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen.

Die Connected Experience® ist die einzige Cloud-Plattform der Welt, über die alle digitalen Installationen eines Unternehmens betrieben werden können . In einzigartiger Weise ermöglicht die Plattform es, global und hochskalierbar Inhalte zu verteilen, Daten zu erfassen und interaktive Installationen in Echtzeit zu verbinden. Standardschnittstellen erleichtern dabei die Verknüpfung der Connected Experience® Plattform mit gängigen Software-Lösungen . Durch die Integration in zum Beispiel die SAP Customer Experience entsteht ein einzigartiges Ökosystem: Daten werden zusammengefasst, durch Kundenaktionen kontinuierlich erweitert und über alle Kanäle nutzbar gemacht. AMERIA bietet dabei das passende Bindeglied, um die nahtlose 360° Customer Journey on- wie offline zu realisieren .

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Unser Impuls ist es jeher in Krisenzeiten vor allem die Chancen zu identifizieren. Im Rahmen unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Flächendigitalisierung sind wir schon immer Verfechter der berührungslosen Interaktion und sind im Bereich gestengesteuerter Lösungen Marktführer. Dies hat mit der Erfindung und Entwicklung unseres Virtual Promoter im Jahr 2013 begonnen, www.virtualpromoter.com, der bei vielen namhaften Kunden, wie z.B. Porsche, Haribo, Henkel u.v.m. bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz ist.

In Zeiten von Corona ist unser Erfahrungsschatz und Entwicklungsvorsprung innerhalb der berührungslosen Interaktion natürlich von großer Bedeutung. Somit haben wir innerhalb kürzester Zeit den Corona Protection Point (https://virtualpromoter.com) entwickelt. Der Corona Protection Point bietet Desinfektion und Information für Bürgerinnen und Bürger – alles auf Basis der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Eingesetzt in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Schulen etc. ermöglicht er „safer work“ und das schnelle Hochfahren aus dem Lockdown.

AMERIA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden unsere Marktführerschaft sowohl im Bereich der berührungslosen Interaktion als auch hinsichtlich der Connected Experience® Cloud Plattform weiter ausbauen – und unsere Weiterentwicklung wie bereits in der Vergangenheit stets an den Anforderungen und Bedürfnissen der sich dynamisch ändernden Markt- und Kundenanforderungen ausrichten. Unser Team ist innovativ, agil und hochmotiviert die Zukunft auf diesem Weg weiter zu gestalten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Den eigenen Überzeugungen folgen – auch wenn man vielen Kritikern begegnet und dies einen langen Atem erfordert.

Schneller sein als der Wettbewerb

Ideen nie auf der „grünen Wiese“ entwickeln, sondern stets entlang konkreter Kundenanforderungen

Wir bedanken uns bei Albrecht Metter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

WANDLE unberechtigte Kritiken deiner Startup Idee in deine persönliche Stärke um!

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Seitenbunt Selbstmalbuch 2 minuten 2 millionen

Gloria Hiltmair Gründerin von Seitenbunt das kinderleichte Selbstmalbuch, war in der PULS4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Seitenbunt doch kurz vor!

Mein Name ist Gloria Hiltmair, Mama einer 3 jährigen Tochter. Während meiner Elternzeit habe ich mich von über 100 Kinderhänden inspirieren und beraten lassen zu einem völlig neuen Produkt. Mein Startup heißt SEITENBUNT – das kinderleichte Selbstmachbuch. Endlich können Kinder alle tolle einzigartigen Geschichten, Ideen und Erlebnisse in einem eigenen gebunden Buch entstehen lassen. Das Besondere dabei ist, dass es ganz egal ist ob man gut schreiben oder schön malen kann. Denn mit meinen selbst-illustrierten Ausmal-Aufklebern entstehen über 1 Mio unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten, die jede Geschichte einzigartig werden lassen und jedes Kind auf seiner Reise durch die eigene Ideenwelt begleiten. Meine Bastel-Buch-Sets haben sich als das perfekte Geschenk von Tanten und Verwandten erwiesen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren.

Nachhaltigkeit ist mir besonders wichtig. Ich habe zu 90% auf Plastik verzichtet bei meinen Produkten. Alle Papiersorten und Verpackungen bestehen aus nachwachsenden Rohstoffquellen UND darüber hinaus lasse ich einen Großteil in der DONBOSCO Druckerei herstellen – diese sind ausgezeichnet worden, da sie sogar klimaneutral herstellen.

Wie ist die Idee zu Seitenbunt entstanden?

Ein Mädchen hat mich besonders zur Idee eines Selbstmachbuches inspiriert, denn sie schrieb schon mit sieben Jahren Kurzgeschichten. Sie verschenkt ihre mittlerweile langen Geschichten, indem sie ihre DIN4 Papiere zu einem „Heft“ zusammenfaltet und so einen Buchcharakter erzeugt. Da habe ich mit der Idee in meinem Kopf angefangen: Es muss doch möglich sein, dass Kinder – egal ob sie schreiben oder malen – am Ende ein eigenes, selbstgemachtes Buch ganz stolz in den Händen halten. Und zwar ohne, dass die Eltern kompliziert die Geschichten abtippen und in eine Book-on-demand Druckerei gehen müssen. Alle Sticker sind von mir selbstgemalt – auch hier habe ich mich von vielen kreativen und coolen Kindern beraten lassen, was sie gerne zeichnen oder schreiben!

Welche Vision steckt hinter Seitenbunt?

SCHENKE Kindern ihre erste Schaffensmomente. Für die Eltern ist es ein wertvolles Werk für die Ewigkeit.

Wer ist die Zielgruppe von Seitenbunt?

Alle Vorschul- und Grundschulkinder.

Seitenbunt Selbstmalbuch 2 minuten 2 millionen

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Die Idee war lange Jahre mein Wunsch zu Gründen und dann durch die Bewerbung und durch das Investment in einer Startup-Show durchstarten zu können. Ich kenne einige, die durch solche Formate den notwendigen Rückenwind bekamen, erst recht wenn man eine One-Man-Show / One-Woman-Show ist.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

IN der Sendung „2Min2Mio“ müssen wir Startups in einem exakten 2 Minuten COUNTDOWN unser Produkt, unsere Erfolge, unsere Vision und unser Vorhaben mit dem Investment so präzise wie möglich den fünf Investoren darbringen… es ist alles Live.. es gibt keine 2te Chance für diese zwei Minuten. Dafür wurde uns vom Sender ein sehr wertvoller und extrem fähiger „PITCH TRAINER“ zur Seite gestellt. Ich danke dir sehr @floriankandler. GetFunding.how  für die vielen Stunden des Austausches, der Motivation und Beruhigung . Obwohl er unzähligen Startups gleichzeitig helfen muss, hat er mir nie das Gefühl gegeben, dass ich mit meinen Fragen störe. Er hat mein Startup sogar besser analysiert als ich  und schafft es Dinge so knackig formuliert auf den Punkt zu bringen. DAS hat mir die große Nervosität stark genommen! 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war im ersten Moment eine motivierende Bestätigung, dass es sich doch gelohnt hat das vorhergesagte „Unmögliche“ zu schaffen. Das trägt einen dann die nächsten Schritte weiter, dass es doch dann auch möglich sein muss, einen Investor zu motivieren 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Seitenbunt aufmerksam werden?

Ein Tag von großer Tragweite: Nicht nur, dass sehr viele Bestellungen eingehen, was ja auch gleichzeitig eine Art Markttest ist, ob das Produkt überhaupt so gut ankommt, wie man sich das erhofft in der breiten Masse. Das großartige Feedback durch so viele Kunden gleichzeitig ist ebenso wertvoll! Denn nur durch Feedback kann man sich weiterentwickeln, neue Ideen erhalten, besser werden – WACHSEN.

DANKE PULS4 !

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Hans-Peter Haselsteiner: Er hatte ja schon in das ein oder andere Kinderspielzeug investiert

Martin Rohla: erfolgreicher Nachhaltigkeitsexperte, investiert gerne in analoge Produkte, und ist sehr gut vernetzt!

Katharina Schneider: Durch ihre starke Marketing Kompetenz und Handels-Kontakte

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach mehrmaligen Treffen mit Martin Rohla in seiner Goodshares Company in Wien und einer intensiven Due Dilligence Prüfung meines SEITENBUNT Einzelunternehmens haben wir nun eine GmbH gegründet – mitten in der Corona Zeit… Da zeigt sich schon, dass wir gemeinsam den Weg durch die doch schwierige Wirtschaftslage beschreiten werden. Mit der Goodshares Company bin ich in intensiven, kreativen und auch für die Corona-Krise erfolgreichen Austausch.  

Seitenbunt, wo geht der Weg hin? 

Es ist ja eine Produktneuheit. Daher ist es schwer den Weg und den Wettbewerb vorherzusagen.  DOCH nur mit SEITENBUNT können Kinder egal ob sie gut schreiben oder malen können dennoch alle Geschichten, Ideen, Erlebniss in einem eigenen Buchwerk intuitiv und OHNE Hilfe der Eltern entstehen lassen. Und für die ELTERN ist es eine Momentaufnahme der kindlichen Seele und gleichzeitig ein hochwertiges gelungenes Schaffenswerk für die Ewigkeit.

Sowas gab es und gibt es eben noch nicht in der Verlagswelt und soll auch noch lange so bleiben. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe mich in 5 Jahren mit meinem Allzeit-Lebensmotto: Dankbar Rückwärts und positiv Vorwärts auf SEITENBUNT blickend. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich habe alle meine Erst-Ideen sofort von meinen KUNDEN intensivst prüfen lassen  – in meinem Fall waren es KINDER , deren ELTERN und Großeltern. NUR DADURCH konnte ich rechtzeitig meine Ideen im Kopf zielgruppengerecht überhaupt entwickeln. Und ich habe ständige Kleinst-Entwicklungen wieder testen lassen. Es gibt nichts Schlimmeres als mit einem komplett fertigen Prototypen Produkt erst testen zu lassen, da man dann selbst die KRITIK schwer verarbeiten möchte. Zudem geht es auch ganz schön ins Geld, wenn berechtigte Kritik an der Basis passiert – da muss man ja quasi alles neu aufziehen – das ist nicht nur zeit- sondern kostenintensiv selbst in der prototypen Phase.

WANDLE unberechtigte Kritiken deiner Startup Idee in deine persönliche Stärke um! Gib nicht auf egal wieviel Menschen dir vorrechnen, dass das nie etwas wird. Arbeite dann erst recht intensiv an einem Business Modell, dass genau das Gegenteil beweist und das ist dann dein Ziel auf das zu hinarbeitest. Wenn du es da nicht schaffst positiv zu bleiben und durchzuhalten, wirst du den Startup Alltag nicht standhalten können. Mental musst du dich wappnen und Menschen, die dir von Anfang an negativ zureden  – heiße Sie willkommen – sie sind dein erster Test. Bestehe ihn – dann wirst du vieles andere auch meistern können.

Do it – Do it – Just do it!

Titelbild Copyright/Fotograf: PULS4/ Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Gloria Hiltmair für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einfach loslegen, den „perfekten Zeitpunkt“ wird es nämlich nie geben.

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InnoNature natürliche und vegane Nahrungsergänzungsmittel

InnoNature natürliche und vegane Nahrungsergänzungsmittel

Stellen Sie sich und das Startup InnoNature doch kurz unseren Lesern vor! 

Wir, mein Mann Gil und ich, sind die Gründer vom Hamburger Startup InnoNature. InnoNature steht für natürliche sowie vegane Nahrungsergänzungsmittel. Unsere Produkte sind frei von jeglichen Füll- und Zusatzstoffen und werden lokal in Deutschland produziert, das ist uns als Gründer absolut wichtig und dafür stehen wir ein. Wir stecken nicht nur als Gründer hinter der Firma, sondern uns ist es besonders wichtig, unser ganzheitliches Wissen zum Thema Gesundheit mit unseren Kunden zu teilen. Besonders hervorzuheben ist unsere PETA Zertifizierung, ein weiterer Mehrwert für unsere Kunden, der uns von unseren Mitbewerbern abhebt. Schon früh hatten wir die Vision von einem gemeinsamen Unternehmen und vor knapp vier Jahren haben wir dann InnoNature gegründet.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

Die Idee zu InnoNature entstammt unserer persönlichen Geschichte. Ich bin ganzheitliche Ernährungsberaterin und wir waren lange auf der Suche nach Nahrungsergänzungsmitteln, die nichts Falsches versprechen. Unsere Vision vom eigenen Unternehmen ließ sich dann ideal mit unserer Leidenschaft für einen gesunden Lebensstil verbinden. Also beschlossen Gil und ich eigenständig ein Unternehmen aufzubauen, welches unseren Ansprüchen an Nahrungsergänzungsmittel gerecht wird.

Welche Vision steckt hinter InnoNature? 

InnoNature steht für mehr Freude und Energie im Alltag. Wir wollen unsere Leidenschaft mit unseren Kunden teilen, aufklären und mehr Menschen für einen gesunden, bewussten Lebensstil begeistern. Ganz getreu unserem Motto: Natürlich. Ganzheitlich. Rein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Seit unserer Gründung finanzieren wir uns komplett aus Eigenmitteln, ganz ohne die Hilfe von Investoren. Besonders der Cashflow war in den ersten zwei Jahren eine besondere Herausforderung für uns. Auch durch den Aufbau unseres inzwischen 20 köpfigen Teams konnten wir als Gründer viel lernen. 

Wer ist die Zielgruppe von InnoNature? 

Mit InnoNature sprechen wir jeden an, der seinen Alltag mit mehr Energie füllen möchte und allgemein ein höheres Wohlbefinden anstrebt. Unsere Kunden bestehen größtenteils aus Frauen, die einen gesundheitsbewussten Lebensstil verfolgen und besonderen Wert auf die Themen Natürlichkeit und Nachhaltigkeit legen. Im besten Fall entwickeln immer mehr Menschen ein größeres Interesse und Bewusstsein für eine nährstoffreiche Ernährung und einen aktiven Alltag.

Welche Produkte findet man auf InnoNature? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Bei uns findet ihr alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie besondere Superfoods. Zunächst einmal heben sich unsere Produkte durch die Natürlichkeit und ihre hohe Bioverfügbarkeit ab. Wir weisen immer wieder darauf hin, das man unbedingt eine Unterscheidung zwischen chemischen und natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln machen sollte. Unsere Produkte haben Lebensmittelqualität und werden in Deutschland hergestellt. Die Inhaltsstoffe sind sehr stark reduziert und rein gehalten. Darüber hinaus sind all unsere Produkte nicht nur vegan, sondern auch komplett tierversuchsfrei, was durch das PETA Siegel für jeden schnell ersichtlich ist. Mit jedem gekauften Produkt wird zusätzlich, in Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe, eine Schulmahlzeit in Afrika gespendet.

InnoNature, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Spannende Frage! An erster Stelle steht für uns immer ein natürliches Produkt, das wirklich hilft. Ganzheitlich, natürlich, rein ist das InnoNature Leitmotiv unter dessen Prämisse wir alle neuen Produkte und Ideen entwickeln. Auch bei unserem rasanten Wachstum ist uns besonders wichtig, unseren Fokus auf Ehrlichkeit und Qualität immer gleichbleibend hoch zu halten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Sobald du eine interessante Idee hast, frage dich zunächst:
Erfüllt mich der Unternehmenszweck mit Stolz?
Welchen Mehrwert bietet mein Produkt/meine Dienstleistung?
Und zu guter Letzt solltest du einfach loslegen, den „perfekten Zeitpunkt“ wird es nämlich nie geben. 

Wir bedanken uns bei Gil und Julia Lang für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Einfach machen und keine Angst haben zu scheitern

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Sinnema Animation Studio

Sinnema Animation Studio: Erklärfilme, VR Projekt sowie Apps und Spiele

Stellen Sie sich und das Startup Sinnema Animation Studio doch kurz unseren Lesern vor!

Ursprünglich komme ich vom Drehbuch und der Produktion für Spielfilme. Nach einem Studium des digitalen Fernsehens in Österreich und Australien und einem Abschluss als Dipl. Ing. bin ich nach Berlin gekommen, um dort an der Filmhochschule zu studieren. Im Jahr 2015 habe ich Simon Reichenbach und Adam Yassour in einer Agentur kennengelernt, in der ich Teilzeit als Producerin in der Animationsabteilung gearbeitet habe. Die beiden sind Animatoren im 3D und 2D Bereich und im Jahr 2016 haben wir den Schritt tatsächlich gewagt und gemeinsam das Sinnema Animation Studio gegründet.

Durch unsere gemeinsame Arbeitserfahrung haben wir festgestellt, dass wir uns gut ergänzen und im Kern die gleichen Vorstellungen habe, wo es hingehen soll. Sinnema ist die Verbindung von Sinn und Sinnlichkeit und der Leidenschaft für das Geschichtenerzählen – wir setzen uns für Projekte ein, die bewegen, mit Menschen, die was bewegen wollen und wir kreieren ihre Geschichte und passen es dem Format an. Dabei produzieren wir die unterschiedlichsten Formate in den unterschiedlichsten Medien, von Erklärfilm zu Kurzfilm, von Doku zu VR Projekt und auch Apps und Spiele haben wir schon entwickelt und gestaltet. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Nach mehreren Jahren in verschiedenen beruflichen Situationen in der Filmbranche (Produktion, Verleih, Stoffentwicklung) ist mir klar geworden, wenn man wirklich Geschichten zu erzählen hat, dann muss man selbst an deren Verwirklichung arbeiten. Als Frau ist es schwieriger, in einer männlich besetzten Produzentenwelt, die eigenen Ideen für Charaktere und Stoffe umsetzen zu können. Oft habe ich den Satz gehört, wie: „Das kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei Frauen so ist“. Das waren Geschichten, die auf meinen Erfahrungen und Wahrnehmungen dieser Welt basierten. Das ist schon hart, wenn man dann hört, dass die Vorstellungskraft deutlich begrenzt ist, obwohl knapp 50% der Menschheit in diesen Welten lebt. Da zweifelt man irgendwann an seiner eigenen geistigen Leistung. Also war der einzig folgenrichtige Schritt der, etwas Eigenes zu gründen. Durch die Verschmelzung mit der Animation eröffnet sich zusätzlich auch noch ein besonderer Raum der Gestaltung. Der Phantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt. 

Was war bei der Gründung von Sinnema Animation Studio die größte Herausforderung?

Es gab zu Beginn zwei Herausforderungen: Wir mussten zeitgleich versuchen, an Projekte zu kommen und diese umzusetzen, um unsere Grundkosten abzudecken, während wir gleichzeitig an eigenen Stoffen gearbeitet haben, um Sinnema als Produktionsstudio etablieren zu können. Die zweite Herausforderung war dieses Ziel mit der familiären Situation meiner zwei Partner zu vereinen, da beide zu dem Zeitpunkt gerade Nachwuchs bekommen hatten. Das verlangte viel Kommunikation und gegenseitige Motivation, denn gerade bei der Entwicklung eigener Ideen und Projekte muss man zunächst in Vorleistung gehen, die auch nicht bezahlt wird.

Und gleichzeitig aber will man ja noch ein lebenswertes Leben haben, und nicht völlig in der Arbeit versinken. Da ich von der Stoffentwicklung komme, habe ich da einen anderen Ansatz als meine zwei Partner, die wiederum sehr in ihre jeweilige Animationstechnik eintauchen können. Bei Simon ist das 3D und bei Adam 2D. Es war also ein stetiges Kommunizieren und ausbalancieren, von unseren Wünschen und den jeweiligen Bedürfnissen her, damit Sinnema wachsen kann. Bis heute begleitet uns dieser Prozess.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man muss es einfach machen. Keiner von uns wusste wirklich, wie es wird und wie lange wir es schaffen, Sinnema voran zu bringen. Und jetzt sind wir nach wie vor hier und gehen unseren Weg. Ich glaube, in Deutschland ist es insgesamt schwieriger, einfach in etwas hineinzuspringen und es zu versuchen, weil wir hier keine wirkliche Kultur des Scheiterns haben. In den USA zum Beispiel ist das ganz anders: Da gehen die Menschen es an, und sie machen auch Fehler.

Aber Hinfallen gehört dort eben dazu; Liegenbleiben ist das Schlimme. In Deutschland hört man immer schnell: Ja, aber geht denn das wirklich? – Ja, es geht wirklich. Und mit der Zeit lernt man viel dazu und springt über Hürden. Wenn man hängenbleibt und hinfällt, dann muss man wieder aufstehen und weiterlaufen. Es geht auch nicht darum, als erster in Ziel zu kommen, sondern überhaupt zu laufen. Um mal bei dieser Metapher zu bleiben.

Welche Vision steckt hinter Sinnema Animation Studio?

Wir wollen Geschichten erzählen, die anders sind, die bewegen, und die aufklären. Mein persönliches Hauptaugenmerk dabei liegt klar auf Charakteren und Welten, die aus der Perspektive von Frauen erzählt sind. Unter anderem stecken wir gerade mitten in der Entwicklung des VR Projektes „The Matriarx“, welches sich mit matriarchalen Strukturen auseinandersetzt und dem Experiencer eine Welt in VR zeigt, in der es auch mit anderen ökonomischen und sozialen Regeln als den unseren ein gesellschaftlich funktionierendes Miteinander gibt. Ich möchte mehr Inhalte schaffen, die ich selber auch spannend finde und die es noch viel zu wenig gibt.

Wenn es um Projekte mit unseren Partnern und Kunden geht, gehen wir neue Wege mit Medien, Inhalten und Design, um ihre Visionen bestmöglich umzusetzen. Dabei ist uns wichtig, dass das Inhaltliche stets auch mit dem Design verbunden ist. Bei jedem Projekt fragen wir uns: Wie kann man die Idee, das Konzept oder die Geschichte visuell am kraftvollsten ausarbeiten? Welcher Stil schafft es, auch das emotionale herauszufiltern? Gerade bei Kampagnen für die sozialen Medien oder bei Gestaltungen für Apps kann das den entscheidenden Unterschied machen, wie die Zielgruppe den Inhalt am Ende wahrnimmt. Alles was eine Geschichte hat, braucht auch ein Design – und unsere Vision ist es, beides stets miteinander zu verbinden.

Wer ist die Zielgruppe von Sinnema Animation Studio?

Unsere Zielgruppe sind Menschen und Unternehmen, die den etwas anderen Weg gehen. Denen eine gute Zusammenarbeit wichtiger ist, als ein schnelles, günstiges und nach Schema-X laufendes Video. Die auch Interesse daran haben, Neues auszuprobieren und offen sind, für Ideen, die dafür sorgen, dass ihre eigene Botschaft klarer transportiert wird. So sind Unternehmen, die sich für Corporate Social Resposibility (CSR) einsetzen genauso Teil unserer Zielgruppe, wie NGOs oder öffentliche Einrichtungen, deren Budgets manchmal kleiner sind und auch Künstler und Produkthersteller, die noch am Anfang stehen. Aber Ministerien, Museen und kulturellen Einrichtungen, bei denen es oft komplexe Inhalte gibt, die wir inhaltlich und visuell stark transportieren, gehören dazu.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Kombination aus handwerklichem Können innerhalb einer Entwicklung und Umsetzung von Projekten, von der Idee, über die Ausarbeitung des Scriptes, hin zu den Designs und der 2D oder 3D Animation und unserem Ansatz, Projekte zu verwirklichen, die „Sinn“ machen. Dabei geht es nicht um die Größe der Budgets;  die fruchtbare Zusammenarbeit ist uns wichtig, Partner zu finden, die mit einem einen längeren Weg gehen. Deshalb kommen die gleichen Kunden immer wieder zu uns zurück, seit Jahren. Wir haben z.B. einen geringeren Tagessatz für gemeinnützige Unternehmen, damit auch sie ihre Projekte umsetzen können.

Uns ist das oberste Gebot, herauszubekommen, wohin jemand mit seiner Idee, seinem Produkt oder seiner Firma will, und das mit ihren möglichen Budgets dann zu vereinen. Wir haben aufgehört bei den Pitches mitzumachen, in denen von kreativen Firmen eine immense Vorleistung verlangt wird, die aber nicht bezahlt wird. Im Pitch entwickelt man eine Idee und die ist vorrangig dass, was den Kern ausmacht. Wenn Firmen kommen und genau diesen Prozess umsonst verlangen, um sich dann die beste Idee herauszupicken, dann macht das unsere Branche kaputt. Deshalb sagen wir das inzwischen auch gleich zu Beginn. Erfreulicherweise wird das von vielen respektiert und es bedeutet nicht im Rückschluss, dass man weniger Aufträge hat. Im Gegenteil, eine klare Kommunikation zum Thema Pitch scheinen Viele zu befürworten. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wir sind alle komplett ins Home Office umgestiegen. Das hat zunächst Auswirkungen auf die Arbeitszeiten und Möglichkeiten vor allem der Kollegen mit Kindern. Aber wir gehen aufeinander ein und schaffen so dennoch die vorhandenen Aufträge und Produktionen zu stemmen. Ansonsten, da wir sonst auch viel vorm Computer arbeiten, und erprobt sind mit Teammanagement Tools, hat sich zunächst im Workflow selber nicht allzu viel verändert.

In der Akquise ist es schwieriger geworden, da wir nicht mehr auf Veranstaltungen und Events gehen können. Auch das VR Projekt „The Matriarx“ und dessen Premiere auf der re:publica 2020 musste verschoben werden. Zeitgleich bauen wir unsere Onlinepräsenz innerhalb der sozialen Medien aus, auf Instagram haben wir einen regelrechten Schub in den letzten Wochen bekommen. Das hilft innerhalb der Sichtbarkeit und führt auch zu Anfragen über diese Plattformen. Wir bleiben positiv und nehmen jeden Tag, wie er kommt.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Da wir durch unsere langjährige Erfahrungen wie wir Familienleben und Workflows unter einen Hut bringen können, schon sehr erprobt waren, hat es mit Corona einen recht flüssigen Übergang gegeben. Wir sprechen viel über Skype, um die Kommunikation aufrecht zu halten – überhaupt ist es eine Zeit, in der klar wird, vor allem das Miteinander austauschen ist das Wichtige und hält die Motivation und die Projekte am Laufen. Natürlich hat jeder auch mal einen schlechten Tag, aber das gehört dazu.

Ansonsten habe ich begonnen mich virtuell mit anderen Menschen zu treffen, sprichwörtlich mit VR Brille in virtuellen Räumen im Netz. Altspace VR ist eine solche Plattform, das macht für mich fast mehr Sinn als Videokonferenzen. Allerdings haben noch zu wenig Menschen eine VR Brille, als das man dies wirklich mit allen Kunden durchführen kann. Es ist aber eine interessante Erfahrung, die ich auch nach den Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, weiterverfolgen will.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Da gerade überall Drehverbote herrschen, haben wir vermehrt Anfragen von Musiklabels oder Produktherstellern, die eigentlich vor hatten zu drehen, aber das jetzt nicht mehr so durchführen können und dennoch aber Starttermine einhalten müssen. Die Animation wird jetzt interessant für viele, die sie vorher gar nicht auf dem Schirm hatten. So birgt die Krise für uns tatsächlich die Möglichkeit, mehr gesehen und angefragt zu werden. 

Sinnema Animation Studio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden weiterhin die Projekte mit Kunden umsetzen wie bisher. Das ist und wird auch für eine Weile unser finanzielles Standbein bleiben. Mehr und mehr wird es eigene Produktionen von Sinnema geben, das liegt im Bereich Animationsserie, im Bereich Virtual Reality aber auch in der Appentwicklung wagen wir uns vor. Wir wollen als das wahrgenommen werden, was wir sind:  Ein Animationsstudio, dass neue Wege geht und mit dem es Freude macht, Projekte umzusetzen.   

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Der erste Tipp ist wahrscheinlich der banalste und dennoch wichtigste: Einfach machen und keine Angst haben zu scheitern. Ich habe über die Zeit definitiv festgestellt, dass die Ängste und negativen Gedanken in meinem Kopf, zu „was passiert wenn“ viel mehr Platz eingenommen haben, als die tatsächlichen Situationen dann Lösungszeit in Anspruch genommen haben. Bringt euch absichtlich in die Situation, dass ihr die Herausforderung annehmen müsst, dann werdet ihr sie auf die ein oder andere Art auch meistern. Es NICHT zu machen, ist KEINE Option.

Zweiter Tipp:

Wenn es dir möglich ist, suche dir Partner/Innen die dich ergänzen, in dem, was du weniger gut kannst oder vielleicht auch gar nicht kannst. Bei einer gemeinsamen Gründung müsst ihr nicht unbedingt die besten Freunde sein, ihr müsst auch ergänzen können, um möglichst breit gefächert auf Kunden und Situationen reagieren und eingehen zu können. Ihr braucht ein gemeinsames Ziel welches über die Zeit immer wieder überarbeitet werden muss. Nichts ist fix – panta rei wie der Grieche sagen würde.

Dritter Tipp: Alles braucht seine Zeit.

Viele denken bei Start-Up immer an kurze Zeit, ganz viel Arbeit und dann viel Geld. In Wirklichkeit aber bedeutet Start-Up nichts anderes, als Firmengründung und der weitere Weg kann und soll meiner Meinung nach sogar dauern. Ein langsames aber stetiges Wachstum ist viel gesünder und organischer für einen selber, als eine Explosion die letztlich für viel Aufruhr und Chaos sorgen kann. Das heißt nicht, dass ich es schlecht finde, wenn man immer wieder von tollen Erfolgsgeschichten hört. Ich denke aber, für den Großteil von uns ist es erdend, wenn wir gesunde und realistische Vorstellungen haben und so mit dem eigenen Unternehmen und den Erwartungen an uns selbst und unsere Kollegen auch fair umgehen.

Wir bedanken uns bei Julia Bruton für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Je besser du dein Produkt verstehst, desto besser kannst du es entwickeln und vermarkten

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Scaling Spaces aus Berlin und bietet professionell gemanagte Büros mit Flexibilität bei Vertrag, Raumplanung, Ausstattung

Scaling Spaces professionell gemanagte Büros mit Flexibilität bei Vertrag, Raumplanung, Ausstattung

Stellen Sie sich und das Startup Scaling Spaces doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Scaling Spaces aus Berlin und bieten professionell gemanagte Büros mit Flexibilität bei Vertrag, Raumplanung, Ausstattung und Services für sowohl den langfristigen als auch für den vorübergehenden Bedarf an. Von der Suche bis zum Betrieb übernehmen wir alle Leistungen für professionelles Arbeiten als One-Stop-Lösung oder auch in einzelnen Bausteinen.

Wir glauben, viele Unternehmen brauchen flexiblen Platz zum Wachsen und zum Ausgleich von temporären Personalschwankungen – oft kurzfristig, kaum planbar und mit operativen Herausforderungen. Weder traditionelle Büros noch Coworking-Spaces sind hierbei die richtige Antwort. 

Als Lösung bieten wir daher schlüsselfertige Büros ohne Kapitalbindung an, dafür mit Flexibilität – auf Wunsch auch maßgeschneidert. Sowohl fix angemietete Büros als auch spontane Ausweichflächen stehen zur Verfügung, beispielsweise für Home-Office-Mitarbeiter. Wir übernehmen den kompletten Betrieb und schaffen eine private, aber auch professionelle Arbeitsatmosphäre. Nutzflächen können dabei zwischen Mietern geteilt werden, sodass ein ideales Kosten-Nutzen-Verhältnis entsteht. Die Lösung aus einer Hand – von der Suche bis zum Betrieb – gibt mehr Raum und Zeit für die Entwicklung unserer Kunden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Schon im Studium hatte ich das Ziel, ein eigenes Unternehmen zu entwickeln. Mich reizt es dabei vor allem, selbst etwas Neues nach eigenen Vorstellungen zu schaffen und dabei ein motiviertes Team mit spannenden Persönlichkeiten aufzubauen. Genauso bedeutend ist für mich das Produkt als Mittelpunkt meines Unternehmens. Mein Ziel ist es, entweder ein Problem zu lösen, das ich selbst kannte oder ein gesellschaftliches Problem in Angriff zu nehmen, das mich persönlich interessiert. 

Welche Vision steckt hinter Scaling Spaces?

Scaling Spaces – The Flexible Office Company. Unsere Vision ist das funktionierende Büro als unkomplizierte, flexibel verfügbare Serviceleistung. Damit entwickeln wir die traditionelle Gewerbemiete zum One-Stop-Service-Angebot.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Jeder Unternehmensgründer weiß, dass der Aufbau eines Unternehmens eine einzige nie endende Herausforderung ist. Das im Übrigen ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum der Aufbau eines Unternehmens für viele so spannend und persönlich erfüllend ist – gleichermaßen aber auch mindestens genauso viele davon abhält. Ich kann kaum sagen, was die größte Herausforderung ist oder war, da sich das wie gesagt fortlaufend weiterentwickelt. Aktuell ist sicherlich die Wirtschaftskrise eine neue, noch nie dagewesene Herausforderung für mich und mein Unternehmen. 

Wir haben uns zu Anfang über eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital finanziert. Inzwischen können wir uns sehr gut über unseren Cashflow finanzieren und stemmen neue Projekte vor allem über Fremdkapital. 

Wer ist die Zielgruppe von Scaling Spaces?

Unsere Zielgruppen sind alle Unternehmen und Teams, die flexible Bürolösungen brauchen. Insbesondere bei schnellem Wachstum oder in Phasen der Unsicherheit ist Flexibilität besonders gefragt. Somit ist es nicht verwunderlich, dass wir Kunden aus diversen Branchen bei uns haben und sich daraus eine interessante Mischung aus Startups, KMUs, Investoren und großen Corporates ergeben hat.

Wie funktioniert Scaling Spaces? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir kombinieren die Vorteile eines eigenen Büros – wie Privatsphäre und individuelle Firmenkultur im Büro – mit den Vorteilen von Coworking, wie Flexibilität und Gemeinschaftsaktivitäten. Dabei können wir (fast) alles ermöglichen, was Kunden sich wünschen. Die Größe des Kunden spielt dabei keine Rolle. Diese Kombination von professionell gemanagten Büros mit individueller Arbeitsatmosphäre und Flexibilität bei Vertrag, Raumplanung, Ausstattung und Services kennen wir so nicht von anderen Anbietern. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Es ist natürlich klar, dass sich in dieser noch nie dagewesenen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krise, jedes Unternehmen irgendwie verändert – sei es wegen der direkten wirtschaftlichen Auswirkungen oder wegen der persönlichen Erfahrungen mit der neuen Lebenssituation. Um sagen zu können, wie genau sich unser Unternehmen bereits verändert hat oder noch verändern wird, ist es aus meiner Sicht noch zu früh. Fest steht allerdings, dass uns die fest in unserem Mindset verankerte Kernkompetenz der Flexibilität in diesen Zeiten eher hilft als schadet.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Also zuerst versucht man in solchen Zeiten natürlich Kosten zu sparen. Wo vorher oftmals Wachstum an erster Stelle stand, geht es nun recht schnell um Schadensbegrenzung. Ich denke, das trifft auf so ziemlich jedes Unternehmen in dieser Phase zu. Da sind wir keine Ausnahme. Wir sind jedoch schnell wieder dazu übergegangen, uns auf langfristige Fragen zu konzentrieren: Wie wird sich der Büromarkt langfristig entwickeln? Wie gehen Kunden mit der neuen Situation um? Welche Rolle wird Home Office in Zukunft spielen? Diese Fragen können wir zwar noch nicht abschließend beantworten, aber uns zumindest schon mit möglichen Lösungen beschäftigen. Eine Konsequenz ist zum Beispiel, dass wir unseren Kunden spontane Ausweichflächen anbieten, die „Besucher“ aus dem Home Office bei Bedarf nutzen können. Ob unsere Kunden das Angebot tatsächlich in Anspruch nehmen, werden wir sehen.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir haben auch in der Vergangenheit schon immer die These vertreten, dass gerade in Krisenzeiten flexible Büroflächen für viele Unternehmen eine Chance sind. Steht ein Unternehmen möglicherweise aktuell vor der Entscheidung, einen mehrjährigen Mietvertrag verlängern zu müssen, dürfte es stattdessen womöglich eher eine kurzfristige, flexible Lösung bevorzugen. Schließlich sind diese Vorteile in unsicheren Zeiten besonders wertvoll. Auch kann sich durch die Krise insgesamt ein Trend zu neuen Arbeitsplatzmodellen ergeben, der bei Konzepten mit Rund-Um-Service viel besser abgebildet werden könnte, als in einem komplett selbst angemieteten und eigenständig gemanagten Bürokomplex mit hohen Investitions- und Bindungskosten. Auch wenn sich dadurch viele Fragen ergeben, die sich erst mit der Zeit beantworten lassen, empfinden wir diese Herausforderung als eine spannende Möglichkeit, die Vorteile von Scaling Spaces noch besser unter Beweis stellen zu können.

Scaling Spaces, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zugegebenermaßen sind Fünf-Jahres-Pläne zurzeit nicht unser Hauptaugenmerk. Grundsätzlich haben wir jedoch nach wie vor geplant, unser Unternehmen weiter auszubauen. Wir haben nun sieben Standorte in Berlin und planen weitere. Auch der Sprung in andere Städte gehört zu unseren Wachstumsplänen. Wir wachsen jedoch nicht um jeden Preis, sondern gehen neue Projekte mit Bedacht und großer Sorgfalt an. Im Kern unserer Expansion steht immer die nachhaltige Profitabilität unseres Geschäftsmodells. Daher verzichten wir im Zweifel lieber auf etwas Geschwindigkeit und wachsen weiter gesund und langfristig. Das schätzen nicht nur unsere Gesellschafter, Geldgeber und Mitarbeiter, sondern auch die Gebäudeeigentümer und unsere Kunden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es gibt so unfassbar viele Tipps, die man als Gründer beachten sollte. Am Ende muss man die meisten Erfahrungen dann allerdings immer noch selbst machen. Nichtsdestotrotz kann ich aus meiner eigenen Gründungserfahrung natürlich sagen, was mir persönlich besonders wichtig erscheint. 

Auch wenn es zunächst abgedroschen klingt: Überlegt euch gut, mit wem ihr zusammen ein Unternehmen gründen und aufbauen möchtet. Ihr werdet sehr viel Zeit miteinander verbringen und hitzige Diskussionen führen. Da ist es wichtig, sich auch auf persönlicher Ebene gut miteinander zu verstehen. Man muss nicht zwangsläufig mit seinem besten Freund gründen – das kann sogar für manche eher hinderlich sein – aber man muss gut und gerne zusammenarbeiten können. 

Gleiches gilt aus meiner Sicht auch für das Produkt. Je besser du dein Produkt verstehst und je mehr du dich damit identifizierst, desto besser kannst du es entwickeln und vermarkten. 

Und zu guter Letzt: Unweigerlich wird es viele sehr harte Momente für dich geben. Lass dich davon nicht unterkriegen. Deine Erfolge werden dich für die ganzen Anstrengungen und Schmerzen mehr als belohnen und sind durch nichts zu ersetzen. Ob dir das Spaß macht, wirst du schnell merken. 

Wir bedanken uns bei Martin Ballweg das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Es kommt immer anders als man denkt

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Die Gründer von TULIPANS, Keto Produkte zuckerarm und Lower Carb, waren in der PULS4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup TULIPANS doch kurz vor!

Die Gründer von TULIPANS, sind mein Mann Leo und ich Julia Tulipan. Wir sind seit mehr als 20 Jahren ein Team und gehen durch dick und dünn. Julia ist Biologin, Master of Science in klinischer Ernährungsmedizin und Beststeller Autorin. Leo ist IT-Ingenieur mit langjähriger Erfahrung in Marketing und Design.

35 kg Zucker pro Jahr isst jeder Österreicher und über 50 % der Menschen sind übergewichtig. Aber woran liegts? Wir sehen eine Ursache dafür, im erhöhten Zucker- und Kohlenhydratkonsum. Oft fehlt es Konsumentinnen und Konsumenten an der Zeit für die Essenszubereitung. Es muss schnell gehen und so wird tendenziell zu den falschen Lebensmitteln gegriffen. TULIPANS bietet dafür eine Lösung: zuckerarme Lebensmittel mit genialem Geschmack. Zudem machen die Produkte richtig satt und geben langanhaltende Energie.

Eines unserer ersten Produkte, das Keto Granola, besteht ausschließlich aus schonend gebackenen Nüssen und Saaten. Wir verzichten bewusst auf Soja und künstliche Süßstoffe. Dadurch ist unser Granola besonders gut verträglich und macht lange satt. Es hat 80 % weniger Kohlenhydrate als vergleichbare Granolas. Wir sind der Überzeugung: Geschmack braucht keinen Zucker.

Wie ist die Idee zu TULIPANS entstanden?

Ich, Julia, hatte selbst über 15 Jahre lang mit meiner Gesundheit und meinem Gewicht zu kämpfen. Nach jahrelanger Suche konnte ich erst durch die ketogenen Ernährung meine Gesundheit wieder zurückerobern. Begeistert von dieser Ernährungsweise ermöglichen wir nun auch anderen Menschen einen einfachen Einstieg in ein zuckerfreies Leben. Wir entwickeln die low-carb/keto Lebensmittel die uns selbst immer für eine einfache Umsetzung und den Umstieg auf diese Ernährungsweise gefehlt haben.

Welche Vision steckt hinter TULIPANS?

Unsere Vision ist es Menschen dabei zu helfen, die Kontrolle über ihren Körper und ihre Gesundheit zurückzuerobern. Die Idee, dass fettarme und kalorienarme Ernährung eine Lösung aller Gesundheitsprobleme ist, hat sich als Irrweg herausgestellt. Niemand kann ein Leben lang kalorienzählen und hungern. Das ist auch nicht notwendig, wenn man die richtigen Lebensmittel auswählt. Nicht Kalorien, sondern die hormonelle Reaktion des Körpers auf das Essen bestimmt, ob Fett eingelagert wird und wie hungrig oder satt wir uns fühlen.

Besonders Zucker und Kohlenhydrate bringen dieses sensible Gleichgewicht durcheinander. Dauerhunger und Energielöcher sind die Folge. Die Bedeutung einer low-carb Ernährung haben auch schon die großen Fachgesellschaften erkannt. So empfiehlt die American Diabetes Association Low-Carb zur Therapie von Typ 2 Diabetes. Wir wollen mit unseren low-carb Lebensmitteln einen Beitrag leisten und die Reduktion von Zucker im Alltag leichter machen.

Wer ist die Zielgruppe von TULIPANS?

Unsere Zielgruppe sind gesundheitsbewusste Menschen, denen ihr Körper wichtig ist und die immer top leistungsfähig sein möchten. Unsere Kunden sind oft High Performer – also Personen in Positionen und Berufen, die sehr viel von ihnen abverlangen – die den ganzen Tag über leistungsfähig bleiben müssen. Gerade diese Menschen haben oft wenig Zeit selbst zu kochen und da sind unsere Produkte eine einfache und praktische Möglichkeit. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Wir verfolgen schon lange die britische Sendung „Dragon‘s Den“ und waren immer begeistert von der Idee sich vor kritischen Investoren und UnternehmerInnen zu präsentieren. Dann haben wir begonnen uns auch die PULS 4 Start Up Show „2 Minuten 2 Millionen“ anzusehen. Wir haben lange mit der Idee gespielt uns einfach einmal zu bewerben, haben aber bald den Entschluss gefasst, dass wir es versuchen wollen. Wir wollten dafür allerdings schon etwas vorzuweisen haben. Nachdem wir 2017 mit dem Verkauf von unserem Keto Granola begonnen hatten, erste Erfolge verzeichnen durften und natürlich auch sehr viel dazu gelernt hatten, haben wir dann beschlossen uns zu bewerben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Nachdem wir die Zusage von PULS 4 bekommen haben, überschlugen sich die Ereignisse. Wir hatten für unseren bevorstehenden Auftritt noch einiges vorzubereiten. Neben dem Pitch selbst mussten wir uns überlegen, wie wir am besten unser Müsli zum Verkosten anbieten und präsentieren. Wir haben uns auch vor der Zusage schon viele Folgen von „2 Minuten 2 Millionen“ angesehen, um ein Gefühl für die Stimmung zu bekommen und auch welche Fragen üblicherweise von den Investoren gestellt werden.

Zum Glück hatten wir in dieser Zeit schon Heinrich Prokop und das Team von Clever Clover an unserer Seite. Wir hatten auch schon in der Vergangenheit an einigen Startup Pitch Programme teilgenommen, dadurch war die Situation selbst nicht mehr ganz so neu für uns und wir hatten dadurch die Möglichkeit immer wieder Feedback zu unserem Pitch einzubauen und diesen zu verfeinern.  Sehr hilfreich waren auch die Pitch Tipps von Florian Kandler. Zum Schluss bleibt nur proben, proben, proben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das war extrem motivierend. Außerdem hat es uns den Anstoß gegeben, eine lang diskutierte Namensänderung durchzuführen. Uns war klar, dass wir nur diese eine Chance haben uns einem breiten Publikum erstmals zu präsentieren. Damit war klar, wenn die Namensänderung, dann jetzt. Wir haben von da an jeden Moment genutzt, um den neuen Namen zu finalisieren, das Branding zu ändern, die Produktmuster drucken zu lassen, Rollups zu machen. Das war schon ein Gewaltakt, den wir ohne unsere Mentoren, Stefan Wagner und dem Team der Agentur Union Wagner nicht geschafft hätten.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf TULIPANS aufmerksam werden?

Die Teilnahme bei „2 Minuten 2 Millionen“ auf PULS 4 hat und hatte für uns große Bedeutung. Einerseits ist es für uns eine große Bühne und bietet die Möglichkeit sich einem breiteren Publikum zu präsentieren und unser Produkt vorzustellen, andererseits ist es ein wichtiges außenwirksames Signal. Gerade als Food Startup ist es nicht leicht neben den ganz großen Marken aufzufallen. Ein weiterer wichtiger Ansporn war das REWE Startup Ticket. Die Möglichkeit sich in Österreich im Lebensmitteleinzelhandel präsentieren zu können, ist besonders wertvoll und wir wollen auch mit Handelspartnern in Deutschland bald durchstarten. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir dachten eigentlich zuerst an Katharina Schneider vom mediashop.tv. Da low carb und insbesondere Keto immer noch erklärungsbedürftig sind und wir wussten, dass ähnliche Produkte in Deutschland über Tele-Shopping gut angenommen werden. 

Aber auch Florian Gschwandtner war für uns eine Möglichkeit, da er als Sportler einen Zugang zu gesunder Ernährung hat und auch Keto für Ihn nichts Unbekanntes ist. Es war uns aber klar, dass Florian Gschwandtner auch ein großes Interesse an Technologie-Startups hat.

Das eigentliche Investment Angebot von Dr. Hans-Peter Haselsteiner kam dann wirklich sehr überraschend. Doch umso mehr freuen wir uns, dass wir einen so versierten Unternehmer wie Herrn Dr. Haselsteiner durch unsere Qualitäten als Gründer überzeugen konnten. 

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach unserem Pitch bei „2 Minuten 2 Millionen“ ist es dann erst so richtig losgegangen. Bis dahin hatten wir mit einem kleinen Bäcker zusammen produziert. Unser Erfolg in der Sendung war dann für uns der Startschuss nach einem weiteren Partner zu suchen, der uns bei der Großproduktion unseres GRANOLAS unterstützen kann. Die Adaptierung der Rezeptur für die Industrialisierung, Branding und Verpackung mussten finalisiert werden. All das hat uns gepusht noch fokussierter und konzentrierter an unserem Business zu arbeiten. Die vielen neuen Herausforderungen haben uns als Unternehmer und Menschen wachsen lassen. Wir haben auch wieder einmal gesehen, dass wir als Team einfach unschlagbar sind.

TULIPANS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es KETO als Lebensstil so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen und den Einstieg zu erleichtern. Wir haben schon jetzt ein breites Produktportfolio, doch werden wir hier weiter innovativ sein und unsere einzigartige Stärke, ein tiefes Verständnis von Keto-Ernährung, dazu nutzen das Portfolio weiter auszubauen. In fünf Jahren sehen wir uns im Keto-Segment als Leader am internationalen Markt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Keine Angst haben, um Unterstützung zu bitten. Es gibt viele Menschen, die einen wirklich gerne unterstützen und ihr Wissen teilen. Mentoren waren für uns sehr wichtig. 

Auch wenn man am Anfang vielleicht nur allein oder zu zweit im Startup arbeitet, ist es wichtig gleich die richtigen Strukturen aufzubauen. Es geht darum Abläufe zu definieren, Strukturen zu schaffen. Baut man dieses saubere Fundament, dann kann später das Startup auch leichter wachsen. Hier gibt es viele kostengünstige Tools. Lerne die Tools kennen, denn wenn du wächst ist es zu spät die Workflows einzuführen.

„Es kommt immer anders als man denkt“ – es läuft ja selten wie geplant, aber gerade am Anfang besteht das Startup-Leben beinahe nur daraus Hindernisse zu umschiffen. Hier hat uns tatsächlich das Gedankenkonzept der Stoiker sehr geholfen. Denn Hindernisse zu bewältigen heißt auch neue Perspektiven zu finden. Sich darauf konzentrieren was in deiner Macht steht zu verändern und nicht über Dinge ärgern, die sowieso außerhalb des persönlichen Einflussbereiches liegen. 

Bild/Copyright: Credits:(c) PULS 4/ Gerry Frank

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Julia und Leo Tulipan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Habe keine Angst um Hilfe zu fragen

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CanMixx, nachhaltiges Misch- und Siebkonzept 2 Minuten 2 Millionen

Lukas Grasser Gründer von CanMixx, nachhaltiges Misch- und Siebkonzept, war in der PULS4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup CanMixx doch kurz vor!

Hallo mein Name ist Lukas Grasser und ich bin Geschäftsführer bei CanMixx. Ursprünglich habe ich Maurer gelernt und war auf vielen Baustellen tätig, wo ich immer wieder mit der Problematik der Mischmaschine konfrontiert war. Nicht nur das Gewicht, der Transport oder der Aufbau gestalten sich als mühselig, sondern die Reinigung wo Unmengen an Wasser benötigt werden, war mir ein Dorn im Auge.

Bei CanMixx handelt es sich um ein absolut neues und innovatives Produkt. Egal ob Beton, Mörtel, Putz, Estrich oder Futtermittel, mit uns gelingt ihr Wunsch-Projekt kinderleicht. Das lästige Kabel legen und der störende Lärm fallen bei uns weg, denn CanMixx funktioniert absolut stromfrei und nahezu geräuschlos. Auch eine Reinigung mit Wasser ist nicht mehr nötig, denn in Zeiten des Klimawandels setzen wir stark auf Nachhaltigkeit und sparen somit wertvolles Trinkwasser ein.

Im Garten, Rund ums Haus oder auf Kleinbaustellen, CanMixx ist vielseitig einsetzbar und leicht zu Transportieren. Aber auch für unsere Gartenfreunde bietet wir ein breites Spektrum, denn ihr Kompost kann jetzt ganz einfach und schnell durchgesiebt werden. Zusätzlich aber auch im Sommer als Hängematte, Anhängernetz oder als Unterlage für den Baum- und Grünschnitt verwendet werden.

Wie ist die Idee zu CanMixx entstanden?

Vor ein paar Jahren hat mein Freund und Geschäftspartner Wolfgang ein Grundstück in Kanada erworben und wollte darauf ein Blockhaus bauen. Da das Grundstück nur mit einem Boot erreichbar ist mussten alle Baumaterialien mit dem Boot gebracht werden. Natürlich auch eine Mischmaschine und einem Stromaggregat. Als ein Sturm aufzog deckten wir den Beton und die Maschinen mit Planen zu und fuhren mit dem Boot in die nächstgelegene Stadt. Am nächsten Tag fuhren wir wieder zum Grundstück und wollten die Fundamente betonieren, als wir bemerkten das der Sturm unserem Beton abgedeckt hat und mehrere Betonsäcke aufgerissen waren. Die aufgerissenen Betonsäcke lagen auf der Plane die mit Wasser vollgelaufen war. Wir nahmen die Plane und begannen den Beton und das Wasser durchzumischen. Wir staunten über das Ergebnis und betonierten gleich mit der Plane die restlichen Fundamente.  

Welche Vision steckt hinter CanMixx?

Unsere Vision ist ein nachhaltiges Misch- und Siebangebot für Daheim. Nachhaltig deswegen, weil man für die Herstellung des Mischguts keinen Strom benötigt, auch eine Reinigung mit unserem wertvollen Trinkwasser ist nicht mehr nötig. Somit werden unsere kostbaren Ressourcen eingespart und nebenbei unsere Umwelt geschont.

Wer ist die Zielgruppe von CanMixx?

Egal ob Handwerker oder Hobbygärtner Jung oder Alt, Canmixx kann jeder bedienen. Einen neuen Zaun oder einfach die Erde sieben für das neue Hochbeet. Die Punktfundamente für das neue Carport oder nur als Hängematte im Sommer. Canmixx ist vielseitig einsetzbar und ein echter Allrounder.  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Da wir ein junges Unternehmen sind und „2 Minuten 2 Millionen“ auf PULS 4 eine große Chance für Start-Ups bieten kann, haben wir uns dazu entschlossen uns zu bewerben. Wir wollten unsere Idee einfach einmal vorstellen und hatten nichts zu verlieren

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Es war uns wichtig, dass wir den Investoren bei der PULS 4 Start Up Show zeigen, was unser Produkt kann. Wir haben uns schon ein wenig auf den Pitch und die Sendung vorbereitet. Nach Wien sind wir dann einfach auf gut Glück gefahren und haben gesagt, es wird schon irgendwie klappen.

CanMixx, nachhaltiges Misch- und Siebkonzept 2 Minuten 2 Millionen

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Natürlich waren wir alle sehr erfreut, dass unsere Idee vom Nachhaltigen Mischen- und Sieben gut angekommen ist und dass wir bei „2 Minuten 2 Millionen“ unser Produkt präsentieren konnten. Wir wollen einfach das die Menschen mehr auf unsere Ressourcen Acht geben und nicht so verschwenderisch damit umgehen. Unsere Vision ist es einfach ein wenig Nachhaltigkeit in jeden Haushalt zu bringen.  

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Canmixx aufmerksam werden?

Im Nachhinein betrachtet war das die beste Situation für uns.  Wir hatten die Möglichkeit unser Produkt und unsere Vision vor den Investoren und den Zusehern zu präsentieren. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir hatten keinen speziellen Investor im Fokus, jeder Investor hat seine eigenen Fachgebiete. 

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Für diese Frage ist es noch etwas zu früh. Wie unser Pitch ausgegangen ist, ist in der Sendung am 28. April um 20:15 Uhr auf PULS 4 zu sehen. 

Canmixx, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir wollen natürlich mit unserem nachhaltigen Misch- und Siebkonzept jeden Heimwerker und Hobbygärtner erreichen. Einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Weg beschreiten.

Leider kann ich nicht in die Zukunft schauen, aber ich hoffe, dass Canmixx in 5 Jahren europaweit bekannt ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Sei von deiner Idee/Produkt absolut überzeugt.

2. Habe keine Angst um Hilfe zu fragen, wenn man mit seinem Latein am Ende ist.

3. Zeige Durchhaltevermögen und bewahre in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf

Wir bedanken uns bei Lukas Grasser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Neues wagen und ausprobieren

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efriends community ökostrom
e friends

eFriends Community die regional erzeugten sauberen Ökostrom miteinander teilt

Stellen Sie sich und das Startup eFriends Energy doch kurz unseren Lesern vor!

Die eFriends sind eine österreichweite Community, die regional erzeugten, 100% sauberen Ökostrom miteinander teilt – als Stromproduzenten und als Stromkonsumenten. In den Stromverteilerkästen ihrer Häuser und Wohnungen steckt die revolutionäre eFriends-Technik “eFriends Energy Control”. Über die eFriends App finden und verbinden sie sich und entscheiden, von wem sie Strom beziehen bzw. an wen sie überschüssigen Strom liefern wollen – und zu welchem Preis.

Gemeinsam gestalten die eFriends ihre ganz private Energiewende – unabhängig von großen Stromkonzernen. Denn geteilter Strom ist besserer Strom. Und je mehr Strom wir teilen, desto besser ist unser Strom, desto besser unsere Welt!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee enstand bei der Errichtung einer gemeinschaftlichen Photovoltaikanlage mit dem Verein Energiebündel Weinviertel. Innerhalb weniger Monate wurden 2 Photovoltaik Gemeinschaftsanlagen projektiert, Mitglieder für den Verein angeworben und die Finanzierung aufgestellt. Die bereits geplante weitere Photovoltaik Gemeinschaftsanlage des „Energiebündel Weinviertels“ konnte wegen fehlender Förderzusage nicht umgesetzt werden. Eine alternative Lösung, die ohne Förderungen auskommt, wurde gesucht und in der eFriends Idee gefunden: Dabei wurde erkannt, dass der überschüssige Strom unkontrolliert und nicht sinnvoll genutzt ins Netz fließt. Mess-Serien bestätigen das Gefühl: Unterschiedliche Tagesrhythmen und Verbrauchsverhalten laden dazu ein, sich zu verbinden, um PV-Anlagen besser auszunutzen. Dadurch kann der Eigenverbrauch von etwa 1/3 durch die Anzahl der verbundenen Haushalte erheblich gesteigert werden.

Welche Vision steckt hinter eFriends Energy?

Die eFriends Energy GmbH, als Technologieträger und Startup-Stromanbieter, aber auch jede(r) einzelne eFriend – wir alle als Community kämpfen für besseren Strom. Wir sind überzeugt davon, dass die Energiewende nicht kommen wird, wenn wir nur große Sprüche klopfen und dabei weitermachen wie bisher. Und wir wollen als Gemeinschaft wachsen, regional erzeugten Strom miteinander teilen und unabhängig sein – von großen Stromkonzernen und veralteten, unsauberen Erzeugungsmethoden. Wir möchten die Welt ein Stückchen besser machen und über die Grenzen Österreichs wachsen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

efriends community ökostrom

Mit unserer revolutionären Technologie haben wir etwas ganz Neues gemacht und sind Pioniere im Bereich Energiegemeinschaften. Das was von der EU mit dem Clean Energy Package bereits als Richtlinie formuliert worden ist, haben wir bereits in Taten umgesetzt. Wir sind dafür Stromanbieter in Österreich geworden um den Reststrom der gerade nicht von der Community bereit gestellt werden kann, anzubieten. Die Lizenz zum Stromhandel, unser Patent für unser Gesamtsystem zum Sharing und unsere technologische Lösung waren die größten Herausforderungen, die wir durch unsere starke Community und durch Forschungsförderung finanziert haben.

Wer ist die Zielgruppe von eFriends Energy?

Jeder, der mit uns die Energiewende gestalten möchte.

Wie funktioniert eFriends Energy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

eFriend werden ist wie Stromanbieter wechseln – mit einem kleinen Unterschied: eFriends machen sich ihren Strompreis untereinander aus. Das heißt: Der „bessere Tarif“ setzt sich zusammen aus einer Grundgebühr und aus dem, was eFriends untereinander vereinbaren: einem Strom-Bezugspreis für eFriends, die Strom beziehen und einem Strom-Einlieferungspreis für eFriends, die Strom verkaufen. Dazu kommt für alle eFriends einmalig eine Investition in unsere Technik eFriends Energy Control, die das Strom teilen erst möglich macht – sie entfällt wenn du in ein Projekt investierst. Die geniale eFriends Watch gibt’s für alle eFriends kostenlos dazu!

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Dezentrale Strukturen und Regionalität sind durch Corona wichtiger denn je. Uabhängig von Stromkonzernen und eine Selbstversorgung durch eine starke Community ist genau das was eFriends bietet und die Zukunft ist. Wir wissen somit, dass wir am richtigen Weg sind und wir eine nachhaltige Lösung bieten.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Alle notwendigen und wichtigen Sicherheitsvorkehrungen werden bei den Installation eingehalten und somit können wir derzeit auch unsere Technik verbauen wenn der Kunde den Einbau einwilligt. Ansonsten arbeiten wir im Home Office bzw. im Office im Einzelbüro.

eFriends Energy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zu den nächsten Schritten gehören weitere Produktentwicklungen, die auf dem Energy-Sharing Modell aufbauen wie das Schalten von Geräten mit besserem Strom (= Community Energie) und eine internationale Skalierung.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Neues wagen und ausprobieren, Durchhaltevermögen und Konsequenz. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vom Warten ist noch keiner erfolgreich geworden.

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STORE ROOM digitalisierte und Energie-neutrale Selfstorage Österreichs

STORE ROOM das erste digitalisierte und Energie-neutrale Selfstorage in Österreich

Stellen Sie sich und das Startup STORE ROOM doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Martin Wild (26), ich bin Teil des Gründerteams und arbeite bereits seit über 2 Jahren gemeinsam mit unserem inzwischen 5-köpfigen Innovation-Team intensiv an der Entwicklung von STORE ROOM.

STORE ROOM ist das erste komplett digitalisierte und auch das erste Energie-neutrale Selfstorage Österreichs. Wir bieten hochwertige Lagerabteile, welche völlig unkompliziert online gebucht werden können. Den Zugang erhält der Kunde über das Smartphone.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee der Gründung von STORE ROOM stammt von Martin Kopf, Geschäftsführer auch von anderen Unternehmen wie ZINKPOWER, ein Unternehmen in der Metallindustrie sowie der KIMBA einem Unternehmen in der Immobilien Branche welches bereits seit über 30 Jahren Lagerhallen und Bürogebäude entwickelt und betreibt. Auf Grund der schon länger bestehenden Nachfrage nach kleineren anmietbaren Lagerflächen, hatte Martin Kopf das Vorhaben diese auch anzubieten. Jedoch, je kleiner die vermieteten Flächen, desto größer der administrative Aufwand in Summe. Deshalb musste eine komplett digitalisierte Lösung her – STORE ROOM. In kurzer Zeit hat sich ein kleines Team geformt welches bis heute stetig wächst und auf Volldampf STORE ROOM realisiert und weiter entwickelt.

Welche Vision steckt hinter STORE ROOM?

Die Vision besteht darin, das Anmieten von Lagerabteilen so einfach, praktisch und schnell wie möglich zu gestalten bzw. für Kunden aus den unzähligen Möglichkeiten der Digitalisierung das volle Potential zu schöpfen.

Ebenso ist es unsere Vision den Green Deal der EU Komission auch in der Selfstorage Branche Realität werden zu lassen. Wir wollen den Mitbewerbern zeigen, dass nachhaltiges Handeln keine Gewinneinbußen bedeutet, sondern ganz im Gegenteil, Selfstorage Betriebe profitabler macht. Eine unsere Maßnahmen ist unsere Photovoltaikanlage, wodurch wir das erste Energie-neutrale Selfstorage in Österreich sind. Die Bekämpfung der Klimakrise hat bei STORE ROOM höchste Priorität.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die mit Abstand größte Herausforderung war es eine solide Basis für unsere Software zu schaffen, welche unsere Prozesse möglichst Kundenorientiert abbildet – aller Anfang ist schwer. Eine Software kann sehr schnell sehr viel Geld kosten. Daher ist der stabile finanzielle Background der Familienunternehmen von Martin Kopf wie der ZINKPOWER als auch der KIMBA essentiell, wodurch sich die Finanzierung von STORE ROOM langfristig stemmen lässt.

Wer ist die Zielgruppe von STORE ROOM?

Die Zielgruppe von STORE ROOM könnte nicht bunter sein. Im Grunde, jede/r der/die unkompliziert und preiswert ein Lagerabteil anmieten will. Bereits jetzt haben wir Kunden von jung bis alt aus allen möglichen Gesellschaftsschichten. Uns freut es besonders dass trotz unseres modernen Ansatzes, oder oft sogar genau deswegen, auch ältere Kunden zu uns finden.

Ich werde oft gefragt, ob wir mit unserem Onlineangebot ältere oder nicht technisch versierte Kunden abschrecken. Wir können jetzt schon bestätigen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Bei uns ist das Buchen viel einfacher und transparenter als bei herkömmlichen Anbietern, welche bis heute mit komplizierten Papierverträgen und aufwändigen austeilen von physischen Schlüsseln den Kunden aufhalten.

Wie funktioniert STORE ROOM? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Von der Besichtigung via virtueller 3D Tour, über Buchung bis zur Stornierung des Selfstroages bzw. des Lagerabteils kann alles Online abgewickelt werden. Am Standort STORE ROOM Wien Süd ist es Kunden aber natürlich auch möglich den konventionellen Weg zu gehen und vor Ort gemeinsam mit einem Mitarbeiter alles zu erledigen.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert, wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Da unsere Prozesse nicht nur für unsere Kunden sondern auch intern komplett digitalisiert sind, kommt uns unsere Lösung vor allem jetzt in Corona-Zeiten besonders gelegen. Kunden wollen aktuell den Kontakt zu Menschen möglichst gering halten. Bei STORE ROOM erfolgte auch vor Corona bereits alles kontaktlos, somit mussten wir durch die Krise tatsächlich nichts umstellen. Alles was der Kunde bei uns berühren muss ist das eigene Smartphone und die einzulagernden Gegenstände. Der Betrieb läuft bei STORE ROOM ganz normal weiter, nur unser Team arbeitet von Zuhause aus, was für unsere Kunden aber keine Unterschied macht.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

In den Medien hört man nun viel von Unternehmen die durch Digitalisierung am Ende sogar gestärkt aus der Krise gehen werden. Ich denke wir gehören zu diesen Unternehmen. Es ist aber sicherlich noch zu früh zu sagen, in welchem Ausmaß die Krise Kunden dazu bewegt digitalisierte Selfstorages gegenüber Konventionellen zu bevorzugen.

STORE ROOM, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Es bestehen bereits Pläne weitere STORE ROOM Standorte in Wien, aber auch im EU-Ausland zu eröffnen bzw. als Franchisegeber oder Lizenzgeber anderen anzubieten. STORE ROOM sieht sich aber nicht nur als Selfstoragebetreiber sondern genauso auch als Softwareentwickler in der Digitalisierung von Immobilien. Im Laufe der Zeit haben wir erkannt, dass sich unsere Software nicht nur im Selfstorage Bereich, sondern auch in anderen Sektoren der Immobilen-Branche einsetzen lässt und haben hierfür auch schon Zusagen diverser Projekte, welche in Kürze gestartet werden. Wir wollen unsere Software nicht nur in unseren eigenen vier Wänden einsetzten, sondern arbeiten gerne mit interessierten Partnern zusammen um die beste, individuell auf den Partner abgestimmte Lösung umzusetzen. In fünf Jahren wollen wir eine Vielzahl an eigenen Standorten in verschiedenen Ländern betreiben, sowie Selfstorages, Coworking Spaces, Offices etc. anderer Betreiber mit unserer Lösung ausstatten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.    Zerbrich dir bei der Planung nicht zu sehr den Kopf. Vieles kommt im Laufe der Zeit ohnehin ganz anders als geplant. Unsere Devise ist „Just make it happen!“, vom Warten ist noch keiner erfolgreich geworden.

2.    Höre auf Altbewährtes und lerne daraus. Lass dich aber nicht davon abhalten deinen eigenen Weg zu gehen. USPs erarbeitet man sich nicht durch das Kopieren anderer.

3.    Dein Team ist das mit Abstand wichtigste! Funktioniert das Team nicht funktioniert gar nichts.

Wir bedanken uns bei Martin Wild für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Das Business-Canvas-Model hilft bei der Konzeptionierung

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BIRKENSPANNER Bioglitzer für Festivals plastikfrei

BIRKENSPANNER Bioglitzer für Festivals: 100% plastikfreier und biologisch abbaubarer Glitzer, der auch frei von Schwermetallen ist.

Stellen Sie sich und das Startup DraussenImFreien doch kurz unseren Lesern vor!

Mit der DraussenImFreien GmbH, die wir letztes Jahr im Sommer gegründet haben, bringen wir nachhaltige Erlebnislösungen hervor. Sie ist unter anderem die Dachfirma der Marke BIRKENSPANNER, die wir schon Ende 2017 gegründet haben. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir, das sind Tim und Maxence, träumten schon lange und unabhängig voneinander von den Freiheiten des Selbstständigseins. Außerdem war und ist uns nach wie vor wichtig, mit unserer Energie und Arbeit die Welt positiv zu verändern. Unsere gemeinsame Begeisterung für Festivals war dann ausschlaggebend. 

Wir haben festgestellt, dass die Eventbranche eine riesige Umweltsünde ist. Aufgrund unserer großen Leidenschaft für Festivals wollen wir zunächst diese mit unserer gesamten Energie und Begeisterung nachhaltig gestalten. Zurzeit konzentrieren wir uns daher auf die Marke BIRKENSPANNER. Mit der DraussenImFreien GmbH wollen wir in Zukunft alle Erlebnisse nachhaltig umgestalten. 

Welche Vision steckt hinter BIRKENSPANNER?

BIRKENSPANNER ist angetrieben durch die Vision, Festivals und den Outdoor-Bereich von Müll zu befreien. Dazu entwickeln wir umweltfreundliche und innovative Produkte, die Alternativen zu herkömmlichen, kurz-gedachten Produkten darstellen. Unser Bioglitzer, der zu 100% plastikfrei ist, ist dabei besonders beliebt. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist tatsächlich der zweite Teil deiner Frage. Am Anfang haben wir nebenbei studiert und unsere gesamten Ersparnisse in das Projekt investiert. Wenig später haben wir neben unserem Herzensprojekt in Vollzeit gearbeitet, um uns zu finanzieren. Wir haben aber schnell gemerkt, dass wir BIRKENSPANNER mit der übrig gebliebenen Zeit kaum vorantreiben konnten, was frustrierend war. Die größte Hürde, die viel Mut verlangte, war der endgültige Sprung in die Vollselbstständigkeit, der uns mit der Unterstützung des Gründerstipendiums NRW Anfang des Jahres gelang. 

Wer ist die Zielgruppe von BIRKENSPANNER?

BIRKENSPANNER Bioglitzer für Festivals plastikfrei

Wir sprechen vor allem Kundinnen und Kunden im Alter von 16-35 Jahren an. Sie zeichnen sich durch den Wunsch aus, das Leben im Einklang mit der Natur zu zelebrieren. Unsere Zielgruppe ist hipp und legt Wert auf bewussten Konsum.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind first mover in einem jungen dynamischen Markt, der bisher noch sehr unerschlossen ist. Mit BIRKENSPANNER haben wir eine Marke gegründet, die den gesamten Festivalmarkt im Fokus hat. Mit unserer Marke erzählen wir eine einheitliche Geschichte und designen Produkte, die den Festivalspirit für die Kundinnen und Kunden auch mit in ihren Alltag transportiert. Dabei glauben wir den Zahn der Zeit zu treffen, denn viele junge Menschen haben Lust das Leben zu feiern, ohne dabei ihrer Umwelt zu schaden.

Den Besucher:innen von Festivals geht es nicht nur um ein gutes Wochenende im Freien. Die Besucher:innen stecken viel Liebe in die Vorbereitungen des Festivalwochenendes und sie identifizieren sich mit ihrem Festival. Dazu gehört das perfekte Festivaloutfit und die richtigen Accessoires. Glitzer ist das Accessoire, das zu allen Outfits passt und ist beliebter denn je. Dabei stellt herkömmlicher Glitzer ein großes Problem für die Umwelt dar, denn die kleinen Glitzerpartikel bestehen aus Plastik. Glitzer ist also nichts anderes als instant-Mikroplastik. 

Der Bioglitzer von BIRKENSPANNER bietet die Lösung für Menschen, die sich der Problematik bewusst sind. Wir bieten den ersten 100% plastikfreien und biologisch abbaubare Glitzer an, der auch frei von Schwermetallen ist.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Durch den Beschluss der Bundesregierung, Großveranstaltungen bis zum 31. August zu untersagen, sind die meisten Festivals dieses Jahr abgesagt. Ob die Festivals ab dem 31. August stattfinden, weiß natürlich auch noch niemand. Normalerweise fahren wir im Sommer mit unserem Stand auf viele Festivals und zeigen Alternativen auf, bieten Workshops an und holen Feedback und Inspiration von unserer Zielgruppe ein. Für diesen Sommer standen bisher 10 Festivals an. Dieser Bereich pausiert nun ein Jahr und stellt eine große Veränderung für unser Unternehmen dar. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir werden die Zeit primär nutzen, um neue Produkte zu entwickeln und unsere Präsenz bei Einzelhändler:innen zu stärken. 

Damit es außerdem im nächsten Sommer wie gewohnt weitergehen kann und kein Festival oder Club die Pforten für immer schließen muss, haben wir eine Rettungsaktion mit den liebenswürdigsten und besondersten Orten, Kollektiven und Festivals in Deutschland gestartet. Unsere Idee: Unterstützer:innen können bei uns im Shop Emaille-Tassen mit dem Logo ihrer Lieblingsorte kaufen. Der Gewinn geht als Spende an die Clubs oder Festivals. Wir stellen die Infrastruktur und organisieren die Logistik. Diese Form von Kultursupport bedarf viel Aufmerksamkeit, macht aber auch viel Spaß. 

BIRKENSPANNER Bioglitzer für Festivals plastikfrei

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir sind der Meinung, dass der aktuelle Stillstand unserer Welt in vielen Bereichen gut tut. Vielerorts nehmen wir auch in unserer Gesellschaft positive Entwicklungen wahr: es werden neue Gesellschaftssysteme diskutiert (z.B. das Grundeinkommen), die Menschen konsumieren bewusster und viele Selbstverständlichkeiten werden neu hinterfragt. Bewusster Konsum ist genau das, woran wir arbeiten. Schrumpft die Nachfrage für verschwenderische Produkte, können wir als Weltgemeinschaft wichtige Ressourcen einsparen. Im Folgeschluss wächst die Nachfrage für nachhaltige Produkte. 

BIRKENSPANNER bietet genau das: Produkte die lebenslang halten. Geht eins unserer Produkte dennoch kaputt, reparieren wir es kostenfrei, oder wir ersetzen es. 

DraussenImFreien, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in fünf Jahren die Marke BIRKENSPANNER auf dem europäischen Markt etabliert sehen. Das heißt konkret, dass wir unsere Produkte in Läden in ganz Europa anbieten, mit allen großen Festivalorganisatoren zusammenarbeiten und auf Festivals in ganz Europa präsent sind. 

Die DraussenImFreien GmbH wird von dieser Erfahrung profitieren. Wir wollen uns hier alle Möglichkeiten offenhalten. Vielleicht organisieren wir eigene CO2 neutrale und müllfreie Festivals, vielleicht gründen wir eine nachhaltige Beratung oder bieten vegane Snacks an. Wir werden versuchen, immer am Nabel der Zeit, spontan und vor allem mit Herz an der Sache zu bleiben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir haben den Beschluss gefasst eine Firma zu gründen und wollten dies so schnell wie möglich amtlich machen. Wir wollten uns nicht lange mit einem Business-Plan aufhalten, da wir uns sicher waren, an zu viel theoretischer Arbeit schnell die Lust zu verlieren. Heute würden wir die Gründung mit mehr Geduld angehen. Wir würden wahrscheinlich immer noch keinen 25-seitigen Businessplan schreiben, aber unser Konzept genauestens durchdenken. Dazu zählt z.B. in der Außenkommunikation von Anfang an konsequent zu sein. Das heißt das Design der Produkte, der Verpackungen, die Instagram Sprache, die Website und die Werbung einheitlich zu gestalten. Tipp Nr. 1: Das Business-Canvas-Model hilft bei der Konzeptionierung.

Wir haben im Laufe der Zeit extrem von der Hilfe und den Tipps erfahrener Gründer:innen profitiert. Anfangs waren wir sehr zaghaft, Expertinnen und Experten nach ihrer Meinung zu fragen. Heute wissen wir, dass viele der Menschen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten, froh sind, ihr Wissen weiterzugeben. Tipp Nr. 2: Das Konzept mit den Gründer:innen in eurer Umgebung besprechen, die eure Philosophie teilen. Vom Austausch im Netzwerk können alle profitieren.

Wir sind sehr froh darüber, die Gründung im Team durchgeführt zu haben. Alle Aufs und Abs lassen sich im Team viel besser verarbeiten. Die Freude wird im Team umso größer und geteiltes Leid ist halbes Leid. Wichtige Entscheidungen aus mehreren Perspektiven zu beleuchten, hat uns bisher oft vor potentiellen Fehlern bewahrt und zu neuen Ideen inspiriert. Tipp Nr. 3: Sucht euch mindestens eine Person, mit der ihr euer Hobby zum Beruf machen wollt und mit der ihr menschlich sehr gut könnt. 

Wir bedanken uns bei Tim Gewiss und Maxence Bolle für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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