Donnerstag, April 3, 2025
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Seid geduldig und zeigt Beharrlichkeit

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ApLin

ApLin vegane Seife aus Sheabutter -nachhaltig, ökologisch und handmade!

Stellen Sie sich und das Startup ApLin doch kurz unseren Lesern vor!

Das Motto der ApLin heißt: „Kreativität beginnt im Kopf“ .Mit diesem Gedanken wurde die ApLin offiziell im Oktober 2021 gegründet.

Angefangen haben wir damit, dass wir Aluminiumreste, welche weggeworfen wurden, zu sammeln, einzuschmelzen und diese Aluminium dann weiter zu verarbeiten. Diese Idee gehen wir auch weiter und werden in Zukunft diese Aluminium in etwas nützliches umwandeln.

Der nächste Schritt war, dass wir Dekoration aus Gips geformt haben. Unsere ersten Kunden fanden das sehr interessant und der erste Verkauf auf einen Flohmarkt hat uns bestätigt. Der Nachteil von Gips ist aber die Empfindlichkeit bei Feuchtigkeit und die Zerbrechlichkeit. Aus diesem Grund sind wir auf Resin-Epoxidharz übergegangen. Es ist ungiftig, ungefährlich und unempfindlich. 

Unsere Kernprodukte und Hauptaugenmerk sind aber im kosmetischem Bereich. Wir produzieren nachhaltige und vegane Seife auf Sheabutter Basis und möchten diese zu einem fairen Preis anbieten. Wir haben viele Tage und Nächte an den Düften gearbeitet und perfektioniert. Jetzt haben wir ein ressourcenschonendes und nachhaltige Produkt entwickelt, unsere Seife!   

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sind davon überzeugt, dass Kreativität und handmade Ware ihren Platz in dieser Welt verdient haben.

Welche Vision steckt hinter ApLin?

Ein nachhaltiges, kreatives Produkt erschaffen, welches für jede Person zu einem fairen Preis erhältlich ist. Der erste Meilenstein ist uns schon gelungen: Unsere vegane Seife auf Basis von Sheabutter.

Es stecken noch viel mehr Visionen hinter der ApLin. Wir arbeiten schon an einem veganen Duschgel, welches wir nach erfolgreicher Laboranalyse unserer Seifen in die letzte Testphase bringen. Außerdem haben wir schon eine Idee, welche es bis jetzt noch nicht auf den Markt gegeben hat. Verständlicherweise möchte ich da jetzt noch nicht zu viel verraten.  

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die aktuell größte finanzielle Herausforderung steht uns noch bevor: Die Laboranalyse unserer Seifen, um die dazugehörigen Zertifikaten zu erhalten, damit wir die Ware verkaufen dürfen. Das Eintragen der Produkte ins EU-Register und anschließend müssen wir noch Werbung gestaltet und streuen.

Wer ist die Zielgruppe von ApLin?

Unser Produkt ist für jede Zielgruppe gedacht. Wir spezialisieren uns nicht auf eine Auswahl. Unser Ziel ist es, dass jeder unser Produkt zu einem fairen Preis erhalten möchte. Die erhaltenen Testergebnisse von den freiwilligen Testpersonen bestätigen unserer Vision. 

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere Ware ist handmade und bald für jeden erschwinglich zu erwerben. Die niemals endende Kreativität und die einmaligen, angenehmen Düfte unserer Seifen dürften ein weiteres einmaliges Merkmal sein. Außerdem haben wir keine bestimmte Zielgruppe und schließen somit keine Person in unserer Produktstrategie aus. Jeder soll an unserem Produkt Freude haben.

Ein weiters, wichtiges Alleinstellungsmerkmal wird in Zukunft kommen. Wir haben weiter oben schon erwähnt, dass wir einen einmalige Idee haben, welche ich aber  leider noch nicht verraten kann. Ihr dürft euch aber schon freuen.  

ApLin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird sich unser Produkt im Markt integriert haben und die Marke ApLin steh für Freude am nachhaltigen Produkt zu einem erschwinglichen Preis. Außerdem würden wir uns freuen, wenn wir weiteren Menschen die Chance geben, bei ApLin für ein faires Gehalt zu Arbeiten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Seid von euch und eurem Produkt zu 120% überzeugt. Seid ihr nicht selbst davon überzeugt, könnt ihr andere auch nicht überzeugen.

Nehmt euch Zeit und überlebt euch eure Strategie. Schreibt am besten eure Ziele auf und wie ihr dort hinkommen möchtet, welche rechtlichen Hürden kommen und welche Möglichkeiten der Finanzierung euch zur Verfügung stehen. 

Seid geduldig und zeigt Beharrlichkeit. Es wird dauern, bis der erste sichtbare Erfolg eintritt. Lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen und bleibt immer am Ball. Es wird sich lohnen, versprochen! 

Wir bedanken uns bei Martin Lindenborn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Die Verbindung von Musik und künstlicher Intelligenz: Beeinflussung und kreative Möglichkeiten

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Andrew Paley

Im Interview erörtert Andrew Paley die Beziehung zwischen Musik und Künstlicher Intelligenz (KI) und untersucht, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und welchen potenziellen Einfluss sie auf künstlerische Bestrebungen haben können.

Warum interessieren Sie sich sowohl für Musik als auch für künstliche Intelligenz und wie beeinflussen sich diese Bereiche gegenseitig?

Andrew Paley: Beide Bereiche sind auf ihre Weise sehr kreativ – beide beinhalten den Einsatz eines Instruments, sei es ein musikalisches oder ein statistisches, das dabei hilft, eine Idee zu formen und in gewissem Sinne daran mitzuwirken, dass sie auch umgesetzt wird. Und in beiden Fällen kann es sein, dass man einen Blitz in einer Flasche einfängt – eine gewisse Spontanität, die in einem Medium festgehalten wird.

Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Nun, es könnte direkt sein – indem man KI nutzt, um Klänge oder Audiomuster zu erzeugen – oder indirekt, wie bei jeder anderen Kunst, indem man eine Stimmung erzeugt oder eine Idee inspiriert. Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit der Vermischung – ich bin fasziniert davon, Audiosignale zu erforschen und in generative Modelle zu leiten, um zu sehen, welche Art von Bildern (und andere Medien) hervorgerufen werden können. Und ich denke, mit der Zeit besteht die Möglichkeit einer dynamischeren, direkteren und flüssigeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Räumen in allen möglichen Formen.

Können Sie uns mehr über Ihre Erfahrungen und Ihren Beitrag zum Einsatz von KI bei der Erstellung von Inhalten erzählen, insbesondere bei Narrative Science und Storyline? Wie sehen Sie die Entwicklung von KI in der Medienbranche und welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus?

Andrew Paley: Sowohl bei Narrative Science als auch bei Storyline habe ich mich für den Einsatz von KI eingesetzt, um die Art und Weise, wie Menschen auf Informationen zugreifen und die Welt um sie herum verstehen, neu zu gestalten. Bei Narrative Science haben wir uns voll und ganz auf die Generierung von Sprache und Dokumenten konzentriert, und ich habe meine Zeit dort als Ingenieur und Designer damit verbracht, unsere Plattform innovativ zu gestalten, um sie leistungsfähiger und zugänglicher zu machen. Nach einer gewissen Zeit, in der ich an meiner Doktorarbeit gearbeitet habe, habe ich Storyline mitbegründet, um etwas Größeres zu erforschen.

Der Journalist in mir interessiert sich am meisten für das Medium, das als Schnittstelle für menschliche Informationen am effektivsten ist, und angesichts der Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz in den letzten zehn Jahren gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, unsere Beziehung zum Wissen auf sinnvolle Weise zu verbessern. Diese Schnittstelle steht im Mittelpunkt unserer Arbeit bei Storyline, wobei wir uns um Klarheit und Vertrauen bemühen, und ich bin begeistert von dem, was wir aufbauen.

Abgesehen davon stellt die künstliche Intelligenz natürlich eine Herausforderung für Medien und Informationen dar. Ein wesentliches Problem ist die Möglichkeit bzw. Unvermeidbarkeit, dass Online-Räume ohne vertrauenswürdige Informationen bleiben. Wenn jede Art von Medien überzeugend generiert werden kann – Texte, Bilder, Videos, Töne -, wird es in digitalen Räumen einen ständigen Kampf zwischen einer ständig wachsenden Flut von Unsinn und Fehlinformationen und dem Bruchteil an Wahrheit geben, den man für sich herausholen kann. Durch Rückkopplungsschleifen wird dies natürlich noch schlimmer. Und das ist nur eine Randbemerkung zum Potenzial dieser neuen Werkzeuge, absichtliche Desinformation zu verstärken und uns proaktiv die Aufmerksamkeit und Handlungsfähigkeit anderer Menschen zu rauben, was an sich schon eine große Bedrohung darstellt.

Können Sie uns mehr über Ihren kreativen Ansatz bei der Verwendung von KI zur Erstellung von Musikvideos erzählen und wie sich dies auf die Musikproduktion und Kreativität auswirken könnte?

Andrew Paley: Ich betrachte diese neuen Modelle einfach als eine neue Gruppe von Mitarbeitern und Werkzeugen, mit denen man Ideen erforschen kann. In gewisser Weise ist das Verständnis für die Arbeit mit ihnen wie das Erlernen eines anderen Instruments – niemand konnte gut Gitarre spielen, bevor die Gitarre erfunden wurde. Meine Musikvideoexperimente waren eine Möglichkeit, die Grenzen des Möglichen auszutesten – mit diesen neuen Bausteinen herumzuspielen, um zu sehen, was die Maschine und ich uns gemeinsam ausdenken können.

Manchmal war es eher maschinengesteuert – die Pixie-App, die ich 2020 entwickelt habe, generierte Bilder, aus denen ich auswählen und bei der Sequenzierung helfen konnte, und generierte dann daraus Animationen. Das Video „Sequels“ erforderte eine enorme Menge an manueller Bearbeitung, wobei die Modelle lediglich für die Neusynchronisierung der Clips und die Hochskalierung der Ergebnisse sorgten.

In neueren Experimenten lasse ich Songtexte durch verschiedene Modelle laufen, die ich herunterladen und orchestrieren kann (z. B. Stable Diffusion), um zu sehen, welche Art von Bildern sie hervorrufen, und ich beginne zu erforschen, wie ich aus den Ergebnissen in maschinengenerierten Animationen kohärentere Bilder erzeugen kann.

Und das sind alles nachgelagerte Bereiche, die die Musikproduktion und die Kreativität beeinflussen werden – vom Songwriting über die Sample-Erzeugung und die Instrumentierung bis hin zu Effekten, Abmischung und Mastering – der gesamte Workflow wird im Jahr 2025 für jemanden, der im Jahr 2015 arbeitet, nicht mehr wiederzuerkennen sein. Es ist eine unglaublich aufregende Zeit, in der wir uns an der Grenze zwischen Kreativität und Computern bewegen, und ich glaube, wir stehen erst am Anfang unserer Erkundungen, wie die Zukunft der Kunst aussehen könnte. 

Wie nutzen Sie KI, um den künstlerischen Ausdruck zu erweitern und die traditionellen Grenzen von Musik und Video zu verschieben, wie in Ihrer Musik beschrieben?

Andrew Paley: Ich denke, dass ich vor allem versuche, mich in die Tools hineinzuversetzen, um zu sehen, ob ich ihnen etwas entlocken kann, das ich für sinnvoll halte. Das ist im Grunde die gleiche Art und Weise, wie ich überhaupt zur Musik gekommen bin (das Erstellen von Klanglandschaften mit dem Casio-Keyboard meines Vaters in der Grundschule war meine Einstiegsdroge).

Zum Teil sehe ich es einfach als Chance, umherzuwandern und zu erforschen – es ist ein wilder Ritt, selbst wenn man mit nichts zurückkommt, was man vorzeigen kann – und manchmal verfolge ich einen Faden lange genug oder tief genug, dass ich auf etwas stoße, das es wert ist, daran festzuhalten. Und, wie ich schon sagte, sind die aktuellen Inkarnationen in gewisser Weise einfach eine neue Art von Instrument – und jedes Mal, wenn man auf ein neues Instrument stößt, erweitert man seine eigenen Grenzen, indem man sich einfach hinsetzt und spielt.

Wie sehen Sie die Rolle der künstlichen Intelligenz in der Musikindustrie und wie könnte sie die Art und Weise verändern, wie Musik produziert, verbreitet und konsumiert wird?

Andrew Paley: Eine große Sorge ist die anhaltende Entwertung des Mediums Audio. Es ist schwer zu sagen, wohin das alles führen wird, aber wenn diese neuen Tools den Künstlern die Möglichkeit geben, Ideen zu erforschen, dann bin ich dafür. Wenn wir uns jedoch auf eine Ära unendlich generierter, ständig personalisierter Wiedergabelisten mit Musik zubewegen, die so klingt, wie man sie mag, dann ist das nicht nur eine Bedrohung für die Künstler, die in diesem Bereich arbeiten, sondern klingt auch wie eine Art Hölle.

Für mich besteht der ganze Sinn von Musik darin, dass Songs eine Flaschenpost sind – es gibt etwas Wichtiges über die Ideen und die Kämpfe und die Freuden und das Bindegewebe und die Absicht, die darin eingewickelt sind – und wenn Musik jemals vollständig übernommen und überzeugend auf einen algorithmischen Prozess der Mittelwertbildung über frühere Werke mit einem bisschen Variabilität als Zugabe reduziert werden sollte, gleich nachdem ich fertig damit bin, von der Technologie beeindruckt zu sein, würde ich es als eine Art Tragödie betrachten.

Und dann ist da noch das soziale Element – die Kulturen haben schon genug mit dem sozialen Zusammenhalt zu kämpfen, aber die Gemeinschaften, die sich um Stile und Szenen, Clubs und Bands bilden, sind zu wertvoll, um sie zu verlieren. Das ist etwas, worauf ich mich die meiste Zeit meines Lebens verlassen habe.

Wie können Sie KI in der Musikproduktion einsetzen und wie beeinflusst dies Ihre künstlerische Vision, insbesondere in Bezug auf Ihre Veröffentlichungen auf Spotify?

Andrew Paley: Nun, es ist offensichtlich, dass mit mehr Werkzeugen auch mehr Arbeit möglich ist. Und hier muss ich unterscheiden zwischen den Dingen, die ich selbst baue oder zusammenschustere, und denen, die ich von der Stange verwende. Ich für meinen Teil tendiere dazu, den Kernprozess des Songwritings frei von direkter KI-Beteiligung zu halten, zumindest bis jetzt. Im Anschluss daran nutze ich jedoch eine Reihe von Plugins, die maschinelles Lernen einsetzen, um den Prozess zu erweitern und zu beschleunigen.

NeuralDSP-Plugins sind ein großartiges Beispiel – die Idee, dass ich mit meinem Laptop buchstäblich von überall aus einen fantastischen Verstärkersound mit einer Signalkette aus Effekten und Boxen-/Raumklang erzeugen kann, hat das Spiel verändert. Der Unterschied zwischen den Gitarrensimulationen von vor fünf Jahren und heute ist unfassbar.

Wenn man etwas weiter in die Zukunft blickt, gibt es viele Möglichkeiten, die Grenzen zu verschieben, von KI-Kollaborateuren während des Songwriting- und Ideenfindungsprozesses, die mit einem zusammen eine Idee ausarbeiten können, über Assistenten, die bei der Patch-Auswahl und dem Überlagern von Effekten während des Arrangements helfen, bis hin zur Erforschung von Autoencoder-Modellen, die darauf abzielen, Stimmen zu verändern, um realistische Backing-Chöre zu schaffen, die von einem einzelnen Sänger orchestriert werden (ich habe neulich tatsächlich versucht, mit etwas in diesem Bereich herumzuspielen).

Aber auch hier ist es mir wichtig, dass der Mensch im Prozess eine Rolle spielt – wenn der Mensch nicht im Mittelpunkt dieser Reihe von Werkzeugen und Maschinen steht, dann bin ich wahrscheinlich nicht sonderlich interessiert.
Und dann ist da natürlich noch die visuelle Komponente. Hier hat mir die maschinelle Zusammenarbeit bisher am meisten Spaß gemacht – von der thematischen Ideenfindung bis hin zur Erstellung der bereits erwähnten Musikvideos.

Wie gehen Sie mit ethischen und sozialen Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI in der Kunst um, und welche Überlegungen sind für Sie wichtig, wenn es um den Einsatz von KI in Ihrer kreativen Arbeit geht?

Andrew Paley: Wenn mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen und mehr Ideen von mehr Menschen umgesetzt werden können, halte ich das für eine unbestreitbar gute Sache. Allerdings haben wir noch nicht damit begonnen, uns ausreichend Gedanken darüber zu machen, wie wir mit diesen neuen Möglichkeiten umgehen werden, wenn wir sie auf ihre logische und technologische Spitze treiben. 

Es stellt sich natürlich die Frage, was mit den Schöpfern geschieht, wenn die Modelle den größten Teil oder die gesamte Schöpfung übernehmen können. Der Streik der Drehbuchautoren in Hollywood, während ich diese Zeilen schreibe, hat zum Teil mit dieser Debatte zu tun – was passiert, wenn die Studios Sprachmodelle nutzen können, um von der Einstellung von Autorenteams zu einem einzigen Redakteur überzugehen, der den Output der Maschine bereinigen kann? Und was, wenn das Publikum den Unterschied gar nicht bemerkt?

Ganz zu schweigen von dem, worauf diese Modelle eigentlich trainiert sind – menschliche Ideen, menschliche Kreationen, menschliches Material. Es gibt keine wirklich gute Möglichkeit, nachzuvollziehen, wie einzelne menschliche Beiträge in hybride Ergebnisse einfließen, aber es scheint einen wachsenden Chor zu geben, der sagt, dass wir vielleicht die Mythologisierung der KI reduzieren und sie eher als eine neue Art von Mashup der Menschheit in unendlich synthetisierbaren Formen sehen sollten – es sind schließlich unsere Daten da drin.

Vielleicht können wir uns stromabwärts neu vorstellen, wie individuelle Schöpfer Anerkennung für ihren Beitrag zur Information des großen Himmelsgehirns erhalten könnten (eine Form der „Datenwürde“, für die Jaron Lanier und andere eintreten), aber ich halte nicht den Atem an, und ich bin mir auch nicht sicher, wie das über das hinausgehen könnte, wo wir uns bereits befinden (wenn wir überhaupt in der Lage wären, es jemals zu implementieren, was an sich schon eine beachtliche Leistung ist).

Auf der anderen Seite denke ich, dass die Gefahr besteht, dass – insbesondere mit dem Fortschreiten dieser Technologien – die unendlichen, persönlich zugeschnittenen Möglichkeiten von On-Demand-Erlebnissen die Bedeutung der Kunst als menschliche Kommunikation abschwächen und die Vorstellung, dass wir uns zu Tode amüsieren könnten, sehr real wird.

Wie sehen Sie die Zukunft der Musik im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und technologischen Fortschritten? Welche Entwicklungen und Innovationen erwarten Sie und wie könnten sie die Musiklandschaft verändern?

Andrew Paley: Ich denke, es gibt hier zwei Hauptthemen (mit einigen Überschneidungen) – die Nachahmung von Musik und die Entwicklung von Werkzeugen zur Zusammenarbeit für Musiker und Produzenten.Was die Nachahmung angeht, so wird bereits unglaublich beeindruckende Arbeit geleistet, und die Möglichkeiten sind grenzenlos – ich denke, wir werden weiterhin immer überzeugendere „Deep Fakes“ von Musikern in einer Vielzahl von Genres sehen.

Im Bereich der kollaborativen Tools sind die potenziellen Anwendungen endlos – von Begleitungen über Effekte bis hin zu Mischassistenten, die erste Takes zusammenstellen können. Schon allein die Möglichkeiten, die sich durch die Bereitstellung von Frontends zur Beschleunigung von Arbeitsabläufen ergeben, sind aufregend – die Beschreibung eines Signalflusses in einem Satz und die Bereitstellung eines Kanalzugs mit verschiedenen Plugins, die auf die jeweilige Anforderung abgestimmt sind, würde das Experimentieren mit Sounds und Ideen grundlegend verändern.

Aber was mir am meisten am Herzen liegt, sind die Menschen, die im Mittelpunkt all dieser neuen Möglichkeiten stehen. Wir befinden uns an einem Scheideweg, wenn es darum geht, wie künftige Generationen Kunst und Ausdruck verstehen werden, und der Kommerz könnte leicht die Oberhand über uns gewinnen, wenn wir nicht vorsichtig sind.

Wir bedanken uns bei Andrew Paley für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sei stark, halte durch, der nächste Erfolg ist meist nicht fern!

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lovelstar

Die Gründer von LOVELSTAR, Steigbügel LEDs für Reiter und Pferdebesitzer, sind am 22. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup LOVELSTAR doch kurz vor!

Hallo, ich bin Patrick (32, Gründer) und gemeinsam mit Veronika (30, Vet. Medizinerin / Partnerin von Patrick), Verena (27, Mediendesign, Social Media / Freundin von Patrick und Veronika) und Michael (25, Werbeanzeigen, Onlineshop / Freund von Patrick und Veronika) sind wir das Team von LOVELSTAR.

LOVELSTAR wurde am 01. Januar 2020 von mir gegründet und hat sich trotz Corona und Lockdowns sehr gut entwickelt. 

Wie ist die Idee zu LOVELSTAR entstanden?

Die Idee zu den Steigbügel-LEDS von LOVELSTAR entstand 2017 durch einen Beinaheunfall. Ich war mit dem Motorrad abends unterwegs und wäre fast mit einer Reiterin, die abends unbeleuchtet an der Straße ritt, zusammengestoßen. Nur durch eine blitzschnelle Reaktion, konnten ich den Zusammenstoß mit der Reiterin samt Pferd noch verhindern.

Seit diesem Tag beobachtete ich fast täglich, dass Reiter mit Pferd, meist auf dem Nachhauseweg keine Beleuchtung tragen und so nicht für alle sichtbar waren. Also recherchierte ich, was es aktuell für Beleuchtungsprodukte auf dem Markt für Reiter gibt und erkannte, dass es zwar genügend Möglichkeiten gäbe, jedoch benutzt sie kaum jemand.

Auf meine Frage, warum das so sein, bekam ich von den Reitern fast immer die gleiche Antwort: “Wir reiten alle bei Tageslicht los und versuchen vor der Dunkelheit zuhause zu sein. Daher rüsten wir uns und das Pferd nicht unnötig mit Beleuchtungsequipment aus. Zudem sind die meisten Leuchtartikel unpassend, da sie verrutschen, störend sitzen, blenden, das Pferd irritieren, unschön aussehen oder nicht in der Straßenverkehrsordnung zugelassen sind.” Um dieses Problem lösen zu können, hielt ich mich an diese Vorgaben:

  • Dürfen nicht vergessen werden 
  • Kein lästiges Anbringen und Montieren am Reiter oder Pferd
  • Dürfen den Reiter sowie das Pferd nicht stören oder blenden
  • Unauffälliges, schönes modernes Design
  • Straßenverkehrsordnungs-Konform für einen Versicherungsschutz
  • Von weitem sichtbar
  • Robust, leicht und nachhaltig

Den idealen Platz fand ich dann im Steigbügel, denn bei den meistverkauften Steigbügeln ist die Trittfläche herausnehmbar. Gemeinsam mit meinem besten Freund Robert entwickelte ich mit einem 3D-Drucker die ersten Prototypen. Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit entstand Lovelstar:

  • Sie können in jeden Englisch Standard Steigbügel nachgerüstet werden
  • Können nicht mehr vergessen werden
  • Müssen nicht jedes Mal erneut ausgerüstet werden
  • Sie sind unauffällig, klein und haben eine moderne Optik
  • StVO Konform
  • Aus über 300 Metern sichtbar aus jeder Richtung, am breitesten Punkte des Pferdes
  • Robust und leicht – dank nachhaltigen wiederverwendbaren Kunststoffs 

Welche Vision steckt hinter LOVELSTAR?

Wir möchten mit Lovelstar schwere Unfälle zwischen Reitern, Pferden und Mitmenschen aufgrund unzureichender Beleuchtung verhindern.

Wer ist die Zielgruppe von LOVELSTAR?

Reiter und Pferdebesitzer.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Viele unserer Kunden und Fans meinten, dass die Steigbügel-LEDs sehr innovativ und für Reiter ein echter Problemlöser sind und empfahlen uns, uns für „Die Höhle der Löwen” zu bewerben. 

Investorin Janna Ensthaler nimmt die Steigbügel-LEDs von Lovelstar genau unter die Lupe. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir wollten einen richtigen “WOW-Effekt” bei unserem Auftritt erzeugen, daher haben wir oft zusammen im Wohnzimmer mögliche Abläufe und Pitches getestet und geübt.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Das Gefühl, als wir die Zusage erhielten, war unbeschreiblich, denn wir waren absolut bereit unser Produkt den Löwen und der Welt zu präsentieren.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf LOVELSTAR aufmerksam werden?

Enorm wichtig. Zum einem, um einen Investor für unser Start-up zu gewinnen. Zum anderen, um die Bekanntheit zu steigern, denn wir haben etwas komplett Neues erfunden, das es noch nie gab, das noch niemand kannte. Aufgrund des knapp zwei Jahre anhaltenden Lockdowns, hatten wir zum Beispiel nicht die Möglichkeit, Reitsport-Messen oder -Veranstaltungen zu besuchen, um das Produkt dort präsentieren zu können.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Favorit war Ralf Dümmel, da er uns besonders bei Platzierung im Einzelhandel unterstützen könnte. Aber auch jeder andere Löwe hat natürlich seine Stärken und könnten uns bei einem tollen Angebot ebenfalls einen gemeinsamen Weg sehr gut vorstellen. 

LOVELSTAR, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Weg geht weiter nach vorne, unaufhaltsam, denn unsere bestehenden Kunden sowie unsere Community sind die wahren “LOVEL – STARS”. Sie unterstützen uns durchgehend, das Produkt zu verbreiten, denn sie schützen mit unserem Produkt nicht nur sich und ihr Pferd, sondern auch alle anderen Mitmenschen. 

Wir sehen die Steigbügel-LEDs in fünf Jahren als ein sehr positiv angenommenes Standardprodukt aller Reiter und Pferdefreunden. Lovelstar soll in fünf Jahren die bekannte Marke für weitere Sicherheitsartikel im Reitsport sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Machen! Ohne es zu probieren, wirst du NIE vorher wissen, ob es funktioniert!
  • Starte etwas, mit dem du dich identifizieren kannst, nur so lebst du auch dafür!
  • Sei stark, halte durch, der nächste Erfolg ist meist nicht fern!

Titelbild: Patrick Pauliner (l.), Veronika Hajek und Michael Schuhböck präsentieren mit „Lovelstar“ Steigbügel-LEDs. Sie erhoffen sich ein Investment von 150.000 Euro für 15 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie LOVELSTAR am 22. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Patrick Pauliner, Veronika Hajek und Michael Schuhböck für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sprecht über eure Idee

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Die Gründer von lynes App, ein Bonussystem für klimaschonende Mobilität, sind am 22. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup lynes doch kurz vor!

Die lynes App ist ein Bonussystem für klimaschonende Mobilität in ganz Deutschland. Für meine Wege, die ich klimaschonend zurücklege, sammle ich Punkte, die ich dann in Rabatte und Vergünstigungen bei unseren Partnern in der App einlösen kann. Brands und Unternehmen haben durch uns die Möglichkeit, sich auf einem neuen, digitalen Kanal zu platzieren, der klimaschonende Mobilität als Basis hat. 

Wie ist die Idee zu lynes entstanden?

Die Idee zu lynes entstand in einem Studienprojekt von mir (Sven). Ziel war es, Lösungen zu finden, wie die Mobilität in Städten grüner werden kann. Ich war der Meinung, dass in den meisten Städten bereits eine gute Infrastruktur für klimaschonende Mobilität vorhanden ist, diese aber zu wenig genutzt wird. Aus einem ersten Prototypen, den Tobias damals für mich zu Vorschauzwecken für das Projekt gebaut hatte, entstand dann gemeinsam die Idee, ein Belohnungssystem für klimaschonende Mobilität zu entwickeln.

Welche Vision steckt hinter lynes?

Unsere Vision ist es, die Unified-Mobility Solution mit massig Mehrwert in Deutschland zu werden und möglichst viele Menschen mit unserer App zu überzeugen, auch klimaschonend unterwegs zu sein und Emissionen einzusparen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Wir zwei Brüder sind schon lange riesige Fans der Sendung und haben eigentlich jede Staffel gern geschaut. Dennoch hatten wir ziemlich Respekt davor, uns selbst in die Höhle zu begeben. Als dann aber die Redaktion auf uns zukam und fragte, ob wir uns nicht bewerben möchten, haben wir uns gedacht: Wir müssen es einfach tun!

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Die Höhle der Löwen war für uns der erste, richtige Pitch vor Investorinnen und Investoren. Dementsprechend haben wir uns unzählige Fragelisten aus dem Internet und befreundeten Gründer:innen zusammengesucht, um auf möglichst alle Fragen zu antworten. Dann haben wir uns immer wieder die gleichen Fragen gestellt, bis alles saß. Nebenbei mussten wir natürlich auch noch einen ansprechenden Story-Pitch entwickeln.

Sven (l.) und Tobias Hubbes präsentieren mit lynes die Idee mit Fahrten im ÖPNV Punkte sammeln zu können. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war unglaublich, als wir die Zusage bekommen haben, dass wir vor den Löwinnen und Löwen pitchen dürfen – wir hatten bis dahin schon so viel Zeit und Arbeit in lynes gesteckt. Dass wir ausgewählt wurden, zeigte uns, dass unser Thema und die Idee relevant sind.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf lynes aufmerksam werden?

Für uns war dieser Schritt essenziell. Wir haben eine Plattform, die nur dann funktioniert, wenn viele Menschen und Unternehmen auf uns aufmerksam werden und den Wert erkennen. Sicherlich kann man eine Skalierung auch über viel Marketingbudget schaffen, aber die Höhle der Löwen und die damit einhergehende Berichterstattung gibt uns einen ersten Anschub an Nutzer:innen, um unsere App weiter auszubauen und durch das Feedback zu verbessern.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir sind ziemlich offen in die Höhle gegangen – sicherlich hat der ein oder andere Löwe bzw. die eine oder andere Löwin mehr Expertise oder Interesse beim Thema App. Aber für uns war es besonders wichtig, eine Partnerin oder einen Partner zu finden, um unsere Marke zu stärken und die Türen zu spannenden Kooperationspartnern zu öffnen.

lynes, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Perspektivisch möchten wir neben den Prämien innerhalb der App weitere Anreize zur Nutzung von klimaschonender Mobilität bieten: Emissionstracking beispielsweise. Wir waren zu Anfang selbst erstaunt, wie viel Einsparpotential in unserer täglichen Mobilität steckt. Darüber hinaus werden wir die lynes App auch als B2B Lösung für Unternehmen und Mitarbeitende anbieten, um so beispielsweise unternehmensinterne Wettbewerbe und Sammelaktionen realisieren zu können. 

Unser großes Ziel ist es, auch die Buchung von Tickets und Shared Mobility möglich zu machen – so könnten wir Menschen in ganz Deutschland die komplette, klimaschonende Mobilität einfach zugänglich machen und dabei noch viele weitere Mehrwerte bieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sprecht über eure Idee, habt keine Angst, jemand würde sie klauen. Warum? Je mehr ihr über eure Idee sprecht, desto früher bekommt ihr Feedback und könnt an der Idee feilen.

Wenn ihr nicht wisst, wie ihr eure Idee umsetzen oder weiterentwickeln könnt, sucht euch Hilfe. Es gibt in ganz Deutschland verteilt unfassbar hilfreiche Programme und Anlaufstellen, die euch mit Wissen, Mentoring und Netzwerk unterstützen – völlig kostenlos und ohne dass ihr etwas von eurem Unternehmen abgebt. An dieser Stelle vielen Dank an Cathi und Arthur von der garage33 der Uni Paderborn!

Baut einen MVP für schnelles Feedback und verliert euch nicht in Details an eurem Produkt ohne erstes Feedback erhalten zu haben.

Titelbild: Sven (l.) und Tobias Hubbes präsentieren mit „lynes“ die Idee mit Fahrten im ÖPNV Punkte sammeln zu können. Sie erhoffen sich ein Investment von 180.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie lynes am 22. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Sven und Tobias Hubbes für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Einfach anfangen

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HÄPPYSNÄX

Marina Herter die Gründerin von HÄPPYSNÄX, Smoothierollen vegan, Bio und ohne Zuckerzusätze, ist am 22. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup HÄPPYSNÄX doch kurz vor!

Heute schon in einen Smoothie gebissen? Richtig gehört – bei HÄPPYSNÄX gibt es pürierte Früchte zum Kauen! Die Smoothierollen aus hochwertigem Obst in Bioqualität, wo die Süße nur aus Früchten kommt, sind ein leckerer und guter Snack für Groß und Klein und eine tolle Alternative zu Gummibärchen. 

Ich bin Marina ist die Gründerin und die Seele von HÄPPYSNÄX. 

Wie ist die Idee zu HÄPPYSNÄX entstanden?

Unsere Smoothierollen sollten meine Tochter auf köstliche Weise von Süßigkeiten abbringen und ihr eine Portion Vitamine und Mineralstoffe bescheren. Die Inspiration für diesen natürlichen Snack stammt aus meiner Heimat, wo wir das Obst unter der strahlenden Sonne trockneten. Meine allerersten Fruchtrollen kamen bei meinen Kindern und ihren Freunden so gut an, dass ich beschloss, dieses Produkt in die weite Welt zu bringen.

Welche Vision steckt hinter HÄPPYSNÄX?

Wir von HÄPPYSNÄX haben es uns zur Aufgabe gemacht leckere, natürliche und gesunde Snacks herzustellen, bei denen aber der Spaß nicht fehlen darf. Es soll für jeden konventionellen, zuckerhaltigen, nicht guttuenden Snack eine bessere Alternative im Marktregal stehen.

Wer ist die Zielgruppe von HÄPPYSNÄX?

Unsere Zielgruppe sind Frauen mit Kindern und Menschen, die auf gesunde Ernährung achten.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Ich wurde angesprochen, ob ich mich bewerben möchte. Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen. Das Produkt ist gut, es muss nur bekannt werden.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Ich habe den Pitch geschrieben, ein Video gedreht, fein ruchtiges Outfit rausgesucht und ganz viele Smoothierollen in die Höhle mitgebracht. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Es war sehr motivierend, jetzt bekommt das Thema gesundes Snacking mehr an Aufmerksamkeit. Es ist sehr motivierend groß denken zu können, etwas zu bewegen – und das nicht nur auf dem Manufaktur-Niveau.

Investor Nils Glagau nimmt die Smoothierollen von HÄPPYNÄX genau unter die Lupe . Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf HÄPPYSNAX aufmerksam werden?

Sehr wichtig, es hat eine sehr gute Grundlage für die weitere Entwicklung gelegt. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Dagmar Wöhrl.

HÄPPYSNÄX, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben ein mittelständisches Unternehmen aufgebaut, das superleckere und gesunde Snacks anbietet und überall im Handel vertreten ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ein Team aufbauen, alleine bist du doch sehr oft mit der Aufgabenmenge und anzueignendem Wissen überfordert.

Nicht in Schönheit und Perfektionismus sterben, einfach anfangen, es ist nie alles perfekt, da wir uns entwickeln und neues Wissen uns aneignen. 

Sich mit den anderen Startups austauschen, viele teilen sehr gerne ihre Erfahrungen. Und die sind Gold wert. 

Titelbild: Marina Herter präsentiert mit „HÄPPYSNÄX“ Smoothierollen in acht verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 25 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie HÄPPYSNAX am 22. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Marina Herter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Seid fleißig und habt Ausdauer

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paleo movement paleo chair

Die Gründer von paleo movement, sind mit dem paleo chair für dynamisches Sitzen, am 22. Mai 2023 in die Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und das Startup paleo movement doch kurz vor!

Die Gesichter von paleo movement sind die YouTuber und Personal Trainer Raphael Schneider und Toni Hackmann. Rapha und Toni sind mit über 20 Jahren Berufserfahrung absolute Experten für Bewegung und betreiben schon über zehn Jahren ihren YouTube Kanal StrongandFlexTV (238.000 Follower).

Produzent, u.a. des bei der Höhle der Löwen vorgestellten paleo chair, ist die Kubivent GmbH in Urbach bei Stuttgart. Federführend hier: Susanne Vetter und Robert Doberschek. 

Wie ist die Idee zum paleo chair entstanden?

Jeder weiß (eigentlich) wie wahnsinnig ungesund langes Sitzen auf Stühlen ist und trotzdem machen es praktisch alle – und zwar mindestens acht Stunden pro Tag. Der Schaden der mittel-bis langfristig dadurch angerichtet kommt schleichend ist aber eines Tages enorm. Der eigene Wunsch gesund Sitzen zu wollen und das auch all unseren Mitmenschen zu ermöglichen, war der Motor für die Entwicklung des paleo chairs. Von Toni kam die Idee, technisch entwickelt hat den paleo chair das Hersteller-Team.

Welche Vision steckt hinter paleo movement?

Unsere Vision ist eine gesunde, leistungsfähige und glücklichere Gesellschaft, die den Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist.  Der einfachste und schnellste Weg gesünder und fitter zu werden, ist nicht mehr zu trainieren, sondern den Alltag gesünder und bewegter zu gestalten. Das ist der Zweck unserer Produkte.

Alltag bedeutet um Durchschnitt: acht Stunden Sitzen, acht Stunden stehen, gehen, laufen und acht Stunden schlafen. Den größten Schaden richtet das Sitzen an – und zwar bereits bei unseren Grundschülern. Das haben wir mit dem paleo chair als erstes transformiert. Als nächstes folgte die Transformation des Schlafens. Zu dem Zweck haben wir die paleo mattress entwickelt (ganz aktuell: Marktauftritt war der 11.05.23). Drei weitere Produkte sind in Planung nächster Produktlaunch ist bereits im Juni 23.

Wer ist die Zielgruppe von paleo movement?

Jede/r die/der im Besitz eines Körpers ist

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen” zu bewerben?

Das Höhle der Löwen-Team hat uns entdeckt und uns zur Bewerbung animiert. Vor allem im Kontext mit der enormen Reichweite der Sendung hatten wir aber schon davor überlegt uns zu bewerben.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Die größere Herausforderung war, „die Zahlen“ parat zu haben. Das Thema Bewegung und Gesundheit leben wir von Kindesbeinen an.

Investorin Dagmar Wöhrl unterzieht den „paleo chair“ unter Anleitung von Gründer Toni Hackmann direkt dem Praxistest. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „Die Höhle der Löwen” geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? 

Es ist natürlich eine schöne Bestätigung, wenn DHDL dir vermittelt, dass dein Startup sowie für Investoren als auch für ein breites Publikum spannend ist.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen” viele Interessenten und auch Medien auf den paleo chair aufmerksam werden?

Wir sind sehr gespannt, wie sich „Die Höhle der Löwen” für uns auswirkt. Außer Frage steht, dass wir unseren Bekanntheitsgrad deutlich steigern werden und das kann sich nur positiv auswirken – wir sind bereit!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Wir waren offen für jeden! Wichtig war uns, dass die/der Investor/in uns, unsere Leidenschaft und natürlich das das enorme Potenzial des paleo chairs versteht. 

Paleo movement, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir ein florierendes Unternehmen, das mit seinen Produkten einen, im positivsten Sinne, echten Unterschied für die Gesundheit unserer Mitmenschen macht. In einer immer mehr digitalisierten Welt sind einfache Lösung für mehr Bewegung im Alltag mehr als zukunftsträchtig.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Seid fleißig und habt Ausdauer
  2. Sucht euch starke Partner bzw. Menschen die euch mit Wohlwollen helfen.
  3. Habt Spaß! Erfolg und Glücklichsein ist kein Erfolg

Titelbild: Raphael Schneider (l.) und Toni Hackmann präsentieren den „paleo chair“. Sie erhoffen sich ein Investment von 100.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie paleo chair am 22. Mai 2023 in #DHDL

Wir bedanken uns bei Raphael Schneider und Toni Hackmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Startups im Rampenlicht: 2 Minuten 2 Millionen am 23. Mai

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23. mai

Am 23. Mai steht die nächste spannende Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ bevor, der beliebten österreichischen Gründer-Show. Vier vielversprechende Startups haben die Gelegenheit, vor einer prominenten Investorenjury ihre Geschäftsideen zu präsentieren und um finanzielle Unterstützung zu werben. In dieser Ausgabe werden die Zuschauer auf Skinsreener, GK’s Hufschuh, 7Hauben und DistrictART treffen.

Jedes dieser Unternehmen bringt eine einzigartige Innovation mit, die das Potenzial hat, den Markt zu revolutionieren. Die Gründer sind fest entschlossen, die Investoren von sich und ihren Produkten zu überzeugen, um ihre Träume in die Realität umzusetzen. Mit jeder Menge Nervenkitzel und fesselnder Unternehmenspräsentationen verspricht die sechste Folge von „2 Minuten 2 Millionen“ eine unvergessliche Reise in die Welt des Unternehmertums zu werden.

Skinscreener am 23. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

Revolutionäre App zur Hauttumorerkennung: Skinscreener aus Graz. Michael Tripolt und Albin Skasa präsentieren die App „Skinscreener“, die mittels künstlicher Intelligenz Hauttumore in Echtzeit erkennt. Ihr Ziel ist es, die Muttermalkontrolle für alle zugänglich zu machen. Mit „SkinSceener“ kann das Risiko von Hautkrebs schnell und einfach erkannt werden. Die App analysiert verdächtige Hautveränderungen mithilfe fortschrittlicher Algorithmen. Nutzer können ein Foto hochladen und innerhalb weniger Sekunden eine Einschätzung erhalten. Skinscreener trägt zur Steigerung des Bewusstseins für Hautkrebs bei und ermöglicht eine frühzeitige Erkennung. Die Gründer planen, die App bald der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

GK´s Hufschuh am 23. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

Salzburger Unternehmer entwickelt innovativen Hufschuh- Günther Kohler aus Salzburg präsentiert stolz sein neuestes Produkt: den „GK’s Hufschuh“. Dieser spezielle Tierschuh wurde entwickelt, um Pferdehufe bei Krankheit zu schützen und ist gleichzeitig einfach anwendbar und kostengünstig. Doch nicht nur Pferde können von diesem Neoprenschuh profitieren, auch Esel und große Hunde finden in dem Produkt eine hilfreiche Lösung. Nun stellt sich die Frage, ob das Start-up von Investoren unterstützt wird oder ob der Unternehmer sein Ziel verfehlen wird.

7Hauben am 23. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

Johannes Sailer und sein Team von ausgebildeten Köchen haben ein ambitioniertes Projekt ins Leben gerufen. Unter dem Namen „7Hauben“ bieten sie Videokurse an, die sich gezielt den unterschiedlichen Spezialgebieten des Kochens widmen. Diese Kurse können über ein Abonnement-Modell als Video-Stream genutzt werden und sollen Hobbyköchen aller Erfahrungsstufen die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Um den Lernprozess zu unterstützen, stellt das Unternehmen außerdem ein digitales Workbook zur Verfügung, in dem alle Rezepte enthalten sind. Doch bleibt die Frage, ob „7Hauben“ auch das richtige Rezept hat, um Investoren anzulocken.

DistrictART am 23. Mai in 2 Minuten 2 Millionen

Wiener Projekt vereint Kunst und Geschenke. Die Wiener Künstlerin Doris Evdokimidis hat mit „DistrictART“ eine innovative Idee umgesetzt: Sie bedruckt große Seidentücher und Taschen mit berühmten Bauten mittels Digitaldruck. Nun sucht sie nach einem Investor, um das Projekt weiter auszubauen. Evdokimidis glaubt fest daran, dass „DistrictART“ zu einem beliebten Souvenir und einzigartigen Geschenk werden kann. Die Produkte bieten eine Verbindung zur österreichischen Kultur und Schönheit. Ein Investor könnte helfen, das Unternehmen zu erweitern und die Produkte einer breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Omar Medina für pixabay

Plant von vorneherein ausreichend Zeit ein

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soulely

soulely macht das Wickeln mit Stoffwindeln noch nachhaltiger

Stellen Sie sich und das Startup soulely doch kurz unseren Lesern vor!

soulely macht das Wickeln mit Stoffwindeln noch nachhaltiger. Denn unsere Produkte bestehen aus achtsam ausgewählten Materialien, werden umweltschonend und fair hergestellt und können größtenteils wieder recycelt werden. Damit steht unser Startup für höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit und Fairness. 

Zu unserem Sortiment gehören „cover“, also Überhosen, zwei verschieden saugstarke „inlays“ sowie das „catch“, das das große Geschäft auffängt. Es ist der einzige Bestandteil der Windel, der im Mülleimer landet. Damit sowohl neugeborene Babys als auch Kinder ab etwa 7 Kilogramm Körpergewicht mit soulely gewickelt werden können, gibt es die „cover“ und „inlays“ in zwei Größen. Darüber hinaus bieten wir weiteres Wickelzubehör wie eine Unterlage und Tasche für den Transport benutzter Windeln an.

Hergestellt werden alle soulely Textilprodukte von unserem Partner VAUDE in einem nach dem Fair Wear-Standard auditierten Betrieb in Portugal. Das renommierte Unternehmen für nachhaltige Outdoor-Ausrüstung ist ebenso wie alle von VAUDE hergestellten Produkte klimaneutral.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir haben bereits 2017 den Ananas Shop gegründet, in dem wir alles rund ums Wickeln mit Stoffwindeln verkaufen. Seitdem verstehen wir uns als Botschafter für das Wickeln mit wiederverwendbaren Windeln. Ein Thema, das unserer Meinung nach noch viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält. 

Je länger wir uns mit dieser Wickelmethode beschäftigt haben, desto mehr haben wir gedacht: Wir wollen noch mehr tun. So entstand die Idee, ein eigenes Label für Stoffwindeln zu gründen. Die soulely Produkte sind nicht nur nachhaltig und fair hergestellt, sie sind am Ende ihres Lebens auch fast vollständig recycelbar. 

Welche Vision steckt hinter soulely?

Der Name „soulely“ setzt sich aus den englischen Worten „soul“ für Seele und „solely“ für einzig zusammen. Damit steht er für unseren Anspruch, uns mit ganzer Seele dafür einzusetzen, die eine Erde, die wir haben, zu schützen. 

Wir haben uns vorgestellt, dass unsere 4 Kinder uns eines Tages fragen: „Ihr habt doch gewusst, dass die Welt in Not ist. Und was habt ihr dagegen getan?“ Darauf wollten wir ihnen mit dem guten Gewissen antworten können, dass wir einen Beitrag geleistet haben. 

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir hatten zwar viel Erfahrung mit der Nutzung und dem Vertrieb von Stoffwindeln, aber natürlich nicht mit der eigenen Produktion. Zum Glück konnten wir VAUDE als Partner für unser Projekt begeistern. Das Knowhow in der Textilproduktion hat uns sehr geholfen, soulely umzusetzen. 

Dennoch gab es einige Herausforderungen, vor allem beim soulely „cover“ und dem „inlay intense“. Hier haben wir deutlich mehr Musterdurchläufe gebraucht, bis bei Passformen und Materialien alles stimmte. Da wir uns selbst finanziert haben, hat uns das schon hin und wieder Bauchschmerzen bereitet. Aber das geht wohl jedem Gründerteam so.

Wer ist die Zielgruppe von soulely?

Wir möchten mit soulely alle Eltern ansprechen, die sich nicht entscheiden wollen müssen zwischen einem nachhaltigen Familienalltag und Praktikabilität und Funktionalität. Mit soulely möchten wir genau diese Werte vereinen und zeigen, dass nachhaltige Produkte keinen Verzicht und keine Einschränkung bedeuten, sondern einen riesigen Zugewinn an Lebensqualität. 

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Eines unserer wichtigen Alleinstellungsmerkmale ist, dass wir auf eine geschlossene Kreislaufwirtschaft setzen. Die soulely Produkte, die übrigens auch klimaneutral sind, werden aus sortenreinen Materialien hergestellt. Die verwendete Bio-Baumwolle ist dabei schon jetzt vollständig recyclebar. Beim Polyesterrecycling arbeitet die Textilindustrie derzeit mit Hochdruck an umfassenden Lösungen. Dennoch nehmen wir unabhängig vom Material schon heute alle nicht mehr nutzbaren Produkte zurück. Darüber hinaus wollen wir für unsere soulely Produkte sicherstellen, dass sie so lange wie möglich genutzt werden können. Dazu gehört neben einer hohen Qualität auch die Fähigkeit und Möglichkeit zur Reparatur. 

Denn aus unserer Erfahrung wissen wir: Die häufigsten Gebrauchsschäden schränken die Funktion des Produktes ein, könnten aber leicht repariert werden. Die Windel sollte deswegen also nicht gleich weggeworfen werden müssen. Aus diesem Grund gehört zu den soulely Produkten, für eben diese Schäden, ein kostenloser Reparaturservice innerhalb der ersten 5 Jahre ab Kauf. Auch hierbei arbeiten wir mit VAUDE zusammen. 

Zu nachhaltigem Wirtschaften gehört für uns aber noch mehr dazu als das reine Produkt. Deshalb werden unsere soulely Produkte in einer fairwear auditierten Produktionsstätte in Portugal hergestellt, wodurch sichergestellt ist, dass auch die Menschen, die unsere Produkte nähen faire und soziale Arbeitsbedingungen vorfinden. 

soulely, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Plan ist, soulely auch in weiteren Online-Shops und im stationären Handel zu platzieren. Damit wollen wir dem Wickeln mit waschbaren Windeln auch eine größere Aufmerksamkeit bescheren. Denn aktuell kommen junge Eltern unserer Meinung nach noch viel zu wenig mit dem Thema in Kontakt. Zudem können wir uns vorstellen, das soulely Sortiment mit zusätzlichen Produkten für den nachhaltigen Familienalltag zu erweitern. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wir glauben, dass Langlebigkeit, Reparierfähigkeit und Rückführbarkeit der Materialien in den Wertstoffkreislauf, sowie umweltfreundliche, soziale und faire Produktionsbedingungen heute Kernwerte sein sollten, die bereits von vornherein in die Produktentwicklung einfließen, um zukunftsorientiert wirtschaften zu können. 

Zudem können wir nur empfehlen, sich wenn nötig, externes Knowhow zu holen. Als Neulinge in der Textilproduktion war die Zusammenarbeit mit VAUDE für uns ausgesprochen wertvoll. 

Und unser dritter Tipp: Plant von vorneherein ausreichend Zeit ein. Wir haben selbst die Erfahrung gemacht, dass man manchmal länger tüfteln muss, bis alles passt. Es wäre schade, wenn gute Ideen auf der Strecke blieben, weil einem bei einem längeren Entwicklungsprozess zwischendurch die Mittel ausgehen.  

Wir bedanken uns bei Andrea Bettinger und Philipp Bettinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Scheitern ist menschlich. Aufstehen und weitermachen

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skinmeleon skincare

skinmeleon skincare entzündungshemmende und anti-aging, one-step-skincare aus Berlin 

Stellen Sie sich und das Startup skinmeleon skincare doch kurz unseren Lesern vor!

Hi! Ich bin Edyta Bison. Kosmetologin von Beruf mit langjähriger Berufserfahrung in der Beauty-Branche. Außerdem, Gründerin und Geschäftsführerin der Hautpflege-Marke, skinmeleon skincare: einer entzündungshemmenden und anti-aging, one-step-skincare aus Berlin. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mich entschlossen ein Unternehmen zu gründen, da ich in der Kosmetik Industrie etwas großes bewirken möchte. Mit meiner Hautpflege-Marke, skinmeleon skincare, möchte ich, dass das Thema nachhaltiger und Bewusster Konsum bekannt wird und sich durchsetzt. Ich möchte, dass Konsumenten:innen verstehen, dass unsere Haut nur ganz wenige Hautpflegeprodukte benötigt um gesund und natürlich schön zu werden und zu bleiben. Unsere Haut braucht keine 10-Schritte-Hautpflege-Routinen. Das ist überflüssig und führt oft zu mehr Hautproblemen. Außerdem, es ist teuer, zeitaufwändig und nicht nachhaltig Produkte zu nutzen, die nur wenige Wirkstoffe enthalten. 

Was war bei der Gründung von skinmeleon skincare die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Gründung von skinmeleon skincare ist das Erzeugen von Markenbekanntheit. Wie erreiche ich neue Kunde ohne großes Budget. Wie kommuniziere ich in nur weniger Worten alle Vorteile, die meine Hautpflege-Produkte für die Haut mit-sich-bringen. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Man kann definitiv mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist. Warum? Weil es nie perfekt sein wird. Außerdem, man wird eh Fehler machen, um daraus lernen zu können. Lieber Heute starten, als auf den perfekten Moment zu warten, den vielleicht nie geben wird. 

Welche Vision steckt hinter skinmeleon skincare?

Die Vision, die ich mit meiner Hautpflege-Marke, skinmeleon skincare, erreichen möchte, ist eine Veränderung in der Beauty Branche. Eine Veränderung, die bei uns allen vorerst in den Köpfen stattfinden müsste. Ich möchte, dass das Thema ‚Hautpflege‚ nicht mehr alleine im Vordergrund steht. Ich möchte, dass wir Zeit für wichtigere Dinge im Leben haben, und das kann man durch eine einfache in Anwendung und bessere Wirkung der Hautpflege erreichen. Bewusst konsumieren und nachhaltig leben. Das ist meine Vision.

Wer ist die Zielgruppe von skinmeleon skincare?

Unsere Kunden:innen sind alle Menschen, die sich natürlich schöne und gesunde Haut wünschen, ohne stundenlang vor dem Spiegel stehen zu müssen. Unsere Produkte sind entzündungshemmend, um eine gesunde Basis für die Haut zu schaffen. Außerdem verlangsamen sie den Alterungsprozess der Haut (das sogenannte Slow-Aging) um sich immer frisch und dem Alter entsprechend zu fühlen. Alters- und Hauttyp- unabhängig.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Skinmeleon skincare unterscheidet sich von anderen Hautpflege-Anbietern in sehr vielen Punkten.. vor allem, dass unsere Produkte nicht auf wirkungslosem Wasser oder Poren-verstopfenden Ölen basieren. Unsere Produkte beinhalten als Basis einen wirkungsvollen Wirkstoff – den Bambus-Hydrolat. Das bedeutet, dass während andere Produkte nur bis zu 25% Wirkstoffe enthalten, unsere wirken schon von Grund auf: entzündungshemmend, Hautklärend und Anti-Aging. Alle anderen Wirkstoffe, die unsere Produkte beinhalten, wie Z.B. Hyaluron, Vitamin C, Niacinamide, oder Hanfsamen-Öl, sind ein Bonus für ein glattes, entspanntes und geschmeidiges Hautgefühl. 

Skinmeleon skincare, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren erhoffe ich mir, dass wir mit unserem Hautpflege-Konzept und unserer Vision schon sehr viele Menschen erreichen und sie dafür begeistern konnten. Ich würde mir auch wünschen, dass andere Beauty-Brands unserem Beispiel folgen und ihre riesigen Produkt-Portfolios nur noch auf das wichtigste reduzieren und Produkte auf den Markt bringen, die tatsächlich nachhaltig und wirkungsvoll sind. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Trauen, trauen, trauen. Glaube an Deine Vision! Fehler sind menschlich. Scheitern ist menschlich. Aufstehen und weitermachen

Wir bedanken uns bei Edyta Bison für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Halte dir immer das Ziel vor Augen und genieße den Weg dahin auch einmal!

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Öklo Trockentoiletten

Öklo vermietet und verkauft Trockentoiletten

Stellen Sie sich und das Startup Öklo doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Niko Bogianzidis und ich bin Co-Founder und Geschäftsführer des europäischen Marktführers für Trockentoiletten Öklo. Das Modell ist denkbar einfach wie erfolgreich. Öklo vermietet und verkauft Trockentoiletten. Der Verkauf erfolgt bereits europaweit, das Hauptgeschäft der Vermietung konzentriert sich derzeit noch auf Österreich. Demnächst gehen wir dann mit einem Franchisemodel auch in Deutschland an den Start. 

Im Jahr 2022 hat Öklo bereits über 2.000 Toiletten in ganz Österreich aufgebaut und blickt insgesamt auf 5.000 zufriedene Geschäftskunden und Millionen Nutzer zurück. Im abgelaufenen Jahr hat Öklo erstmals die Schallmauer von zwei Millionen Euro Umsatz durchbrochen. Seit der Gründung 2017 ist Öklo jedes Jahr um mehr als 100 Prozent gewachsen, seit 2021 ist man in den schwarzen Zahlen.

Die Zentrale von Öklo befindet sich im niederösterreichischen Wolkersdorf nahe Wien, neue Standorte wurden zuletzt in Wels und Graz eröffnet. Weitere Dependancen in Salzburg und Bayern sind bereits in Planung. Mittlerweile beschäftigt Öklo in ganz Österreich über 50 Mitarbeiter. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Weil es bisher  kaum massentaugliche ökologische Sanitärlösungen gegeben hat und wir dieses Problem im Sinne der Umwelt und der Nachhaltigkeit mit Öklo endlich lösen. Die treibende Kraft ist für mich die Kreislaufwirtschaft in Ganz zu bringen und eine bessere und vor allem nachhaltigere Welt für meine Kinder zu schaffen, nicht Gewinnmaximierung, 

Welche Vision steckt hinter Öklo?

Wir werden wie einst Apple mit dem Smartphone bei Nokia oder Ericsson den Chemietoiletten das Wasser abgraben und unsere nachhaltigeren Lösungen forcieren. Einer unser Claims ist daher auch – Chemietoiletten ins Museum. Parallel dazu wollen und werden wir menschliche Fäkalien im Sinne der Kreislaufwirtschaft gewinnbringend von Düngern bis Baustoffen und Energie wiederverwerten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Widerstand der Branche war enorm, wir wurden mit Klagen zugeschüttet, aber haben so gut wie alle gewonnen. Leichter hat es das gerade zu Beginn trotzdem nicht gemacht.

Die Finanzierung erfolgte zu Beginn großteils durch eigene Ersparnisse. Nach der TV-Show 2 Minuten 2 Millionen, dem Pendant zur Höhle der Löwen in Deutschland konnten wir dazu noch unseren einzigen Investor, den langjährigen Chef des Baukonzerns Strabag, Hans-Peter Haselsteiner als Investor gewinnen. Mittlerweile finanziert sich Öklo von selbst.

Wer ist die Zielgruppe von Öklo?

Unsere größten Kunden sind Veranstaltungen und Events, die Baubranche sowie Städte und Gemeinden von Wien bis Graz. Aber beispielsweise auch die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) oder die Straßenmeisterei Asfinag sind verlässliche Kunden. Nutzer unserer Toiletten sind daher alle Menschen die sich in diesem Umfeld bewegen sowie darüber hinaus auch immer mehr Käufer unserer Toilettenlösungen. Jeder, ob Nutzer oder Anbieter, der Trockentoiletten forciert, leistet seinen Beitrag.

Wie funktioniert Öklo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir funktionieren im Gegensatz zur Chemie-Konkurrenz ohne Chemie, Geruch & Wasserverschwendung.Die Komposttoiletten trennen bei jedem Klogang den Urin vom Kot. Urin besteht zu 90 Prozent aus Wasser – die verbleibenden zehn Prozent können als mineralische und organische Salze abgetrennt und zur hochwertigen Düngerherstellung oder als Brauchwasser verwendet werden.

Der restliche Abfall eines ÖKlos besteht zu rund 80 Prozent aus Sägespänen, rund fünf Prozent Klopapier und etwa 15 Prozent menschlicher Fäkalien. Durch thermische und oxidative Behandlung werden die Mikroorganismen abgetötet, sodass der Kot kompostiert werden kann und u.a. in wertvollen Humus, umgewandelt wird.

Öklo, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir werden Trockentoiletten europaweit und darüber hinaus als den neuen Standard bei mobilen Sanitärlösungen etablieren. Darüber hinaus wird Öklo als Vorreiter die Kreislaufwirtschaft für menschliche Fäkalien in Gang bringen. Dank unserer intensiven Forschung auf diesem Gebiet werden wir Scheiße als Dünger, als Baustoff oder durch Energiegewinnung zu Geld machen. Also nicht nur wie bisher mit der Vermietung und dem Verkauf von Trockentoiletten, sondern auf einem zweiten Weg durch die Wiederverwertung der gewonnenen, wertvollen Abfallstoffe.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Verlasse dich auf deine Mitarbeiter, vor allem auch deine Mitgründer. Halte dir immer das Ziel vor Augen und genieße den Weg dahin auch einmal!

Wir bedanken uns bei Niko Bogianzidis für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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