Donnerstag, März 12, 2026
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Die Zukunft der medizinischen Versorgung

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Sani Future Joviva

Sani Future und ihr Produkt joviva revolutionieren die traditionelle Beschaffung von medizinischen Hilfsmitteln und Dienstleistungen

Wie plant joviva die traditionelle Beschaffung von medizinischen Hilfsmitteln und Dienstleistungen zu transformieren?

Mit joviva möchten wir die Beschaffung von medizinischen Hilfsmitteln und Dienstleistungen in Form einer neuen digitalen Plattform für den Patienten deutlich vereinfachen. Kurz gesagt: joviva wird das digitale Sanitätshaus der Zukunft. Als Marke der Sani Future GmbH & Co. KG, einer Tochtergesellschaft der Sanitätshaus Aktuell AG, legen wir den Grundstein für die Digitalisierung der Branche. Ziel ist es, den traditionellen, oft komplizierten und zeitaufwändigen Beschaffungsprozess zu modernisieren und zu optimieren. 

joviva kombiniert die Fachkenntnisse der lokalen Mitgliedshäuser der Sani Aktuell AG mit einem schnellen und unkomplizierten Online-Versorgungsmodell. Dadurch wird die Versorgung der Patienten in Zukunft einfacher, weniger zeitaufwändig und auf lange Sicht auch heilsamer – denn dank joviva kann sich bald jeder „schnell und unkompliziert die nächste Versorgung holen.“

Darüber hinaus trotzen wir aktiv Spätfolgen – frei nach dem Motto: Wenn ich mich früh genug um mein Problem kümmere, wird es später weniger teuer und schmerzhaft. Eine hochwertige Bandage bei einem Knorpelabrieb kann beispielsweise in einigen Fällen in Kombination mit konservativen Therapien wie Physiotherapie einen späteren Knorpeldefekt verhindern – und diese Bandage kann ich mir dann einfach über joviva.de bestellen. Denn entgegen einigen Unwissens sind solche Hilfsmittel nicht rezeptpflichtig, also frei verkäuflich oder auch in unserem Fall: einfach online bestellbar.

Welche digitalen Technologien und kreativen Ansätze werden von joviva integriert, um ein zeitgemäßes und effizientes Kundenerlebnis zu schaffen?

Wir verfolgen sowohl klassische Ansätze als auch innovative Lösungen: Die Kunden sind von ihrem Hausarzt bereits gewohnt, online Termine zu buchen. Wir adaptieren dieses gelernte Verhalten auf eine Branche, in der die Terminvergabe bis heute fast ausschließlich am Telefon stattfindet. Aktuell sind wir dabei, einen 24/7-KI-Berater zu programmieren. Diesen werden wir mit eigenen Daten sowie Hersteller- und Krankenkassendaten anreichern, sodass eine qualitative Beratung im individuellen Einzelfall jederzeit möglich ist. 

Neben der Online-Beratung und Terminvergabe haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dass Kunden sich ihre Hilfsmittel direkt online bestellen können – zukünftig auch auf Rezept. Hierzu gilt es, neben den technischen Herausforderungen, auch noch einige rechtliche Hürden zu überwinden. Der große Vorteil unserer Plattform: Wir können mit joviva und unserer Anbindung an 750 Sanitätshäuser in Deutschland eine 360-Grad-Versorgung ermöglichen. Es wird immer Fälle geben, in denen Patienten zum Vermessen oder für eine Beratung in ein Sanitätshaus kommen müssen, aber auch das können wir nach Launch der Plattform einfach und unkompliziert koordinieren – online wie offline. 

Durch unsere Datenbank mit Automatisierungsprozessen sowie die Anbindung an die ERP-Systeme der Sanitätshäuser werden wir Kunden alsbald frühzeitig an Folgeversorgungen erinnern können und Transparenz in die Versorgungsprozesse bringen. Heute rufen Patienten an und fragen nach Ständen zu Kostenvoranschlag und Krankenkasse, zukünftig werden wir den einzelnen Patienten per E-Mail oder SMS informieren.

Wie wird joviva sicherstellen, dass die neue digitale Plattform benutzerfreundlich und zugänglich ist?

Wir investieren viel Zeit in das Verständnis für die Praxis der Hilfsmittelversorgung sowie in das der Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden. In diesem Sinne haben wir unter anderem im März 2024 eine Kundenumfrage in unseren Mitglieds-Sanitätshäusern umgesetzt, um diese Informationen direkt vor Ort von den Patienten zu erhalten. 

Darüber hinaus haben unsere Mitarbeiter in Sanitätshäusern in ganz Deutschland hospitiert, um aktiv an der Versorgung von Patienten in verschiedenenVersorgungsbereichen teilzunehmen. Das Ergebnis sind eine Vielzahl an Eindrücken, Erkenntnissen und Herausforderungen, denen joviva jetzt auf den Grund geht. Das Ziel sind hier ebenfalls langfristige Lösungen zur Optimierung der Hilfsmittelbeschaffung für den Kunden sowie auch des Arbeitsalltags der Mitarbeiter in den einzelnen Sanitätshäusern. 

Durch die enge Beziehung zu den Sanitätshäusern haben wir einen authentischen Experten-Pool initiiert: In diesem Rahmen teilen die Mitarbeiter der verschiedenen Standorte ihre Kenntnisse schon seit frühen Entwicklungsstadien unserer Plattform mit uns und gestalten die Entwicklung so maßgeblich mit. Basierend auf unseren Learnings aus der Praxis sowie unserer umfassenden Strategie haben wir uns kernpunkt mit an Bord geholt. Eine sehr erfahrene Agentur für digital Commerce, die sich insbesondere der Usability unserer Plattform widmet. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf einem nahtlosen UX-Design und nutzerfreundlichen Interfaces. Wir setzen auf freundliche, helle Farbpaletten mit starken Kontrasten, klare und einfache Sprache sowie eine persönliche Ansprache. Zusätzlich werden wir Kundentests durchführen, um Annahmen zu validieren und potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Welche Strategien verfolgt joviva, um Fachkräfte für Arbeitsplätze in traditionellen Standorten zu gewinnen?

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Sanitätshäusern sowie durch die Erfahrung zahlreicher Hospitationen wissen wir, an welche Themen wir heranmüssen. Wir werden die Bekanntheit der regionalen Marken mit joviva.de deutlich stärken und dafür sorgen, dass die Branche als interessant und dynamisch wahrgenommen wird. 

Heute ist es potenziellen Kandidaten gar nicht bewusst, was ein Sanitätshaus alles leistet, wie viel Handwerk stattfindet und welch innovative Technik bei Patienten verbaut wird. Hier unterstützen wir die Branche mit der neuen Plattform ein Stück weit dabei, das Image zu verbessern und diese großartigen Leistungen, die tagtäglich in den Sanitätshäusern passieren, nach außen zu tragen.

Wie plant joviva, die Kundenbindung durch Digitalisierung zu stärken und welche konkreten Maßnahmen werden ergriffen, um dies zu erreichen?

Um die Kundenbindung durch Digitalisierung zu stärken, wird joviva starke Kundenprofile aufbauen, um alle Maßnahmen kundenspezifisch kommunizieren zu können. Wir arbeiten gerade an personalisierten Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen – dazu zählen Erinnerungen auf den Endgeräten oder auch Transparenz in den Versorgungsprozessen. Neben Angeboten und Neuigkeiten in Form von E-Mails und Newslettern wird auch eine Standort-Map Teil davon sein. Und auch hier gibt es keine bessere Antwort als die Tatsache, dass wir unseren Kunden eine 360-Grad-Versorgung ermöglichen: Am Anfang steht ein Problem, über das ich mich auf joviva.de informieren kann. Mithilfe der KI komme ich der Sache näher auf den Grund, verstehe es im Idealfall schon etwas besser und lerne ein Bewusstsein für meine Problemstellung. 

Als Patient werde ich hier nicht allein gelassen oder mit einem Termin in der Ferne vertröstet, sondern direkt mit der Auswahl- und Kontaktmöglichkeit des zuständigen und nächstgelegen Sanitätshauses. Ich kann mir also direkt einen Termin buchen und schlage dort bereits mit einer möglichen Lösung meines Problems – dank KI – auf und werde umfassend beraten. Für schnelle Abhilfe oder falls das Problem leichter gelöst ist als gedacht, kann ich mir das entsprechende Hilfsmittel auch direkt online bestellen. Die Schlussfolgerung ist demnach: Sobald ich in Zukunft ein (neues) Hilfsmittel beziehungsweise die nächste Versorgung benötige, weiß ich, wo ich suchen muss, und weiß ebenfalls, wo und dass mir geholfen wird.

Welche Vorteile bringt die Möglichkeit, Online-Termine zu vereinbaren, sowohl für die Sanitätshäuser als auch für die Kunden?

Die Online-Terminvereinbarung bietet sowohl den Sanitätshäusern als auch den Kunden eine Vielzahl an Vorteilen. Einer der wichtigsten Vorteile ist die Zeitersparnis für beide Seiten. Anstatt telefonisch einen Termin zu vereinbaren, können Kunden und Sanitätshäuser einfach über eine Online-Plattform Termine planen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Wege. 

Außerdem ermöglicht die Nutzung von Online-Terminverwaltungstools die organisierte Planung und Verwaltung von Terminen: So können Sanitätshäuser ihre Verfügbarkeiten in Echtzeit aktualisieren und Kunden einfach Termine nach ihrem Zeitplan buchen. Durch die direkte Übertragung der Termindaten in die Systeme der Sanitätshäuser wird zudem die Fehleranfälligkeit reduziert, die bei manuellen Terminvereinbarungen auftreten kann. 

Ein weiterer Vorteil ist die damit verbundene Flexibilität: Kunden können Termine bequem von zuhause oder unterwegs buchen, ohne an die Öffnungszeiten des Sanitätshauses gebunden zu sein. Darüber hinaus können Termine auch problemlos storniert oder verschoben werden, wenn sich die Pläne mal ändern. Insgesamt wird die Terminplanung auf diese Weise langfristig effizienter und benutzerfreundlicher – sowohl für die Sanitätshäuser als auch für die Kunden, was letztendlich zu einem verbesserten Service und mehr Kundenzufriedenheit führt.

Wie wird joviva sicherstellen, dass die Angebote an jüngere Zielgruppen im Bereich Sport und Gesundheit angepasst werden?

Zuerst einmal, indem wir das Image von Sanitätshäusern entstauben. Sanitätshäuser sind “kein Ort für alte Menschen mit gesundheitlichen Problemen”, sondern ein schneller und einfacher Problemlöser für jung bis alt. Hier findet der kleine Junge mit einer leichten Beinfehlstellung seine Lösung, der Lehrer Mitte 30, der sich beim Fußball den Fuß verknackst hat und genauso die Nachbarin von oben mit dem Gehstock. 

Die zielgerichtete Ansprache jüngerer Zielgruppen schaffen wir auch durch den Aufbau unseres Content-Hubs. Schon jetzt haben wir hinter den Kulissen einer zukunftsfähigen Marke, die den Launch einer Branchenrevolution vorbereitet, eine Vielzahl an Inhalten produziert. Bei joviva sollen sich Menschen allen Alters informieren, sich Rat holen sowie eine Lösung finden können.

Welche Strategien werden eingesetzt, um den Kontakt zu den neuen Zielgruppen aufrechtzuerhalten und ihre Bedürfnisse zu verstehen?

Wir setzen auf eine Kombination aus suchmaschinenoptimierten Inhalten und Indikationen, Social Media sowie Erinnerungen per E-Mail, Smart-Watch oder auf einem anderen Endgerät. Ziel ist es, dass der Kunde versteht, dass die Verantwortung der eigenen Versorgung bei ihm liegt – wir ebnen dafür den bestmöglichen Weg.

Wie behält joviva trotz technologischer Entwicklungen und organisatorischer Veränderungen das primäre Ziel der emotionalen Versorgung der Kunden im Auge?

Die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme der Kunden stehen im Mittelpunkt all unseres Handelns. Sei es bei der Entwicklung der Plattform, der Ausarbeitung des Content-Plans oder der Auswahl der Tools und Angebote, die wir auf unserer Plattform integrieren – wir versuchen jeden Prozess mit einem genauen Verständnis für die Kundenbedürfnisse zu beginnen. 

Wir bleiben durch Hospitationen und einen engen Austausch mit unseren Mitgliedsbetrieben nah an der Praxis und verlieren nicht den Blick für die persönliche Beratung und den direkten Kontakt zum Kunden. Wir verbinden die Vorteile der Online-Versorgung mit der Fachkompetenz und der menschlichen Nähe unserer Experten vor Ort. Indem wir unsere Prozesse und Entscheidungen stets an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten und den persönlichen Kontakt nicht vernachlässigen, stellen wir sicher, dass wir weiterhin eine emotionale Versorgung bieten, die über technologische Innovationen und organisatorische Veränderungen hinausgeht.

Auf welche Weise strebt joviva danach, den Kundenprozess zu vereinfachen, und welche konkreten Schritte werden unternommen, um dies zu erreichen?

Wir bei joviva vereinfachen den Kundenprozess durch strukturierte Prozesse und Online-Anwendungen, um die Versorgung mit Hilfsmitteln schnell und einfach zu gestalten. Kunden können ihre Versorgungen nun einfach online beziehen und auch Termine online vereinbaren oder stornieren. Die Kommunikation zwischen Kunden und Sanitätshäusern wird durch die Online-Plattform revolutioniert. Nichtsdestotrotz bleibt die persönliche Fachberatung durch Experten vor Ort erhalten, insbesondere für Versorgungen, die eine persönliche Betreuung erfordern.

Wir bedanken uns bei Daniel Hölper für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Das Must-Have für aufstrebende Talente

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cheftreff

ChefTreff verbindet Führungskräfte und Nachwuchstalente aus Deutschland, bietet Einblicke in Unternehmensführung und strategische Entscheidungen

Können Sie uns eine kurze Einführung in ChefTreff geben und die Schlüsselpersonen vorstellen, die an diesem Projekt beteiligt sind?

ChefTreff ist eine lebendige Plattform, die Führungskräfte, akademische Institutionen und aufstrebende Nachwuchskräfte aus ganz Deutschland zusammenbringt. Sie konzentriert sich auf Themen rund um Unternehmertum, Geschäftsführung und Karriereentwicklung. Gemeinsam mit Kommilitonen der Uni Hamburg habe ich das Projekt 2017 gestartet. In unseren Formaten, Interviews mit Führungskräften aus verschiedenen Branchen und unserem alljährlichen ChefTreff Event werfen wir einen authentischen Blick hinter die Kulissen von Top CEOs der deutschen Wirtschaft und internationalen Vordenkern. Wir bieten Einblicke in Unternehmensführung, strategische Entscheidungsfindung und persönliche Erfahrungen von CEOs und anderen Führungspersönlichkeiten. 

Was war die ursprüngliche Vision und wie hat sich diese im Laufe der Zeit entwickelt?

Ursprünglich begann ChefTreff 2017 während des Studiums in einem kleinen Vorlesungssaal der Universität Hamburg mit gerade einmal 100 Kommilitonen. Wir wollten eine Art TED Talk für uns Studenten ins Leben rufen, um neue Ideen und Inspirationen für die Zeit nach dem Studium zu bekommen. Heute ist ChefTreff eine lebendige Plattform, die Führungskräfte, akademische Institutionen und aufstrebende Nachwuchskräfte aus ganz Deutschland zusammenbringt. Der ChefTreff Gipfel hat sich zum am schnellsten wachsenden Non-Profit-Event für Talente und Start-ups in Deutschland entwickelt. Dieses Jahr erwarten wir 3.500 Teilnehmer.

Wie erreichen Sie Ihre Vision, und welche konkreten Schritte unternehmen Sie derzeit, um diese zu verwirklichen?

Unsere Community wächst stark, mit mittlerweile über 7000 Talenten und Startups aus ganz Deutschland. Wir wollen demnächst neue Formate etablieren, neue Städte erreichen und uns internationaler aufstellen.

Wer ist die Hauptzielgruppe und wie gehen Sie darauf ein, deren spezifische Bedürfnisse zu erfüllen?

ChefTreff ist eine Plattform für aufstrebende Talente, junge Führungskräfte und Startups aus den Bereichen Business und Tech. Wir wollen eine Inspirationsquelle und ein Wegweiser sein, der Karrierewege von der Praktikumsstelle bis zur Chefetage aufzeigt und dabei hilft, früh im Leben wichtige Kontakte zu knüpfen und praktische Skills außerhalb des Hörsaals zu lernen.

Welche Herausforderungen sind Ihnen bei der Organisation von ChefTreff begegnet und wie haben Sie diese gemeistert?

Ein so großes Event wie unser ChefTreff Gipfel lebt von fantastischen Partnern, dem Netzwerk und unserer Community. Als Startup ist es immer eine Herausforderung und ein Kraftakt. 

Was macht ChefTreff einzigartig im Vergleich zu anderen Netzwerkveranstaltungen und Konferenzen?

Wir denken das Thema Karriere und persönliche Entwicklung neu. Es gibt immer noch die klassischen Karrieremessen, unpersönliche Stellenbeschreibungen und veraltete Bewerbungsprozesse. Mit ChefTreff haben wir einen Weg gefunden, wie wir die besten Talente, führenden Persönlichkeiten und Unternehmen zusammenbringen. Bei uns läuft die Porsche Vorständin durch das Publikum und nimmt sich die Zeit, Philipp Westermeyer steht an der Tischtennisplatte und Tarek Müller beantwortet persönliche Fragen. Wo gibt es sowas? 

Welche neuen Funktionen oder Erweiterungen planen Sie in der nahen Zukunft?

Neben dem ChefTreff Gipfel werden wir unsere digitalen Insight Sessions in den Bereichen Tech, Finance und Marketing ausbauen. Unser Hackathon wird weiter wachsen und wir schauen uns Themen im Bereich der Weiterbildung für Führungspersonen genau an.

Wie sieht die langfristige Strategie für ChefTreff aus, und wo sehen Sie die Veranstaltung in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir mit 10.000 Teilnehmern in der Messehalle stehen und die führende Plattform sein, die europäische Talente in Deutschland zusammenbringt. 

Wie nutzen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihr Netzwerk, um ChefTreff weiterzuentwickeln?

ChefTreff ist die Plattform, die wir uns selbst wünschen. Daher geht unsere ganze Kreativität und unser Netzwerk in unser Vorhaben. 

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründern geben, die ein ähnliches Projekt starten möchten?

1. Ein Netzwerk baut sich nicht in Tagen oder Wochen auf. Es hat Jahre gedauert, bis wir dahin gekommen sind, wo wir heute sind. Ausdauer ist vermutlich die wichtigste und schwierigste Eigenschaft.

2. Habt keine versteckte Agenda und helft eurem Gegenüber dabei, seine Ziele zu erreichen. So entstehen unschlagbare Win-Win-Win Situationen und ihr kommt viel schneller voran.

3. Habt Spaß und Enjoy the ride. Ein Startup zu bauen, ist super hart und voller Selbstzweifel. Vernetzt euch mit anderen Gründern und tauscht euch regelmäßig aus.

Wie messen Sie den Erfolg von ChefTreff, und welche Metriken sind Ihnen dabei besonders wichtig?

Unsere Teilnehmerzahl: Wir wachsen jährlich organisch zwischen 50-100 Prozent. 

Inwiefern beeinflusst der Standort Hamburg die Entwicklung und den Erfolg von ChefTreff?

Hamburg ist eine großartige Stadt, die unfassbar lebenswert ist. Das Ökosystem ist noch nicht ganz auf dem Level von Berlin oder München. Dadurch ergeben sich viele Gestaltungsmöglichkeiten und Spielräume für uns. Mit der Universität Hamburg haben wir eine der größten staatlichen Universitäten als wichtigen Partner, sowie die Handelskammer Hamburg als Brücke zur Wirtschaft.

Bild: Copyright-ChefTreff

Wir bedanken uns bei Jan Henri Kalinowski für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie kann Ihr Start-up aus der Masse herausstechen?

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Corporate Identity

Die Bedeutung von Corporate Identity für junge Unternehmen

In der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt, wo der Wettbewerb stetig zunimmt und die Konsumenten täglich mit unzähligen Markenbotschaften konfrontiert werden, ist die Corporate Identity (CI) für junge Unternehmen mehr als nur ein Marketinginstrument; sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer gesamten Geschäftsstrategie. Eine gut durchdachte CI ermöglicht es Start-ups, sich klar von der Konkurrenz abzuheben, eine starke Beziehung zu ihrer Zielgruppe aufzubauen und eine konsistente Botschaft über alle Berührungspunkte hinweg zu vermitteln.

Dieser Artikel beleuchtet die Schlüsselkomponenten einer wirkungsvollen Corporate Identity und erläutert, warum sie für den Aufbau einer erfolgreichen Marke und die langfristige Positionierung am Markt entscheidend ist. Wir werden auch untersuchen, wie eine effektive CI die Wahrnehmung eines Unternehmens sowohl intern als auch extern positiv beeinflussen und zu einem nachhaltigen Geschäftserfolg beitragen kann.

Die strategische Bedeutung einer durchdachten Corporate Identity

Eine sorgfältig entwickelte Corporate Identity ist weit mehr als nur ein ästhetisches Merkmal für junge Unternehmen; sie ist eine fundamentale Säule ihrer Markenstrategie und ein entscheidender Faktor für ihren langfristigen Erfolg. Durch die Schaffung einer kohärenten und resonanten Identität können Start-ups nicht nur ihre Sichtbarkeit in einem überfüllten Markt erhöhen, sondern auch tiefgreifende Beziehungen zu ihrem Publikum aufbauen. Eine starke Corporate Identity fördert die Markentreue, zieht talentierte Mitarbeiter an und motiviert sie, unterstützt die Geschäftsentwicklung und trägt zur Schaffung eines positiven und langanhaltenden Markenimages bei.

Für Start-ups ist es daher unerlässlich, die Corporate Identity nicht als nachrangige Aufgabe zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie. Sie muss von Anfang an mit Bedacht und unter Berücksichtigung der Unternehmensvision, -werte und der Zielgruppe entwickelt werden. Eine effektive Corporate Identity zu etablieren, bedeutet, eine Geschichte zu erzählen, die authentisch, einprägsam und inspirierend ist, und eine Marke zu schaffen, die nicht nur gesehen und gehört, sondern auch gefühlt und gelebt wird.

In der dynamischen Welt des Unternehmertums, wo der erste Eindruck und die anhaltende Wahrnehmung entscheidend sind, bietet eine starke Corporate Identity jungen Unternehmen einen unschätzbaren Vorteil. Sie ist der Leuchtturm, der die Marke leitet, sie in stürmischen Zeiten stabil hält und sicherstellt, dass sie von Kunden, Partnern und Mitarbeitern gleichermaßen erkannt, geschätzt und bevorzugt wird. Durch die Investition in eine solide Corporate Identity legen Start-ups das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft und ebnen den Weg für nachhaltiges Wachstum und anhaltenden Geschäftserfolg.

Grundlagen der Corporate Identity

Corporate Design: Ein konsistentes und ansprechendes Design vermittelt Professionalität und trägt wesentlich zum ersten Eindruck bei. Es geht darum, ein visuelles Erscheinungsbild zu schaffen, das die Werte und die Persönlichkeit des Unternehmens widerspiegelt.

Corporate Communication: Die Art und Weise, wie ein Unternehmen kommuniziert, prägt sein Image entscheidend. Eine klare, authentische und zielgruppengerechte Kommunikation stärkt das Vertrauen in die Marke.

Corporate Behavior: Das Verhalten des Unternehmens und seiner Mitarbeiter gegenüber Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit muss die Unternehmenswerte widerspiegeln. Konsistentes Verhalten baut Reputation und Glaubwürdigkeit auf.

Warum Corporate Identity für Start-ups essenziell ist

Markendifferenzierung: Eine einzigartige Corporate Identity hilft Start-ups, sich in einem gesättigten Markt abzuheben und eine unverwechselbare Marke zu etablieren.

Kundenbindung: Eine starke CI schafft eine emotionale Verbindung zum Kunden, die über das Produkt oder die Dienstleistung hinausgeht. Dies fördert die Kundenloyalität.

Mitarbeitermotivation und -bindung: Eine klare Corporate Identity gibt Mitarbeitern ein Gefühl der Zugehörigkeit und stärkt ihr Engagement für das Unternehmen.

Schritte zur Entwicklung einer Corporate Identity

Werte und Vision definieren: Eine erfolgreiche Corporate Identity basiert auf einem soliden Verständnis der Unternehmenswerte und der langfristigen Vision. Diese bilden das Fundament für alle weiteren Schritte.

Zielgruppenanalyse: Um effektiv zu kommunizieren, müssen Start-ups ihre Zielgruppe genau kennen. Die CI sollte so gestaltet sein, dass sie die spezifischen Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe anspricht.

Designelemente wählen: Das visuelle Erscheinungsbild muss die Unternehmenswerte widerspiegeln und für die Zielgruppe ansprechend sein. Farben, Schriftarten und Stilelemente spielen dabei eine zentrale Rolle.

Kommunikationsrichtlinien festlegen: Ein konsistenter Kommunikationsstil über alle Kanäle hinweg ist entscheidend für den Aufbau einer starken Marke. Dazu gehören Tonalität, Sprachstil und die Art der Botschaftsübermittlung.

Feedback einholen und anpassen: Die Corporate Identity sollte regelmäßig überprüft und anhand von Kundenfeedback und Marktentwicklungen angepasst werden, um sicherzustellen, dass sie weiterhin relevant und effektiv ist.

Interne Implementierung: Die CI muss nicht nur extern, sondern auch intern gelebt werden. Mitarbeiterschulungen und interne Kommunikationsmaßnahmen sind wichtig, um sicherzustellen, dass jeder im Unternehmen die CI versteht und umsetzt

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – Rawpixel.com

Ein neuer Standard in der betrieblichen Vorsorge

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Insurancy

Insurancy revolutioniert die betriebliche Altersvorsorge durch eine innovative, digitale Plattform, die Nachhaltigkeit und Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund stellt

Stell dich und und dein Startup Insurancy doch kurz unseren Lesern vor.

Mein Name ist André Disselkamp, Co-Founder von Insurancy. Ich komme gebürtig aus Rheda-Wiedenbrück, wo ich ebenfalls zum Einstieg in die Branche die ersten Schritte im Bereich Versicherungen gemacht habe. Als ich 2018 nach Berlin gekommen bin, habe ich in einem kleinen HR-Startup angefangen, mich hauptsächlich um die betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu kümmern und dort auch meinen späteren Mitgründer Tobias kennengelernt. Wir sind jetzt mittlerweile in unserem dritten Jahr und haben unsere Dienstleistung im Bereich betriebliche Vorsorge mit Fokus auf Digitalität und Nachhaltigkeit umfangreich ausgebaut. 

Neben der bAV kümmern wir uns ebenfalls um betriebliche Versicherungen und bieten hier eine umfangreiche Beratungsleistung. Als Unternehmen haben wir uns dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben und informieren auch unsere Kundinnen und Kunden über die Vorzüge von nachhaltigen Lösungen, besonders beim Thema bAV. Darüber hinaus sehen wir für uns aber auch den Auftrag, den Ruf der Branche zu verbessern und mit unserer Firmenphilosophie Druck auf die herkömmlichen und zumeist konservativen und alt eingesessen Vertriebe auszuüben.

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe ausgehend vom Thema bAV einen enormen Bedarf gesehen, diese Dienstleistung für die Unternehmen zu Entbürokratisieren und vor allem den administrativen Aufwand abzuschaffen. Des Weiteren wollen wir die Unternehmen auf der gleichen entspannten Ebene ansprechen, ohne Anzüge und die ganzen unnötigen Sachen, fokussiert auf maximalen Service als Dienstleistung rund um die bAV, ohne extra Kosten und Papierkram.
Der eigene Antrieb bestand für mich darin, etwas aufzubauen, was sich ortsunabhängig und komplett digital managen lässt.

Was war bei der Gründung von Insurancy die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war sicherlich Anfangs die Umsetzung eines kompletten Konzepts mit allen relevanten Gesellschaften auf die Beine zu stellen. Die zweite Hürde war Kunden auf uns Aufmerksam zu machen, hier haben wir SEO gesetzt. Nach 3 Jahren und vielen hunderten Stunden an SEO-Arbeit kommen mittlerweile 95 % unserer Kunden aus diesem Kanal.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Irgendwann bringt einen die Theorie nicht weiter, man muss seine Ideen in der Praxis testen und echtes Feedback bekommen. Ich denke, man entwickelt sich am schnellsten weiter, wenn man einfach “loslegt”.

Welche Vision steckt hinter Insurancy?

Die Vision des Antriebs einer nachhaltigeren Versicherungswirtschaft mit einem anderen Mindset, als es aktuell vorherrscht. Ein komplett digitales Produkt für bessere Benefits mit größerem Mehrwert für die Arbeitnehmenden und keinem Aufwand mehr für die HR. Zuallerletzt für mich persönlich auch die Vision von einem nachhaltigen Unternehmertum, bei dem man für positiven Impact steht und Stichwort “CSR” etwas zurückgibt.

Wer ist die Zielgruppe von Insurancy?

Wir sprechen besonders Unternehmen an, die wie wir arbeiten – nachhaltig, digital, jung und teilweise auch hybrid. Dabei haben wir unseren Fokus auf KMUs gesetzt. Wir sind da räumlich nicht beschränkt und sprechen vor allem Unternehmen aus ganz Deutschland an, haben aber auch mittlerweile viele internationale Partner, um die wir uns kümmern.

Wie funktioniert Insurancy? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

Wir bieten die Dienstleistung in diesem Bereich sehr transparent, unkompliziert und mit hoher Expertise. Wir schaffen einen klaren Mehrwert für die HR und das ganze Unternehmen, indem wir auf moderne Kommunikationsmittel setzen und die bAV im Namen des Unternehmens anbieten, mit Informationen in deren corporate design.
Und wir bieten eine digitale Plattform mit einem großen Netzwerk an anderen Anbietern, wie Payroll, Corporate Benefits usw. und automatisieren die Prozesse der bAV in den Unternehmen selbst in einem rechtssicheren Rahmen.

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und Insurancy in fünf Jahren?

Wir arbeiten an einer noch höheren Spezialisierung in unseren Fokusbereichen und wollen als Team organisch wachsen, auch um die Servicequalität immer weiter zu verbessern. Im privaten Bereich sollen die Informationen auf unserer Website in Zukunft so gut werden, dass hier keine Meetings für die meisten Bereiche mehr notwendig sein sollten.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als allererstes einmal, ab Beginn und egal wie sicher oder unsicher man sich mit einer Unternehmung ist, lasst euch den Namen im Marken- und Patentregister eintragen.
Dazu muss man natürlich auch prüfen, ob es ggf. in dem Bereich schon etwas gibt, was einem eventuell auf die Füße fallen könnte. 

Möglichst viel Tracking einbauen, damit man nachvollziehen kann, an welcher Stelle im Prozess noch etwas fehlt und wo die Schwachstellen sind. Ansonsten: Einfach machen! Man lernt so viel durch das Unternehmertum und auch wenn die Idee nicht klappt, sind die Erfahrungen für das nächste Unternehmen enorm wertvoll.

Wir bedanken uns bei André Disselkamp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Insurancy

Kontakt:

Finsurancy – Finance & Insurance UG
Lübbener Str. 20
D- 10997 Berlin

https://www.insurancy.de/
andre.disselkamp@insurancy.de

Ansprechpartner: André Disselkamp

Social Media:
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Vom Abfall zur Innovation: Ein Startup verwandelt Müll in Möglichkeiten

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neew ventures

NEEW Ventures ist ein Venture Builder, der sich darauf spezialisiert hat, aus innovativen Ideen Start-Ups zu entwickeln, die Abfall reduzieren und Müll in wiederverwertbare Ressourcen verwandeln

Stellt euch und euer Startup NEEW Ventures doch kurz unseren Lesern vor.

NEEW Ventures ist ein Venture Builder. Wir sind also ein Unternehmen, das daran arbeitet, Ideen zu Start-Ups zu formen. Mit diesen in die Praxis umgesetzten Ideen möchten wir eine Welt der endlosen Ressourcen schaffen. Dafür setzen wir in der Regel bei Abfall an und fragen uns: Was können wir tun, um Abfall zu reduzieren und Müll zu einer wiederverwertbaren Ressource zu machen? 

Damit das gelingt, stellen wir gründungsinteressierte schlaue Köpfe ein, und durchlaufen mit ihnen unseren Venture-Building-Prozess – immer mit dem Ziel, Geschäftsmodelle zu finden, die die Welt verändern. Unsere Mitarbeitenden gründen schließlich mit unserer Unterstützung ihr eigenes Circularity Start-Up und bringen uns so einen Schritt näher an eine echte Kreislaufwirtschaft.

Warum habt ihr euch entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Unternehmertum ist für uns beide schon immer sehr attraktiv. Ein neues Unternehmen zu gründen, bedeutet Freiheit, Abwechslung – und natürlich jede Menge Arbeit. Es macht uns aber einfach Spaß, die Ergebnisse der Arbeit direkt sehen zu können und zu wissen, dass unser Einsatz in erster Linie für uns und füreinander ist und nicht für das Unternehmen eines anderen. Abgesehen davon brauchte und braucht es dringend mehr Treiber für die Kreislaufwirtschaft. Wir wollten es selbst in die Hand nehmen, dafür zu sorgen.

Was war bei der Gründung von NEEW Ventures die größte Herausforderung?

NEEW Ventures ist in mehrfacher Hinsicht ein einzigartiges Unternehmen. Da gab es gerade zur Gründung viel zu erklären: Was ist ein Venture Builder? Was können wir, was andere nicht können? Wir mussten darauf schnell Antworten finden, um gründungswillige Mitarbeitende und potenzielle Geschäftspartner von unserer Vision überzeugen zu können.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unserer Erfahrung nach könnte man sagen, dass das sogar Pflicht ist. Wir versuchen immer, möglichst früh im Venture-Building-Prozess Ideen in der Praxis zu testen. Eine vergleichsweise einfache Methode, um festzustellen, ob ein erkanntes Problem auch tatsächlich Menschen bewegt, ist es, Landingpages für erdachte Lösungen zu erstellen. Anhand der Zugriffszahlen lässt sich dann feststellen, ob das Interesse für die Idee groß genug ist, um dafür ein Business zu bauen. 

Ideen müssen immer entwickelt werden. Wer auf Perfektion wartet, kommt wohl nie von der Theorie in die Praxis. Das heißt aber nicht, dass man an Ideen uneingeschränkt festhalten sollte: Es ist wichtig, bereit zu sein, Ideen auch schnell zu verwerfen, wenn sich herausstellt, dass sie nicht das versprechen, was man sich erhofft hatte. 

Welche Vision steckt hinter NEEW Ventures?

Unsere Wirtschaft hat ein Müllproblem. Aktuell gehen uns wertvolle Ressourcen verloren, während wir gleichzeitig Umwelt, Menschen und Klima belasten. Um das anzugehen, braucht es Innovationen, die eine alternative Wirtschaft möglich machen. Wir wollen Unternehmen bauen, die diese Innovationen liefern.

Wer ist die Zielgruppe von NEEW Ventures?

Niemand kann die (Abfall-)Wirtschaft allein revolutionieren. Deswegen sind wir immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, die entweder Lust haben, sich in frische Ideen einzudenken und mit uns an ihrem eigenen Unternehmen zu arbeiten. Wir sprechen aber auch Industriepartner mit bereits existierenden Unternehmen an, um mit ihnen gemeinsam die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Dafür haben wir beispielsweise den Circularity Hub ins Leben gerufen.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet euch von anderen Anbietern?

Im Gegensatz zu anderen Venture Buildern haben wir den Vorteil, dass wir ein Unternehmen im Rücken haben, das uns nicht nur mit Kapital den Rücken stärkt, sondern sich auch fachlich bestens mit unserer Nische auskennt. Wir können unseren Ansatz so langfristig denken und den Ideen unserer Gründerteams eine vielversprechende Perspektive über die ersten Gründungsjahre hinaus bieten.

Wo geht der Weg hin? Wo seht ihr euch und NEEW Ventures in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir mindestens drei Unternehmen ins Leben gerufen und etabliert haben, die die Kreislaufwirtschaft wesentlich prägen. Ansonsten sehen wir uns umgeben von einem Netzwerk aus inspirierenden Gründern, Entscheidern und Investoren, die unsere Ambition und Vision teilen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir ab dem kommenden Jahr auch in Early-Stage Circularity Start-Ups investieren und die Branche so zusätzlich fördern.

Welche drei Tipps würdet ihr angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens sollten neue Gründer nicht mit dem Ziel gründen, in möglichst kurzer Zeit das nächste Unicorn zu schaffen. Sorgt für eine solide Grundlage, sorgt für Stabilität und Cash-Flow. Wachstum um jeden Preis muss nicht immer das Ziel sein. Zweitens hat uns eine “Lean in”-Maxime bisher oft weitergeholfen. Falls eine Nachfrage oder eine Chance gewittert wird, sollte sie verfolgt werden, selbst wenn dabei vielleicht die ein oder andere Absage oder ein Rückschlag hingenommen werden muss.

Gleichzeitig sollte man dabei immer bereit sein, die ursprüngliche Idee anzupassen, wenn sie so  erfolgsversprechender ist. Bleibt flexibel, haltet die Augen offen, aber glaubt an eure Idee! Zuletzt: Der Erfolg eines Start-Ups steht und fällt mit seinem Kernteam. Dass das Gründerteam sich nicht entzweien lassen darf und idealerweise Schwächen gegenseitig ausgleicht, liegt auf der Hand. Gerade für die ersten Mitarbeiter sollten Gründer aber darauf achten, nach Stärken auszuwählen und nach fehlenden Schwächen – sucht euch Menschen, die das, was euer Unternehmen braucht, richtig gut können.

Bild: NEEW Ventures Gründerteam Florian Fehr (l) Philipp Böhm (r) Bild EEW

Wir bedanken uns bei Florian Fehr und Philipp Böhm für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Könnte Ihr Weg zum Unternehmer schneller und einfacher sein als gedacht?

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Simbly

Simbly automatisiert die Businessplanerstellung für eine schnellere, kostengünstige und zugängliche Unternehmensgründung

Können Sie uns zunächst eine kurze Einführung in Ihr Startup geben und uns erzählen, wer die Schlüsselpersonen in Ihrem Team sind? 

Wir bei simbly.ai sind gerade dabei die Unternehmensgründung zu revolutionieren, indem wir die Erstellung von Businessplänen automatisieren, um den Prozess schneller, kostengünstiger und für jeden zugänglich zu machen. Ein entscheidender Teil unseres Erfolgs sind die Menschen hinter unserer Technologie: Michael, unser Marketingleiter, hat ein unglaubliches Gespür dafür, was unsere Kunden wirklich brauchen. Darya und Marcus, unsere Produktentwickler, arbeiten unermüdlich daran, unsere Angebote stets auf dem neuesten Stand zu halten und weiter zu verbessern.

Was ist die Vision Ihres Unternehmens und wie planen Sie, diese zu realisieren? 

Meine Vision für Simbly ist es, den Prozess der Businessplan-Erstellung so revolutionär zu gestalten, dass er so einfach und effizient wie möglich ist. Wir möchten, dass jeder, der ein Unternehmen gründen möchte, dies tun kann, ohne durch den oft mühsamen Prozess der Planerstellung entmutigt zu werden. Durch die fortlaufende Optimierung unseres Tools und die Integration von Feedback unserer Nutzer verbessern wir ständig die Benutzererfahrung, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Wer genau gehört zu Ihrer Zielgruppe und wie gehen Sie darauf ein, deren spezifische Bedürfnisse zu erfüllen? 

Unsere Zielgruppe sind Gründer, die ihre wertvolle Zeit nicht mit dem Schreiben von Businessplänen verbringen wollen, sondern sich lieber auf das Wachstum und die Verbesserung ihres Unternehmens konzentrieren möchten. Wir begegnen ihren Bedürfnissen mit einem intuitiven Tool, das sie Schritt für Schritt durch den Prozess führt, unterstützt durch die neueste KI-Technologie, um Qualität und Effizienz sicherzustellen.

Welche Herausforderungen haben Sie seit der Gründung Ihres Unternehmens erlebt und wie haben Sie diese gemeistert?

Die größte Hürde zu Beginn war definitiv, die nötigen Startfinanzierungen zu bekommen. Es ist eine aufregende, jedoch auch anspruchsvolle Aufgabe, ein Unternehmen komplett neu aufzubauen, neue Geschäftsbereiche zu entwickeln und gleichzeitig Marketing sowie unsere Produktpalette auszuarbeiten. Glücklicherweise haben wir dank eines fantastischen Teams und einer klaren Zielsetzung all diese Herausforderungen gemeistert.

Was macht Ihr Unternehmen einzigartig im Vergleich zu anderen Anbietern auf dem Markt? Das Einzigartige an Simbly ist, dass wir Automatisierung nutzen, um schneller und kostengünstiger in der Businessplan-Erstellung zu sein, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Wir kombinieren das Wissen von 10 Jahren Gründungsberatung mit fortschrittlicher Technologie, um ein Produkt anzubieten, das wirklich auf die Bedürfnisse moderner Gründer zugeschnitten ist.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft Ihres Startups und welche Entwicklungen können wir in den nächsten Jahren erwarten? 

Wir planen, unser Angebot zu einer vollständigen Service-Softwarelösung für die Unternehmensgründung auszubauen. Dies wird nicht nur die Erstellung von Businessplänen umfassen, sondern auch andere Aspekte der Unternehmensführung und -planung integrieren.

Was würden Sie als die größten Herausforderungen für neue Unternehmer ansehen und wie sollten sie damit umgehen? 

Eine der größten Herausforderungen für neue Unternehmer ist es, ihre Geschäftsidee so zu gestalten, dass sie langfristig tragfähig und profitabel ist. Viele Ideen sind eigentlich nur Hobbyprojekte, die sich finanziell nicht tragen. Wir bei Simbly helfen unseren Kunden, ihre Pläne so zu strukturieren, dass sie von Anfang an auf Erfolgskurs sind.

Wie halten Sie Ihr Team motiviert und fokussiert auf die gemeinsamen Ziele?
Wir schätzen eine entspannte und flexible Arbeitsumgebung, die Eigenverantwortung und Kreativität fördert. Unser Team behandeln wir wie selbstständige Individuen, die ihre Projekte eigenverantwortlich und erfolgreich umsetzen. Dies stärkt nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern auch unser gemeinsames Ziel, innovativ zu sein.

Können Sie ein Beispiel nennen, wie Ihre Technologie einem Ihrer Kunden geholfen hat, seine Geschäftsziele schneller oder effektiver zu erreichen? 

Ein Kunde benötigte dringend einen Businessplan für den nächsten Tag – eine Herausforderung, die nur mit unserer Software zu bewältigen war. Dank Simbly konnte er pünktlich liefern und seine Finanzierung sichern.

Wie gehen Sie mit Feedback von Kunden um, und wie fließt dieses in die Weiterentwicklung Ihres Produkts ein? 

Jeder Kunde ist wichtig, daher rufen wir jeden persönlich an und bieten sowohl E-Mail- als auch Telefon-Support. Die gewonnenen Erkenntnisse nutzen wir, um die Entwicklung unseres Produkts gezielt zu steuern und zu verbessern.

Welche Rolle spielt Innovation bei der Entwicklung Ihrer Dienstleistungen und Produkte? Innovation ist der Kern unseres Geschäftsmodells. Die größte Innovation war die Integration von KI in den Businessplan-Prozess. Jetzt liegt unser Fokus darauf, diese Innovation kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Könnten Sie drei Ratschläge nennen, die Sie anderen Gründern auf den Weg geben würden? 

Mein Rat an andere Gründer ist einfach: Verschwende keine Wochen mit dem Schreiben eines Businessplans. Konzentriere dich darauf, dein Unternehmen in Schwung zu bringen. Nutze Tools und Ressourcen, die dir helfen, schneller und effektiver voranzukommen.

Wir bedanken uns bei Dragan Komsic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Welchen Mehrwert bietet Ihre Marke?

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Content-Marketing-Strategien, die Start-ups kennen sollten

In der heutigen digitalen Welt ist Content-Marketing unverzichtbar für den Erfolg eines Start-ups. Es geht nicht mehr nur darum, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Vielmehr ist es entscheidend, eine Geschichte zu erzählen, die Marke zu etablieren und eine Beziehung zum Publikum aufzubauen. Content-Marketing kann das Wachstum beschleunigen, die Markenbekanntheit steigern und die Kundenbindung vertiefen. Doch bei der Flut an Informationen, die täglich auf Konsumenten einströmt, ist es entscheidend, mit Ihrem Content herauszustechen.

Dieser Beitrag beleuchtet essenzielle Content-Marketing-Strategien, die jedes Start-up beherrschen sollte, um seine Ziele zu erreichen und sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld durchzusetzen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe verstehen, mit Storytelling fesseln, wertvollen Content kreieren und diesen effektiv verbreiten können, um Ihr Start-up auf die Erfolgsspur zu bringen.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Buyer Personas entwickeln: Erstellen Sie detaillierte Profile Ihrer idealen Kunden, um maßgeschneiderte Inhalte zu erstellen, die resonieren. Überlegen Sie, welche Herausforderungen sie haben und wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung diese lösen kann.

Kundenfeedback nutzen: Sammeln Sie aktiv Feedback über Umfragen, soziale Medien oder Kundeninteraktionen. Dieses Feedback liefert direkte Einblicke in die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe und ermöglicht es Ihnen, Ihre Content-Strategie entsprechend anzupassen.

Storytelling: Die Macht der Geschichten

Die Geschichte Ihres Start-ups erzählen: Nutzen Sie die Kraft des Storytellings, um die Entstehung Ihres Unternehmens zu teilen. Eine authentische Gründungsgeschichte kann eine starke emotionale Verbindung zum Publikum aufbauen.

Erfolgsgeschichten von Kunden hervorheben: Zeigen Sie, wie Ihre Produkte oder Dienstleistungen das Leben Ihrer Kunden verbessert haben. Solche Geschichten sind inspirierend und können potenzielle Kunden überzeugen.

Inhalte mit Mehrwert schaffen

Bildungsorientierte Inhalte erstellen: Entwickeln Sie Inhalte, die Ihre Zielgruppe informieren und ihnen helfen, ihre Probleme zu lösen. Leitfäden, How-to-Artikel, Webinare oder Tutorials sind Formate, die hier besonders gut funktionieren.

Unterhaltung nicht vergessen: Inhalte, die unterhalten, können die Aufmerksamkeit Ihres Publikums fesseln und die Bindung zu Ihrer Marke stärken. Denken Sie über kreative Ansätze nach, um Ihr Publikum zu engagieren.

Content-Verbreitung strategisch planen

Die richtigen Kanäle wählen: Identifizieren Sie die Plattformen, auf denen Ihre Zielgruppe aktiv ist, und passen Sie Ihre Inhalte entsprechend an. Nicht jede Plattform eignet sich für jede Art von Content.

SEO optimieren: Optimieren Sie Ihre Inhalte für Suchmaschinen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Verwenden Sie relevante Keywords, erstellen Sie ansprechende Meta-Beschreibungen und nutzen Sie interne Verlinkungen.

Interaktion fördern: Schaffen Sie Inhalte, die zur Interaktion einladen. Fragen am Ende eines Blogposts oder interaktive Elemente in Videos können das Engagement erhöhen.

Analyse und Anpassung: Nutzen Sie Analyse-Tools, um die Performance Ihres Contents zu überwachen. Verstehen Sie, was funktioniert und was nicht, und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an.

Visualisierung nutzen: Menschen reagieren stark auf visuelle Reize. Integrieren Sie Bilder, Grafiken und Videos in Ihren Content, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und komplexe Informationen zugänglich zu machen.

Konsistenz bewahren: Eine regelmäßige Veröffentlichung von qualitativ hochwertigem Content hilft, ein treues Publikum aufzubauen. Planen Sie Ihre Inhalte strategisch und halten Sie sich an einen festen Veröffentlichungsplan.

Authentizität und Mehrwert im Zentrum des Content-Marketings

Das Geheimnis eines wirksamen Content-Marketings, besonders für Start-ups, liegt in der Fähigkeit, echte und bedeutungsvolle Verbindungen zum Publikum herzustellen. Authentizität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Kunden sind heute mehr denn je daran interessiert, die Geschichten hinter den Marken zu kennen und sich mit ihnen auf einer persönlichen Ebene zu identifizieren. Ein Start-up, das seine eigene Entstehungsgeschichte, die Herausforderungen, die es überwunden hat, und die Leidenschaft, die sein Team antreibt, offen und ehrlich teilt, kann eine starke Loyalität und Vertrauen aufbauen.

Der Mehrwert, den Ihr Content bietet, ist ein weiterer entscheidender Faktor. Es geht nicht nur darum, die Merkmale Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung hervorzuheben, sondern darum, wie Sie die Probleme Ihrer Kunden lösen können. Bildungsorientierte Inhalte, die relevante Fragen beantworten und nützliche Informationen bereitstellen, sind enorm wertvoll. Sie positionieren Ihr Start-up als eine Autorität in Ihrem Bereich und schaffen ein Gefühl des Vertrauens und der Zuverlässigkeit.

Schließlich ist die Konsistenz Ihres Content-Marketings von Bedeutung. Ein stetiger Fluss an qualitativ hochwertigen Inhalten, die regelmäßig über die richtigen Kanäle verbreitet werden, hilft dabei, ein Publikum aufzubauen und zu erhalten. Durch die kontinuierliche Analyse und Anpassung Ihrer Content-Strategie können Sie sicherstellen, dass Ihre Inhalte resonieren und die gewünschte Wirkung erzielen.

In der Welt des Start-up-Content-Marketings geht es darum, eine Marke zu schaffen, die spricht, eine Geschichte zu erzählen, die inspiriert, und einen Wert zu liefern, der überzeugt. Indem Sie diese Elemente in Ihre Content-Strategie integrieren, können Sie nicht nur die Sichtbarkeit Ihres Start-ups erhöhen, sondern auch eine dauerhafte Beziehung zu Ihrem Publikum aufbauen, die das Fundament für anhaltenden Erfolg legt.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – foxyburrow

Verwalten Sie Ihre digitalen Inhalte mühelos

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surfbank

SURFBANK ist ein innovatives Unternehmen, das eine Plattform entwickelt hat, um persönliche Inhalte wie Artikel, Links und Medien in einer zentralisierten Medienbibliothek zu organisieren und zu teilen, wodurch Nutzer einfach auf relevante Informationen zugreifen und diese mit anderen austauschen können

Können Sie uns einen kurzen Überblick über die Entstehung von SURFBANK geben und die Schlüsselpersonen vorstellen, die hinter diesem Projekt stehen? 

Benjamin Syring:  Alles auf einen Blick: Was hat mich dazu inspiriert, SURFBANK zu gründen? 

Ich war über 22 Jahre im Marketingbereich eines großen Automobilkonzerns in vielfältigen Funktionen tätig und hatte in den letzten Jahren viel mit den Themen digitaler Customer Experience und Content Management zu tun.  

Persönlich haben mich schon immer Menschen inspiriert, die über eine innere Unabhängigkeit verfügen und ihrem inneren Antrieb, ihrer Motivationen und Leidenschaften nachgehen, mit einem klaren Ziel vor Augen. Das sind die verrückten Snowboarder, die die steilsten Hänge oder dichte Wälder befahren, Surfer auf der Suche nach der perfekten Welle in der Arktis, Persönlichkeiten wie William McRaven, der die berühmte „Make-your-Bed“-Rede hält, der Big-Wave-Surfer Gareth McNamara, Reinhold Messner und die unglaubliche Expedition von Ernest Shackleton zum Südpol. 

Alles, was ich dazu finden konnte, wollte ich digital behalten, speichern und anschauen, wenn ich es wollte. Gleichermaßen habe ich gemerkt, dass ich an unterschiedlichen Stellen meine Favoriten abgelegt hatte:  als Bookmark im Browser, in Apps, als Screenshots auf dem Smartphone oder in Ordnern auf meinem Computer, offenen Tabs, usw. Man switcht heutzutage von App zu App und behält kaum mehr den Überblick.  

Mein Wunsch war, all dies für mich an einem Ort zugänglich zu machen, eine Art persönliche „Social Wall‘ für meine Favoriten. Daraus entstand die Idee, die Kernfunktionalität und der Name SURFBANK: eine App, in der ich meine Favoriten, meine „digitalen Perlen“ die ich beim „Surfen“ finde, in meiner Medienbibliothek speichern und in meinen eigenen Ordnern leicht wiederfinden kann. 

Die Idee wurde zunächst im engsten Freundeskreis und der Familie getestet. Das Gründerteam, bestehend aus langjährigen Freunden und Experten auf den Gebieten IT/Systeme mit Oliver Rudolph und Finanzen mit Ingo Fröhlich, hat sich schnell formiert.  

Inspiriert von Streaming-Plattformen und Mediatheken, haben wir ein klares Design entwickelt: Alles Wichtige auf einen Blick, mit einer persönlichen Struktur, relevanten Bereichen in Ordnern und Gruppen, einem Bereich nur für dich und der Austausch mit anderen, dem Social Media Hub und personalisierten Newsfeeds. Alles, was dich als Nutzer interessiert, an einem Ort, ohne dass du zwischen Apps wechseln musst. 

Ein zusätzliches Feature war die Idee, Favoriten in gemeinsamen Ordnern und Gruppen einfach mit anderen zu teilen. Jeder hat interessante und inspirierende Inhalte, die für andere relevant sein können. Nichts ist stärker als Empfehlungen und Tipps von jemandem, der sich auskennt, sei es unter Freunden, Fremden, der Familie oder Kollegen. 

Als dritte Säule wurde die „News Cloud“ hinzugefügt, in der Nutzer Medienfeeds auswählen können, sowie ein Social-Media-Hub, um alles Relevante auf einen Blick zu haben. 

Im „Public“-Bereich können alle User Einzelposts und ganze Ordner mit allen SURFBANK-Nutzern und Informationen aus erster Hand teilen. 

SURFBANK ist die Plattform, auf der jeder Nutzer die besten Informationen, das Wissen und die neuesten Nachrichten für sich findet – sowohl in der Community als auch individuell. Jeder Nutzer kann seine Informations-, Wissens- und Nachrichtenwelt nach seinen eigenen Vorlieben gestalten und ergänzen, unabhängig von Format und Quelle. 

Kein Content-Algorithmus, der den Inhalt steuert, keine [störende] Werbung, die den Geist jeder Persönlichkeit und sozialen Plattform verwässert. Selbstbestimmt, inspirierend, echt und direkt. 

Benutzer können auf SURFBANK ganz einfach alle Formate speichern und teilen [Artikel, Links, Videos, Bilder, Podcasts, Dokumente, Kontakte, Musik, Nachrichten, Standorte usw.], indem sie die Speicher- oder Freigabefunktion der Plattformen [Websites, Apps und ihre Smartphones] nutzen. 

Für mich sind es zum Beispiel Filme, Informationen über Projekte; Für andere kann es sich um Urlaubsplanung, das Speichern von Rezepten, Lifestyle-Websites, Einkaufsergebnisse oder einfach um erhaltene Links handeln. Es sind keine weiteren Bookmark-Tools mehr nötig und die Ära unzähliger Screenshots oder offenen Tabs auf Smartphones ist vorbei. 

Darüber hinaus können Benutzer ihr gesamtes Wissen und Tipps mit Freunden, Familie und Kollegen teilen und die Inhalte in freigegebenen Ordnern, Gruppen und Communities verwenden. Dadurch können ganze Content Communities und Expertennetzwerke entstehen, die jedem Einzelnen helfen, sich weiterzuentwickeln. 

Was ist die Vision von SURFBANK, und welche konkreten Schritte unternehmen Sie, um diese Vision zu verwirklichen? 

Benjamin Syring:  Unsere Vision ist sehr klar und einfach: wir möchten die digitalen Erlebnisse, den Umgang mit unseren Informationen und den Nutzen, neu definieren.  

Der Kern von SURFBANK besteht neben der persönlichen Medienbibliothek darin, Benutzer und Gleichgesinnte durch Empfehlungen und Tipps zusammenzubringen. Jeder Mensch ist ein Experte, ein Influencer in seiner Welt, mit großartigen Empfehlungen, und das Teilen und Empfangen dieser Empfehlungen schafft einen echten Benefit. 

Wir verbinden die Funktionen unserer (1) persönlichen Social & Media Content Library, mit (2) der Power des WOM und profitieren von authentischen Empfehlungen und Wissensbeiträgen von anderen Usern auf globaler Ebene, sowie (3) der Power von Crowd-Wissen, also das kollektive Wissen und die Erfahrungen einer vielfältigen Gruppe von Einzelpersonen. Crowd-Wissen bereichert diesen Prozess, indem es eine breitere Perspektive und eine Fülle unterschiedlicher Erkenntnisse bietet und es SURFBANK-Benutzern ermöglicht, fundierte Entscheidungen auf der Grundlage der kollektiven Weisheit der Crowd zu treffen. 

SURFBANK scheint eine breite Palette von Funktionen anzubieten. Wer ist Ihre Hauptzielgruppe, und wie erfüllen Sie spezifisch deren Bedürfnisse? 

Benjamin Syring:  Wir sprechen grundsätzlich alle Internet-User an. Statistisch betrachtet, ist jeder ungefähr 7 Stunden täglich im Netz, beruflich und privat. Man informiert sich, sucht gezielt oder surft durchs Web und Apps, nutzt Messenger-Dienste mit Freunden, Familie und Kollegen.  

Informationen wie Bilder, Posts, Mitteilungen, Links von Freunden, die wir behalten wollen, werden aktuell über alle möglichen „Hacks“ abgelegt und gespeichert, aber dadurch auch überall verteilt. Daher sprechen wir in allererster Linie all diejenigen an, die einen zentralen Platz für ihre Inhalte suchen. Des Weiteren, die User, die sich mit anderen gerne austauschen, die Anregungen, Tipps und Empfehlungen von anderen, von Influencern oder Experten suchen. Selbst der berufliche Einsatz wird bedient, weil man relevante Infos zu seinem Arbeitsgebiet, Recherchen, Projekte allein oder in der Gruppe nutzen kann. 

Jedes Startup trifft auf Herausforderungen. Welche sind die größten, mit denen SURFBANK konfrontiert wird, und wie gehen Sie damit um? 

Benjamin Syring:  Die größte Herausforderung ist die Priorisierung der Weiterentwicklungsmöglichkeiten und die Funktionen. Wir haben viele interessante Ideen, die wir gerne umsetzen möchten. Wichtig ist aber, dass wir dies mit den Usern tun, was bedeutet, dass wir zukünftig mit der Community Bedarfe eruieren und priorisieren. Es geht darum, Funktionen zu schärfen und SURFBANK immer intuitiver zu machen. Um unsere Ideen und Pläne umzusetzen, setzen wir den nächsten Schritt und sind derzeit auf der Suche nach strategischen Partnern, Investoren und Mitarbeitern. Wir suchen Fachleute mit Erfahrung in den Bereichen Medien und Social Media, die aber auch einen innovativen Ansatz für moderne Funktionen und Technologien sowie für die zukünftige Entwicklung mitbringen. 

Sie haben SURFBANK als frei von Content-Algorithmen und Werbung beschrieben. Was macht Ihre Plattform sonst noch einzigartig gegenüber anderen Angeboten auf dem Markt? 

Benjamin Syring:  Unsere Plattform ist einzigartig und trifft durch verschiedene Funktionen auf Anhieb auf einen großen Bedarf, für den es zwar bereits vereinzelte Möglichkeiten gibt, aber keine maßgeschneiderte All-in-One Lösung.  

Wir treffen auf einen Nerv der Zeit: es gibt eine Fülle an Informationen, Angeboten, Apps, alles ist irgendwo. Wir bündeln die relevanten Funktionen und Möglichkeiten und verbinden diese mit technischen Möglichkeiten (AI), aber auch mit dem gesellschaftlichen Bedarf, weil Informationen und Wissen in Verbindung mit den eigenen Interessen zukünftig noch mehr Bedeutung haben werden. 

Mit unserer Plattform ist jeder User selbstbestimmt und bleibt es. Wir sind nicht davon angetrieben, anderen Content oder Werbung anzubieten, sondern davon, jedem zu ermöglichen, den besten für sich zu nutzen.  

Wie plant SURFBANK, sich in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln? Gibt es bestimmte Meilensteine oder neue Funktionen, die Sie einführen möchten? 

Benjamin Syring:  Wir haben eine klare Strategie, wie wir das Produkt weiterentwickeln möchten, maßgeschneidert auf die Bedarfe unserer User. Dabei wollen wir auf regionale und kulturelle Aspekte eingehen. Wir wollen User weltweit verbinden und ein Hub anbieten, in dem jeder von den Erfahrungen und dem Wissen anderer teilhaben kann. Jeder hat Interessen und kennt sich zu einem Thema aus, hat dazu Content gesammelt. Genau das mag für andere relevant, inspirierend und interessant sein.  

In welcher Weise nutzt SURFBANK Feedback und Interaktionen innerhalb der Community, um die Plattform weiterzuentwickeln und anzupassen?  

Benjamin Syring:  Eines der angesprochenen Funktionen wird eine Art integrierter Community-Center sein, in dem unsere User ihre Anregungen, Ideen und Kritik äußern können. Wir sehen dies als einen relevanten Erfolgsfaktor der Plattform an, weil der User immer am besten weiß, was er braucht und wie er das Tool am besten Nutzen kann. Zudem kommen die besten Ideen immer aus einer Crowd.  

Datenschutz ist ein großes Thema bei digitalen Plattformen. Wie gewährleistet SURFBANK, dass die persönlichen Informationen der Nutzer geschützt sind? 

Benjamin Syring:  Wir haben bereits während der Entwicklung des Konzeptes und der Plattform einen externen Datenschutzbeauftragten eingebunden, da uns das Thema wichtig und ist wir es sehr ernst nehmen. Ohne hohe Sicherheitsstandards und strenge Compliance-Richtlinien darf man heute ein solches Projekt nicht starten, aus Verantwortung gegenüber den Usern und deren Vertrauen.  

Die Daten sind auf einem geschützten europäischen Server sicher und wir führen regelmäßige Tests durch. Darüber hinaus haben wir eine eigene Policy definiert, die den Austausch und die Inhalte auf der Plattform regelt. 

Wie finanziert sich SURFBANK, insbesondere wenn Sie keine Werbung schalten und keinen Content-Algorithmus verwenden? 

Benjamin Syring:  Wir haben uns bisher aus Eigenmitteln finanziert. Um unsere ambitionierten Ziele und Funktionen umsetzen zu können, sind wir aktuell mit interessanten Partnern in Gesprächen, um strategische Allianzen aber auch Investoren mit einbinden zu können. 

Die App soll weiterhin kosten- und werbefrei bleiben. Für eine Signature-Premiumfunktion werden wir einige neue und überraschende Funktionen entwickeln. Wir sind überzeugt, dass die meisten User gerne mit einem überschaubaren Monatsbeitrag zur Finanzierung beitragen. 

Welchen Einfluss hatte die Gründungsumgebung und der Standort auf die Entwicklung von SURFBANK? 

SURFBANK, Benjamin Syring, Ingo Fröhlich, Oliver Rudolph, Management Team

Benjamin Syring:  Mein aktueller Standort ist Baden-Württemberg, konkret Stuttgart, wo es bereits eine interessante Startup- und Business Szene gibt. Für den Aufbau und die Entwicklung ist es optimal. Die zweite Dimension ist die digitale Zusammenarbeit und entsprechende Tools, die es uns erlauben, als internationales und erfahrenes Team trotzdem eng vernetzt zu sein und effizient zu arbeiten. Es gibt innovative Projektmanagement- und Kommunikationsplattformen, die wir nutzen, um immer up-to-date zu sein. Hinzu kommt, dass wir als Team breit aufgestellt und erfahren sind, sehr engagiert und initiativ und dabei fokussiert unseren Weg gehen. 

Könnten Sie drei Ratschläge nennen, die Sie anderen Gründern geben würden, die ein ähnlich ambitioniertes Projekt starten möchten? 

Benjamin Syring:  Sehr gerne: Alles beginnt mit der Beschreibung der Idee, dem Konzept mit einer klaren Zielbeschreibung, das von einem starken Umsetzungswillen getragen wird. Dazu gehört die Beschreibung des Teams und der benötigten Funktionen sowie ein Businessplan, der den finanziellen Erfolg rational aufzeigt. Unter anderem auf der Website „Gründerplattform“ findet ihr alle benötigten Ressourcen. Sucht euch unbedingt Menschen aus eurem Umfeld, die euch bei der Umsetzung unterstützen können. 

Wie misst SURFBANK den Erfolg ihrer Plattform, und welche Kriterien oder Metriken sind Ihnen dabei am wichtigsten? 

Benjamin Syring:  Wir haben parallel eine eigene Analytics-Plattform entwickelt, die uns sämtliche Daten und Statistiken zu User-Zahlen und der User-Journey aufzeigt. Wir verfolgen genau, wie die Plattform genutzt wird. Darüber hinaus zeigen uns die digitalen Auswertungen unserer Kommunikation, wie die Views, Konversion, das like-feedback und die Kommentare dazu sind sowie das Medienfeedback unserer Media Releases. Darüber hinaus sehen wir es erfreulicherweise sehr deutlich an den Anfragen von potenziellen Partnern, Investoren aber auch Personen, die für die Firma und das Produkt gerne arbeiten möchten. 

Wir bedanken uns bei Benjamin Syring für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: SURFBANK

Kontakt:

CEO SRFBNK GmbH | SURFBANK Web/ App
Oelschlägerstrasse 30
D-70619 Stuttgart

https://www.surfbank.org

Ansprechpartner: Benjamin Syring

Social Media:
LinkedIn
Instagram
Facebook
YouTube
Apps

Verändert diese Technologie schon bald Ihr tägliches Pendeln?

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ARTICLY

ARTICLY, ein Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung von Audioinhalten spezialisiert hat, revolutioniert die Art und Weise, wie wir Nachrichten konsumieren

Können Sie die Ursprungsidee von ARTICLY beschreiben und wie sich diese seit der Investition durch Carsten Maschmeyer entwickelt hat?

Wolf Weimer: ARTICLY wurde mit dem Ziel gegründet, eine App für Zeitung zum Hören an den Markt zu bringen. Seit der Investition durch Carsten Maschmeyer hat sich ARTICLY deutlich weiterentwickelt. Wo ursprünglich nur ein B2C-App stand, haben wir nun auch eine breite Produktpalette im B2B-Bereich. Neben unserem Content für Endnutzer, den wir in unserer Smartphone-App oder eben in der Audi Automotive App anbieten, bieten wir immer mehr Unternehmen und Organisationen unsere Audio-Kompetenz direkt an. So können wir auch dank neuen KI-Modellen herausragende Audio-Experiences für die interne oder externe Firmenkommunikation oder das Audio-Angebot von Verlagen schaffen. Die ein oder andere Tür dafür hat uns unser Investor Carsten Maschmeyer geöffnet. 

Wie hat der Deal in „Die Höhle der Löwen“ die Wachstums- und Expansionspläne von ARTICLY beeinflusst?

Lukas Paetzmann: Der Deal in „Die Höhle der Löwen“ hat das Wachstum und die Expansion von ARTICLY signifikant beschleunigt. Er brachte nicht nur die kleine Finanzspritze, sondern vor allem erhöhte Markensichtbarkeit. Dies ermöglichte es uns, neue Kooperationen zu bilden und unsere Technologie zu verbessern, was zur Erweiterung unseres Angebots und unserer Nutzerbasis führte.

ARTICLY hat einen bemerkenswerten Umsatzanstieg seit dem DHDL-Jubiläum verzeichnet. Was sind die Hauptfaktoren, die zu diesem Erfolg beigetragen haben?

Lukas Paetzmann: Der Umsatzanstieg von ARTICLY kann auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden: Neue Sichtbarkeit und Reichweite, Ausweitung des Angebots, stärkere B2B-Beziehungen, technologische Verbesserungen und Fokus auf Barrierefreiheit. Diese Strategien haben uns dabei unterstützt, eine breitere Nutzerbasis zu erreichen und unsere Einnahmequellen zu diversifizieren.

Mit dem kleinen Pivot hin zu B2B Audio Services: Wie hat sich dieser Schritt auf die Geschäftsstrategie und Kundenbasis von ARTICLY ausgewirkt?

Wolf Weimer: Der Pivot zu B2B Audio Services hat unsere Geschäftsstrategie wesentlich erweitert. Dadurch konnten wir unseren Kundenstamm diversifizieren und neue Einnahmequellen erschließen. Wir bieten nun spezialisierte Audio-Dienstleistungen für Unternehmen an und unterstützen diese bei der “Audiofizierung” ihrer bestehenden Inhalte. Wenngleich wir die größeren Umsätze im B2B-Bereich erwarten, bleibt unsere Endkunden-App für uns immer ein Herzstück unseres Medien-Startups. 

Durch welche spezifischen KI-Fortschritte konnte ARTICLY sein Angebot an kurzfristigen, news-seitigen Formaten ausbauen?

Lukas Paetzmann: Die Fortschritte in den KI-Technologien haben im letzten Jahr einiges verändert – auch im Audiobereich. Künstliche Stimmen, die stets abgehackt oder robotisch klangen, können sich mit der ein oder anderen Modifizierung inzwischen richtig gut hören lassen. Insgesamt konnten wir dadurch das Volumen und die Qualität unserer Audioinhalte steigern. Diese Fortschritte ermöglichten es uns, schnell auf aktuelle Ereignisse zu reagieren und unser Angebot an kurzen, news-seitigen Formaten zu erweitern. So erfreut sich unsere tägliche Presseschau, die fast vollständig automatisiert ist, bei unseren Hörern größter Beliebtheit. 

Können Sie mehr über die großen Deals mit Audi, o2, Deutsche Bahn, und Telekom erzählen? Wie wirken sich diese Partnerschaften auf die Zukunft von ARTICLY aus?

Lukas Paetzmann: Unsere Partnerschaften mit Audi, o2, Deutsche Bahn und Telekom haben unsere Präsenz im B2B-Segment signifikant erhöht. Regelmäßig haben wir von den Konzernen zurückgespiegelt bekommen, wie rekordverdächtig schnell wir neue Services in den Organisationen gelauncht bekommen haben. Solche Partnerschaften ermöglichen es uns, unsere Services in verschiedene Plattformen zu integrieren und haben neue Möglichkeiten für Wachstum und Expansion eröffnet. Die Mobilitäts- und Telekommunikationsbranche sind für unser Geschäft offensichtlich zwei Fokusbereiche, in denen bereits fruchtbare Kooperationen entstanden sind. Partnerschaften wie diese sind ein wesentlicher Teil unserer Zukunftspläne. 

Wie funktioniert die Integration der ARTICLY-App in ausgewählte Audi-Modelle und wie wurde das Nutzerfeedback bis jetzt aufgenommen?

Wolf Weimer: Über den neuen Audi Application Store sollen Fahrer möglichst nahtlos Zugriff auf ihre Lieblingsapps im Fahrzeug erhalten, ohne ein Smartphone benutzen zu müssen. Mit ARTICLY waren wir eine der ersten Apps im neuen Store und haben durch die enge Zusammenarbeit mit dem Automobilunternehmen eine für den Audi optimierte Experience geschaffen. Die ARTICLY-App wird nun Modell für Modell in mehr und mehr neuen Fahrzeugen verfügbar sein. Das Nutzerfeedback war bislang sehr positiv, insbesondere hinsichtlich des nahtlosen und bereichernden Hörerlebnisses. Die sogenannte Stickiness (“Wiederkehrende Nutzung”) scheint in Anbetracht der durchschnittlichen 35 Sessions im Monat pro User auch gegeben zu sein. 

Wolf WeimerCarsten Maschmeyer (c)Tim Kessler
Wolf WeimerCarsten Maschmeyer (c)Tim Kessler

Ab dem 1. Juli ist die ARTICLY-App über ein reguläres Abo verfügbar. Wie sieht das Geschäftsmodell dahinter aus und welche Zielgruppen möchten Sie damit erreichen?

Wolf Weimer: Die Early Mover haben bis Sommer 2024 die Möglichkeit, ARTICLY kostenlos zu nutzen. Im Prinzip soll die App im Fahrzeug ab Juli mit der Smartphone-App gleichziehen und ebenfalls ein Monats- und ein Jahresabonnement anbieten. Dabei wird es auch einen üblichen Revenue Share zwischen Audi und ARTICLY geben, sodass alle Seiten vom Erfolg der Automotive App profitieren. Audi-Fahrer passen als Zielgruppe optimal zu ARTICLY: Sie gelten als avantgardistisch, gesellschaftlich-interessiert, technikaffin und gebildet. Oft haben wir es mit vielbeschäftigten Personen zu tun, die ihre Fahrtwege durch spannende Hörartikel, Analysen oder politische Debatten bereichern möchten.

ARTICLY zählt zu den Top 3 der meistgehörten Inhalte in der Deutschen Bahn. Wie bewerten Sie diesen Erfolg und welche Auswirkungen hat er auf Ihre Strategie?

Lukas Paetzmann: Der Erfolg von ARTICLY, als einer der meistgehörten Inhalte in der Deutschen Bahn, bestätigt die Stärke unseres Angebots und die Nachfrage nach Qualitätsjournalismus im Audioformat – insbesondere dort, wo Menschen unterwegs sind. Dieser Erfolg unterstützt unsere Strategie, weiterhin innovative Wege zu finden, um unser mobiles Angebot auszuweiten und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen.

Sie wurden von Kress zu den Digital-Köpfen des Jahres gekürt. Was bedeutet diese Anerkennung für Ihr Team und Ihre Vision?

Wolf Weimer: Diese Anerkennung ist eine Bestätigung unserer Innovation in einer Medienbranche, die sich mitunter zu schwer mit Startups und Innovationen tut. Wir sind überzeugt, dass Audio in Zukunft ein wesentliches Medium sein wird. Daher motiviert diese Auszeichnung unser Team und uns persönlich, weiterhin Grenzen zu verschieben und ARTICLY als führendes Angebot für auditive Inhalte weiterzuentwickeln.

Welche Rolle spielen Feedback und Vorschläge von Nutzern bei der Weiterentwicklung von ARTICLY?

Wolf Weimer: Wir sind sehr dankbar für das meist konstruktive Feedback, das uns regelmäßig erreicht. Erst letzte Woche hat uns ein Nutzer eine Liste mit sehr brauchbaren Feature-Wünschen zur Verfügung gestellt. An der Umsetzung einiger dieser Funktionen arbeiten wir bereits. Nutzerfeedback hilft uns, unsere App kontinuierlich zu verbessern und sicherzustellen, dass wir unseren Nutzern genau das bieten, was sie benötigen und wünschen. 

Zum Schluss: Welche langfristigen Ziele und Visionen hat ARTICLY, und wie planen Sie, diese zu erreichen?

Lukas Paetzmann: Unser langfristiges Ziel ist es, der führende Partner für Audioinhalte zu sein und Qualitätsinhalte in einem barrierefreien und innovativen Format einem audio-affinen Publikum zugänglich zu machen. Wir planen dieses Ziel zu erreichen, indem wir unsere Technologie weiterentwickeln, unsere Partnerschaften ausbauen und stets auf die Bedürfnisse unserer Nutzer eingehen.

Titelbild: Articly Gründer©Verena Kathrein

Wir bedanken uns bei Lukas Paetzmann und Wolf Weimer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Unerwartete Innovationen: Sechs Startups, die die Regeln neu schreiben

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29. april 2024

Am 29. April 2024 betreten sechs ambitionierte Startups die Bühne der „Höhle der Löwen“, um ihre innovativen Lösungen zu präsentieren

In einer Welt, die sich ständig wandelt und wo technologische Fortschritte und soziale Innovationen unaufhörlich unsere Lebensweise beeinflussen, ist der kreative Geist des Unternehmertums entscheidender denn je. Genau diesen Geist feiern wir in der neuesten Folge der „Höhle der Löwen“, in der visionäre Gründer die Chance erhalten, ihre bahnbrechenden Ideen einem breiten Publikum und einer kritischen Jury vorzustellen. Diese Sendung bietet nicht nur eine Plattform für Innovation, sondern auch ein Fenster in die Zukunft unserer Gesellschaft, in der Nachhaltigkeit, Inklusion und Gesundheit immer mehr in den Vordergrund treten.

Am 29. April 2024, einem Abend, der in die Annalen der Unternehmensinnovation eingehen könnte, treten sechs Startups vor die Löwen, um ihre Projekte zu präsentieren, die von umweltfreundlichen Toilettenlösungen bis hin zu revolutionären Eisverpackungen reichen. Jedes dieser Unternehmen hat eine einzigartige Geschichte zu erzählen und eine Vision, die das Potenzial hat, Industrien zu verändern und unsere Lebensqualität zu verbessern. Mit einer Mischung aus technischem Know-how, sozialem Bewusstsein und unternehmerischem Mut könnten diese Gründer nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Anerkennung finden, die sie verdienen.

In dieser besonderen Ausgabe der „Höhle der Löwen“ sind wir Zeugen, wie aus Ideen Wirklichkeit wird und wie innovative Lösungen auf alltägliche Probleme angewandt werden, um die Welt ein Stück besser zu machen. Diese Unternehmen stellen sich den Herausforderungen unserer Zeit und bieten Lösungen, die zeigen, was möglich ist, wenn Leidenschaft und Kreativität auf die drängenden Bedürfnisse der Gesellschaft treffen. Lassen Sie uns gemeinsam diese spannende Reise antreten und entdecken, welche dieser sechs Startups das nächste große Ding sein könnte.

Unique United: Inklusion neu gedacht am 29. April 2024 in Die Höhle der Löwen

In Neuss entsteht eine Welt, in der Barrieren fallen. Unique United ist nicht nur eine digitale Plattform; es ist ein Tor zu einem inklusiveren Leben, das von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung gestaltet wird. Hier wird jeder dazu ermutigt, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, unterstützt durch umfassende Angebote von Jobs bis Reisen.

GelatoPack: Revolution in der Eiscreme-Logistik am 29. April 2024 in Die Höhle der Löwen

Mit der Einführung von GelatoPack schlägt Andreas Siebrecht aus Weilerswist ein neues Kapitel im Eisgeschäft auf. Diese spezielle Verpackung hält Eiscreme und Toppings stundenlang frisch – eine Innovation, die den Genuss unterwegs neu definiert und zugleich die Umwelt schont.

MIND VACATIONS: Eine Reise ins Innere am 29. April 2024 in Die Höhle der Löwen

Überlastung und Stress sind Zeichen unserer Zeit. MIND VACATIONS aus Hamburg bietet eine Flucht: Tee-Meditationen, die durch eine spezielle App unterstützt werden, um Geist und Seele zu beruhigen. Diese innovative Idee verspricht Entspannung und Erholung für überforderte Seelen.

tickSAFE: Sicherer Schutz vor Zecken am 29. April 2024 in Die Höhle der Löwen

Dr. Matthias Meinhold aus Nürnberg präsentiert mit tickSAFE eine sichere Methode zur Entfernung von Zecken, die das Übertragungsrisiko von Krankheiten minimiert. Dieses Instrument ist ein Muss für jeden Haushalt und Tierbesitzer, um gesundheitliche Risiken effektiv zu reduzieren.

Wiedersehen mit waterdrop®: Ein globales Phänomen am 29. April 2024 in Die Höhle der Löwen

waterdrop® hat sich seit dem ersten Auftritt in der „Höhle der Löwen“ zu einem globalen Player im Bereich gesunde Hydration entwickelt. Mit innovativen, umweltfreundlichen Produkten und prominenten Unterstützern wie Novak Djokovic setzt das Unternehmen aus Wien neue Maßstäbe in der Getränkeindustrie.

Finizio – Future Sanitation: Die Toilette der Zukunft am 29. April 2024 in Die Höhle der Löwen

Florian Augustin aus Berlin-Brandenburg stellt mit Finizio eine visionäre Lösung für eines der drängendsten Probleme unserer Zeit vor: Wasser- und Ressourcenverschwendung. Die Trockentoiletten von Finizio sind nicht nur umweltfreundlich, sondern produzieren auch einen wertvollen Dünger, der die Landwirtschaft revolutionieren könnte.

Diese sechs Startups zeigen, dass Innovationen in den unterschiedlichsten Bereichen unser tägliches Leben und unsere Umwelt nachhaltig verbessern können. Mit frischen Ideen und mutigen Visionen treten sie in der „Höhle der Löwen“ an, um nicht nur die Jury, sondern auch die Zuschauer zu überzeugen.

Bild Die Investoren (v.l.) Tillman Schulz, Nils Glagau und Ralf Dümmel nehmen die zonenkühlende Eis-Verpackung von „Gelatopack“ genau unter die Lupe.
Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

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