Samstag, Mai 30, 2026
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Authentizität, Glaubwürdigkeit und Emotionen

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Hermina Deiana: Salsa Paradiso Tomatensaucen aus frisch geernteten Roma-Tomaten

Hermina Deiana: Salsa Paradiso Tomatensaucen aus frisch geernteten Roma-Tomaten

Stellen Sie sich und ihr Startup doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Hermina und ich produziere in Italien Tomatensaucen aus frisch geernteten Roma-Tomaten. Geboren bin ich in Zagreb in Kroatien und lebe seit meinem 5. Lebensjahr in Deutschland. Viele fragen sich wie eine gebürtige Kroatin auf die Idee kommt in Italien Tomatensaucen herzustellen. 

Ich habe italienisch studiert, habe dadurch sehr viel Zeit in Italien verbracht, mich in das Land, die Menschen, die Kultur und Traditionen und  natürlich die italienische Küche verliebt. In Neapel habe ich mit 19 Jahren zum ersten Mal bei der Familie meines Freundes die hausgemachte Tomatensauce probiert und war begeistert. Die Tanten erklärten mir, dass sie so köstlich schmeckte, weil sie nur im August aus frisch geernteten Flaschentomaten als Vorrat für das ganze Jahr eingekocht wurde. Klar, wann schmecken Früchte am besten? Wenn sie reif, zur richtigen Saison geerntet werden. Das Einkochen konserviert dieses wunderbare Aroma. 30 Jahre später entstand daraus meine Geschäftsidee.

Jedes Jahr im August bin ich bei der Roma-Tomatenernte auf den Feldern italienischer Landwirte dabei. Binnen 24 Stunden werden die frischen Tomaten zu meinen zwei Tomatensaucen Salsa Paradiso Mild und Pikant eingekocht, natürlich frei von künstlichen Zusätzen und Konservierungsstoffen. Somit habe ich nur 7-10 Tage im Jahr Produktion. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon seit meiner Kindheit ein Foodlover und seit meiner Jugend begeisterte Hobbyköchin. Gutes Essen hatte bei meiner Familie immer einen hohen Stellenwert und Italienbegeistert war ich durch mein Studium ebenfalls. Der Gedanke ein Foodprodukt zu entwickeln schlummerte wohl in mir. Als ich ein Marketing-Projekt für einen Supermarkt realisierte, entwickelte sich der Gedanke zum Wunsch. Ich habe mich gefragt, welches Produkt ich vermisse. Es war die Tomatensauce aus Neapel. Sie wäre für mich nicht nur die pure Gaumenfreude, sondern auch die Rettung im stressigen Alltag, da man mit einer guten Tomatensauce viel mehr als Pasta und Pizza zubereiten kann. Ich sprach mit dem Marktleiter und bekam eine Chance, die ich sofort ergriffen habe.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Ich musste einen Produzenten in Italien finden, mit dem ich meine Idee umsetzen konnte. Zum einen sollten meine Tomatensaucen nach traditioneller Manier aus frisch geernteten Tomaten gekocht werden, so wie es die Tanten in Neapel erzählt hatten. Zum anderen musste das Unternehmen nach allen gesetzlichen und hygienischen Vorgaben zur Lebensmittelherstellung zertifiziert sein und als drittes musste es Kapazität haben in Zukunft auch große Mengen zu produzieren. Das finanzielle Risiko war auch nicht zu unterschätzen, denn die Mindestproduktionsmenge lag bei 10.000 Gläsern je Sorte und ich habe meine Ersparnisse investiert. Letztendlich musste auch die Chemie zwischen dem Produzenten und mir passen, denn ich plante eine langfristige Zusammenarbeit. Bei einem passte alles und passt auch immer noch. Somit habe ich mich richtig entschieden.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Oh ja, denn es ist nie alles perfekt und kommt doch häufig anders, als man es geplant oder gewünscht hat. Ich war besessen von meiner Idee und habe einfach losgelegt mit zunächst nur einem Supermarkt. Im ersten Schritt bin ich über den Handel gegangen und es lief zunächst super. Doch beim nächsten, größeren Schritt, der Listung bei einer Handelszentrale, kam ich finanziell an meine Grenzen. Mir fehlte das Kapital für die notwendigen Marketingmaßnahmen. Das hatte ich unterschätzt. Zunächst dachte ich, ich sei gescheitert und stand kurz vor dem Aufgeben. Doch ich konnte es einfach nicht, dazu liebe ich mein Projekt zu sehr.

Nach einer Pause habe ich einen  neuen Anlauf gewagt, dieses Mal mit einem Online Shop. Egal wie gut man sich vorbereitet, man muss bereit sein jeden Tag zu lernen, denn man betritt ja in der Regel beim Gründen neues Terrain, stößt auf Hindernisse und braucht Lösungen für Probleme, die auftreten. Das gehört alles zum Unternehmertum dazu.  

Welche Vision steckt hinter Hermina Deiana?

Ich habe mich für Tomatensauce entschieden, weil es ein weltweit bekanntes und verwendetes Produkt ist. Das hat Vor- und Nachteile. Investoren finden Tomatensauce zunächst unspektakulär, weil es keine Innovation zu sein scheint. Auch wird Tomatensauce in vielen Ländern nur als Pasta- oder Pizzasauce eingeordnet, nicht als das was sie tatsächlich ist, nämlich eine Allroundsauce. Ihren Ursprung hat sie zwar in Italien, doch ich habe indische, südamerikanische und asiatische Freunde, die Salsa Paradiso für ihre landestypischen Rezepte verwenden. Auch sind die vielen wunderbaren Kombinationen mit Gemüse, Fleisch, Fisch und Krustentieren nicht bekannt, dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Salsa Paradiso steht im Einklang mit vielen Ernährungsgewohnheiten, wie der vegetarischen und veganen Küche, Low-Carb und Glutenfreien Rezepten. 

All dieses möchte ich in eine Community Welt voller kulinarischer Genüsse und Lebensfreude rund um die Tomatensauce integrieren. Ich möchte zeigen, dass man mit nur zwei Produkten Hunderte von Gerichten zubereiten kann, mal schnelle, alltagstaugliche Rezepte, mal aufwendigere Speisen für das Wochenende oder Festtage. Dafür hatte ich im ersten Schritt Rezeptflyer entwickelt, im zweiten mein Kochbuch „Verrückt nach Tomatensauce“ veröffentlicht sowie ein paar Youtube Videos gedreht und getestet. Jetzt möchte ich diese Projekte erweitern, denn meine Kunden nehmen meine Rezepte dankend an und berichten mir darüber.

Ich habe nur zwei Produkte und verkaufe im Shop in Packages ab 6 Gläsern. Meine Kunden bestellen große Mengen für den Privatverbrauch, da Salsa Paradiso eine Sauce für den Vorrat ist. Die höchste Bestellung bisher waren 60 Gläser als Endverbraucher. 

Jetzt habe ich den Beweis erbracht, dass mein Konzept angenommen wird und auf dieser Basis möchte ich skalieren. 

Wer ist die Zielgruppe von Hermina Deiana?

Menschen, die Wert legen auf gute Qualität von Lebensmitteln, die herausschmecken, dass es sich bei meiner Salsa Paradiso um ein besonders hochwertiges, nachhaltig hergestelltes und sehr leckeres Produkt handelt. Natürlich gehören dazu auch Vegetarier, Veganer, Gluten-Allergiker und Menschen, die sich Low-Carb ernähren. Ein Kunde hat sogar eine erfolgreiche Diät mit Salsa Paradiso gemacht, darauf wäre ich nie gekommen. 

Ich habe Menschen vor Augen, die für sich, ihre Partner, Kinder oder Familien eine schnelle, gesunde und leckere Mahlzeit zubereiten möchten. Immer noch strahle ich über das ganze Gesicht, wenn Kunden mir begeistert schreiben, dass Salsa Paradiso die beste Tomatensauce ist, die sie je gegessen haben. Dann denke ich immer an meinen Salsa-Moment in Neapel zurück und freue mich dieses einzigartige Geschmackserlebnis weitergeben zu dürfen.

Was ist das Besondere an den Saucen?

Es sind die Qualität und der Geschmack. Im März sind meine Saucen zum Produkt des Jahres 2021 gekürt worden, darauf bin ich stolz. Das Besondere ist, dass ich echte Tomatensaucen produziere, damit meine ich, dass sie nicht als fertige Pastasauce konzipiert wurde. Eine gute Tomatensauce zeichnet sich dadurch aus, dass sie nach frischen Tomaten schmeckt und nicht das Aroma von Knoblauch oder Kräutern im Vordergrund steht.

Salsa Paradiso ist fertig gewürzt, gibt jedoch die Möglichkeit nach eigenem Gusto und je nach Kombination mit anderen Lebensmitteln anzupassen. Zur Pasta gebe ich frisches Basilikum dazu, zum Fleisch Rosmarin und Thymian ebenfalls frisch und auch mal einen Schuss Wein. Man kann sie nur erwärmen oder als Basissauce für sehr viele Gerichte verwenden.

Hinzu kommt, dass mittlerweile 30% der Tomatenprodukte weltweit aus Tomatenkonzentrat aus China hergestellt werden. Wird das chinesische Tomatenkonzentrat in Italien zu Tomatensauce verarbeitet, darf Made in Italy draufstehen. Ich verurteile diese Entwicklung.

Hätte ich nicht einen Produzenten gefunden, mit dem ich meine Saucen in genau dieser Top-Qualität produzieren könnte, hätte ich das Projekt gar nicht erst begonnen. Wir verwenden ausschließlich frisch geerntete, italienische Roma-Tomaten von Landwirten in der Region, die seit Generationen ihre Felder bewirten. Es liegen nur wenige Kilometer zwischen den Tomatenfeldern und der Produktion. Salsa Paradiso ist  genauso hergestellt, wie man eine Tomatensauce zu Hause kochen würde.

Wenn man ausschließlich hochwertige, frische Zutaten verwendet braucht man keine künstlichen Zusatzstoffe. Auch ohne Konservierungsstoffe beträgt die Haltbarkeit meiner Tomatensaucen geschlossen drei Jahre. Nur geöffnet muss man sie kühlen und binnen weniger Tage aufbrauchen, aber das ist nicht schwer, da das Glas ohnehin für 2-3 Portionen vorgesehen ist. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Vielleicht meine Passion? Ich lebe meine Produkte und das ist nicht übertrieben. Ein bisschen fühle ich mich wie die Botschafterin der italienischen Tradition des Tomaten Einkochens. Und ich liebe den persönlichen Kontakt zu meinen Kunden. Nie hätte ich gedacht, dass man mit einem Online-Shop so nah am Kunden sein kann. Ich bekomme regelrecht Fanpost. Zu Weihnachten haben mir Kunden Geschenke geschickt, wie selbstgemachte Marmeladen in den leeren Tomatensaucengläsern oder selbstgebackenes Gebäck.

Das finde ich außergewöhnlich und es berührt mich sehr. Das ist ihr Dank dafür, dass jede ihrer Emails von mir beantwortet wird und sei es nur die Frage, ob sie für ein Rezept lieber die milde oder die pikante Variante verwenden sollen. Authentizität, Glaubwürdigkeit und Emotionen sind sehr wichtig. Die menschliche Komponente sollten wir gerade im B2C Bereich trotz Digitalisierung nicht aus den Augen verlieren. 

Hermina Deiana, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren bin ich über 60 Jahre alt, aber über das Alter denke ich nie nach. Meine Kunden habe ich bisher über PR und Empfehlungen gewonnen. Mein Shop hat eine Conversion Rate von 30%, das ist enorm. Das liegt sicherlich auch daran, dass die meisten Neukunden über Presseberichte auf mich und Salsa Paradiso aufmerksam werden, das gibt eine Art Vertrauensvorschuss. 

Ich habe noch keinen Cent für Online Anzeigen ausgegeben, weil ich davon zu wenig verstehe und fürchte Geld zu verbrennen. Auch von e-commerce habe ich noch zu wenig Ahnung. Somit weiß ich, dass dies alles erst der Anfang ist und das Potential unter Anwendung der richtigen Tools enorm ist. Deshalb begebe ich mich nun auf Partner-/ Investorensuche. Ich brauche Kapital und ein Team an meiner Seite. Lange habe ich damit gewartet, vielleicht sogar zu lange. Aber wenn ich andere Menschen um Geld und Unterstützung bitte, möchte ich sicher sein, dass es erfolgreich wird, denn ich fühle mich verantwortlich.

In fünf Jahren möchte ich 5% Marktanteil im Tomatensaucenmarkt in der DACH Region erzielen und unzählige Haushalte mit Salsa Paradiso Tomatensaucen glücklich gemacht haben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Jedes Gründen ist mit Risiken verbunden, fokussieren wir uns jedoch auf das was schief gehen könnte, kommen wir nicht voran. Das Mindset und die eigene Überzeugung sind sehr wichtig.

Lasst Euch nicht entmutigen von Hürden oder schwierigen Vertriebspartnern, auch nicht von Freunden und Familienmitgliedern. Konstruktive Kritik und Hinterfragen ja, alles in Frage stellen nein.

Habt immer Eure Kunden im Blick. Versucht ihre Bedürfnisse zu verstehen, investiert Zeit in sie, gebt den bestmöglichen Service. Das ist die Seele eines Unternehmens und zahlt sich auf Dauer immer aus. 

Bildquellen/Fotograf: Stefano Oliva

Wir bedanken uns bei Hermina Deiana für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Hermina Deiana

Kontakt:

Hermina Deiana
Korfstraße 14
DE-61440 Oberursel

www.hermina-tomatensauce.de
hermina@hermina-tomatensauce.de

Ansprechpartner: Hermina Deiana

Social Media
Instagram: https://www.instagram.com/salsaparadiso/
Facebook: www.facebook.com/SalsaParadisoHerminaDeiana/
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCHzsWAvEh6OmOXz9yETImAQ

Den Break-Even von Beginn an fokussieren

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Emmie Gray Infinity Rosen: Echte Blumen und Pflanzen die konserviert werden

Emmie Gray Infinity Rosen: Echte Blumen und Pflanzen die konserviert werden

Stellen Sie sich und das Startup Emmie Gray doch kurz unseren Lesern vor!

Mit viel Liebe zum Detail arrangieren wir unsere Premiumblumen in hochwertigen Boxen und versenden sie weltweit. Mittlerweile gehören auch Trockensträuße, Brautsträuße, Duftkerzen, weitere Interior Accessoires sowie seit Kurzem auch unsere Fine Pastries Collection mit handgemachten Macarons zu unserem Sortiment. Das besondere Highlight: Die echten Blumen und Pflanzen unserer Infinity Collection sind konserviert und behalten ihre Blüte ein bis drei Jahre.

Gemeinsam mit Sarah Zergaw habe ich das Unternehmen 2016 gegründet und mittlerweile unterstützt uns ein tolles Team von über 40 Mitarbeitern. Wir sitzen mit unseren Büros und unserer Manufaktur auf dem Areal Böhler in Düsseldorf.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Im Ausland haben wir die sogenannten Infinity Rosen entdeckt und waren sofort begeistert von ihrer Schönheit und Haltbarkeit. Infinity Rosen sind dank eines aufwendigen Verfahrens, bei dem die natürliche Blume zum Zeitpunkt ihrer schönsten Blüte konserviert wird, bis zu drei Jahre haltbar. Uns war schnell klar: Diese Blumen müssen wir nach Deutschland bringen.

Welche Vision steckt hinter Emmie Gray?

Wir möchten den klassischen Rosenstrauß mithilfe einer stylishen Verpackung von seinem verstaubten Image befreien und gleichzeitig das Problem derer lösen, die keine Lust mehr auf verwelkte Blumen nach nur einer Woche haben. Lästiges Anschneiden, Bewässern, ständiger Shopping-Stress für frische Blumen – das alles gehört nun der Vergangenheit an. Gemeinsam mit unseren Farmen arbeiten wir daran, das Konzept der Konservierung auch auf andere Blumensorten anzuwenden und bisher konnten wir dies erfolgreich für Hortensien, Nelken und Pfingstrosen umsetzen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Richtig schief gegangen ist zum Glück nichts. Hätten wir in die Glaskugel schauen können, hätten wir natürlich von Beginn an viel mehr Ware eingekauft, da wir in den ersten zwei Jahren ständig ausverkauft waren und die hohe Nachfrage gar nicht richtig bedienen konnten.

Gelernt haben wir, dass man bestimmte Dinge einfach nicht vorhersehen kann, aber man immer flexibel genug sein sollte, um sich schnell auf neue Situationen einstellen und unerwartete Herausforderungen bestmöglich lösen zu können. 

Bevor wir überhaupt mit unserem Webshop online waren, haben wir neben den privaten Mitteln natürlich auch enorm viel Zeit und Arbeit investiert, ohne zu wissen, ob unser Produkt, das bis dato noch nicht auf dem deutschen Markt erhältlich war, überhaupt angenommen wird. Auch wenn es die ein oder andere Situation gab, die einen wieder zurückgeworfen hat, war Aufgeben keine Option für uns. 

Bis 2018, als wir den ersten Business Angel in das Unternehmen aufgenommen haben, war Emmie Gray komplett eigenfinanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von Emmie Gray

Zu unseren Kunden zählen sowohl Interior Design Liebhaber als auch Käufer, die den Menschen in ihrem Leben eine besondere Freude bereiten möchten. Vielleicht etwas überraschend: Zu 60 Prozent ist unsere Zielgruppe männlich.

Daher schalten wir zunehmend auf Männer zugeschnittene Werbung – etwa mit dem Versprechen, dass Rosenboxen eine sorgenfreie Geschenkidee für den oder die Liebste(n) sind.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Besondere an unseren Produkten der Infinity Collection ist ihre lange Haltbarkeit von mindestens ein bis drei Jahren. Ganz ohne Pflege verschönern die Rosenboxen und Trockensträuße so über Jahre das Zuhause unserer Kunden. Obwohl wir derzeit schon die größte Auswahl an konservierten Blumen anbieten, entwickeln wir unser Sortiment stetig weiter ohne unsere hohen Qualitätsansprüche aus den Augen zu verlieren. Dies betrifft neben unseren Produkten auch unser Service- und Lieferversprechen. Trotz des enormen Wachstums, auch in Bezug auf unser Team, haben wir einen familiären Zusammenhalt, der uns besonders stark macht.

Emmie Gray, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, ganz oben auf der Einkaufsliste aller Design Liebhaber zu stehen, wenn es darum geht, das nächste Interior Piece fürs Zuhause zu finden. Wir arbeiten stets daran, unser Sortiment um innovative Produkte zu ergänzen und unsere Kunden können sich auf vielen neue Interior Accessoires freuen, die ihr Zuhause noch schöner machen. Was immer auf dem Sideboard, im Regal oder auf dem Esstisch dekorativ ins Auge fällt, sollte irgendwann bei EMMIE GRAY erhältlich sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste ist, dass das Gründerteam funktionieren muss, damit der Business Case funktioniert. Die Geschäftsidee kann noch so innovativ oder vielversprechend sein – wenn das Team nicht am gleichen Strang zieht und auch in schwierigen Phasen bedingungslos zusammenhält, gestaltet sich eine erfolgreiche Gründung schwierig. 

Seine Geschäftspartner sollte man also sorgfältig auswählen und egal ob allein oder im Team: Entscheidend ist, dass man seine Ziele nicht aus den Augen verliert und immer an sich selbst und seine Idee glaubt. Als Gründer sollte man nicht nur kurzfristig planen, sondern offen für Weiterentwicklungen und neue Märkte sein. Vor allem in der Anfangsphase wird dafür viel Zeit und Energie benötigt. Von eventuell aufkommenden Hürden sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn Fehler sind normal und lassen sich nicht komplett vermeiden.

Ebenfalls wichtig ist es, den Break-Even von Beginn an zu fokussieren. Denn davon ist natürlich auch das erforderliche Budget für die Gründung (Produktion, Entwicklung und Marketing) abhängig. Deshalb ist es sinnvoll, einen Businessplan zu erstellen, den Break-Even genau zu definieren und die einzelnen Schritte und Kosten bis dahin anzupassen. So wird vermieden, dass immer mehr investiert wird, sich aber eventuell nie wirklich ein finanzieller Erfolg einstellt.

Wir bedanken uns bei Sarah Zergaw und Paolo Oliva für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man kann nicht glücklich sein ohne guten Schlaf

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CARL CBD Produkte

CARL CBD ist die beste Investition in deine Gesundheit

Stellen Sie sich und das Startup CARL doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Kathrin und Rebecca, Sportler und Gründerinnen aus München. CARL company CBD Öle sind über carlcompany.com in Deutschland/Österreich erhältlich. Die Öle können dir in deinem hektischen Alltag helfen deine innere Balance zu finden und dich zu fokussieren oder Abends besser zu schlafen. Ganz frisch hat die Startnext.com Crowd unser zweites Produkt vorfinanziert – ein kühlendes CBD Sportgel für Muskel und Schmerzen. Die Chemie-freie Variante des Voltaren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Zuerst haben wir CBD als chemiefreies Mittel to go für uns selbst entdeckt. Dann fragten viele im Bekanntenkreis danach. Während des Lockdowns dachten wir Gutes zu tun und mehr Menschen den Zugang zu schneller, chemie-freier Entspannung zu ermöglichen.

Die Nachfrage ist unglaublich aber auch verständlich. Jeder zweite Deutsche hat einen hektischen Alltag vielen Anforderungen zu bewältigen. Das richtet Schaden in unserem Geist und Körper an. Und genau das ist doch unser Kapital!

Medizinische Eigenschaften wie die der CBD Pflanze gibt es schon seit langer Zeit. Cannabinoide besitzen bedeutende Kräfte und unsere Öle werden mit Blick auf ihr großes Potenzial hergestellt. Jeder sollte den Zugang haben zu einem 100% chemiefreien Nahrungsergänzungsmittel für eine bessere Leistung von Körper und Geist. So behältst du an einem stressigen Tage deine innere Balance und äußere Gelassenheit.

Welche Vision steckt hinter CARL?

Wir entschleunigen deinen vollgepackten Alltag indem wir unseren Mitmenschen chemie-freie Entspannung to go ermöglichen! Unkompliziert an einem stressigen Tag oder bei Einschlafschwierigkeiten ein schnelles Mittel zur Hand haben, das nicht abhängig macht und von hohe Qualität aufweist ist Gold wert. Dass CBD der Rohstoff der Zukunft ist, kommt langsam in der Gesellschaft an. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zuerst einmal gibt es keinen Leitfaden wie man ein Unternehmen gründet. Bürokratische Hürden und ein intransparenter Dschungel mit versteckten Kosten. Dazu kommt, dass viel Admin anfällt, die unterschiedliche Fähigkeiten und viel Zeit benötigen, um ein Produkt überhaupt erst einmal anbieten zu dürfen – gesetzliche Vorschriften, Buchhaltung, Online-shop Auflagen. Und dann natürlich der operative Betrieb – Social Media Marketing, Logistische Abwicklung, Lieferantenkommunikation, Onlineshop – da gibt es jede Menge täglich zu tun wenn man anfangs nur ein kleines Team ist, das alles stemmt. Finanzierung? Wir fahren den bootstrapping Ansatz, sprich, wir finanzieren uns selbst.

Wer ist die Zielgruppe von CARL?

Arbeitende Frauen und Mütter haben beide wahnsinnig hohe Anforderungen alles unter einen Hut zu bekommen. Das CARL Öl soll beiden helfen, Entschleunigung in ihrem Alltag einzubauen und zu einer besseren Tiefschlafphase am Abend verhelfen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

CARL company CBD Öle sind pur mit nur wenigen 100% pflanzlichen Inhaltsstoffen. CBD Rezepturen sind unterschiedlich und bei diesen Ölen liegt der Schwerpunkt auf Entspannung und Schlaf. Und auch der chemiefreie Part ist nicht selbstverständlich. Es ist uns besonders wichtig, dass es suchtfrei ist. Dein Körper ist dein Kapital. Zudem sind die Produkte zu 100% aus Deutschland oder den angrenzenden Ländern, CO2 geprüft und zertifiziert. Wir verwenden Glas statt Plastik und leben höchste Qualitätsstandards bis zur Verpackung. Ganz frisch hat die Startnext.com Crowd unser zweites Produkt vorfinanziert – ein kühlendes CBD Sportgel für Muskel und Schmerzen. Die Chemie-freie Variante des Voltaren.

CARL, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

An erster Stelle stehen bei uns die Konsumentenbedürfnisse. Unser zweites Produkt – ein Gel zur Muskelentspannung und Schmerzlinderung hat gerade den Markttest erfolgreich bestanden und wird gelauncht. Zudem haben wir schon Nachfrage für weitere Produkte mit CBD erhalten. Wie gesagt ist die Mission von CARL company dein wellbeing und das möchten wir jedem mit von uns fein ausgewählten Produkten ermöglichen – inneres Wohlbefinden mit Körper und Geist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Habe ehrliche Leidenschaft für dein Produkt – Als Gründerin musst du begeistert sein, um die Start up Challenges zu meistern. Bring Ausdauer mit, ein Produkt wird nicht von heute auf morgen bekannt. Such dir einen Austauschpartner oder ggf. Businesspartnerin. Wir würden nicht auf uns verzichten wollen und die Zusammenarbeit macht Freude, wenn es die richtige Person ist

Wir bedanken uns bei Kathrin und Rebecca für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Setzt den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge

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fightback

FightBack gemeinnützige Organisation mit dem Ziel die globale Transformation hin zu einer gesunden und nachhaltigen Zukunft zu beschleunigen

Stellen Sie sich und das Startup FightBack doch kurz unseren Lesern vor!

FightBack ist eine gemeinnützige Organisation und ein internationales Netzwerk, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die globale Transformation hin zu einer gesunden und nachhaltigen Zukunft zu beschleunigen. Hierfür werden weltweit Synergien und Kollaborationen zwischen Entscheidungsträger:innen, Unternehmer:innen und Vordenker:innen gefördert.

Die Plattform habe ich ursprünglich zusammen mit Felix Staeritz ins Leben gerufen und ist mittlerweile auf über 300 ausgewählte Mitglieder herangewachsen. Zu unseren Gründungsmitgliedern, Beirat und Unterstützern zählen unter anderem Daniel Krauss (Co-Founder, Flixbus), Markus Fuhrmann (Co-Founder, Delivery Hero), Brigitte Mohn (Vorstand, Bertelsmann Stiftung), Dr. Ralf Belusa (CDO, Hapag-Lloyd), Monika Rimmele (Head of Digital Transformation, Siemens Healthineers), Alain Uyttenhoven (ehem. Präsident Toyota), Dr. Andreas Rickert (CEO & Founder, Phineo), Christian Rebernik (Co-Founder, Tomorrow’s Education), Catherine Bischoff (CRO, Factory), Anne Berner (ehem. Finnische Ministerin, Board SEB) uvm.

Mit FightBack schaffen wir einen Ort, an dem ein branchenübergreifender, lösungsorientierter Austausch zwischen Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft und Politik, Entrepreneur:innen, Investor:innen, NGOs und Akademiker:innen gefördert wird. Es geht um Zusammenarbeit, Wissenstransfer, Best Practices und Ideen, die über den eigenen Tellerrand hinausgehen, sodass ganz neue Impulse zur Erreichung unserer globalen Klima- und Gesundheitsziele gesetzt werden können. Wir wollen hier neue “Entrepreneurial Task Forces” und Allianzen ins Leben rufen die nachhaltige Schritte setzen. Wie ist das möglich? Indem unsere Mitglieder in erster Linie als Privatperson agieren und in monatlichen, kuratierten Formaten proaktiv aufeinander zugehen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Was mir persönlich gefehlt hat, war ein „trusted place“ – eine neutrale Plattform, die interdisziplinären Austausch fördert und Entscheider:innen aus allen relevanten Bereichen zusammenbringt, um sich auszutauschen und wirklich etwas voran zu bringen. Wir haben heute das Jahr 2021, uns läuft buchstäblich die Zeit weg, um für unseren Planeten und unsere Zukunft zu kämpfen. Es braucht einfach mehr Multiplikatoreffekte mit den richtigen Personen an einem Tisch.

Warum ein Unternehmen? Unternehmertum lag uns als Initiatoren schon immer im Blut, hier fühlen wir uns zuhause. FightBack wurde über die letzten Jahre als reine Marke aufgebaut, durch das rasante Wachstum und die steigende Nachfrage brauchte es jetzt aber sein eigenes Vehikel. Entsprechend haben wir uns für eine gemeinnützige GmbH entschieden, auch um hier ganz klar zu zeigen, dass es uns nicht um Profit geht, sondern um nachhaltige Veränderung auf gesellschaftlicher Ebene.

Welche Vision steckt hinter FightBack?

Ich war selbst live dabei als 2017/2018 der Day Zero in Kapstadt mit einem Countdown von 30 Tagen ausgerufen wurde, der Tag an dem die Wasserreservoirs aufgebraucht und die Wasserhähne im gesamten Stadtgebiet abgedreht werden sollten. Es war eine absolute Krisensituation. Plötzlich hat man versucht in letzter Minute Entsalzungsanlagen zu bauen, mit noch unausgereiften Innovationen Wasser aus der Luft einzufangen, neue Gesetze im Eilverfahren zu verabschieden und die Bevölkerung stark in ihrem Verhalten einzuschränken. Es waren alles ziemliche Verzweiflungstaten, da man sich nicht rechtzeitig mit der Problematik beschäftigt und die notwendigen Schritte in die Wege geleitet hatte. Hätte es nicht in letzter Minute angefangen mitten in der Trockenzeit zu regnen wäre die Katastrophe perfekt gewesen. Das war der Moment wo ich selbst anpacken und rechtzeitig Veränderung auf den Weg bringen wollte. 

Mit FightBack möchten wir unseren Beitrag leisten heute in Aktion zu treten, den Klimawandel zu stoppen, unsere globalen Klimaziele für 2030, 2040 und 2050 Wirklichkeit werden zu lassen und die Gesundheitssysteme zukunftsfähig zu machen. Zusammen möchten wir systemische Herausforderungen identifizieren und dabei alte Gewohnheiten und mentale Schranken durchbrechen, damit wir Dinge neu denken können. Wichtig ist hier, dass wir proaktiv an die Herausforderungen herangehen, dass wir uns auf eine positive Zukunft freuen und mit unseren Lösungen in diesen Themenbereichen zu einem bestmöglichen Lebensstandard beitragen möchten. Wir hoffen, dass dieser Funke auf andere überspringt. Für FightBack selbst heißt das in den kommenden Jahren stark zu wachsen und sich zu einer eigenen, globalen Stiftung weiter zu entwickeln.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

FightBack wurde bislang durch private Gelder finanziert und durch viel ehrenamtliche Tätigkeit aufgebaut, ohne die es gar nicht möglich gewesen wäre. Beide Elemente werden natürlich auch zukünftig eine Rolle spielen, doch jetzt haben wir eine Größe erreicht, um auch mit etablierten Stiftungen und Unternehmen auf Projekt- und Spendenbasis zusammen zu arbeiten. Ebenso werden noch in diesem Jahr Mitgliedsbeiträge eingeführt, die eine zukunftsfähige Finanzierung gewährleisten sollen.

Inhaltlich hat sich in den letzten Jahren viel verändert, während zu Beginn noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden musste, geht es heute um das „wie“. Synergien zu identifizieren und zu heben hängt viel von den einzelnen Personen ab, mit denen man interagiert. Deshalb legen wir großen Wert auf die richtige Auswahl unserer Mitglieder, deren Motivation, was sie einbringen können und wie man sie bestmöglich bei ihren Herausforderungen unterstützen kann.

Wer ist die Zielgruppe von FightBack?

Mit FightBack möchten wir Entscheidungsträger:innen und Innovator:innen aus Wirtschaft, Industrie und Politik erreichen – das sind vor allem CEOs, Vorstände, erfolgreiche Gründer:innen und Investor:innen sein. Der Fokus liegt hier vor allem auf Personen mit Entscheidungsbefugnis, die ein Interesse an ökologischen, nachhaltigen und gesundheitlichen Angelegenheiten haben. Gleiches gilt für NGOs mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, Gesundheit, Innovation und Führungskräfteentwicklung. Für ausgewählte Start- und Scale-ups haben wir das INNO\VATORS Programm ins Leben gerufen, wodurch 250 Entrepreneure Zugang zum Netzwerk erhalten und gefördert werden.

Wie funktioniert FightBack? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

FightBack unterscheidet sich vor allem durch drei Aspekte: Wir sind international, branchenübergreifend und interagieren in erster Linie auf persönlicher und nicht auf Organisationsebene.

Um den Unterschied herauszustellen: Es gibt bereits zahlreiche Organisationen, die in sehr bestimmten Nischen, Regionen oder in Richtung ganz klar festgelegter Unternehmensziele agieren. Andere Organisationen fordern und fördern Nachhaltigkeits-Pledges von Unternehmen und unterstützen dabei, deren Nachhaltigkeits-Roadmaps zu definieren, wieder andere versuchen auf rein politischer Ebene Bewegung ins Spiel zu bringen. Wir hingegen konzentrieren uns auf die einzelnen Personen dahinter, unsere Mitglieder. Und wir unterstützen Führungskräfte, Unternehmer:innen und Investor:innen, die Entscheidungen in Bezug auf die globale Transformation innerhalb und außerhalb ihrer Organisationen treffen. Wir befähigen diejenigen, die neuartige Lösungen entwickeln und umsetzen, um unsere globalen Ziele für 2030 bis 2050 zu erreichen.

Und wir setzen nicht auf Konzepte oder theoretische Modelle, sondern auf das Zusammenbringen brillanter Köpfe und Macher:innen auf kuratierten, regelmäßigen Veranstaltungen, bei Workshops, gezieltem Matchmaking, sowie auf unserer Community-Plattform, um sich gegenseitig zu unterstützen, neue Synergien zu nutzen und zeitnah Umsetzungsmöglichkeiten zu realisieren. 

Wir sehen uns hier nicht in einer Konkurrenz-Position, da es aktuell keine Plattform gibt, die den Austausch zwischen verschiedenen Branchen-Expert:innen derart fördert. Hingegen freuen wir uns über jede neue Partnerschaft mit anderen Organisationen, die sich auf ihre Gebiete spezialisiert haben, sodass man sich auch hier gegenseitig inspirieren und neue gemeinsame Wege gehen kann.

FightBack, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das hängt ganz stark mit unserer Vision zusammen. Wir möchten, dass die Community weiter wächst, die Mitglieder sich weiterbilden, neue Fähigkeiten aufnehmen und umsetzen können und stetig neue Allianzen bilden. Es sollen zukünftig auch eigene Projekte mit unseren Mitgliedern entwickelt werden, um hier noch enger zu unterstützen. FightBack soll in den kommenden Jahren selbst zu einer Stiftung heranwachsen die nicht nur strukturell, sondern auch finanziell unterstützen kann. 

In fünf Jahren haben wir hoffentlich maßgeblich zu einer nachhaltigeren und gesünderen Zukunft beigetragen, indem wir industrieübergreifend und international Ressourcen, Fähigkeiten und Expertise vernetzt haben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Mein wichtigster Tipp ist ganz klar ein positives Durchhaltevermögen. Etwas Neues aufzubauen gleicht immer einer Achterbahnfahrt, gerade wenn man große Visionen hat. 

Dazu gehört auch, nicht davor zurück zu schrecken nach Unterstützung zu fragen: Es gibt viele Menschen da draußen, die euch bereitwillig mit ihrer Expertise unterstützen möchten.

Mein dritter Tipp ist: Setzt den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge und lasst euch nicht von allerlei Meinungen links und rechts von euch ablenken – habt euer Ziel fest im Auge.

Wir bedanken uns bei Tim Thonhauser-Röhrich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Achtsamkeit, Diversität und Netzwerk

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MINDZEIT Teilnehmer im Batch #9 Accelerator-Programm der VentureVilla

Stellen Sie sich und das Startup MINDZEIT doch kurz unseren Lesern vor!

Céleste: „Ich bin Céleste Kleinjans und meine Schwerpunkte sind Maschinenethik, Technikphilosophie und Medienphilosophie. Während meines Studiums an der Humboldt Universität habe ich das Grundkonzept zu MINDZEIT mit dem Ziel entwickelt, das erste intelligente und emotionssensitive Anti-Stress-System auf den Markt zu bringen, das auf die individuellen und akuten Bedürfnisse der Nutzer*innen eingeht und die Selbstreflexion und ein nachhaltig positives Mindset fördert. Mein Co-Gründer Marinko Spahić und ich haben die Vision dann nach und nach zum Leben erweckt.“

Marinko: „Ich bin Marinko Spahić und mein Hintergrund liegt im Bereich Film mit dem Schwerpunkt visuelle Effekte, aber auch interaktive Formate und ich habe zudem jahrelang in den Bereichen Digital Arts und Visual Arts gelehrt. Mich hat das Konzept von Céleste sofort überzeugt, da ich ein sehr großes Potential in einer psychologisch gestalteten User Journey sehe. Es geht nicht nur um die Inhalte, sondern auch wie ich an die Inhalte komme. Der Weg ist sozusagen schon ein wichtiger Teil des Ziels.“

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen und welche Vision steckt hinter MINDZEIT?

Céleste: „In unserer modernen Gesellschaft, in der wir einer immer größeren Reizüberflutung ausgesetzt werden, wird ein achtsamer Umgang mit sich selbst und mit der Umwelt immer wichtiger. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft, dass mentales Training und Methoden zur Selbstreflexion genauso selbstverständlich in unserer Gesellschaft ankommen wie Sport oder gesunde Ernährung. 

Marinko: „Die smarten Technologien ermöglichen es, dass man sehr viele Menschen individuell erreichen kann. Wir wollen das positiv nutzen, denn ein Tool wie MINDZEIT, kann sehr effektiv dabei unterstützen Achtsamkeit und Selbstreflexion zu verinnerlichen.“

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Marinko: „Beim Aufbau eines Unternehmens gibt es jeden Tag neue Herausforderungen und viele Dinge kommen anders, als wie man sie geplant hat. Aber es ist immer wieder schön, wenn die unerwarteten Dinge dann noch besser sind, als wie man es sich ursprünglich erhofft hatte. Aber die größte Herausforderung war und ist tatsächlich die Finanzierung unseres Unternehmens. Wir sind bis heute gebootstrapped, also, bis auf eine Start-Up Förderung vom Land NRW, komplett eigenfinanziert. Wobei das auch eine bewusste Entscheidung von uns war. Unser Ziel war es von Anfang an aus eigener Kraft unser Produkt auf den Markt zu bringen. Und das haben wir auch sehr erfolgreich geschafft. Zu unseren bisherigen Kunden zählen z.B. die S-Bahn Rhein-Main oder der SV Werder Bremen. Was die Zukunft noch bringt werden wir sehen.“

Wer ist die Zielgruppe von MINDZEIT?

Céleste: „Mit MINDZEIT wollen wir die breite Gesellschafft ansprechen. Und das tun wir auch. Unser Ansatz kommt bei Jugendlichen und Student*innen genauso gut an wie bei Menschen im Senioren-Alter. Sich entspannen und auf sich selbst besinnen tut man eben in jedem Alter gerne.

Wie funktioniert MINDZEIT? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Marinko: „Achtsamkeits- und Meditations-Apps, die zurzeit auf dem Markt sind, sind letztendlich Bibliotheken und die Nutzer*innen müssen sich selbst durch unzählige Übungen suchen, um sich dann für eine zu entscheiden. Wenn ich sowieso schon einen erhöhten Stresslevel habe, kann mich das noch mehr stressen.“

Céleste: „Wir legen daher bei MINDZEIT einen besonders großen Wert auf ein wohltuendes und leichtes Nutzungserlebnis. Was Marinko am Anfang auch schon mit unserer psychologisch gestalteten User Journey angesprochen hat. Du wirst nicht mit einer Bibliothek von Übungen und Trainings allein gelassen. MINDZEIT nimmt Dich an die Hand und führt Dich zu den Übungen, die immer zu Deiner aktuellen Stimmung passen. So wird Dir eine effektive Möglichkeit geboten Dich und Deine Gefühlszustände auf spielerische Weise zu reflektieren.“

Ihr seit Teilnehmer im Batch #9 Accelerator-Programm der VentureVilla. Könnt ihr uns das Programm kurz vorstellen?

Céleste: „Wir haben bei VentureVilla einen Sonderstatus bekommen, da wir, im Vergleich zu den anderen Teilnehmer*innen, mit unserem Produkt schon weiter sind. Das heißt, wir müssen nicht an den angebotenen Workshops teilnehmen, sind aber Teil der Community und des Netzwerks. Für uns ist die VentureVilla gerade wegen ihres Schwerpunkts auf Diversität und Chancengleichheit sehr spannend. Unsere Gesellschaft ist eben sehr divers und damit sollte sich jedes Unternehmen, welches Produkte oder Lösungen für die Gesellschaft entwickeln will, auch intensiv auseinandersetzen.“

Wo seht Ihr Euch in fünf Jahren?

Marinko: „In fünf Jahren werden wir mit MINDZEIT in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein. MINDZEIT wird als innovativstes Anti-Stress Tool einen wichtigen Beitrag leisten, dass Achtsamkeit und Selbstreflexion als essenzielle, präventive Gesundheitsmaßnahmen selbstverständlich werden.“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Céleste: „Um es auf gut Kölsch auszudrücken, et kütt wie et kütt. Das heißt, selbst bei bester Planung und sehr viel Blut und Schweiß, läuft es dann eben doch nicht immer, wie man es will. Und das sind die Momente, mit denen man dann auch gut umgehen können muss.“

Marinko: “Daher ist es beim Aufbau eines Unternehmens auch extrem wichtig, das mit viel Achtsamkeit zu tun. Sich immer wieder selbst reflektieren und so vermeiden, dass man sich zu sehr in eine falsche Richtung verrennt, die dem Unternehmen, aber auch einem selbst nicht guttut.“

Céleste: „Und alles steht und fällt mit den Menschen dahinter. Das richtige Team ist das allerwichtigste, ansonsten bekommt man die tollste Idee nie umgesetzt. Und auch hier kann ich nur sagen, dass ein diverses Team sehr viele Vorteile bringt. Egal ob Unterschiede bei den Geschlechtern, den kulturellen Hintergründen oder den beruflichen Erfahrungen. Jede Perspektive, die anders als die eigene ist, bringt einen Mehrwert.“

Marinko: „Und die richtigen Menschen sind nicht nur im eigenen Team wichtig, sondern auch im Netzwerk, bei den ersten Pilotkunden usw. Ein gutes Netzwerk ist unbezahlbar. Es gibt sehr tolle Accelerator Programme oder Hochschulnetzwerke und die solltet ihr unbedingt nutzen!“

Céleste: „Unsere 3 Tipps sind somit Achtsamkeit, Diversität und Netzwerk.“

Wir bedanken uns bei Céleste Kleinjans und Marinko Spahić für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Die Idee soll einzigartig und besonders sein

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ZirbenLüfter ARVE Eau de Parfum aus Zirbenöl

ZirbenLüfter: ARVE Eau de Parfum aus Zirbenöl unisex, natürlich, nachhaltig und vegan

Stellen Sie sich und das Startup ZirbenLüfter® doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Herbert Rettenbacher, ich bin 60 Jahre alt und ein Oldie in Bezug auf Entwicklungen von neuen Produkten und Innovationen. Vor ca. 11 Jahren wurde mit einem kreativen Tischler der ZirbenLüfter® entwickelt und mit unserem Know-how im Verkauf begonnen, diesen zu vermarkten.

Der ZirbenLüfter® ist ein Wohlfühlmöbel für besseres und natürlicheres Raumklima und bei vielen Kunden im DACH Raum sehr beliebt. 

In diesen 11 Jahren wurde der ZirbenLüfter® stetig weiterentwickelt und neue Modelle sind dazugekommen. Außerdem haben wir hochwertig verarbeitete Designer Lampen aus Zirbenholz entworfen, die zusammen mit weiteren Wohlfühlprodukten (Zirbenöl, Raumsprays, Hygienegels uvm.) im Onlineshop und bei ausgesuchten Vertriebspartnern angeboten werden. 

Welche Vision steckt hinter ARVE Eau de Parfum?

Unser Kunde Andreas Wilhelm, ein Schweizer Parfumeur, kaufte jahrelang schon unser 100% naturreines Zirbenöl für seine Duftkreationen. Eines Tages hat er uns darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Zirbenöl auf Grund seines speziellen Dufts optimal für ein Parfum eignet.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Dieser Hinweis vor ca. 1 ½ Jahren war für unser kleines Team der Zündstoff für ein neues Projekt. Unsere Vision war es, mit dem Rohstoff Zirbenöl aus unserem eigenen Produktsortiment etwas zu schaffen, was noch niemand gemacht hat und daher einzigartig ist. Das Produkt sollte in seiner Gesamtheit natürlich und hochwertig sein und ein tolles Design erhalten.

Die größte Herausforderung war es, den Duft gemeinsam mit dem Parfumeuer Andreas Wilhelm zu kreieren.  Ein Besuch in seinem Labor in Zürich war auf Grund der Coronamaßnahmen nicht möglich. So wurden unzählige Duftproben mit der Post zur Abstimmung an uns gesendet.

Nach ca. einem ¾ Jahr war es soweit. Wir waren uns sicher, dass wir einen einzigartigen Duft für Mensch und Natur erarbeitet haben.

Die Kopfnote bestimmen Zirbenöl, Zimtrinde aus Ceylon, Beifuß und bulgarischer Lavendel. In der Herznote spielen Feigenblatt, Zedernholz, Muskatnuss und kräftige Harznoten. Die Basisnote wird getragen von Moos, Ambernoten, Cashmir Wolle Accord und Wildleder.

Die Entwicklung eines Parfums ist mit erheblichen Kosten verbunden. Da wir schon immer mal Crowdfounding zur Finanzierung von neuen Produkten verwenden wollten, haben wir uns entschlossen, dies zu machen. Wir haben KICKSTARTER gewählt, obwohl es für die Finanzierung eines Parfums nicht die optimale Plattform war. Trotzdem haben wir bereits nach 3 Tagen Laufzeit unser Finanzierungsziel und nach 30 Tagen 190% erreicht.

Wer ist die Zielgruppe von ARVE?

ARVE Eau de Parfum ist unisex und hat somit eine große Zielgruppe – sowohl Frauen als auch Männer, die Wert auf Natürlichkeit, Nachhaltigkeit, Exklusivität legen und das Besondere lieben.

Was ist das Besondere am Parfüm? 

UNISEX-NATÜRLICH-VEGAN, das sind 3 besondere Aussagen, die kaum ein Parfum erfüllt. Die Duftstoffe haben eine rein natürliche Basis und sind nicht an Tieren in Bezug auf Allergien getestet worden.  Bei der Auswahl des Flacons und der Verpackung haben wir Wert auf Nachhaltigkeit und hochwertiges Design gelegt.

Der Flacon stammt von der Fa. Pochpac und ist handgemacht. Der Sockel und der Verschluss sind ebenfalls handgemacht und aus unbehandeltem, gut riechendem Zirbenholz. Die Umverpackung ist aus recyceltem Karton und sehr hochwertig.

Warum gerade Zirbenöl? 

Unser Zirbenöl ist 100 % naturrein aus österreichischen Rohstoffen und wird mittels professioneller Wasserdampfdestillation gewonnen. Schon seit vielen Jahrhunderten werden die wertvollen Extrakte aus der Zirbelkiefer besonders geschätzt.

Zirbenöl hat ein ultimatives Alleinstellungsmerkmal und wird in dieser Art noch nicht in einem Parfum verwendet. Die Zirbe, in der Schweiz Arve genannt, hat viele positive Effekte, was die dufttherapeutische Wirkung betrifft.

Wo liegen die Vorteile?

Der Duft ist eine eigenständige Kreation, individuell, aber nicht ausgefallen,  um damit die Marktakzeptanz möglichst zu sichern. Er ist im oberen Segment angesiedelt und klassifiziert, was Duftrichtung, Intensität und Qualität der Inhaltsstoffe angeht.

ARVE wird als individueller Unisex-Duft positioniert, dessen Alleinstellungsmerkmal auf dem reinen Zirbenöl aus Österreich basiert. Diesem wird aufgrund der hohen Dosierung auch eine aromatherapeutische Wirkungen zugesprochen. Studien belegen, dass die Zirbe erwiesenermaßen die Herzrate senkt und harmonisierend wirkt

ZirbenLüfter, wo geht der Weg hin? 

Mit dem ZirbenLüfter® haben wir noch einiges vor. Das Nutzungserlebnis durch technische Innovationen wollen wir für unsere Kunden mit dem ZirbenLüfter® noch erweitern. Einiges davon befindet sich auch schon in Planung. 

Dabei denken wir auch an eine sensibel gesteuerte Beduftung von Räumen die unsere Sinne positiv und natürlich beeinflusst. Wir wissen, dass natürlich hergestellte ätherische Öle, besonders von Zitrusfrüchten, Nadelbäumen (besonders Zirbenöle) und viele Duftstoffe von Gewürzpflanzen zum Beispiel die Virenlast in Räumen deutlich senken. 

Hier hilft uns die Erfahrung die wir mit dem ARVE Eau de Parfum erleben. Denn gerade in dieser Parfüm Mischung sind hohe Anteile von 100% naturreinen ätherischen Ölen. Diese Erfahrungen zeigen uns, dass es noch viel Potential zu diesem Thema gibt. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bis in fünf Jahren wollen wir noch mehr Menschen erreichen, für die es ein Anliegen ist, ein natürliches, gesundes und besseres Raumklima zu haben. Wir denken dabei an Menschen mit Atemwegsproblemen (Asthmatiker, Kinder mit Pseudokrupp), Menschen die unter Stresssymptomen leiden, Schlafproblemen haben uvm. Die Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel und der Rohstoff, der unser Leben direkt beeinflusst.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir glauben, dass es kein Rezept gibt wie man Ideen umsetzt und erfolgreich wird. Es müssen viele Faktoren zusammen passen, die von Idee zu Idee verschieden sind. 

Doch das Wichtigste ist:

Die Idee soll einzigartig, besonders sein und deinem Kunden einen Vorteil bieten. 

Du musst für deine Idee brennen und überzeugt sein, dass du damit erfolgreich wirst. Es ist nicht so wichtig, den Weg zum Ziel genau zu kennen.

Versuche immer, dein Bestes zu geben und mache so wenig Kompromisse wie nötig.

Wir bedanken uns bei Herbert Rettenbacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei authentisch und hab Dein Ziel vor Augen

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Denise Hahn Summersaver Anti-Wundreib-Stick Höhle der Löwen

Denise Hahn Gründerin von Summersaver, Anti-Wundreib-Stick gegen Wundreibungen, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Hallo! Ich bin Denise Hahn, die Gründerin von SUMMERSAVER. Ich bin 28 Jahre alt und komme gebürtig aus Herzberg am Harz, genauer aus einem kleinen Dorf namens Scharzfeld. Nach dem Erlangen meiner Hochschulreife am Wirtschaftsgymnasium Osterode, studierte ich an der Georg-August-Universität in Göttingen Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing und Distributionsmanagement. Schon während der Studienzeit sammelte ich zahlreiche Erfahrungen im Umgang mit Kunden und im Vertrieb. Meine Reise verschlug mich während des Studiums in eine Unternehmensberatung nach München und in die Beauty Marketing-Abteilung der Marke CHANEL nach Hamburg.

Nach meinem Studienabschluss im Alter von 24 Jahren, führte ich ein 20-köpfiges Team eines Flagshipstore der Modemarke ONIYIGO. Darauffolgend stieg ich zur Area Managerin bei dem Modekonzern ONLY auf. Im Anschluss erkrankte ich. In dieser Zeit kam mir die Idee für den SUMMERSAVER. Ich entschloss mich, alles auf eine Karte zu setzen, mich selbständig zu machen und meine eigene Firma zu gründen. 

SUMMERSAVER ist ein junges, frisches Beauty Startup aus dem Herzen Hannovers, dass sich gemeinsam mit einem Experten-Team, viel Enthusiasmus und Liebe zum Detail monatelang der Entwicklung einer optimalen Hautpflege-Rezeptur gewidmet hat. Denn wer kennt es nicht, unsere Haut ist oftmals sensibel und empfindlich. Ganz besonders Reibungen, Trockenheit, Nässe und UV-Strahlen können die Schutzbarriere unserer Hautzellen schwächen. Unter diesen Bedingungen können unangenehme Wundreibungen und Scheuerstellen auf der Haut entstehen. Unser SUMMERSAVER soll genau bei diesem Problem Abhilfe schaffen!

Wie ist Ihre Idee entstanden?


Denise Hahn: Während meines Mexiko Urlaubs 2019 rieb ich mir auf dem Weg zum Strand meine Oberschenkelinnenseiten so wund, dass nicht mehr an Tragen meiner Kleider und Röcke zu denken war. Ich konnte nicht mehr normal laufen, ohne meine wundgeriebene Haut mit Kleidung zu bedecken. Ich kann mich noch ganz genau an den Schmerz erinnern. Es fühlt sich an, als wenn es erst gestern gewesen wäre. Gott sei Dank sind diese Zeiten dank SUMMERSAVER jetzt vorbei!

Ich habe mich noch im Urlaub damit befasst, welche Mittel gegen das sogenannte „Wolf laufen“ helfen können, fand jedoch keine zufriedenstellende Lösung. Genau in diesem Moment ist die Idee des SUMMERSAVERs geboren, eines Anti-Wundreib-Sticks, der empfindliche Hautpartien effektiv vor Wundreiben schützen kann. Der dabei einfach in der Anwendung ist, mit seinen Inhaltsstoffen und mit einem ansprechenden Produktdesign überzeugt. Noch im Urlaub habe ich mich mit der Namensfindung und der Rezeptur beschäftigt.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Niemand spricht darüber, aber alle kennen es. Wir haben es zu unserer Mission gemacht, eine Lösung zu finden, um das weitverbreitete Problem von Wundreibungen auf der Haut zu vermindern. 

Dabei ist unsere Vision: Millionen von Menschen mit unserem SUMMERSAVER ein Stück mehr Freiheit in Ihrem im Alltag schenken. Niemand sollte sich im 21. Jahrhundert mehr mit unangenehmen Wundreibungen und Scheuerstellen plagen müssen. 

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Denise Hahn: Anfänglich hatten wir die Frauenwelt als unsere Kernzielgruppe identifiziert, jedoch haben wir nach nur kürzester Zeit bemerkt, dass auch viele Männer unter unangenehmen Hautreibungen leiden und dass ein zweites Unisex-Produkt her muss. Kräftige Männer und auch Sportler sind für unser Produkt eine weitere sehr wichtige Zielgruppe geworden. Jeder kann einen SUMMERSAVER in der Tasche gebrauchen!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Ich habe so ziemlich jede „Die Höhle der Löwen“-Staffel seit dem Sendungsstart verfolgt. Als studierte Betriebswirtschaftlerin und ambitionierte Unternehmensgründerin blieb mir quasi keine andere Wahl, als mich zu für die Gründershow zu bewerben. Zudem wurde ich immer wieder von meinem Umfeld darauf hingewiesen, dass wir mit unserem SUMMERSAVER unbedingt in „Die Höhle der Löwen“ müssen. Selbst Kooperationspartner und Kunden sprachen mich immer wieder darauf an.  

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Denise Hahn: Ich habe mir zuvor ziemlich viele Folgen noch einmal angeschaut, um mich auf die Fragen der Löwen vorzubereiten. Natürlich stand ich auch stundenlang vor dem Spiegel und habe meinen Pitch geprobt. Jedoch muss ich sagen, dass man die meisten Antworten ad hoc parat hat, weil man als leidenschaftliche Gründerin die eigene Firma einfach in- und auswendig kennt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Teilnahme an der Show ist für mich nach wie vor sehr motivierend, so eine Chance bekommt man im Leben nicht oft. Ich glaube, jeder Gründer und jede Gründerin träumt davon, sein Start-Up in Deutschlands bekanntesten Gründershow zusehen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf SUMMERSAVER aufmerksam werden?

Denise Hahn: Für SUMMERSAVER ist die Teilnahme in der Show ein wahnsinniger Boost. Unser Produkt ist toll und stiftet einen echten Mehrwert für unsere Kunden, das wussten wir von Anfang an, aber durch den Auftritt in „Die Höhle der Löwen“ können wir noch viel, viel mehr Menschen auf unseren „kleinen Wunderstick“ aufmerksam machen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wie man es sich vielleicht schon denken kann, ist Judith Williams als Beauty-Unternehmerin einer meiner Favoriten. Ralf Dümmel, bekannt als Handels-Mogul, wäre natürlich auch ein interessanter Investor, um unsere Vertriebsstruktur weiter auszubauen.  

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Denise Hahn: Ich möchte SUMMERSAVER zu einem sehr erfolgreichen Unternehmen aufbauen. Wenn es um Wundreibungen geht, soll man als Erstes direkt an SUMMERSAVER als Lösung denken. Zudem Träume ich davon, mit unserer Unternehmung noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen und gesellschaftliche Mehrwerte zu stiften.

Ich persönlich möchte zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Buch über meine Krankheit und die daraus resultierende Unternehmensgründung schreiben, um Menschen Mut zu machen, dass auch Tiefpunkte und Krisen im Leben zu etwas führen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Sei authentisch und hab Dein Ziel vor Augen.

Tu das, was Du gut kannst. 

Habe keine Angst vor Tiefpunkten und Rückschlägen – das nächste Hoch wartet schon auf Dich.

Denise Hahn aus Hannover präsentiert mit Summersaver einen Anti-Wundreib-Stick. Sie erhofft sich ein Investment von 250.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.

Sehen Sie Summersaver am 24. Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Denise Hahn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaubt an Eure Idee!

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EVERTREE Urne Asche ein Baum wächst in der Höhle der Löwen

Helena und Andreas Hohnke Gründer von EVERTREE Urne, bei der aus der Asche ein Baum wächst, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup EVERTREE ® doch kurz vor!

Wir wollen mit unserer EVERTREE ®-Urne aus Friedhöfen Wälder machen. EVERTREE® ist eine einzigartige abbaubare Bio-Kunststoff Urne, bei der aus der Asche ein lebendiger Baum wächst. Die Urne spendet nicht nur Trost, indem sie eine anfassbare, lebendige Erinnerung schenkt und eine bezahlbare und würdige Alternative für eine klassische Beisetzung ermöglicht – sie ist auch sinnstiftend, indem sie zur Klimarettung beiträgt. Im ersten Schritt bieten wir EVERTREE® insbesondere in Deutschland als reine Tierurne an. 

Wie ist die Idee zu EVERTREE ® entstanden?

Die Idee zu EVERTREE® entstand vor einigen Jahren, als wir, die Gründer Christian Scherg, Helena und Andreas Hohnke im Garten von Andreas saßen. Wir philosophierten unter dem Walnussbaum, den Andreas und Helenas Vater gepflanzt hat über das Leben und den Tod. Der Vater war kurz vorher gestorben und Andreas erzählte, dass sein Vater diesen Baum so liebte und er ihn jeden Tag an seinen Vater erinnerte. 

Wir saßen schweigend da, schauten auf den Baum auf einmal war sie da: Die Idee, dass aus der Asche Verstorbener eine lebendige Erinnerung in Form eines Baumes wachsen sollte.

Unmittelbar danach begann eine intensive weltweite Recherche nach ähnlichen Produkten – doch das, was wir in dieser Richtung finden konnten, entsprach nicht unseren Vorstellungen, weshalb wir uns dazu entschlossen, selbst eine Urne nach unseren eigenen Vorstellungen zu kreieren. Die ersten Proto-Typen haben wir noch gemeinsam nach Feierabend in Andreas Garage gebastelt. Im Laufe der Zeit wurden die Modelle immer ausgefeilter und konkreter und als wir dann noch den geeigneten Bio-Werkstoff gefunden hatten, hielten wir sie schließlich in unseren Händen: Unsere EVERTREE®-Urne.

Welche Vision steckt hinter EVERTREE ®?

Es ist unser erklärtes Ziel, weltweit aus Friedhöfen Wälder zu machen. In Deutschland machen wir aufgrund der Gesetze und Verordnungen mit unseren Tierurnen den ersten Schritt. Es ist aber insgesamt noch viel zu tun – gesellschaftlich, politisch und in den Köpfen müssen wir umdenken und die Idee vom „Kreislauf-des-Lebens“ konsequent mit möglichst vielen Menschen, Partnern oder auch Unternehmen umsetzen. Wir suchen all jene, die genauso wie wir begeistert von EVERTREE® sind und uns unterstützen wollen. Unsere Community wächst genauso, wie die hunderten Bäume, die wir bereits gemeinsam gepflanzt haben, jeden Tag ein bisschen mehr. Dafür sind wir dankbar, denn jeder einzelne Baum ist ein Schritt in die richtige Richtung. Für uns und die Generationen nach uns.

Wer ist die Zielgruppe von EVERTREE®?

Die Zielgruppe für unsere EVERTREE®-Urnen sind weltweit alle Menschen, die einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier verloren haben, die aufgrund ihrer religiösen bzw. weltanschaulichen Überzeugung alternativen Bestattungsarten gegenüber aufgeschlossen sind und die aus Ländern kommen, in denen die aktuellen Bestattungsgesetze eine EVERTREE ®-Beerdigung erlauben.

Was uns auch sehr wichtig ist, ist, dass wir Personen, denen es finanziell nicht möglich ist, ihre Hinterbliebenen auf klassische Art und Weise beisetzen zu lassen, mit EVERTREE® eine bezahlbare und dennoch sehr würdige Beisetzungsform ermöglichen möchten. Das ist uns eine Herzensangelegenheit. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Die Höhle der Löwen ist ein unglaublich gutes und wichtiges Format, von dem es mehr geben sollten. Erfindern, Entwicklern und Innovatoren eine Plattform zu geben, auf der sie Ihre Ideen und Visionen vorstellen können, ist wichtig und zudem großartig.

Andreas hatte dann die Idee, sich mit EVERTREE ® in die Höhle der Löwen zu wagen. Gemeinsam sind wir dann im April letzten Jahres in den Wald gefahren und haben inmitten der grünen, blühenden und lebendigen Natur gemeinsam unser Bewerbungsvideo gedreht, in dem wir unsere Urne und die Idee, aus Friedhöfen Wälder zu machen, präsentiert haben. 

Während unserer Dreharbeiten haben uns bereits einige interessierte Spaziergänge angesprochen und nach EVERTREE® gefragt und was sollen wir sagen: sie waren durchweg begeistert von unserer Idee. Das hat uns noch einmal bestätigt, dass es der richtige Weg ist, EVERTREE® bei DHDL einem großen Publikum vorzustellen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns sehr gründlich auf die Sendung vorbereitet, da wir ja auch wussten, dass das Thema Tod auch für DHDL außergewöhnlich, um nicht zu sagen eine kleine Revolution ist. 

Auch wenn es bei EVERTREE® in erster Linie immer um Leben, Trost, Freude an lebendigen, wachsenden Erinnerungen, Klimaschutz und das Pflanzen von Bäumen geht und darum, Menschen eine bezahlbare und würdevolle Beisetzung zu ermöglichen, ist und bleibt es berührend und braucht viel Pietät, Respekt und Fingerspitzengefühl. Das gilt für alle Beteiligten. Nur gemeinsam lässt sich ein so wichtiges Thema richtig umsetzen. Ich bin mir sicher, dass die Zuschauer spüren, wieviel Zeit und Mühe wir gemeinsam mit der Redaktion aufgewendet haben, um hier eine angemessene und sensible Umsetzung zu finden.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Dass wir tatsächlich bei DHDL stattfinden, ist für uns hochmotivierend. Denn das bedeutet, dass EVERTREE® gut aufgenommen wurde. Was uns zusätzlich sehr motiviert und auch beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass sich sowohl VOX als auch DHDL dieses wichtigen Themas angenommen haben. Der große Zuspruch von allen Beteiligten motiviert uns, weiter daran zu glauben und es macht uns natürlich auch unsagbar stolz. Wir brennen für EVERTREE®, unsere Herzen und unsere Seelen stecken in EVERTREE® und in allem, was EVERTREE® für die Menschen und für unsere Umwelt bewirken kann. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf EVERTREE® aufmerksam werden?

Der Schritt in die Höhle der Löwen ist enorm wichtig für EVERTREE®.  EVERTREE® ist kein klassisches Produkt, das man kauft, weil man es gerade braucht oder immer mal gebrauchen könnte. EVERTREE® ist anders – hinter EVERTREE® steckt die tiefe Überzeugung und der revolutionäre, wichtige Gedanke: Aus Friedhöfen werden Wälder. Dies ist das Ziel – und zwar weltweit. Wir glauben daran, dass wir damit gemeinsam etwas verbessern können. Für uns und die Generationen nach uns. Das treibt uns an und deshalb ist jeder einzige Zuschauer, der nach der Sendung einen Baum pflanzt für uns genauso wertvoll und wichtig, wie die Investoren in der Sendung.  Für uns ist es entscheidend, dass EVERTREE® möglichst viele Menschen erreicht, und dass möglichst viele Menschen wissen, dass es EVERTREE® gibt, dass EVERTREE® da ist, wenn der Schmerz und der Wunsch nach einer lebendigen Erinnerung am größten ist. EVERTREE ® heilt die Seele UND unsere Umwelt.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Da das Thema so speziell auch für die Sendung DHDL ist und die persönliche Überzeugung des Einzelnen zählt, können wir gar nicht sagen, welcher Investor für uns am geeignetsten ist. Bei EVERTREE® geht es ja nicht um Vertriebskanäle, Investitionssummen und Businessnetzwerke. Für Liebe, Trost und lebendige Erinnerungen braucht eine andere Form des Investments. Herzenswärme, Respekt, Pietät und Leidenschaft sind das Investitionsgut, das wir suchen und das EVERTREE® braucht, um zu wachsen und zu gedeihen. Alle, die diesen Weg mit uns gehen wollen, sind willkommen. 

EVERTREE ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir von EVERTREE möchten den wichtigen Prozess der Abschaffung des Friedhofszwangs für Urnenbestattungen in Deutschland aktiv mitgestalten. Auch möchten wir dazu beitragen, dass Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre verstorbenen Angehörigen auch über den Tod hinaus bei sich zu haben, indem sie deren Asche ausgehändigt bekommen. Dafür setzen wir uns ein und haben u.a. auch eine Petition ins Leben gerufen. Ziel unserer Bemühungen ist es, dass wir in fünf Jahren auch in Deutschland gemeinsam mit vielen anderen Menschen durch die lebendige Erinnerungslandschaft wachsender, grüner EVERTREE ® Wälder spazieren. Atmen den herrlichen frischen Sauerstoff, den unsere EVERTREE®s spenden, tief ein und erfreuen uns an der Schönheit der Bäume, an der Schönheit der Welt. Wir wissen dann, dass wir gemeinsam mit vielen anderen einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt geleistet haben und dazu beigetragen haben, dass sich auch Generationen nach uns daran erfreuen werden.

In fünf Jahren lesen wir während unseres Spaziergangs die vielen Geschichten, die jeder einzelne EVERTREE ® mit seinen Ästen, Trieben und Blättern schreibt, Geschichten voller wertvoller Erinnerungen an Menschen und an Tiere, die wir lieben und die mit und für uns geborgen im Kreislauf des Lebens weiterleben. Das ist es, was wir uns wünschen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Glaubt an Eure Idee! Brennt dafür! Traut Euch!

Helena und Andreas Hohnke aus Düsseldorf präsentieren mit EVERTREE eine Urne bei der aus der Asche ein Baum wächst. Sie erhoffen sich ein Investment von 75.000 Euro für 33 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie EVERTREE am 24. Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Helena und Andreas Hohnke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kleine Erfolge feiern!

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Jasper Kolb The Makery handwerkliche kreative Workshops Höhle der Löwen

Jasper Kolb Gründer von The Makery, digitale Plattform für handwerkliche und kreative Workshops, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup The Makery doch kurz vor!

Ich bin Jasper Kolb und zusammen mit meiner Frau Maija habe ich The Makery gegründet. Wir wohnen in Berlin und haben einen 10 Monate alten Sohn.

The Makery ist eine digitale Plattform für handwerkliche und kreative Erlebnisse. Auf The Makery finden Interessierte fast 500 Workshops und DIY-Boxen zu verschiedensten Themen, von Pasta selber machen, über Makramee bis Naturkosmetik & Upcycling. Die Workshops und DIY-Boxen werden von lokalen und selbstständigen Kreativen angeboten, in eigenem Namen und in eigener inhaltlicher und preislicher Gestaltung.

Wie ist die Idee zu The Makery entstanden?

Jasper Kolb: Meine Frau Maija und ich haben 2014/2015 in Sydney gelebt und da sind wir auf eine kleine Firma gestoßen, die jeden Abend Kreative in ihr Studio eingeladen haben, die dort zu verschiedensten Themen Workshops angeboten haben. Wir waren neu in der Stadt und fanden das Konzept super, da man nette und offene Leute kennenlernen und dabei etwas Neues lernen konnte. Als wir von Sydney nach Berlin zogen, starteten wir beide wieder in Vollzeitjobs, doch hatten den Plan gefasst, selbst etwas zu schaffen, das Kreativität fördert und Menschen zusammenbringt. Die Investition in eine große, zentral gelegene Location schien uns sehr groß, da kamen wir auf die Idee einer digitalen Plattform, auf der Workshopanbieter ihre Workshops vorstellen und von Interessierten gefunden und gebucht werden können.

Welche Vision steckt hinter The Makery?

Jasper Kolb: Mit The Makery wollen wir Menschen zusammenbringen und sie ermutigen, etwas Neues auszuprobieren und sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Es geht darum, dass man neugierig ist, neue Fertigkeit lernt und etwas mit seinen Händen erschafft.

Gleichzeitig wollen wir die lokalen kreativen Communities unterstützen. Die vielen KünstlerInnen und kleinen Kreativ- & Handwerksunternehmen, die von ihrer kreativen Arbeit leben und ihre Leidenschaft mit Interessierten teilen möchten.

Wir bringen Menschen zusammen und ermutigen sie, etwas Neues auszuprobieren und Spaß zu haben. Das Angebot an Workshops ist groß und vielfältig, so dass für jeden etwas Spannendes dabei ist. Wir möchten dich dazu animieren, neugierig zu sein, neue Fertigkeit zu erlernen und etwas mit deinen Händen zu erschaffen. Auch wenn es nicht perfekt wird, solltest du verdammt stolz darauf sein! 

Wer ist die Zielgruppe von The Makery?

Jasper Kolb: The Makery richtet sich an Menschen, die etwas Neues lernen, ausprobieren und in ihrer Freizeit kreativ werden möchten. Menschen, die Dinge selbst mit ihren Händen herstellen, nachhaltiger Leben und bewusster konsumieren möchten. Auf der B2B Seite ist de facto jedes Unternehmen Teil unserer Kernzielgruppe, das seinen MitarbeiterInnen Möglichkeiten für Teamevents, Teambuilding, Incentivierungen etc. bieten möchte. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich kannte die Sendung natürlich und wusste, welche Chance sich durch eine Teilnahme für The Makery bieten würde. Letztendlich war es aber ein guter Freund von mir, der mir empfohlen hat, mich zu bewerben. Er hatte 2019 mit seinem Unternehmen an der Sendung teilgenommen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Jasper Kolb: Das Wichtigste ist ein guter Pitch – an dem habe ich lange gefeilt und das Vortragen geübt. Hierfür habe ich mir viele Pitches aus älteren Staffeln angesehen, insbesondere die, in denen es zu einem Deal kam. Beim Erstellen des Pitches hilft einem aber auch das Produktionsteam der Sendung. Nach diversen DHDL Staffeln wissen die am besten, worauf es bei einem guten Pitch ankommt und sie helfen bei der ‚Storyline‘ und dem Feinschliff.

Parallel dazu habe ich mich auf die Fragen vorbereitet, die die Investoren nach dem Pitch stellen könnten. Ich wusste, dass dieser Q&A-Teil im Anschluss an den Pitch in manchen Fällen bis zu 2 Stunden dauern kann und die Löwen mit ihren Fragen auch sehr tief nachbohren. Ich musste also für jede potentielle Frage eine gute Antwort parat habe. Außerdem war es wichtig, die Löwen zu kennen. In welchen Geschäftsfeldern sind sie tätig? Oder in welchen Bereichen könnten sie The Makery helfen? In welche Startups haben sie bisher investiert?

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Höhle der Löwen hat eine sehr hohe Bekanntheit und viele Firmen sind im Anschluss an die Sendung erfolgreich geworden. Das hat uns natürlich super motiviert. Wir sind ein kleines Unternehmen und meine Frau und ich bauen The Makery nebenberuflich auf, mittlerweile sogar mit einem kleinen Kind. Wir stecken so viel Herz und Energie in das Projekt, daher freuen wir uns einfach wahnsinnig über die Möglichkeit, The Makery vor einem so großen Publikum vorstellen zu dürfen und sind gespannt, wohin uns diese große Chance führt. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf The Makery aufmerksam werden?

Jasper Kolb: Zuerst einmal war der Auftritt eine großartige Erfahrung an der ich auch als Gründer sehr gewachsen bin. In der Vorbereitung musste ich mich intensiv mit meiner Firma, aber auch mit mir selbst auseinandersetzen. Man analysiert die Zahlen, hinterfragt das Geschäftsmodell und reflektiert die Vision. Allein aus diesen Gründen hat der Auftritt uns als Unternehmen nach vorne gebracht. Die Aufmerksamkeit, die mit der Ausstrahlung einhergeht, ist natürlich eine einmalige Chance für uns und wird unser Business auf ein neues Level heben.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Vorfeld der Sendung hatte ich Carsten Maschmeyer und Dr. Georg Kofler als Wunsch-Investoren ausgemacht. Insbesondere Dr. Kofler hat viel Erfahrung in der Branche und verfügt mit seiner Social Chain Group über Möglichkeiten, The Makery zu skalieren.

The Makery, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Jasper Kolb: Angefangen haben wir mit Workshops, im letzten Jahr kamen dann DIY-Boxen dazu. In 5 Jahren werden wir eine Plattform sein, auf der verschiedenste Formate rund um die Themen DIY und Kreativität gebündelt werden und verschiedenste KünstlerInnen, Kreative, ExpertInnen zusammenkommen. Von Abo-Boxen, zu DIY-Inspirationen bis zum Shop für ausgewählte Materialien werden wir zur DIY-Plattform. Darüber hinaus sind Workshops aktuell noch ein Luxusgut, das noch lange nicht für alle Menschen zugänglich ist. Das wollen wir ändern! In 5 Jahren wollen wir mit The Makery jedem Interessierten Zugang zu kreativer Weiterbildung anbieten können. Wir wollen AnbieterInnen dabei unterstützen, ihr Angebot zugänglicher gestalten zu können und streben hierbei eine engere Vernetzung mit dem Bildungssektor sowie Weiterbildungsinstitutionen an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich würde GründerInnen den Tipp geben, für sich klar zu definieren, warum man gründet und was man mit seiner Firma bewirken möchte. Die Motivation kann hierbei für jede/n Gründer und Gründerin unterschiedlich sein. Es werden unzählige Hürden kommen und Momente, in den man an sich und der Firma zweifelt und man am liebsten hinschmeißt. Dann ist es wichtig, daran zu denken, warum man das alles auf sich nimmt. Das hat zumindest mir das ein oder andere Mal die Energie gegeben, weiterzumachen.

Auch ist es wichtig, kleine Erfolge zu feiern. Als GründerIn ist man oft verleitet, zu sehr in der Zukunft zu denken, als im hier und jetzt. Man hat Pläne, Träume und Visionen und ist dann unzufrieden, dass man sie noch nicht erreicht hat. Nehmt euch die Zeit stehen zu bleiben, zurückzublicken und stolz auf euch zu sein, was ihr schon erreicht habt. Das sind nur 2 Tipps, aber ich denke das reicht 

Jasper Kolb aus Berlin präsentiert mit „The Makery“ eine Plattform für handwerkliche und kreative Workshops. Er erhofft sich ein Investment von 250.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an seinem Unternehmen. Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie The Makery am 24. Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Jasper Kolb für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gutes Team, klares Ziel und Geschwindigkeit!

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HARDCORK Bioverbundwerkstoff aus Kork und Flachs Höhle der Löwen

Rouven Brauers und Alexander Gebler Gründer von HARDCORK, Bioverbundwerkstoff aus Kork und Flachs, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup HARDCORK doch kurz vor!

HARDCORK® ist der naturfaserverstärkte Bioverbundwerkstoff für eine nachhaltige Zukunft. HARDCORK® wird in den Branchen Fahrzeugbau (Land, Wasser und Luft), Architektur/Handwerk und Sport die herkömmlichen nicht nachhaltigen Verbundstoffe ersetzen. Und HARDCORK® bindet durch den Einsatz der nach-wachsenden Biowerkstoffe Kork und Flachs mehr CO2 als in der Herstellung der Produkte emittiert wird. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und Umweltschutz.

Mein Name ist Rouven Brauers, Erfinder und Inhaber von mittlerweile fünf Patenten. Zudem leidenschaftlicher Skater und Surfer. Ich habe HARDCORK erfunden und entwickelt (siehe nächsten Punkt).

Mein Name ist Alexander Gebler aus Hannover. Ich bin Rechtsanwalt und Business Angel in Hannover. Als ich zum ersten Mal auf Rouven und seine Erfindung HARDCORK traf, war mir klar, dass es sich hier um einen innovativen Hochleistungs-Verbundstoff aus nachhaltigen, nachwachsenden Rohstoffen handelt. Ich entschloss mich hier mitzuwirken. Ein so spannender Leichtbauwerkstoff, der gleichzeitig so nachhaltig ist, muss sich einfach erfolgreich im Markt durchsetzen, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Das war primär unsere Intention und ist sie heute noch.

Wir alle im Team, zu dem nun auch der sehr erfahrene Niels Hentschel gehört, sind auf Grund unserer unterschiedlichen Erfahrung davon überzeugt, das große Marktpotential von HARDCORK zu erschließen und zur CO2 Neutralität unterschiedlicher Branchen einen großen Beitrag leisten zu können. 

Dafür treten wir an und sehen unsere HARDCORK® Produkte als – »THE NATURAL BORN COMPOSITE«.

Wie ist die Idee zu HARDCORK entstanden?

Als leidenschaftlicher Skater, Surfer und Entwickler von Boards aller Art war ich schon immer von den vielen einzigartigen Eigenschaften von Kork fasziniert, jedoch waren alle bekannten Korkverbundwerkstoffe nicht für große Scherkräfte geeignet. Daher haben wir dem Korkgranulat vor dem Verpressen Flachsfasern beigemischt und daraus bis jetzt über 100 Skate- und Surfbretter für Profisportler aus HARDCORK® gebaut. Der Surfsport war für mich die Triebfeder HARDCORK zu entwickeln und die Superlativen der Naturwerkstoffe Kork und Flachs zu hochstabilen, leichten, wasserfesten und stark geräusch- und temperaturisolierenden Bioverbundwerkstoffen zu verbinden.

Das macht unsere Korkprodukte auch in der Industrie – »VON NATUR AUS ÜBERLEGEN«.

Welche Vision steckt hinter HARDCORK?

Das Geheimnis der Leistungsfähigkeit von Kork liegt in seiner Zellstruktur. Kork kann auf bis zu 50% seiner Größe verdichtet werden, ohne dabei an Flexibilität zu verlieren. Kork besteht aus einer wabenartigen, luftgefüllten Membranstruktur mit etwa 40 Millionen Zellen / cm3. Alle HARDCORK Materialien weisen einen Volumenanteil von 60 – 80% Kork auf. Über Thematik Nachhaltigkeit und CO2 Reduzierung erhalten wir problemlos Eintritt bei den großen Unternehmen und können die Verantwortlichen schnell von den einzigartigen Materialeigenschaften von HARDCORK überzeugen und unter Beweis stellen. Im Besonderen in den Produktebenen der mechanischen Eigenschaften, der Nachhaltigkeit, der Wirtschaftlichkeit und auch in der Anwendungsfreundlichkeit in der Weiterverarbeitung lässt sich keines der Wettbewerbsprodukte positionieren.

So hoffen wir in Produkten in denen Leichtbaumaterialien zum Einsatz kommen, herkömmliche und meist petrochemisch hergestellte Materialien zu verdrängen und so einen großen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten!


Wer ist die Zielgruppe von HARDCORK?

Vornehmlich der gesamte Transportsektor, also Auto, Schiff, Flugzeug sowie vornehmlich Fahrzeuge der Elektromobilität. Aber auch in Architektur und Handwerk und natürlich unser Ursprungsmarkt bzw. Skater, Surfer, Kiter…

Die Materialeigenschaften sowie die CO2-Bilanz von HARDCORK werden zur Verdrängung von klassischen Materialien in unterschiedlichen Branchen führen. Der Einsatz von Kork bindet große Mengen CO2 und das Endprodukt ist deutlich im Gewicht reduziert. HARDCORK wird massiv zur Reduktion der CO2 -Emission – und der damit verbundenen Abgaben durch die 2021 in Kraft tretende CO2-Steuer – beitragen.

Die geringen Rohstoffkosten der Korkgranulate, sowie die Anwendungsfreundlichkeit in unterschiedlichen Verfahren, machen den Einsatz von naturfaserverstärkten Biokunststoffen in unterschiedlichen Branchen erst möglich.

Mittlerweile sind wir Serienlieferant von Volkswagen und bearbeiten weitere Anfragen aus der Automobil, der Luftfahrt und der Schifffahrtsbranche – hier insbesondere aus dem Yachtbau. Es hat sich bestätigt, dass die Einsatzmöglichkeiten von HARDCORK immens sind. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir möchten, dass so viele Menschen wie möglich von dem hervorragenden Eigenschaften von HARDCORK erfahren. Die Höhle der Löwen stellte sich für uns als eine der besten Möglichkeiten heraus, um diese Sichtbarkeit zu angemessenem Aufwand zu erreichen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ehrlich gesagt: zu wenig. Wir haben parallel Aufträge von großen Industrieunternehmen bearbeiten müssen. Da hatten wir wenig Zeit für die Vorbereitung. Die Utensilien für das Bühnenbild hatten wir zum Glück griffbereit. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir sind von unserem Produkt überzeugt. Wir wissen, dass wir mit der Verbreitung des Materials dazu beitragen können, die Welt ein bisschen besser zu machen. Das ist unsere Motivation. Durch die Ausstrahlung werden noch mehr Menschen von HARDCORK erfahren. Wie motivierend wird das für die Zuschauer sein? 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen?

Ehrlicherweise hat die Möglichkeit der Medienwirksamkeit den größten Ausschlag gegeben, an einem Format wie die Höhle der Löwen teilzunehmen. Natürlich ist auch der Kontakt zu und die Möglichkeit vor den Löwen zu pitchen großartig. Aber die mögliche Aufmerksamkeit auf bis dato unbekannte Produkte ist einer der Haupttreiber für uns gewesen.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Nico: er kommt aus der Rennsportbranche. Daher kennt er die Vorzüge von Composite Materialien. Leider war er wegen Corona verhindert, anzureisen. Herr Maschmeyer mit seinem wertvollen B2B Netzwerk und seine Neugier für neue Materialien war aber mindestens genauso interessant für uns.

HARDCORK, wo geht der Weg hin? 

Wir werden der große Hersteller von Plattenware, der die bestehenden Materialien substituieren wird. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit über 25 Mio. Euro Jahresumsatz

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gutes Team, klares Ziel und Geschwindigkeit! 

Immer wieder auf die Überschrift “Time to Market“ achten. Stell das richtige Team zusammen und such dir die richtigen Kontakte raus. Und sei schnell in der Umsetzung. Übertriebener Perfektionismus ist etwas für etablierte Unternehmen. Als Startup musst du einfach mal machen.

Rouven Brauers (l.) und Alexander Gebler aus Hannover präsentieren mit Hardcork einen stabilen Faserverbund aus Kork. Sie erhoffen sich ein Investment von 1.000.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Hardcork am 24. Mai 2021 in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Rouven Brauers und Alexander Gebler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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