Dienstag, Juli 14, 2026
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MAELT Hard Seltzer

MAELT Hard Seltzer, ein leichter, spritziger und absolut frischer alkoholischer Drink

Stellen Sie sich und das Startup MAELT doch kurz unseren Lesern vor!

MAELT ist ein Hard Seltzer, ein leichter, spritziger und absolut frischer alkoholischer Drink. Hard Seltzer ist eine komplett neue Getränkekategorie auf dem deutschen Markt. Der Geschmack ist tatsächlich neu, einfach anders und nicht mit bekannten sprudelnden alkoholischen Getränken vergleichbar.

MAELT-Gründer sind wir: Oli Lemke und Martin Krotki. Oli ist leidenschaftlicher Brauer und hat 1999 Berlins erste unabhängige Craft-Brauerei gegründet. Die Brauerei Lemke Berlin ist heute weit über die Berliner Stadtgrenzen hinaus für ihre preisgekrönten Biere bekannt. Ich, Martin, bin Mitbegründer und Geschäftsführer und habe mehrere Start-ups, vor allem im Technologiebereich, groß gemacht.

Als Brauer kann Oli auf über 20 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Bieren und anderen Getränken zurückblicken. Logisch, dass ihn alles fasziniert, was mit fermentierten Getränken zu tun hat. Seit 2019 beschäftigte uns dann die Idee, selbst ein wunderbar leichtes und erfrischendes Hard Seltzer zu machen! In einem festen Team mit Profis aus Brauwesen, Getränketechnologie, Vertrieb, Marketing und Design haben wir MAELT Hard Seltzer entwickelt.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Oli und ich sind beide Unternehmer – aus voller Überzeugung! Als Unternehmer hast du die Zügel in der Hand, bestimmst den Weg und lebst deinen Anspruch. Bei MAELT haben wir zum Beispiel so lange an der Rezeptur, dem Herstellungsprozess und dem Design gearbeitet, bis wir 100 % zufrieden waren. Nur im eigenen Unternehmen lassen sich diese Ansprüche kompromisslos verfolgen.

Ein zweiter Grund für die Unternehmensgründung: MAELT Hard Seltzer steht als Produkt für sich. Es ist zwar ein fermentiertes Getränk – man könnte auch sagen, es ist „gebraut“ – aber es hat nichts mit Bier oder anderen bekannten Getränkekategorien zu tun. Daher war es vollkommen klar, dass wir MAELT Hard Seltzer als eigenständiges Start-up auf den Markt bringen. 

Welche Vision steckt hinter MAELT?

Unsere Vision ist, mit MAELT Hard Seltzer einen Standard für die neue Getränkekategorie Hard Seltzer für den deutschen Markt zu setzen: im Geschmack, der Herstellung und Produktqualität. Unsere Mission ist es, für Hard Seltzer Genießer das purste und feinste Hard Seltzer mit einem besonders milden und weichen Geschmack herzustellen – ohne Kompromisse!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Sicherlich haben wir den großen Vorteil, dass wir über enorme Erfahrung in der Herstellung und Abfüllung alkoholischer Getränke verfügen. Das hat uns einige Stolpersteine, z.B. bei Genehmigungsverfahren, umschiffen lassen. Dennoch hat uns die Corona-Krise etwas ausgebremst, wie viele andere ja auch. So kam es durch die Lockdowns in viele Teilen der Welt zu Lieferengpässen bei Dosen und Verpackungsmaterial. Selbst der Druck der Etiketten hat doppelt so lange gedauert wie sonst üblich.

Wir sind zum größten Teil eigenfinanziert. Letztes Jahr haben wir eine kleine Pre-Seed-Finanzierung bekommen, die uns geholfen hat, den Markteintritt vorzubereiten.Und wir sind jetzt in einer Phase, in der wir sehen, dass der Hard Seltzer-Markt in Deutschland funktioniert und unser Produkt vielen im Wettbewerb überlegen ist. Wir haben viele Kunden, die MAELT kaufen und das war ein wichtiger Meilenstein auf unserer Reise. Und wir wollen jetzt wachsen und dafür müssen wir frisches Kapital an Bord holen. Das ist der nächste Schritt.

Wer ist die Zielgruppe von MAELT?

MAELT ist stylisch und zeitgemäß: Es steht für einen leichten und bewussten Genuss mit Stil. Mit dem puren, einzigartigen Geschmack sind wir einen ganz eigenen Weg gegangen, haben die Aromen auch absichtlich zurückhaltend dosiert. Leichtigkeit und Reinheit stehen im Vordergrund.

Wir sprechen junge Erwachsene (Young Professionals) an, die bewusst auswählen, was sie konsumieren. Sie achten auch bei alkoholischen Getränken auf Zutaten und Kalorien. Der klassische Mix-Drink mit 10 Prozent Alkohol und gesüßter Limonade ist dieser Zielgruppe schon zu heftig. Unser Produkt enthält hingegen nur knapp 5 Prozent Alkohol, ist zu 100 Prozent natürlich und zuckerfrei, braucht keine Konservierungsstoffe und enthält auch ansonsten keine Allergene.

Klar: MAELT ist und bleibt ein alkoholischer Drink – unsere Zielgruppe sind nicht die Asketen, sondern die wachen und neugierigen Genießer!

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hard Seltzer lässt sich auf verschiedenen Wegen herstellen – und das hat auch enormen Einfluss auf den Geschmack. Manche Hard Seltzer sind eigentlich ein Mischgetränk aus Alkohol und karbonisiertem Wasser plus Aromen. Der Alkohol kann ein Destillat oder auch Wein sein. Oder – andere Variante – das Hard Seltzer entsteht durch Fermentation und wird anschließend aromatisiert. So wie unser MAELT.

MAELT besteht im Grunde nur aus drei Zutaten: Wasser, Traubenzucker und Hefe. Durch Fermentation entsteht auf natürlichem Wege unser aufregendes, unvergleichliche Getränk mit feinem Geschmack. Dabei können wir den Fermentationsprozess so steuern, dass unser fertiges Produkt keinen Zucker, Säuerungs- oder Konservierungsmitteln enthält. Es ist komplett naturbelassen, ungesüßt, vegan, gluten- und laktosefrei.

Kurz vor Abfüllung veredeln wir unser „raw“ MAELT Hard Seltzer noch mit natürlichen Aromen aus echten Früchten und Pflanzen. So können wir MAELT in den vier Geschmackssorten Guarana, Limette, Ingwer-Grapefruit und Holunder anbieten.

MAELT, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

MAELT ist in Geschmack und Style das beste und meistgekaufte unabhängige Hard Seltzer in Deutschland!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Kalkuliere Fehler und Rückschläge von Anfang ein – sie werden kommen, das ist normal!

Finde raus, welche Aufgaben zum Aufbau deines Unternehmens entscheidend sind und suche sofort die richtigen Personen, die diese Aufgaben übernehmen können. Du kannst dich dann um die nächsten Baustellen kümmern.

Suche dir Mitstreiter, die fähig sind, dir sofort zu helfen. Erfahrene und kompetente Leute verlangen häufig etwas mehr, aber du hast nicht die Zeit andere auszubilden.

Wir bedanken uns bei Oli Lemke und Martin Krotki für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Think big!

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Fram.d Gallery kunstfotografie kunst

Fram.d Gallery ist eine exklusive Premium-Plattform für Kunsfotografie/ Kunst, welche hochwertig gerahmte Fotografien in 37 Ländern anbietet

Stellen Sie sich und das Startup Fram.d Gallery doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind die Gründer von Fram.d Gallery: Frederik Walz (Co-Founder & CEO), Eric Garsleitner (Co-Founder & Creative Director) und Benjamin Buthmann (Co-Founder & CFO).

Fram.d Gallery ist eine exklusive Premium-Plattform für Kunst(-fotografie), welche hochwertig gerahmte Fotografien in 37 Ländern anbietet. Die Plattform vereint die Kunstfotografien von internationalen KünstlerInnen, welche meist nur in großen Galerien oder digital zu sehen sind und macht diese für jeden zugänglich. Dabei steht die Besonderheit am Werk der KünstlerInnen und die hohe Qualität des Produkts im Vordergrund.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als wir uns 2018 kennenlernten, haben wir schnell gemerkt, dass wir die selben Interessen haben und beschäftigen uns alle bereits seit Jahren mit dem Thema Gründen. Wir haben uns immer über spannende Geschäftsmodelle und Ideen ausgetauscht. Wir alle haben unsere Studium im Bereich BWL/International Management abgeschlossen, und haben verschiedene Erfahrungen in Unternehmen gesammelt. 

Ich, Frederik Walz, bringe verschiedene Erfahrungen aus Unternehmen wie Siemens, Daimler, PwC und Simon-Kucher & Partners mit, und habe dabei einen Fokus auf Geschäftsentwicklung, Pricing und Strategie für innovative Geschäftsmodelle. Eric Garsleitner, ist der Kreative Part von unserer Plattform. Er arbeitet einerseits seit einigen Jahren als Fotograf und hat andererseits sechs Monate an der Draper University im Silicon Valley verbracht und sammelte viele Erfahrungen in der Geschäftsentwicklung und im unternehmerischen Wissen. Benjamin Buthmann, ist sehr zahlenorientiert und übernimmt die Finanzplanung von Fram.d Gallery. Er hat bereits in mehrere Jahre in einer Unternehmensberatung gearbeitet mit Fokus auf den Bereich Verhandlungsmanagement.

Unser Gründerteam vereint Kreativität, Finanzkenntnis, Marketing und Sales, sodass wir uns in den Kernbereichen des Geschäftsmodells sehr gut ergänzen können.

Welche Vision steckt hinter Fram.d Gallery?

Fram.d Gallery soll Kunst wieder zu etwas besonderem machen. Aktuell gibt es so viele Möbelhäuser oder Online-Poster Unternehmen, welche Kunst zu etwas schnelllebigen machen. Etwas das schnell gekauft und ersetzt werden kann. Dabei wird die Arbeit und Idee der KünstlerInnen zu seinem Kunstwerk total vergessen. Unsere Ansatz ist es Kunst wieder erlebbar zu machen und Wertschätzung zu geben. Unsere Vision ist es, Kunst mit Wertschätzung und hoher Qualität, für jeden zugänglich zu machen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das ist super vielseitig, unsere Herausforderungen verändern sich von Woche zu Woche und sind wie ein Rollercoaster. Uns als Gründerteam, würde ich als Macher und Problemlöser beschreiben, weshalb wir lieber machen und testen, als lang zu diskutieren. Wir haben zu Beginn einfach losgelegt und von Woche zu Woche hat sich das Geschäftsmodell verändert und detailliert. Die Fortschritte und Erfolge waren super motivierend für uns!

Zu Beginn lagen die größten Herausforderung darin namenhafte KünstlerInnen von uns und unserer Plattform zu überzeugen. Wir haben über mehrere Wochen Tag und Nacht an der Auswahl und der individuellen Ansprache einmaliger KünstlerInnen gearbeitet. Das hat glücklicherweise sehr gut geklappt, da die KünstlerInnen vom Konzept überzeugt waren. Mittlerweile ist aus der Herausforderung eher das Gegenteil geworden, da die KünstlerInnen uns weiterempfehlen und wir deshalb die Pipeline auch schon mit den nächsten internationalen KünstlerInnen voll haben.

Unsere Herausforderungen schauen mittlerweile ganz anders aus. Da wir nun online sind, liegt es an uns nun Marketing und Brandbuilding voranzutreiben und die gerahmten Kunstfotografien an KäuferInnen zu bringen. Da wir noch nicht so viel Expertise in diesen Bereichen haben, müssen wir uns Unterstützung von erfahrenen BeraterInnen holen.

Wer ist die Zielgruppe von Fram.d Gallery?

Die Hauptzielgruppe der KäuferInnen befindet sich im Alter zwischen 18 und 60 und ist von jeglichem Geschlecht. Die KäuferInnen haben durchschnittliches- bis überdurchschnittliches Einkommen, legen Wert auf Qualität und können als innovativ und offen sowie mit einem bewussten Lebensstil beschrieben werden. Die Zielgruppe ist interessiert an Wanddekoration, Fotografie und Kunst, ist aber kein klassischer Gast von klassischen Ausstellungen und Galerien.

Aufgrund der vier Produktionsstandorten in England, Niederlande, USA und Australien befinden sich die KäuferInnen in Nordamerika, Europa und Australien.

Wie funktioniert Fram.d Gallery? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Zu Beginn unserer Start-ups haben wir mit vielen KünstlerInnen gesprochen, welche auf Wettbewerbsplattformen vertreten sind oder waren. In diesen Gesprächen konnten wir immer dieselben Probleme identifizieren. Im Kunstfotografie Markt sehen wir eine starke Entwicklung in Richtung, ich nenne es mal „Fast Fashion 2.0“ für Kunst. Billige Produkte, ohne besonderen Qualitätsanspruch, werden als kurzlebige Ware behandelt.

Durch tausende Produkte auf Plattformen, findet eine Überflutung der Auswahl statt. Die KäuferInnen können nicht mehr unterscheiden zwischen „Ist das Kunst oder kann das Weg“? KünstlerInnen mit wenigen, aber hochwertigen Produkten, werden von KünstlerInnen mit vielen Produkten überschwemmt. Die Sichtbarkeit der KünstlerInnen verschwimmt. Durch viele niedrige Verkaufspreise und geringe KünstlerInnen-Beteiligung, ist der Verdienst mit einem verkauften Werk sehr überschaubar.

Fram.d Gallery hat ihr Geschäftsmodell anhand der erkannten Probleme und offenen Potentiale ausgerichtet.

All unsere verfügbaren Werke sind etwas einzigartiges. Alle Werke werden auf Kunstdruckpapier gedruckt, von einem weißen dicken Passepartout umrandet und mit Echtholz gerahmt. Zudem steht das Werk und der Künstler, durch Beschreibungen, Behind the Scenes Inhalten, im Mittelpunkt. Die KäuferInnen haben von der ersten Sekunde an ein Erlebnis, das nachhaltig andauert.

Wir ermöglichen unseren KünstlerInnen bis zu zwölf ihrer ausschließlich besten Werke exklusiv bei uns anzubieten. Dadurch stellen wir sicher, dass nur die besten Werke angeboten werden. Die Auswahl der KünstlerInnen erfolgt wie Cherry-Picking. Nur einmalige KünstlerInnen können mit uns zusammenarbeiten.

Durch hohe Beteiligungsmodelle für die KünstlerInnen, geben wir diesen erstens die Wertschätzung, die sie verdienen und schaffen zweitens die Motivation für eine verstärkte Eigenvermarktung der Produkte. Die Schaffung ein exklusiven und qualitativ hochwertigen Plattform steht bei uns immer im Hintergrund, sodass die Schnelllebigkeit von Werken ausbleibt.

Fram.d Gallery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen zu einer bekannten Premium-Plattform für Kunst(-fotografie) werden. Unser Ziel ist es insbesondere Wanddekoration für jedermann zugänglich zu machen. Dafür wollen wir in fünf Jahren zahlreiche namenhafte KünstlerInnen auf unserer Plattform vertreten haben.

Zudem möchten wir schnellstmöglich unsere Online-Galerie auch mit Offline-Präsenz ergänzen. In ausgewählten Metropolen möchten wir Galerien eröffnen und unsere Werke erlebbar machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründe niemals alleine!

Einfach machen! Der erste Schritt ist der schwerste

Think big! Mut groß zu denken

Wir bedanken uns bei Frederik Walz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Machen Sie sich nicht klein

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ShareSpace büroflächen

ShareSpace verfügbare Büroflächen finden und vergleichen

Stellen Sie sich und das Startup ShareSpace doch kurz unseren Lesern vor!

ShareSpace wurde 2017 von Robert Chmielewski, einem Immobilienprofi, und Marcin Dyszyński, einem erfahrenen Technologieführer, gegründet, um die globale Immobilienbranche zu digitalisieren. Gemeinsam als CEO bzw. CTO haben sie das Wachstum von ShareSpace vorangetrieben, indem sie ihre komplementären Fähigkeiten kombiniert haben, um den altertümlichen Gewerbeimmobilienmarkt zu revolutionieren.

ShareSpace bietet einen reibungslosen und einfachen Bürovermietungsprozess in 5 Schritten anstelle langwieriger Verfahren und erfüllt die Bedürfnisse moderner Unternehmer. Unternehmen können Leasingbüros von mehreren Anbietern in mehreren Regionen verwalten – alles über eine digitale Plattform. Dank ShareSpace ist die Anmietung eines Büros ein problemloses, papierloses und nahtloses Erlebnis.

In diesem Jahr haben wir die mobile App “ShareSpace On-Demand” eingeführt, mit der Benutzer, Schreibtische und Besprechungsräume innerhalb von Sekunden buchen können.


Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir waren immer von zwei Ideen angetrieben: den Status Quo zu durchbrechen und sicherzustellen, dass unser Handeln direkt das gewünschte Ergebnis beeinflusst.

Wir befanden uns mitten im Office- und Coworking-Boom in Polen. Also mussten wir mitmachen und starteten mit der Einführung einer einfachen Buchungsplattform für Schreibtische und Besprechungsräume für Coworking Spaces. Wir erkannten schnell, wie kleine Start-ups zu uns strömten, die eher auf der Suche nach kleinen Büros waren anstatt stundenweise für Schreibtische oder Besprechungsräume zu bezahlen. Da wir zu potenziellen Einnahmen nicht „Nein“ sagen wollten, zogen wir unsere Anzüge und Stiefel an, wurden Makler und arbeiteten uns in unseren Job ein.

Wir haben sofort alles erkannt, was mit der Branche nicht stimmt. Wir haben uns nie vorgenommen, eine Büroagentur zu werden, also sind wir mit einer Frage zurück ans Reißbrett gegangen: Wie strukturieren wir den Bürovermietungsprozess und machen ihn digital? Nach Monaten des Brainstormings und der Entwicklung wurde der ShareSpace von heute geboren, der die Art und Weise, wie Unternehmen an die Anmietung eines Büros herangehen, völlig veränderte. Während der gesamten Reise hatten wir keine Angst davor, mutige Ideen vorzubringen, und dies war eine Quelle der großen Befriedigung.

Welche Vision steckt hinter ShareSpace?

Mittelfristiges Ziel ist es, den gesamten Bürovermietungsprozess zu digitalisieren. Wir bieten jetzt den gesamten Bürovermietungsprozess an, der Unternehmen bei der Suche nach Büros unterstützt, aber auch bei der Verwaltung von Vermietungsprozessen für große und komplexe Büroprojekte.

Langfristig denken wir, dass der größte Wert, den wir bieten können darin besteht, Unternehmen zu optimieren und sogar zu schulen, wie sie ihre Flächen nutzen sollten. Die ultimative Vision besteht darin, alles zu beheben, was mit der gewerblichen Immobilienbranche nicht stimmt, und ihre konservativen Gewohnheiten mit der digitalen Disruption zu ändern. Sie soll das Maklergeschäft in seiner jetzigen Form veralten lassen und zu einem globalen, volldigitalen Immobiliendienstleistungsunternehmen werden.


Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind seit fast 4 Jahren ein Bootstrapping-Unternehmen und wachsen weiterhin aus Gewinnen. Dies hat uns gelehrt, bei unserer Finanzierung sehr streng und bei kritischen Entscheidungen sorgfältig vorzugehen, was unserer Meinung nach für jeden Gründer eine unglaublich hilfreiche Fähigkeit ist. Es hat uns auch gelehrt, uns nie klein zu machen, uns immer wieder auf das Hauptziel zu konzentrieren und nach bedeutenden Gelegenheiten zu suchen, die das Unternehmen exponentiell wachsen lassen. Im 4. Quartal 2020 haben wir bei der Immofinanz unsere erste Finanzierungsrunde über 2,5 Mio. EUR erworben.

Die größten Herausforderungen waren für uns definitiv identisch mit der „unordentlichen Mitte“. Das schnelle Wachstum des Unternehmens bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer gesunden und motivierten Kultur hat sich als Herausforderung erwiesen und erforderte von uns, unsere Rollen schnell vom Macher zum Manager zu verlagern.

Darüber hinaus müssen wir bei jeder Entwicklung unseres Produkts, da wir immer mehr Firmenkunden bedienen, die Anforderungen an Beachtung, Sicherheit und Unternehmensqualität berücksichtigen. Das bedeutet, dass unsere Entwicklungszyklen länger sind und wir uns immer noch daran gewöhnen, länger in die Zukunft zu planen und nicht innerhalb von Tagen oder Stunden auf Ideen reagieren können.

Trotz der Rezession von COVID sind die Auswirkungen auf die Wirtschaft bis heute sichtbar. Die Suche nach Qualitätstalenten erweist sich als sehr schwierig. Studien zeigen große Engpässe in vielen hochqualifizierten Talentpools, was die Planung des Unternehmenswachstums sehr schwierig und kostspielig macht.

Darüber hinaus hat sich die Immobilienbranche nicht vollständig erholt, da viele Unternehmen ihre Immobilienentscheidungen aufgrund der Ungewissheit über zukünftige Sperrungen verschoben haben.


Wer ist die Zielgruppe von ShareSpace?

Wir glauben, dass unser Produkt und unsere Botschaft die junge Generation von Wirtschaftsführern anspricht. Nicht nur Gründer, sondern auch Unternehmensleiter, die die Digitalisierung in erster Linie wegen ihrer Zeitersparnis, Bequemlichkeit und Transparenz schätzen.

Mit dem Aufkommen der hybriden Arbeit und der unvermeidlichen, schnellen Digitalisierung moderner Unternehmen werden Manager, datengesteuerte Entscheidungen treffen und wichtige Prozesse wie die Anmietung eines Büros aus der Ferne kontrollieren und einsehen wollen. ShareSpace ermöglicht das.

Wir sind stolz darauf, Unternehmen jeder Größe bei der Verwaltung ihrer Bürosuche unterstützt zu haben. Von Start-ups, die ein paar Schreibtische suchen, bis hin zu großen Unternehmen, die ein Team von über 300 Mitarbeitern beherbergen möchten.


Wie funktioniert ShareSpace? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

ShareSpace ermöglicht es Benutzern, Büroflächen vollständig online auf einer digitalen Plattform zu finden, zu vergleichen und zu mieten. Es ist wortwörtlich ein Marktplatz, der jede Interaktion des Benutzers mit Büroräumen abwickelt. Vom Kennenlernen des Marktes, bis hin zur Sicherstellung, dass dieser seinen Bedürfnissen entspricht und sich im Laufe der Zeit anpasst. Unser Fokus liegt darauf, nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln, von denen nur unsere Kunden profitieren

Unsere Suchmaschine ermöglicht es Mietern, verfügbare Büroflächen zu finden und zu vergleichen. Dank der Tatsache, dass die Verwaltung der Büroanbieter vollständig erledigt ist, bieten wir qualitativ hochwertige Inserate sowie Preis- und Verfügbarkeitsaktualisierungen in Echtzeit. ShareSpace ermöglicht es Mietern auch, ihren gesamten Transaktionsprozess online zu verwalten. Sie können auf ShareSpace direkt mit Büroanbietern kommunizieren. Die Plattform führt sie durch eine strukturierte Büroreise vom ersten Kontaktpunkt, über die Planung von Besichtigungen, Preisverhandlungen und die Online-Unterzeichnung der Vereinbarung.

Darüber hinaus bieten wir Mietern mit komplexeren Anforderungen oder anspruchsvollen Marktanalysen und Insights eine kostenlose Beratung.

Durch die Überbrückung der Kommunikationslücke zwischen dem Mieter und dem Büroanbieter beseitigen wir einige der chinesischen Gerüchte und das Chaos, die die Einbeziehung eines Maklers in den Prozess mit sich bringen kann. Wir lassen die Technologie das Projektmanagement und den Papierkram übernehmen und ermöglichen unserem Vertriebsteam, als echte Geschäftsberater für unsere Kunden zu fungieren.

Durch eine 5-stufige Prozessstruktur garantieren wir schnelle Transaktionszeiten und unvergleichliche Transparenz. So können beide Seiten vertrauensvoll verhandeln und ohne langes Zögern Entscheidungen treffen.

Der Mehrwert unserer Plattform besteht darin, dass Mieter mehrere Mietprozesse über mehrere Anbieter hinweg in mehreren Städten auf einer digitalen Plattform verwalten können. Wir hoffen, für alle Unternehmen weltweit die Lösung für Bürobedarf zu sein.

Wir glauben wirklich, dass es keinen anderen Anbieter wie ShareSpace gibt. Unsere Plattform ermöglicht ein umfassendes End-to-End-Erlebnis, das es jedem Mieter ermöglicht, Büros jeder Größe vollständig online zu mieten.


ShareSpace, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir konzentrieren uns auf 3 Wachstumssäulen – Produkt, geografische Expansion und Mitarbeiter. In erster Linie wollen wir unser aktuelles Produkt in eine Software der Enterprise-Klasse umwandeln. Wir möchten Funktionen und Integrationen entwickeln, die diesen zusätzlichen Wert und diese Raffinesse bieten, damit jedes Unternehmen einen Fortune 500-Dienst ohne zusätzliche Kosten erhalten kann.

Und wir möchten, dass unsere Kunden überall auf der Welt Niederlassungen finden können. Wir gehen über Ungarn und Polen hinaus und setzen uns voll und ganz dafür ein, ShareSpace in ganz Europa auszubauen, mit vollem Fokus auf Deutschland und Großbritannien. In den nächsten fünf Jahren wollen wir ein europaweites Unternehmen sein und in die Kernmärkte der USA wie New York, Austin und San Francisco, nur um einige zu nennen, vordringen.

ShareSpace stellt auch hochqualifizierte Talente ein, die uns helfen werden, unser Geschäft in anderen Märkten auszubauen und unserem Unternehmen eine echte Hauptsitzstruktur zu verleihen. Wir wollen uns auch darauf konzentrieren, einen Arbeitsplatz des Wachstums und der Möglichkeiten zu schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schnell scheitern und drehen – Wir glauben, dass echte Innovation durch ständigen Prozess entsteht. Es ist notwendig, die Dinge zu verkomplizieren, um das Gleichgewicht zwischen komplexen und einfachen Lösungen zu finden. Sie müssen Ideen hin und her schwenken und wissen, wann Sie selbst überinvestierten Projekte verwerfen müssen. Sie sollten mit Fehlern absolut im Reinen sein, dabei so viele Informationen wie möglich sammeln und radikale Wendungen nehmen, von denen Sie glauben, dass sie Ihr Unternehmen voranbringen. In jedem Scheitern steckt eine Lektion, Sie sollten versuchen, sie zu finden und nicht in der Vergangenheit zu verweilen.

Pflegen und investieren Sie in Ihre Mitarbeiter, sie sind Ihr größtes Kapital – Es ist einfach, sich auf die Idee zu konzentrieren, Ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen. Insbesondere nach einer umfangreichen Finanzierungsrunde. Und es ist einfach den Fokus darauf zu richten die Kompetenzen Ihres Teams zu erweitern, die Kultur aufrechtzuerhalten und ein Unternehmen zu gründen, das Wachstum für Mitarbeiter anheizt. Egal ob für Junior oder Senior Mitarbeiter. Sie sollten auf jeden Fall einen Bildungs- und Wachstumsplan haben, selbst wenn Sie auf nur 15-20 Personen skalieren.

Machen Sie sich nicht klein – Als Gründer werden Ihnen ständig Ideen in den Sinn kommen und der Drang, neue Wege zu gehen, sehr stark sein. Wir glauben jedoch, dass es in solchen Situationen immer wichtiger ist, den Ausblick auf Ihre Gründung beizubehalten. Eine Sache mit dem höchsten Maß an Qualität und Professionalität zu tun und sich darauf zu konzentrieren, diesen Mehrwert zu bieten, ist der Weg, ein wirklich wertvolles Geschäft aufzubauen. Die Verwirklichung anderer Ideen wird Realität, wenn Ihr Unternehmen reif ist.

Wir bedanken uns bei Robert Chmielewski und Marcin Dyszynski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ShareSpace

Verantwortungsbewusstsein, Mindset und Leidenschaft

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HR Bank Ltd banking

HR Bank Ltd. modernes Bankinstitut, das Dienstleistungen des klassischen High Street Banking und gleichzeitig digitale Dienstleistungen anbietet

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen HR Bank Ltd. doch kurz unseren Lesern vor

„Ich bin in Albanien aufgewachsen und habe dort ein klassisches Musikstudium an der Kunstakademie von Tirana absolviert. Danach war ich als Kunst- und Kulturredakteurin und Popsängerin in meiner Heimat aktiv. Nachdem ich Albanien verlassen hatte, absolvierte ich ein MBA-Diplom in Betriebswirtschaft in der Schweiz und konnte zusätzlich in Österreich drei Diplome im Bereich der internationalen Wirtschaft ergattern. Heute bin ich im Banken-, Investment- und Finanzsektor tätig und investiere gerne in die Tech-Branche und in Immobilien. Ich bin Mitgründerin der HR Bank Ltd, die im Prinzip ein modernes Bankinstitut ist, das Dienstleistungen des klassischen High Street Banking und gleichzeitig digitale Dienstleistungen anbietet.“

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

„Aufgrund meiner zahlreichen Erfahrungen merkte ich bereits früh, dass ich unabhängig und selbstständig werden möchte. Der Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen erfordert, dass man aus seiner Komfortzone heraustritt und etwas Neues ausprobiert. Es ist eine Menge Arbeit und birgt einige Risiken, aber das Potenzial an Belohnungen ist enorm. Daher motiviert es mich, meine Träume und Visionen mit meinem eigenen Unternehmen verfolgen zu dürfen. Die Gewissheit, dass jeder Tag neue Herausforderungen, aufregende Möglichkeiten und die Chance bietet, sich seiner Leidenschaft zu widmen, ist Grund genug, sich selbstständig zu machen. Zu wissen, dass man sich entschieden hat, die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, gibt einem Kraft.“

Welche Vision steckt hinter HR Bank Ltd.?

„Unsere Vision ist es, ein modernes Finanzinstitut zu sein, das alle Dienstleistungen anbietet, die in der heutigen Zeit benötigt werden, einschließlich digitaler Bankgeschäfte und Kryptowährungen, und eine Welt zu schaffen, in der sich Finanzdienstleistungen problemlos in das Leben integrieren. Wir glauben, dass in diesem Jahrzehnt Finanzdienstleistungen nahtlos in den Alltag integriert sein werden – so zugänglich und einfach, dass wir manchmal beinahe vergessen, dass sie da sind.“

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

„Unsere größten Herausforderungen hatten wir dabei, ein skalierbares Geschäftsmodell zu schaffen und einen passenden Business-Plan aufzubauen. Diese beiden Aufgaben mit den Zielen zu vereinen, stellt vor allem zu Beginn große Komplikationen dar. Die Finanzierung ist entscheidend für die Verbesserung der Technologie, die Einstellung der richtigen Mitarbeiter und die Einführung einer umfassenden Marketingstrategie, um auf dem Markt Fuß zu fassen. In meinem Fall hatten meine Partner und ich bei der Gründung aus vielen Gründen Glück: Wir verfügten über eigene Mittel, die wir durch jahrelange Arbeit und frühere Investitionen angesammelt hatten, und wir wurden durch ein gutes Bankdarlehen unterstützt.“

Wer ist die Zielgruppe von HR Bank Ltd.?

„Die Zielgruppe unserer Bank sind alle Personen, die von den klassischen und modernen Finanzdienstleistungen profitieren möchten. Von Studenten über Berufstätige, die persönliche Finanzdienstleistungen suchen, bis hin zu KMU und großen Unternehmen/Konzernen sowie vermögenden Privatpersonen stellen wir unsere Dienstleistungen und unser Fachwissen zur Verfügung.“

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

„Als Bankinstitut und als Unternehmen, das demnächst mit einem Technologieunternehmen mit EU-Lizenz fusioniert, sind wir optimal in der Lage, die regulatorischen und technologischen Komplexitäten des Bankwesens zu bewältigen. Deshalb vertrauen uns innovative Unternehmen, von Start-ups bis hin zu führenden multinationalen Konzernen.“

„Wir bringen das Bankwesen in neue Dimensionen, indem wir die Möglichkeiten der Technologie nutzen und die Barrieren für Unternehmen, die ihre eigenen Finanzlösungen anbieten wollen, beseitigen. Unsere Banking-as-a-Service-Plattform wurde von Grund auf neu entwickelt, um Finanzdienstleistungen in neue Kontexte zu bringen, die zuvor unvorstellbar waren. Mit unserer API-basierten Banking-as-a-Service-Plattform können Kunden ihr eigenes digitales Bankprodukt mit einem hohen Maß an Flexibilität und einer kurzen Markteinführungszeit entwickeln. Unabhängig davon, ob Sie eine Lösung für Unternehmen oder für Privatkunden entwickeln, können Sie mit unseren APIs digitale Bankkonten mit einer Reihe von ansprechenden Funktionen anbieten. Darüber hinaus sind unsere APIs White-Label-fähig, so dass Sie Ihr Bankprodukt in Ihrem eigenen Branding anbieten können.“

HR Bank Ltd., wo geht der We hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

„Wir befinden uns im Fusionsprozess mit einem anderen Fintech-Unternehmen, das unsere Bank ergänzen wird und alle Dienstleistungen auf den neuesten Stand bringt, die in das neue Finanzzeitalter passen. Wir planen, zu expandieren und unsere Dienstleistungen den Kunden weltweit zur Verfügung zu stellen. Unser großes Ziel ist es, im Jahr 2024 an die Börse zu gehen. Dies wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Karriere.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

„Verantwortungsbewusstsein, Mindset und Leidenschaft sind die drei Geheimnisse des unternehmerischen Erfolgs, die ich angehenden Gründern ans Herz legen möchte. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmer die Verantwortung für jede Entscheidung ihres Unternehmens übernehmen. Unsere Denkweise prägt unser Leben. Dieser Grundsatz ist sogar noch wichtiger, wenn es darum geht, wie wir uns selbst sehen und wohin wir unser Unternehmen entwickeln wollen. Menschen mit einer positiven Einstellung sind in der Lage, erstaunliche Dinge zu vollbringen. Der Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens hängt davon ab, ob Sie genug an sich selbst glauben können, um die Pessimisten zu ignorieren und die unvermeidlichen Misserfolge, die vor Ihnen liegen, zu überleben oder nicht. Die Leidenschaft für das, was Sie tun, wird Ihren zukünftigen Erfolg begünstigen und Ihrer Vision zum Durchbruch verhelfen.“

Wir bedanken uns bei Denada Bare Rauch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Beim Recruiting keine Kompromisse eingehen

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Pacifico Strom aus erneuerbaren Quellen - Solar- und Windparks

Pacifico Strom aus erneuerbaren Quellen aus Solar- und Windparks

Stellen Sie sich und das Startup Pacifico doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein unabhängiger Produzent von Strom aus erneuerbaren Quellen. Unser Portfolio von Solar- und Windparks umfasst derzeit 104,2 Megawatt, die über vier Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Deutschland, Tschechien, Italien und Niederlande) verteilt sind. Wir haben einen klaren Fokus auf den Betrieb von Solar- und Windparks, wobei Partnerschaften mit Projektentwicklern die Eckpfeiler unserer Wachstumsstrategie darstellen. In den letzten 18 Monaten konnten wir nicht nur unsere Unternehmensgröße verdoppeln, sondern auch weitere Projektentwickler als Partner für uns gewinnen. Aufgrund dessen haben wir Stand heute vorrangigen Zugang zu einer Pipeline von 1,6 Gigawatt an Solar-, Wind- und Batteriespeicheranlagen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben festgestellt, dass sich die Geschäftsmodelle im Bereich erneuerbarer Energien vor allem im angelsächsischen Raum weiterentwickelt haben. Zudem sahen wir darüber hinaus das Potenzial, nicht nur ein Geschäftsmodell, das es schon im angelsächsischen Raum gibt, in Kontinentaleuropa zu etablieren, sondern sogar weiterzuentwickeln. Heute sind wir eine börsennotierte Plattform zum Kapitalmarkt für kleine und mittelgroße Projektentwickler.

Welche Vision steckt hinter Pacifico?

Die Beschleunigung der Energiewende. Durch die enge Zusammenarbeit mit Projektentwicklern ist es unser Anspruch als Plattform zum Kapitalmarkt für kleine und mittelgroße Projektentwickler teures Entwicklungskapital in einem standardisierten Ankaufsprozess freizusetzen, so dass Projektentwickler diese knappe Ressource wieder in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren können. Darüber hinaus machen wir als Aktiengesellschaft die Energiewende einfach investierbar für jedermann. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Mit der Pelion Green Future GmbH haben wir einen starken strategischen Ankeraktionär, der auch den anfänglichen Portfolioausbau finanziert hat. Wir sind sehr früh den Weg an die Börse gegangen, da eine Plattform zum Kapitalmarkt für kleine und mittelgroße Projektentwickler natürlich auch an den Kapitalmarkt gehört. Im letzten Jahr sind wir durch gezielte Kapitalerhöhungen gewachsen und haben dabei auch vom Rückhalt unseres strategischen Ankeraktionärs profitiert.

Die Vielzahl an Herausforderungen sind uns seit der Idee bis heute erhalten geblieben. Anfänglich war die größte Herausforderung, Pacifico am Kapitalmarkt zu etablieren, heute steht die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens in den verschiedensten Bereichen von HR bis hin zur IFRS Umstellung ganz oben auf der Agenda. 

Wer ist die Zielgruppe von Pacifico?

Da wir die Energiewende beschleunigen wollen: hoffentlich wir alle.  Für Investoren bieten wir mit unserer Aktie, in die jedermann investieren kann, eine gewisse finanzielle Teilhabe an der Energiewende. Kleinen und mittelgroßen Projektentwicklern bieten wir eine gewinnbringende Partnerschaft. Und schließlich gehören zu unserer Zielgruppe auch talentierte und motivierte potenziell zukünftige Mitarbeiter, die mit uns gemeinsam ein spannendes Unternehmen aufbauen wollen.

Wie funktioniert Pacifico? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Geschäftsmodell ist durch ein klares Risikoprofil und stabile sowie prognostizierbare Cash Flows auf den Kapitalmarkt zugeschnitten. Für kleine und mittelgroße Projektentwickler bieten wir eine standardisierten und effizienten Veräußerungsprozess für ihre Anlagen, wodurch sie teurer Entwicklungskapital schneller in neue Entwicklungsprojekte reinvestieren können. Unser Plattformansatz zum Kapitalmarkt ist ein Alleinstellungsmerkmal. Wir konnten erfolgreich unter Beweis stellen, dass wir Funding und Wachstum effizient miteinander verbinden können. Im Bereich erneuerbarer Energien gibt es kaum junge Unternehmen mit Start-up Charakter, die an der Börse sind. 

Pacifico, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen bis 2023 unser Portfolio auf 400 Megawatt ausbauen. Das ist ein ambitioniertes Ziel. Darüber hinaus analysieren wir auch gerade den spannenden Einstieg in den Batteriespeichermarkt und wollen natürlich auch weitere Projektentwickler für uns als Partner gewinnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Rückschläge wegstecken, sich auf mehr Arbeit als erwartet einstellen und vor allem bei Recruiting keine Kompromisse eingehen – junge Unternehmen werden über ihre Mitarbeiter definiert.

Wir bedanken uns bei Christoph Strasser und Dr. Martin Siddiqui für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Baut Euch von Anfang an ein entsprechendes Netzwerk auf

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puregreen Wassersparer für die Dusche Höhle der Löwen

Alexander Schulze und Karsten Gaedke Gründer von puregreen, Wassersparer für die Dusche, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Hinter „puregreen“ verbergen sich Karsten Gaedke, 47 Jahre alt aus Bisingen und seit 2011 Unternehmer im Sanitärhandel sowie Alexander Schultze, 39 Jahre alt aus Lahr im Schwarzwald und seit 2010 als Unternehmer im Bereich Softwareentwicklung tätig.

Bei unserem Produkt „puregreen“ handelt es sich um einen Wassersparer für die Dusche. „puregreen“ vermischt das Wasser mit Luft, wodurch sich die Wasseroberfläche vergrößert. Dadurch können wir bis zu 50 Prozent Wasser sparen, ohne auf den gewohnten Dusch-Komfort zu verzichten. Die Anbringung ist super simpel und bedarf nicht einmal eines Werkzeugs: Einfach den Duschschlauch von der Armatur drehen, puregreen aufdrehen und wieder mit dem Duschschlauch verbinden – fertig. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Alex, der gerne und lange duscht, hat sich oft Gedanken über den immensen Wasserverbrauch gemacht. Karsten kannte bereits beruflich Wassersparer für die Dusche, war von diesen aber oftmals in der Funktionalität nicht überzeugt. Zwar wurde Wasser gespart, das Duschvergnügen war jedoch auch sparsam. Vor diesem Hintergrund entstand unser „puregreen“ Wassersparer.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Wir haben die Vision, mit unserem „puregreen“ Wassersparer einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten – auch im Hinblick auf künftige Generationen. Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden dabei helfen, bares Geld zu sparen, ohne auf den gewohnten Dusch-Komfort zu verzichten.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Kurz und bündig: Jeder Haushalt mit Dusche! Mit unserem „puregreen“ Wassersparer ist es für jeden möglich, beim Duschen warmes Wasser zu sparen. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Wir sind beide begeisterte Zuschauer der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“. Es war uns klar, dass es sehr schwer werden würde, unser Produkt ohne die Unterstützung eines strategischen Investors in den Handel zu bekommen – also haben wir uns über die VOX Website beworben. Nach einem aufwendigen Auswahlverfahren haben wir endlich die Nachricht bekommen „Ihr seid dabei“. 

„Die Höhle der Löwen“ kann es uns ermöglichen, einen Investor zu finden, der   uns hilft, unser Produkt flächendeckend bekannt zu machen und im Markt zu platzieren. Dadurch könnten wir einen Einfluss auf den Wasserverbrauch Deutschlands nehmen und damit zum Klimaschutz beitragen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben den Pitch tagelang geübt und wurden auch vom Sony-Team mit Rat und Tat unterstützt. Auch unsere engsten Familienmitglieder haben an uns geglaubt und waren eine große Hilfe.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war für uns beide sehr motivierend. Die mediale Aufmerksamkeit, die „Die Höhle der Löwen“ bietet, ist immens. Auch die Möglichkeit, unser Produkt solchen hochkarätigen und erfolgreichen Unternehmer:innen vorzustellen und die Chance einen Investor zu finden, hat uns sehr motiviert.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf puregreen aufmerksam werden?

Es war wohl der wichtigste Schritt für unser Unternehmen. Durch die Aufmerksamkeit der Medien und Kunden, die „Die Höhle der Löwen“ hervorruft, haben wir die Möglichkeit, unser Produkt schnell im Markt zu positionieren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Nico Rosberg und Ralf Dümmel waren unsere Wunschlöwen. Nico, weil er gerne in Nachhaltigkeit investiert und Ralf, weil er eine enorme Vertriebspower hat, die uns bislang gefehlt hat.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Optimalfall findet man „puregreen“ in jedem deutschen Haushalt. Unsere Vision ist es, unseren Wassersparer in jede Dusche in Europa, gerne sogar in der ganzen Welt, zu finden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Wenn Ihr von Eurer Idee überzeugt seid, ist mit viel Arbeitseinsatz und Biss alles möglich. Baut Euch von Anfang an ein entsprechendes Netzwerk auf.

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

puregreen war am 04. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Alexander Schulze und Karsten Gaedke Gründer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit viel Arbeitseinsatz und Biss alles möglich

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bluegreen wassersparer dusche

Alexander Schulze und Karsten Gaedke Gründer von bluegreen, Wassersparer für die Dusche, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup  bluegreen doch kurz vor!

Hinter bluegreen verbergen sich Karsten Gaedke, 47 Jahre alt aus Bisingen und seit 2011 Unternehmer im Sanitärhandel sowie Alexander Schultze, 39 Jahre alt aus Lahr im Schwarzwald und seit 2010 als Unternehmer im Bereich Softwareentwicklung tätig.

Bei unserem Produkt bluegreen handelt es sich um einen Wassersparer für die Dusche. bluegreen vermischt das Wasser mit Luft, wodurch sich die Wasseroberfläche vergrößert. Dadurch können wir bis zu 50 Prozent Wasser sparen, ohne auf den gewohnten Dusch-Komfort zu verzichten. Die Anbringung ist super simpel und bedarf nicht einmal eines Werkzeugs: Einfach den Duschschlauch von der Armatur drehen, bluegreen aufdrehen und wieder mit dem Duschschlauch verbinden – fertig. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Alex, der gerne und lange duscht, hat sich oft Gedanken über den immensen Wasserverbrauch gemacht. Karsten kannte bereits beruflich Wassersparer für die Dusche, war von diesen aber oftmals in der Funktionalität nicht überzeugt. Zwar wurde Wasser gespart, das Duschvergnügen war jedoch auch sparsam. Vor diesem Hintergrund entstand unser bluegreen Wassersparer.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Wir haben die Vision, mit unserem bluegreen Wassersparer einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten – auch im Hinblick auf künftige Generationen. Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden dabei helfen, bares Geld zu sparen, ohne auf den gewohnten Dusch-Komfort zu verzichten.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Kurz und bündig: Jeder Haushalt mit Dusche! Mit unserem bluegreen Wassersparer ist es für jeden möglich, beim Duschen warmes Wasser zu sparen. Das entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Wir sind beide begeisterte Zuschauer der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“. Es war uns klar, dass es sehr schwer werden würde, unser Produkt ohne die Unterstützung eines strategischen Investors in den Handel zu bekommen – also haben wir uns über die VOX Website beworben. Nach einem aufwendigen Auswahlverfahren haben wir endlich die Nachricht bekommen „Ihr seid dabei“. 

„Die Höhle der Löwen“ kann es uns ermöglichen, einen Investor zu finden, der   uns hilft, unser Produkt flächendeckend bekannt zu machen und im Markt zu platzieren. Dadurch könnten wir einen Einfluss auf den Wasserverbrauch Deutschlands nehmen und damit zum Klimaschutz beitragen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben den Pitch tagelang geübt und wurden auch vom Sony-Team mit Rat und Tat unterstützt. Auch unsere engsten Familienmitglieder haben an uns geglaubt und waren eine große Hilfe.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war für uns beide sehr motivierend. Die mediale Aufmerksamkeit, die „Die Höhle der Löwen“ bietet, ist immens. Auch die Möglichkeit, unser Produkt solchen hochkarätigen und erfolgreichen Unternehmer:innen vorzustellen und die Chance einen Investor zu finden, hat uns sehr motiviert.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf bluegreen aufmerksam werden?

Es war wohl der wichtigste Schritt für unser Unternehmen. Durch die Aufmerksamkeit der Medien und Kunden, die „Die Höhle der Löwen“ hervorruft, haben wir die Möglichkeit, unser Produkt schnell im Markt zu positionieren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Nico Rosberg und Ralf Dümmel waren unsere Wunschlöwen. Nico, weil er gerne in Nachhaltigkeit investiert und Ralf, weil er eine enorme Vertriebspower hat, die uns bislang gefehlt hat.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Optimalfall findet man bluegreen in jedem deutschen Haushalt. Unsere Vision ist es, unseren Wassersparer in jede Dusche in Europa, gerne sogar in der ganzen Welt, zu finden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Wenn Ihr von Eurer Idee überzeugt seid, ist mit viel Arbeitseinsatz und Biss alles möglich. Baut Euch von Anfang an ein entsprechendes Netzwerk auf.

Alexander Schulze (l.) und Karsten Gaedke präsentieren den Dusch-Wassersparer bluegreen. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

bluegreen ist am 04. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Alexander Schulze und Karsten Gaedke Gründer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Such Dir einen Co-Founder

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coindex Geldanlage Sparpläne Kryptowerte

coindex Plattform für indexbasierte Geldanlage und Sparpläne in Kryptowerte

Stellen Sie sich und das Startup coindex doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Kai und neben Sergio einer der Gründer von coindex.

coindex ist die erste deutsche Plattform für indexbasierte Geldanlage und Sparpläne in Kryptowerte. Anleger:innen können bei uns einfach und sicher in Kryptowerte investieren. Wie bei einem ETF, müssen sich Anleger:innen nicht aktiv für einzelne Werte und eine Gewichtung entscheiden. Diese Gewichtung geschieht durch einen datengetriebenen und objektiven Algorithmus. Dank des passiven Ansatzes können Anleger:innen ca. 80 % der Entwicklung des gesamten Kryptomarktes abdecken. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Sergio und ich sind Freunde und 2017 hat es sich angeboten, dass wir nach verschiedenen, unternehmerischen Projekten als Nächstes etwas Gemeinsames starten. Für uns spielen Freiheit und die Begeisterung für das was wir tun eine große Rolle und sind Motivation, die Strapazen einer Gründung zu kompensieren. Wir haben dann den Bedarf und die Notwendigkeit für einen regulierten, niedrigschwelligen Zugang zu DeFi (DeFi = Decentralized Finance) als größte Revolution des Finanzsystems erkannt. Abgesehen davon, dass uns das inhaltlich und produkttechnisch gereizt hat, haben wir auch gesehen, welches Potenzial diese Bewegung für Nutzer:innen haben kann. Da war die Entscheidung gefallen.

Welche Vision steckt hinter coindex?

Wir werden coindex zu Europas größter Plattform für passives Sparen in DeFi entwickeln. Unser indexbasiertes Kryptoportfolio wird für DeFi das, was ein MSCI World ETF für traditionelles Investment ist.

Damit wollen wir die Geldanlage in digitale Vermögenswerte wie Bitcoin, für jeden zugänglich machen, weil wir glauben, dass DeFi – dessen bekannteste Vertreter Bitcoin & Co. derzeit sind –  die größte Revolution des Finanzsystems sind und dieses Potenzial nicht nur einer bestimmten Zielgruppe zur Verfügung stehen sollte. Deswegen bauen wir eine Plattform, die für Nutzer:innen einfach zu bedienen ist, Verständlichkeit & Transparenz bietet und hohe Sicherheitsstandards gewährleistet. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben sehr viel Zeit und Energie in das Thema Regulation und damit einhergehend der technologischen Umsetzung investiert. Es war für uns von Anfang an wichtig, unser Produkt entlang unserer Kernwerte: Einfachheit, Transparenz und Verlässlichkeit zu entwickeln. Neben bestmöglicher UX und alle vom Nutzer:innen gewünschten Features, war dazu auch ein vollständig in Deutschland reguliertes Angebot sehr wichtig für uns. Da zu Beginn unseres Projekts aber einige der heute bestehenden Gesetze rund um Kryptowerte noch nicht verabschiedet waren, war das gar nicht so einfach.

Letztlich ist es uns jetzt aber zusammen mit unserem Partner der Sutor Bank aus Hamburg erfolgreich gelungen, ein rechtlich extrem solides Fundament aufzusetzen. Auf diesem Fundament können wir jetzt neben dem indexbasierten Sparen auch weitere DeFi-Produkte wie z. B. das Staking oder Lending aufbauen – alles durch unsere Software „kryptofähig“ gemachte Bankeninfrastruktur mit entsprechenden Sicherheitsmechanismen. Finanziert haben wir uns bisher durch prominente Business Angel aus der deutschen Fintech- und Krypto-Szene (u.a. Gründer bitcoin.de, Gründer Solarisbank, Gründer IOTA, etc.).

Wer ist die Zielgruppe von coindex?

coindex richtet sich an passive Anleger:innen und Sparer:innen. Wir ermöglichen Anleger:innen einfach und breit gestreut in den Kryptomarkt zu investieren und ihr Portfolio mit Kryptowerten zu diversifizieren. Dabei bieten wir Anleger:innen volle Transparenz über die Abläufe und Kosten und die Kryptowerte gehören zu jedem Zeitpunkt den Anleger:innen selbst.

Wie funktioniert coindex? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Für Anleger:innen funktioniert coindex ganz einfach. Man erstellt und verifiziert sein Konto, dann kann man sich zwischen einem Index-Portfolio und/oder einem individuellen Portfolio entscheiden und seine Sparrate bzw. Einmalbetrag festlegen. Das Index-Portfolio deckt ca. 80 % der Entwicklung des Kryptomarktes ab, bei dem individuellen Portfolio können sich Anlegende ihre eigene Gewichtung zusammenstellen. Dabei können sie auch nur in einzelne Werte, wie z.B. Bitcoin oder Ethereum, investieren. 

coindex bietet als erste deutsche Firma indexbasiertes Anlegen in Kryptowerte per Sparplan an. Wir sind in Deutschland reguliert und arbeiten gemeinsam mit zwei deutschen Banken, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Wir stehen außerdem für Transparenz. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten und Gebühren und Kund:innen sehen immer genau was sie erhalten. 

coindex, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

coindex wird Europas größter und innovativster Anbieter für passive Geldanlage in den Krypto- und DeFi-Markt. Dabei liegt der Fokus klar auf Retail-Anleger:innen, welche über uns das volle Potenzial dieser neuen Anlageklasse ausschöpfen können, ohne sich aktiv und mit hohem Zeitaufwand mit dem Thema zu beschäftigen. Neben Krypto sollen Anleger:innen über uns in alle relevanten Werte der dezentralen Finanzwelt investieren können. Zum Start bieten wir deshalb indexbasierte Krypto-Portfolios an und werden uns jetzt im ersten Schritt nach dem Marktstart darauf konzentrieren zu wachsen, unsere Marke in Deutschland zu platzieren und so viel es geht über unsere Zielgruppe zu lernen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

1. Such Dir einen Co-Founder, den Du gut kennst und mit dem Du auch einen Streit durchstehst. 2. Es geht immer und bei allem um Menschen – gute Menschen, egal ob im Team, als Investor oder Partner, machen den Unterschied. 3. Gründe nur etwas, womit Du Dich inhaltlich identifizieren kannst und wofür Du Dich begeistern kannst.

Wir bedanken uns bei Kai H. Kuljurgis für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: coindex

Kontakt:

coindex GmbH
Herforder Str. 155A
D-33609 Bielefeld

www.coindex.de
support@coindex.de

Ansprechpartner: Peter Weger

Social Media
Facebook: https://www.facebook.com/coindex.de
Instagram: https://www.instagram.com/coindex.de
Twitter: https://twitter.com/coindex_de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/coindex-de

Kontakte sind alles

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MyTaag digitale visitenkarte höhle der löwen

Davis Zöllner und Berkay Cankiran Gründer von MyTaag, digitale Visitenkarte, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup MyTaag doch kurz vor!

Mit 16 und 17 Jahren schon gegründet. Dann 6 Monate lang vor Gericht durchgesetzt, weil Davis schon als Minderjähriger gründen wollte, und jetzt mit 17 und 18 Jahren in der TV-Show “Die Höhle der Löwen”. Das sind wir. Davis Zöllner und Berkay Cankiran.

Warum sollte man sich Papiervisitenkarten kaufen, wenn diese am Ende eh im Müll landen. Warum sollte man dafür Geld ausgeben, wenn es auch direkt digital geht? Jedes Jahr werden ca. 10 Mrd. Papiervisitenkarten weggeschmissen, weil sich Kontaktdaten ändern, oder man den Kontakt schon lange im Handy eingespeichert hat.

Wir haben mit MyTaag genau dieses Problem gelöst. MyTaag gibt es in Form eines Stickers, den man sich aufs Handy kleben kann, oder als Karte. Hält man dies nun gegen das Handy vom Gegenüber, bekommt der Empfänger ein Popup mit all deinen Kontaktinformationen und kann sie direkt im Handy abspeichern. Wie funktioniert das? Mit NFC, welches z.B. auch bei Apple-Pay verwendet wird. Das Besondere? Jeder kann seine Kontaktinformationen jederzeit ändern, sodass man nie wieder Papiervisitenkarten kaufen muss.

Wie ist die Idee zur digitalen Visitenkarte entstanden?

Berkay und ich haben uns im Januar 2020 in unserer Schulzeit komplett zufällig auf einem Gründer-Event in Berlin kennengelernt. Das Event wurde vom Unternehmer Saygin Yalcin veranstaltet und wir beide haben ihn bis heute noch als großes Vorbild. Als ich beim Event dann die Nummer mit Berkay tauschen wollte, ging es ganz schnell: Berkay hält sein Handy gegen meins. Ich bekomme mein Popup. Und zack, auf einmal hatte ich all seine Kontaktdaten.

Berkay programmiert schon seitdem er 12 Jahre alt ist. Mit der Zeit wollte er ein soziales Netzwerk mit NFC kombinieren und durch ausprobieren kam dann MyTaag bei rum. Bei dem Event hat dann alles perfekt gepasst. Selbe Gründermentalität. Fast gleiches Alter. Und einen Monat später haben wir uns dann an die Umsetzung von unserer Geschäftsidee rangemacht.

Welche Vision steckt hinter MyTaag?

Digitale Visitenkarten sollen in Europa in jedem Unternehmen Standard werden. Es gibt keinen einzigen Grund für Unternehmen MyTaag nicht zu nutzen. Erstens ersetzt ein einziger Taag alle Papiervisitenkarten auf einmal. Zweitens spart man Geld, weil Papiervisitenkarten von gestern sind. Drittens verschwendet man kein Papier mehr. Bis Ende 2021 wollen wir unbedingt die 50.000 User geknackt haben.

Wer ist die Zielgruppe von eurem Unternehmen?

Wir freuen uns sehr über jeden Endkunden, der bei uns im Online-Shop bestellt. Wir legen aber auch einen sehr großen Fokus auf den B2B-Markt. Mittelständler und Großkonzerne sind für uns the way to go. Umso mehr freuen wir uns über jeden Leser, der uns in Unternehmen ein cooles Intro gibt. Wer Interesse hat, kann sich sehr gerne per Email melden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Berkay und ich sind sehr dankbar dafür, dass wir im ersten Schritt von der Redaktion kontaktiert wurden. Unsere Entscheidung lag auf der Hand und wir haben direkt im Anschluss unsere Bewerbungsunterlagen eingereicht. Es hat sich herausgestellt, dass wir wohl die Richtigen für die Show seien und auf einmal standen wir schon mit einer sehr eng getakteten Vorbereitungszeit vor den Löwen. Ich war zu dem Zeitpunkt noch 17 und musste an dem Tag eigentlich zur Schule, ans Gymnasium Schwarzenbek. Immerhin habe ich den Mathe-Unterricht verpasst und war “krank”. Das war auf alle Fälle bis jetzt der beste Tag in meinem Leben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Berkay und ich haben am Freitag den Anruf bekommen, dass wir am Montag in Köln sein müssen. Ich kam gerade um 12:10 Uhr aus dem Unterricht raus und Berkay hat mir sofort Bescheid gegeben. Wir hatten nur ein Problem: Es war Wochenende und man konnte keine Requisiten für die TV-Show besorgen. Wir hatten auch überhaupt keine Produkte mehr auf Lager, die wir den Löwen hätten geben können. Doch nach vielen Telefonaten folgte eine Lösung: Beim Besorgen der Requisiten hat uns die Redaktion extrem geholfen.

Und wegen der fehlenden Produkte unsererseits, haben wir einfach auf eine Bestellung aus Tokio zurückgegriffen. Wir hatten noch aus Zufall 100 Taags auf Lager, die wir eigentlich schon hätten verschicken müssen. Da wir jedoch zu spät versandt haben, haben wir unseren Kunden darum gebeten, dass er uns erlaubt 5 Taag Sticker für die TV-Show zu nehmen. Alles hat funktioniert und heute ist er (Name: Mike Onishi) sogar bei uns investiert. Aus einer kleinen guten Tat wurde eine große Story; sowas vergisst man nie.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Für Berkay und mich stand eines fest: Wir müssen diese Chance nutzen. Wir hatten uns um 4 Uhr morgens auf den Weg zum Dreh gemacht und spontan unsere Unternehmensbewertung nochmal mehr als halbiert. Wenn es eines gibt, was Investoren hassen, dann ist es, wenn Gründer mit einer zu hohen Bewertung nach außen hin auftreten. Die Show ist ein sehr großer Meilenstein von uns. Es hat uns unglaublich motiviert. Gerade weil ich schon als Minderjähriger gründen wollte, waren wir wegen dem Gericht für 6 Monate komplett lahmgelegt und konnten nichts verkaufen. In dieser Zeit haben wir die ersten Presseanfragen bekommen, und dass uns gerade dadurch die Redaktion kontaktiert, war für uns wie ein Segen. Das zeigt einfach nur, dass man nie wirklich “lahmgelegt” ist, sondern dass man immer was machen kann um sein Startup weiter voranzutreiben.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf MyTaag aufmerksam werden?

Das kann man gar nicht wirklich in Worte fassen. Bis jetzt war es meist so, dass ich selber auf die Leute zugehen musste und oft auch nicht direkt die richtigen Ansprechpartner gefunden habe. Ich weiß, dass wir durch die TV-Show und die sehr intensive Vorbereitungszeit mit viel mehr Unternehmen in Kontakt stehen werden und uns das sehr gut voranbringen wird. Mehr Leute müssen von unserer Lösung und Story erfahren. Gründer müssen in Deutschland mehr unterstützt werden und ich freue mich eine Menge Papiervisitenkarten zu digitalisieren.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Seitdem Frank Thelen nicht mehr in der Show ist, gibt es einen eindeutigen Tech-Investor. Unser Fokus lag sehr stark auf Carsten Maschmeyer. Nicht nur hat er gute Kontakte zur Konzernen, ein weitreichendes Netzwerk ins Silicon Valley, sondern er hat auch in der Vergangenheit schon immer in Technologie-Unternehmen investiert.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird MyTaag eindeutiger europäischer Marktführer für digitale Visitenkarten im B2B-Bereich sein. Das bedeutet nicht nur, dass wir generell viele Nutzer haben werden, sondern auch die größten Konzerne für uns gewinnen werden. Berkay und ich haben MyTaag gestartet und jetzt gibt es kein zurück mehr.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ihr habt schon mal die halbe Miete geleistet, wenn ihr immer und immer wieder euer Netzwerk ausbaut. Kontakte sind alles und ihr müsst klar darüber Bescheid wissen, wie ihr euch nach außen hin präsentieren wollt. Hört nie auf neue Leute kennenzulernen und holt euch auch unbedingt jemanden aus der IT mit an Board. So sind die Bereiche Marketing und Projektumsetzung auf alle Fälle schon mal gedeckt. Und vertraut mir: Wenn ihr am Anfang steht, wird euer Umfeld immer erstmal alles belächeln; damit meine ich nicht nur Freunde, sondern auch Lehrer. Macht einfach weiter und schaut zu, wie sich das ändert.

Davis Zöllner (l.) und Berkay Cankiran aus Hamburg präsentieren mit MyTaag eine Software für NFC-Visitenkarten. Sie erhoffen sich ein Investment von 50.000 Euro für 30 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

MyTaag ist am 04. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Davis Zöllner und Berkay Cankiran für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Folgt eurem Instinkt

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Simone Hilble Löwenkind Kräuterpads für Kinder Höhle der Löwen

Simone Hilble Gründerin von Löwenkind, Kräuterpads für Kinder, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Löwenkind doch kurz vor! 

Ich bin Simone Hilble, 35 Jahre und Mutter einer 7-jährigen Tochter.  
Meine Firma Löwenkind habe ich 2018 gegründet. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben eine Produktkombination aus einem Body und Heilkräuterpads, die bei den unterschiedlichen Kinder-Wehwehchen eigesetzt werden können. Die Träger (wie z.B. Body, Halstuch, Kissen) bestehen aus 100 Prozent Bio-Baumwolle und einer integrierten Druckknopf-Tasche, in der das Kräuterpad eingelegt werden kann. Durch die Körperwärme des Kindes wird der Duft der Kräuter aktiviert und ganz natürlich über die Atemwege aufgenommen. Wir bieten verschiedene Kräutermischungen an wie z.B. „Gute-Nacht”, „Rotznäschen” oder „Wonnebäuchlein”. Sie sollen bei typischen Kinderleiden wie Schlafproblemen, Bauchschmerzen, Schnupfen, Zahnen, Reiseübelkeit oder innerer Unruhe die Babys und Kleinkinder unterstützen. 

Wie ist die Idee zu Löwenkind entstanden?


Die Idee ist, ehrlich gesagt, aus der Not entstanden. Meine Tochter und ich lagen mit einer Erkältung im Bett und konnten nicht schlafen. Ich habe mir zum ersten Mal ein Lavendelkräuter-Säckchen ans Kopfkissen gelegt und nach kurzer Zeit gemerkt, dass es mir schon besser geht. Da mein Vater Heilpraktiker ist, kannte ich mich ein bisschen mit Kräutern und deren Wirkung aus. Nun wollte ich auch meine Tochter mit Kräutern unterstützen. Da meine Tochter sich nachts viel bewegt, habe ich überlegt, wie ich diese Heilkräuter so platzieren kann, dass sie beim Schlafen nicht verrutschen und auch tagsüber angewendet werden können. Dieser Gedanke hat mich in jener Nacht nicht mehr losgelassen. Am nächsten Morgen habe ich mich direkt an die Nähmaschine gesetzt. Und so entstand der erste Entwurf unseres Bodys mit einer speziell integrierten Brusttasche. 

Welche Vision steckt hinter Löwenkind? 

Wir wollen, dass Kinder möglichst natürlich aufwachsen und ein gesundes Immunsystem entwickeln können. 


Wer ist die Zielgruppe von Löwenkind?


Bei uns stehen vor allem Eltern mit Babys und Kleinkindern im Fokus. Sie profitieren am meisten von Löwenkind, weshalb unsere Produkte gerne zur Geburt verschenkt werden. Aber wir haben aufgrund des Feedbacks unserer Kunden inzwischen auch Produkte für größere Kinder und Erwachsene entwickelt, wie zum Beispiel unser Maxi Halstuch. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben? 

Die Sendung verfolge ich schon seit vielen Jahren. Sie hat mich ursprünglich sogar erst auf die Idee gebracht, ein eigens Startup zu gründen. Die Initiative für meine Bewerbung ging aber tatsächlich von den Machern der Sendung selbst aus. Ich wurde angesprochen, und gefragt, ob ich mich nicht bewerben wolle.  

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Das war eine intensive Phase, in der ich erstmal lernen musste, wie man für das eigene Unternehmen „pitcht“. Denn ich hatte bis dahin mit der Startup-Szene und ihren Begriffen wenig bis nichts zu tun. Über meine Familie und Freunde hatte ich aber Kontakte zu anderen Startups, die bereits teilgenommen hatten. Und so wusste ich erstmal, was da alles auf mich zukommt. Auf der Basis habe ich dann intensiv geübt, und meinen Pitch immer wieder vor Freunden vorgetragen und mich auch mit der Kamera aufgenommen.   

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?


Natürlich ist so etwas sehr motivierend. Trotzdem habe ich anfangs etwas gezögert, da die Teilnahme an der Sendung auch viele Ressourcen bindet. Zudem lief es auch schon vor der Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ gut. Wir haben bereits einen großen Kundenstamm, der regelmäßig bestellt sowie eine tolle Instagram-Community. Trotzdem war der Reiz groß, und ich war natürlich stolz, als die Zusage kam. Ich bin sehr froh, dass ich mitgemacht habe. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Löwenkind aufmerksam werden?


Sehr wichtig, weil wir hierdurch sehr schnell viel mehr Aufmerksamkeit bekommen können und das der Firma hoffentlich einen weiteren großen Schub nach vorne gibt. Mein Ziel ist es, mit Löwenkind stetig zu wachsen, und da hilft ein TV-Auftritt natürlich enorm. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Dagmar Wöhrl war immer unsere Lieblingslöwin, weil sie die gleiche Philosophie hat wie wir. Sie führt ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen und gemeinsam mit ihrer Familie schafft sie es immer wieder, neue Geschäftsfelder zu erschließen und diese gewinnbringend aufzubauen.  
Die anderen Löwen waren aber auch alle sehr interessant für uns. Allen voran Ralf Dümmel und Nils Glagau, beide sind tolle Unternehmer und haben uns gut gefallen. 

Löwenkind, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?


Löwenkind begann als Teilzeitprojekt. Diese Phase lebte vom Enthusiasmus meiner damaligen Mitgründer und mir. Wir hatten schon viel von dem, was Löwenkind heute ausmacht, aber wir waren nicht wirklich auf Wachstum eingestellt. Diese Phase nenne ich heute Löwenkind 1.0. Als wir uns entschlossen hatten, dass wir uns trennen und ich mich dazu entschieden habe, Löwenkind in Vollzeit zu machen, konnte ich das Geschäft Stück für Stück entwickeln. Dann kamen die ersten Angestellten, denn der Umsatz gab das inzwischen auch her. Diese Phase ist Löwenkind 2.0. Nun möchte ich Löwenkind 3.0 starten. Mit professionellen Strukturen, um aus einem „self-made Startup“ ein modernes Unternehmen aufzubauen. Unser Ziel ist es, irgendwann ein eigenes Firmengelände zu haben, auf dem wir die Kräuter für die Löwenkind-Pads selbst anbauen. Ob das schon in fünf Jahren gelingen wird, wird sich zeigen. Aber ich habe keine Eile. Löwenkind ist ein langfristiges Projekt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Erstens: folgt eurem Instinkt. Ich habe nicht studiert, hatte zu Beginn keine Ahnung von Finanzen und habe einfach das gemacht, was mir richtig erschien. 
Zweitens: seid euch bewusst, dass das Startup-Leben sehr hart ist. Es werden viele Steine in den Weg gelegt. Ihr habt nur eine Chance, wenn ihr bereit seid, über die Schmerzgrenze zu gehen.  
Drittens: probiert Dinge aus. Es gibt nicht den einen richtigen Weg, an dem man stur festhalten sollte. Wenn ihr merkt, dass etwas nicht funktioniert, verwerft es und probiert es nochmal mit einem neuen Ansatz. 

Simone Hilble aus Laupheim präsentiert mit Löwenkind Kräuterpads für Kinder. Sie erhofft sich ein Investment von 130.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Löwenkind ist am 04. Oktober 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Simone Hilble für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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