Donnerstag, April 3, 2025
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Weitermachen, auch wenn es Mal herausfordernder ist

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Blocktorch

Blocktorch Obersavibility-Plattform für web3-Applikationen

Stellen Sie sich und das Startup Blocktorch doch kurz unseren Lesern vor.

Ich bin Gery, Co-Founder und CEO von Blocktorch. Zusammen mit Amine Afia habe ich im August 2022 Blocktorch gegründet – die erste Obersavibility-Plattform für web3-Applikationen. Bevor wir Blocktorch gegründet haben, habe ich als Angestellter erlebt, was es heißt Software zu entwickeln, zu skalieren und zu verkaufen.

Blocktorch ist eine Observability Plattform für Entwickler. Kurz gesagt: Für Entwickler im web3-Space sind wir das, was Datadog vor einem Jahrzehnt für die Cloud-Entwicklung war: Wir erleichternSoftwareentwicklern von dezentralen Applikationen (also Apps, die Blockchains nutzen) das Leben immens, indem wir die notwendigen Systemdaten aufbereiten und für Monitoring und Logging zur Verfügung stellen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Amine und ich, wir sind beide, von der Herausforderung und Verantwortung, ein Unternehmen aufzubauen, motiviert. Natürlich erinnert der Aufbau eines Unternehmens auch Mal an eine Achterbahnfahrt – aber das Verlassen der Komfortzone und Neues zu wagen, um eine ganze Industrie voranzutreiben, lassen einen jeden Tag als Persönlichkeit wachsen. Und ich bin überzeugt, dass dezentrale Technologien ein fixer Bestandteil unserer digitalen Gesellschaft werden. Sie sind der Schlüssel, den Nutzern Eigentum an den eignen Daten einräumen und Effizienzsteigerungen zu ermöglichen.

Welche Vision steckt hinter Blocktorch?

Mit Blocktorch möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass web3 schneller skalieren kann und dabei den Nutzern eine sichere und optimale Erfahrung geboten werden kann. Diese Vision erreichen wir, indem wir den Entwicklern die richtigen Werkzeuge bereitstellen, um stabile, sichere, skalierbare und hochleistungsfähige, dezentrale Applikationen zu bauen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Immer wenn man denkt, „Das war nun die größte Herausforderung“, wartet hinter der nächsten Ecke eine noch größere. Eine unserer größten Herausforderungen bestand darin, erstmal unsere eigene Linie zu finden. Wir haben von sehr vielen Seiten völlig unterschiedliche, zum Teil sogar gegensätzliche Ratschläge und Feedback bekommen.

Die ersten drei Monate haben wir uns über das Stipendium von Entrepreneur First finanziert. Dort habe ich auch meinen Mitgründer, Amine Afia, kennengelernt. Bis zum ersten Investment in Blocktorch, haben wir von unserem Ersparten gelebt.

Wer ist die Zielgruppe von Blocktorch?

Softwareentwickler, die dezentrale Applikationen bauen.

Wie funktioniert Blocktorch? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir machen das “heavy-lifting” der Datenverarbeitung für unsere Nutzer. Nutzer können dadurch in Blocktorch ihre Smart Contracts hinzufügen und dann direkt starten die Daten zu überwachen, zu durchsuchen und zu visualisieren.

Darüber hinaus sind wir die erste Observability Plattform, die den gesamten Prozess abdeckt und dezentrale Systeme unterstützt, der Fokus in der Industrie liegt aktuell noch vermehrt auf Cloud Applikationen. Und zum anderen, kann man als Nutzer Blocktorch einfach starten. Ohne zusätzlichen eignen Code zu schreiben. Wir funktionieren also völlig out of the box.

Blocktorch, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das ist eine große Frage! Unser Ziel ist es, der Leader in der web3 Observability-Kategorie zu werden und so den größten und wichtigsten dezentralen Applikationen dabei zu helfen, zu skalieren. Daran arbeiten wir jeden Tag mit Hochdruck. Unsere Nutzer stehen dabei immer an erster Stelle., Daher verfolgen wir jeden Tag die Ambition, die Probleme unserer Nutzer anzugehen und diese mit Hilfe unserer Technologie zu lösen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1.) Weitermachen, auch wenn es Mal herausfordernder ist.

2.) Sich unter Leute mischen wie z.B. bei relevanten Konferenzen. Da lernt man oft zufällig Menschen kennen, die unglaublich weiterhelfen.

3.) Ratschläge nicht immer zu ernst nehmen und die eigene Intuition nicht vergessen. 90% der Personen, die Ratschläge verteilen, liegen falsch.

Bild von links nach rechts (front): Aleksei Ganikhin, Amine Afia, Arsenii Poriadin, Toomas Oosalu von links nach rechts (back): Tom Medalya, Gerald Pollak Photo Credits: Blocktorch

Wir bedanken uns bei David Schmidt für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Don’t be too early, don’t be too late

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Semorai

Semorai bietet produzierenden Unternehmen einen KI-basierten Qualitätsingenieur, der es diesen ermöglicht, Fehlerpotentiale bereits in der Entwicklungsphase automatisiert zu identifizieren und deren Risiko einzuschätzen. 

Stellen Sie sich und das Startup Semorai doch kurz unseren Lesern vor!

Wir, John Holzhauer und Kanran Zhou, sind die Gründer von Semorai. Wir haben uns in Karlsruhe am KIT kennengelernt. Zum Team gehören außerdem zwei feste Mitarbeiter und zwei Werkstudenten, wobei wir uns noch weiter vergrößern werden.
Semorai, der Name unseres Startups, ist aus dem Japanischen entlehnt. Aus Japan schwappte in den Neunzigern das Thema Qualitätsfokus & -management zu uns nach Europa. Wir automatisieren diese wissensbasierten Methoden durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, der sogenannten semantischen KI.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben eine große Leidenschaft für das Unternehmertum. Für uns ist Unternehmertum Selbstverwirklichung und die Möglichkeit, seine eigenen Stärken am besten auszuspielen. 

In mir schlummert das auch schon immer. Ich habe mit acht Jahren meine eigenen indischen Laufenten gezüchtet und an Leute mit Gemüsegärten vermietet, mit 13 erste Websites programmiert und verkauft, mit 19 mein erstes Unternehmen gegründet.

Welche Vision steckt hinter Semorai?

Unsere Vision ist es, Ingenieurinnen und Ingenieuren mehr Freiheit zur Entwicklung hochinnovativer Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu verschaffen. Einfach gesagt: durch intelligente Automatisierung unser Leben einfacher und besser zu machen. 

Wie wir das machen wollen? Wir automatisieren die wissensbasierten Methoden des Qualitätsmanagements, die bis dato noch viel in Handarbeit gemacht werden oder in die nur homöopathisch investiert wird. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Zu Beginn war es uns wichtig, unsere Idee klar zu definieren und uns Feedback vom Markt einzuholen. Dieses Feedback der Industrie und von Qualitätsmanagern hat uns dazu bewogen, aus der Idee ein Produkt zu entwickeln, das einen wirklichen Impact generieren kann. Pro Jahr verlieren produzierende Unternehmen in Deutschland über 300 Milliarden Euro an Qualitätskosten. Dies sind bis zu 15% des jährlichen Umsatzes dieses Industriezweiges!

Die nächste Herausforderung nach der Ausarbeitung der eigentlichen Idee sind dann die Themen Finanzierung und Teamaufbau. Wir können uns aber nicht beklagen – in den letzten 3 Monaten haben wir unsere Ziele mehr als erreicht und sind froh, weiter an der Entwicklung von Semorai arbeiten zu dürfen. 

Und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben bereits einige Preisgelder gewonnen.  Unter anderem den AI Cup der Uni Passau, das EXIST Gründerstipendium, das Golden Ticket der Slush’D in Heilbronn, das mit einem Investment der Campus Founders einherging und auch den Stage Two Investment Award von Earlybird. Wir haben außerdem eine Pre-Seed-Runde im sechsstelligen Bereich abgeschlossen.  

Wer ist die Zielgruppe von Semorai?

Unser initialer Fokus liegt im Bereich Automotive. Hier arbeiten wir bereits mit führenden Unternehmen zusammen und hoffen, unsere Kundenbasis weiter auszubauen. Weitere Branchen, bei denen wir auf sehr großes Interesse stoßen, sind Medizintechnik und Biotech. Wir planen 2023 weitere Pilotprojekte, um produzierende Unternehmen von unserer Lösung zu überzeugen. 

Die Nachfrage ist groß: Wir erhalten aktuell mehr Anfragen als wir Projekte für dieses Jahr eingeplant haben. Dies bestärkt uns und zeigt, dass es echten Bedarf in diesem Segment gibt. 

Wie funktioniert Semorai? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Semorai bietet produzierenden Unternehmen einen KI-basierten Qualitätsingenieur, der es diesen ermöglicht, Fehlerpotentiale bereits in der Entwicklungsphase automatisiert zu identifizieren und deren Risiko einzuschätzen. 

Anders als bisherige Lösungen versteht unsere KI die Produkte und deren Herstellungsprozesse auf der physikalischen Ebene und ist dadurch nicht von menschlichem Wissen abhängig. Die Ergebnisse der KI werden auf einer physikalischen Ebene begründet und erklärt und sind somit für die Ingenieure stets transparent und nachvollziehbar.

Semorai, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Semorai wird Marktführer im Bereich der Automatisierung wissensbasierter Ingenieurleistungen im Fehler-, Qualitäts- und Risikomanagement für produzierende Unternehmen. Die vernetzte Intelligenz wird uns bei der Entwicklung immer komplexerer Produkte mit höherer Qualität unterstützen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seid mutig und probiert Neues aus. 
  2. Geht nicht alleine, sondern sucht euch Partner, die eure Fähigkeiten ergänzen.
  3. Don’t be too early, don’t be too late. Es gibt für eine Idee immer einen Zeitpunkt, an dem sie das Potenzial hat, durchzustarten. 

Foto: @Campus Founders Bildunterzeile: Das Team von Semorai oben links -> rechts:  Ralf Baßler, Kanran Zhou (Joe), John Achim Holzhauer unten links -> rechts: Philipp Hauff, Marvin Maier, Marc Schmöger

Wir bedanken uns bei John Holzhauer und Kanran Zhou für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mariana Ilic: Speakerin auf dem RuhrSUMMIT 2023 und Pionierin für nachhaltigen Wandel

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Mariana Ilic: Speakerin auf dem RuhrSUMMIT 2023 und Pionierin für nachhaltigen Wandel

Mariana Ilic wird als Speakerin auf dem RuhrSUMMIT 2023 ihre Expertise weitergeben

Sie ist bekannt für ihre Entwicklung von neuen Marken im Mode- und Food-Bereich und ihr Streben nach ständiger Weiterentwicklung. Mariana teilt ihre Erfahrungen und Expertise in der Transformation von Unternehmen und erläutert, wie sie mit ihrer Schwester erfolgreich ein neues Geschäftsmodell entwickelt haben. Ihre Teilnahme verspricht spannende Einblicke in nachhaltigen Wandel und unternehmerisches Wachstum.

Stelle dich doch bitte kurz unseren Lesern vor!

Mariana Ilic: Ich bin Mariana Ilic, 34 Jahre alt und ich liebe es mich immer wieder neu zu entwickeln. Meine berufliche Laufbahn fing klassisch in einer kaufmännischen Tätigkeit in einem großen Konzern an und ich habe mich von der Assistentin hin zur HR Business Partnerin entwickelt. Aber auch das hat irgendwann nicht mehr gereicht, sodass ich nach 10 Jahren Konzern in die Selbstständigkeit mit meiner Schwester ging. Seitdem entwickeln wir neue Marken und haben bereits den Mode- und Food-Bereich erobert. Niemals stehen bleiben ist mein wichtigstes Motto. 

Was waren für euch die größten Herausforderungen bei der Gründung von MPIRE TRENDS? 

Mariana Ilic: Gründung an für sich ist gar nicht so schwierig. Wenn man einen Steuerberater oder Business Berater an der Hand hat, helfen sie einem durch den Prozess. Alles, was danach kommt ist komplizierter. Schreiben vom Finanzamt, Schreiben von der Stadt, Steuerzahlungen, die man kaum überblicken kann. Hier muss man sich erst mal einen klaren Überblick verschaffen, da jedes Schreiben extrem wichtig und irgendwie bedrohlich aussieht. In diesem Dschungel helfen aber auch die Steuerberater oder Business Berater sehr gut. 

Wie sieht bei dir ein ganz normaler Arbeitstag aus?

Mariana Ilic: Ich bin in die Selbstständigkeit gegangen, um keinen „normalen“ Arbeitstag mehr zu haben. Die Freiheit, meine Aufgaben und Verantwortungen so legen zu können, wie ich es will und wie es in meinen Tag passt, ist für mich der schönste Teil bei der Selbstständigkeit. Man kann sich entfalten und entwickeln, wie es sich gerade richtig anfühlt. An manchen Tagen bin ich früh morgens um 8 Uhr am kreativsten, manchmal am Samstagvormittag. Natürlich hat es lange gedauert, bis ich meinen Drang nach klar definierten Strukturen und diesen 9-5 Modell abgelegt habe. Nach 10 Jahren im Konzern geht das nicht von heute auf morgen. Aber heute höre ich ganz intuitiv auf meine eigenen Befindlichkeiten und strukturiere so jeden Tag anders. 

Wie definierst du persönlich Erfolg? 

Mariana Ilic: Erfolg ist für mich, wenn mich meine Arbeit fördert und fordert. Wenn ich immer mehr über mich hinauswachsen kann und eine verantwortungsvolle Aufgabe erfülle. Daher ist die Selbstständigkeit für mich genau das Richtige. In dieser Rolle wird man täglich dazu gebracht, aus seiner Komfortzone auszubrechen und in alle Richtungen zu denken. Das bedeutet für mich erfolgreich sein. 

Welche Pläne habt Ihr für die Zukunft von MPIRE TRENDS?

Mariana Ilic: Wir haben große Zukunftspläne mit MPIRE TRENDS. Die Gesellschaft dient als Dach-Firma für unsere vielseitigen Projekte und Brands. Ganz aktuell konzentrieren wir uns auf die Lifestyle Brand Mint & Meri. Mit dieser Marke wollen wir einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der täglichen Gewohnheiten nehmen, vor allem wenn es um Ernährung geht. Die Marke steht für pflanzenbasierte Ernährung, wir zeigen einfache und leckere Rezepte und vermitteln Wissen rundum das Thema vegane Ernährung und einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil. Diese Marke wird in den nächsten Jahren immer weiter ausgebaut, vielleicht gibt es schon bald Mint & Meri Delis und Kochshows. Stay tuned 

Was ist euer USP?

Mariana Ilic: Meine Schwester und ich haben 2018 gemeinsam gegründet und seitdem funktionieren wir in diesem Zweier-Team. Alle weiteren Expertisen holen wir uns extern rein, aber das Kern-Team ist und bleibt meine Schwester und ich. Wir ergänzen uns perfekt, können uns blind aufeinander verlassen und haben ein undurchdringbares Band zwischen uns. So eine starke innere Bindung in einem Gründer-Team ist schwer zu finden. Genau das ist unser USP. Egal welche Herausforderungen, Hürden oder auch große Erfolge wir bewältigen und feiern, durch unerschütterliches Vertrauen wissen wir, dass wir alles schaffen können.

Welche Rolle spielen soziale Medien bei euerer Kundengewinnung?

Mariana Ilic: Soziale Medien sind für uns enorm wichtig. Unser Modelabel LOOKABE wurde durch Instagram groß und berühmt. Wir haben durch die sozialen Medien Kooperationspartner wir Frauke Ludowig, Maybeline New York und Glossybox gewinnen können. Auch bei der neuen Marke Mint & Meri setzen wir auf Instagram. Einige unserer Rezeptvideos sind schon viral gegangen und haben knapp 1 Mio. Nutzer erreicht. Es ist wichtig zu verstehen, wie die sozialen Medien funktionieren und welche Trends gerade aktuell sind. Wenn man dieses Wissen für sich nutzt, kann man mit Instagram und Co. eine große Reichweite aufbauen und hat somit direkt ein großes Netzwerk an potenziellen Kunden. 

Zu welchem Thema wirst du deine Expertise und deine Erfahrungen auf dem ruhrSUMMIT weitergeben?

Mariana Ilic: Expertise ist ganz klar die Transformation. Ich habe selbst eine lange persönliche Entwicklung hinter mir und weiß daher genau, wie dieser Prozess aussieht und wie wichtig er ist. Früher hatte ich vor jeder Veränderung Angst und heute weiß ich, dass wir ohne Veränderung nicht erfolgreich sein können. Wie wir als Unternehmerinnen unser Geschäft weiterentwickelt haben und es geschafft haben, in Krisenzeiten ein völlig neues Modell zu erschaffen, werden wir auf dem ruhrSUMMIT erläutern und euch durch den Prozess führen.

Wie wichtig sind Events wie der ruhrSUMMIT für Gründer?

Mariana Ilic: Für Gründer ist ein funktionierendes Netzwerk das A und O. Das habe ich selbst viel zu spät erkannt. Wir wollten immer alles allein schaffen und ohne viel Hilfe auskommen. Wir hatten zwar immer ein Netzwerk an Experten, aber der Austausch mit anderen Gründern kam oft zu kurz. Heute wissen wir, dass es sehr wichtig ist, sich mit anderen Unternehmern, Gründern, Experten, etc. auszutauschen und immer wieder neu zu vernetzen. Der Austausch ist sehr bereichernd und nicht nur nützlich für die eigene Entwicklung, sondern es macht auch einfach Spaß. Solche Events wie der ruhrSUMMIT sind daher meiner Meinung nach sehr zu empfehlen, für jeden aus der Startup-Szene. 

Welche 3 Tipps hast du für Gründer?

Sei offen, mutig und erfinde dich immer wieder neu!

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

In 5 Jahren sehe ich mich an der Spitze eines nachhaltigen Unternehmens, das es schafft, Millionen von Menschen zu erreichen und ihre Leben ein Stückweit leichter zu machen. Wir helfen dabei, unsere Essensgewohnheiten zu ändern, unser Mindset zu Themen wie Bewegung und Achtsamkeit zu stärken und mehr Zufriedenheit zu gelangen. Mein Ziel ist, etwas Nachhaltiges zu erschaffen, was mich lange überdauern wird. 

Wir bedanken uns bei den Mariana Ilic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Man ist nie zu alt zum Gründen!

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ORGNATIC -  Der magnetische Organizer für die Schranktür

ORGNATIC –  Der magnetische Organizer für die Schranktür

Stellen Sie sich und das Startup ORGNATIC doch kurz unseren Lesern vor!

Hi, ich bin Nadia Al-Mardini und eigentlich freiberufliche Werbetexterin. Mein Job ist es also gute Ideen für meine Werbekunden zu haben. Mit ORGNATIC hatte ich zur Abwechslung mal eine geniale Idee für alle: den ersten magnetischen Organizer, der an die Schranktür kommt. Schließlich kann man nie genug Platz haben und extra Stauraum an der Schranktür ist ein genialer Trick, um die freien Flächen im Schrank voll auszunutzen.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Als ich die Idee zu ORGNATIC hatte, wusste ich sofort: Das ist genial! Das muss es zu kaufen geben. Und so habe ich kurzerhand selbst ein Unternehmen gegründet und mit der Produktentwicklung begonnen. Gar nicht so einfach, wenn man das noch nie gemacht hat.

Was war bei der Gründung von ORGNATIC die größte Herausforderung?

Die Suche nach einem geeigneten Produzenten war ein großes Problem, denn mein Anspruch an die Qualität ist extrem hoch. Daher habe ich viel Zeit damit verbracht 3D-Modelle anfertigen zu lassen und mir unzählige Produktmuster zuschicken zu lassen.
Alles in allem hat es von der Idee bis zum Verkaufsstart fast zwei Jahre gedauert.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Jein. Ich persönlich mag es lieber, wenn man perfekt vorbereitet an den Start geht.
Da das natürlich nicht immer möglich ist, geht es wahrscheinlich auch etwas weniger perfekt. Alles ist besser, als am Ende gar nicht zu starten.

Welche Vision steckt hinter ORGNATIC?

ORGNATIC verwandelt jeden Schrank in ein echtes Stauraum-Wunder. Und ist für jede Schrank geeignet.

Wer ist die Zielgruppe ?

ORGNATIC ist für alle, die einen Schrank haben. Denn selbst wenn man genug Platz hat, ist das System ein echtes Upgrade. Wichtige Dinge können übersichtlich und sofort griffbereit an der Innenseite der Schranktür aufbewahrt werden.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das ist ja das Tolle: es gibt keine anderen Anbieter. Natürlich könnte man einfach Fächer fest an die Schranktür kleben, aber dann kann man im Schrank nichts mehr umstellen,
ohne dass sich alles verkantet. ORGNATIC Boxen sind magnetisch und dadurch absolut flexibel. Wenn ich etwas Größeres reinstellen möchte, dann schiebe ich das Fach
einfach einen Zentimeter nach unten, so dass immer alles perfekt passt. Das System ist dadurch extrem flexibel.

Nadia, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sorgt ORGNATIC nicht nur in deutschen Schränken für Ordnung, sondern überall auf der Welt. Und zwar mit einer großen Auswahl an Magnet Boxen für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Glaube an deine Idee. Im Laufe der Zeit beginnt man oft an seinem Projekt zu zweifeln. Dann muss man sich daran erinnern, was die Idee zu Beginn in einem ausgelöst hat.
  2. Frag‘ nach Hilfe. Auch wenn ich alles allein machen wollte, Hilfe hatte ich trotzdem. Zum Beispiel von meiner Freundin Djamila Rabenstein, die mein Logo designt hat.
  3. Man ist nie zu alt zum Gründen! Ich war 41 als ich die Idee zu ORGNATIC hatte und hab den Schritt trotzdem gewagt.

Titlebild: Fotograf/ Bildcredit: Luka Funduk

Wir bedanken uns bei Nadia Al-Mardini für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: ORGNATIC

Kontakt:

Berlin Brain NM UG (haftungsbeschränkt)
Ruppiner Straße 10
D-10115 Berlin

www.orgnatic.de
hallo@orgnatic.de

Ansprechpartner:
Nadia Al-Mardini

Social Media:
LinkedIn
Instagram

Sehen Sie am 22. Mai diese 5 Startups in die Höhle der Löwen

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22. Mai

In der spannenden TV-Show „Die Höhle der Löwen“ wird auch in der achten Folge am 22. Mai um 20:15 Uhr bei VOX wieder um potenzielle Investitionen gekämpft. Unter dem kritischen Blick erfahrener Unternehmer stellen sich innovative Startups ihren Fragen und hoffen darauf, erfolgreich aus der Höhle herauszukommen

frats aus Mannheim am 22. Mai in Die Höhle der Löwen

Die jungen Gründer Raul Seidenfuss (20), Felix Kruse (20) und Frederic Redmann (21) stellen den frats vor, einen selbstkühlenden Getränkebecher. „Der frats ist ein doppelwandiger Becher mit integrierter Kühltechnologie“, erklärt Frederic. „Wir verwenden recycelbares und wiederverwendbares Polypropylen, das mindestens 500 Spülgänge in der Spülmaschine übersteht.“

Der robuste und stabile frats-Becher ist nicht nur ideal für erfrischende Getränke auf Festivals, Gartenpartys, Kindergeburtstagen, Bars und Clubs, sondern auch bei Studenten sehr beliebt für das Bierpong-Spiel. Um das Produkt zu testen, fordert Investor Nils Glagau Dagmar Wöhrl zu einer Runde Bierpong heraus. Werden sie den Becher als Schnapsidee abtun oder stoßen sie am Ende mit den Gründern auf einen Deal an? Das Gründertrio bietet 25,1 Prozent ihrer Firmenanteile für 125.000 Euro an.

Lovelstar aus Traunreut am 22. Mai in die Höhle der Löwen

Die Gründer Patrick Pauliner (32), Veronika Hajek (30) und Michael Schuhböck (25) wollen mit ihrer Erfindung für mehr Sicherheit sorgen. Ihre Innovation, Lovelstar, sind Steigbügel mit integrierten LED-Lichtern, die Kollisionen zwischen Autos und Pferden in der Dämmerung verhindern sollen. Die Idee entstand, als Patrick selbst beinahe in einen Unfall mit einer Reiterin verwickelt wurde und feststellte, dass die meisten Reiter keine Beleuchtung nutzen.

Die leuchtstarken LEDs in den Steigbügeln haben eine Reichweite von über 300 Metern und können vom Reiter jederzeit ein- und ausgeschaltet werden. Da eine Beleuchtung gesetzlich vorgeschrieben ist, ist Lovelstar für Reiter ein absolutes Muss und bietet ihnen zusätzlichen Versicherungsschutz. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lovelstars einfach nachträglich an nahezu jeden Steigbügel montiert werden können und nie vergessen werden können.

Bisher waren die Produkte von Lovelstar nur über den eigenen Onlineshop erhältlich, aber nun streben die Gründer den Einzelhandel an. Dafür benötigen sie einen strategischen Partner und ein Investment von 150.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

lynes aus Detmold am 22. Mai in die Höhle der Löwen

Die Brüder Tobias (22) und Sven Hubbes (27) haben mit ihrem Projekt „lynes“ ein Motto entwickelt, das auf nachhaltige Mobilität setzt: „Klima schonen und sich selbst belohnen“. Statt auf Verbote setzen die beiden darauf, Menschen dazu zu bewegen, auf klimafreundliche Verkehrsmittel umzusteigen. Durch die Nutzung der lynes-App auf dem Smartphone können Nutzer:innen Punkte sammeln, indem sie umweltfreundliche Wege zurücklegen.

„Unsere App erfasst die Strecken ganz unkompliziert und einfach“, erklärt Tobias. Die gesammelten Punkte können anschließend in attraktive Gutscheine und Vergünstigungen bei namhaften Unternehmen und Brands eingelöst werden. Um ihr Projekt weiter auszubauen und das Marketing zu verstärken, suchen Tobias und Sven nun eine Investition in Höhe von 180.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie den potenziellen Geldgebern 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.

HÄPPYSNÄX aus Buchholz i.d.N. am 22. Mai in die Höhle der Löwen

Marina Herter (40) aus Buchholz, zweifache Mutter, hat aus eigener Erfahrung gelernt, dass gesundes Essen nicht bei jedem Kind auf Begeisterung stößt. Bei der Suche nach einem gesunden Süßigkeiten-Ersatz für ihre jüngere Tochter erinnerte sich die gebürtige Ukrainerin an ihre Kindheit bei ihrer Oma. Dort wurden reife, süße Aprikosen gepflückt, auseinandergenommen und zur Hälfte direkt gegessen, während die andere Hälfte zum Trocknen auf das Dach gelegt wurde. Im Winter genoss man dann das natürlich getrocknete Obst. Diese Erinnerung brachte Marina auf die Idee für HÄPPYSNÄX.

HÄPPYSNÄX sind fruchtige Smoothierollen, die optisch und geschmacklich an Süßigkeiten erinnern, aber aus reinem Obst bestehen, erklärt Marina. Die Fruchtrollen bestehen lediglich aus zwei Zutaten: frischen Bio-Äpfeln und einer Beerensorte. Diese werden zu einem Smoothie gemixt und bei niedrigen Temperaturen von 42 Grad in einem Dörrgerät getrocknet, um die Vitamine und Nährstoffe zu erhalten. Die Produkte sind zu 100 Prozent natürlich, vegan, ohne Zuckerzusätze und haben eine Haltbarkeit von bis zu einem Jahr. Marina ist überzeugt: „Sie sind ideal für unterwegs, passen in jede Brotdose und sind richtig lecker.“

paleo movement aus Urbach bei Stuttgart am 22. Mai in die Höhle der Löwen

Raphael Schneider (34) und Toni Hackmann (44) aus dem paleo movement sind Personal Trainer und Inhaber eines eigenen Sportstudios. Sie wissen, wie wichtig Bewegung im Alltag ist, doch die meisten Erwachsenen verbringen viel Zeit im Sitzen. Langes Sitzen in einer Position kann zu Haltungsschäden, Übergewicht und einem erhöhten Diabetes-Risiko führen. Im Gegensatz dazu handeln Kinder intuitiv richtig und wechseln beim Spielen ständig ihre Sitzpositionen.

Deshalb haben Schneider und Hackmann den Paleo Chair entwickelt, ein innovatives Sitzmöbel, das artgerechtes und dynamisches Sitzen ermöglicht. Es ist mit Verbundschaum ummantelt, hat eine weiche und feste Seite und wird mit einem hochwertigen Bezug geliefert. Das Paleo Pillow, gefüllt mit speziellen EPS-Perlen, unterstützt die verschiedenen Sitzpositionen. Der Stuhl kann nicht nur im Büro, sondern auch in anderen Räumen genutzt werden. Mit einem Angebot von 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile suchen die Gründer nach einem Investor, um weiter durchzustarten.

Ein Wiedersehen mit spannenden Startups steht bevor, denn am 22. Mai um 20:15 Uhr präsentiert VOX die achte Folge von „Die Höhle der Löwen“. In dieser Episode erfahren wir, wie es den Startups ergangen ist, die in der Vergangenheit ein Investment aus der Höhle erhalten haben. Die Zuschauer dürfen gespannt sein auf die Erfolgsgeschichten von VapoWesp aus Stuttgart und OceanFood aus München. Was haben sie seitdem erreicht und wie hat sich ihr Weg nach dem Investment fortgesetzt? Die Antworten auf diese Fragen und weitere aufregende Entwicklungen werden in dieser Folge enthüllt.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Ian Lindsay auf pixabay

Der Kunde ist das Produkt deines Start-ups

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kunde

Gründer/Gründerinnen, die sich entschlossen haben, ihr eigenes Start-up ins Leben zu rufen, haben in der Regel ein Problem erkannt, was sie mit ihrem Produkt lösen möchten. Ein Produkt oder ein Service, das ein konkretes Problem löst, ist auch der erste wichtige Schritt für jedes neue Unternehmen. Das Problem ist nur dabei, dass Start-ups oft zu sehr dazu neigen, sich ausschließlich auf das eigene Produkt zu konzentrieren. In Pitches wird hervorgehoben, was es kann und welches Problem es löst. Doch wird oft ein entscheidender Punkt stark vernachlässigt. Nämlich der Kunde/Kundinnen. Der Kunde ist das Produkt und somit die Grundlage für den Erfolg jedes Start-ups.

Start-ups müssen Kunden mehr in den Mittelpunkt stellen

Doch was bedeutet es, wenn ich davon spreche, dass der Kunde in Wirklichkeit das Produkt ist und ein Start-up sich mehr darauf fokussieren muss? Dazu möchte ich auf zwei Begriffe eingehen, nämlich Branding und Marke. Was genau ist eine Marke? Ist eine Marke eine DPMA-Anmeldung, ein Logo, Corporate Design, ein Produkt oder sogar das Produktversprechen des Start-ups? Die Antwort ist, nichts von dem, sogar nicht in Summe zusammen. Ich teile die Definition von Marty Neumeier, der sagt: “A brand is a persons gut feeling, about a product, service or company.” oder “A brand is not what you say it is, it is what they say it is.”

Eine Marke ist also das Ergebnis, wie wir ein Start-up empfinden, was wir mit ihm verbinden und wie wir anderen von unseren Erfahrungen mit dem Start-up erzählen. Marke existiert also im Kopf und wenn eine Marke im Kopf stattfindet und wie wir ein Unternehmen empfinden, wissen wir auch schnell, ob und wie relevant es für uns ist.

Marke passiert

Das bedeutet, dass Marke einfach passiert. Menschen machen sich ein Bild von dem Start-up und entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie die Lösung in Betracht ziehen, das Produkt kaufen oder gar anderen davon erzählen. Dies passiert vom ersten Tag an. Bei jedem Pitch, bei jedem Kundenkontakt und das Einzige, was ein Start-up tun kann, ist dies zu beeinflussen. Ich spreche immer von einem bewussten Branding. Wie will ein Start-up wahrgenommen werden, wie soll über das Start-up gesprochen werden und – viel wichtiger – welchen Wert hat das Start-up für den Kunden oder die Kundin?

Um Branding betreiben zu können, benötigt es eine Markenstrategie, die im übrigen nicht Teil des Marketings ist. Oft wird Marke und Branding dem Marketing zugesprochen, was ein Irrtum ist. Marke und Branding sind eng mit dem Business Development verbunden. Da Branding strategisch ist, wo Marketing immer taktischer wird. Dies führt zudem dazu, dass Start-up oft nicht wissen, wie sie ihre Kunden/Kundinnen erreichen und wirklich für die ideale Gruppe sichtbar wird.

Die Mitbewerber werden kommen

Ein weiterer Punkt, den Start-ups oft unterschätzen, sind die eigenen Mitbewerber. Frage ich, wer sie sind, kommt schnell als Antwort, dass es keine gibt. Das Produkt ist einzigartig, keiner bietet es an. Die Wahrheit ist aber, dass es zumindest die indirekten Mitbewerber gibt und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die direkten auftauchen. Denn stellen Unternehmen fest, dass es ein Markt in einer bestimmten Kategorie gibt, wo Geld verdient werden kann, ist der Eintritt nur eine Frage der Zeit.

Was also tun? Eine Markenstrategie gibt Antworten darauf, wie man sich positioniert und wie man einen strategischen Vorteil gegenüber aktuellen sowie zukünftigen Mitbewerbern erlangen kann. Ein Vorteil ist der eigene Kunde/die Kundin. Die Frage, die ich bei jedem Markenworkshop stelle, ist, warum sollten eure Kunden bei euch kaufen und nicht beim Mitbewerber? Die Frage ist schwierig, aber der Startpunkt, um eine Strategie zu entwickeln, die für die Kunden/Kundinnen wertvoll ist. Eine Markenwelt, die ihre Identität wieder spiegelt, die Vertrauen schafft und somit die erste und einzige Wahl für die Kundenzielgruppe ist.

Fazit

Branding ist mehr als nur eine Vision, Mission, Werte und diese zu kommunizieren. Branding ist strategisch und langfristig. Es ermöglicht einen Vorteil im Markt und ermöglicht es, die erste Wahl für die eigenen Kundenzielgruppe zu werden. Denn der Kunde ist das Produkt und entscheidet über den Erfolg des Start-ups. Erst dann sollte mit dem Marketing die Strategie aktiviert werden, um die idealen Kunden/Kundinnen für sich zu gewinnen und zu halten.

Autor:

Als Brand Strategist und CEO der auf Scale-ups ausgerichteten Branding Agentur burnt GmbH entwickelt Marcel Schubert, zusammen mit Start-up Teams, effiziente und fokussierte Markenstrategien. Er arbeitete mit dem „Markenguru“ Marty Neumeier an der deutschen Übersetzung des englischen Bestsellers „THE BRAND GAP“, das bereits über 25 Millionen Mal gelesen wurde.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

CHAOS//LOOP: Eine revolutionäre NFT-Kollektion von Christof Babinsky

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CHAOS//LOOP: Eine revolutionäre NFT-Kollektion von Christof Babinsky

Die Kunstgalerie xcircle freut sich, in Zusammenarbeit mit dem European Culture Center (ECC) anlässlich der Architekturbiennale 2023, Werke des Künstlers Christof Babinsky zu präsentieren.

Christof Babinsky verbindet Unternehmertum und künstlerisches Genie, indem er Innovationen vorantreibt und komplexe Prozesse inszeniert. Mit der Erfindung von interaktiven Voll-LED-Videopanels gilt der preisgekrönte Unternehmer als Revolutionär. Die Themen Architektur und Design führen ihn zur Kunst, die den visionären Geist seit geraumer Zeit umtreibt.

Mit CHAOS//LOOP, so der Titel der NFT-Kollektion, fordert Babinsky die Welt der digitalen Kunst heraus, indem er Kunstinhalte einfängt, die in der physischen Welt entstehen, aber nur durch den Einsatz eines digitalen Aufnahmegeräts möglich sind.

Der Künstler nutzt das Medium der Digitalkamera, die auf ihre eigene Projektion gerichtet ist, um eine unendliche Rückkopplungsschleife zu schaffen, die unvorhersehbare, vom Chaos geprägte Kreationen hervorbringt. Das künstlerische Prinzip basiert auf der Idee der Initialzündung, die der Kamera Input für zufällige Mixturen von Farbe und Form gibt. Dabei kann es sich um ein eigenes Kunstwerk handeln oder um eine vom italienischen Maler Tiziano, von Jackson Pollock oder von der Flamme eines Feuerzeugs geliehene Aneignungskunst. Das Ergebnis sind chaotische und hypnotische Muster, die autonom entstehen und sich zu einem künstlerischen Werk verdichten, das Babinsky durch sorgfältige Analyse auswählt.

CHAOS//LOOP: Eine revolutionäre NFT-Kollektion von Christof Babinsky

NFT-Kunst basiert oft auf komplexen digitalen Algorithmen, die bewegte Bilder erzeugen. Babinsky kehrt den Prozess um: CHAOS //LOOP basiert auf den physikalischen Parametern unserer physischen Welt und verwendet ein System, das nur durch moderne digitale Kamerasensoren und deren Rückkopplungsschleife existieren kann. Entscheidend ist, dass analoge Form und digitales Medium in einer Weise zusammenkommen, die ohne das andere nicht auskommt. Für die Projektion der Arbeiten verwendet Babinsky seine eigenen architektonischen Bildschirme namens ASB Digital Wallpaper.

Die Gruppenausstellung Time Space Existence wird am 20. Mai eröffnet und läuft bis zum 26. November 2023 im Palazzo Bembo, Palazzo Mora und den Marinaressa-Gärten im Herzen von Venedig, Italien. Die Ausstellung wird die Aufmerksamkeit auf die neu entstehenden Ausdrucksformen der Nachhaltigkeit in ihren zahlreichen Ausprägungen lenken, die von einem Fokus auf die Umwelt und die urbane Landschaft bis hin zu den sich entwickelnden Gesprächen über Innovation, Wiederverwendung und Gemeinschaft reichen.

Artist Christof Babinsky
Title CHAOS//LOOP 2023
Gallery xcircle
Partner European Cultural Centre
Venue Palazzo Mora, Venice, Italy
Period May 20 – November 26, 2023
Websites timespaceexistence.com
xcircle.io
babinsky.io
Minting: gallery.manifold.xyz/babinsky_01

ruhrSUMMIT 2023 INTERNATIONAL BUSINESS EVENT

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ruhrSUMMIT

Neben Keynotes präsentieren Start-ups ihr Businessmodell auf der Pitch Stage und können den ruhrSUMMIT-Award inklusive Preisgeld gewinnen.

Am 13. Juni 2023 geht der ruhrSUMMIT in die achte Runde. Dieses ganzheitlich nachhaltig gestaltete Businessevent bringt jährlich Start-ups, Unternehmen und Investor*innen zusammen. Richtungsweisende Themen wie beispielsweise Female Entrepreneurship oder Circular Economy, innovative Technologien und aktuelle Problematiken werden thematisiert und via Networking langfristige Relationen hergestellt. Der Fokus auf langfristige Ergebnisse für seine Teilnehmer*innen ist das Alleinstellungsmerkmal des ruhrSUMMIT und macht ihn zu einem einzigartigen Businessevent im Ruhrgebiet.

Der ruhrHUB als Ausrichter des ruhrSUMMIT fördert die digitale Wirtschaft im Ruhrgebiet und ist stark in der Region verankert. Deshalb ist die neue Ausstellungsfläche sowohl im Namen als auch in der Auslegung daran angelehnt. In der ruhrMETROPOLIS präsentieren sich Ausstellende nach Themen in verschiedene Towns, um somit Besucher*innen einen leichteren Überblick zu verschaffen. Die Herhod-, Ecosystem-, Digital Health-, XR-, Expo-, Corporate-, Future Web- und Impact Town bilden zusammen die ruhrMETROPOLIS. Jede Town verkörpert Trendthemen, wie z.B. Circular, Food and Lifestyle, Social Entrepreneur, Female Entrepreneur, IT-Sicherheit und vieles mehr.

Weitere Informationen zu den ruhrMETROPOLIS-Towns werden in Kürze auf unserer Website, ruhrsummit.de, in Form von einer 3D Event-Map einzusehen sein.
Die Masterclasses werden im Workshop-Format stattfinden, sodass hier tiefgreifende Themen und Problemstellungen von den Teilnehmenden diskutiert werden können, um so Mehrwerte zu schaffen. Die Investors Lounge bildet einen Treffpunkt, welcher Raum für Investierende und Start-ups gibt. Sie bietet sich für ungestörte Geschäftsgespräche an. Ein neues Konzept sowie eine starke inhaltliche Agenda befeuern das diesjährige Programm.

Die zwei 360° Bühnen gewähren den Speakern sowohl auf der Pitch als auch auf der Innovation Stage Nähe zum Publikum, damit sie in den direkten Austausch treten können. So werden aus Zuhörenden aktive Teilnehmer*innen, die ihr Potenzial und Know-how nicht nur einbringen dürfen, sondern sollen. Erstmalig wird dem besten Pitch auf der Pitch Stage der ruhrSUMMIT-Award verliehen. Hinzu kommt ein Preisgeld in Gesamthöhe von 10.000,-€, welches von Aulinger Rechtsanwälte Notare gestellt wird. Hier läuft alles unter der Devise: „THINK.CREATE.GROW“, die die einzelnen Phasen der Start-ups widerspiegelt.

Zahlreiche erfolgreiche Entrepreneur*innen teilen zudem in Insight Talks ihre wertvollen Erfahrungen mit Start-ups und Gründer*innen der Zukunft.
Die Innovation Stage wird von Frau Claudia Bechstein und Sven Göth moderiert. Frau Bechstein gehört zu den besten Wirtschaftsmoderatoren Deutschlands. Als Unternehmerin und Investorin bringt Sie das Know-how mit. Herr Göth ist Experte für Zukunft und Innovation. Die internationale Speakerszene ist für beide eine Leidenschaft.

Das ganze Programm läuft unter einem Nachhaltigkeitskonzept. Der ruhrSUMMIT ist sowohl sozial, ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig aufgebaut, von Mehrwerten für Besucher*innen bis zum CO2-Fußabdruck. Aufgrund eines nachhaltigem Verpflegungsangebots werden wir fleischlose Kost anbieten. Wir bitten alle Teilnehmer*innen auf Werbemittel in Form von Flyern, oder ähnlichem zu verzichten und weisen auf eine direkte Vernetzung via Social Media hin. Dadurch wollen wir den Einwegmüll reduzieren. Zusätzlich bietet die Location, Jahrhunderthalle Bochum, gute Anbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Der ruhrSUMMIT verkörpert nicht nur das aktuelle Thema ökologischer Nachhaltigkeit, sondern schafft auch nachhaltige Mehrwerte.
Für die dritte Förderperiode haben wir DWNRW-Hubs das gemeinsame Leitthema „Tech4Good“ entwickelt. Auf Basis der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der DWNRW-Hubs wurden Maßnahmen sowie Aktivitäten innerhalb des Hub- Verbundes festgelegt und unter dem gemeinsamen Leitthema umgesetzt. Bei „Tech4Good“ geht es um die 17 Sustainable Developement Goals der UN.

Es zielt einerseits auf das Lösen von drängenden sozialen, gesellschaftlichen wirtschaftlichen und klimatischen Problemen ab und andererseits auf den rücksichtsvollen, sozialverträglichen und sicheren Einsatz neuer Technologien. In gemeinsam konzentrierten, öffentlich sichtbaren Aktionen und Events findet die Thematik Ausdruck. Diese sollen im Rahmen der Hub-übergreifenden Zusammenarbeit sowohl regelmäßig als auch anlassbezogen gezielt kommunikativ als auch im Rahmen von (gemeinsamen) Events hervorgehoben werden. Auch der ruhrHUB wird sich im Rahmen seiner regelmäßigen Angebote und Formate dem Themenfeld „Tech4Good“ widmen sowie für die Ausrichtung von gemeinsamen Formaten zur Verfügung stehen, um dieses übergreifende Leitthema nachhaltig zu stärken.

Tech4Good spielt auf dem ruhrSUMMIT allein aus der Nachhaltigkeitsperspektive eine große Rolle.
Areas für Unterhaltung, Verpflegung und Entspannung runden den ruhrSUMMIT ab. Die DJs Cupidon Djing begleiten den ruhrSUMMIT musikalisch. Die beiden nutzen Ihre Fähigkeiten, um Underground-Beats und Chartsmashers auf eine originelle und energiegeladene Weise zu mischen. Mit einem Mix aus Hip-Hop, Afrobeat, R&B, Elektro, Future Bass und mehr werden die Beiden Stimmung machen.

Weitere Infos zum ruhrSUMMIT findet ihr hier

Foto/Quelle: stock.adobe.com – aerogondo

Textquelle: Ruhr:HUB GmbH

Nimm dir doppelt so viel Zeit für dein Projekt als du planst

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holzquelle

Die Gründer von Holzquelle, ein digitaler Marktplatz für Holz aller Art, waren in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Holzquelle doch kurz vor!

Holzquelle ist ein digitaler Marktplatz für Holz aller Art. Wir rücken den wertvollen und nachhaltigen Rohstoff Holz in’s Rampenlicht und verbinden Angebot und Nachfrage direkt. Auf www.holzquelle.com haben Waldbesitzer beispielsweise die Möglichkeit, ihr Holz direkt an einen Verarbeiter in der Region zu verkaufen während Konsumenten auf der anderen Seite regionales Brennholz kaufen können. So profitieren beide Seiten am Holzmarkt von mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und besseren Preisen.

Wie ist die Idee zu Holzquelle entstanden?

Als Förster und Gründer von holzquelle habe ich in den letzten Jahren oft miterlebt, wie die schönsten Stämme zu Hackschnitzel verarbeitet wurden und der Holzpreis unter Druck gerät, während riesige Mengen Brennholz importiert und zu enormen Preisen in den Märkten verkauft werden. Naheliegend war als die Lösung, Konsumenten, Verarbeiter, und Waldbesitzer an einen Tisch zu setzen und regionales Holz für jedermann zugänglich zu machen.

Welche Vision steckt hinter Holzquelle?

Unser persönliches Ziel ist es, den nachwachsenden und regional verfügbaren Rohstoff Holz in den Vordergrund zu rücken. Holz kann so vielseitig und nachhaltig verwendet werden, egal ob als Brennholz, für Häuser oder zur Papierherstellung. Mit holzquelle wollen wir dieses enorme Potenzial aufzeigen und eine profitable Lösung bieten für jene, die mit dieser wertvollen Ressorce erfolgreich arbeiten wollen.

Wer ist die Zielgruppe von Holzquelle?

Bei holzquelle stehen rund 1,65 Mio. Waldbesitzer in Ö und D, also die Erzeuger von Holz im Fokus. Ohne sie gäbe es immerhin kein Holz zu vermarkten. Doch auch holzerarbeitende Betriebe und Privatpersonen mit Interesse an Holz sind Teil dieser Wertschöpfungskette und somit auch unserer Zielgruppe.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Die Fernsehshow 2M2M ist in der österreichischen Startup-Szene natürlich jedem bekannt. Die wertvolle Bühne bietet eine einzigartige Möglichkeit, mit potenziellen österreichischen Investoren in Kontakt zu treten. Für ein  junges Startup mit Kapitalbedarf wie holzquelle also ein absolutes Muss.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Schritt 1 war die Wahl des Pitchers. Wir haben uns dazu entschlossen, zu zweit zu pitchen um unser Know-How vor Ort zu maximieren. Dank dem Pitch-Training Von Florian Kandler haben wir einen Pitch zusammengestellt, der das Wesentliche beinhaltet und garantiert weniger als 2 Minuten lang ist. Dann ging’s an die Deko, die Vorbereitung auf die einzelnen Investoren und die Fertigstellung des Klickprototyp. Zum Zeitpunkte der Bewerbung hatten wir ja de facto noch nichts, das wir den Investoren zeigen konnten. Mit viel Motivation und Fleiß hatten wir letztlich am Tag der Aufzeichnung alles beisammen.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Der Anruf kam eines Tages ganz unerwartet und hat uns natürlich mit großer Freude erfüllt. Die Gelegenheit, das eigene Herzensprojekt vor so vielen Menschen zu präsentieren, erhält man schließlich nicht oft. Für uns war der geplante Auftritt in der Show ein großer Antrieb, holzquelle so schnell und gut wie möglich voranzubringen. Und das hat sich, wie man sieht, gelohnt. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Holzquelle aufmerksam werden?

Von den Kontakt zu den Investoren mal abgesehen ist der Werbewert dieser Sendung enorm hoch. Das haben wir auch deutlich gespürt. Schon bevor die Sendung online ging wurden große Medien auf uns aufmerksam, wir durften viele neue Leute kennenlernen und unsere Partner profitierten gleich davon mit. Der Auftritt in der Show war auf jeder Ebene ein Erfolg, auch wenn es in der Show zu keinem Investment kam.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

In der Vorbereitungsphase haben wir schnell zwei Dinge festgestellt: Erstens ist der Zeitpunkt für eine Finanzierungsrunde sehr ungünstig da wir zum Aufzeichnungstermin gerade noch nicht online waren. Und zweitens sind die Investoren der aktuellen Staffel in vielen Bereichen Experten, der Bereich Holz und Holzmarkt ist für viele jedoch sehr schwer einschätzbar. Wir mussten uns also um jeden einzelnen Investor sehr bemühen. Am ehesten kamen für uns aber Herr Heinrich Prokop und Herr Dr. Hans Peter Haselsteiner in Frage.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Wir haben zur Ausstrahlung der Sendung ein public viewing veranstaltet und unsere Partner und Unterstützer dazu eingeladen. Abgesehen von einer sehr gelungenen Party haben wir schon an diesem Tag extrem hohe Zugriffszahlen verzeichnet. Im Minutentakt haben sich Leute bei holzquelle registriert. In den Tagen darauf wurde auf holzquelle rege mit Holz gehandelt. Das zieht sich bis heute durch, worüber wir sehr dankbar sind. Wir haben mittlerweile starke Partner an unserer Seite, erscheinen in zahlreichen Medien und bemühen uns sehr, um mit dem erfreulichen Wachstum von holzquelle Schritt zu halten.

Holzquelle, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Holzquelle verfolgt einen klaren Plan. Dank dem Auftritt bei 2M2M konnten wir das „Henne-Ei-Problem“ großteils bewältigen. Wo die Nachfrage besteht, haben wir nun auch vielerorts ein Angebot. Dieses Netz werden wir in den nächsten Jahren stark verdichten bis holzquelle in jedermanns Kopf aufleuchtet sobald er oder sie an Holz denkt. So können wir unseren Kunden das beste Erlebnis und den größten Erfolg mit holzquelle garantieren. Wo genau die Reise hingeht, werden aber letztendlich unsere Kunden entscheiden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Tipp Nr. 1: Man braucht nicht immer Geld, um seine Ziele zu erreichen. Sehr oft erreicht man mit guten strategischen Entscheidungen und einem passenden Netzwerk allein sogar mehr.

Tipp Nr. 2: Bildung. Ein Startup zu gründen erfordert Know-How in ganz vielen Bereichen, die man anfangs noch nicht am Schirm hat. Dazu reichen oft qualitative Online Kurse und Masterclasses, die man zu jeder Tages- und Nachtzeit absolvieren kann. Außerdem ist es mega spannend.

Tipp Nr.3: Nimm dir doppelt so viel Zeit für dein Projekt als du planst. Du wirst schnell merken, das du zweitweise über 100% geben musst, um deine Ziele zu erreichen. Dafür wirst du später umso mehr belohnt.

Bildcredit/ Fotograf: Maria Fahrngruber

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: holzquelle

Kontakt:

Holzquelle GmbH
Lumplgraben 140
4463 Großraming
Österreich

www.holzquelle.com
office@holzquelle.com

Ansprechpartner: Christoph Kronsteiner

Social Media:
Facebook
Instagram
LinkedIn

Nutzt jede Chance, um euch zu präsentieren

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bergardi

Die Gründer von Bergardi – ein Vorreiter für aktiv-dynamisches Sitzen, waren in 2 Minuten 2 Millionen 

Stellen Sie sich und das Startup Bergardi doch kurz vor! 

Bergardi hat 3 Gründer: Markus, Thomas und Walter. Wir haben unser Unternehmen in Linz gegründet, um am Scale-up Förderprogramm von tech2b teilzunehmen und unsere Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen. Wir sind Experten in der Entwicklung von Sitzmöbeln, aufgrund von 17 Jahren Erfahrung in der Lordosenstützentwicklung. Gemeinsam mit Ärzten und Ergonomen haben wir aktiv-dynamische Stühle entwickelt, die erstmals hohe Unterkörperbewegungen mit einer stabilen Körperhaltung verbinden. So kann mehr Bewegung während des Tages in einer ergonomischen Haltung durchgeführt und die Wirbelsäule im Lendenwirbelbereich gestärkt werden. Schmerzen im unteren Rücken können so reduziert und die Müdigkeit am Ende des Arbeitstages verringert werden.  

Eine unabhängige Studie der FH Gesundheitsberufe OÖ fundiert die gesundheitlichen Benefits unserer aktiv-dynamischen Stühle. 

 Wie ist die Idee zu Bergardi entstanden? 

Die Geschichte von Bergardi begann in der Werkstatt unseres Mitgründers Walter. Nachdem sein Bruder einen Bandscheibenvorfall erlitt, setzte Walter alles daran, einen aktiv-dynamischen Stuhl zu entwickeln, der erstmals sowohl eine aktive Bewegung im Lendenwirbelbereich als auch eine stabile Oberkörperhaltung ermöglicht. Hierfür zerlegte er bestehende Modelle und tüftelte immer weiter an neuen Sitzkonzepten. Als wir, Markus und Thomas von der Idee hörten, waren wir sofort begeistert und wollten bei der Entwicklung mitwirken. Markus hat die Geschäftsführung übernommen, während Thomas für das Marketing und den Vertrieb zuständig ist und Walter an der Weiterentwicklung des Sitzkonzepts arbeitet. 

Welche Vision steckt hinter Bergardi? 

Durch Trends wie die Digitalisierung und der Konnektivität findet unser Lebensstil immer mehr im Sitzen statt. Dadurch nehmen insbesondere die Volkskrankheiten Bewegungsmangel und Rückenschmerzen immer mehr zu. Unsere Vision ist es, dass keine Rücken- und Bandscheibenprobleme mehr durch langes Sitzen entstehen müssen. 

Wer ist die Zielgruppe von Bergardi? 

Unsere Stühle wurden speziell für Menschen entwickelt, die aufgrund ihrer Arbeit viel Zeit im Sitzen verbringen, wie z. B. Angestellte. Mit den aktiv-dynamischen Fitnesstrainern von Bergardi möchten wir ihnen mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen und ihr Wohlbefinden während des Tages steigern. Insbesondere Menschen mit Rückenbeschwerden schätzen unsere Stühle sehr, da sie schnell einen Unterschied zu herkömmlichen Stühlen spüren und von den positiven Effekten profitieren. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben? 

Auf der Salz21 haben wir zwei Produzenten der Show kennengelernt, die auf unseren Bergardi-Stühlen Platz genommen haben und indes begeistert waren. Sie haben uns empfohlen, uns unbedingt für die Show zu bewerben! 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Wir haben viel gepitcht vor möglichst unterschiedlichen Personen, um unterschiedliche Blickwinkel zu unseren Auftritt zu erhalten. Außerdem haben wir uns vorher Gedanken gemacht, welche Fragen von den Investor*innen gestellt werden könnten und diese in einem Dokument zusammengefasst.  

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? 

Wir waren ehrlich gesagt sehr überrascht von der Zusage. Die Zeit zwischen unserer Bewerbung und der Zusage für die Show war so lang, dass wir nicht mehr damit gerechnet hatten. Als wir schließlich die Chance bekamen, aufzutreten, waren wir sofort motiviert und haben unseren Pitch optimiert. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Bergardi aufmerksam werden? 

Ich denke, dass diese Show für jedes Startup ein Highlight ist, da sie als Sprungbrett für die Skalierung genutzt werden kann! Die Sendung wird von sowohl interessierten Unternehmen als auch Privatpersonen verfolgt. Da fast jeder im Alltag sitzt, kann vor allem Bergardi wir durch die Ausstrahlung eine breite Masse erreichen. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus? 

Anfangs dachten wir, dass insbesondere Christian Jäger aufgrund seines beeindruckenden Portfolios und seiner Vergangenheit als Boxtrainer an unserem Start-up interessiert sein könnte. Doch auch Katharina Schneider und Hans-Peter Haselsteiner, als Vertriebs- und Produktionsexperten, weckten unser Interesse. Wie es letztendlich ausgegangen ist, könnt ihr in der Sendung vom 16.05. verfolgen! 

Wie ging es nach der Sendung weiter? Bergardi, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Wir haben uns nach “2 Minuten 2 Millionen” wieder vermehrt auf unsere operativen Geschäftsaktivitäten konzentriert. Um auf die Sendung vorbereitet zu sein, haben wir unseren Onlineshop optimiert und unseren Onlineauftritt verbessert. Ob es während der Sendung zu Investorengesprächen gekommen ist, dürfen wir natürlich noch nicht verraten – das werdet ihr dann in der Sendung erfahren. 

Unser Ziel ist es, dass sich Bergardi innerhalb der nächsten fünf Jahre als die führende Marke für aktiv-dynamische Sitzmöbel etabliert hat und wir vielen Menschen mit Rücken- und Bandscheibenproblemen helfen konnten. Jede Person, die dank Bergardi mit Freude und Leichtigkeit durch den Alltag schwingt, ist für uns ein Erfolg und bestätigt unsere Vision. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Lasst euch helfen! Niemand kann das Gründerdasein alleine meistern. Das war auch eines unserer Learnings. Zu Beginn dachten wir, wir könnten alles alleine meistern und wollten nicht von externen Organisationen abhängig sein. Aber schnell stießen wir an unsere Grenzen und waren überfordert. Nutzt Startup-Inkubatoren und Förderstellen wie FFG oder AWS, die eure Ideen zu unterstützen und gutes Feedback geben. Wir haben die meisten Förderungen zu spät eingereicht, was finanziell eine große Belastung für uns war. 

Nutzt jede Chance, um euch zu präsentieren. Egal ob es um Auftritte in “2 Minuten 2 Millionen” oder um Bewerbungen bei Gründerpreisen geht, jederPräsentation hilft dabei, euch und euer Unternehmen bekannter zu machen und das Geschäftsmodell weiter zu formen. Oft weiß man im Vorhinein gar nicht, wie wertvoll solche Gelegenheiten sind. Wir wissen, dass zeitliche Ressourcen bei vielen Startups knapp sind, aber Präsenz zahlt sich immer aus! 

Und zu guter Letzt: 

Zieht euer Ding durch – ihr seid die Expert*innen! Wir haben uns zu Beginn sehr von Expert*innenmeinungen beeinflussen lassen. Oft waren sie von unserer Vorgehensweise nicht begeistert und haben uns sogar geraten, uns ein zweites Standbein zu suchen. Nur ihr wisst, was ihr tatsächlich draufhabt und wofür ihr euer Unternehmen gegründet habt! Vermeintlichen Expert*innen fehlt oft der Gründerspirit und sie sehen die Dinge oft anders als ein junges/dynamisches Startup-Team. Lasst euch von negativem Feedback nicht entmutigen und bleibt eurer Linie treu! 

Bild: v.l.n.r Markus Franz-Riegler, Walter Schindlegger, Thomas Riegler @RaabMedia

Wir bedanken uns bei Thomas Riegler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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