Freitag, Oktober 2, 2026
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Heiraten Sie nicht Ihre Version der Wahrheit

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Siilo medizinische Netzwerk Europa

Siilo ist das größte medizinische Netzwerk in Europa

Stellen Sie sich und das Startup Siilo unseren Lesern vor!

Ich bin Dr. Joost Bruggeman, Mitbegründer und CEO von Siilo, einem Healthtech-Startup mit Sitz in Amsterdam.

Siilo wurde 2016 gegründet und ist eine sichere App für Messaging im medizinischen Bereich, die Fachleuten und Teams im Gesundheitswesen helfen soll, über Einzel- und Gruppen-Chat an schwierigen Fällen zusammenzuarbeiten, die Patientenversorgung zu verbessern und Wissen auf konforme Weise zu teilen. Heute ist Siilo das größte medizinische Netzwerk in Europa mit über 220.000 aktiven Mitgliedern, die bis heute über 240 Millionen Nachrichten ausgetauscht haben. Während die Siilo-Messenger-App für einzelne Benutzer kostenlos heruntergeladen werden kann, arbeitet Siilo auch mit medizinischen Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und Krankenhäusern wie der Charité zusammen, um eine organisatorische und abteilungsbezogene Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Als ehemaliger Chirurg habe ich aus erster Hand erfahren, wie ineffizient und frustrierend die Ausübung der Medizin sein kann, sowohl für Ärzte als auch Patienten. Das Gesundheitswesen ist ein fragmentiertes, komplexes System, in dem die Fachkräfte zunehmend durch die veralteten Instrumente ausgebrannt werden, die sie zur Zusammenarbeit und zur Versorgung der Patienten einsetzen müssen. Um einen echten, skalierbaren Einfluss auf das Leben zukünftiger Patienten zu erreichen, habe ich mich entschlossen, meine Karriere zu ändern und ein Technologieunternehmen gegründet, das eine sichere Nachrichtenplattform speziell zur Verbesserung der Zusammenarbeit von medizinischen Teams entwickelt. 

Welche Vision steht hinter Siilo?

Jeden Tag arbeiten wir bei Siilo daran, Medizinern die Technologie bereitzustellen, um sich zu verbinden, zusammenzuarbeiten und gegenseitig Kraft zu schöpfen. Wir nennen dies Netzwerkmedizin. Netzwerkmedizin bedeutet, über die Grenzen des Krankenhauses hinaus zu arbeiten und zu denken, anpassungsfähig und flexibel zu sein, wenn sich Situationen ändern, und als eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Pflicht und Verantwortung zu handeln. 

Was waren von der Idee bis zum Start die grössten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die bei weitem größte Herausforderung bestand bisher darin, das mittlere Management von Gesundheitseinrichtungen davon zu überzeugen, dass Instant Messaging neben E-Mail, Fax und Telefon Pager eine wichtige Kommunikationsform ist. Wenn Sie in diesen Einrichtungen als medizinische Fachkraft arbeiten, erkennen Sie sofort den Nutzen einer Messenger-App: Sie können schneller Entscheidungen treffen und können mehr Menschen erreichen, was mit herkömmlichen Mitteln wie E-Mail und Fax einfach nicht möglich ist. Wenn Sie nicht an der Front arbeiten, ist es jedoch schwierig zu erkennen, dass ein mobiler Messenger ein überlegenes Kommunikationsmittel im klinischen Umfeld ist. Mitten in der COVID-Krise, in der die institutionellen Kommunikationsmittel überflutet werden und zusammenbrechen, wird den Personen des mittleren Managements viel deutlicher, warum Instant Messaging so wichtig ist.

Das ist auch der Grund, warum unsere ersten Investoren alle Krankenhausärzte waren. In den ersten beiden Jahren des Bestehens von Siilo (2016-2018) finanzierten andere Mediziner die erste Version unserer App. Unsere Zielgruppe hat uns von Anfang an unterstützt.

Seit 2018 bis heute arbeiten wir mit traditionellen Risikokapitalgebern (Investoren, die Unternehmen, die die Industrie revolutionieren, zu Größenvorteilen verhelfen) zusammen, um das Unternehmen zu finanzieren. Unser derzeitiger Partner, EQT Ventures aus Stockholm, Schweden, ist eine erstaunliche Zusammenarbeit. Solche Investitionen werden noch einige Jahre lang notwendig sein, bis Siilo aus eigener Kraft genug Geld verdient.

An welche Zielgruppe richtet sich Siilo?

Siilo soll Fachleute des Gesundheitswesens miteinander verbinden. Diese Fachkräfte können von Ärzten der Grundversorgung über Krankenschwestern und Krankenpfleger für die häusliche Pflege bis hin zu Spezialisten für Infektionskrankheiten reichen. Alle Fachleute im Gesundheitswesen können in Siilo Messenger und unserer organisatorischen Lösung Siilo Connect einen Mehrwert finden. Auf organisatorischer Ebene unterstützen wir Krankenhäuser, Pflegeorganisationen und medizinische Verbände, indem wir einen zentralen Ort schaffen, an dem Ärzte und Ärztinnen Zugang zu all ihren beruflichen Netzwerken haben. Siilo ist weltweit verfügbar, und wir haben aktive Nutzer in 180 Ländern, aber die Mehrheit unserer Nutzer ist in der EU ansässig, und wir bauen unsere Präsenz in anderen Regionen aus.

Wie funktioniert Siilo? Was sind die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind das größte medizinische Netzwerk in Europa: Wir haben über eine Viertelmillion Nutzer, die mehr als 240 Millionen Nachrichten in neun verschiedenen Sprachen über unsere App verschickt haben. Mit dem Zugang zum Siilo-Netzwerk können sich die Nutzer mit Informationen, Experten und Perspektiven über ihre physischen Grenzen hinaus verbinden.

Alles, was ein medizinischer Beruf braucht, ist auf Siilo an einem Ort. Es ist für Einzelpersonen kostenlos herunterzuladen und zu nutzen, und wir arbeiten mit Organisationen und Verbänden zusammen, um ganze Teams und Abteilungen an Bord zu bringen, damit sie auf Workflow-Produkte zugreifen können, die für große Institutionen entwickelt wurden. Jeder Benutzer kann in Einzelgesprächen und Gruppenchats starke kollegiale Beziehungen pflegen.

Wir arbeiten mit lokalen medizinischen Meistern zusammen, um sicherzustellen, dass das, was wir aufbauen, regional angemessen ist und nahtlos in die Arbeitsabläufe unserer Nutzer integriert werden kann. Unsere Sicherheits- und Technikspezialisten verfügen über umfassende Erfahrung in der Entwicklung sicherer Nachrichtenübermittlungsplattformen. Daher ist Siilo über alle seine Sicherheitszertifizierungen und Konformitäten auf dem Laufenden, einschließlich GDPR (DSGVO), ISO 27001, HIPAA, NHS DSP Toolkit, NHS Information Governance, NEN, DCB 0129 und NEN. 

Hat sich Ihr Geschäft mit Corona verändert?

Siilo medizinische Netzwerk Europa

Wir haben es auf Hochtouren gebracht! Wir wissen, dass Kommunikation eine der gefährlichsten Prozeduren im Krankenhaus sein kann. Nichts kann richtig laufen, wenn nicht alle auf der gleichen Augenhöhe sind und zusammenarbeiten. Nur durch die ständige Kommunikation mit den Kollegen kann sichergestellt werden, dass alles nach Plan verläuft. Deshalb ist es so wichtig, in dieser Zeit der Krise für unsere Nutzer, sowohl die neuen als auch die alten, erreichbar zu sein. Wir haben beschlossen, unser Organisationstool Siilo Connect kostenlos für Krankenhäuser und Verbände in ganz Europa bereitzustellen, um die Kommunikation bezüglich COVID-19 zwischen medizinischen Teams zu erleichtern. Wir haben einen massiven Anstieg der Nutzer aus Deutschland, Belgien, Großbritannien, Irland, Spanien und Italien erlebt.

Wie haben Sie sich darauf vorbereitet und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Wir haben uns an die Empfehlungen der niederländischen Regierung für die Arbeit von zu Hause gehalten. Die Anpassung an den distanzierten Lebensstil war in gewisser Weise eine Herausforderung, aber wir sind jetzt in einen Rhythmus gekommen und tun als Unternehmen unser Bestes, um uns gegenseitig und die Mitglieder unserer Gemeinschaft zu unterstützen.

Inwieweit sehen Sie eine Chance in der Krise?

Es gibt bereits einige erstaunliche Initiativen, die auf der Plattform ins Leben gerufen wurden, die alle von leidenschaftlichen Medizinern getragen werden. Die Nutzer von Siilo entwickeln derzeit viele neue Projekte:

Krankenhausnetzwerke: um zeitkritischeUpdates über die Verbreitung des Virus zu senden, um das Risiko einer Übertragung innerhalb des Krankenhauses zu minimieren, wie es in Krankenhäusern wie dem NHS-Trust der East Lancashire Hospitals in Großbritannien zu beobachten ist. 

Peer-Netzwerke: Sie verbinden alle nationalen Spezialisten für Infektionskrankheiten und Intensivmedizin, um in Echtzeit Erkenntnisse über die Behandlung ihrer Covid-19-Patienten auszutauschen, wie das von Prof. Martin Möckel an der Charité in Deutschland geführte Netzwerk.

Regionale Netzwerke: Diese bringen die richtigen Personen zur Lösung von Kapazitätsproblemen, zur Ressourcenallokation und zur Verbreitung neuer Erkenntnisse zusammen und werden zum Beispiel von regionalen Führungspersönlichkeiten wie Dr. Gonneke Hermanides mit dem Rotkreuz-Krankenhaus Beverwijk Niederlande vorangetrieben.

Wo sehen Sie sich selbst in fünf Jahren?

Siilo wird den Kurs beibehalten, aber wir fahren jetzt mit Höchstgeschwindigkeit! Diese Krise macht allen bewusst, dass Messaging ein wichtiger Teil der klinischen Kommunikation ist. Siilo ermöglicht es, schnell Netzwerke zu schaffen, die sich über die institutionellen Grenzen hinaus erstrecken, um Patienten zu versorgen. Wir hoffen, dass Siilo für Fachleute so normal wird wie ihre Stethoskope, sodass alle dieses digitale Werkzeug nutzen, um gemeinsam Medizin zu praktizieren.

Zum Abschluss: Welche drei Tipps würden Sie angehenden Unternehmern mit auf den Weg geben?

Wenn Sie ein Unternehmer im Bereich der digitalen Gesundheitsfürsorge sind, sollten Sie versuchen, diese drei Dinge zu tun:

Sprechen Sie mit so vielen Menschen und Investoren wie möglich. Betrachten Sie diese Gespräche nicht als ein Mittel, um Geld für Ihr Unternehmen zu bekommen. Ich fand, dass viele Gespräche mit Investoren und anderen Unternehmern unglaublich hilfreich waren, um meine Idee und den Weg zur Umsetzung zu gestalten. Diese Leute sind erfahren, und ihr Feedback zu hören, kann Ihnen auf Ihrer Reise helfen.

Heiraten Sie nicht Ihre Version der Wahrheit.

Seien Sie flexibel und verstehen Sie, dass Sie vielleicht eine voreingenommene Perspektive haben. Die Menschen, die Sie auf Ihre Reise einladen, sollten Menschen sein, die Ihre Überzeugungen in Frage stellen. Wenn sie das tun, seien Sie so aufgeschlossen wie möglich.

Verstehen Sie, dass Ihre Version der Wahrheit wichtige Geheimnisse birgt, die andere nicht kennen, besonders wenn Sie aus einem Bereich kommen, der Menschen, die Ihre Ideen in Frage stellen, fremd ist, wie z.B. das Gesundheitswesen. Bleiben Sie standhaft, wenn Sie wissen, dass Sie der Experte im Raum sind! Geben Sie nicht auf, Ihre Botschaft zu verbreiten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Dr. Joost Bruggeman für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Tauscht Euch mit anderen Gründern aus

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vly Milchalternative aus Erbsenprotein vegan und proteinreich

Stellen Sie sich und das Startup vly doch kurz unseren Lesern vor!

Mit vly haben wir die Vision, die gesündesten Milchprodukte zu kreieren. Sie basieren auf pflanzlichen Proteinen und sind so nicht nur 100% vegan sondern auch sehr proteinreich. Unser erstes Produkt ist eine Milchalternative aus Erbsenprotein, welche es aktuell in Supermärkten in Deutschland sowie Online gibt. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

In der Lebensmittelindustrie läuft so einiges falsch. Vor Allem spielen Gesundheit und Umwelt fast keine Rolle, obwohl der Impact der Lebensmittelindustrie hierauf enorm ist. Da wollten wir was verändern und haben uns die Milchindustrie als erstes vorgenommen. 

Welche Vision steckt hinter vly?

Lebensmittel sollen wieder gesund und nachhaltig sein.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Skalierung vom Labor zur Pilotanlage bis hin zur kommerziellen Produktion war für mich die größte Herausforderung bis jetzt. Wir sind enorm stolz, diese gemeistert zu haben und wissen aber auch, dass täglich neue Herausforderungen kommen. Anfangs haben wir uns selbst finanziert und danach über Fördergelder. Nun haben wir auch professionelle Unterstützung. 

Wer ist die Zielgruppe von vly?

Flexitarier. Es gibt immer mehr Menschen, die mal keine Kuhmilch konsumieren wollen und genau die wollen wir erreichen. 

Warum Erbsen? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Erbse ist ein super Proteinlieferant. Sie kann lokal angebaut werden, bindet Stickstoff im Boden und ist somit auch ein sehr nachhaltiger Proteinlieferant. Somit eignet sie sich perfekt für pflanzliche Alternativen zu tierischen Produkten. Im Milchbereich nutzen wir die Erbse besser als alle anderen. Das heißt unser Produkt ist neutraler und dadurch schaffen wir es, einen höheren Proteingehalt und kein bzw. einen sehr geringen Anteil an kurzkettigen Kohlenhydraten (je nach Variante) zu haben.

vly, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir die führende Anbieter von pflanzlichen Milchprodukten in Europa.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Team Team Team: Investiert Zeit in das richtige Gründerteam. Arbeitet kontinuierlich an dem Team. Am Ende ist das die Basis von allem.

2. Vision: Habt ein klares Problem vor Augen, welches ihr lösen bzw. ändern wollt.

3. Netzwerk: Tauscht Euch mit anderen Gründern aus. Meistens seid ihr nicht die Ersten, die ein bestimmtes Problem haben. 

Wir bedanken uns bei Nicolas Hartmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Just do it!

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StudySmarter ist eine intelligente Lernplattform, die jede Art von Inhalt in einen interaktiven Lernkurs verwandelt.

StudySmarter ist eine intelligente Lernplattform, die jede Art von Inhalt in einen interaktiven Lernkurs verwandelt.

Stellen Sie sich und das Startup StudySmarter doch kurz unseren Lesern vor!

StudySmarter ist ein Spin-off der TU & LMU München und entwickelt eine intelligente Plattform für das lebenslange Lernen. Die StudySmarter App ist komplett inhaltsunabhängig und bietet eine breites Spektrum an digitalen Tools zur Verbesserung der Effektivität, Struktur und Motivation von Lernenden. StudySmarter wurde 2018 veröffentlicht und wird bereits von mehr als 700 Tausend Schüler*innen und Studierenden im DACH Bereich aktiv genutzt. Wir haben unsere Plattform erst vergangenen Monat um eine weitere Zielgruppe, Schüler, erweitert. In Kooperation mit dem STARK Verlag veröffentlicht, mit dem Ziel Schüler*innen qualitativ hochwertige Inhalte digital verfügbar und lernbar zu machen. Darüber hinaus wurde StudySmarter von Universitätsvertretern und Bildungsexperten zu dem besten EdTech Startup in Deutschland und Europa ausgewählt.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Tatsächlich haben wir StudySmarter aus dem Studium heraus gegründet, weil wir die Probleme im Lernprozess selbst erlebt haben. In Deutschland, aber auch in anderen Ländern brechen jedes Jahr Hunderttausende Studierende das Studium ab. Meistens wegen Problemen im Lernprozess. Lernende haben oftmals eine fehlerhafte Struktur und werden nicht zielgerichtet unterstützt. Insbesondere die Digitalisierung ist in der deutschen Bildungslandschaft nicht angekommen. Wir sind der Überzeugung, dass man mit einer einheitlichen, technologisch fortgeschrittenen Plattform, Lernende im gesamten Lernprozess unterstützen und so digitale Bildung vorantreiben kann. 

Auf persönlicher Ebene ist es uns wichtig, dass mit dem Beruf eine gewisse intrinsische Motivation einhergeht. Es macht uns schlicht und ergreifend Spaß an StudySmarter zu arbeiten. Fühlt sich weniger wie Arbeit an, sondern wie ein gemeinsames Projekt unter Freunden, mit dem man sehr viel erreichen kann. Es sind uns keine Grenzen gesetzt. Das ist sehr spannend!

Welche Vision steckt hinter StudySmarter?

Die Vision von StudySmarter ist es, jedem zu ermöglichen die eigenen Bildungsziele zu erreichen. Egal, ob in der Schule, in der Ausbildung, oder im Studium. Wir wollen es jedem Menschen ermöglichen, moderne Technologie zu nutzen, um sich effizient weiterzubilden. Wir gestalten die App bewusst sehr spielerisch, um den Lernprozess und die oftmals trockenen Inhalte aufzulockern und den Lernenden Momente des Erfolgs während des Lernprozesses zu gewährleisten. 

Eine Lernplattform. Von der Schule bis hin zum Beruf. Das ist die Zukunft von StudySmarter.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Ich würde definitiv sagen, dass Priorisierung die nach wie vor größte Herausforderung ist. Man hat so viele Ideen, so viel Energie und will so viele Themen und Projekte umsetzen, aber leider hat man nicht genügend Ressourcen um alles zu machen. Deshalb muss man priorisieren und oftmals ist das nicht so einfach.

Eine weitere Herausforderung, wie bei so vielen anderen Unternehmen auch, ist die Rekrutierung von top Tech Talenten.

Wir finanzieren uns durch eigene Umsätze im Bereich Employer Branding, Recruiting und Event Marketing. Mit StudySmarter Premium haben wir einen weiteren Umsatzkanal. Darüber hinaus werden wir von Angel Investoren unterstützt. 

Wer ist die Zielgruppe von StudySmarter?

Bis Februar 2020 haben wir uns voll und ganz auf Studierende aller Studiengänge konzentriert. Nun haben wir mit Schüler*innen eine weitere sehr spannende Zielgruppe erschlossen. Mit dem STARK Verlag haben wir einen sehr starken Partner, der die Lernplattform mit qualitativ hochwertigen Inhalten füttert. Mit den roten STARK Abiturbüchern hat bereits fast jeder gelernt. Diese und viele andere Inhalte gibt es nun digital auf der StudySmarter Lernplattform.

Wie funktioniert StudySmarter? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

StudySmarter ist eine intelligente Lernplattform, die jede Art von Inhalt in einen interaktiven Lernkurs verwandelt. Das heißt jeder kann mit unserer Plattform lernen egal, ob BWL oder Medizin Student, egal, ob Schüler, Student oder Mitarbeiter. Auf StudySmarter kann man die Inhalte im zweiten Schritt bearbeiten sowie strukturieren (z.B. mit Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, etc.) und wird individuell im Lernprozess unterstützt. Zusätzlich findet unsere Plattform für jeden die richtige Lerngruppe und fördert den Austausch zwischen Lernenden. Dieser ganzheitliche Fokus zahlt sich aus, 89% unserer Nutzer erreichen bessere Noten und 93% eine bessere Lernstruktur.

StudySmarter, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

StudySmarter ist eine inhaltsunabhängige Plattform. Das heißt, egal was ich lernen möchte, egal wo ich lernen möchte, ich kann mit StudySmarter arbeiten. Durch unseren unabhängigen Ansatz sind wir relativ flexibel hinsichtlich der Märkte und Verticals. Unser Ziel ist es definitiv global zu wachsen und Lernenden auf der ganzen Welt zu helfen. StudySmarter in fünf Jahren. Ich hoffe, dass wir bereits in einigen großen anderen Märkten wie z.B. in den USA und vielleicht sogar in China aktiv sind und weite Teile Europas bereits abgedeckt haben. Wir möchten uns hier allerdings nicht nur auf die Nutzerzahlen schauen, sondern fokussieren uns auch den nachhaltigen Mehrwert den wir liefern. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp 1: Es gibt den berühmten Slogan von Nike “Just do it”. Ich würde sagen, dass dies mein erster Tipp ist. Oftmals überlegt man sehr lange nach, was denn der richtige nächste Schritt ist und verstrickt sich sehr oft in unnötiger Konzeptionierung. Es hat uns immer sehr geholfen, Dinge einfach auszuprobieren, anstatt lange über hypothetische Szenarien zu diskutieren. Be bold!

Tipp 2: Testen! Ich würde sagen, dass dies einer der wichtigsten Learnings bisher war. Man hört so oft, dass Personen Angst haben, Ihre Gründungsidee zu kommunizieren. Es könnte ja sein, dass jemand zuhört und es direkt nachmacht. Das ist Quatsch! Man muss mit so vielen Personen wie möglich sprechen und so viel Feedback wie möglich einsammeln. Ideen haben viele Menschen. Die tatsächliche Umsetzung ist ein ganz anderes Spiel. 

Tipp 3: Sich selbst zurücknehmen. Anfangs hatte ich immer Schwierigkeiten, meine eigene Meinung zurückzunehmen und neutral an Entscheidungen zu gehen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass man immer auf die Daten hören sollte. Es ist überhaupt nicht wichtig, was man selbst denkt oder welche Präferenzen man hat. Das Einzige was zählt, ist das Nutzerverhalten. Was denkt der Nutzer und wie verhält er sich. Man muss als möglichst datengetrieben und nutzerfokussiert an Entscheidungen gehen. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Ehrgeiz und Zielstrebigkeit

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Zaunidee Zäune und Tore

Zaunidee: Zäune und Tore online konfigurieren

Stellen Sie sich und das Startup Zaunidee doch kurz unseren Lesern vor!

zaun-idee.de ist ein Online Shop mit eigener Schmiede und eigenen Montageteams, das deutschlandweit und nun auch in Österreich die Zäune der Kunden liefert und auf Wunsch professionell montiert. Wir sind spezialisiert auf den Vertrieb hochwertiger Zaunanlagen, Tore und Zubehör. Dank diesem einzigartigen „Alles-aus-einer-Hand-Konzept“  und unserem „Online-Zaunkonfigurator“, können wir unseren Kunden eine schlüsselfertige Lösung anbieten.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

In erster Linie geht es nicht um die Frage warum, sondern um die Frage warum nicht? Wir befinden uns derzeit in einem digitalen Wandel und das Kaufverhalten verändert sich rassant. Hierdurch eröffnen sich nahezu ideale Einstiegsmöglichkeiten, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Über die Entscheidung ein Unternehmen zu gründen wurde nicht lange nachgedacht, sondern vielmehr der Frage nachgegangen, wie kann ich meine Ideenansätze schnellstmöglich verwirklichen? 

Welche Vision steckt hinter Zaunidee?

Unsere Vision ist es, dem Kunden das ideale Online-Erlebnis zu bieten mit gleichzeitig bestem Kundenservice vor Ort. Wir begleiten unsere Kunden vom ersten Schritt an und stehen auch bei Fragen nach der Realisierung als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die mit Abstand größte Herausforderung beginnt bereits mit der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern. Zudem ist die Koordination der einzelnen Schnittstellen extrem schwierig. Meine persönlich größte Herausforderung und gleichzeit Motivation besteht jeden Tag darin, unsere Kunden jeden Anspruch zu erfüllen.

Wir haben uns ausschließlich mit Eigenkapital finanziert. 

Wer ist die Zielgruppe von Zaunidee?

Unser Kundenportfolio umfasst sowohl Privatkunden als auch Geschäftskunden. Angefangen bei einer Zaunanlage von 10 Metern bis hin zu industriellen Großprojekten mit über 5.000 Meter Zaun.

Wie funktioniert Zaunidee? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Funktion: 

Zaun-idee.de bedient mit einem Portfolio vom modernen Gartenzaun bis hin zum Industriezaun sowohl gewerblichen als auch privaten Kunden ein breites Angebot an Zäunen und passenden Toren. „Der Kunde kann sich in unserem Shop seinen Wunschzaun nach seinen Vorstellungen konfigurieren. Anschließend versenden wir den Zaun zu unschlagbaren Konditionen deutschlandweit und nun auch nach Österreich. Unser Montage-Team kann optional zum günstigen Festpreis hinzugebucht werden 

Vorteile/Unterschied zu anderen Anbietern: 

  • Unschlagbare Konditionen
  • „Alles-aus-einer-Hand“
  • Exzellenter Kundenservice
  • Erster Ansprechpartner in Sachen Zaun
  • Großes Produktportfolio

Zaunidee, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir arbeiten aktuell an einem neuen Konzept-Store in Rheinhessen. Hier können Interessenten jederzeit einen Termin vereinbaren und sich von unseren Produkten und unterschiedlichen Systemen selbst überzeugen. Außerdem werden wir an unserem Standort in Monsheim ein Produktionslager errichten, wo künftig sowohl Privat- als auch Geschäftskunden ihre Ware direkt bei uns abholen können. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Ehrgeiz
  • Zielstrebigkeit
  • Durchhaltevermögen

Wir bedanken uns bei Benjamin Voigt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Ein gesunder Mix aus Risikobereitschaft und Selbstbewusstsein

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La Cadde Eau de Parfume für Frauen ODYSSEIA Duft

La Cadde Eau de Parfume für Frauen ODYSSEIA

Stellen Sie sich und das Startup La Caddé doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Hassan Haidar, ich bin 31 Jahre und seit fast 2 Jahren glücklich verheiratet. In meiner Freizeit gilt meine Leidenschaft dem Basketball und ich spiele auch noch aktiv im Verein. 

Am 03.03.2020 haben wir unser erstes Produkt gelauncht – ODÝSSEIA, ein hochwertiges Eau de Parfum für Frauen. La Caddé ist keine ausschließliche „Duft-Marke“, sondern langfristig möchten wir den gesamten Beauty- und Lifestylesektor abdecken, dazu gehören u.a. Bekleidung, Accessoires und noch vieles mehr. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Selbstverwirklichung. Ich bin sehr kreativ und Ideenreich, und mein eigenes Unternehmen bietet mir die Möglichkeit, diese Fähigkeiten voll und ganz zu entfalten. Das es in die Beauty/Fashion/Lifestyle Richtung gehen sollte, war für mich von Anfang an klar. Jedoch stellte sich die Frage, mit welchem Produkt wir starten möchten. Da es mir wichtig war, von vorneherein direkt die Messlatte hoch anzusetzen, habe ich mich auch direkt an das aus meiner Sicht aufregendste, aber auch anspruchsvollste Thema gewagt – Parfum. Die Reise von der Duftentwicklung, über das Design bis hin zum Storytelling war überwältigend. Es ist schwer dies in Worte zu fassen, ich denke, manche Dinge muss man selbst erlebet haben.

Welche Vision steckt hinter La Caddé?

La Caddé möchte von dem, was für uns selbstverständlich ist, etwas zurückgeben. Wir als Bürger der westlichen Industriestaaten genießen viele Privilegien, wie bspw. den Zugang zu ausreichend und sauberem Wasser. Deshalb unterstützt La Caddé den Verein „Viva Con Agua“ mit 5% des Umsatzes. Mit jedem Mal, indem man sich somit etwas gönnt, trägt man seinen Teil dazu bei, dass es jemand anderem besser geht. Natürlich kann man auch Gutes tun, ohne sich etwas zu gönnen, das steht außer Frage. 

Somit kann ich die Vision hinter La Caddé am besten wie folgt zusammenfassen:

Menschlichkeit und Luxus stehen nicht in Konflikt zu einander – davon bin ich überzeugt und diese Überzeugung möchte ich durch die Marke La Caddé in die Welt tragen und unsere Kunden mit auf die Reise nehmen. Und vielleicht lässt sich der ein oder andere davon inspirieren und setzt es für sich passend um, was mich sehr freuen würde. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Puuuuuh… als Start-Up hat man denke ich mit jeder Menge Herausforderungen zu kämpfen, besonders da vieles noch neu ist. Aber übergeordnet würde ich sagen, dass das Zeitliche bzw. die zeitliche Einteilung die größte Herausforderung war, zumal ich die Gründung und alles was dazu gehört alleine bewerkstelligt habe. Finanziert habe ich mich über ein klassisches Darlehen meiner Hausbank.

Wer ist die Zielgruppe von La Caddé?

Im Grunde genommen alle Menschen, egal welchen Geschlechts oder Alters. Da unser erstes Produkt ein Eau de Parfum für Frauen ist und wir bislang überwiegend über Social Media Marketing betreiben, liegt die Kernzielgruppe bei Frauen zwischen 18 – 35, aber ein guter Duft kennt keine Altersgrenze.

La Cadde Eau de Parfume für Frauen ODYSSEIA Duft

Was ist das Besondere an dem Eau de Parfum? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das besondere und zugleich der Vorteil unseres Duftes ist, dass er fast ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wird. Zudem achten wir pingelig darauf, dass keine Tiere durch unser Produkt zu Schaden kommen – deshalb sind wir bei einer Duftnote auf die synthetische Variante umgestiegen. Durch unsere nachhaltige Vorgehensweise heben wir uns ganz klar von der Masse ab und haben somit einen blumig-frischen und qualitativ hochwertigen Duft geschaffen, der u.a. die Noten Pfingstrose und ägyptischen Jasmin perfekt vereint und sich definitiv nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.

Die Story unseres Duftes ist eine  Hommage an das Schicksal und ist angelehnt an die bekannte Odyssee von Homer , jedoch nicht im klassischen Sinne, sondern wir fokussieren uns auf die positive Message dieser Geschichte: was auch immer Odysseus während seiner  langjährigen Odyssee widerfahren ist, letztendlich hat das Schicksal ihn wieder mit seiner Penelope vereint. Diese Emotion vermitteln wir mit unserem Werbefilm, dezenten Details auf der Verpackung und natürlich im Namen unseres Duftes: ODÝSSEIA – a tale of love. 

La Caddé, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Da unser Duft bislang exklusiv nur über unseren Online-Shop erhältlich ist, geht der Weg auf jeden Fall in Richtung Einzelhandel. Viele Menschen wollen einen Duft vorab riechen, von daher liegt der Vorteil klar auf der Hand. 

Wie anfangs bereits erwähnt, wurde La Caddé als Beauty und Lifestyle Brand gegründet, d.h. es werden noch einige Produkte aus verschiedenen Kategorien hinzukommen. Das Ziel ist es, in 5 Jahren in einer wirtschaftlich stabilen Lage zu sein und ganz klar zu einer globalen Marke zu wachsen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Aus meiner Sicht ist ein gesunder Mix aus Risikobereitschaft und Selbstbewusstsein schon sehr viel wert .Was nicht bedeutet, dass man einfach blind drauf losschießen soll. Macht Euch Eure Gedanken, verinnerlicht Eure Ziele und verfolgt diese konsequent. Hürden wird es immer geben. Wichtig ist nur, dass man sich von diesen nicht runterziehen lässt sondern versucht aus diesen zu lernen und an diesen zu wachsen. Verliert niemals den Glauben an Euch und Eure Fähigkeiten. Ein stabiles Mindset ist meiner Meinung nach einer der Grundvoraussetzungen, damit man seine Träume verwirklichen kann. 

Wir bedanken uns bei Hassan Haidar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Holen Sie sich Experten ins Boot

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FitterYou Fitness-Mat mit Personal Trainer Höhle der Löwen

Die Gründer von FitterYou, Fitness-Mat mit Personal Trainer auf Knopfdruck, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup FitterYOU doch kurz vor!

Mein Name ist Fritz Grünewalt, ich bin Alltags-Athlet und Gründer von FitterYOU. FitterYOU ist die perfekte Kombination aus Motivation, personalisierter Trainingsmatte und Personal-Coaching-App. Die Matte wird je nach Körpergröße des Users in verschiedenen Ausführungen angeboten und sorgt mit farbigen Positionsmarkierungen für Hände, Füße und Knie dafür, dass die Übungen effektiv ausgeführt werden. Der große Benefit für jeden User ist außerdem, dass er die Übungen auch direkt auf der Mat gezeigt bekommt und sie so viel schneller erfassen und effektiver ausführen kann, weil alles aufeinander abgestimmt ist.

Die zugehörige App – übrigens offizielle Sport-App des Jahres 2019 – verfügt über eine besondere Trainingsintelligenz, die dem User für jede Session sein persönliches Trainingsprogramm ausspielt. Die Anwendung lernt bei jeder Nutzung dazu, optimiert so das folgende Training und baut eine passende Steigerung ein. Mit der Challenge Funktion gibt es dazu noch Impulse, sich in Teams auch gegenseitig zu motivieren. 

Wie ist die Idee zu FitterYOU entstanden?

Ich erlitt 2014 einen schweren Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Trotz einer sehr guten Reha, blieb in meinem linken Arm und Hand ein Taubheitsgefühl. Die Ärzte sagten mir, ich solle mich damit abfinden. Mein Physiotherapeut schickte mir aber jeden Tag kurze Videos, in denen er mich zu Übungen animierte, die ich auch im Office, im Zug und im Hotel ausführen konnte. Dabei hat er zudem immer meinen jeweiligen Fortschritt berücksichtig. In diesem Moment habe ich erkannt, dass regelmäßige, in den Alltag integrierte Bewegung der Schlüssel zu mehr Mobilität, mehr Lebensqualität und sogar schnelleren Heilungsprozessen ist. 

Unser Gesundheitssystem ist primär darauf ausgelegt, Folgen abzuschwächen, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Ich will aber früher ansetzen und durch mehr Fitness die besten Voraussetzungen für ein gesundes Leben schaffen.  

Welche Vision steckt hinter FitterYOU?

Unsere Vision ist, dass jeder Bewegungen smart in den Alltag integrieren kann. Damit wären wir als Gesellschaft fitter, dementsprechend auch gesünder und hätten mehr Lebensqualität. Im Profi-Sport werden ständig neue Rekorde aufgestellt, aber wenn es um die grundlegende Fitness der breiten Masse geht, sieht es düster aus: Volkskrankheiten wie Arthrose, Fettleibigkeit und Zuckererkrankungen nehmen stetig zu. Davon ist vieles auf mangelnde Bewegung zurückzuführen – das muss sich ändern. Inaktivität im Alltag ist unser größter Feind und deswegen wollen wir mit unserem smarten Fitnessangebot, das sich dank digitaler Intelligenz auf die Bedürfnisse der Menschen einstellt, einen Unterschied machen. Denn ich bin sicher, dass Sport-Angebote, die auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen, ein Teil zu dieser Veränderung beitragen können. 

Wer ist die Zielgruppe von FitterYOU?

Da wir uns voll auf die Person und das individuelle Fitnesslevel einstellen, ist es für Einsteiger, Fortgeschrittene und Pros geeignet und auch auf der MAT kann der User, wenn er neue Übungen will, sein Bewegungsrepertoire ständig verbessern. Unsere Zielgruppe sind aber besonders alle, die nicht regelmäßig zu fixen Zeiten ins Fitnessstudio gehen können oder wollen – wie etwa Berufstätige und  Eltern – aber trotzdem smart und in den Alltag integriert was für sich und ihren Körper tun wollen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung Die Höhle der Löwen zu bewerben? Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Mit unserer Vision, Bewegung smart in den Alltag zu integrieren, möchten wir natürlich möglichst viele Menschen erreichen. Die Löwen sind dafür natürlich als Multiplikatoren perfekt, mit ihnen werden ganz andere Dimensionen möglich. Die Sendung bringt uns ins Wohnzimmer unserer Zielgruppe. Einen der Löwen von unserer Mission zu begeistern, würde uns weitere spannende Türen öffnen. Wobei uns dabei wichtig war, dass „unser“ Löwe auch richtig Lust hat, jedem, gutes, durchdachtes und bezahlbares Training nach Hause bzw. in den Alltag zu bringen. 

Viel Zeit haben wir in unseren Pitch gesteckt, weil es so fundamental wichtig war, zu zeigen, dass wir eben nicht nur die 1.000 Fitness-App sind. Der Teil ist uns auch in der Sendung dann recht gut gelungen. Allerdings lief die anschließende Fragerunde recht unstrukturiert ab. Manche Aspekte wurden sehr groß und andere gingen unter. Wir haben aber gemerkt, dass unsere Vision und unsere besonders Trainingsintelligenz in 15 Minuten kaum umfassend verstanden werden können, denn eigentlich müsste man die App runterladen, damit trainieren und dann in die Analyse gehen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Ja, das war schon ein wichtiger Schritt für uns und hat uns noch mal eine ganz andere Facette des Business gezeigt und uns vorangebracht. Ich würde aber eher sagen, dass uns die Teilnahme im Nachhinein motiviert hat – dazu, unsere Vision noch klarer zu formulieren und selbstbewusster zu verdeutlichen, dass unsere Kombination aus App und individueller Matte eben einzigartig ist. Jetzt ist für uns auch wichtig, mit der neu gewonnen Bekanntheit weitere Partner zu gewinnen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch Die Höhle der Löwen viele Interessenten und auch Medien auf FitterYOU aufmerksam werden?

Gerade auch in der aktuellen #StayHome-Situation ist das Format und alles, was daraus an Aufmerksamkeit entsteht, natürlich ein Glücksfall für uns und unsere Entwicklung. Krankenkassen, Fitnessstudios usw. –  wir haben derzeit viele Anfragen, die wir auch erst abarbeiten müssen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass wir einige Menschen erreicht haben, die jetzt sagen „Ja, genau sowas habe ich gesucht!“ 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir hatten Frank Thelen im Fokus, der unsere ganze Entwicklungsarbeit und Trainingsintelligenz gut hätte bewerten können.  Aber auch Judith Williams, die sehr Fitness- und Sportaffin ist und zudem sehr gut den Alltag einer berufstätigen Mutter kennt und damit beurteilen kann, wie wichtig eine flexibel im Alltag verfügbare Fitnesslösung ist, gehört zu unseren Wunsch-Löwen. Leider waren die beiden an diesem Tag nicht dabei. 

FitterYOU, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Im Jahr 2020 wollen wir noch ganz viel lernen, wie man mit neuen Übungen, weiteren Trainern, und neuem Equipment das Training in Hinblick auf die bestmögliche Motivation verbessern kann. Wir wollen herausfinden, welche Anwendungen am besten genutzt werden, und damit die Grundlage schaffen, um ab 2021 unsere Trainingsintelligenz auch in die Physiotherapie, Rehakliniken und Seniorenheime zu bringen.

Zudem wollen wir natürlich unsere Community weiter ausbauen und hoffen, dass wir in fünf Jahren keinem mehr erklären müssen, warum FitterYOU mehr als eine Fitness-App sind.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Nie etwas machen, nur um Geld zu verdienen. Es geht darum, mit voller Leidenschaft einen Mehrwert zu schaffen, der als Service, als Preisvorteil oder als Produkt nachhaltig sein muss. 

Wenn man sehr in einem Thema drinsteckt, ist oft vieles ganz selbstverständlich und logisch – für einen selbst. Sprechen Sie deshalb oft mit Leuten über ihr Projekt, die noch nie davon gehört haben, achten Sie dabei auf Missverständnisse sowie Fragen und lernen Sie daraus für die Zukunft. 

Holen Sie sich Experten ins Boot, auch wenn Sie glauben selbst einer zu sein.

Bild: Luisa Konga, Mike Steverding (M.) und Fritz Grünewalt aus Landau präsentieren mit „FitterYOU“ eine digitale, intelligente Personal Trainer-App. Sie erhoffen sich ein Investment von 500.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Sehen Sie FitterYou am 07. April in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Trau dich das zu werden, was du schon immer sein wolltest

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Danagi B2B-Marketplace

Danagi – Der B2B-Marketplace, wie Sie ihn aus dem B2C kennen

Stellen Sie sich und das Startup Danagi doch kurz unseren Lesern vor!

Hallo, stell dir vor, du suchst etwas, durchstöberst das gesamte Internet, findest nichts und dann kommt es: „Was ich suche gibt es noch nicht, es ist meine Chance…!“

Nun da sind wir Agnieszka (30) und Timo (35). Seit bereits 10 Jahren arbeiten wir an verschiedenen Projekten zusammen und seit Mitte 2019 an unserem eigenen Projekt „Danagi“. Danagi.com ist ein B2B E-Commerce Marketplace, der vom Aufbau und Usability einem B2C ähnelt. Wir verfolgen das Ziel, unseren Kunden die Arbeit so angenehmen wie nur möglich zu gestalten. Alle organisatorischen Dinge, mit denen sich die Verkäufer und Einkäufer im geschäftlichen Alltag herumschlagen müssen, versuchen wir zu minimieren, damit sie sich wieder stärker um andere Aufgaben kümmern können.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Man bezeichnet uns beide häufig als Arbeitstiere. In unserem Büro sitzen wir uns gegenüber, manchmal ohne zu merken, dass der eine mit dem anderen gerade spricht, da hilft nur Winken. Solange wir unsere Ideologie verfolgen, fühlen wir uns dazu fähig, Berge zu versetzen. Wir wollen unsere Kraft in etwas stecken, das nicht nur uns, sondern auch anderen hilft.

Welche Vision steckt hinter Danagi?

Mit Danagi wollen wir die Beschaffung im Unternehmen verändern, wir wollen es sogar vom Grundsatz aus verändern und zu DER Produktsuchmaschine für Beschaffung werden. Bei uns sollte alles, was nur möglich, ist angeboten werden, von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen bis hin zu Fertigerzeugnissen und Waren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Als größte Herausforderung sehe ich unsere Idee als Ganzes. Am Anfang gab es so viele kleine Teile, Ideen, etc. die zusammengepuzzelt werden mussten. Wir hatten so viele Sachen angestoßen, die wir letztendlich verworfen und durch neue und bessere ersetzt haben. Letztendlich haben wir ein System geschaffen, mit dem wir online gegangen sind, das stetig weiterentwickelt und mit den Ansprüchen unser Kunde wachsen wird.

Wer ist die Zielgruppe von Danagi?

Wir zielen auf Geschäftsleute. Alle Unternehmen, die eine gültige Umsatzsteuer-ID besitzen, sind bei uns willkommen, um Produkte zu kaufen, verkaufen oder einfach um sich Inspirationen zu holen und Neues zu entdecken.

Wie funktioniert Danagi? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Danagi ist eine B2B-Plattform, die es so noch nicht gibt. Sie schafft die beste und bequemste Nutzererfahrung durch leichte Zugänglichkeit, Bedienbarkeit und Ästhetik. Die Hersteller haben die Möglichkeit, alle ihre Produkte auf einmal einzustellen, Staffelpreise anzugeben und von neuen potenziellen Kunden gefunden zu werden. Die Käufer wiederum sehen alle Produkte, nach denen sie gerade suchen und können sich von Neuen inspirieren lassen. Sie finden eine große Auswahl, in der sie sowohl die Preise als auch die verfügbare Menge sehen. Diese lassen sich auch direkt vergleichen.

Unser größter Vorteil liegt darin, dass wir unabhängig sind. Wir können sofort handeln, wenn wir Handlungsbedarf sehen. Als bestes Beispiel dient die globale Krise hervorgehoben durch COVID-19. Als Antwort darauf stellen wir unsere Plattform früher als geplant online und für 6 Monate kostenfrei zur Verfügung. Wir selbst haben nicht vor, auf der Plattform Sachen zu verkaufen. 

Wir legen sehr viel Wert darauf, dass der digitale Einkaufsvorgang, den man aus dem Privatleben kennt, im Geschäftsleben wiederfindet. Die Nutzung an sich ist sowohl für den Käufer als auch Verkäufer kostenlos. Nach Abschluss des Kaufs erheben wir ab dem 01.10.2020 lediglich eine kleine Provision von 4 %. 

Danagi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren leiten wir bereits das perfekte Team und haben mit Danagi die EU-Grenzen überschritten. Wir wollen weltweit expandieren und unsere Kunden auf der ganzen Welt erreichen. Begegnen werden wir diesen z. B. auf unseren Workshops, Messen und Veranstaltungen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Trau dich das zu werden, was du schon immer sein wolltest
  2. Kremple deine Ärmel hoch und mach weiter, egal wie schwer es wird 
  3. Verliere deine Ziele nicht aus den Augen

Wir bedanken uns bei Agnieszka und Timo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Suchen Sie sich erfolgreiche Partner

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SaferSun der UV-Warn-Sticker misst die UV- Strahlung

SaferSun der UV-WarnSticker misst die UV- Strahlung

Stellen Sie sich und das Startup SaferSun  doch kurz vor!

SaferSun ist ein österreichisches Startup, das 2019 von Martin Pfundner (PCS IT-Trading, Euro-Flight, dasFritz), Heinrich Prokob (Clever Clover) und Margot Helm (Andmetics) gegründet wurde. Die Firmengründung diente der Vermarktung und dem Verkauf der durch unsere kanadischen Partner entwickelten UV-Warn-Sticker.

Wie ist die Idee zu SaferSun  entstanden?

Nachdem der Hautkrebs auch vor unseren Familien nicht halt gemacht hat, waren wir auf der Suche nach einem Produkt, welches das Hautkrebsrisiko deutlich reduziert.

Sehr rasch sind wird auf kanadische Forscher gestoßen, denen es gelungen ist, UV-Strahlung einfach zu messen und mittels Farbveränderung anzuzeigen.

Nachdem UV-Strahlung und der daraus resultierende Sonnenbrand für mehr als 80% aller Hautkrebse verantwortlich ist, haben wir das Produkt mit unseren Partnern zur Marktreife gebracht.

Welche Vision steckt hinter SaferSun ?

Sonnenschutzmittel bieten keinen absoluten Schutz. Sie verlieren mit der Zeit ihre Wirkung. Ob Sie noch geschützt sind, war bisher nicht feststellbar.

Um dieses Problem zu lösen, haben wir intelligente UV-WARN-STICKER entwickelt, die genau jene Strahlung messen, die aktuell auf Ihre Haut durchdringt. Sie helfen Ihnen so besser auf sich und Ihre Lieben Acht zu geben.

Unser Ziel ist es, die vielen Millionen von Menschen, die jährlich an Hautkrebs erkranken, durch unser Produkt zu warnen.

Wer ist die Zielgruppe von SaferSun ?

SaferSun der UV-Warn-Sticker misst die UV- Strahlung

Unsere Zielgruppe ist jeder, der im Freien in der Sonne ist.

Neben Kindern, Sportlern und Personen, die ihren Beruf im Freien ausüben, zählen wir auch sehr viele bereits an Hautkrebs erkrankte Personen zu unseren Stammkunden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Puls 4 in Kombination mit dem Bipa Start-Up-Ticket war für uns immer die große Chance, die Marke SaferSun in Österreich sehr rasch publik zu machen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns unzählige Pitches angesehen und versucht, auf alle möglichen Fragen der Investoren vorbereitet zu sein. In Zusammenarbeit mit Puls 4 konnten wir den Pitch durch deren professionelle Unterstützung optimieren und dann hieß es nur noch: üben, üben, üben

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Sehr! Dies hat uns gezeigt, dass nicht nur unsere Idee, sondern auch unser Produkt mit unserer Vision von Interesse für viele Menschen ist.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf SaferSun  aufmerksam werden?

Als StartUp hat man in der Regel das Problem, dass nicht genügend Kapital für große Werbekampagnen vorhanden ist. Durch 2 Minuten 2 Millionen haben wir binnen weniger Stunden und beinahe ohne Marketingkapital eine enorme Bekanntheit erlagt.

Der Verkauf von über 1.000.000 Spots zeigt uns, dass diese Entscheidung die Richtige war.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Neben Katharina Schneider und Leo Hillinger stand noch Florian Gschwandtner auf unserer Liste.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Durch die Sendung haben wir nicht nur BIPA mit deren Start-Up-Ticket gewonnen, sondern konnten auch Müller Drogerie, unzählige Apotheken, Dermatologen und Allgemeinmediziner als Kunden gewinnen.

Mit tausenden Online-Bestellungen über unseren Online Shop  konnten wir auch unseren direkten Vertrieb deutlich ausbauen.

Interessant ist auch, dass auf Grund der Show sehr viele Unternehmen unsere UV-WARN-STICKER als Werbemittel verwenden.

SaferSun , wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist nach dem erfolgreichen Start in Österreich und Deutschland in den nächsten Jahren komplett Europa von unseren Produkten zu überzeugen.

Eine Überlegung wäre auch, unser Produkt direkt auf die Sonnencreme-Tuben zu platzieren, was nicht nur das Bewusstsein für die Gefahr der Sonne hervorruft, sondern auch als Nebeneffekt den Sonnenschutz-Herstellern zu einem deutlich höheren Absatz verhilft.

Hier sind wir bereits in Verhandlungen mit den Marktführern von Sonnencremen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Suchen Sie sich erfolgreiche Partner, welche bereits Know-How in der jeweiligen Branche haben. Dies spart viel Lehrgeld und auch Zeit.

Kalkulieren Sie immer mit großen Reserven, da es immer unerwartete Rückschläge gibt, welche bei vielen StartUps das vorzeitige Ende bedeutet.

Nur wenn Sie selbst zu 100% von Ihrem Produkt überzeugt sind, können Sie andere in Ihren Bann ziehen.  

Bilder: PULS 4 Fotograf Gerry Frank  

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Martin Pfundner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ihr müsst nicht nur ins Produkt, sondern auch in deren Präsentation investieren!

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OMQ automatisiert Kundenkommunikation mit Künstlicher Intelligenz

OMQ automatisiert Kundenkommunikation mit Künstlicher Intelligenz

Stellen Sie sich und das Startup OMQ doch kurz unseren Lesern vor!

OMQ wurde im Jahr 2010 von Matthias Meisdrock und Sven Engelmann in Berlin gegründet. Matthias ist für die strategische Planung und die Weiterentwicklung neuer Technologien verantwortlich, Sven leitet die wirtschaftliche Komponente des Unternehmens.

Unsere grundsätzliche Idee ist es, mittels KI-basierter Software die Kundenkommunikation auf allen Kommunikationskanälen zu automatisieren. Oder anders gefasst: Servicekräfte müssen mit unserer Software nicht mehr jede einzelne Kundenanfrage manuell bearbeiten, da sie automatisch beantwortet werden. Dadurch ermöglichen wir einen schnellen, präzisen und effizienten Kundenservice.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee kam Matthias bei einem früheren Projekt, bei dem er im Nachbarbüro die Leute der Serviceabteilung mit Kunden telefonieren hörte. Dabei bemerkte er, dass sie immer wieder dieselben Fragen beantworten mussten.

Diese Art von Kundenservice ist vergleichbar mit der stumpfen Fließbandarbeit vor hundert Jahren. Damals wurde am Fließband dieselbe Tätigkeit den ganzen Tag wiederholt, heutzutage läuft das im Callcenter ähnlich ab. Wiederkehrende Anfragen werden manuell beantwortet, was zeit- und kostenaufwändig ist. Allerdings konnte die Fließbandarbeit per Roboter automatisiert werden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz nehmen wir uns dies im Servicebereich zum Ziel.

Welche Vision steckt hinter OMQ?

Unsere Vision ist es, jede Serviceanfrage nur einmal zu beantworten. Autorisierte Servicekräfte schreiben nur einmal eine Antwort in der Wissensdatenbank. Danach übernimmt unsere Künstliche Intelligenz automatisch die Bearbeitung dieser Fragen. Eine weitreichende Automatisierung verbessert den Kundenservice nachhaltig, indem sie Servicekräfte von wiederkehrenden Fragen entlastet, wodurch diese sich komplexen Fragen widmen können.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben für OMQ nie Risikokapital aufgenommen. Unser Unternehmen arbeitet profitabel. Nun wachsen wir seit einiger Zeit schon um 30-50% jährlich. Eine der Herausforderungen dabei war, aus unserer bisherigen funktionalen und geografischen Nische herauszuwachsen, da sich die meisten unserer Kunden auf den deutschsprachigen Raum konzentrierten, obwohl unsere Künstliche Intelligenz bereits von Anfang an mehrere Sprachen unterstützt hat. Mittlerweile kooperieren wir mit etlichen Unternehmen, die ihren Service in verschiedenen Sprachen weltweit anbieten.

Durch unsere forschungsnahe Arbeit haben wir schon sehr früh neue technologische Verfahren untersucht und zeitnah implementiert, was sich allerdings auch immer als sehr schwierig erweist: Aktuelle Forschungsergebnisse auf ein produktives Level zu heben, ist eine große Herausforderung.

Unsere bisher größte Herausforderung war es allerdings, öffentlichkeitswirksam zu agieren. Von Anfang an lag unser Fokus auf der technischen Entwicklung unserer Produkte. Jedoch haben wir erst mit der Zeit begriffen, wie wir uns nach außen hin präsentieren müssen, damit unsere Arbeit auch gesehen wird. Andere Firmen hatten dabei mehr Sichtbarkeit, obwohl die Technik hinter ihren Produkten nicht so leistungsfähig ist.

Wer ist die Zielgruppe von OMQ?

OMQs Zielgruppe sind vorrangig Unternehmen aus Branchen, die eine breite Kundenbasis haben und deswegen häufig wiederkehrende Kundenanfragen beantworten müssen. Darunter fallen Firmen aus Branchen wie Mobilität, Industrie, Software und E-Commerce. Zu unseren Kunden zählen wir unter anderem die Deutsche Bahn, Tchibo, Magix, Axel Springer oder auch öffentliche Einrichtungen wie die ETH Zürich.

Im Zuge der Corona-Krise stehen wir nun auch mit öffentlichen Einrichtungen in Kontakt. Gerade dort bietet sich automatisierte Kommunikation an. Aktuell sind die Leitungen der Ämter ständig überlastet und aufgrund der gestiegenen Anfragehäufigkeit kann nicht jeder Anruf optimal bearbeitet werden, da das Personal häufig überfordert ist. Durch den Einsatz würde der Großteil des manuellen Aufwands entfallen, sodass Servicekräfte entlastet werden und sich um dringende Anliegen kümmern können.

Wie funktioniert OMQ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die große Herausforderung im Bereich der Technologie ist es mit wenig (auch fehlerhaften) Lerndaten umgehen zu können. Kundenserviceabteilungen haben nicht zu jeder Frage tausende Beispielanfragen oder die Zeit, diese manuell zum Training einer KI zu sammeln.

Unsere KI ist sofort einsatzbereit, da sie out-of-the-box arbeitet und somit nicht vorher angelernt werden muss. Durch Nutzung des Systems trainiert sich die KI nach und nach selbst, sodass sich die Qualität der Beantwortung fortlaufend verbessert. Dabei lernt die KI einerseits über ihre Verwendung von Kunden und Servicekräften, aber auch selbstständig, indem sie in der Datenmenge Muster erkennt. Die Software ist bereits out-of-the-box in der Lage, mit Rechtschreibfehlern oder allgemeinen Sprachmustern umzugehen. Unser System nutzt ähnliche Verfahren des Natural Language Understanding (NLU) die momentan von Google, IBM, Microsoft und Facebook genutzt werden.

Von der Demo bis zur Nutzung der Software ist für unsere Kunden nur ein geringfügiger Aufwand erforderlich, da die Integration einfach verläuft. In unserer zentralen Wissensdatenbank werden alle Informationen aus allen Kommunikationskanälen gespeichert. Sodass jede Frage nur einmalig manuell beantwortet werden muss. Künftig werden ähnliche Fragen von der KI automatisch beantwortet.

OMQ, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in fünf Jahren an der Seite von mehr internationalen Kunden zu stehen. Schon jetzt bieten wir unseren Service weltweit an, da wir 32 Sprachen unterstützen, darunter fast alle europäischen und einige asiatische. Um unser Vorhaben zu erreichen, werden wir unsere Software auf noch mehr als 100 Sprachen erweitern. Da wir die Nähe zu unseren Kunden schätzen, wollen wir noch weitere Büros eröffnen: ein Büro in New York oder San Francisco und eines in Asien.

Wir arbeiten ununterbrochen daran, unsere Technologie zu optimieren. Dabei ist uns besonders wichtig, in naher Zukunft noch größere Anteile des Kundenservice zu automatisieren, wobei interaktive Antworten eine wichtige Komponente bilden. Kurzgesagt, bei gleichzeitiger Kommunikation mit dem Kunden werden Aktionen im Hintergrund durchgeführt — so kann unsere Software auch schon ohne Hilfe von Servicekräften Lieferadressen ändern oder einen Bestellstatus abfragen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Beim ersten Tipp können wir gut an die Frage mit unseren größten Herausforderungen anknüpfen. Es geht im Business nicht nur darum, das beste Produkt mit der besten Technologie zu entwickeln, sondern auch darum, dass alle es mitbekommen. Daher appellieren wir an alle frisch gegründeten Start-ups: Ihr müsst nicht nur ins Produkt, sondern auch in deren Präsentation investieren.

Außerdem kann es dazu kommen, dass andere Unternehmen Produktideen oder Marketing- sowie Sales-Konzepte nachahmen oder ganz dreist kopieren (hier haben wir schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht). In diesem Fall solltet ihr euch nicht verschlossen verhalten, sondern im Gegenteil damit an die Öffentlichkeit treten oder sogar rechtlich dagegen vorgehen.

Es ist wichtig zu wissen, dass man immer nach Hilfe fragen kann, wenn es an irgendeiner Stelle mal nicht weitergeht. Dabei kann man sich in anderen Bereichen umschauen und nach Lösungen für Probleme suchen. Auch Tutorials, Best Practices und Podcasts zeigen neue Wege auf. Auf neue Ideen zu kommen ist immer hilfreich, egal in welcher Situation — so kann man Probleme schneller lösen.

Wir bedanken uns bei Matthias Meisdrock und Sven Engelmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Berlin Konditorin erfindet sich in der Corona Krise neu

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SWEET TREAT Boxen LOTTAS TORTEN

Die neuen SWEET TREAT Boxen von LOTTAS TORTEN, mit denen jeder sprichwörtliche süße Grüße und persönliche Worte an seine Liebsten verschicken kann! 

Bei LOTTAS TORTEN am Savigny Platz kann man seine Hochzeits- oder Geburtstagstorte ordern, private und geschäftliche Feiern ausrichten, an Workshops teilnehmen oder sich ein individuelles Catering für Events zusammenstellen. Eigentlich! Dann kam die allgegenwärtige „Corona Krise“ und auch Charlotte Wachsmuth, Gründerin von LOTTAS TORTEN musste, wie so viele andere, die Türen ihres Cake Studios schließen; nur wenige Wochen nach dem Opening. 

Nach einem kurzen Schock-Moment hat sie, inspiriert von Vorschlägen ihrer Instagram Community, in Windeseile eine neue Geschäftsidee verwirklicht. Seit dem dem 31.03.2020 bietet Charlotte über ihre Webseite Themen Boxen an, die mit Keksen, Pralinen, Mini Küchlein und vielem mehr gefüllt sind – und zu unterschiedlichen Anlässen an Familie und Freunde verschickt werden können.

Charlotte unterstreicht: „Auch wenn wir gerade nicht bei allen unseren Lieben sein können, so können wir doch zeigen, dass wir an sie denken!“ 

Lottas SWEET TREAT Boxen sind zwar kein Ersatz für die gemeinsam verbrachte Zeit, die hoffentlich bald wiederkommen wird – aber eine gute Möglichkeit, um aus der Ferne „Ich vermisse dich!“ zu sagen. Oder „hang in there““. Oder „Von Herzen alles Liebe““. Aber vor allem, um „Danke!“ zu sagen. An all die Menschen, die gerade außergewöhnliches leisten – vom medizinischen Fachpersonal bis hin zu den Mitarbeitern in Supermärkten, Betreuer in den KiTas oder im ÖPNV. 

Charlotte erklärt, warum sie neben ihren Signature Cakes jetzt auch SWEET TREAT Boxen anbietet, die deutschlandweit verfügbar sind:

 „Ich hoffe, mit diesem Projekt Menschen die Möglichkeit zu geben, mal ein paar Minuten an etwas anderes als an Corona zu denken, Nervennahrung zu Hause zu haben und auch aus der Ferne miteinander verbunden zu bleiben.“ 

Es gibt acht verschieden Boxen, die sich vom Inhalt her ähneln, aber entweder vom Design oder einzelnen Produkten bzw. der Anzahl her variieren.

Folgende Themen stehen für den Start zur Auswahl:

 I MISS YOU, THANK YOU, HAPPY BIRTHDAY, WELCOME BABY, WEDDING, sowie nur für kurze Zeit ein OSTER Special, das danach von einer MUTTERTAGS Box abgelöst wird. Jede Box wird liebevoll als Geschenk verpackt und mit einer individuellen Karte versehen, handgeschrieben von Charlotte, in Namen des Absenders.

Außerdem wird eine THANK YOU Box pro Woche über Instagram verlost. Hier kann jeder Personen nominieren, die aktuell ein großes DANKE verdient hätten: vom Ärzteteam im lokalen Krankenhaus über den eigenen Postboten bis hin zu den Nachbarn, die gerade für einen Einkaufen gehen.

Die Preise für die Boxen starten ab 19,90€. Die Inhalte sind zwischen zwei Wochen und zwei Monaten haltbar, sodass der deutschlandweite Versand kein Problem ist. Auf Wunsch können auch personalisierte Sweet Treat Boxen angeboten werden, zum Beispiel für Firmen, die ihren Mitarbeitern das Home Office versüßen wollen.

Unterstützt bei der schnellen Umsetzung der neuen Business Idee wurde Charlotte Wachsmuth von ihrer Freundin von monday morning, die LOTTAS TORTEN auch schon vor Corona Zeiten im Bereich Text, PR und Design unterstützt hat.

Die Fotos der neuen Boxen stammen von der Fotografin Gina Walkowiak

Quelle monday morning GbR

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