Inhaltsverzeichnis
- Soul of Concrete gewinnt Münchener Businessplan Wettbewerb
- BayStartUP stärkt innovative Startups in Bayern
- Soul of Concrete entwickelt nachhaltige Beton Technologie
- KI und Robotik prägen den Münchener Businessplan Wettbewerb
- BayStartUP begleitet Startups beim Wachstum
- Nächste Phase im Münchener Businessplan Wettbewerb
Soul of Concrete gewinnt Phase 2 im Münchener Businessplan Wettbewerb 2026. Der Wettbewerb von BayStartUP zeigt, wie stark Technologie Startups in Bayern wachsen. Besonders gefragt sind Lösungen für Bauwirtschaft, Industrie, Gesundheit und Robotik. Genau dort setzen die ausgezeichneten Teams mit ihren Innovationen an. Gleichzeitig entstehen viele neue Ideen auch außerhalb großer Städte, weshalb Bayern seine Rolle als Startup Standort weiter stärkt.
Soul of Concrete gewinnt Münchener Businessplan Wettbewerb
Startups liefern Lösungen für Industrien unter Druck: Soul of Concrete gewinnt Phase 2 des Münchener Businessplan Wettbewerbs
BayStartUP zeichnet fünf Technologie Startups aus. Insgesamt nahmen 192 Teams an der zweiten Wettbewerbsphase teil, und viele davon kommen aus dem Bereich KI und Industrie.
Soul of Concrete aus Schwaben gewinnt Phase 2 im Münchener Businessplan Wettbewerb vor helmit und FORMOVE.
Die Siegerteams setzen auf industrielle KI, Robotik und einen widerstandsfähigen Umbau wichtiger Infrastruktur. Gleichzeitig wollen die Teams bestehende Probleme schneller und effizienter lösen.
München, 21.05.2026 – Viele interessante Startup Ideen entstehen derzeit dort, wo etablierte Branchen stark unter Druck stehen. Dazu zählen die Bauwirtschaft, das Gesundheitswesen, die industrielle Produktion und die Automatisierung. Genau diese Entwicklung zeigt die zweite Phase des Münchener Businessplan Wettbewerbs 2026. BayStartUP zeichnet fünf Teams aus, die technologische Lösungen für konkrete Probleme entwickeln. Dazu gehören langlebiger und ressourcenschonender Betonbau, digitale Kindersicherheit und Trainingsdaten für intelligente Robotik.
Der Wettbewerb ist Teil des bayernweiten Engagements von BayStartUP. Gründerteams sollen von der Idee bis zur Skalierung begleitet werden. Außerdem erhielt BayStartUP von der Financial Times eine Auszeichnung als einer der Top 3 Startup Hubs Europas. Ausschlaggebend waren die starke Unterstützung und das breite Investorennetzwerk. Dadurch erhalten viele Teams früh Zugang zu Kapital und wichtigen Kontakten.
Den ersten Platz sicherte sich Soul of Concrete aus Nördlingen in Bayerisch Schwaben. Das Team entwickelt eine Technologie, die Betonbau schneller, langlebiger und ressourcenschonender machen soll. Platz zwei geht an helmit aus Höhenkirchen Siegertsbrunn. Deren KI Software soll Kinder vor digitalen Gefahren auf Social Media schützen. FORMOVE aus Garching bei München erreicht mit seiner Trainingsplattform für intelligente Robotik Platz drei. Außerdem zeichnete BayStartUP die Teams dehaze und iNSyT Solutions aus München aus.
BayStartUP stärkt innovative Startups in Bayern
192 Teams nahmen an der zweiten Wettbewerbsphase teil. Besonders stark vertreten waren technologieorientierte Gründungen aus den Bereichen KI, Industrie, Life Science und Software. Außerdem entstanden 59 Teams aus Hochschulen, weshalb viele Ideen direkt aus Forschung und Wissenschaft kommen.
Die ausgezeichneten Teams kommen nicht nur aus dem Münchener Innenstadt Ökosystem. Auch Garching, Höhenkirchen Siegertsbrunn und Nördlingen sind vertreten. Das zeigt, wie stark technologieorientierte Gründungen inzwischen in vielen Teilen Bayerns entstehen. Gleichzeitig wächst die Startup Szene auch außerhalb der großen Städte weiter.
Barbara Dombay, Geschäftsführerin von BayStartUP, sagt: „Die fünf ausgezeichneten Teams zeigen, wie breit technologische Innovation derzeit in Bayern entsteht. Die Ideen kommen aus Universitäten, Forschungsumfeldern, mittelständischen Unternehmen und regionalen Startup Ökosystemen innerhalb wie außerhalb von München. Genau in dieser Verbindung liegt großes Potenzial für starke europäische Technologieunternehmen.“
Soul of Concrete entwickelt nachhaltige Beton Technologie
Die Siegerteams der zweiten Wettbewerbsphase
Platz 1: Soul of Concrete | Nördlingen in Bayerisch Schwaben
Soul of Concrete entwickelt ein automatisiert produzierbares 3D Faser Bewehrungssystem für den Betonbau. Ziel ist es, klassischen korrosionsanfälligen Bewehrungsstahl zu ersetzen. Gleichzeitig sollen Bauprozesse schneller, industrieller und ressourcenschonender werden. Dadurch könnte die Bauwirtschaft langfristig Kosten und Material sparen.
Die Technologie löst mehrere Probleme der Bauwirtschaft gleichzeitig. Dazu zählen steigende Baukosten, Fachkräftemangel, langsame Baustellenprozesse und hohe CO₂ Emissionen. Durch die korrosionsfreie Faserstruktur sollen Bauwerke langlebiger werden und weniger Wartung benötigen. Gleichzeitig industrialisiert das Team den bisher stark manuellen Bewehrungsprozess. Laut Team können Baukosten um bis zu 40 Prozent und CO₂ Emissionen um bis zu 80 Prozent sinken.
KI und Robotik prägen den Münchener Businessplan Wettbewerb
Platz 2: helmit | Höhenkirchen Siegertsbrunn bei München
helmit entwickelt eine KI gestützte Software zum Schutz von Kindern und Jugendlichen auf Social Media. Die Lösung analysiert Inhalte in Text, Bild, Audio und Video. Außerdem erkennt sie Risiken wie Cybermobbing, Grooming oder problematische Kommunikation. Eltern sollen dadurch bei akuten Gefahren in Echtzeit gewarnt werden, sodass Familien schneller reagieren können.
Technologisch setzt helmit bewusst auf Datenschutz. Die Analyse läuft lokal auf dem Gerät. Persönliche Daten verlassen das System deshalb nicht. Damit reagiert das Team auf das wachsende Spannungsfeld zwischen digitaler Sicherheit und Privatsphäre. Gleichzeitig möchte helmit die Medienkompetenz in Familien stärken.
Platz 3: FORMOVE | Garching bei München
FORMOVE entwickelt eine Datenplattform für Robotersysteme. Die Systeme sollen anhand realer menschlicher Bewegungs und Interaktionsdaten trainiert werden. Damit adressiert das Team eine zentrale Herausforderung moderner Robotik, denn hochwertige Trainingsdaten sind häufig schwer verfügbar.
Die Plattform soll unabhängig von einzelnen Herstellern funktionieren. Gleichzeitig sollen unterschiedliche Robotiksysteme trainiert werden können. Ziel ist es, die Entwicklung flexibler Robotiklösungen zu beschleunigen. Außerdem möchte das Team technologische Abhängigkeiten Europas in diesem Bereich reduzieren. FORMOVE entstand im Umfeld der Technischen Universität München und erhält Unterstützung durch den EXIST Forschungstransfer.
BayStartUP begleitet Startups beim Wachstum
Platz 4: dehaze | München
dehaze entwickelt KI basierte digitale Zwillinge für die Gesundheitsversorgung. Die Technologie analysiert Gesundheitsdaten, darunter Freitexte und genomische Informationen. Dadurch sollen individuelle Risikoprofile für chronische Erkrankungen entstehen. Krankheiten sollen so früher erkannt und Behandlungen besser gesteuert werden. Zielgruppe sind Gesundheitsnetzwerke und Versorgungseinrichtungen, die medizinische Entscheidungen datenbasiert verbessern wollen.
Platz 5: iNSyT Solutions | München
iNSyT Solutions entwickelt eine Plattform zur Qualitätskontrolle von Nanomaterialien. Statt nur Durchschnittswerte auszuwerten, analysiert die Technologie Tausende einzelne Nanopartikel in Echtzeit. Dadurch werden Schwankungen sichtbar, die bisher oft verborgen blieben. Die Lösung soll Herstellern helfen, fehlerhafte Chargen früher zu erkennen. Außerdem sollen Entwicklungsprozesse schneller und Produktionsqualität besser werden. Einsatzbereiche sind unter anderem Elektronik, Medizintechnik und Materialforschung.
Wettbewerb als Arbeitsphase für Geschäftsmodell und Wachstum
Der Münchener Businessplan Wettbewerb begleitet Gründungsteams über mehrere Monate hinweg. Im Mittelpunkt stehen Marktvalidierung, Finanzierung, Vertrieb und Skalierung. Die Teams erhalten Feedback von Unternehmern, Investoren und Branchenexperten. Außerdem bekommen sie Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Kapitalgebern und Industriepartnern. Dadurch verbessern viele Teams ihre Marktchancen bereits früh.
Viele erfolgreiche Technologieunternehmen in Bayern bereiteten ihre ersten Finanzierungsschritte im Umfeld der BayStartUP Wettbewerbe vor. Dazu zählen air up, Flix, EGYM, NaVvis und Quantum Systems.
BayStartUP versteht den Wettbewerb als Arbeitsphase für technologieorientierte Gründungen. Gerade wissenschaftsnahe Teams stehen häufig vor der Herausforderung, technologische Stärke in belastbare Geschäftsmodelle und skalierbare Marktstrategien zu übersetzen. Deshalb begleitet BayStartUP die Teams über mehrere Entwicklungsphasen hinweg.
Nächste Phase im Münchener Businessplan Wettbewerb
Nächste Etappe: Phase 3
Mit Abschluss der zweiten Wettbewerbsphase beginnt für viele Teams die Vorbereitung auf Phase 3 des Münchener Businessplan Wettbewerbs. Dort stehen Wachstumsstrategie, Go to Market, Finanzierung und Skalierung im Mittelpunkt. Die Teams müssen zeigen, wie aus technologischer Innovation belastbare Unternehmen entstehen können. Neueinsteiger können noch bis zum 9. Juni 2026 in den Wettbewerb einsteigen.
Bild Sieger MBPW Phase 2 -Gruppe – Foto by Bert Willer
Quelle BayStartUp GmbH
























