Donnerstag, Mai 7, 2026
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Hausaufgaben machen und zwar in allen Bereichen

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Winemaster Aromaschutz-Flasche wein

Hubert Koch Gründer von Winemaster Aromaschutz-Flasche, schützt den Wein vor Oxidation und bewahrt so das Aroma, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Hubert Koch, ich bin 63 Jahre alt, Weinhändler aus Leidenschaft und verfüge über ein hervorragendes Weinlager. Ich komme aus Mönchengladbach, dort befinden sich auch die Zentrale meines Online-Weinhandels sowie die zugehörigen Weinlager.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Hubert Koch: Meine Idee ist schon vor ein paar Jahren entstanden. Ich habe mich immer darüber geärgert, dass Weine aus angebrochenen Flaschen nach zwei bis drei Tagen geschmacklich schon sehr stark abgebaut hatten. Es gibt und gab natürlich Lösungen am Markt, aber keine hat mich wirklich überzeugt. Entweder waren diese sehr teuer, nicht nachhaltig oder der Wein schmeckte nach ein paar Tagen auch nicht mehr. Außerdem hat mich stets geärgert, dass „geschützter“ Wein im Kühlschrank immer nur stehend aufbewahrt werden darf. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, selber eine Lösung entwickelt und daraus ist die Winemaster Aromaschutz-Flasche entstanden.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Also zunächst einmal möchte ich natürlich den Wein länger haltbar machen, das war das große Ziel, das ich erreichen wollte. Aber es gibt auch jeden Tag Millionen Liter von schlecht gewordenem Wein auf der Welt, die weggekippt werden. Alleine in Deutschland sind das ca. 60 Millionen Liter.
Etwa 7 Milliarden Liter Wasser und 6 Millionen Liter Diesel werden für die 60 Millionen Liter schlecht gewordenen Wein verbraucht und nebenbei werden dafür noch 240 Millionen Tonnen CO2 in den Himmel geblasen. Ich denke, auch hier kann ein wichtiger Beitrag für die Umwelt und Nachhaltigkeit entstehen, wenn man diese Menge Weinabfall reduziert.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Hubert Koch: Die Winemaster Aromaschutz-Flasche eignet sich für alle Weintrinker, die gerne ein Glas Wein genießen und dabei nicht hektisch auf das geschmackliche Ablaufdatum des offenen Weins achten wollen. Zum Beispiel trinken, nach einer statistischen Erhebung, alleine in Deutschland 16 bis 17 Millionen Menschen ein Glas Wein, bevor sie zu Bett gehen. Das ist nur ein kleines Beispiel. Aber es zeigt, dass bei richtiger Adressierung der Zielgruppe ein Erfolg eine hohe Wahrscheinlichkeit hat.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Als Produktdesigner war ich in den meisten Fällen immer nur in „Projekte“ involviert. Da entfällt in der Regel die Suche nach Endkunden. Als ich vor einigen Jahren meinen Weinhandel aufgemacht habe, musste ich mich erst einmal damit vertraut machen, was es bedeutet, Kunden-Akquise zu betreiben. Durch Zufall sah ich dann, das war so im Jahr 2016, die Sendung „Die Höhle der Löwen“, da war für mich sofort klar: Da will ich rein. Es hat dann allerdings noch einige Jahre gedauert, dieses Ziel wirklich zu erreichen. Ein gutes Produkt ist nur ein Teil in einem Puzzle, da gehört weit mehr zum Erfolg. Ich wusste, ohne die Unterstützung eines Löwen werde ich es kaum schaffen, aus meiner Idee etwas Großes zu machen. Daher bin ich heilfroh, dass ich es in die Sendung geschafft habe.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Hubert Koch: Die Vorbereitung war schon eine Tortur, meine Frau ist fast verzweifelt. Manchmal bin ich mitten in der Nacht wie von der Tarantel gestochen aufgesprungen und hatte eine Idee für meinen Auftritt. Auch einige schlaflose Nächte waren dabei. Wenn man so viel Geld und Energie in ein Projekt investiert, dann möchte man auch alles richtig machen. Mir war klar, dass eine gute Vorbereitung entscheidend ist, wenn ich vor den Löwen stehe. Aber auch durch intensive Recherchen zu meinem Produktumfeld – Markt, Chancen, Risiken – ebenso wie zu den Zahlenwerten des Business, habe ich mich natürlich sehr gut vorbereitet

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es bis in „Die Höhle der Löwen“ zu schaffen, war ein enorm motivierender Bestandteil des gesamten Produkt- und Fertigungsprozesses. Bis man wirklich da steht, ist es ein langer Weg. Auch im Vorfeld war mir dieses Ziel sehr wichtig, es spornte mich an und gab mir Kraft.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf Winemaster aufmerksam werden?

Hubert Koch: Wenn Sie nach einem Schritt fragen… es ist ja kein Schritt, den man gehen kann, nur weil man ihn gehen möchte. Es ist eher eine Tür, die, wenn alle Voraussetzungen passen, jemand anderes öffnet. Eine Bühne, auf die jemand anderes einen stellt. Erst dann kann man diesen Schritt auch machen, das vergessen viele, die in „Die Höhle der Löwen“ wollen.

Aber schafft man das, dann öffnen sich auch enorme Möglichkeiten. Dennoch, auch mit der riesengroßen medialen Aufmerksamkeit, es muss alles zusammenpassen. Das Produkt muss ein Problem lösen und ganz wichtig: Dieses Problem müssen die Kunden auch haben. Viele Produkte sind super Problemlöser, aber keiner hat das Problem, dann gibt es auch keinen Erfolg und eine Riesenchance ist vertan.

Wenn alles zusammenpasst, dann gibt es keine vergleichbare Plattform, die eine derart große mediale Aufmerksamkeit bietet. Auf allen medialen Kanälen wird über das Format, die Löwen, die Gründer und ihr Produkt berichtet. Mehr Aufmerksamkeit geht nicht.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Hubert Koch: Ralf Dümmel ist mein Wunschlöwe, aber ich bin nicht sicher, ob Ralf das Thema „Wein“ gut findet. Auch deshalb möchte ich auch die anderen Löwen überzeugen. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Hubert Koch: Nun, mein Thema mit der Winemaster Aromaschutz-Flasche findet sich ja in einem Markt wieder, der allein in Deutschland eine Größe von ca. 45 Millionen Kunden hat. Ich sehe eine gute Chance, mit dem richtigen Marketingkonzept viele dieser Weintrinker von meiner Idee zu überzeugen. Mit dem richtigen Löwen an meiner Seite möchte ich in Deutschland eine Marktdurchdringung von 2,5 % erreichen. Wenn man sich auf Europa bezieht, wo man, um Deutschland bereinigt, mit etwa 70 Millionen potentiellen Kunden rechnen kann, dann wäre hier mein Wunschziel, in fünf Jahren einen Marktanteil von 1 % zu erreichen.

Der Plan ist, im nächsten und übernächsten Jahr auch für weitere Lebensmittelbereiche clevere Produkte für längere Haltbarkeit nach dem System der Winemaster Aromaschutz-Flasche zu entwickeln.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Ich glaube, jeder Gründer macht seine eigenen Erfahrungen. Jemandem etwas zu raten, kann sich daher immer nur auf allgemeingültige Dinge beziehen.

Fokussiert arbeiten, das Ziel nie aus den Augen verlieren, seine Hausaufgaben machen, und zwar in allen Bereichen. Sehr wichtig ist auch eine realistische Einschätzung der finanziellen Situation. Viele Gründer entscheiden eher emotional. Bis zu einem gewissen Bereich ist das sogar förderlich für den Gründungsprozess. Man braucht viel Kraft und ein emotionales Hoch hilft hier natürlich. Aber es gibt ja auch die emotionalen Tiefs und da helfen Fakten wirklich bei der Entscheidungsfindung, wenn es um schwierige Phasen eines Gründungsprozesses geht.

Hubert Koch aus Mönchengladbach präsentiert mit der „Winemaster Bottle“ die Weinflaschen Revolution. Er erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 30 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Winemaster am 17.Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Hubert Koch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schaffe Sinn mit Deinem Produkt und inspiriere Mensche

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Fabian Karau mysleepmask Schlafmaske Dunkelheit Schlaf

Fabian Karau Gründer von mysleepmask, Schlafmaske bietet Dunkelheit und Kühlung für einen entspannten Schlaf und Erholung, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Fabian Karau und ich wohne in Frankfurt. Mein Produkt, die mysleepmask, ist eine Schlafmaske und bietet dank ihrer kopfumfassenden Form die praktische Kombination aus: Dunkelheit, Ruhe und Kühlung bzw. Wärme am Kopf. Sie ist aus weicher Bio-Baumwolle gefertigt und mit ihrer anschmiegsamen Passform ermöglicht mysleepmask Abschottung vor äußeren Reizen – für einen entspannten Schlaf und Erholung.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Da ich selbst unter Migräne leide, suche ich bei meinen Attacken immer nach Dunkelheit und Ruhe. Zudem empfinde ich Kühlung meines Kopfes dann als sehr angenehm. Bevor es mysleepmask gab, habe ich mir mit einem Schal versucht zu helfen, aber alles verrutschte immer, Gelpads blieben nie am Kopf und Ohrstöpsel blieben auch nicht im Ohr. Es war mehr Stress als Entspannung. Daher habe ich mysleepmask entwickelt, um Dunkelheit, Ruhe und Kühlung des Kopfes auch bei unruhigem Schlaf im Bett zu ermöglichen.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Fabian Karau: Ich möchte Menschen, die an Migräne oder Kopfschmerzen leiden oder einfach nicht gut schlafen können, mit mysleepmask helfen. Ich weiß selber, wie das ist und mir hilft es, zur Ruhe zu kommen, wenn ich mich in meiner mysleepmask komplett abschotte. Dann schlafe ich auch immer ein und wache erholt wieder auf.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Mein Produkt richtet sich an Menschen, die unter Migräne oder häufigen Kopfschmerzen leiden. Aber auch Menschen, die im Bett oder an widrigen Orten Schlafmasken tragen, zum Beispiel im Flugzeug oder einem Zelt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Fabian Karau: Ich wollte dort schon seit Jahren hin und habe noch auf den richtigen Moment gewartet, ehe sich dann SONY plötzlich bei mir meldete. Sie fragten, ob ich mich nicht bewerben möchte und dann durchlief ich den normalen Bewerbungsprozess.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Fabian Karau: Das waren harte Tage zuvor. Ich musste so viel vorbereiten, dass ich mich gerne geklont hätte, um mehr zu schaffen. Viele liebe Menschen standen mir telefonisch bei und haben mich teils auch nur mental unterstützt. Den Auftritt habe ich genossen und vor Betreten der Bühne noch meditiert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Für mich war es wichtig, einen guten Partner zu finden, der mir helfen kann, mysleepmask mehr Menschen zur Verfügung zu stellen. Außerdem ist der Marketing Effekt der Sendung natürlich toll für einen erfolgreichen Markteintritt.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf mysleepmask aufmerksam werden?

Das hat natürlich den eben genannten Werbeeffekt als Vorteil. Aber ich möchte auch gerne Botschafter für Migräne sein. Das Problem ist sehr weit verbreitet, aber trotzdem wird es immer wieder verhöhnt oder auf der anderen Seite missbräuchlich als Vorwand genutzt. Ich denke, auch das Thema Schlaf sollte in unserer Gesellschaft mehr in den Fokus rücken. Ein erholsamer Schlaf ist enorm wichtig.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Fabian Karau: Ich hoffte, dass die Löw:innen in ihrem Umfeld bereits Erfahrung mit Migräne gesammelt haben und daher die Vorteile der mysleepmask erkennen und schätzen können. Meiner Erfahrung nach leiden Frauen prozentual etwas mehr an Migräne. Mein Fokus lag daher auf Judith Williams und Dagmar Wöhrl. Aber auch auf Nils Glagau, der im Gesundheitsbereich gut aufgestellt ist, und Ralf Dümmel als starker Verkäufer im Einzelhandel. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Frage kommt mir aus Bewerbungsgesprächen bekannt vor und ich wüsste gerne rückwirkend, ob ich es einmal richtig formuliert habe. Wir wissen es alle nicht, aber ich wünsche mir, dass ich vielen Menschen mit mysleepmask helfen kann. Und wenn ich das in fünf Jahren weiß, freut es mich sehr. Ansonsten genieße ich gerade den Augenblick und lasse alles auf mich zukommen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Schaffe Sinn mit Deinem Produkt und inspiriere Menschen. Sei mutig, suche Dir Mitgründer:innen, die dich entlasten können. Hol dir Feedback ein, wann immer es geht. Haltet zusammen an eurer Idee fest, wenn der Markt und die Idee Erfolg versprechen.

Fabian Karau aus Frankfurt präsentiert mit „mysleepmask“ eine Schlafmaske für Migränepatienten. Er erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie mysleepmask am 17.Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Fabian Karau für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Auf das hier und jetzt fokussieren

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fembites: femchoc Schokolade mit Superfoods für den weiblichen Körper

fembites: femchoc Schokolade mit Superfoods für den weiblichen Körper

Stellen Sie sich und das Startup fembites doch kurz unseren Lesern vor!

Wir leben in einer Welt, die anhand männlicher Daten gestaltet wurde. Die Ernährungsindustrie ist da keine Ausnahme. Wenn da der berühmte Heißhunger als eine der unzähligen Periodenbeschwerden von Frauen & anderen Menstruierenden auftaucht, werden Produkte gegessen, die diese noch verschlimmern können. Wir haben fembites gegründet um endlich Alternativen für den weiblichen Körper zu schaffen. Mit unserem ersten Produkt femchoc, haben wir die erste Schokolade überhaupt entwickelt, die mit den richtigen Superfoods für den weiblichen Körper angereichert ist. Lecker, fair, vegan, 100% natürlich und ohne raffinierten Zucker. femchoc hat eine besondere Zusammenstellung von Superfoods – Studien deuten darauf hin, dass diese Superfoods zum Wohlbefinden vor und während der Menstruation beitragen können. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

2020 haben wir uns beim Grace Accelerator kennengelernt, wo die ursprüngliche Idee für fembites entstand. Wir tauschten uns über unsere individuellen Erfahrungen mit Periodenbeschwerden und dem Einfluss unserer Ernährung auf diese aus. Dies führte uns zu einer tiefer greifenden Marktrecherche und so sprachen wir u.a. mit über 200 anderen menstruierenden über ähnliche Erfahrungen. Wir stellten fest, dass die „Gender Data Gap“ ein großes Problem für den weiblichen Körper darstellt. Frauen sind in der klaren Minderheit, wenn es um Forschungsthemen geht und das hat immense Auswirkungen auf allen Ebenen – und auch auf das, was wir essen.Wir haben fembites gegründet, um den Umgang mit Periodenbeschwerden auf allen Ebenen zu normalisieren und das Leben aller Menstruierenden zu erleichtern. Angefangen bei der Lebensmittelindustrie.

Was war bei der Gründung von fembites die größte Herausforderung?

Das Lebensmittelrecht. Eine Schokolade, die mit Superfoods angereichert ist darf man nicht als BIO zertifizieren lassen. Auch nicht, wenn alle Zutaten, Hersteller, etc. BIO zertifiziert sind. Macht das Sinn? Wir glauben nicht! Da muss sich dringend etwas ändern.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?

Um uns als GründerInnen vorzustellen, Vertrauen in fembites zu schaffen und einen Proof-of-Concept zu generieren.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Nach erfolgreicher Finanzierung gehen die Mittel zu 100% in die Produktion von femchoc, die alle, die femchoc bis dahin bestellt haben somit als Erste erhalten! Außerdem tüfteln wir bereits an weiteren Heißhunger Alternativen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut! Als Startup ist es immens wichtig, Feedback jeglicher Art einzusammeln. Mit einer Crowdfunding Kampagne funktioniert das besonders gut, da du hier die Chance hast zum ersten Mal dein Produkt zu präsentieren, vor dem großen Launch. 

Welche Vision steckt hinter fembites?

Die Vision die größte Heißhunger-Snack Brand für Menstruierende zu werden und einen Teil zur Schließung der Gender Data Gap beizutragen.

Wer ist die Zielgruppe von fembites?

Unsere Zielgruppe sind die, die selbst unter Periodenbeschwerden leiden, trotzdem genießen und ihrem Körper genau das geben möchten, was er braucht. Und auch die, die sich selbst nicht angesprochen fühlen aber einer menstruierenden Person das Leben leichter machen möchten. 

fembites schokolade

Was ist das Besondere an den Produkten?

femchoc ist die erste Schokolade überhaupt, die mit den richtigen Superfoods angereichert ist für den weiblichen Körper. Studien deuten darauf hin, dass diese Superfoods zum Wohlbefinden vor und während der Menstruation beitragen können. 

fembites, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir für jedes Heißhunger-Bedürfnis eine Alternative entwickelt und so zum Wohlbefinden von Million von Frauen und anderen Menstruierenden beigetragen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Immer auf den Bauch hören.

2. Auf das hier und jetzt fokussieren und dabei die große Vision nie aus den Augen verlieren.

3. Fehler gehören dazu und es ist wichtig sich diese einzugestehen und daraus zu lernen, jeden Tag. 

Wir bedanken uns bei Angelica Conraths und Jana Deckelmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kontakt zu potentiellen Kunden suchen

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WORKERBASE vernetzt Mitarbeiter per Smartphone Tablet Smartwatch

WORKERBASE vernetzt die Mitarbeiter*innen per Smartphone, Tablet und Smartwatch

Stellen Sie sich und das Start-up Workerbase doch kurz unseren Lesern vor!

Gegründet haben wir, Thorsten Krüger, Norman Hartmann und Hamid Reza Monadjem unser Unternehmen Workerbase, damit produzierende Unternehmen die Produktivität in Ihren Fabriken steigern können, ohne Menschen durch Roboter zu ersetzen. WORKERBASE vernetzt die Mitarbeiter*innen per Smartphone, Tablet und Smartwatch. So werden Menschen optimal in die Produktionsprozesse eingebunden. Informationen sind schneller verfügbar, Abweichungen vom Planbetrieb können automatisch erkannt und entsprechende Maßnahmen direkt umgesetzt werden.

Vor der Gründung von WORKERBASE haben wir Gründer uns bei Siemens kennengelernt und dort ein zentrales Problem in den Fabriken festgestellt: Der Mensch ist der wichtigste Kompetenzträger und Treiber von Verbesserungsmaßnahmen, gleichzeitig ist dieser aber nur ungenügend in die bestehenden Informationssysteme eingebunden. Und das haben wir geändert! Wir haben eine Smartwatch für die Mensch-Maschine Kommunikation in Echtzeit entwickelt. Unsere Software-Lösung ist auf vielen Geräteklassen, wie zum Beispiel auch auf Smartphones, Tablets und Datenbrillen einsetzbar. Ziel ist es, den Mitarbeitern je nach Qualifikationen alle relevanten Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unsere Entscheidung zu gründen, hat sich daraus ergeben, dass wir ein ganz offensichtliches Problem lösen wollten. Viele Unternehmen der produzierenden Industrie setzen bei der Digitalisierung voll auf  Automatisierung. Dabei kann bereits durch die bessere Einbindung der Mitarbeiter die Digitalisierung effizienter umgesetzt werden. Auch Studien von McKinsey, PWC und anderen Beratungsfirmen zeigen das deutlich. Um endlich diese Lücke der Industrie zu schließen, haben wir uns entschlossen zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Workerbase?

In der Zukunft werden sich die Tätigkeiten des Menschen in der Produktion ändern. Wir sehen diesen Wandel schon heute, es gibt neue Technologien, neue Maschinenarten, neue Fertigungsverfahren. Ganze Industriezweige sind im Umbruch, z. B. stellt sich die Automobilindustrie derzeit für die Elektromobilität ganz neu auf. Auch der Klimaschutz hat Auswirkungen auf die Produktion, viele Unternehmen fokussieren derzeit auf klimaneutrale Produktionsprozesse. Das alles hat Auswirkungen darauf, wie und was produziert wird. Hier braucht es einen neuen Ansatz. Produktionssysteme müssen flexibler und nachhaltiger gestaltet werden. Die Vision von WORKERBASE sieht den Menschen auch langfristig im Zentrum der Produktion. Mit digitalen Werkzeugen binden wir den Menschen so in die Produktion ein, dass flexibel produziert werden kann und die Mitarbeiter*innen bei den Tätigkeiten optimal unterstützt werden. Unternehmen können schneller und effizienter auf sich ändernde Kundenanforderungen reagieren und zum Beispiel kleinere Lose zu geringeren Kosten in kürzerer Zeit produzieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

In einem sich so langsam bewegenden Bereich wie der deutschen Industrie ist es für Start-ups herausfordernd, den Product-Market-Fit sicherzustellen. Die Entscheidungszyklen für neue Technologien in der Produktion sind leider doch recht lang und man bekommt dadurch nur eher langsam Feedback, auf dem man als Start-up iterieren kann. Zum Glück haben wir aber gleich zu Beginn unserer Reise visionäre Kunden gewinnen können, bei denen wir unser Produkt schnell in den produktiven Betrieb bringen konnten. So konnten wir schnell die konkreten Anforderungen für einen 24/7 Betrieb lernen und unsere Lösung entsprechend optimieren.

Wer ist die Zielgruppe von Workerbase?

Unsere Plattform richtet sich an alle Betriebe, in denen Menschen in der Produktion arbeiten und die aufgrund von volatilen Marktbedingungen flexibler produzieren müssen. Unsere Software integriert mit der vorhandenen IT-Infrastruktur und kann über eine Low-Code Funktion in sehr kurzer Zeit auf individuelle Anforderungen angepasst werden. Wir bieten eine Reihe von Standard Apps für die Maschinenbedienung, die Montage, die Qualitätsprüfung oder Inbetriebsetzung an. Typische Anwendungsbeispiele umfassen die Darstellung von Standard Arbeitsinstruktionen, um Mitarbeiter anzuleiten und Qualitätsfehler zu reduzieren. Durch Alarmierung von Maschinenbedienern können ungeplante Maschinenstillstände reduziert werden.

Durch digitale Rüstanleitungen kann das Einrichten von Anlagen für z.B. die variantenreiche Produktion effizienter organisiert werden. Unternehmen können mit einzelnen Anwendungen starten und dann die Nutzung flexibel ausweiten. Zum Beispiel setzt GKN PM, der Weltmarktführer für Powder Metallurgy, voll auf unsere Lösung. Bei GKN sind wir im globalen Rollout und koordinieren 80% aller Tätigkeiten auf dem Shopfloor. Mehr als 5.000 Aufgaben pro Tag werden den Mitarbeiter*innen basierend auf ihren jeweiligen Kompetenzen zugewiesen. 

Wie funktioniert Workerbase? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

WORKERBASE stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Digitalisierung. Die Workerbase-Plattform ist per Smartphone, Tablet, Smart Glasses sowie auf einer eigens für den industriellen Betrieb konzipierten Smartwatch erreichbar. Das System ermittelt durch KI-Algorithmen basierend auf Mitarbeiter-Fertigkeiten, Standort, Verfügbarkeit und weiteren Faktoren, wer der beste Ansprechpartner für eine Tätigkeit ist. Das ermöglicht die Koordination von Arbeit in Echtzeit. Unternehmen können so Produktionsprozesse flexibel mit digitalen Workflows organisieren. 

Workerbase, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel von WORKERBASE ist es, im Bereich Industrie 4.0 neue Maßstäbe in der Mensch-Maschine-Kollaboration zu setzen und die Zukunft der menschlichen Arbeit in der Produktion neu zu definieren. Zusätzlich zur Digitalisierung der Arbeitsprozesse setzen wir einen Schwerpunkt auf die Förderung der Mitarbeiter-Kompetenzen. Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern lassen sich flexible Arbeitsprozesse auch effizient erledigen. Wir arbeiten daran, dass sich Mitarbeiter mit Hilfe von WORKERBASE auch selber weiterqualifizieren und neue Kompetenzen für die Zukunft der Arbeit aneignen können. So profitiert nicht nur die Fabrik, sondern auch der Mitarbeiter von den neuen digitalen Technologien in der Industrie.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Tipp 1 (vor der Gründung): So oft wie möglich den Kontakt zu potentiellen Kunden suchen und so viel wie möglich über die konkreten Kundenanforderungen lernen.

Tipp 2 (nach der Gründung): So schnell wie möglich in die Mitarbeiter investieren und nach Möglichkeit ein Team-Mitglied zu 100% am Aufbau des Teams arbeiten lassen. Das bedeutet am Anfang sehr sehr viele Gespräche mit Bewerbern führen. 

Tipp 3 (regelmäßig): Eine Gründung ist wie eine Achterbahnfahrt. Es geht im rasanten Tempo los und Hochs und Tiefs wechseln sich regelmäßig ab. Um im stressigen Tagesgeschäft das wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren, hat uns drei Gründern geholfen, regelmäßige Termine für den gemeinsamen Austausch im Kalender zu reservieren. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ehrgeizige, aber realistische Ziele

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Otto ID Solutions ist Startup of the Month im Mai des Frankfurt Forward Awards

Stellen Sie sich und das Startup Otto-ID doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Karsten Otto, ich bin 43 Jahre, Rettungssanitäter, Wirtschaftsingenieur und RFID Spezialist. 2018 habe ich die Otto ID Solutions als Einzelunternehmen gegründet und dieses dann im Januar 2020 in eine GmbH überführt. Wir sind RFID System Integrator mit dem Fokus auf Prozessoptimierung. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wärend meiner früheren Tätigkeit im Bereich Operations war ich unter anderem für die Entwicklung von RFID Anwendungen verantwortlich und völlig begeistert von den Möglichkeiten dieser Technologie. Ich musste ständig an meine frühere Arbeit im Rettungsdienst denken und war schnell überzeugt davon, dass RFID auch für Einsatzkräfte eine große Hilfestellung sein wird, um sicher zu stellen, dass Fahrzeuge und Material immer vollständig und einsatzbereit sind. In wenigen Sekunden kann man sehen, ob irgendwas an der Einsatzstelle zurückgelassen wurde und so können kritische Fehler vermieden werden. Auch im Bereich der textilen Dienstleistung hat es mich gewundert, dass nicht die passenden Lösungen im Markt angeboten wurden, obwohl die Technologie so viele Optionen bietet. Und irgendwann war dann einfach der Entschluss klar: Wenn es keiner macht, dann mache ich es eben.

Welche Vision steckt hinter Otto-ID?

Unsere Vision ist es mit Hilfe von RFID und anderen modernen Tracking-Technologien, sowie unseren innovativen Prozesslösungen, maßgeblich zur Veränderung und Modernisierung von Prozessabläufen in Unternehmen beizutragen. Wir vereinen Technologie, Prozessmanagement und Softwarelösungen mit dem Ziel einfache, verständliche und nachhaltige Prozesslösungen zu schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Wir hatten schnell erste Kunden mit einer sehr guten Auslastung, so, dass wir es geschafft haben einen Großteil unserer Entwicklungen selbst zu finanzieren. Lediglich zur Liquiditätssicherung war ein kleiner Kredit notwendig. Die größte Herausforderung ist es die Menge an Ideen und Entwicklungen zu kanalisieren und zielgerichtet auf den Markt zu bringen. Sich also nicht in Entwicklungen zu „verstricken“ und auch für den nötigen Umsatz zu sorgen. Und natürlich war bzw. ist auch die Corona Krise eine der ganz großen Herausforderungen. Diese konnten bzw. können wir jedoch sehr gut durch die Corona Hilfsangebote und der weiterhin guten Auslastung und Kundenaufträge meistern.

Wer ist die Zielgruppe von Otto-ID?

Zu unseren Zielbranchen gehören vor allen Dingen Rettungsdienste, Gesundheitswesen und Textile Dienstleistungen. Da kennen wir uns am besten aus und können unsere Expertise voll einbringen. Wir wachsen jedoch auch zunehmend in den Materialwirtschafts- und Logistikbereich von kleinen bis mittelständigen Unternehmen.

Wie funktioniert Otto-ID? Wo liegen die Vorteile? 

In Prozessabläufen geht immer mal irgendwas schief. Produkte kommen nicht dort an wo sie sein sollten. Es wurden mehr Produkte verbraucht als geplant. Geräte und Material wird versehentlich vertauscht oder irgendwo liegen gelassen. Vor allem im Rettungsdienst und Gesundheitswesen immer wieder ein Problem. Aber auch Verfallsdaten und Chargenverfolgbarkeit sind Themen, die uns ansprechen. Mit unseren RFID Transpondern können wir Produkte jederzeit und überall genau identifizieren. Damit können wir in sekundenschnell feststellen ob noch alles dort ist wo es hingehört, was verbraucht wurde und wieder bestellt werden muss. Wir können sogar verlegtes Material mit einer mobilen Suchfunktion wieder finden.

Das alle spart vor allen Dingen Zeit für die Mitarbeiter, erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert Verluste drastisch.

Sie sind Startup of the Month im Monat mm. Wie geht es jetzt weiter? 

Wir freuen uns sehr über den Titel und hoffen natürlich damit auf unsere Lösungen aufmerksam machen. Zur Mitte des Jahres stehen einige Markteinführungen an und wir führen schon jetzt Verhandlungen mit einigen Interessenten. Darauf werden wir uns jetzt erst einmal fokussieren und derweil Vertrieb und Marketingstrukturen weiter ausbauen.

Otto-ID, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns vor allem in unseren Kern-Branchen als Marktführer für RFID Technologien und Prozesslösungen. Auch haben wir vor uns schnell weiter zu internationalisieren. Damit meinen wir nicht nur Europa, sondern auch die USA. Hier besteht schon jetzt großes Interesse an unseren Lösungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Eine ordentliche Liquiditätsplanung ist das wichtigste, um auch durch Krisenzeiten zu kommen. Diese sollte man schon sehr früh wirklich gründlich durchführen. Ehrgeizige, aber realistische Ziele und ausgeprägte Marktkenntnis sind die anderen Bausteine, die mir bis hierhin sehr geholfen haben. Man sollte den Weg vom Startup zum etablierten Unternehmen von Anfang an systematisch planen. Dann bleibt man vor unangenehmen Überraschungen verschont.

Bildquelle Frankfurt Forward

Wir bedanken uns bei Karsten Otto für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der Weg ist das Ziel!

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Real Estate Blondies dubai immobilien

Ihr habt euch bereits in jungem Alter für die Selbstständigkeit entschieden. Darüber hinaus führt ihr eure Geschäfte von Dubai aus. Was waren die Hintergründe für diesen mutigen Schritt?

Seit geraumer Zeit wollten wir nicht mehr in einem Angestelltenverhältnis leben, welches von Abhängigkeiten und Einschränkungen geprägt ist. Der Schritt in die Selbstständigkeit war eine klare Entscheidung, welche wir bis zum heutigen Tag keineswegs und zu keinem Zeitpunkt bereut haben. Es wird nie den richtigen Zeitpunkt oder das richtige Alter für solch eine Entscheidung geben. Man muss es einfach tun, wenn nicht jetzt, wann dann. 

Unsere Selbstständigkeit ist mit viel harter Arbeit und Durchhaltevermögen verbunden, dennoch bemerken wir tagtäglich welche Vorzüge mit dieser Lebensentscheidung einhergehen. Disziplin, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und eine klare Struktur sind entscheidend um langfristig in der Selbstständigkeit erfolgreich zu sein. Außerdem haben wir das Privileg, diesen Traum gemeinsam als Team zu verwirklichen. Etwas Besseres konnte uns nicht passieren! Der Standort Dubai hat uns gerade deshalb überzeugt, weil es hier unendlich viele Möglichkeiten in Gebieten wie Innovation, Skalierung und Networking gibt, als zum Beispiel in Deutschland. Die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen verschiedenster Nationalitäten, kombiniert mit super Wetter und dem allgemeinen “Vibe” der Stadt, bestätigt uns tagtäglich in unserer Standortwahl.

Welche Meilensteine konntet ihr bisher in der Immobilienbranche erreichen? Was sind eure Ziele für die Zukunft?

Prinzipiell erreichen wir täglich einen Meilenstein, beispielsweise durch das Knüpfen von wichtigen Kontakten, wodurch wir unser Netzwerk stetig erweitern können. Wir können stolz darauf sein, unser eigenes Maklerbüro und unser Personal Brand (Realestate Blondies) in Dubai etabliert zu haben.

Unser Ziel ist es die Realestate Blondies zu einer internationalen Brand aufzubauen und mit unserem Unternehmen zu expandieren. Wichtig ist uns dabei, dass wir niemals den Spaß an der Arbeit verlieren und uns stetig neue Ziele und Visionen setzen. 

Die aktuelle Corona-Pandemie hat die deutsche Immobilienbranche stark verändert. Wie stark wird der Immobilienmarkt in Dubai dadurch beeinflusst?

Dubai hat die Krise gemeistert und die Pandemie zum Vorteil genutzt! Als erste Stadt weltweit hat Dubai die Grenzen wieder geöffnet, die Wirtschaft, den Tourismus sowie das Leben an sich wieder angekurbelt. Durch den zusätzlichen Ausbau des Digitalisierungsgrades im Immobilienmarkt in Dubai wurde der Markt in Rekordzeit wieder in die Gänge gebracht. Wir erleben im Moment einen unglaublichen Zuwachs an Investoren, sowie Endverbrauchern aus aller Welt und der Immobilienmarkt “boomt” regelrecht. Gerade jetzt in der Krise hat sich die Qualität des Standortes Dubai noch weiter entfaltet. Bis 2040 soll Dubai die lebenswerteste Stadt der Welt werden.

Welche Tipps habt ihr für junge Gründer, die sich im Ausland selbstständig machen wollen?

Einfach Loslegen und niemals aufgeben! Der Weg ist das Ziel! Wer dran bleibt und immer seine Ziele im Auge behält, wird es schaffen! Keine Angst vor Fehlern, ist ebenfalls essentiell, denn wer immer nur das macht was er bereits kann, wird nicht das nächste Level erreichen. In der “Komfortzone” ist noch niemand erfolgreich geworden. Das richtige Mindset macht es aus. Chancen ergreifen, Entscheidungen entschlossen fällen und hinter diesen zu stehen, ist das A und O für eine langfristige, erfolgreiche Karriere. Die Leidenschaft für das was man tut und das Feuer, welches in einem brennt, muss immer bestehen. Ebenfalls das Verlangen immer weiter und mehr zu lernen, denn wer aufhört zu lernen, stagniert. 

Euer Unternehmen steht für Teamgeist und Frauenpower. Welche Faktoren sind eurer Meinung nach für eine erfolgreiche Zusammenarbeit am wichtigsten?

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist Verlässlichkeit und Vertrauen, sowie der gegenseitige Respekt und das Verständnis dem anderen gegenüber essentiell. 

Integrität und Transparenz der Geschäftsprozesse sind unumgänglich für eine erfolgreiche Partnerschaft. Unsere gemeinsame Zusammenarbeit wird vor allem von Teamwork, Loyalität und Leidenschaft geprägt. Als Team vertrauen wir einander blind, motivieren und ergänzen uns tagtäglich um unsere Visionen, Ziele und Leidenschaft zu verfolgen.

Wir bedanken uns bei Geli und Lilli für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Happy birthday 3Bears – die Porridge Pioniere werden 5 Jahre alt

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3Bears Porridge 5 Jahre

Der Anfang war ein kleiner Klick: Und damit war www.3bears.de, die Website inklusive kleinem Onlineshop des Food Start-Ups 3Bears gelauncht. Es war der 12. Mai 2016, irgendwo in München. Und es kamen auch direkt die ersten Bestellungen rein …. allerdings nur von Friends & Family, zur Feier des Launchs. Jetzt wird 3Bears fünf Jahre alt – und aus der Idee von Caroline & Tim Nichols, Porridge ausgerechnet nach Deutschland zu bringen, ist eines der erfolgreichsten Food Start-Ups Deutschland geworden. Und die Erfolgsstory geht weiter.

Man sagt ja, dass manchmal die verrücktesten Ideen die Besten sind – bei Caroline und Tim Nichols und Ihrem Unternehmen 3Bears trifft dies absolut zu: In London lernten sich die beide kennen, beruflich in ganz anderen Branchen tätig als Food oder gar Cerealien. Die Bayerin und der Brite teilten (auch) die Begeisterung für Porridge, frisch aufgekochte Haferflocken, verfeinert mit Früchten, Nüssen, Schokolade – Tim schätze die Energie, die das warme Frühstück für Ausdauersport gibt, Caroline als Hobby-Köchin die Variabilität. Einziges Problem: Was tun, wenn es keine Zeit gibt für das Mixen, Zubereiten, … die Suche in britischen Supermärkten war erfolglos. Erfüllte einfach nicht die Ansprüche an Qualität, Konsistenz und vor allem Geschmack. Oder waren voller Zusatzstoffe und Zucker.

Das war der Moment der verrückten Idee:

„Dann machen wir es eben selber. Ohne Zucker, ohne Zusatzstoffe, aber dafür einfach lecker!“. Und dann auch noch in Deutschland. Wenn schon, denn schon. Denn in Deutschland gab es Porridge zu dieser Zeit noch gar nicht im Lebensmitteleinzelhandel, Porridge und Over Night Oats waren genau das Gegenteil von angesagt.

„Carolines bayerische Verwandtschaft war Testesser der ersten Rezepte … und sie war so begeistert von unseren Porridge-Sorten, dass wir anfingen, das Ganze ernster zu nehmen. Und so wurde aus persönlichem Lieblings-Frühstück Stück für Stück eine Unternehmensidee, unsere Firma, eine mittlerweile etablierte Marke. Ein bisschen wie im Start-up-Märchen …,“ erinnert sich Tim Nichols, der gemeinsam mit Caroline Nichols (ja, die beiden sind mittlerweile verheiratet und auch Eltern eines „Münchner Kindls“) gründete.

Eine Start-Up Geschichte wie im Märchen … zumindest, wenn es um den Namen geht!

Märchenhafter Beginn? Märchenhafter Firmenname sicherlich –  denn der Unternehmens- und Markenname 3Bears stammt aus einem bekannten britischen Märchen, „Goldlöckchen und die 3 Bären“: Es war einmal eine dreiköpfige Bärenfamilie, die lebte in einer Hütte im Wald. Eines Tages, als die Bären in den Wald spazieren gingen, während ihre Porridge-Mahlzeit abkühlte, stieß ein Mädchen mit Namen Goldlöckchen auf die verlassene Hütte. Dort standen die drei Schalen warmes Porridge auf dem Küchentisch. Goldlöckchen war hungrig, also probierte sie von jeder Schale. Doch nur eine Schale Porridge befand sie als genau richtig – nicht zu süß, und nicht zu breiig! Dieses Porridge war „just right“ – genau richtig.

„Genau richtig“ wurde dann auch der Claim von 3Bears, als am 12. Mai 2016 die ersten Produkte (drei Sorten) auf der eigenen Website präsentiert wurden. Und auch zu kaufen waren. Mit zugegeben bescheidenem Erfolg in den ersten 48 Stunden … aber das Gründer-Duo machte das, was Gründer ausmacht: Dranbleiben, Klinkenputzen, auf das Produkt vertrauen und die richtige Chance am Schopf packen … und die kam im Oktober 2017 mit „Die Höhle der Löwen“.

„Die „Höhle der Löwen“ war für uns definitiv der Durchbruch, die Bestellungen sind danach geradezu explodiert, wir konnten unser Team schnell erweitern, uns weiter professionalisieren und haben riesige Schritte im stationären Handel in ganz Deutschland gemacht,“ ordnet Caroline Nichols den Auftritt vor dem Millionen-TV-Publikum ein. Mit einem erfolgreichen Pitch-ende, das immer noch zu den erfolgreichsten der Sendungs-Historie zählt: Frank Thelen und Judith Williams beteiligten sich am unternehmen und wurden neben Investoren auch begleitende Berater*innen in den weiteren Jahren und Kapiteln des Unternehmens.

„Porridge made in Germany“ … und mit viel Persönlichkeit

An der Grundidee hat sich auch nach dem Durchbruch nichts geändert. Porridge aus Vollkornhaferflocken, mit Früchten und / oder Nüssen oder Schokolade– sonst nichts. Die Rezepte stammen wie bei den ersten erst in der heimischen Küche immer noch von Caroline Nichols, die mittlerweile zu den angesehensten Expertinnen rund um Hafer in der Küche gilt und im Sommer 2021 ihr zweites Kochbuch veröffentlicht.

Die Vollkornhaferflocken stammen seit Beginn von der Rubin Mühle im Schwarzwald, die Mischungen werden am Bodensee und in Sachsen gemischt. „Wir versuchen, alle Zutaten für 3Bears Porridge möglichst regional zu beziehen, das gelingt uns auch fast immer, mit einer kleinen Einschränkung: Die Trockenfrüchte stammen meist aus Europa und dem Mittelmeerraum – mit Blick auf die Klimaerwärmung muss man ja sagen: Glücklicherweise gibt es noch keine Ananas an der Isar!“

Von drei Sorten ist das Sortiment von 3Bears auf mittlerweile zehn Sorten Porridge und Overnight Oats gewachsen, dazu kommen noch fünf reine Bio-Sorten für Erwachsene und Kids, ein Haferdrink und die Weltneuheit Pocket Porridge. Und natürlich auch alle elementaren Accessoires für den Porridge Genuss zuhause, vom Overnight Oats Glas bis zum Thermobecher für den heißen Genuss auch im Wald oder auf dem Berg.

Vor allem ist 3Bears aber mittlerweile im Lebensmittel-Einzelhandel flächendeckend zu finden – in mehr als 7.000 Verkaufsstellen von REWE, Edeka, Müller Drogeriemärkte, Kaufland, tegut etc., in den wichtigsten Bio-Märkten, – und auch weiterhin im eigenen Onlineshop, der mittlerweile ein zigfaches der zwei Bestellungen am ersten Tag entgegennimmt und mit eigener Logistik auch Österreich beliefert. Denn auch in Österreich und Schweiz sind die 3Bears zu finden … schon bevor sie sich zum Geburtstag selbst beschenkten mit einer Expansion:

“To UK with love, yours 3Bears”

Seit Mai 2021 ist UK auch in Großbritannien aktiv, mit Listungen , Vertriebsteam, Kommunikationskanälen und allem was es für eine Expansion braucht. Ein neuer Markt, der der Heimatmarkt von Porridge ist und die Heimat des Gründers. Ein besseres Geburtstagsgeschenk kann man sich kaum machen …

Quelle PI Creative

Durchhaltevermögen: Aufgeben ist keine Option

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Picstagraph Foto- und Videowettbewerbe

Picstagraph: Tool für digitale Foto- und Videowettbewerbe

Stellen Sie sich und das Startup Picstagraph doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Marc Bopp und Maximilian Schlosser aus Mainz, beide 26 Jahre alt und die Gründer der Picstagraph GmbH. Picstagraph bietet Unternehmen mit seiner App das erste Tool für digitale Foto- und Videowettbewerbe und schafft damit eine umfassende Plattform für Contest-Marketing. So können Unternehmen aus diversen Branchen wie z. B. Gaming, Fashion, Food, Sport, Spiritualität, Handwerk und noch vielen mehr digitale Foto- und Videowettbewerbe veröffentlichen. Menschen aus der ganzen Welt können so kostenlos an den Wettbewerben teilnehmen und machen mit der Veröffentlichung ihrer Aufnahmen automatisch Werbung für ihr Unternehmen. Im Vordergrund steht die Interaktion mit den Kund:innen, Fans und Follower:innen, die Wettbewerbe sorgen für einen echten WOW-Effekt in der Zielgruppe und entsprechend für eine deutlich höhere Bereitschaft, sich mit dem Unternehmen und seinen Inhalten zu beschäftigen. Picstagraph bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, sich bestmöglich in Szene zu setzen und aus der Masse der Wettbewerber hervorzustechen. 

Warum haben Sie sich dazu entschieden, ein Unternehmen zu gründen? Welche Vision steckt hinter Picstagraph?

Die Idee für die Gründung der Picstagraph GmbH hat ihren Ursprung in einer  Vision, die wir seit dem Jahr 2019 teilen: Eine Plattform für digitale Foto- und Videowettbewerbe aufzubauen und damit eine neue Art von Werbung bei den größten Unternehmen der Welt zu etablieren.

Die Idee entstand, als wir Anfang 2019 in unseren Semesterferien gemeinsam durch die USA reisen wollten. Wir haben uns eine Challenge überlegt und wollten weder für die Hotels noch für die Autos bezahlen. Max hat zu diesem Zeitpunkt „Medienmanagement“ studiert und ist zudem gelernter Kameramann und Fotograf. Marc studierte berufsbegleitend „International Management“ mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie. Wir haben dann eine Hotelkette und einen Automobilhersteller angeschrieben, die wir als Sponsoren für unsere Tour gewinnen wollten. Im Gegenzug haben wir angeboten, Hotel und Autos zu vermarkten. Dass wir zu einem Erstgespräch eingeladen wurden, hat uns selbst überrascht und natürlich auch gefreut. Wir hätten die Reise sehr gerne antreten wollen, doch dann haben wir aus diesem Erlebnis heraus unsere Business-Idee abgeleitet. 

Marc: „Ich habe mich gefragt, wie es sein kann, dass ausgerechnet wir eine Einladung erhalten, obwohl es womöglich viele weitere Influencer:innen und Fotograf:innenen gegeben hätte, die den Job mindestens genauso gut gemacht hätten. Da ist mir aufgefallen, dass es weltweit derzeit keine einzige Plattform gibt, auf der Unternehmen Preise ausschreiben können, auf die sich User:innen dann bewerben. Damit war die Grundidee für Picstagraph geboren.“

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Anfangs waren die drei größten Herausforderungen die Programmierung der Plattform mit der Ambition, ein Produkt zu bauen, das sich auf dem Markt behaupten kann, die First Mover – Akquise von Unternehmen sowie Investor:innen bzw. Kapitalgeber:innen zu finden. Und dann kam außerdem noch COVID-19 dazu. Die Pandemie hat die ohnehin bereits existierenden Herausforderungen noch einmal deutlich verstärkt.

Für die Finanzierung konnten wir bereits früh prominente Investoren für uns gewinnen, darunter Moderator und Schauspieler Daniel Aminati, der von Anfang an von dem Konzept überzeugt war. Weitere Gesellschafter sind der Verkaufstrainer Tim Taxis sowie die IKARUS.mediale.inszenierungen GmbH als Investor. Auch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) hat das Potenzial unseres Start-Ups erkannt und fördert uns.

Welche Zielgruppe will Picstagraph ansprechen?

Unsere Zielgruppe sind zum einen Mittelständler:innen und große Unternehmen. Wir bieten ihnen die einzigartige Möglichkeit, mit ihren Kund:innen in spielerischer Weise zu interagieren – flexibel, dynamisch und bildstark. Die Unternehmen bringen sich über die Bild- und Video-Kreationen der Nutzer:innen ins Gespräch und können mit jedem Contest zusätzlich die Rechte an erstklassigem, authentischem User-Generated-Content für die eigene Marketing-Kampagne erwerben.

Zum anderen wollen wir über die App auch foto- und videobegeisterte Nutzer:innen erreichen, die Spaß daran haben, ihre besten Momente zu teilen, um somit eine Community aufzubauen, die sich genau für diese Wettbewerbe interessiert. 

Wie funktioniert Picstagraph? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Vorteile von Wettbewerben liegen klar auf der Hand: Jeder Mensch wird am Tag mit bis zu 5.000 Werbebotschaften konfrontiert. Um aus der Masse hervorzustechen, platzieren Werbetreibende immer mehr Werbung. Doch immer mehr des Gleichen zu produzieren, ist nicht zwangsläufig die richtige Lösung. Es braucht neue Modelle und Herangehensweisen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erregen. 

Und genau hier wollen wir mit unserer Lösung ansetzen. Einige Konzerne haben „Contest-Marketing“ bereits in der Vergangenheit für sich entdeckt. Bisher ist es jedoch ziemlich kosten- und zeitintensiv, alle Aspekte der Erstellung mit einzubeziehen. Viele Unternehmen haben sich deshalb bisher noch gar nicht mit dem Format auseinandergesetzt. 

Die Wettbewerbe auf Picstagraph sind standardisiert, skalierbar und können durch ein Formular innerhalb weniger Minuten fertig erstellt und veröffentlicht werden. Picstagraph bringt anschließend alle Wettbewerbe und Aufnahmen der Teilnehmer:innen auf einer neuartigen Plattform zusammen. Das Ergebnis: Eine öffentliche „Bühne“ (so nennen wir den Bereich, in dem die Aufnahmen der Teilnehmer:innen erscheinen) mit jeder Menge einzigartigem Content. Um ins Finale einzuziehen und anschließend den Wettbewerb zu gewinnen, müssen die Teilnehmer:innen „Votes“ der Zuschauer:innen erhalten. Auf den:die Sieger:in wartet der Hauptpreis – das kann von Geld über Produkte bis hin zu einzigartigen Erlebnissen alles sein. Jede Woche launcht ein Unternehmen, ein:e Fotograf:in, Influencer:in oder gemeinnützige Organisationen einen neuen Wettbewerb für die Community und die eigenen Zielgruppen.

Picstagraph, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Picstagraph soll das Fundament einer weltweit agierenden Marketing-Agentur mit eigener Plattform bilden. Über die Plattform wollen wir In-House Produktion und Kampagnen in Kooperation mit großen Stars und Influencer:innen initiieren. Wichtig ist uns außerdem, dass Picstagraph ein Unikat bleiben soll.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die richtigen Mentor:innen finden, das richtige Mindset aufbauen, die richtigen Menschen mit den richtigen Tipps finden und genügend Zeit investieren, Expertenwissen akquirieren und das richtige Team zusammenstellen

Minimalismus: Am Anfang nicht zu viel und zu groß planen, lieber dem Motto folgen: „Think big, but begin small“ und dann einen Schritt nach dem anderen machen. Starte mit einer Minimal-Version deines Produkts und arbeite nach dem Test-Feedback-Prinzip. Bleib in engem Austausch mit deiner Zielgruppe, damit du dein Produkt nicht an ihr vorbei entwickelst und vor allem: Kommunikation!

Durchhaltevermögen: Aufgeben ist keine Option. Immer dann, wenn man glaubt, es geht nichts mehr, kommt die Lösung „um die Ecke“ und plötzlich läuft alles von allein.

Wir bedanken uns bei Marc Bopp und Maximilian Schlosser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schnell Fehler machen und daraus lernen 


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CASHY Pfandleihe Digitalisierung 2 Minuten 2 Millionen

Thomas Mang Gründer CASHY, Pfandleihe durch Kundenorientierung und Digitalisierung, war in der PULS 4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup die Cashy doch kurz vor!

Mein Name ist Thomas Mang und ich bin als CMO für alle Marketingaktivitäten bei CASHY verantwortlich. CASHY ist ein Fintech-Startup und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das angestaubte Modell der Pfandleihe durch konsequente Kundenorientierung und Digitalisierung zu revolutionieren. 

Wie ist die Idee zu die Cashy entstanden? 

Mein Kollege Patrick Scheucher war mehr als 11 Jahren in Banken tätig und hat dabei unter anderem Modelle für Online-Kredite entwickelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass viele Kreditanfragen aufgrund mangelnder Bonität und immer strikteren Regulatorien abgelehnt werden müssen und es für den Kunden nach einer Ablehnung nur wenige Alternativen gibt. Aus dieser Erkenntnis und der anschließenden Recherche sind wir auf das Jahrtausende alte Modell der “Pfandleihe” gestoßen und entsprechende Potenziale erkannt. Daraus ist die Idee zu CASHY entstanden. 

Welche Vision steckt hinter CASHY? 

Unsere Vision ist es, eine einfache und unkomplizierte Kreditform als Alternative zu Bankkrediten zu etablieren. 

Wer ist die Zielgruppe von CASHY? 

Zielgruppe ist grundsätzlich jeder, der kurzfristig Geld benötigt. Die Motive dahinter können weitestgehend unterschiedlich sein: 

Meine Waschmaschine geht kaputt und ich habe nicht genug Geld für die Reparatur am Konto.

Ich möchte bei einer Aktion (z.B. für die Buchung eines Urlaubs) zuschlagen und kann nicht mehr auf mein Gehalt am Ende des Monats warten.


Ich habe mir ein neues Smartphone gekauft und möchte mein altes unkompliziert verkaufen, bevor dieses in der Schublade verstaubt und an Wert verliert.
Durch die konsequente Digitalisierung unserer Prozesse können wir Pfandkredite sehr schnell abwickeln und auszahlen. Das schätzen viele Kunden sehr und sehen hier Vorteile gegenüber der eventuell aufwendigeren Bürokratie bei Banken. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Wir kannten einige Success Stories von befreundeten Startups und haben uns dann einfach beworben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Wir haben den Aufbau des Pitches intern und mit einem Pitchberater entwickelt. Sobald das Skript fertig war, haben wir uns in den letzten Tagen vor Auftritt noch Unterstützung von einem Auftrittscoach geholt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Zusage zur Show hat uns natürlich sehr motiviert und wir haben darin auch eine weitere Bestätigung zu unserer Business Idee gesehen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf die Cashy aufmerksam werden?

Die Ausstrahlung hat auf unserer Website definitiv einen Ansturm erzeugt und wir konnten dadurch viele neue Kunden gewinnen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus? 

Wir hatten bereits vor der Show Alexander Schütz im Fokus. Durch seine Tätigkeiten in der Finanzbranche passt er als Investor am besten zu uns.

Wie ging es nach der Sendung weiter? 

Wenige Tage nach der Ausstrahlung hat sich das Family Office von Alex Schütz bei uns gemeldet und einen Kickoff-Call vereinbart. Danach startete die Due Dilligence. 

Cashy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir möchten unsere Services weiter ausbauen und internationalisieren. Zusätzlich wird der Kunde bei uns immer im Zentrum stehen. Wir werden nie aufhören, jede Kleinigkeiten an unseren Produkten zu optimieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Alles ausprobieren, schnell Fehler machen und daraus lernen
Eine gute Kaffeemaschine kaufen
Das beste Team der Welt zusammenstellen 

Bild: Photo Credits/ Fotograf: Philipp Lipiarski

Wir bedanken uns bei Thomas Mang für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kenne Deinen Markt und Deine Mitstreiter

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Xplora Kinder-Smartwatches

Xplora Kinder-Smartwatches die Features sind auf die Bedürfnisse der Kinder und Eltern abgestimmt

Stellen Sie sich und Xplora doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sten Kirkbak und ich bin der Gründer sowie Geschäftsführer von Xplora Technologies, dem führenden Anbieter von Kinder-Smartwatches in Europa. Wir bei Xplora beschäftigen uns täglich mit den Bedürfnissen unserer Kinder und der Entwicklung in unserer Gesellschaft. So sind die Features unserer Smartwatches auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern abgestimmt. Kinder können draußen unterwegs sein und dabei jederzeit mit ihren Eltern über die Telefon- oder Nachrichtenfunktion in Kontakt stehen. Eltern erhalten zudem einen Überblick, wo sich ihr Kind befindet oder mit wem ihr Kind kommuniziert. Ebenso werden die Kinder auf unserer Goplay-Plattform zu mehr Bewegung motiviert, indem sie an spannenden Kampagnen teilnehmen, Preise gewinnen oder sich sozial engagieren können. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zur Gründung kam vor einigen Jahren, als ich meinen damals dreijährigen Sohn in einem überfüllten Einkaufszentrum verlor. So suchte ich – der Schock saß tief – ab dem Zeitpunkt nach einem Produkt, welches ich ihm mitgeben kann, damit ich ihn in so einem Fall erreichen/anrufen kann. Zu dem Zeitpunkt gab es Smartphones und auch GPS-Tracker. Es gab aber weder etwas technisch ausgereiftes noch altersgerechtes. Für ein Smartphone war mein Sohn noch zu klein. Er hätte uneingeschränkten Zugang zu sozialen Medien und zum Internet; das Risiko von Cyber-Mobbing oder dem Anzeigen ungeeigneter Inhalte, war mich zu hoch.

Also haben wir Xplora gegründet und mit der Smartwatch ein Produkt entwickelt, das für den europäischen Markt optimiert ist und sämtlichen technischen Anforderung des europäischen Datenschutzes entspricht. All unsere Produkte erfüllen somit die höchsten Sicherheitsanforderungen und sind alle DSGVO-konform. Das ist übrigens eine unserer obersten Prioritäten: Wir möchten das sicherste Produkt auf dem Markt anbieten. Denn die Sicherheit der Kinder steht an allererster Stelle.

Welche Vision steckt hinter Xplora?

Xplora wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, Kindern einen sicheren Einstieg in die digitale Kommunikation und ein besseres Gleichgewicht zwischen Bildschirmzeit und körperlicher Aktivität zu ermöglichen. Unsere Vision ist es, Kinder auf der ganzen Welt erfahren zu lassen, wie ihre alltäglichen Aktivitäten die Welt positiv verändern können. Nicht erst seit Corona, doch dadurch auf vielerlei Ebenen beschleunigt, wachsen unsere Kinder in einer zunehmend digitalisierten Welt auf. Die Herausforderung besteht darin, dass sie trotzdem weiterhin kindgerecht aufwachsen und sich selbstständig und gesund entwickeln können. Kindern einen sicheren Einstieg in die digitale Kommunikation zu ermöglichen und sie vor allem dabei zu begleiten, ist besonders wichtig. Es ist auch zunehmend wichtiger, dass die Kinder selbst eine Balance zwischen Bildschirmzeit und körperlicher Aktivität finden. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gab eine Zeit lang Smartwatches, welche eine Abhörfunktion, ähnlich wie bei Babyphones, besaßen. Eltern konnten ihre Kinder oder Menschen in der unmittelbaren Nähe ihres Kindes ohne Wissen abhören, indem das Mikrofon an der Smartwatch aktiviert wurde. Zurecht wurde diese Funktion 2017 durch die Bundesnetzagentur verboten. Unsere Uhren verfügten noch nie und selbstverständlich auch in Zukunft nicht über eine derartige Abhörfunktion. Dennoch werden Kinder-Smartwatches immer wieder mit der Thematik in Verbindung gebracht – zu Unrecht. Unsere App und auch die Uhren erfüllen sämtliche Anforderungen der aktuellen Datenschutzbestimmungen und sind laut der Bundesnetzagentur für Deutschland zulässig. 

Xplora wurde 2020 an der Euronext Growth Stock Exchange gelistet, mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von $160M. Der Umsatz im letzten Jahr betrug 23 Mio. $ und 216.000 verkaufte Einheiten, für 2021 werden 500.000 Einheiten erwartet. 

Wer ist die Zielgruppe von Xplora? 

Unsere Smartwatches sind für Kinder – und deren Eltern. Denn mit unseren Produkten und der Xplora Familien-App, stehen Kinder mit den wichtigsten Personen in Verbindung – mit ihren Eltern. Insbesondere Grundschulkinder im Alter von 5 bis 12 Jahren tragen unsere Uhren – begleitend auf dem Schulweg oder auch in ihrer Freizeit. 

Wie funktioniert Xplora? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Xplora ist das erste Telefon für Kinder. Denn die Uhr funktioniert im Grunde wie ein Handy – mit dem feinen, aber wichtigen Unterschied, dass alle Features auf die Bedürfnisse von Kindern zwischen ca. 5 und 12 Jahren sowie auf deren Eltern abgestimmt sind. Wir haben die technischen Raffinessen eines Smartphones genutzt und die Features bewusst reduziert. Wichtig ist, dass sich Kinder in dem Alter bewegen und die Welt erkunden können. Mit der Xplora Smartwatch können sie alleine unterwegs sein, weil sie ihre Eltern jederzeit erreichen können. Die Uhr hat selbstverständlich keinen Internetzugang, weil Kinder in dem Alter für Apps, Social Media, YouTube usw. noch zu jung sind. In der dazugehörige Familien-App können die Eltern allerdings jederzeit den Live-Standort der Uhr einsehen. So können sie im Notfall sehen, wo sich ihr Kind gerade befindet.

Dass Bewegung, speziell im Freien, für Kinder wichtig ist und die Kids von heute, bedingt durch Tablets und Co., sich zu wenig bewegen, ist viel diskutiert. Wir wollen dieser Entwicklung entgegenwirken und haben deshalb die Plattform #Goplay gegründet. Unsere Uhr hat einen Schrittzähler, der die tägliche Bewegung der Kinder zählt. Diese werden auf unserer Goplay-Platfform in Xplora Coins umgewandelt. Pro 1.000 Schritte erhalten die Kinder 1 Xplora Coin. Die Coins können sie wiederum in Spielzeit von exklusiven Minispielen unserer Partner aus der Unterhaltungsbranche, wie kürzlich dem Kino-Film Tom & Jerry und aktuell der Netflix-Serie Fast & Furious Spy Racers Mexico, oder in spannende Produkte eintauschen. Keine Bewegung bedeutet keine Spielzeit und keine Belohnung.

Xplora, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir die Marktführerschaft von Xplora europaweit ausgebaut und vielen Kindern durch unser ganzheitliches Produktkonzept zu mehr Aktivität sowie weniger Bildschirmzeit verholfen haben. Wir werden fester Bestandteil des Alltags vieler Kinder sein. Denn digitale Technologie ist ein wichtiger Impulsgeber für eine Zukunft voller Möglichkeiten und neuer Lebensentwürfe. Immer mehr Lebensbereiche werden von der Digitalisierung geprägt sein – Kindern von Anfang an einen sicheren Einstieg zu gewähren und sie dabei zu begleiten, das ist unsere Vision und unser Ziel. Kinder, die jetzt in der Grundschule sind, werden später in digital geprägten Jobs arbeiten, die wir heute vielleicht noch nicht kennen. Digitale Bildung muss auf allen Ebenen stattfinden – beginnend in der Schule und dem Elternhaus. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Wir alle müssen Teil der Schaffung einer besseren und nachhaltigeren Zukunft sein – ist es Deine Idee/Dein Produkt auch?
  • Research & Analyse: Kenne Deinen Markt, kenne Deine Mitstreiter – und performe besser. Unterscheide Dich.
  • Viele Ideen für eine erfolgreiche Gründung entstehen aus Alltagssituationen heraus – Augen auf. 

Wir bedanken uns bei Sten Kirkbak für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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