Sonntag, Februar 8, 2026
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Sorgenfrei umziehen

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MoveAgain Umzugsplattform Umzug

MoveAgain: Umzugsplattform rund um den Umzug

Stellen Sie sich und das Startup MoveAgain doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Alex Renner, ich bin 31 Jahre alt und einer der Geschäftsführer von MoveAgain. Nach Stationen bei mehreren Startups (u.a. Zalando & trivago) in Deutschland bin ich aufgrund privater Gründe nach Zürich gezogen und hab mit Mladjan Filipovic gemeinsam das Unternehmen MoveAgain gestartet. 

MoveAgain ist eine Umzugsplattform, welche es Umziehenden ermöglichen soll, die bestmögliche Lösung für ihren Umzug zu finden. Wir haben einen Preisalgorithmus entwickelt, welcher den exakten Preis für den Umzug innerhalb weniger Sekunden berechnet und den Umzug direkt buchbar macht. Im Hintergrund arbeiten wir mit Umzugsunternehmen zusammen, die diese Aufträge ausführen und ihre gesamte Administration (Marketing, Payment etc.) über MoveAgain abwickeln.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für mich war seit Beginn meiner Berufslaufbahn klar, dass ich mich zu irgendeinem Punkt selbständig machen möchte. Nach verschiedenen Stationen bei Startups war Ende 2017 der logische nächste Schritt, ein eigenes Startup zu gründen und alle diese Erfahrungen zu nutzen. 

Des Weiteren war es für mich immer wichtig, an interessanten Problemen zu arbeiten, da ich sonst schnell gelangweilt bin. Dies funktioniert natürlich am besten, wenn man eine eigene Firma gründet und entscheiden kann, welche Themen gelöst werden müssen, um das Unternehmen weiterzuentwickeln.

Welche Vision steckt hinter MoveAgain?

Mit MoveAgain wollen wir Menschen helfen, sorgenfrei in die neuen vier Wände einzuziehen. Ob mit Klavier, Marmorstatue oder Großaquarium umgezogen wird, jeder Umzug wird mit MoveAgain zum stressfreien Erlebnis. Das ermöglichen wir durch technologischen Fortschritt – unsere Internetplattform soll für alle Fragestellungen die passende Lösung finden, egal ob mit Umzugsunternehmen oder in Eigenregie umgezogen wird. In unserer Vision gibt es nur noch Menschen, die an MoveAgain denken, wenn sie sorgenfrei umziehen möchten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im Laufe der letzten 4 Jahre haben wir natürlich viele Herausforderungen überwinden müssen, um das Unternehmen weiterzuentwickeln. Die größte Herausforderung war und ist es, talentierte Mitarbeitende für unser Unternehmen zu finden. Das Thema Umzug ist kein sexy Thema wie Fashion oder Fitness – daher haben wir viel Arbeit und Zeit investiert, um die richtigen Mitstreiter für unser Projekt zu finden, die ebenfalls so für das Thema brennen wie wir. 

Wir haben seit der Gründung von MoveAgain mehrere Finanzierungsrunden mit Business Angels sowie VCs eingesammelt, welche das schnelle Wachstum von MoveAgain finanzieren und uns bei unternehmerischen Fragestellungen unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe von MoveAgain?

Unsere Zielgruppe erstreckt sich über alle Haushalte, die planen, in ihre neuen vier Wände zu ziehen. Dabei konzentrieren wir uns aktuell auf die Gruppe, welche den Umzug mithilfe einer professionellen Umzugsfirma abwickeln möchte. In Zukunft werden wir mit verschiedenen Produkten den gesamten Umzugsmarkt abdecken. Das bedeutet, Kund:innen können unseren Service nutzen, egal ob sie in ein neues WG-Zimmer ziehen oder einen Umzug in ihre neue 10-Zimmer-Villa planen. Wir möchten mit unserer Produktpalette jedem Kunden und jeder Kundin einen individuellen Service bieten.

Wie funktioniert MoveAgain? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Auf unserer Plattform können die Kund:innen innerhalb von wenigen Minuten einen Umzug buchen. Der Kunde oder die Kundin muss lediglich auf unserer Seite grundlegende Daten zum Umzug angeben (Wohnort, Etage etc.) und das Umzugsgut bestimmen (Möbel, Kisten etc.) und erhält dann innerhalb weniger Sekunden den Preis für den Umzug. Im Hintergrund sucht der Empfehlungsalgorithmus von MoveAgain den richtigen Partner aus, ohne dass der Kunde etwas davon mitbekommt. Wir übernehmen also die Auswahl des richtigen Partners, basierend auf den Präferenzen des Kunden. Des Weiteren bleibt MoveAgain immer der Ansprechpartner für den Kunden, sodass wir bei Problemen oder Sonderwünschen uns direkt kümmern können.

Der Vorteil liegt klar darin, dass wir den gesamten Prozess für den Kunden abdecken und ihn bei seinen Problemen und Sorgen professionell beraten – das alles ganz digital. Bei vielen anderen Anbietern auf dem Markt ist lediglich die Kontaktaufnahme des Kunden digitalisiert und die restliche Abwicklung wird über Telefon, E-Mails und lästige Hausbesuche realisiert. Der Kunde muss ausserdem diesen Prozess mit vielen verschiedenen Anbietern durchlaufen, was lästig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir vergleichen für den Kunden und nehmen ihm die ganze Arbeit ab – praktisch ein Rundum-Sorglos-Paket. 

MoveAgain, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

MoveAgain soll in 5 Jahren der führende Anbieter von Dienstleistungen rund um Umzug in Europa sein. Wir sind seit 6 Monaten in Deutschland aktiv und haben gerade die Expansion in zwei weitere Länder gestartet.  Wir sehen uns mit unserem Produkt als Marktführer und wollen mit ständigen Innovationen den Kund:innen alle Services anbieten, welche sie beim Umzug in ihre neuen vier Wände benötigen. Von der Beratung zum Umzug bis hin zum neuen Backofen – alles aus einer Hand. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Einfach loslegen und starten. Das meiste wird sich auf dem Weg verändern – deshalb ist es sinnfrei, alles detailliert zu planen. Es reicht aus, einen groben Plan zu haben, wohin die Reise gehen soll.
  2. Such dir eine Idee mit einem Markt aus, der groß genug ist oder irgendwann mal groß genug sein wird, um eine Milliardenfirma aufzubauen.
  3. Suche dir Mitgründer:innen aus, die begeistert sind und unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen.

Wir bedanken uns bei Alex Renner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: MoveAgain

Kontakt:

MoveAgain
Hohenstaufenring 55
50674 Köln

www.moveagain.de
info@movegain.de

Ansprechpartner: Alexander Renner, CEO

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/moveagainch
Linkedin: https://www.linkedin.com/company/moveagainch/

Früh anfangen sich zu vernetzen

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Little Leaf Bio Babynahrung

Little Leaf frische und gekühlte Bio Babynahrung ohne Konzentrate, Bindemittel, Salz und Zucker

Stellen Sie sich und das Startup Little Leaf doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Sandra Peralta, Gründerin von Little Leaf, ein 2020 gegründetes Start-up für gekühlte Babynahrung. Aus 100 % Bio-Obst, -Gemüse und – Getreide ohne Konzentrate, Bindemittel, Salz und Zucker. Die Besonderheit ist, dass unsere Prägungsnahrung mit dem High-Pressure-Processing-Verfahren (HPP) anstatt mit Hitze für mehrere Wochen haltbar gemacht wird. Auf diese Weise bleiben wichtige Nährstoffe, die Farbe und vor allem der Geschmack der Zutaten erhalten. Unser Ziel ist es, dass Kinder schon von klein auf einen (guten) Geschmackssinn entwickeln.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich hatte vor Little Leaf bereits eine eigene Catering-Firma die ich während meines BWL-Studiums gegründet habe. Ich war somit noch nie festangestellt und konnte es mir auch nur schwer vorstellen. Die Idee für Little Leaf entwickelte sich dann aus dem Alltag mit meinen beiden Kindern. Bei Baby Nummer eins servierte ich die Nahrung noch aus Zeitgründen auf die Schnelle aus einem Gläschen. Schon da begann ich mich allerdings zu fragen, warum Erwachsene so abwechslungsreich und vielfältig essen, während Babys ausschließlich Konserven angeboten wird. Der große Wandel brachte Baby Nummer zwei, denn meine Tochter wollte partout keine Gläschen. Also wurde ich erfinderisch und dünstete und pürierte. Und dann kam mir die Idee: Warum verbinde ich nicht meine jahrelangen Erfahrungen der Rezeptentwicklung und Zutatenkomposition mit meinem neu erlangten Wissen und schaffe etwas, von dem zukünftige Eltern auch etwas haben? 

Was war bei der Gründung von Little Leaf die größte Herausforderung?

Da gab es tatsächlich einige! Die größte Herausforderung war allerdings die Forschung, um herauszufinden, ob das Projekt „frischer Babybrei“ überhaupt möglich ist. Aber auch eine Produktion zu finden, war nicht ganz einfach. Wir haben es zu Beginn mit Lohnproduzenten versucht, uns allerdings dann vor einem Jahr dazu entschieden, eine eigene Produktion aufzubauen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich denke in anderen Bereichen ist das sicher möglich – bei Babynahrung muss man sich allerdings zu 100 Prozent sicher sein, dass mit dem Produkt alles stimmt. Um alles zum Thema Food Safety und Vorgaben für Babynahrung zu erfahren, habe ich deswegen mit einer Ernährungsberaterin für Beikost und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) zusammengearbeitet.  Generelle Anpassungen, beispielweiße am Design oder der Strategie sind aber immer möglich und oftmals auch wichtig. 

Welche Vision steckt hinter Little Leaf?

Wir wollen mit Little Leaf eine neue Kategorie etablieren und diese für möglichst viele Eltern in Deutschland und Europa zugänglich machen. Es gibt so viele frische und gesunde Lebensmittel für Erwachsene, wieso sollten sich Babys ausschließlich von haltbar gemachten Konserven ernähren?

Wer ist die Zielgruppe von Little Leaf?

Eltern, die Wert auf frische und gesunde Lebensmittel legen.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Der Unterschied zu anderen Babynahrungsprodukten, liegt in der Herstellung und Haltbarmachung. Unsere Produkte werden nicht sterilisiert und erhitzt, sondern schonend gegart und anschließen mit Hilfe des HPP-Verfahren mit Druck haltbar gemacht. So sind alle Little Leaf Breie mehrere Wochen haltbar und es bleiben viele natürliche Vitamine und Nährstoffe enthalten, die für Babys wichtig sind. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Herkömmliche Babynahrung und auch Quetschies werden stark erhitzt um anschließend bis zu zwei Jahre ungekühlt im Regal stehen zu können. Unsere Breie sind frisch, schmecken nach den natürlichen Zutaten und dürfen sogar in den Kühlschrank. 

Little Leaf, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind überzeugt davon, dass wir es in fünf Jahren mit unseren Mitstreiter:innen in der Kategorie „frische Babynahrung“ geschafft haben werden, dass es in jedem Supermarkt  in Deutschland frische Breie für Babys zu kaufen gibt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Früh anfangen sich zu vernetzen, das heißt gute Kontakte aufbauen zu anderen Gründer:innen aus der Branche oder zu Business Angels. Für mich war dafür z.B. die Biofach Messe ein Türöffner, wo ich die Gelegenheit hatte viele spannende Gründer:innen kennenzulernen. 

Früh anfangen sich um die Finanzierung zu kümmern! Im besten Fall kann man sich aussuchen welche Investor:innen strategisch am besten zu einem passen.

Nicht so sehr danach zu schauen, was die direkte Konkurrenz macht, sondern den eigenen Weg gehen und die geplante Strategie durchziehen. 

Wir bedanken uns bei Sandra Peralta für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schaffe einen Mehrwert für deinen Kunden und die Welt

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YAK bett sportler schlaf

YAK: Das Bett für Sportler – Boxspringbett, Topper, Kopfkissen sowie innovative Schlafprodukte

Stellen Sie sich und das Startup YAK doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, Arian Simon und Philipp Waczek, teilen die Leidenschaft zum Sport und gutem Schlaf. Denn jeder Mensch verbringt ein Drittel seines Lebens im Schlaf oder genauer gesagt in seinem Bett. Unser Ziel ist es, Schlafprodukte zu entwickeln die den Schlaf verbessern und das Leben vereinfachen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bei Gesprächen mit Möbelhändler ist uns aufgefallen, dass die meisten Händler kein Interesse am Onlinehandel haben und nur ein Konzept kennen: „Ich bin günstiger und habe das bessere Produkt!“ – Ohne Vision, ohne Seele und ohne Ideen!

Doch der Schlaf und der Bettenkauf muss viel mehr können. Deswegen mussten Innovationen und Konzepte her, die den Schlaf verbessern, gleichzeitig das Leben vereinfachen und der Kunde keinerlei Nachteile durch einen Online-Kauf hat.

Damals gab es nur 2 Möglichkeiten für uns:

1) Wir warten bis jemand anderes eine Lösung dafür findet oder

2) Wir entwickeln eine Lösung.

Für uns ganz klar – wir wollen ein Teil der Lösung sein und haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden.

Welche Vision steckt hinter YAK?

Die Position ist klar: “Das Bett für Sportler”. Egal ob Hobbysportler, Amateursportler oder Profisportler, wir bieten unseren Käufern mehr Energie und Leistungsfähigkeit im Alltag. Mit YAK wollen wir DIE Marke für innovative Schlafprodukte werden, die den Schlaf verbessern und das Leben vereinfachen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten schon vor der Gründung sehr viel Fachwissen, daher war das die kleinste Herausforderung. Was uns gefehlt hat war das Netzwerk. Die größte Herausforderung für uns war es die passenden Partner zu finden. Angefangen beim passenden Hersteller, der unseren Anforderungen entspricht und einzelne Betten produziert, bis hin zum Logistikunternehmen, welches keine 50 Lieferungen im Monat benötigt, sondern zu Beginn 1-2 Betten im Monat fährt.

Wir haben das Unternehmen mit eigenen Mitteln finanziert. Das verlangsamt das anfängliche Wachstum zwar sehr, dafür muss man immer effizient und kreativ bleiben und darf das wichtigste niemals aus den Augen verlieren, nämlich den KUNDEN.

Wer ist die Zielgruppe von YAK?

Unsere Zielgruppe sind sportlich aktive Menschen. Dabei ist es egal ob Hobby-, Amateur- oder Profisportler, Manager oder Entrepreneur oder einfach Menschen, denen guter Schlaf wichtig ist. Arian und ich sind ebenfalls als Hobbysportler sehr aktiv. Arian kommt aus dem Kraftsport und ich aus dem Triathlon. Daher können wir uns gut in unsere Kunden hineinversetzen und verstehen deren Bedürfnisse.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir setzen bei allen Produkten auf maximalen Komfort und Qualität. Dabei verzichten wir auf Schnick-Schnack, welcher nur viel kostet, aber wenig bis keinen Mehrwert für den Schlaf oder Komfort bringt.

Zusätzlich punkten wir mit hohem Service. Unter anderem bieten wir beim Boxspringbett ein 101 Nacht Probeschlafen und eine Garantie von 10 Jahren an, da wir von unseren Produkten zu 100% überzeugt sind.

Beim Boxspringbett, Topper und Kopfkissen verwenden wir ein Infrarot-Textil, mit dem schnelleres Einschlafen, besseres Durchschlafen und eine beschleunigte Muskelregeneration erzielt werden Diese Effekte sind in einer Studie nachgewiesen und waschen sich nicht aus.

YAK, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen weiterhin wachsen. Das heißt, wir arbeiten an weiteren Produkten und wollen in neue Länder expandieren. Dabei wollen wir die bestehenden Produkte und Leistungen stetig verbessern, damit wir die Kundenzufriedenheit weiter steigern können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Auf 3 Tipps zu reduzieren ist nicht einfach, da es so viele Dinge zu beachten gibt. Meiner Meinung nach sind das die wichtigsten 3 Tipps:

1. Schaffe einen Mehrwert für deinen Kunden und die Welt

Am Ende vom Tag ist der Kunde die Person, die für deine Leistung, deine Mitarbeiter, deine Büros usw. zahlt. Darum muss es dein größtes Ziel sein, dass jeder Kunde zufrieden ist.

2. Frage jeden Kunden nach Feedback

Zu oft haben wir es erlebt, dass Gründer und Shops so sehr mit sich und ihren Ideen beschäftigt sind, dass sie vergessen das beste Marketingtool zu nutzen, nämlich das Feedback vom Kunden. Wer kann dir besser sagen, was an deinen Produkten oder Leistungen gut oder schlecht ist, als jemand, der diese gekauft hat und tagtäglich benutzt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Kunden die Möglichkeit eines direkten Feedbacks gerne annehmen und von ihren Erfahrungen erzählen. In diesen Momenten muss man genau zuhören und verstehen, wo der Schuh drückt und was einen wahrgenommenen Wert erzeugt.

3. Mach deine Hausaufgaben!

Als Gründer bist du für alles verantwortlich. Daher musst du von vielen Dingen eine Ahnung haben, brauchst aber kein Experte sein. Zum Beispiel, wie entwickelt sich der Markt? Was wollen meine Kunden? Wie führe ich Mitarbeiter? Welche Rechtsform muss ich verwenden? Und vieles mehr! All das passiert nicht von heute auf morgen, sondern benötigt viel Zeit und Energie. Doch wer seine Hausaufgaben macht und sich auf den Kunden fokussiert, wird viel Freude als Gründer haben.

Wir bedanken uns bei Arian Simon und Philipp Waczek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: YAK

Kontakt:

Yak Sleep Gmbh
Ottensteinstraße 41
2344 Maria Enzersdorf
Österreich

www.yakbett.de
support@yakbett.de

Ansprechpartner: Philipp Waczek

Social Media:
YouTube: https://www.youtube.com/c/yakbett
Facebook: https://www.facebook.com/YakBett
Instagram: https://www.instagram.com/yakbett/
LinkedInhttps://www.linkedin.com/company/yakbett/

Beharrlichkeit und Weitblick

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DeepUp

DeepUp revolutioniert die unterirdische Infrastruktur 

Stellen Sie sich und das Startup DeepUp doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Michael Putz (33) und Sinka Ismail (33) – die Gründer und Geschäftsführer des Bonner Deep Tech Startups mit dem Namen DeepUp GmbH. Als gelernte Wirtschaftsingenieure lagen unsere beruflichen Schwerpunkte über viele Jahre hinweg im operativen Netzgeschäft bei verschiedenen Versorgungsunternehmen. Mit DeepUp verfolgen wir heute eine gemeinsame Vision: Wir revolutionieren die Art und Weise, wie die unterirdische Infrastruktur auf der gesamten Welt gesehen und verstanden wird.

Hierfür haben wir eine ganzheitliche Software entwickelt, die den kompletten Bauprozess aller Tiefbaumaßnahmen vom Beginn der Planung über die Visualisierung bei der Bauausführung, der Dokumentation hin zur Abrechnung intelligent zusammenführt. Wir nennen es DeepMap, eine Art „Google Maps für den Untergrund in 3D“. Mit künstlicher Intelligenz unterstützen wir beispielsweise Netzbetreiber, Bauunternehmen und Städte, neu verlegte Rohrleitungen und Kabel dreidimensional und mit satellitengestützter Präzision von wenigen Zentimetern direkt vor Ort in Sekundenschnelle einzumessen. Damit steht allen Beteiligten aus dem Tiefbau erstmals eine lückenlose digitale, harmonisierte Leitungsdokumentation in bisher nicht gekannter Qualität zur Verfügung. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? Welche Idee steckt hinter DeepUp?

Die Idee hinter unserem Unternehmen DeepUp ist die Lösung für das Milliarden Euro Problem der Infrastrukturbranche: Unterirdische Netze wie Telekommunikation, Strom, Gas, Wasser etc. sind die Lebensadern einer jeden Industrienation, ohne die unser modernes Leben nicht mehr möglich wäre. Auch populäre Themen wie 5G und Elektromobilität basieren auf einer funktionsfähigen Infrastruktur. Nichtsdestotrotz werden Versorgungsleitungen heute noch genauso wie vor 50 Jahren behandelt. Dies führt zu massiven Schäden, die nicht nur unsere Volkswirtschaft, sondern auch jeden Einzelnen von uns direkt betreffen. Unsere Motivation trägt daher eine gesamtgesellschaftliche Komponente und hört nicht bei einzelnen Anwendungsfeldern auf. 

Die Gründung eines gemeinsamen Technologieunternehmens hat uns beide schon immer sehr gepusht. Das Besondere an Michaels Background liegt vor allem in den persönlichen Erfahrungen: Baustellen sind heutzutage kaum digitalisiert – Prozesse auf Baustellen können und müssen unbedingt mit Digitalisierungsmaßnahmen vereinfacht und verbessert werden – genau da setzen wir an. Für Sinka repräsentiert DeepUp die beste Möglichkeit, das eigene Know-how und Know-why voll auszuschöpfen und die Welt nachhaltig zu verbessern. Unser Startup arbeitet am „NEXT BIG THING“ und wird die nicht digitale, unterirdische Infrastrukturbranche vollständig neugestalten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Bei uns gab es eine entscheidende technische Frage, die uns lange Zeit Kopfzerbrechen bereitet hat: Wie können einzelne, hochanspruchsvolle Technologien wie 3D Rekonstruktion, Big Data, Cloud Computing, Augmented Reality, künstliche Intelligenz und Satellitenortung in ein ganzheitliches Produkt intelligent integriert werden? Jetzt und nachdem wir diese Frage nach mehreren Iterationen gelöst haben, merken wir jeden Tag, wie wichtig es ist, sich mit Fachexperten auszutauschen und für Außenstehende verständliche Prototypen zu entwickeln. 

Wer ist die Zielgruppe von DeepUp?

Ganz klar: Unsere Zielgruppe umfasst sämtliche Stakeholder der gesamten Tiefbaubranche. Dazu gehören Eigentümer und Betreiber öffentlicher Versorgungsnetze, bauausführende Firmen sowie Kommunen und Städte. Dabei begrenzen wir unsere Strategie nicht nur auf den deutschsprachigen Raum – wir wollen global agieren. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser System ist im Vergleich zur konventionellen Vorgehensweise schneller, günstiger und präziser: Bei uns stimmt das Preis-Leistungsverhältnis, das wir unseren Kunden auch gerne und sehr transparent darstellen. Besonders hervorheben möchten wir die einfache Bedienung und die satellitengestützte Genauigkeit unserer einzigartigen Technologie. Darüber hinaus verfügen wir über eine vortrainierte und sich ständig weiterentwickelnde künstliche Intelligenz, mit dessen Hilfe sich die verbauten Infrastrukturelemente automatisch erkennen lassen. Zudem sind wir sehr stolz auf den Aufbau und Etablierung einer einzigartigen Cloudplattform als eine Art „Google Maps in 3D für die gesamte unterirdische Infrastruktur“ – das schafft sonst und in dieser Präzision weltweit kein anderer. 

DeepUp wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser wichtigstes Ziel besteht darin, unsere Technologie künftig flächendeckend in Deutschland, in Europa und auf der gesamten Welt einzusetzen. Wir verfolgen so die Vision, die gesamte unterirdische Infrastruktur zu digitalisieren und unser Produktportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette auszubauen. Für unser weiteres Wachstum führen wir kontinuierlich Gespräche mit verschiedenen Investoren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Jeder Gründer braucht unserer Meinung nach Beharrlichkeit und Weitblick – ohne diese beiden Attribute lässt sich die heutige Startup-Welt nicht erfolgreich meistern. Als Unternehmer bist Du zudem externen Einflussfaktoren ausgesetzt, die Dein Geschäftsmodell, Deine Arbeitsweise etc. nachhaltig beeinflussen können. Dies bedeutet, dass Du stets flexibel und anpassungsfähig agieren musst, um Dein Unternehmen weiterzuentwickeln. Am Ende des Tages und das finden wir, trifft auch absolut auf uns zu, solltest Du ein Technologieunternehmen niemals alleine gründen. Es ist besonders wichtig, sich auf Augenhöhe auszutauschen und sich fachlich zu ergänzen. Als Duo merken wir jeden Tag, wie gut sich das auf uns und DeepUp auswirkt.  

Wir bedanken uns bei Michael Putz und Sinka Ismail für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid euch für nichts zu schade

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ByeByeToe String atmungsaktiv extrem flexibel

ByeByeToe: Der String der die Cameltoe Problematik löst

Stellen Sie sich und das Startup ByeByeToe doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Marie Mueller und die Gründerin von der ByeByeToe GmbH. ByeByeToe® ist ein String, der durch sein Material & Innovative Herstellungsart der Trägerin perfektes, nahtloses Trageverhalten in Profisportqualität bietet und on top und das ist der USP des Produktes, das umgangssprachlich genannte Cameltoe Problem löst, welches bei Leggings, High Waist Hosen, Jumpsuits oder engen Hosen auftreten kann.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee verfolge ich in der Tat schon seit Jahren und auch meine Recherchen hierzu. Jedoch hatte ich einerseits immer tolle Jobs, die ich geliebt habe – ich habe bis dato Medien vermarktet im Bereich Beauty & Luxury. Und andererseits keinen Hersteller. Der wirkliche Entschluss zu gründen und durchzuziehen fiel erst als ich endlich einen Hersteller gefunden und plötzlich einen Prototyp meines Produkts getragen habe. Da wusste ich, mit denen krieg ich das umgesetzt. Die Problematik hierbei war, dass die Produktionen alle in Asien stattfinden. Hier einen direkten Kontakt zu einer seriösen Company zu bekommen, die qualitativ auf höchstem Niveau arbeitet, war die Herausforderung.

Was war bei der Gründung von ByeByeToe die größte Herausforderung?

Wie eben erwähnt die Findung eines guten Herstellers. Und die Geldbeschaffung. Ich dachte erst, ich mache das ganz allein mit meinem Eigenkapital und wachse langsam. Jedoch muss man mit der Produktbeschaffung in Vorleistung gehen, die extrem viel Kapital bindet. Und da ich wirklich das Glück habe mit einer Company zu arbeiten, die für alle großen Sporthersteller produziert, gibt es Mindestabnahmemengen. Und auch hier hat man mir sehr geholfen, weil man an mich und mein Produkt geglaubt hat, wirklich megatoll. Trotzdem war schnell klar, dass ich zusätzliche Mittel via Investor/Bank brauche. Lange Rede kurzer Sinn – hier sind 99% der Entscheider Männer. Und es ist absolut verständlich, dass wenn ich zu einem Produkt keinerlei Zugang habe, es mir schwer vorstellen kann, dass dies erfolgreich am Markt wird.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Das sagt zwar jeder, finde ich als Perfektionist jedoch schwierig. Zumindest was das Produkt selbst angeht. Da ich z.B. eine Brand aufbauen möchte, die durch ihre Funktionalität und Qualität überzeugt, wäre es fatal, wenn hier nicht alles zu 100% stimmt. Das merke ich bisher an den Rücksendequoten die gen Null laufen sowie an dem Kundenfeedback. Der Rest kann ruhig hemdsärmeliger sein und sich fortlaufend weiterentwickeln.

Welche Vision steckt hinter ByeByeToe?

Den perfekten String herzustellen. Der für Profisportler genauso seinen Zweck erfüllt, wie für jede andere Frau in ihrem Lieblingsoutfit. Und dabei den Cameltoe vermeidet.

Wer ist die Zielgruppe von ByeByeToe?

Jede Frau.

Was ist das Besondere an den Produkten ?

Das Material wird auch im Profisport eingesetzt, ist also atmungsaktiv und durch den hohen Lycra Anteil extrem flexibel und festsitzend, kann aber durch die seidige Haptik auch einfach so zu jedem Anlass getragen werden. Durch die Lasercut und Bonding Technologie wird das Produkt weitgehend nahtlos hergestellt. Das hat den Vorteil, dass man es kaum am Körper wahrnimmt, Wundscheuern vermieden wird, was ein großer Nachteil an Strings ist und auch „Nicht-String“ Trägerinnen das Produkt zugänglich macht. Weiterhin ist man von seamless/nahtlos Produkten gewohnt, dass sie keinen besonders festen Sitz haben, wenn es sich nicht unbedingt um Shapewear handelt, das ist bei ByeByeToe® komplett anders.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Alles soeben genannte und natürlich ganz klar die Verstärkung im Schritt um die sogenannte Cameltoe Problematik zu lösen.

ByeByeToe, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren ist ByeByeToe® überall erhältlich in allen Farben und Formen und jede Frau hat mindestens ein Produkt davon in ihrer Schublade. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Wendet Euch bei der Investoren/Bankensuche an Frauen, wenn es sich um die Zielgruppe Frauen handelt.

Macht erstmal alles selbst und seid euch für nichts zu schade. Holt Euch Hilfe um neue Felder zu verstehen und zu erlernen auch wenn ihr dabei belächelt werdet, lächelt zurück und zieht weiter durch. Und gebt erst Dinge aus der Hand, wenn ihr sie selbst zu 100% verstanden habt – nur so bleibt ihr im Driver Seat.

Umgebt euch im best case mit anderen Gründern und Unternehmern, die all das schon durchgemacht haben oder gerade erleben.

Wir bedanken uns bei Marie Mueller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Die besten Investitionen, die du tätigst, sind die in dich

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Fitspirated Fitness Inspiration Frauen Mindset gesunden Lebensstil

Fitspirated: Fitness und Inspiration für Frauen für einen gesunden Körper und Mindset, um einen gesunden Lebensstil aufzubauen

Stellen Sie sich und das Startup Fitspirated doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Seher Danisman, ich bin Gründerin von Fitspirated und ich habe in meinem 1. Jahr als Coach über 200 Frauen geholfen einen gesunden Lebensstil aufzubauen. Fispirated setzt sich zusammen aus „Fitness“ und „Inspiration“. Bei Fitspirated inspirieren wir Frauen zu einem gesunden Körper und Mindset, um einen gesunden Lebensstil aufzubauen, der sie erfüllt und den Segen in ihrem Leben erhöht. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin seit Jahren als Trainerin aktiv und trainiere unterschiedlichen Frauen (-gruppen). Mit der Zeit bin ich mit immer mehr Problemen von Frauen im Fitnessbereich konfrontiert worden. Ich bin überzeugt, dass jede Frau den Weg zum Sport findet und darin aufgeht, wenn sie weiß, wie und der Rahmen dafür gegeben ist. Ich habe mich zu meiner Selbstständigkeit entschlossen, um diesen Rahmen zu bieten und den Problemen, vor allem von bedeckten Frauen, im Fitnessbereich ein Ende zu setzen.

Was war bei der Gründung von Fitspirated die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung war, dass der Erfolg der größte Feind des Erfolgs ist. Weil ich anfangs mit der Nachfrage kaum nachgekommen bin, habe ich mich darauf verlassen, dass es erstmal so bleiben wird. Ich musste schnell feststellen, dass das nicht stimmt. Die Herausforderung war es am Ball zu bleiben, den Erfolg zu genießen und sich nicht darauf auszuruhen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut! Ich behaupte, dass mehr als eine durchdachte Idee nicht nötig ist. Erst durch die Umsetzung entsteht das Konzept bzw. die konkrete Umsetzung. Wartet man auf das perfekt, wird man nie anfangen. 

Welche Vision steckt hinter Fitspirated?

Unsere Mission ist es, Frauen zu zeigen, wie viele Möglichkeiten der Sport bietet, dass man ohne einen Traumkörper Sportlerin sein kann, dass man das Leben ohne Verzicht genießen kann, und wir wollen sie dazu ermutigen das zu tun, was sie erfüllt. 

Wer ist die Zielgruppe von Fitspirated?

Frauen, die Interesse daran haben fit zu werden, denen der Spaß am Essen fehlt und mehr Erfüllung im Leben möchten. Sie sind stark und entschlossen einen gesunden Lebensstil aufzubauen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Behalte ich den Fokus bei mir und meiner Arbeit setze ich meine Stärken ein und arbeite an meinen Schwächen. Ich weiß, dass ich mit meiner Erfahrung einzigartige Arbeit leiste, die mit keinem Vergleich anzuzweifeln ist. Ich kenne meine Mission und darauf schaue ich, nicht auf Andere.

Fitspirated, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Natürlich wollen wir wachsen und noch mehr Frauen erreichen. Vor allem möchte ich, aber Sport zugänglich für alle Frauen, unabhängig von Ethnie, Kultur und Religion, machen. Dafür werden wir daran arbeiten unser Angebot auszuweiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Vertrau deinem Bauchgefühl

Der 1. Schritt muss keine Entscheidung sein, sondern ein Bauchgefühl. Unabhängig davon, ob es um das Gründen oder eine Geschäftsentscheidung geht, vertrau deinem Bauchgefühl.

2. Such dir Hilfe

Du bist zwar verantwortlich für alles, musst aber nicht alles erledigen. Am besten sortierst du die Arbeit, die dich am meisten Zeit kostet, aus. Such dir Hilfe, wenn es Dinge gibt, die dir nicht liegen oder zu viel Zeit kosten. 

3. Investiere in dich

Die besten Investitionen, die du tätigst, sind die in dich. Du bist der Kopf der Sache. Mit jeder Investition in dich, investierst du auch in deine Gründung. 

Wir bedanken uns bei  Seher Danisman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Fitspirated

Kontakt:

Fitspiratedmuslim
Weißenburgerstraße 15A
D- 66113 Saarbrücken

Webseite: www.fitspirated.de
E-Mail: kontakt@fitspirated.de

Ansprechpartnerin: Seher Danisman

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/fitspirated.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Seher.danisman.2

Behaltet euren Fokus und konzentriert euch auf eure Stärken

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Premium Dog Brand CAROLINA CORRODI Hundeartikel

Premium Dog Brand CAROLINA CORRODI: Hochwertige, luxuriöse Hundeartikel von Leinen über praktische Hundebekleidung bis hin zu Hundebetten

Liebe Frau Schurter, stellen Sie Ihr Label CAROLINA CORRODI doch kurz unseren Lesern vor!

Die Premium Dog Brand CAROLINA CORRODI ist auf hochwertige, luxuriöse Hundeartikel spezialisiert. Unser Fokus liegt hierbei auf Geschirren für kleinere Hunderassen, aber auch mittelgroße Hunde finden bei uns alles, was das Vierbeiner-Herz begehrt. Von Leinen über praktische Hundebekleidung bis hin zu Hundebetten, bei CAROLINA CORRODI wird jede und jeder fündig.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Als große Tierliebhaberin war ich immer auf der Suche nach schönen und gleichzeitig funktionellen Hundeartikeln Dies motivierte mich, selbst kreativ zu werden, Outfits zu entwerfen und zu produzieren – die Geburtsstunde des Labels CAROLINA CORRODI. Auf einer Reise nach Mexiko in 2018 sah ich dann die Not der vielen bedürftigen Hunde. Die schlechten Zustände, unter welchen diese armen Tiere leben mussten, veränderten für mich alles. Bambii, ein Straßenhund mit gelähmten Hinterbeinen hat mich besonders berührt. Mir wurde bewusst, dass ich mit meiner Brand etwas verändern möchte, darum habe ich als ersten Schritt Bambii adoptiert, um ihm die notwendige Hilfe und Sicherheit zu geben. Mit CAROLINA CORRODI habe ich Business mit Tierschutz vereint. Denn ich stelle Dog Pieces mit Purpose her und spende ein Teil des Ertrags an Tierschutz-Organisationen auf der ganzen Welt.

Was war bei der Gründung von CAROLINA CORRODI die größte Herausforderung?

Ganz klar der Einstieg in die Heimtierbranche! Denn ich musste mir erstmal ein Netzwerk aufbauen. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit bin ich viel gereist und habe mir von den Produktionsstätten selbst ein Bild gemacht und Kontakte geknüpft. Mir war es wichtig, besonders hochwertige Materialien zu finden, genau so, wie ich es mir für meine Premium-Brand vorstellte.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja! Natürlich gehört die richtige Vorbereitung dazu und um seine Idee zu verwirklichen, muss man erstmal Kontakte knüpfen. Die Idee wird sich aber während des Gründungsprozesses auch selbst immer weiterentwickeln.

Welche Vision steckt hinter CAROLINA CORRODI?

Ich bin davon überzeugt, dass Business und Wohltätigkeit miteinander kombinierbar sind. Einerseits können wir mit den stylischen Artikeln Hundebesitzer glücklich machen und statten Dogs international aus. Anderseits sind wir sehr bemüht etwas zurückzugeben. Besonders an Tiere, die in leider in misslichen Umständen leben müssen und kein schönes Zuhause kennengelernt haben. Ich glaube an mein innovatives Geschäftsmodell, indem ich ein Teil des Erlöses an ausgewählte Organisation spende. Charity spielt bei uns eine tragende Rolle. Wir unterstützen Tierheime rund um den Globus.

Ich beobachte außerdem, dass die Nachfrage nach „sustainable fashion“ steigt. Unsere Hundemode entspricht diesem bereits jetzt. Die Leinen und Geschirre überzeugen unsere Kunden mit ihrer Langlebigkeit aufgrund der hochwertigen Materialien sowie der Anpassbarkeit. So muss nicht bereits nach kurzer Zeit ein neues Produkt gekauft werden. Dies möchte ich ihn Zukunft mit noch mehr nachhaltigen Produkten ausweiten.

Wer ist die Zielgruppe von CAROLINA CORRODI?

Ganz klar jeder, der eine Fellnase Zuhause hat! Bei den Geschirren fokussieren wir uns zwar primär auf kleine & mittelgroße Hunderassen, unser Sortiment umfasst jedoch noch vieles mehr, das Hundeaugen zum Strahlen bringt. Von belastbaren Leinen – für die Fashionistas auch mit glitzernden Swarovksi-Kristallen – über Hundeaccessoires bis hin zu Näpfen, Leckerlis, Taschen und Co.

Was ist das Besondere an den Produkten? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Neben dem stylischen Look und den hochwertigen Materialien der Produkte von CAROLINA CORRODI ist die Funktionalität hervorzuheben. So haben wir zum Beispiel bei der Produktentwicklung der Geschirre das Feedback von Kund*innen und Züchter*innen stark einfließen lassen, um so das bestmögliche Produkt zu erstellen, das Vier- und Zweibeinern lange Freude bereitet und hohen Tragekomfort sowie Sicherheit garantiert. So sind zum Beispiel alle unsere Geschirre über ein verstellbares System stets auf die Größe des Hundes anpassbar. Da dies speziell bei Welpen wichtig ist, habe ich außerdem Junior Geschirre entwickelt, die mit dem Tier mitwachsen. So muss man nicht laufend neue Produkte kaufen und schont Geldbeutel und Umwelt. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir planen, international unser Wachstum zu steigern. Derzeit haben wir bereits Kund*innen auf der gesamten Welt. Unser Ziel ist es, weitere Boutiquen zu eröffnen und in noch mehr Kaufhäusern erhältlich zu sein, um viele Hundebesitzer*innen und deren Vierbeiner mit unseren Premium Dog Fashion Designs auszustatten. Mein Ziel ist es, unser Produktsortiment stetig mit neuen Designs an Geschirren, Hundetragetaschen und schicken Wintermänteln zu erweitern. Außerdem möchte ich durch unsere Social Media Aktionen zum Thema Tierschutz noch mehr Aufmerksamkeit generieren und dem Tierleid ein Ende setzen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Glaubt an euer Produkt! Mit dem richtigen Selbstvertrauen in euch und eure Arbeit, werdet ihr viele für eure Idee gewinnen können.

Behaltet euren Fokus und konzentriert euch auf eure Stärken.

Habt Geduld! Ein Unternehmen aufzubauen, benötigt Zeit und Erfolgsstorys werden nicht über Nacht geschrieben.

Wir bedanken uns bei Jacqueline Schurter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gehe auch mal ein kalkuliertes Risiko ein

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this is vegan

This Is Vegan: Online-Magazin klärt über vegane Mythen auf

Stellt euch und das Startup This Is Vegan doch kurz unseren Lesern vor!

Moin, ich bin Yannick Haldenwanger aus Offenburg und habe das Online-Magazin www.this-is-vegan.com 2019 gegründet. Bei This Is Vegan klären wir über vegane Mythen auf, zeigen, wie vielfältig vegane Ernährung sein kann und das ganz ohne zu missionieren.

Warum habt ihr euch entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Im Alter von 6 Jahren kam ich zu meiner Mutter auf die Arbeit. Sie war zu dem Zeitpunkt Metzgerin (heute zum Glück nicht mehr) und ich fragte nach, wo die Wurst herkommt, die ich dort immer esse. Und sie antwortete mir ehrlich und ich entschied mich direkt vegetarisch zu leben. Sie hat mich dabei unterstützt und lebt heute größtenteils selbst sehr bewusst und fast vegan.

Einige Jahre später informierte ich mich, wo Milch, Eier, Joghurt etc. herkommen und entschied mich, vegan zu leben. Bis dahin begleitete das Thema täglich mein Privatleben. Beruflich kam ich in Berührung mit veganer Ernährung, als ich das Marketing für Europas ehemals größten veganen Onlineshop übernommen hatte. Nach meiner Zeit dort überlegte ich, was ich auch weiterhin machen kann, um mit so vielen positiven Menschen, die die selbe Vision, wie ich haben, tun kann, um mit diesen in Kontakt zu bleiben und auch weiterhin andere zu inspirieren: Hier war This Is Vegan geboren.

Kurze Zeit später kam mein Co-Founder Daniel Köhler mit dazu, der mich von den USA aus unterstützt. Mit ihm gemeinsam hatte ich mit 12 Jahren hier in der Ortenau bereits ein eigenes, erstes Start-Up gegründet hatte. Wir waren dann weiterhin regelmäßig in Kontakt und ich erzählte ihm von meiner Idee. Da Daniel sich auch für Nachhaltigkeit und Veganismus interessiert und ein ausgeprägtes Know-How für alle Compliance-Themen, Analytics, Backend, Tools etc. hat – war er das perfekte Match.

Welche Vision steckt hinter This Is Vegan?

Wir möchten die Welt verändern und positive vorleben, dass jede/r dazu jeden Tag etwas beitragen kann. Völlig ohne erhobenen Zeigefinger möchten wir vegane und nachhaltige Alternativen zeigen, inspirierende Persönlichkeiten der Veggie-Community vorstellen und zeigen, dass man auf absolut nichts verzichten muss. Wir möchten es den Leser/innen so einfach, wie möglich machen, auf vegane Alternativen zurückzugreifen und ihnen dabei helfen. Wir missionieren nicht und finden jeden Schritt, wie z.B. 1 x die Woche auf Fleisch zu verzichten einen wichtigen, unterstützenswerten ersten Schritt.

In diesem Zuge stellen wir auch immer wieder gerne unsere Partner vor und zeigen, wie groß die Vielfalt innerhalb der veganen Ernährung ist.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Zum Start war der Aufbau der Website eine große Herausforderung, bis glücklicherweise Daniel dazu stieß und mich unterstützt hat. Aber auch jetzt fallen hier täglich neue Bugs auf, die wir beheben müssen. Natürlich war es auch eine große Frage, ob sich so ein Projekt ohne Investoren rechnet und wie viel Zeit wir dafür aufwenden können. Hier zeigt sich aber aktuell, dass es sich gelohnt hat, viele Nächte und Wochenenden das Magazin weiterzuentwickeln.

Zudem ist es schwer, gut Redakteur/innen zu finden, die die „selbe Sprache“ sprechen. Damit meine ich – das Gefühl fürs kreative Schreiben mit einem Auge auf SEO und Themen, die Leser/innen wirklich interessieren. Nach und nach sind wir hier aber zum Glück auch gut aufgestellt, suchen aber dennoch immer weiter, um uns auch hier zu verbessern.

Wer ist die Zielgruppe von This Is Vegan?

Unsere Zielgruppe ist bunt gemischt. Vom Hausfrau/Mann, die/der ein veganes Rezept nachkochen möchte, über Menschen, die sich für gesündere Ernährung interessieren, bis hin zu Lifestyle-Orientierten Teenagern, die sich mit unserer CI und Ansprache auf Social Media gut identifizieren können.

Was findet der Leser auf This Is Vegan?

Ein großer Fokus sind Interviews mit wichtigen Persönlichkeiten der Vegan-Szene und auch solche, die man dieser gar nicht zuordnet. Um einige Namen zu droppen – Ralf Moeller und Bryan Adam standen uns schon Rede und Antwort – genauso, wie Oli P. oder der ehemals stärkste Mann Deutschlands Patrik Baboumian. Sie erzählen aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, warum sie vegan leben und geben Einblicke in ihre privaten Kochbücher.

Zudem stellen wir die nachhaltigsten Einkaufstipps und Produkte vor. Hier kooperieren wir aktuell zum Beispiel mit EDEKA Südwest. Aber auch den Bereich Fashion und Beauty decken wir ab. In Kooperation mit Douglas testen wir vegane „Clean Beauty“ Produkte und schreiben ehrliches und authentisches Feedback dazu. Zudem nehmen wir unsere Lesern/innen auf unsere zahlreichen Reisen mit. Gerade den Reisesektor möchten wir aktuell intensiver ausbauen und den Lesenden die weltweite Vielfalt an veganen Restaurants, Hotels und Hotspots zeigen.

Zudem haben wir die Kategorie „Vegan Good News“ – hier stellen wir die schönsten positives Nachrichten rund um die vegane Welt und das Thema Nachhaltigkeit vor. Das tut gerade in Zeiten, wie diesen gut, so etwas täglich zu lesen.

Last but not least – vegane Rezepte. Davon findet der Leser haufenweise bei uns. Von den bekannten Squid Game Keksen, über veganes Rührei oder Weihnachtsplätzchen bis hin zum veganen Whisky Sour findet man hier alles, was man gerne isst in vegan.

by Esra Tok

Wo seht ihr das Thema vegan in der Gesellschaft? Wieviel Aufklärungsarbeit ist hier noch zu tun?

Vegane Ernährung hat es in die Mitte der Gesellschaft geschafft. Keine Frage. Dennoch geistern noch viele Gerüchte über Mangelernährung, Zusatzstoffe, Proteinbedarf und Soja umher. Wir möchten aus diesem Halbwissen fundiertes Wissen machen und darüber aufklären, wo z.B. B12 herkommt und ob Veganer wirklich einen Mangel haben. Gerade die großen Supermarktketten haben hier aber auch einen Markt gesehen und stellen immer mehr vegane Produkte in die Regale. Insbesondere Discounter haben hier preisewerte Eigenmarken, aber auch zum Beispiel EDEKA mit der Eigenmarke vehappy.

Auch die großen fleisch- & milchverarbeitenden Betriebe sehen den Markt und das Kaufverhalten der Konsumentinnen. So freut es mich besonders, dass die Rügenwalder Mühle im vergangenen Jahr mehr Umsatz mit ihren veganen Produkten gemacht hat, als mit dem tierischen Pendant. Danone hat eine Milchfabrik komplett auf Haferdrinks umgestellt und Schwarzwaldmilch launchte jüngst die vegane Eigenmarke Velike.

Die Regale sind voll. Der Bedarf ist da und auch omnivor lebende Menschen greifen immer mehr zur veganen Alternative. Ob aus Neugier oder Gesundheitsbewusstsein ist hier erstmal egal – wichtig ist, dass es erste Berührungspunkte gibt und der Konsument sieht, dass er nur weil er vegan lebt, auf nichts verzichten muss.

Viele Menschen wissen auch gar nicht, dass einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs bereits vegan sind. Hand auf Herz – wusstest du, dass Oreo Kekse vegan sind? 

Die Menschen geben der veganen Ernährung eine Chance, ernähren sich verstärkt flexitarisch und sehen den Sinn, dass wir nur dadurch etwas für unseren Planeten und das Klima tun können.

This Is Vegan, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Frage habe ich schon beim Vorstellungsgespräch gehasst. (lacht)
Ganz oben auf unserem Visionboard steht, dass This Is Vegan das größte vegane Online-Magazin der Welt werden soll. Ob wir das in 5 Jahren geschafft haben, sehen wir dann. Wir geben uns aktuell beste Mühe, step by step am Magazin zu arbeiten und lernen gerade viel dazu. Dazu haben wir ein tolles Team aus Redakteuren, Grafikdesignern, Entwicklern und Ernährungsexperten, die sich jeden Tag zu 150% dahinterklemmen, dass wir unser Ziel erreichen. Mit vollem Herzblut.

Wichtiger ist uns allerdings, dass wir mit unserer Vision noch mehr Menschen inspirieren können, sich vegan zu ernähren. Schön wäre es, wenn wir dann auch damit viele Arbeitsplätze schaffen können.

Da wir selbst sehr gerne nachhaltig reisen, haben wir noch einige Domains in diesem Sektor gekauft und werden das „Vegan Travel“-Thema noch weiter ausbauen, um noch mehr von der Welt zu sehen und die vegane Welt, die so viele Facetten hat auch anderen vorzustellen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

No Risk – no fun! Gehe auch mal ein kalkuliertes Risiko ein, wenn du an das Resultat glaubst.

Du musst nicht direkt all-in gehen. Es gibt einige erfolgreiche Moonlight-Start-Ups. Das wichtigste ist, dass du für deine Idee brennst!

Lass dich von Expert:innen inspirieren, aber bleibe deinem Weg dennoch immer treu, wenn du zu 100% daran glaubst.

Titelbild: Fotograf/Bildquelle by Saskia Reichenbach

Wir bedanken uns bei Yannick Haldenwanger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: This Is Vegan

Kontakt:

This Is Vegan
Friedrichstraße 13
D- 77654 Offenburg

www.this-is-vegan.com
info@this-is-vegan.com

Ansprechpartner: Yannick Haldenwanger

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/this-is-vegan/
Instagram: https://www.instagram.com/thisisvegan.magazin/
Pinterest: https://www.pinterest.de/thisisvegan_magazin
Facebook: https://www.facebook.com/thisisvegan
Linkedin Yannick Haldenwanger: https://www.linkedin.com/in/yannick-haldenwanger-425171a4/

Früh mit Experten aus dem Markt sprechen

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Elevat3 capital venture fund

Elevat3 Capital ein 125M EUR Late Stage Venture Capital Fund

Stellen Sie sich und Ihre Startup-Erfahrungen unseren Lesern kurz vor!

Was das Thema Gründen angeht, würde ich mich fast als “Spätstarter” bezeichnen. Denn auch wenn ich immer wusste, dass ich Unternehmer werden möchte, kam ich verhältnismäßig spät zu meiner ersten eigenen Firma. Im Alter von 26 Jahren rief ich mit drei Mitgründern unsere Firma store2be ins Leben: Kurz gesagt bauten wir eine Buchungsplattform für Retail- und PopUp Space in der DACH-Region. Dort war ich vier Jahre lang für den Vertrieb, Marketing und alle externen Themen verantwortlich.


Ende 2019 folgte meine Entscheidung, auch mal eine Blick auf die andere Seite zu wagen und ich wurde vom Gründer zum Investor. Gemeinsam mit Christian Angermayer und Thomas Hanke startete ich Elevat3 Capital, einen 125M EUR “Late Stage Venture Capital Fund”, der sich auf junge Unternehmen fokussiert, die allerdings schon länger am Markt agieren. Seitdem investiere ich hauptberuflich in den Bereichen Biotech, Fintech, Construction und Deep Tech. Als Business Angel bin ich vorwiegend in den Bereichen Real Estate, Infrastruktur und Climate Tech aktiv. 

Wann haben Sie Ihr erstes Unternehmen gegründet und was war die Idee dahinter? 

2015 beobachteten wir, dass die  Nutzung von Immobilien immer flexibler wurde (zum Beispiel im Wohnbereich durch Airbnb, im Arbeitsbereich durch Konzepte wie WeWork, etc.). Gleichzeitig wurde das Fragezeichen größer, ob es weiterhin physische, echte Läden braucht oder ob Innenstädte künftig einfach alle leer sein werden. Was wir aber beobachten konnten war, dass Marken ihre physischen Standorte (wie z.B. Läden) immer stärker als Marketingkanal ansahen und weniger als Distributionskanal. Was ich damit meine: Früher hatten physische Läden die Funktion, Waren bereitzustellen, damit Kunden sie dort abholen konnten.


In Zeiten von E-Commerce und immer effizienterer Logistik hat diese Value Proposition allerdings an Wert verloren. Gleichwohl haben immer mehr Marken verstanden, dass physische Berührungspunkte mit (potentiellen) Kunden einen höheren Wert haben als rein digitale – entsprechend war eine unserer Hypothesen, dass sich die Rolle von Offline einfach nur ändert. Wir dachten, dass eine Plattform eine gute Idee ist, die Anbieter von physischer Kundenfrequenz – zum Beispiel beim Gang durch die Mall, den Flughäfen oder  Bahnhöfe, mit Agenturen und Marken verbindet, die genau diese Kunden offline erreichen möchten. Das Modell funktionierte eine Weile gut, ist aber letztlich nicht abgehoben, weil vor allem die Anbieterseite zu wenig fragmentiert und die Nachfrageseite noch nicht bereit für eine Self-Service Plattform war. 

Von damals bis heute – was waren die wichtigsten Learnings rund um das Thema Gründen?

Das ist wirklich sehr schwierig in einigen wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Schließlich bringt Gründen viele Learnings mit sich. Meiner Meinung nach wirken sich unternehmerische Erfahrungen aber immer stark auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung aus. Fachlich würde ich sagen, dass eine bedingungslose Fokussierung auf die eigenen Fähigkeiten etwas ist, das ich gelernt habe und was mich glücklicherweise auch ein Leben lang begleiten wird. Ein anderes Learning ist sicherlich der Umgang mit Mitarbeitern und der Leitsatz “Hire slowly, fire fast”.

Wenn immer es leichte Anzeichen für Unzufriedenheit von oder mit einem Mitarbeiter gab, haben wir gerade am Anfang zu lange festgehalten. Das stellte sich im Nachhinein immer als Fehler heraus. Gleichzeitig haben wir zu Beginn auch manche vermeintliche Top Hires zu schnell angestellt und unsere Due Diligence nicht so gewissenhaft gemacht, weil wir Angst hatten, einen Kandidaten zu verlieren. Auch keine gute Idee. 

Ist Gründen durch Covid-19 einfacher oder schwerer geworden? 

Ich denke, dass es einfacher geworden ist. Die Geschwindigkeit eines Gründungsprozesses ist gefühlt gestiegen, was wiederum in schnellen Erkenntnissen mündet und die Frage beantwortet, ob ein Modell funktioniert oder eben nicht.
Außerdem ist mehr Geld im Markt. Venture Capital und Wachstumsfinanzierungen profitieren enorm davon. Und schliesslich besteht auch gesellschaftlich eine höhere Akzeptanz von digitalen Modellen, die es früher definitiv schwerer hatten als heute. Zum Beispiel Gorillas oder Zoom. Die hätten es in Pre-Covid-Zeiten Schwierigkeiten gehabt so schnell zu wachsen. Die Modelle hätte es vielleicht auch ohne Covid gegeben, allerdings wäre die Adoption Rate des Marktes nicht dieselbe gewesen.

Was sind Ihre aktuell wichtigsten Projekte mit Elevat3 Capital? 

Wir setzen sehr viel auf Wachstum und Entwicklung. Heißt, dass wir den ersten Fonds in den nächsten Monaten ausbauen und unser Portfolio komplettieren wollen. In 2022 stehen einige große Transaktionen bzw. vielleicht auch der eine oder andere kapitalmarktrelevante Schritt von Portfoliofirmen an. Das wird sich zeigen. Auch ein zweiter Fonds ist perspektivisch geplant. 

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? 

Beruflich blicke ich in 5 Jahren auf zwei erfolgreiche Fonds-Generationen von Elevat3 zurück. Hier regelmäßig Erfolge zu erzielen wird auf jeden Fall Schwerpunkt sein. Mein Nebenprojekt – die AMES Foundation, eine Tier- und Naturschutzorganisation – liegt mir ebenfalls sehr am Herzen. In 5 Jahren schützen wir mindestens drei eigene Reservate und zählen über 500 Unternehmer und unternehmerisch denkende Menschen zu unserer Community. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Einfach mal machen. 

Früh mit Experten aus dem Markt sprechen – und bloß nicht nur auf sich selbst hören oder zu aehnliche Menschen als Interviewpartner zu Rate ziehen.

Sehr genaue Hypothesen aufstellen und regelmäßig im Gründerteam prüfen – denn ohne selbstgestellte Checkpoints verrennt man sich. Das hab ich auch erst lernen müssen.

Wir bedanken uns bei Marlon Braumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vom Familienunternehmen zum Start-up

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Liebscher & Bracht Schmerztherapie Leben Schmerzen

Liebscher & Bracht: Schmerztherapie für ein Leben ohne Schmerzen

Stellen Sie sich doch kurz vor!

Ich bin Raoul Bracht, vor fünf Jahren habe ich angefangen, aus der Schmerztherapie meiner Eltern das Unternehmen “Liebscher & Bracht” aufzubauen. Wir helfen Menschen dabei, ein schmerzfreies Leben führen zu können. Das Prinzip dahinter: Hilfe zur Selbsthilfe mit einer Therapie, die ohne Medikamente und Operationen auskommt.

Jeden Tag arbeite ich mit meinem Team aus 150 Mitarbeiter*innen daran, dass immer mehr Menschen von Liebscher & Bracht erfahren.

Können Sie uns ein paar Worte zum Familienunternehmen Liebscher & Bracht sagen?

Gegründet haben das Unternehmen meine Eltern, Roland und Petra. Sie haben über dreißig Jahre eine eigene Schmerztherapie entwickelt, die daran anknüpft, dass der Großteil körperlicher Schmerzen von einer Muskel- und Faszienverkürzung herrühren. Deswegen liegt der Fokus der Therapie auf Bewegungsübungen, die genau das beheben sollen.

Wir stellen dazu seit einigen Jahren kostenlos Übungsvideos auf YouTube zur Verfügung, damit Menschen mit Schmerzen sich mit unserer Methode selbst helfen können. Dazu therapieren wir Patienten in unserem Gesundheitszentrum bei Frankfurt a.M., bilden unter anderem Ärzte und Physiotherapeuten in unserer Methode aus, verkaufen selbst entwickelte Hilfsmittel zu unseren Übungen und veröffentlichen Sachbücher zu Schmerz- und Gesundheitsthemen.

Unsere Bücher landen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und inzwischen sind wir mit knapp anderthalb Millionen Abonnenten der größte deutsche Medizinkanal auf YouTube.

Können sie sich noch an den Punkt erinnern, als Sie wussten, dass hier frischer Wind in das Unternehmen kommen muss?

Da habe ich gerade ein Auslandspraktikum in einer Bank in Wien gemacht, jeden Morgen nur noch mit dem Kopf geschüttelt und mich selbst gefragt: “Was mache ich hier überhaupt?”

Als das Praktikum zur Hälfte vorüber war, stand für mich fest: Ich will Unternehmer sein. Statt meine Zeit in einer Bank zu verbringen, möchte und werde ich mich dafür einsetzen, die Welt ein Stück weit zu verbessern. Da meine Eltern eine geniale Therapie entwickelt hatten und ich es nicht ertragen konnte, dass so gut wie niemand davon wusste, habe ich mich dann entschieden: Schluss mit Studium, ich versuche das jetzt selbst! Kann doch nicht so schwer sein. Damals war mir klar: Die Therapie funktioniert, das hatte ich schon hundertfach miterlebt. Und gibt es eine riesige Nachfrage da draußen? Absolut! Deswegen: Let´s go.

Wie schwierig waren die ersten Schritte vom Familienunternehmen zum Start-up?

Der Anfang war das Schwierigste. Genauer gesagt die Ohnmacht, sobald man sich entschieden hat, Unternehmer zu werden. Wenn es keinen Weg mehr zurück gibt und man dann mit der Realität konfrontiert wird. In den ersten Tagen habe ich stundenlang mein Outlook aktualisiert – immer in der Hoffnung auf eine Notification, dass sich wieder ein Therapeut für unsere Ausbildung angemeldet hat, damit etwas Geld zur Verfügung steht. Schließlich mussten ja Rechnungen bezahlt werden. 

Es gab da einen bestimmten Samstag, den werde ich nie vergessen. Wir hatten in der Woche zuvor alles verfügbare Geld zusammengekratzt, um eine Werbekampagne für eine Vortragsreihe zu starten, über die wir Auszubildende gewinnen wollten. Davon, dass das funktioniert, hing für mich alles ab. Ich ging also an diesem Samstag ins Büro und betete, das Postfach möge doch bitte voll mit Anmeldungen zu unseren Vorträgen sein. Es gab keine einzige.

Dieses Gefühl der Ohnmacht zu überwinden und sich beizubringen, trotz allem immer weiterzumachen, ganz egal was kommt — das war die größte Hürde und auch mein größtes Learning zugleich. Heute zähle ich das zu meinen größten Stärken und bin deshalb dankbar für diese Erfahrung.

Wie wurden die Veränderungen von Ihrem Umfeld wahrgenommen?

Meine Freunde und meine Familie wissen, dass ich durchaus mal mit Entscheidungen um die Ecke komme, mit denen niemand gerechnet hat. Insofern hat es meine Freunde jedenfalls nicht besonders überrascht, denke ich. Als ich entschieden habe, mein Praktikum und auch das Studium abzubrechen und bei meinen Eltern einzusteigen, habe ich es noch am selben Abend meinem besten Freund erzählt. Meine Eltern habe ich vor vollendete Tatsachen gestellt: als ich ihnen Bescheid gegeben habe, war ich bereits exmatrikuliert. Zum Glück haben sie sich aber trotzdem riesig gefreut!

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Ihnen aus?

Auch wenn es meiner Meinung nach eine schlechte Angewohnheit ist, kann ich nicht anders, als jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen die Zahlen den Vortages zu checken.

Direkt danach ziehe ich mein komplettes Sportprogramm durch. Ich musste nämlich akzeptieren: Wenn ich das nicht gleich morgens erledige, mache ich es gar nicht. Daher morgens direkt Yoga + Meditation + 10 Kilometer laufen oder Krafttraining.

Was mache ich danach? Ich arbeite an der Strategie des Unternehmens, räume die täglichen Hürden und Hindernisse aus dem Weg, hole die richtigen Mitarbeiter*innen ins Team und bin letztendlich für die gesamte Entwicklung des Unternehmens verantwortlich. 

Das Wichtigste jedoch: Jeden Tag arbeite ich mit unserem Team daran, dass immer mehr Menschen von Liebscher & Bracht erfahren.

Wer ist die Zielgruppe von Ihrem Unternehmen?

Am Ende tatsächlich alle Menschen, die an Schmerzen leiden und dafür eine Lösung brauchen. Und das sind in Deutschland und auf der ganzen Welt verdammt viele. Allein Rückenschmerzen sind in Deutschland für die meisten Arbeitsausfälle verantwortlich, letztes Jahr lag der Grund für über ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeiten im Bewegungsapparat. Es gibt also eine Menge zu tun.

Welche Lösungen bieten Sie und was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Kern von Liebscher & Bracht ist unsere Schmerztherapie. Und diese Lösung stellen wir allen Menschen völlig kostenfrei im Internet zur Verfügung. Das unterscheidet uns von allen anderen. Bedeutet: Jeder Mensch kann von unserer Therapie profitieren und sich bei seinen Schmerzen selbst helfen, ohne auch nur einen Cent dafür zahlen zu müssen. Wenn man sich dann davon überzeugen konnte, dass unsere Therapie funktioniert, kann man sie zum Beispiel bei einem unserer 4.000 zertifizierten Therapeuten professionell weiterführen, eins unserer Begleitprodukte kaufen oder täglich mit unserer App trainieren, wenn man möchte.

Grundsätzlich ist unsere Unternehmensstrategie also sehr einfach und wird von einer einzigen Frage entschieden: Trägt was wir tun dazu bei, dass sich mehr Menschen bei Schmerzen selbst helfen können? Diese Frage ist unser oberstes Credo und die Antwort darauf bestimmt unser Handeln. Denn wenn wir genau darin immer besser werden und immer mehr Menschen helfen, kommt die Monetarisierung im nächsten Schritt völlig von selbst. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere deutschen Bestseller-Bücher wurden bereits in 11 Sprachen übersetzt. Da Menschen auf der ganzen Welt Schmerzen haben, gibt es seit kurzem unseren YouTube-Kanal auf Englisch, für den wir im September dieses Jahres bereits die wichtige Marke von 50.000 Abonnenten überschritten haben. In den nächsten Jahren wollen wir den Erfolg im deutschsprachigen Raum international 1:1 wiederholen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Zuallererst und ganz wichtig: Suche Dir Menschen als Wegbegleiter, von denen Du lernen kannst, die für Dich wichtige Erfahrungen mitbringen. Und sei dabei wählerisch: Pass auf, dass diese Menschen das, was sie von sich behaupten, auch wirklich können oder wissen.

Dann — auch wenn ich es selbst langsam nicht mehr hören kann: Machen. Einfach machen. Natürlich sollst Du nicht unüberlegt handeln, aber am Ende kommt es ohnehin anders als Du es Dir gedacht hast.

Und schließlich: Sieh zu, dass Du Dir nur die Besten an Bord holst. Ein Unternehmen, das sind die Menschen, die darin arbeiten. Und wenn die nur mittelmäßig sind, wird es auch Dein ganzes Unternehmen sein. Ich sage das gerne und immer wieder: HR muss das Herz eines Unternehmens sein. Denn hier wird sichergestellt, dass Du wunderbare und talentierte Menschen an Deine Seite bekommst, die dort auch Jahre oder idealerweise Jahrzehnte lang bleiben.

Wir bedanken uns bei Raoul Bracht für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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