Donnerstag, Januar 1, 2026
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Es gibt auf dem Weg zum Ziel jede Menge Kurven aller Art

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Cineamo kino kinoevents

Cineamo – mitbestimmen was im Kino läuft

Stellen Sie sich und das Startup Cineamo doch kurz unseren Lesern vor!

Cineamo ist die Erfüllung von Filmwünschen durch Mitbestimmung beim Kinoprogramm, die Verwirklichung eigener Film- und Eventideen im Kino für Privatpersonen und Firmen mittels einer Smartphone-App und gleichzeitig aktuelles Kinoprogramm und vieles mehr rund um Kino.

Drei Kinofans, Christoph Käfer, Dominic Warok und Stefan Farnschläder, die Cineamo seit Anfang 2018 gemeinsam entwickeln, bilden das Gründerteam. Die Idee zu Cineamo hatte Stefan, der in eine Kinofamilie hinein geheiratet hatte und nun Marketing und Vertrieb verantwortet. Christoph organisiert als Team- und Aufgabenkoordinator und versierter Produktmanager die agile Umsetzung und Dominic erweckt mit seinen Codezeilen Cineamo zum Leben. Im Juni 2019 haben wir gegründet. Wir werden von einem kleinen Team begeisterter Cineasten und Profis auf ihrem Gebiet (IT, Design, Marketing) bei der Erreichung der Cineamoziele unterstützt. Unterstützung erhalten wir auch von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und den Gründereinrichtungen Würzburgs.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Unternehmensgründung ist der einzige Weg, eigene Ideen ohne fremde Einflüsse auszuprobieren und gemeinsam anhand von Kundenfeedback zur Marktreife entwickeln zu können. Der Weg von der Idee zum Produkt ist nicht nur eine sehr lehrreiche Reise sondern auch ein lohnendes Abenteuer. Das Gefühl, wenn andere Menschen das selbst erdachte und entwickelte Produkt gerne nutzen, ist unbeschreiblich!

Welche Vision steckt dahinter?

Bei Cineamo arbeiten wir daran, dass Filmfans die Art und Weise wie das Kinoprogramm gemacht wird, mitgestalten können. Cineamo ist die Individualisierung und Demokratisierung des Kinos, so ähnlich, wie wir das von Streamingdiensten kennen. Die Cineamo-App stellt eine Art Fernbedienung für Kinos dar, mit der jeder seinen Wunschfilm oder sein Wunschevent im Kino verwirklichen kann – ohne Vorgaben. Auch Unternehmen können die Funktionen zur Planung ihres Kinoevents nutzen.

Begründung: Schnelle Auswertungszyklen, Onlineticketing und dadurch kürzere Verweildauern in den Foyers und Bistros sowie ‚Kino daheim’ durch Netflix & Co. sorgen dafür, dass Kinos an Relevanz, Reichweite und oft auch den Kontakt zu den Filmfans verlieren. Dabei stehen durch Social Media längst neue Chancen zur Verfügung, Kino wieder enger mit den Besuchern zu verknüpfen. Und die Cineamo-App leistet dazu einen sehr wichtigen Beitrag.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die bislang größte Herausforderung war es, ein Team zusammen zu stellen. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung vergingen mehrere Jahre, in denen das Konzept immer wieder angepasst und verfeinert wurde. Da es sich bei Cineamo um eine innovative Art handelt, Kino neu zu denken, müssen unsere Ziel- und Kundengruppen Vertrauen in uns und die Cineamo-Idee fassen, womit die zweite große Herausforderung erzählt ist. Eine weitere sehr große Herausforderung besteht darin, dass eine Unternehmensgründung mit einer neuartigen Idee sehr riskant ist. Denn es ist sehr schwer von Beginn abzuschätzen, ob und wann sich die Zeit und die Investitionen lohnen werden. Bislang finanzieren wir drei Gründer das Projekt mit Eigenkapital und mit den Erlösen teilnehmender Kinobetriebe.

Wer ist die Zielgruppe ?

Cineamo ist eine Plattform, die Angebot und Nachfrage für individuelle Kinoevents zusammenbringt. Zu unserer Zielgruppe zählen daher die Kinobesucher und Filmfans, die gerne einmalige Filmevents genießen oder ein aktuelles Kinoprogramm auf dem Smartphone haben wollen. In Deutschland gibt es davon rund 25 Millionen, die im Durchschnitt gut viermal pro Jahr ins Kino gehen. Dazu kommen all diejenigen, die den Kinosaal gerne für kreative Ideen nutzen wollen. Sei es, dass sie eigene Inhalte auf die Leinwand bringen oder mit Freunden E-Games spielen wollen. Gleichzeitig ist ein Kinoevent für Unternehmen eine sehr interessante und abwechslungsreiche Alternative. Und die Kinobetriebe spielen als Anbieter der Raum- und Filmkapazitäten eine eine besondere Rolle in unserer Vertriebsarbeit.

Wie funktioniert Cineamo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Mit der Cineamo-App kann jeder das Kinoprogramm seines Lieblingskinos mitbestimmen. Film verpasst? Filmklassiker im Kino, Wunschfilm oder eine andere Eventidee mit eigenen Inhalten? Mit Cineamo geht das mit wenigen Klicks – ohne Mindestteilnehmerzahl oder Vorgaben. Man zahlt nur sein Ticket zum Normalpreis, provisionsfrei. Cineamo nutzt die Schwarmintelligenz des Internets. Über die Social Media-Kanäle werden die Cineamo-Kinoevents verbreitet und sorgen in Verbindung mit der Kinowerbung für die Kinobesucher. Dass das funktioniert, haben wir viele Monate getestet und seit November 2019 nehmen die ersten Kinos in Deutschland an der Cineamo-Idee teil.

Kinos steht eine Software zur Verwaltung und Organisation der Eventanfragen zur Verfügung. Dafür erhalten wir eine kleine Gebühr und finanzieren so das Unternehmen. Das aktuelle Kinoprogramm und vieles mehr gibt es übriges auch in der Cineamo-App. Auf unserer Website und den Social Media-Kanälen zeigen wir in einem kurzen Video-Clip, wie Cineamo funktioniert.

Der Hauptvorteil für Kinos liegt in der besseren Auslastung der Kinosäle. Denn Cineamo-Kinoevents finden hauptsächlich außerhalb der sog. Primetime, also dem Samstagabend, statt. Filmfans profitieren davon, ihren Wunschfilm im Kino sehen zu können, dem Ort, für den Kinofilme mit sehr großem Aufwand produziert wurden. Nirgendwo sonst erlebt man Filme so intensiv wie im Kino. Dieses Angebot verbinden wir mit dem aktuellen Kinoprogramm und weiteren nützlichen Funktionen.

Das Angebot von Cineamo ist bislang einzigartig, es gibt aktuell keine Kino-App wie Cineamo. Nur mit Cineamo ist die Mitbestimmung im Kino möglich.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Team, wir Gründer, unsere ersten Kunden und Cineamo-Nutzer glauben fest an Cineamo, weshalb wir Cineamo jetzt schon in andere Länder bringen wollen. Kinos und Filmfans gibt es auf der ganzen Welt, ebenso wie Unternehmen, die eine hollywoodreife Eventlocation wünschen. Wir werden Cineamo rund um den gesamten Globus tragen und in fünf Jahren auf allen Kontinenten und allen Ländern vertreten sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Stellt ein kompetentes Team zusammen! Die Aufgaben werden sehr schnell sehr groß, ihre Anzahl nimmt sprunghaft zu und verteilt sich bald auf mehrere Fachgebiete.

Nutzt von Anfang an gute Tools, um die Zusammenarbeit zu organisieren. Termin- und Aufgabenplanung, regelmäßige Meetings, Festhalten und Kommunizieren von Ideen uvm. sind durch Softwareunterstützung fehlerfreier und schneller zu bewältigen.

Es gibt auf dem Weg zum Ziel jede Menge Probleme aller Art. Es war schon immer klug, sich vor allem mit Lösungen zu beschäftigen. Probleme sind Bestandteile der Vergangenheit, aus denen man lernen muss. Aber Lösungen betreffen die Zukunft und das ist das Ziel, das Gründer normalerweise anstreben. Der Fokus auf Lösungen hilft, sich immer wieder neu zu motivieren.

Wir bedanken uns bei Stefan Farnschläder für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Maximale Flexibilität an den Tag legen und Entscheidungsfreudig sein

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UniTouch BAD BOY Gesichtstuchmasken Bubble Effekt

UniTouch BAD BOY Gesichtstuchmasken mit Bubble Effekt-Powerpflege für MÄNNER

Stellen Sie sich un das Startup UniTouch BAD BOY doch kurz vor:

Mein Name ist Patrick William Sator (42) und ich bin Inhaber & Geschäftsführer des Handelsunternehmens WEOST Handel. Wir sind eigentlich kein klassisches Startup Unternehmen. Wir sind ein Handelsunternehmen, welches seit über 2 Jahren unter den Namen WEOST Handel in Österreich / Wien agiert. Neben unserer klassischen Distribution von Kosmetikprodukten betreiben wir auch aktives Produkt Scouting für innovative Produkte mit dem Ziel diese im deutschsprachigen Handel bestmöglich zu etablieren

Wir vertreiben unsere Handelsmarken mit Fokus Gesichtskosmetik sowohl in eigenen Onlineshops als auch über Handelspartnern im Retail und diversen Vertriebskooperationen. Durch die mehrjährige exklusive Distributions & Entwicklungs Allianz mit dem Hersteller GWO Chyang Biotech, die seit über 50 Jahren internationaler Spezialist im Bereich Gesichtskosmetik sind, haben wir gemeinsam die UniTouch BAD BOY Serie ins Leben gerufen und entwickelt. 

Wie ist die Idee zu UniTouch BAD BOY Masken entstanden ?

Die Idee wurde vor einigen Jahren bei einer bekannten europäischen Kosmetikmesse in Italien geboren wo wir mit den o.a. Hersteller der primär Gesichtsmasken für Frauen entwickelt und produziert, eine Serie zu entwerfen die primär für Männer gedacht ist. Mit folgenden Schwerpunkten: leichter Handhabung, Effektiv, Schnell unkompliziert und für die Männerhaut geeignet – mit einer neuen Reinigungs & Pflege Formel mit Schaumeffekt für jeden Männer Hauttyp gepaart mit unterschiedlichen Charakteren in der Außenwirkung. Neben der bereits existierenden BAD GIRL Masken Serie (Gold & Silbermasken) entwickelten wir dann gemeinsam eine innovative Männervariante mit komplett neuem Material & Formel mit dem Namen BAD BOY! 

Das internationale Marktpotenzial Potenzial für Männerkosmetik ist enorm – Daher auch die Entscheidung diesen Markt zu bedienen. Gesichtspflege für Männer ist der wachsende Trend in den nächsten Jahren. Statistiken belegen: Auf den größten Märkten in Europa verwenden mehr als 20% aller Männer Masken oder Gesichtspeelings. 52% der Männer im Alter zwischen 18-34 benutzen bereits Gesichtsmasken als Teil Ihrer Hautpflegeroutine. Tendenz steigend! 

Welche Vision steckt hinter UniTouch BAD BOY ?

UniTouch BAD BOY Gesichtstuchmasken Bubble Effekt

Die Vision bzw. das Ziel ist das Unitouch BAD BOY DIE internationale Lifestyle Männer Kosmetikmarke am Markt wird. Durch die Schaffung von unterschiedlichen Charakteren auf der Verpackung gepaart mit hochwertiger Inhaltsstoffen der  Masken, wird es neben den beiden aktuellen Gesichtsmasken Varianten  CLEAN ME und DEOTX ME in Zukunft 3 weitere Varianten geben. Nach dem Motto Be a BAD BOY in a GOOD WAY – Für jeden Mann seine passende Gesichtspflege mit Power!  

Wer ist die Zielgruppe von BAD BOY? 

Alle Männer die auf Ihr Äußeres Wert legen und Interesse an innovativen qualitativ hochwertige Gesichtskosmetik haben. Männer die auf Ihre Gesichtshaut achten und sie professionell, einfach und effektiv reinigen und pflegen wollen. Aber auch Frauen die bereits mit Frauenmasken vertraut sind und Ihren Männern nun auch was Gutes tun wollen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben ?

Da ich ein großer Fan dieser Sendung bin und dieses Format jedes Jahr verfolge und mich in meiner Arbeit inspirierte, kam die innovative Idee gemeinsam mit dem Hersteller sich hier zu bewerben und der Männerwelt etwas Neues zu präsentieren. Die Unitouch BAD BOY Masken mit Bubble Effekt – Like a GAMECHANGER! 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet ?

Da wir ja die Sendungen jedes Jahr genau verfolgt haben, war die Vorbereitung recht einfach und unkompliziert. Wir haben uns genau überlegt welche Inhalte wir in den 2 Minuten der Jury präsentieren werden. Auch einige Fragestellungen sind wir durchgegangen die von den Investoren so kommen könnten. Natürlich gab es auch ein entsprechendes Briefing inklusive Ablauf & Zeitkoordinierung mit dem Sender Team. Somit konnten wir uns perfekt auf unseren Auftritt & Pitch vorbereiten 

Sie sind eines der wenigen Start Up Unternehmen, dass es in die Sendung 2 Minuten 2 Millionen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war für mich und dem Hersteller extrem motivierend da wir dadurch die Möglichkeit erhielten unsere UniTouch BAD BOY Masken mit Bubble Effekt namhaften Investoren in Österreich und natürlich dem breitem TV Publikum zu präsentieren. 

Wie wichtig war dieser Schritt für sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf UniTouch BAD BOY aufmerksam werden?

Dieser Schritt war sehr wichtig für uns! Vor dem Auftritt waren wir ja bereits in einigen Handelsketten gelistet wo nun weitere intensive Gespräche für eine Expansion folgen werden. Im Medienbereich kannte man uns schon von einem bekannten Fernsehen & Printformat in Österreich wo unsere Masken redaktionell von bekannten österreichischen Gesichtern präsentiert worden sind. Nach unserem Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen haben wir nun einige Anfragen sowohl von weiteren Handelsketten als auch von Medien erhalten, die mit uns kooperieren wollen und großes Interesse an unserer Männer Produktlinie haben. 

Welche Investoren hatten Sie im Fokus?

Primär hatten wir Herrn Leo Hillinger, Florian Gschwandtner im Fokus, – jedoch waren alle Investoren für uns Interessant mit Ihrem gesamten Backround. 

Wie ging es nach der Sendung weiter? 

Nach der Sendung erhielten wir von unterschiedlichsten Seiten viele Anfragen die wir nun so rasch als möglich priorisieren und bearbeiten. Primär war es jedoch wichtig die große Anzahl von Bestellungen in unserem neuen Onlineshop www.badboy.at zeitnah abzuwickeln damit wir unsere Kunden optimal betreuen und diese nicht lange auf Ihre Masken warten mussten. 

UniTouch BAD BOY – wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren ?

Längerfristig ist es nun wichtig, dass unsere Produkte bei den bestehenden und neuen Handelsketten oder Vertriebskooperationspartner international platziert werden damit die Männerwelt unsere Produkte einfach und unkompliziert erreichen kann.  Der Ausbau unserer Online Aktivitäten für unseren Onlineshop & Social Media wird ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen in der Zukunft, um auch hier stark präsent zu sein. Parallel dazu soll es für sämtliche Vertriebskanäle entsprechende Marketing & PR Kampagnen geben um unsere Zielgruppen optimal zu erreichen.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf dem Weg geben?

An SICH und SEINE IDEE glauben und durchhalten! Sowohl Erfolge als auch Niederlagen gehören zusammen und bringen dich definitiv weiter & öffnen dir neue Perspektiven in deinem Denken und Handeln. Das RICHTIGE Team an seiner Seite haben um rasch und effektiv zu sein. Maximale Flexibilität an den Tag legen und Entscheidungsfreudig sein – rasch und überlegt in seiner Handlung sein. 

Wir bedanken uns bei Patrick William Sator für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das Wichtigste ist es Durchhaltevermögen zu haben

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Caspar-Health digitale Therapieplattform für Patienten und Therapeuten

CASPAR Health Therapieplattform, die Menschen den einfachen Zugang zur medizinisch-therapeutischen Betreuung ermöglicht

Stellen Sie sich und das Startup CASPAR Health doch kurz unseren Lesern vor!

Caspar-Health ist eine digitale Therapieplattform, die Menschen den einfachen Zugang zur medizinisch-therapeutischen Betreuung ermöglicht, damit Therapieerfolge nachhaltiger sichergestellt werden können. Mit Hilfe von Caspar-Health können Kliniken mit ihren Patienten Therapiemaßnahmen während des Krankenhausaufenthaltes und nach der Entlassung online durchzuführen. Die Leistungen werden von zahlreichen Versicherungen in den Bereichen Rehabilitation, Prävention und Nachsorge übernommen. Das Management bilden Maximilian Michels, Maximilian von Waldenfels, Benjamin Pochhammer und Dominik Blei.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Oft ist es die Frustration, wenn etwas nicht läuft und das Gefühl es besser machen zu können. Caspar-Health ist das dritte Unternehmen, das ich gegründet habe. Mich treibt es an, die besten Leute zu einem Team zu formen und gemeinsam Probleme zu lösen und Mehrwert zu schaffen.

Welche Vision steckt hinter CASPAR Health?

In Deutschland haben wir das Problem, dass viele Menschen keinen Zugang zu ihrer individuellen Versorgung bekommen, weil sich die analogen, medizinischen Angebote einfach zu schwierig in den Alltag integrieren lassen. Entweder ist der nächste Arzt oder Therapeut zu weit weg, andere Dinge des täglichen Lebens (z.B. die Kinderbetreuung) stehen im Weg oder die Motivation fehlt schlicht. Dieses Problem wollten wir mit Caspar-Health lösen. Unser Ziel ist es jedem Menschen einen einfachen Zugang zu seiner individuellen medizinischen Versorgung zu geben, mit dem Fokus auf therapeutische Interaktion. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Im Gesundheitsmarkt gibt es zum einen viele regulatorische Hürden, bevor man eine Leistung an Patienten anbieten darf und zum anderen lange Vertriebszyklen, wenn man – wie wir – eine Software an Kliniken vertreibt. Die größten Hürden waren das Produkt medizinisch und technisch so zu entwickeln, dass es perfekt in den Arbeitsalltag einer Klinik passt und den therapeutischen Anforderungen der Patienten gerecht wird. Wir sind Vorreiter in diesem Markt, konnten uns an keiner vergleichbaren, digitalen Lösung orientieren und mussten damit alles selbst „erfinden“. Für diesen langen Weg braucht es eine umfangreiche finanzielle Ausstattung, die wir mit sehr guten und unterstützenden VC’s erreichen konnten.

Wer ist die Zielgruppe von CASPAR Health?

Wir vertreiben Caspar-Health an stationäre und ambulante medizinische Einrichtungen, die ihre Patienten nach der Entlassung weiter betreuen wollen. Bei den Patienten ist Caspar-Health für all diejenigen geeignet, die irgendeine Form therapeutischer Betreuung benötigen, also vom Burn-out Betroffenen über Schlaganfallpatienten oder Personen, die eine neue Hüfte bekommen.

Wie funktioniert CASPAR Health? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Software kann auf allen internetfähigen Endgeräten genutzt werden. Die Klinik nutzt uns über den Webbrowser und konfiguriert die individuellen Therapiepläne für Ihre Patienten. Diese greifen dann meist über unsere mobilen Apps auf ihren Caspar-Health Therapieplan zu und können für jeden Therapietag ihre Inhalte aus den Bereichen Bewegung, Wissen und Entspannung abrufen. Über die App stehen die Patienten mit ihren Therapeuten in Verbindung, können Nachrichten austauschen oder Feedback zu Therapie-Inhalten hinterlassen. Der große Vorteil von Caspar-Health ist es, dass Therapie nicht mehr an Ort und Zeit gebunden ist und wir für Patienten einen grenzenlosen Zugang bei höchster Qualität sicherstellen können.

Damit unterscheiden wir uns auch maßgeblich von anderen Anbietern, die entweder die Klinik umgehen und sich mit einem B2C Angebot direkt an Patienten wenden. Bei diesen Wellbeing Angeboten mangelt es an der wichtigen medizinischen Interaktion mit dem Arzt oder Therapeut für eine effektive Heilung. Oder es gibt Anbieter, die das Konzept der Tele-Therapie unter Einbeziehung von externer Hardware verfolgen. Diese veralteten Lösungen führen zu extrem niedriger Nutzungsbereitschaft bei Kliniken und Patienten.

CASPAR Health, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Zu Beginn haben wir einen Fokus auf spitze Patientengruppen gerichtet, um zu lernen, wie wir Patienten zum größtmöglichen Heilungserfolg führen. Unser Ziel ist es die Plattform auf alle Versorgungsformen zu erweitern, die eine therapeutische Interaktion benötigen. So haben wir unser Angebot bereits von der Rehabilitation zur Prävention und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement erweitert. Und wollen sämtliche Anwendungsgebiete abdecken. Mit aktuell 4 großen Studien sind wir auf fortgeschrittenem Weg vielfach die Wirksamkeit von Caspar-Health nachzuweisen, was wir ebenso für eine Expansion nutzen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Wichtigste ist es Durchhaltevermögen zu haben. Es kommen viele schwere und unerwartete Phasen, bei denen man sich durchbeißen muss.

Man muss hart arbeiten können; ein Unternehmen zu gründen verlangt einem über viele Jahr ab, Familie und Freizeit zu opfern und sich fokussiert den unternehmerischen Zielen zu widmen.

Und man muss fähig sein, einen Strom von Talenten für sich zu gewinnen. Nur mit dem richtigen Team ist man für schwere Zeiten gewappnet. Und findet die nötigen Antworten bei den vielen Herausforderungen, die einem auf dem Weg begegnen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Maximilian von Waldenfels für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Geht eine Tür zu, öffnen sich drei neue!

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Wilder Heinrich wild wildbahn

Wilder Heinrich Wild aus freier Wildbahn proteinreich und fettarm

Stellen Sie sich und das Startup Wilder Heinrich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Falk Trompeter, ich bin 32, Wirtschaftsingenieur und Vater von zwei tollen Kindern. Gemeinsam mit Sebastian Lenger bin ich Gründer des Startups WILDER HEINRICH. Wir haben uns auf die Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln aus Wildfleisch spezialisiert. Wir sehen Wild als das neue Superfood.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst bin begeisterter und leidenschaftlicher Jäger. Bereits mit 15 habe ich die Jägerprüfung abgelegt und bin so oft es geht in der Natur. So habe ich für mich selbst schon immer Wildfleisch in unterschiedlicher Weise verarbeitet. Sebastian und ich sind Freunde aus dem Studium und haben irgendwann festgestellt, dass Wildfleisch zwar ein großartiges Lebensmittel ist, es im Handel aber viel zu wenig Beachtung findet. Das haben wir damals beschlossen zu ändern.  

Welche Vision steckt hinter Wilder Heinrich?

Wir haben die Vision, dass Wild als ökologische Alternative zu konventionellem Mastfleisch auf jedem Esstisch einen Platz findet. Wir wollen Rind und Schwein nicht gänzlich ersetzen, das könnte Wild in der Masse auch gar nicht leisten, aber als Ergänzung auf dem Frühstückstisch, im Kochtopf oder auf dem Grill werden wir uns einen festen Platz erkämpfen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Auf unserem Weg haben wir schon viel Schweiß und Nerven gelassen. Wir haben manches ausprobiert, das sich als nicht so zielführend erwiesen hat und mussten dabei auch eine ganze Menge Lehrgeld zahlen. Gute Partner in der Produktion und bei der Abwicklung sind wichtig, die mussten wir erst finden. Aber durch die Erfahrungen, die man auf seinem Weg sammelt, wächst man auch. Heute sind wir gut aufgestellt, haben tolle Mitarbeiter und verlässliche Partner. Gestartet sind wir mit unserem eigenen Geld und einem Gründerzuschuss der KfW. Nachdem unser Weg dann klar war, haben wir zwei Investoren gewonnen, mit denen wir das in den vergangenen zwei Jahren ausbauen konnten. Nun heißt es: Wachstum! Aktuell läuft ein Crowdfunding, mit dem wir den Handel in ganz Deutschland erobern wollen.   

Wer ist die Zielgruppe von Wilder Heinrich?

Mit unseren Lebensmitteln sprechen wir jeden an, der gute Qualität und köstliches Essen mag. Wild geht das ganze Jahr und preislich ist auch für jeden was dabei. Eine Bratwurst aus 100% Wildschwein gibt’s im Handel schon ab 1,20 €, das kann jeder mal ausprobieren. Und wer einmal probiert hat, der kommt meistens wieder. 

Was ist das Besondere an den Produkten Wilder Heinrich? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wilder Heinrich heißt „Wild aus freier Wildbahn“. Bei uns gibt es kein gezüchtetes Gatterwild, sondern echte Natur aus der freien Wildbahn. Wild ist ein nachwachsender Rohstoff – es wird der jährliche Populationszuwachs durch nachhaltige Jagd erlegt. Mit diesem Wildbret bieten wir als einziger Anbieter ein so breites Sortiment im Handel von Aufschnitt, über Salamis und Beißer bis hin zu Konserven, Bratwurst und Burgern. Damit bringen wir Wild das ganze Jahr auf die Tische der Republik. Aber unser größtes Alleinstellungsmerkmal: der Geschmack! Wilder Heinrich schmeckt einfach richtig gut. 

Wilder Heinrich wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Fünf Jahre sind in Startupdimensionen natürlich fast eine Ewigkeit, aber wir haben klare Pläne. 2025 sind wir in ganz Deutschland im Handel platziert, unsere eigene Produktion für alle Produktlinien läuft und wir haben unsere Wildannahmestellen überregional ausgebaut. Wahrscheinlich arbeiten wir dann grade an neuen Ideen, wie Fertiggerichten …  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Hört nicht auf die Skeptiker, Ihr seid die Visionäre!

Geht eine Tür zu, öffnen sich drei neue. Bleibt am Ball und glaubt an Euch.  

Unterschätzt das Thema Finanzen nicht. Gute Ideen brauchen solide Finanzierungen – niemand möchte kurz vorm Ziel trocken laufen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Falk Trompeter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Auch mit kleinem Budget kann man viel erreichen

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userlike Messenger-Dienste Kundenkommunikation

Userlike: Kundenkommunikation mit Messenger-Diensten vereinfachen

Stellen Sie sich und das Startup Userlike doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Userlike aus Köln. 2011 gegründet, sind wir mit inzwischen fast 40 Mitarbeitern Deutschlands führender Anbieter im Bereich Live-Chat-Software. Unsere Mission ist, dass wir Unternehmen dabei helfen wollen, die verschiedensten Kanäle der Kundenkommunikation zu bündeln und somit ihre Kundenbeziehungen noch besser pflegen zu können. Junge Menschen gelten nicht umsonst als Digital Natives – sie greifen heute kaum noch zum Telefon, sondern kommunizieren per WhatsApp und Messenger. Unternehmen müssen sich auf diesen Wandel einstellen, um mit ihren Kunden Kontakt aufzunehmen. Unser Ziel ist es, Firmen und deren Verbraucher ins Gespräch zu bringen, weil wir glauben, dass die richtige Kommunikation einen entscheidenden Vorteil bringt. Dafür sehen wir vor allem Potenzial in der Nutzung von Messenger-Diensten für die Kundenkommunikation.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich wollte die Freiheit haben, eigene Entscheidungen zu treffen und ein eigenes Ziel zu verfolgen. Mein Mitgründer David und ich hatten hierarchische Vorgaben, wie in traditionellen Unternehmen teilweise üblich, satt und stattdessen den Traum, etwas Eigenes zu starten und ein tolles Produkt zu entwickeln. Gerade David mochte nicht mehr für Dritte arbeiten, um dort hochwertige Lösungen im Namen anderer zu bauen.

Zunächst kam aber nur der Wunsch etwas Eigenes, Neues zu starten. Wir hatten viele Ideen, die wir durchgesponnen und dann wieder aufgegeben haben, weil es nicht das Richtige war. Wir sind dann auf Live-Chat Software gekommen, weil wir den wachsenden Bedarf gesehen haben. Die Kundenkommunikation hat sich damals nur langsam auf die veränderten Kommunikationsgewohnheiten eingestellt. 

Ich denke, die meisten kennen ja den Aufwand und den Frust, der im Kundenservice aufkommen kann – auf beiden Seiten. Dafür wollten wir eine Lösung bieten, die die Unzufriedenheit beim Endkunden auflöst, auf Unternehmensseite Kosten senkt und zusätzlich auch die Sales Abteilung unterstützt. Gleichzeitig war es ein Produkt, das wir mit damals noch sehr begrenzten Ressourcen relativ schnell umsetzen konnten. 

Welche Vision steckt hinter Userlike?

Unsere Art zu kommunizieren hat sich in den letzten Jahren fundamental gewandelt. Heutzutage nutzt fast jeder Messenger-Dienste. Und das aus gutem Grund, da dieser Kommunikationsweg mobil verfügbar ist und man selbst entscheiden kann, ob man direkt antwortet oder die Unterhaltung zeitversetzt führen will.

Viele Unternehmen hingegen bieten oft nur Telefon oder E-Mail als direkten Draht zur Firma. Und gerade Warteschlangen, vorzeitig beendete Gespräche oder das ständige Wiederholen des eigenen Anliegens bei stetig wechselnden Ansprechpartnern kennen wohl die meisten von uns. Das führt nicht nur zu Frust sondern hinterlässt oft auch ein schlechtes Bild des Unternehmens und kann somit langfristig auch geschäftsschädigend sein.
Wir sind der festen Überzeugung, dass es hier bessere Lösungen gibt: Messenger-Kanäle für die Kundenkommunikation. Warum nicht die Kundenkommunikation dahin verschieben, was privat ohnehin jeder nutzt? Das senkt die Hemmschwelle für Kunden und macht es ihnen leichter dann zu kommunizieren, wann sie es möchten. Denn glückliche Kunden bedeuten für die Servicemitarbeiter leichtere Conversions und mehr Abverkäufe.

Kurzum: Wir möchten, dass Messenger-Dienste in der Kundenkommunikation den Stellenwert bekommen, den sie in unserem Alltag schon längst haben.

Userlike: Kundenkommunikation mit Messenger-Diensten
Foto: ©2018 TOM TRAMBOW

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine große Herausforderung war auf jeden Fall, dass unser CMO Pascal und ich mehr oder weniger direkt von der Uni kamen. Wir haben das Business in unserer WG gestartet, im Winter, ohne Heizung. David hatte zwar schon 15 Jahre Berufserfahrung, aber nicht im Bereich SaaS. Da war eine Menge Selbststudium angesagt. Aus den anfänglichen Fehlern haben wir aber viel gelernt auf dem Weg dorthin, wo wir heute sind.

2013 sind wir nach Köln zurückgekommen und haben zunächst einen Investor gesucht. Statt eines Investments konnten wir aber einen großen Kunden aus dem Automobilsektor an Land ziehen und sind seitdem stetig gewachsen – ganz ohne VC Kapital.

Wer ist die Zielgruppe von Userlike?

Unsere Zielgruppe ist sehr breit, was schon immer eine gewisse Herausforderung für uns war. Vor allem haben wir einen Fokus auf Unternehmen aus Bereichen, die zunehmend digitalisiert werden, wie E-Commerce, Finanzen, Versicherungen und Automobilindustrie.

Wie funktioniert Userlike? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Durch die Implementierung von Userlike auf der eigenen Website und der Verbindung zu den gewünschten Messenger-Diensten, werden im Userlike Message Center alle Kanäle gebündelt und die Service Mitarbeiter können die Konversationen zentralisiert und kontaktbasiert beantworten. Es spielt für das Unternehmen also überhaupt keine Rolle mehr, welchen Kanal der Kunde nutzt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Kunden sind nicht genervt von Warteschlangen am Telefon sondern erleben die Kommunikation mit dem Unternehmen entspannter und selbstbestimmt über die von ihnen präferierten Kanäle. Dadurch steigt die Zufriedenheit und die Chance auf Conversions und Verkäufe.

Von unseren Mitbewerbern heben wir  uns vor allem durch den großen Fokus auf die gesamte Bandbreite der Messenger-Dienste ab. Durch die Verknüpfung von Website-Chat und der Implementierung von verschiedenen Messengern in unserem Userlike Messenger Center, bieten wir eine Kombination an, die nicht nur immer wichtiger wird, sondern bei der wir Vorreiter sind.

Userlike, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten auf Hochtouren daran, alle Messenger Dienste zu integrieren. Außerdem möchten wir eine Chatbot-Lösung für KMUs anbieten. Das ist ein absolutes Top-Thema, welches uns bereits seit einiger Zeit beschäftigt. Schon jetzt bietet unser Userlike Messaging Center eine Schnittstelle für unternehmenseigene Automatisierungen. 

Auch eine internationale Expansion steht an. Unser Produkt kann dank der Integration von DeepL bereits sprachübergreifend genutzt werden. Wir wollen nun weitere europäische Märkte ausbauen und mit unserer Plattform Unternehmen in ganz Europa bei der Kundenkommunikation unterstützen. Natürlich haben wir auch die USA und vor allem Asien im Blick. Deshalb wollen wir in Zukunft weitere Messenger-Dienste wie WeChat oder Line, zur Implementierung anbieten. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Auch mit kleinem Budget kann man viel erreichen, wenn man den Fokus nicht verliert.

Zufriedene Mitarbeiter sorgen für ein tolles Produkt! Daher sollte man schon beim Aufbau eines Startups die Unternehmenskultur aktiv gestalten. Das sollte natürlich nicht der alleinige Fokus zu Beginn sein, aber wenn man auf 15-20 Mitarbeitern kommt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, dem Thema Company Culture mehr Raum zu geben.

Fremdes Kapital muss nicht der Königsweg für alle Startups sein. Es hat auch Vorteile alles unter eigener Kontrolle zu haben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Timoor Taufig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Finde eine Idee die zu dir passt

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Knusperhalm der vegane, umweltfreundliche und essbare Strohhalm

Knusperhalm der vegane, umweltfreundliche und essbare Strohhalm

Stellen Sie sich und das Startup Knusperhalm doch kurz unseren Lesern vor! Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten etwas ökologisch sinnvolles auf den Markt bringen, da unser Planet im Plastikmüll förmlich erstickt. 

Da im Jahr 2021 alle Plastikstrohhalme abgeschafft werden, muss eine ökologische Alternative gefunden werden. Plastik zu vermeiden, um dann als Luxusgründen Maccharoni als Strohhalmersatz zu verwenden, die nach Gebrauch wegeschmissen werden, kann nicht die Lösung sein. Lebensmittel sollte man nicht wegwerfen! Aus diesem Grund haben wir einen umweltfreundlichen, essbaren und veganen Strohhalm erfunden.

Was war bei der Gründung von Knusperhalm die größte Herausforderung?

Der Knusperhalm muss formstabil im Glas bleiben und darf nicht aufweichen. Er soll zu jedem Getränk passen und soll keinen Zucker enthalten. Letztendlich haben wir alle Punkte erfüllt und unser bisherige Erfolg gibt uns recht und das, obwohl wir aktuell nur regional vertreten sind. Wir produzieren wöchentlich mehrere tausend Stück.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Definitiv! Erst in der Praxis treten die Probleme auf und man muss schnelle Entscheidungen treffen um auf dem Markt überleben zu können. Generell muss man immer am Produkt arbeiten und sich nie zufrieden geben, es gibt immer Verbesserung zu machen!

Welche Vision steckt hinter Knusperhalm?

Wir möchten aus einem Gebrauchsgegenstand, dem Strohhalm, ein Lebensmittel machen, das oft geknabbert wird. Bei vielen Getränken gibt es eine Knabberei dazu, bei uns kann jetzt der Strohhalm geknabbert werden nach dem Motto Use&eat!

Knusperhalm der vegane, umweltfreundliche und essbare Strohhalm

Wer ist die Zielgruppe von Knusperhalm?

Der Knusperhalm kommt bei den meisten gut an. Kinder lieben übrigens auch unseren Knusperhalm, z.B. mit einem Kakao.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Knusperhalm ist ein völlig neues Produkt, unser Knusperhalm wird stets frisch geröstet und ein vergleichbares Knuspererlebnis gibt es nicht.

Knusperhalm wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden den Knusperhalm in der grösseren Gastronomie sehen, aber auch für Endverbraucher wird er in vielen Haushalten zu finden sein, da er nicht in Plastik verpackt ist und wir vollkommen umweltfreundlich aufgestellt sind! Zusätzlich werden wir weitere Produkte auf den Markt bringen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Finde eine Idee die zu dir passt, das wird die grösste Herausforderungen sein. Beschäftige dich damit wo du gut bist!

Versuche die Welt ein Stück nachhaltiger zu machen, wir haben viele Probleme, deshalb verbessere ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Viele Menschen werden dir Tipps geben, höre dennoch auf dich selber. Wichtig ist auch über seine Idee zu sprechen und sich nich nicht in seine Idee zu verlieben. Auch sollte man bodenständig bleiben und die Kalkulation fair aufteilen.

Es gibt sehr viel zu beachten bei einer Gründung, versuche auch mit wenig Kapital zu starten und interessiere dich für entrepreneurship. Es dauert sehr lange bis man eine sehr sehr gute Idee findet!

Wir bedanken uns bei Christian Zippel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bringe eine große Passion für dein Thema mit

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xbyx frau wechseljahre balance

XbyX für die Frau ab 40, die das Thema Wechseljahre neu denkt

Stellen Sie sich und das Startup XbyX doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Peggy Reichelt und habe 2019 gemeinsam mit Monique Leonhardt in Berlin gegründet. XbyX ist eine neue Digitalplattform für die Frau ab 40, die das Thema “Wechseljahre” neu denkt. Wir setzen auf Ernährung und Änderung des Lebensstils als ersten und wichtigsten Schritt gegen Wechseljahresbeschwerden. Denn hunderte Studien bestätigen, dass dies für hormonelle Balance und damit Energie, Gelassenheit und Wohlbefinden sorgt

Neben der Wissensvermittlung, dem XbyX® Check und einer Community unterstützen wir Frauen mit pflanzenbasierten, nicht-medizinischen Produkten für hormonelle Balance, Menopause und gesundes Altern. Die innovativen XbyX® Produkte haben wir gemeinsam mit Experten speziell für die Frau ab 40 entwickelt. Sie kombinieren natürliche Wirkstoffe, die typische Beschwerden der Wechseljahre und hormoneller Dysbalancen reduzieren.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Ich sah eine große Lücke bei dem verfügbaren Wissen und Lösungen rund um die Wechseljahre. Noch wichtiger, ich erlebte es am eigenen Körper. 

In unseren 40ern spüren wir Frauen erste, noch sehr subtile Veränderungen an unserem Körper. Wir fühlen uns öfter energielos, sind leichter erschöpft, reizbarer, weniger stressresistent und schlafen nicht mehr gut. Das Gewicht zu halten fällt schwer, auch wenn an Ernährung und Bewegung gar nichts geändert wird. Dass dies mit den Wechseljahren zu tun haben kann, darauf bereitet uns niemand vor. Die Realität ist aber, dass die Wechseljahre weit vorher beginnen, als die meisten Frauen denken. Schon 4-10 Jahre vor der letzten Periode beginnt die sogenannte Peri-Menopause. Erst durch meine Recherchen erfuhr ich, dass viele Veränderungen meines Körpers genau mit dieser Peri-Menopause zusammenhängen! Darunter Energielosigkeit, Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen. Warum wusste ich das nicht? Warum redet keiner darüber? 

Um diese Lücke rund um die Menopause zu schließen, entstand der Entschluss zu gründen, und damit XbyX.

Was war bei der Gründung von XbyX die größte Herausforderung?

Besonders schwierig waren die ersten Monate, in denen ich alleine an der Idee arbeitete. Somit war die größte Herausforderung, eine Mitgründerin zu finden, die meine Vision teilt, die mit genauso großer Leidenschaft an dem Thema arbeitet und die meine Fähigkeiten ideal komplementiert. Ich hatte dann das große Glück, dies in Monique zu finden.

xbyx frau wechseljahre balance

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Anders geht es gar nicht. Ansonsten bauen sich Kosten und Erwartungen auf, die im schlimmsten Fall an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeigehen. Das ist natürlich immer eine Herausforderung, besonders wenn man an sich selbst und seine Arbeit einen sehr hohen Anspruch hat. Zum Aufbau eines neuen Start-Ups gehört unbedingt dazu, Perfektionismus und Ego zur Seite zu legen und einfach loszulegen. Eine gewisse Naivität ist dabei manchmal ganz förderlich.

Welche Vision steckt hinter XbyX?

Unsere Vision ist eine Welt, in der Frauen ihren eigenen Körper und dessen Bedürfnisse kennen und mit Selbstvertrauen und Gelassenheit durch die Wechseljahre gehen. Eine Gesellschaft, die Frauen bis ins hohe Alter respektiert und unterstützt.

Wer ist die Zielgruppe von XbyX?

XbyX richtet sich an die Kernzielgruppe von Frauen zwischen 40 und 60. Das umfasst Frauen die gerade in der Peri-Menopause sind bis hin zu Frauen in der Post-Menopause.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir fokussieren uns zum Einen auf nicht-medizinische Lösungen und setzen mit unseren pflanzlichen Produkten bei den Ursachen, nicht bei den Symptomen an. XbyX ist quasi Biohacking der Menopause durch Ernährung und Lebensstil-Änderungen. 

Zum anderen legen wir bei XbyX neben den Produkten einen großen Wert auf die Wissensvermittlung und den Austausch der Frauen untereinander. Unter anderem durch unsere Guides, Checklisten, den Audiokurs, Rezepte und Magazin-Artikel. Es ist uns ein großes Anliegen, Frauen in der Lebensmitte zu befähigen, ihren eigenen Körper besser zu verstehen und so die Basis für optimale Gesundheit bis ins hohe Alter zu legen.

XbyX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten mit XbyX die Top-Anlaufstelle für Frauengesundheit in der Lebensmitte sein. Wir möchten neben einer breiteren Produktpalette umfangreiche weitere Leistungen anbieten, die Frauen in der zweiten Lebenshälfte unterstützen. Was genau das sein wird, wird maßgeblich durch das Feedback und die enge Interaktion mit unseren Kundinnen geprägt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erstens: Bringe eine große Passion für dein Thema mit. Du musst dich darauf einstellen, dass du 24/7 an deiner neuen Idee arbeiten wirst. Wenn du keine inhaltliche Leidenschaft für das Thema besitzt, macht es das Gründen noch schwieriger, als es so schon ist, und kostet extra viel Kraft.

Zweitens: Suche dir eine/n Mitstreiter/in. Im Start-Up Business gilt noch mehr als in anderen Lebenslagen: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Idealerweise ist deine Mitgründerin ein dich fordernder und ergänzender Counterpart. Gleicht also deine eigenen Defizite aus, lässt euer Business so stärker werden.

Drittens: Suche früh den Dialog mit potentiellen Kundinnen. So lernst du schnell, welche deiner Ideen sinnvoll sind und welche völlig an den Bedürfnissen deiner Zielgruppe vorbeigehen. Du vermeidest so, dass du zu lange in eine falsche Richtung läufst.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Peggy Reichelt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Habe keine Angst zu scheitern!

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LMS

LMS Marketingberatung bietet innovative und kostengünstige Vermarktungs- u. Beratungsleistungen

Stellen Sie sich und das Startup LMS kurz unseren Lesern vor!

Antwort: LMS ist ein 2018 in Markkleeberg gegründetes Startup aus dem Bereich Marketing u. Marketingberatung. Ich, Louis- Macián Seriot, gründete mit 18 Jahren mein erstes eigenes Unternehmen, damals in der Automationstechnologie. Mittlerweile bin ich 22 und habe den Spaß am unternehmerischen Handeln (zumindest bisher) nie verloren. Mit LMS soll versucht werden innovative Vermarktungsansätze mit intelligenten Konzepten transparent, schnell und preisgünstig umzusetzen. Dabei soll die Qualität der Leistung stets dem entsprechen, was auch von den Besten der Branche zu erwarten wäre. Neben meiner unternehmerischen Tätigkeit studiere ich Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig, treibe (zugegeben) nur ab und zu Sport und versuche stets neu Ideen zu finden, die unternehmerisch verwertbar sind und LMS weiter voranbringen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Antwort: Die Idee zur Firmengründung entstand aus der einfachen Frage: Wer unterstützt eigentlich Gründer, Start-Ups und kleinere Betriebe in Sachen Marketing? Das Problem ist häufig, dass viele Unternehmer keine Zeit haben, sich neben Ihrem Kerngeschäft um die Vermarktung ihrer Produkte oder Dienstleistungen selbst zu kümmern. Darüber hinaus bedeutete die Inanspruchnahme von externen Marketingleistungen bis dato häufig einen hohen finanziellen Invest. In Folge dessen sahen sich Gründer, Einzelhändler und kleinere Firmen oftmals gezwungen auf die Ausschöpfung aller Potenziale zu verzichten. Hier wollte ich Abhilfe schaffen und begann an einem Dienstleistungsprodukt zu arbeiten, welches genau auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten sein sollte. Vielleicht liegt es in meiner Persönlichkeit, Neues zu wagen und Das zu schaffen, was es noch nicht gibt. Jedenfalls stand für mich schon mit 18 Jahren fest, wo mein Weg hin geht.

Welche Vision steckt hinter LMS? 

Antwort: LMS soll der Link zwischen Markt und Unternehmen sein. So die optimale Vorstellung. Mit Hilfe aufeinander abgestimmter Marketing-Konzepte und ausgewählten Maßnahmen soll es jeder Firma, unabhängig von deren finanzieller Stärke oder personellen Größe, möglich sein, sich erfolgreich zu entwickeln. LMS soll für jeden Unternehmer die Anlaufstelle Nr. 1 werden, wenn es um die Unternehmensentwicklung und den damit verbundenen Maßnahmen zur Vermarktung der jeweiligen Produkte geht. Die Menschen und das Produkt sollen im Fokus stehen und ganzheitlich betrachtet werden. Nur wer Alles im Blick hat, kann auch Alles nutzen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Antwort: Herausforderungen gibt es viele und wahrscheinlich stehen uns schon morgen die nächsten bevor. Die Idee steht am Anfang, aber nachdem die ersten Gedanken strukturiert waren ging es in die „heiße Phase“. Für mich stand von Anfang an fest, dass die Gründung aus Eigenkapital gelingen muss. Eine wesentliche Zielstellung bei all meinen Projekten ist die Unabhängigkeit und die alleinige Entscheidungsgewalt. Aus diesem Grund legte ich viel Wert auf eine Gründung aus vorhandenen Mitteln. Allerdings, und das ist ebenso wichtig, wurde LMS von der EU in Form des EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) und aus Fördermitteln des BAfA (Messeförderung des Bundesamts für Ausfuhrwirtschaft) unterstützt. Eine der größten Hürden neben der Finanzierung stellte natürlich auch die Etablierung der eigenen Leistungen dar.

Die Herausforderung: Vertrauen in eine unbekannte Marke schaffen. Dabei setzte ich vermehrt auf die Teilnahme an Wettbewerben und konnte mit den erreichten Erfolgen erste Referenzen schaffen. Hinzu kamen die zahlreichen Partnerunternehmen der LMS, welche ebenso dazu beitrugen, dass das Unternehmen rasch bekannt wurde. Eine wahre Challenge: Den Anderen einen Schritt voraus sein. Im Bereich der Dienstleistungen gibt es keine Patente. Alles was hilft, sich gegen Mitbewerber durchzusetzen ist Schnelligkeit und immer eine Idee Vorsprung zu haben. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich mich mit der Aussage zurückhalte, es wären alle Herausforderungen gemeistert.

Wer ist die Zielgruppe von LMS?

Antwort: Die Dienstleistungsprodukte richten sich vorranging an Unternehmen in deren ersten drei – fünf Jahren. LMS möchte Gründerinnern und Gründern helfen, die wichtigsten Schritte in Richtung einer erfolgreichen Produktvermarktung zu gehen. Damit jedoch keine allzu große Beschränkung des Geschäftsfeldes entsteht, zeigt sich LMS für Anfragen von bereits erfolgreichen Startups sowie mitteständischer Unternehmen stets offen. Dabei richtet sich das Angebot an Firmen aus wissenschaftsorientierten Bereichen aber auch anderen Kunden aus der App- und Softwareentwicklung sowie dem industriellen Umfeld und dahingehender Innovationen. Genau davon lebt LMS: Die Verlinkung zwischen verschiedensten Branchen. 

Wie funktioniert LMS? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Antwort: Das Konzept ist einfach: Es gibt drei Leistungspakete: Basis, Komfort und Premium. All diese Packages sind unabhängig voneinander buchbar, allerdings jeweils für verschiedene unternehmerische Phasen konzipiert. Im Basispaket werden mit dem Kunden gemeinsam die Grundlagen für einen gelungen Produktstart erarbeitet, indem gezielt Marketingmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Anschließend erfolgt im Rahmen des Komfortpaketes der Grundlagenausbau und die Optimierung der Maßnahmen anhand der ersten Erfolge. Das Premiumpaket eröffnet den Sprung in die breite Wirtschaft und schafft verbesserten Zugang zu weiteren Märkten. Dabei liegt der Vorteil darin, dass der Kunde einen festen Preis zahlt, unabhängig davon, welche Maßnahmen LMS flexibel umsetzt.

Das ist z.B. dann von Vorteil, wenn nur ein geringes Budget zur Verfügung steht. Darüber hinaus lassen sich die Packages auch als eine Art „Versicherung“ buchen. Sollen vielleicht kurzfristig interne Kapazitäten ergänzt werden, genügt ein Anruf und der externe Dienstleister steht zur Unterstützung bereit. Ohne erneutes Angebot, ohne anderen organisatorischen Aufwand. Genau an dieser Stelle unterscheidet sich das Konzept auch von bisher bekannten Agenturen. Denn das wichtigste Gut eines Unternehmers ist – wie weithin bekannt – die Zeit.

LMS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Antwort: Das ist eine spannende Frage. Angestrebt ist, LMS zu einem deutschlandweit agierenden Unternehmen auszubauen, welches binnen 24 Std. erste Maßnahmen umsetzen kann, ohne dabei einen Verlust an Qualität der Leistung hinzunehmen. Zugegeben: Davon kann im Moment noch nicht ganz die Rede sein und es wird sicherlich noch ein wenig Zeit vergehen müssen, bis das Netzwerk und die Struktur vorhanden sind solche Ziele umzusetzen. Aber wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Ich bin mir sicher, dass das vorhandene Produkt attraktiv genug ist, dieses Ziel zu erreichen. Wenn ich mir einen Zeitraum von fünf Jahren anschaue, erscheint es mir realistisch, meine Vorhaben zu erreichen. Allerdings bin ich mir darüber im Klaren, dass der ein oder andere Stein auf dem Weg dahin erst noch zur Seite geräumt werden muss. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Antwort: Gründungen sind aus meiner Sicht höchst individuell. Als erstes würde ich Jedem sagen: Habe keine Angst zu scheitern! Natürlich birgt eine Gründung das Risiko, etwas zu verlieren, seiner Reputation vielleicht nicht immer Gutes zu tun. Dennoch ist es wichtig Neues zu wagen, denn genau davon leben nicht nur die Gründer selbst, sondern auch der Fortschritt einer Gesellschaft. Zu scheitern ist nicht schlimm, schlimm ist nur, nicht weiter zu machen.

Um das Risiko des Scheiterns zu minimieren, sollte aus meiner Sicht auf das eigene Bauchgefühl gehört werden. Es gibt durchaus auch im geschäftlichen Alltag Situationen, bei denen der erste Eindruck der Richtige ist. Lasst Euch davon nicht immer leiten aber stets beraten. Last but not least: Lebt Eure Idee. Wichtig für den Erfolg ist, dass man als Gründerin oder Gründer an seine eigene Idee glaubt und sich nicht von der ersten negativen Kritik abschrecken lässt. Kritik ist wichtig und gibt einem manchmal auch neue Anstöße, jedoch sollte sie einen nicht beherrschen und von den eigentlichen Zielen abbringen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Louis Seriot für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wichtig ist ein klarer Fokus auf wahrgenommene Vorteile für den Kunden

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Qonto

Qonto digitales Geschäftskonto für einfaches Business Banking

Stellen Sie sich und das Startup Qonto doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Philipp Pohlmann, ich leite das Deutschlandgeschäft der Online Business Bank Qonto und beschäftige mich seit 2012 mit der bunten Welt der Fintechs. Über die Jahre durfte ich bereits einige der neuen Fintech-Einhörner strategisch begleiten. Anfang 2019 bin ich dann bei einem Projekt für ein schwedisches Startup auf Qonto gestoßen.

Qonto wurde 2016 in Frankreich gegründet und konzentriert sich ausschließlich auf kleine und mittlere Unternehmen, sowie Selbstständige. Wir verfolgen die Vision, das herkömmliche Business Banking zu revolutionieren. Ziel dabei ist, den Leistungsumfang einer etablierten Bank mit maßgeschneiderten Lösungen zu verbinden, um so ein neues Produkterlebnis für unsere Kunden zu schaffen. Aktuell zählt Qonto mehr als 200 Mitarbeiter aus über 30 Nationen und vereinfacht 65.000 aktiven Kunden in Frankreich, Spanien, Italien das tägliche Finanzmanagement. In Deutschland sind wir Ende Januar nach einer langen Testphase offiziell erfolgreich gestartet. Als Deutschlandchef ist es meine Aufgabe, den hiesigen Markt weiter zu erschließen und mit dem Feedback unserer Kunden das Produkt noch gezielter auf die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu Qonto stammt von Alexandre Prot und Steve Anavi. Nach Gründung ihres ersten Unternehmens waren sie frustriert von Ihrer Bankerfahrung. Traditionelle Hausbanken sind oftmals sehr unflexibel bei der Kontoeröffnung und bieten wenig weiterführende Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Die beiden Gründer nahmen ihre Erfahrung zum Anlass, selbst den Banking Service zu entwickeln, den sie sich als Unternehmer gewünscht hätten. Neue Technologie und Design sind dabei die tragenden Säulen von Qonto und machen das Produkterlebnis so einzigartig. Den engen Bezug unserer Gründer zu den eigenen Erfahrungen spürt man in der Produktentwicklung. Qonto versetzt sich immer erst in die Lage des Kunden, bevor neue Services eingeführt werden. Als Schlüsselmarkt in Europa sind uns die Bedürfnisse der deutschen Unternehmen besonders wichtig und das Produkt-Feedback unserer hiesigen Kunden hat höchste Priorität.

Welche Vision steckt hinter Qonto?

Uns geht es darum, die noch immer sehr analoge Welt des Business Bankings grundsätzlich zu erneuern und das Geschäftsbankerlebnis der Zukunft zu gestalten. Dabei verschmelzen Bereiche des klassischen Bankings mit neuen Lösungen für Team- und Finanzmanagement. Einige unserer weiterführenden Angebote bieten zusätzlich Lifestyle-Services und bereichern so das Produkterlebnis. Letztendlich wollen wir Unternehmen ein Bankkonto bieten, das sie gerne nutzen. Unternehmen in Deutschland sind gesetzlich dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Traditionelle Hausbanken nutzen dies aus und bieten leider nur sehr eingeschränkten Service bei der Kontoeröffnung und Führung. Genau dort setzen wir an. Die klare Designsprache und Echtzeit-Kontrolle über alle Steuerungselemente erleichtern das tägliche Bankgeschäft und sparen wertvolle Zeit. In den nächsten 5-10 Jahren wollen wir den operativen Teil des klassischen Bankings noch stärker automatisieren und zusätzliche Tools für Entscheidungsträger entwickeln. Das könnte zu einer grundlegenden Veränderung des Finanzmanagements in Unternehmen führen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderungen sind natürlich stark marktabhängig. In Frankreich war Qonto in 2016 ein Vorreiter. Der enge Kontakt zu Gründern und die Partnerschaft zu dem weltweit größten Startup Campus „Station F“ halfen dabei, den Produkt-Markt-Fit zu validieren. So wuchs das Startup innerhalb eines Jahres nach der ersten Finanzierungsrunde auf mehr als 20.000 aktive Kunden. Nach erfolgreicher Serie-B im Jahr 2018 wurde 2019 die Internationalisierung priorisiert.

In Deutschland sehen wir uns einem aufgeheizten Marktumfeld gegenüber. Allerdings gibt es bisher keinen Anbieter, der ein klar differenziertes Angebot für alle KMU bietet. Eine große Herausforderung besteht darin, das Produkt so auf den lokalen Markt anzupassen, dass für unsere Kunden ein erlebter Mehrwert entsteht. Die Gefahr dabei ist, das Produkt mit Features zu überladen, die effektiv nur wenig genutzt werden. 

Um langfristig auf dem deutschen Markt erfolgreich zu sein, stehen wir aktuell vor den zwei wohl größten Herausforderungen überhaupt. Zum einen sind wir die beliebteste „Bank“ Europas – unser Net Promoter Score (NPS) liegt zwischen 70-80. Wir heben uns damit deutlich von unseren Wettbewerbern ab. Gleichzeitig gilt es aber auch, diesen Wert bei starkem Wachstum stabil zu halten und kontinuierlich weiter zu verbessern. Zum anderen ist unser Ziel, eine vollkommen eigenständige Bank zu werden, um so unseren Kunden alle Bankprodukte aus eigener Hand anbieten zu können. Den Grundstein dafür haben wir in 2019 mit dem Aufbau eines eigenen Kernbankensystems gelegt. In 2020 wird die sehr umfangreiche Banklizenz folgen. 

Aus diesem Grund haben wir Mitte Januar eine Series-C Finanzierung von 104 Millionen Euro abgeschlossen und mit Tencent und DST Global zwei neue internationale Investoren neben Valar Ventures und Alven Capital dazugewonnen.

Qonto

Wer ist die Zielgruppe von Qonto?

Qonto bietet ein digitales Geschäftskonto mit einer Vielzahl passender Features und Services für kleine und mittlere Unternehmen, sowie Selbstständige. Durch verschiedene Preismodelle sprechen wir eine breite Zielgruppe an, die ihr Banking individuell gestalten will. 

Wie funktioniert Qonto? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Qonto kann ganz einfach online ein passendes Geschäftskonto eröffnet werden. Je nach Anforderungen kann aus verschiedenen Optionen gewählt werden. Mitarbeitern oder Teams können Karten mit unterschiedlichen Rechten und Limits ausgehändigt werden. Neben den Vorteilen des klassischen Bankings bieten wir auch die Möglichkeit bspw. digital Rechnungen zu erfassen, welche dann vollautomatisiert in die entsprechenden Geschäftsbereiche gebucht werden. Ein großer Unterschied zu Wettbewerbern ist, dass wir unser eigenes Kernbankensystem entwickelt haben. Somit sind wir am Markt unabhängig, nicht auf Dritte angewiesen und minimieren Ausfallrisiken. Gleichzeitig erlaubt uns dies, eigene Karten anzubieten und diese ohne Zusatzkosten mit umfangreichen Versicherungsleistungen auszustatten.

Qonto, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im ersten Jahr in Deutschland wollen wir das Wachstum von Frankreich wiederholen. Das heißt konkret: Wir wollen 20.000 deutsche Kunden für Qonto begeistern und Teil der europäischen Wachstumsstory werden. Dies wird nicht einfach, ist meiner Meinung nach aber ein durchaus realistisches Ziel – mit 3,5 Millionen KMU bietet der deutsche Markt enormes Potential. In fünf Jahren sehen wir uns als Ansprechpartner Nr.1 in Europa, wenn es um modernes Business Banking geht.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn es um die Markteinführung und das Wachstum eines Software-Produkts geht, kann ich Folgendes mit auf den Weg geben:

Während der Customer Discovery Phase entscheidet die Qualität der User Interviews über den Erfolg am neuen Markt. Wir haben festgestellt, dass sehr ausführliche Interviews mit Kundensegmenten und Sub-Segmenten in der Lokalisierung entscheidend sind.

Erhöhte Feature-Quantität und Marktdurchdringung gehen nicht Hand in Hand. Wichtig ist klarer Fokus auf wahrgenommene Vorteile für den Kunden. Mehr Features erhöhen wahrgenommene Produktkomplexität und führen zu größerem Aufwand in der Kommunikation für Zielsegmente.

Die richtige Metrik für jede Wachstumsphase. Bei der Markteinführung eines stark skalierbaren Produkts sollte die Monetarisierung in der Anfangsphase zweitrangig sein. Zudem hilft es nicht, verschiedene Metriken gleichwertig zu behandeln. Zur besseren Einschätzung der Zielmetrik ist darüber hinaus Industrie-Verständnis unabdinglich, da die Messkriterien sich stark unterscheiden.

Wir bedanken uns bei Philipp Pohlmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Schritt nach dem anderen

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Spring: medizinische Produkte für den Mann Shampoo

Spring medizinische Produkte für den Mann

Stellen Sie sich und das Startup Spring doch kurz unseren Lesern vor!

Spring bietet wirksame Lösungen für medizinische Herausforderungen des Männeralltages. Diese können vom Shampoo zur besseren Durchblutung der Kopfhaut bis hin zur medizinischen Behandlung des Haarausfalls über Kooperationsärzte reichen. Dazu hilft Spring seinen Nutzern mit einem Support-System aus medizinischen Beratungsleistungen seitens eines Teams an führenden Ärzten ihres Faches. Spring ist im Mai 2019 mit den Indikationen Haarausfall und Erektionsstörungen gestartet und konnte bei sehr starkem Wachstum bereits zigtausenden Männern helfen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mein Co-Founder Manuel Nothelfer hat bereits sehr erfolgreich digitale Unternehmen wie z.B. Betreut.de oder Auxmoney aufgebaut und geführt. Nach einem kurzen Abstecher in die Konzernwelt (Vorstand bei ERGO Direkt) hat er nach einer neuen unternehmerischen Herausforderung gesucht und sich dabei stark mit dem Thema Telemedizin auseinandergesetzt. Ich selber habe erstmal bei Procter & Gamble Brand- und Product Management gelernt (verantwortlich für die Marken Pampers, Lacoste Parfums, Pringles) bevor ich über Rocket Internet 2012 nach Asien gekommen bin. Dort habe ich mich allerdings dann selbst als Gründer einer Mutter-Baby Plattform in Indonesien sowie einer Unternehmensberatung in Singapur ans Unternehmertum herangewagt. 2018 kam ich als Head of Brand für FlixBus zurück nach Deutschland.

Im Laufe des Jahres 2018 war ich immer stärker von Plattformen aus den USA wie zum Beispiel getroman.com oder keeps.com beeindruckt, die telemedizinische Prozesse mit dem Angebot von medizinischen Produkten als Direct-To-Consumer Lösungen zum starken Vorteil ihrer Kunden verbinden. In dieser Zeit haben sich dann die Wege von Manuel und mir gekreuzt und ab dann kam es ziemlich schnell  zur gemeinsamen Gründung der Mutterfirma Direct Health Services GmbH.

Gerade in Deutschland besteht eine sehr starke Unterversorgung an medizinischen Lösungen für Themen, die einen Großteil von Männern betreffen aber aufgrund von emotionalen Barrieren wie Scham oder systematischen Barrieren wie mangelnde Facharztversorgung nicht zugänglich gemacht werden. Diese Lücke in der Versorgung wollen wir mit unserem Angebot auf www.gospring.de schließen.

Welche Vision steckt hinter Spring ?

Wir bauen ein ’next Generation Johnson & Johnson‘ aufbauen – also ein medizinisches Konsumgüterunternehmen, das den technologischen Fortschritt bei Telemedizin und anderen digitalen Lösungen nutzt um ein Portfolio an medizinisch wirksamen Produkten anzubieten. Dadurch wollen wir Millionen an Menschen helfen einfachen Zugang zu einem gesünderen Alltag mit verbesserter Lebensqualität zu finden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen lassen sich an 2 Punkten festmachen. Zum Einen das in unserem Fall sehr komplexe operationelle Setup, da mitunter Apotheken und Kooperationsärzte in die Wertschöpfungskette eingebunden werden müssen ohne dabei die Kundenerfahrung zu stören. Zum Anderen ist es allerding auch eine große Marketingherausforderung, da wir speziell beim Thema ‚Erektionsstörung‘ von vielen Online Marketing Plattformen wie zB Facebook systematisch ausgeschlossen wurden. Und das obwohl wir eine der wenigen Plattformen sind, die dieses Thema seriös und zum absoluten Nutzen der zahlreich betroffenen Männer angeht. Wir mussten sehr kreativ sein und haben deshalb sehr schnell den Weg ins TV wählen müssen. Das hat sich aber im Nachhinein als einen der stärksten Treiber unseres Wachstums herausgestellt, das wir alleine mit Online Marketing niemals in der kurzen Zeit erreicht hätten. 

Wir sind VC finanziert und haben eine Seed-Runde mit HV Ventures als Lead Investor abgeschlossen. Hinzu kam eine Riege an prominenten Angel-Investoren, die spezielle Expertise in jeweiligen Fachbereichen des Spring-Modells einbringen. Zu nennen sind hier beispielhaft Reinold Geiger, der Eigentümer der Kosmetikkette l’Occitane en Provence, zwei Geschäftsführer von größeren deutschen Pharmaunternehmen, die FlixBus Gründer sowie Jean-Remy von Matt, der Gründer der erfolgreichsten deutschen Werbeagentur Jung von Matt.

Wer ist die Zielgruppe von Spring ?

Männer ab 18 Jahren

Wie funktioniert Spring ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Spring verbindet Nutzer auf medizinischen Indikationen direkt mit wirksamen Produkten oder eben Ärzten und Online-Apotheken für eine wirksame medizinische Behandlung, die auch verschreibungspflichtige Medikamente beinhalten kann. Alles geht rein digital und diskret vonstatten sowie immer mit der wirksamen Lösung des jeweiligen medizinischen Indikation als Ziel. Spring wird hierbei von einem unabhängigen medizinischen Beirat angeleitet, der die Behandlungsstandards setzt, kontrolliert sowie für die evidente Wirksamkeit der angebotenen Produkte steht.

Die Vorteile für den Nutzer liegen darin, dass sie diskret und einfach an effektive medizinische Lösungen ihrer Probleme gelangen – dies aber inklusive einem Servicepaket aus medizinischer Beratung und höchsten Qualitätsstandards einzigartig im Markt passiert. Bei uns steht eine medizinisch integre und nahtlose Kundenerfahrung im Zentrum aller Prozesse. Dadurch unterscheidet sich Spring sehr stark von Online Apotheken, reinen Telemedizinanbietern sowie klassischen Konsumgüterunternehmen, die jeweils in Silos operieren ohne den Kunden bzw. Patienten ganzheitlich im Blick zu halten.

Spring, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir forcieren erstmal eine Erweiterung unserer Angebotspalette einhergehend mit einer weiter verbesserten Kundenerfahrung für Männer. Internationalisierung in weitere europäische Märkte sowie eine Ausweitung des Zielpublikums auf zB Frauen stehen ebenfalls zeitnah im Raum. Dabei verfolgen wir unser langfristiges Ziel ein globales Konsumgüterunternehmen des 21. Jahrhunderts für eine verbesserte Lebensqualität von uns allen aufzubauen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein Schritt nach dem anderen und immer mit dem Ziel vor Augen setzen – also sich nicht zu sehr von gutgemeinten Ratschlägen und Opportunities von der Sideline verrückt machen lassen

Pragmatisch und analytisch an Wachstum herantreten – also Schnelligkeit bzw. ineffiziente Maßnahmen nicht erzwingen wollen

Sich früh ein starkes Team zur Seite stellen, die eigene Skill- und Wissenslücken füllen. Man kann erstens nicht alles alleine machen – sondern man kann vor allem auch nicht alles selbst am besten wissen. Skalierung über ein starkes Team wird oft unterschätzt…

Wir bedanken uns bei Nico Hribernik und Dr. Manuel Nothelfer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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