Mittwoch, Juni 10, 2026
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Alles was man macht sollte man selbstbewusst angehen

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ensun Technologiescouting

ensun: Die innovative Lösung für Technologiescouting

Stellen Sie sich und das Startup ensun doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Benjamin Hill, ich bin gerade 21 Jahre alt geworden und einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der ensun GmbH. Gemeinsam mit meinem Bruder Christopher Hill, habe ich im Dezember 2019 ensun gegründet.
Die ensun GmbH befasst sich mit Technologiescouting, also kurz gesagt: Wir unterstützen Unternehmen die Digitalisierung besser zu durchlaufen, indem wir ihre Digitalisierungsprojekte, Problematiken und technologischen Fragestellungen mittels einer KI an passende Lösungsanbieter, primär Hightech Start-ups und Hightech KMUs, vermitteln. Aktuell sind wir ein Team von 13 Leuten, sind DACH-weit vertreten und haben ein Expertennetzwerk von rund 1.300 Lösungsanbietern. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Tatsächlich war es schon als kleiner Junge mein Traum und auch mein Ziel ein eigenes Unternehmen in der Softwarebranche zu gründen. Dementsprechend hatte ich schon immer eine Faszination für die Selbstständigkeit und den Willen etwas Eigenes aufzubauen. Zusammen mit meinem Bruder kam dann die Idee, bei der wir schnell gemerkt haben, so etwas gibt es noch nicht – obwohl Digitalisierung doch ein so großes und wichtiges Thema ist. So führte eins zum anderen und wir haben uns gedacht, diese Lücke am Markt müssen wir füllen.

Welche Vision steckt hinter ensun?

Unsere Vision ist ganz klar die Digitalisierung, weit und groß gedacht, auf der ganzen Welt voranzutreiben und versteckte Potenziale aufzudecken. Wir wollen Technologien finden, sie an passende Probleme matchen und zweckentfremden, um sie auch in anderen Bereichen einzusetzen. Zudem decken wir extrem potente Start-ups auf, die wir dementsprechend an die passenden Unternehmen bzw. Kunden bringen. Dadurch schaffen wir effiziente Vertriebswege für junge Unternehmen und bringen gleichzeitig die Digitalisierung voran.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine doch sehr große Herausforderung war es unseren Businessplan zu verfassen. Es ist nicht unwesentlich diesen sehr konsistent zu schreiben. Das bedeutet sehr gute Quellen zu verwenden, detaillierte Analysen vorzuweisen (z.B. Marktreife, Marktsättigung, etc.) und vor allem das eigene, noch nicht existierende, Produkt so gut zu durchdenken und detailliert zu beschreiben, dass ein Investor davon überzeugt ist. Meiner Meinung nach stellt niemand so kritische Fragen wie ein Investor. Ist ja auch verständlich, da es reines Risikokapital geht. Daher ist es umso wichtiger, dass man selbst einen ganz klaren Blick darauf hat, was man machen will. Einem muss außerdem klar sein, dass wahrscheinlich nicht direkt nach einem ersten Gespräch gegründet wird. Man durchläuft immer einen Prozess in dem einem erstmal klar wird, wie sehr man sich differenzieren muss.

Wer ist die Zielgruppe von ensun?

In unserem Fall haben wir zwei Zielgruppen. Zum einen unsere Problemsteller, welche sehr breit gefächert sind. Klar, einige Industrien sind stärker vertreten als andere, aber von Maschinenbau über Lebensmittel und Einzelhandel bis hin zur Automobilbranche ist alles mit dabei. Momentan sind es primär mittelständische Unternehmen aus der DACH-Region aber auch einige große Konzerne sind unter ihnen zu finden.

Auf der Experten-Seite besteht unsere Zielgruppe hauptsächlich aus High-Tech Start-ups, also kleinen Unternehmen bis ca. 50 Leuten, die sich in Nischen bewegen. Meistens in den Bereichen Sensorik, KI, Softwareentwicklung und ähnliches. Doch unser Expertennetzwerk hat auch einige KMUs und Lehrstühle mit dem Fokus auf Technologien zu bieten. 

Wie funktioniert ensun? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Prinzip von ensun ist sehr simpel: Als Problemsteller inseriert man ein Digitalisierungsprojekt oder eine technologische Herausforderung aus dem eigenen Unternehmen. Der Inserierungsprozess dauert maximal 10 Minuten und dient dazu das Problem und das Wunschziel genauer zu beschreiben. Wichtig dabei ist, dass weder das Problem noch das Ziel technisch beschrieben werden muss. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung arbeitet die Plattform selbstständig weiter. Unsere KI analysiert das Projekt semantisch und lexikalisch und leitet daraus die benötigten technologischen Voraussetzungen ab. Auf der Expertenseite geschieht etwas Ähnliches.

Die KI untersucht die Produkte und Technologien der Experten und kann daraus beurteilen welche technologischen Voraussetzungen die Technologien mit sich bringen. Da wir also nicht nur auf das Produkt an sich und dessen bisherige Einsatzgebiete schauen, sind wir in der Lage Technologien aus ganz anderen Branchen und Industrien zu nehmen und diese auf neuartige Bereiche zu matchen. Wir hatten tatsächlich auch schon häufiger den Fall, dass eine Technologie zweckentfremdet wurde, woraus letzten Endes eine super Lösung entstand. Daraus bilden sich natürlich diverse Vorteile: Wir finden Technologien, die man sonst niemals auf diesen Usecase gematched hätte. Dadurch ergeben sich viel mehr Möglichkeiten für potenzielle Lösungen. Außerdem ist das Matching an sich durch die KI deutlich schneller und effizienter als ein Mensch das ausführen könnte.


Als weiteren Vorteil sollte man auch nicht außer Acht lassen, dass folgend nach dem Matching die Experten eine Bewerbung mitschicken. Diese Bewerbungen beinhalten erste Lösungsansätze, sodass der Problemsteller ein erstes Bild der Lösung bekommt und diese ebenfalls besser beurteilen kann, um am Ende den besten Partner auswählen zu können. All diese Dinge, das Gesamtkonzept, ist genau das, was uns von anderen Anbietern unterscheidet: Schnelle und einfache Inserierung, klarer Fokus auf das Wesentliche, unsere KIs, der Bewerbungsprozess, das Matching und der Entscheidungsprozess.

ensun, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg geht jetzt natürlich total in die Skalierung, was als Plattform sehr wichtig ist. Wir wollen viele User und viele Projekte haben, um eine Menge Traffic auf die Plattform zu bekommen. Dementsprechend ist der nächste Schritt ein internationaler Roll-Out. Erst europaweit und gerne in fünf Jahren dann auch weltweit. Klar, als Online-Plattform ist das etwas einfacher zu erreichen, da keine physischen Voraussetzungen benötigt werden. Somit sehen wir uns in fünf Jahren auch als Marktführer in diesem Bereich.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich bin immer der Meinung, wenn man eine Idee hat, für die man wirklich brennt, dann sollte man es ausprobieren, komme was wolle. Einfach von nichts aufhalten lassen und keine Angst vor irgendwas haben, denn was ist das schlimmste was passieren kann? Man bekommt ein „Nein“.

Man sollte wirklich hinter seinen Visionen stehen und auch Gegenfeuer aushalten können. Gerade mit Hinblick auf Investoren ist dies ein ganz wichtiger Punkt. Kritische Fragen und Gegenwind sollten einen nicht direkt zum Zweifeln oder aus dem Konzept bringen. Daran kann man nur wachsen. 

Der dritte und vielleicht auch wichtigste Tipp ist, egal wie alt man ist oder aus welchem Bereich man kommt, alles was man macht sollte man selbstbewusst angehen. Man sollte wissen, wofür man steht und was man erreichen will und dann auch an sich selbst glauben! 

Wir bedanken uns bei Benjamin Hill für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein gutes HR-System und seine Bedeutung für den Arbeitsalltag

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HR-System

Die Arbeit der Personalabteilung muss seit jeher hohen Ansprüchen gerecht werden. Das Recruiting-Verfahren soll die passenden Mitarbeiter in ein Unternehmen bringen und darüber hinaus für eine möglichst lange Bindung derselben sorgen. Zudem müssen alle Abteilungen des Betriebs im Blick behalten Lohnabrechnungen pünktlich erstellt werden. Neben der umfangreichen organisatorischen Arbeit darf selbstverständlich der Datenschutz nicht zu kurz kommen. Durch den Einsatz eines guten HR-Systems lässt sich der Aufwand erheblich reduzieren.

Analoge und digitale Denkmuster kollidieren miteinander

Während im Privatleben der (Personal-)Mitarbeiter die Digitalisierung in Form von Online-Shopping, Online-Banking oder auch des Wechsels von Dienstleister längst bewältigt hat, scheinen in zahlreichen Unternehmen HR-Prozesse oder zumindest Teile davon noch immer auf analoger Basis abzulaufen. Diese überaus zeitaufwendige Vorgehensweise sorgt für eine hohe Diskrepanz zwischen beruflichen und privaten Denkmustern, sodass sich eine wachsende Unzufriedenheit kaum aufhalten lässt. Während dieser Phase ist der gesamte HR-Prozess bedroht, wodurch sowohl das innere als auch äußere Erscheinungsbild eines Unternehmens in Frage gestellt wird.

Ein gutes HR-System kann Abhilfe schaffen

Eine gut aufgebaute bzw. entwickelte Personalmanagement-Software ist in der Lage, alle relevanten HR-Prozesse innerhalb eines Unternehmens abbilden zu können. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Software von Haufe. Durch die Digitalisierung lassen sich jede Menge operative Tätigkeiten vollständig automatisieren oder zumindest in Form einzelner Workflows vereinfachen. Sobald die HR-Software in die Struktur integriert und betriebsbereit ist, lässt sich in der Regel ein sofortiger Mehrwert feststellen, wodurch mehr Handlungsfreiheit im Bereich der strategischen Aufgaben entsteht. Ein zentraler Aspekt eines modernen HR-Systems ist die digitale Personalakte, welche die Grundvoraussetzung darstellt. Die Akten sind hierbei zu jeder Zeit, sicher und ebenso schnell abrufbar. Die Softwarelösungen sind zudem fähig, automatische Erinnerungen durchzuführen oder HR-Reports zu erstellen, wodurch für die Mitarbeiter einer Personalabteilung eine hohe Zeitersparnis resultiert. Neben einer deutlich gesteigerten Effizienz ergibt sich aus dem Einsatz eines HR-Systems eine hohe Maß an Rechtssicherheit im Bereich Datenschutz und Aufbewahrungsfristen.

Erheblicher Mehrwert für das gesamte Unternehmen

Die zunehmende Komplexität im Bereich Personalmanagement sowie die gesteigerte Erwartungshaltung der Mitarbeiter im Unternehmen sind schlagende Argumente für die Einführung einer intelligenten Softwarelösung. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Verwaltungsaufwände reduzieren und sich Workflows wesentlich effizienter abwickeln lassen. Rücken strategische HR-Aufgaben in den Vordergrund und sorgen für eine positivere Innen- und Außenwirkung. Mittlerweile lässt sich nur schwer rechtfertigen, weshalb Mitarbeiter oder Bewerber lange auf eine Rückmeldung zu verschiedenen Themen warten müssen. Die Nutzung eines HR-Systems kann in diesem Zusammenhang die Bewältigung von täglich anfallenden HR-Aufgaben um ein Vielfaches erleichtern. 

Bildquelle: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG

Autor: Sophia Eiffel

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Alle Projekte stehen und fallen mit dem Team

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sonamedic geführter Meditation Musik Binauralen Beats

sonamedic App: Kombination aus geführter Meditation, Musik und Binauralen Beats

Stellen Sie sich und das Startup sonamedic doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Philipp Hofheinz und sonamedic ist eine App für Entspannung und Fokus, die ich gemeinsam mit meinem Mitgründer Andreas Lehnert in Ettlingen im Nordschwarzwald entwickelt habe. Das besondere an sonamedic: Unsere geführten Meditationen basieren auf binauralen Beats, einer wissenschaftlich belegten Methode der Audiotherapie, um über Töne verschiedene Gemütszustände wie Entspannung, Schlaf oder Konzentration zu fördern. Unsere Klangreisen in Verbindung mit binauralen Beats sorgen dafür, dass sich auch bei Nutzern ohne Meditationserfahrung innerhalb kürzester Zeit eine positive Wirkung einstellt. sonamedic hilft so dabei, zu entspannen, motiviert zu bleiben oder besser einzuschlafen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Andreas und ich kommen ursprünglich aus dem Musikbusiness. Ein Jobumfeld, in dem man bekanntermaßen nicht immer rechtzeitig ins Bett kommt: Tourneestress, ein unregelmäßiger Lebens- und Arbeitsrhythmus sowie Einschlafprobleme gehören zu weit verbreiteten Begleiterscheinungen. Das führte uns zu der Frage, wie man auf einfache und gesunde Weise zu Entspannung und besserem Schlaf finden kann. Wir haben zu dieser Fragestellung zwei Jahre lang geforscht und 2018 schließlich sonamedic gegründet. 

Studien bestätigen zudem, dass es für Anwendungen wie sonamedic einen großen Markt gibt: 80 Prozent der berufstätigen Bevölkerung zwischen 35 und 60 Jahren leiden an Schlafstörungen (Quelle: DAK Gesundheitsreport 2017), 63 Prozent der Deutschen empfinden ihr Stresslevel im Job als hoch (Quelle: YouGov-Studie 2019). Insgesamt gibt es in unserer Gesellschaft also eine klare Tendenz zur inneren Unruhe, die durch Krisen wie die Covid-19-Pandemie weiter steigt. Um sich entspannen zu können und den genannten Problemen entgegenzuwirken, suchen immer mehr Menschen einen Ausgleich durch Achtsamkeitstraining oder Meditation – häufig unterstützt durch Apps. 

Welche Vision steckt hinter sonamedic?

Wir möchten Menschen ein besseres Lebensgefühl vermitteln, einfach dadurch, indem sie zuhören. Bei der Umsetzung dieser Vision kommt uns unser Background in der professionellen Audioproduktion zugute, der uns von Anfang an ermöglicht hat, das klangliche Potenzial voll ausnutzen und so ein einzigartiges Meditationsangebot schaffen.

Ich habe bei der Gründung von sonamedic, vor allem beim Vorstellen der Geschäftsidee ganz oft gehört: “Achtsamkeits-Training mit dem Handy? Das passt ja überhaupt nicht zusammen! Die Leute sollten ihre Handys besser öfter mal weglegen!” Ich verstehe diesen Ansatz und habe selbst lange über diese Diskrepanz nachgedacht. Aber ich war und bin überzeugt davon, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, die neuen technologischen Möglichkeiten zu einem vitalen Teil unserer Welt zu machen. Wir müssen diese Welt bloß neu denken – und die Verbindung zwischen Mensch, Daten und Technologien anders betrachten.

Die Entwicklung und die starke Integration dieser Technologien in unser ganzes Leben ist Realität und hat unheimlich viel Kraft; und die kommenden Generationen werden ihre Smartphones nicht wieder weglegen und weniger online sein. Statt uns gegen diese Kraft zu stellen, sollten wir eher darüber nachdenken, wie wir diese neuen Möglichkeiten sinnvoll einsetzen können. Und genau das wollen wir mit sonamedic ermöglichen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, ein Produkt zu entwickeln, das – zunächst bei uns selbst – die gewünschte Wirkung entfaltet. Da wir beide nicht aus der traditionellen Meditation kommen, haben wir unseren Schwerpunkt bei der Unterstützung der gewünschten Gemütszustände von Anfang an auf die Wirkung von Sound gelegt.

Nachdem wir selbst über die ersten produzierten Audio-Sessions zu besserem Schlaf gefunden haben, wollten wir natürlich wissen, ob das bei anderen Menschen ebenfalls funktioniert. In Zusammenarbeit mit mehreren großen deutschen Thermalbädern konnten wir dann in verschiedenen Wellnessbereichen umfangreiche Analysen zur Wirkungsweise binauraler Beats durchführen. Mittlerweile haben diese Bäder Lounges für ihre Gäste eingerichtet, in denen man unsere Audioprogramme zur Entspannung nutzen kann.

Nachdem wir von dem Konzept überzeugt waren, bestand die nächste Herausforderung darin, eine wirklich benutzerfreundliche App zu entwickeln. Hier haben wir nach der Public Beta alles nochmal umgeschmissen und die App auf Basis von Usertests, Nutzerfeedback und Nutzungsanalysen “from Scratch” komplett neu konzeptioniert und entwickelt. Das Ergebnis ist unsere neue App, die seit Juni 2020 verfügbar ist und natürlich kontinuierlich weiterentwickelt wird. Ich denke, es ist uns gelungen, bei aller technischen Komplexität im Hintergrund eine wirklich einfach zu nutzende App zu bauen, deren Bedienung richtig Spaß bringt.

Zur Finanzierung: sonamedic ist von Anfang an und auch aktuell komplett eigenkapitalfinanziert.

Wer ist die Zielgruppe von sonamedic?

sonamedic richtet sich an jeden der Entspannung und innere Ruhe sucht. Aufgrund der geführten Meditationen eignet sich die App besonders für Meditations-Einsteiger, aber auch Meditations-Experten kommen auf ihre Kosten. Wir bieten aktuell über 100 individuell komponierte Klangreisen an und erweitern unser Angebot stetig. Ursprünglich als Anwendung für den Endverbraucher gestartet, kommt sonamedic inzwischen auch immer häufiger im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge zum Einsatz. Mitarbeiter können verschiedene Klangreisen nutzen, um sich zu entspannen, ihre Produktivität zu fördern oder Stress zu reduzieren. Es liegt auf der Hand, dass die psychische Gesundheit der Mitarbeiter essenziell für den Unternehmenserfolg ist.

In unserer digitalen Welt haben wir die Möglichkeit, neue Produkte, Leistungen und Technologien im Bereich Gesundheit für quasi jeden verfügbar zu machen. Das ist neu – und das ist gut so. 5G bringt uns bald die Cloud überall hin. Dadurch können wir immer komplexere und effektivere Services auf unsere Mobilgeräte holen und entsprechende Angebote nutzen. Und diese Anwendungen sind auch nicht zwingend “rein digital”, sondern funktionieren ideal in Kombination mit Vor-Ort-Behandlungen. 

Wie funktioniert sonamedic? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Als einziger Anbieter im deutschsprachigen Raum bietet sonamedic eine App für Entspannung und Fokus, die sprachlich begleitete Musik- und Soundwelten vollumfänglich mit binauraler Beats kombiniert. Diese binauralen Beats entstehen im Gehirn, wenn dem rechten und dem linken Ohr – idealerweise über Kopfhörer – zwei unterschiedliche Frequenzen zugespielt werden. Unser Gehirn versucht automatisch, diesen Tonhöhen-Unterschied zu messen und erzeugt dazu einen dritten, psychoakustischen Ton im Kopf. Einen “Phantom-Ton”, über den gezielt Hirnwellenbereiche stimuliert und variiert werden können, die für bestimmte Zustände wie Entspannung oder Fokus geeignet sind. Für die Klangreisen von sonamedic betten wir binaurale Beats in individuell komponierte Musik ein, wodurch jede Session ihre eigene, passgenaue Soundwelt erhält. Eine weitere Besonderheit der sonamedic App: Die begleitenden Texte werden von prominenten deutschen Stimmen gesprochen. 

sonamedic, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel wird auch in fünf Jahren noch darin bestehen, Menschen mit der Kraft von Sound und Musik dabei zu helfen, entspannter und fokussierter zu sein. Durch die technologische Entwicklung, neue Schnittstellen und vor allem auch die zunehmende Akzeptanz und Integration solcher Services durch Behandler und Krankenkassen werden wir unser Angebot zunehmend im Bereich Unternehmen und bspw. betrieblichem Gesundheitsmanagement etablieren. 

Hinzu kommt die ebenfalls stark steigende Akzeptanz von Themen wie mentaler und kognitiver Fitness, Achtsamkeitstraining oder auch Meditation. Bis vor wenigen Jahren war das vielen Menschen alles noch viel zu esoterisch. Mittlerweile finden sich aber verschiedene Angebote, über die man sich solchen Themen dann “ohne Räucherstäbchen” nähern kann. Und das ist ja auch genau der Ansatz von sonamedic.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Alle Projekte stehen und fallen mit dem Team, das daran arbeitet. Daher überlegt euch sehr gut, mit wem ihr zusammenarbeitet und wem ihr welchen Aufgabenbereich sinnvoll zuordnet. 
  2. Ein Plan B ist nie ausreichend. Man braucht in der Regel auch noch einen Plan C, D, E und F, bevor sich die Dinge in die gewünschte Richtung entwickeln. 
  3. “In der Ruhe liegt die Kraft”, daher: Keine Hektik, gerade wenn alle tierisch Hektik machen. 

Wir bedanken uns bei Philipp Hofheinz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie der innovative Online-Service DoktorABC das Gesundheitswesen besser macht

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DoktorABC

Der neue Trend Telemedizin ist nicht nur ein interessantes Geschäftsfeld. Die Ärzte und vor allem die Patienten profitieren in vieler Hinsicht davon, weil Wege wegfallen, Kosten sinken und eine diskrete Beratung ohne persönlichen Kontakt möglich wird. Die Webplattform DoktorABC leistet in diesem Bereich Pionierarbeit in Deutschland.

Rechtliche und technische Voraussetzungen

Durch die Corona-Krise hat die Verbindung von Medizin und Digitalisierung einen weiteren Schub bekommen. Rein rechtlich ist es in der EU schon seit 2003 erlaubt, über Cross-Border-Verschreibungen Medikamente in andere EU-Staaten zu versenden. Auch Fernbehandlungen wurden im Jahr 2018 vom Deutschen Ärztetag genehmigt, sodass jetzt Sprechstunden über Video ebenso legal sind wie ein Besuch beim Hausarzt. In den Zeiten der Lockdowns ist es also möglich, einen Arzt zu konsultieren, ohne sich der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen.

Die Betreiber der Plattform DoktorABC haben es sich zur Mission gemacht, diese Möglichkeiten allen Patienten zugänglich zu machen. Die Website stellt die Verbindung zwischen den Nutzern und approbierten Ärzten und zertifizierten Apotheken her. So kommen die Anwender sehr schnell in den Genuss einer medizinischen Behandlung. Dabei gelten auch technologisch sehr hohe Sicherheitsstandards. Die Website wird unter anderem von dem US-Unternehmen LegitScript betreut und erfüllt die Standards der britischen Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency.

Vorteile für die Benutzer

Diese neue Form der medizinischen Betreuung hat eine ganze Reihe von Vorteilen für die Benutzer. Vor allem sparen sie Zeit, weil sie sich Wege und viele Stunden in den überfüllten Wartezimmern qualifizierter Ärzte ersparen. Es ist auch schneller möglich, mit einem Arzt zu sprechen als über eine herkömmliche Terminvergabe.

Der komplette Service, der aus Beratung, Ausstellung eines Rezepts und Versand der Medikamente besteht, spart dem Benutzer nicht nur Zeit, sondern auch Kosten.

Der Benutzer beantwortet einen diskreten Online-Fragebogen. Ein Arzt überprüft die Antworten und wenn es keine weiteren Fragen gibt, schlägt er Behandlungsoptionen vor und stellt ein Online-Rezept aus. Der Benutzer kann dieses Rezept dann in einer der auf der Plattform vertretenen Apotheken einlösen, die ihm das Medikament mit einer kostenlosen Lieferung am nächsten Tag zusendet. Wenn der Benutzer möchte, kann er das Rezept auch in einer Versandapotheke seiner Wahl einlösen.

Die Minimierung der persönlichen Kontakte bietet gefährdeten Menschen die Sicherheit, dass sie vor Ansteckung geschützt sind. Sie brauchen nicht einmal vor die Tür zu gehen und bekommen trotzdem eine qualifizierte medizinische Behandlung!

Bei sensiblen und persönlichen Themen (etwa Geschlechtskrankheiten oder Potenzproblemen) können Menschen, denen es peinlich wäre, mit einem Arzt persönlich darüber zu sprechen, eine sehr diskrete Beratung bekommen. Bei allen Leistungen, die sie über die Plattform DoktorABC erhalten, haben die Benutzer es mit EU-zertifizierten Ärzten und Apothekern zu tun.

Diese vielen Vorteile haben zu einer großen Zufriedenheit bei den Patienten geführt. 94 % der deutschen Benutzer bewerten die Website auf Trustpilot mit der Vertrauensnote „ausgezeichnet“. Viele Mediziner sehen die Digitalisierung ebenfalls positiv. Schon jetzt bieten 17 Prozent der deutschen Ärzte Videosprechstunden an. Weitere 40 % der Ärzte haben vor, das in Zukunft zu tun.

Verbesserte medizinische Betreuung durch moderne Technologien

Durch die Verwendung einer schon vorhandenen digitalen Infrastruktur wird es leichter, ländliche Räume medizinisch zu versorgen. Auch in der Pflege werden Online-Plattformen es künftig ermöglichen, dass alte Menschen länger in ihren eigenen Wohnungen bleiben und behinderte Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Von der eindrucksvollen Entwicklung in diesem Bereich profitieren nicht nur Technologie-Unternehmen im Silicon Valley, sondern auch innovative KMUs in Deutschland. 

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt momentan gezielt kleine und mittlere Unternehmen in der Branche beim Markteintritt und der Vernetzung mit potenziellen Geschäftspartnern. Plattformen wie DoktorABC sind dabei wichtige Akteure, um Kontakte zwischen Ärzten, Patienten, Apothekern und innovativen neue Unternehmen herzustellen.

Bildquelle pixabay

Autor: Paul Bergmann

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schnelligkeit schlägt Perfektion

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palamo packaging

Palamo: Packaging, Labels and More- hilft durch den Verpackungsdschungel

Stellen Sie sich und das Startup Palamo doch kurz unseren Lesern vor!

Palamo steht für Packaging, Labels & More und ist ein Corporate Startup der All4Labels Gruppe. Als digitaler Weggefährte möchten wir die Art und Weise, wie Produkte verpackt werden, nachhaltig verändern. Dabei unterstützen wir Unternehmen aller Art auf ihrem Weg durch den Verpackungsdschungel. Egal ob Kleinstkunde, Startup, Mittelständler oder Produktinnovation im Konzern, die Kunden können mit uns wachsen und profitieren von geringen Bestellmengen, schnellen Lieferzeiten und einer großen Vielfalt nachhaltiger Materialien. In meiner Position als Co-Founder & CEO kümmere ich neben den Bereichen Sales, HR & Business Development vor allem um alles was liegen bleibt bzw. verhindert, dass meine Co-Founder und ihre Teams effizient arbeiten können.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nachdem die Beteiligungsgesellschaft Triton Ende 2019 die Mehrheit an der All4Labels Gruppe erworben hatte gab es seitens des Aufsichtsrates erste Überlegungen ein neues digitales Geschäftsmodell mit den o.g. Merkmalen aufzubauen. Da ich bereits mehrere Unternehmen gegründet habe und zudem bestens innerhalb der Gruppe vernetzt bin, kam ich in die engere Auswahl und dann ging alles sehr schnell. Was mich schlussendlich überzeugt hat war die Möglichkeit bei Palamo wirklich etwas bewegen zu können. Als IBU steht es uns frei unfaire Vorteile zu nutzen, wenn es sinnvoll ist oder auch völlig neue Strukturen zu erschaffen und verproben. Um sicherzustellen, dass genau das auch passiert haben wir uns mit dem Corporate Company Builder Bridgemaker aus Berlin zusammengetan, deren unkonventionelle aber dennoch zielgerichtete Methodik mich von Anfang an begeistert hat. 

Welche Vision steckt hinter Palamo?

Wie bereits eingehend erwähnt hat Palamo es sich zur Mission gesetzt, die Art und Weise wie Unternehmen ihre Produkte verpacken nachhaltig zu verändern. Um das zu erreichen möchten wir eine Plattform schaffen, die Zugang zu hochwertigen und nachhaltigen Verpackungslösungen ermöglicht. Ob Geschäftstreibende mit Kleinstvolumen oder Experten mit Großmengen, bei uns finden alle das passende Angebot. Gleichzeitig soll diese Plattform mehr sein als ein reiner Onlineshop.Sie soll unseren Kunden als Inspiration, Informationsquelle und Treffpunkt im Verpackungsdschungel dienen.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als Corporate Startup müssen wir uns um die Finanzierung zum Glück weniger Gedanken machen, kämpfen dafür jedoch mit anderen Herausforderungen. Die größte besteht sicherlich in der kontinuierlichen Vermittlung beider Welten (Anmerkung der Redaktion: Startup und Corporate). Hier ist kontinuierlich viel Fingerspitzengefühl erforderlich, um möglichst viele unfaire Vorteil zu heben ohne jedoch an Geschwindigkeit zu verlieren.

Wer ist die Zielgruppe von Palamo?

Palamo spricht in erster Linie Kleinstunternehmen & Startups an. Gerade für diese Zielgruppen ist es oft schwer durch den Verpackungsdschungel hindurch zu blicken und sich zurecht zu finden. Aber auch größere Unternehmen stoßen immer wieder auf Herausforderungen z.B. beim Sourcing nachhaltiger Materialien. Mit unserer eigenen Produktionsstätte in Deutschland und ausgewählten Partnern in Europa sowie unserer Mutter, können wir unsere Kunden entlang der gesamten Wachstumskurve begleiten. 

Wie funktioniert Palamo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir treten als Weggefährte auf, leiten durch den Verpackungsdschungel, beraten und lösen Problemstellungen gemeinsam mit unserem Kunden. Unsere UX/ UI ermöglicht jederzeit schnelle und informierte Entscheidungen zu treffen. Kurze Lieferzeiten, geringe Mindestbestellmengen, transparente Lieferketten und eine Vielzahl nachhaltigen Materialien runden das Bild ab.

Palamo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir uns hoffentlich auch über die Grenzen von Deutschland hinaus einen Namen gemacht. Unsere UX/ UI ist einzigartig und soweit fortgeschritten, dass wir in jedem Schritt des Entscheidungs- und Kaufprozesses online unterstützen und nur noch auf expliziten Kundenwunsch persönlich beraten. Unser Produkt- und Serviceportfolio besteht zu 100% aus nachhaltigen Alternativen, wir leisten einen echten Beitrag zur CO2-Kompensation und unterstützen über Palamo hinaus eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsinitiativen im Sinne einer echten Circular Economy. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Schnelligkeit schlägt Perfektion (meistens)

2. Achtet bei der Suche nach neuen Mitarbeitern darauf, dass Sie das Herz am rechten Fleck und Drive haben. Talent ist nur die halbe Miete.

3. Versucht immer ihr selbst und nie die schlechte Kopie von jemand anderem zu sein.

Wir bedanken uns bei Maximilian Minkwitz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Palamo

Kontakt:

Palamo GmbH
Möllner Landstraße 15,
DE-22969 Witzhave

https://palamo.com/
hello@palamo.com

Ansprechpartner: Maximilian Minkwitz

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/palamopackaging/
Facebook: https://www.facebook.com/palamopackaging/
Instagram: https://www.instagram.com/palamopackaging/?hl=de

Arbeite an dir und an deiner mentalen Stärke

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VON STYP Cosmetics: Kosmetik Beauty

VON STYP Cosmetics: Kosmetik und Beauty Produkte ohne schädliche Inhaltsstoffe

Stellen Sie sich und das Start-up VON STYP Cosmetics doch kurz unseren Lesern vor!

Ein warmes Hallo, mein vollständiger Name ist Malgorzata von Styp Rekowski und Gosia ist die Abkürzung. Ich bin in Polen geboren und mit meinen Eltern im Alter von zehn Jahren nach Deutschland, Berlin ausgewandert. Was mich von klein auf inspirierte, war der Mensch, kreativ sein zu können und die Vielfalt dieser Welt. Schon als Kind war ich eine Abenteurerin. In der Retail-Welt der Mode und Beauty Branche habe ich mich beruflich wieder gefunden und dort sehr viele Jahre verbracht. Eine der Marken, die ich in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern von der Gewerbeanmeldung an aufgebaut habe, ist KIKO. Dort habe ich sehr viel gesehen und auch lernen dürfen.

Doch zunächst habe ich in der Corporate Welt 20 Jahre meine Erfahrung gesammelt, bis ich mich entschieden habe VON STYP Cosmetics zu gründen.

VON STYP Cosmetics ist eine dekorative Kosmetikmarke und bietet unseren Make-up EnthusiastInnen ein umfangreiches Angebot an qualitativ hochwertigen, unverwechselbaren Beautyprodukten, mit denen sich unsere Beauty KonsumentInnen von der Masse abheben, ohne schädliche Inhaltsstoffe und gleichzeitig hervorragend im Ergebnis. VON STYP Cosmetics ist eine dekorative Luxusmarke „Made in Germany“ mit dem Bewusstsein, die Schönheit von innen zu betrachten. Sie trägt meinen Familiennamen VON STYP.

Der Mensch steht hier an erster Stelle. Die Ko-Kreation, Kreativität und Ästhetik vereinen sich mit der Qualität der Produkte und den Unternehmenswerten. Hier treffen sich Welten, wie „Luxus und Natur“, „Achtsamkeit und Exzellenz“, „vegan und sexy“ und begegnen sich dabei auf Augenhöhe. Die Produkte stehen für Minimalismus im Design und Maximalismus im Ergebnis.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich hatte nie vor zu gründen. Doch ab einem bestimmten Moment stand ich als Topmanagement-Führungskraft eines Konzerns in den Schuhen, in denen ich nicht mehr stehen wollte. 2014 habe ich angefangen zu spüren, dass sich die Welt extrem verändern wird. Als ich zum ersten Mal live in einem meiner Stores erlebt habe, wie eine Mitarbeiterin Autogramme an KundInnen gab, weil sie auf YouTube und Instagram Beauty Tipps gab, wusste ich, dass Unternehmen flexibel werden müssen.

Das habe ich voller Tatendrang und Motivation einführen wollen, doch die Eigentümer waren noch nicht bereit, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Zudem habe ich damals angefangen an meiner Persönlichkeit zu arbeiten, hatte Mentoren und Coaches, die mich dabei begleitet haben, in meine volle Stärke zu kommen. Somit war ich voller Kraft, doch die Angestellten-Welt, auch wenn ich im Topmanagement war, bremste mich aus und ich war nicht mehr erfüllt. Dann sagte mein Mann zu mir: „Gosia, du hast so viel Erfahrung, bist voller Energie, kannst Trends erkennen und Menschen inspirieren. Gründe deine eigene Beauty Brand.“ Wie das oft im Leben ist, alles darf reifen und sich entwickeln. 2017 war ich so weit und fing ernsthaft an, mich mit Gründung zu beschäftigen. Ende 2017 gründete ich die VON STYP Cosmetics GmbH & Co. KG startete noch nicht durch, weil ich  2018 schwanger wurde und 2019 meine Tochter bekam. Das war natürlich eine wunderbare Gelegenheit meine Corporate Welt zu verlassen und mich meinen Unternehmen zu widmen.

Was war bei der Gründung von VON STYP Cosmetics die größte Herausforderung?

Im August 2019 habe ich angefangen, alles zu planen, zu strukturieren und zu organisieren. Ich habe nach den richtigen Partnern gesucht – ein gutes Team, Investoren und natürlich nach Laboren für die Produktentwicklung. Als alles so weit „ready“ war, kam Corona. Durch diese Situation haben wir zwei Investoren verloren, die sich um die bestehenden Geschäfte aufgrund der Situation kümmern mussten. Dazu kam, dass sich die Produktentwicklung von einem Tag auf den anderen von ca. 7 Monaten auf 18 Monate verlängerte. Das war für uns ein echter Schlag, den die Fixkosten 10 Monate länger zu tragen, ohne ein Produkt, das wir verkaufen können, war für uns als Start-up wirklich schlimm. Ich habe viele neue Investoren für uns gewinnen wollen, doch gerade 2020 waren alle so verunsichert, dass ich keinen Erfolg hatte. Ich habe mich also gefragt, was ich jetzt tun will und was ich daraus lernen darf?

Die Tür zu machen oder suche ich nach anderen, neuen Wegen. Natürlich entschied ich mich für die zweite Option. Ich habe alle Kosten so weit wie nur möglich runtergefahren, mein erstes Team gekündigt und alles so minimiert, dass ich sicher durch die Zeit komme. Ich habe die Zeit dafür genutzt mich neu zu finden, habe viel Zeit in Beziehungsaufbau und netzwerken investiert, um mich auszutauschen. Jetzt geht es wieder weiter, gestärkt mit neuer Kraft und mit sogar einer noch klareren Sicht auf die Zukunft.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Natürlich, egal wie organisiert und vorbereitet ich bin, es kommen immer neue Situationen oder Herausforderungen, durch die ich lernen darf. Das ist der Prozess, wo das Produkt und ich besser werden.

Perfektion ist so unheimlich lähmend und ist letztendlich nur Ego. Sobald Perfektion im Spiel ist, fühlen wir uns nicht gut genug und das führt zu Angst. Doch gerade beim nicht perfekten Starten lernen wir am meisten. Es ist von großem Vorteil Erfahrung zu haben, oder ein Netzwerk aus den besten Beratern, die einen dabei unterstützen keine gravierenden Fehler zu machen. Was jedoch unfassbar wichtig ist zu verstehen, dass Business eine unendliche Geschichte ist. Das allein lässt gar keine Perfektion zu, weil wir uns ständig weiterentwickeln.

Lernbereitschaft, Veränderungsbereitschaft, das richtige Team, Kundenorientierung und der eigene Enthusiasmus hat viel mehr Wirkung und Einfluss auf das Ergebnis, als das Streben nach Perfektion. Mache deine Hausarbeit und kenne dein Werkzeug, ja, doch dann gehe raus und zeige dich und dein Produkt.

Welche Vision steckt hinter VON STYP Cosmetics?

Meine Vision mit VON STYP Cosmetics ist, das jeder Mensch, der mit uns als Marke in Berührung kommt, mit unseren Produkten, mit dem Content oder mit unserem Gründerteam sich nach der Begegnung besser fühlt als vorher. Natürlich möchte ich auch die Marke auf dem Weltmarkt langfristig erfolgreich platzieren, doch das ist eher mein Ziel. 

Ich sehe VON STYP Cosmetics bekannt werden, weil wir Menschen wieder Aufmerksamkeit, Wertschätzung und ein geiles Produkt geben. Ich sehe VON STYP Cosmetics als ein Hafen, wo sich alle Menschen wertfrei und auf Augenhöhe begegnen. Wir dürfen uns auf die wirklich wichtigen Werte zurückbesinnen, bewusste Entscheidungen für unser eigenes Wohlergehen und das anderer Menschen sowie Lebewesen treffen.

Wer ist die Zielgruppe von VON STYP Cosmetics?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die sich mit unseren Werten identifizieren und deren Bedürfnisse wir erfüllen können.

Um ein paar Beispiele zu nennen:
  • Alle Menschen, die sich gerne schminken und darauf achten, was für Produkte sie benutzen.
  • Alle Beauty Enthusiast*innen die sich in einer Welt voller Vielfalt wohlfühlen.
  • Allen Menschen, die wirklich ein Zeichen setzen wollen und sich selbst, sowie andere Lebewesen wertschätzen.
  • Alle Menschen, die aus diesen verrückten Zeiten gelernt haben, dass Gesundheit und starke menschliche Beziehungen essenziell sind.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Das jedes Produkt mit viel Liebe entwickelt wird. Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Wir setzten absolut auf Qualität, auf wertige Materialien, bessere Inhaltsstoffe. Wir entwickeln unsere eigenen Rezepturen, lassen Parabene, Mineralöle immer weg, produzieren ausschließlich in Deutschland und sind tierversuchsfrei. Sie sind ein Erlebnis und Wellness für die Haut.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Was mir viel bedeutet ist, das wir als Marke den Wettbewerbskampf um besser oder schlechter gar nicht erst beginnen. Wir fokussieren uns auf uns, auf unsere Vision, auch auf unsere*n Konsument*innen, auf das  Produkt und auf unsere Baustellen. Natürlich schauen wir was der Markt macht und wie sie es machen, doch aus der Perspektive der Kreativität. Ich bin der festen Überzeugung, das heute alles möglich ist, sich alles drehen kann und selbst die größten Marken abgelöst werden können. Deshalb setzten wir auf Ko-Kreation, mit anderen tollen Marken, mit unsere Konsument*innen und Beauty Liebhaber*innen.

Auch der Kosmetikwelt ist es an der Zeit ein neues Qualitätslevel zu etablieren, den Wünschen der Konsument*innen Gehör zu schenken und eine neue, ganzheitliche Sichtweise der Unternehmensverantwortung einzunehmen. Ich denke, dass wir das noch anders machen, als viele andere Anbieter.

VON STYP Cosmetics, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg ist das Ziel. Wir wollen uns in Deutschland und Europa stabil platzieren. Mit unseren eigenen Onlineshop, jedoch auch mit anderen Partnern wie Douglas oder Zalando.

In 5 Jahren sehe ich uns als eine bekannte Marke. Doch was mir ein besonderes Glücksgefühl gibt, das wir in 5Jahren unsere ersten Stores eröffnet haben, die wir offline und online zu einem Erlebnis für unsere*n Konsument*innen machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Arbeite an dir, an deiner mentalen Stärke, an deiner Persönlichkeit. Du als Gründer*in bist der Spirit, die Passion und Inspiration. Es ist so wichtig eine dynamische Denkweise zu haben, offen und flexibel zu sein. Heute müssen Gründer*innen viel öfter und in kürzeren Abständen mit neuen Trends, Technologien, Entwicklungen umgehen können, die noch nie dagewesen sind. Herausforderungen zu meistern, schwierige Zeiten durchhalten braucht viel Gründerstärke. Als Angestellte*r  wirst du „an“ und „aus“ gestellt, als Unternehmer darfst du Spaß haben am „unternehmen“ haben.

Investiere Zeit in die Basis. Mache dir einen ganz detaillierten Plan wie du von der „Ist Situation“ zur „Ideal Situation“ gelangen willst. Vor lauter Freude an dem Traum wollen wir Dinge schnell machen und vergessen viele wichtige Details. Mache dir klar, wo deine Stärken sind und hole dir in den Bereichen, wo du nicht so fit bist Unterstützung. Tausche dich aus und mache erst deine Hausaufgaben.

Alles braucht seine Zeit. Geduld für den Prozess ist wichtig, damit Vertrauen wachsen kann. Denn auch die erfolgreichsten Gründer*innen brauchten Zeit, um in die Gründer*in Rolle hineinzuwachsen.

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Arbeite nur mit Menschen, die dir Energie geben

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mjuks smarte bequeme Praxiskleidung

mjuks smarte und bequeme Praxiskleidung für moderne Mediziner:innen

Stellen Sie sich und das Startup mjuks doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Gregor und Jakob, zwei junge Kärntner aus Wien. Gemeinsam haben wir dieses Jahr mjuks gegründet. Mit mjuks produzieren wir für smarte & bequeme Praxiskleidung. Immerhin leisten Mediziner_innen tagtäglich unglaubliches – da ist es wohl das Mindeste, dass sie sich dabei wohlfühlen und gut aussehen. 
 
Wir verstehen uns aber nicht als reines Textilunternehmen per se, mit mjuks möchten wir auch etwas zurückgeben und Gutes tun. Mit unserer #madetocare Initiative übernehmen wir die Patenschaft für hilfsbedürftige Kinder in Tansania und ermöglichen Ihnen die Schule zu besuchen. Die Africa Amini Alama Foundation, gegründet von zwei Wiener Ärztinnen, hilft uns bei der Umsetzung des Projektes. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Schon während unserer gemeinsamen Studienzeit waren wir fasziniert von dem Gedanken etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Der Wunsch nach Selbstbestimmung war sicherlich ein wesentlicher Faktor für uns beide. 
 
Schlussendlich war es dann die Corona-Pandemie, die uns den entscheidenden  Push gegeben hat. Im Fernsehen verfolgten wir die dramatischen Bilder aus dem Gesundheitsbereich  und überlegten uns wie wir dem Gesundheitspersonal etwas zurückgeben können – damit war die Idee zu mjuks geboren. Statt Bananenbrot und Puzzles stand bei uns dann im ersten Lockdown Produktentwicklung und Stoffsourcing am Plan.

Welche Vision steckt hinter mjuks?

Wir sind der Meinung: Die bestehende Arbeitskleidung wird Medziner_innen einfach nicht gerecht. Mit mjuks wollen wir eine Marke aufbauen, die für smarte & bequeme Arbeitskleidung steht – die Mediziner_innen den Respekt erweist, den sie für ihre Arbeit verdienen. Gleichzeitig möchten wir Teil einer nachhaltigeren, sozial gerechteren Textilindustrie sein. Egal ob Freizeit- oder Arbeitskleidung – Billigware auf Kosten Anderer ist für uns keine Option, deswegen produzieren wir unsere Produkte fair in Portugal.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war definitiv die Suche nach dem passenden Material. Unser Anspruch an höchsten Tragekomfort ließ sich mit den hygienischen Anforderungen an Praxiskleidung nur schwer vereinbaren. Mehrere 100 Stoffproben und dutzende Workshops mit unseren Produzenten brauchte es schlussendlich bis wir den passenden Stoff in unseren Händen hielten. 
 
Bis heute sind wir zu 100% eigenfinanziert. Für unsere weiteren Bestellungen werden wir externes Geld aufnehmen müssen und sind da bereits im Austausch mit potenziellen Investoren bzw. Kreditgebern. 

Wer ist die Zielgruppe von mjuks?

Wir möchten mit unserem Angebot jede Person im Gesundheitsbereich ansprechen – angefangen bei Pflegepersonal und Physiotherapeut_innen bis hin zu den Ärzt_innen und deren Assistenten und Assistentinnen. Mit unserem Onlineshop sind wir gerade für die neue, junge Generation eine interessante Alternative.

Was ist das Besondere an der Arbeitskleidung? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Wesentlichen unterscheiden wir uns mit unserem Stoff von herkömmlichen Anbietern. Kratzige und steife Kochwäsche ist unserer Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Unsere Produkte müssen genauso bequem sein wie die Jogging-Hosen unserer Kunden. Deswegen haben wir eigens ein elastisches, atmungsaktives Stoffgemisch entwickelt, welches endlich Tragekomfort mit Funktion vereint. Einzigartig an unseren Outfits ist auch, dass jede Faser in einem aufwändigen Verfahren mit Silber beschichtet wird. Diese sogenannte Viralrepel Technologie verleiht dem Stoff damit antibakterielle Eigenschaften und reduziert damit sogar das Infektionsrisiko am Arbeitsort für Patient_innen wir Mediziner_innen.
 
Im Gegensatz zu unseren Marktbegleitern, die jährlich mehrere Millionen Produkt-Kataloge versenden, setzten wir zur Gänze auf den Vertrieb über unseren eigenen Online-Shop. Statt jedes Jahr einen kleinen Wald für die eigenen Marketingmaßnahmen zu opfern, ermöglichen wir es Arzthelfer_innen und Ärzt_innen mit unserer “mjuks – Sample Box” die Produkte vorab kostenlos und stressfrei in der eigenen Praxis zu testen. So sparen sich unsere Kund_innen den ungemütlichen Retouren-Tanz und wissen direkt, was am besten zu ihnen passt. Zusätzlich gibts auch noch eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, damit auch wirklich jeder mit seinen mjuks zufrieden ist.

mjuks wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Es ist natürlich unser Traum, dass mjuks in fünf Jahren europaweit als die Marke für Praxiskleidung bekannt ist. Wo wir dann am Ende wirklich stehen, können wir heute noch nicht sagen. Sicher ist nur, dass wir auch in fünf Jahren nach stetigen Verbesserungen für unsere Kunden streben werden. Bis dahin auch hoffentlich in unserem eigenen mjuks Büro in Wien. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhaltevermögen – etwas von null weg aufzubauen dauert ewig. Gründen ist ein Marathon und kein Sprint. Hört man so oft aber vergisst man noch leichter.
Make it fun – wenn du schon viel und hart arbeiten musst dann gestalte deinen Arbeitsalltag doch so das er dir Freude bereitet. Arbeite nur mit Menschen, die dir Energie geben, arbeite auch mal Park, halte deinen Meetings bei einem Spaziergang an. Überleg dir wie du dir selbst täglich eine Freude machen kannst und dich bei Laune hältst.

Such dir Partner – um den Weg zu bestreiten, es tut einfach gut Höhen gemeinsam zu genießen und Tiefen gemeinsam durchzustehen.

Wir bedanken uns bei Gregor und Jakob für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei authentisch, tu, was Du sagst

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Demondoter Forderungsmanagement Payment

Demondo: Dienstleister für Forderungsmanagement und Payment

Stellen Sie sich und das Startup Demondo doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Thomas Kunisch und ich bin Gründer und CEO von Demondo. Wir sind seit 2019 auf dem Markt und bieten unseren Kunden weltweite Zahlungsabwicklung und professionelles Forderungsmanagement aus einer Hand. Bei uns gibt es keine Produkte von der Stange, sondern ganz im Gegenteil: Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen, die genau auf die Anforderungen und Bedürfnisse eben dieser abgestimmt werden. Und das geht bei uns blitzschnell. Ein Beispiel: Das komplexe Thema „Weltweite Zahlungsabwicklung“ konnten wir innerhalb von nicht einmal drei Monaten abbilden – von der Idee bis zur Umsetzung!

Unsere Kunden haben somit einen Ansprechpartner und ein Dashboard. Das alles kam natürlich nicht aus dem Nichts – mit unserem Unternehmen „Straetus“ sind wir mittlerweile seit acht Jahren auf dem deutschen Markt tätig. Gestartet sind wir mit komplexem und individuellem Inkasso für den Mittelstand. Von Anfang an hatten wir auch einen internationalen Fokus. Mit den Kunden gemeinsam entwickelten wir immer komplexere Lösungen – bis wir uns entschlossen, das Lösungsgeschäft in ein separates Unternehmen zu überführen – und das war die Geburtsstunde der Demondo. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Den Wunsch, ein eigenes Unternehmen zu gründen, trage ich schon mein ganzes Leben in mir. Eigene Ideen zu verwirklichen; ein weltweites Netzwerk und eine Unternehmenskultur entstehen zu lassen, die meinem Ideal entspricht; mit Mitarbeitern, die gemeinsam mit dem Unternehmen wachsen und sich voll mit den Unternehmenszielen identifizieren große Ziele anzustreben und vor Allem: Unseren Firmenkunden einen enormen Mehrwert zu bringen. Das ist unser Ziel.  

Wenn ich ehrlich bin, war meine persönliche Situation als Sales Director und Prokurist in der Konzernwelt lange Zeit zu kommod, um mich leichten Herzens davon zu verabschieden. Als ich dann vierzig Jahre alt wurde, habe ich mir gesagt, dass es nun langsam an der Zeit ist, diesen Sprung zu tun. Meine Erfahrung, das aufgebaute notwendige Netzwerk, inzwischen vorhandenes Startkapital – und meine – damals noch zukünftige Frau, die mich dazu ermunterte sagten mir, dass es nun an der Zeit ist, in diese neue Welt aufzubrechen.

Welche Vision steckt hinter Demondo?

Wir wollen der ideale Partner für Unternehmen sein, die groß denken und einen Dienstleister für den Bereich Forderungsmanagement und Payment suchen, dem sie blind vertrauen können. Unser Kunde hat einen Ansprechpartner für Deutschland, Europa und die ganze Welt. Unser Kunde weiß seine Prozesse und seine Forderungen sind bei uns in den besten Händen und bekommt beste Qualität, Performance und Transparenz geliefert – und bei einer – wie ich glaube – unvergleichlichen Umsetzungsgeschwindigkeit.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Form, wie wir uns finanziert haben, ist denkbar einfach: Komplett aus Eigenmitteln. Es steckt nicht ein einziger Euro Fremdkapital in unserem Unternehmen – weder von Banken noch von Investoren. Das hat zwei Gründe:

Erstens wollte ich mich und unser Unternehmen in der wichtigen und prägenden ersten Phase in keiner Weise fremdbestimmen lassen. Wir haben keinen Investoren, kein Decision-Board, keine GF-Runde, keinen Aufsichtsrat – keine Institution, mit der wir uns in langwierigen Entscheidungsprozessen selbst hemmen. Was unser Kunde mit uns bespricht wird morgen umgesetzt – wenn es für beide Seiten sinnvoll ist. Das ist für viele Geschäftspartner ein riesiger Vorteil. 

Zweitens wollte ich keine reinen Ideengebilde an potenzielle Investoren verkaufen, keine Versprechen abgeben, die ich hinterher vielleicht nicht halten kann. Als ich mit dem Geschäft startete, war ich im Markt für Forderungsmanagement ein Newcomer. Mein Hintergrund ist, dass ich viele Jahre in der Telekommunikation verbracht habe. Dort habe ich unglaublich viel gelernt, aber das Inkassogeschäft war mir neu. Ich habe den Ansatz ganzheitlicher Lösungen aus dieser Branche mitgebracht. Die größten Schwierigkeiten waren natürlich, dass ich viel Lehrgeld bezahlen musste. Wir haben viele Dinge ausprobiert, von denen wir feststellen mussten, dass wir in die falsche Richtung unterwegs sind. Wenn ich mit meiner heutigen Erfahrung noch einmal bei „Null“ starten würde, würde ich den Status Quo, den wir heute haben, in einem Bruchteil der Zeit erreichen. Das bedeutet also, dass viel Geld und Zeit auch fehlinvestiert wurde.

Es gab viele Situationen, in denen mir Henry Ford mit seiner möglicherweise etwas abgedroschenen Weisheit im Kopf herumschwirrte: „Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.“ Oder anders: Aufgeben ist keine Option. Und ich bin der festen Überzeugung: Ohne ausgeprägte Resilienz kein guter Unternehmer. 

Heute sind wir um Welten weiter. Wir wissen, was funktioniert und was nicht funktioniert – und vor Allem wissen wir, wo wir hinwollen. Ich spiele mit dem Gedanken, nun tatsächlich auch einmal den Kontakt zu potenziellen Investoren zu suchen. Jetzt ein finanzieller Boost und das Wachstum kennt keine Grenzen.

Wer ist die Zielgruppe von Demondo?

Grundsätzlich können wir aufgrund unserer flexiblen und skalierbaren Aufstellung jedem Unternehmen und jeder Institution helfen. Einschließlich der öffentlichen Hand, wo viel Geld brach liegt – ein Umfeld, in dem wir uns gerne bewegen.

Natürlich ist ein Unternehmen, das mtl. 50.000 Rechnungen schreibt für uns interessanter als ein Unternehmen, das nur 20 Rechnungen im Monat versendet. Zudem spielt es bei uns keine Rolle, in welchem Land Kunde und Schuldner sitzen – wir können weltweit aktiv werden.

Wenn Sie mich aber fragen, mit wem ich am liebsten zusammenarbeite: Ambitionierte Unternehmerinnen und Unternehmer, die vorwärtskommen wollen. Die in ihrem Denken und Streben auch keine Grenzen kennen – auch, aber nicht nur, geographisch. Die aber gleichzeitig auch Wert auf eine nachhaltige Entwicklung legen. 

Wie funktioniert Demondo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Was uns am allerwichtigsten ist, ist der menschliche Faktor: Der persönliche & schnelle Kontakt. Jeder unserer Kunden erhält einen festen Ansprechpartner, der sich um die Belange des Kunden kümmert und dafür sorgt, dass sich dieser wohlfühlt. Und unser „Wir“ ist hoffentlich nach innen wie außen auch ein gelebtes „Wir“- jeder in unserem Team trägt die Demondo-DNA in jeder Zelle mit sich herum. Ich bin stolz drauf, dass wir in den letzten fünf Jahren nicht eine einzige Mitarbeiterin oder einen einzigen Mitarbeiter verloren haben, die / den wir nicht verlieren wollten.  

In unserer Branche ist es extrem schwierig, Abgrenzungen und USP‘s zu schaffen. Ich behaupte, dass wir diese auch in diesem hochkompetitiven Umfeld gefunden haben und diese leben: Uns unterscheidet unter Anderem von vielen anderen Anbietern, dass wir weltweit agieren können – wer kann von sich behaupten, Zahlungsabwicklung & Forderungsmanagement weltweit aus einer Hand anzubieten? Dazu einen Report, ein Dashboard zu bekommen? Wir arbeiten mit digitalen Tools, die so einzigartig sein dürften. 

Demondo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist Demondo einer der weltweit führenden Player für internationales Payment und Forderungsmanagement. Für Unternehmen wie für öffentliche Institutionen. Das schaffen wir nicht durch theoretische Wissenschaft – sondern durch den menschlichen Faktor in Beziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern in der ganzen Welt gepaart mit dem klaren Willen, immer eine Lösung im Sinne des Kunden zu finden und gepaart mit überaus intelligenten IT-Lösungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schaffe die Grundlage: Erfahrung, Netzwerk, finanzielle Grundausstattung. Finde heraus, ob Du resilient bist: Wenn ein Rückschlag erfolgt: Deprimiert Dich das oder motiviert Dich das, es beim nächsten Mal hinzubekommen?

Gehe in die Umsetzung: Wenn Du fest von Deiner Idee überzeugt bist: Tu es. „TUN“ ist ein Akronym für „Tag und Nacht“. Halte durch und gebe nichts auf die Bedenken in Deinem Umfeld. Außer Deinem Lebenspartner: Diese / Dieser muss es bedingungslos mittragen und unterstützen – besprich das auch im Vorfeld – oder habe halt keinen Lebenspartner

Sei authentisch, tu, was Du sagst. Liebe, was Du machst. Respektiere und fördere die Menschen, die mit Dir zusammenarbeiten und halte Dich nie für etwas Besseres- aber äußere auch klar Deine Erwartungshaltung – und gewinne Dein Team für gemeinsame Ziele. 

Wir bedanken uns bei Thomas Kunisch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sich nicht vom eigenen Weg abbringen lassen

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The Muse Club Fashion Brand nachhaltige feminine und trendige Mode

The Muse Club Fashion Brand nachhaltige feminine und trendige Mode

Stellen Sie sich und das Startup The Muse Club doch kurz unseren Lesern vor!

Warum ist nachhaltige Mode immer noch so Basic, gerade geschnitten, minimalistisch, wenig feminin und nicht trendorientiert? Diese Frage haben wir uns immer wieder gestellt. Aus diesem Grund haben wir The Muse Club gegründet. Die im Januar 2021 gegründete Fashion Brand bietet alles-andere-als-Basic Kleider, die feminin, floral und trendy sind und steht für Female Empowerment sowie nachhaltige und faire Produktion. Wir entwickeln gemeinsam mit unserer eigenen Community Schnitte für jeden Body Type.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

The Muse Club ist nicht unser erstes Start-up. Zuvor haben wir den Multibrand Onlineshop jesango aufgebaut und diesen im Frühjahr 2021 verkauft. Wir wollten beide schon immer etwas eigenes machen und ein Unternehmen aufbauen. Mode ist unsere große Leidenschaft und eCommerce finden wir wahnsinnig spannend. Eine D2C Brand ist da eine perfekte Kombination.

Was war bei der Gründung von The Muse Club die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es eine passende Produktion zu finden, die auf der einen Seite flexibel mit den Stückzahlen ist und auf der anderen Seite hochprofessionell ein Premium-Produkt fertigen kann. Außerdem war uns natürlich wichtig, dass nachhaltig produziert wird und die Mitarbeitenden in der Produktion unter sicheren und fairen Bedingungen arbeiten und bezahlt werden.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt, das sollte man sogar! Unser großes ECommerce Vorbild Gretta van Riel sagt sogar, dass Du zu spät gelauncht hast, wenn Dir Dein erstes Produkt nicht peinlich ist. Man braucht so schnell wie möglich Feedback aus dem Markt von echten Kunden, um das Produkt zu optimieren. Deswegen: Raus damit!

Welche Vision steckt hinter The Muse Club?

Nachhaltige Mode soll Spaß machen, kann feminin sein und ist alles andere als langweilig. Auch wenn man sich trendy kleiden möchte, sollte man auch im nachhaltigen Bereich etwas finden. Das möchten wir mit The Muse Club bieten. Außerdem ist uns extrem wichtig, dass jeder Body Type ein Kleid bei uns findet. Oft ist die Größenrange bei Brands sehr klein. Das wollen wir ändern.

Wer ist die Zielgruppe von The Muse Club?

Wir sprechen mit unseren Designs aktuell vor allem junge Frauen an, die trendbewusst sind, Mode lieben, aber nicht (mehr) Fast Fashion wie Zara kaufen wollen. Genau diese Zielgruppe möchten wir beim Kleiderkauf abholen und langfristig an uns binden.

Was ist das Besondere an der Mode? Wo liegen die Vorteile?

Jedes Kleid ist in Zusammenarbeit mit unserer Community entstanden. Wir fragen ganz genau nach, was Frauen bei Kleidern wichtig ist – wie muss es sitzen, was soll betont werden, welche Materialien sind am tragbarsten. Das heißt in jedes Kleid fließt sehr viel Entwicklungszeit, damit sich jede Trägerin wirklich wohlfühlen kann. Außerdem ist eine nachhaltige und faire Produktion immer das Fundament.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten besondere Kleider, die es nicht an jeder Ecke gibt, bei denen Komplimente garantiert sind. Unser Motto: No one will believe you this is sustainable. Im Nachhaltigkeitsbereich gibt es bisher vor allem Basics, zeitlose Designs und die Farbpalette hält sich in Grenzen. Diesen Bereich möchten wir mit unseren farbenfrohen, femininen Designs ordentlich aufmischen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir das Bild von nachhaltiger Mode komplett verändert und viele Menschen dazu inspiriert mit farbenfrohen Kleidern ein Statement zu setzen. Wir haben eine Community besonderer Frauen geschaffen, die sich gegenseitig unterstützt und sich in unseren Kleidern und ihren Körpern wohl fühlen. 

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sich nicht vom eigenen Weg abbringen lassen, auch wenn viele (Männer) in der Start-up Szene Dinge anders angehen. Trotzdem ist es natürlich auch spannend sich mit Leuten auszutauschen, die Dinge anders handhaben. Und sich einfach trauen die eigene Business Idee zu verfolgen. 

Wir bedanken uns bei Larissa Schmid und Sophia Wittrock für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es führen viele Wege zum Ziel

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Edupression digitales Therapieprogramm für depressive Patienten

Edupression digitales Therapieprogramm für depressive Patienten, das personalisierte und intelligente Selbsthilfe anbietet und Ärzte und Therapeuten integriert

Stellen Sie sich und das Startup edupression.com doch kurz unseren Lesern vor!

Edupression ist ein digitales Therapieprogramm für depressive Patienten, das personalisierte und intelligente Selbsthilfe anbietet und Ärzte und Therapeuten integriert. In Kooperation mit der MedUni Wien haben wir eine innovative Online-Plattform entwickelt, die Hilfe im Kampf gegen Depressionen bietet. Ein rein evidenzbasiertes Selbsthilfeprogramm unterstützt depressive Menschen bei der Behandlung sowie Prävention ihrer Krankheit und vermittelt Wissen rund um das eigene Leiden. Zudem sorgt ein Stimmungsdiagramm für eine frühzeitige Symptomerkennung und ein optimales Behandlungsergebnis. Neben Betroffenen richtet sich die Plattform auch an Therapeuten und Unternehmen. Damit setzen wir neue Maßstäbe in der medizinischen Versorgung und Prävention. 

Wir sprechen mit edupression.com eines der größten gesellschaftlichen und medizinischen Probleme unserer Zeit an. Depression ist die Nummer eins aller Krankheiten weltweit, die zu Arbeitsunfähigkeit führen. Psychische Erkrankungen sind nicht nur für die Betroffenen belastend, auch die wirtschaftlichen Folgen für den Staat sind enorm. Die Folgen psychischer Erkrankungen kosteten die EU laut einer Schätzung noch vor dem Aufkommen von Corona mehr als vier Prozent des BIP, also über 600 Milliarden Euro. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte schon als Jugendlicher ein Unternehmen gründen, doch aus unterschiedlichen Gründen habe ich das lange nicht gemacht. Dafür gab es mehrere Argumente, denn zuerst wollte ich mein Studium abschließen, danach war es wichtig, Management-Erfahrung zu sammeln und außerdem wollte ich mich um meine Familie kümmern. Als ein Freund von mir Suizid beging, habe ich reflektiert, worauf ich wohl ganz am Ende meines Lebens – auf alles zurückblickend – stolz sein würde, oder was ich bedauern würde. Da gab es zwei, drei Punkte, die mir sehr wichtig waren, einer davon war eine Unternehmensgründung. 

Als mich dann ein Freund, Hr. Prof. Dr. Pezawas, ein Professor an der Med. Uni Wien und Psychiater, mit dem Thema Depression und den Herausforderungen bei Diagnostik und Therapie konfrontierte, sah ich die Chance und wir legten los.

Welche Vision steckt hinter edupression.com?

Unsere Vision ist es, ein Kompass und sicherer Hafen für Menschen zu sein, die an einer Depression leiden. Für Patienten ist es schwierig ihren Weg durch den Behandlungsdschungel zu finden:

Fehlende Umsetzung evidenzbasierter Therapien, schlechtes Therapie-Outcome und hohe individuelle Kosten -im Schnitt 3.800 Euro.

Hier setzt edupression.com an:

Durch ein evidenzbasiertes Therapieprogramm und Psychoedukation – mit 2 CE zertifizierten Medizinprodukten und USA Zulassung – soll der Therapie-Outcome verbessert, die Rückfallquote verringert werden und das zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine spannende Frage. Die größten Herausforderungen sind wohl immer die, die man nicht plant, also unvorhergesehene Ereignisse. 

Wir haben beispielsweise den Aufwand mit allen Rules&Regulations im Zusammenhang mit Medizinprodukten unterschätzt. Ich bin selbst Jurist, ein Mitgesellschafter ist Anwalt und damit rechtlich bewandert, aber Medizinprodukterecht ist schon eine Klasse für sich. Hier haben wir uns Rat von einem externen Berater holen müssen, mit dem wir dann den ganzen Prozess erfolgreich durchlaufen haben. Darüber hinaus hatten wir hohe zusätzliche finanzielle Aufwände, wo ich schon beim zweiten Teil Ihrer Frage bin – der nach bisherigen Kosten.

Die Entwicklung von Medizinprodukten ist insgesamt eine eher kostspielige Angelegenheit, da es viele einzuhaltende Regularien und Normen gibt. Durch unser professionelles Gründerteam konnten wir zwar sehr viele Bereiche intern abdecken, aber natürlich nicht alle. Insgesamt flossen rund 1,5 Millionen Euro in die Entwicklung und Vollendung der Plattform, wovon circa 600.000 Euro vom österreichischen Forschungsförderungsfond (FFG) beigesteuert und circa 800.000 Euro Eigenmittel investiert wurden.

Wer ist die Zielgruppe von edupression.com?

edupression.com steht sowohl Patienten als Monotherapie, also wirksame Therapie für leichte bis mittelgradige Depression, aber auch jenen Patienten, Ärzten und Therapeuten zur Verfügung, die mit edupression.com gemeinsam an der Genesung arbeiten wollen. Diese Art von Zusammenarbeit bietet für alle Beteiligte ausschließlich Vorteile: Eine umfangreiche Psychoedukation bietet wichtige, therapiebegleitende Informationen, Ärzte und Therapeuten können jederzeit die Kennzahlen und Berichte einsehen und auch außerhalb der Therapiestunden mit Ihren Patienten einfach via Live-Chat in Kontakt bleiben. Wir möchten so vielen Menschen wie möglich helfen, weshalb edupression rund um den Globus verfügbar ist und sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch genutzt werden kann.

Bis Ende des Jahres soll edupression.com als System in Deutschland ins DIGA Register aufgenommen und direkt über die Krankenversicherung abgerechnet werden können.

Wie funktioniert edupression.com? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Um das Programm benutzen zu können, muss ein Zugang erworben werden. Damit kann der Patient dann bis zu 12 Monate entweder alleine oder mit einem Therapeuten edupression.com verwenden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Direkter, einfacher, anonymer Zugang zu einem Therapieprogramm, das rund um die Uhr benutzt werden kann. Sämtliche Inhalte und auch das System an sich wurden auf Basis wissenschaftlicher Evidenz aufgebaut und bilden die empfohlenen, fachlichen Leitlinien ab (S3 Leitlinie Depression und NICE Guidelines). Damit können sich Patienten sicher sein, korrekte Informationen und Handlungsempfehlungen zu bekommen. Wir sind eben ein Kompass und ein sicherer Hafen für Patienten. 

Was unterscheidet uns von anderen Anbietern? Ich denke es wäre einfacher und kürzer, die Frage zu beantworten, welche Gemeinsamkeiten es gibt. 

Edupression.com ist wesentlich umfangreicher in den Inhalten, so viel offener für Interaktionen mit Ärzten und Therapeuten und reichhaltiger im Datenmaterial und dem Berichtswesen, das Patienten und Behandelnden zur Verfügung steht. Gleichzeitig sorgen unsere Gamification-Elemente für den nötigen Anreiz und Spannung, sodass die einzige Gemeinsamkeit mit anderen Online-Plattformen wohl ist, dass es auch die anderen Anbieter gibt, die im Depressionsbereich tätig sind. 

edupression.com, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen edupression.com als Plattform für depressive Patienten und deren Behandelnden etablieren. „Bei Depression edupression“ soll der gängige Wortlaut werden. Das wäre großartig und ein positiver Schritt in der Diagnostik und Behandlung von Depression. 

Darüber hinaus wollen wir edupression.com auch in jenen Ländern den Menschen zur Verfügung stellen, die sich einen Zugang zur Plattform derzeit nicht leisten können. Für jeden verkauften Zugang zu edupression.com stellen wir Menschen in weniger entwickelten Ländern einen edupression-Zugang kostenlos zur Verfügung. Derzeit arbeiten wir hierfür mit Indien und Pakistan zusammen. Denkbar sind aber auch andere Länder und Kooperationen. 

Geplant ist außerdem, neben den schon aktiven Sprachen Englisch und Deutsch weitere Sprachen beziehungsweise Märkte zu erschließen. Wir denken darüber nach, Lösungen für zusätzliche Krankheitsbilder, zum Beispiel Angststörungen, in unsere Systeme zu integrieren. Wir haben das fachliche Knowhow und durch unser verwendetes Baukastensystem wäre das auch einfach umsetzbar. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mit Tipps bin ich immer etwas vorsichtig. Aus meiner Erfahrung heraus gibt es nicht den einen Weg, sondern viele Wege, die zum Ziel führen. Soviel sei gesagt: Neben einem fundierten Business-Konzept sind Durchhaltevermögen und ein großartiges Team jene Bausteine, die uns sehr geholfen haben.  

Wir bedanken uns bei Daniel Amann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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