Donnerstag, Februar 12, 2026
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Seid stets ehrlich zu euch selbst

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Ellas Basenbande Bio Fertiggerichte Höhle der Löwen Ella della Rovere

Ellas Basenbande, 
frische Bio-Fertiggerichte vegan, basisch, zuckerfrei und ohne Konservierungsstoffe, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup Ellas Basenbande doch kurz vor!

Fertiggerichte machen das Leben leichter. Allerdings sind die meisten, die wir in den Kühlregalen unserer Supermärkte finden voll mit Pestiziden, Zuckerzusätzen, Süßungsmitteln und Füll- und Konservierungsstoffen. Die wenigsten enthalten Gemüse, die meisten sogar nur Aromen. Genau das will Ella’s Basenbande mit ihren Fertiggerichten anders machen. Fertiggerichte, die sich dem Säure-Basen-Balance-Prinzip verschreiben und auch ohne Zusatzstoffe, aber mit hochwertigen Bio-Zutaten und den richtigen Gewürzen lecker schmecken. Mehr Gemüse auf dem Teller, sowie Fertiggerichte ohne Schnickschnack sind das Motto der Basenbande, um das Wohlbefinden der Menschen zu steigern und Krankheiten entgegenwirken.

Alle basischen Bio-Fertiggerichte von Ellas Basenbande sind:

frei von sämtlichen Zusatzstoffen > frei von Füllstoffen

frei von Konservierungsstoffen > frei von Zuckerzusatz

und frei von Süßungsmitteln > 100% vegan

100% schonend verarbeitet > 100% Bio

100% basisch > 100% Clean Label

Die Basenbande besteht aus 3 Gründern: Allen voran Ella della Rovere (69 Jahre), die 35 Jahre als Fachärztin gearbeitet hat und seit 10 Jahren Ernährungsexpertin ist. Ellas Herz schlägt für gesunde und nachhaltige Ernährung. Ihr Sohn Marcin Glowacki (47 Jahre) ist Nachhaltigkeitskämpfer und kümmert sich bei der Basenbande um Marketing und Business Development. Konrad Geiger (51 Jahre) ist Bio-Spitzenkoch und -Consultant und als echter Spicefreak verantwortlich für die Entwicklung der Gerichte. 

Wie ist die Idee zu Ella’s Basenbande entstanden?

Als Ellas Sohn Marcin im Jahr 2017 mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, empfahl Ella ihm, es einmal mit Basenfasten zu probieren. Marcin merkte dann sehr schnell, dass das Basenfasten im Alltag nur mit großen Widerständen umzusetzen war. Selbst im Biohandel gab es kaum Produkte, die ohne Süßungsmittel oder Zucker gesüßt waren, geschweige denn basische Gerichte. So kam Ella auf die Idee, basische Fertiggerichte selbst zu entwickeln. Die Geburtsstunde von Ella’s Basenbande! In einer zweijährigen Entwicklungsphase ist eine Linie von 6 Produkten der Basenbande entstanden: sechs nachhaltige, ökologische, vegane und rein basische Gemüsegerichte, die den Teller kurzerhand umdrehen und die Beilage zum Mittelpunkt des Essens machen. Bleibt eigentlich nur noch zu erwähnen, dass Marcin seine gesundheitlichen Probleme binnen von drei Monaten in den Griff bekam und ganz nebenbei auch noch 12 kg abnahm.

Welche Vision steckt hinter Ella’s Basenbande?

Wir von Ella’s Basenbande möchten die Ernährungsgewohnheiten der Menschen grundlegend ändern, indem wir über die Wichtigkeit gesunder und ausgewogener (basischer) Ernährung aufklären sowie gleichzeitig die passenden nachhaltigen und gut schmeckenden Produkte bereit halten.

Wer ist die Zielgruppe von Ella’s Basenbande?

Unsere Zielgruppe sind Familien mit Kindern und allgemein Menschen, die viel arbeiten, aktiv sind und wenig Zeit zum selber kochen haben. Die sich aber trotzdem gesund ernähren wollen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen und zudem Gerichte wertschätzen, die wie selbst gekocht schmecken.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir hatten das große Glück, dass die Produktionsfirma auf uns aufmerksam wurde. Unsere Produkte waren zu dem Zeitpunkt schon ca. 2 Monate vereinzelt im  Biohandel vertreten und dementsprechend haben wir uns sehr über den Anruf gefreut. Der Zeitpunkt für unsere Bewerbung war also ideal und wir haben uns sehr viel Mühe damit gegeben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns Folgen älterer Staffeln angesehen und natürlich auch ein bisschen analysiert, wie das Auftreten der Teilnehmer war. Investitionen, die zustande kamen dienten uns als Inspiration. Zudem haben wir uns natürlich im Vorweg eine Verhandlungstaktik überlegt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das war natürlich sehr motivierend für uns und Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Man muss dazu sagen, dass wir mit zu den letzten Teilnehmern gehörten, die ohne Corona-Auflagen in der Sendung waren und das Gesamterlebnis der Sendung in vollen Zügen genießen konnten. Wir haben vieles an positiver Energie mit aus der Aufzeichnung nehmen können.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Ella’s Basenbande aufmerksam werden?

Das können wir zum jetzigen Punkt noch gar nicht genau einschätzen, wenn wir ehrlich sind. Die Ausstrahlung hat ja noch nicht stattgefunden aber wir gehen schon davon aus, dass uns mit diesem Sprungbrett das Interesse vieler Menschen gewiss sein dürfte. Weil wir mit unseren Produkten wirklich etwas Einzigartiges geschaffen haben, das die komplette Lebensmittelbranche auf den Kopf stellen könnte und revolutioniert.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Im Focus hatten wir Nico Rosberg, da wir davon ausgegangen sind, dass er mit seiner Familie ohnehin ein bewusstes und ökologisches Leben führt und er gut zu unserer Philosophie und den Produkten passt. Zudem engagiert er sich ja bereits bei Startups.

Ella’s Basenbande, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten die Essgewohnheiten der Menschen grundlegend ändern. Wenn wir mehr Menschen dazu bringen, mehr Gemüse zu essen und gleichzeitig die Lebensmittelbranche dazu bewegen das Ganze zu unterstützen, dann schaffen wir für die Menschen und die Umwelt nachhaltig eine Veränderung herbei. Dafür haben wir weitere nachhaltige Produkte in Planung, über die wir jetzt aber noch nicht sprechen wollen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Überlegt euch gut, welche Produkte ihr auf den Markt bringt. Hinterfragt, ob sie wirklich eine Zukunft haben, ob die Menschen sie wirklich brauchen können und ob sie nachhaltig sind. Achtet auf gutes Marketing und seid stets ehrlich zu euch selbst und euren Kunden!

Bild: Ella della Rovere (Foto), Marcin Glowacki und Konrad Geiger präsentieren mit „Ellas Basenbande“ 100% Säure-Base-basierte Fertiggerichte. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Ellas Basenbande am 5. Oktober in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Ella della Rovere für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid mutig und traut euch

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Jacqueline Torres Martinez MeDusch Aroma Duschschaum Höhle der Löwen

Jacqueline Torres Martinez Gründerin von MeDusch vormals MediDusch, Aroma Duschschaum für Haut und Sinne, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Jacqueline Torres Martinez und ich bin die Gründerin der Dusch Perfect GmbH.  Ich entwickle und gestalte das Thema „Pflegen unter der Dusche“ ganz neu. Mit meinen MeDusch Produkten möchte ich ganz neue Akzente setzen in der Dusch-Kosmetik. 

MeDusch für die Erkältungszeit ist zum Beispiel als Pendant zu einem kosmetischen Erkältungsbad zu sehen, nur eben für die Dusche. Mein Duschschaum enthält daher wohltuende ätherische Öle und reichhaltige, hautpflegende Öle, die gerade in der Erkältungszeit eine Aromaoase unter der heimischen Dusche schaffen.

Die Kombination aus Eukalyptus Öl und Menthol sorgt in meinem Duschschaum für ein wohltuendes Aromaerlebnis, Mandel und Avocado- Öl sorgen für die nötige Pflege der Haut in der kalten Jahreszeit. Meine Produkte sind made in Germany und frei von Silikonen oder Mikroplastik, der Umwelt zur liebe.

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Als Pharmareferentin im Apothekenaußendienst wurde es für mich in der Vergangenheit immer schwieriger, Erkältungsbäder zu platzieren. Zum einen hörte ich immer wieder das Argument, dass gerade Familien in Neubauten schon keine Badewanne mehr hätten, da diese aus Platzmangel in Ballungsgebieten schlicht weg reduziert wurden. Die Regendusche hat Einzug gehalten. 

Zum anderen würden viele Menschen eher eine entspannte Dusche bevorzugen und aus Zeitmangel dieser den Vortritt gegenüber einem ausgiebigen Schaumbad geben, welches sich vor der Arbeit kaum realisieren lässt. Man möchte sich aber trotzdem frisch für den Alltag fühlen und gerade in der Erkältungszeit fehlte hier in diesem Bereich ein Produkt für die Dusche. 

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Ich möchte in erster Linie hochwertige Dusch-Kosmetik herstellen, mit ausgewählten Inhaltsstoffen. Diese sollen für jedermann zugänglich sein. 

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Mit meinen Duschschäumen möchte ich jeden ansprechen, der Wert darauf legt, hochwertige Dusch-Kosmetik mit ausgewählten Inhaltsstoffen zu nutzen. Gerade in der Erkältungszeit haben sich ätherische Öle traditionell bewährt. Diese bringe ich nun unter die Dusche mit MeDusch für die Erkältungszeit und schaffe damit eine Aromaoase, die sich auch im stressigen Alltag schnell unter der Dusche realisieren lässt. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Ich bin sehr schnell an meine Vertriebsgrenzen gestoßen. Als Pharmareferentin habe ich natürlich mein Produkt in den Apotheken platziert. Die Resonanz war unglaublich. Jede Apotheke, denen ich MeDusch in der Erkältungszeit vorgestellt hatte, wollte mein Produkt im Sortiment mit aufnehmen. Mit diesem positiven Rückenwind möchte ich nun einen Löwen für mich gewinnen. Mir fehlen die Kontakte und die Vertriebspower im Einzelhandel und so hoffe ich, dass ich einen Investor für meine Dusch-Kosmetik in der Erkältungszeit gewinnen kann und er mit mir gemeinsam den Markt erobern möchte. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Mein Mann Guido und ich haben uns gefühlt jeden Pitch auf TV Now noch einmal angeschaut, aus den letzten 7 Staffeln. Mein Mann übte mit mir zusammen meinen Pitch und wenn abends unsere Kinder im Bett friedlich schliefen, hieß es für mich, Bühne frei im Wohnzimmer. Ich denke, es kam Guido hinterher schon selber aus den Ohren heraus, aber er ließ sich nichts anmerken.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Als die Nachricht kam, ich bin dabei, konnte ich es erst gar nicht glauben. Ich habe mich wie ein Schneekönig gefreut und tanzte durchs Haus, danach war ich direkt voller Tatendrang, schließlich musste jetzt alles gut vorbereitet werden für den Pitch meines Lebens. Mir war schnell klar, dass ich nur diese eine Chance bekommen würde und die musste ich nutzen. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf MeDusch aufmerksam werden?

Sehr wichtig, diese Reichweite die MeDusch alleine nur durch die Teilnahme in diesem Format bekommt, hätte ich durch eigenes Marketing nicht erreicht. Ich bin sehr dankbar mit dabei zu sein und es bestätigt sich für mich, dass Kreativität und Mut belohnt werden.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich war erst einmal offen für jeden, denn jeder Löwe hat seine Vorzüge für meine Duschschäume. Ralf Dümmel bringt die absolute Vertriebspower mit und Judith Williams hat die Expertise in Bereich Kosmetik.

Aber auch Nils Glagau hatte ich im Fokus, da er der Experte in dieser Runde ist für den Apothekenmarkt. Seine Firma und Produkte genießen in den Apotheken einen hohen Stellenwert. Er bringt für diesen Markt genau die richtige Vertriebspower mit. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn ich mir was wünschen könnte, dann wäre es natürlich toll, wenn ich mit meiner Dusch-Kosmetik den Markt erobern würde. MeDusch gehört eindeutig in den Handel und in jede Drogerie wo es Duschprodukte gibt. Aber auch der Schritt in die Internationalisierung wäre durchaus denkbar, denn unsere Nachbarn duschen schließlich auch.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Die Idee zur Wirklichkeit werden lassen, also die Dinge anpacken. Es gibt viele Menschen mit wirklich guten Ideen, aber die meisten scheitern daran, weil sie den Mut nicht haben, diese auch umzusetzen. Natürlich ist ein Scheitern nicht ausgeschlossen, aber ich persönlich möchte mir in meinem Leben nicht die Frage stellen, „was wäre wenn“ gewesen? 

Bleibe dir treu und fokussiere dich auf deine Stärken, denn gerade im Business ist es wichtig, diese zu kennen und sich Hilfe zu holen in Bereichen, die einem selber nicht so liegen.

Stelle dein Business auf ein solides Fundament, damit meine ich : ZDF (Zahlen, Daten, Fakten ). Recherchen über deinen Markt gehören unbedingt dazu, die Erstellung eines Businessplans ist wichtig, um Struktur in dein Vorhaben zu bekommen. Stelle dir die Frag, ob dein dein Business überhaupt rentabel ist.

Also, seid mutig und traut euch was und vor allem umgebt euch mit Menschen, die eure Vision teilen und euch motivieren. 

Bild: Jacqueline Torres Martinez präsentiert „MediDusch“- den Dusch-Schaum bei Erkältung. Sie erhofft sich ein Investment von 75.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Sehen Sie MediDusch MeDusch am 5. Oktober in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jacqueline Torres Martinez für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Emma verstärkt Management-Team mit Andreas Westendörpf als CTO

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Emma Andreas Westendörpf
Emma Matratzen GmbH

Emma – The Sleep Company verstärkt das Management-Team mit Andreas Westendörpf als Chief Technology Officer

Emma – The Sleep Company holt Andreas Westendörpf als Chief Technology Officer (CTO) in die Geschäftsführung. Mit seiner Expertise will der erfahrene Technologe bei Emma eine IT-Plattform aufbauen, um das Frankfurter Unternehmen in seiner Entwicklung zum führenden internationalen Sleep Tech zu unterstützen. Die Zusammenarbeit hat zum 1. Oktober 2020 begonnen. 

Vor seinem Wechsel zu Emma war Andreas Westendörpf drei Jahre als CTO und Geschäftsführer der Engel & Völkers Technology GmbH tätig, wo er den Auf- und Umbau des gruppeninternen Tech-Unternehmens verantwortete. Zuvor arbeitete der Informatiker beim Online-Händler Zalando und war knapp zehn Jahre in der internationalen Unternehmensberatung tätig, zuletzt bei KPMG. In jeder seiner Stationen lag der Fokus des 39-Jährigen auf Technologie und den Menschen dahinter. Vor allem beschäftigt ihn die Frage, wie Organisationsstrukturen aufzusetzen und zu skalieren sind, um Erfolge durch intrinsisch motivierte Teammitglieder zu erzielen. Diese Erfahrungswerte will Westendörpf nun bei Emma einbringen.

„Mein Ansporn ist es, Wachstum zu erleben – im geschäftlichen Kontext, wie auch in der persönlichen Weiterentwicklung von Menschen. Vor diesem Hintergrund finde ich Emma spannend, insbesondere die in der kulturellen DNA des Unternehmens eingewobene Agilität, das hohe Ambitionsniveau und die gelebte Diversität. Das Unternehmen erfüllt alle Voraussetzungen, um seine herausfordernden Ziele zu erfüllen – nun folgt der nächste logische Schritt, der Tech-Part. Außerdem überzeugt mich Emmas Leitgedanke: Die Verbesserung von Schlaf mittels Technologie, Nacht für Nacht“, sagt Westendörpf.

In seiner Rolle als CTO versteht sich Westendörpf als zentrale Schnittstelle zwischen digitaler Technologie und den Teams des gründergeführten Unternehmens:

„Mein Ziel ist es, Technologie-Expertise in jedem Team verfügbar zu machen, um Emma-Kunden die besten Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können.“ Hierfür plant der Experte alle Beteiligten, die in der Entwicklung der Produkte involviert sind, zu vernetzen und interdisziplinär einzubeziehen. „IT darf kein Herrschaftswissen sein, sondern soll in alle Teams des Unternehmens integriert werden. Jedes Team soll die Fähigkeit haben, selbst Algorithmen zu implementieren und Erkenntnisse aus Daten zu extrahieren“, erklärt Westendörpf weiter. 

„Emma steht für Technologie und Fortschritt, sowohl online als auch offline. Es ist hierfür essenziell, IT-gestützte Strukturen für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens zu schaffen. Andreas Westendörpf wird seine Expertise und Vision in der Emma-DNA verankern und neue Impulse für die Zukunft einbringen“, sagt Dr. Dennis Schmoltzi, neben Manuel Müller Gründer und Geschäftsführer von Emma – The Sleep Company. 

Bildunterschrift: Andreas Westendörpf ist neuer CTO bei Emma – The Sleep Company. Copyright: Emma Sleep GmbH 2020; Fotograf: Moritz Reich.

Quelle HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH

Sprich mit so vielen Menschen wie möglich

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kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar.

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar

Stellen Sie sich und das Startup kaikua doch kurz unseren Lesern vor!

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut & Haar. Aus 100% natürlichen Zutaten, vegan, biologisch abbaubar, plastikfrei, palmölfrei und plastikpositiv zertifiziert. D.h. für jedes Stück Seife wird die doppelte Menge an Plastik aus dem Meer geholt mit unserem Partner cleanhub. Passend zu unseren Seifen bieten wir eigens für uns entworfene Porzellan-Seifenschalen an, mit der die Seife zu einem echten Highlight im Bad wird.

Einzigartig ist: ab 50 Stück kann man sich seine Lieblingsseife plus Verpackung mit dem geplanten “Soap Designer”, ein Online Tool á la “mymuesli”, selbst zusammenstellen. So werden neben Einzelpersonen auch Unternehmen inspiriert, den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft voranzutreiben. Wir Gründerinnen, Katharina Weißhaar und Vanessa Bischof, wollen ein Stück mehr Natur und weniger Plastik ins Badezimmer bringen, indem wir das Image von Naturseife, ein Produkt mit jahrtausendealter Tradition, wieder aufpolieren. Let’s make soap great again!

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen? 

Wir teilen die Leidenschaft für einen nachhaltigen Lifestyle und hochwertige, individuelle Produkte. Seife nutzen wir beide schon sehr lange, Katharina stellt sie zudem seit über sieben Jahren selbst her. Vanessa bringt eben viel Erfahrung im Marketing mit. Wir sind seit über 30 Jahren Freundinnen. Mit der Gründung von kaikua wollten wir ins Machen kommen und Ideen für eine nachhaltigere Welt nicht nur spinnen, sondern auch in die Tat umsetzen und den Wandel mit vorantreiben.

Was war bei der Gründung von kaikua die größte Herausforderung?

Katharina lebt in Hannover, Vanessa in Hamburg. Das macht es komplexer, sich abzustimmen und ist eine andere Art der Zusammenarbeit. Wir haben als Sidepreneurs gegründet und haben beide zwei Kinder, die nötige Zeit für die vielzähligen Aufgaben zu finden, ist oft eine Herausforderung. Wir bringen zusammen zwar eine breite Expertise mit, dennoch gibt es sehr viele Dinge, die wir beide zum ersten Mal machen. Das ist einerseits eine Herausforderung, andererseits aber auch sehr spannend, weil wir jetzt schon so viel dazu gelernt haben. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Es gibt sicher sehr viele gute Ideen, die es gar nicht erst in den Markt schaffen, weil die Ideengeber Angst haben, dass ihre Idee nicht von Anfang an perfekt ist. Das ist sehr schade und wir glauben an die Idee, erst einmal zu starten und sich dann über kontinuierliche Verbesserung immer weiter zu optimieren. 

Welche Vision steckt hinter kaikua?

Wir wollen mit kaikua ein Stück mehr Natur und weniger Plastik ins Badezimmer bringen. Und wir möchten Einzelpersonen und Unternehmen inspirieren und den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft mit zu gestalten. Wir möchten Vorbild sein und der Branche zeigen, dass man auch nachhaltig wirtschaften kann. 

Wir sind der Überzeugung, dass unternehmerisches Handeln einher geht mit sozialer Verantwortung. Neben der Kooperation mit cleanhub sind wir Mitglied im Naturschutzbund Deutschland. Wir wünschen uns, dass jeder (früher oder später) den Zugang zu plastikfreier und nachhaltiger Naturkosmetik findet und haben es uns deshalb zur Mission gemacht, unseren Teil in Form von kaikua – natural craft soap – dazu beizutragen.

Let’s make soap great again! 

Wer ist die Zielgruppe von kaikua?

Die kaikua Produkte sind für alle, die sich einen nachhaltigen Lifestyle wünschen und hochwertige, individuelle Produkte schätzen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

kaikua sind handgefertigte Naturseifen für Haut und Haar.

Es gibt zwei wichtige Unterscheidungsmerkmal: 

  1. Unsere Seifen sind plastikpositiv zertifiziert über den Partner cleanhub. Gemeinsam holen wir für jedes Stück Seife die doppelte Menge an Gewicht aus den Meeren. 
  2. Mit dem “Soap Designer” schaffen wir ein Online-Tool, mit dem man die Inhaltsstoffe der Seife selbst zusammenstellen sowie das Etikett dafür gestalten und eine Verpackung wählen kann.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Im Februar diesen Jahres haben wir beschlossen, dass wir gemeinsam gründen wollen – einen Monat später kam Corona. In der Anfangsphase haben wir so gesehen sogar von Corona profitiert, da wir durch den Lockdown plötzlich sehr viel Zeit an den Abenden hatten, die wir in unsere Idee investieren konnten, da andere Aktivitäten ja erst einmal komplett weggefallen sind. Natürlich haben wir uns schon gefragt, ob das der richtige Zeitpunkt für eine Gründung ist. Aber Corona wird uns sicher noch länger begleiten und daher sind wir froh, dass wir nichts auf die lange Bank geschoben haben.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Da wir sowieso in zwei unterschiedlichen Städten wohnen, hat sich an unserer Art der Zusammenarbeit nichts verändert aufgrund von Corona. Wir waren vorher schon komplett digital unterwegs und nutzen Kollaborations-Tools wie Trello und natürlich sehr viel Videochats.   

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wenn man in einer schwierigen Phase wie dieser startet, werden wir gut gewappnet sein für etwaige Hindernisse, die in der Zukunft noch kommen werden.  

kaikua, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Naturseifen sind der Anfang, wir haben noch viele Ideen für weitere Produkte im Kopf und müssen uns eher zügeln, einen Schritt nach dem nächsten zu gehen. kaikua bietet eine breite Produktpalette an Naturkosmetik Produkten an und hat sich als nachhaltige Lifestyle Marke in diesem Bereich etabliert.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sprich mit so vielen Menschen wie möglich, um dir so früh wie möglich und kontinuierlich Feedback zu deiner Idee einzuholen. 

Vernetze dich auch mit anderen Gründer/innen. Wir sind total positiv überrascht über die vielen konstruktiven Gespräche, aus denen wir so viele wertvolle Tipps mitnehmen konnten. 

Starte mit der Umsetzung – ohne das alles absolut perfekt sein muss – es bleibt immer Raum für Verbesserungen. Wir handeln nach dem Motto: “It doesn’t have to be perfect, it just has to start”.

Wir bedanken uns bei Katharina Weißhaar und Vanessa Bischof für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fail faster, fail better!

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Aklamio Cashback Empfehlungen kunden

Aklamio Geld verdienen per Cashback und über bezahlte Empfehlungen

Stellen Sie sich und das Startup Aklamio doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Philip Ginthör und COO von Aklamio, Entrepreneur und Business Angel. Meine erste Gründung liegt bereits 20 Jahre zurück, danach war ich viele Jahre als Topmanager bei Medien- und Tech-Konzernen, unter anderem acht Jahre als CEO bei Sony Music für Deutschland, Österreich und die Schweiz, tätig. Bei Aklamio hat mich das Team überzeugt, aber auch die hoch entwickelte Technologie der Plattform, so dass ich das junge Unternehmen über eine Beteiligung hinaus operativ unterstütze. Mein Thema, das ist Transformation, also Wachstum durch Veränderung. Bei dieser Entwicklung können etablierte Unternehmen von Startups lernen – und natürlich auch umgekehrt. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Als Business Angel investiere ich mit meiner in Wien gegründeten playfull advisory & ventures GmbH in Startups aus der Kreativwirtschaft, aus dem Marketing und aus dem Education-Sektor. Zum Portfolio gehören beispielsweise kitchenadvisor.de, studysmarter.de, fortunes.io oder involve.me. Bei Aklamio ergänze ich das Gründerteam als COO und Gesellschafter seit September 2019. Robert Wetzker und Holger Grosse haben 2011 direkt nach dem Studium an der TU Berlin gegründet und mit Aklamio die weltweit führende Lösung für Empfehlungsmarketing geschaffen. 

Unsere Kunden sind Konzerne aus der Telekommunikation, Energiewirtschaft, Versicherungen, Finanzdienstleister und Zahlungsanbieter. Sie implementieren die Technologie von Aklamio in ihre Strukturen. Für unsere internationalen Partner sind wir attraktiv, weil wir als einzige einen voll integrierten, skalierbaren und serviceorientierten Akquisekanal anbieten, der Omnichannel hocheffektive Neukundengewinnung ermöglicht. Bestandskunden – der “heilige Gral” der Unternehmen – werden mit Incentive Marketing Kampagnen wie “Refer a Friend” aktiviert indem sie für ihre Treue und Loyalität belohnt werden und zeitgleich Neukunden bringen. Studien zufolge sind etwa 80 Prozent aller Kaufentscheidungen durch soziale Empfehlungen von Freunden und Bekannten beeinflusst. Oft mangelt es Online-Anbietern an technischen Lösungen, die leicht integrierbar und zugleich Omnichannel performant sind. Diese Lücke haben wir mit Aklamio erfolgreich geschlossen.

Welche Vision steckt hinter Aklamio?

Hinter Aklamio steht die einfache und starke Idee, dass große Marken ihren Kunden etwas vom gemeinsam geschöpften Unternehmenswert zurückgeben. So ermöglicht es Aklamio globalen Marken – anstatt auf Drittplattformen hohe Summen für Marketing auszugeben – ihre Budgets direkt in die eigenen Kunden zu investieren und so beispielsweise Kunden, die durch Weiterempfehlungen beim Wachstum helfen, am wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen. Unternehmen bieten ihren Kunden damit einen direkten Mehrwert und erhalten vor allem die Kontrolle über ihre Kundenbasis und deren Daten zurück. Wegen der hohen Kosten und Komplexität beim “Selbermachen” und Entwickeln von eigenen Technologien, aber auch wegen unserem Customer- und Account Service sowie Data-insights sind wir attraktiver als die meisten selbst entwickelten Inhouse-Lösungen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im letzten Jahr haben wir viel in die Organisationsstruktur und Prozesse investiert, die uns ermöglichen, international innerhalb unseres Marktes zu skalieren. Das ist durchaus mit einer echten Transformation zu vergleichen, da wir ausgehend von einem neu eingestellten Mindset der Teams über festgelegte KPIs und Reportings sowie unterstützenden Tools viel neues ins Unternehmen gebracht haben. Der Haupttreiber hier sind Kommunikation und das strukturierte Recruiting hochqualifizierter Leute in Schlüsselpositionen. Historisch hat Aklamio ein sehr starkes und engagiertes Angel-Team hinter sich, die auch in Übergangsphasen sehr “pragmatisch” auch monetär die wichtigen Impulse unterstützen.

Wer ist die Zielgruppe von Aklamio?

Als Zielgruppe von Aklamio sehen wir alle großen multinationalen Konzerne, die Produkte und Services mit einem hohen Customer Lifetime Value vertreiben. Zu unseren Kunden zählen über 300 internationale Markern, das sind Konzerne für Telekommunikation, Energieversorger, Versicherungen, Finanzdienstleister und Zahlungsanbieter. Dem gegenüber stehen über drei Millionen Nutzer, die als Empfehler auftreten und für neue Akquisitionen unserer Kunden sorgen.

Wie funktioniert Aklamio für seine Nutzer? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Nutzer erhalten Geld auf zwei unterschiedliche Weisen: Per Cashback und über bezahlte Empfehlungen. Die Cashback-Funktion funktioniert ähnlich wie Payback, nur direkt als Geld-Prämie, nicht mit Punkten für den Einkauf. Einige unserer Partner-Shops bieten feste Beträge an, bei anderen gibt es die Prämien auf prozentualer Basis im Bereich zwischen 2 und 20 Prozent. Der Vorteil ist, durch die Prämien haben Nutzer die Möglichkeit, noch bares Geld für einen Einkauf zurück erhalten, den sie sowieso getätigt hätten. Mehr als 1.500 Partnershops kooperieren hierbei mit uns. Neben dem Cashback-Programm gibt es außerdem die Möglichkeit der bezahlten Empfehlungen. Unsere Partner-Shops generieren personalisierte Empfehlungs-Links für spezielle Produkte und Angebote, die dann zur Empfehlung an Freunde, Familie oder Bekannte geschickt oder über soziale Netzwerke geteilt werden können. Der Vorteil hier, bei jedem Kauf über den Empfehlungs-Link verdient der Nutzer ganz automatisch mit. 

Stiftung Warentest hatte 2018 verschiedene Anbieter im Marktsegment getestet. Das Ergebnis fiel für uns sehr positiv aus. Danach bietet Aklamio seinen Nutzern vergleichsweise hohe Rabatte und arbeitet mit mehr als der Hälfte der 100 umsatzstärksten Onlineshops zusammen. Gelobt wurde der Kundenservice, der zusätzlich zum Kontaktformular auch über einer Telefonhotline erfolgt. Zudem wurde betont, dass keine Nachteile für den Verbraucher in den Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen enthalten sind. Die Auszahlung der Prämien erfolgt bereits ab dem ersten Euro. Bei anderen Anbietern erfolgt die Auszahlung teilweise erst ab 20 Euro.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert? Und wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Der Bedarf bei Unternehmen jeder Größenordnung neue Kunden zu gewinnen, wächst rasant – sowohl digital als auch Offline. Daran hat auch Corona nichts geändert, so dass wir hier glücklicherweise kaum Auswirkungen oder Umsatzeinbrüche verspürt haben. Für Aklamio ist das eine Riesenchance. Denn Unternehmen sind durch die Ereignisse geradezu gezwungen zu verstehen, wie wichtig es ist seine Kunden wirklich zu kennen und mit ihnen eine andauernde, nachhaltige Beziehung aufzubauen. Das ist der Schlüssel für Kundenakquise und -bindung. Aklamio hat sich innerhalb der Zielbranchen als führende Technologie etabliert. Unsere Kunden wissen, dass sie mit uns eine serviceorientierte und extrem kostengünstige Lösung haben, die über Empfehlungen Omnichannel für neue Kunden sorgt. Auf diese Möglichkeit wollen sie auch während der Coronazeit nicht verzichten.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir steuern sehr bewusst proaktiv durch diese wirtschaftliche Herausforderung. Auch wenn Enterprise Sales in diesen Zeiten eine logistische Herausforderung darstellen, ist unser Sales Team produktiver als je zuvor und kann die hohe Nachfrage aufgrund des coronabedingten Online-Booms gut abdecken. Wir vermissen natürlich Branchenevents und Messen, denn  im direkten, zwischenmenschlichen Kontakt lassen sich konkrete Lösungen für Partner einfacher und mehrdimensionaler vermitteln.  

Aklamio, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist Aklamio der klare Marktführer für Kundenakquise und -incentivierung im Enterprise Bereich! Und das – hoffentlich – in Europa und den USA.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich fasse mich kurz: Fail faster, fail better! Und: Care about people!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Philip Ginthör für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lasst den Kopf nicht hängen

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ruhrSUMMIT 2020 goes digital

ruhrSUMMIT 2020 goes digital

Stellen Sie sich doch kurz vor!

Wir sind der ruhrHUB und wir sind der digitale Knotenpunkt für Start-ups, Unternehmen und Digital Natives & Immigrants. Unser Hauptquartier befindet sich im Herzen des Ruhrgebiets, in Essen, und macht den potenziellen Gründer*innen hier in der Region Mut, ihr eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Wir sind aber nicht nur Ansprechpartner für Entrepreneur*innen, die schon eine konkrete Geschäftsidee im Gepäck haben, sondern auch für Start-up Newcomer, die die Szene kennenlernen möchten. Als Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“ konzentrieren wir uns auf folgende, gemeinsame Ziele: Die Förderung von Start-ups, genauso wie der Aufbau einer Investorenszene oder das konsequente Setzen von Impulsen für die digitale Transformation von Großunternehmen. Um die Anziehungskraft auf digitale Start-ups und Spin-offs zu erhöhen und eine deutschlandweite und international herausragende Gründerszene aufzubauen, sind wir als einer der Digital Hubs in NRW ein zentraler Knotenpunkt für die digitale Transformation. 

Stellen Sie uns den ruhrSUMMIT kurz vor!

Der ruhrSUMMIT ist eines unserer Highlight-Events, welches dazu beiträgt die o.g. Ziele zu verwirklichen und findet am 27. Und 28. Oktober in der digitalisierten Jahrhunderthalle statt. In 2020 ist der ruhrHUB zum ersten Mal der Veranstalter. Wir haben den Schritt gewagt, das 2-tägige Event komplett zu digitalisieren und stellen das größte B2B Start-up Event in Deutschland auf einer interaktiven Plattform dar. Dabei haben wir keine Kosten und Mühen gespart, eine Plattform zu programmieren, die den Teilnehmern weniger ein digitales Abbild einer Messe bietet, sondern mehr ein digitales Erlebnis kreiert, das insbesondere das Hauptziel des ruhrSUMMIT vereint: Start-ups mit Unternehmen so zusammen zu bringen, dass sich daraus erfolgreiche Kooperationen ergeben. 

Welche Vision steckt hinter dem ruhrSUMMIT?

Mit dem ruhrSUMMIT möchten wir, nicht nur in der Region, dazu beitragen, dass die Start-up Szene von Großunternehmen gehört und gesehen wird. Natürlich beginnt alles an unserem Standort, dem Ruhrgebiet, und wir nutzen die hier ansässige Industrie, um das Kollaborationspotenzial voll auszuschöpfen. Dabei erweitern wir auch das Start-up Netzwerk des ruhrHUB immer mehr. In Kombination mit dem B2B-Fokus sprechen wir gezielt Start-ups an, die für Unternehmen als Kooperationspartner interessant sein könnten und geben diesen beiden Playern eine Bühne beim exklusiven Pre-Event an Tag 1 des ruhrSUMMIT 2020. Im Format Match your corporate pitchen zum einen Start-ups ihre Lösungen für vorab ausgeschriebene Unternehmens-Challenges. Zum anderen berichten Unternehmen aus ihrer Perspektive zum ersten Mal, welche generellen Herausforderungen bestehen und bieten Start-ups die Gelegenheit, zukünftige Anknüpfungspunkte für ihr Geschäftsmodell zu erkennen. 

Neben dieser Vision steht in diesem Jahr die Internationalisierung im Vordergrund. Aus diesem Grund sprechen wir auch nicht zwingend nur Start-ups an, die einen digitalen B2B-Fokus verfolgen, sondern möchten mit der interaktiven Plattform jedem Start-up die Chance geben, sein Netzwerk auszubauen. 

Zum wievielten Mal findet er dieses Jahr statt?

Zum 5. Mal stellt der ruhrSUMMIT die geballte Gründerszene ins Rampenlicht. Nachdem sich das Event in den letzten 4 Jahren zum größten B2B-Start-up Event in Deutschland etabliert hat, freuen wir uns in diesem Jahr über die Grenzen des deutschsprachigen Raums zu gehen und das Event in der internationalen Start-up Szene bekannt zu machen!

Wie wird er dieses Jahr stattfinden?

Wir haben keine Kosten und Mühen gespart, nachdem zu Beginn des Jahres die Entscheidung getroffen wurde, den ruhrSUMMIT stattfinden zu lassen. Der letzte Sprint unserer Programmierer steht bevor, die letzten Feinheiten werden eingebettet, sodass wir den Teilnehmern ein standortunabhängiges Online-Erlebnis mit mind. den gleichen Benefits anbieten können. Wir haben die bereits bekannten Programmpunkte um ganze 3 neue Formate ergänzt, damit der Hauptfokus, das Match Making, garantiert wird. Zusätzlich kann man in diesem Jahr eine Menge Unternehmen bzw. Investoren bei den 3min Speed Matches via Videochat kennenlernen, bei den Table Discussions zu heißen, digitalen Themen mit scharfsinnigen Table Captains diskutieren oder sich in der Expert Lounge in einem 1:1 Gespräch zu eigenen, spezifischen Fragestellungen beraten lassen. 

Die Plattform ist so gestaltet, dass sich jeder User intuitiv gut zurechtfinden kann. Nachdem man ein Online-Ticket erworben hat (https://ruhrsummit.de/2020/boarding-pass/) kann man sich über eine Log-In Oberfläche in die Plattform einloggen, ein umfangreiches Profil mit Bild und persönlichen Informationen anlegen. Die Grundstruktur der Plattform ist an die Jahrhunderthalle in Bochum angelehnt, da diese als Veranstaltungsort der letzten 2 Jahre gedient und mit ihrem industriellen Charme voll überzeugt hat. Beim ruhrSUMMIT 2020 kann man in diesem Jahr mehr Leads als je zuvor generieren und das ganz einfach von zu Hause aus, in der Mittagspause oder wo auch immer man sich gerade befindet, teilnehmen und sein Start-up in den internationalen Fokus stellen. 

Was sind die Highlights? Wer wird als Sprecher dabei sein?

Unsere Highlight Speaker in diesem Jahr sind:

  • Ralf Dümmel (Erfolgreicher Löwe und Start-up Investor)
  • Anne Lemcke (Gründerin von Ankerkaut)
  • Lawrence Leuschner (Mitgründer und Geschäftsführer von TIER)

Wer sollte den ruhrSUMMIT nicht verpassen?

Alle Start-ups, die sich auf eine Unternehmens-Challenge einlassen wollen, um ihr Geschäftsmodell skalieren zu können. Oder aber auch Start-ups, die sich in der Szene bekannt machen wollen. Es ist jeder willkommen, der sich am Austausch der Start-up Szene beteiligen will und seine Learnings mit anderen teilen bzw. von anderen Erfahrungen lernen will. Mit dem ruhrSUMMIT möchten wir in diesem Jahr weiterhin gewährleisten, dass die Szene zusammenkommen kann, voneinander lernen kann und viele neue Kontakte knüpfen kann. Ganz nach unserem Motto „Meet scalable B2B Start-ups“.

ruhrSUMMIT wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahre?

Wir hoffen natürlich, dass COVID-19 schnell und milde an uns vorbeizieht, sodass wir unsere zukünftigen Events weiterhin auch physisch austragen können. Wir sehen die Weiterentwicklung des ruhrSUMMIT hin zu einem Hybrid-Event, sodass sich die Szene im Ruhrgebiet treffen kann, aber auch räumliche Barrieren aufgehoben werden und man genauso digital dabei sein kann.

Welche Tipps würden Sie Startups mit auf den Weg geben: 

Wir können nur sagen: Liebe Start-ups, lasst den Kopf nicht hängen. Nutzt diese Zeit als Chance euch und euer Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, kommt zum ruhrSUMMIT und berichtet davon. Versucht auch weiterhin zu networken, denn geteiltes Leid ist halbes Leid und vielleicht hat irgendjemand außerhalb eures Umfeldes die zündende Idee, um euch nach vorn zu pushen! You’ll never know!

„Die Start-up Bewerbungsphase wurde für die virtuelle EXPO und/ oder einen Start-up Pitch bis zum 11.10.20 verlängert. Bewirb dich jetzt, stelle dein Start-up der internationalen Szene vor und/ oder sichere dir noch einen der letzten Time-Slots für einen Pitch! 

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Einfach machen und nicht zu viel darüber nachdenken!

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China Impulse China digitalwelt alexandra stefanov

China Impulse – Der Experten-Einblick in Chinas komplexe Digitalwelt

Stellen Sie sich und China Impulse doch kurz unseren Lesern vor!

China Impulse habe ich im Mai 2020 als Herzensprojekt ins Leben gerufen, nachdem ich gemerkt habe, wie wenig wir uns hier in Deutschland mit der chinesischen Digitalwelt auskennen und befassen. Dabei hat China schon 904 Millionen Internetnutzer, hat im Jahr 2019 zum ersten Mal die USA bei der Anzahl der Patentanmeldungen überholt und ist uns bei fast allen digitalen Trends mindestens 5 Jahre voraus.

Aus eigener Erfahrung von meinen bisherigen Chinaaufenthalten weiß ich, wie überfordernd die Geschwindigkeit des chinesischen technischen Fortschritts sein kann. Aus diesem Grund habe ich China Impulse als Projekt gestartet, um zu sehen, wie andere Chinaexperten am Puls der Zeit bleiben und mit den Entwicklungen in Chinas Digitalwelt mithalten. Das Projekt entwickelte sich dann zu einer Interviewserie, in der ich über 20 Experten interviewt habe, die sich mit Chinas Digitalwelt auskennen und erfolgreich mit den digitalen Themen dort Schritt halten. Die Serie heißt „China Impulse – Der Experten-Einblick in Chinas komplexe Digitalwelt“.

Ich bin Alexandra Stefanov, habe Sinologie und Transcultural Studies in Heidelberg, Tianjin und Shanghai studiert und bin seit 2009 regelmäßig in China unterwegs. Meine Faszination für die Themen digitale Trends, Innovationen und Internetkultur Chinas hat ihren Ursprung in meiner Forschung zur chinesischen Internetsprache. Nach meinem Studium habe ich zunächst an einer Chinesisch Lern-App mitgewirkt und bin nun seit mehreren Jahren als Projekt- und Eventmanagerin tätig. Gleichzeitig unterstütze ich im Rahmen der Digitalisierungs-Initiative der Deutschen Wirtschaft die Digitalisierung und Innovationen im deutschsprachigen Raum.

Welche Vision steckt hinter China Impulse?

Meine Absicht mit China Impulse ist es, möglichst vielen Menschen den Einstieg in die chinesische Digitalwelt zu erleichtern und ihnen dabei zu helfen, das digitale Mindset dahinter besser zu verstehen und gleichzeitig auch Land und Leute kennenzulernen. 

Was möchten Sie mit China Impulse vermitteln? Wie wichtig ist der chinesische Markt?

Das Thema China polarisiert stark und mit der Verschlechterung der chinesisch-amerikanischen und chinesisch-europäischen Beziehungen wird die Berichterstattung immer negativer. Es kristallisieren sich im China Diskurs verstärkt zwei Extreme heraus: Man ist entweder China-Freund oder China-Feind. Ich habe das Gefühl, dass es wenige gibt, die noch irgendwo dazwischen stehen. Ich möchte mit China Impulse weder China hypen noch verurteilen, sondern aufzeigen, dass man sich das komplexe Land mit 1,4 Milliarden Menschen auch objektiv und neutral anschauen sollte und versuchen sollte, die Kultur und Mentalität zu verstehen. 

Deutschland profitiert vom Aufstieg Chinas zur Wirtschaftsmacht und China liegt, nach den USA und Frankreich, inzwischen auf Platz drei der deutschen Exportzielländer. Unabhängig von der wichtigen Rolle als Handelspartner, steigt China aber auch rasant zur Tech-Weltmacht auf. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass wir wissen, wie die chinesische Digitalwelt aussieht und welche Trends dort entstehen. 

Wo sehen Sie die Chancen? Wo die Risiken?

Die Chance sehe ich darin, dass sich durch die aktuelle intensive Berichterstattung zu den Beziehungen zwischen China, Europa und den USA mehr Menschen für das Thema China interessieren und neugierig werden, mehr über das Land zu erfahren. Genau in dieser aktuellen Berichterstattung sehe ich aber auch die Risiken, da sich viele nicht die Mühe machen, sich ausführlich zu informieren und sich eine differenzierte Meinung zu bilden, und so entsteht zum Teil ein sehr negatives Bild von China. Ich möchte diese Aufmerksamkeit, die China zurzeit erlangt hat, als Chance dafür nutzen, auch Facetten des Landes zu zeigen, die sonst zu kurz kommen.

Wer ist die Zielgruppe von China Impulse?

China Impulse ist für alle, die sich inspirieren lassen und die an der Geschwindigkeit des technischen Fortschritts in China teilhaben wollen, denn dort entsteht die Zukunft im digitalen Bereich. Und vor allem für diejenigen, die von den neuesten technologischen Entwicklungen nicht überrascht werden wollen, wenn sich diese, Jahre später, auch bei uns durchsetzen. 

Mit China Impulse möchte ich Unternehmen und Unternehmer aus verschiedenen Branchen bei der Planung ihrer Zukunftsstrategie unterstützen, indem ich ihnen Impulse und Inspiration aus Chinas Digitalwelt und Experten Know-how zur Verfügung stelle. Gleichzeitig eignen sich die Einblicke aber auch für Privatpersonen, die sich auf die digitale Zukunft vorbereiten wollen.

Wie haben Sie die Experten ausgewählt?

In erster Linie wollte ich unter meinen Interviewpartnern Experten haben, die sich seit mehreren Jahrzehnten mit China auseinandersetzen, die in China gelebt haben und die die Entwicklung des Landes in den letzten 30-40 Jahren miterlebt haben. Zudem wollte ich gerne Kulturwissenschaftler interviewen, die die chinesische Sprache beherrschen und die den Zuschauern mehr zur chinesischen Mentalität und zum Mindset erzählen können, damit diese nicht nur die aktuellen digitalen Trends besser kennenlernen, sondern auch ein besseres Verständnis für Land und Leute erlangen.

Außerdem hatte ich schon einzelne Themen im Kopf, die ich behandeln wollte, wie z. B. WeChat, Künstliche Intelligenz, Payment und Banking, Live Streaming und E-Mobilität und so habe ich dafür nach Experten gesucht, die sich genau mit diesen Themen im chinesischen Kontext beschäftigen. Mir war es wichtig, dass ein bunter Mix entsteht aus Experten, die sich sprachlich, geschichtlich und kulturell mit dem Land auseinandersetzen und Experten, die aus dem Digitalisierungsbereich kommen und in den letzten Jahren immer mehr den Blick nach China geworfen haben.

Aus welchen Fachgebieten stammen die Experten?

Die Experten kommen aus den Bereichen Chinawissenschaften, Digitalisierung, Unternehmensberatung, PR- und Marketing, Journalismus, Start-up-Gründung und Innovationsforschung.

China Impulse, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Meine Vision ist es, mit China Impulse möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen dabei zu helfen, die komplexe chinesische Digitalwelt zu verstehen. In fünf Jahren hoffe ich, ein großes Netzwerk dafür aufgebaut zu haben. Im Rahmen von Online und Offline Events und Workshops möchte ich Wissen und China Kompetenz vermitteln und den Menschen ermöglichen, sich auszutauschen und sich Experten-Know-How zu holen, um sich für die Zukunft vorzubereiten und die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Einfach machen und nicht zu viel darüber nachdenken! Diesen Tipp hört man zwar ständig, aber ich glaube, man setzt ihn nicht oft genug um. So ging es mir auch lange Zeit. Es ist nicht einfach aus seiner Komfortzone rauszukommen und neue Dinge auszuprobieren, in die man viel Zeit und Herzblut investiert, ohne genau zu wissen, wie das Ergebnis aussehen wird. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass sich oft ungeahnte Möglichkeiten ergeben, wenn man ein bisschen mutig ist und einfach macht.

Hol dir Unterstützung! Lange Zeit habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass Coachings was für mich sind. Es gibt auch Tausende von Coaches da draußen und man weiß gar nicht, welche gut sind und welche nicht. Aber hol dir Empfehlungen und arbeite dann mit einem Business Coach zusammen, der dir aus eigener Erfahrung Tipps geben kann und dich in Sachen Leadership weiterbringt. Bei mir hat ein Coaching auch den nötigen Druck erzeugt, einfach mal jetzt zu starten und nicht irgendwann in ferner Zukunft.

Hab Geduld, der Business-Aufbau ist ein Marathon, kein Sprint! Gerade wenn man noch dabei ist, sein Netzwerk und seinen Brand aufzubauen und sich in seiner Nische einen Namen zu machen, kommt es einem am Anfang so vor, als würde alles viel zu langsam anlaufen. Es zahlt sich aber aus, Geduld zu haben und dran zu bleiben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Alexandra Stefanov für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Maximale Leidenschaft in das Projekt stecken

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peakboard daten echtzeit

Peakboard All-in-One-Lösung aus Hard- und Software, mit der Daten aus verschiedensten Quellen effizient, individuell und in Echtzeit kommuniziert werden

Stellen Sie sich und das Startup Peakboard doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Patrick Theobald und habe zusammen mit Peter Wohlfarth Peakboard gegründet. Wir beschäftigen uns seit langem mit den Prozessen in Logistik und Produktion und mussten immer wieder feststellen, dass eine falsche Vorstellung von Digitalisierung viele Unternehmen im Vornherein davon abhält, sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen. Sind davon überzeugt, dass der Schritt zu digitalen Lösungen weder unüberschaubare Kosten verursachen noch ein riesiges Projekt sein muss, für das man vielleicht gar nicht die Ressourcen hat. 

Wir wollen Menschen, die direkt in der Fertigung oder im Lager tätig sind und in ihrer täglichen Arbeit Optimierungspotentiale sehen, ein Tool an die Hand geben, um diese Potenziale heben zu können. Dafür entwickelten wir eine Datenvisualisierung, die nicht nur leicht verständlich ist, sondern auch schnell, problemlos und günstig zu implementieren ist und allen Beteiligten schnell vor Augen führt, welche Vorteile sich ihnen bieten: Die Darstellung von Daten in Echtzeit steigert nicht nur die Effizienz, sie führt auch zu höherer Motivation, da Menschen nun unmittelbar sehen, dass ihre Arbeit Auswirkung auf den gesamten großen Prozess hat.

Heute sind wir ein buntes und dynamisches Team von 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und konnten bereits über 160 Kunden weltweit von unserer All-in-One-Lösung überzeugen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bevor ich mein erstes Unternehmen gründete, arbeitete ich als Software-Entwickler bei einem international führenden Großhändler. Da erlebte ich das Problem der schleppenden Informationsweitergabe aus nächster Nähe: Informationen wurden noch aufwendig in Excel zusammengestellt, ausgedruckt und dann in einem Meeting besprochen. Die Belegschaft wünschte sich schließlich, dass die Information, wo es gut läuft und wo gerade nicht, auf großen Monitoren in den Hallen angezeigt würde. Alles wurde kostspielig von Hand programmiert. Das hat meinen Ehrgeiz geweckt, dafür eine Lösung zu finden. Die Idee von Peakboard war geboren. Mir war klar, dass ich diese Entwicklung selbst vorantreiben musste, denn für ein Projekt im Rahmen einer Festanstellung war es schlicht zu groß. Allerdings dauerte es dann noch 12 Jahre bis zur Gründung von Peakboard. 

Welche Vision steckt hinter Peakboard?

Wir möchten Menschen in Unternehmen befähigen, bessere Entscheidungen zu treffen, ihre Prozesse zu optimieren und diese effizienter steuern zu können. Auf der ganzen Welt beschäftigt die Menschen in Unternehmen die eine zentrale Frage: Wo stehen wir gerade und wo sollten wir jetzt eigentlich stehen? Der Schlüssel dazu ist die Visualisierung von Prozessdaten in Echtzeit. 

Peakboard stellt diese Daten schnell, einfach und in Echtzeit genau dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden. Egal ob für Führungskräfte im Büro oder für Werker an den einzelnen Industriearbeitsplätzen. 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Peakboard entstand wie auch mein erstes Unternehmen, Theobald Software, das ich 2004 gründete, fernab der Startup-Hochburg Berlin hier in Stuttgart ohne Finanzierungsrunden und Fremdkapital von externen Investoren. Das Unternehmen wuchs ausschließlich organisch. Heute beschäftigt Theobald Software rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zählt 26 der DAX-30 Unternehmen zu seinen Kunden. Bei Peakboard verhält es sich ähnlich, auch hier wollen wir solide wirtschaften und ohne Fremdkapital wachsen. Allerdings ermöglicht das Kapital von Theobald Software vereinzelt Schritte, die nicht unmittelbar auf den Umsatz einzahlen. Ein Freiraum, der bei der Komplexität des Produkts auch vonnöten ist. 

Die Komplexität ist auch gleichsam die größte Herausforderung: Es ist die Vielzahl der technischen Knackpunkte und Aspekte, die in Abhängigkeit zueinander stehen und daher gleichzeitig bearbeitet werden müssen. Schließlich ist ja unser Ziel, ein technisch extrem anspruchsvolles Produkt mit der Einfachheit einer App zu vereinen. 

Wer ist die Zielgruppe von Peakboard?

Theoretisch kann Peakboard in allen Unternehmen, in denen Daten visualisiert werden sollen, eingesetzt werden. Die meisten Kunden kommen bisher aus den Branchen Logistik und Produktion. Wir sprechen insbesondere die „Optimierer“ an, also Mitarbeiter, die sehr nah an den Prozessen im Unternehmen sind und dort Optimierungspotentiale sehen. 

Wie funktioniert Peakboard? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ein großer Vorteil unserer Lösung ist, dass ihre Integration keine gravierenden Eingriffe in die Unternehmens-IT oder gar einen kompletten Austausch der IT benötigt. Vielmehr dockt sich Peakboard an die bestehende Infrastruktur an. Peakboard ist eine All-in-One-Lösung aus Hard- und Software, die keinen zentralen Server und auch keine Cloud benötigt. Das macht Peakboard nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr sicher, da die Daten alle in dem Unternehmen bleiben. Andere Visualisierungslösungen bereiten Daten auf, die in der Vergangenheit liegen.

Das bringt allerdings nichts, wenn es darum geht, schnell in Prozesse eingreifen zu wollen – wenn etwa eine Störung vorliegt – oder gar vorausschauend zu handeln, wenn beispielsweise das System anzeigt, dass in Kürze eine Komponente aufgefüllt werden muss, um zu verhindern, dass eine komplette Produktionsstraße sonst für diesen Zeitraum zum Stillstand kommen würde. Wir bringen dagegen Daten in Echtzeit und in leicht verständlicher Art und Weise ans Licht. Der Gestaltung sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Nach dem anfänglichen Schock, der zweifellos sich für alle von uns ungewöhnlich angefühlt hat, war es eigentlich kein Problem. Unsere Arbeitsweise hat es nicht beeinflusst, denn wir haben schon immer viel remote gearbeitet und Abstimmungsgespräche per Slack gab es vorher auch schon. Das größere Problem war, dass alle bestehenden und potenziellen Kunden mit sich selbst beschäftigt waren und wir mit der neuen, ungewöhnlichen Idee uns erstmal hintenanstellen mussten. Wirtschaftlich hat es uns also sehr weh getan.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Eine große Veränderung war die Entscheidung, dass wir auf deutlich weniger Messen vertreten sein werden und stattdessen versuchen, den Kundenkontakt online aufrechtzuhalten. Das war bisher im B2B-Geschäft weniger verbreitet aber verändert sich gerade auch zusehends. 

Wir bauen auch das Arbeiten aus dem Homeoffice weiter aus. Aus dem gelegentlichen Arbeiten von zuhause eine neue Unternehmenskultur zu machen, ist gar nicht so leicht und erfordert auch die aktive Mitarbeit der Geschäftsleitung. Es ist schlichtweg ein anderes Arbeiten und man muss lernen, damit umzugehen und eventuelle Nachteile, wie z.B. der fehlende direkte persönliche Austausch bei einer Tasse Kaffee zwischendurch, zu kompensieren. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Die Krise zwingt alle Unternehmen, sich neu zu sortieren. Im Rahmen dieses Neu-Sortierens sehen wir die Chance, uns Gehör zu verschaffen. Ansonsten finde ich, dass „Krise als Chance“ eine ziemlich überstrapazierte Phrase ist.

Peakboard, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Ziel ist klar und ehrgeizig. In fünf Jahren, also 2025, wollen wir 10.000 Boxen pro Jahr verkaufen. Und zwar in alle entwickelten Länder der Welt. Und ich hoffe, dass möglichst viele Konkurrenten unsere Idee kopieren. Das wäre der größte Ritterschlag. Ich sehe keinen Grund, warum das nicht passieren sollte.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Maximale Leidenschaft in das Projekt stecken. Tag und Nacht. Wer noch Kapazität für Partys hat, macht es nicht richtig.

Man sollte das durchsetzen und machen, was man für richtig hält. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als die Leute zu ignorieren, die einem ständig erklären wollen, wie die Dinge funktionieren: Banker, Steuerberater, aber auch Freunde, Eltern und Zweifler im Allgemeinen. Die ganze Welt ist voll von vermeintlichen Experten und Sprücheklopfern. Nur ein Prozent davon ist es vermutlich wert, zur Kenntnis genommen zu werden. Idealerweise hört man nur auf die Leute, die schon einmal da waren, wo man selber hin will.

Gute Personalführung ist eine oft unterschätzte Aufgabe. Man sollte selber konstant an sich arbeiten, um einen guten Job zu machen. Das gilt insbesondere für Tech-Freaks unter den Gründern, die Personalfragen als lästiges Übel abtun. Am Ende ist es aber kriegsentscheidend. Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu lernen. 

Wir bedanken uns bei Patrick Theobald für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Elimba-ein Jahr nach Höhle der Löwen

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Elimba rohkakao kakao produkte höhle der löwen

Elimba: Produkte aus Rohkakao

Stellen Sie sich und Elimba doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein junges Startup aus Köln. Unsere Passion liegt im Rohkakao, also der ganzen und ungerösteten Kakaobohne, die aufgrund der gesunden und wohltuenden Inhaltsstoffe ein echtes Naturwunder ist. Wir sind das erste Unternehmen, welches ein Kakaogetränk herstellt, dass nach dem Vorbild der Inkas traditionellen Rohkakao nutzt. Zusammen mit anderen spannenden Gewürzen stellen wir so eine Kakaokugel her, die aus 100% Bio-Zutaten besteht und auf eine vegane Zubereitung ausgerichtet ist. Außerdem erweitern wir jetzt unser Genusssortiment um andere Rohkakaoprodukte, angefangen mit unserem Elimba Topping. 

Welche Vision steckt hinter Elimba?

Wir wollen mit Elimba eine weltweit etablierte Marke erschaffen, die für besonders hochwertige und innovative Produkte rund um das Thema Rohkakao steht und diesen so in die westliche Kultur bringen. Außerdem soll Transparenz und Ganzheitlichkeit bei uns immer großgeschrieben werden.

Wer ist die Zielgruppe von Elimba?

Elimba richtet sich an alle, die gerne Kakao trinken, eine bekömmliche Alternative zum Kaffee bevorzugen und besonders an Konsument*innen, die einen starken Fokus auf Qualität, Natürlichkeit und intensiven Geschmack legen – Personen, für die Kakao nicht nur eine Art Frühstücksgetränk, sondern ein Genussgetränk ist. Unsere Zielgruppe sind somit vor allem Menschen, die viel Wert auf eine bewusste Ernährung legen und für die Achtsamkeit im Alltag einen hohen Stellenwert hat. 

Was ist das Besondere an den Produkten?

Das Besondere an unseren Produkten ist in jedem Fall der Rohkakao. Denn Kakao beinhaltet in seiner ungerösteten Form eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen wie Magnesium, Calcium oder Antioxidantien. Außerdem benutzten wir Criollo-Kakao, eine Edelkakaosorte, die in Peru angebaut wird und ausschließlich Bio-Zutaten, wodurch unsere Produkte durch hohe Qualität überzeugen können.

Warum haben Sie sich vor einem Jahr für die Höhle der Löwen beworben?

Tatsächlich wurden wir vor ca. 2 Jahren von Sony Pictures kontaktiert. Uns wurde gesagt, dass jemand aus dem Produktionsteam uns 2018 auf einem Weihnachtsmarkt entdeckt hätte, daraufhin haben wir uns dann beworben. 

In wie weit hat ihnen der Auftritt in der Höhle der Löwen für den jetzigen Erfolg geholfen?

Die Höhle der Löwen war für uns ein unglaublich großer Erfolg. Wir haben so viele Bestellungen bekommen, dass wir mit unseren Kapazitäten leider teilweise nicht schnell genug nachproduzieren konnten. Daraufhin haben wir unsere gesamte Produktion umgestellt: Wir haben große Maschinen gekauft, einen neuen Produktionspartner dazugewonnen und den Herstellungsprozess auf allen Ebenen optimiert um unsere Produktionskapazitäten der Nachfrage anzupassen – davon profitieren wir auch jetzt. Der Auftritt hat also nicht nur unsere Bekanntheit gesteigert, sondern auch dafür gesorgt, dass wir Prozesse optimieren konnten. 

Was ist nach der Sendung passiert?

Seit der Ausstrahlung hat sich vieles bei uns geändert. Wir haben unser Team auf mittlerweile 8 Leute vergrößert. Sind in ein neues Büro in Köln Ehrenfeld gezogen und haben stark an Bekanntheit gewonnen – sowohl im B2C als auch im B2B Bereich. Aber natürlich gab es besonders durch die Corona-bedingten Caféschließungen einige Probleme für uns. Trotzdem sind wir, vielleicht auch wegen den Herausforderungen, als Team gewachsen. 

Würden Sie anderen Gründern den Schritt in die Höhle der Löwen empfehlen?

Wir würden jedem*r Gründer*in empfehlen teilzunehmen. Selbst wenn man keine passenden Investor*innen findet, ist es eine unglaublich spannende Erfahrung und außerdem eine Möglichkeit sein Produkt einem großen Publikum vorzustellen.  

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Im Endeffekt haben wir uns durch Corona nicht so sehr verändert. Natürlich haben wir unseren Arbeitsalltag bezüglich Home-Office angepasst und die Vertriebstouren in die Geschäfte und Cafés haben sich stark verändert, aber wir sind eben auch ein junges Unternehmen, da ist zu Beginn sowieso noch sehr viel im Fluss. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Viele Möglichkeiten, um sich auf Corona einzustellen gab es ehrlicherweise nicht. Besonders dadurch, dass viele unserer Kund*innen Gastronom*innen sind und die Caféschließungen nicht in unserer Hand lagen, mussten wir mit den Einbußen zurechtkommen. Gleichzeitig war auch noch Sommer, was für ein Kakaounternehmen nicht die stärkste Saison ist. Wir haben das aber als Anlass genommen, Strukturen zu optimieren, unsere Genusssortiment zu erweitern und uns auf einen vielversprechenden Winter vorzubereiten!

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir glauben, dass sich die Menschen durch die Krise wieder mehr auf sich selbst besinnen, merken wie wichtig es ist, sich Auszeiten zu nehmen und achtsam mit seinem Körper und Geist umzugehen. Genau dafür steht auch Elimba. Wir glauben, dass unser Kakao einem dabei helfen kann, sich diese Pause zu gönnen und sie auf jeden Fall versüßt. Die steigende Achtsamkeit durch Corona passt daher zu uns. Sowohl zu unserem Kakao als auch zu unserer Philosophie. 

Elimba, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchten wir mit Elimba flächendeckend im LEH sowie in Bio-Fachmärkten gelistet sein. Außerdem möchten wir in naher Zukunft Fair-trade zertifiziert sein, unser Team und schließlich auch unser Sortiment erweitern. Dabei soll weiterhin der Rohkakao im Mittelpunkt stehen, um die Wirkung und die Wertschätzung gegenüber natürlichem Kakao weiter etablieren zu können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Generell war für uns das Buch „Kopf schlägt Kapital“ von Günter Faltin eine große Motivation und Ermutigung. Dort wird beschrieben, dass man zum Gründen weder ein riesiges Kapital braucht noch ein Profi in allen Bereichen sein muss. Es reicht völlig aus, sich auf seine Kompetenzen zu konzentrieren und sich mit einem ausgearbeiteten Konzept die entsprechenden Kompetenzen von außen dazu zu holen. Außerdem ist es wichtig ausdauernd zu sein. Viele Menschen werden dich für eine verrückte Idee belächeln und dir das Gefühl vermitteln, dass man mit dieser Idee seine Zeit verschwendet. Natürlich ist es wichtig Kritik ernst zu nehmen und flexibel und dynamisch zu bleiben, trotzdem solltest du dich nicht beirren lassen und dein Ziel nicht aus den Augen verlieren. 

Wir bedanken uns bei Elias El Gharbaoui für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleibt mutig und denkt groß

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VYTAL, digitales und innovatives Mehrwegsystem, in der Höhle der Löwen

Sven Witthöft und Tim Breker Gründer von VYTAL, digitales und innovatives Mehrwegsystem, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup VYTAL doch kurz vor!

Wir sind Sven Witthöft (31) und Tim Breker (33). Wir haben VYTAL im Sommer 2019 in Köln gegründet und konnten unserem ehemaligen Kollegen Fabian Barthel (41) ab 1. März 2020 als dritten Mitgründer für VYTAL gewinnen. Gemeinsam mit mehr als 250 Partnern betreiben wir mit VYTAL deutschlandweit ein digitales Mehrwegsystem mit hochwertigen, 100%-auslaufsicheren Schalen für Mitnahme- und Lieferessen ohne Pfand. Mindestens 200 Mal kann eine VYTAL Mehrwegschale benutzt werden; damit sinkt der Verpackungsmüll spürbar und über die gesamte Nutzungszeit einer Schale lassen sich bis zu 30 Kilo CO2-Emissionen einsparen.

Wie ist die Idee zu VYTAL entstanden?

Essen in Einwegverpackungen belastet die Umwelt immer dramatischer – und gleichzeitig das Gewissen verantwortungsbewusster Menschen. Als ehemalige Unternehmensberater haben wir häufig Essen mitgenommen oder bestellt und uns schlecht gefühlt, aufgrund der großen Menge Verpackungsmüll. Dafür wollten wir eine Lösung entwickeln, die bequem nutzbar und ökologisch wirkungsvoll ist. 

Mit VYTAL helfen wir Verbrauchern, verantwortungsvoller zu konsumieren. Durch einen einfachen Zugang zu einer modernen Mehrweglösung – ohne Pfand, dafür mit vielen Vorteilen: von der auslaufsicheren, temperaturbeständigen und mikrowellengeeigneten Verpackung bis zu digitalen Servcies in der App. Gastronomie und Lieferdienste können durch uns ihr Essen günstig, hochwertig und ökologisch verpacken, um Plastikmüll zuvermeiden. Gleichzeitig eröffnen wir VYTAL-Partnern digitale Chancen, vom Marketing über Bestellung und Bezahlungsabwicklung bis zur Kundenbindung.

Kantinenbetreiber können mit uns neue Geschäftsmodelle entwickeln und zugleich den ökologischen Fußabdruck von Unternehmen verbessern. Der Lebensmittelhandel profitiert von einer nachhaltigen Lösung, dem wachsenden Trend zu Convenience-Produkten auch im Massengeschäft verantwortungsvoll zu begegnen. Durch das integrierte digitale Plattformmodell kann VYTAL allen Partnern attraktive Konditionen bieten, die Auslastung der Mehrwegschalen optimieren und die erzielte Müllvermeidung genau quantifizieren. 

Welche Vision steckt dahinter?

Mit VYTAL machen wir Mehrweg so einfach und bequem wie Einweg. Nur besser. Damit leistet VYTAL einen nachhaltigen Beitrag im globalen Kampf gegen den Verpackungsmüll. Wir sind überzeugt davon, dass Mehrwegverpackungen in den meisten Fällen die ökologischere und wirtschaftliche Alternative sind. Aber nachhaltig erfolgreich können Mehrwegsysteme nur sein, wenn sie einfach, günstig und bequem zu nutzen sind. Und wenn die Mehrwegverpackungen auch noch funktionaler und höherwertiger sind als die Einwegvarianten, haben sie die besten Chancen, Einweg zu ersetzen.

Wer ist die Zielgruppe von VYTAL?

Unsere Zielgruppen sind Restaurants, Kantinen, Supermärkte und Unternehmen sowie alle Konsumenten, die sich gerne gesund und nachhaltig ernähren.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Nachhaltigkeit ist als Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen und geht jeden etwas an. Daher ist es unser Ziel, die größtmögliche Aufmerksamkeit für unser innovatives Mehrwegsystem zu gewinnen. Denn erst, wenn viele unterschiedliche Partner auf unserer Plattform zusammenkommen wird Mehrweg für alle Partner so einfach und bequem zu machen wie Einweg.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben natürlich ein paar alte Folgen geschaut und uns die typischen Fragen notiert. Außerdem haben wir uns klar gemacht, das VYTAL nicht das typische Höhle der Löwen Startup ist und überlegt, mit welchen Argumenten und Highlights wir punkten können.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Die Aussicht, dass VYTAL in Die Höhle der Löwen ausgestrahlt wird, hat uns natürlich stark motiviert, um deutschlandweit möglichst vielen Partnern und Konsumenten zu helfen, mit VYTAL Einwegverpackungsmüll zu sparen

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir haben uns gedacht, dass Nico Rosberg auf jeden Fall interessant ist, da er sich sehr stark auf digitale und nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodelle konzentriert und eine internationale Fanbasis hat. Auch Carsten Maschmeyer und Georg Kofler passen zu VYTAL, weil sie erfahrene Unternehmer sind, die international denken und handeln. Plastikmüll ist ein globales Problem, so dass wir für VYTAL die internationale Expansion von Anfang an mitdenken.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn wir träumen dürfen, dann ist VYTAL in fünf Jahren das Betriebssystem für pfandfreie Mehrwegsysteme und DER internationale Exportschlager aus Deutschland. Wir möchten die jahrzehntelange Mehrwegerfahrung in Deutschland nutzen, um weltweit Verpackungsmüll zu vermeiden. Dazu bringen wir Restaurants, Kantinen, Lebensmittelmärkte, Lieferdienste mit Konsumenten und Unternehmenskunden auf einer Technologie-Plattform zusammen. Mit unserer VYTAL App machen wir die Verpackungseinsparungen und Umwelteffekte transparent und helfen allen Beteiligten, sich nachhaltig zu verhalten. Experten gehen davon aus, dass der Konsum von To-Go-, Mitnahme- und Lieferessen in den nächsten Jahren noch deutlich steigen wird und als Gesellschaft müssen wir diese Entwicklung dringend von steigenden Verpackungsmüllbergen trennen. Convenience und Nachhaltigkeit darf sich nicht länger ausschließen – mit VYTAL machen wir für unsere Partner und Nutzer nachhaltiges Verhalten bequem.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Holt Euch so viel Feedback zu eurer Idee und eurem Produkt wie möglich – idealerweise von euren zukünftigen Kunden
  2. Gründet im Team – am besten mit Menschen, von und mit denen Ihr lernen wollt
  3. Bleibt mutig und denkt groß

Bild: Tim Breker (l.) und Sven Witthöft präsentieren mit „Vytal“ Verpackungssharing für Take Away und Lieferessen. Sie erhoffen sich ein Investment von 450.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie Vytal am 28. September in der Höhle der Löwen

Wir bedanken uns bei Tim Breker und Sven Witthöft für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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