Donnerstag, April 3, 2025
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Nicht alles allein schaffen wollen

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Umami Ferment tempeh miso kimchi

umami ferment eine kleine Manufaktur für Tempeh, Miso und Kimchi

Stellen Sie sich und das Startup Umami Ferment doch kurz unseren Lesern vor!

Moin, ich bin Victor! Ich komme aus Frankreich und wohne seit 2015 in Bremen. Eigentlich war ich mal im Bereich der Windenergie beschäftigt, habe meinen Job dort aber an den Nagel gehängt und stattdessen die letzten zwei Jahre einmal in der Woche frischen Tofu für Bremen gekocht. Nun gründe ich Umami Ferment – eine kleine Manufaktur für fermentierte Lebensmittel. Ich möchte dank traditionellen Gärungsmethoden verschiedene vegane Produkte herstellen, zum Beispiel Tempeh (eine Protein-Bombe aus Sojabohnen), Miso (eine Wunderwürzpaste) und Kimchi (eine Art geschmackvolles koreanisches Sauerkraut).

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich gründe ein Unternehmen, weil ich meine Liebe für Essen und gesunde Lebensmittel zum Beruf machen möchte. Doch die Arbeit als Selbständiger umfasst viel mehr als den reinen Spaß am Kochen: ich muss Maschinen bedienen, Prozesse optimieren, Flyer gestalten, Kunden informieren usw. Das sind vielseitige Aufgaben, auf die ich mich schon sehr freue. Außerdem kann ich als mein eigener Chef Entscheidungen treffen, die mit meinen persönlichen Wertvorstellungen übereinstimmen, zum Beispiel in Bezug auf die Herkunft der Rohstoffe oder die Art des Verpackungsmaterials.

Welche Vision steckt hinter Umami Ferment?

Mit Umami Ferment sollen traditionelle Gärungsmethoden wieder zum Leben erweckt werden. Ich möchte Klassiker wie Sauerkraut produzieren, aber auch experimentierfreudig sein und zum Beispiel Miso aus grünen Erbsen herstellen. Als Gegenpol zur industriellen Lebensmittelerzeugung und Massentierhaltung wird nur vegan gekocht und alles in Handarbeit produziert. Einmal in der Woche soll ein Werksverkauf stattfinden. Ich freue mich schon auf persönliche Treffen mit meinen Kunden, um sich auszutauschen und Fragen beantworten zu können. Ich wünsche mir mehr unpasteurisierte fermentierte Lebensmittel, mehr Bio-Produkte, mehr Geschmack, mehr vegane Lebensmittel, mehr Handwerk, mehr menschliche Kontakte, weniger Plastik und kürzere Transportwege! Umami Ferment ist für mich ein großer Schritt in diese Richtung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, einen Ort zu finden, an dem ich Lebensmittel zubereiten darf. Ich konnte nicht zu Hause arbeiten, doch einen Raum zu mieten und umzubauen ist anfangs einfach unrealistisch. Die Umbaukosten und der Aufwand für die Anmeldung beim Bauamt sind viel zu hoch. Dank etwas Glück und Kontakten konnte ich mich im Bremer Stadtteil Hulsberg niederlassen und in ein ehemaliges Café ziehen, das bereits alle Hygienevorschriften einhält.

In den letzten zwei Jahren hatte ich mit der Produktion von frischem Tofu versucht, ein anderes Projekt auf die Beine zu stellen. In dieser Zeit finanzierte ich alles aus meinen Ersparnissen und kann einiges an Equipment weiternutzen. Trotzdem muss ich nun für Umami Ferment mehrere tausend Euro in neue Maschinen und Zubehör investieren. Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne, sodass Menschen mein Vorhaben unterstützen können, indem sie zum Beispiel im Voraus meine Produkte bestellen. Auf diese Weise kann ich meine Ausgaben planen und realisieren.

Wer ist die Zielgruppe von Umami Ferment?

Die Zielgruppe sind in erster Linie Menschen, die gesunde Ernährung, ganz viel Geschmack und Nachhaltigkeit schätzen. Meine Produkte können direkt bei mir bestellt oder in Läden und Restaurants in und um Bremen gekauft und genossen werden.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Produktion ist in Bremen und ich freue mich über den persönlichen Kontakt zu meinen Kunden. Diese können sich vor Ort beraten lassen und Fragen stellen. Das Gemüse kommt aus der Region und Getreide sowie Hülsenfrüchte werden in der EU angebaut, falls ich sie nicht aus Deutschland beziehen kann. So bleiben die Transportwege möglichst kurz. Die Produkte sind zum Großteil noch „lebendig“, da sie nicht pasteurisiert sind. Unpasteurisierte und fermentierte Lebensmittel wirken sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Für Gastronomen aus der Gegend werde ich Produkte anbieten, die individuell auf sie zugeschnitten sind. So kann ich die Form oder Rezeptur nach Wunsch anpassen.

Umami Ferment, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Es fällt mir etwas schwer, große Pläne zu machen und ich nehme lieber einen Schritt nach dem anderen. Ich wünsche mir jedoch, dass Umami Ferment in fünf Jahren ein Teil der lokalen Manufaktur-Szene sein wird. Ich weiß, dass noch viel Aufklärungsarbeit auf mich zukommt, da Miso und Tempeh noch nicht so bekannt sind wie Pommes und Schokolade. Wenn das Crowdfunding erfolgreich ist, kann ich dieses Jahr noch die Küche neu ausstatten. Die nächste große Baustelle wird dann die Programmierung der Webseite sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1) Sich informieren, welche Hilfe es vor Ort für Existenzgründer:innen gibt.

Ich konnte zum Beispiel an einem hilfreichen Coachingprogramm der Bremer Aufbaubank teilnehmen. Ich bekam eine Einführung in BWL, Marketing usw. Dieses Angebot war auch eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen Gründer:innen, die ähnliche Probleme hatten wie ich, auszutauschen.

2) Mehr Puffer einplanen!

Bei mir dauert immer alles länger als ursprünglich geplant. So dachte ich zum Beispiel, dass die Vorbereitung des Crowdfundings wenige Wochen dauern würde. Letztendlich benötigte ich fast zwei Monate dafür.

3) Nicht alles allein schaffen wollen.

Bei meiner ersten Selbständigkeit lieferte ich ein Jahr lang die Produkte selber in der Stadt aus. Dann fand ich einen Kurierdienst, der die Liefertouren übernahm. Das kostete zwar Geld, doch dadurch konnte ich mehr Zeit in meine Produktion investieren oder auch einfach mal eine wohlverdiente Pause einlegen.

Wir bedanken uns bei Victor Thomas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sucht die perfekt passenden Mitstreiter aus, die euer Mindset teilen

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Numbat Batteriespeicher Schnellladesäule

Numbat umweltfreundlicher, stationärer Batteriespeicher mit einer integrierten Schnellladesäule

Stellen Sie sich und das Startup Numbat doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Martin Schall und Dr.-Ing. Maximilian Wegener, die Gründer von Numbat. Viele Jahre haben wir im Management und in der Entwicklung eines High-Tech Maschinenbau-Unternehmens mit Schwerpunkt Batterietechnologie gearbeitet. In Gesprächen mit damaligen Kunden, bezogen auf die Herausforderungen der E-Mobilität, kam uns der Gedanke einer eigenen Unternehmensgründung. Im Februar 2021 war es dann so weit, wir gründeten das Cleantech-Startup Numbat in Kempten (Allgäu) und haben den ersten umweltfreundlichen, stationären Batteriespeicher (Numbat) mit einer integrierten Schnellladesäule (> 300 kW) entwickelt. Zukünftig wird dadurch das Schnellladen von Elektroautos flächendeckend, unkompliziert und wirtschaftlich tragfähig möglich sein. Gleichzeitig bieten wir mittels unserer Technologie B2B-Applikationen an, die den Energieverbrauch eines Unternehmens optimieren. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ganz einfach – weil wir gesehen haben, dass ein vernünftiges und unserer aktuellen Zeit angepasstes Schnellladen nicht möglich ist. Zwar gibt es in den letzten Jahren einen starken Aufwärtstrend von Neuzulassungen im Bereich der E-Fahrzeuge, jedoch fehlt es an Schnellladesäulen, die in kurzer Zeit und flächendeckend aufgebaut werden können. Mit den herkömmlichen Schnellladesäulen wird der flächendeckende Ausbau, insbesondere auch in ländlichen Bereichen, nicht wirtschaftlich tragfähig sein und damit viel zu langsam vorwärts gehen. Sollte das so bleiben, wird das zu einem großen Problem. Das wollen wir lösen! 

Welche Vision steckt hinter Numbat?

Wir wollen die Elektromobilität stärken und die Energiewende aktiv mitgestalten! Unser Ziel ist es deshalb, die dichteste Schnellladeinfrastruktur Europas aufzubauen. Unser Batteriespeicher reduziert die Stromkosten und entlastet die Netze, während die integrierte Schnellladestation es Kunden/Besuchern/Mitarbeitern ermöglicht, ihre Elektrofahrzeuge innerhalb von 15 Minuten zu 80 % aufzuladen. Einfach gesagt: Der Batteriespeicher lädt sich aus dem normalen Stromnetz mit Ökostrom oder selbst generiertem PV-Strom aus ihrer Solaranlage auf und gibt den Strom schnell an das Auto ab, wenn der Bedarf da ist. Mit der patentierten Klimaschutztechnologie und dem Multi-Lifecycle-Ansatz ist der Numbat eine der nachhaltigsten Lösungen auf dem Markt. Als Cleantech-Startup sehen wir uns in der Verantwortung, anderen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich der CO2-Neutralität ein großes Stück anzunähern und umweltschonender agieren zu können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Mit der Ausgründung aus der Hochschule Kempten über Exist haben wir mit dem dortigen Allgäuer Netzwerk die ersten Schritte gemacht. Die Unterstützung durch das Digitale Gründerzentrum Allgäu hat uns dabei enorm geholfen. Weitere Förderungen, wie z.B. die Bezuschussung eines Forschungsprojektes mit knapp 800.000 € vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, sind wichtige Finanzierungsbausteine. 

Herausforderungen gibt es viele und das täglich, da wir uns in einem Markt befinden, der einerseits hoch technisch und komplex ist, und sich andererseits durch Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in einem andauernden Wandel befindet.

Wer ist die Zielgruppe von Numbat?

In erster Linie sind unsere Zielkunden alle B2B Kunden, deren Endkunden eine kurze Aufenthaltsdauer (20-50 Minuten) am Standort haben. Dazu zählen beispielsweise Einzelhandel, Tourismus, Autohäuser, Krankenhäuser, Tankstellen etc. Dort wird die Nachfrage nach einem Schnellladen enorm steigen. Indirekt auch die Fahrer von Elektrofahrzeugen (B2C), die die Nachfrage nach Schnellladesäulen ausmachen.

Wie funktioniert Numbat? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das disruptive Geschäftsmodell und die neuartige Technologie ist regional übergreifend skalierbar. Entgegen anderen Anbietern entlasten unsere Numbats das Stromnetz, sind einfach zu installieren und mittels B2B-Anwendungen wirtschaftlich tragfähig. Der Kunde spart durch die Eigenverbrauchsoptimierung jährlich Stromkosten und, im Vergleich zu herkömmlichen Schnellladesäulen, die Anschlusskosten ans Mittelspannungsnetz bzw. Baukosten für eine Trafostation. Numbat übernimmt von der Bedarfsanalyse über die Installation, Wartung und den Betrieb alles. Wir sind somit der erste Anbieter von „Energy Storage as a Service“. Als nachhaltig denkendes Unternehmen haben wir außerdem eine patentierte Technologie entwickelt, bei der eine Batterie nicht schon bei einem „State of Health“ von 80 % direkt thermisch verwertet wird, sondern ihr Leben durch einen gezielten Austausch nicht mehr funktionsfähiger Batteriezellen um bis zu drei Mal verlängert werden kann.

Numbat, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Proof of concept – das Schnellladenetz Allgäu (alle 10 KM ein Numbat) – wird Ende des Jahres 2021 erreicht. Wir schaffen es also bis Mitte 2022 das dichteste Schnellladenetz Europas im ländlich strukturierten Allgäu aufzubauen und beweisen damit, dass unser Modell skalierbar ist. In 5 Jahren sehen wir uns als einen der führenden Anbieter von Schnellladeinfrastruktur in Europa. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Für uns war es extrem wichtig, dass unsere Business Angels neben der finanziellen Unterstützung vor allem Know-how und Kontakte mit eingebracht haben. Das sollte auch bei der Suche oder Entscheidung von Gründern im Vordergrund stehen. 

Nehmt euch Zeit um alle Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen sehr detailliert zu verstehen und auszuarbeiten. Erst danach sollte gegründet werden. 

Sobald eine gewisse Größe erreicht ist und die ersten Mitarbeiter eingestellt werden: Auch wenn es länger dauert, nehmt nicht einfach Leute an Bord, um die Lücken zu füllen. Sucht die perfekt passenden Mitstreiter aus, die euer Mindset teilen. 

Wir bedanken uns bei Martin Schall und Dr.-Ing. Maximilian Wegener für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Versuche das Große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren

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Movingroom bewegung achtsamkeit

Movingroom Plattform für Bewegung und Achtsamkeit mit dem Fokus auf Yoga, Movement, Skills und Fitness

Stellen Sie sich und das Startup Movingroom doch kurz unseren Lesern vor! Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Der Movingroom schafft Raum für eine neue Interpretation von Bewegung. Mehr als nur ein Workout, sondern Bewegung als Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Wir sind eine Online-Plattform mit dem Fokus auf Yoga, Movement, Skills und Fitness. Dabei unterstützen wir unsere Mitglieder:innen durch vielfältige Programme, um sie auf das nächste Level zu bringen. Die Plattform verbindet körperliche Bewegung, Technologie und Gemeinschaft zu einer Movement-Erfahrung, an der unsere Nutzer Spaß haben und gleichzeitig in der Gegenwart bleiben. 

Unser Unternehmen ist sehr organisch entstanden. Ursprünglich haben wir, das sind Steve und Henry, mit einigen kreativen Videos über Bewegung begonnen. Wir haben direkt gemerkt, dass die Harmonie gut passt und haben uns schnell sehr gut angefreundet. Während dieser Kreativprojekte kam die Idee von Online Kursen immer wieder auf. Zu dem Zeitpunkt gab es keinerlei Online Kurse zum Thema ‘Movement Training’ und wir haben erste Versuche begonnen. Movingroom hat als Nebenprojekt für uns beide begonnen, wurde aber schnell ein Job für sich. Dementsprechend hieß es alles oder nicht, und wir waren uns beide schnell einig, dass wir es mit 100% Einsatz angehen wollen. 

Welche Vision steckt hinter Movingroom? 

Für unsere Community, unsere Nutzer:innen, möchten wir Bewusstsein durch Bewegung fördern. Hierfür ist es unser Ziel das Wissen der besten Coaches leicht zugänglich zu machen. Online und 24/7 verfügbar. Gemeinsam führen wir durch die vielschichtige Welt der Bewegung. Mit erfahrenen Coaches und Movern an der Seite erleben Nutzer:innen Routinen und Erfolge in den Bereichen Kraft, Mobilität, Skills und Körperwahrnehmung. Kurzgesagt möchten wir Bewegungsbegeisterte: inspirieren, unterrichten und verbinden. Das schaffen wir mit Hilfe von hochwertigen Trainings, einzigartigen Konzepten, hoher Qualität in Bild und Ton, sowie großer Nutzer:innenfreundlichkeit. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Eine riesige Herausforderung für uns war der lange Prozess der Vorbereitung. Bereits Anfang 2019 haben wir die ersten Ideen und eine grobe Vision für Movingroom gehabt. Damals noch als englischsprachige Plattform haben wir uns in 2020 dazu entschlossen uns auf den deutschsprachigen Markt zu fokussieren. Dazu kam der Entschluss das kleine Nebenprojekt ‘Movingroom’ zu einem Unternehmen und Marke zu etablieren. 

Demnach hatten wir viel zu tun, neue Klassen und Kurstrailer abzufilmen, sowie eine eigene Online Plattform zu kreieren. Glücklicherweise haben wir fest an unsere Vision geglaubt und konnten dadurch befreundete Lehrer:innen überzeugen mit ins Boot zu kommen. Demnach hat es fast 2,5 Jahre bedarf, bevor wir mit dem Movingroom Online Studio im Juni 2021 in den Markt einsteigen konnten. Ein Prozess, der besonders auf persönlicher Ebene für uns Gründer sehr viel Vertrauen und Geduld in die Vision benötigt hat. 

Auf das Thema Finanzierung sind wir besonders stolz, da wir bis heute keinerlei Fremdfinanzierung genutzt haben. Steve als Videograf hat all sein Equipment und Expertise für Video, Foto und Ton zur Verfügung gestellt, Henry als Movement-Trainer sein Studio und Netzwerk, und mit der Hilfe von engen Freund:innen haben wir die Online Plattform und zusätzliche Fotomaterialien kreiert. Rückblickend war es sehr sehr viel Arbeit. Wir haben vorwiegend unsere Zeit als Ressource eingesetzt, um möglichst kostengünstig gründen zu können. Das hat uns regelrecht dazu gezwungen, auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren und den hohen Qualitätsstandard unseres Produkts nicht aus den Augen zu verlieren. 

Wer ist die Zielgruppe von Movingroom? 

Grundsätzlich ist der Movingroom für wirklich jedes Level geeignet. Wir haben uns bewusst dazu entschieden mehrere Schwierigkeitsgrade und Intensitäten anzubieten, so dass wirklich jede:r etwas im Movingroom findet. Außerdem gibt es ganz unterschiedliche Coaches auf der Plattform. 

Der Movingroom ist eine All-in One Plattform. Gestern noch ein Workout und heute eine eher ruhigere Yogastunde oder Meditation – im Movingroom kein Problem. Wir möchten unseren Nutzer:innen die Möglichkeit bieten sich in vielen Disziplinen zu versuchen und immer wieder neue Dinge auszuprobieren. 

Wir sind auch besonders stolz darauf, dass wir fortgeschrittene, moderne Yogastile, Bewegungsformen und Workouts auf der Plattform anbieten. So bieten wir zum Beispiel die größte Vielfalt an deutschsprachigen Budokon Yoga und Mobility Klassen. 

Wie funktioniert Movingroom? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Movingroom ist eine Online Plattform mit aufgezeichneten Kursen, so genannten On Demand Klassen. Die Kurse können abgerufen werden, ganz egal wann oder wo du gerade bist. Unsere Mitgliedschaft beinhaltet alle Kursreihen und Klassen, die auf Movingroom zu finden sind. Du kannst dir Klassen merken, beliebig oft wiederholen und deine:n Lieblingslehrer:in finden. Wir bieten einen 14-tägigen Testzeitraum, bei der du Movingroom komplett kostenlos und unverbindlich testen kannst. 

Dadurch, dass wir uns auf On-Demand Klassen spezialisieren haben wir einen enormen Vorteil in Bezug auf Qualität. Live-Klassen haben oftmals das Problem von schlechter Qualität oder fehlendem Kontext. Einerseits haben Coaches oftmals kein professionelles Equipment für ihre Video- und Tonaufnahmen. Außerdem kommt es häufig vor, dass Klassen immer nur für den nächsten Termin geplant wird. Somit ist es schwierig ein konsistentes und zusammenhängendes Programm zu schaffen. 

Mit Movingroom können wir hier herausstechen. Unsere Kursreihen werden im Voraus gemeinsam mit den Coaches geplant und an die Bedürfnisse der Mitglieder:innen angepasst. Außerdem filmen wir die Klassen einmalig ab und können somit unseren hohen Standard an die Qualität der Videos und des Unterrichts anwenden. Die Mitgliedschaft wird auch auf Dauer immer attraktiver, da mehr und mehr Lehrer:innen und unterschiedliche Kursreihen hinzukommen. 

Movingroom, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

In fünf Jahren sehen wir uns als die größte Plattform für Bewegung und Achtsamkeit auf Deutsch. Wir möchten eine große Masse an Menschen bewegen und die vielseitigen Aspekte verschiedener Disziplinen wie Yoga, Mobilität, Fitness, Tanz, Kampfkunst, und mehr aufzeigen. Dementsprechend sehen wir uns in fünf Jahren mit hunderten von Kursreihen, die dir ein möglichst breites Spektrum an Online Training bietet. 

Außerdem wollen wir uns als Hybrid zwischen virtuellen und physischem Unterricht etablieren. Online Training ist eine hervorragende Alternative, kann aber das Training in der Gruppe und mit Lehrer:in vor Ort nicht ersetzen. Wir sind davon überzeugt, dass beide Hand-in-Hand gehen und sich gegenseitig ergänzen. Dementsprechend sehen wir uns in fünf Jahren auch als Veranstalter von Events und Experiences rund um die Welt der Bewegung. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Versuche das Große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren. Warum hast du das Unternehmen gegründet? Geht es wirklich nur ums Geld oder gibt es Werte und Standards, die du aufrecht erhalten möchtest? So schwer es auch fällt, versuche langfristig zu denken und nicht auf das schnelle Geld zu hoffen.

In Sachen Planung ist es gut und wichtig pessimistisch zu denken. Besonders Gründern mit großen Visionen fällt das schwer. Wir haben jedoch festgestellt, dass alles meist 2-3x so lange dauert wie ursprünglich vorhergesehen. Das Gleiche gilt auch für den Vertrieb, hier immer mit viel weniger Verkäufen als gedacht planen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Zuletzt legen wir dir ans Herz auf dich selbst aufzupassen. Gerade am Anfang ist es enorm schwer abzuschalten und nicht 24/7 zu arbeiten. Gleichzeitig sollte der Prozess des Gründens und die Arbeit aber auch nicht das komplette Leben einnehmen. Versuche immer wieder mal auch rauszukommen, dich mit anderen Menschen ohne Geschäftsbeziehung zu treffen, in die Natur zu gehen oder eine Bewegungs- und Achtsamkeitspraxis für dich selbst zu etablieren. Eben das, was dich auch außerhalb deines spannenden Unternehmens interessiert. 

Wir bedanken uns bei Henry Neumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit potenziellen Investoren die Idee iterieren

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unea

unea unterstützt Händler und E-Commercler bei der erfolgreichen Vermarktung ihrer Werbeflächen

Stellen Sie sich und das Startup unea doch kurz unseren Lesern vor!

Die Erfahrung zeigt, dass keiner im E-Commerce oder Retail langfristig nur mit dem Verkauf von Produkten Geld verdienen kann. Händler müssen Marketing Partner of Choice für Marken werden. Neben ihrem Produktgeschäft benötigen sie auch ein erfolgreiches Vermarktungsgeschäft. Mit unea entwickeln wir das Betriebssystem für diese Vermarktung. Unsere neue Technologie unterstützt Händler und E-Commercler bei der erfolgreichen Vermarktung ihrer Werbeflächen, die es ermöglicht neue Umsatzkanäle zu erschließen und skalierbar zu monetarisieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

In der Vergangenheit haben wir Vermarktungsgesellschaften für MediaMarkt, Saturn, Metro und zuletzt für Intersport aufgebaut. Durch fehlende Software und technologische Grundlagen war die Vermarktung ein extrem manueller Prozess und nicht skalierbar. Die Verfügbarkeiten von Werbeflächen wurden in Excel organisiert und diese Werbeflächen wurden dann über PPT oder E-Mail den Agenturen und Marken angeboten. Wir haben unea gegründet, um die Vermarktung von Werbeflächen zu revolutionieren. Mit unserem Produkt wollen wir den Status Quo herausfordern und diesen positiv beeinflussen.

Welche Vision steckt hinter unea?

Mit unea wollen wir die Vermarktung demokratisieren und es jedem Unternehmen ermöglichen, selbst die eigenen Werbeflächen digital zu verwalten und zu vermarkten, ohne von Google oder anderen großen Vermarktern abhängig zu sein. Wir stellen dafür die Technologie zur Verfügung, unsere Software-Lösung. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Vermarktungsprozess ist sehr komplex und jedes Unternehmen vermarktet andere Werbeflächen. Wir mussten also eine technologische Infrastruktur entwickeln, die es erlaubt jede Art von Werbefläche (Online, Offline, Print, etc.) abzubilden. Wir konnten für unsere Vision Business Angel gewinnen, die es uns ermöglichen, die unea-Plattform zu entwickeln und die Monetarisierung durch Werbung zu digitalisieren.

Wer ist die Zielgruppe von unea?

Wir sind ein sogenannter SaaS enabled Marketplace und haben daher zwei Zielgruppen: Zum einen gibt es die Flächeninhaber, die ihre Werbeflächen monetarisieren wollen, die Sell-Side. Dazu zählen der E-Commerce, Retail, die Gastronomie und auch Sportstudios.

Die zweite Zielgruppe auf der Buy-Side sind Lieferanten, Marken und Agenturen, die die angebotenen Werbeflächen buchen wollen.

Wie funktioniert unea? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Technologie unterstützt unsere Kunden bei der erfolgreichen Vermarktung ihrer Werbeflächen und erlaubt es Werbekunden diese einfach zu buchen. Der große Unterschied liegt darin, dass wir mit unserem Produkt den Status Quo herausfordern, der im Wesentlichen auf einem manuellen Verfahren mit Excel, PPT und E-Mail basiert. 

unea, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir unsere Branche nachhaltig verändert und digitalisiert. unea wird bis dahin die technologische Infrastruktur – das Betriebssystem – für die Vermarktung von Werbeflächen von Händlern und E-Commerclern in Europe sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Man sollte sich für eine Geschäftsidee entscheiden, bei der es einen starken Founder-Market Fit gibt.

Bei der Auswahl muss man sich über den Trade-Off zwischen Passion und Fähigkeit bewusst sein und die resultierenden Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Start-up. Die wenigsten Geschäftsmodelle entsprechen zu 100 Prozent der Passion des Gründers und erfordern gleichzeitig vollumfängliches Wissen und Know-how. 

Wenn man Investoren, wie beispielsweise Business Angel, oder Venture Capital für die Geschäftsidee benötigt, sollte man vom ersten Tag an mit potenziellen Investoren die Idee iterieren und nicht erst mit einem fertigen Minimum Viable Product an diese herantreten.

Wir bedanken uns bei Richy Ugwu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sich trauen und Fehler machen

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Julies Babysticker Textilaufkleber

Julies Babysticker sind plastikfreie, flexible und leicht ablösbare Textilaufkleber

Stellen Sie sich und Julies Babysticker doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, mein Name ist Julia Schwarz. Ich bin seit 11 Jahren als Augenoptikermeisterin in einer Augenklinik tätig. Meine Erfahrungen und mein Hintergrundwissen haben mich dazu bewegt Julies Babysticker zu entwickeln. Das sind plastikfreie Textilaufkleber, die man in das Innere vom Kinderwagendach, im Babybett oder Autorücksitz rein klebt. Viele Babys werden im Kinderwagen oder bei längeren Autofahrten unruhig. Das führt automatisch dazu, dass Eltern gestresster werden. Diese einfache Erfindung, verhilft sowohl Eltern als auch Babys entspannter zu werden. Es fördert die visuelle Wahrnehmung, zudem erweckt es Babys Aufmerksamkeit. Die Aufkleber halten gut auf verschiedenen Stoffen, sind aber trotzdem leicht ablösbar. Das Material (Acetatseide) ist flexibel und plastikfrei, bei Bedarf kann man sie auch wieder verwenden.
Julies Babysticker wurden gemeinsam mit einer Orthoptistin und zwei Augenärzten, anhand der Farben und Formen entwickelt.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin auch Mama von zwei wunderbaren Kindern, die meine Inspiration waren, Julies Babysticker ins Leben zu rufen. Wie auch viele andere Babys wollten meine beiden Kinder nicht im Kinderwagen liegen bleiben, weil die sich langweilten, es war in manchen Situationen ziemlich stressig für mich. Da habe ich es mit Bildern im Inneren vom Kinderwagendach versucht und als ich gesehen habe, wie interessiert und zufrieden meine Zwei die bunten Bilder angeschaut haben, stand für mich fest: Diese entspannte Zeit beim Spaziergang oder Autofahren – in der sich Ihr Baby beschäftigt, keiner Mama vorenthalten möchte. 

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Den Hersteller und das richtige Material zu finden. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich nur in Deutschland produzieren werde, obwohl die Herstellungskosten und das Material in Deutschland natürlich viel teurer ist als im Ausland. Was mich aber ziemlich enttäuscht hat, dass viele Firmen kein Interesse haben mit einem Startup zu arbeiten wollen. Da man ein neues Werkzeug anfertigen müsste (wird aber in Rechnung gestellt), neues Material einkaufen und denen ist es natürlich auch bewusst, dass man am Anfang nicht so viele Stückzahlen abnehmen wird.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, natürlich. Bei mir war es so und bei vielen anderen auch, wie ich durch die Gespräche mit Startups erfahren habe. Man startet mit einer noch unperfekten Idee und verbessert es im Laufe der Zeit. Auch wenn man denkt, dass die Idee schon perfekt ist, könnte es sein, dass die Kunden noch mal ein wertvolles Feedback oder Verbesserungsvorschläge liefern, was man dann noch mal berücksichtigt.

Welche Vision steckt hinter Julies Babysticker?

Babys mit Julies Babystickern abzulenken und zu fördern, um die Eltern dadurch ein bisschen zu entspannen und zu erleichtern, weil die Babys gerne die bunten Bilder anschauen und dadurch länger im Kinderwagen liegen bleiben oder ruhiger bei Autofahrten sind. Mein Ziel ist es, dass alle frischgebackene Eltern in Deutschland und später auf der ganzen Welt die Julies Babysticker kennen und sie zu Erstausstattung von Babys gehören.

Wer ist die Zielgruppe von Julies Babysticker?

Vor allem sind es Schwangere, junge Mütter und Väter. Viele Eltern achten schon sehr früh auf die Förderung von Ihren Kindern. Natürlich auch Verwandte oder Freunde, die Julies Babysticker als Geschenk zu Geburt oder als ein Mitbringsel kaufen möchten. 

Was ist das Besondere an den Stickern?

– Julies Babysticker fördern die visuelle Wahrnehmung
– Erwecken die Aufmerksamkeit – die Babys bleiben gerne länger im Kinderwagen
– Um Blickrichtung des Babys zu ändern – entgegengesetzt seiner Lieblingsseite
– Babygerechte Motive und Farben wurden zusammen mit Augenärzten von einer Augenoptikermeisterin entwickelt
– Textilaufkleber (aus Acetatseide) sind flexibel, plastikfrei und wieder verwendbar
– Sie sind selbstklebend und hinterlassen keine Klebereste
– Sie wurden in Deutschland hergestellt

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich habe nichts Vergleichbares auf dem deutschen Markt gefunden. Natürlich gibt es auf dem Markt verschiedene Arten von Aufkleber, jedoch sind Julies Babysticker aus Acetatseide und wurden speziell mit Augenärzten entwickelt. Sie fördern die Entwicklung von Augen schon im Babyalter und tragen dazu bei, dass Kinder im Kinderwagen/Autositz abgelenkt sind und ruhiger sitzen/liegen.

Da die Augenmuskeln von Babys in den ersten Wochen noch koordiniert werden müssen, ist es einfacher für das Baby auf ein festes als auf ein bewegtes Objekt zu schauen. Hier haben die Aufkleber einen klaren Vorteil gegenüber Mobiles und die Eltern brauchen auf keine Befestigungsmöglichkeiten zu achten.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich möchte bald nicht nur in meinem online Shop verkaufen, sondern auch im Handel bei großen Kinderwagenausstatter und Babygeschäften meine Produkte vertreiben.

Später möchte ich in die therapeutische Richtung gehen. Ein paar Kinderaugenärzte mit den ich zusammen arbeite sind der Meinung, dass es sich positiv auf die Förderung der visuellen Wahrnehmung bei Babys mit angeborener Fehlsichtigkeit auswirken kann. Im Moment gibt es nichts Vergleichbares in der Augenmedizin, dazu müssen aber noch viele Studien gemacht werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Ich habe 5, die ich selber auch ständig anwende.

Sich trauen -> Fehler machen-> nicht aufgeben-> aus den Fehlern lernen -> weiter machen!

Wir bedanken uns bei Julia Schwarz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

UnternehmerInnen aufgepasst: So erreichen Sie den gewünschten Zielumsatz

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zielumsatz

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Zielumsatz im eigenen Unternehmen zu erreichen.

Doch welche davon sind die Richtigen und welche Maßnahmen laufen ins Leere? Jede UnternehmerIn weiß: Den Zielumsatz zu erreichen kostet Zeit, Geld und Energie, wenn die falschen Hebel in Bewegung gesetzt werden. Umso wichtiger ist es, von Beginn an auf die richtigen Bausteine zu setzen, die garantieren, dass das Ziel so effektiv wie möglich erreicht werden kann. Christian Mikolasch und Michael Schweiger sind Experten für digitales Wachstum und führen Unternehmen sicher, planbar und messbar zu ihrem Ziel. Sie verraten, welche 5 Säulen den Zielumsatz erreichbar machen.

1.) Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet voran und macht vor nahezu keiner Branche halt. Wer noch nicht auf den Zug aufgesprungen ist, sollte jetzt damit beginnen. Die 3 Top-Vorteile: automatisierte Kundengewinnung, mehr Reichweite und mehr Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen bei gleichzeitig weniger Kosten.

Vertriebs- und Geschäftsprozesse sollten so umgestaltet werden, dass sie einerseits Sinn machen, wirtschaftlich sind und Zeit, Geld und Energie sparen. Bei der automatisierten Kundengewinnung wird ein System geschaffen, dass »wie von selbst« neue KundInnen bringt.Ist der neue Prozess jedoch einmal erstellt, bringt er automatisch neue KundInnen, beispielsweise durch gezieltes digitalisiertes »einsammeln« neuer InteressentInnen mit digitalisiertem Marketing. Durch Marketingmaßnahmen, wie beispielsweise Social Media Marketing, erlangt ein Unternehmen mittel- bis langfristig mehr Sichtbarkeit und Reichweite. Dies bedeutet mehr KundInnen und somit mehr Umsatz. Der Einsatz solcher Maßnahmen ist »Standard« und sollte professionell geplant und ausgeführt werden.

2.) Strategisches Branding

Ein gutes Branding ist Voraussetzung für einen einzigartigen seriösen Außenauftritt, um das Vertrauen der KundInnen zu gewinnen. Die 3 Top-Vorteile: Kompetente GeschäftspartnerInnen, zahlungskräftige KundInnen und fähige MitarbeiterInnen finden.

Strategisches Branding geht mit einem unverkennbaren Wiedererkennungseffekt sowie mit einer präzisen Positionierung einher. Es bringt die Persönlichkeit der UnternehmerIn in die Unternehmenskommunikation. Branding bedeutet auch, die Werte des Unternehmens nach außen zu tragen. KundInnen wollen sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie klar nach außen kommunizieren, wofür Ihre Marke steht. Dies bringt mehr Sichtbarkeit und steigert den Wettbewerbsvorteil gegenüber den MitbewerberInnen. Ziel ist es, genau die KundInnen anzusprechen, die Sie erreichen und mit denen Sie zusammenarbeiten wollen. Die Positionierung ist ein umfangreiches ThemaJedoch kommt man als UnternehmerIn heutzutage nicht mehr darum herum, sich ausführlich damit zu beschäftigen. Es muss auf einen Blick erkennbar und in einem Satz erklärbar sein, was Sie anbieten. Je genauer die Positionierung, desto schneller und zielgerichteter können Sie Ihre zukünftigen KundInnen erreichen.

3.) Digital-Sales

Die Digitalisierung macht auch vor Verkaufsprozessen nicht halt. Es soll ein System, das Ihnen automatisch neue Erkenntnisse über Ihre Zielgruppe bringt. Die 3 Top-Vorteile: Mehr Wissen über Ihre KundInnen, mehr KundInnen ansprechen, mehr verkaufen.

Digital-Sales spart mittel- bis langfristig Zeit, Geld und Energie. Verkaufskampagnen sollten automatisiert laufen, um eine effiziente und laufende Kundengewinnung zu garantieren. Das Internet ist der neue Verkaufsraum geworden und gleichzeitig zum Aufbau von profitablen Kundenbeziehungen geeignet. Bestellprozesse verlagern sich in den digitalen Raum und KundInnen agieren selbstbestimmt

4.) Umsatz-, Gewinn-, Kosten- und Finanzierungsplanung

Eine gute Planung bietet die Grundlage, um ein Unternehmen erfolgreich aufzubauen und zu führen. Viele UnternehmerInnen die  Es geht darum für das Unternehmen – nach jahrelangen Erfahrungswerten – das Umsatz- und Gewinnpotenzial sowie die digitalen Kosten für das Erreichen des Umsatzziels zu ermitteln. Anschließend kann festgestellt werden, wie ein Projekt am profitabelsten finanziert werden kann. Möglichkeiten hierfür sind: Eigen- und Fremdkapital sowie Förderungen in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

5.) Performance

Bei der Performance geht es darum, Maßnahmen und Prozesse auszuwertenDie 3 Top-Vorteile: Weniger Marketingausgaben, mehr Umsatz und mehr Gewinn. Viele UnternehmerInnen unterliegen dem Irrtum, dass es mit der richtigen Verkaufsstrategie getan ist. Wer seinen Zielumsatz erreichen und diesen kontinuierlich erhöhen möchte, braucht eine professionelle und permanente Analyse. Hiervon können die nächsten Schritte abgeleitet werden.

Fazit:

Bedeutet, die Möglichkeiten zu erweitern, um das Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. »Das Ziel lautet: Planbar, messbar und möglichst sicher zu wachsen«, erklären die Experten Christian Mikolasch und Michael Schweiger. Sie sind wirtschaftliche Denker, leidenschaftliche Vermarkter und beschäftigen sich seit Jahren mit der Messbarkeit von Marketingprojekten, um für kleine UnternehmerInnen Planungssicherheit und Umsatzsteigerung zu ermöglichen.

Autoren: Christian Mikolasch und Michael Schweiger

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie man sich optimal auf Bewerbungsgespräche bei Strategieberatungen vorbereitet

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Bewerbungsgespräche

Ex-McKinsey- und BCG-Interviewer geben 5 Tipps: Wie man sich optimal auf Bewerbungsgespräche bei Strategieberatungen vorbereitet

Die Branche der Unternehmensberatung boomt, die Bewerbungsgespräche bei den Top-Strategieberatungsfirmen werden aber nicht einfacher – die Stellen sind schließlich heiß begehrt. Die erste Herausforderung für Bewerber ist es, nach dem Versenden der Bewerbung zunächst zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Sobald dies geschafft ist, sollte man sich auf das bevorstehende Bewerbungsgespräch ausreichend vorbereiten. Denn auch wenn man die erste Hürde erfolgreich gemeistert hat und zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, ist die Erfolgsrate in den Bewerbungsgesprächen leider sehr gering.

Dr. Sidi Koné und Dr. Jörn Kobus haben auf diesem Gebiet bereits einschlägige Erfahrungen gesammelt: Als ehemalige Senior Berater und Interviewer bei McKinsey und der Boston Consulting Group (BCG) haben sie hunderte Bewerbungsgespräche geführt. Somit wissen die Experten genau, worauf es bei Bewerbungsgesprächen in renommierten Strategieberatungsunternehmen ankommt. In diesem Artikel geben Sie 5 Tipps, wie Bewerber sich optimal auf Bewerbungsgespräche bei Strategieberatungsunternehmen vorbereitet.

Die gewünschten Qualitäten kennen

„In erster Linie ist es wichtig, dass die Bewerber sich darüber im Klaren sind, welche Qualitäten gesucht sind und wie diese Qualitäten getestet werden. Dafür sind drei Aspekte von zentraler Bedeutung: Sie müssen ein Verständnis für das Problem entwickeln. Das Problem muss analytisch gelöst werden und schlussendlich müssen sie entlang der Problemlösung kundengerecht kommunizieren“, erklärt Dr. Sidi Koné.

Dank des Internets stehen heutzutage unzählige Möglichkeiten zur Verfügung, sich Wissen anzueignen. Stupides auswendig lernen hilft in diesem Kontext jedoch leider nicht weiter. Hier muss jeder Bewerber ein Problemverständnis entwickeln, welches jederzeit auf eine neue Situation angepasst werden kann.

Auf der persönlichen Ebene werden in den Bewerbungsgesprächen der Strategieberatungsunternehmen meistens zwei grundlegende Informationen abgefragt: Welche relevanten Fähigkeiten haben Sie durch Ihre bisherigen Erfahrungen aufgebaut? Und wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor und wie kompatibel sind Ihre Pläne mit unserem Beratungshaus?

Insbesondere bei der zweiten Frage scheitern viele Bewerber, da sie hierbei häufig auswendig gelernte Floskeln verwenden. Sinnvoller wäre es in diesem Kontext, sich der eigenen Zielsetzung bewusst zu machen und sie dann authentisch darzustellen.

Auch als Bewerber muss man die richtigen Fragen stellen

Am Ende des Gespräches haben die Bewerber in der Regel noch die Möglichkeit, ihre Fragen an den Interviewer zu stellen. Doch anstatt sich aus der Perspektive des Interviews zu überlegen, welche Fragen hier angebracht wären, stellen Bewerber oftmals Fragen, die sie mit einer zweiminütigen Google-Recherche selbst beantworten könnten. Empfehlenswerter wäre es hier beispielsweise, den Interviewer zu fragen, was den Job in der Strategieberatungsunternehmen für ihn ausmacht und wie es ist, dort zu arbeiten.

Viele Bewerber legen in der Vorbereitung den Fokus auf die falschen Schwerpunkte. So üben beispielsweise viele von ihnen schnelles Kopfrechnen – nach den Experten ist das in diesem Strategiegespräch allerdings wenig sinnvoll. Viel wichtiger ist es, zahlenbasiert analysieren zu können und diese Analysen dann auch klar und nachvollziehbar zu gestalten und zu kommunizieren. Schlussendlich geht es darum, eine Alltagssituation zu simulieren, in der letztendlich der Kunde vor einem sitzt. Und wenn dieser der Analyse am Ende nicht folgen kann, so ist es immer die Schuld des Beraters – selbst wenn die Kopfrechnung komplett richtig war.

Autoren:

Dr. Sidi Koné und Dr. Jörn Kobus waren als langjährige Berater und Interviewer bei BCG und McKinsey aktiv und kennen den gesamten Interviewprozess mit all seinen Hürden. Daher haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, Bewerber bei großen Strategieberatungen wie McKinsey, BCG und Bain auf ihre Jobinterviews vorzubereiten. Dafür nutzen sie das eigens entwickeltes Programm „The MBB Offer Machine“, das die Chancen auf eine Anstellung deutlich steigert.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Risiken für Start-ups minimieren: Tipps gegen Niederlagen und Scheitern

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risiken start-ups

Die Gründung eines Start-ups ist Chance und Risiko zugleich. Neben den finanziellen Aspekten spielen Personalplanung, Projekt-Umsetzung und Marketing eine wichtige Rolle beim Erfolg. 

Pro Jahr werden in Deutschland rund 2.500 Start-ups ins Leben gerufen. Nicht zu verwechseln ist dies mit allgemeinen Unternehmensgründungen. Als Start-up gelten Unternehmen, die eine innovative Geschäftsidee haben und mit einem geringen Kapital an den Start gehen. Dabei wird davon ausgegangen, dass ihr Wachstumspotenzial besonders hoch ist. Mindestens ebenso hoch sind jedoch auch die Risiken. Diese lassen sich in der Branche allerdings gut minimieren. 

Am Anfang stehen die Idee und positive Gedanken 

Die Branche der Start-ups ist immer in Bewegung und geprägt von positiven Gedanken und innovativen Ideen. Dabei ist vielen Gründern nicht bewusst, dass es elf von 12 Start-ups nicht über die Zeit von drei Jahren schaffen. Die Gründe dafür sind vielseitig und nicht immer nur finanzieller Natur. 

Getragen von der eigenen Idee und dem Glauben daran, dass sie ein hohes Wachstumspotenzial hat, werden die Risiken nicht von Beginn an nach Möglichkeiten reduziert. Dabei gibt es verschiedene Optionen der Vorbereitung und Absicherung, die Risiken minimieren können. 

#1 Die Auswahl der Schlüsselpersonen


Die Personalplanung hat eine relevante Bedeutung für den Erfolg eines Start-ups. Die Basis bilden die Schlüsselpersonen. Für die Gründung eines Unternehmens finden sich häufig mehrere Personen zusammen. Erfahrungen im geplanten Produktbereich, der finanziellen Planung und auch der Umsetzung der Projekte werden meist nicht durch eine Person abgedeckt. Einer der Gründe für ein schnelles Scheitern ist, dass wichtige Schlüsselpersonen das Unternehmen früh wieder verlassen. Eine Absicherung kann beispielsweise durch vertragliche Vereinbarungen erfolgen, die durch einen Rechtsbeistand geprüft werden sollten. 

#2 Die Auswahl der Lieferanten

Bei der Planung und Umsetzung der Herstellung von Produkten sind Start-ups auf verlässliche Lieferanten angewiesen. Dass die Finanzen jedoch gerade in der Anfangszeit überschaubar sind, stehen oft die Kosten bei der Auswahl im Fokus. Dies ist einer der häufigsten Fehler. Für die Risikominimierung gelten zwei Punkte: 

  • Wie ist die Marktstellung der Lieferanten? 
  • Begeben wir uns in eine Abhängigkeit? 

Wer sich mit seinem Unternehmen bereits zu Beginn in eine Abhängigkeit begibt und keine Ausweichmöglichkeit hat, bei der eine ebenso gute Qualität gewährleistet wird, geht ein sehr hohes Risiko ein. Für eine Absicherung lässt sich sorgen, wenn Zulieferungen von mehreren Lieferanten bezogen werden. Auch hier sind geprüfte Verträge eine wichtige Grundlage. 

#3 Unvorhergesehene Entwicklungen

Der Businessplan ist bei Start-ups für die ersten Jahre die Orientierung. Hier werden die Planungen und Erwartungen festgehalten und nicht selten auch sehr optimiert gedacht. Auch das ist ein relevanter Fehler. Gerade unvorhergesehene Entwicklungen sollten beachtet werden. Ein Thema ist in diesem Zusammenhang die Liquidität. Nicht eingeplante Kosten sorgen für Verbindlichkeiten, die sich auf die Stabilität des Unternehmens auswirken. Wie kann hier eine Absicherung getroffen werden? Dabei sind die folgenden Aspekte zu beachten: 

  • Marketing
  • Entwicklungen 
  • Technische Ausfälle 
  • Rechtsfälle 

Eine der Möglichkeiten für eine Absicherung ist der Abschluss einer umfassenden Versicherung. Dabei sollte keine Überversicherung stattfinden. Eine objektive Beratung durch einen nicht gebundenen Versicherungsmakler ist optimal geeignet. Ungeplante Entwicklungen betreffen aber nicht allein das Unternehmen. Mit der Firmengründung gehen zahlreiche Belastungen einher, die Gründer körperlich und psychisch fordern – und das hat zuallererst persönliche Konsequenzen.

Manches Start-up scheitert daher gar nicht an finanziellen Fehlplanungen, sondern an den Grenzen der Belastbarkeit: Psychische Erkrankungen (wie Stress, Depressionen oder Burn-Out) und Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Gründen für Berufsunfähigkeit. Bei unzureichender Vorsorge drohen erhebliche finanzielle Einbußen – zumal eine Unfallversicherung ein krankheitsbedingtes Ausscheiden aus dem Berufsleben nicht abdeckt. Auch für Firmengründer ist es deshalb zur eigenen Absicherung wichtig, sich frühzeitig über sinnvolle Alternativen für solche Fälle zu informieren.

Eine der Möglichkeiten für eine Absicherung ist der Abschluss einer umfassenden Versicherung. Dabei sollte keine Überversicherung stattfinden. Eine objektive Beratung durch einen nicht gebundenen Versicherungsmakler ist optimal geeignet. 

#4 Die Abfrage des Marktes

Die eigene Überzeugung für eine Idee ist noch lange nicht ausreichend, um mit einem Unternehmen auch Erfolg zu haben. Genau diese Überzeugung treibt jedoch viele Gründer eines Start-ups an und sorgt dafür, dass das Unternehmen ins Leben gerufen wird. Die Begeisterung von weiteren Schlüsselpersonen, die für die Gründung relevant sind, scheint ein ausreichender Hinweis dafür zu sein, dass es auch Interesse am Markt gibt. Genau dies ist jedoch der Denkfehler, der ein Scheitern nach sich ziehen kann. 

Eine der wichtigsten Grundlagen für die Gründung eines Start-ups ist die Abfrage des Marktes. Diese sollte vor der Investition von Kapital in das Start-up erfolgen und bei verschiedenen Zielgruppen durchgeführt werden. 

#5 Verzicht auf den Steuerberater

Vor allem in der Anfangsphase eines Start-ups führen Einsparungen häufig dazu, dass Arbeiten selbst übernommen werden, für die nicht ausreichende Kompetenzen vorliegen. Das führt zu Fehlern, die ein Scheitern herbeiführen können. Spezialisierte Experten aus dem Steuerrecht sind in der Lage, Herausforderungen oder Schwierigkeiten schnell zu erkennen, Beratungen zu möglichen Unterstützungen zu geben und die Konzentration auf das Kerngeschäft zu ermöglichen. 

Die Durchführung der Risikoidentifikation 

Risiken können zu Chancen werden. Dies gilt allerdings nur dann, wenn sie auch rechtzeitig erkannt werden. Hier ist die Durchführung von verschiedenen Maßnahmen empfehlenswert: 

Brainstorming mit den Schlüsselpersonen

In regelmäßigen Sitzungen mit den Schlüsselpersonen des Unternehmens wird ein Brainstorming durchgeführt. Wichtig ist die klare Unterteilung in Kategorien sowie deren Bearbeitung. Die Teilnehmer geben an, welche möglichen Risiken sie sehen. Hierbei sollten alle Angaben beachtet werden. Durch die Betrachtung der Risiken von allen Seiten besteht die Chance, diese schnell zu erkennen und optimierte Lösungen zu finden. 

Befragung der Mitarbeiter

Neben den Schlüsselpersonen haben vor allem die Mitarbeiter einen Blick auf die Entwicklungen in den einzelnen Bereichen eines Start-ups. Viele Unternehmen profitieren davon, regelmäßig Befragungen der Mitarbeiter durchzuführen und auf diese Risiken zu erkennen. Die Befragungen können anonym durchgeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass durch die Mitarbeiter offen über mögliche Missstände gesprochen wird. 

Pflege von Listen für Risiken

Die sogenannten Risikolisten können in einem Unternehmen einen schnellen Überblick über bestehende Problematiken oder Eventualitäten bieten. Dabei ist es relevant, dass jeder im Unternehmen auf die Liste zugreifen und diese auch anpassen kann. Durch eine regelmäßige Kontrolle der Vermerke wird eine Basis für eine Reduzierung der Risiken gelegt. Dies kann Niederlagen vorbeugen. 

Veränderungen nicht nur positiv betrachten

Veränderungen innerhalb eines Unternehmens lassen sich nicht verhindern und sind wichtig für das Wachstum. Dabei wird oft nur die positive Seite gesehen. Es sollte immer ein Betrachter abgestellt werden, der eine kritische Position einnimmt und sich Gedanken darüber macht, wo die möglichen Risiken bei der Veränderung liegen. Dies kann technische Systeme betreffen, Anpassungen von Produkten oder auch die Öffnung oder Schließung von Abteilungen. 

Schadensfälle ausreichend analysieren

Nicht alle Risiken lassen sich vorhersehen und dadurch rechtzeitig ablenken. Es kann auch bei einem gut geplanten und abgesicherten Start-up zu Schadensfällen kommen. Wichtig ist dabei der Umgang mit diesen Fällen. Eine fundierte Schadensfallanalyse hilft zu erkennen, wie der Fall eintreten konnte und wie sich präventiv vorbeugen lässt. 

Nicht jede Variante der Risikominimierung ist auch für jedes Unternehmen geeignet. Die einzelnen Optionen zeigen jedoch auf, wie wichtig die regelmäßige Kontrolle möglicher Fallstricke ist, um dauerhaft Risiken und Niederlagen von einem Unternehmen abwenden zu können. 

Fazit: Das Risikomanagement in Start-ups ist ein bunter Blumenstrauß

Um ein Scheitern mit dem eigenen Start-up zu verhindern, ist ein Risikomanagement unumgänglich. Dieses beginnt bereits vor der Gründung und wird auch nach dem erfolgreichen Start weitergeführt. Es ist geprägt von einer Zusammenarbeit der Mitarbeiter, Offenheit bei kritischen Punkten sowie einer objektiven Sicht auf die einzelnen Bereiche. 

In den ersten drei Jahren nach der Gründung sind Start-ups für ein Scheitern besonders anfällig. Sie sind davon abhängig, dass ihre innovative Idee vom Markt gut angenommen wird und sie sich gegen Mitbewerber durchsetzen können. Bereits die Abfrage des Marktes spielt dabei eine grundlegende Rolle. Doch das Risikomanagement hat noch viel mehr Seiten. Im Rahmen der Gründung sollten sich Schlüsselpersonen daher bewusst machen, welches strategische Vorgehen dabei helfen kann, Risiken schnell zu erkennen, aus Fehlern zu lernen und eine Prävention in den Unternehmensalltag zu integrieren, durch die das Start-up dauerhaft gestärkt und vor dem Scheitern geschützt werden kann. 

Bild: adobe.stock / Jacob Lund

Autor: Marianne Schwarz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Verzettelt Euch nicht und sucht Euch Partner

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startkraft

startkraft Produkte die vegan, basisch, glutenfrei, biozertifiziert und nicht über 40°C erhitzt sind

Stellen sie Sich und das Startup startkraft doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Kirsten Djamchidi und Iris Herting, die Ernährungsexpertinnen hinter startkraft.

Ich (Kirsten Djamchidi) habe meine damals erfolgreiche Stelle als Vertriebsmanagerin in der Verpackungsindustrie aufgegeben, um mit startkraft meinen Traum zu verfolgen. Als geprüfte Ernährungsberaterin, Sportlerin und passionierte Roh-Veganerin weiß ich, welche Lebensmittel dem Körper guttun.

Iris Herting ist studierte Ernährungswissenschaftlerin und arbeitet seit Jahren als Ernährungstherapeutin. Sie erforscht den Zusammenhang zwischen der Ernährung und chronischen Krankheiten und erarbeitet Präventionsstrategien und ursachenbezogene Therapiekonzepte.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Iris und ich haben uns auf einer Messe kennengelernt. Ab diesem Zeitpunkt wussten wir, wir möchten unsere eigenen Lebensmittel produzieren. Wir haben selbst so hohe Ansprüche an unsere Lebensmittel, das wir unsere neuen Ideen auch umsetzen wollten.

Was war bei der Gründung von startkraft die grösste Herausforderung?

Auch nach 3,5 Jahren ist und bleibt unsere grösste Herausforderung den Alltag mit unseren Familien bei grösster Anstrengung und vollen Tagen unter den Hut zu bringen. Wir arbeiten gemeinsam von Anfang an sehr vertrauensvoll miteinander. Jeder weiß, was er zu tun hat und arbeitet ab. Wir sitzen nicht in unendlichen Meetings oder Calls.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja kann man, muss man sogar. Wir arbeiten täglich daran, alles noch perfekter zu machen: neue Produkte, neue Vertriebswege, bessere Kommunikation etc. Perfektion gibt es nicht. Aber vieles wird einfacher und mit der Zeit professioneller. 

Welche Vision steckt hinter startkraft?

Mit der Gründung von startkraft haben wir Innovation und Gesundheit verknüpft. Wir selbst haben als Ernährungsexperten hohe Ansprüche an unsere Lebensmittel, die wir in eigener Manufaktur täglich erfüllen. In reiner Handarbeit entwickeln und produzieren wir Müslis, herzhafte gekeimte und fermentierte Brote und zuckerfreie Süßigkeiten unter hohen ernährungswissenschaftlichen Standards.

Wer ist die Zielgruppe von startkraft

Wir erreichen mit unserer Vielfalt an glutenfreien, veganen Rohkost-Produkten vor allem anspruchsvolle umwelt- und gesundheitsbewusste Kunden. Wir bieten neue Geschmackserlebnisse mit dem besonders gesundheitlichen Mehrwert.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Wir arbeiten und produzieren zielgruppenorientiert und auf ernährungswissenschaftlicher Basis.

Jeder von uns hat einen ganz eigenen Bedarf, einen individuellen Geschmack und eigene Ziele. Für Kinder, Beautys, Sportler und 50Plus haben wir spezielle Lebensmittel entwickelt. Die Zutaten sind abgestimmt auf den Nährstoffbedarf in den verschiedenen Lebenssituationen.

Alle Produkte sind vegan, basisch, glutenfrei, biozertifiziert und nicht über 40°C erhitzt. Wir produzieren in Deutschland. Wir arbeiten mit hochwertigen Superfoods und aus gekeimten Saaten. 

Welche Produkte haben Sie im Sortiment?

Wir produzieren Granolas, gekeimte Brote, Superfood-Mischungen, Süßigkeiten und Schokolade. Mit unserer neuen Produktlinie Grüne Zellkraft Pur  starten wir mit einem Superfood Mix aus verschiedenen Grassaftpulvern und Sprossen.

Was unterscheidet sie von anderen Anbietern?

Wir entwickeln und produzieren selbst hochwertige gesunde Lebensmittel. Nahrungsergänzungsmittel wird es bei uns nicht geben.

startkraft, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in 3 Jahren

Im nächsten Jahr können wir endlich unsere neue Produktionshalle bauen. Unser Fokus liegt in den kommenden Jahren, neben der Entwicklung neuer Produkte, im Vertrieb und der Weiterentwicklung unseres Standortes in der Schweiz.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erarbeitet Euch einen starken USP und haltet daran fest, verzettelt Euch nicht und sucht Euch Partner, mit denen ihr gut arbeiten könnt.

Wir bedanken uns bei Kirsten Djamchidi und Iris Herting für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up:

Kontakt:

STARTKRAFT GmbH
Kurfürstenstraße 12
D-14467 Potsdam

https://startkraft-rawfood.de/
kontakt@startkraft-rawfood.de

Ansprechpartner: Kirsten Djamchidi

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/startkraftrawfood_de/?hl=de
Facebook: https://de-de.facebook.com/startkraftrawfood/

Startkraft Schweiz
Instagram: https://www.instagram.com/startkraftrawfood_ch/?hl=de
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Grab-a-Nap Maske Schlafen Reisen 2 Minuten 2 Millionen

Die Gründer von Grab-a-Nap, Maske für entspanntes Schlafen beim Reisen, waren in der PULS 4 Gründershow 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Grab-a-Nap doch kurz vor!

Jeder von uns kennt das Problem: Man sitzt in diesen unbequemen Sesseln, versucht sich etwas auszuruhen und jedes Mal, kurz bevor man endgültig einschläft, kippt der Kopf nach vorne und das Spielchen geht wieder von vorne los.

Und genau dieses Problem haben wir mit unserer Grab-a-Nap Maske gelöst.

Wir, das sind Merlin und Michael, die zwei Gründer des StartUps und beste Freunde im privaten Leben. Wir haben über die letzten drei Jahre eine – wir wie sie nennen – „Reiseschlafmaske“ entwickelt, die, egal ob im Auto, Bus, Zug oder Flugzeug, den Komfort beim Reisen erheblich steigert.

Wie ist die Idee zu Grab-a-Nap entstanden?

Die Idee entstand zufällig während des Heimflugs von Merlins Polterreise: Michael schnappte sich aus der Not heraus ein Stirnband und befestigte es am Flugzeugsessel, sodass es den Kopf stabilisierte. Wider aller Erwartungen schlief er während des gesamten Flugs durch und als wir schließlich in Wien am Flughafen landeten, hatten wir sofort das Potential eines möglichen „Problemlösers“ erkannt und starteten mit der Entwicklung eines Produkts, welches es so am Markt noch nicht gegeben hat.

Welche Vision steckt hinter Grab-a-Nap?

Unsere Vision ist es, den Markt von „Reise-Gadgets“, also von Produkten, die das Reisen komfortabler gestalten sollen, auf den Kopf zu stellen und diesen mit unserer simplen Grab-a-Nap Maske zu revolutionieren. Es gibt bereits Produkte, wie beispielsweise das allseits bekannte „Nackenhörnchen“, die zwar versuchen, dasselbe Problem zu lösen, wie wir es tun, doch bewertet man diese anhand der Funktionalität, merkt man schnell, dass wir in diesem Marktbereich eine absolute Neuheit auf den Markt gebracht haben.

Wer ist die Zielgruppe von Grab-a-Nap?

Unsere Zielgruppe umfasst im Grunde alle Reisende – egal ob Backpacker, Geschäftsreisende oder Familien und Freunde auf Urlaubsreisen. Dadurch, dass unsere Maske in jedem Fahrzeug angebracht werden kann, kann sie von jeder Person genutzt werden, die in Auto, Bus, Zug oder Flugzeug gerne ein Nickerchen machen möchte.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Das hat sich in einer für uns ungünstigen Zeit ergeben: Auf der einen Seite hatten wir Anfang 2020, eine Woche vor Corona, das Produkt fertig entwickelt und haben uns überlegt, wie wir am besten den Markteintritt gestalten können. Doch Corona hat den Reisemarkt bekanntlich zum Erliegen gebracht. Auf der anderen Seite sind wir beide beruflich in komplett anderen Betätigungsbereichen angesiedelt (Merlin arbeitet bei einem internationalen Unternehmen für Hydraulikschläuchen und ist International viel unterwegs, Michael arbeitet als Arzt im Krankenhaus) und hatten daher nur bedingt Marketingkenntnisse im Bereich eCommerce! Aus der Überlegung heraus, wie wir einen strategischen Partner mit entsprechendem Know-How für uns gewinnen können, sind wir auf die Idee gekommen, uns bei der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Die Vorbereitung war intensiv. Die Herausforderung war, die gesamte Vorbereitung parallel zu unseren Vollzeitjobs zu bewerkstelligen. Das bedeutet, dass sehr oft bis tief in die Nacht gearbeitet und geprobt wurde. Auch die Wochenenden wurden ziemlich geopfert. Außerdem haben wir versucht möglichst jede Kompetenz, die in unserem Umfeld vorhanden war, zu nutzen: wir haben mit einem befreundeten Bühnenbildner an unserem Auftritt gebastelt, wir haben mit einem Schauspieler an unserer Präsentation gefeilt und wir haben vor unzähligen Freunden unseren „2 Minuten Pitch“ vorgetragen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir konnten es im ersten Moment überhaupt nicht glauben! Zunächst meldet man sich online an, man schickt möglichst gute Informationen über das StartUp an Puls4 und man versucht einen möglichst interessanten Probe-Pitch einzureichen. Aber grundsätzlich macht man das immer nur mit viel Hoffnung und dem Beisatz „und wenn es nicht sein soll, dann finden wir einen anderen Weg!“ Als dann aber tatsächlich die Zusage kam, fielen wir uns in die Arme und wie vorhin beschrieben: wir haben angefangen uns sehr fokussiert vorzubereiten.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Grab-a-Nap aufmerksam werden?

Als klar wurde, dass wir tatsächlich auf Puls4 bei 2 Minuten 2 Millionen auftreten durften, setzten wir alles auf eine Karte. Uns war sofort bewusst, dass es normalerweise ewig dauert, bis man eine annähernd vergleichbare Reichweite mit seinem Produkt erzielen kann. Zudem war es für uns eine einmalige Möglichkeit unsere Grab-a-Nap Maske im Fernsehen zu erklären, machten wir doch des Öfteren die Erfahrung, dass vielen Leuten die Anwendung der Maske nicht auf den ersten Blick einleuchtete.

Insofern war es für uns als StartUp eine ideale Gelegenheit ein Problem, das vielen Menschen aus dem Alltag bekannt ist, aufzuzeigen und zugleich die perfekte Lösung zu präsentieren! Was wünscht man sich mehr!?

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Grunde waren wir überzeugt, dass uns jeder der Investor:innen weitergebracht hätte und uns mit dem jeweiligen Know-How erfolgreich unterstützten hätte können. Dennoch haben wir gehofft, dass wir Florian Gschwandtner, der viel Expertise im Bereich eCommerce mitbringt, oder Bernd Hinteregger, der gute Kontakte in der Tourismusbranche hat, für uns zu gewinnen. Auch Alexander Schütz mit seinem beruflichen Netzwerk stellte eine tolle Unterstützung dar und natürlich sahen wir auch in Herrn Dr. Haselsteiner und seiner Westbahn großes Potential. Wie schon erwähnt, wir waren überzeugt, dass jeder der Investor:innen einen sehr positiven Input in unser StartUp liefern hätte können.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach der Aufzeichnung ging es Schlag auf Schlag: die Firma wurde gegründet, die Homepage neu designt, Fotoshootings wurden organisiert, die gesamte Prozessabwicklung wurde professionell aufgestellt, die Produktion unserer Masken wurde in Auftrag gegeben, unser gesamter Markenauftritt wurde neu gestaltet und unsere eCommerce Kampagnen wurden aufgesetzt, um nur einige Punkte zu nennen. Zudem durften wir unsere Maske auch auf der „WerbeWiesn“ in München großen Unternehmen vorstellen, woraus sich bis dato sehr erfolgreiche Kooperationen entwickelt haben. Rückblickend eigentlich unfassbar, was sich in so kurzer Zeit getan hat und wie sehr wir uns seit der Aufzeichnung weiterentwickelt haben. Man darf gespannt sein was noch alles kommt!

Grab-a-Nap, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser kurzfristiges Ziel ist es, unsere Grab-a-Nap Maske in der DACH-Region erfolgreich zu vertreiben. Dafür wird es in den kommenden Wochen und Monaten gutes Marketing brauchen, viel Einsatz und vor allem viele zufriedene Käufer! Wir sind überzeugt, dass sich unsere Maske gegenüber der Konkurrenz durchsetzen wird! Mittelfristig möchten wir unseren Verkauf europaweit und dann auch weltweit gestalten…. Und in fünf Jahren? Unser Traum wäre es, dass die Grab-a-Nap Maske weltweit in Duty-Free Shops erhältlich wäre – in unterschiedlichen Ausführungen und Designs.

Außerdem haben wir noch ganz persönliche Ziele: Es wäre ein Traum von uns, eine absolut fremde Person auf Reisen zu treffen, die sich mit unserer Maske gemütlich in den Urlaub schläft – dass wir unsere Reisemaske quasi in „freier Wildbahn“ antreffen. Die- oder derjenige kann sich auf eine dicke Umarmung freuen! Ich denke, das ist der Traum eines jeden Unternehmers!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

– Geh die extra Meile, auch wenn es lange Nächte und intensive Wochenenden bedeutet. Der Weg verläuft niemals auf einer 100% geraden Bahn, manchmal muss man einen Umweg beschreiten, um am Ende etwas noch Besseres zu erreichen.

-„Share your Business idea and get feedback.“ Feedback, Feedback und nochmal Feedback!

-Behalte deine Vision immer im Auge – manchmal hilft es einen Schritt zurück zu machen und sich sein „Projekt“ aus einem gewissen Abstand anzusehen! Es kann schon einmal passieren, dass man sich im Detail verirrt und dadurch einen falschen Weg einschlägt! Umso früher man das erkennt, umso besser!

Wir bedanken uns bei Merlin Naisar und Michael Habenbacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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