Dienstag, Mai 5, 2026
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Finde deinen eigenen Weg

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Daltix daten kunden

Daltix ist ein B2B-Tech-/Daten-Scale-up, das Retail-Daten an Einzelhandelsunternehmen verkauft

Stellen Sie sich und das Startup Daltix doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jonas Deprez, 31 Jahre alt, und der Gründer und CEO von Daltix. Mit 25 Jahren, im Jahr 2016, habe ich Daltix gegründet. Daltix ist ein B2B-Tech-/Daten-Scale-up, das Retail-Daten an Einzelhandelsunternehmen verkauft. Mit unseren hochwertigen Daten zu Produktpreisen, Promotions und Produktinformationen helfen wir unseren Kunden, die Geschehnisse in ihrem Markt zu überblicken.

Vor allem in Zeiten der Inflation ist das heute ein heißeres Thema als je zuvor.

Wir sammeln unsere Einzelhandelsdaten über Webscraping, indem wir Daten aus Prospekten auslesen und mit Daten von Feldteams kombinieren. Daltix ist also im Grunde genommen eine reine Datenplattform. Wir erheben sie, verarbeiten sie, bereinigen sie und liefern sie an unsere Kunden. Und wir haben das begabteste Team, das das tun kann.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als junger Consultant liebte ich es, mit Daten zu spielen und die Magie der Erkenntnisse aus diesen Daten zu zeigen. Ich erkannte, dass es eine Marktlücke zwischen den Menschen gibt, die mit Daten arbeiten, und den Menschen, die diese Erkenntnisse im Unternehmen brauchen. 

Außerdem sah ich, dass große Unternehmen versuchten und auch heute noch versuchen, Datenlösungen im eigenen Haus zu entwickeln, während sie gleichzeitig mit dem Mangel an technischen Fachkräften zu kämpfen haben.

Als ich eins und zwei zusammenzählte, begannen wir mit der Umsetzung unseres Traums, eine zentrale Datenbank mit qualitativ hochwertigen Marktdaten zu erstellen und diese dem Markt zur Verfügung zu stellen, während wir gleichzeitig nach den talentiertesten Mitarbeitern suchten.

Welche Vision steckt hinter Daltix?

Unsere Vision ist es, dass Daltix die erste Adresse ist, wenn es darum geht, die am einfachsten zugänglichen und am besten aufbereiteten Daten über jedes Produkt des Einzelhandels für den Massenkonsum zu liefern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war, die finanziellen Herausforderungen zu meistern. Wenn du die besten Datentalente versammeln, eine hochwertige Datenmenge aufbauen und dann den Datenzugang für einen Kunden ermöglichen willst, entsteht eine Finanzierungslücke; viele Kosten und Investitionen fallen zuerst an und die Erträge kommen später.

Aus diesem Grund stand die Finanzierung seit der Gründung von Daltix im Jahr 2016 ganz oben auf der Agenda. Wir haben uns zuerst nach lokalen Anreizen für Start-ups umgesehen, wie z. B. Subventionen usw. 2017 hatten wir unsere erste Seed-Runde, die uns nicht nur finanziell half, sondern uns auch dabei unterstützen konnte, mehr zahlende Kunden zu gewinnen. Eine weitere Seed-Runde folgte zwei Jahre später, aber 2020 suchten wir nach einer strukturelleren Partnerschaft.

Die Colruyt-Gruppe beschloss zu investieren, um Daltix in die nächste Phase zu bringen.

Abgesehen von der finanziellen Seite musst du auch schwierige Produktentscheidungen treffen. Es ist nicht dein Ziel, vom ersten Tag an das perfekte Produkt zu bauen, denn es ist schwierig zu sagen, was „perfekt“ bedeutet, wenn man keine Kunden und kein Kundenfeedback hat. Es hat sich bewährt, sehr agil zu arbeiten, technische Schulden zu machen, Kundenfeedback einzuholen und dann die technischen Schulden zu beseitigen, sobald die Produktfunktionen validiert sind. 

Das ist nicht immer einfach.  Manchmal gibt es gesunde Debatten zwischen dem kaufmännischen Team, das so viel wie möglich verkaufen und Funktionen haben will, und den Ingenieurteams, die solide Prozesse haben, um qualitativ hochwertige Software zu entwickeln, die Zeit brauchen kann. Ich bin stolz auf die Art und Weise, wie wir unsere Zusammenarbeit gestalten. Es ist ein offenes Gespräch.

Wer ist die Zielgruppe von Daltix?

Unsere hochwertigen Daten sind vor allem für Unternehmen interessant, die im Einzelhandel tätig sind. Wir unterscheiden drei Kundengruppen; um einige Beispiele zu nennen: (i) Einzelhändler wie Colruyt (ii) Einzelhandelsanbieter wie Unilever (iii) Marktforschungsinstitute wie GfK.

In diesen Märkten sind es die datenaffineren Unternehmen, die sich häufig für die Arbeit mit den Daltix-Daten entscheiden.

Wie funktioniert Daltix? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Daltix geht es im Kern um Daten. Unser Unternehmen ist so organisiert, wie die Daten fließen, denn letztendlich ist es der Zugang zu unserer Datenbank, den wir verkaufen. Was uns vom Markt abhebt, sind unsere umfangreichen Investitionen in unsere Infrastruktur und in unser talentiertes Team, um die Qualität unserer Daten zu gewährleisten.

Das fängt schon bei der Datenerfassung an, wo wir uns auf die Komplexität von Webscraping spezialisiert haben. Wir glauben, dass unsere hauseigene Scraping-Infrastruktur zu den besten der Welt gehört.

Die Daten werden mit anderen Datenquellen kombiniert, z. B. mit Daten von Außenteams. Das tun wir, wenn ein Einzelhändler keinen Webshop hat oder der Webshop nicht repräsentativ für den Offline-Handel ist.

Unser Ziel ist es, verschiedene Datenquellen zu kombinieren, damit unsere Kunden das nicht tun müssen.

Diese Datensätze werden verarbeitet, modelliert und bereinigt. Jeden Tag werden zahlreiche QS-Prüfungen durchgeführt, um Anomalien zu erkennen. Dadurch wird sichergestellt, dass unsere Kunden dies nicht tun müssen und die Daten sofort nutzen können.

Ein weiteres einzigartiges Merkmal von Daltix ist, dass wir unseren Kunden dabei helfen, alle Marktdaten mit ihrem eigenen Sortiment abzugleichen, damit sie die Daten einfach nutzen können. Unsere Marktdaten bestehen aus Preisen, Werbeaktionen und Produktinformationen für jedes Produkt, das bei einem Einzelhändler erhältlich ist. Der Abgleich der Marktdaten ist für die meisten Promo- und Preisanalysen unerlässlich, insbesondere wenn Daltix-Daten mit Verkaufszahlen kombiniert werden.

Wir bieten eine Webanwendung an, die wir DaltixMatching nennen. Dabei handelt es sich um eine Benutzeroberfläche, über die unsere Kunden mit unserer KI interagieren können, die ihnen Vorschläge macht, welche Produkte sie vergleichen sollten. Auf diese Weise halten unsere Kunden die Verbindungen zwischen ihrem Sortiment und dem ihrer Konkurrenten auf dem neuesten Stand.

Daltix, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben unseren Wert bei einigen großen Namen in BeNeLux unter Beweis gestellt, aber unser Ehrgeiz geht natürlich darüber hinaus. Wir wollen unsere Datenabdeckung auf weitere Länder ausdehnen, natürlich bei gleichbleibend hoher Qualität. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Für den ersten Tipp zitiere ich das Buch „The hard things about hard things“ von Horowitz. Wenn man in dem Buch erfolgreiche CEOs fragt, was sie erfolgreich gemacht hat, ist die häufigste Antwort: „Ich habe nicht aufgegeben“. Das Leben als Gründer/in ist sehr hart, aber „gib nicht auf“.

Der zweite Tipp: Umgib dich mit den besten Leuten.  Das fängt schon bei der Auswahl der richtigen Mitgründer an, denn es ist sehr schwierig, die Mitgründer im Laufe der Reise zu wechseln. Wenn du dein Team zusammenstellst, solltest du die Messlatte hoch ansetzen, auch wenn es verlockend ist, weil du schnell einstellen musst. Auch für dich persönlich solltest du dir gute Mentoren oder Berater suchen. Ein anderer Gründer, der 3 Jahre weiter ist als du, könnte eine gute Ergänzung sein!

Der dritte Tipp ist, deinen eigenen Weg zu finden. In der heutigen Startup-Welt lobt die Presse alle Startups, die Geld einsammeln. Diese Art von Presseaufmerksamkeit kann ein sehr attraktives Gefühl der „Bestätigung“ sein, von dem Gründerinnen und Gründer nur sehr wenig mitbekommen. Das ist nicht immer die beste Lösung. Überlege dir, was Erfolg für dich als Person bedeutet, bevor du ihn für dein Unternehmen definierst. 

Hier noch ein vierter Tipp: Genieße die Reise.  Es ist ein Marathon und kein Sprint.

Wir bedanken uns bei Jonas Deprez für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Daltix

Kontakt:

Daltix NV
Ottergemsesteenweg-Zuid 808, B160
9000 Gent
Belgien

www.daltix.com/de
info@daltix.com

Ansprechpartner: Claus Unterkircher

Social Media:
LinkedIn
Xing

Mit Mut und Herz von der eigenen Sache überzeugt sein und dann einfach machen

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Best Foodies Better Bites Snack mit #Waueffekt mit Deinem Hund teilen

Best Foodies: Better Bites, der Snack mit #Waueffekt, den Du bedenkenlos mit Deinem Hund teilen kannst

Stellen Sie sich und das Startup Best Foodies doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind der ernährungsbewusste Foodie Daniela und die Bolonkahündin Püppi – die Gründerinnen von Best Foodies und ziemlich beste Freunde. Ok, meine Hündin Püppi ist in jedem Fall eine tolle Ideengeberin und offizielle Geschmackstesterin. Best Foodies heißt für dich Snacken ohne schlechtes Gewissen und dabei Gutes tun! Kennst du auch dieses schlechte Gewissen nach einer leergesnackten Tüte fettiger Chips? Ich auch! Ich liebe Snacken, genauer gesagt, bin ich snackverrückt! 

Früher hatte ich es mir (mit meinem damals schlechten Snack-Gewissen) noch nicht mal richtig bequem auf der Couch gemacht – da gab es schon diesen flehenden Blick von der Seite: von meiner Mitgründerin und besten Freundin Püppi. Mit ihr konnte ich die gewürzten und fettigen Chips auf keinen Fall teilen. Jeder Hundebesitzer weiß, von welchem flehenden Blick ich spreche, oder? Ich machte mich auf die Suche nach einem gesunden Snack, der mir gut tut und den ich bedenkenlos auch mal mit Püppi teilen kann und der – vorallem – richtig lecker schmeckt! Aber da gab es nichts!

 Da musste eine Lösung her! Dürfen wir vorstellen: Better Bites, der Snack mit #Waueffekt, den Du bedenkenlos mit Deinem Hund teilen kannst war geboren! Vor allem wollen wir aber damit beweisen, dass gerade in der heutigen Zeit, Teilen glücklich macht. Wir unterstützen deshalb Bissen für Bissen und Packung für Packung unser Herzensprojekt Cats & Dogs in Not e.V. Also sagt fettigen Kartoffelchips und salzigen Erdnüssen adé und HALLO zu unseren Better Bites – den Snack mit #Waueffekt. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Weil ich endlich selbst besser snacken wollte (der Esel nennt sich immer zuerst, auch mal mit meiner Püppi bedenkenlos teilen können und vorallem Hunde in Not zu helfen und diesem großen Thema eine Plattform zu geben.

Was war bei der Gründung von Best Foodies die größte Herausforderung?

Die richtig leckere Abstimmung der Gewürze, so dass die Better Bites unwiderstehlich lecker sind und dabei Mensch und Hund gut tun.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich glaube und hoffe, dass niemals alles perfekt ist. Denn wenn es „perfekt“ ist, hat man keine Möglichkeit sich weiter zu verbessern und zu entwickeln, womit es nur schlechter werden kann. Dennoch sollte zum Start das Grundgerüst stehen und vorallem das Produkt Marktreif sein um gemeinsam mit der Community an der Perfektion zu feilen.

Welche Vision steckt hinter Best Foodies?

Das Glück zum Teilen! Wir möchten beweisen, dass auch in heutiger Zeit qualitativ hochwertige Produkte und verantwortungsvolles, gesellschaftliches Handeln keine Gegensätze darstellen sondern einen echten #Waueffekt.

Wer ist die Zielgruppe von Best Foodies?

Natürlich liegt der Fokus bei Hundeliebhabern, die auch mal mit Ihrem bzw. einem Hund teilen möchten. Generell sind aber unsere Better Bites für alle gedacht und geeignet, die ohne schlechtes Gewissen Snacken möchten und dabei Gutes tun! Sich selbst und Hunden in Not.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Bio-Better Bites sind der Snack mit #Waueffekt.

Better Bites ist Snacken ohne schlechtes Gewissen. Die schonend frittierten Bio-Hülsenfrüchte und Kartoffelwürfel sind fettarm, protein- und ballaststoffreich, natürlich vegan und besitzen den NutriScore A. Aber vorallem sind sie knusprig lecker und dank der fein abgestimmten Gewürze und Kräuter können sie sogar bedenkenlos mit dem Hund geteilt werden.

Ein echter #Waueffekt mit dem wir Bissen für Bissen und Packung für Packung Hunde in Not unterstützen wollen.

Best Foodies, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen beweisen, das Teilen glücklich macht und wünschen uns, dass wir in 5 Jahren eine wahre Snackrevolution damit ausgelöst haben.

Denn für uns gehören Gutes tun, Teilen, Gesund und Snacken einfach zusammen – knusprige Produktideen haben wir dazu noch einige.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Mit Mut und Herz von der eigenen Sache überzeugt sein und dann einfach machen! 

Wir bedanken uns bei Daniela Sepp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der Unternehmenserfolg hängt von den Mitarbeitenden ab

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orgavision qm

orgavision Komplettlösung für QM das leicht integrierbar ist

Stellen Sie sich und das Startup orgavision doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Johannes Woithon, Gründer und Geschäftsführer von orgavision. Im Jahr 2008 habe ich das Unternehmen gegründet, weil ich Qualitätsmanagement (QM) mittels Software für die Mitarbeiter:innen erlebbar und vor allem so einfach wie möglich machen möchte. QM ist für viele ein hässliches Kind, eine lästige Aufgabe ohne persönlichen Nutzen. Das ist ein großes Missverständnis, und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, QM für alle zum Gewinn werden zu lassen. 

Mit orgavision bieten wir eine Softwarelösung für die Unternehmensdokumentation und für integrierte Managementsysteme (IMS). Damit wird QM nicht nur leicht bedienbar, sondern wird vor allem von den unterschiedlichsten Mitarbeitenden gerne genutzt – ob am Schreibtisch zu Hause oder im Büro, in der Pflege oder in der Produktion, von IT-Affinen oder -Skeptiker:innen. Die intuitiv bedienbare Oberfläche erleichtert es Mitarbeiter:innen selbst bei komplexen Prozessen, notwendige Informationen zu finden und ihren individuellen Beitrag für ein optimales QM zu leisten – ganz gleich, in welchem Bereich, an welchem Standort und in welcher Position sie arbeiten.

So entsteht eine organisationsübergreifende Plattform für die umfassende Dokumentation, Strukturierung sowie das Lenken von Abläufen und Wissen. Mehr als 150.000 Anwender:innen aus rund 600 Organisationen gestalten mit orgavision bereits lebendige QM-Landschaften. Die Software wird als SaaS- und On-Premises-Lösung angeboten. Wir setzen ganz klar auf eine benutzerfreundliche Software, was sich positiv auf die Implementierung und die Einarbeitung der Nutzer:innen auswirkt: Beides läuft zügig und leicht ab. Der persönliche Support und weiterführende Schulungen runden das Angebot ab.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Auslöser dafür war die Beratertätigkeit in meiner eigenen Unternehmensberatung (Consolutions) im Bereich der Sozialwirtschaft. Dort habe ich immer wieder festgestellt, dass QM als belastend anstatt entlastend empfunden wird. Einerseits liegt das an dem Aufwand, eine Unternehmensdokumentation aufzubauen, aktuell zu halten und relevante Informationen in der Organisation zu verteilen. Ohne geeignete Werkzeuge ist das auf Dauer kaum leistbar. Andererseits profitieren die Mitarbeitenden in der Regel kaum von einem QM-System.

Ganz im Gegenteil: Sie erleben es oftmals als zusätzliche Belastung. Doch QM kann einen enormen Beitrag zum Unternehmenserfolg und zum Nutzen jedes einzelnen Teammitglieds leisten. Dazu gehört der einfache Zugang zu verlässlichen und aktuellen Informationen, wie beispielsweise Angaben zu internen Prozessen und Strukturen. Die Transparenz, die dabei entsteht, schafft gleichzeitig die Grundlage für Mitarbeitende, sich bestmöglich bei der Unternehmensentwicklung einbringen zu können. Meine Vision ist es daher, diese Potenziale sichtbar zu machen, damit alle vom QM profitieren können. 

Welche Vision steckt hinter orgavision?

Die Vision hinter orgavision ist es, das tägliche Arbeitsleben für eine Vielzahl von Menschen durch eine Lösung für die Unternehmensdokumentation zu verbessern. Wir wollen Unternehmenswissen und -werte innerhalb einer Organisation erlebbar machen. Hierzu braucht es einen zentralen Ort, der Dokumentation und Wissensmanagement zusammenbringt. Partizipation steht dabei an erster Stelle.

Denn eine QM-Software ist nur so gut wie der Umfang, in dem sie von Mitarbeiter:innen genutzt wird. Ich strebe also eine Veränderung im QM an, die mit einem interaktiven Ansatz alle mit einbezieht und somit Silos niederreißt und die Unternehmenskultur fördert. Damit wird ein erlebbarer Mehrwert für alle im Unternehmen geschaffen. 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen, und wie haben Sie sich finanziert?

Als wir 2009 gestartet sind, wurden SaaS-Angebote noch skeptisch beäugt: Browserbasierte Software, die von einem Anbieter in einem Rechenzentrum betrieben und bereitgestellt wird, war für viele unserer Kund:innen ein ungewöhnlicher und manchmal auch herausfordernder Gedanke (insbesondere für deren IT-Abteilungen). Sowohl das Wort „SaaS“ als auch das Konzept waren relativ neu.

Außerdem dachte unserer Zielgruppe oftmals gar nicht daran, dass es für ihr Problem, ein Managementsystem aufzubauen und zu betreiben, eine spezielle Softwarelösung geben könnte. Das Ablegen von Informationen in Word- und PDF-Dateien in einer unüberschaubaren Anzahl von Versionen auf einem Fileserver oder in einem Intranet wurde als völlig normal angesehen. 

Die damit einhergehenden Probleme wurden als „das ist halt so“ hingenommen. Deshalb funktionierte in den ersten Jahren auch unser Online-Marketing nicht gut. Mittlerweile dokumentieren viele Unternehmen ihr Wissen und ihre Abläufe in kollaborativen Systemen (wie Wikis) und merken erst zu einem späteren Zeitpunkt, wie wichtig eine strukturierte Darstellung, die Konsistenz der Informationen und vor allem eine automatisierte, nachvollziehbare Informationslenkung und -verteilung sind.

Wenn ich gewusst hätte, was es finanziell bedeutet, ein SaaS-Unternehmen aufzubauen, hätte ich mich niemals entschieden, dies „bootstrapped“, d. h. mit wenig Geld und viel Enthusiasmus zu wagen. Gleichzeitig hat es uns diszipliniert: Es kann nur so viel Geld ausgegeben werden, wie verdient wird. Deshalb war es ein wichtiger Meilenstein, als wir nach ein paar Jahren „kreditwürdig“ wurden und ein klassisches Bankdarlehen aufnehmen konnten. Es bleibt eine Herausforderung, ein SaaS-Business aus eigener Kraft wachsen zu lassen.

Wer ist die Zielgruppe von orgavision?

Die Zielgruppe sind alle Unternehmen, für die die Themen Unternehmensdokumentation und Wissensmanagement relevant sind. Oftmals nutzen unsere Kund:innen schon Managementsysteme (die oft auch zertifiziert sind), zum Beispiel für Qualitätsmanagement oder Umweltmanagement. Auch Systeme für Informationssicherheit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz oder Compliance-Anforderungen sind sehr verbreitet.

Deshalb sind erste Ansprechpartner:innen für uns oftmals Qualitätsmanagementbeauftragte und weitere relevante Entscheider:innen, die aus verschiedenen Anwenderbranchen kommen – beispielsweise aus der Produktion, aus dem Gesundheitswesen und der Sozialwirtschaft, aus Organisationen der kritischen Infrastruktur oder aus der Industrie.  

Wie funktioniert orgavision? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

orgavision bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, wodurch die Bedienung schnell erlernbar ist. Außerdem haben wir uns bei der Konzeption bewusst für ein schlankes Feature-Design entschieden, um die Nutzer:innen nicht mit zu vielen Funktionen zu „erschlagen“, die sie in ihrem Alltag gar nicht benötigen. So bleibt orgavision leicht in der Bedienung und senkt gleichzeitig die IT-Hemmschwelle. Das bewegt Mitarbeitende dazu, die Software gerne zu nutzen, ihr Wissen zu teilen und so einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen.

Zusätzlich kann sie auch mobil via Browser genutzt werden, das ist vor allem in dem Bereich der Pflege und Produktion hilfreich, da hier viele Mitarbeiter:innen weniger am Rechner arbeiten, aber ihr Wissen für die Organisation natürlich wertvoll ist. Zudem liegt uns der persönliche Kontakt besonders am Herzen – jedes Kundenunternehmen verfügt über eine:n persönliche:n Ansprechpartner:n, welche:r die Anwender:innen eng begleitet. 

orgavision, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit unserer deutlich ausgebauten Marktposition werden wir mit zahlreichen Kund:innen unsere Philosophie des „Mitmach-QMs“ und der lebendigen Unternehmensdokumentation erfolgreich umgesetzt haben. Der Nutzen von Managementsystemen und pragmatischem Wissensmanagement wird für Organisationen erlebbar und schafft gleichzeitig einen Mehrwert im Arbeitsalltag aller Mitarbeitenden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Regelmäßiger Austausch mit anderen Gründer:innen und erfahrenen Unternehmer:innen. Selbstreflexion, Lernen und sich selbst entwickeln, damit sich das Unternehmen auch stets weiterentwickeln kann.

Der Unternehmenserfolg hängt von den Mitarbeitenden ab. Deshalb unbedingt sehr gut werden bei der Mitarbeiterauswahl, bei der Mitarbeiterentwicklung und bei der Gestaltung optimaler Arbeitsbedingungen (Beispiel Arbeitszeitmodelle, hybrides Arbeiten).

Mit einer klaren Vision und definierten Zielen auf den nächsten Schritt konzentrieren, den Fokus immer wieder klären und flexibel auf Veränderungen reagieren.

Wir bedanken uns bei Johannes Woithon für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

6 praktische Tipps für die ultimative Firmen-Grußkarte

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grußkarte

Einheitsbrei der Kartenschreiber war gestern – was zählt, sind persönliche Worte in individueller Handschrift, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen hilfreiche Tipps für eine gelungene, von Hand geschriebene Grußkarte mit nachhaltigem Mehrwert für Ihr Unternehmen.

Warum sollten Sie Grußkarten schreiben?

Alle Jahre wieder stehen Weihnachten, Jahreskreisfeste sowie Geburtstage und andere besondere Anlässe vor der Tür. Persönliche Grußkarten sind daher eine vielversprechende Möglichkeit, um Kunden sowie Personal Wertschätzung und Dankbarkeit zukommen zu lassen. 

Preisgünstige und fertig abgetippte Vorlagen gibt es wie Sand am Meer. Der Nutzen solcher Vorlagen ist aber eher negativ als positiv! Stattdessen sind persönliche und individuell gerichtete Worte ein zielgerichtetes Mittel, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. 

Gerade im digitalen Zeitalter sind handgeschriebene Grußkarten statt Newsletter und Co. ein absolutes Highlight, da sie eine direkte Ansprache enthalten und mit der Post beim Empfänger ankommen. 

Der persönliche Kontakt ist jedenfalls für jedes Unternehmen ein wichtiges Instrument für langfristige Kundenbindung. Auch wenn soziale Netzwerke sowie der elektronische Postverkehr und andere digitale Kommunikationskanäle einfacher sind, bleibt immer das (sehr hohe) Risiko, dass allgemeine Festtagsgrüße ohne persönliche Ansprache im Spamordner landen oder direkt in den Papierkorb verschoben werden. 

Die persönliche Unterschrift als Zeichen der Wertschätzung

Grußkarten, die handschriftlich verfasst, persönlich bzw. individuell formuliert und postalisch verschickt werden, kommen garantiert beim Empfänger an. Wenn sie dabei auch noch die passenden Worte enthalten und in eindrucksvollem Design erscheinen, hinterlässt das beim Empfänger einen anerkennenden Eindruck. 

Für den Inhalt der Grußkarte ist es nicht notwendig, ein begnadeter Autor zu sein – die persönliche Anrede sowie das handschriftliche Signieren werden vom Leser besonders positiv wahrgenommen. Für eine saubere Optik eignen sich ein hochwertiger Füller oder ein Kugelschreiber mit einem sauberen Schriftbild besonders gut.

Etwas Handgeschriebenes wird in der Regel nicht so schnell entsorgt, wie 08/15 abgedruckte Grüße aus der Maschine. Zudem bleiben handschriftliche Botschaften länger in Erinnerung, weil sie emotionale Assoziationen herstellen. 

Eine geschäftliche Grußkarte, die Eindruck hinterlässt

Sich von der Masse abzuheben, ist in vielen Fällen nicht leicht. Jedoch ist ein überzeugender Eindruck durch ansprechendes Format, einen passenden Umschlag sowie eine individuelle Gestaltung ein wesentlicher Grundstein zum Erfolg. Zudem ist es für eine gute Geschäftsbeziehung von unschätzbarem Wert, Kunden auf persönlicher Ebene zu erreichen. 

Tipp #1: Größe und Format

Brief, Karte oder Klappkarte? Die Größe ist davon abhängig, wie viel Sie Ihrem Geschäftspartner oder Mitarbeiter zu sagen haben. Im Mittelpunkt steht der Zweck der Sendung: geht es um allgemeine Worte oder möchten Sie konkrete Punkte ansprechen, die einen erhöhten Platzbedarf haben? Ein Brief sollte es nur dann sein, wenn er inhaltlich ausreichend gefüllt wird. 

Tipp #2: Design und Material

Firmenbriefbögen, unleserliche oder verschnörkelte Schriften sowie verpixelte Bilder und unpassende Motive sind bei persönlichen Grußkarten nicht erwünscht. Immerhin geht es darum, eine persönliche Beziehung herzustellen bzw. aufrechtzuerhalten und nicht um konkrete Geschäfte. 

Ohne ansprechendes Papier und Design kann kein noch so schöner Text seine Wirkung entfalten. Deshalb sollte die Qualität vom Papier mit der Umsetzung des Designs unbedingt vorher abgestimmt werden, um ein stimmiges Endprodukt zu erhalten. Beachten Sie, dass Papier nicht gleich Papier ist und jede Papierart andere Eigenschaften in puncto Festigkeit und Formbarkeit hat. 

Tipp #3: Nicht ohne Kuvert

Ob Karte oder Brief, ein Kuvert ist Pflicht. Dabei gilt, dass sich die Briefmarke unbedingt von gewöhnlichen Geschäftsbriefen abheben sollte. Die Briefumschläge müssen von hochwertiger Qualität sein und farblich zum Inhalt passen. Fensterbriefhüllen sind tabu, da sie im ersten Anblick sofort geschäftliche Assoziationen erzeugen. 

Tipp #4: Etiketten sind praktisch, aber überflüssig

Bedruckbare Etiketten mögen praktisch sein, jedoch sehr gewöhnlich. Schöne Grußkarten oder -briefe werden dadurch ruiniert. Oft sehen sie einheitlich und nach Werbepost aus, deshalb sollte man bei Gruß-Post darauf verzichten. 

Tipp #5: Kreatives, aber stilsicheres Design

Das Design muss der Botschaft Ihres Unternehmens entsprechen. Eine farbliche Harmonie des Firmenlogos sowie des Farbkonzeptes der Grußkarte unterstreichen persönliche Worte und setzen sie dabei gekonnt in Szene. 

Konservative Branchen haben andere designtechnische Ansprüche als aufstrebende Startups aus dem Kreativbereich. Das Design drückt den unternehmerischen Stil aus. Dabei können außenstehende Personen ablesen, ob Ihr Unternehmen stilvoll, gut organisiert oder eher chaotischer Natur ist. 

Tipp #6: Persönliche Worte und professionelle Distanz

Je persönlicher der Gruß, desto ehrlicher die Wahrnehmung. Wie individuell und in welcher Art der persönlichen Ansprache Sie die Wünsche verfassen, hängt von Ihrer Beziehung zu den Adressaten ab. 

Grundsätzlich gilt: je intensiver die Geschäftsbeziehung sowie je besser Sie den Empfänger kennen, desto persönlicher darf die Wortwahl sein. 

So machen Sie Grüße zu Herzenswünschen

Individuell gestaltete Firmen-Grußkarten drücken ein hohes Maß an Wertschätzung aus und vermitteln Ihren Geschäftspartner oder Mitarbeitern einen hohen Anerkennungswert. Die Grußkarte sollte lediglich Platz für persönliche Worte bieten und nicht als Schleichwerbung missbraucht werden. 

Eine schlichte Gestaltung und ein handschriftliches Signieren machen Ihre Grußkarte zum individuellen Einzelstück. Durch eine persönliche Ansprache und kreative Texte hinterlassen Ihre Wünsche – egal ob zu Weihnachten, an Geburtstagen oder zu anderen Anlässen – einen bleibenden Eindruck.

Autor:

Tilo Risch kümmert sich bei Schreibundstil.de um den Onlineshop und ist verantwortlich dafür, dass alle Bestellungen pünktlich beim Kunden ankommen. Durch seine lange Erfahrung weiß er genau, worauf es bei handgeschriebenen Botschaften wirklich ankommt.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Niemals aufgeben und immer neue kreative Lösungen finden

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Founders League interaktive Live-Format für junge Start-ups live auf Linkedin, Twitch und Youtube

Stellen Sie sich und das Startup Founders League doch kurz unseren Lesern vor!

6 Start-ups, 5 Minuten Pitch, 3 Hosts und ein knallharter Live-Chat. Das ist die Founders League – das neue und interaktive Live-Format für junge Start-ups live auf Linkedin, Twitch und Youtube. Mit einem Pitch auf der Founders League Plattform haben junge Gründer:innen nicht nur die Chance auf hochwertiges Feedback von erfahrenen Gründer:innen und einem erfolgreichen Investoren-Netzwerk, sondern profitieren auch vom direktem Feedback der Community.

Als Hosts sind dabei der Unternehmer Marcus Diekmann (u.a. Beratung von Borussia Dortmund und aktiver Beirat Rose Bikes), Johannes Kliesch, einer der Gründer des Socken-Unternehmens Snocks und eine pro Folge wechselnde, weibliche Jurorin.

Für die perfekte Umsetzung der Live-Shows haben wir Benjamin Diedering und sein Creative Studio BDX Media an Bord geholt. Die erste Live-Show wird am 1.6. auf Youtube, Linkedin und Twitch zu sehen sein. Start-ups können sich jetzt unter foundersleague.de bewerben.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Besonders am Anfang jeder Gründungs-Reise fehlen in vielen Fällen das nötige Business-Knowhow und wertvolles Feedback potenzieller Kundinnen und Kunden. Das Ergebnis? 90% junger Unternehmen scheitern, 10% davon direkt im ersten Jahr. Wir wollen Start-ups eine Bühne geben, auf der sie sich für potenzielle Investor:innen, neue Kundschaft aber auch neue Mitarbeitende präsentieren können. Gemeinsam wollen wir die deutsche Start-up Szene weiter vorantreiben und richtig nach vorne schieben. 

Welche Vision steckt hinter Founders League?

Gründen und der Traum vom eigenen Unternehmen soll nicht länger nur in den Köpfen passieren. Das Thema muss in der DACH-Region noch präsenter gemacht werden. Wir wollen den Menschen Mut machen ihr eigenes Ding durchzuziehen und den Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen. Ein guter Start: Die Gen Z gilt als die unternehmerischste Generation aller Zeiten, knapp 62% der Generation Z haben bereits oder denken darüber nach ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Founders League soll die Anlaufstelle für Start-ups in der DACH Region werden

Wer ist die Zielgruppe von Founders League?

Zum einen natürlich talentierte Start-ups mit einer spannenden Idee und dem Gedanken, die Welt ein Stück besser zu machen. Zusätzlich alle Fans der deutschsprachigen Gründer:innen-Szene und jede Person, die schon mal davon geträumt hat, den Traum vom eigenen Business zu verwirklichen.

Wie funktioniert Founders League? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Founders League ist eine Live-Show – Die 6 talentiertesten Start-ups, die es in die Live-Show schaffen, bekommen dort den großen Auftritt. 5 Minuten Pitch vor den Hosts, gefolgt von knallharten Fragen aus dem Live-Chat. Die Founders League kombiniert die jahrelange Erfahrung und das riesige Netzwerk der Hosts Marcus Diekmann, Johannes Kliesch und einer weiblichen Jurorin mit dem Schwarmwissen des Live-Chats. So kommen die Start-ups schneller ans Ziel, können ihre Ideen aufs nächste Level bringen und schmerzhafte, zeitfressende und kostenintensive Fehler vermeiden.

Founders League, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Founders League soll motivieren, inspirieren und talentierten Start-ups den Weg in die richtige Richtung weisen. Je mehr Menschen anfangen, die eigenen Träume zu verwirklichen, desto besser. Das Leben ist zu kurz, um Unicorn-Ideen im Notizbuch verwelken zu lassen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein Start-up gründen ist eine Extrem-Sportart und ich finde bei professionellen Sportler:innen kann man sich super viel abschauen und auf sein eigenes Business anwenden. Man muss leidensfähig sein und immer wieder bereit sein, sich weiterzuentwickeln und neue Dinge auszuprobieren. Häufig sogar in Sekundenbruchteilen wichtige Entscheidungen treffen. Wenn etwas funktioniert: Sehr gut, weiter gehts! Wenn etwas nicht funktioniert, gilt es die Fehler zu finden und vielleicht den Kurs zu wechseln. Die erfolgreichsten Unternehmer:innen sind nicht die Schlausten oder Intelligentesten, sondern diejenigen, die niemals aufgeben und immer neue kreative Lösungen finden.

Wir bedanken uns bei Marcus Diekmann und Johannes Kliesch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: FOUNDERS LEAGUE

Kontakt:

FOUNDERS LEAGUE GmbH
Paulustor 10
D- 36037 Fulda

https://foundersleague.de
julian@foundersleague.de

Ansprechpartner: Marcus Diekmann und Johannes Kliesch

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Hör auf die Wünsche und Erfahrungen deiner Zielgruppe

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SQIN: Plattform für die Hautgesundheit mit Künstlicher Intelligenz

SQIN: Plattform für die Hautgesundheit, die auf Künstlicher Intelligenz basiert

Stellen Sie sich und das Startup SQIN doch kurz unseren Lesern vor! 

Wir sind Maria-Liisa Bruckert und Martin Pentenrieder. Zusammen haben wir 2021 SQIN gegründet – die 360 Grad Plattform für die Hautgesundheit, die auf einer eigens entwickelten Künstlichen Intelligenz basiert. Diese ermöglicht uns, unsere Nutzer personalisiert zu begleiten und gemeinsam das Ziel gesunder Haut zu erreichen. Hautärztliche Diagnosen inklusive telemedizinischer Sprechstunde werden im Ernstfall direkt auf der Plattform zur Verfügung gestellt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Als Unternehmer haben wir die Chance, Visionen zu entwickeln und umzusetzen. Die unendlichen Möglichkeiten der digitalen Transformation gestatten es uns, Lösungen zu entwickeln, die die globalen Probleme von ihrem Ursprung her lösen können. Der Gesundheitsbereich ist seit langem vor große Herausforderungen gestellt. Mit SQIN wollen wir darum einen entscheidenden Beitrag im Bereich Personal Health leisten.

Welche Vision steckt hinter SQIN? 

Weltweit gibt es zwei Milliarden Menschen, die unter Hauterkrankungen leiden und mit teils monatelangen Wartezeiten umgehen müssen. In dieser Zeit können sich die Hautprobleme stark verändern oder gar verschlimmern. Dabei ist die Dermatologie eigentlich eine Fachrichtung, die von Blickdiagnosen lebt und innerhalb kürzester Zeit Hautveränderungen analysieren kann. Mit unserer App machen wir den Gesamtprozess effizienter, indem wir Hautärzte entlasten und den Patienten schnelle Hilfe ermöglichen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Die bisher größte Herausforderung war technischer Natur. Unsere eigens entwickelte Künstliche Intelligenz ist unabhängig von Geschlecht und ethnischen Spezifikationen für jeden zugänglich. Das umzusetzen erforderte nicht nur Teamwork, sondern vor allem die Verknüpfung bereichsübergreifender Expertise.
Finanziert wurde das Unternehmen durch uns als Gründer selbst und Venture Capital der an der Pre-Seed Finanzierung beteiligten Investoren. Diese haben wir erst kürzlich mit einer hohen sechsstellige Summe abgeschlossen. VCs wie Accel aus Palo Alto, APX aus Berlin oder A-round Capital aus München, sowie Angels wie Jens Apermann (Mitgründer von DocMorris), Thomas Faschian (ehem. Geschäftsführer von Flaconi) und Michael Schummert (ehem. Geschäftsführer von Babor) glauben bereits an uns.

Wer ist die Zielgruppe von SQIN? 

Wir richten uns an alle Menschen, denen ihre (Haut-)Gesundheit am Herzen liegt. Egal, welches Alter, Geschlecht, Nationalität, … – bei uns sind alle willkommen! 

Wie funktioniert SQIN? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Die Haut erneuert sich nicht nur alle 28 Tage, sie verändert sich auch ständig. Dabei existieren viele Einflussfaktoren. Anders als andere Anbieter im Bereich Hautgesundheit legen wir mit der SQIN App deshalb Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz – wir wollen Partner unserer User sein und sie vom ersten Schritt, der Hautanalyse, bis hin zu einem gesünderen Lebensstil mit zugeschnittenen Produkten und Routinen begleiten. Unsere KI ermöglicht uns dabei auch, auf Veränderungen einzugehen und somit Personal Health über alle Lebensabschnitte hinweg umzusetzen.

SQIN, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir weltweit einer der Marktführer im Bereich Dermatologie-Health Tech sein. Bis dahin haben wir SQIN in ganz Europa, aber auch in anderen Ländern wie den USA, Indien oder den VAE in den Markt gebracht – angepasst an die lokalen Nutzungsgewohnheiten. Wir wollen Menschen auf der ganzen Welt die Möglichkeit geben, sich gesund und wohl in ihrer Haut zu fühlen! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Erstens: ein belastbares Netzwerk aus Experten hilft dir in fast jedem Bereich weiter. Zweitens: hör auf die Wünsche und Erfahrungen deiner Zielgruppe – schließlich baust du dein Produkt für sie! Drittens: Es kommt nicht darauf an, niemals zu scheitern, sondern es geht darum, wie du mit Tiefpunkten umgehst und was du daraus lernst!

Wir bedanken uns bei Maria-Liisa Bruckert und Martin Pentenrieder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Investiere Liebe und Zeit, um an neuen Aufgaben zu wachsen

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Alexandra Knabbe Stallzaubers Zauberstab höhle der löwen

Alexandra Knabbe Gründerin Stallzaubers Zauberstab, unterstützt Reiter:innen ihre Balance und ihr Einfühlungsvermögen in die Bewegung des Pferdes zu verbessern, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Stallzaubers Zauberstab doch kurz vor!

Mein Name ist Alexandra Knabbe, ich bin zuhause in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste auf dem Gestüt meiner Familie. Ich bilde schon seit vielen Jahren Reiter:innen und Pferde sowohl für den hohen Turniersport, Freizeitsport, als auch für die klassisch-barocke Reiterei aus.

Ich versuche so viel wie möglich über den Tellerrand zu blicken und so unterschiedliche Wege zu finden um meine Schüler:innen mit ihren Pferden zu unterstützen. Als wir uns dann durch die Pandemie an einen neuen Alltag gewöhnen mussten und viele Aktivitäten weggefallen sind, habe ich die Zeit genutzt, um den Zauberstab zum Reiten zu entwickeln. Seitdem hat der Zauberstab sich stetig weiterentwickelt. Sodass wir den Zauberstab mittlerweile sogar aus biologisch abbaubaren PLA Bio-Kunststoff produzieren. 

Wie ist die Idee zu Stallzaubers Zauberstab entstanden?

Ich erlebe es sehr häufig, dass neue Schüler:innen zu mir kommen, die ähnlichen Fehler in ihrem Sitz und ihrer Einwirkung auf dem Pferd haben. Beim Reiten ist es besonders wichtig, dass Reiter:innen sehr fein und sanft auf das Pferd einwirken. Aus den unterschiedlichsten Gründen passieren dabei Fehler, die nur mit sehr viel Mühe und Fleiß korrigierbar sind. Sicherlich war ich nicht die Erste in der Reitwelt, die sich an dieser Problemlösung versucht hat, aber ich habe dieses Problem auf eine innovative Art und Weise gelöst, sodass der Tierschutz und die Effektivität an oberster Stelle stehen.

Welche Vision steckt hinter Stallzaubers Zauberstab?

Der Zauberstab zum Reiten unterstützt Reiter:innen ihre Balance und ihr Einfühlungsvermögen in die Bewegung des Pferdes zu verbessern. Nicht nur in der Grundausbildung, sondern bis hin zu den Seitengängen in allen Grundgangarten. Den noch nicht geübten Reiter:innen soll ermöglicht werden mit seiner Zügeleinwirkung von Anfang an nicht grob auf das Pferd einzuwirken. Den fortgeschrittenen Reiter:innen hilft der Zauberstab ihre Fehler zu minimieren und sich in neue Lektionen einzufühlen.

Mit dem Zauberstab kannst du ganz autodidakt deinen Sitz und deine Einwirkung auf dem Pferd verbessern. Dies ist besonders wichtig, weil das Maul des Pferdes sehr empfindlich ist und immer mit der höchsten Sorgfalt behandelt werden sollte. Dass alle Reiter:innen sehr feinfühlig mit ihren Zügeln, die die direkte Verbindung zwischen der Reiterhand und dem Pferdemaul darstellt, umgehen sollte, ist dabei selbstverständlich. 

Genau hier setzt der Zauberstab an und hilft den Reiter:innen in jeder Ausbildungsstufe fein mit dem Pferd durch ihren Körper zu kommunizieren.

Wer ist die Zielgruppe von Stallzaubers Zauberstab?

Von Einsteiger:innen, die noch Unterstützung brauchen, um sich in die Bewegung des Pferdes einzufühlen, bis hin zu fortgeschrittenen Reiter:innen, die ihren Sitz verfeinern wollen, um ihre Lektionen zu verbessern. Auch unabhängig von der Disziplin ist der Zauberstab einsetzbar. Egal ob Dressur- oder Springreiten, sowie Westernreiterei oder Islandpferdereiterei. 

Zusammenfassend ist der Zauberstab für alle Reiter:innen nützlich, die ihre Balance, ihre Hilfengebung und ihren Sitz verbessern möchten. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich verfolge die Höhle der Löwen schon seit vielen Staffeln. Als ich dann an einem Montagabend mit meiner Familie eine Folge gesehen habe und der Zauberstab noch in den Kinderschuhen steckte, fand ich die Motivation den Zauberstab zum Reiten weiterzuentwickeln. Mich hat der Werdegang von vielen bisherigen Gründern begeistert und unheimlich motiviert meine eigene Erfindung voranzutreiben. Sobald ich den Zauberstab auf den Markt gebracht hatte, wollte ich die Motivation und Inspiration nutzen, um mich auch selbst bei der Höhle der Löwen zu bewerben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich bin zusammen mit meiner Familie den Pitch sehr oft durchgegangen und habe ihn ausgefeilt. Zusätzlich habe ich noch einige Fortbildungen und Coachings besucht, die mich unter anderem auch auf die Fragen der Löwen vorbereitet und mir viel Sicherheit gebracht haben. Ich war und bin schon immer von meinem Zauberstab überzeugt und genau das wollte ich auch an die Löwen weitergeben. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wenn ich ehrlich bin, war es eine Achterbahn der Gefühle. Als meine Bewerbung angenommen wurde und ich zur Aufzeichnung eingeladen wurde, war die Gesamtsituation für mich noch nicht sonderlich begreifbar, weil diese Nachricht so überwältigend war. Allerdings hatten wir auch nicht viel Zeit um alles sacken zu lassen, denn wir sind direkt in die Vorbereitungen gestartet. Ich wusste, dass ich meinen Hengst, Mar Tejano, und meine Tochter, Kadia, bei der Aufzeichnung an meiner Seite haben möchte. Zusammen haben wir drei uns intensiv auf den Pitch vorbereitet. Erst als ich dann in die Kameras geblickt habe, konnte ich fassen, dass ich nun an der Stelle stehe, wo so viele andere Gründer standen, die mich inspiriert haben. Das war ein unheimlich berührender Moment für mich und ich hoffe, dass ich selbst auch Zuschauer so bewegen und motivieren kann wie die Gründer, die ich an dieser Stelle gesehen habe.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Stallzaubers Zauberstab aufmerksam werden?

Ich denke, dass sich solch eine Gelegenheit nur einmal im Leben eröffnet. Es war einer der eindrucksvollsten Tage in meinem Leben. Ich hoffe, dass sich für den Zauberstab durch die Höhle der Löwen noch viele Türen und Tore öffnen, damit er vielen Reiter:innen weiterhelfen kann. Ich würde mir wünschen, dass durch den Zauberstab viele unschöne Bilder beim Reiten bald der Vergangenheit angehören. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich hatte mir gewünscht, dass wir mit Frauenpower durchstarten, war aber natürlich für alles offen.

Stallzaubers Zauberstab, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich hoffe, dass der Zauberstab viele Reiter:innen erreicht. Ich wünsche mir, dass viele Reiter:innen einen einfacheren Einstieg in die Reiterei durch den Zauberstab bekommen haben. Und ich würde mich auch darüber freuen, wenn sehr viele Reiter:innen durch den Zauberstab noch harmonischer mit ihren Pferden zusammengewachsen sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.     Lebe deinen Traum.

2.     Investiere Liebe und Zeit, um an neuen Aufgaben zu wachsen.

3.     Lass dich durch Kritik nicht herunterziehen. Auch, wenn es dich im ersten Moment zurückwirft, zeigt es dir Sachen, die du noch verbessern kannst. Sieh auch in der Kritik das Positive.

Bild: Alexandra Knabbe (r.) aus Loxstedt präsentiert mit „Stallzaubers Zauberstab“ eine Trainingshilfe für Reiter. Sie erhofft sich ein Investment von 50.000 Euro für 25 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Beim Pitch wird sie von ihrer Tochter Kadia auf „Tejano“ unterstützt. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Stallzauber ist am 30.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Alexandra Knabbe für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Traut euch

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Everjump innovatives Springseil-System in der Höhle der Löwen

Die Gründer von Everjump, innovatives Springseil-System und eine App als digitalen Personal Trainer, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Everjump doch kurz vor!

Julian und ich haben uns während des Studiums kennengelernt und sind seit über 10 Jahren Freunde. Bevor wir Everjump gestartet haben, waren wir beide bereits einige Jahre unternehmerisch tätig. Während Julian sehr erfolgreich im Online Marketing Bereich unterwegs war, habe ich in Berlin das Unternehmen Pflegetiger aufgebaut. Mit Everjump vereinen wir unsere Begeisterung fürs Unternehmertum und unsere Leidenschaft für den Sport. Wir bieten ein innovatives Springseil-System und eine App als digitalen Personal Trainer an. Unsere austauschbaren, gewichteten Seile und unsere Trainingspläne sollen es jedem Menschen ermöglichen, zu jeder Zeit und an jedem Ort die persönlichen Fitnessziele zu erreichen. 

Wie ist die Idee zu Everjump entstanden?

Für Julian und mich war klar, dass wir mit unserem nächsten Unternehmen an einem Thema arbeiten wollen, für das wir beide brennen. Es wäre sicher übertrieben zu sagen, dass wir beide seit klein auf Springseil versessen waren, allerdings zieht sich Sport schon seit unserer Kindheit wie ein roter Faden durch unsere Leben. Wir haben uns also stark in diesem Bereich umgeschaut und gesehen, dass es seit einigen Jahren viele Firmen die Connected Fitness, also die Kombination von Hard- und Software, anbieten. Allerdings haben all diese Firmen gemeinsam, dass sie extrem teure Anschaffungs- und monatliche Abokosten haben. Wir sind der Meinung, dass Fitness kein Privileg ist und auch für den Massenmarkt erschwinglich sein sollte. Dadurch dass wir fast täglich gemeinsam Sport treiben und auch häufig das Springseil für unsere Cardio Einheiten verwenden, hat es dann irgendwann Klick gemacht und die Idee für Everjump war geboren. 

Welche Vision steckt hinter Everjump?

Wir wollen es jeder Person ermöglichen ihre persönlichen Fitness- und Gesundheitsziele zu erreichen. 

Wer ist die Zielgruppe von Everjump?

Wir decken von Profisportlern bis zu Wiedereinsteigern ein breites Segment ab, da bei unseren Seilauswahl und den Workouts für jeden etwas dabei ist. Unsere Produkte kommen besonders bei der Zielgruppe ab 30 Jahren sehr gut an, da wir mit Everjump eine Möglichkeit bieten im stressigen Alltag trotzdem noch Sport zu treiben.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Mit dem Ziel ein Produkt für den Massenmarkt zu schaffen, war uns von Anfang an klar, dass „Die Höhle der Löwen” eine super Möglichkeit ist, um Everjump in ganz Deutschland bekannt zu machen und neue Investoren als Unterstützung für unsere Vision zu gewinnen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben zwar nicht das erste Mal vor Investoren unser Unternehmen präsentiert, allerdings war es für Julian und mich das erste Mal vor Fernsehkameras. Dementsprechend waren wir natürlich auch angespannt und nervös. Wir haben vor der Show mehrmals den Pitch vor Freunden geübt, damit in der Show nichts schiefgeht. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Für uns war es nach nur ein paar Monaten nach Launch eine tolle Bestätigung, dass wir mit Everjump wohl einen Nerv getroffen haben, da das Team hinter der Sendung natürlich schon viele Pitches gesehen hat und auch einen guten Riecher dafür hat, welche Produkte bei den Zuschauern gut ankommen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Everjump aufmerksam werden?

Die Möglichkeit unser Unternehmen vor einem breiten TV-Publikum vorzustellen ist immens. Wir sind extrem dankbar dafür, dass wir an der Show teilnehmen konnten und sind schon sehr gespannt auf die Wochen nach der Ausstrahlung. Abgesehen davon war es persönlich für Julian und mich auch eine einzigartige Erfahrung hinter die Kulissen einer so großen TV-Show Blicken zu können und die Eindrücke aufzusaugen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Natürlich haben wir direkt an Nico Rosberg gedacht, da er sich als ehemaliger Profisportler sich gut mit dem Produkt identifizieren kann. Wir finden aber die unternehmerische Leistung von Judith Williams äußerst beeindruckend und sehen hier auch menschlich einen super Fit für Everjump.

Moritz, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Es würde Julian und mich sehr stolz machen, wenn Menschen auf der ganzen Welt mit unseren Everjump trainieren und wir ihnen dabei helfen ihre Fitnessziele zu erreichen und ein gesünderes Leben zu führen. Hieran arbeitet unser Team Tag für Tag sehr hart und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch wenn es erst der Anfang einer langen Reise ist. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Traut euch! Der Sprung ins Unternehmertum ist zwar ungewiss, aber ihr werdet es nicht bereuen. 

Arbeitet an einem Produkt oder Thema für das ihr eine Leidenschaft habt. 

Wenn ihr bei Die Höhle der Löwen teilnehmt: Genießt es! Die Möglichkeit ist einmalig. 

Bild: Julian Fuchs (l.) und Moritz Lienert aus Berlin präsentieren mit Everjump ein innovatives Springseil-System. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Everjump ist am 30.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Julian Fuchs und Moritz Lienert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Diversity auch in Sachen Expertise & Know How im Gründerteam ist für mich das A & O

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Nu Magic Water: fancy functional Drink

Nu Magic Water fancy functional Drink in sustainable Stick-Packs mit nutritivem Mehrwert, backed by Science, edgy Flavours & Colours

Stellen Sie sich und das Startup Nu Magic® Water doch kurz unseren Lesern vor! 

Hi, ich bin Julia, CEO, Founder & #1 Member der coolsten #watergang der Welt. Mit meinem Startup Nu Magic® Water biete ich den neuen fancy functional Drink in sustainable Stick-Packs mit nutritivem Mehrwert, backed by Science, edgy Flavours & Colours an.

Mit meinem Risingstar am Hydrationmarkt stehe ich für #betterhydration, #smartnutrification, #fightsugar, #fightplastic & #fightclimatechange und das mit 100% transparenten Angeboten developed & made in Austria. Ich liebe es, damit das das Trinkproblem vieler Menschen weltweit (Hintergrund: Viel zu viele Menschen trinken viel zu wenig Wasser und ungesüßte Getränke pro Tag: Vor allem Frauen trinken lt. Statistik viel zu wenig – und wenn dann greifen sie bis zu 40 % zu Zuckerbomben. Ideal und gesundheitsfördernd sind 40 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Fast jeder 3. Frau gelingt dies nach eigenen Angaben nur teilweise, selten oder nie. Das können wir besser.) zu lösen.

Genauso wie das Zuckerproblem vieler Menschen weltweit (viel zu viel sichtbarer und versteckter Zucker, der über Drinks bereits ab dem Kleinkindalter hin ins Erwachsenenalter zu sich genommen wird: Zuckergesüßte Getränke gelten laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „eine der Hauptursachen“ für die Entstehung von Adipositas (Fettleibigkeit) und Typ-2-Diabetes.

Deutschland ist eines der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an zuckergesüßten Getränken weltweit. 

Im Schnitt konsumieren wir pro Kopf und Jahr mehr als 80 Liter zuckergesüßte Getränke. Das können wir besser.); das Versorgungsproblem vieler Menschen weltweit (weltweite Unterversorgung an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen & sekundären Pflanzenstoffen; die Nu Magic® Water-Drinks sind durch die wissenschaftliche Expertise dank #BIOGENAINSIDE (BIOGENA, österr. Mikronährstoff-Marktführer) mit 4-fach nutritivem Mehrwert auf persönliche Ziele ausgerichtet: Beauty & Glow, Mentale Balance & Relax & Chill, Immunsystem, Performance & Brain & Focus, Mood & Lebensfreude & Lust); das Plastikproblem aller Menschen weltweit (Hintegrund: 1 Million Plastikflaschen werden weltweit pro Minute verbraucht.

Das können wir besser.) und damit unser enormes Klimaschutzproblem – es gibt eben keinen zweiten Planeten, auf den wir in naher Zukunft ausweichen können oder sollten. Mit Nu Magic® Water biete ich „More than H20“: Wir heben Wasser auf das übernächste Level und wollen mehr: Farbe, Flavour, Fanciness, Fulfillment, Function & Fun.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

 Aus meinem ganz persönlichen Problem heraus, Tag ein Tag aus viel zu wenig Wasser zu trinken, ganz einfach, weil ich simples Wasser immer lame fand. Damit war ich permanent dehydriert, schlecht nährstoff-versorgt, im grumpy cat mood und unkonzentriert. Nicht in meiner vollen Performance zu sein, machte mir einfach keinen Spaß mehr, auch konnten mich offen gesagt die bestehenden Hydration-Angebote nicht länger als 1-2 Tage catchen und somit mein Problem wirklich lösen. 

Ich kenne superviele Menschen, denen es ähnlich geht. Dabei ist Wasser so dermaßen wichtig für uns alle und für mich das It-Piece des 21. Jahrhunderts, weil`s unseren Körper mit Power & Energy versorgt und somit das menschliche Well-being im Flow hält. Für mich Antrieb genug, lifestylige, inhaltsstarke Produkte zu konzipieren, die über das Erlebnis mit ihnen überzeugen und somit mit 100% natürlichen Aromen, deren Farben & Taste animieren, tagtäglich mehr zu trinken. Dass ich mit meinem #watergang-Team auch eine starke Marke entwickelt habe, ist ein cooles Add on, jedoch für meine Intention zweitrangig. …wobei ausreichend zu trinken natürlich auch Spaß machen darf, ich feier es. 

Welche Vision steckt hinter Nu Magic® Water?

Mit Nu Magic® Water empowere ich mit meiner coolen #watergang unsere Kunden mit der PeoplePlanetPower-Solution bzw sie sich mit ihrer Bottle Nu Magic® Water selbst:

#fightclimatechange: 500 x bessere C02-Bilanz als eine Wasser-Plastikflasche
#fightplastic: 99 % Plastikreduktion gegenüber einer Wasser-Plastikflasche          
#fightsugar: 99 % Zuckerreduktion gegenüber dem 500 ml Ø-Softdrink
#betterhydration: 100 % Trinkflow für die empfohlene Tagesmenge an Wasser           
#smartnutrification: 100 % Nährstoffflow für die zielgerichtete, nutritive Versorgung mit Mikronährstoffen, teilweise über 100 % Tagesbedarf

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

In der Produktentwicklung eindeutig die Konsistenz in Sachen Naming-, Farb- & Product-Konzept (z.B. IN TUNE WITH IMMUNE, knalliges In-Tune-with-Immune-Orange, fürs Immunsystem mit den Immun-Must-haves Quercetin, Reishi, Vitamin C aus Acerola & Zink). Wir setzen bei Nu Magic® Water ausschließlich natürliche Flavours eines österreichischen Top-Producers ein. Die knalligen Farben stammen allesamt aus der Farbpalette von Mother Earth und werden aus fancy plants gewonnen. So nützen wir z.B. Kurkuma (als Kurkumin), Studentenblume (als Lutein), das flashy Magenta der Roten Beete (als Betanin) in der Kombi für unser knalliges orange.

Unsere 2-jährige Produktentwicklung war von der Pandemie etwas geprägt, v.a. für die intensiven Sensorik- und Löslichkeitstests haben uns Ausfälle unserer Experten immer mal wieder etwas mehr Flexibilität abverlangt.

Wer ist die Zielgruppe von Nu Magic® Water?

In unserer #watergang sind alle Menschen willkommen, die gern Spaß am More than H20-trinken haben, Farbe in ihren Wasserhaushalt bringen und dabei was für unser aller Zukunft tun möchten, ganz einfach durch die simple Entscheidung, Nu Magic® Water zu trinken. Wir haben in der Entwicklung darauf geachtet, die Inhaltsstoffe so zu dosieren, dass all unsere Flavours ab 4 Jahren genossen werden können. Good News: Beim Alter gibt’s kein Limit, urban-influenced Teens, smarte Studenten & hippe Erwachsene zählen natürlich genauso zu unserer Zielgruppe, im B2B auch new work Corporates & fancy Hotels. Ganz nach dem Motto: Drink and thrive!

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser eindeutiges Produktversprechen bei NuMagic® Water lautet: Wasser mit Mehrwert (Flavour, Function, Farbe, Fanciness, Fulfilllment, Fun = Mehrwert: mehr Trinken + mehr Wellbeing + mehr Gesundheit).

Wir stehen für die 6F`s:

More Farbe & Flavour & Fanciness: Talking about fancy stuff: Have you relished the colours? Tasted the Nu Magic® Spirit? Say hi to Colour, Flavour, Function, die Partner in Crime der Szene – selbstbewusst fancy dank 100 % natürlichen Aromen & backed by Science.

More Function & Fulfillment & Fun: Jedes Member der Nu Magic® Water Gang trifft deinen aktuellen Mood: Looking for Beauty & Glow? Lieber mentale Balance & Relaxation? Dein Immunsystem hypen? Volle Performance, Brain & Focus? Etwas für deinen Mood, Lebensfreude & Lust? Oder alles auf einmal mit deinen All-Stars von Nu Magic® Water im Gimme-Five-Starter-Pack?

More Science & nutritional Know-how aka BIOGENA INSIDE: Wissenschaftlichkeit, Validität, Forschung – nicht unbedingt deine Themen & dennoch wichtig für deinen Trust? Unser Science Team liebt Mikronährstoffe & smarte Nutriceutical-Kombis mit wissenschaftlicher Belegbarkeit & lückenloser Quality. Say hi to your new Micronutritive Drinkbuddy, denn wir sind wissenschaftlich belegbar fancy für dich & you‘ll be amazed.

Adieu Oldschool, Less sugar – NEOH INSIDE: Auf raffinierten Zucker (denn raffiniert sind wir selbst), Füllstoffe und andere Blablablas verzichten wir gerne. Unsere Friends von NEOH haben nicht nur den Zucker ersetzt, sondern auch die Kohlenhydrate u. a. in eine limited Edition der Net-Carbs verwandelt. Pflanzliche Ballaststoffe und fermentierter Mais machen‘s möglich – aber pssst, die Zuckeraustauschformel namens ENSO ist streng geheim.

Allerdings: Nature is sweet!

Denn auch die zum Einsatz kommenden Inhalts- und Pflanzenstoffe enthalten von Natur aus geringe Mengen an Zucker. Legally sind die Sticks somit laut Definition nicht zuckerfrei. Fun fact: Einmal in Wasser nach Zubereitungshinweis aufgelöst, verwandeln sich unsere zuckerarmen Sticks (< 5 g sugar/100 g) in zuckerfreie Drinks (<0,5 g sugar/100 ml). Pure magic!

0 % Bullsh*t & 100% clean label– what your read is what you get.100 % natürliche Flavours made in Austria

Nu Magic® Water, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Mit meiner #watergang sehe ich unsere Nu Magic® Water Sticks, Signature Bottles, Bundles & Accessoires weltweit: 1) @home & on the go bei unseren Millionen Members der Nu Magic® #watergang dank starkem internationalen Salesanspruch, auch via Distributionspartner, 2) am modernen Point of Sale & bei jeder Wasser-Refill-Station im Handel und an öffentlichen Plätzen als perfect match, 3) @mit zig eigenen fancy Brandstores, 4) genauso wie uniquen Shop in Shop-Konzepten & Popup-Stores, 5) bei Millionen von Corporates in deren Team- und Meetingräumen, Bistros & als Welcome- & Christmas Gift zur Freude der Teams, 6) bei jeder modernen Airline on the flight, 7) mit jeder Menge Kooperationen & Kollaborationen und 8) dort, wo unsere Zielgruppe uns noch gern enjoyed – hauptsache, jedes Member der Nu Magic® Watergang trinkt mehr und liebt es.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Konsequente Liebe & Leidenschaft für Produkte und Produktentwicklung am Puls unserer aktuellen und zukünftigen Kunden – mir war und ist es essentiell wichtig, unsere Nu Magic® Water-Sticks so zu konzipieren, dass sie unsere Kunden in jedem Mood über den Tag hinweg begleiten, über den fancy Taste und die geweckte Emotion begeistern und dadurch wieder getrunken werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es im Hydrationmarkt das A und O ist, Kunden langfristig zu begleiten, weil das Produkt echt schmeckt und überzeugt, damit das Trinkverhalten positiv beeinflusst wird, zu mehr Wohlbefinden führt und der Kunde damit mit dem angebotenen Produkt sein Problem löst und dran bleibt. So entsteht ein völlig neuer Lifestyle im Trinkverhalten mit echtem Mehrwert.

It`s  people`s business:

Mir ist es superwichtig, aus meiner persönlichen Geschichte heraus mit Persönlichkeit und echten Stories authentisch zu punkten. Ich liebe die Begegnung mit anderen Menschen, den Austausch zu deren Inputs & Bedürfnissen und bin dabei sehr stark impact-orientiert, weil unsere Produkte auf den Markt gebracht wurden, um echte Lösungen anzubieten. Unsere People-Power-Planet-Solution eben.

„Mehr vom Gleichen bringt dich nicht weiter“. Diversity auch in Sachen Expertise & Know How im Gründerteam ist für mich das A & O. Mit meinem meinem Gründerteam habe ich glücklicherweise Menschen an Board, die sich mit jahrzehntelangem Know How in Sachen Retail, E-Commerce, Entrepreneurship, Law & IT-Systems einbringen. Und das immer maximal hands on. Mein Know How für zukunftsfitte Produkte & Brand-Positioning  und jeder Menge Lust auf Kommunikation & Interaktion fügt sich da perfekt in unser Stärke-Portfolio ein. Und aus dieser Unternehmerstärke heraus revolutionieren wir den Hydrationmarkt nachhaltig, thats for sure.

Wir bedanken uns bei Julia Ganglbauer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Nu Magic Water

Kontakt:

Nu Magic Water GmbH
Strubergasse 24
A-5020 Salzburg
Österreich

www.numagicwater.com
julia@numagicwater.com

Ansprechpartner: Julia Ganglbauer

Social Media:
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Die clevere Art, Möbel zu transportieren!

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ROLLYZBERG Transportrollen Sackkarre Hosentasche - Höhle der Löwen

Die Gründer von ROLLYZBERG Transportrollen, eine Art Sackkarre für die Hosentasche, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Wir sind Geza Lakatos, UX-Designer, und Jan Northoff, 3D Maker, beide aus Berlin.  Gemeinsam haben wir die ROLLYZBERG Transportrollen entwickelt. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Geza ist ein digitaler Nomade, der beinahe aus dem Koffer lebt. An einem Sonntag musste er einige schwere Pakete durch halb Deutschland transportieren und stellte fest, dass für Kartons und Kisten außer Sackkarren und Rollbrettern, keine praktische Transportmöglichkeiten existieren. So kam er auf die Idee zu den ROLLYZBERG Transportrollen, die man mit Spanngurten an Paketen oder Möbeln befestigen kann: Eine Art Sackkarre für die Hosentasche, die man, wenn es nach ihm geht, bald an jeder Tankstelle, im Bahnhof, am Flughafen, in der Postfiliale und in jedem Möbelladen kaufen kann.

Direkt am selben Tag fertigte er gleich im Zug Skizzen an und suchte sich am folgenden Tag eine 3D Druckerei in Berlin. So traf er auf Jan: Er ist 3D Maker und half ihm, seine Idee in die Tat umzusetzen. Einige Monate später war das Produkt fertig. Die ROLLYZBERG Transportrollen: Die ersten Transport- und Notfallrollen mit einem Spanngurtsystem.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Wir sind Unternehmer. Die Rollen sind eine der vielen Ideen, die wir hatten. Wahrscheinlich die beste, weil das Produkt im Grunde so trivial ist. Wir möchten nützliche Produkte auf den Markt bringen, um das Leben der immer größer werdenden mobilen Gesellschaft zu erleichtern. Neben der praktischen Anwendung spielt Design bei ROLLYZBERG die größte Rolle. 

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Durch ihre Multifunktionalität sind unsere ROLLYZBERG Transportrollen für jeden Haushalt geeignet. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Wir beide kannten die Sendung schon lange und Geza hatte schon immer sehr viele Ideen für Produkte, aber dieses Mal wusste er sofort: Das ist es, das ist das passende Produkt für „Die Höhle der Löwen“. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben das Produkt sauber ausgearbeitet, getestet, gut verpackt und sind in die Rolle der potenziellen Kund:innen hineingeschlüpft. Denn wir wollten unbedingt mit einem marktreifen Produkt vor die Investor:innen treten.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es ging alles so schnell. Wir haben das Produkt in drei Monaten entwickelt und haben uns kurz darauf bei „Die Höhle der Löwen“ beworben. Bereits zwei Wochen später standen wir im Studio. Erst war es uns gar nicht bewusst, was für ein Glück wir hatten und wenn wir ehrlich sind, jetzt immer noch nicht ganz. Die vielen Presseanfragen machen es uns aber so langsam bewusst.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf ROLLYZERBG aufmerksam werden?

Es ist unserer Meinung nach die Gründershow mit dem größten Impact für ein Startup. Wir kennen außer den Löwinnen und Löwen keine Investor:innen, die sich jede Woche vor einem Millionenpublikum präsentieren. Es sind die bekanntesten Investor:innen in Deutschland und ihnen vertrauen wir auch.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Absolut Ralf Dümmel. Der Löwe mit Stil.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das wissen wir noch nicht, aber wohin die ROLLYZBERG Transportrollen rollen, rollen wir mit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Wenn du eine Idee hast, sofort aufs Blatt bringen, die passenden Partner finden und nicht mehr loslassen bis das Produkt nicht fertig entwickelt ist. Am Ende darf man eins nicht vergessen: Eine schlechte Verpackung ist ein schlechtes Produkt. Mit „Verpackung“ meinen wir das gesamte Marketing. Wenn du da sparst, dann bist du von deinem Produkt nicht überzeugt.

Bild: Geza Lakatos (l.) und Jan Nordhoff aus Berlin präsentieren mit dem „ROLLYZ“ eine Sackkarre für die Hosentasche. Sie erhoffen sich ein Investment von 125.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

ROLLYZBERG Transportrollen ist am 30.Mai 2022 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Geza Lakatos und Jan Northoff für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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