Sonntag, April 19, 2026
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Habe den Mut, etwas zu verändern und zu handeln

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grunfin nachhaltige geldanlage

Grünfin Plattform für nachhaltige Geldanlage

Stellen Sie sich und das Startup Grünfin doch kurz unseren Lesern vor!

Grünfin ist eine Plattform für nachhaltige Geldanlage für Menschen, denen wichtig ist, wie sich ihr Handeln auf den Planeten auswirkt. Wir wollen ihnen dabei helfen, mit ihrem Geld einen positiven Unterschied in der Welt zu machen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Grünfin entstand als wir selbst bemerkten, wie schwierig es für jemanden ohne Expertenwissen war, ein nachhaltiges, wertebasiertes Anlageportfolio zu erstellen. Mit meinem Hintergrund im Bankwesen begann ich nach Möglichkeiten zu suchen, die Welt mit Investitionen zu beeinflussen. Schnell wurde mir klar, dass es selbst für jemanden wie mich, die über lange Erfahrung im Finanzwesen verfügt, schwierig war, Investitionen mit tatsächlichem Impact zu finden. Meiner ehemaligen Kollegin Triin ging es ähnlich. Also machten wir uns daran, eine Plattform aufzubauen, die es den Menschen ermöglicht, ihr Geld auf unkomplizierte Weise in sorgfältig ausgewählte, nachhaltige Fonds zu investieren, die einen positiven Einfluss auf die Welt haben. 

Was war bei der Gründung von Grünfin die größte Herausforderung?

Ein Startup zu gründen, steckt im positiven Sinne voller Herausforderungen. In der Anfangsphase gehörte für uns dazu, das Team zusammenzustellen, die Produktidee mit einem Prototyp zu validieren und den richtigen Fit zu finden zwischen Produkt und Markt – den Menschen, die dein Produkt lieben.

Eine der Herausforderungen, die uns noch eine Weile beschäftigen wird, ist es, den Menschen klar zu machen, dass ihr Geld mehr bewirken kann als sie denken. Wenn Grünfin dazu beitragen kann, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass nachhaltige Investitionen die Welt verändern können, dann haben wir es geschafft.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ideen sind doch eigentlich nur der Startpunkt – was zählt, ist die Umsetzung. Es wird nie den “perfekten” Moment dafür geben – also ist es am besten, einfach anzufangen. 

Was wirklich wichtig ist, ist mit den Menschen im stetigen Austausch zu bleiben und mit ihnen zu sprechen, zu sehen, wie sie reagieren, zu lernen und die Idee und das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Oft sind die eigenen anfänglichen Hypothesen falsch. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Kund:innen zuzuhören.

Welche Vision steckt hinter Grünfin?

Wir bauen die beste Plattform für europäische Verbraucher:innen auf, um Zugang zu nachhaltiger Geldanlage zu erhalten und sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Geld etwas zu bewirken. Und wir sind der Überzeugung, dass man Impact nicht für finanzielle Performance opfern müssen sollte.

Wir möchten erreichen, dass alle Menschen darüber nachdenken, welche Art von Welt sie mitgestalten wollen, bevor sie ihr Geld investieren.

Natürlich sind politische Veränderungen auf globaler und staatlicher Ebene entscheidend dafür, eine nachhaltige Welt zu erreichen. Aber – auf individueller Ebene sind die eigenen Finanzen einer der mächtigsten Hebel, die Welt zu beeinflussen.

Es gibt Studien, etwa aus Großbritannien und Schweden, die zeigen, dass es mehr als zwanzigmal so viel bewirken kann, seine Finanzen auf „grün“ umzustellen wie eine Reihe anderer Konsumentscheidungen, die dem Planeten positiv zu Gute kommen, wie etwa auf Flugreisen zu verzichten oder kein Fleisch zu essen. Wer diese Dinge bereits tut, kann mit nachhaltiger Geldanlage den eigenen positiven Einfluss auf die Welt enorm verstärken.

Wer ist die Zielgruppe von Grünfin?

Alle, die einen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben wollen und ihren Beitrag für eine bessere Welt leisten wollen – sei das nun beim Klima, bei der Gleichberechtigung oder in Sachen Gesundheit.

Ein besonderer Fokus lag und liegt dabei auch auf Frauen, die zum einen oft längerfristiger als Männer investieren und zum anderen besonders Wert auf nachhaltige und ethische Geldanlagen legen, mit der sie positive Veränderungen in der Welt bewirken können. Außerdem besteht leider nach wie vor das Problem der Gender Pay Gap und damit einhergehend auch die Gender Pension Gap. Diese sind in Deutschland im europäischen Vergleich besonders hoch. Mit unserer Plattform wollen wir daher insbesondere Frauen den Einstieg in nachhaltige Geldanlage erleichtern, um sie dabei zu unterstützen, diese Lücken zu schließen.

Wie funktioniert Grünfin? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Grünfin-Investor:innen profitieren von einem personalisierten, werteorientierten Portfolio bestehend aus den weltweit wirkungsvollsten nachhaltigen Fonds. Wir sind der Meinung, dass man so die größtmögliche positive Veränderung mit seiner Investition bewirken kann.

Bei Grünfin gibt es keinen Mindestbetrag, um ein Portfolio zu erstellen. Zudem sind Portfolios bis zu 1.000 Euro kostenlos, sodass man sich an nachhaltiges Investieren zunächst herantasten und dann über eine Erhöhung der Einzahlungen nachdenken kann. Danach erheben wir eine monatliche Pauschalgebühr von 3,90 Euro, mit der alle Kosten abgedeckt sind.

Die meisten Anlageprodukte erheben Gebühren unabhängig davon, ob das Portfolio Gewinne erzielt oder nicht. Unsere Gebühren hingegen hängen von den gemachten Gewinnen ab. Wir stellen auf Basis der langfristigen Marktrenditen ein Gewinnziel zur Verfügung und berechnen nur für den Anteil, der dieses Ziel übersteigt, ein Erfolgshonorar.

Grünfin macht den positiven Beitrag, den Anleger:innen mit ihrem Portfolio bewirken, so konkret wie möglich sichtbar, indem Hintergrundinformationen, etwa zu den CO2-Emissionen der Portfoliounternehmen, mit individuellen Konsumentscheidungen in Relation gesetzt werden. So können Grünfin-Investor:innen direkt in ihrem Portfolio einsehen, welche Wirkung sie mit ihrer Geldanlage bereits erzielt haben.

Grünfin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für Grünfin hoffe ich, dass wir in fünf Jahren die führende Marke für nachhaltige Geldanlage in Europa sind, die die Menschen kennen und lieben.

Darüber hinaus hoffe ich, dass in fünf Jahren „nachhaltige Geldanlage“ zu „Geldanlage“ geworden ist. Mit anderen Worten: Es wird für die Menschen zur Normalität werden, die Auswirkungen ihrer Investitionen auf den Planeten zu berücksichtigen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Habe den Mut, etwas zu verändern und zu handeln. Ideen allein reichen nicht aus, man muss sie auch in die Tat umsetzen.

Engagiere dich für die Lösung von Problemen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung – das ist emotional sehr erfüllend. Wenn du ein Start-up aufbaust, wirst du harte Zeiten durchleben. Deshalb ist es wichtig, dein „Warum“ zu kennen. 

Liebe das Problem, nicht die Lösung: Viele deiner Hypothesen werden sich während du dein Unternehmen aufbaust als falsch erweisen. Verlass dich auf deine Kund:innen und du wirst deine Wahrheit finden. 

Bonustipp: Frage nach dem „Warum“ – aber noch öfter nach dem „Warum nicht“.

Fotograf/Bildquelle: Jake Farra

Wir bedanken uns bei Karin Nemec für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Grünfin

Kontakt:

Grünfin AS
Volta 1
10411 Tallinn
Estonia

www.grunfin.com
info@grunfin.com

Social Media:
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Seid für eure Kunden, Community und Mitarbeiter greifbar

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BOSAC: Online-Marketing

BOSAC: Online-Marketing für kleinst und mittelständische Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup BOSAC doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Christel Martens, 27 Jahre alt, Gründerin und Geschäftsführerin der BOSAC GmbH. Die BOSAC GmbH ist ein Service und Consulting Unternehmen, welches sich auf das Online-Marketing für kleinst und mittelständische Unternehmen spezialisiert hat. Auch bei Administration und Backoffice Tätigkeiten sind wir der richtige Ansprechpartner.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich sehe so viele Firmen, die ihr Potenzial einfach verschenken. Ein cooles Team zu haben, ein geiles Produkt oder eine Dienstleistung zu erschaffen und den Mehrwert für die Gesellschaft zu bieten ist nicht selbstverständlich. Mit der richtigen Strategie könnte das einen weit nach vorne bringen. Zusammen mit meinem Co-Founder und Prokurist Florian Eisenmann habe ich die BOSAC GmbH gegründet um mit der richtigen Strategie unsere Kunden weiter nach vorne zu bringen. 

Welche Vision steckt hinter BOSAC?

Der Trend des Online-Marketings, vor allem speziell das Social Media Marketing ist nicht mehr nur „nice to have“ – es ist eine Kernkompetenz geworden. Oft haben Firmen nicht das Know-how oder die zeitlichen Ressourcen um das umzusetzen. Durch unser faires und transparentes Angebot soll es jedem Kunden möglich sein, sich in der Welt des Online-Marketings zu Positionieren und gemeinsam von unserem Wissen zu profitieren.

Von der Idee bis zum Start. Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war definitiv die zeitliche Einschränkung durch die Bearbeitungszeit der Ämter. Vor allem in der Gründungsphase – welche bei uns genau 4 Wochen gedauert hat. Hier waren ein klarer Kopf und Charisma von Vorteil.
Die BOSAC GmbH hat sich bewusst für ein organisches Wachstum entschieden, deshalb ist die Finanzierung aus eigenen Mitteln entstanden.

Wer ist die Zielgruppe von BOSAC?

Im Fokus stehen bei uns branchenübergreifend, kleinste und mittelständische Unternehmen. Da wir ausschließlich remote Arbeiten, ermöglicht uns dies von überall für überall tätig zu werden. Egal ob es sich hierbei um ein Startup, das traditionelle mittelständische Unternehmen oder das aufstrebende Unicorn handelt – wir bieten die perfekte Lösung für jeden Arbeitsalltag!

Wie funktioniert BOSAC? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir begleiten unsere Kunden ganzheitlich. Das heißt: Wir erarbeiten individuelle Konzepte und Strategien für das Online-Marketing und helfen darüber hinaus bei anderen anfallenden Arbeiten im Bereich Office Dienstleistungen. Bei uns bekommen Kunden immer eine individuelle Beratung und Betreuung. Unser Team arbeitet sich intensiv in die Branche und die Zielgruppe des Kunden ein. So entsteht der Wiedererkennungswert für den Kunden und nicht für uns. 

Und das Beste ist: bei uns bekommt man qualitativ hochwertige Dienstleistung für faire und leistbare Preise. 

BOSAC, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten, als etablierter Service und Consulting Dienstleister, zu einem global agierenden Unternehmen werden. In 5 Jahren stehen wir kurz vor der Expansion in alle europäischen Länder.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der erste Tipp, der sich vielleicht plakativ anhört, aber heutzutage oft vernachlässigt wird, ist die Kommunikation. Versucht euch in eurer Kommunikationsart weiterzuentwickeln und noch wichtiger: seid für eure Kunden, Community und Mitarbeiter greifbar.

Des Weiteren überlegt euch, wie ihr euch als Firma positionieren wollt, um später in Marketingaufgaben nicht Fragen aufkommen zulassen, die den eigentlichen Vorgang verkomplizieren. Also wie wollt ihr eure Brand aufbauen, wie ist die Kommunikation nach außen oder auf welchen Kanälen seid ihr aktiv.

Und vor allem lasst euch nicht einreden, was ihr alles nicht könnt. Wir leben in einer Zeit, wo wir Zugang zu sämtlichen Informationen haben und wir können, wenn wir nur wollen ALLES erlernen. Hier zitiere ich gern mein Lieblingszitat von Jordan Belfort: “The only thing standing between you and your goal is the bullshit story you keep telling yourself as to why you can’t achieve it.”. Also lasst euch weder von anderen manipulieren, noch manipuliert euch selbst!

Bildquelle/Fotograf Nonplusultra Fotografie Lisa Fuchs 

Wir bedanken uns bei Christel Martens für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durchhaltevermögen und Konzentration auf das Wesentliche

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biovox biokunststoffe life science

BIOVOX Biokunststoffe im Bereich Life Science

Stellen Sie sich und das Startup BIOVOX doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne! BIOVOX geht das Plastikproblem im Life-Science-Bereich, insbesondere im Gesundheitswesen und Labor, an. Dort werden unglaubliche Mengen Kunststoff für Verpackungen und Einmalartikel verwendet, was zu einem riesigen CO2-Ausstoß führt. Wir haben Biokunststoff-Systeme entwickelt, die einen niedrigen CO2-Fußabdruck haben. Gleichzeitig erfüllen sie die in diesen Branchen nötigen hohen Qualitäts- und Reinheitsanforderungen. Das ist bislang einzigartig und bietet die Chance, auch diese Anwendungen nachhaltiger zu machen.

Dies ist ein explizites Ziel der EU-Kommission, die das Gesundheitswesen nicht von den Klimazielen ausgenommen hat – weil bisher noch nicht so der Fokus auf dieser Branche im Kontext Nachhaltigkeit lag. Wir helfen unseren Kunden, die Ziele zu erreichen. Dafür haben wir auch das passende Know-How: Vinzenz hat langjährige Erfahrung mit hochkomplexen Medizinprodukten und über Biokunststoffverarbeitung promoviert. Carmen ist Expertin für die Nachhaltigkeitsbewertung, Maria für Medizinprodukte-Zulassung & -Qualität, und ich komme auch aus dem Bereich Hochleistungskunststoffe und Produktentwicklung. Wir sind ein starkes Team für diese große Aufgabe.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir glauben, dass das notwendige Tempo, dass wir im Kampf gegen die Erderwärmung und Vermüllung der Welt brauchen, im Startup am besten aufgenommen werden kann. Weil uns der Zustand der Umwelt so antreibt, und wir Lust darauf haben, unsere Zukunft selbst zu gestalten, war die Gründung die logische Folge.

Welche Vision steckt hinter BIOVOX?

BIOVOX bringt Biokunststoffe für eine lebenswertere Welt in die Anwendung. Das sehen wir vielschichtig: Natürlich können wir in Sachen CO2 und Mikroplastik einen großen Impact realisieren. Aber auch lokalere Wertschöpfungsketten und Kreislaufwirtschaft liegt um am Herzen. Und die Nutzung der ganz besonderen Eigenschaften von Biokunststoffen ergibt Sinn in therapeutischen Anwendungen in der Medizin. Der Umwelt UND den Menschen soll es mit unseren Biokunststoffen besser gehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ein recht langwieriger Prozess war es, ein wirklich rundes und starkes Geschäftsmodell mit Alleinstellungsmerkmal zu finden, und das dann auch strategisch gut aufzusetzen. Zugegeben: das ist wohl immer „work in progress“, aber wir haben unsere Nische gefunden. Finanziert haben wir uns in dieser Zeit über das Hessen Ideen Stipendium, das Exist-Gründerstipendium, eigene Mittel und Business Angels, die schon früh Vertrauen in uns und unsere Idee gesetzt haben.

Wer ist die Zielgruppe von BIOVOX?

Das sind Hersteller von Equipment und Verbrauchsmaterial für das Gesundheits- und Laborwesen. Auch für Hygieneprodukte und die Lebensmittelproduktion passen unsere Produkte sehr gut zu den Anforderungen. Sehr gerne arbeiten wir dabei auch mit Mittelständlern zusammen – hier finden wir oft den nötigen Mut, am Markt einen neuen Trend zu setzen.

Wie funktioniert BIOVOX? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bedienen uns verschiedener Biopolymere und formulieren daraus die richtigen Kunststoffsysteme für die jeweilige Anwendung. Das schließt Funktionalisierungen ein, wie eine Wirksamkeit gegen Keime auf Basis eines metallfreien, biobasierten Additivs, oder eine verbesserte Barrierewirkung. Was uns dabei von anderen Anbietern unterscheidet, ist unsere Vorgeschichte in der Medizintechnik: Wir sprechen nicht nur die Sprache unserer Kunden, sondern haben auch die nötigen Zertifizierungen. Das macht es für unsere Kunden einfacher und günstiger, nachhaltige Materialien zu verwenden. Wir achten auch darauf, immer am Puls der Forschung zu sein. Um neue Entwicklungen frühzeitig in unser Portfolio aufnehmen zu können, beteiligen wir uns u. a. aktiv an verschiedenen Forschungsprojekten.

BIOVOX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, den CO2-Ausstoß, verglichen mit herkömmlichen, fossilen Kunststoffen, in unseren Zielmärkten im ersten Schritt zu halbieren. Wir wollen Marktführer für Biokunststoffe im Gesundheitswesen werden und dabei langfristig alle Medizinprodukte-Klassen bedienen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhaltevermögen, Konzentration auf das Wesentliche und die Besinnung auf die eigenen Stärken sind ganz wichtig. Erfolg kommt selten von heute auf morgen, aber man kann mit Fokus und Konsequenz darauf hin arbeiten.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

DIE REVOLUTION DER CREATOR ECONOMY

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100 CHERRIES HOUSE OF INFLUENCER BRANDS
Niclas Frei

Das führende House of Brands für Influencer Marken stellt sich vor

Stellen Sie sich und das Startup 100 CHERRIES doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind 100 CHERRIES – das führende HOUSE OF INFLUENCER BRANDS. Unser Team besteht aus erfahrenen Produktentwickler:innen, E-Commerce-Expert:innen, Hautpflege-Enthusiast:innen, Website-Developern, Logistik- und Fulfillment-Spezialist:innen sowie begeisterten Marken-Nerds. Gemeinsam helfen wir Artists und Influencer:innen, echte Love Brands aufzubauen. 

Weil wir fest daran glauben, dass Menschen die nächsten Marken sind, wollen wir alle Content Creator dazu befähigen, ihre Leidenschaft, ihr Wissen sowie ihre individuellen Erfahrungen in ihr eigenes Produkt einfließen zu lassen. Vom Design über die Produktbeschaffung bis hin zu E-Commerce, Marketing und Finanzierung – 100 CHERRIES ist der ultimative One-Stop-Shop. Im Hintergrund wird dieser optimal durch unser operatives Team unterstützt, das bei der Entwicklung und dem Aufbau der jeweiligen Love Brand hilft. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind davon überzeugt, dass Marken nicht mehr länger gesichtslos sind. Die Kundinnen und Kunden von morgen wollen wissen, wer hinter der Brand steht. Persönlichkeit, Werte, Vertrauen – all das ist wichtig, um sich mit einer Marke identifizieren zu können. Content Creator haben bereits eine große Followerschaft und verfügen häufig über echtes Experten Know-how in ihrem Bereich. Wir sehen darin die perfekte Basis für erfolgreiche Markenentwicklung. 

100 CHERRIES haben wir gegründet, um Content Creator zu empowern, selbst ihre Marken aufzubauen, und ihre Leidenschaft in echte Produkte zu transformieren. Darüber hinaus waren und sind wir große Fans der Creator Economy, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Wir wollen ein zentraler, aktiver und engagierter Bestandteil dieses Ökosystems sein. 

Welche Vision steckt hinter 100 CHERRIES?

Wir wollen ein Vorreiter der Creator Economy sein und Content Creator zu erfolgreichen Unternehmer:innen machen. Gleichzeitig liegt uns auch das Thema Female Empowerment sehr am Herzen. Aktuell arbeiten wir ausschließlich mit InfluencerINNEN zusammen und gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft überwiegend mit weiblichen Brand-Partnern kooperieren werden, da wir uns auf den Beautymarkt spezialisiert haben. Dadurch tragen wir aktiv dazu bei, dass sich der Anteil weiblicher Unternehmerinnen in Deutschland erhöht. Was natürlich nicht bedeutet, dass wir nicht auch für männliche Brand-Partner offen wären. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Anfangs, als wir noch ganz frisch auf dem Markt waren, war es natürlich eine  Herausforderung Content Creator davon zu überzeugen, eine Marke mit uns zu starten. Nachdem wir uns nun aber mit den ersten Marken bewiesen haben, ist das Vertrauen in uns sehr hoch. Gleichzeitig war es anfangs herausfordernd Produktions- und Logistprozesse möglichst effizient, schlank und skalierbar zu gestalten. Aber auch diese Hürde haben wir erfolgreich gemeistert, sodass wir neue Marken jetzt sehr schnell aufbauen können. 

Finanziert haben wir uns in der ersten Phase selbst, dann mit einem ersten Angel Investor und schließlich, als es in die Wachstumsphase ging, mit weiteren Investoren. Bei der Auswahl unserer Mitgesellschafter war und ist uns vor allem wichtig, dass sie unsere Werte und unsere Vision für das Unternehmen teilen. Bis jetzt haben wir im Gesellschafterkreis richtig tolle und smarte Leute, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wer ist die Zielgruppe von 100 CHERRIES?

Unsere Zielgruppe unterteilt sich zum einen in Influencer:innen, Artists und Celebrities, die mit uns eine Marke gründen und aufbauen wollen, zum anderen in Endkonsument:innen, die wir mit unseren Marken ansprechen wollen. 

Wie funktioniert 100 CHERRIES? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Aktuell sind wir der größte Influencer Brand Builder in Deutschland, mit über 22 Mio. Gesamtreichweite, drei Brands und sieben Influencerinnen unter Vertrag. Wir gehen eine langfristige Partnerschaft mit unseren Brand-Partnern ein, weil wir die Marken nicht nur aufbauen, sondern auch skalieren wollen. 

Wir sind das einzige House of Brands  in DACH, das einen vertikalen Fokus auf den Beautymarkt hat und ein umfassendes Fullservice-Angebot bietet – vom Sourcing über die Logistik bis hin zur Vermarktung. Dabei gehen wir komplett in Vorleistung. 

Wir arbeiten  sehr Daten und Tech-getrieben. Deswegen ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, dass wir unseren Brand-Partnern ein eigenes Data-Cockpit zur Verfügung stellen, in dem sie die Umsatzentwicklung ihrer Marken in Echtzeit nachverfolgen können. Das ist ein ziemlicher USP für Influencer:innen, da sie in ihrem Tagesgeschäft von Kooperationen mit anderen Marken leben und die Marken den Umsatz-Impact ihrer Posts und Stories niemals preisgeben. Mit unserem Cockpit erhalten Influencer also Echtzeit-Daten und können das als Hebel bei den Verhandlungen mit Drittpartien nutzen.

100 CHERRIES, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser langfristiges Ziel ist es, dass 100 CHERRIES nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa bzw. weltweit das führende HOUSE OF INFLUENCER BRANDS ist. Gleichzeitig legen wir Wert auf eine gesunde und nachhaltige Skalierungsstrategie, weil wir dauerhaft ein zentraler Bestandteil der Creator Economy sein und nicht vordergründig um jeden Preis wachsen wollen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wichtig ist, immer an sich, an das Team und an die gemeinsame Vision zu glauben. Gleichzeitig muss man als Unternehmer:in lernen, mit Ungewissheit umzugehen und dauerhaft mit ihr zu leben. Trotzdem sollten Gründer:innen sich nicht scheuen, Dinge anders zu machen, als andere. 

Fotograf Niclas Frei

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: 100 CHERRIES

Kontakt:

100 Cherries GmbH
Kantstr. 24
D-10623 Berlin

hello@100cherries.com
https://www.100cherries.com/

Ansprechpartner: Grigorij Aronov

Social Media:
Instagram

Man braucht eine Vision, für die es sich zu kämpfen lohnt

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Mushlabs myzel pilze
Portraits mushlabs

Mushlabs stellt aus Myzel, dem unterirdischen Wurzelgeflecht der Pilze, eine neue Generation von Lebensmitteln her

Stellen Sie sich und das Startup Mushlabs doch kurz unseren Lesern vor!

Mushlabs ist ein Biotech-Startup mit Sitz in Hamburg, das aus Myzel, dem unterirdischen Wurzelgeflecht der Pilze, eine neue Generation von Lebensmitteln herstellt. Unser Team von fast 50 Experten aus über 20 Ländern arbeitet daran, dieses Myzel in großen Fermentern zu kultivieren, indem es den Pilzen Nebenprodukte aus der Agrar- und Lebensmittelproduktion “füttert”, so wie Stroh, Trester oder Kaffeebohnenhülsen. Pilze sind vielfältige und effiziente Upcycler, die in der Natur eine Vielzahl an organischen Materialien verwerten können. Diesen Prozess imitieren und beschleunigen wir, um den Rohstoff für unsere Lebensmittel herzustellen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Aus verschiedenen Umständen hat sich ein schlüssiges Bild ergeben: Meine Kindheit im Libanon war geprägt von Kriegen, Krisen und meinem Vater, der als Arzt seinen Landsleuten half. Damals habe ich erkannt, wie wichtig Ernährungssicherheit ist und dass ich meine Fähigkeiten zum Wohle anderer einsetzen will. Wie viele andere schaue ich besorgt in eine vom Klimawandel geprägte Zukunft und sehe, dass unser etabliertes Lebensmittelsystem aktiv zu dessen Beschleunigung beiträgt. Wir brauchen neue, innovative Methoden, um eine wachsende Weltbevölkerung gesund und nachhaltig ernähren zu können. Als studierter Biotechnologe habe ich das große Potential von Pilzen bzw. Myzel erkannt. Die Entscheidung, unbenutzte Nebenprodukte aus der Agrar- und Lebensmittelbranche zu nutzen, lag nahe, da Pilze mehr Energiequellen erschließen können als andere Mikroorganismen. 

Welche Vision steckt hinter Mushlabs?

Unser Lebensmittelsystem macht viel kaputt: unsere Umwelt, Artenvielfalt und Gesundheit. Während wir in vielen Ländern Lebensmittel verschwenden, herrscht in anderen Knappheit. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Produkte und deren Produktion im Fermenter viele Probleme lösen und das Lebensmittelsystem revolutionieren können. Ein Fermenter lässt sich überall aufstellen und weitestgehend unabhängig von Umwelteinflüssen betreiben. Pilze lassen sich mit Nebenprodukten der lokalen Lebensmittel- und Agrarindustrie kultivieren. Die entstehende Biomasse liefert hochwertige und ausgewogene Nährstoffe. Lebensmittelsicherheit für alle, nachhaltig produzierte Produkte und leckeres Essen – das ist unsere Vision.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung am Anfang war, unsere Idee in die Tat umzusetzen und zu beweisen, dass alles funktioniert. Mein Co-Founder Thibault Godard, ebenfalls Wissenschaftler und Experte für Fermentation, und ich haben unzählige Stunden im Labor verbracht und die Kultivierungsbedingungen für unsere Pilze optimiert. Wir haben ein Team mit Experten aufgebaut, die unsere Vision und Passion teilen, wie zum Beispiel unsere dritte Co-Founderin Ann-Cathrine Preißer. Als renommierte Food-Expertin steuert sie ihre unbezahlbare Expertise in Fermentation, Geschmack, Textur und Aroma für die Produktentwicklung bei. Für unsere Series A haben wir Investoren gefunden, die ebenso überzeugt von unserer Idee waren wie wir. Atlantic Food Labs, Red Alpine und VisVires New Protein haben uns geholfen, 10 Millionen USD einzuholen.

Wer ist die Zielgruppe von Mushlabs?

Die Zielgruppe von Mushlabs sind vor allem Flexitarier, also Menschen, die ihren Fleischkonsum gerne reduzieren möchten und nach Alternativen suchen. Es ist nicht unser Ziel, den Menschen vegetarische oder vegane Ernährung aufzudrängen oder Fleisch zu vertreiben. Stattdessen wollen wir ein Produkt auf den Markt bringen, das die Verbraucher begeistert, weil es natürlich ist, gut schmeckt, wertvolle Nährstoffe liefert und nachhaltig hergestellt wurde. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Produkte unterscheiden sich von anderen Fleischalternativen darin, dass sie nicht pflanzlich sondern myzelbasiert sind. Durch die Kultivierung in Fermentern sparen wir im Vergleich zu Fleisch oder Soja Zeit und Ressourcen. Zudem entfallen die Nutzung von Dünger und Pestiziden, was viel Potenzial für mehr Biodiversität bietet. Während Soja ca. 140 Tage sowie reichlich Land und Ressourcen bis zur Ernte benötigt, braucht unser Myzel dank der vertikalen Kultivierung im Fermenter nur ein paar Tage, wenig Wasser und einen Bruchteil des Landes. Zudem können wir die Pilze mit Nebenprodukten aus der Agrar- oder Lebensmittelbranche füttern, werten diese also auf und nutzen die enthaltenen Nährstoffe optimal.

Die dabei entstehende Biomasse ist von Natur aus reich an Umami, ein intensives Aroma, das wir ansonsten von Fleisch oder Käse kennen. Sie bietet ein hervorragendes Nährwertprofil mit allen essentiellen Aminosäuren, Ballaststoffen, vielen Mineralien und Vitaminen. Dank des natürlichen Aromas und der idealen Textur müssen wir für die Produktherstellung keine Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe hinzugeben – eine Handvoll natürlicher Zutaten reicht aus. Und wir sind das einzige Unternehmen weltweit, das das Myzel von bekannten und beliebten Speisepilzen nutzt.

Mushlabs, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hoffentlich überall: In Europa, den USA, Asien, in Supermärkten und Restaurants. Mit Fleischalternativen aus Myzel, aber auch neuen, ganz eigenen Produkten. Die Kultivierung des Myzels durch Fermentation ermöglicht uns, die große Vielfalt des Pilzkönigreichs zu erkunden und Geschmack und Textur unserer Produkte während des Wachstums zu beeinflussen; das eröffnet uns viele Wege und feuert unsere Kreativität an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründen ist ein Marathon, kein Sprint. Man braucht eine Vision, für die es sich zu kämpfen lohnt, ein diverses Team brillanter Experten, um ein so universelles Problem zu lösen und einen langen Atem.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Überlegt euch genau was für ein Problem ihr warum lösen wollt

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MobiTech ist Teil der Gründermotor Meisterklasse#7

Das Startup MobiTech ist Teil der Gründermotor Meisterklasse#7: In diesem Interview erzählen die Gründer:innen mehr

Stellt euch und euer Startup doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein IT-Startup und haben uns vorgenommen die Mobilität von morgen mitzugestalten. Wir schaffen ein Ökosystem, dass alle ökologischen Mobilitätsarten zusammenführt und miteinander vernetzt.

Warum habt ihr euch entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben unser System zuvor aus Spaß und einer intrinsischen Motivation heraus entwickelt und betrieben. Als sich abgezeichnet hatte, dass wir hieraus etwas großes Entwickeln wollen und schon erste Anfragen potenzieller Kunden hatten, entschieden wir uns unser Unternehmen ins Leben zu hohlen.

Wie habt ihr euch als Gründerteam zusammengefunden?

Wir haben uns vor Jahren durch unser Studium und gemeinsame Freunde an der Uni Tübingen kennengelernt und sind seither sehr gute Freunde. Irgendwann kam es aus den oben genannten Gründen zur Unternehmensgründung.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei euch aus?

Wir bieten jedem Teammitglied die maximale Flexibilität. Die einen Arbeiten am besten zu den „normalen“ Uhrzeiten, die anderen eher in der Nacht. Durch unsere hervorragende Kommunikation können die Bedürfnisse jedes Teammitgliedes berücksichtigt werden, sodass jeder seine eigenen Interessen und Fähigkeiten zur Geltung bringen kann.

Was unterscheidet euch von anderen Unternehmen?

Wir wollen nicht noch eine App oder noch eine Insellösung sein. Sagt jeder? Mag sein! Wir schaffen ein Ökosystem das andere Anbieter nicht aussperrt, sondern bieten jedem Mobilitätsanbieter die Möglichkeit seine ökologischen Verkehrsmittel in unser Gesamtsystem einzubinden und so einer großen Zahl von Menschen zugänglich zu machen. Wir wissen, wohin wir wollen, um einen Mehrwert für die Gesellschaft zu generieren.

Wer ist eure Zielgruppe?

Jeder Mensch, der irgendwann das Haus verlässt, um irgendwo hinzufahren und sich hierbei auch für eine andere Mobilitätsart als das alleine Fahren im PKW interessiert.

Warum habt ihr euch für die Gründermotor Meisterklasse#7 beworben?

Das haben wir nicht. Wir wurden durch Empfehlungen auf den Gründermotor aufmerksam und wurden gefragt, ob wir teilnehmen wollen. Nach kurzer Bedenkzeit haben wir zugesagt, da wir von dem Konzept des Gründungsmotors überzeugt sind.

Wie ist der Ablauf der Meisterklasse?

Es ist eine bunte Mischung zwischen interessantem Input von Praktikern und persönlichem Coaching durch erfahrene Gründer von denen man auch ganz handfeste Ratschläge und Tipps mitbekommt.

Wie werdet ihr von den Mentro:Innen in der Meisterklasse unterstützt?

Die Mentor:Innen stehen uns mit Rat und Tat zur Seite und es ist gerade für Startups sehr wertvoll persönlichen Kontakt zu erfahrenen Gründern zu haben die einem auch Helfen möchten.

Wo möchtet ihr am Ende der Meisterklasse stehen?

Wir möchten am Ende der Meisterklasse uns persönlich und unser Startup zum positiven weiterentwickelt haben und so bereit für die nächste Stufe zu sein: Wachstum.

Wo seht ihr euch und euer Startup in fünf Jahren?

Wir wollen in fünf Jahren in einem Land leben, in dem man sich auch auf dem Land auf andere mobilitätsformen wie den motorisierten Individualverkehr verlassen kann und viele unserer heutigen Probleme sich als eine vergangene Erinnerung darstellen. Zu dieser Entwicklung wollen wir maßgeblich beitragen. Wir wollen diejenigen sein, die es jedem Mobilitätsanbieter ermöglichen ohne großen Aufwand und ohne große IT-Infrastruktur einen kleinen, aber entscheidenden Beitrag zur Mobilität von Morgen beizutragen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Überlegt euch genau was für ein Problem ihr warum lösen wollt. Was treibt euch an?

Nehmt jeden Rat, den ihr kriegen könnt, aber entscheidet nach eurer eigenen Abwägung.

Seit mutig. „Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie der Menschen“ – Astrid Lindgren 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Engagement und Zielstrebigkeit 

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viraprevent

Die Technologie von Viraprevent inaktiviert nachweislich 99,99% der schädlichen Viren und Bakterien für eine keimfreie Luft und keimfreie Oberflächen

Bitte stellen Sie sich und Ihr Unternehmen Viraprevent unseren Lesern kurz vor.

Mein Name ist Dr. Lutz Rothe. Als Wissenschaftsunternehmer und Produktentwickler habe ich in meiner beruflichen Laufbahn bereits unterschiedlichste Projekte begleiten dürfen. Mit Viraprevent ist es mir gemeinsam mit meinem Team gelungen, eine hochinnovative Technologie zu entwickeln, die auf der Basis der Erzeugung von Wellenfeldern spezifischer Eigenschaften keimfreie Luft in geschlossenen oder halbgeschlossenen Räumen jeder Größe sowie keimfreie Oberflächen darin enthaltender Ausstattungsgegenstände garantiert. Unsere Technologie inaktiviert nachweislich 99,99 % der schädlichen Viren und Bakterien. Die Produkte können somit in jedem belebten Raum und unter Alltagsbedingungen verwendet werden.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Bereits zu Beginn der Pandemie hatte ich mich mit verschiedensten Technologien beschäftigt, welche die Hygienestandards in Innenräumen grundlegend verbessern können. Während ich an einer neuen Technik zur Datenübertragung gearbeitet habe, bin ich auf ein Video gestoßen, welches aufzeigte, dass es genau in dem Wellenlängenbereich, in dem ich gearbeitet habe, möglich ist, Wellenfelder mit der Eigenschaft zu erzeugen, ohne gesundheitliches Risiko für unserer Gesundheit Viren und Bakterien zuverlässig abzutöten. Durch innovative optoelektronische Signalverarbeitungstechniken konnte auf dieser Grundlage eine hocheffiziente Systemlösung für die bakterielle und virale Inaktivierung der Raumluft belebter Räume und Umgebungen entwickelt werden. Aus diesem Impuls heraus habe ich dann Viraprevent gegründet.

Welche Vision steckt hinter Viraprevent?

Wir möchten mit unserer Weltneuheit dafür sorgen, dass die jährlich mehr als 20 Millionen Todesfälle aufgrund von Viren und Bakterien verhindert werden. Denn wir sind der Meinung, dass mit den heutigen Möglichkeiten und dem Fortschritt der Technik derartige Probleme in unserer modernen Welt minimiert werden können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn einer solchen Erfindung sind natürlich die technischen Herausforderungen am größten. Erstmal musste die Technologie analysiert und angepasst werden, die optische Signalverarbeitung hat das Ganze dann nochmal grundlegend verbessert. Zudem kamen noch Funktionalität und Qualität hinzu. Hierbei ist es eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, die perfekte Balance zwischen allen zu berücksichtigenden Belangen zu finden und somit ein effektiveres Produkt als die Konkurrenz auf den Markt zu bringen. Nach der Entwicklung mussten überdies strategische Partner und erste Käufer gefunden werden, hier konnten wir zum Glück relativ schnell ein gutes Netzwerk aufbauen.

Wer ist die Zielgruppe von Viraprevent?

Sowohl private Kunden als auch Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen sehen wir als unsere Zielkunden. Dabei denken wir vor allem an Schulen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kulturstätten und Gebäude des öffentlichen Lebens oder auch Sport- und Freizeitstätten jeglicher Art und Ausrichtung.  Ebenso sehen wir den dringlichen Bedarf der Vorsorge in Bahnen, Bussen, Schiffen und Flugzeugen. Schließlich treffen hier besonders viele Menschen aufeinander und es herrscht ein dynamisches Alltagsleben.

Was sind die Vorteile bei Viraprevent? Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern?

Zum einen können wir mit unserer patentierten Technologie eine effizientere Inaktivierung als die Konkurrenz vorweisen. Vergleichsweise zur Technologie unserer Mitbewerber haben wir einen anderen Weg der Erzeugung des Wellenfeldes beschritten. In diesem Zusammenhang lassen sich die Eigenschaften des erzeugten Wellenfeldes an die Gegebenheiten des Inaktivierungsobjektes diskret oder kontinuierlich veränderbar anpassen. Somit können wir dem signifikant an Stellenwert und Bedeutung zunehmenden Markt der Gesundheitsvorsorge und -prävention ein bedarfsgerechtes System mit hoher Inaktivierungseffizienz sowie optimaler Energiebilanz zur Verfügung stellen.

Wo geht der Weg von Viraprevent hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir streben konsequent eine technologieführende Stellung an und möchten uns in den kommenden fünf Jahren zu einem weltweit führenden Anbieter hochinnovativer Präventionstechniken auf dem Gebiet der Viren- und Bakterienbekämpfung profilieren. Hierbei  sehen wir uns als Paradebeispiel für deutsche Ingenieurkunst und möchten unsere Technologie der gesamten Welt zugänglich machen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern geben?

Aus meiner Sicht sollte man ein Unternehmen auf der Grundlage einer Idee & Vision gründen, die mit dem Potential verbunden ist, ein neues Marktsegment hervorzubringen oder ein bestehendes nachhaltig zu prägen. Deren Umsetzung soll mit innovationsgetragenem Engagement & Zielstrebigkeit sowie an der Seite eines kollektiv motivierten Teams erfolgen. 

Wir bedanken uns bei Dr. Lutz Rothe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sich durch andere nicht entmutigen lassen

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Utry.me Online-Probiermarkt ohne Preise- Probierbox

Utry.me Online-Probiermarkt ohne Preise- Probierbox mit den neusten Produkten zusammenzustellen und diese zu Hause testen

Stellen Sie sich und das Start-up Utry.me doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist André Moll und ich bin einer der Gründer von Utry.me, dem weltweit ersten und einzigen Online-Probiermarkt ohne Preise. Wir bieten unseren Kunden die Option, eine Probierbox mit den neusten Produkten aus den Bereichen Food, Beverage, Kosmetik, Haushaltswaren und Tierfutter zusammenzustellen und diese zu Hause zu testen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Als wir 2017 Utry.me gründeten, gab es keine Möglichkeit, FMCG-Produkte gut und günstig auszuprobieren. Die Tatsache, dass Konsumenten dazu neigen, jede Woche die gleichen Produkte beim Wocheneinkauf in den Einkaufswagen zu legen, habe ich damals schon als unerträglich empfunden. Ich wollte den Menschen die Möglichkeit geben, bei Utry.me coole Produkte im Adventure-Modus auszuprobieren. Ohne Abo, ohne Risiko!

Welche Vision steckt hinter Utry.me?

Wir haben uns vorgenommen, im Jahr 2025 die relevanteste FMCG-Marketing- und Marktforschungsplattform in Europa zu sein.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben die Firma damals mit 5.000 Euro gegründet und waren die ersten vier Jahre nahezu eigenfinanziert. Wir mussten also alles organisch aufbauen und von Tag eins einen positiven Cashflow verzeichnen. Im E-Commerce ist das nahezu unmöglich. Somit waren wir gezwungen, ein innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln, das letztlich den Markt revolutionierte.

Wer ist die Zielgruppe von Utry.me?

Leute, die gerne neue Produkte ausprobieren möchten, die es teilweise noch nicht auf dem Markt gibt. Und alle, die Geld sparen wollen. Aber auch Start-ups und bekannte Marken bilden eine wichtige Zielgruppe für Utry.me, da sie als Handelspartner von vielen Vorteilen profitieren. Durch die stetig wachsende Community von rund 200.000 Mitgliedern erhalten sie zahlreiche User-Feedbacks und sparen eine Menge Marktforschungskosten.

Wie funktioniert Utry.me? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im ersten Schritt melden sich Interessierte auf Utry.me an. Anschließend wählen sie für eine Pauschale von 24,90 Euro ihre Lieblingsprodukte aus und legen sie in den Warenkorb. Da es keine Preise gibt, läuft während des Einkaufs ein Balken mit und zeigt den Stand des Warenkorbs an. Am Ende landen zwischen 3 und 30 Produkte in der Probierbox, wobei der reine Warenwert des Inhalts den Preis der Box um 40 bis 50 Prozent übersteigt. Nach ein paar Tagen können Nutzer die ausgewählten Produkte zu Hause testen und ihre Meinung abgeben. Utry.me gibt ihnen so die Chance, alte Einkaufsgewohnheiten abzulegen und öfter etwas Neues auszuprobieren. Im Gegensatz zu anderen Anbietern sind wir der erste Online-Supermarkt ohne Preise und bieten Produkte an, die es zum Großteil noch nicht in den Läden zu kaufen gibt. Außerdem bekommen die User die Gelegenheit, sich online über die Waren auszutauschen und Teil einer Community zu sein.

Utry.me, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In der Zukunft werden wir neue Geschäftsbereiche und neue Länder erschließen. Hierbei wird es eine Utry.me-App sowie eine neue Rubrik „Genussgutscheine“ geben und wir werden die Fühler ins europäische Ausland ausstrecken. In fünf Jahren wird Utry.me eine der bekanntesten Trend-Brands in Europa sein.

Zum Schluss: Welche drei Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Niemals aufgeben.

Immer das Ziel vor Augen behalten.

Sich durch andere nicht entmutigen lassen. Niemals. Durch niemanden.

Wir bedanken uns bei André Moll für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Den Mutigen gehört die Welt

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Weezy VR: VR-App Hotels und Sehenswürdigkeiten vorab virtuell erleben

Weezy VR: VR-App mit der man Hotels und Sehenswürdigkeiten vorab virtuell erleben kann

Stellen Sie sich und das Startup Weezy VR doch kurz unseren Lesern vor!

Passend zur Lockerung der Pandemiemassnahmen kommt ein dreiköpfiges junges Start-up aus Winterthur mit einer zukunftsträchtigen Lösung, um wieder zu reisen. Die Idee von WEEZY VR besteht in einer VR-App. Diese ermöglicht es einem, beim Suchen und Buchen einer Reise Hotels und Sehenswürdigkeiten vorab virtuell zu erleben. WEEZY VR ist eine 360°-Erkundungs-, Such- und Buchungsplattform in einem.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

«Wir hatten während der Pandemie keinen Bock mehr, nur zu Hause herumzusitzen und nichts erleben zu können», sagt Jimmy Künzli, CEO von Weezy VR. So kam die Idee zur VR-App: Mittels derer können Nutzer*innen über 100 Destinationen auf der ganzen Welt virtuell erkunden, ehe sie ihre Reise buchen. Hat jemand einen Ort ausgewählt, warten zahlreiche 360°-Videos zur Destination, zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotels. So gibt’s von der Couch aus einen Rundflug über Rio de Janeiro mit Blick zur Christusstatue oder den Ausblick vom Eiffelturm aus.

Gefällt einem was man sieht, stehen die passenden Hotels ebenfalls klickbereit: Sie lassen sich in der VR-App merken oder gleich buchen. «Wir sind besonders stolz darauf, dass wir mit unserer VR-App auch jenen Personen helfen, die nicht reisen wollen oder können», erklärt Jimmy Künzli weiter. So sei jederzeit ein Tapetenwechsel möglich – beispielsweise mit einem ruhigen Sonnenuntergang am Strand von Barbados. Voraussetzung für die Nutzung der App ist lediglich eine VR Brille von Oculus Quest.

Welche Vision steckt hinter Weezy VR?

Wir wollen jedem die Möglichkeit geben die ganze Welt zu entdecken, egal wo, egal wann, egal wie & kostenlos!
Weezy ist nach WYSIWYG benannt. WYSIWYG [ˈwɪziwɪg] ist das Akronym für den Grundgedanken „What You See Is What You Get“ – auch bekannt als Echtzeitpräsentation. What You See Is What You Get ist hier nicht nur ein Motto, sondern ist dank Virtual Reality und 360°-Videos schon vorab erlebbar.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Idee und Konzeption startete im September 2020, die Herausforderung zu dieser Zeit war ganz klar der Businessplan und die dazugehörigen Planzahlen zu ermitteln, da es auch wenige Statistiken zur virtuellen Realität gab. Bis jetzt haben wir den Mark 3 (MVP) komplett autark und selbstfinanziert (bootstrapped) entwickelt.
Unsere nächste grosse Herausforderung ist den passenden Investor für den Markteintritt zu finden.

Wer ist die Zielgruppe von Weezy VR?

Wie bei jeder neuen Technologie ist es wichtig, die Weezy VR App an die Bedürfnisse der erwarteten Frühanwender (Early Adopters) anzupassen. Nachdem diese Zielgruppe die App angenommen hat, werden wir zusätzliche Zielgruppen ansprechen (z. B. Generation X), um einen hohen Marktanteil zu erreichen.
Die Early Adopters für unsere VR-App sind «Digitale Muttersprachler» im Alter zwischen 15 und 40 Jahren. Sie kommen meist aus Ländern der ersten Welt, sind sehr aufgeschlossen und spontan.

Wie funktioniert Weezy VR? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

In den Urlaub gehen ist für viele das Highlight des Jahres, auf das extra gespart wurde. Voller Vorfreude reisen Sie ins Ungewisse, mit folgenden Fragen im Gepäck: Ist das Hotelzimmer wirklich so gross wie auf den Bildern? Wie sieht der Pool in echt aus? Diese und weitere Fragen beantworten wir mit Weezy VR.
Wir geben unseren Nutzer*innen die Sicherheit zurück, indem wir ihnen eine 360°-Ansicht ihres Hotelzimmers, des Poolbereichs und aller anderen wichtigen Bereiche bieten. Probieren Sie Ihr Hotel aus, bevor Sie sich entscheiden.

«Try before you fly» bei uns machen Nutzer*innen eine Probefahrt ihrer nächsten Reise, erklärt Jimmy Künzli weiter.

Unsere Filter sind ein klares Alleinstellungsmerkmal, denn wir sind die einzigen, die es geschafft haben, mit nur 3 Angaben (Reisezeit, Temperatur und Budget) die passende Destination anzuzeigen. Dabei unterstützen wir den Nutzer*innen schon vorab bei der Auswahl der Destination mit den passenden Klimatabellen, Sehenswürdigkeiten und hilfreichen Informationen.

Weezy VR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Geplant ist das Go-live der Plattform noch in diesem Jahr. Da wir First Mover in diesem Gebiet sind, ist wichtig unseren Vorsprung weiter auszubauen. 2024 soll klar ersichtlich sein, dass wir der Marktführer für virtuelles Reisen sind. In fünf Jahren erfreuen wir uns an 500’000 Nutzer*innen, die mit Weezy VR virtuell oder in echt verreisen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Unser erster Tipp: Sucht euch eine Umgebung mit Menschen, die dasselbe Mindset haben wie Ihr. Es gibt immer wieder Personen auf dem Weg, die eure Vision nicht sehen, verschwendet keine Zeit diese zu überzeugen.

Unser zweiter Tipp: Uns hat ein detaillierter Businessplan geholfen, um eine klare Struktur zu erhalten. Dieser hilft uns noch heute wie eine Leitplanke im Fokus zu behalten, auch wenn gewisse Teile nicht mehr hundertprozentig stimmen.

Als letztes: Niemals aufgeben, den Mutigen gehört die Welt.

Wir bedanken uns bei Jimmy Künzli für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Weezy VR

Kontakt:

Weezy VR
Ellikonerstrasse 12
8462 Rheinau
Schweiz

https://weezy-vr.com
jimmy@weezy-vr.com

Ansprechpartner: Jimmy Künzli

Social Media:
Crowdfunding auf Kickstarter
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Es ist sehr wichtig schnell zu handeln!

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tapni digitale visitenkarte 2 minuten 2 millionen

Die Gründer von Tapni, moderne, nachhaltige und digitale Visitenkarte, waren in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Tapni doch kurz vor! 

Tapni ist eine moderne, nachhaltige und digitale Visitenkarte, die das persönliche Vernetzen effizienter macht. Unser Gegenüber braucht weder eine App noch ein Tapni Produkt, um unsere Kontaktinformationen zu empfangen. Durch das einfache Antippen des Produktes an die Rückseite eines Smartphones oder das Scannen des QR Codes erscheint ein Popup, welches auf das Profil des jeweiligen Nutzers mit den ausgewählten Kontaktdaten weiterleitet und bei Knopfdruck abgespeichert werden kann.

Wie ist die Idee zu Tapni entstanden?

Ich kam auf die Idee, als ich auf der Suche nach einer Visitenkarte war, die ich erhalten habe. Ich brauchte diesen Kontakt in diesem Moment unbedingt und war sehr verägert darüber, dass ich sie verloren habe und die Kontaktdaten davor nicht in meinem Handy abgespeichert habe. Im nächsten Moment erzählte mir mein bester Freund Milos, dass er gerade mit seinem neuen Handy per Apple Pay sein Mittagessen bezahlt hätte. Und plötzlich ging alles sehr schnell. Die Möglichkeit den in den Handys integrierten NFC-Reader ständig mit technischen Aktivitäten auslesen lassen zu können – war für uns Mindblowing!

Welche Vision steckt hinter Tapni?

Unsere Vision ist es Visitenkarten zu revolutionieren, da Papiervisitenkarten weder ökonomisch noch effizient/günstig sind. Mit den fertig bedruckten Visitenkarten ist es ebenfalls nicht möglich, eine Änderung von Informationen durchzuführen. Ein Beispiel dazu wäre, wenn wir unsere Emailadresse ändert würden, müssten alle Visitenkarten weggeschmissen werden, da sie mit geänderten Kontaktinformationen nicht wirklich viel nutzen. Mit Tapni hingegen kannst du jederzeit alle deine Daten ändern. Wieviel Prozent der Bevölkerung behält sich die Visitenkarte, die einem zugereicht wird? 

Wer ist die Zielgruppe von Tapni?

Unsere Zielgruppe besteht sowohl aus Privat-, aber auch aus Geschäftskunden. Alt und Jung!  Als wir Tapni auf den sozialen Netzwerken gelauncht haben, waren viele junge Menschen von dieser Funktionalität begeistert. Diese Art von Zielgruppe nutzt Tapni um einfacher die sozialen Netzwerke zu teilen wie zum Beispiel Instagram, Tik-Tok oder Snapchat.

Auf der anderen Seite dient Tapni auch für Mitarbeiter und Unternehmer als eine professionelle Lösung,die Kontaktinformationen zu teilen, um sich kosteneffizient und eindrucksvoll auszutauschen. Auch natürlich zu erwähnen ist, dass Unternehmer somit auch immer flexibel bei der Auswahl der Kontaktinformation bleiben können.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Als Wiener Startup war es uns wichtig unser Produkt vorzustellen uns wichtig unsere Mission und Vision den Leuten da draußen zu teilen. Ich bin ein großer Fan von 2 Minuten 2 Millionen und hab mir so ziemlich jede Folge angesehen. Als wir mit Tapni starteten, dachte ich mir ich wir versuchen ebenfalls aufzutreten. Wir sind froh an so einer Erfahrung teilgenommen zu haben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Es war uns von Anfang an klar, authentisch rüberzukommen und eine positive Einstellung zu haben. Wir haben tagelang an meinem Pitch gemeinsam geübt, damit wir diesen in der vorgegebenen Zeit einhalten können. Am Tag der Sendung war ich relativ entspannt und dachte mir das wird schon schief gehen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir sind sehr stolz auf unser Team. Ohne das ganze Team wären wir nicht hier, wo wir heute sind. Wir haben es sehr geschätzt an dieser großartigen Erfahrung teilhaben zu dürfen, waren dankbar für jede einzelne Kritik und haben uns sehr gefreut, die Investoren persönlich kennengelernt zu haben.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Tapni aufmerksam werden?

Dies war für uns eine geniale Möglichkeit, unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, um die Zuschauer auf uns aufmerksam zu machen. Diese Erfahrung war für uns ausschlaggebend, da die nächste Investitionsrunde im Sommer 2022 stattfindet.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Wunschinvestor war Felix Ochswald, der Gründer von GoStudent, da er sich genauso mit der digitalen Welt befasst und wir als junge Unternehmer viel von ihm lernen könnten.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir haben uns darauf konzentriert und dennoch noch zu weiterzuentwickeln. Neue Produkte, neue Funktionen in der App und die Entwicklung unseres Business-Dashboards, welches die zentralisierte Verwaltung inklusiver vieler Funktionen für Unternehmer ermöglicht, wurden angestrebt. A

Tapni, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg führt uns hoffentlich an die Spitze des Marktes. Wir denken groß und möchten uns immer verbessern und darüber hinauswachsen, um in jedem Land vertreten zu sein. Unser Team wird immer größer und wir sehen uns in 5 Jahren groß expandiert in mindestens 20 Ländern weltweit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Timing. Es ist sehr wichtig schnell zu handeln! Tapni wurde als die erste Lösung für digitale Visitenkarte in dieser Art in Europa gelauncht und hat davon viel profitiert, besonders auf Instagram und Tiktok.

Groß denken. Es ist sehr wichtig international zu sein! Tapni wurde in erstem Monat schon aus über 20, 30 Länder weltweit bestellt. Das hat uns viele Partner gebracht und hat uns ermöglicht in 5 Länder wie Mexico, Saudi Arabien, Südkorea und Serbien zu expandieren.

Team aufbauen. Einer alleine ist nicht so gut wie eine ganze Mannschaft. Tapni ist in einem Jahr von 3 auf 23 Teammitglieder gewachsen und braucht noch mehr Talente! 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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