Donnerstag, Mai 7, 2026
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Auf das hier und jetzt fokussieren

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fembites: femchoc Schokolade mit Superfoods für den weiblichen Körper

fembites: femchoc Schokolade mit Superfoods für den weiblichen Körper

Stellen Sie sich und das Startup fembites doch kurz unseren Lesern vor!

Wir leben in einer Welt, die anhand männlicher Daten gestaltet wurde. Die Ernährungsindustrie ist da keine Ausnahme. Wenn da der berühmte Heißhunger als eine der unzähligen Periodenbeschwerden von Frauen & anderen Menstruierenden auftaucht, werden Produkte gegessen, die diese noch verschlimmern können. Wir haben fembites gegründet um endlich Alternativen für den weiblichen Körper zu schaffen. Mit unserem ersten Produkt femchoc, haben wir die erste Schokolade überhaupt entwickelt, die mit den richtigen Superfoods für den weiblichen Körper angereichert ist. Lecker, fair, vegan, 100% natürlich und ohne raffinierten Zucker. femchoc hat eine besondere Zusammenstellung von Superfoods – Studien deuten darauf hin, dass diese Superfoods zum Wohlbefinden vor und während der Menstruation beitragen können. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

2020 haben wir uns beim Grace Accelerator kennengelernt, wo die ursprüngliche Idee für fembites entstand. Wir tauschten uns über unsere individuellen Erfahrungen mit Periodenbeschwerden und dem Einfluss unserer Ernährung auf diese aus. Dies führte uns zu einer tiefer greifenden Marktrecherche und so sprachen wir u.a. mit über 200 anderen menstruierenden über ähnliche Erfahrungen. Wir stellten fest, dass die „Gender Data Gap“ ein großes Problem für den weiblichen Körper darstellt. Frauen sind in der klaren Minderheit, wenn es um Forschungsthemen geht und das hat immense Auswirkungen auf allen Ebenen – und auch auf das, was wir essen.Wir haben fembites gegründet, um den Umgang mit Periodenbeschwerden auf allen Ebenen zu normalisieren und das Leben aller Menstruierenden zu erleichtern. Angefangen bei der Lebensmittelindustrie.

Was war bei der Gründung von fembites die größte Herausforderung?

Das Lebensmittelrecht. Eine Schokolade, die mit Superfoods angereichert ist darf man nicht als BIO zertifizieren lassen. Auch nicht, wenn alle Zutaten, Hersteller, etc. BIO zertifiziert sind. Macht das Sinn? Wir glauben nicht! Da muss sich dringend etwas ändern.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?

Um uns als GründerInnen vorzustellen, Vertrauen in fembites zu schaffen und einen Proof-of-Concept zu generieren.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Nach erfolgreicher Finanzierung gehen die Mittel zu 100% in die Produktion von femchoc, die alle, die femchoc bis dahin bestellt haben somit als Erste erhalten! Außerdem tüfteln wir bereits an weiteren Heißhunger Alternativen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut! Als Startup ist es immens wichtig, Feedback jeglicher Art einzusammeln. Mit einer Crowdfunding Kampagne funktioniert das besonders gut, da du hier die Chance hast zum ersten Mal dein Produkt zu präsentieren, vor dem großen Launch. 

Welche Vision steckt hinter fembites?

Die Vision die größte Heißhunger-Snack Brand für Menstruierende zu werden und einen Teil zur Schließung der Gender Data Gap beizutragen.

Wer ist die Zielgruppe von fembites?

Unsere Zielgruppe sind die, die selbst unter Periodenbeschwerden leiden, trotzdem genießen und ihrem Körper genau das geben möchten, was er braucht. Und auch die, die sich selbst nicht angesprochen fühlen aber einer menstruierenden Person das Leben leichter machen möchten. 

fembites schokolade

Was ist das Besondere an den Produkten?

femchoc ist die erste Schokolade überhaupt, die mit den richtigen Superfoods angereichert ist für den weiblichen Körper. Studien deuten darauf hin, dass diese Superfoods zum Wohlbefinden vor und während der Menstruation beitragen können. 

fembites, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren haben wir für jedes Heißhunger-Bedürfnis eine Alternative entwickelt und so zum Wohlbefinden von Million von Frauen und anderen Menstruierenden beigetragen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Immer auf den Bauch hören.

2. Auf das hier und jetzt fokussieren und dabei die große Vision nie aus den Augen verlieren.

3. Fehler gehören dazu und es ist wichtig sich diese einzugestehen und daraus zu lernen, jeden Tag. 

Wir bedanken uns bei Angelica Conraths und Jana Deckelmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kontakt zu potentiellen Kunden suchen

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WORKERBASE vernetzt Mitarbeiter per Smartphone Tablet Smartwatch

WORKERBASE vernetzt die Mitarbeiter*innen per Smartphone, Tablet und Smartwatch

Stellen Sie sich und das Start-up Workerbase doch kurz unseren Lesern vor!

Gegründet haben wir, Thorsten Krüger, Norman Hartmann und Hamid Reza Monadjem unser Unternehmen Workerbase, damit produzierende Unternehmen die Produktivität in Ihren Fabriken steigern können, ohne Menschen durch Roboter zu ersetzen. WORKERBASE vernetzt die Mitarbeiter*innen per Smartphone, Tablet und Smartwatch. So werden Menschen optimal in die Produktionsprozesse eingebunden. Informationen sind schneller verfügbar, Abweichungen vom Planbetrieb können automatisch erkannt und entsprechende Maßnahmen direkt umgesetzt werden.

Vor der Gründung von WORKERBASE haben wir Gründer uns bei Siemens kennengelernt und dort ein zentrales Problem in den Fabriken festgestellt: Der Mensch ist der wichtigste Kompetenzträger und Treiber von Verbesserungsmaßnahmen, gleichzeitig ist dieser aber nur ungenügend in die bestehenden Informationssysteme eingebunden. Und das haben wir geändert! Wir haben eine Smartwatch für die Mensch-Maschine Kommunikation in Echtzeit entwickelt. Unsere Software-Lösung ist auf vielen Geräteklassen, wie zum Beispiel auch auf Smartphones, Tablets und Datenbrillen einsetzbar. Ziel ist es, den Mitarbeitern je nach Qualifikationen alle relevanten Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unsere Entscheidung zu gründen, hat sich daraus ergeben, dass wir ein ganz offensichtliches Problem lösen wollten. Viele Unternehmen der produzierenden Industrie setzen bei der Digitalisierung voll auf  Automatisierung. Dabei kann bereits durch die bessere Einbindung der Mitarbeiter die Digitalisierung effizienter umgesetzt werden. Auch Studien von McKinsey, PWC und anderen Beratungsfirmen zeigen das deutlich. Um endlich diese Lücke der Industrie zu schließen, haben wir uns entschlossen zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Workerbase?

In der Zukunft werden sich die Tätigkeiten des Menschen in der Produktion ändern. Wir sehen diesen Wandel schon heute, es gibt neue Technologien, neue Maschinenarten, neue Fertigungsverfahren. Ganze Industriezweige sind im Umbruch, z. B. stellt sich die Automobilindustrie derzeit für die Elektromobilität ganz neu auf. Auch der Klimaschutz hat Auswirkungen auf die Produktion, viele Unternehmen fokussieren derzeit auf klimaneutrale Produktionsprozesse. Das alles hat Auswirkungen darauf, wie und was produziert wird. Hier braucht es einen neuen Ansatz. Produktionssysteme müssen flexibler und nachhaltiger gestaltet werden. Die Vision von WORKERBASE sieht den Menschen auch langfristig im Zentrum der Produktion. Mit digitalen Werkzeugen binden wir den Menschen so in die Produktion ein, dass flexibel produziert werden kann und die Mitarbeiter*innen bei den Tätigkeiten optimal unterstützt werden. Unternehmen können schneller und effizienter auf sich ändernde Kundenanforderungen reagieren und zum Beispiel kleinere Lose zu geringeren Kosten in kürzerer Zeit produzieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

In einem sich so langsam bewegenden Bereich wie der deutschen Industrie ist es für Start-ups herausfordernd, den Product-Market-Fit sicherzustellen. Die Entscheidungszyklen für neue Technologien in der Produktion sind leider doch recht lang und man bekommt dadurch nur eher langsam Feedback, auf dem man als Start-up iterieren kann. Zum Glück haben wir aber gleich zu Beginn unserer Reise visionäre Kunden gewinnen können, bei denen wir unser Produkt schnell in den produktiven Betrieb bringen konnten. So konnten wir schnell die konkreten Anforderungen für einen 24/7 Betrieb lernen und unsere Lösung entsprechend optimieren.

Wer ist die Zielgruppe von Workerbase?

Unsere Plattform richtet sich an alle Betriebe, in denen Menschen in der Produktion arbeiten und die aufgrund von volatilen Marktbedingungen flexibler produzieren müssen. Unsere Software integriert mit der vorhandenen IT-Infrastruktur und kann über eine Low-Code Funktion in sehr kurzer Zeit auf individuelle Anforderungen angepasst werden. Wir bieten eine Reihe von Standard Apps für die Maschinenbedienung, die Montage, die Qualitätsprüfung oder Inbetriebsetzung an. Typische Anwendungsbeispiele umfassen die Darstellung von Standard Arbeitsinstruktionen, um Mitarbeiter anzuleiten und Qualitätsfehler zu reduzieren. Durch Alarmierung von Maschinenbedienern können ungeplante Maschinenstillstände reduziert werden.

Durch digitale Rüstanleitungen kann das Einrichten von Anlagen für z.B. die variantenreiche Produktion effizienter organisiert werden. Unternehmen können mit einzelnen Anwendungen starten und dann die Nutzung flexibel ausweiten. Zum Beispiel setzt GKN PM, der Weltmarktführer für Powder Metallurgy, voll auf unsere Lösung. Bei GKN sind wir im globalen Rollout und koordinieren 80% aller Tätigkeiten auf dem Shopfloor. Mehr als 5.000 Aufgaben pro Tag werden den Mitarbeiter*innen basierend auf ihren jeweiligen Kompetenzen zugewiesen. 

Wie funktioniert Workerbase? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

WORKERBASE stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Digitalisierung. Die Workerbase-Plattform ist per Smartphone, Tablet, Smart Glasses sowie auf einer eigens für den industriellen Betrieb konzipierten Smartwatch erreichbar. Das System ermittelt durch KI-Algorithmen basierend auf Mitarbeiter-Fertigkeiten, Standort, Verfügbarkeit und weiteren Faktoren, wer der beste Ansprechpartner für eine Tätigkeit ist. Das ermöglicht die Koordination von Arbeit in Echtzeit. Unternehmen können so Produktionsprozesse flexibel mit digitalen Workflows organisieren. 

Workerbase, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel von WORKERBASE ist es, im Bereich Industrie 4.0 neue Maßstäbe in der Mensch-Maschine-Kollaboration zu setzen und die Zukunft der menschlichen Arbeit in der Produktion neu zu definieren. Zusätzlich zur Digitalisierung der Arbeitsprozesse setzen wir einen Schwerpunkt auf die Förderung der Mitarbeiter-Kompetenzen. Denn nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern lassen sich flexible Arbeitsprozesse auch effizient erledigen. Wir arbeiten daran, dass sich Mitarbeiter mit Hilfe von WORKERBASE auch selber weiterqualifizieren und neue Kompetenzen für die Zukunft der Arbeit aneignen können. So profitiert nicht nur die Fabrik, sondern auch der Mitarbeiter von den neuen digitalen Technologien in der Industrie.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Tipp 1 (vor der Gründung): So oft wie möglich den Kontakt zu potentiellen Kunden suchen und so viel wie möglich über die konkreten Kundenanforderungen lernen.

Tipp 2 (nach der Gründung): So schnell wie möglich in die Mitarbeiter investieren und nach Möglichkeit ein Team-Mitglied zu 100% am Aufbau des Teams arbeiten lassen. Das bedeutet am Anfang sehr sehr viele Gespräche mit Bewerbern führen. 

Tipp 3 (regelmäßig): Eine Gründung ist wie eine Achterbahnfahrt. Es geht im rasanten Tempo los und Hochs und Tiefs wechseln sich regelmäßig ab. Um im stressigen Tagesgeschäft das wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren, hat uns drei Gründern geholfen, regelmäßige Termine für den gemeinsamen Austausch im Kalender zu reservieren. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ehrgeizige, aber realistische Ziele

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Otto ID Solutions ist Startup of the Month im Mai des Frankfurt Forward Awards

Stellen Sie sich und das Startup Otto-ID doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Karsten Otto, ich bin 43 Jahre, Rettungssanitäter, Wirtschaftsingenieur und RFID Spezialist. 2018 habe ich die Otto ID Solutions als Einzelunternehmen gegründet und dieses dann im Januar 2020 in eine GmbH überführt. Wir sind RFID System Integrator mit dem Fokus auf Prozessoptimierung. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wärend meiner früheren Tätigkeit im Bereich Operations war ich unter anderem für die Entwicklung von RFID Anwendungen verantwortlich und völlig begeistert von den Möglichkeiten dieser Technologie. Ich musste ständig an meine frühere Arbeit im Rettungsdienst denken und war schnell überzeugt davon, dass RFID auch für Einsatzkräfte eine große Hilfestellung sein wird, um sicher zu stellen, dass Fahrzeuge und Material immer vollständig und einsatzbereit sind. In wenigen Sekunden kann man sehen, ob irgendwas an der Einsatzstelle zurückgelassen wurde und so können kritische Fehler vermieden werden. Auch im Bereich der textilen Dienstleistung hat es mich gewundert, dass nicht die passenden Lösungen im Markt angeboten wurden, obwohl die Technologie so viele Optionen bietet. Und irgendwann war dann einfach der Entschluss klar: Wenn es keiner macht, dann mache ich es eben.

Welche Vision steckt hinter Otto-ID?

Unsere Vision ist es mit Hilfe von RFID und anderen modernen Tracking-Technologien, sowie unseren innovativen Prozesslösungen, maßgeblich zur Veränderung und Modernisierung von Prozessabläufen in Unternehmen beizutragen. Wir vereinen Technologie, Prozessmanagement und Softwarelösungen mit dem Ziel einfache, verständliche und nachhaltige Prozesslösungen zu schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Wir hatten schnell erste Kunden mit einer sehr guten Auslastung, so, dass wir es geschafft haben einen Großteil unserer Entwicklungen selbst zu finanzieren. Lediglich zur Liquiditätssicherung war ein kleiner Kredit notwendig. Die größte Herausforderung ist es die Menge an Ideen und Entwicklungen zu kanalisieren und zielgerichtet auf den Markt zu bringen. Sich also nicht in Entwicklungen zu „verstricken“ und auch für den nötigen Umsatz zu sorgen. Und natürlich war bzw. ist auch die Corona Krise eine der ganz großen Herausforderungen. Diese konnten bzw. können wir jedoch sehr gut durch die Corona Hilfsangebote und der weiterhin guten Auslastung und Kundenaufträge meistern.

Wer ist die Zielgruppe von Otto-ID?

Zu unseren Zielbranchen gehören vor allen Dingen Rettungsdienste, Gesundheitswesen und Textile Dienstleistungen. Da kennen wir uns am besten aus und können unsere Expertise voll einbringen. Wir wachsen jedoch auch zunehmend in den Materialwirtschafts- und Logistikbereich von kleinen bis mittelständigen Unternehmen.

Wie funktioniert Otto-ID? Wo liegen die Vorteile? 

In Prozessabläufen geht immer mal irgendwas schief. Produkte kommen nicht dort an wo sie sein sollten. Es wurden mehr Produkte verbraucht als geplant. Geräte und Material wird versehentlich vertauscht oder irgendwo liegen gelassen. Vor allem im Rettungsdienst und Gesundheitswesen immer wieder ein Problem. Aber auch Verfallsdaten und Chargenverfolgbarkeit sind Themen, die uns ansprechen. Mit unseren RFID Transpondern können wir Produkte jederzeit und überall genau identifizieren. Damit können wir in sekundenschnell feststellen ob noch alles dort ist wo es hingehört, was verbraucht wurde und wieder bestellt werden muss. Wir können sogar verlegtes Material mit einer mobilen Suchfunktion wieder finden.

Das alle spart vor allen Dingen Zeit für die Mitarbeiter, erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert Verluste drastisch.

Sie sind Startup of the Month im Monat mm. Wie geht es jetzt weiter? 

Wir freuen uns sehr über den Titel und hoffen natürlich damit auf unsere Lösungen aufmerksam machen. Zur Mitte des Jahres stehen einige Markteinführungen an und wir führen schon jetzt Verhandlungen mit einigen Interessenten. Darauf werden wir uns jetzt erst einmal fokussieren und derweil Vertrieb und Marketingstrukturen weiter ausbauen.

Otto-ID, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns vor allem in unseren Kern-Branchen als Marktführer für RFID Technologien und Prozesslösungen. Auch haben wir vor uns schnell weiter zu internationalisieren. Damit meinen wir nicht nur Europa, sondern auch die USA. Hier besteht schon jetzt großes Interesse an unseren Lösungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Eine ordentliche Liquiditätsplanung ist das wichtigste, um auch durch Krisenzeiten zu kommen. Diese sollte man schon sehr früh wirklich gründlich durchführen. Ehrgeizige, aber realistische Ziele und ausgeprägte Marktkenntnis sind die anderen Bausteine, die mir bis hierhin sehr geholfen haben. Man sollte den Weg vom Startup zum etablierten Unternehmen von Anfang an systematisch planen. Dann bleibt man vor unangenehmen Überraschungen verschont.

Bildquelle Frankfurt Forward

Wir bedanken uns bei Karsten Otto für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der Weg ist das Ziel!

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Real Estate Blondies dubai immobilien

Ihr habt euch bereits in jungem Alter für die Selbstständigkeit entschieden. Darüber hinaus führt ihr eure Geschäfte von Dubai aus. Was waren die Hintergründe für diesen mutigen Schritt?

Seit geraumer Zeit wollten wir nicht mehr in einem Angestelltenverhältnis leben, welches von Abhängigkeiten und Einschränkungen geprägt ist. Der Schritt in die Selbstständigkeit war eine klare Entscheidung, welche wir bis zum heutigen Tag keineswegs und zu keinem Zeitpunkt bereut haben. Es wird nie den richtigen Zeitpunkt oder das richtige Alter für solch eine Entscheidung geben. Man muss es einfach tun, wenn nicht jetzt, wann dann. 

Unsere Selbstständigkeit ist mit viel harter Arbeit und Durchhaltevermögen verbunden, dennoch bemerken wir tagtäglich welche Vorzüge mit dieser Lebensentscheidung einhergehen. Disziplin, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und eine klare Struktur sind entscheidend um langfristig in der Selbstständigkeit erfolgreich zu sein. Außerdem haben wir das Privileg, diesen Traum gemeinsam als Team zu verwirklichen. Etwas Besseres konnte uns nicht passieren! Der Standort Dubai hat uns gerade deshalb überzeugt, weil es hier unendlich viele Möglichkeiten in Gebieten wie Innovation, Skalierung und Networking gibt, als zum Beispiel in Deutschland. Die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen verschiedenster Nationalitäten, kombiniert mit super Wetter und dem allgemeinen “Vibe” der Stadt, bestätigt uns tagtäglich in unserer Standortwahl.

Welche Meilensteine konntet ihr bisher in der Immobilienbranche erreichen? Was sind eure Ziele für die Zukunft?

Prinzipiell erreichen wir täglich einen Meilenstein, beispielsweise durch das Knüpfen von wichtigen Kontakten, wodurch wir unser Netzwerk stetig erweitern können. Wir können stolz darauf sein, unser eigenes Maklerbüro und unser Personal Brand (Realestate Blondies) in Dubai etabliert zu haben.

Unser Ziel ist es die Realestate Blondies zu einer internationalen Brand aufzubauen und mit unserem Unternehmen zu expandieren. Wichtig ist uns dabei, dass wir niemals den Spaß an der Arbeit verlieren und uns stetig neue Ziele und Visionen setzen. 

Die aktuelle Corona-Pandemie hat die deutsche Immobilienbranche stark verändert. Wie stark wird der Immobilienmarkt in Dubai dadurch beeinflusst?

Dubai hat die Krise gemeistert und die Pandemie zum Vorteil genutzt! Als erste Stadt weltweit hat Dubai die Grenzen wieder geöffnet, die Wirtschaft, den Tourismus sowie das Leben an sich wieder angekurbelt. Durch den zusätzlichen Ausbau des Digitalisierungsgrades im Immobilienmarkt in Dubai wurde der Markt in Rekordzeit wieder in die Gänge gebracht. Wir erleben im Moment einen unglaublichen Zuwachs an Investoren, sowie Endverbrauchern aus aller Welt und der Immobilienmarkt “boomt” regelrecht. Gerade jetzt in der Krise hat sich die Qualität des Standortes Dubai noch weiter entfaltet. Bis 2040 soll Dubai die lebenswerteste Stadt der Welt werden.

Welche Tipps habt ihr für junge Gründer, die sich im Ausland selbstständig machen wollen?

Einfach Loslegen und niemals aufgeben! Der Weg ist das Ziel! Wer dran bleibt und immer seine Ziele im Auge behält, wird es schaffen! Keine Angst vor Fehlern, ist ebenfalls essentiell, denn wer immer nur das macht was er bereits kann, wird nicht das nächste Level erreichen. In der “Komfortzone” ist noch niemand erfolgreich geworden. Das richtige Mindset macht es aus. Chancen ergreifen, Entscheidungen entschlossen fällen und hinter diesen zu stehen, ist das A und O für eine langfristige, erfolgreiche Karriere. Die Leidenschaft für das was man tut und das Feuer, welches in einem brennt, muss immer bestehen. Ebenfalls das Verlangen immer weiter und mehr zu lernen, denn wer aufhört zu lernen, stagniert. 

Euer Unternehmen steht für Teamgeist und Frauenpower. Welche Faktoren sind eurer Meinung nach für eine erfolgreiche Zusammenarbeit am wichtigsten?

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist Verlässlichkeit und Vertrauen, sowie der gegenseitige Respekt und das Verständnis dem anderen gegenüber essentiell. 

Integrität und Transparenz der Geschäftsprozesse sind unumgänglich für eine erfolgreiche Partnerschaft. Unsere gemeinsame Zusammenarbeit wird vor allem von Teamwork, Loyalität und Leidenschaft geprägt. Als Team vertrauen wir einander blind, motivieren und ergänzen uns tagtäglich um unsere Visionen, Ziele und Leidenschaft zu verfolgen.

Wir bedanken uns bei Geli und Lilli für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Happy birthday 3Bears – die Porridge Pioniere werden 5 Jahre alt

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3Bears Porridge 5 Jahre

Der Anfang war ein kleiner Klick: Und damit war www.3bears.de, die Website inklusive kleinem Onlineshop des Food Start-Ups 3Bears gelauncht. Es war der 12. Mai 2016, irgendwo in München. Und es kamen auch direkt die ersten Bestellungen rein …. allerdings nur von Friends & Family, zur Feier des Launchs. Jetzt wird 3Bears fünf Jahre alt – und aus der Idee von Caroline & Tim Nichols, Porridge ausgerechnet nach Deutschland zu bringen, ist eines der erfolgreichsten Food Start-Ups Deutschland geworden. Und die Erfolgsstory geht weiter.

Man sagt ja, dass manchmal die verrücktesten Ideen die Besten sind – bei Caroline und Tim Nichols und Ihrem Unternehmen 3Bears trifft dies absolut zu: In London lernten sich die beide kennen, beruflich in ganz anderen Branchen tätig als Food oder gar Cerealien. Die Bayerin und der Brite teilten (auch) die Begeisterung für Porridge, frisch aufgekochte Haferflocken, verfeinert mit Früchten, Nüssen, Schokolade – Tim schätze die Energie, die das warme Frühstück für Ausdauersport gibt, Caroline als Hobby-Köchin die Variabilität. Einziges Problem: Was tun, wenn es keine Zeit gibt für das Mixen, Zubereiten, … die Suche in britischen Supermärkten war erfolglos. Erfüllte einfach nicht die Ansprüche an Qualität, Konsistenz und vor allem Geschmack. Oder waren voller Zusatzstoffe und Zucker.

Das war der Moment der verrückten Idee:

„Dann machen wir es eben selber. Ohne Zucker, ohne Zusatzstoffe, aber dafür einfach lecker!“. Und dann auch noch in Deutschland. Wenn schon, denn schon. Denn in Deutschland gab es Porridge zu dieser Zeit noch gar nicht im Lebensmitteleinzelhandel, Porridge und Over Night Oats waren genau das Gegenteil von angesagt.

„Carolines bayerische Verwandtschaft war Testesser der ersten Rezepte … und sie war so begeistert von unseren Porridge-Sorten, dass wir anfingen, das Ganze ernster zu nehmen. Und so wurde aus persönlichem Lieblings-Frühstück Stück für Stück eine Unternehmensidee, unsere Firma, eine mittlerweile etablierte Marke. Ein bisschen wie im Start-up-Märchen …,“ erinnert sich Tim Nichols, der gemeinsam mit Caroline Nichols (ja, die beiden sind mittlerweile verheiratet und auch Eltern eines „Münchner Kindls“) gründete.

Eine Start-Up Geschichte wie im Märchen … zumindest, wenn es um den Namen geht!

Märchenhafter Beginn? Märchenhafter Firmenname sicherlich –  denn der Unternehmens- und Markenname 3Bears stammt aus einem bekannten britischen Märchen, „Goldlöckchen und die 3 Bären“: Es war einmal eine dreiköpfige Bärenfamilie, die lebte in einer Hütte im Wald. Eines Tages, als die Bären in den Wald spazieren gingen, während ihre Porridge-Mahlzeit abkühlte, stieß ein Mädchen mit Namen Goldlöckchen auf die verlassene Hütte. Dort standen die drei Schalen warmes Porridge auf dem Küchentisch. Goldlöckchen war hungrig, also probierte sie von jeder Schale. Doch nur eine Schale Porridge befand sie als genau richtig – nicht zu süß, und nicht zu breiig! Dieses Porridge war „just right“ – genau richtig.

„Genau richtig“ wurde dann auch der Claim von 3Bears, als am 12. Mai 2016 die ersten Produkte (drei Sorten) auf der eigenen Website präsentiert wurden. Und auch zu kaufen waren. Mit zugegeben bescheidenem Erfolg in den ersten 48 Stunden … aber das Gründer-Duo machte das, was Gründer ausmacht: Dranbleiben, Klinkenputzen, auf das Produkt vertrauen und die richtige Chance am Schopf packen … und die kam im Oktober 2017 mit „Die Höhle der Löwen“.

„Die „Höhle der Löwen“ war für uns definitiv der Durchbruch, die Bestellungen sind danach geradezu explodiert, wir konnten unser Team schnell erweitern, uns weiter professionalisieren und haben riesige Schritte im stationären Handel in ganz Deutschland gemacht,“ ordnet Caroline Nichols den Auftritt vor dem Millionen-TV-Publikum ein. Mit einem erfolgreichen Pitch-ende, das immer noch zu den erfolgreichsten der Sendungs-Historie zählt: Frank Thelen und Judith Williams beteiligten sich am unternehmen und wurden neben Investoren auch begleitende Berater*innen in den weiteren Jahren und Kapiteln des Unternehmens.

„Porridge made in Germany“ … und mit viel Persönlichkeit

An der Grundidee hat sich auch nach dem Durchbruch nichts geändert. Porridge aus Vollkornhaferflocken, mit Früchten und / oder Nüssen oder Schokolade– sonst nichts. Die Rezepte stammen wie bei den ersten erst in der heimischen Küche immer noch von Caroline Nichols, die mittlerweile zu den angesehensten Expertinnen rund um Hafer in der Küche gilt und im Sommer 2021 ihr zweites Kochbuch veröffentlicht.

Die Vollkornhaferflocken stammen seit Beginn von der Rubin Mühle im Schwarzwald, die Mischungen werden am Bodensee und in Sachsen gemischt. „Wir versuchen, alle Zutaten für 3Bears Porridge möglichst regional zu beziehen, das gelingt uns auch fast immer, mit einer kleinen Einschränkung: Die Trockenfrüchte stammen meist aus Europa und dem Mittelmeerraum – mit Blick auf die Klimaerwärmung muss man ja sagen: Glücklicherweise gibt es noch keine Ananas an der Isar!“

Von drei Sorten ist das Sortiment von 3Bears auf mittlerweile zehn Sorten Porridge und Overnight Oats gewachsen, dazu kommen noch fünf reine Bio-Sorten für Erwachsene und Kids, ein Haferdrink und die Weltneuheit Pocket Porridge. Und natürlich auch alle elementaren Accessoires für den Porridge Genuss zuhause, vom Overnight Oats Glas bis zum Thermobecher für den heißen Genuss auch im Wald oder auf dem Berg.

Vor allem ist 3Bears aber mittlerweile im Lebensmittel-Einzelhandel flächendeckend zu finden – in mehr als 7.000 Verkaufsstellen von REWE, Edeka, Müller Drogeriemärkte, Kaufland, tegut etc., in den wichtigsten Bio-Märkten, – und auch weiterhin im eigenen Onlineshop, der mittlerweile ein zigfaches der zwei Bestellungen am ersten Tag entgegennimmt und mit eigener Logistik auch Österreich beliefert. Denn auch in Österreich und Schweiz sind die 3Bears zu finden … schon bevor sie sich zum Geburtstag selbst beschenkten mit einer Expansion:

“To UK with love, yours 3Bears”

Seit Mai 2021 ist UK auch in Großbritannien aktiv, mit Listungen , Vertriebsteam, Kommunikationskanälen und allem was es für eine Expansion braucht. Ein neuer Markt, der der Heimatmarkt von Porridge ist und die Heimat des Gründers. Ein besseres Geburtstagsgeschenk kann man sich kaum machen …

Quelle PI Creative

Durchhaltevermögen: Aufgeben ist keine Option

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Picstagraph Foto- und Videowettbewerbe

Picstagraph: Tool für digitale Foto- und Videowettbewerbe

Stellen Sie sich und das Startup Picstagraph doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Marc Bopp und Maximilian Schlosser aus Mainz, beide 26 Jahre alt und die Gründer der Picstagraph GmbH. Picstagraph bietet Unternehmen mit seiner App das erste Tool für digitale Foto- und Videowettbewerbe und schafft damit eine umfassende Plattform für Contest-Marketing. So können Unternehmen aus diversen Branchen wie z. B. Gaming, Fashion, Food, Sport, Spiritualität, Handwerk und noch vielen mehr digitale Foto- und Videowettbewerbe veröffentlichen. Menschen aus der ganzen Welt können so kostenlos an den Wettbewerben teilnehmen und machen mit der Veröffentlichung ihrer Aufnahmen automatisch Werbung für ihr Unternehmen. Im Vordergrund steht die Interaktion mit den Kund:innen, Fans und Follower:innen, die Wettbewerbe sorgen für einen echten WOW-Effekt in der Zielgruppe und entsprechend für eine deutlich höhere Bereitschaft, sich mit dem Unternehmen und seinen Inhalten zu beschäftigen. Picstagraph bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, sich bestmöglich in Szene zu setzen und aus der Masse der Wettbewerber hervorzustechen. 

Warum haben Sie sich dazu entschieden, ein Unternehmen zu gründen? Welche Vision steckt hinter Picstagraph?

Die Idee für die Gründung der Picstagraph GmbH hat ihren Ursprung in einer  Vision, die wir seit dem Jahr 2019 teilen: Eine Plattform für digitale Foto- und Videowettbewerbe aufzubauen und damit eine neue Art von Werbung bei den größten Unternehmen der Welt zu etablieren.

Die Idee entstand, als wir Anfang 2019 in unseren Semesterferien gemeinsam durch die USA reisen wollten. Wir haben uns eine Challenge überlegt und wollten weder für die Hotels noch für die Autos bezahlen. Max hat zu diesem Zeitpunkt „Medienmanagement“ studiert und ist zudem gelernter Kameramann und Fotograf. Marc studierte berufsbegleitend „International Management“ mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie. Wir haben dann eine Hotelkette und einen Automobilhersteller angeschrieben, die wir als Sponsoren für unsere Tour gewinnen wollten. Im Gegenzug haben wir angeboten, Hotel und Autos zu vermarkten. Dass wir zu einem Erstgespräch eingeladen wurden, hat uns selbst überrascht und natürlich auch gefreut. Wir hätten die Reise sehr gerne antreten wollen, doch dann haben wir aus diesem Erlebnis heraus unsere Business-Idee abgeleitet. 

Marc: „Ich habe mich gefragt, wie es sein kann, dass ausgerechnet wir eine Einladung erhalten, obwohl es womöglich viele weitere Influencer:innen und Fotograf:innenen gegeben hätte, die den Job mindestens genauso gut gemacht hätten. Da ist mir aufgefallen, dass es weltweit derzeit keine einzige Plattform gibt, auf der Unternehmen Preise ausschreiben können, auf die sich User:innen dann bewerben. Damit war die Grundidee für Picstagraph geboren.“

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Anfangs waren die drei größten Herausforderungen die Programmierung der Plattform mit der Ambition, ein Produkt zu bauen, das sich auf dem Markt behaupten kann, die First Mover – Akquise von Unternehmen sowie Investor:innen bzw. Kapitalgeber:innen zu finden. Und dann kam außerdem noch COVID-19 dazu. Die Pandemie hat die ohnehin bereits existierenden Herausforderungen noch einmal deutlich verstärkt.

Für die Finanzierung konnten wir bereits früh prominente Investoren für uns gewinnen, darunter Moderator und Schauspieler Daniel Aminati, der von Anfang an von dem Konzept überzeugt war. Weitere Gesellschafter sind der Verkaufstrainer Tim Taxis sowie die IKARUS.mediale.inszenierungen GmbH als Investor. Auch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) hat das Potenzial unseres Start-Ups erkannt und fördert uns.

Welche Zielgruppe will Picstagraph ansprechen?

Unsere Zielgruppe sind zum einen Mittelständler:innen und große Unternehmen. Wir bieten ihnen die einzigartige Möglichkeit, mit ihren Kund:innen in spielerischer Weise zu interagieren – flexibel, dynamisch und bildstark. Die Unternehmen bringen sich über die Bild- und Video-Kreationen der Nutzer:innen ins Gespräch und können mit jedem Contest zusätzlich die Rechte an erstklassigem, authentischem User-Generated-Content für die eigene Marketing-Kampagne erwerben.

Zum anderen wollen wir über die App auch foto- und videobegeisterte Nutzer:innen erreichen, die Spaß daran haben, ihre besten Momente zu teilen, um somit eine Community aufzubauen, die sich genau für diese Wettbewerbe interessiert. 

Wie funktioniert Picstagraph? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Vorteile von Wettbewerben liegen klar auf der Hand: Jeder Mensch wird am Tag mit bis zu 5.000 Werbebotschaften konfrontiert. Um aus der Masse hervorzustechen, platzieren Werbetreibende immer mehr Werbung. Doch immer mehr des Gleichen zu produzieren, ist nicht zwangsläufig die richtige Lösung. Es braucht neue Modelle und Herangehensweisen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erregen. 

Und genau hier wollen wir mit unserer Lösung ansetzen. Einige Konzerne haben „Contest-Marketing“ bereits in der Vergangenheit für sich entdeckt. Bisher ist es jedoch ziemlich kosten- und zeitintensiv, alle Aspekte der Erstellung mit einzubeziehen. Viele Unternehmen haben sich deshalb bisher noch gar nicht mit dem Format auseinandergesetzt. 

Die Wettbewerbe auf Picstagraph sind standardisiert, skalierbar und können durch ein Formular innerhalb weniger Minuten fertig erstellt und veröffentlicht werden. Picstagraph bringt anschließend alle Wettbewerbe und Aufnahmen der Teilnehmer:innen auf einer neuartigen Plattform zusammen. Das Ergebnis: Eine öffentliche „Bühne“ (so nennen wir den Bereich, in dem die Aufnahmen der Teilnehmer:innen erscheinen) mit jeder Menge einzigartigem Content. Um ins Finale einzuziehen und anschließend den Wettbewerb zu gewinnen, müssen die Teilnehmer:innen „Votes“ der Zuschauer:innen erhalten. Auf den:die Sieger:in wartet der Hauptpreis – das kann von Geld über Produkte bis hin zu einzigartigen Erlebnissen alles sein. Jede Woche launcht ein Unternehmen, ein:e Fotograf:in, Influencer:in oder gemeinnützige Organisationen einen neuen Wettbewerb für die Community und die eigenen Zielgruppen.

Picstagraph, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Picstagraph soll das Fundament einer weltweit agierenden Marketing-Agentur mit eigener Plattform bilden. Über die Plattform wollen wir In-House Produktion und Kampagnen in Kooperation mit großen Stars und Influencer:innen initiieren. Wichtig ist uns außerdem, dass Picstagraph ein Unikat bleiben soll.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die richtigen Mentor:innen finden, das richtige Mindset aufbauen, die richtigen Menschen mit den richtigen Tipps finden und genügend Zeit investieren, Expertenwissen akquirieren und das richtige Team zusammenstellen

Minimalismus: Am Anfang nicht zu viel und zu groß planen, lieber dem Motto folgen: „Think big, but begin small“ und dann einen Schritt nach dem anderen machen. Starte mit einer Minimal-Version deines Produkts und arbeite nach dem Test-Feedback-Prinzip. Bleib in engem Austausch mit deiner Zielgruppe, damit du dein Produkt nicht an ihr vorbei entwickelst und vor allem: Kommunikation!

Durchhaltevermögen: Aufgeben ist keine Option. Immer dann, wenn man glaubt, es geht nichts mehr, kommt die Lösung „um die Ecke“ und plötzlich läuft alles von allein.

Wir bedanken uns bei Marc Bopp und Maximilian Schlosser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Schnell Fehler machen und daraus lernen 


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CASHY Pfandleihe Digitalisierung 2 Minuten 2 Millionen

Thomas Mang Gründer CASHY, Pfandleihe durch Kundenorientierung und Digitalisierung, war in der PULS 4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup die Cashy doch kurz vor!

Mein Name ist Thomas Mang und ich bin als CMO für alle Marketingaktivitäten bei CASHY verantwortlich. CASHY ist ein Fintech-Startup und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das angestaubte Modell der Pfandleihe durch konsequente Kundenorientierung und Digitalisierung zu revolutionieren. 

Wie ist die Idee zu die Cashy entstanden? 

Mein Kollege Patrick Scheucher war mehr als 11 Jahren in Banken tätig und hat dabei unter anderem Modelle für Online-Kredite entwickelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass viele Kreditanfragen aufgrund mangelnder Bonität und immer strikteren Regulatorien abgelehnt werden müssen und es für den Kunden nach einer Ablehnung nur wenige Alternativen gibt. Aus dieser Erkenntnis und der anschließenden Recherche sind wir auf das Jahrtausende alte Modell der “Pfandleihe” gestoßen und entsprechende Potenziale erkannt. Daraus ist die Idee zu CASHY entstanden. 

Welche Vision steckt hinter CASHY? 

Unsere Vision ist es, eine einfache und unkomplizierte Kreditform als Alternative zu Bankkrediten zu etablieren. 

Wer ist die Zielgruppe von CASHY? 

Zielgruppe ist grundsätzlich jeder, der kurzfristig Geld benötigt. Die Motive dahinter können weitestgehend unterschiedlich sein: 

Meine Waschmaschine geht kaputt und ich habe nicht genug Geld für die Reparatur am Konto.

Ich möchte bei einer Aktion (z.B. für die Buchung eines Urlaubs) zuschlagen und kann nicht mehr auf mein Gehalt am Ende des Monats warten.


Ich habe mir ein neues Smartphone gekauft und möchte mein altes unkompliziert verkaufen, bevor dieses in der Schublade verstaubt und an Wert verliert.
Durch die konsequente Digitalisierung unserer Prozesse können wir Pfandkredite sehr schnell abwickeln und auszahlen. Das schätzen viele Kunden sehr und sehen hier Vorteile gegenüber der eventuell aufwendigeren Bürokratie bei Banken. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Wir kannten einige Success Stories von befreundeten Startups und haben uns dann einfach beworben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Wir haben den Aufbau des Pitches intern und mit einem Pitchberater entwickelt. Sobald das Skript fertig war, haben wir uns in den letzten Tagen vor Auftritt noch Unterstützung von einem Auftrittscoach geholt. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Zusage zur Show hat uns natürlich sehr motiviert und wir haben darin auch eine weitere Bestätigung zu unserer Business Idee gesehen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf die Cashy aufmerksam werden?

Die Ausstrahlung hat auf unserer Website definitiv einen Ansturm erzeugt und wir konnten dadurch viele neue Kunden gewinnen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus? 

Wir hatten bereits vor der Show Alexander Schütz im Fokus. Durch seine Tätigkeiten in der Finanzbranche passt er als Investor am besten zu uns.

Wie ging es nach der Sendung weiter? 

Wenige Tage nach der Ausstrahlung hat sich das Family Office von Alex Schütz bei uns gemeldet und einen Kickoff-Call vereinbart. Danach startete die Due Dilligence. 

Cashy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir möchten unsere Services weiter ausbauen und internationalisieren. Zusätzlich wird der Kunde bei uns immer im Zentrum stehen. Wir werden nie aufhören, jede Kleinigkeiten an unseren Produkten zu optimieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Alles ausprobieren, schnell Fehler machen und daraus lernen
Eine gute Kaffeemaschine kaufen
Das beste Team der Welt zusammenstellen 

Bild: Photo Credits/ Fotograf: Philipp Lipiarski

Wir bedanken uns bei Thomas Mang für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kenne Deinen Markt und Deine Mitstreiter

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Xplora Kinder-Smartwatches

Xplora Kinder-Smartwatches die Features sind auf die Bedürfnisse der Kinder und Eltern abgestimmt

Stellen Sie sich und Xplora doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sten Kirkbak und ich bin der Gründer sowie Geschäftsführer von Xplora Technologies, dem führenden Anbieter von Kinder-Smartwatches in Europa. Wir bei Xplora beschäftigen uns täglich mit den Bedürfnissen unserer Kinder und der Entwicklung in unserer Gesellschaft. So sind die Features unserer Smartwatches auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern abgestimmt. Kinder können draußen unterwegs sein und dabei jederzeit mit ihren Eltern über die Telefon- oder Nachrichtenfunktion in Kontakt stehen. Eltern erhalten zudem einen Überblick, wo sich ihr Kind befindet oder mit wem ihr Kind kommuniziert. Ebenso werden die Kinder auf unserer Goplay-Plattform zu mehr Bewegung motiviert, indem sie an spannenden Kampagnen teilnehmen, Preise gewinnen oder sich sozial engagieren können. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zur Gründung kam vor einigen Jahren, als ich meinen damals dreijährigen Sohn in einem überfüllten Einkaufszentrum verlor. So suchte ich – der Schock saß tief – ab dem Zeitpunkt nach einem Produkt, welches ich ihm mitgeben kann, damit ich ihn in so einem Fall erreichen/anrufen kann. Zu dem Zeitpunkt gab es Smartphones und auch GPS-Tracker. Es gab aber weder etwas technisch ausgereiftes noch altersgerechtes. Für ein Smartphone war mein Sohn noch zu klein. Er hätte uneingeschränkten Zugang zu sozialen Medien und zum Internet; das Risiko von Cyber-Mobbing oder dem Anzeigen ungeeigneter Inhalte, war mich zu hoch.

Also haben wir Xplora gegründet und mit der Smartwatch ein Produkt entwickelt, das für den europäischen Markt optimiert ist und sämtlichen technischen Anforderung des europäischen Datenschutzes entspricht. All unsere Produkte erfüllen somit die höchsten Sicherheitsanforderungen und sind alle DSGVO-konform. Das ist übrigens eine unserer obersten Prioritäten: Wir möchten das sicherste Produkt auf dem Markt anbieten. Denn die Sicherheit der Kinder steht an allererster Stelle.

Welche Vision steckt hinter Xplora?

Xplora wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, Kindern einen sicheren Einstieg in die digitale Kommunikation und ein besseres Gleichgewicht zwischen Bildschirmzeit und körperlicher Aktivität zu ermöglichen. Unsere Vision ist es, Kinder auf der ganzen Welt erfahren zu lassen, wie ihre alltäglichen Aktivitäten die Welt positiv verändern können. Nicht erst seit Corona, doch dadurch auf vielerlei Ebenen beschleunigt, wachsen unsere Kinder in einer zunehmend digitalisierten Welt auf. Die Herausforderung besteht darin, dass sie trotzdem weiterhin kindgerecht aufwachsen und sich selbstständig und gesund entwickeln können. Kindern einen sicheren Einstieg in die digitale Kommunikation zu ermöglichen und sie vor allem dabei zu begleiten, ist besonders wichtig. Es ist auch zunehmend wichtiger, dass die Kinder selbst eine Balance zwischen Bildschirmzeit und körperlicher Aktivität finden. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gab eine Zeit lang Smartwatches, welche eine Abhörfunktion, ähnlich wie bei Babyphones, besaßen. Eltern konnten ihre Kinder oder Menschen in der unmittelbaren Nähe ihres Kindes ohne Wissen abhören, indem das Mikrofon an der Smartwatch aktiviert wurde. Zurecht wurde diese Funktion 2017 durch die Bundesnetzagentur verboten. Unsere Uhren verfügten noch nie und selbstverständlich auch in Zukunft nicht über eine derartige Abhörfunktion. Dennoch werden Kinder-Smartwatches immer wieder mit der Thematik in Verbindung gebracht – zu Unrecht. Unsere App und auch die Uhren erfüllen sämtliche Anforderungen der aktuellen Datenschutzbestimmungen und sind laut der Bundesnetzagentur für Deutschland zulässig. 

Xplora wurde 2020 an der Euronext Growth Stock Exchange gelistet, mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von $160M. Der Umsatz im letzten Jahr betrug 23 Mio. $ und 216.000 verkaufte Einheiten, für 2021 werden 500.000 Einheiten erwartet. 

Wer ist die Zielgruppe von Xplora? 

Unsere Smartwatches sind für Kinder – und deren Eltern. Denn mit unseren Produkten und der Xplora Familien-App, stehen Kinder mit den wichtigsten Personen in Verbindung – mit ihren Eltern. Insbesondere Grundschulkinder im Alter von 5 bis 12 Jahren tragen unsere Uhren – begleitend auf dem Schulweg oder auch in ihrer Freizeit. 

Wie funktioniert Xplora? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Xplora ist das erste Telefon für Kinder. Denn die Uhr funktioniert im Grunde wie ein Handy – mit dem feinen, aber wichtigen Unterschied, dass alle Features auf die Bedürfnisse von Kindern zwischen ca. 5 und 12 Jahren sowie auf deren Eltern abgestimmt sind. Wir haben die technischen Raffinessen eines Smartphones genutzt und die Features bewusst reduziert. Wichtig ist, dass sich Kinder in dem Alter bewegen und die Welt erkunden können. Mit der Xplora Smartwatch können sie alleine unterwegs sein, weil sie ihre Eltern jederzeit erreichen können. Die Uhr hat selbstverständlich keinen Internetzugang, weil Kinder in dem Alter für Apps, Social Media, YouTube usw. noch zu jung sind. In der dazugehörige Familien-App können die Eltern allerdings jederzeit den Live-Standort der Uhr einsehen. So können sie im Notfall sehen, wo sich ihr Kind gerade befindet.

Dass Bewegung, speziell im Freien, für Kinder wichtig ist und die Kids von heute, bedingt durch Tablets und Co., sich zu wenig bewegen, ist viel diskutiert. Wir wollen dieser Entwicklung entgegenwirken und haben deshalb die Plattform #Goplay gegründet. Unsere Uhr hat einen Schrittzähler, der die tägliche Bewegung der Kinder zählt. Diese werden auf unserer Goplay-Platfform in Xplora Coins umgewandelt. Pro 1.000 Schritte erhalten die Kinder 1 Xplora Coin. Die Coins können sie wiederum in Spielzeit von exklusiven Minispielen unserer Partner aus der Unterhaltungsbranche, wie kürzlich dem Kino-Film Tom & Jerry und aktuell der Netflix-Serie Fast & Furious Spy Racers Mexico, oder in spannende Produkte eintauschen. Keine Bewegung bedeutet keine Spielzeit und keine Belohnung.

Xplora, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren werden wir die Marktführerschaft von Xplora europaweit ausgebaut und vielen Kindern durch unser ganzheitliches Produktkonzept zu mehr Aktivität sowie weniger Bildschirmzeit verholfen haben. Wir werden fester Bestandteil des Alltags vieler Kinder sein. Denn digitale Technologie ist ein wichtiger Impulsgeber für eine Zukunft voller Möglichkeiten und neuer Lebensentwürfe. Immer mehr Lebensbereiche werden von der Digitalisierung geprägt sein – Kindern von Anfang an einen sicheren Einstieg zu gewähren und sie dabei zu begleiten, das ist unsere Vision und unser Ziel. Kinder, die jetzt in der Grundschule sind, werden später in digital geprägten Jobs arbeiten, die wir heute vielleicht noch nicht kennen. Digitale Bildung muss auf allen Ebenen stattfinden – beginnend in der Schule und dem Elternhaus. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Wir alle müssen Teil der Schaffung einer besseren und nachhaltigeren Zukunft sein – ist es Deine Idee/Dein Produkt auch?
  • Research & Analyse: Kenne Deinen Markt, kenne Deine Mitstreiter – und performe besser. Unterscheide Dich.
  • Viele Ideen für eine erfolgreiche Gründung entstehen aus Alltagssituationen heraus – Augen auf. 

Wir bedanken uns bei Sten Kirkbak für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Von Fehlschlägen nicht entmutigen lassen

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LEROMA Lebensmittelrohstoffe

LEROMA: Ein digitaler Marktplatz für Lebensmittelrohstoffe

Stellen Sie sich und das Startup LEROMA doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Marina Billinger und ich bin die Gründerin des Startups LEROMA. Seit Jahren habe ich in der Lebensmittelindustrie beobachtet, dass Lebensmittelhersteller Schwierigkeiten dabei haben, die passenden Rohstoffe für ihre Produktion zu finden. Deswegen habe ich mir das Ziel gesetzt, den Beschaffungsprozess in der Lebensmittelindustrie zu vereinfachen, transparenter zu gestalten und aktiv gegen die Rohstoffverschwendung vorgehen.

LEROMA ist eine produktorientierte, digitale B2B-Plattform, die wie eine Suchmaschine für Lebensmittelrohstoffe funktioniert, mit der zusätzlichen Funktion auch Überschüsse zu veräußern und zu erwerben. Somit bildet LEROMA eine digitale Brücke zwischen Rohstofflieferanten und Rohstoffeinkäufern und ermöglicht ein effizientes Ressourcenmanagement für die Lebensmittelindustrie.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind mit Google und Marktplätzen im B2C Segment aufgewachsen und mit vielen Annehmlichkeiten einer Plattform schon sehr vertraut. Ich wollte diese Einfachheit in die Lebensmittelindustrie einführen. Rohstoffe suchen, nach Fachkriterien filtern und direkt den Anbieter kontaktieren innerhalb von ein paar Minuten statt dem klassischen Sourcing Prozess von 2 bis 24 Wochen. Unsere Rohstoffsuche bringt Schnelligkeit und Effizienz für jeden Lebensmitteltechnologen und die Beschaffungsabteilung in einem Lebensmittelbetrieb. . 

Zusätzlich tat mir das Herz weh, als ich in meiner Tätigkeit in der Lebensmittelindustrie Unmengen an Rohstoffverschwendung sah. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel und mehr als 50 Millionen Tonnen Rohstoffe entsorgt.

Von der Ernte über die Verarbeitung bis hin zum Verpackungsprozess soll unsere Überschussbörse mehr Nachhaltigkeit bringen, indem nicht nur Lebensmittelhersteller ihre nicht mehr benötigten, aber noch vollwertige und qualitativ hochwertige Rohstoffe an andere Industrieteilnehmer weitergeben. 

Welche Vision steckt hinter LEROMA?

Wir bringen weltweit Transparenz in den Lebensmittelrohstoffmarkt und helfen den Lebensmittelentwicklern ihre Rohstoffe mit wenigen Klicks, schnell und nach den gewünschten Fachkriterien zu finden. Wir streben danach, mit unserer Arbeit und dem Vertrauen unserer Nutzer, eine weltweit vernetzte und nachhaltige B2B-Plattform für Lebensmittelrohstoffe aufzubauen. Außerdem möchten wir neue Perspektiven in der Lebensmittelindustrie eröffnen, indem wir die Industrie dazu anregen ihre Überschüsse weiterzugeben und so eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft erschaffen. So kann z.B. ein Lebensmittelhersteller seine zu viel gekaufte Zitronensäure an andere Lebensmittelhersteller als Zusatzstoff weitergeben oder an die Reinigungsindustrie, um Waschmittel herzustellen. Ein anderes Beispiel ist die Weitergabe von zu stark gerösteten Kaffeebohnen an die Kosmetikindustrie zur Verwendung in einem Peeling. Diese Beispiele funktionieren mit frischen Primärprodukten wie Obst und Gemüse, als auch mit trockenen und flüssigen Zusatzstoffen, wie Pulver und Ölen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als die Idee geboren wurde, haben wir uns damit beschäftigt die Datenbank mit allen Rohstoffen aus der Lebensmittelindustrie zu befüllen. Die Herausforderung bestand darin die Datenbank von allen Rohstoffen in einer digitalen Bibliothek zusammenzufassen. Dafür haben wir viele Jahre vor der Gründung angefangen, in Buch- und Internetquellen sowie auf den Verpackungen von Lebensmitteln nachzuschauen, welche Zusatzstoffe in der Industrie verwendet werden. Diese haben wir in unsere Datenbank aufgenommen. 

Durch die Unterstützungen von Netzwerkpartnern im Rheinland haben wir die Gründung erfolgreich gestartet. Um die B2B Plattform zu optimieren, berücksichtigen wir stets das Feedback der Kunden. Die Herausforderung ist die Implementierung einer digitalen Lösung der Rohstoffbeschaffung in der Lebensmittelindustrie. Große Lebensmittelhersteller wie Unilever, Mondelēz, Kraft, Danone, Kellogs, Mars, Nestlé, Doktor Oetker, sowie KMU’s und StartUps können die Plattform nutzen, um einen Mehrwert für sich und für die Umwelt zu erschaffen.

Eine tolle Herausforderung, welche jeden Tag Spaß macht und sehr kreativ ist, ist die Kreislaufwirtschaft. Mein großartiges Sales Team findet jeden Tag neue Lösungen, wo man die mittlerweile 500 Tonnen Überschüsse, welche wir monatlich reinbekommen, inklusive Restströme, wieder einsetzen könnte.

Wir haben uns selbst finanziert. Im zweiten Halbjahr 2021 planen wir eine erste Finanzierungsrunde.

Derzeit sind wir auf der suche nach Partnern und Projekten, welche unsere Vision teilen, den Wirtschaftsstandort Europa mit einer global genutzten Plattform zu vernetzen und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. 

Wer ist die Zielgruppe von LEROMA?

Die Zielgruppe von LEROMA sind Rohstofflieferanten und Lebensmittelproduzenten. Darüber hinaus sprechen wir aber auch Akteure aus benachbarten Industrien an, wie die Kosmetikbranche oder Reinigungsindustrie, welche die Rohstoffe bei der Erzeugung ihrer Produkte einsetzen können. Aber auch Unternehmen, welche an Rohstoffen und Restströmen im Sinne der Kreislaufwirtschaft interessiert sind, weil sie aus diesen Materialien feste Stoffe und andere Produkte, wie Plastik, Textilien und Gewebe für die Weiterverarbeitung nutzen können.

Wie funktioniert LEROMA Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Alleinstellungsmerkmal der Plattform ist die Filterung der Rohstoffe nach speziellen Kriterien und eine integrierte Suchmaschine, die das World Wide Web nach B2B Rohstoffergebnissen durchsucht. Einfach gesagt, kann die Rohstoffsuche wie ein Mini-Google betrachtet werden, in dem Einkäufer und Verkäufer auf der Plattform aufeinander treffen. 

Um die Kreislaufwirtschaft zu fördern, hat LEROMA zusätzlich eine Überschussbörse errichtet, wo jedes Unternehmen seine Reststoffe, Überschüsse und Restposten zum Verkauf anbieten und ihnen somit eine zweite Chance geben kann. Diese Überschüsse entstehen zum Beispiel, weil Lebensmittelhersteller sich beim Einkauf von Rohstoffen verrechnet haben, Rohstoffe mit falschen Fachkriterien geliefert bekommen haben oder einen Rohstoff wegen einer eingestellten Produktion nicht mehr benötigen. Die Überschussbörse bildet somit ein Ebay für diese Restposten, die ansonsten keine Verwendung mehr finden. Damit möchten wir einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit setzen, denn auch diese Rohstoffe können weiterverarbeitet werden. 

LEROMA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sind wir eine bekannte und gut genutzte Plattform. LEROMA bildet eine der wichtigsten B2B Online Lösungen in der Rohstoffbeschaffung für die Lebensmittelindustrie. Zudem möchten wir die Anlaufstelle für mehr Nachhaltigkeit im Ressourcenmanagement sein. Wir hoffen in 5 Jahren die Unternehmen in die Kreislaufwirtschaft, den Ressourcenprozesse einzubinden. Unser Ziel ist die Ressourcenverschwendung um mind. 50% zu reduzieren, indem wir die Teilnehmer zusammenbringen und dadurch Synergien entstehen, die zu mehr Umweltbewusstsein führen. 

Zugleich bauen wir unser Netzwerk durch Partnerschaften weiter aus und würde gerne feste Partnerschaften mit Lebensmittelproduzenten eingehen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als erstes würde ich ausführlich an der Idee und dem Produkt arbeiten und so spät es geht erst Fixkosten entstehen lassen. 

Zuerst einen MVP bauen, raus zu den Kunden und das Produkt testen und die Ideen validieren. 

Des weiteren würde ich die Abläufe sehr gut organisieren, um eventuellen Problemen schon vorzeitig aus dem Weg zu gehen. Es ist außerdem wichtig sich früh genug Gedanken um die Finanzierung und die Unternehmensform zu machen. Ich treffe immer noch Tech StartUps, die nach dem Handelsregistereintrag versuchen eine Holding Struktur dazwischen zu schieben. Man muss nicht alles wissen, man kann jedoch nach Hilfe fragen oder sich beraten lassen, erfahrene Gründer ins Team holen oder ein Mastermind Team aufbauen. 

Als letzten Punkt kann ich allen nur empfehlen keine Angst zu haben, sich von Fehlschlägen nicht entmutigen lassen und sich auf eine lange intensive Zeit einzustellen. 

Wir bedanken uns bei Marina Billinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Austausch mit anderen

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invest WISE Geldanlage

invest WISE: Geldanlage unkompliziert und individuell

Stellen Sie sich und das Startup invest WISE doch kurz unseren Lesern vor!

invest WISE ist ein FinTech-Startup, welches Privatpersonen bei dem Thema Geldanlage unterstützt und potentiellen Anlegern bei der Optimierung ihres (neuen) Portfolios zur Seite steht. Anhand eines praktikablen Investmentleitfadens, der einen eigens entwickelten Algorithmus beinhaltet, wird Nutzern basierend auf Variablen wie Risikobereitschaft und Anlagehorizont eine individuelle Portfoliogewichtung, bestehend aus den jeweils geeigneten Anlageklassen vorgeschlagen.

Zusätzlich wird den Nutzern unkompliziert und leicht verständlich das nötige Wissen zur Geldanlage vermittelt und einen bequemen Überblick über die bereits getätigten Investments ermöglicht.

Unser Team besteht aus drei Gründern, welche sich alle für Finanzen sowie privaten Anlagemöglichkeiten begeistern und die nötige Erfahrung mitbringen. Felix weist bereits langjährige Erfahrung in der Beratung zu Financial Services auf und arbeitete über die Jahre hinweg mit diversen Vermögensverwaltern und Zentralbanken in Europa und Asien zusammen. Lennart sammelte eingehende praktische Erfahrung bei namenhaften Strategieberatungen, sowie im Investment Banking und im Kapitalmarktgeschäft.

Tiên arbeitete bei insgesamt drei verschiedenen FinTechs mit Stationen in Berlin, Singapur und München, durch die er in den Bereichen Banking, Portfoliodienstleistung und Robo-Advising essentielle Erfahrungen in der FinTech-Landschaft sammeln konnte. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Durch unseren Hintergrund im Finanzbereich wurden wir häufig von Freunden, Familie und Bekannten nach Tipps zur privaten Geldanlage gefragt oder sogar darum gebeten deren Erspartes direkt anzulegen. Nach wiederholten Erfahrungen und weiterer Recherche wurde uns bewusst, dass dies keine Einzelfälle waren, sondern das Bild widerspiegelten, das für Privatanleger in Deutschland üblich ist: Viele schieben trotz Inflation und Niedrig- oder sogar Negativzinsen die aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Finanzplanung aufgrund von fehlenden Finanzkenntnissen, der Informationsflut im Internet rund um die Geldanlage, sowie dem Mangel an Zeit vor sich her. Das wollten wir ändern und somit das Thema Geldanlage einfach und verständlich für jeden zugänglich machen.

Welche Vision steckt hinter invest WISE?

2020 waren nur knapp 18% der Deutschen in die Kapitalmärkte investiert, während der Großteil weiterhin das Ersparte auf dem Girokonto oder Sparbuch der Geldentwertung durch Inflation und Negativzinsen aussetzt. Unsere Mission ist es das Thema Geldanlage auch für Privatpersonen, ohne das nötige Wissen und mit fehlender Zeit zugänglich zu machen. Wir hoffen mit unserem Ansatz einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu leisten zu können, mehr Menschen an diese wichtige Thematik heranzuführen. Durch unsere verständlichen Erklärungen, eine schnell generierte und persönliche Portfoliogewichtung sowie die direkte und transparente Verbindung zu den verfügbaren Anbietern bauen wir die Hürden und die Voreingenommenheit ab, denen sich Privatanleger gegenübergestellt fühlen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Während klassische Themen wie die Produktentwicklung, die Verhandlungen mit Partnern und der Aufbau der Website sehr zeit- und arbeitsaufwändig waren, spielte in den letzten Monaten natürlich auch die Kontaktbeschränkung eine nicht unwesentliche Rolle. Dennoch schafften wir es bisher sehr gut alle Meetings, Abstimmungen und Investorengespräche online durchzuführen und gehören damit zu einem der vollkommen digital und remote gegründeten Unternehmen in der Corona-Pandemie. 

Durch unsere schlanke Unternehmensstruktur schafften wir es bisher komplett ohne fremdes Kapital auszukommen und weisen nur verhältnismäßig geringe Fixkosten auf. Da der Service von invest WISE komplett kostenlos ist, finanzieren wir uns über Provisionen, die wir erhalten, falls ein Nutzer sich dazu entscheidet über einen selbst gewählten Anbieter zu investieren. Dem Kunden entstehen jedoch keine Mehrkosten, da lediglich der Anbieter eine Provision für die Neukundengewinnung zahlt und der Nutzer die identischen oder sogar vorteilhafte Konditionen über unsere Plattform erhält.

Wer ist die Zielgruppe von invest WISE?

Die primäre Zielgruppe für invest WISE setzt sich primär aus Personen ohne Wirtschaftshintergrund zusammen, die das private Vermögen bisher eher auf dem Sparbuch oder Girokonto anlegen, sowie aus Anlegern, die daran interessiert sind, neue, den persönlichen Präferenzen entsprechende Anlageklassen kennenzulernen.

Wie funktioniert invest WISE? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Entgegen anderer Anbieter und Wissensportale, bei denen Nutzer mit Informationen „überladen“ werden, bietet invest WISE einen transparenten und leicht verständlichen Investmentleitfaden, in dem der Nutzer in kurzer Zeit durch fünf elementare Punkte der Geldanlage geführt wird. Dieser Leitfaden enthält unter anderem einen kurzen Fragebogen, aus denen ein eigens entwickelter Algorithmus eine den persönlichen Präferenzen angepasste Portfoliogewichtung ableitet und dem Nutzer geeignete Anlageklassen und deren Anbieter vorschlägt.

Zu jeder der in diesem Schritt empfohlenen Anlageklassen sind neben ausgiebigen Erklärungen auch ein Schlagwortverzeichnis („Wiki“) und ein Blog hinterlegt, um ein Wissensfundament für die Auseinandersetzung mit dem Thema Geldanlage zu ermöglichen.

invest WISE wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Aktuell arbeiten wir an weiteren Möglichkeiten und Features, um unsere Kunden auch langfristig bei ihrer Finanzplanung zur Seite zu stehen und einen Mehrwert zu bieten. Beispielsweise ist eine Aggregation von allen getätigten Investments über verschiedene Anlageklassen und Anbietern hinweg in Planung, die Nutzern einen bequemen Überblick und die Verwaltung auf nur einer Plattform ermöglichen soll.

Die 2018 in Kraft getretene PSD2-Richtlinie ermöglicht es technisch sowie regulatorisch auf Wunsch des Nutzers dessen notwendigen Finanzdaten über sogenannte Open-Banking-APIs abzurufen. Diese Funktion würde nicht nur bisherige Kunden ansprechen, sondern ebenfalls Personen, welche über bereits mehrere Anbieter bzw. Depots investiert sind und diesen einen enormen Mehrwert bieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

In der noch frühen Phase unserer unternehmerischen Aktivität haben wir schon einiges gelernt, kurz zusammengefasst waren dabei diese Punkte die wichtigsten:

Wertvoller Austausch mit anderen: In den letzten Monaten haben wir uns mit unzähligen Personen aus verschiedensten Bereichen ausgetauscht. Mal waren es Freunde und Bekannte, die uns Feedback zu unseren Services gegeben haben, ein anderes Mal waren es Gründer oder Business Angels, die uns durch ihre langjährigen Erfahrungen vor dem ein oder anderen Fehler bewahren konnten. In der Summe hat sich gezeigt, dass es unglaublich viele hilfreiche und positive Menschen gibt, die bereit sind anderen bei ihrer Vision zu helfen. 

Weniger ist mehr: Es braucht in der heutigen Zeit keine großen Strukturen, um ein Unternehmen zu gründen und seine Idee für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir haben es in kurzer Zeit geschafft dieses Unternehmen aufzubauen und das ganz ohne ein Office, Fremdkapital oder andere externe Bestandteile. Durch einfache und schlanke Lösungen lässt sich heute dezentral und kosteneffizient zusammenarbeiten.

Habt Spaß: Es wird nicht immer alles so laufen wie man es plant. Um ehrlich zu sein, hat man manchmal sogar das Gefühl, dass überhaupt nichts nach Plan läuft. Aber egal welches Problem es zu lösen galt, am Ende hat es zum Glück irgendwie immer funktioniert und wir haben nie den Spaß daran verloren einen Weg zu finden. Selbst im schlimmsten Fall lernt man aus den eigenen Fehlern und nimmt somit wertvolle Erfahrung mit.

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: invest WISE

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Ansprechpartner: Tiên Grünewald

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