Freitag, April 3, 2026
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Eine gute Idee und die Passion des Gründers

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drei01 digitale Plattform für Versicherer, Assekuradeure Insurtechs

drei01 digitale Plattform für Versicherer, Assekuradeure und Insurtechs

Stellen Sie sich und das Startup drei01 doch kurz unseren Lesern vor!

Claus Brandt (49) stellt sein neues Unternehmen, die drei01 vor. Der Co-Founder und geschäftsführende Gesellschafter blickt auf über 25 Jahre Berufserfahrung in IT-Projektleitung, Business Analyse, Management Consulting und Business Development in der Finanzbranche zurück. 

drei01 ist ein junges Insurtech aus Düsseldorf. Kernprodukt ist eine digitale Plattform für Versicherer, Assekuradeure und Insurtechs. Die webbasierte Software ermöglicht die schnelle Markteinführung von Versicherungsprodukten auf allen digitalen Vertriebskanälen über Onlineabschluss-Module. Der Funktionsumfang der mandanten- und mehrsprachenfähigen Plattform deckt dabei alle Aufgaben von der Vertragsverwaltung über das Inkasso bis zur Schadenbearbeitung und Exkasso ab. 

Alle Mitarbeiter der drei01 haben viele Jahre Erfahrung in der Software- und Finanzbranche, und bringen ein tiefes Verständnis für die benötigte Fachlichkeit mit. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Meine langjährige Tätigkeit im Umfeld der Banken- und Versicherungsbranche hat gerade in den letzten Jahren eine Problemstellung deutlich werden lassen: Die Time-to-Market, die Zeit von der Produktidee bis zur Markteinführung, ist mit teilweise bis zu über einem Jahr nicht mehr zeitgemäß.

In einem Beratungsprojekt, in dem ich unseren Co-Founder Christian Hoyer kennenlernte, entstand die Idee, dass die Erstellung oder Anpassungen einer Software für die Einführung neuer Versicherungs-Produkte nicht länger als zehn Tage dauern darf. So etwas gab es bislang nicht am Markt, und die uns bekannten Software-Firmen waren von der Idee nicht zu überzeugen. So warfen wir die Erfahrung von Christian aus der Versicherungsbranche und meine Erfahrung aus der Softwareentwicklung in einen Topf und gründeten drei01. 

Welche Vision steckt hinter drei01?

Wir wollen, dass das, was wir machen in Produktion geht. Insbesondere im Insurtech-Bereich erleben wir oft ein „theatre of innovation“ – tolle Ideen, die aber nie zum Einsatz kommen. Im Vergleich dazu wollen wir nachhaltig arbeiten. Wir wollen uns aus dem, was wir verkaufen heraus finanzieren und etwas aufbauen, das Substanz hat.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die öffentlichen Versicherer der Sparkassen Finanzgruppe haben sich für den Vertrieb situativer Versicherungsprodukte in der S-App, der mobile Banking App der Sparkassen, für unsere Idee entschieden. Wir hatten bis dahin nicht eine Zeile Programmcode, und neun Monate später haben sechs unterschiedliche Produkte auf unserer Plattform den Livegang erlebt. Wir haben die Startphase über diesen ersten Auftrag finanzieren können und haben keine weiteren Finanzierungen oder Investitionen benötigt. Das ist bis heute so geblieben.

Wer ist die Zielgruppe von drei01?

Wir sind spezialisiert auf die Versicherungsbranche. Unsere Zielgruppe sind insbesondere Assekuradeure und Insurtechs, aber auch große Versicherungskonzerne können unsere Software nutzen.

Wie funktioniert drei01? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Geschwindigkeit, mit der neue Produkte vertrieben werden können, macht unsere Software-Plattform besonders. Von der Idee bis zur technischen Realisierung vergehen nicht mehr als zehn Tage. Ebenso schnell lässt sich ein Produkt anpassen: Konditionen oder Dokumente können innerhalb weniger Stunden verändert werden.  

Alle Daten bleiben in der Plattform. Das bedeutet, die sogenannten Onlineabschluss-Module sind unmittelbar Bestandteil der drei01 Digital Insurance Engine (DIE), unabhängig vom genutzten Vertriebskanal wie App oder Web.  

Zusätzlich legen wir großen Wert auf eine einfache, intuitive Bedienung. Für jede Benutzergruppe, wie etwa Sachbearbeiter oder Produktmanager, werden nur diejenigen Module bzw. Daten angezeigt, die zur Erledigung der Aufgaben benötigt werden. Eine intelligente Suche gewährleistet einen einfachen Einstieg in die Fallbearbeitung. Gerade in der telefonischen Beratung oder bei der Schadenmeldung liegen dem Kunden oft nur einzelne Informationen vor. Wir gewährleisten, dass der Sachbearbeiter immer sofort helfen kann.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Bereits im November 2019 haben wir, nach einer 3-monatigen Probephase, entschieden, die Firma vollständig auf Remote Offices umzustellen. Alle Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice, es gibt alle 14 Tage ein Präsenztreffen. Zwar fehlt durch die Corona-Situation der ganz persönliche Austausch, aber grundsätzlich hat sich im Hinblick auf die Arbeitssituation für uns nichts geändert.  

Deutlich verändert hat sich der Vertrieb. Produktvorstellung auf Messen, Präsentationen und Abstimmungen direkt beim Kunden – das alles kann natürlich derzeit nicht stattfinden. 

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben uns personell verstärkt und eine Online-Marketing-Managerin eingestellt. Mit ihren Ideen arbeiten wir nun an der Bekanntheit unserer Marke. Zusätzlich nutzen wir auch Gelegenheiten, unsere Produkte in Webinaren vorzustellen. 

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Ich sehe für uns alle die Chance zu erkennen, dass wir nicht mehr für ein 1-stündiges Meeting z.B. nach London fliegen, sondern stattdessen die längst etablierten Videochat-Systeme nutzen. Die Gesellschaft wird hoffentlich moderner und zugleich bewusster mit allen verfügbaren Ressourcen umgehen. 

Speziell für unser Produkt ergibt sich möglicherweise ein gesteigertes Interesse an digitalen Lösungen für den Vertrieb von Versicherungsprodukten. Gerade durch mobile Lösungen ist Kundennähe auch ohne persönlichen Verkäufer oder Betreuer möglich. 

drei01, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?  

Wir möchten zu den Top 5 Anbietern digitaler Lösungen für den Versicherungsvertrieb gehören. Auch international soll unsere Marke bekannt sein. Unsere Software und unsere Mitarbeiter sind bereit dafür. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Man kann eine Gründung nicht erzwingen und nur weil es gerade Hip ist ein Start-Up gründen. Es braucht eine gute Idee und besonders die Passion des Gründers auch schwierige Zeiten wie jetzt durchzustehen. 

Auch die Abgabe von Gesellschaftsanteilen an Freunde und Bekannte, etwa um das Startkapital aufzubringen, ist keine gute Idee, denn zu viele Gesellschafter mit kleinen Anteilen schrecken jeden potentiellen Investor ab. 

Zu guter Letzt sollte klar sein, welches Ziel der Gründer verfolgt: Soll das Unternehmen schnell wachsen um dann verkauft zu werden, oder soll eine nachhaltige Firma wachsen, die von der nächste Generation übernommen werden kann. Wir haben uns bei drei01 für die Nachhaltigkeit entschieden. 

Wir bedanken uns bei Claus Brandt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit Online-Gutscheinen durch die Krise

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Wie Stammi die Kundenbindung fördert

Die Corona-Krise trifft Start-ups besonders hart, wenn deren Geschäftsmodell unmittelbar von Beschränkungen in Handel oder Tourismus betroffen ist. Eigentlich ist das Fintech Leaf Labs, das digitale Kassenbons und Kundenbindungstools entwickelt, da keine Ausnahme. Das Thema Kassenbons war Anfang 2020 in aller Munde, weil die Bonpflicht nicht nur Bäckereikunden zum Staunen brachte. Die Krise brachte die ursprüngliche Planung allerdings ins Wanken, als die Hauptzielgruppe des Unternehmens, stationäre Geschäfte, vorerst schließen musste.

Daher brachte das Unternehmen kurzfristig ein Zusatzprodukt auf den Markt:

Ein Tool, das es besonders kleinen und mittelgroßen stationären Händlern und Gastronomen erlaubt, einfach digitale Gutscheine zu erstellen, gehörte von Anfang an zum Konzept von Leaf. Daher entschieden sich die Gründer Mitul Jain und Christopher Kane, den Service früher als geplant anzubieten. „Wir haben überlegt, was wir tun können, um die Einkommenseinbußen unserer Kunden während der Geschäftsschließungen wenigstens ein bisschen abzufedern“, berichtet Mitul Jain.

Ein Projekt, das aus der Krise entstand: Stammi

Deshalb investierte das Gründungsteam hundert Prozent seiner Zeit in ein neues Projekt: Stammi. Über die digitale Plattform können Händler und Gastronomen Gutscheine an Stammkunden oder andere, meist lokale, Unterstützer verkaufen. Das hilft zumindest gegen kurzfristige Liquiditätsprobleme und fördert die Kundenbindung, auch wenn kein direkter persönlicher Kontakt möglich ist. Sowohl der Verkauf als auch die Bereitstellung und die spätere Entwertung der Gutscheine findet komplett online statt. 

In Anspruch genommen hat das zum Beispiel Melanie Schmidt, die Besitzerin des Hundesalons “Hundeverliebt” in Oberursel im Taunus. “Viele Stammkundinnen und -kunden schickten mir fast täglich aufmunternde Worte oder kauften Gutscheine bei Stammi, die sie dann später einlösen können”, berichtet sie. Inzwischen dürfen die Vierbeiner wieder in ihren Laden und werden nun gegen Geld oder Gutscheine frisiert. Sie möchte auch in Zukunft auf der Plattform aktiv bleiben, da Gutscheine ein weiterer Vertriebskanal für ihr Unternehmen sind. 

Kostenloser Service dank Kooperationen in der Tech-Szene

Den gesamten Service bietet Stammi für alle Seiten kostenlos an: Händler müssen keine Transaktionsgebühr zahlen und alles, was Nutzerinnen und Nutzer ausgeben, erreicht sie auch. Möglich machen das Kooperationen wie die mit der Payment-Plattform Stripe. Stammi selbst zahlt keine Transaktionsgebühr, wodurch der Gutschein-Anbieter keine Kosten hat, die an Nutzerinnen und Nutzer weitergegeben werden müssten. 

Stripe ermöglicht zahlreiche digitale Bezahlprozesse wie z. B. bei Axel Springer, Joyn und Share Now. Das Tech-Unternehmen begleitet so den Wandel der Zahlungskultur in Deutschland, wo “nur Bares ist Wahres” schon bald ein Spruch aus der Vergangenheit sein könnte. Auch diese Seite hat die Krise: Aus Kreativität, Mut zum Wandel und Kooperation entstehen ganz neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle.

Bild: Stripe

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Jede Gelegenheit ergreifen, um das gewünschte Ziel zu erreichen

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Power Chicken Convenience Food Proteingehalt 2 Minuten 2 Millionen

Michael Eberhart und Riccardo Spangher Gründer von Power Chicken, Convenience Food mit hohem Proteingehalt, waren in der PULS4 Show 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Power Chicken doch kurz vor!

Michael Eberhart und Riccardo Spangher lernten sich 2008 in Graz im Fitnessstudio kennen und blieben immer in Kontakt. Beide verlagerten sich jeweils geschäftlich nach Wien wo Michael Eberhart seit 2013 den www.Sportgeist.at Shop für Sporternährung, Trainingsbekleidung und Zubehör leitet. Aufgrund des gemeinsamen Interesses zu Fitness und Kraftsport kamen wir auf die Idee ein gemeinsames Unternehmen zu gründen, welches auf die Bedürfnisse fitness- und ernährungsbewusster Menschen eingeht. Da beide eine Lücke im Markt erkannten, fühlten wir uns bestrebt diese durch ihr Know-how zu füllen und es entstand im Juli 2018 die HighPro GmbH. Diese versteht sich als Dachmarke für gesundes Convenience Food mit hohem Proteingehalt, das aktuelle Aushängeschild ist das Produkt „Power Chicken“.

Wie ist die Idee zu Power Chicken entstanden?

Lange Arbeitstage und tägliches Training nehmen viel Zeit in Anspruch, dabei sollte man aber auch noch irgendwie sein Essen für den nächsten Tag zubereiten! Oft bleibt nicht viel Zeit übrig oder man ist dann einfach zu müde um sich noch etwas zu kochen. Hier kommt Power Chicken ins Spiel!

Welche Vision steckt hinter Power Chicken?

Für viele fitness- und ernährungsbewusste Menschen bietet es eine schnelle, natürliche und schmackhafte Nahrung mit hohem Proteingehalt. Das Power Chicken ist ideal, um jederzeit den Hunger zu stillen und optimal mit Eiweiß versorgt zu sein. Es enthält keine Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker und ist ein vollkommen österreichisches Produkt. Es ist sowohl für unterwegs geeignet, da es auch ohne erwärmen essbar und geschmackvoll ist.

Unser Motto: „Immer bereit, dein Power Chicken zu jeder Zeit“

Power Chicken Convenience Food Proteingehalt 2 Minuten 2 Millionen

Wer ist die Zielgruppe von Power Chicken?

Unsere Zielgruppe sind Fitness und Ernährungsbewusste Menschen, die alle Vorteile einer eiweißreichen Ernährung zu schätzen wissen! Aber auch beim Wandern, Campen, in der Mittagspause oder einfach als Jause kann unser Produkt sehr nützlich sein, um deinen Hunger zu stillen und optimal mit Eiweiß versorgt zu sein!

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Wir wollen mit unserem Power Chicken und unserer Vision viele sportbegeisterte und ernährungsbewusste Menschen erreichen und unser Start Up präsentieren. Da ist die Idee entstanden, dass „2 Minuten 2 Millionen“ genau das richtige für uns ist. Somit war uns klar, dass wir unser Glück in der PULS 4 Start Up Show versuchen wollten.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wie man so schön sagt: Übung macht den Meister! Da wir beide berufstätig sind war das Einstudieren des Pitch nur am Abend möglich. Oft probten wir bis spät in die Nacht hinein und hatten trotzdem noch eine Menge Spaß da wir immer das Kostüm anhatten um uns hinein zu fühlen und der Auftritt nicht in einem Lachkrampf unsererseits endet. Wir sahen uns zusätzlich vergangene Staffeln der Puls4 Show an und bereiteten uns so auf die Fragen der Investoren vor und lernten die Kennzahlen unseres Betriebes auswendig. Gleichzeitig haben wir uns beide auf eine kurze zweimonatige Diät gesetzt um natürlich das Power Chicken perfekt vertreten zu Können

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir sind überglücklich es in die Puls4 Start Up Show geschafft zu haben, es gibt keine bessere Motivation. Es war ein großartiges und unvergessliches Erlebnis, das uns mit großer Begeisterung und neuer Energie in die Zukunft blicken lässt.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Power Chicken aufmerksam werden?

Das war für uns ein sehr wichtiger Schritt indem es das Unternehmen auf einen neuen Erfolgskurs gebracht hat. Das wäre andernfalls sehr schwer oder gar nicht möglich gewesen. Durch unsere Teilnahme bei 2 Minuten 2 Millionen steht unser Unternehmen in einem neuen Licht und konnte die Zuschauer erreichen und begeistern.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Wunsch-Investor wäre Herr Leo Hillinger gewesen, aufgrund seiner sportlichen Affinität und seinem sehr guten Zugang zum Lebensmittelhandel.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Durch die Sendung wurde das Power Chicken plötzlich in ganz Österreich bekannt, am nächsten Morgen stand es bereits bei Merkur und Billa im Kühlregal. Wir konnten sofort eine sehr positive Resonanz vermerken, in einfachen Wörter ein absoluteres Erfolgserlebnis. Durch den Fernsehauftritt haben sich sogar zwei potentielle Investoren bei uns gemeldet!! Es bleibt spannend!

Power Chicken, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sind bemüht daran zu arbeiten, dass der Platz im Lebensmittelhandel beibehalten wird, wie auch flächendeckender in Österreich präsent zu sein. Der nächste Schritt für uns ist erneut in der Produktentwicklung. Es gibt sehr viele Ideen, die wir gerne umsetzen und anbieten möchten und in 5 Jahren wäre es natürlich toll wenn unser Convenience Food international zu finden wäre.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als erstes wäre aus unserer Sicht wichtig das die eigenen Ideen strukturiert werden, oft ist das ganze sehr chaotisch hier hilft am Anfang ein Masterplan der in späterer Folge zu einen professionellen Business Plan umgestaltet wird.

Eine gute Portion Geduld und Ehrgeiz, denn gut Ding braucht Weile

Jede Gelegenheit ergreifen, um das gewünschte Ziel zu erreichen

Sich für nichts zu schade zu sein. Das Produkt selbst direkt am Kunden zu testen und das Feedback aufnehmen, um daraus lernen

Für seine Ziele einzustehen und nicht entmutigen lassen, oft ist scheitern nur eine weiterer Schritt um den Erfolg näher zu kommen.

Wir bedanken uns bei Michael Eberhart und Riccardo Spangher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Durchhaltevermögen – vieles muss sich erst mit der Zeit entwickeln.

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Optimum Performance nahrungsergänzungsmittel

Optimum Performance: Nahrungsergänzungsmittel

Stellen Sie sich und das Startup Optimum Performance ® doch kurz unseren Lesern vor!

Vielen Dank für die Gelegenheit uns hier bei StartUpValley vorstellen zu dürfen. Wir sind Caro und Stefan, die Gründer von Optimum Performance ®. Unser Firmensitz befindet sich in der Metropolregion Rhein-Neckar in der Quadratestadt Mannheim, in der wir auch unseren Lebensmittelpunkt haben. Im Januar 2019 gründeten wir gemeinsam Optimum Performance ®. Seit April 2019 sind wir außerdem mit unserem Shop erfolgreich online.

Was genau machen wir?

Das Thema Nahrungsergänzungsmittel interessiert und beschäftigt uns. Am Markt hat uns vor Optimum Performance ® kein Produkt zu 100% überzeugt und so entwickelten wir unsere eigene persönliche Herangehensweise an dieses Thema. Unsere unternehmerischen Grundwerte: Transparenz, Qualität und Einfachheit möchten wir in jedem Produkt unseres Hauses ab der Stunde der Entwicklung bis hin zum Verkauf an unsere Kunden wiederfinden.

Im doch sehr umkämpften Markt der Nahrungsergänzungsmittel setzen wir bei der Produktkomponentenauswahl auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit. Wir verwenden ausschließlich die besten auf dem Markt erhältlichen Rohstoffe, denn höchste Qualität ist für uns kompromisslos. Bis ein Produkt fertig ist investieren wir genau die Zeit die nötig ist, um diesen hohen Anspruch als Qualitätsstandard zu garantieren. Dies zeigt sich in der Wirkung unserer Produkte und vor allem in der Zufriedenheit unserer Kunden, für die Optimum Performance® erfreulicherweise bereits schon kurz nach unserem Launch ein Teil des gesunden und sportlichen Lebensstils geworden ist.

Nun kurz zu uns, dem Gründerpaar:

Caro ist ein echter Vertriebsprofi und hat durch ein erfolgreiches Controlling Studium Erfahrung in allen Bereichen der Betriebswirtschaft. Menschen für Produkte zu begeistern ist ihre Leidenschaft. Stefan ist Sportwissenschaftler und arbeitet hauptberuflich als Gymnasiallehrer. Außerdem ist Stefan Sportler durch und durch und ein echtes Organisationstalent. Bei Optimum Performance® vereinen wir unsere Stärken und entwickeln uns stetig.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wie bereits erwähnt haben wir sozusagen in zahlreichen „Selbstversuchen“ kein Produkt im Bereich „Supplements“ am Markt gefunden, welches uns völlig überzeugte. „Hätte, könnte, sollte“ – damit halten wir uns nicht lange auf.  In unserer Natur liegt es Lösungen zu finden und wenn es etwas noch nicht gibt, ist es Zeit es auf den Markt zu bringen. Gute Freunde, die ebenfalls in der Start Up Szene unterwegs sind, gaben uns zusätzlich wichtige Impulse und heute wissen wir, unser Weg ist mittlerweile ein kleiner Erfolgspfad und wir entwickeln uns ständig weiter.

Welche Vision steckt hinter Optimum Performance ®?

Zum einen natürlich unsere definierten Werte, die sich in den Produkten und unserer unternehmerischen Herangehensweise wiederspiegeln. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, sein volles Potenzial abzurufen und „Supplements“ können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Wir haben Produkte konzipiert, die es je nach individuellem Bedarf ermöglichen den Körper in seiner Leistungsfähigkeit optimal zu unterstützen – Optimum Performance ® eben. 

Allen denkbaren Herausforderungen des Alltags wie beispielsweise Stress, oder auch den ganz speziellen Bedürfnissen von Sportlern begegnen wir mit unseren Produkten ganz natürlich, nachhaltig und rein. Optimum Performance® Produkte steigern die Energie, sorgen für Wohlbefinden und können so die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Am Anfang unserer Idee stand zunächst eine umfassende Recherche. Für das Lesen und Auswerten von Studien, der optimalen Produktzusammensetzung und der Suche nach nachhaltigen Produzenten benötigt man viel Zeit. Das wir hier in unserer Region einen Produzenten gefunden haben war dann ein echter Zufall, über den wir sehr glücklich sind, denn diese bedeutet kurze Wege und somit tatsächlich gelebte Nachhaltigkeit. 

Herausforderungen fanden wir zudem die Frage des optimalen Vertriebsweges. Ist es eine bestehende große Online Plattform oder ist der eigene Online Shop besser geeignet? Welche Vor-und Nachteile gibt es? Auch rechtliche Themen müssen beachtet werden, eine Disziplin, in der wir beide zunächst wenig Ausgangswissen hatten. 

Fragen, wie wir unsere eigene Marketingstrategie entwickeln und schließlich welcher der beste Weg zu unserer Zielgruppe ist mussten wir für uns erörtern und definieren.

Aktuell finanzieren wir uns ohne Bankkredit oder Investor. Daher ist unser Sortiment noch sehr überschaubar, und weitere neue Produkte bringen wir „Step by Step“ auf den Markt.

Wer ist die Zielgruppe von Optimum Performance®?

Unsere Zielgruppe sind alle Menschen, die im Bereich persönliche Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden mehr aus sich und somit mehr aus ihrem Alltag herausholen wollen.Viele Potenziale bleiben unausgeschöpft, weil dem Körper nicht alles zugeführt wird, was er benötigt.

Sei es die Verbesserung der Schlafqualität oder die allgemeine Leistungsfähigkeit. Optimum Performance® liefert den notwendigen Support für einen energiereichen und fokussierten Tag.Wir haben die passenden Produkte für jeden Bedarf, ganz individuell.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Zusammensetzung unserer Produkte ist einzigartige. Wir kombinieren Inhaltsstoffe sinnvoll ohne Zusätze derer es nicht Bedarf. Durch die Verwendung spezieller Trademark Produkte stellen wir den zielgerichteten Wirkfaktor unserer Supplements sicher. Unsere Produkte gibt es bewusst ausschließlich in Glasverpackung, da wir einen nachhaltigen Ansatz verfolgen, der sowohl unsere Ressourcen als auch unsere Umwelt schützt. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Aktuell hat sich für uns (zum Glück) gar nicht so viel verändert, da wir vorwiegend online verkaufen. Es ergab sich teilweise sogar einen gutes Umsatzwachstum, was wichtig für uns als Start up ist. 

Was sich geändert hat sind unsere B2B Verkäufe. Unsere B2B Kunden sind vor allem CrossFit Boxen. Da diese alle geschlossen haben, war hier schnell ein deutlicher Umsatzrückgang spürbar. Hier galt es die Marketingstrategie etwas anzupassen. Wir haben dann mit „Support your local box“ eine Zusatzaktion als Corssmarketingstrategie ins Leben gerufen. Jede Box bekam für deren Mitglieder einen Code und vom Umsatz mit uns ging dann ein bestimmter Anteil an die Boxen. Diese Aktion können wir als sehr erfolgreich bewerten, wir lassen diese auch nach den möglichen Wiedereröffnungen weiterlaufen.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Da wir nicht unmittelbar betroffen sind konnten wir unseren Kurs beibehalten und haben, wie oben beschrieben eher Strategien entwickelt, um unserer B2B Kunden zu stützen. Außerdem bearbeiten wir Kundenanfragen noch schneller und optimieren den Versand stetig. Wichtig ist uns außerdem eine umfassende Aufklärung zum Thema Nahrungsergänzungsmittel zu betreiben, denn am Markt gibt es viele Informationen, die Menschen verunsichern.

In der Krise liegt nun die Chance effektiver zu Digitalisieren und „Made in Germany“ und den Vorteil lokaler Lieferanten wieder in den Fokus zu stellen.

Optimum Performance ®, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Eine sehr gute und spannende Frage. Wir möchten noch weitere wichtige und sinnvolle Produkte auf den Markt bringen. Unser Merchandising möchten wir ebenfalls ausbauen. In 5 Jahren wären komplette Sortimente für spezielle Zielgruppen ein Ziel und vielleicht eigene Geschäftsräume.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Durchhaltevermögen – vieles muss sich erst mit der Zeit entwickeln, gerade wenn man nicht über unbegrenztes Budget verfügt. Der Geschäftsaufbau sollte immer mit entsprechendem Augenmaß erfolgen.

Glaube an sich selbst und sein Vorhaben, denn man lernt in dieser Phase schnell wer wirklich hinter einem steht und ein echter Partner ist. 

Einfach machen! Die klingt vielleicht abgedroschen ist aber tatsächlich der beste Weg. Eine Idee niederschreiben, recherchieren und anfangen umzusetzen, der Rest ergibt sich.

Wir bedanken uns bei Caroline Stingl und Stefan Benz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Dein Liebling in den besten Händen

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Pets Ahoi verbindet Haustierbesitzer mit zertifizierten Haustiersittern

Pets Ahoi ermöglicht es Haustierbesitzern sorgenfrei Urlaub zu machen.

Stellen Sie sich und das Startup Pets Ahoi doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Marcela, die Gründerin von Pets Ahoi. Ich bin in Honduras geboren und aufgewachsen, lebe aber seit 8 Jahren in Deutschland. Ich bin eine multidisziplinäre Designerin mit einem abgeschlossenem Studium als Kommunikationsdesignerin. Es macht mir Spaß, in verschiedensten Bereichen kreativ tätig zu sein.

Ich bin ein echter Tierliebhaber und bin mit vielen Haustieren, wie Katzen, Hunden und Kaninchen bis hin zu Schildkröten, Hühnern und Papageien aufgewachsen. Als Kind hatte ich immer eine tiefe Bindung mit meinen Tieren. Dadurch habe ich über die Jahre ein tiefes Einfühlungsvermögen und eine Sensibilität für die Gefühle, Bedürfnisse und das Verständnis von Tieren entwickelt. 

Millionen von Haustierbesitzern in Deutschland sind vor das Problem gestellt, einen vertrauensvollen Menschen oder Dienst zu finden, der sich während ihrer Abwesenheit oder im Urlaub angemessen um ihre Haustiere kümmert. Durch mein geschultes Auge und meine Erfahrung mit Tieren habe ich über die Jahre viele Probleme in der Branche und zahlreiche Schwierigkeiten identifizieren können. Daraus haben sich für mich als Dienstleister sehr spannende Möglichkeiten ergeben, der an der Haustierbranche einen Mehrwert bieten zu können. 

Pets Ahoi verbindet Haustierbesitzer mit vertrauenswürdigen und zertifizierten Haustiersittern. Pets Ahoi hat sich darauf spezialisiert, zertifizierte und personalisierte In-Home Pet-Sitting-Erlebnisse anzubieten, die auf die Bedürfnisse von Haustieren zugeschnitten sind. Unser Service hilft Haustiereltern, den perfekten Haustiersitter in ihrer Nähe zu finden, der ihre Haustiere wie ein Familienmitglied behandelt. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe beschlossen, eine Geschäftsplattform für Haustierbetreuung zu gründen, weil es den Haustierbesitzern den entscheidenden Vorteil liefert, eine bessere Alternative zu Tierpensionen und unpersönlichen Haustierdiensten zu haben. Ich wollte Haustierbesitzern helfen, den perfekten Haustiersitter für ihre Haustiere zu finden.

Außerdem wollte ich eine bessere User Experience (online und offline) entwerfen, bei der Haustierbesitzer die Transparenz haben, die sie brauchen, um ihren Urlaub sorgenfrei genießen zu können und zu wissen, dass ihr Tier in den besten Händen ist und mit der besten Pflege behandelt wird. Ich bin auch der Meinung, dass die meisten Haustiere in der Behaglichkeit eines Zuhauses versorgt werden müssen und nicht gezwungen werden dürfen, in kleinen Räumen oder Käfigen eingesperrt zu sein, dem Stress wechselnder Routinen und Umgebungen ausgesetzt zu sein, in Streitigkeiten mit anderen Haustieren zu geraten und sogar krank zu werden.

Meine Leidenschaft für die Gestaltung von Dienstleistungen gepaart mit meiner Liebe zu Tieren hat mich dazu inspiriert, eine Dienstleistungsplattform zu schaffen, der Haustierbesitzer voll vertrauen und auf die sie sich verlassen können.

Was war bei der Gründung von Pets Ahoi die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung, die ich bisher durchmachen musste, war all die Bürokratie, die man durchlaufen muss, um eine Firma zu gründen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, natürlich! Ich glaube, die besten Ideen sind die, die als ein sich stetig entwickelnder Prototyp behandelt werden. Nur so kann man innovativ sein, indem man iterativ vorgeht und immer wieder Veränderungen vornimmt und die Chance zur Optimierung vorteilhaft nutzt. 

Welche Vision steckt hinter Pets Ahoi?

Unser Ziel ist es, eine starke Geschäftsplattform zu werden, die nicht nur herausragende und einzigartige Erlebnisse für das Betreuen von Haustieren bietet, sondern auch die Nummer eins unter den Communities in den Bereichen Haustierpflege und Tiergesundheit wird. Unsere Vision ist es, Haustiereltern dabei zu helfen, den perfekten Haustiersitter zu finden, der ihr Haustier wie ein Familienmitglied behandelt, und es den Haustierbesitzern zu ermöglichen, mehr Flexibilität zu haben, sorgenfrei reisen zu können und ihr Leben mit mehr Freiheit gestalten zu können.

Wer ist die Zielgruppe von Pets Ahoi?

Haustierbesitzer, die ihre Haustiere wie Familienmitglieder behandeln. Sie sind Tierliebhaber, die einen vollen Terminkalender haben, häufig reisen und sehr vorsichtig bei der Auswahl der Personen sind, die sich während ihrer Abwesenheit um ihre Haustiere kümmern. Für sie reicht ein kurzer 5-minütiger Besuch, nur um ihre Haustiere zu füttern, nicht aus. Sie verstehen den wahren Wert eines echten Tierpflegers. Sie brauchen jemanden, dem sie genug vertrauen können, um ihrem Haustier die Zeit, Aufmerksamkeit, Spielstunden, Bewegung und die richtige Pflege zu geben, die es verdient.  

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verstehen die körperlichen und emotionalen Bedürfnisse von Haustieren. Unser Fokus liegt auf der Bereitstellung einer qualifizierten und angemessenen Betreuung von Haustieren. 

Wir bieten nur zertifizierte Pflege an. Wir wählen unsere Tierbetreuer sorgfältig aus und rekrutieren sie nach einem gründlichen Rekrutierungsverfahren, bei dem die Betreuer geprüft werden, persönliche Gespräche geführt werden und eine Erste-Hilfe-Ausbildung durchlaufen wird, um die Qualität und die richtige Pflege der Haustiere zu gewährleisten. 

Vertrauenswürdig und zertifiziert: Check-in System, Erste Hilfe Training für Haustiersitter und Sitter-Bewertungen

Haustiersitter Matching: Wir finden den richtigen Sitter angepasst an die Bedürfnisse, Größe und Rasse deines Tieres 

Design dein Paket: Freie Auswahl aller gewünschten Leistungen, die auf die Bedürfnisse der Haustiere zugeschnitten sind

Flexible Preisgestaltung: Paketrabatte für regelmäßige Benutzer und Haustierbesitzer mit mehreren Haustieren 

Innovatives Buchungssystem und User Experience

Pets Ahoi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren sehen wir uns als ein erfolgreiches Technologieunternehmen, das international expandiert und Tausenden von Haustiereltern hilft, den perfekten Haustiersitter zu finden. Ebenfalls streben wir die Zusammenarbeit mit Partnern an, die unsere Vision teilen. Durch derartige Kooperationen schaffen wir einen gemeinschaftlichen Mehrwert.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Nur zu! – Wenn man eine großartige Idee hat, für die man sich leidenschaftlich begeistern kann, verschwende keine Zeit! Das Leben ist zu kurz, besonders wenn man einen Job hat, der einen nicht glücklich macht oder Karrierewünsche nicht erfüllt.

2. Man sollte wählerisch sein mit den Menschen um einen herum – Die Gründung eines Unternehmens kann am Anfang sehr beängstigend sein, und deshalb muss man sich mit Menschen umgeben, die die richtige Einstellung haben, um einem die Energie, das Feedback und den Antrieb zu geben, den man braucht, um weiter in die richtige Richtung zu treiben. 

3. Netzwerk. Das Kennenlernen von Menschen in der Startup-Gemeinschaft gibt einem so viele Gelegenheiten, wertvolle Kontakte und Feedback zu erhalten und großartige Mentoren zu treffen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Marcela Checa-Sauermann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Flexibel bleiben und Fehler eingestehen

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beeGoodies Bienenwachstuch nachhaltig und hält Lebensmittel

beeGoodies Bienenwachstuch nachhaltig und hält Lebensmittel frisch- Made in Germany

Stellen Sie sich und das Startup hellogreen doch kurz unseren Lesern vor!

Hinter beeGoodies stehen wir: Maike Palm und Dunja Kremkus. Unsere Firma hellogreen gibt es bereits seit 2014. Gemeinsam haben wir schon die hellogreen Smoothies entwickelt und aus rein natürlichen Zutaten produziert. Weil wir uns dabei nicht nur ständig mit Natur-Inhaltsstoffen, sondern auch mit dem Thema nachhaltige Verpackung auseinandergesetzt haben, war für uns schon immer klar: Plastik geht gar nicht! Wir wollten beim Frischhalten von Lebensmitteln in der Produktion und natürlich auch zuhause unbedingt auf Plastikfolie verzichten. So kam uns die Idee, selbst ein Bienenwachstuch zu entwickeln: Baumwolltücher beschichtet mit bestem Bienenwachs und Made in Germany. Nun vertreiben wir die Bienenwachstücher in unserem Online-Shop und im stationären Handel in ganz Deutschland. In den Niederlanden und Österreich haben wir einen eigenen Vertriebspartner.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben uns mit Gründung der eigenen Firma einen Traum erfüllt, der uns unabhängig agieren lässt und aufgrund der kleinen Größe immer noch flexibel für Kundenwünsche macht. Das Spannendste war für uns – übrigens beide ehemalige Werber – die Präsentation des eigenen Produktes auf einer Messe. 

Was war bei der Gründung von beeGoodies die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war und ist alle Abteilungen einer Firma gleichzeitig zu bedienen. Von der Buchhaltung über den Vertrieb bis zum Marketing. Wir hatten großes Glück, auch tolle verlässliche Mitarbeiter zu finden, die sich ebenso mit der Firma identifizieren wie wir und somit sehr engagiert dabei sind.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, das geht. Und unserer Meinung nach sollte man genauso vorgehen. Für ein Produkt zu brennen und voll dahinterzustehen ist das Wichtigste und nicht, das alles darum herum bereits perfekt ist. Wir sind quasi ohne Businessplan und Fremdkapital gestartet, alles andere ergibt sich, solange die Qualität des Produktes stimmt. 

Welche Vision steckt hinter beeGoodies?

beeGoodies by hellogreen GmbH ist auf die Produktion nachhaltiger Produkte eingestellt, das heißt der Verwender kann den Einsatz von Plastikfolie im Haushalt in Form von Frischhaltefolie komplett vermeiden, wenn er beeGoodies benutzt. Wir möchten jeden Verwender dafür sensiblisisieren, dass es sich lohnt, auch im eigenen Haushalt mit der Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz zu beginnen. Unser Produkt bietet diese Möglichkeit. Darüber hinaus versuchen wir in unserem Blog diese Themen auch auf andere Bereiche im persönlichen Umfeld auszuweiten und bieten Anreize zum Umdenken durch Ideen wie z.B. Upcycling und natürliche Reinigungsmittel oder Kosmetika.

beeGoodies Bienenwachstuch nachhaltig und hält Lebensmittel

Wer ist die Zielgruppe von beeGOODIES?

Alle, die sich für Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Denken und Handeln interessieren.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Tatsächlich waren wir mit unserer Marke beeGoodies schon sehr früh auf dem Markt, vergleichbare Produkte gab es nur aus Übersee. Der Verschiffung dieser wollten wir durch ein deutsches Produkt begegnen. Mittlerweile gibt es unzählige Konkurrenten. Dennoch haben wir mit unseren selbstdesignten bunten Stoffen und der ZickZack-Kante, die nicht ausfranst, ein Erkennungsmerkmal geschaffen. Außerdem wird unseren beeGoodies eine Top-Lebensdauer und gute Haftung an Schüsseln sowie Formbarkeit nachgesagt.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Der Lock Down hat uns alle sehr getroffen. Von einem auf den anderen Tag sind die Bestellungen abgerissen. Besonders spürbar, da unsere über 400 Händler in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland zumeist aus kleinen inhabergeführten Läden wie Geschenkeläden oder Concept Stores bestehen.

Mittlerweile läuft es aber langsam wieder an. Wir haben die Zeit genutzt, um andere Dinge in Angriff zu nehmen, für die sonst kaum Zeit war wie z.B. unser Blog auf der homepage.

Die Chance besteht darin, andere Vertriebswege zu generieren und die Firma neu auszurichten. Wir legen nun viel mehr Fokus auf die Online-Kommunikation und die Optimierung unserer homepage.

hellogreen, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn wir das wüssten…! Tatsächlich schauen wir momentan nicht so weit in die Zukunft, da sie uns unkalkulierbar scheint, aber wir werden weiter jede Herausforderung annehmen und an weiteren spannenden neuen Produktideen arbeiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Loslegen statt zuviel planen, die Praxis sieht eh anders aus als geplant
  2. Jung anfangen, dann habt Ihr die meiste Energie und noch keine Familie, die auch Zeit braucht.
  3. Flexibel bleiben und Fehler eingestehen.

Wir bedanken uns bei Maike Palm und Dunja Kremkus für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Anfangen und umsetzten!

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whyzzer emotionale persönlichkeiten

whyzzer schafft tiefe, emotionale Einblicke in die Leben spannender Persönlichkeiten

Stellen Sie sich und das Startup whyzzer doch kurz unseren Lesern vor!

Moin, wir sind Benjamin Buthmann und Eric Garsleitner, Cousins aus Hamburg. Gemeinsam mit unserem Angel-Investor Yassin Belarbi gründeten wir im September 2019 whyzzer. Wir wollen mit whyzzer eine weltweit verfügbare Datenbank bestehend aus Erfahrungen schaffen! Hierfür produzieren wir Kurzserien von faszinierenden Persönlichkeiten aus verschiedensten Bereichen wie Film, Musik, Kunst, Sport, Politik, Wirtschaft usw. mit biographischem Charakter und stellen diese auf der eigenen whyzzer Streaming Plattform zur Verfügung. Über mehrere Episoden werden individuelle Lebenserfahrungen, Erfolge und Misserfolge visualisiert und katalogisiert.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Benjamin: Wir sind beide eher kreative Typen mit vielen Ideen. Nach dem Abitur sind Eric und ich gemeinsam in einem umgebauten Möbeltruck ein halbes Jahr durch die USA gereist. Da war es nur eine Frage der Zeit bis es eine Idee zur Umsetzung schafft. Trotz der vielen Ideen in unseren Köpfen haben wir beide beschlossen, erstmal etwas vermeintlich „Bodenständiges“ zu machen, wie man in unserer Gesellschaft so schön sagt „um etwas in der Tasche zu haben“ und haben BWL studiert. 

Eric: Genau und noch nicht ganz mit dem Studium fertig, ist whyzzer geboren. Kaum den Abschluss in der Tasche, fing die Produktion der ersten Kurzserie auch schon an! 

Welche Vision steckt hinter whyzzer ?

Eric: Wir glauben daran, dass wir durch die Aufbereitung und Übermittlung von Erfahrungen, neue Sichtweisen offenbaren, Toleranz lehren und als Wegweiser agieren können. Dabei geht es nicht um einfache Biographien, sondern um das Teilen von persönlichen Erfahrungen und Wissen, die dem Zuschauer auf Augenhöhe vermittelt werden. Das Format verzichtet auf eine Heroisierung der Protagonisten und setzt den Fokus auf eine ehrliche und intime Darstellung. whyzzer ist somit ein Tool, um schwierige Situationen zu bewältigen, sich Soft Skills anzueignen, Informationen von Brancheninsidern zu erhalten, inspiriert und motiviert zu werden.  

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Benjamin: Mit Eric haben wir bereits einen tollen kreativen und künstlerischen Kopf im Team, aber uns fehlten die Erfahrungen Content in Kinoqualität zu produzieren. Somit haben wir uns auf die Suche nach Talenten aus genau diesen Bereichen gemacht und mit Manuel Däbritz als Regisseur eine tolle Ergänzung für unser Team gefunden. Jetzt galt es unseren ersten Protagonisten, Max Mutzke, und natürlich sein Management zu überzeugen. Beide waren schnell von whyzzer und unserer Vision begeistert, sodass wir wenige Wochen später bereits mit den ersten Produktionsvorbereitungen starten konnten. Wir wussten, dass wir mit unserem Investment nur eine einzige Produktion finanzieren konnten. Da war der Druck schon groß, dass alles klappt wie geplant! 

Wer ist die Zielgruppe von whyzzer?

Benjamin: An sich ist unsere Zielgruppe nicht explizit eingegrenzt. Unsere Kurzserien sprechen all diejenigen an, die sich gerne mit neuen Menschen, Biographien und neuen Erfahrungen auseinandersetzen. Bei unserem Testlaunch beobachten wir, dass natürlich besonders die Fans von Max Mutzke an seinem whyzzer original interessiert sind, aber auch Personen, die keinen direkten Bezug zu Max haben, sich mit seinen geteilten Erfahrungen, wie der beruflichen Unsicherheit, dem Umgang mit Enttäuschungen und Höhenflügen, identifizieren. 

Wie funktioniert whyzzer? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eric: whyzzer schafft zum ersten Mal tiefe, emotionale Einblicke in die Leben spannender Persönlichkeiten in einem neuen Format, ohne den Protagonisten auf ein Podest zu stellen. Ganz im Gegenteil! Wir versuchen eine Wohnzimmeratmosphären zwischen Zuschauer und Protagonist zu schaffen. Stell dir vor, du sitzt am Lagerfeuer mit Max und er teilt mit dir seine ganz persönlichen, privaten und beruflichen Erfahrungen – das ist viel motivierender, als es jedes Lehrbuch jemals sein kann.

Benjamin: Anders als Videokursanbieter, welche berühmte Persönlichkeiten als Lehrer für bestimmte Themen einsetzen, legen wir den Fokus auf die Protagonisten und ihr Leben.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Benjamin: Wir haben ungefähr eine Woche vor dem Shutdown unsere zweite Finanzierungsrunde gestartet. Wie man sich vorstellen kann, ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um mit Investoren über Zukunft und Finanzierungen zu sprechen. Daher haben wir die Zeit genutzt, um weitere Protagonisten aus unterschiedlichsten Bereichen an Bord zu holen. Mittlerweile sind Profisportler, Schauspieler, Musiker, Unternehmer und bald die ersten Politiker mit von der Partie. Die weiteren Produktionen werden wir dann nach der Finanzierungsrunde fortsetzen. 

Dennoch haben wir die Zeit genutzt und die erste Kurzserie von Max Mutzke als Testlaunch veröffentlicht, um erstes Feedback zu bekommen. Corona ist für die Streaming-Welt die perfekte Zeit, um die Zuschauer zu erreichen und ihren Alltag mit spannenden, neuen Erfahrungen von berühmten Persönlichkeiten zu füllen.  

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Benjamin: Im Grunde genommen haben wir in unserem Plan nur zwei wesentliche Punkte getauscht. Anstatt nun unsere Finanzierung zu sichern, haben wir mit der Akquisition spannender Protagonisten begonnen.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Eric: Durch die Krise sieht sich jeder, der eine mehr, der andere weniger, mit großen Veränderungen konfrontiert. Somit sind unser Content und die Frage „Wie geht’s für mich weiter?“ relevanter denn je zuvor. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass viele Leute sich neu orientieren wollen oder müssen. Und genau hier kann whyzzer anknüpfen und mit einer hohen Diversifikation auf der Plattform für diese Menschen behilflich werden. 

whyzzer, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Benjamin: In fünf Jahren wollen wir mit whyzzer eine Relevanz im Streaming-Markt erreicht haben und die erste Anlaufstelle für Biographien und Erfahrungsvermittlung sein. Außerdem ist das Ziel, den Content zu internationalisieren, bedeutet Protagonisten aus unterschiedlichen Ländern auf verschiedenen Sprachen auf whyzzer zu präsentieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Wenn du deine Idee für gut befunden hast – mach es! Nur drüber reden bringt nichts. Anfangen und umsetzten! Das ist natürlich kein Garant dafür, dass das „Die Idee“ ist, aber ohne es zu machen wirst du es nie erfahren.

Zweitens: Hol dir Feedback ein und sei offen dafür. Wechsle dabei regelmäßig in die Vogelperspektive, um deinen eingeschlagenen Weg stetig aber konstruktiv zu hinterfragen. So kannst du versuchen, Betriebsblindheit vorzubeugen. Aber nicht falsch verstehen, bloß nicht wegen jedes Feedbacks neue Wege einschlagen, sonst verirrt man sich auf seinem eigenen Weg und lässt sich zu leicht verunsichern.

Drittens: Think big or leave it. Das hat Tim Draper zu Eric gesagt, während seines Aufenthalts im Silicon Valley. Trau dich Großes zu wagen, lass es dir nicht von anderen kleinreden und bleib dabei realistisch.

Wir bedanken uns bei Benjamin Buthmann und Eric Garsleitner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gehe offen und ehrlich auf Menschen zu

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B42 bietet eine Trainings-App für Amateurfußballer

B42 bietet eine Trainings-App für Amateurfußballer und -fußballerinnen.

Stellen Sie sich und das Startup B42 doch kurz unseren Lesern vor!

Sehr gerne. B42 bietet eine Trainings-App für Amateurfußballer und -fußballerinnen. Unsere Zielsetzung ist es, sie auf ein neues Leistungsniveau zu heben. Zudem wollen wir ihre Verletzungsanfälligkeit reduzieren und sie im Falle einer Sportverletzung mit professioneller Reha-Unterstützung durch diese schwierige Phase begleiten. 

Hierzu bietet unsere App Trainings- und Comeback-Programme sowie ergänzend Hilfestellung zum Thema Sportlerernährung. Alle Programme lassen sich dabei individuell auf das Geschlecht, die individuelle Leistungsfähigkeit und die Saisonphase anpassen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Inhalte basieren auf sportwissenschaftlichen Erkenntnissen; wir haben sie zusammen mit renommierten Sportärzten, Trainern und Therapeuten entwickelt. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mir als Amateurfußballer lange die Frage gestellt, wie ich durch optimale Ernährung und ergänzendes Training meine Leistung verbessern kann. Auch das Thema Verletzungsanfälligkeit hat bei mir – wie bei so vielen Sportlern – mit zunehmendem Alter an Bedeutung gewonnen. Ich habe mich dann immer tiefer in diese Themen eingelesen, viele Experten kennengelernt und mir Wissen angeeignet. Dann hat sich ein Gedanke immer weiter verfestigt: Von diesen Einsichten und Informationen sollten auch andere Fußballer profitieren. Daraus entstand die Idee zu B42. 

Welche Vision steckt hinter B42?

Wir wollen den Amateurfußballer besser machen – jeden einzelnen Tag. Nicht nur, indem wir die Sportlerinnen und Sportler mit unseren Trainingsprogrammen fitter auf den Platz bekommen, sondern auch, indem wir ein klares Wertefundament vertreten. Wir sehen einen fairen, respektvollen und anständigen Umgang auf und neben dem Fußballplatz als Kern unseres Werteverständnisses und positionieren uns daher bewusst gegen Rassismus und Homophobie. 

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es tatsächlich, den Glauben an meine Idee trotz vielerlei Skepsis von außen nicht zu verlieren und mein Ding durchzuziehen. Aber an solchen Prozessen wächst man auch. Was die Finanzierung angeht, so haben wir eine erste Seed-Finanzierung hinter uns, sind aber langsam auf der Suche nach Partnern für eine Series-A-Finanzierung.  

Wer ist die Zielgruppe von B42?

Unsere Zielgruppe besteht aus allen ambitionierten Hobbyfußballern und -fußballerinnen, die ihre Leistung auf dem Platz steigern und ihre Verletzungsanfälligkeit minimieren möchten oder nach einer Verletzung schneller und gestärkt zurück auf den Platz wollen. 

Wie funktioniert B42? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten mehrere Programme: Den Gamechanger, ein High-Performance-Programm, das darauf abzielt, die Leistungsfähigkeit zu maximieren – in den Bereichen Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Zweiter Baustein ist Recovery, ein effektives Reha-Programm. Es unterstützt die Sportler beim Ausheilen von typischen Sportverletzungen und ergänzt dabei die ärztliche Diagnostik und die physiotherapeutische Behandlung. Darüber hinaus haben wir mit Speed Zone, Mobility Lab und Stability Base drei sechswöchige Trainingsprogramme im Angebot, mit denen die Fußballer ihre körperlichen Voraussetzungen auf ein neues Niveau heben können.

Ein solch umfassendes Angebot, angepasst an die spezifischen Bedürfnisse von Fußballern und Fußballerinnen, gibt es nur bei B42. 

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Nicht essentiell. Schließlich können unsere Sportlerinnen und Sportler von überall aus trainieren. Alles, was sie brauchen, sind etwa zwei Quadratmeter Platz. Zudem ist unser Angebot für jede Saisonphase geeignet und jederzeit anpassbar. Wir sehen die Corona-Krise also auch als Chance. Jetzt zeigt sich die Flexibilität und das ganze Potenzial unseres Trainings.  

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben uns gesagt: Wir sind diejenigen, die es den Fußballern und Fußballerinnen gerade jetzt ermöglichen, trotz ausfallendem Mannschaftstraining an ihrer Form zu feilen. 

Wir haben den Sportlern und Sportlerinnen die Trainingseinheit Game Changer Off-Season empfohlen, weil es für die Zeit ohne Mannschaftstraining die perfekte Alternative ist, um an allen körperlichen Voraussetzungen zu arbeiten. Und wir haben uns in der Anfangsphase der Corona-Krise entschieden, unseren Premium-Zugang einen Monat kostenlos anzubieten. Für unser Mannschafts-Paket gibt es diese Möglichkeit noch immer.  

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Persönlich gesehen hoffe ich, dass wir lernen, anders zu leben und zu arbeiten. Vielleicht können wir die Zahl der Flüge nachhaltig reduzieren oder sind in der Lage, effizienter und flexibler zu arbeiten – mit Home Office, Videokonferenzen und weniger unproduktiven Meetings. Und ich würde mir wünschen, dass wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärker fördern. Wir merken gerade, wie anspruchsvoll es ist, beides unter einen Hut zu bekommen. 

B42, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich bin optimistisch, dass wir bis dahin bei den Fußball-Apps die führende Größe Europas und fast jedem Fußballer ein Begriff sein werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gehe offen und ehrlich auf Menschen zu. So kann man unfassbar viel lernen, sein Netzwerk erweitern und auch menschlich sehr viel positive Energie zurückbekommen. 

Versuche, wertschätzend zu sein, denn ohne dein Team bist du nichts.

Verliere nie den Glauben an deine Vision – auch wenn dir viele Hürden in den Weg gestellt werden. 

Wir bedanken uns bei  Andreas Gschaider für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaubt an eure Vision und lasst euch von niemandem davon abbringen

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SANUUS VegiX BIO Getreidemehl vermischt mit Gemüsepulver

SANUUS VegiX BIO Getreidemehl vermischt mit Gemüsepulver

Stellen Sie sich und das Startup SANUUS doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, ich bin Andrea Anwander. Gründerin und Inhaberin von SANUUS Better Living. Wir sind seit Anfang 2019 am Markt. Mein Team und ich haben zusammen ein neuartiges Produkt namens „VegiX“ kreiert. Dabei handelt es sich um hochwertigstes BIO Getreidemehl welches wir mit den verschiedensten Gemüsepulvern nach unserer entwickelten Rezeptur gemischt haben. Dadurch verbinden wir zwei Welten: Die hervorragenden Back Eigenschaften von Getreidemehl mit den gesunden Mineralien / Vitaminen und der natürlichen Färbekraft der verschiedenen Gemüsepulver wie Spinat, Tomate, Rote Beete oder Karotte.

So sind Sie in der Lage beispielsweise grün gefärbten Teig herzustellen für alle möglichen Arten von Gerichten, wie Nudeln, Kuchen, Brot, Pizza – die Möglichkeiten sind schier endlos. Sie müssen dabei nicht auf umstrittene synthetische Lebensmittelfarbe oder Ähnliches zurückgreifen, sondern können auf unser Produkt vertrauen. Es besteht nur aus 2 Inhaltsstoffen. Getreidemehl und Gemüsepulver. Alles BIO und natürlich. Wie bei vielem im Leben gilt auch hier: Die richtige Mischung macht’s. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Alles fing an, als beim Essen die Idee aufkam, ob man den Teig auch natürlich färben könne. Ohne synthetische Farbstoffe oder Ähnliches. Natürlich könnte man doch Gemüse pulverisieren und das verwenden. Ich fand die Ideen äußerst interessant, informierte mich mehr über das Thema und fand schließlich einige Hersteller von Spinat- oder Tomatenpulver im Netz. Ich bestellte mir somit einige Einheiten zum Testen nach Hause. Schnell habe ich jedoch gemerkt, dass der Teig keine gute Konsistenz hatte und man enorm viel Gemüsepulver zum Backen benötigte. Das Ergebnis war sehr ernüchternd und schmeckte auch nicht viel besser als es aussah. Doch dann kam ich natürlich auf die Idee das Gemüsepulver mit herkömmlichem Mehl zu vermischen.

Aus diesem Geistesblitz wuchs schnell eine Geschäftsidee. Wir experimentierten sehr lange, bis wir letztlich das ideale Verhältnis von Gemüsepulver und Getreidemehl entwickelt hatten, wobei die natürliche Färbekraft und die gesunden Inhaltsstoffe, sowie die Bindefähigkeit und die essenziellen Backeigenschaften des Getreidemehls erhalten blieben. Der Kunde sollte zuhause die Packung öffnen und sofort loslegen können bunt zu backen. Wir suchten uns sogleich geeignete Lieferanten und starteten so schnell wie möglich mit der Produktion, der Gebrauchsmusteranmeldung & der Vermarktung.

Welche Vision steckt hinter SANUUS?

Ich kann nur für mich selbst sprechen aber beim Backen kann ich abschalten und meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich liebe es zu experimentieren, dem, was ich da kreiere, meinen eigenen Stempel aufzudrücken und etwas Besonderes zu schaffen. Und genau dieses Gefühl will ich durch meine Produkte meinen Kunden weitergeben. Dass sie einfach und ohne Stress allein oder mit der Familie zusammen auf natürliche Weise Farbe und Vielfalt in die Küche bringen können, ohne zu viel Zeit und Mühe zu verschwenden, sich Gedanken zu machen wie es funktioniert, denn das haben wir ja bereits für Sie herausgefunden.

Wir sind überzeugt, dass unser Produkt die Art und Weise zu Backen revolutionär verändern und mehr Vielfalt in die Küchen bringen kann. Für eine gesündere Ernährung und ein besseres Leben. SANUUS® Better Living.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu meinem Glück ist mein Sohn Vincent (20) durch sein Studium und seine bisherigen beruflichen Erfahrungen in den Bereichen IT, Marketing, Produktdesign und BWL sehr gut aufgestellt und konnte zusammen mit uns das Produkt designen, die Webseite und den Shop erstellen und alle weiteren Aufgaben rund um Marketing und Kommunikation übernehmen. Dadurch haben sich unsere Gründungskosten „nur“ auf Material, Rohstoffe und Produktion beschränkt. Mein Ehemann, der ebenfalls seit einigen Jahren ein eigenes Unternehmen im Kosmetikbereich aufgebaut hat und dort innovative Beautyprodukte mit eigener Rezeptur vertreibt, half mir ebenfalls anfangs enorm bei der Gründung und dem Finden geeigneter Lieferanten für Rohstoffe und Verpackung.

Alle Kosten haben wir aus eigener Tasche bezahlt und konnten somit glücklicherweise ohne Gründerkredit, frei von größeren Verbindlichkeiten die Geschäftstätigkeit starten. 

Am Anfang war es natürlich schwer Verkäufe zu generieren, da wir noch sehr unbekannt waren. Wir verkauften über unseren eignen Webshop, sowie über gewerbliche Amazon und Ebay Shops. Gleichzeitig konzentrierten wir uns auf die Platzierung in großen Einzelhandelsketten. Dazu muss man erst einmal die richtigen Ansprechpartner recherchieren und wirklich sehr oft telefonieren und dabei überzeugend sein. Hier das wichtigste: Nie aufgeben und an das eigenen Produkte glauben! Ich habe anfangs die Telefonate selbst übernommen und natürlich dabei auch Rückschläge erlitten. Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen und konnte somit nach langen Verhandlungen, vielen Angeboten und Telefonaten unsere Produkte bei Kaufland Deutschland und HSE24, dem Teleshopping Sender, platzieren.

Die größte Herausforderung nach der Platzierung ist natürlich ansprechendes und Zielgruppen genaues Produktdesign sowie unterstützende Marketing Kampagnen, damit die Leute das platzierte Produkt auch kaufen. Doch die Gewinne aus der Erstplatzierung konnten wir glücklicherweise gut dazu nutzen unsere Online-Marketing Kampagnen voranzubringen.

Wer ist die Zielgruppe von SANUUS?

Unsere Kernzielgruppe sind Frauen und Männer primär zwischen 30 – 60, die über mittleres bis hohes Einkommen verfügen, da unser Produkt aufgrund der hochwertigen BIO Rohstoffe natürlich etwas teurer ist als herkömmliches Mehl und ganz klar kein alltägliches Produkt ist.

Wir haben aber erfahrungsgemäß Kunden aller Altersgruppen. Von der Mutti die sehr gerne für Ihre Kinder und Familie backt über die 17-Jährige Schülerin, die mit Ihren Freundinnen in der Küche Neues ausprobieren will bis hin zu Hobbyköchen, Gastronomen und älteren Menschen, die beim backen Ihre Erfüllung finden. 

Das Ziel ist natürlich all diesen Leuten, die eine Leidenschaft für das Backen und Kochen haben neue Wege aufzuzeigen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Und das alles auf natürlichem Wege mit einem Produkt, das wir stolz vertreten können.

Was ist das Besondere an den Produkten? Welche Produkte haben Sie? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wie gesagt handelt es sich bei „VegiX“ um hochwertigstes BIO Getreidemehl welches wir mit den verschiedensten Gemüsepulvern nach unserer entwickelten Rezeptur gemischt haben. Warum wir Gemüse und Getreide mischen? Ganz einfach: Pures Gemüsepulver eignet sich nur sehr schlecht zum Backen, aufgrund seiner schlechten Bindefähigkeit. Deshalb haben wir die perfekte Mischung entwickelt, um die hervorragenden Backeigenschaften von Getreidemehl mit den Gemüsemehlen zu kombinieren. Es vereint die natürliche Farbe und die Inhaltsstoffe der BIO Gemüsepulver mit den hervorragenden Backeigenschaften des Getreidemehls. Es gibt momentan die Varianten

  • Spinat für grünen Teig
  • Rote Beete für rosa / roten Teig
  • Karotte für gelben Teig
  • Tomate für orangen Teig

Bei VegiX Tomate kommt noch eine Besonderheit dazu, denn aufgrund des hohen Wassergehalts der Tomaten wird dafür auch deutlich mehr Gemüse benötigt, was dazu führt das der Tomatengeschmack sehr deutlich rüberkommt. Daher ist es besonders für herzhafte und mediterrane Gerichte wie Pizza, Pasta, Ciabatta oder auch andere Brotsorten geeignet. Die anderen Varianten haben keinen so intensiven Eigengeschmack und sind daher für herzhafte und süße Gerichte / Gebäcke geeignet. Sie verleihen eine einzigartige Geschmacksnote und Konsistenz, die Sie so mit Sicherheit noch nie erlebt haben. VegiX Spinat beispielsweise schmeckt eher nussig und passt daher wunderbar zu süßem Gebäck. Und keine Sorge, Ihre grünen Muffins werden nicht Spinat schmecken!

Zudem können dann unsere Kunden noch wählen zwischen den Varianten BIO Dinkelmehl 630 oder regionalem Weizenmehl 550.

Bei unseren Getreidemehlen ist die Besonderheit gegenüber herkömmlichen Back Mehl, dass es eine viel geringere Ausmahlung und dadurch mehr Vitamine und Mineralien enthält als Herkömmliche Mehle. Wir waren anfangs lange auf der Suche nach dem optimalen Partner für uns und sind froh, dass wir inzwischen fest mit einer Allgäuer Traditionsmühle zusammenarbeiten können, die genauso viel Wert auf Qualität und Handarbeit legt, wie wir.

Unsere Mehle sind „Made in Germany“ und werden direkt hier bei uns im Allgäu produziert, abgepackt und an die Kunden in ganz Deutschland Versand. Und wie gesagt legen wir sehr hohen Wert auf die Qualität. Keine Zuckerzusätze, keine synth. Farb-, Duft oder Geschmacksverstärker. Nur die Kraft von Getreide und Gemüse.

Dadurch, dass unser Produkt ein komplett neuartiges ist und wir einen gänzlich neuen Markt geschaffen haben, haben wir bisher glücklicherweise noch keine direkte Konkurrenz. Es gibt lediglich Hersteller, die pures Gemüsepulver verkaufen. Dieses ist aber meist sehr teuer und muss dann zuhause mühsam ins richtige Verhältnis gebracht werden. Und reguläres Bäckermehl ist natürlich etwas günstiger, hat aber eben auch nicht die Färbekraft, die wir bieten können.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wir haben auf jeden Fall gemerkt, dass der Online Umsatz deutlich gestiegen ist, dadurch dass zum einen Leute vermehrt zuhause geblieben sind und zum anderen, dass Produkte wie Mehl, Hefe und Ähnliches von den Leuten aufgrund der Krisensituation enorm gefragt waren und viele Händler nichts bis enorm wenig auf Lager hatten. Das „Hamstern“ von Lebensmitteln in ausufernden Maßen ist natürlich absolut nicht in Ordnung und gegenüber den anderen Leuten sehr unsozial. Dennoch aus Unternehmersicht ist das für die Umsatzentwicklung andererseits natürlich erfreulich. Gezeigt hat es uns auf jeden Fall, dass der eigene Online Shop in Zukunft noch sehr viel wichtiger werden wird.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben direkt bei unserer Partner Mühle angefragt, um uns auf mögliche Lieferengpässe vorzubereiten, aber natürlich hat auch sie eine sehr hohe Nachfrage zu der Zeit. Inzwischen haben wir jedoch genügend Nachschub erhalten, um unsere Kunden beliefern zu können. Da wir mit Produkten mit Haltbarkeit handeln ist es natürlich problematisch und risikoreich einen allzu großen Lagerbestand aufzubauen. Die Änderungen die wir vorgenommen haben, um aus der Krise zu lernen sind auf jeden Fall die Digitalisierung voranzutreiben, indem wir die Shop Performance weiter erhöhen und den Prozess insgesamt optimiert haben, um auf plötzlich größeres Kunden Aufkommen vorbereitet zu sein.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Wie bereits erwähnt, ist es eine äußerst große Chance während der Krise von neuen Kunden gefunden zu werden, die online beispielsweise nach herkömmlichem Mehl gesucht haben und schließlich bei uns gelandet sind. Dann muss das Produkte eben optimal präsentiert sein und der Shop von der Nutzererfahrung her genau das bieten, was der Kunde sucht. 

SANUUS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Auf jeden Fall sind für die Zukunft weitere Produkte im BIO Food / Superfood Bereich geplant. Dabei natürlich immer mit dem Fokus auf Qualität, Innovation, Einzigartigkeit und Nachhaltigkeit. Diese Werte sind uns bei unseren Produkten enorm wichtig, damit wir unseren Kunden neben dem Nutzen auch etwas bieten können, hinter dem wir stolz stehen können und wissen, dass es einen positiven Einfluss auf die Welt hat und z.B. keine Arbeiter ausgebeutet werden oder die Umwelt verpestet wird. 

Wir hoffen, dass wir unseren Online Shop zu einem der Führenden in unserem Bereich aufbauen können, sodass wir nichtmehr so abhängig von Einzelhandelsketten und allgemein von B2B Geschäften sind. 

Darüber hinaus wollen wir auch unseren YouTube Kanal, auf dem wir momentan kostenlose Inhalte, Rezepte und Tipps veröffentlichen so weit bringen, dass wir so viele Menschen wie möglich mit unseren Rezepten erreichen und zu noch mehr Kreativität in der Küche inspirieren können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Was wir in dem letzten Jahr gelernt haben, ist seine Vision einfach in die Tat umzusetzen. Klar, bedarf es Planung und Vorbereitung aber zu viel Planung kann dazu führen, dass man sich zu sehr verzettelt. Durch Fehler lernt man am Nachhaltigsten. Nach angemessener Konzeptphase haben wir so schnell wie möglich begonnen, unser Produkt zu platzieren.
Was wir seit einigen Wochen nun auch machen, ist für unsere Kunden mit unserem YouTube Kanal kostenlose Inhalte zu produzieren, ihnen so über unsere Produkte hinaus einen Mehrwert zu bieten und Sie nachhaltig an unsere Marke und Idee zu binden. Wir wollen, dass die Menschen verstehen für was wir stehen. Kreativität und Einzigartigkeit in allen Bereichen.

Als letzten Tipp kann ich jeden Food Start Up nur raten, schnell unabhängig zu werden von einzelnen Großkunden. Klar eine Listung bei EDEKA, REWE und Co. ist klasse aber besonders am Anfang ist das Risiko einer Auslistung groß und mit eigener Reichweite über Shop, Social Media oder sonstige Kanälen ist man finanziell nicht von einzelnen Großabnehmern abhängig.

Glaubt an eure Vision und lasst euch von niemandem davon abbringen. Egal wie oft und wie hart euch Niederschläge treffen. Ihr lernt wirklich aus jedem einzelnen etwas und kommt stärker zurück. Und wenn Ihr nicht aufgebt, könnt ihr Alles verwirklichen.

Wir bedanken uns bei Andrea Anwander für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wissen statt vermuten

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YEP Digital Marketing Agentur in der Schweiz

YEP Digital Marketing Agentur in der Schweiz

Stellen Sie sich und das Startup YEP Digital Marketing doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Sandro Haag und ich bin der Gründer der YEP Digital Marketing Agentur. Vor der Agenturgründung war ich Leiter Performance Marketing bei einem der grössten Schweizer Retailer und habe ein ganzes Inhouse Performance Team aufgebaut. Mein Ziel war es schon immer, das Maximum aus den zur Verfügung stehenden Mitteln herauszuholen. Diesen Ansatz leben wir auch bei YEP und verzichten bewusst auf das alltägliche Marketing-Blabla. Bei uns zählen nur messbare Resultate wie Umsatz oder Leads und genau diese Einstellung schätzen unsere Kunden an uns. YEP gibt es nun seit knapp einem Jahr und wir konnten bereits auf eine Teamgrösse von vier Personen wachsen – aktuell suchen wir sogar schon zwei weitere fleissige Teamkameraden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon immer ein Macher und wollte ein eigenes Unternehmen aufbauen. Dies hat sich schon früh abgezeichnet, als ich zum Beispiel mit 14 Jahren bereits Webseiten für Unternehmen aufgebaut habe. Kurz darauf habe ich meinen ersten Onlineshop im Gaming Bereich erstellt, welchen ich dann drei Jahre später erfolgreich verkaufen konnte. Mir war von Anfang an klar, dass es irgendwann in die Selbständigkeit gehen wird.

Welche Vision steckt hinter YEP Digital Marketing?

Ganz klar, kurz und knapp: Wir holen das Maximum für unsere Kunden heraus. Ohne Wenn und Aber, ohne Ausreden und mit klaren Leistungszielen ausgerichtet auf das Wachstum unserer Kunden. Als Agentur streben wir ein gesundes Wachstum an, um unsere Kunden im immer komplexer werdenden Digital Marketing zu unterstützen. Unsere Devise: Experten statt Generalisten. Deswegen bieten wir auch nur Dienstleistungen an, welche wir wirklich beherrschen. Deshalb haben wir auch schon Anfragen abgelehnt, wenn wir die Themen nicht zu 100 Prozent abdecken konnten. Für uns steht der Erfolg des Kunden im Mittelpunkt – und nicht möglichst viele Verkäufe.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die grösste Herausforderung war  den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich glaube mittlerweile aber, dass es diesen gar nicht gibt. Von Anfang an war mir klar, dass ich keine Fremdfinanzierung wollte, sondern alles aus «eigener Kraft» aufbauen möchte. Ich kann allen zukünftigen Gründern versprechend, dass es zwar nicht einfach ist, aber dass es sich lohnt ! Das Erfolgserlebnis «Ich habe es selbst geschafft» ist unbeschreiblich!

Wer ist die Zielgruppe von YEP Digital Marketing?

Wir sind aktuell noch auf den Schweizer Markt fokussiert und betreuen Kunden vom KMU  bis zu den grössten Schweizer Unternehmen. Uns ist  auch extrem wichtig, einen gesunden Mix an Kunden zu unterstützen und unsere Leistungen auch für kleinere Firmen zugänglich zu machen. Schliesslich besteht genau da  oft ein grosser Bedarf an Unterstützung.

Wie funktioniert YEP Digital Marketing? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir stellen konsequent unsere Kunden in den Mittelpunkt und sind absolut ehrlich zu ihnen. Nur so können wir eine nachhaltige Beziehung aufbauen und klaren Mehrwert liefern. Oft höre ich von Unternehmen, dass ich einer von wenigen bin, der auch klar Nein sagt, wenn ich anderer Meinung bin.Ich glaube, genau in diesem Punkt unterscheidet sich eine nachhaltige Agentur von einer 0815-Agentur, welche auf maximalen Verkauf getrimmt ist.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Wir haben ziemlich früh reagiert und auf Homeoffice umgestellt. Da wir aber grundsätzlich schon von Anfang an digital aufgestellt waren, war Corona für uns keine grosse Schwierigkeit. Wir organisieren uns mit laufenden Online Meetings und können so einen nahtlosen Service sicherstellen. Ich bin auch überzeugt, dass uns Corona noch mehr zusammengeschweisst hat. Jeder von unserem Team hat nochmal eine Stufe an Power aufgedreht, weil wir alle wissen, dass viele unserer Kunden in dieser Lage grössere Schwierigkeiten haben, als wir.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Ich glaube auch die letzten Unternehmen dürften die dringende Notwendigkeit der Digitalisierung nun erkannt haben. Wir hatten zum Beispiel viele Unternehmen, welche während der Krise zusätzlich zum stationären Geschäft in den E-Commerce-Markt eingestiegen sind. In der Schweiz sind die E-Commerce-Umsätze während der Krise regelrecht durch die Decke gegangen. Seit der Öffnung des stationären Handels ist der Online-Boom zwar wieder leicht zurückgegangen, die Marktanteile sind aber nach wie vor auf einem Allzeithoch. Und ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass sich dies wieder einpendeln wird. Durch Corona wurde der Wandel von stationär zu E-Commerce zunehmend beschleunigt und wird weiter an Boden gewinnen.

YEP Digital Marketing, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wachsen aktuell schnell und wollen diesen Trend auch weiterhin halten. Unser Ziel ist es, zu einer der grösseren Schweizer Full Service Agenturen zu werden. Wenn ich von Full Service spreche, meine ich aber Spezialisten in allen Digital Marketing Bereichen und dafür werden meiner Meinung nach mindestens 50 Spezialisten benötigt.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Der wichtigste Tipp ist ein simples Wort: Tun. Viele reden immer vom Traum der Selbständigkeit, trauen sich aber nicht, diesen Schritt zu gehen. Deswegen meine «digitale» Devise: Wissen statt vermuten. Tu es und vor allem: Gib nicht auf. Aller Anfang ist schwer. Wenn du es aber schaffst, kannst du stolz sein auf alles, was du erreicht hast

Wir bedanken uns bei Sandro Haag für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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