Dienstag, September 8, 2026
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Tigogreen: Wie grüner Tee die Frauengesundheit stärkt

Tigogreen verbindet grüner Tee mit einem ganzheitlichen Ansatz für Frauengesundheit und entwickelt daraus Nahrungsergänzung, Naturkosmetik und weitere Angebote für unterschiedliche Lebensphasen.

Können Sie Tigogreen kurz vorstellen und erzählen, welche persönliche Geschichte hinter der Gründung der Marke steht?

Tigogreen ist eine Health- und Wellbeing-Marke für Frauen mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln und Naturkosmetik. Unser Ziel ist es, Frauen dabei zu unterstützen, ihren Körper bewusster zu begleiten – mit sorgfältig entwickelten Produkten für Wohlbefinden, hormonelle Balance, Haut und gesundes Älterwerden.

Die Geschichte hinter Tigogreen ist sehr persönlich. Bei mir wurde vor vielen Jahren ein Myom festgestellt, und damals begann ich intensiv nach ergänzenden pflanzlichen Ansätzen zu suchen. Dabei stieß ich auf wissenschaftliche Untersuchungen zu grünem Tee und EGCG. Das war der Ausgangspunkt für meine intensive Beschäftigung mit dieser faszinierenden Pflanze und letztlich auch für mein erstes Produkt tigovit.

2016 gründete ich zunächst Tahovital. Über die Jahre ist daraus sehr viel mehr entstanden, und 2024 wurde aus Tahovital die Tigogreen GmbH. Der neue Name steht heute für unseren erweiterten Anspruch: Frauen mit ausgewählten Pflanzenstoffen, funktionellen Nährstoffen und hochwertiger Pflege in unterschiedlichen Lebensphasen konkrete Lösungen an die Hand zu geben.

Ich selbst bin durch einige gesundheitliche, berufliche und persönliche Tiefen gegangen. Dadurch habe ich verstanden, wie viel wir Frauen leisten und wie schnell dabei Energie, Selbstfürsorge und die Verbindung zum eigenen Körper in den Hintergrund geraten.

Genau hier setzt Tigogreen an. Wir entwickeln Produkte, die einfach in den Alltag integrierbar sind, auf klare und hochwertige Rezepturen setzen und bewusst auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet sind. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf geprüfte Rohstoffe, Qualität, nachhaltigere Verpackungslösungen und eine verantwortungsvolle Kommunikation.

Unser Markennutzen ist deshalb sehr klar: Tigogreen möchte Frauen dabei helfen, sich im Alltag gezielt etwas Gutes zu tun – mit Produkten, denen sie vertrauen können und die Natur, Wissenschaft, Qualität und Weiblichkeit sinnvoll miteinander verbinden.

Sie verbinden Naturverbundenheit, persönliche Erfahrung und moderne Produktentwicklung. Wie ist daraus Ihre heutige Markenphilosophie entstanden?

Ich bin selbst durch einige tiefe Täler gegangen – gesundheitlich, beruflich und auch persönlich. Gerade dadurch habe ich irgendwann verstanden, wie viel wir Frauen im Alltag leisten, wie viele Rollen wir gleichzeitig erfüllen und wie schnell wir dabei die Verbindung zu uns selbst verlieren können.

Mit tigogreen wollte ich deshalb von Anfang an etwas Besonderes schaffen. Nicht einfach Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetik, sondern sehr hochwertige Produkte, die Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten und gleichzeitig etwas Schönes, Wertiges mitbringen. Das beginnt beim Inhalt und hört für mich bei der Verpackung, der Haptik und dem Gefühl, das ein Produkt vermittelt, nicht auf.

Ich möchte, dass eine Frau ein tigogreen-Produkt in die Hand nimmt und spürt: Das wurde mit Sorgfalt entwickelt. Für mich gehört dazu auch, wie wir mit der Natur umgehen. Wenn wir ihre Pflanzen und Rohstoffe für unsere Produkte nutzen, sollten wir ihr auch etwas zurückgeben. Deshalb spielen Nachhaltigkeit, bewusst ausgewählte Materialien, kurze Wege, Nachfüllkonzepte und ein möglichst verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen eine große Rolle.

Unsere Philosophie ist dadurch über die Jahre sehr klar geworden: hochwertige Produkte, Natur und Wissenschaft miteinander verbinden – und gleichzeitig Frauen daran erinnern, wieder stärker bei sich selbst anzukommen.

Grüner Tee zieht sich durch unterschiedliche Produkte von Tigogreen. Warum ist gerade dieser Inhaltsstoff zu einem zentralen Bestandteil Ihrer Marke geworden?

Grüner Tee fasziniert mich bis heute. Er ist eine unglaublich traditionsreiche Pflanze, die schon lange wegen ihrer besonderen Eigenschaften geschätzt wurde, bevor Tee bei uns zu einem alltäglichen Genussgetränk wurde.

Meine persönliche Geschichte mit grünem Tee war letztlich auch der Beginn von tigovit und später von tigogreen. Je mehr ich mich mit dieser Pflanze beschäftigt habe, desto größer wurde meine Faszination – insbesondere für ihre Catechine und EGCG.

Grüner Tee ist für mich aber nicht nur beruflich ein Thema, sondern fester Bestandteil meines eigenen Lebens. Ich trinke jeden Tag etwa einen Liter grünen Tee und zusätzlich gerne Matcha. Seit vielen Jahren gehört das zu meiner persönlichen Healthy-Aging-Routine. Ich bin überzeugt davon, dass gesundes Älterwerden aus vielen kleinen täglichen Gewohnheiten entsteht – Ernährung, Bewegung, Schlaf, innere Balance und eben auch solchen Ritualen. Für mich persönlich ist grüner Tee eines davon, und ich habe das Gefühl, dass er sehr gut zu meinem Lebensstil, meiner Energie und auch zu meinem Anspruch passt, möglichst lange gesund und vital zu bleiben.

Gleichzeitig habe ich sehr schnell gelernt, dass Grüntee-Extrakt nicht gleich Grüntee-Extrakt ist. Für mich gehört zur Qualität deshalb nicht nur ein hoher Wirkstoffgehalt. Ich möchte genau wissen, woher ein Rohstoff stammt, wie er angebaut und verarbeitet wird und welche Qualität er tatsächlich hat.

Wir wählen unsere Lieferanten sehr bewusst aus und prüfen die entsprechenden Analysen. Zusätzlich lassen wir den von uns eingesetzten Grüntee unabhängig untersuchen, unter anderem auf Schwermetalle und weitere relevante Qualitätsparameter.

Gerade bei Naturprodukten finde ich diese zusätzliche Kontrolle entscheidend. Natur ist etwas Wunderbares – aber Natur bedeutet nicht automatisch Reinheit. Genau deshalb verbinden wir bei tigogreen unsere Begeisterung für Pflanzen mit einem sehr hohen Anspruch an Analytik, Transparenz und Qualität.

Grüner Tee ist für mich deshalb bis heute weit mehr als ein Inhaltsstoff. Er begleitet mich jeden Tag und ist der Ursprung und die Seele von tigogreen.

Mit Tigofem verbinden Sie Frauenmantel, Vitamin B6 und entkoffeinierten Grüntee-Extrakt. Welche Bedürfnisse von Frauen standen bei der Entwicklung im Mittelpunkt?

Frauenmantel ist für mich eine ganz besondere Pflanze. Auf die Kombination mit grünem Tee hat mich ursprünglich eine Universitätsprofessorin aus Belgrad gebracht. Sie sagte zu mir: Frauenmantel und grüner Tee passen wunderbar zusammen. Dieser Gedanke hat mich sofort begeistert – auch weil der Frauenmantel eine Pflanze ist, die bei uns in Europa zuhause ist und sogar ursprünglich in unserem eigenen Garten wächst.

Ich finde, manchmal gibt uns die Natur solche Verbindungen fast schon vor.

Frauenmantel hat eine sehr lange Tradition in der Frauenkunde und trägt schon durch seinen Namen etwas ausgesprochen Weibliches in sich. Für mich hat die Pflanze auch eine symbolische und fast spirituelle Dimension: Sie steht für Weiblichkeit, Schutz, Verbindung und dafür, wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

Genau das war auch einer der Gedanken hinter Tigofem. Viele Frauen funktionieren unglaublich viel, organisieren, arbeiten, kümmern sich und stehen permanent unter Spannung. Dabei verlieren wir manchmal unsere eigene weibliche Seite und unsere Bedürfnisse aus dem Blick.

Mit Tigofem wollte ich deshalb eine Formulierung schaffen, die diese weibliche Perspektive widerspiegelt: Frauenmantel als traditionelle europäische Frauenpflanze, kombiniert mit unserem entkoffeinierten Grüntee-Extrakt und Vitamin B6, das unter anderem zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt.

Ich glaube aber, dass genau diese beiden Ebenen tigogreen besonders machen: Wir nehmen die Wissenschaft sehr ernst – und verlieren trotzdem nicht die Verbindung zur Natur, zur Intuition und zur Weiblichkeit.

Tigogreen betrachtet Haut, hormonelles Gleichgewicht und Wohlbefinden als miteinander verbundene Bereiche. Wie übersetzen Sie diesen ganzheitlichen Ansatz in konkrete Produkte?

Für mich gehören Haut, hormonelles Gleichgewicht und allgemeines Wohlbefinden sehr eng zusammen. Gerade wir Frauen merken oft, dass sich Stress, Schlaf, Zyklus oder hormonelle Veränderungen auch auf die Haut, die Energie und das gesamte Körpergefühl auswirken können.

Bei tigogreen übersetzen wir diesen ganzheitlichen Ansatz deshalb zunächst in zwei Bereiche: Inside und Outside.

Mit unseren Nahrungsergänzungsmitteln möchten wir Frauen von innen begleiten. Dabei setzen wir auf ausgewählte Pflanzenstoffe und Nährstoffe, die wir sehr bewusst kombinieren. Tigofem ist dafür ein gutes Beispiel: Frauenmantel, entkoffeinierter Grüntee-Extrakt und Vitamin B6 verbinden traditionelle Pflanzenkunde mit einem modernen Produktkonzept.

Der zweite Bereich ist unsere Hautpflege. Auch hier spielt grüner Tee eine zentrale Rolle. Wir kombinieren ihn mit ausgewählten Wirkstoffen wie Vitamin C, Peptiden oder Hyaluron und achten auf hochwertige, möglichst klare Formulierungen. Mir ist wichtig, dass unsere Pflege nicht nur funktionell ist, sondern sich auch wie ein kleines tägliches Ritual anfühlt.

Für mich hört ganzheitliches Wohlbefinden aber nicht beim Produkt auf. Deshalb bieten wir auch Schulungen an und versuchen, mit unseren Newslettern echten Mehrwert zu vermitteln – also Wissen, Hintergründe und Impulse, die Frauen tatsächlich in ihren Alltag integrieren können.

Und wenn selbst das noch nicht reicht, gehen wir noch einen Schritt weiter: Ein- bis zweimal im Jahr biete ich persönlich Retreats an. Dort geht es um Bewegung, Yoga, Ernährung, Natur, Austausch, Ruhe und vor allem darum, wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

Ich glaube nicht daran, dass eine Kapsel oder eine Creme allein Wohlbefinden schafft. Unsere Produkte sind vielmehr Bausteine innerhalb eines größeren Lebensstils. Genau darin sehe ich den ganzheitlichen Ansatz von tigogreen: Wir möchten Frauen nicht nur Produkte anbieten, sondern Wissen, Inspiration und Räume schaffen, in denen sie wieder bewusster mit sich selbst und ihrem Körper in Verbindung kommen können.

Nahrungsergänzung und Naturkosmetik sind stark umkämpfte Märkte. Wodurch möchten Sie sich mit Tigogreen langfristig von anderen Marken unterscheiden?

Nahrungsergänzung und Naturkosmetik sind tatsächlich sehr umkämpfte Märkte. Ich glaube aber, dass man sich nicht nur über ein einzelnes Produkt unterscheiden kann, sondern vor allem darüber, wie man als Unternehmen arbeitet und welche Beziehung man zu seinen Kundinnen aufbaut.

Tigogreen ist organisch gewachsen – ohne Investor und ohne den Druck, in möglichst kurzer Zeit maximal skalieren zu müssen. Dadurch konnten wir uns die Freiheit bewahren, Entscheidungen bewusst zu treffen, Produkte sorgfältig zu entwickeln und die Marke Schritt für Schritt aufzubauen.

Ein großer Teil unserer Stärke ist unsere Community. Viele Kundinnen begleiten uns schon seit Jahren, empfehlen uns weiter und stehen mit uns im direkten Austausch. Diese Nähe ist mir persönlich sehr wichtig. Ich stehe sichtbar hinter der Marke, bin ansprechbar und bekomme unmittelbar mit, welche Fragen, Wünsche oder auch Probleme unsere Kundinnen haben.

Bei uns landet ein Anliegen nicht irgendwo anonym in einem System. Wenn es ein Problem gibt, versuchen wir, es schnell und unkompliziert zu lösen. Dieses Persönliche wird aus meiner Sicht heute immer seltener – gerade in einer Welt, in der vieles automatisiert, standardisiert und austauschbar geworden ist.

Natürlich gehören für mich auch Qualität, unsere besondere Kompetenz rund um grünen Tee, Nachhaltigkeit und der Fokus auf Frauen dazu. Aber langfristig möchte ich, dass Menschen bei Tigogreen vor allem eines spüren: Hinter dieser Marke stehen echte Menschen, die Verantwortung übernehmen und denen ihre Kundinnen nicht egal sind.

Wir sind vielleicht nicht die größte Firma im Markt – aber wir sind eine Firma mit Herz. Und genau das möchte ich mir auch beim weiteren Wachstum unbedingt bewahren.

Sie setzen auf möglichst direkten Rohstoffeinkauf und bewusst gestaltete Lieferketten. Wie schwierig ist es, Transparenz, Qualität und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden?

Das ist tatsächlich eine der größten Herausforderungen – gerade als organisch gewachsenes Unternehmen ohne Investor im Hintergrund.

Wir versuchen, Rohstoffe möglichst direkt oder über sehr ausgewählte Partner einzukaufen und unsere Lieferketten so transparent wie möglich zu halten. Für mich reicht es nicht zu wissen, dass ein Rohstoff auf dem Papier bestimmte Werte erfüllt. Ich möchte wissen, woher er kommt, wie er angebaut und verarbeitet wurde und wer dahintersteht.

Gerade beim grünen Tee ist dieser Qualitätsanspruch sehr wichtig. Wir prüfen die Unterlagen unserer Lieferanten sehr genau und lassen ausgewählte Rohstoffe zusätzlich unabhängig analysieren, unter anderem auf Schwermetalle und weitere relevante Qualitätsparameter.

Natürlich hat dieser Anspruch seinen Preis. Hochwertige Rohstoffe, kleinere Produktionsmengen, zusätzliche Laboranalysen, nachhaltigere Verpackungen und europäische Produktionspartner sind oft deutlich teurer als die günstigste verfügbare Lösung.

Trotzdem möchte ich Qualität nicht ausschließlich über den Einkaufspreis definieren. Wir versuchen eher langfristig zu denken und mit Partnern zusammenzuarbeiten, denen wir vertrauen und mit denen wir gemeinsam wachsen können.

Gleichzeitig müssen wir natürlich wirtschaftlich arbeiten. Nachhaltigkeit und Qualität funktionieren auf Dauer nur, wenn auch das Unternehmen gesund bleibt. Deshalb prüfen wir sehr genau, wo eine Entscheidung wirklich einen qualitativen oder ökologischen Mehrwert bringt und wo etwas vielleicht nur im Marketing gut klingt.

Für mich ist das ein ständiges Ausbalancieren. Aber genau darin liegt auch unsere Verantwortung: ein Produkt zu entwickeln, das qualitativ überzeugt, fair kalkuliert ist und bei dem wir möglichst genau wissen, welchen Weg es genommen hat, bevor es bei unseren Kundinnen ankommt.

Glasverpackungen, Nachfüllkonzepte und kurze europäische Lieferwege gehören zu Ihrem Nachhaltigkeitsansatz. Wo müssen Sie dabei dennoch Kompromisse eingehen?

Nachhaltigkeit ist für uns kein perfekter Zustand, sondern ein Prozess mit vielen Abwägungen. Gerade als kleinere, organisch gewachsene Firma können wir nicht immer jede Lösung so umsetzen, wie wir es uns theoretisch wünschen würden.

Glasverpackungen sind zum Beispiel hochwertig, gut recycelbar und für uns sehr passend – gleichzeitig sind sie schwerer und verursachen dadurch beim Transport mehr Aufwand. Nachfüllkonzepte sparen Material, benötigen aber trotzdem eine zusätzliche Verpackung. Und auch kurze europäische Lieferwege sind nicht bei jedem Rohstoff möglich.

Gerade beim grünen Tee wäre es für uns auch gar nicht sinnvoll, ausschließlich regional zu denken. Die besten Anbaugebiete und die jahrhundertealte Expertise liegen nun einmal in Asien. Für mich ist deshalb entscheidend, nicht einfach den kürzesten Weg zu wählen, sondern den sinnvollsten – mit möglichst transparenten Lieferketten, hochwertigen Rohstoffen und verlässlichen Partnern.

Kompromisse entstehen auch durch Mindestabnahmemengen, Verfügbarkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Manche nachhaltigen Verpackungslösungen sind für kleinere Unternehmen noch extrem teuer oder erst ab sehr großen Stückzahlen erhältlich.

Trotzdem versuchen wir bei jeder neuen Entscheidung zu fragen: Können wir Material reduzieren? Ist Nachfüllen statt Neuproduzieren möglich? Lässt sich in Europa herstellen? Können wir einen Lieferweg verkürzen? Kommen wir mit weniger Verpackung aus?

Ich finde es wichtig, beim Thema Nachhaltigkeit ehrlich zu bleiben. Kein Produkt hat keinen ökologischen Fußabdruck. Unser Anspruch ist deshalb nicht, perfekt zu sein, sondern Verantwortung zu übernehmen und Schritt für Schritt besser zu werden – ohne bei der Qualität unserer Produkte Kompromisse zu machen.

Mit Retreats und Events geht Tigogreen über den klassischen Produktverkauf hinaus. Welche Rolle spielen diese Angebote beim Aufbau einer Community und eines Lebensgefühls rund um die Marke?

Retreats und Events spielen für mich eine sehr wichtige Rolle, weil tigogreen weit mehr sein soll als eine Marke, bei der man Produkte kauft.

Ich habe mir über viele Jahre sehr viel Wissen rund um Ernährung, Pflanzenstoffe, Frauengesundheit, Yoga, Meditation, Bewegung und einen bewussten Lebensstil erarbeitet. Dieses Wissen möchte ich weitergeben – nicht belehrend, sondern so, dass Frauen etwas davon in ihr eigenes Leben mitnehmen können.

Genau deshalb sind unsere Retreats für mich etwas ganz Besonderes. Wir nennen diesen Gedanken auch gerne Green Reset: für ein paar Tage aus dem Alltag aussteigen, zur Ruhe kommen, sich wieder selbst spüren und neue Energie sammeln.

Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern um ein neues Lebensgefühl – mehr Leichtigkeit, Bewusstsein, Happiness und Verbindung zu sich selbst.

Ich möchte mit unseren Retreats einen besonderen Raum schaffen, in dem unsere Teilnehmerinnen sich sicher und willkommen fühlen, loslassen können, neue Impulse bekommen und sich mit anderen Frauen austauschen können.

Für mich ist genau das tigogreen: nicht nur hochwertige Produkte, sondern ein Lebensgefühl. Ein bewussterer Umgang mit sich selbst, mit dem eigenen Körper und mit der Natur.

Wenn eine Frau nach einem Retreat nach Hause fährt und das Gefühl hat, wieder ein Stück näher bei sich selbst zu sein, dann haben wir genau das erreicht, was ich mit tigogreen vermitteln möchte.

Gerade bei Produkten rund um Wohlbefinden und hormonelle Balance ist eine verantwortungsvolle Kommunikation wichtig. Wie ziehen Sie die Grenze zwischen Markenbotschaft und gesundheitlichen Versprechen?

Das ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Gerade im Bereich Frauengesundheit begegnen uns viele Beschwerden und sehr persönliche Geschichten. Umso wichtiger finde ich es, verantwortungsvoll zu kommunizieren und keine Versprechen zu machen, die ein Nahrungsergänzungsmittel oder ein kosmetisches Produkt nicht erfüllen darf.

Wir unterscheiden deshalb sehr klar zwischen wissenschaftlicher Forschung zu einzelnen Pflanzenstoffen und den Aussagen, die wir über unsere konkreten Produkte treffen können. Nur weil beispielsweise EGCG oder andere Pflanzenstoffe Gegenstand wissenschaftlicher Studien sind, bedeutet das nicht automatisch, dass daraus ein Heilversprechen für ein Produkt abgeleitet werden darf.

Gleichzeitig möchte ich Frauen Wissen nicht vorenthalten. Ich glaube daran, dass informierte Frauen bessere Entscheidungen für sich treffen können. Deshalb versuchen wir, wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich aufzubereiten, über Pflanzenstoffe und Lebensstil zu informieren und dabei immer transparent zu bleiben.

Für mich bedeutet verantwortungsvolle Kommunikation deshalb: informieren, inspirieren und begleiten – aber niemals suggerieren, dass unsere Produkte eine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen.

Gerade weil ich selbst aus einer persönlichen gesundheitlichen Geschichte heraus gegründet habe, ist mir diese Grenze sehr bewusst. Natur und Wissenschaft gehören für mich zusammen – aber genauso gehören Verantwortung und Ehrlichkeit dazu.

Welche Vision verfolgen Sie mit Tigogreen, und in welche Richtung möchten Sie Marke und Sortiment künftig weiterentwickeln?

Meine Vision ist, tigogreen zu einer führenden Marke für Women’s Health und Women’s Wellbeing zu entwickeln – aber auf unsere eigene Art.

Wir möchten weiterhin organisch wachsen, unabhängig bleiben und dabei die Nähe zu unseren Kundinnen, unsere Qualität und die Persönlichkeit der Marke bewahren.

Der grüne Tee und insbesondere EGCG bleiben unsere DNA. Gleichzeitig möchte ich unser Sortiment sehr gezielt rund um die unterschiedlichen Lebensphasen von Frauen weiterentwickeln – vom Zyklus über hormonelle Veränderungen bis hin zu Perimenopause, Menopause, Hautgesundheit und Healthy Aging. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Produkte auf den Markt zu bringen. Ein neues Produkt muss einen echten Sinn haben, zu unserer Philosophie passen und qualitativ etwas Besonderes sein.

Ein ganz wichtiger nächster Schritt ist für mich außerdem der Aufbau einer tigogreen Akademie für Frauengesundheit. Ich möchte das Wissen, das ich mir selbst über viele Jahre angeeignet habe, gemeinsam mit Ärztinnen, Therapeutinnen und weiteren Expertinnen bündeln und für Frauen verständlich und praxisnah zugänglich machen.

Dabei soll es nicht nur um Nahrungsergänzung gehen, sondern um Frauengesundheit ganzheitlich: Ernährung, Bewegung, hormonelle Veränderungen, Stress, Schlaf, Haut, Healthy Aging, Pflanzenwissen und die Frage, wie wir Frauen wieder stärker in Verbindung mit unserem eigenen Körper kommen können.

Ich möchte mit tigogreen langfristig einen Ort schaffen, an dem Frauen nicht nur Produkte finden, sondern auch fundiertes Wissen, Orientierung, Austausch und Inspiration.

Dazu gehören für mich unsere Akademie, Schulungen, Newsletter, Veranstaltungen und natürlich auch unsere Green-Reset-Retreats. All diese Bereiche sollen Schritt für Schritt zu einer Plattform zusammenwachsen.

Mein Wunsch ist, dass Frauen irgendwann bei tigogreen nicht nur an Supplemente oder Naturkosmetik denken, sondern an eine vertrauenswürdige Begleiterin für Frauengesundheit und bewusstes Älterwerden.

Tigogreen soll für mich die Verbindung aus Wissenschaft, Natur, Weiblichkeit, Wissen, Community und Lebensfreude sein.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die eine nachhaltige Marke im Health- und Wellnessbereich aufbauen möchten?

Mein erster Rat wäre heute: Baut nicht nur ein Produkt, sondern eine klare Haltung auf.

Gerade im Health- und Wellnessbereich gibt es ständig neue Trends, Wirkstoffe und Marken. Langfristig reicht es nicht, einfach ein gutes Produkt zu haben. Man muss sehr genau wissen, wofür die eigene Marke steht, welche Werte man vertritt und welche Entscheidungen man auch dann nicht verändert, wenn der Markt etwas anderes vorgibt. Diese Klarheit hilft unglaublich – bei Produkten, Partnern, Kommunikation und Wachstum.

Mein zweiter Rat ist: Wachstum muss zum Unternehmen passen.

Ich glaube nicht mehr daran, dass größer und schneller automatisch besser bedeutet. Tigogreen ist organisch gewachsen, ohne Investor und ohne den Druck, möglichst schnell skalieren zu müssen. Das hat uns erlaubt, sehr nah an unseren Kundinnen zu bleiben und unsere Qualität Schritt für Schritt aufzubauen. Für mich ist gesundes Wachstum heute wichtiger als schnelles Wachstum.

Und mein dritter Rat lautet: Unterschätzt niemals die Beziehung zu euren Kundinnen und Kunden.

Produkte können kopiert werden, Verpackungen können ähnlich aussehen und auch Trends kommen und gehen. Was sich nicht so leicht kopieren lässt, ist Vertrauen. Wir versuchen erreichbar zu sein, zuzuhören und Probleme schnell und persönlich zu lösen. Gerade heute, wo immer mehr automatisiert wird, wird echte Nähe wieder zu einem besonderen Wert.

Was ich über die Jahre gelernt habe: Eine starke Marke entsteht nicht nur durch Innovation und gutes Marketing. Sie entsteht durch Konsequenz, Vertrauen und dadurch, dass Menschen spüren, dass hinter einem Unternehmen echte Überzeugung und Herz stehen.

Bildcredits Tigogreen GmbH

Wir bedanken uns bei Tanja Hohenester für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Tigogreen GmbH

Kontakt:

tigogreen GmbH
Geigelsteinstr. 10
83080 Oberaudorf
Deutschland

www.tigogreen.de
info@tigogreen.de
015128044448

Ansprechpartnerin: Tanja Hohenester
tanja.hohenester@tigogreen.de

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer
Sabine Elsaesser is an experienced entrepreneur and media/startup expert. Since 2016, she has served as the Chief Editor and CEO of StartupValley Media & Publishing. In this role, she is responsible for managing the company and providing strategic direction for its media and publishing activities. Sabine Elsaesser takes great pleasure in assisting individuals and businesses in reaching their full potential. Her expertise in establishing sales organizations and her passion for innovation make her a valuable advocate for startups and entrepreneurs.

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