Dienstag, Juni 16, 2026
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Sucht euch frühestmöglich Mentoren und Coaches, die euch unterstützen

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driverhero

DriverHero: Finde jetzt schnell und einfach einen Job als Lieferfahrer

Stellen Sie sich und das Start-up DriverHero doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein Münchner Start-up, das Jobsuchende unterstützt, schnell, einfach und sicher einen Job als Lieferfahrer zu finden. Wir stellen uns hierbei bewusst auf die Seite der Bewerber und geben denen eine Stimme, die aktuell keine haben. 

Das erreichen wir durch unseren Marktplatz, der Jobsuchenden durch volle Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten hilft, den idealen Job zu finden. Zusätzlich vereinfachen wir durch zentralisierte Bewerbungstools den Bewerbungsprozess auf Bewerber- und auch Unternehmensseite und unterstützen Jobsuchende zukünftig durch unseren DriverHero Club und die DriverHero Acadamy.

Zu unseren Kunden zählen namhafte Paket-, Essen-, Lebensmittel- bis hin zu Micro Mobility Lieferdienste.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind alle seit Jahren miteinander befreundet und es gab, nicht selten bei einem Feierabendbier, zahlreiche Gespräche über ein eigenes Start-up. Doch so schnell, wie Ideen kamen, so schnell wurden sie meist auch wieder verworfen, bis DriverHero geboren wurde. Wir waren sofort von unserem Konzept begeistert und haben uns innerhalb weniger Tage dafür entschieden, die Idee auch in die Tat umzusetzen. 

Welche Vision steckt hinter DriverHero?

Die Vision von DriverHero ist es, den Fahrer in den Mittelpunkt zu stellen! Durch diesen umgekehrten Ansatz im Bewerbungsprozess erhalten unsere Job-suchenden Angebote von Lieferunternehmen und können vergleichen, welcher am besten zu ihnen passt. Doch auch nach der Vermittlung möchten wir mit den Fahrern in Verbindung bleiben und bieten zukünftig einen Mehrwert durch weitere Angebote wie unserem DriverHero Club (Benefit Program) oder unserer DriverHero Academy (z.B. Training, Zertifikate).

Gleichzeitig treten wir mit den Lieferunternehmen in engen Dialog und unterstützen sie datenbasierend, die optimale Lohnstruktur zu definieren. Hierbei greifen wir auf Erkenntnisse aus Befragungen von Fahrern, als auch auf Analysen tausender Stellenanzeigen zurück. Unser Ziel ist es, eine Plattform für Fahrer aller Art zu werden!

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ehrlich gesagt, die größte Herausforderung war es, den ersten Schritt zu tun und unsere sicheren Vollzeitjobs zu kündigen! Wir wussten, dass wir unsere Idee nur gut umsetzen können, wenn wir uns zu 100% auf unser Start-up konzentrieren. 

Glücklicherweise haben wir schon in einer sehr frühen Phase Business Angels gefunden, die sofort an uns und unsere Idee geglaubt haben. Der Support unserer Business Angels hat uns die Bestätigung gegeben, dass es der richtige Schritt ist, mit DriverHero durchzustarten.

Wer ist die Zielgruppe von DriverHero?

Unsere Zielgruppen sind Fahrer und Lieferunternehmen gleichermaßen!

Für Lieferunternehmen bieten wir verschiedene Pakete mit unterschiedlichen Funktionen an. Somit eignet sich unser Programm, sowohl für kleine Lieferunternehmen, die z.B. ihr Unternehmen digitalisieren wollen, als auch für Großkonzerne, die einen hohen Fahrerbedarf haben und unseren Marktplatz hauptsächlich als Sourcing-Lösung für qualifizierte Fahrer nutzen.   

Auf der anderen Seite stehen die Fahrer. Bei uns finden sowohl Studierende, Mini- und Teilzeitjobber, als auch Berufserfahrene den passenden Job – völlig unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht. 

Wie funktioniert DriverHero? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Ziel ist es, den Bewerbungsprozess für beide Parteien so einfach und effizient, wie möglich zu gestalten. Der größte Vorteil von DriverHero für unsere Jobsuchenden ist – im Gegensatz zu anderen Anbietern, dass sie sich nicht bewerben müssen. Direkt nach der einfachen und schnellen Registrierung können sie alle wichtigen Informationen und ihre Präferenzen für den neuen Job hinterlegen. Dann heißt es erstmal zurücklehnen und auf das passende Jobangebot warten.

Auf Unternehmensseite können unsere Partner Jobangebote einstellen. Dabei werden ihnen sofort potenzielle Kandidaten angezeigt, die auf die Anforderungen zutreffen. Im nächsten Schritt kann mit nur einem Klick eine Interviewanfrage versendet werden. Unser Algorithmus ist ‚machine-learning‘ gestützt und hilft dabei, die richtigen Fahrer mit den richtigen Unternehmen zu vernetzen. Das spart Zeit, Geld – und steigert die Zufriedenheit auf beiden Seiten. Wir haben die Lösung geschaffen, komplizierte und langwierige Bewerbungsabläufe abzuschaffen!

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neben dem deutschen Markt gibt es noch viele weitere Länder, in die wir in den nächsten Jahren expandieren wollen. Der Liefermarkt wächst konstant und Fahrer werden überall benötigt. Hier wollen wir die zentrale Plattform für alle Fahrer und Lieferunternehmen werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.      Wenn ihr euch entschieden habt, einen Start-up zu gründen, fokussiert euch vollkommen darauf! Neben einem Vollzeitjob ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist sicherlich möglich, aber das nimmt euch garantiert die Schnelligkeit und Effizienz, die Ihr gerade am Anfang dringend braucht.

2.      Sucht euch frühestmöglich Mentoren und Coaches, die euch unterstützen. Das hat uns einige Schleifen erspart und unser Produkt enorm vorangebracht.

3.      Nichts Neues, aber: Das Team. Neben Kompetenzen, die gut verteilt sein sollten, müsst ihr euch komplett vertrauen und vor allem wohl fühlen. Das setzt die Energie frei, die Ihr für die Umsetzung braucht.

Wir bedanken uns bei Steven Miller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: DriverHero

Kontakt:

Simpmatch GmbH
Innsbrucker Ring 15
DE-81673 München

https://driverhero.de/
s.miller@driverhero.de

Ansprechpartner: Steven Miller

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/71489363
Facebook: https://www.facebook.com/DriverHeroGermany
Instagram: https://www.instagram.com/driverhero_de/

Die Gesundheit ist enorm wichtig

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Didomi consent

Stellen Sie sich und das Startup Didomi doch kurz unseren Lesern vor!

Didomi entwickelt Lösungen, die es Unternehmen ermöglichen, die Kundeneinwilligung (Consent) in das Zentrum ihrer Unternehmensstrategie zu stellen. Indem Unternehmen die Einwilligungen und Präferenzen ihrer Kunden leicht zugänglich machen, profitieren sie von rechtskonformen Nutzerdaten, einem höheren Engagement und einem steigenden Kundenvertrauen. Dabei können die Verbraucher jederzeit selbst bestimmen und auswählen, welche Daten sie teilen möchten und wie sie mit ihren Lieblingsmarken in Verbindung bleiben wollen. Zu unseren Produkten zählen eine weltweit führende Consent Management-Plattform (CMP), die monatlich Milliarden Einwilligungen sammelt, eine beliebte Preference Management-Plattform (PMP), und verschiedene Lösungen, um die Einwilligungen und Präferenzen besser zu verwalten.

Welche Vision steckt hinter Didomi?

Die Vision von Didomi ist es, Datenschutz für Unternehmen einfacher zu machen. Didomi hat von Anfang an verschiedene Lösungen entwickelt, die sich leicht in die technische Infrastruktur (Websites, Apps, Werbepartner, das eigene CRM usw.) integrieren lassen und die sowohl von Experten als auch von Laien nutzbar sind. Ist der Datenschutz für Unternehmen verständlicher und einfacher gestaltet, dann können sich auch die Nutzer automatisch an einer besseren Transparenz erfreuen. Apple hat das bereits vor einigen Jahren erkannt und so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz etabliert.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Gründerteam hat mit einer Eigenfinanzierung angefangen. Einige Business Angels sind wenige Monate später eingestiegen, doch die Gründer haben immer auf ein gesundes und ausgewogenes Geschäftsmodell bestanden, das durch den Cash Flow der Kunden finanziert wird, und nicht ausschließlich von Kapitalspritzen abhängig ist. Das Modell ist auf Rentabilität ausgerichtet. Die Series A Finanzierungsrunde über 5 Millionen Euro von Anfang 2020 hat es Didomi ermöglicht, stark in Europa zu wachsen. Die kürzliche Series B Finanzierungsrunde über 34 Millionen Euro dient u.a.  dazu, Didomi in der DACH-Region und in Nordamerika weiterzuentwickeln. Die größte Herausforderung besteht darin, in einem so schnell wachsenden Startup unsere Unternehmenskultur aufzubauen und zu erhalten.

Wer ist die Zielgruppe von Didomi?

Didomi war ursprünglich eher für Medienunternehmen konzipiert, deren Webseiten und Apps durch personalisierte Werbung finanziert werden (wofür eine Einwilligung notwendig ist). Hier wurden v.a. Programmatic Advertising- und Ad-Ops Profis sehr aufmerksam auf uns. Heute ist das immer noch der Fall, jedoch sprechen wir mittlerweile eine breitere Zielgruppe und weitere Branchen an, z.B. den Head of Compliance einer internationalen Bank oder den CRM Manager eines Autoherstellers, bis hin zum Digital & Analytics Manager eines E-Commerce Stores. Alle wissen und sehen aus ihrem täglichen Geschäft, wie wichtig personenbezogene Daten sind, und warum die Einwilligung essenziell ist, um Vertrauen in der Kundenbeziehung aufzubauen. 

Wie funktioniert Didomi? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Didomi kann einfach und schnell auf jede Webseite, Mobile App oder im CTV (Connected TV) installiert werden. Dazu wird ein SDK bereitgestellt, dass von unseren Kunden oder Partnern an ihre Anforderungen angepasst werden kann: vom Design bis zu spezifischen Funktionen, wie z.B. die Auswahl der Cookies oder Datenverwendungszwecke. Danach können unsere Kunden ohne weiteren Aufwand die Einwilligungsplattform in ihrer  digitalen Umgebungen integrieren. Was uns von anderen Anbieter unterscheidet, ist die Flexibilität unserer Plattform, die Expertise unserer Mitarbeiter, die Verlässlichkeit unserer Technologie und die Qualität unserer Kundenbetreuung.

Didomi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist Didomi der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Einwilligungsmanagement bei mittelgroßen und großen Unternehmen auf der ganzen Welt. Wir wollen die beliebteste Software für Entwickler, Datenschutz- und Marketingprofis sein, denn diese sprechen wir mit unsere Consent- und Preference-Technologie an. Wir wollen der bevorzugte Partner aller Marken und Firmen sein (Consulting-Unternehmen, Design-Agenturen usw.), die durch ein besseres Einwilligungsmanagement die Kundenbindung stärken. In fünf Jahren wird es keine Dark Patterns mehr geben, durch die Verbraucher ihre Daten abgeben, ohne es zu merken oder davon zu wissen. Alle Marken werden die Transparenz und die Kundeneinwilligung ins Zentrum ihrer Unternehmensstrategie stellen.  

Zum Schluss: Welche 4 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Startup-Gründer habe ich die Höhen und Tiefen selbst miterlebt. Die vier wichtigsten Punkte, die ich anderen Gründern auf den Weg geben möchte, sind:

Bringt eure Produkte so schnell wie möglich auf den Markt.

Dadurch lernt ihr die Probleme der Kunden vollständig zu verstehen und erkennt, ob das Produkt ihren Bedürfnissen gerecht wird. Erfahrungsgemäß ist es viel besser, ein gutes Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen und dann mit den Kunden zu sprechen und zu iterieren, als zu warten, bis das „perfekte“ Produkt gebaut ist.

Erzielt euren ersten Kunden mit allen Mitteln, auch mit viel manueller Arbeit, die für mehr als zehn, geschweige denn 100 oder 1000 Kunden nicht zu bewältigen wäre (siehe “Do Things That Don’t Scale” von Paul Graham). In diesem Stadium geht es immer noch darum herauszufinden, was für den Kunden wichtig ist. Und der beste Weg, das herauszufinden, ist das direkte Gespräch mit dem Kunden. Zum Beispiel boten die Airbnb-Gründer ursprünglich an, die Häuser und Wohnungen ihrer ersten Kunden „professionell“ zu fotografieren, um ihre Angebote für Mieter attraktiver zu machen. Dann gingen sie aber hin und machten die Fotos selbst. Die Angebote auf ihrer Website verbesserten sich, die Conversions verbesserten sich, und sie hatten dazu ganz erstaunliche Gespräche mit ihren Kunden. Das war nicht skalierbar, erwies sich aber als essenziell, um zu lernen, wie man einen lebendigen Marktplatz aufbaut.

Als Gründer hat man immer eine unendliche Liste von Dingen, die man tun könnte. Es ist wichtig, dass Gründer sehr früh ein oder zwei KPI definieren mit denen sie ihren Erfolg messen wollen. Dann sollten Gründer die Dinge so priorisieren, wie sie diese Metriken beeinflussen. Wenn das Produkt in der Frühphase nicht funktioniert, ist es oft verlockend, sofort neue Funktionen zu bauen, um jedes Problem zu lösen, das der Kunde zu haben scheint, anstatt mit dem Kunden zu sprechen und sich nur auf sein akutestes Problem zu konzentrieren.

Die Gesundheit ist enorm wichtig:

Gründer sollten während des intensiven Startup-Lebens darauf achten, gesund zu bleiben. Entscheidend ist es, zwischen den Phasen außergewöhnlich intensiver, fokussierter Arbeit auch Pausen einzulegen, Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen, genügend Schlaf zu bekommen und Sport zu treiben.

Foto Gründerteam: Romain Gauthier, Co-Founder & CEO, Raphaël Boukris, Co-Founder & VP Sales, Jawad Stouli, Co-Founder & CTO.

Wir bedanken uns bei Romain Gauthier für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut, Kreativität und Selbstvertrauen sind die Schlüssel

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Kerberos

Kerberos Experte für die digitale Geldwäscheprävention

Stellen Sie sich und das Startup Kerberos Compliance doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Christian Tsambikakis. Stellvertretend für unser gesamtes Gründer- und Management-Team wollen Günter und ich heute Kerberos Compliance vorstellen. Als Jurist und Mitgründer gilt mein Interesse schon immer den Bereichen Compliance, Legal Affairs und Geschäftsentwicklung durch digitale Innovation. Bevor wir mit Kerberos im Dezember 2017 gestartet sind, war ich u.a. Leiter des deutschen Büros der BBC Studios. 

In unserem Gründerteam kümmere ich mich als Geschäftsführer schwerpunktmäßig um die Entwicklung des operativen Geschäfts. Seit Kurzem unterstützt auch Andreas Engels Kerberos als Co-Geschäftsführer. Nach verschiedenen Führungspositionen bei Daimler war er zuletzt als CIO bei der FEV Group tätig. Gemeinsam mit unserem Team wird er nun die Digitalisierung unserer Compliance-Lösungen noch innovativer vorantreiben. Wir freuen uns sehr, dass er an Board ist.

Ich bin Günter Schmid, als Mitgründer treibt mich bei Kerberos vor allem die technische Umsetzung und Skalierung von digitaler Compliance um, daher bringe ich mich mit meiner Expertise insbesondere bei den Themen Produkt, Technologie und Finanzen ein.

Christian Tsambikakis: Die Kerberos Compliance-Managementsysteme GmbH, so unser vollständiger Name, ist Experte für die digitale Geldwäscheprävention. Das „RegTech“-Startup haben wir gemeinsam mit unserem hochklassigen Gründerteam auf die Beine gestellt. Unseren Kunden nehmen wir weitgehend die Erfüllung ihrer Verpflichtungen rund um die Geldwäscheprävention ab. Ich weiß, dass klingt erst einmal ziemlich abstrakt. Die gesetzlichen Verpflichtungen in diesem Bereich sind aber sehr real und werden seit Jahren immer weiter verschärft.

Für das Gros der Firmen ist die Einhaltung aller Vorgaben des Geldwäschegesetzes kaum noch aus eigener Kraft zu stemmen. Bei jeder zweiten Vor-Ort-Prüfung 2019 haben die Behörden in Deutschland Pflichtverletzungen festgestellt. Dabei sind Bußgelder von bis zu 145.600 Euro verhängt worden. Dies ist erst der Anfang einer weitreichenden, europaweiten Regulatorik, die bei vielen Unternehmen zu Herausforderungen führen wird.

Unser Team besteht aus erstklassigen IT- und Produktexperten, Prozessspezialisten, Datenanalysten, Juristen und Compliance-Managern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Geldwäscheprävention einfach, unkompliziert und bezahlbar zugänglich zu machen – und zwar für jedes Unternehmen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Günter Schmid: Das Thema Geldwäsche ist seit Jahren weltweit ein riesiges Problem – nur durch Geldwäsche kann sich Verbrechen schließlich auch „lohnen“. Allein in Deutschland sollen jährlich 100 Milliarden Euro gewaschen werden. Wir wissen, wie Unternehmer den Missbrauch ihrer Geschäfte durch Geldwäscher verhindern können. Als wir erkannt haben, dass wir dabei schneller, besser und günstiger als andere sind, gründeten wir spontan Kerberos.

Das ist mittlerweile knapp vier Jahre her. Unser Ansatzpunkt ist: Kriminelle sollen bereits dann auffliegen, wenn sie versuchen, Erlöse aus illegalen Aktivitäten wie z.B. dem Drogenhandel in den regulären Wirtschaftskreislauf zu einzubringen, bevor durch Verschleierung und Einbringung in legitime Geschäfte der Nachweis unmöglich geworden ist. Gleichzeitig sollen sich unsere Kunden voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir nehmen ihnen im Wesentlichen alles ab.

Christian Tsambikakis: Der Kampf gegen Geldwäsche setzt sich sukzessive auch auf politischer Ebene durch. Seit 2008 wurde allein das deutsche Geldwäschegesetz 30-mal überarbeitet. Mit jeder Novelle werden die Vorgaben verschärft und ausgeweitet. Das Gesetz hat in seiner vollen Komplexität aber auch völlig unvorbereitete Gruppen getroffen. Entsprechend groß war die Aufregung in den verpflichteten Branchen wie z.B. bei Immobilienmaklern und Versicherungsvermittlern. 

Uns war schnell klar: Gerade kleine und mittlere Unternehmen würde es im Tagesgeschäft lähmen, würden sie alle gesetzlichen Anforderungen auf eigene Faust umsetzen. Hohe Budgets und eigene Compliance-Abteilungen sind ja nur in Großkonzernen die Regel. Wir haben also eine Art „Super-Verpflichteten“ geschaffen, der alle Anforderungen auf sich nehmen kann, ohne horrende Kosten zu verursachen. 

Denn niemand darf vor die Wahl zwischen Compliance oder Geschäft gestellt werden – mehr Compliance muss auch besseres Geschäft bedeuten. Wir glauben: nur wer schnelle und digitalisierte Prozesse zur Einhaltung seiner Compliance-Verpflichtungen nutzt, kann sich einen Wettbewerbsvorteil sichern.

Welche Vision steckt hinter Kerberos?

Günter Schmid: Kerberos will die Einhaltung der Vorschriften unter dem Geldwäschegesetz allen Unternehmen, egal wie groß oder klein, ermöglichen. „Compliance for all“ ist unser Leitmotiv. Jeder soll sich einen sicheren Compliance-Service leisten können. Denn Geldwäscheprävention betrifft uns alle.

Günter Schmid

Christian Tsambikakis: Unsere Vision ist es, langfristig eine europaweite Plattform für rechtssichere Geschäfte zu schaffen. Die europäische Regelung erlaubt es Unternehmen, Maßnahmen, die sich aus den Verpflichtungen zur Geldwäscheprävention ergeben, an Dritte auszulagern.

Auf unserer Plattform für rechtssichere Geschäfte soll jedes teilnehmende Unternehmen ohne lange Wartezeiten Geschäfte mit anderen teilnehmenden Partnern tätigen können. Einfach, sicher und ohne Verzug. Kurz gesagt: „Schnelle Geschäfte ohne Risiken und Sorgen“.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Christian Tsambikakis: Bootstrapped. Wir haben das Unternehmen mit eigenem Geld an den Start gebracht und sind stolz darauf, dass wir bereits im zweiten Jahr relativ substanzielle schwarze Zahlen geschrieben haben.

Im Bereich der Geldwäscheprävention müssen wir mit den sich rapide wandelnden und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Schritt halten. Die Grundvoraussetzung dafür ist es, mithilfe von technischer Innovation eine Geschwindigkeit zu erreichen, die die menschlichen Möglichkeiten übersteigt. Dieser Herausforderung stellen wir uns jeden Tag und sind dabei bisher sehr erfolgreich.

Wer ist die Zielgruppe von Kerberos?

Christian Tsambikakis: Unsere Zielgruppe kommt aus den unterschiedlichsten Branchen. Während lange nur Unternehmen aus dem Finanzsektor nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet waren, sind es nun z.B. auch Immobilienmakler, Autohändler, Fondmanager, Glücksspielanbieter oder Juweliere. Aktuell wurden im letzten Jahr auch Anbieter von digitalen Geldbörsen oder Kunstvermittler verpflichtet, die nötigen Geldwäsche-Anforderungen zu erfüllen. Das bedeutet, sie müssen z.B. einen Geldwäschebeauftragten benennen, ein internes Risikomanagement betreiben, ihre Kunden identifizieren und den zuständigen Behörden Verdachtsmeldungen übermitteln.

Im Kern decken wir bereits heute fast alle Verpflichteten des Geldwäschegesetzes und der Europäischen Geldwäscherichtlinie ab und erfüllen für sie die gesetzlichen Auflagen. 

Wie funktioniert Kerberos? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Günter Schmid: Im Bereich der Geldwäsche dominieren derzeit technische Insellösungen oder konventionelle Beratungsangebote den Markt. Das ist teuer, umständlich und zeitintensiv. Kerberos bietet eine Compliance-Lösung und keine Softwaremodule, die langwierig konfiguriert und integriert werden müssen. Dazu rechnen wir unsere Lösung in einem Abo-Modell ab – ähnlich wie es bei Streamingdiensten oder Cloud-Software gängig ist. Mit uns können Kunden sofort zum Festpreis compliant werden.

Christian Tsambikakis: Wir bieten unseren Kunden eine 360-Grad-Compliance ab dem Moment der Aufnahme. Zu unserem Service gehört es, Transaktionen auf Auffälligkeiten hin zu untersuchen und Verdachtsfälle unmittelbar den zuständigen Behörden zu melden. In Deutschland ist das die Financial Intelligence Unit (FIU). Auch bei anderen Pflichten, wie der Eintragung von Unternehmen in das neue Transparenzregister, unterstützten wir.

Hinzu kommen Risikoanalysen, Mitarbeiterschulungen und die Überprüfung von Kunden oder Geschäftspartnern der Kundenunternehmen. Wir sorgen so dafür, dass sich unsere Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Alles andere erledigen wir.

Kerberos, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Christian Tsambikakis: Geldwäscheprävention muss zu einer “Commodity” werden, die der Komplexität der Geldwäscherichtlinien mit Einfachheit begegnet und die auch als App in jede Hosentasche und jeden Geldbeutel passt. Wir werden daher insbesondere die Produkt- und Systementwicklung weiter ausbauen und weiterhin mit Innovationen überraschen. Da ist Musik drin.

Zusätzlich ist unser Wachstum hochdynamisch. Es macht definitiv Sinn, insbesondere beim Eintritt in neue Märkte, auch über externe Finanzierung nachzudenken. Hier befinden wir uns in einer ersten Phase der weiteren Evaluierung. NRWalley kann uns gegebenenfalls helfen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Christian Tsambikakis: Mut, Kreativität und Selbstvertrauen sind die Schlüssel, um zu gründen, durchzuhalten und irgendwann erfolgreich zu werden. Versucht das Unerwartete zu tun. Überrascht euch selbst und eure Wettbewerber. Es lohnt sich!

Wir bedanken uns bei Christian Tsambikakis und Günter Schmid für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Kerberos

Kontakt:

Kerberos Compliance-Managementsysteme GmbH
Im Zollhafen 24
DE-50678 Köln

www.kerberos-compliance.com
info@kerberos-compliance.com

Ansprechpartnerin: Tanja Wolf

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/kerberos-compliance/
XING: https://www.xing.com/pages/kerberos-compliance
Twitter: https://twitter.com/kerberosaml

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Berlin Cuisine event catering

Berlin Cuisine innovatives und nachhaltiges Event Catering mit frischen Zutaten

Stellen Sie sich und das Startup Berlin Cuisine doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Max Jensen, ich bin Gründer und Geschäftsführer des Event-Catering Start-ups Berlin Cuisine. Zusammen mit meinem damaligen Geschäftspartner Felix Metzger habe ich Berlin Cuisine 2013 gegründet. Unsere Mission? Die besten Event-Caterer der Welt zu werden. Wir haben uns zudem ein zweites Standbein mit virtuellen Events (wir nennen sie Virtual Taste) aufgebaut, unser Anspruch: surprise and excite, unser Motto: Vollgas.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eigentlich wollte ich immer ein eigenes Restaurant betreiben. Zunächst habe ich beim Sternekoch Kolja Kleeberg kochen gelernt. Danach bin ich mit Felix durch Asien gereist,, um meinen kulinarischen Horizont zu erweitern. Wir wollten den perfekten Geschmack entdecken und in unserem Restaurant-Konzept umsetzen. Unsere Reise wurde übrigens von einem Kamerateam begleitet, 2013 entstand der Kinofilm Guerilla Köche.

Zurück in Deutschland haben wir dann nach Investoren für unser Restaurant gesucht und in vielen privaten Küchen Probeessen gekocht. Geld für unser Restaurant wollte uns keiner so richtig geben, aber kochen sollten wir ständig für alle. Es entstand ein Event-Catering-Konzept. Berlin Cuisine war geboren. 

Welche Vision steckt hinter Berlin Cuisine?

Wir wollen zur absoluten Nummer eins im deutschen Event-Catering-Markt werden! Neben Berlin planen wir auch alle anderen großen Städte in Deutschland abzudecken und internationale Kunden national betreuen. Unsere Vision ist eigentlich ganz bescheiden: Wir wollen der erste Event-Caterer auf dem Mars werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten schon zu Beginn eine klare Vorstellung davon, was wir anbieten wollen und dass dafür die perfekte Qualität der Speisen von entscheidender Bedeutung ist. Wir hatten jedoch gleichzeitig keine Ahnung davon, wie man eine Organisation aufbaut. Am Anfang haben wir zum Beispiel ohne Prozesse gearbeitet, quasi “abgearbeitet was reinkam” und unsere Veranstaltungen so durchgeführt. Da ging es dann immer wieder drunter und drüber. Heute wissen wir natürlich, dass es ohne Prozesse nicht geht. 

Wir sind damals komplett eigenfinanziert gestartet, haben also auf externes Kapital verzichtet und unseren Fokus auf ein dynamisches und natürliches Wachstum gesetzt. Im Endeffekt finanzieren wir uns natürlich über unsere Leistungen und die Empfehlungen der zufriedenen Kunden. 

Die letzte große Herausforderung war, wie in der gesamten Gastro-Szene: Die Corona Pandemie. Wir kamen aber ziemlich gut durch die Krise. Wie genau? Einerseits konnten wir einige Mitarbeiter vorübergehend in Clärchens Ballhaus einsetzen, ein Restaurant in Berlin, das wir zusätzlich betreiben. Zudem haben wir unser Catering-Geschäftsmodell zunächst radikal umgestellt, dann erweitert und bieten seit Dezember 2020 Koch-Events per Livestream für Unternehmen an. Das Produkt heißt Virtual Taste.

Wer ist die Zielgruppe von Berlin Cuisine?

Wir erstellen Konzepte für jegliche Art von Live-Events. Dabei kann es sich beispielsweise um Teamevents, Sommerfeste oder Hochzeiten handeln. Für die Virtual Taste Events sprechen wir primär Unternehmer an. Unser Anspruch dabei: Die Message des Produkts bzw. des Kunden in unserem Menü zu verarbeiten. Beispielsweise haben wir für die Vorstellung des Elektro Porsches Taycan Cross Tourismo ein Zero Waste Konzept ausgearbeitet und erfolgreich umgesetzt.

Darüber hinaus sind wir fester Partner von Hertha BSC und kümmern uns bei jedem Heimspiel um das VIP-Catering im Berliner Olympiastadion. Das größte bisherige Event der Berlin Cuisine Geschichte war die Leichtathletik EM 2018 in der gleichen Location. In Zahlen: Bei einem Heimspiel sind es etwa 400 Special Guests, bei der EM haben wir für über 6000 Gäste das Catering übernommen. 

Wie funktioniert Berlin Cuisine? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nachhaltigkeit ist für Berlin Cuisine kein Trend, sondern wesentliches Element der Unternehmensstrategie. Sustainable Catering ist für uns super wichtig. Die gesamte Event-Szene steht hier in der Verantwortung und unser Ansatz, um Berlin Cuisine jeden Tag grüner zu machen, heißt Umweltmanagement: Dazu haben wir eine Umweltstrategie entwickelt und stehen kurz vor der ISO 14001 Zertifizierung.

Was uns noch von anderen Anbietern abhebt? Durch uns kann ein Kunde seine Botschaft kommunizieren. Wenn ein großes Unternehmen sich z.B. komplett für veganes Catering entscheidet, hat das einen großen impact und sendet Signale an die Stakeholder. Umdenken ist angesagt. Mit uns können Unternehmen ein Ausrufezeichen hinter ihre Veranstaltung setzen. Und unsere große Stärke liegt natürlich in der Anpassbarkeit unseres Konzepts. Egal, ob für 10 oder 1000 Personen, ob Catering mit oder ohne Fleisch oder komplett vegan: Der Geschmack bleibt immer gleich gut und einzigartig.

Berlin Cuisine, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden die Taste Experience für unsere Kunden unvergleichbar machen. Wenn Unternehmen eine Veranstaltung planen wollen, buchen sie uns. Berlin Cuisine wird DIE Adresse für nachhaltiges Event-Catering und die unangefochtene Nummer 1 auf dem deutschen Event-Catering Markt sein.

Am meisten wird uns die Antwort auf den Megatrend New Work fordern und welche Aufgabe Catering für Mitarbeiter im Home-Office und virtuelle Veranstaltungsformate haben wird. Hier arbeiten wir gerade an zwei Produkten/Formate, die wir national und vielleicht auch international ausrollen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Arbeite hart und viel.

Hol dir einen Mentor.

Verzichte nicht auf Urlaub (habe selbst verzichtet, hat nichts gebracht).

Wir bedanken uns bei Max Jensen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mach dich auf eine Achterbahn gefasst

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Wild Baboon aloe vera mexiko

Wild Baboon nachhaltige vegane BIO Aloe Vera Produkte aus Mexiko

Stellen Sie sich und das Startup Wild Baboon doch kurz unseren Lesern vor!

Wild Baboon ist ein Startup aus Köln, das meine Leidenschaft für die Natur und für die körperliche und mentale Gesundheit der Menschen verbindet. Wild Baboon bietet Produkte aus der Aloe Vera Pflanze an, die vielfältig einsetzbar sind und das körperliche Gleichgewicht wiederherstellen. Wir stehen dafür ein, dass unsere Produkte von höchster Qualität, CO2-neutral produziert, vegan und bio-zertifiziert sind.

Mein Name ist Nicole Borek, ich bin 28 Jahre alt und bezeichne mich selbst als Menschenfreundin, Naturliebhaberin und Freigeist. Während meines Studiums „International Culture and Management“ habe ich für längere Zeit in Mexiko gelebt und bringe nun ein wenig mexikanische Lebensfreude und Aloe Vera nach Deutschland.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ein starkes Leitmotiv für mich ist die persönliche Freiheit. Hierbei geht es mir gleichermaßen um die finanzielle Unabhängigkeit, als auch die Freiheit sein Leben so gestalten zu können, wie es sich richtig und sinnvoll anfühlt. 

Ich bin außerdem mit dem Wirtschaften heutzutage nicht einverstanden, da es größtenteils um schnellstmögliche Gewinnmaximierung geht. Dass diese Herangehensweise weder menschen- noch umweltfreundlich ist, können wir seit vielen Jahren beobachten. 

Ein Unternehmen mit ethischen Grundsätzen zu erschaffen, das darauf bedacht ist, den größtmöglichen Mehrwert für alle zu schaffen und dabei unser Zuhause – den Planeten – zu schützen, ist meine Vorstellung von Wirtschaften. Deswegen habe ich gegründet.

Was war bei der Gründung von Wild Baboon die größte Herausforderung?

Die Namensfindung. Das hat mich und meinen Kumpel viele schlaflose Brainstorm-Nächte gekostet. Ich wollte zum einen den Archetypen „Heiler“ darstellen und zum anderen eine authentische, natürliche und nachhaltige Message überbringen. Aus reinster Verzweiflung fingen wir dann an englische Tiernamen zu googlen. Bei dem Wort „BABOON“ schauten wir uns beide an und waren uns einig, dass dieses Wort phonetisch interessant klang. Bei der Übersetzung stellten wir fest, dass es „Pavian“ hieß.

Jeder, der auch mit König der Löwen aufgewachsen ist, kennt Rafiki, den Pavian, der Simbas Wegbegleiter ist. Dieser repräsentiert den Schamanen oder den weisen alten Mann, der Simba den richtigen Weg aufzeigt. Dies passte zu meiner Vorstellung eine Marke zu kreieren, der die Menschen vertrauen dürfen und die die Richtung weist, um Mensch und Natur wieder näher zueinander zu führen.

So entstand also der Name Wild Baboon. Be wild. Be natural. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Von der Idee, dass jemals alles perfekt sein wird, darf man sich als angehende/r Unternehmer:in verabschieden. Es kostet unheimlich viel Kraft der Perfektion nachzulaufen und diese Ressourcen hat man meistens beim Gründen nicht. Meine Empfehlung hier ist es, sich mit Menschen aus der Gründerszene auszutauschen und die Idee vorzustellen.

Die Leute haben bereits Erfahrungen gesammelt und können gezielt Problematiken ansprechen und die richtigen Fragen stellen, damit man das eigene Konzept verfeinert. Auch gelangt man auf diese Weise oft an die richtigen Menschen, die auf dem Weg unterstützen.

Welche Vision steckt hinter Wild Baboon?

Unsere Vision ist es Menschen mit natürlichen und hochwertigen Aloe Vera Produkten und einem ergänzenden Wissensangebot der „Wild Academy“ zu einem gesunden, nachhaltigen und ausgeglichenen Leben zu verhelfen. Auf diese Weise festigt sich die Verbundenheit zwischen Mensch und Natur und führt zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaft, in eine ressourceneffiziente, achtsame und liebevolle Zukunft.

Wer ist die Zielgruppe von Wild Baboon?

Das ist eine gute Frage. Ich denke, die sogenannten LOHAS sind wohl am ehesten unsere Zielgruppe: Lifestyle of Health and Sustainability – also Menschen, die auf ihre körperliche und mentale Gesundheit achten und die die Notwendigkeit einer nachhaltigen Lebensweise erkannt haben.

Was ist das Besondere an den Produkten?

Unsere Produkte haben zunächst den höchstmöglichen Anteil an Bio Aloe Vera, da wir feststellen mussten, dass oftmals nicht viel Aloe drin ist, wo Aloe draufsteht. Unser Gel hat 98% Bio Aloe Vera Anteil und unser Saft enthält 99,9% reinen Bio Direktsaft. 

Die Aloe Vera selbst gibt es in vielen Qualitätsabstufungen. Wie hochwertig die Aloe Vera ist, hängt von Faktoren wie einem reichhaltigen Boden, guter Pflege, langer Reifezeit und schonender Verarbeitung ab. Am sogenannten Aloverose-Gehalt kann man die Qualität erkennen. Wir garantieren in unserem Saft beispielsweise Spitzenwerte zwischen 1200-1800mg pro Liter. Somit stechen unsere Produkte nicht nur qualitativ hervor, sondern auch durch den Aloe Vera Anteil in den Produkten selbst. Natürlich sind unsere Produkte bio, vegan und werden ständig laborgeprüft.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir beziehen unseren Rohstoff von unserer Bio Partnerfarm aus Mexiko, die seit diesem Jahr 100% CO2-neutral produziert. Das Familienunternehmen hat über viele Jahre in nachhaltige Solarzellen investiert. Wir sind sehr stolz auf diese Partnerschaft. Wild Baboon möchte, dass so viele Menschen wie möglich vom Erfolg unseres Unternehmens profitieren.

Mit der Kaufkraft unserer Kunden werden daher Projekte gefördert, die Kindern Zugang zu sauberem Wasser und einer Schulbildung ermöglichen. Wild Baboon soll größtmöglichen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft in eine ressourceneffiziente, achtsame und liebevolle Zukunft haben. Ich denke, primär unterscheidet uns eben diese Philosophie von anderen Anbietern.

Wild Baboon, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wild Baboon wird der führende Anbieter für hochwertige und nachhaltige Aloe Vera Produkte in den Bereichen pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel und Naturkosmetik in Deutschland und Europa.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1) Arbeite an deinem Mindset, lasse dich inspirieren

2) Wenn du weißt, dass etwas richtig ist, tu es

3) Mach dich auf eine Achterbahn gefasst 

Wir bedanken uns bei Nicole Borek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Wild Baboon

Kontakt:

Wild Baboon GmbH
Mathias Str. 20
DE-50676 Köln

www.wildbaboon.de
kontakt@wildbaboon.de

Ansprechpartner: Nicole Borek (GF)

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/wild.baboon/
Facebook: https://de-de.facebook.com/wildbaboonnatural
Pinterest: https://www.pinterest.de/wildbaboon/_shop/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/18042270/admin/

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Yours Truly personalisierte Haarpflege vegan und nachhaltig

Yours Truly personalisierte Haarpflege vegan und nachhaltig

Stellen Sie sich und das Startup Yours Truly doch kurz unseren Lesern vor!

Yours Truly steht für ein neues Geschäftsmodell und damit eine neue Perspektive für den stationären Handel in den Innenstädten. Wir kümmern uns darum, dass auch Friseure von den Mega-Trends Personalisierung, Individualisierung und Mass Customization ökonomisch profitieren können. Basierend auf von uns entwickelten Algorithmen kreieren wir maßgeschneiderte Produkte in unserer Manufaktur in Seeheim-Jugenheim für die Kundinnen unserer Friseurpartner. Shampoo, Conditioner & mehr – alles spezifisch auf das Haarbedürfnis der Kundin hin kreiert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Auch im Familienunternehmen bin ich Hands-on aktiv und mich motiviert es Neues zu schaffen und Visionen zu verwirklichen. Da wurde mir auch durch meinen Vater einfach ein Unternehmer-Gen mitgegeben. Konkret bedeutet dies bei Yours Truly, dass es im Markt schon genug Flaschen im Regal gibt. Differenziert wird über Marketing – aber nicht über das Geschäftsmodell.

Doch darauf kommt es an. In Zeiten von „Same Day“-Lieferservice & Co. muss der Fachhandel raus aus der Vergleichbarkeits-Falle und sich wirklich professionell abheben, um einen aus Konsumentensicht eindeutigen Mehrwert zu bieten. Genau dies schafft Personalisierung. Als Beauty-Insider war die Idee dahinter für uns zu gut & konsequent, als dass wir sie ignorieren konnten – und so entstand Yours Truly 

Welche Vision steckt hinter Yours Truly?

Unser Leitspruch ist „Dein Haar ist zu individuell für Standards“. Andersherum: Warum generisch, wenn es auch spezifisch geht. Personalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss sowohl mir als auch meiner Umwelt mehr bringen als die Lösung von der Stange. Genau dieses Ziel verfolgen wir bei Yours Truly.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Genauso wenig wie es bei uns ein fertiges Shampoo gibt, gibt es unser Geschäftsmodell von der Stange. Die Hürden sind hoch, denn wir personalisieren mit dem Leistungsanspruch der professionellen Haarpflege, gehen also keinen Kompromiss bei der Performance ein, und verfolgen dabei ein Clean Beauty-Konzept, d. h. vollständige Transparenz bei Inhaltsstoffen, Verpackung & Co.

Die Herausforderungen war es also z. B. die perfekte Balance zu finden zwischen Leistung und Natur bei den Rohstoffen, die wir einsetzen – allein dies hat über 1 ½ Jahre gedauert. Als Ausgründung aus unserem Familien-Unternehmen, der Wild Beauty GmbH, sind wir dankbar dafür, dass die ganze Familie hinter der Vision steht und diese die letzten 2 ½ Jahre mit vorangetrieben und auch finanziert hat.

Wer ist die Zielgruppe von Yours Truly?

Kundinnen, die auf der Suche nach dem perfekt zu ihnen passenden Haarpflege-Produkt noch nicht angekommen sind, deren Duschablage voller verschiedener Marken steht und die aktuell 2-3-4 Produkte kombinieren und dennoch nicht zu ihrem Ziel kommen. Kundinnen, denen cleane Rezepturen wichtig sind und die Wert darauf legen, wo produziert wird und wie ihre Produkte verpackt sind.

In der Theorie haben wir zwei Kernzielgruppen definiert – in der Praxis wird dies aktuell im Soft Launch bereits dem Realitäts-Check unterworfen und wir lernen, dass es am Ende des Tages vor allem Kundinnen sind denen Haarpflege etwas wert ist und die sich mehr davon versprechen als das was sie aktuell im Bad stehen haben.

Wie funktioniert Yours Truly? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zum perfekt passenden Produkt kommt man bei uns durch einen Fragebogen. Hinter jeder Antwort liegen Einflussfaktoren und unser smarter Algorithmus errechnet daraus die perfekt zum Kunden passende Produkt-Rezeptur. Sprich: Welche Inhaltsstoffe in welcher Kombination und Dosierung einzusetzen sind. Wir stellen dann dieses handgefertigte Produkt in unserer Manufaktur in Seeheim-Jugenheim her und senden es der Kundin direkt zu.

Wichtig war uns, dass wir die Kundin nicht mit Fragen überfrachten, oder selbst wahllos Inhaltsstoffe aussuchen lassen: Denn viele Kundinnen haben nicht das ausreichende professionelle Wissen, was sie für das richtige Haarerlebnis wirklich brauchen. Genau daraufhin ist unser Fragebogen ausgelegt und die Unterstützung unserer Friseurpartner vor Ort, die den Fragebogen gemeinsam mit der Kundin durchgehen können, ist dabei umso wichtiger.

Yours Truly, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Über kurz oder lang wird sich die Welt um uns herum immer weiter personalisieren. Das ist auch gut für die Umwelt: Heute wird viel auf Vorrat produziert, aber nur ein Bruchteil davon wird auch konsumiert. Das wird sich in Zukunft ändern. Für unsere Friseure wird durch Personalisierung die Möglichkeit entstanden sein sich vom Wettbewerb abzuheben und das eigene Image aufzuwerten.

Friseure personalisierten schon immer: Der Haarschnitt passend zur Kopfform und die Haarfarbe passend zum Charakter. Nun gibt es mit Yours Truly die Abrundung durch die personalisierte Haarwäsche und Haarpflege im Salon als Dienstleistung sowie das personalisierte Haarpflegeprodukt für daheim.

Dieses neue Geschäftsmodell als Verbindung aus D2C und B2B gab es bisher noch nicht, wir sind da klar Vorreiter und überzeugt davon, dass wir einen wichtigen Platz als Treiber der Veränderung in unserer Branche einnehmen werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Pivot – werde kein Prinzipien-Reiter und halte nicht an alten Überzeugungen fest, sondern sei dazu bereits umzuschwenken, sobald eine Änderungsnotwendigkeit absehbar ist

Gelassenheit – gehe davon aus das alles was schiefgehen kann auch schiefgehen wird. Wer damit seinen Frieden gemacht hat und sich nicht umwerfen lässt, der kommt besser voran

Partner – finde jemand der Dich als Gründer wirklich zu 100% versteht und unterstützt. Mein Partner in Crime ist meine Frau und ich bin total happy, dass sie die Vision mit mir teilt und wir Yours Truly als unser Baby die letzten 2 ½ Jahre gemeinsam vorangetrieben haben.

Wir bedanken uns bei Noah Wild für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Yours Truly

Kontakt:

Yours Truly GmbH
Breslauer Str. 20
DE-64342 Seeheim-Jugenheim

https://www.yourstruly.eu/
hallo@yourstruly.eu

Ansprechpartner: Noah Wild

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Stellt viele Fragen und hört dann auch richtig zu!

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MyCabin Kultur- und Kreativpilot*innen 2020

Finn, Lene, Michael, Sophia & Max,  Gründer*innen von MyCabin wurden als Kultur- und Kreativpilot*innen 2020 ausgezeichnet.

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz vor!

Wir sind die Gründer*innen von MyCabin, einer digitalen Community-Plattform für nachhaltiges Reisen mitten in der Natur. Mittlerweile zählen wir 15 weitere Bergfreund*innen und Reiselustige aus der Bodenseeregion zu unserem Team. Bei MyCabin teilen Gastgeber*innen ihre schönsten Naturplätze mit verantwortungsbewussten Reisenden. Gemeinsam schaffen wir so eine regionale, nachhaltige und individuelle Alternative zu überfüllten Campingplätzen und zum illegalen Wildcamping. Wir setzen uns dafür ein, dass MyCabin für alle Beteiligten, inklusive der Natur, einen echten Mehrwert bietet. Deshalb binden wir alle Stakeholder in die Weiterentwicklung von MyCabin mit ein: Gastgebende, Gemeinden, Verbände, Nachhaltigkeitsinitiativen und Reisende.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Angefangen hat MyCabin als Studiprojekt, angestoßen von Finn Wilkesmann, der die Idee zur Plattform hatte. Für uns stand immer die Sache selbst im Vordergrund. Getrieben von unserer Motivation, das Konzept umzusetzen und Reisenden echten Erlebnisse in und mit der Natur zu ermöglichen, sind wir als Student*innen die ersten Schritte gegangen. Aus der Überzeugung heraus, dass wir mit MyCabin einen wirklichen gesellschaftlichen Mehrwert bieten sowie durch die Erfahrungen und Resonanz der Pilotphase haben wir uns dann dazu entschlossen, MyCabin als Unternehmen zu gründen. Dabei war das für uns nur die logische Schlussfolgerung aus den Schritten davor und unseren Zielen für die Zukunft; die Gründung selbst oder „ein Unternehmen zu haben“ hat für uns nie eine Rolle gespielt.

Welche Vision steckt dahinter?

Die Frage nach der Vision stellten wir uns schon sehr bald in unserem Gründungsprozess und halten es auch für unfassbar wichtig, sich der eigenen Vision bewusst zu sein. Wir checken regelmäßig, ob wir noch auf dem richtigen Pfad sind, um diese Vision zu erreichen, schließlich passieren täglich viele Dinge, neue Möglichketen ergeben sich etc. Die Vision hinter MyCabin lautet „Stell dir eine Welt vor, in der die Natur dein Zuhause ist“.  Wir möchten Menschen raus an die frische Luft bringen und gleichzeitig die Wertschätzung unserer Natur stärken. Die Natur soll sich nicht nur wie unser aller Zuhause anfühlen, wir müssen sie auch so behandeln: Rücksichtsvoll, nachhaltig, achtsam. 

Was war bei der Gründung Ihres Unternehmens die größte Herausforderung?

Zum einen war der Schritt von „viele motivierte Leute, die MyCabin als Hobby unterstützen“, hin zu einem professionellen Team herausfordernd. Wo macht man da den Cut? Da kam dann die Herausforderung hinzu, die erste Finanzierung zu bekommen, ohne die wir jetzt nicht wären, wo wir sind. Zum anderen war natürlich auch der Umgang mit Corona eine Herausforderung: Wie können wir trotz der schwierigen Situation den Menschen dennoch großartige Erlebnisse ermöglichen?

Kann man auch mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall! Am wichtigsten ist es, dass man vollkommen hinter der eigenen Idee steht und bereit ist, dafür womöglich viel Arbeit und Zeit zu investieren. Wann ist die Idee schon perfekt? Es gibt meistens Optimierungsmöglichkeiten, doch die bemerkt man erst dann, wenn man sich auf den Weg macht. Das ist definitiv auch eines unserer Learnings: Es wird nicht immer so laufen, wie man es sich vorstellt oder wünscht – aber das ist okay so, daraus kann man lernen. 

Wie sind Sie auf die Auszeichnung Kultur und Kreativpiloten aufmerksam geworden?

Finn ist damals über den Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland Newsletter, kurz SEND, auf die Kreativpiloten aufmerksam geworden. In diesem Newsletter werden auch Wettbewerbe ausgeschrieben und so waren die Kultur- und Kreativpiloten dort dabei. Coole Sache dachten wir uns dann im Team, und so haben wir uns dann beworben!

Wie wichtig sind solche Auszeichnungen?

Diese Auszeichnungen sind sehr wichtig! Sie zeigen, dass man den Nerv der Zeit trifft und für uns zeigt diese besondere Auszeichnung, dass wir einen relevanten Beitrag auch in der Kulturbranche leisten. Außerdem sind Auszeichnungen wie diese kein einmaliges Happening, sondern eine Eintrittskarte zu einem großartigen Netzwerk, welches die Entwicklungsmöglichkeiten eines jungen Unternehmens nochmal stark fördern kann. So haben wir tolle Menschen kennengelernt, die uns begleitet und geholfen haben, MyCabin wachsen zu lassen.

Wo sehen Sie sich in den nächsten 5 Jahren?

In fünf Jahre wollen wir Outdoor-Reisenden nicht nur ein flächendeckendes Angebot an naturnahen Übernachtungsplätzen im gesamten deutschsprachigen, sondern auch in angrenzenden Ländern zur Verfügung stellen. Durch eine benutzerfreundliche Plattform ermöglichen wir nicht nur erfahrenen Outdoor-Enthusiast*innen, sondern auch denjenigen, die es noch werden wollen, die Natur auf ursprüngliche Weise zu erleben. Unsere technologische Vision: Mit einem Klick zur individuellen Alpenüberquerung mit Übernachtungen mitten in der Natur. Bis dahin ist noch viel zu tun, aber wir krempeln die Ärmel hoch und legen uns ins Zeug!  

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer*innen mit auf den Weg geben?


1. Überwindet die „Ich-schaff-das-alleine-Einstellung“ und holt euch Unterstützung. Ob Mentor*in, Mitgründer*in, Sparring-Partner*in, Mitarbeiter*in: Ihr könnt und müsst das nicht allein schaffen!

2. Stellt viele Fragen und hört dann auch richtig zu! Klar ist es wichtig, über eure Idee zu sprechen. Aber noch wichtiger ist es, die Bedürfnisse und Ansichten eurer Zielgruppen zu verstehen und von erfahrenen Personen zu lernen. Redet nicht nur mit den offensichtlichen Zielgruppen, sondern holt so früh wie möglich alle Akteur*innen, die von eurer Idee direkt oder indirekt betroffen sind, mit ins Boot.

3. Setzt euch eine klare Vision, die zum Leitanker für alle Entscheidungen wird. Alle im Team sollten die Bedeutung der Vision verstehen und sich für die Erfüllung einsetzen.

Gründen heißt jeden Tag neue Herausforderungen zu lösen und Probleme zu überwinden. Das ist zunächst erst einmal verdammt anstrengend und ein Prozess, der viel Commitment und Engagement bedarf. Aber wenn man sich und der Vision bei der Umsetzung treu bleibt, wird es sich lohnen – ob finanziell, persönlich, oder gesellschaftlich. Die Ziele sind individuell und das ist auch okay so, solange diese allen im Team klar sind. Mit MyCabin verfolgen wir das übergeordnete Ziel, einen möglichst großen gesellschaftlichen Impact zu generieren. Wir sind gespannt wo uns die Reise hinführt.

Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland – die Auszeichnung der Bundesregierung für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Jedes Jahr werden im Namen der Bundesregierung 32 Unternehmen als Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland ausgezeichnet. Bewerben können sich Unternehmen, Selbständige, Gründer*innen und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen zu anderen Branchen. Bei der Auszeichnung steht die Unternehmer*innenpersönlichkeit im Mittelpunkt. Die Titelträger*innen nehmen an einem einjährigen, individuell abgestimmten Mentoring-Programm teil. Dazu gehören Workshops, die Begleitung durch zwei Coaches, der Austausch mit den anderen Teams und mit Expert*innen sowie die bundesweite Aufmerksamkeit durch die Titelvergabe. 

Einfache Bewerbung

Die Bewerbung kann via Online-Formular auf www.kultur-kreativpiloten.de eingereicht werden. Zur Bewerbung reichen drei Dinge: Eine kurze Beschreibung der Idee, Informationen zur einreichenden Person oder zum Team und ein kurzes Motivationsschreiben, warum man Kultur- und Kreativpilot*in werden möchte. Das diesjährige Bewerbungsverfahren geht vom 15. Juni – 25. Juli 2021. 

Ideengeber und Organisator der Auszeichnung im Rahmen des Projektauftrags durch die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ist das u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V. unter Leitung von Sylvia Hustedt und Christoph Backes. 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einfach fragen!

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VR Training Persönlichkeitsentwicklung

wondder VR Training auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung

Stellen Sie sich und das Startup wondder doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Mihai Streza, ich bin Gründer und Geschäftsführer von wondder. Ich habe wondder 2019 mit der Absicht gegründet, Menschen, Organisationen und Unternehmen durch VR voranzubringen. Ursprünglich bin ich Diplom-Informatiker und kann auf langjährige Erfahrungen als Strategieberater und Early Stage Investor zurückblicken, unter anderem in Unternehmen wie Roland Berger, Accenture und AQAL Capital.

wondder kreiert immersive Lernerfahrungen durch eigens entwickelte Virtual-Reality-Erlebnisse gepaart mit ethischer Künstlicher Intelligenz. Im ersten Schritt hat das Unternehmen ein Trainingspaket in Virtual Reality zum Thema Diversity & Inclusion entwickelt. Das Ziel hierbei ist es, durch diese nächste Entwicklungsstufe von Unternehmensschulungen, messbare Ergebnisse für mehr Inklusion und Diversität weltweit zu schaffen. Die Methodik stützt sich auf aktuelle Forschungsergebnisse führender Institute, u.a. Harvard, Stanford und Universitat de Barcelona. Diese wondder VR Trainings wurden bereits in über 30 Unternehmen, in sechs verschiedenen Ländern erfolgreich durchgeführt. Wir kombinieren Spitzentechnologien mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und einer großen Leidenschaft für Innovation, um Vorurteile abzubauen und die mentale Gesundheit eines jeden Menschen zu fördern. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon immer ein Macher, seit meiner Kindheit. Es fasziniert mich, etwas aus dem Nichts heraus zu kreieren. Gründungen sind für mich sehr spannend und gleichzeitig ein Vehikel für Selbstverwirklichung/ “Self-Actualisation”. Selbstverwirklichung wird in der Entwicklungspsychologie als eines der menschlichen Bedürfnisse beschrieben, sei es in älteren Modellen, wie in Abraham Maslow’s berühmter “Bedürfnispyramide” oder in neueren Analysen, zum Beispiel von Ken Wilber. 

Welche Vision steckt hinter wondder?

An der Transformation des menschlichen Bewusstseins global, in Millionen von Menschen, mit zu wirken. Die tollsten Erlebnisse für Persönlichkeitsentwicklung weltweit zugänglich zu machen – die Vorstellung, wie unzählige Menschen auf der ganzen Welt, Schulungen und Trainings durchlaufen können, die bisher nur den mächtigsten, reichsten Führungskräften vorbehalten waren. Zuhause, im Wohnzimmer, mit einer VR-Brille. Für ein paar Euro. 

Wir benötigen eine bedeutende Transformation unseres Bewusstseins (consciousness). Wenn wir diese Entwicklung schaffen, können wir die “großen” Themen lösen – Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit, epidemische Süchte, destruktives, selbstvernichtendes Verhalten. Die Entwicklungspsychologie belegt, dass solch eine Entwicklung in einer bestimmten Population geschehen kann, wenn 10% der Population die Entwicklung, als Speerspitze, schafft. Wir wollen dazu beitragen, dass diese kritische Masse von 10% den “Sprung” schaffen, und damit die Lawine losgetreten wird, die es uns ermöglicht, eine wünschenswerte Zukunft zu gestalten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine immense Herausforderung war und ist die kulturelle Zurückhaltung deutscher Unternehmen, wenn es um innovative Themen geht. Es wird gerne und viel über Innovation gesprochen, aber, wenn der Mietvertrag vergeben wird, dann doch lieber an eine Physiotherapie, denn “Software ist ja bekanntlich eine sehr riskante Angelegenheit”. Aber das kam später, als wir schon Produkte hatten.

Eine große Herausforderung davor ist und war für mich immer (das ist meine dritte Gründung), die Innere. Sich von einer angeblichen Sicherheit zu lösen und in das Ungewisse, in den Abgrund der Unsicherheit einer Neugründung zu schauen. Und das mit echten, wichtigen Themen. Einen neuen Online Shop für Sneakers zu gründen, würde bei mir nicht viel Aufruhr (innerlich) erzeugen. Aber auch keinen Antrieb. 

Finanziert haben wir uns anfänglich selbst. Die IBB hat uns später einen Zuschuss gegeben, ein Business Angel hat uns dieses Jahr auch unterstützt, inzwischen haben wir auch ordentlich Umsatz.

Wer ist die Zielgruppe von wondder?

Die Zielgruppe ist momentan B2B; Unternehmen, die das Potenzial von Training in Virtual Reality sehen, vor allem in seiner Qualität und Finesse, und den Drang haben, die tollsten, neuesten Entwicklungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien zu nutzen. 

Mittelfristig werden wir auch B2C ansprechen – die Endkunden, die Zuhause ausgezeichnetes Training für Persönlichkeitsentwicklung für wenig Geld durchführen möchten, um an sich selbst zu arbeiten. Wir pilotieren schon Testprodukte für B2C – dieses Jahr alleine werden es drei werden, eines ist gelauncht, die anderen zwei kommen demnächst raus. 

Wie funktioniert wondder? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich nehme selbst bereits seit 18 Jahren an Trainings und Seminaren für Persönlichkeitsentwicklung teil. Für ein Seminar bin ich mal auf die Bahamas geflogen. Die Teilnahmegebühr alleine lag bei 10.000 USD. Flüge, Hotels, eine Woche Seminar, noch ein paar Tage für die Reise. Man investiert schnell 20.000 USD und 10 Tage seines Lebens für solch ein Seminar. Die Ergebnisse sind phänomenal. Aber es ist auch ziemlich exklusiv. 

wondder funktioniert so: wir schicken den Kunden eine VR Brille und machen die Trainings Online. Der Kunde macht eine 20.000 USD Persönlichkeitsentwicklung durch, ohne das Haus zu verlassen, für ein paar Euro. Wo liegen die Vorteile? Unterscheidung von anderen Anbietern? Andere Anbieter machen es anders. Wir machen es so. 

wondder, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel: Führender Anbieter von VR Training auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung zu sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ratschläge sollte man bekanntlich denen geben, die danach fragen. Pauschalaussagen bringen meiner Erfahrung nach niemanden voran. Wer eine Frage hat, darf sich sehr gerne melden

Wir bedanken uns bei Lukas Koch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: wondder

Kontakt:

VaRc GmbH
Potsdamer Straße 143
DE-10783 Berlin

https://wondder.io
mihai@wondder.io

Ansprechpartner: Mihai Streza, CEO

Social Media
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Ein Misserfolg ist keine Katastrophe, Aufgeben schon!

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Alfons Riek Festo Gründermotor Meisterklasse

Alfons Riek Vice President für Technologie und Innovation bei Festo, Partner bei der Gründermotor Meisterklasse, im Interview

Stellen Sie sich kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Alfons Riek und ich bin ein Fan von Technologie und Innovation. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich in einem Gebiet arbeiten darf, das auch meinen persönlichen Interessen entspricht. Meine persönliche Mission ist es, die Welt mit Technologie und Innovation zu einem besseren Ort für uns alle zu machen. Und wir haben viele Herausforderungen, die es zu lösen gilt.

Warum hat Festo sich entschieden, als Partner beim Gründermotor mitzuwirken?

Festo hat seine Wurzeln im Schwabenland und als Familienunternehmen übernehmen wir auch Verantwortung für die Region, in der wir sind. Baden Württemberg bietet als Bundesland einzigartige Möglichkeiten. Es ist das Land der hidden champions, der klein- und mittelständigen Familienunternehmen, der Tüftler usw. Darüber hinaus haben wir eine hervorragende Universitätslandschaft, die sich über viele Orte erstreckt. Und nicht zuletzt gibt es auch viele Großkonzerne, die ihre Wurzen hier haben.

Mit welchem Thema werden Sie die Meisterklasse begleiten?

Wir sind an einem Hochlohnstandort – das ist eine Herausforderung, denn wir stehen in einem ständigen Wettbewerb mit der ganzen Welt. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Wir stehen vor einer Zeitenwende der industriellen Produktion. Nicht nur die Klimaziele sind Veränderungstreiber, sondern auch Veränderungen im Consumer Verhalten setzen neue Maßstäbe. Wir wissen alle, dass wir nicht mehr so weiter machen können, wie bisher. Und wir brauchen clevere tragfähige Lösungen für unsere gemeinsame Zukunft.

Wir beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit mit der Flexibilisierung der Produktion. Hier geht es nicht nur um die schnelle Wandelbarkeit, sondern auch um die Wiederverwendbarkeit bestehender Produktionsmittel. Dieses Thema ist geradezu eine Einladung für neue Ideen und Lösungsansätze.  

Wie bewerten Sie die Startup-Szene in Baden- Württemberg?

Ich würde gerne sagen, dass wir alles können außer Hochdeutsch. Soweit sind wir in der Startup Szene noch nicht. Der Anfang ist gemacht und es liegt nun an uns, aus diesem Anfang eine große Sache zu machen. Wir brauchen mehr Innovationskapital auf der einen Seite und eine zunehmende Bereitschaft der etablierten baden-württembergischen Unternehmen, mit Startups aus dem „Ländle“ zu arbeiten. Dann wird es gut. Die Weichen in der Politik wurde m.E. richtig gestellt – jetzt müssen wir „schaffa“! Aber das können wir ja.

Wie bewerten Sie die Gründer in der Meisterklasse?

Bei den Gründern beobachte ich eine Aufbruchsstimmung, die mir viel Freude macht.

In welcher Branche bewegen Sie sich mit Ihrem Unternehmen?

Festo ist als Hersteller von Automatisierungskomponenten, die sowohl pneumatisch, als auch elektrisch angetrieben werden in vielen Branchen und Anwendungen aktiv. Wir decken durch unsere hohe Anwendungskompetenz viele Branchen ab und lieben Herausforderungen. Unsere Produkte finden sie in Branchen wie Halbleiterindustrie, Nahrungsmittel und Verpackung, Prozessindustrie, Montage und Handhabungstechnik, Laborautomatisierung, usw.

Wie sind Sie mit der Startup-Szene in Kontakt geraten?

Wir haben vor über 5 Jahren bereits begonnen, mit Startups zusammenzuarbeiten und haben in dieser Zeit mit über 50 Startups bereits gearbeitet. Angefangen haben wir in München, recht schnell kam der Kontakt nach Stuttgart zustande zu den Initiatoren des Gründermotors. Darüber hinaus sind wir auch noch in Boston, Boulder und Israel aktiv.

Was wünschen Sie sich von Politik und Wirtschaft für die Gründerszene?

Ich wünsche mir, dass wir eine gemeinsame Vision für das wachsende Startup Ökosystem entwickeln. Erfolgreichen Regionen ist gemeinsam, dass Politik, Wirtschaft und Kapital in einem engen Austausch sind. Natürlich hat jede Partei eigene Interessen, doch sobald eine übergeordnete Vision da ist, gelingt die Zusammenarbeit zum Wohle aller.

Welche Bücher können Sie unseren Lesern empfehlen?

Maclom Gladwell – David und Goliath
Clayton Christensen – “The Innovators Dilemma” und “How will you measure your life”

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Prüfe ob das, was du tust, deiner Leidenschaft entspricht. Denn daraus nimmst du deine Energie in schwierigen Zeiten.
Pflege ein Umfeld, das dir gut tut. Umgib dich mit Menschen, die dich challengen und weiter bringen.
Ein Misserfolg ist keine Katastrophe, Aufgeben schon!

Wir bedanken uns bei Alfons Riek ist Vice President für Technologie und Innovation in der Konzernholding von Festo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit dem eigenen Unternehmen an die gläserne Decke stoßen?

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goldenen hamsterrad

Als Selbstständiger im goldenen Hamsterrad gefangen sein?

Selbstständig sein bedeutet für viele selbst und ständig. Statt 40 Stunden in einem Angestelltenverhältnis verbringen selbstständige Unternehmer oftmals 60 Stunden die Woche mit ihrer Arbeit, das eigene Einkommen zeigt sich dabei nicht so hoch wie erhofft. In der Theorie wissen sie, was die nächsten Schritte sind, um ihr Unternehmen profitabel zum Wachsen zu bringen, doch in der Umsetzung scheitert dies. Deniz Deke ist Unternehmer und Gründer von Erschaffe Dich Neu, einem der größten Persönlichkeitsentwicklungs-Unternehmen im DACH-Raum. Er weiß die wahren Gründe, warum Unternehmer oftmals im eigenen, goldenen Hamsterrad gefangen sind, aber auch wie sie sich daraus befreien können.

Als Unternehmer lernt man schnell in seiner Laufbahn, man solle sich Ziele setzen. Am besten smarte Ziele. Solch zahlenbasierte Ziele sind in einem Business notwendig, als Unternehmer ist es jedoch oft sinnvoll, zugleich auch Traum- und Tagesziele festzulegen. Dabei sind Traumziele all jene Wünsche, die man sich erfüllen möchte, während Tagesziele die täglichen Aufgaben und Ziele für den Tag darstellen, damit sich diese Träume realisieren lassen.

Es geht nicht nur rein um Zahlen. Einen gewissen Umsatz als Businessziel erreichen zu wollen ist zwar sinnvoll, für den Unternehmer selbst ist jedoch ein ganz persönliches Traumziel eine intrinsische Motivation und die treibende Kraft. Seine Träume möchte man verwirklicht wissen, dafür arbeitet man täglich an seiner Idee und dessen Umsetzung. Ein Traumziel kann ein gewisser Geldbetrag sein, das Gründen einer eigenen Stiftung aber auch einfach die Motivation, die #1 in der Industrie zu werden. Traumziele sollten so hoch wie möglich gesteckt sein, denn riesige Ziele sind zugleich auch ein riesiger Antrieb.

Sicherheit ist eine Illusion

Möchte man sich selbstständig machen, so lernt man, alles abzusichern. Ein Businessplan soll Risiken dämmen, für unvorhersehbare Ereignisse gibt es immer einen Plan B. Doch wie heißt es so schön? Wer nicht wagt der nicht gewinnt. Der Schritt in die Unternehmensgründung stellt immer ein gewisses Risiko dar, dieses gilt es jedoch nicht per se als negativ zu bewerten, sondern als Chance anzusehen. Oftmals ist es das Hamsterrad der Sicherheit, in der man sich wiegt. Doch um sein Unternehmen voranzutreiben ist es manchmal notwendig, etwas zu riskieren. Den nächsten Schritt zu wagen bedeutet Mut aufzubringen, als Unternehmer sollte man nichts dem Zufall überlassen.

Wer das eigene Hamsterrad verlassen will, der muss proaktiv an einer Veränderung arbeiten, auch wenn diese eventuell ein Risiko mit sich bringt. Denn Sicherheit im Unternehmen bedeutet nicht, das weiterhin zu tun, was seit Jahren genau so getan wird, sondern die nächsten Schritte zu planen und Lösungen parat zu haben. So bedeutet zum Beispiel das Einstellen des ersten Mitarbeiters für das eigene Unternehmen auf den ersten Blick höhere Kosten. Wie fast immer ist es ein Risiko, Geld in die Hand zu nehmen, doch dieses Geld wird gut investiert. Mitarbeiter bringen ihr Know-How ins Unternehmen, schaffen neue Blickwinkel und Denkanstöße und treiben das Unternehmen weiter voran.

Ein weiteres Problem, das viele Selbstständigen haben ist ihre Arbeitszeiteinteilung.

Sie arbeiten deutlich rund um die Uhr, ohne Pausen, was ihre Produktivität zerstört. Doch selbstständig zu sein muss nicht bedeuten, selbst und ständig zu arbeiten. Gleich wie in einem Angestelltenverhältnis dürfen auch Selbstständige ihren Feierabend genießen, ihre Urlaubstage in Anspruch nehmen und mal das Handy oder den Laptop beiseitelegen. Was ihnen jedoch oftmals fehlt ist eine Arbeitsroutine. Eine Methode, die sich hierbei bewährt ist es, eine „Cut Off Zeit“ festzulegen. So wird beispielsweise immer um 18 Uhr die Arbeit beendet und eine Abendroutine durchgeführt, womit eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit geschaffen wird. Auch wenn es nicht immer klappen wird, diese Cut Off Time pünktlich durchzuziehen, so hilft dieser simple Trick bereits die Produktivität zu steigern, wenn er mehrmals die Woche angewendet wird.

Um das eigene Unternehmen weiter voranzutreiben muss man oftmals Risiken eingehen. Entscheidungen müssen geplant, getroffen und gewagt werden. Dabei dürfen sich Selbstständige nicht von risikobehafteten Entscheidungen abschrecken lassen, wenn die Erfolgschancen dennoch groß sind. Denn wer nicht wagt der nicht gewinnt.

Autor:

Deniz Deke ist Gründer von „Erschaffe Dich Neu“, einem Persönlichkeitsentwicklungs-Unternehmen. Das Steckenpferd von Erschaffe dich Neu ist die Mental Strength Challenge. Ein intensives Coaching-Programm für mentale Stärke und Disziplin. Als mehrfacher Autor, Podcaster und mit seinem Team aus Coaches verhalf Deniz Millionen von Menschen zu einer besseren Version ihrer selbst. Er ist Experte für Motivation, Produktivität und Leistungssteigerung. www.erschaffedichneu.de

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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