xorlab sammelt 5 Millionen Euro ein, um Europas führende souveräne E-Mail-Security-Plattform aufzubauen
xorlab genießt das Vertrauen europäischer Organisationen aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, kritische Infrastruktur, Gesundheitswesen und öffentlicher Sektor. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wunsches europäischer Unternehmen, ihre Abhängigkeit von US-kontrollierter Infrastruktur zu reduzieren, wächst das Unternehmen stark.
xorlab, die europäische E-Mail-Sicherheitsplattform, gab heute bekannt, dass sie in einer Series A+ Finanzierungsrunde 5 Millionen EUR abgeschlossen hat. Die Runde wird vom bestehenden Investor Spicehaus Partners angeführt und von den Investoren Grapha Holding, EquityPitcher Ventures und ZKB Start-up Finance unterstützt. Das Kapital wird die Expansion von xorlab in ganz Europa vorantreiben, mit Schwerpunkt auf der DACH-Region, den Benelux-Ländern und den Nordics. Die Finanzierung erfolgt vor dem Hintergrund einer rasch wachsenden Nachfrage von europäischen Organisationen, die ihre Abhängigkeit von US-amerikanischen IT-Sicherheitsanbietern reduzieren möchten.
Cyberangriffe und Regulierung erhöhen den Druck
Europäische Organisationen stehen vor einer schwierigen Gleichung. E-Mail ist nach wie vor das Einfallstor, das für die überwiegende Mehrheit an Cyberangriffen genutzt wird. Diese Angriffe werden immer ausgefeilter, da Angreifer KI nutzen, um überzeugende Phishing-Kampagnen in großem Stil zu kreieren. Gleichzeitig haben geopolitische Spannungen bei Vorständen und Aufsichtsbehörden wachsende Bedenken ausgelöst, vollständig von US-kontrollierter Infrastruktur und Sicherheitsanbietern abhängig zu sein.
Vorschriften wie DORA und NIS2 erhöhen den Druck zusätzlich, indem sie Finanzinstitute und Betreiber kritischer Infrastrukturen direkt für die Widerstandsfähigkeit und Souveränität ihrer digitalen Lieferketten verantwortlich machen.
xorlab setzt auf europäische E-Mail-Sicherheit
xorlab bietet europäischen Organisationen erstklassigen Schutz vor den fortschrittlichsten E-Mail-Angriffen, ohne dabei die Kontrolle über ihre Daten, ihre Infrastruktur oder ihre digitale Souveränität aufzugeben. Diese Nachfrage spiegelt sich auch im Wachstum des Unternehmens wider. xorlab hat 2025 das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte abgeschlossen. Und 2026 hat sich die Nachfrage europäischer Unternehmen bereits wieder verdoppelt.
„Europa braucht seine eigenen Champions im Bereich der Cybersicherheit für Unternehmen. Keine europäischen Kopien etablierter US-Anbieter, sondern Unternehmen, die in der Lage sind, die nächste Generation der Unternehmenssicherheit zu prägen“, sagte Antonio Barresi, CEO und Mitbegründer von xorlab. „E-Mail bleibt eine der kritischsten Angriffsflächen, und KI verändert die Bedrohungslandschaft grundlegend. Europäische Organisationen benötigen Sicherheitslösungen, die erstklassigen Schutz mit Kontrolle über ihre Daten und Infrastruktur verbinden. Es gibt keinen besseren Ort, um den Marktführer im Bereich der E-Mail-Sicherheit aufzubauen, als im Herzen Europas.“
KI erkennt verdächtige E-Mail-Kommunikation
xorlab hilft Sicherheitsteams, die neue Generation von E-Mail-Angriffen zu stoppen: KI-gesteuerte Phishing- und Business Email Compromise (BEC)-Kampagnen, die keine Malware enthalten, keine bekannte Signatur aufweisen und wie legitime Nachrichten aussehen, die oft unbemerkt von Microsoft 365 und traditionellen Filtern in die Posteingänge der Mitarbeitenden gelangen.
Da diese Angriffe isoliert betrachtet normal erscheinen, bewertet xorlab jede Nachricht im Kontext: Die verhaltensbasierte KI versteht, wie legitime Kommunikation für jede Organisation aussieht, und erkennt, was nicht dazu passt – ein ungewöhnlicher Absender, eine von der Norm abweichende Anfrage, eine erstmalige Zahlungsanweisung – bevor jemand klicken kann.
Investoren sehen großes Potenzial für Cybersicherheit aus Europa
„xorlab hat etwas Seltenes geschaffen: eine differenzierte Technologie, die ein geschäftskritisches Problem löst und von einigen der anspruchsvollsten Unternehmenskunden Europas bestätigt wurde“, sagte Daniel Andres, Gründungspartner bei Spicehaus Partners. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Kombination aus KI-getriebenen Bedrohungen, zunehmendem regulatorischem Druck und Europas Streben nach digitaler Souveränität eine generationenprägende Chance im Bereich Cybersicherheit schafft. xorlab verfügt über die Technologie, das Vertrauen seiner Kunden und die Marktposition, um einen europäischen Marktführer in dieser Kategorie aufzubauen – und wir verstärken unser Engagement für dieses Ziel.“
Flexible Bereitstellung für regulierte Branchen
Und weil die Risikobereitschaft und die regulatorischen Anforderungen jeder Organisation unterschiedlich sind, entscheiden die Kunden, wie xorlab betrieben wird: vollständig On-Premises mit lokaler Verarbeitung und Speicherung, hybrid oder in der Cloud, wobei europäische Rechenzentren und europäische Mitarbeiter den gesamten Betrieb abwickeln.
Die Plattform ist DORA-, NIS2- und DSGVO-konform und bedient Finanzinstitute, Gesundheitsorganisationen, Betreiber kritischer Infrastrukturen und Organisationen des öffentlichen Sektors. xorlab genießt das Vertrauen von Organisationen mit Belegschaften von 500 bis über 37.000 Mitarbeitenden – darunter Julius Bär, Swisscom, G+D Netcetera, Vontobel und CERN.
Bildcredits xorlab
Quelle Laika Communications GmbH

















