Mittwoch, April 1, 2026
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Einfach mal anfangen, ausprobieren und lernen!

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Jemand müsste mal...! sichere Plattform Christian Preis

Jemand müsste mal…! sichere Plattform bringt Umsetzer*innen zusammen, um daraus Innovation und Zukunftsfähigkeit ermöglichen

Stellen Sie sich und das Startup Jemand müsste mal…! doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Christian Preis, ich bin 32 und Gründer der Ideenplattform „Jemand müsste mal…!“. „Jemand müsste mal…!“ ist wortwörtlich gemeint: Als Ort für Jemand müsste mal-Gedanken die viel zu oft ungenutzt bleiben. Für Probleme über Ideen bis hin zu Patenten ist Jemand müsste mal…! eine sichere Plattform (dank Blockchain), um Ideen mit Umsetzer*innen zusammenzubringen und Innovation entstehen zu lassen!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Es gab natürlich schon vor Jemand müsste mal…! Ideenplattformen, Innovationsberatungen und Agenturen auf dem Markt, aber eben nichts was meinen eigenen Vorstellungen als Erfinder entsprochen hätte. Zum einen konnte man ungelöste Probleme nirgends einreichen, damit daraus etwas entstehen kann und zum anderen fehlte mir der Schutz meiner Ideen.  Genau deswegen verschwinden richtig gute Ideen oft lieber in irgendwelchen Schubläden (das übrigens auch in Unternehmen!), als dass jemand die Chance bekommt sie umzusetzen. Neben dem Innovationspotenzial das dadurch ungenutzt bleibt, geht vielen Erfinder*innen (und Unternehmen) auch der mögliche Zugewinn aus den Ideen verloren.

Das ist der Grund warum ich Jemand müsste mal…! gegründet habe: Ich möchte Ideen eine sichere Plattform bieten, sie mit Umsetzer*innen zusammenbringen und daraus Innovation und Zukunftsfähigkeit ermöglichen.

Welche Vision steckt hinter Jemand müsste mal…!?

Mein Kopf ist voller Ideen, die Zeit und das Know-how, alle umzusetzen, habe ich nicht. Genauso geht es vielen anderen Menschen. Mit Hilfe modernster Technologie (Blockchainzertifikat, KI) bringt die Ideenplattform Jemand müsste mal…! in einem geschützten Rahmen Ideengeber*innen mit den richtigen Partnern aus Industrie und Wirtschaft zusammen. Damit ist auch kleineren Unternehmen geholfen, die Impulse und Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen passend zu ihrem Geschäftsmodell suchen. Ideen nutzbar machen, Zukunft aktiv gestalten!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das Problem kennen bestimmt sehr viele: Als kreativer Betriebswirt ohne Programmierkenntnisse eine Onlineplattform mit Blockchain und KI bauen ist schwierig. Eine große Herausforderung war es daher das richtige Team zu finden. Gefolgt von der Frage „Wie bekommen wir Ideen auf die Plattform, ohne die Ideennehmer*innen nicht kommen? Und wie bekommen wir Ideennehmer*innen auf die Plattform, ohne die Ideengeber*innen nicht kommen?“ Henne-Ei.

Zur Finanzierung: Jemand müsste mal…! ist bis heute gebootstrapped!

Wer ist die Zielgruppe von Jemand müsste mal?

Auf Seiten der Ideengeber*innen wirklich alle, die Ideen haben oder Probleme identifizieren. Das können Tüftler*innen und Heimwerker*innen sein, das kann aus dem Haushalt oder aus Unternehmer sein. Jemand müsste mal…! ist auch perfekt dafür geeignet, bislang ungenutzte Ideen aus Unternehmen umzusetzen. So wird aus Erfindungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, plötzlich ein zusätzlicher Umsatzzweig! 

Auf Seiten der Ideennehmer wollen wir vor allem kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen, die Lust darauf haben, Neues umzusetzen oder die Innovation für die eigene Zukunft suchen. 

Wie funktioniert Jemand müsste mal? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Vier Punkte zeichnen Jemand müsste mal…! ganz besonders aus:

  1. Jedes Problem, jede Idee die bei uns hochgeladen wird bekommt einen fälschungssicheren und beweismittelgeeigneten Zeit-/Datumsstemple via Blockchain, durch den wir sicher nachweisen, wer welche Idee wann hatte!
  2. Unser Ideenpool ist so konzipiert, dass Ideen zwar im Ideenpool stehen können, dadurch aber nicht ihre Patentierbarkeit verlieren!
  3. Jede*r Ideennehmer*in stimmt zu, dass die Ideengeber*innen adäquat am Erfolg ihrer Idee beteiligt werden!
  4. Wir dokumentieren jede Interaktion im Ideenpool via Blockchain, um bei Ideenklau den Ideengeber*innen möglichst viel Beweismaterial an die Hand geben zu können!

Jemand müsste mal…!, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren ist Jemand müsste mal…! 

  • etabliert als sicherer Umschlagplatz für Ideen, 
  • bekannt dafür, dass es Unternehmen jeder Größe (besonders aber kleinsten, kleinen und mittelständischen Unternehmen) hilft, neue Ideen zu generieren
  • die Plattform, die Unternehmen und Privatpersonen mit ihren bislang ungenutzten Ideen hilft, zusätzliches Einkommen zu generieren
  • als firmeninterne- sowie externe Ideenplattform etabliert und schlägt die Brücke zwischen allen Quellen innovativer Ideen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Einfach mal anfangen, ausprobieren und lernen!
  2. Scheitern kann auch als Erfolg gesehen werden: Du weißt jetzt wie es nicht geht! Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen (vorausgesetzt du bist bereit daraus zu lernen)!
  3. Sprich über das was du tust, was dich bewegt und welche Probleme du hast! Nur dann kann dir dein Umfeld, dein Netzwerk helfen deine Probleme zu lösen! 

Wir bedanken uns bei Christian Preis für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Überlegt euch gut mit wem ihr gründet

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EntwicklerHeld

EntwicklerHeld Coding-Plattform für Softwarentwickler und IT-Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup EntwicklerHeld kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Felix Hanspach. Ich bin CEO und einer der fünf Gründer von EntwicklerHeld. Wie fast alle unserer Gründer, habe ich Informatik an der TU Dresden studiert. EntwicklerHeld ist eine Coding-Plattform für Softwarentwickler und IT-Unternehmen. Entwickler können über unsere Plattform Coding-Aufgaben (Challenges) lösen und dabei regionale Unternehmen kennenlernen. Dafür bekommen die Entwickler Erfahrungspunkte, steigen Level auf und erhalten virtuelle Coins, die gegen echte Gutscheine eingetauscht werden können. 

Unternehmen finden auf EntwicklerHeld Entwickler, die sie über die Plattform kontaktieren können, um ihnen beispielsweise Jobangebote zu übermitteln. Die Entwickler bleiben dabei komplett anonym – die Firmen sehen nur die Lösung der Coding Challenge und die Region des Entwicklers. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

Wir hätten als Entwickler selbst gerne unsere Plattform genutzt und hätten uns gefreut, wenn es so etwas schon gegeben hätte. Die Vision einer Plattform umzusetzen, auf der man als Programmierer Technologien und Unternehmen kennenlernt, herausgefordert wird und spielerisch lernt, Spaß hat und dabei auch noch seinen Traumjob findet, ist unser größter Wunsch. Wir haben uns schon in einer sehr frühen Phase Feedback von Entwicklern und Firmen geholt, um herauszufinden ob der Bedarf tatsächlich da ist und alle waren begeistert. Also gab es keine Ausrede mehr und wir sind die Umsetzung der Plattform angegangen. 

Welche Vision steckt hinter EntwicklerHeld? 

Wir sind davon überzeugt, dass es für jeden Softwareentwickler und Entwicklerin den perfekten Job gibt. Alles was es dafür braucht sind kompetente Unternehmen, spannende Aufgaben und ansprechende Auszeichnung. Aus diesem Grund haben wir EntwicklerHeld gegründet. Wir wollen Unternehmen und SoftwareentwicklerInnen auf Augenhöhe miteinander vernetzen. Die Zeiten von Whiteboard Interviews und unpassenden Headhunteranfragen gehören damit der Vergangenheit an. Mit EntwicklerHeld können Entwickler und EntwicklerInnen durch ihre Fähigkeiten und nicht durch ihre Herkunft oder ihr Geschlecht hervorstechen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Eine der größten Herausforderungen, denen wir uns stellen mussten war es, den Fokus der Gründungsidee nicht zu verlieren. Insbesondere in der Anfangszeit einer Startup-Gründung (vor allem bei einem großen Gründungsteam wie unserem) ist es schwer genügend Geld zu erwirtschaften, um allen ein Gehalt auszahlen zu können, mit dem man einigermaßen über die Runden kommt. Für uns lag es auf der Hand, einfach einen Teil unserer Entwickler-Power in Dienstleistungsprojekte fließen zu lassen. Allerdings jagte dann eine Kundenprojekt Deadline die andere und schnell war das komplette Team damit beschäftigt und die eigentliche Gründungsidee blieb auf der Strecke. Erst als wir mit Unterstützung eines EXIST-Gründerstipendiums, des Technologiegründerstipendiums der Sächsischen Aufbaubank und später mit unserem Investor die Möglichkeit hatten uns komplett der Gründungsidee zu verschreiben, ging es richtig gut voran. 

Als ersten Investor würden wir Gründern empfehlen, jemanden zu suchen, der ebenfalls Gründungserfahrung hat und als Smart-Money-Investor einsteigt. Den Mehrwert, den ein guter Investor in ein Unternehmen einbringen kann, geht weit über das reine Kapital hinaus. Außerdem sollte man sich bewusst machen, dass Geldgeber in einer (Pre-)Seed Finanzierungsrunde keine Millionenbeträge investieren werden, solange man nicht gezeigt hat, dass die Idee funktioniert. Das bedeutet in den meisten Fällen, dass auch entsprechende Umsätze erwartet werden. Sollten diese noch nicht vorhanden sein, ist das Risiko des Investors deutlich größer und die Runde entsprechend teurer für das Gründerteam – das benötigte Kapital sollte also gut berechnet sein. 

Wer ist die Zielgruppe von EntwicklerHeld? 

Die eine Zielgruppe gibt es für uns nicht. EntwicklerHeld soll eine Spielwiese für Entwickler jeglichen Erfahrungsstandes sein. Von Quereinsteigern, die Programmieren wollen, über Studenten die ihre Skills verbessern wollen, bis hin zu erfahrenen Programmierern, die auch in ihrer Freizeit Spaß daran haben an Programmierchallenges zu knobeln. In unserer Community finden sich die unterschiedlichsten Werdegänge. Darum geht es letztendlich. Allen die programmieren wollen einen Raum zu schaffen und damit Karrierechancen zu eröffnen. 

Wir wollen zwischen Unternehmen und EntwicklerInnen vermitteln. Das heißt Zielgruppe sind auch, alle Firmen die Entwickler suchen. Die Digitalisierung schreitet voran und wurde durch die Pandemie noch verstärkt. Viele Unternehmen haben also Bedarf. Der Fachkräftemangel erschwert vielen Firmen die Suche. Hier wollen wir Unternehmen unterstützen und helfen EntwicklerInnen dort zu erreichen, wo sie aktiv sind. 

Wie funktioniert EntwicklerHeld? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? Wie ist das Feedback? 

Wir unterstützen Unternehmen beim IT-Recruiting mittels Gamification und Employer-Branding. Mit einer programmatischen Coding-Plattform werden Entwickler und lokale Unternehmen aufeinander aufmerksam gemacht. Das funktioniert so: 

Entwickler können ihre Fertigkeiten mit Coding-Challenges ausbauen und in der Community präsentieren. Für jede gelöste Challenge erhalten die Teilnehmer virtuelles Guthaben und Erfahrungspunkte. Aus Achievements auf der Plattform und selbst eingetragenen Informationen, lässt sich so einen Lebenslauf bauen der das Können des Nutzers widerspiegelt. Wenn sich EntwicklerInnen für eine Stelle interessieren, dürfen sie per Chat von Firmen kontaktiert werden und den Lebenslauf als Referenz nutzen. So können sich Nutzer spielerisch weiterentwickeln und nebenbei den perfekten Job finden, über eine anonymisierte Plattformidentität frei von Vorurteilen. 

Unternehmen finden auf EntwicklerHeld die Möglichkeit zum Employer Branding der besonderen Art. Über ein eigenes Profil können sie Firmenwerte und Arbeitsphilosophie präsentieren und Stellenausschreibungen schalten. Das Besondere ist, die Möglichkeit für Arbeitgeber selbst Challenges einzustellen und zu sponsern, wodurch Nutzer Problemstellungen nah an der Arbeitsrealität bearbeiten können. Die Unternehmen haben Einblick in die Lösungswege der Entwickler und deren Region. 

Wir pflegen einen engen Kontakt zur Community und haben gerade einen riesigen Meilenstein erreicht. Über 20 000 EntwicklerHeldInnen sind jetzt auf unserer Plattform aktiv! Das Feedback ist in der Regel sehr positiv, aber wir arbeiten stetig daran die Plattform zu verbessern und nutzen dafür unseren engen Draht zur Community. Immer mehr Unternehmen suchen nach neuen Wegen um EntwicklerInnen zu erreichen. Wir konnten bereits viele kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Konzerne wie ARAG, ProSiebenSat.1 Media oder Roche als Kunden gewinnen. 

EntwicklerHeld, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wenn wir zurückblicken und schauen was sich in den letzten zwei Jahren alles verändert hat, können wir uns kaum ausmalen wie es in fünf Jahren aussieht. Unser Ziel ist es, die perfekte “Spielwiese für Softwareentwickler” zu bauen und gleichzeitig die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen und das auch über den deutschsprachigen Raum hinaus. Unternehmen möchten wir den besten Kanal bieten, um einerseits Sichtbarkeit und einen größtmöglichen Bekanntheitsgrad unter Softwareentwicklern zu erhalten und ihnen gleichzeitig die beste Möglichkeit schaffen, um qualifizierte Softwareentwickler zu finden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Jede Gründung ist sehr individuell, da sind 3 allgemeingültige Tipps schwierig. Meiner Meinung nach ist das Team das absolut wichtigste bei einer Gründung. Wir hatten das unwahrscheinliche Glück, in einem Team aus besten Freunden zu gründen und gleichzeitig die wichtigsten Kompetenzen abgedeckt zu haben. Man durchlebt als Gründer viele positive Dinge, aber erlebt auch wahnsinnig viele Rückschläge. Dann ist es besonders wichtig ein Team zu haben, dem man vertraut und das jedem einzelnen Rückhalt gibt. Also überlegt euch gut mit wem ihr ein Unternehmen aufbauen wollt! 

Wir bedanken uns bei Felix Hanspach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Press Kit & Media Kit: Was kann es & wem nützt es?

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Press Kit Media Kit Startup-Kommunikation Annett Oeding Pimp My Startup

Press Kit vs. Media Kit sind zwei Fachbegriffe, die für Euch relevant sind. Dahinter verbergen sich aber unterschiedliche Inhalt und verschiedene Ziele. Wenn Du verstehst, was der Unterschied ist, weißt Du sofort, was Du damit machen kannst und wie Du es am besten für Dich und Dein Startup nutzen kannst. 

Was Press Kit und Media Kit gemeinsam haben: Es ist die Basis für eine Zusammenarbeit mit Dir für mehr Bekanntheit, Sichtbarkeit und wirtschaftlichen Erfolg Deines Startups. 

Press Kit – wer braucht es und was ist drin?

Mit dem Press Kit bietest Du passiv und immer verfügbar auf Deiner Website Informationen und Abbildungen über Dich und Dein Startup an. Interessent*innen / Zielgruppen für das Press Kit sind für Journalist*innen, Redakteur*innen und Medienvertreter*innen. Du teilst hier alle Basisinformationen mit, die Externe über Dich wissen sollen. Wenn also jemand zu einem Thema, in einer Branche oder in einer Region recherchiert und bei Dir landet, findet er/sie alles, um sich ein Bild von Dir und Deinem Unternehmen zu machen. Und hoffentlich interessiert zu sein.

Das Press Kit ist ein Service für Journalist*innen, nicht für Dich selbst und keine Verkaufsveranstaltung. Stelle also die Texte sachlich und nicht werblich formuliert zu Deinem Unternehmen, den Gründer*innen und Deinem Produkt oder Service zur Verfügung. Ergänze Abbildungen zu Dir, Deinem Unternehmen und dem was Du anbietest. Je serviceorientierter inkl. Downloadoptionen, umso begeisterter sind die Journalist*innen.

Media Kit – welche Infos bietest Du & was willst Du?

Mit dem Media Kit willst Du etwas verkaufen. Du bist Blogger*in, Influencer*in oder hast eine Plattform? Mit dem Media Kit stellst Du jedem die Ergebnisse Deiner guten Arbeit zur Verfügung. So kann ein potentieller Kooperationspartner oder Agentur feststellen, ob Du der/die richtige Vermarktungspartner*in bist. 

Was sollte drin sein: Deine Themen, Deine Reichweite, Deine Follower, Deine Interaktionsrate, Informationen zu Geschlecht, Beruf und Bildung Deiner Follower, Kooperationsmöglichkeiten und Preise. 

Das Media Kit ist aber keine Andeutung eines Angebots, sondern eine transparente Formulierung Deiner Leistung und Deines Kooperationsangebotes verbunden Performance, Fakten, Referenzen und Cases.

Meine Tipps für mehr Erfolg in Deiner Startup Kommunikation.

Bereite die Informationen passend zu Deiner Zielgruppe auf. 

Damit Du Deine Entscheidung für Press Kit oder Media Kit treffen kannst, schau Dir Deine Zielgruppe an und verstehe, was sie braucht und sucht.

Formuliere Deine Ziele und sorge für Klarheit. 

Definiere für Dich, was Du mit Deinem Kit erreichen willst und wie viel Kommunikationsservice in Deinem Unternehmer*innen-Alltag machbar ist. Ein Kit kann auch Entlastung aber auch Akquise-Unterstützung sein.

Biete immer den Dialog an. 

Nutze also Dein Kit als Anfang eines Dialogs. Biete einen echten Ansprechpartner*in auf Deiner Website für Presse- oder Kooperationsanfragen mit Bild, Telefon und Email. 

Mein Fazit

Kommunikation ist ein Service. Sowohl Media Kit als auch Press Kit heben Deine Startup Kommunikation dafür auf ein professionelles Level. Sie zeigen allen Betrachter*innen, dass Du weißt, was das Gegenüber braucht. Mit dem richtigen Gespür für die Bedürfnisse des/der Anderen, erreichst Du schneller Dein Ziel. Gehe aber Schritt für Schritt vor und lerne durch die Erkenntnisse. So wirst Du immer besser und viele Aufgaben, die heute noch riesig erscheinen, werden kleiner und selbstverständlicher in Deinem Unternehmer*innen-Alltag.

Weitere Beiträge von Annett Oeding finden Sie hier

Bild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleibe authentisch und verfolge die Themen, die dir wichtig sind!

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plusX Freitzeitgutscheine Freizeit Freizeitaktivitäten

plusX: Freitzeitgutscheine mit denen finanziell benachteiligte Menschen die Möglichkeit bekommen Freizeitaktivitäten zu nutzen

Stellen Sie sich und das Startup plusX doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Felix und habe im April 2020 mit plusX mein zweites Startup gegründet. Neu ist, dass es diesmal ein Social-Startup ist und dass ich zunächst allein gegründet habe. Zum Glück werde ich mittlerweile von Anuschaa, Olga und Daniel unterstützt.

Mit den Freizeitgutscheinen von plusX ermöglichen wir Menschen, die finanziell benachteiligt sind, den Zugang zu Freizeitaktivitäten. Wir sind der Überzeugung, dass die Teilhabe an Freizeitaktivitäten gerade für Kinder- und Jugendliche ein zentraler Bestandteil des Aufwachsens ist und einen Beitrag zur Chancengleichheit – auch in anderen Bereichen – leistet. Deswegen haben wir mit plusX eine Plattform geschaffen, auf der finanziell benachteiligte Menschen die Freiheit bekommen, ihre Freizeit selbst zu gestalten.

„Menschen, die finanziell benachteiligt sind“ mag für viele sehr abstrakt klingen, aber tatsächlich wächst in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut auf. Man muss also nicht in die weite Welt schauen, Armut gibt es auch direkt vor der eigenen Haustür.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

In meinem vorherigen Job in einem deutschen Großkonzern habe ich zunächst viele positive Lernerfahrungen sammeln können. Nach einer gewissen Zeit und mit zunehmender Verantwortung wuchs in mir die Unzufriedenheit mit den Gegebenheiten des Umfelds und ich entschied mich dazu zu kündigen. So begann eine Phase geprägt von vielen Fragen:

Wofür mache ich meine Arbeit hier eigentlich? Wofür setze ich meine Fähigkeiten ein, die ich über die Jahre gesammelt habe? Was möchte ich erreichen und welchen Zweck soll meine Arbeit erfüllen? Warum bist du auf dieser Welt?

Mir ist klar geworden, dass ich einen gesellschaftlichen Mehrwert mit meiner Arbeit leisten will. Klar, streng volkswirtschaftlich genommen liefert jede Arbeit einen gesellschaftlichen Mehrwert, aber ich möchte einen kleinen Beitrag zu dieser Welt leisten, der in meinem Einflussbereich liegt.

Es macht mir Spaß Dinge zu bauen, die Probleme lösen und die anderen oder auch mir selbst eine Freude machen. Ich habe in meinem ersten Startup gemerkt, dass es großartig ist zu sehen wie die eigene Idee zum Leben erweckt wird und von Nutzern angenommen wird.

Wie ich aufgewachsen bin, welche Erfahrungen ich gemacht habe, unsere Wertegemeinschaft und die Chance alle möglichen Dinge auszuprobieren haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Dafür bin ich sehr dankbar und ich bin der Überzeugung, dass jeder diese Möglichkeiten haben sollte!

Mit plusX möchte ich genau dort ansetzen und jedem die Möglichkeit geben sich als Teil der Gesellschaft zu fühlen und Dinge auszuprobieren.

Welche Vision steckt hinter plusX?

Unsere Vision ist es einen Beitrag dazu zu leisten, die Schere zwischen Arm und Reich zu verkleinern.

Wir sind der Überzeugung, dass die Teilhabe an Freizeitaktivitäten gerade für Kinder- und Jugendliche ein zentraler Bestandteil des Aufwachsens ist und einen Beitrag zur Chancengleichheit – auch in anderen Bereichen – leistet. Wer beim Freibadbesuch im Sommer mit den Klassenkameraden dabei sein kann, hat auch bessere Chancen erfolgreich in der Schule zu sein, weitere soziale Kontakte zu knüpfen und sich selbst als Teil einer Gemeinschaft zu sehen. Nicht an solchen Aktivitäten teilzunehmen hat erhebliche Folgen für Aufwachsen, Wohlbefinden, Bildung und Zukunftschancen der Kinder.

Jeder sollte die Möglichkeit haben seine Freizeit aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Bei plusX legen wir Wert darauf, dass finanziell benachteiligte Menschen sich selbst aussuchen können, welche Gutscheine sie in Anspruch nehmen – so wie es auch derjenige tut, der es sich leisten kann.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ganz am Anfang war die größte Herausforderung sich dauerhaft allein zu motivieren. In einem Team schafft man es sich gegenseitig zu motivieren und mit zu ziehen. Darüber hinaus war es schwierig alle Schritte allein durchzudenken und niemanden dabei zu haben, der im Thema steckt und als Sparrings-Partner dient. Glücklicherweise habe ich jetzt ein großartiges Team, mit dem ich mich zu allen Fragestellungen austauschen kann und in dem viele Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Ohne finanzielle Mittel war es gar nicht leicht, ein Team aufzubauen, was uns zum nächsten Problem bringt: die Finanzierung

plusX ist eine gemeinnützige Organisation und damit für klassische Investoren relativ uninteressant. So blieb uns nichts anderes übrig, als uns aus der eigenen Tasche zu finanzieren. plusX ist komplett aus Eigenleistung entstanden. Aus meiner Sicht ist das Thema Finanzierung ein besonderes Problem für Social-Startups und ich würde mir wünschen, dass die Politik die gute Idee von Social Impact Bonds weniger bürokratisch gestaltet, Einstiegshürden beseitigt und damit auch Social-Startups für Investoren interessant macht.

Aktuell ist die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung für uns. Unsere Freizeitanbieter kämpfen zum Teil ums Überleben, potenzielle neue Anbieter haben anderen Sorgen als Teil eines gemeinnützigen Projektes zu werden und wiederum andere sind aufgrund der Auflagen und der einhergehenden beschränkten Kapazität bis Ende nächsten Jahres ausgebucht. Da aktuell keine Freizeitgutscheine eingelöst werden können, arbeiten wir mit Hochdruck daran Online‑Angebote auf unserer Plattform zu integrieren.

Wer ist die Zielgruppe von plusX?

Grundsätzlich richtet sich plusX an alle finanziell benachteiligten Menschen. Noch sind wir nur in Köln aktiv, aber planen unser Angebot auf weitere Städte auszuweiten.

Unser Angebot wird bisher vor allem von alleinerziehenden Müttern angenommen. Oftmals sind diese berufstätig, aber verdienen nicht genügend Geld, um ihren Kindern beispielsweise den Besuch in der Kletterhalle zu ermöglichen. Wir freuen uns mit den Familien und unseren Spendern gemeinsam über jeden Gutschein, der genau solche Erlebnisse ermöglicht.

Wie funktioniert plusX? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

plusX funktioniert besonders einfach in drei Schritten:

  1. Ein Spender spendet online oder vor Ort einen freien Betrag oder eine spezifische Aktivität (z.B. Kinderkletterkurs)
  2. Ein bedürftiger Mitmensch registriert sich online unter Vorlage seines Sozialpasses und reserviert einen Gutschein
  3. Dieser Empfänger löst seinen Gutschein vor Ort beim Freizeitanbieter ein und im gleichen Moment bekommt der Spender die Nachricht, dass seine Spende angekommen ist

Bezogen auf den Spender unterscheiden wir uns von anderen Spendenorganisationen in drei Punkten. Der prägnanteste ist vermutlich das Live-Feedback über die Wirkung der eigenen Spende, denn ich bekomme als Spender sofort mit, wenn meine Spende genutzt wird. plusX ist zudem so transparent wie keine andere Organisation. Im persönlichen Dashboard kann jederzeit exakt nachverfolgt werden welche Gutscheine von einer Spende gekauft und eingelöst wurden. Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass wir unsere Verwaltungskosten nicht über den Spender finanzieren. 100% der Spende kommen dem Zweck zugute. Ob man einem Kind 10€ für das Kino in die Hand drückt oder online auf plusX einen Gutschein für 10€ spendet, kommt auf das Gleiche hinaus.

Für Bedürftige ist plusX ebenfalls eine Neuheit. Im Gegensatz zu bisherigen Vergünstigungen durch Sozialpässe, sind die Gutscheine von plusX kostenlos. Das ist wichtig, denn oftmals kann sich die Zielgruppe nicht einmal den Bus zur Veranstaltungsstätte leisten. Abgesehen davon ist die Zielgruppe nicht darauf angewiesen, dass eine Organisation etwas für sie organisiert und anbietet, sondern kann auf der Plattform selbstbestimmt entscheiden wie die persönliche Freizeitgestaltung aussehen soll. Das Einlösen der Gutscheine erfolgt dabei anonym, so dass Bedürftige nicht wie Bittsteller wirken. Das bedeutet, dass der Empfänger vor Ort nicht nochmal seinen Sozialpass zeigen muss, in dem viele persönliche Angaben stehen wie, der Wohnort, Dauer der Bedürftigkeit oder Alter.

plusX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Unterschied zu anderen Startups wäre es für uns eigentlich am besten, wenn es uns in 5 Jahren nicht mehr geben müsste, weil das Problem von Armut beseitigt ist. Da diese Entwicklung weder abzusehen noch innerhalb von 5 Jahren realistisch zu erreichen ist, wünschen wir uns bis zu diesem Zeitpunkt in vielen deutschen und vielleicht auch weiteren europäischen Städten einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit zu leisten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Suche die Unterstützung von anderen. Gemeinsam lässt sich oft mehr bewegen!
  2. Hole dir früh Feedback zu deiner Idee ein und versuche dabei vor allem kritische Stimmen einzuholen, um deine Idee weiter zu schärfen
  3. Bleibe authentisch und verfolge die Themen, die dir wichtig sind!

Wir bedanken uns bei Felix Jakob Meuer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das richtige Mindset aneignen

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ActiveVikings: Onlineshop für Gymnastik, Fitness und Training

ActiveVikings: Onlineshop für Gymnastik, Fitness und Training

Stellen Sie sich und das Startup ActiveVikings doch kurz unseren Lesern vor!

Wir Daniel, Rafael und Igor sind die drei Gründer der Fitnessmarke ActiveVikings und kommen alle aus dem schönen Rheinlandpfalz. Gemeinsam hatten wir uns 2017 entschieden, den Fitnessmarkt mit einer neuen Brand zu revolutionieren und eine neue Trendlinie zu schaffen. In den letzten 3 Jahren haben wir unser Unternehmen und unsere Marke enorm ausbauen können und sind somit zu einem Mittelständigen Unternehmen geworden.

ActiveVikings ist mittlerweile eine Marke die sich in dem hart umkämpften Online und Offline Markt durchgesetzt und etabliert hat.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Einfaches Training war uns zu langweilig! Eine neue, aufregende und Energie geladene Fitnessmarke musste her, das war die Geburtsstunde von ActiveVikings. Wir lieben sportliche Herausforderungen, vom einfachen joggen im Wald über Kampfsport bis zum harten Fitnesstraining im Gym, das ist unsere Leidenschaft. Was gibt es schöneres mit seinen Freunden eine eigene Fitnessmarke auf hoher Basis aufzubauen und gleichzeitig anderen Sportlern damit zu helfen! Natürlich liegt auch eins der Zielsetzungen in der finanzellen Freiheit.

Welche Vision steckt hinter ActiveVikings?

ActiveVikings soll als Marke, weltweit neue Trends festlegen und dadurch Menschen zum Sport inspirieren und gleichzeitig auch motivieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Einer unserer größten Herausforderungen waren unsere Ängste vor dem ungewissen und dem Scheitern. Uns hatte damals die richtige Sichtweise und das Mindset gefehlt, mittlerweile sieht das natürlich anders aus. Wir gehen mit den alltäglichen Problemen die man als Unternehmer hat, ganz anders um und können daher effektiver arbeiten und voran kommen. Wir haben bis heute alles selbst finanziert und sind somit unabhängig und stabil. Ob wir in Zukunft auf Fremdkapital zugreifen werden, um einen Wachstumsschub zu fördern, wissen wir noch nicht.

Wer ist die Zielgruppe von ActiveVikings?

Unsere Kunden sind praktisch alle die sich sportlich bewegen wollen oder müssen! Von Jung bis Alt, denn unsere Fitnessprodukte können im Schulsport, Turnvereine, Fitnessstudios und bei Rehabilitation in Krankenhäuser oder Altersheimen eingesetzt werden.

Also praktisch alle!

Wie funktioniert ActiveVikings? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

ActiveVikings bietet Spitzenqualität. Tolle Preise. Geniales Einkaufserlebnis in der Welt von ActiveVikings. Wir sagen immer “ Bring dein Workout auf ein NEXT LEVEL „

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Unser Unternehmen ist hauptsächlich auf den Onlinehandel spezialisiert und somit war dies ein Vorteil für uns.  Jedoch haben wir, wie viele andere Handelsunternehmen auch, Logistik Probleme bekommen.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben darauf hin unsere Problematik und Strukturen analysiert und unsere Prozesse etwas optimiert.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Durch die Krise schließen sich leider einige Türen, jedoch öffnen sich auch neue. Es werden neue Geschäftsfelder frei, sowohl Online als auch Offline.

ActiveVikings, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es in den kommenden 5 Jahren das Unternehmen so zu etablieren und zu stabilisieren, dass wir Deutschland weit unter den Marktführern sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das richtige Mindset aneignen. An die Idee glauben und fokussiert arbeiten. Nicht auf das Umfeld hören. Ganz wichtig – Nie Schwachsinnig handeln!

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Beharrlich sein!

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Podigee Podcast Hosting Analytics

Podigee: Podcast, Hosting und Analytics auf einer Plattform

Stellen Sie sich und das Startup Podigee doch kurz unseren Lesern vor!

Podigee ist ein rasch wachsendes Berliner Startup, welches sich auf Podcast Hosting & Analytics fokussiert. Wenn man sich bei Podigee anmeldet, kann man seinen aufgenommenen Podcast per Mausklick auf allen großen Podcast Plattformen wie zum Beispiel Apple Podcast oder Spotify den Hörern verfügbar machen. Unsere Analytics helfen den Publishern, ihre Zielgruppen besser zu verstehen und den Podcast so erfolgreicher zu machen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Im Jahre 2013 war Podcasting noch eine absolute Nische. Das Hosting musste damals weitgehend von den Publisher selbst organisiert werden, so dass nur technisch affine Menschen einen Podcast starten konnten. Nebenberuflich haben mein Co-Founder Ben und ich eine Hosting Lösung entwickelt, um allen Menschen das Podcasten zu ermöglichen.

Welche Vision steckt hinter Podigee?

Podigee möchte Menschen ermöglichen, durch einen Podcast andere Menschen rund um die Welt zu informieren, zu inspirieren und zu unterhalten. Podigee stellt dafür die nötige technische Grundlage bereit.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Am schwierigsten war sicherlich, eine 100% verlässliche Lösung zu entwickeln, die den Ansprüchen vom kleinsten Podcast bis hin zum größten Medienhaus wirklich genügt. Zum Glück sind diese Anfangsjahre lange vorbei und wir sind seit einigen Jahren mit großem Abstand Marktführer in DACH. Seit Beginn haben wir uns ausschließlich über die monatlichen Abogebühren finanziert, die unsere Kunden für das Produkt zahlen. Zu keiner Zeit haben wir bisher externes Kapital aufgenommen.

Wer ist die Zielgruppe von Podigee?

Wir haben drei Kern-Zielgruppen. Zum einen bieten wir mit unserem Basic Paket jedem die Möglichkeit, seinen Podcast auf alle Plattformen zu bringen. In diesem Paket sind lediglich die Anzahl der Downloads/Streams und die Analytics Möglichkeiten begrenzt. Wenn man als Influencer mehr Downloads/Streams hat oder den Podcast als Marketing Tool als Selbstständige(r) oder kleines Unternehmen einsetzt und daher ausführlichere Analytics benötigt, bietet das Advanced Paket alles, was man dafür braucht. Für Großunternehmen und Medienhäuser ist das Professional Paket gedacht. Hier hat man die ausführlichsten Analytics, Planbarkeit von Service & Kosten bei sehr großen Reichweiten und bekommt auch die für moderne Podcast Monetarisierung unerlässliche Schnittstelle zu Audio Ad Servern an (Dynamic Ad Insertion).

Wie funktioniert Podigee? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Man kann Podigee kostenfrei testen und seinen Podcast sofort auf alle Plattformen bringen und den Erfolg klar messen. Damit gibt es keine technischen Hürden rund um Hosting & Analytics mehr und ich kann mit meinem Podcast Hörer überall erreichen. Während inzwischen viele Anbieter das Hosting gut machen, bieten wir eine extrem große Verlässlichkeit des Services, was für professionelle Nutzer unumgänglich ist. Unsere Analytics folgen dem IAB 2.0 Standard und sind die besten, die man im deutschsprachigen Raum bekommen kann.

Darüber hinaus haben wir von Anfang extrem auf den Datenschutz geachtet und bietet damit allen Unternehmen Rechtssicherheit, was für fast alle Anbieter ähnlicher Services außerhalb der EU und für die überwiegende Anzahl der Anbieter innerhalb der EU nicht gegeben ist. Aber auch unser Business Modell unterscheidet sich: Während die meisten Hosting Anbieter mit günstigem oder gar kostenfreiem Hosting werben und dann Ads in den Podcast schalten und so monetarisieren, zahlen bei uns unsere Kunden mehr. Dafür haben sie völlige Freiheit der Vermarktung und können selbst entscheiden, ob, und falls ja, welche Werbung in ihren Podcasts läuft. Dies schätzen alle unsere Kunden sehr.

Podigee, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zur Zeit wächst Podigee noch viel stärker als der sich rapide entwickelnde Podcast Markt insgesamt. Mit unserem eindeutigen Fokus auf den Bedürfnissen der Publisher und einer darauf angepassten Produktentwicklung planen wir, in 5 Jahren nicht nur in DACH, sondern auch weltweit als führender Dienstleister rund um das Podcasting zu agieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das wichtigste bei einem SaaS ist Product/Marketing fit. Gute Produkte verkaufen sich (beinah) von selbst. Anstatt früh auf Marketing und Sales zu fokussieren, rate ich dringend dazu, anfangs alle Energie in die Produkt Entwicklung zu stecken. Der zweite Rat ist, beharrlich zu sein. Der dritte Rat ist, sich A Player ins Team zu holen, sobald der Product/Marketing fit gegeben ist. A Player kosten mindestens 30% mehr als B Player, liefern aber 4x-8x mehr Resultate.

Wir bedanken uns Mati Sojka für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Verbiegt euch niemals

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J.Kinski: Bio Brühen, Suppen und Saucen

J.Kinski: Brühen, Suppen und Saucen aus natürlichen Zutaten, ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern und in bester Bio-Qualität.

Stellen Sie sich und das Startup J. Kinski doch kurz unseren Lesern vor!

Kurzgefasst: Wir sind ein Produzent von Gründen, Gründen zu kochen. Wir stellen die Basis für unzählige Gerichte her, die normalerweise in Zeitaufwand und Qualität derart aufwendig sind, dass es zuhause schnell stressig werden kann. Alles aus natürlichen Zutaten, ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern und in bester Bio-Qualität.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das war eigentlich keine Entscheidung, die mit unserem jetzigen Unternehmen zu tun hat. Wir haben vor viel zu vielen Jahren die Lohnarbeit abgewählt und in der Gastronomie, der Veranstaltungsbranche, mit Streetfood und mit Tee – kein Witz – unseren Lebensunterhalt verdient. Jeder Selbstständige weiß, dass das unfassbar viel Zeit beansprucht und oft nicht immer lustig ist. Aber wir wollten tun, was wir lieben und uns dabei nicht verbiegen – und das konnten wir jede Minute in unserer Selbstständigkeit umsetzen.

Welche Vision steckt hinter J. Kinski?

Vision ist sicher etwas hochgegriffen. Wir sind ja keine Raketenwissenschaftler. Aber unser Anspruch ist es, das herzustellen, was wir selbst gerne essen würden. Und das gab es so bisher nicht auf dem Markt. Dabei sind unsere Grundsätze das, was uns Grenzen aber auch Profil gibt. Wir kennen all unsere Lieferanten und setzen auf biologische Landwirtschaft. Aber eben nicht á la Discounter-Bio, sondern in Verbindung mit Nachhaltigkeit und Regionalität, unbedingtem Tierwohl und überragender Qualität. Die Politik ist sehr zögerlich, wir und unsere Kunden sind es nicht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Gute Frage, wo sollen wir da anfangen? Am Anfang standen wie immer die Idee, ein Konzept und erste Kontakte. Dann haben wir als Startup natürlich nach Risikokapitalgebern gesucht. Gar nicht so leicht, denn in unserem Fall hieß es zur Bank zu gehen und nach ein paar hunderttausend Euro für Brühe zu fragen. Da kam es nicht selten vor, dass man eher ausgelacht als ernstgenommen wurde. Die Antwort: „Gibt’s schon, kennen sie Maggi?“ war da nur eine der Standard-Abfuhren. Letztendlich hat uns aber sicher auch unser großes Netzwerk aus der Streetfood-Zeit geholfen, die richtigen Finanzierungs- und Förderpartner zu finden, die an uns geglaubt und investiert haben. 

Natürlich sind auch wir beim Start auf die ganz klassischen Probleme wie Versandschwierigkeiten mit zahlreichen Anbietern, Kommunikationsstrukturen, defekte Maschinen und Gegenwind der „Großen“ im Einzelhandel etc. gestoßen. Nichts, davon hat uns überrascht hat, jedoch ging es teilweise zu sehr um unnötige/lösbare Probleme und zu wenig um das eigentliche Produkt. Ein Learning, das wir uns bewusst abgewöhnen mussten.

Wer ist die Zielgruppe von J. Kinski?

Jeder, der gerne, gut isst. Unsere Produkte sollten in einer perfekten Welt eigentlich genau dort stehen, wo bei den meisten die Brühwürfel liegen. Es ist nichts Verwerfliches daran, fertig hergestellte Produkte zu verwenden. Allerdings sind viele der verwendeten Inhaltsstoffe gerade aus gesundheitlichen Gründen nicht wirklich „cool“ und heutzutage auch nicht mehr zeitgemäß. Uns ist natürlich bewusst, dass der Preis unserer Produkte auf den ersten Blick vielleicht eine bestimmte Klientel anspricht. Wer jedoch ganz generell seinen Konsum verändern und bewusster leben und genießen will, der wird auch unabhängig vom Budget gute Brühen verwenden, um Soßen, Suppen etc. zu kochen. Es ist also vielmehr eine Frage der Einstellung zu guten Zutaten und zu gutem Essen insgesamt.

Wie funktioniert J. Kinski? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Scheinbar hat es viel mit Geschmack, Qualität und ehrlicherweise auch modernem Marketing zu tun. Aber letztlich sind auch wir Gründer, die jeden Tag lernen. Wir lernen, dass auch ein scheinbar unbedeutender Social Media-Account gehackt werden kann, das Maschinen eben nicht ohne Menschen funktionieren, das Kinder wichtiger sind als alles andere und man sie trotzdem manchmal zurückstellen muss. Das einem dabei das Herz bricht aber ohne Geld eben nichts funktioniert. Wir lernen, dass man sich am besten vorerst auf sich selbst verlässt und dass das Universum einen fiesen aber verlässlichen Plan hat.

Dabei unterscheidet uns die absolute und strikte, beinahe ideologische Einstellung zu unseren Produkten. Keine Kompromisse, bestmögliche Rohstoffe, Hände die arbeiten, um ein ehrliches Erzeugnis zu erschaffen – denn gerade Ehrlichkeit scheint in diesen Zeiten ein rares Gut zu sein. Die Menschen können über Geschmäcker streiten aber Qualität ist skalierbar. Daran messen wir jede Flasche, die unsere Manufaktur verlässt. Und das ist der Grund, warum J. Kinksi funktioniert. 

J. Kinski, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Die beste Frage beinahe zum Schluss. Wir leben auf einem Bauernhof im Weimarer Land, arbeiten etwas weniger und kaufen uns von all dem Reichtum goldene Schuhlöffel. Spaß bei Seite: ein Hof wäre fantastisch, Tiere, Familie und ein kleines bisschen mehr Regelmäßigkeit. Glückliche Angestellte, ein funktionierendes und stabiles Unternehmen und die Gewissheit, dass wir ein kleines bisschen dazu beigetragen haben, einen Wandel in der Lebensmittelindustrie zu realisieren und voranzutreiben. Naja, und wenn wir in diesen fünf Jahren auch nocht ganz viel Brühe verkaufen, wäre das natürlich auch nicht schlecht 😉 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Schnappt euch einen sicheren Beamtenjob, kauft euch ein Haus und kümmert euch um die Häppchen, die ihr eurem Chef serviert, wenn er am Samstag zum Essen kommt.

Tipp 2: Wenn ihr die Vorstellung genauso gruselig findet wie wir, denkt nach. Sucht euch Verbündete, sammelt gemeinsam Ideen, spinnt ein bisschen herum und brainstormt, was das Zeug hält. Filtert die guten von den bescheuerten Ideen. Die paar guten knüllt ihr dann zusammen und schmeißt sie in den Müll. Das macht ihr so lange, bis euch irgendwas so brutal ins Gesicht springt, dass es nur funktionieren kann.

Tipp 3: Verbiegt euch niemals, für niemanden. Egal was ihr tut, tut es zu 100 Prozent. Essentielle Kompromisse sind der erste Schritt zum persönlichen Scheitern. Das muss kein wirtschaftliches Scheitern bedeuten, vor allem nicht heutzutage. Aber was nützt das tollste Unternehmen, wenn man beim Blick in den Spiegel erstmal 20min Rechtfertigung braucht, bevor man schlafen kann.

Tipp 4: Lasst euch von keinem vorschreiben, was ihr tun sollt oder wie viele Tipps ihr geben dürft!

Fotograf: ©Nicky Hellfritsch

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Aufgaben abgeben

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Vinted Secondhand-Mode

Vinted kostenlose C2C Online-Handelsplattform für Secondhand-Mode

Stellen Sie sich und das Startup Vinted doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Milda Mitkuté. 2008 habe ich gemeinsam mit Justas Janauskas Vinted gegründet, eine kostenlose C2C Online-Handelsplattform für Secondhand-Mode. Die Idee war damals eher persönlich motiviert und nicht wirklich unternehmerisch. Ich hätte mir niemals erträumt, dass aus Vinted etwas Großes wird. Doch scheinbar trafen wir mit der Idee auf einen Nerv: Heute ist Vinted mit einer wachsenden Community von über 34 Millionen Mitgliedern in zwölf Ländern, 11 davon in Europa, die größte Online-C2C-Community in ganz Europa, die sich Secondhand-Mode widmet. Aktiv sind unsere Mitglieder in Spanien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen, Litauen, Großbritannien und den USA. In Deutschland wurden wir ab 2009 als Kleiderkreisel und ab 2012 mit Mamikreisel bekannt. Seit damals hat sich viel getan. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu Vinted kam mir 2008, als ich umziehen und aus Platzgründen meine eigene Garderobe ausdünnen musste. Ich dachte mir: Wäre es nicht großartig, wenn meine Freundinnen meinen Kleiderschrank online ansehen könnten und andersrum? Ich könnte meine überschüssigen Klamotten loswerden und im Schrank anderer etwas Interessantes finden. Ich war damals 21 und Studentin. Ich hätte mir niemals erträumt, dass aus diesem Gedanken etwas so Großes wird – aber scheinbar war ich nicht der einzige Mensch mit einem völlig überfüllten Kleiderschrank.

Welche Vision steckt hinter Vinted?

Hinter Vinted steckt zum einen die Liebe zur Mode und zum anderen das Bedürfnis bewusst und nachhaltig zu konsumieren. Vinted verfolgt die Mission, Secondhand Fashion weltweit zur ersten Wahl zu machen. Unsere Mitglieder interagieren und kommunizieren auch untereinander. Dadurch entsteht ein digitales wie soziales Shopping-Erlebnis. Wir profitieren dabei von einem gesellschaftlichen Wandel zu zirkulärem und verantwortungsbewusstem Konsum. Einen Trend hin zur Kreislaufwirtschaft in der Modewelt haben auch interne Analysen bestätigt. Second-Hand-Mode ist im Mainstream angekommen. Die große Mehrheit der Menschen hat bereits Second-Hand gekauft. Bei Vinted stellen wir die technologischen Weichen, um diesen neuen Bedürfnissen gerecht zu werden. Abwechslung  im Kleiderschrank und dabei gleichzeitig verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen? Diesen Zwiespalt lösen wir mit unserer einfachen und intuitiven Plattform.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Thomas: Um mich an dieser Stelle einzuklinken: 2016 kam ich zu Vinted. Insight Venture Partners fragte mich damals, ob ich nach Vilnius fliegen könne, um einem Unternehmen zu helfen, in das sie investiert hatten und das sich in sehr schwierigen Zeiten und finanziellen Nöten befand. Vinted hatte einen sehr erfolgreichen Start erlebt, aber das Geschäftsmodell war nicht mehr tragfähig, das Unternehmen nicht mehr allzu lange liquide. Ursprünglich hatte ich geplant, für fünf Wochen zu bleiben, aber am Ende flog ich nie wieder zurück nach New York. Ich beschloss, in diesen herausfordernden Zeiten und bei einem drastischen Strategiewechsel beim Vinted-Team zu bleiben.

Wichtige Schritte waren damals Änderungen vorzunehmen, das Geschäftsmodell umzugestalten, die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren und auf flächendeckendes Marketing zu setzen. Seit 2016 erhebt Vinted keine Gebühren mehr für die Listung und den Verkauf, was bedeutet, dass die Verkäufer immer 100 Prozent ihrer Einnahmen behalten können. Auf der anderen Seite haben wir unseren Käufern die Möglichkeit geboten, von einer sicheren Plattform, besseren Versandpreisen und engagierten Kundenservice-Teams zu profitieren, und zwar über eine kleine Gebühr für den Käuferschutz, die 5 Prozent des Artikelpreises und einen Festbetrag von 0,70 Euro beträgt. Damals war dies ein sehr ungewöhnlicher Ansatz unter den C2C-Plattformen und ein Risiko, das man eingehen musste. Aber es hat sich ausgezahlt. Heutzutage sind wir Europas führende C2C-Plattform für Second-Hand-Mode.

Wer ist die Zielgruppe von Vinted?

Thomas: Vinted ist wirklich für jeden. Ob jung oder alt, ob männlich, weiblich. Auch wenn die meisten unserer Nutzer*innen weiblich und zwischen 18 und 35 Jahre alt sind, wachsen die Kategorien für Kinder und Männer stetig – unsere Mitglieder*innen sind völlig divers. Vor allem für Eltern eignet sich Secondhand-Shopping, da die Kleinsten besonders schnell aus ihrer Kleidung herauswachsen. Unsere Mitglieder*innen verfolgen dabei zwei parallele Ziele: Durch den Kauf von Second-hand Produkten lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern auch ganz einfach bewusster und oftmals kostengünstiger shoppen und die Lebensdauer von  Kleidung verlängern.

Wie funktioniert Vinted? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Thomas: Auf Vinted zu verkaufen und zu kaufen ist ganz einfach: Man lädt sich die kostenlose App herunter, fotografiert den Artikel, beschreibt ihn kurz und legt einen Preis fest. Handeln ist nach der Kontaktaufnahme von VerkauferIn und KäuferIn auch möglich. Sobald der Artikel verkauft wurde, ist er nur noch zu verpacken und innerhalb der nächsten fünf Tage mit der gewählten Versandart des Käufers zu versenden. Auf den Verkauf gibt es keine Gebühren, man erhält 100 Prozent des festgelegten Preises. 

Ein optionales Tool, der während des Kaufprozesses in Anspruch genommen werden kann, ist der Käuferschutz für eine kleine Gebühr. Dadurch profitiert der Käufer von zusätzlichen Services: Dazu gehören ein integriertes Bezahlsystem mit verschiedenen Bezahlmethoden, besondere Versandangebote und die Option das Paket mit bestimmten Anbietern zu tracken sowie ein engagierter Kundensupport.

Vinted, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Thomas: Unsere Mission ist, Secondhand Mode weltweit zur ersten Shopping-Wahl zu machen. In den folgenden Jahren wollen wir weiter expandieren und unser Angebot für unsere Member stetig weiter entwickeln, wie wir es beispielsweise aktuell durch den Zusammenschluss von Kleiderkreisel und Mamikreisel zu einer gemeinsamen deutschen Vinted Community getan haben. Deutschland ist mit über 8,5 Millionen Nutzer*innen unser zweitgrößter Markt. Unsere Member profitieren durch den Zusammenschluss von einer noch größeren Produktvielfalt ohne die Plattformen wechseln zu müssen und haben bessere Chancen schneller zu verkaufen oder besondere Schnäppchen zu finden. Außerdem haben wir erst kürzlich unser neues Headquarter in Litauen eröffnet. In den nächsten Monaten wollen wir weitere  100 MitarbeiterInnen zusätzlich zu den aktuell 500 einstellen. Es tut sich also ganz schön viel.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Milda: Erstens, Aufgaben abgeben: Es ist wichtig zu lernen, Dinge auch mal abzugeben, auch um andere Menschen zu fördern und zu motivieren.
Zweitens, ein Teamplayer zu sein: Konzentriere dich als Gründer*in auf deine Stärken und scheue dich nicht auch mal um Hilfe zu bitten. Es ist viel einfacher, gemeinsam groß herauszukommen, wenn man sich gegenseitig unterstützt.
Und drittens empfehle ich Meditation oder alternativ z.B. zwei Stunden im Wald spazieren zu gehen und das Telefon einfach mal auszuschalten. Dort kann man sich sammeln und auch mal auf Pause drücken.

Wir bedanken uns Milda Mitkuté und Thomas Plantenga für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Pottsalat und Frank Rosin starten Kooperation

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Pottsalat und Frank Rosin

Frank Rosin mit drei neuen Kreationen für Pottsalat

Frank seine Bowl, Rosinenbomber Bowl und Knall-Erbsen-Bowl heißen die neuen Salat- und Bowlkreationen im Programm von Pottsalat.de, die das Essener Start-up zusammen mit dem TV-Sternekoch Frank Rosin kreiert hat. Mit neuen veganen und vegetarischen Produkten wie Erbsen-Minze-Talern, Süßkartoffel-Tahini-Bällchen oder Dattel-Walnuss-Energy-Balls setzt das Salat-Start-up aus dem Pott auf ausgefallene Kreationen in Bioqualität und frei von Konservierungsstoffen. Vegetarisch oder sogar vegan sind die Produkte, die das auf Biokost spezialisierte Manufaktur Green Rosin stellt.

Umweltbewusste Ernährung ohne moralischen Zeigefinger

 „Auf der Suche nach neuen Produkten sind wir auf Green Rosin gestoßen. Die Produkte von Frank Rosin und Max Meyer stehen für leckere, vegane und vegetarische Ernährung ohne moralischen Zeigefinger, genau wie wir“, führt Pottsalat-Mitgründer und Geschäftsführer Ben Küstner über die Kooperation aus.

Auch für den gebürtigen Dorstener und Sternekoch Frank Rosin war schnell klar, dass man in Pottsalat genau den richtigen Kooperationspartner für nachhaltige, hochqualitative, gesunde Speisen gefunden hat. „Die Salate und Bowls sind total lecker und haben mich beim ersten Probieren direkt umgehauen. Die Gründer Alexandra, Pia und Ben legen bei ihren Zutaten Wert auf Frische und Qualität“, sagt Frank Rosin.

Neue Toppings: Von Crunchy Balls bis Dip-Variationen  

Die drei neuen Kreationen decken das gesamte Geschmacksspektrum ab: Die Knall-Erbsen-Bowl setzt mit Erbsen-Minze-Talern einen frischen Akzent, während Rosinenbomber Bowl und Frank seine Bowl mit Süßkartoffel-Tahini-Bällchen und exotischen Dips eine orientalische Note einbringen. 

Die neuen Salat-Toppings sind nur einige Beispiele für die Vielfalt, aus der sich Pottsalat bei Green Rosin bedient. „Wir haben alle Produkte von Frank Rosin verkostet und eine Auswahl getroffen, die unsere Salate und Bowls perfekt ergänzt“, führt Mitgründerin Alexandra Künne aus. So können Kunden ihre Gerichte etwa auch mit Crunchy Balls Falafel oder Dattel-Walnuss-Energy-Balls bereichern. 

Qualität vor Quantität 

Mit Green Rosin hat sich das Essener Salat-Start-up den idealen Partner an Bord geholt. Das neue Unternehmen des Sternekochs Frank Rosin und des Fußballprofis Max Meyer mit dem Slogan „simply great food“ bietet der professionellen Gastronomie eine kreative Bandbreite an fleischfreien wie gesunden Produkten für jede Mahlzeit des Tages.

Das passt, weil bei Pottsalat wie Green Rosin Qualität vor Quantität geht. „Die Gründer von Pottsalat sind ein Beispiel dafür, wie man es schafft, dem Preisdruck in der deutschen Lebensmittelindustrie standzuhalten“, so Frank Rosin. „Das geht natürlich nicht, wenn man Tomaten auf dem Markt einkauft und Bowls für 3,90 Euro anbietet.“

Produktstart am Montag, 16. November

Ab Montag gibt es die grünen Schüsseln und Bowls bei Pottsalat.de zu bestellen. Dank des im Sommer neu eingeführten Salat- und Bowlgenerators können sich Salatfans ihre persönliche Lieblingsmischung zudem auch individuell zusammenstellen. Noch einige Gründe mehr, sich auf die Mittagspause zu freuen.

Quelle Pottsalat GmbH

Offenheit für Feedback ist wichtig

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ready2order

ready2order modulare POS- und Payment-Lösung, mit der kleine Unternehmen Abläufe optimieren und digitalisieren können

Stellen Sie sich und das Startup ready2order doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Markus Bernhart und ich bin CEO bei ready2order. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, kleinen Unternehmen die Angelegenheiten abzunehmen, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Dafür bieten wir modulare POS- und Payment-Lösungen an, sodass sich Unternehmer voll und ganz auf ihre täglichen Anforderungen konzentrieren können. Je nach Branche und Business ergeben sich unterschiedliche Anwendungsfälle, wie zum Beispiel Bonieren und Kassieren in der Gastronomie, oder sich einen Gesamtüberblick über die Warenwirtschaft zu verschaffen.

Bei der Boutique ums Eck ist womöglich die Stammkunden Verwaltung ein wichtiges Thema, wenn es um die persönliche Beratung und Kundenbindung und für eine Bäckerei braucht man stets die aktuellen Lagerbestände und Zutaten, um täglich frische Brötchen zu backen. So unterschiedlich können die Geschäftsfälle sein, bei denen unsere Lösungen zum Einsatz kommen. Selbstverständlich sind auch Klassiker wie mobile Zahlungen, Geschäftsanalysen oder die Kassenbuchführung für Unternehmen relevant und daher decken wir mit unseren cloud-basierten Kassensystemen eine große Lösungsbandbreite ab.

Vor allem kleine Unternehmen verfügen oft nicht über ausreichende Kapazitäten, sich um alle betrieblichen Angelegenheiten gleichermaßen zu kümmern. Vieles wird noch manuell erledigt oder oftmals vor sich hergeschoben. Unsere Idee: Weg von der umständlichen Zettelwirtschaft hin zu einer effizienten cloud-basierten Payment- und Kassenlösung, die Arbeitsroutinen vereinfacht und gleichzeitig allen geltenden Standards von Finanzbehörde und Co. entspricht. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, die Workflows im Unternehmen zu optimieren und ermöglichen ihnen den Sprung in die Digitalisierung, um sich schlussendlich wieder voll auf ihr Kerngeschäft fokussieren zu können.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Begonnen hat unsere Geschichte 2012, als ein Datenbank-Spezialist (Anm. Christopher Fuchs) und ein Software-Entwickler (Anm. Markus Tscheik) den Frust eines Gastronomen bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch miterlebten. Die hohen Anschaffungskosten sowie komplizierte Bedienung seines neuen Kassensystems und die damit verbundenen Aufwände machten dem Wirt damals zu schaffen. Mit diesem Problem konfrontiert entwickelten die beiden über drei Jahre den Prototyp eines cloud-basierten Kassensystems. Ich sah großes Potential, das Produkt zu skalieren und für Unternehmer eine umfassende Lösung anzubieten, die deren Geschäftsprozesse digitalisieren lässt.

2015 haben wir dann gemeinsam eine GmbH gegründet und ich bin in die Geschäftsführung bei ready2order eingestiegen. Als Jurist und Wirtschaftswissenschaftler war ich mit der Gesetzeslage rund um die geplante Verschärfung der Kassenrichtlinien betraut. Gemeinsam haben wir dann ein modernes System entwickelt, das Unternehmer unterstützt, Fiskalgesetze konform abbildet und erschwinglich in der Anschaffung ist. Wir wussten, wie groß der Bedarf ist und wie viele Händler, Dienstleister und Gastronomen genau so eine Lösung für ihr Unternehmen suchen werden. 

Welche Vision steckt hinter ready2order?

Unsere Vision ist es, mit ready2order eine Plattform für KMUs zu schaffen, die alle Financial Services aus einer Hand anbietet – sozusagen vom Kassensystem über Business Tools bis hin zu Payment und Banking. Mit dieser Lösung schaffen wir auch eine zentrale Schnittstelle für Drittanbieter, damit Kunden zusätzliche Applikationen nutzen können.

Wenn es um unser Produkt geht, stellen wir zwei Dinge in den Vordergrund: Kundenorientierung und Simplizität. Das bedeutet, dass wir Lösungen nach Kundenbedürfnissen entwickeln und mit innovativen Ansätzen komplexe Prozesse möglichst einfach abbilden. Wir verstehen uns nicht nur als POS- und Payment-Anbieter, sondern stellen kleinen Unternehmen entsprechende Tools und unser Wissen zur Verfügung, damit diese weiterhin mit Leidenschaft ihr Business betreiben können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Große Herausforderungen gab es natürlich viele in den letzten Jahren und mit jeder Wachstumsphase kamen neue dazu. Wenn ein Unternehmen wächst, ändern sich Verantwortungsbereiche, Strukturen und Prozesse. Diese Aufgaben mussten bewältigt werden. Mittlerweile ist ready2order seinen Kinderschuhen entwachsen und hat sich zu einem Unternehmen entwickelt, das über 70 Mitarbeiter zählt und dessen Teams in ganz Europa verteilt tätig sind. Wir haben noch viel vor und sind stolz darauf, am Ende des Jahres einen Hub in Berlin zu eröffnen. Dieser Schritt war wichtig, um auch geographisch näher an unseren Kunden in Deutschland zu sein. 

Zu Beginn haben wir die Firma ohne fremdes Kapital aufgebaut und dafür nicht nur unsere ganze Leidenschaft eingebracht, sondern auch buchstäblich unser letztes Hemd gegeben. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Eine größere Finanzierung ermöglichte uns die Expansion im Bereich Payment und POS-Technologien voranzutreiben und das spornt uns weiter an.

Wer ist die Zielgruppe von ready2order?

Unsere Zielgruppen sind kleine Unternehmen im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Dienstleistungsbereich. Grundsätzlich geht es uns immer darum, die Bedürfnisse unserer Kunden branchenunabhängig zu verstehen und zu bedienen.  Diese starke Kundenzentrierung liegt uns sehr am Herzen und war von Anfang an Teil unserer Philosophie.

Wie funktioniert ready2order? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten eine modulare POS- und Payment-Lösung, mit der kleine Unternehmen Abläufe optimieren und digitalisieren können. Die Funktionen reichen von einem cloud-basierten Kassensystem über mobile Zahlungen, einer Kunden- und Bestandsverwaltung bis hin zu erweiterten Analysen. ready2order unterstützt dabei, den Administrationsaufwand für Unternehmer möglichst gering zu halten. Unsere Kunden haben die Möglichkeit durch zusätzliche Funktionen ihr Geschäft, die Arbeitsprozesse und wiederum die eigenen Kunden besser zu verstehen. Die modulare POS- und Payment-Lösung funktioniert auf jedem digitalen Endgerät und das System kann je nach Branche flexibel adaptiert werden. Unsere Kunden halten uns die Treue und im Wettbewerbsvergleich ist die Abwanderungsrate sehr gering.

Wir selbst schätzen guten Kundenservice und setzen den Fokus auf die Zufriedenheit unserer Kunden.  Dies bedeutet für uns, auch am Wochenende oder in der Nacht erreichbar zu sein, wenn unsere Kunden ihr Geschäft führen. Daher bieten wir unseren Kundensupport zu jeder Zeit an, also 24/7. Unternehmen müssen auch immer am neuesten Stand sein, was die Fiskalgesetzgebung betrifft. Wir informieren proaktiv über Gesetzesänderungen und bringen Handlungsempfehlungen ein, die praxistauglich und sofort umsetzbar sind.

Wie ist das Feedback?

Das Schöne ist, dass uns die Kunden genau das rückmelden, was uns von ready2order ausmacht: Unsere Lösungen sind einfach, übersichtlich und setzen genau dort an, wo die Unternehmer Bedarf haben. Wir bieten buchstäblich keinen komplizierten Schnick Schnack und wenn es Verbesserungsvorschläge gibt, werden diese auch ernst genommen. Je weniger Zeit unsere Kunden mit der Administration verbringen, desto mehr bleibt ihnen für ihr Unternehmen. Und dies wiederum freut uns, denn das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

ready2order, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir haben in den letzten Jahren schon einiges erreicht, aber noch sehr viel vor. Der Fokus liegt darauf, ready2order in naher Zukunft als führenden PayTech-Anbieter in Europa zu etablieren. Gemeinsam mit unseren Kunden möchten wir eine europaweit führende Plattform für kleine Unternehmen aufbauen.

Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie schnell sich unser Umfeld verändern kann und welche Herausforderungen globale Veränderungen mit sich bringen können. Das Kundenverhalten entwickelt sich weiter und die Anforderungen wachsen. Das müssen wir stets im Fokus behalten, um den Bedarf der Unternehmen auch weiterhin zu decken. Dafür bedarf es innovativer Lösungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habe keine Angst vorm Scheitern und eine große Portion Mut, um eine Idee auszuprobieren und anzupacken. 

Offenheit für Feedback ist wichtig, höre den Menschen im näheren Umfeld genau zu – vor allem, wenn es sich um deine Zielgruppe handelt. Dabei kann der Austausch mit anderen Gründern eine große Bereicherung sein. 

Kreative Ansätze und ein Blick über den Tellerrand sind hilfreich, wenn es darum geht, die eigenen Visionen zu realisieren – auch wenn sie groß erscheinen. Davor sollte man sich keinesfalls fürchten. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Markus Bernhart für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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