Inhaltsverzeichnis
- Tsuga sammelt 35 Millionen US-Dollar in Series-A-Runde ein
- Warum klassische Observability-Lösungen im KI-Zeitalter an ihre Grenzen stoßen
- Tsuga setzt auf eine Plattform innerhalb der Cloud des Kunden
- Mehr Transparenz und Kontrolle für KI-Agenten und KI-Workloads
- Software und Services als neues Modell für Observability
- Millionenumsätze und namhafte Kunden nach der Stealth-Phase
Tsuga sammelt 35 Millionen US-Dollar in Series-A-Runde ein
Paris, 23. Juni 2026 – Tsuga, führender Anbieter für „AI-Native Resilient Observability“, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 35 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wird die Runde vom Bestandsinvestor Singular; General Catalyst beteiligt sich ebenfalls erneut. Neu hinzu kommen DST Global Partners und Quantumlight. Weitere Investoren der Runde sind Picus und Databricks Ventures. Mit dem frischen Kapital will Tsuga sein internationales Wachstum beschleunigen und die Einführung seiner Plattform vorantreiben, die Unternehmen mehr Transparenz und Kontrolle über KI-Agenten, KI-Workloads und die zugrunde liegende Infrastruktur ermöglicht.
Warum klassische Observability-Lösungen im KI-Zeitalter an ihre Grenzen stoßen
Seit Jahrzehnten basiert die Observability-Branche auf demselben Geschäftsmodell: Telemetriedaten aus Anwendungen, Systemen und Cloud-Infrastrukturen werden erfasst, in einer externen Cloud gespeichert und mit wachsendem Datenvolumen zunehmend teurer. Über viele Jahre hinweg haben Kunden dies akzeptiert. Das Zeitalter der KI macht dies jedoch unhaltbar. Jeder Agent-Loop, jede autonome Bereitstellung und jede Interaktion mit Token generiert Observability-Daten in einem Umfang, für den ältere Plattformen nie ausgelegt waren. Die Erfassungskosten steigen dadurch exponentiell an. Die Stichprobenahme nimmt zu, da die Anbieter ihre eigene Infrastrukturauslastung verwalten müssen. Es entstehen Governance-Lücken, wenn sensible KI-Interaktionsdaten in Clouds von Drittanbietern fließen. Die Plattformen, die die letzte Ära dominierten, kämpfen nicht wegen fehlender Funktionen. Sie haben zu kämpfen, weil ihre gesamte Architektur auf einer Annahme beruhte, die das KI-Zeitalter überholt hat.
Tsuga setzt auf eine Plattform innerhalb der Cloud des Kunden
Tsuga stellt dieses Modell grundsätzlich in Frage. Die Plattform wird innerhalb des Cloud-Kontos des Kunden bereitgestellt – auf Microsoft Azure, AWS oder Google Cloud –, sodass die Telemetriedaten die Umgebung des Kunden nie verlassen. Integrierte Compliance-Funktionen gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften zum Datenstandort, zum Umgang mit personenbezogenen Daten (PII) sowie regulatorischer Anforderungen einschließlich der DSGVO – ohne zusätzlichen Aufwand. Es fallen keine Infrastrukturgebühren an, keine Kosten durch doppelte Datenspeicherung und es sind keine Stichproben erforderlich. Die Preisgestaltung basiert auf einem einheitlichen, transparenten Tarif pro Gigabyte. Gleichzeitig sinken die Kosten im Laufe der Zeit, da die technischen Experten von Tsuga die Konfiguration und Datennutzung gemeinsam mit den Kunden kontinuierlich optimieren.
„Die etablierten Anbieter haben erfolgreiche Unternehmen auf einem Modell aufgebaut, das nicht mehr funktioniert. Die Übermittlung ihrer Telemetriedaten an die Cloud eines Anbieters war sinnvoll, als das Datenvolumen noch überschaubar war und KI ihren Code noch nicht selbst schrieb und bereitstellte. Beides trifft heute nicht mehr zu. Jeder Kunde, mit dem wir sprechen, zahlt heute mehr für Observability als noch vor zwei Jahren und erhält eine weniger zuverlässige Abdeckung. Wir haben Tsuga entwickelt, um dem ein Ende zu setzen“, sagt Gabriel-James Safar, Mitgründer und Geschäftsführer von Tsuga.
Mehr Transparenz und Kontrolle für KI-Agenten und KI-Workloads
Da die Telemetriedaten die Umgebung des Kunden nie verlassen, verbleibt auch die darauf aufbauende KI vollständig innerhalb dieser Umgebung. Tsuga bietet eine einheitliche Ansicht klassischer Anwendungs- und Infrastruktur-Traces sowie KI-Agenten-Traces. Darüber hinaus bietet die Plattform Transparenz über Prompts und Tokens, Konfidenzwerte sowie Agenten-Call-Graphs – und das vollständig innerhalb der Sicherheitsgrenzen des Kunden. Die automatisierte Ursachenanalyse basiert auf vollständigen Daten ohne Stichproben. Mithilfe des Tsuga-MCP-Servers und der CLI können Entwicklerteams eigene Agenten innerhalb ihrer Sicherheitsgrenzen entwickeln, ohne Daten an Orte zu senden, an die sie nicht gelangen sollten.
Software und Services als neues Modell für Observability
Tsuga verbindet Software und Dienstleistungen – das neue SaaS. Die Ingenieure arbeiten als Erweiterung der jeweiligen Kundenteams, optimieren kontinuierlich deren Observability-Umgebungen und identifizieren Potenziale, um das Volumen der verarbeiteten und gespeicherten Daten zu reduzieren.
„Weil Tsuga die Daten seiner Kunden nicht über eine eigene Plattform verarbeitet, entfallen die strukturellen Nachteile, auf denen viele bestehende Observability-Lösungen beruhen. Zusätzliche Infrastrukturaufschläge entfallen. Unternehmen müssen sich nicht länger zwischen Kostenkontrolle und vollständiger Transparenz entscheiden. Gleichzeitig behalten sie die volle Kontrolle über Daten und KI-Workloads in ihrer eigenen Umgebung. Übrig bleibt eine bessere Plattform zu geringeren Kosten – direkt in der Cloud-Umgebung des Kunden“, sagt Henri Tilloy, Partner bei Singular.
Millionenumsätze und namhafte Kunden nach der Stealth-Phase
Sechs Monate nach dem Ende der Stealth-Phase erzielt Tsuga bereits Umsätze von mehreren Millionen US-Dollar bei durchschnittlichen Vertragswerten im sechsstelligen Bereich. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Black Forest Labs, die moderne KI-Modelle entwickeln, sowie Unternehmenskunden wie Camunda, Le Monde und Buk.
Bild Tsuga Teambild@Tsuga
Quelle The PR Network
























