Donnerstag, April 9, 2026
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Kostet die Suche nach der richtigen Weiterbildung immer noch zu viel Zeit?

kursmap ist eine Plattform für Weiterbildung und Kurse und erleichtert den Vergleich von Anbietern und Angeboten

Wie ist kursmap entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

kursmap ist aus einer klaren Marktbeobachtung entstanden: Wer in Deutschland eine berufliche Weiterbildung sucht, braucht dafür heute viel zu viele Klicks und viel zu viel Zeit. Ich bin Dariusz Opitek, Softwareentwickler mit Erfahrung in der Produktentwicklung, und habe kursmap als Soloprojekt neben meinem Hauptjob aufgebaut, vollständig bootstrapped und ohne externe Investoren. Heute steckt hinter der Plattform ein kleines, engagiertes Team, das den deutschen Weiterbildungsmarkt transparenter machen will.

Was hat euch dazu motiviert, den Weiterbildungsmarkt mit kursmap neu zu denken?

Der Markt für berufliche Weiterbildung ist riesig, aber die Suche nach dem richtigen Kurs ist unnötig aufwendig. Anbieter sind über das ganze Web verstreut, Kursdetails sind schwer vergleichbar und aktuelle Termine kaum auf einen Blick zu finden. Wir wollten etwas schaffen, das Nutzern die Entscheidung wirklich erleichtert, kein einfaches Verzeichnis, sondern ein echtes Vergleichswerkzeug mit strukturierten und aktuellen Daten.

Welche Vision verfolgt kursmap langfristig im Bereich berufliche Weiterbildung?

Unsere Vision ist es, die zentrale Anlaufstelle für berufliche Weiterbildung im deutschsprachigen Raum zu werden, so selbstverständlich wie eine Flugsuchmaschine für Reisen. Kein Weiterbildungssuchender soll mehr stundenlang recherchieren müssen, sondern in wenigen Minuten den passenden Kurs finden, vergleichen und buchen. Langfristig denken wir auch an datengestützte Empfehlungen, die auf individuelle Karriereziele zugeschnitten sind.

Wie wollt ihr diese Vision konkret erreichen und welche Schritte stehen aktuell im Fokus?

Aktuell liegt unser Fokus auf der Qualität und Aktualität unserer Kursdaten sowie der Sichtbarkeit der Plattform in den Suchmaschinen. Wir wollen sicherstellen, dass Weiterbildungssuchende kursmap genau dann finden, wenn sie konkret nach einer Schulung suchen. Mit über 150.000 Kursterminen ist die Datenbasis bereits solide, und wir bauen sie kontinuierlich aus.

Wer ist die zentrale Zielgruppe von kursmap und welche Probleme löst ihr für sie besonders gut?

Unsere Hauptzielgruppe sind Berufstätige, die sich gezielt weiterentwickeln wollen, ob für eine neue Verantwortung, einen Karriereschritt oder einfach um fachlich auf dem Stand zu bleiben. Ein konkretes Problem, das wir lösen: Viele wissen gar nicht, welche Anbieter in ihrer Stadt eine bestimmte Schulung anbieten. kursmap bringt alle Angebote an einem Ort zusammen und macht den Vergleich nach Preis, Termin, Format und Anbieter endlich einfach.

Wie stellt kursmap sicher, dass Nutzer schnell die passenden Kurse finden und vergleichen können?

Wir setzen auf strukturierte Kursdaten und eine Suche, die nach Thema, Ort und Format filtert, also ob jemand eine Präsenzschulung, ein In-house-Training oder einen Online-Kurs sucht. Die Plattform ist so aufgebaut, dass man als Nutzer in wenigen Minuten einen klaren Überblick bekommt, ohne sich durch viele verschiedene Anbieter-Websites klicken zu müssen. Qualität der Daten hat für uns dabei höchste Priorität, denn veraltete Informationen schaden dem Vertrauen der Nutzer mehr als eine kleinere Auswahl.

Der Markt für Weiterbildungen ist sehr fragmentiert. Welche Herausforderungen begegnen euch dabei im Alltag?

Die größte Herausforderung ist die Datenqualität: Jeder Anbieter pflegt seine Kursinformationen anders, in unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlicher Verlässlichkeit. Viele kleinere Anbieter haben noch keine strukturierten Schnittstellen, was zusätzlichen Aufwand auf unserer Seite bedeutet. Daran arbeiten wir gerade aktiv, damit dieser Prozess künftig für alle Beteiligten einfacher wird.

Was unterscheidet kursmap klar von anderen Plattformen oder klassischen Kursverzeichnissen?

Klassische Kursverzeichnisse sind oft statisch und kaum auf dem neuesten Stand. kursmap denkt von der Nutzerperspektive aus und ermöglicht echten Vergleich nach den Kriterien, die wirklich relevant sind. Ein weiterer wichtiger Unterschied: Kursanbieter können sich bei kursmap selbstständig ein Profil anlegen und sofort loslegen, ohne lange Abstimmungsprozesse mit uns. Das macht den Einstieg deutlich schneller und unkomplizierter.

Wie überzeugt ihr Kursanbieter davon, ihre Angebote über kursmap sichtbar zu machen?

Solange wir uns in der Aufbauphase befinden, können Anbieter ihre Kurse kostenlos auf kursmap listen. Sie gewinnen damit schneller zusätzliche Sichtbarkeit, ohne Risiko und ohne versteckte Kosten. Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig gehalten, weil wir überzeugt sind, dass Anbieter, die erste Anfragen über kursmap erhalten, den Wert der Plattform aus eigener Erfahrung erkennen.

Welche Rolle spielen Digitalisierung und Nutzererlebnis für die Weiterentwicklung von kursmap?

Beide Aspekte sind für uns keine Schlagworte, sondern tägliche Arbeit. Technisch investieren wir in strukturierte Datenimporte, damit die Plattform immer aktuell bleibt, denn das ist die Grundlage für jedes gute Nutzererlebnis. Auf der UX-Seite schauen wir kontinuierlich, wo Nutzer länger suchen als nötig, und passen die Oberfläche entsprechend an. Am Ende entscheiden Sekunden darüber, ob jemand findet was er sucht oder zur Suchmaschine zurückkehrt.

Wohin soll sich kursmap in den kommenden Jahren entwickeln und welche Features oder Expansionen plant ihr?

In den nächsten Jahren wollen wir die DACH-Region vollständig abdecken und die Anbieterbasis weiter ausbauen. Konkret planen wir personalisierte Kursempfehlungen auf Basis von Berufsfeld sowie Bewertungen und Erfahrungsberichte von echten Kursteilnehmern. Mittel- bis langfristig sehen wir auch Potenzial für B2B-Lösungen, bei denen Unternehmen Weiterbildungsbudgets direkt über kursmap verwalten können.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Fang mit einem echten Problem an, nicht mit einer Idee, die sich gut anhört. Bau so früh wie möglich etwas Nutzbares und hol dir echtes Feedback, auch wenn es unbequem ist. Und unterschätze nicht, wie viel Zeit es braucht, Vertrauen bei Nutzern und Partnern aufzubauen. Das ist oft langwieriger als die technische Umsetzung.

Bildcredits @PicturePeople GmbH

Wir bedanken uns bei Dariusz Opitek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


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Kontakt:

kursmap GmbH
Agnes-Bernauer-Straße 151
80687 München

https://kursmap.de
info@kursmap.de

Ansprechpartner: Dariusz Opitek

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer
Sabine Elsaesser is an experienced entrepreneur and media/startup expert. Since 2016, she has served as the Chief Editor and CEO of StartupValley Media & Publishing. In this role, she is responsible for managing the company and providing strategic direction for its media and publishing activities. Sabine Elsaesser takes great pleasure in assisting individuals and businesses in reaching their full potential. Her expertise in establishing sales organizations and her passion for innovation make her a valuable advocate for startups and entrepreneurs.
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