Omegga sammelt 10 Millionen Euro für KI gestützte In Ovo Geschlechtsbestimmung ein
Omegga, die früheste In Ovo Geschlechtsbestimmungstechnologie von Hühnerembryonen, basierend auf KI gestützter Spektroskopie, hat heute den erfolgreichen Abschluss einer Seed Runde in Höhe von 10 Millionen Euro bekannt gegeben. Die Runde wurde co lead von IQ Capital, einem führenden DeepTech Investor aus London, und dem Kölner Investor Capnamic; als Follower beteiligt sich der EIC Fund. Das Münchner Startup verhindert das Kükentöten mithilfe KI gestützter Spektroskopie.
„Mit IQ Capital und Capnamic an unserer Seite gewinnen wir Partner, die nicht nur Kapital, sondern tiefes technologisches Verständnis mitbringen. Diese Runde ist ein starkes Signal für das enorme Potenzial unseres Ansatzes, einen neuen Standard in der Industrie zu setzen“, sagt Katharina Hesseler, CEO und Mitgründerin von Omegga.
Omegga adressiert das Kükentöten mit einer marktreifen Technologie
Omeggas erste und bereits kommerziell verfügbare Anwendung adressiert eine der drängendsten ethischen Herausforderungen der Geflügelindustrie: das Kükentöten. Jährlich werden weltweit Milliarden männlicher Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet, da sie keine Eier legen und nicht für die Masthaltung wirtschaftlich nutzbar sind. Mit seiner Technologie zur Geschlechtsbestimmung im Ei – der frühesten kommerziell verfügbaren Lösung am Markt – ermöglicht Omegga Brütereien, das Geschlecht bereits vor dem Schlüpfen zu bestimmen und so tierschutzkonform und wirtschaftlich effizient zu handeln. Die Technologie ist bereits bei Kunden im laufenden Produktionsbetrieb im Einsatz.
Plattformtechnologie mit Potenzial für weitere Industrien
Darüber hinaus eröffnet Omeggas Plattformtechnologie ein breites Spektrum weiterer Anwendungsfelder in der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und der industriellen Qualitätskontrolle – überall dort, wo nicht invasive, hochpräzise Materialanalysen gefragt sind.
„Mit Omegga entsteht eine Plattformtechnologie mit dem Potenzial, gleich mehrere Industrien grundlegend zu verändern. Das Team verbindet wissenschaftliche Tiefe mit unternehmerischem Pragmatismus – eine seltene Kombination.“, ergänzt Christian Knott, Managing Partner bei Capnamic.
„Omeggas Kombination aus Spektroskopie und KI bewährt sich bereits in der Industrie, löst ein dringendes Problem und schafft gleichzeitig eine Plattform für die nicht invasive und branchenübergreifende Materialanalyse“, sagt Mason Sinclair, Partner bei IQ Capital.
Kapital für Wachstum und Plattformausbau
Die Mittel aus der Finanzierungsrunde werden eingesetzt, um die kommerzielle Skalierung der Lösung zur In Ovo Geschlechtsbestimmung voranzutreiben, das Team gezielt auszubauen und die Plattformtechnologie für weitere Anwendungsfelder weiterzuentwickeln.
Bild Teamfoto Bildcredits Omegga
Quelle BallouPR GmbH


























