Mittwoch, Februar 21, 2024
StartStartupsHealthtech expandiert nach Berlin: TCC eröffnet zweiten Standort

Healthtech expandiert nach Berlin: TCC eröffnet zweiten Standort

TCC unterstützt Krankenhäuser und Krankenhausverbünde bei der Implementation von telemedizinischen Netzwerken

TCC, das Healthtech aus Hamburg, das die Fernbetreuung von Intensivpatienten anbietet, eröffnete am 14.3.2023 im Beisein von MdB Matthias Mieves (SPD) seinen neuen Standort in Berlin-Charlottenburg. TCC steht für „Telehealth Competence Center“ und ist ein mit Fachärzt:innen rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, besetztes Kompetenzzentrum, das ärztliche Beratungsleistungen aus der Entfernung übernimmt. Bereits 10 Kliniken, Ambulanzen, landesweite Intensivpflegeeinrichtungen und Universitäten konnte das Technologie-Start-up als Kunden gewinnen.

Mit dem neuen Standort in Berlin werden die Kapazitäten für die Fernbetreuung weiter ausgebaut. Mittlerweile arbeiten 35 Mitarbeiter:innen für TCC, davon zum Start sieben in Berlin. Neben den gut ausgebildeten Talenten vor Ort waren auch die vitale Startup- und Healthtech-Szene sowie die Nähe zur Politik ausschlaggebend für die Standortwahl.

“Wir freuen uns sehr über den Start in Berlin. Telemedizin ist Teil der politischen Krankenhausreformbemühungen und im Zuge der politischen Planungen werden wir versuchen, Teil der zukünftigen Versorgungsstrukturen zu werden. Wir unterstützen Krankenhäuser und Krankenhausverbünde bei der Implementation von telemedizinischen Netzwerken – jetzt von Hamburg und Berlin aus”, erklärt David Barg, Gründer und Geschäftsführer von TCC.

Wie in Hamburg, so findet auch in Berlin die Fernbetreuung von Intensivstationen im ganzen Bundesgebiet statt. Als ausgelagertes Kompetenzzentrum hat TCC Einsicht in Behandlungsdaten in Echtzeit und ist damit in der Lage – unterstützt durch KI-gestützte Methoden – Entwicklungen des Gesundheitszustandes vorherzusagen. Ärzt:innen und Pflegepersonal in Krankenhäusern, deren Betten mit der TCC-Hard- und Software ausgerüstet sind, können damit auf höchster fach- und intensivmedizinischer Qualität beraten werden. Dadurch lassen sich die Behandlungsqualität steigern und die Effizienz von Intensivstationen verbessern.

Der Bedarf und der Nutzen sind vorhanden: Es gibt mittlerweile Studien aus Deutschland, die die positiven Effekte bei geplanten Videovisiten belegen und bestätigen damit die Ergebnisse von früheren Studien aus den USA, wo die Fernbetreuung schon länger flächendeckend im Einsatz ist. Erste eigene Auswertungen von TCC aus dem Kundenkreis zeigen, dass sich bestimmte Kennziffern, die im intensivmedizinischen Bereich elementar sind, verbessern lassen. Dies betrifft besonders die Reduktion bei Faktoren wie Liegezeit, Mortalität, Transporthäufigkeit und Kosten.

Ziel ist die flächendeckende Integration von Telemedizin in die Versorgung

“Ziel von TCC ist die flächendeckende Implementation von Telemedizin in der medizinischen Versorgung, um dem signifikanten Fachkräftemangel entgegenzuwirken, den Ausbau eines digitalen Netzwerkes zu stärken und um Kliniken und medizinische Einrichtungen bei der fachärztlichen Einbindung von telemedizinischen Leistungen zu unterstützen sowie das bestehende Personal wesentlich zu entlasten“, erklärt Prof. Dr. Christian Storm, Gründer und Geschäftsführer von TCC.

Bei der Weiterentwicklung seiner Services setzt TCC auf die starke Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). “Die Entwicklung von KI-gestützten Services wird Teil der zukünftigen Versorgungsstrategien, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und Behandlungsabläufe zu sichern”, so Storm. Ziel sei es, Erkrankungen und Verschlechterungen so früh wie möglich zu detektieren, um Behandlungen und Therapiefenster frühzeitig zu identifizieren. Damit würde sich eine Verschlechterung verhindern lassen, so Storm weiter, beziehungsweise die fachärztliche Behandlung zum frühestmöglichen Zeitpunkt starten lassen.

Ein erstes Produkt zur Frühwarnung bei einer lebensbedrohlichen Infektion befindet sich bereits im Patentverfahren. Weitere sollen in den kommenden Monaten folgen: Bis Ende des Jahres ist geplant, dass TCC als zertifizierter Medizinprodukte-Hersteller eigene, KI-gestützte Lösungen, zur Prädiktion und Prävention von klinischen intensivmedizinischen Erkrankungen und allgemeinen Volkskrankheiten auf den Markt bringen wird.

Bild TCC-Gründer und Geschäftsführer Prof. Dr. Christian Storm (links) demonstriert MdB Matthias Mieves (SPD), wie die TCC-Fernbetreuung von Intensivpatient:innen funktioniert. Im Hintergrund (v.l.): Silvio Rahr (Geschäftsführer „Wir für Gesundheit“) und David Barg (Gründer und Geschäftsführer von TCC).

Quelle TCC GmbH/ Doriath Komm

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