Mittwoch, März 11, 2026
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Setze auf Diversität im Team

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deepskill personalentwicklung

DeepSkill: Digitale Plattform für ganzheitliche Personalentwicklung

Stellen Sie sich und das Startup DeepSkill doch kurz unseren Lesern vor!

Miriam: Wir sind Miriam Mertens und Peter Goeke, das Gründerteam von DeepSkill. Wir sind 2020 zusammen mit DeepSkill und unserer Mission gestartet, Unternehmen mit Deep Skills produktiver, nachhaltiger und menschlicher zu machen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Peter: Die Motivation, etwas zu bauen und damit wirklich etwas zu bewegen, treibt uns an. Dazu ist einer unserer Werte: „Impact“. Zudem haben wir in dem Mangel emotionaler Skills in der Arbeitswelt das Marktpotential gesehen. Wir haben erkannt, dass wir mit unserem Gründungs-Thema, für das wir brennen und mit dem wir uns auskennen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Welche Vision steckt hinter DeepSkill?

Miriam: Wir wollen Deep Skills in die Breite der Mitarbeiterschaft tragen. Denn wir glauben daran, dass emotionale Fähigkeiten der Schlüssel für beruflichen Erfolg in der Zukunft sind. In fünf Jahren sollen emotionale Fähigkeiten der Business Skill No. 1 sein. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Peter: Wir haben zu Beginn der Pandemie 2020 gegründet, wodurch sich neben den üblichen Gründungshürden zusätzliche Herausforderungen ergaben. Der Teamaufbau und das Teambuilding sind remote definitiv eine Challenge. Auf der anderen Seite war die Kapitalsuche auch eine herausfordernde Aufgabe. Doch wir haben die Hürden, aus unserer Sicht, gut gemeistert.

Miriam: Zur Finanzierungsfrage: Wir setzen auf Venture Capital und Business Angels, um unsere Prozesse zu automatisieren, unsere Tech weiterzuentwickeln sowie unseren Content-Datenbank auszubauen.

Wer ist die Zielgruppe von DeepSkill?

Peter: Als Ansprechpartner der Unternehmen richten wir uns an HR-Entscheiderinnen, Personalverantwortliche und Business Owner. Unsere Teilnehmenden stammen aus allen Ebenen der Unternehmen. Von jungen bis älteren Führungskräften, als auch Mitarbeitende unterer Ebenen.

Wie funktioniert DeepSkill? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Miriam: Mit unseren Kund:innen starten wir mit einer Analysephase, in welcher wir die Zielverhaltensweisen festlegen und diesen den benötigten Skills zuordnen. Basierend auf den Erkenntnissen unserer Bedarfsanalyse konfigurieren wir maßgeschneiderte Lern- und Coachingprogramme für die Lerngruppen. Über unsere digitale Lernplattform können alle Teilnehmenden ortsunabhängig am Programm über mehrere Monate teilnehmen.

Andere Anbieter setzen eher auf standardisierte, kürzere Vorort-Programme.

DeepSkill, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Peter: In der Zukunft möchten wir die Plattform Nr. 1 für ganzheitliche Personalentwicklung in Europa sein. Die wichtigsten Meilensteine sind die vollständige Automatisierung unserer Prozesse, die angestrebte Internationalisierung und die Weiterentwicklung unserer Plattform. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

Peter: Sucht euch eine Idee, die ihr wirklich mit Leidenschaft verfolgen könnt. Auch über Jahre. 

Miriam: Setze auf Diversität im Team, so generiert ihr die besten Ideen und baut euch ein Netzwerk auf. Dafür ist die Teilnahme an Accelerator-Programmen sehr hilfreich. Uns hat der Digitalhub in Bonn und das xDeck in Köln sehr geholfen. 

Bild Credit Rheinproduktiv

Wir bedanken uns bei Miriam Mertens und Peter Goeke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

YouTube Ads: Tutorial für 2022

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YouTube Ads Tutorial 2022

Dieses YouTube Ads Tutorial klärt dich darüber auf, wie Du im Jahr 2022 wirksame YouTube-Werbeanzeigen gestalten kannst.

YouTube Ads sind auch im Jahr 2022 ein wertvolles Tool, um eine große Zielgruppe zu erreichen. Mehr als eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer monatlich sprechen von einer enormen potenziellen Kundschaft für dein Geschäft. Videos sind eines der effizientesten Mittel, Informationen in kompakter Form zu verbreiten und in der Erinnerung zu verankern. 

Anders als althergebrachte Werbemittel wie TV-Werbeclips ermöglichen YouTube Ads über Call-to-Actions die direkte Kontaktaufnahme. Somit erfährt deine Kundschaft in wenigen Klicks das Wichtigste über das Unternehmen. Damit erweisen sich YouTube Ads als wesentlicher Beitrag zur Kundengewinnung sowie zur Kundenbindung.

YouTube-Ads für verschiedene Zielsetzungen

Je nachdem, welche Zielsetzung du verfolgst, können verschiedene Anzeigen und Gebotsstrategien vorteilhaft sein. Geht es beispielsweise um eine Branding-Strategie und um die Steigerung der Markenbekanntheit, erweist sich die Gebotsstrategie „Maximaler CPV“ als sinnvoll. 

Hierbei hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Anzeigen wie In-Stream (überspringbar und nicht-überspringbar) und Bumpern. Geht es um eine Performance-Strategie, ist die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ vorzuziehen. In diesem Falle solltest du ausschließlich auf überspringbare In-Stream-Anzeigen setzen.

Immer, wenn du eine neue Video-Kampagne in deinem Konto bei YouTube-Ads erstellen willst, kannst du ein bestimmtes Zielvorhaben auswählen. Zu den wählbaren Zielvorhaben gehören unterschiedliche Aspekte wie Umsätze, Zugriffe auf die Internetseite, Leads, Markenkaufbereitschaft, Reichweite oder Markenbekanntheit.

Welche Wahl du triffst, sollte deinem Kampagnenziel entsprechen. Wer etwa die Anzahl der Besucher erhöhen will, profitiert vom Zielvorhaben „Zugriffe auf die Webseite“.

Ebenso sind die auswählbaren Untertypen der Kampagne an den Zielvorhaben ausgerichtet. In Abhängigkeit des Untertypen sind unterschiedliche Formate der Anzeige auswählbar. Damit ist eine noch stärkere Ausrichtung auf das Zielvorhaben möglich. Geht es in erster Linie darum, Besucher zu Kunden werden zu lassen, damit diese einen Vertrag abschließen, empfiehlt sich der Untertyp „Mehr Conversions“.

Branding-Strategie: YouTube-Ads zur Steigerung der Markenbekanntheit

Wer in erster Linie eine Branding-Strategie verfolgt und auf eine Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit setzt, profitiert davon, als Gebotsstrategie den maximalen CPV zu wählen. Diese Gebotsstrategie lässt sich verbinden mit verschiedenen Untertypen wie überspringbaren und nicht-überspringbaren Videoanzeigen. Von der Gebotsstrategie hängt es unter anderem ab, wann und in welchem Umfang Kosten für dich als Werbetreibenden entstehen.

CPV steht als Abkürzung für Cost-per-View. Demnach entstehen hier die Kosten pro Aufruf, sodass du als Werbetreibender nur pro tatsächlichem Aufruf zahlst. Bei YouTube ist als Aufruf definiert, dass eine Person sich ein Video zu mindestens 30 Sekunden angesehen hat, oder zuvor interagiert (geklickt) hat. Im Falle kürzerer Videos gilt ein vollständiges Ansehen als Aufruf. Werbetreibende legen einen CPV fest, den sie maximal zu zahlen bereit sind.

Die möglichen YouTube-Ads Anzeigenformate umfassen

  • Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen
  • Überspringbare In-Stream-Anzeigen
  • Bumper Anzeigen
  • In-Feed-Videoanzeigen

Überspringbare In-Stream-Anzeigen

Überspringbare In-Stream-Anzeigen sind solche Ads, die entweder zu Beginn in der Mitte oder nach dem Video ausgespielt werden. Hierbei ist auch von Pre-, Middle- und Post-Roll-Ads die Rede. 

Es handelt sich um Vollbild-Video-Ads, die Besucher überspringen können. Sie sollten eine Zeitdauer von drei Minuten nicht überschreiben, auch wenn sie grundsätzlich länger sein können. 

Diese Anzeigen werden von einem kleinen Banner begleitet, der oben rechts auftaucht. Der Banner bleibt über die Zeitdauer des Videos eingeblendet (auch nach einem Überspringen des Videos).

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen sind ebenso Vollbild-Ads. Auch diese können vor, während und nach einem Videoinhalt ausgespielt werden. Ihr Unterschied zu den überspringbaren Anzeigen besteht lediglich darin, dass sie grundsätzlich vollständig wiedergegeben werden müssen. 

Da sie nicht überspringbar sind, dürfen diese Video-Ads eine maximale Länge von 15 Sekunden nicht überschreiten.

Als Werbetreibender zahlst du in diesem Falle ausschließlich in Abhängigkeit der Impressionen. Dies bedeutet, dass die Kosten anfallen, sobald die Anzeige ausgespielt wird. Hierbei lässt sich ein CPM-Wert festlegen (Cost-per-Mille, also ein Preis pro 1.000 Impressionen).

Bumper Anzeigen

Eine Alternative sind Bumper Anzeigen, die eine Art kürzere Version der nicht-überspringbaren Anzeigen im In-Stream-Bereich darstellen. Auch hierbei handelt es sich um Vollbild-Videoanzeigen, die sich nicht überspringen lassen. Sie können ebenfalls vor, während oder nach dem eigentlichen Video erscheinen. Sie sind im Unterschied zu den regulären nicht-überspringbaren Anzeigen nur sechs Sekunden lang. Auch im Falle dieser Anzeigen erfolgt eine Abrechnung und Bezahlung nach dem Ziel-CPM.

Performance-Strategie: Conversions optimieren

Wer auf Performance setzt und die Conversions maximieren will, profitiert von der entsprechenden Gebotsstrategie „Conversions maximieren“. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Werbetreibende ab der ersten Impression der Werbeanzeige bezahlen. Hier empfiehlt es sich, auf überspringbare In-Stream-Videoanzeigen zu setzen.

Auch in der Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ funktionieren die überspringbaren In-Video-Ads so, dass sie sich als Pre-Roll, Middle-Roll oder Post-Roll ausspielen lassen. Sie erscheinen entsprechend vor dem Video, in der Mitte des Inhalts oder danach. Auch hier bleibt nach dem Überspringen der Werbebanner eingeblendet.

An dieser Stelle ist die Gebotsstrategie CPV sinnlos. Es bringt also nichts, die Kosten pro Aufruf im Blick zu behalten, da es hier um Performance-Marketing geht. Es stehen entsprechend messbare Conversions im Fokus. Diese machen sich in harten Kennzahlen wie Leads oder Verkäufen bemerkbar. 

Ebenso ist es zu Beginn nicht sinnvoll, auf einen Ziel-CPA zu setzen. Die Cost-per-Acquisition legt einen Maximalpreis für eine vollzogene Conversion fest. Dies ist bei einem frischen Account ohne Daten nicht zielführend, da die Suchmaschine in ihrer Leistung eingeschränkt würde, Kunden aufzuspüren. Diese Zielsetzung erfolgt erst später, sobald die ersten Daten vorliegen. Dann kannst du einschätzen, was eine Conversion durchschnittlich kosten sollte.

Fazit zu Youtube-Ads:

Mit YouTube-Ads findest du ein effizientes Tool, das auch im Jahr 2022 sowie in den kommenden Jahren einen wesentlichen Beitrag zu verschiedenen Marketing-Zielen leistet. Ganz gleich, ob es um die Steigerung der Markenbekanntheit oder um Conversions geht. 

Der Stellenwert der YouTube-Ads wird weiter zunehmen, zumal die Google-Suche visueller wird und eine immer größere Zahl an Videos beinhaltet. Der durchdachte Umgang mit YouTube-Ads erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit und Erfahrung. Wer kontinuierlich damit arbeitet, wird zeitnah einen stabilen Traffic aufbauen und zahlreiche Conversions generieren.

Leitfaden YouTube Werbung schalten

Autor:

Gordon Kuckluck ist Google & YouTube Ads Experte und Gründer der Google Ads Agentur AdsVantage. AdsVantage hat einen ausführlichen Leitfaden YouTube-Werbung https://ads-vantage.de/youtube-werbung-schalten/ erstellt. Dieser geht auf verschiedene Zielsetzungen und Strategien ein und klärt auf, worauf Werbetreibende zu achten haben. 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Diese Start-up-Gründer digitalisieren Sportdeutschland

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Johannes Nicknig und Gregor Demmer

Sie lernten sich an der Universität Trier kennen und gründeten 2011 ihr erstes Unternehmen: Johannes Nicknig und Gregor Demmer. Mit “EURESAreisen” schufen sie eine der größten Kreuzfahrtvermittlungen Deutschlands. Mitten in der Corona-Krise riefen sie das Sport-Tech-Startup “Total Fansports” ins Leben. Dessen Digital-Plattform “Vereinsticket” hilft Sportvereinen, sich zukunftsfest aufzustellen. 

Gregor Demmer ist seit 2010 als ehrenamtlicher Fußball-Schiedsrichter für den FSV Trier-Tarforst aktiv. Im Sommer 2020 bekam er hautnah mit, wie Sportvereine unter der Corona-Pause litten. Gemeinsam mit Johannes Nicknig entwickelte er eine Lösung, die beim Neustart unter Auflagen half.

Seither haben sie und ihr 30-köpfiges Team Vereinsticket weiterentwickelt. Auf der für Amateursportvereine kostenfreien Plattform können sich Vereine genau die Lösungen herauspicken, die ihnen helfen. “Diese modernen Mittel erleichtern die tägliche Vereinsarbeit sowie die Ansprache von (Neu-) Mitgliedern und Sponsoren”, so Demmer.   

Wie Ehrenamtliche entlastet werden, zeigt sich am Beispiel der Mitgliederverwaltung: Damit können Sportvereine ihre Mitgliederliste digitalisieren und durch die Mitglieder selbst pflegen lassen. Auch eine Trainingsplanungs-Funktion ist inbegriffen, inklusive termingebundener Kommunikation und App-basierter An- beziehungsweise Abmeldung. Das spart unübersichtliche Chatverläufe und schont die Nerven von Sportler*innen und Trainer*innen.  

Sportvereine können zudem Informationen wie kurzfristige Spielabsagen direkt an ihre Anhänger kommunizieren und sich auf einer eigenen Seite in der zu “Vereinsticket” gehörenden App “VT Fansports” vorstellen. Dort präsentieren die Klubs sich, ihre Angebote und vereinseigenen Werbepartner.  

Das Herzstück der Plattformlösung ist seit jeher das Ticketing. Vereine können sich einen eigenen Online-Ticketshop erstellen und darüber Karten für ihre Veranstaltungen und Spiele anbieten. Richtig spannend wird dies in Kombination mit dem Payment-Modul. “Damit versetzen sich Sportvereine innerhalb weniger Minuten in die Lage, bargeldlose Zahlungen entgegenzunehmen. Anschließend können sie Einzel- und auch Dauerkarten online verkaufen und die Zuschauer mit Kreditkarte oder Online-Überweisung bezahlen”, so Johannes Nicknig.   

Von dieser Möglichkeit machen Vereine aus verschiedensten Sportarten und dem ganzen Bundesgebiet Gebrauch. Hierzu zählen der Baseball-Bundesligist Hamburg Stealers, der Motor Sport Club Bielefeld, die American Footballer der Königsbrunn Ants und der Eishockey-Verein Eifel-Mosel Bären aus Bitburg. “Randsportarten so professionell zu helfen, mit schnellem und zuverlässigem Support, ist einmalig. Der Ticketshop war schnell eingerichtet, gab es ein kleines Problem wurde mir innerhalb kürzester Zeit geholfen. Sehr zu empfehlen”, so Florian Maaß von den Saarlouis Hornets, die in der zweiten Baseball-Bundesliga spielen.

Der FC Gütersloh nutzt die Lösung, um zwei Fußball-Testspiele mit internationaler Beteiligung auszurichten: Am 9. Juli trifft der DSC Arminia Bielefeld im Ohlendorf-Stadion im Heidewald auf den niederländischen Vizemeister PSV Eindhoven. Knapp zwei Wochen später fordert der VfL Bochum den spanischen Erstligisten Athletic Bilbao. Dazu Vorstandsmitglied Frank Neuhaus: “Wir freuen uns, erstmals die Online-Ticket-Funktion beim Spiel Bielefeld – Eindhoven zu nutzen. Das Vereinsticket-Angebot ist ideal für Amateurvereine und wird auch unseren Zuschauern in der kommenden Saison zur Verfügung stehen.”

Viele weitere Funktionen entlasten Ehrenamtliche in den Vereinen. Dazu zählt das Modul Sportstätten-Belegungsmanagement: Das erleichtert die Auslastungsplanung von Trainings- und Wettkampfstätten. So lassen sich Sporthallen und -plätze in mehrere Felder unterteilen und deren Belegung im Kalender verwalten. Praktisch: Vereine können den Belegungsplan öffentlich sichtbar machen und mit anderen Vereinen, Schulen und Kommunen teilen.

Die Reitsportgemeinschaft Saarburg hat Vereinsticket genutzt, um die Helferpläne für die 57. Saarburger Reitertage mit ihren knapp 5.000 Besucher*innen zu organisieren. Die 120 Ehrenamtlichen konnten sich vor dem Event für ihre Schichten anmelden und jederzeit nachschauen, wann und wo sie im Einsatz sind. Niemand musste eine Liste führen, da jede(r) sich per Handy selbst eintragen konnte. 

Diese und viele weitere Funktionen sind kostenfrei für Amateursportvereine. Miterfinder und Hobby-Schiedsrichter Gregor Demmer erklärt, wie das möglich ist: „Den Vereinen fehlt das Geld für eine umfassende Digitalisierung. Aber sie verfügen über eine große Relevanz und zahlreiche Anhänger, was sie interessant für Sponsoren macht. So kamen wir auf die Idee, nicht die Vereine, sondern diejenigen für unsere Plattform bezahlen zu lassen, die den Amateursport unterstützen und in diesem attraktiven Umfeld auf sich aufmerksam machen möchten.“ 

Dazu zählen Sparkassen und Volksbanken, Sportgerätehersteller und die BARMER. Mit Letztgenannter bieten Demmer, Nicknig und ihr Team in verschiedenen Regionen Deutschlands eine ganz besondere Aktion an: SpielerFit. Teilnehmende Mannschaften erwartet ein Besuch durch einen BARMER-Gesundheitsexperten beim Training. Er bestimmt dort die genaue Körperzusammensetzung aller Teilnehmenden mit einer speziellen Waage. Die Analyse liefert wertvolle Informationen, unter anderem mit Blick auf die Fett- und Muskelanteile im Körper. Der BARMER-Experte bespricht die Werte mit den Athlet*innen und gibt Tipps, um Verletzungen vorzubeugen und gezielte Trainingsimpulse zu setzen. Demmer und Nicknig machen also nicht nur Vereine, sondern auch Sportler*innen fit für die Zukunft.

Weitere Informationen gibt es unter: www.vereinsticket.de 

Titelbild v.l.n.r. die beiden Total Fansports Co-Founder Gregor Demmer und Johannes Nicknig

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Dranbleiben und den Spaß an der Sache nicht verlieren

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Teppana waschbare Teppiche hamburg

Teppana: Waschbare Teppiche in Hamburg individuell gefertigt

Stellen Sie sich und das Startup Teppana doch kurz unseren Leser*innen vor!

Ich bin Ramin Mohammadi, 28 Jahre alt und habe Mitte 2020 Teppana gegründet. Mit Teppana lösen wir das größte Problem von Teppichen: Flecken. Dabei gehen wir einen neuen Weg, in dem wir sie waschbar machen. Das geht, weil wir ein zweiteiliges System haben: eine rutschfeste Unterlage und ein Teppich mit Design. So können alle unsere Teppiche – egal welche Größe – in einer herkömmlichen Waschmaschine gewaschen werden. Mit diesem Prinzip sind wir die allerersten in ganz Europa! Aktuell haben wir Teppiche in über 150 verschiedenen Designs und fertigen diese – bis auf zwei Ausnahmen – allesamt vor Ort in Hamburg.

Zu meinem Hintergrund: Ich war nach dem Studium an der TU München und der Universität St. Gallen einige Jahre bei der Kartenmacherei und bei Better Ventures als Entrepreneur in Residence tätig. Dort konnte ich wertvolle Erfahrungen rund um digitale Geschäftsmodelle sammeln. Das Thema Teppich wurde mir von meiner Familie, die seit vielen Generationen in der klassischen Teppich-Branche tätig ist, in die Wiege gelegt. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin überzeugt davon, dass vor allem Unternehmer:innen unsere Welt zu einem besseren Ort machen können. Zudem möchte ich mit Teppana den klassischen Teppich „entstauben” und eine neue, moderne Alternative dazu bieten.

Welche Vision steckt hinter Teppana? 

Mit Teppana schaffen wir für unsere Kund:innen ein Zuhause, in dem sich jede und jeder frei entfalten kann. Wir erleichtern den Alltag der Menschen und ermöglichen ihnen ein sorgenfreies und unbeschwertes Leben zu Hause. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ich habe seit Beginn komplett gebootstrapped. Da war es natürlich entscheidend, schnell profitabel zu werden, um die Ersparnisse nicht zu schnell zu verbrauchen. Seitdem wachsen wir organisch.

Für mich als Solo-Gründer gab es bisher keinen Tag ohne neue Herausforderungen: Maschinenausfälle, Lieferengpässe wegen Corona, Marketing-Kanäle, die über Nacht nicht mehr performen. Die größte Herausforderung dabei ist, die Motivation nicht zu verlieren und das Tempo, die Intensität hochzuhalten. Aufstehen, weitermachen, Lösungen finden. Als Solo-Unternehmer bist du ein Stück weit alleine, du hast ein Team um dich herum, aber du bist hauptverantwortlich für den ganzheitlichen Erfolg des Unternehmens. Umso wichtiger ist, einen kühlen Kopf zu bewahren und vor allem: den Spaß an der Sache vor lauter Arbeit nicht zu verlieren.

Wer ist die Zielgruppe von Teppana?

Unsere Zielgruppe ist vor allem weiblich und liebt schönes Design. Die meisten Kundinnen von uns haben Kinder und/oder Haustiere. Hier gehören Flecken zum Alltag. Und genau den wollen wir ihnen mit unseren Teppichen erleichtern!

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Teppiche sind waschbar! Gerade Haustierbesitzer:innen und Familien mit Kindern schaffen sich keinen Teppich an, weil der sofort Flecken bekommt und die schöne Optik dahin ist. Hier setzen wir an. Ein schöner Wohnteppich ist ein wichtiges visuelles Element in der Wohnung oder im Haus. Und ja, er ist eine Investition über mehrere Jahre. Jeder Fleck tut weh – mit uns jetzt nicht mehr. 

Hinzu kommt, dass wir dank des zweiteiliges Systems eine Variabilität und Flexibilität bringen. Du kannst dir ein neues Design kaufen, um neue Wohnakzente zu setzen, brauchst aber keine neue rutschfeste Matte. Das schont den Geldbeutel. 

Darüber hinaus werden unsere Teppiche in Hamburg individuell, mit einem hohen handwerklichen Qualitätsanspruch und teilweise recycelten Materialien gefertigt. 

Wo geht der Weg von Teppana hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten jeden Haushalt davon überzeugen, auf waschbare Teppiche umzusteigen. Wir wollen die Alternative für alle sein, die sich normale Teppiche bisher nicht in die Wohnung legen konnten – und ihnen damit Zugang zu den schönen Designs schaffen – von klassisch bis modern. Ein Teppich wird nicht ohne Grund als „Seele eines Raumes” bezeichnet. Wenn du erst einmal einen im Raum liegen hast, willst du den Charme und die Gemütlichkeit nicht mehr missen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste ist: anfangen! Ich sehe oft, dass Menschen gründen möchten, sich aber mit Ausreden oder vermeintlichen Hindernissen selbst blockieren. Einfach loslegen. Sobald du rausgehst und deine Idee nach Außen trägst, bekommst du erstes Feedback, das dringend notwendig ist, um dein Produkt zu verbessern. 

Selbstzweifel sind völlig normal, das gehört dazu. Man wird sich und seine Entscheidungen im Laufe der Gründung immer wieder in Frage stellen: Hätte ich das anders machen sollen? Wäre hier mehr drin gewesen? Könnte ich noch schneller wachsen?

Dranbleiben und den Spaß an der Sache nicht verlieren. Das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel” ist vielleicht Phrase, aber beim Thema Gründung passt es 1:1. Genieß den Weg, feiere jeden kleinen Erfolg und ziehe aus jedem Rückschlag etwas. All das trägt zur Weiterentwicklung deines Unternehmens und deiner Person bei. Das Wichtigste ist, dass du für deine Sache brennst und Spaß dabei hast. Sonst geht die Rechnung nicht auf.

Wir bedanken uns bei Ramin Mohammadi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Rebellen im Unternehmen – gewinnbringende Andersartigkeit

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rebellen unternehmen

In jedem Unternehmen sind Mitarbeiter Teil des großen Ganzen. Werden sie optimal integriert, so können sie auch ihre beruflichen und kollegialen Fähigkeiten bestens zeigen. Unternehmerin Chrissy Dorn kann aus eigener Erfahrung berichten, die aus ihrer Tätigkeit in einer Vielzahl namhafter Unternehmen bis hin zum Aufbau eines eigenen erfolgreichen Marketing- & Consulting-Business resultiert. Immer wieder erkannte sie, dass Rebellen eines mit ihr teilen: zu hinterfragen, etwas im Unternehmen bewegen zu wollen und oft nicht gehört zu werden.

Was wäre, wenn man bei eben diesen andersdenkenden (oder mitdenkenden) Mitarbeitern genauer hinsieht und fragt, wo denn noch im Unternehmen sie möglicherweise noch mehr zum Unternehmenserfolg beitragen könnten? Sind es wirklich Rebellen, oder denken sie „um die Ecke“, wie wenn es ihr eigenes Unternehmen wäre? Mal ehrlich: wie kann’s noch besser werden, derartige Mitarbeiter im Team zu haben?

Mitarbeiter gewinnbringend einsetzen

Unterschiedliche Charaktere der Menschen ergänzen sich gegenseitig. Besonders innerhalb eines Teams besteht ein harmonisches Miteinander nicht unbedingt aus gleichen Charakteren, sondern auch aus den Eigenheiten der einzelnen Mitarbeiter. Besonders deutlich sticht der rebellische Typ hervor, der wahrhaftig etwas anders ist, und dies jedoch nicht immer auf einer angenehmen Weise. Jedoch sind hierbei auch die Aufgabenbereiche entscheidend, denn ein rebellischer Typ kann gewinnbringend sein und ein Team stärken, sofern die Aufgaben passen.

Erste Inspirationen können daher bereits ein paar bewusste Denkansätze sein. Zum Beispiel zu überlegen und zu fragen, inwiefern die unterschiedlichen Charaktere bei der Arbeit von Bedeutung sind und was daran im eigenen Unternehmen noch optimiert werden kann. Hier auch wirklich die Mitarbeiter zu fragen, wie sie sich noch anders einbringen könnten, zaubert oft Fähigkeiten an die Oberfläche, die sie sich vorher nie zu sagen getraut hatten.

Rebellen sind die treibende Kraft

Fragen zu stellen, deutet nicht nur auf Interesse am und im Unternehmen hin, sondern kann ein Ansporn für das ganze Team sein. Ein Rebell schafft es, vieles zu erfragen, es ist eines seiner Merkmale. Hierbei ist natürlich immer zu entscheiden, wo ein Rebell eingesetzt wird. Ebenso auch, worin eine zurückhaltende Persönlichkeit eine ausfüllende Aufgabe findet. Was ist es, was das Unternehmen weiterbringt?

Ein offenes Ohr für Anregungen und Fragen

Dynamik, Ideenreichtum und Motivation, genau diese Energien sind in einem Unternehmen wichtig. Nur dann ist es möglich, langfristig erfolgreich zu sein. Die Motivation ist dabei das Steckenpferd. Ist keine Motivation gegeben, leiden die Leistungsbereitschaft und Effektivität darunter. Daher ist es täglich wichtig, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und alle an einem Strang ziehen. Dann gelingt es, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen. Genau für die besagte Motivation ist es wichtig, die Ideen und Anregungen der Mitarbeiter mit in den Unternehmensprozess einzubeziehen und dadurch auch Wertschätzung und Anerkennung zu vermitteln. Freude bei der Arbeit ist wichtig und trägt zum Erfolg bei. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre zeichnet sich dadurch aus, dass Ideen gemeinsam gefunden werden, das bedeutet auch, für Mitarbeiter ein offenes Ohr zu haben.

Stärken der einzelnen Mitarbeit erörtern

Welchen Beitrag kann jeder einzelne Mitarbeiter im Unternehmen leisten und worin kommen die Stärken des Rebellen vorteilhaft hervor? Ein Team ist nur dann stark, wenn es ein Team ist und jeder Mitarbeiter seinen Platz darin gefunden hat. Teamarbeit braucht daher eine gewisse Dynamik und dahingehend ist auch ein Hinterfragen der Rebellen erlaubt, worin sie sich besonders wohlfühlen. In einem Unternehmen kommt es sehr darauf an, dass ein dynamisches Team auch dynamisch bleibt. Dafür ist das Zutun jedes einzelnen Mitarbeiters gefragt und die Berücksichtigung der Charaktereigenschaften. Auf Rückfragen eingehen ist hierbei besonders von Bedeutung. Schließlich bestimmt den Erfolg des Unternehmens mitunter die Zusammenarbeit miteinander.

Unentdeckte Potenziale fördern

Unternehmensziele mit Menschen zu meistern, die „um die Ecke“ denken, kann viele Türen öffnen. Es mag zunächst eine Herausforderung sein, das Potenzial jedes einzelnen Mitarbeiters optimal zu fördern. Bei den sogenannten „Rebellen“ ist es besonders schlau, sie die eigenen Talente, die sie durch ihre rebellische Art offensichtlich einbringen wollen, auch entfalten zu lassen und sie für eine Aufgabe einzusetzen, die sie wahrlich fordert. Im Allgemeinen ist es daher hilfreich, bei einer Teambesprechung nicht immer nur Fakten auf den Tisch zu legen, sondern auch nachzufragen, was den Mitarbeitern im Unternehmen besonders zusagt und wo noch Verbesserungen im Unternehmensprozess erwünscht sind und dabei für Inspirationen offen zu sein. Daraufhin lassen sich womöglich nicht ausgeschöpfte Potenziale nochmals viel besser finden.

Fazit

Manche Menschen halten sich eher gerne zurück, andere sind mehr auf dem Vormarsch. Wer sich mit den unterschiedlichen Charakteren im Unternehmen auseinandersetzt und jedem Mitarbeiter Raum für die berufliche Entfaltung bietet, wird einen nachhaltigen Erfolg sehen. So wird nicht nur das Potenzial von jedem einzelnen Mitarbeiter gefördert, sondern auch das des gesamten Teams. Durch die Wertschätzung eines jeden einzelnen Mitarbeiters und das Vertrauen in sie wird die Begeisterung des Teams gefördert und der Wunsch, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und zum Unternehmenserfolg aktiv beizutragen.

Autor:

„Nachhaltigkeit ganz anders“ lautet ihr Motto. Chrissy Dorn stellt viele Fragen, allem voran, was denn in Sachen Nachhaltigkeit sonst noch möglich ist – über das Offensichtliche hinaus. Als Mentorin liefert sie Menschen die Inspiration dafür, ihr Leben zu verändern. Beziehungen, Business und das eigene Leben – genau hier beginnt Nachhaltigkeit. Auf ihrem Lebensweg und mehr als 35 Jahren Tätigkeit im Bereich Markenentwicklung traf Chrissy verrückt Andersdenkende und innovative Visionäre mit klaren Werten, jeder einzelne von ihnen mit einem starken, nachhaltigen „Warum“. Heute inspiriert sie mit ihrem Wissen unzählige Menschen. Ihr Ziel: zu zeigen, dass jeder es selbst in der Hand hat, wohin der Lebensweg geht.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Stärke dein Mindset

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numa hotel der zukunft

numa: Hotel der Zukunft bietet Reisenden individuell gestaltete Apartments an den beliebtesten Hotspots Europas

Stellen Sie sich und das Startup numa doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Inga Laudiero, gebürtige Schwedin, wohne aktuell in London mit meiner Familie und bin vor kurzem zum zweiten Mal Mutter geworden. Vor der Gründung von numa habe ich in der Finanzbranche gearbeitet, war Mitgründerin einer nachhaltigen Modemarke, habe einen kurzen Abstecher in New York und Miami bei Hugo Boss gemacht, habe einen Master in Macro Economics abgeschlossen und später Innenarchitektur studiert. Kurz vor der Pandemie, beschloss ich dann meinen Traum zu verwirklichen und gründete mit meinen Geschäftspartnern die numa Group.

numa hat sich seitdem zum modernen „Hotel der Zukunft“ entwickelt und bietet Reisenden individuell gestaltete Apartments an den beliebtesten Hotspots Europas. Wir wollen der Reisebranche ein neues Gesicht geben, indem wir sie in eine neue Ära für die Reisenden der nächsten Generation führen. Digitalisierte Prozesse vereinfachen jeden Schritt der Reise und individuell gestaltete Zimmer – ergänzt durch ästhetisches und zeitloses Interieur, hochwertige Matratzen, kostenlose Minibars, nachhaltige Shampoos und Snacks – schaffen mehr Individualität und bringen ein Stück Seele ins Reisen zurück.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich Mitgründerin von numa wurde, war die Finanzbranche mein Zuhause. Ich war neun Jahre lang als Investmentbankerin bei Morgan Stanley in London tätig. 

Ich hatte allerdings schon immer eine kreative Ader und so sehnte ich mich nach mehr Abwechslung. Kurzerhand entschied ich mich neben dem Job nochmal zu studieren und absolvierte ein Interior Design-Studium an der University of Arts in London. Als ich mich mit numa Co-Gründer Christian Gaiser über meine Neuorientierung unterhielt, holte er mich mit ins Gründungsteam von numa und erfüllte mir damit einen langen Traum. Heute konzentriere ich mich auf den Markenauftritt und alle kreativen Aspekte des Unternehmens.

Welche Vision steckt hinter numa?

Numa wurde gegründet um als „Hotel der Zukunft“ eine neue digitale Ära in der Tourismusbranche einzuleiten. Wir haben beispielsweise das oft lästige Warten an der Rezeption beim Check-in und Check-out abgeschafft und in allen numa-Apartments für ein zuverlässiges und sehr schnelles WLAN gesorgt. Dabei liegt uns Individualität und die Persönlichkeit der einzelnen Zimmer und Apartments sehr am Herzen. Wir möchten, dass unsere Gäste authentische Aufenthalte genießen und sich dabei wie Zuhause fühlen, ohne auf hohe Standards verzichten zu müssen. 

Das bewährt sich auch bei Langzeit-Aufenthalten: Seit der Pandemie reisen die Menschen weniger, bleiben länger und haben mit numa einen Ort, an dem sich Emotion, Funktionalität und Komfort verbinden. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir gründeten unser Unternehmen nur drei Monate vor der Pandemie. Unser Startkapital betrug anfangs 5 Millionen Euro von Investoren. Obwohl wir zu Beginn unsicher waren, ob unser Konzept der Krise Stand halten könne, setzten wir auf Optimismus und passten unser Konzept an die neuen Umstände an. Mit Erfolg: Wir etablierten die Möglichkeit zu Langzeitaufenthalten und bemerkten, dass unser Konzept der kontaktlosen digitalen Prozesse wie gemacht für die Krise war. Trotz Corona konnten wir somit eine 90-prozentige Auslastung erreichen.

Wer ist die Zielgruppe von numa?

Unsere Zielgruppe sind moderne Reisende – von Gen Z bis hin zu Millennials und Familien mit Kindern. Dabei variieren die Altersgruppen und deren Reisevorlieben. Ganz egal ob ein entspannter Morgen, ein produktiver Arbeitstag oder eine bevorstehende Partynacht geplant ist.

Wie funktioniert numa? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Konzept basiert auf vollständig digitalisierten Prozessen, die jeden Schritt der Reise erleichtern. Schlüssel, Rezeptionen, Warteschlangen und langwierige Check-in/Check-out Prozesse gehören der Vergangenheit an. Denn unsere Gäste erledigen diese Schritte bequem und flexibel über ihr Smartphone. Unser Fokus liegt dabei auf „Reisen mit Seele“. Unsere Hotels und Apartments werden individuell kreiert und eingerichtet. Wir achten bei jedem numa-Hotel sehr sorgfältig auf die Einbindung in das Nachbarschafts-Umfeld. Das macht unsere NUMA-Hotels so speziell und einzigartig. Das numa Sketch in Berlin-Friedrichshain erinnert in seiner Gestaltung an einen der umliegenden Clubs, während man sich im Vollholz-Hotel numa Wood in Wien wie in einem Waldhaus fühlt.

Eine kostenlose Minibar, High-speed Wi-Fi, nachhaltiger Café und Snacks, sowie besonders hochwertige Shampoos so wie die Wahl der Designs sind die kleinen Details, die dem Reisen die Seele zurückgeben. Wir bauen eine Marke auf, bei der die Bedürfnisse unserer Gäste im Mittelpunkt stehen.

Mittlerweile betreiben wir über 3.000 Zimmer und Suiten in Städten wie Berlin, Wien, Barcelona und Mailand. 

numa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir konnten numa bereits in vielen europäischen Hotspots wie Berlin, Barcelona und Rom als innovatives Hotelkonzept etablieren. Diesen rasanten Expansionskurs wollen wir weiter ausbauen und bald in allen großen europäischen Metropolen mit Apartments und Hotels vertreten sein. Darüber hinaus möchten wir numa als Lifestyle-Marke für Gen Zs und Millennials etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaube daran, dass du alles erreichen kannst, was du dir vorgenommen haben, und ergreife Gelegenheiten zum richtigen Zeitpunkt. Wenn du dich in deinem Job nicht wohlfühlst oder den Wunsch nach „mehr“ verspürst, dann lasse dich nicht davon abhalten, etwas Neues auszuprobieren. Wir können uns nur weiterentwickeln, wenn wir neue Erfahrungen machen und uns neue Ziele und Herausforderungen stellen.

Stärke dein Mindset: Sorge dafür, dass du über die nötigen Mittel verfügst, um mit erhöhtem Druck und Stress umzugehen. Der Aufbau eines Unternehmens ist ein Marathon, kein Sprint, und mentales Wohlbefinden ist unglaublich wichtig. Auch dein externes Umfeld ist entscheidend. Umgebe dich mit Menschen, die die gleiche Leidenschaft und die gleichen Ziele haben. Das wird dir die Zuversicht geben, dass alles möglich ist. Und wenn du einmal ein Unternehmen gegründet hast, suche den Kontakt zu anderen Gründerinnen, um dieses unterstützende Netzwerk von Anfang an aufzubauen.

Verfolge deine Vision mit smarten Entscheidungen. Setze dir hohe Ziele, um deinen Traum zu verwirklichen, und lege dir einen Weg mit kleineren Schritten fest, wie du dorthin gelangen können. Auf diese Weise wird der Mount Everest nicht so entmutigend erscheinen. Auf dem Weg dorthin musst du außerdem sicherstellen, dass deine Finanzen in Ordnung sind und eventuell Kompromisse eingehen. Auch das gehört dazu.

Wir bedanken uns bei Inga Laudiero für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Viel Aufmerksamkeit aufs Hiring legen

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hey holy hundefutter

HEY HOLY Hundefutter, das auf die Anforderungen der einzelnen Hunderassen ausgerichtet ist

Stellen Sie sich und das Startup HEY HOLY doch kurz unseren Lesern vor!

Nach fast 10 Jahren bei Roland Berger / L’Oréal und McKinsey haben wir – Charlotte und Annika – vor einigen Monaten HEY HOLY gegründet. Mit HEY HOLY möchten wir den Pet Care Bereich transformieren, weg von der reaktiven Behandlung akuter Krankheiten, hin zu einer präventiven, holistischen Vorsorge. Da bei unseren Vierbeinern die richtige Ernährung einen ebenso großen Einfluss auf ihre langfristige Gesundheit und ihr Wohlbefinden hat wie bei uns Menschen, starten wir mit Hundefutter. Gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftler*innen und Tierärzt*innen haben wir rassenspezifische Rezepturen entwickelt, die die individuellen Anforderungen adressieren und zur Vorbeugung rassenspezifischer Krankheiten beitragen. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben beide schon lange mit dem Gedanken gespielt, zu gründen. Als Annika dann für ihren Hund einfach nicht das richtige Futter fand, haben wir viel recherchiert und mit noch mehr Hundeeltern, Tierärzt*innen und Tierernährungsphysiolog*innen gesprochen, und schnell gemerkt: das ist ein Thema, für das wir beide brennen, auf dem wir viel bewegen wollen.

Was war bei der Gründung von HEY HOLY die größte Herausforderung?

In der Regel können kleinere Unternehmen Tiernahrung nur auf Basis von Standard-Rezepturen auf den Markt bringen, die man bei einem Hersteller aus dem bestehenden Katalog auswählt. Da wir jedoch individuelle, vollständig auf die Rassen zugeschnittene Formulierungen entwickeln wollten, war das für uns keine Option. Wir mussten lange suchen und hartnäckig bleiben, um unsere eigens entwickelten Rezepte in den Mengen zu produzieren, die für uns tragbar waren.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut. Wir hatten zu Beginn eine grobe Idee – erst die vielen Gespräche mit potentiellen Konsument*innen haben uns wirklich gezeigt, wo die Reise zunächst hingehen soll.

Welche Vision steckt hinter HEY HOLY?

Dass Lebensqualität und -dauer durch die Ernährung beeinflusst werden, wissen wir schon lange – auch aus dem humanmedizinischen Bereich. Diesen Ansatz wollen wir endlich auch in den Bereich der Tiernahrung bringen, und unseren Vierbeinern das beste und längste (Hunde-)leben ermöglichen. 

Wer ist die Zielgruppe von HEY HOLY?

Hundeeltern, die ihre Vierbeiner bestmöglich versorgt wissen wollen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Futter ist auf die Anforderungen der einzelnen Hunderassen ausgerichtet. Neben einer starken Basisrezeptur, welche auf dem aktuellen Stand der Forschung aufsetzt, beinhalten all unsere Produkte natürliche Zusätze, die auf die individuellen Bedürfnisse der Hunderassen zugeschnitten sind. Unser Futter für Bulldoggen enthält z.B. nur eine Proteinquelle, da diese Rasse anfällig für Unverträglichkeiten ist, sowie Präbiotika und Flohsamen, die Verdauung und Darmfunktion unterstützten. Weil viele Bullies auch an Entzündungen in den typischen Hautfalten leiden, haben wir zudem den Omega-3 und Zink-Gehalt erhöht.

HEY HOLY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchten wir sagen können: „Mit HEY HOLY konnten wir die Lebensfreue und -dauer unzähliger Vierbeiner steigern“. Wir schauen uns aktuell mehrere Wachstumspfade an, die wir spannend finden – welche genau wir verfolgen, werden wir in den nächsten Monaten entscheiden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Leute finden, die in einem ähnlichen Bereich gegründet haben, und mit Hacks, Intros und vielem mehr unterstützen können – wir konnten uns z.B. glücklich schätzen, schon früh von Ole Strohschnieder und Belá Seebach von Just Spices, und Philip Kahnis von Polly unterstützt zu werden

Beharrlich bleiben – oft findet sich doch eine Lösung, wenn man dranbleibt, und Dinge hinterfragt

Viel Aufmerksamkeit aufs Hiring legen, und dabei nicht nur auf Expertise sondern genauso sehr auf Cultural Fit achten

Wir bedanken uns bei Charlotte und Annika für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einfach mal machen!

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blue health

Blue: Gemeinsam mit den Vor-Ort-Apotheken machen wir die Arzneimittelversorgung fit für die Zukunft

Stellen Sie sich und das Startup Blue Health doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Tamim Al-Marie und ich bezeichne mich gern als “der Apotheker mit den blauen Plastikkarten”. Im Jahr 2021 habe ich nach meiner Approbation mein erstes Start-Up Immunkarte® gegründet. Innerhalb weniger Monate haben wir über 10.000 Apotheken von unserem Produkt überzeugen können. Bis heute wurden über 5,5 Millionen Immunkarten in den Apotheken verkauft und damit vielen Menschen das Leben in Zeiten von 2G-Regelungen erleichtert – auch ohne Smartphone.

Warum haben Sie sich entschieden, ein zweites Unternehmen zu gründen?

In der Zusammenarbeit mit unseren Partner-Apotheken haben wir zwei ganz entscheidende Dinge gelernt. Erstens: Entgegen aller Gerüchte wollen und können Apotheken sehr wohl Digitalisierung – wenn man sie nur lässt. Und zweitens: mit einem anwenderfreundlichen Produkt schaffen wir es Menschen für die Apotheke vor Ort zu begeistern, auch wenn sie vorher eine Apotheke noch nie von innen gesehen haben. Diese Energie und Erfahrung wollen wir nutzen und mit unserem neuen Unternehmen in die nächste Runde gehen: Blue.

Welche Vision steckt hinter Blue?

Mit Blue möchten wir uns als neuer starker Partner für die Apotheke vor Ort langfristig etablieren. Wir bieten Services und Anwendungen, die sich einfach und unkompliziert in den Apothekenalltag integrieren lassen. Alle von uns geplanten Services haben eine Gemeinsamkeit: sie sollen die Patientinnen und Patienten wieder mehr für die Apotheke vor Ort begeistern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die erste Herausforderung war es, mit einem Start-Investment von 34.000 € ein Produkt zu entwickeln und in den Markt einzuführen – diese Hürde einmal überwunden, hatten wir es geschafft, ein Unternehmen aufzubauen, dass sich durch seine eigenen Profite finanziert. 

Natürlich war auch die Kommunikation zu den Apotheken am Anfang eine Herausforderung, niemand kannte uns – desto dankbarer waren wir, als letztendlich Kolleginnen und Kollegen in über 10.000 Apotheken unserer Lösung vertrauten und mit uns immer noch zusammenarbeiten. 

Im Jahr 2022 steht alles unter dem Motto – Kundenbindung in der Apotheke vor Ort – das heißt, wir haben ein komplett neues Unternehmen aufgebaut, während das Erste noch nebenher lief – ohne ein starkes und eingespieltes Team wäre das unmöglich gewesen. 

Wer ist die Zielgruppe von Blue?

Bezüglich unserer Zielgruppe sind wir tatsächlich ein kleiner Sonderling im Apothekenmarkt. Wir sind keine IT-Firma, die den Apotheken Software verkauft. Sondern, wir entwickeln digitale Systeme, über die wir gemeinsam mit den Apotheken die Patient:innen und  Endverbraucher:innen ansprechen.

Wie funktioniert Blue? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Kund:innnen wollen wir vermitteln, wie attraktiv es sein kann, die Apotheke vor Ort zu besuchen. Mal abseits der offensichtlichen Vorteile: persönliche Beratung, individuelle Rezepturen, schnelle Lieferung, kostenloser Botendienst und Nacht- und Notdienste. 

Kund:innen werden durch Blue motiviert, diesen wichtigen Bestandteil der unserer Gesundheitsversorgung zu nutzen und auch die persönliche Beratung vor Ort in Anspruch zu nehmen. 

In unserem digitalen Dashboard können Apotheken an Coupon- und Marketing-Aktionen der Pharmaindustrie teilnehmen und – und das ist bisher einzigartig im Markt – digital gesteuert und noch in diesem Jahr über alle Systeme hinweg funktionierend eigne Coupon-Aktionen durchführen, um so aktiv neue Kunden zu gewinnen und an sich zu binden.

Man muss diesbezüglich wissen, dass Couponing seit Jahren ein fester Bestandteil des Apothekenalltags ist. Dieser Prozess war bisher jedoch unglaublich aufwendig, da man Coupons und Kassenzettel manuell sammeln und einschicken musste. Diesen Prozess zu digitalisieren, begeistert Apotheken. Außerdem bieten wir ihnen an, eigene Coupon-Aktionen zu starten. 

Blue, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Arzneimitteltherapie wird digital und jeder will mithalten. Viele Apotheken bahnen sich bereits mutig ihren eigenen Weg in die digitale Welt, bieten Bestellungen per App an, haben einen Online-Shop usw.  Hier wollen wir aktiv unterstützen. Die Apotheke wählt die Route, wir sind der Co-Pilot: Gemeinsam mit den Vor-Ort-Apotheken machen wir die Arzneimittelversorgung fit für die Zukunft. 

Auch mit neuen Produkten, Services und Anwendungen, muss die Kernleistung der Vor-Ort-Apotheken erhalten bleiben: die persönliche Beratung der Patientinnen und Patienten. Denn nur so werden Sicherheit und bestmögliche medizinische Versorgung gewährleistet.  Mein Team und ich werden in den nächsten Jahren alles dafür tun, der bestmögliche Co-Pilot zu sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben – nach den Erfahrungen mit dem ersten?

Da bin ich konstant geblieben. Wie auch schon mit unserem ersten Start-Up Immunkarte® habe ich gelernt, dass die richtige Umsetzung den Unterschied macht. Dein Kopf ist voller Ideen? Super. Aber Ideen haben viele. Setz sie um, und zwar gut und nachhaltig. Das ist anstrengend, tut weh, fühlt sich unangenehm an und ist es am Ende doch wert.
Außerdem habe ich wieder gelernt, wie wichtig die richtigen Menschen um dich herum sind. Mein Team besteht aus motivierten und kompetenten Leuten, die für unsere Idee genauso brennen wie ich – und deshalb auch bereit sind, die Extrameile zu gehen oder auch zwei.

Gleichzeitig mein persönliches Motto: Einfach mal machen! Du weißt vorher nie alles, was du wissen musst. Das meiste lernst du auf dem Weg. Mut ist und bleibt für mich eine ganz wichtige Zutat zum erfolgreichen Start-up. 

Wir bedanken uns bei Tamim Al-Marie für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Energiequalität – die Balance für Körper, Geist und Seele

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Energie Qualität- Balance für Körper Geist und Seele

Damit wir gut durch den Tag kommen und unsere Aufgaben erledigen können, brauchen wir Energie. Wird unsere Energiequelle blockiert oder unser Energiespeicher nicht aufgefüllt, wirkt sich dies negativ auf unser allgemeines Wohlbefinden aus und wir fühlen uns weniger fit und ausgelaugt. Gemeinte ist damit die Energiequelle in uns selbst, aufgrund von mental ablaufenden Prozessen. Daher geht es grundsätzlich immer darum, Energie fließen zu lassen. Expertin Melanie Thormann unterstützt Unternehmer dabei, achtsam und fürsorglich zu sich selbst zu sein, um den Wandel der Zeit gesund und mit Energie zu bestehen.

Achtsam durch das Leben gehen

Wir bewältigen unseren Alltag um ein Vielfaches leichter, wenn wir achtsam und mit Selbstwahrnehmung durch das Leben gehen. Dafür brauchen wir Energie, die uns durch den Tag bringt und auch Entscheidungen treffen lässt. Schließlich treffen wir täglich vielerlei spontane und weniger spontane Entscheidungen, die unser tägliches Handeln beeinflussen und uns fordern. Damit dieser Prozess gelingt, müssen wir stetig an uns arbeiten und ein gutes Gespür dafür haben, wann wir unseren Energiespeicher auftanken müssen. Dabei kommen wir zu ganz neuen Erkenntnissen, die uns beruflich und privat voranbringen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Energiearbeit bewusst zu vollbringen, die auf ganz unterschiedlicher Weise praktiziert werden kann. Zur inneren Balance zu finden und dies auch beizubehalten, ist daher eine Aufgabe, die uns alle interessieren sollte.

Natürliche Energiequellen für sich nutzen

Lebewesen können ohne Energie nicht existieren. Dies geschieht auf vielfältiger Weise. Ein menschlicher Köper erlangt die Energie aus tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln und gewinnt die daraus wichtigen Nährstoffe, ohne die ein Leben nicht möglich ist. Nährstoffe sind daher die Basis, der Ursprung der Energiequellen. Zudem gehört auch das Sonnenlicht zu einer der Energiequellen des Lebens. Schließlich kann der menschliche Organismus aus den wichtigen UV-B-Strahlungen Vitamin D selbst produzieren, was besonders für die Mineralisierung der Knochen und zu einem intakten Immunsystem beiträgt. Für jede Körperfunktion werden natürliche Energiequellen gebraucht, wodurch es zunächst wichtig ist, eine gesunde Lebensweise zu führen und sich gesund zu ernähren. Wir können darüber hinaus auch selbst noch dazu beitragen, etwas für die innere Balance und die innere Energie tun. Die Antwort ist mitunter Selbstwahrnehmung.

Energie auftanken und wo es gelingt

Jeder Mensch ist anders und besitzt eine andere Art und Weise, sich zu erholen. Manche gehen gerne in der Natur spazieren, andere sehen sich einen Film im TV an, treffen sich mit Freunden zum Essen oder lesen ein Buch. Es ist daher wichtig, diese Zeit zu schätzen und natürlich selbst zu wissen, was einem guttut und was für einen selbst geeignet ist, Energie zu tanken. Nicht immer muss es eine wochenlange Urlaubsreise sein, auch in den Alltag lassen sich Erholungszeiten einbauen, die außerdem sehr wichtig sind. Dabei zu berücksichtigen ist nur, dass die Erholungszeit auch als diese genutzt wird und den Kopf frei macht, was ebenso zur inneren Balance gehört. Den Kopf frei machen, sich erholen, zur Ruhe finden und motiviert und aktiv neue Aufgaben des Alltags bewältigen, dazu braucht jeder von uns seine ganz eigene Energiequelle.

Den Kopf frei bekommen und durchatmen

Eine gute Möglichkeit ist es für viele Menschen, den Kopf bei sportlicher Aktivität frei zu bekommen und daraus Energie zu schöpfen. Körperlich aktiv zu sein, bringt den gesamten Organismus in Schwung und befreit vor Lasten und Gedankenkreisen. Andererseits kann auch ein Wohlfühlort eine wohltuende Möglichkeit sein, zu mehr innerer Balance und Energie zu gelangen. Überall gibt es wunderschöne Gegenden, wo es sich herrlich aufhalten lässt und wir Energie für den Alltag mitnehmen können. Seien es kulturell interessante Orte oder Naturschutzgebiete, dies bleibt jedem selbst überlassen. Schließlich können sich manche Menschen besser in Gesellschaft und unter Menschen erholen und andere gehen dafür lieber raus in die Natur und entdecken die Idylle der Landschaft. Hauptsache, man selbst findet einen Weg, um sich zu erholen. Zudem können auch beispielsweise Yoga-Kurse zu mehr innerer Energie führen. Jeder kann diese Zeit so gestalten, wie es stimmig ist und zur eigenen Lebensgestaltung passt.

Fazit

In Balance zu sein und Energie zu besitzen, steht unmittelbar miteinander in Verbindung. Wer keine Energie hat, wird sich sehr schwertun, die Balance für Körper, Geist und Seele für sich zu finden. Daher ist die Selbstwahrnehmung wichtig und sich einmal die Frage der Energiequelle bewusst werden zu lassen. Daraufhin lässt sich auch viel leichter eine Möglichkeit finden, den eigenen Energiespeicher aufzutanken und fit und vital durch den Alltag zu gehen.

Autor:

Melanie Thormann überzeugt seit über 25 Jahren mit Kompetenz und Erfahrung. Sie begleitet mit ihrem Unternehmen FITURA, Unternehmer/-innen und Führungskräfte in maßgeschneiderten 1:1 Mentorings. Ihr Kerngebiet ist „Gesunde Lebens- Und Unternehmensführung“.

Fotograf/Bildquelle Marcela Marias De Hadzimehmedi

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Geht bewusst mit eurer Zeit um

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kodehyve digitale Betriebssystem für die Immobilienbranche

kodehyve: Das digitale Betriebssystem für die Immobilienbranche

Stellen Sie sich und das Startup kodehyve doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Felix Hemmerling, ich bin ein Unternehmer aus Luxemburg. Mein Fokus liegt auf Web2- und Web3-Technologien für verschiedene Anwendungsfälle, einschließlich Immobilien, DeFi und NFTs. Seit 2020 bin ich einer der Gründer von kodehyve – einem Technologieunternehmen, das das digitale Betriebssystem für die Immobilienbranche entwickelt.

Kodehyve ist das Ergebnis der Arbeitserfahrung, die ich in den Jahren vor der Gründung gesammelt habe: Nachdem ich während meines Studiums in Singapur ein erstes Tech-Unternehmen gestartet hatte, arbeitete ich zuletzt als Fin/RegTech-Produktmanager im Finanzsektor an Themen wie digitalen Onboarding Experiences, E-Signaturen und KYC/AML-Technologien. Gemeinsam mit meinem ehemaligen Kollegen und jetzigen Mitgründer Julien Casse (CTO) sah ich vor einigen Jahren die Chance für die Gründung eines Startups im Immobilienbereich. Es ist eine Branche, für die wir beide Leidenschaft haben, die aber noch nicht ausreichend digitalisiert ist.

Hier setzen wir mit unserer Technologie an: kodehyve bietet eine vollständige digitale Infrastruktur, einschließlich Fin/RegTech-Lösungen, die den gesamten Entwicklungsprozess von Immobilien für nahezu alle Anwendungsfälle abdeckt. Mit unserer Lösung verbessern wir die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten innerhalb der Immobilienbranche, wobei der Schwerpunkt auf Neubauprojekten liegt. Wir sind mit unserem Produkt zunächst in unserem Heimatmarkt Luxemburg gestartet, haben aber langfristig internationale Ambitionen, da wir einen dringenden Bedarf an digitaler Transformation in der Branche in einer Vielzahl von Ländern erkannt haben.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe 2019 meine erste Wohnung gekauft, was ein wichtiger Schritt in meinem Leben sein sollte. Tatsächlich war ich aber schockiert über die schlechte Kundenerfahrung, die ich damals gesammelt habe. Was mich insbesondere gewundert hat, ist die Tatsache, dass es einfacher ist, die Lieferung eines Produkts zu verfolgen, das man für 10 Euro bei Amazon gekauft hat, als die Entwicklung eines neuen Immobilienprojekts, das Käufer leicht eine sechs- oder siebenstellige Summe kostet. 

Das Hauptproblem besteht darin, dass in der Immobilienbranche eine Menge ineffizienter Arbeit aufgrund der Vielzahl an einem Bauprojekt beteiligten Akteure geleistet wird. Wenn es um den Austausch von Dokumenten und Informationen während des gesamten Lebenszyklus eines neuen Immobilienprojekts oder einer Transaktion geht, müssen sich Agenturen, Architekten, Bauträger, Subunternehmer, Banken, Versicherungen und die Endkunden zu verschiedenen Punkten abstimmen, rechtlich bindende Dokumente unterzeichnen und vieles mehr. Aufgrund veralteter Prozesse und uneinheitlicher Tools, die genutzt werden, führt dies u.a. zu einem Mangel an Transparenz, Mehraufwand und unnötigen Kosten.

Ich habe meine negative Erfahrung damals mit meinem heutigen Mitgründer Julien besprochen.

Wir sind beide ambitionierte Problemlöser und Programmierer mit einer gemeinsamen Leidenschaft für die Immobilienbranche. Als Software-Entwickler hat er in der Vergangenheit ebenfalls viel Erfahrung im Fin/RegTech-Bereich gesammelt. Gemeinsam erkannten wir, dass wir einen Großteil der genannten Ineffizienzen durch die Implementierung und Anpassung einiger der FinTech- und RegTech-Technologien, die wir für die Finanzindustrie entwickelt haben, lösen könnten. Daraufhin begann ich, mit verschiedenen Experten aus dem Immobiliensektor zu sprechen, darunter Projektentwickler, Investoren und Agenturen. 

Das Ergebnis war, dass unabhängig von der Größe eines Bauträgerunternehmens, seiner Vorgeschichte oder seiner Erfahrung in der Branche in der Regel alle Kunden die gleichen frustrierenden Erfahrungen machen wie ich. Da das Problem, das wir in diesem speziellen Sektor entdeckt haben, ein entsprechend riesiges ist, fühlten Julien und ich uns besonders dazu hingezogen. In Europa macht die Immobilienbranche im Durchschnitt etwa 10% des BIP eines Landes aus. Die beschriebenen Probleme mit digitaler Technologie zu lösen, ist im Endeffekt auch eine große Geschäftsmöglichkeit – daher beschlossen Julien und ich, kodehyve zu gründen.

Welche Vision steckt hinter kodehyve?

Der gesamte Immobilienmarkt ist sehr zersplittert und besteht aus vielen Akteuren, die an Immobilienentwicklungsprojekten und -transaktionen beteiligt sind – was zu einigen großen Herausforderungen und vielen kleineren Teilproblemen führt, die alle gelöst werden müssen. Unsere Vision ist es, Bauträgern und allen anderen Marktteilnehmern das leistungsfähigste digitale Betriebssystem zur Verfügung zu stellen, das die bestehenden Probleme effizient löst. Wir wollen ein End-to-End-System anbieten, das verschiedene Anwendungsfälle abdeckt und gleichzeitig nahtlose digitale Nutzererfahrungen bietet. Durch die Anwendung unserer früheren Erfahrungen in FinTech und RegTech und den Aufbau modularer datengesteuerter Lösungen können wir dazu beitragen, die gesamte Branche effizienter und nachhaltiger zu machen. 

Unsere digitale Lösung soll menschliche Fehler und Kosten reduzieren, die Qualität und Ausführung von Immobilienprojekten verbessern und zur Dekarbonisierung des Sektors beitragen. Durch die Verbesserung der Zusammenarbeit und des Datenaustauschs wollen wir die Transparenz innerhalb des Immobilienmarkts nicht nur für Bauträger und ihre Partner, sondern auch für Investoren und Endkunden erhöhen. Insgesamt zielen wir darauf ab, eine der traditionsreichsten und gleichzeitig wichtigsten Branchen digital zu transformieren, um die Entwicklung neuer Immobilienprojekte zu beschleunigen und insgesamt eine positive Wirkung für alle Beteiligten zu erzielen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben uns Anfang 2020, nur wenige Wochen vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie, dazu entschlossen, unsere Jobs zu kündigen. Das war eine nicht vorhersehbare Herausforderung, die wir jedoch bewältigen konnten, indem wir uns in der Startphase zu 100% auf die Entwicklung der ersten Version unseres Produkts konzentriert haben. Wir haben den Sprung einfach gewagt und nie zurückgeblickt.

Eine weitere Herausforderung für uns war, dass es oft Zeit braucht, um Bauträger und ihre Stakeholder (u.a. Mitarbeiter, Kunden, Partner) über neue Technologien zu informieren. Es kann ein langwieriger Prozess sein, diese Organisationen durch eine digitale Transformation zu führen. Durch viele Gespräche mit verschiedenen Akteuren aus der Immobilienbranche haben wir jedoch im Laufe der Zeit einen Weg gefunden, um den Übergang und die Einführung unserer Technologie so reibungslos wie möglich zu gestalten. 

Wir haben kodehyve gegründet, ohne sofort Kapital von externen Geldgebern einzusammeln. Es war ein wichtiges Ziel für uns, erst einmal aus eigener Kraft heraus zu wachsen. Wir haben das Jahr nach der Gründung mit eigenen Ersparnissen und den Einnahmen von unseren ersten Kunden finanziert. Nach Erreichen dieses “Post-Revenue”-Stadiums waren wir dann an einem Punkt, wo wir uns entscheiden mussten: Entwickeln wir uns nur basierend auf unserem Cashflow langsam weiter oder beschleunigen wir unser Wachstum mithilfe von Investoren? Wir haben uns für Letzteres entschieden und im Mai 2021 unsere erste Seed-Finanzierung in Höhe von 1 Million Euro abgeschlossen, um unsere Produktentwicklung schneller voranzutreiben.

Wer ist die Zielgruppe von kodehyve?

Wir arbeiten hauptsächlich mit Bauträgern und Projektentwicklern zusammen, aber zu unseren Kunden gehören ebenso Immobilienfonds und Immobilienagenturen sowie Immobilienverbände und -vereinigungen wie der luxemburgische Immobilienverband (Chambre Immobilière). Unsere Zielkunden und -partner sind sowohl kleine Organisationen mit nur zwei Mitarbeitern als auch Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern. Aktuell konzentrieren wir uns hauptsächlich auf die Entwicklung neuer Wohnimmobilienprojekte in Westeuropa.

Wie funktioniert kodehyve? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Einer der Hauptvorteile der Nutzung von kodehyve besteht darin, dass wir eine enorme Menge an Daten aus verschiedenen Quellen harmonisieren, die aufgrund der Fragmentierung des Marktes normalerweise nicht ausreichend gut verwertet werden. Unsere datengesteuerte Plattform visualisiert und gleicht die verfügbaren Daten ab, um Immobilienentwicklern zu helfen, fundierte, qualitativ hochwertige Entscheidungen zu treffen. Wir legen größten Wert auf die Datensicherheit, da wir mit vielen vertraulichen und sensiblen Informationen arbeiten – ein Aspekt, den wir bei unserer Arbeit im Bereich FinTech und RegTech in der Vergangenheit gelernt haben.

Da wir das Betriebssystem für die gesamte Immobilienbranche entwickeln, bieten wir insgesamt eine integrierte End-to-End-Lösung, die fast alle Anwendungsfälle und Bedürfnisse des Marktes abdeckt – und nicht nur einige wenige spezifische. So haben wir beispielsweise vor kurzem eine digitale Plattform für elektronische Unterschriften eingeführt. Sie ist derzeit speziell auf die Bedürfnisse der Immobilienbranche in Luxemburg zugeschnitten und bietet juristische Dokumente und Vorlagen für die verschiedenen Nutzer, die vom luxemburgischen Immobilienverband (Chambre Immobilière) offiziell anerkannt sind.

Diese Lösung für die Probleme, die im Zusammenhang mit der Verwaltung und Unterzeichnung rechtsverbindlicher Dokumente bestehen, ist dabei kein eigenständiges Produkt, sondern ein Feature, das in alle anderen Funktionen, die wir anbieten (z.B. Finanzdatenanalyse, KYC/AML-Prüfungen, Workflow-Management und Planung), integriert ist. Wir werden dieses spezielle Feature in Zukunft auch in anderen Märkten lokal angepasst einführen.

Kodehyve, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser langfristiges Ziel ist es, das leistungsfähigste Betriebssystem für den Immobilienmarkt in Europa und darüber hinaus zu entwickeln. Es ist uns wichtig, das beste verfügbare Produkt zu bauen, das speziell auf die Bedürfnisse unserer spezifischen Zielgruppe zugeschnitten ist – exzellentes Software-Engineering ist dabei der Kern dessen, was wir heute machen und auch in fünf Jahren noch machen wollen. Wir bereiten uns als Unternehmen auf ein starkes internationales Wachstum vor, was bedeutet, dass wir in den kommenden Jahren viele neue talentierte Teammitglieder einstellen werden, die uns bei der Umsetzung unserer Expansionspläne unterstützen. Da die Immobilienbranche weltweit ein riesiger Markt ist, gibt es für uns viel zu tun. Wir werden unser Produkt weiter diversifizieren und es in naher und ferner Zukunft lokal anpassen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.) Macht euch keine Gedanken darüber, dass ihr vielleicht ein Außenseiter seid und anderen gegebenenfalls auf die Füße tretet. Ich denke, es ist wichtig, dass man als Gründer auf seine Intuition hört und die eigene Vision und selbst gesteckte Ziele verfolgt. Man muss sich vor niemandem rechtfertigen, wenn man ein innovatives Unternehmen aufbauen möchte. Ich empfehle Gründern, nicht zu zögern und zu sagen, wer man ist und was man über ein bestimmtes Problem, eine Branche oder eine Dienstleistung denkt. Natürlich ist es hilfreich, wenn die eigenen Ideen und Pläne von Menschen, die man schätzt, auch infrage gestellt werden. Aber es hilft enorm, skeptisch und vorsichtig zu sein, wessen Rat man annimmt. Das allerwichtigste ist in dieser Hinsicht, dass man sich jederzeit darum kümmert, was die eigenen Nutzer und Kunden denken – und nicht irgendjemand anderes.

2.) Geht bewusst mit eurer Zeit um. Als Gründer sollte man die eigene Zeit nur Themen, Aktivitäten und Menschen widmen, die einen wirklich begeistern. Man muss nicht bei jeder Startup-Veranstaltung anwesend sein und sich mit jedem vernetzen, nur um der Sache willen.

3.) Arbeitet im Hintergrund. Man muss nichts Besonderes tun und ständig die Aufmerksamkeit von möglichst vielen Personen bekommen. Genau wie bei der eigenen Zeit braucht man nur die Aufmerksamkeit der richtigen Leute und nicht die von allen. Es ist besser, die eigene Energie in die Entwicklung großartiger Produkte zu investieren als in die Erfüllung bestimmter Erwartungen von außen, die einen den eigenen Zielen nicht näher bringen. Man sollte in dieser Hinsicht nie vergessen, den Prozess, etwas aufzubauen, dabei auch zu genießen.

Wir bedanken uns bei Felix Hemmerling für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: kodehyve

Kontakt:

kodehyve S.à r.l.
78/80, rue de Mühlenweg
L-2155 Luxembourg
Luxemburg

www.kodehyve.com
hello@kodehyve.com

Ansprechpartner: Felix Hemmerling, Co-Founder & CEO

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