Freitag, März 20, 2026
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Glaubt an euch und eure Idee

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enteron Abwasserkläranlage für Yachten und Hausboote Höhle der Löwen

Die Gründer von enteron, zertifizierte vollbiologische Abwasserkläranlage für Yachten und Hausboote, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup enteron doch kurz vor! 

Mit enteron haben wir die kleinste, zertifizierte vollbiologische Abwasserkläranlage für Yachten und Hausboote entwickelt.

Wie ist die Idee zu enteron entstanden? 

Wir sind selbst Segler und daher auch betroffen, wollten eine entsprechende Technik entwickeln, die vor allem für größere und dauerhaft bewohnte Yachten und die vielen neuen Hausboote anwendbar ist.

Welche Vision steckt hinter enteron? 

Wir möchten die Yachtwelt nachhaltig verändern und mit enteron ein Produkt schaffen, welches für viele Wassersportler weltweit anwendbar sein wird.

Wer ist die Zielgruppe von enteron? 

Unsere Hauptzielgruppe sind größere und dauerhaft bewohnte Schiffe und Yachten mit entsprechendem Abwasseraufkommen und zunehmend natürlich die vielen neuen Hausboote. Reine Freizeitboote in Wochenendnutzung sind aufgrund der Anlagengröße noch nicht im Fokus – hierfür entwickeln wir jedoch mit enteron cube gerade die nächstkleinere Anlage.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben? 

Wir sind Löwenfans der ersten Stunde und kennen auch Startups, die selbst dort teilgenommen haben. Irgendwann mehrten sich die Stimmen derer, die uns dort sehen wollten.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Wir kommen mit einer wenig fernsehtauglichen Lösung – einer Abwasserkläranlage. Um damit ins Fernsehen zu kommen, braucht es eine perfekte Vorbereitung. Wir haben direkt nach dem Anruf von Sony an einem Freitagnachmittag ein Profi-Filmteam engagiert, welches sonst z.B. für BMW deren Werbefilme dreht. Mit denen sind wir gleich am Wochenende auf eines der größten und schönsten von uns ausgerüsteten Wohnschiffe gefahren, um unser Bewerbungsvideo zu drehen, welches dann schon Sonntagabend bei SONY vorlag. Unseren Pitchtext haben wir mit Felix Thönnessen mehrfach besprochen, der ja mehrere Jahre lang die DHDL-Startups betreut hat. Danach haben wir den Pitch mit einer Fernsehtrainerin tagelang geübt. Da wir alle 4 schon seit Jahren zusammenarbeiten und jeder auch eigene Unternehmungen hat, ist Effizienz bei uns kein Fremdwort.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? 

Wir haben viel Geld und Zeit investiert und wollten nicht nur in die Sendung, sondern wir wollten einen Deal und natürlich auch ausgestrahlt werden. Die Chance für 4er Teams ist statistisch 10 %, das war Motivation genug. Wir waren offenbar perfekt vorbereitet, denn ich hatte vorab alle, wirklich alle verfügbaren DHDL-Sendungen nochmal angesehen, ausgewertet und so den Ausgang und die Argumente sowie die Fragen der Löwen fast 100% genau vorhergesagt.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf enteron aufmerksam werden? 

Wir wollen enteron zur führenden und weltweit bekannten Marke für Abwasserlösungen auf Privat- und Freizeityachten machen und sind damit nun einen großen Schritt weitergekommen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus? 

Ganz klar Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg, wobei einem jeder Löwe mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten prinzipiell immer helfen kann, und als Mentor wäre uns auch jede und jeder recht gewesen. Aber natürlich passt ein B2B-Produkt sehr gut zu unseren beiden Wunschlöwen.

enteron, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir wollen endlich, nachdem wir in Europa schon 230 Abwasser- und über 100 Trinkwasserlösungen installiert haben, den Sprung in die USA wagen, den größten Markt für unsere Technik.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Zuerst das sicher schon häufig gehörte „glaubt an euch und eure Idee“. Wir hatten zahllose Skeptiker und viel Gegenwind, aber das gehört dazu. Zum Glück konnten wir unsere Entwicklung selbst finanzieren und waren nicht auf externe Geldgeber angewiesen. Wir haben uns für alle Innovationspreise beworben und auch einige gewonnen, was ein unfassbarer Marketingschub ist, der wenig Aufwand macht und viel bringt. Mit viel Fleiß lässt sich der Erfolg nicht verhindern. Aber man darf wirklich keine Angst vor jahrelangen 100h Wochen und Nachtschichten haben, da kann und wird auch viel schief gehen. In unserem Fall haben wir das Design, die Konstruktion und die Elektronik sowie Software alles selbst entwickelt. 

Aber wir haben uns tolle Hilfe geholt, indem wir mit der Berliner Hochschule für Technik zusammengearbeitet haben, über 20 Studenten im Rahmen von Praktika und Bachelor- sowie Masterarbeiten eingebunden und betreut haben. Das brachte mir sogar einen kurzzeitigen Lehrauftrag ein. Diese interessierten und nach allen Richtungen offenen jungen Leute haben uns von der ersten Minute an unterstützt und manch einer ist uns während seines gesamten Studiums treu geblieben. Ich rate jedem Gründer, solche Angebote der Hochschulen intensiv zu nutzen. Man bekommt schnelle und oft fachkundige Hilfe für wenig Geld, und die Unis haben spannende praktische Aufgaben für ihre Technikstudenten, aus denen sich oft erste Mitarbeiter rekrutieren. In unserem Fall war das einer der Erfolgsfaktoren. So haben wir unsere Anlagen von Minute eins bis heute ausschließlich in 3D CAD designed, was uns heute bei unserem Produzenten mit seinen modernen CNC Anlagen noch immer zugutekommt.

Bild: V.l.: Josephine, Leonard, Jonas und Thomas „Tom“ Logisch präsentieren mit „enteron“ eine Mini-Kläranlage für Yachten und Hausboote. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

enteron ist am 10.Oktober 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lass dich nicht unterkriegen

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Sabrina Döbler BrunchBag funktionale Kühltasche in der Höhle der Löwen

Sabrina Döbler Gründerin von BrunchBag, funktionale Kühltasche, die aussieht wie eine stylische Handtasche, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup BrunchBag doch kurz vor!

Mein Name ist Sabrina, ich bin halb Spanierin und halb Deutsche, wohne seit 12 Jahren wieder in Deutschland und habe nach meiner ersten Elternzeit die BrunchBag designed – eine funktionale Kühltasche, die aussieht wie eine stylische Handtasche. Ich habe sie extra dafür designed um das gesunde Mittagessen, Snacks und to-go Behälter stilvoll und sicher zu transportieren. Mittlerweile ist aus BrunchBag – Roads and Skies geworden. Eine Plattform für funktionale Travel-Produkte. 

Wie ist die Idee zu BrunchBag entstanden?

Als ich nach meiner Elternzeit zurück in den Corporate Marketing Job gegangen bin, wurde mir schnell klar: Ich habe keine Zeit mehr für lange Mittagspausen mit den Kollegen. Der einzige Weg, um mich weiterhin gesund zu ernähren, war Mealprepping. Leider hatte ich keine geeignete Tasche, um mein Mittagessen zu transportieren. In meiner Handtasche, zusammen mit Laptop und Co., war es zu riskant. Der Jutebeutel passte nicht zum Outfit, deshalb musste eine Alternative her. Da ich nichts gefunden habe, was mir gefällt, habe ich selbst angefangen zu recherchieren. Meine erste Google Suche war: “Wie designe ich eine Handtasche” 

Welche Vision steckt hinter BrunchBag?

BrunchBag war nur die erste Idee die ich umgesetzt habe. Das Ziel ist, neben der BrunchBag noch weitere funktionale und elegante Produkte für unterwegs zu gestalten. Mittlerweile ist die BrunchBag nur ein Produkt, das es auf meiner Website – www.roadsandskies.com zu kaufen gibt. 

Wer ist die Zielgruppe von BrunchBag?

Meine Zielgruppe sind modebewusste Frauen, die sich gerne für sich selbst schick machen. Sie wissen auch, wie wichtig Sport und gesunde Ernährung für das eigene Wohlbefinden sind und sie wollen dafür auch gerne investieren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Als ich mein erstes Sample in der Hand hatte, wusste ich, dass ich ein Produkt geschaffen hatte, das es so in Deutschland (sogar Europa) noch nicht gibt. Zu Beginn meiner Gründung, hätte ich mich nicht getraut, aber als Gründer muss man heutzutage auch Content Creator werden. Social Media ist ein sehr wichtiger Teil der Vermarktung und mit der Zeit wurde ich immer selbstbewusster vor der Kamera. So kammen auch immer wieder Nachrichten, dass ich unbedingt zur Höhle der Löwen muss und letztendlich habe ich mich fast 2 Jahre nach der Gründung getraut. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Als ich die Nachricht bekommen habe, dass ich bei der Sendung dabei bin, war ich in Spanien. Seit mehreren Jahren überwintern wir auf Teneriffa und der Zeitpunkt war ehrlich gesagt nicht optimal, aber wenn die Höhle der Löwen anruft, muss man springen. Ich habe so gut es geht versucht mich von dort aus vorzubereiten. Vor allem logistisch war es nicht einfach, aber es hat geklappt. Ich habe jeden Tag meinen Pitch geübt und meiner Familie vorgetragen. So lange, dass sogar mein 5 jähriger Sohn ihn auswendig konnte. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ich fühle mich natürlich geehrt, dass ich ausgewählt wurde, aber die Angst ist dennoch da. Letztendlich ist es eine Gründershow im TV. An dem Tag der Aufzeichnung war ich super aufgeregt, ich musste sehr früh aufstehen und hoffe nur, dass ich nichts falsches gesagt habe. Fragen wie: Wie wird es geschnitten? Wie wird meine Geschichte erzählt? Was ist, wenn die mich genauso auseinandernehmen wie z.B. das befreundete Startup aus Berlin: Laori – die den alkoholfreien Gin machen. Werde ich auf die Zuschauerinnen und Zuschauer sympathisch wirken?

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf BrunchBag aufmerksam werden?

Mein Startup wird nie an erster Stelle sein. Meine Familie wird immer die Nummer Eins sein. Als Gründer sollte man sich früh mit der Frage auseinandersetzen, was für eine Art von Unternehmen man gründen will. Will man sein Leben rundum das Unternehmen gestalten, die Verantwortung für Mitarbeiter, Miete für Büroflächen und sich auf Wachstum (mit einem potenziellen Exit) konzentrieren oder soll das Unternehmen nur ein sogenanntes Lifestyle Business sein.

Ich habe mich für das 2. entschieden. Mein Fokus liegt bei meiner Familie und das Reisen (bzw. so viel Zeit wie möglich in Spanien zu verbringen), deshalb ist das Set-Up komplett Remote. Die Ware liegt bei einem Fulfillment Dienstleister in Deutschland und anstatt mit Mitarbeitern, arbeite ich nur bei Bedarf mit Freelancern zusammen. Zudem bin ich eine Scanner Persönlichkeit. Ich arbeite gerne an vielen verschiedenen Projekten, deshalb ist und wird BrunchBag (bzw. Roads & Skies) nur eins von mehreren Einkommensquellen für mich sein. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Judith Williams – Mit ihr und Ihren Style habe ich mich am meisten identifiziert.

BrunchBag, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Gute Frage: Aktuell haben wir unser gesamtes Leben in Deutschland aufgegeben und haben uns den Lebenstraum einer Weltreise erfüllt. Ich sitze gerade in Puerto Escondido, Mexico und schaue aufs Meer, während mein Mann und die Kinder unten am Pool spielen. Nach 2 Monaten unterwegs ist uns schon klar geworden, dass wir uns ein Leben in Deutschland (oder besser gesagt weit weg vom Meer) nicht mehr vorstellen können. Wir wissen zwar noch nicht, wo uns das Leben hinführt, aber unser nächstes Zuhause muss wenige Minuten vom Strand entfernt sein. Wahrscheinlich wird es meine Heimat Teneriffa sein. Die Verbindung zu Deutschland (und UK – wo ich aktuell am meisten BrunchBags verkaufe) ist optimal und wir haben das ganze Jahr nur Frühling und Sommer.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Genieße die Zeit der Produktentwicklung – sobald du gründest und das Produkt auf den Markt kommt, ist der ‘Spass’ vorbei. Danach dreht sich alles nur noch um die Optimierung der Website, Insights, Website Visits, Conversions, Vermarktung, Verkaufen, Marketing und natürlich Finanzen und Steuern.

Lass dich nicht unterkriegen – Das Schwierigste am Anfang war es, mich gegenüber anderen zu öffnen, mein Imposter-Syndrom zu überwinden und mit wachsender Reichweite, sich verletzlich zu zeigen und angreifbar zu machen. Kritik und Neid ist ein großer Teil davon. 

Deine besten Freunde werden es nicht mal schaffen, deine Posts zu liken, aber plötzlich hast du völlig fremde Menschen, die dich bedingungslos unterstützen. Viele Bekanntschaften (vor allem in der Berliner Gründerszene) sind nur oberflächlich und hängen nur davon ab, was du bieten kannst. Lass dich davon nicht unterkriegen. It’s part of the game. Bleibe dir treu und vergesse die Person abseits deines Personal Brands nicht.

Bild: Sabrina Döbler präsentiert mit „BrunchBag“ eine Kühltasche, die aussieht wie eine stylische Handtasche. Sie erhofft sich ein Investment von 30.000 Euro für 30 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.  Foto: RTL / Frank W. Hempel

BrunchBag ist am 10. Oktober 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Sabrina Döbler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Unternehmertum von Grund auf anders denken

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LOTTA LUDWIGSON

LOTTA LUDWIGSON faire, zirkuläre und regenerative Anzüge

Stellen Sie sich und das Startup LOTTA LUDWIGSON doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Charlotte Piller und Nhu-Ha Dao, zwei gute Freundinnen, ehemalige Arbeitskolleginnen aus der Berliner Startup Szene und nun seit März 2022 Co-Gründerinnen von LOTTA LUDWIGSON. Wir waren beide verrückt genug, unsere sicheren Jobs an den Nagel zu hängen, um Vollzeit an unserer Vision einer nachhaltigeren Modeindustrie zu arbeiten. 

Mit LOTTA LUDWIGSON wollen wir mit unseren fairen, zirkulären und regenerativen Anzügen als Auftakt Alternativen zu konventioneller Kleidung bieten, die unseren Kund*innen erlaubt, ihre Werte zu tragen. Wir wollen zeigen, dass Ästhetik auch mit ganzheitlicher Nachhaltigkeit und Unternehmertum auch mit Verantwortung einhergehen kann.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir möchten dazu beitragen, dass sich der Status Quo in der Modeindustrie ändert und verbessert. Denn die konventionelle Modeindustrie ist eine schmutzige Industrie. Sie beutet Mensch, Tier und Natur aus und verschmutzt die Umwelt mit Chemikalien, Mikroplastikpartikeln und endlosen Bergen an Textilmüll und ist damit ein großer Treiber der Klimakrise. Speziell Fast und Ultra-Fast Fashion Labels übernehmen hier keine oder zu wenig Verantwortung. Mit LOTTA LUDWIGSON wollen wir zeigen, dass es auch anders geht und einen sozial- und ökologisch- nachhaltigen Beitrag zu einer zirkulären Transformation der Modeindustrie leisten, in der alle Produkte und Materialien endlos in Kreisläufen zirkulieren und das Konzept von “Müll” eliminiert wird. 

Was war bei der Gründung von LOTTA LUDWIGSON die größte Herausforderung?

Die stärkste Herausforderung ist für uns die Zeit. Es ist tatsächlich manchmal eine Zerreißprobe, da unser Team bisher nur aus uns zwei Gründerinnen besteht und wir alles komplett selbst erledigen. Von der Produktentwicklung, Marketing, Finanzen, PR bis hin zur Buchhaltung – und das auch alles „bootstrapped“, d.h. aus eigenen Mitteln finanziert. Da ist es wichtig, Prioritäten zu setzen und seine Arbeit so effizient wie möglich zu gestalten. Das gilt auch für die eigene Work-Life-Balance. Nur wer sich auch immer wieder Auszeiten nimmt, kann langfristig mit Freude, Kreativität und Gesundheit in seinem Berufsalltag performen. Denn eines ist klar: ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen ist kein Sprint, sondern ein Marathon und wir sind gerade erst losgelaufen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall – und wir sagen sogar: unbedingt machen! Wir haben sowohl in unseren früheren Jobs bei einem Company Builder als auch bei unserer eigenen Gründung die Erfahrungen gemacht, dass es sogar hilfreich ist, schnell an den Markt zu kommen, um so nah wie möglich an potentiellen Kund*innen zu sein und echtes Feedback zu bekommen. 

So sind wir mit einer Crowdfunding Kampagne in den Markt eingetreten, um schnell herauszufinden, wie unsere Idee ankommt. Bis zum 25.10.22 ist unser Crowdfunding auf Startnext übrigens noch live, wir freuen uns über jede helfende Hand, um unserer Vision ein Stück näher zu kommen!

Welche Vision steckt hinter LOTTA LUDWIGSON?

Wir wollen die Modeindustrie verändern, indem wir Schritt für Schritt dazu beitragen, sie zirkulärer und damit auch nachhaltiger zu gestalten.

Unsere Anzüge sind dabei nur der Anfang und Sinnbild dafür, dass es funktionieren kann. Denn wenn wir es schaffen einen Anzug – welcher in der Modebranche als das komplexeste und am schwierigsten zu entwickelnde Kleidungsstück gilt – fair, zirkulär und regenerativ herstellen können, dann ist dies auch für andere Kleidungsstücke möglich.

Wir träumen von einer Welt, in der wir keine Kompromisse mehr eingehen müssen, wenn es um Nachhaltigkeit und Ästhetik geht, in der wir unsere Werte tragen können, und Teil von etwas viel Größerem sind – nämlich eines funktionierendes Ökosystems, das in Einklang mit Natur, Mensch und Tier steht. Und das hört nicht bei Kleidung auf. Wir müssen als Gesellschaft beginnen, Unternehmertum von Grund auf anders zu denken und ganzheitlich nachhaltig – nämlich zirkulär – zu betrachten, um eine lebenswerte Zukunft für uns und die nächsten Generationen zu schaffen.

Wer ist die Zielgruppe von LOTTA LUDWIGSON?

Bei uns findet jede Person etwas, die keine Kompromisse mehr bei Nachhaltigkeit und Design eingehen möchte und bereit ist, in ein langlebiges Produkt zu investieren. Wir wollen ganzheitlich nachhaltige Produkte schaffen, bei denen sich Kund*innen nicht priorisieren müssen, ob sie mehr Wert auf faire Arbeitsbedingungen, ökologische Materialien oder Müllvermeidung legen. Wer Wert auf langlebige, zeitlose und qualitative Mode legt, auf regenerative Naturmaterialien und plastikfreie Produkte setzt und sich für mehr Gerechtigkeit und Gleichberechtigung von Frauen einsetzen möchte, ist bei uns genau richtig.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Anders als bei den meisten Modelabels, ist bei uns Nachhaltigkeit nicht nur ein “nice to have”, sondern das Herzstück unserer Unternehmung. Denn wir integrieren Zirkularität und Nachhaltigkeit auf Design, Material und Geschäftsmodellebene. 

Wir kreieren zeitlose und langlebige Mode, die keinen Trends folgt und unseren Kund*innen erlaubt, unsere Kleidung in jeder Lebenslage zu tragen, egal ob als Power Statement im Job, lässig als Streetstyle oder zu einem stilvollen Event. Unsere Anzüge entwerfen wir nach der Cradle-to-Cradle-Philosophie. Das bedeutet, dass wir in geschlossenen Rohstoff-Kreisläufen nach dem Vorbild der Natur designen. Irgendwann, wenn der Anzug nicht mehr wiederverwendet oder repariert werden kann, soll er zurückgegeben und biologisch abgebaut werden können.

Somit gelangt er, statt zu Textilmüll zu werden, als Nährstoff für den Boden zurück in den biologischen Kreislauf und wird wieder zur Natur.

Um die Nutzungsdauer und damit den Produktlebenszyklus unserer Anzüge zu verlängern, implementieren wir ein außerdem ein “Return & Resale Programm”, welches die Rücknahme, die Aufbereitung und den Wiederverkauf unserer eigenen LOTTA LUDWIGSON Produkte ermöglicht. Somit kann ein und demselben Produkt immer und immer wieder ein neues Leben mit anderen Kund*innen geschenkt werden. Der Anzug begleitet somit unterschiedliche Menschen über Zeiten und Orte hinweg.

Mit jedem verkauften Produkt möchten wir Initiativen unterstützen, die sich für mehr Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Frauen einsetzen. Uns ist es wichtig, Frauen zu empowern, egal ob durch unsere Produkte und das Gefühl, das sie beim Tragen vermitteln oder durch die Unterstützung ausgewählter NGOs.

Mit unseren Anzügen möchten wir Alternativen zu konventioneller Mode schaffen und einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Modeindustrie leisten, denn wir sind davon überzeugt, dass es ohne Alternativen auch keine Veränderung geben kann.

LOTTA LUDWIGSON, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten unsere zirkulären Produkte für alle Menschen anbieten. Unser Ziel ist es, mit LOTTA LUDWIGSON Kleidungsstücke als Begleitung für jede Person, jede Alltagssituation & jedes Lebenskonzept zu entwerfen. Dazu gehört neben zeitlosen & trend-losgelösten Styles auch inklusivere Größen, Farben & Designs. 

In 5 Jahren hoffen wir, dass unser Pionierstatus gar keiner mehr sein wird, sondern dass Cradle-to-Cradle Design und verantwortungsvolles Unternehmertum nichts außergewöhnliches mehr ist und viele Unternehmen angefangen haben werden, in Kreisläufen zu denken und zu designen. Bis dahin wünschen wir uns einen wachsenden Kundenstamm an Menschen, die mit unseren Power Suits nicht nur ihre Werte tragen, sondern empowered durch ihre Tätigkeiten die Welt zum Besseren hin verändern. Denn, angelehnt an Anne Klein, wissen wir ja alle, nicht die Kleidung per se verändert unsere Welt, sondern die Menschen, die sie tragen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Seid mutig! Geht mit eurer Idee frühzeitig raus und lernt aus euren Fehlern. 

Eure Kund*innen sind Gold wert! Sprecht mit ihnen, geht in den Austausch und hört zu. Sie können euch wertvolles und echtes Feedback geben, um euer Produkt zu verbessern.

Spaß muss immer sein! Feiert euch und eure Erfolge!

Wir bedanken uns bei Charlotte Piller und Nhu Ha Dao für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kenne deinen Kunden

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ost-think: eMinder

post-think: eMinder Kombination aus e-Ink- und NFC-Technologie batterielos und nachhaltiger als Notizblöcke aus Papier

Stellen Sie sich und das Startup post-think doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind zwei junge Studenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, produktiveres Arbeiten nachhaltiger zu gestalten. Maximilian ist bereits Co-Founder (CEO) bei alpmine GmbH.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Gegründet haben wir noch nicht, werden wir aber nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne. 

Welche Vision steckt hinter eMinder?

Der eMinder soll dabei unterstützen fokussierter und organisierter tägliche Aufgaben zu bewältigen, um dadurch mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben zu haben. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die bisher größte Herausforderung war, immer dran zu bleiben, obwohl man lange Zeit keinerlei „vorzeigbare“ Ergebnisse hatte. Alles wird bei Gründung eigenfinanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von eMinder?

Die Zielgruppe des eMinders sind alle Personen, die tagtäglich am Schreibtisch sitzen. Sei es im Büro, im Homeoffice oder als Student. Außerdem sehen wir auch mögliche Verwendung als sichtbarer Familientagesplaner in der Küche stehend oder für Hotels/Restaurants als papierlose Informationsblätter.

Wie funktioniert eMinder? 

Der eMinder funktioniert sehr simpel. Man trägt zunächst alle seine Notizen und Aufgaben in die eMinder App ein. In dieser kann man diese dann nach Belieben sortieren, strukturieren und designen. Zur Übertragung auf den eMinder muss man anschließend dank NFC Technologie lediglich sein Handy an den eMinder halten während das Display refresht. 

Wo liegen die Vorteile? 

Der Vorteil des eMinders ist einmal die Möglichkeit digitale und soziale Ablenkungen auszublenden, alle Aufgaben stets visuell im Blick zu haben und so in einen „Flow“-Zustand während dem Arbeiten zu kommen. 

Der eMinder ist Dank der Kombination aus e-Ink- und NFC-Technologie batterielos und nachhaltiger als Notizblöcke aus Papier.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der eMinder ist dank seines speziellen Displays komplett frei von Blaulicht und das Zirbenholzgehäuse ist zudem gesundheitsfördernd. 

post-think, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Startprodukt den eMinder auch in weiteren Größen und mit teils farbigen Displays anbieten. In 5 Jahren sehen wir uns grundsätzlich mit der Entwicklung weiterer eInk NFC Produkte mit Nachhaltigkeit im Fokus beschäftigt. Energieeffizienz wird immer ein größeres Thema.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Geduld mitbringen und nicht von dem langen Weg abschrecken lassen. Türklinken putzen, denn von alleine kommen keine Sales. Kenne deinen Kunden. 

Wir bedanken uns bei Yascha Roshani für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Macht eure Hausaufgaben

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gigmit live musik

gigmit hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt der Live-Musik zu vereinfachen

Stellen Sie sich und das Startup gigmit doch kurz unseren Lesern vor!

Live Events begeistern uns. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Welt der Live-Musik zu vereinfachen. gigmit ist wie Tinder, nur dass sich Künstler*Innen und Veranstalter*Innen daten um Konzertauftritte zu verabreden. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nach 15 Jahren eigener Tätigkeit im Konzert- und Festivalgeschäft war klar: Das Live-Musikbusiness in seiner jetzigen Form ist komplex und hat zu viele Einstiegshürden. Deshalb wollen wir Tourneen, Buchungen und die Events zu einem reibungslosen Erlebnis machen. Wir wollen aufräumen: Das Live-Musikbusiness sollte schnell, einfach, datengesteuert und für alle zugänglich sein.

Welche Vision steckt hinter gigmit?

Jedes künstlerische Talent soll Live spielen können und zwar dort wo es Sinn macht und auch wirtschaftlich erfolgreich funktionieren kann. Wir machen uns Daten zu nutze, und stehen dafür, diese Daten transparent zugänglich zu machen. Irgendwann werden wir vorhersagen können, wie voll ein Konzert in Zukunft sein wird. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Hätte ich gewusst, dass Gründen so ein harter und steiniger Weg ist, hätte ich es nie gemacht. Paradox: Trotzdem kann ich mir nichts besseres vorstellen. Zu sehen, wenn Künstler*Innen in der Welt spielen wo sie nie zu träumen gewagt hätten aufzutreten bzw. richtig Karriere machen mit unserer Unterstützung, ist einfach toll. Leider gibt es nur sehr wenige Unterstützer für Gründer*Innen bei Politik, Banken und in der klassischen Wirtschaft.

Wer ist die Zielgruppe von gigmit?

gigmit ist eine Plattform, die es den derzeit 220.000 Veranstalter*innen und Künstler*innen ermöglicht, die beste Karriere zu machen, die man sich vorstellen kann. Das vorangestellt macht schnell klar: Wir arbeiten mit Bands und DJs weltweit zusammen, viele davon am Anfang ihrer Karriere. Außerdem nutzen uns tausende Clubs und Festivals, vor allem in Deutschland, Großbritannien und den USA. Das Level ändert sich aber gerade: Mehr mittlere und große Acts und Veranstalter interessieren sich für unser Business.

Wie funktioniert gigmit? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind super einfach. Du kannst von deinem Telefon aus durch den Club laufen und mal eben Künstler*Innen buchen, ohne den Überblick zu verlieren. Oder im Tourbus sitzen und die nächsten Konzerte planen. Es gibt keine andere Plattform, die sich mehr in die Nutzer der professionellen Veranstalter*Innen hineinversetzt hat und mit 220.000 Nutzer*Innen stechen wir schon heraus. Kaum eine andere Plattform hat mehr Nutzer*Innen und KEINE Plattform hat mehr Gigs für Bands und DJs.

gigmit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten daran Industriestandard der Livemusik-Industrie zu werden und 5 Millionen Nutzer*Innen auf unserer Plattform zu vereinen – so viele Künstler*Innen hatte MySpace zu peak-Zeiten. Nicht mehr und nicht weniger.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

(1) Macht eure Hausaufgaben (Market research). (2) Macht Sport. (3) Gebt nie auf.

Wir bedanken uns bei Marcus Fitzgerald für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht an Kleinigkeiten aufhalten

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Honest & Rare,

Honest & Rare Online-Marktplatz für außergewöhnliche Getränke für Entdeckerinnen und Entdecker

Stellen Sie sich und das Startup Honest & Rare doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sorgen mit unserem Marktplatz dafür, dass Menschen die gesamte Vielfalt der Getränkewelt genießen können. Dafür geben wir Händlern und Herstellern von Getränken mit weniger Ressourcen und Werbepower als Coca Cola, Jack Daniels & Co. eine Bühne, um überregional sichtbar zu werden und online verkaufen zu können. Unser Marktplatz bietet Verkäufern fertige Shop-Lösungen wie Shopify und gleichzeitig breite Sichtbarkeit und Reichweite in ihrer Zielgruppe.

Dadurch bringen wir Anbieter besonderer Non-Mainstream-Getränke mit Kund*innen zusammen, die neue Sorten, neue Geschmäcker, abgefahrene Kreationen und hochwertige Produkte genießen möchten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Vor etwa 10 Jahren entwickelte ich eine Leidenschaft für Getränke. Angefangen mit Cocktails. Später fing ich an, zu Hause Bier zu brauen, eigene Liköre anzusetzen, Limos zu kreieren und Kaffee in der Pfanne zu rösten – letzteres mit wenig geschmacklichem Erfolg.

Durch mein Getränkehobby bekam ich immer mehr Interesse an weniger bekannten Getränken außerhalb des Supermarkts. Produkte aus Handarbeit, echten Manufakturen und besondere Spezialitäten, die nicht in jedem Laden zu kriegen sind. Es war sehr schwer, an diese Produkte zu kommen, wenn man sich nicht von Fachhandel zu Fachhandel hangeln will, um dann auch nur einen Bruchteil dieser Welt zu sichten.

Lange später entwickelte ich eine Vorliebe für Plattformen – also Lösungen, die keine neuen Produkte erschaffen, sondern das bestehende Angebot und Nachfrage besser zusammenbringen. Dadurch kam mir die Idee, eine Brücke zwischen diesen Anbietern und Menschen wie mir zu bauen, die gerne das Neue und Besondere entdecken und genießen wollen.

Welche Vision steckt hinter Honest & Rare?

Die gesamte Vielfalt der Getränkewelt auf einer Plattform zu vereinen. Sodass Menschen aus ganz Europa eine zentrale Anlaufstelle haben, um Leckeres und Außergewöhnliches in allen Formen zu finden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung ist wohl die Summe der einzelnen Herausforderungen: Produkt bauen, Verkäufer akquirieren, Kunden begeistern, Team aufbauen, Organisation entwickeln, Finanzierung sicherstellen und alle unvorhersehbaren Probleme lösen.

Wir haben am Anfang gebootstrappt. Die erste Version unseres Marktplatzes hat knapp 800 Euro gekostet. Kurz darauf haben wir eine Angel-Runde und zuletzt im Mai 2022 eine Runde über 250.000 Euro eingesammelt.

Wer ist die Zielgruppe von Honest & Rare?

Alle Menschen, die entweder Lust auf hohe Qualität an Zutaten und Herstellung der Produkte haben oder die auf der Suche nach neuen Kreationen und Geschmäckern sind – oder eben beides zusammen.

Etwa haben wir ganz normale Gins, Pils, Fruchtlimonaden oder Kaffees im Sortiment. Allerdings aus kleinen Manufakturen, die höchsten Wert auf beste natürliche Zutaten und ihre Lieferantenbeziehungen legen, bei der Produktion mit eigenen Händen anpacken und mit Liebe und Leidenschaft hinter ihren Produkten stehen.

Für Entdeckerinnen und Entdecker wiederum haben wir Fantastisches wie ein Dry Botanical Spirit Dill & Gurke, einen Rosé-Roggen-Schnaps, Rote Bete Bier, Malzlikör mit Habanero-Chili oder einen Currywurst Gin.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir fokussieren uns auf unsere Stärken: die Entwicklung der technisch besten Plattform und die Gewinnung regionaler Getränkemarken mit guten Produkten. Dadurch bieten wir Kund*innen auf Honest & Rare die beste Shopping Experience durch ein unverwechselbares Sortiment und den größten Komfort und Spaß beim Onlineshoppen. Die Herstellung großartiger Getränke überlassen wir also denen, die es am besten können.

Im Vergleich zu Onlineshops ist unser Modell endlos skalierbar, weil wir selbst kein Warenlager und Distribution haben. Auch unterstützen wir den Wunsch vieler Marken, stärker an der Kundenbeziehung dran zu sein, indem Verkäufer bei uns für ihren eigenen Auftritt verantwortlich sind, vollen Zugriff auf alles haben und ihre Pakete selbst an Kunden verschicken.

Außerdem treffen wir keine geschmackliche Vorauswahl der Getränke. Wir haben vordefinierte Kriterien, anhand derer wir neue Anbieter und Produkte listen, ohne das Produkt selbst zu testen. Geschmäcker sind subjektiv, Kund*innen sollen selbst entscheiden, was ihnen schmeckt und was nicht.

Honest & Rare, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren werden wir der größte Anbieter von Getränken in Europa sein und einige neue Auslandsmärkte erschlossen haben, um unserer Vision näherzukommen, die europäische Getränkewelt in Angebot und Nachfrage zu vereinen. Außerdem starten wir demnächst mit Manufaktur-Snacks sowie Getränkezubehör, um einen breiteren Bedarf an außergewöhnlichen Produkten bei Essen und Trinken zu bedienen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Vor allem Spaß haben, weil das schnell vergessen wird. Hobbies und Freizeit niemals vergessen. Nicht an Kleinigkeiten aufhalten, sondern immer am großen Ganzen arbeiten.

Wir bedanken uns bei Yascha Roshani für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Honest & Rare

Kontakt:

Honest & Rare UG (haftungsbeschränkt)
Königin-Luise-Str. 39
D-14195 Berlin

https://www.honest-rare.de/
cheers@honest-rare.de

Ansprechpartner: Yascha Roshani

Social Media:
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Setze auf digitale Prozesse

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mitarbeitercampus

mitarbeitercampus.de hilft Unternehmen dabei die Prozesse im Unternehmen zu standardisieren und anschließend über einen eigenen Mitarbeitercampus zu digitalisieren

Stellen Sie sich und das Startup mitarbeitercampus doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Sven Nawrath und Gründer von mitarbeitercampus.de. Wir helfen Unternehmen dabei die Prozesse im Unternehmen zu standardisieren und anschließend über einen eigenen Mitarbeitercampus zu digitalisieren. Das spart Unternehmen insbesondere bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter viel Zeit und reduziert Fehler von Anfang an. Neue Mitarbeiter sind dank Standardprozesse so schneller einsatzbereit.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mich hat schon als kleiner Junge das unternehmerische Denken gereizt. In der Oberschule habe ich den Getränkeverkauf in den Pausen übernommen und Müsliriegel ins Angebot aufgenommen. So verdiente ich damals schon mein erstes Geld. Seitdem hat mich der Gedanke, etwas Nachhaltiges auf diese Weise zu erschaffen, nicht mehr losgelassen.

Welche Vision steckt hinter mitarbeitercampus?

Ich habe so viele Unternehmen kennengelernt, die keine vernünftigen Strukturen, insbesondere für neue Mitarbeiter, haben. Damit sorgen Unternehmen oft für einen frustrierten Start in einen neuen Job. Meine Vision ist es, Unternehmen dabei zu begleiten, digitale Standardprozesse in ihren Onboardings umzusetzen, um von der Digitalisierung maximal zu profitieren. Oftmals gibt es Einarbeitungspläne oder ähnliches, diese werden in vielen Unternehmen jedoch nicht so gelebt, wie es sein sollte. Neue Mitarbeiter starten auf vielen Ebenen nicht optimal und das möchte ich mit mitarbeitercampus.de vermeiden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, die richtige Zielgruppenansprache zu finden. Du weißt, dass deine Dienstleistung wichtig und gut ist, aber deine Zielgruppe versteht es noch nicht. Das lässt dich zu Beginn natürlich ein wenig zweifeln.

Ich musste Unternehmen also erklären, dass klassische Eins-zu-Eins-Einarbeitungen nicht der effizienteste Weg in der heutigen Zeit sind. Oft reden Geschäftsführer von der “Persönlichkeit”, die eine Eins-zu-Eins-Einarbeitung ausmacht. Digital sei ihnen zu unpersönlich. Wenn ich ihnen dann jedoch erkläre, dass Standardprozesse die Einarbeitungszeit verkürzen und die Mitarbeiter so einfach auch mehr Zeit für einen wirklichen persönlichen Austausch haben, erkennen sie die Chancen von digitalen Einarbeitungen. 

Mitarbeitercampus.de ist komplett eigenfinanziert und dank schlanker Strukturen bereits jetzt profitabel.

Wer ist die Zielgruppe von mitarbeitercampus?

Ein Mitarbeitercampus kann generell in jedem Unternehmen eingesetzt werden. Wir begleiten jedoch überwiegend inhabergeführte KMU von 5 bis 50 Mitarbeiter beim ersten Aufbau der Prozesse und beim Aufsetzen einer entsprechenden Lernplattform für die Mitarbeiter.

Unsere Kunden sind Firmen, die personell aktuell wachsen oder wachsen wollen und erkannt haben, dass Digitalisierung von Wissen und Prozessen ihnen aktiv dabei helfen kann. Digitalisierung ist auch in der Einarbeitung dein Freund, nicht dein Feind.

Wie funktioniert mitarbeitercampus? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Generell funktioniert mitarbeitercampus.de in drei Etappen. Zuallererst begleiten wir Unternehmen beim Definieren von Standardprozessen. Alleine hier im ersten Schritt tun sich Führungskräfte oft schwer, weil ihnen nicht klar ist, was überhaupt ein Prozess sein kann.

Im zweiten Schritt kümmern wir uns um das Digitalisieren der Standardprozesse, insbesondere wenn es um Einarbeitungen geht. Dazu gehört eine eigene Lernplattform, der Mitarbeitercampus. Über den Mitarbeitercampus können Mitarbeiter zu jeder Zeit auf die entsprechenden Inhalte zugreifen. So werden Fehler vermieden und alle im Unternehmen sind produktiver.

Der dritte Schritt ist es dann, die neuen Prozesse auch im Unternehmen wirklich zu implementieren. Kein Prozess bringt etwas, wenn er nicht gelebt oder genutzt wird. Hier ist es wichtig, das gesamte Team abzuholen und einzubinden. Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir, was die Einwände der Mitarbeiter sind und wie die Geschäftsführung und die Führungskräfte trotzdem die Mitarbeiter auf der Reise mitnehmen.

mitarbeitercampus, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich persönlich sehe mitarbeitercampus.de in fünf Jahren als größten Anbieter für die Digitalisierung von Wissen und Prozessen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Mein Wunsch ist es, dass jeder Unternehmer sagt „ich brauche einen Mitarbeitercampus“. Das ist natürlich ein großes Ziel. Ich bin von digitalen Prozessen aber so sehr überzeugt, dass ich weiß, wenn ein Unternehmen wachsen will, muss es digitalisieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Lasst euch nicht entmutigen. Bevor ihr eure Idee als gescheitert erklärt, testet lieber eine andere Formulierung und Ansprache. Manchmal reicht das schon.

Holt euch positives und negatives Feedback. Oft konzentrieren wir uns auf das Negative. Es ist aber auch wichtig zu erkennen, was bereits richtig gut läuft. Wenn man das noch ausbaut, rutschen negative Themen oft automatisch in den Hintergrund.

Und Tipp drei, natürlich: Setze auf digitale Prozesse. Wenn du gründest, hast du exklusiv das gesamte Wissen in deinem Kopf. Dein Kopf skaliert aber nicht. Spätestens mit den ersten Mitarbeitern müssen die Prozesse klar definiert und strukturiert sein. Achtest du nicht darauf, herrscht schnell Chaos.

Wir bedanken uns bei Sven Nawrath für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: mitarbeitercampus

Kontakt:

mitarbeitercampus.de
c/o COCENTER GmbH
Koppoldstr. 1
86551 Aichach

https://mitarbeitercampus.de
sven@mitarbeitercampus.de

Ansprechpartner: Sven Nawrath

Social Media:
LinkedIn

Unkonventionelle Wege gehen

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PURISH

PURISH: Online-Shop beliebte Marken aus der ganzen Welt auf einer Plattform

Stellen Sie sich und das Startup PURISH doch kurz unseren Lesern vor!

PURISH ist ein Online-Shop, der beliebte Marken aus der ganzen Welt auf einer Plattform vereint und innerhalb kürzester Zeit nach Hause liefert! Wir sind ein junges, aufstrebendes E-Commerce-Unternehmen aus Berlin, das einzigartiges Make-up, hochwertige Skincare und unique Lifestyle-Produkte anbietet. Unser Team kennt internationale und neue Brands und Trends vor allen anderen und ist jeden Tag auf der Suche nach den erfolgreichsten Produkten aus den USA, Italien, Australien und Co. Wir bieten diesen Brands auf purish.com einen leichten Einstieg in den deutschen Markt. Viele Marken sind daher in Deutschland exklusiv über PURISH erhältlich und begeistern eine junge, stetig wachsende Beauty-Community

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bevor wir PURISH gegründet haben, waren wir bereits auch in einem Startup und haben große FMCG Unternehmen und Retail Ketten beraten und mit Marketingkampagnen unterstützt. Während dieser Zeit haben wir beide Welten gut kennengelernt und recht schnell erkannt, wo die großen Konzerne Potenzial liegen lassen und in der Umsetzung nicht mit einem Startup mithalten können. Dies hat uns motiviert den Schritt zu wagen und einen neuen Ansatz auf den Beauty Retail Markt zu bringen. 

Welche Vision steckt hinter PURISH?

Wir möchten die spannendsten und angesagtesten Beauty & Lifestyle Marken aus der ganzen Welt auf einer Platform vereinen und unseren Kunden es so einfach wie möglich machen, diese schnell und einfach zu erhalten. Wir sehen, dass gerne in der Beauty Welt fast täglich neue Marken und Produkte gegründet werden und gerade durch Social Media über Nacht weltweit bekannt werden. Um immer up to date zu sein, muss man als Unternehmen genauso schnell in der Akquise, Planung und Umsetzung sein. Launches sind mittlerweile sehr kurzfristig und finden global statt. Deshalb muss man zeitgleich live sein und die Kommunikation schnell anpassen und umsetzen. Daher sehen wir unserer Business Modell als A-Commerce. Wir verbinden die Kreativität einer Agentur mit der Sales Power eines Retailers. Da wir nur online agieren, können wir alle Aktionen zeitgleich in über 30 Märkte umsetzen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zunächst haben wir festgestellt, dass viele mögliche Business Angels und Investoren keinerlei Erfahrung in Beauty haben und auch deshalb etwas von unserer Branche abgeschreckt waren. Dazu kam, dass Douglas, dm und Rossmann eine sehr starke Marktposition haben und viele einen weiteren Beauty Retailer als nicht notwenig angesehen haben. Zuletzt kam noch hinzu, dass E-Commerce grundsätzlich auch nicht mehr so innovativ war. Daher war sicherlich die Finanzierung immer die größte Herausforderung. Wir haben uns deshalb nach Axel Springer Plug & Play und der ersten Business Angel Runde auf strategische Investoren aus dem Beauty Bereich konzentriert. 

Wer ist die Zielgruppe von PURISH?

Grundsätzlich alle, die sehr aktiv auf Social Media sind und eine Leidenschaft für Beauty, Skincare und Lifestyle Produkte haben und gerne neue Marken ausprobieren wollen oder auch Makeup Artist und PROs, die bereits sehr advanced sind und Expert Produkte suchen.

Was ist das Besondere an den Produkten ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser eigenes Scouting-Team aus Marktanaylistinnen und Marktanalysten, das tagtäglich auf der Suche nach den neuesten Trends, Brands und Produkten ist. Wir sind hier so gut aufgestellt, dass wir neue, internationale Marken vor allen anderen entdecken. Zusätzlich haben wir von Anfang an unsere Community und Experten in die Auswahl unseres Portfolios integriert und sind ständig im Austausch mit unseren Kunden um immer die relevantesten Brands anzubieten. Viele Marken haben wir daher vor allen anderen und exklusiv, so dass wir unseren Kunden immer neue Marken und innovative Produkte anbieten. 

PURISH, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen unsere Agency Bereiche weiter verstärken und gleichzeitig weitere Distributionskanäle ausprobieren und weitere Märkte erschließen, so dass wir unser Profil als einziger A-Commerce Retailer weiter schärfen und unser Angebot für unsere Partner und unserer Kunden weiter ausbauen und stärken. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Falls möglich, recht simple und schnell das Business Model testen. Wir haben mit einem einfachen Online Store angefangen und erstmal ohne Partnerschaften Produkte bei den Marken im Ausland eingekauft und online gestellt. So hatten wir recht schnell das Feedback, dass wir diese Produkte wirklich relevant waren und das Model funktionieren kann.

Unkonventionelle Wege gehen: Wir haben viele Angels über LinkedIn angeschrieben, da wir kein Network für Intros hatten. In recht kurzer Zeit haben wir so unserer eigenes Netzwerk aufgebaut. 

Auch wenn man manchmal nicht immer die Auswahl hat, trotzdem wenn möglich die Angels nicht nur nach finanziellen Gründen auswählen. Das Feedback und der langfristige Support ist wesentlich wertvoller, als ein einmaliges Investment ohne Commitment. 

Wir bedanken uns bei Lucas Caspar Fischer und Philipp Mehler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fokussier dich auf das, was du kannst

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heyqq

heyqq 1:1 audio-only Echtzeitgepräche mit Communityfaktor

Stellen Sie sich und das Startup heyqq doch kurz unseren Lesern vor!

heyqq steht für „Hey, quick question” und ist die App, die wir uns selbst oft bei Fragen wünschen, wenn wir in Internetforen oder Youtube-Channels stranden, aber noch immer keine eindeutige Antwort in Sicht haben. Auf unserer Plattform bekommst du rasche Antworten auf alle deine Fragen in 1:1-Echtzeit-Audiogesprächen. Wer sich selbst mit einem Thema auskennt, kann sein eigenes Wissen mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt teilen.

Wir, das sind Dima Rubanov und Matthias Neumayer, Freunde seit Schulzeiten und Experten auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Dima wird als Hobbypilot oft über mehrere Ecken empfohlen, wenn jemand den Pilotenschein machen möchte. Matthias bekommt als Filmemacher ebenso oft Anrufe zu höchst spezifischen Fragen, auf die es in Onlineforen gar keine Antworten gibt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Vor etwa zwei Jahren sind wir daran verzweifelt, herauszufinden, welchen Segelschein wir für Binnengewässer machen sollen. Google konnte uns keine schlüssige Antwort liefern, die konsultierten Internetblogs auch nicht. Erst ein Anruf bei einem Freund hat alle Fragen  innerhalb von ein paar Minuten geklärt. Wir haben uns gefragt warum in der heutigen Zeit des Internets es eigentlich kaum eine Möglichkeit gibt schnell mit einem Experten zu einem beliebigen Thema verbunden zu werden. An diesem Abend wurde die Idee für heyqq geboren.

Wir hatten schon mit 13 unser erstes Internetprojekt zusammen, ein Onlineforum mit über 30.000 Beiträgen. 19 Jahre später haben wir uns wieder entschlossen, erneut gemeinsame Sache zu machen. 

Welche Vision steckt hinter heyqq?

Wir glauben, dass jeder Mensch abseits seines Berufes auf irgendeinem Gebiet Expert*in ist und geben diesen Menschen die Möglichkeit, auf unserer App ihr Wissen zu teilen und zu erweitern. 

Unsere Vision ist eine Plattform zu bieten, die Menschen mit Fragen mit Menschen mit Antworten verbindet, um so eine Community aufzubauen, auf der Wissen zählt und Neugier gefördert wird. Dabei kehren wir  zum persönlichen Gespräch zurück, abseits von Filterbubbles, Bots und Algorithmen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben anfangs nur ein konkretes Problem erkannt und zwar, dass man heutzutage, wenn man eine Frage hat, auf Internetrecherche und textbasierte Foren limitiert ist. Obwohl die Welt heute vernetzter denn je ist, kann man nicht wirklich schnell mit jemandem darüber sprechen, es sei denn, man kennt jemanden persönlich.

Die größte Herausforderung war definitiv, dieses Problem mit einer angenehmen und verständlichen Usability zu lösen. Wir haben bereits eine staatliche Pre-Seed Förderung erhalten und konnten damit unseren MVP finanzieren. Im Herbst starten wir die nächste Finanzierungsrunde mit Förderungen und Angel Investment. 

Wer ist die Zielgruppe von heyqq?

Wer sich durch jahrelange Leidenschaft zu einem bestimmten Thema Expertise angesammelt hat, kann derzeit sein Wissen online nur über Reichweite auf den altbekannten Creator*innenplattformen, wie Youtube, Instagram & Co monetarisieren. 

Nicht jede*r möchte gerne Youtube Videos machen, einen eigenen Podcast betreiben oder sich anderweitig promoten. Die meisten Expert*innen teilen aber sehr gerne ihr Wissen mit Freund*innen und Bekannten. Auf der anderen Seite natürlich alle, die sich für die Themen, die wir auf heyqq abdecken interessieren und dort Fragen haben. 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir denken Expert*innenplattformen neu. Wir fokussieren uns auf 1:1 audio-only Echtzeitgepräche mit Communityfaktor. Die meisten Konkurrent*innen bieten Hotlines für rein berufliche Themen mit Minutenpreisen an, doch gerade für den Hobby- & Freizeitbereich gibt es kaum Anbieter.

heyqq, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Nr1. Plattform für knowledge-sharing in Echtzeitgesprächen sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

Wenn man es nicht einmal probiert, kann man nur scheitern. 

Du bist nicht allein. Wir profitieren massiv von unserem eigenen Netzwerk, Freunden und Unterstützer*innen

Fokussier dich auf das, was du kannst. Für alles andere, such dir Hilfe, z.B. auf heyqq

Wir bedanken uns bei Dima Rubanov und Matthias Neumayer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gründet in dem Bereich, in dem ihr euch auskennt

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Agenturtipp.de Vergleichsportal Agenturen

Agenturtipp.de faires und neutrales Vergleichsportal von Agenturen mit Schwerpunkt auf Online-Marketing, SEO, Webdesign, Konzeption, PR etc.

Stellen Sie sich und das Startup Agenturtipp.de doch kurz unseren Lesern vor!

Das Vergleichsportal Agenturtipp.de vermittelt agentursuchende Unternehmen mit den besten Agenturen Deutschlands. Dabei greifen wir auf ein ausgefeiltes Vermittlungssystem zurück, welches zu jeder Anfrage die idealen Dienstleister ermittelt. Abseits unseres Agenturmatching-Systems können Besucher aber auch eigenständig nach geeigneten Agenturen suchen, indem diese auf unsere anderen Features wie das Agenturtipp.de-Ranking oder unsere Success Stories zurückgreifen. Unsere zahlreichen, von Hand geprüften Agentur-Bewertungen unterstützen den Besucher dabei.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mein Bruder Christopher und ich waren schon immer daran interessiert, etwas Eigenes aufzubauen. Bereits im jungen Alter, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, erstellten wir eigenständig Websites und Foren. Die Selbstständigkeit hatte für uns schon immer einen Reiz. Daran nicht fanz unschuldig war vermutlich auch unser Vater, der seit über 30 Jahren erfolgreich selbstständig tätig ist.

Nach einigen Spaßprojekten im Kindesalter und gescheiterten Unternehmungen als junger Erwachsener, haben mein Bruder und ich uns im Jahr 2018 zusammengetan, um unsere Fähigkeiten zu bündeln und das Vergleichsportal Agenturtipp.de (ehemals SEO-Vergleich.de) aufzubauen.

Welche Vision steckt hinter Agenturtipp.de?

Wir wollen im undurchsichtigen Agenturdschungel einen fairen und neutralen Vergleich der besten Agenturen mit Schwerpunkt auf Online-Marketing, SEO, Webdesign, Konzeption, PR etc. anbieten. Wir vermitteln unseren Besuchern gezielt auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Top-Agenturen der Branche und wollen zu diesem Zweck das wichtigste Portal im deutschsprachigen Raum sein. Schon jetzt gehören wir zu den größten Anbietern und sind gespannt, was die Zukunft noch bringen wird.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung hängt immer von der aktuellen Phase ab, in der sich das Unternehmen befindet. In der Anfangszeit beispielsweise kannte uns niemand und man muss als neuer Player am Markt mit einem unbekannten Produkt überzeugen. Dies ist nicht leicht und man muss als Firma hierbei immer wieder die eigenen Stärken und Vorteile gegenüber der Konkurrenz evaluieren und dem Kunden neu präsentieren.

Wir sind 100 % eigenfinanziert, sind aber immer offen für Gespräche mit Investoren, die unser Wachstum beschleunigen können.

Wer ist die Zielgruppe von Agenturtipp.de?

Agenturtipp.de hat zwei Zielgruppen: Gründer & Unternehmer, die beispielsweise auf der Suche nach einer passenden Marketing-, Webdesign- oder PR-Agentur sind. Anstatt sich durch eine Vielzahl von Agentur-Websites zu kämpfen, können die Unternehmen bei uns in weniger als 5 Minuten eine kostenfreie Anfrage stellen, die von uns innerhalb weniger Stunden an passende Agenturen weitergeleitet wird.

Die andere Zielgruppe sind die Agenturen selbst. Diese können sich bei uns listen lassen und erhalten regelmäßig Lead-Anfragen von unseren Besuchern. Die Anfragen sind von uns vorqualifiziert und erhalten bereits alle wichtigen Details, sodass die Agentur direkt eine Kontaktaufnahme mit dem potenziellen Kunden starten kann. Kundenakquise war noch nie so einfach!

Wie funktioniert Agenturtipp.de? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Als Vermittlungsplattform ist es unsere Aufgabe, das beste Match zwischen Kunde und Agentur zu finden. Dieser Aufgabe widmen wir uns seit nun mehr als 4 Jahren und werden von Tag zu Tag besser darin. Durch engen Kontakt mit den bei uns gelisteten Dienstleistern wissen wir genau, welche Art von Anfragen diese erhalten wollen. Bei täglichen Telefonaten mit den Unternehmen, die bei uns auf der Suche nach einer Agentur sind, lernen wir die typischen Probleme zwischen den beiden Parteien kennen und können so unser Angebot stetig optimieren.

Agenturtipp.de, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen mit der Sumodo UG, die hinter Agenturtipp.de steckt, weiterhin wachsen und die Nummer 1 bei der Agenturvermittlung werden. Mit unserem Rebranding von SEO-Vergleich.de zu Agenturtipp.de haben wir den ersten wichtigen Schritt dorthin gemacht und sind gespannt auf die nächsten Monate und Jahre. Wer uns auf diesem Weg unterstützen möchte – sei es als motivierter Mitarbeiter oder in Form eines Investors, darf sich jederzeit bei uns melden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründet in dem Bereich, in dem ihr euch auskennt. Gründet nicht, weil es „cool“ ist, sondern weil ihr Bock darauf habt. Wenn die erste Gründung scheitert: Durchatmen und einen neuen Versuch starten – mit jeder neuen Gründung lernt ihr dazu und werdet besser.

Wir bedanken uns bei Alexander Walz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Agenturtipp.de

Kontakt:

Sumodo UG (haftungsbeschränkt)
Gablonzer Straße 5
D-571229 Leonberg

www.agenturtipp.de
alexander@agenturtipp.de

Ansprechpartner: Christopher und Alexander Walz

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