Mittwoch, Juli 29, 2026
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Einfach loslegen, alles andere ergibt sich auf dem Weg

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Selected.me Gehaltswert künstlicher Intelligenz

Auf Slected.me den exakten Gehaltswert mittels künstlicher Intelligenz berechnen

Stellen Sie sich und das Start-up Slected.me doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Pirathipan, ich bin gebürtiger Berliner, sri-lankischer Abstammung und BWLer. Bevor ich Slected.me gründetet, habe ich 8 Jahre als Software- und KI-Berater im Vertrieb gearbeitet. 

Auf Slected.me können Arbeitnehmer:innen erstmals ihren exakten Gehaltswert mittels künstlicher Intelligenz nicht nur für sich selbst berechnen, sondern sich auch direkt mit anderen Nutzer:innen auf der Plattform vergleichen. Hier sind wir weltweiter Pionier. Auf den gängigen Gehaltsplattformen bekommen Arbeitnehmer:innen lediglich eine Gehaltsrange angezeigt, die meist aus weniger als sechs Parametern gewonnen wird. Unsere künstliche Intelligenz ermittelt Menschen ihren exakten Marktwert mithilfe von 50 Parametern.

Durch den Vergleich mit anderen Nutzer:innen mit ähnlichen beruflichen Qualifikationen und Werdegängen auf unsere Plattform werden individuelle neue Karriereperspektiven aufgezeigt. Ende dieses Jahres launchen wir unseren Karriere-Coach Infinity. Als neuer Karriere-Buddy sagt er Arbeitnehmer:innen und Jobsuchenden objektiv, wo sie sich exakt auf ihrer Karriereleiter befinden und wo die berufliche Reise individuell hingehen kann. 

Personaler:innen, Unternehmen oder Headhunter:innen müssen auf Slected.me keine Massennachrichten mehr an Tausende Menschen verschicken, sondern matchen passende Kandidat:innen mit wenigen Klicks. Wir helfen Unternehmen dabei, den geeigneten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle mithilfe von Soft Skill-Matching innerhalb von 10 Minuten zu finden. Dabei unterstützen wir Unternehmen, eine transparente und objektive Lohnkultur aufzubauen, die in der neuen Arbeitswelt – besonders bei jüngeren Generationen – schon heute erwartet wird. 

Auf Slected.me kann es zu keinen falschen Erwartungen zwischen Bewerber:innen und Personalvermittler:innen kommen: Es wird von Anfang an transparent über das Gehalt, die Fähigkeiten sowie Wachstumsmöglichkeiten gesprochen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Jeder von uns kann sich an seinen eigenen Berufseinstieg und die damit verbundenen Unsicherheiten erinnern. Gerade Berufsanfänger wissen nicht, was ihre Arbeit wert ist und wo sie Gehalts-technisch ansetzen können. Hierfür haben wir jetzt eine Lösung, die gleichzeitig ein enormes Potenzial für die Transformation des Arbeitsmarktes in die neue Arbeitswelt mit sich bringt. 

Welche Vision steckt hinter Slected.me?

Unsere Vision ist es, dass jeder Mensch die gleichen Chancen im Berufsleben hat, unabhängig von sozialer Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder des Alters. In vielen Ländern wie Norwegen ist öffentlich einsehbar, was andere verdienen. Das Thema Geld bzw. Gehalt ist in der heutigen Informationsgesellschaft kein Tabu-Thema mehr. Unsere Plattform wird das jetzt auch in Deutschland ändern und so auch gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz vorgehen. Wir sind der Überzeugung, dass die Gender-Pay-Gap durch transparente Gehälter über Nacht geschlossen werden könnte und deshalb sind wir hier!

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Die größte Herausforderung war, die Entscheidung zu treffen ein Startup zu gründen und die richtigen Mitgründer zu finden. Hier hatte ich großes Glück einen Produkt- und KI-Experten zu finden, mit einer gemeinsamen Vision! Den Schritt zu wagen und auf ein geregeltes Einkommen zu verzichten, war nicht einfach. Anfangs haben wir uns komplett selbst finanziert. Wir konnten letzten Monat vier Business Angle, darunter bekannte Gründer wie Alexander Eitner von Miles-Mobility, von unserer Idee überzeugen. Gerade sind wir in den Vorbereitungen für die Seed-Finanzierung. 

Wer ist die Zielgruppe von Slected.me?

Zu unseren Nutzer:innen zählen Arbeitnehmer:innen, Berufseinsteiger:innen und Jobsuchende im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Gerade fokussieren wir uns auf die Berufsgruppen ITler, BWLer sowie auf kaufmännische Berufe im akademischen Bereich. Unsere künstliche Intelligenz wird sukzessive gefüttert. Schon Anfang nächsten Jahres werden wir weitere wichtige Berufsklassen ansprechen bzw. ihren Gehaltswert berechnen können.

Wie funktioniert Slected.me? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bislang gibt es keine Plattform, die uns exakt ähnelt oder dieselbe Dienstleistung anbietet. Viele Arbeitnehmer:innen leben im Ungewissen in Bezug auf Ihren exakten Marktwert. Slected.me gibt Menschen wie ein Schufa Score ihren Gehaltscore. Auf Slected.me können Arbeitnehmer:innen erstmals ihren exakten Gehaltswert mittels künstlicher Intelligenz nicht nur für sich selbst berechnen, sondern sich auch direkt mit anderen Nutzer:innen auf der Plattform vergleichen. Hier sind wir weltweiter Pionier.  Unternehmen finden geeignete Kandidaten für die ausgeschriebene Vakanz mithilfe von Soft Skill-Matching innerhalb von nur 10 Minuten.

Slected.me, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Laut Plan wollen wir in 5 Jahren über 100 Mio. Nutzer:innen auf unserer Plattform haben und uns neben Europa, auch in Nordamerika und Asien positionieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben

1. Bitte nicht wegen des Geldes oder sonstigen Vermögensinhalten gründen. Schafft mit eurer Lösung einen echten Mehrwert und Nachhaltigkeit für Kund:innen.

2. Einfach loslegen, alles andere ergibt sich auf dem Weg. Was soll passieren außer zu Scheitern? Das passiert eben auch auf dem Weg zum Erfolg!

3. Vergleicht euch nicht mit anderen Gründer:innen oder Unternehmen. Jeder hat seine eigene Geschwindigkeit und Daseinsberechtigung und das ist auch gut so. Denkt Divers und seit transparent! 

Wir bedanken uns bei Pirathipan Nanthakumar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up:

Kontakt:

WeWork
Kemperplatz 1 Mitte D
10785 Berlin

https://slected.de/
info@slected.me

Ansprechpartner: Pirathipan Nanthakumar

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/slected.me/
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LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/slected/mycompany/

Mit viel Disziplin und Leidenschaft am Projekt dranbleiben

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erz&Mountain Festtagsdekoration Erzgebirge

Erz&Mountain Festtagsdekoration von Holzhandwerkern im Erzgebirge hergestellt

Stellen Sie sich und das Startup Erz&Mountain doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Madlen und Sven aus Köln. Die Liebe zu Fest- und Feiertagen und der Wunsch, etwas Schönes zu schaffen, brachten uns dazu, im Jahr 2021 ein eigenes Label für puristische Festtagsdekorationen zu gründen.

Unsere Wurzeln haben wir im Erzgebirge und in Dresden. Schon als Kinder staunten wir in der Weihnachtszeit über das Räuchermännchen, das den Duft von Sandelholz und Tanne im Raum verbreitete. Für unsere erste Kollektion haben wir diesen Klassiker der erzgebirgischen Weihnachtsdekoration neu interpretiert. Unsere Räucherfiguren vereinen modernes und klares Design mit der Holzkunst aus dem Erzgebirge.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Über Jahre hinweg bekamen wir von unseren Familien traditionelle Räuchermännchen aus dem Erzgebirge geschenkt. Sie erinnerten uns an Kindheit, aber passten nie so richtig zu unserem Einrichtungsstil. Als wir das siebte Jahr in Folge bei einem Glühwein auf eine ganze Kollektion verspielter und detailreicher Figuren schauten, kam uns die Idee: Wir verpassen ihnen ein Design-Upgrade!

Wir haben viele Menschen kennengelernt, die sich wie wir gern daran erinnern, wie sie in der Adventszeit mit ihren Familien Räucherfiguren, Nussknacker, Pyramiden und co. aufgestellt haben. Diese Weihnachtsdekoration weckt zwar schöne Familienerinnerungen, entsprechen aber oftmals nicht den eigenen ästhetischen Vorstellungen. Da haben wir den Mut gefasst, unser eigenes Label zu gründen, mit dem Ziel die Festtagsdekoration schlichter und moderner zu gestalten.

Welche Vision steckt hinter Erz&Mountain?

Wir möchten Design und Gemütlichkeit in festlich geschmückte Wohnungen bringen. Dabei ist es uns wichtig, Traditionen auf moderne Art zu leben.

Wenn wir an Feiertagen geliebte Ritual zelebrieren, schieben wir den Alltag beiseite. Ob den Weihnachtsbaum schmücken, einen Geburtstagstisch dekorieren, Ostereier verstecken – Traditionen sind etwas Besonderes und zeigen uns, dass wir miteinander verbunden sind. Aber nur was sich gut anfühlt, was zu uns passt, kann als Ritual wertvoll sein, Vertrautheit und Gemeinschaft schaffen. Daher glauben wir, dass wir unsere eigenen Traditionen weiterführen, verändern und neue schaffen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Schwierigkeit war es, Werkstätten in Deutschland zu finden, die mit traditionellen Handwerkstechniken unsere Designs umsetzen. Uns war es wichtig, unsere Dekorationen regional produzieren zu lassen und auf die alten Techniken in der Holzverarbeitung – das Drechseln und Drehen – zurückzugreifen. Der Fachkräftemangel in der Branche, das Zurückgehen des Holzhandwerks, Lieferschwierigkeiten für bestimmte Hölzer, geschlossene Werkstätten in der Coronapandemie – wir mussten auf dem Weg von der Skizze über den Prototpyen bis hin zum fertigen Produkt einige Hindernisse überwinden. Wir haben den Großteil mit eigenen Mitteln finanziert und auch eine Crowdfundingkampagne gestartet.

Wer ist die Zielgruppe von Erz&Mountain?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die sich für modernes Design und Interior begeistern, trendbewusste Weihnachts- und Dekofans und all jene, die sich im Alltag gern ihre eigenen, kleinen Rituale schaffen möchten.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Festtagsdekoration ist schlicht, zeitlos und fügt sich mit ihren klaren Formen und natürlichen Farben in jedes heutige Interieur. Sie wird mit der Expertise und Leidenschaft von Holzhandwerkern im Erzgebirge hergestellt. Wir arbeiten mit kleinen Familienbetrieben zusammen, die teilweise schon in fünfter Generation drechseln und schreinern.

Nachhaltigkeit ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir verwenden regionale, FSC-zertifizierte Hölzer und achten bei allen Schritten von der Produktion bis zum Versand auf unseren ökologischen Fußabdruck. Jedes Produkt verpacken wir mit natürlichen Materialien und versenden es klimaneutral in sein neues Zuhause.

Erz&Mountain, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Weihnachten ist erst der Anfang. Es gibt für alle Feiertage und Feste im Jahr viele schöne Traditionen und Dekorationen, die wir neu interpretieren möchten. Design und Gemütlichkeit auch für Karneval und Ostern, Geburtstage und Hochzeiten, Sommersonnenwende und Erntedankfest.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Viel über die Idee sprechen und genau zuhören, was Dein Gegenüber dazu sagt. Eine hohe Frustrationstoleranz und Resilienz aufzubauen für gelegentliche Rückschritte und mit viel Disziplin und Leidenschaft am Projekt dranbleiben.

Wir bedanken uns bei Madlen und Sven für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einfach machen, nicht nur reden!

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baybies vegane und zertifizierte Naturkosmetik für Schwangere und Babies

baybies vegane und zertifizierte Naturkosmetik für Schwangere und Babies

Stellen Sie sich und das Startup baybies doch kurz unseren Lesern vor!

baybies setzt neue Maßstäbe an Babypflege und revolutioniert den Markt mit moderner, nachhaltiger und natürlicher zertifizierter Baby-, und Schwangerenpflege. Mein Name ist Sophia Sauter und ich bin eine der Gründerinnen und CEO von baybies. Meine Co-Founderinnen sind Simone Paschedag und Christina Reh, die langjährige Expertise aus der Kosmetikindustrie mitbringen. Mit baybies bauen wir eine moderne und cleane Marke auf, die das klassische Familienbild neu denkt. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu der Naturkosmetikmarke baybies entstand aus der Not heraus, denn ich hatte eine lange und beschwerliche Suche nach geeigneten Pflegeprodukten für meine hochsensible Haut hinter mir. Diese endete mit der ernüchternden Erkenntnis: Selbst vermeintlich unbedenkliche Babypflegeprodukte können Mineralöle, Mikroplastik oder allergene Duftstoffe enthalten und sind daher oftmals weder vegan noch nachhaltig und obendrein noch problematisch für sensible Haut. Ich konnte nicht glauben, dass es weder in der Naturkosmetik noch im Babypflegebereich etwas gab, das meinen Ansprüchen gerecht wurde, und fing an nach Produzenten zu suchen, die sich auf reine Naturkosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen und einem nachhaltigen Herstellungsprozess spezialisiert haben.

Was war bei der Gründung von baybies die größte Herausforderung?

Die Suche nach einem geeigneten Produzenten erforderte einiges an Ausdauer und Beharrlichkeit, da viele große Anbieter die Naturkosmetik nur als kleines Nebengeschäft betreiben und wenig Flexibilität hinsichtlich der Rohstoffe und Verpackungsmaterialien bieten konnten. Da ich keine Kompromisse bei den Punkten Natürlichkeit und Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung eingehen wollte, ging die Suche weiter. Schließlich kam der entscheidende Tipp zu einem Produzenten, der den hohen Qualitätsansprüchen der zertifizierten Naturkosmetik gerecht werden konnte und ausschließlich vegane Naturkosmetik herstellt. Dieser Produzent mit Sitz in den Alpen ist ein wahrer Pionier im Bereich der modernen pflanzenbasierten Naturkosmetik. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja definitiv, am Anfang ist selten alles perfekt. Als Gründer muss man flexibel sein und sollte das Risiko nicht scheuen. Unternehmertum ist ein ständiger Lernprozess, durch den man jeden Tag wächst. Natürlich ist aber hier eine Grundvoraussetzung, dass man von der Idee überzeugt ist, daran Spaß hat und sie ausreichend hinsichtlich Marktpotential und Umsetzbarkeit evaluiert hat. 

Welche Vision steckt hinter baybies?

Mit baybies wollen wir im Babymarkt eine neue Ära einläuten und für eine zeitgemäße, tolerante Marke stehen. Wir sind seit Anbeginn und Gründung unseres Unternehmens für unser Handeln verpflichtet, für unsere Umwelt und die zukünftige baybies Generation Verantwortung zu übernehmen. Wir wachsen gemeinsam und können erfolgreich sein, indem wir nachhaltig und wertschätzend handeln.

Ein Umdenken in Richtung veganer, natürlicher und nachhaltiger Produkte mit neuen Designstandards ist unser Anspruch. 

Wer ist die Zielgruppe von baybies?

Obwohl baybies für Babies kreiert wurde, können die Produkte auch von Mamas, Papas, Omas, Opas oder Onkeln und Tanten verwendet werden. Das Körperliebe-Öl oder die Body Lotion ziehen schnell ein, pflegen sowohl ganz junge als auch reife Haut schön zart und bilden dazu stilvolle und coole Elemente im Badezimmer. 

Was ist das Besondere an den Produkten und was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Alle Produkte sind dermatologisch getestet, vegan und tierversuchsfrei sowie ausschließlich aus Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs hergestellt. baybies verzichtet auf den Einsatz von Duftstoffen, Alkohol, synthetischen Inhaltsstoffen und PEGs. Außerdem sind die Produkte frei von Silikonen, Mineralölen oder Mikroplastik. 

Um den nachhaltigen Ansatz konsequent zu verfolgen, verwendet baybies recycelte Verpackungsmaterialien und verzichtet auf die Umverpackung. Dank genderneutralem Design und dem inklusiven Nutzungsansatz für alle, wird baybies den Ansprüchen moderner Familien gerecht. 

baybies, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

baybies will den Babypflege-Markt revolutionieren, Grenzen überwinden und zeigen, dass Familie heute viel weitergedacht werden muss. Klare Werte, authentische Transparenz und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie spielen für die Verbraucher von heute eine immer wichtigere Rolle. Wir möchten einen positiven Beitrag zu einer besseren Zukunft leisten und die Verbraucher dabei unterstützen, nachhaltige und natürliche Entscheidungen zu treffen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Man sollte von der Idee wirklich überzeugt sein und sie ausreichend evaluiert haben, sonst hält man keine drei Monate durch. 

Ein gutes Netzwerk (das man sich kontinuierlich aufbauen muss) und natürlich auch viel Spaß bei der Arbeit, sowie Lust jeden Tag vor einer neuen Herausforderung zu stehen. 

Letztendlich geht es aber oft darum: Einfach machen, nicht nur reden! Irgendwann ist genug evaluiert und man muss einfach loslegen. Ideen haben viele, aber machen tun es nur wenige … Und ansonsten auch immer offen für Feedback sein und vor allem auch anderen helfen!

Titelbild: copyright Nell Killius

Wir bedanken uns bei Sophia Sauter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: baybies

Kontakt:

baybies GmbH
Oberhachinger Str.26
82031 Grünwald
Deutschland

https://www.baybies.de/
hello@baybies.de

Anpsprechpartner: Sophia Sauter, Simone Paschedag, Christina Reh

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/baybies_official/

Bleibt gesund

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ACCURE Batterien

ACCURE analysiert Leistungsdaten von Batterien zum Beispiel in Elektroautos, um sie besser zu machen

Stellen Sie sich und das Startup ACCURE doch kurz unseren Lesern vor!

ACCURE analysiert Leistungsdaten von Batterien zum Beispiel in Elektroautos, um sie besser zu machen. Ein bisschen so wie bei Runtastic für den Sportler. Wir managen weltweit bereits über 250.000 Batteriemodule und arbeiten dazu mit internationalen Automobilkonzernen, Energieversorgern und Versicherungen zusammen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Im Rahmen meiner Promotion an der RWTH Aachen konnte ich tiefe Einblicke in das Potential von Batteriespeichern gewinnen und gleichzeitig sehen, wo wir heute stehen. Eines wurde mir dabei sehr schnell klar. Wir wollen helfen, diese Lücke schnell zu schließen, indem wir die Batterie laufend analysieren und nicht erst nach den Ursachen suchen, wenn sie kaputt gegangen ist. 

Welche Vision steckt hinter ACCURE?

Wir glauben, dass Batterien das wichtigste Puzzlestück der Energie- und Mobilitätswende sind. Mit unserer Cloud Lösung machen wir Batterien schneller besser und beschleunigen damit den Abschied von fossilen Brennstoffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Jede Wachstumsphase hat ihre eigenen Herausforderungen – für uns als „first time founder“ war die erste Finanzierungsrunde dabei sicherlich besonders komplex herausfordernd. Nach dem wir nun 10 Millionen US-Dollar geraist haben, geht es nun eher um operative Dinge – zum Beispiel: wo bekomme ich hochqualifizierte Entwickler:innen her.

Wer ist die Zielgruppe von ACCURE?

Unsere Kunden kommen aus der Mobilitäts- und Energiewelt, von elektrischen Scootern über Autos, Busse und Schiffe bis hin zu großen Energiespeicheranlagen. Daneben arbeiten wir zum Beispiel mit Versicherungen zusammen – die finden unsere Daten natürlich spannend, um beispielsweise mögliche Batteriebrände zu erkennen und ihnen entgegen zu wirken.  

Wie funktioniert ACCURE? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ein bisschen ist es tatsächlich wie bei Runtastic oder wie bei Google Analytics. Die Batterie erhebt selbst ständig Leistungsdaten – aber die Hersteller oder Nutzer machen bislang nichts damit. Diese Daten werden nun in unsere Cloud eingespeichert und analysiert. Und so wie Runtastic mithilfe der Laufdaten erkennt, wie fit ich bin, erkennt die ACCURE Cloud, wie fit die Batterien sind. 

ACCURE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Vision ist es, jede Batterie auf der Welt zu verbessern. Und wenn ich mir anschaue, was wir in nicht einmal eineinhalb Jahren bereits erreicht haben, bin ich zuversichtlich, dass wir eines Tages zumindest in die Nähe dieses Ziels gelangen werden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleibt gesund: Für mich bedeutet das sieben Stunden Schlaf pro Nacht, drei Einheiten Sport pro Woche und ein Sozialleben auch außerhalb der Company 

Im Zweifelsfall dagegen: Wenn ihr bei potenziellen Teammitgliedern oder Gesellschafter:innen ein Störgefühl habt, sagt nein. Auch wenn es schwerfällt. 

Fokus!: Überlegt euch, was euer persönlicher USP für das Unternehmen ist und konzentriert auch darauf. Als CEO ist dies am Anfang vor allem Vision, Hiring und Fundraising. 

Bild: ACCURE Battery Intelligence GmbH / J. Büthe

Wir bedanken uns bei Kai-Philipp Kairies für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ACCURE

SmartMiete Interview: Digitale Lösungen für Vermieter

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SmartMiete Interview: Vermietung digital gedacht

Im SmartMiete Interview erklärt das PropTech-Startup, wie digitale Prozesse die Vermietung für private Vermieter einfacher und sicherer machen

Stellen Sie sich und das Startup SmartMiete doch kurz unseren Lesern vor!

Gerne! SmartMiete ist ein klassisches Startup, das im vergangenen Jahr bei null im deutschen Markt gestartet ist. Dabei ist unsere Situation recht ungewöhnlich, denn wir sind die deutsche Tochtergesellschaft von Husleie.no, einem norwegischen Unternehmen, das dort seit mehr als fünf Jahren sehr erfolgreich ist. In Norwegen laufen mehr als 20 Prozent aller Neuvermietungen privater Wohnungen über Husleie.no.

Die administrativen Aspekte der Vermietung wie Mietvertrag, Mietsicherheit, Übergabeprotokoll, Stromlieferung und Zahlungsverwaltung werden von uns in einem sehr einfachen, voll digitalen Prozess angeboten. Das ist in dieser Form völlig neu in Deutschland.

Ich selbst bin seit zehn Jahren als Gründer und Geschäftsführer verschiedener Startups unterwegs. Unter anderem habe ich eines der ersten Legal-Tech-Startups in Europa gegründet, das wir an einen internationalen Verlagskonzern verkaufen konnten. Zuvor war ich in großen Medienunternehmen tätig und bin ursprünglich gelernter Rechtsanwalt. Mein Mitgeschäftsführer und CEO unserer norwegischen Mutter, Kjetil Olsen, hat ein Unternehmen im Bereich Recruiting gegründet, das von StepStone übernommen wurde. Dort haben wir uns damals auch kennengelernt. Später hat er unter anderem einen Venture-Inkubator in Oslo und das internationale Geschäft der Freelancer-Plattform Upwork aufgebaut.

Welche Vision steckt hinter SmartMiete?

Unsere Vision ist sehr simpel: Wir wollen das Leben von Privatvermietern einfacher und sicherer machen. Private Vermieter von Wohnungen vermieten fast immer nebenberuflich und ohne tiefes Fachwissen. Gleichzeitig sind sie in einem hoch regulierten Bereich unterwegs, mit komplexen und sich ständig verändernden Vorgaben und Stolperfallen. Die damit verbundenen Aufgaben sind zersplittert und aufwendig, von digitalen Erleichterungen ganz zu schweigen. Häufig wird noch mit alten Formularbüchern und am Rand der Legalität gearbeitet. Dem stellen wir einen zeitgemäßen digitalen Prozess gegenüber, der allen Beteiligten Spaß macht und Ärger spart.

Was sind Ihre Aufgaben? Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei SmartMiete aus?

Unsere Aufgaben und unsere Arbeitstage sind sicher ähnlich zu anderen Startups. Dazu gehört auch, dass es „normal“ nicht gibt. Jeder Tag ist anders und birgt unvorhergesehene Überraschungen, in alle Richtungen. Ungewöhnlich ist bei uns auch, dass wir in unserem Heimatmarkt Norwegen bereits ein erfolgsbewiesenes Produkt haben. Das bedeutet, dass wir jeden Tag schauen, ob und was von den dortigen sehr innovativen Ansätzen auch in Deutschland funktioniert. Wir wollen und können sehr intelligente Lösungen in den Markt bringen, müssen aber gleichzeitig darauf achten, dass diese Lösungen lokal verstanden und akzeptiert werden. Das ist eine spannende Herausforderung, die uns von klassischen Startups unterscheidet und enorm viel Potenzial hat.

Wer ist die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe sind private Vermieter von Wohnraum. Typischerweise sind das Menschen, die eine bis zehn Wohneinheiten geerbt oder als Investment gekauft haben und bei der Vermietung eine Hands-on-Mentalität haben, also nicht große Teile ihrer Rendite an eine professionelle Hausverwaltung weiterreichen wollen.

Wie funktioniert SmartMiete und wo liegen die Vorteile für Vermieter?

SmartMiete bietet genau durchdachte und vollständig digitale Lösungen für Vermieter und Mieter in klar definierten Situationen. Wir wollen weder eine Verwaltersoftware noch eine Plattform für Vermietungsthemen aller Art sein. Stattdessen steht für uns Problemlösung durch Simplizität im Vordergrund.

Ein Beispiel ist der Mietvertrag: Natürlich kann man dafür ein Formular zur Verfügung stellen, und das war’s. Aber wir gehen einen Schritt weiter und überlegen uns im Detail, welche Fragen, Sorgen und Bedürfnisse die Vertragsparteien in der jeweiligen konkreten Situation haben. Und wie wir möglichst einfach, aber mit hohem Qualitätsanspruch Lösungen bieten können.

Wo geht der Weg hin?

Für uns ist völlig klar, dass private Wohnungsvermietungen auf Dauer nicht mit Mietverträgen auf Papiervordrucken, einer analogen Zettelwirtschaft von Mieterselbstauskunft bis Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und der physischen Übergabe verpfändeter Sparbücher stattfinden werden. Die Macht der Gewohnheit ist zwar groß, aber das Bedürfnis nach klaren und komfortablen Prozessen wird größer werden. Auch dieser Lebensbereich wird digitalisiert. Hier werden wir im Laufe der nächsten fünf Jahre große Fortschritte machen.

Zum Schluss: Welche drei Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Wartet nicht auf die eine große Idee und lasst euch nicht von vermeintlicher Konkurrenz abschrecken. Fast alles gibt es irgendwie bereits. Letztlich gewinnt aber nur der, der die Sache überzeugender umsetzt und intelligenter vermarktet.

Zweitens: Organisiert eure internen Abläufe entsprechend allgemein anerkannter Best Practices für innovative Wachstumsunternehmen. So könnt ihr davon profitieren, dass andere vor euch bereits Fehler gemacht und daraus gelernt haben, statt die gleichen Fehler nochmals zu machen.

Drittens: Business is People Business. Wenn ihr wachst, seid ihr nicht mehr Einzelkämpfer, sondern Team. Und echte Teams haben heutzutage weniger mit Tischkicker und Party als vielmehr mit Vertrauen, Delegation und Leistung zu tun.

Wir bedanken uns bei Daniel Biene für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Perfekt ist das Gegenteil von Gut

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klangio musik audio die gründer schwarz weiss foto sitzend

Klangio: Audio und Musik Analyse mit künstlicher Intelligenz

Stellen Sie sich und das Startup Klangio doch kurz unseren Lesern vor!

Bei Klangio beschäftigen wir uns mit der automatisierten Musiktranskription und wie wir mit Künstlicher Intelligenz das Leben von Musizierenden erleichtern können.

Mit der Klangio KI haben wir ein System entwickelt, mit dem sich vollautomatisch Notenblätter aus Audiodaten generieren lassen und mit Piano2Notes stellen wir für Musizierende weltweit ein Tool zur Verfügung, das speziell für die Transkription von Klavierstücken geeignet ist.

Wir sind Sebastian Murgul und Alexander Lüngen, die beiden Gründer von Klangio.

Sebastian hat am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) Elektrotechnik im Master mit Schwerpunkt Signalverarbeitung studiert und promoviert dort derzeit zum Thema der Musikanalyse. Alexander hat ebenfalls am KIT studiert und seinen Informatik-Master abgeschlossen. Noch während dem Studium haben wir uns über einen gemeinsamen Freund kennengelernt und arbeiten seitdem zusammen an unserer Vision.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Es hat sich schon früh das Bauchgefühl breit gemacht, das die Klangio KI kein Hobbyprojekt bleiben soll, sonder das von der Technologie mehr Musizierende weltweit davon profitieren könnten. So stand für uns die Frage im Raum: “Sind Musizierende bereit ein KI basiertes Transkriptionssystem zu benutzen? Und wenn Ja, wie muss dieses gestaltet werden?” Einen ersten Prototypen haben wir mit “Melody Scanner” 2017 als Webanwendung  einfach mal veröffentlicht, damals noch komplett kostenlos.

Die ersten Kunden haben sich schnell gefunden und waren zu unserer Überraschung ziemlich begeistert. Wir haben viel konstruktives Feedback und Verbesserungswünsche erhalten. Einige Nutzer haben uns sogar empfohlen damit Geld zu verdienen, was uns letztendlich den Ausschlag dafür gab, das Unternehmen Melody Scanner UG zu gründen.

Neben dem Studium haben wir dann, angespornt durch die positive Rückmeldung der Nutzer, weiter an dem Prototypen und dem KI-System gearbeitet. Nach erfolgreichem Studienabschluss von uns beiden hatten wir dann auch die Finanziellen Mittel zusammen um letztendlich die Klangio GmbH zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Klangio?

Künstliche Intelligenz für die Musikwelt zu etablieren und Musizierenden weltweit die Arbeit erleichtern, das ist unsere Vision. KI soll Seite an Seite mit Musizierenden für mehr Freiheit in der Kreativität sorgen. Um das zu erreichen möchten wir ein kleines Klangio-App-Universum schaffen, bei dem es gezielt Anwendungen für jedes Instrument geben wird, um Noten einfach und intuitiv aus Audio generieren zu lassen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der wesentlichen Herausforderungen für uns ist es mit Geduld und Ausdauer an unserer Vision weiter zu arbeiten. Mit der Musiktranskription sind wir mit einem unter Startups exotischen Thema unterwegs. Um während und nach dem Studium weiter an unserer Vision arbeiten zu können, haben wir seit 2020 gebootstrappet. Da die Umsätze mit unserem MVP noch nicht unseren Unterhalt decken, haben wir uns mit Projektarbeit noch ein wenig dazu verdient. 

Wer ist die Zielgruppe von Klangio?

Zur Zielgruppe unserer Apps gehören Musizierende weltweit. Im wesentlichen sprechen wir Hobbymusizierende an, aber auch Musiklehrer*innen, Komponist*innen und Songwriter*innen zählen wir zu unseren Kunden.

Wie funktioniert Klangio? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Magie hinter unseren Apps ist unser selbst entwickeltes Klangio KI-System. Dieses ist in der Lage automatisiert Musikaufnahmen zu analysieren, Töne herauszuhören und in einen musikalischen Kontext einzuordnen. Besonders wichtig ist uns dabei les- und spielbare Notenblätter zu erzeugen, die dann in Form von PDF-Dateien oder speziellen digitalen Musikformaten exportiert werden können.

Das Klangio KI-System benötigt nur wenige Minuten für eine Transkription und erfordert kein musikalisches Vorwissen bei den Nutzern.

Klangio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben zunächst mal vor unser App-Universum weiter auszubauen und für weitere Instrumente bspw. Guitare dedizierte Anwendungen bereit zu stellen. Auch die Transkription der Melody aus einem beliebigen Song ist ein interessanter Anwendungsfall. Ein Tool für professionelle Anwender steht ebenso auf unserer Agenda wie die Kooperation mit großen Musikhäusern und internationalen Künstler*innen. In 5 Jahren wollen wir uns einen festen Platz im Alltag von Musizierenden sichern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Geht möglichst früh an Kunden mit eurem Produkt/eurem Service raus um schnell Feedback zu erhalten.
  • Perfekt ist das Gegenteil von Gut, in kurzer Zeit können sich die Umstände verändern und eine Gute Lösung zu Perfektionieren ist plötzlich überflüssig
  • Einfach mal machen, statt alles zu zerdenken

Wir bedanken uns bei Alexander Lüngen und Sebastian Murgul für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Holt euch Leute mit dem gleichen Mindset an Bord

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YOYABA performance marketing scale-ups

YOYABA Performance Marketing Department as a Service für Scale-ups und Start-ups

Stellen Sie sich und das Startup YOYABA doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Tim Rath und ich habe 2019 gemeinsam mit meinem Schul- und Studienkollegen Samuel Fleck und meinem Vater Christian Rath die Performance Marketing Agentur YOYABA gegründet. Im Prinzip verstehen wir uns jedoch weniger als klassische Agentur, sondern mehr als Performance Marketing Department as a Service. Denn für unsere Kunden – schnell wachsende Start- und Scale-ups – liefern wir statt seitenlanger Strategiekonzepte messbare Ergebnisse, die auf konkrete Businessziele einzahlen. Besonders wichtig ist es uns, offen mit unseren Kunden zu kommunizieren und individuell auf ihre Bedürfnisse einzugehen – denn jeder Scale-Up Prozess ist individuell. Darüber hinaus hat vor allem unsere interne Unternehmenskultur einen enorm hohen Stellenwert bei YOYABA.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Dass mir Social Media und Performance-Marketing gut liegen habe ich schon während des Studiums herausgefunden. Damals hatte ich einen Instagram-Account mit rund 20.000 Followern, auf dessen Basis habe ich einen eigenen Onlineshop aufgesetzt und mir so Geld dazu verdient. Mein Pflichtpraktikum habe ich dann in der Social-Media-Abteilung einer renommierten Werbeagentur gemacht und schnell gemerkt, dass die Prozesse hier super zäh und nicht wirklich ergebnisorientiert sind. Gerade mit meinem Background als Web-Shop-Inhaber wusste ich ja, dass vor allem die Kosten pro Neukunde und der erzielte Umsatz zählen. Das hat mich motiviert, eine eigene, radikal Performance-orientierte Agentur zu gründen. Gemeinsam mit Samuel und meinem Vater Christian hatten wir als Gründerteam die perfekte Mischung aus Online-Marketing- und Management-Know-How, um richtig durchzustarten.

Welche Vision steckt hinter YOYABA?

Mit YOYABA wollen wir Sparringspartner der Unternehmen von morgen sein und zur Nummer eins Performance Agentur für Start- und Scale-ups in Deutschland werden. Dafür wollen wir vor allem unser Team aus ambitionierten Talents weiter ausbauen und Standorte außerhalb unserer Heimatstadt Hamburg eröffnen – und wer weiß, vielleicht auch außerhalb Deutschlands. Grundsätzlich soll in Zukunft beim Stichwort Performance Marketing jeder direkt unseren Namen im Kopf haben. Und vielleicht entsteht aus der Agentur ein Venture Capital Business, sodass wir zukünftig nicht nur fortgeschrittene Scale-Ups unterstützen, sondern uns von Anfang an bei vielversprechenden Start-Ups beteiligen können. Wir werden sehen

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als wir vor zwei Jahren YOYABA gegründet haben hatten wir weder Kapital noch Kontakte. Das war schon schwierig, vor allem weil sich in der Branche viele für Expert:innen halten, ohne wirklich zu wissen, was sie tun – eine geschützte Berufsbezeichnung gibt es nicht. Auch hatten wir unsere Zielgruppe anfangs noch nicht gefunden und machten beispielsweise Kampagnen für lokale Handwerksunternehmen. Mit unserem ersten größeren Kunden, einer Rocket-Internet Tochter, kamen wir dann allerdings mit der Start-up-Welt in Berührung und haben festgestellt, dass die Menschen hier genauso leidenschaftlich für ihre Sache brennen wie wir. Ab diesem Zeitpunkt war klar: das ist unsere Zielgruppe. Und das zahlte sich aus. Insgesamt 80 Kunden haben wir schon betreut, darunter Ducati, 10xDNA (Frank Thelen) und simpleclub.

Wer ist die Zielgruppe von YOYABA?

Wir brennen vor allem für hypergrowth Start- und Scale-ups mit digitalen Geschäftsmodellen, beispielsweise im Software-as-a-Service- oder Direct-to-Consumer-Bereich. Denn mit unserem performance-getriebenen Ansatz zahlen wir optimal auf die Bedürfnisse dieser Unternehmen ein und verhelfen ihnen zu einer schnellen und gleichzeitig nachhaltigen Umsatzsteigerung. Unser Team liebt komplexe Challenges und neue Herausforderungen – genau das bietet diese Zielgruppe. Sofern das Mindset stimmt arbeiten wir aber auch gerne mit anderen, schon etablierten Kunden wie Ducati oder HRS zusammen.

Wie funktioniert YOYABA? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Fundiertes Performance Marketing ist komplex und besteht aus weitaus mehr als schönen Posts. Jedoch kann sich heute jede:r als Marketing Experte bezeichnen, ohne wirklich zu wissen was er oder sie tut. Denn eine geschützte Berufsbezeichnung gibt es nicht. Auch traditionelle Agenturen sind keine echte Lösung für schnell wachsende Scale Ups. Eher im klassischen Marketing angesiedelt, beschäftigen sie sich meist mehr mit Awareness- und Brandingkampagnen statt mit konkreten Performance-Zielen und liefern damit keine messbaren Ergebnisse. Gefangen in starren Prozessen fehlt oft die Motivation, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ein Versäumnis, das sich junge, schnell wachsende Unternehmen nicht leisten können.

Genau deshalb haben wir YOYABA gegründet. Optimal auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zugeschnitten, spielen bei uns Kennzahlen und Tracking von der ersten Sekunde an mit die größte Rolle. Anhand dieser optimieren wir Kampagnen nach und nach und erzielen so schnell messbare Ergebnisse, die auf die Businessziele unserer Kunden einzahlen. Mit unseren beiden Tochterunternehmen für Videoproduktion und Software-Entwicklung, vereinen wir zudem alle notwendigen Expertisen unter einem Dach und können schnell reagieren, ohne in endlosen Feedback-Schleifen stecken zu bleiben. Nicht zuletzt durch unser junges und hochmotiviertes Team begegnen wir unseren Kunden auf Augenhöhe und können ihre Bedürfnisse extrem gut verstehen. Mittlerweile profitieren wir auch von unserer breiten Erfahrung aus vielen verschiedenen Scale-Ups, die uns bei neuen Projekten zugute kommen und einen Vorteil verschaffen.

YOYABA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Schon im nächsten Jahr wollen wir unser Team verdoppeln und somit in den nächsten fünf Jahren eine der größten und bekanntesten Performance Marketing Agenturen Deutschlands werden. Um noch näher an unseren Kunden zu sein, werden wir außerdem zwei neue Standorte in Deutschland eröffnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

People First: Holt euch Leute mit dem gleichen Mindset an Bord, denn: “Culture eats Strategy”

Fokussiere dich am Anfang darauf so schnell wie möglich Kunden zu gewinnen und tu alles für sie – bau die besten Success Stories überhaupt. Vor allem ganz am Anfang haben wir viele Aufträge for free und lediglich für die Referenz gemacht. Da musst du durch.

Starte nicht alleine, sondern mach es wie wir: suche die die besten Geschäftspartner und hab gemeinsam ganz viel Spaß während der Reise. Sowohl bei Fehlschlägen als auch bei Erfolgen. Denn: “Happiness is only real when shared.”

Wir bedanken uns bei Tim Rath für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: YOYABA

Kontakt:

YOYABA GmbH
Dorotheenstraße 64
D – 22301 Hamburg

https://yoyaba.com/
hello@yoyaba.com

Ansprechpartner: Tim Rath

Social Media:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/yoyaba-gmbh/
Instagram: https://www.instagram.com/yoyabagmbh/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCU8jX-2nbzvxznUZI9hQp7g

Eigene Wege gehen

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biotechnologischer Polyethylen nachhaltig recyceln

Beworm entwickelt einen biotechnologischen Prozess, um den Massenkunststoff Polyethylen nachhaltig zu recyceln

Stellen Sie sich und das Startup beworm doch kurz unseren Lesern vor!

Beworm entwickelt einen biotechnologischen Prozess, um den Massenkunststoff Polyethylen nachhaltig zu recyceln. Dabei arbeiten wir mit selbst isolierten Mikroorganismen und deren Enzymen, um die langen Kohlenwasserstoffketten des Polymers aufzuspalten und kürzere Fragmente zu erhalten. Diese kurzkettigen Moleküle sind sogenannte Intermediates, also Rohstoffe, die man in der petrochemischen Industrie wieder einsetzen kann. Dadurch entsteht ein Produktkreislauf, der fossile Rohstoffe und CO2 einspart und die Schwächen etablierter Technologien ausgleicht. 

Wir, Eleonore (Industriedesignerin), Stefan (Biologe & Ingenieur) und Verena (Mikrobiologin) haben uns über das Netzwerk der TU München kennen gelernt und arbeiten seit 2020 mit großem Ehrgeiz und einem tollen Support-Netzwerk an der Uni an unserem Traum. Unterstützt werden wir dabei von verschiedenen Lehrstühlen und Professoren, sowie Studierenden aus den unterschiedlichsten Disziplinen. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Weil wir festgestellt haben, dass man allein durch das Aufzeigen eines wirtschaftlichen Potenzials eine ganz andere Schlagkraft hat. Uns geht es in erster Linie um die Lösung des Problems und dafür suchen wir den schnellsten Weg. 

Obwohl wir noch in der Transferphase von Forschungsprojekt zu Unternehmen stecken, haben wir einen ganz klaren wirtschaftlichen Fokus und entwickeln die Anwendung von Anfang an mit – das unterscheidet uns von den meisten Teams, die an ähnlichen Themen arbeiten. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Kombination aus ökonomischer und ökologischer Denkweise der größte Katalysator für diese Art von Forschung ist. Und wir brauchen dringend Lösungen, wenn wir nicht in Plastik versinken wollen! 

Was war bei der Gründung von beworm die größte Herausforderung?

Ein Unternehmen zu gründen ist an sich schon eine große Herausforderung, aber ein Biotech-Unternehmen zu gründen legt nochmal eine Schippe drauf. Man hat mit langen Entwicklungszeiten, hohem Kapitalbedarf und aufwändiger Bürokratie zu kämpfen. Besonders das Finanzierungsthema ist sehr schwierig, weil man für die meisten für uns geeigneten Programme schon einiges an Forschungsleistung aufweisen muss – und diese Vorleistung zu finanzieren ist grenzwertig für ein junges Team. Außerdem muss man sich schnell Wissen in den verschiedensten Bereichen aneignen und flexibel bleiben. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Auf jeden Fall, anders geht es gar nicht. Eine Idee wird immer erst durch den Prozess der Umsetzung scharf, vorher ist sie nur ein Konzept. Die Idee an sich ist schon eine Art „Prototyp“, mit dem man loszieht und ihn verschiedensten Leuten in die Hand drückt. Nur durch das Feedback von Branchenexperten, Wissenschaftlern, Businessleuten usw. kriegt man überhaupt ein Gefühl dafür, ob man auf der richtigen Spur ist. Man sollte sich nie in seine erste Idee verlieben und dann krampfhaft daran festhalten, sondern immer wieder iterieren und hinterfragen. 

Welche Vision steckt hinter beworm?

Die Vision ist es, eine disruptive Technologie zu entwickeln, die einen entscheidenden Beitrag zur Lösung des Kunststoffproblems leistet. Dabei denken wir systemisch und setzen auf Zusammenarbeit. Wir sind als Generation dafür verantwortlich, den Wandel zum nachhaltigen Wirtschaften voranzutreiben und genau das wollen wir tun. Und während auf politischer Ebene noch darüber redet wann man wie mal anfangen könnte was zu machen, sind wir schon längst dran, gemeinsam mit vielen anderen Startups in Deutschland und Europa.   

Wer ist die Zielgruppe von beworm?

Die Zielgruppe sind Unternehmen, die in der Kunststoffproduktion und Verwertung tätig sind. Das sind zum einen global agierende Großkonzerne der chemischen Industrie und ihre Lieferketten, zum anderen Abfallverwerter der dualen Systeme. Am längeren Hebel sitzen erstere, da sie den Markt dominieren und am meisten Einfluss haben. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Da biotechnologisches Recycling von fossilen Kunststoffen eine sehr neue Technologie ist, gibt es nicht so viele andere Anbieter. Der größte Player in dem Feld ist ein französisches Unternehmen, das sich aber auf einen anderen Kunststoff (PET) konzentriert, wodurch sich die Prozesse doch stark unterscheiden. Ein ungarisches Startup setzt auf eine ähnliche Technologie, allerdings mit dem Ziel gemischte Kunststoffe vollständig abzubauen. Als konkurrierender Prozess könnte auch das chemische Recycling angesehen werden, da es auf ähnliche Endprodukte abzielt – allerdings bei einem wesentlich höheren Energieaufwand. 

Wir sind allgemein positiv gegenüber Wettbewerbern eingestellt, weil die Lösung des Kunststoffproblems viele verschiedene Technologien brauchen wird. Außerdem gibt es im Moment noch mehr als genug Plastik für uns alle.  

beworm, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten gerade daran, durch eine Finanzierung den Transfer zum Unternehmen zu schaffen und zeitnah gründen zu können. Technologisch ist die Identifikation der Schlüsselenzyme in unseren Mikroorganismen der nächste wichtige Schritt. Sobald wir wissen, welche Enzyme für den Abbau verantwortlich sind, können wir diese optimieren und den Prozess skalieren. Dafür können wir uns auch eine Partnerschaft mit etablieren Protein-Engineering Unternehmen vorstellen, um diesen Schritt zu beschleunigen. In fünf Jahren würden wir gerne auf unserer Pilotanlage stehen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Eigenen Weg gehen – man sollte nicht zu viel nach links und rechts schauen, sondern lieber auf das eigene Bauchgefühl vertrauen.

Standhaft bleiben – man erlebt eine ständige Achterbahnfahrt und muss oft über sich hinauswachsen. Dabei sollte man versuchen, an der Vision festzuhalten, sich immer wieder daran zu erinnern, wofür man angetreten ist.

Spaß haben – es ist ein großes Privileg, sein eigenes Projekt umsetzen zu können. Man sollte diese Erfahrung genießen, egal ob es am Ende klappt oder nicht! 

Wir bedanken uns bei bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Geschützt: Versteht euer Produkt und das Stadium, in dem ihr gerade seid

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Ein erfülltes und sorgenfreies Leben führen – Die 10 besten Tipps und Rituale

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rituale

Zweifel, Ängste und Sorgen führen zu Stress. Druck im Job und selbst Druck im Privatleben, sei es, um die Erwartungen der Familie zu erfüllen oder den Wünschen von Freunden gerecht zu werden, bestimmen zunehmend das Leben.

Vor dem digitalen Zeitalter hatten wir noch die Möglichkeit, den Nachrichten von Katastrophen oder der Bitte des Chefs um Überstunden, zu entfliehen, indem wir einfach nicht erreichbar waren. Heute jedoch trägt das Smartphone einen wesentlichen Teil zu unserer gestressten Gefühlswelt bei. Nicht selten endet dieser Zustand mit dem Aufenthalt in einer sogenannten Burnout-Klinik.

Julia Ferstl weiß aus ihrem eigenen Leben, wie schnell es gehen kann, am Scheideweg zu stehen, das Gefühl des Scheiterns zu haben und dem Leben nicht gerecht zu werden. Es gibt einen Ausweg und dieser heißt, das Leben wieder in die eigene Hand nehmen. Sich seinen Problemen zu stellen und sie der Reihe nach anzugehen. Mit Mut und vorzugsweise Unterstützung, wie Frau Ferstl sie in ihren Beratungen bietet.

Mit den folgenden Ritualen und Tipps kannst Du erste kleine Veränderungen bereits in Angriff nehmen und Selbstbewusstsein sammeln für nächste Hürden!

5 Rituale für Deinen Alltag

Neuer Tag – neue Chance

Betrachte jeden Tag, sobald Du die Augen frühmorgens aufschlägst, als eine neue Chance. Das Leben bietet Dir die Möglichkeit, neu abzubiegen, neue Wege zu gehen und neue Gedanken zu denken! Verschiebe es nicht auf morgen, auch wenn Dir heute erscheinen mag, dass Du gescheitert bist. Du kannst jeden Tag aufs Neue anfangen! Mache Dir jeden Morgen bewusst, welche Gelegenheiten sich Dir mit dem neuen Tag bieten können.

Das unwiderstehliche Lächeln

Hängende Mundwinkel mögen ein Markenzeichen von überforderten und unzufriedenen Politikern sein, aber doch nicht Deines! Schenke, der frühmorgendlichen Sonne ein Lächeln und wenn es gerade regnet, dann schenke es der Wolke! Vor allem aber schenke ein Lächeln an Dich selbst. Versuche es, auch wenn es anfänglich eher einem Zähnefletschen gleicht. Übe gleich weiter an Deiner Familie und allen Menschen, denen Du auf dem Weg in Deine Arbeit begegnest. In etwa einer Woche, nachdem sich der erste Schock gelegt hat, werden mehr und mehr Lächeln ihren Weg zurück zu Dir finden. Schon ist die Welt ein Stück freundlicher!

Liebe zeigen und zulassen

Wann hast Du Deiner Familie, Deinen Liebsten das letzte Mal gesagt, dass Du sie liebst oder Freunden, dass Du sie gerne hast? Wann hast Du das letzte Mal ein Kompliment ohne Widerspruch angenommen? Erinnerst Du Dich noch?

Hat Dein Lebenspartner es aufgegeben, Dir zu sagen, dass Du gut aussiehst, weil Du ohnehin immer nur dagegen redest und an Dir etwas zu mäkeln findest? Wann hast Du ihm oder ihr das letzte Mal gesagt, dass Du Dich gerne mit ihm zeigst? Dass Du stolz bist auf ihn?

Versuche, Deine Zuneigung mit Handgriffen zu beweisen und mit Worten neu zu formulieren. Genauso wie Du das brauchst, braucht Dein Gegenüber das auch. Fang an, es kommt im Handumdrehen zurück!

Die Macht der Wertschätzung

Ein Kollege hat Dir geholfen? Dein Kind hat die Geschirrspülmaschine ausgeräumt? Hast Du dafür ein Dankeschön oder ein Lob verteilt? Nein, Du hast die Kritikpunkte gesammelt, die Negativen wohlgemerkt, und mit diesen Deinen Dank abgeschwächt. Das Dokument des Kollegen war hilfreich, aber falsch formatiert und der Geschirrspüler vielleicht leer, aber die Tassen und Teller nun nicht am richtigen Platz. Was denkst Du, wie begeistert Dir das nächste Mal Hilfe zuteil werden wird? Wie lange dauert es ein Dokument zu formatieren und die Tassen neu einzuordnen. Vielleicht ist auch das neue Aussehen gar nicht so schlimm?

Sagst Du Danke und schätzt Du die Hilfe, wirst Du weit mehr Hilfe erfahren, als Du jemals erbitten willst! Kollegen unterstützen Dich automatisch und der Geschirrspüler ist wie von Zauberhand immer tadellos!

Danke ist ein starkes Wort

Danke nicht nur Deiner Umgebung für geleistete Hilfe oder liebe Worte für Komplimente und Gesten des guten Willens. Zeige Dankbarkeit für alles, was Dir widerfährt. Suche die kleinen glücklichen Momente jeden Tages am besten kurz vor dem Schlafengehen und sei dankbar dafür. Du wirst täglich länger damit beschäftigt sein, Dir alle guten Dinge des Tages in Gedächtnis zu rufen, weil sie sich häufen werden!

5 Tipps zur sofortigen Umsetzung

Analyse

Mache eine Liste mit allen Sorgen, Zweifeln und Ängsten. Wenn es Geld geht, dann liste die Schulden auf. Wenn es um Nachteile im Job geht, dann liste diese in eine Tabelle. Du musst erst erkennen, was genau falsch läuft, um es ändern zu können!

Erste Schritte

Deine Liste ist geschrieben, dann musst Du diese nun reihen. Setze die Prioritäten dabei nicht nach dem größten Problem, sondern im ersten Moment danach, welche Du meinst am schnellsten einer Lösung zuführen zu können!

Erste Erfolge

Erste kleine Hürden sind genommen und Du konntest schon zwei Punkte von Deiner Liste streichen? Feiere Deinen Erfolg und sonne Dich an Deiner Einmaligkeit. Du weißt nun, Du bist stark genug, etwas zu ändern. Langsam kannst Du auch größere Probleme in Angriff nehmen!

Ängste akzeptieren

Das Gefühl der Angst ist jedem Lebewesen auf der Erde bekannt. Es hilft dabei zu überleben. Durch die Angst lernen wir, gefährliche Situationen zu verstehen, einzuschätzen und in Zukunft auch tunlichst zu vermeiden! Akzeptiere, dass Du Angst haben kannst und nimm Dir diese dann zur Hilfe, um Dich der Lösung zuzuwenden! Du hast Angst, Deinen Job zu verlieren? Warum? Leistest Du nicht genug? Leistest Du das Falsche? Was hindert Dich Deinen Job ordnungsgemäß auszuführen?

Träume erfüllen

Es geht hier mitnichten um die neue Wohnzimmerlandschaft oder den Urlaub in der Südsee. Es geht hier darum, dich zurückzuerinnern, wie Du als Teenager dein Leben erträumt hast. Was davon hast Du umgesetzt, was nicht und vor allem warum nicht? Haben sich deine Prioritäten und Wünsche geändert oder hast Du dich einfach nur treiben lassen, anstatt es anzupacken?

Fazit

Dein neues und erfülltes Leben mit mehr Gelassenheit ist gleich um die Ecke. Greife zu und gehe es an oder nimm professionelle Hilfe wie beispielsweise von Frau Ferstl in Anspruch, um die richtige Spur zu finden!

Autor: Julia Ferstl

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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