Freitag, Oktober 2, 2026
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Habe den Mut, die ersten Schritte zu gehen

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xeem talente recruiting open innovation

Xeem bringt kreative Talente und Unternehmen durch innovatives Recruiting, Open Innovation und Skill Management zusammen

Stellen Sie sich und das Startup Xeem doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind zwei Studentinnen und angehende Gründerinnen: Géraldine Ulrichs und Janine Weirich. Kennengelernt haben wir uns während unseres Bachelor-Studiums Interactive Media Design an der Hochschule Darmstadt. Der interdisziplinäre Studiengang hat die drei Schwerpunkte Design, Informatik und Management.​ Durch zahlreiche gemeinsame Projekte sind wir ein eingespieltes Team geworden und haben bereits viele bereichsübergreifende Erfahrungen gesammelt. Gemeinsam haben wir unser Bachelorprojekt Xeem auf die Beine gestellt – dazu gleich mehr. 

Aktuell studieren wir Leadership in the Creative Industries, ebenfallsan der Hochschule Darmstadt. Ab Januar 2020 haben wir durch das Hessen Ideen Stipendium die Möglichkeit uns verstärkt auf unser Projekt Xeem zu fokussieren. Wir freuen uns riesig auf die bevorstehende Zeit und sind überwältigt von der positiven Resonanz, welche wir bislang zu unserer Gründungsidee erhalten.

Xeem ist eine Onlineplattform, auf der Open Innovation gefördert und eine Brücke zwischen Unternehmen und jungen Erwachsenen geschlagen wird. Dadurch entsteht ein innovativer Recruiting-Prozess. Als ersten Schritt laden Unternehmen Micro-Challenges hoch, an denen z.B. Studenten teilnehmen. Per Video Call entwickeln Teams ortsunabhängig kreative Ideen. Dabei werden zukunftsrelevante Skills, wie Kollaborationsfähigkeit und Innovationskraft, trainiert und Kontakt zu Unternehmen erzeugt. Das anonyme Team Feedback nach jeder Challenge visualisiert eigene Stärken und Schwächen. Daraufhin schlägt Xeem den jungen Erwachsenen passende Weiterbildungsmöglichkeiten von Drittanbietern vor, wie z.B. Seminare, Onlinekurse oder Podcasts. 

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Im Laufe unserer Studiums haben wir die Leidenschaft entwickelt gemeinsam an Projekten zu arbeiten, diese zu koordinieren und unsere Ideen zu realisieren. Da Interactive Media Design sehr interdisziplinär ist, haben wir nicht nur gelernt, wie man Konzepte entwickelt, sondern auch wie man diese prototypisch umsetzt und vermarktet. Dies bietet uns die ideale Grundlage, um ein eigenes Start-up zu gründen.

Der Entschluss, ein eigenes Unternehmen zu gründen, wurde dann während unseres Bachelor-Semesters gefestigt: Zu Beginn haben wir eine Forschungsarbeit geschrieben, die sich thematisch mit der „Digitale Transformation des Arbeitsmarktes” befasst. Hierbei kamen wir zu dem Ergebnis, dass sich nicht nur der Arbeitsmarkt wandelt, sondern auch die Fähigkeiten, welche in Zukunft an Bedeutung gewinnen und zunehmender gefragt sind – die sogenannten Future Skills. Zu diesen zukunftsrelevanten Skills zählen unter anderem der Umgang mit digitalen Medien, Teamfähigkeit und Innovationskraft. Somit war es unser Ziel, während unserer Bachelorarbeit eine Möglichkeit zu finden, diese gezielt zu trainieren. Und somit ist die Weiterbildungs- und Vernetzungsplattform Xeem entstanden.

Wir stehen absolut hinter unserem Projekt und sind uns dem Mehrwert bewusst, den das Projekt sowohl für junge Talente als auch für Unternehmen bietet. Daher ist es eine große Herzensangelegenheit von uns, das Projekt auf den Markt zu bringen und mit Leidenschaft an dem Aufbau unseres Start-ups zu arbeiten.

Was war bei der Gründung von Xeem die größte Herausforderung?

Offiziell und rechtlich wurde Xeem noch nicht gegründet. Dies liegt hauptsächlich daran, dass wir uns direkt nach unserem Bachelorabschluss für das Hessen Ideen Stipendium 2020 beworben haben, für das man bis zum 01.01.2020 noch nicht gegründet haben darf.

Daher können wir uns zu dieser Frage aktuell noch nicht äußern. Jedoch sind wir sehr auf das Jahr 2020 und auf unsere bevorstehende Gründung gespannt. Derzeit fokussieren wir uns auf die Ausarbeitung von Xeem und arbeiten an einem klickbaren Prototypen, den es bald auch als richtige App geben soll, und an unserer Website. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Die Antwort ist simpel und kurz: Ja! 

Jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt vorwärts in die richtige Richtung. Nichts ist perfekt, auch keine Idee, an der man monatelang tüftelt. Vielmehr ist es ein kontinuierlicher Prozess, der aus Höhen und Tiefen besteht. Doch jeder weitere Schritt bringt die Idee weiter voran und eröffnet weitere Türen und Möglichkeiten. 

Wir sind der Überzeugung, dass man es einfach angehen sollte. Im schlimmsten Fall hat man einiges fürs Leben gelernt sowie zahlreiches Feedback und Learnings für sein Projekt gesammelt, um die Idee zu verbessern und voran zu bringen.

Welche Vision steckt hinter Xeem?

Xeem soll zukünftig kreative Talente und Unternehmen durch innovatives Recruiting, Open Innovation und Skill Management zusammenbringen. Unsere Vision mit Xeem ist es jungen Erwachsenen zu helfen, Grenzen beruflicher Selbstverwirklichung zu überwinden. Durch Xeem sollen sie mit mehr Selbstbewusstsein und Selbstkenntnis ihrer eigenen Stärken auftreten und gut vorbereitet ins Arbeitsleben starten. 

Unser ganz persönliches Anliegen ist es, junge und kreative Talente zu fördern und ihr vollen Potential auszuschöpfen. Deshalb sind wir neben Xeem als ehrenamtliche Mentorinnen bei STARTUP TEENS tätig, einer Initiative für gründungsinteressierte Teenager im Alter von 14-19 Jahren. Zusätzlich halten wir bereits Vorträge über das Gründen während des Studiums. Diese Möglichkeiten nutzen wir super gerne, um unser bisheriges Wissen mit jungen Erwachsenen zu teilen und ihnen eine Portion Motivation und positiver Energie mitzugeben.

Wer ist die Zielgruppe von Xeem?

Xeem umfasst zwei Zielgruppen – junge Erwachsene, wie z.B. Studierende, Schüler und Auszubildende, und Unternehmen. Junge Erwachsene können auf Xeem in Kontakt zu Unternehmen treten, an spannenden Challenges teilnehmen und ihre Future Skills trainieren. Darüber hinaus haben sie auch die Chance, ein Preisgeld zu gewinnen.

Auf der anderen Seite sind die Unternehmen. Diese sind zunehmend auf der Suche nach potentiellen Mitarbeitern, die kreativ sind und über Veränderungsbereitschaft und zukunftsrelevante Skills verfügen. Wir möchten mit Xeem eine Art innovatives Recruiting erschaffen. Der Recruiting-Prozess wird vereinfacht und Unternehmen erhalten über die Challenges einen Zugang zu passenden und kreativen Talenten. Unternehmen können somit nicht nur potentielle Mitarbeiter kennenlernen, sondern auch kreative Ideen und Impulse von außen erhalten. Außerdem können Unternehmen auf Xeem auf sich aufmerksam machen und es als Promotion-Methode nutzen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Im Vergleich zu bereits existierenden Plattformen legen wir bei Xeem einen starken Fokus auf die individuellen und kreativen Menschen hinter den Ideen und schaffen ein ganzheitliches Weiterbildungsportal. Folglich geht es um mehr als nur das Sammeln von Ideen für Unternehmen. 

Außerdem ist uns die Zugänglichkeit von Xeem enorm wichtig: Junge Erwachsene können die Onlineplattform ortsunabhängig als App nutzen. Somit sind die auf Xeem angebotenen Challenges und die gesamte persönliche Weiterbildung an keinen bestimmten Ort gebunden. Durch die kurzen Micro-Challenges haben junge Erwachsene die Möglichkeit in verschiedene Aufgabenbereiche einzutauchen und unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen.

Für die Teilnahme an einer Challenge ist keine besondere Expertise notwendig, wie zum Beispiel Programmiererfahrung. Darüber hinaus erhalten die Nutzer auf Xeem persönliches Teamfeedback und eine Visualisierung der eigenen Stärken und Schwächen – der Lernfortschritt wird offengelegt und Selbstreflexion gefördert. Basierend auf den eigenen Stärken und Schwächen werden dem Nutzer individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten vorgeschlagen. 

Von anderen Challenge-Plattformen heben wir uns ab, da wir mit Xeem ein ganzheitliches Weiterbildungsportal geschaffen haben.

Xeem, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Xeem soll zukünftig junge Talente und Unternehmen zusammenbringen durch innovatives Recruiting, Open Innovation und Skill Management.

Wir hoffen, dass Xeem deutschlandweit zahlreiche Nutzer begeistert und ein fester Bestandteil von Recruiting-Prozessen wird. Bis dahin haben wir noch eine lange Reise vor uns. Wir sehen uns auf zahlreichen Messen, Events und als Sprecherinnen und Coaches auf Veranstaltungen. Egal, was auf uns zukommen wird, wir stehen der Zukunft offen und mit viel Vorfreude gegenüber.

In fünf Jahren sehen wir uns definitiv als Gründerinnen von unserem eigenen Start-up, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht auf die tolle Zeit zurückblicken und motiviert der Zukunft entgegenschreiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Wenn wir angehenden Gründerinnen drei Tipps mit auf den Weg geben dürfen, dann sind es folgende:

Habe den Mut, die ersten Schritte zu gehen und einfach anzufangen, egal wie klein der Schritt ist! Denn wenn du es nie versuchst, dann wirst du niemals wissen, was du alles erreichen könntest.

Sei offen und erweitere stets dein eigenes Netzwerk! Schnell sollte dir bewusst werden, wie wertvoll und mächtig ein gutes Netzwerk und bestimmte Kontakte sein können.

Lerne aus Fehlern und gib niemals auf! Die Reise wird aus vielen Höhen und Tiefen bestehen, doch es ist wichtig am Ball zu bleiben, aus Fehlern zu lernen, gestärkt davon hervorzugehen und an seinen Träumen festzuhalten.

Wir bedanken uns bei Géraldine Ulrichs und Janine Weirich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Düsseldorfer Gründer Anatoli Teichrib gewinnt 64.000 Euro bei „Wer Wird Millionär?“

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Anatoli Teichrib gewinnt 64.000 Euro bei Wer Wird Millionär

So spannend kann eine Unternehmensfinanzierung sein: Am Montagabend sitzt Anatoli Teichrib aus Düsseldorf auf dem Kandidatenstuhl der TV Show „Wer wird Millionär?“. Dort kämpft der 32-Jährige um die Chance auf den Millionengewinn. Zwar holt Teichrib nicht die Million, doch der Mitgründer des Startups Doli gewinnt immerhin 64.000 Euro.

Günther Jauch fragt direkt nach dem Startup

„Wahrscheinlich brauchen Sie das Geld für das Startup, oder?“, fragt Günther Jauch direkt zum Start der Runde. Daraufhin erklärt Anatoli Teichrib das Konzept von Doli.

Gemeinsam mit seiner Lebens- und Geschäftspartnerin Sarina Vieth setzt er sich mit stilvollen Glastrinkflaschen und Glasstrohhalmen gegen Plastikmüll ein. Die Idee entstand nach einer Reise durch Asien. Dort sahen beide, wie große Mengen Plastik einfach ins Meer gekippt wurden.

Vom Nebenprojekt zum Unternehmen

Vor vier Jahren gründeten Teichrib und Vieth Doli zunächst als Nebenprojekt. Kurze Zeit später kündigten beide ihre Jobs und konzentrierten sich komplett auf das Unternehmen.

Ohne externe Investoren bauten sie das Startup Schritt für Schritt auf. Gleichzeitig verdoppelten sie den Umsatz jedes Jahr. Bis heute verkaufte Doli mehr als 41.000 Glasflaschen und 27.000 Trinkhalme. Außerdem zählen bekannte Marken wie Trivago, Calvin Klein und EY zu den Kunden.

Neue Produkte für Zuhause und unterwegs

In diesem Jahr möchte Doli das Sortiment erweitern. Das Startup plant weitere nachhaltige Produkte für Zuhause und unterwegs. Deshalb kommt der Gewinn aus der TV Show genau zum richtigen Zeitpunkt.

Anatoli Teichrib beantwortet insgesamt elf Fragen richtig. Dabei geht es unter anderem um Sport, Fernsehen, Kino und Literatur. Den letzten Joker setzt er bei der 64.000-Euro-Frage ein. Gesucht wird ein Schriftsteller, der früher als Jurist gearbeitet hat. Danach steht fest: Doli gewinnt 64.000 Euro.

„Die Teilnahme bei Wer wird Millionär wird für mich auf jeden Fall einer der spannendsten und auch aufregendsten Momente  dieses Jahres  bleiben“, fasst Teichrib zusammen.  

Folge 123 von „Wer wird Millionär?“ kann ab sofort im Online-Stream bei TV NOW angesehen werden. Bildmaterial zur Sendung ist im Newsroom von RTL verfügbar. Weitere Infos zur Sendungen finden sich unter rtl.de.

Quelle ANTJE JOCHMANN PR

Mit offenen Augen durch die Welt gehen

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PIPPA&JEAN gerald heydenreich

PIPPA&JEAN Gründer Gerald Heydenreich im Interview über die Fusion mit Lia Vie

Stellen Sie sich und PIPPA&JEAN kurz unseren Lesern vor!

PIPPA&JEAN ist eine Social Selling Community für Schmuck, Accessoires und andere Lifestyleprodukte und wurde 2011 von Gerald Heydenreich und Annette Albrecht gegründet.

Mit unserem Geschäftsmodell haben wir das Social Selling revolutioniert, indem wir die Vorteile des E-Commerce, Social Media und Direktvertrieb zusammengeführt haben.

Zwischen 2012 und 2019 haben mehr als 5.000 Style Coaches ihr eigenes Fashionbusiness mit dem Fokus auf den Partyplan Direktvertrieb gestartet. Wobei in den letzten Jahren der Anteil der Online Verkäufe über Live Streaming Parties und Influencer stetig gewachsen ist. Zum Ende 2019 wurde daher die Entscheidung getroffen, sich in Zukunft exklusiv auf den Online Vertrieb über Influencer und Social Media zu fokussieren. Der Partyplan Direktvertrieb wurde mit der Firma LiaVie zusammengelegt, einer Tochter der Stütz / Xenox Gruppe, die seit 1934 erfolgreich Echt- und Modeschmuck herstellt und die zu Beginn des Jahres 2019 in den Direktvertrieb eingestiegen ist.

Über Gerald Heydenreich: 

Bereits mit 25 Jahren gründete Heydenreich sein erstes Unternehmen, die PORTUM AG. Damit baute er den ersten europäischen Anbieter für internetbasierte Einkaufsaktivitäten und Lösungen für den strategischen Einkauf auf. Das Unternehmen entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden europäischen E-Sourcing-Anbieter mit einem Handelsvolumen von 10 Milliarden Euro und wurde im Jahr 2006 an IBX/CapGemini verkauft. 

Direkt im Anschluss baute Gerald Heydenreich auf seine Erfahrung im Online-Handel auf und startete gemeinsam mit Gustavo Garcia Brusilovsky BuyVIP, eine exklusive E-Commerce Community im Fashion- & Lifestyle-Bereich. Das Konzept des exklusiven Private Sales Clubs für renommierte Modemarken entwickelte sich schnell. Auch BuyVIP wurde zu einem einschlagenden Erfolg: Das Unternehmen wurde 2010 mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. € an Amazon verkauft. 

Welche Vision steckt hinter PIPPA&JEAN?

Unsere Vision ist es, 100.000 Frauen in die erfolgreiche Selbstständigkeit zu begleiten und ihnen dadurch zu persönlicher Freiheit zu verhelfen, sodass Karriere und ein erfülltes Privatleben keinen Widerspruch mehr darstellen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Hochwertiger Modeschmuck ist ein sehr anspruchsvolles Produkt, für das sehr viel Fachwissen in der Produktion, Qualitätskontrolle und Kompetenz in der Materialbeschaffenheit erforderlich ist. Dies ist eine unserer größten Herausforderungen. Außerdem ist es stets herausfordernd, die besten Mitarbeiter, die unsere Vision teilen, zu finden.

Wer ist die Zielgruppe von PIPPA&JEAN?

Frauen, die haupt- oder nebenberuflich Geld verdienen möchten, sind unsere Zielgruppe. Denen es wichtig ist, flexibel zu sein, ihre Arbeitszeiten selbst zu bestimmen und die Lust auf Mode haben. Eigentlich jede Frau, die Spaß an dem haben will, was sie tut.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Schmuck ist hochwertig, innovativ und trendbewusst. Er unterstreicht die Persönlichkeit jeder Frau. Aber noch wichtiger ist, dass durch den Schmuck und das Geschäftsmodell von PIPPA&JEAN Frauen selbständig werden können. 

Wie kam es zur Fusion von PIPPAJEAN und Lia Vie?

Wir haben einen Partner gesucht, um den Partyplan Direktvertrieb von PIPPA&JEAN auf eine neue Ebene zu bringen. Kombinierte Marktmacht bringt bessere Verhandlungsspielräume bei Lieferanten und letztendlich attraktivere Preise im Markt. Lia Vie ist in unseren Augen der beste Partner auf dem deutschen und österreichischen Markt und deshalb haben wir Lia Vie ausgewählt.

Inwiefern passen die beiden Unternehmen zusammen?

Lia Vie ist familiengeführt und lebt klare Werte, die unseren sehr ähnlich sind. Nach acht Jahren PIPPA&JEAN ist es uns sehr wichtig, in welches Umfeld wir unsere Style Coaches überführen. Die richtigen Werte, Visionen und Einstellungen sind für uns Grundvoraussetzungen! Lia Vie hat über 50 Jahre Schmuckerfahrung durch ihr Mutterunternehmen Xenox und verfügt über entsprechende Fachkompetenz. Ausserdem ist das Design mit unseren Kollektionen kompatibel.

Wie geht es nach der Fusion der Unternehmen weiter?

Nach einer Übergangszeit wird sich PIPPA&JEAN auf das Online Geschäft konzentrieren sowie Kooperationen mit Influencern weiter ausbauen. Das Partyplan Direktvertriebsgeschäft wird dann von Lia Vie weitergeführt.

Was hat Gerald Heydenreich als Gründer in naher Zukunft noch vor?

Wir haben vor einem Jahr, parallel zu PIPPA&JEAN, ein neues Unternehmen gegründet: youtiful, die weltweit erste Beauty Involvement Marke. Ich werde, mit meiner Mitgründerin Annette Albrecht-Wetzel, dieses Unternehmen in 2020 weiter ausbauen. Innerhalb kürzester Zeit haben wir bereits über 1.500 Vertriebspartner gewinnen können. Unser Start war phänomenal! Wir freuen uns sehr auf alles, was wir schon in Planung haben.

Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als erstes muss man mit offenen Augen durch die Welt gehen und Chancen erkennen. Dann geht es darum zu bewerten, wie groß ein Unternehmen werden kann. Jedes Unternehmen braucht fast gleich viel Arbeit. Also sollte man sich auf jene konzentrieren, die wirklich gross werden können. Danach geht es meiner Meinung nach nur noch darum, aus Worten Taten werden zu lassen. Durchzuhalten und möglichst schnell gleichgesinnte, motivierte Mitunternehmer und Mitarbeiter zu finden. Einfach machen und nicht darüber nachdenken, was alles schiefgehen kann. Denn es geht sowieso immer etwas anderes schief, als man ursprünglich dachte.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Gerald Heydenreich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Skalierbarkeit: Nicht die Großen, sondern die Schnellen werden die Gewinner sein

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ARTMO ist The Art Network, das Netzwerk für die Kunstwelt

ARTMO ist The Art Network, das Netzwerk für die Kunstwelt

Stellen Sie sich und das Startup ARTMO doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Klaus Rasche, ich bin Kunstliebhaber und erfahrener Senior Manager mit Stationen in Australien und China. Mit einem Offline-Online Geschäftsmodell wurde ich zweimal mit dem Australischen Small Business Champions Award ausgezeichnet. Nach dem erfolgreichen Exit im Jahr 2013 zog es mich nach Shanghai. Dort arbeitete ich unter anderem als Management Consultant und Operations Director für LINKO HR und betreute deutsch-chinesische Joint Ventures. Heute bin ich CEO von ARTMO.

ARTMO ist „The Art Network“, das erste themenbasierte Netzwerk für die Kunstwelt. Stellen Sie sich ein Netzwerk wie LinkedIn für die Kunstwelt vor, mit allen sozialen Komponenten die Instagram und Facebook bieten, mit unterhaltsamen Inhalten, mit einem provisionsfreien Onlineshop und offen für jedermann. ARTMO bietet eine Plattform, die unterhaltsame und informative Inhalte mit einem Marktplatz verbindet und eine direkte Kommunikationsmöglichkeit zwischen Künstlern, Kunstinteressierten, Sammlern und Käufern schafft.

Ein absolutes Novum für die Kunstwelt, waren doch bisher Künstler und Käufer durch den Zwischenhändler Galerie strikt getrennt – mit weitreichenden Folgen für den Kunstmarkt. So sind die Preise durch Galerieprovisionen zwischen 30 und 50 Prozent aufgeheizt, einen Zweitmarkt für Privatverkäufe von Kunst gibt es im Grunde nicht. All dies ändert ARTMO. Zugleich bietet es Galerien den Zugang zu neuen Märkten, um mit kuratierter Auswahl mehr Kunden zu erreichen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Meine Liebe zur Kunst, das fachliche Know-how und die internationalen Kontakte haben es mir ermöglicht, zusammen mit Co-Founder Konrad Krawczyk sowie unseren Partnern Emon Yao und Nick Laursen ARTMO zu gründen. Die guten Erfahrungen mit weltweit vernetzten Joint Ventures haben mich bestätigt, dass vielfältige kulturelle Hintergründe für ein neues Business sehr fruchtbar sind. Und so haben wir die globale Online-Plattform geschaffen, die Künstler, Sammler und Interessierte über das gemeinsame Interesse an der Kunst miteinander vernetzt.

Welche Vision steckt hinter ARTMO?

Die Vision ist ebenso groß wie bestechend einfach: „Connecting The Art World“.

Und diese Vision ist bereits Realität, da ARTMO als weltweit einziges soziales Kunst-Netzwerk online ist und wenige Monate nach Launch schon mehr als 10.000 aktive Nutzer in über 120 Ländern als Community miteinander vernetzt.

Kunst ist ein aufregendes Feld, um es online umzusetzen, mit großem bisher unerfülltem Potenzial für eine echte digitale Revolution in der Kunst-Welt. Wir erwarten, dass demnächst das „Self-Growing-Momentum“ einsetzt und sich unsere Community innerhalb kürzester Zeit vervielfacht.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Da wir mit der Kombination aus einer sozialen Kunst-Plattform und einem provisionsfreien Kunst-Onlineshop unerforschtes Territorium betreten hatten, konnten wir nicht auf Erfahrungen und Mitbewerber-Modelle schauen. ARTMO musste sich quasi von Beginn an selbst erfinden. Infolgedessen hatten wir eine aufregende Trial-and-Error Phase mit vielen Veränderungen auf der Plattform. Mittlerweile ist ARTMO nicht nur getestet, sondern hat ein Momentum entwickelt, welches bereits Skalierbarkeit bewiesen hat.

Bisher war ich persönlich der Business Angel für ARTMO, jedoch ist für das notwendige schnellere Wachstum weiteres Kapital nötig. Unsere erste Finanzierungsrunde hat am 17. Dezember auf Companisto, dem größten Investoren-Network der DACH-Region, begonnen. Die Runde läuft bis maximal zum 20. Januar, doch bereits jetzt sind wir zuversichtlich, dass wir das Finanzierungsziel schneller erreichen werden: In einer exklusiven Vorab-Runde konnten wir innerhalb der ersten sieben Tage die Investoren des Companisto Angel Club für ARTMO begeistern und haben rund ein Drittel der Kapitalsumme einsammeln können.

Wer ist die Zielgruppe von ARTMO?

Laut Studien interessiert sich mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in den USA aktiv für bildende Kunst. Sie besuchen mindestens einmal in zwölf Monaten ein Museum, eine Ausstellung, eine Galerie und dergleichen. Vorsichtig mit dem Faktro 25 Prozent hochgerechnet auf andere Industrienationen bedeutet das allein in den USA und Europa eine Zielgruppe von 174 Millionen Menschen, die wir erreichen können. ARTMO bietet vier verschiedene User-Profile: Member, also jeder, der sich für Kunst interessiert, Künstler, Galerien und Universitäten.

Wie funktioniert ARTMO? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

ARTMO ist eine Plattform mit allen sozialen Funktionen, die man von anderen Netzwerken kennt. Der Trend hin zu themenbasierten Netzwerken war bereits in den vergangenen anderthalb Jahren zu erkennen.

Der integrierte Shop, der über Abonnements anstelle von Provisionen läuft, ist im Bereich von Kunst-Onlineshops eine Revolution, da alle anderen ausschließlich über Provisionsmodelle funktionieren. Wir haben den weltweit ersten Kunst-Zweit- und Direktmarkt ins Leben gerufen.

Wie ist das Feedback?

Insbesondere Künstler reflektieren durchweg positiv, da sie auf ARTMO erstmalig die Möglichkeit haben, ihre Werke provisionsfrei direkt zu verkaufen. 

ARTMO, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben bereits mehr als 10.000 aktive Nutzer mit Profilen aus über 120 Ländern. Kurzfristig erwarten wir mit dem einsetzenden „Self-Growing-Momentum“ eine Vervielfachung der Nutzerzahlen.

Wir werden die Plattform kontinuierlich weiterentwickeln und neue Online-Technologien implementieren, die insbesondere die digitale Kunstwelt aufregend machen werden. Augmented und Mixed Reality, Virtual Reality und Live-Übertragungen. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Business Model: Wenn der Gründer mit seinem Projekt eine Marktlücke oder Nische bedient und das Produkt oder der Service einzigartig ist, dann nicht den Glauben verlieren, wenn es mal holprig wird. Wenn aber in einen Markt vorgestoßen wird, der bereits besetzt ist, dann muss das Business Model ein „Disrupter“ sein, gerade wenn mit kleinem Budget gestartet wird. In einen bereits unter mehreren Mitbewerbern verteilten Markt mit schmalem Investment einzusteigen, wird nur schwerlich funktionieren. Dafür benötigt es zum Start mindestens ein zweistelliges Millionen-Investment, um schnell und wirkungsvoll zu sein. 

Skalierbarkeit: Nicht die Großen, sondern die Schnellen werden die Gewinner sein.

Team: Eine One-Man-Show wird nicht funktionieren. Die Kernpositionen müssen mit verlässlichen Partnern besetzt sein, weil jedes Start-up reichlich Herzblut, Schweiß und Tränen kosten wird. Die vier Must-Have-Positionen, die aus meiner Erfahrung heraus besetzt sein müssen, sind für ein digitales Start-up das Web Development, Marketing, Produktentwicklung und Finanzen.

Wir bedanken uns bei Klaus Rasche für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Kalkulierte Risiken eingehen

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snocks socken amazon

SNOCKS Gewinner des Amazon Verkaufspartner Awards im Interview

Stellen Sie sich und das Startup SNOCKS kurz unseren Lesern vor!

SNOCKS macht den Einkauf von Basics wie Socken und Boxershorts zu einem echten Erlebnis. Wir möchten qualitativ hochwertige und funktionale Produkte für jede Lebenssituation zu einem fairen Preis anbieten.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten schon immer unser eigenes Ding machen. Schon früher in Familienurlauben haben wir zusammen Geschäftsideen wie eine gemeinsame Gärtnerei entwickelt. Nun verkaufen wir eben Socken und Unterwäsche.

Welche Vision steckt hinter SNOCKS?

Wir möchten SNOCKS langfristig als die Lifestylemarke schlechthin etablieren. Dabei soll weder die Qualität unserer Produkte noch der Geldbeutel unserer Kunden leiden.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine große Herausforderung war es, unsere Produktpalette ständig zu erweitern und an die Nachfrage anzupassen. SNOCKS ist bis auf einen Kredit aus dem Jahre 2017 in Höhe von 50.000 Euro komplett eigenfinanziert.

Wer ist die Zielgruppe von SNOCKS?

Junge Menschen, die Produkte suchen, die perfekt zu ihrem Lifestyle passen, funktional sind und nicht übertrieben viel Geld kosten.

Was ist das Besondere an den Socken? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Socken sind qualitativ hochwertig, einfach zu pflegen und passen zu jeder Lebenssituation. Im Gegensatz zu vielen anderen Strümpfen sind unsere Socken rutschfest und helfen gegen Schweißfüße

Warum haben Sie sich entschieden ihre Produkte über Amazon zu verkaufen?

Wir waren von Anfang an begeistert von Versand durch Amazon, sprich Amazon übernimmt die Lagerung, die Verpackung und den Versand der Produkte. Gerade jungen Kerlen wie uns, die ihr Business zunächst noch nicht Vollzeit betreiben können, bietet das Angebot die perfekte Starthilfe. So konnten wir uns komplett auf unsere Produkte konzentrieren.

Wie lange verkaufen sie schon auf Amazon?

Seit 2016. Wir sind als 2-Mann-Betrieb gestartet und konstant gewachsen. Mittlerweile umfasst unser Team 15 Mitarbeiter und wir konnten unseren Umsatz in den Millionenbereich steigern. 

Wie zufrieden sind Sie mit der Betreuung und dem Support?

Wir pflegen gute Beziehungen zu Amazon und sind mit der Zusammenarbeit immer sehr zufrieden gewesen.

Sie sind Gewinner des Amazon Verkaufspartner Awards in der Kategorie „Verkaufspartner des Jahres“. Wie wichtig ist die Auszeichnung und wie geht es jetzt weiter?

Wir sind unglaublich dankbar für die Auszeichnung. Für uns zeigt der Award, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen jetzt auf jeden Fall das Momentum nutzen und weiter Vollgas geben.

Würden Sie anderen Startups empfehlen ihre Produkte über Amazon zu verkaufen?

Wie immer kommt es auf das Produkt an. Bei physischen Produkten würden wir es zu Beginn auf jeden Fall empfehlen. Gerade im Bereich Export profitieren wir sehr von der Infrastruktur, die Amazon uns zur Verfügung stellt. Wie generieren 15 Prozent unseres Umsatzes durch internationale Kunden und verkaufen unsere Produkte bis in die USA.

SNOCKS, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist die Lifestylemarke SNOCKS nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur in Bezug auf Socken und Boxershorts, mehr verraten wir vorerst nicht

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Keine Angst vor Rückschlägen haben, kalkulierte Risiken eingehen und von Beginn an ein Netzwerk aufbauen

Wir bedanken uns bei Johannes Kliesch und Felix Bauer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht Zeit gegen Geld tauschen!

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Dawid Przybylski Gründer von Finest Audience

Dawid Przybylski gehört eher nicht zu den typischen Start-up-Gründern – er blickt bereits auf 17 Jahre Erfahrung als Unternehmer zurück und beschäftigt sich immerhin schon seit 7 Jahren mit der Konzipierung und Realisierung von überdurchschnittlich erfolgreichen Online-Werbekampagnen. Mit seinem Start-up „finest audience“ hat er nun eine Plattform geschaffen, die seine umfassenden Learnings in einer Masterclass komprimiert. Im Interview erfahren Sie mehr über seine Motivation und seine Fehler. 

Warum haben Sie sich als bereits erfolgreicher Unternehmer entschieden, finest audience zu gründen?

Dawid Przybylski: Die Frage ist absolut berechtigt, ich habe ja nach dem Verkauf meiner umsatzstarken Agentur einen Weg gefunden, mit deutlich weniger Arbeit ungefähr zehn Mal so viel Geld wie vorher zu verdienen. Zu dieser Zeit kamen immer mehr Menschen auf mich zu, die mich gefragt haben: „Dawid, welches Geheimnis steckt hinter deinem Online-Werbeerfolg?“ Um diese Frage nicht immer wieder aufs Neue zu beantworten, habe ich schließlich meine funktionierenden Strategien zusammengefasst und in einen Masterclass-Kurs verwandelt. 

Welche Vision steckt hinter finest audience?

Ich möchte andere Menschen davon abhalten, die Fehler, die ich bereits gemacht habe, zu widerholen. Einer der größten Fehler im Online-Business: Zeit gegen Geld zu tauschen und nicht zu merken, dass man sich in einem Goldenen Hamsterrad dreht.

Was bedeutet „Goldenes Hamsterrad“?

Dawid Przybylski: Als Angestellter läuft man im normalen Hamsterrad, kümmert sich nur um die Aufgaben, die einem zugeteilt werden und kommt selbst nicht voran. Im Goldenen Hamsterrad laufen Workaholics und Unternehmer, die immer mehr Zeit gegen immer mehr Geld tauschen und nicht merken, dass sie schon kurz vor dem Kollaps stehen.

Wer ist die Zielgruppe von finest audience?

Dawid Przybylski: Unternehmer, Freiberufler und Gründer, die mit möglichst wenig Werbeeinsatz Online-Anzeigen schalten möchten, die wirklich „rasieren“. Dabei ist es vollkommen egal, welche Zielgruppe angesprochen werden soll oder aus welcher Branche man selbst kommt. 

Wie funktioniert finest audience? Wo liegen die Vorteile? Wie unterscheidet sich finest audience von anderen Anbietern?

Dawid Przybylski: Der Kern von finest audience ist eine Masterclass und die dazugehörige Community, die ich für die Vermitttlung meiner Learnings nutze. Der große Vorteil liegt darin, dass sich finest audience auch für absolute Anfänger eignet, die noch keine Vorkenntnisse besitzen. Wir beginnen sozusagen bei null und führen unsere Teilnehmer dann Schritt für Schritt bis auf mein Niveau. Dabei unterscheidet sich unsere Werbe-Strategie von den üblichen und bekannten Vorgehensweisen durch ihre Kreativität und das „Um-die-Ecke-denken“.

Wie ist das Feedback?

Dawid Przybylski: Hervorragend! Viele der  Teilnehmer konnten bereits während der Masterclass die Effektivität ihrer Online-Ads massiv erhöhen und erstaunliche Umsatzzuwächse erzielen. 

finest audience, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Dawid Przybylski: Im Zentrum einer überdurchschnittlich schnell anwachsenden Community von „Adhawks“, die in der Online-Werbung neue Wege gehen, dem „Goldenen Hamsterrad“ erfolgreich entfliehen konnten und endlich mehr Zeit und Geld für die wirklich wichtigen Dinge im Leben haben.   

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ausreichend schlafen! Wer dauerhaft kreativ und produktiv bleiben will, muss seine Batterien regelmäßig aufladen.

Nicht mehr Zeit opfern, um noch mehr Geld zu verdienen – stattdessen: ausgetretene Pfade verlassen und neue Wege ausprobieren.

Gleich von den Besten lernen und nicht Geld und Zeit für „Experten“ verschwenden, die ihren Erfolgsweg nicht auch schon selbst gegangen sind und ihre Fehler selbst gemacht haben.

Wir bedanken uns bei Dawid Przybylski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Bei Rückschlägen am Ball bleiben

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aumentoo Corporate Startup Engagement

aumentoo: Corporate Startup Engagement

Stellen Sie sich und das Startup aumentoo kurz unseren Lesern vor!

Harald: Sehr gern, mein Name ist Harald Ostler, ich bin Gründer und CEO von aumentoo. Davor war ich über 20 Jahre im Software B2B Geschäft in unterschiedlichen Managementfunktionen tätig.

Stefan: Und ich bin Stefan Lang, CTO und Mitgründer von aumentoo. Während meiner Schul- und Studienzeit habe ich bereits zwei Software-Unternehmen gegründet. Nach dem Masterabschluss in Informatik habe ich mich allerdings vollständig aumentoo gewidmet. 

Harald: Wir entwickeln die gleichnamige aumentoo-Plattform, die es Corporates und KMUs ermöglicht, ihren ganzen Innovationsprozess effektiv und effizient darauf abzubilden. So können beispielsweise Startups für unternehmenseigene Innovationsprogramme wie Accelerator-Programme, Inkubatoren oder Innovation Challenges gescoutet und analysiert werden. Ebenso können konkrete Projekte zwischen einem oder mehreren Startups und dem eigenen Unternehmen abgewickelt und gesteuert werden. Wodurch die gesamte Innovationstätigkeit des Unternehmens einen Riesensprung nach vorne macht, sowohl was die Professionalität als auch die Effizienz betrifft.

Denn, Corporates brauchen Innovationen, Startups haben diese. Mit einem professionalisierten und business orientierten Corporate Startup Engagement (CSE) können Unternehmen ihre Innovationskapazität um ein Vielfaches steigern. aumentoo hilft hier die unterschiedlichen Deal Flow Aktivitäten sowie Intelligence Quellen zu integrieren, den CSE Geschäftsprozess zu steuern und Mitarbeiter effizient einzubinden um das Innovationspotential zu heben.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Harald: Etwas neues zu gestalten und aufzubauen reizte mich schon immer. Als Gründer hat man hier alle Karten in der eigenen Hand – Unternehmertum ist einfach etwas unglaublich wertstiftendes und tolles!

Außerdem, wenn man in den letzten Jahren im Innovationsbereich aufmerksam hingesehen und hingehört hat, so hat man schnell gemerkt, dass es eigentlich allen Unternehmen, die Innovation mit externen Partnern wie Startups betreiben an etwas Großem fehlt: einer guten und effizienten Plattform, um alle Beteiligte des Innovationsprozesses an einem Ort versammelt zu haben – so ist die Idee zu aumentoo entstanden. 

Stefan: Hinzu kommen natürlich noch die Vorteile die eine eigene Gründung mit sich bringen. Man hat die Freiheiten über alle Realisierungsmöglichkeiten selbst zu entscheiden, kann eigene Gedanken und Ideen schnell umsetzen und verproben ohne der Bürokratie mit Vorgesetzten ausgesetzt zu sein. Speed ist dabei sicherlich auch einer der großen Treiber. Schneller, besser und innovativer zu sein als die großen, langsamen Unternehmen.

Welche Vision steckt hinter aumentoo?

Harald: Ganz einfach – Wir möchten Firmen helfen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.

Wir möchten deutsche und, in weiterer Folge auch, europäische Unternehmen bei ihren Innovationstätigkeiten so gut unterstützen, dass sie sich im zunehmend globalisierten Wettbewerb mit – so viel müssen wir noch zugeben – innovationsstärkeren amerikanischen und chinesischen Unternehmen messen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Harald: aumentoo ist derzeit zu 100% eigentümerfinanziert, wobei nun auch für das weitere und vor allem schnellere Wachstum eine Finanzierungsrunde für nächstes Jahr geplant ist.

Die größte Herausforderung ist bei einem B2B-Business sicher oft dieselbe: lange Sales Zyklen bei den Zielkunden, wodurch das Wachstum am Anfang mitunter etwas stocken kann. 

Stefan: Vor allem am Anfang ist auch die Personalsituation eine große Challenge für eigentlich jedes junge StartUp. Man ist noch völlig unbekannt und sucht trotzdem die besten Talente für sein Unternehmen. Da dauert es mitunter zu Beginn recht lange bis man die richtigen Leute überzeugen kann den Weg mit einem zu gehen. Das konnten wir jedoch bald durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Hochschulen auflösen und damit ein sehr motiviertes Team aufbauen.

Auf der technischen Seite sind natürlich auch die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden als Herausforderung zu nennen. Wir bieten unsere Plattform sowohl als SaaS Lösung als auch OnPremise im eigenen Rechenzentrum unserer Kunden an. Bei OnPremise Installationen haben dabei alle Kunden andere Infrastrukturen und Voraussetzungen die beachtet werden müssen. Allerdings konnten wir hier in den letzten Jahren viel Erfahrung sammeln und bisher alle Installationen erfolgreich durchführen.

Wer ist die Zielgruppe von aumentoo?

Harald: Alle Firmen die ihre Investitionen in die Zukunft effektiver und effizienter steuern möchten. Dies wären jegliche (Groß-)unternehmen, die ernsthaft Innovation in ihren Unternehmen treiben wollen. Dafür sind sie bereit mit externen Partnern (wie Startups, Scale-ups oder anderen Institutionen) zusammenzuarbeiten und eine ganzheitliche Plattform suchen, auf der sie alle damit zusammenhängenden Projekte abwickeln können. 

Stefan: Dabei sind wir komplett Branchen-unabhängig. Egal ob Automobilindustrie, Haushaltsgerätehersteller oder Versicherungen – jedes Unternehmen das professionell mit dem Thema Innovation umgehen möchte fällt dabei in unsere Zielgruppe.

Wie funktioniert aumentoo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Harald: aumentoo ist eine Cloud basierte Plattform, bestehend aus einer Web sowie einer App Anwendung für die Mitarbeiter des aumentoo nutzenden Unternehmens. Die App, die über Tablets und Smartphones genutzt werden kann, ist besonders auf (Pitch-) Events und Geschäftsreisen von Vorteil, da wichtige Unternehmensdaten direkt eingepflegt und für das Team zugänglich gemacht werden können. Über die Plattform können z.B. von den zuständigen Innovationsmanagern über diverse Datenbankschnittstellen bestimmte Startups oder Innovationen gescoutet und verwaltet werden. Ein großer Vorteil ist, dass z.B. ein Innovationsmanager eines Unternehmens ein gefundenes, potenzielles Partnerunternehmen sehr einfach an seine Kollegen in den jeweiligen Fachbereichen weiterleiten und Feedback einholen kann. Dabei muss sich der Empfänger nicht einmal in aumentoo anmelden. 

Durch die Integration von sogenannten Microservices (Mail-Funktion, die einen zu einer externen Seite mit den jeweiligen Daten, weiter leitet) und Chat-Funktionen können auch Externe und Mitarbeiter ohne einen aumentoo Zugang ihren Input liefern und sich am Prozess beteiligen. aumentoo ist sowohl Business Intelligence-Plattform, CRM und Projektmanagementtool mit Fokus auf Corporate-Startup-Engagement. 

Zusammengefasst: aumentoo ist eine Enterprise Software, die den gesamten „execution“ Prozess bis hin zum laufenden Management Reporting abbildet, und den Mitarbeitern dabei eine Social Media User Experience bietet. 

Wie ist das Feedback?

Harald: Das Feedback zu aumentoo ist durchweg sehr positiv. Unsere Kunden bestätigen uns, dass die Software einfach zu nutzen und aus Business Sicht konzipiert ist um eben die unterschiedlichen Innovations Aktivitäten (wie beispielsweise Scouts, Corporate Venture Programme, Kooperationen) sinnvoll im eigenen Unternehmen zu integrieren und Mitarbeiter am Prozess zu beteiligen. Dieser „Eine-Plattform-Gedanke“ kommt bei unserer Zielgruppe sehr gut an, weil Mitarbeiter nun ein speziell für die Innovationsarbeit ausgelegtes Tool bekommen. 

Stefan: Als besonders positiv wird auch oft die intuitive Benutzeroberfläche erwähnt, da wir kein weiteres kompliziertes SAP für die Mitarbeiter darstellen. Sondern sich unsere Anwendung eher wie eine Social Media Plattform anfühlt und bedienen lässt.

aumentoo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Harald: Das Corporate Startup Engagement wird sich weiter professionalisieren und echte Mehrwerte für Firmen generieren (vom financial Investment zum strategischen Investment). Wir werden diese Entwicklung maßgeblich unterstützen und über unsere Vertriebskanäle ein wichtiger Vorreiter im Bereich Corporate Startup Engagement sein.

Jetzt gilt es eine solide Kundenbasis im DACH-Raum aufzubauen, weitere Partner zu gewinnen und dann sicherlich auch eine kommende Finanzierungsrunde abzuschließen. 

Stefan: In 5 Jahren soll aumentoo der Standard für “Corporate Startup Engagement” bzw. Innovationsmanagement in Europa sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Harald: Aus unserer Sicht, schnell Ideen am Markt verproben, auch bei Rückschlägen am Ball bleiben. Und vor allem auf ein hervorragendes, diverses und hoch motiviertes Team setzen – dann kann man alles schaffen!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Harald Ostler und Stefan Lang für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mut und Risikobereitschaft

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getaround drivy carsharing

Getaround: Peer-to-Peer-Carsharing direkt in deiner Nähe – für ein paar Stunden oder für ein paar Tage

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern vor

Ich bin David Shakory und leite seit August diesen Jahres Getaround (ehemals Drivy) für die Märkte Deutschland und Österreich. Ich arbeite seit vielen Jahren im New-Mobility-Sektor und war zuletzt bei VWs Ridesharing-Dienst MOIA für die Auswahl von Pilotstädten und den Aufbau eines Stakeholder-Netzwerks von relevanten Mobilitätspartnern verantwortlich. Abseits meiner beruflichen Karriere habe ich, schon als ich in den USA gelebt habe, viele Jahre nebenberuflich eine eigene kleine Flotte auf Drivy sowie auf anderen Plattformen unterhalten. In dieser Zeit konnte ich die unterschiedlichen Fortschritte und Entwicklungen im P2P-Carsharing-Markt hautnah miterleben und freue mich jetzt, mit Getaround das Thema Carsharing auf das nächste Level zu bringen. 

Stellen Sie uns doch das Unternehmen Getaround kurz vor

Getaround wurde 2009 in den USA gegründet und ist aktuell die weltweit führende Carsharing-Plattform für private und gewerbliche Autobesitzer. Unsere Wurzeln liegen im klassischen Peer-to-Peer-Carsharing. Durch unsere Getaround-Connect-Technologie haben wir im Laufe der Jahre immer mehr Fahrzeuge mit der Box ausgestattet, so dass heute ein Großteil der Fahrzeuge auf unserer Plattform einfach per Smartphone gebucht, ausgeliehen und auch geöffnet werden können. Die lästige Schlüsselübergabe fällt damit weg.

Heute bietet unsere Plattform einen einzigartigen Carsharing-Mix aus Stunden- und Langzeit-Buchungen sowie verschiedene Fahrzeuge, vom Transporter bis zum Kleinwagen an. So wird jedes Nutzungsszenario, egal ob Kurztrip aufs Land oder Wochenendeinkauf, mit Getaround abgedeckt. Unser Ziel ist es, das Booking.com für Carsharing zu sein, so dass wir mit Hilfe von Technologie die Kapazitäten der vorhandenen Fahrzeuge in einer Stadt effektiv nutzen und so dafür sorgen, dass Carsharing mittelfristig zum Ersatz fürs eigene Auto wird. 

Sie sind seit kurzem Country Manager. Was sind Ihre Aufgaben im Unternehmen?

Es geht in erster Linie darum, Getaround mit seinem vielfältigen Carsharing-Angebot hier in Deutschland noch bekannter zu machen. Dafür statten wir aktuell vermehrt Fahrzeuge mit unserer Technologie aus, so dass das Mieten zu jeder Gelegenheit einfach und unkompliziert möglich ist. In Hamburg haben wir beispielsweise unsere Flotte gerade vervierfacht, ähnliches wird in den nächsten Monaten für weitere deutsche Städte geschehen.  

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Ihnen aus?

Im Normalfall starte ich meinen Tag so gegen acht Uhr im Berliner Büro hier in Kreuzberg. Neben dem operativen Tagesgeschäft bin ich im ständigen Austausch mit unserem europäischen Headquarter in Paris sowie mit den Country Managern der anderen europäischen Märkte in Spanien, UK, Frankreich, Belgien und Norwegen. Wir ziehen ja alle am selben Strang und müssen schauen, dass wir dem immensen Wachstum der letzten zwei Jahre Rechnung tragen. Vor knapp zwei Jahren hatte Drivy noch unter 70 Mitarbeiter in den europäischen Kernmärkten. Jetzt besteht unser Team in Europa und den USA aus über 400 unglaublichen Talenten, die alle an der Vision arbeiten, dass wir eines Tages den Großteil der Fahrzeuge gemeinsam nutzen und damit Ressourcen schonen, die Umwelt schützen und somit das Leben in Städten durch weniger privaten Fahrzeugbesitz lebenswerter machen. 

Was sind die nächsten Pläne?

Konkret bauen wir in allen Kernmärkten den Einsatz unserer Getaround-Connect-Technologie weiter aus. Dabei konzentrieren wir uns nicht nur auf die Stadtkerne. In Berlin sind wir beispielsweise der einzige Anbieter, der auch am Stadtrand Fahrzeuge anbietet, die man per App buchen und öffnen kann. Dazu passend pushen wir aktuell unseren neuen Stundenservice, mit dem Kurztrips von einer bis mehreren Stunden durch ein dynamisches Preismodell besonders günstig sind. So kann der Besuch der Eltern am Stadtrand, der Großeinkauf im Supermarkt oder auch der Weg zu Ikea preisgünstig realisiert werden, ohne direkt einen ganzen Tag ein Fahrzeug buchen zu müssen.  

Wie wird sich aus Ihrer Sicht der Carsharing Markt entwickeln?

Wir sehen an ShareNow, dass sich die großen Anbieter im Free-Floating-Bereich schnell zusammengeschlossen haben. Nichtsdestotrotz gibt es auch neue Carsharing-Anbieter, die mit sehr günstigen Preisen versuchen, die Kundschaft zu locken. Langfristig glaube ich aber nicht, dass Städte wie Berlin es zulassen werden, dass diese Anbieter weitere tausende von Fahrzeuge in den sowieso schon überlaufenden Stadtkernen platzieren können, ohne dass es zu einem Cap/Limitierung kommt.

Um Carsharing flächendeckend und verkehrsentlastend zu betreiben, werden vor allem die station-based Carsharing-Anbieter eine große Rolle spielen. Das sind Anbieter, bei denen der Kunde wieder zum Ausleihort zurückkehrt. Gerade in weniger dicht besiedelten Gegenden und Kommunen funktioniert das zum Teil schon seit mehr als 20 Jahren sehr gut. Der immer einfacher werdende Einbau von technischen Lösungen, wie unsere Getaround-Connect-Technologie, wird dafür sorgen, dass dieser Markt wächst. Letztendlich müssen wir die Fahrzeuge nutzen, die bereits auf der Straße sind, und nicht noch mehr Fahrzeuge in unsere Städte spülen, wenn wir eine echte Verkehrsentlastung anstreben. 

Wie sehen die Zahlen momentan aus?

Weltweit, also in Europa und in den USA, nutzen mittlerweile mehr als fünf Millionen Nutzer in 300 Städten Getaround. Aktuell befinden sich mehr als 70.000 Fahrzeuge auf unserer Plattform. 

In Deutschland liegt der Fokus aktuell auf auf den Ausbau von Fahrzeugen die mit unserer Getaround-Connect-Technologie ausgestattet werden, so dass Nutzer zu jeder Tageszeit ein Fahrzeug schlüssellos anmieten können. Hier haben wir beispielsweise in Hamburg in den letzten Monaten die Anzahl der Fahrzeuge vervierfacht. In Berlin sind derzeit über 500 Fahrzeuge mit der Getaround Connect Box ausgestattet, was in den nächsten Monaten ebenfalls weiter ausgebaut wird.  

Hinkt Deutschland hier noch hinterher?

Im Peer-to-Peer-Carsharing hinken wir in Deutschland im europäischen Vergleich tatsächlich ein wenig hinterher. Wir sind nunmal als Auto-Nation bekannt und noch wesentlich emotionaler an den Autobesitz gebunden als andere Länder wie beispielsweise Frankreich. Ich bin aber zuversichtlich, dass ein immer besseres Angebot zu einem Umdenken bei der Bevölkerung führen wird. Immerhin wollen zumindest Stadtbewohner in einer möglichst verkehrsarmen, ruhigen und gesunden Umgebung wohnen.Allerdings muss hierfür auch die Lokalpolitik ihren Beitrag leisten. 

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?

Ich freu mich darauf, in den nächsten fünf Jahren die Plattform mit unseren Team so weiterzuentwickeln, dass auf de.getaround.com jeder ein Fahrzeug findet, das zu seinen individuellen Bedürfnissen passt. Und das gilt nicht nur für den Stadtkern. Die Vision ist, Carsharing auch in ländlichen Gebieten, kleineren Städten sowie am Stadtrand so populär zu machen, so dass man auch ohne eigenen PKW zurechtkommt. Ich bin mir sicher, dass wir da schon in fünf Jahren ein ordentliches Stück weiter sind. 

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?

Da ich viele Jahre mit Start-ups in den USA zusammengearbeitet habe, kann ich jedem Gründer hierzulande nur raten, noch mehr Mut zum Risiko zu haben. In Deutschland fehlt dieser Gründergeist oft, insbesondere wenn man sich aus den Start-up-Hubs wie Berlin oder München hinausbewegt. Man muss nicht unbedingt das neue Instagram gründen, es lassen sich auch mit weniger spektakulären Ideen sehr gute Geschäftsmodelle erfolgreich aufbauen und oftmals reicht dafür auch ein einfacher Gründerkredit aus.  

Der zweite und dritte Tipp sind eher psychologischer Natur. Zuerst einmal sollte man sich wirklich nicht von Nein-Sagern beeinflussen lassen, vor allem nicht von denen, die keine Grundlage für ihre Aussagen haben. Feedback ist wichtig, aber nur konstruktives. Bei allem anderen bitte die Ohren auf Durchzug stellen. Und zu guter Letzt noch mein Grundsatz, dem auch ich immer gefolgt bin. Du kannst nur etwas erfolgreich machen, hinter dem du 100-prozentig stehst. Ich glaube an Carsharing, sonst hätte ich mir nicht nebenberuflich damals auf Drivy meine eigene Flotte aufgebaut. Und genauso sollte auch jeder Gründer ticken, der mit seinem Geschäftsmodell erfolgreich sein will

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei David Shakory für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lernen Verantwortung abzugeben

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Foxymatch Foxybox Abo-Box Beautyprodukten Kosmetika

Foxymatch: Eine Scoring-Software zum faktenbasierten Influencer-Matching?

Stellen Sie sich und das Startup Foxymatch doch kurz unseren Lesern vor!

Foxymatch ist ein Software as a Service-Angebot, dass Unternehmen und Brands mithilfe künstlicher Intelligenz bei der Vergrößerung ihrer Stammkundenbasis oder Erschließung neuer Märkte unterstützt. Diese Scoring-Software beinhaltet ein weltweites Verzeichnis mit Insights der Audience – zum Beispiel Alter, Nutzerverhalten, Interaktionsrate aller relevanten Influencer. Der Auftraggeber stellt uns seine Stammkundendaten zur Verfügung, die unsere KI auswertet und mit Milliarden von Nutzerdaten vergleicht.

Die Followerschaft, die den Bestandskunden am ähnlichsten ist, heißt „Lookalike Audience“. Jeder Influencer erhält einen Score-Wert. Je höher der Score, desto geeigneter ist der Influencer als Markenbotschafter. Expertise zur Arbeit mit Influencern erlangten wir über die Foxybox, unsere monatliche Abo-Box gefüllt mit Beautyprodukten und Kosmetika. Diese haben wir rein über Influencer-Marketing beworben.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Grundsätzlich ist mir die Freiheit wichtig. Ich kann mich und meine Ideen selbst verwirklichen, Personalentscheidungen autark treffen und muss niemanden um Erlaubnis fragen, wenn ich zwischendurch einen Kaffee trinken gehe.

Welche Vision steckt hinter Foxymatch?

Über die schon angesprochene Vermarktung von Foxybox sind uns erhebliche Lücken im Influencer-Marketing aufgefallen. Diese Erkenntnis ist für größere Unternehmen noch viel wertvoller als für uns. Nicht nur in Hinblick auf die Budgetierung, sondern auch für die Digitalisierung. Viele Konzerne schließen nach und nach einzelne Filialen, weil die jungen Kunden hauptsächlich im Onlineshop bestellen. Die richtigen Markenbotschafter schaffen es allerdings auch den POS wiederzubeleben. Wir setzen uns dafür ein, dass Marketer diejenigen Influencer in ihre Planung einbeziehen, die tatsächlich die passende Zielgruppe erreichen, und keine Accounts unterstützen, die nur vorgeben Resultate zu erzielen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben uns bewusst ausschließlich selbst finanziert. Viele Start-ups, die direkt zu Beginn Hilfe von Investoren annehmen, stehen sich dadurch selbst im Weg. Denn selbstverständlich muss der Investor in wichtige Entscheidungen einbezogen werden. Dadurch steht der finanzielle Gewinn vor der konkreten Ideenumsetzung und verlangsamt den Prozess. Aus diesem Grund meiden Start-ups eine solche Hierarchie. Sie hat jedoch den Vorteil einer direkten Strukturierung im Unternehmen. Wenn ein Start-up schnell wächst und aus neun Mitarbeitern auf einen Schlag fünfzehn werden, fehlen Kontrollen, Einarbeitungen und Ansprechpartner. Das macht die Suche nach passenden, selbstständig arbeitenden Mitarbeitern zu einer Herausforderung.   

Wer ist die Zielgruppe von Foxymatch?

Foxymatch ist für Unternehmen mit reichlich Stammkundendaten gedacht, die ihre Vertriebswege digitalisieren und weiterhin die Kontrolle über das Marketing behalten wollen. 

Wie funktioniert Foxymatch? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Beauftragung einer Agentur für Influencer-Marketing liegt der Auftrag zwar in professionellen Händen, der Auftraggeber kann allerdings nicht nachvollziehen, wie hoch die Erfolgsquote für genau seine Zielgruppe bei den ausgewählten Influencern ist. Unsere Scoring-Software ermittelt anhand der Bestandskundendaten, die uns der Auftraggeber verschlüsselt zukommen lässt, einen Wert zwischen 1 und 100 für jeden in Frage kommenden Influencer. Um diesen Wert zu ermitteln, erfasst die dazugehörige KI-Box die Kundendaten und gleicht sie mit den Parametern der einzelnen Instagram-Accounts ab. Diese findet sie auf der angeschlossenen Influencer-Plattform voller Insights.

Dadurch differenziert die KI auf Fragen hin wie „Wie viele Follower sind weiblich und zwischen 20 und 25 Jahre alt?“ oder „Welche Influencer verfügen über eine Eco-Fashion-affine Followerschaft?“. Die Influencer werden den Bestandskunden zugeordnet. Foxymatch gibt die Auswahl der Lohnenswertesten an den Kunden weiter, der so genau seine Audience erreicht und nur bezahlt, was ihm etwas bringt. Diese Methode ist derzeit einzigartig. 

Wie ist das Feedback?

Unsere Pilotprojekte verliefen sehr erfolgreich. So erzielten wir zur Freude unseres Kunden Nø Cosmetics mit 13 Influencern und Micro-Influencern auf Instagram eine Gesamtreichweite von 5.631.000 Impressions. Dazu kommen über acht YouTuber mit einer Reichweite von 734.000 Impressions. Derzeit beschäftigen wir uns mit dem Finetuning der KI, um noch präzisere Ergebnisse zu erzielen.

Foxymatch, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Um ehrlich zu sein, will ich gar nicht wissen, wo Foxymatch und ich in fünf Jahren stehen. Das Reizvolle an der Selbstständigkeit ist doch gerade nicht zu wissen, was der nächste Tag an Überraschungen bereithält und welche neuen Ideen aufkommen. Grundsätzlich möchten mein Team und ich Foxymatch, Foxybox und das dazugehörige Lifestyle-Magazin Foxymag weiter ausbauen. Daran anknüpfende Projekte sind nicht auszuschließen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Das Urvertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist unverzichtbar. Auch wenn Projekte scheitern, nicht an dem großen Ganzen zweifeln.

Die wichtigste Aufgabe eines Unternehmers ist es, sich selbst „arbeitslos“ zu machen. Nur so steht genügend Zeit und Kapazität zur Verfügung um das Unternehmen in die richtige Richtung zu steuern. Der Gründer sollte so schnell wie möglich am und nicht im Unternehmen arbeiten.

Lernen, Verantwortung abzugeben und seine Schwächen durch gute Mitarbeiter auszufüllen, um den Fokus auf die eigenen Stärken zu legen.

Wir bedanken uns bei Jakob Kiender für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Immer an sich glauben

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Hennis-shoes Schuhlabel Schuhe Reifen Upcycling

Hennis-shoes ist ein Schuhlabel für Damen und Herren Schuhe, die Sohle besteht aus Reifen-Upcycling

Stellen Sie sich und das Startup Hennis-shoes doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Hendrik Kaltwasser und ich bin 23 Jahre alt. Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich eine Lehre zum Zimmerer. Nachdem ich diese abgeschlossen hatte, gründete ich 2018 die Hennis GmbH, mein erstes eigenes Unternehmen.  Hennis -shoes steht für Ethik, Moral und Haltung. Diese Werte beziehe ich auf die Herstellung, die Materialien und dem allgemeinen Prozess.  Gestartet sind wir mit drei Modellen. Jeweils zwei für die Frau und ein Modell für den Herrn. Leider ist das ursprünglich geplante Herrenmodell in die „Hose“ gegangen.  

Wie ist die Idee zu Hennis-shoes entstanden?

Die Idee seine eigene Schuhmarke zu gründen, entstand durch eine Gewisse Begeisterung für Mode. Schuhe habe ich schon immer viele besessen und so Interessierte ich mich immer mehr für das Thema. Um meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, wollte ich aber Schuhe unter meinen Werten herstellen bzw. produzieren lassen. So entstand das Brand Hennis-shoes, welches sich von meinem Spitznamen Henni ableitet.

Welche Vision steckt hinter Hennis-shoes?

Die Vision von Hennis-shoes lautet; ein Wertebewusstsein zu erschaffen, welches die Denkweise auf lange Sicht verändern soll. Wir möchten wertige Produkte schaffen mit besonders guten Materialien.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Das schwierigste am Anfang war es definitiv, eine geeignete Produktion zu finden. Keiner kannte uns und war auch etwas skeptisch. 

Finanziert haben wir uns zu 70% aus Eigenkapital. Der Rest stammt von einer Bank.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe ist ca. zwischen 40-60 Jahren. Personen die auf Wertigkeit, Qualität achten. Die eben etwas „ticken“ wie ich selbst.  

Was ist das Besondere an den Produkten?

Hennis-shoes Schuhlabel Schuhe Reifen Upcycling

Die Besonderheit liegt an dem Leder und der Laufsohle. Als Oberleder und Innenfutter verwenden wir vegetabil chromfrei gegerbtes Leder aus Deutschland. Die Laufsohle besteht aus gebrauchten oder für den Straßenverkehr nicht zugelassenen Reifen. Dadurch erzielen wir ein Upcycling. Das ablaufen der Sohle ist schier nicht möglich und sorgt für eine dementsprechende Langlebigkeit. 

Wie ist das Feedback?

Feedback fällt überwiegend positiv aus. Natürlich wird es immer Personen geben, die den Schuh nicht schön oder ästhetisch finden. Komfort und Gewicht sind immer zwei Dinge, die besonders geschätzt werden. 

Hennis-shoes, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In Zukunft wird nur noch in Deutschland produziert.  Höchste handwerkliche Qualität, beste Materialien. Das sind die Punkte, die ich erreichen möchte. 

Aktuell sind wir erst in einem ausgewählten Schuhgeschäft vertreten. Dieses würde ich noch gerne erweitern. Natürlich soll auch das Modell Portfolio wachsen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Durchhaltevermögen
  2. Auf Rückschläge einstellen
  3. Immer an sich glauben 

Wir bedanken uns bei Hendrik Kaltwasser für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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