Freitag, Mai 1, 2026
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Naughty Nuts steigt mit fünf Nussmus-Sorten in den Handel ein.

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Naughty Nuts Nussmus

Das Kölner Nussmus-Startup Naughty Nuts bietet seine fünf Bio-Nussmus-Sorten nun auch im Einzelhandel  an. Die Erdnuss- und Mandelmus-Sorten werden ab dem 07. Mai in insgesamt 120 Märkten zu finden sein, unter anderem Edeka, Denn’s und Rewe.

Damit knüpft Naughty Nuts an den erfolgreichen Launch des Online Shops Anfang des Jahres an. Vor allem mit dem Mandelmus Blueberry Bash hat das  Startup  ins Schwarze getroffen: Diese Sorte war bereits nach einer Woche ausverkauft.

Der Fokus für den Einstieg in den Einzelhandel liegt auf Nordrhein-Westfalen, aber auch in der Region um München wird das Nussmus angeboten, da “wir so eine  starke  Betreuung  der Märkte gewährleisten und nachhaltig wachsen können”, so Lorenz Greiner, Gründer und Geschäftsführer, der den Einstieg in den Handel verantwortet.

Bis Ende des Jahres soll das Nussmus von Naughty Nuts flächendeckend in Deutschland zu erhalten sein. Weitere Regionen wie etwa Berlin, Hamburg oder Frankfurt stehen auf  der Agenda.

Damit verfolgt das Startup weiterhin die Mission, die erste Love Brand für Nussmus in Deutschland zu werden. Und mit 100% natürlichen Zutaten die breite Masse von gesundem Nussmus zu begeistern.

„Als Nussmus-Fan hat mir schon immer ein authentisches Produkt ohne  Schnickschnack  gefehlt. Mit Naughty Nuts möchten  wir  diese Lücke im Regal schließen. Zusätzlich sorgen wir mit unseren neuen Sorten für Innovation im Regal.” sagt Greiner.

Zum Produkt

Die Alleinstellungsmerkmale des Naughty Nuts-Nussmus: Kein zugesetzter Zucker, kein Palmöl, Bio-Zutaten und ausgefallene Sorten.

Mittlerweile werden fünf verschiedene Erdnuss-  und Mandelmuse angeboten, weitere Sorten  sind in Planung. Die UVPs liegen je nach Sorte zwischen 5-8€. Vor allem mit den “fancy” Sorten Mandelmus Blueberry Bash und Erdnussmus Cacao Crunch versuchen Naughty Nuts, auch die letzten Skeptiker:innen von leckerem Bio-Nussmus zu überzeugen. Das ab jetzt nicht mehr nur online, sondern auch im Supermarkt um die Ecke zu finden sein wird.

Quelle Naughty Nuts GmbH

Nachhaltigkeit ist ein Gebot der Stunde

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KistenKrämer Nahversorgung ländlichen Regionen

KistenKrämer verbessert mit Selbstbedienungsshops die Nahversorgung in ländlichen Regionen

Stellen Sie sich und das Startup KistenKrämer doch kurz vor!

Mein Name ist Christoph Mayer, ich bin Gründer des österreichischen Startups KastlGreissler und Geschäftsführer unserer in Deutschland tätigen KistenKrämer GmbH. Das Problem fehlender Nahversorger am Land gibt es da wie dort – in Österreich genauso wie in Deutschland. Unsere Lösung, mit modernen Selbstbedienungsshops die Nahversorgung in ländlichen Regionen zu verbessern und den Einkauf direkt um die Ecke wieder attraktiv zu machen, funktioniert in beiden Ländern. Für unseren Markteintritt in Deutschland gab es eine logische sprachliche Anpassung. Denn was in Österreich als Greißler bezeichnet wird, ist in Deutschland der gute alte Krämer.

Der KistenKrämer versteht sich als Antwort auf das Nahversorger-Sterben in kleinen, infrastrukturschwachen Gemeinden. Gleichzeitig können wir durch unsere dezentrale Struktur bei Kleinstbetrieben aus der unmittelbaren Umgebung einkaufen und bieten so einen attraktiven Vertriebsweg für Bauernhöfe und Manufakturen. Am grundsätzlichen Angebot frischer und regionaler Lebensmittel mangelt es hier ja nicht. Unser Konzept lautet daher, diese gemeinsam mit weiteren wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs in kleinen (knapp 15m2 Fläche) und dennoch ein komplettes Vollsortiment bietenden Shops (bis zu 500 Produkte) zu vereinen.

Wie ist die Idee zu KistenKrämer entstanden?

Insbesondere in ländlichen Regionen wird für den Einkauf leider viel zu oft das Auto benötigt. Ein Widerspruch an sich, wenn man bedenkt, dass die Produkte sprichwörtlich vor der Haustüre liegen. Und dennoch ist – oder hoffentlich war – es in der Realität vielfach so, dass der nächste Supermarkt viele Kilometer entfernt liegt oder auch das Abklappern einzelner Direktvermarkter mit dem Auto unnötig Ressourcen verbraucht. Kurzum braucht es eine Einkaufsmöglichkeit, wo du Gutes aus deiner Umgebung und alles, was du täglich brauchst, vor der eigenen Haustür bekommst. Aber auch die Inbound-Logistik der großen Supermärkte sorgt auf Grund der großen Einkaufsorganisationen für unnötige Transport-Kilometer. Tatsächlich gibt es in ganz Deutschland keinen Ort, an dem ein Ei mehr als 30 Kilometer vom Huhn zum Eiskasten zurücklegen muss.

Mindestens genauso wichtig ist bei unserer Idee aber auch, dass wir zwischen den Konsumenten und Produzenten wieder eine Verbindung herstellen möchten, die es seit Anbeginn der Menschheit immer gab. In den letzten Jahrzehnten ist hier durch die anonymisierende Kraft der Supermärkte eine Entfremdung entstanden. Es ist einfach schade, dass die Konsumenten oft wenig bis gar nichts über die Produzenten wissen, sozusagen anonyme Produkte kaufen. Bei wirklich regionalen Produkten – also solchen, die aus der unmittelbaren Umgebung aus der eigenen oder aus benachbarten Gemeinden stammen – sind der Bezug, aber auch Wertschätzung und Wertschöpfung jedenfalls ganz anders.

Welche Vision steckt hinter KistenKrämer?

Mit jedem KistenKrämer mehr verhindern wir, dass Menschen für 2 Liter Milch 2 Tonnen Autoblech 20 Kilometer weit bewegen müssen. Durch eine Verbesserung der Nahversorgung wollen und können wir auch die Umweltsituation positiv beeinflussen. Und genau dafür haben wir eine neue Möglichkeit geschaffen, die noch dazu den Anteil regionaler Produkte deutlich steigert.

Wer ist die Zielgruppe von KistenKrämer?

Wenn wir von den Konsumenten sprechen, sind das natürlich all jene, die möglichst viele regionale Produkte in ihrem Einkaufskorb haben möchten. Es geht aber auch darum jene zu versorgen, die weniger mobil sind. Genauso wie um jene, die sich bewusst dafür entscheiden beim täglichen Einkauf auch mal gerne auf das Auto zu verzichten.

Da der KistenKrämer als Franchisesystem funktioniert, wollen wir viele weitere Mitstreiter finden, die unsere Vision teilen und diese mit ihrem eigenen Selbstbedienungsshop Realität werden lassen.

Wir freuen uns aber selbstverständlich auch darüber, wenn kleinbäuerliche Betriebe und regionale Manufakturen mit uns Kontakt aufnehmen, die mit einem unserer KistenKrämer kooperieren möchten.

Zu guter Letzt ist uns aber auch der direkte und gute Draht zu Bürgermeistern und Gemeinden sehr wichtig. Viele sind hier bereits auf der Suche nach einer modernen und zukunftsträchtigen Lösung und wollen in Sachen Nahversorgung aktiv eine Verbesserung für die eigene Bevölkerung herbeiführen. Es gibt hier bereits schöne Beispiele aus Österreich, wie gemeinsam der richtige Franchisenehmer gefunden wurde.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Hierzu gibt es eine Geschichte dahinter: Jener Mann, der bei „2 Minuten 2 Millionen“ teilnahm, heißt Markus Wegerth und ist Mitgründer von KistenKrämer. Mit seinem Vorgängerprojekt war er auf Bundeslandebene bereits sehr erfolgreich. Um das Konzept jedoch darüber hinaus, sprich österreichweit verbreiten zu können, brauchte es einen Investor und ein Team, das von der Idee genauso überzeugt war wie er selbst.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Diese Frage müsste Markus Wegerth beantworten. Feststeht, dass er hervorragend vorbereitet war und so meinen Geschäftspartner und „2 Minuten 2 Millionen“ Jury-Mitglied Martin Rohla überzeugt hat. Woraufhin wir entschieden haben, uns mit unserem Unternehmen Goodshares am KistenKrämer zu beteiligen. Oberste Prämisse bei Goodshares ist, dass wir ausschließlich in nachhaltig agierende Unternehmen investieren.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „2 Minuten 2 Millionen“ viele Interessenten und auch Medien auf KistenKrämer aufmerksam werden?

Ohne „2 Minuten 2 Millionen“ gäbe es den KistenKrämer in dieser bereits erprobten und optimierten Form heute wohl noch nicht. Denn natürlich hat uns auch das unglaublich positive Feedback vorangetrieben. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die ersten interessierten Franchisenehmer gemeldet, die das Konzept mittragen wollten. Enormen Zuspruch und Bestätigung gab es aber auch von Seiten der Konsumenten ebenso wie von den Medien. Und zu guter Letzt konnten wir durch diese Aufmerksamkeit in zwei Crowdfundings mit Greenrocket in Rekordzeit über 400 Menschen motivieren, in unsere Idee zu investieren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ob Markus Wegerth in Martin Rohla von Anfang an den bevorzugten Geschäftspartner gesehen hat, hat er uns nie verraten und wird wohl ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Wir gehen aber davon aus.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Schlag auf Schlag. Im April 2020 erfolgte die erste erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne und damit die Finanzierung für den österreichweiten Start. Es galt den Container samt Ladenbau, Warenwirtschafts- und Kassensystem und Sicherheitssystem zu professionalisieren. Aber natürlich auch die Strukturen für ein funktionierendes Franchisesystem auf die Beine zu stellen. Bereits im Oktober 2020 konnten wir unseren ersten Selbstbedienungsshop eröffnen. Heute stehen wir bei insgesamt 10 Standorten in 5 Bundesländern und die nächsten Container sind bereits in Auslieferung.

Aufgrund dieses erfolgreichen Starts in Österreich haben wir uns dazu entschlossen, bereits 2021 mit unserem modernen Nahversorgungskonzept auch nach Deutschland zu kommen. Gestützt wurden wir dabei einmal mehr von der Crowd, die uns dafür sage und schreibe 250.000 Euro für die Expansion zur Verfügung gestellt hat. Wie sehr die KistenKrämer Fans an uns glauben, zeigt auch, dass die Kampagne in weniger als 36 Stunden ausfinanziert war. Die Eröffnung des ersten KistenKrämer in Deutschland steht übrigens kurz bevor.

KistenKrämer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Richtung hin zu mehr gesunden, hochwertigen und regionalen Lebensmitteln stimmt schon mal. Das sieht man auch an den aktuellen Konsumentenwünschen. Deshalb haben wir auch für Deutschland ambitionierte Ziele: Diesem steigenden Interesse Rechnung tragend sind rund 400 solcher Selbstbedienungsshops keine Utopie.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nachhaltigkeit ist ein Gebot der Stunde. Dementsprechend sollten sich auch Startups ganz genau überlegen, ob sie mit ihren Produkten oder Dienstleistungen eine soziale und/oder ökologische Verantwortung übernehmen.
Geschäftspartnern auf Augenhöhe zu begegnen, macht Sinn und Spaß! Wir sehen das in der täglichen partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Franchisenehmern und unseren bereits mehr als 200 Lieferanten in Österreich.
Suche ein Team, das die Werte deines Unternehmens nicht nur einfach gut findet, sondern diese tatsächlich selbst lebt. Und vor allem umgib dich im Team mit Menschen, die dir Energie geben und dich stets offen hinterfragen.

Wir bedanken uns bei Christoph Mayer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durchhalten – gut Ding will Weile haben!

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Novaheal interaktive Lernplattform

Novaheal – Die interaktive Lernplattform für angehende Pflegerinnen und Pfleger

Stellen Sie sich und das Startup Novaheal doch kurz unseren Lesern vor!

Novaheal ist eine Lernplattform, die Auszubildende sicher und praxisnah auf dem Weg zur Pflegekraft begleitet. Unser Team besteht aktuell aus uns drei Gründern Valentin Johannsen, Turan Tahmas und Samuel Bongartz. Valentin hat bei uns den Hut in Sachen Produktentwicklung und Marketing auf. Ich, Turan, verantworte den Bereich Finanzen und Strategie und Samuel ist für Kooperationen und Partner sowie Personal und das Team verantwortlich. Außerdem unterstützen uns aktuell Pflegewissenschaftlerin Sophia und Gesundheits- und Präventionsmanagement-Studentin Veronika im Bereich Redaktion. Dazu kommt ein bunter Haufen an Freelancern aus dem UX/UI- und AI-Bereich, aber auch Pädagoginnen und Pädagogen sowie Psychologinnen und Psychologen. Wir hoffen weiter auf baldigen Zuwachs in weiteren Bereichen. 

Was macht Novaheal? 

Novaheal ist eine intuitiv bedienbare, moderne Lernapp, die Pflegeazubis vom ersten Tag der Ausbildung bis zum Examen begleitet. Das gilt sowohl für die theoretischen Blöcke als auch die praktischen Einsätze. Die App dient als digitales Nachschlagewerk. Außerdem werden Auszubildende über fallbasierte Simulationen verschiedener Patientensituationen und praxisnahe Videos auch für die Praxis vorbereitet. Bei der Anwendung nutzen wir Ansätze der Gamification – Auszubildende können somit sich selbst, aber auch andere Teilnehmende herausfordern und so spielerisch ihr aktuelles Wissen überprüfen.  

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Valentin und Samuel sind beides gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger und haben während der Ausbildung unabhängig voneinander gemerkt, dass es in vielen Bereichen in der Ausbildung noch Hürden gibt. Dazu gehören z.B. angemessene digitale Lernmedien, ansprechende und vernetzte Lerninhalte, die wirklich eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen sowie die praktische Auseinandersetzung mit Berufspolitik und Ethik. Also viele Dinge, die im Endeffekt dabei helfen, ein professionelles eigenes Pflegebild zu entwickeln und diesen unfassbar bereichernden Beruf zu erlernen. Im Studium haben sie sich kennengelernt und schnell festgestellt, dass sie die gleiche Vorstellung von einer modernen Ergänzung der Pflegeausbildung haben. Sie haben dann angefangen, andere Azubis zu fragen, wie es ihnen in der Ausbildung geht, wo ihre größten „Painpoints“ liegen und was ihnen helfen würde. So wurde schnell klar, dass es vielen Pflege-Azubis so ergeht, wie Valentin und Samuel.

Ich bin seit der Oberstufe mit Samuel befreundet und kam über ihn zu Novaheal. Ich habe einen Master in International Management und treibe vor allem die strategische Weiterentwicklung der App voran. 

Welche Vision steckt dahinter?

Die letzten Monate haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Gesundheitssystem ist! Die Verbesserung dieser wichtigen Säule der Gesellschaft fängt bei der Bildung an. Mit Novaheal wollen wir die Profession nachhaltig stärken und den Pflege-Azubis mehr Sicherheit im Praxisalltag vermitteln. Gleichzeitig wollen wir die Hohe Abbrecherquote von bis zu 30 Prozent in der Pflegeausbildung senken. Der Mangel an Fachkräften in diesem Bereich ist eklatant. Hier braucht es jeden motivierten Kopf. Wenn wir mit Novaheal dazu beitragen können, dass der Beruf für Azubis allgemein attraktiver wird, haben wir einen wichtigen Beitrag geleistet. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil es gefühlt immer wieder „die größte Herausforderung“ gibt. Für uns war eine besondere Challenge, den Spagat zwischen Studium und Startup zu meistern. Wir sind sehr froh, dass wir uns jetzt in Vollzeit für Novaheal einsetzen können. Wir konnten uns bisher über einige Förderprogramme und privaten Einlagen finanzieren. Aktuell werden wir beispielsweise durch das Media Innovation Fellowships des Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW unterstützt.  

Wer ist die Zielgruppe?

Wir richten uns mit der Lernplattform vor allem an Pflege-Azubis. Schnell haben wir aber gemerkt, dass auch examinierte Pflegekräfte unsere Lernplattform zum Auffrischen ihres Wissens nutzen möchten. Unser Ziel ist es, unsere Lernplattform den Pflegeschulen zur Verfügung stellen, damit eine große Menge an Auszubildenden davon profitieren können.

Wie funktioniert Novaheal? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Vor allem der hohe Praxisbezug ist einer unserer Besonderheiten. Auch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerkliniken und deren Azubis sowie Dozentinnen und Dozenten aber auch der Mix aus Gamification, didaktischem Konzept und individuellen Lernempfehlungen sind wichtige Vorteile. Lernen mit unserer App wird einfach, macht Spaß und man sieht seinen Fortschritt!

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?  

Kurz- bis Mittelfristig: Anfang des Jahres wollen wir unser MVP fertig entwickelt und getestet haben. Außerdem wollen wir weitere Vorverkaufsverträge abschließen, unser redaktionelles Team erweitern und in die erste Finanzierungsrunde gehen, um dann in einem Jahr die App offiziell auf den Markt zu bringen.

Langfristig: Wenn alles gut läuft, hat sich die Lernplattform von Novaheal in fünf Jahren als hilfreicher Helfer für die Pflegeausbildung erwiesen. Weitere Ansätze Richtung VR und AR in der Lehre haben wir auf der Agenda, allerdings denken wir: das Wichtigste zuerst! 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Kommt in die Umsetzung und versucht in der Anfangsphase viel über Euch und Eure Kunden zu lernen und deren Feedback umzusetzen. Geht nach dem Lean-Prinzip vor: Schnelle Anpassungen des Produktes anhand der Erfahrungen sowie des Feedbacks der Kunden!
  2. Durchhalten – gut Ding will Weile haben! Fehler machen ist nicht schlimm und kann sogar wertvoll sein, solange man daraus lernt und seine Schlüsse für die Zukunft zieht.
  3. Externe Meinungen sind wichtig und können hilfreich sein. Andere Sichtweisen motivieren einen dazu, Dinge zu hinterfragen und bessere Entscheidungen zu treffen. Lasst Euch nicht von Eurer Vision abbringen, insbesondere wenn Ihr fest daran glaubt.

Wir bedanken uns bei Turan Tahmas für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sprich ganz viel über deine Idee

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liff broschen outfit taschen schuhe

Die funkelnden Broschen von LIFF verwandeln Schuhe und Taschen passend zum Outfit

Stellen Sie sich und das Startup LIFF doch kurz unseren Lesern vor!

Ein Klick verändert alles: Damenschuhe und Taschen verwandeln sich mit den funkelnden Broschen von LIFF in Sekunden und passen so zu jedem Outfit. Ausgestattet mit einem besonderen Verschlusssystem lassen sich die Glanzstücke aus Swarovski-Kristallen und 935er Silber im Handumdrehen tauschen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wusste schon in jungen Jahren, dass ich einmal ein Unternehmen gründen möchte. Bereits mit 15 Jahren habe ich Zuhause verschiedenste Ideen gepitcht. Ich bin eine absolute Macherin und wenn ich ganz ehrlich bin…. Autoritäten sind nicht so meins. LIFF entstand aus einem Mangel an Angebot. Ich wollte unbedingt die Broschen auf meinen Sandalen an jedes meiner Outfits anpassen können. Das gab es in der Form aber noch nicht. So entstand aus Lindas Flip Flops LIFF.

Was war bei der Gründung von LIFF die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist immer noch Markenbekanntheit zu schaffen. In der heutigen Zeit bekannt zu werden, ist eine wahre Challenge, denn bei Instagram und Co wird so unglaublich viel beworben. Vertrauen zu schaffen und sich step by step ein gutes Unternehmensimage aufzubauen, ist für uns die größte Herausforderung.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Wann ist schonmal alles perfekt? Ein Unternehmen zu gründen bzw. zu führen ist ein stetiger Prozess. Daher empfehle ich unbedingt zu starten, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Während der Gründung lernt man extrem viel und die Idee entwickelt sich weiter. Nicht zu lange planen und zerdenken, sondern einfach mal MACHEN.

Welche Vision steckt hinter LIFF ?

Mit LIFF wollen wir es unseren Kunden/innen ermöglichen jedes Outfit mit unseren einzigartigen Produkten individuell und nachhaltig zu vollenden.

Wer ist die Zielgruppe von LIFF ?

Die Zielgruppe sind Frauen, die großen Wert auf Exklusivität, Individualität und Liebe zum Detail legen. Modische Extravaganz und vor allem ein gehobenes, selbstbewusstes Auftreten sind für sie von hoher Bedeutung.

Was ist das Besondere an den Produkten ?

Das Besondere an LIFF ist das Verschlusssystem über welches jedes unserer Produkte verfügt. Durch LIFF haben die Kunden/innen, die Möglichkeit jede unserer Broschen mit unseren Lederwaren zu kombinieren. Durch das einfache Klick-System kann Frau z.B. tagsüber im Büro mit unserer Business Tasche „Miranda“ glänzen. Sollte sie abends noch verabredet sein, klickt sie ihre Brosche einfach von der „Miranda“ auf unsere Crossbody Tasche „Mini Miranda“ und schon hat sie einen ganz neuen Look kriiert. Je mehr Broschen ihr besitzt, desto vielfältiger könnt ihr eure LIFF Produkte in Szene setzen und eure Outfits vollenden.

Welche Produkte haben Sie im Portfolio?

Derzeit verkaufen wir Boots sowie Flip-Flops, Sandalen und Slider, Taschen in zwei verschiedenen Größen und unsere Broschen in ovaler, eckiger und runder Form. Unsere Schuhe werden in Italien produziert, die Taschen in Rumänien und unsere Broschen werden in liebevoller Handarbeit in Berlin gefertigt.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Uns unterscheidet das einzigartige Verschlusssystem. Das gibt es in der Ausführung bisher noch nicht in der Modewelt. Einige Fashion Unternehmen haben ähnliche Systeme, wo z.B. am Schuh etwas ausgetauscht werden kann. Bei uns kann die Brosche jedoch auf all unsere Lederwaren raufgedreht werden. Und ich verspreche, es wird nicht bei Schuhen und Taschen bleiben.

LIFF, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

LIFF gehört in jeden Sommerurlaub. In den nächsten 5 Jahren möchte ich die Marke in den Hauptzielmärkten (Emirate, Russland, Europa) etablieren und Bekanntheit schaffen. Ferner plane ich in bestimmten Urlaubsorten kleine Boutiquen anzumieten bzw. Pop-up Stores. Die Kollektion wird auch auf jeden Fall stetig erweitert.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Glaub an dich und deine Idee, egal wie schwer die Zeiten sind und wie viel Gegenwind du bekommst. Sei dankbar für das was du bereits geschaffen hast.
  2. Sprich ganz viel über deine Idee bzw. dein Unternehmen, denn so können ganz neue Synergien, Kontakte oder Idee entstehen, die essenziell für dich sein können.
  3. Mach dir bewusst welche Themen du selbst nicht abdecken kannst und überlege dir wer in deinem Netzwerk helfen könnte oder frage Freunde/Bekannte wer wen kennt. Vitamin B ist das halbe Leben.

Wir bedanken uns bei Linda Tulke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: LIFF

Kontakt:

LIFF UG (haftungsbeschränkt)
Christburgerstraße 5
10405 Berlin
Deutschland

www.liff-berlin.com
support@liff-berlin.com

Ansprechpartner: Linda Tulke

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/liff_berlin/
Facebook: https://www.facebook.com/liff_berlin-101886824617381/?_rdc=1&_rdr

Nicht aufgeben

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n8n Tool Automatisierung Arbeitsabläufen

n8n ist ein erweiterbares Tool zur Automatisierung von Arbeitsabläufen

Stellen Sie sich und das Startup n8n doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Jan Oberhauser und ich bin der Gründer und CEO von n8n. n8n ist ein erweiterbares Tool zur Automatisierung von Arbeitsabläufen. Der Name ist eine Abkürzung von “nodemation”: Unser Node-basierter Ansatz ermöglicht es Ihnen, einfach komplexe Workflows zu erstellen. n8n verwendet ein Fair-Code Lizenzmodell, das viele Vorteile von Open Source bietet und uns dabei unterstützt, ein nachhaltiges Unternehmen mit einer langlebigen Community aufzubauen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und war Sequoias erstes Seed-Stage-Investment in Deutschland.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich n8n gegründet habe, habe ich in verschiedenen VFX-Unternehmen weltweit gearbeitet und Effekte für Werbespots, Serien und Spielfilme wie Maleficent und Happy Feet Two erstellt. Ein Teil dieser Rollen bestand darin, die Arbeit der Künstler durch Automatisierung zu verbessern und zu vereinfachen. Hierdurch entstand meine Leidenschaft für die Automatisierung. In meinem damaligen Job stellte ich schnell fest, dass ich zwar das Leben der anderen viel effizienter machte, meines aber nicht, da ich am Ende immer wieder den gleichen Code schrieb. Das galt nicht nur für meine Arbeit dort, sondern auch nachdem ich die VFX Branche verließ. Um dieses Problem zu lösen, habe ich mich entschlossen n8n zu programmieren. 

Welche Vision steckt hinter n8n?

Unsere Mission ist es, jedem, der einen Computer benutzt, technische Superkräfte zu geben. Wir sind der festen Überzeugung, dass in Zukunft jeder ein „Citizen Developer“ sein wird. Wir sehen bereits jetzt, dass die technischen Fähigkeiten in der Bevölkerung massiv zunehmen. Daher macht es Sinn, eine leistungsfähigere Lösung zu bauen, die sich an technische Anwender richtet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen war es, ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen und gleichzeitig ein frei verfügbares Produkt anzubieten. Ich habe n8n als Fair-Code Projekt gestartet, bei dem die Community und die Zusammenarbeit im Mittelpunkt stehen. Unsere Community steht immer an erster Stelle. Während des letzten Jahres mussten wir ein Gleichgewicht finden zwischen unserem Wunsch, unsere leidenschaftliche Community zu unterstützen und ihr etwas zurückzugeben, und gleichzeitig als Unternehmen Einnahmen zu generieren. 

Ursprünglich habe ich n8n finanziert indem ich 2-3 Tage die Woche bei anderen Startups gearbeitet habe. Später kamen dann die Investments von VCs und Angels. Insgesamt haben wir 13.5 Mio. Dollar (1,5 Mio. Dollar Seed + 12 Mio. Dollar Series A) von Investoren wie Felicis Ventures , Sequoia Capital, firstminute Capital, Harpoon Ventures, System.One, Runa Capital und verschiedenen Angels erhalten. 

Wer ist die Zielgruppe von n8n?

Unser Tool richtet sich an Entwickler und Citizen Developer, die mit n8n Prozesse in Unternehmen automatisieren. Zu unseren Kunden zählen Startups bis hin zu Fortune-500-Unternehmen und Regierungsbehörden. 

Wie funktioniert n8n? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Tool bietet Anbindungen zu mehr als 200 verschiedenen Apps und Programmen. Benutzer können darüber hinaus über den zugänglichen Quellcode eigene Anbindungen hinzufügen oder bestehende erweitern. Neben der Automatisierung von Geschäftsprozessen kann das Produkt auch als Backend für Low-Code Produkte oder Dienstleistungen verwendet werden. Einer der Faktoren, die n8n von anderen Tools zur Workflow-Automatisierung abhebt und es leistungsfähiger macht, ist seine Erweiterbarkeit: Benutzer können eigene Funktionen, Logik und Apps hinzufügen, um komplexe Aufgaben und Geschäftsprozesse zu automatisieren. Zudem bietet unser Fair-Code Lizenzmodell viele Vorteile von Open-Source. So kann n8n z.B. auf einem eigenen Server gehostet werden, was viele Sicherheitsvorteile bietet. Neben der Funktionalität macht natürlich unsere leidenschaftliche Community von mittlerweile 16.000 Mitgliedern n8n einzigartig.

n8n, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Erfahrungen und das Feedback aus dem vergangenen Jahr zeigen uns, dass die Welt bereit ist für No-Code Lösungen und ermutigen uns, diesen Weg weiterzugehen. Die neue Finanzierungsrunde hilft uns, in den nächsten Monaten zwei Hauptziele zu verfolgen: unser Team mit Top-Talenten zu vergrößern und unser Produkt weiterzuentwickeln. Hierfür stellen wir insbesondere in den Bereichen Entwicklung, Developer Relations, Vertrieb und Marketing neue Mitarbeiter ein. Unsere oberste Priorität bleibt natürlich, ein hochwertiges Produkt zu entwickeln, das jedem, der einen Computer nutzt technische Superkräfte gibt. 

Ich sehe mich in 5 Jahren genau da, wo ich momentan auch bin. Ich mann mir einfach gerade nichts vorstellen was ich lieber machen würde, wie jeden Tag mit dem gesamten n8n Team zusammenzuarbeiten und näher dazu zu kommen, unsere Mission zu erfüllen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

Nicht aufgeben. Was wichtig ist sind nicht die vielen Projekte, Startups etc., die nicht funktioniert haben, sondern nur das eine welches funktioniert hat.

Arbeite an etwas an dem du wirklich interessiert bist und stelle sicher, dass das auch für alle Leute, die du einstellst der Fall ist.

Anstatt viel Zeit in Pitch-Deck Erstellung oder Investor-Outreach zu stecken, verbringe sie besser damit dein Produkt zu verbessern. Ein Produkt mit Traktion ist 10x mehr Wert wie das beste Pitch-Deck.

Wir bedanken uns bei Jan Oberhauser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nimm so viele Möglichkeiten mit, wie es geht

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taismo online marketing agentur

taismo Online Marketing Agentur: Transparenz, Flexibilität und Innovation

Stellen Sie sich und das Startup taismo doch kurz unseren Lesern vor!

Online Marketing Pioniere, die sich gerne als Nerds bezeichnen. Das trifft das Team von taismo ganz gut. Als ich aus der Schule kam und andere Ihren ersten Nebenjob suchten, habe ich ein Kleingewerbe angemeldet und Marketing Abteilungen darin unterstützt, physische Reichweite zu generieren.

Das begann mit Flyer-Aktionen, ging über Gewinnspiel Aktionen im POI bis hin zu Marktanalysen und Käuferanalysen für Firmen, wie Disney, Ferrero oder Johnny Walker. Da das Studium der Wirtschaftswissenschaften mehr Anwesenheit verlangte, habe ich diese Arbeit fortan online fortgesetzt. Zeitnah bekam ich ein gutes Angebot in einer etablierten Online Marketing Agentur als Online Marketing Manager. Da gutes Online Marketing gleichermaßen IT-Skills, wie Marketingkenntnisse voraussetzt, habe ich per Fernstudium mit Informatik begonnen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte es besser machen! Während meiner Zeit als Angestellter in großen, bekannten Online Marketing Agenturen sind mir folgende Punkte übel aufgestoßen: Kunden wurden gleichbleibend nach Schema F abgearbeitet, innovative Ideen der Mitarbeiter wurden abgeblockt und das Vertriebsteam war unverhältnismäßig größer, als das umsetzende Marketing Team. Das führte zu viel Frust auf beiden Seiten. Die Mitarbeiter sollten quasi Fließbandarbeit verrichten und die Kunden waren gefangen in langen Knebelverträgen, worin nicht viel passierte.

Da ich mich schon immer sehr fürs Marketing interessierte und anderen einen Schritt voraus sein wollte, habe ich die Online Marketing Agentur taismo gegründet.

Welche Vision steckt hinter taismo?

Taismo soll eine Marke werden, die bekannt für ihre avantgardistische Denkweise ist und nur zufriedene Kunden hat. (Man soll sich stets hohe Ziele setzen ) Wir möchten regelmäßig auf Messen, durch Podcasts und Videos nicht nur eventuelle Kunden ansprechen, sondern gleichermaßen die Online Marketing Branche elementar mitentwickeln, indem wir Denkanstöße geben und innovative Ideen äußern sowie Leitfäden und Anleitungen präsentieren. Das Ziel der positiven Markenbekanntheit steht über dem Ziel, Umsatz zu generieren. Das merken Kunden selbstverständlich auch. Bereits bei Themen, wie Kulanzleistungen und den flexiblen Verträgen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn hat taismo sehr viele Aufträge White Lable für andere Online Marketing Agenturen bearbeitet. Diese Kooperationen bestehen auch heute noch. So konnte bereits ein wenig Vorarbeit und Investition geleistet werden. Mit der Zeit kamen eigene Kunden, die ersten Mitarbeiter und das Büro. Die größte Herausforderung bestand anfangs darin, Neukundenakquise als alleiniger Mitarbeiter zu betreiben. Ich war Mitglied in Netzwerken, wie dem BNI, nahm an Startup Veranstaltungen in München teil und entwickelte ein Online Meeting über die Plattform Meetup. Das war sehr zeitintensiv und der vertriebliche Aspekt hat ein wenig Überwindung gekostet.

Wer ist die Zielgruppe von taismo?

Als Online Marketing Agentur helfen wir im B2B Bereich Unternehmen, die ihre Marke Online etablieren möchten, um mehr Sichtbarkeit und damit Umsätze zu generieren. Das sind größtenteils KMU, also kleine und mittelständische Unternehmen, können aber auch Inhouse Marketing Abteilungen von größeren Firmen sein. Mit beiden Fällen haben wir bereits positive Erfahrungen sammeln können. Vom typischen KMU, wie Rechtsanwälte, Immobilienmakler oder Maschinenbauer bis zu nationalen oder internationalen Unternehmen, die Ihre Kundenansprache und Umsatzzahlen verbessern möchten.

Wie funktioniert taismo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser oberstes Ziel, positive Markenbekanntheit zu entwickeln, spiegelt sich in unseren USPs unweigerlich wider. Transparenz, Flexibilität und Innovation sind unsere obersten Gebote. Mithilfe einer eigens programmierten App (desktop und mobil), ermöglichen wir 100 %ige Transparenz für den Kunden. Über das Dashboard sehen die Kunden auf einen Blick, was gerade ansteht, warum was wann gemacht wird, wer dafür zuständig ist und vieles mehr.

Sie können direkt mit ihrem Ansprechpartner chatten, ein Online Marketing Wiki aufrufen und sogar Punkte für Mitarbeit sammeln, die dann gegen weitere Leistungen, wie Blogbeiträge oder Social Media Postings eingetauscht werden können.

Unsere Kunden zahlen bei uns für ihr Ziel, nicht für den Weg. Das heißt, dass „Upsells“ häufig einfach im Vertrag mit abgedeckt sind. In den ersten drei Monaten eines Vertrages findet bei SEO beispielsweise die Optimierung der Website statt und danach befinden wir uns in einer flexibleren Phase, worin genau das gemacht wird, was nötig ist. Kein Schema F und kein hindernden Begrenzungen.

taismo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren soll taismo bereits allgemeine Bekanntheit unter den Online Marketing Gurus aufgebaut haben und sich evtl. sogar selbst dazuzählen dürfen. Ich rechne mit ca. 15-20 Mitarbeitern und möchte mindestens einen weiteren Standort in Deutschland eröffnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nimm so viele Möglichkeiten mit, wie es geht. Bilde Netzwerke, frage Bekannte, ob sie jemanden kennen, der dich empfehlen kann oder schaue nach Magazinen und in Social Media.

Traue dich auch in deiner Gemeinde nach Unterstützungen zu fragen. Es gibt fast immer zahlreiche ideelle sowie finanzielle Unterstützungen. Der Staat und vor allem der Kreis, in dem du ansässig bist, lebt von Unternehmern, wie dir.

Nutze Suchmaschinen, wie Google. Für Fortbildungen, Anleitungen, Tipps und Tricks. Im Zeitalter der Digitalisierung steht alles irgendwo – ausnahmslos. Damit auch du dort gefunden wirst, hole dir gute Unterstützung im Online Marketing.

Wir bedanken uns bei Dominik Breitbach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: taismo

Kontakt:

taismo GmbH
Talanger 4a
DE-82041 Oberhaching

https://taismo.de
d.breitbach@taismo.de

Ansprechpartner: Dominik Breitbach

Social Media:
LinkedIN: https://www.linkedin.com/company/taismo
Instagram: https://www.instagram.com/taismo_online_marketing/
Facebook: https://www.facebook.com/TaismoOnlineMarketing
ProvenExpert: https://www.provenexpert.com/taismo-online-marketing/

Macht eure Hausaufgaben!

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Good News Magazin positven journalismus

Good News Magazin crossmediale Marke für positiven Journalismus

Stellen Sie sich und das Startup Good News Magazin doch kurz unseren Lesern vor!

Das Good News Magazin besteht derzeit aus uns drei Gründer:innen – David Gaedt, Lucia Lehmann und mir, Florian Vitello. Dazu kommt ein etwa 50-köpfiges Team aus freien, ehrenamtlichen Redakteur:innen David hat die Marke zunächst als reines Social-Media-Projekt gegründet. Über ein Stipendium habe ich ihn dann kennengelernt und wir haben beschlossen, das Good News Magazin gemeinsam weiter auszubauen. Ich selbst war bereits als Digitalberater für Non-Profit-Organisationen tätig, von daher hatte ich natürlich von Anfang an eine hohe Affinität zu Innovationen im Medienbereich.

Was macht das Good News Magazin? 

Das Good News Magazin ist die erste crossmediale Marke für positiven Journalismus. Wir bereiten erfreuliche und inspirierende Nachrichten auf und veröffentlichen diese über unser eigenes Onlinemagazin sowie in den sozialen Netzwerken. „Positiver Journalismus“ heißt dabei nicht, dass wir ausschließlich über rosarote Wolken berichten und alles Schlechte aus der Welt ausklammern. Wir beschäftigen uns beim Good News Magazin genauso mit der Realität wie andere Medien auch, versuchen jedoch in den Geschichten stets positive Aspekte herauszustellen und näher zu beleuchten. Kürzlich haben wir beispielsweise eine Reportage zum ehemaligen Flüchtlingscamp Moria veröffentlicht. Wir konzentrieren uns jedoch nicht darauf, ausschließlich die grausamen Umstände der Flucht darzustellen, sondern rücken in den Fokus, wie sich Menschen engagieren und versuchen, vor Ort zu helfen und zu unterstützen. Wir bieten dazu bewusst eine Ergänzung zu der bereits bestehenden Medienwelt, in der die Realität oft zu einer Dystopie verzerrt wird.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir im Gründerteam haben uns schon seit vielen Jahren ehrenamtlich für unterschiedliche Projekte engagiert. Dabei haben wir festgestellt: Wenn man wirklich etwas verändern möchte, muss man sein Ehrenamt zum Beruf machen. So können wir unsere Visionen nicht nur am Feierabend und somit quasi „nebenbei“ erfüllen, sondern uns gänzlich darauf konzentrieren. 

Welche Vision steckt dahinter?

Das Good News Magazin ist ein „Social Impact Business“. Uns geht es darum, eine echte Veränderung herbeizuführen, bestimmte Werte zu vermitteln und die Medienlandschaft zu bereichern sowie mitzugestalten. Bislang ist die Berichterstattung in Deutschland leider noch allzu häufig von Katastrophen und negativen Superlativen bestimmt – das wollen wir ändern. Wir beweisen schon jetzt: Nicht nur mit Terror, Tragödien und dem dritten T-Wort lassen sich große Reichweiten erzielen. Wir Menschen sehnen uns, von positiven Dingen umgeben zu sein – aus diesem Grund ist unsere Vision von dieser neuen Art des Journalismus kein Wunschdenken. Das Marktpotenzial ergibt sich sozusagen aus unserer Natur heraus.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir konnten von Anfang an sehr viele Menschen erreichen und haben viele positive Rückmeldungen bekommen. Für ein Unternehmen reicht das alleine aber natürlich noch nicht aus, denn die Reichweite muss auch genutzt werden, um positiven Journalismus als Genre zu etablieren. Die größte Herausforderung ist es dabei, ein breites B2B-Netzwerk aufzubauen und unsere Community im B2C-Bereich in zahlende Kund:innen zu konvertieren.  Zum Glück haben wir jedoch vom Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW erfahrene und fähige Mentor:innen und Coaches mit an die Hand bekommen, die uns dabei unterstützen, unser Geschäftsmodell tragfähiger und innovativer zu gestalten.

Wer ist die Zielgruppe?

Durch unsere langjährigen Erfahrungen mit unserer Marke in den sozialen Medien verfügen wir über ein recht genaues Bild von unserer Zielgruppe. Hauptsächlich sprechen wir mit unserem Angebot junge Frauen an, die gleichzeitig am Thema Nachhaltigkeit interessiert sind. Für die Zukunft ist es jedoch unsere Strategie, diese Zielgruppe auszuweiten. Wir wollen raus aus der Nische und rein in den Mainstream – denn positive Nachrichten sind für uns alle da!

Wie funktioniert das Good News Magazin? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eine gleiche Marke hat es vorher im D-A-CH-Raum noch nicht gegeben, wir sind also Pioniere im Bereich positiver Journalismus. Unser klarer Vorteil ist, dass wir einen Journalismus anbieten, der über bloße Nachrichten hinausgeht, weil es den Menschen besser gehen soll, nachdem sie unser Medienangebot genutzt haben. Das Produkt, das wir anbieten, ist somit ein Kognitives! Ein wichtiger Faktor, der das Good News Magazin besonders macht, ist zudem unser crossmedialer Ansatz. Anders als viele etablierte Medien, die sich erst nach und nach verschiedene Kanäle erschlossen haben, wird unsere Marke von Anfang an so gedacht, dass sie über alle Ausspielwege funktioniert. So bieten wir mit „Weltaufgang“ einen eigenen Podcast, haben unsere Onlineplattform und nutzen die sozialen Netzwerke ausgiebig – und das nicht nur zur Zweitverwertung unserer Inhalte, sondern mit Unique Content explizit für die dort zu erreichende Zielgruppe,

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?  

In fünf Jahren wollen wir DIE Anlaufstelle für positive Nachrichten sein – nicht nur in Deutschland, sondern international. Dazu erarbeiten wir bereits ein Konzept, um das Good News Magazin künftig in weiteren Sprachen anbieten zu können. Unternehmerisch werden wir eine Plattform sein, die vielen ökologisch und sozial nachhaltigen Menschen, Marken und Produkten eine Stimme gibt. Zudem träumen wir davon, neben unseren digitalen Inhalten langfristig auch ein hochwertiges Print-Magazin auf den Markt zu bringen. Auch wenn immer wieder vom Ende der Printprodukte die Rede ist, sind wir fest davon überzeugt, dass es einen großen Markt für qualitative Magazine mit einem klaren Fokus und deutlichen USPs gibt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Tut euch mit Leuten zusammen, die etwas ähnliches machen! Kooperiert, erschafft gemeinsam und helft euch gegenseitig dabei, eure Visionen in die Tat umzusetzen.
  2. Macht eure Hausaufgaben! Informiert euch über eure Branche, macht eine gründliche Marktanalyse und findet alles heraus – von der Beschaffenheit der Zielgruppe bis hin zum richtigen Pricing.
  3. Habt Geduld! Wer wirklich Erfolg haben will, braucht einen langen Atem. Ich bin selbst ein extrem ungeduldiger Mensch und weiß daher, wovon ich rede. Mit großer Wahrscheinlichkeit kommen auch magere Zeiten. Das ist ganz normal. Aber wenn du ein gutes Bauchgefühl hast, dann bleib am Ball und du wirst für diene Ausdauer belohnt werden.

Wir bedanken uns bei Florian Vitello für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kosteneffizienz im Business: Stellschrauben für Gründer

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Kosteneffizienz Business: Stellschrauben Gründer

Die Rechnung ist einfach: Nimmt das eigene Unternehmen mehr Geld ein als es ausgibt, ist das gut. Was in der Theorie stimmig klingt, ist in der Praxis nicht immer umsetzbar. Vor allem in den ersten Monaten nach der Gründung muss das Startup seine Kosten tragen, kann aber häufig noch keine großartigen Geldeingänge verbuchen. Dieses Time Lag will ebenso überwunden werden, wie eventuelle Ausfälle nach dem ersten großen Erfolg. Vor allem die Fixkosten sind es, die regelmäßig zu Buche schlagen – unabhängig davon, wie viel Geld wieder in die Kasse gespült wird. Auch wenn das Business richtig gut läuft, lohnt sich deshalb ein Blick auf diese regelmäßigen Betriebsausgaben.

Verträge mit Bedacht abschließen

Als Gründer möchte man von allem das Beste für sein Unternehmen – das ist nachvollziehbar und gut so. Doch das, was am besten ist, muss nicht immer das sein, was am teuersten ist.

Geschäftskonto: Vergleichen lohnt sich

Wer beispielsweise beste Business Konten im Vergleich recherchiert, stellt schnell fest: Immer mehr Banken bieten auch Geschäftskunden ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren. Beim Blick auf die enthaltenen Dienstleistungen sind viele Unternehmer überrascht – Abstriche muss man auch bei vielen gratis Geschäftskonten nicht machen. Es muss also nicht immer das teure Business Konto bei der hiesigen Hausbank sein. Viel wichtiger ist es, dass der Gründer Angebote vergleicht und diejenigen herausfiltert, welche Services beinhalten, auf die er im Geschäftsalltag nicht verzichten kann.

Gastronomen und Einzelhändler sollten dabei zum Beispiel großes Augenmerk darauflegen, dass die kostenlose Bargeldabhebung in der Nähe möglich ist, dass die Möglichkeit besteht, Wechselgeld zu bekommen und regelmäßige Einzahlungen unkompliziert abzuwickeln. Für Betreiber von Online Shops liegt der Fokus hingegen darauf, dass Geldtransaktionen wie Zahlungseingänge von Kunden, kostenfrei sind. Ein Geschäftskonto sollte immer so individuell sein wie das Startup, welches es nutzt.

Freelancer: Flexible Mitarbeiter

In vielen Betrieben schlagen Lohn- und Gehaltszahlungen ordentlich zu Buche. Diese Ausgaben sollten sich im besten Fall durch Einnahmen wieder relativieren. Doch gerade im Anfangsstadium nach der Gründung bleibt dieser Relativierungsprozess noch aus. Wer dennoch Arbeit auf Dritte ausverlagern muss, diesen aber noch keine feste Auslastung bieten kann, tut deshalb oft gut daran, motivierte Personen als Freiberufler zu engagieren. Der Vorteil: Im Wettbewerb um einen guten Auftrag finden sich meist viele Profis, so dass der Gründer von der Expertise seines Freelancers profitiert. Fällt weniger Arbeit an, verursacht der Freelancer keine Kosten, dennoch besteht aber häufig die Option, diesen als freien Mitarbeiter vertraglich an das Unternehmen zu binden – beispielsweise indem man ihm eine gewisse Mindestauslastung zusichert oder Stunden bei ihm reserviert.

Der Vorteil: Der Gründer kann sich überlegen, welche Arbeiten er auslagern möchte, ohne dabei auf Biegen und Brechen eine klare Stelle zu definieren und zu schaffen.

Besonders gerne verlagern Startups die folgenden Bereiche aus und vergeben diese an sogenannte VAs, virtuelle Assistenten:
  • Backoffice, Terminplanung, Geschäftsreiseplanung, vorbereitende Buchhaltung
  • Auftragsabwicklung mit Angebotserstellung, Auftragserfassung, Versandvorbereitung und Rechnungsstellung
  • Kunden Service mit Beantworten von Kundenanfragen per E-Mail, Telefon oder Social Media
  • Website Spezialisten für die Erstellung von Grafiken, Layouts und der gesamten Homepage
  • Experten für Online Shop Aufbau und Pflege
  • SEO Texter für das Erstellen werbewirksamer Texte auf eigener Homepage oder auf anderen Websites (Stichwort Linkbuilding)
  • Social Media Manager für die Erstellung von Content und die Community Pflege, teilweise samt Anbahnung von Influencer Kampagnen

Coworking und Homeoffice statt Mietbüro

Zugegeben, es ist toll, eine feste Base für sein Startup zu haben – idealerweise passt der Stil der Einrichtung perfekt zur Message des Unternehmens. Viele Gründer machen sich deshalb schon früh auf die Suche nach passenden Räumlichkeiten – diese verursachen dann Kosten, unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter tatsächlich arbeiten oder wie gut das Business gerade läuft.

Durch die Krise nutzen immer mehr Unternehmen ohnehin Office – vor allem in jungen und volatilen Startups kann man diesen Trend gut beibehalten. Natürlich kann eine enge Zusammenarbeit den kreativen Prozess stark fördern – in diesem Rahmen kommt beispielsweise das Anmieten von Büroplätzen in einem Coworking Space in Frage. Wer die starke Motivation von Mitarbeitern und Freelancern fördern möchte, kann ortsunabhängige Remote Jobs anbieten und es Mitarbeitern ermöglichen, auf Reisen zu gehen

Bildquelle: pexels

Autor: Ina Geißler

Kosteneffizienz im Business: Stellschrauben für Gründer

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Agil, flexibel und dynamisch bleiben

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paperless dokumente

Paperless: Dokumente erstellen,versenden, signieren und archivieren. All-in-One-Lösung, die den Dokumenten-Workflow ganzheitlich digitalisiert

Stellen Sie sich und das Startup Paperless doch kurz unseren Lesern vor!

Dokumente und Verträge stellen den Mittelpunkt des gesamten Geschäftslebens dar. Das ist ein riesiger Markt und die bestehenden Produkte sind nicht zeitgemäß. Das wollen wir ändern! Wir helfen also Unternehmen beim Umstieg von Papier- und PDF-basierten Prozessen zu einer Online-Lösung, mit der sie intelligente Dokumente auf einer Plattform erstellen, elektronisch signieren und verwalten können. Als Entrepreneur in Residence ist es meine Aufgabe die Go-To-Market Strategie, also alles was nach außen in den Markt kommuniziert wird, zu planen und umzusetzen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Paperless ist bereits das zweite Start Up der beiden Gründer Jan und Sebastian. In Ihrem ersten Unternehmen, das heute bereits erfolgreich läuft, unterstützen die Beiden mit ihrer Kundenbindungssoftware mehr als 1.000 lokale Geschäfte und sorgen dafür, dass 1 Million Nutzer täglich in ihren Lieblingsläden für ihre Treue belohnt werden.

In diesem Kontext sind die Beiden auf Herausforderungen gestoßen: Das manuelle Versenden und Abwickeln von Verträgen ist enorm zeitaufwendig, fehleranfällig und intransparent. Eine große Fehlerquelle lag in der Erfassung von Daten, da Verträge ausgedruckt, handschriftlich ausgefüllt bzw. unterschrieben und per Scan oder Bild zurückgeschickt wurden. Das ist nicht nur juristisch angreifbar, sondern auch für Sender und Empfänger unnötig aufwendig.

Selbst kleinste Änderungen in den Verträgen stellen eine große und zeitintensive Aufgabe dar. Diese Probleme haben sich nach Gesprächen mit dutzenden Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Unternehmensgrößen als allgegenwärtig bestätigt.

Zudem verrät der Blick auf die heutigen Marktbegleiter von Paperless schnell, dass die bestehenden Lösungen das Problem entweder nur teilweise abdecken, die Daten auf amerikanischen Servern gehostet werden (Stichwort „Schrems II“) oder die UI/UX der Lösungen nicht zufriedenstellend ist. So entstand die Idee eine eigene Lösung zu entwickeln, die den gesamten Vereinbarungsprozess optimiert und Kunden das Ausfüllen und Unterzeichnen auf allen Endgeräten ermöglicht.

Welche Vision steckt hinter Paperless?

Wir wollen der Standard für reibungslose digitale Dokumenten- und E-Signature-Workflows für jedes Unternehmen werden. Wir haben gesehen, wie wir mit Paperless durch modernes Vereinbarungsmanagement auf Basis intelligenter Dokumente das Onboarding neuer Kunden von rund 30 Minuten Aufwand auf weniger als eine Minute reduzieren konnten. Es ist unser Ziel mit Paperless, solche Produktivitätssteigerungen nun für Unternehmen aller Art zu ermöglichen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gibt unfassbar viele unterschiedliche Anwendungsfälle und Geschäftsprozesse, welche auf Dokumenten und Vereinbarungen beruhen. Unsere Herausforderung als Anbieter ist es nun eine Lösung zu schaffen, die all diesen Anforderungen auf einer technischen Basis gerecht wird.

Aktuell läuft die Pilotphase, um möglichst viel Feedback einzusammeln und unseren Product-Market-Fit zu finden. Hierbei besteht die Herausforderung Branchen und Anwendungsfälle zu identifizieren, für die Paperless im aktuellen Stadium optimal Mehrwert leisten kann, um dann schnell Traction aufzubauen.

Finanziert ist Paperless aus einem Mix von Darlehen aus dem privaten Umfeld und Eigenkapital der beiden Gründer. In ca. 12 Monaten planen wir unsere Series A. Bis dahin müssen wir noch einige wichtige Meilensteine erreichen.

Wer ist die Zielgruppe von Paperless?

Grundsätzlich hat jedes Unternehmen und jede Abteilung mit Verträgen zu tun und ist somit ein möglicher Nutzer von Paperless. Je nach Frequenz und Anzahl der Verträge muss das Investment dann natürlich abgewogen werden.

Wir konnten jedoch beobachten, dass unsere Lösung insbesondere bei StartUps und in der Old Economy Anklang findet. Die StartUps suchen sehr häufig nach innovativen Lösungen, die den gesamten Lifecycle eines Dokuments abdecken, um kostbare Zeit im Aufbau des Unternehmens zu sparen – die „Old Economy“, also Unternehmen aus der Maschinenbau-, Immobilien-, Chemie- oder Automobilindustrie sind oftmals noch stark an Papier gebunden und suchen nun, auch aufgrund der Pandemie, nach digitalen Lösungen. Auch Steuerberater, die tagtäglich mit Formularen arbeiten, können sich viel Zeit durch den Einsatz der Lösung sparen.

Durch stetige Tests in verschiedenen Branchen und unterschiedlichen Unternehmensgrößen werden wir versuchen ein noch besseres Bild über unser ICP (Ideal Customer Profil) zu erhalten.

Wie funktioniert Paperless? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit Paperless können Dokumente direkt erstellt, versendet, signiert und archiviert werden. Es handelt sich um eine All-in-One-Lösung, die den Dokumenten-Workflow ganzheitlich digitalisiert. Im Vergleich zu anderen Lösungen wählen wir einen viel moderneren technologischen Ansatz: Wir versuchen nicht, PDFs ausfüllbar zu machen. Mit Paperless werden Dokumente in einem eigenen No-Code-Editor erstellt, ähnlich wie in Word oder Google Docs. Hier sind alle notwendigen Formularfelder, um Daten zu erfassen oder Unterschriften einzuholen integriert.

Es wird kein Word, Papier, Stifte, Scanner, PDF-Reader, Ordner und Büroraum mehr benötigt. Das Ausfüllen funktioniert bequem und rechtssicher von jedem Gerät aus und ist nahtlos in bestehende Prozesse integriert.

Paperless, wo geht der Weg hin?

Aktuell steht die Neukundengewinnung und die Optimierung der Plattform im Vordergrund. Um beide Ziele zu erreichen, haben wir uns für eine Pilotphase entschlossen. Aktuell nutzen etwa 100 Unternehmen die Lösung und wir erhalten fortlaufend Feedback. Das ist insofern sinnvoll, als dass wir dadurch extrem spannende Erkenntnisse gewinnen und darauf basierend im nächsten Schritt die Marketing- und Vertriebsaktivität abstimmen können.

In den kommenden Monaten wird das Paperless Team vor allem in den Bereichen Tech und Go-To-Market weiter wachsen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden agil und kundenorientiert weiter an unserer Plattform arbeiten, um die vielfältigen Probleme rund um Dokumente und Vereinbarungen im Geschäftsleben zu lösen. Sobald wir unseren Sweetspot im Markt gefunden haben, ist das Ziel die Marktführerschaft in diesem Segment. Wir sind zuversichtlich, dass wir in fünf Jahren die Go-To-Lösung für smartes Vereinbarungsmanagament für moderne Unternehmen sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Agil, flexibel und dynamisch bleiben:

Wachstum kann nur dann ermöglicht werden, wenn das Unternehmen stets agil bleibt und somit auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren und die Wachstumsstrategie darauf anpassen kann. So hat uns die globale Corona-Pandemie gezeigt, dass sich die gesamte Geschäftswelt, der Markt und das Kaufverhalten in kürzester Zeit beispiellos ändern können und Unternehmen auf unerwartete Änderungen reagieren müssen, um sich zu etablieren oder weiterhin am Markt bestehen zu bleiben.

Experimentieren:

Eine Kultur des Experimentierens sollte fest im Unternehmen verankert sein und die Experimentierfreudigkeit von allen Mitarbeitern gelebt werden. Es gibt keine Strategie, die direkt ab dem Zeitpunkt der Gründung des Unternehmens funktioniert und sich positiv auf das Wachstum auswirkt. Durch das Experimentieren und Testen von neuen Strategien kann dann die Strategie gefunden werden, die das Unternehmen quantitativ und qualitativ wachsen lässt. Wichtig ist hier, dass fortlaufend analysiert wird, welche der Handlungen Früchte tragen.

Optimieren, was funktioniert:

Wenn eine Strategie gefunden wurde, die sich positiv auf das Unternehmen auswirkt, gilt es diese weiter zu verfolgen und diese zu festigen.

Wir bedanken uns bei Jacob Engels für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Paperless

Kontakt:

Paperless GmbH
Große Friedbergerstraße 13-17
DE-60313 Frankfurt

www.paperless.io/de
jacob.engels@paperless.io

Ansprechpartner: Jacob Engels

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/paperlesshq
Crunchbase: https://www.crunchbase.com/organization/paperless-1bf5
Medium: https://paperless-io.medium.com/

Mischung aus Flexibilität und Sturheit

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ajuma UV-Bodyguard UV-Messgerät Höhle der Löwen

Annette Barth und Julian Meyer-Arnek Gründer von ajuma, UV-Bodyguard, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup ajuma doch kurz vor!

Wir von ajuma wollen ein Bewusstsein für den gesunden Umgang mit der Sonne schaffen! Dafür haben wir den UV-Bodyguard entwickelt.

Der UV-Bodyguard ist ein kleines smartes UV-Messgerät, das mit einer App  kombiniert wird. In der App kann ich jederzeit sehen, wie stark die Sonne gerade ist, wie ich mich am besten schützen sollte, und ich bekomme eine individuell auf mich zurechtgeschnittene Empfehlung, wie lange ich maximal in der Sonne bleiben kann.

In der App kann ich meinen Hauttyp und den Lichtschutzfaktor meiner Sonnencreme eingeben. Das Besondere dabei ist, dass wir UV-Messdaten und Satellitendaten wie beispielsweise Ozonwerte kombinieren, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Es geht um die individuell gesunde Sonnendosis! So kann ich mein Sonnenbrandrisiko reduzieren, und ich tue auch langfristig meiner Haut etwas Gutes und kann mein (UV-bedingtes) Hautkrebsrisiko reduzieren. Aber es geht nicht nur um zu viel UV, sondern auch um zu wenig UV, denn wir brauchen genug Sonnenlicht, um ausreichend Vitamin D zu bilden. Und Vitamin D wiederum hat einen positiven Effekt auf unsere Knochen, unser Wohlbefinden und unser Immunsystem.

Wie ist die Idee zu ajuma entstanden?

Annette war immer schon sehr sonnenempfindlich. Und hat den Klassiker auch schon mehr als einmal erlebt: Es ist ein windiger, leicht bewölkter Tag am Strand, es ist nicht besonders warm, und am Abend… Sonnenbrand. Julian arbeitet schon lange als Wissenschaftler in der Atmosphärenforschung und kennt sich mit dem Thema UV bestens aus. Als unser gemeinsames Kind geboren wurde, wollten wir es bestmöglich schützen und dabei als Familie weiterhin draußen aktiv sein. Nachdem wir nichts Passendes gefunden haben, haben wir uns – erst mal nur für uns selbst – an die Entwicklung gemacht. 

Welche Vision steckt hinter ajuma ?

Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, wie stark die Sonne gerade ist und wie man sich am besten schützen sollte. Denn wir können die UV-Strahlung weder sehen noch fühlen, weil wir kein Sinnesorgan dafür haben, aber dennoch ist sie da. Durch einen bewussten Umgang mit der Sonne wollen wir dabei helfen, nicht nur Sonnenbrand, sondern auch das umweltbedingte Hautkrebsrisiko zu reduzieren. 

Natürlich ist Sonne in Maßen gesund und macht gute Laune, denn sie sorgt dafür, dass unser Körper Vitamin D bilden kann. Und das ist gut für die Knochen und das Immunsystem. Uns geht es um die gesunde UV-Dosis, also weder zu wenig noch zu viel Sonne. 

Wer ist die Zielgruppe von ajuma?

Wir richten uns vor allem an Familien, an gesundheitsbewusste Outdoorfans und Sportler, aber auch an sonnenempfindliche Menschen oder Menschen mit Hautkrebs-Vorerfahrungen und an alle, die auf einen bewussten Umgang mit Sonne achten wollen oder müssen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Tatsächlich hat „Die Höhle der Löwen“ uns gefunden! Wir waren als Familie unterwegs und haben einen Anruf bekommen. Ich dachte im ersten Moment an König der Löwen…  wir haben uns riesig gefreut, weil wir eine Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ zu diesem relativ frühen Zeitpunkt noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Also haben wir unsere Bewerbungsunterlagen eingereicht und konnten schließlich vor den Löwen pitchen. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns tatsächlich gar nicht so sehr darauf vorbereitet. Klar ist es wichtig, einen guten Businessplan zu haben und seine Zahlen zu kennen, aber den hatten wir ja sowieso schon. Uns war es wichtig, dass wir einfach nur wir selbst sind, deswegen haben wir uns auch nicht extra Pitches von anderen Start Ups vorab angeschaut. Wir haben uns da einfach auf uns selbst konzentriert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das motiviert uns natürlich sehr! Als wir zum Pitch angetreten sind, war uns noch gar nicht klar, was das eigentlich bedeutet. Somit freuen wir uns riesig, dass wir das geschafft haben.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf den UV-Bodyguard aufmerksam werden?

Es ist eine wirklich tolle Chance, dass wir unseren UV-Bodyguard in der Höhle der Löwen vorstellen dürfen! Gerade als Start Up ist es so wichtig, überhaupt wahrgenommen zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Ein Tech-Produkt zu entwickeln und wie wir lokal in Deutschland zu produzieren, ist erst mal sehr aufwändig und teuer. Und es dann bekannt zu machen, ist dann fast genauso aufwändig und teuer, und da ist die Unterstützung durch die Löwen selbst und die Höhle der Löwen sooo wichtig und wertvoll. Wir sind  ganz überwältigt vom Presseecho und vom positiven Feedback, das wir bisher  schon bekommen haben!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?


Wir hatten eigentlich zwei Investoren im Fokus, Carsten Maschmeyer, weil er ein erfahrener Tech Investor ist, oder Nils Glagau, weil er aus dem Gesundheitsbereich kommt und da gut vernetzt ist. 

ajuma, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Moment sind wir in DACH gut vertreten, haben aber schon einige internationale Vertriebsanfragen, sowohl aus Europa als auch darüber hinaus, aus Japan oder Vietnam beispielsweise. Wir wollen uns weiter in Richtung internationaler Märkte entwickeln, und natürlich auch unser Produkt weiterentwickeln, und zwar in Richtung Arbeitsschutz und medizinische Anwendungen. Wir haben noch richtig viel vor!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Allerwichtigste finde ich: netzwerken! Wir haben im Inkubator der Hochschule München, beim SCE, angefangen, und sind jetzt im Programm esa BIC. Über diese Netzwerke hatten wir schnell Kontakt zu erfahrenen Gründern und Coaches, die uns mit Tipps und Kontakten zu Finanzierung und Entwicklung weiter geholfen haben. Gerade als Gründer ist alles neu, und da kann man wirklich nicht das Rad ständig alleine neu erfinden. Hole dir Tipps und Meinungen, sprich mit möglichst vielen Leuten, so bekommst du ein besseres Gefühl für dein Produkt, Finanzierungsmöglichkeiten oder Unterstützungsangebote.

Das Zweite, was ich wichtig finde: Entscheide, was du wirklich alleine tun kannst und willst, und was du nach außen geben musst. Das ist erst mal schwieriger als es klingt, denn am Anfang fehlt das Geld, und oft auch die Erfahrung, was da noch für Fallstricke im Detail lauern.

Du solltest auf jeden Fall eine Vision haben: wie soll dein Produkt aussehen, was soll es können und auch was nicht. Wichtig ist, diese Vision immer wieder kritisch zu hinterfragen, flexibel zu bleiben und nicht an deiner Vision um jeden Preis festzukleben, aber dich gleichzeitig nicht von jeder einzelnen Meinung beeinflussen zu lassen. Also mit anderen Worten: eine gute Mischung aus Flexibilität und Sturheit hinzukriegen!

Annette Barth und Julian Meyer-Arnek aus München präsentieren den UV-Bodyguard ajuma. Sie erhoffen sich ein Investment von 110.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Sehen Sie ajuma am 03.Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Annette Barth und Julian Meyer-Arnek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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