Donnerstag, April 3, 2025
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Wenn ihr das wirklich wollt, setzt alles in Kraft, dass ihr es auch schafft.

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Krollingers delicious Food: Foodtruck und Catering

Stellen Sie sich und das Startup Krollingers delicious Food doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Patrick Kroll, bin 28 Jahre alt, hab 2009 meine Lehre als Koch mit Auszeichnung beendet. Seitdem war ich nur in der 5 Sterne Hotellerie im In- und Ausland unterwegs. Bis Juni 2017 war ich als Küchenchef vom ala Carte Restaurant des Brenners Park Hotel in Baden-Baden angestellt.

Im Juli 2017 eröffnete ich mein Startup Krollingers delicious Food, hierbei handelt es sich um einen Foodtruck und ein Cateringunternehmen. Wir beziehen 90% unserer Produkte aus dem Raum Baden-Württemberg. Wir zeigen unseren Kunden, dass man für gute, qualitativ hochwertige Gerichte nicht immer viel Geld ausgeben muss.

Wie ist die Idee zu Krollingers delicious Food entstanden?
Die Idee zur Selbstständigkeit entstand schon vor 4-5 Jahren. Damals wollte ich ein kleines Restaurant eröffnen, das hat jedoch nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe, deshalb blieb es damals nur ein Traum. Die Idee einen Foodtruck (Cateringunternehmen) zu eröffnen hatte ich im Frankreich Urlaub 2016.

Welche Vision steckt dahinter?
Die Vision die wir haben ist diese, dass die Kunden für nicht ganz so viel Geld wie in einem Restaurant dieselbe Qualität auf der „Straße“ bekommen können. Des Weiteren möchten wir die Kunden darauf aufmerksam machen, das man für gutes Essen nicht lange warten muss und wir eine gute Alternative zu großen Burgerketten (die nicht gerade hochwertiges Fleisch verkaufen) oder Imbissrestaurants sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen waren, alle geforderten Papiere zu bekommen, einen ordentlichen Businessplan auf Papier zu bringen, Partner von meiner Idee (Vision) zu überzeugen, und am Ende einen Kredit zu bekommen. Diesen haben wir dann bei der Volksbank bekommen.

Wer ist die Zielgruppe von Krollingers delicious Food?
Die Zielgruppe ist, jeder der Wert auf gutes Essen legt!

Wo findet man den FoodTruck von Krollingers delicious Food?
Man findet uns online, unter www.krollingers.com, sowie auf Facebook unter Krollingers delicious Food und auf Instagram über den Namen Krollingersfoodtruck. Dort findet ihr dann auch unserer aktuelle Wochentour, sowie unsern Eventtourplan

Krollingers delicious Food, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren werden wir unser Kerngeschäft durch große Caterings haben. Dennoch werden wir unseren Truck weiter beibehalten und mit diesem jede Woche durch Baden tingeln , und unsere Kunden mit gutem Essen Ihre Mittagspause verschönern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Wenn ihr das wirklich wollt, setzt alles in Kraft, dass ihr es auch schafft. Es ist nicht immer alles einfach und es gibt sicher auch Rückschläge, aber es ist alles zu schaffen.
2. Es ist viel Arbeit, wenn euch Freizeit wichtig ist überlegt es euch nochmal.
3. Bevor ihr euch Selbstständig macht, bespricht es mit Freunden oder Familie was sie davon halten, evtl. ist es nicht für dich und du hast dich in eine Idee verrannt oder sie geben euch noch wertvolle Tipps.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Patrick Kroll für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Keine Angst vorm Scheitern haben!

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Auf INNOSANE findest du innovative und verrückte Produkte

Stellen Sie sich und das Startup INNOSANE doch kurz unseren Lesern vor!
INNOSANE wurde von uns, Marian Michels und Patrick Peeren, ins Leben gerufen. Wir sind zwei angehende Wirtschaftsingenieure aus dem Ruhrgebiet, die ihre Faszination für moderne Technik teilen und schon lange miteinander befreundet sind. Zusammen haben wir die Website INNOSANE.de erstellt, auf der wir sowohl innovative als auch verrückte Produkte vorstellen. Dabei setzt sich INNOSANE aus den englischen Wörtern für „innovativ“ und „verrückt“ zusammen.

Wie ist die Idee zu INNOSANE entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Patrick Peeren: Ich bin durch YouTube auf das Thema Affiliate-Marketing aufmerksam geworden und war gleich davon fasziniert. Zuerst entstand die Idee, eine Internetseite für Geschenkideen zu erstellen. Von diesem Einfall habe ich meinem langjährigen Freund Marian erzählt, der sofort begeistert war. Nach längerer Recherche war das Thema Geschenkideen leider auch wieder schnell vom Tisch, da es darüber bereits zu viele deutsche Seiten gab. Marian machte mir dann den Vorschlag: „Lass uns doch etwas mit Startups machen! Wir interessieren uns doch beide total für innovative Produkte“.

Da es gerade im Gadget-Bereich ebenfalls viel Konkurrenz gab haben wir uns entschlossen auch verrückte Dinge auf unserer Website vorzustellen und so für Abwechslung und kleine Lacher zu sorgen. Auf diese Idee sind wir gekommen, da es in Amerika bereits sehr interessante Websites dieser Art gibt, in Deutschland sieht es dagegen eher mau aus.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Marian Michels: Heutzutage ist das Erstellen einer Website durch die vielen Baukästen im Internet kein Hexenwerk mehr. Möchte man seine Seite allerdings von anderen Mitbewerbern abheben, so muss man sich natürlich als erstes auf das Layout und den ersten Eindruck der Website konzentrieren. Durch unser Studium wurde uns sicherlich schon das grundlegende Wissen im Informatikbereich übermittelt, aber erst durch das eigene intensive Einarbeiten in das Thema konnten wir INNOSANE so im Detail gestalten, wie wir es uns vorgestellt haben.

Deshalb würde ich sagen, dass dies sicherlich eine der größten Herausforderungen zu Beginn war und auch immer noch ist. Wir arbeiten schließlich jeden Tag an der Website und wollen sie möglichst auch immer ein bisschen besser machen. Finanziert haben wir uns bislang selbst.

Wer ist die Zielgruppe von INNOSANE?
INNOSANE richtet sich an Menschen, die Interesse an modernen Gadgets und Technik haben, die sich einen Überblick über aktuelle Produkte verschaffen möchten und gelegentlich über verrücktes Zeug schmunzeln wollen. Wir sind der Meinung, dass der Grat zwischen innovativen und verrückten Produkten durchaus sehr schmal sein kann. Schließlich können innovative Produkte zugleich auch etwas verrückt sein.

Was findet der Kunde auf INNOSANE?
Wir präsentieren innovative, neue Produkte wie z.B. eine Trinkflasche, die eingefülltes Wasser durch LED Licht reinigt oder einen schwebenden Plattenspieler. Außerdem gibt es verrückte, lustige Produkte zu bestaunen, wie z.B. ein riesiges Viergewinnt Spiel oder eine Kerze mit 80 Stunden Brenndauer. Die Leser sollen beim durchstöbern von INNOSANE irgendwann mal sagen: „Wow, so etwas gibt es echt? Das hätte ich nicht gedacht.“ Mit so einer Reaktion hätten wir unser Ziel schon erreicht.

Wie wählen Sie die Produkte aus?
Das Hauptkriterium ist natürlich, dass uns ein Produkt selbst gefällt oder wir es sogar selbst kaufen würden. Dazu kommen verschiedene Kriterien, die abhängig von der Internetseite sind, auf der wir die jeweiligen Produkte gefunden haben. Wenn wir beispielsweise auf Crowdfunding Plattformen verlinken, schauen wir als erstes, ob das Produkt überhaupt nach Deutschland geliefert wird. Wenn dies der Fall ist, prüfen wir, ob der Ersteller der Kampagne einen seriösen Eindruck macht. Hierbei handelt es sich allerdings nur um unsere, eher subjektive Meinung.

Wichtig ist, dass wir bei der Auswahl der Produkte nicht darauf achten, dass sie für uns einen guten Kaufabsatz bringen könnten. Damit wäre unserer Meinung nach der eigentliche Sinn von INNOSANE verfehlt und brächte langfristig auch keinen Erfolg. Bei dem verrückten Zeug auf unserer Website sollten wir selbst auch den vorhin bereits genannten „Wow-Effekt“ haben, damit wir es online stellen.

Wie ist das Feedback?
Wir haben von Beginn an regelmäßig unser Umfeld gefragt, was sie an der Seite verbessern würden oder was ihnen vielleicht überhaupt nicht gefällt. Wenn man selbst täglich an einer Website arbeitet, fallen einem vielleicht nicht alle Potenziale zur Verbesserung auf. Auch sind Themen, die uns vielleicht schon geläufig sind, für die Besucher unserer Website nicht selbstverständlich und müssen erst einmal erläutert werden. Deshalb möchten wir so viele Kritiken wie möglich bekommen, egal ob positiv oder negativ. Nur so kann man überhaupt interessante Inhalte erstellen und sich immer weiter verbessern.

INNOSANE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zuerst wollen wir durch qualitativ hochwertigen Content unsere Reichweite ausbauen. Wir wollen den Traffic unserer Website und den Traffic unserer Social Media Kanäle erhöhen. Ein langfristiges Ziel ist nicht nur der Aufbau von interessantem Content für die Leser, wir wollen Startups und jungen Unternehmen irgendwann auch eine wertvolle Bühne für ihre Produkte bieten. Wir möchten sie bei der Erstellung und Durchführung von Crowdfunding Kampagnen unterstützen und/ oder deren Produkte direkt über INNOSANE.de vorstellen bzw. verkaufen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Geld ist nicht alles! Gerade als Student hat man meist nur ein sehr begrenztes Budget. In unserem Fall ist nicht viel Geld nötig, um die Grundidee umzusetzen. Es würde natürlich vieles erleichtern und beschleunigen, andererseits ist die Lernkurve durch das Einarbeiten in alle möglichen Bereiche, die nicht outgesourct werden können, wirklich enorm.

Keine Angst vorm Scheitern haben! Viele Menschen haben Angst zu scheitern und wagen deshalb den ersten Schritt schon gar nicht. Ein gescheiterter Versuch ein Unternehmen zu gründen muss nichts Schlechtes sein, denn wie sagt man so schön – aus Fehlern lernt man.

Den richtigen Partner suchen! Der richtige Partner sollte die eigenen Fähigkeiten ergänzen, so steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit enorm und man steckt Tiefschläge besser weg.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marian Michels und Patrick Peeren für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wer ist ihr echter Kunde?

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enfore bietet die digitale Komplettlösung für kleine Unternehmen und ermöglicht die Digitalisierung zu einem konkurrenzlos günstigen Preis

Stellen Sie sich und das Startup Unternehmen enfore doch kurz vor!
Gut 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland gehören laut Statistischem Bundesamt zu den sogenannten kleinen und mittleren Unternehmen. Eine der aktuell größten Herausforderungen und zugleich Chancen für diese kleinen Unternehmen ist das Thema Digitalisierung. Dennoch sind über 80 Prozent der deutschen kleinen Unternehmen noch nicht digitalisiert und damit nicht wettbewerbsfähig. Gründe hierfür sind in der Regel zu hohe Kosten, eine fehlende IT-Abteilung sowie fehlendes Know How.

enfore hat sich zum Ziel gesetzt, alle kleinen Unternehmen die durch die fehlende Digitalisierung den Anschluss zu verlieren drohen, konkurrenzfähig zu machen. Studien von TNS Infratest oder GFK Enigma belegen, dass kleine Unternehmen die digitale Lösungen nutzen, schneller wachsen als ihre Mitbewerber und neue Technologien einen positiven Beitrag zum Unternehmenswachstum leisten

Die enfore AG wurde im September 2009 von Entrepreneur und Digital-Unternehmer Marco Börries als NumberFour AG gegründet und hat in den letzten acht Jahren eine offene Geschäftsplattform aufgebaut, die kleinen Unternehmen weltweit dabei helfen soll, ihr Geschäft zu digitalisieren und zu führen. Das ehrgeizige Ziel des in Berlin und Hamburg ansässigen Unternehmens ist, kleinen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Technologie sowie Effizienz- und Skaleneffekte in gleichem Maße nutzen zu können, wie es bislang nur großen Unternehmen und Konzernen möglich war. Dafür hat das rund 70-köpfige enfore Team in den letzten acht Jahren intensiv an der Entwicklung einer digitalen Geschäftsplattform für kleine Unternehmen gearbeitet.

Wie ist die Idee zu enfore entstanden?
Marco Börries (enfore Gründer und CEO): Eigentlich habe ich schon seit der Gründung von StarOffice darüber nachgedacht, wie ich kleinen Unternehmen helfen und unterstützen kann – das war vor über 30 Jahren. Weltweit gibt es etwa 200 Millionen kleine Unternehmen. Sie sind das größte Einzelsegment der gesamten Technologiewelt. Doch bisher gibt es keinen globalen Player, der sie bedient. Wenn ich die 200 Millionen Firmen zusammenzähle, erwirtschaften sie ein größeres Sozialprodukt als jedes andere Segment, aber als einzelnes Geschäft sind sie natürlich nicht so attraktiv, weil sie klein und daher schwer zu erreichen sind. Daher hat es noch keiner geschafft, in diesem attraktiven Markt eine ähnliche Dominanz zu erreichen wie etwa SAP oder Oracle im Großkundenmarkt oder Google und Facebook im Konsumentenmarkt.

Heute ist alles durch Software bestimmt und kleine Unternehmen benötigen die gleichen Technologien wie große Unternehmen, aber die kleinen Unternehmen können sich die Technologie entweder nicht leisten oder ihnen mangelt es an Know-How. Für kleine Unternehmen wird es also immer schwerer, Kunden langfristig zu halten. Deshalb ist es unser Ziel diese kleinen Unternehmen mit der Technologie ausstatten, die sie brauchen, um in einer vernetzten Welt wettbewerbsfähig zu sein. Unsere Mission ist es, diesen 200 Millionen Kleinunternehmern zu helfen, ihr Geschäft zu führen und ihnen die Chancengleichheit mit Großunternehmen zu ermöglichen. Ich finde, „small is beautiful“ und ich möchte nicht in einer Welt leben, wo es nur noch Amazon, Ebay oder Zalando gibt. Das sind alles großartige Unternehmen, aber ich mag den Wettbewerb und die Vielfalt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Marco Börries: Die Idee zu enfore ist – wie bereits erwähnt – bereits vor vielen Jahren entstanden. Im September 2009 haben wir dann mit einem kleinen Team mit der Software-Entwicklung begonnen. Bis zum Start im September 2017 sind also acht Jahre vergangen. Doch eine Business-Plattform zu bauen, die 200 Millionen kleinen Unternehmen dabei hilft, ihr Geschäft zu führen ist eine sehr ambitionierte Angelegenheit. Wir haben sehr lange darüber nachgedacht und haben sehr viel entwickelt. Da stecken ein paar hundert Mann-Jahre drin. Außerdem haben wir ja nicht nur Software gebaut, sondern auch die komplette Hardware entwickelt. Das allein hat fast drei Jahren in Anspruch genommen.

Hinter enfore stehen namhafte Investoren wie Index Ventures, der Yahoo Gründer Jerry Yang, Sun-Microsystems-Mitgründer Andreas von Bechtolsheim, der US-Investor Allen & Company, der Telekom-Beteiligungsarm T-Ventures, sowie die Business Angels Klaus Hommels (Lakestar) und Xing-Gründer Lars Hinrichs.

Wer ist die Zielgruppe von enfore?
Marco Börries: Zielgruppe der enfore Lösungen sind die rund 200 Millionen kleinen Unternehmen weltweit. Zum Start konzentriert sich enfore mit einem ersten Satz von Business Apps und Geräten auf die rund 50 Millionen lokalen Händler aus den Bereichen Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleister.

Wie funktioniert enfore?
Marco Börries: „Connected Businesses“ – das ist der Kerngedanke, der hinter enfore steckt.

Man muss dazu wissen, dass Kleinunternehmen bislang in der Regel Einzelanwendungen nutzen – etwa eines für die Buchhaltung, eines für das Kundenmanagementsystem, eines für die Warenwirtschaft oder die Kasse. Sie haben keine eigene IT-Abteilung, die diese Daten zusammenführt. Wir stellen diesen kleinen Unternehmen kostengünstig – über die Cloud – eine Business Plattform zur Verfügung, die alle Arbeitsprozesse abbildet. Darüber können Kleinunternehmer nicht nur ihre Kennzahlen kontrollieren, sondern auch ihre Website veröffentlichen und automatisch mit aktuellem Content befüllen. Wenn der Einzelhändler in dem integrierten „Point-of-Sale/Service-(POS-)System“ also etwa eine Rabattaktion kennzeichnet, kann er diese direkt auch auf der Website und in sozialen Medien veröffentlichen. Die Businessprozesse und die Online-Aktivitäten werden automatisch vernetzt.

Welche Vorteile bietet enfore?
Marco Börries: Unsere digitale Komplettlösung für kleine Unternehmen aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen ermöglicht die Digitalisierung dieser Unternehmen zu einem konkurrenzlos günstigen Preis. Für einmalig 998,- Euro erhalten lokale Händler eine Kombination aus intuitiv bedienbarer Business Software, innovativer Hardware, ein Cloud basiertes Kundenkonto sowie attraktiven Business Payment Services. Vergleichbare, bereits im Markt befindliche Angebote kosten in der Regel das drei- bis fünffache und verlangen zusätzlich häufig eine monatliche Gebühr. Und das bei einem deutlich geringerem Leistungsumfang.

Bei enforeDasher handelt es sich um ein robustes, hochwertiges POS-Terminal mit elegantem Design – inklusive Kassensystem mit 14 „Full HD Touchscreen, 5“ Kunden Display, Hochgeschwindigkeitsdrucker, 3D-Barcode-Scanner, Ethernet, HDMI und 4 USB-Anschlüssen. Der Preis für enforeDasher liegt bei 799,- Euro netto. Dies ist weit unter dem Niveau, das derzeit im Markt für deutlich weniger umfangreiche Lösungen verlangt wird.

Für enforePayPad, einem WiFi-fähigen Kartenbezahlterminal zahlen interessierte Kleinunternehmen einmalig 199,- Euro. Die Transaktionsgebühren, also die Kosten die ein Unternehmer für die bargeldlose Zahlung per Kredit- oder EC-Karte an einen Payment-Service-Provider bezahlt, liegen bei enfore im Rahmen seiner Business Payment Services bei 0,79% für EC- und 1,19% für Kreditkartenzahlung.

enforeDasher und enforePayPad arbeiten perfekt mit enforePOS, einer Business App mit branchenspezifischen Software-Modulen, die lokale Geschäfte bei allen Arbeitsschritten von der Warenwirtschaft und der Lagerhaltung über die Abrechnung bis hin zur Kundenbindung digital unterstützt, zusammen. Darüber hinaus sind in enforePOS leistungsfähige Tools integriert, mit denen ein Unternehmen seine Kunden besser verstehen, binden und belohnen sowie über mehrere Vertriebs- und Servicekanäle mit ihnen in Verbindung treten kann. Der Clou: Die umfangreiche Software sowie alle zukünftigen Updates sind bereits im Preis der Hardware enthalten. Sie ist also kostenlos.

Herr Börries, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich mit enfore in fünf Jahren?
Marco Börries: Unser Fokus liegt derzeit ganz klar auf der Einführung von enfore in Deutschland und der Bereitstellung der Business-Plattform und der wichtigsten Anwendungen für das lokale Geschäftsfeld. Als nächstes wollen wir unser Geschäft zügig auf weitere Märkte und Regionen ausdehnen. Darüber hinaus ist geplant, weitere Kundengruppen anzusprechen, wie z.B. den Dienstleistungssektor. Weiterhin werden wir Entwicklern Tools zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre eigenen Anwendungen schreiben können, so dass wir eine breitere Abdeckung für verschiedene Branchen erreichen können. Wie bereits erwähnt, ist unser langfristiges Ziel, 200 Millionen kleinen Unternehmen zu helfen, ihr Geschäft zu führen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Ausdauer

2. Niemals aufgeben/entmutigen lassen

3. Immer wissen, für wen sie optimieren / auf wen sie sich konzentrieren – wer ist ihr echter Kunde?

Fotocredit: Andreas Sibler /Digitaler Mittelstand 2017

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marco Börries für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Foto: Andreas Sibler /Digitaler Mittelstand 2017

Einfach mal anfangen!

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Souleway smarte und stylische Weekender Reisetaschen

Stellen Sie sich und das Startup Souleway doch kurz unseren Lesern vor!
Hi! Wir sind Flemming und Hagen und haben zusammen Souleway gegründet. Mit Souleway bauen wir eine vertikal integrierte, smarte und moderne Marke für Reisegepäck und –accessoires auf. Das Besondere: man kann sich seinen Weekender über unseren Konfigurator in vier einfachen Schritten selber designen. Das ist einzigartig! Darüber hinaus verwenden wir ausschließlich hochwertige Materialien und lassen direkt in Hamburg produzieren. Wir sind letzten November online gegangen, stehen also noch am Anfang einer langen Reise.

Wie ist die Idee zu Souleway entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Wir spielen zusammen Hockey und kennen uns deshalb schon länger. Da wir beide gerne und viel reisen, wussten wir schon länger, dass es einfach keine perfekte Reisetasche gibt. Hochwertige und stylische Taschen sind unglaublich teuer und bei billigeren Taschen mangelt es an Qualität und Aussehen. Um dieses Problem zu lösen, haben wir Souleway gegründet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir haben Anfang 2017 mit der Planung für Souleway begonnen. Die wohl größte Herausforderung war das Sourcing. Bis wir für alle von uns verwendeten Materialien Lieferanten gefunden hatten, die unsere hohen Qualitätsanforderungen umsetzen konnten, mussten wir enorm viel Zeit und Mühe aufwenden. Da wir aber beide nicht aus der Fashion-/Textil-Branche kommen, war das auch eine tolle Erfahrung und wir konnten viel lernen.
Für die bisherige Finanzierung haben wir einen Förderkredit über die Hamburger Förderbank aufgenommen. Um jetzt die nächsten Schritte zu machen, sind wir auf der Suche nach passenden Business Angels, die uns auch mit ihrem Know-How weiterbringen können.

Wer ist die Zielgruppe von Souleway?
Wir wollen besonders junge Menschen überzeugen, aber letztendlich sprechen wir alle an, die modern, weltoffen und in den Sozialen Netzwerken zuhause sind, die gerne reisen und, ganz wichtig, die sich in unserem Style wiederfinden.

Was ist das Besondere an den Taschen?
Wir setzen bei unseren Taschen ausschließlich auf hochwertige Materialien und lassen in Deutschland produzieren. Trotzdem bieten wir den Weekender vergleichsweise günstig an. Unser Preis/Leistungs-Verhältnis ist einmalig! Darüber hinaus haben wir die Erfahrung vieler Reisen in die Entwicklung einfließen lassen, damit unser Produkt auch funktionell ist. Der Weekender ist daher zum Beispiel handgepäcktauglich und wasserabweisend von innen und außen. Aber das Beste ist, dass man sich seinen Weekender selber designen kann. Insgesamt gibt es knapp 200 mögliche Kombinationen!

Welche Infos findet der Leser im Travel Guide?
Reiseberichte und –geschichten. Reisen ist für uns eine Berufung und unsere Leidenschaft. Diese Leidenschaft wollen wir teilen und gleichzeitig einen Ort für Inspiration schaffen. Dabei kann jeder Travel Guide werden und seine Reiseerfahrungen teilen: vom Blogger bis zum Kunden.

Souleway, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen der Ansprechpartner werden, wenn es ums Reisen geht. Dazu gehört natürlich, dass wir unsere Produktpalette stark erweitern, aber auch der Ausbau des Travel Guides. Dieser soll zur Plattform werden, auf der sich Menschen einerseits über Reiseziele informieren und andererseits über ihre Reisen austauschen und inspirieren lassen, in andere Orte und Kulturen einzutauchen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Eigentlich gibt es nur einen wichtigen Tipp. Hört sich etwas plump an, aber meistens ist der erste Schritt das Wichtigste. Einfach mal anfangen und dann schauen, was draus wird. Viele werden überrascht sein, dass man aus fast allen guten und auch nicht so guten Ideen, tolle Unternehmen entwickeln kann.

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Wir bedanken uns bei Flemming und Hagen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Das Wichtigste ist, an die Vision zu glauben!

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Frau Ultrafrisch: Snacks und Convenience Food neu definiert

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Frau Ultrafrisch doch kurz unseren Lesern vor!
Frau Ultrafrisch führt die Revolution der gesunden Fertiggerichte an! Gemeinsam mit meinem Team haben wir Snacks und Convenience Food neu definiert.
Die großen Food Konzerne bieten uns Menschen mit wenig Zeit keine angemessenen Produkte mehr. Altbackene Billig-Würzpulver und Fertiggerichte voller Strecker und Zusatzstoffe will heute niemand mehr essen. Deshalb machen wir bei Frau Ultrafrisch alles anders und finden: Jeder soll lecker und gesund essen können, selbst, wenn man mal keine Zeit oder Lust hat zu kochen!

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?
Weil es immer noch zu viele Unternehmen gibt, die nicht verantwortungsbewusst mit ihrer Macht in der Lebensmittelwelt umgehen. Es wird sich noch zu viel nur auf Geld konzentriert zu Lasten von Mensch, Tier und Umwelt. Es werden so viele Inhaltsstoffe den Produkten zugefügt, die in Verdacht stehen Allergien auszulösen oder bestimmte Krankheiten zu fördern und trotzdem werden Sie verwendet. Das muss sich dringend ändern und um diesen Kampf mit zu kämpfen, habe ich mich selbstständig gemacht. Ich möchte helfen aufzuklären und ehrliche Produkte anbieten. Eine echte Alternative zu all dem, was es da draußen gibt. Diese falschen Versprechungen auf Verpackungen müssen ein Ende haben. Qualität muss nachvollziehbar sein. Im Jahr 2015 habe ich daher beschlossen, eigene Produkte herzustellen. So entstand Frau Ultrafrisch! Jetzt produzieren wir ehrliche, leckere und praktische Suppen-, Lunchgerichte und Snacks, die nur versprechen, was sie auch halten.

Was waren bei der Gründung Ihres Unternehmens die größten Herausforderungen?
Alle Komponenten miteinander in Einklang zu bringen, es muss sich ein Vibe durch das Unternehmen ziehen, auch wenn man mit verschiedenen Firmen und Dienstleistern zusammenarbeitet. Außerdem die Produzenten von unserem Ziel überzeugen, wie wichtig es ist, die Qualität und den Geschmack immer an oberste Stelle zu stellen. Es gibt viele Menschen, die noch anders denken als wir es tun. Zum Glück bekommen wir mehr und mehr Mitkämpfer.

Gab es jemals einen Punkt, wo Sie dachten das schaffen wir nicht?
Ich habe immer an das geglaubt, was ich getan habe. Bis heute versuche ich, die Freude in jedem Detail zu transportieren. Außerdem ist das Leben doch dazu da, Erfahrungen zu sammeln – nur dadurch wird es so besonders! Es geht ja darum, den Weg überhaupt zu gehen, denn der Weg ist das Ziel. Wenn ich mir und meinen Werten treu bleibe, habe ich das geschafft, was ich schaffen kann.

Erfolg ist eine Folge davon

Muss man mit seinen Aufgaben wachsen?
Ich denke, wenn man ein reflektierter Mensch ist, tut man das automatisch. Hohe Ziele sind ohne Frage anzustreben – und eine große Freude für mich. Wachstum bedeutet viel Arbeit, auch an sich selbst, aber hat man etwas geschafft macht einen das sehr dankbar und ehrfürchtig. Bei einem Start-Up bringt jeder Tag Herausforderungen. Und denen sollte man sich mutig stellen, so hat man eine recht steile Lernkurve, wenn man diesen Weg länger geht.

Kann man auch mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?
Wann ist schon alles perfekt? Mich hat mein Bauchgefühl nie enttäuscht. Wenn ich das Gefühl habe „Los geht’s“ dann geht’s los. Wichtig ist eine klare Vision, Mission und ein gutes Konzept. Man sollte sich im Vorhinein umsehen, ob der Markt für die Idee bereit ist und welche Hürden es gibt.

Wer ist die Zielgruppe von Frau Ultrafrisch?
Frau Ultrafrisch richtet sich an alle urbanen und modernen Menschen, die keine Zeit oder Lust haben lange zu kochen und trotzdem etwas Leckeres und Gesundes auf dem Tisch haben möchten. Unsere Gerichte sind perfekt für alle Singles, vom Studenten bis zum Unternehmensberater, aber auch für Familien oder Senioren.

Was findet der Kunde auf Frau Ultrafrisch?
Über unseren Online-Shop ultrafrisch.de können unsere Kunden all unsere Produkte super easy nach Hause bestellen. Neben unseren leckeren Suppenvariationen führen wir außerdem außergewöhnliche Lunchgerichte und unsere einzigartigen Smoothiekekse! Eine tolle Option für alle Frau Ultrafrisch Newcomer sind unsere smarten Probierpakete: Einfach die Lieblingsprodukte auswählen und drauf los snacken. Auf unserer Seite www.ultrafrisch.de/wo-zu-finden findet man außerdem eine praktische Übersicht, wo es die Frau Ultrafrisch Produkte Offline zu kaufen gibt.

Was ist das Besondere an den Snacks und dem Food?
Das Motto von Frau Ultrafrisch ist: “Mir kommt nicht in die Tüte, was dir nicht auch in den Kochtopf kommt”. Über all unsere Produkte können wir sagen, dass sie praktisch, gesund und vor allem richtig lecker sind! Die Zubereitung ist super einfach: Tüte auf – übergießen, umrühren, ziehen lassen, fertig! Alle Gerichte und Snacks sind 100% natürlich, ohne Zusatzstoffe und nur mit den besten und frischesten Zutaten. Außerdem kocht Frau Ultrafrisch glutenfrei, vegetarisch und teilweise vegan.

Wir möchten zeigen, wie lecker vegetarisch und vegan ohne Chemie sein kann

Gerade Convenience Produkte enthalten oft viele Zusatzstoffe – bei uns geht es auch anders. So gut wie alle Rohstoffe für die „Frau Ultrafrisch“ Gerichte werden natürlich und nachhaltig in Europa angebaut und dann vor den Toren Hamburgs verarbeitet. Wir verpacken und versenden ebenfalls Nahe Hamburg, um Transportwege minimal zu halten und die Umwelt zu schonen. Uns ist es wichtig, die Wirtschaft hier zu unterstützen und stets im Blick haben, das alles mit einer hohen Wertschätzung für Mensch und Natur abläuft.

Welche Vision steckt hinter Frau Ultrafrisch?
Frau Ultrafrisch will die Lebensmittelwelt und auch die Essgewohnheiten der Menschen positiv verändern. Wir wollen etwas bewegen und alle Menschen erreichen, die sich lecker, schnell und gesund ernähren möchten!

Frau Ultrafrisch, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in den nächsten 5 Jahren?
Wir wollen weiter organisch wachsen und unser Frau Ultrafrisch Rundum-Sorglos-Paket in Zukunft auch international anbieten. Dafür werden wir unser Sortiment ausweiten und bestehende Kategorien vergrößern. Neben Suppen, Lunchgerichten und Smoothie Keksen werden neue Produkte entwickeln. Unser Ziel ist es, dass man mit Frau Ultrafrisch mühelos gesund durch den Tag kommt: Vom Frühstück, über die Mittags-Kartoffelsuppe und den Smoothie Keks für zwischendurch bis hin zum Pasta-Soja-Bolognese Gericht am Abend. Außerdem wollen wir neben den Menschen in der Stadt auch Globetrotter und Vielreisende erreichen – denn Frau Ultrafrisch passt perfekt in jedes Gepäckstück.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?
Das Wichtigste ist, an die Vision zu glauben. Außerdem muss man lernen, mutig seinen eigenen Weg zu gehen. Alle anderen gibt es ja schon. Man sollte keine große Angst haben Fehler zu machen, oft bringen diese einen weiter und helfen den Weg zukünftig noch besser bestreiten zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Janina Otto für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sucht euch Mentoren!

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TIME2TRI  moderne und zeitgemäße Plattform rund um dein Triathlon Training

Stellen Sie sich und das Startup TIME2TRI doch kurz unseren Lesern vor!
Bei TIME2TRI dreht sich alles rund um die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen: Triathlon.
Der Sport gehört hierzulande zu den am stärksten wachsenden Sportarten und entwickelt sich aktuell aus einer Nischensportart heraus in den Breitensport – passend dazu bieten wir mit TIME2TRI die erste moderne Trainingsplattform samt mobile App für Triathleten und alle, die es noch werden wollen.

Die Plattform richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Triathleten und anderen Ausdauersportlern. Egal, ob in Eigenregie oder in Zusammenarbeit mit einem Coach – TIME2TRI ist darauf ausgelegt, das Maximum aus dem Training herauszuholen. Auch Triathlon Coaches kommen mit TIME2TRI voll auf ihre Kosten. Egal, ob die Athleten in räumlicher Nähe oder hunderte Kilometer entfernt wohnen – der schnelle Überblick über den aktuellen Leistungsstand und die Kommunikation und Interaktion mit den Athleten in Echtzeit sind nur zwei von vielen Funktionen, die den Coaching-Alltag leichter machen und eine deutliche Effizienzsteigerung ermöglichen.

Wie ist die Idee zu TIME2TRI entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Am Anfang gab es nur eine Idee: die Idee zur Abschlussarbeit von unserem Gründer Sören. Als Triathlet war er auf der Suche nach einer Trainings-Software, die explizit auf die speziellen Bedürfnisse von Triathleten zugeschnitten ist. Der Haken bei seiner Suche. Sören ist Software-Entwickler mit hohen Ansprüchen. Da er in der Masse der digitalen Möglichkeiten zur Erfassung der Trainingsdaten nicht fündig wurde, beschloss er, diese Marktlücke kurzerhand selbst zu schließen. Die Idee zu TIME2TRI war geboren.

Auf einen Post in einer Facebook-Gruppe hin meldeten sich erste Triathleten und Triathlon-Coaches mit einem begeisterten Feedback. So entstand fast über Nacht ein Team von Sportlern, die seither jede Menge Zeit und Herzblut in TIME2TRI steckten, um die Idee Realität werden zu lassen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?
Eine der größten Hürden mussten wir tatsächlich im Triathlon-Markt nehmen: so positiv Feedback und Nachfrage von Athleten und Coaches auch waren – die Türen der großen Medienpartner und Fachpresse blieben uns größtenteils verschlossen – wir erhielten Aussagen wie „wenn ich euch groß mache, überrollt ihr uns alle!“ und wir kamen deutlich langsamer voran als geplant.

Je größer unsere Reichweite wurde, desto mehr sahen uns die Medien als Konkurrenz und verweigerten uns jegliche Berichterstattung. Das war schade denn: je weniger Reichweite wir von außen erhielten, desto mehr mussten wir notgedrungen selbst generieren, um uns am Markt zu behaupten – am Ende des Tages wurden wir durch dieses Verhalten für sie zu einer größeren Konkurrenz, als es vielleicht im Rahmen von Kooperationen und Partnerschaften notwendig gewesen wäre.

Andererseits ist dadurch aus der Not heraus unsere Knowledge Base entstanden – ein Online-Magazin mit einer Reichweite, die sich mittlerweile sehen lassen kann. Hier tummeln sich viele Fachautoren und versorgen unsere Leser mit vielen interessanten Tipps, Tricks, Rezepten und anderen spannenden Themen rund um den Triathlonsport.

Wer ist die Zielgruppe von TIME2TRI?
Unsere Haupt-Zielgruppe sind alle Triathleten, Ausdauersportler der Einzelsportarten Schwimmen, Radfahren, Laufen sowie ihre Coaches. Aber auch Anbieter von Trainingslagern sowie Vereine zählen zu unseren Kunden.

Wie funktioniert TIME2TRI?
TIME2TRI bietet ein typisches SaaS-Modell –für Athleten mit einer kostenfreien Basisversion und einer kostenpflichtigen Premium-Version, für Coaches mit einem monatlichen Grundpreis und zusätzlichen Lizenzgebühren je betreutem Athleten.

Athleten können auf der Plattform ihr Training in Form eines Trainingstagebuchs planen, dokumentieren und auswerten. Sie können Wettkämpfe planen, Trainingsprogramme hinterlegen, ihre Trainingspartner verlinken, Erinnerungen in Form von Bildern und Urkunden dokumentieren, Packlisten für Trainingslager und Wettkämpfe anlegen und teilen, Erfüllungsgrade berechnen und die komplette Plattform in einem hohen Maß individuell an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Für Coaches stellt TIME2TRI ein echtes Business-Tool dar. Neben der Trainingsplanung und –auswertung für ihre Athleten bietet TIME2TRI insbesondere eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten, Team- und Community-Funktionalitäten bis hin zu einem automatischen Abrechnungsservice.

Welche Vorteile bietet TIME2TRI?
TIME2TRI ist eine moderne und zeitgemäße Plattform für alle Belange rund um das tägliche Training. Ein Konzept wie TIME2TRI gibt es aktuell nicht auf dem deutschen Markt – wir haben uns hier in eine Nische gesetzt, in der wir einer starken Nachfrage gegenüber stehen und in der wir uns sehr wohl fühlen.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist bislang durchweg positiv – bereits nach unserer ersten Kommunikation waren wir mit einem extrem hohen Anfragevolumen konfrontiert, das bis heute anhält und konstant steigt. Mittlerweile hat sich sogar eine kleine TIME2TRI Fanbase gebildet – es kam auch schon vor, dass der ein oder andere Triathlet während seiner Radausfahrt bei uns im Büro vorbeischaute, um uns kennenzulernen und einen Kaffee mit uns zu trinken.

TIME2TRI, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ein erster Schritt für TIME2TRI ist sicherlich die Vervollständigung aller unserer Funktionalitäten und Services. Im Anschluss daran ist neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Plattform insbesondere die Internationalisierung als auch die Ausweitung in andere Märkte geplant.

In 5 Jahren sehe ich uns persönlich als die größte Plattform in allen Bereichen, in denen Coaches und deren Klienten aufeinander treffen – erste Projekte hierzu sind bereits in Planung.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1) Sucht euch Mentoren – Menschen, die bereits den Weg gegangen sind, den ihr gehen werdet. Menschen, die bereits dort sind, wo ihr hinwollt. Aber auch Menschen, die gescheitert sind, als sie versucht haben, diesen Weg zu gehen und dorthin zu kommen. Alle Tipps, die diese Menschen für euch haben sind unendlich wertvoll und bewahren euch vor dem ein oder anderen Fehltritt, der für ein kleines Startup schnell existenzgefährdend werden kann.

2) Puffer is King: Alles dauert länger, als ihr es plant, ist oftmals teurer, als ihr es plant und es liegen immer neue Steine und Kurven auf eurem Weg, die ihr nur schwer vorhersehen könnt. Berücksichtigt ausreichend Puffer – zeitlich, finanziell, aber auch mit eurer persönlichen Ressource – teilt euch eure Energie gut ein. Ihr braucht einen langen Atem und müsst im Zweifel länger durchhalten, als es euch zu Beginn eures persönlichen Abenteuers Startup bewusst ist.

3) Meidet Energievampire – denn ihr seid der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen ihr die meiste Zeit verbringt: gerade im persönlichen Umfeld seid ihr oftmals mit Zweiflern und Kritikern konfrontiert – diese sind Gift für euer Mindset. Umgebt euch mit einem Team, das euch voranbringt und eure Leidenschaft teilt, mit einem sozialen Umfeld, das an euch glaubt und bestärkt und mit einem Netzwerk von Unternehmern und Gleichgesinnten, die eure Vision verstehen und mit denen ein gegenseitiges Profitieren möglich ist.

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Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Bleib dran, gib nicht auf und visualisiere dir immer wieder aufs Neue dein Ziel!

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GUYA: Tee aus der Guayusa Pflanze die vollgepackt mit Koffein, L-Theanin und Antioxidantien ist

Stellen Sie sich und das Startup GUYA doch kurz unseren Lesern vor!
Sehr gerne, ich bin Sebastian Freidank, 26 Jahre und komme aus Berlin. Ich bin begeistert von der Idee Dinge zu kreieren und studiere, neben dem Aufbau von GUYA, Gartenbau.

GUYA ist für mich zu einem Full-Time-Job geworden, bzw. war es von Anfang an. Mit GUYA habe ich das erste deutsche Startup gegründet, welches Guayusa importiert und diesen als Tee und bald als Energy-Limo verkauft.

Wie ist die Idee zu GUYA entstanden?
Anfang 2016 beendete ich mein damaliges Studium der Japanologie und suchte etwas Neues. Ich schrieb mich für den Studiengang der Gartenbaulichen Phytotechnologie ein, da ich mich schon immer für Pflanzen interessierte. Bis das Semester begann hatte ich noch einige Monate Zeit, also befasste ich mich mit allerhand Themen, wie z.B. Entrepreneurship. Biohacking, Pflanzenzucht und Persönlichkeitsentwicklung.

Während meinen Recherchen zum Thema alternativen Wachmachern stieß ich auf die Kulturpflanze Guayusa. Sie wird von der in Südamerika lebenden indigenen Volksgruppe „Quechua“ seit Jahrtausenden als Energielieferant genutzt. Die Wirkung begeisterte mich so enorm, dass ich beschloss Guayusa auch anderen Leuten zur Verfügung zu stellen. Die Idee der Selbstständigkeit begleitete mich schon lange, daher war der Schritt in Richtung Gründung schnell getan.

Von der Idee bis zum Start / was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Oh weh, da gab es einige Herausforderungen, mit denen ich mich Wochen oder manchmal gar Monate befasste.

Es fing damit an, den richtigen Partner in Ecuador zu finden. Guayusa wird traditionell in Waldgärten (eine Art Permakultur) angebaut. Dadurch schützen die Pflanzen sich gegenseitig und es sind keine Dünger oder Pflanzenschutzmittel nötig, diese Art der Kultivierung wollte ich unbedingt fördern.

Gleichzeitig begannen die Baustellen für die Corporate Identity, das Corporate Design und nicht zu vergessen muss der Tee ja dann auch noch verpackt werden. Das waren alles Dinge, mit denen ich mich zuvor nie beschäftigt habe.

Besonders schwer fiel es mir tatsächlich passende Firmen zu finden, die unseren Guayusa preiswert abpacken konnten. Dieses Problem stellte sich als so groß heraus, dass ich es nur mit viel Geld hätte lösen können. Daher packen wir momentan jeden Beutel per Hand.

Bis jetzt läuft bei GUYA alles über Ersparnisse und eine Geldspritze von meinem Onkel. Die Rückflüsse durch Verkäufe sind noch sehr gering, was wohl daran liegt, dass GUYA momentan eine One-Man-Show ist, d.h. ich mache so ziemlich alles alleine. Zusätzlich zu dem was ich angespart hatte, lasse ich den gesamten Verdienst aus meinem Min.ob in GUYA fließen. Die nächsten Schritte gehen ganz klar in Richtung Crowdfunding, Investoren und Partner.

Wer ist die Zielgruppe von GUYA?
Das ist leicht zu beantworten. GUYA ist ein Produkt für all diejenigen, welche nachhaltig wirkende Energie für die Umsetzung Ihrer anstehenden Projekte, Träume und Visionen benötigen. Dabei denken wir besonders an Studenten, Sportler und Unternehmer. Alle haben gemeinsam, dass sie viel Leistung erbringen müssen und wollen.

Was ist das Besondere an dem Tee?
Es gibt viele Besonderheiten, die Guayusa von Mate, Kaffee oder Energy-Drinks unterscheidet. Die drei interessantesten Argumente haben etwas mit den Inhaltsstoffen von Guayusa zu tun.

Zum einen hat Guayusa ca. so viel Koffein wie Kaffee. Natürlich hat ein Energy-Drink noch mehr, doch dieses Koffein ist meist nicht natürlich und außerdem, wer möchte seinen Körper schon täglich mit Dutzenden von Zusatzstoffen vollpumpen?

Zudem hat Guayusa ein besonders hohes Level an L-Theanin. Dieser Stoff aktiviert vermehrt die Produktion von Alphawellen im Gehirn und gleicht so das aggressiv wirkende Koffein aus. Das von Kaffee bekannte Herzrasen oder auch die Zittrigkeit verspürst du somit nicht. Du bist wach, fokussiert und deine Gedanken sind klar. Koffein und L-Theanin wird außerdem im Zusammenwirken eine Steigerung der Aufnahmefähigkeit zugeschrieben.

Zu guter letzt möchte ich noch den gesundheitlichen Aspekt und den Geschmack ansprechen. Guayusa hat doppelt so viele Antioxidantien wie Grüntee und kann nicht bitter werden. Je länger die Ziehzeit, desto stärker wird die Wirkung. Sie beeinträchtigt jedoch nicht den Geschmack.

Guayusa ist also ein wahres Energie-Paket mit Verjüngungseffekt.

GUYA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
GUYA ist das erste Guayusa-Startup in Deutschland, wird aber sicherlich nicht das letzte sein. Dennoch sehe ich GUYA auch in Zukunft als den Ansprechpartner für Guayusa. Das Ziel ist es, die Menschen dauerhaft zu begeistern und ihnen die benötigte Energie für Ihre Ziele bereit zu stellen.
In meiner Schublade liegen allerhand Ideen für mögliche Verwendungen von Guayusa und regelmäßig kommen neue Ideen hinzu. Wenn es um Guayusa geht, wird GUYA nicht mehr wegzudenken sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Sei überzeugt von dem was du machen möchtest, denn es wird mit Sicherheit kein leichter Weg. Bleib dran, gib nicht auf und visualisiere dir immer wieder aufs Neue dein Ziel.

2. Lasse dir von Freunden und Bekannten helfen. Suche nach Mitstreitern. Alles alleine anzugehen ist unmöglich.

3. Hör auf dein Bauchgefühl. Wenn dir eine Situation oder ein eventueller Geschäftspartner Bauschmerzen bereitet, obwohl dir das Gelbe vom Ei versprochen wird, dann zieh die Reißleine! Zögere nicht, deine Intuition wird Recht behalten!

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Wir bedanken uns bei Wolfgang Graßhof und Christoph von Külmer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Begeistere die richtigen Leute!

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Permagold produziert Bio-Lebensmittel aus Permakultur

Stellen Sie sich und das Startup Permagold doch kurz unseren Lesern vor!
Kurz gesagt produziert Permagold Bio-Lebensmittel aus Permakultur. Dahinter steckt ein genossenschaftliches Crowdfunding, an dem jeder Mensch schon ab einem Anteil zu 50 Euro teilhaben und so einen wichtigen Beitrag zur Agrarwende und dem Klimaschutz leisten kann. Das spezielle an Permakultur ist, dass sie eine regenerative Form der Landwirtschaft darstellt, in der Lebensmittel in Pflanzfamilien, also Obstbäume neben Beerensträuchern, Kräutern und Pilzen wachsen können.

Anders als in der industriellen Agrarwirtschaft, in der durch Monokulturen, Böden ausgelaugt werden und dadurch vermehrt Pestizide und synthetische Dünger zum Einsatz kommen müssen, kann in diesen stabilen Ökosystemen darauf verzichtet werden. Das ist nicht nur gut für die Humusbildung und damit die erhöhte Speicherkapazität von CO2, Wasser und wichtigen Nährstoffen, sondern vor allem für das Wachstum völlig unbelasteter, gesunder Bio-Lebensmittel.

Diese vermarkten wir dann frisch und weiterverarbeitet an ausgewählte Bio-Händler und direkt an unsere Mitglieder. Und an diesem Punkt profitieren unsere Mitglieder in vielerlei Hinsicht: durch die Vermarktung der Lebensmittel sind wir in der Lage ihre Einlagen mit 3 % zu verzinsen. Sie selbst beziehen die Lebensmittel, die Bio-Standards sogar übererfüllen vergünstigt und steigern automatisch ihren Beitrag zum Klimaschutz.

Welche Vision steckt hinter Permagold?
Wir haben eine Antwort auf die brandaktuelle Glyphosat- und Pestizid-Diskussion. Die gilt es in die Welt hinaus zu tragen und somit schadstofffreie, nährstoffreiche Lebensmittel auf unseren Tellern wieder zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Unser Geschäftsmodell ist sehr komplex und erklärungsbedürftig. Um unser Vorhaben möglichst verständlich in allen Kommunikationsmedien aufzubereiten, haben wir viel Zeit investiert. Die Texte auf unserer Website, unserem Hauptkommunikationstool, müssen auf den Punkt sein und dennoch all die Vorteile der Permakultur argumentieren. Das ist ein Spagat, der uns viele Nächte gekostet hat, aber ich denke wir haben nun eine sehr gute Präsenz, die wir durch die sozialen Kanäle und einige Offlinemaßnahmen perfekt ergänzen können.

Bei der Vorfinanzierung hat uns wiederum Hans sehr unterstützt. Er betreibt beispielsweise bereits die Anlage in Leckwitz, wo momentan unser Shiitake-Anbau umgesetzt und später das erste Permakultur-Projekt errichtet wird. Sobald unsere Fundingschwelle erreicht ist, kaufen wir die entwickelten Projekte von ihm ab und können ohne Verzug in die Vermarktung starten.

Wer ist die Zielgruppe von Permagold?
Unsere Zielgruppe ist aus den bisherigen Erfahrungen sehr weit gestreckt. Es fängt an bei den Idealisten, die schon längst das Potential von alternativen Landwirtschaftsformen erkannt haben und viele gleichartige Projekte unterstützen, in SoLaWis aktiv und Mitglied von Genossenschaftsbanken sind. Bis hin zu tatsächlichen Sachwertinvestoren, denen die Sicherheiten aus dem Erwerb von Agrarflächen als Ergänzung zu ihrem bestehenden Anlageportfolio wichtig sind. Sie haben gegebenenfalls nicht einmal Affinität zu Nachhaltigkeitsthemen.

Der Großteil unserer Mitglieder befindet sich allerdings genau dazwischen. Sie sind 30 bis 45 Jahre alt, haben eventuell eine junge Familie und ein gutes Einkommen, von dem sie nun gern Geld anlegen möchten. Im Gegensatz zu den Sachwertinvestoren haben sie aber enormen Bezug zu Nachhaltigkeitsthemen, gehen im Bio-Laden einkaufen, nutzen Carsharing und Ökostrom, sind auch schon Mitglieder bei anderen Genossenschaften und lassen sich eventuell schon eine Gemüsekiste nach Hause schicken. Diese Gruppe legt dementsprechend großen Wert darauf, dass ihr Geld sinnstiftend angelegt ist und sie etwas gegen die Bevormundung von Lebensmittel-Konzernen und der industrialisierten Landwirtschaft tun können.

Wie kann man Permagold unterstützen?
Jeder kann bei uns Mitglied werden und schon ab 50 Euro, also dem Wert eines Genossenschafts-Anteils, dafür sorgen, dass wir bald unsere gesetzten Fundingschwellen erreichen und die geplanten Projekte umsetzen können.

Permagold, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Türen in Leckwitz stehen offen für Interessierte, die sich Permakultur in der Praxis anschauen wollen. Für Selbstpflücker, die ihre Körbe mit frischem Obst, Gemüse und unseren Shiitake-Pilzen füllen und sich im Hofladenumschauen. Und unser Bio-Wasser steht in den Regalen der Getränkemärkte. Viel mehr Menschen wissen um Permakultur, als Antwort auf die Frage der Lebensmittelversorgung unserer wachsenden Bevölkerung. Und unsere nächsten Projekte stehen gerade am Beginn ihrer Umsetzung. Aber dazu verrate ich noch nicht zu viel.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wir setzen auf starke Partnerschaften innerhalb und außerhalb der Genossenschaft. Im Beirat bündeln wir wichtiges Knowhow und extern bauen wir lieber Kooperation auf statt Konkurrenz. Wenn du also eine Vision hast für die du brennst, begeistere die richtigen Leute und setze sie gemeinsam in die Tat um. Auch wenn es nicht leicht ist: an etwas mit Herz und Sinn zu arbeiten ist unglaublich erfüllend. Ich kann es nur jedem Gründer empfehlen.

Bild: vl. Prof. Matthias Schmidt, Toni Kiel, Karl Kretschmer, Jens-Uwe Sauer und Prof. Christina Dornack

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Wir bedanken uns bei Jens-Uwe Sauer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Das Gründen und die Unternehmensführung vor allem als Lernprozess sehen

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Mit Vionym anonym mit deinen Facebook Freunden chatten

Wie ist die Idee zu Vionym entstanden?
Einer meiner größten Inspiration für die Idee kam von einer sehr guten Freundin von mir. Sie ist lesbisch und hatte anfangs starke Probleme mit Ihrem Coming-Out. Während sie keine Probleme hatte, dies gegenüber ihren männlichen Freunden zuzugeben, hatte sie sehr starke Angst, dass es die Freundschaft zu ihren Freundinnen beeinträchtigen könnte. Man liest ja so einige Horrorgeschichten im Internet. Da ist mir aufgefallen, dass viele sich nicht trauen, die Wahrheit auszusprechen. Sei es im privatem oder im geschäftlichem Umfeld.

Es gibt viele Menschen, die sich nicht trauen, Kollegen, Freunden oder Familie

– vermeintlich dumme Fragen zu stellen
– unangenehme und kontroverse Themen zu besprechen oder
– Dinge anzusprechen, die sie wirklich bewegen.

Dabei würden genau diese Themen viele Missverständnisse aus dem Weg räumen, Konflikte lösen und Beziehungen verbessern. Das Problem ist die Angst. Die Angst, mit einer bestimmten Aussage die Beziehung zu jemanden zu verschlechtern oder selber in den Augen des anderen in einem schlechtem Licht zu stehen. Diese Angst muss meiner Ansicht nach überwunden werden. Und um dies zu erreichen, habe ich die Vionym-App entwickelt.

Meine Freundin hätte die Anonymität nutzen können, um mit Ihren Freundinnen über Homosexualität im Allgemeinen zu chatten. So kann sie selbst sehen, wie unberechtigt ihre Angst ist und anonym Unterstützung für ihr Coming-Out sammeln.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Finanziert habe ich mich hauptsächlich mit meinen Ersparnissen. Allerdings hatte ich fast keine Kosten, da ich alles selber entwickelt habe.
Meine größten Herausforderungen waren zum einen die Suche nach Mitgründern (die ich leider noch nicht gefunden habe) und zum anderen die Einsamkeit eines Einzelunternehmers.

Wer ist die Zielgruppe von Vionym?
Ich denke, dass alle Menschen von Vionym profitieren können. Jede/r hat bestimmte Dinge, die er oder sie sagen möchte und sich nicht traut. Und selbst wenn nicht, ermöglicht man anderen mit der Nutzung der App, Dinge anzusprechen.

Wie funktioniert die Chat Funktion?
Der User loggt sich mit seinem Facebook-Account in die App ein und sieht dann, wer von seinen Freunden die App auch nutzt. Diese Freunde kann der User dann direkt anschreiben. Anhand des Anonymitätslevels sieht der User, wie anonym er in einem Chat wäre und kann so für sich entscheiden, ob er den User anschreibt oder nicht. Er kann dabei auch mehrere verschiedene Chats mit derselben Person anfangen. Die Person weiß lediglich, dass es einer seiner Freunde ist. Im Umkehrschluss kann er nun auch von seinen Freunden anonym angeschrieben werden.

Welche Vorteile bietet Vionym?
Vionym ermöglicht es dem User, anonym mit seinen Freunden zu kommunizieren und infolge dessen entsteht Kommunikation, die sonst aus Angst oder anderen Gründen nicht entstanden wäre.

Welche Vision steckt hinter Vionym?
Mithilfe der Anonymität die Kommunikation der Menschen zu erleichtern. Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, Konflikte zu lösen und Beziehungen zu verbessern.

Vionym, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Das weiß ich nicht und ich will auch nicht versuchen, irgendetwas vorherzusagen. Vionym wird sich mithilfe der Feedbacks der User mit dem Ziel, die Kommunikation der Menschen zu verbessern, weiterentwickeln.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Einen Tipp möchte ich sehr gern mitgeben. Sie sollen das Gründen und die Unternehmensführung vor allem als Lernprozess sehen und sich nicht davon frustrieren lassen, dass, wenn sie an etwas gearbeitet haben, vielleicht mal umsonst gearbeitet haben, dass etwas falsch läuft oder schlimmstenfalls das Unternehmen bankrott geht. Ich habe viel gelernt und lerne immer noch so viel, was mich persönlich, aber auch geschäftlich weiterbringt. Ich denke, wenn man sich das immer vor Augen führt, dann ist man mehr als dankbar dafür, dass man gegründet hat und fragt sich nicht immer, ob es ein Fehler war.

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Wir bedanken uns bei Raymond Ung für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Man muss in der Lage sein, Niederlagen zu meistern und nicht am Boden liegen zu bleiben

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Yuícery frische und kaltgepresste Obst- und Gemüse Säfte

Yuícery frische und kaltgepresste Obst- und Gemüse Säfte

Stellen Sie sich und das Startup Yuícery doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Oliver Neuzerling, ich bin 25 Jahre alt und lebe seit 4 Jahren in München. Ich bin gelernter Hotelfachmann und führe seit einem Jahr die Yuícery. Bei unserem Unternehmen geht es um die Produktion frischer, kaltgepresster Obst- und Gemüsesäfte, welche idealerweise zum Saftfasten oder als Frischekick genutzt werden können.

Wir verkaufen kein Lifestyleprodukt, sondern Saft mit Sinn. Für unsere Säfte benutzen wir eine besondere Art der Herstellung, auf die ich später genauer eingehen werde. Unsere Produktion findet täglich, im Herzen von München, ausschließlich auf Bestellung statt. Damit gewährleisten wir das die Säfte immer frisch sind.
Wir vertreiben die Säfte hauptsächlich auf unserer Webseite. Sie können uns auch in unserer Münchner Manufaktur, mit Verkaufsfläche, besuchen. Diese möchten Sie sicherlich nicht mehr ohne einen Saft verlassen.

Wie ist die Idee zu Yuícery entstanden ?
Die Idee kommt nicht von mir. Bei meiner Arbeit als Kellner habe ich ein Unternehmer kennen gelernt, der aufgrund einer Idee, die er aus Amerika hatte, dabei war, die Yuícery in München zu eröffnen. Ich habe 2015 begonnen, dort als eine Art Mädchen für alles zu arbeiten. Als ich etwas später die Chance erhielt das Unternehmen zu übernehmen, habe ich diese ergriffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?
Ich habe die Yuícery zu einem Zeitpunkt übernommen, an dem sie seit mehreren Monaten nur noch Verluste machte und kurz vor dem Aus stand. Die größte Herausforderung für mich war demnach, das Risiko zu wagen und dem Unternehmen eine Chance zu geben. Obwohl die Yuícery keinen Umsatz mehr gemacht hatte und ich mehrere Standorte schließen musste, entschied ich mich zu investieren.

Wer ist die Zielgruppe von Yuícery?
Eines der wichtigsten Dinge, welche wir Menschen fördern und erhalten müssen, ist unsere Gesundheit. Mit unseren Säften möchten wir gesundheitsbewusste Menschen ansprechen und unterstützen, die nicht nur ihr Auto, sondern auch sich selbst – den eigenen Körper – mit den besten Kraftstoffen versorgen möchten.

Was ist das Besondere an den Produkten?
Die Besonderheit unserer Säfte liegt, neben ihrer Frische und des Herstellungsverfahrens, daran, dass sie komplett unbehandelt sind. Ihnen werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Säften, weder Konservierungsstoffe hinzugefügt, noch werden sie einer Druckbehandlung (HPP-Verfahren) oder Pasteurisierung unterzogen. In der Produktion verwenden wir eine spezielle Presse, die die Zutaten schonend auspresst und somit Vitamine und Enzyme schützt.

Pro Flasche benötigen wir ca. 2kg frisches Obst und Gemüse und stellen so ein wahres Vitaminelexier her. Ganz wichtig, wir verkaufen keine Smoothies, wir pressen aus den Zutaten schonend die Inhaltstoffe aus und zerhexeln nicht einfach alles in einem Mixer. Der Vorgang der Pressung ähnelt dem Verfahren, mit dem kaltgepresstes Olivenöl hergestellt wird.

Des Weiteren sind wir auf ausnahmslos beste Qualität bedacht; unsere Produkte werden nicht verwässert oder gestreckt, um Herstellungskosten zu senken. Das ist übrigens mein persönlicher Antrieb: Die Möglichkeit, meinen Kunden etwas Neuartiges zu bieten, dass sie überrascht, überzeugt und so sehr begeistert, dass sie es kaufen und weiterempfehlen.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Zutaten?
Sofern es machbar ist, verwenden wir ausschließlich Produkte aus regionalem, deutschem Anbau. Wir benutzen ausnahmslos frisches Obst und Gemüse, da die Säfte täglich frisch gepresst werden. Zudem sind alle Produkte eine von mir persönlich getestete Auswahl. Wir verkaufen wir nichts, wovon wir nicht voll und ganz überzeugt sind.

Wie ist das Feedback?
Was das Produkt angeht – hervorragend. Unsere Kunden sind begeistert von unseren Säften. Diese heben sich von allen bekannten Produkten ab. Falls wir mal eine Reklamation erhalten, handelt es sich um Probleme, bezüglich der Expresslieferung.

Yuícery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Nur mit Saft allein, ist es schwierig auf Dauer ein Unternehmen zu halten. Mein Ziel ist es, einen Laden mit vielen verschiedenen veganen Produkten und gesundheitsfördernden Nahrungsergänzungsmitteln aufzubauen. Zudem möchten wir als Yuícery Zulieferer von vielen Firmen werden, die auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter bedacht sind und diesen Kraftstoff für den Arbeitstag liefern wollen. Die Yuícery soll kein Saftladen bleiben, sondern zu einer etablierten Marke, die für Gesundheit steht, wachsen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Die wichtigsten Eigenschaften bei der Gründung eines Unternehmens, sind volle Leistungsbereitschaft und Engagement. Als Unternehmer und Betreiber eines Start-Up´s, kann ich jedem ans Herz legen, dass solch ein Projekt nicht als eine Aufgabe gesehen werden darf, die es schnell zu erledigen gilt. Es gibt keinen Unterschied zwischen Freizeit und Arbeit, da das Unternehmen ein Herzensprojekt sein sollte, dem die gesamte Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet wird. Durchhaltevermögen ist dabei essentiell. Man muss in der Lage sein, Niederlagen zu meistern und nicht am Boden liegen zu bleiben.

Zuletzt kann ich sagen, dass man sich von all den Menschen trennen sollte, die nicht voll hinter einem stehen und nicht an den Erfolg des Projekts glauben oder einen durch Negativität beeinflussen. Wenn man Erfolg haben möchte, kann man sich nicht von derartigen Personen ablenken und herunterziehen lassen.

Wir bedanken uns bei Oliver Neuzerling für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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