Freitag, Oktober 2, 2026
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Ohne Barrieren und lange Wartezeiten

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testalize medizinische STI Labortests auf Chlamydien und Gonorrhoe

testalize medizinische STI-Labortests auf Chlamydien und Gonorrhoe online und anonym

Stellen Sie sich und das Startup testalize.me kurz unseren Lesern vor!

Seit 2014 begann die Idee, Ferndiagnosen anzubieten. Die Zahl der Geschlechtskrankheiten/STIs steigt weiter und das Testen auf die Geschlechtskrankheiten bleibt für viele Menschen eine große Barriere und verursacht Scham. Nach der Zusammenarbeit mit einem Labor in den Niederlanden konnte ich, der Gründer und Geschäftsführer Hubert Mooren, mit testalize.me ab 2015 STI-Tests auf dem niederländischen Markt anbieten. 

Die STI-Tests oder Geschlechtskrankheiten-Tests, die testalize.me über die Plattform anbietet, testen den Nutzer anonym und schnell mit einem Swab oder Urin an den am häufigsten vorkommenden Geschlechtskrankheiten Chlamydien und Gonorrhoe. Dies ist ein zertifizierter Labortest, der für jeden zugänglich ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich testalize.me gründete, hatte ich eine Internetfirma gegründet. Es war das Ende des Wachstums und ich suchte nach einer neuen Herausforderung. Dann entdeckte ich die wachsende Nachfrage nach anonymer und zugänglicher Pflege in den Niederlanden. Die Zahl der STI-Infektionen seit Jahren steigt und dass es zu diesem Thema immer noch ein großes Tabu gibt. So begann die Entwicklung des Konzepts für anonyme Selbsttests mit Laboranalyse. 

Welche Vision steckt hinter testalize.me?

Die STIs, auf die wir testen, Chlamydien und Gonorrhoe, sind die häufigsten unter den verschiedenen STIs. Oft wissen die Menschen nicht einmal, dass sie eine Infektion haben, was es einfacher macht, andere damit wieder zu infizieren. Die Zugänglichkeit der Tests wird die Zahl der Infizierten verringern und Barrieren wie Scham und lange Wartezeiten auf die Ergebnisse aus dem Weg räumen. Darüber hinaus versuchen wir auch, das Tabu zu diesem Thema zu durchbrechen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderung für uns war, ein Labor zu finden, in dem unsere Nutzer ihre Probe versenden können. Oftmals sind Labors nicht in der Lage, digital und innovativ zu analysieren, wobei die Kontaktdaten unserer Kunden nicht verwendet werden dürfen. Dies garantiert die Anonymität, wo wir für stehen. Im Jahr 2015 werden wir ein Labor gefunden haben, mit dem wir zusammenarbeiten konnten. 

Darüber hinaus war die Finanzierung eine Herausforderung, da neue Techniken und Systeme eingesetzt werden mussten. Dank der Unterstützung unserer Gesellschafter, die einen finanziellen Beitrag in testalize.me leisteten, konnten unsere Ideen und Konzepte umgesetzt werden.

Wer ist die Zielgruppe von testalize.me?

Wir testen jährlich 30.000 Menschen in den Niederlanden. Die Zielgruppe besteht aus Männern und Frauen und wird in der Altersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren liegen. Das sind vor allem die Schüler, die nach dem Ausgehen oder nach einem Urlaub einmal ungeschützter Geschlechtsverkehr hatten und sicher wissen wollen, ob sie eine Chlamydien- und/oder Gonorrhoe-Infektion haben. Sie bevorzugen so schnell wie möglich getestet zu werden und ohne Scham auf eine Geschlechtskrankheit getestet zu werden. 

Wie funktioniert testalize.me? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Nutzer füllen zuerst die Online-Beratung auf unserer Website aus, um herauszufinden, welche Art des Testes sie benötigen. Sie erhalten dann ein diskretes Paket per Post mit Packungsbeilage. Sobald sie die notwendige Probe gesammelt haben, senden sie die Retourbox an unser akkreditierte Labor. Dort wird es von einem Mikrobiologen analysiert und innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt kann der Nutzer die Ergebnisse online und anonym mit dem persönlichen Code überprüfen.

Im Falle eines positiven Ergebnisses kann man zum Arzt gehen, um sich mit dem Ergebnis unseres Labors behandeln zu lassen. Dies ist ein Bericht, der vom Mikrobiologen genehmigt wurde, damit der Allgemeinmediziner den Ergebnissen vertrauen kann. Er oder sie wird dann ein Rezept ausstellen, mit dem Sie Medikamente in der Apotheke abholen können.

Obwohl die Tests die gleichen wie bei Ärzten und Gesundheitsämtern sind, zeichnen zeichnet sich unsereTests durch die Anonymität und die Geschwindigkeit aus, mit der wir testen können. 

Über das Internet werden auch viele Heimtests für STIs angeboten. Nach einigen Minuten zeigen die Tests dem Benutzer die Ergebnisse an. Die Probe unserer Tests werden tatsächlich in einem zertifizierten Labor analysiert und von einem Mikrobiologen überprüft. Diese Zuverlässigkeit spielt hier eine wichtige Rolle.

Wie ist das Feedback?

In den Niederlanden hören wir viele positive Bewertungen von unseren Nutzern, dies können sie anonym auf unserer Webseite hinterlassen. Viele mögen uns, da es diese Möglichkeit besteht und dass sie sich nicht unnötig schämen müssen, wenn sie keine Chlamydien und Gonorrhoe haben. 

Diese positiven Geschichten gelten auch für Deutschland. Seit diesem Sommer sind die Tests auch in Deutschland erhältlich und wir stellen fest, dass sie auch mit dieser Möglichkeit zufrieden sind. Wir hoffen, damit noch viel mehr Menschen zufrieden zu stellen.

testalize.me, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Deutschland ist das erste Land neben den Niederlanden, unsere Heimat, in der wir auch unsere Tests anbieten. Bislang scheint der Bedarf auch hier sehr groß zu sein. Wir möchten dies in Zukunft in mehreren europäischen Ländern versuchen und vielleicht andere Tests für Geschlechtskrankheiten anzubieten. Und das alles mit dem Ziel, die Anzahl der Geschlechtskrankheiten zu reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Hubert Mooren für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Niemals das große Ziel aus dem Auge verlieren!

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vivenu Full Service Ticketing Tickets einfach schneller verkaufen

vivenu Full Service Ticketing ermöglicht es Veranstaltern Tickets einfach und schneller zu vermarkten, verkaufen und auszuwerten

Stellen Sie sich und das Startup vivenu doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, das sind Jens, Simon und Simon haben vivenu 2018 als drei Studenten aus Frankfurt gegründet. Wir sind angetreten um als Ticketingunternehmen den Markt rund um Eventim, Ticketmaster & Co. einmal etwas aufzumischen! vivenu ist die Lösung für die gesamte Event Wertschöpfungskette, die es Veranstaltern ermöglicht Tickets einfacher und schneller zu vermarkten, zu verkaufen und auszuwerten. Hierbei setzen wir auf Full-Service, Customizability und innovativste Technologien. Das Prinzip ist ganz einfach: Veranstalter erhalten von uns einen Systemzugang, legen ihre Events und Tickettypen an und können direkt loslegen Ihre Tickets zu verkaufen. Hierbei unterstützen wir Veranstalter gerne bei der Einrichtung, um das Beste aus den Shops herauszuholen und die Anforderungen unserer Kunden optimal umzusetzen. Mit diesem Ansatz haven wir bereits verschiedenste Veranstalter mit 10 bis mehr als 150.000 Besuchern erfolgreich abgewickelt.  

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns lange mit der Ticketingbranche beschäftigt, um zu verstehen, welche Bedürfnisse Veranstalter haben und uns zu überlegen, welche Lösungen der Markt benötigt. Hieraus entstand eine Leidenschaft für den Markt, die Wettbewerbsdynamik und unser Produkt. Seitdem arbeiten wir jeden Tag hart daran, dieses noch besser zu machen, es weiter zu verbreiten und unsere Kunden hoch zufrieden zu stellen. Die Freiheit, die eine Gründung mit sich bringt, erlaubt es uns schneller und agiler zu handeln und unsere Ideen für eine dynamische Branche optimal umzusetzen.

Welche Vision steckt hinter vivenu?

Wir haben uns als Technologie Plattform featuretechnisch breit aufgestellt. Es gibt kaum ein Use Case, den wir nicht abbilden können. Demnach ist unsere Vision ganz klar: Möglichst vielen Veranstaltern verschiedenster Bereiche unsere Lösung zur Verfügung zu stellen. Was wir mittelfristig geplant haben und wie auch Gäste zukünftig enorm von unseren Produkten profitieren werden, das wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten; gerne in unserem nächsten Interview!  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als kleines und junges Unternehmen ist es immer schwierig sich in einem Markt zu etablieren, bei dem Referenzen eine wichtige Rolle spielen. Fokus auf unser Produkt und was wir noch besser machen können, war hierbei immer unsere Strategie. Daher haben wir uns auch, trotz Anfragen, bisher bewusst gegen eine externe Finanzierung entschieden. Wir haben immer größere Veranstaltungen gewinnen und uns dadurch finanziell bootstrappen können. Nun ist unser Produkt eine Phase weiter und an einem Punkt, an dem wir noch mehr erreichen wollen. Vielleicht ändert sich daher auch in unserer Finanzierungsstrategie etwas … 

Wer ist die Zielgruppe von vivenu?

vivenu ist in der Event Branche sehr breit aufgestellt und kann mit seinem Ansatz alle Veranstaltungsarten abwickeln. Wir haben sensationelle Features für den Sportbereich, arbeiten aber auch mit führenden Nachtclubs, Festivals, Theatern, Märkten und Partyveranstaltern zusammen. Alle Kunden, die hohe technische Anforderungen und ein Wunsch an Design und Customizability haben und gleichzeitig faire Konditionen und einzigartigen Service wünschen, sind bei uns wohl am besten aufgehoben. 

Wie funktioniert vivenu? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ganz einfach: wir sind modern, informiert und überlegt in die Branche eingestiegen und bauen auf den innovativsten Technologien auf. Die Vorteile für Kunden liegen hierbei bereits in unserem Ansatz: Full-Service und Full-Customizability. Wir bieten höchste Transaktionssicherheit, absolute Skalierbarkeit und entwickeln gleichzeitig jeden Tag neue Features. Veranstalter können bei uns in Ihrem Zugang alles selber einstellen und müssen nicht wie bei Konkurrenzunternehmen auf Änderungen warten, dafür zahlen oder sie erst gar nicht umgesetzt bekommen. Gleichzeitig haben wir für (fast) alle Fragestellungen eine Antwort und verhelfen Veranstaltern zu Ihrer optimalen Ticketinglösung.

Wie ist das Feedback?

Es könnte nicht besser sein! Veranstalter schätzen unseren Ansatz, setzen auf unsere Lösungen und empfehlen uns weiter. Wir werden zunehmend gefragt, ob man nicht Lizenznehmer bei uns werden, die Lösung selber vertreiben oder anderweitig mit uns noch enger arbeiten kann. Wir stehen bereits mit führenden Festival- und Erstliga-Sportvereinen im engen Austausch und können viele Kunden von unseren Leistungen überzeugen. Dies ist eine tolle Bestätigung unserer Leistung und lässt uns jeden morgen noch früher anfangen und jeden Abend noch länger im Büro bleiben. 

vivenu, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind auf dem Weg unser Team zu vergrößern, uns technisch führend aufzustellen, unser Sales Team weiter auszubauen und Verträge mit Großveranstaltern abzuschließen. Wir starten Kooperationen mit führenden Sportvereinen, um gemeinsame Entwicklungen durchführen zu können und einzigartige Features auf den Markt zu bringen. Diese gehen weit über traditionelles Ticketing hinaus und setzen in vielen Punkten neue Standards. Wenn wir uns in den nächsten fünf Jahren weiter so entwickeln wie bisher, dann ist es schwer zu sagen, was in 5 Jahren ist. Was wir aber versprechen können, ist das wir uns noch weiter in Richtung Fan Engagement und B2C entwickeln werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Niemals das große Ziel aus dem Auge verlieren, selbst wenn Enttäuschungen emotional als Gründer besonders belastend sind. 

Das Produkt sollte im Fokus stehen, nicht ein einzelnes Projekt. 

Nicht anderen Anbietern folgen, sondern die Branche verstehen und selber bessere Lösungen entwickeln. 

Wir bedanken uns bei Jens, Simon und Simon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Erfolg fängt im Kopf an! So startest Du als Unternehmer durch!

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Pro Charisma Beratungs- und Coaching-Unternehmen

Die Gründer von Pro Charisma Beratungs- und Coaching-Unternehmen im Interview

Frau Sobainsky, Sie sind erfolgreicher als je zuvor und haben es geschafft, sich Ihr Traumleben zu erfüllen. Uns drängt sich die Frage auf: Was macht man, wenn man sein Ziel erreicht hat?

Julia: Ganz einfach – man setzt sich neue Ziele! Ich sehe das Leben als eine Reise und wenn ich ein bestimmtes Ziel erreicht oder mir einen Traum erfüllt habe, dann nehme ich mir etwas Neues vor.

Daniel: Ich finde auch, dass man eigentlich nie wirklich am Ziel ist. Es wird immer irgendetwas geben, wonach man streben kann. Genau das ist Persönlichkeitsentwicklung, denn mit jedem erreichten Ziel steigt die eigene Erfahrung, die Haltung gegenüber sich selbst und seiner Umwelt verändert sich ebenfalls nach und nach zum Positiven. 

Fynn, wie siehst Du es: Kann wirklich jeder seinen Traum vom großen Geld und Erfolg verwirklichen?

Fynn: Ja, ich denke, wenn man an sich glaubt und sich etwas wirklich vornimmt, manifestiert es sich mit der Zeit. Das ist eben das Gesetz der Anziehung.

Julia: Tatsächlich ist es so, dass Erfolg im Kopf beginnt. Sobald man beschlossen hat, dass etwas funktionieren wird, verwirklicht es sich. Sollte man täglich an sich zweifeln, manifestiert sich das Negative. Es kommt immer nur auf unsere persönliche Einstellung an. 

Wie haben Sie es geschafft, sich als Mutter erfolgreich selbstständig zu machen?

Julia: Diese Frage höre ich immer wieder und auf sie gibt es nur eine Antwort: Familie hindert Dich nicht daran, Karriere zu machen! Nur weil eine Frau Kinder hat, bedeutet es nicht, dass sie nicht in der Lage ist, beruflich erfolgreich zu werden. Natürlich ist es anfangs etwas schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Mit der richtigen Strategie und dem passenden Zeitmanagement ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf jedoch überhaupt kein Problem. Frauen können in unserer Gesellschaft so viel erreichen, meist fehlt nur jemand, der ihnen den Weg zeigt. Genau dafür sind unsere Coachings gedacht!

Fynn: Heutzutage ist eigentlich die perfekte Zeit, um sich selbstständig zu machen. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran, verdrängt zahlreiche „alte“ Berufsfelder und schafft neue Jobs und Perspektiven. 

Wieso hat die Digitalisierung Ihrer Meinung nach einen großen Einfluss auf die Selbstständigkeit?

Fynn: Man kann heutzutage im Homeoffice sein eigenes Geschäft aufbauen. Es ist nicht mehr zwingend notwendig, sich Büroräume oder Ähnliches zu mieten – alles passiert online. Unabhängiges Arbeiten von überall auf der Welt und zu jeder Tageszeit – das ist die große Erleichterung für Gründer der heutigen Zeit.

Julia: Die Digitalisierung macht es vor allem Frauen möglich, beruflich erfolgreich zu werden. Im Homeoffice lassen sich Familie und Beruf viel besser vereinen. Wahrscheinlich gibt es unter anderem deswegen immer mehr Gründerinnen. 

Was würdet Ihr unseren Lesern gerne mit auf den Weg geben – gibt es den ultimativen Tipp für Erfolg?

Fynn: Mein Tipp wäre, an sich selbst zu glauben. Je positiver man durch das Leben schreitet, desto mehr Positives zieht man an. Andersherum verhält es sich aber genauso – wenn man dauerhaft negativ eingestellt und voller Zweifel ist, wird man Schlechtes anziehen und sich selbst Steine in den Weg legen. 

Daniel: Ich würde jedem empfehlen, ein Coaching zu absolvieren. Dort kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und findet Lösungen für bestimmte Probleme. 

Ein Coach sieht Dich von der Seite und kann Dir sagen, wie Du auf andere wirkst – das ist ein entscheidender Vorteil.

Julia: Meine 3 Tipps, die jeder erfolgsorientierte Mensch berücksichtigen sollte, lauten:

1. Setze Dir ein Ziel und mehrere Zwischenziele.

2. Belohne Dich, sobald Du ein Ziel erreichst.

3. Setze Dir neue Ziele, wenn Du die alten erreicht hast – man lernt nie aus!

„Was immer der menschliche Geist sich vorstellen und woran immer er glauben kann, das kann er auch vollbringen!“ – Napoleon Hill

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Julia, Fynn und Daniel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

MitgründerIn suchen

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Ooshi Periodenunterwäsche Slip Membran
Ooshi

Ooshi Periodenunterwäsche nachhaltig und waschbar statt Tampons und Binden

Stellen Sie sich und das Startup Ooshi doch kurz vor!

Wir sind Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller und wir haben letztes Jahr ooshi gegründet. ooshi ist eine Female Health Company aus Berlin. Wir etablieren ein neues Periodenprodukte in Deutschland: Periodenunterwäsche – eine ooshi sieht von außen aus wie ein schöner Slip, hat jedoch eine von uns entwickelte Membran, die Binden, Tampons, oder Cups ersetzen kann. Vor der Gründung war ich, Kati, über 10 Jahre bei McKinsey & Co. unterwegs, hauptsächlich im Bereich Luxus und Mode. Kristine war stets der Modebranche treu, hat Textilwirtschaft studiert und zuletzt mehrere Einkaufsabteilungen bei Zalando geleitet, u.a. die der Damenunterwäsche.

Wie ist die Idee zu Ooshi entstanden? 

Eigentlich hat die Idee uns gefunden – ich saß bei einem Mädels-Dinner und eine Freundin berichtete von dieser neuen Produktkategorie „Periodenunterwäsche“ in den USA. Ich wollte welche kaufen, und merkte, dass es sie in Deutschland garnicht gibt. Und irgendwie kam mir plötzlich der Gedanken: Dann mache ich das eben!

Wir wollten beide nie Unternehmerinnen werden – es ist eher so, dass uns die Idee der Period Panty gefunden und nicht mehr losgelassen hat. Und das zu einem günstigen Zeitpunkt: Wir suchten beide einen Neuanfang nach vielen Jahren in Konzernstrukturen. Es sollte ein Aufgabe sein mit gesellschaftlichen Mehrwert, großer persönlicher Herausforderung, aber auch Flexibilität für unseren Alltag mit unseren Familien. Da passte die ooshi-Gründung dann doch unerwartet gut!

Welche Vision steckt hinter Ooshi?

Wir sehen ooshi als unseren Beitrag zum Thema Female Empowerment. Wir wollen Frauen* helfen jeden Tag des Monats genau das tun zu können auf was sie gerade Lust haben – große Präsentation, Abend auf der Couch, wilder Nachmittag auf dem Spielplatz mit den Kindern. Durch eine komfortable und auslaufsichere (und nachhaltigere) Periode stärken wir Frauen* und vor allem Teenies in ihrem Selbstbewusstsein. Auch die Themen Body Positivity und Selbstliebe sind ein integraler Bestandteil unserer Arbeit und Kommunikation

Wer ist die Zielgruppe von Ooshi?

Eigentlich der Viertel der Weltbevölkerung der monatlich menstruiert. Jetzt in den ersten Schritten als erste Nutzer*innen Frauen* zwischen 25 und 40, die neben ihrem trubeligen Alltag Möglichkeiten suchen eine komfortable und nachhaltige Periode zu haben. Hinzu kommen Teens, und auch Frauen rund um die Wechseljahre, wo auch Themen wie leichte Inkontinenz hinzukommen, für die ooshi auch super einsetzbar ist.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir wurden tatsächlich sehr oft darauf angesprochen! Da wir eben ein etwas außergewöhnliches Produkt haben, und zudem noch viel dazu zu erzählen ☺ Tausende Menschen schauen uns auf Instagram täglich in unseren Stories zu (www.instagram.com/ooshi.period.underwear) und sagten „Hey Mädels, ihr solltet da hin!“. Als wir dann auch noch auf Investorensuche waren, passte das perfekt!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben viele alten Folgen geguckt, und unseren Pitch und mögliche Fragen viel geübt. Auf der Autofahrt nach Köln haben wir alles hoch und runter diskutiert – das hat sogar Spaß gemacht. Mein – Katis – Mann war selber mal in der Sendung mit seiner Firma Xletix. Das ist zwar einige Jahre her, aber einige Tipps für den Tag hatte er!

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Für uns ist das wahnsinnig motivierend! Gerade weil ooshi aus einem tabuisierten Bereich kommt, war es toll diese Anerkennung zu bekommen. Das ganze Erlebnis und der Prozess über das gesamte Jahr hinweg haben uns als Gründerinnen noch enger zusammen rücken lassen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Ooshi aufmerksam werden?

Für unser Produkt ooshi und vor allem unsere gesellschaftspolitischen Ziele als Firma ist der Auftritt in der Höhle von super großer Bedeutung – die Strahlkraft der Sendung ist ja kaum zu überbieten. Wir haben die letzten Monate so diesem Tag entgegengefiebert, wir sind so froh, dass es bald kommt!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Judith Williams stand ganz oben auf unserer Liste – sie ist eine wahnsinnig beeindruckende Geschäftsfrau, mit einem tollem Gespür für Trends, Marktchancen und super viel Power und Schlagkraft und Liebe zu qualitativ hochwertigen Produkten. Zudem sieht man beim Schauen der Sendung, dass sie neben den Zahlen auch immer ihr Herz mit entscheiden lässt – und wertegetriebenes Arbeiten ist uns sehr wichtig. Daher dachten wir im Vorhinein, dass das sicher gut passen würde.

Ooshi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben viel vor – Ziel für 2019 war es, dass jede Frau in Deutschland ooshi kennt – dem sind wir durch den Auftritt bei den Löwen ein ganzes Stück näher gekommen! Wenn man erst seit 12 Monaten verkauft ist der Blick fünf Jahre nach vorne sehr abenteuerlich – aber wir sehen uns weiterhin als Market Builder im Bereich Female Health, in ganz Zentraleuropa. Und jedes Mädchen* soll, wenn es seine Tage bekommt, die Auswahl von einer Vielzahl verschiedener Produkte vorgestellt bekommen – dafür ist gesellschaftlicher Wandel notwendig.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

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Netzwerken soviel es geht

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Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Kati Ernst und Kristine Zeller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der ewige Kampf mit der Angst

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angst Startup-Szene Frauen
Group of multiracial businesswomen in casuals together at office desk and looking at camera. Female startup business team portrait.

Warum die Startup-Szene mehr (weiblichen) Mut braucht

Dienstagabend zur besten Sendezeit. Auch ich freue mich auf eine neue Folge der „Höhle der Löwen“ und fühle mich hierbei wie ein zusätzliches Jury-Mitglied, wenn ich mir die einzelnen Geschäftsideen der Bewerber/-innen anhöre.

Obwohl ich das Gefühl habe, das nicht nur bei den Investorenpaaren auf Geschlechterausgleich geachtet wird, finde ich es doch bemerkenswert, dass diese Fernsehsendung im Prinzip ein Spiegel der Gründerszene ist, in welcher Gründerinnen durchaus unterrepräsentiert sind.

Ich wollte mir das Ganze jedoch ein wenig genauer ansehen und stieß hierbei auf die erst kürzlich veröffentlichte Studie, dem sogenannten „Female Founders Monitor“.

Dieser wird in Kooperation mit Google for Startups und dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. erstellt. Er basiert auf einer Untersuchung von 1.547 Startups in Deutschland und fokussiert sich vor allem auf Motive und Herausforderungen von Gründerinnen.

Auffällig ist hierbei, dass der Anteil von Gründerinnen in der Startup-Szene aktuell bei 15,1% liegt, nur 13,7% der Frauen sind hierbei in der IT- oder Softwareentwicklung tätig. 

Doch woran liegt es, dass mehr Männer als Frauen den „Sprung in die Selbstständigkeit“ wagen?

Eine der Gründe könnte das Gefühl der Angst sein. Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard schrieb in seinem Werk „Der Begriff der Angst“ im Jahre 1844 hierzu folgendes:

„Angst kann man vergleichen mit Schwindel. Wessen Auge in eine gähnende Tiefe hinunterschaut, der wird schwindelig. Der Grund seines Schwindels aber ist ebensosehr sein Auge wie der Abgrund; denn gesetzt, er hätte nicht hinuntergestarrt! So ist die Angst der Schwindel der Freiheit, der aufsteigt, wenn (…) die Freiheit nun hinunterschaut in ihre eigene Möglichkeit und dabei die Endlickeit ergreift, um sich daran zu halten.“

Wer in Philosophie gerade so die Augen aufhalten konnte, dem sei diese auf das Unternehmertum übertragene Kurzfassung gegönnt:

Um frei zu sein, müssen wir den Sprung ins Ungewisse wagen. Viele (und darunter vor allem Frauen) haben jedoch nicht nur Angst vor dem Sprung an sich, sondern auch vor dem, was danach folgt (das Ungewisse – die Selbstständigkeit). Ihre Angst ist letztlich so stark, dass sie in ihrer Komfortzone verbleiben und sich dadurch ihrer eigenen Freiheit berauben.

Sichtbar wird dies oftmals an Aussagen wie: „Ich weiß nicht, ob ich qualifiziert genug bin“, „Ich fürchte das finanzielle Risiko“, „Was werden Andere denken?“ oder „Mein Job ist ja nicht der schlechteste…“.

Diese Aussagen könnte man endlos fortführen und man findet sie durchaus auch bei Männern wieder. Frauen neigen jedoch oftmals dazu, Prozesse zunächst zu „zerdenken“ und sich letztlich aus Unsicherheit gegen den Sprung zu entscheiden.

Und dies völlig unberechtigt! Denn Frauen sind, sobald sie den Sprung wagen, beeindruckende Gründerinnen, welche die Startup-Szene bereichern. 

Ob als Speakerinnen, Trainerinnen, Coaches, in der Technologie-Branche, in der Entwicklung oder Pharmaindustrie – Wo Frauen führen, folgen außergewöhnliche Ergebnisse.

Was können Frauen also tun, um den „Sprung“ zu wagen?

  1. Holt euch Unterstützung: Vorbilder, Netzwerke, Sparringpartner – Wer mit offenen Augen durch die Businesswelt schreitet, entdeckt zahlreiche Möglichkeiten, miteinander in Verbindung zu treten und voneinander zu lernen. Ist die Unternehmensgründung das Ziel, dann sucht euch Mitgründer. 
  2. Redet über eure Idee: Egal ob auf dem Spielplatz oder auf einer Unternehmensveranstaltung – redet über eure Ideen und euer Business! Holt euch Feedback und das auch außerhalb der Familie, denn diese ist entweder zu kritisch oder zu wohlwollend. Ihr braucht jedoch eine Meinung, die sachlich und klar auf den Punkt gerichtet ist. Lernt von denen, die bereits weiter sind als ihr.
  3. Kommt ins Handeln: Wer über seine Idee redet, hat bereits den ersten Schritt getan, doch der „Sprung“ erfolgt erst, wenn nach der Ankündigung eine konkrete Handlung erfolgt. Das kann die Verschriftlichung des Businessplans sein, die Erstellung der eigenen Website oder letztlich die Anmeldung der Selbstständigkeit.
  4. Gebt nicht auf: Viele Unternehmensgründungen scheitern nicht, weil die Idee schlecht war oder die Gründer nicht gut genug waren. Es hat am Ende einfach der „lange Atem“ gefehlt. Der Markt hat nicht mit offenen Armen gewartet, also schafft Vertrauen, macht euch sichtbar und das so lange, bis ihr ein Magnet für eure Zielgruppe werdet.
  5. Glaubt an euch und eure Idee: Es wird immer Menschen geben, die euch oder eure Ideen verspotten. DAS sind jedoch nicht eure Kunden/Kundinnen. Ihr werdet als Unternehmerinnen nicht „everybodys darling“ werden, denn dann hättet ihr (und hier bringe ich gerne Steve Jobs an) „Eisverkäufer/-innen“ werden sollen. Zeigt Mut und Entscheidungsfreude und steht zu den Konsequenzen, denn es gibt es kein Scheitern, am Ende heißt es nur: „win or learn“!

Letztlich geht es nicht darum, ob Frauen bessere Unternehmerinnen sind oder Männer eine dominante Vormachtstellung in der Startup-Szene einnehmen.

Ein klares Ziel sollte es sein, dass zukünftig mehr weibliche Gründerinnen in allen Branchen zum Vorschein kommen und nicht mehr über Quoten, Dominanz oder Know-how gestritten werden muss. Schließlich schätzen wir alle den Mehrwert einer heterogenen und mutigen Gründerszene und inspirieren uns so gegenseitig.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit Coaching zum Erfolg

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Unternehmensgründer ihre Ziele

So erreichen Unternehmensgründer ihre Ziele

Sich nicht mehr mit dem Chef herumschlagen müssen, eigene Ideen realisieren, mehr Geld verdienen – all dies sind gute Gründe für den Schritt in die Selbstständigkeit. Doch was in der Theorie so einfach klingt, bringt in der Realität Verantwortung und ein gewisses Risiko mit sich. „Insbesondere am Anfang haben Gründer viel Arbeit vor sich und sind mit den neuen Aufgaben oftmals überfordert. Um den optimalen Einstieg zu gewährleisten, können angehende Unternehmer zum Beispiel einen professionellen Coach engagieren oder eine Lizenz für ein bereits bestehendes Geschäftskonzept erwerben“, weiß Mike Warmeling, Speaker und Erfolgstrainer aus Osnabrück sowie Gründer von Warmeling Consulting.

Guter Coach, schlechter Coach

Wer den Aufbau seines eigenen Unternehmens wagt, muss zu Beginn viele Hürden überwinden. „Grundlegende Voraussetzungen bei neuen Selbstständigen sind fachliche Qualifikationen und Persönlichkeitsmerkmale wie soziale Kompetenz, Kompromissfähigkeit oder Verhandlungsgeschick“, verrät Mike Warmeling. Je nach individuellem Bedarf gibt es inzwischen für jeden Bereich passende Coachingangebote. Einige Gründer benötigen beispielsweise Unterstützung zur Verbesserung ihres Führungsstils, andere bei der Entwicklung und Optimierung interner Prozesse.

Aber auch Marketing- und Vertriebsstrategien lassen sich mit einem erfahrenen Trainer aufbauen und perfektionieren. Da externe Beratung derzeit ein lukratives Geschäftsmodell darstellt, stellen viele Anbieter ihre Dienstleistungen zur Verfügung. Bei der Auswahl gilt es zu beachten, dass Coaching keinen eigenständigen Ausbildungsberuf darstellt. Deshalb sollten Selbstständige beim Berater auf einen guten Grundlagen-Mix aus praxiserprobtem und wirtschaftlichem Know-how achten. „Sehr günstige Dumpingangebote sollten Misstrauen beim Kunden erregen“, warnt der Experte und erklärt: „Seriöse Coaches besprechen im Vorfeld eventuelle Maßnahmen und geben erst danach ein detailliertes Angebot ab“.

Teil eines Ganzen

Wer sich mehr Unterstützung wünscht, kann sich durch den Erwerb einer Lizenz eines bereits bestehenden Geschäftskonzepts selbstständig machen. Dies funktioniert ähnlich wie Franchising, bietet dem Gründer allerdings mehr unternehmerische Freiheit. „Bei uns entscheiden sich Selbstständige zu Beginn der Kooperation für eine Position auf Führungsebene oder im Vertrieb. Zudem wählen sie zwischen verschiedenen Geschäftskonzepten, wie beispielsweise einer Laufbahn im Bereich des Online Marketings oder einer Karriere als Datenschutzbeauftragter. Anschließend versorgen wir sie mit allen Instrumenten, die sie für den Aufbau ihres Unternehmens in diesem Bereich brauchen“, erklärt Mike Warmeling.

In einer zweitägigen Ausbildung erlernen Gründer in mehreren Seminaren die Grundlagen der Unternehmensführung und Methoden, mit denen sie ihrem Geschäft zum Erfolg verhelfen. Neben spezialisierten Mentoren stehen zusätzlich Onlineschulungsportale für regelmäßige Weiterbildungen zur Verfügung. Gründer erlangen so die Möglichkeit, ihr Unternehmen selbstbestimmt zu leiten und eigene Ideen zu realisieren, aber dennoch von bereits bestehenden Konzepten zu profitieren und sich mit einem kompetenten Coach zu beraten.

Bild Warmeling Consulting

Träumen – wagen – machen!

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we-kupp wiederverwendbarer stylisher Teleskopbecher

we-kupp zusammenklappbarer wiederverwendbarer und stylisher Teleskopbecher

Stellen Sie sich und we-kupp doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Irina und we-kupp ist unsere Lösung für das Einweg-Kaffeebecher Problem:

Ein zusammenklappbarer und damit platzsparender, wiederverwendbarer und stylisher Teleskopbecher aus hochwertigen Materialien mit innovativem Verpackungs- und thermoisolierendem Handschutzset, den man sogar in der Spülmaschine waschen kann.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Jedes Jahr werden weltweit über 500 Milliarden Einwegbecher produziert, während das Trinken eines Kaffees im Durchschnitt nur 15 Minuten dauert. Diese 15 Minuten sind jedoch äußerst kostspielig, da sie große Mengen an Rohstoffen, Rohöl, Holz, Wasser und Energie erfordern. Denn all dies wird für die Herstellung eines Einwegbechers benötigt. Darüber hinaus trägt die Energiefreisetzung anlässlich der Becherproduktion zur globalen Erwärmung bei. Und nach diesen 15 Minuten landet der Kaffeebecher im Müll und verschmutzt die Umwelt. 

Im Juni 2016 stand ich vor der Filiale einer großen Kaffeekette und blickte auf einen überquellenden Abfalleimer voll mit Einweg-Kaffeebechern. In diesem Moment war mir klar: Ich muss etwas dagegen unternehmen!

Mittlerweile sind wir ein Start-Up Unternehmen in Gründung und werden in Kürze unsere Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter beginnen, um mehr Mittel zur Finanzierung der Serienfertigung von we-kupp einzusammeln.

Was war bei der Gründung von we-kupp die größte Herausforderung?

Meine Idee war eine radikale Innovation und ich hatte keine Ahnung, ob man sie überhaupt umsetzen kann. Viele Menschen in meinem Umfeld waren von der Idee begeistert und wollten mitmachen, die Schwierigkeit bestand aber darin, diese Idee technisch umzusetzen. Letztendlich konnte ich ein Team von renommierten Ingenieuren überzeugen und wir haben uns an die Arbeit gemacht. Ich habe mein Geld investiert und zusätzlich haben Freunde das Projekt finanziell unterstützt. Die Entwicklung hat über drei Jahre gedauert. Wir haben mittlerweile mehrere Prototypen produziert und internationale Patentanmeldungen vorgenommen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Dies muss man sogar. Oft findet man Lösungen und Antworten erst während man die Aufgaben angeht und nicht vorher. Ein neues Produkt zu entwickeln und auf den Markt zu bringen erfordert Zeit, Geduld und viel Arbeit. Man muss es einfach machen und darf sein Ziel nie aus den Augen verlieren. 

Welche Vision steckt hinter we-kupp?

Mittlerweile ist jedem klar, dass ein Umdenken von Einweg- zu Mehrwegbechern stattfinden muss. Mehrwegbecher sind jedoch normalerweise übergroß und passen nur schwer in die Handtasche oder den Rucksack. Meine Vision war es, eine Lösung zu entwickeln, die einerseits nachhaltig und umweltfreundlich, andererseits stylish, komfortabel und platzsparend ist. Ich wünsche mir sehr, dass Menschen Freude dabei empfinden, einen schönen und stylischen Becher zu nutzen und gleichzeitig durch ihre Entscheidung die Ressourcen unseres Planeten zu schonen. Ich glaube fest daran, dass jeder Mensch in der Lage ist, durch seine Entscheidungen die Welt positiv zu verändern. Wir alle können etwas Großartiges erfinden, leisten, gestalten und unterstützen.

we-kupp wiederverwendbarer stylisher Teleskopbecher

Wer ist die Zielgruppe von we-kupp?

Unsere Zielgruppe ist jeder Kaffeetrinker, der unterwegs seinen Kaffee genießen möchte. Der Becher kann aber auch für jedes anderes Getränk wie zum Beispiel Saft, Wasser oder Tee benutzt werden. Wir haben außerdem schon von Vielen gehört, dass sie diesen Becher nicht nur unterwegs, sondern auch bei der Arbeit und zu Hause nutzen wollen, da sie das Design sehr anspricht. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Produkt ist innovativ und neu. Bevor we-kupp entstanden ist, habe ich mir alle möglichen zusammenklappbaren Becher im Internet bestellt. Zum einen gibt es fast kaum Angebot. Zum anderen sind die vorhandenen Becher aus Edelstahl für Heißgetränke nicht geeignet, da sie nicht wirklich dicht sind und während des Trinkens unbeabsichtigt zusammengeschoben werden können. Außerdem bitten sie keine Wärmeisolierung für die Hände. 

Mit Hilfe einer neu entwickelten Dichtungstechnik ist es uns gelungen, einen teleskopartigen zusammenschiebbaren und dichten Trinkbecher aus Edelstahl zu entwickeln. Außerdem kann er durch die Entwicklung einer neuen Sicherheitstechnik nicht unbeabsichtigt während des Trinkens zusammengeschoben werden.

Als Clou haben wir für den Transport des Bechers im zusammengeschobenen Zustand eine innovative und formschöne Transporthülle entwickelt, die gleichzeitig als wärmeisolierender Handschutz für denselben im ausgeklappten, gebrauchsfertigen Zustand dient.

Zu anderen Mehrwegbecher besteht der Unterschied darin, dass we-kupp im zusammengeklappten Zustand klein und platzsparend ist und somit in jede Handtasche oder Jackentasche passt. Im ausgezogenen Zustand ist der Becher 11,1 cm hoch und fasst 355 ml. Im zusammengeklappten Zustand misst der Becher eine Höhe von lediglich 2,7 cm ohne Deckel und 3,0 cm mit Deckel.

We-kupp, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Viele Kaffeeketten und Getränkevertreiber haben mittlerweile erkannt, dass sie gefordert sind. So gewähren sie zum Beispiel mittlerweile einen Rabatt für das Befüllen des eigenen mitgebrachten Bechers. Somit kann sich der Kaufpreis von we-kupp schon nach wenigen Monaten amortisieren.  

Also beste Chancen, we-kupp zu etablieren und international aufzustellen. We-kupp Becher und die dazu gehörigen stylishen Hüllen sollen in jedem Land erhältlich sein. Bei Becher und Hüllen wollen wir möglichst viele Farben anbieten. Besonders bei den Hüllen gibt es eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten. 

Weiter wird der Zugang zu sauberem Trinkwasser immer wichtiger. Eine Möglichkeit, die Flut von Plastikflaschen für Wasser einzudämmen, wäre zum Beispiel das kostenfreie Aufstellen von Wasserautomaten, wie es z.B. die Stadt Wien im Innenstadtbereich schon praktiziert. 

Da we-kupp platzsparend ist und im zusammengezogenen Zustand in jede Tasche passt kann man ihn bei Bedarf nicht nur mit Heiß- sondern auch mit Kaltgetränken wie z.B. Wasser füllen – ein perfekter Begleiter für jeden Tag.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Träumen – wagen – machen!

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Wir bedanken uns bei Irina Pankowski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Erstes Starter-Paket für Startups geht an Gründer-Duo aus Hamburg und Mönchengladbach

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EEDEN

Bundesweit hatten der Mönchengladbacher Digitalisierungs- und Gründerverein nextMG e.V., die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) und die Entwicklungsgesellschaft (EWMG) Gründer dazu aufgerufen, sich für das erstmals ausgeschriebene „Startup.Starterkit.MG“ zu bewerben. Jetzt steht der Gewinner fest: Das Startup EEDEN zieht für ein Jahr in eine Gründer-WG in der Mönchengladbacher Innenstadt.

Das Team erhält außerdem Marketing-, Netzwerk- und Mentoring-Support. Hinzu kommen vergünstigte E-Mobilität, Sportangebote und bei Bedarf Ausstellungsflächen. Einer der beiden Gründer zieht dafür von Hamburg nach Mönchengladbach. Der andere studiert bereits an der Hochschule Niederrhein.

Im Finale setzte sich das Gründer-Duo gegen Bewerber aus Leverkusen, Würzburg und Mönchengladbach durch.

Nachhaltiges Recycling für Textilien

Steffen Gerlach und Reiner Mantsch wollen die Textilproduktion nachhaltiger machen. Dafür entwickeln sie einen Recyclingprozess für zellulosehaltige Alttextilien. Ziel ist es, möglichst viele alte Textilien wiederzuverwerten.

Das biochemische Recycling soll eine Qualität erreichen, die mit neuen Baumwollprodukten mithalten kann oder diese sogar übertrifft.

Warum sich EEDEN für Mönchengladbach entschied

Das Startup wählte Mönchengladbach bewusst als Standort aus. Ausschlaggebend waren die textile Tradition der Stadt und die vorhandene Infrastruktur.

„Wir arbeiten eng mit der Hochschule Niederrhein zusammen. Den Recyclingprozess entwickeln wir im Labormaßstab in Mönchengladbach“, sagt Gerlach, der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg studiert hat.

„Hier können wir die gesamte textile Kette abbilden. Dadurch gelingt es uns, Forschungsergebnisse schneller in textile Produkte zu übertragen.“

Auch für Mitgründer Mantsch spielt der Standort eine wichtige Rolle. „Die Infrastruktur im Bereich Textil ist für uns ein wichtiger Faktor. Wir möchten diesen Standort mit unserer Arbeit stärken“, erklärt der Student des Textilmanagements an der Hochschule Niederrhein.

Jury sieht starken Bezug zur Region

Mit der Wahl von EEDEN erfüllte sich für Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von EWMG und WFMG, eine wichtige Vorstellung. Die ausgezeichnete Geschäftsidee passt zur Textil- und Bekleidungsbranche, einer zentralen Leitbranche der Stadt.

Auch ein weiteres Finalistenteam präsentierte eine Idee mit Bezug zur Textil- und Fashionbranche. Der dritte Bewerber trat mit einer B2B-Sport-App an.

Mehr Wohnraum für Startups gefordert

Mark Nierwetberg, Vorsitzender von nextMG, verband die Entscheidung der Jury mit einem Appell an die Stadt. Er fordert mehr günstigen Wohnraum speziell für Startups.

Die erste Ausschreibung des Starterkits habe gezeigt, dass dafür ein klarer Bedarf besteht.

Gründer-WG als Teil des Konzepts

Mit dem Starterkit möchten nextMG, WFMG und EWMG die lokale Gründerszene stärken. Gleichzeitig sollen neue High Potentials nach Mönchengladbach geholt oder dort gehalten werden.

Gemeinsam mit dem Gladbacher Hockey- und Tennisclub e.V. (GHTC) sowie der NEW AG stellten die Partner dafür eine 66 Quadratmeter große Gründer-WG an der Hindenburgstraße bereit. EEDEN hat die Wohnung bereits bezogen.

Bei Bedarf stehen zusätzlich Arbeitsplätze und Ausstellungsflächen in einem städtischen Ladenlokal zur Verfügung.

Unterstützung durch Netzwerk und Partner

nextMG bietet kostenlose Jahresmitgliedschaften und Zugang zum Mentorenprogramm an. WFMG und nextMG unterstützen das Startup zudem beim Marketing und beim Netzwerken.

Darüber hinaus können die Gründer weitere Beratungs- und Coaching-Angebote aus dem Partnernetzwerk nutzen. Diese werden individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten.

Der GHTC stellt kostenlose Jahresmitgliedschaften bereit. Die NEW AG bietet jedem Gründer monatlich 120 Freiminuten für die Mobilitätsplattform Wheesy an.

EEDEN wird Teil der Gründerszene

EEDEN wird direkt in die lokale Startup-Szene eingebunden. So hält das Unternehmen während der Mönchengladbacher Gründerwoche vom 16. bis 24. November einen Vortrag.

Um eine parallele Förderung durch das Gründerstipendium NRW nicht zu gefährden, verzichteten die Gewinner auf die ursprünglich geplante Mietkostenfreiheit im Rahmen des Starterkits.

Foto: Mark Nierwetberg (2. v. l.) mit den Finalisten, darunter Reiner Mantsch (3. v. l.) und Steffen Gerlach (3. v. r.) vom Startup EEDEN.               Foto: WFMG

Quelle WFMG

Nutze die Höhen und Tiefen!

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POLE DANCR: KARMA nachhaltige Polewear-Kollektion für aktive Pole Dance

POLE DANCR: KARMA nachhaltige Polewear-Kollektion für aktive Pole Dance und Pole Fitness Fans

Stellen Sie sich und das Startup POLE DANCR doch kurz unseren Lesern vor!

POLE DANCR ist eine Marke für nachhaltige Pole Dance Kleidung, auch Polewear genannt. Wir gestalten und verkaufen klimapositive Produkte, die Teil der Circular Economy sind. So ist KARMA die erste nachhaltige Polewear-Kollektion für aktive Pole Dance und Pole Fitness Fans. Der hierfür verwendete Stoff ist aus Fischernetzen, die vom Meeresgrund aufgesammelt wurden. Somit ist KARMA recycelt und das Tolle daran ist, dass der Stoff auch recycelbar ist. 

Die Ansprüche an ein Pole Dance Outfit unterscheiden sich von regulärer Sportkleidung. Kurz gesagt: Wir brauchen mehr Haut fürs Training an der Stange und ein sicherer Sitz ist hier ein Muss. Und genau diese Voraussetzungen sind bei KARMA erfüllt. Dabei gibt es natürlich noch einige weitere Details, auf die Pole Dancer achten, allerdings wäre das jetzt zu “pole-nerdy”. 

Darüber hinaus erscheint aktuell wöchentlich eine neue Episode im Pole Dance Podcast. Hier bekommen Hörer wertvolle Motivationsimpulse – z.B. durch Interviews mit bekannten Polestars oder auch Tipps fürs eigene Training.

Ein besonderes Ereignis war die Pole Dance Masterclass im Mai diesen Jahres. Einen ganzen Tag lang gab es Workshops mit bekannten, internationalen Pole Dancern, so dass jeder so seinen Pole Horizont individuell erweitern konnte. Neben klassischen Pole Tricks und Exotic Flows  wurden aber auch Workshops im Bereich Twerk und Lapdance angeboten. Das Besondere dabei ist nicht nur der sportliche Aspekt gewesen: im Vordergrund bei solchen Einheiten steht vor allem die persönliche Entwicklung. Raus aus der Komfortzone – mit richtig viel Spaß.

POLE DANCR bietet Pole Fans somit ein Erlebnis auf verschiedenen Ebenen: die Kleidung und auch Events stehen für den körperlichen Part und der Podcast sorgt für mentale Motivation, um so das beste aus dem eigenen Training rausholen zu können.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die ersten Impulse bekam ich schon während meines Masterstudiums. Internationales Management beschäftigt sich mit Organisationen und ihrer Funktionsweise – aber nur im klassischen Lehrbuch-Sinn. 

Im Berufsleben bin ich dann oft an Grenzen gestoßen –  auch wenn kreative, neue Ideen im Marketing gefragt werden, so ist das erwartete und tatsächlich gewünschte Ergebnis meist eher das Gegenteil: unflexibel und veraltet. Ganz nach dem Motto “So haben wir das schon immer gemacht…”.

Das führte zu viel Frust, da sich gerade mit der Nutzung verschiedener Online-Tools komplett neue Möglichkeiten eröffnet haben. Schon vorher habe ich mich aus eigenem Interesse mit Unternehmertum beschäftigt – wie es funktioniert, warum andere scheitern usw. 

Als ich dann “Smart Business Concepts” von Brigitte und Ehrenfried Conta-Gromberg gelesen habe, war mein einziger Gedanke dabei: Hier werden gerade all meine Wünsche in sinnvolle Zusammenhänge gepackt. Von da an gab es für mich kein Zurück mehr!

POLE DANCR ist dabei auch einem eigenen Bedürfnis entstanden. Bereits 2016 suchte ich weltweit nach nachhaltiger Polewear – und es gab einfach keine. 

2018 habe ich mich dann letztendlich entschlossen, diese Marktlücke selber zu füllen. Daraufhin folgte viel Recherche, der erste öffentliche Schritt war dann der Start des Pole Dance Podcasts im November 2018. 

Was war bei der Gründung von POLE DANCR die größte Herausforderung?

Gerade in der Anfangsphase war es besonders spannend, herauszufinden, welche Aufgaben überhaupt anfallen. Oft verzetteln sich Gründer mit belanglosen Dingen, wie z.B. der perfekten Website oder dem perfekten Logo. 

Viel wichtiger ist es einfach zu starten – aber mit Plan. Und genau das war auch eine der größten Herausforderungen: Wie kann etwas geplant werden, wenn man doch nicht weiß, wie der Markt überhaupt reagieren wird? 

Das bedeutet im Klartext, dass man mit kühlem Kopf an die Gründung herangehen sollte: Wer ist meine Zielgruppe, was benötigt sie, wie kann mein Produkt (oder meine Dienstleistung) sich hier einfügen? 

Im Prinzip muss jeder Gründer in zwei Extreme gehen: Visionär und Realist. Diesen Spagat zu bewältigen ist – gerade als Solopreneur – durchaus eine Herausforderung, die auch über die Gründung hinaus bestehen bleibt.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt. Wann genau ist etwas perfekt? Genau diesen Moment kennt man nicht – und ich bin überzeugt, dass es den nicht gibt. 

Ich bin ein großer Fan des Lean Startup Prinzips und agilen Unternehmensformen. Gerade dann eliminiert man die Gefahr, dass ein Produkt nicht angenommen wird. Die Chancen sind dagegen enorm hoch, wenn man mit einem ersten Prototyp startet und testet, wie der Markt das überhaupt annimmt. 

Das war auch der Grund, warum ich mich entschieden habe, KARMA im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne vorzuverkaufen. So konnte ich herausfinden, ob es überhaupt genug Supporter (also Käufer) für nachhaltige Pole Dance Kleidung geben wird. 

Auch eine Website, ein Instagram Feed oder jeder sonstige Marketingkanal darf unperfekt sein. Nur so lernt der Gründer, was die Zielgruppe tatsächlich will und mag – und davon kann dann mehr kreiert werden. 

Wichtig ist es, die Balance zu finden zwischen quick-and-dirty und perfekt. Wer zu stark mit der quick-and-dirty Methode arbeitet, riskiert, unprofessionell zu wirken und wer wiederum zu perfektionistisch arbeitet, kann Chancen auf dem Markt verpassen oder irrelevante Produkte gestalten, die dann zu Verkaufsflops werden. Also: Arbeite professionell, fokussiere dich aber auf dein Business (und somit auf die Zielgruppe).

Welche Vision steckt hinter POLE DANCR?

Die Vision von POLE DANCR ist es, dass jeder Pole Dancer sein eigenes Potential voll entfalten kann. Pole Dance ist ein Sport, der auf vielen Ebenen ein Leben verändert und dabei unterstützt POLE DANCR. 

Die umweltfreundliche Polewear sorgt für Body Positivity. Die Pole Dance Community ist wunderbar und sehr vielseitig – POLE DANCR verknüpft diese Elemente zu einem ganzheitlichen Lebensstil. 

Find your own pole flow – Individualität stärken durch starken Zusammenhalt.   

Wer ist die Zielgruppe von POLE DANCR?

Ganz klar, Pole Dancer – von Anfängern bis Profis. Es gibt zahlreiche Pole Stile: z.B. Pole Fitness, Exotic Pole, Aerial Pole… Und POLE DANCR richtet sich an diese verschiedenen Ausprägungen, die eben eine klare Besonderheit haben: Wir alle tanzen gerne an der Stange. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand den rein sportlichen Stil liebt oder die eigene Sexiness / Weiblichkeit entdecken möchte – wir sind alle POLE DANCR.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

POLE DANCR ist von Tag 0 an nachhaltig und klimapositiv aufgestellt. Unser USP ist es, dass wir von jedem verkauften Produkt einen festen Beitrag spenden – denn genau das gehört zum ganzheitlichen Ansatz. Die Kunden bekommen tolle Produkte, die keine unnötigen Ressourcen verbrauchen und dabei verstärken wir unseren Impact, indem Umwelt-Organisationen supportet werden. 

Was uns auch klar von anderen unterscheidet ist die Tatsache, dass POLE DANCR jeden Menschen individuell stärkt. Durch den Podcast bekommen die Hörer nämlich wichtige Impulse für ihr persönliches Wachstum – ob an der Pole oder im Alltag. Bei POLE DANCR geht es um Lebensfreude, und nicht nur um “gutes Aussehen”.

POLE DANCR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Pole Sport ist noch sehr jung – in Deutschland eigentlich erst seit ca. 10 Jahren präsent. Schon in dieser kurzen Zeit gab es viele spannende Entwicklungen, und die Zukunft wird sicherlich interessant werden!

Während anfangs der Fokus noch ganz stark auf Pole Fitness lag, so trauen sich heute immer mehr Frauen und Männer auch Exotic Pole (also das mit den hohen High Heels & sexy Bewegungen) zu machen. 

Für POLE DANCR sehe ich vor allem weiterhin den Slow Fashion Ansatz, d.h. es werden noch weitere Polewear Kollektionen folgen, um eben den verschiedenen Pole Stilen gerecht zu werden. Der Fokus liegt aber nach wie vor auf der Nachhaltigkeit der Produkte. Klima-Klasse statt Müll-Masse!  

Eine Herausforderung, die wir noch vor uns haben: Wie kann der Produktzyklus noch stärker in die Circular Economy eingebettet werden? Gibt es Möglichkeiten, noch nachhaltiger zu agieren? Noch weniger Ressourcen zu nutzen? Es gibt viele Fragen, die POLE DANCR sich stellt.

Ein weiterer Aspekt, der mir persönlich besonders am Herzen liegt: Pole Dancer sollen endlich nicht mehr für ihren Sport verurteilt werden! Jeder Pole Dancer kennt die Frage “Bist du jetzt Stripper?” – und es ist mittlerweile einfach absolut nicht mehr zeitgemäß. 

Als Pole-Advocate wünsche ich mir, dass der Pole Sport gesellschaftstauglich wird – und zwar in allen Facetten, also auch die sinnliche Exotic Version. Wie genau ich dieses Ziel erreichen kann, wird sicherlich die Zeit zeigen. Ich freue mich darauf!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Geduld: Der Prozess, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen, braucht Zeit. Nimm dir die Zeit – egal ob im Team, mit VCs, stillen Investoren oder aber auch als Solopreneur. Die Erwartung, dass dein Business innerhalb von drei Monaten durch die Decke gehen wird, bringt dich nicht weiter. Viel wichtiger ist es, geduldig zu sein und mit Plan an die Sache heranzugehen. 

Motivation: Gerade am Anfang ist die Motivation hoch. Und mit den ersten Hürden (egal wie groß), kommen die Zweifel. Es ist okay, auch als Gründer mal demotiviert zu sein. Gerade in solchen Phasen empfehle ich all die Fragen, die aufkommen, zu notieren und zu überlegen, wie sie gelöst werden können. Motivation kommt und geht: nutze also die Höhen und Tiefen. 

Pausen: Das ist etwas, was ein absolutes MUSS ist. Es ist nicht erstrebenswert durch eine 75-Stunden-Woche nach der anderen zu gehen, und dein Stress-Level permanent auf einem Maximum zu halten. Pausen – und dazu zähle ich auch ein “einfaches” Wochenende – sind enorm wichtig für deine Produktivität. Mir fiel es anfangs schwer, mir Pausen zu gönnen, aber mittlerweile sehe ich, wie unfassbar stark sie mein Unternehmen nach vorne bringen. Durch Pausen baust du Distanz auf und bereinigst deinen Kopf – die freshen Ideen werden nur so vor sich hin sprudeln! Und: du wirst plötzlich zum richtigen Umsetzer. 

Also: Gib Gas. Glaub an dich. Und vor allem: Hör auf deine Zielgruppe.

Bildquelle: Late Night Tales Photography (https://www.latenighttales.de/).

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Klaudia Wichmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Höre oft — wenn auch nicht immer — auf dein Bauchgefühl

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DesignYourBike velo
DesignYourBike

DesignYourBike individuelles und stylisches Velo zum fairen Preis

Stellen Sie sich und das Startup DesignYourBike kurz unseren Lesern vor!

DesignYourBike ist das «MyMüesli» für Velos. Mit unserem Online Konfigurator oder in unseren Stores in Bern und Berlin können sich unsere Kunden ihr individuelles, stylisches Velo zusammenstellen und bestellen. Das Beste daran: Jeder einzelne Flitzer wird von uns mit viel lokal von Hand gebaut. Und das zu sehr fairen Preisen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Einerseits war schon immer der Wunsch da etwas selbständiges zu machen und mich selbst zu verwirklichen. Obwohl fast alle meinen Jobs sehr interessant waren, fehlte mir meistens die Sinnhaftigkeit. Ich hatte zunehmend Mühe mich (langfristig) mit Grosskonzernen und damit auch mit dem Job zu identifizieren. Mir fehlt auch der Bezug zum Grossen und Ganzen. Man war immer nur Teil eines Puzzlestückes. Mich reizten aber gerade die Schnittstellen und das Bereichsübergreifende um so auf das ganze System einwirken zu können.

Welche Vision steckt hinter DesignYourBike?

Velofahren ist emotional, haptisch und es macht vor allem Spass. Richtig gemacht, entsteht eine vollständige Symbiose zwischen Velo und Besitzer! Wir finden, dass jeder Velofahrer sein ganz persönliches Velo verdient hat. Wir träumen davon die Nummer 1 für customized city bikes zu werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die grösste Herausforderung am Anfang war es einen geeigneten Produzenten für unsere Rahmen zu finden. Das hat über ein Jahr gedauert. Unsere erste Bike Serie gestaltete sich sehr schwierig und teuer. Ebenfalls unerwartet teuer war unsere erste Homepage. Dies habe ich damals alles aus meinem selber ersparten Kapital finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von DesignYourBike?

Die urbane Frau und Mann zwischen 18 und 45 Jahren. Wegen der Individualität der Fahrräder ist unsere Zielgruppe sehr breit.

Was ist das Besondere an dem Bike? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

DesignYourBike
Elias

Unsere Stadtflitzer sind so einzigartig wie Du selbst. Mit unserem innovativen Online-Konfigurator designst Du Dein Bike bequem von zu Hause aus. Auf Wunsch liefern wir dir das Velo fixfertig zusammengebaut nach Hause. Die Velos werden von uns einzeln in der Schweiz und Deutschland mit viel Liebe von Hand gebaut. Damit können wir eine ausserordentlich hohe lokale Wertschöpfung und Qualität garantieren. Unsere Velos bestechen durch ihren zeitlosen, schönen Stil und sind technisch auf höchstem Stand.  

DesignYourBike, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir konnten dieses Jahr mit Jürg Schwarzenbach und David Schröder (CFO Zalando) tolle Investoren von uns überzeugen. Mit den zusätzlichen Mitteln werden wir unsere Produktpalette erweitern, unsere geografische Expansion vorantreiben, unsere Webseite inklusive Webshop komplett überarbeiten und endlich Geld für Werbung in die Hand nehmen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir halten mit guten Ratschlägen zurück, da jedes Startup und jeder Gründer anders ist. Wenn ich meinem früheren Selbst Ratschläge erteilen müsste, dann wären es u.a. diese hier:

Du musst nicht perfekt sein und einen Plan für alles haben. Habe Mut zur Lücke! Gehe die Dinge unverkrampft an und mache sie einfach. Scheinbar unlösbare Probleme lösen sich mit der Zeit nämlich oft von selbst auf.

Höre oft — wenn auch nicht immer — auf dein Bauchgefühl. Manchmal musst du dein rational denkendes Gehirn Mal ignorieren!

Sprich oft über dein Projekt. So oft es geht. Nicht um Werbung zu machen, sondern um aus den Rückfragen zu lernen! Aber Achtung: Es gibt viele Neider, Besserwisser und Pessimisten. Lass dich nicht von ihnen abschrecken!

Wir bedanken uns bei Tobias Leiber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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