Donnerstag, April 3, 2025
Start Blog Seite 296

Mit Elimba zu mehr Lebensfreude für kleine Leukämie Patienten in Peru

0
Elimba Gives Back Joy

Strahlende Kinderaugen, kurze fröhliche Fluchten aus dem tragischen Alltag, Unterstützung und neuer Mut – dafür sorgt die Corporate Social Responsibility-Initiative “Elimba Gives Back Joy ”. Das junge Kölner Startup Elimba unterstützt diese ab jetzt mit fünf Prozent des gesamten Umsatzes. Die Spende geht an die Leukämie-Abteilung des Krankenhauses Alta Complejidad in Trujillo in der Region La Libertad in Peru. 

Die jungen Patienten kommen aus dem ganzen Land in das Krankenhaus an der Küste im Norden Perus. Kinder und Eltern brauchen Hilfe und Unterstützung auf mehreren Ebenen. Oft fehlen die elementarsten Dinge, wie Schutzkleidung, Hygienemasken und Medikamente. Die wichtige Arbeit von Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeitern muss finanziert werden, um den Betroffenen Mut, Hoffnung und Beistand in dieser schweren Zeit zu geben. Das größte Highlight für die Kinder ist jedoch der Klinik-Clown, der für ein paar Stunden pure Lebensfreude herbeizaubert. 


Genau da möchte Elimba mit unternehmerischer Verantwortung ansetzen und die Menschen im Herkunftsland des Rohkakaos unterstützen. Gründer und Elimba- Geschäftsführer Elias El Gharbaoui: „Vom Anbau bis zur Herstellung unserer Kakaoprodukte sind viele Menschenhände beteiligt. Genau diese machen unser Produkt und unser Unternehmen so besonders. Für uns ist es deshalb elementar, den Menschen vor Ort etwas zurückgeben. Wir wollen leukämiekranken Kindern in Peru helfen, wieder Mut im Leben zu fassen und ihre kindliche Freude wiederzugewinnen.“ 


Zusammen mit dem deutsch-peruanischen Kulturverein Chasqui schlägt Elimba nun eine weitere Brücke zwischen Deutschland und Peru. Die Initiative des Vereins „Wir contra Leukämie“ weiß exakt, wo anzusetzen ist und welche Hilfe benötigt wird. Die ehrenamtlichen Helfer in Trujillo kennen die Bedürfnisse des Krankenhauses, der Patienten und ihrer Angehörigen genau. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der neben den grundlegenden medizinischen Hilfen auch nachhaltig und langfristig unterstützt bis hin zu Organisation und Finanzierung von Selbsthilfegruppen für Eltern und Kinder. 

Margot Rodriguez, Vorsitzende von Chasqui freut sich über die neuen Sponsoren:

„Mit der Initiative “Elimba Gives Back Joy“ machen wir einen großen Schritt nach vorne. Mit den Spendengeldern aus Deutschland können wir die dringend benötigte Hilfe in Peru ausbauen und die Lebensqualität der leukämiekranken Kinder erheblich verbessern.“ 

So trägt „Elimba – Das Kakaoritual“ nicht nur zum Genuss und Wohlbefinden seiner Konsumenten bei. Mit jedem Kakao, der hier getrunken wird, freut sich ein an Leukämie erkranktes Kind im Krankenhaus Alta Complejidad wieder mehr am Leben: Give Back Joy! 

Quelle Elimba GmbH

Hol dir einen Mentor

0
Berlin Cuisine event catering

Berlin Cuisine innovatives und nachhaltiges Event Catering mit frischen Zutaten

Stellen Sie sich und das Startup Berlin Cuisine doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Max Jensen, ich bin Gründer und Geschäftsführer des Event-Catering Start-ups Berlin Cuisine. Zusammen mit meinem damaligen Geschäftspartner Felix Metzger habe ich Berlin Cuisine 2013 gegründet. Unsere Mission? Die besten Event-Caterer der Welt zu werden. Wir haben uns zudem ein zweites Standbein mit virtuellen Events (wir nennen sie Virtual Taste) aufgebaut, unser Anspruch: surprise and excite, unser Motto: Vollgas.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eigentlich wollte ich immer ein eigenes Restaurant betreiben. Zunächst habe ich beim Sternekoch Kolja Kleeberg kochen gelernt. Danach bin ich mit Felix durch Asien gereist,, um meinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Wir wollten den perfekten Geschmack entdecken und in unserem Restaurant-Konzept umsetzen. Unsere Reise wurde übrigens von einem Kamerateam begleitet, 2013 entstand der Kinofilm Guerilla Köche.

Zurück in Deutschland haben wir dann nach Investoren für unser Restaurant gesucht und in vielen privaten Küchen Probeessen gekocht. Geld für unser Restaurant wollte uns keiner so richtig geben, aber kochen sollten wir ständig für alle. Es entstand ein Event-Catering-Konzept. Berlin Cuisine war geboren. 

Welche Vision steckt hinter Berlin Cuisine?

Wir wollen zur absoluten Nummer eins im deutschen Event-Catering-Markt werden! Neben Berlin planen wir auch alle anderen großen Städte in Deutschland abzudecken und internationale Kunden national betreuen. Unsere Vision ist eigentlich ganz bescheiden: Wir wollen der erste Event-Caterer auf dem Mars werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten schon zu Beginn eine klare Vorstellung davon, was wir anbieten wollen und dass dafür die perfekte Qualität der Speisen von entscheidender Bedeutung ist. Wir hatten jedoch gleichzeitig keine Ahnung davon, wie man eine Organisation aufbaut. Am Anfang haben wir zum Beispiel ohne Prozesse gearbeitet, quasi “abgearbeitet was reinkam” und unsere Veranstaltungen so durchgeführt. Da ging es dann immer wieder drunter und drüber. Heute wissen wir natürlich, dass es ohne Prozesse nicht geht. 

Wir sind damals komplett eigenfinanziert gestartet, haben also auf externes Kapital verzichtet und unseren Fokus auf ein dynamisches und natürliches Wachstum gesetzt. Im Endeffekt finanzieren wir uns natürlich über unsere Leistungen und die Empfehlungen der zufriedenen Kunden. 

Die letzte große Herausforderung war, wie in der gesamten Gastro-Szene: Die Corona Pandemie. Wir kamen aber ziemlich gut durch die Krise. Wie genau? Einerseits konnten wir einige Mitarbeiter vorübergehend in Clärchens Ballhaus einsetzen, ein Restaurant in Berlin, das wir zusätzlich betreiben. Zudem haben wir unser Catering-Geschäftsmodell zunächst radikal umgestellt, dann erweitert und bieten seit Dezember 2020 Koch-Events per Livestream für Unternehmen an. Das Produkt heißt Virtual Taste.

Wer ist die Zielgruppe von Berlin Cuisine?

Wir erstellen Konzepte für jegliche Art von Live-Events. Dabei kann es sich beispielsweise um Teamevents, Sommerfeste oder Hochzeiten handeln. Für die Virtual Taste Events sprechen wir primär Unternehmer an. Unser Anspruch dabei: Die Message des Produkts bzw. des Kunden in unserem Menü zu verarbeiten. Beispielsweise haben wir für die Vorstellung des Elektro Porsches Taycan Cross Tourismo ein Zero Waste Konzept ausgearbeitet und erfolgreich umgesetzt.

Darüber hinaus sind wir fester Partner von Hertha BSC und kümmern uns bei jedem Heimspiel um das VIP-Catering im Berliner Olympiastadion. Das größte bisherige Event der Berlin Cuisine Geschichte war die Leichtathletik EM 2018 in der gleichen Location. In Zahlen: Bei einem Heimspiel sind es etwa 400 Special Guests, bei der EM haben wir für über 6000 Gäste das Catering übernommen. 

Wie funktioniert Berlin Cuisine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nachhaltigkeit ist für Berlin Cuisine kein Trend, sondern wesentliches Element der Unternehmensstrategie. Sustainable Catering ist für uns super wichtig. Die gesamte Event-Szene steht hier in der Verantwortung und unser Ansatz, um Berlin Cuisine jeden Tag grüner zu machen, heißt Umweltmanagement: Dazu haben wir eine Umweltstrategie entwickelt und stehen kurz vor der ISO 14001 Zertifizierung.

Was uns noch von anderen Anbietern abhebt? Durch uns kann ein Kunde seine Botschaft kommunizieren. Wenn ein großes Unternehmen sich z.B. komplett für veganes Catering entscheidet, hat das einen großen impact und sendet Signale an die Stakeholder. Umdenken ist angesagt. Mit uns können Unternehmen ein Ausrufezeichen hinter ihre Veranstaltung setzen. Und unsere große Stärke liegt natürlich in der Anpassbarkeit unseres Konzepts. Egal, ob für 10 oder 1000 Personen, ob Catering mit oder ohne Fleisch oder komplett vegan: Der Geschmack bleibt immer gleich gut und einzigartig.

Berlin Cuisine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden die Taste Experience für unsere Kunden unvergleichbar machen. Wenn Unternehmen eine Veranstaltung planen wollen, buchen sie uns. Berlin Cuisine wird DIE Adresse für nachhaltiges Event-Catering und die unangefochtene Nummer 1 auf dem deutschen Event-Catering Markt sein.

Am meisten wird uns die Antwort auf den Megatrend New Work fordern und welche Aufgabe Catering für Mitarbeiter im Home-Office und virtuelle Veranstaltungsformate haben wird. Hier arbeiten wir gerade an zwei Produkten/Formate, die wir national und vielleicht auch international ausrollen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Arbeite hart und viel.

Hol dir einen Mentor.

Verzichte nicht auf Urlaub (habe selbst verzichtet, hat nichts gebracht).

Wir bedanken uns bei Max Jensen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das Timing macht 50 % des Erfolgs aus

0
Charge Amps elektroautos

Charge Amps intelligente, nachhaltige, nutzerfreundliche und hochmoderne Ladelösungen für Elektroautos

Stellen Sie sich und das Startup Charge Amps doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne. Ich bin Gründer und CTO von Charge Amps, das ich 2012 ins Leben gerufen habe. Charge Amps ist ein Green-Tech-Unternehmen, das intelligente und nachhaltige E-Auto-Ladelösungen für Haushalte, Büros und öffentliche Einrichtungen entwickelt. Wir möchten das Leben von E-Auto-Besitzern einfacher und angenehmer machen, eine emissionsfreie Zukunft ermöglichen und die Lücke füllen, die die öffentliche Ladeinfrastruktur hinterlässt.

Unseren Hauptsitz haben wir in Schweden, sind aber auch in Norwegen und Deutschland mit einem Team direkt vor Ort. Mit unserem CEO Anders Bergtoft arbeiten wir derzeit daran, unser Unternehmen im Jahr 2022 an die Börse zu bringen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mir schon recht früh, im Jahr 2012, ein Elektroauto gekauft. Das war für mich eine aufregende Anschaffung, weil ich meine Umweltbelastung reduzieren konnte. Auch war ich fasziniert davon, ein echtes Hightech-Auto zu fahren.

Leider war es mit dem Nervenkitzel vorbei, sobald es zum Aufladen meines Autos kam. Die damals verfügbaren Ladelösungen waren nicht annähernd so smart oder nachhaltig konzipiert wie das Auto, das ich gekauft hatte. Das nahm dem Ganzen dann etwas den Zauber.

Glücklicherweise verwandelten sich Enttäuschung und Frustration bald in Inspiration, und ich beschloss, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, um die von mir gewünschte Ladeausrüstung zu entwickeln. Als Erstes wollte ich ein intelligentes, leichtes und gut designtes Ladekabel herstellen, das auch dem rauen Winterwetter in meiner schwedischen Heimat standhält. Anfangs war ich mir nicht sicher, wo ich beginnen sollte, aber dann, an meinem Küchentisch in Sollentuna, begann die Reise von Charge Amps.  Eines führte zum anderen und bald produzierte und verkaufte ich unser erstes Produkt.

Nach einer Weile erkannte ich das riesige Potenzial in dem, was als Hobbyprojekt begonnen hatte. Ich beschloss, mich mit Boel Rydenå-Swartling zusammenzutun. Sie hatte viel mehr Erfahrung im Aufbau von Unternehmen als ich. Gemeinsam konnten wir dann den Grundstein für das Unternehmen legen, das Charge Amps heute ist.

Im Laufe der Zeit haben wir unsere Produktpalette so erweitert, dass sie alles umfasst, was für das intelligente und bequeme Laden erforderlich ist. Wir haben das Team auf mehr als 80 Mitarbeiter vergrößert, uns vom Startup zum Scale-up entwickelt und verkaufen unsere Produkte jetzt in 15 Märkten – wobei Deutschland einer unserer jüngsten und aufregendsten Markteintritte ist!

Welche Vision steckt hinter Charge Amps?

Die Vision hinter Charge Amps war es schon immer, den Kunden das zu bieten, was sie tatsächlich wollen und brauchen. In unserem Fall ist das die perfekte Kombination aus Software, Hardware und Design, wobei unsere Ladelösungen nicht nur intelligent und einfach zu bedienen, sondern auch nachhaltig und schön gestaltet sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Hürden erlebte ich definitiv am Anfang, als ich allein daran arbeitete, ein ziemlich komplexes Stück Technik zu entwickeln. Ich habe Fehler gemacht und musste mehrfach von vorne anfangen. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt, denn der Moment, als ich merkte, dass mein erstes Ladekabel tatsächlich so funktionierte, wie ich es wollte, und dann, als sich herausstellte, dass die Leute sogar bereit waren, dafür zu bezahlen, war unschlagbar.

Zur Finanzierung: Bereits 2015 hatten wir das Glück, Unterstützung von OK ekonomisk förening zu bekommen, um unser Unternehmen auf die nächste Stufe zu bringen. OK ekonomisk förening ist auch heute noch ein Investor. Sie haben sich für uns entschieden, weil sie an unsere Mission glaubten und das enorme Marktpotenzial im Bereich der Elektrofahrzeuge früh erkannt haben. Seitdem haben wir weitere Finanzmittel von den derzeitigen Anteilseignern Skellefteå Kraft und zuletzt von der Swedbank Robur erhalten. Mit unserem starken Business Case und einer klaren Vision ist es uns von Anfang an gelungen, Investoren an Bord zu holen und zu halten.

Wer ist die Zielgruppe von Charge Amps?

Unsere primären Endverbraucher sind Hausbesitzer, Büros und halböffentliche Räume. Aber wir sind ein B2B-Unternehmen und arbeiten daher mit einem exzellenten Netzwerk von Distributoren und Wiederverkäufern in allen Märkten zusammen. Das ist auch in Deutschland so, um Charge Amps bekannter zu machen. Hinzu kommen jetzt mehrere lokale Partner, die unsere Produkte vertreiben wollen. Es ist großartig zu sehen, dass es in Deutschland eine so fantastische Nachfrage auf das gibt, was wir tun.

Wie funktioniert Charge Amps? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Alle unsere Produkte bieten eine einzigartige Kombination aus Hardware, Software und Design, um das Laden von Elektrofahrzeugen problemlos, nachhaltig und elegant zu gestalten. Wir stellen intelligente AC-Ladestationen, Kabel sowie eine spezielle Cloud-Software und App her. Im Grunde also alles, was man braucht, um beim Laden von Elektrofahrzeugen die bestmöglichen Erfahrungen zu machen.

Unsere Produkte werden in Schweden aus recyceltem Aluminium hergestellt. Für Viele ist unser High-End-Design wichtig, das vom ehemaligen Koenigsegg Design Director Joachim Nordwall entwickelt wurde. Außerdem sind unsere Produkte so konzipiert, dass sie allen Klimazonen und Wetterbedingungen standhalten. 

Durch Funktionen, wie den dynamischen Lastausgleich, der von unserem intelligenten Stromüberwachungssystem Amp Guard gesteuert wird, und das intelligente Laden, das mithilfe unserer Charge Amps Cloud Plattform und App gemanagt wird, können wir den Endverbrauchern helfen, die Auswirkungen auf das Stromnetz zu minimieren. Gleichzeitig halten wir die Kosten niedrig und gestalten das Laden so effizient wie möglich.

Charge Amps, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bereits in diesem Jahr haben wir enorme Fortschritte gemacht und unsere europäische Präsens weiter ausgebaut. In diesem Jahr wird Deutschland einer unserer wichtigsten Märkte sein. In fünf Jahren werden wir nicht nur in unseren derzeitigen Schlüsselmärkten in Europa gewachsen sein, sondern auch darüber hinaus. Wir haben einige bahnbrechende Produkteinführungen in der Pipeline, die wir sicher bis dahin auf den Markt gebracht haben.

Unsere Endkunden standen schon immer im Mittelpunkt unserer Produkt- und Geschäftsentwicklung. Das wird sich auch in fünf Jahren nicht ändern. Eigentlich nie. Deshalb ist es besonders spannend, dass wir für nächstes Jahr den Börsengang planen. Unsere Kunden haben dann als Aktionäre noch größere Möglichkeiten, die Zukunft unseres Unternehmens mitzugestalten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhalten – das Gründerleben mag glamourös und aufregend klingen, aber ich kann Ihnen versichern, dass selbst die Elon Musks und Mark Zuckerbergs dieser Welt die Schattenseiten des Unternehmertums erlebt haben. Die Gründung und das Wachstum eines Unternehmens sind hart und es wird Zeiten geben, in denen Sie das Gefühl haben, aufgeben zu müssen. Aber die Fähigkeit durchzuhalten wird eines Ihrer wertvollsten Güter auf Ihrer unternehmerischen Reise sein. Wenn Sie nicht an sich selbst und Ihre Mission glauben, warum sollte dann jemand anderes dabeibleiben?

Machen Sie nicht alles alleine – als Gründer müssen Sie oft viele verschiedene Rollen innerhalb Ihres Unternehmens übernehmen, damit es funktioniert. Am Anfang werden Sie an einem Tag an Ihrem Produkt arbeiten, am nächsten im Vertrieb und Marketing – und zwischendurch als Reinigungskraft im Büro. Holen Sie sich so früh wie möglich kluge Leute, die Ihnen helfen. In meinem Fall hat die Zusammenarbeit mit meiner Mitgründerin Boel meinem Ein-Mann-Unternehmen schon früh so viel Fachwissen eingebracht, dass wir schon bald nach ihrem Einstieg große Sprünge nach vorne machen konnten. Das Hinzufügen von Kernfunktionen wie Vertrieb, Marketing und R&D-Teams hat mir geholfen, mich wieder auf die Dinge zu konzentrieren, die ich am besten kann, was in meinem Fall unsere Technologie und unser Produkt war.

Das Timing macht 50 % des Erfolgs aus.

Ich glaube fest daran, dass mit dem richtigen Timing jede gute Idee in ein wirklich erfolgreiches Unternehmen verwandelt werden kann. Es gehört eine große Portion Glück dazu, genau zu wissen, wann man etwas auf den Markt bringen muss, aber eine kluge Recherche ist trotzdem sinnvoll. Sie sollten so gut wie möglich versuchen zu ermitteln, wie sich die Welt in den nächsten 5, 10 oder sogar 15 Jahren verändern wird, und sich dann rückwärts vorarbeiten, um herauszufinden, ob Ihr Business Case in diese Zukunft passt und das Potenzial hat, als Teil dieser Zukunft zu wachsen.

Wir bedanken uns bei  Fredrik Jonsson für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mach dich auf eine Achterbahn gefasst

0
Wild Baboon aloe vera mexiko

Wild Baboon nachhaltige vegane BIO Aloe Vera Produkte aus Mexiko

Stellen Sie sich und das Startup Wild Baboon doch kurz unseren Lesern vor!

Wild Baboon ist ein Startup aus Köln, das meine Leidenschaft für die Natur und für die körperliche und mentale Gesundheit der Menschen verbindet. Wild Baboon bietet Produkte aus der Aloe Vera Pflanze an, die vielfältig einsetzbar sind und das körperliche Gleichgewicht wiederherstellen. Wir stehen dafür ein, dass unsere Produkte von höchster Qualität, CO2-neutral produziert, vegan und bio-zertifiziert sind.

Mein Name ist Nicole Borek, ich bin 28 Jahre alt und bezeichne mich selbst als Menschenfreundin, Naturliebhaberin und Freigeist. Während meines Studiums „International Culture and Management“ habe ich für längere Zeit in Mexiko gelebt und bringe nun ein wenig mexikanische Lebensfreude und Aloe Vera nach Deutschland.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ein starkes Leitmotiv für mich ist die persönliche Freiheit. Hierbei geht es mir gleichermaßen um die finanzielle Unabhängigkeit, als auch die Freiheit sein Leben so gestalten zu können, wie es sich richtig und sinnvoll anfühlt. 

Ich bin außerdem mit dem Wirtschaften heutzutage nicht einverstanden, da es größtenteils um schnellstmögliche Gewinnmaximierung geht. Dass diese Herangehensweise weder menschen- noch umweltfreundlich ist, können wir seit vielen Jahren beobachten. 

Ein Unternehmen mit ethischen Grundsätzen zu erschaffen, das darauf bedacht ist, den größtmöglichen Mehrwert für alle zu schaffen und dabei unser Zuhause – den Planeten – zu schützen, ist meine Vorstellung von Wirtschaften. Deswegen habe ich gegründet.

Was war bei der Gründung von Wild Baboon die größte Herausforderung?

Die Namensfindung. Das hat mich und meinen Kumpel viele schlaflose Brainstorm-Nächte gekostet. Ich wollte zum einen den Archetypen „Heiler“ darstellen und zum anderen eine authentische, natürliche und nachhaltige Message überbringen. Aus reinster Verzweiflung fingen wir dann an englische Tiernamen zu googlen. Bei dem Wort „BABOON“ schauten wir uns beide an und waren uns einig, dass dieses Wort phonetisch interessant klang. Bei der Übersetzung stellten wir fest, dass es „Pavian“ hieß.

Jeder, der auch mit König der Löwen aufgewachsen ist, kennt Rafiki, den Pavian, der Simbas Wegbegleiter ist. Dieser repräsentiert den Schamanen oder den weisen alten Mann, der Simba den richtigen Weg aufzeigt. Dies passte zu meiner Vorstellung eine Marke zu kreieren, der die Menschen vertrauen dürfen und die die Richtung weist, um Mensch und Natur wieder näher zueinander zu führen.

So entstand also der Name Wild Baboon. Be wild. Be natural. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Von der Idee, dass jemals alles perfekt sein wird, darf man sich als angehende/r Unternehmer:in verabschieden. Es kostet unheimlich viel Kraft der Perfektion nachzulaufen und diese Ressourcen hat man meistens beim Gründen nicht. Meine Empfehlung hier ist es, sich mit Menschen aus der Gründerszene auszutauschen und die Idee vorzustellen.

Die Leute haben bereits Erfahrungen gesammelt und können gezielt Problematiken ansprechen und die richtigen Fragen stellen, damit man das eigene Konzept verfeinert. Auch gelangt man auf diese Weise oft an die richtigen Menschen, die auf dem Weg unterstützen.

Welche Vision steckt hinter Wild Baboon?

Unsere Vision ist es Menschen mit natürlichen und hochwertigen Aloe Vera Produkten und einem ergänzenden Wissensangebot der „Wild Academy“ zu einem gesunden, nachhaltigen und ausgeglichenen Leben zu verhelfen. Auf diese Weise festigt sich die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur und führt zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft, in eine ressourceneffiziente, achtsame und liebevolle Zukunft.

Wer ist die Zielgruppe von Wild Baboon?

Das ist eine gute Frage. Ich denke, die sogenannten LOHAS sind wohl am ehesten unsere Zielgruppe: Lifestyle of Health and Sustainability – also Menschen, die auf ihre körperliche und mentale Gesundheit achten und die die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebensweise erkannt haben.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Unsere Produkte haben zunächst den höchstmöglichen Anteil an Bio Aloe Vera, da wir feststellen mussten, dass oftmals nicht viel Aloe drin ist, wo Aloe draufsteht. Unser Gel hat 98% Bio Aloe Vera Anteil und unser Saft enthält 99,9% reinen Bio Direktsaft. 

Die Aloe Vera selbst gibt es in vielen Qualitätsabstufungen. Wie hochwertig die Aloe Vera ist, hängt von Faktoren wie einem reichhaltigen Boden, guter Pflege, langer Reifezeit und schonender Verarbeitung ab. Am sogenannten Aloverose-Gehalt kann man die Qualität erkennen. Wir garantieren in unserem Saft beispielsweise Spitzenwerte zwischen 1200-1800mg pro Liter. Somit stechen unsere Produkte nicht nur qualitativ hervor, sondern auch durch den Aloe Vera Anteil in den Produkten selbst. Natürlich sind unsere Produkte bio, vegan und werden ständig laborgeprüft.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir beziehen unseren Rohstoff von unserer Bio Partnerfarm aus Mexiko, die seit diesem Jahr 100% CO2-neutral produziert. Das Familienunternehmen hat über viele Jahre in nachhaltige Solarzellen investiert. Wir sind sehr stolz auf diese Partnerschaft. Wild Baboon möchte, dass so viele Menschen wie möglich vom Erfolg unseres Unternehmens profitieren.

Mit der Kaufkraft unserer Kunden werden daher Projekte gefördert, die Kindern Zugang zu sauberem Wasser und einer Schulbildung ermöglichen. Wild Baboon soll größtmöglichen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft in eine ressourceneffiziente, achtsame und liebevolle Zukunft haben. Ich denke, primär unterscheidet uns eben diese Philosophie von anderen Anbietern.

Wild Baboon, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wild Baboon wird der führende Anbieter für hochwertige und nachhaltige Aloe Vera Produkte in den Bereichen pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel und Naturkosmetik in Deutschland und Europa.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1) Arbeite an deinem Mindset, lasse dich inspirieren

2) Wenn du weißt, dass etwas richtig ist, tu es

3) Mach dich auf eine Achterbahn gefasst 

Wir bedanken uns bei Nicole Borek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Wild Baboon

Kontakt:

Wild Baboon GmbH
Mathias Str. 20
DE-50676 Köln

www.wildbaboon.de
kontakt@wildbaboon.de

Ansprechpartner: Nicole Borek (GF)

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/wild.baboon/
Facebook: https://de-de.facebook.com/wildbaboonnatural
Pinterest: https://www.pinterest.de/wildbaboon/_shop/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/18042270/admin/

Sei mutig und hab Spaß dabei

0
hox homeoffice box

HOX – Dein Büro in einer Box: Die Homeoffice Box hat Platz für so ziemlich alle Büroutensilien

Stellen Sie sich und das Startup HOX Manufaktur doch kurz unseren Lesern vor!

Stefanie: Pia und ich leben mit unseren Familien in Hamburg. Unsere Kinder sind im gleichen Alter, also haben wir viele Nachmittage auf dem Spielplatz damit verbracht über ein eigenes Startup zu sprechen. Im ersten Lockdown hatten wir dann die passende Idee. Wir arbeiteten zuhause im Homeoffice-Chaos und schnell war klar, es muss eine Lösung her. 

Das Ergebnis heißt HOX – Dein Büro in einer Box. 

Die Homeoffice Box ist die perfekte Alternative zum Arbeitszimmer und daher ideal für alle Großstädter, die im Homeoffice arbeiten und ihren Arbeitsalltag schöner und gesünder gestalten möchten. Die HOX bietet Platz für alle Büroutensilien und lässt sich mit einem Griff in ein geniales Stehpult verwandeln.

Pia: Uns ist es wichtig fair, regional und nachhaltig zu produzieren. Alle Teile werden in Deutschland gefertigt. So schaffen wir es, eine hohe Qualität zu erzielen, gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen und extrem viel CO2 auf den Transportwegen zu sparen. Weil wir auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollen, spenden wir zukünftig für jede verkaufte HOX 5 Euro an ein Hilfsprojekt in Uganda.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Pia: Wir haben beide den Wunsch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Uns treibt das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, Eigenverantwortung und vor allem auch die Neugier an. 

Stefanie: Ja, dem kann ich nur zustimmen. Seine eigene Idee zu verwirklichen und in die Welt zu bringen ist sehr beflügelnd. Wichtig ist, darauf zu vertrauen, dass man alle Antworten auf dem Weg findet und dass man sich erlaubt Fehler zu machen und einfach daraus lernt.

Was war bei der Gründung von HOX Manufaktur die größte Herausforderung?

Stefanie: Ein Unternehmen zu gründen bedeutet, sich mit einer breiten Palette ganz unterschiedlicher Fragestellungen auseinandersetzen zu dürfen. Mit wem arbeitet man zusammen, was schreibt man in einen Gesellschaftsvertrag oder wie gelingt der Markteintritt. All diese Dinge zu machen und zu entscheiden bringt unglaublich viel Spaß. 

Pia: Unsere größte Herausforderung ist sicherlich die Produktentwicklung. Wir haben beide bisher weder als Produktdesignerinnen noch Handwerkerinnen gearbeitet. Mittlerweile können wir mit unseren Zulieferern aber gut auf Augenhöhe reden. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Pia: Unbedingt! Auch wenn es Überwindung kostet, eine Idee zu präsentieren, die noch nicht völlig ausgereift ist. Häufig bringt gerade das offene Feedback von Dritten den größten Mehrwert mit sich.  

Stefanie: Ja, man kann nicht nur, man muss sogar. Dafür braucht man zwar ab und zu ein dickes Fell, aber nur im stillen Kämmerlein zu entwickeln, ist der falsche Weg. Wir haben unsere Zielgruppe klar definiert und suchen den kontinuierlichen Austausch. 

Welche Vision steckt hinter der HOX Manufaktur?

Pia: Unsere Vision ist es, das Homeoffice zu einem schöneren Ort zu machen. Die HOX ist ein mobiles Möbelstück, welches den neuen Lebensstil von mehr Freiheit und Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsplatzes ermöglicht. Gleichzeitig kann die HOX dabei helfen den Feierabend im Homeoffice zu etablieren und damit Achtsamkeit und Zufriedenheit zu steigern.

Wer ist die Zielgruppe von der Box?

Pia: Durch Corona hat sich das Thema Homeoffice radikal verändert. Viele Unternehmen haben ihre Büroflächen bereits verkleinert und Homeoffice ist mittlerweile kein luxuriöses Zugeständnis mehr, sondern das „New Normal“. Zu unserer Zielgruppe zählen mobile Berufstätige, die auch in Zukunft mehr von zu Hause aus arbeiten. Insbesondere Berufstätige in Großstädten, die wenig Platz in ihren Wohnungen und kein eigenes Arbeitszimmer haben. Darüber hinaus legt unsere Zielgruppe wert auf schönes Design und Interieur und möchte gerne nachhaltig einkaufen. 

Stefanie: Darüber hinaus kann die HOX auch wunderbar im Shared Desk Büro zum Einsatz kommen. Neben festen, mit Bildschirmen ausgestatteten Tischen, ist die HOX die perfekte Ergänzung für Laptop, Tastatur und persönliche Gegenstände der Mitarbeiter. 

Wie funktioniert die Box?

Stefanie: Die Homeoffice Box hat in zwei Schubladen Platz für so ziemlich alle Büroutensilien. In der einen kann der Laptop sicher verstaut werden, in der anderen Zubehör wie z.B. Ladekabel, Maus und Headset. Die HOX kann genutzt werden, um im Sitzen und Stehen eine gesunde Haltung einzunehmen. Im Sitzen kann der Laptop auf die HOX und die Tastatur davor gestellt werden. Um im Stehen zu arbeiten, kann der Deckel der HOX im einem Handgriff in ein Stehpult verwandelt werden.

HOX Manufaktur, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Pia: Der Weg ist das Ziel. Wir haben noch einige Produktideen, die wir entwickeln wollen. Wo die Reise hingeht, wird sich zeigen. Wir sind offen für alles was kommt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Pia: Erstens: Sei mutig und hab Spaß dabei. Wenn die Idee erstmal in groben Zügen steht, kommen die „Next Steps“ von ganz allein. Einfach immer weiter gehen und einen Schritt nach dem anderen machen.

Zweitens: Den eigenen Freundeskreis aktiv nutzen und dem einen oder anderen Netzwerk beitreten. Dort findet man viele offene und hilfsbereite Menschen, die schon gegründet haben und ihren Erfahrungsschatz bereitwillig teilen. 

Stefanie: Raus gehen und sich von Anfang an kontinuierlich Feedback zu seiner Geschäftsidee holen. Und das nicht nur im Freundeskreis, sondern auch von Fremden. 

Wir bedanken uns bei Stefanie Kormis und Pia Zitzmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Werde kein Prinzipien-Reiter

0
Yours Truly personalisierte Haarpflege vegan und nachhaltig

Yours Truly personalisierte Haarpflege vegan und nachhaltig

Stellen Sie sich und das Startup Yours Truly doch kurz unseren Lesern vor!

Yours Truly steht für ein neues Geschäftsmodell und damit eine neue Perspektive für den stationären Handel in den Innenstädten. Wir kümmern uns darum, dass auch Friseure von den Mega-Trends Personalisierung, Individualisierung und Mass Customization ökonomisch profitieren können. Basierend auf von uns entwickelten Algorithmen kreieren wir maßgeschneiderte Produkte in unserer Manufaktur in Seeheim-Jugenheim für die Kundinnen unserer Friseurpartner. Shampoo, Conditioner & mehr – alles spezifisch auf das Haarbedürfnis der Kundin hin kreiert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Auch im Familienunternehmen bin ich Hands-on aktiv und mich motiviert es Neues zu schaffen und Visionen zu verwirklichen. Da wurde mir auch durch meinen Vater einfach ein Unternehmer-Gen mitgegeben. Konkret bedeutet dies bei Yours Truly, dass es im Markt schon genug Flaschen im Regal gibt. Differenziert wird über Marketing – aber nicht über das Geschäftsmodell.

Doch darauf kommt es an. In Zeiten von „Same Day“-Lieferservice & Co. muss der Fachhandel raus aus der Vergleichbarkeits-Falle und sich wirklich professionell abheben, um einen aus Konsumentensicht eindeutigen Mehrwert zu bieten. Genau dies schafft Personalisierung. Als Beauty-Insider war die Idee dahinter für uns zu gut & konsequent, als dass wir sie ignorieren konnten – und so entstand Yours Truly 

Welche Vision steckt hinter Yours Truly?

Unser Leitspruch ist „Dein Haar ist zu individuell für Standards“. Andersherum: Warum generisch, wenn es auch spezifisch geht. Personalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss sowohl mir als auch meiner Umwelt mehr bringen als die Lösung von der Stange. Genau dieses Ziel verfolgen wir bei Yours Truly.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Genauso wenig wie es bei uns ein fertiges Shampoo gibt, gibt es unser Geschäftsmodell von der Stange. Die Hürden sind hoch, denn wir personalisieren mit dem Leistungsanspruch der professionellen Haarpflege, gehen also keinen Kompromiss bei der Performance ein, und verfolgen dabei ein Clean Beauty-Konzept, d. h. vollständige Transparenz bei Inhaltsstoffen, Verpackung & Co.

Die Herausforderungen war es also z. B. die perfekte Balance zu finden zwischen Leistung und Natur bei den Rohstoffen, die wir einsetzen – allein dies hat über 1 ½ Jahre gedauert. Als Ausgründung aus unserem Familien-Unternehmen, der Wild Beauty GmbH, sind wir dankbar dafür, dass die ganze Familie hinter der Vision steht und diese die letzten 2 ½ Jahre mit vorangetrieben und auch finanziert hat.

Wer ist die Zielgruppe von Yours Truly?

Kundinnen, die auf der Suche nach dem perfekt zu ihnen passenden Haarpflege-Produkt noch nicht angekommen sind, deren Duschablage voller verschiedener Marken steht und die aktuell 2-3-4 Produkte kombinieren und dennoch nicht zu ihrem Ziel kommen. Kundinnen, denen cleane Rezepturen wichtig sind und die Wert darauf legen, wo produziert wird und wie ihre Produkte verpackt sind.

In der Theorie haben wir zwei Kernzielgruppen definiert – in der Praxis wird dies aktuell im Soft Launch bereits dem Realitäts-Check unterworfen und wir lernen, dass es am Ende des Tages vor allem Kundinnen sind denen Haarpflege etwas wert ist und die sich mehr davon versprechen als das was sie aktuell im Bad stehen haben.

Wie funktioniert Yours Truly? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zum perfekt passenden Produkt kommt man bei uns durch einen Fragebogen. Hinter jeder Antwort liegen Einflussfaktoren und unser smarter Algorithmus errechnet daraus die perfekt zum Kunden passende Produkt-Rezeptur. Sprich: Welche Inhaltsstoffe in welcher Kombination und Dosierung einzusetzen sind. Wir stellen dann dieses handgefertigte Produkt in unserer Manufaktur in Seeheim-Jugenheim her und senden es der Kundin direkt zu.

Wichtig war uns, dass wir die Kundin nicht mit Fragen überfrachten, oder selbst wahllos Inhaltsstoffe aussuchen lassen: Denn viele Kundinnen haben nicht das ausreichende professionelle Wissen, was sie für das richtige Haarerlebnis wirklich brauchen. Genau daraufhin ist unser Fragebogen ausgelegt und die Unterstützung unserer Friseurpartner vor Ort, die den Fragebogen gemeinsam mit der Kundin durchgehen können, ist dabei umso wichtiger.

Yours Truly, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Über kurz oder lang wird sich die Welt um uns herum immer weiter personalisieren. Das ist auch gut für die Umwelt: Heute wird viel auf Vorrat produziert, aber nur ein Bruchteil davon wird auch konsumiert. Das wird sich in Zukunft ändern. Für unsere Friseure wird durch Personalisierung die Möglichkeit entstanden sein sich vom Wettbewerb abzuheben und das eigene Image aufzuwerten.

Friseure personalisierten schon immer: Der Haarschnitt passend zur Kopfform und die Haarfarbe passend zum Charakter. Nun gibt es mit Yours Truly die Abrundung durch die personalisierte Haarwäsche und Haarpflege im Salon als Dienstleistung sowie das personalisierte Haarpflegeprodukt für daheim.

Dieses neue Geschäftsmodell als Verbindung aus D2C und B2B gab es bisher noch nicht, wir sind da klar Vorreiter und überzeugt davon, dass wir einen wichtigen Platz als Treiber der Veränderung in unserer Branche einnehmen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Pivot – werde kein Prinzipien-Reiter und halte nicht an alten Überzeugungen fest, sondern sei dazu bereits umzuschwenken, sobald eine Änderungsnotwendigkeit absehbar ist

Gelassenheit – gehe davon aus das alles was schiefgehen kann auch schiefgehen wird. Wer damit seinen Frieden gemacht hat und sich nicht umwerfen lässt, der kommt besser voran

Partner – finde jemand der Dich als Gründer wirklich zu 100% versteht und unterstützt. Mein Partner in Crime ist meine Frau und ich bin total happy, dass sie die Vision mit mir teilt und wir Yours Truly als unser Baby die letzten 2 ½ Jahre gemeinsam vorangetrieben haben.

Wir bedanken uns bei Noah Wild für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Yours Truly

Kontakt:

Yours Truly GmbH
Breslauer Str. 20
DE-64342 Seeheim-Jugenheim

https://www.yourstruly.eu/
hallo@yourstruly.eu

Ansprechpartner: Noah Wild

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/yourstrulyhaircare
Instagram: https://www.instagram.com/yourstruly_haircare/
Pinterest: https://www.pinterest.de/yourstrulyhaircare/

Den Markt von Anfang an mit einbinden

0
SWCode Softwareentwicklung Plattformen Apps Augmented Reality

SWCode Softwareentwicklung von Plattformen, mobilen Apps mit Augmented Reality

Stellen Sie sich und das Start-up SWCode doch kurz unseren Lesern vor! 

SWCode wurde 2018 von Dennis Wiosna, Viktor Gottfried und mir gegründet. Wir kennen uns schon aus Kinder- bzw. Studientagen und haben schon sehr früh gemeinsam erste Entwicklungen ausprobiert. Mit SWCode haben wir uns jetzt auf dynamische Software-Entwicklung spezialisiert, und unser Portfolio reicht von großen Plattformlösungen mit Millionen von Anwendern für das Gesundheitswesen und den Gastrobereich bis hin zu leistungsstarken, mobilen Augmented-Reality-Anwendungen für die internationale Touristikbranche sowie für Städte und Kommunen.  

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Die Idee zu SWCode entstand bereits vier Jahre früher. 2014 haben Dennis, Viktor und ich angefangen, eine Buchungsplattform für DJs zu entwickeln. Die Lösung hat in kürzester Zeit über 100 DJ-Profile eingesammelt, nur leider kamen zu wenig Buchungsanfragen. Sprich, wir haben hier unsere ersten Start-up-Erfahrungen gemacht und gelernt, wie wichtig es ist, früh zu überprüfen, ob überhaupt Nachfrage für das geplante Produkt besteht. Ähnlich erging es uns mit einer AR-gestützten Test-Applikation für den Einzelhandel, über die Kunden auf Schnäppchenjagd gehen konnten. Die Zeit dafür war damals einfach noch nicht reif. Aber nach diesen Projekten hatten wir Blut geleckt, an Hackathons sowie Accelerator-Programmen teilgenommen und viel Know-how gesammelt in Bezug auf Skalierbarkeit eines Business-Modells und die richtige Partnersuche.  

Welche Vision steckt hinter SWCode? 

Augmented Reality wird in Zukunft unseren Alltag beherrschen. Unsere Vision ist es, mit SWCode Teil dieser revolutionären Entwicklung zu sein, die nächste Stufe in der Mensch-Maschine-Kommunikation aktiv mitzugestalten und sinnvolle Use-Cases entwickeln, die den Alltag der Nutzer bereichern. Und ganz generell gesehen wollen wir Unternehmer bei der digitalen Transformation unterstützen und ihnen dabei helfen, ihre Prozesse sinnvoll in die digitale Welt zu überführen.  

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen, und wie haben Sie sich finanziert? 

SWCode ist komplett eigenfinanziert, was den Vorteil hat, dass wir noch nie einen Anteil unseres Unternehmens abgeben mussten. Mit Hilfe eines Investors hätten wir zwar schneller sein können, aber wir sind froh, dass wir organisch wachsen konnten und mit einem ausgereiften Produkt auf den Markt gekommen sind. In der Gründungsphase war für uns mit eine der größten Herausforderungen die lange Wartezeit auf die Fördermittel. Wir haben die Gründung damals nebenberuflich durchgezogen, und wenn wir finanziell von den Fördermitteln abhängig gewesen wären, wäre es schwierig geworden.  

Wer ist die Zielgruppe von SWCode? 

Mit unseren aktuellen Produkten sprechen wir hautsächlich zwei Zielgruppen an. Unsere Lösung HealthIdent richtet sich an den Healthcare-Markt bzw. an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die Software Spot-AR wiederum zählt ganze Städte und Kommunen und vor allem deren Tourismusbeauftrage zu ihrer Zielgruppe. 

Wie funktioniert SWCode? Wo liegen die Vorteile? Was bieten Sie den Nutzern? 

Unsere erste Entwicklung, SpotAR „Next Generation City Guides“ ermöglicht es Verantwortlichen der Touristikbranche, mit Hilfe von Augmented Reality (AR) Sehenswürdigkeiten und Geschichte der jeweiligen Destinationen mit Hilfe von 3D-Modellen, gepaart mit Hintergrundinformationen, Audioguides und digitalen Stadtführungen, erlebbar zu machen. Für die Visualisierung und 3D-Animationen historischer Sehenswürdigkeiten nutzt die App Handy-Kamera sowie GPS-Daten und so genannte Cloud-Anchors, dank derer sich die digitalen 3D-Modelle dauerhaft im realen Raum verankern, bzw. einer physischen Stelle zuordnen lassen. Das sorgt dafür, dass dem Nutzer immer punktgenau dort befindliche Sights und Infos angezeigt werden, wohin er gerade seine Kamera hält.  

Mit unserer Lösung HealthIdent wiederum stellen wir Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ein komplett digitales Besucher-Management zur Verfügung. Patienten und Besucher können sich online über eine einfache Benutzeroberfläche anmelden und erhalten daraufhin einen QR-Code aufs Mobiltelefon, der den Anmeldeprozess vor Ort deutlich vereinfacht und die Wartezeiten verkürzt. Neben dieser komfortablen Check-In-Funktion umfasst die DSGVO-konforme Lösung auch ein Portal zur nachhaltigen Kontrolle der erhobenen Daten, inklusive einer Alert-Funktion bei Überschreitung der Höchstanzahl an erlaubten Besuchern. Über HealthIdent lässt sich zudem auch das Corona-Impf-Management für komplette Klinikbelegschaften digital abbilden und koordinieren.  

Das Pendant zu HealthIdent – GastIdent – sorgt in Coronazeiten für ein reibungsloses Gästedaten-Management im Gastrobereich. Wir stellen es den Betreibern kostenfrei zur Verfügung. Den Gästen ermöglicht die App eine kinderleichte und schnelle Registrierung per QR-Code-Scan. Die Software zeichnet die Daten der Gäste samt Tischnummern und Aufenthaltsdauer auf und zeigt sie dem Gastronomen übersichtlich in einem Dashboard an. Dafür muss sich dieser nur einmal bei GastIdent registrieren und einen QR-Code ausdrucken, den die Gäste dann scannen. Nach vier Wochen werden alle erfassten Daten automatisch wieder gelöscht. Deutschlandweit nutzen bereits über 3.300 Gastgewerbe – unter anderem die gesamte Burger-King-Kette – die Lösung, über die sich mittlerweile mehr als 2,5 Millionen Gäste registriert haben. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert bzw. wo sehen Sie in der Krise die Chance? 

Mit SpotAR hatten wir uns ja auf den Tourismus-Bereich spezialisiert, der jedoch mit Beginn der Corona-Pandemie zum Erliegen kam. Das hat uns gezwungen, umzudenken, was uns auch sehr schnell und gut gelungen ist. Als das Thema Kontaktverfolgung aufkam, sind wir darüber sehr erfolgreich in die Entwicklung von Plattformlösungen für den Healthcare- und Gastrobereich eingestiegen und haben so gesehen sogar von der Krise profitiert. Denn mittlerweile werden unsere Lösungen deutschlandweit millionenfach genutzt und haben uns auch längst über die Grenzen Südwestfalens hinweg bekannt gemacht. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir wollen nachhaltig wachsen und mit SWCode einen Place to Work aufbauen, der Strahlkraft besitzt und an den Informatikstudenten denken, wenn sie gefragt werden, wo sie in Zukunft arbeiten wollen – egal, ob remote oder vor Ort. Was die Produkte betrifft, so arbeiten wir an einer Erweiterung von HealthIdent als digitale Kliniklösung, kompatibel zu den Forderungen des 2025 in Kraft tretenden Krankenhaus-Zukunftsgesetzes. Und in Bezug auf SpotAR sind die Abbildung sämtlicher UNESCO-Weltkulturerbestätten über die App sowie ein AR-geführtes Navigations-Feature als nächste Schritte geplant.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Den Markt von Anfang an mit einbinden, bzw. das Produkt möglichst in der Frühphase schon in der Zielgruppe testen und dann iterativ und kundenorientiert weiterentwickeln.  

Sich gleich zu Beginn zur Produktidee auch ein Umsatzmodell überlegen, sich Gedanken über den Vertrieb machen und sich als Entwickler von jemanden beraten lassen, der über das nötige Finanz-Knowhow verfügt. 

Nicht einfach blind eine Idee umsetzen, sondern ganz konkret ein Produkt entwickeln, das ein bestimmtes Problem löst bzw. für das ein Need besteht und diesen vor allem auch gut nach außen kommunizieren. 

Wir bedanken uns bei Viktor Waal für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lasst euch ruhig von euren Leidenschaften und Stärken leiten

0
Talent Tree Personalberatung für Scale-ups

Talent Tree Personalberatung für Scale-ups mit positivem Impact beziehungsweise Klimaeffekt

Stellen Sie sich und Talent Tree doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind die deutsche Personalberatung, die sich auf Scale-ups mit positivem Impact beziehungsweise Klimaeffekt spezialisiert hat. Seit 2015 unterstützen wir Unternehmen vor allem dabei, Leitungspositionen mit den richtigen Kandidat:innen zu besetzen. Das ist oft eine Herausforderung: Führungskräfte für Start-ups müssen nicht nur hands-on anpacken und das Unternehmen mit aufbauen, sie müssen auch Teams aufbauen und führen können. Diese Führungsrollen unterscheiden sich zum Beispiel stark von denen in Konzernen. Wir unterstützen die Scale-ups aber auch dabei, selbst effiziente Personalprozesse zu etablieren. 20 Leute packen bei uns mittlerweile an, um den jungen Firmen bei ihrem Wachstum beizuspringen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Julian von Blücher ist unser Gründer. Für das Klima setzt er sich seit 20 Jahren ein. Schon zu Unizeiten betrieb er Klimaschutz, indem er beispielsweise eine Solaranlage auf dem Mensadach errichten ließ. Das internationale „Climate Change College“ berief ihn als ersten Deutschen 2007 zum „Klimabotschafter“, weil er mit viel Engagement überzeugen konnte. Als Botschafter unterstützte er unter anderem Polar-Forscher dabei, eine Wetterstation am Nordpol aufzubauen. Eine weitere Leidenschaft von ihm ist es, interessante Menschen aufzuspüren. Im Freundes- und Bekanntenkreis hatte er schon immer einen Ruf als Netzwerker. Das hat sich herumgesprochen und Start-ups kamen aktiv auf ihn zu, um Empfehlungen für die Besetzung von Stellen zu bekommen. Daraus ist Talent Tree entstanden.

Welche Vision steckt hinter Talent Tree?

Unsere Mission ist es, Climatetech-Unternehmen dabei zu helfen, die Persönlichkeiten an Board zu bringen, die den Firmen Markt-Relevanz verschaffen. Das sind Leute, die die Firmen auch dabei unterstützen können, langfristig, gegebenenfalls sogar international, erfolgreich zu sein. Unsere Vision ist es, mit unserer Arbeit dazu beizutragen, dass die EU Digital Climate Champions aufbaut, um ihre Klimaziele zu erreichen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Kandidat:innen, die wir präsentieren, sind immer handverlesen. Insofern investieren wir im Vorfeld sehr viel Arbeit in die richtige Auswahl der vorgestellten Kandidat:innen. In unseren Auswahlprozess fließen nicht nur qualitative und quantitative Faktoren mit ein, sondern auch all unsere Erfahrungen mit den speziellen Anforderungen von Impact-Scale-ups. Zum Beispiel deren Erwartungen an Führungskräfte, die sich bei besonders schnellem Wachstum unvermeidbar herauskristallisieren. Einige der Anforderungen können wir aufgrund unserer Erfahrung schon bei den ersten Beratungsschritten vorwegnehmen.

Wir wissen, wie wichtig neben der fachlichen Qualifizierung, insbesondere auch der kulturelle Fit für eine nachhaltige Besetzung ist; dies gilt umso mehr bei impact-driven Scale-ups. Außerdem nehmen wir auch nur Aufträge an, wenn wir sehr zuversichtlich sind, die Stelle(n) besetzen zu können, ergo wenn wir wirklich an den Besetzungserfolg glauben. Das sind also eine ganze Menge an Qualitätsanforderungen, die wir an uns selbst stellen. Damit bieten wir einen sehr ausgeklügelten Prozess, der effizient und gut, somit schnell und deswegen auch nicht günstig ist. Für jedes Mandat sind bei uns mindestens zwei Mitarbeiter:innen eingebunden, um Geschwindigkeit in die Suche zu bekommen. Wir sind eher die hochwertige Bio-Kiste, nicht der Discounter. 

Als Zebra ist Talent Tree komplett eigenfinanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von Talent Tree?

Zum einen unterstützen wir Gründer:innen und das C-Level beim Finden und Binden der 1. und 2. Führungsebene. Zum anderen greifen auch Inhouse-Personalabteilungen gerne auf uns, als Berater:innen mit externer Brille und einem großen Netzwerk, zurück. Die Personaler:innen entlasten wir zum Beispiel auch, wenn sie selbst besonders ambitionierte Hiring-Pläne in der unternehmenskritischen Wachstumsphase haben. Außerdem kommen Investor:innen auf uns zu, die Führungskräfte suchen, die ihnen möglichst viele relevante Exits in ihrem Portfolio organisieren. Mit Investor:innen werden wir noch mehr zusammenarbeiten; hier entstehen gerade engere Formen der Zusammenarbeit, beispielsweise durch Rahmenverträge. Mit unserem Track-Record sprechen wir deren Sprache und ticken ähnlich, auch aufgrund der nachweisbaren Erfolge.

Wie funktioniert Talent Tree? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eine unserer Stärken ist der vorher schon erwähnte „Riecher“ für die kulturelle Passung von Kandidat:innen und Scale-ups. Wir achten unter anderem auf ähnliche Werte sowie eine passende Einstellung und Arbeitsweise. Wenn das alles gut passt, entstehen mit dem Zuwachs von neuen Führungskräften positive Effekte für das Unternehmenswachstum und die persönliche Weiterentwicklung aller Kolleg:innen. Außerdem nehmen wir unsere Kandidat:innen genauso an die Hand wie unsere Kund:innen.

Wir werden regelmäßig weiter empfohlen, auch weil wir spannende Persönlichkeiten entlang ihres Berufslebenszyklus als Begleiter zur Seite stehen: so wird beispielsweise nach einigen Jahren aus der Kandidat:in eine Kund:in und diese wechselt auch schonmal auf die Seite des Investors, sodass wir dann wieder in einer anderen Konstellation mit ein und derselben Person zusammenarbeiten. Ein anderer Vorteil, den unsere Kund:innen mit uns haben, ist: wir betrachten die Personalprozesse immer ganzheitlich und bauen sie an den Stellen mit auf, an denen unsere Expertise gebraucht wird – zum Beispiel bei HR-Prozessen, bei der Job-Scorecard-Entwicklung, in der Eignungsdiagnostik und im Team-Assessment, bei Gehaltsbenchmarks, Employee Stock Ownership Plans und weiteren Beteiligungsstrukturen für Mitarbeitende.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen uns die starke Kundenorientierung und die Exquisität einer Boutique-Beratung erhalten, aber gleichzeitig auch ganz klar zur führenden Personalberatung für Climatetech-Unternehmen in Europa aufsteigen. Außerdem bauen wir gerade ein Partnermodell für uns auf – die ersten Partner haben wir schon im Einsatz. Unser gesammeltes Wissen zum Unternehmenswachstum können wir also gerade auch bei uns selbst einsetzen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Lasst euch ruhig von euren Leidenschaften und Stärken leiten. Wenn ihr damit dann noch einen Nerv im Markt trefft, habt ihr ein gutes Geschäftsfeld für eure Gründung gefunden. Talent Tree ist der lebende Beweis, dass das sehr gut funktionieren kann. Auch heute bringt jede:r im Team noch jeden Tag ihre:seine individuelle Stärke zum Tragen.

Zweitens: Eure Mannschaft ist extrem wichtig. Wählt sie so aus, dass die Einzelnen zwar fachlich eine Top-Leistung erbringen, aber auch das Zusammenspiel perfekt funktioniert. Dafür ist der kulturelle Fit ausschlaggebend. Er ist der Kit, der alles zusammenhält.

Drittens: Sich als Start-up eine:n Headhunter:in zu leisten, ist von Versagen weit entfernt. Ganz im Gegenteil: professionelle Unterstützung für die Personalauswahl auf der Executive-Ebene ermöglicht euch einen Wettbewerbsvorteil – durch schnelles Wachstum ohne Reibungsverluste. Zudem spart es oftmals hohe Opportunitätskosten durch langwierige Suchen ohne Vergleichs-Kandidaten, beziehungsweise sinkt auch signifikant die Wahrscheinlichkeit von Fehlbesetzungen. 

Wir bedanken uns bei Julian von Blücher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ziele mit dem nötigen Selbstbewusstsein verfolgen

0
Ourdio individualisierbare Hörbücher mit Computer-generierten Stimmen

Ourdio individualisierbare Hörbücher mit Computer-generierten Stimmen

Stellen Sie sich und das Startup Ourdio doch kurz unseren Lesern vor!

Ourdio verwandelt mit Computer-generierten Stimmen, von professionellen menschlichen Sprecher*innen eingesprochen, Texte in Hörbücher. Das ist unsere Kernidee. Aktuell sind wir dabei, auf diese Weise Komponenten in einem Hörbuch austauschbar zu machen, also zum Beispiel den Namen, Charaktereigenschaften oder Story-Elemente. So lässt sich den Nutzer*innen ein ganz persönliches Hörbucherlebnis ermöglichen, in dem sie mitbestimmen können und zum Beispiel selbst Teil der Geschichte werden. Besonders für Kinder ist dies sehr spannend, wenn sie zu Held*innen in einem Abenteuer werden. „Ourdio on demand“ ist das print-on-demand der Hörbuchindustrie.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Uns alle im Team verbindet die Begeisterung, etwas ganz Neues aufzubauen, und für persönliche Hörerlebnisse. Unser Johannes zum Beispiel hat in seiner Kindheit alte Märchen auf Kassette gehört, die sein Opa für ihn selbst aufgenommen hat. Diesen persönlichen Schatz weiterzugeben und anderen zu ermöglichen, für ihre Enkel*innen, Patenkinder oder Nichten und Neffen – simpel aber professionell – eigene Hörbücher zu produzieren, fanden wir toll. In der Zwischenzeit haben wir uns zwar etwas von der ursprünglichen Idee fortbewegt, aber das war der Startschuss, der uns zusammengebracht hat.

Was war bei der Gründung von Ourdio die größte Herausforderung?

Wir sind ein Team von sieben Leuten, die alle über ganz Deutschland verteilt sind. Die Zusammenarbeit macht das natürlich nicht leichter. Bei der Kommunikation geholfen hat uns, dass unsere Gründung in eine Zeit gefallen ist, in der ohnehin vieles remote abläuft und Videocalls inzwischen alltäglich sind.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Gerade das macht ja den besonderen Charakter eines Startups aus! Eigentlich ist nichts perfekt, man fängt bei null an, aber dafür man kann die Dinge auch genauso angehen, wie man es für richtig hält. Daraus schöpfen Gründer*innen ja auch ihre außerordentliche Innovationskraft. Wir müssen auf keine bestehende Strukturen Rücksicht nehmen, das Wasser bahnt sich frei seinen Weg. Aber natürlich hilft es, Unterstützer*innen zu haben. Wir haben uns mit unserer Geschäftsidee zum Beispiel für den Inkubator Media Lift von nextMedia.Hamburg beworben – und wurden tatsächlich als eines von fünf Teams aufgenommen. Das Frühphasen-Förderprogramm unterstützt junge Startups wie uns bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells.

Welche Vision steckt hinter Ourdio?

Die Grundidee hat sich im Laufe der Zeit ein bisschen gewandelt, aber die Vision ist ähnlich geblieben. Wir möchten den Menschen ein persönlicheres Hörerlebnis ermöglichen. Dazu gehört, dass man sich in Zukunft jedes Buch, das einem gefällt, von einer professionellen Sprecher*innen-Stimme vorlesen lassen kann. Und wir wollen das Austauschen von Namen oder Charaktereigenschaften in Geschichten ermöglichen. Die Tochter oder der Enkel werden dann selbst Teil des Abenteuers.

Wer ist die Zielgruppe von Ourdio?

Das persönliche Hörerlebnis adressiert natürlich die kleinen und großen Audiofans da draußen. Tatsächlich ist unsere Zielgruppe aber noch vielfältiger. Wir bieten Sprecher*innen die Möglichkeit mit ihrer Stimme ein passives Einkommen zu erzielen – man könnte sagen, wir sind das Aktienpaket für Sprecher*innen. Weniger bekannten Schriftsteller*innen geben wir überhaupt erst die Möglichkeit, ihre Bücher zu vertonen, weil das mit Ourdio natürlich viel günstiger ist als mit einer klassischen Studioproduktion. Schließlich sind da noch die Verlage, denen wir im Produktionsprozess nicht nur Kosten und Nerven sparen, sondern mit individualisierbaren Hörbüchern auch das Produktportfolio erweitern.

Wie funktioniert Ourdio?

Wir nutzen Neural Language-Technologien, um die Stimmen von professionellen Sprecher*innen oder Schauspieler*innen mit ihrem einzigartigen Charakter, also der Klangfarbe und der individuellen Art und Weise zu betonen, kopieren zu können. Wobei „kopieren“ vielleicht etwas lapidar klingt. Eigentlich ist es ein komplexer Vorgang, bei dem die Software mit Hilfe von Sample-Material die jeweilige Stimme erlernt und dabei Stück für Stück authentischer wird.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Text-to-Speech ist in der Tat keine Erfindung, auf die wir Anspruch erheben können – Computerstimmen gibt es heute schon viele. Wir möchten aber nicht irgendwelche Stimmen synthetisieren, sondern in erster Linie die von professionellen Sprecher*innen. Gekonnt Bücher vorlesen ist nämlich eine echte Kunst und die möchten wir zusammen mit dem Bezug zu den vertrauten Stimmen transportieren. Darin liegt auch unser zweites Alleinstellungsmerkmal. Hörbücher sind die Königsklasse in Sachen Vertonung, da hat sich bislang noch niemand so richtig herangetraut. Aber auch wenn die Knopfdruckvertonung heute noch nicht möglich ist, ist die Zeit für die Technologie optimal.

Ourdio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ourdio wird zusammen mit der Technologie wachsen – und für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle unserer Idee im Hörbuchmarkt eine Lösung haben. In fünf Jahren möchten wir über den deutschen Markt hinaus skaliert haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Seine Ziele mit dem nötigen Selbstbewusstsein verfolgen, Innovation ist gefragter denn je.

Kill your darlings, but only if it’s necessary: Eine gute Mischung aus Anpassungsvermögen und Durchhaltefähigkeit.

So viel Dialog suchen wie irgendwie möglich, anders lernt man sein Produktuniversum nicht kennen.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Finde dein Why

0
smapOne

smapOne macht es möglich, dass Mitarbeiter ihre Unternehmensprozesse selbst digitalisieren und Apps auch ohne IT Know-How bauen

Stellen Sie sich und smapOne doch kurz unseren Lesern vor

Ich bin Sven Zuschlag, gebürtiger Schwabe und früherer Microsoft-Manager. 2014 habe ich smapOne gegründet und führe nun das Unternehmen als CEO. Wir haben smapOne gegründet, weil wir Mitarbeiter dazu befähigen wollten, die Digitalisierung im Unternehmen selbst in die Hand zu nehmen. Digitalisierung war immer nur IT-Sache und komplex und schwergängig.  

Das hat mich genervt und dazu getrieben, dass wir mit smapOne eine Software-Plattform mit vordefinierten Bausteinen gebaut haben. smapOne macht es möglich, dass Mitarbeiter ihre Unternehmensprozesse selbst digitalisieren und Apps auch ohne IT Know-How bauen. Wir sind nun insgesamt 65 Mitarbeiter an den Standorten Dresden, Hannover und Ulm.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Das heißt: Digitalisierung einfach und für jedermann ermöglichen. Und Digitalisierung soll auch noch richtig Spaß machen. Das hat mich fasziniert, ob das überhaupt gelingen kann. Dazu bin ich einfach ein Mensch, der gerne Verantwortung übernimmt und auch gerne etwas riskiert. Wir hatten keine leichte Gründung, aber unser Team hat bewiesen, dass es möglich ist, eine Delle ins All zu schlagen, oder besser eine Veränderung in unserer manchmal auch trägen Wirtschaft zu bewirken.

Welche Vision steckt hinter smapOne?

Wir glauben an eine Gesellschaft, in der jeder spielerisch handelt. Wir haben Spaß bei der Arbeit und wollen das auch für unsere Kunden so haben. Nur so gelingt es meiner Meinung nach, dass sich Menschen dauerhaft mit komplexen Themen beschäftigen. Digitalisierung ist eins dieser Themen und ich sage: Das kann Spaß machen. Und Digitalisierung geht ohne IT-Abteilung, ohne Code und Programmierkenntnisse. Gerade die Menschen, die Prozesse täglich leben, sehen am schnellsten die Verbesserungspotenziale und können sich bei uns in der Plattform ausleben.

Wir sind überzeugt davon, dass nur dann echte Innovationen entstehen können, wenn Menschen Spaß haben sie zu entwickeln. Mit Raum und Lust zum Rumprobieren, Testen, Verwerfen und Verbessern und wieder Testen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderungen waren grad am Anfang riesig. Da ging es bei mir persönlich an die Existenz. Ich konnte nicht für meine Familie so sorgen, wie ich das gerne möchte. Und zwar nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich. Ich war die ersten Gründungsjahre kaum noch zuhause, das hat sehr an mir gezerrt und war auch schwierig für meine Familie.

Dazu hatten wir organisatorische Herausforderungen als Unternehmen zu bewältigen: Wir haben als Startup drei Standorte (Hannover, Dresden, Ulm)  und sind dazu in eine Nische gestoßen, die bei Investoren viel Überzeugungsarbeit nötig gemacht hat. Das Vertrauen ist sehr langsam gewachsen, nun haben wir uns aber etabliert und können etwas entspannter gestalten.

Wer ist die Zielgruppe von smapOne?

Unsere Zielgruppe sind alle, die offen sind für Digitalisierung und die ihre Prozesse optimieren wollen, um Zeit und Ressourcen zu sparen. Mit smapOne kann man Apps bauen, die Unternehmensprozesse digital abbilden Klassische „Zettel und Stift Anwendung“ finden dank smapOne im Smartphone oder Tablet statt. Diese vermeintlich einfachen Prozessen zu digitalisieren, ist hochgradig relevant für JEDES Unternehmen. Ob Datenerfassung, Protokollierung, (Check-)Listen, Abnahmen, Berichte: Da kann jeder Sektor und jede Branche profitieren.

Wie funktioniert smapOne? Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? 

Die Vorteile von smapOne sind die einfache Bedienbarkeit und die intuitive Plattform.  Mit vorkonfigurierten Bausteinen bauen sich Mitarbeiter ihre eigenen Apps, um selbst ihre Unternehmensprozesse zu digitalisieren. smapOne ist eine No-Code-Plattformlösung. Bei uns werden die Bausteine per Drag and Drop spielend leicht zusammengestellt, das kann jeder. Ein Programmier- oder IT-Hintergrund ist dafür nicht nötig.

So kann sich z.B. ein Baustellenleiter seine eigene Bauabnahme App erstellen. Er kennt die Abläufe und den Prozess am besten und weiß genau, was eine digitale Erfassung leisten können muss. Und wenn er schon mal dabei ist und jetzt weiß wie es geht, baut er auch gleich noch fix eine App für den Gerätecheck, die Mängelmeldung, den Montagebericht und vieles mehr. Die Einsatzszenarien und Möglichkeiten von smapOne sind so vielfältig wie unsere Wirtschaft. Daher gibt es wenig Gründe, smapOne als Mitarbeiter nicht zu benutzen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind einzigartig, weil wir einen engen Kontakt zu unseren Kunden pflegen. Das sind unsere smapBuddys. Wir sind ein Unternehmen „zum Anfassen“ – kein anonymer Anbieter. Wir tauschen uns mit den Kunden aus, unser Ziel ist es dabei die Ideen zum Leben zu erwecken.

Dazu sind wir sehr einfach und hochwertig. Die Bedienung der Plattform ist einfach und für Jedermann ohne IT Kenntnisse nutzbar. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Lösungen sind durchdacht und haben Hand und Fuß.

smapOne wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir gehen das Schritt für Schritt an. Unser Ziel ist international im Einsatz zu sein und ein internationales Unternehmen zu sein.  Jetzt sehen wir erstmal zu, dass wir unsere Belegschaft verdoppeln. Wir wollen ein noch viel größeres und noch bunteres Team sein. Und wir wollen den Spaß nicht verlieren. Je glücklicher unsere Mitarbeiter sind, desto glücklicher unsere Kunden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Meine Tipps sind einfach anwendbar: Suche dir geeignete Mentoren für dein Unternehmen und finde dein Why. Das trägt dich durch schwere Zeiten, durch harte Tage und Nächte. Nur wer sein inneres “Wofür” kennt, kann dauerhaft erfolgreich sein. Dazu finde ich es wichtig sich zu informieren: Lesen, Lesen, Lesen oder für mich als Hörbuch-Fan: Hören, Hören, Hören.

Wir bedanken uns bei Sven Zuschlag für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neueste Beiträge

hate Blocker Thaddäus Leutzendorff Gründer hateBlocker faires Leben

Wer schützt uns, wenn Worte zur Waffe werden?

0
hateBlocker bietet eine digitale Lösung, um sich wirksam gegen Hass im Netz zu wehren – einfach, rechtssicher und mit echten Konsequenzen für Täter*innen.