Freitag, Oktober 2, 2026
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Was hast du zu verlieren, wenn du es machst?

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Laori Drinks alkoholfreie Alternative zu Spirituosen

Laori Drinks alkoholfreie Alternative zu Spirituosen

Stellen Sie sich und das Startup Laori Drinks kurz unseren Lesern vor!

Stella Strüfing: Laori Drinks ist die Marke für alkoholfreie Alternativen zu Spirituosen. Unser erstes Produkt ist Laori Juniper No 1 und ist die alkoholfreie Alternative zu Gin, die wie Gin schmeckt. Damit gibts nun endlich leckeren Gin & Tonic ohne Kater.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Stella Strüfing: Ich wollte schon immer ein Unternehmen gründen. Schon als ich klein war, sollte es ein eigenes Café oder Restaurant sein und aus dem Grund habe ich mich dazu entschieden BWL zu studieren. Irgendwann war der Wunsch mit dem Café nicht mehr so groß, aber die Idee mit der alkoholfreien Alternative zu Gin und die lies mich nicht mehr los. Ich habe dann angefangen das Produkt in meiner eigenen Küche zu entwickeln und später kam Christian dazu.

Christian Zimmer: Stella und ich lernten uns vor einem Jahr per Zufall auf der Future of Food Konferenz in Berlin kennen. Zu dem Zeitpunkt wohnte ich noch in der Schweiz. Kurz darauf kam ich für ein für ein halbes Jahr nach Berlin, um ein Entrepreneurship-Programm zu absolvieren und sie fragte mich, ob ich mit einsteigen möchte. Ich war sehr angetan von der Idee einen Gin ohne Alkohol herzustellen, aber auch skeptisch, den Geschmack überzeugend entwickeln zu können. Am Ende hat die Neugier gesiegt und ich bin mit eingestiegen.

Welche Vision steckt hinter Laori Drinks?

Stella Strüfing: Mit Laori Drinks wollen wir alkoholfreie Getränke am Abend mit Genuss verbinden. Alkoholfreie Alternativen können lecker und genussvoll sein und das wollen wir zeigen. Mit Laori Drinks schaffen wir qualitativ hochwertige alkoholfreie Drinks und gleichzeitig mehr Auswahl. Ob Gin & Tonic, Negroni oder Gin Sour mit Laori Drinks gibt es nicht nur eine neue alkoholfreie Alternative, sondern eine Vielzahl an leckeren Drinks.

Was ist das Besondere an dem Gin? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Christian Zimmermann: Für Laori Drinks haben wir die Herstellweise von alkoholfreien Alternativen zu Spirituosen komplett neu gedacht und ein neues Verfahren entwickelt. Dabei verzichten wir komplett auf Alkohol im Prozess, um auf natürliche Weise den Geruch und Geschmack von Gin nachzustellen. Die Methode beruht auf der jahrelangen Erfahrung, traditioneller Herstellweisen der Parfümdestillation in Frankreich. Kräuter und Gewürze wie Wacholder, Kardamom und Lavendel werden dabei in einem besonders schonenden Verfahren einzeln auf Wasserbasis destilliert. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Geschmack, der näher am Original ist und sich stark von den vorhandenen Alternativen abhebt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Stella Strüfing: Zum Glück hatten wir bisher noch nicht die größte Herausforderung. Gründen ist ja am Ende wie eine Schnitzeljagd und es müssen verschiedene Rätsel auf dem Weg gelöst werden. Klappt der eine Weg zum Rätsel nicht, nimmt man einfach den nächsten.

Christian Zimmermann: Da es unser Produkt so nicht gibt, wussten wir natürlich anfänglich nicht, ob unsere Ansätze funktionieren. Wir hatten immer unsere Vision vor Augen wo es mit dem Produkt hingehen soll und haben dann systematische Produktentwicklung betrieben. Der Vergleich mit den aktuellen Alternativen hat da natürlich geholfen. Wir haben uns immer wieder hinterfragt, ob das Produkt leckerer schmeckt als das, was es gibt. 

Stella Strüfing: Das erste dreiviertel Jahr haben wir uns mit Ersparnissen und unseren Jobs finanziert. Seit September 2019 bekommen wir nun das Exist-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Das gibt uns die Möglichkeit, uns Vollzeit auf unsere Gründung zu konzentrieren und Laori Drinks mit voller Energie voranzutreiben.

Wer ist die Zielgruppe von Laori Drinks?

Stella Strüfing: Laori Drinks ist für diejenigen, die auf Alkohol verzichten wollen und sich eine genussvolle Alternative wünschen. Ob schwanger, Sportler, Autofahrer oder gesundheitlich bedingt – Gründe keinen Alkohol zu trinken gibt es genug. Bisher ist das Ganze aber mit Verzicht verbunden, mit Wasser trinken, Limos und Saftschorlen. Wir finden, das muss nicht sein und verbinden alkoholfrei mit Genuss und leckeren Drinks.

Laori Drinks, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel ist es unser Produkt so vielen wie möglich zugänglich zu machen. Nach dem wir unsere erste Produktion abgeschlossen haben, möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit geben überall Laori zu kaufen und alkoholfrei zu genießen. Da wir jetzt schon hohes Interesse aus dem Ausland bekommen, wollen wir dann natürlich Laori Drinks auch zügig in andere Länder bringen, in Österreich und der Schweiz sind wir jetzt schon verfügbar.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Stella Strüfing: Sprich so früh wie möglich mit anderen über dein Produkt und teste deine Idee, auch wenn du keine Ahnung von nichts hast oder kein Produkt hast. Es gibt für alles eine Lösung, aber nur wenn du mit anderen drüber sprichst, kannst du deinen Horizont erweitern und über dich hinaus wachsen.

Christian Zimmermann: Trau dich und mach einfach. Wir alle haben immer wieder Ideen und man könnte ja, man müsste mal dies und das machen. Am Ende zählt nicht die Idee, sondern die Umsetzung. Am Ende ist die Frage, was Schlimmes passieren kann. Was hast du zu verlieren, wenn du es machst?

Stella Strüfing: Lass dich von anderen nicht unter Druck setzten und von deinem Weg abbringen. Bleib fokussiert. Wir haben am Anfang immer wieder gehört, das wir doch jetzt endlich mal ein Produkt auf den Markt bringen müssen. Wir müssen doch jetzt endlich mal verkaufen. Wir können doch nicht ewig am Produkt entwickeln. Doch genau das können wir! Wir hatten unseren genauen (Zeit-)Plan und unser Ziel und das haben wir kontinuierlich verfolgt. Am Ende weiß dein Gegenüber nie die ganze Story. Du kannst Feedback immer anhören, aber zu entscheidest dich, ob du es annimmst oder nicht.

Wir bedanken uns bei Stella Strüfing und Christian Zimmermann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Frühzeitig über die Vermarktung Gedanken machen

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Christian Polenz YAB Fitness ergonomische Hantel Höhle der Löwen

Christian Polenz stellte YAB Fitness, die ergnomische Handtel, den Löwen in der Höhle der Löwen vor!

Stellen Sie sich und das Startup YAB Fitness doch kurz vor!

Ich bin Christian Polenz, studierter Jurist und der Gründer von YAB – „Your Active Body“. YAB ist eine innovative Fitness-Marke, die das Rad des Kraftsports – die Hantel – neu erfunden hat: 

Die YABs sind genauso einfach zu handhaben wie herkömmliche Hanteln, bieten aber viele Vorteile: Sie sind ergonomisch geformt, das schont die Handgelenke. Sie lassen sich auf drei verschiedene Arten halten, was unterschiedliche Belastungsintensitäten bewirkt. Und sie lassen sich sogar am Fuß befestigen. Nach fünf Jahren Entwicklungsarbeit habe ich im November 2019 die YAB Fitness GmbH in Hamburg gegründet, die sich jetzt voll auf den Vertrieb konzentriert.

Wie ist die Idee zu YAB Fitness entstanden?

Seit 25 Jahren arbeite ich als Personal Trainer und Kursleiter in der Fitnessbranche. Das Thema Fitness boomt nach wie vor, und die Nachfrage nach Trainingsinnovationen ist riesig. Doch an einem Trainingsgerät hat sich in all den Jahren so gut wie nichts geändert: an der Kurzhantel, der Urquelle. Damit kann man lediglich gewöhnlich trainieren, und Nutzer neigen dazu, Übungen falsch auszuführen. Zudem kann man diese Hantel nicht überall einsetzen, zum Beispiel beim Fuß- oder Gesäßtraining ist sie kaum zu gebrauchen. Das ist nicht effizient, denn alle Muskeln wollen gestärkt werden! Drei Jahre lang habe ich an einer besseren Alternative getüftelt – und die innovativen YABs entwickelt. 

Welche Vision steckt hinter YAB Fitness?

Als begeisterter Sportler, Trainer und Kursleiter war es mir schon immer ein Anliegen, anderen dabei zu helfen, gesund und fit zu bleiben. Effizient trainieren und Verletzungen vermeiden sind dafür Voraussetzungen. Darum habe ich nicht nur die revolutionären Hanteln, sondern auch andere Geräte für das Training entwickelt – ob zu Hause, im Studio oder beim Physiotherapeuten. Für alle, die Fitness lieben und etwas für sich tun wollen. Unabhängig vom Leistungslevel oder Alter. Der Slogan von YAB lautet deshalb auch: „Fitness to the people!“

Wer ist die Zielgruppe von YAB Fitness?

YABs sind perfekt für jeden, der Krafttraining macht – ob zuhause, im Fitness-Studio oder in der Reha-Praxis. Sie eignen sich für das Einzel- ebenso wie für das Gruppentraining in Verbindung mit unseren ebenfalls neu entwickelten Programmen: den YAB.WORKOUTs unter Anleitung eines von uns zertifizierten YAB.COACH. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Die Produktionsfirma ist auf mich zugekommen. Nachdem ich meine Unterlagen eingereicht hatte, wurde ich nach Köln zum Pitch eingeladen. Diese Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich habe überlegt, wie ich die Produkte am besten in der Sendung präsentieren kann und mir ein Skript geschrieben. Weil ich persönlich für das Thema Fitness brenne, ist mir das sehr leicht gefallen. Und damit die Investoren die Produkte auch selbst ausprobieren können, habe ich ein Mini-Workout eingebaut. Als Trainer bin ich es gewohnt, Leute zu motivieren und zu begeistern, ich musste mir also gar nichts Besonderes ausdenken. In der Sendung habe ich dann sogar einen Part vergessen – nämlich unsere Workout-Matte vorzustellen, das YAB.Pad. Zum Glück hat mich der Investor Ralf Dümmel dann einfach direkt danach gefragt.

Sie sind eines der wenigen Startup-Unternehmen, das es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war schon sehr toll, dass man dort den großen Mehrwert unserer Produkte erkannt hat. Ich hatte ja auch vorher schon sehr positives Feedback aus der Fachwelt bekommen – etwa durch den Award auf der ISPO in München und den FIBO Jury-Award. All das zeigt, dass meine Innovation einen Nerv getroffen hat. „Die Höhle der Löwen“ war da jetzt nochmal eine Schippe oben drauf.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup-Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf YAB Fitness aufmerksam werden?

Für uns ist es sehr wichtig, dass die Marke YAB in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt wird. Nur so können noch mehr Menschen von den vielen Vorteilen unserer Produkte profitieren. Es gibt bereits Profi-Fußballvereine wie den 1. FC St. Pauli, den wir ausstatten, oder die Fitness-Bereiche der Kreuzfahrtschiffe von TUICruises. Um hier noch mehr Partner zu finden, ist die „Die Höhle der Löwen“ eine großartige Gelegenheit. Und natürlich können auch Endverbraucher bei uns ordern, einfach im Online-Shop oder im Fachhandel – wenn sie wissen, dass es uns gibt.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Alle anwesenden Investoren waren begeistert von der Schlüssigkeit und der Lösungsvielfalt meines Konzepts. Dass es nicht ins Portfolio aller passte, war mir dabei klar. Deswegen war ich sehr froh, dass sowohl Nils Glagau als auch Georg Kofler ein Angebot abgegeben haben. Ich konnte mir beide sehr gut als Investor vorstellen. Doch als Georg Kofler sein Angebot sogar noch erhöhte, schlug ich ein.

YAB Fitness, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, den Fitness- und Gesundheitsmarkt gehörig aufzuwirbeln. In fünf Jahren soll YAB die neue Standardausrüstung im Kraftsport und Reha-Training sein. In Zukunft will ich mit der Marke YAB noch weitere innovative Lösungen für das Fitnesstraining auf den Markt bringen. Außerdem bereiten wir gerade eine erste Sportswear-Kollektion vor. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens sollten sie wirklich für ihr Thema brennen. Meine Begeisterung für den Sport hat dazu geführt, dass ich das perfekte Equipment entwickeln konnte. Zweitens braucht man Durchhaltevermögen, um auch längere Durststrecken überstehen zu können. Ich hatte selbst einen recht langen Anlauf – vom ersten Prototypen bis zum Serienprodukt sind Jahre vergangen. Und drittens sollten sich Gründer frühzeitig über die Vermarktung Gedanken machen: Ein guter Name und ein schlüssiges Marketing-Konzept sind fast genauso wichtig wie ein gutes Produkt.

Christian Polenz war mit YAB Fitness am 17. März in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Christian Polenz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Die richtigen Leute am richtigen Ort zu haben, ist entscheidend für den Erfolg.

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Maison Baum ,bequeme und nachhaltige High Heels , in der Höhle der Löwen
Maison Baum ,bequeme und nachhaltige High Heels , in der Höhle der Löwen

Die Gründer von Maison Baum, bequeme und nachhaltige High Heels, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Maison Baum  doch kurz vor!

Maison Baum ist eine Premiummarke für ästhetische, bequeme und nachhaltige High Heels mit patentiertem Fußbett.

Ich bin 27 Jahre alt, komme aus Freiburg im Breisgau und habe während meines BWL-Studiums in St. Gallen die Idee dazu entwickelt. Dabei habe ich auf einen Master in Schuhtechnik in China sowie das orthopädische Knowhow meines Vaters zurückgegriffen. Meine Mitgründerin kommt aus der Pariser Fashion-Branche und zusammen mit einem hochmotivierten und internationalen Team arbeiten wir an unserer Vision. 

Wie ist die Idee zu Maison Baum entstanden?

Auf die Idee kam ich immer wieder beim Salsa tanzen und durch meine kleine Schwester. Sie musste ihre hohen Schuhe nach dem Feiern oft ausziehen und ging barfuß nachhause. Als Sohn eines Orthopäden bin ich mit dem Thema Fußgesundheit aufgewachsen und konnte auf eine fundierte Expertise zurückgreifen.

Welche Vision steckt hinter Maison Baum ?

Hinter Maison Baum steckt die Vision, Frauen zu beflügeln und ihnen die maximale Auswahl zwischen hohen und flachen Schuhen zu geben – immer so komfortabel wie möglich. Wir möchten ein nachhaltiges, ästhetisches und bequemes Produkt schaffen, das den Frauen mehr Selbstbewusstsein und Freiheit gibt.

Wer ist die Zielgruppe von Maison Baum ?

Zielgruppe sind selbstbewusste Frauen, die sich je nach Anlass aber Hauptsache frei von Schmerzen entscheiden wollen, wann sie hohe Schuhe tragen. 

Es ist also egal, ob sie jung, alt, groß, klein, berufstätig oder Hausfrauen sind. Was zählt, ist das beflügelnde Gefühl in High Heels mit dem maximalen Komfort. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Das Format ist in Gründerkreisen bekannt und ich habe einfach gedacht, wir probieren es mal.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Meine inhaltliche Vorbereitung bestand darin, die für einen Investorenpitch notwendigen Informationen wie bspw. den Finanzplan zusammenzustellen und die dahinterstehende Technik so einfach wie möglich zu erklären. In der Zwischenzeit haben wir allerdings deutlich bessere Umsatzzahlen erreicht, als noch in der Sendung geplant und auch unser Patent erhalten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Unabhängig davon, ob es einen Deal gibt oder nicht, ist die Außenwirkung der Sendung sehr groß. Das war unglaublich motivierend.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Maison Baum  aufmerksam werden?


Die Außenwirkung, in der Breite auf das Produkt aufmerksam zu machen, stand absolut im Vordergrund. Daneben ging es um das Gewinnen eines Investors und starken Vertriebspartners. Zum Zeitpunkt des Drehs waren wir deutlich weniger bekannt als jetzt.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?


Mit ihrer Erfahrung als Model sowie in Politik und Wirtschaft sowie relevanten Vertriebskontakten stand Dagmar Wöhrl für uns klar im Vordergrund.

Maison Baum, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir in Europa die Referenz für ästhetische, nachhaltige und bequeme High Heels.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Angst vor Fehlern sollte man nicht haben. Die lassen sich nicht vermeiden. Wichtig ist es, schnell darauf zu reagieren. 

Ich würde so früh wie möglich auf Investoren zugehen, denn Kapital bedeutet Schnelligkeit. 

Zudem kann ich nur dazu raten, sich früh genug Verstärkung durch erfahrene Partner zu suchen. Als junger Mensch fehlt einem oft das Netzwerk. Die richtigen Leute am richtigen Ort zu haben, ist entscheidend für den Erfolg.

Bild: Sophie Tréhoret und Christof Baum präsentieren mit „Maison Baum“ bequeme High Heels. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Maison Baum am 17. März in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Sophie Tréhoret und Christof Baum für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Feedback – so früh wie möglich und so viel wie möglich

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Codario open source softwareentwickler software

Codario (App Guard GmbH) ist Startup of the Month im März des Frankfurt Forward Awards

Stellen Sie sich und Codario doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Johannes Noll, ich bin einer der Gründer von Codario, welches ich zusammen mit Stefan Jungkurth und Torben Stoffer gegründet habe. Wir helfen Softwareentwicklern Open Source Komponenten in ihrer Software sicher einzusetzen. Die Tragweite des Problems haben wir durch eigene Softwareprojekte festgestellt und waren uns sehr schnell einig, dass wir dieses gemeinsam lösen wollen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Während und bereits vor des Studiums haben wir erste Erfahrungen durch Gründungen gesammelt. Interessanterweise haben sich die ersten Gründungen zufällig ergeben, wir haben es lieben gelernt etwas eigenes aufzubauen und Probleme von anderen Menschen zu lösen macht uns einfach Spaß.

Welche Vision steckt hinter Codario?

Den Einsatz von Open Source Komponenten für alle Softwareentwickler sicher und extrem einfach zu machen – „Open source security made easy“.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Tatsächlich die Finanzierung. Wir haben über einem Business Angel die Produktentwicklung finanziert und anschließend ausschließlich mit unseren Umsätzen gearbeitet.

Wer ist die Zielgruppe von Codario?

Jeder Softwareentwickler, der Open Source einsetzt ist in einer unserer Zielgruppen. Von Freelancern bis zu Großkonzernen wird unser Software as a Service eingesetzt. Da das Onboarding sehr einfach ist, erfolgt die Integration in bestehende Tools und Workflows sehr schnell.

Wie funktioniert die Codario? Wo liegen die Vorteile? 

Die Value Proposition ist zweigeteilt, einerseits Sicherheit und andererseits Effizienz. Ein Kunde mit ca. 50 Projekten spart monatlich bis zu 90% der Zeit ein, die für das Monitoring und Updaten der Open Source Komponenten notwendig ist. Die Sicherheit ist ebenfalls sehr wichtig, viele Softwareentwickler unterschätzen das Risiko von Angriffen auf Open Source Code, dabei ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass ein Angreifer Open Source Sicherheitslücken ausnutzt als Sicherheitslücken in selbstgeschriebenen Code, da er so gleichzeitig hunderttausende Webseiten angreifen kann. Codario monitored 24/7 die Projekte und schließt automatisiert die Sicherheitslücken.

Sie sind Startup of the Month im Monat März. Wie geht es jetzt weiter? 

Gerade sind wir noch dabei eine Finanzierungsrunde abzuschließen und führen daher viele Gespräche mit verschiedenen Investoren. Anschließend werden wir viel im Marketing und Vertrieb umsetzen, was in der Vergangenheit mit minimalem Aufwand bereits zu guten Ergebnissen geführt hat. Parallel wollen wir natürlich unsere Kundenzufriedenheit beibehalten und haben große Pläne für die zukünftige Produktentwicklung, um Entwicklern das Leben leichter zu machen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Codario wird Kunden auf der ganzen Welt haben

Wird zu relevanten Security Lösungen aus Deutschland gehören

Codario wird sich mit technologischen Weiterentwicklungen wie Testing Algorithmen und eigenen Assets zukunftssicher aufstellen

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Feedback, Feedback, Feedback – so früh wie möglich und so viel wie möglich

Eignet Euch gute Gewohnheiten an, bspw. ein gutes Zeitmanagement

Arbeitet hart und setzt Euch dabei nicht zu sehr unter Stress

Wir bedanken uns bei Johannes Noll für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sich mit einem Mentor vernetzen

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shareforus

shareforus: Plattform für die schulinterne Prüfungsvorbereitung

Stellen Sie sich und das Startup shareforus  doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Jonas Fiedler, ich bin 19 Jahre alt, Teilnehmer am Startupteensmentorenprogramm und habe letztes Jahr mein Abitur gemacht. Während meiner Schulzeit habe ich shareforus.net, eine Plattform für die schulinterne Prüfungsvorbereitung, entwickelt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Anfangs aus dem eigenen Bedarf heraus: Während meiner Schullaufbahn haben sich sehr viele Tafelmitschriften etc. angesammelt. Vor den Klausuren musste man dann immer seine Mappe nach den Inhalten durchsuchen. 

Gerade im Hinblick auf das Abitur habe ich mir gedacht, dass dies zu umständlich und auch zu zeitaufwendig wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon ein soziales Netzwerk names connect-friends.net entwickelt. Dieses habe ich dann zur Plattform für den klassen-/kursinternen Austausch umfunktioniert und in shareforus.net umbenannt.

Da die Idee bei mir in den Kursen und auch in anderen Kursen meiner alten Schule gut funktioniert hat, habe ich mich entschlossen die Plattform auch anderen Schülern und Lehrern zur Verfügung zu stellen.

Welche Vision steckt hinter shareforus ?

Hinter shareforus steht die Vision im Zuge der Prüfungsvorbereitung das Teilen und wiederfinden von Inhalten, sowie den Austausch zwischen den Lehrkräften und den Schüler*innen so einfach wie möglich zu gestalten. 

Mein Traum ist, dass eines Tages alle Schüler*innen und Lehrer*innen shareforus für die Prüfungsvorbereitung nutzen.

Die Idee besteht darin, dass eine Lehrkraft während der Unterrichtsreihe die Inhalte (Mitschriften, Präsentationen, Übungen etc.) die für die Prüfung  relevant sind an einem Ort digital sammelt (“shareforus – Die digitale Sammelmappe”) und die Schüler jederzeit (insbesondere vor der Prüfung) einfach auf diese zugreifen können und durch eine integrierte Kommentarfunktion unter jedem Beitrag untereinander bzw. mit der Lehrkraft z.B. bei Fragen kommunizieren können.

Am Ende z.B. der Qualifikationsphase beim Abitur  soll eine Sammlung von allen Themen mit Übungen, Zusammenfassungen etc. entstehen, mit der die Schüler*innen dann lernen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung während der Entwicklung der Plattform war es, die Funktionen nur auf das Wesentliche zu beschränken und dabei trotzdem die Userwünsche mit einzubeziehen. Das Projekt wird von mir selber privat finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von shareforus ?

Die Zielgruppe von shareforus sind vor allem Lehrer die die Klassen 10-12/13 unterrichten, da shareforus dort für das Sammeln von wichtigen Inhalten für die Abschlussprüfung(en) benutzt werden kann.

Wie funktioniert shareforus ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

shareforus funktioniert so, dass eine Lehrkraft sich registriert und eine Gruppe erstellt. Dabei hat Sie die Option eine offene oder eine geschlossene Gruppe zu erstellen, wobei ich immer empfehle eine offene Gruppe zu erstellen und die Gruppe hinterher, sobald alle Kursmitglieder eingetreten sind, zu schließen.

Sobald die Gruppe erstellt ist, müssen sich auch die Schüler*innen registrieren und der Gruppe über die Suche beitreten.

Beiträge können sowohl von der Lehrkraft als auch von den Schüler*innen erstellt werden. Bei den Beiträgen gibt es die Möglichkeit diese mit Keywords (ähnlich wie bei Twitter) zu taggen (Zum Beispiel: In Biologie alle Beiträge der Themenreihe Evolution mit dem Keyword #evolution), damit sich die Schüler*innen die Inhalte jeder Themenreihe vor der Abschlussprüfung geordnet anzeigen lassen können.

Unter jedem Beitrag gibt es, wie eben schon angedeutet, eine Kommentarfunktion um sich z.B. bei Fragen zu einem Tafelbild einfach auszutauschen. Bei neuen Beiträgen erhalten alle Gruppenmitglieder eine E Mail Benachrichtigung, sodass keiner mehr die Inhalte verpasst.  Die ganze Funktionalität und der Ablauf werden auf der Plattform in Form eines Videotutorials auch nochmal erklärt.

Von anderen Anbietern unterscheidet mich, dass meine Plattform nicht auf die tägliche Arbeit ausgelegt ist, sondern auf die Zeit während der Prüfungsvorbereitung, wo die Schüler nachschauen können was sie während der Unterrichtsreihe oder während der Qualifikationsphase gemacht haben und die Lehrkräfte Ihnen ergänzend dazu weiteres Material/Übungen etc. geben können. 

Desweiteren unterscheidet mich von anderen Anbietern dass meine Plattform direkt aus der Zielgruppe kommt und die Nutzung kostenlos ist. Weitere Vorteile sind die einfache Bedienbarkeit und die Möglichkeit shareforus plattformunabhängig  zu nutzen.

Darüber hinaus können meine User durch Ihr Feedback aktiv an der Seite mitarbeiten, sodass am Ende eine Plattform entsteht die optimal an die Bedürfnisse/Wünsche der User angepasst ist.

shareforus , wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten 5 Jahren möchte ich shareforus gerne bei weiteren Lehrern bekannt machen und diese als Nutzer gewinnen, sowie die Plattform mithilfe meiner Nutzer weiter optimieren. 

In 5 Jahren sehe ich shareforus als das hilfreiche Tool welches vielen Schülern, Lehrern, Dozenten und Studenten den Austausch und die Prüfungsvorbereitung erleichtert hat .  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als erstes würde ich jedem empfehlen sich mit einem Mentor zu vernetzen, da dieser eine ganz andere Perspektive auf die Idee hat und einem mit seiner Expertise und seinem Netzwerk enorm weiterhelfen kann. Startupteens hat dort ein herausragendes Mentorennetzwerk mit über 800 Unternehmern. Dort habe ich auch meinen jetzigen Mentor Max Maendler den Gründer von lehrermarktplatz.de  gefunden.

Als zweiten Tipp würde ich jedem raten Ideen einfach auszuprobieren.

Gerade als junger Mensch hat man dabei viele Möglichkeiten und Chancen. Insbesondere in der heutigen Zeit ist es wahrscheinlich so einfach wie nie zuvor, sich Wissen zu beschaffen oder sich mit Leuten zu vernetzen.

Als dritten Tipp, vielleicht auch ein ergänzend zu dem zweiten Tipp, kann ich aus meiner Erfahrung jedem empfehlen bei einer neuen Idee ein MVP zu bauen, dieses mit Testern auszuprobieren und die Kunden immer wieder in die Entwicklung  mit einzubeziehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jonas Fiedler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht aufgeben und hartnäckig bleiben!

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curassist pflegekräfte pflege thomas müller

Thomas Müller Gründer von curassist ,Dienstleister für Pflegekräfte, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Curassist doch kurz vor!

Thomas Müller: Curassist ermöglich es Jeder Pflegekraft seine Fachkompetenz für sich selbst zu nutzen, auch nebenbei. Wir haben dafür ein Zertifikat, ein Abrechnungssystem, melden Pflegekräfte bei den Krankenkassen und schaffen somit die Hürden für sie ab. Sie können so ihre ganze Fachkompetenz für sich selbst nutzen.

Wie ist die Idee zu Curassist entstanden?

Ich hatte mit 21 mein erstes Unternehmen gegründet und damit auch viel Erfolg. Mit 28 wurde ich jedoch schwer krank, was mich aus der Bahn geworfen hat. Faszinierte von der Arbeit der Pfleger und Pflegerinnen habe ich schließlich meine Laufbahn geändert uns eine Ausbildung in der Pflege gemacht. Erschreckend fand ich jedoch, dass so viele Pflegekräfte in dem Beruf nicht arbeiten können, meist aus Familiären Gründen, oder keine volle Stelle bekommen, da diese für Arbeitgeber bei Krankmeldungen und Wochenenddiensten schwerer Planbar sind.

Aber diese Pflegkräfte sind dann für immer aus der Pflege raus! Die Selbstständigkeit, seine Fachkenntnisse können sie nicht für sich selbst nutzen, sondern nur in einem Angestelltenverhältnis. Dafür sorgen zu viele Hürden! Trotz Demografischen Wandels und Pflegenotstand hat sich da nichts getan. Das können wir in Deutschland mit vielen Struktur schwachen Regionen nicht erlauben. Also suchte ich nach einer Lösung, und die Heißt curassist.

Welche Vision steckt hinter Curassist?

Thomas Müller: Die Vision, das bei 400.000 Pflegekräfte, die den Beruf verlassen haben, oder 750.000 Pflegekräfte, die in Teilzeit arbeiten, es ganz normal wird, die Pflegekraft um die Ecke um Hilfe zu fragen und das dann auch, wie bei Physiotherapie oder Akupunktur, von der Kasse bezahlt bekommt. Zumal die Pflege einer der Ältesten Berufe der Menschheit ist.

Wer ist die Zielgruppe von Curassist?

Jeder, der pflegt und dort eine Ausbildung oder Schulung gemacht hat. Also alle “Pflege-Profis“

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich wurde oft, seit der ersten Staffel, gefragt, warum ich das nicht mal versuche, also … habe ich es mal versucht, und es ging schneller als ich dachte.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Thomas Müller: Mit dem ganzen Team, geprobt, programmiert, organisiert. Es war ein Wahnsinns Aufwand, den man nicht sieht. Alleine schon das Pflegebett „ohne ärztliche Verordnung“ zum Set zu bekommen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr motivierend. Wir sind schon in einer Nische, aber zu sehen, dass die Nische viele Menschen bewegt, ist schon Klasse!

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Curassist aufmerksam werden?

Thomas Müller: Sehr wichtig! curassist ist noch recht unbekannt aber sehr wichtig. Alleine die Möglichkeiten, die Pfleger wirklich haben, öffentlich zu zeigen statt nur die Probleme zu thematisieren, sondern sie zu lösen. Alle schon das „ich kann nebenbei Selbstständig sein“ ist ein Riesenthema. Alle glauben immer, sie müssten kündigen, um sich zu verwirklichen, was nicht stimmt und so mal an die Öffentlichkeit kommt.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Herr Maschmeier, da er sich in der Branche auskennt, und Frau Wöhrl, da curassist ein sehr politisches Thema ist, waren meine Favoriten, aber auch auf Herrn Glagau war ich sehr gespannt.

Curassist, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird es normal sein, eine Pflegekraft aus der Nachbarschaft nach Hilfe zu fragen. Diese wird dann fair von den Kassen bezahlt, da curassist alles regelt und die Arbeit der Pflegekräfte von der Gesellschaft und vor allem den Kassen gewürdigt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nie aufgeben. Wenn einer sagt, dass etwas nicht möglich ist, erst mal selbst schauen. Und wenn man hartnäckig ist, kann man wirklich einen kompletten Beruf, mit fast 2 Millionen Menschen, verändern und ein neues Selbstbewusstsein geben.

Thomas Müller aus Koblenz präsentiert mit „Curassist“ eine Dienstleistung für Pflegekräfte. Er erhofft sich ein Investment von 500.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie curassist am 17. März in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Thomas Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fest an sich glauben!

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PetTracer GPS Katzenhalsband Katze Höhle der Löwen

Die Gründer von PetTracer, GPS Katzenhalsband, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup PetTracer doch kurz vor!

Die Firma petTracer ist eine junge, dynamische und innovative Firma. Gegründet wurde sie im Jahre 2010 von Alan Ellenberger und Claudio Gloor. Die Firma besitzt langjährige und fundierte Erfahrung im Bereich Katzentracking. Mit viel Mut, Innovation und Engagement wurde schlussendlich ein GPS Katzenhalsband produziert, welches Millionen von Katzenbesitzerinnen und Besitzer das Leid eines potenziellen Katzenverlustes erspart. Besonders stolz sind wir darauf, dass das petTracer Halsband vollständig in der Schweiz entwickelt wurde und auch hergestellt wird.

Wie ist die Idee zu PetTracer entstanden?

Die Idee für ein GPS Katzenhalsband entstand aufgrund eines Katzenverlustes in der Familie. Schnell wurde festgestellt, dass wir nicht die einzigen waren, die von einem solchen Leid betroffen waren. Die Dunkelziffer in Deutschland wird auf ca. 400‘000 vermisste Katzen pro Jahr geschätzt, in der Schweiz und Österreich sind es jeweils etwas über 30‘000. Hier musste dringend eine Lösung gefunden werden und wir sind stolz darauf ein sehr gutes und einzigartiges Produkt dafür entwickelt zu haben.

Welche Vision steckt hinter PetTracer? 

Die Vision von petTracer ist: „jede verlorene Katze wieder zu finden!“. Die größte Gefahr für Katzen besteht darin, in Kellern, Garagen usw. eingeschlossen und nicht wieder gefunden zu werden. Ein qualvolles Ende, das kein Katzenbesitzer erfahren soll!! Der PetTracer ist die einzige Lösung auf dem Markt, die zwei Produkte in einem vereint. Einen hochpräzisen GPS Tracker für die Ortung im Freien und ein Funk-Peilgerät für die Ortung in Gebäuden – beides in einem ultraleichten Halsband integriert. 

Wer ist die Zielgruppe von PetTracer?

Die Zielgruppe sind alle Katzenbesitzer die Ihre Katzen nach Draußen lassen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Lustigerweise kamen wir nicht selbst auf die Idee uns bei „Die Höhle der Löwen zu bewerben“, sondern wir wurden von einem Mitglied des Produktionsteams angefragt, das auf unserem Blog registriert ist und unsern Newsletter abonniert hat.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Wir haben uns auf die Sendung vorbereitet, in dem wir uns frühere Sendungen anschauten, über die potenziellen Investoren im Detail informierten und viel Zeit in unseren Pitch investierten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr motivierend. Man hat schließlich nicht alle Tage eine solche Plattform zur Verfügung.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf PetTracer aufmerksam werden?

Das können wir erst nach Ausstrahlen der Sendung abschließend beurteilen. Wir erachten es jedoch als sehr positiv, dass wir an der Sendung teilnehmen durften und somit zu den Top Startups gehören.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ralf Dümmel

PetTracer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir verfolgen unsere Ziele mit großem Elan. Und wir wollen unseren technologischen Vorsprung und Alleinstellungsmerkmal noch gezielter nutzen. Wir haben zahlreiche Anfragen aus allen Kontinenten für den Vertrieb. England ist das erstes nicht deutschsprachige Land, wo wir einen Vertrieb etabliert haben. Im deutschsprachigen Raum kann der petTracer in unserem Online Shop bestellt werden

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Fest an sich glauben

2. Sich nicht von andern von seinen Ideen abbringen lassen

3. Nicht aufgeben – niemals!

V.l.: Claudio Gllor, Alan Ellenberger und Reto Büchel aus der Schweiz präsentieren mit „petTracer“ ein Katzenhalsband mit GPS und Peilsender. Sie erhoffen sich ein Investment von 750.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie PetTracer am 17. März in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Balance aus Umsetzung und Strategie

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Primal State funktionelle Lebensmittel für mehr Energie im Alltag- Smoothiepulver, Kokosöle, Proteine, Vitamine und Nährstoff-Rezepturen team bild

Primal State funktionelle Lebensmittel für mehr Energie im Alltag

Stellen Sie sich und das Startup Primal State doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Nicolas, einer von drei Gründern bei Primal State. Wir entwickeln funktionelle Lebensmittel für mehr Energie im Alltag. Um den Kunden den Einstieg in ein gesünderes Leben zu vereinfachen, betreiben wir außerdem ein Onlinemagazin mit wissenschaftlichen Artikeln, Rezept-Ideen und -Videos sowie weiteren Inhalten. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die ursprüngliche Idee und auch die Vorarbeit hat Gründer Janis Budde geleistet. Aus eigenen gesundheitlichen Beschwerden hat er sich mit den Themen Ernährung, Bewegung und geistige Stärke beschäftigt. Irgendwann halfen ihm Antibiotika-Therapien und Medikamente nicht mehr und er hat sich auf die Suche nach natürlichen Lösungen gemacht. Das war der Grundstein für den Blog, den heute 200.000 Besucher monatlich verfolgen.

Welche Vision steckt hinter Primal State?

Das ist einfach. Wir wollen, dass es jeder Mensch schafft, Ziele und Herausforderungen im Leben zu meistern und sich dabei gut zu fühlen. Wenn wir ehrlich sind, bestimmt unser Energielevel über die Entscheidungen, die wir treffen: „Geh ich noch zum Sport? Rufe ich noch meine Verwandten an? Koche ich selber oder fahre ich zum Schnellimbiss?“ – jede Entscheidung hängt davon ab, ob wir die nötige Energie aufbringen können. Was wirklich gut für uns ist, das weiß nämlich eigentlich jeder für sich selbst ganz gut. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind mit 2.500,00 € Startkapital losgelaufen. Zusammen haben es recht schnell geschafft, das Unternehmen auf 7-stellige Umsätze zu skalieren. Wir sind noch immer komplett gebootstrapped. Darauf sind wir sehr stolz. Uns hat allerdings im zweiten Geschäftsjahr ein Kredit der Hausbank über 300.000 € extrem geholfen. Dieser eigenfinanzierte Weg ist allerdings herausfordernd. Man kämpft ständig mit der Liquidität, kann sich nur wenige Fehler leisten und hat viele schlaflose Nächte. Wer darauf keine Lust hat, sollte vielleicht lieber früher in Investoren-Gespräche gehen.

Ich würde mich allerdings immer wieder für diesen Weg entscheiden, denn heute halten wir alle Trümpfe in der Hand. Ich denke, eine weitere riesige Herausforderung ist die Konstellation des Teams. Wir haben das Glück, dass wir im Gründerteam eine wahnsinnig enge Bindung haben. Meine Geschäftspartner sind in (fast) allen Lebensbereichen meine engsten Vertrauten. Doch auch das mussten wir uns hart erarbeiten – mit wöchentlichen Meetings und Aussprachen und sehr viel Ehrlichkeit. 

Wer ist die Zielgruppe von Primal State?

68% weiblich, 32% männlich und eher 30 Jahre und älter. Unsere Kunden sind sehr offen und bereit, Lösungen für ihre Probleme zu finden. Das macht wahnsinnig Spaß!

Welche Produkte findet man auf Primal State? Wie wählen Sie die Produkte aus?

Wir entwickeln funktionelle Lebensmittel – das bedeutet, sie sollen einen bestimmten Effekt erzeugen. Wir starten also mit der Herausforderung, die wir und unsere Kunden haben. Im Laufe der Zeit haben wir Smoothiepulver, Kokosöle, Proteine, Vitamine und andere Nährstoff-Rezepturen entwickelt, die einen klaren Kundennutzen bedienen. Kurzfristig wird es eine neue Produktserie geben: die One-Day-Serie, die dich den ganzen Tag mit allen notwendigen, natürlichen Nährstoffen versorgt um energiegeladen zu bleiben und abends die Regeneration erleichtert. Oft entwickeln wir auch Produkte aus dem eigenen Bedarf heraus. Da wir unsere Produkte jeden Tag selber nehmen und uns extrem mit dem Thema beschäftigen, mangelt es an Produktideen definitiv nicht – eher an den Kapazitäten diese auch umzusetzen.

Primal State, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben in den letzten 5 Jahren extrem viel ausprobiert. Und wir werden das Geschäftsmodell aus funktionellen Lebensmitteln und der dazugehörigen Content-Welt weiter ausbauen und noch kundenfreundlicher gestalten. Wir sind sehr froh darüber, dass wir diesen Weg für uns sehr klar haben. Das einzige Ziel ist es, möglichst viele Kunden mit exzellenten Produkten und exzellentem Service zu versorgen. Dazu gehören natürlich ambitionierte Umsätze und eine starke Erweiterung des Kundenstamms. Die Infrastruktur wie Mitarbeiter, Ausweitung von Märkten usw. entwickelt sich dann automatisch mit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Meine Top 3 im Unternehmertum sind: 1. Flexibel bleiben – am Anfang muss ein Start Up extrem agil sein und immer wieder Anpassungen im Geschäftsmodell machen. 2. Die Balance aus Umsetzung und Strategie – dieses Gleichgewicht muss jeder für sich selber finden. Ich kann nur sagen: wir haben viel ausprobiert. 3. Leute fragen, die es besser wissen – Gespräche mit Unternehmer, die schon ein paar Schritte voraus sind, können einem unfassbar mit kleinen Tipps helfen.

Wir bedanken uns bei Nicolas Martin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Grover holt sich mit Stefan Röbel und Alexander Baatz hochkarätige Verstärkung ins Team

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Grover Stefan Röbel Alexander Baatz

Grover verstärkt Führungsteam mit zwei Neuzugängen

Der Berliner Technik-Vermieter Grover erweitert sein Team. Stefan Röbel startet ab März als VP Operations. Außerdem übernimmt Alexander Baatz ab April die Rolle des Head of Product.

Beide sollen wichtige Kernbereiche des Unternehmens weiterentwickeln. Dabei stehen Logistik, Produktentwicklung und neue Services im Fokus. Gleichzeitig möchte Grover sein starkes Wachstum weiter ausbauen.

Stefan Röbel übernimmt Operations und Logistik

Als VP Operations verantwortet Stefan Röbel den gesamten Logistikbereich von Grover. Vor allem die Lieferzeiten und die internen Abläufe sollen verbessert werden. Zusätzlich möchte Grover den Refurbishment-Prozess weiter optimieren. Dabei werden zurückgesendete Geräte für die erneute Vermietung vorbereitet.

Aktuell erhält Grover täglich bis zu 500 Bestellungen. Gleichzeitig treffen jeden Tag rund 150 Produkte nach Ablauf der Mietzeit wieder im Lager ein. Danach bereitet das Team die Geräte erneut für Kunden auf.

Erfahrung aus ASOS, Amazon und eBay

Stefan Röbel bringt viel Erfahrung aus den Bereichen Logistik, Lagerverwaltung und Supply Chain Management mit.

Von Juli 2016 bis Februar dieses Jahres arbeitete er als Head of Logistics EU beim Onlinehändler ASOS. Dort verantwortete er unter anderem große Lagerflächen sowie automatisierte Lagerlösungen. Zuvor sammelte er außerdem Erfahrung bei eBay, Radical Inc und Amazon.

„In den letzten sieben Jahren habe ich viele Einblicke in die Logistik des Versandhandels gewonnen. Jetzt freue ich mich darauf, die Prozesse bei Grover weiter auszubauen“, sagt Röbel.

Besonders spannend findet er das zirkuläre Geschäftsmodell von Grover. Vor allem die Bereiche Rücksendung und Aufbereitung der Geräte sieht er als interessante Herausforderung.

In seiner neuen Rolle gehört Röbel außerdem zum Führungsteam von Grover und berichtet direkt an CEO Michael Cassau.

Grover setzt auf neue Produktideen

Auch im Bereich Produktentwicklung plant Grover neue Schritte. Deshalb übernimmt Alexander Baatz als Head of Product die Entwicklung neuer Service-Angebote.

Bereits im Spätsommer plant Grover den Softlaunch eines neuen Produkts rund um persönliche Finanzgestaltung. Damit möchte das Unternehmen sein Angebot erweitern.

Alexander Baatz bringt Fintech-Erfahrung mit

Alexander Baatz verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Entwicklung digitaler Finanzprodukte. Er war Mitgründer des Geschäftskonto-Startups Kontist. Außerdem arbeitete er für die Digitalbank N26. Dort betreute er unter anderem das Kreditkartenprogramm sowie die Einführung von NFC-Karten.

„Grover ist ein innovatives und agiles Unternehmen. Die Produktpalette entwickelt sich ständig weiter. Außerdem wagt Grover jetzt den Schritt in den Bereich der persönlichen Finanzgestaltung“, erklärt Baatz.

„Ich freue mich darauf, das Unternehmen auf diesem Weg zu unterstützen.“

In seiner neuen Funktion berichtet Alexander Baatz direkt an CPO Johann Jenson. 

Quelle schoesslers GmbH

Behaltet einen klaren Fokus

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Gympass

Gympass Fitnessnetzwerk für Unternehmen mit individuellen Firmenfitness-Programm

Stellen Sie sich und das Startup Gympass doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Ralf Aigner und seit Ende 2017 als Geschäftsführer für Gympass Deutschland tätig. Gympass ist das weltweit führende Fitnessnetzwerk für Unternehmen. Mit unserem individuellen Firmenfitness-Programm bieten wir Arbeitgebern die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern den Zugang zu unserem Sport- und Wellnessnetzwerk zu ermöglichen. Ob Ballett, Schwimmen, HIIT, Meditation und Achtsamkeitstraining: Aus fast 900 Sportarten, Kursen und Wellnessangeboten kann jeder das für ihn passende individuell auswählen – ohne dabei an ein Fitnessstudio oder eine Wellnesseinrichtung gebunden zu sein.

Mit unserem ganzheitlichen Corporate-Wellness-Ansatz betten wir gesundheitsfördernde Maßnahmen in einen größeren Zusammenhang ein: dem Wohlbefinden am Arbeitsplatz und darüber hinaus. Damit werden wir den aktuellen Entwicklungen der Arbeitswelt gerecht, die schnelllebiger, flexibler und digitaler geworden ist. Für Mitarbeiter bedeutet das: Sie wollen und müssen flexibel sein – auch wenn es um die Themen Sport und Entspannung geht. Mit Gympass stellen Unternehmen ihrem Team genau dieses Angebot zur Verfügung, das auf die Individualität, Fitness und das Wohlbefinden des Einzelnen einzahlt. So lassen sich Arbeits- und Privatleben optimal vereinbaren. Arbeitgeber fördern die Gesundheit, Motivation und Produktivität der Arbeitnehmer und erreichen auch bis dahin sportlich inaktive Kollegen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Cesar Carvalho, Mitbegründer und CEO von Gympass, kam die Idee für sein Unternehmen, als ihm während seiner häufigen beruflichen Reisen die Möglichkeit fehlte, flexibel und in verschiedenen Städten Fitnessstudios zu nutzen. Mit Gympass werden wir dieser Herausforderung gerecht: Unsere Nutzer haben in 14 Ländern weltweit den Zugang zu Tausenden von Sport-, Fitness- und Wellnesseinrichtungen. Mein Ziel ist es, Gympass in Deutschland zu dem gleichen Erfolg zu verhelfen wie in Brasilien, wo Cesar das Unternehmen 2012 gegründet hat, und Gympass inzwischen Marktführer ist. 

Welche Vision steckt hinter Gympass?

Gympass verfolgt eine klare Mission: den weltweiten Bewegungsmangel zu bekämpfen, der das Risiko für eine Vielzahl an Krankheiten erhöht. Hierzu leisten wir unseren Beitrag, indem wir mit individuellen Firmenfitness-Programmen die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Dank unseres Angebots, das vom Pilates-Kurs in der Mittagspause über das Kletter-Workout nach Feierabend bis zum Wellnesstag in der Sauna am Wochenende reicht, findet jeder das für ihn passende. Denn der Spaß steht im Vordergrund. 

Unsere Mission können wir dank der engen Zusammenarbeit mit Arbeitgebern umsetzen: Wir erreichen über Unternehmen und die Arbeit deren HR-Abteilung, die wir mit Informationsmaterial, on-site Events und Co. unterstützen, alle Mitarbeiter eines Unternehmens, vor allem auch bis dahin sportlich inaktive – und generieren damit neue Kunden für die Fitnessstudios. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung: Unser Wandel von einem B2C- zu einem B2B-Anbieter. So hat sich unser Sportangebot zu Beginn an den Endnutzer gerichtet. Cesar hat dann aber eine Marktlücke erkannt: ein Firmenfitnessnetzwerk für Unternehmen, die das Sport- und Wellnessangebot ihren Mitarbeitern anbieten. Es gehörte viel Mut dazu, unsere Ausrichtung komplett zu verändern – aber es hat sich ausgezahlt. Mit unserem klaren Fokus auf Unternehmenskunden erreichen wir eine Vielzahl an Menschen. Und vor allem auch diejenigen, die bis dahin kaum oder gar keinen Sport gemacht haben und sich vielleicht auch nie dafür entschieden hätten – würden sie nicht von ihrem Arbeitgeber diesen Benefit erhalten. 

Zu einer weiteren Herausforderung zählt unsere internationale Expansion. Bei unserem Wachstum über Ländergrenzen hinweg ist für uns entscheidend, dass wir in allen Ländern die gleiche Qualität anbieten und zugleich auf lokale Bedürfnisse, die unterschiedliche Märkte prägen, eingehen. 

Bezüglich der Finanzierung war 2019 ein wichtiges Jahr für uns, denn im Sommer letzten Jahres haben wir eine neue Finanzierung durch den SoftBank Vision Fund und den SoftBank Latin America Fund erhalten. Beide Fonds ergänzen die bestehenden Investoren General Atlantic, Atomico und die Valor Capital Group. 

Wer ist die Zielgruppe von Gympass?

Unser Angebot richtet sich an Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Nutzung von Gympass zu Mitarbeiterkonditionen ermöglichen – wir verfolgen also eine klare B2B-Ausrichtung. Bislang profitieren mehr als 2.000 Unternehmenskunden weltweit von unserem flexiblen Corporate-Wellness-Angebot. 

Wie funktioniert Gympass? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Aus rund 900 Angeboten findet bei uns jeder spielend leicht das für ihn passende. So suchen unsere Nutzer online nach dem gewünschten Sportkurs oder einer Wellnessanwendung in ihrer Nähe und checken sich via App in das Fitness- oder Wellnessstudio ein – schon können sie mit dem Training starten oder beispielsweise eine Massage genießen. Der Vorteil für den Mitarbeiter: Er ist nicht an ein Studio gebunden, kann verschiedene Sportarten ausprobieren und trainiert dabei zu attraktiven Mitarbeiterkonditionen. Unternehmen wiederum können sich mit diesem Mitarbeiter-Benefit als attraktiver Arbeitgeber mit zeitgemäßem Gesundheitsmanagement positionieren, was sich sowohl im Recruiting als auch der Mitarbeiterbindung positiv auszahlt. Zudem fördern sie die Gesundheit und Produktivität ihrer Teams. Dadurch dass wir auch bis dahin sportlich inaktive Mitarbeiter erreichen, generieren wir auch neue Nutzer für unsere Partnerfitnessstudios. 

Neben unserem klaren B2B-Fokus zeichnen wir uns durch unser umfassendes Angebot aus: Gympass arbeitet in Europa, den USA und Lateinamerika mit mehr als 50.000 Fitness- und Wellness-Partnern zusammen und damit sind wir die weltweit größte Corporate-Fitness-Plattform. 

Gympass, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren wollen wir der Verwirklichung unserer Mission – den weltweiten Bewegungsmangel zu bekämpfen – ein gutes Stück nähergekommen sein, indem wir weiterhin wachsen, neue Märkte wie Asien erschließen und die Nutzeranzahl steigern. Unser Ziel für Deutschland verfolge ich, gemeinsam mit meinem Team, ebenso konsequent: Wir wollen am deutschen Markt, die Nummer 1 für Corporate Wellness werden. Um das zu erreichen, verfolgen wir weiterhin unsere organische Wachstumsstrategie und investieren derzeit 60 Millionen Euro in Deutschland. Der klare Fokus liegt dabei auf der Stärkung unsere B2B-Ausrichtung: Wir bauen unser Fitness-Partnernetzwerk sowie die Kooperation mit Firmenkunden weiter aus. So wollen wir in diesem Jahr von derzeit 2.500 Fitness-Partnern auf 4.000 wachsen. Um unsere Ziele umzusetzen, haben wir nicht nur einen dritten Standort in Düsseldorf – neben unserer Präsenz in München und Berlin – eröffnet, sondern stellen deutschlandweit neue Mitarbeiter ein, um uns schlagkräftig aufzustellen. 

Ein weiterer Fokus liegt im Ausbau unserer Digitalstrategie. Wir planen bis 2023 ein Team von 400 IT-Fachkräften aufzubauen und haben zudem das portugiesische KI-Start-up Flaner übernommen. Mit der KI-Technologie des Start-ups steigern wir die Customer Experience für Gympass-Nutzer, unsere Unternehmenskunden und Fitnesspartner und verbessern unsere Online-Plattform stetig. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Basierend auf meiner Erfahrung möchte ich angehenden Gründern folgende Tipps mit auf den Weg geben:

Behaltet einen klaren Fokus – rennt nicht jeder Opportunity hinterher und definiert eine klare Zielgruppe!

Seid flexibel. Nicht immer ist die Idee am Anfang, auch diejenige, die man umsetzt! 

Team first! Der Erfolg jedes Unternehmens hängt maßgeblich von motivierten und zufriedenen Mitarbeitern ab. 

Wir bedanken uns bei Ralf Aigner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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