Freitag, Juni 5, 2026
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Entscheidend ist das richtige Team

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the plant party snack

the plant party Snack besteht aus 100 Prozent pflanzlichen Zutaten mit wertvollen Ballaststoffen, natürlichen Vitaminen und gesunden Antioxidantien

Stellen Sie sich und das Startup the plant party ® doch kurz unseren Lesern vor!

Wir wollen Snacking zu einer gesunden Gewohnheit machen. Vielen ist gar nicht bewusst, wie viele Kalorien man durch Snacks zu sich nimmt. Im Durchschnitt nimmt jeder von uns 20 – 25 % der Kalorien am Tag über kleine Zwischenmahlzeiten ein. Diese unscheinbaren Essgewohnheiten haben also einen deutlichen Einfluss auf unsere Nährstoffaufnahme. 

Deshalb sehen wir im Snacking die Gelegenheit und das Potenzial, nicht nur einfach den kleinen Hunger zu stillen, sondern seine Ernährungsweise rundum mit echten Nährstoffen aufzubessern. Und dafür sind pflanzliche Nährstoffe wie geschaffen. Sie sind der wesentliche Bestandteil und gemeinsame Nenner der weltweit gesündesten Ernährungsweisen. Der Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln liegt bei diesen Ernährungsweisen zwischen 80 % – 100 % der aufgenommenen Kalorien. Auffallend ist auch die Vielfalt an unterschiedlichen pflanzlichen Lebensmitteln. 

Leider ist mit einer pflanzenbasierten und vielfältigen Ernährung oft ein hoher Zeitaufwand verbunden. Genau das möchten wir mit the plant party® ändern. Wir schaffen die Möglichkeit, im heutigen Alltag eine abwechslungsreiche und pflanzenbasierte Ernährung so einfach wie möglich zu machen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe in meinem beruflichen Alltag selbst gemerkt, dass eine gesunde Ernährung schwer umzusetzen ist. Ich griff immer wieder zu herkömmliche Snacks. Aber die meisten der gängigen Snack-Produkte auf dem Markt sind zu sehr auf ein unnatürliches Geschmackserlebnis ausgerichtet, das heißt auf zugesetzten Zucker oder Zuckerersatzstoffe und zu wenig auf echte Nährstoffe. Sie nehmen vielleicht für den Moment das Hungergefühl, bringen jedoch nicht die langfristigen Effekte einer gesunden Ernährung und können auf Dauer sogar krank machen. Das wollte ich ändern. The plant party® ist unser Beitrag für ein gesundes Ernährungsbewusstsein. Zudem hatte ich das Glück, die richtigen Partner, erfahrene Ernährungswissenschaftler und Ärzte kennenzulernen. Mit dem richtigen Team fällt die Entscheidung zur Gründung nochmal leichter.

Welche Vision steckt hinter the plant party ®?

Für uns besteht die Ernährung aus Lebensmitteln und nicht aus Nährstoffen. Auf dem Markt gibt es viele scheinbar gesunde Snacks und pulverbasierende Mahlzeitgetränke, die jedoch die Nährstoffe hauptsächlich aus synthetischen Vitaminlösungen beziehen. Das muss nicht sein. Wir betreiben einen erheblichen Aufwand, die Nährstoffe aus echten Lebensmitteln zu erhalten. Einfach weil das für uns die Grundlage einer gesunden Ernährung ist. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Rezeptur war schnell errechnet, die Umsetzung zum fertigen Snack war dann aber sehr schwierig. Denn unser gesamter Herstellprozess ist anders, als es in der Industrie üblich ist. Von den vielen verschiedenen Zutaten bis hin zur Verarbeitung mussten wir alles selbst aufsetzen. Besonders schwierig war es, die richtigen Maschinen zu finden. Aber dafür ist unser Snack auch wirklich einzigartig. Finanziert wurde alles selbst bzw. mit der Hilfe von Freunden und der Familie. 

Wer ist die Zielgruppe von the plant party ®?

Ehrlich gesagt alle, denen trotz stressigem Alltag eine gesunde und bewusste Ernährung wichtig ist. Da der Taler nicht nur mit gesunden und natürlichen Inhaltsstoffen für den Körper punkten kann, sondern nachhaltig satt hält, ist er der perfekte Begleiter. Ob im Büro, auf Geschäftsreise oder auch für Sportler, die aufgrund der größeren körperlichen Belastung einen höheren Bedarf an echten Nährstoffen haben.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Snack bietet einen sehr hohen Nährstoffgehalt je Kalorien aus echten und sehr vielen unterschiedlichen Lebensmitteln. Wie schon anfangs erwähnt: Die Anzahl der unterschiedlichen pflanzlichen Lebensmittel ist hier essenziell.

Zusätzlich ist unser Snack ausgewogen und vollwertig. Um das zu schaffen, mussten die Nährstoffe richtig kombiniert werden. Dazu haben wir mit erfahrenen Ernährungswissenschaftlern und der Technik zusammengearbeitet. Denn um die mehr als 25 Zutaten mit ca. 40 wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen optimal zu kombinieren, haben wir uns von einem Optimierungsalgorithmus unterstützen lassen. Beispiele für solche Empfehlungen sind ein ausgewogenes Verhältnis an Makronährstoffen, die Menge an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, die Menge an essenziellen Aminosäuren bzw. auch ein gesundes Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren (wir liegen hier bei unter 3:1). Herausgekommen ist eine Kombination an Nährstoffen aus echten Lebensmitteln – mit geringstmöglichem Gewicht und Kalorien. Außerdem enthält der Snack von Natur aus wenig Zucker, sehr viele präbiotische Ballaststoffe, die sättigen und vor allem viele bioaktive Pflanzenstoffe. 

Letztere sind auch der Grund, warum sich unseren Snack bioaktiv nennt. Der Verbund an Vitaminen und bioaktiven Begleitstoffen ist in synthetischer Form nicht replizierbar: Der Grund ist die unglaubliche Komplexität dieser Pflanzenmatrix, welche nur im natürlichen Produkt erhalten bleibt. Deshalb nochmals der Aufwand, natürliche und viele Zutaten zu verwenden. 

the plant party ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen das Snacking zu einer gesunden Gewohnheit machen. Neben den zahlreichen Angeboten aus Energieriegel und Proteinriegel, soll noch Platz sein für einen runden Nährstoffsnack, mit dem man die eigene Ernährungsweise aufbessern kann. Für uns soll ein Lebensmittel mehr können, als nur satt machen. Vor allem soll es eine gesunde Ernährungsweise ermöglichen. Denn richtig umgesetzt, ist sie das Fundament einer nachhaltigen Gesundheit.  

Für zukünftige Produktentwicklungen streben wir weiterhin unsere Mission an, mehr Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln in den Alltag zu integrieren. So hoffen wir, dass wir in fünf Jahren ein breiteres Portfolio mit vielen verschiedenen Zutaten vorweisen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Wir haben leider viel Zeit verloren auf der Suche nach dem richtigen Produktionspartner, der sich dann auch nicht finden hat lassen. Deshalb, wenn das Konzept sehr neu ist, besser den Prototypen komplett selbst aufsetzen und wenn man Glück hat, am besten gleich direkt mit einem interessierten Kunden. Entscheidend ist aber, wie so oft das richtige Team.

Wir bedanken uns bei Michael Englmair für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei präsent und nutze Chancen

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LUI - Neurozentriertes Training: Rückenschmerzen bewältigen durch Neuro Education

LUI – Neurozentriertes Training

Stellen Sie sich und das Startup LUI – Neurozentriertes Training doch kurz unseren Lesern vor!

Als Gründerin von LUI erkläre ich meinen Kund:innen wie Rückenschmerzen im Gehirn entstehen und mit Bewegung und Stress zusammenhängen. In einem 3-Stufen Programm wird individuell auf die Schmerzbewältigung eingegangen und so bei der Ursache der Schmerzen angestzt. Nach einer intensiven Neuro-Analyse schließt sich ein Neuro-Training in Form eines Online Programms inklusive kurzen Videos mit Übungen, Impulsen für den Alltag und Wissenstransfer an. Das daran anschließende Neuro-Performance Programm ermöglicht es mit LUI ein langfristig selbstbestimmtes und bewegtes Leben zu gestalten.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin selber in die Lücke zwischen medizinischer Versorgung und eigenem Training gefallen nach meiner ersten Bandscheipen-OP. Diese anfängliche Frustration hat sich bei mir schnell in die Motivation  umgewandelt, etwas an diesem Status zu ändern. Gesagt getan – meinen damaligen Job habe ich gekündigt und mich in die Selbstständigkeit gewagt. 

Was war bei der Gründung von LUI – Neurozentriertes Training die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist für mich immer wieder eine Solopreneurin zu sein. Bisher noch kein Team zu haben, das sich gegenseitig motiviert und fokussiert ist eine Herausforderung Tag für Tag. Den Ansporn anderen mit Rückenschmerzen eine bessere Lösung anzubieten, als ich sie vor Jahren hatte, treibt mich aber immer wieder an. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man kann nicht nur, man sollte sogar. 

Egal ob miene ersten Stunden als Personal Trainerin, meine ersten digitalen Pläne oder mittlerweile mien Online Programm mit eigener App: Es muss nicht alles perfekt sein. Im Gegenteil: Ich hole mir live lieber Feedback von Kund:innen ein und verbessere Schritt für Schritt. Solange ich für meine Kund:innen ein Problem löse, schauen sie über nicht perfekten Sound und co hinweg. Gleichzeitig bedarf es jeder Menge Mut und Geduld, sich dem kritischen Feedback dann auch immer wieder zu stellen. 

Welche Vision steckt hinter LUI – Neurozentriertes Training?

LUI setzt da an wo die medizinische Versorgung bei Rückenschmerzen aufhört und unterstützt die Kund*innen dabei in ein eigenständiges Training überzugehen. Schmerzbewältigung ist für alle Menschen, die ihren Körper verstehen und ihrem Körper vertrauen, zugänglich und erlebbar.

Wer ist die Zielgruppe von LUI – Neurozentriertes Training?

Menschen die unter Rückenschmerzen leiden und selber aktiv werden wollen um wieder ein bewegtes und unbeschwertes Leben zu leben.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

LUI – Neurozentriertes Training setzt dort an, wo Schmerzen und Bewegung entstehen: im Gehirn. Damit stehe ich für einen Paradigmenwechsel in der Branche: Weg vom biomechanischen hin zum neurobiopsyhosozozialen Model. Es geht eben nicht mehr nur um Rücken und Bauchübungen sondern darum, Schmerzen und den den eigenen Körper zu verstehen um ihm wieder zu vertrauen. 

Das Programm kombiniert Wissen mit Workouts und bindet dabei Atmung, Augen, Gleichgewicht und Bewegung ein.

LUI – Neurozentriertes Training, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

LUI erstellt aufbauend auf einer personalisierten Neuro-Analyse ein fokussiertes Online

Programm, dass Augen, Balance, Atmung und Bewegung miteinander verbindet. Gleichzeitig erklärt LUI detailliert und alltagsrelevant die Zusammenhänge zwischen Schmerz, Gehirn und Körper. Das nennt man Neuro-Education.

Aktuell liegt mein Fokus auf Rückenschmerzen, in 5 Jahren möchte ich Programme für unterschiedliche Beschwerdebilder wie Knie, Schulter, Hüfte oder Nackenprobleme. Langfristig möchte ich vorallem auch Spaß und Vielfalt der Bewegung in den Alltag meiner Kund:innen bringen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einfach machen: Wenn du deine Idee hast, probier sie aus.Du wirst überrascht sein, was du dabei alles lernst. 

Sei neugierig und frage nach. Egal ob bei Events, mit Kund:innen oder Partner:innen, wenn dir etwas nicht klar ist oder dich etwas interessiert, dann frag nach. Die meisten freuen sich über ehrliche Neugierde und daraus ergeben sich manchmal die spannendsten Kontakte. 

Sei präsent und nutze Chancen. Ob Interviews, Artikel oder Podcast, sprich über deine Ideen und nutze Angebote die du bekommst. Auch wenn du dich vielleicht noch nicht bereit fühlst – das wirst du wohl nie. Denk dran, du weißt nie, wer auf der anderes Seite deine Präsenz wahrnimmt und was daraus entstehen kann. 

Bildquelle: Andreas Sebayang

Wir bedanken uns bei Luise Walther für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Keine Angst haben, Dinge neu zu denken

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trustlog bürgschaften

Trustlog unabhängige und digitale Plattform für das einfache Managen und Verwahren von Bürgschaften

Stellen Sie sich und das Startup Trustlog doch kurz unseren Lesern vor!

Mit Trustlog bieten wir eine unabhängige und digitale Plattform für das einfache Managen und Verwahren von Bürgschaften. Unser Ziel ist es, den aufwendigen Bürgschaftsprozess radikal zu vereinfachen. Dafür bieten wir eine digitale Lösung, die alle Beteiligte am Bürgschaftsmarkt zusammenbringt und sämtliche Schritte im Lebenszyklus einer Bürgschaft digital abbildet. Ich, Jonathan Szejnmann, bin Geschäftsführer der Trustlog GmbH. In den letzten 10 Jahren habe ich sowohl in der Linie im Konzern als auch als Berater bei einer Digitalagentur große digitale Transformationsprojekte verantwortet, nun darf ich als Geschäftsführer mit meinem Team ein heute noch sehr analoges und papierhaftes Produkt digitalisieren: Die Bürgschaft. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Papierbürgschaften haben sich in ihrer Form in den letzten Jahrzehnten kaum weiterentwickelt und der Bürgschaftsprozess ist manuell und zeitlich sehr aufwendig. Es bestand im Markt schon lange der Wunsch, den Prozess zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Für eine Lösung mit echtem Mehrwert musste jedoch der gesamte Bürgschaftsprozess neu und ganzheitlich gedacht werden. 

Unsere Muttergesellschaften, zwei der größten Kautionsversicherer am deutschen Markt, die R+V und die VHV, haben zudem erkannt, dass nur ein holistischer Ansatz nachhaltig sein kann: Die Kunden wünschen keine Insellösung einzelner Bürgen, sondern eine Lösung für alle Beteiligten. 2020 gründeten die beiden Versicherungen daher Trustlog als unabhängiges Unternehmen mit der Mission, eine ganzheitliche und für alle Marktteilnehmer offene Plattformlösung zu entwickeln und zu betreiben. 

Welche Vision steckt hinter Trustlog?

Wir wollen einen neuen Marktstandard für digitale Bürgschaften etablieren und das Bürgschaftsgeschäft ganzheitlich vereinfachen. Wir finden die digitalen Antworten auf die wirklichen Probleme und Herausforderungen unserer Kunden durch den Fokus auf das echte Kundenbedürfnis. Dabei sind unsere Lösungsansätze überraschend anders, aber immer einfach. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als Corporate Startup bzw. Joint Venture erfolgt die Finanzierung durch unsere Mutterhäuser, die R+V Versicherung und VHV Versicherung, die beide zu jeweils 50% beteiligt sind. Finanzierungsrunden wie bei klassischen Startups stehen daher bei uns derzeit nicht auf der Agenda. Eine der größten Herausforderungen ist sicherlich der Markt, in dem wir uns bewegen: Auf der einen Seite sind wir ein agiles und unabhängiges Startup, auf der anderen Seite zählen wir etablierte Versicherungsunternehmen zu unseren Kunden. Daher erfüllen wir mit unserem Produkt direkt zum Start die hohen Anforderungen an IT-Security, Datenschutz, Compliance und Regulatorik – alles Themen, die bei einem anderen Startup eventuell nicht direkt auf der Agenda stehen würden.  

Wer ist die Zielgruppe von Trustlog?

Als Plattform verbinden wir die verschiedenen Beteiligten des Bürgschaftsgeschäfts, unser aktueller Fokus liegt auf Bürgschaften in der Baubranche. Zielgruppe sind daher alle Auftraggeber, die Bürgschaften im Zusammenhang mit Bauvorhaben erhalten, darunter fallen neben den gewerblichen Bauunternehmen auch die öffentliche Hand. Dazu ist klares Ziel der Plattform, weitere Bürgen (Banken und Versicherungen) anzubinden und auch diesen das Ausstellen von digitalen Bürgschaften zu ermöglichen. 

Wie funktioniert Trustlog? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bürgschaften werden heutzutage immer noch höchst manuell in Papierformat ausgestellt und den einzelnen Parteien per Post zugestellt. Dies zieht oft auch umständliche Absprachen und aufwendige Korrekturschleifen mit sich. Mit Trustlog können Bürgschaftstexte direkt zwischen den Beteiligten abgestimmt, freigegeben und als Basis für alle zukünftigen Bürgschaften hinterlegt werden. Wiederkehrende Prüfungen und Fehler werden direkt vermieden. 

Auch nach der Ausstellung einer digitalen Bürgschaft bildet Trustlog als Serviceplattform den gesamten Lebenszyklus einer Bürgschaft in papierloser Form ab. Bürgschaften können digital empfangen, geprüft, korrigiert und angenommen werden. Auch die Enthaftung oder die Initiierung einer Inanspruchnahme einer Bürgschaft ist möglich. Während früher hierfür Bürgschaften aus dem Aktenordner bzw. Tresor geholt werden, ein Anschreiben verfasst und Postsendung erstellt werden mussten, reichen jetzt wenige Klicks.   

Alle Bürgschaften liegen dabei zentral an einem Ort, sodass der Zugriff auf die Bürgschaften auch im Home-Office und zu jeder Zeit möglich ist. Neben der Reduzierung der Verwaltungsaufwände bieten wir mit Trustlog zudem eine höhere Sicherheit, da Bürgschaften nicht einfach kopiert werden oder verloren gehen können.   

Trustlog, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir mit Trustlog einen neuen Standard für digitale Bürgschaften etabliert. Während wir uns zum Start auf den Bausektor fokussieren, haben wir bis dahin unser Angebot auf weitere Branchen und Bürgschaftsarten ausgeweitet. Darüber hinaus wollen wir uns in unseren Ideen nicht einschränken, sondern immer offen für Neues sein, um die Kundenwünsche bestmöglich bedienen zu können. Das heißt, dass wir auch in fünf Jahren noch bestehende Standards hinterfragen werden und uns als etablierter, aber gleichzeitig innovativer Partner für unsere Kunden positioniert haben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Keine Angst haben, Dinge neu zu denken. 

Die Kundenzentrierung nicht verlieren und Feedback auch konkret umsetzen. 

Vertrauen in sein Team haben, denn gemeinsam kann man am meisten erreichen.

Wir bedanken uns bei Jonathan Szejnmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Teile die Unternehmenserträge mit der gesamten Organisation

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SOUNDBOKS ist der lauteste Bluetooth Performance Speaker der Welt

SOUNDBOKS ist der lauteste Bluetooth Performance Speaker der Welt

Stellen Sie sich und das Startup SOUNDBOKS doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Jesper Theil Thomsen und ich habe zusammen mit meinen Freunden Christoffer Nyvold und Hjalte With 2016 SOUNDBOKS gegründet. Wir haben das Unternehmen mit der Mission gestartet, den lautesten Bluetooth Performance Speaker der Welt herzustellen. Unsere Lautsprecher produzieren wir nun schon in der dritten Generation und haben weltweit bereits über 100.000 SOUNDBOKSEN verkauft. Diese Erfolgsgeschichte haben wir vor allem unserem großartigen Team zu verdanken, das mittlerweile aus über 85 tollen Menschen besteht, die an unseren beiden Standorten in Kopenhagen und Los Angeles arbeiten.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zur SOUNDBOKS-Gründung ist aus unserer Liebe für die Festivalkultur und unserer Leidenschaft für laute Musik geboren. Denn am Anfang der Geschichte von SOUNDBOKS wollten wir lediglich für uns und einige Freunde einen tragbaren Lautsprecher mit langer Laufzeit bauen, damit wir die bevorstehenden Nächte auf dem Roskildefestival bei bester Soundqualität durchtanzen können. Die bestehenden Lautsprecherlösungen auf dem Markt haben uns alle nicht zu 100% überzeugt. Daher haben wir kurzerhand die nötigen Materialien beschafft, um mit einem 24-köpfigen Team aus dem Freundeskreis in der heimischen Garage Tag und Nacht die Lautsprecher rechtzeitig bis zum Festivalstart herstellen zu können. Wir standen vor der Herausforderung, 400 Lautsprecher innerhalb von nur 14 Tagen herzustellen, damit diese pünktlich zum Roskilde-Festival ausgeliefert werden konnten. Nach dieser ersten erfolgreich gemeisterten Hürde war der Zuspruch aus unserem Umfeld so groß, dass wir beschlossen haben weiterzumachen und haben unser Office in Kopenhagen eröffnet.

Welche Vision steckt hinter SOUNDBOKS?

Wir bei SOUNDBOKS möchten Menschen dazu ermutigen, unvergessliche Feiermomente zu schaffen. Wir möchten mit unseren High Performance Bluetooth Speakern das nötige Equipment dafür bereitstellen, um eben diese unvergesslichen musikalische Erlebnisse zu kreieren. Diese Vision ist für uns der Grundstein, an dem wir nicht nur unsere Strategie, sondern auch unsere Produktentwicklung ausrichten. Daher überprüfen wir auch bei jeder Entscheidung, die wir treffen, ob uns diese auch unserer Vision näher bringt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir viel ausprobiert und mussten uns auch einige Fehler eingestehen. Die größte Herausforderung für uns war bisher die Zeit nach unserer Kickstarter Kampagne, die für SOUNDBOKS ein voller Erfolg war: in nur einem Monat konnten wir 800.000 Dollar einsammeln und damit 1.500 Lautsprecher produzieren und verkaufen. Leider haben wir aus dieser erfolgreichen Kampagne die falschen Schlüsse gezogen. Für uns war das damals eine einfache Rechnung: Wenn wir es schaffen, 1.500 SOUNDBOKSEN innerhalb eines Monats zu verkaufen, dann sind das 9.000 Einheiten in einem halben Jahr. Also bestellten wir das Material für 10.000 Einheiten, ohne zu wissen, wie wir in dem Maßstab die Lautsprecher herstellen und anschließend auch verkaufen sollen.

Das führte dazu, dass wir für 18 Monate finanziell lahmgelegt waren, da wir für Lautsprecher zahlen mussten, die wir nicht verkaufen konnten, da wir hatten kein Budget für das Marketing eingeplant hatten. Perspektivisch sah es für SOUNDBOKS nicht sonderlich gut aus. Uns hat letztendlich gerettet, dass wir uns den Fehler eingestanden und offen mit dem Team darüber gesprochen haben. Das Ergebnis: das gesamte Team hat uns die Treue gehalten und ist an Bord geblieben. Heute können wir auf die Zeit zurückschauen und stolz auf unser starkes Team sein.

Wer ist die Zielgruppe von SOUNDBOKS?

Bei SOUNDBOKS fühlen wir uns allen verbunden, die eine Liebe für laute Musik haben und dabei nicht auf beste Soundqualität verzichten möchten. Wir wollen mit der SOUNDBOKS den Menschen in den verschiedensten Communities das richtige Tool zur Verfügung stellen, um deren Stimmen zu verstärken. So haben wir verschiedenste Kooperationen sowohl in der Musik- und Kulturszene als auch im Bereich Outdoorsports.

Was ist das Besondere an den Speakern? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die SOUNDBOKS ist der lauteste Bluetooth Performance Speaker der Welt. Wir haben lange an einer Lösung gearbeitet, damit unsere Nutzer bei der SOUNDBOKS keinerlei Einbußen machen müssen – weder bei der Lautstärke noch bei der Akkulaufzeit. Technisch ist das durch das Zusammenspiel und die genaue Abstimmung des verwendeten Akkus mit dem Code des Motherboards möglich. Bei voller Lautstärke von 126 dB kann die SOUNDBOKS fünf Stunden lang durchhalten, bei halber Lautstärke kann die Batterie sogar bis zu 40 Stunden in Betrieb sein.

Zudem können durch unserer Role Selector-Funktion mehrere SOUNDBOKSEN mithilfe der App als kabellose Stereo-Anlage betrieben werden. Mithilfe der patentierten SKAA-Technologie können dadurch zwei bis fünf Lautsprecher miteinander verbunden werden, für die dann mithilfe der Left-Right-Funktion individualisierte Einstellungen vorgenommen und abgespeichert werden können. In unserer Speaker-Kategorie sind wir damit die einzigen, die diese Funktion bereitstellen. Zudem ist der Akku der SOUNDBOKS austauschbar – durchtanzten Partynächten steht also nichts mehr im Wege.

SOUNDBOKS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bei SOUNDBOKS wollen wir Erlebnisse kreieren, die durch Musik angetrieben werden und die einen dazu einladen, in dem Moment zu leben. In fünf Jahren hoffe ich, dass es uns gelungen ist, eine Reihe von intuitiven, sorgenfreien Produkten zu entwickeln, die es unseren NutzerInnen ermöglichen, sich wirklich der Musik hinzugeben – und damit Millionen durch Musik angetriebene Erlebnisse auf der ganzen Welt zu ermöglichen und zu verstärken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Es ist ok ein unperfektes Produkt zu launchen! Viele GründerInnen verbringen zu viel Zeit mit ihrem Produkt, bevor sie es in die Hände ihrer NutzerInnen geben. Die Wahrheit ist, dass du nicht herausfinden kannst, was deine NutzerInnen wirklich wollen, bis du sie das Produkt selber ausprobieren lässt.
  • Teile die Unternehmenserträge mit der gesamten Organisation. Dein gesamtes Team ist Teil der Wertschöpfung – und deshalb sollten auch alle bei der Gewinnverteilung berücksichtigt werden. 
  • Der Aufbau einer starken Unternehmenskultur ist wichtiger als eine durchdachte Strategie. Die Welt verändert sich rasant – und wenn z.B. eine Pandemie plötzlich zuschlägt, ist die gut durchdachte Strategie praktisch nutzlos. Was hier wirklich zählt, ist ein Team, das zusammenrückt, wenn es schwierig wird.

Wir bedanken uns bei Jesper Theil Thomsen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kommunikation is key

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Porn Better VentureVilla porno

Porn Better Teilnehmer im Batch #9 Accelerator-Programm der VentureVilla

Stellen Sie sich und das Startup Porn Better doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Julia und Luna und gründen gemeinsam Porn Better – eine Matchingplattform für ethischen Porno und Menschen, die diesen gern konsumieren möchten. Damit wollen wir eine Alternative zu den Online-Pornoseiten schaffen, die den Markt dominieren, gleichzeitig aber viele User’innen aus gutem Grund abschrecken. 

Luna hat schon erfolgreich im Bereich Filmproduktion gegründet und ist nebenbei Sales Managerin für Dokumentarfilme, ist also in der Medienbranche zu Hause. Sie glaubt an das Gute im Porno, genauso wie ich (Julia). Ich selbst bin queere Akteur*in in der sexuellen Bildung und weiß um die Relevanz von Porno für Menschen und Sexualität.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sehen den Bedarf nach coolen Inhalten in der Pornobranche! Es gibt tolle Seiten, die ethisch produzierten, empowernden, feministischen, queeren und diversen Porno anbieten, aber viel zu wenig Aufmerksamkeit dafür. Mit Porn Better wollen wir Sichtbarkeit und Zugänge zu Pornos schaffen, die alle Menschen ohne schlechte Gefühle genießen können. Und weil es eine Plattform wie Porn Better noch nicht gibt, erschaffen wir sie!    

Welche Vision steckt hinter Porn Better?

Unsere Vision ist, dass Menschen Porno uneingeschränkt genießen können. Bisher ist das Mainstream-Angebot voll von Diskriminierung, Gewalt und illegalen Uploads. Das ist umso problematischer, wenn man bedenkt, dass für viele Menschen Porno schon sehr früh eine wichtige Rolle in der sexuellen Entwicklung und Aufklärung einnimmt. 

Zudem wollen wir Produzierenden, ob Profi oder Amateur*in, die fair, inklusiv, konsensuell und safe arbeiten, den Rücken stärken. So wollen wir zu einem Bewusstseinswandel in der Pornobranche beitragen und zeigen, dass Pornografie so facettenreich, divers und schön sein kann wie die menschliche Sexualität selbst. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir mussten uns darüber klar werden, wie wir unser Unternehmen so aufbauen können, dass wir von Anfang an unseren Werten gerecht werden und auch bleiben können. Daraus ist zum Beispiel resultiert, dass wir lieber langsam und organisch wachsen und uns querfinanzieren wollen, als vorschnell Investor*innen an Bord zu holen. Mit dieser Entscheidung gehen natürlich viele Herausforderungen einher, allen voran ein effizientes Zeitmanagement, um Lohnarbeit und Gründung unter einen Hut zu bekommen. Das hat aber auch einen Vorteil: Es hilft uns, Priorisieren zu lernen.

Wer ist die Zielgruppe von Porn Better?

Unsere Zielgruppe sind vor allem queere Personen und Frauen. Diese Gruppe leidet nach wie vor unter struktureller Benachteiligung und Diskriminierung. Und das gilt auch für Pornografie und die Industrie dahinter, die ausgesprochen männerdominiert und auf einen vermeintlich „typisch männlichen“ Zuschauer zugeschnitten ist; Stichwort male gaze. Der Anteil von Queers und Frauen, die Porno konsumieren, wird aber immer größer. Wer Porno schaut, möchte unbeschwert genießen. Wenn man sich da erst durch diskriminierende Kategorien, sexistische Werbung und stereotype Darstellungen wühlen muss, kann von Genuss kaum die Rede sein. Wir möchten auf unserer Plattform einen safer Space bieten – und zwar natürlich für Menschen jeglichen Geschlechts.

Wie funktioniert Porn Better? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir starten als kostenlose Matching-Plattform. Das heißt, wir hosten keinen eigenen Content, sondern listen Seiten von Drittanbietern, die unseren ethischen Anforderungen entsprechen. Wir haben detaillierte und für alle transparente Kriterien ausgearbeitet, nach denen diese Seiten dann von uns rezensiert und geratet werden. Bei uns kannst Du nach deinen Vorlieben filtern, nach Preisen und natürlich nach Bewertung. Noch dazu wollen wir die Zuschauer*innen mit einbinden und setzen auf Feedback und Bewertungen aus der Community. 

Ihr seid Teilnehmer im Batch #9 Accelerator-Programm der VentureVilla. Könnt ihr uns das Programm kurz vorstellen?

100 Tage geballtes Wissen und Erfahrungsaustausch! Es gibt vielfältige Workshops, feedbackreiche Pitchtrainings und individuelle Betreuung durch die Mentor*innen. Wir haben schon sehr viel dazugelernt, reflektiert und unser Netzwerk um wertvolle Kontakte erweitern können. Außerdem ist es sehr empowernd, bei der VV Menschen wie Julia Kümper oder Meike Korittko hinter sich zu wissen, die sich für Gleichberechtigung, Inklusion und Diversität in der Startup-Szene stark machen.

Wie geht es jetzt weiter? Was passiert am Demo Day?

Am Demo Day werden wir dem virtuellen Publikum nicht nur unsere Geschäftsidee, sondern auch unsere Landing Page präsentieren können. Die Landing Page ist noch nicht offiziell gelauncht, aber wir sind schon dabei, sie mit Content zu füllen und das Design auszufeilen. Dann wird es auch die ersten Porn Site Reviews auf unserer Seite geben!

Porn Better, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sind wir eine etablierte Größe in der alternativen Pornowelt, Menschen empfehlen uns guten Gewissens weiter und unser Team ist größer und diverser geworden. Wir haben noch viele Ideen wie wir unsere Plattform erweitern können, aber wir gehen einen Schritt nach dem anderen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Werte sind kein Unique Selling Point oder Marketingzweck. Deine Werte und die des Unternehmens sind, was euch ausmacht. Deswegen ist es sinnvoll, diese schon in einer frühen Phase zu reflektieren, zu definieren und sie vor allem auch ernst zu nehmen.
Kommunikation is key – ob in romantischen, freundschaftlichen oder geschäftlichen Beziehungen. Ehrliche, wohlwollende Kommunikation ist die Basis für so ziemlich alles, zum Beispiel auch für einen guten Zusammenhalt im Team. 

Stay focused. Gerade am Anfang ist die Gefahr hoch, sich zu verzetteln und dabei die Vision aus den Augen zu verlieren.  

Wir bedanken uns bei Daniel Graf für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein gutes eingespieltes Team ist das A und O

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Moanah nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel in Pulverkonzentrat

Moanah nachhaltige und schonende Wasch- und Reinigungsmittel in Pulverkonzentrat

Stellen Sie sich und das Startup Moanah doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Katharina Zurmühlen und neben Salar Armakan, Felix Kleinhenz eine der drei Gründer*innen von Moanah. Wir bieten nachhaltige und schonende Wasch- und Reinigungsmittel in Pulverkonzentrat an. Uns ist es wichtig, Produkte anzubieten, die nicht nur den eigentlichen Zweck – eine gute Reinigungskraft – erfüllen, sondern gleichzeitig auch gut für den Menschen und unsere Umwelt ist – ohne Mikroplastik, leicht biologisch abbaubar, vegan und tierversuchsfrei. Zu unseren Produkten gehören Allzweck-, Bad- und Glasreiniger, die mit Wasser in wiederauffüllbaren Glasflaschen sekundenschnell aufgelöst werden können und ganz neu zwei Vollwaschmittel.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Der Ideengeber war ganz klar Salar. Bereits in seinen Kinderjahren waren nachhaltige Putzmittel für ihn ein wichtiges Thema: Seine Eltern kamen als politische Flüchtlinge nach Deutschland. Als Putzkraft spürte Salars Mutter schnell, dass die meisten handelsüblichen Putzmittel schädlich für ihre Haut sind. Daher begann sie schon vor 30 Jahren Reinigungsmittel selbst herzustellen. Salar griff das Thema erneut auf als er merkte, dass die wenigsten Menschen über die aggressiven Inhaltsstoffe in herkömmlichen Reinigungsmitteln Bescheid wissen. Dann ging er auf seinen ehemaligen Kommilitonen und Freund Felix Kleinhenz zu, der Experte für Produktentwicklung und -optimierung ist. Ich kam 2020 ins Spiel, um mich dem Marketing zu widmen. Das war die Geburtsstunde von Moanah: Nachhaltige und schonende Haushaltsmittel, die nicht nur das Zuhause, sondern auch die Umwelt säubern.

Welche Vision steckt hinter Moanah?

Viele Wasch- und Reinigungsmittel erhalten ihre Putzkraft nur durch aggressive Chemikalien und produzieren nebenbei auch noch Unmengen an Plastikmüll. Mit Moanah setzen wir genau da und bieten eine nachhaltige als auch zugleich schonende Alternative an, die nicht nur plastiksparend ist, sondern auch kraftvoll reinigt. Wir konzentrieren uns darauf ehrliche Produkte zu kreieren. Daher sind wir der Meinung, dass wir Mitverantwortung dafür tragen, Müll zu reduzieren und jeden daran partizipieren zu lassen. Bei Moanah glauben wir fest daran, dass Lösungen erst dann Lösungen sind, wenn sie Natur, Mensch und Unternehmen in Einklang bringen. Dies bedeutet für uns Dinge kritisch zu hinterfragen, aber vor allem Verantwortung zu übernehmen. Nur so können wir unserem Ziel näher kommen.

Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Unmengen an Plastik zu reduzieren, die bei herkömmlichen Produkten anfallen. Durch jedes Nachfüllen unserer Glasflaschen und Nachkaufen unseres Waschmittels wird nicht nur eine Plastikflasche eingespart, sondern gleichzeitig befreien wir gemeinsam mit der Organisation Seven Clean Seas pro verkauftem Jahres- oder Starter Set bzw. Waschmittel in der Größe L, die Meere von Plastikmüll.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als wir Moanah gegründet haben, hatten wir alle noch Vollzeitjobs. Wir haben uns anfangs komplett selbst finanziert und für unsere Idee auch bereits Preisgelder gewonnen. Letztes Jahr waren wir dann so weit, dass wir uns dazu entschlossen, unsere damaligen Berufe zu kündigen und die gesamte Energie in Moanah zu stecken. Dies war insbesondere am Anfang natürlich mit vielen Unsicherheiten verbunden. Glücklicherweise haben wir Investoren gefunden, die unsere Vision teilen und das nötige Startkapital zur Verfügung stellen. 

Ein Faktor, mit dem wir uns sehr lange beschäftigt haben und auch noch weiterhin tun, war es die richtigen Lieferanten und Produktionsfirmen zu finden, die unseren Ansprüchen im Bereich Nachhaltigkeit entsprechen.
Weiterhin war die Corona-Pandemie definitiv eine sehr große Herausforderung für uns. Produktionsketten wurden unterbrochen und die Produktionsentwicklung verzögert. Aus diesem Grund wurde der Verkaufsstart der Moanah Reiniger etwas nach hinten verschoben. Zum Beispiel ist auch die Nachfrage nach Sprühköpfen enorm gestiegen. Das hat die Suche nach der richtigen Produktionsfirma in Europa zusätzlich erschwert. 

Wer ist die Zielgruppe von Moanah?

Moanah richtet sich an alle Menschen, die schonende Produkte nutzen wollen, dabei auf Nachhaltigkeit achten, bewusster Leben als auch konsumieren wollen und gleichzeitig natürlich auch nicht auf die Putzkraft verzichten möchten. Insbesondere trifft dies auch auf Personen zu, die Kinder oder Tiere im Haus haben und somit auf chemische Produkte verzichten wollen und sollten.

Wie funktioniert Moanah? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei unseren Reinigern können sich Erstkundinnen ein Starterkit mit Glasflaschen, Reinigungstuch und Reinigungspulver kaufen. Kundinnen haben dann die Möglichkeit, einzelne Refills nachzukaufen oder bekommen diese ganz praktisch im Abo regelmäßig in den Briefkasten gesteckt. Ähnlich sieht es bei den Waschmitteln aus: Die Probiersets und Größe M landen ebenfalls in den Briefkästen (Schleppen ade) und Größe L wird natürlich wie die anderen Größen auch CO2-neutral geliefert. Ab Juni bieten wir auch hier Abo-Modelle für unsere Kundschaft an.

Wir sehen die Vorteile neben einer sauberen Wohnung, ganz klar bei der schonenden Wirkung für Mensch & Umwelt. Durch unser Produkt kann Plastik im eigenen Haushalt reduziert werden, ohne auf die Putzkraft zu verzichten. Durch die Auslieferung in den Briefkasten fallen gleichzeitig auch die spontanen Wege in den Laden oder das schwere Schleppen weg.
 
Wir legen großen Wert auf Transparenz: Wir kommunizieren sehr transparent und teilen klar mit unserer Community, warum wir wo produzieren und welche Auswirkungen das auf die Umwelt hat. Im Vergleich zu anderen Unternehmen haben wir von Anfang an auf Pulverform und Glasflaschen gesetzt. Wir finden aber auch, dass der Markt groß genug für alle ist. Die Produkte unterscheiden sich neben dem Design auch zusätzlich noch in Duftstoffen und so hat jeder Konsumentin die Möglichkeit, je nach eigenen Vorlieben seinen Favoriten auszuwählen. Durch unser familiäres, ehrliches und offenes Team sind wir sehr nah an unseren Kund*innen.

Moanah, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Uns war made in Germany sehr wichtig. Für die Produktion von unserem Reinigungspulver sowie dem Waschmittel haben wir daher bereits tolle Produktionsstätten in Deutschland gefunden. Das Gleiche wollen wir nun auch für unsere Glasflaschen und Sprühköpfe erreichen, die momentan noch in China produziert und mittels Zug inkl. CO2 Ausgleich nach Deutschland geliefert werden. Wir arbeiten stetig an uns und haben uns zum Ziel gesetzt noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu werden. Darum sind wir aktuell sehr daran bestrebt die komplette Produktion nach Deutschland bzw. Europa zu verlegen, um den Transportweg zu verringern. Auch unser Produktsortiment soll sich in den kommenden Jahren noch erweitern, damit noch mehr Menschen umweltfreundlicher Putzen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der allererste Schritt, den jeder beim Gründen berücksichtigen sollte, ist das richtige Priorisieren. Am Anfang scheint alles wichtig zu sein und die Sorge, etwas zu vergessen, ist ein ständiger Begleiter. All die Ideen wollen umgesetzt werden und am besten alles auch sofort. Doch das ist einfach unmöglich. Daher ist es wichtig, Aufgaben und Erledigungen abzuwägen, zu gewichten und in eine Reihenfolge zu bringen, sonst steht man sich einfach selber im Weg und verzögert den ganzen Prozess. Außerdem würde ich jedemjeder raten, von Anfang an auf einen transparenten und authentischen Markenauftritt zu setzen. Das schafft bei den Kundinnen das gewisse Grundvertrauen in die Marke. Wir bei Moanah legen sehr viel Wert auf Transparenz und darauf mit unseren Kundinnen zu kommunizieren. Ich kann jedemjeder Gründerin beides nur ans Herz legen. 

Mein letzter Tipp wäre, die richtigen Partner*innen zu finden. Ein gutes eingespieltes Team, das einem den Rücken stärkt, ist beim Gründen das A und O. Langwierige Prozesse, kleine Rückschläge, aber auch die ersten Erfolge machen mit dem richtigen Team einfach mehr Spaß. Gleichzeitig ist auch direkt alles leichter zu handhaben, wenn sich alle aufeinander verlassen können und mit dem richtigen Teamgeist dabei sind.

Wir bedanken uns bei Katharina Zurmühlen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Habt eure Nutzer und Kunden im Blick

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frischeszeug regionale lebensmittel plattform

FrischesZeug Plattform für regionale Lebensmittel

Stellen Sie sich und das Startup FrischesZeug doch kurz unseren Lesern vor!

Mit FrischesZeug machen wir Direktvermarkter:innen sichtbar und regionale Lebensmittel einfach erlebbar. Verbraucher:innen helfen wir dabei, alle Anbieter regionaler Produkte in ihrer Umgebung leicht und unkompliziert zu finden. Den Anbieter:innen möchten wir die Möglichkeit geben, die anspruchsvollen Herstellungsprozesse ihrer Produkte anschaulich zu machen, sodass Verbraucher:innen eine Verbindung zu den regionalen Produzent:innen und ihren Produkten aufbauen können. Dazu haben wir die digitale Interaktions- und Vermarktungsplattform ins Leben gerufen.

Mit unserer Lösung sprechen wir auf Kundenseite eine ökologisch bewusste, urbane und mobile Zielgruppe, die digital affin ist. Denn viele interessierte Menschen möchten zwar regionale Produkte kaufen, haben aber bisher keine digitale Plattform, auf die sie zugreifen können, um schnell die Möglichkeiten in ihrer Umgebung zu entdecken. Somit haben wir (Sophie von See und Gregor Friedrich-Baasner) FrischesZeug ins Leben gerufen. Sophie ist Geschäftsführerin und für alle technischen Belange und die Entwicklung zuständig. Gregor kümmert sich um die betriebswirtschaftlichen Aspekte und hat immer ein offenes Ohr für unsere Nutzer.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir wissen wovon wir sprechen und haben selbst das große Bedürfnis nach regionalen Lebensmitteln. Aufgewachsen auf dem Land sind wir für unser Studium quer durch Deutschland gezogen und mussten feststellen, dass sich die Suche nach regionalen Anbietern kompliziert gestaltet und mit hohem Rechercheaufwand verbunden ist. Lösungen, die wir dazu gefunden haben, überzeugten uns entweder technisch nicht oder waren nur auf eine Region begrenzt.

Darum haben wir mit FrischesZeug unsere eigene Plattform ins Leben gerufen, die sowohl dem Stand der Technik entspricht, sich gleichzeitig aber eng an den Bedürfnissen der regionalen Anbieter:innen orientiert, als auch dem Kaufverhalten der Nutzer:innen entspricht.

Welche Vision steckt hinter FrischesZeug?

Wir wollen unseren Beitrag leisten, die tollen regionalen und saisonalen Produkte aus der nahe liegenden Umgebung sichtbar zu machen. Dabei schaffen wir es, Lebensmittel und deren Produktion transparent und ehrlich zu zeigen. Wir unterstützen damit den aktuellen Zeitgeist nach Informationen und bieten einen gelebten Austausch mit den Expert:innen in diesem Bereich; den Erzeuger:innen der Produkte. Zusätzlich ermöglichen wir, das begonnene Umdenken in der Ernährung weiter zu festigen und echte Regionalität wieder in den Vordergrund zu stellen.

Unsere Mission zur Vision:

  • Wir bieten Direktvermarkter:innen eine auf sie zugeschnittene Digitallösung,
  • schaffen echte Transparenz, Nähe und erlebbare Regionalität
  • und bieten ein modernes Einkaufserlebnis mit State of the Art Technologie und entwickeln uns mit den Bedürfnissen unserer Nutzer:innen weiter.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

FrischesZeug wurde bislang durch private Mittel finanziert. Um die Gemeinschaft weiter wachsen lassen zu können, haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Damit können wir mehr Aufmerksamkeit generieren und noch mehr Interaktion auf FrischesZeug schaffen. Außerdem sind wir auf der Suche nach Investoren, damit eine zukunftsfähige Finanzierung gewährleistet ist.

Inhaltlich hat sich die Arbeit während des letzten Jahres verändert. Während zu Beginn noch viel Konzeptions- und Aufklärungsarbeit geleistet werden musste, geht es heute darum, noch feiner an den Stellschrauben zu drehen, um noch mehr Menschen unterstützen zu können. Wir legen großen Wert auf die Rückmeldung und Wünsche unserer Nutzer:innen und richten unsere Plattform danach aus.

Wer ist die Zielgruppe von FrischesZeug?

FrischesZeug soll künftig DIE digitale Plattform sein, um ohne großen Aufwand frische Produkte von Erzeuger:innen in der Nähe zu finden. Wir wollen ernährungs- und umweltbewussten Menschen dabei helfen, die frischsten Lebensmittel in ihrer Umgebung zu finden. Zusammen wollen wir den Austausch zwischen Konsument:innen und Erzeuger:innen fördern. Sowie das Verständnis füreinander aufbauen.

Wir wollen die digitale Plattform zum einfachen und schnellen Direktvertrieb für Erzeuger:innen von regionalen Produkten sein. Wir wollen den Erzeuger:innen ohne hohe Kosten und Fachwissen Zugang zur digitalen Welt verschaffen. Und wir wollen die Welt ein kleines Stückchen besser machen.

Wie funktioniert FrischesZeug? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten mit FrischesZeug die Möglichkeit, regionale Produkte und Spezialitäten einfach digital darzustellen. Dafür können Anbieter:innen schnell und unkompliziert ein Profil anlegen. Dazu gehören einige grundlegende Angaben über den Betrieb, die Öffnungszeiten und die angebotenen Produkte. Zusätzlich können Neuigkeiten und Veranstaltungen (zum Beispiel Hoffeste, Termine für Führungen oder besondere Angebote) erstellt und Bilder veröffentlicht werden.

Die Anbieter:innen können von angemeldeten Verbraucher:innen abonniert werden, sodass diese stets im Bilde über etwaige Neuigkeiten und Veränderungen sind. Auch die Kommunikation kann über unsere Plattform abgewickelt werden; dafür bietet FrischesZeug eine integrierte Chatfunktion. Zusätzlich ist es den Anbietenden möglich, einen eigenen Onlineshop zu erstellen und in das Profil zu integrieren.

Wir ermöglichen auf diese Weise das einfache Finden, Interagieren und Einkaufen von regionalen Lebensmitteln direkt bei den Erzeuger:innen in der Umgebung.

FrischesZeug, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Da folgen wir ganz stark unserer Vision. Wir möchten, dass unsere Gemeinschaft weiter wächst, die Interaktion weiter steigt und es noch mehr Menschen möglich ist, die tollen regionalen Lebensmittel in der direkten Umgebung zu finden und sich aktiv mit deren Erzeuger:innen auszutauschen. In fünf Jahren haben wir hoffentlich maßgeblich zu einer nachhaltigeren und bewussteren Zukunft beigetragen, indem wir regionale Lebensmittel für jeden einfach erlebbar gemacht haben und werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sein eigenes Unternehmen aufzubauen und seine eigenen Ideen umsetzen zu können, ist eine spannende und tolle Sache. Für uns war das Mindset sehr wichtig.

Seid von eurer Idee überzeugt und identifiziert euch mit eurem Unternehmen.

Probiert Dinge aus und sollten sie nicht klappen, verwerft sie wieder. Aber ihr habt jede Menge gelernt.

Habt eure Nutzer und Kunden im Blick. Versucht sie und ihren Antrieb zu verstehen.

Link zum Crowdfunding auf Startnext

Wir bedanken uns bei Sophie von See und Gregor Friedrich-Baasner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: FrischesZeug

Kontakt:

vonSundG UG
Echinger Straße 1a
DE-80805 München

https://frischeszeug.de
gregor@frischeszeug.de

Ansprechpartner: Gregor Friedrich-Baasner

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/frischeszeug

Erlaubt Euch, Fehler zu machen

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QUARTIER

Gamification meets Kunst und Kultur: QUARTIER vereint Digitalisierung lokaler Kulturzenen mit Entertainment für Stadtentdecker

Stellen Sie sich und das Startup QUARTIER doch kurz unseren Lesern vor!

QUARTIER ist eine hyperlokale Plattform, die neuen Talenten und etablierten Künstler:innen die Möglichkeit bietet, mit ihrer Kunst einen persönlichen Fußabdruck im virtuellen Stadtbild zu hinterlassen. QUARTIER ist eine App, die Menschen einer Stadt – Einheimische und Touristen – mit der lokalen Kulturszene verbindet. Kunstschaffende (Creator) laden Snippets (kurze Beiträge) ihrer Werke hoch und pinnen diese an die digitale Stadtkarte. Kunstinteressierte (User) wiederum erkunden das Kulturangebot bei einem Streifzug durch ihre Umgebung. Sie rufen den künstlerischen Content standortgebunden ab und die App benachrichtigt über neue Snippets.
Diese neue Art des Stadtspaziergangs ist wie „Geocaching“ für Kunst und Kultur: Während man durch die Straßen läuft, öffnet sich hier und da virtuell ein Fenster und DJs, Musiker oder Performance-Artists fügen dem Stadtleben mit ihrer Kunst inspirierende Facetten hinzu.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für uns waren zwei Faktoren für die Gründung von QUARTIER entscheidend. Zum einen haben wir ein Problem identifiziert, das uns allen sehr am Herzen liegt. Durch die Corona-Pandemie hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Digitalisierung in allen Sektoren weiter vorangetrieben werden muss. So auch in der nach wie vor sehr analogen Kulturszene. Auch wenn Kunst und Kultur nicht durch digitale Medien ersetzt werden können – wir sollten digitale Technologien nutzen, um Kunstschaffenden eine digitale Bühne zu bieten und sie damit stärker sichtbar zu machen. Zum anderen haben wir in unserem direkten Umfeld erfahren, wie mit der Kulturszene verbundene Menschen unter den Auswirkungen der Pandemie-bedingten Beschränkungen leiden. Diesen Menschen haben uns dazu motiviert -und motivieren uns weiterhin – die Idee von QUARTIER in die Tat umzusetzen.

Ein dritter Aspekt, der uns das Gründen von QUARTIER erleichtert hat, war das Glück, ein großartiges, interdisziplinäres Team zu sein. Wir nutzen unsere verschiedenen Hintergründe und Erfahrungen, um voneinander zu lernen und unsere Fähigkeiten bestmöglich einzusetzen. Was uns verbindet, ist unsere Leidenschaft für Social Entrepreneurship. Wir alle drei brennen dafür, nicht nur ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu realisieren, sondern zugleich sozial und ökologisch nachhaltig zu agieren, um einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu leisten. So ist es für uns das Schönste, unsere eigenen Ideen gemeinsam in die Tat umzusetzen.

Welche Vision steckt hinter Quartier?

Gamification meets Kunst und Kultur: QUARTIER vereint Digitalisierung lokaler Kulturzenen mit Entertainment für Stadtentdecker. Mit unserer Plattform sorgen wir für mehr Sichtbarkeit für lokale Kulturschaffende, in der Pandemie und darüber hinaus. QUARTIER wird, sobald es wieder sicher möglich ist, die Städte mit neuem Leben füllen. Wir verfolgen die Vision, Menschen miteinander zu verbinden und lokale Kulturszenen digitaler, nahbarer und damit zukunftsfähiger zu gestalten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Idee zu QUARTIER ist bei einem, während der Corona-Pandemie von Jägermeister durchgeführten, virtuellen Hackathon im Rahmen der “Safe The Night” Initiative zum Erhalt des Nachtlebens entstanden. QUARTIER hat dort den zweiten Platz belegt, und ist mit Jägermeister in Bezug auf die Realisierung der Lösung in Kontakt geblieben. So standen wir unmittelbar nach dem Hackathon vor der Herausforderung, aus unserer ersten Idee ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Dabei kommen uns unsere persönlichen Erfahrungen als Gründer:innen zu Gute wie auch die Unterstützung des digitalHUB Aachen. Dessen „Startup Coaches“ stehen uns mit ihrem Fachwissen und Erfahrungswerten rund um digitale Geschäftsmodelle zur Seite.

Außerdem bringen sie uns mit Experten aus der Kreativwirtschaft in ganz Nordrhein-Westfalen zusammen. Auch die Unterstützung, die wir von Jägermeister seit Anbeginn von QUARTIER bekommen haben, hilft uns auf unserem Weg. Als die Validierung unserer Geschäftsidee bevorstand, und wir uns parallel auf die Suche nach potentiellen Partnern begeben haben, konnten wir auf das breite Netzwerk von Jägermeister zurückgreifen. Daraus sind wertvolle Kontakte entstanden. Aktuell ist unsere größte Herausforderung die Suche nach einem oder mehreren Investoren.

Wer ist die Zielgruppe von Quartier?

QUARTIER richtet sich an mehrere Gruppen. Auf der einen Seite sind es die User. Das sind Menschen, die lokale Kultur entdecken und die Kunst einer bestimmten Region erleben wollen. Auf der anderen Seite sind die Creator. Das sind Kulturschaffende aller Art oder angeschlossene Institutionen -Musiker:innen, Schauspieler:innen, Theater, Museen – die mit ihren Darbietungen andere begeistern möchten, dafür aber eine digitale Bühne brauchen, um ihre Kunst einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren und ein lokales Netzwerk aufbauen zu können.

Wie funktioniert Quartier? Wo liegen die Vorteile?

Creator (Kulturschaffende), laden Snippets (kurze Beiträge) ihrer Werke in Form von Audios, Videos oder Fotos auf die QAURTIER-Plattform hoch und pinnen diese an die digitale Karte ihrer Stadt. Kulturinteressierte (App-User) rufen beim Streifzug durch ihre Stadt das lokale Kulturangebot automatisch an den Orten ab, wo es stattfindet. Denn Snippets können nur in der Nähe des Ortes abgerufen werden, wo sie gepinnt wurden. So wird jeder Spaziergang zur individuellen Erkundungstour mit einem Aha-Erlebnis, weil man als User plötzlich den kulturellen Facettenreichtum eines Ortes erkennt. Damit bieten wir Kulturschaffenden eine Bühne, um ihre Kunst und Kultur den Menschen in ihrer Umgebung zu präsentieren, ein lokales Netzwerk aufzubauen. Kulturinteressierte entdecken mit Hilfe von QUARTIER ihre Stadt und deren Kulturangebot und ihr Bedürfnis nach neuen Erlebnissen wird gestillt.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Anders als gängige Plattformen macht nur QUARTIER kulturelle Inhalte on-demand verfügbar. So ermöglicht unsere Plattform etablierten Künstler:innen und Newcomern der „Filter-Bubble“ etablierter Anbieter zu entkommen, eigenständig neue Zielgruppen zu erreichen und lokale Sichtbarkeit zu erlangen. QUARTIER priorisiert Content nicht nach Followern oder Likes. Jeder Beitrag ist gleichermaßen wichtig, weil er als Teil der lokalen Kunstszene das Stadtbild prägt.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ab August werden wir in ausgewählten Städten, mit denen wir aktuell in Gesprächen sind, mit unserem Prototypen starten. Bereits jetzt sammeln wir kontinuierlich Registrierungen und Feedback von Creators und Usern, die unsere Plattform erleben und testen. Ende des Jahres werden wir unser Konzept erstmals evaluieren, und Anfang 2022 soll QUARTIER in Deutschland flächendeckend angeboten werden. In fünf Jahren wollen wir den Schritt auf die europaweite Bühne machen und QUARTIER in ersten Städten außerhalb Deutschlands ausrollen. Zusätzlich wollen wir weitere Technologien, wie Augmented Reality, einsetzen, um die Kulturszene in der digitalen Welt noch nahbarer zu machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erlaubt Euch, Fehler zu machen. Viele Menschen haben Angst vor Fehlern, auch wir sind nicht ganz frei davon. Aber aus Fehlern lernt man und entwickelt sich weiter. Man wird immer besser und sammelt Erfahrungen. Das erleben wir Tag für Tag.

Seid mit dem Herzen dabei und habt Spaß. Wenn du das tust, woran du glaubst und was dir wichtig ist, gibst du automatisch dein Bestes. Mit dieser Haltung begeistert du eher andere Menschen von deinen Ideen.

Einfach mal machen. Oft tendieren wir Menschen dazu, Dinge zu „zerdenken“. Dann verpasst man den Moment, in dem Gedanken zu Taten werden müssen. Hier profitieren wir in unserem Team insbesondere von unseren unterschiedlichen Erfahrungen und Herangehensweisen. Wir wissen um die Stärken und Schwächen der anderen, setzen diese gezielt ein und können damit gemeinsam dafür sorgen,  den Moment des “Einfach mal Machens” für uns zu nutzen.

Foto: Fynn Mazurkiewicz, Annika Büschen und Sebastian Schilling

Fotograf/ Bildcredits: Peter Kerpen

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn nicht jetzt, wann dann?

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carbonauten-minus CO2 Fabrik industrie

carbonauten: Neue Materialien für die Industrie aus der minus CO2-Fabrik

Stellen Sie sich und das Startup carbonauten doch kurz unseren Lesern vor!

carbonauten ist die „minus CO2 Fabrik“. Wir haben uns 2017 im baden-württembergischen Giengen an der Brenz gegründet und ein System entwickelt, das Unternehmen und Kommunen dabei unterstützt, schneller ihre Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig Gewinne zu erwirtschaften.

Was ist die Idee der carbonauten?

Unser System umfasst ab 2022 ein Netz dezentraler Anlagen, die holzige Biomasseresten der Land- und Forstwirtschaft, Holz- und Lebensmittelindustrie in Biokohlenstoffe umwandeln. Biokohlenstoffe sind perfekte CO2-Senken: Jede Tonne davon speichert dauerhaft bis zu 3,3 Tonnen CO2, also das Dreifache des eigenen Gewichts. Die Biokohlenstoffe arbeiten wir anschließend auf und kombinieren sie mit verschiedenen Bindern wie Biokunststoffen, Kunststoffen, Silikaten, Mineralien, Komposten und anderen zu sogenannten NET Materials®. „NET“ steht dabei für „Negative Emission Technology“. Anwendungen dafür sind zum Beispiel Aktivkohle, Bodenhilfsstoffe, Futtermittel, Biogrillkohle, Biokoks für Hochöfen, aber auch Kunststoffe, Verpackungen, Baumaterialien. Bei Kunststoffen können wir bis zu 70% zumischen, verbesserte Eigenschaften erzielen und sie billiger machen.

Bei dem Karbonisierungsverfahren entsteht zudem 24/7 überschüssige Energie, die als Wärme oder Strom eingespeist werden kann und so den Energieverbrauch aus fossilen Quellen reduziert. 

Wir errichten die Anlagen überall auf der Welt an dezentralen Standorten, um eine lokale Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. An einem Standort können sich auch Unternehmen und Kommunen beteiligen. So bringen wir Wachstum in der Produktion mit dem Erreichen immer strenger werdender Klimaziele in Einklang.

Welche Vision steckt hinter den carbonauten?

Der wachstumsgetriebene Klimawandel und die Zerstörung der Natur sind die dringendsten Menschheitsprobleme. Wenn wir unsere CO2-Emissionen und unseren Verbrauch natürlicher Ressourcen nicht umgehend einschränken, wird das für nachfolgende Generationen schwerwiegende Folgen haben. Zugleich sind wir überzeugt, dass sich diesen Krisen nicht durch Verbots- und Verzichtsforderungen bewältigen lasst, sondern vor allem durch technologische Innovation. Kurz gesagt: Wir wollen, dass zukünftige Generationen ein langes gesundes Leben führen, aber auch Wohlstand erwirtschaften können.

NET Materials® sind dafür ein zentraler Schlüssel: Je mehr wir produzieren und unsere wachsende Zahl von Industriepartnern davon in ihren Produkten einsetzen, desto mehr CO2 binden wir dadurch und desto mehr erdölbasierte Produkte werden ersetzt. Wir streben an, ab 2022 steigend bis dann ab 2030 die Klimagase jährlich um mindestens eine Gigatonne zu reduzieren.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung war, dass die beiden Krisen (Klimawandel und Zerstörung der Natur) trotz alarmierender Fakten der Wissenschaft von der Industrie nicht ernst genommen wurden. Zudem klang unsere Idee für manche zu schön, um wahr zu sein. CO2 über die Verarbeitung von Reststoffen zu speichern und als Rohstoff für Produkte verwenden, und das in einem Verfahren, das mehr Energie produziert, als es benötigt – das hört sich für manche Mitmenschen erstmal nach dem Perpetuum Mobile an. „Das kann doch nicht so einfach sein. Wo ist der Haken?“ Zugegeben: Einfach ist es nicht, es steckt schon ein ganzes Stück Entwicklungsarbeit in unserem System. Aber es funktioniert. Das beweisen wir derzeit mit unserem Pilotstandort in Eberswalde.

Für die Finanzierung konnten wir als strategischen Gesellschafter die ForestFinance Capital GmbH gewinnen – ein Anbieter für nachhaltige Investments in Wald-, Umwelt-, Energie- sowie Klima- und Landwirtschaftsprojekte. Auch das Land Brandenburg fördert den Standort mit Mitteln aus der GRW-Förderung.

Was hat sich seit unserem letzten Interview 2018 konkret bei den carbonauten getan?

Parteiübergreifend interessiert sich die Bundespolitik für unsere „minus CO2 Fabrik“. Seit 2019 arbeiten wir außerdem mit dem Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim bei Forschung, Entwicklung und Anwendung von Biokohlenstoffen zusammen. Wir haben mittlerweile Kooperationsverträge mit großen Unternehmen. Und das carbonauten System hat diverse Preise erhalten, den German Innovation Award 2020, den Innovationspreis „Next Shed Innovators’ Challenge“ des Automobilzulieferers Eberspächer und den EnBW-Award 2020 „CO2 – from waste to value“.

Zugleich haben wir unser System technologisch weiterentwickelt. Im Herbst geht der bereits erwähnte Pilotstandort in Eberswalde in Betrieb, der die Möglichkeiten unserer Anlagen beweisen wird.

Wer ist die Zielgruppe der carbonauten?

Unser System ist für alle relevant, die viel Energie verbrauchen und CO2 produzieren – egal, ob Kommunen mit Entsorgungs- und Wärmebedarf oder privatwirtschaftliche, energieintensive Fertigungsunternehmen, die auf grundlastfähige Erneuerbare Energie umstellen wollen. Denn Wärme ist mit weltweit 60 % immer noch der größte Verursacher für CO2 und wird auch zukünftig vor allem über fossile Brennstoffe erzeugt.

Was ist Biokohlenstoff?

Biokohlenstoff ist Kohlenstoff (auch Karbon genannt), der durch die sauerstofffreie Erhitzung über 400° C biogener Rest- und Problemstoffen wie Schadholz, Sägewerksresten oder Lebensmittelpressresten gewonnen wird. Diese Form der Kohlenstoffe sind nicht nur exzellente CO2-Speicher, sondern können zudem Rohstoffe aus fossilen Quellen ersetzen, wodurch zusätzlich enorme Mengen an CO2 von vornherein gespart werden können.

Wofür kann man ihn nutzen?

Biokohlenstoffe sind wahre Supermaterialien, die viele Agrarprodukte, Kunststoffe und Baumaterialien ersetzen oder ergänzen können. Sie sind leichter, temperatur- und UV-beständig, ersetzen Industrieruß, speichern Wasser und Nährstoffe und stehen nicht im Wettbewerb zu Lebensmitteln. Je nach Auslegung sind sie dauerhaft beständig oder biologisch abbaubar, nach Gebrauch werden sie rezykliert oder rekarbonisiert – es entsteht also ein durchgängiger Carbon-to-Carbon-Kreislauf.

carbonauten, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zu diesem Zeitpunkt sind zu unserem Pilotstandort in Eberswalde weltweit Dutzende weitere Standorte hinzugekommen, darunter die jetzt bereits geplanten Standorte in Panama und Kolumbien. Produkte aus NET Materials® sind bei Industrie und Endverbrauchern zunehmend gefragt, wegen ihrer CO2-speichernden Wirkung und ihrer positiven Produkteigenschaften,  ihre biologische Abbaubarkeit hat sich schnell herumgesprochen. Mehr und mehr Unternehmen profitieren von den CO2-neutralen Energien aus unseren Anlagen, weil sie den wirtschaftlichen Schmerz durch die steigende CO2-Bepreisung deutlich lindern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Begeistere mit einer visionären Idee, einem leidenschaftlichen Team und einem großen Bild! Zeige im Kleinen, dass es prinzipiell funktioniert und bleibe hartnäckig dran. Gib dabei nicht zu schnell zu viele Anteile ab, denn jeder Tag macht das Startup wertvoller!

Zweitens: Zusammenarbeit ist alles. Suche Dir so schnell wie möglich Mitstreiter für Deine Sache, intern wie extern, bau Dein Netzwerk aus, begeistere Menschen für Deine Sache. Eine strategische Partnerschaft ist wichtiger als eine kurzfristige Finanzspritze. 

Drittens: Startups sind nicht nur was für „Newcomer“. Unsere Gründer Torsten und Christoph waren davor bereits erfahrene Geschäftsleute und profitieren heute noch davon. Aber wer mehr als nur Geld machen und eine neue Idee mit Leidenschaft verfolgen will, der soll das machen, egal wann im Leben. Denn: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wir bedanken uns bei Tosten Becker und Christoph Hiemer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vision stets im Hinterkopf behalten

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Mary’s Dream Coffee Iced Coffee Bio und vegan Höhle der Löwen

Die Gründer von Mary’s Dream Coffee, Iced Coffee Bio und vegan: Coconut Latte mit Kokosmilch und Oat Latte mit Haferdrink, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Wir sind Mary Weiss, Claus Weiss und Stefan Hrubesch. Gemeinsam führen wir seit 2018 den Mary’s Coffee Club, in dem auch unsere Idee für unser Startup Mary’s Dream Coffee entstanden ist.

Mit Mary’s Dream Coffee bringen wir die beliebtesten Iced Coffee Getränke aus unserem Mary’s Coffee Club zu allen Kaffeeliebhabern Deutschlands und ermöglichen auch unterwegs einen Kaffeegenuss wie in unserem Café. Wir kreieren Eiskaffees in Bio-Qualität, mit 100% Arabica-Kaffee, Milchalternativen und lediglich 4% Rohrzucker. Alle Getränke sind somit vegan und zudem sojafrei. Unsere Iced Coffees gibt es in einer recyclebaren „Plant-based“-Verpackung in zwei leckeren Sorten: Coconut Latte mit BIO-Kokosmilch und Oat Latte mit BIO-Haferdrink. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Im Jahrhundertsommer 2018 hatten wir in unserem Mary’s Coffee Club durchgehend eine volle Terrasse, was insbesondere einem Getränk zu verdanken war: Unserem Iced Coconut Coffee im Henkelglas. Auch wir wollten auf unsere Spezialität nie verzichten, daher haben wir lange an einer Rezeptur und Lösung für einen Eiskaffee getüftelt, den wir auch unterwegs genießen konnten. Nach mehreren Monaten der Recherche und des Testens mit vielen Kunden waren wir schließlich mit dem Geschmack und der Verpackung rundum zufrieden. Wir hatten endlich die erste Sorte unserer erfrischenden Kaffeegetränke fertiggestellt, den Mary’s Dream Coffee Coconut Latte.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?


Mit Mary’s Dream Coffee bringen wir echten Kaffeegenuss aus dem Mary’s Coffee Club in die Supermarktregale Deutschlands, natürlich in bester Bio-Qualität. Unser Ziel ist es, dass man besonders in diesen Tagen für ein paar Minuten den hektischen Alltag vergessen und ein Urlaubsfeeling wie auf Bali oder in San Francisco genießen kann.

Wer ist Ihre Zielgruppe?


Bisher hatten wir viele Kund:innen zwischen 20-40 Jahren, die Kaffee lieben, umweltbewusst und designaffin sind. Viele haben einen vollen Terminkalender und wollen trotzdem nicht auf ihren Iced Coffee verzichten. Generell möchten wir mit unseren Bio-Eiskaffees sämtliche Kaffeeliebhaber ansprechen, die Lust auf eine koffeinhaltige Erfrischung mit Milchalternativen haben und viel Wert auf hochwertige Zutaten legen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Für uns war der Auftritt in der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ eine riesige Chance, eine erfahrene Gruppe an Investoren von unseren Iced Coffees zu überzeugen und mit deren Hilfe eine nationale Distribution aufzubauen. Wir sind davon überzeugt, dass das TV-Format unser Wachstum im Einzelhandel sowie online enorm unterstützen wird und uns die Möglichkeit gibt, Menschen in ganz Deutschland zu erreichen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben viele Auftritte anderer Gründerinnen und Gründer angeschaut und uns genaue Gedanken gemacht, welche Fragen für unser Unternehmen relevant sein könnten. Wir wollten auf jede Frage der Löwen eine passende Antwort parat haben.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?
Wir hatten bereits von befreundeten Startups gehört, wie schwierig es ist, in die Show eingeladen zu werden. Umso größer war die Freude über den Anruf, dass wir unsere Idee den Löwen präsentieren durften. Diese einmalige Gelegenheit hat uns sehr motiviert und bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf Mary‘s Dream Coffee aufmerksam werden?

Als junges Unternehmen muss man sich oft entscheiden, ob die begrenzten Ressourcen eher in das Produkt oder die Vermarktung investiert werden. Nachdem für uns Qualität immer an erster Stelle steht, haben wir viele Tage und Nächte in die Entwicklung der Rezepturen gesteckt. Es ist toll, dass dieser Einsatz nun belohnt wird und wir einem Millionenpublikum Mary’s Dream Coffee vorstellen dürfen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unsere Iced Coffees bieten wir sowohl offline als auch online an, daher hatten wir viele Optionen im Kopf. Alle Löwen haben ihre persönlichen Stärken und spannende Netzwerke, die uns voranbringen können. Wir freuen uns einfach riesig, vor diesen hochkarätigen Investoren pitchen zu dürfen!  

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel für die kommenden fünf Jahre ist, echten Kaffeegenuss in die Supermarktregale zu bringen und die beliebteste Iced Coffee-Marke mit Milchalternativen im deutschsprachigen Raum zu werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Die vielen Höhen und Tiefen eines Startups meistert man aus unserer Sicht am besten im Team. Hier ist besonders wichtig, dass man sich zu 100% aufeinander verlassen kann und alle Mitglieder des Gründerteams vollen Einsatz bringen. Es ist auch essenziell, dass man seine große Vision stets im Hinterkopf behält, im Tagesgeschäft jedoch flexibel bleibt und bei Veränderungen am Markt schnell agieren kann. Wenn auch der Spaß bei der ganzen Arbeit nicht zu kurz kommt, stehen die Chancen für erfolgreiches Wachstum sehr gut. 

Maren „Mary“ Weiß, Claus Weiß (l.) und Stefan Hrubesch aus München präsentieren mit „Mary´s Iced Coffee“ einen Lifestyle Bio-Eiskaffee. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Sehen Sie Mary’s Dream Coffee am 07. Juni 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Mary Weiss, Claus Weiss und Stefan Hrubesch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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