Mittwoch, Februar 4, 2026
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Denkt weiter und größer

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parloa

Parloa automatisiert den Kundenservice mit Artificial Intelligence

Stellen Sie sich und das Startup Parloa doch kurz unseren Lesern vor!

Wir bei Parloa machen großartige Konversationen zum neuen Standard in Contact Centern. Mit unserer Enterprise-Software-as-a-Service-Plattform, helfen wir Unternehmen dabei, Artificial Intelligence für sich nutzbar zu machen und ihren Kundenservice zu automatisieren – über alle relevanten Kanäle hinweg.

Das bringt viele entscheidende Vorteile mit sich: Warteschleifen und endloses Weiterleiten von Kund:innen gehören der Vergangenheit an. Agent:innen können ihr ganzes Potenzial ausschöpfen, indem sie von immergleichen repetitiven Aufgaben befreit werden. Und auch Unternehmen profitieren, denn dank effizienter Prozesse sparen sie Kosten, steigern ihren Umsatz und erhöhen ihre Planungssicherheit.

Stefan und ich haben 2017 bereits gemeinsam die Conversational-AI-Agentur Future of Voice gegründet, in der wir, gemeinsam mit unserem Team, innovative Sprachanwendungen für digitale Assistenten und automatisierte Dialoge erstellt haben. Daraus entwickelte sich dann auch die Idee für Parloa, der wir uns heute zu 100% widmen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wussten Sie, dass 90.000.000 Minuten täglich in Contact Centern weltweit verschwendet werden? Das sind unglaubliche 170 Jahre!

Was heißt das? Warteschleifen, Fahrstuhlmusik und auch viel zu oft dumme Bots, die ihre Kund:innen auch nach der x-ten Wiederholung nicht verstehen – und das, obwohl doch nur eine kurze Frage zu klären ist. Stefan und ich haben das schon oft erlebt, genauso wie Sie wahrscheinlich auch.

Wir haben uns gefragt: Geht es auch anders? Kann Kundenservice nicht effizient sein, Anfragen schnell und automatisch beantworten und sich dabei so natürlich anfühlen wie ein Gespräch zwischen zwei Menschen?

Dieser Gedanke ließ uns nicht los und wir stiegen in weitere Recherchen ein. Das Ergebnis war erstaunlich, denn die eigentlichen Probleme in Contact Centern reichen noch viel weiter:

Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in ihren Kundenservice, haben aber große Schwierigkeiten damit, Agent:innen zu finden. Sind Contact Center unterbesetzt, steigen die Wartezeiten für Anrufende und die Belastungen für Agent:innen unwillkürlich.

Gleichzeitig sind die Agent:innen in Contact Centern frustriert. Sie verwenden 30 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit auf die immergleichen repetitiven Aufgaben, wie die Authentifizierung oder die Weiterleitung von Anrufenden, anstatt sich anspruchsvollen und individuellen Gesprächen mit Kund:innen widmen zu können. Ein Grund, warum immer mehr Mitarbeiter:innen sich entscheiden, den Job zu wechseln.

Der Effekt für Anrufende: Lange Wartezeiten bis sie zu Ansprechpartner:innen durchgestellt werden und ihr Anliegen besprechen können, wenn sie denn von den veralteten Bots überhaupt verstanden werden…

Am Ende war uns klar, dass wir eine Lösung schaffen wollten, mit der Unternehmen auf der ganzen Welt von den unglaublichen Entwicklungen der Conversational AI profitieren können.

Welche Vision steckt hinter Parloa?

Ganz klar, mit Parloa revolutionieren wir den Kundenservice und machen großartige Service-Gespräche zwischen Unternehmen und ihren Kund:innen zum neuen Standard. Mit unserer Lösung befreien wir Agent:innen von immer gleichen, repetitiven Aufgaben im Contact Center und ermöglichen ihnen so, sich auf anspruchsvolle Aufgaben zu konzentrieren. Das motiviert sie und lässt sie ihr ganzes Potenzial und ihre Fähigkeiten im Contact Center einbringen. Davon profitieren auch die Kund:innen: Die Wartezeiten verkürzen sich, denn repetitive Aufgaben werden von der AI automatisiert übernommen. Bei komplexen oder emotionalen Anfragen werden zudem Agent:innen eingesetzt. Auf diese Weise erhalten Kund:innen schnelle und zuverlässige Hilfe bei ihren Anliegen und ein positives Erlebnis mit dem Kundenservice eines Unternehmens.

Mensch und Technologie arbeiten dafür gemeinsam als Team zusammen und unterstützen sich gegenseitig, um die individuellen Potenziale beider Partner voll auszuschöpfen. 

Dafür greifen wir auf die neuesten und fortschrittlichsten Technologien aus Conversational AI und machen diese für Unternehmen in der Praxis nutzbar. Auch international – noch 2023 expandieren wir aus unseren Kernregionen DACH und den Niederlanden in die USA.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Natürlich sind schon viele Dinge schief gelaufen, allerdings könnte ich kein spezifisches Thema nennen, das aufgrund der Größe heraussticht. 

Im Jahr 2022 haben wir bereits in unserer Seeding-Runde ein Investment in Höhe von 4 Mio Euro erhalten.Mit unserem Series A Investment von 20 Mio Euro haben wir nun einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von Parloa erreicht und freuen uns auf die nächsten großen Schritte – next Stop: USA!

Wer ist die Zielgruppe von Parloa?

Wir sprechen vor allem Unternehmen an, die einen starken Fokus auf ihren Kundenservice legen und ein hohes Volumen eingehender Kundenanfragen bewältigen müssen. Hier kann unsere Lösung ihr ganzes Potenzial einsetzen, Agent:innen entlasten und Kund:innen zu einer hervorragenden Erfahrung mit dem Customer Service verhelfen. 

Wie funktioniert Parloa? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Parloa ist eine Enterprise-Software-as-a-Service-Plattform, mit der Unternehmen Gespräche zwischen Kunden und Agenten ganz einfach zu einem positiven Erlebnis machen. Wie schaffen wir das? Es kommt auf eine herausragende Sprachqualität an.

Während viele unserer Mitbewerber mit der Chat-Automatisierung beginnen, betrachten wir bei Parloa die Komplexität von Telefonie und Sprache als die grundlegendste Herausforderung. Als Antwort darauf haben wir eine End-to-End-Infrastruktur zur Steuerung des gesamten Audio Streams entwickelt, die es uns ermöglicht, den Audio Stream eines Telefongesprächs abzubilden und die erforderlichen (AI-)Komponenten in Echtzeit darauf abzustimmen. 

Wir stellen sicher, dass die darin verwendeten Technologien, wie Speech-to-Text (STT) und Text-To-Speech (TTS) unseren hohen Standards hinsichtlich Qualität und Datenschutz entsprechen. Dazu haben wir Anbieter einer sorgfältigen Bewertung unterzogen, wobei uns Microsoft Cognitive Services ganz klar überzeugte und wir Parloa nun auf den Diensten von Microsoft Azure laufen lassen.

Während ähnliche Plattformen nur mit Texteingaben von Usern und Modulen (z. B. dem Ergebnis des STT) arbeiten, können wir mit unserer Architektur den Audio Stream mit mehreren STT-Modellen gleichzeitig abgleichen – und so das beste Ergebnis für den Dialog in Bezug auf Kontext und Sprache erkennen und liefern. 

Wenn zum Beispiel Anrufende eine Pause machen, während eine Kundennummer angegeben wird, unterbricht Parloa nicht mit der Aussage „Entschuldigung, Ihre Kundennummer ist zu kurz“. Indem wir den Audio Stream selbst orchestrieren, können wir zahlreiche technische Herausforderungen meistern, wie z. B. die End-of-Speech-Erkennung.

Außerdem setzen wir nicht nur auf ein einziges STT-Ergebnis. Wir nutzen mehrere benutzerdefinierte Azure STT-Modelle – für Rechtschreibung, Datumsangaben, Nummernschilder und andere alphanumerische Eingaben – die zusammen die generischen STT-Modelle von IBM und Google um 10-15 % übertreffen. Und natürlich funktioniert das alles reibungslos mit API-Verbindungen zu den bestehenden Systemen unserer Kunden.

Unsere Plattform-Architektur nutzt die besten KI-Komponenten auf dem Markt und kombiniert sie mit unserer eigenen AI-Technologie. Damit stellen wir sicher, dass unsere Plattform immer die besten und fortschrittlichsten technologischen Komponenten enthält. So auch im Falle der sich rasant entwickelnden Generative AI bzw. Large Language Models (LLMs), deren bekanntesten Vertreter ChatGPT von OpenAI Sie sicherlich kennen. Diese sind bereits Teil der Parloa-Technologie und werden neue Maßstäbe in der Conversational AI setzen.

Natürlich ist auch die einfache Anwendung unserer Technologie für Unternehmen ein wichtiger Aspekt unserer Plattform. Unser benutzerfreundliches Interface ermöglicht es Mitarbeitenden mit wenig oder keinen technischen Kenntnissen, AI-Technologien zu nutzen, Dialoge zu erstellen und diese anhand von Trainingsdaten zu optimieren. Das erlaubt den IT-Verantwortlichen, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren, Unternehmen sparen dadurch Implementierungskosten.

Parloa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir uns mit Parloa fest in den USA etabliert und weitere globale Märkte erschlossen.

Wir haben AI im Kundenservice immer wieder neu definiert. Daher sind wir führend in der Contact-Center-AI-Branche. In fünf Jahren ist es uns gelungen, die repetitiven Aufgaben der Agent:innen weiter zu minimieren und dafür zu sorgen, dass sie ihre Fähigkeiten in ihrem Job wirklich einsetzen können.

Außerdem haben wir nicht nur große Fortschritte in der Automatisierung von Kundengesprächen gemacht, sondern auch die Globalisierung von Kundenservice vorangetrieben. Mit unserem “Real-Time Translation Agent” haben wir die Branche revolutioniert, indem sich dank AI anderssprachige Callcenter-Mitarbeitende mit Anrufenden in deren Muttersprache unterhalten können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fokus, Fokus, Fokus:  Jeden Tag werdet ihr mit unzähligen Aufgaben, Fragen, Themen usw. konfrontiert. Dabei verliert man leicht den Blick für das große Ganze und für das, was euer Unternehmen wirklich nach vorne bringt. Daher: Geht auf keinen Fall zu viele Themen gleichzeitig an. Priorisiert und setzt einen klaren Fokus auf das, was für euer Unternehmen wirklich wichtig ist.

Hiring is key: Freie Stellen sollen mit den richtigen Personen besetzt werden. Nehmt euch Zeit dafür, setzt euch mit den Kandidat:innen (auch kritisch) auseinander und stellt sicher, dass sie für euer Unternehmen der richtige Fit sind. Sowohl hinsichtlich der Kompetenzen, als auch Unternehmens-kulturell.

Denkt weiter, denkt größer – wenn es um die Entwicklung eures Unternehmen geht. Lasst euch nicht beschränken von dem, was sich für andere als gut anfühlt. Sondern vertraut auf eure Vision – egal ob Produkt, Sales, Partner oder Team.

Bild von links: Malte Kosub, Co-Founder und CEO, Stefan Ostwald, Co-Founder und CPO&CTO

Wir bedanken uns bei Malte Kosub für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Kleiner Drop in großem Hafen

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waterdrop

Die Hamburger Innenstadt hat Zuwachs bekommen: Begleitet von Deep House-Klängen und Snacks hat waterdrop® , der österreichische Microdrink-Hersteller, sein neues Geschäft in der Mönckebergstraße, im Herzen Hamburgs eröffnet.

Die auflösbaren Getränkewürfeln verwandeln gewöhnliches Wasser in einen erfrischenden, geschmackvollen Drink. Der neue Store in der Hamburger Innenstadt wird damit die Hauptanlaufstelle von waterdrop® in der Hafenstadt und ersetzt die Hydration Station im Alstertal-Einkaufszentrum – aber mit neuem Konzept.

Copyright Lena Ross
Copyright Lena Ross

Auf den knapp 70m2 waterdrop®-Paradies erhalten Kund:innen und Hydration-Fans nicht nur die Möglichkeit die breite Auswahl von fruchtigen Microdrinks, Microlyte- oder Microtea-Würfeln zu probieren. Das Team berät auch persönlich, um sicherzustellen, dass alle Besucher:innen das Produkt erhalten, das zu ihren Bedürfnissen passt und verhelfen so zu einem optimalen, individualisierten Shopping-Erlebnis.

„Wir wollen Menschen dabei unterstützen, ausreichend Wasser zu trinken und ein gesünderes und nachhaltigeres Leben zu führen – und dabei den Verbrauch von Plastikflaschen, unnötige Transportwege sowie hohe CO2-Emissionen maßgeblich zu reduzieren. Auch in unserem neuen Hamburger Store wollen wir Kunden ermutigen mehr zu trinken und zeigen, dass das auch lecker sein kann.“ erklärt Thomas Heimer, Head of Retail bei waterdrop®.

Das Motto „Drink more water!” wird in den Geschäften von waterdrop® auch gelebt:

Hamburg hat nun als erster deutscher Store eine sogenannte Cenote-Station. Ganz nach dem Vorbild aus der Natur, in der eine Cenote eine mit Süßwasser gefüllte Höhle mitten im Dschungel darstellt, besteht die Station aus der Symbiose aus Pflanzen und Wasser(hahn).

Hier können sich Kund:innen erfrischen, die neusten Microdrinks probieren und auch einfach nur ihre Wasserflaschen auffüllen. Das geht übrigens in jedem waterdrop® Store. Clubmitglieder erhalten auch jederzeit einen Drop to go. Außerdem können Kunde:innen die Hamburger City-Bottle mit der lokalen Skyline exklusiv in diesem Store erwerben. Und für alle, die ein individuelles Geschenk suchen, können die Flaschen auch vor Ort personalisiert werden.

Die ersten Gäste, die beim Soft-Opening im ausgewählten Rahmen am Donnerstag dabei sein durften, waren begeistert von den farbenfrohen Flaschendesigns und köstlichen Mocktails auf Wasserbasis. Nach einem kurzen Willkommenswort von Thomas Heimer, Head of Retail bei waterdrop® konnten die Gäste einem kurzen Vortrag zum Thema Innovation und Purpose von Dr. Uve Samuels, Experte im Bereich Exponential Innovation, lauschen.

Seit Samstag, den 1. April, ist der Shop offiziell geöffnet und darf von allen, die waterdrop® gerne näher kennenlernen oder ihren Bestand auffüllen möchten, besucht werden. Das Team vor Ort freut sich auf Ihren Besuch.

waterdrop® Store
Mönckebergstraße 10
20095 Hamburg

Bild: Copyright Lena Ross

Quelle Milk & Honey PR

11 Startups aus New York die du kennen solltest!

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New Yorker Startup-Szene

Die New Yorker Startup-Szene ist eine der bekanntesten in der Welt und wird oft als das Silicon Valley des Ostens bezeichnet.

Die Stadt New York beherbergt eine Fülle von talentierten Unternehmern, Startups und Gründern und investiert in eine Vielzahl von Branchen wie Technologie, Gesundheitswesen, Einzelhandel, Immobilien und viele mehr.

Wir stellen euch im Beitrag 11 Startups aus der New Yorker Startup Szene vor, die man kennen sollte:

Peloton: Peloton ist ein Fitness-Startup, das interaktive Fitnesskurse über Streaming-Video anbietet. Peloton hat in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erlebt und seine Produkte sind mittlerweile weltweit beliebt.

Oscar Health: Oscar Health ist ein digitales Gesundheitsunternehmen, das Krankenversicherungen über eine benutzerfreundliche Plattform anbietet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren erfolgreich seinen Marktanteil in den USA ausgebaut.

WeWork: WeWork ist ein Unternehmen, das flexible Arbeitsbereiche anbietet. Es hat in den letzten Jahren schnell expandiert und hat Niederlassungen in vielen Ländern auf der ganzen Welt.

Compass: Compass ist ein Immobilien-Technologie-Startup, das eine Plattform für den Kauf und Verkauf von Immobilien anbietet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren durch die Schaffung von innovativen Technologien und dem Erleichtern von Transaktionen, die traditionell mit hohen Kosten und Unannehmlichkeiten verbunden waren, den Immobilienmarkt revolutioniert.

Harry’s: Harry’s ist ein Online-Händler für Rasierklingen und Pflegeprodukte für Männer. Das Unternehmen hat sich schnell einen Namen gemacht, indem es hochwertige Produkte zu einem erschwinglichen Preis angeboten hat.

Rent the Runway: Rent the Runway ist ein Online-Verleih-Service für Designer-Kleidung und Accessoires für Frauen. Das Unternehmen hat durch seine innovative Geschäftsstrategie, die es Frauen ermöglicht, Luxuskleidung zu erschwinglichen Preisen zu tragen, schnell an Popularität gewonnen.

Warby Parker: Warby Parker ist ein Unternehmen für Brillen und Sonnenbrillen, das die Brillenindustrie durch seine erschwinglichen Preise und seinen innovativen Online-Vertrieb revolutioniert hat.

Blue Apron: Blue Apron ist ein Online-Lieferdienst für Kochboxen, die alle notwendigen Zutaten für Mahlzeiten zu Hause liefern. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren schnell expandiert und ist mittlerweile in vielen Ländern weltweit beliebt.

Glossier: Glossier ist ein Kosmetik-Startup, das Produkte für die Hautpflege und das Make-up für Frauen anbietet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren schnell an Popularität gewonnen, indem es eine Benutzerfreundlichkeit und minimalistisches Design in den Vordergrund gestellt hat.

Squarespace: Squarespace ist ein Unternehmen, das eine Plattform für die Erstellung von Websites und E-Commerce-Websites anbietet. Das Unternehmen hat sich schnell einen Namen gemacht, indem es eine benutzerfreundliche Plattform und eine große Auswahl an Vorlagen anbietet.

Zola: Zola ist eine unglaublich intuitive Plattform, die es Paaren leicht macht, stilvolle und personalisierte Hochzeitseinladungen zu erstellen und ihre Geschenk-Registry zu verwalten. Mit Zola können Paare ihre Gästeliste verwalten, RSVPs sammeln und Geschenke von einer Vielzahl von Händlern registrieren – alles an einem Ort. Zola hat auch eine umfangreiche Sammlung von Ressourcen und Tools, um Paaren bei der Planung ihrer Hochzeit zu helfen, von der Erstellung eines Zeitplans bis zur Auswahl von Hochzeitsfotografen. Insgesamt hat Zola einen neuen Standard für Online-Hochzeitsplanung gesetzt und ist eine fantastische Ressource für Paare, die ihre Hochzeit auf die nächste Stufe bringen wollen.

Die New Yorker Startup-Szene zeichnet sich durch ihre Diversität und Innovation aus. Die Stadt ist ein Schmelztiegel von Menschen aus der ganzen Welt, die ihre Ideen und Talente in die Stadt bringen. Die Stadt verfügt auch über eine starke Infrastruktur, einschließlich einiger der besten Universitäten und Forschungseinrichtungen der Welt, die als Nährboden für Innovation dienen. Darüber hinaus hat New York eine Kultur der Risikobereitschaft und der Unternehmertums, die es den Menschen ermöglicht, Risiken einzugehen und neue Ideen zu verwirklichen. Die Kombination aus diesen Faktoren macht die New Yorker Startup-Szene zu einem der aufregendsten und dynamischsten in der Welt.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Susanne Weizhofer auf pixabay

Machen! Machen! Machen! Einfach starten ist Key

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mamly

mamly unterstützt Schwangere und Mütter auf ihrer emotionalen Mamareise die App ist Achtsamkeitstrainerin, Schwangerschafts-Expertin, Yogalehrerin und Coach in einem

Stellen Sie sich und das Startup mamly doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Anna-Lena Hudalla, Co-Gründerin von mamly, Unternehmerin und Mama von 3 Kids. Zusammen mit meiner Co-Gründerin Prof. Dr. Stephanie Wallwiener und unserem Team treiben wir jeden Tag die Vision von mamly voran und unterstützen Schwangere und Mütter auf ihrer emotionalen Mamareise.

mamly ist die digitale Begleitung für alle Schwangeren und Mamas im ersten Jahr mit Baby. Denn in besonderen Zeiten bedarf es unkomplizierter Unterstützung. Die mamly App ist Achtsamkeitstrainerin, Schwangerschafts-Expertin, Yogalehrerin und Coach in einem und damit eine echte Innovation unter den zertifizierten Medizinprodukten.

Entwickelt wurde die App von führenden GynäkologInnen, PsychologInnen und Hebammen, die um die speziellen Ängste und Sorgen von Frauen in dieser besonderen Zeit wissen.

Basierend auf Forschungsergebnissen wurde ein passgenaues Versorgungsangebot mit 10 Themenmodulen für Schwangere entwickelt, das Ängste abbaut, Stress reduziert und auf die Herausforderungen des Mutterseins vorbereitet.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben mamly gegründet, weil wir davon überzeugt sind, dass die digitale Begleitung für den Zeitraum rund um das Mutter sein, wichtig ist. Und haben hier eine Vorsorgelücke erkannt, die wir langfristig schließen möchten. Ich habe schon einige Stationen hinter mir und fühle mich im Unternehmertum sehr wohl. Ich bin davon überzeugt, dass ich so am meisten bewegen und verändern kann.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von mamly waren die regulatorischen Herausforderungen, die sich an die Zertifizierung als Medizinprodukt knüpfen. Für uns war es wichtig diese Zertifizierung bekommen, um den Zugang zu der App für so viele Frauen wie möglich zu gewährleiten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Aus meiner Sicht ist eine Idee immer nur temporär perfekt. Auf dem Weg der Umsetzung von der Idee zu einem Produkt erweitert sich zwingend der Wissenshorizont und somit auch die Idee. Daher ist es unerlässlich einfach zu starten!

Welche Vision steckt dahinter?

Wir glauben, dass jede Mutter Zugang zu effektiver Gesundheitsversorgung haben sollte. mamly schließt durch sein innovatives digitales Versorgungsprogramm zur Erkennung, Prävention und Linderung von peripartalen Depressionen eine bestehende Versorgungslücke. Als zertifiziertes Medizinprodukt begleitet die mamly App schon heute Mütter durch die sensitive Zeit der Schwangerschaft und nach der Geburt. Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung von mamly möchten wir möglichst vielen Müttern, Eltern und Familien helfen und sie auf Ihrem Weg unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe von mamly sind Schwangere und Mütter im ersten Jahr nach der Geburt.

Wie funktioniert mamly? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die mamly App besteht aus einem modularen Programm, welches aus einem Achtamkeitstraining, Wissenseinheiten, Yogasessions und Meditationen besteht. Kernelement ist das validierte Screening zu Beginn der App, welches den Grad der psychischen Belastung feststellt. Bei Bedarf können die Nutzerinnen bis zu 3 persönliche Coachinggespräche wahrnehmen. Diese Gespräche finden persönlich im geschützten Raum statt und sind eine wertvolle Ergänzung zu der Anwendung.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ziel von mamly ist es, allen Schwangeren und Müttern mit Bedarf zur Seite zu stehen. In den nächsten Jahren sehen wir uns international wachsen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Die Auswahl des Teams und potenzieller Mitgründer ist nachhaltig entscheidend für den Erfolg des Unternehmens und des individuellen Produkts.

Machen! Machen! Machen! Einfach starten ist Key…

Immer aus der Sicht der User denken.

Wir bedanken uns bei Anna-Lena Hudalla für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: mamly

Kontakt:

mamly App
Bergstr. 7
D-69120 Heidelberg

https://mamly.de
info@mamly.de

Ansprechpartner: Anna-Lena Hudalla

Social Media:
Instagram

Einfach machen – aber durchdacht

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caro müller

Caro Müller im Interview über ihre PR-Agentur einfachpr und ihr Buch weiblich. selbstständig. ERFOLGREICH

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Caro Müller: Mein Name ist Caro Müller, ich bin Gründerin der PR-Agentur einfachpr und Autorin von „weiblich. selbstständig. ERFOLGREICH.“ Mit einfachpr habe ich mich auf kleine Unternehmen, Start-ups und Selbstständige mit Expertise spezialisiert. Sie können die PR-Arbeit komplett an uns abgeben oder bekommen mit Kursen, Workbooks und Vorlagen alles an die Hand, um ihre Pressearbeit selbst zu machen. 

Ende 2022 veröffentlichte ich mein erstes Buch „weiblich. selbstständig. ERFOLGREICH.“ mit Porträts von 28 erfolgreichen Unternehmerinnen und Selbstständigen. Sie teilen ihre (Gründungs-)Geschichte, ihre besten Tipps und ihre persönliche Definition von Erfolg. 

Wie ist die Idee zum Buch entstanden?

Caro Müller: Weihnachten 2020 bekam ich ein Buch mit erfolgreichen Gründungsgeschichten geschenkt. Nur vier der vorgestellten Gründer:innen waren Frauen. Zudem wurde Erfolg einzig und allein an Umsatzzahlen und Finanzierungsrunden gemessen. Das fand ich beides nicht richtig! Versteh mich nicht falsch – ich finde es wichtig, dass Gründer:innen gut von ihren Unternehmen leben können. Aber ist das alles? Und gibt es wirklich so wenig Frauen, die gründen? Ich habe seit meiner eigenen Gründung viele bewundernswerte Unternehmerinnen kennengelernt. Das wollte ich zeigen und selbstständige Frauen so sichtbarer machen!

Nach welchen Kriterien wurden die Unternehmerinnen und Selbständige ausgewählt?

Caro Müller: Bei der Auswahl war es mir wichtig, eine große Bandbreite an Frauen vorzustellen: Sie arbeiten in verschiedenen Branchen und verfolgen unterschiedliche Businessmodelle – manche sind sogar in mehr als einem Bereich tätig.

Sie gründeten allein, im Team, nebenberuflich oder führen bestehende Unternehmen weiter. Viele der Frauen haben Kinder – für einige waren sie sogar ausschlaggebend für die Selbstständigkeit, weil sie nach der Elternzeit keine Festanstellung fanden, die ihren Vorstellungen entsprach. Ein paar von ihnen arbeiten am liebsten allein, während andere von Anfang an ein Team aufbauen. Auch bei den Investments gehen die Meinungen auseinander: Für einige der Unternehmen wurden schon Finanzierungsrunden abgeschlossen, während andere Unternehmerinnen sich ganz bewusst gegen externe Investments entscheiden.

Was waren die größten Herausforderungen?

Caro Müller: Ich habe total unterschätzt, wie viel Zeit es tatsächlich braucht, um die Interviews zu führen und alle Kapitel zu schreiben. Zudem habe ich anfangs nach einem Verlag gesucht, aber nur Absagen oder gar keine Rückmeldung bekommen. Letztendlich ist das Buch im Selbstverlag erschienen. Das war sicherlich mehr Arbeit als mit einem Verlag, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. 

Welche Vision steckt hinter dem Buch?

Caro Müller: Frauen gründen noch immer deutlich seltener als Männer. Das hat verschiedene Ursachen, wie Studien immer wieder zeigen: Frauen denken eher als Männer, dass ihre Chancen schlecht stehen. Dabei geht es um äußere Faktoren, zum Beispiel gehen sie davon aus, dass die Gelegenheit gerade nicht gut ist oder ihre Idee für die Region nicht passt. Andererseits schätzen Frauen sich oft viel weniger kompetent ein als Männer und haben weniger Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. 

Meiner Meinung nach hängt es vor allem auch damit zusammen, dass die Vorbilder fehlen. Das ist ein Teufelskreis: Man sieht keine Frauen, die erfolgreich gründen, und hält es unterbewusst für schwerer. Somit entscheidet man sich eher gegen die Gründung und es gibt wieder ein Vorbild weniger. 

Genau diese fehlenden Vorbilder will ich mit dem Buch schaffen. Es geht nicht darum, ein verklärtes Bild von Selbstständigkeit zu zeichnen. Stattdessen will ich zeigen, wie unterschiedlich Gründungen und Unternehmen aussehen können und wie vielseitig die Möglichkeiten sind. Das Buch ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung in die Selbstständigkeit, sondern eine Anregung, sich zu trauen und den eigenen Weg zu finden. 

Wer ist die Zielgruppe?

Das Buch richtet sich an Gründerinnen, Unternehmerinnen und alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Einfach machen – aber durchdacht: Die Gespräche mit den Frauen haben gezeigt, dass eine gute Balance zwischen „einfach mal machen“ und „gut planen“ am besten funktioniert. So vermeidest du einerseits, dass du Fehler machst, die leicht zu vermeiden wären. Aber du stellst auch sicher, dass du deinen Plan zeitnah in die Realität umsetzt! 
  2. Fragen, Fragen, Fragen: Gerade Frauen scheuen oft davor zurück, sich Hilfe zu holen, weil sie glauben, dass sie versagen oder generell nicht für die Selbstständigkeit geeignet sind. Dabei helfen die meisten dir gern mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung weiter – sie müssen nur wissen, dass du diese Hilfe brauchst. 
  3. Nicht zu viel links und rechts schauen: Es ist immer gut sich Inspiration bei anderen zu holen, aber am Ende musst du deinen eigenen Weg finden. Denn was für die eine Person funktioniert, muss für dich nicht unbedingt die beste Lösung sein. 

Wir bedanken uns bei Caroline Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Millionen Exit aus Berlin

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miss sophie gründerin Sophie Kühn

Miss Sophie wird von der WildeGroup übernommen

2014 von Sophie Kühn in Berlin gegründet, hat Miss Sophie in 8 Jahren eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben und sich zum Direct-to-Consumer Vorreiter im Beauty Markt etabliert. Ohne Investoren („bootstrapped“) skalierte sie das Unternehmen auf einen achtstelligen Umsatz und zählt fast eine Million Kund:innen. Miss Sophie belegt Platz 1 der am stärksten online gewachsenen Unternehmen aus dem Beauty Bereich in Deutschland (Digital 100 by similarweb).

Während des Auslandsemesters in Frankreich kam der BWL-Studentin die Idee zu den Nagelfolien. Da der Nagellack am Strand schnell von den Nägeln abblätterte, hat sie nach einer Alternative gesucht – und sie gefunden. Sophie gründete ihr Unternehmen in ihrer 1-Zimmer-Wohnung und verpackte dort die ersten Bestellungen. Zu frühen Zeiten des E-Commerce hat sich die Marke durch zahlreiche TV-Beiträge einen Namen in der Beauty Welt gemacht. Influencer Marketing gepaart mit Performance Marketing ließ das Unternehmen nachhaltig wachsen.

Das Miss Sophie Produktsortiment besteht aus über 400 Artikeln: einer Vielzahl an Nagelfolien, Zubehör zum Auftragen und Entfernen sowie Pflegeprodukten. Vertrieben werden die Beauty Produkte über den eigenen Onlineshop und über die großen Beauty Plattformen wie Douglas, Flaconi, QVC, Westwing und Amazon. Die Nagelfolien sind vegan und tierversuchsfrei. Die lange Haltbarkeit von 14 Tagen und die einfache Anwendung machen die Nagelfolien bei den Verbraucher:innen so beliebt.

Und das ist genau Sophies Ziel: Sie möchte mit ihren Produkten die beste Seite jeder Frau betonen, ohne zu viel Zeit dafür zu beanspruchen.
Bei dem Wunsch nach einem strategischen Partner, um noch stärker zu wachsen und das volle Potential auszuschöpfen, ist die Wahl auf die WildeGroup gefallen.

Die WildeGroup ist seit über 30 Jahren in der Kosmetikbranche aktiv und hat sich auf hochwertige Beauty-Produkte, -Dienstleistungen und Schulungen spezialisiert. Dank der langjährigen Erfahrung der WildeGroup im Nagel-Bereich durch seine Marken LCN sowie alessandro und den operativen Ressourcen, wird Miss Sophie in der Lage sein, in seinen aktuellen Märkten zu expandieren, neue Märkte zu erschließen, das B2B Geschäft weiter auszubauen und an der Erweiterung des Produktsortiments zu arbeiten.

Durch die Partnerschaft mit der WildeGroup übernimmt Gründerin Sophie Kühn eine Vorreiterrolle. Denn zwar steigt die Zahl der Gründerinnen in Deutschland 2022 auf 20,3% (Quelle: Statista), aber nur 4% aller Exits in Europa sind „frauengeführt“, haben also mindestens ein weibliches Gründungsmitglied (Quelle: Dealroom; bezieht sich auf Exits mit Unternehmensbewertung >$20m).

Neben dem großen beruflichen Erfolg war 2022 auch privat ein ganz besonderes Jahr für Sophie Kühn, denn sie ist letztes Jahr im April Mutter geworden. Sie wird der Marke nach der Übernahme erhalten bleiben und sich auf das Wachstum der Markenbekanntheit fokussieren.

Sophie Kühn, Founderin von Miss Sophie, zu ihrer Entscheidung: „Innerhalb von 8 Jahren hat meine Marke Miss Sophie größte Erfolge und ein nachhaltiges Wachstum erzielt. Das möchte ich durch die Partnerschaft mit der WildeGroup weiter vorantreiben. Dabei bleiben wir unserer Mission treu: den stressigen Alltag vieler Frauen durch unsere innovativen Beauty Produkte ein bisschen einfacher zu machen. Als alleinige Female Founder freut es mich besonders, mit dieser Übernahme in eine Vorreiterrolle für andere Unternehmerinnen zu treten. Ich möchte mehr Frauen zur Gründung von Unternehmen animieren und dazu beitragen, dass sie mehr Sichtbarkeit bekommen und besser gefördert werden.“

Marius Kalow ist einer der Geschäftsführer der WildeGroup und kommentiert die Übernahme von Miss Sophie wie folgt:

„Sophie hat in den letzten Jahren viel geleistet und eine großartige Marke aufgebaut. Die Kategorie der Nagelfolien hat sich über die letzten Jahre als fester Bestandteil der Hand- und Nagelpflege etabliert und ist die perfekte Ergänzung für unsere Gruppe. Durch die Übernahme und Integration schaffen wir die idealen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und freuen uns darauf die Marke gemeinsam mit Sophie weiterzuentwickeln und die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortzuschreiben.“

Bildquelle Miss Sophie

Quelle PR Hermanns GmbH

Bleibt euch und eurem Produkt treu!

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Lockcard

Jonas Weber und Aaron Rau mit Lockcard, dem kompakten Geldbeutel am 03. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Lockcard doch kurz vor!

Wir sind Jonas Weber, Aaron Rau und David Rau aus Gerstetten. Noch während unseres Studiums haben Jonas und Aaron zusammen Lockcard gegründet. Nach einem Jahr Produktentwicklung, den ersten Verkäufen und immer mehr Arbeit, haben wir uns dann im Frühling 2021 entschieden das Studium abzubrechen, um uns Vollzeit auf Lockcard konzentrieren zu können.

Wir haben die Produktionskapazität stetig erweitert und angefangen, mithilfe täglicher Videos eine Community auf TikTok aufzubauen. David, Aarons Bruder, war schon immer filmbegeistert und hatte bereits diverse Videoprojekte gemacht. Er wurde Teil von Lockcard und dreht seitdem unsere TikTok-Videos, welche für unserer Produkte wurde. Der nächste Schritt war für uns dann die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“.

Wir verkaufen den wohl ersten modularen Geldbeutel mit den kleinstmöglichen Abmessungen. Modular bedeutet, dass wir verschiedene Erweiterungen für das Lockcard Wallet anbieten, mit denen sich die Kund:innen ihren Geldbeutel genauso zusammenbauen können, wie sie es gerade brauchen. Neben der Basisvariante des Wallets, mit der man bis zu 15 Karten sowie Bargeld mitnehmen kann, bieten wir noch das Wallet+ an.

Diese Premiumvariante enthält zusätzlich ein Keyplate, mit dem man zwei Schlüssel im Wallet verstauen kann, sowie den Lockcard Holder, mit dessen Hilfe unser Wallet magnetisch an verschiedenen Orten befestigt werden kann. So hat das Wallet zuhause immer einen festen Platz. Zudem bieten wir eine AirTag Deckplatte an, mit der es möglich ist, einen GPS-Tracker von Apple mitzuführen. Weitere Module sind in Planung, um allen Anforderungen unserer Kund:innen gerecht zu werden.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Die Grundidee zum Keyplate entstand auf der Suche nach einer Möglichkeit, unsere zwei Schlüssel vom Studentenwohnheim mitzunehmen, ohne einen extra Schlüsselbund zu nutzen. Um diese in einem platzsparenden Geldbeutel verstauen zu können, entwickelten wir das Lockcard Wallet, den schmalen Geldbeutel mit der Möglichkeit, verschiedene Module zu integrieren. Ein Jahr fokussierte Produktentwicklung hat dann dazu geführt, dass wir trotz dauerhaftem Geldmangel und ohne Fremdkapital bis hierhin wachsen konnten.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Uns motiviert es, das Leben von Menschen zu vereinfachen. Denn das, was uns selbst im Alltag stört, stört sicher auch andere Menschen. Wir versuchen, eine Lösung für diese Probleme zu entwickeln. Das Lockcard Wallet ist erst der Anfang.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe stellen primär jüngere Leute dar, die gerne mit Karte zahlen und möglichst wenig mit sich herumschleppen wollen. Aber auch in verschiedenen anderen Bereichen, in denen man gerne möglichst leicht unterwegs ist, wie dem Radsport oder dem Motorrad fahren, macht sich unser Wallet bezahlt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Zum einen bietet ein Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ die Gelegenheit, die große Reichweite der Show zu nutzen, um die Bekanntheit unserer Marke zu steigern. Abgesehen davon waren wir natürlich heiß auf die Expertise und das Netzwerk eines Löwen. Wir erhoffen uns dadurch also unsere Bekanntheit im deutschsprachigen Raum zu erhöhen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Für unseren Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ haben wir uns vorbereitet, indem wir jeden Tag in der Mittagspause alte Sendungen angeschaut haben. Wir haben uns intensiv mit der Show und den Investoren auseinandergesetzt und unsere Zahlen und Kennzahlen analysiert, um auf mögliche Fragen vorbereitet zu sein. Zusammen mit dem Team von VOX sind wir unseren Pitch durchgegangen. Tatsächlich kamen diese auch auf die Idee, dass wir doch unsere eigene Produktion mit in die Höhle nehmen sollen. Außerdem haben wir uns natürlich gründlich damit auseinandergesetzt, was die Löwen ausmacht, wo ihre Stärken liegen und wer am besten zu uns passt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Natürlich ist es motivierend, bei „Die Höhle der Löwen“ dabei zu sein. Das bedeutet, dass unsere Idee auch andere Menschen überzeugt.
Allerdings wussten wir das bereits vor unserem Auftritt in der Sendung, da sich unser Produkt bereits seit über einem Jahr auf dem Markt bewiesen hatte.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf Lockcard aufmerksam werden?

Wir sind gespannt, wie groß die Wellen nach der Ausstrahlung schlagen werden! Denn auch wenn wir auf Social Media bereits eine vergleichsweise hohe Reichweite und Aufmerksamkeit haben, ist es immer noch etwas anderes, in den etablierten Medien präsent zu sein. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Favorit war von Anfang an Ralf Dümmel. Einfach weil er für unser Produkt der beste Löwe ist. Er kennt sich aus mit Produkten, weiß, wie und wo man diese am besten fertigt, hat die Kontakte zum Handel und hat einfach eine krasse Produktexpertise.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird Lockcard mehr als nur ein einfaches Geldbeutel-Startup sein. Es wird nichtmehr nur um den Geldbeutel gehen, sondern viel mehr um die Denkweise und Herangehensweise an verschiedene Alltagsprobleme. Ihr dürft also gespannt sein, welche zukünftigen Produkte aus dem Hause Lockcard noch auf euch warten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Minimum Viable Product!
Bevor ihr ewig viel Zeit, Arbeit und Geld in euer frisch gegründetes Unternehmen steckt, schaut erst, ob es einen Markt für euer Produkt gibt. Und das mit der kleinsten funktionsfähigen Version eures Produkts. Denn erst dann lohnt es sich, mehr zu investieren.

Bleibt euch und eurem Produkt treu!
Ihr seid die Gründer und ihr habt die Vision. Keiner da draußen steht so hinter eurem Produkt oder eurer Sache, wie ihr selbst. Steht dazu. Das ist oft ein Balanceakt zwischen verschiedensten Interessen und Möglichkeiten. Versucht euch dennoch treu zu bleiben, denn sonst steht auch ihr schnell nichtmehr hinter eurem Produkt.

Überlegt gut, an wen und wie viele Unternehmensanteile ihr abgebt!
Damit meinen wir nicht, dass man seine Anteile am Unternehmen unbedingt alle behalten soll. Man sollte nur sehr bewusst damit umgehen, und identifizieren, wer den größtmöglichen Mehrwert für das Unternehmen bringt.

Bild: Jonas Weber (l.) und Aaron Rau präsentieren das Slim Wallet Lockcard. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Lockcard am 03 April 2023 in #DHDL

Bild: Geldbeutel: Fotocredits: Lockcard| DS Unternehmensgruppe |Maschmeyer Group

Wir bedanken uns bei Jonas Weber und Aaron Rau für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Egal wie dick es kommt, wenn du daran glaubst, dann mache weiter

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cuba buddy

Cuba Buddy individuelle, authentische und einzigartige Reisen nach Kuba

Stellen Sie sich und das Startup Cuba Buddy doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich bin Christopher Trinczek, Gründer und Geschäftsführer von Cuba Buddy. Ich bin praktisch vom Kuba-Touristen zum Kuba-Experten geworden. Nach meiner privaten Reise 2014 auf den karibischen Inselstaat, habe ich Cuba Buddy gegründet, obwohl ich vorher beruflich kaum Berührungspunkte zum Tourismus hatte. Idee und Ziel war es, Kuba-Interessierten individuelle Reisen in den kommunistisch geprägten Inselstaat zu erleichtern, das Land erreichbarer und erlebbarer zu machen. Mittlerweile planen wir so mit unserem Team in Berlin und Havanna über 1000 Once-in-a-lifetime-Reisen pro Jahr für Familen, Pärchen, Gruppen und Alleinreisende. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Ich habe mich 2014 schlicht und einfach in das Land und in die Menschen vor Ort verliebt. Ich konnte außerordentliche zwischenmenschliche Erfahrungen mit den Kubanern sammeln, die mir zeigten, dass Herzlichkeit und ein glückliches Leben keinen Wohlstand benötigen. Nach meiner Rückkehr veröffentlichte ich vorerst auf meinem eigenen Blog meine Erlebnisse und Reiseerfahrungen.

Neben meiner Festanstellung bei Google in Dublin und später beim FC Bayern München baute ich die Plattform weiter aus. Ich vermittelte erste Bekannte und Freundesfreunde, die ähnliche Erfahrungen suchten wie ich, zu meinen Kontakten nach Kuba. 2019 bin ich dann Vollzeit bei Cuba Buddy eingestiegen und wir haben das Unternehmen ausgebaut, um allen Kuba-Interessierten individuelle und authentische Reisen auf die Karibikinsel zu ermöglichen. 

Welche Vision steckt hinter Cuba Buddy? 

Cuba Buddy möchte den Inselstaat Kuba erreichbarer machen. Durch die kommunistische Vergangenheit, dem US-Embargo und den damit verbundenen Restriktionen war und ist Kuba leider immer noch für viele Reiseliebhaber nicht interessant. Das möchte ich ändern und darüber hinaus einen Tourismus in Einklang mit Mensch und Natur vor Ort fördern. Wir arbeiten mit Einheimischen vor Ort zusammen, die mit uns zusammen die Reisen in ihre Heimat organisieren, und legen besonderen Wert auf die so genannten Casas Particulares, also von Locals geführte, außergewöhnliche Gästehäuser, und die Persönlichkeiten dahinter. Auf unserer Website finden sich Interviews mit den Gastgeber:innen der Casa Particular , sodass die Reisenden sie  bereits vor der Reise kennenlernen können.

Wir unterstützen zudem die Strandreinigung und haben Kooperationen mit kubanischen Marken wie bspw. der ersten unabhängigen Modemarke aus Kuba namens Clandestina. Mit authentischen Individualreisen möchten wir auch zur nachhaltigen Entwicklung des kubanischen Tourismus beitragen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Ich hatte nach dem Studium viele Schulden. In dieser Situation zu gründen ist schwer. Das geht nur mit sehr viel Arbeit und sehr vielen Kompromissen. Nach fünf Jahren waren wir aus dem Gröbsten raus und hatten etwa 20 Mitarbeitende. Das war auch der Punkt, an dem ich mich dazu entschlossen habe, meinen Vollzeitjob als Teamleiter bei Bayern München im International Business & Strategy zu kündigen und Vollzeit für Cuba Buddy zu arbeiten. Ein Jahr später kam Corona und der Umsatz ging in wenigen Tagen auf Null. 

Wer ist die Zielgruppe von Cuba Buddy? 

Unsere Zielgruppe sind alle Reiseliebhaber.innen und Kuba-Interessierten. Reisende, die eine Once-in-a-lifetime-Erfahrung suchen, kommen zu uns und besuchen mit uns das “echte” Kuba. Unsere Kund:innen möchten keinen Massentourismus und keine 0815-Pauschalreisen, sondern suchen individuelle authentische Erfahrungen. Sie möchten das Land, die Kultur und die Menschen vor Ort kennen lernen und von ihnen lernen. Wir haben außerdem festgestellt, dass unsere Reisenden jünger werden und das Durchschnittsalter bei 50 Jahren liegt. 

Wie funktioniert Cuba Buddy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Wir haben uns ausschließlich auf Kuba als Fernreisedestination spezialisiert und so organisieren wir als Experten individuelle und einzigartige Reisen in den Karibikstaat. Das Besondere bei den Cuba Buddy-Reisen: Der Fokus liegt auf den Einheimischen während der gesamten Customer Journey. Die Planung der eigenen Reise erfolgt online mit dem eigenen “Cuba Buddy”, einer deutschsprachigen Person in Kuba, die den Inselstaat bestens kennt und, im Falle einer Buchung, während der gesamten Reise für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung steht.

Die Reisen werden von den kubanischen Einheimischen vor Ort in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden in Berlin entwickelt. Da sich unser Team ausschließlich mit einer Destination beschäftigt, verfügen wir über einzigartige Kenntnisse des Ziellandes. Buchung und Zahlung werden vollständig in Deutschland abgewickelt. Somit sind alle Reisen auch als Pauschalreise abgesichert.

Alle Bilder und Videos auf unserer Homepage und in unseren Medien sind unsere eigenen, keine Stock-Images. Dank unseres Teams in Havanna verfügen wir über viele persönliche Kontakte und ein sicheres Gespür für aktuelle Entwicklungen.  

Cuba Buddy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir sind bereits DER Kuba-Experte in Deutschland. Langfristig möchten wir in weitere Länder expandieren, zum Beispiel Frankreich. Dahinter steht die Motivation, eine bessere Reiseerfahrung in Kuba zu schaffen und Reisenden zu ermöglichen, Kultur und Menschen authentisch aus nächster Nähe kennenzulernen. Zudem soll die Produktpalette zukünftig erweitert werden. Dieses Jahr haben wir bereits eine Kombi-Reise Miami + Kuba sowie eine Fahrrad-Reise gelauncht. Weitere Angebote sind bereits in Planung. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Habe ein klares Ziel. 

Keep on going. Egal wie dick es kommt, wenn du daran glaubst, dann mache weiter.

Höre auf dein Bauchgefühl. Zahlen und die Meinung von anderen sind sicherlich hilfreich, sollten dich aber auch nicht verunsichern. Ich war oft in der Situation, dass mir viele Leute gesagt haben “Das geht nicht.  Das kannst du nicht machen. Das funktioniert nicht.” Am Ende hat es funktioniert. Häufig waren genau das die Entscheidungen, die uns am weitesten nach vorne gebracht haben. 

Wir bedanken uns bei Christopher Trinczek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Eine gesunde Selbstreflexion ist entscheidend

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internet up

Internet Up Performance E-Commerce Unternehmen- Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Eigenmarken

Stellen Sie sich und ihr Unternehmen Internet Up doch unseren Lesern kurz vor.

Unser Unternehmen Internet Up GmbH hat seinen Hauptsitz in der wunderschönen Stadt München und ist ein schnell wachsendes Performance E-Commerce Unternehmen. Wir haben uns auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Eigenmarken spezialisiert und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Position als führender Anbieter in diesem Bereich zu festigen. 

Wir setzen auf eine vertikal integrierte Geschäftsstrategie, bei der wir den gesamten Prozess von der Produktentwicklung bis zum Verkauf an den Endkunden kontrollieren. Und wir nutzen den Online-Handel, um unsere Produkte direkt an den Kunden zu verkaufen und dabei hohe Qualität und Kundenzufriedenheit bei gleichzeitiger Kostenoptimierung zu gewährleisten.

Unser Unternehmen verfolgt kontinuierlich neue Technologien und Markttrends, um innovative Produkte und Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Dank unserer starken Online-Präsenz, unserer effizienten Logistik und unseres umfassenden Kundenservices konnten wir unabhängig und schnell wachsen, ohne auf Fremdkapital angewiesen zu sein.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Durch unsere früheren beruflichen Erfahrungen, in denen wir mit sehr erfahrenen und erfolgreichen Unternehmern zusammengearbeitet haben, war uns schnell klar, welchen Weg wir einschlagen wollten. Wir sind davon überzeugt, dass die langfristigen Vorteile die Herausforderungen der dynamischen Geschäftswelt bei weitem überwiegen.

Welche Vision steckt hinter Internet Up?

Mit der Internet Up GmbH möchten wir das Potenzial von leistungsstarkem Performance-Marketing in Kombination mit erstklassiger Produktqualität unter Beweis stellen. Unser Ziel ist es, in der E-Commerce-Branche als bedeutender Akteur wahrgenommen zu werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als Gründer, die aus bescheidenen Verhältnissen stammen und daher keine herausragende Schul- oder Hochschulausbildung vorweisen können, war es eine große Herausforderung, sich autodidaktisch genügend Wissen anzueignen, um ein gesundes Unternehmenswachstum zu ermöglichen. Obwohl es noch ein langer Weg ist und wir noch viel lernen müssen, bestätigt uns der bisherige Erfolg in unserem Ansatz.

Wir haben mit nur 500€ angefangen und sind seitdem ausschließlich durch Eigenfinanzierung gewachsen. Die Tatsache, dass wir uns von Anfang an darauf konzentriert haben, mit jedem Verkauf profitabel zu sein, hat uns ein kontinuierliches Wachstum ermöglicht. Diese Strategie werden wir bis zu einem gewissen Grad beibehalten, bis wir den richtigen Zeitpunkt für die Aufnahme von Fremdkapital gekommen sehen.

Wir glauben, dass die Notwendigkeit, immer mit unserem eigenen Geld auszukommen, uns gezwungen hat, in vielen Bereichen, insbesondere im Marketing, sehr effiziente und zielgerichtete Methoden zu entwickeln. Wir sind stolz darauf, dass wir durch unser Engagement und unsere harte Arbeit in der Lage waren, das Unternehmen aufzubauen und zu einem erfolgreichen Start-up zu machen.

Wer ist die Zielgruppe von Internet Up?

Bei Internet Up sprechen wir eine breite Zielgruppe an, da wir ein sehr vielfältiges Produktportfolio anbieten. Dabei stehen für uns übergeordnete Ziele wie Markenstabilität und ähnliche Aspekte bei der Auswahl unserer Produkte im Vordergrund.

Wie funktioniert Internet Up? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es ist schwierig, viele direkt vergleichbare Anbieter zu finden, was den Vergleich erschwert. Unser Start im Oktober 2021 war sehr erfolgreich und wir haben 2022 einen Jahresumsatz von 8 Millionen Euro erzielt. Außerdem waren wir vom ersten Tag an profitabel. Wir unterscheiden uns also in vielerlei Hinsicht von anderen Start-ups.

Internet Up, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, uns in der Welt des E-Commerce einen Namen zu machen und ein solides, gesundes Unternehmen aufzubauen. Wir sind fest entschlossen, in den nächsten fünf Jahren große Fortschritte zu machen und in dieser sich schnell verändernden Welt ganz vorne mitzuspielen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, mutig Neues auszuprobieren und Risiken einzugehen, ohne Angst vor Verlusten zu haben. Die Erfahrungen, die man dabei sammelt, sind unbezahlbar und können einem später nicht mehr genommen werden.

2. Eine gesunde Selbstreflexion ist entscheidend, um zu erkennen, wann es Zeit ist, weiterzumachen oder einen neuen Weg einzuschlagen. Scheitern ist ein grundlegender Aspekt des Unternehmertums, denn nur durch Niederlagen können wir den richtigen Weg finden. Der Trick besteht darin, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um die notwendigen Entscheidungen zu treffen.

3. Es ist auf Dauer entscheidend, bei diesem Marathon auf sich selbst zu achten: Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung, ein harmonisches privates Umfeld mit viel Liebe für neue frische Energie. Sonst wird man diesen Weg nicht durchhalten.

Wir bedanken uns bei Damian Prus und Alan Szymanek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Visualisiere deine Ziele und think big! 

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MARY KWONG

Mary-Ann und Dennis Kwong mit Mary Kwong, Kochboxen und chinesische Feinkost am 03. April 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Mary Kwong doch kurz vor!

Wir sind „Mary Kwong“, ein Anbieter von Kochboxen und chinesischer Feinkost basierend auf den traditionellen Rezepten des ältesten Chinarestaurant Deutschlands, dem Dim sum Haus seit 1964. 

Wie ist die Idee zu Mary Kwong entstanden?

Die Idee entstand während des Lockdowns 2020. Da wir unser familiengeführtes China Restaurant für den Pubilkumsverkehr schließen mussten, suchten wir nach einer Möglichkeit unsere Produkte stattdessen zu den Kunden nach Hause zu bringen. Daraus entstand die Idee der Kochboxen, die über einen Onlineshop in ganz Deutschland verschickt wurden. Schnell wurden tausende von Kunden auf uns aufmerksam und selbst Sterneköche und Kochprofis wie Kevin Fehling, Tim Mälzer, Tim Raue, Johann Lafer und fingen an unsere Produkte zu bestellen. 

Daraus haben wir unseren Brand „Mary Kwong“ entwickelt und unsere Produktrange um weitere Kochboxen und Saucen erweitert mit Vertrieb über den Onlineshop und LEH.

Welche Vision steckt hinter Mary Kwong?

Wir möchten mit „Mary Kwong“ die Authentizität und Einzigartigkeit des Dim sum Haus seit 1964 in Hamburg für jeden in der Republik erlebbar machen, der nicht per se Zugang zu authentisch chinesischer Küche hat. Die traditionellen Gerichte sind durch den Onlineshop für den Kunden nur noch einen Klick entfernt. Mittel- und langfristig soll Mary Kwong zu einem Household Name werden, wenn es um authentisch chinesische Feinkost geht. Sowohl online als auch im LEH.

Wer ist die Zielgruppe von Mary Kwong?

Die Zielgruppe von Mary Kwong sind kulinarisch weltoffene und interessierte Kosmopoliten, die Lust haben auf besondere und authentische Geschmackserlebnisse und die sich diesen Lifestyle nach Hause holen möchten. Entweder mit unseren Kochboxen, die keinerlei Kochkenntnisse erfordern oder mit unseren Saucen und Gewürzen, die zu eigenen Kreationen inspirieren. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Auch nach Ende des zweiten Lockdowns zeigte sich, dass diese „Corona-Idee“ richtig groß geworden war. Aus allen Ecken der Republik haben Menschen weiterhin unsere Enten und Dim sum Dumplings bestellt. Wir haben zehntausende verschickt und festgestellt, dass wir an unsere Kapazitätsgrenzen stoßen. Die Kochboxen haben wir noch aus unserer Restaurantküche heraus produziert und verschickt. Als der Lockdown aufgehoben wurde, lief auch der Restaurantbetrieb wieder auf Hochtouren. Da wussten wir schnell, eine größere und professionellere Produktion muss her um dieses Geschäftsfeld beibehalten und skalieren zu können. Für die Ausweitung der Produktion und Vertriebskanäle wollten wir einen erfahrenen Partner ins Boot holen.

Investor Ralf Dümmel nimmt die Pekingenten-Kochbox von „Mary Kwong“ geschmacklich genau unter die Lupe Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ehrlich gesagt hatten wir sehr wenig Zeit, der Anruf, dass wir dabei sind, kam exakt eine Woche vor dem Pitch. Wir hatten also nur ein paar Tage und haben diese genutzt, um den Pitch auszuarbeiten und den für die Löwen und die Zuschauer vor dem Fernseher umzusetzen. Das war komplett neu für uns. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Absolut motivierend, und es bestärkt uns darin, als ein regional alteingesessenes China Restaurant mit einem Start-up bundesweit neue Märkte zu erschließen. Als wir uns damals bewarben haben einige Dritte, denen wir davon erzählt haben, die Idee sofort als aussichtslos abgetan und waren der Meinung, dass sich niemand für unsere Pekingente als Produkt interessieren würde. Als wir dann die Dreharbeiten absolviert haben und es wirklich feststand, dass wir ausgestrahlt werden, mussten wir oft an die Zweifler zurückdenken. In jedem Fall motiviert es uns unsere Ideen und Visionen nicht aufzugeben.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf Mary Kwong aufmerksam werden?

Der Auftritt bei DHDL bringt uns sicherlich mehr Aufmerksamkeit in kürzerer Zeit, die wichtig ist um unsere bereits etablierten Produkte sowie die neu entwickelten zu noch größerer Bekanntheit zu führen. Auch steht die Platzierung im LEH an, so dass die mediale Aufmerksamkeit zum richtigen Zeitpunkt kommt. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?
Wir hatten keinen speziellen Investor im Fokus, sondern freuen uns über jeden interessierten Löwen.

Mary Kwong, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen als Marke ein Synonym für authentisch chinesische Feinkost werden, sowohl online durch unsere Kochboxen als auch im Regal im Supermarkt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erschaffe dir ein gutes Netzwerk, visualisiere deine Ziele und think big! Was vorher nur regional erfolgreich ist, kann landesweit ebenfalls zum Erfolg führen. Wenn die Basis stimmt, spricht auch nichts gegen eine Skalierung. Und immer versuchen aus einer schlechten Situation eine Gute zu machen. Immer hartnäckig dranbleiben und versuchen Türen zu öffnen, damit weitere Türen sich öffnen, um Dich letztendlich zum Erfolg zu bringen. 

Bild: Mary-Ann und Dennis Kwong präsentieren die Pekingenten-Kochbox „Mary Kwong“. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Mary Kwong am 03 April 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Mary-Ann und Dennis Kwong für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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