Freitag, Januar 2, 2026
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Wie wir eine B2B-Plattform entwickelten, ohne es zu planen

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HB Marketplace B2B-Plattform: Marktplatz für Online-Händler

Wie wir mit dem HB Marketplace eine ganzheitliche B2B-Plattform entwickelten, ohne es zu planen

Stellen Sie sich doch unseren Lesern kurz vor!

Mein Name ist Tim Arlt, ich bin 33 Jahre alt und seit zehn Jahren im E-Commerce und als COO beim Händlerbund unterwegs. Wir entwickeln ständig Services zur Unterstützung von Online-Händlern weiter. Seit einigen Monaten bin ich auch Co-Founder und CEO der Marketplace GmbH. 

Welche Vision verfolgt der Händlerbund mit dem HB Marketplace?

Ein Marktplatz, der Online-Händlern ein breites Angebot mit hervorragender Usability und großer Verfügbarkeit bietet, war das Ziel. Im Oktober 2018 ging der HB Marketplace an den Start. Damit haben wir ein echtes Herzensprojekt auf die Straße gebracht. Und zwar In rasantem Tempo: Zwei handvoll inhouse Entwickler hatten zuvor Nachtschichten geschoben, um den Marktplatz pünktlich zum 10-jährigen Händlerbund Jubiläum an den Start zu bekommen. 

Was bietet der HB Marketplace? 

Der HB Marketplace ist eine B2B-Plattform. Online-Händler und Unternehmer sollen in Zukunft vom Klebeband, über die Shopsoftware bis zum Veranstaltungsticket alles an einem Ort finden. Eine Website, keine Umwege.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Realität sieht so aus, dass Händler dutzende Accounts und Logins benötigen, um ihre Beschaffungsprozesse für das eigene Business zu regeln. Da gibt es einen Anbieter für Verpackungsmaterial, einen anderen für Bürobedarf und das Druckerpapier wieder aus einem anderen Shop. Für jede einzelne Bestellung sind separate Logindaten, Zahlungsarten und Preisvergleiche nötig. Damit soll Schluss sein. Mittlerweile sind wir vom ursprünglich geplanten Online-Marktplatz zu einer vielversprechende B2B-Plattform geworden und schon längst aus dem Namen HB Marketplace herausgewachsen. Wir bieten heute neben Produkten des täglichen Bedarfs auch Softwares und Tools, Medien, Dienstleistungen und sogar Eventtickets an. Bis Ende des Jahres wollen wir das Multi-Login fertigstellen, die Usability verbessern, die Abrechnung vereinfachen und 20 Millionen Produkte online haben. 

Wer ist die Zielgruppe vom HB Marketplace?

Wir sind ein reiner B2B-Marktplatz, der vornehmlich Services für Online-Händler aber auch alle anderen Unternehmer anbietet. Kaufen kann jeder Selbstständige, der sich kostenfrei registriert hat. Wer selbst als Anbieter auf dem HB Marketplace verkaufen möchte, kann sich bei uns anmelden und wird nach einer entsprechenden Prüfung dafür freigeschaltet. 

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von dir aus?

Der Terminplan ist randvoll, trotzdem versuche ich Routinen einzuhalten: Jeder Morgen beginnt in unserem Händlerbund Fitnessstudio, dann folgen Meetings mit dem Team, ich bin immer unterwegs, sitze kaum in meinem Büro. Um das große Pensum zu schaffen, achte ich sehr auf einen gesunden Lebensstil. Unser Team freut sich über jede Menge Obst, Sportangebote und gemeinsame Teamevents. Eine Naturheilpraxis mit Büro Yoga oder Power Napping ist für alle inklusive.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?

Erst Gas geben, dann lenken!  Zumindest im digitalen Business kann die Strategie überlebenswichtig sein. Die Zeiten erfordern nicht nur enorme Reaktionsfähigkeit, sondern auch viel Kreativität. Das Business besteht nicht nur aus trendigen Branchenevents und Handshakes, jeder Gründer muss selbst aktiv sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tim Arlt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Umgib dich mit Leuten, die dich unterstützen

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FamilyPunk digitale coach Eltern app

FamilyPunk ist der digitale Coach für moderne Eltern

Stellen Sie sich und das Startup FamilyPunk doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jutta Merschen und Gründerin von FamilyPunk. FamilyPunk ist der digitale Coach für moderne Eltern: über unsere App bieten wir Eltern Experten-Support via Telefon oder Videochat in Kombination mit digitalen Kursen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Wir wollen Eltern handlungsfähiger machen, um ihren Familienalltag positiv zu gestalten. Wir sind so etwas wie die Fitnessapp fürs Familienleben. 

Zu mir: ich war bei McKinsey Managementberaterin, habe digitale Produkte entwickelt, Software-Portfolios geleitet und habe eine Leidenschaft für gute User Experience. FamilyPunk ist auch ein ganz privates Herzensthema für mich: unsere drei sehr quirligen Jungs (4, 4 und 2 Jahre alt) kosten uns manchmal ganz schön Nerven. Ich kann es kaum erwarten, unser Produkt auszuprobieren. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Nach über 10 Jahren Karriere in einem großen Unternehmen wollte ich raus aus meiner „comfort zone“ und einer neuen Leidenschaft folgen. Mit der Entscheidung für ein eigenes Unternehmen will ich auch eine flexible Arbeitsatmosphäre schaffen, in der ich etwas bewirken kann, ohne die Familie komplett hintenanzustellen. FamilyPunk soll eine Company sein von Eltern, für Eltern, mit Eltern. Female Empowement ist momentan in aller Munde – wir machen Family Empowerment. Als Produkt und auch als Unternehmenskultur. 

Was war bei der Gründung von FamilyPunk die größte Herausforderung?

Die innere Klarheit zu finden, dass es diese Idee ist, die ich umsetzen will. Wir stehen noch am Anfang von FamilyPunk – die großen Herausforderungen werden sicherlich noch kommen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Eine Idee ist in Gedanken immer perfekt, bevor man anfängt. Sobald man darüber spricht, sie testet, bekommt man Feedback, die Idee bekommt ein paar Beulen und Schrammen und sie wächst. Das sind ganz wichtige Schritte am Anfang – ich habe aus den Gesprächen in den letzten Monaten sehr viel gezogen. 

Ob man später mit einem imperfekten Produkt oder einem Prototypen in den Markt gehen kann, hängt vom Bedarf und von der Frustrationstoleranz der allerersten Kunden ab. Grundsätzlich würde ich sagen: wenn du so lange wartest, bist du ready bist, ist es zu spät.  

Welche Vision steckt hinter FamilyPunk?

Wir wollen der weltweit führende digitale Coach für Family Empowerment werden. Wir verändern die Gesellschaft bottom-up – eine Familie nach der anderen. Je mehr Lösungskompetenz und Handlungsfähigkeit wir Eltern haben, desto besser können wir für unsere Kinder und unsere Familie ein Umfeld schaffen, in dem sie sich positiv entwickeln können. Damit bringen wir auch etwas mehr Gelassenheit in unseren Alltag als Eltern. 

Wer ist die Zielgruppe von FamilyPunk?

Alle Eltern, deren Kinder bei ihnen leben und mit denen sie täglich Familienleben gestalten. Am Anfang konzentrieren wir uns auf Eltern mit Kinder im Alter von 1-4 Jahren und entwickeln unser Angebot nach und nach für die anderen Altersgruppen. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Verbindung von Content, Lerninhalten, die auf dem neuesten Stand der Kognitionsforschung aufbauen und einfachem Zugang zu persönlichem Coaching ist in diesem Marktsegment einzigartig. Wir positionieren uns mit einer Marke, die für Kompetenz steht und Mütter und Väter anziehen soll. Das Familienbild wandelt sich und gleichzeitig ist es immer noch so, dass Frauen sich in vielen Familien mehr um die Kinder kümmern. FamilyPunk will auch Väter empowern, sich aktiver einzubringen. 

Sie sind Gewinnerin des Grace Summer Camps. Wie geht es jetzt weiter?

Im September treffe ich mich mit meiner Co-Founderin, um die die gemeinsame Vision auszuloten und die nächsten Monate zu planen. Gleichzeitig suchen wir Verstärkung fürs Gründerteam: jemand, der die technische Seite des Produkts abdecken kann. Am besten jemand, der auch Kinder hat und gerne ein Mann!

Die nächsten Schritte sind Aufbau unserer Community (jetzt anmelden unter www.familypunk.com!), erste inhaltliche Angebote und eine Pilotphase fürs persönliche Coaching. Wir profitieren dabei von der Unterstützung, die wir im Rahmen von Grace gewonnen haben, von She’s Mercedes, Piloteers und Ignore Gravity.

Wie wichtig sind solche Events für Gründerinnen?

Grace war eine ganz besondere Erfahrung: ein Accelerator-Programm für Female Entrepreneurship, das auf Wertschätzung setzt und bei dem nicht nur die Geschäftsidee im Vordergrund steht. Bei Grace schafft der Fokus auf die Person Raum für Inspiration und Reflektion und das ist eine starke Basis für die Motivation, die Gründung erfolgreich durchzuziehen. Ich glaube, dass ein Format wie Grace, das nur für Gründerinnen ausgelegt ist, noch stärker wirkt als eines in einer gemischten Gruppe. Grace will keine „female bubble“ schaffen, sondern diverse, gleichberechtigte Gründerteams – und eine ebensolche Gesellschaft. Bei allem Female Empowerment: für FamilyPunk suchen wir wie schon erwähnt im Idealfall noch einen coolen Dad als CTO und Co-Founder. 

Warum haben Sie sich beworben?

Im Frühjahr diesen Jahres hatte ich die Gründung meiner ersten Idee abgeschlossen und wusste kurz darauf, dass ich sie nicht umsetzen würde – sie passte einfach nicht mehr zu mir. Danach habe ich viele Ideen getestet, mit erfolgreichen Gründern gesprochen, den Funnel noch mal geöffnet. Ich habe mich bei Grace beworben, weil ich in einem Umfeld von 20 coolen Frauen Inspiration tanken, ein Netzwerk bauen und Klarheit gewinnen wollte, welche Idee ich umsetze.  

FamilyPunk, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren … haben wir 20 Millionen Eltern weltweit in unserer Nutzercommunity. Wir sind neben Deutsch in weiteren Sprachen vertreten – Englisch, Spanisch, Chinesisch wären meine heutigen Tipps. Wir haben ein cooles, buntes und diverses Büro, in dem Eltern neben Nicht-Eltern arbeiten, aus verschiedenen Ländern, von gemeinsamen Werten getragen. Ich arbeite mal im Büro, mal im Home Office – wie alle anderen bei FamilyPunk übrigens auch. Was uns antreibt in 5 Jahren ist das gleiche wie heute: Family Empowerment. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

1. Finde heraus, was du willst. Warum willst Du gründen, was bringt Dich dazu, jeden Morgen dafür aufzustehen? Kannst du dir vorstellen, die nächsten Jahre täglich mit deinen Kunden, deinem Team, den Partnern und Lieferanten in deiner Industrie zu reden? 

2. Sprich mit deinen Kunden. Feedback zur Idee ist gut, Kundenfeedback ist besser. Verbringe ein paar Wochen damit, herauszufinden, ob deine Kunden das Problem, das du lösen willst, wirklich haben.

3. Umgib dich mit Leuten, die dich unterstützen. Gerade am Anfang, wenn das Team noch nicht steht, hilft es, sich Sparringpartner zu suchen. 

Wir bedanken uns bei Jutta Merschen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gemeinsam erreicht man mehr als alleine

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innoBlock Implementierung von Blockchain-Lösungen

innoBlock Implementierung von Blockchain-Lösungen

Stellen Sie sich und das Startup innoBlock kurz unseren Lesern vor!

Hallo, mein Name ist Timo Straten und ich bin Co-Founder von innoBlock. Zunächst fing ich an Rechtswissenschaften an der JGU in Mainz zu studieren. Im Dezember 2017 lernte ich meine Co-Founder Felix Green & Phuong Nguyen über einen Chinesisch-Sprachkurs kennen. Direkt im Januar 2018 gründeten wir innoBlock. Wir waren uns schnell einig, dass wir das Thema Digitalisierung gemeinsam vorantreiben wollen. 

innoBlock ist ein Industrial Digitalization Unternehmen mit Sitz in Mainz. Einen unserer Schwerpunkte bildet die Implementierung von Blockchain-Lösungen. Wir bieten unseren Kunden die Services Education, Consulting und Software Development an. Unsere Vision ist es, das Potenzial von neuen Technologien in den Bereichen Supply Chain, Sustainability, Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern zu entfalten. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich selbst hatte schon des Öfteren mit diesem Gedanken gespielt, doch ich ging nicht davon aus, dass es dann so schnell geht. Deshalb kam es für mich persönlich eher überraschend. Doch wir verkörpern hier allesamt dieselben Einstellungen. Wir wollen sowohl im unternehmerischen Bereich als auch in unserer Gesellschaft Dinge vorantreiben. Aus unserer Sicht ist dies gut möglich mit einem eigenen Unternehmen. Ein großer Vorteil ist, dass wir so eine viel größere Reichweite haben. Jedoch reizt uns auch die Herausforderung, die dabei entsteht. Mit leeren Händen anzufangen und sich hocharbeiten zu müssen hat einen gewissen Charme. Wir haben seit unserer Gründung sehr viel lernen können und sind dadurch vor allem auch persönlich gereift. 

Welche Vision steckt hinter innoBlock?

Wir möchten Ansprechpartner für alle Unternehmen in der Industrie sein, die sich dem Thema Digitalisierung annehmen wollen. Unternehmen sollen ihre Prozesse mit uns effizienter gestalten können. Dadurch entstehen sodann Mehrwerte wie Kosteneinsparung, schnellere und einfachere betriebliche Abläufe, Nachhaltigkeit oder auch eine effektivere Kommunikation. Das Thema Digitalisierung hängt bei uns in Deutschland noch etwas hinterher. Jedoch erfordert es, um im Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, dass sich unsere Unternehmen anfangen in Bewegung zu setzen und digitale Strategien umzusetzen. Besonders mit der Implementierung von Blockchain-Lösungen ist es uns gelungen Mehrwerte zu schaffen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen, die wir Anfangs hatten, war der Aufbau von innoBlock parallel zum Studium. Lediglich Phuong hatte sein Studium schon vollständig abgeschlossen, stand aber schon mit einem Bein bei seinem neuen Arbeitgeber in der Tür. Felix war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Thesis beschäftigt und ich begann mit der Examensvorbereitung. Dementsprechend zeitintensiv waren die Monate damals, sind es aber auch noch heute. Eine weitere Herausforderung war die Kommunikation. Die ersten Monate nach der Gründung waren wir nicht alle physisch am selben Ort, sodass es teilweise schwierig war, wenn wir schnelle Entscheidungen treffen mussten. 

Wir konnten mit unserer Auftragslage stetig wachsen und waren deshalb nie auf eine externe Finanzierung angewiesen. Aus diesem Grund finanzierten wir uns bisher immer aus unserer eigenen Arbeitsleistung heraus. 

Wer ist die Zielgruppe von innoBlock?

Wir möchten vor allem Unternehmen ansprechen, die sich in der Industrie wiederfinden. Wir wollen für diese sowohl neue Impulse setzen, als auch als Antrieb dienen. Speziell kleine und mittelständische Unternehmen benötigen hierbei Hilfe. Oftmals ist der Wissensstand bei Führungskräften zu gering, die Marktübersicht fehlt oder sie finden keinen Zugang zu Technologielösungen, sodass dessen Marktposition mittel- bis langfristig gefährdet ist. Mit innoBlock können wir diesen Unternehmen dabei helfen am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Jedoch konnten wir auch schon für Großunternehmen beraten, entwickeln und erfolgreich Technologielösungen in deren betrieblichen Ablauf einpflegen. 

Wie funktioniert innoBlock? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

innoBlock funktioniert vor allem als Team. Wir sind sehr vertraut im Umgang miteinander und jeder soll wissen, dass er oder sie ein wichtiges Puzzlestück von uns ist. 

Unsere Vorteile sind gleichzeitig die Punkte, die uns von anderen unterscheiden. Wir haben eine Dynamik entwickelt, die wir auch in unsere Projektarbeit mit einfließen lassen. Dadurch gelingt es uns die Dinge effektiv voranzubringen. Weiter merkt man uns an, dass wir unserem Beruf mit viel Leidenschaft nachgehen. Dies verkörpern wir auch dadurch, dass wir viele ehrenamtliche Tätigkeiten angehen, wie z.B. Vorträge an Universitäten oder anderen Bildungseinrichtungen, Mitgründung der Mainzer Crypto Community mit unserem Freund und Partner Tri Nhan Vu sowie vieles mehr. Es geht nicht darum irgendetwas zu tun, sondern das Richtige und damit nachhaltige Effekte zu erzielen. 

Wie ist das Feedback?

Allgemein ist das Feedback stets positiv. Ich würde aber zwischen dem Feedback mit den Kunden und dem aus dem privaten Umfeld unterscheiden. 

Das Feedback von den Kunden ist für uns ein wichtiger Bestandteil in den Projekten, da wir nur so eng zusammenarbeiten können. Hier geht es in der Regel um das jeweilige Projekt. Wir arbeiten mit wiederkehrenden Review- und Planungsphasen, sodass der Kunde das Projekt immer im Auge hat, er versteht was innerhalb der Projektumsetzung aktuell passiert und den Werdegang des Projekts erkennt. Durch das Feedback können wir direkt agieren, falls der Kunde Änderungen wünscht. Doch auch auf der zwischenmenschlichen Ebene konnten wir bisher immer überzeugen.

Die Äußerungen aus dem privaten Umfeld waren zu Anfang teilweise eher verhalten. Wir durchlebten eine Phase, in der man uns noch nicht richtig ernst genommen hat und die Leute eher skeptisch reagierten. Dies änderte sich schlagartig als erkannt wurde, dass wir voranschreiten. Das erste richtige Büro, die ersten Mitarbeiter oder große Aufträge von Kunden waren da oftmals Punkte, die den Blick auf uns änderten. Wir haben aber auch Personen hinter uns stehen, die uns schon direkt zu Anfang tatkräftig unterstützten. Dafür sind wir sehr dankbar.

innoBlock, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen uns als Unternehmen noch weiter am Markt stabilisieren. Uns sind jedoch auch die gesellschaftlichen Faktoren sehr wichtig, sodass wir vor allem in der ehrenamtlichen Zusammenarbeit mit Anderen weiter Mehrwerte schaffen wollen. Unter anderem wollen wir das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit Technologien fördern. Hier besteht noch viel Potential für die Unternehmen und die Gesellschaft selbst. Gerne klären wir hierzu auch auf.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ich würde zu einem gemischten Team mit unterschiedlichen Hintergründen raten. Dadurch fließen diverse Erfahrungen und Ansichten in Entscheidungsprozesse und Lösungsentwicklungen ein. 

Gemeinsam erreicht man mehr als alleine. Deshalb sollte man sein Netzwerk von Anfang an ausbauen und pflegen. 

Man sollte das was man macht mit Leidenschaft machen und von seiner Idee überzeugt sein.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei  Timo Straten für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Cash ist King

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myLike Mobiler Concierge Digitaler Reiseführer

myLike’s Mobiler Concierge und Digitaler Reiseführer

Stellen Sie sich und das Startup myLike kurz unseren Lesern vor!

Hi, wir sind Uwe (CEO) und Marc (CTO), die Gründer von myLike aus München. 

myLike’s Mobiler Concierge und Digitaler Reiseführer ist die erste offene Plattform die es Unternehmen aus dem Hotel-, Reise-, Medien- und Personentransportbereich erlaubt unter Ihrer Brand Ihren Kunden persönliche und personalisierte Empfehlungen für Plätze und Experiences vor, während und nach der Reise einfach, barrierefrei, buchbar und mobil zur Verfügung zu stellen. Dabei können Unternehmen alle gängigen digitalen und physischen Kunden-Touch-Points von einer einzigen, persönlich redigierten Datenbank aus bedienen.

Dafür stehen IOS/Android Apps, eine Progressive Web App (PWA), Deep-Links und interaktive Web-Maps zur Verfügung, die überall integriert werden können und den Kunden direkt mit den wertvollen Inhalten verbinden. Der Kunde kann die Tipps sofort barrierefrei nutzen, ohne dem aufwendigen Laden einer App. Er kann diese durchsuchen, filtern, speichern, buchen, navigieren, teilen und mit eigenen Erlebnissen anreichern und somit myLike als persönlichen Reiseführer und Reiselogbuch nutzen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wenn man heute in einem Hotel fragt was man in der Umgebung erleben kann bekommt man meist eine mit Kreuzen und unleserlicher Handschrift versehene Karte die man nach 10 Minuten verloren hat. Die Webseiten einiger Hotels findet man ab und zu auch Tipps, aber wie soll man die sich hinschreiben um sie unterwegs zu nutzen. Das gleiche ist bei Reisführern, Lifestyle Magazinen oder das Print Material eines Reisebüros. Diese inspirieren, jedoch möchte man diese eigentlich nicht die ganze Zeit mit sich herumschleppen und sie helfen auch nicht bei spontanen Suchen oder der effektiven Planung. Auch wenn man eine tolle Tour unternimmt, möchte man sich ja auch daran erinnern, mit eigenen Impressionen anreichern und mit Freunden teilen. 

Aber wie soll das effektiv gehen?

Als Vielreisende hatten wir diese Punkte sehr schnell als echte Herausforderung gesehen und daraus ist myLike entstanden: die erste Plattform im Markt die es Unternehmen erlaubt persönliche und personalisierte Empfehlungen barrierefrei und sofort erlebbar ihren Kunden digital und mobil unter Ihrer Marke zur Verfügung zu stellen. Kunden können dann diese Tipps buchen, erleben, mit eigenen Erlebnissen und Ideen anreichern und mit ihren Freunden gezielt teilen.

Marc und ich haben schon mehrmals junge innovative Unternehmen erfolgreich aufgebaut und unsere Kompetenzen im Bereich Software Entwicklung. Produktmanagement, Marketing und internationalen Vertrieb haben sich wunderbar ergänzt. Natürlich wäre es undenkbar ein so anspruchsvolles Projekt wie myLike ohne Hilfe des gesamten myLike Teams umzusetzen.

Welche Vision steckt hinter myLike?

Die Vision von myLike ist es Unternehmen jeder Größe zu erlauben Ihren Kunden ohne viel Aufwand personalisierte Empfehlungen für Orte und Experiences als vertrauensvolle Quelle immer und überall erlebbar zur Verfügung zu stellen. Dies können heute nur Unternehmen in der Größe eines Booking.com oder Airbnb. Mit myLike kann diese jetzt jedes Unternehmen und das sogar noch viel besser. Denn eine gute Lösung muss natürlich für den modernen Reisenden mobil nutzbar sein und gleichzeitig den Kunden an jedem Punkt seiner Reise adressieren.

Ob an der Rezeption im Hotel, im Zug oder beim Lesen eines Airline-Magazins – essentiell ist, dass die Informationen mit einem Click oder Scan mit dem Smart-Phone des Kunden synchronisiert werden und jederzeit wieder abgerufen werden kann. Dabei war es uns wichtig, dass die Plattform nicht geschlossen ist, sondern der Kunde die Empfehlungen zur eigenen Reiseplanung nutzen, mit seinen persönlichen Reiseerinnerungen anreichern und diese gezielt mit seinem persönlichen Netzwerk teilen kann. Gleichzeitig ist aber das Unternehmen ganz klar als Tippgeber sichtbar und eine digitale Vernetzung mit dem Kunden findet statt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Uns war es von Anfang an wichtig, dass wir myLike mit einem soliden Business Model hinterlegen werden kann, jedoch das gesamte globale Potential ausgeschöpft werden kann. Durch den Fokus auf B2B Kunden und dem assoziierten SaaS Lizenzmodel schaffen wir eine wiederkehrende Einkommensbasis die global skalierbar ist. Die Fantasie und den Kick hinter der Idee wird durch das riesige Potential buchbarer Erlebnisse und Unterkünfte untermauert. Die größte Herausforderung war es dabei all die tollen Ideen, die durch das Team und unsere Kunden eingeflossen sind mit einem schmalen Budget optimal umzusetzen und uns nicht zu verzetteln. 

Zusätzlich war die Fokussierung auf die ersten Zielgruppen und Regionen essentiell da wir sowohl in sehr vielen Verticals als auch international einsetzbar sind. Hier den richtigen Mix, passend zum Budget zu finden ist täglich eine Herausforderung. Dabei konnten wir auf eigene Erfahrungen aber auch die Expertise der Teammitglieder und Partner zurückgreifen. Bisher ist myLike durch die Gründer und ‚Sweat‘ der Mitarbeiter finanziert, erste Umsätze werden in die Weiterentwicklung und Ausbau der Kunden reinvestiert.

Belohnt wurden wir durch die Auszeichnung als ‚Best Travel Industry App‘ durch den Travel Industry Club (TIC) und eine wachsende Zahl von Unternehmen die myLike aktiv nutzen.

Wer ist die Zielgruppe von myLike?

Wir können mit myLike vier Zielgruppen adressieren. Unternehmen stehen dabei im Mittelpunkt und erhalten gegen eine Lizenzgebühr einen signifikant erweiterten Funktionsumfang. Der ‚Mobile Concierge‘ ist dabei die optimierte Lösung für Hotels, Jugendherbergen und B&Bs. Dies ist im Augenblick auch unser Fokussegment in dem wir schon vom 5sterne Hotels bis B2Bs mehrere hundert Kunden mit Millionen von jährlichen Gästen unterstützen. Der ‚Digitale Reisführer‘ wird von Tourismus-, Reise-, Personentransport- und Medienunternehmen heute schon aktiv eingesetzt. Blogger können auf spezielle Zusatzfunktionen kostenlos nutzen, um Ihre Blogs durch interaktive Karten erlebbarer zu machen. Private Nutzer können auf die kostenlose Variante von myLike als ‚Persönlicher Reiseplaner‘ zugreifen und Ihren Urlaub planen, Tipps von Unternehmen und Freunden nutzen und Ihre Reise dokumentieren. 

Welchen Service bieten Sie an? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Stellt Euch vor Ihr habt ein Hotel und wollt Euren Kunden motivieren bei Euch zu übernachten weil von dort aus Orte für wunderbare Erlebnisse leicht erreichbar sind. Heute müsst Ihr eine Karte in die Webseite einbauen, einen Flyer ausdrucken, dem Team einen Zettel mit Tipps hinlegen, im Mail Links einbauen und im Infotainment Bildmaterial und Informationen ausspielen.

Seid Ihr ein cooles Lifestyle Magazin liegt Euer wunderbar recherchierter Inhalt daheim beim Leser auf dem Sofa statt ihm auf seinen Reisen aktiv zu unterstützen. Als Airline, Zug- oder Busunternehmen habt Ihr soviel Zeit den Reisenden mit wertvollen Tipps zu versorgen aber habt nicht die Technologie dazu ihm diese barrierefrei und personalisiert zur Verfügung zu stellen.

Mit myLike könnt Ihr plötzlich personalisierte Tipps kontrolliert und systemübergreifend über alle Kommunikationsschnittstellen und Systeme Kunden so zur Verfügung zu stellen, dass sie diese weiter nutzen und personalisieren kann. Unternehmen wie Tripadvisor, Foursquare, Facebook, Instagram können dies so nicht leisten und werden Euch als Hotel, Magazin oder Personentransportunternehmen hier nicht in Eurem Kundenservice und Marketing helfen können. Zusätzlich könnt Ihr mit Euren Tipps bei myLike auch noch Geld verdienen. Wie? Meldet Euch einfach und wir erklären es gerne.

Wie ist das Feedback?

Wir haben schon einige hundert aktive Unternehmen aus dem Bereich der Hotellerie, Medien, Touren und Personentransport die myLike aktiv nutzen. Deren Feedback hat uns geholfen die Plattform weiter zu optimieren und spannende Funktionen wie Gästemodus, interaktives Map Widget zu entwickeln und die Plattform weiter zu optimieren. Gerade haben wir mehrsprachige Kommentare addiert und ein Dashboard zur einfacheren Nutzung von myLike am PC. 

Booking Suite (eine Booking.com Company) fand myLike so spannend für Ihre Kunden, dass wir in ihre Kunden-Plattform integriert wurden. Mehrere Hotellerie CRM, PMS und Room-Pad Unternehmen haben myLike schon als Ergänzung zu Ihren Angeboten integriert.

myLike, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Nachdem wir myLike erfolgreich in DACH im Hotelsegment platziert haben werden wir sowohl international expandieren als auch die anderen spannenden Verticals angehen. Immerhin haben wir mehr als 1 Million potentielle Business Kunden für die Lösung identifiziert die myLike sinnvoll nutzen können. Natürlich haben wir noch tolle Ideen für viele spannende Produktverbesserungen die echten Mehrwert schaffen. Wir freuen uns darauf diese umsetzen zu können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Cash ist King: geht mit Eurem Geld möglichst sparsam um, denn Euer Weg wird eher länger dauern als kürzer.

Weniger ist mehr: überladet Eure Lösung nicht mit Features sondern stellt sicher, dass die wichtigsten auch nutzerfreundlich implementiert sind.

Der beste Investor ist der, den Ihr nicht braucht: Baut Eure Geschäftsmodell also so auf, dass es sich möglichst schnell selbst trägt und Ihr dann entspannt entscheiden könnt wann und wie Ihr Euer Wachstum durch externes Kapital beschleunigen wollt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Uwe und Marc für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man muss für sein Produkt brennen

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ooni pizzaofen pizza

Ooni tragbarer holzbefeuerter Pizzaofen: Pizza in 60 Sekunden

Stellen Sie sich und das Startup Ooni doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, Darina und Kristian, haben Ooni im Jahr 2012 gegründet und den weltweit ersten tragbaren holzbefeuerten Pizzaofen auf den Markt gebracht. Damit ermöglichen wir die Zubereitung von großartiger Pizza in nur 60 Sekunden. Seit der Gründung hat sich Ooni zu einem mehrfach ausgezeichneten familiengeführten Unternehmen entwickelt mit einem vielseitigen Portfolio an Pizzaöfen und passendem Zubehör sowie einem Kochbuch mit leckeren Pizza-Kreationen und weiteren Rezepten. 

Darina Garland ist Co-Founder und Chief Experience Officer der Marke Ooni sowie Co-Founder des kreativen Bildungsunernehmens Suklaa. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, Ooni CEO Kristian Tapaninaho, meistert sie gekonnt das Familienleben und die zwei gemeinsamen Söhne mit den beiden Organisationen. Im Jahr 2017 wurde Darina mit dem „Women in Business Award“ der West Lothian Chamber of Commerce ausgezeichnet. 

Kristian Tapaninaho ist Gründer und CEO der Marke ooni. Der aus Finnland stammende Kristian erfand den weltweit ersten mobilen holzbefeuerten Pizzaofen im Jahr 2011.

Wie ist die Idee zu Ooni entstanden?

Ooni entsprang Kristians Leidenschaft für das Backen von brillanter Pizza. Die Pizza, die er zu Hause zubereitete hatten allerdings nie den außergewöhnlichen Geschmack wie man im beim Italiener im Restaurant bekommt. Dafür braucht es extrem hohe Temperaturen. Er machte sich dann auf die Suche nach holzbefeuerten Pizzaöfen für zu Hause, doch die Produkte, die er fand, waren extrem teuer und sperrig. Er nahm sich also der Herausforderung an und nach einer Reihe von Skizzen, Prototypen und laufenden Hinterhoftests schuf Kristian den weltweit ersten tragbaren holzbefeuerten Ofen.

Welche Vision steckt dahinter?

Ooni ist ein Unternehmen, welches durch seine Werte geführt wird: Leidenschaft, Innovation, Freundlichkeit, Präzision und Ambition – und der allgemeinen Überzeugung, dass jeder erstklassige Pizza verdient. Mit unseren Produkten lassen sich köstliche Speisen zubereiten und wir bringen Menschen zusammen. Denn gemeinsames Zubereiten und Genießen verbindet!

Was waren bisher die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als uns die Idee für mobile Pizzaöfen kam und wir anfingen, erste Entwürfe zu erarbeiten, hatten wir keine Erfahrung im Bereich Produktdesign. Wir waren als Fotografen tätig und führten ein kreatives Bildungsunternehmen. Einer Sache waren wir uns aber sicher: die Welt braucht mobile Pizzaöfen. Nachdem wir in unserem kleinen Garten unserer Londoner Wohnung zahlreiche Prototypen bauten, haben wir unser erstes Modell auf Kickstarter vorgestellt. Mithilfe der Crowdfunding-Kampagne erreichten wir unser Finanzierungsziel dann in kürzester Zeit. 

Warum haben Sie sich für eine Crowdfunding-Finanzierung entschieden? Wo sehen Sie die Vorteile für sich?

Den ersten tragbaren Pizzaofen haben wir 2012 auf Kickstarter gelauncht, was uns nicht nur die Möglichkeit gegeben hat unsere Idee zu finanzieren, sondern auch in einen offenen Austausch mit der globalen Community von Pizzaliebhabern zu gehen. Es war unfassbar hilfreich, Neuigkeiten zu unseren Produkten direkt mit der ganzen Welt zu teilen und die Beziehung zur Ooni Community zu stärken. Denn das Feedback der Ooni Liebhaber ist super wichtig und extrem nützlich, wenn es darum geht, neue Produkte zu entwickeln. Innovation ist einer unserer essentiellen Werte bei Ooni und Crowdfunding ermöglicht es, uns die neusten Innovationen zu teilen bevor sie überhaupt auf unserer Website oder im Handel sind.

Was werden Sie nach erfolgreicher Finanzierung umsetzen?

Unser Ooni Karu wird ab Anfang 2020 verfügbar sein. Außerdem sind zahlreiche weitere Launches geplant. Wir werden unser Portfolio an Premium-Zubehör erweitern, sodass Ooni Liebhaber in den vollen Genuss des Pizzabackens kommen. Darüber hinaus arbeiten wir auch an weiteren innovativen Pizzaöfen. Es bleibt spannend!  

Wer ist die Zielgruppe vom Pizzaofen?

All diejenigen die Pizza lieben und auch zu Hause in den Genuss authentischer Pizza kommen möchten.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir haben den weltweit ersten mobilen Pizzaofen gebaut und wir sind weltweit das erste Unternehmen für Pizzaöfen. Abgesehen davon, dass wir mittlerweile über weitreichende Erfahrung verfügen, sind wir passionierte Pizzabäcker, die Pizzaöfen für den täglichen Gebrauch designen. Zuvor war es unmöglich, zu Hause wirklich großartige und authentische Pizza ohne Unsummen in einen traditionellen Steinofen zu investieren. Dank Ooni und unseren erschwinglichen Pizzaöfen, hat jeder die Chance zuhause qualitativ hochwertige Pizza zu backen. 

Ooni, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, dass alle in den Genuss großartiger Pizza kommen. Uns geht es darum, Ooni zu einem authentischen Mainstream-Produkt zu machen. 

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Man muss für sein Produkt brennen. Denn am Ende geht es darum die Menschen von der eigenen Vision zu überzeugen und das funktioniert nur, wenn man auch wirklich hinter dem steht was man tut. 

Am Anfang steht immer die Frage nach dem Warum: Welchen Zweck verfolgt das Unternehmen und welche Werte stehen dahinter?

Nicht einschüchtern lassen oder verängstigt sein! Mutig sein, sich bei Kaffee oder einem Stück Pizza austauschen und um Hilfe fragen. Am Ende finden sich immer mehr Unterstützer als Gegner! 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Darina und Kristian für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

waterdrop: Ein Jahr nach Die Höhle der Löwen

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Microdrink-Brand waterdrop

Ein Jahr nach „Die Höhle der Löwen“ – Microdrink-Brand waterdrop® feiert rekordverdächtigen Kundenzuwachs, Expansion und weitere Meilensteine 

Die VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ bietet seit Jahren Start-ups aus verschiedensten Bereichen eine Plattform, um ihre Innovationen der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch die österreichische Microdrink-Brand waterdrop® traute sich im Herbst 2018 vor die Löwen – und überzeugte. Mit zahlreichen neuen Shop-Eröffnungen, Produkt-Launches, der Expansion ins Ausland und einem enormen Kundenzuwachs im letzten Jahr, zählen die Österreicher dabei zu einer der Erfolgsgeschichten des Formats – was auch der Rückblick in der gestrigen Ausstrahlung von „Die Höhle der Löwen“ eindeutig gezeigt hat. 

Microdrink-Meilensteine 

Die Investitionssumme hat das Gründer-Trio neben dem Ausbau der Produktion vor allem in die Ausweitung des Teams gesteckt. Nicht zuletzt wegen der Teilnahme an der Show, sind die Umsätze des österreichischen Unternehmens im letzten Jahr förmlich explodiert und haben sich seit dem Auftritt rasant entwickelt. 2018 lag der Jahresumsatz bereits bei rund 5 Millionen Euro – in diesem Jahr wird waterdrop ca. 40 Millionen Waterdrops verkaufen, was einem Jahresumsatz von ca. 20 Millionen Euro entspricht. Mittlerweile ist das Microdrink-Label in zehn Ländern aktiv, denn die kompakten Microdrinks eignen sich ideal für den Online- Versand. Kein Wunder also, dass das Unternehmen innerhalb des letzten Jahres sehr rasch expandieren und unter anderem den Verkauf in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Tschechien und der Slowakei starten konnte.

Allein der Onlinehandel verbucht mittlerweile 250.000 Kunden, dazu kommen weitere hunderttausende in den eigenen Stores sowie im Lebensmitteleinzelhandel. Hier ist eine starke Partnerschaft mit der REWE Gruppe entstanden, die die Drops bereits kurz nach Launch bei BIPA in Österreich ins Sortiment aufgenommen hat und die Microdrinks in über 2.500 Märkten in Österreich und Deutschland vertreibt.

“Wir haben mit REWE eine hervorragende Partnerschaft und werden dieses Jahr unseren Offline-Distributionsgrad noch kräftig ausbauen“, so waterdrop Gründer und Geschäftsführer Martin Murray.

Aber auch das Netz aus eigenen Stores wurde im letzten Jahr kontinuierlich ausgebaut: Im Oktober eröffnet waterdrop eigene Shops in Paris und London, in Deutschland können Kunden bis jetzt in München, Hamburg, Oberhausen und Berlin die brand-eigenen Stores besuchen. Noch dazu konnte waterdrop mit Unternehmen wie Audi oder Chopard großartige Partner gewinnen.

„Auf all diese Meilensteine sind wir wahnsinnig stolz. Besonders glücklich macht es uns aber, dass wir unser Team inklusive aller Promoter auf über 100 – unglaublich tolle! – Mitarbeiter aufstocken konnten und auch hier stetig wachsen“, so Martin Murray. 

Der Push der Raubtierarena 

Genauso erfolgreich wie das gesamte letzte Jahr, waren auch die ersten 24 Stunden nach der „Die Höhle der Löwen“ Ausstrahlung für waterdrop. Allein hier konnte das Unternehmen 30.000 Bestellungen verbuchen, den Großteil davon durch Neukunden. Ein toller Erfolg für die drei Mitgründer Martin Murray, Henry Wieser und Christoph Hermann, die sich auch ein Jahr nach der Ausstrahlung noch gut an ihre Eindrücke während der Dreharbeiten erinnern:

„Nervenaufreibend, total spannend und ehrlicherweise etwas surreal – wir hatten ja überhaupt keine Ahnung, was uns erwartet. Nach vielen Stunden warten steht man plötzlich in der Höhle und erzählt seinen Lebenstraum. Die Löwen waren kritisch, aber fair. Alles ging extrem schnell und nach einiger Zeit haben wir die Kameras um uns vergessen und konnten wir selbst sein – so gut es eben ging“, erinnert sich das Trio. Lassen die Gründer ihre Teilnahme an der Gründer-Show ein Jahr danach Revue passieren, so sind sie sich über eine Tatsache uneingeschränkt einig: „Die nationale Präsenz im TV und nicht zuletzt das Investment von Dagmar Wöhrl waren für uns ein Wahnsinn-Turbo, um unser Wachstum noch weiter zu beschleunigen.“ 

Eine Löwin an der Seite 

Microdrink-Brand waterdrop

Ob eine in der Sendung verhandelte Partnerschaft im realen Leben wirklich funktioniert, zeigt sich erst, wenn beide Parteien tatsächlich mit der gemeinsamen Arbeit starten. Hier ist die Zusammenarbeit zwischen waterdrop und Investorin Dagmar Wöhrl ein Paradebeispiel für eine synergiehafte Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren. Dagmar Wöhrl und ihr Team haben waterdrop dabei sowohl strategisch als auch operativ unterstützt. Bei der gesamten Deutschland-Expansion hat die Investorin mit ihren Kontakten und Knowhow geholfen.

„Unsere Partnerschaft mit Dagmar und der gesamten Familie Wöhrl läuft hervorragend. Wir sind in stetigem engen Austausch mit ihr und sie hilft uns, wo sie nur kann. Gemeinsam mit Dagmar konnten wir unsere Drops zum Beispiel in allen Hotels der Dormero-Kette platzieren, die von der Familie Wöhrl geführt wird. Damit sind die Dormero Hotels nicht nur zu einem unserer wichtigsten Kunden geworden, sondern wir haben für diese Kooperation ein ganz eigenes Produkt für Hotels geschaffen, mit dem wir mittlerweile viele weitere Unternehmenskunden bedienen.

Außerdem steht uns Dagmar nicht nur als Testimonial zur Verfügung, sondern sie kennt auch Gott und die Welt und kann mit einem einzigen Anruf oftmals Dinge in die Wege leiten, für die andere Jahre brauchen. Noch dazu hat sie wirklich immer ein offenes Ohr und lässt sich vor allem nicht aus der Ruhe bringen. Das kommt wohl von ihrer unglaublichen Erfahrung, die uns immer wieder beeindruckt“, erläutert Martin Murray die Zusammenarbeit mit der Jurorin. 

Ausblick: Das bringt das nächste Jahr 

„Wir möchten auch in den nächsten zwölf Monaten unseren Wachstumskurs fortsetzen, neue Sorten entwickeln und die Welt rund um unser Kernprodukt erweitern. Unser langfristiges Ziel ist es, weltweit das Thema (Mehr) Wasser trinken zu besetzen. Das machen wir mit immer neuen Sorten, diversen Trink-Accessoires wie Glas und Steel Bottles und jeder Menge Aufklärungsarbeit“, erklärt Martin Murray die Zukunftswünsche der ambitionierten Österreicher. Vor allem steht 2020 bei waterdrop weiterhin ganz im Zeichen der Internationalisierung, um Menschen in möglichst vielen Ländern den Zugang zu den Microdrinks zu ermöglichen.

„Wir haben mit waterdrop den Nerv der Zeit getroffen, da Menschen immer weniger in Plastikflaschen und Dosen abgefüllte Getränke trinken und immer mehr Wasser – das ist ein extrem wichtiges Zukunftsthema und wir spüren täglich, wie der Zuspruch wächst. Daher sind wir äußerst optimistisch, dass waterdrop nicht nur ein kleines Phänomen aus Österreich bleibt, sondern in der ganzen Welt ein fester Baustein einer neu gedachten Getränkelandschaft sein wird. Dass das nicht von heute auf Morgen passiert ist klar, aber wir denken sehr langfristig“, resümiert Murray. 

Quelle STILGEFLÜSTER – Agentur für Kommunikation e.K. 

Sich von Rückschlägen nicht beeindrucken zu lassen

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Hauke Schwiezer STARTUP TEENS unternehmerische Bildung

Hauke Schwiezer Mitgründer STARTUP TEENS im Interview unter anderem zum Thema unternehmerische Bildung

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor!

Hauke Schwiezer, Mitgründer und Geschäftsführer der Non-Profit-Initiative STARTUP TEENS. Das ist die erste Onlineplattform in Deutschland, die Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren unternehmerisches Denken und Handeln beibringt.

Sie wagen eine steile These „dt. Unternehmen sollten U25-Vorstände einstellen“. Was könnten junge Menschen mit wenig beruflicher Erfahrung bewirken?

Hauke Schwiezer: Routine ist der Feind von Innovation. Indem wir jungen Menschen mit einer unverbauten Sicht auf die Dinge eine Stimme geben, befähigen wir uns als Unternehmen, innovativ zu bleiben und damit wettbewerbsfähig.

Der schon heute spürbare Fachkräftemangel und künftige „War for Talents“ zwingt Unternehmen zum Umdenken. Überkommene Führungsstile und Hirarchiestufen müssen einem Kulturwandel und mehr Heterogenität weichen. Es geht in Zukunft – nicht nur in der Arbeitswelt – um ein neues Miteinander der Generationen. Heterogenität ist dabei keine Einbahnstraße! Wir brauchen Teams und Vorstände in Unternehmen, die Denkweisen, Talente, Erfahrung und Kommunikation aller Altersstufen und Geschlechter vereinen. Im Grunde sollten auf der Entscheidungsebene, aber auch im gesamten Unternehmen unsere Gesellschaft abbilden, um so die Produkte und Dienstleistungen der Zukunft anbieten zu können. 

Einerseits soll die Generation Z künftig die Unternehmenswelt prägen, andererseits bemängeln Sie zu wenig unternehmerische Ausbildung an den Schulen. Wie passt das zusammen?

Hauke Schwiezer: Wir sehen an vielen Beispielen, sie verantwortungsbewußt und ergebnisorientiert die Generation Z agiert. Rubin Lind, Gründer und Geschäftsführer von Skills4School, ist ein gutes Beispiel dafür. Er hat mit 17 Jahren gegründet und bietet mit 19 Jahren Investoren wie Carsten Maschmeyer in der Höhle der Löwen die Stirn, holt einen besseren Deal für sich heraus. Er ist einer der ersten Jugendlichen, die alle Bausteine von STARTUP TEENS erfolgreich durchlaufen haben und zeigt, wie es sein könnte, wenn unternehmerische Bildung bereits an den Schulen einen wesentlich stärkeren Stellenwert hätte, als es heute der Fall ist. 

Ein anderes Beispiel ist die Initiative „Schüler im Chefsessel“ des Verbandes Die jungen Unternehmer. Auch hier werden praktische Erfahrungen zum Unternehmertun vermittelt. Ich stelle aber fest, dass  „unternehmerische Bildung“ oder schon allein „Wirtschaft“ viel mehr Raum in der Schule haben sollte.

Warum ist unternehmerische Bildung wichtig? Gibt es im Stundenplan dazu Fächer?

Jugendlichen bereits in einem frühen Stadium die Alternativen für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen und sie zu ermuntern, ihre unternehmerischen Ideen und Lösungsansätze für alltägliche Probleme zu verfolgen, hat positive Auswirkungen auf die Gründungskultur in einem Land. Internationale Studien zeigen, dass dort, wo unternehmerische Bildung an Schulen groß geschrieben wird, die Gründungsneigung bei jungen Menschen höher ist und die Gründer erfolgreicher sind als in Ländern, in denen dies nicht der Fall ist. Auf der anderen Seite würden einer YouGov-Umfrage zufolge 64 Prozent der befragten 16- bis 25-Jährigen in Deutschland gerne ein Unternehmen gründen, wissen aber nicht wie. Hier besteht Handlungsbedarf. 

Aus Ihrer Sicht: Wo liegt die größte Herausforderung an den Lehrern oder an den Schulen ?

Hauke Schwiezer: Die größte Herausforderung ist, ein Problembewusstsein in unserer Gesellschaft dafür zu schaffen, dass junge Menschen unternehmerisch geschult werden müssen. Ganz egal, ob sie später Gründer, Unternehmensnachfolger oder unternehmerisch denkende Jugendliche werden wollen. Diese Kompetenzen sind für ihr gesamtes berufliches Leben wichtig. Deshalb haben wir die Kampagne #germanystartup ins Leben gerufen.

Es braucht noch mehr Unternehmer, die sich da auch ehrenamtlich engagieren und regelmässig Vorträge in Schulen halten.

Können sie uns ein paar Worte zur #germanystartup Kampagne sagen!

Zum einen macht #germanystartup Vorbilder sichtbar – egal welchen Geschlechts, deutschlandweit. Jeder der Lust hat, kann Gesicht zeigen für mehr unternehmerische Bildung bei Jungendlichen. Einfach unter www.startupteens.de/kampagne das eigene Kampagnenfoto herunterladen und posten. Viele hundert inspirierende Unternehmer, Gründer, Schüler und Intrapreneure haben schon mitgemacht. 

Zum anderen weist die Kampagne auf den YouTube-Kanal von STARTUP TEENS hin. Dort finden Jugendliche geballtes Wissen rund um Gründergeist und Unternehmertum. Rund um die Uhr und kostenfrei. In der Community können Fragen gestellt oder Themen diskutiert werden. 

Auch zeichnet STARTUP TEENS mit dem #germanystartup-Award Unternehmen, Institutionen, Personen und viele mehr aus, die sich für mehr unternehmerische Bildung bei Jungendlichen verdient gemacht haben. Der erste Preisträger ist das Kultusministerium in Thüringen. 

Wer sind Ihre Vorbilder?

Hauke Schwiezer: Mein Vorbild ist der Mitbegründer von SAP, Dietmar Hopp, bei dem ich meine ersten beruflichen Schritte gehen durfte. Er ist ein überragend Unternehmer und ein noch großartigerer Mensch. Herrn Hopp verdanke ich meine Leidenschaft für Unternehmer und Jugendförderung. 

Was wünschen Sie sich im Bezug auf Bildung von der Politk/ Regierung?

Eine höhere Reagibilität bei der Anpassung der Lehrpläne an die Bedürfnisse der Zukunft. Schülerinnen und Schüler benötigen mehr Kompetenzen rund um die Bereiche Wirtschaft/Unternehmertum, Gesundheit und einen möglichst frühen, verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Kompetenzen.

Welche Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen/ Schülern mit auf den Weg geben?

Hauke Schwiezer: Sich auszuprobieren und an ihren Ideen dranzubleiben. Nicht im stillen Kämmerlein tüfteln, sondern rausgehen, möglichst viele Menschen befragen und Feedback zur eigenen Idee einholen um sich immer weiter zu verbessern und Lösungen zu erarbeiten, die einen Markt finden. Und sich von Rückschlägen nicht beeindrucken zu lassen. Eine der herausragenden Eigenschaften von erfolgreichen Gründern ist die Fähigkeit, in Rückschlägen keine persönlichen Niederlagen zu sehen, sondern den Ansporn für eine bessere Lösung.

Wir bedanken uns bei Hauke Schwiezer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Eine “Hands-on” Mentalität zu leben und einfach zu machen

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vetevo - dein digitaler Tierarzt

vetevo – dein digitaler Tierarzt 

Stellen Sie sich und das Startup vetevo doch kurz vor! 

Wir sind vetevo – dein digitaler Tierarzt. Wir nutzen digitale Technologien, um die Gesundheitsvorsorge von Hund, Katze und Pferd für Tierbesitzer einfach und intuitiv zu gestalten. 

Dazu bieten wir mit der vetevo App einen digitalen Gesundheitsassistenten, der Tierbesitzer beispielsweise mit smarten Erinnerungen sowie Dosierungs- und Medikamentenempfehlungen basierend auf Laborbefunden bei der Gesundheit ihrer Vierbeiner unterstützt. Anschließend können Tierbesitzer Probenboxen für’s Labor und Medikamente bequem nach Hause bestellen oder Tierarztbehandlungen bei ausgewählten Partnertierärzten vor Ort buchen. So decken wir das gesamte Spektrum der Tiergesundheit einfach und intuitiv ab. 

Mit vetevo gehen wir einen konsequenten Schritt Richtung Tiergesundheit von morgen und tragen durch personalisierte Unterstützung der Tierbesitzer außerhalb der Tierarztpraxis zur Gesunderhaltung von Millionen von Haustieren bei. Wir betreuen bereits mehr als 15.000 glückliche Kunden in DACH und entwickeln uns nach und nach zum Marktführer für die Gesundheit von Millionen von Haustieren. vetevo kombiniert dabei den Komfort moderner Technologie mit der Qualität und Individualität tierärztlicher Versorgung. 

Wie ist die Idee zu vetevo entstanden? 

Schon während meines Abiturs wollte ich an etwas arbeiten, das einen Fußabdruck hinterlässt. 

Neben dem Studium habe ich in einer Beratung gearbeitet und oft im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb ausgeholfen, denn ich habe schon immer eine Leidenschaft für alles, was sich draußen in der Natur und mit Tieren abspielt. Im Rahmen eines Kurses an der WHU arbeitete ich eine Idee aus, um den Arbeitsalltag meiner Eltern – im Genaueren das Gesundheitsmanagement unserer 350 Rinder – zu vereinfachen. Statt intransparenter Zettelwirtschaft und komplizierter Eingabe am PC, haben wir den Prozess mittels einer App um den Faktor 10 vereinfacht. 

Das war der Vorläufer von vetevo, an welchem ich seit 2014 gemeinsam mit Dr. Felix Röllecke gearbeitet habe. Felix promovierte damals an der WHU und hat eine absolute Passion dafür, Dinge zu verstehen, zu hinterfragen und zu verbessern. 

Je mehr wir daran gearbeitet haben, desto mehr ist die Erkenntnis gereift, dass Unternehmertum und Digital Health der richtige Weg für uns ist. Mehrere Dinge haben uns schließlich dazu veranlasst im Dezember 2016 vetevo zu gründen: 

Wir hatten immer eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie Tiergesundheit als Ganzes funktionieren soll. Mit dem Vorläufer von vetevo konnten wir diese Vorstellung nie umsetzen, da dies nur eine Insellösung für eine Nische darstellte. Gleichzeitig wurde unser Blick immer wieder auf den Haustierbereich gelenkt, ich selber war lange Jahre in Reitsport unterwegs und wir haben immer Hunde gehabt. So kam es, dass Felix und ich uns viel Zeit genommen haben, den Bereich der Haustiergesundheit (Hund, Katze, Pferd) zu verstehen.

Dazu haben wir Praktikum in dutzenden Praxen und Kliniken in und um Koblenz gemacht, um zu verstehen, wo genau die Probleme unserer Kunden liegen und wie wir diese lösen können. Heute ist vetevo dein digitaler Tierarzt, mit einer Kombination aus Labor, Apotheke und digitaler Gesundheitsakte, um jährlich wiederkehrende Gesundheitsvorsorge (bspw. Wurmkontrolle, Floh- und Zeckenschutz, etc.) bequem von zuhause aus, einfach und transparent zu lösen. 

Welche Vision steckt hinter vetevo? 

vetevo ist dein digitaler Tierarzt. Wir machen Tiergesundheit einfach sowie intuitiv und sind erste Anlaufstelle rund um die Gesundheit von Haustieren. 

vetevo - dein digitaler Tierarzt
vetevo Team

Wer ist die Zielgruppe von vetevo? 

Hunde-, Katzen- und Pferdebesitzer, denen eine zeitgemäße Gesundheitsvorsorge wichtig ist. Sprich erst mittels einer Laboruntersuchung zu diagnostizieren, ob und, wenn ja, welche Medikamente für das eigene Tier notwendig sind. Sollte eine Behandlung nötig sein, schätzen unsere Kunden es sehr, dass wir Ihnen das Medikament direkt nach Hause senden und Sie die genaue Dosierung sowie Anwendungshinweise einfach und verständlich aufbereitet in der App einsehen können. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben? 

Wir wurden mehrfach innerhalb unseres Kunden-. Freundes- und Bekanntenkreises darauf angesprochen, dass vetevo ideal zur Höhle der Löwen passt und es Zeit wird, dass auch andere Tierbesitzer von vetevo erfahren. Gleichzeitig möchten wir unser Portfolio an Testkits, unser eigenes Labor und das vetevo Team weiter ausbauen. Um die dazu nötige finanzielle Unterstützung durch einen der Löwen zu erhalten, haben wir uns für DHDL beworben. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Felix und ich haben uns intensiv auf die Sendung vorbereitet. Wir haben uns viele Gedanken über das Bühnenbild und unseren Auftritt gemacht, um in der kurzen Zeit rüberzubringen, was unsere Vision und Motivation hinter vetevo ist. 

Um die Fragen der Löwen haben wir uns gar nicht so viele Gedanken vorab gemacht, da wir alle Zahlen, Daten und Fakten zu vetevo sehr gut im Kopf haben. Zudem sind wir es gewohnt mit erfahrenen Investoren in Kontakt zu stehen. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? 

Es war ein unfassbar tolles Gefühl. Wir wissen es beide sehr zu schätzen, dass uns die Chance bei DHDL aufzutreten gegeben wurde. Ich sehe dies als eine Form der Anerkennung für all das, was wir gemeinsam im Team und dank dem Feedback unserer Kunden in den letzten Monaten aufgebaut haben. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf vetevo aufmerksam werden? 

Das ist einer der aufregendsten Gesichtspunkte überhaupt. Am meisten gespannt bin ich auf die Reaktionen der Tierbesitzer die zuschauen, denn wir wollen auch ihnen eine zeitgemäße Wurmkontrolle ihrer Vierbeiner sowie ein intuitives Gesundheitsmanagement ermöglichen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus? 

Wenn wir uns dazu entscheiden einen Investor an Bord zu nehmen, suchen wir uns diesen sehr genau aus. Denn es geht uns in erster Linie darum, gemeinsam zu wachsen und zu lernen. Daher achten wir explizit auf ein “Shared Mindset” und darauf, dass diese Person unsere Werte und Ambitionen teilt. 

Dieses Potential haben wir vor allem in Ralf Dümmel gesehen. 

vetevo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

vetevo ist bereits für >15.000 Tierbesitzer die #1 Anlaufstelle für Tiergesundheit. Mein Traum ist es, dass jeder Tierbesitzer vetevo nutzt. Viele meiner Freunde sind Tierbesitzer und nichts freut mich mehr, als dass ich merke, dass auch sie unsere Produkte und Services in Anspruch nehmen. 

Künftig werden wir alles tun, um ein noch besseres Kundenerlebnis bieten zu können. Wichtig sind uns dabei vor allem zwei Dinge: Qualität der Produkte und Leistungen sowie Einfachheit und Transparenz für unsere Kunden. 

Dazu werden wir die vetevo Plattform weiter ausbauen. So können wir Tierbesitzer dabei unterstützen, sich auch jenseits von Tierarztpraxis & Co. um die Gesundheit ihrer Tiere zu kümmern. Wir sehen großes Potential darin, mit vetevo einigen der großen Herausforderungen im Gesundheitswesen von Haustieren, wie z.B. Arzneimittel-Resistenzen, positiv entgegenzuwirken und die Tiergesundheit in großem Maßstab zu verbessern. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

  1. Einen radikalen Fokus darauf zu haben, ein wichtiges Problem des Kunden signifikant besser zu lösen als andere.

  2. Eine “Hands-on” Mentalität zu leben und einfach zu machen.

  3. Den Mut haben, andere Wege zu gehen und groß zu denken. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Mareile Wölwer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Glaube und Durchhaltevermögen

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Soummé: Antitranspirant Schwitzen Höhle der Löwen Sümmeyya Bach

Sümmeyya Bach Gründerin Soummé mit dem Antitranspirant gegen das Schwitzen in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Soummé doch kurz vor!

Sümmeyya Bach: Der Name der Firma lautet Soummé. Es geht um ein Antitranspirant, das den Menschen mehr Lebensqualität schenken soll, indem es das Schwitzen zuverlässig stoppt. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Sümmeyya Bach: Aus meiner eigenen (Leidens-) Geschichte. Ich habe immer überdurchschnittlich viel geschwitzt und wollte dem endlich ein Ende setzen. Kein Produkt auf dem Markt konnte bis dahin mein Schwitzen zuverlässig und langfristig stoppen. So kam es dazu, dass ich mich parallel zum Studium mit der Entwicklung eines eigenen Antitranspirants beschäftigte.  

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

Sümmeyya Bach: Vielen Menschen mehr Lebensqualität zu schenken und zu zeigen, dass man auch stärkeres Schwitzen ohne größere Eingriffe in den Griff bekommen kann. 

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Alle Menschen, die ein Antitranspirant/ Deodorant benutzen und sich pflegen wollen. Das Produkt ist aber nicht nur für Menschen geeignet, die mehr Probleme mit dem Schwitzen haben, sondern wirklich für Jedermann. Es erleichtert den Alltag ungemein. Mit nur wenigen Anwendungen die Woche und maximal einer am Tag, erhalten Sie ein neues und sicheres Lebensgefühl. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Ich wurde öfter darauf angesprochen, dass ich mich doch dort bewerben sollte. 

Das wollte ich aber nie, da ich nie vor Kameras wollte. 2018 beim Schauen der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“, schrieb ich spontan eine Bewerbung an Sony und so nahm alles seinen Lauf…

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Sümmeyya Bach: Ich habe mir die 5. Staffel von DHDL erneut  angeschaut und mich noch einmal mit meinen Zahlen vertraut gemacht.  

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr motivierend – ich freue mich darüber, dass Interesse besteht und auch Dritte mein Produkt interessant finden. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem  Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf Soummé aufmerksam werden?

Der Schritt ist enorm wichtig für Soummé. So können viele Menschen erreicht werden und von den Produkten erfahren. Ich hoffe, dass ich so viele neue Kunden gewinnen und für die Zukunft behalten darf. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Jeder Investor hat seine Stärken. Ich hatte u.a. Dagmar Wöhrl, Judith Williams und Ralf Dümmel im Fokus. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Sümmeyya Bach: Ich hoffe nur bergauf. Ich wünsche mir, dass sich Soummé in fünf Jahren als starke Marke rund um das Thema Schwitzen und Körperpflege in Deutschland und eventuell sogar weiteren Ländern etablieren konnte. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Man sollte immer sein größter Kritiker sein – denn der Wettbewerb ist groß. Wenn die Qualität des Produktes stimmt, dann sollte man durchhalten, denn es wird schwere Zeiten und Rückschläge geben. Zusammengefasst: Glaube und Durchhaltevermögen.

Titelbild: Copyright VOX/ Bernd Michael Maurer

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sümmeyya Bach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Traut euch einfach und habt nicht zu viel Angst!

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ENLYZE aus Aachen und bieten Unternehmen eine Lösung, um eine Qualitätskontrolle schon während der Fertigung eines Produktes durchzuführen

ENLYZE bietet Unternehmen eine Lösung, um eine Qualitätskontrolle schon während der Fertigung eines Produktes durchzuführen

Stellen Sie sich und das Startup ENLYZE kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ENLYZE aus Aachen und bieten Unternehmen eine Lösung, um eine Qualitätskontrolle schon während der Fertigung eines Produktes durchzuführen. In den meisten fabrizierenden Unternehmen laufen Qualitätskontrollen dabei bislang wie folgt ab: Man hat verschiedene Fertigungsschritte, die die Produkte nacheinander durchlaufen. Am Ende steht eine Kontrolle, in der die Fertigungsqualität einzelner Produkte überprüft wird. Anhand statistischer Auswertungen wird festgestellt, ob die gesamte Charge gut war oder nicht. Hält sie den Qualitätsanforderungen nicht stand, werden die Produkte der Charge vernichtet. Dieses Szenario wollen wir mit ENLYZE verhindern – deshalb sorgen wir dafür, dass die Qualitätskontrolle nicht mehr am Ende, sondern schon während des Prozesses stattfindet. Dazu erheben wir mit einem Hardware-Gerät, das in den Maschinen installiert wird, laufend eine Reihe von Daten. Somit erkennen wir Abweichungen, sodass sofort gegengesteuert und fehlerhafte Produkte vermieden werden können. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind vier Co-Founder und haben uns im Rahmen unseres Studiums an der RWTH Aachen kennengelernt. Vor allem die verschiedenen studentischen Eigeninitiativen waren oftmals sehr unternehmerisch. Schon früh haben wir daher gelernt, was es heißt, eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten. Die Arbeit in Forschungsprojekten hat ihr Übriges getan – hier haben wir nicht nur wichtige Soft Skills erlernt, sondern konnten auch fachlich Vieles mitnehmen, das uns später bei ENLYZE sehr geholfen hat. Am Ende des Studiums war es für uns der nächste logische Schritt, unsere Ideen auch unternehmerisch umzusetzen. Eine gewisse Risikoaffinität und unser Grundoptimismus war in dieser Phase ausschlaggebend, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Welche Vision steckt hinter ENLYZE?

Unsere Vision ist es, Qualitätskontrolle in Unternehmen völlig neu zu denken. Langfristig sollte es mit uns zum Standard werden, die Qualitätskontrolle im laufenden Prozess durchzuführen und nicht erst am Ende der Fertigung. Andererseits wollen wir mit unserer Lösung dem demografischen Wandel entgegenwirken. Schon jetzt ist der Fachkräftemangel eines der größten Probleme für Unternehmen, weil dadurch Fachwissen der Werker verloren geht. ENLYZE macht die Arbeit in Unternehmen effektiver und unterstützt die Werker bei ihrer täglichen Arbeit, sodass dem Wissensverlust der Unternehmen entgegenwirkt werden kann. 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Als frische Absolventen von der Uni hatten wir am Anfang natürlich noch wenig Erfahrung, was die Steuerung eines eigenen Unternehmens angeht. Auch in den Vertrieb im B2B-Bereich mussten wir uns erst einarbeiten. Von unserer Universität haben wir hierbei jedoch viel Unterstützung erfahren.

Zu Beginn mussten wir zunächst lernen, unser Produkt genau zu erklären und somit unseren Kunden klar zu machen, wie sie das Potenzial, das in ihm steckt, voll ausnutzen können. Welche Daten müssen wir bei Maschinen auslesen? Wie können wir Onboarding-Prozesse neuer Kunden optimieren? Alles Fragen, die wir gemeinsam mit unseren ersten Kunden klären konnten und woran wir auch heute noch kontinuierlich weiterarbeiten. 

Bei unseren ersten Mitarbeitern haben wir jedoch großes Glück gehabt. Sie haben eine Art Sogeffekt für neue Talente ausgelöst. Im Team können wir die Herausforderungen nun noch besser lösen und verschiedene Mitarbeiter konzentrieren sich auf unterschiedliche Bereiche: Hardware, Software oder Datenanalyse, um nur drei Beispiele zu nennen. Mit der Zeit fanden wir auch finanzielle Unterstützung durch Investoren, die wir in unserem Netzwerk kennengerlernt haben. Einen großen Push gab uns das Acceleratorprogramm :agile von E.ON, wo wir seit April nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Hilfe beim Vertrieb, Coaching und Trainings bekommen. 

Wer ist die Zielgruppe von ENLYZE?

Aktuell fokussieren wir uns vor allem auf Unternehmen aus der Kunststoff- und Metallverarbeitung. Grundsätzlich kann ENLYZE bei allen produzierenden Firmen eingesetzt werden. Wir sprechen mit unserer Lösung dabei auch Unternehmen an, die keine großen Budgets für die Digitalisierung ihrer Fertigung aufbringen können. Auch kleinere Firmen sind daher Teil unserer Zielgruppe. 

Wie funktioniert ENLYZE? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Hardware kann innerhalb weniger Minuten angewendet werden. Wir übernehmen für unsere Kunden die Installation, Datenerfassung und die kontinuierliche Analyse des Produktionssystems. Kunden können sich somit komplett auf die Optimierung im Betrieb konzentrieren. Dadurch sorgen wir nicht nur für ein effizienteres Qualitätsmanagement, sondern steigern auch die Qualität der gesamten Produkte eines Unternehmens. Unsere Lösung ist dabei weltweit einmalig, da sich bislang alle Anbieter auf eine Qualitätskontrolle am Ende konzentrieren. 

Wie ist das Feedback?

Schon jetzt ist das Feedback unserer Kunden sehr positiv und wir merken, dass sie von der Idee begeistert sind, zusammen mit uns noch mehr aus der Lösung herauszuholen. Uns ist es wichtig, zu all unseren Kunden einen guten Draht und eine enge Beziehung zu pflegen. Mit den Anwendern unserer Lösung stehen wir im ständigen Kontakt – nicht nur für den Support, sondern vor allem auch, um wichtiges Feedback zu erhalten. Was können wir an unserem Produkt verbessern? Funktioniert alles wie erwartet? Gibt es weitere mögliche Features, die dabei helfen, den Qualitätsstand weiter zu steigern? 

ENLYZE, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Für die nächsten Jahre planen wir, nicht nur die Qualitätskontrolle im Prozess effizienter zu machen, sondern unsere Lösung mit der Funktion der Maschinen weiter zu verzahnen. Konkret bedeutet dies, dass wir auch die Steuerung von Maschinen mit unserer Software abdecken wollen. Die Kontrolle der Arbeitsqualität wird somit noch mehr in die Arbeitsprozesse selbst integriert. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Traut euch einfach und habt nicht zu viel Angst! Eine positive Grundeinstellung hilft euch dabei, einfach ins kalte Wasser zu springen und das zu tun, was am Anfang jeder Gründung steht: Einfach anzufangen.

Nehmt Hilfe an! Investoren, Kunden oder euer Netzwerk greifen euch gerne unter die Arme. Im besten Fall könnt ihr ihnen dafür in Zukunft selbst Unterstützung zurückgeben. Es gibt zudem zahlreiche Hilfestellen, die Gründungswillige möglicherweise gar nicht auf dem Schirm haben. Zum Beispiel hat fast jede große Universität ein Gründerbüro, welches wichtige Impulse und fachliche Hilfestellung im Gründungsprozess geben kann, etwa in Fragen der Bürokratie, Patente oder rechtlichen Rahmenbedingungen.

Seid ungeduldig: Geschwindigkeit ist alles und es geht darum, möglichst schnell aus einer Idee ein Unternehmen zu bauen. Dabei werden viele Annahmen getroffen, die nach und nach überprüft und im Zweifelsfall in der Unternehmensplanung berücksichtigt werden müssen. Da man dafür nur begrenzt Zeit hat, hilft es, mit Elan und einer ausgewogenen Portion Aktionismus zu starten. 

Wir bedanken uns bei Henning Wilms für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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