Donnerstag, Januar 1, 2026
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Um neue Wege gehen zu können muss man aus alten Mustern ausbrechen

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EnergieRevolte

EnergieRevolte Prepaid-Strom per App einfach Stromguthaben einkaufen und den Stromverbrauch im Blick haben

Stellen Sie sich und das Startup EnergieRevolte doch kurz unseren Lesern vor!

Die EnergieRevolte ist der erste digitale Prepaid-Stromanbieter in Deutschland. Wir helfen unseren Kunden dabei, böse Überraschungen auf der Stromabrechnung zu vermeiden, ihren Stromverbrauch besser zu verstehen und so auch Strom zu sparen. 

Dafür haben wir unter anderem eine App entwickelt, mit der unsere Kunden online Stromguthaben einkaufen und ihren Verbrauch überwachen können. Der Kunde entscheidet bei uns selbst, wann und wie viel Strom er kauft. Ist das Guthaben verbraucht, wird wieder nachgeladen – ähnlich wie beim Prepaid-Handy. Dadurch, dass wir keine Grundgebühr haben, gibt es bei uns keine laufenden Kosten. Und weil sich unsere Kunden aktiv mit ihrem Stromverbrauch auseinandersetzen, verbrauchen sie automatisch weniger – in der Regel bis zu 19 Prozent. Unser Service ist aktuell hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen verfügbar.

Ich bin Geschäftsführer und Gründer der EnergieRevolte. Eigentlich bin ich Informatiker, arbeite aber schon einige Jahre im Energiebereich. Wer die Branche ein wenig kennt, weiß, dass sie vergleichsweise statisch und altmodisch ist. Es macht mir Spaß, genau diese Strukturen in Frage zu stellen und ein bisschen Revolution anzuzetteln.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war Leiter in der Netzabrechnung. Da bekommt man natürlich auch mit, wie vielen Kunden der Strom gesperrt wird – und hört die Geschichten dahinter. Der lokale Grundversorger hat in ganz schlimmen Fällen den Einbau eines Prepaid-Zählers angeboten, damit die Kunden ihre Schulden bezahlen und irgendwie wieder Strom bekommen konnten. Wenn die Schulden beglichen waren, wurde der Zähler jedoch wieder ausgebaut. 

Viele Kunden haben gefragt, warum sie den Zähler nicht behalten können. Denn damit hatten sie keine Probleme mehr, ihre Rechnungen zu zahlen. Bei einem Bier mit einigen Kollegen haben wir uns dann gefragt, warum Prepaid-Strom erst angeboten wird, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und dass man den Zähler nicht dauerhaft behalten kann, obwohl er hilft, das fanden wir einfach verrückt. Da habe ich gedacht: Das müssen wir anpacken! Ich habe mit unserem Geschäftsführer darüber gesprochen und er hat gesagt: „Mach doch mal einen Vorschlag!“

Welche Vision steckt hinter EnergieRevolte?

Wir wollen erreichen, dass Prepaid-Strom eine ganz alltägliche Sache wird – so wie Prepaid-Handyverträge. Und dass sich niemand dafür schämen muss. Es ist außerdem unsere erklärte Mission, Stromsperren abzuschaffen, denn aus unserer Sicht ist damit niemandem geholfen.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind als Projekt innerhalb unserer Muttergesellschaft gestartet, die uns auch finanziert. Im Verlauf haben wir aber festgestellt, dass wir aus diesen großen Strukturen raus müssen, um wirklich agil und kreativ arbeiten zu können. Deshalb haben wir uns entschieden, eine eigene Gesellschaft zu gründen und in einen Coworking-Space zu ziehen. Für uns war das ein ganz wichtiger Schritt. Es hat aber einige Zeit gebraucht, die alten Kollegen zu überzeugen, dass wir nicht gegen sie arbeiten und dass sie von unseren Erfolgen auch profitieren.

Eine weitere Herausforderung war das schlechte Image von Prepaid-Strom. Viele Menschen verbinden damit immer noch betrügerische Geschäftsmodelle, die es in der Vergangenheit einmal gab, oder befürchten eine soziale Stigmatisierung. Wir haben hart dafür gearbeitet, unseren Prepaid-Strom als das zu positionieren, was er ist: ein Lifestyle-Produkt, das eine Alternative zu herkömmlichen Stromtarifen bietet.

Wer ist die Zielgruppe von EnergieRevolte?

Die EnergieRevolte ist für alle da, die sich mehr Transparenz und Kontrolle über ihren Stromverbrauch wünschen. Zu unseren Kunden zählen z. B. junge Erwachsene, die ihre erste eigene Wohnung haben. Deren Eltern sagen dann: „Geh mal zur EnergieRevolte, da bekommst du ein Gefühl für deinen Stromverbrauch und es kann nichts passieren.“ Da wir keine Grundgebühr berechnen, ist unser Modell aber auch für Menschen interessant, die viel unterwegs sind. Außerdem ist es uns wichtig, Menschen zu helfen, die von einer Stromsperre bedroht, oder sogar schon gesperrt sind. Denn für sie gibt es leider wenige nachhaltige Hilfsangebote.  

Wie funktioniert EnergieRevolte? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei uns gibt es keine festen Abschlagszahlungen oder Zahltermine. Unsere Kunden können von fünf bis fünfhundert Euro aufladen – und das jederzeit. Diese Flexibilität ist gerade für Menschen mit unregelmäßigem Einkommen sehr hilfreich. Außerdem können so keine Stromschulden entstehen.

Da man in unserer App immer genau sieht, wie viel Stromguthaben man noch hat und wie viel man schon verbraucht hat, kann man Stromfresser schnell identifizieren. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt.

EnergieRevolte, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten unseren Service schon in naher Zukunft deutschlandweit anbieten. Neben unserer Tätigkeit als Energieversorger arbeiten wir außerdem an einer Plattform, mit der auch andere Energieanbieter Prepaid-Strom in ihr Portfolio aufnehmen können. Wir möchten erreichen, dass Stromsperren komplett abgeschafft werden. Deshalb unterstützen wir auch zwei Studien, die sich mit der Vermeidung von Energiearmut und den Energiespareffekten von Prepaid-Strom befassen. Parallel gibt es einige technische Herausforderungen zu meistern, damit wir noch effizienter werden. Darüber hinaus haben wir eine ganze Reihe von Ideen, wie wir unseren Service weiterentwickeln möchten – aber die sind streng geheim.

Zum Schluss: Welche drei Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Um neue Wege zu gehen, muss man sich jeden Tag daran erinnern, aus alten Mustern auszubrechen.

Sprich nicht über dein Produkt, sprich über den Mehrwert, den es deinen Kunden bringt.

Es lohnt sich, Ecken und Kanten zu haben und auch mal bewusst zu provozieren. Nur wenn man den Finger in die Wunde legt, kann man auch etwas verändern.

Wir bedanken uns bei André Jumpertz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Vergiß Perfektionismus!

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This is HER kleidet die moderne Businessfrau ein Businessmode Frauen

This is HER kleidet die moderne Businessfrau ein

Stellen Sie sich und das Startup This is HER doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Halima die Gründerin von This is HER. Nach mehreren Jahren in der Strategieberatung und der Automobilbranche habe ich This is HER 2019 ins Leben gerufen, um die moderne Businessfrau einzukleiden. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich bin in keiner Unternehmerfamilie groß geworden und hatte nie die Ambition mich selbstständig zu machen oder ein Unternehmen zu gründen. Die Idee zum Unternehmertum und zu This is HER ist eher durch die Erfahrung eines eigenen Problems in der Geschäftswelt entstanden. 

Während meiner Berufslaufbahn wurde ich oft mit Dresscodes konfrontiert. Zu weibliches Auftreten inklusive Make-Up, offene lange Haare waren dann ein Problem. Sogar Kostüme aus Blazer und Rock wurden als nicht angebracht dargestellt. Mir wurde mehr oder weniger deutlich gesagt, dass ich nur ernst genommen werde, wenn ich mich in meiner Weiblichkeit zurücknehmen würde.

Ein schleichender Prozess, in dem ich mein Verhalten und mein Aussehen immer stärker an meine männlichen Kollegen anpasste. Zumal sich der Anspruch meiner Branche auch im Angebot an Businessmode widerspiegelte: gerade maskuline Schnitte, dunkle gedeckte Farben, und so weiter. Weibliche Businessmode existierte eigentlich nur im Luxussegment — etwa bei Prada, Chanel und Co. und das ist immer noch so. Diese Erfahrung hat mich sehr geprägt, so dass ich mich entschlossen habe, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und This is HER ins Leben zu rufen.

Was war bei der Gründung von This Her Style die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war es eine Produktionsstätte zu finden, die auch tatsächlich nach ethisch nachhaltigen Kriterien produziert. Nachdem ich 2012 als Strategieberaterin Teil des Restrukturierungs- und Verkaufsprozesses einer Discounterkette war, bekam ich Einblicke in die Produktionsbedingungen. Durch diese Erfahrungen war mir klar, dass ich keine Mode kreieren wollte, bei der Menschen ausgebeutet werden. Ich dachte also ich produziere in Europa und damit sei nicht nur schon ökologische Nachhaltigkeit (zum Teil) gegeben, sondern vor allem auch ethische. Ich habe mir etwa 20 Produktionsstätten in 10 Ländern in Europa angeschaut und war überrascht über die Arbeitsbedingungen.

Auch in Europa gibt es in diesem Bereich noch viele Defizite. Zeitgleich ist das Schneiderhandwerk für Damenmode komplex und es gibt mehr Produktionsstätten, die auf Anzüge/ Blazer für Männer als für Frauen fokussiert sind. Hier also eine Produktionsstätte zu finden, die nach höchsten Qualitätskriterien produziert und dabei ihre Mitarbeiterinnen entsprechend zu einem living wage entlohnt, war fast unmöglich.  Für mich ist es wichtig, dass die gesamte Produktionskette unseren Standards entspricht und Female Empowerment steht dabei im Vordergrund in der Herstellung wie auch im Endprodukt, dass zu unserer Kundin kommt.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Wahrscheinlich mein größtes Learning als Perfektionistin: trotzdem starten und ausblenden, dass es nicht so ist wie man sich das im Kopf ausmalt. Der Perfektionismus hält nur auf, weil es ihn in der Realität nicht gibt. 

Welche Vision steckt hinter This is HER?

This is HER hat sich der Mission verschrieben, Frauen fürs Business anzuziehen statt sie zu verkleiden. Die Businessmode da draußen unterdrückt Weiblichkeit und funktioniert noch zu sehr nach der tradierten Idee, Frauen in ein männliches Konstrukt kleiden zu müssen, um sie stark für die Geschäftswelt zu machen. Sie ist maskulin, zurückhaltend und grau. Der Großteil der Businessmode für Frauen wird sogar tatsächlich in auf Männer ausgerichteten Produktionsstätten gefertigt, wo die Schnitte 1:1 genommen und dann auf kleinere Größen für die Frauen angepasst werden. 

Wir finden, dass feminin und erfolgreich sein sich nicht gegenseitig ausschließen. Wir glauben, dass wir dann am erfolgreichsten sind, wenn wir bei uns selbst sind und dass wir keines maskulinen Anstrichs bedürfen, um uns als Frauen in der Geschäftswelt durchzusetzen. Die Zeiten haben sich geändert und das sehen wir zunehmend durch die immer zunehmende Anzahl an sehr erfolgreichen Businessfrauen in allen Branchen.  

Wer ist die Zielgruppe von This is HER?

Die Zielgruppe sind progressive, ambitionierte Businessfrauen, die ihre Vielseitigkeit feiern und ihre Weiblichkeit als Stärke und nicht als Schwäche verstehen. Die This is HER Frau und Kundin kann Portfoliomanagerin, Beraterin, Agenturchefin, Politikerin oder Unternehmerin sein – die Frau ist vielseitig und genauso ist es auch das Spektrum an unseren Kundinnen. 

In dem Zusammenhang arbeiten wir aktuell auch an einer Slash Series, in welcher wir diesen neuen Archetyp an Businessfrau vorstellen und diese vielen inspirierenden Businessfrauen da draußen porträtieren möchten. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

In erster Linie unser Preis-Leistungsangebot. Es gibt im Markt mit dem Anspruch an Nachhaltigkeit und Luxusqualität kein vergleichbares Angebot zu dem Preispunkt. Darüber hinaus unser Design, welches durch höchste Kompetenz bei Schnittführung sowie kreativen Details hervorsticht.

Des weiteren gibt es keine vergleichbare Marke, die stärker mit dem Zeitgeist geht und Kundinnen nicht nur ein Produkt zum Konsumieren, sondern Identifikationsfläche und Austausch bietet. 

This is HER, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen dieses Jahr eine weitere Blazerkollektion rausbringen und 2021 dann auf weitere Produktkategorien erweitern. Ziel ist es, die erste Anlaufstelle für die moderne, selbstbewusste und progressive Businessfrau zu sein, wenn es darum geht, sich für das Business einzukleiden. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Vergiß Perfektionismus!

Hör bei wichtigen Entscheidungen auf Dein Bauchgefühl!

Sprich viel und mit jedem über Deine Idee!

Wir bedanken uns bei Halima Jarrodi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

WER WIRD SCHNURREN, WER WIRD BRÜLLEN?

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DIE HÖHLE DER LÖWEN“ AM 10.03. UM 20:15 UHR BEI VOX
V.l.: Nils Glagau, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Dagmar Wˆhrl, Ralf D¸mmel und Dr. Georg Kofler.

START DER NEUEN STAFFEL „DIE HÖHLE DER LÖWEN“ AM 10.03. UM 20:15 UHR BEI VOX

Am Dienstag, 10.03. um 20:15 Uhr hat das Warten ein Ende. Denn dann kehrt die Königin aller Gründer-Shows erstmals bereits im Frühjahr zurück auf den VOX-Bildschirm! In sechs neuen Folgen der siebten Staffel „Die Höhle der Löwen“ warten auf das hungrige Rudel die innovativsten Erfindungen, die leidenschaftlichsten Gründer und die besten Pitches.

Pro Start-up sitzen fünf Löwen in der Höhle, darunter Beauty-Expertin Judith Williams, Wirtschaftsgröße Carsten Maschmeyer, Medienunternehmer Georg Kofler, Handelsmogul Ralf Dümmel, Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Orthomol-Geschäftsführer Nils Glagau und Start-up-Legende Frank Thelen, der ein letztes Mal als Löwe auf die Jagd nach neuen Deals geht. 

Gleich in der 1. Folge der mehrfach preisgekrönten Gründer-Show wittern die „Raubkatzen“ fette Beute:

Ehsan Allahyar Parsa möchte mit seiner App den Sprachlernmarkt revolutionieren: „Ich glaube, der Großteil unserer heutigen Probleme – nicht nur in Europa, denn Migration ist ein weltweites Thema – lassen sich lösen, wenn wir alle auf einer Ebene miteinander kommunizieren können. Um das zu schaffen, ist es wichtig, die Sprache zu beherrschen.“ Er selbst spricht Deutsch, Persisch, Afghanisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Afrikaans und Mandarin. Die meisten Sprachen hat sich der 23-Jährige selbst beigebracht. Denn viele Sprachen haben die gleichen Wurzeln. Seine App „Rootify“ soll das Erlernen einer Sprache erleichtern. Um die App zu finalisieren, benötigt Ehsan Allahyar Parsa 175.000 Euro und bietet dafür 18 Prozent seiner Firmenanteile. 

Michael Schunke und Mathias Dögel trauen sich ebenfalls in „Die Höhle der Löwen“ und stellen ihr Start-up „Willhelm Grill“ vor, den ersten App-gesteuerten Holzkohle-Grill. Herzstück des Grills ist die höhenverstellbare Glutwanne und das integrierte Lüftungssystem, welches für eine konstante und regulierbare Temperatur auf der Grilloberfläche sorgt. Zudem verfügt der smarte Grill über einen festen Temperatursensor direkt am Rost und Anschlüsse für vier Garthermometer. Auch langes Anheizen gehört aufgrund der verbauten Technik der Vergangenheit an – in knapp zehn Minuten ist der Grill einsatzbereit. Das Premium-Modell wird wie in einer Manufaktur hergestellt und der Verkaufspreis liegt bei 5.000 Euro. Ziel der Gründer ist es, in Serienproduktion zu gehen und eine Version zu bauen, die für 500 bis 600 Euro in den Fach-, Einzel- und Onlinehandel gehen soll. Dafür benötigen die Gründer ein Investment von 600.000 Euro und bieten im Gegenzug 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Beißt einer der Löwen an? 

Außerdem wollen diese Start-ups in der ersten neuen Folge bei den Investoren punkten:

„ROSTdelete“ (Rostentferner), „Pakama“ (Rucksack mit Trainingsset) und „MIMIK Skincare“ (individuelle Pflegekosmetikserie). 

VOX zeigt die sechs neuen Folgen „Die Höhle der Löwen“, moderiert von Amiaz Habtu, ab 10. März 2020 immer dienstags um 20:15 Uhr. Direkt im Anschluss an die TV-Ausstrahlung sind die Sendungen bei TVNOW abrufbar. Außerdem zeigt VOXup freitags um 20:15 Uhr und ntv sonntags um 10:30 Uhr die aktuelle DHDL-Folge vom Dienstag als Wiederholung. Für hörgeschädigte Zuschauer besteht wieder die Möglichkeit, „Die Höhle der Löwen“ mit Untertiteln zu sehen. 

Bild: Die „Löwen“ Fotoquelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Quelle VOX Mediengruppe RTL

Frühzeitig die Zielgruppe definieren

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Fitumenia Online Fitness-Plattform mit individuellem Live-Coaching

Fitumenia Online Fitness-Plattform mit individuellem Live-Coaching

Stellen Sie sich und das Startup fitumenia doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Elias, ich bin Gründer und Geschäftsführer von fitumenia.

Fitumenia ist die erste digitale Online Fitness-Plattform mit individuellem Live-Coaching in DE/AU. Das hinter fitumenia steckende Konzept beruht auf drei Säulen: Fitness, Ernährung und persönliche Betreuung. 

Auf unserer Plattform finden unsere Mitglieder über 30 verschiedene Fitness-Programme von zertifizierten Personal Trainern und viele ausgewogene und leckere Fitness-Rezepte.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Meine Motivation war es schon immer ein eigenes Unternehmen zu gründen und eigene Ideen zu verwirklichen. Als Gründer muss man sich mit verschiedenen Facetten des Unternehmens befassen, z.B. Marketing, Finanzen, Strategien. Die abwechslungsreichen Aufgaben reizen mich. 

Welche Vision steckt hinter fitumenia?

Mit fitumenia verfolgen wir das Ziel Personal Training so vielen Menschen wie möglich zu einem bezahlbaren Preis anzubieten. In diesem Jahr streben wir an insgesamt 10.000 Menschen persönlich über unsere Plattform zu betreuen und zu ihrem körperlichen Wohlbefinden beizutragen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Für uns waren es hauptsächlich zwei Herausforderungen, die wir bewältigen mussten. Zum einen war es die Auswahl der richtigen Partner, sei es bei der Videoproduktion oder bei der Entwicklung der Plattform, zum anderen für einen Neugründer wie mich die behördlichen Hürden. 

Mittlerweile haben wir aber kompetente und verlässliche Partner, die uns großartig bei unserer Zielerreichung unterstützen. Bisher wurde fitumenia aus eigenen Mitteln finanziert. Zurzeit sind wir in Gesprächen mit Venture-Capitalists, die uns finanziell unterstützen könnten und wertvolle Erfahrungen im Bereich Digital Health mitbringen.

Wer ist die Zielgruppe von fitumenia?

Fitumenia ist geeignet für Menschen, die zeitlich und örtlich flexibel trainieren möchten und trotzdem eine persönliche Betreuung durch einen zertifizierten Personal Trainer wünschen.

Gerade für Trainingsanfänger, die unerfahren beim Training sind oder Angst haben sich zu verletzen, weil sie Übungen falsch ausführen könnten, bietet sich unsere Plattform ideal an. Außerdem führt die persönliche Betreuung nachweislich zu einer langanhaltenden Motivation am Ball zu bleiben.

Wie funktioniert fitumenia? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Mitglieder melden sich über fitumenia an und können zwischen drei Abo-Modellen entscheiden. In allen Paketen sind alle Trainingsprogramme und Rezepte enthalten. Im PT-Plus und im Premium Modell haben die Mitglieder die Möglichkeit, eine bzw. zwei Online-Personal-Training-Stunden wahrzunehmen. 

Zusätzlich können alle Mitglieder jederzeit eine weitere persönliche Trainingsstunde buchen. Unser Vorteil zu den Mitbewerbern ist die persönliche Betreuung. Während der Online-Trainingsstunde werden die Fragen des Mitglieds zu den Themen Ernährung, Training, Regeneration und Motivation beantwortet und Übungen sauber vorgezeigt.  Der Nutzer führt unter Aussicht des Personal Trainers die Übungen aus und wird bei Bedarf vom Trainer korrigiert. 

fitumenia, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zurzeit bieten wir unseren Service erstmal nur in Deutschland und Österreich an. Hier möchten wir zunächst eine größere Markenbekanntheit erreichen und ein wichtiger Player im Bereich Digital Health werden. In Zukunft wäre es auch denkbar, unser Geschäftsmodell auf verschiedene Regionen auszuweiten, beispielsweise USA oder Asien. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich würde jedem Gründer raten, frühzeitig seine Zielgruppe zu definieren und mit dieser zu interagieren und das Produkt auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. 

Mutig sein, so viel wie möglich in der Praxis auszuprobieren und dabei ein gewisses Risiko einzugehen. Keine Angst vorm Scheitern haben!

Strategisch wichtige Partner frühzeitig an die Seite holen und beachten, dass Netzwerke ausschlagend sind. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Elias E. Hisnawi für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wir möchten gemeinsam Gutes tun.

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Klimawiese: Klimaschutz zum Erhalt der Artenvielfalt

Klimawiese: Klimaschutz zum Erhalt der Artenvielfalt

Stellen Sie sich und das Startup Klimawiese doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo und vielen Dank zunächst für die Möglichkeit, uns hier vorzustellen. „Wir“ – das sind vier Großstädter, die sich ursprünglich in Berlin kennengelernt und dort die letzten zehn, elf Jahre in der Startup-Szene „getummelt“ haben. Vor Kurzem hat es zumindest schon mal drei von uns dann aber hinaus „ins Grüne“ gezogen. In der Natur fühlen wir uns einfach wohler. Und hier ist auch die Idee zu Klimawiese entstanden. 

Klimawiese ist – kurz gesagt – ein Unternehmen, das sich für den Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt einsetzt. Wir kaufen brachliegende Grundstücke und wandeln sie in Streuobstwiesen um. Daran kann sich jeder beteiligen: Wir finanzieren uns, indem wir Privatpersonen und Unternehmen die Möglichkeit geben, Patenschaften für Bäume, Insektenwiese und Sträucher zu übernehmen und sich so für die Umwelt zu engagieren. 

Streuobstwiesen sind doppelt gut für die Umwelt: Die Bäume filtern CO2 und geben Sauerstoff ab. Zudem bieten Streuobstwiesen bis zu 5.000 Tieren und Pflanzen Lebensraum und Nahrung. Sie sind also ein echtes Kontrastprogramm zu den ganzen Siedlungen, Wäldern und Ackern, die sonst so typisch für Deutschland sind.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Uns ging es nicht so sehr darum, ein Unternehmen zu gründen. Viel wichtiger war und ist es für uns, Etwas zu bewegen und uns für den Schutz des Klimas und den Erhalt der Artenvielfalt zu engagieren. Wir haben lange überlegt, wie wir uns möglichst nachhaltig und wirksam engagieren können. Herausgekommen ist die Idee, eine Organisation ins Leben zu rufen, die Umweltprojekte anschiebt, an denen sich viele beteiligen können. 

Welche Rechtsform wir nun wählen, war da nicht so entscheidend. Anwälte haben uns aber abgeraten, einen klassischen Verein zu gründen. Vereine tun sich wohl schwerer, Grundstücke zu kaufen. Wir haben uns deshalb entschieden, eine UG zu gründen. 

Klimawiese unterscheidet sich aber deutlich von klassischen Unternehmen: Unser Unternehmen ist nicht in sich geschlossen und auch nicht gewinnorientiert. Wir sind umweltorientiert. Und wir laden jeden herzlich ein, sich gemeinsam mit uns für Klima, Pflanzen und Tiere einzusetzen.

Welche Vision steckt hinter Klimawiese?

Mit Klimawiese verfolgen wir ganz klar zwei Ziele: Wir möchten unseren Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt leisten und wir möchten es Personen und Unternehmen möglichst leicht machen, sich ihrerseits für die Umwelt zu engagieren. Wir realisieren deshalb Projekte, an denen alle teilhaben können, denen unser Klima und unsere Umwelt am Herzen liegen: Jeder kann bei uns Baumpate werden oder zum Beispiel eine Patenschaft für ein Stück Insektenwiese übernehmen und sich so für die Umwelt einsetzen.

Alle Einnahmen nutzen wir, um möglichst viele brachliegende Flächen in Streuobstwiesen zu verwandeln. Auf unseren Streuobstwiesen pflanzen wir bewusst selten gewordene Obstbäume. Sie sind schon für sich schützenswert und haben zusätzlich einen positiven Einfluss aufs Klima: Die Bäume binden CO2 und geben Sauerstoff ab. Zudem ist eine Streuobstwiese für Tiere und Pflanzen deutlich dankbarer als ein Wald oder eine Obstplantage: Auf ihr finden Tausende Pflanzenarten und Tierarten wie Bienen, andere Insekten, Vögel und Säugetiere Lebensraum und Nahrung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war sicherlich die Ideenfindung und der Feinschliff dieser Idee. Uns vier Gründern war klar, dass wir uns für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren möchten. Wir wussten nur nicht, wie wir mit unseren Mitteln und Fähigkeiten einen möglichst nachhaltigen und wirksamen Beitrag leisten können. Wir haben uns in den letzten Jahren deshalb viele Ideen angehört und Projekte und Initiativen analysiert, bis wir auf die Idee gekommen sind, Klimawiese zu gründen. Den Kauf des ersten Grundstücks haben wir aus eigenen Mitteln finanziert. Generell verstehen wir Klimawiese aber als Angebot und Sammelbecken für alle, die sich als Pate gemeinsam mit uns für die Umwelt einsetzen möchten. Alle Einnahmen und Spenden nutzen wir dabei zweckbestimmt, um bestehende Streuobstwiesen zu pflegen und neue anzulegen.

Wer ist die Zielgruppe von Klimawiese?

Eine Zielgruppe im engeren, klassischen Sinne haben wir nicht. Klimawiese ist als Projekt bewusst offen konzipiert. Gemeinsam mit uns kann sich jeder für die Umwelt und für Artenvielfalt engagieren. Wir freuen uns über jeden, dem unser Klima und die Natur am Herzen liegen. Das können Privatpersonen sein, die selber Baumpate oder Wiesenpate werden oder eine Patenschaft verschenken möchten. Genauso willkommen sind aber auch Unternehmen, die ihre CO2-Bilanz durch Investitionen in unsere Projekte besser gestalten möchten.

Wie funktioniert Klimawiese? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Diese Frage bekommen wir recht häufig gestellt und verstehen sie ziemlich gut: Es gibt ja tatsächlich einige Projekte und Organisationen, bei denen man Baumpatenschaften oder andere Patenschafen übernehmen kann. Weil wir so häufig gefragt, werden, was Klimawiese so besonders macht, haben wir hierzu vor kurzem einen Blogpost https://www.klimawiese.de/baumpatenschaft-kaufen-das-unterscheidet-klimawiese-von-anderen-umweltprojekten/) geschrieben. Er gliedert sich in vier Punkte: Nachhaltigkeit, Regionalität, Transparenz und Artenvielfalt. 

„Nachhaltigkeit“ steht dafür, dass wir Projekte schaffen möchten, die Bestand haben und auch noch in fünf, zehn und zwanzig Jahren einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben. Wir kaufen deshalb die Grundstücke, auf denen wir Bäume pflanzen und Streuobstwiesen anlegen. So haben Bäume, Pflanzen und Tiere Zeit zu wachsen und sich auszubreiten. Und nur so können wir Leuten, die eine Patenschaft übernehmen, auch garantieren, dass es den Baum oder die Wiese auch in vielen Jahren noch gibt. Viele andere Organisationen können das nicht: Sie pflanzen die Bäume auf Grundstücke, die sie nur gepachtet haben oder mit deren Eigentümern sie ein anderes Agreement haben. Ob der Eigentümer nicht irgendwann einmal eigene Pläne mit dem Grundstück verfolgt, ist völlig unklar. 

„Regionalität“ bedeutet, dass wir unsere Projekte ausschließlich in Deutschland realisieren.

Wenn Sie sich online ein wenig umgucken, stoßen Sie auf die exotischsten Gegenden: Man kann so Baumpatenschaften für Bäume übernehmen, die angeblich in Ecuador, Ghana oder Australien gepflanzt werden. Bitte verstehen Sie uns nicht falsch: Solange diese Projekte dem Klima und der Umwelt nützen, finden wir das super. Wir fragen uns nur, ob man Bäume wirklich nur am anderen Ende der Welt pflanzen kann. Wenn wir das damals im Bio-Unterricht richtig verstanden haben, dann wachsen Bäume ja auch hier bei uns ganz gut. Wir denken, dass es genauso gut möglich und vor allem notwendig ist, hier vor Ort einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der für unsere Breitengrade typischen Artenvielfalt zu leisten. Unsere erste Streuobstwiese, der Liebenwalder Naturgarten, entsteht so sehr bewusst fünfzig Kilometer nördlich von Berlin, also mitten in Brandenburg.

„Transparenz“ ist der dritte Punkt, der uns besonders wichtig ist:

Klimawiese kann als Projekt nur dann gelingen, wenn uns möglichst viele Leute vertrauen, denen die Umwelt am Herzen liegt. Wir schenken den Leuten deshalb reinen Wein ein. Bei uns erfahren sie sehr genau, wo der Baum oder der Strauch gepflanzt oder die Wiese gesät ist, für die sie eine Patenschaft übernehmen. Die genaue Adresse und ein Kartenausschnitt finden sich direkt auf unserer Seite. Es gibt zudem die Möglichkeit, personalisierte Baumpatenschaften zu übernehmen. Bei ihnen bringen wir ein Namensschild direkt am Baum an. Wir laden auch jeden ein, sich vor Ort ein Bild zu machen, wie gut sich unsere Streuobstwiesen entwickeln. 

Und nicht zuletzt engagieren wir uns für Artenvielfalt. Andere Projekte und Organisationen, bei denen Sie Baumpate werden können, pflanzen diese Bäume in einem Wald und nehmen dabei viel zu oft nur Bäume von einer einzigen Sorte. Für die Projektbetreiber ist das besonders billig und praktisch. Für viele Tiere und Pflanzen ist das aber katastrophal: Sie werden durch die Monokultur verdrängt, finden keine Nahrung und haben keinen Lebensraum mehr. Beides bieten wir ihnen, indem wir Streuobstwiesen anlegen. Im Vergleich zu Wäldern, Äckern und Obstplantagen sind Streuobstwiesen wesentlich artenreicher. Hinzu kommt, dass wir bewusst sehr alte und seltene Obstbäume pflanzen, wie den Edelborsdorfer Apfelbaum oder den Birnbaum „Garrns Bunte“. Das sind Bäume, die zu langsam für industrielle Obstplantagen wachsen und deshalb vom Aussterben bedroht sind. Im Übrigen sind die Früchte dieser Bäume auch geeignet für Allergiker.

Klimawiese, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind angetreten, um unseren Beitrag zum Klima- und Artenschutz zu leisten und ein Gegenwicht zur Verwertung unserer Böden zu bilden, die ja leider immer weiter um sich greift. Wenn man sich ansieht, wie viele Flächen heute schon land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden oder besiedelt sind, ist das schlimm. Die Natur wird Stück für Stück verdrängt. Dem möchten wir entgegentreten. 

In fünf Jahren sind wir diesem Ziel hoffentlich einen großen Schritt nähergekommen und haben viele Streuobstwiesen in unterschiedlichen Bundesländern geschaffen, auf denen alte Obstbäume und Pflanzen wachsen und auf denen sich Insekten und Wildtiere wohlfühlen. Und wenn es ganz gut läuft, haben wir auch unseren Beitrag dazu geleistet, dass die Gesellschaft insgesamt und mit ihr auch die Politik umdenken: Klima- und Artenschutz gehen uns schließlich alle an. Sie sind unsere Lebensgrundlage.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Angehende Gründer sollten sich klar sein, dass die Gründung eines Unternehmens kein Sprint ist, sondern ein Marathon. Das heißt, dass man sich die Leute gut aussuchen sollte, mit denen man sich auf die Reise begibt. Und man sollte voll hinter der Idee stehen, die man realisiert. Durststrecken gibt es häufig und viele. Kraft geben einem in solchen Momenten die Mitgründer und das Wissen darum, dass man sich für die richtige Sache einsetzt. Uns vieren ist zum Beispiel völlig bewusst, dass ein Umwelt-Startup nicht sonderlich sexy ist und uns Klimawiese nicht reich machen wird. Das ist uns aber völlig egal: Wir möchten gemeinsam Gutes tun. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Kay Zilliges für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Fairdienstpartner: Mit Sportwetten zum passiven Einkommen

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Robert Hacke fairdienstpartner

Der Urvater des Matched-Bettings, Robert Hacke, im Interview.

Sportwetten haben in den vergangenen Jahren insbesondere in Deutschland durch das Aufkommen von Online-Wettbüros an großer Beliebtheit gewonnen. So sind die Wetteinsätze auf dem deutschen Sportwettenmarkt von 2012 bis 2018 von 3,46 auf 8,8 Milliarden Euro gestiegen. Ein Markt mit großem Potential, für all diejenigen, die genau wissen wie dieser Markt funktioniert. Bereits vor rund 10 Jahren hat sich Robert Hacke (@RenditeRebell) von Fairdienstpartner der Thematik angenommen und als “Urvater des deutschen “Matched-Bettings”, das ,,Sportwetten-Bonussystem’’ (SBS 1) entwickelt, welches seit nun über 5 Jahren erfolgreich am Markt etabliert ist und auf das er nun mit seinem neuen automatisierten ,,Value-System’’ und demnächst SBS 2 aufbaut.

Mit diesen System-Modellen eröffnet er auch all jenen, die nichts von Sportwetten verstehen, die Möglichkeit finanziell unabhängiger zu werden und davon zu profitieren. Des Weiteren forscht er zurzeit an neuen profitablen Systemen, welche den Mitgliedern der Plattform ein monatliches passives Einkommen zufließen lassen sollen. Im Interview erklärt Robert Hacke, welche Vision hinter seinem Unternehmen steckt und worin die Vorteile für seine Kunden bestehen.

Herr Hacke, Sie sind Gründer der Plattform Fairdienstpartner und Entwickler diverser Sportwetten-Systeme/Strategien und Strategien für passives Einkommen. Welche Vision steckt hinter Ihrem Unternehmen?

Robert Hacke: Schaut man sich die Entwicklungen auf dem Sportwetten-Markt in den vergangenen Jahren an, so wird deutlich, dass sich hinter dieser Maschinerie ein riesiges Potential für all diejenigen verbirgt, die etwas davon verstehen. Wir möchten unser Wissen weitergeben und mithilfe der von uns entwickelten Systeme und geförderten Coaches den Markt attraktiver für Neukunden gestalten. So besteht die Möglichkeit, den Kunden mit 0 Euro Eigenkapital zum passiven Einkommen zu führen. Ziel ist es, sie bildungstechnisch so gut aufzustellen, dass sie in Zukunft selbst in der Lage sind, eigene Investments für sich zu lokalisieren oder aufzubauen.

Meine persönliche Vision ist es, ein leistungsstarkes und autarkes Gemeinde-Netzwerk aufzubauen, das unabhängig von staatlichen Strukturen besteht und weiterentwickelt werden kann. Das Ganze ein wenig ,,up to space’’ zu gestalten, ist mir dabei eine Herzensangelegenheit.

Als ,,RenditeRebell’’ bin ich stets auf der Suche nach Gleichgesinnten, die bereit sind, diesen Weg gemeinsam mit uns zu bestreiten. Personen, die dabei ihr negatives Ego hintenanstellen und Teamgeist zeigen, indem Sie nicht nur um ihrer selbst Willen handeln, sondern sich für das gesamte Team einsetzen. So lassen sich schlussendlich auch die besten Ergebnisse erzielen. Unabhängig vom Ist-Stand meiner Projekte freue ich mich über jeden, der Biss zeigt, Loyalität im Blut hat, das Herz am rechten Fleck trägt und bei uns mit einsteigen möchte. So ist es ebenfalls möglich, bei uns als Franchisenehmer mit einzusteigen. Dadurch besteht für Investoren die Möglichkeit eine Lizenz für das Sportwetten-Bonus System zu erwerben und durch eine Schulung und die entsprechende Software den Kunden, die ich bei Bedarf gerne auch für sie akquiriere, zu mehr Geld zu verhelfen.

Wie unterscheidet sich das passive Einkommen, das über Fairdienstpartner generiert werden kann, von anderen Formen des passiven Einkommens?

Robert Hacke: Wie bereits erwähnt, besteht neben dem vermittelten Knowhow und den Tipps aus der Tippgemeinschaft, für den Kunden bei uns die Option, sich unsere Systeme zweckgebunden finanzieren zu lassen und mit 0€ Eigenkapital durch die Unterstützung von Investoren einzusteigen. Bei Misserfolg wird so automatisch die Haftung an den Investor übertragen, der bei Erfolg am Gewinn beteiligt wird. Unser Leitbild ist hierbei ,,Vertrauen schafft Gewinn’’.

Was ist das Besondere an diesen Systemen? Wodurch schöpfen Sie die Gewinne für Ihre Kunden?

Robert Hacke: Der gesamte Prozess ist für die Teilnehmer kostenlos und unser eigener Lohn erfolgsbasiert. Das soll heißen, dass dieser aus einem Teil des Profits besteht. Nachdem unsere Kunden sich bei uns registriert haben, können sie das für sie passende System/Strategie auswählen und wir begeben uns auf die Suche nach geeigneten Coaches, die allesamt das Herz am rechten Fleck haben. Nach Kontaktaufnahme und Ermittlung eines verfügbaren Coaches, kommt es zu einem unverbindlichen ersten Infogespräch und wir entscheiden gemeinsam mit unseren Kunden, ob sie an einer Partizipation in unserer Tippgemeinschaft teilhaben möchten oder nicht.

Das Ganze funktioniert derzeit einmal pro Person oder Haushalt, einem gemeinsam genutzten Computer oder einer IP-Adresse. Den Gewinn erzielen wir durch Sportwetten, mit einer eigens von uns entwickelten intelligenten Strategie, die mit den herkömmlichen Sportwetten im klassischen Sinne, eigentlich nichts mehr zu tun hat. Die gesamte Dienstleistung ist durchweg kostenlos für unsere Kunden und unser Lohn entsteht erfolgsbasiert und prozentual zu dem erzielten Gewinn. Falls es dann gefallen hat, kann man uns natürlich gerne auch als Affiliate empfehlen.  

Wie funktionieren diese Systeme?

Robert Hacke: In der Theorie klingt es zunächst einfach, Geld mit Sportwetten zu verdienen. In der Praxis kann es allerdings zu etlichen Fallstricken kommen und so sind ein Profi sowie ein ausgeklügeltes System wichtig und sinnvoll. Einige unserer Systeme haben einen Arbitrage Charakter und nutzen unter anderem diverse Boni lizenzierter Online-Wettbüros äußerst effizient. Dieser Bonus erzielt zusätzliches Wettkapital (,,Overhead”), welches den Gewinn nach oben beeinflussen kann, aber gleichzeitig eine Hürde darstellt, da er an viele Bedingungen gekoppelt ist. Diese können wir aber Dank des von uns entwickelten Sportwetten-Bonussystems überwinden und zugleich einen großen Anteil der Boni in Echtguthaben umwandeln. Zeitgleich eliminieren wir dabei das Risiko signifikant. 

Wenn mich jemand fragt, wie unser System funktioniert, erzähle ich gerne von folgender Metapher:

Du steigst an einem schönen Sommertag gepackt von purer Abenteuerlust, das erste Mal in ein Boot und steuerst auf das offene Meer zu. Du begibst dich auf Schatzsuche, alles ist ganz harmonisch und es macht dir Spaß, über die seichten Wellen zu gleiten. Auf einmal ziehen dunkle Wolken auf und der Wind treibt dich ins unbekannte dicht gestrickte Minenfeld. Um zurück an die Küste zu kehren ist es zu spät, du bist schon mitten drin! Jetzt wäre ein erfahrener Kapitän mit aktueller Wasser-Minen-Karte äußerst sinnvoll, um unbeschadet und PLUS dem verborgenen Schatz den Zielhafen zu erreichen, richtig? Genau das ist Fairdienstpartner.

Nur, dass wir das Minenfeld schon vorsorglich umschifft und das Wetter vorab gecheckt haben und wissen wo der Schatz zu finden ist und welch andere vermeintliche Schätze nur rostige, scharfkantige Dosen beherbergen. Der Kunde ist das Boot, wir sind die erfahrenen und auf Erfolgsbasis arbeitenden Kapitäne, die zudem das Boot versichern, wenn man das wünscht. Zudem vergleichen uns unsere Kunden seit Jahren schon, mit dem Helden für soziale Gerechtigkeit, Robin Hood. 

Wie hoch sind die Gewinne, mit denen die Teilnehmer im besten Fall rechnen können?

Robert Hacke: Das ist davon abhängig, von welchem System wir reden. Beim SBS 1 z.B.  sind für Wettneulinge drei- bis vierstellige Gewinnsummen drin. Diese lassen sich sofort auszahlen und konsumieren, z.B. für einen schönen Urlaub, das Bezahlen einer Autorechnung, der Finanzierung des Führerscheins oder was auch immer. Nur empfehle ich stets die Chance zu ergreifen profitabel zu investieren, anstatt zu konsumieren. Diese Möglichkeit ist in meinen Augen einzigartig und äußerst kostbar. 

Würden Sie Ihren Kunden empfehlen auch privat weiter in Sportwetten zu investieren?

Robert Hacke: Zu Sportwetten im Allgemeinen habe ich natürlich eine gesonderte Stellung. Ich habe eine gegensätzliche Meinung zu dem was ich tue. Prinzipiell lehne ich das reine Zocken bei Sportwetten ab. Gerade auf dem Sportmarkt muss man Zocken und Investieren auseinanderhalten. Investieren funktioniert allein über Cleverness. Das macht man langfristig und strategisch. Wenn man also Geld verdienen will, muss man bewusst die Risikofaktoren minimieren bzw. ausschließen. Ich würde Sportwetten daher nur als Investment ansehen. Zur reinen Unterhaltung ist es in meinen Augen ungeeignet.  Nur die meisten wissen nicht oder können sich nicht vorstellen, dass in dieser Branche so etwas überhaupt möglich ist, da platzt im Kopf die Gleichung. Das kann ich aber verstehen, denn in der Hölle sucht ja auch niemand das Paradies. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Robert Hacke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Scheitern ist der wichtigste Teil des Weges

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Baihu Foods Gourmet Instant Nudel: gesunde, vollwertige Mahlzeit
Bildquelle PULS 4 Gerry Frank

Baihu Foods Gourmet Instant Nudel: gesunde, schmackhafte und vollwertige Mahlzeit

Stellen Sie sich und das Startup Baihu Foods doch kurz vor!

Mein Name ist Thomas Steiner, ich bin Gründer und Geschäftsführer der Baihu Foods GmbH, die ich zusammen mit Stephan Malojer und Paul Kaiblinger, zwei Kommilitonen und Freunden gegründet habe.

Wie ist die Idee zu Baihu Foods entstanden?

Als Kenner der asiatischen Kultur, mit Fokus auf China war unser geteiltes Interesse an deren Küchen immer schon groß: Die Instant-Nudel entspringt den 50er-Jahren Japans und ist ein Symbol für die moderne schnelllebige Gesellschaft Asiens geworden.

Weltweit werden pro Jahr 100 Milliarden Instant Nudel-Packungen verkauft und China ist mit 40 Mrd. Packungen/Jahr ungeschlagen. Das ist Wahnsinn!

Während unserer Studienzeit in China sind uns daher Instant Nudeln nicht verborgen geblieben und der günstige Preis sowie die schnelle Mahlzeit ist für “arme” Studenten ein “gefundenes Fressen”.

Wohlwissend, dass wir unseren Körpern mit den zahlreichen E-Nummern, künstlichen Zusätzen und Aromen nichts Gutes tun, haben wir uns dann vor 2 Jahren zusammengesetzt um nach Alternativen zu suchen. Mit Enttäuschung haben wir über diese gefundenen Alternativen am Markt diskutiert, die aber immer noch nach Suppenwürze und Glutamat schmeckten. Was uns fehlte waren authentische Geschmacksrichtungen, die zudem noch sättigend und nährstoffreich sind.

Welche Vision steckt hinter Baihu Foods?

Die Instant-Nudel als gesunde, schmackhafte und vollwertige Mahlzeit zu revolutionieren und in aller Munde zu bringen.

Wer ist die Zielgruppe von Baihu Foods?

Die Frage , wer unsere Zielkundschaft ist, ist schnell beantwortet: Wir selbst sind vielbeschäftigt, sitzen täglich stundenlang vor den Bildschirmen es fehlt uns oft die Zeit, eine angemessene, sättigende und nährstoffreiche Mahlzeit zu finden.

Eine weitere Zielgruppe die wir ansprechen sind zum Beispiel alleinerziehende Eltern, die ein gutes Gewissen haben können, wenn sie wenig Zeit zu kochen haben und ihren Kindern BAiHU aufgießen. Natürlich auch den Singles jeden Alters ersparen wir mit einer vollen und sättigenden Mahlzeit das Kochen und bei der Mittagspause im Büro ist die Frage, was wir heute essen sollen, auch schnell geklärt.

Baihu Foods Gourmet Instant Nudel: gesunde, vollwertige Mahlzeit

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Als gebürtiger Österreicher möchte ich natürlich auch in der Heimat Fuß fassen und ein Format wie 2 Minuten 2 Millionen ist hierfür mit Abstand die beste Plattform. Außerdem haben die österreichischen KonsumentInnen hohe Anforderungen an Lebensmittel. Diese Anforderungen teilen wir. Wenn wir also in Österreich auf den Markt wollen, dann nur mit einem Produkt, dass den Anforderungen entspricht. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich bin einige Tage vor der Aufnahme nach Wien gekommen und habe mich bei Kaffee und Mannerschnitten an den Pitch-Text gesetzt. Mit der Hilfe meiner Schwester, die die Expertise im Texten und ihrem Freund, der Erfahrung mit Präsentationen und Körpersprache mit eingebracht hat, haben wir den Pitch finalisiert.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Reinster Wahnsinn! Ich hatte mich tatsächlich 8 Monate zuvor beworben und nicht mit einer Zusage gerechnet, die im Sommer dann doch relativ kurzfristig kam. Das hat dazu geführt, dass ich die übrigen Produkte, die ich noch hatte, sorgsam gelagert habe, um noch was für die Show und die Investoren übrig zu haben.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Baihu Foods aufmerksam werden?

Ich schreibe heute einen Tag nach Ausstrahlung der Show und die Bestellungen trudeln permanent ein. Wir haben zwar bis jetzt schon einiges erreicht, aber diese Skalierung wäre ohne diesen Medienauftritt und das erfolgreiche Feature nicht möglich gewesen. Die Show hat damit einen sehr positiven Einfluss auf BAiHU, den ich mir vorher nicht erträumt habe!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Ich ging mit der Hoffnung in die Show, dass ich Herrn Haselsteiner für BAiHU gewinnen kann und das hat tatsächlich geklappt, auch wenn mein zugegeben dreistes Gegenangebot das Schiff fast zum kippen gebracht hat…Glück gehabt

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Es geht hoffentlich noch lange weiter. Wir stemmen derzeit die nächste Produktion und hoffen, dass wir mit unserem Geschäftspartner in Österreich, der REWE Group, gemeinsam wachsen können.

Baihu Foods, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

BAiHU ist in unseren Augen keine einfaches Instant Nudel-Gericht. BAiHU ist ein Lifestyle-Produkt, dass mehr können soll als bloß Mägen zu füllen. Langfristig möchten wir nachhaltige Projekte im Umwelt- und Tierschutzbereich unterstützen und eventuell selbst auf die Beine stellen. Wir denken, dass das Potential auch in Asien groß ist und China steht da für uns als Sinologen hoch im Fokus. Aber vorerst konzentrieren wir uns darauf, hier in der Heimat eine solide Basis aufzubauen und den KonsumentInnen eine schmackhafte, nahrhafte und sättigende Mahlzeit bieten zu können. Nicht zuletzt tüfteln wir in der Küche kontinuierlich an neuen Geschmacksrichtungen und wollen diese Jahr noch zwei weitere Geschmacksrichtungen auf den Markt bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Mach es nicht alleine! Und wenn du’s alleine machst, dann bleibe in regem Austausch mit Freunden und Familie. Wenn man Stunden, Tage, Monate und Jahre alleine im Wohnzimmer sitzt und sein Ziel noch so zielstrebig verfolgt, kommt dennoch oft das Gefühl auf, es ginge nichts voran. Dann ist es gut, mit vertrauten Menschen darüber sprechen zu können und unterschiedliche Meinungen einholen zu können. Das nimmt einem den Druck und gibt Selbstvertrauen.

Es geht nichts von heute auf morgen. Scheitern ist der wichtigste Teil des Weges, du scheiterst  so lange bis es klappt. Ich weiß nicht, wie viele zahlreiche Proben wir produziert, getestet, verfeinert haben, bloß um danach wieder von Vorne zu beginnen. 

Es gibt kein Versagen, du kannst nur gewinnen. Wenn du nach sechs Monaten oder einem Jahr oder fünf Jahren feststellst, dass es nicht klappt, dann sieh es als Lehrzeit. Diese Erfahrung gibt dir kein Studium und kein Angestelltenverhältnis. Das Know-How, das du sammelst, bleibt dir, auch wenn dein Projekt nicht mehr existiert.

Titelbild: Bildquelle PULS 4 Gerry Frank

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Thomas Steiner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Leidenschaft, Ausdauer und Gelassenheit

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rho kombucha probiotisch bio hamburg teegetränk

RHO KOMBUCHA Bio-Kombucha handcrafted in Hamburg

Stellen Sie sich und das Startup RHO KOMBUCHA doch kurz unseren Lesern vor!

Hinter RHO KOMBUCHA stehen Jennifer Färber und Martin Pahnev. 

Die Marke RHO KOMBUCHA gibt es seit August 2018. Die Geschäftsidee besteht darin, selber eigenen rohen Kombucha zu produzieren und zu vertreiben. Unsere Stadtbrauerei, die mitten im Herzen von Hamburg liegt, wurde erfolgreich im Januar 2019 eröffnet. Seitdem produzieren wir fleißig Premium-Kombucha in roher Bio-Qualität.

Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das ursprünglich aus Asien kommt und in Deutschland noch bis vor 30 Jahren in Apotheken verkauft worden ist, da ihm eine probiotische Wirkung zugesagt wird. Wir haben das Gute und Altbewährte übernommen und es modern in unserer Brauerei interpretiert, mit den Geschmackssorten Hibiskus/Rosa Pfeffer, Ingwer/Limette und dem Originalen.

Wie ist die Idee zu RHO KOMBUCHA entstanden?

Roher Kombucha gehört in die Kategorie der fermentierten Lebensmittel. 

Diese werden schon seit langer Zeit in Jennifers Familie hergestellt. Mit Jennifers Background aus dem Bereich Brandmanagement und der Leidenschaft für fermentierte Lebensmittel, vor allem Kombucha, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis daraus eine Geschäftsidee entsteht.

Welche Vision steckt hinter RHO KOMBUCHA ?

In einer Welt der Selbstoptimierung ist es schwierig zu erkennen, welcher Trend gesund und welches Food wirklich super ist. RHO ist davon überzeugt, dass dein Körper genau weiß, was ihm gut tut und dass die Antwort nicht im Außen, sondern nur in dir selbst liegt. Wir wollen dich inspirieren deiner Intuition zu folgen und deinem Bauchgefühl zu vertrauen. 

Was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war der Aufbau der eigenen Produktion. Wir haben uns kein einfaches Produkt ausgesucht. Kombucha in roher Qualität (nicht wärmebehandelt) zu produzieren, ist aus mikrobiologischer Sicht sehr komplex. Wir haben es trotzdem geschafft ein Produkt mit einer stabilen Qualität herzustellen. Bis jetzt sind wir zum Teil fremd und zum Teil durch unseren ersten Seed-Investor finanziert.

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding Finanzierung entschieden?

rho kombucha probiotisch bio hamburg teegetränk

Die Nachfrage nach unseren Produkten steigt stetig, deshalb müssen wir wachsen. Das ist der primäre Grund unserer Crowdfunding-Kampagne. Zusätzlich bietet die Plattform StartNext viel Potential zur Aufklärung und somit sehen wir eine Möglichkeit dem Konsumenten den Unterschied zum üblichen im Handel erhältlichen pasteurisierten Kombucha nahezubringen.

Wo sehen Sie die Vorteile für sich?

Inhaltlich gesehen haben wir nicht nur ein gesundes Produkt mit roher und traditioneller Qualität kreiert, sondern den Geschmack weiterentwickelt, sodass unser Kombucha nicht nur bekömmlich ist, sondern auch wirklich lecker schmeckt. Äußerlich ist es vor allem die stilvolle Apothekerflasche mit Siebdruck, die wir in Deutschland eingeführt haben, weil sie die Tradition unterstreichen soll.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Neue Flaschen und Kisten für den Handel erwerben. Des Weiteren würden wir gerne in eine neue Packstation in unserer Manufaktur investieren. Diese bietet eingeschränkten Menschen in Hamburg einen neuen Arbeitsplatz.

Wer ist die Zielgruppe von RHO KOMBUCHA?

Bewusste Genießer, die unsere Produkte gerne als besonderes Erfrischungsgetränk und vor allem auch gerne als Alkoholersatz konsumieren. 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Primär unterscheidet uns, dass wir unseren Kombucha roh herstellen und nicht wärmebahandeln. Somit können die positiven Mikroorganismen überlegen. Zudem gelingt uns durch die lange Fermentationszeit ein einzigartiges Geschmackserlebnis, welches unsere Kunden überzeugt. 

RHO KOMBUCHA, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen in Deutschland flächendeckend und darüber hinaus für ein gutes Bauchgefühl sorgen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Leidenschaft, Ausdauer, Gelassenheit

….und zum Schluss: folge deinem Bauchgefühl, denn dieser ist bekanntlich ein verdammt schlauer Kopf.

Link zum Crowdfunding

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jennifer Färber für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Setze Prioritäten – im beruflichen aber ebenso im privaten Bereich

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Jakale Coaching Generation Y Startups

Jakale Coaching und Workshops für Generation Y und Z und Startups

Stellen Sie sich und das Startup Jakale doch kurz unseren Lesern vor!

Servus, wir sind Jana und Katharina. Gemeinsam haben wir 2019 Jakale gegründet. Jakale erinnert an das englische jackal, den deutschen Schakal. Der Schakal (auch als Wüstenhund bekannt) ist ein Überlebenskünstler und so war auch gleich ein Slogan gefunden, der unsere Überzeugung widerspiegelt: Lösungen lauern überall.

Als systemische Berater unterstützen wir unsere Kunden, ihre eigene Lösung zu finden, mit unserem Angebot an Coaching und Workshop Formaten. Neues Arbeiten ist ein Thema, das uns selbst täglich beschäftigt und hat sich zu einem Consulting Thema von uns entwickelt. Wir arbeiten gemeinsam mit Unternehmen daran, ihre Employer Brand zu stärken und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Wenn unsere Eltern eure Interviewpartner wären, würden diese wohl antworten, dass sich unser unternehmerisches Denken schon früh gezeigt hat. 

Wir haben beide einen großen Gestaltungswunsch, sprühen vor Ideen und wollen Neues schaffen. Ein Unternehmer ist jemand, der etwas “unter-nimmt”. Etwas unternehmen, das ist es, was wir mit Jakale erreichen: wir packen an und gestalten unser Berufsleben aktiv selbst. Von Aussagen wie “Das klappt eh nie.” oder “Das hat noch nie funktioniert” lassen wir uns nicht aufhalten. Wir haben Spaß daran, Lösungen für  bestehende Herausforderungen zu finden – ob im Coaching mit Einzelpersonen oder gemeinsam mit unseren Kunden. 

Was war bei der Gründung von Jakale die größte Herausforderung?

Immer wieder wurden wir mit Bedenken konfrontiert. “Ihr wollt gründen und auf ein festes Einkommen und Sicherheit verzichten? Gründen in Vollzeit?!” Für uns war es wichtig zu verstehen, dass solche Bedenken oft die Unsicherheit dieser Personen selbst sind. Bedenken sollte man nicht leichtfertig ignorieren, sich aber auch nicht davon aufhalten lassen.

Frauen wird oft ans Herz gelegt, in Teilzeit zu gründen. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, um unsere volle Energie in unsere Leidenschaft und unser Unternehmen stecken zu können. Wir überdenken die Vorstellungen einer traditionellen Karriere, das erfordert Mut und Ausdauer.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

“Der Sprung ins kalte Wasser fühlt sich nicht wärmer an, wenn man später springt.” (Susann Hoffmann). Wir sind große Befürworter davon, schnell zu starten und erste Ideen direkt zu testen. Nur so kann man seine Learnings ziehen und die Idee gegebenenfalls anpassen oder weiterentwickeln.

Das Denken von Perfektionisten dreht sich häufig im Kreis. Als systemische Berater bringen wir unsere Kunden ins Tun und unterstützen auch in Entscheidungsprozessen.

Welche Vision steckt hinter Jakale?

Wir wollen die Arbeitswelt von heute und morgen prägen. 

Mit unseren Formaten schaffen wir heute schon ein Umfeld für persönliches und berufliches Wachstum. Das Fundament für Wachstum bildet Vertrauen. Zu unseren Stärken zählt es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der vertrauensvoll gearbeitet werden kann. Einer unser Coachees hat uns letztens zurückgemeldet: “…ihr seid super empathisch, aber nicht auf diese Art, dass ich Angst hätte, ihr sagt mir nur das, was ich hören will.”

So ein Feedback freut und zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind unsere Vision zu leben.

Wer ist die Zielgruppe von Jakale?

Wir arbeiten viel mit der sogenannten Generation Y und Z sowie mit Startups. Unsere Zielgruppe zeichnet ein Wunsch nach Selbstverwirklichung, Sinnhaftigkeit, Orientierung und lebenslangem Lernen aus. Im Zeitalter des Fachkräftemangels müssen Unternehmen, welche die besten Talente gewinnen und halten möchten, diesen Wünschen entgegenkommen. Wir kennen die Lebens- und Arbeitswelt unserer Zielgruppe ganz genau und haben unser Angebot exakt nach deren Bedürfnissen ausgerichtet. Megatrends wie die Digitalisierung, Agilisierung oder New Work sind für uns keine Fremdwörter. 

Wir sind genauso in der Corporate Welt zu Hause und konnten auch Geschäftsführer aus dem Mittelstand von unserer Arbeitsweise begeistern.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der durchschnittliche Coach in Deutschland ist 50 Jahre alt. Unsere Zielgruppe gehört zum Großteil der sogenannten Generation Y an und ist im Durchschnitt 30 Jahre alt. Wir zählen uns ebenso zu dieser Generation. Wir sind (noch) keine “Silberrücken”, sondern verstehen uns als Peers. 

Und wir sind der Überzeugung, dass es für komplexe Fragen keine vorgefertigten Musterlösungen gibt. Antworten, die vor 20 Jahren funktioniert haben, sind heute oft nicht mehr passend. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir neue, passgenaue Lösungen.

Unsere Arbeitsweise ist jung, frisch und unkonventionell. Wir arbeiten mit klassischen Methoden, verwenden diese oft aber in anderen Kontexten oder entwickeln diese weiter. Neuen Ideen in Formate zu übersetzen ist eine unserer großen Leidenschaften.

Alle Methoden, die wir verwenden, haben wir selbst auf Tauglichkeit verprobt.

Jakale, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn ihr uns in fünf Jahren erneut interviewt, haben wir einiges zu berichten.

Tatsächlich sind wir froh, dass wir heute noch nicht wissen, was in fünf Jahren sein wird. Das gehört zu uns zum Unternehmersein dazu: Offen zu sein für neue, spannende unternehmerische Ideen. Deswegen freuen wir uns, dass wir heute noch nicht wissen, was in fünf Jahren sein wird.

Natürlich wünschen wir uns, dass wir ein Vorbild für junge Gründerinnen sind. Unsere Erfahrungen möchten wir weitergeben. Und wir hoffen, dass wir role models darin sein können, wie sich Unternehmersein mit Familienleben vereinbaren lässt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Starte früh damit, dein Netzwerk aufbauen. Und vergiss dabei nicht dein nahes Umfeld. Vielleicht kann der beste Freund deines Bruders die Fotos für deine Website knipsen? 

Such dir keinen Mentor – such dir einen Peer. Jemand, der in einer ähnlichen Situation ist wie du, mit dem du dich regelmäßig austauschst, der dir ehrliches Feedback gibt und mit dem du auch mal Sorgen teilen kannst.

Setze Prioritäten – im beruflichen aber ebenso im privaten Bereich.

Wir bedanken uns bei Jana Hollmann und Katharina Knab für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Stellt Euch immer wieder selbst in Frage

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CRX Markets digitaler Marktplatz für Working-Capital Finanzierung

CRX Markets unabhängiger digitaler Marktplatz für Working-Capital Finanzierung

Stellen Sie sich und das Startup CRX Markets doch kurz unseren Lesern vor!

CRX Markets wurde 2012 gegründet und wird seit Januar 2018 von Frank H. Lutz geführt. Das Produkt: Ein unabhängiger digitaler Marktplatz für Working-Capital-Finanzierung. Die Plattform verbindet Abnehmer, Lieferanten, Banken und institutionelle Investoren und ermöglicht unseren Kunden eine Optimierung des Working Capitals sowie Liquiditätssicherung. Einfaches Beispiel: Wer an einen Konzern mit einem Zahlungsziel von 60 Tagen liefert, bindet in dieser Zeit Kapital. Um in dieser Phase nicht in Liquiditätsschwierigkeiten zu geraten, kann die Zahlung über die CRX Working-Capital-Plattform vorfinanziert werden. Der CRX Marktplatz bietet im Sinne eines One-Stop-Shops Finanzierungslösungen auf der Forderungs- und Verbindlichkeiten-Seite, wie z.B. Factoring, Reverse Factoring oder Dynamic Discounting an, und kann zur Vollautomatisierung aller Prozesse einfach an das ERP-System der Kunden angebunden werden. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das Projekt „CRX Markets“ entstand aus einer konkreten Kundenanfrage, die damals an 360T Networks, dem ersten Unternehmen der CRX-Gründer Moritz von der Linden und Carlo Kölzer, gestellt wurde. Der Gedanke war simpel: Was 360T im Devisenhandel erreicht hat, nämlich den Aufbau eines unabhängigen, digitalen und wettbewerbsorientierten Marktplatzes – ähnlich einer Börse – , kann auch auf den Bereich Working-Capital-Finanzierung ausgeweitet werden. Um die Firmenentwicklung nach dem Gewinn erster globaler und namhafter Kunden (Nestlé, Lufthansa, Vattenfall) zukünftig zu gewährleisten, verstärkte CRX Anfang 2018 die Unternehmensführung durch die Berufung von Frank H. Lutz als CEO. Neben seiner langjähirgen Erfahrung im Bereich der Unternehmensfinanzierung war es vor allem seine Leidenschaft, die unternehmerische Herausforderung und die Chance wieder richtig anzupacken und etwas Großes zu erschaffen, welche ihn für die Aufgabe bei CRX prädestinierte. 

Welche Vision steckt hinter CRX Markets?

CRX Markets hat es sich zum Ziel gesetzt, der weltweit führende bankenunabhängige Marktplatz für Working-Capital-Finanzierung zu werden. Unsere Vision ist es, jedem unserer Kunden die beste Finanzierungsform für seine Assets mit zukünftigen Zahlungsströmen zu bieten und das auf einem maximal transparenten Marktplatz. Das bedeutet, dass der Kunde den CRX Marktplatz für die Finanzierung von unterschiedlichen Produkten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – seine Forderungen genauso wie Bestellungen – gewinnbringend einsetzen kann und das alles über eine technische Integration. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Seit der Gründung gab es zwei große Herausforderungen. Die erste war die Überzeugungsarbeit, die wir bei unseren ersten Kunden leisten mussten. Durch unseren hohen Automatisierungsgrad und die Integrierung unseres Systems in die Kernsysteme der Marktteilnehmer war es erstmal schwierig, unsere potentiellen Kunden davon zu überzeugen, zur Umsetzung ihrer globalen Working-Capital-Finance Strategie auf ein bis dahin noch unbekanntes FinTech zu setzen. Mit jedem neu gewonnenen Kunden wurde es jedoch leichter. Denn wer Kunden wie Daimler, Nestlé oder MAN gewinnt, dessen Produkte werden auch von anderen Unternehmen nicht ganz so kritisch beäugt.

Die zweite große Herausforderung war der Rückzug von Gründer Moritz von der Linden aus dem operativen Geschäft und die Übergabe an CEO Frank H. Lutz Anfang 2018. Wenn ein Gründer aussteigt, kann theoretisch auch die Identität des Unternehmens leiden. Daher wurde diese Umstellung in einer fast einjährigen Übergangsphase vollzogen und transparent an das Team und die Investoren kommuniziert. Dadurch war Identitätsverlust kein Thema bei uns. 

CRX Markets wurde bisher ohne die Unterstützung von institutionellen Kapitalgebern finanziert und erreichte aufgrund seiner starken Basis an privaten Aktionären innerhalb von sieben Jahren eine Gesamtfundingsumme von nahezu 30 Millionen Euro. Erst im vergangenen Jahr wurde die letzte Runde in Höhe von 6 Millionen Euro bei einer Bewertung von 65 Millionen Euro abgeschlossen.

Wer ist die Zielgruppe von CRX Markets?

Zum heutigen Zeitpunkt definiert CRX Markets seine Zielgruppe als global agierende Unternehmen mit Hauptsitz in der DACH Region und einem Umsatz größer als €500 Mio. Obwohl der CRX Marktplatz keinen Industriefokus hat und überall gewinnbringend eingesetzt werden kann, verfügt CRX über besondere Expertise in der Automotive, Food & Beverages, Chemicals und Retail Branche.

Wie funktioniert CRX Markets? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der CRX Marktplatz für Working Capital Finanzierung ermöglicht es, Forderungen zu verkaufen. Im Payables Produkt läuft das zum Beispiel so: Ein Abnehmer bekommt eine Lieferung über 100 Reifen samt Rechnung, die in 90 Tagen zu bezahlen ist. Im Normalfall würde ein guter Treasurer diese 90 Tage voll ausreizen, um das Geld möglichst lange im Unternehmen zu halten. Um seine Lieferkette aber aktiv zu unterstützen, ermöglicht der Abnehmer seinen Lieferanten, die Forderung von einem Zwischenfinanzierer vorzeitig begleichen zu lassen. Der Lieferant erhält dadurch sein Geld sofort, und der Abnehmer begleicht den Forderungsbetrag dann nach Abschluss der Frist beim Finanzierer.

Die Hauptvorteile des Marktplatzansatzes gegenüber einer traditionellen Banklösung sind vor allem Transparenz, Skalierbarkeit und ein hoher Grad der Prozessautomatisierung. Wo früher die Bank den Preis und den Prozess vorbestimmt hat, ist es heute über CRX andersherum. Der Kunde entscheidet, welche Finanzierer an seinem Programm teilnehmen dürfen und ob diese im Wettbewerb oder in einem Walletsharing Modell gegeneinander antreten. Im Vergleich zu anderen Plattformanbietern sticht CRX neben seinen unübertroffenen Fachkenntnissen in der DACH-Region, vor allem mit seinem Multi-Produkt Ansatz heraus. Diese Vielfalt an Produkten steht für den Kunden mit einer technischen Integration weltweit zur Verfügung. 

CRX Markets, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen der weltweit führende bankenunabhängige Marktplatz für Working Capital Finance werden. Kurzfristig bedeutet das für uns, dass wir sowohl unsere Kundenanzahl als auch das Finanzierungsvolumen steigern wollen – erstmal in der DACH Region. Im letzten Jahr konnten wir Kunden wie Daimler, MAN, Covestro und Wacker Chemie von uns überzeugen, ein echter Erfolg. Über die nächsten fünf Jahre wollen wir auf dieser Basis dann neue Märkte erobern. Hier liegt der Fokus initial auf den skandinavischen Ländern, den Benelux Staaten sowie Großbritannien. Als letzter Schritt ist dann eine globale Expansion das strategische Ziel. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Geht so früh wie möglich raus zum Kunden, denn nicht alles, was Ihr „unglaublich cool“ findet, sieht der Kunde genauso. Zweitens: Stellt Euch immer wieder selbst in Frage, denn nicht jeder Gründer ist nach einigen Jahren noch der richtige CEO fürs Unternehmen. Drittens: Arbeitet an Eurer Oberschenkelmuskulatur, denn Ihr müsst viel und häufig wieder aufstehen können.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Frank H. Lutz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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