Donnerstag, April 3, 2025
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iOS 14 ist egal!

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ios 14 onlinewerbung

Marketingexperte erklärt, wie Unternehmen trotzdem weiter erfolgreich Online-Werbung schalten können

Das neue Update von iOS 14 sowie die aktuellen Maßnahmen zum Datenschutz haben zur Folge, dass Onlinewerbung in den sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook längst nicht mehr so profitabel sind wie früher. Darüber hinaus haben viele Unternehmen das Problem, dass sie die richtige Zielgruppe nicht mehr erreichen können. Ist dies nun das Ende von Onlinewerbung?

Jonas Eisert hat in seiner Laufbahn als Produzent und Regisseur bereits mit vielen namhaften Kunden wie BMW, Allianz und der Deutschen Bahn zusammengearbeitet. Inzwischen betreut er Premiumkunden und berät Marketer sowie Geschäftsführer bei der Umsetzung von Video-Kampagnen. Im Folgenden erklärt er Ihnen, worauf es bei Social Media Ads ankommt.

Der Hintergrund um iOS 14 

Aktuell scheint es für viele Unternehmer schwieriger als früher, mit Werbeanzeigen erfolgreich Kunden zu gewinnen. Der Grund dafür ist die Aktualisierung des Betriebssystems iOS 14 von Apple. Das Update bewirkt, dass Facebook die Daten der Nutzer nicht mehr in dem Umfang wie zuvor tracken kann. Bezahlte Werbeanzeigen werden so weniger effektiv. 

Dennoch ist das nur die halbe Wahrheit. Zwar hat iOS 14 auf mittelmäßige Werbeanzeigen durchaus einen negativen Einfluss. Professionelle und hochwertige Werbeanzeigen sind aber weiterhin profitabel. Wie bei jeder Herausforderung gibt es außerdem Chancen, die mit dem Update einhergehen. So trennt sich nun die Spreu vom Weizen: Viele Unternehmen werden darauf verzichten, Werbung zu schalten, weil diese, verglichen mit dem Ergebnis, zu teuer ist. Für diejenigen Unternehmen, die weiterhin am Ball bleiben, bedeutet das weniger Konkurrenz um potenzielle Kunden. 

Wie aber sieht eine richtig gute Werbeanzeige aus? 

Eine Werbeanzeige muss die Zielgruppe ins Herz treffen. Das geht beispielsweise über die richtige Ansprache der Zielgruppe, einen optimal auf sie zugeschnittenen Text und hochwertige Bilder. Was früher noch mit einfachem Copywriting, Standardskripten und mittelmäßigen 08/15-Bildern funktioniert hat, kommt heute nicht mehr bei der Zielgruppe an. 

Eine gute Möglichkeit, eine Werbeanzeige auf ein hohes Niveau zu bringen, bietet außerdem ein Bewegtbild. Damit sind hochwertige Erklärvideos gemeint. Über solche Videos kann man die Probleme der Zielgruppe besser ansprechen. Gleichzeitig reagiert man mit Bewegtbildern auf die Bedürfnisse der Menschen im digitalen Zeitalter. Dank Videos können Menschen besser Informationen speichern, als es mit Texten möglich ist. 

Fazit:

Auch aktuell lohnen sich bezahlte Werbeanzeigen noch. Damit diese herausstechen und sich von der Konkurrenz abheben, sollten Unternehmen jedoch keine Mühen scheuen. Eine kristallklare Zielgruppenansprache, passgenaue Texte und Bilder sowie die Einbindung von hochwertigen Erklärvideos sind die Voraussetzung für den Erfolg. Sinnvoll ist es dabei, auf einen Experten zurückzugreifen. 

Autor:

Jonas Eisert ist der Geschäftsführer der Loft Film GmbH, einer Agentur für Erklärfilme aus München. Sein Job ist es, komplexe Produkte und Dienstleistungen kompakt zu erklären, so dass die Zielgruppe sie sofort versteht. Eisert und seine Kollegen haben bereits über 1.000 animierte Filme erstellt, die insgesamt mehr als zehn Millionen Mal angeschaut wurden. Sie wissen daher genau, was online Kunden überzeugt.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

An seinen Ideen und Visionen festhalten

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heydrate

heydrate Getränkepulver aus Früchten und Pflanzen als Pulver in kleinen portablen Getränkesticks

Stellen Sie sich und das Startup heydrate doch kurz unseren Lesern vor!

Heydrate wurde 2019 von mir, Janik Nolden und meinem Kollegen Julian Dienst gegründet. Vielen fällt es schwer, über den Tag verteilt genug zu trinken, ohne auf zuckerhaltige und synthetische Softdrinks zurückzugreifen. Wir möchten unsere Kund*innen bei einem gesunden und nachhaltigen Lebensstil unterstützen und setzen beste Zutaten aus Früchten und Pflanzen, komprimiert verpackt als Pulver in kleinen portablen Sticks.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Weil wir so ein Problem lösen, das uns auch selber betraf: Immer wieder hatten wir uns vorgenommen, mehr Leitungswasser zu trinken. Kurz bevor wir zur Uni gingen, haben wir uns Flaschen aus Glas oder Edelstahl eingepackt. Wir wollten weniger Müll produzieren und Emissionen durch den Getränketransport reduzieren. Doch am Ende kauften wir uns doch manchmal, entgegen unserer Prinzipien, zuckerhaltige Getränke abgefüllt in Flaschen, weil wir einfach Lust auf mehr Geschmack hatten. Und so kam uns dann die Idee zu heydrate. Wir wollten diesen Kreislauf brechen und eine zuckerfreie, natürliche Variante anbieten, die es einfach macht, täglich mehr zu trinken, ohne auf abgefüllte Softdrinks in Plastik- oder Glasflaschen zurückgreifen zu müssen.

Welche Vision steckt hinter heydrate?

Wir möchten den Getränkemarkt gesünder und nachhaltiger gestalten und unsere Kund*innen mit vielfältigen Getränken optimiert für unterschiedliche Situationen durch den Alltag begleiten.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als wir heydrate gegründet haben, hatten wir weder ausreichend Startkapital noch ein gutes Netzwerk. Wir mussten also klein starten. Im ersten Step bekamen wir ein Gründerstipendium, wodurch wir beide ein Jahr lang ein kleines Gehalt ausgezahlt bekamen. Im Rahmen unserer Pre-Seed Finanzierungsrunde konnten wir dann durch den Berliner Accelerator KitchenTown 30.000 Euro Startkapital für die erste Produktion einsammeln und jede Menge Unterstützung bei der Produktentwicklung und beim Netzwerken erhalten. Damit konnten wir dann schon einmal starten erste Produkte zu verkaufen und den Proof of Concept validieren.

In unserer Seed-Finanzierungsrunde konnten wir dann mit rund 600.000 Euro weiteres Kapital von Business Angels einwerben. Bereits im Jahr 2020 erzielten wir mit nur wenig Budget einen 6-stelligen Umsatz. Uns war klar, dass unser Konzept wirklich eine Chance haben könnte, doch wir mussten das Sortiment erweitern, um Kund*innen mit unseren portablen Getränkesticks und für verschiedenste Situationen optimierten Inhaltsstoffen durch ihren gesamten Alltag begleiten zu können – das ist auch bis heute unsere Vision. Bis Mitte 2021 konnten wir innerhalb eines Jahres auf dem Markt neben unserer Finanzierungsrunde auch unser Sortiment auf sieben verschiedene Sorten aus drei unterschiedlichen Getränke-Kategorien (Erfrischungsgetränke, Energydrinks und Sportgetränke) und diversen Accessoires erweitern. 

Wer ist die Zielgruppe von heydrate?

Unsere Zielgruppe sind alle, die eine Alternative zu zuckerhaltigen Getränken suchen – ob mit oder ohne funktionalen Nutzen. Sportler*innen können mithilfe unserer Electrolytes effizient hydriert und fit bleiben. Diejenigen, die über den Tag verteilt etwas Energie benötigen, wollen wir mit unseren Energy Getränkesticks unterstützen. heydrate passt sich jeder Lebenssituation an – gestresste Eltern, Arbeitnehmer*innen im Büro oder im Homeoffice, Personen auf Reisen im Zug, im Auto oder zu Fuß, bei heißem oder kaltem Wetter – egal wo und egal zu welcher Uhrzeit trinken ist wichtig und heydrate unterstützt dabei auf eine natürliche und nachhaltige Weise. Das ist uns sehr wichtig.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

©Kathrin Vogt

Abgefüllte Getränke verbrauchen 586x mehr CO₂, als Leitungswasser. Anstatt Getränke in Glasflaschen oder Plastikflaschen zum Supermarkt zu transportieren und dadurch jede Menge CO₂-Emissionen auszustoßen und Verpackungsmüll zu verursachen, liefert heydrate einen natürlichen „Getränkegrundstoff” aus hochwertigen Zutaten aus Früchten und Pflanzen in komprimierter Pulverform klimaneutral direkt zum/zu den Kunden*innen. Die Kunden*innen von heydrate können sich dann ganz einfach mit Leitungswasser einen nachhaltigen und leckeren Drink mixen. So werden viele Transportemissionen und jede Menge Plastikmüll eingespart. Mit den Getränkesticks möchten wir gleichzeitig Kund*innen motivieren, auf natürliche Weise mehr zu trinken. Durch die Kooperation mit Plastic Bank® sammeln wir zudem pro verkauftem Stick, eine Plastikflasche aus der Umwelt auf. In gut einem Jahr konnten wir so schon über 800.000 Plastikflaschen sammeln, wodurch wir 16 Tonnen Plastik aus der Umwelt entfernen konnten.

heydrate, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen unsere Reichweite mehr ausbauen, da wir hauptsächlich über Social Media und unseren Online-Shop, Kund*innen gewinnen. In den nächsten fünf Jahren sehen wir uns im großen Lebensmittel Einzelhandel und in Drogeriemärkten. Dazu führen wir bereits erste konkrete Gespräche. Außerdem ist es uns wichtig, einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu haben und in großen Mengen Plastikmüll sowie CO2-Emissionen zu reduzieren und aus der Umwelt zu schaffen. Wir möchten die Getränkeindustrie umkrempeln, denn aus unserer Sicht macht es wenig Sinn, Getränke verpackt in Plastik oder schwerem Glas tausende Kilometer zu transportieren, wenn Leitungswasser in vielen Ländern Europas fast überall und in guter Qualität verfügbar ist. Wir möchten viel mehr auf der Plattform, die Leitungswasser uns bietet, aufbauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist wichtig von seiner Idee überzeugt zu sein und man sollte sich sicher sein, dass auf dem Weg einige Dinge schief gehen können. An seinen Ideen und Visionen festhalten und nicht aufgeben daran zu arbeiten, ist etwas, das wir gelernt haben. Wir haben unsere Firma recht schnell (eigentlich zu schnell) gegründet – wir hatten nicht mal ansatzweise ein fertiges Produkt. Natürlich sollte man sich eine Gründung gut überlegen. Für uns hatte diese schnelle Gründung jedoch den Vorteil, dass es sich offizieller angefühlt hat und wir dadurch noch intensiver an dem Erfolg der Marke gearbeitet haben. Außerdem ist es wichtig den Markt und die Konkurrenz im Blick zu haben, um zu verstehen, wen man erreichen möchte und wie die Wettbewerbsprodukte funktionieren. An das eigene Produkt glauben, ausprobieren und dranbleiben, wenn es sich bewährt hat.

Wir bedanken uns bei Janik Nolden für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Selbst die besten Produkte verkaufen sich nicht von selbst

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wianco Startup of the Month November emma

WIANCO OTT Robotics ist Startup of the Month im November des Frankfurt Forward Awards

Stellen Sie sich und das Startup WIANCO OTT Robotics doch kurz unseren Lesern vor! 

Mit dem Beginn meiner Selbstständigkeit als Softwareentwickler im Jahr 1996 parallel zu meinem Studium der Wirtschaftsinformatik in Darmstadt widme ich mich seit 2004 als Geschäftsführer der WIANCO Solutions Group der Programmierung von Systemen im Bereich IT-Sicherheit und der IT-Qualitätssicherung sowie der Durchführung zugehöriger Projektmanagement Aufgaben. Vor rund 10 Jahren begann für mich zusammen mit Paul Tessmann – ebenfalls Geschäftsführer und Mitgründer der WIANCO OTT Robotics GmbH und zudem ein sehr guter Freund – die Reise der Entwicklung einer Lösung, der es gelingen sollte, menschliche Interaktionen mit beliebiger Software auf beliebigen Devices zu imitieren, um Mitarbeiter in der Durchführung repetitiver, monotoner Aufgaben zu entlasten.

Roboter und die Themengebiete der künstlichen Intelligenz faszinierten uns bereits seit unserer Kindheit. Dass es unserem Team gelingen würde, eine kognitive künstliche Intelligenz zu entwickeln, die ausgestattet mit Wahrnehmung und der Fähigkeit zur Bedienung jedes Systems, auch Nicht-IT-lern ermöglicht, ganze Geschäftsprozesse innerhalb von kürzester Zeit zu automatisieren, wirkte zu dieser Zeit für viele noch wie Science-Fiction.

Heute ist unsere Lösung, die freundliche digitale Assistentin EMMA, in Unternehmen unterschiedlicher Branchen im Einsatz und erledigt wiederkehrende Aufgaben schnell, zuverlässig und kostengünstig, sei es die Durchführung von Jahresabschlüssen in Steuerkanzleien, der Erstellung von Reports für Präsentationen für Geschäftsführer und Vorstände in Banken, der Versandvorbereitung und Rechnungserstellung für Webshop-Betreiber, Automatisierungen in SAP, Salesforce und anderen ERP Systemen, der Durchführung von Testautomatisierungen für IT-Unternehmen oder der Automatisierung von Social Media Management Aktivitäten auf unterschiedlichen Kanälen. EMMA kann jede Software sofort auf jedem Gerät bedienen, um alle zugehörigen Aufgaben zu erledigen, die keine Kreativität und keinen menschlichen Enthusiasmus erfordern. Und das sind bei genauer Betrachtung mehr Aufgaben, als man im ersten Moment erkennt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

Den beständigen und früh verankerten Wunsch nach Freiheit, Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit in der persönlichen Weiterentwicklung haben Paul Tessmann und ich sicherlich mit vielen Gründern gemeinsam. In den Geschichten berühmter Entdecker und Erfinder – seien es fiktive Charaktere wie Daniel Düsentrieb oder reale Personen wie Konrad Zuse – inspirierte uns der Gedanke, etwas zu entwickeln, das nicht nur für einen selbst, sondern für viele Menschen, bis hin zur einer ganzen Gesellschaft Nutzen und damit einen Mehrwert stiftet. In Kombination mit unserer Leidenschaft für Roboter, KI und Automatisierung musste das zwangsläufig zur Gründung eines Unternehmens in diesen Disziplinen führen.

Welche Vision steckt hinter WIANCO?

Das Zeitalter der Digitalisierung generiert weltweit einen sehr hohen Bedarf an Softwareentwicklern und anderen Fachkräften, die weder aktuell noch in den nächsten Jahren in ausreichender Anzahl vorhanden sein werden. Mit EMMA ist es uns gelungen, eine Lösung zu entwickeln, die auch Menschen ohne Programmierkenntnisse in die Lage versetzt, ihre eigenen repetitiven Prozesse zu automatisieren, um damit zum wertvollen Unterstützer und Teilnehmer der Digitalisierungsstrategien der Länder und der Unternehmen zu werden, statt die Position eines Zuschauers einzunehmen, der nicht wirklich versteht, wie sich die Welt in den nächsten Jahren um ihn herum verändert. 

Wir möchten wesentlich dazu beitragen, im Wirtschaftsstandort Deutschland in den Bereichen der Digitalisierung und der Weiterentwicklung der kognitiven künstlichen Intelligenz kompetitive Vorteile auf- und weiter auszubauen. Die Leistungsfähigkeiten unserer KI-Entwicklungen sind noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt, sondern entfalten regelmäßig weitere Potenziale.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Auch die besten Produkte verkaufen sich nicht von selbst. Noch schwieriger ist der Verkauf von hochinnovativen Produkten, weil viele Entscheidungsträger lieber Verfahren und Lösungen anwenden, die bereits von anderen Konzernen eingeführt wurden, denn „dann kann man ja nichts falsch machen“. Schade ist es, wenn man sich damit der Chance beraubt, schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt etwas besser zu machen. Ein Unternehmen, deren Einheit die Umsetzung von Prozessautomatisierungen vornimmt, hat uns gegenüber mal erstaunlicherweise die Befürchtung geäußert, die Einfachheit und Effektivität von EMMA würde ihr Geschäftsmodell angreifen, da sie daran verdienen, möglichst viele MannTage für die Automatisierung und Wartung von Prozessen an ihre Kunden zu fakturieren. Zu unserem Glück haben dann andere Unternehmensberatungen verstanden, dass sie mit EMMA gerade aufgrund der geringen Komplexität wesentlich mehr Prozesse in kürzerer Zeit automatisieren können, so dass sich der Mehrwert für ihre Kunden signifikant erhöht, ohne dass der Projektumfang reduziert werden muss. 

Mittelfristig setzen sich Qualität und innovative disruptive Lösungen durch, aber am Anfang muss ein Startup lernen, mit solchen Situationen umzugehen, bis es die richtigen Partner gefunden hat, die Vorteile ihrer Lösung einer größeren Bühne zugänglich zu machen. 

Bisher finanzieren wir uns aus den eigenen Umsätzen, da die kognitive KI von EMMA sehr gut funktioniert und zunehmende Aufmerksamkeit erfährt, doch sind wir uns darüber bewusst, dass die Aufnahme von „intelligentem Kapital“ eine zielgerichtete Skalierung des Unternehmens wesentlich beschleunigt und neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der KI bewirkt.

Wer ist die Zielgruppe von WIANCO? 

Die Digitalisierung und damit schließlich Automatisierung von Geschäftsprozessen ist ein Thema dem sich mittelfristig kein erfolgreiches Unternehmen entziehen kann. Den Gesamtmarkt nicht aus dem Auge verlierend haben wir uns darauf spezialisiert, durch EMMA gerade auch für kleine und mittelständische Unternehmen eine preislich attraktive und sehr effektive Lösung zu schaffen. In nur 90 Minuten hat die Facharbeiterin eines mittelständischen Unternehmens im B2C E-Commerce mit EMMA ihren Prozess zur Bestellannahme und Versandvorbereitung inkl. Rechnungserzeugung im Webshop Backend automatisiert und damit 3 Stunden an täglicher Bearbeitung dieses wiederkehrenden Prozesses pro Mitarbeiter eingespart.

Das macht bei 220 Arbeitstagen und einem Stundensatz inkl. Personalnebenkosten in Höhe von 20 € rund 13.200 € pro Jahr an Einsparung pro Mitarbeiter aus. Die anteiligen gegenüberstehenden Kosten der Automatisierung lagen bei rund 680 €. Das überzeugt, und die Entscheidung für den Kauf von EMMA wurde noch in derselben Woche getroffen. Doch auch einzelne Fachbereiche im Banken- und Konzernumfeld haben sich bereits von den Vorteilen von EMMA überzeugt und präsentieren ihre Erfolge weiteren Unternehmenseinheiten. Sie automatisierten Prozesse an 1 bis 2 Tagen, für die sie vorher 15 – 20 Tage benötigten. Unsere Zielgruppe sind damit zwar prinzipiell Unternehmen aller Größen, doch liegt ein wesentlicher Vorteil von EMMA in der kurzen Einarbeitung, der schnellen Umsetzung einer Prozessautomatisierung und damit in der unmittelbaren Einsatzfähigkeit in jedem mittelständischen Unternehmen.

Wie funktioniert EMMA? Wo liegen die Vorteile? 

EMMA erledigt zeitaufwendige, mühselige Aufgaben, die ansonsten Mitarbeitende an den Medienbrüchen ausführen. Deswegen beherrscht EMMA dieselben Arbeitsschritte wie die Mitarbeitenden. Das sind im Wesentlichen: Programm-Icons , Texte und Felder suchen, Scrollen, Texte oder Daten lesen und vergleichen,

Klicken, um z. B. Dateien oder Programme zu öffnen, Daten oder Texte kopieren und einfügen, Daten oder Texte eingeben, Daten auslesen, Daten sortieren, Entscheidungen treffen: 

Wenn A erfüllt ist, dann tue B, ansonsten C, So lange wiederholen, bis eine Bedingung erfüllt ist, Dateien drucken, u. a. als pdf, an Systemen anmelden, Programme „wechseln“, Dateien oder Verzeichnisse anlegen, Mails schreiben und versenden, …

Auf einem Desktop-Rechner, einem Notebook oder einer virtuellen Maschine installiert ermöglicht EMMA dem Benutzer, ihr auf sehr einfache Weise zu „erklären“, was und wie sie es zu machen hat – ähnlich der Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Anschließend kann sie alle gelernten Prozesse 24/7 für das Unternehmen durchführen, wird nicht müde, braucht keinen Urlaub, übersieht nichts und vertippt sich nicht. Dadurch wird das wertvolle Prozess-Know-how im Unternehmen konserviert, dokumentiert und ist jederzeit abrufbar und ausführbar. Die Einfachheit von EMMA steigert zudem den Wertschöpfungsskill der Mitarbeiter und motiviert diese zur Unterstützung der Digitalisierung.

Häufig existierende Vorbehalte und Ängste zur Digitalisierung lösen sich schnell auf, und die Produktivität steigt, während die Arbeit mit EMMA wirklich Spaß macht, was uns involvierte Mitarbeiter unserer Kunden regelmäßig bestätigen. Darüber hinaus beweist EMMA mit Fakten, was und wie sie es durchgeführt hat, statt über elektronisch erzeugte technische Protokolle lediglich fehleranfällige Behauptungen zu erstellen. Damit bildet auch die Art ihrer revisionssicheren Dokumentation automatisierter Abläufe einen wesentlichen Vorteil für Fach- und Abteilungsverantwortliche, den es in dieser Form bisher nicht gab. Denn auch sie wurde erst durch die kognitive KI ermöglicht, die die Prozessausführung, Überwachung und Dokumentation aus der Benutzer Perspektive vornimmt.

Sie sind Startup of the Month im Monat November. Wie geht es jetzt weiter? 

Nun, wir würden uns sehr freuen, wenn der innovative gesellschaftliche Mehrwert von EMMA uns auch die Auszeichnung „Startup of the Year“ ermöglicht. 

WIANCO OTT Robotics, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit einem Umsatzziel von über 400 Millionen Euro und rund 1300 Mitarbeitern befindet sich WIANCO auf einem Weg, der unserem wachsenden Team ein Höchstmaß an Konzentration und Disziplin abverlangt, während sich unsere aufbau- und ablauforganisatorischen Unternehmensstrukturen einer fortlaufenden, rapiden Veränderung unterziehen werden. Erfolgreich vorgemacht haben das schon andere, doch wissen wir um die hierfür notwendigen Unterstützungen durch starke Partner. Das Bewusstsein darüber, dass es sich dabei nicht um einmalige, zufällige Ereignisse, sondern reproduzierbare Strukturen handelt, stärkt unsere Entschiedenheit diesen Weg ebenfalls zu gehen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

  1. Selbst die besten Produkte verkaufen sich nicht von selbst. Investiert frühzeitig in den Aufbau von starken Partnerschaften. Bis sich diese entwickeln und reifen vergeht ebenfalls viel Zeit.
  2. Schwierigkeiten und Fehlschläge sind keine Ausnahmen, sondern gehören zum Lern- und Wachstumsprozess dazu. Auch die größten Boxer schlagen regelmäßig daneben und lagen ausnahmslos auf den Brettern. Trainiert Eure geistige und körperliche Konstitution, ernährt Euch gut und vernachlässigt nicht die Physik Eurer Körper.
  3. Seid hilfsbereit, freundlich und stiftet Eurer Zielgruppe den Mehrwert, der sie erfolgreich macht. Euer Erfolg resultiert aus der Menge und Höhe des Nutzens, den Ihr für sie generiert – nicht aus den Features Eurer Produkte.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Cut the Bullshit: 6 Lebensregeln, mit denen du unbedingt brechen musst

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Cut the Bullshit Lebensregeln

Jeder möchte im Leben erfolgreich sein. Leider stehen uns oftmals zahlreiche Regeln und manifestierte Glaubenssätze im Weg. Diese zu erkennen und zu brechen ist der Schlüssel zum Erfolg.

Welcher Fähigkeiten es bedarf, ein echter Rulebreaker zu werden, hast du in den letzten Kapiteln erfahren. Jetzt geht es darum, limitierende Lebensregeln gezielt zu brechen. Auf den nächsten Seiten stelle ich dir fünfzehn Lebensregeln vor, die du unbedingt brechen solltest, um in deinem Leben weiterzukommen und den nächsten Schritt zu machen. Es sind auch gesellschaftliche Normen darunter, denn auch es geht um dein Leben. Da darfst du schon überlegen, ob du nach deinen oder den Regeln anderer leben möchtest.

Cut the Bullshit #1: Bleibe realistisch 

Wir können froh sein, dass es in der Vergangenheit viele Menschen gab, die diese Regel gebrochen haben. Hätte sich stets jeder an sie gehalten, hätte es keine Entwicklung gegeben.
Was ist realistisch?
Was ist unrealistisch?
Und was wird als Bewertungsgrundlage genommen?
Dürfen wir uns jetzt nur noch Ziele setzen, die andere bereits erreicht haben?
Oder nur Ziele, die unseren aktuellen Fähigkeiten gerecht werden?


Wer dieser Regel folgt, limitiert sich auf allen Ebenen seines Lebens. Ein Vorhaben gilt so lange als unrealistisch, bis es jemand gemacht hat und bewiesen hat, dass es realistisch ist. Jeder hat ein Recht darauf, seine eigene Vorstellung und Definition von Realismus zu haben. Es galt als unrealistisch eine Meile unter vier Minuten zu laufen, Roger Bannister hat es gemacht. Weltraumtourismus war unvorstellbar. Für Richard Branson war er vor zwanzig Jahren schon realistisch. Am 11. Juli 2021 brachte das Raumschiff Virgin Galactic seinen Gründer, Richard Branson, als ersten Nicht-Astronauten an den Rand des Universums. 

Unsere Fähigkeiten sind für Realismus keinerlei Bewertungsgrundlage. Fähigkeiten kann man entwickeln. Wir können jeden Tag neue Dinge lernen und besser werden. Was für uns heute unrealistisch ist, kann in einem Jahr schon realistisch sein. Wir müssen nur offen für das Unmögliche sein, ohne das Logische außer Acht zu lassen. 

Cut the Bullshit #2: Das kann man nicht sagen

Früh haben wir gelernt, uns verbal zurückzunehmen und die Wahrheit nett zu verpacken. Eine Regel, die zu Heuchelei und dem Beschönigen von Sachverhalten führt. Schmeckt einem kleinen Kind auf einer Geburtstagsfeier der Tante der Kuchen nicht, ist die Gefahr sehr groß, dass es die brutale Wahrheit ausspricht. Die Wahrheit, die alle im Raum kennen, sich aber niemand auszusprechen wagt: »Der Kuchen schmeckt nicht!«

Vor lauter Angst, andere Menschen zu verletzen, lügen wir sie an und verstecken uns hinter der Wahrheit. Für persönlichen und unternehmerischen Erfolg ein wahrer Erfolgskiller. Was schlecht läuft, muss auf den Punkt gebracht werden, auch wenn die Wahrheit unbequem ist – und das ist sie, deswegen wird sie so selten ausgesprochen. Spricht sie niemand aus, findet auch keine Verbesserung statt. Wird die Tante stets mit »Was für ein leckerer Kuchen« angelogen, wird sie glauben, der Kuchen sei lecker – und macht immer den gleichen Kuchen. Es manifestieren sich Glaubenssätze, die schädlich für sie sind.

Es ist paradox, dass wir immerzu aufgefordert werden, die Wahrheit zu sagen. Kommt man der Aufforderung nach, ist man oftmals nicht mehr gesellschaftstauglich. Wer sagt, was niemand hören möchte, wird verstoßen.
Wer die »Das kann man nicht sagen«-Regel bricht, sorgt für Entwicklung, und zwar auf allen Ebenen. Bevor Rulebreaker Unternehmen umkrempeln, sprechen sie die Wahrheit aus und sagen knallhart, was die Kernprobleme sind. Probleme, die jeder kennt, aber noch nie jemand gewagt hat auszusprechen.

Cut the Bullshit #3: Sag immer die Wahrheit

Den Lebenslauf etwas verdrehen, um seinen Traumjob zu bekommen?
Beim Date etwas flunkern, um den Herzenspartner zu beeindrucken?
Sich durch eine kleine Lüge einen Vorteil verschaffen? Nein! Dann verzichten wir lieber auf den Erfolg. Ehrlichkeit währt immerhin am Längsten. Gleichzeitig lügen wir unseren Mitmenschen tagtäglich ins Gesicht, siehe Rule #4. »Nettigkeitslügen« wie es so schön genannt wird. Wir lügen, wenn die Wahrheit angebracht wäre und sagen die Wahrheit, wenn eine kleine Lüge vorteilhafter wäre. Sinn ergibt das nicht. Du siehst, Regel #4 ist paradox zu Regel #5. Wir messen bei der Wahrheit mit zweierlei Maß. Wenn »Nettigkeitslügen« erlaubt sind, dann sind es auch »Vorteilslügen«.

Richard Branson hat aus einer Telefonzelle die berühmtesten Menschen der damaligen Zeit angerufen, um sie als Kooperationspartner zu gewinnen. Er erzählte ihnen, dass er grad aus seinem Büro anruft und eine Sekretärin hat. Er hatte weder ein Büro noch eine Sekretärin. Deswegen rief er ja aus einer Telefonzelle an. Aber glaubst du, er hätte auch nur einen Cent an Spendengelder bekommen, wenn er die Wahrheit gesagt hätte?

Cut the Bullshit #4: Ein unbeschwertes Leben macht glücklich

Ein unbeschwertes Leben ist der Schlüssel zum Glück?
Das klingt auf den ersten Blick nach einer vernünftigen und verlockenden Lebensregel. Auf den zweiten Blick entpuppt sie sich als falsch, denn diese Regel hat einen Denkfehler: »Unbeschwert« ist nicht gleichzusetzen mit »glücklich«. Viel wichtiger ist es, mit Problemen und unerwünschten Ereignissen umgehen zu können. Diese Fähigkeit legt überhaupt erst den Grundstein für ein glückliches und erfülltes Leben.

Hier liegt ein gesellschaftliches Verständnisproblem vor: Glücklich sein bedeutet nicht, keine schmerzvollen Erfahrungen zu machen. Sie sind ein Teil des Lebens, die jeder von uns macht. Wer allerdings überzeugt ist, das ändern und beeinflussen zu können, was das Leben für einen bereit hält, sein Leben selbst aktiv in die Hand zu nehmen und stets das Beste aus allem zu machen, der wird sich entgegen widriger Umstände gut fühlen und glücklich sein. Du kannst nicht darauf warten, bis das Leben nicht mehr hart ist, bevor du entscheidet glücklich zu sein.

Cut the Bullshit #5: Sei zufrieden mit dem, was du hast

Wenn es eine Regel gibt, die geradewegs zum Misserfolg führt, dann diese. Warum soll man mit dem zufrieden sein, was man hat? Das entbehrt sich für mich jeglicher Grundlage und ist gleichbedeutend mit: »Entwickle dich nicht weiter.«
Zufriedenheit ist Gift für den Erfolg. Man darf sich nie zufriedengeben. In dem Moment, wo wir zufrieden sind, setzt das Unterbewusstsein den Schongang ein. Das Resultat sind durchschnittliche bis schlechte Leistungen. Ein Mitarbeiter, der Mitte des Jahres schon das Jahresziel erreicht hat, kann sich zufrieden zurücklehnen und die Füße hochlegen. Leistung ist von ihm nicht mehr zu erwarten, denn Zufriedenheit weiß sie zu verhindern. Warum sollen wir Leistung erbringen und unser Bestes geben, wenn wir zufrieden sind?


Das kann nicht funktionieren. Auch hier liegt wieder eine Verwechslung vor: »Zufrieden sein« bedeutet nicht »glücklich sein«. Du kannst zufrieden, aber unglücklich und unzufrieden, aber glücklich sein. Fakt ist: Wer zufrieden ist, hat nichts, wonach es sich zu streben lohnt und das führt selten zu Lebensglück.
Freue dich über das, was du bisher erreicht hast, aber gebe dich damit niemals zufrieden. 

Cut the Bullshit #6: Ich bin zu alt dafür

Mit 70 Jahren noch einmal ganz neu anfangen?
Sich vom Lebenspartner trennen, weil man unglücklich ist? Vielleicht noch ein Studium beginnen?
Oder sich seinen Lebenstraum erfüllen?

Was verlockend klingt, ist in der Realität nicht möglich, denn man ist einfach zu alt dafür. Vor 30 Jahren wäre es eine Überlegung wert gewesen, aber jetzt?
Oft haben wir eine klare Vorstellung davon, was zu welchem Alter passt und was nicht. Diese Regel sorgt für erhebliche Einschränkungen, limitiert das Leben und reduziert die qualitative Lebenszeit.

Das Leben ist nicht mit Beginn der Rente vorbei. Auch nicht mit Beginn des 70. Lebensjahres. Nur weil wir meinen, für etwas zu alt zu sein, heißt das nicht, das wir auch zu alt sind. Es ist nicht mehr als ein Glaubenssatz und eine ungeschriebene gesellschaftliche Regel. Das Leben ist mit dem Tod vorbei, vorher nicht. Vielleicht ist man gesundheitlich eigeschränkt und kann nicht alles machen, aber darum geht es nicht: Für Veränderungen, welcher Art auch immer, ist niemand zu alt.

Richard Branson ist kurz vor seinem 71. Geburtstag ins Weltall geflogen. Hiromu Inada hat mit 87 Jahren den Ironman auf Hawaii ins Ziel gebracht (seinen ersten Ironman bestritt er erst mit 77 Jahren). Bernie Ecclestone ist mit 89 Jahren noch Vater geworden. Udo Jürgens gab mit 80 Jahren noch ein Bühnenkonzert vor ausverkaufter Stadthalle in Zürich. Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber wir können den Tagen mehr Leben geben.

Was hältst du von dieser Regel?

Autor:

Markus Czerner ist Keynote Speaker, Buchautor und Coach für den Themenbereich Persönlichkeitsentwicklung. Als Schülercoach coacht er seit mehreren Jahren auch Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Zudem hat er als Hauptredner auf einem der größten Kongresse in Deutschland, dem deutschen Schulleiterkongress gesprochen.

Weitere Beiträge von Markus Czerner finden Sie hier

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das ist das ideale Training, um deine Fitness zu verbessern

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Training Fitness

Fit zu sein bedeutet, gesünder und aktiver zu sein. Mit dieser Botschaft und den dazugehörigen Tipps macht sich Vassli Delis einen Namen, nach seiner aktiven Karriere in der Fitness Welt und nachdem er den Titel des Fitness-Weltmeisters und zahlreiche Titel in Deutschland erfolgreich verteidigt hat.

Heute betreibt Vassili Delis unter anderem Fitness Clubs mit Augenmerk auf die individuelle Betreuung. So erreichen die Mitglieder ihre Ziele gleich ob Muskelaufbau, Ausdauer oder Figurformung. Aus seinen zahlreichen Ratschlägen finden sich hier die Tipps für die beliebtesten Sportarten und Freizeitbeschäftigungen in unseren Breiten. Welche Sportart steigert die Fitness und liefert einen Ausgleich zum Berufsleben?

Schwimmen

Wir sitzen zu viel in unserem Alltag. Im Büro, im Auto, innerhalb der Familie und im Freundeskreis. Der menschliche Körper ist aber zum ständigen Sitzen nicht gebaut!

Für wen geeignet:

Schwimmen ist ein perfekter Ausgleich für alle Büroarbeiter oder auch Handlungsreisende, welche viel Zeit in einem Stuhl verbringen. Das Schwimmen beansprucht Muskelgruppen im gesamten Körper und da das Wasser uns teilweise trägt, ist es auch gelenkschonend.

Achtung:

Schwimmen gehört zu den Ausdauersportarten, kann aber schnell langweilig werden, wenn immer nur Bahnen im Hallenbad gezogen werden. Abwechslung und noch mehr Fitness bieten unterschiedliche Schwimmstile. Die Bahn hin im Bruststil, die Bahn zurück in Rückenlage wäre so eine Möglichkeit.

Radfahren

Neben dem Auto ist das Fahrrad der Deutschen liebstes Fortbewegungsmittel. Es bietet sich also an, auch für die eigene Fitness genutzt zu werden und nicht nur für den Einkauf um die Ecke.

Für wen geeignet:

Viele Wirtschaftswege in unserem Land sind heute asphaltiert und für die Nutzung von Radfahrern freigegeben. Hast Du einen Radweg in Deiner Umgebung oder direkt vor dem Haus, dann nutze ihn auch für längere Ausfahrten an der frischen Luft in freier Natur. Kinder bis Rentner sollten wieder mehr radfahren, da es die Gelenke schont und die Geschwindigkeit selbst bestimmt werden kann.

Achtung:

Die Nutzung des E-Bikes auch für gerade Wege zählt nicht! Gerne kann es allerdings zur Unterstützung für erste Touren in hügeligem Gelände eingesetzt werden. Um fit zu sein, sollte auf das gute alte Standardrad zurückgegriffen werden.

Joggen oder Walken

Der Walking-Boom hat das Jogging abgelöst, da auch leicht oder sehr übergewichtige Menschen diesem Sport frönen können. Joggen wäre somit für die fortgeschrittenen Walker perfekt oder wie ein HIT Training abwechselnd eine Erweiterung.

Für wen geeignet:

Joggen dürfen auch Rentner mit guter Kondition. Ein paar Meter laufen oder mit höherer Geschwindigkeit zurücklegen kann allerdings jeder. Aus der Puste zu kommen, bedeutet hierbei nur, die Intervalle beizubehalten und weiter auszubauen.

Achtung:

Je nachdem, welche Wege gewählt werden, sollte auch das Schuhwerk angepasst sein. Asphalt benötigt eine andere Dämpfung als sanfte Wald- oder Wiesen-Wege.

Krafttraining

Der Klassiker aus den Fitnessstudios der Welt lässt das Training in Gemeinschaft zu neuen sozialen Kontakten werden und verbessert damit nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Fitness.

Für wen geeignet:

Krafttraining im Fitnessstudio darf jeder versuchen, wenn es dort eine individuelle Beratung mit entsprechend ausgearbeiteten Trainingsplänen gibt. Krafttraining zu Hause liest sich immer wieder schön, setzt aber ein eigenes Körperbewusstsein und ein Kennen der eigenen Fähigkeiten und Kondition voraus. Gerade für den Aufbau von Muskeln und das Formen des Körpers ist Krafttraining zu empfehlen.

Achtung:

Gerade am Anfang sollte den Plänen und Empfehlungen der ausgebildeten Betreuer in den Fitnessstudios Folge geleistet werden. Hast Du einmal Deinen Rhythmus gefunden und Kraft sowie Ausdauer aufgebaut, kannst Du gemeinsam mit Deinem Trainer Deine Pläne und Ziele konkretisieren oder umbauen.

Tennis oder Golf

Tennis ist nach wie vor beliebt und Golf erfreut sich ungeahnter Zuwächse, nicht nur unter den Rentnern. Frische Luft und lange Wege tragen zu Fitness und Ausdauer bei, wenn Du nicht mit dem Golf-Car über das Green fährst.

Für wen geeignet:

Beide Sportarten sind für alle Altersgruppen offen und soweit es sich um Outdoor-Tennisplätze sowie Golf Courses handelt, allen zu empfehlen, welche sonst den ganzen Tag in geschlossenen Räumen verbringen. Auch frische Luft trägt zur Stärkung des Immunsystems und damit zur eigenen Fitness bei.

Achtung:

Auch bei Golf und Tennis ist die Ausrüstung wichtig. Falsches Schuhwerk kann Deine Gelenke beeinträchtigen. Wer keinen Winterausgleich hat und somit seine Fitness über die kalte Jahreszeit wieder abbaut, sollte sich vielleicht einer anderen Sportart zuwenden.

Das Geheimnis von Fitness gleich in welchem Alter ist Bewegung, frische Luft und richtige Ernährung. Ob Du nun Rad fährst oder Tennis spielst, bleibt ganz Dir überlassen. Vassili Delis legt Wert darauf mitzuteilen, dass nur was Spaß macht, regelmäßig ausgeführt wird und somit Erfolg bringt.

Autor:

Mehrfacher Weltmeister im Kraftleistungssport Vassili Delis ist sich sicher, befolgt man die vorangegangenen Tipps, so steht einem erholten und unversehrten Leben nichts mehr im Wege.

Mehr dazu auf seiner Website: https://neues.fit-o-drom.de/ 

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gehe immer wieder aufs nächste Level

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The Creator Concept: Frauen durch Social Media nachhaltiges Business

The Creator Concept unterstützt Frauen sich durch Social Media ein nachhaltiges Business aufzubauen

Stellen Sie sich und das Startup The Creator Concept doch kurz unseren Lesern vor!

Hey, ich bin Hannah, 21 Jahre jung und die Gründerin von The Creator Concept. Wir sind mittlerweile ein Team aus 6 Freelancern, die remote zusammenarbeiten und überall verteilt in Deutschland sind. Bei TCC unterstützen wir Frauen dabei, sich durch Social Media mit ihrer Leidenschaft ein nachhaltiges Business aufzubauen, das sie erfüllt und persönliche, finanzielle und geografische Freiheiten ermöglicht.  Ich bin Expertin für Social Media, Onlinebusiness Aufbau & Skalierung, digitale Produkte & Servicedienstleistungen sowie für das Thema authentisch Launchen & Verkaufen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin über 6 Jahren in der Social Media Branche als Content Creator auf Instagram und YouTube beruflich erfolgreich gewesen, habe mit Firmen zusammengearbeitet und das Influencer-Management für andere Influencer übernommen. So durfte ich super viele Perspektiven der Social Media- und Influencermarketing Branche kennenlernen.

Da ich schon mit 18 direkt nach dem Abitur fulltime selbstständig war, habe ich dann täglich vermehrt Fragen bekommen, wie „Wie hast du dir das aufgebaut? Hast du Tipps?“, was mir dann gezeigt hat, dass ich anderen mit meinem Wissen und meinen Learnings helfen kann und habe mir somit ein zweites Standbein aufgebaut. Im Januar 2020 gründete ich The Creator Concept mit der Vision, mein Wissen an andere weiterzugeben und launchte dafür meinen ersten Onlinekurs und ein eBook. 

Ich würde sagen, ich habe einfach das gemacht, was mir Spaß macht und habe mir daraus ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Unabhängige Frauen, die einfach ihr Ding durchziehen, haben mich schon immer inspiriert und genau diese Unabhängigkeit treibt mich täglich an.

Was war bei der Gründung von The Creator Concept die größte Herausforderung?

Ich würde sagen, die größte Herausforderung war einfach so viele Dinge plötzlich zu tun, vor denen ich unfassbare Angst und Respekt hatte, sie aber dennoch getan habe, weil ich den inneren Pull gespürt habe, auch wenn viele es nicht verstanden oder für Unsinn gehalten haben. Meine gesamte Komfortzone wurde sowas von gestretcht und dadurch bin ich und auch das Unternehmen gewachsen.

Die ganze Reise war definitiv eine starke Lernkurve, aber es macht einfach so unglaublich viel Spaß und ich schätze mich unfassbar glücklich, ein tolles Team zu haben, das mich bei meinen Träumen unterstützt!

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Definitiv! Es wird vermutlich nie den Punkt beim Gründen geben, an dem alles perfekt ist und man sich 100% bereit fühlt, aber man muss irgendwann einfach mutig genug sein und loslegen. Die wichtigste Eigenschaft beim Gründen ist das richtige Mindset, Leidenschaft und Spaß an der Sache zu haben. Aber auch Neugierde, Begeisterungsfähigkeit und den Willen, immer Neues zu lernen und nicht aufzugeben, braucht es dafür. Und natürlich eine ordentliche Portion Mut und Selbstvertrauen! Ich sage immer “der Moment, in dem du etwas tust, für das du dich noch nicht bereit fühlst, ist der Moment, der dich bereit macht.”

Welche Vision steckt hinter The Creator Concept?

Unsere Mission ist es, jungen Menschen zu zeigen, wie viele Möglichkeiten es da draußen gibt, dass man einen Job haben darf, der einem Spaß macht, ein Leben voller Freiheiten genießen kann und das zu tun, was einen glücklich macht. Wir wollen bei TCC einander helfen, uns unterstützen und das geht nur, wenn man sich gegenseitig aktiviert und inspiriert – deswegen ist einer unserer Core Werte: “Collaboration oder Competition”. 

Wir bei TCC sind mutig, kämpfen für das Leben, welches wir uns wünschen, sind bereit Dinge anders anzugehen, eigene Grenzen zu überschreiten und eine Transformation zu bewirken, über die andere noch nicht mal nachgedacht haben. Für all das steht TCC.

Wer ist die Zielgruppe von The Creator Concept?

Die Zielgruppe von TCC sind Frauen, die Interesse daran haben, sich durch Social Media selbstständig zu machen und sich ein digitales, erfolgreiches Business aufzubauen. Unsere Zielgruppe ist mutig, entschlossen und bringt definitiv eine gewisse Social Media Affinität mit sich.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich vergleiche mich nicht mit anderen. Ich bin ich und das ist einzigartig. Und ich habe ein unfassbares Wissen, habe die Dinge, die ich anderen beibringe, jahrelang selbst umgesetzt, ich brenne für meine Mission und ich liebe, was ich tue. Ich stelle mich nicht dauernd infrage, ich diskutiere nicht mit mir selbst, ich mache. Wir sind einfach wir – was andere machen, ist nicht mein Fokus.

The Creator Concept, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir großen vor – aber das haben wir absolut immer und meistens gehen die Dinge noch schneller als geplant haha! Na klar möchte ich mein Wissen teilen, Menschen begeistern und ich liebe auch hohe Umsätze und zufriedene Kunden. Was mich aber antreibt, ist das Streben nach Veränderung. Ich glaube fest daran, dass wenn die richtigen Menschen (und was das heißt darf jeder selbst für sich bewerten), viel Geld haben, können sie wirklich etwas verändern. Mir liegt ganz besonders unser Bildungssystem am Herzen. Was wird in der Schule gelehrt, wie wird gelehrt, wie werden Karriereoptionen dargelegt, wie soll und vor allem darf ein (Arbeits-)Leben eigentlich aussehen? Meine Generation kann Großes bewegen und ich bin ganz vorne an der Front der Veränderungen dabei.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Einfach machen!

Mein größter Tipp ist, einfach mal zu machen, was einen glücklich macht. Was sagt dein Herz? Was wünscht du dir wirklich? Auch wenn du noch keinen richtigen Plan hast und nicht weißt, was auf der anderen Seite auf dich wartet: fang einfach an. So vieles im Unternehmertum lernt man auf dem Weg und indem man es einfach mal macht. Also hör auf dir selbst im Weg zu stehen mit Gedanken wie “ich bin nicht gut genug”. Du bist ein Rockstar, kein Background Sänger.

2. Umgib dich mit den richtigen Menschen

Umgib dich mit Menschen, die dich inspirieren und motivieren. Distanziere dich von denjenigen, die dich und deine Ideen kleinreden und die dir ein negatives Gefühl geben. Sprich stattdessen mit Menschen, die schon dort sind, wo du hin möchtest und das allerwichtigste: Gib niemals auf – egal was andere sagen. DU weißt, was dein richtiger Weg ist und der darf in eine andere Richtung gehen als die Hauptstraße.

3. Gehe immer wieder aufs nächste Level

Ich habe neben meiner täglichen Arbeit viel Zeit und Geld in meine Persönlichkeitsentwicklung und in mein Business investiert und auch in die meines Teams in Form von Kursen, Coachings oder Weiterbildungen, – das hat wahre Wunder bewirkt. Das Wissen bringt nicht nur mich weiter, sondern auch meine Kundinnen, indem sie von mir und meiner Energie lernen können. Du wirst niemals auslernen und das ist ein echtes Geschenk. Egal mit welchem Budget, du kannst immer etwas Neues lernen und noch nie war es so einfach an Informationen zu kommen, wie heutzutage.

Wir bedanken uns bei Hannah Geuenich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: The Creator Concept

Kontakt:

The Creator Concept
Friedrichstrasse 114a
10117 Berlin

https://thecreatorconcept.de/
sandrin@thecreatorconcept.de

Ansprechpartnerin: Sandrin Leins

Social Media
Instagram: https://www.instagram.com/thecreatorconcept/?hl=de

Traut euch was und bleibt euch treu!

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ecolodge fashion modelabel

Die Gründerinnen von Ecolodge Fashion, nachhaltiges Modelabel, waren in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Ecolodge doch kurz vor!

Wir sind 3 Mädels von Ecolodge Fashion und wir haben im Jahr 2016 unser eigenes nachhaltiges Modelabel gegründet. Wir vertreiben faire, biozertifizierte, vegane und gesunde Kleidung und statten mittlerweile auch zahlreiche Firmen mit Bio-Teambekleidung aus.

Wie ist die Idee zu Ecolodge entstanden?

Nachhaltigkeit, Fairness und Umweltschutz liegen uns sehr am Herzen. Wir waren vor unserer Gründung im Jahr 2016 immer wieder auf der Suche nach „guter“ und umweltfreundlicher Kleidung, die uns gefällt. Aber gerade im Streetwear Bereich gab es zu diesem Zeitpunkt kaum Sachen, die uns gefielen. Also haben wir das selbst in die Hand genommen. Mittlerweile hat sich das zum Glück geändert – immer mehr Textilerzeuger produzieren nachhaltig, was uns sehr freut!

Die Ecolodge Teamwear, unser zweiter Geschäftszweig, ist eher spontan entstanden. Immer wieder haben uns Firmen gefragt, ob wir denn nicht auch für sie nachhaltige Shirts, Westen oder Pullover mit ihrem Logo produzieren könnten. Das haben wir dann auch gemacht und die Resonanz war sehr gut! Wir wurden weiterempfohlen und mittlerweile haben wir über 160 Teambekleidungsaufträge erfolgreich umgesetzt!

Welche Vision steckt hinter Ecolodge?

Wir wollen zeigen, dass es in der Textilbranche nicht nur Kinderarbeit, Lohndumping und verseuchte Fabriksabflüsse gibt. Dass es auch anders geht, sobald auch die Kunden bereit sind, umzudenken und überlegen, wo und was sie einkaufen. Deshalb war uns auch von Anfang an wichtig, mit unserer nachhaltigen Kleidung in einem Preissegment zu bleiben, das für die Kunden ok ist. Nachhaltigkeit muss ja nicht zwingend überteuert sein. Shirts kosten bei uns beispielsweise um die 36.-. Das bezahlt man für ein „normales“ bedrucktes Shirt auch bald einmal.

Wer ist die Zielgruppe von Ecolodge?

Da sind wir total offen. Nein, im Ernst: Bei uns kaufen umweltbewusste 20jährige genauso ein wie sportliche 60jährige. Männer wie Damen, wir bieten ja beides an.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2Millionen zu bewerben?

Das war eigentlich eine ganz spontane Idee. Wir haben uns beworben und als wir dann aber vom Sender den Anruf erhalten haben, dass wir tatsächlich ausgewählt wurden, um vor den Investoren zu pitchen, konnten wir es zunächst kaum glauben! Wir haben wir uns wahnsinnig gefreut, denn das ist eine Chance, die man nur einmal im Leben bekommt.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben zuerst einmal unseren Pitch verfasst und diesen unzählige Male geübt. Vor dem Spiegel, alleine, zu Dritt, mit Videoaufnahme… bis ihn keine von uns mehr hören konnte! Dann waren wir Jörg Summer, einem hervorragenden Unternehmensberater, den wir von früher kennen. Der hat uns dann mit allen möglichen Zahlen konfrontiert. Businessplan, Zukunftsszenarien und so weiter. Und schließlich haben wir einen umfassenden Fragenkatalog mit allen möglichen und unmöglichen Fragen ausgearbeitet, um auf die Investoren vorbereitet zu sein!

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Extrem motivierend! Obwohl wir mit unseren Produkten das Rad nicht neu erfunden haben, durften wir uns in dieser Show präsentieren. Da weiß man, dass man etwas richtig gemacht hat!

Bildquelle (c) PULS 4_Gerry Frank

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Ecolodge aufmerksam werden?

Sehr wichtig. Dass man die Gelegenheit erhält, im Hauptabendprogramm sein Produkt zu präsentieren, und das noch dazu gratis, ist unbezahlbar! Der Werbewert dieser Sendung ist sehr hoch und auch die Zuseherreichweite. Wir hoffen, dass wir dadurch unseren Bekanntheitsgrad ausweiten können.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Martin Rohla war unser Wunschinvestor. Er begleitet mit seiner Agentur goodshares zahlreiche nachhaltige Projekte.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Martin Rohla wurde dann tatsächlich unser Ansprechpartner. Wir sind mit ihm gemeinsam alles durchgegangen. Dabei hat sich herausgestellt, dass wir zwar ein sehr zukunftsorientiertes und solides Unternehmen sind, aber kein typischer Business Case. Wir haben dann gemeinsam beschlossen, dass es vernünftiger wäre, ohne Investment weiterzumachen. So bleiben wir in all unseren Entscheidungen frei. Vielleicht dauert es ohne Investment länger, bis wir ans Ziel kommen. Aber wir schaffen es bestimmt!

Ecolodge, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in Zukunft von unserer Geschäftsidee leben können – ohne Nebenjobs.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Traut euch was & bleibt euch treu! Bringt eure Idee unter die Leute – je kreativer, desto besser! Seid dabei authentisch und lasst euch nicht verbiegen.

Sprecht mit anderen über euer Vorhaben! Oft hilft es, seine Idee von mehreren Seiten zu betrachten.

Seid hartnäckig! Auch wenn eure Idee nicht gleich zu Beginn durch die Decke schießt – bleibt am Ball! Versucht dabei aber natürlich, vor allem das finanzielle Risiko im Auge zu behalten

Wir bedanken uns bei den Gründerinnen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Die richtigen Menschen um sich herum zu haben

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bumpli

Enis Ayari Gründer und Erfinder von bumpli, Produkte die das Leben für Kinder und junger Eltern einfacher machen, war in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup bumpli doch kurz vor!

Mein Name ist Enis Ayari und ich bin Gründer und Erfinder von bumpli®. Das erste Produkt von bumpli® ist das innovative und patentierte Nachtlicht für Trinkflaschen, es besteht aus einer Silikonhülle und einer LED-Einheit, welche man ineinander gesteckt ganz simpel über jede handelsübliche Kindertrinkflasche stülpen kann – so wird aus jeder Flasche ein wunderschön leuchtendes Nachtlicht. Seit der Gründung Ende 2019 haben wir unsere Produktpalette mit Trinkflaschen, Lunchboxen und Spielzeug erweitert. Schon bald gibt es noch viel mehr neue bumpli® Produkte in unserem Onlineshop.

Wie ist die Idee zu bumpli entstanden?

Als meine Frau schwanger war, umgab mich das Thema Baby und Kinder und ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich als Tüftler das Leben von jungen Familien vereinfachen und verbessern kann. Irgendwann kam die Idee fürs Nachtlicht. Ich habe dann verschiedene Prototypen mittels 3D-Drucker erstellt und das Produkt mit der Zeit immer weiter entwickelt. Von der Idee bis zum Markteinstieg hat es kein halbes Jahr gedauert, schon war bumpli® entstanden.

Welche Vision steckt hinter bumpli?

Die Vision von bumpli® ist seit Tag 1 gleich geblieben. Wir möchten als Brand das Leben von jungen Familien verbessern. Jedes bumpli® Produkt macht das Leben für Kinder und junge Eltern einfacher. Wir möchten, dass Familien mehr Zeit für die schönen und wichtigen Dinge hat. Unser Nachtlicht zum Beispiel hilft Kindern dabei, nachts keine Angst zu haben und selbstständig zu Trinken, den Eltern hilft es dabei, nachts als Orientierungslicht zu dienen, wenn das Fläschchen zubereitet wird oder das Baby gestillt wird. Dabei muss dann kein grelles Licht eingeschaltet werden, welches Schlafende weckt.

Ein Produkt, was von so vielen Eltern und Kindern bereits geliebt wird. Keiner möchte es wieder hergeben. Und damit es noch viel mehr Eltern und Kindern so geht, haben wir uns bewusst dazu entschieden, wirklich faire Preise anzubieten. Gute Produkte kosten oft sehr viel Geld, gerade wenn es um unsere Liebsten geht, ist uns Qualität und Sicherheit sehr wichtig. Wir möchten, dass dies nicht direkt mit hohen Kosten verbunden ist. Wirklich jede Familie soll die Möglichkeit haben, ohne Abstriche die besten Produkte zu erwerben, ohne zu viel investieren zu müssen.

Wer ist die Zielgruppe von bumpli?

Unsere Zielgruppe ist sehr breit, im Kern sind es aber junge Eltern, die Kinder im Alter von 0 bis 6 haben. Einige unserer Produkte aber sind auch über dieses Alter hinaus sehr gut einzusetzen. Ebenfalls haben wir seit kurzem auch Produkte für die Eltern selbst, wie unsere 1 Liter Trinkflasche.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Ich habe mich bereits in der Vergangenheit für die Show beworben und wurde nicht angenommen – wahrscheinlich weil meine Firma noch nicht an dem Punkt war, dass es für so eine große Show relevant war. Ich bin sehr überzeugt von meiner Vision und möchte, dass so viele Familien wie möglich davon profitieren können. Und um dieses Ziel zu erreichen, stelle ich sehr gerne meine Erfindung vor so einer Jury und so einem großen Publikum vor. Natürlich geht es dabei auch darum, Investments zu generieren, um gemeinsam mit meinem Team großartige Ziele zu erreichen, die unsere Vision noch weiter stärken.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Um ehrlich zu sein, bin ich als Erfinder und Gründer von Tag eins in allen Dingen, die in meinem Start Up passieren, involviert und kenne meine Produkte, meine Ideen, meine Visionen und insbesondere meine Zahlen sehr gut. Ich habe mich auf die wichtigsten Eckpunkte vorbereitet, worauf ich in meinem Auftritt eingehen möchte und was ich gerne vermitteln möchte. Natürlich war ich auch bei diesem Auftritt aufgeregt. Die Unterstützung meiner Frau und meines Kindes im Nebenraum haben mir sicher geholfen. Ich weiß, wovon ich spreche und bin sehr überzeugt von meinem Vorhaben. Deswegen bin ich immer hoch motiviert und liebe es, mit Visionären und Business-Leuten zu sprechen. Deshalb war die Aufregung bei dieser Show tatsächlich viel eher eine Art Vorfreude, endlich die Jury kennenzulernen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?
Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf bumpli aufmerksam werden?

Natürlich wissen wir es sehr zu schätzen, dass wir mit unserem Start Up Gehör gefunden haben. Auch wenn die Jury selbst nicht investieren wollte, habe ich in der Show ein Deal erhalten, der für uns viel Wert ist. Der Werbedeal wird mit Sicherheit auch noch für viel Aufsehen sorgen. Aber wir spüren schon jetzt ein großes Interesse aus Österreich, wir haben viele Anfragen aus den Medien und interessierte Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten möchten.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Auch wenn ich mich im Vorgang etwas auf die Investorin Katharina Schneider fokussiert hatte, so habe ich bei der Vorbereitung schnell gemerkt, dass die meisten der Juroren als Partner geeignet wären. Alle haben Stärken in relevanten Bereichen. Letztendlich ist der Werbedeal jedoch wirklich das, was uns gut weiterhilft. Denn so können wir unsere Brand ein ganzes Stück weit nach vorne bringen und unsere Strukturen erweitern.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir haben seit der Sendung sehr gute Gespräche geführt und haben uns auf einige Punkte geeinigt, die von unserer Seite noch vorbereitet werden müssen, damit wir den Deal schon bald umsetzen können.

bumpli, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren gehören wir im deutschsprachigen Raum zu den bekanntesten und beliebtesten Baby- und Kindermarken und haben bereits große Erfolge in Europa. Dafür arbeiten wir jeden Tag sehr hart!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bitte gebt nicht auf, wenn euch von Außen eingeredet wird, dass ihr es nicht schaffen könnt. Natürlich gehört viel dazu, ein Start Up erfolgreich zum wirtschaftlich profitablen Unternehmen zu entwickeln. Aber wenn ihr eine Vision habt, wenn ihr eine gute Idee oder ein sehr gutes Produkt habt, dann könnt ihr das schaffen. Ihr werdet alle wichtigen Dinge selbst lernen müssen, euch durchkämpfen, jeden Bereich eures Businesses verstehen. Dann habt ihr wirklich die Chance, alles zu erreichen, was ihr euch vorstellt.

Auch wichtig ist es, die richtigen Menschen um sich herum zu haben. Unterstützung aus der Familie und aus dem Freundeskreis ist nicht selbstverständlich. Aber sie gibt einem sehr viel Kraft. Und wenn Gegenwind kommt, heißt es noch lange nicht, dass du aufgeben solltest.

Und als letzten Tipp: Lasst euch nicht erzählen, dass gute Noten und ein erfolgreiches Studium grundlegend wichtig sind für den Erfolg eines Gründers oder einer Gründerin. Wenn du überzeugt bist von deiner Idee, dann brauchst du bis auf eigenständigem Lernen und Informieren keine Barrieren, um deine Idee umzusetzen. Niemand kann dir das absprechen.

Wir bedanken uns bei Enis Ayari für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Proof of Concept erarbeiten

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ARchitecture Haussimulator Augmented Reality AR

ARchitecture innovative Haussimulator, basierend auf Augmented Reality (AR) Technologie

Stellen Sie sich und das ARchitecture Startup doch kurz unseren Lesern vor!

ARchitecture ist der innovative Haussimulator, basierend auf Augmented Reality (AR) Technologie, für die Baubranche. Damit lassen sich beispielsweise Häuser in Originalgröße oder in verkleinerten Maßstäben als virtuelle Modelle in Reale Hintergründe (z.B. dem Bauplatz) live einbinden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der 2. Februar 2021 war der Startschuss unseres Projekts. Grund dafür war ein Auftrag an das 3D-Druck Gewerbe „3Dforyou“ meines Geschäftspartners Felix Kläres, in welchem er ein Haus eines Architekten im Maßstab 1:100 für potentielle Kunden drucken sollte.

Schon damals bemerkte er einer der größten Schwachstellen. Nicht nur war eine zeit- und ortsunabhängige Präsentation unmöglich, es war keine live-experience! Der potentielle Kunde konnte sich das Haus zwar räumlich besser vorstellen, aber beispielsweise nicht im Haus rumlaufen.

Die Lösung dieses Problems brachte die Augmented Reality Technologie, mit welcher man eine Immobilie im Maßstab 1:1 auf Realhintergrund platzieren und begehen kann. Und das ohne teure VR-Brille, sondern rein mit dem privaten Smartphone oder Tablet.

Nachdem er die Idee Jan Michalczonek und mir präsentierte, waren wir beide begeistert. Seitdem arbeiten wir in einer Partnerschaft zusammen und sind jetzt in der Position, den Markteintritt zu starten. 

Welche Vision steckt hinter ARchitecture?

Unser Firmennucleus ist nicht das Haus, sondern das Leben. Wir werden in der Zukunft neben der ARchitecture Applikation weitere Tools, insbesondere im Property-Tech Markt, entwickeln, mit welchen Menschen ökologisch, sozial und innovativ planen und arbeiten können.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da wir durch die verlangsamende Bürokratie der Gründung unter 18 Jahren ohnehin einiges an Zeit hatten, nutzten wir diese für vielzählige Gespräche mit Architekten, Bauunternehmen, Maklern und Endkunden. Anhand dessen, konnten wir die Applikation stetig weiterentwickeln. 

Die ARchitecture App haben wir bislang selbst finanziert. Für den Außenauftritt samt Webseite, Corporate Identity und Social Media sind uns keine großen Kosten entstanden, da Jan Michalczonek und ich neben ARchitecture die Agentur „Twentyone Studios“ leiten und auf digitales Marketing spezialisiert sind.

Wer ist die Zielgruppe von ARchitecture?

Unsere Zielkunden sind Bauträger, Modularbauanbieter und Fertighausanbieter. Wir entwickeln eine eigene App mit ARchitecture Technologie für unsere Kunden, welche ebenfalls unter dem Kundennamen veröffentlicht und beworben wird.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Vergleich zu unserem direkten Konkurrenzprodukt “homeAR” haben wir einen wichtigen geographischen Marktvorteil. Der Standort des Anbieters Reactar Limited mit der oben genannten Applikation ist in Neuseeland, während wir Zugang zu dem europäischen Markt haben und uns von Anfang an im deutschen Markt als einziger Entwickler für ein solches Produkt etablieren können.

In Hinsicht auf 2D-Kataloge, beispielsweise für Fertighausanbieter, haben wir den Vorteil, dass unser Produkt von dem Endkunden vollständig visualisiert werden kann – und zwar abrufbar zu jeder Zeit und platzierbar an jedem Ort. 

VR-Brillen, welche heute schon als Hausvisualiserungstool benutzt werden, besitzen nicht diese Vorteile und sind sehr kostspielig.

ARchitecture, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das kommende Jahr 2022 wird für das Projekt jenes Jahr werden, was über die Zukunft entscheidet. Wir sehen uns in 5 Jahren nicht mehr als nur reinen Bausimulator, sondern als führendes Augmented-Reality Unternehmen im europäischen PropTech-Markt mit weiteren Tools, um unsere Hauptattribute des ökologischen, sozialen und innovativen Bauens zu untermauern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

In die Entwicklungsphase eines Produktes stetig Rückmeldungen aus Feedbackrunden berücksichtigen und diese mit einarbeiten.

So früh wie möglich mit den Austausch mit erfahrenen Personen aus der Branche anstimmen und das eigene Produkt vorstellen. 

Möglichst früh einen Proof of Concept erarbeiten, um erste bezahlte Kundenprojekte zu gewinnen.

Wir bedanken uns bei bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Setze dir erreichbare Etappenziele

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VE COOK: Cooking Kits für eine pflanzliche Ernährung

VE COOK: Cooking Kits für eine pflanzliche Ernährung

Stellen Sie sich und das Startup VE COOK doch kurz unseren Lesern vor!

VE COOK ist ein Schweizer Start-up, das das vegane Kochen zukünftig einfacher macht. Wir, das sind Niklas Bubori und ich, Adriana Bubori, sehen tagtäglich, wie Menschen sich schwertun bei der veganen Ernährung zu bleiben, obwohl sie es gerne möchten. Das größte Problem dabei sehen wir, dass es einiges mehr umzustellen gibt im Alltag als nur das Essen an sich. Man muss plötzlich in anderen Läden einkaufen, sich andere Gewürze zulegen von denen man teilweise noch nie zuvor gehört hat.

Zudem gibt es unendlich viele Fleischersätze auf dem Markt, von denen man gar nicht weiß, was man damit anstellen soll. Zudem halten sich einige Mythen immer noch hartnäckig, die in Ängsten resultierten beispielsweise vor einer Mangelernährung. Da kommen wir ins Spiel: VE COOK nimmt dir genau das ab. Du bekommst die Fleischalternative und die passenden Gewürze in der richtigen Menge geliefert in einem Cooking Kit. Alles, was du dazu noch brauchst, sind die frischen Zutaten. Somit bleibt dir selbst überlassen, ob du lieber die Bio-Tomate nimmst, oder beispielsweise Vollkorn-Spaghetti anstelle normaler Spaghetti wählst.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind schon länger im Kontakt mit Gründern verschiedener Branchen durch unsere Arbeit. Niklas unterstützt Unternehmen jeglicher Grösse bei ihrem digitalen Design, sowie der Entwicklung ihrer Websites, Shops sowie Werbematerialien. Dabei sind wir immer weiter in die strategische Beratung geraten, bis wir uns nun dazu entschieden haben, dies mit unserer Leidenschaft für das Essen zu verbinden und selbst ein Start-up daraus zu gründen. Zudem ernähren wir uns selbst seit 2 Jahren pflanzlich und kennen all die Probleme, die tagtäglich auf einen zukommen, wenn man sich auf diese Reise begibt. Nachdem wir selbst die Erfahrungen machten, nicht nur unseren Speiseplan sondern auch alles drumherum anzupassen, haben wir mit einigen Bekannten, Freunden und Fremden gesprochen, die uns alle von den gleichen Erfahrungen berichteten. Da wussten wir, hier gibt es einen grossen Handlungsbedarf und Potenzial obendrein. 

Welche Vision steckt hinter VE COOK?

Wir möchten mit VE COOK die pflanzliche Ernährung vereinfachen. Dazu entwickeln wir derzeit 4 weitere Cooking Kits neben unserem ersten Produkt, der veganen Bolognese, die es jetzt schon zu kaufen gibt. Langfristig sehen wir uns jedoch nicht nur im Markt der Cooking Kits, sondern auch vielen weiteren, die es noch zu optimieren gilt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die grösste Herausforderung in der Food-Branche sehen wir einerseits in den zu Beginn kleinen Bestellmengen, die oft zu klein für große Hersteller sind, um sie anzufertigen. Andererseits spielt Hygiene und damit auch Kontrolle eine grosse Rolle. Anders als beispielsweise bei Tech-Start-ups, muss bei Food-Startups von Anfang an recht viel ausgelagert oder extern vergeben werden, um alle Regularien vollständig einhalten zu können. Hinzu kommt, dass wir in der Schweiz sitzen und es damit einige Hürden zu überwinden gilt, um in den angrenzenden Ländern mit hohem Potenzial Produkte absetzen zu können. Wir sind derzeit noch vollständig privat finanziert und refinanzieren jeden Cent, den wir mit unseren Cooking Kits einnehmen. Um unsere Produktreihe nun zu vergrössern, sind wir momentan jedoch in Gesprächen mit einigen Investoren. 

Wer ist die Zielgruppe von VE COOK?

Die Zielgruppe von VE COOK sind hauptsächlich Flexitarier, die eine schnelle und einfache Alternative suchen, um ihr Leibgericht auch einmal pflanzlich zubereiten zu können, sowie Veggie-Neulinge, die Support brauchen beim Einstieg in die pflanzliche Ernährung. Wir sind zwar auch interessant für geübte Veganer, diese sind jedoch meist schon sehr vertraut mit neuen Fleischersatz-Arten und in der Zubereitung dessen. Für sie vereinfachen wir den Einkauf und geben Inspiration, die Zubereitung kennen sie meist schon gut. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Cooking Kits sind einzigartig, da mit ihnen nicht nur klassisch ein Gericht gekocht werden kann, sondern tatsächlich eine Vielzahl. Auf unserer Website geben wir Tipps und Tricks in der Zubereitung, aber auch Ideen für weitere Rezeptvarianten die mit einem Cooking Kit umgesetzt werden können. Bei klassischen Anbietern gibt es meist nur ein aufgedrucktes Rezept auf der Rückseite.

Bei uns gibt es das zwar auch, aber für Interessierte noch ganz viele weitere Möglichkeiten, wie man noch mehr aus bspw. der Bolognese rausholen kann. Zudem ist die Gewürzmischung immer auf genau den Fleischersatz angepasst, der drin ist. Bei klassischen Herstellern wird entweder auf den Fleischersatz gänzlich verzichtet, wodurch der Kunde den Aufwand hat, nach einem Passenden zu suchen und diesen auch noch in einem Supermarkt zu finden, oder es wird eine herkömmliche Gewürzmischung mit dem Fleischersatz verwendet, der nicht angepasst ist. Damit ist das Ergebnis geschmacklich meist nicht zufriedenstellend. 

VE COOK, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns in Supermärkten europaweit, sowie langfristig als digitaler Partner wenn es um die pflanzliche Ernährung geht. Wir möchten die sich leider hartnäckig haltenden Mythen über die vegane Ernährung aus der Welt schaffen und aufzeigen, welche Vorteile wir mit einer pflanzlichen Ernährung hätten. Hierzu arbeiten wir fleissig mit Ernährungsberatern daran, Fragestellungen, die unsere Kunden haben, zu beantworten und klare Leitfäden zu entwickeln, die die Angst vor einer Mangelernährung nehmen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleibt agil. In einer so schnelllebigen Welt, kann morgen alles anders sein. Gründer benötigen genügend Resilienz, um wieder aufzustehen und Agilität um stets flexibel zu bleiben.

Sorge dafür, dass jeder der mit deinem Unternehmen in Kontakt ist, eine gute Erfahrung macht. 

Habe dein Ziel klar vor Augen und setze dir erreichbare Etappenziele, so bleibst du stets motiviert und am Ball. 

Wir bedanken uns bei Adriana Bubori und Niklas Bubori für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: VE COOK

Kontakt:

VE COOK GmbH
Kirchweg 40
8102 Oberengstringen
Schweiz

www.ve-cook.com
hello@ve-cook.com

Ansprechpartner: Adriana Bubori

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/ve.cook/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ve-cook/
Facebook: https://www.facebook.com/vecookvegan

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