Samstag, Juni 6, 2026
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Innovation in der Klimatechnik – Klimaanlage ohne Strom

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klimaanlage

Ein Großteil der erhältlichen Klimaanlagen hat genau zwei Probleme. Zum einen verbrauchen diese sehr viel Strom (ein Monoblock gerät mit 1000 Watt benötigt etwa 500 kWh) und zudem benötigen diese für den Betrieb Kältemittel, die schädlich für das Klima sind. Doch ein niederländisches Start-up versucht das nun zu ändern und hat eine Klimaanlage entwickelt, die weder Chemikalien noch Strom benötigt. Wie das möglich ist und viele weitere wissenswerte Fakten zu den erhältlichen Klimaanlagen erfahren Sie im Folgenden. 

Niederländisches Start-up verwandelt Hitze in Schall und Kälte

Das niederländische Start-up SoundEnergy hat eine neuartige Klimatechnik entwickelt, die ohne Strom und Chemikalien funktioniert. Stattdessen verwendet das Unternehmen eine Technologie, die an einen Stirlingmotor erinnert und Energie aus Hitze entwickelt. Allerdings wandelt die Klimaanlage von SoundEnergy die Hitze in Geräusche um.   

Technologie Thermoakustik

Die sogenannte Thermoakustik, die von dem niederländischen Start-up SoundEnergy als Technologie für seine innovative Klimaanlage verwendet wird, beschäftigt sich mit der Erzeugung von Schallwellen durch Temperaturschwankungen und umgekehrt. 

Durch das Gerät mit dem Namen THEAC-25 wird thermische Energie in eine Schallwelle umgewandelt, die durch einen geschlossenen, unendlichen und unter Druck gesetzten Kreislauf immer weiter verstärkt werden. Dadurch entsteht Hitze, die wiederum zu mechanischer Energie umgewandelt wird. Und daraus erzeugt die Klimaanlage von SoundEnergy schließlich Kälte, indem die Schallwellen die Hitze der Elementarteilchen zerstreuen.

Geräte sind teuer, aber sparsam

Die ersten THEAC-25 Geräte sind bereits im Einsatz, unter anderem in Dubai und bei einer nicht bekannten Regierung. Doch auch im Rest der Welt dürfte die Technologie bald schon häufiger zu finden sein, da SoundEnergy das THEAC-25 in der Zukunft an Kunden aus diversen Branchen weltweit ausliefern möchte. 

Jedoch ist die neue Klimaanlage mit etwa 45000 Euro nicht gerade günstig, was nach Aussage des Herstellers durch die geringen Betriebs- und Wartungskosten mit der Zeit wieder ausgeglichen werden kann. 

Innovativ auch bei die Wärmepumpe-Klimaanlage

Eine andere innovative Klimatechnik ist in den sogenannten Wärmepumpe-Klimaanlagen zu finden. Diese sind unter anderem als innovative Klimaanlagen von Mitsubishi erhältlich und sind ebenfalls energieeffizient und wirtschaftlich rentabel. Allerdings funktionieren Wärmepumpen, die auch als Split-Klimaanlagen bezeichnet werden, komplett anders als beispielsweise die Erfindung aus den Niederlanden. 

So funktioniert die Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe besteht aus zwei Teilen, weshalb diese auch Split-Wärmepumpe genannt werden. Das Teil, welches dem Ventilator, den Verdampfer, den Verdichter und das Expansionsventil enthält, wird im Außenbereich platziert, sodass sich nur das Teil mit dem Verflüssiger, dem Regler, der Umwälzpumpe und der Sicherheitstechnik im Inneren befindet. 

Über den Ventilator im Außenbereich wird Luft angesaugt, die durch ein enthaltenes Kältemittel verdampft. Dieser Dampf wird wiederum von dem Verdichter in das Haus transportiert, wo dieser in Flüssigkeit umgewandelt wird, die in das Heizungswasser fließt und dort die gewünschte Temperatur annimmt. Das Kältemittel fließt durch den Druckabfall dagegen wieder nach draußen, wo der Vorgang erneut beginnt.   

Active Cooling

Wärmepumpen erinnern von ihrer Funktion ein wenig an einen Kühlschrank mit dem Unterschied, dass nicht die gesamte warme Luft abgegeben wird. Stattdessen wird die Luft von außen erhitzt. Es gibt allerdings einige Geräte, die in beide Richtungen funktionieren, was als Active Cooling bezeichnet wird. Durch ein zweites Expansionsventil und ein Vier-Wege-Ventil können Geräte mit Active Cooling Temperaturen von 20 Grad Celsius und mehr erreichen. 

Passive Cooling

Die zweite Variante, um eine Wärmepumpe als Klimaanlage zu nutzen, nennt sich Passive Cooling. Dabei wird von der Heizungsanlage Wärme aus dem Haus abgezogen und auf das Grundwasser oder den Erdboden übertragen. Hierfür wird kein Strom benötigt, weshalb die passive Kühlleistung auch deutlich unter der aktiven Variante liegt.  

Umweltfreundlich und vom Staat gefördert

Da innovative Klimaanlagen und Wärmepumpen die Umwelt schonen, wird deren Kauf von dem Staat gefördert. Aktuell beträgt der Förderzuschuss 35 Prozent und kann durch verschiedene Boni auf etwa 50 Prozent erhöht werden. Wer beispielsweise eine vorhandene Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, den belohnt der Staat mit einem Bonus in Höhe von 10 Prozent. 

Ob eine Wärmepumpe förderfähig ist, wird auf Grundlage von technischen Eckdaten wie der Leistung oder der jahreszeitbedingten Raumheizungsenergieeffizienz entscheiden. Zudem wird seit Januar 2021 nur der Einbau einer Wärmepumpe in eine bereits bestehende Immobilie gefördert. Wer sich dagegen im Rahmen eines Neubaus für den Einbau einer Wärmepumpe entscheidet, der erhält nur dann einen Zuschuss oder ein Darlehen, wenn es sich bei dem Neubau um ein Effizienzhaus handelt. In diesem Fall erhält man dann sogar einen Zuschuss oder ein Darlehen für das gesamte Bauvorhaben.

Bildquelle pixabay

Autor: Alexander Triesch 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Outside the box-Denken

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CLAYM+

CLAYM+: Regulierung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach Verkehrsunfällen

Stellen Sie sich und das Startup CLAYM+ doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Gordian Madsen, ich bin Gründer und Geschäftsführer von CLAYM+. Wir sind seit Mitte 2020 in Pilotprojekten aktiv und haben unser Unternehmen im Januar 2021 offiziell an den Markt gebracht. 

Aber was machen wir eigentlich?

Mit CLAYM+ sind wir im Legal Tech Bereich aktiv und arbeiten mit unserem Team daran, die Anwaltsbranche im Bereich Schadenersatz zu revolutionieren und Marktführer für die Regulierung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach Verkehrsunfällen zu werden. 

Ein Verkehrsunfall ist schon nervenaufreibend genug – da liegt es auf der Hand, dass unsere Kunden Ihren Schaden so schnell und unkompliziert wie möglich abgewickelt haben möchten. Analog zu Unternehmen wie Flightright im Bereich Fluggastrechte, liegt unseres Fokus im Endkundenbereich darauf, dass wir den Geschädigten nach einem Verkehrsunfall die Möglichkeit bieten, die komplette Schadensregulierung digital durch nur einen Ansprechpartner schnell und umfassend abwickeln zu lassen. Dabei ist unsere Dienstleistung für den Verunfallten kostenfrei. Wir werden direkt von der Versicherung des Unfallverursachers bezahlt.

Anders als z.B. Flightright bedienen wir aber auch noch den Bereich B2B. Hierfür haben wir eine eigene Software entwickelt, die wir Autohäusern und Unternehmen mit Fuhrpark zur Verfügung stellen. Die Unternehmen, die mit unserer Plattform arbeiten, profitieren von Vorteilen wie transparenten Statistiken zu jedem Schadenfall, Umsatzsteigerungen und können ihre Mitarbeiter effizienter einsetzen durch  mehr Automatisierungen bei der Abwicklung. Alles in allem ein massiver Mehrwert.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich komme aus einer Unternehmerfamilie und habe bereits einmal gegründet. Für mich war klar: Irgendwann möchte ich wieder gründen! 

Welche Vision steckt hinter CLAYM+?

Wir arbeiten mit unserem Team daran, die Anwaltsbranche im Bereich Schadenersatz zu revolutionieren und Marktführer für die Regulierung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach Verkehrsunfällen zu werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind in einer Branche aktiv, die bisher nur zugelassenen Rechtsanwälten offenstand. Unsere größten Hürden sind daher rechtlicher Natur. 

Auch wenn die Rechtsprechung klar auf unserer Seite ist und erste Gerichtsurteile unser Geschäftsmodell unterstützen, haben wir als zweite große Hürde die Versicherungen, die am Ende unsere Rechnung bezahlen. Es ist ein Kampf wie David gegen Goliath. Viele Versicherungen haben sich am Anfang geweigert, unsere Rechnungen zu bezahlen. Dank rechtlicher Unterstützung wendet sich das Blatt aber in den letzten Wochen, so dass wir jetzt auch die letzten Versicherungen von den Vorteilen dieses Geschäftsmodells überzeugen konnten. Denn auch sie sparen bei vollständigen digitalisierten Prozessen und einer zentralen Austauschplattform Zeit und damit Geld. Wir finanzieren uns von Anfang an aus unseren Einnahmen. 

Wer ist die Zielgruppe von CLAYM+?

Jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob mit dem Auto, Fahrrad, Motorrad oder mit dem LKW, ist unsere Zielgruppe. Um diese Endkunden zu erreichen, haben wir eine innovative Plattform entwickelt, die wir Autohäusern, Werkstätten und Unternehmen mit Fuhrpark zur Verfügung stellen. Wer unsere Plattform nutzt, der erhält als B2B Kunde enorme Vorteile. Wir schaffen durch diese Kooperationen Reichweite und generieren Sichtbarkeit. 

Wie funktioniert CLAYM+? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Kunde kann nach einem nicht selbstverschuldeten Verkehrsunfall ganz einfach seinen Schaden auf unserer Webseite melden. Wir organisieren dann die gesamte Abwicklung und kümmern uns darum, dass er seinen Schaden so schnell und unkompliziert wie möglich erstattet bekommt. Dabei sind wir dank unserer Legal-Tech Plattform nicht nur schneller als andere, sondern wir setzen im Regelfall auch mehr Schadenersatz für unsere Kunden durch.

CLAYM+, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, durch Mehrwertgenerierung für Autohäuser und Werkstätten bundesweit zu einem unverzichtbaren Partner zu werden, möglichst vielen Menschen nach einem Unfall zu Ihrem Recht zu verhelfen und Marktführer für die Regulierung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach Verkehrsunfällen zu werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Unternehmer muss man viele Aufgaben parallel lösen und immer wieder abgleichen, welche dieser Aufgaben am wichtigsten sind, um das Unternehmen weiterzubringen. Nichtsdestotrotz hat der Tag nur 24 Stunden und die eigene Arbeitskraft lässt sich nicht multiplizieren. Aus diesem Grund ist es von Anfang an wichtig, die richtigen Leute ins Boot zu holen. Ein Team, das dieselbe Vision verfolgt, ist das Wertvollste, was man als Unternehmer schaffen kann. 

Der Weg von der Idee bis zur Marktreife ist länger, als man sich vorstellen kann. Man muss Widerstände überwinden, kämpfen und darf einfach nicht aufgeben.

Wer diesen Weg zu Ende geht und durchhält, der wird mehr als belohnt. Es gibt aus meiner Sicht nichts Schöneres, als Unternehmer zu sein. 

Querdenken. Auch wenn der Begriff seit Corona negativ besetzt ist, ist Querdenken in Unternehmen wichtig. Querdenken ist für mich „outside the box“-Denken und oft entstehen dadurch die Innovationen.

Jeder Gründer sollte sich folgende drei Fragen stellen: Warum brauchen unsere Kunden unser Unternehmen? Was ist unser Mehrwert? Wie differenzieren wir uns vom Markt? 

Wir bedanken uns bei Gordian Madsen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Own your Technology!

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Jenji spesenmanagement unternehmen

Jenji digitales und professionelles Spesenmanagement für Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup Jenji doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Pierre Queinnec und ich bin CEO und Co-Founder von Jenji. Bevor ich 2015 gemeinsam mit Nicolas André Jenji gegründet habe, war ich CTO bei Zenika sowie Mitgründer von Allegoria, einer SaaS-Lösung für Steuerberechnungen. Insgesamt kann ich auf zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Software-Branche zurückblicken. 

Jenji ist einer der international führenden Anbieter für professionelles Spesenmanagement in Unternehmen und bietet auf Basis einer eigenen Technologie zahlreiche Lösungen zur Verwaltung von Spesenabrechnungen, Pauschalentschädigungen und Berufskosten für Unternehmen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Berufskosten, wie Spesenabrechnungen oder die Erstattung von Reisekosten, werden in den meisten Unternehmen noch auf Vordrucken ausgefüllt und von der Personalabteilung und der Buchhaltung bearbeitet und abgeheftet. Dieses Vorgehen ist für Unternehmen und ihre Mitarbeiter sehr zeit- und kostenintensiv – und nebenbei bemerkt auch nicht sehr nachhaltig. Deswegen haben Nicolas und ich uns 2014 dazu entschlossen, eine intuitive und innovative Lösung zu schaffen, die die Verwaltung von Berufskosten vereinfacht. Mit Jenji wollen wir Unternehmen eine einfach zu bedienende und nachhaltige Alternative zur analogen Bearbeitung von Berufskosten bieten.

Welche Vision steckt hinter Jenji?

Mit Jenji haben wir das Spesenmanagement neu erfunden, indem wir auf Cloud- und KI-Technologien setzen und gleichzeitig eine einfache, moderne Benutzeroberfläche anbieten, die geräteübergreifend und überall auf der Welt zugänglich ist. Finanzabteilungen stehen mit Jenji in Echtzeit konsistente Daten zur Verfügung, die sich detailliert anzeigen lassen – dank automatischer Analysen, die die notwendige Kontrolle für das strategische und operative Management ermöglichen. Das Spesenmanagement mit Jenji führt unter dem Strich nicht nur zu einer Kostenreduzierung und einer Steigerung der Rentabilität eines Unternehmens, sondern hilft dabei, eine konsistente Spesenpolitik zu entwickeln und zu implementieren. Als DSGVO-konformes Tool mit eigener Technologie macht Jenji das Spesenmanagement in mittelständischen Unternehmen vom Kosten- zum Erfolgsfaktor.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn bestand unsere größte Herausforderung darin, eine wirklich innovative Lösung zu entwickeln. Als wir mit Jenji gestartet sind, waren KI und Deep Learning bereits fundamentale Technologien. Ein wirklich innovatives Produkt zu entwickeln, war da bereits nicht mehr so einfach. Als Pure Player mussten und müssen wir außerdem den Markt darüber aufklären, dass man für ein effizientes Kostenmanagement einen Anbieter braucht, der sich zu 100 Prozent dem Thema widmet und seine Technologie ständig weiterentwickelt und verbessert. Gleichzeitig stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, Unternehmen beziehungsweise die Abteilungen einzelner Unternehmen davon zu überzeugen, dass Spesenabrechnungen ein wichtiges Thema sind. Zusammenfassend kann man also sagen, dass unsere größten Herausforderungen Digitalisierung und Change Management sind.

Bisher haben wir uns über zwei Finanzierungsrunden, eine im Jahr 2017 und eine im Jahr 2019, und unseren Unternehmenserfolg finanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von Jenji?

Die technische Lösung von Jenji richtet sich hauptsächlich an mittelständische Unternehmen, aber auch Freelancer und Großunternehmen zählen zu unseren Kunden. Jenji wird branchenübergreifend in ungefähr 30 Ländern verwendet. Um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden, gibt es drei verschiedene Modelle: Jenji SOLO als kostenlose Lösung für Freiberufler, Jenji TEAM für kleine Unternehmen sowie Jenji ENTERPRISE für Mittelständler und große Unternehmen. 

Wie funktioniert Jenji? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Jenji automatisiert die Verwaltung von Berufskosten wie beispielsweise Ausgaben von Mitarbeitern in Restaurants und auf Reisen. Dabei setzen wir auf künstliche Intelligenz, genauer gesagt auf ein selbst entwickeltes Tool zur optischen Zeichenerkennung (OCR). Basierend auf Deep-Learning-Technologien kann das Tool wichtige Informationen auf Belegen in nur vier Sekunden analysieren, extrahieren und ausfüllen. Unsere Entwickler sorgen außerdem dafür, dass Jenji über APIs in die jeweilige ERP-Buchhaltungssoftware, CRM-Lösung oder auch das Geschäftsreise-Tools eines Unternehmens integriert werden kann. 

In unserem Wettbewerbsumfeld haben wir ein klares Alleinstellungsmerkmal: Als einziger Anbieter für digitales Spesenmanagement nutzen wir unsere eigene Technologie. Alle anderen verwenden die technische Infrastruktur von Drittanbietern. Mit unserer Funktion Jenji Studio bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit ihre Daten visuell darzustellen. Die Funktion hilft der Buchhaltung dabei, die Auswirkungen der Spesenrichtlinien zu verstehen, Einblicke in das Ausgabeverhalten des Unternehmens zu gewinnen und potenziell unnötige Ausgaben zu erkennen. Eine solche Funktion bietet keiner unserer Mitbewerber. 

Jenji, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten fünf Jahren möchten wir der führende Anbieter für digitales Spesenmanagement in Europa sein und Unternehmen befähigen, ihre Betriebsausgaben zu 100 Prozent digital zu verwalten. Wir wollen weitere internationale Unternehmen als Kunden gewinnen und so unsere Expansion vorantreiben. Außerdem wollen wir weltweit weitere Büros eröffnen, APAC ist beispielsweise ein Markt, auf den wir uns besonders konzentrieren wollen. Dabei ist erfolgsentscheidend, dass wir immer auf die rechtlichen Besonderheiten in den jeweiligen Märkten eingehen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Own your Technology! Nur so seid ihr unabhängig und könnt schnell und individuell auf die Wünsche eurer Kunden reagieren.

Sammelt berufliche Erfahrung in Unternehmen bevor ihr ein Startup gründet. Vielleicht kommt ihr so sogar auf eine Idee, mit der man bekannte Probleme auf innovative Weise lösen kann.

Lasst euch nicht entmutigen, wenn eure erste Idee nicht klappt. Die Gründung des eigenen Unternehmens ist kein Spaziergang. Es wird immer wieder Rückschläge geben, aus denen ihr hoffentlich gestärkt hervorgehen könnt. 

Wir bedanken uns bei Pierre Queinnec für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Profitiert von den Erfahrungen anderer!

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purapep: Ergänzungsfutter mit innovativen Inhaltsstoffen Hunde Katzen

purapep: Ergänzungsfutter mit innovativen Inhaltsstoffen für Hunde und Katzen

Stellen Sie sich und ihr Unternehmen purapep doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind purapep, eine Ausgründung aus der Technischen Universität Dresden. Mit unserer Expertise aus der Forschung und auf Basis von fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickeln wir wirklich einzigartige Futterergänzungen mit innovativen Inhaltsstoffen für Hunde und Katzen. Diese Ergänzungsfutter vertreiben unter der Marke purapep. 

Als Grundlage unserer Produkte verwenden wir natürliche Eiweißbausteine aus der Molke. Molkenproteine versorgen Hunde und Katzen mit vielen essentiellen Aminosäuren (insb. Tryptophan) und sind eine besonders hochwertige Proteinquelle. Mit unseren Ergänzungsfuttern wollen wir dafür sorgen, dass Hunde und Katzen gesund, glücklich und vital bis ins hohe Alter bleiben. Denn eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für deren Gesundheit und Wohlbefinden.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten unsere Ergebnisse aus unseren Forschungsarbeiten direkt für das Wohl von Hunden und Katzen einsetzen, ohne lange Umwege. Das funktioniert am besten mit der eigenen Firma. So können wir genau entscheiden, welche Produkte auf dem Markt kommen und was genau drin ist. Natürlichkeit und Qualität besitzen für uns die obersten Prioritäten. Ohne dabei unseren wissenschaftlichen Hintergrund aus den Augen zu verlieren.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

An der Uni, von der wir kommen, gelten ganz andere Regeln als auf dem freien Markt. Das mussten wir erstmal lernen. Dabei wurden wir aber tatkräftig und in allen Fragen von der Gründungsinitiative dresden | exist unterstützt. Viele Sachen kann man bei einer Firmengründung nicht wie bei einem Experiment im Labor planen und unter Kontrolle behalten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Denn auf dem Weg lernt man dann viele Dinge, die man nicht lernen würde, ohne zu starten. Das fiel uns, ehrlich gesagt, erstmal nicht so leicht. Als Wissenschaftler neigt man eher zu hoher Genauigkeit und Perfektion. Aber die Erkenntnisse und Erfahrungen, die wir gesammelt haben, als wir dann gestartet sind, waren viel wertvoller. Auch wenn nicht alles perfekt war. Aber das kann man ja immer weiter entwickeln. So machen wir das auch.

Welche Vision steckt hinter purapep?

Wir wollen fundierte Erkenntnisse aus der Wissenschaft an unsere Kunden zum Wohle ihrer Tiere in Form unserer innovativen Ergänzungsfutter weitergeben. Gleichzeitig wollen wir unsere Kunden auch mit Wissen rund um das Thema Ernährung, Gesundheit bei Hunden und Katzen versorgen. In Form von Webinaren geben wir das Wissen zu diesen Themen an unsere Kunden weiter.

Wer ist die Zielgruppe von purapep?

Alle Hunde- und Katzenbesitzer, denen die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Haustiere bis ins hohe Alter am Herzen liegen. Und die großen Wert auf Natürlichkeit legen!

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

purapep ist eine junge Marke, mit einer Vision – wir kommen aus der Forschung und können mit Inhaltsstoffen punkten, die es so bisher noch nicht auf dem Markt gibt! In dieser Hinsicht sind wir Vorreiter.

Purapep, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren wollen wir eine anerkannte Wissensplattform für Hunde- und Katzenhalter, aber auch für Tiertrainer, -therapeuten sein, mit einem Spektrum an innovativen, sinnvollen Produkten. 

Bis zu diesem Zeitpunkt soll unsere Kerninnovation zur Prävention von Bluthochdruck bei Katzen auf dem Markt sein. Bluthochdruck ist gerade bei alten Katzen ein massives, oft unentdecktes Problem. Bluthochdruck wird auch der „stille Killer“ bei der Katze genannt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Glaubt an euch selbst als Team! Ein gutes Team mit einem gemeinsamen Ziel und einer Vision ist super wichtig. Julia (Mitgründerin Dr. Julia Degen) und ich sind durch die Höhen und Tiefen gerade in der Startphase eng zusammengewachsen und haben so unseren Spaß /die Freude an der Arbeit nie verloren.

Sucht euch Unterstützer und ein Netzwerk, in dem ein positives Klima herrscht. Profitiert von den Erfahrungen anderer!

Leider braucht man einen langen Atem. Was im ersten Moment als worst case wirkt, bietet oft den meisten Raum für neue, bisher nicht gesehene Entwicklungen. Glaubt an euch!

Wir bedanken uns bei Diana Hagemann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: purapep

Kontakt:

Peptrition GmbH
Bergstraße 66
DE-01062 Dresden

www.purapep.de
diana.hagemann@purapep.de

Ansprechpartnerin: Dr. Diana Hagemann

Social Media:
Facebook: https://www.facebook.com/purapep
Instagram: https://www.instagram.com/purapep.de/

Profis arbeiten mit Profis

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MyMox: Die MOX Wochenbett-Box für frisch gebackene Mamas

MyMox: Die MOX Wochenbett-Box für frisch gebackene Mamas

Stellen Sie sich und das Startup MyMox doch kurz unseren Lesern vor! 

Sehr gerne! Wir sind Astrid und Stephie, beide 39 Jahre alt, beide Wirtschaftswissenschaftlerinnen und haben zusammen im März 2021 MyMox gegründet. Da wir selbst in Summe 5 Kinder haben, wurden wir immer wieder vom Wochenbett überrascht. Die Erinnerungen verschwimmen im Nachgang so, dass wir tatsächlich die Fakten, Intensität und die Emotionen vergessen haben. Zudem wird über das Wochenbett kaum gesprochen.  

Fragt man die werdenden Mamis, sehen sie meist die Geburt als das große Finale der Schwangerschaft und sehnen dann eine rosarote Kennenlernzeit zu Hause herbei. Dass die harte Zeit erst im Wochenbett beginnt, wird tabuisiert oder beschönigt. Überlastete, verzweifelte, von den Geburtsstrapazen in Mitleidenschaft gezogene Mamis sind Normalität. Sie kämpfen mit wunden Brustwarzen, ziehenden Brüsten, Schmerzen im Vaginal-, Damm- oder Bauchbereich, Hämorrhoiden, Angst vorm Stuhlgang, Schlafmangel, hormonelle Achterbahnfahrt und Babyblues. Doch davon will niemand etwas hören. Darüber wird nicht gesprochen. Wie soll sich die werdende Mama dann ordentlich auf ihr Wochenbett vorbereiten, wenn sie eher mit dem Hammer davon erschlagen wird als ordentlich informiert? Zudem nehmen 20% der werdenden Mütter keine Wochenbettbetreuung durch eine Hebamme in Anspruch – zum großen Teil aufgrund des Hebammenmangels aber auch mangels Wissens über den gesetzlichen Anspruch.  

Genau da setzt MOX an: Wir sprechen über das Tabuthema unverblümt und offen, klären auf und statten die frisch gebackene Mama mit den Produkten aus, die sie zum Heilen und Fitwerden braucht. Damit sie sich auf das konzentrieren kann, was wirklich Spaß macht, denn MOX steht für „more time for hugs and kisses“. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen? 

Wie sollten wir anders die werdenden Mamas in Deutschland erreichen und sie optimal in ihrem Wochenbett unterstützen? Es gibt Dinge, die musst du einfach tun.  

Was war bei der Gründung von MyMox die größte Herausforderung? 

Wow. Da gibt es viele Dimensionen: Vor allem Corona mit Homeschooling für unsere Schulkinder, Betreuung der Kindergarten-Kids, beschäftigte Männer im Homeoffice, die nicht immer unterstützen können oder wollen. 24/7 alle zu Hause und keine ruhige Minute, bei Stephie noch ein Säugling von 5 Monaten. Das bedeutete für uns: echte Arbeitszeiten starten, wenn alle Kinder schlafen. Telefonate mussten nebenbei zu normalen Geschäftszeiten und teilweise mit Kinderchaos im Hintergrund laufen. Das Gefühl der inneren Zerrissenheit, keiner unserer Aufgaben so wirklich gerecht werden zu können, begleitete uns die ganze Zeit.  

Zusätzlich liegt eine Distanz von 333 Kilometern zwischen uns – von Ratingen nach Braunschweig, wo wir wohnen. Ein kurzes Treffen, ein längeres Strategiemeeting – das ging alles nur per Teams mit unzähligen familiären Unterbrechungen. Workshops wurden teilweise per Handy beim Kinderwagenschieben im Park durchgeführt. Ohne gut strukturiertes Task-Board, die trotzdem tolle Stimmung und etwas Nachsicht mit uns, wären wir aufgeschmissen gewesen.  

Als ob das nicht reichen würde, hatten wir eine sehr ambitionierte Timeline: Wir wollten binnen 3 Monaten auf dem Markt sein, um zum babyreichen Sommer unsere MOX Wochenbett-Box anbieten zu können.  

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist? 

Grundsätzlich ja, wir vertreten da eher den LEAN-Ansatz – einen vorzeigbaren Stand erreichen und dann raus damit – das Feedback vom Markt einholen. Dann weiter verbessern…  

Einschränkend muss ich sagen, dass wir Frauen einen recht hohen Qualitätsstandard haben und uns bremsen müssen, um das „PERFEKT“ nicht direkt erreichen zu wollen, sondern dies als Prozess zu akzeptieren.  

Welche Vision steckt hinter MyMox? 

Wir haben das Ziel, uns zu DEM vertrauensvollen Begleiter rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu entwickeln. Immer im gesunden Mix aus Informationen, Tipps und Tricks rund um die aktuelle Lebensphase sowie sinnvollen und hochwertigen Produkten.    

Wer ist die Zielgruppe von MyMox? 

Die MOX Wochenbett-Box ist ein wunderbares Selfcare-Produkt für die werdende Mama. Wir bekommen aber auch wahnsinnig tolles Feedback vom Umfeld der Schwangeren: werdende Väter, die die Box durchaus praktisch finden und Gerenne ihrerseits reduzieren. Die engen FreundInnen, die nach einem Geschenk zur Geburt suchen, welches – nicht wie der hundertste Strampler – nur für die Mama ist. Aber auch werdende Großeltern sind heutzutage sehr viel mehr in die Schwangerschaften involviert, wollen für die Mama gut sorgen bzw. ein sinnvolles Geschenk machen.    

Was ist in den Boxen? 

Die MOX Wochenbett-Box enthält das, was die frisch gebackene Mama für ihr Homecoming benötigt – was beim Heilen und Fitwerden hilft. Hierunter sind hochwertige und Hebammen getestete Hygiene- und Pflegeprodukte und das Herzstück der Box: der MOX Wochenbett-Guide. Er fasst die wichtigsten Infos sowie Tipps und Tricks zusammen und gibt der Mami Hilfestellung im Wochenbett.  

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Vergleichen ist immer schwer. Wir können für uns sagen: wir sind schmerzbefreit, offen, realistisch und pragmatisch. Dazu gehört, dass wir nichts beschönigen, sondern authentisch und ehrlich sind. Mit einer gesunden Portion Humor. Das Wochenbett ist keine Zeit zum Feiern. Schöner wird’s meist danach, wenn wir geheilt und wieder fit sind und unser Körper wieder ins Gleichgewicht gekommen ist. Bis dahin wollen wir bestmöglich unterstützen: Fair, kompetent und vertrauenswürdig. Mit genau den Produkten und Informationen, die Frau zum Heilen und Ankommen in der neuen Rolle benötigt. 

MyMox, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Fünf Jahre – das ist ein langer Zeitraum, wir wüssten nicht, wann wir bisher so lange im Voraus planen konnten. Dennoch ist unsere Vision Triebfeder: wir wollen werdenden und frisch gebackenen Müttern zur Seite stehen – sie stärken! Mit hochwertigem Content und Produkten ihnen zur Seite stehen, das auch außerhalb Deutschlands.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben? 

Profis arbeiten mit Profis. Versucht gute Empfehlungen für Dienstleister zu bekommen. Ihr müsst euch darauf verlassen können, dass die Qualität und das Projektmanagement stimmen. Gerade wenn Zeitmangel ein großes Thema bei euch ist.  

Fragt immer wieder: Was hat der Kunde davon? Was ist sein Nutzen? Denn dafür möchte er auch Geld bezahlen.   

Atmen und einfach durchhalten! Als Frau bzw. Mutter zu gründen ist kein Zuckerschlecken, deine Familie wird nicht YEAH schreien. Du wirst wahrscheinlich immer wieder über deine Grenzen hinausgehen müssen. Das fällt dir leichter, wenn dir deine Aufgabe wirklich Spaß macht.  

Wir bedanken uns bei Astrid Häusling und Stephanie Höfer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Raus gehen, die Idee unter die Leute bringen und Kontakte knüpfen

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BBQ-Butler grillstation

BBQ-Butler elektrische Grillstation, die sich selbst reinigt

Stellen Sie sich und das Startup BBQ-Butler doch kurz unseren Lesern vor!

PLANBAR. SICHER. GRILEN.
Der BBQ-Butler ist eine fest installierte, elektrische Grillstation für öffentlich genutzte Anlagen wie Parks und Campingplätze. Kern der Innovation ist eine integrierte Reinigungseinheit, die nach jedem Grillvorgang die Grillfläche automatisch reinigt, so dass jedem*jeder Nutzer*in eine optisch wie hygienisch einwandfreie Grillfläche zur Verfügung steht. Das interaktive Grillsystem besteht aus einer Grillstation und einem digitalen Buchungs- & Bezahlportal in Form einer App, sowie einem Betriebstool für den*die Betreiber*in.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Felix Warrisch erkannte 2013 bei einem Australienaufenthalt den Bedarf an alternativen Grillstationen zu konventionellen Grillstellen auf öffentlichen Plätzen. Dort sind in einer Mehrzahl der Parks fest installierte Grillstationen vorzufinden, die teilweise mit Gas oder Strom betrieben werden. Sie werden hauptsächlich zur Vermeidung der hohen Brandgefahr aufgrund der Trockenheit, anstelle von herkömmlichen Grillgeräten wie Holzkohle- oder Gasgrills mit offener Flamme aufgestellt. Hier muss ebenso wie bei den herkömmlichen Grillstellen die Grillfläche manuell vom Grillanwender gesäubert werden und es steht kein Buchungssystem zur Verfügung. Felix entschloss sich die Variante aus Australien weiterzuentwickeln. Kern der Weiterentwicklung ist die automatisierte Reinigung zwischen den jeweiligen Grillvorgängen, um einen hohen Hygienestandard zu gewährleisten.

Welche Vision steckt hinter BBQ-Butler?

Mit dem BBQ-Butler möchten wir ein digital planbares und nachhaltiges Grillen auf einer hygienisch einwandfreien Grillfläche ermöglichen und ein einzigartiges Grillerlebnis schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir mussten im Laufe der Jahre so manche Tiefschläge einstecken. Unser erster Antrag für ein EXIST-Stipendium in 2017 wurde abgelehnt. Wir sahen in der Ablehnung jedoch keinen Grund aufzugeben, ganz im Gegenteil. Es bestand nach der ersten, leider nicht erfolgreichen Bewerbung kein Zweifel, dass es zu einer Neueinreichung des Antrags kommen würde. Wir haben die Idee nochmal komplett auf den Prüfstand gestellt. Die erste Ablehnung war schwer zu akzeptieren, aber sie hat uns geholfen, das Grillsystem BBQ-Butler zu optimieren. Es hat sich gelohnt hartnäckig zu bleiben, denn seid Sommer 2020 werden wir von dem EXIST-Gründerstipendium gefördert.

Wer ist die Zielgruppe von BBQ-Butler?

Camping- und Stellplätze, Öffentliche Freiflächen wie Stadtparks, Wohnanlagen, Firmen und Vereine, Technologie-/Innovationsparks, Erholung- und Bildungseinrichtungen, Landschaftsarchitekten, Hotelanlagen und Freizeitparks, Raststätten und Freibäder – es sollte auf jeder Fläche die Möglichkeit gegeben sein, nachhaltig, sauber und sicher grillen zu können.

Wie funktioniert BBQ-Butler? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir möchten mit dem BBQ-Butler den Putzaufwand nach der gemütlichen Grillsession erübrigen. Denn wen nervt das Grillputzen danach nicht? Mit dem BBQ-Butler ist Schluss damit. Die Nutzer*innen grillen, der BBQ-Butler reinigt. Nach der Nutzung des Grills kommt die einzigartige, integrierte Reinigungseinheit zum Einsatz. Sie spült die Grillfläche nach jedem Grillvorgang automatisch und ressourcenschonend, mit 90 Prozent aufbereitetem Wasser, so dass sie schnell mit größtmöglichem Hygienestandard wieder zur Verfügung steht – gerade in Zeiten von Corona ein wesentlicher Vorteil. Auch ein bereits besetzter Grill gehört der Vergangenheit an. Über die BBQ-Butler-App können die Grillstationen geortet, Verfügbarkeit geprüft, reserviert und direkt gebucht und bezahlt werden. Grillgut und Getränke einpacken und los geht´s!

Riesige Rauchschwaden, Müllberge von Einweggrills und Brandnarben in den Grünflächen. Mit dem BBQ-Butler wird eine nachhaltige Alternative zu den Einwegprodukten geboten, welche infolgedessen erheblich reduziert und Wiesen nicht mehr beschädigt werden. Zudem werden herkömmliche Brennstoffe wie Holz, Holzkohle oder Gas durch den elektrischen betrieb geschont und es entstehen keine umweltbelastenden Emissionen und Geruchsbelästigungen. Durch diese Aspekte ist eine Verordnung eines Grillverbots ist nicht mehr notwendig. Eine serviceautarke Variante des BBQ-Butlers minimiert jeglichen Aufwand für die Betreiber*innen.

BBQ-Butler, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit dem BBQ-Butler möchten wir eine innovative, nachhaltige und hygienische Grillmöglichkeit in jeden Stadtpark und auf jede Grillwiese bringen. Unser erstes Ziel ist es, ein BBQ-Butler auf dem Campingplatz Gitzenweiler Hof in Lindau und in der innovativen Stadt Konstanz aufzustellen. Langfristig möchten wir durch den Verkauf der Grillsysteme ein erfolgreiches, sowie in Konstanz ansässiges Unternehmen werden. Hierfür wird der BBQ-Butler kontinuierlich weiterentwickelt, um den Ansprüchen der Nutzer*innen und Betreiber*innen gerecht zu bleiben. Wir freuen uns riesig auf die Menschen, die wir kennenlernen werden, Partnerschaften zu schließen und natürlich auf das grillen mit dem BBQ-Butler.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Never give up! Es gibt viele Hochs und Tiefs, dabei ist es wichtig, das Vertrauen in sich selbst, in das Produkt und die Leidenschaft dafür nie aufzugeben.

Raus gehen, die Idee unter die Leute bringen und Kontakte knüpfen – Gute Business-Kontakte sind Türenöffner für die Zukunft einer Geschäftsidee.

Es ist wichtig, jemanden zu haben, von dem man lernen kann – Mentoren bringen Erfahrung und Wissen mit und helfen wichtige Entscheidungen zu treffen.

Bildquelle: BBQ-Butler

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mach Fehler, um aus ihnen zu lernen

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UNTOUCHED National Park Water Bio-Mineralwasser Nationalpark

UNTOUCHED: National Park Water ist natürliches Bio-Mineralwasser aus einem Nationalpark

Stellen Sie sich und das Startup UNTOUCHED doch kurz unseren Lesern vor!

UNTOUCHED National Park Water ist das weltweit erste natürliche Bio-Mineralwasser aus einem Nationalpark. Geschaffen von unberührter Natur im Hunsrück, handelt es sich hierbei um ein besonders reines Naturprodukt. Mit klimaneutraler Abfüllung, dem Einsatz nachhaltiger Verpackungsmaterialen sowie höchster Produkt-Qualität, zertifiziert durch das Bio-Mineralwasser-Siegel, legen wir damit den Grundstein für nachhaltige Innovationen.

Die Natur hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Sie bildet nicht nur die Lebensgrundlage und liefert wichtige Rohstoffe, zugleich ist Natur Rückzugsort für Mensch und Tier. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass die Natur eine heilsame Wirkung auf Körper, Geist und Seele hat. Im Wald findet der gestresste Mensch zu sich selbst.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Unsere Erde ist durch menschliches Einwirken bedroht. Der Klimawandel stellt ein Problem dar, vor dem wir nicht länger die Augen verschließen dürfen. Wir möchten, dass auch künftige Generationen einen Planeten vorfinden, wie wir ihn aus unserer Kindheit kennen.

Wir haben UNTOUCHED gegründet, um mit nachhaltigen Lifestyle Produkten ein zeitgemäßes Bewusstsein für unsere Umwelt zu schaffen. Mit unseren Projekten zeigen wir, dass nachhaltiger Konsum und verantwortungsvolles Handeln Spaß macht, ohne einzuschränken.

Welche Vision steckt hinter UNTOUCHED?

Wir wollen Menschen inspirieren, die Natur wieder zu entdecken und die kostbaren Ressourcen unserer Erde zu schützen. Die Marke UNTOUCHED steht für unberührte nachhaltige Produkte, mit denen wir einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen wollen. Um die Lebensqualität von Mensch und Tier zu verbessern, engagieren wir uns unter anderem für die Aufforstung Deutscher Wälder, den Schutz wertvoller Ressourcen sowie die Verwendung recycelter Materialien.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als kleines Team kann es schon manchmal herausfordernd sein alle anfallenden Aufgaben zu erledigen. Da hilft nur richtige Priorisierung. Augen zu und durch. Aber auch unsere Leidenschaft treibt uns an alle Herausforderungen zu meistern. Wir finanzieren uns durch Eigenmittel.

Wer ist die Zielgruppe von UNTOUCHED?

Unsere Erde ist durch menschliches Einwirken bedroht. Der Klimawandel stellt ein Problem dar, vor dem wir nicht länger die Augen verschließen dürfen. Wir möchten, dass auch künftige Generationen einen Planeten vorfinden, wie wir ihn aus unserer Kindheit kennen. Wir haben UNTOUCHED gegründet, um mit nachhaltigen Lifestyle Produkten ein zeitgemäßes Bewusstsein für unsere Umwelt zu schaffen. Mit unseren Projekten zeigen wir, dass nachhaltiger Konsum und verantwortungsvolles Handeln Spaß macht, ohne einzuschränken.

die Gründer von UNTOUCHED

Was ist das Besondere an dem Water? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

UNTOUCHED National Park Water ist das erste Bio-Mineralwasser aus einem Nationalpark.

Dadurch ist es besonders rein und naturbelassen. Ein Nationalpark ist ein ziemlich komplexes Ökosystem, wo sich die Natur frei nach ihren Regeln entwickelt und zu ihren Wurzeln zurückkehrt ohne Einwirken des Menschen. Im Gegensatz zu anderen Quellorten ist der Nationalpark ein Naturschutzgebiet, wo unser Bio-Mineralwasser besonders vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Hier kann kein Dünger ins Erdreich gelangen und Pestizidrückstände unser wertvolles Gut verunreinigen.

Unser Anspruch geht über die Standard Anforderungen für natürliches Mineralwasser hinaus. Insgesamt erfüllen wir 48 strenge Kriterien, die ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen zum Wohle von Mensch und Natur garantieren. Deshalb haben wir durch die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. die Bio-Zertifizierung erhalten.

Unsere Flaschen bestehen zu 100 % aus recycelten Materialien und werden wieder verwendet.

Wir produzieren klimaneutral und fördern eine ökologische, nachhaltige Unternehmensführung. Der Quelle entnehmen wir nur so viel Mineralwasser, wie sie eigenständig regeneriert. Unser Naturprodukt ist natriumarm und somit für die Zubereitung von Babynahrung geeignet.

Wir wollen die Welt ein bisschen besser machen, setzen auf Transparenz und produzieren in Deutschland. Wir engagieren uns leidenschaftlich für den Schutz wertvoller Ressourcen und handeln im gesamten unternehmerischen Kontext nachhaltig. Unser Team verfolgt mit selbst gewählten Projekten die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und gibt so zahlreiche Inspirationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt. Entstanden sind beispielsweise Tierpatenschaften, Clean-up Projekte in der Natur und Bildungsprojekte zum Thema Nachhaltigkeit mit Kindern aus der Grundschule.

UNTOUCHED, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

UNTOUCHED Naional Park Water ist erst der Anfang. Wir bauen mit UNTOUCHED eine internationale nachhaltige Marke auf, die neben Getränken auch Non Food Produkte im Sortiment führt. Bereits im Herbst launchen wir mit unserem exklusiven Partner Globus weitere Getränke.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mach Fehler, um aus ihnen zu lernen. Mal ehrlich, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Fehler sind so wichtig, denn wir lernen aus ihnen all die Lektionen im Leben, die uns erfolgreich machen. Hinfallen, aufstehen, weitermachen! Wichtig ist nur, Fehler zu reflektieren und sie nicht zu wiederholen.

Hab Spaß, bei dem was du tust. Ohne Leidenschaft wirst du den steinigen Weg nicht meistern. Du wirst immer wieder mit Rückschlägen umgehen müssen. Mit Begeisterung lässt sich so manche Durststrecke viel besser durchhalten.

Fang an, deine Idee in die Tat umzusetzen. Wenn du deine Idee oder dein Produkt immer wieder hinterfragst, bevor du die, in deinen Augen, perfekte Lösung auf den Markt bringst, wird die ein anderer zuvor kommen. Probiere einfach aus und optimiere basierend auf dem Feedback deiner Kunden.

Wir bedanken uns bei Ulrike Sputh für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Entscheidend ist das richtige Team

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the plant party snack

the plant party Snack besteht aus 100 Prozent pflanzlichen Zutaten mit wertvollen Ballaststoffen, natürlichen Vitaminen und gesunden Antioxidantien

Stellen Sie sich und das Startup the plant party ® doch kurz unseren Lesern vor!

Wir wollen Snacking zu einer gesunden Gewohnheit machen. Vielen ist gar nicht bewusst, wie viele Kalorien man durch Snacks zu sich nimmt. Im Durchschnitt nimmt jeder von uns 20 – 25 % der Kalorien am Tag über kleine Zwischenmahlzeiten ein. Diese unscheinbaren Essgewohnheiten haben also einen deutlichen Einfluss auf unsere Nährstoffaufnahme. 

Deshalb sehen wir im Snacking die Gelegenheit und das Potenzial, nicht nur einfach den kleinen Hunger zu stillen, sondern seine Ernährungsweise rundum mit echten Nährstoffen aufzubessern. Und dafür sind pflanzliche Nährstoffe wie geschaffen. Sie sind der wesentliche Bestandteil und gemeinsame Nenner der weltweit gesündesten Ernährungsweisen. Der Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln liegt bei diesen Ernährungsweisen zwischen 80 % – 100 % der aufgenommenen Kalorien. Auffallend ist auch die Vielfalt an unterschiedlichen pflanzlichen Lebensmitteln. 

Leider ist mit einer pflanzenbasierten und vielfältigen Ernährung oft ein hoher Zeitaufwand verbunden. Genau das möchten wir mit the plant party® ändern. Wir schaffen die Möglichkeit, im heutigen Alltag eine abwechslungsreiche und pflanzenbasierte Ernährung so einfach wie möglich zu machen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe in meinem beruflichen Alltag selbst gemerkt, dass eine gesunde Ernährung schwer umzusetzen ist. Ich griff immer wieder zu herkömmliche Snacks. Aber die meisten der gängigen Snack-Produkte auf dem Markt sind zu sehr auf ein unnatürliches Geschmackserlebnis ausgerichtet, das heißt auf zugesetzten Zucker oder Zuckerersatzstoffe und zu wenig auf echte Nährstoffe. Sie nehmen vielleicht für den Moment das Hungergefühl, bringen jedoch nicht die langfristigen Effekte einer gesunden Ernährung und können auf Dauer sogar krank machen. Das wollte ich ändern. The plant party® ist unser Beitrag für ein gesundes Ernährungsbewusstsein. Zudem hatte ich das Glück, die richtigen Partner, erfahrene Ernährungswissenschaftler und Ärzte kennenzulernen. Mit dem richtigen Team fällt die Entscheidung zur Gründung nochmal leichter.

Welche Vision steckt hinter the plant party ®?

Für uns besteht die Ernährung aus Lebensmitteln und nicht aus Nährstoffen. Auf dem Markt gibt es viele scheinbar gesunde Snacks und pulverbasierende Mahlzeitgetränke, die jedoch die Nährstoffe hauptsächlich aus synthetischen Vitaminlösungen beziehen. Das muss nicht sein. Wir betreiben einen erheblichen Aufwand, die Nährstoffe aus echten Lebensmitteln zu erhalten. Einfach weil das für uns die Grundlage einer gesunden Ernährung ist. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Rezeptur war schnell errechnet, die Umsetzung zum fertigen Snack war dann aber sehr schwierig. Denn unser gesamter Herstellprozess ist anders, als es in der Industrie üblich ist. Von den vielen verschiedenen Zutaten bis hin zur Verarbeitung mussten wir alles selbst aufsetzen. Besonders schwierig war es, die richtigen Maschinen zu finden. Aber dafür ist unser Snack auch wirklich einzigartig. Finanziert wurde alles selbst bzw. mit der Hilfe von Freunden und der Familie. 

Wer ist die Zielgruppe von the plant party ®?

Ehrlich gesagt alle, denen trotz stressigem Alltag eine gesunde und bewusste Ernährung wichtig ist. Da der Taler nicht nur mit gesunden und natürlichen Inhaltsstoffen für den Körper punkten kann, sondern nachhaltig satt hält, ist er der perfekte Begleiter. Ob im Büro, auf Geschäftsreise oder auch für Sportler, die aufgrund der größeren körperlichen Belastung einen höheren Bedarf an echten Nährstoffen haben.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Snack bietet einen sehr hohen Nährstoffgehalt je Kalorien aus echten und sehr vielen unterschiedlichen Lebensmitteln. Wie schon anfangs erwähnt: Die Anzahl der unterschiedlichen pflanzlichen Lebensmittel ist hier essenziell.

Zusätzlich ist unser Snack ausgewogen und vollwertig. Um das zu schaffen, mussten die Nährstoffe richtig kombiniert werden. Dazu haben wir mit erfahrenen Ernährungswissenschaftlern und der Technik zusammengearbeitet. Denn um die mehr als 25 Zutaten mit ca. 40 wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen optimal zu kombinieren, haben wir uns von einem Optimierungsalgorithmus unterstützen lassen. Beispiele für solche Empfehlungen sind ein ausgewogenes Verhältnis an Makronährstoffen, die Menge an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, die Menge an essenziellen Aminosäuren bzw. auch ein gesundes Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren (wir liegen hier bei unter 3:1). Herausgekommen ist eine Kombination an Nährstoffen aus echten Lebensmitteln – mit geringstmöglichem Gewicht und Kalorien. Außerdem enthält der Snack von Natur aus wenig Zucker, sehr viele präbiotische Ballaststoffe, die sättigen und vor allem viele bioaktive Pflanzenstoffe. 

Letztere sind auch der Grund, warum sich unseren Snack bioaktiv nennt. Der Verbund an Vitaminen und bioaktiven Begleitstoffen ist in synthetischer Form nicht replizierbar: Der Grund ist die unglaubliche Komplexität dieser Pflanzenmatrix, welche nur im natürlichen Produkt erhalten bleibt. Deshalb nochmals der Aufwand, natürliche und viele Zutaten zu verwenden. 

the plant party ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen das Snacking zu einer gesunden Gewohnheit machen. Neben den zahlreichen Angeboten aus Energieriegel und Proteinriegel, soll noch Platz sein für einen runden Nährstoffsnack, mit dem man die eigene Ernährungsweise aufbessern kann. Für uns soll ein Lebensmittel mehr können, als nur satt machen. Vor allem soll es eine gesunde Ernährungsweise ermöglichen. Denn richtig umgesetzt, ist sie das Fundament einer nachhaltigen Gesundheit.  

Für zukünftige Produktentwicklungen streben wir weiterhin unsere Mission an, mehr Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln in den Alltag zu integrieren. So hoffen wir, dass wir in fünf Jahren ein breiteres Portfolio mit vielen verschiedenen Zutaten vorweisen können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Wir haben leider viel Zeit verloren auf der Suche nach dem richtigen Produktionspartner, der sich dann auch nicht finden hat lassen. Deshalb, wenn das Konzept sehr neu ist, besser den Prototypen komplett selbst aufsetzen und wenn man Glück hat, am besten gleich direkt mit einem interessierten Kunden. Entscheidend ist aber, wie so oft das richtige Team.

Wir bedanken uns bei Michael Englmair für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei präsent und nutze Chancen

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LUI - Neurozentriertes Training: Rückenschmerzen bewältigen durch Neuro Education

LUI – Neurozentriertes Training

Stellen Sie sich und das Startup LUI – Neurozentriertes Training doch kurz unseren Lesern vor!

Als Gründerin von LUI erkläre ich meinen Kund:innen wie Rückenschmerzen im Gehirn entstehen und mit Bewegung und Stress zusammenhängen. In einem 3-Stufen Programm wird individuell auf die Schmerzbewältigung eingegangen und so bei der Ursache der Schmerzen angestzt. Nach einer intensiven Neuro-Analyse schließt sich ein Neuro-Training in Form eines Online Programms inklusive kurzen Videos mit Übungen, Impulsen für den Alltag und Wissenstransfer an. Das daran anschließende Neuro-Performance Programm ermöglicht es mit LUI ein langfristig selbstbestimmtes und bewegtes Leben zu gestalten.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin selber in die Lücke zwischen medizinischer Versorgung und eigenem Training gefallen nach meiner ersten Bandscheipen-OP. Diese anfängliche Frustration hat sich bei mir schnell in die Motivation  umgewandelt, etwas an diesem Status zu ändern. Gesagt getan – meinen damaligen Job habe ich gekündigt und mich in die Selbstständigkeit gewagt. 

Was war bei der Gründung von LUI – Neurozentriertes Training die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist für mich immer wieder eine Solopreneurin zu sein. Bisher noch kein Team zu haben, das sich gegenseitig motiviert und fokussiert ist eine Herausforderung Tag für Tag. Den Ansporn anderen mit Rückenschmerzen eine bessere Lösung anzubieten, als ich sie vor Jahren hatte, treibt mich aber immer wieder an. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man kann nicht nur, man sollte sogar. 

Egal ob miene ersten Stunden als Personal Trainerin, meine ersten digitalen Pläne oder mittlerweile mien Online Programm mit eigener App: Es muss nicht alles perfekt sein. Im Gegenteil: Ich hole mir live lieber Feedback von Kund:innen ein und verbessere Schritt für Schritt. Solange ich für meine Kund:innen ein Problem löse, schauen sie über nicht perfekten Sound und co hinweg. Gleichzeitig bedarf es jeder Menge Mut und Geduld, sich dem kritischen Feedback dann auch immer wieder zu stellen. 

Welche Vision steckt hinter LUI – Neurozentriertes Training?

LUI setzt da an wo die medizinische Versorgung bei Rückenschmerzen aufhört und unterstützt die Kund*innen dabei in ein eigenständiges Training überzugehen. Schmerzbewältigung ist für alle Menschen, die ihren Körper verstehen und ihrem Körper vertrauen, zugänglich und erlebbar.

Wer ist die Zielgruppe von LUI – Neurozentriertes Training?

Menschen die unter Rückenschmerzen leiden und selber aktiv werden wollen um wieder ein bewegtes und unbeschwertes Leben zu leben.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

LUI – Neurozentriertes Training setzt dort an, wo Schmerzen und Bewegung entstehen: im Gehirn. Damit stehe ich für einen Paradigmenwechsel in der Branche: Weg vom biomechanischen hin zum neurobiopsyhosozozialen Model. Es geht eben nicht mehr nur um Rücken und Bauchübungen sondern darum, Schmerzen und den den eigenen Körper zu verstehen um ihm wieder zu vertrauen. 

Das Programm kombiniert Wissen mit Workouts und bindet dabei Atmung, Augen, Gleichgewicht und Bewegung ein.

LUI – Neurozentriertes Training, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

LUI erstellt aufbauend auf einer personalisierten Neuro-Analyse ein fokussiertes Online

Programm, dass Augen, Balance, Atmung und Bewegung miteinander verbindet. Gleichzeitig erklärt LUI detailliert und alltagsrelevant die Zusammenhänge zwischen Schmerz, Gehirn und Körper. Das nennt man Neuro-Education.

Aktuell liegt mein Fokus auf Rückenschmerzen, in 5 Jahren möchte ich Programme für unterschiedliche Beschwerdebilder wie Knie, Schulter, Hüfte oder Nackenprobleme. Langfristig möchte ich vorallem auch Spaß und Vielfalt der Bewegung in den Alltag meiner Kund:innen bringen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einfach machen: Wenn du deine Idee hast, probier sie aus.Du wirst überrascht sein, was du dabei alles lernst. 

Sei neugierig und frage nach. Egal ob bei Events, mit Kund:innen oder Partner:innen, wenn dir etwas nicht klar ist oder dich etwas interessiert, dann frag nach. Die meisten freuen sich über ehrliche Neugierde und daraus ergeben sich manchmal die spannendsten Kontakte. 

Sei präsent und nutze Chancen. Ob Interviews, Artikel oder Podcast, sprich über deine Ideen und nutze Angebote die du bekommst. Auch wenn du dich vielleicht noch nicht bereit fühlst – das wirst du wohl nie. Denk dran, du weißt nie, wer auf der anderes Seite deine Präsenz wahrnimmt und was daraus entstehen kann. 

Bildquelle: Andreas Sebayang

Wir bedanken uns bei Luise Walther für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Keine Angst haben, Dinge neu zu denken

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trustlog bürgschaften

Trustlog unabhängige und digitale Plattform für das einfache Managen und Verwahren von Bürgschaften

Stellen Sie sich und das Startup Trustlog doch kurz unseren Lesern vor!

Mit Trustlog bieten wir eine unabhängige und digitale Plattform für das einfache Managen und Verwahren von Bürgschaften. Unser Ziel ist es, den aufwendigen Bürgschaftsprozess radikal zu vereinfachen. Dafür bieten wir eine digitale Lösung, die alle Beteiligte am Bürgschaftsmarkt zusammenbringt und sämtliche Schritte im Lebenszyklus einer Bürgschaft digital abbildet. Ich, Jonathan Szejnmann, bin Geschäftsführer der Trustlog GmbH. In den letzten 10 Jahren habe ich sowohl in der Linie im Konzern als auch als Berater bei einer Digitalagentur große digitale Transformationsprojekte verantwortet, nun darf ich als Geschäftsführer mit meinem Team ein heute noch sehr analoges und papierhaftes Produkt digitalisieren: Die Bürgschaft. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Papierbürgschaften haben sich in ihrer Form in den letzten Jahrzehnten kaum weiterentwickelt und der Bürgschaftsprozess ist manuell und zeitlich sehr aufwendig. Es bestand im Markt schon lange der Wunsch, den Prozess zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Für eine Lösung mit echtem Mehrwert musste jedoch der gesamte Bürgschaftsprozess neu und ganzheitlich gedacht werden. 

Unsere Muttergesellschaften, zwei der größten Kautionsversicherer am deutschen Markt, die R+V und die VHV, haben zudem erkannt, dass nur ein holistischer Ansatz nachhaltig sein kann: Die Kunden wünschen keine Insellösung einzelner Bürgen, sondern eine Lösung für alle Beteiligten. 2020 gründeten die beiden Versicherungen daher Trustlog als unabhängiges Unternehmen mit der Mission, eine ganzheitliche und für alle Marktteilnehmer offene Plattformlösung zu entwickeln und zu betreiben. 

Welche Vision steckt hinter Trustlog?

Wir wollen einen neuen Marktstandard für digitale Bürgschaften etablieren und das Bürgschaftsgeschäft ganzheitlich vereinfachen. Wir finden die digitalen Antworten auf die wirklichen Probleme und Herausforderungen unserer Kunden durch den Fokus auf das echte Kundenbedürfnis. Dabei sind unsere Lösungsansätze überraschend anders, aber immer einfach. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als Corporate Startup bzw. Joint Venture erfolgt die Finanzierung durch unsere Mutterhäuser, die R+V Versicherung und VHV Versicherung, die beide zu jeweils 50% beteiligt sind. Finanzierungsrunden wie bei klassischen Startups stehen daher bei uns derzeit nicht auf der Agenda. Eine der größten Herausforderungen ist sicherlich der Markt, in dem wir uns bewegen: Auf der einen Seite sind wir ein agiles und unabhängiges Startup, auf der anderen Seite zählen wir etablierte Versicherungsunternehmen zu unseren Kunden. Daher erfüllen wir mit unserem Produkt direkt zum Start die hohen Anforderungen an IT-Security, Datenschutz, Compliance und Regulatorik – alles Themen, die bei einem anderen Startup eventuell nicht direkt auf der Agenda stehen würden.  

Wer ist die Zielgruppe von Trustlog?

Als Plattform verbinden wir die verschiedenen Beteiligten des Bürgschaftsgeschäfts, unser aktueller Fokus liegt auf Bürgschaften in der Baubranche. Zielgruppe sind daher alle Auftraggeber, die Bürgschaften im Zusammenhang mit Bauvorhaben erhalten, darunter fallen neben den gewerblichen Bauunternehmen auch die öffentliche Hand. Dazu ist klares Ziel der Plattform, weitere Bürgen (Banken und Versicherungen) anzubinden und auch diesen das Ausstellen von digitalen Bürgschaften zu ermöglichen. 

Wie funktioniert Trustlog? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bürgschaften werden heutzutage immer noch höchst manuell in Papierformat ausgestellt und den einzelnen Parteien per Post zugestellt. Dies zieht oft auch umständliche Absprachen und aufwendige Korrekturschleifen mit sich. Mit Trustlog können Bürgschaftstexte direkt zwischen den Beteiligten abgestimmt, freigegeben und als Basis für alle zukünftigen Bürgschaften hinterlegt werden. Wiederkehrende Prüfungen und Fehler werden direkt vermieden. 

Auch nach der Ausstellung einer digitalen Bürgschaft bildet Trustlog als Serviceplattform den gesamten Lebenszyklus einer Bürgschaft in papierloser Form ab. Bürgschaften können digital empfangen, geprüft, korrigiert und angenommen werden. Auch die Enthaftung oder die Initiierung einer Inanspruchnahme einer Bürgschaft ist möglich. Während früher hierfür Bürgschaften aus dem Aktenordner bzw. Tresor geholt werden, ein Anschreiben verfasst und Postsendung erstellt werden mussten, reichen jetzt wenige Klicks.   

Alle Bürgschaften liegen dabei zentral an einem Ort, sodass der Zugriff auf die Bürgschaften auch im Home-Office und zu jeder Zeit möglich ist. Neben der Reduzierung der Verwaltungsaufwände bieten wir mit Trustlog zudem eine höhere Sicherheit, da Bürgschaften nicht einfach kopiert werden oder verloren gehen können.   

Trustlog, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren haben wir mit Trustlog einen neuen Standard für digitale Bürgschaften etabliert. Während wir uns zum Start auf den Bausektor fokussieren, haben wir bis dahin unser Angebot auf weitere Branchen und Bürgschaftsarten ausgeweitet. Darüber hinaus wollen wir uns in unseren Ideen nicht einschränken, sondern immer offen für Neues sein, um die Kundenwünsche bestmöglich bedienen zu können. Das heißt, dass wir auch in fünf Jahren noch bestehende Standards hinterfragen werden und uns als etablierter, aber gleichzeitig innovativer Partner für unsere Kunden positioniert haben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Keine Angst haben, Dinge neu zu denken. 

Die Kundenzentrierung nicht verlieren und Feedback auch konkret umsetzen. 

Vertrauen in sein Team haben, denn gemeinsam kann man am meisten erreichen.

Wir bedanken uns bei Jonathan Szejnmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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