München, 23. Juli 2026 – Mit der neuen Aampere Finanzierung setzt das Münchner Startup seinen Wachstumskurs konsequent fort. Das Unternehmen erhält 4,2 Millionen Euro frisches Kapital, um seine digitale Plattform für gebrauchte Elektroautos europaweit auszubauen und den fragmentierten B2B-Gebrauchtwagenmarkt effizienter zu vernetzen.
Key Takeaways
- Münchner Startup Aampere erhält 4,2 Millionen Euro durch Aampere Finanzierung zur Expansion seiner Plattform für gebrauchte Elektroautos.
- Die Finanzierung ermöglicht Aampere, den fragmentierten B2B-Gebrauchtwagenmarkt durch eine volldigitale Plattform zu revolutionieren.
- Aampere setzt auf selbstlernende Algorithmen und digitale Logistik, um E-Autos innerhalb von 48 Stunden zu vermitteln.
- Die Aampere Finanzierung zielt darauf ab, sowohl die Beschaffungs- als auch die Käuferseite des Marktplatzes zu skalieren.
- Investoren zeigen Vertrauen in das stark wachsende Geschäftsmodell von Aampere, welches den Markt für gebrauchte E-Autos effizienter vernetzt.
Inhaltsverzeichnis
Aampere Finanzierung stärkt den europäischen Markt für gebrauchte Elektroautos
Millionen-Finanzierung für Münchner E-Mobility-Startup: Aampere sammelt 4,2 Millionen Euro ein Die Aampere Finanzierung trägt maßgeblich dazu bei, das Wachstum in diesem Segment zu beschleunigen.
Der europäische Sekundärmarkt für gebrauchte Elektroautos ist bisher ein digitales Entwicklungsland: geprägt von manueller Abwicklung, intransparenten Prozessabläufen und nationalen Insellösungen. Genau an dieser Schwachstelle setzt das Münchner E-Mobility-Startup Aampere an. Im Rahmen der aktuellen Expansion spielt die jüngste Finanzierung von Aampere eine zentrale Rolle für die Branche. Um die volldigitale Plattform zur Vermittlung von gebrauchten E-Autos an gewerbliche Händler europaweit auszubauen, hat das Unternehmen am 23. Juli 2026 eine Finanzierungsrunde in Höhe von 4,2 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Runde wird von Trind Ventures angeführt. Neben dem neuen Consumer-Investor G-FUND beteiligt sich auch Vend Marketplaces ASA (u. a. FINN.no, Blocket, Bilbasen) über eine Minderheitsbeteiligung. Zudem ziehen die Altinvestoren um GIMIC mit und erfahrene Business Angels aus der Automobilindustrie komplettieren das Konsortium.
Die Relevanz des Investments zeigt sich beim Blick auf die makroökonomischen Daten. Laut aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sind die Besitzumschreibungen gebrauchter Elektroautos in Deutschland in den vergangenen drei Jahren im Schnitt um rund 60 % pro Jahr gewachsen – und das trotz politischer Unsicherheiten sowie stark schwankender Neuwagenpreise. Das Problem: Der Markt ist hochgradig fragmentiert. Erwähnenswert ist, dass die Aampere Finanzierung gezielt den fragmentierten Gebrauchtwagenhandel adressiert und dadurch die Plattform-Kanäle stärken kann. Weil sich nicht jeder Käufer einen Neuwagen leisten kann, entscheidet jedoch exakt dieser Gebrauchtmarkt über das reale Tempo der Mobilitätswende auf dem Massenmarkt.
Aampere Finanzierung treibt digitale Infrastruktur im Handel voran
Volldigitaler Execution-Funnel gegen das Markt-Ungleichgewicht Die Investition Aampere Finanzierung ermöglicht zudem innovative Marktvorteile.
Aampere positioniert sich als digitale Infrastruktur für den Sekundärmarkt, der sowohl private als auch gewerbliche Verkäufer nahtlos mit dem Handel verknüpft. Das Startup verspricht eine Vermittlung des E-Autos innerhalb von 48 Stunden. Technisch greifen dabei ein selbstlernender Algorithmus zur Wertermittlung, ein digitaler Zustands- und Historiencheck sowie eine integrierte Fahrzeuglogistik ineinander. Über eine europaweite Händlerauktion wird das Höchstgebot ermittelt. Akzeptiert der Verkäufer das darauf basierende Kaufangebot, überweist Aampere den Betrag noch vor der Abholung, die anschließend direkt an der Haustür erfolgt. Durch diese Struktur kann die Aampere Finanzierung ihre Vorteile voll entfalten.
„Elektromobilität ist europaweit auf dem Vormarsch – doch der Sekundärmarkt für gebrauchte E-Autos ist noch fragmentiert und ineffizient“, erklärt Florian Reister, Gründer und CEO von Aampere. „Genau jetzt braucht es eine Infrastruktur für den Sekundärmarkt. Aampere baut die Plattform dafür – damit gebrauchte Elektroautos europaweit schnell und verlässlich den passenden Käufer finden.“
Dass das Transaktionsmodell im stark wachsenden E-Auto-Markt der Nordics auf großes Interesse stößt, bestätigt David Hoffmann, VP Strategy & Growth bei Vend Mobility: „C2B ist eine unserer Kernsäulen bei Vend Mobility, und wir sehen, wie die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in den Nordics rasant zunimmt. Aampere begegnet dem daraus entstehenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage mit einem intelligenten Transaktionsmodell – und wir freuen uns, ihren Wachstumsweg als Minderheitsinvestor zu begleiten.“ Dies zeigt: Auch für Investoren ist die Aampere Finanzierung ein schlagkräftiges Argument für weiteres Wachstum.
Aampere beschleunigt den Ausbau des Händlernetzwerks
Skalierung im B2B-Händlernetz nach Umsatzvervierfachung Der beschleunigte Ausbau wäre ohne die Aampere Finanzierung in dieser Form schwer möglich gewesen.
Das Geschäftsmodell liefert messbare Kennzahlen. Nach Angaben des Startups hat sich der Umsatz im vergangenen Jahr vervierfacht. Das Team ist mittlerweile auf über 25 Mitarbeitende angewachsen, die jährlich mehrere Tausend Elektrofahrzeuge über die Plattform vermitteln. Die Aampere Finanzierung liefert den finanziellen Rahmen für diese Skalierung.
Das frische Kapital in Höhe von 4,2 Millionen Euro soll nun genutzt werden, um beide Seiten des Marktplatzes vertikal zu skalieren. Auf der Beschaffungsseite (Sourcing) visiert Aampere neue Akquisewege und strategische Partnerschaften an, um mehr Fahrzeuge von privaten und gewerblichen Verkäufern auf die Plattform zu bringen. Auf der Käuferseite steht der Ausbau des europäischen Händlernetzes im Fokus. Das Ziel ist klar definiert: E-Auto-Fahrer sollen bereits in naher Zukunft an verschiedenen Kontaktpunkten entlang ihrer gesamten Customer Journey – beispielsweise direkt beim Ladevorgang – mit Aampere interagieren können. Anders gesagt: Die Aampere Finanzierung unterstützt gezielt die Weiterentwicklung beider Marktseiten.
Die Investoren zeigen sich angesichts der operativen Kennzahlen zuversichtlich. „Flo, Maxi und Niko haben in kurzer Zeit außergewöhnlich erreicht – mit rund 4x Wachstum im vergangenen Jahr und einem Kundenerlebnis, das für Verkäufer wie Käufer immer besser wird“, bilanziert Taavi Lepmets, Partner bei Trind Ventures, im Zuge der Anteilserhöhung. Christof Wahl, Founding Partner beim Neueinsteiger G-FUND, ergänzt: „Eine der größten Industrien Europas mit zu elektrifizieren, ist genau die Art von Vorhaben, bei dem wir dabei sein wollen. Was uns an Aampere am meisten überzeugt, ist das Team: Flo, Maxi, Niko und das gesamte Team haben nicht nur ein starkes Produkt gebaut, sondern einen skalierbaren Execution-Funnel.“ Auch Frühphasen-Investor GIMIC hat seinen Einsatz verdoppelt. Partner Tomas Burck betont: „Das Team hat in kurzer Zeit bewiesen, dass sein Modell funktioniert – und genau deshalb verdoppeln wir in dieser Runde unsere Wette.“ Vor diesem Hintergrund ist die Aampere Finanzierung ein entscheidender Anteil an diesem Erfolg.
Die Aampere Finanzierung in Höhe von 4,2 Millionen Euro wird von Trind Ventures angeführt. Zudem beteiligen sich G-FUND, GIMIC, Vend Marketplaces ASA und Business Angels aus der Automobilindustrie.
Mit dem frischen Kapital skaliert das Startup beide Seiten der Plattform durch den Ausbau des europäischen Händlernetzes und die Erschließung neuer Akquisewege für Fahrzeuge.
Vor der aktuellen Runde konnte das Unternehmen seinen Umsatz im vergangenen Jahr vervierfachen, das Team auf über 25 Mitarbeitende ausbauen und das jährliche Transaktionsvolumen auf mehrere Tausend Fahrzeuge steigern.
















