Freitag, Juni 5, 2026
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Was bedeutet bewusster Konsum in einer globalen Modewelt?

Alpaca MGO entwickelt Mode aus Alpakafaser und verbindet nachhaltige Werte mit zeitlosen Designs. Durch den Stoff im Kopf Accelerator treibt das Unternehmen zudem neue Ansätze für Kreislaufwirtschaft und innovative Materiallösungen voran

Wie entstand die Idee zu Alpaca MGO und wer steckt hinter dem Startup?

Die Geschichte von Alpaca MGO begann lange, bevor die Marke entstand. Während meines Studiums der Tierhaltung in Peru hatte ich die Möglichkeit, viele ländliche Regionen zu bereisen und eng mit Kleinbauern und Viehhaltern zusammenzuarbeiten. Dabei wurde mir bewusst, wie stark diese Gemeinschaften zur Wertschöpfungskette der Lebensmittel- und Textilindustrie beitragen und gleichzeitig oft wenig Anerkennung für ihre Arbeit erhalten. Diese Erfahrungen weckten in mir den Wunsch, Wege zu finden, mehr Bewusstsein für den Wert ihrer Arbeit zu schaffen.

Gleichzeitig hatte ich schon als Kind eine besondere Verbindung zu Alpakas. Mein Großvater lebte in einem kleinen Ort in den peruanischen Anden und hielt selbst Alpakas, Schafe, Pferde usw. Seine Geschichten über die Tiere und das Leben auf dem Land haben mich nachhaltig geprägt. Jahre später führte mich mein Studium direkt in die Welt der Alpakazucht und ihrer Fasern. Dort lernte ich nicht nur die besonderen Eigenschaften der Alpakafaser kennen, sondern auch die Menschen und das Wissen dahinter.

Schon immer interessierte ich mich außerdem für Mode und nachhaltigen Konsum. Die Verbindung aus hochwertiger Naturfaser, kulturellem Erbe und verantwortungsvollem Unternehmertum inspirierte mich dazu, Alpaca MGO mitzugestalten. Gemeinsam mit meinem damaligen Partner, der das Projekt ursprünglich ins Leben gerufen hatte, entwickelten wir die Marke und die ersten Kollektionen für den deutschen Markt weiter.

Der Name Alpaca MGO setzt sich aus den Initialen unserer Namen zusammen und begleitet die Marke bis heute.

Heute führe ich Alpaca MGO als kleines Unternehmen neben meiner akademischen Entwicklung weiter. Mein Ziel ist es, die Marke kontinuierlich weiterzuentwickeln und dabei regenerative Denkansätze stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Alpaca MGO soll sich von einer saisonalen Marke zu einer ganzjährig relevanten Marke entwickeln, die Mode als Ausdruck von Identität, Verbundenheit und bewusster Fürsorge versteht.

Mit unseren Kollektionen möchten wir peruanische Wurzeln, traditionelles Handwerk und nachhaltige Werte mit zeitlosen, vielseitigen und inklusiven Designs verbinden. Dabei geht es uns nicht nur um hochwertige Produkte, sondern auch darum, einen positiven Beitrag für Menschen, Kultur und Umwelt zu leisten.

Welche persönliche Bedeutung hat nachhaltige Mode für das Team von Alpaca MGO?

Nachhaltige Mode bedeutet für mich vor allem Bewusstsein und Verantwortung in jedem einzelnen Schritt des Gestaltungsprozesses. Es geht darum, nicht nur das Endprodukt zu sehen, sondern die Entscheidungen dahinter von der Materialwahl bis hin zur Frage, wie und warum etwas überhaupt produziert wird.

Für mich ist sie eng mit meinen persönlichen Werten verbunden: Respekt gegenüber Ressourcen, Wertschätzung für Handwerk und der Anspruch, Dinge zu schaffen, die langfristig Bestand haben. Diese Haltung beeinflusst, wie ich entwerfe, auswähle und unternehmerische Entscheidungen treffe.

Am Ende ist nachhaltige Mode für mich weniger ein Trend oder eine Kategorie, sondern eine Art, bewusst mit Gestaltung und Wirkung umzugehen.

Warum fiel die Entscheidung bewusst auf Alpakafaser und Produktion in Peru?

Die Entscheidung für Alpakafaser und die Produktion in Peru basieren auf einer Kombination aus Qualität, Herkunft und Verantwortung. Alpakafaser ist eine außergewöhnliche Naturfaser: Sie ist langlebig, temperaturregulierend, weich und gleichzeitig ressourcenschonend im Vergleich zu vielen synthetischen oder konventionellen Materialien.

Gleichzeitig hat sie eine tiefe kulturelle Bedeutung in Peru und ist eng mit traditionellen Handwerkspraktiken und ländlichen Lebensrealitäten verbunden. Für mich war es wichtig, nicht nur mit einem hochwertigen Material zu arbeiten, sondern auch mit einem, dessen Ursprung klar verankert ist.

Die Produktion in Peru ermöglicht es außerdem, näher an der Quelle zu bleiben und mit lokalen Strukturen zu arbeiten, anstatt Wertschöpfung zu entkoppeln. So entsteht ein direkterer Bezug zwischen Material, Menschen und Produkt und eine transparentere, verantwortungsvollere Lieferkette.

Für Alpaca MGO ist diese Kombination aus Naturfaser und Herkunft kein Zufall, sondern eine bewusste Grundlage des gesamten Markenverständnisses.

Wie arbeitet Alpaca MGO mit lokalen Gemeinschaften und Handwerksbetrieben zusammen?

Als das Projekt gestartet war, wurde zunächst eine kleine Produktionsstruktur in einem freien Raum im Haus meines damaligen Partners aufgebaut. Unsere ersten Strickerinnen und Stricker waren Nachbarinnen und Verwandte, die bereits Erfahrung im Stricken mit Handmaschinen oder Stricknadeln hatten.

Im Laufe der Zeit haben wir die Zusammenarbeit erweitert und weitere Kontakte zu Alpaka-Farmern sowie zu lokalen Netzwerken aufgebaut, unter anderem zu einer NGO namens Ruwasunchis, die ebenfalls mit Strickgruppen arbeitet und einige Produkte für uns gefertigt hat. Einige dieser Frauen arbeiten bis heute mit uns zusammen.

In unserem Atelier in Lima arbeiten überwiegend Frauen aus einkommensschwachen Familien, daneben auch einige Männer. Es ist für mich sehr wertvoll zu sehen, dass wir durch diese Arbeit Einkommensmöglichkeiten schaffen und handwerkliche Fähigkeiten gezielt einbinden und fördern können.

Mit dem Wachstum von Alpaca MGO hat sich auch unsere Produktionsweise weiterentwickelt. Da viele unserer Designs auf Handstrickmaschinen basieren, haben wir zusätzlich ein kleines Netzwerk von Partnern mit industriellen Strickmaschinen aufgebaut, um komplexere und feinere Produkte umzusetzen. Auch hier arbeiten wir auf Basis von Vertrauen und langfristigen Beziehungen.

Welche Werte möchte Alpaca MGO mit seinen Designs und Produkten vermitteln?

Mit Alpaca MGO möchte ich Werte wie Bewusstsein, Langlebigkeit und Respekt in den Mittelpunkt stellen. Unsere Designs sollen Menschen dazu einladen, Mode nicht als kurzfristigen Konsum zu sehen, sondern als etwas, das mit Bedeutung, Identität und Sorgfalt verbunden ist.

Ein zentraler Wert ist Zeitlosigkeit, sowohl im Design als auch im Gedanken dahinter. Wir möchten Stücke schaffen, die über Trends hinaus funktionieren und über Jahre hinweg getragen werden können.

Gleichzeitig geht es um Wertschätzung: für Materialien, für Handwerk und für die Menschen, die hinter jedem Produkt stehen. Peruanische Herkunft, traditionelle Techniken und nachhaltige Materialien sind dabei keine Dekoration, sondern die Grundlage unserer Arbeit.

Am Ende soll Alpaca MGO Mode als etwas vermitteln, das Kultur, Menschen und Alltag verbindet, und dabei einen bewussteren Umgang mit Kleidung fördern.

Für welche Zielgruppe entwickelt Alpaca MGO seine genderneutralen Kollektionen?

Alpaca MGO entwickelt seine Kollektionen für Menschen, die vielseitige, zeitlose und bewusst gestaltete Kleidung suchen, unabhängig von Geschlecht oder saisonalen Trends. Unsere Designs sind bewusst reduziert, klar geschnitten und darauf ausgelegt, sich unterschiedlichen Körpern und Lebensstilen anzupassen.

Zu Beginn haben wir uns auf eine reduzierte Anzahl von Größen konzentriert. Dadurch ist ein Designansatz entstanden, der stärker auf Oversized- und flexible Silhouetten setzt. Interessanterweise hat sich dieser Ansatz gut mit dem Trend in Deutschland verbunden, Kleidung lockerer und vielseitiger zu tragen, was unsere Richtung zusätzlich bestätigt hat.

Auch im Design lag der Fokus früh auf Neutralität und Vielseitigkeit. Besonders Accessoires haben sich als guter Einstieg gezeigt, da sie universeller tragbar sind. Diese Denkweise hat sich auch auf unsere Kleidungsstücke übertragen: einfache Farben, klare Linien und Schnitte, die für verschiedene Körperformen und Geschlechter funktionieren.

Gleichzeitig entwickeln wir auch weiterhin ausgewählte Stücke mit einem stärkeren Fokus auf feminine Designs, da wir unterschiedliche Bedürfnisse und Kaufentscheidungen innerhalb unserer Kundschaft berücksichtigen möchten.

Welche Herausforderungen bringt der Aufbau einer nachhaltigen Modemarke heute mit sich?

Eine der größten Herausforderungen ist die Verbindung von Nachhaltigkeit, Qualität und wirtschaftlicher Realität. Hochwertige Materialien, faire Produktion und handwerkliche Prozesse erfordern deutlich höhere Investitionen als konventionelle Produktionsmodelle.

Als kleines Unternehmen ist zudem der Zugang zu Technologie und Infrastruktur begrenzt. Viele der notwendigen Maschinen oder spezialisierten Prozesse, insbesondere im Bereich zirkulärer Produktion, sind kostenintensiv und können nicht immer eigenständig umgesetzt werden. Dadurch entsteht die Notwendigkeit, mit externen Partnern zu arbeiten, was wiederum neue Herausforderungen mit sich bringt.

Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Struktur der Finanzierungslandschaft. Klassische Förderungen und Investitionen konzentrieren sich häufig stark auf technologiegetriebene Start-ups, während kleinere, materialbasierte oder handwerklich orientierte Marken es oft schwerer haben, Zugang zu entsprechender Unterstützung zu erhalten. Dadurch basiert vieles zunächst auf eigenen Mitteln und einem persönlichen Unterstützungsnetzwerk.

Im Bereich zirkulärer Prozesse zeigt sich zusätzlich ein praktisches Spannungsfeld: Produktionspartner sind oft nicht lokal verfügbar. Das führt zu logistischen Wegen, die im Widerspruch zum Ziel stehen können, Emissionen möglichst gering zu halten. Diese Balance zwischen Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Infrastruktur gehört aktuell zu den zentralen Herausforderungen in der Entwicklung der Marke.

Wie schafft es Alpaca MGO, traditionelle Handwerkskunst mit modernen Ansprüchen an Mode zu verbinden?

Bei Alpaca MGO arbeiten wir weniger über traditionelle Muster im klassischen Sinne, sondern stärker über die Art und Weise der Herstellung selbst. Wir nutzen traditionelles Wissen vor allem in Prozessen wie dem Färben der Fasern sowie in verschiedenen Stricktechniken, die in den Anden seit Generationen weitergegeben werden.

Gleichzeitig verbinden wir diese handwerklichen Grundlagen mit einem zeitlosen, reduzierten Designansatz. Traditionelle Elemente oder Muster werden, wenn sie verwendet werden, oft subtil interpretiert und in eine moderne, minimalistische Formensprache übersetzt.

Ein Beispiel dafür ist unser Crochet Bucket Hat “Kumpu”, bei dem die Faser mit der traditionellen „Puschka“ (einem andinen Spinnwerkzeug) von Hand verarbeitet wird. Dadurch entsteht eine bewusst etwas unregelmäßigere, organische Struktur, die die handwerkliche Herstellung sichtbar macht.

Wichtig ist für mich auch, dass Handwerkskunst bei uns nicht nur im Design, sondern im gesamten Produktionsprozess verankert ist. Während viele Menschen bei Alpaka-basierten Marken sofort an klassische Produkte wie den „Chullo“ denken, liegt unser Fokus weniger auf diesen ikonischen Formen, sondern auf der Weiterentwicklung der Prozesse und Materialien.

Ein zentraler Teil unserer Arbeit ist außerdem die kreative Freiheit der Strickerinnen. Wir geben technische Vorgaben und Designparameter vor, lassen aber bewusst Raum für individuelle Entscheidungen bei Mustern, Details oder Farbakzenten. Diese kleinen Variationen machen jedes Stück einzigartig und schaffen genau die Art von Individualität, die unsere Kundinnen und Kunden sehr schätzen.

Welche Rolle spielt die Teilnahme am Stoff im Kopf-Accelerator für die Entwicklung von Alpaca MGO?

Die Teilnahme am Stoff-im-Kopf-Accelerator spielt für mich eine sehr wichtige Rolle, da ich dadurch tiefer in die textile Welt eintauchen konnte, die mich schon lange fasziniert. Besonders wertvoll ist für mich der Zugang zu Netzwerken und Expertinnen und Experten aus der Industrie, mit denen ich meine Ideen konkret testen und weiterentwickeln kann.

Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit Groz-Beckert, mit der ich aktuell Möglichkeiten teste, Filzprozesse aus Post-Consumer-Alpaka-Textilien zu entwickeln und neue Materialanwendungen zu erforschen. Viele dieser Ideen hatte ich bereits seit längerer Zeit, aber erst durch den Accelerator wurden sie greifbar und testbar.

Sehr hilfreich ist auch das Coaching, das mir dabei hilft, meine vielen Ideen zu strukturieren und Prioritäten zu setzen. Als Gründerin habe ich oft sehr viele Gedanken und Ansätze gleichzeitig, und diese Unterstützung hilft mir, Klarheit zu gewinnen und fokussierter zu arbeiten.

Gleichzeitig bietet das Programm die Möglichkeit, Alpaca MGO auch als kleines Unternehmen strukturell weiterzudenken und weiterzuentwickeln. Dabei bleibt Raum für Experimentieren, nicht nur mit Alpakafaser, sondern auch mit möglichen Materialmischungen und neuen innovativen Ansätzen.

Besonders wertvoll ist außerdem der Austausch mit anderen Gründerinnen und Gründern. Man erweitert sein Netzwerk, bekommt neue Perspektiven und weiß nie genau, wann daraus zukünftige Kooperationen, Partnerschaften oder neue Möglichkeiten entstehen können.

Alpaca MGO: Alpakafaser und Mode aus Peru
Bildcredits Aplaca MGO

Was unterscheidet Alpaca MGO aus eurer Sicht von anderen nachhaltigen Fashion-Labels?

Was Alpaca MGO aus meiner Sicht besonders macht, ist die Kombination aus persönlicher Herkunft, handwerklichem Prozess und einem sehr nah am Material entwickelten, experimentellen Ansatz.

Ich versuche dabei bewusst, Mode aus zwei Perspektiven zu betrachten: als Gründerin und gleichzeitig als Konsumentin. Dadurch geht es mir nicht nur darum, ein Produkt zu schaffen, sondern auch darum, eine konkrete Lösung anzubieten – zum Beispiel Kleidung, die warm hält, langlebig ist und eine Alternative zu Materialien bietet, die langfristig Mikroplastik in der Umwelt hinterlassen können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für mich die Rolle von Kleidung im Alltag. Unsere Designs sollen Menschen nicht einschränken, sondern ihnen Raum geben, sich selbst auszudrücken. Statt kurzfristigen Trends zu folgen, liegt der Fokus auf Zeitlosigkeit, Vielseitigkeit und in manchen Fällen auch Multifunktionalität.

Gleichzeitig bleibt Alpaca MGO bewusst klein und flexibel strukturiert. Dadurch können wir sehr nah am Prozess arbeiten, testen und uns kontinuierlich weiterentwickeln, anstatt in standardisierte Produktionslogiken zu fallen.

Für mich entsteht daraus eine Marke, die nicht nur Produkte anbietet, sondern bewusst über Funktion, Identität und Verantwortung im Umgang mit Kleidung nachdenkt.

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen plant Alpaca MGO in den kommenden Monaten?

In den kommenden Monaten liegt mein Fokus darauf, Alpaca MGO sowohl konzeptionell als auch strukturell weiterzuentwickeln und dabei insbesondere den nächsten Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft zu testen.

Ein zentrales Projekt ist dabei „Alpaka Loop“. Hierbei geht es mir nicht um neue Materialien, sondern um die Frage, wie wir bereits bestehende Alpaka-Textilien, insbesondere Post-Consumer-Produkte, wieder in den Produktionskreislauf integrieren können. Gemeinsam mit verschiedenen Institutionen und Partnern teste ich aktuell die technische und praktische Machbarkeit dieses Ansatzes, um daraus langfristig anwendbare Lösungen zu entwickeln.

Parallel dazu arbeite ich an der Weiterentwicklung unserer digitalen Präsenz, insbesondere am Aufbau einer eigenen Website. Durch die erhöhte Sichtbarkeit im Rahmen von „Stoff im Kopf“ entsteht für mich gerade die Möglichkeit, den Übergang von einer stark direkten, physischen Präsenz hin zu einer ergänzenden Online-Struktur bewusst zu gestalten.

Insgesamt geht es mir darum, Alpaca MGO Schritt für Schritt weiter zu strukturieren und gleichzeitig neue Wege zu finden, wie bestehende Materialien sinnvoll weiterverwendet werden können.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Fang an, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Viele Dinge versteht man erst wirklich, wenn man sie in der Praxis ausprobiert und nicht nur plant.

Zweitens: Bleibt nah an eurem „Warum“. Gerade in schwierigen Phasen hilft es enorm, sich daran zu erinnern, weshalb man angefangen hat und welches Problem man eigentlich lösen möchte.

Drittens: Sucht aktiv Austausch und baut euch ein Netzwerk auf. Viele Entwicklungen entstehen nicht im Alleingang, sondern durch Gespräche, Kooperationen und den Zugang zu unterschiedlichen Perspektiven.

Und darüber hinaus: Macht aus eurer Leidenschaft eine Idee. Wenn ihr wirklich für etwas brennt, bekommt eure Arbeit automatisch Bedeutung und Tiefe. Leidenschaft gibt euch die Energie und Orientierung, auch wenn der Weg schwierig wird.

Habt außerdem keine Angst vor Risiken oder Fehlern. Scheitern ist nichts Endgültiges, sondern ein Teil des Lernens, Verlernens und erneuten Lernens auf dem Weg.

Bildcredits Alpaca MGO

Wir bedanken uns bei Maggie Garcia für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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