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Frauen gründen in Deutschland immer häufiger, und der KfW-Gründungsmonitor 2026 bestätigt diese Entwicklung. Gleichzeitig zeigt das Programm CoCo – Frauen gründen, wie gezielte Unterstützung Frauen auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet. Zudem machen die aktuellen Zahlen deutlich, dass das Interesse an einer eigenen Gründung weiter wächst.
Immer mehr Frauen gründen in Deutschland
KfW-Gründungsmonitor 2026: Immer mehr Frauen gründen in Deutschland
BerufsWege für Frauen & Social Business Women e.V. begleitet mit CoCo bereits 708 Frauen erfolgreich in die Selbständigkeit
Die aktuellen Ergebnisse des KfW-Gründungsmonitors 2026 bestätigen einen Trend, den das bundesweite Gründungsprogramm CoCo – Frauen gründen seit Jahren beobachtet: Immer mehr Frauen interessieren sich für den Weg in die Selbständigkeit. Seit Programmstart haben sich 1.745 Frauen für CoCo beworben, 1.193 Teilnehmerinnen wurden begleitet und bereits 708 Gründungen erfolgreich umgesetzt. Das von BerufsWege für Frauen & Social Business Women e.V. gemeinsam mit Unterstützung der KfW Stiftung durchgeführte Programm zeigt, wie gezielte Gründungsförderung weibliches Unternehmertum nachhaltig stärkt.
Frauen wollen gründen wenn die Rahmenbedingungen stimmen
Mit rund 690.000 Existenzgründungen im Jahr 2025 verzeichnet Deutschland laut KfW-Gründungsmonitor einen deutlichen Anstieg des Gründungsgeschehens. Besonders Frauen entdecken die Selbständigkeit zunehmend als attraktive berufliche Perspektive. Flexible Arbeitsmodelle, digitale Geschäftsmodelle und der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung schaffen neue Chancen für unternehmerisches Handeln.
Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei CoCo wider. Die Nachfrage wächst kontinuierlich:
Pilotdurchgang: 374 Bewerbungen, 259 Teilnehmerinnen, 155 Gründungen
Jahrgang 2024/2025: 537 Bewerbungen, 426 Teilnehmerinnen, 220 Gründungen
Aktueller Jahrgang: 834 Bewerbungen, 508 Teilnehmerinnen, 333 Gründungen
Insgesamt wurden bereits 708 Gründungen erfolgreich begleitet.
Warum spezielle Gründungsförderung für Frauen wichtig bleibt
Trotz positiver Entwicklungen sind Frauen in der deutschen Gründungslandschaft weiterhin unterrepräsentiert. Viele Gründerinnen stoßen auf Hürden wie fehlenden Zugang zu Kapital, eingeschränkte Netzwerke oder die Herausforderung, Selbständigkeit mit Care-Arbeit und familiären Verpflichtungen zu vereinbaren.
CoCo setzt genau hier an. Das digitale Programm begleitet Frauen über zwölf Monate hinweg von der ersten Geschäftsidee bis zur tragfähigen Gründung und ermöglicht eine Teilnahme unabhängig von Wohnort, Lebenssituation oder beruflichem Hintergrund.
Bundesweit digital und praxisnah
Ein besonderer Erfolgsfaktor von CoCo ist die bundesweite und digitale Ausrichtung. Insbesondere Frauen aus strukturschwachen Regionen erhalten dadurch Zugang zu Wissen, Coaching und unternehmerischen Netzwerken.
„Die steigenden Bewerbungszahlen zeigen deutlich, dass Frauen gründen wollen. Was häufig fehlt, sind Zugang zu Wissen, Netzwerken und die passende Begleitung. Genau hier setzt CoCo an. Wir schaffen Rahmenbedingungen, die es Frauen ermöglichen, ihre Ideen erfolgreich in die Umsetzung zu bringen“, erklärt Hannah Radloff, Projektleiterin von CoCo – Frauen gründen.
Die Geschäftsideen der Teilnehmerinnen spiegeln aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wider. Besonders häufig gründen Frauen in den Bereichen Bildung, E-Commerce, Gesundheit und Pflege, soziale Unternehmen, Konsumgüter, Gastronomie sowie digitale und KI-gestützte Dienstleistungen.
Unternehmerinnen als Zukunftsfaktor
Die Ergebnisse des KfW-Gründungsmonitors und die Entwicklung von CoCo verdeutlichen das große wirtschaftliche Potenzial weiblichen Unternehmertums. Werden bestehende Hürden abgebaut und passende Unterstützungsangebote geschaffen, entstehen neue Unternehmen, innovative Geschäftsmodelle und nachhaltige Impulse für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Über CoCo Frauen gründen
CoCo – Frauen gründen ist ein bundesweites digitales Gründungsprogramm von BerufsWege für Frauen & Social Business Women e.V. Das durch die KfW Stiftung geförderte Programm begleitet Frauen zwölf Monate lang auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. Die Trägerorganisation engagiert sich seit 1989 in der beruflichen Frauenförderung. Das Projektteam, bestehend aus 12 Mitarbeiterinnen wird unterstützt von mehr als 40 Referentinnen sowie über 35 Gründungscoaches. Schirmherr des Programms ist Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus.
Bild Foto (v.l.n.r.) Kerstin Rücker, Gabriele Möhlke Vorstandsvorsitzende Berufswege für Frauen & Social Business Woman e.V., Prof. Mohamed Yunus, Friedensnobelpreisträger.
Quelle BerufsWege für Frauen & Social Business Women e.V.


























