Dienstag, April 21, 2026
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Pionierarbeit braucht Mut, Begeisterung, Kreativität und Ausdauer

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METAWALLS Berlin kunst nft
Murals_Portrait_©_Mathias_Voelzke

METAWALLS Berlin Plattform, die urbane Kunst und Kultur mit der NFT-Technologie und dem Web3 verbindet

Stellen Sie sich und das Startup METAWALLS Berlin doch kurz unseren Lesern vor!

Ania Pilipenko, Juristin, Kulturmanagerin und Vorstand der Genossenschaft für urbane Kreativität und Mitgründerin des Holzmarkt-Projektes in Berlin. Vor einem Jahr habe ich zusammen mit zwei anderen Partnern METAWALLS Berlin gegründet, eine Plattform, die urbane Kunst und Kultur mit der NFT-Technologie und dem Web3 verbindet. Ziel ist es neue, langfristige Möglichkeiten der Partizipation, Vermarktung und Absicherung der Urheberrechte für Künstler*innen zu ermöglichen. Auch für Sammler*innen öffnen sich neue Wege der Partizipation und Beteiligung an der entstehenden ‚Kultur‘-Ökonomie sowie innovative Interaktionsmöglichkeiten mit der Kunst.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Es war weniger eine Entscheidung, sondern vielmehr eine Fügung, ein Match.  Wir alle drei fühlen uns Berlin sehr verbunden und sind inspiriert von der Berliner Kreativszene. Ich engagiere mich seit über 10 Jahren, um Strukturen, Netzwerke und Modelle für die langfristige Stärkung der Grassroot-Kulturen zu etablieren.

Währen des Winterlockdowns 2020/2021waren vor allem die Künstler*innen ökonomisch und sozial besonders betroffen, die zu keiner öffentlich geförderten Institution gehörten.  Das war insbesondere die Street Art Szene, die im Vergleich zum klassischen Kunstmarkt kaum über Marktinfrastruktur verfügt. Dabei war Street Art währen des Lockdowns die einzige Kunstform, die zugänglich war und an der wir uns uneingeschränkt erfreuen konnten.

Als die NFT-Bewegung auf einmal in Erscheinung trat, war für mich die Sache klar: Berliner Street Art muss ins Metaversum! 

Um die demokratische Philosophie  dieser Kultur und die Zugänglichkeit für alle   durch Vermarktung nicht zu verletzten, sondern sie eher stärker zu definieren, haben wir die Collective-Ownership NFTs (CO-NFT) entwickeln. Eine Technologiezur Fraktionalisierung von Kunstwerken, die die Partizipation einer großen Anzahl von Sammler*innen und Unterstützer*innen ermöglicht. 

Mein Partner Michael Schneider hat zudem “The Embassy” gebaut – die virtuelle Repräsentanz von METAWALLS Berlin in Decentraland, im Metaverse. Dort kann man sich Berliner Street Art-Kultur und Urban Contemporary Art anschauen und viele Kunstwerke anteilig oder als Editionen erwerben.

Welche Vision steckt hinter METAWALLS Berlin?

Eine inklusive, partizipative, faire Zukunft durch Kunst und Technologie.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen lagen bisher im technischen Bereich. Die Technologie und Infrastruktur von Blockchain und Web3 sind noch eine Nische und es ist nicht einfach, erfahrene Experten zu finden. Außerdem entwickeln sich Programme und Anwendungen extrem schnell und oftmals fehlen die Möglichkeiten individuelle Lösungen zu integrieren. Das ist in diesem Bereich aber normal. 

Die zweite große Herausforderung hängt mit der (noch nicht gegebenen) Massenadaption von Web3, NFTs und dem Metaversum zusammen.  Die Wissensvermittlung, der Abbau der Angstbarrieren, das Schaffen von Vertrauen und das Onboarding der Nutzer – das alles sind große und wichtige Aufgaben. Die Finanzierung kommt aus der Gesellschafterstruktur.

Murals Portrait © Mathias Voelzke

Wer ist die Zielgruppe von METAWALLS Berlin?

Künstler*innen, die im Bereich Street, Urban und Contemporary Art tätig sind;

Kunstinteressierte und Sammler*innen;

Die NFT-Community und Metaverse-Fans; 

Alle die sich für Urban Culture interessieren.

Was ist das Besondere an METAWALLS Berlin?  Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind kein üblicher NFT-Anbieter. Wir kreieren eine partizipative, kollaborative Wirtschaft für Künstler*innen und Kunstsammler*innen im ethischen Rahmen der Urban Culture, basierend auf dem von uns entwickelten Format der Collective-Ownership NFT.

Und wir arbeiten direkt mit den Künstler*innen zusammen und entwickeln individuelle Lösungen und Formate. Es geht um die Kunst, die fast allen nahe steht und mit der fast jeder etwas anfangen kann. Wir wollen allen einen einfachen Einstieg in die NFT-Welt und Ökonomie ermöglichen – angefangen beim erschwinglichen Preis bis zum geführten Onboarding-Prozess. Es geht uns viel um Bildung und Transparenz, um Augenhöhe und faire Verteilung.

METAWALLS Berlin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Welt und die Web3-Technologien entwickeln sich so schnell, dass es nicht möglich ist fünf Jahre in die Zukunft zu sehen. Wir können uns jetzt noch gar nicht vorstellen, vor welchen Möglichkeiten, Instrumenten und Optionen wir dann stehen. Ich denke in einem Jahr sind wir eine globale Street Art Community und die internationale Street Art Plattform #1 im Web3.

Dabei wollen wir die Art und Weise transformieren, wie wir mit Kunst interagieren – vom exklusiven Besitzen – zum gemeinsamen Partizipieren und Strukturen entwickeln. Das bringt langfristig viel mehr Vorteile und Mehrwert, als ein an der eigenen Wand hängendes analoges Bild. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Pionierarbeit braucht Mut, Begeisterung, Kreativität und Ausdauer. Auch Fehler und unkalkulierbare Risiken treten natürlicherweise immer wieder auf. Das ist normal. Wichtig ist flexibel, achtsam und transparent gegenüber dem Umfeld zu bleiben. Ethische Grundlagen nicht zu vergessen und auch eine gewisse kritische Distanz beizubehalten, die es ermöglicht, alles in einem größeren Kontext zu sehen. 

Titelbild: Murals Portrait © Mathias Voelzke

Wir bedanken uns bei Ania Pilipenko für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit Ehrgeiz und Fleiß kann man alles schaffen was man sich vornimmt

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PlusGear nachhaltige praktische Sportbekleidungen 2 Minuten 2 Millionen

Die Gründer von PlusGear, nachhaltige und praktische Sportbekleidungen, waren in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup PlusGear doch kurz vor! 

Plusgear wurde von Michael Peuker und Nino Perez-Salado gegründet. Wir sind ein Startup aus Wien, dass sich auf praktische und nachhaltig produzierte Sportbekleidung spezialisiert hat. Darunter fallen z.B. unser NoSmell Shirt: Eine einzigartige Technologie macht das Shirt komplett geruchsneutral und lässt somit die Probleme vom verschwitzt riechenden Sportshirt wegfallen. Unser Sensors Shirt: Ein Shirt mit eingebauten Sensoren, dass deine Geodaten und Vitaldaten trackt, welches wir gemeinsam mit unserer Partnerfirma Qus vertreiben. Unsere Cityshort: Die quasi perfekten Trainingsshort aus 2 schichten mit extra Taschen. Sowie unser PocketBra: Ein Sport BH mit extra Fächern, damit auch Frauen beim Laufen Wertgegenständige mitnehmen könne. Das sind nur einige unserer über 24 Produkte. 

Wie ist die Idee zu PlusGear entstanden?

Die Idee ist uns bereits im Studium 2019 gekommen, als wir beim gemeinsamen trainieren gemerkt haben wie unpraktisch herkömmliche Sportbekleidung ist. Wir wollten eine Sportmarke schaffen die alle klassischen Trainingsprobleme löst, damit man sich 100% auf sein Training fokussieren kann.

Welche Vision steckt hinter PlusGear?

Natürlich wollen wir weiter expandieren, unser Ziel ist es Plusgear in alle Länder der EU zu bringen und somit immer mehr Sportlern die Möglichkeit geben ihr Training aufs nächste Level zu bringen. Außerdem wollen wir weitere innovative Problemlöser auf dem Markt bringen. Unsere Community ist quasi unser Herzstück und wir wollen diese noch mehr festigen und gemeinsam an unseren Zielen arbeiten. – Unsere Vision ist es eine globale Sportmarke mit USP-Produkten und einer starken Community made in EU zu werden. 

Wir produzieren aktuell einen Teil der Produkte in der EU, nahe der österreichischen/ungarischen Grenze, sowie in Asien. Langfristig ist es unser Ziel alle Produkte hier zu produzieren.

Wer ist die Zielgruppe von PlusGear?

Sportintressierte Menschen weltweit, die ihre Probleme beim Training gelöst haben wollen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Als wir Plusgear gegründet haben, war dies schon einer unserer großen Träume. Wir haben lange darauf hin gearbeitet und haben uns jetzt endlich soweit gefühlt uns zu bewerben!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben den Pitch extrem viel geübt und uns bewusst in Extremsituationen gebracht! Wir haben im WU Gründerzentrum gepitcht und jede Menge Abende mit Freunde/Familie organisiert. Die größte Challenge war dann der Gründertag an der FH Wr.Neustadt, wir sind dort beim Pitchwettbewerb vor diverse Investoren auftreten und konnten den Bewerb dann auch gewinnen! Danach wussten wir – Wir sind bereit für 2 Minuten 2 Millionen!

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das ist nicht nur eine enorme Motivation für uns, sondern auch eine rießen Ehre! Als Teil einer Sendung mit soviel erfolgreichen Startups wie GoStudent, Refurbed, Neoh etc. Natürlich hoffen wir eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu schreiben!

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf PlusGear aufmerksam werden?

Als Brand kann dir quasi nichts besseres passieren! Wir haben sehr viel Aufmerksamkeit dadurch bekommen und diverse Kooperationen gehen nun in die Verhandlungen. Die Teilnahme war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, um unsere Ziele zu erreichen!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir schätzen prinzipiell alle Investoren der Show sehr und würden am liebsten mit allen zusammenarbeiten! Hr. Ohswald, Fr. Schneider und Hr. Schütz waren aber vor der Show unsere Wunschinvestoren!

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir haben unser schnelles Tempo die Marke aufzubauen behalten und konnten nun neben neuen Produkten auch neue Märkte erschließen. Wir haben Holland, Belgien, Frankreich und die Schweiz erfolgreich launchen können! Außerdem finalisieren wir aktuell diverse Kooperationen mit dem Handel. Wir entwickeln die Marke Schritt für Schritt zu einer globalen Brand! Außerdem konnten wir bereits die ersten Lieferanten in der EU für uns gewinnen, um unseren ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten.

PlusGear, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren gibt es uns hoffentlich in jedem Land weltweit zu kaufen, sowohl online, als auch offline! Wir wollen als Marke etabliert sein und jedem Sportler ein Begriff sein, wenn es um praktische und nachhaltige Sportbekleidung geht!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der wichtigste Tipp den ich mitgeben kann ist kontinuierlich zu wachsen und jeden Tag ein Stück besser werden, mit Ehrgeiz und Fleiß kann man alles schaffen was man sich vornimmt. Rückschläge gehören zum täglichen Leben bei Gründern, da soll man sich auf keinen Fall unterkriegen lassen und man soll sich auf jedenfall Ziele setzen – Je höher desto besser!

Bildquelle (c) PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Michael Peuker und Nino Perez-Salado für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Du brauchst Partner, die die Extrameile mit Dir gehen

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mokumono polder e-bike design niederlande

Mokumono: Polder E-Bike einzigartiges Design- made in der Niederlande

Stellen Sie sich und das Startup Mokumono doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Tom und Bob Schiller, Zwillingsbrüder aus Amsterdam und haben Mokumono 2014 mit der Idee gegründet, die Fahrradbranche aufzurütteln. Die Niederlande sind weltweit bekannt für die Herstellung großartiger Fahrräder, die jahrzehntelang auf der Straße blieben, aber im Laufe der letzten Jahre gingen diese Fähigkeiten zum großen Teil verloren. Die meisten Fahrräder – auch die von niederländischen Herstellern – werden in Asien hergestellt. Mit Mokumono wollten wir beweisen, dass es möglich ist, die Fahrradproduktion zurück in die Niederlande zu bringen und weniger abhängig von asiatischen Lieferketten und all den ethischen und Nachhaltigkeitsproblemen zu sein, die mit dem Outsourcing der Produktion einhergehen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als Bob an der Design Academy Eindhoven studierte, hatte er eine Idee, die es uns ermöglichte, in den Niederlanden Rahmen mit Techniken herzustellen, die normalerweise in der Autoindustrie üblich sind. Wir pressen Aluminiumplatten und lassen sie dann durch Roboter zusammenschweißen. Als sein Design während der Dutch Design Week viel positives Feedback erhielt, haben wir uns einfach entschieden, es zu versuchen. 

Welche Vision steckt hinter Mokumono?

Wir möchten beweisen, dass es möglich ist, Fahrräder in Europa zu bauen und dadurch die gesamte Branche zu bewegen. Wir haben die Mission, ein 100 % europäisches E-Bike zu entwickeln – mit unserem neuesten Modell, dem Polder, haben wir es fast geschafft: 90 % aller Teile am Fahrrad werden in Europa hergestellt.

Ein weiterer Teil unserer Vision ist, dass E-Bikes so lange wie möglich auf der Straße bleiben sollen. Wo andere Hersteller versuchen, den Kunden alle zwei Jahre ein neues, verbessertes Modell zu verkaufen, haben wir uns entschieden, das Polder modular zu gestalten. Der Akku kann einfach entfernt und durch einen Akku eines Drittanbieters ersetzt werden, sodass man sein Fahrrad über Jahre hinweg nutzen kann. Wir garantieren, dass alle Teile für die nächsten zehn Jahre vorrätig sind, und wenn ein Fahrrad repariert werden muss, kommen wir zum Fahrer, um es vor Ort zu reparieren – das nennen wir das „Ride-to-right“-Prinzip.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand darin, die Produktion neu zu erfinden. Es gab keine Vorlage für das, was wir tun wollten, also mussten wir alles selbst definieren. Gleichzeitig war dies auch der lustigste Teil des Prozesses. Wir haben 2016 eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne durchgeführt, die uns einige Startmittel für die Entwicklung unseres ersten Modells verschaffte: das Delta. Anfang dieses Jahres wurden 800.000 Euro aus Privatinvestoren und der Rabobank aufgebracht. Dies ermöglichte uns eine Skalierung, bevor wir das Polder Anfang April einführten.

Wer ist die Zielgruppe von Mokumono?

Das Delta war ein eher sportliches E-Bike mit einer bestimmten Zielgruppe – vergleiche es mit einem Lamborghini. Wir haben die meisten an städtische Fachleute verkauft – überwiegend männlich. Das Polder ist ein vielseitigeres Modell für ein größeres Publikum. Es ist Unisex und passt Fahrern von 165 cm bis 195 cm. Die maximale Reichweite von 110 km bei voller Ladung macht es auch zum perfekten Fahrrad für Pendler. Wir denken, dass unsere Zielgruppe Menschen sind, die ein bisschen gelangweilt sind oder keine Lust mehr auf die gängigen Marktführern haben und nach neuen, anderen und vor allem nachhaltigen Qualitätsrädern suchen – das ist unser Sweet Spot.

Was ist das Besondere am E-Bike? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Da ist das Design, das völlig einzigartig ist. Unsere Fahrräder sind so konzipiert, dass sie begeistern und auf Langlebigkeit ausgelegt sind. Wenn man also nach einem Fahrrad sucht, das einen jahrelang begleitet, hat man es bei uns gefunden. Dann ist da noch der Kofferraum – das abschließbare Batteriefach, das auch Platz für persönliche Gegenstände oder ein Fahrradschloss bietet. Man kann den Akku entnehmen und zu Hause aufladen oder als Powerbank für andere Geräte verwenden.

Je nach gewähltem Akku beträgt die Reichweite zwischen 80 km und 110 km – womit das Polder an der Spitze moderner E-Bikes steht. Das Polder schaltet sich per Bluetooth-Technologie ein, wenn sich sein Fahrer nähert, die Mokumono-App hat ein großes Update erfahren und bietet alles, was man von einer modernen E-Bike-App erwartet werden kann. Das Telefon kann ganz einfach am Rahmen befestigt und während der Fahrt aufgeladen werden. Die LED-Leuchten sind in den Rahmen integriert und werden, wie viele andere Teile, exklusiv für uns entworfen.

Mokumono, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Kurzfristig wollen wir den Polder-Launch zum Erfolg führen. Die ersten Reaktionen waren sehr positiv und wir bekommen viele Bestellungen – das sieht also gut aus. In 5 Jahren möchten wir weitere Märkte in Europa sowie Übersee erschließen. Die Herausforderung dabei ist, dass wir gute Partner finden müssen, die sich um den After-Sales vor Ort kümmern. Wir sind dann zufrieden, wenn wir es schaffen, uns einen soliden und nachhaltigen Marktanteil zu erarbeiten, der es uns ermöglicht, weiterhin das zu tun, was wir lieben: bahnbrechende Fahrräder zu entwerfen, die Menschen glücklich machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Steck alles da rein. Der Start ist ein holpriger Weg mit vielen Höhen und Tiefen, aber zu sehen, wie eine Idee wächst, sich durchsetzt und zum Leben erwacht, ist super aufregend und lohnend.

2. Arbeit zuerst an deiner Idee und sprich mit potenziellen Kunden, bevor Du versuchst, Geld von Investoren zu sammeln.

3. Wenn Du Hardware herstellst, ist es wichtig, Produktionspartner zu finden, die von deinen Ideen begeistert sind. Du brauchst Partner, die die Extrameile mit Dir gehen und sich nicht nur auf das Endergebnis konzentrieren.

Wir bedanken uns bei  Tom und Bob Schiller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Superpower Frau – nutze diese 5 weiblichen Stärken, um deine Ziele zu erreichen!

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superkräfte

Ob die Deadline im Job, die Arzttermine der Kinder, das Essen mit den Schwiegereltern oder die Wäscheberge, die schon deinen Namen rufen – Für die meisten Frauen ist es eine echte Herausforderung, all die täglichen Aufgaben und Hindernisse zu meistern. So könnte der Tag manchmal gerne 48 Stunden haben und trotzdem wäre die ToDo-Liste noch nicht abgearbeitet. Dabei bleibt kaum Zeit, sich selbst einmal etwas Gutes zu tun und bei vielen neigen sich die Kraftreserven mehr und mehr dem Ende zu. Das muss jedoch nicht sein, wenn du nur gezielt auf deine fünf Stärken zurückgreifst, die dir als Frau geschenkt wurden. Dank dieser kannst du nämlich viel mehr erreichen, als du je für möglich gehalten hast. Um welche Superkräfte es sich bei handelt und wie du sie am besten einsetzt, hat uns Mindsetcoach und Frauenempowerment-Expertin, Anne Seidel, in einem augenöffnenden Gastbeitrag verraten.

1.Höre auf dein Bauchgefühl

Unsere Intuition weiß oft ganz genau, welche Entscheidung die richtige ist und doch wagen wir es viel zu selten, einfach darauf zu hören. Also grübeln wir lange und verschwenden somit wertvolle Zeit. Musst du den Kuchen für die Geburtstagsfeier wirklich selbst backen? Ist das Treffen mit der Nachbarin nicht doch zu stressig? Musst du wirklich jeden Tag staubsaugen? Die Intuition ist eine typisch weibliche Qualität, dessen du dir bewusst sein solltest. Vertraue also von nun an einfach öfter auf deine innere Stimme und du wirst erstaunt sein, wie viel schneller plötzlich vieles geht.

2.Lass dich von deinen Emotionen leiten

Frauen sind emotional und das ist gut so. Auch wenn uns immer wieder das Gegenteil gesagt wird: Nimm deine große Gefühlswelt nicht als Schwäche wahr, sondern nutze ihre natürliche Stärke, um negative Gedanken zu transformieren. Eine emotionale Versorgung als bewusster Prozess, ist eine gewinnbringende Energie, die von keiner Anerkennung und Bestätigung abhängig ist. Fühle, wie du schon bald all deine Ziele erreicht hast und du glücklicher denn je bist. Wenn dir das gelingt, wird dein Energielevel steigen und deine Leistungsfähigkeit rasant zunehmen.

3. Loslassen können

Einmal einfach alles geschehen lassen, statt ständig aktiv zu sein. Frauen haben die Stärke in sich, sich einem Prozess einfach hinzugeben, statt mit hektischen Handlungen ein schnelleres Ergebnis herbeiführen zu wollen. Ob bei der Geburt des eigenen Kindes, einem beruflichen Wechsel oder bei einer wichtigen Beziehung – Frauen können loslassen und diese Fähigkeit ist ungemein wertvoll. Zudem besitzen Frauen eine Um- und Weitsichtigkeit, die uns das Gefühl von Gelassenheit ermöglichen.

4. Schöne Dinge annehmen und sie feiern

Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts sind dazu bestimmt, zu „Empfangen“ und diese Tatsache sollen und müssen wir uns erlauben. Du darfst die Geschenke, die diese Welt für dich bereithält, annehmen und selbstverständlich stolz auf sie sein. In einer Zeit, in der jeder versucht besser zu sein als der andere, kannst du dich zurücklehnen und das betrachten, was du bereits alles geschafft hast.

5. Der Blick für wahre Schönheit

Frauen haben ein unglaubliches Gespür für räumliche Ästhetik, Harmonie und Schönheit. Lass dich auf diese wunderbare weibliche Superkraft ein und du wirst sehr schnell merken, wie du Selbstvertrauen und Stärke gewinnst. Zudem hast du Fähigkeit in dir, dein Umfeld zu verzaubern und dafür zu sorgen, dass sich die Menschen in deiner Umgebung einfach wohlfühlen.

Vertraue auf deine weiblichen Superkräfte und ein glückliches Leben ist dir gewiss

Hast du bis jetzt versucht, es allen recht zu machen und doch immer wieder das Gefühl, dieses Ziel sowieso nie zu erreichen? Dann höre am besten noch heute auf damit. Beginne, auf deine Intuition zu vertrauen, lerne deine Gefühlsstärke zu lieben, feiere deine Fähigkeit, loslassen zu können, sei dankbar, empfangen zu dürfen und nutze dein Gespür für Ästhetik. Wenn du dir das erstmal gelungen ist, wird sich dein Alltag auf einmal entspannter anfühlen und du kannst die Zeit mit deinen Liebsten genießen. Zudem wird sich dein Leben mit vielen schönen Erlebnissen füllen und das Leben in Fülle, das dir bestimmt ist, kann endlich beginnen.

Autor

Anne Seidel, Mindset-Coach und Speakerin, unterstützt seit 15 Jahren Modeunternehmen wie den Modepark Röther in der Personalführung und in Motivationstrainings. Seit 2020 befähigt sie in Online-Kursen Frauen sich aus dem alltäglichen Hamsterrad zu befreien und selbstbewusst durchs Leben zu gehen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Habe den Mut, etwas zu verändern und zu handeln

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grunfin nachhaltige geldanlage

Grünfin Plattform für nachhaltige Geldanlage

Stellen Sie sich und das Startup Grünfin doch kurz unseren Lesern vor!

Grünfin ist eine Plattform für nachhaltige Geldanlage für Menschen, denen wichtig ist, wie sich ihr Handeln auf den Planeten auswirkt. Wir wollen ihnen dabei helfen, mit ihrem Geld einen positiven Unterschied in der Welt zu machen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Grünfin entstand als wir selbst bemerkten, wie schwierig es für jemanden ohne Expertenwissen war, ein nachhaltiges, wertebasiertes Anlageportfolio zu erstellen. Mit meinem Hintergrund im Bankwesen begann ich nach Möglichkeiten zu suchen, die Welt mit Investitionen zu beeinflussen. Schnell wurde mir klar, dass es selbst für jemanden wie mich, die über lange Erfahrung im Finanzwesen verfügt, schwierig war, Investitionen mit tatsächlichem Impact zu finden. Meiner ehemaligen Kollegin Triin ging es ähnlich. Also machten wir uns daran, eine Plattform aufzubauen, die es den Menschen ermöglicht, ihr Geld auf unkomplizierte Weise in sorgfältig ausgewählte, nachhaltige Fonds zu investieren, die einen positiven Einfluss auf die Welt haben. 

Was war bei der Gründung von Grünfin die größte Herausforderung?

Ein Startup zu gründen, steckt im positiven Sinne voller Herausforderungen. In der Anfangsphase gehörte für uns dazu, das Team zusammenzustellen, die Produktidee mit einem Prototyp zu validieren und den richtigen Fit zu finden zwischen Produkt und Markt – den Menschen, die dein Produkt lieben.

Eine der Herausforderungen, die uns noch eine Weile beschäftigen wird, ist es, den Menschen klar zu machen, dass ihr Geld mehr bewirken kann als sie denken. Wenn Grünfin dazu beitragen kann, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass nachhaltige Investitionen die Welt verändern können, dann haben wir es geschafft.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ideen sind doch eigentlich nur der Startpunkt – was zählt, ist die Umsetzung. Es wird nie den “perfekten” Moment dafür geben – also ist es am besten, einfach anzufangen. 

Was wirklich wichtig ist, ist mit den Menschen im stetigen Austausch zu bleiben und mit ihnen zu sprechen, zu sehen, wie sie reagieren, zu lernen und die Idee und das Produkt kontinuierlich zu verbessern. Oft sind die eigenen anfänglichen Hypothesen falsch. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Kund:innen zuzuhören.

Welche Vision steckt hinter Grünfin?

Wir bauen die beste Plattform für europäische Verbraucher:innen auf, um Zugang zu nachhaltiger Geldanlage zu erhalten und sie dabei zu unterstützen, mit ihrem Geld etwas zu bewirken. Und wir sind der Überzeugung, dass man Impact nicht für finanzielle Performance opfern müssen sollte.

Wir möchten erreichen, dass alle Menschen darüber nachdenken, welche Art von Welt sie mitgestalten wollen, bevor sie ihr Geld investieren.

Natürlich sind politische Veränderungen auf globaler und staatlicher Ebene entscheidend dafür, eine nachhaltige Welt zu erreichen. Aber – auf individueller Ebene sind die eigenen Finanzen einer der mächtigsten Hebel, die Welt zu beeinflussen.

Es gibt Studien, etwa aus Großbritannien und Schweden, die zeigen, dass es mehr als zwanzigmal so viel bewirken kann, seine Finanzen auf „grün“ umzustellen wie eine Reihe anderer Konsumentscheidungen, die dem Planeten positiv zu Gute kommen, wie etwa auf Flugreisen zu verzichten oder kein Fleisch zu essen. Wer diese Dinge bereits tut, kann mit nachhaltiger Geldanlage den eigenen positiven Einfluss auf die Welt enorm verstärken.

Wer ist die Zielgruppe von Grünfin?

Alle, die einen positiven Einfluss auf das Weltgeschehen haben wollen und ihren Beitrag für eine bessere Welt leisten wollen – sei das nun beim Klima, bei der Gleichberechtigung oder in Sachen Gesundheit.

Ein besonderer Fokus lag und liegt dabei auch auf Frauen, die zum einen oft längerfristiger als Männer investieren und zum anderen besonders Wert auf nachhaltige und ethische Geldanlagen legen, mit der sie positive Veränderungen in der Welt bewirken können. Außerdem besteht leider nach wie vor das Problem der Gender Pay Gap und damit einhergehend auch die Gender Pension Gap. Diese sind in Deutschland im europäischen Vergleich besonders hoch. Mit unserer Plattform wollen wir daher insbesondere Frauen den Einstieg in nachhaltige Geldanlage erleichtern, um sie dabei zu unterstützen, diese Lücken zu schließen.

Wie funktioniert Grünfin? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Grünfin-Investor:innen profitieren von einem personalisierten, werteorientierten Portfolio bestehend aus den weltweit wirkungsvollsten nachhaltigen Fonds. Wir sind der Meinung, dass man so die größtmögliche positive Veränderung mit seiner Investition bewirken kann.

Bei Grünfin gibt es keinen Mindestbetrag, um ein Portfolio zu erstellen. Zudem sind Portfolios bis zu 1.000 Euro kostenlos, sodass man sich an nachhaltiges Investieren zunächst herantasten und dann über eine Erhöhung der Einzahlungen nachdenken kann. Danach erheben wir eine monatliche Pauschalgebühr von 3,90 Euro, mit der alle Kosten abgedeckt sind.

Die meisten Anlageprodukte erheben Gebühren unabhängig davon, ob das Portfolio Gewinne erzielt oder nicht. Unsere Gebühren hingegen hängen von den gemachten Gewinnen ab. Wir stellen auf Basis der langfristigen Marktrenditen ein Gewinnziel zur Verfügung und berechnen nur für den Anteil, der dieses Ziel übersteigt, ein Erfolgshonorar.

Grünfin macht den positiven Beitrag, den Anleger:innen mit ihrem Portfolio bewirken, so konkret wie möglich sichtbar, indem Hintergrundinformationen, etwa zu den CO2-Emissionen der Portfoliounternehmen, mit individuellen Konsumentscheidungen in Relation gesetzt werden. So können Grünfin-Investor:innen direkt in ihrem Portfolio einsehen, welche Wirkung sie mit ihrer Geldanlage bereits erzielt haben.

Grünfin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für Grünfin hoffe ich, dass wir in fünf Jahren die führende Marke für nachhaltige Geldanlage in Europa sind, die die Menschen kennen und lieben.

Darüber hinaus hoffe ich, dass in fünf Jahren „nachhaltige Geldanlage“ zu „Geldanlage“ geworden ist. Mit anderen Worten: Es wird für die Menschen zur Normalität werden, die Auswirkungen ihrer Investitionen auf den Planeten zu berücksichtigen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Habe den Mut, etwas zu verändern und zu handeln. Ideen allein reichen nicht aus, man muss sie auch in die Tat umsetzen.

Engagiere dich für die Lösung von Problemen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung – das ist emotional sehr erfüllend. Wenn du ein Start-up aufbaust, wirst du harte Zeiten durchleben. Deshalb ist es wichtig, dein „Warum“ zu kennen. 

Liebe das Problem, nicht die Lösung: Viele deiner Hypothesen werden sich während du dein Unternehmen aufbaust als falsch erweisen. Verlass dich auf deine Kund:innen und du wirst deine Wahrheit finden. 

Bonustipp: Frage nach dem „Warum“ – aber noch öfter nach dem „Warum nicht“.

Fotograf/Bildquelle: Jake Farra

Wir bedanken uns bei Karin Nemec für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Grünfin

Kontakt:

Grünfin AS
Volta 1
10411 Tallinn
Estonia

www.grunfin.com
info@grunfin.com

Social Media:
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LinkedIn
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Seid für eure Kunden, Community und Mitarbeiter greifbar

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BOSAC: Online-Marketing

BOSAC: Online-Marketing für kleinst und mittelständische Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup BOSAC doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Christel Martens, 27 Jahre alt, Gründerin und Geschäftsführerin der BOSAC GmbH. Die BOSAC GmbH ist ein Service und Consulting Unternehmen, welches sich auf das Online-Marketing für kleinst und mittelständische Unternehmen spezialisiert hat. Auch bei Administration und Backoffice Tätigkeiten sind wir der richtige Ansprechpartner.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich sehe so viele Firmen, die ihr Potenzial einfach verschenken. Ein cooles Team zu haben, ein geiles Produkt oder eine Dienstleistung zu erschaffen und den Mehrwert für die Gesellschaft zu bieten ist nicht selbstverständlich. Mit der richtigen Strategie könnte das einen weit nach vorne bringen. Zusammen mit meinem Co-Founder und Prokurist Florian Eisenmann habe ich die BOSAC GmbH gegründet um mit der richtigen Strategie unsere Kunden weiter nach vorne zu bringen. 

Welche Vision steckt hinter BOSAC?

Der Trend des Online-Marketings, vor allem speziell das Social Media Marketing ist nicht mehr nur „nice to have“ – es ist eine Kernkompetenz geworden. Oft haben Firmen nicht das Know-how oder die zeitlichen Ressourcen um das umzusetzen. Durch unser faires und transparentes Angebot soll es jedem Kunden möglich sein, sich in der Welt des Online-Marketings zu Positionieren und gemeinsam von unserem Wissen zu profitieren.

Von der Idee bis zum Start. Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war definitiv die zeitliche Einschränkung durch die Bearbeitungszeit der Ämter. Vor allem in der Gründungsphase – welche bei uns genau 4 Wochen gedauert hat. Hier waren ein klarer Kopf und Charisma von Vorteil.
Die BOSAC GmbH hat sich bewusst für ein organisches Wachstum entschieden, deshalb ist die Finanzierung aus eigenen Mitteln entstanden.

Wer ist die Zielgruppe von BOSAC?

Im Fokus stehen bei uns branchenübergreifend, kleinste und mittelständische Unternehmen. Da wir ausschließlich remote Arbeiten, ermöglicht uns dies von überall für überall tätig zu werden. Egal ob es sich hierbei um ein Startup, das traditionelle mittelständische Unternehmen oder das aufstrebende Unicorn handelt – wir bieten die perfekte Lösung für jeden Arbeitsalltag!

Wie funktioniert BOSAC? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir begleiten unsere Kunden ganzheitlich. Das heißt: Wir erarbeiten individuelle Konzepte und Strategien für das Online-Marketing und helfen darüber hinaus bei anderen anfallenden Arbeiten im Bereich Office Dienstleistungen. Bei uns bekommen Kunden immer eine individuelle Beratung und Betreuung. Unser Team arbeitet sich intensiv in die Branche und die Zielgruppe des Kunden ein. So entsteht der Wiedererkennungswert für den Kunden und nicht für uns. 

Und das Beste ist: bei uns bekommt man qualitativ hochwertige Dienstleistung für faire und leistbare Preise. 

BOSAC, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten, als etablierter Service und Consulting Dienstleister, zu einem global agierenden Unternehmen werden. In 5 Jahren stehen wir kurz vor der Expansion in alle europäischen Länder.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der erste Tipp, der sich vielleicht plakativ anhört, aber heutzutage oft vernachlässigt wird, ist die Kommunikation. Versucht euch in eurer Kommunikationsart weiterzuentwickeln und noch wichtiger: seid für eure Kunden, Community und Mitarbeiter greifbar.

Des Weiteren überlegt euch, wie ihr euch als Firma positionieren wollt, um später in Marketingaufgaben nicht Fragen aufkommen zulassen, die den eigentlichen Vorgang verkomplizieren. Also wie wollt ihr eure Brand aufbauen, wie ist die Kommunikation nach außen oder auf welchen Kanälen seid ihr aktiv.

Und vor allem lasst euch nicht einreden, was ihr alles nicht könnt. Wir leben in einer Zeit, wo wir Zugang zu sämtlichen Informationen haben und wir können, wenn wir nur wollen ALLES erlernen. Hier zitiere ich gern mein Lieblingszitat von Jordan Belfort: “The only thing standing between you and your goal is the bullshit story you keep telling yourself as to why you can’t achieve it.”. Also lasst euch weder von anderen manipulieren, noch manipuliert euch selbst!

Bildquelle/Fotograf Nonplusultra Fotografie Lisa Fuchs 

Wir bedanken uns bei Christel Martens für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durchhaltevermögen und Konzentration auf das Wesentliche

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biovox biokunststoffe life science

BIOVOX Biokunststoffe im Bereich Life Science

Stellen Sie sich und das Startup BIOVOX doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne! BIOVOX geht das Plastikproblem im Life-Science-Bereich, insbesondere im Gesundheitswesen und Labor, an. Dort werden unglaubliche Mengen Kunststoff für Verpackungen und Einmalartikel verwendet, was zu einem riesigen CO2-Ausstoß führt. Wir haben Biokunststoff-Systeme entwickelt, die einen niedrigen CO2-Fußabdruck haben. Gleichzeitig erfüllen sie die in diesen Branchen nötigen hohen Qualitäts- und Reinheitsanforderungen. Das ist bislang einzigartig und bietet die Chance, auch diese Anwendungen nachhaltiger zu machen.

Dies ist ein explizites Ziel der EU-Kommission, die das Gesundheitswesen nicht von den Klimazielen ausgenommen hat – weil bisher noch nicht so der Fokus auf dieser Branche im Kontext Nachhaltigkeit lag. Wir helfen unseren Kunden, die Ziele zu erreichen. Dafür haben wir auch das passende Know-How: Vinzenz hat langjährige Erfahrung mit hochkomplexen Medizinprodukten und über Biokunststoffverarbeitung promoviert. Carmen ist Expertin für die Nachhaltigkeitsbewertung, Maria für Medizinprodukte-Zulassung & -Qualität, und ich komme auch aus dem Bereich Hochleistungskunststoffe und Produktentwicklung. Wir sind ein starkes Team für diese große Aufgabe.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir glauben, dass das notwendige Tempo, dass wir im Kampf gegen die Erderwärmung und Vermüllung der Welt brauchen, im Startup am besten aufgenommen werden kann. Weil uns der Zustand der Umwelt so antreibt, und wir Lust darauf haben, unsere Zukunft selbst zu gestalten, war die Gründung die logische Folge.

Welche Vision steckt hinter BIOVOX?

BIOVOX bringt Biokunststoffe für eine lebenswertere Welt in die Anwendung. Das sehen wir vielschichtig: Natürlich können wir in Sachen CO2 und Mikroplastik einen großen Impact realisieren. Aber auch lokalere Wertschöpfungsketten und Kreislaufwirtschaft liegt um am Herzen. Und die Nutzung der ganz besonderen Eigenschaften von Biokunststoffen ergibt Sinn in therapeutischen Anwendungen in der Medizin. Der Umwelt UND den Menschen soll es mit unseren Biokunststoffen besser gehen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ein recht langwieriger Prozess war es, ein wirklich rundes und starkes Geschäftsmodell mit Alleinstellungsmerkmal zu finden, und das dann auch strategisch gut aufzusetzen. Zugegeben: das ist wohl immer „work in progress“, aber wir haben unsere Nische gefunden. Finanziert haben wir uns in dieser Zeit über das Hessen Ideen Stipendium, das Exist-Gründerstipendium, eigene Mittel und Business Angels, die schon früh Vertrauen in uns und unsere Idee gesetzt haben.

Wer ist die Zielgruppe von BIOVOX?

Das sind Hersteller von Equipment und Verbrauchsmaterial für das Gesundheits- und Laborwesen. Auch für Hygieneprodukte und die Lebensmittelproduktion passen unsere Produkte sehr gut zu den Anforderungen. Sehr gerne arbeiten wir dabei auch mit Mittelständlern zusammen – hier finden wir oft den nötigen Mut, am Markt einen neuen Trend zu setzen.

Wie funktioniert BIOVOX? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bedienen uns verschiedener Biopolymere und formulieren daraus die richtigen Kunststoffsysteme für die jeweilige Anwendung. Das schließt Funktionalisierungen ein, wie eine Wirksamkeit gegen Keime auf Basis eines metallfreien, biobasierten Additivs, oder eine verbesserte Barrierewirkung. Was uns dabei von anderen Anbietern unterscheidet, ist unsere Vorgeschichte in der Medizintechnik: Wir sprechen nicht nur die Sprache unserer Kunden, sondern haben auch die nötigen Zertifizierungen. Das macht es für unsere Kunden einfacher und günstiger, nachhaltige Materialien zu verwenden. Wir achten auch darauf, immer am Puls der Forschung zu sein. Um neue Entwicklungen frühzeitig in unser Portfolio aufnehmen zu können, beteiligen wir uns u. a. aktiv an verschiedenen Forschungsprojekten.

BIOVOX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, den CO2-Ausstoß, verglichen mit herkömmlichen, fossilen Kunststoffen, in unseren Zielmärkten im ersten Schritt zu halbieren. Wir wollen Marktführer für Biokunststoffe im Gesundheitswesen werden und dabei langfristig alle Medizinprodukte-Klassen bedienen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhaltevermögen, Konzentration auf das Wesentliche und die Besinnung auf die eigenen Stärken sind ganz wichtig. Erfolg kommt selten von heute auf morgen, aber man kann mit Fokus und Konsequenz darauf hin arbeiten.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

DIE REVOLUTION DER CREATOR ECONOMY

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100 CHERRIES HOUSE OF INFLUENCER BRANDS
Niclas Frei

Das führende House of Brands für Influencer Marken stellt sich vor

Stellen Sie sich und das Startup 100 CHERRIES doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind 100 CHERRIES – das führende HOUSE OF INFLUENCER BRANDS. Unser Team besteht aus erfahrenen Produktentwickler:innen, E-Commerce-Expert:innen, Hautpflege-Enthusiast:innen, Website-Developern, Logistik- und Fulfillment-Spezialist:innen sowie begeisterten Marken-Nerds. Gemeinsam helfen wir Artists und Influencer:innen, echte Love Brands aufzubauen. 

Weil wir fest daran glauben, dass Menschen die nächsten Marken sind, wollen wir alle Content Creator dazu befähigen, ihre Leidenschaft, ihr Wissen sowie ihre individuellen Erfahrungen in ihr eigenes Produkt einfließen zu lassen. Vom Design über die Produktbeschaffung bis hin zu E-Commerce, Marketing und Finanzierung – 100 CHERRIES ist der ultimative One-Stop-Shop. Im Hintergrund wird dieser optimal durch unser operatives Team unterstützt, das bei der Entwicklung und dem Aufbau der jeweiligen Love Brand hilft. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind davon überzeugt, dass Marken nicht mehr länger gesichtslos sind. Die Kundinnen und Kunden von morgen wollen wissen, wer hinter der Brand steht. Persönlichkeit, Werte, Vertrauen – all das ist wichtig, um sich mit einer Marke identifizieren zu können. Content Creator haben bereits eine große Followerschaft und verfügen häufig über echtes Experten Know-how in ihrem Bereich. Wir sehen darin die perfekte Basis für erfolgreiche Markenentwicklung. 

100 CHERRIES haben wir gegründet, um Content Creator zu empowern, selbst ihre Marken aufzubauen, und ihre Leidenschaft in echte Produkte zu transformieren. Darüber hinaus waren und sind wir große Fans der Creator Economy, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Wir wollen ein zentraler, aktiver und engagierter Bestandteil dieses Ökosystems sein. 

Welche Vision steckt hinter 100 CHERRIES?

Wir wollen ein Vorreiter der Creator Economy sein und Content Creator zu erfolgreichen Unternehmer:innen machen. Gleichzeitig liegt uns auch das Thema Female Empowerment sehr am Herzen. Aktuell arbeiten wir ausschließlich mit InfluencerINNEN zusammen und gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft überwiegend mit weiblichen Brand-Partnern kooperieren werden, da wir uns auf den Beautymarkt spezialisiert haben. Dadurch tragen wir aktiv dazu bei, dass sich der Anteil weiblicher Unternehmerinnen in Deutschland erhöht. Was natürlich nicht bedeutet, dass wir nicht auch für männliche Brand-Partner offen wären. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Anfangs, als wir noch ganz frisch auf dem Markt waren, war es natürlich eine  Herausforderung Content Creator davon zu überzeugen, eine Marke mit uns zu starten. Nachdem wir uns nun aber mit den ersten Marken bewiesen haben, ist das Vertrauen in uns sehr hoch. Gleichzeitig war es anfangs herausfordernd Produktions- und Logistprozesse möglichst effizient, schlank und skalierbar zu gestalten. Aber auch diese Hürde haben wir erfolgreich gemeistert, sodass wir neue Marken jetzt sehr schnell aufbauen können. 

Finanziert haben wir uns in der ersten Phase selbst, dann mit einem ersten Angel Investor und schließlich, als es in die Wachstumsphase ging, mit weiteren Investoren. Bei der Auswahl unserer Mitgesellschafter war und ist uns vor allem wichtig, dass sie unsere Werte und unsere Vision für das Unternehmen teilen. Bis jetzt haben wir im Gesellschafterkreis richtig tolle und smarte Leute, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wer ist die Zielgruppe von 100 CHERRIES?

Unsere Zielgruppe unterteilt sich zum einen in Influencer:innen, Artists und Celebrities, die mit uns eine Marke gründen und aufbauen wollen, zum anderen in Endkonsument:innen, die wir mit unseren Marken ansprechen wollen. 

Wie funktioniert 100 CHERRIES? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Aktuell sind wir der größte Influencer Brand Builder in Deutschland, mit über 22 Mio. Gesamtreichweite, drei Brands und sieben Influencerinnen unter Vertrag. Wir gehen eine langfristige Partnerschaft mit unseren Brand-Partnern ein, weil wir die Marken nicht nur aufbauen, sondern auch skalieren wollen. 

Wir sind das einzige House of Brands  in DACH, das einen vertikalen Fokus auf den Beautymarkt hat und ein umfassendes Fullservice-Angebot bietet – vom Sourcing über die Logistik bis hin zur Vermarktung. Dabei gehen wir komplett in Vorleistung. 

Wir arbeiten  sehr Daten und Tech-getrieben. Deswegen ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, dass wir unseren Brand-Partnern ein eigenes Data-Cockpit zur Verfügung stellen, in dem sie die Umsatzentwicklung ihrer Marken in Echtzeit nachverfolgen können. Das ist ein ziemlicher USP für Influencer:innen, da sie in ihrem Tagesgeschäft von Kooperationen mit anderen Marken leben und die Marken den Umsatz-Impact ihrer Posts und Stories niemals preisgeben. Mit unserem Cockpit erhalten Influencer also Echtzeit-Daten und können das als Hebel bei den Verhandlungen mit Drittpartien nutzen.

100 CHERRIES, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser langfristiges Ziel ist es, dass 100 CHERRIES nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa bzw. weltweit das führende HOUSE OF INFLUENCER BRANDS ist. Gleichzeitig legen wir Wert auf eine gesunde und nachhaltige Skalierungsstrategie, weil wir dauerhaft ein zentraler Bestandteil der Creator Economy sein und nicht vordergründig um jeden Preis wachsen wollen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wichtig ist, immer an sich, an das Team und an die gemeinsame Vision zu glauben. Gleichzeitig muss man als Unternehmer:in lernen, mit Ungewissheit umzugehen und dauerhaft mit ihr zu leben. Trotzdem sollten Gründer:innen sich nicht scheuen, Dinge anders zu machen, als andere. 

Fotograf Niclas Frei

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: 100 CHERRIES

Kontakt:

100 Cherries GmbH
Kantstr. 24
D-10623 Berlin

hello@100cherries.com
https://www.100cherries.com/

Ansprechpartner: Grigorij Aronov

Social Media:
Instagram

Man braucht eine Vision, für die es sich zu kämpfen lohnt

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Mushlabs myzel pilze
Portraits mushlabs

Mushlabs stellt aus Myzel, dem unterirdischen Wurzelgeflecht der Pilze, eine neue Generation von Lebensmitteln her

Stellen Sie sich und das Startup Mushlabs doch kurz unseren Lesern vor!

Mushlabs ist ein Biotech-Startup mit Sitz in Hamburg, das aus Myzel, dem unterirdischen Wurzelgeflecht der Pilze, eine neue Generation von Lebensmitteln herstellt. Unser Team von fast 50 Experten aus über 20 Ländern arbeitet daran, dieses Myzel in großen Fermentern zu kultivieren, indem es den Pilzen Nebenprodukte aus der Agrar- und Lebensmittelproduktion “füttert”, so wie Stroh, Trester oder Kaffeebohnenhülsen. Pilze sind vielfältige und effiziente Upcycler, die in der Natur eine Vielzahl an organischen Materialien verwerten können. Diesen Prozess imitieren und beschleunigen wir, um den Rohstoff für unsere Lebensmittel herzustellen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Aus verschiedenen Umständen hat sich ein schlüssiges Bild ergeben: Meine Kindheit im Libanon war geprägt von Kriegen, Krisen und meinem Vater, der als Arzt seinen Landsleuten half. Damals habe ich erkannt, wie wichtig Ernährungssicherheit ist und dass ich meine Fähigkeiten zum Wohle anderer einsetzen will. Wie viele andere schaue ich besorgt in eine vom Klimawandel geprägte Zukunft und sehe, dass unser etabliertes Lebensmittelsystem aktiv zu dessen Beschleunigung beiträgt. Wir brauchen neue, innovative Methoden, um eine wachsende Weltbevölkerung gesund und nachhaltig ernähren zu können. Als studierter Biotechnologe habe ich das große Potential von Pilzen bzw. Myzel erkannt. Die Entscheidung, unbenutzte Nebenprodukte aus der Agrar- und Lebensmittelbranche zu nutzen, lag nahe, da Pilze mehr Energiequellen erschließen können als andere Mikroorganismen. 

Welche Vision steckt hinter Mushlabs?

Unser Lebensmittelsystem macht viel kaputt: unsere Umwelt, Artenvielfalt und Gesundheit. Während wir in vielen Ländern Lebensmittel verschwenden, herrscht in anderen Knappheit. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Produkte und deren Produktion im Fermenter viele Probleme lösen und das Lebensmittelsystem revolutionieren können. Ein Fermenter lässt sich überall aufstellen und weitestgehend unabhängig von Umwelteinflüssen betreiben. Pilze lassen sich mit Nebenprodukten der lokalen Lebensmittel- und Agrarindustrie kultivieren. Die entstehende Biomasse liefert hochwertige und ausgewogene Nährstoffe. Lebensmittelsicherheit für alle, nachhaltig produzierte Produkte und leckeres Essen – das ist unsere Vision.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung am Anfang war, unsere Idee in die Tat umzusetzen und zu beweisen, dass alles funktioniert. Mein Co-Founder Thibault Godard, ebenfalls Wissenschaftler und Experte für Fermentation, und ich haben unzählige Stunden im Labor verbracht und die Kultivierungsbedingungen für unsere Pilze optimiert. Wir haben ein Team mit Experten aufgebaut, die unsere Vision und Passion teilen, wie zum Beispiel unsere dritte Co-Founderin Ann-Cathrine Preißer. Als renommierte Food-Expertin steuert sie ihre unbezahlbare Expertise in Fermentation, Geschmack, Textur und Aroma für die Produktentwicklung bei. Für unsere Series A haben wir Investoren gefunden, die ebenso überzeugt von unserer Idee waren wie wir. Atlantic Food Labs, Red Alpine und VisVires New Protein haben uns geholfen, 10 Millionen USD einzuholen.

Wer ist die Zielgruppe von Mushlabs?

Die Zielgruppe von Mushlabs sind vor allem Flexitarier, also Menschen, die ihren Fleischkonsum gerne reduzieren möchten und nach Alternativen suchen. Es ist nicht unser Ziel, den Menschen vegetarische oder vegane Ernährung aufzudrängen oder Fleisch zu vertreiben. Stattdessen wollen wir ein Produkt auf den Markt bringen, das die Verbraucher begeistert, weil es natürlich ist, gut schmeckt, wertvolle Nährstoffe liefert und nachhaltig hergestellt wurde. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Produkte unterscheiden sich von anderen Fleischalternativen darin, dass sie nicht pflanzlich sondern myzelbasiert sind. Durch die Kultivierung in Fermentern sparen wir im Vergleich zu Fleisch oder Soja Zeit und Ressourcen. Zudem entfallen die Nutzung von Dünger und Pestiziden, was viel Potenzial für mehr Biodiversität bietet. Während Soja ca. 140 Tage sowie reichlich Land und Ressourcen bis zur Ernte benötigt, braucht unser Myzel dank der vertikalen Kultivierung im Fermenter nur ein paar Tage, wenig Wasser und einen Bruchteil des Landes. Zudem können wir die Pilze mit Nebenprodukten aus der Agrar- oder Lebensmittelbranche füttern, werten diese also auf und nutzen die enthaltenen Nährstoffe optimal.

Die dabei entstehende Biomasse ist von Natur aus reich an Umami, ein intensives Aroma, das wir ansonsten von Fleisch oder Käse kennen. Sie bietet ein hervorragendes Nährwertprofil mit allen essentiellen Aminosäuren, Ballaststoffen, vielen Mineralien und Vitaminen. Dank des natürlichen Aromas und der idealen Textur müssen wir für die Produktherstellung keine Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe hinzugeben – eine Handvoll natürlicher Zutaten reicht aus. Und wir sind das einzige Unternehmen weltweit, das das Myzel von bekannten und beliebten Speisepilzen nutzt.

Mushlabs, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hoffentlich überall: In Europa, den USA, Asien, in Supermärkten und Restaurants. Mit Fleischalternativen aus Myzel, aber auch neuen, ganz eigenen Produkten. Die Kultivierung des Myzels durch Fermentation ermöglicht uns, die große Vielfalt des Pilzkönigreichs zu erkunden und Geschmack und Textur unserer Produkte während des Wachstums zu beeinflussen; das eröffnet uns viele Wege und feuert unsere Kreativität an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründen ist ein Marathon, kein Sprint. Man braucht eine Vision, für die es sich zu kämpfen lohnt, ein diverses Team brillanter Experten, um ein so universelles Problem zu lösen und einen langen Atem.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Überlegt euch genau was für ein Problem ihr warum lösen wollt

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MobiTech ist Teil der Gründermotor Meisterklasse#7

Das Startup MobiTech ist Teil der Gründermotor Meisterklasse#7: In diesem Interview erzählen die Gründer:innen mehr

Stellt euch und euer Startup doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein IT-Startup und haben uns vorgenommen die Mobilität von morgen mitzugestalten. Wir schaffen ein Ökosystem, dass alle ökologischen Mobilitätsarten zusammenführt und miteinander vernetzt.

Warum habt ihr euch entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben unser System zuvor aus Spaß und einer intrinsischen Motivation heraus entwickelt und betrieben. Als sich abgezeichnet hatte, dass wir hieraus etwas großes Entwickeln wollen und schon erste Anfragen potenzieller Kunden hatten, entschieden wir uns unser Unternehmen ins Leben zu hohlen.

Wie habt ihr euch als Gründerteam zusammengefunden?

Wir haben uns vor Jahren durch unser Studium und gemeinsame Freunde an der Uni Tübingen kennengelernt und sind seither sehr gute Freunde. Irgendwann kam es aus den oben genannten Gründen zur Unternehmensgründung.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei euch aus?

Wir bieten jedem Teammitglied die maximale Flexibilität. Die einen Arbeiten am besten zu den „normalen“ Uhrzeiten, die anderen eher in der Nacht. Durch unsere hervorragende Kommunikation können die Bedürfnisse jedes Teammitgliedes berücksichtigt werden, sodass jeder seine eigenen Interessen und Fähigkeiten zur Geltung bringen kann.

Was unterscheidet euch von anderen Unternehmen?

Wir wollen nicht noch eine App oder noch eine Insellösung sein. Sagt jeder? Mag sein! Wir schaffen ein Ökosystem das andere Anbieter nicht aussperrt, sondern bieten jedem Mobilitätsanbieter die Möglichkeit seine ökologischen Verkehrsmittel in unser Gesamtsystem einzubinden und so einer großen Zahl von Menschen zugänglich zu machen. Wir wissen, wohin wir wollen, um einen Mehrwert für die Gesellschaft zu generieren.

Wer ist eure Zielgruppe?

Jeder Mensch, der irgendwann das Haus verlässt, um irgendwo hinzufahren und sich hierbei auch für eine andere Mobilitätsart als das alleine Fahren im PKW interessiert.

Warum habt ihr euch für die Gründermotor Meisterklasse#7 beworben?

Das haben wir nicht. Wir wurden durch Empfehlungen auf den Gründermotor aufmerksam und wurden gefragt, ob wir teilnehmen wollen. Nach kurzer Bedenkzeit haben wir zugesagt, da wir von dem Konzept des Gründungsmotors überzeugt sind.

Wie ist der Ablauf der Meisterklasse?

Es ist eine bunte Mischung zwischen interessantem Input von Praktikern und persönlichem Coaching durch erfahrene Gründer von denen man auch ganz handfeste Ratschläge und Tipps mitbekommt.

Wie werdet ihr von den Mentro:Innen in der Meisterklasse unterstützt?

Die Mentor:Innen stehen uns mit Rat und Tat zur Seite und es ist gerade für Startups sehr wertvoll persönlichen Kontakt zu erfahrenen Gründern zu haben die einem auch Helfen möchten.

Wo möchtet ihr am Ende der Meisterklasse stehen?

Wir möchten am Ende der Meisterklasse uns persönlich und unser Startup zum positiven weiterentwickelt haben und so bereit für die nächste Stufe zu sein: Wachstum.

Wo seht ihr euch und euer Startup in fünf Jahren?

Wir wollen in fünf Jahren in einem Land leben, in dem man sich auch auf dem Land auf andere mobilitätsformen wie den motorisierten Individualverkehr verlassen kann und viele unserer heutigen Probleme sich als eine vergangene Erinnerung darstellen. Zu dieser Entwicklung wollen wir maßgeblich beitragen. Wir wollen diejenigen sein, die es jedem Mobilitätsanbieter ermöglichen ohne großen Aufwand und ohne große IT-Infrastruktur einen kleinen, aber entscheidenden Beitrag zur Mobilität von Morgen beizutragen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Überlegt euch genau was für ein Problem ihr warum lösen wollt. Was treibt euch an?

Nehmt jeden Rat, den ihr kriegen könnt, aber entscheidet nach eurer eigenen Abwägung.

Seit mutig. „Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie der Menschen“ – Astrid Lindgren 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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