Samstag, Februar 7, 2026
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Ein wichtiger Faktor sind Talente

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Planerio Dienstplanung Gesundheitswesen

Planerio im Interview: Dienstplanung im Gesundheitswesen heißt auch immer Mitarbeiterzufriedenheitsplanung

Stellen Sie sich und das Startup Planerio doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, Dr. Stefan Klußmann und Markus Hinz, sind die beiden Geschäftsführer von Planerio, dem Anbieter für moderne Personaleinsatzplanung im Gesundheitswesen.  Die Idee für eine automatisierte Dienstplanung, die den täglichen manuellen Planungsaufwand auf ein Minimum reduzieren soll, entstand im Krankenhausalltag von Radiologie-Professor Dr. Wieland Sommer – 2016 gründete er zusammen mit Stefan Klußmann und Robert Grüter die Planerio GmbH in München aus. Heute digitalisiert und automatisiert Planerio erfolgreich die Dienstplanung, Zeiterfassung und Lohnbuchhaltung in bereits über 500 Krankenhaus-, Praxis- und Pflegestandorten. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Vor der offiziellen Gründung hatte ein kleines Team um Wieland Sommer bereits einen ersten Prototypen von Planerio entwickelt, der am Institut für Radiologie des Klinikums der LMU in Großhadern eingesetzt wurde – und der sich hervorragend bewährte: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Dienstplanung hatte sich deutlich verbessert. Dieser Erfolg sprach sich rasch herum und aufgrund zahlreicher Anfragen wurde schnell klar, dass es einen echten Bedarf nach Planerio gab. Die Gründung der Planerio GmbH war dann ein logischer Schritt aus der Realisierung, dass der Weg von einem „hart-codierten“ Prototypen hin zu einer breit anwendbaren Software ein weiter ist. 

Welche Vision steckt hinter Planerio?

Die größte Chance in der Digitalisierung des Gesundheitswesens sehen wir in der nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Die Corona-Krise hat den Personalnotstand in der Gesundheitsbranche noch einmal verdeutlicht: Viele Häuser kämpfen mit hohen Mitarbeiterfluktuationen und Krankenständen. Für uns heißt Dienstplanung deshalb auch immer Mitarbeiterzufriedenheitsplanung. Wir möchten mit unseren intelligenten Work-Life-Management-Lösungen den Personalmangel in der Gesundheitsbranche nachhaltig verbessern – und gleichzeitig zu einer besseren Patientenversorgung beitragen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von Anfang an bestand natürlich die größte Herausforderung darin, ein Produkt zu entwickeln, das den hohen Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht wird. Planerio zeichnet besonders aus, dass wir auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen. Bei einem wachsenden Kundenstamm aus verschiedenen Gesundheitssektoren bedeutet das aber auch zunehmende Komplexität – um diese auch zukünftig abbilden zu können, mussten wir uns sowohl technologisch als auch organisatorisch weiterentwickeln. Heute sind wir stolz, dass wir die verschiedenen komplexen Anforderungen aus dem Klinik-, Praxis- und Pflegebereich in der Produktentwicklung abdecken können. 

Eine weitere wichtige Herausforderung, die uns natürlich heute noch beschäftigt, ist der „War for Talents“. Gerade ein Startup lebt von jungen, motivierten Talenten und diese sind am High-Tech-Standort München sehr gefragt. Doch trotz der Erschwernisse durch die Corona-Krise haben wir uns seit Januar 2020 auf über 50 Mitarbeiter verdoppeln können. Dieses starke und erfolgreiche Wachstum in den vergangenen Monaten zeigt, wie viel Potenzial in Planerio und unserem Team steckt.

Neben den Gründern sind noch gut vernetzte Business Angels sowie ein bekanntes Family Office bei Planerio investiert. Insgesamt konnten wir die Finanzierungsrunde 2020 mit mehr als drei Millionen Euro Investment erfolgreich abschließen. Für Mitte dieses Jahres planen wir die nächste, größere Finanzierungsrunde (Series A). 

Wer ist die Zielgruppe von Planerio?

Planerio wurde von Ärzten primär für das Gesundheitswesen entwickelt, denn gerade hier sind die Planungsanforderungen am komplexesten: Ob verschiedene Arbeitsplätze und Standorte, unterschiedliche Mitarbeiterqualifikationen, Tarifverträge, Untergrenzen, Zeitzuschläge, Dienstwünsche etc. – die Liste der Planungsvariablen ist lange und der Bedarf hoch: Viele Dienstplaner nutzen täglich immer noch Stift und Papier oder komplizierte Excellisten für die Dienstplanerstellung. Da verliert man schnell den Überblick und kann oft nur langsam reagieren. Doch am Ende hängt auch die angemessene Versorgung der Patienten von einer bestmöglichen und flexiblen Einteilung des qualifizierten Gesundheitspersonals ab.

Wie funktioniert Planerio? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser intelligenter Planungsalgorithmus ist einzigartig. Während manch andere Anbieter ein einfaches Kopieren des letzten Monatsplans als „Automatisierung“ verstehen, bieten wir eine tatsächliche automatische und digitale Erstellung des Dienstplans nach individuell festgelegten Regeln. 

Außerdem legen wir bei der Produktentwicklung großen Wert darauf, unseren Kunden eine mitarbeiterzentrische Planung zu ermöglichen. Über den Emyployee Self Service unserer Planerio Smartphone App können Mitarbeitende beispielsweise ortsunabhängig ihren aktuellen Dienstplan einsehen, Frei- sowie Dienstwünsche eintragen und in unserer interaktiven Tauschbörse ihre Dienste mit Kollegen tauschen.

Gleichzeitig ermöglichen wir eine hohe Planungssicherheit: Die Dienstplanenden haben stets alle Abwesenheitsarten im Blick und können bei Personalengpässen schnell reagieren. Fällt ein Mitarbeitender aus, schlägt unser System automatisch den geeigneten Ersatz vor. Gerade bei kurzfristigen Ausfällen ist diese Flexibilität enorm wichtig.

Zusätzlich bietet Planerio die Möglichkeit für eine integrierte Zeiterfassung und Lohnbuchhaltung. Dank dieser digitalen Funktionen unterstützen wir unsere Kunden nicht nur bei der operativen Dienstplanerstellung, sondern auch bei der strategischen Optimierung und Steuerung ihres Personaleinsatzes. 

Planerio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir Planerio als das führende Betriebssystem für das Workforce-Management im Gesundheitswesen, das täglich eine fünfstellige Anzahl aktiver Nutzer plant. Und unsere Smartphone App hat sich zur Plattform weiterentwickelt, auf der Mitarbeiter per Knopfdruck ihr gesamtes Berufsleben managen können.

Außerdem werden wir nicht nur in der DACH-Region, sondern in ganz Europa präsent sein. Denn der Bedarf nach einer zuverlässigen, intelligenten Dienstplanung im Gesundheitswesen ist auch in anderen europäischen Ländern sehr hoch.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Erstes empfehlen wir eine Hands-On-Mentalität – das heißt: Anstatt monatelang ein Produkt fertig zu entwickeln, das am Ende am Bedürfnis der Zielgruppe vorbeischrammt, sollte die Idee zuerst am Markt erprobt werden. Auch wir haben erst einmal mit einzelnen Kunden das Potenzial unserer Idee erforscht, bevor wir die Funktionen tatsächlich entwickelt haben.

Ein zweiter wichtiger Faktor sind Talente, Talente, Talente. Und in der Softwarebranche bilden vor allem talentierte Softwareingenieure das Herzstück eines erfolgreichen Produkts. Die weitere Organisation haben wir dann Schritt für Schritt um diesen Kern herum aufgebaut.

Und zu guter Letzt würden wir Gründern raten: Auch wenn das Unternehmen wächst, sollte das Management nie aufhören, nah am Produkt und den Kunden zu bleiben – z.B. durch den aktiven Verkauf. Nur so versteht man das Problem und die Bedürfnisse des Marktes bestmöglich.

Wir bedanken uns bei Stefan Klußmann und Markus Hinz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gib nicht auf!

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JUAdesign bunte Patchwork-Hosen Unikat

JUAdesign bunte Patchwork-Hosen jede Einzelne ein Unikat

Stellen Sie sich und das Startup JUAdesign doch kurz unseren Lesern vor!

Inspiriert wurde ich durch ein freiwilliges soziales Jahr in Kenia (2013/14), dabei ist JUA zur Familien-Idee geworden. Nachdem zu Beginn unsere ganze Familie mit eingebunden war, kümmern sich jetzt mein Bruder Philipp und ich Mathias Reiter um das gesamte Geschäft.

Unser Firmenname JUA bedeutet auf der kenianischen Sprache Suaheli SONNE, und spiegelt passend das farbenfrohe Leuchten unserer bunten Patchwork-Hosen wieder. Wir wussten von Anfang an, wir möchten mehr als nur eine Hose entwickeln, und haben dies erfolgreich umsetzen können. Denn JUA ist ein Lebensgefühl. Raus aus dem Alltag und rein in dein Leben. Ein Begleiter bei all deinen Aktivitäten. Lustig, farbenfroh, mitreißend und ein Unikat wie jeder einzelne von uns. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Da mein Bruder Philipp Reiter in der Lauf- und Bergsportszene recht aktiv und weltweit viel unterwegs ist, wurde er auf seinen Reisen von immer mehr Interessenten auf seine bunte kenianische Patchwork-Hose angesprochen. Aufgrund des hohen Interesses von allen Seiten machten wir uns ans Werk den „kenianischen Urprototypen“ zu überarbeiten und unsere Firma JUA zu gründen.
 

Welche Vision steckt hinter JUAdesign?

Da die Welt oft genug grau, farblos und trist erscheint, wollen wir den Bewohnern dieser Erde durch unsere bunten Patchwork-Hosen neben einem schönen Kleidungsstück auch ein Gefühl von Individualität, Freude und Freiheit mitgeben. 

#werde eine Teil der bunten Revulotion

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Herausforderungen hatten wir so einige, da unsere gesamte Familie in komplett unterschiedlichen Berufszweigen tätig ist. Textilproduktion und Handel ist dabei nicht dabei. Der ursprüngliche Plan, die Hosen in Afrika fertigen zu lassen, hat sich leider aufgrund der bürokratischen Hürden und Qualitätseinbußen nicht umsetzen lassen. Doch der gute Gedanke hinter der Produktion bleibt: Rücksicht auf die Umwelt, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne sind uns äußerst wichtig.

Mit einem gemeinsam finanzierten Startkapital konnten wir ins Rennen gehen und unsere Firma gründen sowie die erste Produktion unserer SLIM uns BAGGY Modelle fertigen lassen. 

Wer ist die Zielgruppe von JUAdesign?

Alle Menschen dieser Erde die bunte Farben lieben und gerne mit unserem Mix aus Ausgefallen und Bequem durch Ihr Leben gehen wollen. 

Wie funktioniert JUAdesign? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere JUA- Hosen sind die „NEUEN Jeans“, super bequem durch den Gummibund in jeder Lebenslage einsatzbereit. Zusätzlich handelt es sich bei jeder unserer Hosen um ein in Europa handgefertigtes Unikat. Keine Hose ist somit gleich, genau wie es bei uns 7,7 Milliarden Bewohnern dieser Erde ist. 

JUAdesign, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Welt bunt gestalten und die Lebensfreude zum Anziehen in jeden Kleiderschrank bringen. Zusätzlich wollen wir unsere Partner NGO im Senegal weiter unterstützend aufbauen und evtl. noch weitere Projekte hinzunehmen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Gib nicht auf! Der Weg dauert oft lange und ist beschwerlich. 

2. Starte mit deinem Projekt durch, auch wenn noch nicht alles perfekt -Strukturiert ist, Der Prozess bringt im Laufe der Zeit das Wissen und die Ideen mit sich.

3. Stehe voll und ganz hinter deinen Prinzipien deiner Firma, und behalte diese bei. 

Wir bedanken uns bei Mathias Reiter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Hört auf Eure Kunden!

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LucyBalu moderne Katzenmöbel in hochwertigem Design

LucyBalu moderne Katzenmöbel in hochwertigem Design

Stellen Sie sich und das Startup LucyBalu doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, leidenschaftlicher Unternehmer und Analytiker Dr. Mathias Wahrenberger und Produktdesigner Sebastian Frank, waren schon lange befreundet,  bevor die Idee zu LucyBalu entstand. Eines Tages erhielt Sebastian die Anfrage vom Tierheim München für ein Pro Bono Projekt und so entwickelte er für das neue Katzendorf ein stilbewusstes, aber zugleich katzengerechtes Einrichtungskonzept, das sehr gut bei den Tierärzten, Pflegern und Katzen ankam. Nach der Einweihung fragten dann viele Besucher, wo man diese schlichten Katzenmöbel kaufen kann. Das hat uns mehr als deutlich gezeigt, dass es einen Bedarf gibt. Im Sommer 2019 haben wir beide dann tatsächlich zusammen gegründet. Und heute bereichern wir mit einfach schönen Katzenmöbeln das Leben vieler Katzenliebhaber auf der ganzen Welt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wie oft hat man schon die Möglichkeit, einen Unterschied zu machen und ein Unternehmen aufzubauen, das Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich sein kann? In unserem Fall machen wir sogar nicht nur Menschen glücklich, sondern auch unsere liebsten Haustiere: Katzen. Der Heimtiermarkt ist riesig und gleichzeitig stark umkämpft. Dennoch sahen wir die Möglichkeit, mit einem neuartigen Ansatz Kundenbedürfnisse zu bedienen, die bislang übersehen wurden. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit LucyBalu eine starke Marke aufbauen werden.

Welche Vision steckt hinter LucyBalu?

Mit LucyBalu müssen Katzenliebhaber keine Kompromisse mehr eingehen, wenn es darum geht, in einem schönen Wohnambiente leben zu wollen. Hauskatzen sind heute Teil der Familie. Sie verbringen viel Zeit zuhause. Oft ihr ganzes Leben. Sie suchen sich Rückzugsorte zum Schlafen, möchten Klettern und brauchen Abwechslung. Sie haben Bedürfnisse, die gestillt werden wollen. Viele Katzenhaushalte stellen sich aus diesem Grund einen wuchtigen Kratzbaum ins Wohnzimmer. Seit über 60 Jahren gibt es dieses „Möbelstück“. Kann man darauf verzichten, obwohl man seine Katze liebt? Mit unserem Konzept ist das möglich.  

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben uns sicherlich kein einfaches Thema herausgesucht. Die erste Herausfoderung lag darin, dass wir unsere Produkte selbst entwickeln mussten. Schließlich war unser Ansatz für die Branche neu. Die zweite Hürde war die Produktion. In Deutschland gibt es de facto keine Katzenmöbel-Produktion mehr. Das ist durchaus erstaunlich für ein Land mit 15 Millionen Katzen. Die etablierten Player lassen quasi alle in Asien oder Osteuropa produzieren. Es geht nur noch darum, Produktionskosten weiter zu senken. Das geht natürlich auch zu Lasten der verwendeten Materialien.

Wir wollten einen anderen Weg einschlagen und ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufbauen. Also Transportwege möglichst kurz halten und hochwertige, naturbelassene Materialien verwenden. Heute sind wir besonders stolz darauf, dass wir unsere Katzenmöbel ausschließlich in Deutschland produzieren. Auch wenn wir dadurch nicht gerade einen Kostenvorteil haben. Allerdings schätzen unsere Kunden die hohe Qualität unserer Produkte. Wir haben diese ganze Entwicklung selbst finanziert. Wie vermutlich jedes Startup, das in dieser Entwicklungsphase durch die Corona-Krise schliddert, haben wir früh gelernt sehr sparsam zu sein.

Wer ist die Zielgruppe von LucyBalu?

Unsere Produkte sind prinzipiell für jeden interessant, der eine Katze hat. Wir haben Kunden, die wir durch unser hochwertiges Design überzeugen. Für andere ist unser Nachhaltigkeits-Ansatz ein Grund für den Kauf. Und wieder andere finden unseren innovativen Ansatz gut. Klar, unsere Katzenmöbel sind teuer. Aber dafür halten sie ein Katzenleben lang. Und die Verbrauchselemente, die sich abnutzen, lassen sich austauschen.  

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Produkte sind nicht vergleichbar, weil wir sie neu gedacht haben. Wir orientieren uns nicht an etablierten Playern der Heimtierindustrie. Unser Ziel ist ein ganz anderes: Wir möchten DIE führende Pet Interior Brand aufbauen. Diese Ambition unterstreicht unsere exklusive Kooperation mit Choupette. An der Seite von Karl Lagerfeld ist Choupette selbst zu einer Ikone geworden. Die weltweit berühmteste – und äußerst anspruchsvolle Katze – hat sich in ein schlichtes Möbelstück von LucyBalu verliebt. Wenn Choupette ohne Plüsch auskommt, dann doch jede Katze, oder?

LucyBalu, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

So viel sei verraten, wir haben noch jede Menge vor! Aktuell passieren jedoch viel zu viele Dinge, die man nicht voraussehen kann. Wo wir uns sicher sind: In fünf Jahren wird der Bedarf an stilvollen Katzenmöbeln noch größer sein als er heute schon ist!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als wir kurz nach Gründung auf eine Heimtier-Fachmesse gefahren sind, kamen wir uns absolut fehl am Platz vor. Kein Mensch hat sich für uns interessiert. Niemand hat verstanden, was wir machen wollen. „Zu teuer.“ „Können wir nicht verkaufen.“ „Zu kleines Sortiment.“ Nach zwei Messetagen hatten wir insgesamt vier Visitenkarten eingesammelt und sind ohne Verkauf wieder 400km nach Hause gefahren. Wir dachten uns, entweder sind wir total bescheuert oder wir sehen etwas, das in dieser Branche nicht gesehen wird. Zum Glück wussten wir, dass es einen Bedarf bei Konsumenten gibt. Insofern unsere Tipps: #1 Holt Euch einen Co-Founder, mit dem Ihr Talsohlen durchstehen könnt. #2 Manchmal muss man eigene Wege gehen und darf sich nicht einschüchtern lassen. #3 Hört auf Eure Kunden! Sie kaufen am Ende und nicht der Handel.

Wir bedanken uns bei Dr. Mathias Wahrenberger und Sebastian Frank für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kreiere deinen Inner Circle

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branayama fair Still-BH

branayama stylischer und fair produzierter Still-BH der Stilleinlagen ersetzt

Stellen Sie sich und das Startup branayama doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Steffi und bin die Gründerin von branayama. Gemeinsam mit Hebammen habe ich einen stilvollen Still-BH entwickelt, der Stilleinlagen ersetzen kann und fair produziert ist. Damit wollen wir – das sind: mein Team und ich – unzähligen Frauen das Stillen erleichtern und ihnen das Gefühl geben, das sie verdienen.

Nach über eineinhalb Jahren Entwicklung wird der Still-BH am 15. Februar mit einer Kickstarter-Kampagne gelauncht und eine limitierte Anzahl an Still-BHs kann dort vorbestellt werden. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

branayama ist bereits mein drittes Unternehmen. Zuvor war ich viele Jahre in der nachhaltigen Food-Branche tätig.

Vor zwei Jahren bin ich Mutter geworden und hatte, wie viele andere Frauen auch, in der Stillzeit mit auslaufenden Brüsten zu kämpfen. Wir sind in der Lage zum Mond zu fliegen, aber Frauen wird noch immer zugemutet, eine lose Stilleinlage in ihren Still-BH mit oftmals orthopädischen Designs zu legen. Das hat mich geschockt und die Idee für branayama war geboren: Ich wollte einen Still-BH entwickeln, der Stilleinlagen ersetzen kann. 

Was war bei der Gründung von branayama die größte Herausforderung?

Definitiv Covid. Unsere Materialien kommen fast ausschließlich aus Europa. Der komplette Produktionsstillstand in vielen europäischen Ländern im Frühjahr des letzten Jahres war gravierend und hat alles um ein halbes Jahr verzögert. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Es ist nie alles perfekt. Unternehmerin zu sein, bedeutet für mich kontinuierlich zu improvisieren und kreativ zu sein. Genau das ist auch das Spannende daran, da sich manchmal neue Dinge oder Kooperationen ergeben, die sonst nicht passiert wären. Das Allerwichtigste ist das Feuer tief in einem. Egal, wie klein und unperfekt die Flamme ist, wenn sie da ist, muss man einfach weitermachen. 

Welche Vision steckt hinter branayama?

branayama designed innovative, stilvolle und fair produzierte Still-BHs mit dem Anspruch, neugeborenen Müttern auch nach der Geburt das Gefühl des Frau-Seins zu geben. Unsere Mission ist es, Mütter in ihrer Vielfältigkeit zu zelebrieren und sie in ihrem Glanz und ihrer Power als ultimative Lebenskraft zu bestärken. Dafür kreieren wir elegante Produkte mit innovativer Technik, dank derer schwangere und stillende Frauen keine Kompromisse mehr machen müssen. Weder in Funktionalität und Komfort noch im Style. 

Wer ist die Zielgruppe von branayama?

Schwangere und stillende Frauen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Als ich mit der Entwicklung des branayama Still-BHs begonnen habe, gab es weniger als eine Handvoll Stillanbieter weltweit, die die Funktion von Stilleinlagen integriert hat. Deshalb ist diese spezielle Funktion schon ein Alleinstellungsmerkmal an sich. Darüber hinaus verwenden wir eine einzigartige Zwei-Lagen-Technologie in beiden Cups, die die Muttermilch schnell verdampfen lässt. Deshalb können wir auf eine Membranschicht, die oft aus Plastik besteht, verzichten. Das ist ebenfalls neu.

Die Stofflage, die direkt auf der Brust aufliegt, besteht aus einer sogenannten gewaltfreien Seide. Das bedeutet, dass die Raupen, die das Garn spinnen, nicht wie üblich bei der Seidenproduktion sterben, sondern ihre Metamorphose zu Schmetterlingen vollenden können. Schließlich war es mir wichtig, einen Still-BH zu kreieren, der größenverstellbar ist, sodass die Frau den BH bereits in der Schwangerschaft und auch noch nach der Stillzeit weiter tragen kann. Deshalb haben wir einen speziellen Verschluss und Größenverschieber, die übrigens aus recycelten Produktionsresten bestehen. 

Neben der Funktionalität und Nachhaltigkeit sollte der Still-BH ein zeitgemäßes, stylishes Design haben und ich bin sehr stolz darauf, dass ich dafür die Designerin Lydia Maurer ins Team holen konnte.

branayama, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir unzähligen Frauen das Stillen erleichtert, weitere Modelle und Größen im Angebot und sind gesellschaftlich einen großen Schritt weiter, da wir den Frauen in den „Müttern“ zuhören, ihre Bedürfnisse ernst nehmen und Rahmenbedingungen schaffen, um sie zu erfüllen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Wenn du eine gute Idee hast, fange an. Mit einer Pinnwand, auf der du Zeitungsschnipsel sammelst, einer MVP-Seite, die irgendwann mal eine App wird, oder mit einem Stand auf dem Wochenmarkt als ersten Schritt in Richtung eigenes Restaurant. In einer Welt, die oft nur Ergebnisse als erfolgreich bewertet, ist es nicht einfach, Anfänger*in zu sein, aber man lernt unglaublich viel. Und irgendwann schaut man zurück und sieht, wie weit man gekommen ist. 

2. Kreiere deinen Inner Circle. Das kann ein*e Coach sein, die Freundin, die dir ganz offen Feedback gibt, oder ein alter Kollege, mit dem du richtig kreativ denken kannst. Habe diese wichtigen Personen abrufbereit, wenn du ein Brain brauchst, wenn du allein nicht weiterkommst. 

3. Vertraue deinem Bauchgefühl und höre immer auf deine innere Stimme. Egal, ob es um Finanzierungsmodelle geht oder um die Entscheidung für den oder die Mitgründer*in. Der Bauch trifft schon die richtige Entscheidung, bevor wir sie aussprechen.

Titelbild Foto Credit Simone Hawlisch

Wir bedanken uns bei Stefanie Raffelsieper für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Finde Dein „Warum“!

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ROC-Sports Bio Proteinpulver 2 Minuten 2 Millionen

Christian Rohrhofer Gründer ROC-Sports, Bio Proteinpulver sowie proteinreiche Lebensmittel, war in der PULS 4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup ROC-Sports doch kurz vor!

Mein Name ist Chris „ROC“ Rohrhofer, Gründer und Inhaber von ROC-Sports. Meine große Leidenschaft ist die Entwicklung von Sportnahrung und proteinreichen Lebensmitteln in 100% Bio-Qualität. Unser aktuelles Sortiment ist mittlerweile das Vielfältigste seiner Art im deutschsprachigen Raum und wir dürfen Kunden aus aktuell 10 Ländern beliefern.

Wir bieten vom Proteinpulver in verschiedensten Geschmacksrichtungen sowie eine Vielzahl unterschiedlicher proteinreicher Lebensmittel an. Dazu zählen beispielsweise ein Eiweißbrot, proteinreiche Bean-to-Bar-Schokolade, proteinreiche Haselnusscremen, Protein-Würstchen usw.. Darüber hinaus gibt es bei uns das erste 100% Bio-Elektrolytgetränk für den Ausdauersport sowie laufend neue Produktinnovationen.

Seit kurzem bieten wir auch unsere eigene Bio-Gewürzlinie ROC-Kitchen an. Jedes Produkt von ROC-Sports wird mit Zutaten aus 100% kontrolliert biologischer Landwirtschaft hergestellt, mit Bedacht auf Umwelt und Tier. Als Wettkampfsportler weiß ich, was der Körper braucht, um langfristig gesund und leistungsfähig zu sein. Dieses Wissen, in Kombination mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft, lasse ich in die Produktentwicklung miteinfließen. Darüber bieten wir Online-Kurse (z.B. Das ROC-Prinzip), in denen ich meine Erfahrungen gezielt weitergebe.


Wie ist die Idee zu ROC-Sports entstanden?

Vor der Zeit von ROC-Sports war ich lange auf der Suche nach einem Proteinpulver, dass ohne den Einsatz von künstlichen Aromen, Süßungsmittel, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern auskommt. Da ein Großteil der Produkte am Markt diese Zutaten enthält und es keine natürliche Alternative am Markt gab, entstand die Idee das Ganze selbst zu machen. Das war die Geburtsstunde von ROC-Sports und dem ersten Mehrkomponenten Bio-Proteinpulver am Markt. Die Ideen zu allen Produkten im ROC-Sports Sortiment sind aus meinen persönlichen Wünschen sowie den Wünschen meiner lieben Kunden entstanden.

Welche Vision steckt hinter ROC-Sports?

Meine Vision ist es, Menschen für ein gesünderes, nachhaltigeres und geileres Leben zu begeistern. Ich möchte den Menschen nicht nur die beste Sportnahrung bzw. die besten proteinreichen Lebensmittel bieten, sondern auch das gesamte Know-How rundherum.Dazu zählen die Säulen Mindset, Training, Ernährung und Regeneration. In diesen Feldern arbeiten wir gerade sehr intensiv, d.h. da wird in den nächsten Monaten noch extrem viel kommen.

Wer ist die Zielgruppe von ROC-Sports?

Im Grunde gibt es zwei Kundengruppen bei ROC-Sports. Einerseits der klassische Ausdauer- und Kraftsportler, welcher regelmäßig trainiert und seine Ziele verfolgt und dementsprechend genau auf seine Ernährung achtet. Jemand, der nur das Beste haben möchte und dem die Verträglichkeit und Herkunft sowie die nachhaltige Herstellung der Produkte sehr wichtig ist.

Andererseits auch „Nicht“-Sportler oder Menschen, die mit dem Sport gerade erst beginnen. Sie wollen nachhaltig hergestellte proteinreiche Lebensmittel, um ihre tägliche Ernährung auf gesunde Weise zu ergänzen. Das Alter der ROC-Sports Kunden liegt zwischen 12 und aktuell 98 Jahren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Für einen Jungunternehmer gibt es eine Sache, die nahezu immer Mangelware ist. Nein, nicht Geld, sondern Sichtbarkeit. Es bringt das beste Produkt nichts, wenn niemand davon weiß. Mit „2 Minuten 2 Millionen“ hat man die Möglichkeit, seine Leidenschaft mehreren hunderttausend Menschen zu präsentieren und das zum Hauptabendprogramm. Es ist eine einzigartige Chance, die ich für mein Unternehmen ROC-Sports unbedingt nutzen wollte.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Als Wettkampfsportler weiß ich, dass eine gute Vorbereitung essenziell ist. Dementsprechend habe ich mir natürlich genau Gedanken gemacht, was mein konkretes Ziel ist und wie ich die Werte von ROC-Sports am besten übermitteln kann. Des Weiteren haben wir unser Lager entsprechend aufgestockt, um den zu erwartenden Ansturm auch handhaben zu können.Wir wollen schließlich jedem bzw. jeder die Möglichkeit geben, sich die feinen ROC-Sports Produkte sichern zu können.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das motiviert ungemein. Ein Auftritt in dieser Sendung ist eine einzigartige Chance, die bereits für viele Startups eine Startrampe war. Und alles was ich bisher sagen kann, war bzw. ist sie es auch für ROC-Sports.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf ROC-Sports aufmerksam werden?

Dieser Schritt war extrem wertvoll für ROC-Sports und ich bin dankbar, dass bereits im Vorfeld alles so toll gelaufen ist. Die schiere Menge an Interviewanfragen und Nachrichten, die ich erhalten habe sowie die Berichterstattungen in den Medien war und ist hammermäßig. Und es reißt auch noch immer nicht ab. Ich bin sehr gespannt, was die nächsten Wochen und Monate noch bringen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Mein Fokus lag primär auf den sportaffinen Investoren, Florian Gschwandtner und Leo Hillinger. Aber in Wahrheit weiß man nie, wer welche Kontakte und Interessen im Hintergrund hat und dementsprechend kam es anders als geplant.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach der Sendung, wie auch jetzt noch, lief unsere Logistik auf absoluten Hochtouren. In diesem Zuge vielen Dank an mein Team, die das so toll gemeistert haben, dass wir selbst alle überrascht waren. Des Weiteren waren meine Postfächer (Facebook, Instagram, Mail, Whatsapp usw.) über viele Tage komplett überfüllt und versuche nach wie vor der Nachrichtenflut Herr zu werden. D.h. täglich beantworte ich unzählige Nachrichten, was aber richtig Spaß macht.

ROC-Sports, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg ist für mich ganz klar und das „Big Picture“ steht. Wir arbeiten an der ROC-World, einem großen Standort, an dem wir die ROC-Sports Vision umsetzen. Wir begeistern Menschen für ein gesünderes, nachhaltigeres und geileres Leben. Aber zu viel will ich nicht vorwegnehmen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es gibt viele wichtige Learnings, die ich die letzten Jahre machen durfte und ich gerne mit Gründern teilen möchte.
Die 3 für mich wichtigsten sind:

Finde Dein „Warum“! Hast Du das gefunden, wofür Du zu 100% brennst, dann kannst Du alles realisieren. Damit wirst Du Energie entfesseln, womit Du eine Delle ins Universum hauen kannst. Wenn Du etwas machst, dann mach es mit vollem Herzen! Das Leben ist zu kurz für halbe Sachen!

Entwickle Dich ständig weiter und lerne mit Freude! Stillstand ist Rückschritt. Was in der Natur nicht mehr wächst, stirbt. Dementsprechend ist es wichtig, sich auf allen Ebenen ständig weiterzuentwickeln. Wir leben in einer Zeit, wo das so einfach ist, wie noch nie. Es „überlebt“ nicht der Stärkste, sondern derjenige, der sich am flexibelsten anpasst.

Geduld und Konsequenz! Es gibt keinen Erfolg über Nacht. Was es braucht ist Geduld und Konsequenz. Das sind die Eigenschaften, die den wirklichen Unterschied machen. Gut Ding braucht Weile. Es gibt unzählige Menschen mit tollen Ideen, aber nur ganz wenige, die sie auch umsetzen

Bildquelle/ Fotograf: PULS 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Christian Rohrhofer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ROC SPORTS

Kontakt:

RoC-Sports e.U.
Haratzmüllerstraße 33A/11
4400 Steyr/Austria
www.roc-sports.at
office@roc-sports.at

Ansprechpartner: Chris “The ROC” Rohrhofer

Social Media
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Schnelle Iterationen

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Aumio App Meditation Entspannung Kinder

Aumio ist die App für Meditation und Entspannung für Kinder

Stellen Sie sich und das Startup Aumio doch kurz unseren Lesern vor!

Aumio ist die App für Meditation und Entspannung für Kinder in Deutschland. Mit spielerischen Meditationsübungen und achtsamen Geschichten hilft Aumio Kindern dabei, gesund, selbstbewusst und weniger gestresst aufzuwachsen. Die Aumio-App bietet mehr als 10 Std. kindgerechtes Hörerlebnis in Form von Meditationen, Entspannungs- und Einschlafgeschichten, Traumklängen und Yogaübungen. Die App wurde gemeinsam mit Expert*innen an der FU Berlin entwickelt und hilft nachweislich bei Themen wie Schlaf, Stress und Konzentration.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die psychische Gesundheit erhält in unserer Gesellschaft insgesamt noch nicht die Aufmerksamkeit die sie verdient. Besonders im Kindesalter findet das Thema häufig kaum Beachtung. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen dass ein Großteil aller psychischen Probleme früh im Leben ihren Ursprung haben – 50% aller psychischen Probleme entstehen vor dem 14 Lebensjahr. Viele Probleme, die sich erst später im Leben manifestieren könnten durch einfach präventive Maßnahmen verhindert werden. Deswegen habe meine Mitgründer und ich uns dazu entschlossen, selbst aktiv zu werden und eine einfach zugängliche Hilfe zu schaffen. 

Welche Vision steckt hinter Aumio?

Wir möchten mit Aumio dazu beitragen, dass kommende Generationen in unserer immer schneller werdenden Welt, gesund und selbstbewusst aufwachsen – denn ein glückliches Leben beginnt im Kopf!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Idee zu Aumio stammt ursprünglich von meinem Mitgründer Jean Ochel, der in seinem Psychologiestudium an der Freien Universität Berlin den ersten Prototypen entwickelt hat. Die größte Herausforderung war anfangs, das Projekt aus dem Uni-Kontext herauszuheben, ein funktionierendes Team aufzubauen und die ersten Finanzierungsmittel einzusammeln. Sehr hilfreich war dabei unsere Einbindung in das Netzwerk des Profund Inkubators der FU Berlin und unsere Teilnahme beim Leipziger Spinlab Accelerator.

Wir wurden anfänglich durch das Berliner Startup Stipendium, das EXIST Gründerstipendium sowie das Gründerstipendium der Sächsischen Aufbaubank gefördert. Im Oktober 2020 folgte dann die erste Pre-Seed Finanzierungsrunde in der die Investoren Capacura und die BACB Beteiligungsgesellschaft eingestiegen sind.

Wer ist die Zielgruppe von Aumio?

Wir sagen immer: Aumio ist für alle Kinder von 5-99 Jahren. Frühzeitig die Techniken von Achtsamkeit kennen zu lernen hilft allen Kindern gesund und innerlich gestärkt aufzuwachsen. Diese Stärke schützt auch vorbeugend davor später mal an Depressionen oder Ängsten zu leiden. Doch Aumio hilft auch jetzt schon im Alltag der Kinder. Beispielsweise als Konzentrationsübung vor den Hausaufgaben, oder indem sie lernen wie sie mit Wut oder Schüchternheit umgehen können.

Oder wenn Kinder mit Aumio auf Entspannungsreise gehen und so leichter abschalten und einschlafen. Ein Hinweis darauf, ob Kindern Aumio gerade besonders helfen könnte sind z.B. Schwierigkeiten beim Einschlafen, Konzentrieren oder auch starke Gefühlsausbrüche.

Wie funktioniert Aumio? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Als Meditationsapp für Kinder funktioniert die App viel mit Hörgeschichten und spielerischen Übungen. Die Kinder gehen mit dem Weltraumwesen Aumio auf eine Erkundungsreise durch ihren inneren Kosmos und treffen dabei verschiedenste Wesen, die alle mit unterschiedlichen Gefühlen oder Herausforderungen zu tun haben. 

Aumio setzt sich neben der mentalen Gesundheit auch für die Rechte von Kindern ein. Dazu zählt eine ausschließlich auf das Wohl des Kindes zentrierte Produktentwicklung sowie die Sicherstellung eines geschützten Umgangs mit digitalen Medien. Alle unsere Inhalte sind wissenschaftlich fundiert und wurden in Zusammenarbeit mit Expert*innen an der Freien Universität Berlin entwickelt. 

Unsere App schützt außerdem die Privatsphäre von Kindern, sammelt keine Daten und kann ohne die Erstellung eines User-Accounts genutzt werden. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Abonnements, die App ist frei von jeglichen Werbeinhalten. Mit Aumio wollen wir ein Angebot für alle Kinder schaffen und Raum zur Entfaltung der individuellen Persönlichkeit geben. Dabei achten wir besonders auf Akzeptanz und Integration durch genderneutrale Ansprache und Verständlichkeit unserer Inhalte.

Aumio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In zwei wissenschaftlichen Studien mit mehr als 40 Familien konnten wir bereits zeigen, dass Aumio’s Übungen Kindern helfen. Symptome wie Impulsivität Hyperaktivität wurden mithilfe einer regelmäßigen App-Nutzung gelindert. Aktuell führen wir eine weitere, größer angelegte klinische Studie mit der FU Berlin durch, in der wir die Wirksamkeit von Aumio weiter belegen wollen.

Mittelfristig ist es das Ziel, das Aumio von Krankenkassen in Deutschland erstattet wird. Gleichzeitig expandieren wir aktuell ins englischsprachige Ausland. In fünf Jahren soll Aumio die No. 1 Meditations-App für Kinder weltweit sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mitgründer: Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist in meinen Augen die Qualität des Gründerteams – und zwar sowohl auf persönlicher als auch auf professioneller Ebene. Komplementäre Erfahrungen und Fähigkeiten sind ebenso wichtig wie eine gute, produktive Diskussionskultur. Man verbringt unglaublich viel Zeit miteinander und muss sich blind vertrauen können. Ich würde empfehlen, nur mit Leuten zu gründen, die ich schon länger kenne und gut einschätzen kann.

Feedback: Je früher man die erste Version seines Produktes veröffentlicht, desto eher bekommt man ehrliches Kundenfeedback. Und erst dann weiß man ob man auf dem richtigen Weg ist oder nicht. Daher die Empfehlung: Nicht lange warten und so früh wie möglich launchen. Wenn einem die erste veröffentlichte Version des Produktes nicht zumindest ein bisschen peinlich ist, hat man vermutlich zu lange gewartet.

Schnelle Iterationen: Nachdem das Produkt am Markt ist gilt es, das Feedback der User in schnellen Iterationsschleifen umzusetzen und gleichzeitig in konstanten Austausch zu bleiben um zu erfahren, was gut ankommt und was nicht. Hierbei sollte man frühzeitig datengetrieben vorgehen und nicht nur seiner Intuition vertrauen – denn mit der liegt man erstaunlich häufig daneben.  

Wir bedanken uns bei Tilman Wiewinner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Aumio

Kontakt:

Aumio GmbH
Mühlenstraße 8a
DE-14167 Berlin
https://aumio.de/
info@aumio.de
Ansprechpartner: Tilman Wiewinner
Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/aumiokids/
Instagram: https://www.instagram.com/aumiokids/

FLOWERBOX GRÜNDER TUN ES SCHON WIEDER

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Floristy Blumen

Floristy – Blumen in 90 Minuten oder zum Wunschtermin

Das blühende Start-Up Geschäft GRACE boomt und floriert weiterhin mit tollen Nachrichten. Das Thema „Door to Door” Delivery setzen die Gründer jetzt mit Floristy, einem Last-Mile Flower Delivery Service um, und liefern somit direkt an die Haustür.

Im Jahr 2016 revolutionierten Nina Wegert und Kirishan Selvarajah, gerade einmal im Alter von 23 Jahren, mit ihrem ersten Unternehmen GRACE Flowerbox den Blumenmarkt. GRACE ist eine Marke, die mit echten, jahrelang haltbaren Rosen das Verschenken von Blumen neu entdeckt hat und durch ihre Produktdesigns und die Liebe zum Detail glänzt. Das Unternehmen ist Marktführer in Europa mit jahrelang haltbaren Rosen in wunderschönen Flowerboxen. Das Sortiment wurde über die Jahre aufgestockt und beinhaltet mittlerweile auch Trockenblumen, Duftkerzen und Schmuck.

Seit 2018 tüfteln die beiden GRACE-Gründer mit einem neuen Team im stillen Kämmerlein an einem Last- Mile Delivery Service für Blumensträuße. Durch ihre Erfahrungen bei GRACE haben sie den typischen Blumenkunden perfekt analysiert und wissen, dass Blumensträuße oft ein Last-Minute Geschenk sind. Mit dieser maßgeschneiderten Lösung soll das neue Flowertech Floristy den Kunden einen Mehrwert bieten. Denn mit GRACE haben sie es geschafft, dass das Verschenken von Blumen über alle Generationen hinaus wieder stark im Trend liegt.

Mit Floristy soll genau diese besondere Komponente mit Schnelligkeit vereint werden. 

Die schönsten, sehr lifestyle-affinen Sträuße werden innerhalb 90 Minuten oder zum Wunschtermin bis an die Haustür geliefert. Ob für sich selbst oder als Überraschung an die Liebsten, Floristy ist da, wenn man mit Blumen eine Freude bereiten möchte. Kunden können auf floristy.de einen Blumenstrauß sowie einen Time-Slot auswählen. Im zentralen Berliner Store werden die wunderschönen Sträuße gebunden und von Fahrern schließlich ausgeliefert. Wie auch von GRACE bekannt, werden die Sträuße von Meisterfloristen und professionellen Designern liebevoll gestaltet. 

Die Gründer testen das Modell Floristy aktuell in Berlin und hoffen schon bald weitere Partnerstores anzubinden, um zahlreiche Blumen-Fans in anderen Städten zu erreichen. Zeitnah werden auch weitere Partnerstores in Berlin folgen, um neue Liefergebiete zu erschließen. Bei der Auswahl der Partnerstores gehen die Gründer sehr akribisch vor, damit die Qualitäts- und Designansprüche der Kunden stets erfüllt werden. Auch eigene Stores in anderen Städten sind in Planung. 

„Floristy spricht sich rasant rum und wir haben in den ersten Tagen bereits über 500 Kunden ausgeliefert. Dabei liegen wir durchschnittlich bei einer Lieferzeit von 21 Minuten“ so der Gründer Kirishan Selvarajah. 

WIEDER mit an Bord: Dagmar Wöhrl aus „Die Höhle der Löwen“ 

2017 konnten Nina und Kirishan die Investorin Dagmar Wöhrl beim TV-Format „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Dagmar Wöhrl und ihr Familienunternehmen stehen den jungen Gründern bei der neuen Firma wieder zur Seite und beteiligten sich noch vor dem Launch an Floristy. 

Quelle: Lohr-Nehmer Public Relations GmbH

Diversität im Team

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Asante Sanaa tansania kunst

Asante Sanaa bringt die Kunst Tansanias auf deutsche Straßen

Stellen Sie sich und das Startup Asante Sanaa doch kurz unseren Lesern vor!

Asante Sanaa bringt die Kunst Tansanias auf deutsche Straßen. Wir unterstützen vom Tourismus abhängige Künstler*innen Ostafrikas, indem wir ihre Kunstwerke auf ökologisch und fair gehandelte Modeartikel bringen. So erhöhen wir die Wertschöpfung vor Ort, schaffen Aufmerksamkeit für tansanische Kunst und Kultur und erzeugen mit unseren Modeartikeln eine einzigartige wandernde Kunstausstellung auf deutschen Straßen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Vor Ort in Tansania haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Entwicklungshilfe von NGO’s oft allein von Spenden abhängig ist. Zum Beispiel ist es durchaus wichtig, für einen Zugang zu Bildung zu sorgen, oftmals können die Kinder und Jugendlichen ihr erlerntes Wissen dann jedoch, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage, nicht nutzen und vertiefen. Im Speziellen konnten wir sehen, dass viele Talente, einzigartige Handwerkskunst und innovative Ideen oft ins Leere laufen. Durch Unternehmensgründung und soziales Unternehmertum können wir den Wirtschaftsstandort Ostafrika nachhaltig fördern. Als Asante Sanaa wollen wir jungen Gründern in Tansania Mut machen, anderen Unternehmen zeigen, dass es sich lohnt, in den Standort Tansania zu investieren und die Wertschöpfung in der Region erhöhen. Wenn wir unternehmerisch erfolgreich sind, inspirieren wir andere.

Welche Vision steckt hinter Asante Sanaa?

Asante Sanaa ist ein Sinnbild für globale kulturelle Vielfalt. Kunst ist universell und verbindet Kulturen über Ländergrenzen hinweg. Der Sinn eines Menschen für Ästhetik ist global ähnlich. Über das Medium Kunst wollen wir den Menschen Tansania näherbringen. Wichtig ist uns dabei, dass jedes Gemälde eine eigene persönliche Geschichte erzählt und dahinter ein(e) Künstler*in steht. Mit dem Tragen eines unserer Produkte entsteht zugleich immer eine Verbundenheit mit dieser Geschichte und somit auch mit dem/der Künstler*in. Diese Verbindung ist unser Ziel, um den einzigartigen Talenten in Tansania eine Plattform zu bieten, damit sie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da es uns erst seit Mitte September 2020 gibt, war auf jeden Fall eine unserer größten Herausforderungen der Zeitmangel. Von Beginn an war es unser Ziel, den Künstler*innen durch die Corona Zeit zu helfen. Der Tourismus war und ist als Haupteinnahmequelle nahezu komplett eingebrochen, weshalb einige kein Einkommen mehr hatten. Dementsprechend hatten wir einen engen Zeitplan, in welchem wir das Projekt realisieren wollten. Dabei haben uns ab November dann selbst die verschärften Corona Maßnahmen getroffen. Geplante Shootings mussten abgesagt werden und Teammeetings in Persona waren auch nicht mehr möglich. Gleichzeitig ist man natürlich in solchen Zeiten erheblichen Planungsunsicherheiten ausgesetzt, was Preis- und Zeitkalkulationen erheblich erschwert. Wir hatten Glück, dass wir auf die Zuverlässigkeit unserer Partner zählen konnten. So war es uns möglich innerhalb kürzester Zeit die ersten Kunstwerke nach Deutschland zu bringen und somit Sicherheit in unseren Kalkulationen zu erlangen.


Unsere erste Finanzierungsphase belief sich dabei auf Family and Friends, womit wir genügend Grundkapital für die Produktentwicklung hatten. Danach haben wir unsere Crowdfunding Kampagne auf Startnext gestartet, bei welcher man unsere erste Kollektion erwerben konnte. Am 10.01.2021 konnten wir diese zweite Finanzierungsphase erfolgreich mit einer erzielten Funding Summe von 22.239 € abschließen. So können wir die geplante Soforthilfe für die Künstler*innen bieten.

Wer ist die Zielgruppe von Asante Sanaa?

Als ökologisch nachhaltiges Label, das fair gehandelte Produkte vertreibt, möchten wir vor allem Menschen ansprechen, die ebenfalls für diese Werte eintreten. Unsere Modeprodukte finden vor allem Anklang in einer jüngeren Zielgruppe, die wir dabei gezielt über soziale Medien erreichen können. Die originalen Kunstwerke hingegen zeigen auf, dass wir damit vor allem ältere Generationen adressieren, die die Einzigartigkeit der Gemälde im Zusammenhang mit dem sozialen Aspekt des Unternehmens wertschätzen und auch die entsprechende Kaufkraft bieten. Die Kunst Tansanias der breiten Masse zugänglich zu machen und in den Alltag zu integrieren, heißt auch verschiedene Produkte für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln. Bei der Produktentwicklung haben wir deshalb genau darauf geachtet verschiedene Produkte für verschiedene Zielgruppen anbieten zu können.

Wie funktioniert Asante Sanaa? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Über unser Künstlernetzwerk in Tansania treffen wir eine Vorauswahl, welche Bilder nach Deutschland versendet werden. Hier werden diese dann digitalisiert ehe wir passende Designs entwickeln, die sich dann auf unseren Produkten und Modeartikeln für den deutschen Markt wiederfinden. Unser Vorteil ist dabei, dass wir bereits über ausgezeichnete Kontakte in Ostafrika verfügen. Außerdem können wir dem Kunden am Ende mehr als nur ein bedrucktes Shirt bieten. Mit dem Kauf eines unserer Produkte wird zugleich eine persönliche Geschichte verbunden und ein direkter sozialer Impact erworben.

Diese Individualität zeichnet uns aus und grenzt uns von anderen Anbietern ab. Darüber hinaus bieten wir dem deutschen Markt etwas Neues und gewissermaßen Exotisches.

Asante Sanaa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir als Asante Sanaa möchten weiterhin zeigen, dass es auch als Unternehmen möglich ist, die Wirtschaft fair, sozial und nachhaltig zu gestalten und trotzdem erfolgreich zu sein. In fünf Jahren sehen wir uns als etablierte Marke auf dem europäischen Markt, die weiterhin für die Werte Fairness, Solidarität und Nachhaltigkeit steht und einen mindestens mittleren sechsstelligen Jahresumsatz erzielt. Ebenfalls ist langfristig der Aufbau einer eigenen Produktionsstätte in Tansania geplant.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Projekt Asante Sanaa ist aus einem Team heraus entstanden. Mehr als 13 junge Menschen aus den verschiedensten Fachgebieten haben sich zusammengefunden, um die Vision hinter Asante Sanaa umzusetzen und das Projekt zum Leben zu erwecken.

Für viele angehende Gründer wird es vermutlich nicht der Fall sein, auf ein solch großes Team Zugriff zu haben, vielleicht mag es sogar abschreckend klingen. Unser erster Tipp ist jedoch, dass gerade die Teamgröße in ihrer Diversität dazu beigetragen hat, dass Asante Sanaa einen so erfolgreichen Start hatte. Natürlich müssen es nicht gleich 13 Personen sein, aber durch die Gründung im Team entsteht der Vorteil, dass eine Vielzahl von Kompetenzen eingebracht werden kann. So ist es möglich, von den Stärken der anderen zu profitieren und in kürzerer Zeit mit einigermaßen geringem Aufwand viel zu erreichen.

Natürlich hat die Arbeit in einem Team auch ihre Fallstricke. Der zweite Tipp, den wir sehen, ist, dass die Kommunikation innerhalb des Teams sehr entscheidend ist. Es ist wichtig, Vertrauen untereinander aufzubauen. Ergebnisse und Fehler zu teilen und eine Kultur zu entwickeln, die dafür einsteht, konstruktiv zusammenarbeiten zu können.

Und zu allerletzt ist es entscheidend, mutig seine eigene Idee umzusetzen. Wichtig ist es, an sie zu glauben, darüber zu sprechen und zu versuchen, so schnell wie möglich Feedback von potenziellen Kunden zu erhalten. Außerdem kann es sehr hilfreich sein nach Hilfe zu Fragen. Wenn die eigene Expertise nicht ausreicht oder man selbst nicht weiterkommt. Wenn Menschen merken, dass Gründer*innen für ihre Idee brennen, werden sie oftmals bereit sein sie zu unterstützen. Mit einem mutigen Auftreten ist meist schon die Hälfte geschafft.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Entscheidungen reflektiert, aber zügig treffen

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NV GALLERY Wohnaccessoires Paris

NV GALLERY – innerhalb von vier Jahren vom nationalen Startup zum international anerkannten Interiorlabel

Stellen Sie sich und das Startup NV GALLERY doch kurz unseren Lesern vor!

NV GALLERY steht für einzigartige, hochwertige Möbelstücke und Wohnaccessoires aus Paris, die wir ohne Zwischenhändler herstellen lassen, um sie zu möglichst fairen Preisen in unserem Onlineshop anbieten zu können. Gegründet habe ich, Natalie Hanczewski, das Interiorlabel zusammen mit meinem Co-Founder 2016 in Paris, geboren und aufgewachsen bin ich aber in Deutschland. Bereits mit 21 Jahren zog es mich nach meinem Studium in Köln und Stockholm in die Hauptstadt Frankreichs, um mir dort nach meinem Masterabschluss den Traum eines eigenen Unternehmens zu verwirklichen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mir war schon während meines Studiums klar, dass ich etwas Eigenes auf die Beine stellen möchte. Meine ersten Erfahrungen im Arbeitsleben fand ich zwar sehr bereichernd, habe mich dabei aber immer recht eingeschränkt gefühlt. Ich wollte meine eigenen Ideen verwirklichen, ich wollte das, woran ich glaubte, auch direkt umsetzen und ausprobieren können. In starren und vorgegebenen Strukturen zu arbeiten, kam daher für mich nicht in Frage.

Welche Vision steckt hinter NV GALLERY?

Die konkrete Idee für NV GALLERY kam während meines Umzuges im Jahr 2015. Ich hatte klare Vorstellungen davon, wie ich meine Wohnung einrichten möchte – aber alles, was verfügbar war, war entweder zu teuer, entsprach nicht meinen Qualitätsvorstellungen oder bot ein generisches Design, welches man bereits zu oft gesehen hatte.

Die Vision hinter NV GALLERY ist es daher einzigartiges Design, hochwertige Qualität und faire Preise miteinander zu verbinden. Wir wollen, dass jeder Kunde sich zu Hause so verwirklichen kann, wie er will – und zwar ohne Kompromisse. Uns ist es dabei wichtig, dass wir nur so viel produzieren, wie auch verkauft wird. Wir sind gegen Massenproduktionen und wollen faire Bedingungen für unsere Partner und Kunden.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Challenge war es eine Supply Chain aufzubauen, die ohne jegliche Mittelsmänner bzw. Mittelsfrauen auskommt. Die Qualität unserer Produkte steht für uns immer im Zentrum unseres Handelns. Dafür mussten wir die richtigen Partner finden und auch eine Einkaufs- und Logistikstruktur aufbauen, die kosteneffizient ist, aber auch schnell auf Veränderungen in unserer Strategie reagieren kann.

Indem wir von Anfang an die strukturellen Kosten gering gehalten haben, ist unser Businessmodel seit unserem ersten Jahr rentabel. Trotz der hohen Produktqualität zu fairen Preisen konnten wir eine ausreichend hohe Gewinnspanne erzielen. Die ersten Jahre haben wir zudem gebootstrappt und selbst finanziert. Anfang 2019 hat uns dann ein französischer Investmentfond kontaktiert, der einen Minderheitsanteil eingenommen hat und uns nun bei unserem weiteren Wachstum unterstützt.

Wer ist die Zielgruppe von NV GALLERY?

Unsere Kernzielgruppe sind KundInnen im Alter von 24 bis 36, die in eher urbanen Gegenden leben, am Anfang ihrer Karriere stehen und somit auch etwas mehr Budget für eine Inneneinrichtung zur Verfügung haben, die über den oft sehr austauschbaren Style der ersten Studentenwohnung hinaus gehen soll.

Wie funktioniert NV GALLERY? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind vertikal integriert, das heißt vom Design bis zur Produktion, Qualitätskontrolle, Lagerung und Vorbereitung der Lieferung wird alles in-house gemacht. Auf diese Weise erhalten wir vom Angang bis zum Ende eine effiziente und dynamische Wertschöpfungskette. Alle Ersparnisse die hieraus resultieren, geben wir direkt an unsere Kunden weiter, deshalb können wir das richtige Produkt zur richtigen Zeit zu einem fairen Preis und mit für uns interessanten Gewinnmargen anbieten.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Corona hat uns gelehrt, uns wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren: Welche Produkte sind wirklich rentabel, welche Produkte brauchen unsere Kunden. Wir wussten nicht, inwiefern die Pandemie das Kaufverhalten unserer Kunden beeinflusst und haben uns mit Rücklagen abgesichert. Das bedeutet auch, dass wir das gleiche Tagesgeschäft mit weniger Budget bewerkstelligen mussten – was nur mit einem flexiblen und kreativen Mindset funktioniert.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Auf der operativen Ebene war es uns natürlich in erster Linie wichtig, dass unsere Mitarbeiter sicher von Zuhause aus arbeiten können. Homeoffice war somit für alle Mitarbeiter das Gebot der Stunde. Ende 2019 haben wir unseren ersten Showroom im Herzen von Paris eröffnet. Leider musste dieser natürlich direkt zum ersten Lockdown in Frankreich geschlossen werden.

Der größte Teil unseres Umsatzes wird aber im digitalen E-Commerce Bereich generiert, wodurch wir glücklicherweise zu den wenigen Unternehmen zählen, die trotz allem das Daily Business weitestgehend aufrecht halten konnten. Auch das Warenhaus und unsere Lieferanten konnten mit den notwendigen Hygienemaßnahmen somit weiterarbeiten. 

Wir wussten allerdings nicht, ob die Kaufkraft unserer Kunden in gleichem Maße weiterbestehen würde. Vorsichtshalber haben wir daher insbesondere das Budget für die Entwicklung von neuen Produkten reduziert und erst einmal abgewartet, wie sich die Situation weiter ausgestaltet.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Nachdem wir als junge Marke solch ein herausforderndes Jahr wie 2020 überstanden haben, sind wir zuversichtlich, auch in der Zukunft flexibel genug auf Veränderungen im Markt reagieren zu können. Das war in jedem Fall das Key-Learning von 2020 – adapt or die.

NV GALLERY, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir hoffen, dass wir in unseren jetzigen Märkten – Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien, Belgien und den Niederlanden – und in einer Vielzahl von neuen, europäischen Ländern, sowohl digital als auch mit lokalen Geschäften, noch stärker präsent sein werden.

Elementar ist und bleibt aber ein stabiles und rentables Business-Modell, welches es uns erlaubt, jederzeit Neues auszuprobieren: neue Kollektionen und Produktlinien, neue Märkte und neue Wege, Kunden zu gewinnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Auf seinen Instinkt hören. Meistens liegt man mit seinem Bauchgefühl richtig, auch wenn man es nicht erklären kann.

Entscheidungen reflektiert, aber zügig treffen. Ein gewisses Risiko besteht immer und man kann nie zu 100 Prozent sicher sein, alle Unsicherheiten ausgeschlossen zu haben – eine gewisse Schnelligkeit im Bezug auf Entscheidungen ist aber oft essentiell.

Perfektionismus ablegen. Das fiel mir persönlich besonders schwer, aber Perfektionismus führt in den meisten Fällen dazu, dass man letztendlich mit nichts zufrieden ist und daher viele Ideen direkt wieder verwirft. Ich habe aber gelernt, dass man Strukturen auch später immer noch verbessern kann, wichtig ist es, erst einmal eine Idee umzusetzen – so gut es eben geht.

Wir bedanken uns bei Natalie Hanczewski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

People first

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JOBMATCH.ME Job Matching Bewerbungsprozess digitalisiert

JOBMATCH.ME Job-Plattform, die dank ihres einzigartigen Matching-Verfahrens den Bewerbungsprozess für Fachkräfte digitalisiert

Stellen Sie sich und das Startup JOBMATCH.ME doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Daniel Stancke, Gründer und CEO von JOBMATCH.ME. Ich komme aus Hamburg, habe aber für lange Zeit in Mexiko gearbeitet. Vor fünf Jahren hat es mich dann wieder zurück in den Norden gezogen, wo ich 2016 JOBMATCH.ME gegründet habe.

JOBMATCH.ME ist eine Job-Plattform, die dank ihres einzigartigen Matching-Verfahrens den Bewerbungsprozess für Fachkräfte digitalisiert und Stellenanzeigen, Lebensläufe und Anschreiben überflüssig macht. Der vereinfachte Prozess führt zu einer 90-prozentigen Zeitersparnis bei Bewerbungen: Fachkräfte können sich in weniger als zehn Minuten unkompliziert auf mehrere Jobs bewerben und Arbeitgeber*innen erhalten in kurzer Zeit deutlich mehr Bewerbungen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Nicht zuletzt aufgrund meiner Zeit bei der Volkswagen AG in Mexiko und der damit einhergehenden langjährigen Erfahrungen in der Logistikbranche liegen mir Fachkräfte am Herzen. Jedoch erhalten sie in unserer Gesellschaft selten die verdiente Wertschätzung. Das fängt schon bei den Bewerbungsmöglichkeiten an. Der Stellenmarkt hat sich seit Jahrzehnten nicht grundlegend geändert und die derzeitigen Ausschreibungsmechanismen sind sehr träge: Fachkräfte brauchen aktuell durchschnittlich eine Stunde je Bewerbung und rund 18 Bewerbungen, um einen passenden Job zu finden. Demzufolge investieren sie oft Tage in Recherchen und das Verfassen von Bewerbungen. Sie beschäftigen sich oftmals weniger mit Karriereoptimierungen und verbringen daher weniger Zeit in Karrierenetzwerken. Das macht es für sie schwieriger, den oder die passende/n Arbeitgeber*in zu finden. Schließlich ist der Stellenmarkt extrem intransparent. Auf Arbeitgeberseite besteht außerdem die Herausforderung, dass es zunehmend schwieriger wird, genügend Bewerber*innen durch Anzeigen anzusprechen.

Wir sind der Überzeugung, dass der Bewerbungsprozess so einfach und transparent wie möglich sein sollte. Bestenfalls sogar Freude macht. Schließlich steht der Jobwechsel immer am Anfang von etwas Neuem. Da Karrierenetzwerke nicht die Bedürfnisse von Fachkräften erfüllen und das Prinzip der Stellenanzeige veraltet ist, haben wir eine Plattform gebaut, über die Bewerber*innen sehr einfach, schnell, transparent und mobil die passendsten Arbeitgeber*innen matchen können. So kann man in wenigen Minuten mehrere Bewerbungen generieren und erhält innerhalb von durchschnittlich 48 Stunden die Rückmeldungen der Arbeitgeber*innen, ob der Prozess weitergeht oder nicht.

Welche Vision steckt hinter JOBMATCH.ME?

Wir glauben daran, dass jede Fachkraft den Job finden sollte, den er oder sie liebt und dass das Finden auch Freude bereiten und kein Hindernis sein soll. Dafür macht unsere Plattform Stellenanzeigen, Lebensläufe und Anschreiben für Fachkräfte überflüssig, indem Bewerber*innen sich ausschließlich mit einem schnell erstellbaren Profil bewerben. So werden Bewerbungen transparent, schnell und einfach. Durch den Matchingprozess mittels festgelegter Kriterien wie beispielsweise Unternehmenskultur, Wünschen und Forderungen sollen sich Bewerber*innen und Arbeitgeber*innen auf Augenhöhe begegnen.

Unser Ziel ist, den bekannten Bewerbungsprozess und Stellenmarkt zu disruptieren und völlig neu für Fachkräfte und Arbeitgeber*innen zu definieren. Zusätzlich stellt die Plattform die Marktlogik wieder her: Wir schaffen Transparenz im Markt und beseitigen effektiv Ineffizienzen. So möchten wir langfristig auch die Arbeitsbedingungen und Gehälter für Fachkräfte maßgeblich verbessern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zum einen wird unsere Lösung oft mit einer digitalen Personalvermittlung verwechselt. Bei diesen stehen jedoch meist die Unternehmen im Vordergrund. Wir hingegen sind aber davon überzeugt, dass das eigentliche Problem im Markt auf der Bewerber*innenseite besteht, da die konventionellen Prozesse viele Fachkräfte abschreckt und somit von einem Jobwechsel abhält. So konsequent von dem oder der Bewerber*in aus zu denken, ist für viele erklärungsbedürftig. Zum anderen stehen wir derzeit bei der Weiterentwicklung der Plattform vor der Herausforderung, dass wir seit gut einem Jahr nur noch sehr eingeschränkt Nutzer*innentests durchführen können. Diese sind jedoch essenziell für die stetige Verbesserung unserer Plattform, da wir schließlich die Probleme unserer Nutzer*innen lösen möchten. Es ist einfach nicht das gleiche, ob man eine Fachkraft an ihrem Arbeitsplatz oder per Videokonferenz interviewt. 

Finanziert wurden wir bereits früh von verschiedenen Angels wie Jens Schumann, Gründer von Tipp24 SE. Für den Aufbau und die Entwicklung von JOBMATCH.ME waren die Erfahrungen sehr hilfreich, zudem hat uns die Finanzierung neue Möglichkeiten eröffnet. Im letzten Jahr konnten wir überdies einen institutionellen Investor gewinnen. Aufgrund unseres starken Wachstums werden wir auch bei den Finanzierungsrunden das Tempo anziehen, um beispielsweise neue Verticals neben der Logistik- und Pflegebranche integrieren zu können. 

Wer ist die Zielgruppe von JOBMATCH.ME?

Zum einen richtet sich JOBMATCH.ME aktuell an Fachkräfte in der Logistik- und Pflegebranche, die einfach und schnell einen besseren Job finden möchten, der zu ihnen und ihren Vorstellungen passt. Zum anderen an Unternehmen, die eine Alternative zu Stellenanzeigen suchen, um schneller an mehr Bewerbungen zu kommen. 

Wie funktioniert JOBMATCH.ME? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bewerber*innen, die auf der Suche nach einem neuen Job sind, registrieren sich auf der JOBMATCH.ME Plattform und erstellen in unter 10 Minuten ein Bewerberprofil. Dabei beantworten sie einige Fragen zu den Schlüsselthemen “Was suchst Du, was bietest Du und wie tickst Du”. Nach der Registrierung schlägt Ihnen die Plattform umgehend relevante Arbeitgeber*innen vor, bei denen sie sich mit einem Klick ganz ohne Unterlagen bewerben können. Wenn eine/r der Arbeitgeber*innen auch Interesse hat, meldet er/sie sich ohne lange Wartezeit bei dem oder der Bewerber*in. Auch Geschäftskunden können sich auf unserer Plattform registrieren. Dabei werden ihre Anzeigen automatisch aus der Beantwortung der Fragen nach “Was suchen Sie, was bieten Sie und wie ist die Firmenkultur” erstellt, weswegen auch der Aufwand auf Arbeitgeberseite deutlich minimiert wird. Letztlich macht unsere Plattform Stellenanzeigen, Anschreiben und Lebensläufe für Bewerber*innen überflüssig – alles natürlich mobil. 

Das für mich spannende dabei ist, dass der zugrunde liegende Algorithmus mit jeder Bewerbung lernt, die Ergebnisse zu verbessern. Dieser Lernprozess geht mit einem atemberaubenden Tempo voran. Schließlich bewirbt sich mittlerweile alle vier Minuten eine Fachkraft über die Plattform.

JOBMATCH.ME, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

JOBMATCH.ME bietet schon Jobs für mehr als drei Millionen Fachkräfte in Deutschland. Allerdings ist das erst der Anfang. In fünf Jahren werden 35 Millionen Fachkräfte dank JOBMATCH.ME nicht mehr auf die veralteten Bewerbungsprozesse angewiesen sein. Das spart rund 72 Millionen Arbeitsstunden, die im Moment noch für unnütze Sachen wie Bewerbungsunterlagen verschwendet werden. Bestenfalls erinnert man sich zukünftig nur noch vage, wie schräg man sich mal bewerben musste. Übrigens gilt das letztlich natürlich weltweit. 

Dafür möchten wir in den nächsten Jahren weiter wachsen und noch vielen weiteren Fachbereichen helfen, Bewerbungsprozesse einfacher, transparenter und relevanter zu gestalten. Schlussendlich möchten wir die klassische Stellenanzeige ersetzen und damit dem Fachkräftemangel entgegenwirken, für fairere Gehälter sorgen und die Arbeitsbedingungen von allen Bewerber*innen verbessern. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: People first. Das wichtigste ist, ein top Team zu haben, was bereit für Großes ist.

Zweitens: Geht raus aus dem Office und zu den Nutzer*innen. Ihr müsst deren Problem verstehen. Schließlich soll die Lösung für sie sein.

Drittens: Checkt ob das Problem, das ihr lösen wollt, nicht nur häufig, sondern auch schwerwiegend genug ist. Nur so schafft ihr ein Modell, das eure Vision nachhaltig trägt.

Wir bedanken uns bei Daniel Stancke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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