hydrop systems entwickelt mit dem hydropmeter eine Lösung für transparenten Wasserverbrauch und die frühzeitige Erkennung von Leckagen. CEO Katrin Kreidel erklärt im Interview, wie Wassermonitoring dabei helfen kann, Trinkwasser zu sparen und Schäden frühzeitig zu erkennen
Wie entstand die ursprüngliche Idee zu hydrop systems und was hat sich seit der frühen Phase als hydrop water systems grundlegend verändert?
Die Idee zu hydrop systems startete mit der Frage, warum wir unseren Energieverbrauch besser verstehen als unseren Wasserverbrauch, obwohl Trinkwasser insbesondere im Sommer zur Mangelware wird. Die beiden Studienfreunde Katrin und Moritz nahmen mit dieser Fragestellung am Programms „AWAKE – In 6 Wochen zum Startup“ teil, einem Angebot des Instituts für Entrepreneurships der Universität Stuttgart. Nur wenig später entstand aus dieser Idee ein erster Prototyp und zusammen mit Raimund das Gründungsteam, das hydrop systems auch heute noch leitet.
Am Anfang dachten wir noch, dass wir unsere Software-Lösung in Wasserzähler integrieren können, um diese smarter zu machen und Personen einen besseren Zugang zu ihrem Wasserverbrauch und den möglichen Einsparpotenzialen zu bieten. Heute wissen wir, dass smartes Wassermonitoring auch mittelfristig nur mit einer Add-On-Lösung bezahlbar möglich wird. Das liegt unter anderem an Datenschutz, der Batterielebensdauer von Zählern für Eichfristen und dem Geschäftsmodell der Versorger, das sich auf Verbrauchsabrechnung fokussiert.
Zudem haben wir über das Monitoring hinaus die Leckage-Früherkennung als elementares Feature identifiziert, die insbesondere für Eigenheim-Besitzende einen riesigen Mehrwert bietet und durch unser detailliertes Wassermonitoring leicht möglich wird.
Welche konkreten Probleme im Umgang mit Wasserverbrauch wollt ihr heute lösen und warum ist das Thema aus eurer Sicht noch immer unterschätzt?
Wir machen den Wasserverbrauch im Haushalt sichtbar und ermöglichen damit ein nie da gewesenes Bewusstsein für die endliche Ressource Wasser. Das hat einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Leckagen bleiben oft unentdeckt, da wir sie erst sehen können, wenn es irgendwo tropft oder sich Wasserflecken bilden. Bis es soweit ist, vergehen oft Tage oder sogar Wochen, wodurch ein erheblicher Sanierungsaufwand entsteht. Insbesondere durch den alternden Gebäudebestand in Deutschland steigen die Kosten für die Sanierung von Wasserschäden jährlich an und liegen mittlerweile bei 4,5 Mrd. Euro pro Jahr. Mehr als 50% des Sanierungsaufwandes ließe sich durch eine frühzeitige Erkennung einsparen.
Generell sind Wasserverbrauch und Wasserschäden in Deutschland leider noch unterschätzte Themen: Wassermangel wirkt sich lokal unterschiedlich aus und auch in Deutschland kam es bereits zu Fällen, in denen Trinkwasser in Löschfahrzeugen an Orte transportiert werden musste, die keinen Zugang mehr zu Trinkwasser hatten. Mit dem Austrocknen lokaler Quellen durch den Klimawandel wird der Bedarf an Trinkwasser aus der Fernwasserversorgung deutlich ansteigen. Das erfordert zum einen starke Ausbauten am Rohrleitungssystem, die mit hohen Investitionen verbunden sind. Zum anderen sind die Entnahmemengen aus Seen zur Erhaltung des Ökosystems begrenzt und gerade im Sommer kommen die Systeme heute schon an ihre Kapazitätsgrenze. Wenn wir uns nicht zeitnah damit beschäftigen, wie wir unseren Wasserverbrauch optimieren können, wird unsere Trinkwasserversorgung über kurz oder lang kollabieren.
Ihr sprecht davon, die „Blackbox Wasser“ zu öffnen. Was bedeutet das konkret für Nutzerinnen und Nutzer im Alltag?
Der Wasserverbrauch im Gebäude ist eine Blackbox. Zwar liegen die ganzen Informationen am Wasserzähler vor, aber der live Zugriff darauf ist für Privatpersonen schwer bis unmöglich. Das ändern wir mit dem hydropmeter: In nur zwei Minuten wird das hydropmeter auf dem bestehenden Wasserzähler installiert und zeigt nun den Wasserverbrauch in Echtzeit an. Damit entstehen für unsere User zwei elementare Vorteile: Durch die Betrachtung des eigenen Wasserverbrauchs entsteht ein nie vorhandenes Bewusstsein für Trinkwasser, das automatisch zu einem reduzierten Verbrauch führt. Gleichzeitig ermöglicht das detaillierte Monitoring es sofort, Leckagen zu erkennen, die beispielsweise in Wand oder Boden verborgen sind und erst dann sichtbar werden, wenn es irgendwo tropft. Dabei vergehen oft Tage bis Wochen und es entstehen immense Schäden, die durch eine einfache Reparatur der betroffenen Stelle komplett vermieden werden können.
Das hydropmeter setzt auf optische Auslesung bestehender Wasserzähler. Warum habt ihr euch bewusst gegen invasive Hardwarelösungen entschieden?
Unser Ziel ist es, jeder Person einfach und schnell den Zugang zum eigenen Wasserverbrauch zu ermöglichen. Invasive Lösungen können nur von Fachpersonal installiert werden und sind deshalb teuer und aufwendig. Darüber hinaus sind alle notwendigen Informationen bereits am Wasserzähler vorhanden: Wir müssen sie nur noch von diesem abrufen.

Eure Technologie basiert stark auf KI und Datenauswertung. Welche Rolle spielen eure eigenen Modelle dabei im Vergleich zu bestehenden Lösungen am Markt?
Unsere selbst entwickelten KI-Modelle ersetzen das menschliche Auge in der Zählerablesung und bieten damit das Potenzial, auf alle verfügbaren analogen und digitalen Zähler erweitert zu werden. Anders als vorhandene Lösungen nutzen wir keine klassische Bilderkennung, sondern unsere KI erkennt den Zählerstand automatisch, sodass es zum Beispiel keine Rolle spielt, in welcher Ausrichtung das hydropmeter auf dem Zähler aufgesetzt wird. Zukünftig wird es deshalb möglich sein, das hydropmeter auf jeden Typ von Wasserzähler aufzusetzen und diesen auslesen zu können. Denn natürlich sind KI-Modelle immer abhängig von der Datengrundlage, weshalb wir unsere Kompatibilität zu bestehenden Wasserzählermodellen kontinuierlich erweitern und optimieren.
Wie gelingt es euch, mit einer einzigen Lösung die Vielzahl unterschiedlicher Wasserzähler kompatibel abzudecken?
Wir nutzen in-house entwickelte KI-Modelle, die das menschliche Auge in der Zählerablesung ersetzen und so unabhängig vom Zählermodell den Zählerstand erfassen können.
Welche neuen Erkenntnisse über Wasserverbrauch lassen sich durch eure Daten erstmals sichtbar machen?
Mit der Darstellung der hochaufgelösten Wasserverbrauchsdaten in unserer hydrop App ist es erstmals möglich, den eigenen Wasserverbrauch in Echtzeit zu verfolgen und sein eigenes Verbrauchsverhalten kritisch zu hinterfragen. Unbewusste Verschwendung kommt dabei leicht zutage und das bessere Verständnis des eigenen Verbrauchs führt zu einer bewussten Nutzung des Trinkwassers. Gleichzeitig fallen Anomalien im Wasserverbrauch sofort auf und es wird dadurch möglich, Leckagen frühzeitig zu erkennen, auch wenn diese im Haus noch nicht offen zu Tage treten.
Inwiefern verändert eure Lösung das Verhalten von Haushalten oder Unternehmen im Umgang mit Wasser tatsächlich?
Wir haben bereits von einigen Kund:innen mitgeteilt bekommen, dass sie durch das hydropmeter Wasserverluste identifizieren konnten. Darunter waren beispielsweise eine durchlaufende Toilettenspülung, ein geplatzter Schlauch zur Gartenbewässerung und eine Leckage im Leitungsrohr. Fälle wie diese brauchen ohne eine entsprechende Analyse oft sehr lange, bis sie bemerkt werden.
Ihr habt bereits erste Verkaufserfolge erzielt. Welche Learnings konntet ihr aus den ersten hundert beziehungsweise tausend Kundinnen und Kunden ziehen?
Wir haben uns das Feedback unserer Kund:innen vor allem für den Installationsprozess und die tägliche Nutzung zu Herzen genommen und sind damit nun mitten in der Umsetzung der zweiten Generation des hydropmeter. Dadurch wird beispielsweise die Installation am Wasserzähler durch interaktives LEDs Feedback vereinfacht. Darüber hinaus nehmen wir laufend Optimierungen an der Darstellung in der hydrop App vor, um die Datenaufbereitung noch verständlicher zu gestalten.
Neben Smart Home adressiert ihr auch Versicherungen und größere Gebäudestrukturen. Wie unterscheiden sich diese Zielgruppen in ihren Anforderungen?
Die Anforderungen an Smart Home Nutzende und Versicherer ähneln sich sehr stark, da vor allem die einfache Nachrüstbarkeit und Installation des hydropmeter sowie der Mehrwert des Monitorings gefragt wird. Im Smart Home Sektor ist es vor allem wichtig, das Monitoring auch in bestehende Plattformen integrieren zu können, hier sind wir beispielsweise bereits mit Home Assistant, ioBroker und IP-Symcon kompatibel. Neben dem Mehrwert über das Monitoring sind Versicherer natürlich vor allem an der Leckage-Erkennung interessiert. Hier muss also die Möglichkeit gegeben sein, die Daten bei einer Alarmierung dem Versicherer zur Verfügung zu stellen.
Für größere Gebäudestrukturen ist oft die Datenübertragung entscheidend: Im Endkundenbereich funktioniert die Datenübertragung über WLAN, für größere Gebäude ist hier eine Mobilfunkübertragung erforderlich. Diese befindet sich bereits in der Entwicklung. Dazu kommt ähnlich wie bei Smart Home Systeme eine Integration in Bestandssysteme, damit das Wassermonitoring zu den sonstigen Verbräuchen hinzukommt.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in eurem Geschäftsmodell jenseits des offensichtlichen Wassersparens?
hydrop systems orientiert sich an den Sustainable Development Goals 6, 12 und 13. Dabei zielen wir darauf hin, die Effizienz des Wasserverbrauchs im Haushalt zu optimieren. Ebenfalls verpflichten wir uns zu einer Reduzierung von Abfall durch die Langlebigkeit des Produkts und die Verwendung des umweltfreundlichen Verpackungsmaterial RECOU des Stuttgarter Startups PROSERVATION. Wir produzieren regional in Baden-Württemberg bei unseren langjährigen Partnern. Zuletzt ist uns auch die Aufklärung und Sensibilisierung zu unserem Trinkwassergebrauch sehr wichtig. Hier hat beispielsweise unsere CEO Katrin Kreidel bereits einen TEDxTalk gehalten und CPO Raimund Koop mehrere Vorträge u.a. bei der internationalen SWAN Conference, dem BMBF Zukunftscluster und Umwelttechnik BW.
Wie grenzt ihr euch technologisch und strategisch vom Wettbewerb im Bereich Smart Metering und IoT ab?
Bestehende Lösungen sind teilweise invasiv und dadurch bis zu 5x teurer als das hydropmeter und außerdem mit einem hohen Zeitaufwand in der Installation verbunden, da diese von Fachpersonal durchgeführt werden muss. Weitere Wettbewerber nutzen Schnittstellen am Wasserzähler, die nur bedingt vorhanden sind und die Lösungen dadurch nicht universell genutzt werden können. Zuletzt gibt es noch Lösungen, die direkt ans Leitungsrohr angebracht werden. Diese können zwar Leckagen erkennen, sind aber ungenau in der Erkennung der tatsächlichen Durchflussmenge und können außerdem nie den genauen Zählerstand erfassen.
hydrop systems grenzt sich dadurch ab, dass wir sowohl smartes Wassermonitoring als auch die frühzeitige Leckage-Erkennung ermöglichen und dadurch universell und in verschiedenen Bereichen einfach und schnell genutzt werden können.
Eure Finanzierung läuft aktuell über Fundernation. Warum habt ihr euch für ein Crowdinvesting-Modell entschieden?
Mit der Plattform FunderNation kombinieren wir smart Capital mit Marketing, da hier sowohl Eigenkapitalinvestments ab 25.000 € als auch Crowdinvestments ab 100 € möglich sind. Damit steigern wir gleichzeitig zu unserem erfolgreichen Fundraising unsere Markenbekanntheit, gewinnen neue Kund:innen und erweitern unser Netzwerk.
Welche Vorteile bietet euch diese Finanzierungsform im Vergleich zu klassischen Venture Capital Investoren?
Im Venture Capital geht es oft nur um schnelles Wachstum um jeden Preis, um die Firma so bald wie möglich für den höchstmöglichen Preis zu verkaufen. Bei hydrop systems geht es uns nicht nur um den kurzfristigen Erfolg, sondern wir wollen nachhaltig eine funktionierende Firma aufbauen und dabei können uns Crowdinvestor:innen unterstützen. Dank des Crowdinvestings haben wir einen Spielraum von fünf Jahren, um das Crowd-Darlehen gewinnbringend in unsere Firma zu investieren.
Ihr strebt eine Finanzierung von bis zu 600.000 Euro an. Welche konkreten Meilensteine wollt ihr mit diesem Kapital erreichen?
Mit Abschluss der Finanzierungsrunde soll eine 2.000er-Serie beauftragt werden, mit der die Produktmarge bereits auf 40 € gesteigert wird. Mit der Entwicklung einer komplett eigenen Elektronik kann die Marge bis Ende des Jahres sogar auf 65 % erhöht werden. Gleichzeitig werden wir hier eine Möglichkeit für eine Datenübertragung mittels Mobilfunk schaffen, sodass das hydropmeter noch universeller eingesetzt werden kann. Im Softwarebereich erfolgen kontinuierlich Optimierungen der Zählerstandserkennung, damit zukünftig auch digitale Wasserzähler und Großwasserzähler ausgelesen werden können und die Skalierung der Lösung noch leichter möglich ist.
Die bestehenden Resellerpartnerschaften sollen im Laufe des Jahres 2026 erweitert werden und auch internationale Vertriebspartner gewonnen werden. Die Skalierung in den B2B-Bereich wird mit Pilotprojekten 2026 unterstützt und ab 2027 in die Skalierung gehen.
Welche Risiken seht ihr aktuell für euer Geschäftsmodell und wie geht ihr damit um?
Der Verkauf von Hardware geht immer mit einem Liquiditätsrisiko einher, da viel Kapital im Lagerbestand gebunden ist. Gleichzeitig sind ohne größere Produktionsmengen keine zielführenden Margen möglich und es besteht ein höheres Risiko bei Lieferschwierigkeiten elektronischer Komponenten. hydrop systems hat aus diesem Grund eine langjährige Partnerschaft mit Würth Elektronik, die Bauteile an verschiedenen europäischen Standorten fertigen und dadurch krisensicher produzieren können. Wir orientieren uns gleichzeitig an der Nachfrage des Markts, um passende Produktionsgrößen auswählen zu können.
Ihr plant, hydrop systems 2027 profitabel zu machen. Was sind die wichtigsten Hebel, um dieses Ziel zu erreichen?
Bei der aktuellen Kostenstruktur wird hydrop systems ab dem Verkauf von 190 hydropmeter pro Monat profitabel. Zuletzt konnten wir 140 hydropmeter im Monat verkaufen und erzielen seit dem Markteinstieg im August 2025 ein 5-10% Wachstum pro Monat. Mit der vorgezeigten Steigerung der Verkaufszahlen, weiteren geplanten Resellern und den tieferen Einstieg in den B2B-Sektor ist die Profitabilität leicht greifbar. Darüber hinaus gilt es, das Subscription-Modell für die hydrop PROTECT App auszurollen, um den recurring revenue Stream zu erhöhen.
Welche Rolle spielt der Aufbau eines B2B2C-Vertriebs für eure zukünftige Skalierung?
Insbesondere durch die einfache Integration in bestehende Smart Home Lösungen ist das hydropmeter ideal für den Verkauf über Reseller geeignet, um die bestehende Lücke im Monitoring des Wasserverbrauchs zu schließen. Mit dem Verkauf über Reseller erreichen wir außerdem einen großen Bestandskundenkreis im Smart Home Sektor.
Wie wollt ihr international wachsen und welche Märkte stehen dabei im Fokus?
Unser Onlineshop ist dank erhöhter Produktnachfrage aus Österreich seit Mitte März für die ganze EU geöffnet. Inzwischen haben wir Kund:innen in Österreich, Luxenburg, Frankreich, Rumänien und den Niederlanden. Zunächst fokussieren wir uns auch hier auf Eigenheimbesitzende, da hier ein großer Bedarf besteht, die eigene Immobilie vor einem Wasserschaden zu schützen. Zukünftig gehen wir die Immobilienwirtschaft an, für die der Wertverlust der Immobilie mit großen Risiken für das eigene Portfolio behaftet ist.
Das Unternehmen wurde aus Förderprogrammen wie EXIST heraus entwickelt. Welche Bedeutung hatten diese Programme für euren bisherigen Weg?
Insbesondere wer ein Hardware-Unternehmen aufbauen möchte, ist ohne externe finanzielle Mittel in der Produktentwicklung sehr stark eingeschränkt. Unser hydropmeter ist technisch komplex, da wir mit Hardware, Software und KI arbeiten, weshalb ohne die Lebenserhaltunterstützung von EXIST und Junge Innovatoren die Produktentwicklung nicht möglich gewesen wäre. Hier bedanken wir uns ganz herzlich beim Institut für Entrepreneurship der Universität Stuttgart, die uns auf diesem Weg unterstützt haben!
Ihr wurdet bereits mehrfach ausgezeichnet. Inwiefern helfen euch solche Auszeichnungen konkret im Aufbau des Unternehmens?
Vor allem in der frühen Phase von hydrop systems waren kleinere Geldpreise immer ein wichtiger Hebel für uns in der Finanzierung unserer Produktentwicklung. Natürlich spielt auch die Erhöhung der Markenbekanntheit im Ökosystem eine wichtige Rolle, wodurch auch die Kontakte zu unseren ersten Investoren zustande kamen.
Wie hat sich euer Team seit der Gründungsphase entwickelt und welche Kompetenzen waren dabei besonders entscheidend?
hydrop systems begann mit Moritz Emberger und Katrin Kreidel aus einem Programm des Instituts für Entrepreneurship der Universität Stuttgart. Über das EXIST-Gründungsprogramm haben wir Raimund Koop mit dazu geholt. In dieser Konstellation arbeiten wir nun schon seit drei Jahren als Team zusammen. Wichtig ist uns dabei vor allem, dass wir alle hinter der gemeinsamen Vision stehen, den Wasserverbrauch transparent zu machen und ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen. Gleichzeitig ergänzen wir uns in unseren Kompetenzen und können so Herausforderungen von vielen Seiten betrachten.
Wo seht ihr aktuell die größten Herausforderungen im Teamaufbau und in der Organisation?
Als Gründungsteam arbeiten wir seit drei Jahren in dieser Konstellation zusammen, aus diesem Grund bietet die Integration neuer Mitglieder ins Team natürlich die Herausforderung, Dinge anzusprechen, die für uns bereits selbstverständlich geworden sind. Gleichzeitig bietet es eine große Chance, hier noch weitere Blickwinkel hinzuzugewinnen und möglicherweise blinde Flecken aufzudecken.
Wenn ihr einen Blick in die Zukunft wagt: Wie sieht der Umgang mit Wasser in zehn Jahren idealerweise aus und welche Rolle spielt hydrop systems dabei?
Ein idealer Umgang mit Trinkwasser wäre für uns ein bewusster Verbrauch – das bedeutet zum einen, dass der Verbrauch transparent werden muss, wozu das hydropmeter die perfekte Grundlage bietet. Zum anderen bedeutet es, dass sich Verbrauchende bewusst für Verbräuche entscheiden, also die angebotene Transparenz auch nutzen, um ihr Verbrauchsverhalten anzupassen. Auch dabei können wir mit Wissensvermittlung und Verbrauchstipps natürlich einen wichtigen Beitrag leisten.
Bildcredits: hydrop systems GmbH
Wir bedanken uns bei Katrin Kreidel für das Interview
Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.
Premium Start-up: hydrop systems

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