Staex ermöglicht IoT-Herstellern die Verwaltung von Edge-Applikationen und die Gewährleistung einer sicheren Maschinenkonnektivität durch innovative As-a-Service-Lösungen
Stellen Sie sich und das Startup Staex doch kurz unseren Lesern vor!
Staex ist aus der Deutschen Telekom entstanden und ist ein Deep-Tech-Startup mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen hat ein neuartiges, von der Blockchain inspiriertes System entwickelt, das die Art und Weise revolutioniert, wie Anwendungen für intelligente Maschinen verwaltet werden. Staex ermöglicht IoT-Herstellern die Verwaltung von Edge-Applikationen und die Gewährleistung einer sicheren Maschinenkonnektivität durch innovative As-a-Service-Lösungen.
Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?
Als Unternehmerin habe ich diesen Weg aufgrund meines fundierten technischen Fachwissens und meiner Leidenschaft für Technologie gewählt. Ich bin fasziniert von der Technik und liebe es zu verstehen, wie Systeme im Kern funktionieren. Das hat mich dazu gebracht, aufkommende Trends und Chancen in der technologischen Landschaft zu erkennen.
Von Grund auf zu bauen und Ideen in greifbare Einheiten zu verwandeln, erfüllt mich mit großer Zufriedenheit. Die Tatsache, dass ich an der Spitze des technologischen Fortschritts stehe, ermöglicht es mir, die Macht der Technologie für positive Veränderungen zu nutzen. Das Unternehmertum verbindet mein Fachwissen, meine Liebe zur Technologie und meine Fähigkeit, etwas zu bewirken, zu einer erfüllenden und zielgerichteten Karriere.
Welche Vision steckt hinter Staex?
Unsere Unternehmensvision bei Staex ist es, eine sichere, nachhaltige und technologisch einfache Zukunft zu schaffen. Wir streben danach, das IoT-Management zu revolutionieren, indem wir das traditionelle Cloud-Management durch innovative Lösungen ersetzen, die Sicherheit, Nachhaltigkeit und Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund stellen. Durch unser Engagement für Einfachheit und Spitzentechnologie wollen wir Unternehmen und Einzelpersonen in die Lage versetzen, das Potenzial der IoT-Welt zu nutzen und gleichzeitig die langfristige Nachhaltigkeit des gesamten digitalen Ökosystems zu gewährleisten. Dieser Wandel vollzieht sich mit Staex, da IoT-Geräte zunehmend ihre eigenen Rechenressourcen nutzen und gleichzeitig die Abhängigkeit von der Cloud verringern. Dieser Ansatz wird als „local-first software“ bezeichnet.
Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Bei der Gründung von Staex standen wir vor mehreren besonderen Herausforderungen. Die Technologie entstand ursprünglich innerhalb der Web3-Gruppe der Deutschen Telekom.
Eine der größten Aufgaben war es, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Dazu gehörten Investoren, unser Team und die Deutsche Telekom. Gemeinsam mussten wir Interessen abstimmen und passende Lösungen finden. Unser Ziel war ein Modell, von dem alle Seiten profitieren.
Nach der Ausgründung als eigenständiges Unternehmen erhielt Staex finanzielle Unterstützung aus verschiedenen Quellen. Dazu gehörten die Gründer selbst, Investoren sowie Stipendien und Fördergelder.
Wer ist die Zielgruppe von Staex?
Aktuell unterstützt Staex Hersteller intelligenter Maschinen. Dazu gehören Betreiber von Ladestationen sowie Hersteller von Drohnen und Robotern. Wir helfen ihnen dabei, die Konnektivität und Anwendungen ihrer Flotten effizient zu verwalten.
Zusätzlich haben wir unser Geschäftsmodell erweitert. Jetzt richten wir uns auch an Eigentümer großer Infrastrukturen. Wir unterstützen sie dabei, zusätzliche Einnahmen mit ihrer bestehenden Infrastruktur zu erzielen. Dafür setzen wir einfache IoT-Edge-Anwendungen ein.
Wie funktioniert Staex? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Staex bietet bewährte Lösungen für sichere und zuverlässige Konnektivität und Verwaltung von intelligenten Maschienen. Verlässliche Leistung, Effizienz und Sicherheit der Systeme, die eine nahtlose und sichere Konnektivität für Unternehmen ermöglichen, sind entscheidend. Besonders in Zeiten wie diesen ist dies ein Muss für zum Beispiel Energieunternehmen.
Schlüsselaspekte der Konnektivitätslösungen von Staex:
- Sicheres und widerstandsfähiges mobiles VPN mit besserer Konnektivität bei verlustbehafteten Verbindungen: Staex bietet ein hohes Maß an Datenschutz und Immunität gegen Angriffe und einen bis zu 50% besseren Durchsatz im Vergleich zu anderen VPN-Anbietern.
- Erhebliche Einsparungen bei der Datenübertragung: Staex optimiert die Datenübertragung, was zu Einsparungen von bis zu 90% bei den Verbindungskosten führt, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen.
- Ein globales SIM-Karten-Management durch Partner: Staex vereinfacht das SIM-Karten-Management mit einer globalen Lösung, die in Zusammenarbeit mit unseren Partnern angeboten wird.
Staex, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Die Entfesselung von autonomen Objekten wie Robotern oder Drohnen stärkt sowohl die Erfinder als auch die Hacker. stärkt sowohl die Erfinder als auch die Hacker. Staex’s Technologie wird unsere Zukunft sichern, indem sie dem Menschen die Kontrolle über die Maschinen angesichts eines möglichen Missbrauchs sichert.
Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Unser Rat an andere Unternehmer wäre, sich die nötige Zeit zu nehmen, wenn es darum geht, ein starkes Team aufzubauen. Investieren Sie in die richtigen Leute, geben Sie ihnen die nötige Unterstützung und befähigen Sie sie, zu wachsen und erfolgreich zu sein. Beseitigen Sie alle Hindernisse, die ihren Fortschritt behindern, und schaffen Sie ein Umfeld, in dem sie sich entfalten können. Ein engagiertes und motiviertes Team kann bemerkenswerte Ergebnisse erzielen, und ihre Loyalität und ihr Engagement für das Unternehmen werden von unschätzbarem Wert sein.
Foto: © Elvina Kulinicenko / Staex
Wir bedanken uns bei Dr. Alexandra Mikityuk für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.



















