Mittwoch, Februar 4, 2026
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Du brauchst eine Menge Vertrauen in Dich und viel Gelassenheit

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GerdaxDoris: Online Coaching Business über Social Media Marketing

GerdaxDoris: Online Coaching Business über Social Media Marketing und Businessaufbau

Stellen Sie sich und das Startup Gerdaxdoris doch kurz unseren Lesern vor!

GerdaxDoris ist das Produkt von meinem Spaß am unternehmerischen Erfolg. 

Ich will Business Frauen und ihre Missionen blühen sehen: Großartige Communities und Movements, die bei meinen Kundinnen entstehen und finanziell unabhängige Senkrechtstarterinnen produzieren. Unsere Lieblings-Zutaten dazu: Authentizität, eine echte Perfect-Match Positionierung und Content, der die richtigen Menschen mitten ins Herz trifft. Der Lieblings-Spielplatz? Instagram! Ich entwickle mit ihnen die richtige Mischung von Intuition und Strategie für ihren Erfolg.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Oh, ganz ehrlich? Unternehmertum liegt mir im Blut. Meine Eltern haben mir das damals auch vorgelebt – ohne mich zu pampern, aber Unterstützung bei dieser Entscheidung ist wirklich Gold wert!

Mein erstes Startup hat sich noch um ein Design-Produkt gedreht, das war ein großartiger Lehrmeister, wie die Businesswelt so funktioniert. Im Online Coaching kommt aber dazu, dass man die Regeln für die eigene Karriere, den eigenen Lifestyle selbst schrieben kann.

Meine Hauptmotivation, diesen Weg zu gehen sind sowohl finanzielle als auch gestalterische Freiheit in meinem Leben. Ich setze die Segel, ich arbeite wann und von wo aus ich will. Dieses „Warum“ für meine Gründung und den weiteren Weg finde ich für mich immer noch unschlagbar schön!

Was war bei der Gründung von Gerdaxdoris die größte Herausforderung?

Absolute Ahnungslosigkeit! Das ganze Wissen, das man sich irgendwie aneignen muss, weil es weder in der Schule noch im Studium die entsprechende Vorbereitung gibt. Auch, sich alles auf einmal anzulesen ist schier unmöglich. Welche Unterlagen braucht der Steuerberater wann? Wieviel Geld kann ich ausgeben, was muss ich zurücklegen? Wie schlimm ist es, wenn ich hier einen Fehler mache? Das beste Rezept dagegen ist glaube ich ein bisschen Wahnsinn, sehr viel Gottvertrauen und am allerbesten, ein Mentor, der einen durch die Praxis begleitet.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Das würde ich sogar dringend empfehlen! Wenn noch nicht zu viel Arbeit, Geld und Zeit in ein Projekt geflossen ist lastet viel weniger Druck darauf, es gibt keinen „do or die“ Moment. Ich habe damals z.B. während dem Studium einfach gegründet und mich schrittweise vorgearbeitet. Das war die beste Entscheidung! Das Fallnetz, die Sicherung war ja da. Deswegen bin ich auch ein großer Freund von Gründungen, die erstmal nebenher laufen. 

Am Ende ist der eigene Kopf oft der größte Stolperstein, und wenn man Herausforderungen gelassen begeben kann und nicht gleich in Angst oder Mangeldenken (Ohgott, ich brauch doch jetzt sofort Kunden!) rutscht, dann kann das eine große Abkürzung sein.

Welche Vision steckt hinter Gerdaxdoris?

Wenn Menschen Dir zuhören, und wissen, dass sie bei Dir genau richtig sind- dann ist es ein Kinderspiel, Dein Angebot zu verkaufen! Meine Vision vom Marketing der neuen Zeit ist, die richtigen Menschen zusammenzubringen. Die Verbissenheit und Angestrengtheit aus dem Marketing raus zu nehmen. Den Menschen zu zeigen, wie sie sich etwas aufbauen, bei dem die Ernte nicht erst in der Rente wartet, sondern wie sie jeden Tag an ihrer Mission bauen, die sie lieben und die sie erfüllt.

Wer ist die Zielgruppe von Gerdaxdoris?

Ich arbeite mit Frauen, Unternehmerinnen, die denken „Hey, wenn die mir endlich mal zuhören würden, dann würden wir die krassesten Erfolge feiern“ wenn sie an ihre potentiellen Kunden denken. Die sich in ihrem „angelernten“ Weg, Marketing und Content zu machen nicht mehr wiederfinden. Die fühlen, dass sie noch mehr zu reißen haben als das, was im Moment von ihnen zu sehen ist.

Kurz: Ich suche nach meinen Business Rockstars in spe

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Heutzutage gibt es vor allem unter den Big Playern im Agentur und Coaching Business viele, die Blueprint Lösung verkaufen und antrainieren. Da zählen Schlagzahl und „Disziplin“.

Aber was ist, wenn das Kind krank war? Oder es ein täglicher Kampf wird, weil es einfach keinen Spaß mehr macht? Da heißt es oft: „Da muss man halt durch.“ Bulls*t sage ich. Wir bauen Unternehmen, die UNS tragen, nicht umgekehrt. Wir bauen doch nicht an unserem eigenen goldenen Käfig!

Klar wollen wir auch die 5- und 6 stelligen Monatsumsätze; Aber grade uns Frauen ist meistens unsere Lebensqualität, unsere Beziehungen, unsere Familien genauso eine Priorität und Entwicklungsfeld. Bei uns schrieben wir selbst die Regeln und suchen kreative Wege.

Gerdaxdoris, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren stehe ich auf der Forbes Liste 30 unter 30. Das ist mein persönliches Ziel. GerdaxDoris soll dann für jede Frau im Online Business ihr Missing Piece liefern, dass sie in den Moment braucht- wir arbeiten an einer Angebotspalette von punktuellen Masterclasses, die aber so On Point sind, dass sie Probleme zuverlässig lösen, über Coachingprogramme, in denen die nächsten Erfolgsgeschichten entstehen und Langzeitbegleitungen, in denen eigene kleine Imperien groß gemacht werden.

Ich möchte mit meinem Unternehmen Projekte schaffen und unterstützen, die unserer Welt, den Menschen und der Umwelt etwas zurückgeben. Schon heute unterstützen wir solche Projekte, das möchte ich wieder vorantreiben.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Erstens: Sei mutig, pass auf Deinen Kopf, Dein Mindset, Deine Einstellung auf: Du brauchst eine Menge Vertrauen in Dich und viel Gelassenheit, um auf den Wellen des Lebens als Unternehmerin surfen zu lernen.

Zweitens: Schaff Dir ein Umfeld, das Dich unterstützt: Menschen, die an Dich glauben und von denen Du weißt, dass Du im Notfall mal eine Weile aufgefangen werden würdest. Routinen, die Dich fit, satt, klar im Kopf halten.

Drittens: Folge dem Spaß. Du machst das für Dich, und für niemand anderen. Finde heraus, was Dich antreibt. Nicht das „Thema“, sondern das Gefühl: Liebst Du besonders knifflige Detail-Fälle? Liebst Du es, immer wieder kleine Erfolge zu sehen? Liebst Du es, die Reise mit jemandem zu teilen? Sorge dafür, dass Deine Flamme am brennen gehalten wird!

Wir bedanken uns bei Barbara Streit für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Product-Market-Fit: Löst echte Probleme

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onlinedoctor

OnlineDoctor fachärztliche Hilfe von Hautärztinnen und -ärzten bei Hautproblemen

Stellen Sie sich und das Startup OnlineDoctor doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Philipp Wustrow und Tobias Wolf. 2016 haben wir gemeinsam mit dem Dermatologen Paul Scheidegger OnlineDoctor gegründet. Über unsere Plattform erhalten Personen mit einer Hauterkrankung schnelle fachärztliche Hilfe von Hautärztinnen und -ärzten aus ihrer Nähe. Dazu wählen sie einen Dermatologen oder eine Dermatologin auf onlinedoctor.de aus, beschreiben anhand eines interaktiven Fragebogens ihre Beschwerden und laden drei Bilder des Hautproblems hoch.

Innerhalb von durchschnittlich sieben Stunden bekommen sie dann eine schriftliche Diagnose und konkrete Therapieempfehlung. Alle privaten und 51 der gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen bereits die Kosten. Wir arbeiten allein in Deutschland mit mehr als 450 ärztlichen Partnerinnen und Partnern zusammen und kooperieren exklusiv mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee entstand während eines Business-Seminars für Ärztinnen und Ärzte an der Universität St. Gallen, welches wir geleitet haben. Paul Scheidegger kam auf uns zu und berichtete von dem Problem, dass er viele Anfragen von Patientinnen und Patienten per E-Mail, WhatsApp oder SMS erhält. Diese schickten ihm auf diese unsicheren Wege Fotos von ihrem Hautproblem, in der Hoffnung schnell Hilfe zu erhalten. Doch diese Übermittlungswege waren nicht nur unsicher, sondern auch ineffizient und Paul konnte diese Leistungen als Dermatologe nicht abrechnen. Wir entschlossen uns, gemeinsam eine teledermatologische Plattform zu gründen, um diese Problematik an der Wurzel zu packen und das Gesundheitssystem durch eine konkrete Lösung zu verbessern. 

Welche Vision steckt hinter OnlineDoctor?

Unsere Vision ist es, den Besuch in der Praxis entlang eines Digital-First-Ansatzes zu transformieren. Jede Praxis wird mit OnlineDoctor in die Lage versetzt, ihren Patientinnen und Patienten schnelle, erschwingliche und hochwertige hautärztliche Versorgung anzubieten. Bis 2025 wollen wir 30 Prozent der hautärztlichen Kontakte digital abbilden können. Im Mittelpunkt stehen dabei die persönliche Beziehung und die ärztliche Expertise. Die Entscheidung, welche Termine persönlich in der Praxis wahrgenommen werden sollten und wo eine digitale Konsultation für Patientinnen und Patienten praktischer und zeitnah möglich ist, entscheidet die Praxis individuell. Dadurch wollen wir ein besseres und nachhaltigeres Gesundheitssystem schaffen, entwickelt aus der ärztlichen Mitte heraus und zum Wohle aller Patientinnen und Patienten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Zu Beginn war es eine zentrale Herausforderung, den Dermatologinnen und Dermatologen klar zu machen, dass sie ihre Patientinnen und Patienten nun auch digital behandeln können. So eine Verhaltensveränderung herbeizuführen und die Vorteile im Praxisalltag zu verdeutlichen, hat anfangs viel Zeit in Anspruch genommen. Die Pandemie hat diesen Umstand fundamental zum Positiven verändert. Mittlerweile zählen im gesamten DACH-Raum bereits 650 Hautärztinnen und -ärzte zu unserem Netzwerk und es wächst stetig weiter. Der Zuspruch der Dermatologinnen und Dermatologen ist groß.

Zudem gilt es, die regulatorischen Bedingungen permanent im Blick zu haben, die sich häufig dynamisch verändern. Ein Beispiel ist hier das E-Rezept. Als Start-up müssen wir diese Regulatorik bedenken und unser Produkt antizipativ darauf ausrichten, noch bevor die Veränderung tatsächlich eingetroffen ist. Im Rahmen des E-Rezepts ist uns dies sehr gut gelungen. Vor wenigen Wochen wurde das erste E-Rezept der Schweiz über OnlineDoctor mit Hilfe unserer Partner Galenica, HCI Solutions und Health Info Net erfolgreich ausgestellt.

Da wir eine Wachstumsstrategie verfolgen, sind wir noch auf externe Geldgeber angewiesen. In diesem Zusammenhang konnten wir erfolgreich VCs, Family Offices, Private Equity Investoren und Business Angels von unserem Geschäftsmodell überzeugen. Insgesamt sind bereits rund 10 Millionen Euro in das Unternehmen geflossen.

Wer ist die Zielgruppe von OnlineDoctor?

Unsere Plattform richtet sich vorwiegend an Personen, die an einem Hautproblem leiden und keinen Termin in einer Praxis in der Nähe erhalten oder lange Wartezeiten vermeiden möchten. Zu den häufigsten Diagnosen zählen Dermatitis, Akne, Neurodermitis, Dermatophytosen (Pilzinfektionen der Haut und der Nägel) sowie Rosazea. Unsere Technologie lässt sich zur Diagnostik, Wund- und Verlaufskontrolle einsetzen, sowie zur Triagierung von akuten Fällen.

Dermatologinnen und Dermatologen gehören ebenso zu unserer Kernzielgruppe und profitieren von zahlreichen Vorteilen. Mit unserem Tool haben sie bedarfsorientiert die Möglichkeit, digital Fälle zu bearbeiten und so beispielsweise zu erkennen, wen sie persönlich in der Praxis untersuchen müssen. Sie entscheiden selbst, wann und wo sie eine Anfrage beantworten und können festlegen, wann sie nicht verfügbar sind. Verschiedene Textbausteine ermöglichen es ihnen, Anfragen innerhalb weniger Minuten zu bearbeiten und somit effizienter zu arbeiten.

Wie funktioniert OnlineDoctor? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Um unseren Service zu nutzen, muss die betroffene Person keine App herunterladen, sondern lediglich eine Anfrage auf unserer Website starten und sich mit ihrer Handynummer verifizieren. Anschließend wählt sie eine Ärztin oder einen Arzt aus unserem fachärztlichen Netzwerk aus, beantwortet mithilfe unseres intelligenten Chat-Assistenten schriftliche Fragen zum Hautproblem und lädt drei Fotos der betroffenen Körperstelle hoch. Innerhalb von maximal 48 Stunden erhält die Person dann eine schriftliche Diagnose und konkrete Therapieempfehlung, gegebenenfalls auch mit Rezept.

85 Prozent aller Anfragen können auf diesem Weg komplett digital bearbeitet und abgeschlossen werden. Nur in 15 Prozent der Fälle ist die persönliche Vorstellung in einer Praxis nach einer Konsultation via OnlineDoctor notwendig. Einen solchen Vor-Ort-Termin ermöglichen wir in diesen Fällen in durchschnittlich fünf Tagen. Somit verbinden wir die physische mit der digitalen Welt. Hierdurch unterscheiden wir uns auch von unseren Wettbewerben, die meist mit einem ausschließlich digital arbeitenden Team agieren und keine Vor-Ort-Termine anbieten können. 

Unser Netzwerk in Deutschland besteht aus 450 Dermatologinnen und Dermatologen, in der Schweiz nutzt bereits jede vierte Dermatologie-Praxis unseren Service.

Aus diesem Netzwerk können unsere Patientinnen und Patienten frei wählen – sie können sich beispielsweise für eine Ärztin oder einen Arzt in ihrer Nähe entscheiden, oder aber jemanden mit einer bestimmten Spezialisierung wählen. Dies ist bei anderen Anbietern nicht gegeben. 

Zudem ist unsere teledermatologische Plattform als einzige auf dem Markt als Medizinprodukt gekennzeichnet und unterliegt damit strengsten Anforderungen, zum Beispiel beim Datenschutz. Daher empfiehlt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen, mit denen wir eine exklusive Partnerschaft haben, seinen Mitgliedern unsere Technologie. 

Auch in der Erstattungsfähigkeit gibt es große Unterschiede zu anderen Anbietern: Unser Service wird von allen privaten und mehr als 50 gesetzlichen Krankenkassen vollständig erstattet. In der Summe können somit fast 30 Millionen Patienten unsere Dienstleistung kostenfrei nutzen. 

Zu guter Letzt haben wir ein ganzes Team inhouse, das an der Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz im Bereich der dermatologischen Diagnostik arbeitet. Wir glauben an diese Zukunftstechnologie – auch durch dieses Investment unterscheiden wir uns von unseren Konkurrenten. 

OnlineDoctor, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir verfolgen ambitionierte Wachstumsziele. Derzeit sehen wir vier strategische Stoßrichtungen, durch die wir wachsen können. In erster Instanz möchten wir unsere Position als führender Teledermatologie-Anbieter weiter ausbauen. Wir wollen den Markt in den bestehenden Strukturen somit stärker durchdringen. Unser Ziel ist es, bis 2025 30 Prozent aller hautärztlichen Kontakte digital möglich zu machen.

Zweitens haben wir die Möglichkeit, uns technologisch weiterzuentwickeln. Hierzu zählt wie eben erwähnt beispielsweise die Künstliche Intelligenz (KI). Wir möchten das erste KI-gestützte Medizinprodukt im Bereich der Teledermatologie zur Marktreife zu führen. In den kommenden Jahren werden wir diesen Meilenstein für das Gesundheitswesen erreicht haben und die diagnostische Qualität in der Dermatologie wird sich durch diese Möglichkeit enorm verbessert haben.

Drittens können wir in weitere Länder expandieren, und viertens könnten wir in weitere Fachbereiche nebst der Dermatologie diversifizieren. Welche dieser Richtungen wir als nächstes vorwiegend einschlagen werden, entscheiden wir bis Ende dieses Jahres. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Reverse Recruiting: Als Unternehmen müsst ihr euch bei potenziellen Mitarbeitern bewerben!

Product-Market-Fit: Löst „echte“ Probleme.

Organisationales Lernen ist ein zentraler Erfolgsfaktor.

Wir bedanken uns bei Philipp Wustrow und Tobias Wolf für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Umgib Dich mit Menschen, die Deine Defizite kompensieren

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weEmpower: Vital@Work Methode für produktiveres Teamwork und effizienteres Leadership

weEmpower: Vital@Work Methode für produktiveres Teamwork und effizienteres Leadership

Stellen Sie sich und das Startup weEmpower doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Christian Czupalla. Als Wirtschaftsmediator und ausgebildeter Konfliktcoach setze ich mich intensiv mit Menschen in der Arbeitswelt und Change in Organisationen auseinander. Gemeinsam mit Michaela Jüngling habe ich 2020 das Startup weEmpower gegründet. Wir sind eine Praxisakademie für Leadership. Als analoges und digitales Angebot haben wir die „Vital@Work“ Methode entwickelt. Damit wollen wir Teamwork produktiver und Leadership effizienter machen. Zu diesem leicht nachvollziehbaren Modell offeriert weEmpower ein digitales 5-Schritte-Konzept zur Begleitung von Unternehmen, das die Transformation zur „Vital@Work“ Kultur sicher, einfach und ohne zusätzlich organisatorische Belastung ermöglicht. Unser Ziel ist nicht nur eine bessere Arbeitswelt, sondern auch der einfache Weg dorthin.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Für Transformation und Kulturwandel brauchen Unternehmen eine einfache, pragmatische Lösung und vor allem ein verständliches Modell, mit dem sie diese transparent und nachvollziehbar gestalten können. Also eine Methode, die Mitarbeitende entlastet und Ressourcen für den Prozess auf ein Minimum reduziert. Da ich mit meiner ersten Gründung von Tradepartner bereits lange Zeit selbständig war, wusste ich auch um die gestalterische Fähigkeit, etwas nachhaltig bewegen zu können, die in der Festanstellung nicht in dem Maße existiert.

Welche Vision steckt hinter weEmpower?

Die produktivsten Unternehmen der Zukunft sind nach unserer Überzeugung ganzheitliche vitale Teams aus motivierten Menschen. Wir möchten Firmen bei ihrer Entwicklung zu diesen sozialen Netzwerken unterstützen. Im Fokus stehen dabei nachhaltige Wertschöpfung, gemeinsame Zielsetzung und teamübergreifende Zusammenarbeit. Mit der von uns entwickelten Vital@Work Methode wollen wir ihnen den einfachsten, wirksamsten und sichersten Weg dazu anbieten. Herausforderungen in Unternehmen, die auf den ersten Blick sehr komplex wirken, können mit unserem Ansatz sowie analogen und digitalen Begleitkonzeptes eigenverantwortlich gelöst werden. Dabei versteht sich weEmpower als eine Art Geburtshelfer, Wegbegleiter und Qualitätssicherer auf dem Weg der Transformation.

Von der Idee bis zum Start: was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir haben während der Pandemie gegründet. Ein massiver Nachteil war, dass wir direktes Kundenfeedback nicht in dem Maße für unsere Arbeit einsammeln konnten, wie es hilfreich gewesen wäre. Eben nicht, wie es in einem analogen Treffen stattfinden würde. Es hat uns mental nicht gutgetan, dass wir nicht so viel konstruktives Feedback von außen bekommen haben.

Auch wenn wir viele Online-Meetings gemacht haben. Aber für die meisten war unser Konzept komplett neu oder sie waren selber mit der Pandemie beschäftigt. Da wir während der Pandemie unser teilweise analoges Angebot komplett digital umstellen und ausrichten mussten, waren wir auch dazu gezwungen, dieses System noch intensiver zu testen. Das hat im Nachhinein auch geholfen, eine höhere Skalierbarkeit im Angebot zu haben. Heute ist unser Angebot komplett digitalisiert.

weEmpower bestreitet den Aufbau des Startups überwiegend aus Bootstrapping, genauer aus einer Kombination von Eigenkapital und Einnahmen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.

Wer ist die Zielgruppe von weEmpower?

In erster Linie bringen wir das nötige Empowerment in Unternehmen, die keine eigenen oder professionellen Ressourcen für Kulturwandel, Transformation oder Change in ihrer Organisation haben. Wir entlasten und begleiten on demand, analog und digital auf allen Ebenen des Unternehmens.

Wie funktioniert weEmpower? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bildlich gesprochen unterstützen wir Unternehmen wie eine verlängerte Werkbank. Mit weEmpower haben Unternehmen weniger organisatorischen Aufwand für den Change-Prozess. Unser Vorteil ist zudem, dass wir mit dem Vital@Work Scoring schnell und einfach eine „Landkarte“ im gesamten Unternehmen erstellen können, die die produktiven Dynamiken der Zusammenarbeit abbildet. Als Ausgangslage ist das sehr nützlich, da wir uns mit unseren Partnern sehr zielgerecht, wirksam und ohne viel Zeitverlust beschäftigen können.

Unser größtes Unterscheidungsmerkmal ist, dass wir nicht wie eine Beratungsfirma als Fremdkörper wahrgenommen werden. Wir betrachten die Ziele unserer Partner im Rahmen des Auftrages auch als unsere eigenen und verschmelzen als unterstützende Organisationseinheit mit den Kund:innen.

weEmpower, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die Vital@Work Methode in einer lebendigen und lernenden Community etablieren und ein Netzwerk erschaffen, das die Methode immer weiter nach den Bedürfnissen der Wirtschaft und Gesellschaft anpasst und optimiert. Das Ziel von weEmpower ist es, das Netzwerk in den nächsten fünf Jahren auf rund 150 Unternehmen und Organisationen im DACH-Raum anwachsen zu lassen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Gründen kann am Anfang ein steiniger Weg in Form von Beanspruchung, Verzicht oder auch Fremdbestimmung sein. Die große Herausforderung ist die innere Bereitschaft, sich auf den Weg einzulassen.

Spaß und Passion für das, was Du tust und erreichen möchtest, sollte mehr Motivation sein, als nur viel Geld verdienen zu wollen.  Wenn Du etwas mit Leidenschaft gut machst, kommt der Erfolg von ganz allein!

Umgib Dich mit Menschen, die Deine Defizite kompensieren. Schaffe Dir früh ein Umfeld, in dem Du wachsen kannst und gestehe Dir ein, dass Du nicht alles selbst machen musst bzw. kannst.

Bild: Wollen die Arbeitswelt verbessern: Gründer und Geschäftsführer Christian Czupalla (l.) sowie Mitgründerin Michaela Jüngling Copyright weEmpoer

Wir bedanken uns bei Christian Czupalla für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Analysiere den Markt und die Produkte

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3BEE Bienen Biodiversität

3BEE Technologie zum Schutz der Bienen und der Biodiversität

Stellen Sie sich und das Startup 3Bee doch kurz unseren Lesern vor!

3Bee ist ein Agrartechnologie-Startup das Überwachungssysteme für Bienenstöcke mit dem gemeinnützigen Ziel, die Artenvielfalt von Bienen zu schützen und ihre Sterblichkeitsrate zu reduzieren, herstellt. Wir haben bereits eine Vielzahl an innovativen Technologien entwickelt. „Hive-Tech“ beispielsweise ist ein Netzwerk aus loT-Sensoren welches im inneren des Bienenstocks platziert wird. Und dem Imker ermöglicht, den Gesundheitszustand der Bienen zu überwachen und Daten über das Bienenvolk zu erfassen. Unser „BioScan“ ist ein automatisiertes System zur Auswertung der Fauna, das mit Hilfe künstlicher Intelligenz Tierarten erkennt. Und Terra ist ein neuronales Netzwerk-System zur Analyse der Pflanzenvielfalt in drei europäischen Staaten in Zusammenarbeit mit der ESA. 

Riccardo und ich haben 3Bee 2017 gegründet, sind allerdings schon seit unserer Kindheit befreundet. 2016 haben wir beschlossen, nach Italien zurückzukehren, um ein Unternehmen zu gründen, das einen nachhaltigen Einfluss auf die Umwelt hat. Ich habe am Politecnico di Milano einen Bachelor in Biomedizintechnik und einen Master-Abschluss in Elektrotechnik abgeschlossen. Später habe ich am Politecnico di Milano in Elektronik und Quanten Photonen promoviert. Während und nach der Promotion habe ich mit führenden Forschungsinstituten in den USA zusammengearbeitet, wie dem MIT und der NASA. Riccardo hat an der Universität Insubria studiert, wo er einen Abschluss in Biologie (Bachelor und Master) erworben hat. Anschließend hat Riccardo in Zusammenarbeit mit der UCD Dublin seinen Doktortitel in Biologie gemacht. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee entstand aus den konkreten Bedürfnissen von Riccardo, einem Biologen, der auch Imker ist. Er wollte seine tägliche Arbeit mit Hilfe von Big Data und Technologie optimieren, um die Bienengesundheit im Bienenstock zu verbessern und zu überwachen und so auch die Sterblichkeitsrate zu verringern. Das sollte digital als auch aus der Ferne möglich sein.

Welche Vision steckt hinter 3Bee?

Wir glauben, dass wir die Biodiversität auf drei Arten schützen können: Überwachung, Regenerierung und Sensibilisierung. Wir verfügen zum einen über eine einzigartige Technologie, die es uns ermöglicht, den Verlust oder die Zunahme der biologischen Vielfalt in einem bestimmten Gebiet quantitativ zu überwachen. Dazu verwenden wir Sensoren auf den Feldern, die Bestäubern zuhören (mehr als 4000 auf dem Feld), sowie eine Analyse von Satellitenkarten durch KI, die in Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt wurde.

Aber Überwachung ist eben nicht genug. 

Wir fördern die Regeneration des Bodens durch die Anpflanzung von Nektarpflanzen (mehr als 100 Hektar in Italien) für Wildbienen. Und bieten Technologien für die regenerative Imkerei, die Kontrolle der Bienengesundheit in Echtzeit und die Begrenzung der Verbreitung von Krankheiten. Und letztlich sind wir der festen Überzeugung, dass die echte Wirkung durch das Engagement und die Aufklärung der Menschen entsteht. Deshalb bieten wir die Möglichkeit, eine Patenschaft für einen Bienenstock zu übernehmen, um sich dieser Welt anzunähern und mehr über Honigbienen, Bestäuber und die biologische Vielfalt zu erfahren und zu lernen, was wir tun können, um die Situation zu verbessern.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung bestand für uns darin, über die Bedeutung der Bestäuber aufzuklären. Bienen spielen eine Schlüsselrolle bei der entomophilen Bestäubung. Schätzungsweise 90 Prozent der Wildpflanzen und 75 Prozent der Nahrungspflanzen werden von Bienen bestäubt. Diese Daten machen uns bewusst, wie sehr die Welt um uns herum, wie wir sie kennen, von bestäubenden Insekten abhängt. Es geht also nicht nur um Nahrungsmittel, die ohne Bestäubung nicht produziert werden könnten, sondern auch um die biologische Vielfalt und die Erhaltung der Ökosysteme.

Wir sind uns zunehmend der Bedeutung der Bienen bewusst, aber auch der großen Gefahren, die ihr Überleben bedrohen. Bienen sind aufgrund von Pestiziden, Krankheiten und dem Klimawandel großen Gefahren ausgesetzt. Mehr als 10 Millionen Bienenstöcke sind innerhalb von 10 Jahren verschwunden – das sind Zahlen, die wir nicht so einfach ignorieren können. In weniger als 30 Jahren, von 1980 bis 2010, ist die weltweite Population von Bienen und Wespen um 40 Prozent geschrumpft. 

Am Anfang haben wir uns selbst finanziert und hatten die Möglichkeit, von Business Angels unterstützt zu werden, die in 3bee eine Lösung für das Problem gesehen haben. “Adopt a Beehive” war das erste Projekt, das es uns ermöglicht hat, uns im Markt einen Namen zu machen und gleichzeitig Mittel und Investitionen zu erhalten. 

Wer ist die Zielgruppe von 3Bee?

Wir arbeiten daran, ein Netzwerk von Stakeholdern aufzubauen. Im Vordergrund stehen dabei private Kunden: Menschen, die sich der Bedeutung der Bienen aufgrund ihrer grundlegenden Rolle in den Ökosystemen bewusst sind. Wir erreichen verschiedene Interessensgruppen durch Schulungen in Schulen oder durch Nachhaltigkeitsprojekte in Unternehmen. Weitere wichtige Akteure sind unsere Botschafter: Imker und Züchter, Agenturen oder Universitäten, die sich tagtäglich um die Oasen der biologischen Vielfalt kümmern. 

Wie funktioniert 3Bee? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir von 3Bee konzentrieren uns auf Bienen und nicht auf die Honigproduktion. Darum haben wir Technologien und Services zur Überwachung der biologischen Vielfalt entwickelt. Die Überwachung erfolgt mit Hilfe von Bienen als Bioindikatoren, Satelliten zur Untersuchung aus dem Weltraum und neuen Technologien, die in Wäldern platziert werden: wie unser Bioscan. Wir sind der erste Anbieter, der weiß, wie man die biologische Vielfalt in Echtzeit überwacht und gemeinsam mit unseren Imkern und Landwirten regenerative Strategien ermöglicht. 

3Bee, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es, Europas Referenz für Biodiversität zu werden, mit dem Ziel, interkontinental zu werden. Wir wollen mindestens 100.000 Hektar Land in Italien regenerieren. Unter anderem Abschnitte von Autobahnen, Eisenbahnstrecken, Nebenstraßen und natürlich die Welt der Photovoltaik erhalten. Wir haben bereits damit begonnen, den Wert der durch die Paneele verbrannten Flächen zu regenerieren und so die Aktivierung der sauberen Energie zu beschleunigen. 

Gleichzeitig möchten wir in ähnliche Projekte zum Schutz des Meeres, der Luft und der Kryosphäre investieren. Die Technologie wird dabei immer im Vordergrund stehen, da dies der Grundstein unserer Arbeit für mehr Biodiversität ist. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sucht nach qualifizierten und motivierten Leuten, die an Eure Mission glauben. 

Starte sofort! Warte nicht auf das perfekte Produkt oder den perfekten Service. Analysiere den Markt und die Produkte und Services werden Tag für Tag aufgebaut und perfektioniert. 

Die Meinung anderer ist nicht immer die richtige, vertraue auf dich und deine Inspiration. 

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Arbeite mit Leuten, die das Thema verinnerlicht haben und wirklich intrinsisch motiviert sind

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E-Works Mobility heero e-transporter

E-Works Mobility: HEERO zuverlässiger und leistungstarker E-Transporter

Stellen Sie sich und das Startup E-Works Mobility doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Dominik Ashkar, habe Betriebswirtschaft studiert und bin außerdem Technikermeister für System- und Hochvolttechnik. E-Works Mobility habe ich vor 5 Jahren gegründet, mit dem Ziel die Elektromobilität über alle Fahrzeugsegmente voranzubringen und die Eintrittshürden für die Nutzer auf ein Minimum zu senken. Mit eigens entwickelten Hochleistungskomponenten enablen wir andere Fahrzeughersteller die besten Produkte hervorzubringen und produzieren serienmäßig nach unserem Grundsatz „nachhaltig neu“ den HEERO E-Transporter.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

In meinen Jobs als Angestellter bin ich häufig an Grenzen gestoßen, wenn es darum ging, Dinge und Vorgehensweisen grundsätzlich neu zu denken und zu gestalten. Ich wollte mit meinem Unternehmen eine Plattform schaffen, auf der sich talentierte Entwickler einbringen können und wir gemeinsam an den Mobilitätslösungen der Zukunft arbeiten können.

Welche Vision steckt hinter E-Works Mobility?

Wir wollen unsere Kunden befähigen, besonders in der gewerblichen Mobilität neue, nachhaltigere und effizientere Wege zu gehen und zeigen, dass gut integrierte E-Mobilitätslösungen keinen Verzicht, sondern sogar einen Leistungs- und Kostenvorteil mit sich bringen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die erste Hürde war es, im Münchner Raum einen geeigneten Standort zu finden, Büroflächen gab es zuhauf, aber in Kombination mit einer Produktionshalle war die Suche extrem tricky. 

Was immer wieder für Unsicherheit sorgte, war die Wankelmütigkeit der Politik der letzten Jahre. Häufig würde keine Fördermaßnahme für deutlich mehr Planungssicherheit sorgen als eine Richtlinie, die nicht zu Ende gedacht ist oder einzelne Akteure bevorzugt. 

In Sachen Finanzierung konnten wir die ersten Meter aus meinen Ersparnissen und mit der Hilfe von Freunden und Familie gehen. 

Glücklicherweise haben wir früh Umsätze mit der Elektrifizierung von Oldtimern generiert, sodass wir uns nahezu selbst getragen haben. Nach etwa 2 Jahren kam unser Lead Investor Wunderkind Invest an Bord und hat uns neben den finanziellen Mitteln mit einem grandiosen Team wertvolle Unterstützung bei der wachsenden Industrialisierung geleistet.

Wer ist die Zielgruppe von E-Works Mobility?

Zu unseren Kunden gehören kleinere bis sehr große Fahrzeughersteller, die wir mit Benchmark E-Mobility Komponenten beliefern. Mit unserem marktreifen E-Transporter sprechen wir alle Unternehmen und Städte an, die leichte Nutzfahrzeuge im Fuhrpark haben. 

Der HEERO ist aktuell der leistungsstärkste E-Transporter der Welt.

Wie funktioniert E-Works Mobility? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Ein überragendes Team aus äußerst talentierten Entwicklern arbeitet stets daran, mit smarten Lösungen die besten Komponenten für unsere elektrischen Antriebssysteme hervorzubringen. Wir schaffen es mit modularen Systemen, das Sonderfahrzeug bis zur Serienlösung in die elektrische Zukunft zu bringen. Gepaart mit erfahrenen Führungskräften aus der Industrie verbinden wir agiles Arbeiten mit einer knallharten Strategie, nach der wir E-Works Mobility zum OEM entwickeln – und zum Systemanbieter für ein voll integriertes elektrisches Ökosystem. 

Das Fahrzeug wird künftig nur ein Puzzlestück am gewerblichen Standort sein.

E-Works Mobility, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren können Sie bei uns aus einer Hand Ihren leistungsfähigen E-Transporter inklusive der gesamten Infrastruktur für die Erzeugung und Speicherung Ihrer elektrischen Energie beziehen. 

Wir werden zum One-Stop Provider für alle gewerblichen Kunden. Schon heute liegt unsere Kernkompetenz bei der in-house Software-Entwicklung, welche wir weiterhin ausbauen und somit zu einem globalen Player in der Automobilindustrie werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Missionaries eat Mercenaries for Breakfast – arbeite mit Leuten, die das Thema verinnerlicht haben und wirklich intrinsisch motiviert sind. Gepaart mit Erfahrung macht das eine schlagkräftige Mischung.

Finanzen im Blick haben. Als Faustregel würde ich empfehlen, dass die Liquidität mind. 6 Monate für die Deckung der Fixkosten reicht, selbst wenn die (Umsatz-)Welt untergehen würde.

Auf ausreichend Schlaf achten. Es gibt jede Woche Herausforderungen: Im Inneren, vom Markt, der Weltwirtschaft. Da gilt es, alle Synapsen einsatzbereit vorzufinden.

Wir bedanken uns bei Dominik Ashkar für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie Amateuranleger denken

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amateuranleger

Der Amateuranleger hat es zur Zeit wirklich nicht leicht.

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik der EZB haben sich erhebliche Summen in die Märkte regelrecht ergossen. Ohne Zinsen ging man dann halt in Aktien. Andere Geldanlagen waren für den  Amateuranleger eher uninteressant. Teilweise gab es sogar Negativzinsen, das eigene Kapital schmolz dahin. Das war bei einer Inflation von 0% oder knapp darüber ärgerlich aber zu verschmerzen.

Vielen war klar, dass irgendwann das Geld wieder aus dem Markt geholt werden muss. Die Möglichkeiten dafür sind beschränkt. Inflation ist ein probates Mittel. Es trifft alle, scheint also gerecht. Es lässt sich relativ gut erklären, was für die Politik sehr wichtig ist. Und wenn man dann auch noch einen Grund für eine hohe Inflation hat, in diesem Fall ein Krieg in Europa, gibt sich der Anleger zufrieden und versucht das beste daraus zu machen.

Oftmals geht der  Amateuranleger nun hin und sucht sich Aktien mit Potenzial aus. Ganz nach dem Motto, wenn eine Aktie mal bei 10 Euro stand und ich sie nun für 5 Euro kaufen kann, muss ich nur warten, bis der alte Wert erreicht ist und schon habe ich meinen Einsatz verdoppelt.

Ähnlich ist die Denke beim Einstieg in Indizes. Wenn ich in den DAX bei 12000 Punkten einsteige, muss ich nur aufmerksam die Nachrichten verfolgen. Irgendwann wird der Nachrichtensprecher bzw. die Nachrichtensprecherin ein neues Allzeithoch beim DAX verkünden. In der Zwischenzeit streicht man dabei noch den einen oder anderen Euro Dividende ein.

Das in der Zwischenzeit die Inflation am Kapital genagt hat, verdrängt der  Amateuranleger dabei gerne. Derzeit lässt sich mit der Dividende die Inflation von um die 10% kaum Erwirtschaften. Es ist also nicht selten ein Nullsummenspiel, was da betrieben wird.

Mehr bekommt man nur bei einer Steigerung des Risikos. Aber Vorsicht! Grundsätzlich sollte das höhere Risiko bei der Geldanlage mit Beträgen gespielt werden, die einem bei einem möglichen Verlust nicht weh tun. Allerdings sollte man von Kryptowährungen die Finger lassen. Es sind einfach zu viele unseriöse Anbieter am Markt. Ein relativ hohes Risiko stellen DAX Hebelprodukte dar.

CFDs sind komplexe Finanzinstrumente mit dem Potential für hohe Verluste. Andererseits winken  für das eingegangene Risiko bedeutende Gewinne. Deshalb sollte der Einsatz in solche Anlagen wohl überlegt sein. Maximal 15 bis 20% der Summe, die der  Amateuranleger investieren möchte, sollte in DAX Hebelprodukte fließen. Der Rest ist in einer konservativen Geldanlage gut aufgehoben. Für die Geldanlage in DAX Hebelprodukte sollte ein Profi dem Anleger zur Seite stehen.

Bild pixabay

Autor: Michael Seipelt

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Man muss auch in Food immer agil auf Veränderungen reagieren

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“ Ich habe Planty of Meat gegründet, um zu zeigen, dass man eine nachhaltige, regionale Alternative zu klassischen Proteinen aufbauen kann“

Stellen Sie sich und das Start-up Planty of Meat doch kurz unseren Lesern vor!

Ich habe Planty of Meat im Jahr 2019 in München gegründet. Wir sind angetreten, um natürliche, pflanzenbasierte und regionale Alternativen zu traditionellen Proteinquellen zu etablieren. Das Ganze war von Anfang ein spannendes Experiment: Können wir es schaffen, ohne Riesen-Teams, ohne relevante Marketingspendings und ohne einen Konzern im Rücken eine Marke zu entwickeln, die wirklich eine Relevanz hat? Heute sind wir im Lebensmittelhandel und im Foodservice – also Restaurants und Caterings – bei weit über 500 Kunden gelistet. Für eine Marke, die praktisch gar nicht werblich in Erscheinung tritt und ein Kernteam von vier Mitarbeitern hat, ist das schon eine Erfolgsgeschichte.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Ich möchte völlig offen sein: Planty ist kein Unternehmen, das von Veganern oder Vegetariern gegründet wurde, um eine Botschaft in die Welt zu tragen. Ich persönlich komme aus der fleischverarbeitenden Industrie – hier mache ich bis heute den Großteil meiner Umsätze.  Was wir aber perspektivisch sehen ist das Fleisch als Leitmedium unserer Essenskultur zunehmend an Bedeutung verliert. Ich habe Planty gegründet, um zu zeigen, dass man eine nachhaltige, regionale Alternative zu klassischen Proteinen aufbauen kann, ohne ideologische Scheuklappen zu haben. Im Gegenteil: Das Wissen um die Prozesse in der Lebensmittelwelt ist ausschlaggebend für den Erfolg der Marke.

Welche Vision steckt hinter Planty of Meat?

Planty ist eine Plattform, ein Experimentierfeld. Wir erkunden mit Planty die Möglichkeiten jenseits klassischer Proteine. Der jetzige Stand der Produktentwicklung ist mit Sicherheit nur ein Zwischenschritt. Die Welt der Nahrungsmittel verändert sich. Wir reden heute von Proteinen aus Soja und Erbsen. Morgen werden wir vielleicht von Cultured Meat sprechen – also Fleisch, das unter Laborbedingungen künstlich hergestellt wurde. Mit Planty haben wir ein Schnellboot etabliert, das auf die Veränderungen im Markt in rasanter Geschwindigkeit reagieren kann.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen bis jetzt? 

Ich denke, dass der Aufbau einer eigenen Produktion bisher die größte Herausforderung war. Wir kommen ja ursprünglich aus dem Handel mit Lebensmitteln. Die Produktion erforderte von uns eine steile Lernkurve. 

Wer ist die Zielgruppe von Planty of Meat?

Unsere Käufer sind in der Regel keine Veganer, sondern Menschen, die versuchen ihre Ernährung umzustellen und ihren Fleischkonsum zu verringern. Sie suchen nach gesunden, regional produzierten und nachhaltigen Alternativen. Und genau so ein Produkt ist Planty.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Da ist zunächst einmal die Basis der Produkte. Wir verwenden bewusst kein Soja, sondern setzen auf Sonnenblumen oder Weizen – möglichst aus Bioanbau. Selbstverständlich sind unsere Inhaltsstoffe zudem genetisch nicht verändert. Es geht einfach darum, ein Qualitätsprodukt anzubieten, das verdammt gut schmeckt, Spaß macht und gleichzeitig eine hervorragende Ökobilanz hat. Das ist der Kern unserer Marke. 

Planty of Meat, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Markt für vegane Proteinquellen ist seit einigen Jahren in Bewegung geraten. Die Dinge verändern sich sehr schnell. Gerade haben wir mit Planty mit dem Whole Cut, also einer kompletten Hähnchenbrust aus pflanzlichen Protein, einen starken Akzent am Markt gesetzt. An diesem innovativen Kurs wollen wir in Zukunft festhalten. Nachdem wir gezeigt haben, dass Planty auf allen Ebenen funktioniert, wollen wir jetzt den Turbo anschalten: Mit einer neuen Kapitalrunde werden wir dafür sorgen, dass die Marke noch stärker wird und künftig auch international weiter wächst.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Denkt über schöne Verpackungen hinaus auch in Prozesse hinein.
  2. Es macht zu Beginn mehr Sinn mit einem kleinen Team und überschaubaren Budgets zu beweisen, dass man Produkte wirklich auf die Beine stellen kann.
  3. Man muss auch in Food immer agil auf Veränderungen reagieren. Das zeigt uns die aktuelle Situation sehr deutlich.

Wir bedanken uns bei Johannes Biel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Offenheit für Veränderung ist überlebensnotwendig

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Snubes: Dienstleister für das Outsourcing von Callcenter Dienstleistungen

Snubes: Dienstleister für das Outsourcing von Callcenter Dienstleistungen

Stellen Sie sich und das Startup Snubes doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Jürgen Thom, Co-Founder bei Snubes. Vor der Gründung des Start-ups war ich für den Aufbau von Unternehmen und als Leiter in einem der größten BPOs (Business Processing Outsources) Europas im Bereich Business Development und Sales tätig. Dort durfte ich viel Expertise im Bereich Outsourcing aufbauen, aber auch sehen, welche Herausforderungen Kunden und Dienstleister haben, Projekte richtig aufzusetzen und erfolgreich zu managen.

Aus diesem Grund haben mein Co-Founder Marcel und ich Snubes gegründet. Das Unternehmen – besser gesagt die gleichnamige Software – soll das Outsourcing von Callcenter Dienstleistungen revolutionieren – und damit eine große Marktlücke schließen. Als Europas größte Outsourcing Plattform sorgen wir für das passende Matching zwischen Kunden & Dienstleister und sorgen für ein erfolgreiches Management laufender Projekte. Dazu nutzen wir Technologie, Daten und Algorithmen, vereint mit unserer Erfahrung in der Projektsteuerung.

Snubes besetzt damit erfolgreich eine große Lücke im Markt und wir konnten die letzten zwei Jahre jeweils den Umsatz verzehnfachen und unser Team verdoppeln. Jetzt wollen wir international wachsen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nach vielen Jahren in der Corporate Welt wollte ich wieder meine eigenen Ideen und Visionen verwirklichen. Durch Innovation kann ich wirklich etwas im Markt verändern, um Kunden Lösungen für deren Probleme zu bieten. Das begeistert mich. 

In Summe kam meine Entscheidung, um mich persönlich weiterzuentwickeln, meine Fähigkeiten zu erweitern und meiner Leidenschaft zu folgen. Ein Startup lehrt dich mehr als das beste Studium der Welt 

Mir war es wichtig, eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit zu erlangen, Entscheidungen selber treffen zu können und damit einhergehend auch die volle Verantwortung zu tragen.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Jeder Start ist schwierig. Gerade wenn man am Anfang ist, muss man sich kontinuierlich neu erfinden und offen für Veränderung sein.

Nach dem ersten Produkterfolg war der wichtigste Baustein, ein Team mit komplementärem Skillset aufzubauen und insbesondere Top-Leute zu gewinnen, die wiederum Top-Teams bilden. Recruitment ist essenziell und man sollte nicht zu lange an den falschen Mitarbeitern festhalten. Skalierbare Prozesse und Strukturen zu implementieren und zu optimieren gehört genauso dazu. Zudem kosten Finanzierungsrunden extrem viel Zeit, die man eigentlich in Produkt und Vertrieb investieren sollte. Am Anfang haben wir zunächst selber in uns investiert und dann über Business Angels, Studienkollegen und Freunde, bis wir schlussendlich den ersten Venture Fund gewonnen haben. Seit Beginn sind wir damit extrem kapitaleffizient gewachsen.

Wer ist die Zielgruppe von Snubes?

Unsere Lösung macht für alle Unternehmen Sinn, die Teile ihres Kundenservices oder ihrer Vertriebsaktionen outsourcen wollen. Unser Sweetspot sind Unternehmen ab 250 Mitarbeitern in Branchen mit hohem Kundenkontakt.

Wie funktioniert Snubes? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Snubes funktioniert in zwei Schritten: Zunächst startet man mit der Vermittlung: Unser Algorithmus findet für jedes Projekt den idealen Dienstleister. Dabei unterscheidet uns vor allem Geschwindigkeit und Qualität des Matchings zu anderen Anbietern. Oft ist die Alternative zu uns die eigene Recherche nach einem passenden Anbieter, was sehr viel Zeit kostet. Häufig werden maximal zehn passende Dienstleister effektiv verglichen – mit sehr eingeschränkten Informationen zu den einzelnen Anbietern.

Unsere europaweit größte Datenbank von hunderten von Dienstleistern und wertvollen Daten ermöglicht das ideale Matching, basierend auf Informationen, denen man vertrauen kann. Der zweite Schritt ist das Management: Wer Themen wie Onboarding, Qualitätsmanagement, Benchmarking, Reportings, etc lieber uns als Profis überlässt, profitiert von unserer Technologie, Daten Analytics und unserer Expertise im Provider Management und am Ende von einem erfolgreichen Outsourcing.

Snubes, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir globaler Marktführer für Dienstleister-Outsourcing. Wir wollen uns vorerst auf neue Märkte und dann in ein paar Jahren auch auf neue Verticals neben dem Call Center Outsourcing konzentrieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Schnell und einfach die Idee im Markt zu testen. Manchmal braucht es effektiv nur eine Landing Page, um zu starten, und noch keine perfekte Lösung. Das Produkt muss dem Kunden und Markt schmecken. 

Offenheit für Veränderung ist überlebensnotwendig. Der größte Fehler ist zu langsam zu handeln und an ursprünglichen Ideen zu lange festzuhalten. 

Recruitment ist A und O. Man braucht Lamborghinis, also Personen die wirklich Gas geben und die Extra Meile gehen, um als Startup Erfolg zu haben. Mittelmäßigkeit ist hier tödlich. Holt Euch nur die Besten an Bord und haltet an den falschen Personen nicht zu lange fest. 

Wir bedanken uns bei Jürgen Thom für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Immer wieder Fragen stellen

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bitscrunch

bitsCrunch: KI-unterstützte Produkte, um Betrug und Missbräuche im NFT-Ökosystem aufzudecken

Stellen Sie sich und bitsCrunch doch kurz unseren Lesern vor!

„Our destiny is not written for us, but by us“ von Barack Obama ist eines meiner Lieblingszitate. Ich denke nämlich, dass es nicht nur darauf ankommt, wovon man träumt, sondern vor allem darauf, wie man den Weg dorthin tatsächlich beschreitet. Aber nun gerne zu mir. Mein Name ist Vijay Pravin und ich bin Gründer und CEO von bitsCrunch. Ich stamme aus Tamil Nadu in Indien und habe an der Anna University in Chennai studiert und anschließend meinen Master an der Technischen Universität in München erfolgreich absolviert.

Mit meinen Partnern Saravanan Jaichandaran, Ashok Varadharajan und Ajay Prashanth habe ich bitsCrunch gegründet, lassen Sie mich gerne von dem Weg dorthin ein wenig erzählen: Meine Karriere in Deutschland begann als Data Scientist bei der Telefonica. Anschließend war ich für die Volkswagen AG tätig und später als Analytics Solutions Expert bei Siemens.

Aufgrund meiner Erfahrung mit Data Analytics war und bin ich immer daran interessiert, dass „nächste große Ding“ in Sachen „Technik“ zu entdecken. 

Gleichzeitig bin ich – wie natürlich auch die Mitbegründer von bitsCrunch – als ausgesprochen technik—interessierter Mensch davon fasziniert, wie die Blockchain und Künstliche Intelligenz den Bereich der Datenanalyse verändern. Datenanalyse ist ja im Grunde wie ein riesiger Ozean und wir haben uns hier auf eine Nische konzentriert – also auf den Bereich der NFTs. Mit Hilfe von KI und Blockchain haben wir bitsCrunch gegründet, um das Problem der „dunklen Seite“ der Nonfungible Tokens zu lösen. Denn Betrug und kriminelle Handlungen wie Wash Trading sind auf der Blockchain immens.

Wir wollen den Anwendern Echtheit gewährleisten, um wirklich sicher zu sein. Das Privileg, Hüter eines solchen Ökosystems zu sein, ist für meine Mitstreiter und mich unvergleichlich; wir sind „NFT-Detektive“ und arbeiten wie eine „NFT-Polizei“. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Eine lohnende Investition ist vermutlich der Traum von jedem Menschen! Für NFT-Künstler und Investoren ist das absolut keine Ausnahme. Für uns stellten sich vor der Gründung dabei einige branchenspezifische Fragen. Warum sollte das hart erarbeitete Geld eines Menschen in den Sand gesetzt werden? Und warum sollte ein Künstler oder eine Künstlerin sein Werk durch eine digitale Kunstfälschung verlieren? Warum sollte jemand solche gefälschten/manipulierten digitalen Assets zu einem unrealistischen Preis kaufen? 

Bald stellten wir bei unseren Analysen des Marktes fest, dass NFTs eine tiefere dunkle Seite haben, die unbedingt mehr Transparenz erfordert. Das liegt auch daran, dass die Gesetzgebung mit den technischen Entwicklungen gerade zu Beginn nicht wirklich schritthält; also sind auch Unternehmen und die Branche selbst gefragt. Wir navigierten hier praktisch wie theoretisch durch alle Bereiche, um schlussendlich einen sicheren Weg zu all den digitalen Werten, ihrer Authentizität, den Mehrwerten und Potentialen von NFTs zu definieren. Der Drang, etwas aufzubauen, das einen Paradigmenwechsel für eine ganze Branche darstellen kann, führte dann schließlich zur Entstehung von bitsCrunch.

Welche Vision steckt hinter bitsCrunch?

Unser Leben wird von digitalen Technologien beherrscht. Ein Beispiel: Dieser Text wird gerade über eine Webseite gelesen – im Grund also eine digitale Zeitung. Die Welt ist in den letzten Jahren enorm digital geworden und das in allen Bereichen –von Lebensmitteln, Gadgets bis hin zu Zahlungen, Markenbildung und Marketing ist heute alles von digitalen Prozessen begleitet 

Mit der Corona-Pandemie wurde das gesamte Digitalsystem nun verbessert und vermehrt genutzt. Etwa indem kontaktlose Verfahren verstärkt eingesetzt und genutzt wurden. Wann immer eine Technologie am Rande ihrer Transformation steht, gibt es in der Regel erst ein großes Zögern. Vor einem Jahrzehnt gab es etwa Zweifel an der Künstlichen Intelligenz, aber wir haben uns weit von ihren Anfängen entfernt und sie nimmt heute schon einen großen Stellenwert in unserem Leben ein, ob wir es nun direkt bemerken oder nicht

Das nächste große Thema, von dem man im Bereich der Technologie und des digitalen Fortschritts nun hören wird, sind NFTs.

Sie haben vielleicht schon von „digitalem Gold“ gehört. Digitale Vermögenswerte sind aktuell auf dem Vormarsch und werden auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. Das liegt auch an ihren fast unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten, etwa im Handel, der Logistik und in vielen anderen Bereichen. Als Team sind wir fest davon überzeugt, dass gerade die Blockchain das Potenzial hat, unser Leben in naher Zukunft zu verändern. 

NFTs sind zudem eine attraktive Anlagestrategie für Krypto-Enthusiasten – und es sollte für potentielle Anleger keinen Grund geben nicht in sie zu investieren. Unser Hauptziel ist es daher, NFTs für jedermann zugänglich und auch sicher zu machen. Als Hüter des NFT-Ökosystems beseitigen wir alle Barrieren, die Investoren und andere Anleger daran hindern, NFTs zu prägen, zu kaufen oder zu verkaufen. 

Wir schaffen mit unserer Dienstleistung Vertrauen, Integrität und Transparenz für und in der NFT-Gemeinschaft und sorgen rund um die digitalen Vermögenswerte für mehr Sicherheit. Unser Ziel ist es, eine spielverändernde digitale Veränderung für Käufer und Marktplätze zu schaffen. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Es gab bisher keinen Tag ohne Herausforderung. und täglich trage ich mehrere Hüte und übernehme ganz unterschiedliche Rollen und Aufgaben. In meinem Büro befolge ich eine eiserne Faustregel: Ich lasse mein „C-suite Tag on the door“; ich will also in zahlreichen Aufgaben, Prozessen und Positionen Teil unseres Teams sein.

Dadurch lerne ich viel über die Entwicklung unserer Produkte und verstehe Marketingtaktiken noch besser. Das ist mir wichtig, denn ich will aus vielen Blickwinkeln erfahren, ob etwas zu unseren Gunsten funktioniert oder nicht. Unser Geschäft ist zum einen von technischen Entwicklungen geprägt, zum anderen von gesetzlichen Regularien.  Dann geht es auch um unsere Markenbekanntheit und ich befasse mich mit unserem öffentlichen Auftritt. 

All diese Rollen sind mit neuen, lehrreichen Herausforderungen für mich verbunden. Was eine Zeitlang reibungslos läuft, kann plötzlich scheitern und das ist dann auch in Ordnung. Wenn ich möglichst viele Hintergründe aus zahlreichen Blickwinkeln gut kenne, gibt uns das schlussendlich einen verbesserten Blick auf das, was wir nicht tun sollten. So können wir uns mittel- und langfristig besser entwickeln. 

Auch die Finanzierung von bitsCrunch war ein richtig spannendes Themenfeld. Hier haben wir bei vielen so genannten Hackathons gebootstrappt und am Ende viel Unterstützung und Kapital von namhaften Marken wie Coinbase, Animoca, Polygon & Crypto.com erhalten. Von da an gab es keinen Blick mehr zurück. Zudem kooperieren wir seit dem Frühjahr mit dem Startup-Programm von Mastercard und seit Kurzem auch mit Chainlink. 

Wer ist die Zielgruppe von bitsCrunch?

Da sich NFT-Marktplätze in den letzten Jahren wie nie zuvor entwickelt haben, zieht die Branche viele Menschen an, die ihr Wissen, ihr Glück oder ihr Interesse an und mit digitalen Vermögenswerten testen wollen. Das betrifft Risikokapitalgeber, Prominente und enthusiastische Einzelpersonen; also eine ganze Bandbreite unterschiedlichster Menschen. Wenn NFTs in die Höhe schießen, zieht das zahlreiche Charaktere an, die Investitionsmöglichkeiten ausloten wollen. B2B wie B2C. Die technologische Bereitschaft ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Branche.

Eine große Sorge in diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit von Betrug, und Kriminalität. Außerdem ist es nicht einfach, den fairen Wert und Preis von NFT-Investitionen abzuschätzen. Wir von bitsCrunch bietet hierfür Lösungen an.

Unsere Blockchain-Analysen werden durch eine KI der nächsten Generation angetrieben, die eine ganze Bandbreite von Nutzern, – von Anfängern bis hin zu Profis – in den Bereichen „NFTs“ und „Blockchain“ unterstützen und Betrug sowie betrügerische Aktivitäten im gesamten NFT-Ökosystem erkennen und eliminiert.

Wie funktioniert bitsCrunch? Wo liegen die Vorteile und was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

bitsCrunch hat sich von seinen kleinen Anfängen 2021 zu einem der Top 4 KI-Unternehmen in München entwickelt. Unser Ziel ist es, stets wachsam zu sein, um Betrug und Missbräuche im NFT-Ökosystem aufzudecken. Diese Wachsamkeit hilft uns, dass wir uns jeden Tag weiterentwickeln und sicherlich auch, unseren Mitbewerbern einen Schritt voraus zu sein. Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern bieten wir schon heute ein breiteres Dienstleistungsportfolio an. Unsere KI-unterstützten Produkte sind derzeit zum Beispiel Unleash NFTs, Scour, Liquify und Crunch DaVinci.

Unleash NFTs ist ein Echtzeit-Portfolio-Tracker und ein analytisches Dashboard für NFTs, während Scour eine KI-basierte Lösung zur Erkennung von Wash-Trading ist. Dank Liquify dagegen kann der korrekte, der faire Preis für ein NFT zielsicher geschätzt werden. Da auch Copycats ein massives Poblem am Markt sind, haben wir auch hier gehandelt. Mit dem Einsatz von Crunch DaVinci Können digitale Asset-Fälschungen erkannt werden. Unsere Lösungen können in jeden Marktplatz integriert werden und dienen somit Käufer, Verkäufer, Sammler und den Marktplätzen selbst. 

bitsCrunch, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Das ist eine sehr schöne Frage. Wir wollen auf jeden Fall weiter Pionier im NFT-Bereich sein und allen Nutzern modernste Analyselösungen anbieten. Außerdem wollen wir die Zusammenarbeit mit Regierung und Finanzinstitutionen bei der Bekämpfung von Krypto-Betrug und Wash Trading ausbauen und stärken; außerdem ist es unser Ziel, dass wir mehr Web 2.0-Akteure ins Web 3.0 bringen. 

Unsere Schutzdienste sollen darüber hinaus möglichst viele Menschen mehr über NFTs aufklären. Zudem geht es uns auch darum, Beschäftigungsmöglichkeiten in diesem verhältnismäßig neuen Sektor zu schaffen. Besonders in Indien ist es uns zudem ein Anliegen, mehr Frauen in die Arbeitswelt und in den Blockchain-Bereich zu bringen. In Indien gibt es gerade für Frauen begrenztere Möglichkeiten, sich beruflich zu entwickeln.

Wir wollen das konkret ändern: Der Einstieg ins Berufsleben wird ihnen bei uns im Unternehmen leichter gemacht, etwa durch Remote-Teams und auch durch die Unterstützung von Frauen mit Karrierelücken. Wir ermutigen und unterstützen sie gezielt, Fuß zu fassen. Im Ergebnis besteht daher die Hälfte des Teams bei bitsCrunch aus Frauen und es gibt ein gezieltes Mentorenprogramm für ihren Berufseinstieg bzw. -umstieg. Unser Unternehmen soll letztendlich einen positiven Unterschied im Leben vieler Menschen bewirken. Das ist uns wichtig. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ganz klar: 1. Immer wieder Fragen stellen, 2.Versuchen Sie, mindestens ein Problem der Branche Ihrer Wahl zu lösen und 3.: Überlegen Sie, was das große Problem ist, das Sie in Ihrem Bereich wirklich stört. Das ist das Passwort zu Ihrem Innovationsschatz!

Wir bedanken uns bei Vijay Pravin für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mutig sein und sich mehr zutrauen

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hrtbeat

HRtbeat unterstützt Mittelständler aus IT & Software, Industrie sowie Automotive bei der Personalgewinnung und als vertrauenswürdiger Arbeitgeber zu positionieren

Stellen Sie sich und das Startup HRtbeat doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Doris Beckmann und ich bin die Gründerin und CEO der HR-Agentur HRtbeat. Gemeinsam mit meinem Team unterstütze ich Mittelständler aus IT & Software, Industrie sowie Automotive bei der Personalgewinnung und positioniere sie als vertrauenswürdige Arbeitgeber. Unser Ziel ist es, Mitarbeiter:innen langfristig zu begeistern und zu binden. HRtbeat ist Tochter der Vogel Communications Group und kann durch das namhafte B2B-Netzwerk im Rücken potenzielle Mitarbeiter:innen und die mittelständischen Unternehmen bestmöglich matchen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Aktuell dauert es im Schnitt 130 Tage, bis eine offene Stelle mit einer neuen Fachkraft besetzt wird. Diese Zahl hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Trotzdem investieren Unternehmen aber größtenteils in Digitalisierung und Prozessoptimierung. Klassische HR- und Recruitingprozesse funktionieren nicht mehr. Uns war also klar, dass wir mit neuen Lösungsansätzen punkten können. Mit HRtbeat erreichen wir potenzielle Kandidat:innen, die sich gar nicht aktiv nach Stellenausschreibungen umsehen. Stattdessen bewerben wir uns nun im Namen unserer Kunden bei potenziellen Mitarbeiter:innen (Candidate Lead Generierung). Mit individuellen Personalmarketing-Kampagnen helfen wir HR- und Marketing-Teams bei der Entwicklung einer nachhaltigen Employer Brand.

Welche Vision steckt hinter HRtbeat?

Das Thema Fachkräftemangel ist überall im Gespräch. Die meisten Unternehmen stehen ratlos vor diesem Problem. Ich bin überzeugt, dass man dem Mangel begegnen kann, indem Unternehmen sich gegenüber ihren Mitarbeiter:innen insgesamt kundenzentrierter aufstellen und den richtigen Maßnahmen-Mix im Recruiting anwenden. Wenn der Personalabteilung hierfür die Skills fehlen, kommen wir ins Spiel.

Wir müssen uns klar machen, dass die Schwierigkeit passende Fachkräfte zu finden und zu binden akut ist – bis 2030 werden in Deutschland rund sechs Millionen Arbeitnehmer:innen fehlen. Genau hier wollen wir ansetzen und aktiv entgegenwirken.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größte Herausforderung was bisher, den „entscheidenden“ Ansprechpartner bei unseren potenziellen Kunden zu finden. Spannenderweise gibt es in den meisten Unternehmen beim Thema Recruiting und HR aktuell ein großes Entscheidungsvakuum: Die klassischen Personalverantwortlichen im Mittelstand planen historisch bedingt in der Regel nur Stellenanzeigen-Budgets. Marketing-Abteilungen verstehen den notwendigen Shift, Recruiting-Kampagnen wie Vertriebskampagnen aufzusetzen – sie wiederum erhalten aber nur Budget für Kundengewinnung. Die Fachbereichsleiter:innen haben in der Regel keine Entscheidungskompetenz, wie sie ihre Stellen besetzen und sind an das HR-Team gebunden – auch budgetseitig. So mussten wir tatsächlich in vielen Gesprächsrunden lernen, dass die nötige Veränderung bei der Mitarbeiter:innengewinnung und -bindung häufig nur durch Geschäftsführungsentscheidungen auf den Weg gebracht wird. 

Unsere Finanzierung beruht von Beginn an auf einem dienstleistungsbasierten Businessplan. Das heißt, wir haben bereits ab dem zweiten Quartal nach Gründung projektbasierte Umsätze erzielen können. Da wir ein Corporate Startup sind, ist die Gesamtfinanzierung durch die Vogel Communications Group abgesichert.

Wer ist die Zielgruppe von HRtbeat?

Unsere Zielgruppe sind im Grunde genommen alle Unternehmen, die Unterstützung bei der Suche nach den richtigen Mitarbeiter:innen benötigen. Aktuelle Projekte reichen von der Suche nach Baggerfahrer:innen und Dachdecker:innen, über Marketingspezialist:innen bis hin zu Embedded Software- und Roboterprogrammierer:innen. Einen besonderen Fokus legen wir auf Mittelständler aus Branchen wie beispielsweise IT & Software, Industrie und Automotive.

Wie funktioniert HRtbeat? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir verstehen uns als der verlängerte Arm von Personalabteilungen mit der Aufgabe, die Lead-Pipeline immer voll zu halten. Und wir übernehmen die gesamte Kampagnenkonzeption, inklusive Auswahl der passenden Kanäle und Medien. Wir generieren auf diesem Weg passende und interessierte Kandidat:innen und qualifizieren diese vor, sodass nur wirklich passende Kandidat:innen an unsere Kunden weitergegeben werden. Damit lösen wir für unsere Kunden das Problem der zumeist leeren Bewerbungseingänge und den häufig in den HR-Abteilungen fehlenden Performance-Marketing- sowie Active-Sourcing-Skills.

Einer unserer Vorteile ist, dass wir keine hohen gehaltsbasierten Provisionen pro Einstellung fordern (klassisches Headhunter-Modell), sondern eine einfache monatliche Dienstleistungsgebühr für unseren Service mit allen generierten Leads inklusive abrechnen. Das macht unseren Service auch bei der Fachkräftesuche sehr attraktiv und lohnt sich noch mehr für Unternehmen, die dieselbe Stelle häufiger suchen. Somit füllen wir die Nische zwischen Social-Agenturen, die Kampagnen ohne Erfolgsgarantien verkaufen und einem Headhunter. 

HRtbeat, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Jeder weiß, dass diese Frage äußerst gern in Vorstellungsgesprächen gestellt wurde – heute macht diesen „Fehler“ kaum noch ein Personaler. Denn es gibt darauf eigentlich keine richtige Antwort – aber so viel kann ich verraten: Wir haben noch einiges vor!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Du brauchst insbesondere zum Start ein starkes und 100 % verbundenes Gründungsteam. Die beste Idee wird scheitern, wenn dein Core-Team fachlich und persönlich nicht der perfekte Match ist. 

Mutig zu sein und sich mehr zuzutrauen. Ich habe das Gefühl, dass ich zu Beginn manchmal zu zurückhaltend gewesen bin. 

Den Vertrieb in der Initialphase selbst in die Hand nehmen. Jedes Gespräch – egal mit welchem Saleserfolg – liefert wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung des Geschäftsmodells. Man kann sich Leistungspakete, Preismodelle, Kommunikationsansätze und Marketingkampagnen ganz wundervoll theoretisch überlegen. Entscheidend ist das ungefilterte Feedback aus dem Markt, um mit der nötigen Geschwindigkeit immer wieder nachzujustieren. Nur so wird aus guten Ideen auch ein tragfähiges Business.

Wir bedanken uns bei Doris Beckmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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