Donnerstag, Februar 12, 2026
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Sei bereit, dich anzupassen

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Impossible Cloud

Impossible Cloud revolutioniert Europas Cloud-Infrastruktur mit sicheren und effizienten Speicherlösungen

Stell dich und dein Start-up Impossible Cloud doch kurz unseren Lesern vor.

Ich bin Kai Wawrzinek, Mitbegründer von Impossible Cloud, einem Start-up, das darauf abzielt, die Cloud-Infrastruktur in Europa zu revolutionieren. Mein Weg zu Impossible Cloud war geprägt durch meine Erfahrungen bei Goodgame Studios, einem Unternehmen, das ich ebenfalls mitgegründet habe. Zusammen mit Dr. Christian Kaul, der auch bei Goodgame eine Schlüsselrolle spielte, und Daniel Baker, einem erfahrenen Experten in der Cloud-Technologie, haben wir Impossible Cloud ins Leben gerufen.

Unser Ziel ist es, eine neue Art von Cloud-Speicherung anzubieten, die Sicherheit, Datenschutz und die Datensouveränität Europas in den Vordergrund rückt. Mit unserem Hauptsitz in Hamburg leiten wir ein Team, das sich leidenschaftlich dafür einsetzt, Unternehmen eine bessere und kostengünstigere Cloud-Erfahrung zu ermöglichen.

Unsere gemeinsame Vision für Impossible Cloud ist es, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen in Europa (KMU) eine Alternative zu bieten, die unter dem Preisdiktat der großen, etablierten Cloud-Anbieter leiden. Diese großen Anbieter haben den Cloud-Markt weitgehend monopolisiert, was die Preise und Bedingungen für viele Unternehmen ungünstig macht. Mit Impossible Cloud setzen wir genau hier an, um dem Markt eine faire und souveräne Option zu bieten.

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die Entscheidung entstand aus dem Bedürfnis, eine dezentrale Alternative zu dem monopolistischen Cloud-Markt zu schaffen. Als Team von Experten in den Bereichen IT, Sicherheit und Datenschutz sahen wir die Herausforderungen und Einschränkungen, die mit den traditionellen, zentralisierten Cloud-Modellen verbunden sind, insbesondere in Bezug auf Kosten und Datensouveränität. Wir wollten eine Lösung entwickeln, die es Unternehmen ermöglicht, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten, ohne dabei Kompromisse bei Leistung oder Sicherheit eingehen zu müssen.

Die bei Goodgame Studios gesammelten Erfahrungen im Management großer Datenmengen und in der Entwicklung von nutzerzentrierten Lösungen halfen mir, die technischen und marktbezogenen Herausforderungen von Impossible Cloud zu meistern.

Was war bei der Gründung von Impossible Cloud die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Gründung von Impossible Cloud war es, eine völlig neue dezentralisierte und unternehmenstaugliche Cloud-Architektur zu konzipieren und zu realisieren, die den Anforderungen moderner europäischer Unternehmen gerecht wird. Diese Herausforderung wurde noch verstärkt durch das Bestreben, ein Bewusstsein und Vertrauen in eine Technologie zu schaffen, die sich stark von den herkömmlichen, zentralisierten Cloud-Lösungen unterscheidet.

Es galt, innovative technische Lösungen zu entwickeln, die nicht nur leistungsfähig und sicher, sondern auch benutzerfreundlich und gesetzeskonform sind, um die strengen Datenschutzanforderungen, insbesondere die der DSGVO-konformen Rechenzentren, zu erfüllen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut. Perfektion ist oft der Feind des Fortschritts. Es ist nicht nötig, dass jedes Detail von Anfang an perfekt ist. Wichtig ist vielmehr, dass die Basis stimmt und die Kernidee des Produkts oder der Dienstleistung den Marktbedürfnissen entspricht. Bei Impossible Cloud war uns von Anfang an klar, was der Markt benötigt, und wir haben unser Kernprodukt gezielt darauf ausgerichtet. Statt nach Perfektion zu streben, konzentrierten wir uns darauf, dieses grundlegende Bedürfnis effektiv zu erfüllen.

Natürlich war es auch wichtig, bestimmte Service-Level-Agreements (SLAs) einzuhalten oder zu übertreffen, um die Zuverlässigkeit und Reife des Unternehmens zu demonstrieren.

Dieser kombinierte Ansatz erlaubte es uns, schnell auf den Markt zu kommen und unsere Lösung in Echtzeit zu verfeinern, basierend auf dem direkten Feedback unserer Nutzer. Indem wir uns auf das Wesentliche fokussierten, konnten wir sicherstellen, dass unser Produkt den Kernanforderungen entspricht und gleichzeitig flexibel genug bleibt, um sich an die sich entwickelnden Bedürfnisse des Marktes anzupassen. Dieser Prozess ermutigt einerseits Innovation, während er gleichzeitig das Risiko minimiert, indem er bestätigt, dass die Richtung des Produkts oder der Dienstleistung marktgerecht ist. 

Welche Vision steckt hinter Impossible Cloud?

Die Vision hinter Impossible Cloud wird stark durch den europäischen Gedanken geprägt, insbesondere hinsichtlich des Schutzes der Datenhoheit und der Förderung der digitalen Souveränität Europas. Dieser Ansatz zielt darauf ab, eine Alternative zu den dominanten, außereuropäischen Cloud-Anbietern zu schaffen, indem eine Infrastruktur bereitgestellt wird, die den strengen europäischen Datenschutzstandards entspricht und gleichzeitig Innovation und technologische Unabhängigkeit innerhalb Europas fördert. Wir streben danach, die Art und Weise, wie Daten gespeichert, verarbeitet und genutzt werden, zu revolutionieren, indem wir eine sichere, skalierbare und datensouveräne Cloud-Lösung anbieten.

Wer ist die Zielgruppe von Impossible Cloud?

Unsere Zielgruppe umfasst vor allem Unternehmen, die großen Wert auf Datenschutz und Datensouveränität legen und die nach einer flexiblen, skalierbaren Lösung für ihre Cloud-Bedürfnisse suchen. Dies schließt sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch größere Konzerne ein, die in Europa tätig sind und die strengen Datenschutzbestimmungen der DSGVO einhalten müssen. Gleichzeitig richten wir uns natürlich auch an Managed Service Provider, Distributoren und Reseller. 

Wie funktioniert Impossible Cloud? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

Impossible Cloud, mit Hauptsitz in der EU, setzt auf eine dezentralisierte Architektur, die ähnlich den Modellen von Uber oder Airbnb funktioniert; wir vernetzen natürlich keine Fahrer oder Wohnungen mit Kunden, sondern erstklassige Rechenzentren mit Unternehmen, die Cloud-Speicherbedarf haben. Dafür nutzen wir unser Partnernetzwerk aus Rechenzentren, die in Deutschland und über ganz Europa verteilt sind. Das ermöglicht es uns, in mehreren Datenzentren und näher am Endbenutzer zu speichern, was zu niedrigeren Latenzzeiten führt und die Datenübertragung effizienter macht.

Eine solche Nutzung verteilter Infrastruktur wird seit kurzem auch als DePIN-Technologie (Decentralized Physical Infrastructure Network) bezeichnet. Solche Systeme zeichnen sich durch eine hohe Sicherheit und Skalierbarkeit aus, in unserem Fall indem wir Daten über verschiedene Knotenpunkte verteilen können, wodurch sie z.B. vor Ausfällen und Angriffen geschützt sind.

Ein wesentlicher Vorteil von Impossible Cloud gegenüber dezentralisierten Cloud-Anbieter ist zudem die Möglichkeit für Unternehmen, mittels Geofencing die volle Kontrolle und Souveränität über ihre Daten zu behalten. In der heutigen Zeit, wo Datenschutz und -sicherheit von höchster Bedeutung sind, bieten wir eine Lösung, die nicht nur sicher, sondern auch konform mit den strengen Datenschutzgesetzen in Europa ist. Diese Aspekte unterscheiden uns deutlich von den etablierten, monopolisierten Cloud-Anbietern, die oft weniger Flexibilität in Bezug auf Datenspeicherung und -management bieten.

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und Impossible Cloud in fünf Jahren?

Wir planen, unsere Technologie ständig weiterzuentwickeln und unser Netzwerk aus Rechenzentren hierzulande und in Europa massiv auszubauen, um den – auch dank KI – stark steigenden Bedarf an Kapazitäten zu decken. In Zukunft werden wir Milliarden von Knoten und Geräten zu einem vollständig programmierbaren und intelligent verteilten Netz verknüpfen – also eine Plattform, die überall und immer verfügbar ist. Auf dieser Plattform werden wir weitere Cloud-Dienste aufbauen und sie perspektivisch auch für andere Unternehmen öffnen, damit diese eigene Cloud-Dienste aufsetzen können. Alle Cloud-Dienste sollen zu einem Massenprodukt werden, das überall auf der Welt zu einem Bruchteil der Kosten verfügbar ist.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Fokus auf die Lösung eines realen Problems: Konzentriere dich darauf, ein Problem zu lösen, das wirklich besteht und für deine Zielgruppe relevant ist.
  2. Sei bereit, dich anzupassen: Der Markt und die Technologien entwickeln sich ständig weiter. Sei offen für Feedback und bereit, deine Idee entsprechend anzupassen.
  3. Behalte deine Vision im Blick: Auch wenn nicht alles von Anfang an perfekt ist, hilft eine starke Vision, durch Herausforderungen zu navigieren und dein Team zu inspirieren.

Wir bedanken uns bei Kai Wawrzinek für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Interne Kommunikation im Rampenlicht

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interne kommunikation

Die digitale Revolution hat die Landschaft der internen Kommunikation in Unternehmen grundlegend verändert. Was einst auf Flurgespräche und gedruckte Memos beschränkt war, hat sich zu einem komplexen, digital vernetzten Dialog entwickelt, der die Pfeiler des Unternehmenserfolgs stützt. In diesem Artikel entdecken wir, wie moderne Unternehmen durch die Implementierung digitaler Tools und Strategien ihre interne Kommunikation meistern, die Mitarbeiterbindung stärken und eine Kultur der Transparenz und Effizienz fördern. Die optimierte interne Kommunikation steht nicht nur im Rampenlicht, sie ist der Scheinwerfer, der den Weg zum Erfolg beleuchtet.

Die Grundlagen digitaler interner Kommunikation

In der heutigen vernetzten Welt ist die interne Kommunikation weit mehr als nur ein Informationsaustausch innerhalb eines Unternehmens; sie ist das Rückgrat, das Teams verbindet, Informationen synchronisiert und eine gemeinsame Unternehmenskultur schafft. Digitale interne Kommunikation nutzt Online-Plattformen, Software und Tools, um Nachrichten effizient zu übermitteln, die Zusammenarbeit zu fördern und den Zugang zu Informationen zu vereinfachen.

Die Ziele der digitalen internen Kommunikation reichen von der Verbesserung der Effizienz über die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit bis hin zur Förderung der Innovation. Die digitale Transformation dieses Bereichs ermöglicht es, Barrieren zu durchbrechen, die in traditionellen Kommunikationsmodellen bestehen, und unterstützt Unternehmen dabei, sich in einer schnelllebigen Welt anzupassen.

Der Wandel hin zu digitaler Kommunikation wird durch verschiedene Faktoren vorangetrieben, darunter die Globalisierung der Arbeitskräfte, der Aufstieg des mobilen Arbeitens und die steigenden Erwartungen der Mitarbeiter an Flexibilität und Transparenz. Digitale Tools ermöglichen eine nahtlose, sofortige und aufzeichnungsfähige Kommunikation, die unabhängig von Zeit und Ort funktioniert.

Schlüsselstrategien zur Optimierung der internen Kommunikation

Um die interne Kommunikation in einem Unternehmen zu optimieren, ist es entscheidend, die digitalen Trends und die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu verstehen und zu berücksichtigen. Eine zentrale Strategie ist die Auswahl und der Einsatz geeigneter digitaler Kommunikationstools, die auf die spezifischen Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten sind. Tools wie Slack, Microsoft Teams oder Zoom haben sich als unverzichtbar erwiesen, um Teams zu vernetzen, den Informationsaustausch zu erleichtern und die Zusammenarbeit in Echtzeit zu ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Anpassung der Kommunikationsstrategien an die digitalen Gewohnheiten und Vorlieben der Mitarbeiter. Dies umfasst flexible Arbeitsmodelle, die Nutzung sozialer Medien für den Unternehmensdialog und die Bereitstellung mobiler Lösungen für den Zugriff auf Unternehmensressourcen und -kommunikation.

Tipps und Tricks für effektive digitale interne Kommunikation

  • Implementierung von Kommunikationsrichtlinien: Klare Richtlinien helfen dabei, die Nutzung digitaler Tools zu standardisieren und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Schulungen und Weiterbildungen: Regelmäßige Trainings gewährleisten, dass alle Mitarbeiter kompetent im Umgang mit den Kommunikationstools sind.
  • Förderung einer Kultur der Offenheit und des Feedbacks: Digitale Tools sollten genutzt werden, um Feedbackschleifen zu etablieren und eine offene Kommunikationskultur zu unterstützen.

Fallstudien: Erfolgreiche digitale interne Kommunikation in der Praxis

Unternehmen wie Google und Zappos haben durch die Einführung innovativer digitaler Kommunikationsstrategien und -tools Maßstäbe gesetzt. Diese Unternehmen nutzen unter anderem interne Social-Media-Plattformen und Echtzeit-Kommunikationstools, um eine dynamische, transparente und engagierte Unternehmenskultur zu fördern. Durch solche Maßnahmen konnten sie nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, sondern auch ihre Produktivität und Innovationskraft.

Fazit und Ausblick

Die digitale Transformation der internen Kommunikation ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und ein tiefes Verständnis für die Technologie erfordert. Unternehmen, die bereit sind, in ihre digitale Kommunikationsinfrastruktur zu investieren und eine Kultur der Offenheit und des Lernens zu pflegen, sind gut positioniert, um in der heutigen schnelllebigen Geschäftswelt erfolgreich zu sein.

Bild: Hagenhoff Werbeagentur

Autor

Die Hagenhoff Werbeagentur vereint seit 1990 kreative Brillanz mit strategischer Klarheit, um Werbekonzepte in lebendige Visionen zu verwandeln. Mit maßgeschneiderten Lösungen und einem tiefen Verständnis für Kundenbedürfnisse, erzielt sie nachhaltigen Erfolg und stärkt Marktpositionen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Organisiert und bewusst online shoppen mit SaveStrike

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SaveStrike ist eine App, die durch Speichern von Produkten und Erstellen von Wunschlisten das Online-Shopping erleichtert und bewusstere Kaufentscheidungen fördert

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Lesern vor.

Ich bin Konrad Krappen, Co-Founder von SaveStrike. SaveStrike ist eine App, mit der unbeeinflusst und in Ruhe individuelle Kaufentscheidungen getroffen werden, um langfristig zufrieden damit zu sein.  

In der schwer zu durchdringenden Sphäre des Online-Shopping, geprägt von Produkt-Links, Screenshots und vorschnellen Käufen, werden mit SaveStrike Wünsche geplant und realisiert. Konkret: mit SaveStrike speicherst du Produkte aus jedem Online-Shop, erstellst Wunschlisten und teilst sie mit Freunden.  Außerdem kannst du Sparziele erstellen, um deine Wünsche zu erfüllen und erhältst bei bestimmten Käufen Cashback-Prämien. 

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Während unseres Studiums rückte die Thematik der Konsumschulden zunehmend in den Fokus. Nach anhaltender Recherche hinsichtlich der dahinterstehenden Problematik und nach Analyse des gesamten Kaufprozesses erkannten wir, Jan Wedemeyer, Anton Engelhardt und ich: Dies ist wohl ein tiefgreifendes Generationsproblem, das es zu lösen gilt.

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bleibt, den Kaufprozess plattformübergreifend so einfach und intuitiv wie möglich darzustellen. Das ist unsere Vision und gleichzeitig größte Aufgabe. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, man sollte definitiv starten, wenn noch nicht alles perfekt ist. Aus einer Idee wird nur ein gutes Produkt, wenn Thesen schnell und kontinuierlich getestet und das Produkt entsprechend angepasst wird. Seit dem Start ist unsere Idee, den Prozess des Kaufes zu zentralisieren, um bewusste Kaufentscheidungen zu fördern.  

In Anbetracht der kontinuierlichen Veränderungen im Bereich der Consumer-Trends und Präferenzen entwickeln wir im Laufe der Zeit neue Features und Konzepte, um diesen gerecht zu werden.

Welche Vision steckt dahinter?

Online Shopping ist geprägt von Chaos, Schnelllebigkeit und fehlender Übersicht, was oftmals zu Impulskäufen und im schlimmsten Fall zu Konsumschulden führt. Unsere Vision ist es, den Kaufprozess zu zentralisieren und somit dabei zu unterstützen, die individuell beste Kaufentscheidung zu treffen.

Wer ist die Zielgruppe ?

Unsere Zielgruppe sind alle Personen, die gern online shoppen und ihre Wünsche sowie Käufe übersichtlich an einem Ort verwalten und realisieren möchten. 

Wie funktioniert SaveStrike? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

98% der Online-Shopper können an Produkt und Marke interessiert sein, sind aber nicht kaufbereit. SaveStrike bietet neue Möglichkeiten. Produkte, die uns eigentlich gefallen, geraten oftmals in Vergessenheit, Bildschirmaufnahmen von Produkten, offene Tabs oder Link-Listen werden gelöscht und auch einzelne Wunschlisten bei verschiedenen Anbietern gelten als eher mühsam.

Deshalb SaveStrike: deine universelle Wunschliste. Mit SaveStrike kannst du aus jedem Online-Shop jedes Produkt speichern. Sowohl in der App als auch am PC mit unseren Chrome Extensions. 

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und dein Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren ist SaveStrike in allen relevanten Online-Shops integriert und aus dem Online-Shopping-Prozess nicht mehr wegzudenken. 

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Habe das Selbstvertrauen, mit einer problemorientierten Idee zu starten, teste sie aber kontinuierlich an deiner Zielgruppe und werde Experte in deiner Nische. 

Baue ein Team aus vielseitigen, ambitionierten Charakteren auf, welchen du frühzeitig Verantwortung übergibst, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Ein starkes, harmonisches Team kann regelrecht Wunder bewirken. 

Sei neugierig und bleibe lernfähig. 

Es gibt nichts Wertvolleres als Feedback, vor allem von erfahrenen Gründern.

Wir bedanken uns bei Konrad Krappen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: SaveStrike

Kontakt:

SaveStrike GmbH
Krausnickstraße 22
D-10115 Berlin

https://www.savestrike.de/
info@savestrike.de

Ansprechpartner: Konrad Krappen, Co-Founder

Social Media:
Instagram
LinkedIn

Hinterfrage dich und dein Handeln jeden Tag aufs Neue

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Global Savings Group

Global Savings Group ist eine Shopping-Community, die Verbrauchern weltweit hilft, durch exklusive Angebote und Cashbacks smarter einzukaufen

Stellen Sie sich und das Start-up Global Savings Group doch kurz unseren Lesern vor!

Die Global Savings Group ist eine führende Shopping-Community, Empfehlungs- und Prämienplattform mit internationaler Präsenz in mehr als 20 Märkten. Ziel des Unternehmens ist es, Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, mehr aus ihrem Leben herauszuholen, indem es ihnen Zugang zu den besten Ersparnissen, Cashback, Angeboten, Produktinspirationen, Bewertungen und anderen digitalen Einkaufsdiensten bietet. 

Welche Vision steckt hinter Global Savings Group?

In einem Satz: Wir helfen Verbrauchern, intelligentere Kaufentscheidungen zu treffen. Konkret bedeutet das, dass wir in nahezu jedem Schritt der Customer Journey eine Rolle spielen – von der Inspiration bis zum Kauf.

Ein weiterer Teil unserer Vision ist der Aufbau eines wertschöpfenden Marketingkanals für Werbetreibende. Wir können hierbei unseren Kunden eine globale Reichweite und Möglichkeiten bieten, Verbraucher in verschiedenen Phasen der Customer Journey zu erreichen. Unsere Websites und Apps verzeichnen jedes Jahr mehr als 2 Milliarden Besuche und wir erwirtschaften für unsere Werbepartner bereits einen Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro pro Monat. Wären wir ein Marktplatz, auf dem Konsumenten auch direkt kaufen könnten, wären wir einer der Top 10 in Europa, gemessen am Außenhandelsumsatz. Darüber hinaus können wir im Vergleich zu den derzeit größten Performance-Marketing-Kanälen (wie bspw. Meta und Google) den effektivsten ROI bieten.

Wer ist die Zielgruppe?

Jeder, der online einkauft, kann von unseren Produkten profitieren. Obwohl wir bereits Hunderte Millionen Nutzer auf der ganzen Welt haben, gibt es noch viel Wachstumspotenzial. Das liegt daran, dass unsere Produkte in Europa im Vergleich zu ähnlichen Produkten auf dem US-Markt immer noch eine geringe Marktdurchdringung haben. 

Natürlich sind unsere aktivsten Nutzer heute tendenziell jüngere Menschen und online-affine Vielkäufer. Sie sind in der Regel die versiertesten Verbraucher und wissen, wo sie nach den besten Angeboten suchen können. Und wir haben jetzt Produkte für jede Phase der Customer Journey, von der Inspiration bis zum Kauf.

Auch bei den von uns angesprochenen Werbetreibenden ist die Zielgruppe recht breit gefächert. Rund 85 Prozent der Top-Online-Händler arbeiten bereits mit uns zusammen, und wir integrieren immer mehr auf unserer Plattform. Jedes Unternehmen, das online verkauft und eine große Gruppe potenzieller Kunden – oder auch eine kleine Zielgruppe – erreichen möchte, kann von einer Zusammenarbeit mit uns profitieren.

Wie funktioniert Global Savings Group? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir helfen Verbrauchern, bessere Kaufentscheidungen zu treffen. Wir tun dies mit den folgenden Produkten: Cashback-Portale (iGraal und Shoop), Deal-Communities (z. B. mydealz, hotukdeals, Dealabs) und Gutscheincode-und Vergleichsseiten (z. B. Coupons.com, FOCUS Gutscheine, Dailymail Bestbuys).

Unser Geschäftsmodell ist ziemlich einfach: Wir verdienen eine Provision für jeden Kunden, den wir unseren Werbekunden vermitteln. Auf diese Weise sind wir ein echter leistungsorientierter Marketingkanal.

Unsere Plattformen sind marktführend in Europa und werden von einer großen Anzahl von Verbrauchern genutzt. Wir sind in jedem unserer Bereiche marktführend. Darüber hinaus sind wir die einzige Firma, die diese unterschiedlichen Angebote aus einer Hand den Werbetreibenden anbieten kann. Dadurch sind wir nicht nur ein sehr relevanter Partner, sondern können auch sehr viel effektiver und gezielter Kunden ansprechen und uns somit vom Wettbewerb abheben. Für Verbraucher arbeiten wir daran, unsere Lösungen weiter zu kombinieren und zu verknüpfen, um die bestmöglichen Nutzererlebnisse zu schaffen. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Global Savings Group entstand durch einen Pivot. In 2012 sind wir ursprünglich mit “Dropgifts” an den Start gegangen, unserer ersten Gründungsidee. Wir erkannten jedoch bald, dass das Dropgifts-Modell viel Zeit und Investments erfordern würde, um positive “unit economics”  zu erzielen. Daher haben wir sehr konsequent nach nur 4 Monaten das Modell abgeschaltet und sind von Berlin nach München gezogen, um von ursprünglich 150 Leuten, mit nur drei Praktikanten, zwei Vollzeitmitarbeitern und jeder Menge Learnings etwas Neues zu beginnen – der heutigen Global Savings Group. 

Die Internationalisierung stand dabei immer im Mittelpunkt – so sind wir als erstes in Indien live gegangen und haben innerhalb von 18 Monaten mehr als 10 weitere Länder gelauncht. In 2016 waren wir dann auch das erste Mal profitabel und haben uns selber finanzieren können – das war bis dahin immer eine unserer größten Sorgen. Die größte Herausforderung war dann sicherlich nach der Akquisition von iGraal in 2019, die entsprechende Integration im Rahmen von Covid. 

Wir konnten die Teams über 18 Monate nicht kontinuierlich zusammenbringen und das war für die gemeinsame Kultur und den Spirit der Integration eine große Herausforderung. Das konnten wir erst in den letzten 2 Jahren nachholen und haben dadurch aufgezeigt bekommen, dass nichts (kein zoom, meets, slack oder teams) den persönlichen Erfahrungsaustausch ersetzen kann, um aktiv Vertrauen aufzubauen.

Zur Finanzierung: Unser Wachstum wurde durch eine Kombination aus VC-Finanzierung, Schulden und Gewinnen finanziert.

Global Savings Group – wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Letztendlich bedeutet das, dass wir unsere bestehenden Produkte stärker verknüpfen und gleichzeitig unsere Angebote weiterentwickeln, um zusätzliche Aspekte der Consumer Journey abzudecken. Ich erwarte nicht, dass sich unsere ultimative Vision in absehbarer Zeit ändern wird, obwohl ich erwarte, dass sich die Art und Weise, wie Menschen online einkaufen, weiterentwickeln wird. Wir wollen unseren Kundenzugang weiter verstärken, aktiv an dem Bekanntheitsgrad unserer Endkundenmarken arbeiten und gleichzeitig das Produkterlebnis deutlich vereinfachen, damit wir unsere Produkte noch stärker in den Alltag unserer Kunden integrieren können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Konzentriere dich zuallererst darauf, echte Probleme für deine Kunden zu lösen.
  2. Verwechsle nicht Zuspruch im Fundraising mit echtem wirtschaftlichem Erfolg. 
  3. Bleibe bescheiden, hinterfrage dich und dein Handeln jeden Tag aufs Neue. Gerade am Anfang gilt – “Networking” is just one letter away from “Notworking”, so do the basics and “work hard”. 

Wir bedanken uns bei Dr. Gerhard Trautmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Diese CRS-Themen werden auch für Startups immer wichtiger

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nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit, Drogenbekämpfung und mentale Gesundheit

Junge Unternehmen fokussieren sich meist in erster Linie auf ihre finanzielle Situation und das Wachstum. Dennoch sollten sie ihre unternehmerische Verantwortung – Corporate Social Responsibilty (CSR) – nicht außer Acht lassen. Denn das Themengebiet umfasst nicht nur Elemente, die die eigene Belegschaft betreffen, sondern auch Fragen wie Nachhaltigkeit, Drogenbekämpfung, Migration und Arbeitslosigkeit. 

Möchten Startups erfolgreich und gesund wachsen, reicht eine Konzentration auf den Businessplan und die Finanzierung allein nicht mehr aus. Weitere Themen kommen zum Tragen, die darüber hinausgehen und bestimmend dafür sind, wie ein Unternehmen von außen wahrgenommen wird. Die Themen sind divers und lassen sich grob unter der Überschrift CSR – Corporate Social Responsibility – zusammenfassen. 

CSR-Themen entstehen aus gesellschaftlichen Fragestellungen 

Die CSR-Themen, die für junge Unternehmen wichtig sind, ergeben sich aus den gesellschaftlichen Belangen, die die Deutschen allgemein beschäftigen. Eine Analyse der Google Suchanfragen aus dem vergangenen Jahr hat ergeben, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den Deutschen aktuell ganz oben steht, so das Ergebnis des Global Issues Index

Auf Platz zwei rangiert die Frage nach der Drogenbekämpfung, gefolgt von der psychischen Gesundheit und dem Thema Arbeitslosigkeit in der zurzeit größten Suchmaschine des Internets. 

Fragen nach Migration und Flüchtlingskrise werden wichtiger

Die Analyse zeigt weiter, dass Fragestellungen zu Migration und Flüchtlingskrise an Wichtigkeit zunehmen. So kletterten beide Themen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um jeweils vier Ränge nach oben. Im Jahr 2023 belegte Migration mit 329.913 Suchanfragen pro Monat den fünften Rang. Hier komme mit großer Wahrscheinlich der Konflikt in der Ukraine zum Tragen, sagt Professor Kagan von der Columbia University in New York, der federführend an der Auswertung mitwirkte. Der Krieg habe zur Folge, dass die Bundesrepublik seit Beginn der Auseinandersetzung rund eine Millionen Menschen aus der Ukraine aufgenommen hat. Damit ist Deutschland das größte Aufnahmeland in der EU und das drittgrößte weltweit.  

CSR-Themen sind für Unternehmen entscheidend

Die Menschen in Deutschland konzentrieren ihre Suche nach den genannten Themenbereichen jedoch nicht nur inhaltlich auf die Fragen selbst, sondern setzen sie zudem in Bezug zu dem Engagement von Unternehmen. Je nachdem wie sich ein Unternehmen mit den einzelnen Bereichen des CSR auseinandersetzt, kann dies sein Branding bzw. seine Außenwirkung deutlich beeinflussen. 

Die Bedeutung von CSR für junge Unternehmen lässt sich daher nicht hoch genug einschätzen. In einer Zeit, in der Konsumenten zunehmend Wert auf ethisches und nachhaltiges Handeln legen, wird die CSR-Strategie eines Unternehmens zu einem entscheidenden Faktor für seinen Erfolg. Junge Unternehmen, die von Beginn an eine starke CSR-Strategie verfolgen, positionieren sich nicht nur als verantwortungsvolle Akteure auf dem Markt, sondern ziehen auch Kunden an, die Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung legen.

Durch die Integration von CSR in ihre Kerngeschäftsstrategie können Startups eine starke Marke aufbauen, die Vertrauen und Loyalität bei ihren Zielgruppen fördert. Die Investition in nachhaltige Technologien und Praktiken, die auf diese Themen einzahlen, kann nicht nur die Betriebskosten senken, sondern auch die Attraktivität für Investoren und Talente erhöhen, die sich zunehmend für Unternehmen mit positivem gesellschaftlichem Impact interessieren.

Fazit

Die Auseinandersetzung mit CSR-Themen wie Drogenbekämpfung, mentale Gesundheit und Nachhaltigkeit zeigt zudem, dass junge Unternehmen nicht isoliert agieren, sondern Teil eines größeren sozialen und ökologischen Systems sind. Indem sie proaktiv Lösungen für diese gesellschaftlichen Herausforderungen entwickeln und umsetzen, leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl und stärken gleichzeitig ihre eigene Positionierung und Markenidentität. Kurz gesagt, eine gut durchdachte CSR-Strategie ermöglicht es jungen Unternehmen, ihr Geschäftsmodell nicht nur ökonomisch, sondern auch sozial und ökologisch nachhaltig zu gestalten.

Autor: Fernando Angulo ist Senior Market Research bei Semrush. Mit über zehn Jahren Erfahrung steht er an der Spitze der Marketingaktivitäten des Unternehmens und hat unter anderem das Marketingteam aufgebaut. Als eines der bekanntesten Gesichter von semrush spricht Fernando jedes Jahr auf über 50 Top-Konferenzen weltweit. Er ist auf die Themen B2B-Suchmarketing, E-Commerce und Influencer-Marketing und die Schulung von Marketing-Teams wie Expedia, T-Mobile, Prestashop und Bing spezialisiert.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Den Purpose niemals aus den Augen zu lassen

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Match Talent ist ein von Lingoda und Kiron Open Higher Education gegründetes Startup, das internationale Talente durch Bildung und Coaching in den deutschen Arbeitsmarkt integriert

Stellen Sie sich und das Start-up Match Talent doch kurz unseren Lesern vor!

Match Talent ist eine Initiative von Lingoda in Zusammenarbeit mit Kiron Open Higher Education, die im Sommer 2022 startete und seit Anfang 2023 stetig wächst. Wir wollen internationale Talente bei der Qualifizierung und Integration in die deutsche Gesellschaft und den Arbeitsmarkt fördern. Dazu werden Bildungsprogramme von erfahrenen Partnern in Deutschland mit Sprach-, Integrations- und Karrierecoaching verbunden. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Angesichts des Arbeitskräftemangels in Deutschland entstand die Idee, die Match Talent Initiative zu gründen. Gleichermaßen hat auch die positive Resonanz auf die bereits seit 2021 bestehende Initiative „Match Pflege“ von Lingoda, die internationale Gesundheitsfachkräfte bei ihrem Berufsstart in Deutschland unterstützt, eine entscheidende Rolle gespielt. Unser Ziel war es deshalb, diesen erfolgreichen Ansatz auf andere Sektoren außerhalb des Gesundheitswesens mit Fokus auf Mangelberufe zu übertragen.

Welche Vision steckt hinter Match Talent?

Unser Hauptanliegen ist, die Lücke zwischen qualifizierten internationalen Arbeitskräften und den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarktes zu schließen. Diese umfasst verschiedene Aspekte, wie die Überwindung sprachlicher Barrieren oder die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und dem Karrierewechsel. Ziel ist es, einen Mehrwert sowohl für die Talente als auch für die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft zu schaffen.

Gleichzeitig möchten wir ein ganzheitliches Angebot zur Verfügung stellen, einen qualitativen Karriereservice, der es den Talenten ermöglicht, sich optimal auf eine Karriere vorzubereiten und damit einen Beitrag leisten, um den großen Bedarf an Arbeitskräften in zukunftsweisenden Branchen zu decken. Dies tun wir, indem wir unsere Expertise im Bereich Spracherwerb (Lingoda) und interkultureller Qualifizierung (Kiron) mit der Expertise führender Bildungsanbieter (z. B. Tech-Bootcamps) verbinden. 

Wer ist die Zielgruppe?

Wir bieten unsere Angebote für zugewanderte Menschen in Deutschland an. 

Wie funktioniert Match Talent? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unser Modell basiert auf einem menschennahen und fairen Karriereservice, um internationale Talente bei ihrer beruflichen Qualifizierung und Integration in Deutschland zu unterstützen. Hierbei konzentrieren wir uns auf alle Sektoren der sogenannten Mangelberufe.

Bei Match Talent steht der Mensch mit seiner individuellen Bildungsbiografie, seinen Lebenszielen, Möglichkeiten und Interessen im Mittelpunkt. Wir sind zudem davon überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg darin liegt, partnerschaftlich zu denken und ein Netzwerk aufzubauen, das alle relevanten Akteure, einschließlich Unternehmen und staatliche Institutionen, mit einbezieht.  

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bisher war, unsere Rolle als Partner für die sprachliche und interkulturelle Qualifizierung zu definieren. Obwohl wir einen vielversprechenden Ansatz für unser Qualifizierungsmodell gefunden hatten, stellten wir fest, dass dies alleine noch nicht genügt. Gleichermaßen ist es unsere Aufgabe, einen zusätzlichen Mehrwert in der beruflichen Orientierung von internationalen Talenten und damit ebenso für die Teilnehmergewinnung für die Anbieter beruflicher Weiterbildungsprogramme zu leisten. Dies führte zur Entstehung der Idee unseres Karrierezentrums mit einem klaren Fokus auf internationale Talente.

Finanziert sind wir durch die Online Sprachschule Lingoda, die Teil verschiedener Bildungsprogramme ist und Einnahmen über branchenspezifische sprachliche Qualifizierung generiert. 

Match Talent – wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser vorrangiges Ziel besteht darin, in den nächsten Jahren Tausenden von internationalen Talenten dabei zu helfen, ihre berufliche Qualifikation zu erlangen und sich erfolgreich in Deutschland zu integrieren. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Den Purpose niemals aus den Augen zu lassen – vergesst nie eure ursprüngliche Motivation und eure Mission. Euer Purpose dient als innerer Kompass, der euch dabei hilft, in turbulenten Zeiten den Kurs zu halten und eure Mitarbeitende sowie Kunden zu inspirieren.

2. Setzt auf kluge Mitarbeiterauswahl: Ein diverses Team ist der Schlüssel zum Erfolg. Achtet darauf, Mitarbeitende mit vielfältigen Fähigkeiten, Hintergründen und Perspektiven in euer Team aufzunehmen. Plant langfristig und schafft ein Team, das eure Vision teilt.

3. Probleme sofort angehen: Im Unternehmertum werdet ihr zwangsläufig auf Herausforderungen stoßen. Entscheidend ist, sich nicht vor Schwierigkeiten zu drücken, sondern sie sofort anzugehen. Gleichermaßen hilft es aber auch, eine Fehlerkultur zu etablieren: Scheitern darf kein Tabu sein – nur so können schnelle Lernerfahrungen gemacht werden, die euch helfen, eure begrenzten Ressourcen für die richtigen Prioritäten einzusetzen.

Fotograf/Fotocredits: Hannes-Wiedemann

Wir bedanken uns bei Markus Kreßler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Durchbruch im Kampf gegen Rückenschmerzen

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Walter Sagan

Walter Sagan präsentierte am 5. März 2024 in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ seine TWS Wirbelsäulentherapie GmbH, die mit einer einzigartigen Behandlungsmethode und dem Wirbelsäulenmassageöl Gold überzeugte

Können Sie uns und unseren Lesern ihr Startup kurz vorstellen und erklären, was das Besondere an Ihrer Dienstleistung ist?

Walter Sagan: Ich habe eine einzigartige ganzheitliche Wirbelsäulenmethode entwickelt, die TWS Wirbelsäulentherapie. Sie ist einmalig auf der ganzen Welt. Außerdem habe ich auch das einzigartige Wirbelsäulenmassageöl Gold entwickelt, welches gegen das Volksleiden Rückenschmerzen verwendet wird.

Was ist die Vision Ihres Startups und was möchten Sie mit Ihrem Unternehmen langfristig erreichen?

Wir möchten unser Wirbelsäulenmassageöl Gold weltweit den Kunden näher bringen um Rücken- und Gelenksschmerzen zu behandeln und diese bestmöglich zu verhindern.

Wer ist die Zielgruppe für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung und warum gerade diese Gruppe?

Walter Sagan: Es gibt keine Zielgruppe bzw. ist jeder Mensch die Zielgruppe, da weltweit immer mehr Menschen an Rückenbeschwerden leiden und zwar von jung bis alt, weil wir in einer Sitzgesellschaft leben.

Was hat Sie dazu bewogen, Ihr Startup in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ zu präsentieren?

Um das Wirbelsäulenmassageöl weltweit zu vertreiben mit Hilfe eines starken Partners.

Mit welchen Erwartungen und Zielen sind Sie in die Sendung gegangen und gab es spezielle Investoren, die Sie überzeugen wollten?

Walter Sagan: Wir sind mit dem Ziel in die Sendung gegangen, unser Produkt mit einen Partner und dem entsprechenden Know How an den Weltmarkt zu bringen. Katharina Schneider wollten wir vor allem überzeugen, dass Sie unser Produkt in den Media Shop aufnimmt.

Wie war Ihre Erfahrung in der Sendung und gab es überraschende Momente oder Herausforderungen?

Es war eine sehr gute Erfahrung. Da wir schon Erfahrungen mit Fernsehsendungen hatten gab es aber keine überraschenden Momente bzw. Herausforderungen, welche wir nicht schon gemeistert hatten.

Welches Feedback haben Sie erhalten und welcher Investor war besonders interessiert?

Walter Sagan: Wir haben von allen Investoren in gewisser Weise ein positives Feedback erhalten und Katharina Schneider hat uns auch angeboten uns mit ihrem Know How zu helfen.

Wie hat sich Ihr Startup seit dem Auftritt in der Sendung entwickelt und gab es signifikante Veränderungen oder Erfolge?

Die Verkaufszahlen unserer Produkte sind enorm gestiegen, wobei sogar unser Shopserver, für kurze Zeit, durch die gleichzeitigen Zugriffe zusammengebrochen war.

Was sind die nächsten Schritte für Ihr Unternehmen und wo sehen Sie ihr Startup in fünf Jahren?

Walter Sagan: Die nächsten Schritte sind der weltweite Vertrieb von den Ölen, unseren Shop mit weiteren Supplementen ( Nahrungsergänzungsmittel, Öle und speziellen kosmetische Produkte ) ausbauen und unseren Umsatz erhöhen.

Zum Schluss, welches Tipps würden Sie anderen Gründern mit auf den Weg geben, die überlegen, sich in ähnlichen Shows zu präsentieren?

Wenn Sie ein gutes Produkt haben, bereiten Sie sich ordentlich vor und üben Sie ihre Präsentation, damit Sie ihren Pitch souverän meistern können.

Wir bedanken uns bei Walter Sagan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Drei Säulen als Basis für erfolgreiche Start-ups und deren Pitches

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startup Jasper ETTEMA Workshop Copyright Ideentriebwerk Graz

Drei Basics, die du brauchst um als Startup nicht zu scheitern

Das Dreieck für den Erfolg deines Startups, und dein Fundraising

In der Menschheitsgeschichte gab es bedeutende Entdeckungen, die oft zufällig gemacht wurden. Niemand hatte zum Beispiel Röntgenstrahlung, Viagra oder Sekundenkleber bewusst versucht zu entwickeln. Doch diese Entdeckungen sind erfolgreich, und zwar deswegen, weil sie konkrete Probleme lösen. Die Geschichte lernte uns also, ein erfolgreicher Durchbruch deines Startups erfordert eine Kombination aus Problem, Idee und Lösung Diese Kombination solltest du auch in deine Pitches darstellen. Warum? Das erläutern wir in diesem Artikel.

Problem

Solltest du als Gründer wirklich Probleme suchen? Klar! Je größer, also weiter verbreitet, das Problem, das du löst ist, je mehr potenzielle Kunden wird es dafür geben. Zusätzlich bestimmt die Schwere des Problems, etwas der „Pain“ den es auslöst, wie Zahlungsbereit diese potenzielle Kunden sind. Dein Problem bestimmt also dein Marktpotenzial: große Probleme bedeuten viel Potenzial. Fehlt eine ordentliche Problemanalyse in deinem Startup, dann wirst du am Markt vorbei entwickeln, und in Scheiterfalle Nummer eins tappen: „Missing product-market fit“.

Idee

Hast du ein bedeutsames Problem identifiziert, dann ist das einzige, was Startups meist nicht haben Geld. Eine Marktposition mittels Investition im Marketing eines durchschnittliche Produktes zu erobern, wird also sehr schwierig werden. Radikal Innovativ zu sein, ermöglicht es dir, dich von der Konkurrenz abzuheben und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Deine Idee sollte disruptiv neu sein, um auf der Produkt- oder Technologie-Seite einen Vorteil zu erzielen. 10-Fach besser, günstiger, schneller, was auch immer, Hauptsache zu mindest 10-Fach. Auf Basis dieses Vorteils wird es dir eher gelingen einen nachhaltigen Anteil am Markt einzunehmen. Ist deine Idee aber nicht einzigartig und dein Produkt oder Technologie daher nicht zumindest 10-Fach besser als bestehende Lösungen, dann fehlt dir dein Wettbewerbsvorteil, dein „USP“.

Lösung

Bei der Umsetzung deiner Idee in einer konkreten Lösung, wie etwa eine App, eine Hardware, oder eine SaaS-Lösung, wirst du auf Herausforderungen stoßen und strategische Entscheidungen treffen müssen. Die Art und Weise wie du mit diesen Herausforderungen umgehst, bestimmt ob du später den Marktanschluss findest oder nicht. Deine Lösung sollte immerhin von den potenziellen Kunden, sprich Probleminhabern, akzeptiert werden, damit sie dich dafür zahlen, und aus deinem Startup ein Business wird. Triffst du diese Entscheidungen falsch, und meisterst die Herausforderungen zu langsam, dann ist ein scheitern vorprogrammiert. Grund: „Bad Execution“.

Pitching und Fundraising

Und was hat das ganz nun mit deinem Pitch und Fundraising zu tun? Nun ganz einfach: Investor*innen wissen, dass du den Drei-klang aus Problem – Idee – Lösung brauchst, weil sie eben Marktpotenzial, Wettbewerbsvorteil und Umsetzungsfähigkeit repräsentieren. Sie möchten diese Faktoren beurteilen können. Gib sie daher was sie suchen, und nimm diesen Drei-Klang als Basis für deine Pitches, und baue dein Story darauf auf. Mit dieser Basis für dein Pitch kannst du deine Präsentationen effektiver gestalten und dein Publikum besser überzeugen. Die klare Strukturierung deiner Präsentation auf diese Basis und die Fokussierung auf deine Story, hilft dir, dein Publikum zu begeistern und deine Ideen erfolgreich zu vermitteln.

Und wenn du mehr zu diesem Thema wissen willst, zum Beispiel wie du deine story einfach in einzelne Statements unterbrechen kannst, oder wie du ein klarer strukturierter Aufbau deiner Story gewährleisten kannst, dann haben wir einen Tipp für dich. Dieser Text wurde basiert auf einem Kapitel aus dem neuen Buch von Jasper Ettema „1M€ Pitching – Pitch development für Entrepreneurs und Innovators“.

Jasper ist selbst mehrfacher Gründer, erfolgreicher Pitcher, und mit seiner Firma JET Growth europaweit Berater für Gründer, Fonds und Acceleratoren, wie etwa Plug and Play oder Startupbootcamp. In seinem Buch löst Jasper das Thema Pitchen von den üblichen Tipps und Tricks der Pitch-Gurus, und präsentiert eine Methode mit der du gute Pitches effizient erstellen kannst, während du deine Pitch-Skills laufend verbesserst. Das Buch ist allerdings nur verfügbar auf www.1m-pitching.com.

Autor Jasper Ettema

Titelbild: Jasper ETTEMA Workshop Copyright Ideentriebwerk Graz

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Von Vision zu Wachstum: Die Reise eines digitalen Vorreiters

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ZweiDigital

ZweiDigital, eine führende Performance-Marketing-Agentur, bietet maßgeschneiderte, ergebnisorientierte Marketinglösungen

Was hat Sie dazu bewogen, ZweiDigital zu gründen, und was war Ihre Vision für das Unternehmen bei der Gründung?

Ursprünglich haben Andreas, mein Mitgründer und ich, kleinere Kampagnen für Freunde und Bekannte umgesetzt. Der Erfolg der Kampagnen hat zu weiteren Empfehlungen und auch Projekten geführt. Als dieser Aufwand letztlich mehr wurde als unser eigentlicher Job im Angestelltenverhältnis, haben wir die Entscheidung getroffen, ZweiDigital zu gründen. Das Schöne ist, wir konnten die Erfahrungen und Learnings aus unseren bisherigen Prozessen direkt auf einer „grünen Spielwiese“ so aufsetzen, wie wir arbeiten.

Zudem war uns wichtig, dass unsere Bezahlung nicht vom Mediabudget abhängig ist. Wir wollen in keinen Interessenkonflikt mit unseren KundInnen kommen. Daher arbeiten wir mit einer festen monatlichen Pauschale. Unsere Vision lautet Mitarbeitende und KundInnen zu Fans machen!

Können Sie beschreiben, wie sich ZweiDigital seit der Gründung im Jahr 2019 entwickelt hat, insbesondere hinsichtlich des Wachstums auf über 30 Mitarbeiter?

Die ersten dreieinhalb Jahre sind fast schon mit einer Bilderbuchgeschichte zu vergleichen. Ein starkes Wachstum, tolle TeamkollegInnen, monatliche Teamevents, jährliche Offsites ins Ausland und quasi keine Fluktuation. Gerade Corona hat unser Wachstum beflügelt, da viele Unternehmen ihre Budgets komplett auf Online Marketing geshiftet haben.

Das letzte Jahr hingegen war deutlich turbulenter. Geschätzte Teamleads sind weitergezogen und die Wirtschaftskrise hat unsere KundInnen auch nicht verschont. Die größte Herausforderung für uns war es, genau damit professionell umzugehen und sich davon emotional nicht zu sehr runterziehen zu lassen. Das Schöne ist, das neue Jahr 2024 hat fantastisch gestartet, so kann es gerne weiter gehen!

Als Geschäftsführer einer Performance Marketing Agentur, welche Herausforderungen sehen Sie in der Branche und wie geht ZweiDigital damit um?

Die größte Herausforderung ist sicherlich, bei den schnellen Veränderungen der Online Werbewelt „mitrennen“ zu können und unseren KundInnen als Experte zur Seite zu stehen! Es vergeht kein Monat, in dem Werbeplattformen neue Funktionen oder Best Practices ankündigen und ausrollen. Dabei den Expertenstatus zu halten und an der Speerspitze zu bleiben, ist unsere Aufgabe.

Wir haben viele regelmäßige Meetings zu Performance, Tracking und Design Themen. In diesen Meetings tauschen wir uns zu Learnings und Erfahrungen aus. Wir haben Arbeitsgruppen zu KI, Tracking sowie neuen spannenden Tools, die auf den Markt kommen. Daher wird auch unser Onboarding für neue Teammitglieder regelmäßig angepasst und aktualisiert.

Wie gelingt es Ihnen, Ihre Rolle als Geschäftsführer bei ZweiDigital mit Ihrer Karriere als DJ zu vereinbaren?

Die Musik ist ein toller Ausgleich zu ZweiDigital. Es bringt andere Reize und Köpfe mit sich, mit denen man zu tun hat. Aktuell arbeite ich mit einem Produzenten aus Australien zusammen und einer Sängerin aus England. Das ist zwar herausfordernd, vor allem aufgrund der Zeitzonen, macht jedoch unglaublich viel Spaß, vor allem den fertigen Track zu hören und dann auch noch aufzulegen!

Nach dem Abitur habe ich alles auf die Karte Musik gesetzt und sehr schnell gemerkt, dass es nicht funktioniert. Der Faktor Geld und Gage spielte eine (zu) große Rolle und du überlegst dir, ob nicht doch die Hochzeits DJ Anfrage annehmen sollst, um deine Miete zu zahlen. Zur Erklärung; auf einer Hochzeit verkaufst du deine Seele als DJ! Daher bin ich nun sehr froh, nur das zu machen, was mir Spaß macht.

Welche Synergien sehen Sie zwischen Ihrer Tätigkeit im Performance Marketing und Ihrer Leidenschaft als DJ?

Gerade heutzutage spielt das Thema Social Media in der Musik eine große Rolle, da sitze ich recht gut an der Quelle, was Trends angeht. Zugegebenermaßen könnte ich auf meinen eigenen Kanälen deutlich mehr posten und erzählen, jedoch hilft es mir bei meinem Livestream Projekt „Places“.

Das angesprochene Projekt mit dem Namen „Places – a musical Journey“, das ich gemeinsam mit dem Filmregisseur Marko Roth initiiert habe, ist mittlerweile 27 Episoden alt. Es handelt sich um ein Livestream-Konzept, das außergewöhnliche Locations in Verbindung mit elektronischer Musik in den Fokus rückt. Wir treten beispielsweise auf dem Rollfeld des Frankfurter Flughafens auf, in einem Heißluftballonflug oder verlagern unser DJ Set mitten in einen Friseursalon. Die 28. Episode ist bereits in Planung. Mittlerweile haben wir mit dem Projekt mehr als 30 Millionen Menschen erreicht.

Das Thema Content ist wichtiger denn je. Wir sind, relativ betrachtet, vor allem im Design und User Generated Content Bereich gewachsen, um mit den unglaublich schnellen Veränderungen und Trends mitgehen zu können. Die Algorithmen der Werbeplattformen funktionieren immer eigenständiger, sodass der Fokus immer mehr auf kreativen und aufmerksamkeiterregenden Content liegt, der konvertiert.

Können Sie ein besonders erfolgreiches Projekt oder eine Kampagne von ZweiDigital hervorheben und was machte es so erfolgreich?

Wir haben viele diverse Projekte, auf die wir stolz sind. Viele davon präsentieren wir auch sehr ausführlich auf unserer Website. Ein noch relativ frisches Projekt ist unser Kunde ZEISS. Wir dürfen Zeiss international im Bereich Employer Branding unterstützen und beraten. Mehr als 10.000 offene Stellen zu besetzen ist sicherlich eine große Herausforderung und wir sind stolz darauf, ZEISS dabei zu unterstützen.

Ein weiterer Punkt ist das Thema Tracking. Hier hat sich viel getan und wir beraten nicht nur unsere Marketing KundInnen sondern auch externe Anfragen zum Thema serverseitigem Tracking. Wir gehören zu den führenden Agenturen, wenn es um die Integration von Conversion APIs der relevanten Performance Kanäle geht.

Was macht ZweiDigital im Vergleich zu anderen Performance Marketing Agenturen einzigartig?

Das Team! Wie man unserer Vision (Mitarbeitende und KundInnen zu Fans machen) entnehmen kann, steht das Team an erster Stelle. Nur mit einem tollen Umfeld macht die Arbeit Spaß und das spiegelt sich auch in der Kreativität unserer Arbeit wider.

Weiterhin ist es uns sehr wichtig, eine gute Kundenbeziehung aufzubauen. Kunden wollen nicht nur eine reine Dienstleistung, sondern auch einen proaktiven Austausch mit ihrer Agentur als Sparringspartner. Das ist für uns ein enorm wichtiger Bestandteil der langfristigen Kundenbindung.

Wie wichtig ist Teamkultur bei ZweiDigital und wie fördern Sie diese, insbesondere mit einem stetig wachsenden Team?

Mitte letzten Jahres hatten wir einen Workshop zum Thema Werte und Vision. Hierbei hat sich herauskristallisiert, dass das Miteinander eines der wichtigsten Punkte für unser Team ist. Daher hat sich unser Wert „Miteinander“ mit folgendem Leitsatz ergeben:

Mit Empathie und Leichtigkeit begegnen wir unseren KollegInnen und KundInnen. Unsere transparente und offene Kommunikation fördert ein Klima der Hilfsbereitschaft, in dem wir Wissen teilen und echte Bedürfnisse verstehen und ehrlich adressieren. Eine gelebte gegenseitige Wertschätzung schafft ein positives Umfeld, in dem wir Erfolge gerne gemeinsam feiern. Diesen Sommer geht es mit dem gesamten Team nach Barcelona und wir haben Zeit, genau dieses Miteinander zu festigen!

Welche Ratschläge würden Sie anderen Unternehmern geben, die in der digitalen Marketingbranche Fuß fassen möchten?

Unsere Erfahrung zeigt, dass vorrangig das Produkt bzw. die Dienstleistung stimmen muss.

Damit einhergehend auch die Website, wenn das geschafft ist, hat man schonmal die halbe Miete. Zudem haben wir bei uns den Leitsatz, dass keiner unserer Kunden mehr als 5% unseres monatlichen Umsatzes ausmacht, somit sind wir unabhängig und haben kein Abhängigkeitsverhältnis.

Gibt es Pläne für die zukünftige Expansion von ZweiDigital oder neue Dienstleistungen, die Sie planen einzuführen?

Aber natürlich gibt es die! Dieses Jahr wollen wir nochmal knapp 10 weitere Köpfe für uns gewinnen und weiter an der Spitze für Performance Marketing im deutschsprachigen Raum stehen.

Zudem bauen wir unsere Abteilungen für User Generated Content und serverseitiges Tracking weiter aus, da wir in beiden Bereichen großes Potenzial für die nächsten Jahre sehen.

Wir bedanken uns bei Philipp Reittinger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: ZweiDigital

Kontakt:

ZweiDigital GmbH
Speicherstraße 1
D-60327 Frankfurt am Main

zweidigital.de
office@zweidigital.de

Ansprechpartner: Philipp Reittinger

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Lasst euch nicht von Grenzen einschränken

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robco

RobCo spezialisiert sich auf die Entwicklung innovativer Roboterlösungen zur Förderung der Automatisierungstechnologie, zugeschnitten auf die Bedürfnisse des industriellen Mittelstands

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Als Absolventen der Technischen Universität München verfügten wir über das notwendige Fachwissen und die Erfahrung, innovative Lösungen auf dem Gebiet der Robotik zu entwickeln. Die Forschungsergebnisse, die wir während unserer Zeit am Lehrstuhl für Robotik und Künstliche Intelligenz gesammelt haben, bildeten die Basis für unsere Gründung. Wir waren überzeugt davon, dass wir mit unserer Expertise und unserer Leidenschaft für Robotik einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Automatisierungstechnologie leisten können und gleichzeitig den Bedürfnissen der Industrie gerecht werden können. 

Auch die Erkenntnis, dass mittelständische Unternehmen einen Bedarf an flexiblen und erschwinglichen Roboterlösungen haben, diente uns als Motivation. Gemeinsam mit meinen Mitgründern Constantin Dresel und Paul Maroldt gründeten wir daher im Jahr 2020 RobCo.

Was war bei der Gründung von RobCo die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Gründung von RobCo lag darin, die technische Komplexität entlang aller Bereiche der Mechanik, Elektronik und Software erfolgreich mit dem kommerziellen Marktstart zu vereinen, während gleichzeitig der Eintritt in den Mittelstand erfolgen und die Finanzierung gesichert werden musste.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, definitiv! Man kann und sollte mit einer Idee starten, auch wenn noch nicht alles perfekt ausgeklügelt ist. Das Motto „done is better than perfect“ wird in Deutschland oft vernachlässigt, ist aber für den Gründungsprozess in den USA beispielsweise entscheidend. 

Welche Vision steckt hinter RobCo?

Die Vision von RobCo ist es, das führende europäische Unternehmen für autonome und intelligente Robotik zu werden. Mit unserem engagierten Team von mehr als 50 Mitarbeitern unterstützen wir unsere Kunden täglich mit mehreren tausend Modulen, um Automatisierung neu zu denken und drängende Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Produktionsskalierung und die Transformation hin zur Industrie 4.0 zu bewältigen.

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer modularen Roboterplattform streben wir danach, Roboter noch autonomer und intelligenter zu machen. Unser Ziel ist es, dass sie in Zukunft ihre Umgebung selbstständig erfassen, analysieren und entsprechende Aktionen planen und ausführen können. So gestalten wir die Zukunft der Automatisierung und ermöglichen Unternehmen, effizienter und flexibler zu arbeiten.

Wer ist die Zielgruppe von RobCo?

Unsere Zielgruppe besteht aus Unternehmen des industriellen Mittelstands, die sich wiederholende manuelle Aufgaben automatisieren möchten. Und unsere erschwinglichen und vernetzten Roboter-Lösungen bieten Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit für verschiedene Anwendungen wie Maschinenbeschickung, Palettieren, Dispensieren und Schweißen. Unsere modularen Roboter-Kits sind intuitiv einsetzbar und können dank unserer einzigartigen Software remote über einen digitalen Zwilling konfiguriert, implementiert und gemanagt werden. Das ermöglicht eine schnelle und einfache Plug-and-Play-Anwendung ohne aufwändige Programmierung oder Expertenwissen. 

Wie funktioniert RobCo? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

RobCo hat sich auf die Entwicklung von flexiblen Roboter-Hardware-Kits für mittelständische Fertigungsunternehmen spezialisiert. Unsere Kits basieren auf der einzigartigen, vertikal integrierten RobCo Studio Plattform, die einen modularen und intuitiven Auf- und Umbau von Roboteranwendungen ermöglicht. Dank dieser Plattform können unsere Roboter remote über einen digitalen Zwilling konfiguriert, implementiert und gemanagt werden, was einen schnellen Plug-and-Play-Einsatz in nur wenigen Tagen ermöglicht. Aufwändige Programmierung oder geschultes Fachpersonal sind aufgrund unseres Low-Code-Ansatzes nicht erforderlich.

Zudem zeichnet sich unsere Plattform durch ein modulares End-to-End-System mit zukunftsfähigen Schnittstellen aus und wird durch eine innovative Sensor- und Softwareebene ergänzt, die die Langlebigkeit der Hardware gewährleistet. Unsere Lösungen sind speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer Industriebetriebe zugeschnitten, die einen flexiblen und schnellen Einsatz von Robotern für sich wechselnde Aufgaben benötigen. Unser Autonomy-Ansatz setzt auf eine noch tiefergehende KI-Implementierung in unserer Software, damit Roboter in naher Zukunft ihre Umgebung selbstständig erfassen, analysieren und Aktionen planen und ausführen können. Das ermöglicht eine effiziente und intelligente Automatisierung für Unternehmen aller Größen.

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und RobCo in fünf Jahren?

Unsere Vision für die nächsten fünf Jahre ist klar definiert. Wir streben danach, im Bereich der modularen Roboterautomatisierung für den Mittelstand in Europa führend zu werden. Mit unseren einfach zu implementierenden Robotern, die bereits ab dem ersten Tag einen positiven ROI bieten, sind wir einzigartig positioniert, um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.

Die jüngste Finanzierungsrunde von 39 Millionen Euro durch Lightspeed Venture Partners ist ein deutliches Signal dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Sie bestärkt uns darin, unsere Lösungen auf das nächste Level zu bringen und unser Ziel zu verfolgen, einen RobCo-Roboter in jeder Fabrik zu haben. Unsere Ambitionen reichen weit darüber hinaus, bloße Roboter zu liefern. Wir wollen langweilige Aufgaben reduzieren, die Produktqualität steigern und die Fertigungsergebnisse auf Milliarden skalieren. Um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen, planen wir, die Anzahl unserer Mitarbeiter in diesem Jahr etwa zu verdoppeln. Mit einem starken Team und einem klaren Fokus sind wir zuversichtlich, dass wir unsere Vision verwirklichen und RobCo zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Roboterautomatisierung machen können.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Fangt einfach an und setzt eure Ideen um. Lasst euch nicht von Perfektionismus aufhalten. Die Unternehmensgründung kann zudem wie eine Achterbahnfahrt sein – genießt das auf und ab! Akzeptiert die Höhen und Tiefen und findet Freude an den Herausforderungen, die auf euch zukommen. Außerdem „think big“! Lasst euch nicht von Grenzen einschränken und setzt euch ehrgeizige Ziele für euer Unternehmen.

Wir bedanken uns bei Roman Hölzl für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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