Dienstag, März 31, 2026
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Ihr seid euer erster und wichtigster Kunde

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foodlishes lifestyle app gastronomie

Foodlishes Lifestyle App für das kontaktlose bestellen in der Gastronomie

Stellen Sie sich und das Startup Foodlishes doch kurz unseren Lesern vor?

Mein Name ist Sebastian und ich bin der CEO & Co-founder von Foodlishes, welches wir letztes Jahr im August 2020 gegründet haben.

Wir sind dabei eine Lifestyle App für das kontaktlose bestellen in der Gastronomie zu entwickeln. Mit Foodlishes kann der User endlich kontaktlos in der Gastronomie bestellen, sowie direkt in der App bezahlen. Seid ihr gerade mit eurer Freundin / Freund unterwegs könnt ihr zusammen bestellen, jedoch getrennt bezahlen ohne am Ende noch Centbeträge zu überweisen.

Eines der coolsten Features welches ich feiere ist unsere Map. Stellt euch vor ihr seid gerade in London und möchtet nur Pubs angezeigt bekommen, wo ihr was trinken könnt oder ihr sucht spezifische Restaurants, welche nur veganes Essen anbieten. Das wird euch direkt in der App angezeigt. Welches Feature auch noch extreme Vorteile bietet ist die pre-order Funktion. Angenommen, heute Abend geht ihr in den neuesten Blockbuster und möchtet keine 20 Minuten in der Warteschlange stehen, bestellt euer Popcorn und die Drinks einfach per Foodlishes vor und spart euch die Zeit.

Aus dem anfänglichen User-case entstand noch ein sehr großes Potential für die Gastronomie. Foodlishes ist der erste Anbieter der eine all-in-one Plattform für die Gastronomie entwickelt hat, anstatt 10 verschiedene Programme (Payment, Menü, Reservierungen etc.) läuft alles nur noch über unser Tool, damit kann die Gastronomie Geld einsparen, mehr Umsatz erwirtschaften und erhält endlich richtige real-time Reports, um zu schauen wo noch Verbesserungspotential ist.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte schon immer etwas eigenes machen und habe durch Zufall ein Problem gefunden. Außerdem hat es uns genervt das wir immer noch so bestellen wie vor 200 Jahren.

Welche Vision steckt hinter Foodlishes?

Wir möchten das einmal ganz Europa oder auch Übersee unsere Dienste anbietet. Dies würde nicht nur die User unterstützen, sondern auch die Gastronomen und natürlich die Umwelt. Weniger Takeaway-Müll bzw. keine Karten müssen mehr gedruckt und in Plastik verpackt werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Gründen allgemein. Es gibt so viele Herausforderungen als CEO, um welche man sich kümmern muss. Aber man lernt daraus. Herausforderungen gibt es jeden Tag, man muss sich Gedanken machen um das Marketing, Sales, Investorengelder etc. Die erste Finanzierung, also der Start kam natürlich aus eigener Sache. Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt auch schon ein paar Investoren für uns interessieren können. 

Wer ist die Zielgruppe von Foodlishes?

Wir unterscheiden zwischen Kunden und Usern. Kunden (Gastronomie): Kinos, Hotels, Cafés, Restaurants, Clubs, Bar. Also alles was mit der Gastronomie zu tun hat. Dabei liegt unser Fokus zuerst auf große Betriebe die in den Metropolen liegen. User: Jeder der auswärts etwas trinken und essen geht.

Wie funktioniert Foodlishes? 

Hier werde ich mich kurz halten und nur auf die User beziehen, da wir unsere Beta-Version bald vorstellen werden. Im Grunde kann gesagt werden, dass ihr mit Foodlishes z.B. in eurem Lieblingsrestaurant smart bestellen könnt, ohne auf jemanden warten zu müssen. Ihr könnt gemeinsam eure Bestellung teilen, bezahlen und auf eure Bedürfnisse anpassen. Seit gespannt auf: QRLishes – Paylishes – Maplishes

Wo liegen die Vorteile? 

User:

  • Weniger Wartezeit
  • Smartes ordering
  • Mit Freunden eine schöne Zeit geniessen
  • Virale Features
  • Rechnungen können in der App geteilt werden
  • Kontaktlos und hygienisch bezahlen
  • Neue Orte entdecken
  • App kann auf den User angepasst werden (z.B. Vegan, mit oder ohne Terrasse etc.)

Kunden:

  • Nur noch ein Tool anstatt 10
  • Keine teure Hardware mehr
  • Und keine Mindestvertragslaufzeit
  • Keine Lizenzgebühren
  • Kostenloses Tool
  • Kein Verkaufsgespräch mit einem Berater
  • Innerhalb von ein paar Minuten einsetzbar

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben keine direkte Konkurrenz, wir können uns nur mit indirekten Mitbewerbern vergleichen. Unser Vorteil liegt im All-in-one Tool und der Lifestyle App. Alle neueren Tools für die Gastronomie haben sich noch auf Hardware spezialisiert und teuren Verträgen.

Kurz gesagt wir sind smarter, günstiger und disruptiver. 

Zudem haben sich Apps derzeit nur auf delivery spezialisiert (in Zeiten von Covid-19 auch verständlich) oder eine kleine Anzahl von Restaurants haben ihre eigene App entwickelt (welche im Unterhalt viel zu teuer ist und dem User keinen Mehrwert bringt). Wir sehen uns als erste Plattform an, welche die ganze Gastronomie vereint, dass sowohl User und Kunden nur noch ein Programm benötigen. 

Foodlishes, wo geht der Weg hin? 

Ohne Marketing konnten wir bereits 50 Restaurants und Cafés auf die Warteliste setzen. Anhand dieser traction werden wir demnächst mit Marketing starten um die grossen Ketten und Franchise Gastronomie für uns gewinnen zu können. Unsere Vision ist es die gesamte Gastronomie zu revolutionieren und zu digitalisieren, sprich jedes Restaurant soll unseren Service in Europa nutzen. 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das der gesamte Prozess durch uns geändert worden ist und wir als Game-Changer angesehen werden. Foodlishes hat definitiv das Potenzial weltweit als top Start-up mitzuspielen.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Auch wenn Absagen von Investoren kommen, nicht unterkriegen lassen
  • Niemals aufgeben, wenn eure Idee gut ist, ihr an sie glaubt, dann wird sie funktionieren
  • Ihr seid euer erster und wichtigster Kunde, wenn ihr überzeugt seid, werdet ihr auch alle anderen überzeugen.

Wir bedanken uns bei Sebastian Kirsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wem möchtest du gefallen? 

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Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung

Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung Betreuungspakete mit jeweils unterschiedlichen Leistungen

Stellen Sie sich und das Startup Katrin Troisi Immobilien und Hausverwaltung doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin 33 Jahre alt und habe mein Unternehmen in meiner Heimatstadt Pforzheim gegründet. Seit vielen Jahren bin ich erfolgreich in der Immobilienbranche in Pforzheim und Umgebung tätig und habe nun mein Immobilien – und Hausverwaltungsbüro im Oktober 2020 eröffnet. Meine langjährige Erfahrung zeigt, dass Kunden am meisten davon profitieren, wenn Lösungen individuell sind und dem Kundenwunsch entsprechen. Genau an diesem Punkt setzte ich an: Betreuungspakete mit persönlichen Leistungsinhalten – sozusagen ein Baukasten mit jeweils unterschiedlichen Leistungen, zugeschnittenen auf die Bedürfnisse des Kunden.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Um meine Vision voranzutreiben und starre Strukturen aufzubrechen, habe ich mich dazu entschlossen mein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich war in einem anerkannten Unternehmen in einer sichern Position tätig. Die Kehrseite dabei war, dass man leider selbst wenig Einfluss auf häufig veraltetet Prozesse hat. Diese Situation wollte ich auf jeden Fall ändern. 

Was war bei der Gründung von Katrin Troisi Immobilien die größte Herausforderung?

Vom sicheren Nest den Absprung ins kalte Wasser zu schaffen war sicherlich die größte Hürde. Außerdem war und ist die größte Herausforderung immer noch, an den Markt zu kommen bzw. sich dort zu etablieren. Berater gibt es auch in meinem Bereich viele. Der Preisdruck ist spürbar und die großen Qualitätsunterschiede sind für den Kunden im Vorfeld kaum wahrnehmbar. Ich begegne dem mit Präsenz, Persönlichkeit und einem sehr kundenorientierten und hochflexiblen Angebot.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Nein, du bist nicht gewappnet für alles, was auf dich zukommt. Und das ist in Ordnung. Geh einfach einen Schritt nach dem anderen und vertraue darauf, dass du das hinbekommst. Außerdem habe ich verstanden, dass ich in dem Bereich, in dem ich mich bewege, meinen Kunden nicht meilenweit voraus sein muss, um einen Mehrwert zu liefern. Es reicht, wenn ich einen Schritt weiter bin. 

Ich glaube, dass Frauen oft einen deutlich längeren Vorlauf als Männer in Anspruch nehmen, bevor sie mit einer Geschäftsidee in die Existenzgründungsphase gehen. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass sie dann vorsichtiger und perfektionistischer sind und sich sehr gründlich auf den Sprung in die Selbständigkeit vorbereiten. 

Ich hatte mir vor meiner Gründung einen perfekten Businessplan aufgebaut. Selbstverständlich ist es wichtig sich mit verschiedenen Themen wie Finanzen, Steuern etc. auseinanderzusetzen. Einzelne Punkte konnte ich der damaligen Phase jedoch überhaupt nicht einschätzen. Meinen Businessplan habe ich daher bereits angepasst. Er begleitet mich immer noch meinem täglich Do-ing. Dieser Drang nach Perfektionismus stand mir anfangs im Weg.

Durch die IHK-Nordschwarzwald wurde ich von Anfang an sensationell begleitet. Bezüglich meines Businessplanes oder der Beantragung von diversen Fördermitteln wurde ich wahnsinnig toll unterstützt. Hierfür bin ich sehr dankbar. Wir stehen immer noch in Verbindung. Solche wertvollen Kontakte sind wahnsinnig toll. 

Welche Vision steckt hinter Katrin Troisi Immobilien?

Ich habe es mir zum Ziel gemacht, die wahren Bedürfnisse meiner Klienten zu entdecken und in den Mittelpunkt zu stellen. Daher beruht mein Unternehmenskonzept auf der individuellen Betreuung. Im Januar habe ich meinen ersten Ratgeber veröffentlicht, welcher die Basics der Immobilienbranche klar und verständlich erläutert. 

Wer ist die Zielgruppe von Katrin Troisi Immobilien?

Von der Premium Variante meiner Leistungspakete gestaffelt bis zur reinen Werteinschätzung profitiert der möglicherweise noch unerfahrene Kunde durch die persönliche Begleitung von A-Z. Der erfahrene Kunde wird auf Wunsch bei der abschließenden Verkaufsabwicklung begleitet, damit bis zum Ende der Abwicklung des Immobiliengeschäftes auch alles reibungslos läuft. Jede Situation erfordert eine angepasste Betreuung, was sich dann in einer Leistungsangepassten und gerechten Vergütung widerspiegelt. 

Im Bereich der Hausverwaltung betreue ich gerne sowohl die kleineren als auch die größeren Eigentümergemeinschaften. Die Hausverwaltung ist essenziell, wenn es um den Erhalt der Immobilienwerte geht. Regelmäßige Begehungen, ordentliche Finanzverwaltung und ein offener Austausch mit den Eigentümern sind mir sehr wichtig und sind die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Verwalter. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich berate meine Kunden in vielen verschiedenen Lebenssituationen. Häufig sind die Kenntnisse von Immobilienbesitzern über die eigene Immobilie sehr gering. Einen objektiven Berater an der Seite zu haben ist sehr wichtig. Ein Makler ist immer am Verkauf einer Immobilie interessiert. Erst dann hat er sein Honorar verdient. 

Anders als beim 08/15-Makler, kann deshalb auch der Ratschlag von mir heißen: Besser Sie behalten Ihre Immobilie! Im Rahmen der Hausverwaltung begleitet ich gerne kleinere Einheiten. Viele Verwalter lehnen diese von vornherein ab. Die entgegengebrachte Wertschätzung in kleinen Einheiten ist häufig eine ganz besondere. 

Katrin Troisi Immobilien, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mein Unternehmen befindet sich gerade in der klassischen Anfangsphase. Dazu gehört es, Ziele zu setzen, klare Strukturen und Prozesse einzuführen und laufend zu optimieren. In 5 Jahren hat sich mein Unternehmen durch meine kompetente und objektive Beratung in der Branche und in der Region etabliert. Da bin ich mir sehr sicher.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Schau so schnell wie möglich, ob dein Produkt oder deine Dienstleistung auf positive Resonanz stößt. Nur so kannst du auf den Markt reagieren.

Wir können nicht von allen gemocht werden. Die Ablehnung gehört deshalb wahrscheinlich einfach dazu. Die Frage, die du dir stellen kannst: Wem möchtest du gefallen?  

Du musst nicht alles alleine machen-hole dir Berater und Helfer: Steuerberater, Marketing, IHK, Coach. 

Wir bedanken uns bei Katrin Troisi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kein Vertrieb bedeutet kein Umsatz

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TAAG SOLUTIONS MyTaag NFC Digitalisierung Visitenkarten

TAAG SOLUTIONS: MyTaag NFC Lösungen Digitalisierung von Visitenkarten

Stellen Sie sich und das Startup TAAG SOLUTIONS doch kurz unseren Lesern vor!

Berkay Cankiran (18) programmiert seit seinem 12. Lebensjahr und ist der eigentliche IT-Head hinter dem Unternehmen MyTaag. Nachdem er ein soziales Netzwerk mit der NFC-Technologie kombinieren wollte, lernte er mich (Davis Zöllner, 17) auf einem Unternehmer-Event in Berlin kennen und wir tauschten direkt unsere Kontaktinformationen aus. Doch anstatt sich auf altmodische Art und Weise Visitenkarten zu reichen, hielt Berkay einfach sein Smartphone an das von mir und schon waren die Kontaktdaten übertragen. 

Bei TAAG SOLUTIONS sind wir ein Tech-Startup, was sich auf NFC-Lösungen fokussiert; kurz gesagt konzentrieren wir uns auf die Digitalisierung von Visitenkarten für Mittelständer und Großkonzerne. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Seit meiner Kindheit wollte ich schon immer mein eigenes Ding machen. Alles fängt mit einer Idee an. Und wenn man dann auch noch 6 Monate später sieht, dass diese Idee immer realer wird, dann fühlt es sich an, als würde der langersehnte Traum in Erfüllung gehen. Berkay und ich haben mit genau solch einer Idee im Kopf angefangen. 

Uns geht es um die Flexibilität und die Freiheit Projekte selber umsetzen zu können und vor allem zu dürfen. Für uns ist es keine Selbstverständlichkeit so positiv nach außen hin auftreten zu können. Wir wissen woran wir arbeiten, warum wir daran arbeiten und weshalb wir so lange daran arbeiten. Ganz nach dem Motto: Zwei Gründer, eine Vision!

Welche Vision steckt hinter MyTaag ?

Uns sind Zukunft und Innovation am aller wichtigsten. Wie einer unserer Partner einmal sagte:”Innovation muss gefördert werden, denn heute gibt’s keine Walkmans mehr, sondern Spotify.” Und genau diese Innovation wollen wir mit TAAG SOLUTIONS in Bezug auf die Digitalisierung von Visitenkarten fördern. Deswegen wollen wir uns mit so vielen Mittelständlern und Konzernen wie möglich zusammentun; papiersparend, simpel, innovativ!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Von der Idee bis zum Start hat man diverse Hürden. Während Berkay bereits voller Freude 18 geworden ist, musste ich mich als Minderjähriger 6 Monate lang vor der Schule, Jugendamt und Gericht durchsetzen, um als geschäftsfähig erklärt zu werden. Nicht nur hat dieser Prozess viele Nerven gekostet, sondern auch viel Zeit; und Berkay und ich sind alles andere als geduldig was unsere Gründung angeht. Außerdem war es eine große Herausforderung zu lernen, wie genau man selber aktiv auf potentielle Kunden zugeht. Es braucht ein unglaubliches Maß an Ausdauer um den Stein im Vertrieb zum Rollen zu kriegen und sich ein eigenes Netzwerk zu schaffen. 

Rückblickend auf unsere Anfangsmonate, kann ich einigen interessierten Investoren nur folgendes ans Herz legen: “Nur weil ihr einen 17- und 18-Jährigen vor euch habt, heißt es nicht, dass ihr machen könnt was ihr wollt! Verträge sollten nicht kurz vor Unterzeichnung heimlich geändert werden.” Wir sprechen da aus eigener Erfahrung. Weder ist dieser geschäftliche Umgang transparent, noch fördert es die Zusammenarbeit. 

Die bisherige Finanzierung ergibt sich ausschließlich aus Eigenkapital. Gerade weil wir noch so jung sind, haben wir nicht wirklich viel zu verlieren. Wir sammeln in so jungem Alter bereits so viel Erfahrung; und das ist viel mehr wert, als wenn wir ein paar Tausend Euro verlieren würden.

Wer ist die Zielgruppe von MyTaag?

Unsere Zielgruppe ist jedes Unternehmen, das Visitenkarten benutzt. Hierbei findet unser Produkt insbesondere bei Vertrieblern und Maklern Anwendung. Generell ist MyTaag jedoch auch für Konzerne interessant. Wer hunderte oder tausende von Mitarbeitern hat, der kann sich die Kosten an normalen Papiervisitenkarten durch uns sparen und einen innovativen Eindruck beim Gegenüber hinterlassen. 

Wie funktioniert MyTaag ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Produkt gibt es als Karte oder Aufkleber fürs Handy gibt. Innerhalb von Sekunden können Kontaktinformationen über NFC geteilt werden. Hierbei lassen sich nicht nur Nummer und Email hinterlegen, sondern auch direkt alle möglichen sozialen Medien und Standorte. Berührt man mit dem Taag ein anderes Smartphone, so bekommt der Besitzer ein Popup und hat direkt den vollständigen Kontakt vom Gegenüber.

Somit werden alle Papiervisitenkarten durch einen einzigen Taag ersetzt, worüber sich alle möglichen Informationen teilen lassen. Dies ist nicht nur für kosteneffizient für Unternehmen, weil sie keine Visitenkarten mehr kaufen müssen, sondern auch umweltfreundlich, weil Papier gespart wird. 

In diesem Sinne ist unser eigentliches Alleinsteilungsmerkmal nicht einfach nur der NFC-Chip, sondern die gesamte Software die dahinter steckt. Falls ein Mitarbeiter die Position im Unternehmen ändert oder sich Kontaktdaten ändern, dann muss kein neuer Taag bestellt werden. Stattdessen können die Daten einfach kurz online angepasst werden; diese werden dann automatisch auf dem Taag gespeichert.

TAAG SOLUTIONS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Berkay und ich werden vorab strategisch und sehr offensiv den ersten Geschäftszweig ausbauen; und zwar die Digitalisierung von Visitenkarten für Mittelständler und Großkonzerne. Hierbei werden sich die nächsten Wochen sehr große Kooperationen ergeben. Um welche Unternehmen es sich genau handelt, dürfen wir leider noch nicht sagen.

Das langfristige Ziel in fünf Jahren liegt jedoch deutlich dabei, dass wir unsere NFC-Softwarelösungen nicht nur für die Digitalisierung von Visitenkarten einsetzen, sondern auch für weitere Bereiche. Somit sind bereits einige Konzepte in Bezug auf Universitäten, die Gesundheitsbranche oder den Einzelhandel in Planung. Die genaue Umsetzung dieser Konzepte ist jedoch erstmal Zukunftsmusik. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wer vor hat zu gründen, muss auf ein sehr schnelllebiges Leben eingestellt sein. Deswegen rate ich angehenden Gründern folgende 3 Dinge:

Habt unbedingt einen IT-Head. Ihr braucht definitiv jemanden, der sich um die gesamte technische Umsetzung kümmern kann. Das vereinfacht sämtliche interne Prozesse. Ein “Marketing-Freak” ist genauso unabdingbar wie ein IT-Head. Kein Vertrieb bedeutet kein Umsatz. Deswegen muss Netzwerken gerade am Anfang eine der Haupt-Prioritäten sein. Ein hervorragender Steuerberater wird euch viel Zeit und Geld sparen. Diesen solltet ihr auch niemals vernachlässigen!

Wir bedanken uns bei Davis Zöllner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei sichtbar

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made of air Allison Dring und Daniel Schwaag

Alumni des RESPOND Accelerators: Interview im GründerTalk mit Allison Dring, Mitgründerin und CEO von Made of Air

Stellen Sie sich und das Startup Made of Air doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Allison Dring, Mitgründerin und CEO von Made of Air. Made of Air liefert kohlenstoffnegative Materialien und hilft Herstellern, sich von fossilen Baustoffen zu lösen und den Klimawandel umzukehren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein Hintergrund ist die Bauindustrie, wo ich mir zunehmend bewusst wurde, welche Rolle Materialien für den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes spielen. Darüber hinaus wird der Materialverbrauch in der Bauindustrie dank der wachsenden Weltbevölkerung und Urbanisierungsrate in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Bis zum Jahr 2050 werden die Rohstoffe, die wir bei der Herstellung für die Baubranche und damit verbundene Industrien verwenden, einen immensen Einfluss auf unser CO2-Budget haben. Wir bei Made of Air wollen all dieses bevorstehende Wachstum stattdessen nutzen, um CO2 aus der Atmosphäre zu verbrauchen und so langfristig zu binden.

Welche Vision steckt hinter Made of Air?

Hinter Made of Air steckt die Vision, eine Welt zu erschaffen, in der Produkte und die Bauindustrie einen positiven Einfluss auf das Klima haben.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten das Glück, schon früh in unserer Entwicklung einige wichtige Preise zu gewinnen, mit denen wir unsere Forschung und Laborverifizierung finanzieren konnten. Außerdem haben wir Partnerschaften mit großen Verbrauchermarken geschlossen, die mit unserer Mission übereinstimmen. Zusätzlich haben wir von unserer Teilnahme am RESPOND Accelerator der BMW Foundation Herbert Quandt und UnternehmerTUM sowie dem dortigen Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen nachhaltigen Startups profitiert.

Herausforderungen in der Logistik und der Lieferkette zu überwinden, war letztlich der Schlüssel zu unserer Entwicklung. Wenn wir in der Lieferkette vor Herausforderungen standen, lag das oft am traditionellen Denken oder am Standardverhalten der Industrie. In jedem Fall lag die Lösung darin, dass wir an unserer Vision festgehalten und das Klima in den Mittelpunkt gestellt haben. 

Wer ist die Zielgruppe von Made of Air?

Unsere ersten Compounds sind für die Möbel-, Bau- und Automobilindustrie bestimmt.

Wie funktioniert Made of Air? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hinter dem Baustoff „Made of Air“ steht eine Strategie zur CO2-Reduzierung bei Rohstoffen. Wir bieten Verbrauchermarken die Möglichkeit, den Ursprung und die Zukunft der Rohstoffe, die sie beziehen, selbst in die Hand nehmen. Unser Vorteil besteht darin, dass wir eine kohlenstoffnegative Lösung anbieten, um Lieferketten mit dem Klima in Einklang zu bringen, und dass wir einen Beitrag zur Forderung des Weltklimarates (IPCC) nach mehr Technologien für negative Emissionen leisten. Solche Innovationen werden dringend benötigt, um der Klimakrise entgegenzuwirken. 

Made of Air, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die Zukunft der Werkstoffe ist die Kohlenstoffspeicherung. Wir haben eine immense Kapazität, CO2 aus der Atmosphäre in unseren hergestellten Gütern zu speichern und die Produkte damit zu Kohlenstoffsenken zu machen. In fünf Jahren werden wir eine Fabrik und einen Prozess haben, um globale Bedürfnisse zu erfüllen, und eine Marke, die für kohlenstoffnegative Materialien steht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sei sichtbar, fordere die etablierten Akteure heraus und ordne nicht alles deiner Mission unter

Wir bedanken uns bei Allison Dring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut zur Idee

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DAKOSTOCK Gründern Lukas Kovačević

DAKOSTOCK Online-Marktplatz für Templates und Textvorlagen aller Art

Stellen Sie sich und das Startup DAKOSTOCK doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Lukas Kovačević. Ich bin 28 Jahre alt und bin der Gründer von DAKOSTOCK. DAKOSTOCK.com ist ein Online-Marktplatz für Unternehmen aus allen Branchen. Hier verkaufen Anbieter Vorlagen jeglicher Art und in allen gängigen Softwareformaten. Auf DAKOSTOCK werden vom Ernährungsplan des Fitnesscoaches bis hin zum komplexen Projektmanagement Template, Vorlagen aller Art verkauft und angeboten. DAKOSTOCK ermöglicht ihnen auf neue Art und Weise ihr Wissen zu verkaufen und ein weiteres Nebeneinkommen zu generieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe DAKOSTOCK gegründet, weil ich Menschen die Suche nach guten Vorlagen (auch genannt Templates) erleichtern möchte. Jeder kennt das, man googelt und sucht nach einer guten Textvorlage – danach muss man sie abschreiben oder versucht sie über Umwege zu bekommen. Bei uns findet man alles auf einem Online-Marktplatz zu allen Bereichen und allen Branchen.

Welche Vision steckt dahinter?

DAKOSTOCK wird weltweit die Nummer 1 in Sachen Vorlagen. Wir bieten jedem Kunden das richtige Produkt in sämtlichen Dateiformaten an. Uns ist wichtig, eine Vielfältigkeit der Anbieter zu bekommen, damit die Interessen der Kunden abgedeckt sind.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war, die technische Lösung zum Bau eines sehr speziellen Online-Marktplatzes. Dadurch, dass DAKOSTOCK die einzige Plattform mit dieser Ausrichtung auf Vorlagen ist, mussten wir alles selber programmieren. Dabei ist der Datenschutz, Systemsicherheit und Bedienerfreundlichkeit sehr wichtig.

Wer ist die Zielgruppe?

Alle Branchen ob groß oder klein, jeder hat die Möglichkeit über uns seine Templates zu verkaufen oder zu kaufen. Schnell auf die richtige Vorlage zugreifen können, ob beruflich oder privat. Dadurch, dass jeder Anbieter seinen eigenen Stil und Fachwissen hat, kann eine große Zielgruppe erreicht werden. Mit dieser Vielfältigkeit sollen alle finden was sie brauchen.

Wie funktioniert DAKOSTOCK? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

DAKOSTOCK ist ein Online-Marktplatz für alle Branchen und Unternehmen. Textvorlagen und Grafiken einfach hochladen und verkaufen. Der Anbieter bei DAKOSTOCK hat sein eigenes Profil, auf dem der Kunde durchstöbern kann. Als Kunde kann man Vorlagen und Anbieter vergleichen und bewerten. Jede Vorlage wird mit mindestens einer Software angeboten. Der Kunde erkennt sofort, ob die Vorlage in der richtigen Software verfügbar ist. Nur bei uns auf DAKOSTOK sieht der Kunde das Produkt vor dem Kauf. Es ist lediglich durch ein Wasserzeichen geschützt. Der Kunde sieht was er kauft.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

DAKOSTOCK wird ein Globalplayer in Sachen E-Commerce. Wir werden in weitere Länder und Sprachen expandieren. DAKOSTOCK wird demnächst in englischer Sprache verfügbar sein. Weltweit helfen wir unseren Kunden die besten Vorlagen zu erhalten und das schnell und einfach.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mut zur Idee – das Leben besteht daraus Erfahrungen zu sammeln.

Glaubt an euch selber, denn wenn Ihr selber nicht an euch glaubt, tut das keiner!

Erfindet nicht das Rad neu. Nutzt eure Umgebung und versucht einen Mehrwert zu schaffen.

Wir bedanken uns bei Lukas Kovacevic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: DAKOSTOCK

DAKOSTOCK  logo

Kontakt:

DAKOSTOCK
Stubenwald-Allee 21a
D-64625 Bensheim
www.dakostock.com

Ansprechpartner: Lukas Kovacevic

Social Media:
Instagram: www.instagram.com/dakostock
LinkedIn: www.linkedin.com/company/dakostock

Es ist Dein Herz für Deine Sache, die alles möglich macht!

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bomocha terminals

bomocha Terminals unterstützen dokumentationspflichtige Unternehmen und Institutionen bei der Erhebung von Gäste- und Besucherdaten in der Covid-19-Krise

Stellen Sie sich und das Startup bomocha doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo liebe Sabine, erst einmal danke für die Möglichkeit, bomocha® und mich hier vorzustellen.

Die bomocha®-Terminals unterstützen dokumentationspflichtige Unternehmen und Institutionen bei der Erhebung von Gäste- und Besucherdaten in der Covid-19-Krise. Es gibt ja nun einige Kolleginnen und Kollegen, die hervorragende Apps zur digitalen Erfassung entwickelt haben, und das ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch setzen sie allesamt ein Endgerät der Besucher*Innen voraus. Mit den bomocha® Terminals machen Betreiber*Innen den Prozess autark für alle Alters- und Personengruppen zugänglich.

Besonders einfach macht es das implementierte Ausweissystem, das es den Besuchern nach Erstellen ermöglicht, mit nur einem Scan einzuchecken. Die Terminals laufen autark und erheben die Daten anonym für alle Beteiligten. Kommt es zum Infektionsfall und einer Nachverfolgung, so erhält die zuständige Gesundheitsbehörde die Besucherlisten direkt und ohne Umwege übermittelt. In Zukunft, soweit es die Politik zulässt, auch direkt in Systeme wie SORMAS.

Schlussendlich ersetzen die Terminals Personal, das für Wichtigeres eingesetzt werden könnte.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Herzen war ich schon immer Unternehmer -oder anders formuliert, ich wusste früh, dass ich niemals ein guter Angestellter sein werde. Ich möchte etwas verändern, Verantwortung übernehmen, etwas bewegen, und wenn ich falle, wieder aufstehen und daran wachsen. Diese Möglichkeiten hast Du als Angestellter einfach nicht – oder zumindest nur selten.

Welche Vision steckt hinter bomocha?

Meine Vision ist es, mit bomocha® ein System weiter zu entwickeln, das zukünftig weitere Restriktionen des öffentlichen und privaten Lebens überflüssig macht. Ich wünsche mir ein breites Vertrauen in die Sicherheit des Systems, um sowohl die Wirtschaft als auch die Politik davon zu überzeugen, freiwillig eine Art CheckPoints zu implementieren und es somit den Menschen frei zu stellen, diese CheckPoints aufzustellen – im Tausch gegen wieder gewonnene Freiheit. Ich glaube fest daran, dass eine breite Mehrheit der Menschen durchaus bereit wären einen kurzen Scan in einem Geschäft gegen Freiheit zu „tauschen“.  Also eine hybride Lösung auf freiwilliger Basis zu bieten, statt totaler Überwachung mittels GPS-Apps. Wie sie durchaus bereits diskutiert werden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als zwischen März und April 2020 feststand, dass die Gastronomie wieder unter bestimmten Voraussetzungen öffnen darf, startete ich mit meinem Team sofort mit der Entwicklung einer ersten Web-App für Gastronomen. Hierbei gab es keinerlei Vorüberlegungen, Recherchen oder Marktanalysen. Ich sah einen Bedarf und handelte umgehend – selbst noch etwas verdaddelt von dieser Krise. Die App wurde kostenfrei angeboten und gut genutzt. 

Die wohl größte Herausforderung war und ist bis jetzt, den Datenschutz mit einem angenehmen Handling für die Nutzer*Innen und Effizienz in der Sache zu vereinen.

Über die letzten Monate habe ich so viel über Nutzerverhalten und die Probleme im Umgang mit Apps gelernt, dass daraufhin die Entscheidung hin zu den Terminals gefallen ist. Und dabei habe ich mich nun so sehr in die Idee verbissen, etwas für einen guten Zweck zu entwickeln, dass ich mir über die Finanzierung keinerlei Gedanken machte und alles aus eigener Kraft stemmte.

Um nun aber auch die Vermarktung und die Produktion stemmen zu können, habe ich mir drei sehr angenehme Angel-Investoren mit ins Boot geholt. 

Wer ist die Zielgruppe von bomocha?

Unser Hauptaugenmerk liegt in der Gesundheitsversorgung, also Pflege- und Altenheime sowie Krankenhäuser und Arztpraxen. Hier sind die Personalressourcen streng limitiert und unsere Terminals können direkt zu einer Entlastung beitragen. Weiter sind einfach alle Unternehmen und Institutionen, die per Verordnung zur Dokumentation verpflichtet sind, unsere Zielgruppe, wie z.B. die Hotellerie, Gastronomie und Veranstalter.

Wie funktioniert bomocha? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die bomocha® Terminals werden konfiguriert und mit einer Datenkarte an unsere Kunden geliefert und sind sofort startklar. Lediglich eine Stromversorgung muss gewährleistet werden. Dank integriertem Akku, können aber auch Stromausfälle von einigen Stunden überbrückt werden. Nun können Besucher*Innen in wenigen einfachen Schritten am übersichtlichen Display die geforderten Daten eingeben und erhalten dann eine Zugangsquittung ausgedruckt.

Die Daten sind nun anonym und verschlüsselt gespeichert und werden nach der vorgegebenen Vorhaltefrist wieder gelöscht sowie bei Bedarf direkt an die dafür zugelassenen Gesundheitsbehörden übermittelt. Die Vorteile für unsere Kunden liegen darin, dass die Terminals ganz autark den gesamten Prozess des Check-Ins übernehmen. Und eine Zugänglichkeit für nahezu alle Alters- und Personengruppen bieten. 

Darüber hinaus können Besucher*Innen vorab oder bei Wiederkehr mit einem Besucherausweis, innerhalb von Sekunden einchecken. Dies wird maßgeblich zur Entzerrung der Eingangsbereiche führen. Anbieter von digitalen Kontaktlisten setzen im Gegensatz zu uns auf mobile Technologien wie native- oder Web Apps. Dies führt zwangsläufig zu einer Art „doppelter Buchführung“ oder gar einem Ausschluss der Personen, die kein passendes Endgerät besitzen oder schlicht den Umgang mit den neuen Technologien nicht verstehen. Für all diejenigen müssen dann Alternativen geboten werden diese führen zu Mehraufwand, bzw. Aufklärungsaufwand.

Mit den bomocha® Terminals schließen wir genau diese Lücke und hoffen so, zu einer echten Entlastung beizutragen.

bomocha, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Auch wenn wir im Moment von Tag zu Tag denken, sehen wir in bomocha® zum einen eine schnell ausrollbare Möglichkeit für künftige Krisen dieser Art, zum anderen denken wir aber auch daran unser System als Zugangs- und Besucherausweissystem weiter zu entwickeln. Aber, und das sage ich nun mal mit einem Augenzwinkern, werden wir vorab sicherlich den Markt dafür analysieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gute Tipps? Gleich drei? Ich fasse es mal zusammen:

Meine Tipps bringen Dich nicht weiter – es ist Dein Herz für Deine Sache, die alles möglich macht!

Wir bedanken uns bei Steffen Lauth für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Unterstützt euch

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Evermood App Unterstützung Mitarbeiter

Beratungsangebote an einem Ort: Das Startup Evermood bietet eine App zur Unterstützung der Mitarbeiter. 

Stellen Sie sich und das Startup Evermood doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Marvin Homburg und Lara von Petersdorff-Campen, CEOs und Co-Founder von Evermood. Wir haben Anfang 2019 ein Software-Unternehmen gegründet, das eine App für die Beratung und Unterstützung von Mitarbeiter*innen anbietet. Die Lösung ermöglicht es, interne Anlaufstellen und externe Beratungsangebote zu bündeln, um Mitarbeiter*innen bei Problemen mit der richtigen Ansprechperson zu vernetzen. Das reduziert den Kommunikationsaufwand und macht Hilfsangebote persönlicher. Zu unseren Kunden zählen vor allem Konzerne und öffentliche Organisationen mit einer innovativen Personalentwicklungsabteilung. Aktuell gehören zu unseren Kunden etwa die Deutsche Bahn, die Handelsblatt Media Group und die Stadt Aachen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für Arbeitgebende ist es wichtig, ein offenes Ohr für Mitarbeiter*innen zu haben. Oft fühlen sich diese nicht wertgeschätzt. Die Folge: Immer mehr Menschen erkranken wegen der Arbeit. Wir wollten dem etwas entgegensetzen und sind zunächst mit dem digitalen Meldesystem Lytt gestartet, mit dem Mitarbeiter*innen Missstände im Unternehmen kommunizieren konnten. Inzwischen sind wir gewachsen, haben unser Produkt in Evermood umbenannt und bieten neben dem digitalen Meldeweg weitere Funktionen rund um Prävention und Beratung.

Welche Vision steckt hinter Evermood?

Wir wollen die Art und Weise revolutionieren, wie Mitarbeiter*innen Unterstützung erhalten. Wir sehen eine Zukunft, in der Beschäftigte rund um die Uhr und von überall aus Zugang zu bestmöglicher Unterstützung haben, um ihr Wohlbefinden stärken und ihr volles Potenzial entfalten zu können.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im letzten Jahr war die Corona-Krise die größte Herausforderung. Viele potenzielle Kunden haben die Gespräche nach hinten verschoben, was bei einem Pre-Profit-Startup selbstverständlich zu Existenzsorgen führen kann. Gestartet sind wir mit dem EXIST-Gründerstipendium an der WWU in Münster, an der wir, also die Co-Founder von Evermood, unseren Bachelor in BWL absolviert haben. Zudem haben wir Zweitag Ventures als Investor und weitere Business Angel für unsere Idee gewinnen können.

Wie hat Evermood von TechBoost, dem Startup-Programm der Telekom, profitiert? 

Wir haben von Anfang an den Fokus auf Datensicherheit und Datenschutz gelegt. Deswegen ist das TechBoost-Programm auch so spannend für uns, denn darüber erhalten wir Zugriff auf die Open Telekom Cloud. Diese bietet das beste Angebot, um unsere Leistungen DSGVO-konform zur Verfügung zu stellen und die Anforderungen von stärker regulierten Branchen und öffentlichen Einrichtungen zu erfüllen. Für uns war es zudem wichtig, dass wir einen kompetenten Partner an unserer Seite haben. Wir freuen uns auf kommende Events und hoffen, dass wir dort unser Netzwerk mit Startups und Kunden erweitern können.

Wie funktioniert Evermood? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Evermood ist eine Web-App, mit der Unternehmen Unterstützungs- und Gesundheitsangebote, aber auch Betriebsvereinbarungen, häufig gestellte Fragen und Ansprechpersonen an einem Ort zusammenbringen. Solch effiziente Strukturen reduzieren den Arbeitsaufwand. Die Vorteile liegen in der Kombination aus digitalen Selbsthilfe-Angeboten für Mitarbeiter*innen und Führungskräfte sowie persönlicher Beratung durch Expert*innen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen decken wir den gesamten Prozess der Mitarbeiterunterstützung ab: von der Prävention von Krisen und Konfliktsituationen über persönliche sowie anonyme Beratung in dringenden Fällen bis zu detaillierten Auswertungen für die Maßnahmenplanung im Personal- und Gesundheitsbereich. 

Wie hat sich Ihr Unternehmen durch Corona verändert?

Wir hatten die große Sorge, dass allgemein Prioritäten verlagert und Budgets reduziert werden. Nach wenigen Wochen Corona hat sich jedoch gezeigt, wie wichtig Mitarbeiterunterstützung gerade in Krisenzeiten ist und dass es Lösungen braucht, mit denen auch unter den aktuellen Umständen alle Mitarbeiter*innen effektiv erreicht werden. Wir erfahren derzeit eine deutlich gesteigerte Nachfrage. Mitarbeiter*innen wurden von heute auf morgen ins Homeoffice geschickt. Damit sind auch Belastungen entstanden, wodurch es neuer Konzepte in der Mitarbeiterunterstützung bedarf. Die meisten Unternehmen haben diesen Shift sehr gut gemeistert, unter anderem durch die Vorteile der Digitalisierung. Genau an dieser Stelle setzen wir an und unterstützen Arbeitgebende, passende Angebote für ihre Beschäftigten zu schaffen.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Mobiles Arbeiten ist quasi über Nacht zur „neuen Normalität” geworden. Darüber hinaus haben wir zwei-wöchentliche Retros und regelmäßige digitale Hangout Sessions eingeführt, die uns als Team helfen, trotz Social Distancing digital näher zusammenzurücken.

Wo geht der Weg für Evermood hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir für alle großen Städte in Deutschland und die DAX-40-Konzerne der zentrale Anbieter für Mitarbeiterunterstützung sein. Unser Ziel ist es, alle Leistungen von der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen über allgemeine Informations- und Unterstützungsleistungen bis hin zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement an einem Ort anzubieten und so die Arbeit vieler Personalentwickler*innen, Betriebsräte und vor allem Mitarbeiter*innen nachhaltig zu verbessern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. So abgedroschen es klingen mag: THINK BIG! Wer sein eigenes Unternehmen gründen möchte, sollte ausgeprägten Ideenreichtum mitbringen. Das hilft nicht nur, ein Produkt zu entwickeln, das gebraucht und geliebt wird, sondern auch dabei, Stolpersteine gekonnt zu umgehen und visionär zu bleiben.

2. Der Austausch mit anderen Gründer*innen und deren ehrliches Feedback ist viel wert. Das bekommt man in der Form nicht von Freund*innen oder Verwandten. Dazu gehört es auch, die eigene rosarote Brille abzusetzen, die richtigen Fragen zu stellen und nicht nur solche, bei denen man sich Bestätigung abholt.

3. Es ist außerdem wichtig, nicht sofort den Stecker zu ziehen, wenn klar wird, dass sich die Richtung ändern muss. Uns hat in der Vergangenheit geholfen, uns nicht nur auf unseren Ansatz zu fokussieren, sondern gezielt auf das Problem, das wir lösen wollen. Denn wenn es darum geht, ein Problem zu lösen, dann fällt es auch nicht schwer, so lange Neues auszuprobieren, bis alles passt.

Wir bedanken uns bei Lara von Petersdorff-Campen und Marvin Homburg für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Seid immer flexibel

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compacToys

compacToys Problemlösungen für den Alltag: 7in1 Sand Toys

Stellen Sie sich und das Startup compacToys doch kurz unseren Lesern vor!

compacToys wurde vor einem guten Jahr von Sutepan und mir (Steffen) gegründet. Wir leben beide im Raum Freiburg und sind schon lange gut befreundet. Viele Gemeinsamkeiten verbinden uns und besonders gerne tüfteln wir an Problemlösungen für den Alltag. Die Idee für compacToys ist mehrere Jahre gereift und hat dann, mit dem Schritt an die Öffentlichkeit auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2020 richtig Fahrt aufgenommen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir (Sutepan und ich, die beiden Gründer von compacToys) kennen uns schon lange und tüfteln seither an Problemlösungen für den Alltag. Doch dieses Mal wussten wir sofort, dass wir etwas Besonderes erfunden hatten und entschlossen ein Unternehmen zu gründen.

Welche Vision steckt hinter compacToys?

Unsere Vision ist, auf Basis unseres Patents, eine ganz Reihe an Produkten herauszubringen. Wir haben eine gut gefüllte Roadmap, die ordentlich Potential hat. Das „7in1 Sand Toys“ ist erst der Anfang.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine unserer größten Herausforderungen dabei war die Finanzierung, denn zu Beginn hat man als StartUp oft erhebliche Ausgaben. Um dies mit eigenen Mitteln zu stemmen, muss man sehr kreativ werden und schlussendlich führen viele Wege ans Ziel.

Wer ist die Zielgruppe von compacToys?

Mit unserer Erfindung wollen wir den Alltag von Familien ein Stückchen einfacher gestalten. Als Familienväter kennen wir das Problem dieser großen, unhandlichen Plastiktüte voller Sandspielzeuge nur zu gut. Daraus leitet sich unsere Zielgruppe ab, nämlich hauptsächlich Eltern mit Kindern zwischen ein und sechs Jahren. Sei es die urbane Mutter, die auf dem Rückweg vom Kindergarten direkt den Spielplatz besuchen möchte. Oder der Vater, der mit seinen Kindern einen Ausflug macht. Die Camper, bei denen sowieso alles so kompakt wie möglich sein sollte und nicht zuletzt all die Pauschalreisenden, die typischerweise das Sandspielzeug im Urlaubsort zurück lassen. Unsere Zielgruppe ist sehr breit gefächert.

Was ist das Besondere an den Proudkten ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Besondere an unseren Produkten ist die Funktionalität gepaart mit einem durchdachten Design. Hierdurch schaffen wir es, einen vergleichbaren Inhalt auf nur einem Drittel des üblichen Volumens unterzubringen. Darauf halten wir ein Patent und grenzen uns somit von anderen Anbieter auf dem Markt ab.

Mit unserem Konzept wollen wir aber vor allem auch das Thema Nachhaltigkeit adressieren. Im direkten Vergleich reduziert sich der in der Logistik benötigte Transportraum erheblich und es können Unmengen an Kohlendioxid eingespart werden. Unzählige Ladungen an Plastikmüll entstehen Jahr für Jahr allein durch Sandspielzeug, das im Urlaubsort zurückgelassen wird. Unser Produkt passt ohne Probleme in jeden Koffer oder in das kleinste Staufach im Wohnmobil. Zudem achten wir auf eine hohe Qualität und legen unsere Produkte auf eine möglichst lange Lebensdauer aus. Unsere Verpackung besteht selbstverständlich nicht aus Plastik, sondern aus recyceltem Papier.

compacToys, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten Jahren wollen wir an ökologischen Kunststoffen mit forschen, um unsere Produkte noch nachhaltiger zu gestalten. Biologisch abbaubarer Kunststoff ist die Zukunft und an deren Gestaltung wollen wir auf jeden Fall teil haben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Allen Gründern wollen wir in diesen schwierigen Zeiten vor allem Mut zusprechen. Durchhalten und dran bleiben.

Bindet enge Vertraute in Euer Vorhaben ein und hinterfragt Eure Schritte immer wieder gemeinsam.

Wir mussten uns oft neu orientieren, seid also immer flexibel und haltet stets einen Plan B in der Hinterhand.

Wir bedanken uns bei Steffen und Sutepan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein gutdurchdachtes Unternehmenskonzept

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KindCare organisiert Pflege für pflegende Angehörige

KindCare organisiert Pflege für pflegende Angehörige über eine digitale Plattform in Verbindung mit persönlichen Care-Managern

Stellen Sie sich und das Startup KindCare doch kurz unseren Lesern vor.

Ich bin Alexandra, seit über 10 Jahren Unternehmerin im Medienbereich, aber auch ein richtiger Familienmensch. Zusammen mit meinem Sohn Robert, Produktentwickler mit Erfahrung in Unternehmensentwicklung, habe ich KindCare im November 2019 gegründet. KindCare organisiert Pflege für pflegende Angehörige über eine digitale Plattform in Verbindung mit persönlichen Care-Managern. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben im eigenen Unternehmen die Erfahrung gemacht, welche großen Schwierigkeiten und Belastungen für Mitarbeiter entstehen, wenn plötzlich ein Angehöriger Pflege benötigt. Solche Situationen sind sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Unternehmen belastend. Gesellschaftlich ist davon auszugehen, dass die Pflege von Angehörigen zukünftig immer mehr zunehmen wird. Deshalb wollten wir für alle Beteiligten eine funktionierende Hilfestellung erarbeiten. 

Welche Vision steckt hinter KindCare?

Kindcare bietet mit seinen Dienstleistungen Lösungen für Probleme an, die immer mehr an gesellschaftlicher und auch politischer Relevanz zunehmen. Digitalisierte Prozesse im Dienstleistungsangebot von KindCare unterstützen den Trend im Bereich Digital Health und machen die Erreichbarkeit der Hilfestellungen einfach und effizient. Damit leistet KindCare einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung war, unsere Idee in ein tragfähiges Unternehmenskonzept einzubringen, ohne dass unsere eigenen Ansprüche an unsere Dienstleistungen eingeschränkt werden. Bisher haben wir zusammen mit Friends und Family die GmbH Gründung vollzogen und alle weiteren Entwicklungen selbst gestemmt. Aktuell sind wir auf der Suche nach Investoren, um den ersten „Step to Market“ vollziehen zu können. 

Wer ist die Zielgruppe ?

Jeder, der Hilfe bei der Organisation von Pflege für Angehörige benötigt. Außerdem Unternehmen, die mit der Zurverfügungstellung der Dienstleistungen von KindCare an Ihre Mitarbeiter diese verantwortungsvoll unterstützen und Pflegedienstanbieter, die durch die Vorbereitung der Kunden durch KindCare passgenau ihre Dienste anbieten können. 

Wie funktioniert KindCare? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

KindCare organisiert über eine Web APP alle Dienstleistungen, die mit einer schnellen und effektiven Pflegeorganisation zusammenhängen. Die KindCare-Manager stehen dabei als persönliche Berater an der Seite des Kunden und begleiten ihn durch den gesamten Prozess. Über die APP kann der Kunde schnell, einfach und von überall Hilfestellung anfordern, Wissen und Infos erhalten und damit wertvolle Zeit sparen. Die Dienstleistungen von KindCare werden B2B über Unternehmen an die Mitarbeiter oder direkt an Privatpersonen angeboten. Mitarbeiter erhalten die Dienstleistungen kostenfrei durch den Arbeitgeber. Durch die Nutzung der Dienstleistungen von KindCare kann Arbeitsausfall verhindert oder minimiert werden. KindCare organisiert Pflege umfassend (Beratung, Betreuung, Information, Vermittlung von Dienstleistungen, seelische Unterstützung) und entlastet damit alle Beteiligten. Pflegedienste können über eine Matchingplattform zielgerichtet Kunden auswählen, dies erleichtert die Vermittlung von Pflege für alle Seiten.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen möglichst schnell mit einer 6-monatigen Test-Phase beginnen. Dafür haben wir bereits ein größeres Unternehmen gewinnen können, dass mit seinen Mitarbeitern an der Testphase teilnehmen wird. In den nächsten zwei Jahren möchten wir unsere Idee in Deutschland etablieren. Auch erste Schritte ins Ausland sind bereits angedacht. Diesen Schritt könnten wir in ca. 5 Jahren schaffen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Jeder, der sich auf den Weg macht und eine neue Idee in ein marktfähiges Unternehmen verwandeln möchte, ist gerade in der heutigen Zeit ein mutiger Mensch. Man muss mit vielen unbekannten Situationen umgehen. Deshalb ist es wirklich wichtig zu 150% von der eigenen Geschäftsidee überzeugt zu sein. Nur damit ist genügend Enthusiasmus vorhanden, um auch schwere Zeiten zu überstehen. Ebenso wichtig finden wir das dazu gehörende tragfähige und durchdachte Unternehmenskonzept mit einem reellen Zeitplan für die Unternehmensentwicklung. Auch wenn man sich nicht immer sklavisch an solche Pläne halten kann, so sind sie ein guter und motivierender Leitfaden, um sich nicht zu verzetteln. 

Wir bedanken uns bei Alexandra Duesmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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