Samstag, April 4, 2026
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Glaubt an Euch und Euer Unternehmen!

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maxmatch Personalberatung Führungskräfte Spezialisten

maxmatch Personalberatung für Führungskräfte und Spezialisten

Stellen Sie sich und maxmatch doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Benny, 35 Jahre jung, gebürtiger Tiroler und lebe seit Ende 2009 in München. Dort bin ich seit 2010 als Personalberater tätig. Nach ein paar Jahren wurde ich von meinem Arbeitgeber mit der Aufgabe betraut, einen Standort in München aufzubauen. Hier erlebte ich bereits also ein erstes „Stunde-Null-Szenario“. Nach drei Jahren wurde aus der Niederlassung eine eigene GmbH, von der ich der operative Geschäftsführer war und einen Minderheitsanteil hielt. Diesen habe ich Ende 2018 verkauft, um 2019 in Form von maxmatch eine eigene Personalberatung nach meinen Vorstellungen aufzubauen.

Bei maxmatch vermitteln wir Spezialisten und Führungskräfte im Finanzbereich. Allerdings nicht erfolgsbasiert, wie es in den meisten Personalberatungen der Fall ist, sondern ausschließlich in Form von retainerbasierten Exklusiv-Mandaten. Das heißt: Ein Drittel unseres Honorars fließt im Vorfeld, damit wir überhaupt tätig werden. Somit erwarten wir einen (finanziellen) Vertrauensvorschuss. Dafür bringen wir jedes Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss und hören erst auf, wenn alle Seiten mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden sind.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das Geschäftsmodell der erfolgsbasierten Vermittlung hat mir immer weniger Spaß gemacht. Denn dadurch ist man ziemlich austauschbar und in nur fünf von 20 Fällen verdient man mit einem Suchprojekt Geld. Das war bitter, denn bei uns steckte enorm viel Arbeit in solchen Projekten, die schlussendlich nichts eingebracht haben. Daher habe ich intern immer mehr im Alleingang Retainer verkauft und nur noch Exklusivmandate gemacht. Das hat für mich selbst genauso gut funktioniert, aber unser internes System war dafür nicht ideal. Nach ein, zwei Jahren von erfolgreichem „Inhouse-Testing“ waren meine Anteile im Grunde überreif und somit der perfekte Zeitpunkt gekommen, um auszusteigen und selbst durchzustarten.

Welche Vision steckt hinter maxmatch?

Wir wollen das Headhunting ein großes Stück intelligenter und transparenter machen, und bei unseren Kunden wieder die Lust auf Retainer, also finanzielles Commitment, wecken. Wir arbeiten zu 100 Prozent auf Projekten, die von Anfang bis Ende die nötige kundenseitige Bindung aufweisen. So sind wir auch für den Kandidaten die einzige Agentur, die diese Position im Portfolio führen darf – das ist ein extrem wichtiges Unterscheidungskriterium im „war for talents“. Es gilt die kleinen, feinen Perlen zu finden – für uns also die Exklusivmandate.

Ein Vorbild ist dabei für uns Tesla. Elon Musk hat jede seiner Firmen nach dem „First principles“ Ansatz aufgebaut. Das heißt, er hat sich Gedanken gemacht, wie man ein Produkt oder eine Dienstleistung in seine grundlegenden Bestandteile herunterbricht und von dort aus durch die neuartige Zusammensetzung der Bestandteile zu innovativen Lösungen kommt. Genauso versuchen wir in einem vermeintlich einfachen Geschäft alles neu zu denken.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

maxmatch ist zu 100 Prozent eigenfinanziert. Die größte Herausforderung war für mich also nicht die Investorensuche, sondern allein anzufangen. Die Personen, die mit mir wollten, passten am Ende nicht hundertprozentig zu mir und meiner Idee. Die Personen, mit denen ich wollte, sind mir abgesprungen. Das Risiko, die berufliche Komfortzone zu verlassen, erschien ihnen im letzten Schritt doch zu hoch. Und so musste ich mich allein durch den Bürokratiedschungel einer Gründung kämpfen. Besonders beschwerlich war zum Beispiel die Bürosuche in München – denn an einen Startup-Gründer ohne namhafte Marke und ohne Team wollten zunächst viele nicht vermieten. 

Wer ist die Zielgruppe von maxmatch?

Jeder Geschäftsführer, Vorstand oder Personalentscheider, der seine kaufmännischen Schlüsselpositionen überdenkt, speziell in den Bereichen Controlling, Accounting, Steuern o.ä.

Wie funktioniert maxmatch? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der Kunde hat einen Bedarf nach einer personellen Veränderung, einer Neubesetzung oder Umstrukturierung beispielsweise. Wir fahren zu ihm, lernen ihn und seine Bedürfnisse kennen. Dann machen wir uns auf die Suche und gehen dabei in die Tiefe: Wir stehen für maximale Matching-Kompetenz. Das heißt, wir glauben an etwa 40 bis 50 Dimensionen, die wir matchen wollen, bis wir wirklich mit dem Ergebnis zufrieden sind. Das ist vergleichbar mit einem maßgeschneiderten Anzug. 

Das ist auch das, was uns besser macht: Wir legen sehr viel Wert auf den persönlichen Kontakt, stellen mehr Fragen, hören zu und sind dabei authentisch, offen und ehrlich. Was uns Kunden oder auch Kandidaten täglich berichten, ist dieser Mix leider sehr selten geworden.

maxmatch, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden erstmal den süddeutschen Markt gehörig wachrütteln. Ziel wird sein, binnen fünf Jahren die umsatzstärkste CFO-Practice unter allen Personalberatungen im süddeutschen Raum zu werden. 

Zudem möchten wir mehr und mehr Aufträge aus Empfehlungen gewinnen. Heute betrifft das schon zwei von drei Neu-Aufträgen. Diesen Trend würden wir sehr gerne halten und sogar steigern. Mein persönlicher Traum wäre eines Tages komplett auf Cold Calls zu verzichten. So weit sind wir davon gar nicht mehr entfernt.

Wichtig ist außerdem ein stabiles, gesundes und nachhaltiges Wachstum sowie ein Top-Team aufzubauen. Mittlerweile sind wir auf ein Team aus fünf Mitarbeitern angewachsen, das in diesem Jahr noch etwas größer werden soll. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Elon Musk hat mal gesagt: “When something is important enough, you do it even if the odds are not in your favor.” Also glaubt an Euch und Euer Produkt oder Eure Dienstleistung und hört nicht auf die ganzen Neinsager, die Euch nicht weiterbringen. Orientiert Euch stattdessen an Vorbildern.

Man muss nicht das gesamte Rad neu erfinden, um einen Unterschied zu machen. Ich höre andauernd „Mein Gott, es gibt doch schon so viele von Eurer Sorte“. Meine Antwort ist immer die Gleiche: „Richtig, aber wie viele davon sind wirklich gut?“ 

Denkt langfristig, nicht nur kurzfristig. Was heißt das in unserem Fall? Wir investieren seit 14 Monaten jeden Euro, den wir verdienen, wieder ins Unternehmen. Im ersten Jahr gab’s für mich gar kein Gehalt, und das war gut so. Außerdem macht Headhunting wirklich erst nach 3-5 Jahren so richtig Spaß, weil irgendwann die Kunden und Kandidaten von alleine kommen und das Matching immer leichter fällt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Benjamin Waldhart für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

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Byprotex tierischen Nebenprodukten

Byprotex B2B Marktplatz für den Handel mit tierischen Nebenprodukten

Stellen Sie sich und das Startup Byprotex doch kurz unseren Lesern vor!

Byprotex ist ein neuer digitaler unabhängiger B2B Marktplatz für den Handel mit tierischen Nebenprodukten (Proteinen und Fetten), pflanzlichen Materialien und Extrakten sowie von Milch- und Molkereiprodukten. Wir bringen auf unserer Plattform Käufer mit Produzenten direkt zusammen und tragen dadurch einen wertvollen Beitrag zur Verringerung der globalen Lebensmittelverschwendung / -Verluste / Ressourceneffizienz bei der Nutzung von Rohstoffen bei. Dabei haben wir uns das Ziel gesetzt den Transaktionsprozess möglichst vollständig zu automatisieren, um unseren Nutzern Zeit und damit verbundene Kosten zu sparen. Wir möchten also unseren Nutzern die Möglichkeit anbieten den Zwischenhändler zu umgehen, um dadurch bessere Preise zu erreichen. Außerdem können Sie über die Plattform neue Geschäftsbeziehungen knüpfen und neue Märkte erschließen. Wir eine Art Voll-Service Provider, indem es nützliche Interfaces zu anderen Services gibt (bpsw. Kreditversicherungen, Dokumente über Workflows ausfüllen / erstellen, DMS, Beauftragung Logistikunternehmen inkl. GPS Tracking, Upfront Payment sowie andere Finanzdienstleistungen Lösungen, Ausländische VAT Nummern Check …..

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Bislang gibt es weder eine Börse noch einen globalen Marktplatz für tierische und pflanzliche Nebenprodukte. Der Markt ist noch vollkommen undigitalisiert, was neben hohem Kommunikationsaufwand zu einer intransparenten Preisbildung führt. Relevante Dokumente werden manuell per Post oder E-Mail zwischen den Beteiligten ausgetauscht, es existiert kein zentrales Dokumentenmanagementsystem. Lieferanten sind oft auf Broker angewiesen, die mit sehr hohen Margen (5-40%) die Produkte weiterverkaufen. Zudem können die meisten Broker keine globale Präsenz vorweisen. 

Welche Vision steckt hinter Byprotex?

Unser Ziel als Byprotex ist es einen globalen Marktplatz für den direkten Handel mit tierischen Nebenprodukten, pflanzlichen Materialien und Milchprodukten zwischen Herstellern und Verkäufern zu schaffen, ohne dass ein professioneller Makler / Broker hinzugezogen werden muss. Der Markt ist leider noch immer sehr intransparent, was leider immer noch zu verpassten Marktchancen und undurchsichtigen Preisen führt. Dies wollen wir ändern! Unsere Vision ist es einen neuen und transparenten Marktplatz zu schaffen, der es all seinen Teilnehmern ermöglicht, neue Marktchancen zu entdecken, neue Märkte zu erschließen und den vorhanden Bestand problemlos zu verkaufen / Ihren Bedarf zu decken. Gleichzeitig wird eine hohe Liquiditäts- / Angebots- und Nachfragedynamik zu einer transparenten und einer fairen Marktpreisgestaltung führen.

Der Großteil des B2B-Handels und der Transaktionsprozesse wird zudem immer noch manuell per Telefon und E-Mail abgewickelt, was sehr zeitaufwändig und kostspielig ist. Unser Ziel ist es alle erforderlichen Prozesse für B2B-Transaktionen vollständig zu automatisieren und zu digitalisieren, damit unsere Benutzer keine unnötige Zeit mit dem Ausfüllen von Handelspapieren verlieren und sich weiter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Alle Nebenleistungen wie Logistik, Kreditversicherung, Handelsfinanzierung etc. sind nur einen Klick entfernt.

Schließlich möchten wir auch ein Thema ansprechen, welches uns persönlich sehr am Herzen liegt:

Nachhaltigkeit / Ressourceneffizienz und die Bekämpfung der globalen Lebensmittelverluste / Lebensmittelverschwendung. Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gehen ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel – 1,3 Milliarden Tonnen im Wert von 990 Milliarden US Dollar verloren oder wird verschwendet. Dieser massive Missbrauch von Ressourcen wird zunehmend zu einem globalen Problem. Die UN Sustainability Development Ziele der Vereinten Nationen konzentrieren sich darauf die Verschwendung von Nahrungsmitteln bis 2030 zu halbieren. Die Dringlichkeit spiegelt in der Tatsache wider, dass die Verschwendung von wertvollen tierischen und pflanzlichen Ressourcen weitreichende Auswirkungen haben. Durch die transparente Bereitstellung von Angebot und Nachfrage liefern wir einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung. Wir erschließen mit Ihnen gemeinsam neue Marktchancen und stellen damit sicher, dass alle auf unserer Plattform veröffentlichten Produkte einen Käufer finden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Unternehmensberatung BCG warnt davor, dass jährlich Lebensmittel im Wert von 1,2 Billionen US-Dollar im Müll landen. Vor allem Firmen könnten das ändern sowie wir mit unserer Plattform – indem wir Käufer und Verkäufer zusammenführen. Die Entscheidung, neue Märkte zu erschließen, stellt jedes Unternehmen vor große Herausforderungen. Politische, ökonomische, kulturelle, rechtliche und technologische Barrieren müssen erkannt werden, damit man diese umgehen kann. Und es gilt Unternehmen von der digitalen Transformation zu überzeugen und die Bereitschaft Prozesse zu digitalisieren gilt es zu vermitteln und in den Köpfen der potentiellen Usern nachhaltig zu verankern. Bislang haben wir den Aufbau unserer Plattform aus eigenen Mitteln finanziert, haben aber bereits Gespräche mit namhaften Kapitalgebern / VCs / strategischen Investoren geführt.

Wer ist die Zielgruppe von Byprotex?

Verkäuferseite: Hersteller / Lieferanten von tierischen Nebenprodukten (Fetten / Proteinen), Pflanzlichen Produkten und Extrakten sowie Milch- und Molkereiprodukten.

Käuferseite: Haustierfutter- (z.B. Pet food), Nutztierfutter-, Fischfutter-, Biodiesel-, Energie-, Düngemittel-, pharmazeutischen, oleochemischen und chemischen Industrien

Makler könnten auch zu potenziellen Kunden unserer Plattform gehören.

Wie funktioniert Byprotex? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Byprotex ist ein unabhängiger, vertikal integrierter und weltweit agierender B2B-Marktplatz für den Handel mit tierischen und pflanzlichen Nebenprodukten sowie mit Milchpulver, Milchproteinen und Molkeprodukten (Zielproduktgruppen). Wir ermöglichen direkte Transaktionen zwischen Verkäufern und Käufern (und Brokern) auf unserer Plattform. Alle Zwischenstufen der Lieferkette werden von uns und unseren Partnern abgedeckt und ermöglichen so einen intelligenten Handels- und Dokumentationsfluss. Zusätzlich leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der weltweit existierenden Lebensmittelverschwendungen bzw. Lebensmittelverlusten.

Byprotex hilft Produzenten, Käufern und Händlern von unseren Zielproduktgruppen zuverlässige und qualifizierte Geschäftspartner zu identifizieren und einen sicheren Handel in einem globalen und stark fragmentierten Markt zu betreiben. Byprotex nutzt die aktuellen Trends in Bezug auf Digitalisierung, Plattformisierung, Konnektivität, Big Data und soziale Funktionen, um die Prozesse effizienter zu gestalten und den Benutzern ein neues Benutzererlebnis zu bieten. Die Plattform ist webbasiert und auf allen gängigen Browsern und mobilen Endgeräten anwendbar. Durch die kundenzentrierte Ausrichtung und Mehrsprachigkeit erreichen wir Handelspartner auf der ganzen Welt.

Die Plattform wird als Alternative zu den aktuellen Handelsprozessen entwickelt, die oft zeitaufwändig, undurchsichtig und auf persönliche Netzwerke beschränkt sind. Die Benutzer der Plattform sind mit einem globalen Netzwerk qualifizierter Dienstleister wie Versicherungen oder Transportdienstleister verbunden, mit deren Hilfe sie die Vorlaufzeiten für Transaktionen verkürzen, wettbewerbsfähigere Preise erzielen und den Handelsprozess vollständig kontrollieren können.

Auf unserer Plattform bringen wir Lieferanten, Käufer und Dienstleister direkt zusammen. Der Fokus der Plattform liegt, neben dem Betreiben des Marktplatzes, auf der Abwicklung des ganzen Handelsprozesses. Wir werden als ein Full-Service-Provider den Anwendern eine Vielzahl von Dienstleistungen anbieten, die von Byprotex und von angebundenen externen Dienstleistern durchgeführt werden. Im Detail bieten wir folgende Leistungen an:

Byprotex, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Wert des gesamten potenziellen Marktes beläuft sich aktuell auf 428 Mrd. USD. Dieser Wert schließt mehrere Teilmärkte ein – den weltweiten Markt für tierische Nebenprodukte (20 Mrd. USD), den weltweiten Markt für Milchpulver, Milchproteine und Molkeprodukte (66 Mrd. USD), den weltweiten Markt für Pflanzenextrakte (60 Mrd. USD), den weltweiten Markt für pflanzliche Proteine, Öle und Fettsäuren (122 Mrd. USD) und den weltweiten Markt für Pharmawirkstoffe (160 Mrd. USD). 

Byprotex wird dabei als marktführende Plattform mit einem Full Service Ansatz entlang des gesamten Prozesses 30% aller Transaktionen weltweit abwickeln und betreuen. Wir sind in 5 Jahren das Standard Tool für Käufer und Verkäufer und sparen durch die tief integrierten bestehende Prozesse allen Marktteilnehmern viel Zeit und Geld.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Never give up

Wo ein Wille ist, ist ein Weg

Nutzt die modernen Möglichkeiten der digitalen Transformation, um vorhandene Prozesse zu optimieren und zu automatisieren.

Wir bedanken uns bei Andi Wieser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Himmlische Einzelstücke aus dem Weltall

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Chronograph „Meteorite“ von Lilienthal Berlin

Der neue Chronograph Meteorite von Lilienthal Berlin 

Ein echter Meteorit ziert das Zifferblatt des neuen Chronographen und macht mit seiner einzigartigen Struktur jede Uhr zu einem ganz besonderen Unikat. Durch Raum und Zeit geht ́s mit dem himmlischen Design aus mattgrauem Gehäuse, im Dunklen leuchtenden Ziffern und Zeigern und einer präzisen Stoppfunktion. Limitiert auf nur 3333 Exemplare und ab sofort erhältlich mit nachtgrauem Mesh- oder Lederarmband. 

Der Faszination von Raum und Zeit jetzt ein kleines Stück näherkommen. Der Chronograph „Meteorite“ ist der erste Chronograph in einer Limited Edition von Lilienthal Berlin. Und dieser bringt echtes außerirdisches Gestein ans Handgelenk: Mit einem Sekundenauge aus einem mehrere Millionen Jahre altem Meteorit ist jeder Chronograph ein echtes Unikat und Mysterium für sich. 

Eine Reise durch Raum und Zeit 

Das außergewöhnliche Stück Meteorit im Zifferblatt des Chronographen ist viele Millionen Jahre alt und quer durchs All geflogen. Vor 800.000 Jahren ist das Gestein in die Erdatmosphäre eingedrungen und im Norden von Schweden, nahe des heutigen Örtchens Muonionalusta gelandet. Die Verarbeitung des ungewöhnlichen und äußerst seltenen Materials bedarf besonderem Geschick bei der Verarbeitung. Jedes Stück entsteht in aufwendiger Handarbeit und glänzt mit einer ganz individuellen Struktur – der sogenannten Widmanstätten-Struktur. Diese Struktur ist benannt nach dem österreichischen Naturwissenschaftler Alois von Beckh-Widmanstätten, der diese Muster 1808 entdeckt hat. „Diese faszinierende Struktur macht jede Uhr einzigartig, weil sich das Muster auf der Erde nicht künstlich reproduzieren lässt“, erklärt Jacques Colman, einer der Gründer von Lilienthal Berlin. 

„Ein echtes Stück Meteorit ist also nicht nur absolut beeindruckend sondern auch etwas ganz Exklusives. Wir haben uns mittlerweile sehr vertraut mit dem Material gemacht und können die beste Verarbeitung gewährleisten“, so Jacques Colman. Neben der L1, die bereits 2018 als limitierte „Meteorite“ Edition erschienen ist, folgt jetzt der Chronograph in dieser kosmischen Ausführung. 

Berliner Design mit astronomischem Einschlag 

Bei dieser Limited Edition kommt nur das Beste zusammen: Ein Meteorit aus fernen Galaxien. Modernes Design aus Berlin. Das hochpräzise Chronographenwerk Quarz Startech Kaliber 3540.D vom Schweizer Hersteller Ronda. Zusammengeführt mit Präzision und höchsten Standards werden die einzelnen Komponenten in 

Thüringen und im Hunsrück, wo die deutsche Uhrmacherei eine lange Tradition hat. Die Stoppfunktion misst auf die Zehntelsekunde genau und Ziffern und Zeiger leuchten im Dunklen. So hat man beim Chronograph Limited Edition „Meteorite“ die Zeit und natürlich den kleinen kosmischen Fingerabdruck stets im Blick. 

Ein Unikat für Individualität und himmlisches Geschenk 

Der Chronograph „Meteorite” ist ab sofort mit zwei Lederarmbändern aus rein pflanzlich gegerbtem Naturleder in Schwarz oder Grau sowie mit einem dunkelgrauen Mesh-Strap aus fein verwobenem Edelstahl erhältlich. Und limitiert auf nur 3333 Exemplare.
Und wie mit jeder Limited Edition, spendet Lilienthal Berlin einen Teil der Erlöse an wohltätige Einrichtungen und Kinder-Hilfsprojekte in Berlin. „Denn der Chronograph „Meteorite“ ist unsere Sternschnuppe am Sternenhimmel, die zwar nicht alle Wünsche erfüllen kann, aber mit 3333 Euro dazu beiträgt, dass zumindest ein paar Wünsche erfüllt werden können.“, so Jacques Colman. 

Der Chronograph Limited Edition „Meteorite” ist ab 439 Euro ab sofort im Online Shop www.lilienthal.berlin erhältlich. 

Quelle Lilienthal Lifestyle GmbH

Das richtige Mindset als Unternehmer und Geduld

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essenzmedia Medienagentur Webdesign und Suchmaschinenoptimierung

essenzmedia Medienagentur aus Neuss mit Fokus auf Webdesign und Suchmaschinenoptimierung

Stellen Sie sich und das Startup essenzmedia doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind eine inhabergeführte Medienagentur aus Neuss und fokussieren uns insbesondere auf Webdesign und Suchmaschinenoptimierung. Wir sind ein Team aus 3 Freunden, die sich entschlossen haben, ihre eigenen Fähigkeiten zusammenzufügen und Gründer zu werden. Die Wortwahl „Freunde“ ist bewusst gewählt, denn Freundschaft bedeutet in der Regel, dass man gleiche Interessen verfolgt und an einer gemeinsamen Vision arbeitet. Unsere Vision ist das erfolgreiche Auftreten unserer Kunden im digitalen Zeitalter und daran arbeiten wir tagtäglich.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben ein Bedarf erkannt, Bedürfnisse in unserer Gesellschaft, die nach unseren Vorstellungen unzureichend bedient werden. Im Zuge der Digitalisierung gibt es heute immer noch Unternehmen, die offline sind. Offline bedeutet, sie haben keine Webpage, sie haben keinen Eintrag bei Google. Dabei suchen immer mehr Leute im Internet nach dem nächsten Lokal. Und das wollen wir ändern.

Welche Vision steckt hinter essenzmedia?

Unsere Vision hinter essenzmedia ist das erfolgreiche Auftreten unserer Kunden im Internet.
Wir wollen Unternehmen helfen, sich im Zeitalter des Internets zu etablieren und zu wachsen. Gemeinsam mit dem Kunden schaffen wir dabei eine klare Roadmap, um diese Vision zu erfüllen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung als Startup ist unserer Meinung nach das Mindset. Denn das Mindset ist der Erfolgstreiber eines erfolgreichen Unternehmens. Es ist schwierig, sich als Unternehmen zu etablieren, wenn man als Co-Founder eine Denkweise an den Tag legt, die zur entsprechenden Rolle nicht passt.

Wer ist die Zielgruppe von essenzmedia?

Das Thema Zielgruppe hat uns lange beschäftigt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass man bezüglich dieser Thematik dynamisch und flexibel bleiben muss. Der Ansatz bei essenzmedia: Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, denen wir helfen können. Dabei ist uns egal, ob Selbstständige, Kleinunternehmen, Mittelständer oder auch Konzerne. Wir möchten Unternehmer erreichen, die sich online erfolgreich präsentieren möchten. Als Start-Up probieren wir verschiedene Maßnahmen bei der Zielgruppenanalyse und sind uns sicher, dass mit der Zeit sich eine endgültige und vor allem richtige Zielgruppe herauskristallisiert.

Wie funktioniert essenzmedia? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

essenzmedia funktioniert mit dem Kunden zusammen. Jeder Kunde ist einzigartig. Wir von essenzmedia haben genau das zu unserer Stärke gemacht. Wir haben erkannt, dass jeder Kunde eine individuelle Beratung benötigt. Jede unserer Beratung basiert auf das Model des Zuhören. Wir wollen den Kunden verstehen, wir wollen wissen, was ihn antreibt und welche Vision dieser verfolgt. Denn das ist die Essenz. Erst dann können wir dem Kunden unsere Unterstützung zusagen.

essenzmedia, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir treiben die digitale Revolution weiter voran. Das Gefühl, dass Deutschland in der Hinsicht viel verschlafen hat, werden wir nicht los. Wir möchten das ändern! Natürlich vernachlässigen wir nicht die eigene Entwicklung hinsichtlich der Digitalisierung. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Veränderungen wahrzunehmen und diese in unser tägliches Pensum aufzunehmen und immer up-to-date zu sein. Denn wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fragt euch eins: Erfüllt ihr mit eurem Produkt/euren Produkten ein Bedürfnis in der Gesellschaft? Wenn ihr diese Frage mit „Ja“ beantworten könnt, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Ab dann zählt nur noch das richtige Mindset als Unternehmer und Geduld.

Wir bedanken uns bei Sertan Dalkiran für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gründer müssen den unbedingten Willen zum Erfolg haben

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Smart Steel Technologies optimiert mit KI die Stahlproduktion

Smart Steel Technologies optimiert mit KI die Stahlproduktion

Stellen Sie sich und das Startup Smart Steel Technologies doch kurz unseren Lesern vor!

Wie der Name schon vermuten lässt, sind wir bei Smart Steel Technologies in der Stahlbranche tätig und nutzen die Chancen der Künstlichen Intelligenz für die Optimierung der Stahlproduktion. Und die einzelnen Stahlwerke sind auf eine kontinuierliche Optimierung ihrer Prozesse angewiesen, denn die Branche steht unter einem enormen Wettbewerbsdruck. Als promovierter Mathematiker und Informatiker erlebe ich unsere Entwicklung jeden Tag hautnah mit.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Während meiner akademischen Laufbahn habe ich mich intensiv mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt. Meine Erkenntnisse haben mich letztendlich dazu bewegt, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. In der Künstlichen Intelligenz liegt schließlich unsere Zukunft – auch was die Märkte angeht. Für mich war das also ein logischer Schritt. Smart Steel Technologies ist jedoch nicht mein erstes Unternehmen, sondern aus meiner vorherigen IT-Unternehmung CeleraOne entsprungen.

Welche Vision steckt hinter Smart Steel Technologies?

Die Prozesse in der Stahlproduktion für Produzenten aus der ganzen Welt zu optimieren. Die Werke sitzen dabei schon auf großen Datensätzen, die der Sache dienlich sind. Mit unserer KI machen wir diese nun nutzbar. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Am spannendsten ist für uns die stetige Weiterentwicklung der Software und die Implementierung in den einzelnen Stahlwerken. Dafür arbeiten wir mit einem Team aus Metallurgie- sowie IT-Experten zusammen, um unser Produkt so nah wie möglich an der Zielgruppe weiterzuentwickeln. Erst Ende letzten Jahres haben wir für diesen Zweck eine Förderung in Höhe von 2,1 Millionen Euro von unserem neuen Investor LEA Partners erhalten. 

Wer ist die Zielgruppe von Smart Steel Technologies?

Stahlwerke auf der ganzen Welt, wobei wir uns aktuell noch auf den europäischen und amerikanischen Markt konzentrieren, um einfach näher am Kunden zu sein. 

Wie funktioniert Smart Steel Technologies? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind derzeit weltweit der einzige Anbieter, der diese Optimierung für Stahlwerke so anbietet. Mit unserer KI-basierten Software fokussieren wir uns hauptsächlich mit “Temperature Optimization AI” auf die Temperatur-Reduktion während der Herstellung. Diese KI-Lösung dient der Temperaturoptimierung für Stahlwerke entlang der gesamten Prozesskette. Die Software enthält ein intelligentes Echtzeit-Temperaturmodell. Durch dessen Einsatz optimieren Stahlwerke die gesamte Temperaturführung und sparen nachhaltig Energie und CO2. Die Produktion wird also günstiger und zudem auch noch umweltfreundlicher. 

Mit unserer “Casting Optimization AI” reduzieren wir Gießfehler. Die Software führt Daten aller relevanter Produktionsstufen in speziell für die Stahlindustrie entwickelten Machine Learning-Modellen zusammen. Intelligente Algorithmen extrahieren daraus die Ursachen von Qualitätsabweichungen und leiten daraus Optimierungsempfehlungen ab. 

Unsere dritte Entwicklung, die ”Surface Inspection AI”, verbessert die Kontrolle der Oberflächenqualität von Blechen. Die verschiedenen Oberflächeninspektionssysteme an Warmbandstraßen, Beizlinien und Verzinkungen werden auf höhere Genauigkeit und Zuverlässigkeit eingestellt und zentralisiert.  

Smart Steel Technologies, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen mit den führenden Stahlproduzenten zusammenarbeiten und sowohl ihre Kosten, als auch ihren Energieverbrauch reduzieren. Ein großes Ziel ist für uns der amerikanische Markt, wo wir gerade ein Team aufbauen. Gleichzeitig wollen wir die KI stetig weiterentwickeln und immer mehr Bereiche abdecken.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründer müssen den unbedingten Willen zum Erfolg und ein solides Durchhaltevermögen haben. Insbesondere technisch neuartige Produkte muss man möglichst frühzeitig im Markt erproben und in kurzen Zyklen entsprechend des Feedbacks, das man erhält, optimieren. Auch abseits der Produktentwicklung sollten sämtliche Entscheidungen vor allem zügig getroffen, ihre Wirkung nach kurzer Zeit geprüft und sie ggf. korrigiert werden. Der entscheidende Vorteil eines Gründers gegenüber den Etablierten ist Freiheit und Geschwindigkeit in sämtlichen Entscheidungen. Das muss man nutzen!

Bildquelle Till Rimmele / Smart Steel Technologies

Wir bedanken uns bei Falk Florian Henrich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nimm keinen Rat von Menschen an, die nicht da sind, wo du hin möchtest,

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implacheck kostenrechner implantate

Mit dem implacheck Kostenrechner faire Preise für Implantate berechnen

Stellen Sie sich und das Startup implacheck doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind implacheck®, ein junges Startup aus Herne, und stellen seit Mai 2019 die Welt der Implantologie auf den Kopf. Dahinter steckt ein kleines, geniales Team – bestehend aus Dr. med. dent. Stefan Helka, Katharina Helka, Peter Berkowski, Andreas Wutschka und Jochen Hollemann –, das versucht, Kostentransparenz in den Implantatmarkt zu bringen und Patienten mit kompetenten Implantologen in ihrer Nähe zu vernetzen. Die Besonderheit unserer Onlineplattform liegt darin, dass jeder sie von zu Hause aus selbst nutzen und sich so unverbindlich über die Kosten eines Zahnersatzes sowie Zahnzusatzversicherungen informieren und Kontakt zu Experten suchen kann.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Implantologie war schon immer meine große Leidenschaft. Seit 2014 behandle ich Patienten in meiner eigenen Praxis und setze jährlich circa 550 Implantate. Als Facharzt für Oralchirurgie liegt es mir daher besonders am Herzen, Deutschland für dentale Implantologie fit zu machen. Hierfür habe ich meinen eigenen Youtube-Kanal Implatalk ins Leben gerufen, der wöchentlich zu diesem Gebiet der Zahnmedizin informiert. Beim Auswerten dieser und anderer Marketingmaßnahmen ist mir aufgefallen, dass viele Menschen online nach den anfallenden Kosten für eine implantologische Versorgung suchen, hierfür aber noch keine adäquate Lösung existiert. Hinzu kommt, dass ein undurchsichtiger Markt es Verbrauchern erschwert, korrekte Informationen zu finden.

Außenstehende können darüber hinaus oft nicht einschätzen, wie faire Bedingungen für eine hochwertige Versorgung aussehen, wodurch welche Kosten entstehen oder wer sich als behandelnder Arzt eignet. Aus diesen Gründen haben meine Co-Founder und ich uns dazu entschlossen, implacheck zu launchen.

Welche Vision steckt hinter implacheck?

Jeder, der eine implantologische Behandlung wünscht, sollte sie zu fairen Bedingungen und von geeigneten Experten bekommen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Implantatmarkt transparenter zu gestalten und sowohl Zahnärzten als auch Verbrauchern einen reellen Mehrwert zu bieten. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unser Produkt implacheck agiert in seiner jetzigen Form als Health-Fin-Insuretech-Company, die sowohl im medizinischen Bereich als auch im Versicherungs- und Finanzsektor tätig ist. Diese Kombination verschiedener Gebiete gestaltete sich vor allem zu Beginn schwierig. Am Anfang erfolgte die Finanzierung durch Eigenkapital. In der zweiten Runde konnten wir auf die finanzielle Hilfe von Business Angels zurückgreifen. Einer von ihnen unterstützt uns sogar als strategischer Partner im IT-Bereich, während ein Weiterer wichtige Kontakte zu Versicherungen und Zahnärzten besitzt, die wir für unser Wachstum nutzen können. 

Wer ist die Zielgruppe von implacheck?

Mit implacheck wollen wir Menschen erreichen, die sich für das Thema Zahnersatz interessieren und selbst ein oder mehrere Implantate benötigen. Ihnen bietet die Plattform Informationen, Beratung sowie Orientierungshilfe, um gegebenenfalls kostspielige Fehler zu vermeiden. Das betrifft vor allem Zusatzversicherungen. Daneben richtet sich implacheck an Zahnärzte sowie Oral- und Kieferchirurgen mit hoher fachlicher Qualifikation im Bereich Implantologie. Um sicherzustellen, dass vermittelte Patienten ein entsprechendes Niveau bei der Behandlung erhalten, haben wir eigene Standards für Praxen und Implantologen geschaffen. Nicht zuletzt wollen wir dadurch auch die Marke „implacheck“ stärken.

Außerdem begrenzen wir unsere Lizenzen, sodass eine gewisse Exklusivität gegeben ist. Pro 100.000 Einwohner vergeben wir nur eine, um sicherzustellen, dass unsere Partnerpraxen sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Dafür haben potenzielle Partner die Möglichkeit, aus drei Mitgliedspaketen zu wählen. Diese beinhalten neben einem Listing und der damit einhergehenden Expertenpositionierung weitere Vorteile. So haben wir beispielsweise Kooperationspartner, die unseren Mitgliedern Vorteilspreise im Einkauf von Praxismaterialien gewähren. Außerdem bieten wir in unserem Premiumpaket einen umfassenden Marketingservice, der unsere Partner dabei unterstützt, sich erfolgreich auf dem Implantatmarkt zu präsentieren. 

Wie funktioniert implacheck? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Herzstück von implacheck ist ein einzigartiger Kostenrechner, der darauf ausgelegt ist, einen fairen Preis für Implantate zu berechnen. Dahinter steckt ein ausgeklügelter Algorithmus, der – basierend auf der medizinischen Ausgangssituation des Nutzers – alle denkbaren Möglichkeiten bei der Implantatversorgung darstellen und berechnen kann. Wo Kunden bisher auf das Erstellen eines Heil- und Kostenplans warten mussten, sorgt implacheck also sofort für Klarheit. Nach nur wenigen Klicks liefert das Tool detaillierte Informationen über die zu erwartenden Kosten, eine mögliche Finanzierungsrate, eine Liste mit kompetenten Implantologen in der Nähe sowie einen sogenannten Implacode.

Bei Terminbuchung über die Plattform kann dieser angegeben werden, wodurch der Spezialist erste Informationen zur Mundsituation und zur gewünschten Behandlung erhält. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Auswertungsreport auch per E-Mail zu bekommen. Künftig sind Erweiterungen um zusätzliche Funktionen geplant. So sollen neben Fachinterviews mit unseren Experten auch allgemeine Informationen rund um Zahnimplantate das Nutzererlebnis komplettieren

implacheck, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir glauben, dass implacheck in den nächsten fünf Jahren zum führenden Portal für Patienteninformation und für die Vermittlung von Spezialisten im Bereich Implantologie im DACH-Raum werden kann. Ziel ist der Aufbau von 500 bis 800 Partnerpraxen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir hoffen, das Siegel „implacheck-Praxis“ steht schon in wenigen Jahren für anerkannte Qualität und Kostentransparenz bei Zahnimplantaten. Klar ist aber auch, dass die Kostenfrage von Zahnersatz nicht nur im deutschsprachigen Raum eine große Rolle spielt, sondern in ganz Europa sowie dem Rest der Welt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nimm keinen Rat von Menschen an, die nicht da sind, wo du hin möchtest, und die den Weg, der vor dir liegt, nicht selbst erfolgreich gemeistert haben. Häufig kommt dabei nichts Gutes heraus. Wenn deine Idee revolutionär ist, werden sie am Anfang nur wenige verstehen. Manche werden sie sogar belächeln. Damit musst du nicht nur umgehen können, sondern deine Überzeugung gegen äußere Widerstände auch verteidigen. 

Gründe nur, wenn du bereit bist, All-in zu gehen – zumindest in den ersten Jahren. Einstellung und Arbeitsmoral sind die wichtigsten Bausteine des Erfolgs. „Hard work beats talent if talent doesn’t work hard“, wie schon Tim Notke und Kevin Durant bekräftigten. Wenn ein zweiwöchiger Skiurlaub wichtiger ist als das eigene Startup, dann wird sich der Erfolg nicht einstellen. Während du in St. Moritz noch beim Après-Ski sitzt, hat 3.000 Kilometer weiter vielleicht schon ein Konkurrent die Lösung des Problems gefunden, das dein Start-up zu enträtseln versucht. 

Teste jede Hypothese so schnell wie möglich, ohne zu viele Ressourcen in die Entwicklung eines perfekten Produkts zu stecken. Der Markt entscheidet, ob etwas gekauft wird, also sollte jeder Gründer so früh wie möglich Feedback vom Markt einholen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Stefan Helka für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gründung bedeutet Mut und Durchhaltevermögen

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el origen food Bio-Chips aus Kochbanane und Maniok bestehen lediglich aus drei Zutaten und sind vegan, ohne Palmöl, glutenfrei und ballaststoffreich

el origen food Bio-Chips aus der Kochbanane und der Maniok

Stellen Sie sich und das Startup el origen food doch kurz unseren Lesern vor!

Wir von el origen food sind ein nachhaltiges Startup aus Hamburg und bieten Bio-Snacks aus Lateinamerika an. Mit unseren Bio-Chips aus Kochbanane und Maniok bieten wir ein neuartiges Snackerlebnis und eine echte Alternative zu klassischen Kartoffelchips. Dabei setzen wir uns für eine biologische Landwirtschaft ein, um die Amazonas Region zu schützen und fördern faire Arbeitsbedingungen vor Ort. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Gordon und ich kennen uns bereits seit mehreren Jahren, haben beide einen sehr starken Bezug zu Lateinamerika und wollten mit unserem Wirtschaften etwas Positives bewirken. Wir haben das Unternehmen gegründet, weil wir hierdurch die Möglichkeit gesehen haben etwas in Lateinamerika zu bewirken, die Natur zu schützen und Menschen zu unterstützen ein besseres Leben zu haben. Und das mit Produkten die lecker sind, Spaß machen und bisher in Europa noch unbekannt sind. 

Welche Vision steckt hinter el origen food?

Wir wollen ein faireres und nachhaltigeres globales Wirtschaften vorantreiben. Wir arbeiten für die Produktion unserer Chips mit Kleinbauern in Ecuador zusammen. Durch unser Commitment zu Direct-Trade Standards können wir die FarmerInnen in den Kooperativen langfristig unterstützen und so zu faireren Arbeitsbedingungen beitragen und ihren Lebensstandard und den ihrer Familien verbessern. Gleichzeitig fördern wir durch unsere Nachfrage den Ausbau der biologischen Landwirtschaft vor Ort und tragen somit zum Schutz der Amazonasregion bei. Wir haben viele Ideen und Ambitionen die Welt, vor allem in Lateinamerika, ein Stück besser zu machen. Wir möchten wirklich etwas verändern und dazu aufrufen, gemeinsam etwas zu bewegen, also möchten wir euch gerne animieren: “Join the crunchy revolution!”

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung für uns war die gesamte Lieferkette aufzubauen und mit allen Partner Hand in Hand zu arbeiten und zu kommunizieren: Vom Verpackungsmittellieferanten und Produzenten in Ecuador, über die Biozertifizierungsstelle und den Dienstleister für den Transport und die Logistik bis hin zur Auslieferung an die ersten Kunden.  Wir haben uns in viele Prozesse ganz neu eingearbeitet und wachsen täglich an unseren neuen Herausforderungen. 

Wer ist die Zielgruppe von el origen food?

Das sind Menschen aller Altersgruppen, die gerne salzige Snacks essen und sich freuen neue Produkte auszuprobieren.  Einen speziellen Fokus legen wir auf eine jüngere Zielgruppe, unter 39 Jahre, welche zu den größten Chips-Fans zählt und immer bewusstere Kaufentscheidungen trifft. Diese Konsumenten bevorzugen Unternehmen, die Wert auf nachhaltige und ethische Produktionsstandards legen. 

Aus welchen Zutaten bestehen die Chips? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Bio-Chips bestehen lediglich aus drei Zutaten: Bio-Kochbananen bzw. Bio-Maniok Wurzeln, Bio- Sonnenblumenöl und Gewürzen. Unsere Produkte sind selbstverständlich vegan, ohne Palmöl, glutenfrei und ballaststoffreich. Sie kommen durch wertvolle bio-zertifizierte Zutaten ganz ohne künstliche Zusätze aus. In Lateinamerika zählen Kochbananen und Maniokwurzeln zu den traditionellen Grundnahrungsmitteln und erfreuen sich großer Beliebtheit. Endlich können wir uns von diesem leckeren Geschmackserlebnis auch hier in Deutschland überzeugen.  Außerdem sind unsere Chips mit einer sozialen Mission dahinter! 

el origen food, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Gern wollen wir unser Sortiment aufbauen und noch weitere Snacks aus Lateinamerika anbieten. In 5 Jahren wünschen wir uns, dass jeder bei el origen direkt an unglaublich leckere Snacks aus Lateinamerika denkt.

Außerdem wollen wir unseren Impact vor Ort vergrößern und dadurch die Natur und die Menschen noch stärker unterstützen. Die Bio-Landwirtschaft ist in der Region im Vergleich zu der konventionellen Landwirtschaft noch nicht so weit verbreitet. Wir möchten mit der Zusammenarbeit die Vorteile der Bio-Landwirtschaft den FarmerInnen näher bringen, damit Sie höhere Gehälter erzielen, bessere Arbeitsbedingungen haben und die Region schützen können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nehmt Hilfe an! Wenn ihr nicht weiterwisst oder vor scheinbar unlösbaren Problemen steht, holt euch Feedback und Rat aus eurem Umfeld. Oft kommt Hilfe aus unerwarteten Richtungen, es entstehen neue Netzwerke und gemeinsam ist man viel stärker, als man denkt. 

Steht zu euch und eurer Idee! Auch wenn es Menschen gibt, die ihr vielleicht nicht direkt abholen oder überzeugen könnt. Gebt nicht so schnell auf, arbeitet weiter an euch, werdet besser und versucht es immer wieder.

Nehmt euch Zeit Erfolge zu feiern! Auch wenn der Berg an Aufgaben manchmal nicht zu bewältigen scheint und immer neue Fragen aufkommen: Wenn ihr Teilziele erreicht habt, nehmt euch die Zeit einmal inne zu halten und stolz auf euch zu sein, dass ihr so weit gekommen seid. Gründung bedeutet Mut und Durchhaltevermögen.

Wir bedanken uns bei Gordon Prox und Mathyas López für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gründen heisst, in eine Achterbahn zu steigen, ein ständiges Auf und Ab

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Midiaid

Midiaid Online Plattform auf der Mamas die passenden Hebammen finden

Stellen Sie sich und das Startup Midiaid doch kurz unseren Lesern vor!

Meine Name ist Jörg Ulmer und ich bin Gründer und Geschäftsführer von Midiaid. Ich war in den letzten Jahren als Software Ingenieur für Unternehmenssoftware in Toronto/Kanada tätig und habe mich nach unserer Rückkehr nach Deutschland zusammen mit meinem Co-Founder Ivan entschlossen, Midiaid zu gründen. Midiaid ist eine Online-Plattform, mit welcher wir den Kontakt zwischen Hebammen und Mamas vereinfachen. In Deutschland ist es für schwangere Frauen unglaublich schwierig, eine Hebamme zu finden. Vor allem in Ballungsräumen kommen aufgrund der in den letzten Jahren wieder gestiegenen Geburtenraten sehr viele Schwangere auf eine relativ überschaubare Menge an verfügbaren Hebammen. Die Mamas suchen per Telefon und Email teils Wochen, bis sie eine Hebamme für ihre Wochenbettbetreuung gefunden haben. Dies möchten wir ändern, indem wir die Hebammensuche intelligenter gestalten und die vorhandene Hebammen-Power bündeln.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee für Midiaid gärte schon seit längerem in meinem Kopf, da meine Frau auch Hebamme ist und ich am eigenen Leib erfahren habe, wie umständlich und frustrierend in Deutschland der Prozess ist, eine Hebamme für die Betreuung zu finden. Ständig klingelte bei uns das Telefon mit Anfragen, welche meine Frau aber hauptsächlich ablehnen musste, weil sie keine Kapazitäten mehr hatte. Das tut den Hebammen auf der “Supplier”-Seite ja auch Leid und zieht sie mental runter, wenn sie den Frauen nicht weiterhelfen können. 

Während unserer Zeit in Kanada wurde uns dann bewusst, wie weit das deutsche Gesundheitswesen in der Digitalisierung dem nordamerikanischen hinterher hängt. In Toronto konnten wir sämtliche Arztbesuche online buchen, vom Zahnarzt bis zur Physio läuft dort schon längst alles elektronisch. So haben wir das riesige Potential erkannt, wie die Digitalisierung bei den heutigen und zukünftigen Problemen im Gesundheitswesen wie z. Bsp. Hebammen- oder Ärztemangel helfen kann.

Welche Vision steckt hinter Midiaid?

Für die Zukunft möchten wir Midiaid zu einem zentralen Marktplatz für Hebammen-Dienstleistungen ausbauen. Es ist kein Geheimnis, das Hebammen mit ihrem Job nicht gerade überbezahlt sind. Unsere Vision ist, die Hebammen in den Cash-Flow einzubinden, damit sie über Midiaid ein paar Euro zusätzlich verdienen können und gleichzeitig eine einheitliche Plattform haben, um ihre Dienste online anzubieten und zu promoten – vom Geburtsvorbereitungskurs bis zur spontanen Babybauch Massage. Wir möchten das Berufsleben der Hebammen einfacher und produktiver machen, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: Das Wunder der Geburt zu begleiten.

Für die Mamas möchten wir unseren Teil dazu beitragen, die Schwangerschaft so einfach und stressfrei wie möglich zu gestalten. Wir haben vor ein paar Tagen Feedback einer Frau erhalten, die in der 27. Schwangerschaftswoche ihre Hebamme über Midiaid fand und uns voller Glück mitteilte, wie super froh sie ist, dass es endlich eine solche Plattform gibt. Genau für solches Feedback machen wir das – unbezahlbar.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind zur Zeit noch im Bootstrap Modus und finanzieren uns komplett selbst. Da mein Mitgründer Ivan und ich gelernte Software Ingenieure sind, konnten wir die Web-Plattform und mobile Hebammen-App selbst bauen und benötigten hierfür kein Fremdkapital. Auch im Marketing Bereich haben wir bis jetzt alles selbst finanziert und waren sozusagen auf Sparflamme. Das wird sich im Hinblick auf unsere Ziele jedoch bald ändern. 

Die größte Herausforderung war und ist definitiv, auf der Supplier-Seite des Marktplatzes so viele Hebammen wie möglich zum Mitmachen zu überzeugen. Viele Hebammen vor allem im älteren Semester sind nicht wirklich digital unterwegs und sehen die Digitalisierung eher als zusätzliche Belastung anstatt als Hilfe. Nur wenn wir die Hebammen an Bord kriegen, kann dieses Projekt gelingen, weshalb unsere Marketing-Aktivitäten sich bisher fast ausschließlich auf die Hebammenseite konzentrierten. Wie gesagt brauchen wir vor allem für diese Aufgabe bald Investorenhilfe.

Wer ist die Zielgruppe von Midiaid?

Bei den Hebammen zielen wir offensichtlich auf die junge Generation zwischen 20 und 45 Jahren, da hier die Akzeptanz von Apps und digitaler Hilfe besonders groß ist. Bei den Mamas war uns von Anfang an klar, dass sie unabhängig vom Alter jede digitale Hilfe mit Handkuss in Anspruch nehmen, um ihre Hebammensuche ein bisschen einfacher zu gestalten. 

Wie funktioniert Midiaid? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir bieten zur Zeit eine kostenlose intelligente Hebammensuche, bei welcher die Kapazitäten und Fahrstrecken der Hebammen automatisch berechnet werden, sodass sie über unsere Hebammen-App nur passende digitale Betreuungsanfragen erhalten. Unsere kostenlose Hebammen-App unterstützt die Hebammen bei der Planung ihrer Kapazitäten und Arbeitswege, sie können ihre freiberuflichen Buchungen verwalten, Abwesenheiten definieren usw. Für die Mamas auf der anderen Seite gestalten wir den kompletten Prozess der Kontaktaufnahme so einfach und schnell wie möglich und ermöglichen hierfür gleichzeitig einen zentralen, homogenen Zugang zu Hebammen auf einem modernen, digitalen Online-Marktplatz. Anstatt mehrere Wochen nach einer Hebamme zu suchen, verringern wir diesen Aufwand auf ein paar Minuten.

Midiaid, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In Zukunft werden wir ein One-Stop-Marktplatz für alle möglichen Hebammenleistungen sein, das Google für Hebammen-Services sozusagen. Da es auch in anderen europäischen Ländern das Problem der erschwerten Hebammensuche gibt und unsere Lösung stets mit Blick auf Skalierbarkeit geplant und gebaut wird, werden wir Midiaid schrittweise auch in anderen EU-Ländern etablieren.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründen heisst, in eine Achterbahn zu steigen, ein ständiges Auf und Ab. In den Phasen wenns mal nicht so läuft und man ins Zweifeln kommt, muss man sich immer wieder bewusst machen, warum man den Schritt gewagt hat. Und dass sowohl die Ups als auch Downs ein natürlicher Teil der ganzen Erfahrung sind.

Lasst euch vor allem ganz am Anfang nicht vom Wesentlichen ablenken: dem Produkt und euren Kunden. Auch im Startup-Umfeld gibt es sehr viel Noise und Tam-Tam, was vollkommen ok ist, aber man muss sich als Gründer immer wieder selbst fragen, was einen in welcher Stage hinsichtlich dem Geschäftsvorhaben wirklich weiterbringt. 

Do things that don’t scale. Eine Floskel, die ich am Anfang oft gehört und erst verstanden habe, als ich es selbst ausprobierte. Ich habe angefangen, unsere Hebammen-Benutzerinnen anzurufen und nach Feedback zu fragen. Das fühlt sich am Anfang total komisch an, vor allem wenn man von Haus aus keine Sales-Person ist. Und weil man als Gründer natürlich immer nach skalierbaren Marketing-Lösungen strebt und sowas natürlich genau das Gegenteil ist. Aber mit der Zeit wird man geübter im Gespräch mit den Usern und erhält somit unbezahlbares Feedback, welches direkt wieder ins Produkt fließen kann. Das ist super motivierend, bringt das Produkt weiter und somit auch die User-Traction. 

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Spass an der Sache haben und zu 100 % dahinterstehen

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VIOLAS Manufaktur aus Hamburg: Gewürze und Delikatessen

VIOLAS Manufaktur aus Hamburg: Gewürze und Delikatessen

Stellen Sie sich und das Franchise VIOLAS doch kurz unseren Lesern vor!

VIOLAS‘ ist ein Genuss- und Eventkonzept. Wir bieten Gewürze und Delikatessen von höchster Qualität und legen besonderen Wert auf unseren Manufaktur-Charakter. Bei uns wird jeder fündig – der Sternekoch genauso wie die Dame oder der Herr von nebenan, deren Leidenschaft es ist, gut zu essen. Wir führen auch exzellente Öle, Essige, ausgewählte Schokoladen und Spirituosen. Zudem bieten wir in unseren Geschäften regelmäßige Events zu allen möglichen Themen rund um die Welt des Genusses an – vom Curry-Seminar über einen mediterranen Abend bis zu Gin-Tastings. Als VIOLAS‘-Partner versteht man sich in erster Linie als Gastgeber – und genau das lieben unsere Kunden.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

VIOLAS Manufaktur aus Hamburg: Gewürze und Delikatessen

Die Idee zu VIOLAS‘ stammt von meiner Geschäftspartnerin Viola Fuchs, die ihr Geschäft – das VIOLAS‘- Stammhaus – noch immer in Hamburg Eppendorf betreibt. Meine Frau ist dort nach wie vor Stammkundin, und als ich sie eines Tages zu einem Einkauf bei VIOLAS‘ begleitete dachte ich mir: „Das ist so ein tolles Konzept, das gehört ganz einfach multipliziert!“ Im Prinzip war ich schockverliebt in das Konzept, und da ich von Haus aus Unternehmensberater bin konnte gar nicht anders. Das war gewissermaßen die Geburtsstunde des VIOLAS‘-Franchise-Konzepts. Gemeinsam mit Viola Fuchs ging es dann auf Expansionskurs.

Welche Vision steckt hinter VIOLAS‘?

Die Vision, den Menschen Genuss und Freude in die Küche oder auf die Tafel zu zaubern. Gewürzgeschäfte waren immer eine recht angestaubte Geschichte – Tonkrüge, Holzregale und Säcke mit Kräutern, das sind doch die Bilder, die man mit einem Gewürzgeschäft assoziiert. Wenn man ein VIOLAS‘-Geschäft betritt, eröffnet sich eine völlig neue Welt: bunt, fröhlich, mit außergewöhnlichen Gewürzkreationen, tollen Geschenk-Ideen und einer Probier-/Eventecke. VIOLAS‘ macht einfach nur Freude, und diese Freude überträgt sich auf unsere Kunden. Und das tatsächlich schon beim ersten Schritt in das Geschäft. 

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen, und wie haben Sie sich finanziert?

Allzu große Herausforderungen gab es eigentlich nicht. Die Idee stand, bzw. war schon entwickelt, und schnell hatten wir einen ersten Franchise-Partner. Alles Weitere kam dann step by step. Ein national tätiger Ladenbauer wurde gefunden, mögliche Standorte wurden uns von Vermietern fast täglich offeriert – VIOLAS‘ bereichert jedes Einkaufszentrum und jede Einkaufsstraße. Eine Aufgabe war es bei unserem Wachstum, die passende bzw. größere Produktionshalle für unsere Manufaktur in Hamburg zu finden. Doch auch dieses Problem konnte gelöst werden.

Wie hat sich VIOLAS‘ seit dem Start entwickelt?

Sehr gut. Wir sind jetzt – nach knapp fünf Jahren – bei 29 Standorten und möchten in diesem Jahr auch kleinere Städte mit unserem Konzept angehen. Gerade dort sehen wir ebenfalls ein sehr großes Potenzial, insbesondere was das VIOLAS‘-Eventkonzept anbelangt. Nicht nur in den Hot Spots möchten die Menschen gut essen und sich zu Tastings treffen, gerade auch in kleineren Städten trifft man sich beispielweise am Freitagabend gern auf ein Gläschen Wein und ein paar Snacks. Das VIOLAS‘- Eventkonzept bietet hier unglaublich viele Möglichkeiten.

Wer ist die Zielgruppe von VIOLAS’?

Jeder, der gutes Essen liebt, eine Passion für Schönes und Stilvolles hat, tolle genussvolle Events erleben möchte und jeder, der auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk ist. 

VIOLAS Manufaktur aus Hamburg: Gewürze und Delikatessen

Wer und wie kann man Franchise-Partner werden? Wo liegen die Vorteile? Und was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Jeder kann Partner bei uns werden. Eine Leidenschaft für das Thema Kochen sollte allerdings vorhanden sein (,)ebenso wie eine ausgeprägte Servicementalität, denn wir verstehen uns als ja Gastgeber und beraten und empfehlen. Das Gespräch mit dem Kunden ist also ganz besonders wichtig, denn viele unserer Produkte müssen schon erläutert werden … und natürlich müssen die Kunden auch in der Probier- und Event-Ecke schmecken können … wer einmal z. B. unser Bruschetta oder Patatas Bravas probiert hat, nimmt sich mit Garantie mehrere Tüten mit. Die Erfahrung habe ich schon unzählige Male gemacht.

VIOLAS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das Konzept richtet sich wie bereits erwähnt nun auch an Personen, die im ländlicheren Raum unterwegs sind. Tolle kleine Städte mit Charme, Touristik und Wohlfühlcharakter, die bisher von größeren Konzepten nicht entwickelt wurden, werden wir jetzt angehen. Zu diesem Zweck haben wir extra ein günstigeres Ladendesign entwickelt und konnten die Investitionssumme deutlich reduzieren.

Im Prinzip kann sich jetzt jeder das ausgefeilte VIOLAS‘-Konzept mit umfassender Betreuung unserer Zentrale in Hamburg „leisten“. Unser Vertriebsteam informiert gerne über die entsprechenden Möglichkeiten. Es wäre schön, wenn wir in fünf Jahren bei 100 Standorten wären. Wie gesagt, das Potenzial ist da: Die Kunden werden auch in Zukunft – wir denken mehr denn je – gute, handgefertigte und regionale Produkte lieben, einen tollen Service und Beratung vor Ort schätzen und sich zu gemeinsamen Events treffen wollen. All das ist mit VOLAS‘ möglich, vereint unter einer unverwechselbaren farbenfrohen Corporate Identity, die einfach nur Freude vermittelt. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Spaß an der Sache haben, zu 100 % dahinterzustehen und nicht nur den schnellen Verdienst im Auge zu haben. Außerdem noch das Ziel, anderen etwas Gutes tun bzw. eine Freude machen zu wollen. All das ist mit VIOLAS‘ möglich, und das sind auch die drei Gründe, aus denen ich selbst – nach nunmehr fünf Jahren – noch voller Tatendrang dabei bin. Anders wird es schwierig, denn eine Geschäftsidee zu entwickeln bzw. ein Start-up aufzuziehen erfordert viel Kraft und Energie, und die muss man natürlich aus etwas ziehen. Wenn diese Energiequelle stimmt, dann wird die Gründung auch ein Erfolg.

Wir bedanken uns bei Dr. Dirk Nonnenmacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nehmt Eure Zielgruppe früh mit auf die Reise

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Hiersein: Plattform für nachhaltige Urlaubsunterkünfte in Deutschland

Hiersein: Plattform für nachhaltige Urlaubsunterkünfte in Deutschland

Stellen Sie sich und das Startup hiersein doch kurz unseren Lesern vor!

 Mein Name ist Daniela Jahn, ich lebe in München und bin Gründerin und Inhaberin von hiersein – einer Plattform für nachhaltige Urlaubsunterkünfte in Deutschland.

Mit hiersein möchte ich Menschen zeigen, dass man nicht weit wegfahren muss, um zu erleben, was den meisten im Urlaub wichtig ist. Nämlich Zeit für sich und die Familie, Erholung vom Alltag und das am liebsten in der Natur. Auf hiersein werden neben den beliebten Reiseregionen auch Plätze fernab der stärker touristisch geprägten Orte gezeigt, die bisher weniger bekannt sind. Denn dort entstehen immer spannendere Unterkünfte, die mit ihrem frischen Konzept Bewegung in die Regionen bringen und die zeigen wie schön es sein kann, Urlaub im eigenen Land zu machen und hier-zu-sein. In den meisten Fällen hat man die Möglichkeit bequem mit dem Zug anzureisen, was nicht nur klimafreundlich ist, sondern auch ein entspannte Art des Reisens. Denn immer mehr Menschen möchten auch im Urlaub ökologisch, sozialverträglich, ressourcenschonend und umweltfreundlich konsumieren.

Auf dem Portal stelle ich eine handselektierte Auswahl an Unterkünften wie z.B. Hotels, B&Bs, Ferienwohnungen/-häuser und außergewöhnlichere Übernachtungsmöglichkeiten vor.

Es sind meist kleinere, inhabergeführte Unterkünfte, die durch ihre Individualität und ihre geschmackvolle Gestaltung auffallen. Der Fokus bei hiersein liegt auf dem Gastgeber und seinem Angebot. Er sieht eine große Verantwortung darin, wie er seinen Betrieb führt. Er tut das mit dem Bewusstsein, dass auch er einen Beitrag für eine bessere Umwelt leisten kann. Einige der Betreiber haben beispielsweise bei der Bauweise auf natürliche und heimische Materialien gesetzt, bieten ein frisches, regionales oder biologisches Frühstück an oder versuchen den anfallenden Plastikmüll auf ein Minimum zu reduzieren.

Andere legen großen Wert auf eine lokale und regionale Wertschöpfung, denn sie empfinden eine tiefe Verbundenheit zu ihrer Heimat und möchten die Region stärken. Um sich besser auf dem Portal zurechtzufinden hat hiersein das nachhaltige Engagement der Gastgeber in vier Rubriken – Essen, Natur, Mensch und Haus – unterteilt und zeigt welche für den Gastgeber jeweils zutreffend sind und um welche konkreten Maßnahmen es sich dabei handelt.

Nicht zuletzt möchte ich mit hiersein Geschichten erzählen. Nämlich die der Unterkunft und die ihrer Gastgeber. Um zu begeistern, eine Verbindung entstehen zu lassen – zwischen Gast und Gastgeber – und dem Reisenden einen authentischen Einblick zu geben. Hiersein ist keine anonyme Such- und Buchungsplattform, sondern unterstützt den Gedanken, dass Reisende und Unterkunftsanbieter schon vor dem Aufenthalt direkt miteinander in Kontakt treten.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Vor meinem Schritt in die Selbstständigkeit habe ich 15 Jahre im Projektmanagement eines Großkonzerns mit Schwerpunkt HR/Learning gearbeitet. In dieser Zeit bin zweimal schwer erkrankt und musste mich langwierigen Therapien unterziehen. Mein Arbeitgeber hat in beiden Fällen großartig reagiert. Trotz monatelanger Abwesenheit hat er es mir ermöglicht, wieder in meinen alten Job zurückzukehren. Irgendwann habe ich festgestellt, dass es zwar bequem war, mich aber nicht mehr wirklich erfüllt hat.

Der Wunsch, meine Erfahrung mit meinen Interessen und meinen Wertevorstellungen zu verbinden, ist immer größer geworden.

Eine Beschäftigung mit dem Thema Reisen war naheliegend, denn ich tue es nicht nur ausgesprochen gerne, sondern habe auch BWL mit Schwerpunkt Touristik studiert und einige Jahre in der Branche gearbeitet. Für meine eigenen Reisen habe über die ganzen Jahre hinweg unglaublich viel Zeit damit verbracht, in unzähligen Zeitschriften, Magazinen, im Internet und in Reiseblogs nach kleinen, liebevoll gestalteten Unterkünften zu suchen. Freunde, Familie und Bekannte kannten meine Begeisterung und wussten, dass ich für beinahe jede Ecke etwas im ‚Köcher‘ hatte. Sie selbst hatten weder die Zeit noch die Geduld stundenlang im Internet zu recherchieren und waren dankbar für meine Tipps.

 Und so hat sich langsam diese Idee entwickelt – meine persönliche Sammlung an besonderen Urlaubsunterkünften auf einem Portal zusammenzustellen und mit anderen zu teilen. Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer wurde mir, dass allen Unterkünften etwas gemeinsam war. Denn ich mag es, wenn Menschen schöne und geschmackvolle Orte schaffen, an denen man bleiben möchte.

Man vom Gastgeber herzlich und liebevoll empfangen wird und sich willkommen fühlt. Wenn man das Gefühl hat, dass es eigentlich ganz okay wäre, wenn jetzt die Zeit stehenbleiben würde und der Alltag so richtig schön weit weg ist. Sich inspirierende Gespräche mit Gastgebern ergeben, die einen respektvollen Umgang mit Mensch, Tier und Natur pflegen. Und auch wenn ich meine Urlaubsorte bisher nicht bewusst nach diesen Kriterien gewählt hatte, so waren es in der Vergangenheit genau diese Plätze, die mir in Erinnerung geblieben sind und die ich nun mit anderen teilen wollte.

Was war bei der Gründung von hiersein die größte Herausforderung?

Die Tatsache, dass ich alleine gegründet habe, hat mich manchmal sehr an meine Grenzen gebracht. Als Mitarbeiter eines Großkonzerns konnte ich von der vorhandenen Infrastruktur profitieren, definierten Prozessen, klaren Projektvorgaben und mich auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren. Als Einzelunternehmerin musste ich mir diese Basis nun erst einmal erarbeiten und mir viel neues Wissen aneignen. Ziemlich oft fehlte mir bei wichtigen Entscheidungen auch der Austausch mit einem Sparring Partner. Mein Weg bis zur eigentlichen Gründung war also zwischenzeitlich immer wieder einmal von Zweifeln gesät. Deswegen habe ich mir wertvolle Unterstützung durch einen Vorgründungs-Coach geholt, mich von Beginn an mit Gleichgesinnten und Neugründerinnen in lokalen Netzwerken und auch online ausgetauscht und dabei unglaublich viel Wertschätzung und Motivation erfahren.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich würde sagen, man muss sogar. Ich habe festgestellt, dass mich mein vermeintlicher Hang zum Perfektionismus zwischendurch ganz schön ausgebremst hat. Dabei ist es oft nur ein vorgeschobener Grund, um sich nicht angreifbar zu machen und möglicher Kritik aus dem Weg zu gehen. Was eigentlich eine vertane Chance ist, denn jede Art von Rückkopplung ist ungemein hilfreich, seine Idee immer weiter zu schärfen und seine Zielgruppe besser kennenzulernen. Also, lieber früher in die Sichtbarkeit gehen, wenn nicht alles ‚fertig‘ ist, wohlwollendes Feedback nicht persönlich nehmen und die Idee immer weiterwachsen lassen.

Welche Vision steckt hinter Hiersein?

Ich möchte mit hiersein dazu beitragen, aus der Tourismusnische des nachhaltigen Reisens eine selbstverständliche Form des Urlaubs zu machen und mehr Menschen dazu bringen, mit größerem Bewusstsein zu verreisen. Auch möchte ich mehr Urlauber für das Reisen im eigenen Land begeistern, denn unsere Heimat ist unfassbar reich an geschichtsträchtigen Orten, imposanter Kultur und unterschiedlichsten Landschaften.

Wer ist die Zielgruppe von Hiersein?

Hiersein richtet sich an Menschen, die schon im Alltag einen möglichst gesunden und nachhaltigen Lebensstil leben und auch im Urlaub nicht darauf verzichten möchten. Zusätzlich werden aber auch diejenigen angesprochen, die dem Thema Nachhaltigkeit gegenüber grundsätzlich offen und aufgeschlossen sind, bisher aber nur wenig im Alltag umsetzen konnten. Beiden ist Gesundheit und Wohlbefinden wichtig, sie lieben es in der Natur zu sein und haben keine große Lust auf lange Anfahrtswege. Sie sind Individualreisende, die kleine und geschmackvoll gestaltete Unterkünfte bevorzugen. Durch das Angebot unterschiedlicher Übernachtungsmöglichkeiten werden sowohl Familien, Paare als auch Singles und Menschen aus allen Einkommensschichten angesprochen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Es gibt bereits einige gute Plattformen auf dem Markt, die nachhaltige Unterkünfte in unterschiedlicher Ausrichtung präsentieren. Auf hiersein stelle ich Unterkünfte vor, die ich entweder persönlich kenne oder direkt vor Ort besucht habe. Denn es ist mir wichtig, einen authentischen Eindruck von der Unterkunft und dem Gastgeber zu bekommen. Sollte es für mich zeitlich nicht möglich sein, vor Ort zu sein, dann führe ich mit jedem Gastgeber mindestens ein ausgiebigeres Telefongespräch. Es ist also neben den Hauptthemen Nachhaltigkeit und Urlaub in Deutschland insbesondere die persönliche Note, die mich von anderen Anbietern unterscheidet.

Hiersein, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Da es hiersein ja erst seit ein paar Wochen gibt, liegt der Fokus vorerst auf der weiteren Bekanntmachung der Plattform im deutschsprachigen Raum und der Ausweitung des Angebotes an Unterkünften. Zukünftig wird es hiersein auch in englischer Sprache geben, so dass sich auch Urlauber aus dem Ausland auf der Plattform zurechtfinden und Gastgeber von einer größeren Reichweite profitieren können. Die Rückmeldung von Kunden ist mir wichtig, denn auch technisch soll sich die Plattform ja stetig weiterentwickeln und das Feedback der Nutzer berücksichtigen.

In 5 Jahren möchte ich mit hiersein die erste Anlaufstelle für alle Urlauber sein, die auf der Suche sind nach besonderen nachhaltigen Unterkünften in Deutschland und denen es wichtig ist, dass die Gastgeber ihren Betrieb mit dem Verantwortungsbewusstsein führen, dass auch sie einen Beitrag für bessere Zukunft leisten können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erst einmal sollte man tatsächlich herausfinden, ob die Idee, sich selbständig zu machen, vielleicht auch nur aus Frustration über die momentane Arbeitssituation resultiert. Manchmal kann so ein Wunsch aus einem Gefühl der mangelnden Wertschätzung entstehen – oder weil man einfach lange nicht mehr hinterfragt hat, was es eigentlich ist, dass man gerne tun würde. Hilfreich ist hier auch immer mal wieder die Sicht von außen. Manchmal reichen vielleicht auch schon ein oder zwei Termine mit einem Business-Coach, der einem beispielsweise Tipps für ein klärendes Gespräch mit dem Vorgesetzten geben kann.

Wer aber ernsthaft mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, sollte sich frühzeitig Unterstützung suchen. Hier kann die ortsansässige oder für die Region zuständige IHK ein erster Ansprechpartner sein. Sie liefert Euch auch Informationen über lokale Netzwerke für Gründerinnen.

Nehmt Eure Zielgruppe früh mit auf die Reise.

Lasst Sie teilhaben an Eurer Entstehungsgeschichte. Kunden lieben den Blick hinter die Kulissen und wollen nicht nur die Dienstleistung oder das Produkt kennenlernen, sondern auch den Menschen, der dahintersteckt. Auch wenn Ihr das Gefühl habt, dass es doch nicht um Euch geht, sondern um Euer Produkt oder Eure Dienstleistung geht, so werden Eure zukünftigen Kunden es sehr schätzen, denn es macht Euch nahbar und menschlich.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Daniela Jahn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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