Donnerstag, Juli 2, 2026
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Pottsalat und Frank Rosin starten Kooperation

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Pottsalat und Frank Rosin

Frank Rosin mit drei neuen Kreationen für Pottsalat

Frank seine Bowl, Rosinenbomber Bowl und Knall-Erbsen-Bowl heißen die neuen Salat- und Bowlkreationen von Pottsalat.de. Das Essener Startup entwickelte die Produkte gemeinsam mit TV-Sternekoch Frank Rosin.

Mit neuen veganen und vegetarischen Zutaten erweitert Pottsalat jetzt sein Angebot. Dazu gehören unter anderem Erbsen-Minze-Taler, Süßkartoffel-Tahini-Bällchen und Dattel-Walnuss-Energy-Balls. Alle Produkte sind bio und frei von Konservierungsstoffen. Außerdem produziert die Bio-Manufaktur Green Rosin die vegetarischen und veganen Zutaten.

Umweltbewusste Ernährung ohne moralischen Zeigefinger

„Auf der Suche nach neuen Produkten sind wir auf Green Rosin gestoßen“, erklärt Pottsalat-Mitgründer und Geschäftsführer Ben Küstner.

„Die Produkte von Frank Rosin und Max Meyer stehen für leckere vegane und vegetarische Ernährung ohne moralischen Zeigefinger. Genau das passt auch zu uns.“

Auch Sternekoch Frank Rosin war schnell von der Zusammenarbeit überzeugt. Für ihn ist Pottsalat der passende Partner für nachhaltige und hochwertige Gerichte.

„Die Salate und Bowls sind total lecker und haben mich direkt überzeugt“, sagt Frank Rosin. „Außerdem achten die Gründer Alexandra, Pia und Ben stark auf Frische und Qualität.“

Neue Toppings und orientalische Aromen

Die drei neuen Kreationen bieten unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Die Knall-Erbsen-Bowl setzt mit Erbsen-Minze-Talern auf frische Aromen. Dagegen bringen die Rosinenbomber Bowl und Frank seine Bowl mit Süßkartoffel-Tahini-Bällchen und exotischen Dips eine orientalische Note ins Sortiment.

Zusätzlich erweitert Pottsalat seine Auswahl an Toppings. Kunden können ihre Gerichte jetzt auch mit Crunchy Balls Falafel oder Dattel-Walnuss-Energy-Balls ergänzen.

„Wir haben alle Produkte von Frank Rosin getestet und anschließend eine Auswahl getroffen“, erklärt Mitgründerin Alexandra Künne. „So ergänzen die Zutaten unsere Salate und Bowls perfekt.“

Qualität steht im Mittelpunkt

Mit Green Rosin gewann Pottsalat einen starken Partner. Das Unternehmen von Frank Rosin und Fußballprofi Max Meyer bietet fleischfreie und gesunde Produkte für die Gastronomie an.

Der Fokus liegt dabei auf Qualität und kreativen Rezepten für jede Tageszeit. Genau dieser Anspruch verbindet Green Rosin und Pottsalat.

„Die Gründer von Pottsalat zeigen, wie man dem Preisdruck in der Lebensmittelbranche standhalten kann“, sagt Frank Rosin.

„Das funktioniert nicht, wenn man günstige Zutaten einkauft und Bowls für 3,90 Euro verkauft.“

Produktstart Mitte November

Die neuen Produkte starten am Montag, den 16. November.

Ab Montag gibt es die grünen Schüsseln und Bowls bei Pottsalat.de zu bestellen. Dank des im Sommer neu eingeführten Salat- und Bowlgenerators können sich Salatfans ihre persönliche Lieblingsmischung zudem auch individuell zusammenstellen. Noch einige Gründe mehr, sich auf die Mittagspause zu freuen.

Quelle Pottsalat GmbH

Offenheit für Feedback ist wichtig

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ready2order

ready2order modulare POS- und Payment-Lösung, mit der kleine Unternehmen Abläufe optimieren und digitalisieren können

Stellen Sie sich und das Startup ready2order doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Markus Bernhart und ich bin CEO bei ready2order. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, kleinen Unternehmen die Angelegenheiten abzunehmen, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Dafür bieten wir modulare POS- und Payment-Lösungen an, sodass sich Unternehmer voll und ganz auf ihre täglichen Anforderungen konzentrieren können. Je nach Branche und Business ergeben sich unterschiedliche Anwendungsfälle, wie zum Beispiel Bonieren und Kassieren in der Gastronomie, oder sich einen Gesamtüberblick über die Warenwirtschaft zu verschaffen.

Bei der Boutique ums Eck ist womöglich die Stammkunden Verwaltung ein wichtiges Thema, wenn es um die persönliche Beratung und Kundenbindung und für eine Bäckerei braucht man stets die aktuellen Lagerbestände und Zutaten, um täglich frische Brötchen zu backen. So unterschiedlich können die Geschäftsfälle sein, bei denen unsere Lösungen zum Einsatz kommen. Selbstverständlich sind auch Klassiker wie mobile Zahlungen, Geschäftsanalysen oder die Kassenbuchführung für Unternehmen relevant und daher decken wir mit unseren cloud-basierten Kassensystemen eine große Lösungsbandbreite ab.

Vor allem kleine Unternehmen verfügen oft nicht über ausreichende Kapazitäten, sich um alle betrieblichen Angelegenheiten gleichermaßen zu kümmern. Vieles wird noch manuell erledigt oder oftmals vor sich hergeschoben. Unsere Idee: Weg von der umständlichen Zettelwirtschaft hin zu einer effizienten cloud-basierten Payment- und Kassenlösung, die Arbeitsroutinen vereinfacht und gleichzeitig allen geltenden Standards von Finanzbehörde und Co. entspricht. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, die Workflows im Unternehmen zu optimieren und ermöglichen ihnen den Sprung in die Digitalisierung, um sich schlussendlich wieder voll auf ihr Kerngeschäft fokussieren zu können.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Begonnen hat unsere Geschichte 2012, als ein Datenbank-Spezialist (Anm. Christopher Fuchs) und ein Software-Entwickler (Anm. Markus Tscheik) den Frust eines Gastronomen bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch miterlebten. Die hohen Anschaffungskosten sowie komplizierte Bedienung seines neuen Kassensystems und die damit verbundenen Aufwände machten dem Wirt damals zu schaffen. Mit diesem Problem konfrontiert entwickelten die beiden über drei Jahre den Prototyp eines cloud-basierten Kassensystems. Ich sah großes Potential, das Produkt zu skalieren und für Unternehmer eine umfassende Lösung anzubieten, die deren Geschäftsprozesse digitalisieren lässt.

2015 haben wir dann gemeinsam eine GmbH gegründet und ich bin in die Geschäftsführung bei ready2order eingestiegen. Als Jurist und Wirtschaftswissenschaftler war ich mit der Gesetzeslage rund um die geplante Verschärfung der Kassenrichtlinien betraut. Gemeinsam haben wir dann ein modernes System entwickelt, das Unternehmer unterstützt, Fiskalgesetze konform abbildet und erschwinglich in der Anschaffung ist. Wir wussten, wie groß der Bedarf ist und wie viele Händler, Dienstleister und Gastronomen genau so eine Lösung für ihr Unternehmen suchen werden. 

Welche Vision steckt hinter ready2order?

Unsere Vision ist es, mit ready2order eine Plattform für KMUs zu schaffen, die alle Financial Services aus einer Hand anbietet – sozusagen vom Kassensystem über Business Tools bis hin zu Payment und Banking. Mit dieser Lösung schaffen wir auch eine zentrale Schnittstelle für Drittanbieter, damit Kunden zusätzliche Applikationen nutzen können.

Wenn es um unser Produkt geht, stellen wir zwei Dinge in den Vordergrund: Kundenorientierung und Simplizität. Das bedeutet, dass wir Lösungen nach Kundenbedürfnissen entwickeln und mit innovativen Ansätzen komplexe Prozesse möglichst einfach abbilden. Wir verstehen uns nicht nur als POS- und Payment-Anbieter, sondern stellen kleinen Unternehmen entsprechende Tools und unser Wissen zur Verfügung, damit diese weiterhin mit Leidenschaft ihr Business betreiben können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Große Herausforderungen gab es natürlich viele in den letzten Jahren und mit jeder Wachstumsphase kamen neue dazu. Wenn ein Unternehmen wächst, ändern sich Verantwortungsbereiche, Strukturen und Prozesse. Diese Aufgaben mussten bewältigt werden. Mittlerweile ist ready2order seinen Kinderschuhen entwachsen und hat sich zu einem Unternehmen entwickelt, das über 70 Mitarbeiter zählt und dessen Teams in ganz Europa verteilt tätig sind. Wir haben noch viel vor und sind stolz darauf, am Ende des Jahres einen Hub in Berlin zu eröffnen. Dieser Schritt war wichtig, um auch geographisch näher an unseren Kunden in Deutschland zu sein. 

Zu Beginn haben wir die Firma ohne fremdes Kapital aufgebaut und dafür nicht nur unsere ganze Leidenschaft eingebracht, sondern auch buchstäblich unser letztes Hemd gegeben. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Eine größere Finanzierung ermöglichte uns die Expansion im Bereich Payment und POS-Technologien voranzutreiben und das spornt uns weiter an.

Wer ist die Zielgruppe von ready2order?

Unsere Zielgruppen sind kleine Unternehmen im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Dienstleistungsbereich. Grundsätzlich geht es uns immer darum, die Bedürfnisse unserer Kunden branchenunabhängig zu verstehen und zu bedienen.  Diese starke Kundenzentrierung liegt uns sehr am Herzen und war von Anfang an Teil unserer Philosophie.

Wie funktioniert ready2order? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten eine modulare POS- und Payment-Lösung, mit der kleine Unternehmen Abläufe optimieren und digitalisieren können. Die Funktionen reichen von einem cloud-basierten Kassensystem über mobile Zahlungen, einer Kunden- und Bestandsverwaltung bis hin zu erweiterten Analysen. ready2order unterstützt dabei, den Administrationsaufwand für Unternehmer möglichst gering zu halten. Unsere Kunden haben die Möglichkeit durch zusätzliche Funktionen ihr Geschäft, die Arbeitsprozesse und wiederum die eigenen Kunden besser zu verstehen. Die modulare POS- und Payment-Lösung funktioniert auf jedem digitalen Endgerät und das System kann je nach Branche flexibel adaptiert werden. Unsere Kunden halten uns die Treue und im Wettbewerbsvergleich ist die Abwanderungsrate sehr gering.

Wir selbst schätzen guten Kundenservice und setzen den Fokus auf die Zufriedenheit unserer Kunden.  Dies bedeutet für uns, auch am Wochenende oder in der Nacht erreichbar zu sein, wenn unsere Kunden ihr Geschäft führen. Daher bieten wir unseren Kundensupport zu jeder Zeit an, also 24/7. Unternehmen müssen auch immer am neuesten Stand sein, was die Fiskalgesetzgebung betrifft. Wir informieren proaktiv über Gesetzesänderungen und bringen Handlungsempfehlungen ein, die praxistauglich und sofort umsetzbar sind.

Wie ist das Feedback?

Das Schöne ist, dass uns die Kunden genau das rückmelden, was uns von ready2order ausmacht: Unsere Lösungen sind einfach, übersichtlich und setzen genau dort an, wo die Unternehmer Bedarf haben. Wir bieten buchstäblich keinen komplizierten Schnick Schnack und wenn es Verbesserungsvorschläge gibt, werden diese auch ernst genommen. Je weniger Zeit unsere Kunden mit der Administration verbringen, desto mehr bleibt ihnen für ihr Unternehmen. Und dies wiederum freut uns, denn das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

ready2order, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir haben in den letzten Jahren schon einiges erreicht, aber noch sehr viel vor. Der Fokus liegt darauf, ready2order in naher Zukunft als führenden PayTech-Anbieter in Europa zu etablieren. Gemeinsam mit unseren Kunden möchten wir eine europaweit führende Plattform für kleine Unternehmen aufbauen.

Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie schnell sich unser Umfeld verändern kann und welche Herausforderungen globale Veränderungen mit sich bringen können. Das Kundenverhalten entwickelt sich weiter und die Anforderungen wachsen. Das müssen wir stets im Fokus behalten, um den Bedarf der Unternehmen auch weiterhin zu decken. Dafür bedarf es innovativer Lösungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habe keine Angst vorm Scheitern und eine große Portion Mut, um eine Idee auszuprobieren und anzupacken. 

Offenheit für Feedback ist wichtig, höre den Menschen im näheren Umfeld genau zu – vor allem, wenn es sich um deine Zielgruppe handelt. Dabei kann der Austausch mit anderen Gründern eine große Bereicherung sein. 

Kreative Ansätze und ein Blick über den Tellerrand sind hilfreich, wenn es darum geht, die eigenen Visionen zu realisieren – auch wenn sie groß erscheinen. Davor sollte man sich keinesfalls fürchten. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Markus Bernhart für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Es dauert länger als man denkt

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aspUraclip: moille Mini-Breezer mit besonders hochwertige ätherische Bio-Öle

aspUraclip: mobile Mini-Breezer mit besonders hochwertigen ätherischen Bio-Ölen

Stellen Sie sich und das Startup aspUraclip doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Vinh-Nghi Tiet, ich bin Ingenieur und studierter Elektrotechniker. Gemeinsam mit meinem Partner Wolfgang Kleiner habe ich den ersten mobilen Mini-Breezer, den aspUraclip, entwickelt. Das ist ein Kunststoff-Clip, der mit hochwertigen ätherischen Bio-Ölen gefüllt ist und ganz einfach in die Nase eingesetzt werden kann. Dort verströmt er dann seinen wohltuenden Duft, zum Beispiel nach Lavendel oder Eukalyptus. Das Besondere: Da er in jede Tasche passt, ist er perfekt für unterwegs, quasi immer ready-to-go, um für frische Luft und einen klaren Kopf zu sorgen. Damit wollen wir unseren KundInnen jederzeit individuelle Wohlfühlmomente ermöglichen. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Seit meiner Kindheit bin ich ein begeisterter Bastler und ich habe früh meine Faszination für (technische) Innovationen entdeckt. Daher hat mich auch die Vorstellung, ein Produkt von der Idee über die Entwicklung bis zu Fertigstellung und dem Vertrieb zu realisieren, schon lange gereizt. Als Wolfgang mir dann von seiner Geschäftsidee erzählte, erkannte ich das Potenzial der Mini-Breezer und wagte mit ihm gemeinsam den Schritt in die Unternehmensgründung.

Welche Vision steckt hinter aspUraclip?

Seit unserer Gründung arbeiten wir an einem Ziel: Wohlfühlmomente für jede und jeden zu ermöglichen – überall und zu jeder Zeit! Wir wollen unsere KundInnen bei einem aktiven und glücklichen Leben unterstützen, abseits von Hektik und schlechter Luft.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

2018 haben wir an der Show „Die Höhle der Löwen“ teilgenommen und konnten dort die Investoren Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer für uns gewinnen, die uns mit insgesamt einer Million Euro unterstützten. Auch dank dieses Erfolges sind wir heute finanziell weitestgehend unabhängig. 

Die größten Herausforderungen hatten wir tatsächlich nach der Ausstrahlung der Sendung zu meistern. Der Ansturm an Bestellungen hat uns einige Luxusprobleme beschert, die Produktion kam nämlich kaum hinterher und es war schwierig, den Absatzerwartungen zu entsprechen. Nach kurzer Zeit mischten sich dann unter die anfängliche Euphorie auch kritische Stimmen. Gerade die Verpackung unserer Clips wurde von vielen KundInnen bemängelt, sodass wir diese noch einmal komplett überarbeitet haben. Zudem rief die viele Aufmerksamkeit auch die Konkurrenz auf den Plan und wir sahen uns plötzlich in juristische Auseinandersetzungen verwickelt. Und neben all dem Ärger war das dann auch der Moment, in dem wir wussten: Wir sind eine ernstzunehmende Konkurrenz!

Wer ist die Zielgruppe von aspUraclip?

Wir haben den aspUraclip für alle neugierigen und aktiven Menschen entwickelt, die sich mehr Freiheit und Unabhängigkeit im Alltag wünschen. Der aspUraclip begleitet seine TrägerInnen in der Uni, auf der Arbeit, in der U-Bahn oder beim Sport. So möchten wir Spaß und Wohlbefinden fördern, sodass unsere KundInnen ätherische Öle ganz bequem anwenden und das Leben genießen können.

Wie funktioniert aspUraclip? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Produkt ist eine Weltneuheit, etwas Vergleichbares gibt es auf dem Markt bisher nicht. Die Maschinen zur Herstellung unserer Mini-Breezer mussten wir daher eigens entwickeln und sind stolz, dass wir aus eigener Kraft ein marktreifes Produkt fertigen konnten. Da war einiges an Tüftler-Geist gefragt! Außerdem verwenden wir für unsere Mini-Breezer nur besonders hochwertige ätherische Bio-Öle, um optimale Qualität garantieren zu können. Darüber hinaus ist der aspUraclip durchaus ungewöhnlich, gerade der Look, den der Clip seinen TrägerInnen verleiht. Damit ecken wir natürlich auch an. Aber inzwischen ist die „Edgyness“ ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie geworden. Sich selbst verwirklichen, unkonventionell denken und sein, dafür steht aspUraclip. Und das möchten wir auch unseren KundInnen ermöglichen.

aspUraclip, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, ein internationales Unternehmen auf die Beine zu stellen. Wir haben bereits in der Vergangenheit ins Ausland expandiert und sind unter anderem in Polen sehr erfolgreich. Nun sollen weitere Länder, wie Österreich und die Schweiz, folgen. Außerdem arbeiten wir ständig daran, unsere Mini-Breezer zu optimieren und das Produktportfolio um weitere naturreine, ätherische Duftmischungen zu erweitern. Perspektivisch möchten wir uns beispielsweise in den Pharma-Sektor vorarbeiten. Denn neben ätherischen Ölen können ja auch andere Stoffe in den Clip gefüllt werden für medizinische Zwecke. Das ist ein eher mittel- bis langfristiges Vorhaben, aber wir beginnen jetzt schon mit den Vorbereitungen. Mit Unterstützung der Bundesregierung sind dafür einige tolle Plattformen wie z.B. das German Accelerator Programm entstanden, bei der wir mit am Start sind, um die richtigen Partner zu finden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ganz klar: Sich vertrauensvolle PartnerInnen zu suchen! Und zwar solche, die andere Fähigkeiten und eine eigene Meinung mitbringen, sodass man sich bestenfalls ergänzt. Ansonsten sollten sich GründerInnen der harten Arbeit und der Herausforderungen, die auf sie zukommen, bewusst sein, aber sich dadurch nicht entmutigen lassen. Rückschläge gehören dazu! Oder frei nach Wolfgangs Leitmotiv: Es dauert länger als man denkt, es kostet mehr als man denkt und es ist schwieriger als man denkt.

Wir bedanken uns bei Vinh-Nghi Tiet für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

In jeder Krise stecken Hoffnungen für Innovationen

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Handz: Hydrating Hand Cleaner ist ein Hand Sanitizer in Taschenformat

Handz: Hydrating Hand Cleaner ist ein Hand Sanitizer in Taschenformat

Stellen Sie sich und das Startup Handz doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Cem Ak, Gründer und Geschäftsführer. Handz ist ein Startup im Bereich der Hygieneindustrie und nimmt es sich zum Ziel eine Revolution in dieser Branche einzuleiten.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst bin Maschinenbauingenieur und sehe es als Berufung, Probleme zu erkennen und diese zu lösen. Während meiner studentischen Laufbahn konnte ich sehr viele Bereiche kennenlernen, hatte allerdings immer eine gewisse Unruhe in mir. Ich wollte mich schon immer völlig autark und “out of the box“ einem Problem stellen, das vollständig meiner Verantwortung unterliegt. Ich denke das Gefühl beschreibt das Unternehmertum in mir.

Welche Vision steckt hinter Handz?

Wir glauben daran, dass die Gesellschaft zunehmend bewusster und empfindlicher für Hygiene wird. In diesem Sinne soll Hygiene nicht als zwingende Maßnahme angesehen werden, sondern mit handz zum persönlichen Lifestyle passen. Dadurch wollen wir bezwecken, dass das Hygienebewusstsein leichter in den Alltag eingegliedert wird und sogar Spaß macht!

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die komplette Planung, Abwicklung, Produktentwicklungen, Lieferantenverhandlungen, Meetings und Werksbesichtigungen wurden auf unkonventioneller Weise vollständig digital durchgeführt. Gründung 4.0. Dies trägt sich noch bis heute. Crealize ist als Companycreator im Hintergrund aktiv.

Wer ist die Zielgruppe von Handz?

Jeder. Es ist ein massentaugliches Produkt und wir sehen handz in Zukunft auch im Einzelhandel. Es gibt unzählige Momente, in denen man die Hände nicht gründlich mit Wasser und Seife reinigen kann, insbesondere wenn man unterwegs ist. Um diesen Zweck zu erfüllen kommt ein cooler, kompakter, hygienischer Handreiniger mehr als gelegen.

Was ist das Besondere am Produkt? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Hydrating Hand Cleaner ist ein Hand Sanitizer in Taschenformat, der die Hände hygienisch reinigt und pflegt, ohne zu verkleben und die Hände auszutrocknen. Außerdem riechen die verschiedenen Sorten einzigartig gut! Wir geben der hygienischen Kosmetik einen Charakter und lösen sie von ihrem kalten und klinischen Look.

Handz, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die alteingesessene Hygieneindustrie revolutionieren und neubeleben. Deshalb sind wir bereits mit weiteren großen Projekten intensiv beschäftigt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. In jeder Krise stecken Hoffnungen für Innovationen.
  2. Trust the process
  3. Einfach machen!

Wir bedanken uns bei Cem Ak für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warte nicht auf die eine Geschäftsidee

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ecosistant verpackungsverordnung eu

ecosistant Beratungsdienstleistung zur Verpackungsverordnung und den Verpackungsgesetzen in der EU

Stellen Sie sich und das Startup ecosistant doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Andreas Landes, 31 Jahre alt und CEO von ecosistant. Das Startup habe ich im letzten Jahr zusammen mit Johannes Kohlmann, einem guten Freund, gegründet. Bei ecosistant haben wir die Beratungsdienstleistung zur Verpackungsverordnung und den Verpackungsgesetzen in der EU digitalisiert, um sie auch kleinen und mittelgroßen Online Händlern zugänglich zu machen. Es ist eigentlich absurd, aber durch die Verpackungsgesetze, die jeder EU-Mitgliedsstaat in nationales Gesetz verankert hat, versendet ein Großteil der Online Shops derzeit illegal ins Ausland. Diese Handelsbarrieren versuchen wir abzubauen, und den Zugang für Online Händler zu den gesetzlich verpflichtenden Recycling-Systemen zu erleichtern.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Den Wunsch, selbst ein Unternehmen zu gründen, hatte ich bereits während meines Studiums. Der Hauptgrund für mich war, ungehindert die eigenen Visionen verwirklichen zu können und etwas Eigenes zu erschaffen. Allerdings hatte ich sehr lange Zeit das Gefühl, nicht „die richtige Idee“ zu haben. Als die Idee dann kam und zudem das Timing perfekt war, hatte ich keine Ausreden mehr, und habe schließlich den Sprung gewagt. Im Nachhinein weiß ich, dass das Warten auf die perfekte Geschäftsidee eigentlich verschwendete Zeit ist. Es gibt immer irgendetwas, wo man sich mit einem eigenen Unternehmen einbringen kann. Man muss das Rad nicht neu erfinden, um ein erfolgreiches Business zu führen.

Welche Vision steckt hinter ecosistant?

Wie vorher erwähnt möchten wir Handelsbarrieren im internationalen E-Commerce abbauen und die europaweiten Recycling-Systeme stärken. Wir glauben fest daran, dass die Digitalisierung enorme Chancen bringt, um Prozesse zu vereinfachen und Informationen besser zugänglich zu machen. Solange die EU es nicht auf die Reihe bekommt, einfache Regeln für alle Marktteilnehmer im E-Commerce zu schaffen, wollen wir unseren Teil für mehr Transparenz und Fairness beitragen.

Recycling ist ein wichtiger Punkt in der Supply Chain, der beim Thema Nachhaltigkeit von vielen Online Händlern noch zu wenig Beachtung findet. Mit Verpackungs- und Haushaltsmüll werden in Europa leider Jahr für Jahr aufs Neue alle Negativ-Rekorde gebrochen, und der zunehmende Online Handel trägt einen immer größeren Anteil dazu bei. Auch hier wollen wir ansetzen, um gemeinsam mit unseren Kunden einen Beitrag gegen den Klimawandel und für eine Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Finanzierung war tatsächlich eine der größeren Hürden, die wir zu Beginn des Projekts zu überwinden hatten. Trotz der niedrigen Zinsen erwies es sich als so gut wie unmöglich, einen Kredit bei einer Bank zu bekommen. Banken möchten immer einen „Proof of Concept“ sehen, einen Beweis dafür, dass ein Geschäftsmodell funktioniert. Es ist also viel einfacher einen Kredit zu bekommen, wenn man ein Ladengeschäft in einer Fußgängerzone eröffnen will, als wenn man – wie wir – ein innovatives, digitales Konzept vorstellt. Das hatten wir unterschätzt.

Zum Glück gibt es für innovative Geschäftsfelder aber geeignete Fördermittel oder Angel Investoren. In unserem Fall stammt ein großer Teil des Kapitals von privaten Geldgebern aus dem Bekanntenkreis. Zudem erhalten wir den GründungsBONUS der IBB. Das ist ein staatliches Fördermittel, auf das sich alle Berliner Startups mit digitalem oder nachhaltigem Geschäftsmodell bewerben können.

Wer ist die Zielgruppe von ecosistant?

Unser Service richtet sich an alle B2C Online Händler, die Produkte in Europa verkaufen. Prinzipiell ist jeder Online Shop, der an Endkunden im Ausland liefert, von den Verpackungsgesetzen in den Zielländern betroffen. Außerdem möchten wir mit unserem Marketing und unserer Brand gezielt nachhaltige Online Shops ansprechen. Obwohl es sich wie gesagt um eine gesetzliche Verpflichtung für alle handelt, sehen wir bei unseren Kunden häufig, dass sie auch von sich aus gerne die Verantwortung für ihre Verpackungen und Produkte übernehmen möchten. Für den Großteil unserer Kunden sind – genau wie für uns – Recycling und Nachhaltigkeit wichtige Aspekte ihres Geschäftsmodells.

Wie funktioniert ecosistant? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Vor uns gab es nur sogenannte „Full-Service-Angebote“, bei denen ein Beratungsunternehmen alle Verpflichtungen für den Kunden europaweit übernimmt. Einen solchen Service bieten wir auch mit an, aber so ein Angebot ist natürlich sehr teuer und lohnt sich wirtschaftlich eigentlich nur für die Amazons oder Zalandos dieser Welt. Für alle Startups oder Mittelständler blieb bisher nur, die Gesetze zu ignorieren und sich in eine rechtliche Grauzone zu begeben, oder lange und mühselig auf eigene Faust für jedes Land zu recherchieren und zu hoffen, alles richtig zu machen.

Wir haben erkannt, dass es zwar sehr mühselig ist, für jedes Land die gesetzlichen Pflichten und die richtigen Ansprechpartner in Erfahrung zu bringen. Aber wenn man einmal ein europaweites Netzwerk aus Recycling-Systemen und Institutionen aufgebaut hat, lassen sich die Regeln mit wenigen Anpassungen auf die meisten anderen Online Shops übertragen. So haben wir einen digitalen Beratungsservice aufgebaut, der es jedem Online Händler ermöglicht, durch die Beantwortung eines kurzen Fragebogens sofort alle Informationen und Anleitungen zu erhalten, die er für die Umsetzung seiner eigenen Recycling-Pflichten benötigt. Durch ein Abonnement halten wir unsere Kunden außerdem stets auf dem Laufenden, wenn sich Änderungen in ihren Zielmärkten ergeben. So sparen sich unsere Kunden lange und wiederkehrende Recherchen, erhalten Sicherheit und Transparenz über ihre gesetzlichen Pflichten, und können ihre Compliance bzw. CSR für wenig Geld selbst in die Hand nehmen.

ecosistant, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Geschäftsfeld lässt zum Glück noch sehr viel Spielraum für weitere Entwicklungen. Im nächsten Jahr möchten wir neben Verpackungen auch Compliance Lösungen für Elektrogeräte, Batterien und Textilien mit anbieten. Denn auch für diese Produkte gelten in den meisten europäischen Ländern Gesetze zur Produktverantwortung, sodass Online Händler diese ebenso in ihren Zielmärkten bei Behörden oder Recycling Systemen registrieren müssen. Langfristig wollen wir die Prozesse und Systeme soweit digitalisieren, dass wir auch den Full-Service weitgehend automatisiert anbieten und einer größeren Kundenschicht zugänglich machen können. Bisher müssen unsere Kunden noch mit einer Reihe von Ansprechpartnern in der EU kommunizieren. Es wäre prima, wenn wir in fünf Jahren als zentrale Stelle die alleinige Plattform für die gesamte Recycling Compliance für Online Shops in ganz Europa werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Warte nicht auf „die eine Geschäftsidee“. Die Umsetzung ist letztlich viel wichtiger als die Idee. Such dir ein Gebiet, das dir Spaß macht und dich begeistert und dann leg einfach los! Zweitens: Wie immer im Leben gibt es auch für Gründer nichts wichtigeres als gute Freunde. Netzwerke also was das Zeug hält! Aber stelle dir dabei immer die Frage, was du für dein Gegenüber tun kannst. Ein gutes Netzwerk beruht nicht auf Einseitigkeit, sondern jeder muss daraus profitieren. Und drittens: Gründer haben einen gewaltigen Einfluss auf die Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Umso wichtiger finde ich es, als Gründer auch Verantwortung zu übernehmen. Das heißt Verantwortung für eine nachhaltige Produktion, für eine faire Lieferkette, und schließlich auch für die Entsorgung der eigenen Produkte. Als Gründer müssen wir langfristig denken; weg von einer kurzfristigen Profitorientierung und hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen, die unsere Gesellschaft und unsere Zukunft positiv beeinflussen.

Wir bedanken uns bei Andreas Landes für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Verliere niemals das Ziel aus den Augen

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seatable

SeaTable intelligente und innovative Spreadsheetlösungen, bringt Tabellen auf das nächste Level

Stellen Sie sich und das Startup SeaTable doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind die Brüder Ralf und Christoph, geboren in dem schönen Freiburg. Bereits zu Kindheitstagen haben wir im Sandkasten schon unsere ersten Pläne geschmiedet und zusammen Burgen errichtet. Im Laufe des Studiums haben wir uns immer wieder mit den Gedanken beschäftigt, wie wir den Menschen mit einfachen und innovativen Lösungen den Alltag erleichtern können. 2014 folgte dann unsere erste erfolgreiche Unternehmensgründung Datamate, dem Anbieter für Produkte und IT-Lösungen im Open Source-Bereich.

Seit Juli 2020 sind wir nun auch mit unserem jüngsten Tech-Startup SeaTable auf dem Markt vertreten. Obwohl erst vor wenigen Monaten gegründet, arbeiten schon über 30 Personen in Berlin, Mainz und Beijing täglich an der Art und Weise, wie Menschen zukünftig mit Ihren Daten umgehen werden. Denn SeaTable bringt überall Struktur rein: In das nächste Projekt, die anstehenden Aufgaben, die Kundenliste oder auch die nächste Party-Playlist: Wir heben Tabellen auf das nächste Level!

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bevor wir vor knapp 6 Jahren in die Start-up-Welt eingetaucht sind, waren wir in der Unternehmensberatung für die Boston Consulting Group und Detecon International tätig und durften namhafte weltweite Projekte begleiten. Wir merkten jedoch schnell, dass in uns beiden das Start-up-Blut durch die Venen fließt, und sind so zu dem Entschluss gekommen, 2014 unser erstes Unternehmen zu gründen. Die Erfahrungen aus unseren früheren Tätigkeiten als Unternehmensberater haben uns positiv bestärkt und sind stark in unsere weitere Entwicklung als Geschäftsführer eingeflossen.

Mit SeaTable haben wir uns mit der neuen innovativen Online-Tabelle das Ziel gesetzt, jedem Menschen, egal ob privat oder beruflich, allein oder im Team, das Leben maximal zu erleichtern. SeaTable bedeutet für uns effizientes und selbstbestimmtes Arbeiten für die Herausforderungen von morgen. Als cloudbasierter Software-as-a-Service-Anbieter Nummer eins kennen wir keine Grenzen und gehen voll und ganz auf die Bedürfnisse des Nutzers ein. Dafür arbeiten wir jeden Tag.

Welche Vision steckt hinter SeaTable?

Wir möchten die nächste Generation Spreadsheet etablieren und den Menschen verdeutlichen, wie sie noch effektiver und effizienter mit Ihren Daten umgehen bzw. arbeiten können. Zugleich wollen wir anwenderfreundlich bleiben und SeaTable für jeden nutzbar machen. Für uns ist es wichtig, immer einen Schritt voraus zu sein und bereits heute auf die Bedürfnisse von morgen einzugehen. Damit schaffen wir uns ein weltweites Alleinstellungsmerkmal.

Unsere Vision ist es daher, mit SeaTable die weltweite Nummer eins zu werden. Unsere intelligente und innovative Spreadsheetlösung soll sich möglichst überall und flächendeckend in der Anwendung befinden und den Menschen einen maximalen Benefit im Leben bieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Klar gibt es bei jedem Start immer die ersten Herausforderungen, mit denen Jungunternehmer gerade zu Beginn zu kämpfen haben. Für uns war die größte Herausforderung das Thema „Personal“. Heutzutage gutes und vor allem auch engagiertes und ehrgeiziges Personal zu finden, das wie wir Lust auf eine erlebnisreiche Herausforderung hat, ein Start-up gemeinsam hochziehen zu wollen, war nicht immer einfach. Zum heutigen Zeitpunkt sind wir aber bereits sehr gut aufgestellt und wachsen stetig an neuen Mitarbeitern, was uns überaus glücklich macht. Wir sind also auf dem richtigen Weg.

Im Punkt „Finanzierung“ wollten wir keine Investoren an Bord holen, von denen wir in irgendeiner Form abhängig sein könnten. Somit haben wir uns bewusst dazu entschlossen, SeaTable zu 100 % aus eigener Tasche zu finanzieren. Es ist uns wichtig, immer Herr über die eigenen Entscheidungen zu sein. Dies bedeutet im gleichen Zug auch eine dynamischere Entwicklung nach vorne, da wir keine zusätzlichen Abstimmungsrunden drehen müssen. Die Entscheidungswege sind somit kurz und verhelfen uns schneller unser Ziel, „Marktführer im Bereich Next-Generation Spreadsheet“ zu erreichen.

Wer ist die Zielgruppe von SeaTable?

SeaTable spricht in erster Linie alle Menschen im Alter von 18 bis 45 Jahren an, die sich in irgendeiner Form mit Tabellen und Daten beschäftigen und effizienter ihren Arbeitsalltag gestalten möchten.

Im Prinzip ist SeaTable aber für jeden geeignet. Gerade durch die gegebene Funktionalität und die Möglichkeit, von überall zentral auf die Daten zugreifen zu können, ist SeaTable flexibel einsetzbar und verhilft jedem Anwender schnell sein geplantes Ziel zu erreichen. Produktiveres und erfolgreicheres Arbeiten, ob allein oder im Team, steht für uns an erster Stelle.

Wie funktioniert SeaTable? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Hierfür muss man sich die nächste Generation von Tabellen vorstellen – das sogenannte cloudbasierte Schweizer-Taschenmesser unter den Spreadsheets.

seatable

Als Team oder allein: Mit SeaTable kann man seiner Kreativität freien Raum lassen. Ob Text, Dateien, Formeln, Bilder, Statistiken, Plug-ins, eigene Skripte integrieren, mit der eigenen Wunschapplikation wie beispielsweise Spotify oder Gmail verbinden oder neben der cloudbasierten Standardvariante im Handumdrehen die Self-Hosted-Lösung verwenden – mit SeaTable ist alles möglich! Unsere Lösung ist einfach für alle Ideen und Aufgaben gemacht und somit flexibel einsetzbar.

Was uns klar vom derzeitigen Wettbewerb unterscheidet, ist die schnelle Weiterentwicklung des Produkts, das Thema Datensicherheit durch ausgewählte Serverstandorte mit Sitz in Deutschland und die uneingeschränkten Funktionen, die wir den Nutzern auch in der kostenlosen Version anbieten. Wir limitieren nur in der Anzahl der Zeilen und im Punkt Speicherkapazität. Der Nutzer soll sich somit ein besseres Bild von SeaTable machen können. Dieser wird schnell merken, wie effektiv und einfach SeaTable die tägliche Arbeit unterstützen kann.

SeaTable, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In so einem dynamischen und innovativen Unternehmen ist es schwer vorherzusagen, wo wir in fünf Jahren stehen werden. Wir haben uns fest vorgenommen, in den ersten zwei Jahren den Hauptfokus auf den DACH-Raum zu lenken. Danach wollen wir uns weiter in Europa ausbreiten, um in fünf Jahren dann unser primäres Ziel, die weltweite Nummer eins zu sein, erreichen zu können. Auf alle Etappen werden wir mit vollem Ehrgeiz hinarbeiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Verliere niemals das Ziel aus den Augen.

Man sollte sich zu Beginn der Unternehmensgründung ein klares Ziel setzen, auf das man hinarbeitet. Natürlich kann dies durch interne und externe Faktoren stark beeinflusst werden. Dennoch sollte man auch in Zeiten neuer Herausforderungen und Gegebenheiten das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Der eigenen Linie treu bleiben.

Wichtig ist es, sich selbst treu zu bleiben und für das zu stehen, was man verkörpert. Verstellen der eigentlichen und persönlichen Haltung kann kurz- und mittelfristig Probleme mit sich bringen und sich negativ auf den Erfolg des Unternehmens auswirken. Daher sollte man immer authentisch auftreten, egal, in welcher Unternehmenslage man sich befindet. Die Geschäftsführer / Gründer sind immer das erste Gesicht nach außen. Das sollte man niemals vergessen.

Immer einen Schritt voraus sein.

Überlege dir immer, ob dein Produkt heute noch den Anforderungen von morgen gerecht werden kann. Falls nicht, mache dir Gedanken, wie du dein Produkt dahingehend weiterentwickeln kannst, um immer der Erste auf dem Markt zu sein. Damit schaffst du immer neue Alleinstellungsmerkmale, die dich attraktiv und zugleich unverzichtbar machen.

Wir bedanken uns bei Ralf und Christoph für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Zielsetzungen sind wichtig

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Miyana feminine schuhe frauen

Miyana Berlin: hochwertige feminine Schuhe für Frauen in größeren Größen

Stellen Sie sich und das Startup Miyana doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Anna Nußbaum, ich bin 26 Jahre alt und ich bin gebürtige Bremerhavenerin. Vor 2 Jahren habe ich mein Studium abgeschlossen und bin danach nach Berlin gezogen. Inspiriert von der innovativen Dynamik der Stadt, habe ich mich hier entschlossen meinen Traum wahr zu machen und selbst zu gründen: Mein Label Miyana Berlin. Wir verkaufen hochwertige feminine Schuhe für Frauen in größeren Größen. Dabei werden alle Designs von mir selbst hier in Berlin entworfen und anschließend in einer kleinen Produktionsstätte in Italien produziert. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir Frauen mit größeren Schuhgrößen ein Produkt anbieten können, in welchem sie sich selbstbewusst und feminin fühlen. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mich zur Gründung entschlossen, da ich einen positiven Unterschied für Frauen mit großen Schuhgrößen machen wollte. Ich selbst habe Schuhgröße 42/43 und musste leider selbst die Erfahrung machen, dass es kaum schicke und feminine Modelle in diesem Größenspektrum gibt. Häufig muss man also gezwungenermaßen zu sehr sportlichen oder tendenziell eher maskulinen Designs zurückgreifen. Ich hatte häufiger das Gefühl, dadurch , meinen Stil nicht 100%ig ausleben zu können. Und genau das möchte ich der ein oder anderen mit meinem Unternehmen ersparen. 

Was war bei der Gründung von Miyana die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es zu Beginn einen Produzenten zu finden, der qualitativ hochwertig und nachhaltig produziert. Die Schuh-Industrie, besonders im «Schuh Mekka» Italien, ist eine sehr traditionelle Branche. Man findet gute Produktionsstätte also nicht einfach auf Google. Hinzu kommt, dass viele der Produzenten kein Englisch sprechen und es somit erhebliche Kommunikationsbarrieren gibt. Die größte Hürde innerhalb der Produzentensuche lag jedoch darin, jemanden zu finden, der solch große Schuhgrößen produzieren möchte. Viele mit denen ich zu Beginn gesprochen habe, hatten noch nie Damenschuhe über 41 produziert und waren auch nicht bereit dazu. Schlussendlich hat sich die Geduld jedoch gelohnt und ich habe einen tollen Produzenten gefunden, welcher meinen Standards entsprach, den Auftrag annahm und an meine Idee glaubt. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich denke, dass man definitiv mit einer Idee starten kann und auch sollte, wenn noch nicht alles perfekt ist. Das Schöne an einem Start-Up ist ja, dass selten von vorne rein alles  durchorganisiert ist und es von Tag zu Tag  immer wieder neue Herausforderungen gibt, die zu meistern sind. Meiner Meinung nach ist das Wichtigste einfach anzufangen und sich zu trauen. Es gibt nie den perfekten Moment mit seiner Idee zu starten, aber darauf ist man auch nicht gezwungenermaßen angewiesen. 

Welche Vision steckt hinter Miyana?

Unsere Vision bei Miyana ist es, dass wir einen Teil dazu beitragen können, dass Frauen mit größeren Schuhgrößen stolz sind auf ihren Körper und sich so lieben & ausleben können, wie sie sind. Wir möchten das veraltete Schönheitsideal kleiner Füße vollständig hinter uns lassen und die Einzigartigkeit jeder einzelnen von uns zelebrieren.  

Wer ist die Zielgruppe von Miyana?

Wir möchten mit unseren Produkten grundsätzlich jeden inkludieren, der Freude an den Schuhen hat – der Fokus liegt allerdings auf Frauen bzw. Personen, die Schuhgröße 41-44 haben. Unsere Zielgruppe legt Wert auf Qualität und Design.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ich denke, dass der größte Unterschied zu anderen Anbietern ist, dass ich selbst auf größerem Fuß lebe und damit die Bedürfnisse von Frauen mit größeren Schuhgrößen verstehe und nachvollziehen kann. Mein Wunsch ist es Frauen einen Mehrwert zu bieten, Ihnen das Gefühl zu geben sie werden aus der Welt der schönen Schuhe nicht ausgeschlossen, nur weil ihre Füße nicht der Durchschnittsgröße entsprechen. Außerdem lösen wir uns von dem Klischee, dass Übergrößen und modernes, schönes Design nicht miteinander funktionieren. 

Miyana, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für mich als Gründerin ist es aktuell unglaublich spannend zu sehen, wie sich das Team vergrößert und mehr & mehr Leute sich für meine Vision begeistern lassen. Ich freue mich also darauf, weiter zu wachsen – aufgrund der spannenden Persönlichkeiten, mit denen ich arbeiten darf. In 5 Jahren wollen wir der Schuhanbieter für feminine und exklusive, größere Modelle in Europa sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Hab Mut und vertraue auf dein Gefühl. Wenn du wirklich an deine Idee glaubst, wirst du auch andere davon überzeugen können. 

Gehe strukturiert an jede neue Woche heran. Klare Zielsetzungen sind wichtig, um nicht vor sich hin zu trödeln. 

Du kannst nicht alles und vor allem nicht alles auf einmal. Hole dir zu Beginn Hilfe und lasse dich beraten. Sobald es deine Größe zulässt, baue dir ein Team auf und sei bereit, Aufgaben abzugeben. 

Wir bedanken uns bei Anna Nußbaum für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mützen mit Qualität – die Beanies von Mime X

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Mime X trendige Beanies

Passend zum Start der kalten Jahreszeit beeindruckt die neue Tochtermarke Mime X von Mime et moi mit trendigen Beanies aus recyceltem Kaschmir und hochwertiger Merinowolle.

Nachhaltigkeit, Funktionalität und Persönlichkeit – auf diesen Säulen baut das Münchner Startup seit dem Launch 2016. Das deutsche Premium-Label, bekannt für seine innovativen Schuhkreationen mit einzigartiger Flexheel-Technologie, geht 2020 einen Schritt weiter und setzt mit der Einführung der Mime X Editions nun generell ein Zeichen für Accessoires mit charakteristischem Design. Die neue Linie ist eine Markenerweiterung von Mime et moi, die den Fokus auf exklusive und alltagstaugliche Fashion- Pieces legt. Das X im Namen steht für die Produktvielfalt, mit der die Marke erneut ihre Wandelbarkeit unterstreicht und neue Trendteile kreiert, die sich perfekt in den Alltag jedes Mime et moi Brand-Lovers integrieren. Auch Mime X definiert sich bei der Herstellung über faire Arbeitsbedingungen, kurze Produktionswege und hochwertige Rohstoffe, um Qualität und Nachhaltigkeit zu garantieren.

Mime X trendige Beanies

Den Auftakt von Mime X bildet der Launch der angesagten Beanies mit doppeltem Umschlag und farblich abgestimmtem Logo-Patch. Die Farbpalette reicht dabei von Pink Lavender, Light Blue über Beige und Gray bis zu Black. Gefertigt werden die Mützen mit hochwertigem italienischen Garn, das zu 50 Prozent aus recyceltem Kaschmir und zu 50 Prozent aus feinster Merinowolle besteht – getreu dem Mime et moi Motto: „Made in Europe. Made with Love.“

Die Mime X Beanies punkten aber nicht nur beim Thema Nachhaltigkeit, sondern überzeugen auch mit besonderem Tragekomfort:

Das Grobstrickmuster der Mütze läuft an der Spitze an gleich sechs Stellen zusammen und schmiegt sich ohne Umlaufnaht schmeichelnd um jeden Kopf. Die Beanies sind für 69 Euro ab sofort im Onlineshop unter www.mimemoi.de erhältlich. Zwei weitere Mime X Launches sind ebenfalls noch für dieses Jahr geplant, und zwar soll das Schuhsortiment zeitnah um eine Boots sowie Sneaker Edition ergänzt werden.

Quelle Hansmann PR / Brunnthaler & Geisler GmbH

Sich ein Umfeld motivierter Menschen suchen

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mantrafant nachhaltige Yogamatte

mantrafant nachhaltige Yogamatte aus 3% recycelfähigem Plastik in Verbindung mit Naturkautschuk

Stellen Sie sich und das Startup mantrafant doch kurz unseren Lesern vor!

Die offizielle Gründung von mantrafant im Jahr 2018 geschah während der Digitalisierungs-Phase: Viele unserer Freunde arbeiteten entweder für Start-ups oder Softwarefirmen. Ihre Vorliebe für das Digitale trieb uns in die entgegengesetzte Richtung: zur Neuerfindung eines Produkts, dass das Kopfausschalten im Alltag nachhaltig verbessern soll.

2017 stellte der Gründer Stefan seine erste Yogamatte her. Alles fing damit an, dass er für seine eigene Yogapraxis die beste Matte kaufen wollte, die es auf dem Markt gibt. Auf seiner Suche nach dieser Matte stellte er fest, dass keine Matte seinen Ansprüchen genügte, aus umweltfreundlichen Materialien bestand und mit klimafreundlichen Herstellungs- und Transportprozessen hätte aufwarten können.

Stefans eigentliche Expertise war die Elektronik-Entwicklung und so hatte er bereits Kontakte und Erfahrungen, um international nach Produzenten und Partner für seine eigene Yogamatte zu suchen. Diese erste Matte war als Hobbyprojekt ursprünglich nur für ihn selbst und ein paar Freunde gedacht, doch aus ein paar Freunden wurden schnell mehrere hundert Interessenten und mantrafant war geboren. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Für mich (Stefan) ist besonders wichtig, selbst entscheiden zu können, in welche Projekte ich meine Lebenszeit investiere. Ein wichtiges Ziel für mantrafant ist daher auch, allen Mitarbeitern und Partnern dabei zu helfen sich selbst zu verwirklichen und mantrafant zu nutzen, um Ihrer Leidenschaft nachgehen zu können.

Welche Vision steckt hinter mantrafant?

mantrafant nachhaltige Yogamatte

Die Idee hinter mantrafant ist Yoga mit Funktion, Design, und sozialer Verantwortung. Unser Mantra lautet: Höchste Qualität nachhaltig gedacht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Weil wir fair gehandelte und wo immer möglichst biologische Rohstoffe verwenden wollen, kostet eine mantrafant in der Herstellung 5 Mal mehr als Yogamatten großer Marken.  Unsere Matten sind für alle an der Produktionskette beteiligten Parteien wirtschaftlich gerechter. Zudem investieren wir stetig in Forschung und neue Technologien und beziehen Energie aus nachhaltigen Quellen beziehen, egal ob für den Transport oder unser Co-Working-Büro.

Eine große Herausforderung für uns ist es auch, dass wir länger brauchen für das Design unserer Produkte als andere große Marken.

Wir lieben es, Yogamatten zu entwerfen, auf die wir noch in 10 Jahren stolz sein werden. Wir widmen jedem Schritt gründliche Aufmerksamkeit, von der Herstellung, über die Verpackung bis zum Transport. Am Anfang waren wir keine Designer; aber wir haben die Zeit investiert und schließlich sind wir genau das geworden.

Was die Unternehmensführung angeht, haben wir uns entschieden, in einer Art und Weise strukturiert zu bleiben, die für ein wachsendes Unternehmen altmodisch erscheinen mag. mantrafant ist eine deutsche GmbH ohne externen Kapitalgeber. Inhaber ist unser Gründer Stefan. Wir glauben jedoch, dass die von uns wohlgehütete Demokratie im Unternehmen unter dem Druck des Kapitalismus verwässert werden kann: So könnte die Einbeziehung externer Investoren in das Kapital von mantrafant das Risiko bergen die Integrität des Projekts und der eigentlichen Mission zu untergraben. So lange möglich möchten wir dies daher vermeiden.

Wer ist die Zielgruppe von mantrafant?

Yogis, die Wert auf hohe Qualität legen. Insbesondere aber auch auf ein nachhaltiges Konzept, von den Rohstoffen über die Herstellung bis zum klimaschonenden Transport.

Was ist das Besondere an den Yogamatten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Yogamatten anders zu machen heißt für uns, dass alles von Grund auf neu gemacht werden muss, dass nichts als selbstverständlich betrachtet werden darf. Was bei Yoga wirklich wichtig ist, aber auch, was den Menschen wichtig, die eine Yogamatten herstellen. Und was ist unserer Umwelt wichtig?

Unsere ersten Matten bestanden aus 100% Naturkautschuk. Das Material ist als Grundmaterial für Yoga sehr gut, als Oberflächenmaterial jedoch nicht optimal geeignet. Der Grip unter den Händen leidet mit der Zeit und der Kautschuk nutzt sich bei kraftvollen Yoga-Flows ab.

mantrafant nachhaltige Yogamatte

Daher haben wir unsere mantraGrip® PU-Oberfläche neu entwickelt. Am Ende besteht die Matte so aus 3% recycelfähigem Plastik. In Verbindung mit Naturkautschuk erhält man so jedoch den perfekten Grip bei langer Haltbarkeit, der dafür sorgt, dass man 10+ Jahre Freude an seiner mantrafant Yogamatte haben wird. Ohne diesen Prozess müsste die Matte bereits einige Jahre früher getauscht werden.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Da Yogis aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen weniger die Möglichkeit haben in Yogastudios zu gehen, haben wir deutlich früher als ursprünglich geplant begonnen, Content zur erstellen, der online und zuhause hilft, Yoga zu machen. Ebenso haben wir unsere Logistikprozesse weiter ausgebaut, um Verzögerungen in der Lieferkette flexibel entgegenzuwirken.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben einen weiteren Versanddienstleister unter Vertrag genommen, so dass wir flexibel auf coronabedingte Logistikengpässe reagieren können.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wir haben in dieser Krise verstärkt Prozesse eingeführt, die Mitarbeitern und Partnern ermöglichen remote zusammenzuarbeiten. Diese Implementationen und Neuentwicklungen haben zwar zunächst einiges an Zeit (und Nerven) gekostet, im Endeffekt zeigt sich jedoch, dass wir diese Veränderungen auch nach Ende der Coronaeinschränkungen beibehalten wollen, da viele Arbeitsabläufe schneller und unkomplizierter von statten gehen.

mantrafant, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten fünf Jahren planen wir unsere Produktauswahl deutlich zu vergrößern, um eine größere Zielgruppe ansprechen zu können. Dabei wollen wir unter anderem den amerikanischen Markplatz erschließen. Gleichzeitig ist es für uns von besonderer Wichtigkeit, die Aspekte einer ganzheitlich nachhaltigen Wertstoffkette beizubehalten und weiter zu optimieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Schon während der Produktentwicklung für Marketing und „Traction“ sorgen und die Erkenntnisse daraus in die Produktentwicklung mit einfließen lassen.
  2. Sich ein Umfeld motivierter Menschen suchen.
  3. Besonders viel mit Experten austauschen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Stefan Hück für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ohne Kunden gibt es auch kein Start-up

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HelloBello Frischfutter Hunde

HelloBello individuelles, gesundes Frischfutter für Hunde

Stellen Sie sich und das Startup HelloBello doch kurz unseren Lesern vor!

HelloBello ist ein FoodTech Startup, das Hundefutter völlig neu gedacht hat. Wir bieten Vierbeinern mehr als braune Brösel und undefinierbare Fleischklumpen. HelloBello ist frisch. individuell. geliefert. 

Unser eigens gebauter Konfigurator ermöglicht uns die Ernährung von Hunden zu individualisieren und zukunftsweisend zu denken. HelloBello Frischfutter wird auf jeden Hund passgenau zugeschnitten, bei niedrigen Temperaturen schonend gekocht und mit einem einzigartigen Nährstoffmix abgerundet. Ein bedarfsdeckendes Hundefutter in Lebensmittelqualität, das dem Kunden im Abosystem in 14 oder 28 Tagen Abstand an die Haustür geliefert wird – eine absolute Neuheit auf dem Futtermarkt in Deutschland und Österreich.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Hunde haben im Leben von uns Gründern – Wolfgang Maurer, Stephan Freh und Patrick Etz – schon immer eine große, ja sogar omni-präsente Rolle gespielt. Im Sommer 2019 hat Wolfgang für ein paar Tage auf die Labradorhündin seiner Schwester aufgepasst. Labradore sind zwar vierbeinige Staubsauger, Mia hat allerdings einige körperliche Baustellen, weswegen sie nicht alles fressen darf. Da Wolfgang kein Futter mehr zuhause hatte, wollte er auf Nummer sicher gehen und im Internet rausfinden, welches Futter für sie am besten geeignet ist. Leichter gesagt als getan, wie es so schön heißt. Denn der Futtermarkt ist ein Dschungel. Innerhalb von zwei Minuten wissen, was der eigene Hund braucht, um optimal versorgt zu sein? Keine Chance. 

Auf seinem Segelboot kann Wolfgang besonders gut nachdenken und kam mitten auf dem oberösterreichischen Traunsee zu dem Entschluss, dass das so nicht weitergehen kann. Hundeernährung muss einfacher, transparenter und besser werden. Und so war die Idee für HelloBello geboren. 

Welche Vision steckt hinter HelloBello?

Hunde werden ein immer wichtigerer Bestandteil unserer sich schnell wandelnden Gesellschaft. Nicht nur die Bedürfnisse des Hundes, sondern auch der menschliche Anspruch an das Tier entwickelt und verändert sich kontinuierlich. Der Wunsch jedes Hundebesitzers ist es, seinen Vierbeiner so lange wie möglich und so gesund wie möglich an seiner Seite zu haben. Mit unserem gesunden Frischfutter können wir die Grundlage für die Erfüllung dieses Wunsches schaffen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten drei Herausforderungen waren sicherlich das Zusammenstellen unseres schlagkräftigen Kernteams, die komplexe Entwicklung der Rezepte samt natürlicher Nährstoffmischung und Feinjustierung der Produktionsparameter, als auch die Konzipierung des Verpackungs- und Kühlsystems, welches die Lieferung des Frischfutters erst ermöglicht. Die Finanzierung von HelloBello setzt sich zusammen aus EUR 130.000 EUR Eigenkapital, einer AWS Double Equity Finanzierung von EUR 130.000, EUR 200.000 aus einer Seed Finanzierungsrunde und aus einer Fremdfinanzierung von EUR 100.000.

Wer ist die Zielgruppe von HelloBello?

Unsere Zielgruppe lässt sich ganz einfach definieren: Hundebesitzer. Denn wir sind überzeugt davon, dass jeder Hundebesitzer nur das Beste für seinen Hund möchte. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

HelloBello ist der einzige Anbieter für individualisiertes Frischfutter im deutschsprachigen Raum. 

Von anderen Fütterungsformen unterscheiden uns diverse Faktoren: Die Möglichkeit das Futter für jeden Hund zu individualisieren basiert auf unserem Konfigurator, welcher uns zusätzlich ermöglicht jeden weiteren Schritt des Unternehmens voll und ganz auf den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Wandel des Hundes auszurichten. Im Gegensatz zu Trockenfutter, Nassfutter oder Rohfutter, wird unser Frischfutter aus – wie der Name schon sagt – frischen Zutaten hergestellt. Zutaten, die auch wir essen würden. Es wird weder ultrahoch erhitzt oder durchgefroren, sondern bei schonenden Temperaturen gekocht, um den größtmöglichen Erhalt an natürlichen Nährstoffen zu sichern. HelloBello ist kein massengefertigtes One-Fits-All Produkt, sondern ein Qualitätsfutter mit dem Fokus auf Individualität, Regionalität und Natürlichkeit.

Der Vorteil für den Hundebesitzer ist eindeutig: Er gibt alle relevanten Informationen zu seinem Hund im Konfigurator ein, wählt ein Abonnement aus und bekommt das Futter in regelmäßigen Zyklen an die Tür geliefert. Er muss sich nicht nur keine Gedanken mehr darüber machen, ob er noch Futter zuhause hat. Und wann und wo er es einkaufen kann, sondern muss auch nichts mehr schleppen. Gesunde Hundeernährung war noch nie so bequem. 

HelloBello, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir uns als den erfolgreichsten Anbieter von individualisiertem Frischfutter im deutschsprachigen Raum. Unser Anspruch ist es HelloBello so vielen Hunden und Hundebesitzern wie möglich zugänglich zu machen, denn nur so schaffen wir es den Hundefuttermarkt in unseren Breiten nachaltig zu verändern und gesundes Frischfutter als neue Kategorie am Markt maßgeblich zu etablieren. Die digitale Vermarktung, hochautomatisierte Prozessabläufe und die Verwertung von umfangreichen Daten sind dabei wesentliche Säulen, welche die Individualisierung der Produkte für eine breite Kundenschicht möglich machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1) Das Gründerteam sollte nach Möglichkeit auf langjährigen Bekanntschaften basieren. Je besser und je länger man Werte und Arbeitsweise eines zukünftigen Partners kennt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zusammenarbeit dann auch tatsächlich harmonisch und reibungsfrei abläuft.

2) Ohne Kunden gibt es auch kein Start-up. Daher nach Möglichkeit so früh wie möglich ein Minium Viable Product (MVP) auf die Beine stellen, welches dann als Basis für wertvolles Feedback von ersten Testkunden dient. So können allenfalls nötige Adaptierungen schnell erkannt werden und unmittelbar in die weitere Produktentwicklung einfließen.

3) Wer primär nach dem schnellen Geld trachtet und dann vielleicht zusätzlich nicht den längsten Geduldsfaden hat, sollte es sich lieber zwei Mal überlegen, ob sie/er sich hinkünftig tatsächlich dafür berufen fühlt, ein Start-up Unternehmen mit all seinen Höhen und Tiefen von Grund auf aus dem Boden zu stampfen. 

Wir bedanken uns bei Alexa Hammerschmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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