Samstag, November 29, 2025
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Hast du schon einmal so Entspannung gespürt?

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Seroton macht Entspannung spürbar – mit Körper und Technologie Seroton_Founder Team

Seroton entwickelt ein multisensorisches Entspannungssystem, das Audioinhalte mit haptischem Feedback kombiniert und so tiefgehende Erholung im Alltag ermöglicht

Was ist die Gründungsgeschichte von Seroton und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Zwei entscheidende Dinge trafen zusammen. Unser Gründerteam – Markus Schwarz, Nastasia Gläser, Nico Vogler und Christoph Emmert – hatte Zugang zu einer ausgereiften Automobil-Technologie für hochwertige Sitzkomfortsysteme. Gleichzeitig erkannten sie einen Mangel an wirksamen Lösungen gegen Stress. Chronischer Stress ist eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit, doch viele Menschen scheitern bei klassischen Methoden wie Meditation an Disziplin, Zeitmangel oder einer steilen Lernkurve. Unsere Antwort war eine alltagstaugliche, technologiegestützte Lösung, die schnell und intuitiv Entspannung erlebbar macht.

Wie ist die Idee entstanden, Entspannung durch eine Kombination aus App, Audio und haptischem Feedback erlebbar zu machen?

Seroton entstand aus der Überzeugung: Unser Alltag braucht eine neue Art der Erholung. Das Ziel war klar: Tiefenentspannung ohne Vorkenntnisse oder großen Zeitaufwand ermöglichen. Die Idee dabei war, eine physisch spürbare Brücke zwischen Körper und Geist zu bauen. Was wäre, wenn wir die immersive Kraft von Klang mit der beruhigenden Wirkung von Berührung verbinden könnten? Deshalb wählten wir die Verbindung zwischen Software und Hardware. Unser multisensorischer Ansatz kombiniert wissenschaftlich fundierte Inhalte mit Hightech-Haptik in ästhetischem Design. So wird Erholung mühelos.

Welche Vision verfolgt Seroton im Bereich mentale Gesundheit und wie soll sie konkret umgesetzt werden?

In einer Welt, die laut, schnell und ständig auf Empfang ist, sehnen wir uns nach Ausgleich und innerer Balance. Nach einem Moment der Ruhe und einem Ort, an dem wir wieder spüren, wer wir sind. Bewusst erlebte Pausen sind unsere kleinen Retter. Wir sehen eine Zukunft, in der mentale Auszeiten genauso selbstverständlich sind wie die Erholung nach dem Workout. Seroton soll als Lösung für Regeneration und Stressabbau in jeder Lebenswelt zugänglich werden, sei es in Unternehmen, im Gesundheitswesen, in Hotels, Fitnessstudios oder in den eigenen vier Wänden. Wir möchten Seroton als festen Bestandteil deines täglichen Wohlbefindens etablieren und einen Raum schaffen, in dem du einfach bei dir selbst ankommen kannst: eine sanfte Rückkehr zu deinem Körper und deinem inneren Gleichgewicht.

Für welche Zielgruppen ist das Seroton-System besonders geeignet und wie wird auf deren spezifische Bedürfnisse eingegangen?

Seroton ist für alle, die sich nach Erholung sehnen, aber im Alltag kaum Zugang zu klassischen Entspannungsmethoden finden. Ob in hochintensiven Berufen, als chronisch Gestresste oder um das Körpergefühl zu stärken, unser System wirkt schnell, braucht keine Anleitung und lässt sich flexibel integrieren.

Inwiefern unterscheidet sich Seroton von klassischen Entspannungsangeboten wie Meditations-Apps oder Massagesesseln?

Seroton ist mehr als eine Meditations-App und kein gewöhnlicher Massagesessel. Wir vereinen das Beste aus beiden Welten: Haptik und Audioinhalte sind perfekt synchronisiert. Du spürst, was du hörst – und umgekehrt. Dein Körper wird zum Resonanzraum für Achtsamkeit. Stell dir vor: Meditation zum Anfassen oder eine Massage für die Seele. Eine Nutzerin nannte es treffend: „Das ist Meditation 2.0.“

Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen der Seroton App, den intelligenten Möbeln und der OneBox im Detail?

Ganz einfach: Du wählst in der Seroton App deine favorisierten Audioinhalte wie Atemübungen, Naturklänge oder Meditationen. Die OneBox übersetzt diese in präzise Massagemuster, welche du über unsere smarten Möbel, wie dem Lounger oder der Entspannungsmatte, auf deinem Körper spürst. Das Ergebnis: Ein ganzkörperliches audiohaptisches Erlebnis, bei dem sich Klang, Berührung und Achtsamkeit zu einem harmonischen Ganzen verbinden.

Was war bisher die größte Herausforderung bei der Produktentwicklung oder im Marktauftritt – und wie wurde sie gemeistert?

Technisch war es eine Mammutaufgabe, eine intuitive, minimalistische Nutzererfahrung mit so viel „unsichtbarer“ Technologie zu verbinden. Wir wollten kein Tech-Gadget, sondern alltagstaugliche, optisch ansprechende Möbel mit Tiefenwirkung entwickeln. Dafür haben wir unzählige Iterationen mit Designer:innen, Wissenschaftler:innen, Therapeut:innen hinter uns. Es ist auch immer wieder spannend, die „Seroton-Magie“ zu erklären, denn es ist ein wirklich neuartiges Erlebnis, das man oft selbst erleben muss, um es vollends zu verstehen.

Seroton wird bereits im betrieblichen Gesundheitsmanagement, in Reha-Kliniken und in Fitnessstudios eingesetzt. Welche Rückmeldungen gibt es aus der Praxis?

Wir hören immer wieder von unseren B2B-Kunden, dass ihre Mitarbeitenden, Patient:innen, Gäste oder Mitglieder Seroton nicht mehr missen möchten. Es ist inspirierend zu sehen, wie ein Kulturwandel angestoßen wird, bei dem gesunde Pausen, Regeneration und digital gestützte Behandlunskonzepte ganz normal werden. Besonders berührend sind persönliche Geschichten von Menschen mit körperlichen oder geistigen Beschwerden, die dank Seroton „zum ersten Mal seit langem wieder ganz bei sich“ sind. Solche Momente geben uns Gänsehaut.

Wie stellt ihr sicher, dass euer Entspannungserlebnis auch wissenschaftlich fundiert und wirksam ist?

Unsere Technologie wirkt emotional und mental. Das bestätigen zahlreiche Nutzertests. Nun gehen wir den nächsten Schritt und lassen dies wissenschaftlich analysieren. Wir arbeiten eng mit Universitäten wie der Uni Bayreuth und der Uni Konstanz zusammen und orientieren uns an Erkenntnissen zu multisensorischer Wahrnehmung, Biofeedback und mentaler Selbstregulation.

Wohin soll sich Seroton in den kommenden ein bis zwei Jahren entwickeln? Gibt es neue Produkte oder Partnerschaften?

Wir möchten unsere B2B-Präsenz weiter ausbauen und gleichzeitig den B2C-Markt erschließen. Neben dem Launch unserer portablen Produkte für Endnutzer:innen arbeiten wir an spannenden Kooperationen mit etablierten Möbel- und Wellbeing-Marken. Langfristig sehen wir Seroton überall dort, wo Menschen regenerieren wollen, vom Homeoffice bis zur Reha-Klinik.

Welche Rolle spielt Technologie für euch – ist Seroton eher ein Hardware- oder ein Software-Unternehmen?

Seroton bietet ein Erlebnis, das Hardware-enabled und Software-powered ist. Die Hardware (unsere smarten Möbel und die OneBox) ermöglicht erst zusammen mit der Software die körperliche Erfahrung. Die wahre Magie entsteht im Zusammenspiel, und genau das ist unser Vorteil. Unser Anspruch dabei: Technik, die nicht wie Technik wirkt, sondern dir einen Rückzugsort schafft, wo du wie auf Knopfdruck abschalten kannst.

Welche drei persönlichen Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Der Klassiker, auch wenn es schwerfällt: Verliebt euch ins Problem, nicht in eure Lösung. Hört genau hin, was Menschen wirklich brauchen. Bei uns zum Beispiel: Brauchen sie Vibration für Lymphfluss oder Vagusnervstimulation oder eine Handyhalterung an der OneBox? Geht es vielmehr darum, den Kopf abzuschalten, anstatt noch mehr sensorischen Input durch eine VR-Brille zu bieten?

Geht raus aus dem Kopf, rein in den Körper. User Experience ist nicht nur Logik, sondern viel Gefühl, und oft auch kontraintuitiv.

Baut echte Teams mit Menschen, die Dinge mit minimaler Egopräsenz ausdiskutieren können. Die besten Ideen entstehen, wenn Vertrauen und Vielfalt aufeinandertreffen.

Bild: Gründerteambild @ Seroton

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Wem gehören deine Daten wirklich – und warum spielt das bald eine größere Rolle als je zuvor?

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Dwinity Peter König

Dwinity entwickelt ein dezentrales, quantensicheres Datenspeicher-Ökosystem, das Nutzer:innen volle Kontrolle und Souveränität über ihre persönlichen Daten gibt.

Wie entstand die Idee zu Dwinity und welche Erfahrungen aus früheren Erfolgen bei der Skalierung von innovativen Start-ups, flossen in die Gründung ein?

Peter König: Was unser starkes Gründerteam vereint, sind die Erfahrungen aus digitalen Startups, FinTechs und Unternehmen, bei denen Datenverwaltung, -nutzung und somit die Datensicherheit immer ein zentrales Element war – aus Sicht der Kunden und des Unternehmens. Die Arbeit mit Daten, ob beim eCommerce-Zahlungsverkehr oder auch Krypto- oder KI-Unternehmen, war immer eine der größten Hürden. Der derzeitige zentralisierte Ansatz zur Datennutzung und -speicherung befindet sich in einer Sackgasse. Verständlicherweise zögern Nutzer, sensible persönliche Daten weiterzugeben. Um die großen Herausforderungen unserer Zeit für zukunftsfähige Wirtschaft und Wissenschaft anzugehen, brauchen wir jedoch mehr und bessere Daten. Der Schlüssel aus unserer Sicht ist die Datensouveränität der Menschen.

Bis zur Gründung von Dwinity im Sommer 2023 gab es jedoch keine Möglichkeit, 100 % Datensicherheit und Kontrolle über die eigenen Daten zu gewährleisten. Also haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, ein vollständig dezentralisiertes und quantensicheres Ökosystem aufzubauen, dass es den Nutzern ermöglicht, Daten eigenmächtig zu verwalten und sie in ein wertvolles Gut zu verwandeln.

Was ist die zentrale Vision von Dwinity – und wie soll sie in den nächsten Jahren konkret umgesetzt werden?

Die Vision und Mission von Dwinity ist es, den Menschen die Macht über ihre eigenen Daten zurückzugeben. Daten sind eben ein höchst kostbares individuelles Gut, welches wir aktuell vielfältig teilen, ohne einen messbaren und fairen Gegenwert zu erhalten. Während uns die Risiken, ein gläserner User in den sozialen Netzen zu sein, zumindest zunehmend bewusster werden, ist das Risikobewusstsein bei Datenspeicherung und -sicherung in der Cloud weniger präsent. Und selbst wenn, wird es in Kauf genommen, zu Gunsten der Bequemlichkeit on-demand und 24/7 überall auf meine Daten zugreifen zu können.

Dwinity löst den Widerspruch zwischen Usability und Datensicherheit auf. Dazu bieten wir aktuell eine Plattform für dezentrale Datenspeicherung – 100 Prozent DSGVO-konform. Der Zugang erfolgt über dezentralen Wallet-Blockchain-Zugang. Dort erhalten Kunden eine sichere und unkomplizierte Möglichkeit, ihre Daten jederzeit herunterzuladen, wiederherzustellen und zu verwalten. Mit einem Fokus auf Sicherheit und Nutzerkontrolle setzt Dwinity auf eine dezentrale Infrastruktur, die vor Hackern schützt und die Privatsphäre wahrt. Dies ist der Beginn eines Aufbaus des eigenen Datenschatzes, der mit Dwinity gehoben und gesteuert werden kann.

An welche Zielgruppen richtet sich Dwinity und warum ist gerade für diese der dezentrale Ansatz so entscheidend?

Die Zielgruppe ist alle Menschen, aber auch Unternehmen, die erkennen, dass sie beim Thema Datensicherheit und -verwaltung bis dato nicht im Driver Seat, sondern auf der Rückbank saßen und dies nun ändern wollen. Dwinity bietet nun endlich eine adäquate Speicherlösung für persönliche Daten für die hunderte von Millionen User die weltweit heute bereits beispielsweise Protonmail für ihre Kommunikation, BRAVE Browser für ihren Internetzugang oder LEDGER für die Verwahrung ihrer Kryptoassets nutzen, Der Nutzer wird zum Piloten und bestimmt eigenständig und mündig über die Ausspielung und Transparenz seiner Daten. Die Dezentralität ist hierbei von entscheidender Bedeutung, weil sie a) psychologisch beim User und auch b) technologisch dafür sorgt, dass maximale Sicherheit gewährleistet wird. So entsteht echte Datensouveränität, die nur ein eigenverwaltetes, dezentrales Speichernetzwerk bieten kann.

Wie unterscheidet sich Dwinity von klassischen Cloud-Lösungen, wenn es um Datenschutz und Sicherheit geht?

Der entscheidende Unterschied: Bei uns liegen die Daten nicht bei einer zentralen Instanz – nicht einmal bei uns selbst. Dwinity ist der erste echte Safe Haven für persönliche Daten: hochverschlüsselt, fragmentiert, dezentral gespeichert und vollständig unter Kontrolle des Nutzers. Kein Dritter hat Zugriff, keine Cloud, kein Konzern.
Sie werden wie ein Puzzle auf unabhängige Knoten verteilt, und nur der User selbst besitzt den kryptografischen Schlüssel (Seed-Phrase), um sie wieder zusammenzusetzen und zu entschlüsseln. Auch das können nur die Kunden selbst. Uns ist es nicht möglich, die Daten zu entschlüsseln oder wiederherzustellen. Dieses System ist nicht durch einzelne Angriffe auf Server oder eine zentrale Cloud angreifbar und somit maximal sicher.

Statt wie bisher Daten über dutzende Plattformen, Apps und Social-Media-Dienste verteilt zu lassen, bietet Dwinity erstmals die Möglichkeit, das eigene digitale Ich an einem Ort zu konsolidieren. Wir sprechen hier vom Social Capital – also all den Daten, die Identität, Verhalten, Interessen und Interaktionen eines Menschen ausmachen. Nur wer diese fragmentierten Informationen wieder vereint, kann ihr Potenzial voll ausschöpfen.

Daten gelten als das neue Gold. Wie sorgt Dwinity dafür, dass Nutzer ihre Daten nicht nur sicher speichern, sondern auch ihren Wert selbstbestimmt nutzen können?

Es stimmt: Daten sind das neue Gold – und wir ermöglichen es, dieses Kapital sichtbar, steuerbar und nutzbar zu machen. Dafür haben wir einen visualisierten Digital Twin entwickelt: farbige Datenbubbles machen Datenkategorien und -verbindungen sichtbar. So entsteht ein Bewusstsein für den persönlichen Datenschatz – und das ist der erste Schritt zur digitalen Selbstermächtigung.
Auf Basis dieser Visualisierung ermöglichen wir eine anonyme Verknüpfung, Verschlüsselung und dezentrale Speicherung. Künftig können diese Daten z.B. für KI-Anwendungen in der Gesundheits- oder Konsumforschung genutzt werden – ohne Kontrollverlust für den Nutzer. Entscheidend: Die KI kommt zu den Daten, nicht umgekehrt.
Ein besonderer Hebel ist dabei unser Konzept des Data Staking: Nutzer stellen ihre Daten anonymisiert und freiwillig für bestimmte Anwendungen bereit – und erhalten dafür einen fairen, messbaren Gegenwert. So werden Daten zu einem investierbaren Asset, das sich in Form von Erträgen – vergleichbar mit Zinsen – für den Nutzer auszahlen kann.

Wie profitieren Unternehmen oder Forschungseinrichtungen konkret von der Nutzung der Dwinity-Technologie?

Mit der Einführung und Etablierung des digitalen Zwillings eines Individuums, der immer unter der vollen Kontrolle der Datenbesitzer steht, könnten durch KI neue Wege im Bereich der Forschung oder der persönlichen Entfaltung wie z. B. Longevity durch Predictive AI beschritten werden. Persönliche Daten wie Gesundheits-, Fitness- und Finanzdaten oder Social-Media-Daten spiegeln unsere Identität und unser Social Capital wider. Diese Daten können nun in höherer Qualität und im ständigen Bewusstsein der User erworben und für positive Entwicklungen, zum Beispiel im Bereich Health Care, genutzt werden.

Was waren die größten technischen oder regulatorischen Hürden auf dem Weg zur heutigen Plattform?

Mit der Einführung des DWIN-Token sind wir eines der ersten Startups aus Deutschland, die ihre Seed-Finanzierung, unter der damals noch in der Zukunft stehenden MiCAR-Verordnung, durchgeführt haben. Mit unserem Angebot eröffneten wir die unkomplizierte Teilhabe an, bis der DWIN-Token an einer Kryptobörse handelbar ist.

Worin liegt aus Ihrer Sicht der größte gesellschaftliche Mehrwert einer Lösung wie Dwinity?

Aus Nutzersicht: echte Datenhoheit, aktive Wertschöpfung durch Data Staking und ein neues Bewusstsein für die eigene digitale Identität. Unternehmen und Wissenschaft wiederum erhalten Zugang zu relevanten, hochwertigen Daten – auf freiwilliger, transparenter und fair vergüteter Basis. So entsteht eine neue Datenökonomie, die auf Respekt und Partizipation beruht.

Welche Rolle spielt der Standort Deutschland für euch – insbesondere in Hinblick auf Datenschutz, IT-Souveränität und Vertrauen?

Dwinity versteht sich als deutsches Unternehmen im europäisch regulierten Rechtsraum und das Gründerteam ist hier unternehmerisch verwurzelt. Zwar ist das Thema Datenschutz ein globales, jedoch sind hierzulande Datenschutz und damit auch Vertrauen in IT-Sicherheit relevanter als in vielen anderen Ländern. Eine gewisse Grundskepsis der Deutschen, was beispielsweise digitale und automatisierte Buchungsprozesse im Tourismus oder eine Trägheit bei der Nutzung von digitalen Zahlungsmethoden angeht, trifft auf hohe Datenschutzverordnungen und Regulierungen, denen wir uns aber ganz bewusst stellen, auch um das Thema Web3 und Token aus den Kinderschuhen heraus erwachsen werden zu lassen.
Was einerseits eine Hürde für die Etablierung und Ausweitung von datenbasierten Geschäftsmodellen ist, kann nun aber ein Vorteil sein: Das Bewusstsein, seinen digitalen Zwilling zu schaffen, so nennen wir das, und Herr der eigenen Daten zu sein, ist höchstwahrscheinlich ausgeprägter als in anderen Ländern.

Was raten Sie anderen Gründerinnen und Gründern, die im Bereich Datenschutz oder Web3 starten wollen?

Sucht euch ein Gründerteam, das herausfordert und gemeinsam, auch durch Sparring sowie stetes Hinterfragen, nicht stillsteht und nach echten Lösungen mit Impact sucht.

Datenhoheit, KI und Kryptotechnologie – wie passt das bei euch zusammen und wohin führt dieser Dreiklang aus Ihrer Sicht?

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Und diese drei Themen sind die perfekten Puzzleteile für eine Zukunft, bei der Wissen nicht nur Macht ist, sondern diese Macht in den Händen derer liegt, in die sie gehört: den Menschen und Usern selbst.

Bild: Peter König @ Dwinity

Wir bedanken uns bei Peter König für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Weil Zuhause mehr ist als vier Wände

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the-munio kerzen produkte design co founder und ceo germany laura macius @ linda lauva

The Munio ist ein Familienunternehmen, das handgefertigte Raumdüfte und Naturkosmetik mit Fokus auf Achtsamkeit, Design und Nachhaltigkeit herstellt

Was war die ursprüngliche Idee hinter The Munio und wie ist das Unternehmen entstanden?

The Munio ist eine Marke für Raumdüfte und Kosmetik, die 2007 gegründet wurde. Die Idee für Sojawachskerzen entstand aus dem Bedürfnis, ein damals akutes Problem zu lösen: Auf dem europäischen Markt gab es keine natürlichen und lang brennenden Kerzen. Die ersten Kerzen wurden in der heimischen Küche hergestellt und auf Ökomärkten in Lettland verkauft. Die Menschen schätzten sie sehr, obwohl der Preisunterschied zu herkömmlichen Kerzen erheblich war. 2008 nahm The Munio an einer ersten internationalen Messe in Tokio teil – dort wurde auch der erste Vertriebsvertrag unterzeichnet. So begann The s Reise in die weite Welt.

Welche Menschen stehen hinter The Munio und was verbindet euch persönlich mit dem Thema Raumdüfte und Achtsamkeit?

The Munio ist ein Familienunternehmen, das von meiner Schwester, Elīna Čīma, und mir geführt wird. Elīna, die Gründerin, entwickelt The Munio derzeit auf dem spanischen Markt weiter und leitet den internationalen Vertrieb. Ich verantworte die Entwicklung in Deutschland sowie Finanzen und die Produktion. Eine perfekte Kombination – die kreative Elīna und ich als die kritisch Denkende.

Da der Markt derzeit mit unterschiedlichsten Produkten übersättigt ist, hält The Munio konsequent an seinen Kernwerten fest: natürliche, ästhetische und qualitativ hochwertige Produkte. Der Geruchssinn ist einer der stärksten Sinne des Menschen – er bleibt besonders gut in Erinnerung. Wir sind offen für die Welt, aber wir lieben auch Momente nur für uns selbst. Um zu Hause zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken.

Was unterscheidet The Munio von anderen Anbietern für Duftkerzen und Raumaccessoires?

Der größte Unterschied besteht darin, dass unsere Produkte in unserem eigenen Studio hergestellt werden – wir wissen also genau, was gemacht wird und wie. Das ist heutzutage eine Seltenheit, denn die meisten Produkte auf dem Markt stammen aus irgendeinem asiatischen Land, bei denen man nie genau weiß, was dahintersteckt.

Welche Philosophie verfolgt ihr bei der Auswahl eurer Materialien und Düfte?

Erstens müssen die Rohstoffe natürlichen Ursprungs sein, zweitens von hoher Qualität, und drittens in Europa hergestellt werden.

Wie sieht euer kreativer Prozess bei der Entwicklung neuer Produkte aus?

Oh, das ist der spannendste Teil! Am Anfang steht eine Vision – zum Beispiel: Das Produkt soll so riechen wie mein Spaziergang im Wald an einem späten Herbstabend. Es sind immer emotionale Eindrücke. Dann beginnt das Experimentieren mit ätherischen Ölen, bis man diese Mischung findet, die genau dieses Gefühl hervorruft. Alle Produkte werden persönlich erlebt, denn nur was man selbst liebt und auch selbst kaufen würde, kann ein erfolgreiches Produkt werden.

Für welche Menschen macht ihr eure Produkte – wer ist eure Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die Design und natürliche Produkte schätzen und bereit sind, für etwas Besonderes zu bezahlen. Das sind vor allem Frauen, aber auch Männer, die sich selbst und ihre Partnerinnen verwöhnen möchten. Unsere Produkte werden oft als Geschenk gewählt – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei The Munio ganz konkret?

Nachhaltigkeit ist einer der zentralen Werte von The Munio. Wir verwenden recycelten, ungebleichten Karton für unsere Verpackungen. Die Kosmetiklinie wird in Glasbehältern angeboten, die nachfüllbar sind oder in unseren Stores zurückgegeben werden können. Die zurückgebrachten Glasbehälter werden wiederverwendet – und dafür erhalten Kund:innen einen 10%-Rabatt beim Kauf eines neuen Produkts.

Wie gelingt es euch, Qualität, Design und Natürlichkeit in Einklang zu bringen?

Für uns passiert das ganz natürlich – es ist nichts Künstliches oder Aufgesetztes. So sind wir einfach, und ehrlich gesagt wissen wir gar nicht, wie es anders geht.

the-munio kerzen produkte design  founders_Elīna und Laura ©Linda Lauva portrait

Mit welchen Herausforderungen seid ihr in der Entwicklung oder im Vertrieb eurer Produkte bisher konfrontiert gewesen?

Die größte Herausforderung ist immer, den richtigen Vertriebspartner zu finden – jemanden, der die gleichen Werte teilt. Wenn man so jemanden findet, der einen versteht, das Produkt und das Design schätzt, dann kann daraus eine langfristige und erfolgreiche Partnerschaft entstehen.

Was plant The Munio in Zukunft – gibt es neue Duftlinien oder Produktideen, auf die wir uns freuen können?

The Munio bringt zweimal im Jahr neue Produkte auf den Markt, wobei wir immer auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kund:innen hören. Aktuell arbeiten wir daran, Investitionen zu gewinnen, um unser Filialnetz auszubauen. Derzeit betreiben wir drei Geschäfte – in Riga, Berlin und Barcelona. Unser großer Plan ist es, The Munio als Franchise mit Stores in ganz Europa zu etablieren.

Welche Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden haben euch besonders berührt oder überrascht?

Feedback ist enorm wichtig, um sich weiterzuentwickeln, zu verbessern und Neues zu schaffen. Wir hören unseren Kund:innen immer zu – denn nur ihnen haben wir zu verdanken, wer wir heute sind. Besonders schön ist es zu hören, dass unsere Produkte oft Kindheitserinnerungen in der Natur wecken.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die im Lifestyle- oder Designbereich starten wollen?

Kopiere nichts, was es auf dem Markt bereits gibt.
Kreiere etwas mit echtem Wert – unterschätze dich selbst nie.
Schaffe ein Produkt, das du selbst kaufen würdest.

Bild: Laura Macius CoFounder und CEO Germany ©Linda Lauva

Wir bedanken uns bei Laura Macius für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: The MUNIO

Kontakt:

The MUNIO
Akazienstraße 30
D-10823 Berlin

https://themunio.de/
berlin@themunio.com

Ansprechpartner: Laura Macius

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Podcast 2025 starten: Video Podcast & KI clever nutzen

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Podcast 2025 starten: Video Podcast & KI clever nutzen Junge Frau sitzt am Tisch und nimmt einen Podcast auf vor Ihr stehet ein Lapptop und ein Großes Podcast Mikrophon

Einen eigenen Podcast starten 2025? Was früher nach einem Projekt für Tech-Nerds klang, ist heute dank neuer Tools und der Power von KI leichter denn je. Gerade für Gründerinnen, Selbstständige und Content Creators bietet ein Podcast für Anfänger eine einmalige Chance, mit einer starken Idee und den richtigen Strategien auf Sendung zu gehen – und sich als Expert:in im eigenen Themenfeld zu positionieren.

Podcast 2025: Warum jetzt der perfekte Moment ist

Die Podcast-Landschaft 2025 ist vielfältiger denn je – aber längst nicht überfüllt. Viele große Player fokussieren sich auf Mainstream-Formate. Genau das schafft Platz für spezialisierte, persönliche Nischenformate. Menschen suchen heute keine Massenmeinung, sondern echte Geschichten, konkrete Hilfe und das Gefühl, Teil einer Community zu sein.

Ein Podcast 2025 erreicht deine Zielgruppe direkt im Ohr – beim Pendeln, Kochen, Spazierengehen. Diese Audio-On-Demand-Flexibilität ist ein enormer Vorteil gegenüber anderen Kanälen. Vor allem, wenn deine Inhalte tiefgehend sind und Vertrauen aufbauen sollen. Kein anderes Medium bietet so viel Intimität.

Video Podcast statt nur Audio: Der visuelle Boost

Wer 2025 einen Podcast erstellt, sollte visuelle Formate zumindest mitdenken. Ein Video Podcast bietet nicht nur mehr Plattformen, sondern lässt sich hervorragend für Content Repurposing nutzen: Aus einer Folge entstehen Clips für TikTok, Instagram, LinkedIn oder YouTube Shorts – alles Kanäle, auf denen du Sichtbarkeit aufbauen kannst.

Auch Livestreams werden beliebter: Du zeichnest live auf (z. B. über Streamyard, Riverside oder Zoom), interagierst direkt mit deiner Community – und veröffentlichst die Aufzeichnung anschließend als Podcast-Episode.

So wird aus einer einzigen Aufnahmesession ein ganzer Kosmos aus Inhalten.

Wo du deinen Podcast veröffentlichen kannst

Veröffentlichen geht heute einfacher denn je – dank smarter Hosting-Plattformen. Diese übernehmen die technische Verteilung und machen deinen Podcast auf allen wichtigen Plattformen verfügbar:

  • Spotify for Podcasters – perfekt für Einsteiger, komplett kostenlos, einfache Bedienung.
  • Podigee – deutscher Anbieter, DSGVO-konform, mit vielen Schnittstellen.
  • Buzzsprout – besonders nutzerfreundlich, mit Transkription und Video-Optionen.
  • Libsyn – eher technisch, aber zuverlässig und stabil.

Dein Podcast wird automatisch an Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, YouTube Music und YouTube selbst weitergeleitet. YouTube entwickelt sich zunehmend zur zentralen Plattform auch für Video Podcasts. (Google Podcasts wurde 2024 eingestellt.)

Wichtig: Richte dir eine eigene Website oder Landingpage für deinen Podcast ein. Mit Shownotes, Links, eingebetteten Playern und Transkripten sammelst du nicht nur SEO-Punkte – du schaffst auch eine zentrale Anlaufstelle für deine Hörer.

Diese Tools machen die Podcast-Produktion 2025 einfacher denn je

Die Einstiegshürden für Technik sind 2025 minimal – vor allem mit den richtigen Tools:

  • Descript: All-in-One-Tool für Aufnahme, Schnitt, Transkript, KI-Features und sogar Video-Podcast-Erstellung.
  • Riverside.fm: Ideal für Fern-Interviews in Studioqualität – inklusive Video.
  • Auphonic: Automatische Audiooptimierung – Lautstärke, Rauschfilter, Export.
  • GarageBand (Mac) oder Audacity (Windows/Linux): Klassische Gratis-Tools für den Einstieg.
  • Canva: Perfekt für Podcast-Cover, Audiogramme, Social Media Assets.
  • CapCut / Adobe Premiere Rush: Für den schnellen Schnitt von Video Podcast-Snippets.

Tipp zur Ausrüstung: Du brauchst kein High-End-Setup. Ein gutes USB-Mikrofon wie das Rode NT-USB Mini oder das Blue Yeti reicht für den Anfang völlig aus – und klingt professionell. (Affiliate-Links)

KI im Podcast: Von der Idee bis zur fertigen Folge

Die spannendste Entwicklung: KI kann heute große Teile der Podcast-Produktion automatisieren – und du bestimmst, wie weit du das nutzt.

KI beim Skript:

  • ChatGPT oder Jasper.ai helfen dir, aus Ideen oder Stichpunkten professionelle Skripte zu erstellen.

KI beim Einsprechen:

  • ElevenLabs, Murf.ai oder Respeecher erzeugen realistische Stimmen – sogar deine eigene, geklont.

Komplett KI-generierte Podcasts:

  • Wondercraft AI und Play.ht können ganze Folgen produzieren: Thema rein, Podcast raus.

Das klingt verlockend – doch Vorsicht: Was technisch sauber klingt, wirkt oft seelenlos. Die Persönlichkeit, Spontaneität und Authentizität, die Hörer binden, kann KI nicht ersetzen. Nutze sie als Werkzeug – nicht als Ersatz.

Merke: KI kann dir viel Arbeit abnehmen. Aber die Seele deines Podcasts – deine Stimme, deine Haltung, deine Perspektive – kommt immer noch von dir.

Was beim Podcast wirklich zählt

Ein Podcast ist kein Selbstzweck. Bevor du loslegst, frag dich:

  • Was ist das Ziel meines Podcasts?
    Willst du deine Expertise zeigen, Leads generieren, eine Community aufbauen oder unterhalten?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
    Welche Themen interessieren sie? Welche Sprache verstehen sie? Wo hören sie?

Diese Fragen bestimmen dein Format: Interviews, Solo-Folgen, Co-Hosts oder Storytelling – alles ist erlaubt. Wichtig ist, dass du regelmäßig veröffentlichst. Wer einmal monatlich oder wöchentlich liefert, bleibt im Gedächtnis.

Auch wichtig: Deine Episoden brauchen Struktur – Einstieg, Hauptteil, Abschluss. Ein kurzes Intro/Outro, ein wiedererkennbarer Jingle, passende Musik – das alles trägt zu einem professionellen Auftritt bei.

Und vergiss nicht die Shownotes: Gut geschriebene Shownotes (inkl. Transkript) verbessern nicht nur das Nutzererlebnis, sondern sind auch SEO-Gold wert.

Podcast Marketing und Reichweite 2025

Dein Podcast ist fertig – jetzt geht es darum, dass ihn auch jemand findet! Mit der richtigen Content-Strategie baust du gezielt Reichweite auf:

  • Content Repurposing: Aus einer Episode machst du: ein Reel, ein LinkedIn-Post, einen Newsletter-Ausschnitt, ein Zitatbild auf Instagram.
  • Social Media: Nutze Kanäle, wo deine Zielgruppe aktiv ist. LinkedIn funktioniert für B2B, TikTok für Reichweite, Instagram für visuelle Storys.
  • Community-Aufbau: Frag deine Hörer:innen aktiv nach Feedback. Baue Umfragen ein, nenne ihre Namen, integriere Fragen in deine Folgen.

Monetarisierung: Perspektiven für später

Nicht jede:r startet einen Podcast, um damit Geld zu verdienen – aber es schadet nicht, die Optionen zu kennen:

  • Sponsoring und Werbung (klassisch oder dynamisch)
  • Affiliate Marketing
  • Exklusive Inhalte via Patreon oder Steady
  • Eigene Produkte oder Dienstleistungen promoten

Wichtig: Monetarisierung kommt mit Reichweite – also nicht zu früh pushen, sondern zuerst Vertrauen und Community aufbauen.

Fazit: Podcast starten 2025 – deine Chance beginnt jetzt

Technik ist kein Hindernis. Das Know-how liegt vor dir. KI-Tools unterstützen dich, Videoinhalte boosten deine Reichweite – aber die entscheidenden Zutaten bringst du mit: Deine Perspektive, dein Wissen, deine Stimme.

Ob du groß raus willst oder deine Community festigen möchtest: 2025 ist der richtige Zeitpunkt, um deinen Podcast zu starten. Nicht perfekt – aber präsent. Und genau das zählt.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Rido

Warum ein winziger Moment über den Erfolg ganzer Ernten entscheidet

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seedalive samen kunden foundertambild Klaus Mummenhoff und Jens Varnskuehler copyright Lucas Guenzel

seedalive entwickelt eine Schnelltestlösung zur Keimfähigkeitsanalyse von Saatgut und kombiniert dafür biologische Verfahren mit künstlicher Intelligenz

Wie ist die Idee zu seedalive entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Unternehmen?

Jens: Die Idee zu seedalive entstand, als ich meinen ehemaligen Professor Klaus Mummenhoff wegen seiner Fachpublikation zur Keimfähigkeits-Methode anrief. Nach intensiver Diskussion waren wir uns einig, dass dieses Verfahren auch bei wichtigen Agrarpflanzen funktionieren könnte. Nach einer ausführlichen Recherche meldeten wir das Verfahren schließlich zum Patent an und gründeten seedalive.
Hinter seedalive stehen wir, Biologie Prof. Dr. Klaus Mummenhoff, langjähriger Professor an der Universität Osnabrück und sein früherer Student, Jens Varnskühler. Klaus liefert die wissenschaftliche Basis, Jens steuert seine unternehmerische Praxis aus der Pflanzenvermehrung und Anbauberatung bei.

Was war der entscheidende Moment, in dem Sie wussten: Diese Innovation rund um die Keimfähigkeit hat echtes Potenzial?

Wir glaubten von Anfang an an das Potenzial unseres Keimfähigkeitstests. Jens erkannte sofort, dass die Methode nicht nur für Forschungslabore und Saatgutbanken (Genbanken), sondern für die gesamte Agrarwirtschaft großes Marktpotenzial bietet. Wie bedeutend unsere Technologie jedoch tatsächlich ist, wurde uns erst bewusst, als erste internationale Konzerne bei Klaus in der Uni anriefen und Proben der Tests bestellen wollten. Dieses große Interesse zeigte uns, dass die Branche dringend nach einer schnelleren und energieeffizienteren Keimfähigkeitsprüfung sucht.

seedalive verspricht Ergebnisse in nur vier Stunden. Wie genau funktioniert dieser Schnelltest und worin liegt der größte Vorteil gegenüber herkömmlichen Verfahren?

Herkömmliche Keimtests lassen Samen unter kontrollierten Bedingungen auf feuchtem Papier oder in der Erde keimen. Das ist ein enormer Aufwand, der oft zwei bis drei Wochen dauert. Bei seedalive hingegen liegen die Körner nur für drei bis vier Stunden in einer Testlösung mit Indikatorfarbstoff, Detergenz und einem Mikroorganismus. Je älter oder geschädigter ein Samen ist, desto mehr Substanzen werden aus dem Samen freigesetzt und desto stärker wird dann auch der Farbumschlag der Testlösung: von blau (gesund) über pink (bedingt keimfähig) bis farblos (tot). Unsere KI analysiert das Farbmuster und korreliert es mit dem tatsächlichen Keimungserfolg. So liefert seedalive in nur drei bis vier Stunden ein präzises Ergebnis und spart gegenüber dem klassischen Verfahren bis zu 99 Prozent Zeit, Energie und auch Laborfläche.

An welche Zielgruppen richtet sich seedalive konkret – und wie stellen Sie sicher, dass Ihre Lösung deren Anforderungen gerecht wird?

Unsere Kunden sind Züchter, Saatgutaufbereiter, Händler und Mälzereien weltweit. Wir entwickeln individuelle KI-Modelle für jede Agrarkultur mit Marktpotenzial – basierend auf zahlreichen von uns analysierten Samenproben unterschiedlicher Keimraten.

Was treibt Sie bei seedalive täglich an? Welche Vision verfolgt das Team langfristig?

Jens: Die Überzeugung, dass unsere Methode den Umgang mit Saatgut revolutioniert.
Klaus: Die Chance, wissenschaftliche Theorie in praktische Relevanz zu überführen.
Unsere Vision ist es, langfristig der neue globale Goldstandard für Saatgutqualität zu werden.

Was waren bisher die größten Hürden in der Entwicklung und Markteinführung Ihrer Testlösung – und wie haben Sie diese gemeistert?

Anfangs war es für uns sehr schwierig, die richtigen Ansprechpartner in Konzernen zu finden und sie von unserer Lösung zu überzeugen. Diese Herausforderung haben wir insbesondere mithilfe des hervorragenden Startup-Ökosystems für Agrar, Food und Digital in Osnabrück gemeistert.
Eine weitere Hürde war natürlich auch die Finanzierung der Unternehmung, die wir dann jedoch über klassische Pre-Seed- und Seed-Finanzierungen sicherstellen konnten.

Inwiefern spielt künstliche Intelligenz bei der Auswertung der Keimfähigkeit eine Rolle?

KI spielt für uns eine zentrale Rolle. Ohne unsere KI-Modelle, die wir mithilfe von zehntausenden Samenproben für die verschiedenen Kulturarten entwickelt haben, wären die schnellen und präzisen Auswertungen nicht möglich.

Was unterscheidet seedalive grundsätzlich von anderen Testverfahren oder Mitbewerbern?

Unser Test liefert in drei bis vier Stunden ein präzises Ergebnis, spart dabei bis zu 99 Prozent Zeit und Energie. Anstatt täglich über Wochen keimende Samen zu evaluieren, messen wir einen Farbumschlag: Keimende Samen setzen je nach Alter und Gesundheit Stoffe frei, die letztendlich zu einer Farbveränderung der Testlösung führen. Das Farbprofil wird gemessen und unsere KI errechnet daraus die zu erwartende Keimungsrate. Das bedeutet: Kein Interpretationspielraum bei den Ergebnissen, absolute Objektivität, reduzierte Kosten, Automatisierbarkeit – und alles passiert flexibel nach Bedarf direkt beim Kunden vor Ort, der den einfachen Test mit unserem Testkit selbst durchführt.

Wie soll sich das Produkt- oder Dienstleistungsangebot von seedalive in den nächsten Jahren weiterentwickeln?

In den nächsten Jahren wollen wir den seedalive Test so erweitern, dass er auch Dormanz­, vorzeitigen Austrieb, frühzeitigen Pilzbefall sowie die Wirksamkeit von Saatgut-Aufbereitungstechniken detektiert. Unser Ziel ist es, langfristig auch vollautomatische Testsysteme anzubieten sowie ein Dienstleistungsangebot für kleinere Kunden zu entwickeln.

Welches Feedback von Kunden hat Sie besonders motiviert oder überrascht?

„The holy grail is real!“, sagte ein indischer Wissenschaftler nach unserem Vortrag beim ISTA-Kongress in Kairo. Diesen Satz hören wir seitdem immer wieder – und verwenden ihn nun auch in unseren Präsentationen.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Ansatz und wie setzen Sie das konkret um?

Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig: Wir verwenden unser Plastik-Verbrauchsmaterial immer wieder, arbeiten fast papierlos, verzichten auf einen Dienstwagen – und unsere Testlösung ist ungiftig. Und nicht zuletzt spart unsere Methode den Anwender:innen bis zu 99 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Keimfähigkeitstests.

Welche drei Tipps würden Sie jungen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die selbst ein Tech-Startup im Agrarbereich gründen möchten?

Erstens: Netzwerken.
Zweitens: Frühzeitiges Feedback von potenziellen Kunden einholen.
Und drittens: Machen. Einfach machen.

Bild: Prof. Dr. Klaus Mummenhoff und Jens Varnskühler (v.l.) @ Lucas Günzel

Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Klaus Mummenhoff und Jens Varnskühler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Die Rolle von Social Entrepreneurship in der heutigen Wirtschaft

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Social Entrepreneurship als Motor für gesellschaftlichen Wandel women gesic cht mit buttons um den kopf Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Social Entrepreneurship hat sich in den letzten Jahren zu einer unübersehbaren Größe im globalen Wirtschaftsgeschehen entwickelt. Immer mehr Organisationen legen ihren Fokus nicht allein auf Profitabilität, sondern auch auf die Lösung sozialer Ungleichheiten. Dabei geht es um den Aufbau nachhaltiger Strukturen, die langfristig positive Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt erzielen können. Grundlegend ist das Bestreben, konventionelle Geschäftsmodelle mit verantwortlichen Prinzipien zu verknüpfen. Diese Form unternehmerischen Handelns zeigt, dass Gewinnstreben und gemeinwohlorientierte Ziele keineswegs im Widerspruch stehen müssen. Anstelle einer reinen Gewinnmaximierung rückt die ganzheitliche Wirkung in den Vordergrund.

Was versteht man unter Social Entrepreneurship?

Social Entrepreneurship beschreibt Geschäftsmodelle, die neben ökonomischen Zielen vor allem gesellschaftliche Verbesserungen anstreben. Häufig handeln diese Unternehmen lösungsorientiert und konzentrieren sich auf Themen wie Bildung, Gesundheit oder Umweltschutz. Umfassende Einblicke in diese vielseitige Welt bietet der Bereich FounderTalk, in dem inspirierende Gründergeschichten und Best Practices beleuchtet werden. Genau hier zeigt sich, wie innovative Konzepte die Lebensqualität vieler Menschen steigern können. Social Entrepreneurs differenzieren sich von traditionellen Unternehmen durch ihren Fokus auf nachhaltige und sozialverträgliche Vorgehensweisen. Diese Herangehensweise verknüpft wirtschaftliches Handeln mit ethischen Grundsätzen und möchte langfristig positive Veränderungen herbeiführen.

Warum gewinnen soziale Unternehmen an Bedeutung?

Viele soziale Startups erkennen, dass sie ihren Wirkungsgrad stärken können, indem sie digitale Angebote erschaffen. Eine optimal funktionierende Webpräsenz ist hierbei unverzichtbar. Besonders das WordPress Hosting ermöglicht einen unkomplizierten Einstieg und bietet zudem genügend Flexibilität für künftige Wachstumsschritte. Durch eine klar strukturierte Online-Kommunikation erreichen Social Enterprises verschiedenste Zielgruppen und machen zugleich auf ihre Anliegen aufmerksam. Da immer mehr Menschen nach sinnstiftenden Produkten und Dienstleistungen suchen, gewinnen jene Unternehmen zunehmend Vertrauen und finanzielle Unterstützung. Sie gelten als Hoffnungsträger einer gerechteren Wirtschaft. Bemerkenswert ist, dass viele dieser sozialen Akteure durch Kooperationen mit etablierten Unternehmen noch wirksamere Veränderungen herbeiführen.

Innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen

Ob in der Bildungsarbeit, in der Gesundheitsvorsorge oder beim Klimaschutz – Social Entrepreneurs entwickeln unorthodoxe Geschäftsmodelle, um akute Missstände zu lindern. Ein oft diskutiertes Konzept ist dabei die soziale Innovation, die systemische Verbesserungen zum Ziel hat und neue Denkansätze in vielfältigen Lebensbereichen fördert. Diese Art von unternehmerischer Betätigung schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern fördert auch das gesellschaftliche Zusammengehörigkeitsgefühl. Durch Partnerschaften mit Stiftungen, Behörden und NGOs lassen sich gemeinsame Projekte realisieren, die über klassische Profitinteressen hinausgehen und auf langfristige Wirkung ausgelegt sind. Viele dieser Ansätze setzen auf partizipative Prozesse, um Betroffene aktiv in die Problemlösung einzubinden.

Finanzierungsmodelle und Wachstumspotenzial

Obwohl Social Entrepreneurship gemeinhin eher idealistisch geprägt ist, benötigen auch gemeinwohlorientierte Startups handfeste Finanzierungen. Neben klassischen Darlehen und Wagniskapital nutzen sie häufig Crowdfunding-Plattformen, um Unterstützer für ihre Ideen zu gewinnen. Diese Finanzierungsmethode schafft eine enge Bindung zu den Geldgebern, da sie das Vorhaben oft nicht nur monetär, sondern auch ideell unterstützen. Mit zunehmender Etablierung in der Öffentlichkeit erweitern sich die Investitionsmöglichkeiten, und institutionelle Geldgeber werden aufmerksam. Damit steigt die Chance, dass soziale Projekte auf lange Sicht skalieren und wirtschaftlich tragfähig bleiben. Sowohl private als auch öffentliche Förderprogramme unterstützen diese Entwicklung und unterstreichen damit die wachsende Relevanz der Branche.

Das Zusammenspiel von Wirtschaft und Gemeinwohl

Social Entrepreneurship fungiert als Brücke zwischen marktwirtschaftlichen Prinzipien und wohltätigem Handeln. Denn während herkömmliche Unternehmen oft nur dem Profit verpflichtet sind, streben soziale Initiativen ein Gleichgewicht zwischen Einnahmen und positiven gesellschaftlichen Impulsen an. Dieser Ansatz motiviert Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, ihre Kompetenzen für einen größeren Zweck einzubringen. Unternehmen, die sich bei sozialen Projekten engagieren, profitieren zudem von einer glaubwürdigen Außenwahrnehmung und stärken das Vertrauen ihrer Kundschaft. Auf diese Weise vereinen sie die Dynamik der Wirtschaft mit einem kulturprägenden Bewusstsein für Verantwortung. Gerade in einer zunehmend globalisierten Welt wird deutlich, wie eng wirtschaftliches Wachstum und humanistische Ideale verwoben sind.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Obgleich Social Entrepreneurs viel Zuspruch erfahren, sehen sie sich dennoch mit diversen Hindernissen konfrontiert. Bürokratische Auflagen und mangelnde politische Unterstützung können den Fortschritt verlangsamen. Zudem bedarf es eines kulturellen Wandels, damit soziale Innovationen breitere Anerkennung finden. Auf lange Sicht könnte ein verstärktes Umdenken auf Regierungsebene jedoch zu neuen Förderrichtlinien führen, die den Aufbau sozialer Unternehmen erleichtern. Zugleich steigt das Interesse seitens traditioneller Investoren, ihre Portfolios um nachhaltige und gemeinwohlorientierte Projekte zu erweitern. Hierin liegt ein enormes Zukunftspotenzial für Social Entrepreneurship. Langfristig könnten sich so neue Geschäftszweige etablieren, die konventionelle Branchenmodelle ergänzen oder gar revolutionieren.

In vielen Ländern zeigt sich bereits, wie Social Entrepreneurship einen direkten Beitrag zur Armutsbekämpfung leistet. Kleine Genossenschaften verschaffen benachteiligten Gemeinschaften neue Perspektiven. Gleichzeitig entstehen Netzwerke, die Wissen austauschen und gemeinsam bessere Arbeits- und Lebensbedingungen schaffen. Solche Initiativen beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg und humanitärer Einsatz harmonieren können. Zahlreiche Beispiele verdeutlichen, wie sogar ländliche Regionen von sozialen Business-Ansätzen profitieren. In diesem Kontext erhält der Gedanke eines ganzheitlichen Geschäftsmodells eine völlig neue Relevanz und appelliert an die kollektive Verantwortung. Während etablierte Organisationen häufig starre Strukturen aufweisen, agieren Social-Startups deutlich flexibler und setzen gezielt auf Kollaborationen.

Social Entrepreneurship verkörpert das Zusammenspiel von unternehmerischem Engagement, sozialem Verantwortungsbewusstsein und kreativen Lösungsansätzen. In Zeiten, in denen Konsumenten stärker denn je auf nachhaltige Produkte und transparente Geschäftspraktiken achten, nimmt diese Form des Unternehmertums eine wegweisende Rolle ein. Über Branchen- und Ländergrenzen hinweg formieren sich Allianzen, die sich der Bekämpfung globaler Probleme verschrieben haben. Perspektivisch wird erwartet, dass diese Bewegung nicht nur fortbesteht, sondern weiter an Fahrt aufnimmt. Wer daran glaubt, dass Wirtschaft mehr sein kann als reines Profitdenken, findet im Social Entrepreneurship eine überzeugende Alternative mit großem Gestaltungspotenzial. Gerade darin liegt die Chance, langfristige gesellschaftliche Veränderungen im Schulterschluss mit ökonomischer Stabilität zu erzielen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Autor Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Soziale Innovationen: Wenn Start-ups gesellschaftliche Probleme lösen 

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startups produkte alltag medizin umwelt mann vor dem pc bildschirm hintergrund ein diagramm Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Welt der Start-ups

Täglich werden neue Start-ups gegründet – und das häufig von besonders jungen Menschen, die die Probleme der modernen Gesellschaft lösen wollen. Bei der großen Masse an Start-ups ist es für das einzelne Unternehmen häufig schwer, sich zu behaupten. Trotzdem gibt es immer mehr junge Gründer, die innovative Produkte auf den Markt bringen und dadurch für einen effizienteren Alltag und mehr Aufmerksamkeit für wichtige Themen sorgen. In welchen Bereichen es besonders innovative Start-ups gibt, schauen wir und heute an.

Apps für verschiedene Bereiche des Alltags

Eine gute Grundlage, um in das Business der Start-ups einzusteigen, sind Studiengänge wie Wirtschaftspsychologie und Informatik. Vor allem mit Informatik kann man weit kommen, denn ein beliebter Bereich bei den Start-ups sind Apps. Diese werden für die unterschiedlichsten Lebensbereiche eingesetzt. Zum Beispiel wurden Apps für medizinische Zwecke wie das Aufzeichnen von Blutwerten entwickelt. Daneben gibt es Apps, mit denen sich bestimmte Personengruppen vernetzen und austauschen können. Auch Lernplattformen für den schulischen Bereich werden geschaffen und vor allem beim Erstellen von Apps sind die Erfolgschancen hoch.

Innovative medizinische Projekte

Auch in der Medizin gibt es immer mehr Start-ups, die sich für das Wohl und die Gesundheit der Gesellschaft einsetzen. In dem medizinischen Bereich ist es eine besonders große Herausforderung, mit einem Start-up erfolgreich zu werden. Es müssen viele Tests und lange Prüfungsprozesse durchlaufen werden, um die Sicherheit eines Produkts zu gewährleisten. Trotzdem gibt es immer wieder Produkte, die diese Prozesse mit positivem Ergebnis durchlaufen.
Ein Beispiel ist zum Beispiel Zahnöl mit pflanzlichen Wirkstoffen, die die Zahnhygiene und die Mundgesundheit verbessern sollen. Daneben sind immer wieder neue Haut- und Pflegeprodukte im Gespräch, die nicht nur gesund, sondern auch länger jung halten sollen.

Neuheiten im Ernährungsbereich

Ein Thema, das jeden Menschen betrifft, ist die Ernährung. Dieser ist wohl der größte Bereich, wenn es um Start-ups geht. Immer wieder kommen neue Produkte auf den Markt, die zum Beispiel beim Sport und der Regeneration helfen sollen. Dazu gehören Proteinpulver und Shakes. In den neuen Start-ups wird dabei immer mehr darauf geachtet, dass die Produkte an die Entwicklungen in der Gesellschaft angepasst werden – so sind die meisten Produkte vegan und glutenfrei.
Daneben gibt es zahlreiche praktische Innovationen wie Küchenutensilien, die das Kochen im Alltag erleichtern sollen. Auch ganz einfache und im ersten Moment unscheinbare Produkte kommen auf den Markt – zum Beispiel gibt es Fettspray zum Braten, das deutlich weniger Kalorien hat als Butter oder Öl. So wird die breite Masse an Menschen angesprochen, die eine Diät machen oder allgemein stark auf ihre Ernährung achtet.

Natur- und Klimaschutz

Eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen der heutigen Zeit sind Natur- und Klimaschutz. Da diese Themen jeden einzelnen Menschen betreffen und jeder etwas zur Verbesserung beitragen kann, gibt es mittlerweile einige Start-ups, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Ein Beispiel ist Artenglück, das sich unter anderem bei der Sendung Die Höhle der Löwen vorstellt. Artenglück will eine Plattform schaffen, bei der verschiedene regionale Naturschutzprojekte unterstützt werden. Außerdem steht das Unternehmen für Aufklärung und das Informieren der Gesellschaft, um insgesamt mehr Aufmerksamkeit auf wichtige politische Themen zu lenken. 

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Autor Elisabeth Müller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Digitale Freiheit im Paradies – Mit der eSIM unterwegs in Costa Rica

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costa rica esim verbindung strand von rosta rica Image by Matt Heinrichs from Pixabay

Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Strand von Tamarindo, der Sand ist warm unter den Füßen, die Wellen brechen sanft am Ufer, und während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet, haben Sie Ihr Smartphone in der Hand – verbunden, ohne Unterbrechung. Kein WLAN suchen, kein Aussetzen der Verbindung. Genau das ermöglicht die eSIM in Costa Rica. 

Costa Rica ist ein Land der Vielfalt. Von den dichten Regenwäldern im Landesinneren bis hin zu den weitläufigen Stränden der Pazifikküste – hier gibt es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Doch so schön die Landschaft auch ist, wer unterwegs Informationen abrufen, Routen planen oder einfach nur mit den Liebsten in Kontakt bleiben möchte, weiß, wie wichtig eine stabile Internetverbindung ist. Gerade in abgelegenen Regionen zeigt sich, wie entscheidend es sein kann, nicht auf offenes WLAN angewiesen zu sein.

Mit einer eSIM gehören diese Sorgen der Vergangenheit an. Einfach installiert, ist sie sofort einsatzbereit. Kein lästiges Hantieren mit kleinen Plastikchips, kein Gang zum nächsten Mobilfunkanbieter – es funktioniert einfach. Sobald das Flugzeug in San José gelandet ist, ist die Verbindung da. Sie können direkt auf Maps zugreifen, den Weg zur Unterkunft checken oder die besten Geheimtipps für Restaurants in der Umgebung finden. Einmal aktiviert, bleibt die Verbindung stabil – ob Sie gerade durch die Straßen der Hauptstadt schlendern oder sich auf den Weg zu den Nebelwäldern von Monteverde machen. Hier finden Sie mehr dazu.

Abenteuer ohne Grenzen – Die Vorteile der eSIM in Costa Rica

Das Besondere an Costa Rica ist nicht nur die Natur, sondern auch die Vielfalt der Aktivitäten, die das Land bietet. Ob Surfen in Jacó, Wandern im Nationalpark Manuel Antonio oder Entspannen in den heißen Quellen von La Fortuna – überall wartet ein neues Abenteuer. Doch gerade, wenn man sich auf unbefestigten Straßen oder in abgelegenen Gebieten bewegt, zeigt sich die Stärke einer verlässlichen Internetverbindung.

Mit einer eSIM sind Sie unabhängig von lokalen SIM-Karten. Während andere noch nach dem nächsten Shop suchen, haben Sie längst Ihre Route geplant. Ein kurzer Scan des QR-Codes – und schon sind Sie online. Das erleichtert nicht nur die Navigation, sondern auch spontane Entscheidungen. Mal eben die Wetterlage checken, ein Restaurant in der Nähe finden oder einen Übernachtungsplatz buchen – alles ist möglich, ohne lange Wartezeiten oder lästiges Suchen nach stabilem WLAN.

Besonders beeindruckend ist die Stabilität der Verbindung. Während klassische SIM-Karten oft in abgelegenen Regionen versagen, bleibt die eSIM aktiv. Kein Ruckeln, kein Aussetzen. Das ist gerade dann wichtig, wenn Sie sich für Abenteuer abseits der ausgetretenen Pfade entscheiden. Egal, ob Sie sich im Dickicht des Corcovado-Nationalparks wiederfinden oder sich auf die Vulkantour am Arenal wagen – die Verbindung steht.

Costa Rica in vollen Zügen genießen – Immer erreichbar, immer flexibel

Es sind oft die kleinen Dinge, die eine Reise unvergesslich machen. Das spontane Foto vom Sonnenuntergang am Playa Conchal, der kurze Videoanruf nach Hause, um die Erlebnisse zu teilen, oder einfach nur die Sicherheit, jederzeit erreichbar zu sein. Mit der eSIM in Costa Rica haben Sie diese Freiheit. Kein Stress, kein Umweg, einfach nur entspanntes Reisen.

Sie wollen die nächste Wanderung planen? Kein Problem. Die Verbindung steht. Ein Café im nächsten Dorf finden? Die Karte ist schon geladen. Und während andere noch das nächste WLAN suchen, sind Sie längst unterwegs – mit der Sicherheit, immer den richtigen Weg zu finden.

Eine Reise nach Costa Rica bedeutet Abenteuer, Freiheit und Entdeckungen. Mit der eSIM an Ihrer Seite genießen Sie all das, ohne sich um die Verbindung sorgen zu müssen. Es ist, als würde das Smartphone plötzlich mehr können – einfach, weil es überall funktioniert.

Bild: Image by Matt Heinrichs from Pixabay

Autor: Raoul Weller

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Project A startet neuen Fonds in Höhe von 325 Mio. Euro

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project-a-startups-kapital-europa das Team von Project A auf einem Balkom mit Stadt im Hintergrund

Project A, eine der führenden Wagniskapitalgesellschaften Europas, gibt heute das erfolgreiche Closing seines überzeichneten Fonds V in Höhe von 325 Millionen Euro bekannt. Damit erhöht sich das verwaltete Gesamtvermögen auf 1,2 Milliarden Euro. Der neue Fonds unterstützt Project A’s zentrales Ziel: vertrauensvoller Partner für Europas ambitionierteste Gründer:innen in der entscheidenden Pre-Seed- und Seed-Phase zu sein – und dank des Studio-Modells bereits bei der Ideenentwicklung.

„Unsere Überzeugung in die transformative Kraft des europäischen Unternehmertums war nie größer“, sagt Malin Posern, Partnerin bei Project A. „Europa ist bereit, die nächste Generation global relevanter Unternehmen hervorzubringen. Mit dem neuen Fonds bekräftigen wir unser Engagement, diesen ambitionierten Gründer:innen als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen – mit dem nötigen Kapital und tiefgreifendem operativen Know-how, um die entscheidenden ersten Schritte erfolgreich zu gestalten.“

Champions aufbauen: Eine bewährte Erfolgsbilanz

Seit 2012 hat sich Project A Ventures mit seinem Team erfahrener Operator:innen als einer der erfolgreichsten Frühphasen-VCs Europas etabliert. Aus allen bisherigen Fonds sind regelmäßig Unicorns hervorgegangen, darunter Trade Republic, sennder, Zepz und zuletzt Quantum Systems als jüngstes Unicorn im Portfolio. Diese konstante Fähigkeit, außergewöhnliches Wachstumspotenzial bereits in der Frühphase zu erkennen und gezielt zu fördern, macht Project A zu einem der erfolgreichsten Frühphasen-Investoren Europas.

Tiefgreifende, spezialisierte Unterstützung in Pre-Seed und Seed

Project A versteht, dass Europas Innovationsökosystem mehr als nur Kapital braucht. Der gezielte Pre-Seed- und Seed-Fokus liefert Unterstützung genau dort, wo sie am meisten wirkt:

  • Engagement ab der Frühphase: Project A hilft Gründer:innen bei entscheidenden Meilensteinen – von der Besetzung zentraler Schlüsselrollen bis hin zur Folgefinanzierung durch renommierte Investor:innen wie Accel, Benchmark oder Sequoia.
  • Generalistische Perspektive, fokussierte Tiefe: Project A’s Investmentthesen verbinden breite Neugier mit gezieltem Expert:innenwissen. So bleibt der Fonds zukunftsgerichtet und in der Lage, prägende Unternehmen mit Überzeugung zu unterstützen.
  • Tiefe Sektor-Expertise: Project A’s Partner:innen sind Expert:innen in den Bereichen, die Europas Zukunft gestalten: europäische Resilienz, Fintech, Zukunft autonomer Arbeit, und globale Lieferketten.
  • Project A Studio: Für Gründer:innen in der Ideenphase bietet das Studio Unterstützung bei Validierung, Teamaufbau und Markteintritt. Portfoliounternehmen wie 11x, ARX Robotics und ENAPI nutzten das Studio bereits zur Ideenvalidierung und erhielten anschließend Pre-Seed-Investments von Project A.

„Unser grundsätzlicher Anspruch bei Project A ist es, von Tag eins an ein unverzichtbarer Partner für Gründer:innen zu sein“, betont Anton Waitz, General Partner bei Project A. „Mit unserem fokussierten Pre-Seed- und Seed-Ansatz sowie dem einzigartigen Studio-Modell bieten wir nicht nur das nötige Anfangskapital, sondern auch operative Ressourcen und tiefes Fachwissen, um komplexe Herausforderungen zu bewältigen und skalierbare Unternehmen aufzubauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der nächsten Generation europäischer Tech-Leader.“

Vertrauen durch langjährige Unterstützer

Der überzeichnete Fonds V wurde in nur vier Monaten abgeschlossen – ein klares Zeichen für Project A’s starken Ruf, Performance und zukunftsorientierte Investmentstrategie. Unterstützt wurde der Fonds von einer vielfältigen Mischung aus neuen und bestehenden LPs – darunter langjährige institutionelle Investor:innen, große Family Offices sowie strategische Partner:innen aus Europa und den USA, viele von ihnen haben bereits mehrfach in Project A Fonds investiert.

Mit diesem anhaltenden Rückhalt, den Teams in Berlin und London, dem neuen Fonds in Höhe von 325 Millionen Euro sowie einem Portfolio von 130 ambitionierten Unternehmen ist Project A optimal aufgestellt, um Europas nächste Generation unternehmerischer Talente zu fördern. Gleichzeitig wird das Londoner Team durch die Beförderung von Jack Wang zum Partner gestärkt, der gemeinsam mit Malin Posern das Wachstum des UK-Standorts weiter vorantreiben wird.

Foto/Quelle: Project A Ventures Management GmbH

Von der Idee zur Software – wie Startups ohne technischen Overhead entwickeln

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tenum ki plattform startups gründer team bild Jochen Guck und Federico Zuluaga-Knorr sitzend

Tenum entwickelt eine Plattform, die Unternehmen hilft, digitale Anwendungen schneller, einfacher und im Zusammenspiel mit KI umzusetzen

Was ist die Gründungsidee hinter Tenum und wer sind die Köpfe, die das Unternehmen vorantreiben?

Wir haben Tenum gegründet, um Unternehmen dabei zu helfen, schneller und stressfreier von der Idee zu einer funktionierenden Anwendung zu kommen. Immer wieder haben wir die Erfahrung gemacht, wie komplex und frustrierend klassische Entwicklungsprozesse sind. Oft blockieren alle Aufgaben rundherum den eigentlichen Fortschritt der Lösung. Gemeinsam mit Jochen, unserem CTO und technischen Mastermind, bauen wir eine Plattform, die genau diese Komplexität eliminiert und es Entwickler:innen ermöglicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihre Idee.

Welche konkreten Probleme im Unternehmensalltag löst Tenum – und wie funktioniert eure Technologie im Kern?

Viele Teams scheitern nicht an der Vision, sondern am Aufwand für Setup, DevOps, Wartung und Infrastruktur. Unsere Plattform übernimmt all das automatisch – egal ob MVP, Pilot oder erste skalierbare Lösung. Unsere Technologie sorgt dafür, dass ihr euch auf die Fachlogik eurer Anwendung konzentrieren könnt – also darauf, was eure Lösung besonders macht. Der gesamte technische Unterbau – vom Hosting über Datenverarbeitung bis zur Skalierung – wird automatisch von unserer Plattform übernommen. Ihr müsst nichts installieren oder konfigurieren, sondern könnt direkt loslegen.

Besonders für Startups, Solopreneure oder KMUs ohne eigenes Entwicklerteam bieten wir aktuell ein Full-Service-Modell an. Das bedeutet: Ihr bringt eure Idee – wir kümmern uns um eine schnelle, kosteneffiziente Umsetzung, oft in nur wenigen Wochen.

Wie unterscheidet sich eure KI-Lösung von anderen Automatisierungsangeboten am Markt?

Unser USP liegt in der Kombination aus radikaler Abstraktion und einem auf das Agentic Age ausgerichteten Systemdesign. Wir sehen KI nicht als zusätzliches Tool, sondern als gleichwertigen Co-Developer. Unsere Plattform ist von Grund auf für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI-Agenten konzipiert. Durch klare Strukturen, standardisierte Artefakte und deklarative Logik ermöglichen wir es der KI, zuverlässig und nachvollziehbar zu agieren – ohne Blackbox-Gefühl.

Federico Zuluaga-Knorr gründer @privat

Welche Rolle spielt Mensch-Maschine-Zusammenarbeit in eurer Vision der Prozessautomatisierung?

Für uns ist die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI zentral. Die Zukunft der Softwareentwicklung ist hybrid: Menschen geben die Richtung vor, KI-Agenten unterstützen bei der schnellen Umsetzung. Unsere Plattform ist so gestaltet, dass diese Kooperation nahtlos funktioniert – mit transparenten Prozessen, klaren Kontrollpunkten und intuitiver UX.

Für welche Branchen ist Tenum besonders relevant – und wie passt ihr eure Lösung an unterschiedliche Anforderungen an?

Tenum ist branchenagnostisch einsetzbar, eignet sich aber besonders für:

  • Startups, die schnell MVPs oder skalierbare SaaS-Produkte brauchen
  • LegalTech, HealthTech, PropTech – überall dort, wo Prozesse individuell digitalisiert werden müssen
  • KMUs mit kleinen Tech-Teams, die ihre Ressourcen effizient einsetzen wollen

Dank hoher Abstraktion und modularem Aufbau passt sich unsere Plattform an verschiedenste Anforderungen an – nicht umgekehrt.

Wo stößt Künstliche Intelligenz in euren Anwendungsfällen aktuell noch an Grenzen?

KI braucht Kontext. Ohne klare Strukturen oder Zieldefinitionen wird sie ineffizient. Deshalb bietet unsere Plattform nicht nur technische Tools, sondern auch ein Framework zur strukturierten Zusammenarbeit. Grenzen sehen wir aktuell vor allem im sehr domänenspezifischen Wissen oder bei sicherheitskritischen Entscheidungen – hier bleibt menschliche Kontrolle zentral.

Wie begegnet ihr dem häufig geäußerten Misstrauen gegenüber KI in Unternehmen?

Durch Transparenz und Kontrolle. Unsere Plattform ist kein Black Box-System: Jeder Schritt ist nachvollziehbar, jede Entscheidung überprüfbar. Nutzer:innen behalten jederzeit die Kontrolle, und die KI agiert unterstützend – nicht autonom. Zusätzlich setzen wir auf klare UX, verständliche Schnittstellen und offene Kommunikation.

Was waren bisher die größten Herausforderungen beim Aufbau von Tenum – technologisch oder unternehmerisch?

Technologisch war es die größte Herausforderung, eine Plattform zu entwickeln, die leistungsstark und gleichzeitig extrem einfach nutzbar ist. Das erforderte viele Iterationen und tiefes Systemverständnis. Unternehmerisch war die Entscheidung gegen frühes Fundraising und für die Validierung mit echten Kunden der entscheidende Punkt. Heute generieren wir erste Umsätze über Projekte, die wir selber umsetzen. Damit beweisen wir, dass unser Produkt echten Nutzen stiftet.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Systeme zuverlässig, skalierbar und datenschutzkonform arbeiten?

Unsere Plattform basiert auf einer modularen, serverlosen Architektur, die Skalierbarkeit nativ mitdenkt. Datenschutz ist kein Add-on, sondern ein integraler Bestandteil des Designs – inklusive DSGVO-Konformität und maximaler Kontrolle für unsere Kunden. Wir setzen auf europäische Standards und sichere Cloud-Infrastrukturen.

Was sind eure nächsten Schritte – sind neue Features, Märkte oder Partnerschaften geplant?

Wir fokussieren uns aktuell stark auf unser Angebot für Startups – arbeiten aber auch gerne mit KMUs, die pragmatisch und schnell digitale Lösungen umsetzen möchten. Gleichzeitig entwickeln wir neue Features, wie fortschrittlichere KI-Agenten und umfangreiche Tool-Integrationen.

In den nächsten Monaten werden wir unsere Plattform für externe Entwickler:innen launchen, um einen noch breiteren Zugang zu unserer Technologie zu ermöglichen. Ende des Jahres planen wir außerdem eine Finanzierungsrunde, um unsere weitere Skalierung gezielt voranzutreiben.

Wie sieht euer Entwicklungsprozess aus – und welche Rolle spielt Kundenfeedback dabei?

Wir arbeiten eng mit unseren Pilotkunden und Startups zusammen. Jede neue Funktion entsteht auf Basis realer Anforderungen und wird in kurzen Zyklen iterativ weiterentwickelt. Regelmäßige Reviews, gemeinsames Roadmapping und schnelle Feedbackschleifen helfen uns, die Plattform stetig besser zu machen. Wir entwickeln unsere Plattform Tenum mit Tenum, was uns in der Weiterentwicklung extrem schnell macht.

Welche drei Ratschläge gebt ihr anderen Gründerinnen und Gründern, die im KI-Bereich starten wollen?

Baut ein echtes Produkt und löst damit ein echtes Problem.
Testet früh mit realen Nutzern – MVPs sind eure beste Validierung.
Kommuniziert offen, wo KI unterstützt und wo nicht. Vertrauen ist entscheidend, gerade bei neuen Technologien.

Foto: Jochen Guck und Federico Zuluaga-Knorr @ privat

Wir bedanken uns bei Federico Zuluaga-Knorr für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Tenum

tenum logo schwarz/ weiss

Konakt:

Plentitude AI GmbH
Candidplatz 11
81543 Munich, Germany

https://tenum.ai/startups.html
hello@tenum.ai

Ansprechpartner: Federico Zuluaga-Knorr

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