DishDrop ist eine Plattform für kulinarische Empfehlungen und verbindet Gerichte mit einer aktiven Community, um die Suche nach besonderen Geschmackserlebnissen zu erleichtern
Können Sie DishDrop kurz vorstellen und erzählen, wie die Idee zur Gründung der App entstanden ist?
DishDrop ist eine Plattform, auf der nicht Restaurants, sondern einzelne Gerichte bewertet werden. Die Idee entstand aus einer einfachen Beobachtung: Viele Menschen schauen sich vor einem Restaurantbesuch Bewertungen an, wissen danach aber trotzdem nicht, welches Gericht sich dort wirklich lohnt. Ein Restaurant kann gute Bewertungen haben, aber nicht jedes Gericht überzeugt. Genau dieses Problem wollte ich lösen. Mit DishDrop können Nutzer Fotos, Bewertungen und Empfehlungen zu einzelnen Gerichten teilen und anderen dabei helfen, schneller die besten Gerichte zu entdecken.
Sie haben DishDrop als Einzelgründer entwickelt und dabei moderne KI-Tools eingesetzt. Welche Rolle hat Künstliche Intelligenz bei der Umsetzung Ihres Projekts gespielt?
Ich habe DishDrop als Einzelgründer entwickelt und moderne KI-Tools gezielt genutzt, um viele Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten. KI hat mich unter anderem beim Programmieren, beim Lösen technischer Probleme, beim Brainstorming und bei der Optimierung von Texten unterstützt. Sie hat die eigentliche Arbeit nicht ersetzt, aber sie hat es mir ermöglicht, deutlich schneller voranzukommen und Ideen umzusetzen, für die früher oft ein ganzes Team notwendig gewesen wäre.
Welche Vision verfolgen Sie mit DishDrop, und wie möchten Sie die Art und Weise verändern, wie Menschen Restaurants und Gerichte entdecken?
Meine Vision ist, dass Menschen nicht mehr nur nach Restaurants suchen, sondern gezielt nach den Gerichten, die sich wirklich lohnen. Ich möchte eine Plattform schaffen, auf der authentische Empfehlungen aus der Community im Mittelpunkt stehen. Langfristig soll DishDrop dabei helfen, besondere Gerichte sichtbar zu machen und Menschen neue kulinarische Entdeckungen zu ermöglichen.
An welche Zielgruppen richtet sich DishDrop hauptsächlich, und welche Bedürfnisse möchten Sie mit Ihrer App erfüllen?
DishDrop richtet sich an alle, die gerne essen gehen und neue Gerichte entdecken möchten – von Food-Liebhabern über Studierende bis hin zu Reisenden und Familien. Nutzer möchten vor ihrem Restaurantbesuch wissen, welches Gericht besonders empfehlenswert ist. Genau diese Information liefert DishDrop durch echte Bewertungen und Fotos der Community.
Während viele Plattformen Restaurants bewerten, stellt DishDrop einzelne Gerichte in den Mittelpunkt. Warum haben Sie sich bewusst für diesen Ansatz entschieden?
Die meisten Menschen erinnern sich nach einem Restaurantbesuch vor allem an das Essen – nicht an die Gesamtbewertung des Restaurants. Oft gibt es in einem Restaurant ein oder zwei Gerichte, für die sich ein Besuch wirklich lohnt. Genau diese Besonderheiten möchte DishDrop sichtbar machen. Dadurch erhalten Nutzer deutlich konkretere Empfehlungen als bei klassischen Restaurantbewertungen.
Was macht DishDrop aus Ihrer Sicht besonders im Vergleich zu klassischen Bewertungsplattformen?
Der größte Unterschied ist der Fokus auf das einzelne Gericht. Nutzer sehen nicht nur Sternebewertungen, sondern auch Fotos und persönliche Erfahrungen anderer Gäste. Dadurch entsteht eine deutlich konkretere Orientierung. DishDrop beantwortet nicht nur die Frage „Wo soll ich essen?“, sondern vor allem „Was sollte ich dort unbedingt bestellen?“.
Wie wichtig sind authentische Bewertungen, Bilder und Empfehlungen der Community für den Erfolg Ihrer App?
Sie sind der wichtigste Bestandteil von DishDrop. Authentische Fotos und ehrliche Erfahrungen schaffen Vertrauen und helfen anderen Nutzern bei ihrer Entscheidung. Je mehr Menschen ihre Lieblingsgerichte teilen, desto wertvoller wird die Plattform für alle.
Sie sind mit DishDrop bereits im Apple App Store vertreten. Welche Herausforderungen begegnen Ihnen jetzt beim Aufbau einer aktiven Community und der Gewinnung erster Nutzer?
Die größte Herausforderung ist der Aufbau einer aktiven Community. Eine Plattform lebt von ihren Nutzern und ihren Beiträgen. Deshalb investiere ich aktuell viel Zeit in den Austausch mit Food-Creatorn, Restaurants und den ersten Nutzern. Mein Ziel ist es, möglichst viele hochwertige Bewertungen und Fotos zu sammeln, damit neue Nutzer sofort einen Mehrwert erkennen.
Als 22-jähriger Einzelgründer haben Sie ein digitales Produkt entwickelt. Welche Herausforderungen mussten Sie auf diesem Weg besonders meistern?
Als Einzelgründer übernimmt man praktisch jede Aufgabe selbst – von der Produktentwicklung über Design und Marketing bis hin zum Austausch mit Nutzern und Partnern. Das war eine große Herausforderung, gleichzeitig aber auch eine wertvolle Erfahrung. Besonders wichtig waren Ausdauer, Lernbereitschaft und die Bereitschaft, Probleme Schritt für Schritt selbst zu lösen.
Welche nächsten Funktionen und Entwicklungsschritte stehen für DishDrop aktuell im Fokus?
Aktuell liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Community und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Plattform. Geplant sind unter anderem neue Funktionen rund um personalisierte Empfehlungen, eine noch bessere Nutzererfahrung sowie weitere Möglichkeiten, interessante Gerichte schneller zu entdecken. Außerdem soll DishDrop künftig auf noch mehr Plattformen verfügbar sein.
Wo sehen Sie DishDrop in den kommenden Jahren, und welche Ziele verfolgen Sie mit der Plattform langfristig?
Ich möchte DishDrop zu einer der ersten Anlaufstellen für Menschen machen, die neue Gerichte entdecken möchten. Langfristig soll die Plattform in vielen Städten genutzt werden und Menschen dabei helfen, schneller die besten kulinarischen Empfehlungen zu finden. Gleichzeitig möchte ich Restaurants unterstützen, ihre besonderen Gerichte sichtbarer zu machen.
Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern geben, die mit Unterstützung von KI ein digitales Produkt entwickeln und erfolgreich am Markt etablieren möchten?
Erstens: Löst ein echtes Problem. Eine gute Idee entsteht dort, wo Menschen im Alltag tatsächlich eine Herausforderung haben.
Zweitens: Nutzt KI als Werkzeug, aber verlasst euch nicht blind darauf. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn eigene Ideen und KI sinnvoll kombiniert werden.
Drittens: Wartet nicht auf Perfektion. Veröffentlicht euer Produkt früh, sammelt Feedback und entwickelt es gemeinsam mit euren Nutzern kontinuierlich weiter.
Bild Gründerporträt (Paris) Bildrechte: Privat
Wir bedanken uns bei Bertin Kabanda für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.






















