Freitag, Oktober 2, 2026
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How to start up: Die KoRo Gründer über Wachstum, Pareto und Bauchgefühl

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KoRo

Das Ergebnis seit dem Start im Jahr 2015: Ein Umsatz im mehrstelligen Millionenbereich, ein tägliches Versandvolumen von bis zu 300 Bestellungen am Tag und knapp 350 Produkte im Online-Shop. Die zwei Jungs vom Koppenplatz 9 in Berlin haben es mit haltbaren Lebensmitteln zum etablierten Player am E-Commerce Markt geschafft. Heute geben die Geschäftsführer Constantinos Calios und Piran Asci E-Commerce Kollegen, Startups und Food-Gründern Praxis-Tipps aus vier Jahren KoRo:

KoRo-Tipp 1: Fokussieren, nicht spezialisieren

Jedes Geschäftsmodell ist unterschiedlich. Es gibt nicht den einen Masterplan für das richtige Vorgehen. Wir bei KoRo haben in vier Jahren einige wertvolle Learnings für uns gezogen, die wir gerne mit euch teilen möchten. Mit dem wichtigsten Erfahrungswert steigen wir direkt ein und setzen ein dickes Ausrufezeichen für E-Food-Gründer dahinter: Konzentriert euch auf den “Proof-of-Concept” und legt den Fokus auf euer Produkt, eure Idee oder euren Service. Lagert Dienstleistungen und alles andere, was nicht direkt mit eurem Produkt zusammenhängt an externe Unternehmen aus. Eines der besten Beispiele dafür ist die Frage, ob ein eigenes oder ein Fremdlager für die Lagerung und den Versand der Produkte sinnvoller ist. Natürlich könnt ihr euch mit Logistikprozessen beschäftigen, aber am Ende lauft ihr Gefahr, euch zwar Spezialisten-Know-how in der Logistik anzueignen, statt im eigentlichen Produkt-Segment.

Unser Tipp: Setzt als Gründer euren Fokus auf die Idee und anschließend auf die Vermarktung des Produkts. Alle anderen Geschäftsprozesse könnt ihr auslagern oder mit smarter Software automatisieren. Wir bei KoRo bauen seit Beginn auf die Stärke von Xentral als ERP-System und einen Fulfillment-Dienstleister. Heißt im Klartext: Wir schaffen uns Zeit, um das Unternehmenswachstum anzukurbeln und unsere Produktpalette zu skalieren, denn das ist unsere Aufgabe als Gründer. 

KoRo-Tipp 2: Seid frech, seid authentisch!

Ganz ehrlich: Es kommt nicht nur auf den Marketingkanal an. Vielmehr solltet ihr euch die Frage stellen „Was möchte mein Kunde sehen und hören?”

Hier raten wir euch von einer zu frühen Fokussierung auf Zielgruppen, deren Unterteilung und Analyse ab. Wer gerade gründet hat, muss seine zukünftigen Kunden erst kennen lernen. Also schränkt euch nicht ein, versteift euch nicht auf Annahmen und vermeidet, zu technisch an die Sache ranzugehen. Agenturen versuchen Gründern auch gerne eine over-engineerte Kommunikationsstrategie überzustülpen. Davon raten wir ab. Kunden kaufen Authentizität. Überlegt euch genau, was der USP eurer Idee oder eures Produkts ist und wie ihr diese Message authentisch an den Kunden kommunizieren könnt – und zwar über alle Kommunikationskanäle hinweg. Vertraut euch selbst, seid mutig und frech in der Kommunikation, aber vor allem kreativ in der Wahl des Mediums. Als Food-Unternehmen bauen wir auf mehrere Kanäle gleichzeitig. Unter anderem auf Influencer Relations, Youtube, Instagram und Podcasts. 

KoRo

KoRo-Tipp 3: Wissen, wer der Kunde ist

Wie lernt man seine Kunden am besten kennen? Indem man weiß, was sie beschäftigt. Das erfahrt ihr, wenn ihr einen intensiven Blick auf euren Posteingang im Kundeservice werft. Erarbeitet gemeinsam mit eurem Support-Team, welche Fragen eure Kunden stellen, was sie beschäftigt, auf welche Themen sie keine Antworten finden und natürlich auch, was sie an euren Produkten feiern. 

Unser Tipp: Der Kundenservice ist essentiell und sollte daher auch von den Gründern bzw. Geschäftsführern selbst betrieben werden. Wir haben zum Beispiel aufgrund der Auswertung unserer Kundenanfragen eigene Services wie den Preisgraphen entwickelt und FAQ-Bereiche geschaffen. 

KoRo-Tipp 4: Bauchgefühl ist wertvoller als jeder Expertenrat

Mein Credo: Verträge sind da, um sich streiten zu können. Daher setzen wir bei KoRo in erster Linie auf Menschenverstand, Bauchgefühl und  in zweiter Instanz auf die Erfahrungswerte unseres Anwalts. Ein wichtiger Punkt an dieser Stelle: Seid selbstsicher!  Auch bei Gesprächen mit potentiellen Investoren und Partnern. Ihr seid der Erfinder und der Treiber hinter Eurer Idee.
Auch wir bei KoRo mussten auf unserer Reise einige Fehlentscheidungen verkraften. Einer der prägendsten Momente war der, an dem wir fast alles verloren hätten weil ich auf die falschen Investoren gesetzt habe. Diese Tiefs tun weh, aber lassen einen auch wachsen und wichtige Erfahrungen sammeln.

KoRo-Tipp 5: Bad News – sobald Euer Produkt läuft, kommen Nachahmer

Freier Wettbewerb ist für Gründer manchmal hart. Sobald sich das Produkt gut verkauft und eine gewisse Bekanntheit erreicht hat, wird es Nachahmer geben. Was man gegen Copy Cats machen kann? So gut wie nichts! Insbesondere im LEH-Bereich ist ein wirklicher Schutz wie man es beispielsweise bei technischen Innovationen mit Patenten oder Gebrauchsmustern hat, nicht möglich. Aus eigenen Erfahrungswerten und Gesprächen mit anderen Gründern können wir prophezeien: Spätestens nach zwei Jahren am Markt kommen die ersten Nachahmer, die jeden Markenschutz oder Ähnliches mit einer minimal veränderten Rezeptur aushebeln. Macht euch über den Wettbewerb erst gar nicht so viele Gedanken. Achtet vielmehr darauf, wie ihr eure Brand stärken und weiter ausbauen könnt. Das was ihr macht, müsst ihr verstehen und richtig gut machen.

KoRo-Tipp 6: Das A&O im LEH

Das absolute Win-Kriterium im LEH: Preis zu Leistung. Der deutsche Food-Markt ist preisorientiert. Das ist auch unsere Kernstrategie. Wir versuchen den Verkaufspreis so gering wie möglich zu halten. Wie wir das machen ist einfach: kostengünstige und schlanke Prozesse, sowie ein starker Fokus auf den Einkauf.
Schlanke Prozesse bedeutet für uns Automatisierung aller Prozesse, wie zum Beispiel die Übergabe der Buchhaltungsdaten an DATEV direkt aus Xentral heraus. Im Einkauf sind wir einfach super frech und versuchen immer, immer, immer noch günstiger einzukaufen. 

KoRo-Tipp 7: Pareto-Prinzip als Wachstums-Beschleuniger

Unabhängig davon in welcher Wachstums- oder Entwicklungsphase ihr seid, es gibt immer eine neue Herausforderung. Um diesen zu begegnen setzen wir auf das klassische Pareto-Prinzip, auch als Pareto-Effekt oder 80-zu-20-Regel bekannt. Die Regel besagt: 80 % der Ergebnisse können mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse erfordern mit 80 % des Gesamtaufwandes die quantitativ meiste Arbeit. 

Was wir damit meinen? Nehmen wir beispielsweise den Wunsch, eure Produkte bei Rewe zu listen. Wenn ihr bei Rewe anruft, bekommt ihr in der Regel die Kontaktdaten des passenden Einkäufers für eure Produktkategorie – wie 1.000 andere Startups und Unternehmen auch. Dann sollt ihr die Informationen per Mail zuschicken – wie alle anderen auch. Eine schicke Präsentation kann beim Listing unterstützen, trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit für ein Feedback sehr gering. Daher raten wir: Geht auf Messen und Events, nutzt persönliche Kontakte. Kennt ihr jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt? Umso besser, viele Touchpoints können den Prozess beschleunigen.

Quelle: Startup Communication e.K.

Schnell starten und viel Lernen!

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menativin 1-mna novel food

Menavitin Produkte, die das Molekül 1-MNA beinhalten: das Novel Food mit natürlicher Intelligenz

Stellen Sie sich und das Startup Menavitin doch kurz unseren Lesern vor!

Menavitin entwickelt und vertreibt Produkte, die alle exklusiv das Molekül 1-Methylnicotinamid (1-MNA) beinhalten. Es ist der natürliche Metabolit der körpereigenen Vitamin B3-Synthese. Die höchsten natürlichen Dosierungen von 1-MNA kommen in Wakame-Braunalgen und Grünteeblättern vor – also in Lebensmitteln, die hauptsächlich Teil einer japanischen Diät sind. Durch ein patentiertes Herstellungsverfahren bietet Menavitin jetzt exklusiv Nahrungsergänzungsmittel, Skin Care und Hair Care Pflegeprodukte der nächsten Generation an und vereint dabei die Kraft der Natur mit dem Potenzial neuster Technologie. Das Ergebnis: Eine Kombination aus den natürlichen Beauty Skills der Algen intensiviert durch stärkende Vitamine und den wirksamsten Innovationen der Forschung. Wir schaffen smarte Health Solutions, damit jeder sein schönstes Selbst leben kann.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Krankheiten sind Teil unseres Lebens. Sie betreffen uns sogar, wenn wir selbst gesund sind, aber unsere Freunde oder Familie nicht. Bei der Behandlung verfolgt die Schulmedizin leider meistens streng das Schema F. Dabei nimmt weder eine prophylaktische noch eine nachsorgende Behandlung oder die richtige Ernährung einen großen Teil der Therapie ein. Doch diese Faktoren können eine Genesung in der Regel beschleunigen. Als mir die Möglichkeit geboten wurde, das Gesundheitsmolekül 1-MNA in seinen unterschiedlichsten Facetten in der DACH-Region auf den Markt zu bringen, habe ich daher nicht lange gezögert.

Welche Vision steckt hinter Menavitin?

Das 1-MNA-Molekül soll in Zukunft so selbstverständlich sein wie Omega 3, Hyaluronsäure oder Q10. Das würde bedeuten, dass Menavitin vielen Menschen hilft, ihr gesündestes Selbst zu entfalten, und wir gleichzeitig den Status Quo von Novel Food, Dermocare und Anti Aging-Produkten verändern.

Wer ist die Zielgruppe von Menavitin?

Ich bin davon überzeugt, dass sich ein Produkt seine Zielgruppe selbst sucht. Bei brüchigem Haar oder Haarausfall beispielsweise kann unsere Betroffenen-Range von erblich bedingtem Haarausfall bei männlichen Studenten bis zur stillenden Mutter reichen. Aber vermutlich wird sich eine Kundschaft herausbilden, die Wert auf einen gesunden Körper legt. Das impliziert für mich zwingend eine intensive Auseinandersetzung mit ausgewogener und guter Ernährung. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Gewinnung des 1-MNA-Moleküls aus natürlichen Quellen ist extrem aufwändig. Unserem internationalen Team von Wissenschaftlern ist der Durchbruch in der Synthese des Moleküls im Labor gelungen. Anschließend wurde das Herstellverfahren von 1-MNA exklusiv patentiert und innerhalb der EU als Novel Food registriert. Damit ist der Wirkstoff erstmals in hochkonzentrierter Form zugänglich und für eine ganze Bandbreite neuer Anwendungen nutzbar. Im Hair Care Bereich beispielsweise fördert die Menavitin-Formel die Blutmikrozirkulation der Kopfhaut und unterstützt die Versorgung des Haarfollikels. Das Haarwachstum wird so gestärkt und der Haarausfall reduziert – oder gar gestoppt. 

Im Bereich der Nahrungsergänzung liefern Menavitin Produkte höchste Konzentrationen an 1-MNA. So entspricht beispielsweie eine Kapsel Menavitin 1-MNA + Ginseng der Aufnahme von 1,8 kg Wakame-Braunalgen. 

Gleichzeitig ist es uns wichtig, auch in puncto Nachhaltigkeit etwas zu bewegen. Denn 1-MNA, der Wirkstoff aus Algen, verbessert nicht nur die Gesundheit. Die Pflanzen selbst sind die Lebensgrundlage vieler Menschen. Deshalb unterstützt Menavitin die Studenten-Initiative Enactus Aachen e.V. bei ihrem Projekt „ex aqua“. Sie fördert in Madagaskar den Anbau von Algen in Meeresfarmen. So mindern die Algen vor Ort zum einen das Riffsterben. Zum anderen sind die geernteten Pflanzen ein wichtiger Faktor in der heimischen Küchen gegen Mangelernährung, da sie reich an Mineralstoffen sind.

Wie ist das Feedback?

Menavitin ist erst seit kurzem auf dem Markt, doch unsere Kunden sind sehr zufrieden. Sie stellen im Bereich Haarausfall in wirklich kurzer Zeit eine Stärkung der Haare fest. Das beste Beispiel bin ich selbst: Bei mir wurden die Geheimratsecken auch langsam größer. Seitdem ich täglich Menavitin Shampoos nutze, muss ich wieder häufiger zum Friseur. 

Menavitin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen Gesundheit und Schönheit verbinden. Deswegen vertreiben wir nicht einfach nur Produkte, sondern stehen unseren Kunden im Dschungel von Nahrungsergänzungsmitteln und Pflegeprodukten mit Rat und Tat zur Seite. So können sie die Vorteile von unseren Produkten mit 1-MNA ohne Umwege erfahren. In fünf Jahren würde ich mich freuen, wenn meine Vision Wirklichkeit geworden ist: Dass 1-MNA im Beauty- und Health-Bereich nicht mehr wegzudenken ist und wir viele Menschen dabei unterstützen, ihr schönstes Selbst zu leben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schnell starten. Viel lernen. Und dann hoffentlich erfolgreich skalieren!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Hannes Pagel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Geduld und Ausdauer mitbringen

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MAKARO Schmuck Goldschmuck Schmuckstücke

MAKARO goldener Schmuck modern zeitlos und langlebig zugleich ist

Stellen Sie sich und das Startup MAKAROjewelry doch kurz unseren Lesern vor! 

Wir sind Matthias und Hanna und wir beide haben 2015 unser Schmucklabel MAKARO gegründet. Bei MAKARO lösen wir das Problem, das viele Frauen kennen: Goldschmuck ist entweder sehr teuer, oder verfärbt schnell. Deshalb stellen wir moderne goldene Schmuckstücke her, die Langlebigkeit und einen zugänglichen Preis verbinden. 

Wir verkaufen unsere Schmuckstücke direkt an unsere Endkunden, vor allem über unseren Onlineshop und haben im letzten Jahr zusätzlich damit begonnen eigene Stores zu eröffnen. Die ersten MAKARO Stores befinden sich in Wien und München. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

Wir haben an einer technischen Universität studiert und uns dort kennen gelernt. Als Ausgleich zum Studium hatten wir beide schon immer kreative Interessen. Durch unseren technischen Background und Hannas Problem, dass sie einfach keinen goldenen Schmuck finden konnte, der leistbar und langlebig war, hatten wir den Wunsch, für dieses Problem eine Lösung zu finden. In Zusammenarbeit mit Goldschmieden ist es uns schließlich gelungen. So fing die Geschichte von MAKARO an. 

Welche Vision steckt hinter MAKAROjewelry? 

Wir stehen mit unserem Label für eine positive Veränderung. Wir setzen auf eine faire und nachhaltige Wertschöpfung. Und wir glauben daran, Menschen mit unseren Schmuckstücken glücklich zu machen und gleichzeitig unseren Mitarbeitern und Partnern bei der Verwirklichung ihrer Träume zu helfen. Wir glauben an zugängliche Preise, damit gute Produkte nicht nur für Wenige verfügbar sind. Das ganze ohne dabei der Umwelt zu schaden. All diese kleinen Dinge können gemeinsam Großes bewirken. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Als Studenten haben wir aus einer relativ komfortablen Situation heraus gegründet. Wir hatten die nötige Leidenschaft, viel Durchhaltevermögen aber vor allem erstmal wenig zu verlieren, weshalb wir ohne viel Druck von Außen starten konnten. Finanziert haben wir anfangs mit etwas Eigenkapital – da wir durch unsere Designs und die hochwertigen Produkte zu einem tollen Preis schnell Kundinnen finden konnten, die das selbe Problem plagte, konnten wir danach alles aus unserem Cashflow finanzieren. Gewinne wurden immer reinvestiert, so konnten wir das schnelle Wachstum stemmen. Die größten Herausforderungen kamen dann als alles rasch viel viel größer wurde als anfangs erwartet und wir unser Team aufbauen mussten. Ohne unser tolles Team wäre heute alles niemals möglich. 

Wer ist die Zielgruppe von MAKAROjewelry? 

Unsere Zielgruppe sind Frauen zwischen 18 und 35 Jahren, die mit beiden Beinen im leben stehen und wissen was sie wollen. Frauen, die Schmuck suchen, der ihren Stil widerspiegelt, und dabei nicht nur eine Saison lange hält. Dabei legen unsere Kundinnen wert auf Nachhaltigkeit und lieben natürlich goldenen Schmuck genau so wie wir. 

MAKARO Schmuck Goldschmuck Schmuckstücke

Was ist das Besondere an dem Schmuck? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Das Besondere ist, dass MAKARO Schmuckstücke Langlebigkeit und einen zugänglichen Preis miteinander verbinden. Das ist eine Kombi, die bei goldenem Schmuck sehr schwierig zu finden ist. 

Durch eine Kombination aus traditionellem Goldschmiedehandwerk und modernster Technik können wir ein Material verarbeiten, welches eine ca. 100 bis 1000 mal so dicke Goldschicht aufweist, als herkömmlicher vergoldeter Modeschmuck. 

Somit hat die Trägerin die Vorteile von reinem Goldschmuck: Ringe, die auch nach jahrelangem täglichen Tragen sogar beim Baden, Duschen und Sport niemals ihren goldenen Glanz verlieren. Und das zu einem Preis, der mit reinem Gold nie erreichbar wäre. 

Wie ist das Feedback? 

Das Feedback ist durchwegs sehr positiv, was sich nicht nur in den zahlreichen Bewertungen, sondern auch darin widerspiegelt, dass beinahe jeder Kunde/jede Kundin mehr als einmal bei uns einkauft. 

MAKAROjewelry, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir möchten unser Wachstum beibehalten, weitere Stores eröffnen und dabei unseren Qualitätsansprüchen und Grundsätzen treu bleiben. In fünf Jahren soll es MAKAROjewelry auch außerhalb des DACH-Raums geben und wir haben bis dahin hoffentlich sehr viele Kunden glücklich gemacht. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

  1. Man sollte auf jeden Fall für die Sache brennen und eine Vision davon haben, wohin man möchte.
  2. Es dauert. Man sollte auf jeden Fall Geduld und Ausdauer mitbringen und nicht nach Shortcuts suchen.
  3. Der Kundennutzen soll immer an erster Stelle stehen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Hanna und Matthias für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Jede noch so weite Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

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movacar mietwagen Mobilität

Movacar individuelle Mobilität: Einwegmiete mit dem Mietwagen ab 1 €

Stellen Sie sich und das Startup Movacar doch kurz unseren Lesern vor!

Eustach von Wulffen: Wir haben mit Movacar ein gemeinsames Ziel: Wir wollen individuelle Mobilität für alle Nutzer erschwinglich machen, indem wir die Einwegmiete mit dem Mietwagen ab 1€ für ein breites Publikum anbieten. Gleichzeitig können Autovermieter mit uns ihre Logistik-Kosten signifikant senken. 

Wir folgen dabei einer ganz einfachen Logik: unsere Nutzer übernehmen die Rolle des Überführers, wodurch für Autovermieter die mit dem Fahrzeugtransport verbundenen Kosten deutlich reduziert werden. Die Autovermieter bedanken sich im Gegenzug mit einzigartig günstigen Preisen. Gleichzeitig gibt es durch unser Konzept weniger Leerfahrten, was auch gut für die Umwelt ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein Partner Karl Markiewicz und ich haben zusammen fast 40 Jahre für einen weltweit führenden Autovermieter gearbeitet. In der Zeit haben wir dessen operatives Geschäft von Grund auf mit aufgebaut und in Führungspositionen geleitet. Nach so vielen Jahren in einem Konzern haben wir uns mit der eigenen Gründung einen Traum erfüllt, den wir schon lange in uns getragen haben. Wir haben Movacar Anfang 2018 zu zweit gegründet und im Sommer 2018 unseren Proof of Concept erfolgreich absolviert. Danach konnten wir unseren CTO Tassilo Pilati als weiteren Gesellschafter gewinnen und haben mit ihm  die Kompetenzen im Gründerteam abgerundet.

Welche Vision steckt hinter Movacar?

Unsere Vision orientiert sich ganz klar am grundlegenden Wandel der Mobilitätsgewohnheiten, der allerorts zu beobachten ist. Wir glauben, dass Mobilität in Zukunft zunehmend multimodal konsumiert wird. Konsumenten werden sich künftig nicht mehr an einzelne Transportmittel binden wollen, geschweige denn an einzelne Anbieter innerhalb der aktuellen „Mobilitätssilos“. Die neuen Angebote, die auf den Markt drängen, sind Beleg für diese Entwicklung. Dabei finden wir, dass der Mietwagen in der Bandbreite dieser Angebote unterrepräsentiert ist. Wir wollen Movacar im Mobilitätsmarkt der Zukunft dauerhaft als innovativen und umfassenden Anbieter positionieren, der die unterschiedlichsten Mobilitätsoptionen mit an Bord hat. Mit der komplementären Erfahrung unseres Gründerteams sind wir dafür gut aufgestellt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wie wohl bei jedem Start-Up besteht der steilste Weg darin, andere Menschen mit der Begeisterung anzustecken, die man für die eigene Idee empfindet. Das ist vor allem dann eine riesige Herausforderung, wenn man noch kein Produkt hat, was man vorzeigen kann.

Bis vor kurzem haben wir den Aufbau mithilfe eines Gründungszuschusses der IBB selber finanziert; um es im Start-Up-Jargon zu sagen: „gebootstrappet“. Inzwischen haben wir einen Business Angel an Bord und unsere Seed-Runde über Leapfunder eingeläutet. 

Wer ist die Zielgruppe von Movacar?

Unsere Zielgruppe besteht aktuell aus Menschen, die in ihrer jetzigen Lebensphase mehr Zeit als Geld haben – und für die der Preis, und nicht das Transportmittel in der Reiseplanung den Ausschlag gibt. Für viele von ihnen ist heute der Mietwagen kaum eine Option, vor allem wegen der vergleichsweise höheren Kosten. Genau diese Menschen sprechen wir mit Movacar an, indem wir ihnen die Mietwagenerfahrung zum erschwinglichen Preis bieten – während umgekehrt Autovermieter Zugang zur Kundschaft von morgen erhalten.

Wie funktioniert Movacar? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? Wie ist das Feedback?

Wir haben mit Movacar.de einen virtuellen Marktplatz geschaffen, auf dem wir Überführungsaufträge von Autovermietern, aber auch von anderen Flottenbetreibern,  als Einwegmieten ab 1€ an unsere Nutzer vermarkten. Kurz gesagt: Für Nutzer ist Movacar eine unabhängige Plattform, die transparenten Zugang zu individueller Mobilität bietet. Diese Plattform ist bewusst einfach zu nutzen, sei es über Desktop oder mobile Endgeräte – Bezahlsystem inbegriffen. Movacar ist ein serviceorientierter One-Stop-Shop, der die Vorteile des Produkts Mietwagen mit sehr günstigen Preisen vereint. 

Was uns vor allem von anderen Anbietern unterscheidet, ist die umfassende Erfahrung und das Netzwerk des Gründerteams. Davon profitieren nicht nur unsere Nutzer, die einen tollen Service zum kleinen Preis bekommen, sondern insbesondere auch die Flottenbetreiber, die Movacar nutzen. Für diese Mobilitätsanbieter ist es besonders wichtig, darauf vertrauen zu können, dass eine innovative Lösung mit Kompetenz und Erfahrung umgesetzt wird. Denn am Ende kann eine Innovation ja nur dann erfolgreich sein, wenn auch das Gummi auf die Straße kommt. Das Feedback, das wir bisher von Nutzern wie Anbietern bekommen haben, bestätigt unsere Einschätzung.

Movacar, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im kommenden Jahr wollen wir Movacar vor allem am deutschen Markt etablieren. Wir gehen davon aus, dass wir danach schnell in der gesamten DACH-Region Fuß fassen werden, wo die Notwendigkeit grenzüberschreitender Rückführungen von Mietwagen, ebenso wie die anfallenden Kosten, besonders hoch ist. Weitere europäische Märkte werden dann schrittweise folgen. Und wie gesagt: Langfristig wollen wir eine Plattform für nachhaltige Mobilität aufbauen, die Nutzern möglichst umfassende ökoeffiziente Transportmethoden bietet. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Um ein geflügeltes Wort zu nutzen: jede noch so weite Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Ist der erstmal gemacht, gehören Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen unbedingt dazu, wenn es darum geht, in Bewegung zu bleiben. Und vergesst bloß nicht, auch die kleinen Erfolge zu feiern – das gibt Antrieb, auf Kurs zu bleiben und nicht aufzugeben, wenn’s mal schwierig wird. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Eustach von Wulffen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sprich sooft und soviel du kannst über deine Idee und dein Business

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nordery Inspiration für eine langlebige nachhaltige Wohnungseinrichtung und die passenden individuellen Produkte im nordisch-skandinavischen Designstil

nordery: Individuelle Produkte im nordisch-skandinavischen Designstil

Stellen Sie sich und das Startup nordery doch kurz unseren Lesern vor!

Auf nordery findet man Inspiration für eine langlebige und umweltfreundliche Wohnungseinrichtung und die passenden Produkte im nordisch-skandinavischen Designstil. Oft werden diese günstig in Asien produziert und gelangen über lange Transportwege nach Deutschland. Mein Anliegen ist es, nachhaltige Marken und Designer zu unterstützen, die lokal produzieren und über die Herkunft und Produktion der Produkte aufklären. Alle Produkte müssen mindestens drei von insgesamt acht vorgegebenen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich bringe schon seit langem große Begeisterung für nordisch-skandinavisches Interior mit und liebe es, meine Wohnung zu dekorieren. Dabei habe ich festgestellt, dass es relativ schwierig ist, abseits des Mainstreams individuelle Produkte im nordischen Designstil zu finden, die zudem nachhaltig und umweltfreundlich sind. Bei einer Reise durch einige nordische Länder im Jahr 2018 habe ich viele Marken und Produkte entdeckt, die einen nachhaltigen Ansatz verfolgen und die es bei uns nicht oder nur bedingt zu kaufen gibt. Schnell stand fest, dass ich diese tollen Labels und Produkte auch nach Deutschland bringen möchte.

Da ich schon länger mit dem Gedanken gespielt hatte, mich beruflich neu zu orientieren, habe ich Anfang 2019 den Entschluss gefasst, alles auf eine Karte zu setzen, meinen Job gekündigt und mich an die Planung des Online-Shops gemacht.

Was war bei der Gründung von nordery die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung für mich war es, mich in die Sichtweise einer Unternehmerin hinein zu versetzen und zu verstehen, was zu einer Unternehmensgründung dazu gehört. Bislang habe ich immer im Angestelltenverhältnis gearbeitet und hatte keinerlei Vorstellung, was alles auf mich zukommen wird.

Als Solopreneurin ist man ja alles in Einem und muss sich mit sämtlichen Unternehmensbereichen auseinandersetzen – von Businessplanung über Steuer, Marketing und IT. Letztendlich steht man jeden Tag aufs Neue vor Herausforderungen, die es gilt zu meistern.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Man sollte sogar starten, auch wenn noch nicht alles so ist, wie man sich das im Idealfall ausgemalt hat. Ansonsten neigt man dazu, sich in Perfektionismus und Detailverliebtheit zu verlieren, sodass man das Gefühl hat, überhaupt nicht voranzukommen. Ich rate auch unbedingt, sich eine realistische Deadline und einen Go-Live Termin zu setzen und sich diesen täglich vor Augen zu führen. So hat man ein Ziel, auf das man hinarbeitet.

Welche Vision steckt hinter nordery?

Ein nachhaltiges Business aufzubauen war die grundlegende Intention meiner Gründung und umfasst alle Prozesse – vom umweltfreundlichen Geschäftspapier bis zum klimafreundlichen Versand. Die Vision von nordery ist, dass Nachhaltigkeit im eigenen Zuhause zur Selbstverständlichkeit wird. 

Durch Aufklärung, Transparenz und Hilfestellungen möchten wir einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltigere Lebensweise leisten, ohne dass dies großer Anstrengung und Veränderung bedarf.

Gemäß dem Prinzip „Think twice – buy consciously“ soll Bewusstsein für überlegtes Konsumverhalten geschaffen und damit unnötige Impulskäufe vermieden werden.

Wer ist die Zielgruppe von nordery?

Die Zielgruppe von nordery sucht das Besondere und legt Wert auf Individualität und Nachhaltigkeit. Im Kern ist die Zielgruppe vorwiegend weiblich, 25-49 Jahre alt und interessiert an hochwertigen und langlebigen Produkten im nordisch-skandinavischen Designstil. Aber natürlich möchten wir auch die Männer und Frauen ansprechen, die sich bislang noch nicht intensiv damit auseinandergesetzt haben, sich aber grundlegend dafür interessieren.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nordery ist die bislang einzige Online-Plattform, die ein ganzheitliches Konzept für nachhaltiges Wohnen & Leben verfolgt und nachhaltige Wohnaccessoires im nordischen Designstil anbietet.

Mit dem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz möchte nordery in allen relevanten Aspekten einen wertvollen Beitrag für ein umweltbewusstes Handeln leisten: „Sustainability from the core“ sozusagen.

Nordery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mittel- bis langfristiges Ziel ist es, nordery zur führenden Online-Plattform für individuelle, nordisch-skandinavische Produkte und Marken mit Nachhaltigkeitsanspruch auf dem deutschen Markt und darüber hinaus zu etablieren. Dabei möchte nordery mehr als nur ein Online-Shop sein: Persönliche Beratung bei der individuellen Wohnungseinrichtung, eine eigene Produktkollektion sowie Kooperationen mit weiteren Partnern sollen das Portfolio ergänzen.

Im Bereich Nachhaltigkeit möchten wir uns stetig verbessern und unseren Anspruch optimieren. Zukünftig sollen z.B. umweltfreundliche Versandalternativen, wie die Zustellung mittels E-Bikes oder Click & Collect optional angeboten werden können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Kalkuliere mit ausreichend Zeit, um dein Gründungsvorhaben zu planen. Eine intensive Vorbereitung und strategische Planung machen sich später bezahlt. Am Besten holst du dir von einem Gründungsberater Unterstützung.

Sprich sooft und soviel du kannst über deine Idee und dein Business. Hole dir im Vorfeld von Freunden, Bekannten und deiner potenziellen Zielgruppe Feedback ein, um deren Bedürfnisse zu verstehen.

Gönne dir auch mal Pausen und Freizeit zwischendurch, sonst bist du vor dem eigentlichen Start schon ausgepowert und dir fehlen die Energie und Motivation um durchzuhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jasmin Kirst für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es ist wichtig den persönlichen Rhythmus zu kennen und den Tagesablauf danach zu planen

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bohnikat ackerbohne hülsenfrüchte snack

Bohnikat gerösteter Ackerbohnen Snack aus heimischen Hülsenfrüchten

Stellen Sie sich und das Startup Bohnikat kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Cecilia und die Gründerin von Bohnikat. Wir machen aus heimischen Hülsenfrüchten – wie zum Beispiel der Ackerbohne – unverschämt knackige Snacks, und bald vieles mehr.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das Thema zukunftsfähige Ernährung beschäftigt mich schon sehr lange und heimische Hülsenfrüchte zählen für mich zu Future Food. Für meinen Geschmack gab und gibt es viel zu wenig spannende Hülsenfrucht-Produkte, und schon gar nicht aus heimischen Hülsenfrüchten. Irgendwann dachte ich, da mache ich sie einfach selbst.

Welche Vision steckt hinter Bohnikat?

Bohnikat ist Wegweiser für eine vielseitige, nährstoffreiche und köstliche Ernährung, die zudem CO2arm ist und heimische Ressourcen wertschätzt. Denn wir finden, Lebensmittel müssen nicht um die halbe Welt reisen. Zudem sorgt der Anbau von Hülsenfrüchten für fruchtbare und gesunde Ackerböden. Hülsenfrüchte besitzen nämlich die einzigartige Besonderheit über die Symbiose mit Rhizobien, Luft-Stickstoff in die Erde einzubringen und sich selbst und den Boden zu düngen. Heimische Hülsenfrüchte sind daher einfach perfekt für Körper, Geist und Umwelt. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war bislang die Rezeptur für unsere gerösteten Ackerbohnen so hinzubekommen, dass sie richtig schön crunchig sind. Das hat länger gedauert, als anfangs gedacht. Auch war es zunächst nicht so einfach, eine mittelgroße Menge (um die 300 Kilo) an Ackerbohnen in Bio-Qualität zu bekommen. Ackerbohnen werden normalerweise LKW-weise verkauft und den Lagerplatz hätten wir nicht gehabt. 

Wir hatten das Glück ein Berliner Startup Stipendium bekommen zu haben und werden noch bis Ende 2019 gefördert.

Wer ist die Zielgruppe von Bohnikat?

Ernährungs- wie auch klimabewußte Menschen, die über den Tellerrand schauen und wissen, dass sie sich mit der Wahl ihrer Lebensmittel, sowohl für sich selbst als auch für die Welt, in der sie leben wollen, entscheiden. 

Was ist das Besondere an den Snacks? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verwenden ausschließlich heimische Hülsenfrüchte, die in Deutschland wachsen, hier aber als Lebensmittel weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Ackerbohne & Co. stecken voller wertvoller Nährstoffe und sind mehr als eine gesunde Snack-Alternative. Wir sind die ersten, die heimische Hülsenfrüchte in zeitgemäße Geschmackserlebnisse verwandeln. Zudem sind unsere Snacks auch für Nussallergiker geeignet, sie sind ohne jegliche Konservierungsstoffe und natürlich rein pflanzlich.

Wie ist das Feedback?

Das ist Feedback war von Beginn toll. Besonders der Crunch der Bohne kommt gut an und dass die Bohnen aus Deutschland stammen. Viele haben noch nie zuvor von der Ackerbohne gehört. Auf vielfachen Wunsch sind wir gerade dabei eine würzige Variante zu entwickeln; natürlich wieder nur mit Zutaten aus Deutschland. Das ist gar nicht so einfach, uns aber wichtig.

Bohnikat, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der geröstete Ackerbohnen-Snack ist unser Einstiegsprodukt, weitere Produkte aus Ackerbohnen sind schon in Arbeit. In fünf Jahren wird Bohnikat als der Anbieter für hochwertige und innovative Geschmackserlebnisse aus heimischen Hülsenfrüchten im deutschsprachigen Raum stehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist wichtig den persönlichen Rhythmus zu kennen und den Tagesablauf danach zu planen, um sein Energielevel nicht auszubeuten. Auch Netzwerken – insbesondere mit Startups aus der selben Branche – ist so hilfreich. Und schließlich alles als spannenden Lernprozess zu sehen, denn Schwierigkeiten und Fehler werden auftauchen. 

Wir bedanken uns bei Cecilia Antoni für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein ausschlaggebender Faktor ist die richtige Zeitplanung

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4one Pictures Bilderrahmen: Bildwechsel in Sekunden

4one Pictures Bilderrahmen: Bildwechsel in Sekunden

Stellen Sie sich und das Startup 4one Pictures doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Kilian Dalchow, 28 Jahre alt und bis vor kurzem hauptberuflich Elektroniker. Das Kreative war schon immer meine wahre Leidenschaft, sodass ich nebenberuflich Aufträge als Grafikdesigner hatte und leidenschaftlich fotografierte, was mich auf meine Idee zu 4one Pictures brachte.

Die Idee kam 2016 zur Weihnachtszeit. Interior ist mir sehr wichtig und ich habe schnell das Bedürfnis nach kreativer Abwechslung. Dies ging auch mit der einfacheren Anpassung der Einrichtung auf die aktuelle Jahreszeit einher. Besonders Bilder von Stränden oder der gleichen brachten mich so gar nicht in Weihnachtsstimmung. Deshalb kam mir der Gedanke, dass man seine Bilder doch wesentlich einfacher seiner Stimmung oder der Gegebenheit anpassen sollte. So machte ich mich an die Entwicklung des 4one Pictures Bilderrahmen ganz nach dem Motto: „Weil sich dein Zuhause an dein Leben anpasst und nicht andersherum“. 

An der Entwicklung des Bilderrahmens für schnellere Bildwechsel arbeite ich nun seit ca. 2 Jahren. Seit September 2019 ist der Onlineshop verfügbar und umfasst neben den Rahmen eine Vielfalt an passenden Postern. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Selbstständigkeit war schon immer etwas, dass mich gereizt hat. Das liegt vor allem daran, dass meine Interessen sehr breit gefächert sind und ich mich für alle möglichen Arbeitsprozesse begeistern kann. Ich glaube, dass die Selbstständigkeit der beste Weg ist, praxisnahe Erfahrungen in verschiedensten Bereichen zu sammeln und das ist es, was mich jeden Tag antreibt. 

Welche Vision steckt hinter 4one Pictures?

Die Vision hinter 4one Pictures ist es, Umdekorieren um ein Vielfaches zu erleichtern. Egal, ob Interior-Blogger, die für Contencreation schnell ihre Einrichtung anpassen möchten oder für kreative Köpfe, die sich schnell an Dingen satt sehen; egal, ob zum Jahreszeitenwechsel, für besondere Anlässe oder aus Spaß am Umgestalten – mit unserem Bilderrahmen wird Dekorieren und Einrichten erleichtert und wir sorgen für mehr Abwechslung an den Wänden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Idee entstand Ende 2016 und wie so oft, dachte ich zu Anfang viel zu kompliziert. Letztendlich entstanden drei verschiedene Versionen bis zum heutigen 4one Bilderrahmen. Die Entwicklung eines Produkts dauert äußerst lange und beinhaltet einige Hochs und Tiefs, die auch ich durchmachen musste. Besonders schwierig war zum Beispiel die Suche nach dem passenden Hersteller für die Einzelteile des Rahmens. Generell ist man vor allem zu Beginn einer Gründung meist auf sich selbst angewiesen, was viel Druck und Verantwortung mit sich bringt.

Insgesamt war es für mich aber eine besonders große Belastung, die Idee und meinen damit verbundenen Traum neben eines Vollzeitjobs zu verfolgen. Da bislang alles in Eigenfinanzierung läuft, konnte ich jedoch lange Zeit nicht auf den Job verzichten. Im Juli diesen Jahres entschied ich mich zur Kündigung, um mich zu 100% meinem Unternehmen widmen zu können und ich bereue es bis heute in keinem Moment. 

Wer ist die Zielgruppe von 4one Pictures?

Jeder, der es liebt sein Zuhause oder Arbeitsplatz abwechslungsreich zu gestalten. Das tolle an einem Bilderrahmen ist ja, dass ihn jeder füllen kann, wie er möchte, sodass unsere Zielgruppe niemand ausschließt. Egal, ob alt oder jung, der Rahmen ist sehr einfach in der Handhabung und im Design reduziert und modern. 

Wie funktioniert 4one Pictures? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Alleinstellungsmerkmal ist das Klappsystem des Rahmens verbunden mit dem besonderen Passepartout-System.

Die Grundidee ist ein schneller und einfacher Bildwechsel – ohne Abhängen, ohne Aufhebeln von kleinen Metallteilchen, ohne Aufwand. Der Bilderrahmen lässt sich seitlich öffnen und das Passepartout kann problemlos raus- und wieder reingeschoben werden. Es umfasst außerdem Platz für 4 Bilder: Das Passepartout wird einfach einmal herumgedreht und ein neues Poster erscheint im Rahmen.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback ist bis jetzt sehr gut, was mich natürlich sehr freut! Bislang haben wir nur eine Variante des Bilderrahmens, quadratisch und in mattschwarz. Das Design haben wir reduziert und modern gewählt, natürlich trifft dieses aber nicht jeden Geschmack – wer z.B. weiße Rahmen bevorzugt, wird sich nicht für die schwarze Variante entscheiden. Die Grundidee sowie die Verarbeitung werden aber durchgehend sehr gut angenommen. Wir bekommen tolles Feedback hierzu, auch im Bezug auf die Herstellung in Handarbeit und die faire, nachhaltige Produktion. 

4one Pictures, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich stehe erst ganz am Anfang und es warten noch viele Herausforderungen auf mich. Meine Erfahrung bis hierhin zeigt mir auf jeden Fall, dass es meistens nicht so kommt wie geplant, weshalb ich alles auf mich zukommen lasse. Die nächsten Schritte beinhalten einige wichtige Kommunikationsmaßnahmen. Darüber hinaus möchte ich unsere Auswahl durch weitere Rahmengrößen und -farben bereichern. Hier sind gerade noch viele Ideen in meinem Kopf, denen ich nur zu gerne mehr Zeit widmen möchte.

Mein Traum ist, in 5 Jahren ein Team aufgebaut zu haben, mit dem ich gemeinsam weiter an unserem Bilderrahmen sowie weiteren neuen Produkten, die ein schnelles Umdekorieren ermöglichen, arbeiten kann. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein positives Mindset und Ausdauer sind extrem wichtig. Hochs und Tiefs gehören zum Gründeralltag dazu und zu Beginn ist man meist auf sich allein gestellt, was belastend sein kann. Es ist wichtig, positiv zu bleiben und nie zu vergessen, warum man angefangen hat. Ich sage das jetzt so einfach, obwohl ich weiß, wie schwer es ist sich daran zu halten.

Ich habe außerdem gelernt, wie wichtig der Austausch mit Freunden und Familie ist. Oft habe ich versucht, diese nicht zu belasten, Gespräche über meinen Tag und die neuesten Erfahrungen und Hindernisse sind aber enorm wichtig. Sie müssen nicht zu einer Lösung führen, wichtig ist, dass man seine eigenen Gedanken ab und an laut ausspricht. Dadurch setzt man sich selbst besser damit auseinander. 

Ein weiterer ausschlaggebender Faktor ist die richtige Zeitplanung. Ich versuche mir zum Beispiel neben dem großen Business-Plan, auch kleinere Ziele zu setzen, die ich bis zu einem gewissen Zeitpunkt erreicht haben möchte. Sie sind wichtig für meine eigene Motivation. Man muss auch kleine Erfolge feiern, der große Durchbruch erfolgt schließlich nicht von heute auf morgen. 

Wir bedanken uns bei Kilian Dalchow für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleibt euch selbst treu!

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Denisa Scundea Consulting: Digitale Beratung mit Herz und Hirn beim Social Media
Denisa Scundea: Digitale Beratung mit Herz und Hirn

Denisa Scundea: Digitale Beratung mit Herz und Hirn

Stellen Sie sich und das Startup Denisa Scundea Consulting doch kurz unseren Lesern vor!

Seit 2015 habe ich mich auf digitale strategische Beratung spezialisiert. Ich bin seit 9 Jahren selbständig, jedoch habe ich erst nach meinem Social Media Management Studium die Denisa Scundea Consulting gegründet. Kern der Firma ist die Entwicklung von maßgeschneiderten digitalen Konzepten, egal ob es darum geht bei null mit einem Social Media Kanal anzufangen oder komplexe Branding Kampagnen auszusteuern. Die drei Säulen der digitalen Dienstleistungen der Agentur umfassen: 1. Strategische Konzeption, 2. und das damit verbundene Branding sowie 3. Krisen-und-Shitstorm Management.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe in einigen Branchen Erfahrungen gesammelt und für mich entschieden: das Angestelltenverhältnis kommt für mich nicht in Frage. Ich glaube fest, dass sich Grenzen verschieben lassen und daran, dass man durch eine Unternehmensgründung über sich hinauswachsen kann und wird.

Denisa Scundea Consulting: Digitale Beratung mit Herz und Hirn beim Social Media

Was war bei der Gründung von Denisa Scundea Consulting die größte Herausforderung?

Dass mein Privatleben nicht darunter leidet.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, sicher. Auf dem Weg merkt man, was der Need des Marktes sich kontinuierlich verändert und man hierauf reagieren kann. Um los zu legen, muss ja nicht alles perfekt sein.

Welche Vision steckt hinter Denisa Scundea Consulting?

Die Vision ist zweifelsohne Wachstum und das international. Ich möchte optimal Unterstützung anbieten für KMUs aber auch einzelne Persönlichkeiten, die das eigene digital Branding nachschärfen wollen. Bisher waren Größere Unternehmen meine Zielgruppe und davon will ich weg, da die Entscheidungswege lang sind und ich der Meinung bin das im digitalen Bereich sowas massiv beeinträchtigt.

Wer ist die Zielgruppe von Denisa Scundea Consulting?

Die Zielgruppen der Agentur sind KMUs bis hin zu Mid-Size-Enterprises, z.B. eine Social Media Agentur; sowie aber auch öffentliche Personen oder Persönlichkeiten mit einem Personal Brand.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Schnelligkeit, mein wertvolles Netzwerk, Ehrlichkeit sowie Fairness, denn ich will niemandem etwas verkaufen, was er/sie nicht braucht. Besonders am Herzen liegt mir der persönliche Kontakt. Projekte sollen Spaß machen und bei mir zählt ein Handschlag auch heute noch.

Denisa Scundea Consulting, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Momentan sitze ich an meinem ersten Buch und freue mich bald hierzu mehr zu erzählen. Ich plane den Fokus mehr Richtung Krisenmanagement online zu setzen, da dieses Thema zunehmend relevant für Wachstum an sich, aber besonders meine internationale Kunden sein wird.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Bleibt euch selbst treu. Arbeitet hart und entscheidet konsequent. Hört nie auf zu lernen.

Foto: B2B Digital Day von eMinded @Google München

Wir bedanken uns bei Denisa Scundea für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durch Rückschläge nicht unterkriegen lassen

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chili-feet

chili-feet innovative Einlegesohle die beim Gehen die Füße wärmt

Stellen Sie sich und das Startup chili-feet kurz unseren Lesern vor!

Ich wohne in der Schweiz im Kanton Zürich, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Nach dem Studium an der ETH Zürich als Elektroingenieur habe ich mich berufsbegleitend in einem Zweitstudium in technischen Betriebswissenschaften weitergebildet. Seit über 20 Jahren bin ich Inhaber eines Ingenieurbüros für technische Anlagen. Daneben interessiere ich mich für technische Probleme und habe dabei auch das Thema der kalten Füsse studiert. Daraus sind schliesslich die selbstwärmende Einlegesohle chili-feet und die zur Vermarktung dieser chili-feet gegründete Startup Firma Wafe Technology GmbH entstanden.  

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Der Entscheid kam sukzessive mit dem Entstehen des chili-feet Produktes. Ich habe die Idee mehrere Jahre lediglich  im Kopf gewälzt. Erst als ich nach dem Motte „ausser man tut es“ die Thematik wirklich aufgriff und konsequent verfolgte, reifte auch der Gedanke, dass es dazu eine Firme braucht. Und so gründete ich  die Startup-Firma parallel zur Produkteentwicklung.

Welche Vision steckt hinter chili-feet?

Die visionäre Idee bestand darin, ohne chemische Umwandlungen, Batterien oder andere technische Hilfsmittel die beim Gehen verfügbare Energie zu nutzen und in Wärme zu wandeln. Als Ingenieur wollte es mir nicht in den Kopf, dass weltweit noch kein Material erfunden worden war, mit dem sich die Energie beim Gehen in Wärme umwandeln liess. Eine erste Machbarkeitsprüfung hat gezeigt, dass ein derartiges Material zu entwickeln sei. Trotz einiger Skepsis  des Umfeldes haben wir dann die Entwicklung vorangetrieben.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben das Grundmaterial durch mehrere Teams parallel und voneinander unabhängig erforschen und entwickeln lassen. Unzählige Proben wurden getestet und verglichen. Ein Team unter der Leitung eines Professors meinte sogar, dass es praktisch nicht möglich sei, ein derartiges Material zu entwickeln. Schliesslich hat ein Team den erfolgversprechenden Weg identifiziert und in intensiven, iterativen Prozessen wurde das Material auf grösstmögliche Wärmeproduktion getrimmt. Nach ausgiebigen Tests erfolgte schlussendlich die Entwicklung vom Grundmaterial zur fertigen chili-feet in der Form, wie wir sie heute verkaufen. Kurz vor dem Verkaufsstart erlitten wir einen herben Rückschlag im Produktionsprozess beim Verkleben des Ober- und Untermaterials (Kaschierung). Das führte dazu, dass wir knapp 20’000 Stück chili-feet einzeln nach-kaschieren mussten. Aber auch dies meisterten wir!

Finanziert habe ich das gesamte Projekt aus privaten Mitteln, was mir einerseits Unabhängigkeit garantierte, anderseits natürlich auch gewisse Limitationen auferlegte.

Wer ist die Zielgruppe von chili-feet?

Die chili-feet werden von allen gerne genutzt, die im Winter kalte Füsse haben und dies zukünftig vermeiden wollen. Handwerker, Hündler, Winter-Outdoor-Sportler wie Langläufer oder Schneehschuh-Trecker. Eine im Frühling 2019  durchgeführte Marktstudie zeigt ein riesiges  Potential auf, leiden doch 40% der Bevölkerung manchmal  bis häufig unter kalten Füssen. Diverse bekannte Persönlichkeiten wie die Abenteurerin Evelyne Binsack nutzte bei ihrer Expedition zum Nordpol oder am Mount Everest die chili-feet. Und Susi Meinen vom schweizerischen Biathlon Nationalkader trägt stets chili-feet bei ihren Wettkämpfen. Seit 2019 schliesslich vertraut auch das Frauen-Curling Team Tirizoni auf chili-feet. Sie gewannen im März 2019 die Weltmeisterschaften.

Wie funktionierten die Wärmesohlen? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Dank der speziell optimierten Materialbearbeitung produziert chili-feet aktiv Wärme durch den Druck, der bei den Gehbewegungen auf die Sohle ausgeübt wird. Damit wird ein maximaler Teil der mechanischen Leistung des Gehens in Wärme umgewandelt. Dies ist absolut einzigartig und kein anderes Produkt produziert Wärme nach diesem Prinzip. Die chili-feet sind dank dem Optimierung der Materialeigenschaften in der Lage, pro Sohle bis zu 2,5 Watt (5mm Dicke) Wärmeleistung zu erzeugen, was einen Temperaturanstieg von bis zu 10 Grad ergibt.  Die Sohlen sind waschbar, robust und halten sehr lange. Zudem ist die chili-feet mit einer sanften Mikrofaseroberfläche ausgestattet, die für einen angenehmen und bequemen Tragekomfort sorgt. Die Grössen sind passend zum gewünschten Schuh, in zwei Dicken (3mm / 5mm) erhältlich und auf die  Grössen 35 bis 47 zuschneidbar.

Wie ist das Feedback?

Wir erhalten  viele positive Feedbacks. Stellvertretend sei folge Rückmeldung einer Kundin zitiert, welche die chili-feet beim Winterwandern, Langlaufen und Schneeschuh-Laufen ausgiebig getestet hat. „Bin absolut begeistert!!! Und zwar nicht nur während des Sports, sondern auch danach! Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die schnell ganz erbärmlich an die Zehen friert. Das ist nun wirklich Schnee von gestern! Ich habe ausserdem herausgefunden, dass die Sohle viel eher als nach den von Ihnen beschriebenen 10 Minuten wirkt. Bereits nach 4-5 Minuten spürt man die Wärme deutlich. Das ist jetzt wirklich mal eine sinnvolle und taugliche Erfindung gegen Eiszapfen an den Füssen. Das kann ich 100% unterschreiben!“

Chili-feet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir müssen nun weitere Vertriebspartner und Vertriebskanäle erschliessen, denn nur mit einer massiven Volumenausweiterung können wir am Markt langfristig bestehen. Dabei helfen auch immer wieder spezielle Marktaktivitäten. So haben wir uns für den Auftritt bei der Sendung «Die Höhle der Löwen Schweiz» beworben und nach einem erfolgreichen Test-Pitch konnten wir uns  schliesslich im  Frühling 2019 bei fünf  Investoren vorstellen. Leider biss keiner der «Löwen» an, unter anderem mit der Begründung „dass ich eigentlich alles richtig gemacht hätte und Sie auch nicht wüssten, was sie zu meinem Unternehmen noch beitragen könnten.“ Der Pitch ist unter folgendem Link zu sehen: https://www.tv24.ch/hoehle-der-loewen/startups/chili-feet-die-selbstwaermende-schuhsohle-134347265

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Wenn man eine Idee hat und von ihr überzeugt ist, dann darf man sich durch nichts abhalten lassen, sondern muss unbeirrt seinen Weg gehen. Und zwar auch nicht, wenn Skeptiker einem das Vorhaben ausreden wollen oder wie in meinem Fall ein Fachhochschulprofessor wissenschaftlich versucht nachzuweisen, dass die Idee nicht umsetzbar sei. 

Und als Tipp 2 sollte man an sich glauben und sich auch durch Rückschläge nicht unterkriegen lassen. Mich begleitet seit vielen Jahren das Zitat von Walt Disney „Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, Ihnen zu folgen“.

Als Tipp 3 schliesslich sollte der Work-Life-Balance ausreichend Beachtung geschenkt werden.  Gerade bei Innovationsprozessen und Neugründungen sind die Arbeitstage lang und intensiv. Mal was anderes tun wie Sport, Meditation oder was auch immer gibt einem nicht nur Ausgleich, sondern regt zu neuen Ideen an und fördert den Kreativitätsprozess, beides Unverzichtbar für erfolgreiche Gründer. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Roland Brüniger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lieber Step by Step

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INASKA nachhaltige, funktionale Bade- und Sportmode aus recyceltem Nylon

INASKA nachhaltige, funktionale Bade- und Sportmode aus recyceltem Nylon

Stellen Sie sich und das Startup INASKA doch kurz unseren Lesern vor!

Wir bei INASKA designen und produzieren nachhaltige, funktionale Bade- und Sportmode aus recyceltem Nylon. Das Nylon besteht aus recycelten Fischernetzen, Teppichflusen und anderem Plastikmüll. Der Treibhauseffekt ist dabei bis zu 80% geringer als bei der Herstellung von Nylon aus Rohöl. Seit Gründung haben wir die Meere von umgerechnet 1,7 Tonnen Plastikmüll befreit und damit einen wichtigen ökologischen Beitrag geleistet. Wir produzieren zu 100% in Europa, versenden plastikfrei, müllreduziert und klimaneutral.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Mit der Geburt meiner Kinder hat sich mein Blick auf die Bedeutung von Umweltproblemen dramatisch verändert. Ich bin an der Ostsee aufgewachsen, deshalb ist mir das Meer als Lebensgrundlage besonders wichtig. Als Sportlerin wollte ich Produkte schaffen, die Funktionalität mit Ästhetik vereinen und zugleich die Meere von Plastikmüll befreien.

Was war bei der Gründung von INASKA die größte Herausforderung?

Vor allem das erste Gründungsjahr war eine enorme Herausforderung. Bei der Gründung im Januar 2016 war mein Sohn gerade drei Monate jung. Wäre ich vor der Geburt unseres Sohnes nicht so naiv gewesen, dass man ein Startup parallel mit Baby locker stemmen kann, dann würde es INASKA heute vielleicht nicht geben.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man braucht auf jeden Fall eines: Mut. Eine Gründungsidee wird nie für jeden perfekt sein, aber solange man sich selbst mit ihr identifizieren kann und eine Philosophie dahintersteckt, ist das die beste Grundlage, die ein Unternehmen haben kann.

Welche Vision steckt hinter INASKA?

INASKA Produkte sitzen wie deine zweite Haut, werden nachhaltig in Portugal produziert und schonen natürliche Ressourcen durch die Verwendung von recycelten Fischernetzen. Unser Ziel ist es, mit unseren Werten und unseren Eco Produkten ein Umdenken der Gesellschaft herbeizuführen. Wir möchten bewusst machen, dass jeder einzelne von uns einen enormen Einfluss auf die Umwelt hat und dass jeder aktiv zu einem Wandel in der Modebranche beitragen kann.

Wer ist die Zielgruppe von INASKA?

Wir sprechen Frauen mit einem aktiven Lifestyle und ökologischem Bewusstsein an. Funktionalität und Ästhetik ist unseren Kundinnen genauso wichtig wie eine hohe Qualität –dafür sind sie bereit auch mehr auszugeben. INASKA möchte, dass man sich in den Produkten wohl und sicher zugleich fühlt. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir wollen mit unserer Marke eine neue Generation repräsentieren, die sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzt und Produkte erwirbt, die ganzheitlich hinter fairem Business und Nachhaltigkeit stehen. Für uns ist Nachhaltigkeit schon lange kein Trend mehr, sondern ein MUSS, damit auch die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Erde erleben. Unser Sportbikini wurde explizit von uns für den Beachvolleyball-Sport entwickelt, weil es in dieser Sparte bisher keinen Bikini gab, der einen perfekten Halt beim Sport gab. Unser Ziel war es deshalb etwas zu kreieren, dass nachhaltig und gleichzeitig innovativ ist.

INASKA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir immer noch das repräsentieren, was wir jetzt schon sind. Außerdem wollen wir mehr Präsenz zeigen und deshalb unser Firmenkundengeschäft stark ausbauen. Wir möchten weitere Kategorien in unser Sortiment aufnehmen und neue innovative Eco-Materialien. Außerdem wollen wir eine Upcycling-Kollektion integrieren, die Verschnitt, defekte Artikel und Stoffreste verarbeitet. Diesen Teilen wollen wir ein zweites Leben schenken, indem wir etwas Neues aus ihnen kreieren. Zusätzlich wollen wir eine Tauschbörse starten, auf der Kundinnen nicht passende Teile unter sich tauschen können. Auch in der Umweltbildung wollen wir vorangehen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Gemeinsam gründen: ein Partner oder Partnerin erhöht die Kreativität, Kompetenz und verteilt das Risiko.

An die Frauen: Lieber Step by Step. Baby und Business parallel kostet viel Kraft, lieber ein Jahr warten.

Vielen von der Idee erzählen: dadurch ergibt sich sehr viel Input, spannender Austausch und es entsteht eine tolle Dynamik.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Franziska Hannig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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