Montag, Juni 8, 2026
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Geldthemen sollten offen diskutiert werden

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Resourcify

Resourcify digitalisiert das Entsorgungsmanagement von Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup Resourcify doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Felix Heinricy und gemeinsam mit Gary Lewis und Pascal Alich haben wir Resourcify gegründet und sind im Jahr 2018 mit unserem ersten Kunden Hornbach durchgestartet. Mit unserer Plattform digitalisieren wir das Entsorgungsmanagement von Unternehmen europaweit und helfen ihnen dadurch, ihr Wertstoffmanagement nachhaltig zu optimieren. Wo Abfall sonst Kosten verursacht, hilft unsere Plattform, ein Profitcenter aufzubauen.Dadurch profitieren Unternehmen von ihren Wertstoffen doppelt: Sie sparen Kosten und schonen Ressourcen. 

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Wir sahen das ungenutzte Potenzial der existierenden Recycling-Infrastruktur in Deutschland und wollten dies ändern. Besonders große Unternehmen sollten verantwortungsvoll mit Abfall umgehen, um Ressourcen zu schonen. Doch oft steht dieser Bereich weiter hinten auf der Prioritätenliste, vor allem wenn es um die Digitalisierung geht. Die Entsorgungsbranche ist noch recht traditionell aufgestellt und Kommunikation erfolgt nicht-standardisiert über verschiedene Kanäle wie Telefon, Post oder E-Mail. Hier kommen wir ins Spiel, indem auf unserer Plattform alles standardisiert zusammenläuft. Durch die neugewonnene Datentransparenz wollen wir Unternehmen dabei helfen,  möglichst einfach und profitabel zirkulär zu werden. Denn das ist unser langfristiges Ziel: Eine zirkuläre Wirtschaft, in der lineare Produktions- und Abfallwege geschlossen  und aus Abfällen Sekundärressourcen gewonnen werden.

Welche Vision steckt hinter Resourcify?

Die Vision einer zirkulären Zukunft. Wir möchten es immer mehr Unternehmen ermöglichen, Wertstoffe wieder und wieder zu verwenden, dadurch Geld zu sparen und unserem Planeten weniger Ressourcen zu entnehmen. Das lohnt sich für Umwelt und Unternehmen beidermaßen. Wir alle müssen lernen, verantwortungsvoller und nachhaltiger zu wirtschaften. Resourcify ist die Plattform, die Unternehmen dafür brauchen. 

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Eine der größten Herausforderungen beim Aufbau unseres Unternehmens bestand darin, den Markt für unsere Idee und das passende Produkt zu gewinnen. Es hat einige Versuche gebraucht, bis die Marktnachfrage auf das traf, was wir geplant hatten. Beispielsweise hatten wir zuerst eine Software für die Entsorgungsdienstleister und nicht die Unternehmen, die den Abfall produzieren. Es war ein langer Weg, um dahin zu gelangen, wo wir heute stehen, da es einige Zeit gedauert hat, die Branche zu durchdringen. Jedoch gehen wir jetzt vorwärts und befinden uns in einer vielversprechenden Phase. Unser Team besteht derzeit aus 50 Mitarbeiter:innen. Wir verwalten ein Abfallvolumen von etwa 100 Millionen Euro .

Wer ist die Zielgruppe von Resourcify?

Unsere Zielgruppe sind große Unternehmen, bei denen viel Abfall in Produktion oder Logistik entsteht, und deren Abfallmanagement noch nicht vollständig digitalisiert und optimiert ist. Vielen dieser Unternehmen helfen wir bereits, freuen uns aber auf viele neue Partner:innen in der Zukunft.

Welche konkreten Ergebnisse erzielen Ihre Kunden durch die Nutzung der Plattform?

Unsere Plattform wird von Kunden aus verschiedenen Branchen an über 15.000 Standorten in sieben europäischen Ländern genutzt. Wir können eine durchschnittliche Steigerung des Recyclings um 50 % bei Unternehmen feststellen, die unsere Plattform verwenden. Durch unsere benutzerfreundliche Plattform können unsere Kunden ihr Entsorgungsmanagement digital standardisieren und ihr Recycling effizienter gestalten. Die digitale Datentransparenz zeigt auf, wo noch ungenutzte Optimierungspotenziale sind, beispielsweise mehr Wertstofffraktionen aus gemischten Abfällen heraussortieren, Containerfüllstände und Abholintervalle verbessern.. Unser Kunde Belfor konnte z. B. etwa 40 % der Entsorgungskosten einsparen und die Fehlerquote in der Auftragsabwicklung deutlich minimieren. Fraport hat es so sogar geschafft, einen Closed Loop für PET-Flaschen aufzubauen.

Resourcify hat vor kurzem bekannt gegeben, mit Interzero, Europas führendem Anbieter von Kreislaufdienstleistung, eine Partnerschaft eingegangen zu sein, was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Die Partnerschaft mit Interzero ist für uns eine sehr spannende. Durch die Zusammenarbeit stärkt Resourcify seine Position als technologisch führende Plattform für Abfallmanagement und Recycling in Europa und trifft mit Interzero auf das größte Entsorgungsnetzwerk Europas mit mehr als 50.000 Kunden. Gemessen an diesen Kunden vereint die neue Partnerschaft Wertstoff-Kreisläufe mit einem jährlichen Kreislauf-Volumen von fünf Millionen Tonnen. Der neue gemeinsame Service mit dem Namen “Zero Waste Manager” ist somit ein umfassendes Tool, mit dem die Operations- und Sustainability-Teams der Kunden Datenhandling und Kreislauf-Lösungen aus einer Hand erhalten.

Resourcify, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten ein bis zwei Jahren wird Resourcify von SaaS zu einer umfassenden Plattform transformiert. Wir helfen Unternehmen, Abfallbelastung und Kosten deutlich zu reduzieren – Abfälle von einem Cost- zu einem Profit Center zu transformieren. Die Medien werden vermehrt über die Kreislaufwirtschaft berichten, und wir unterstützen Unternehmen bei der Erschließung neuer Einnahmequellen und Nachhaltigkeitsziele. Die Recyclingbranche hat großes Potenzial und wir sehen uns als Teil der Zukunft. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist von großer Bedeutung, unerbittlich an eurer Vision festzuhalten, während ihr gleichzeitig flexibel bei den Details bleibt und das Feedback des Marktes nutzt, um eure Lernprozesse zu beschleunigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Teamzusammenstellung mit potenziellen Mitgründer:innen. Um ihre wahre Persönlichkeit und Arbeitsweise kennenzulernen, empfehle ich, gemeinsame Aktivitäten über einen längeren Zeitraum zu unternehmen, sei es in einem Escape Room, in einer ländlichen Hütte oder in den Bergen. Dabei solltet ihr darüber sprechen, wofür jede:r von euch verantwortlich ist und auch darüber, wofür ihr nicht verantwortlich sein möchtet.

Geldthemen sollten ebenfalls offen diskutiert werden, wie die Vergütung, die prozentuale Aufteilung der Unternehmensanteile bei der Gründung sowie die Umstände, unter denen ein Ausstieg oder ein Verkauf des Unternehmens in Betracht gezogen werden sollte. Bereitet euch auf ehrliche und schonungslose Gespräche vor, um mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen.

Wir bedanken uns bei Felix Heinricy für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Prüfe, wer sich ewig bindet

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J.Kinski hochwertige Brühen, Suppen und Saucen in Bio-Qualität jörg daunke

J.Kinski hochwertige Brühen, Suppen und Saucen in bester Bio-Qualität

Stellen Sie sich und das Startup J.Kinski doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind J.Kinski, eine Manufaktur im Herzen Thüringens, die leckere und hochwertige Brühen, Suppen und Saucen in bester Bio-Qualität fertigt und dabei den Fokus auf ganzheitliche Nachhaltigkeit setzt. Unsere Produkte kommen ohne künstliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe aus. Wir legen Wert auf soziales Engagement und ökologische Produktionsweise und arbeiten mit Erzeugergemeinschaften zusammen, die hohe ethische und qualitative Standards erfüllen. 

Wir sind bekannt für unsere innovativen und kreativen Rezepte, die von verschiedenen internationalen Küchen inspiriert sind. J.Kinski bedeutet liebevolle Handarbeit, Herzblut, Schweiß und manchmal auch Tränen, denn nicht immer läuft alles rund. Ist auch gut so, wir wollen ja nicht die Bodenhaftung verlieren.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nach Schule, Ausbildung und nach kurzen Jahren im Angestelltenverhältnis war klar: “Wir wollen unseren eigenen Weg gehen” und ab dieser Entscheidung waren wir immer selbständig. Nach 20 Jahren mit eigener Gastronomie, Pop-Up-Stores in Berlin und der Schweiz war es mit Goodvenience.BIO Zeit für was Neues. Wie es aber so oft bei uns war: Wir haben nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. 

Welche Vision steckt hinter J.Kinski?

Wir wollen richtig leckere Lebensmittel auf höchster Qualität mit ethischen und sozialen hohen Standards machen. Wir wollen auch die Wertschätzung für die Rohstoffe und die Erzeuger fördern und Transparenz schaffen. Das Thema Nachhaltigkeit liegt uns dabei besonders am Herzen: Angefangen beim Ökostrom bis hin zur Reduzierung von Foodwaste beschäftigen wir uns immer wieder neu mit dieser Thematik. Lebensmittelverschwendung ist für uns ein No-Go. Wir verwenden daher alles ‘from nose to tail’ von unseren Tieren, welche aus biologischer Aufzucht und artgerechter Haltung stammen. 

Ja, wir kennen wirklich die Bauern, die Höfe, und auch die ausgewachsenen Tiere, die wir zur Weiterverarbeitung vorwiegend aus der Region beziehen. Unsere Flaschen kommen von Eco2Bottle. Und was ist unser größtes Ziel, außer unglaublich erfolgreich mit wahnsinnig leckeren Produkten zu sein? Bis 2025 möchten wir nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv produzieren! Für unser nachhaltiges Konzept wurden wir 2022 mit dem Organic Award der Europäischen Union ausgezeichnet.

Von der Idee bis zum Start, was waren die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unsere größten Herausforderungen sind und waren die richtigen Partner zu finden, die Qualität unserer Produkte zu sichern und uns von der Konkurrenz abzuheben. Wir haben uns durch Eigenkapital, Banken, Investoren und Fördermittel finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von J.Kinski?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die gutes Essen lieben und Wert auf Qualität, Geschmack und Nachhaltigkeit legen. Sie sind offen für neue Aromen und Kulturen und wollen sich bewusst ernähren. 

J.Kinski hochwertige Brühen, Suppen und Saucen in Bio-Qualität

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das Besondere an unseren J.Kinski Produkten ist, dass sie alle von uns handgemacht sind und nur natürliche Zutaten enthalten. Sie sind frei von Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen und haben einen intensiven und authentischen Geschmack. Sie sind auch vielseitig einsetzbar und können als Basis für Suppen, Saucen oder andere Gerichte verwendet werden. Alle unsere Produkte und Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse stehen in engem Bezug zueinander. Das ausgeklügelte System erlaubt eine sehr nachhaltige, energiesparende Herstellung.

Wir unterscheiden uns von anderen Anbietern durch unsere originellen Rezepte, die von verschiedenen Küchen inspiriert sind, wie zum Beispiel Ramen, Phở oder Sriracha. Nicht nur der Geschmack ist handgemacht, auch unsere knalligen Designs sowie unsere lockere Art der Kommunikation kommen gut bei unseren Kunden an.

J.Kinski, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben große Pläne für die Zukunft. Wir wollen unser Sortiment erweitern und neue Produkte entwickeln, die unseren hohen Ansprüchen gerecht werden. Zusätzliche Investitionen in Puncto Automatisierung sind zwingend notwendig. Wir haben noch viele nachhaltige Ideen, um Arbeitserleichterung zu schaffen, noch effizienter zu werden, die Einkaufspreise für Rohstoffe zu senken und gleichzeitig die Stückpreise herunterzuschrauben. Bis 2025 möchten wir klimapositiv produzieren. Darum steht in unserer zukünftigen Produktionsstätte die Energiegewinnung aus Photovoltaik, Wind und Biogas auf dem Programm. Wir möchten zeigen, dass man richtig viel Spaß an nachhaltigen Lebensmitteln haben kann.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  • Prüfe, wer sich ewig bindet. 
  • Nur nicht nachlassen!
  • Baut euch ein gutes Team auf!

Bildquelle J. Kinski

Wir bedanken uns bei Jörg Daunke für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleib dir und deinen Werten treu

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WLO.social

WLO.social Social-Media-Marketing mit Fokus auf TikTok und Meta von der Strategieentwicklung über Content Erstellung und Paid Social

Stellen Sie sich und das Startup WLO.social doch kurz unseren Lesern vor!

Wir machen Social-Media-Marketing mit klarem Fokus auf TikTok und Meta. Wir sind eine Full Service Social-Media-Agentur mit Sitz in Berlin und können alle Leistungen rund um Social-Media-Marketing anbieten. Egal, ob Strategieentwicklung (“Was soll ich überhaupt auf TikTok posten?”), Content Erstellung oder Paid Social (Performance-Marketing): Bei uns bekommst du ein Komplett-Programm.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Nachdem mein Co-Founder Michael und ich bereits sechs Jahre gemeinsam in einer großen Social-Media-Agentur den DACH Markt geleitet haben, sind wir an einen Punkt gekommen, an dem wir viel Potenzial in neuen Kanälen und den aktuellen Entwicklungen im Social-Media-Marketing gesehen haben. Auch die Tatsache, dass KI inzwischen derart relevant wird, hat uns dazu motiviert, neue Dienstleistungen und Services rund um Social-Media-Marketing anzubieten.

Welche Vision steckt hinter WLO.social?

Wir wollen Social Media zu einem schöneren Ort machen. Wenn schon so viele Werbeanzeigen zu sehen sind, warum dann nicht schöne und relevante Anzeigen zeigen? Außerdem prägt uns die Erfahrung aus Skandinavien, dem Heimatmarkt unserer früheren Agentur, wo wir ein Arbeitsumfeld in der oft harten Agenturwelt kennengelernt haben, in dem Agentur und Kunden partnerschaftlich und eng zusammenarbeiten. Das wollen auch wir bieten. KI-Tools helfen uns zudem, zuvor extrem aufwändige Prozesse und Produktionen wesentlich günstiger, besser und schneller anbieten zu können.

Von der Idee bis zum Start: Was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die ersten Kunden zu gewinnen! Zum Glück können wir als Mitglied der Smarketer-Group mit vielen Kunden zusammenarbeiten, die beispielsweise bereits im Google Marketing von Smarketer betreut werden. Als Mitglied der Gruppe konnten wir uns auch aus dieser finanzieren und die ersten Hürden gemeinsam überwinden.

Wer ist die Zielgruppe von WLO.social?

Marketingentscheider, CEOs und Geschäftsführer, die entweder Social-Media-Marketing ausprobieren wollen, oder die bestehenden Marketing-Aktivitäten deutlich verbessern wollen.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir arbeiten immer individuell auf den Kunden abgestimmt, wir passen uns den Prozessen der Kunden an. Egal, ob es um Kommunikation, Produktion oder Freigaben geht: Wir schauen uns die Workflows der Kunden an und docken mit unseren Leistungen als Social-Media-Agentur an bestehende Prozesse an.

WLO.social, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen die führende Social-Media-Marketing-Agentur im DACH Raum werden. Dafür werden wir hart arbeiten und unser Team aus Experten weiterentwickeln, um die besten Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Netzwerk: Je größer dein Netzwerk als Person ist, desto besser stehen die Chancen, Kontakte zu finden, die dir beim Gründen und dem Erfolg deines Unternehmens helfen werden.

Be Kind: Auch, wenn du selbst Unterstützung brauchst – bleib der Mensch, der du bist, orientiere dich an deinen Werten und baue auf langfristige Beziehungen.

Zeig, was du kannst: Auch, wenn es dich mehr Arbeit kostet, als du bezahlt bekommst – geh die Extra-Meile und geh in Vorleistung, um potenzielle Kunden von deinem Angebot zu überzeugen.

Bild: Das Gründerduo von WLO.social: Michael Ziesler (l.) und Josef Raasch (Credits: WLO.social)

Wir bedanken uns bei Michael Ziesler und Josef Raasc für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: WLO.social

Kontakt:

WLO.SOCIAL GmbH
Salzufer 8
D-10587 Berlin
www.wlo.social
hallo@wlo.social

Ansprechpartner: Josef Raasch, CEO und Co-Founder

Social Media:
Instagram
Facebook

Ganz wichtig auch Zwischenerfolge feiern

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grainmade

grainmade innovative Lebensmittel auf Grundlage von Gerstentreber

Stellen Sie sich und das Startup grainmade doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein Food-Startup, das innovative Lebensmittel auf Grundlage von Gerstentreber herstellt. Dafür nutzen wir ein selbstentwickeltes Upcycling Verfahren und verwerten einen der größten Nebenströme der Welt. Unser Ziel ist es die nachhaltige, ressourcenschonende und gleichzeitig gesunde Ernährung zu fördern.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee kam in der Brauerei in Appenzell, wo mehrere Millionen Tonnen von Gersten weggeworfen werden. Gleichzeitig hungern 830 Millionen Menschen auf dieser Welt, deswegen haben wir grainmade gegründet, um gesunde und nachhaltige Lebensmittel zurück in die Industrie zu bringen.

Welche Vision steckt hinter grainmade?

Wir wollen unseren Teil dazu beitragen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen?

Die größten Herausforderungen waren das Finden von passendem Personal und auch passende Produktionsstätten zu finden.

Wer ist die Zielgruppe von grainmade?

Besonders umweltbewusste, gesundheitsbewusste Konsumenten, sowie Vegetarier und Veganer.

Was ist das Besondere an den Produkten ? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Grundlage aller Produkte ist upgecycelter Gerstentreber, sowie die Verwendung einer der größten Nebenströme der Welt. Mit einem selbsterfundenem und patentiertem Verfahren machen wir aus einem Abfallprodukt einen hochwertigen Rohstoff.

Keine extra Anbaufläche und Wasser wird dafür benötigt.

grainmade, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir sehen uns als verbreitete Marke im Einzelhandel, bekannt für eine breite Produktpalette, bei welcher jedes Produkt für nachhaltiges Wirtschaften steht.

Gut für unseren Planeten und seine Bewohner.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Man sollte etwas nur beginnen wenn 100% Leidenschaft dahinter steckt.

Nur Dinge umsetzen die moralisch vertretbar sind.

Und ganz wichtig auch Zwischenerfolge feiern.

Wir bedanken uns bei William Pyndt Beiskjaer und Vincent Vida für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bleib dir und deiner Idee treu

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Airboom

Die Gründer von Airboom, einem aufblasbaren Schirmständer für Strandschirme, waren in 2 Minuten 2 Millionen 

Stellen Sie sich und das Startup Airboom doch kurz vor! 

Das Team rund um Airboom sind Timo Wedershoven und Michael Glowacki. Wir haben beide Maschinenbau studiert und unser Startup Anfang 2021 in Borken gegründet. 

Wir von Airboom haben ein lästiges Problem in einen einfachen und leichten Schirmständer verwandelt. Unser aufblasbarer Schirmständer für Strandschirme ist die perfekte Lösung, um einen Schirm fest an seinem Platz zu halten. Er erleichtert vielen Strandgängern den Urlaub – simpel und effizient. Der Airboom ist im Handumdrehen aufgeblasen. Vor Ort wird er einfach mit vorhandenen Materialien wie Sand, Kies, Wasser oder Eiswürfeln & kalten Getränken beschwert, um eine solide Basis für den Sonnenschirm zu schaffen. 

Dank eines ausgeklügelten Klemmsystems bleibt die Schirmstange fest im Airboom stecken und hält selbst Wind stand. So fliegt der Schirm nicht mehr unkontrolliert über den Strand. Mit dem Airboom kann der Aufenthalt am Meer ohne lästige Schirmflüge und nerviges Wiederaufstellen genossen werden. Darüber hinaus bietet der Airboom vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Freibad, Garten, beim Camping oder auf Festivals, wo ein Sonnenschirm schnell und mobil aufgestellt werden soll. 

Wie ist die Idee zu Airboom entstanden? 

Auf der Insel Mallorca wollten wir einen entspannten Tag am Strand verbringen. Doch unser Sonnenschirm machte uns einen Strich durch die Rechnung – er weigerte sich hartnäckig, an Ort und Stelle zu bleiben. Ein lästiges Problem, das am Strand oft vorkommt. In unserem Fall wurde das Ganze noch erschwert: unter dem weichen Sand verbarg sich eine Betondecke, die uns das Eindringen des Schirmes fast unmöglich machte. Resultat? Unser Schirm fiel immer wieder um und wir mussten ihn ständig neu aufstellen. Als wir uns umschauten sahen wir, dass viele mit dem gleichen nervigen Problem kämpften. 

In diesem Moment wurde uns klar: Wir brauchen eine Lösung… ein bisschen darüber nachgedacht fragten wir uns, ob es einen aufblasbaren Schirmständer gab!? Gab es nicht. Kaum zurück aus dem Urlaub machten wir uns sofort ans Werk und begannen mit der Entwicklung erster Prototypen. 

Welche Vision steckt hinter Airboom? 

Unsere Vision ist es, an den Ort zurückzukehren, an dem uns die Idee gekommen ist und eine Vielzahl von Menschen am Strand zu sehen, die ihre Sonnenschirme mithilfe des Airbooms aufstellen. Mallorca ist bekannt für seine Partystimmung. Wenn wir dort die mit Getränken und Eiswürfeln beschwerten Sonnenschirme mit dem Airboom sehen würden, wäre das ein unglaubliches Gefühl. Wir haben ein internationales Patent für den Airboom angemeldet und suchen nun nach den richtigen Partnern, um den Airboom bekannt zu machen und weltweit zu verkaufen. 

Unsere Mission ist es, den Urlaubern zu ermöglichen ihren Aufenthalt zu genießen, ohne ständig ihrem Schirm  hinterherzulaufen der über den Strand fliegt. Es wäre wunderbar, vielen Menschen dabei zu helfen, ihren Strandbesuch ein wenig angenehmer zu gestalten. Das jeder schnell und einfach den Schatten dort bekommt wo er ihn gerade benötigt, egal auf welchem Untergrund und ohne großen Aufwand. 

Wer ist die Zielgruppe von Airboom? 

Unsere Zielgruppe erstreckt sich vom leidenschaftlichen Camper über den entspannten Badeurlauber bis hin zu den fürsorglichen Eltern die den Airboom bei der Krabbeldecke im Garten aufstellen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie nutzen ihren eigenen Sonnenschirm und benötigen einen leichten, kompakten und simpel händelbaren Schirmständer der überall aufzustellen ist, sei es am Kiesstrand oder sogar auf Beton. Genau hier möchten wir mit einer einfachen Lösung Abhilfe schaffen. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben? 

Wir waren an einem Punkt, an dem wir den nächsten großen Schritt gehen wollten. Aber irgendwie stößt man dann hier und da an seine Grenzen und weiß nicht welcher Schritt als nächstes am besten ist. In diesem Moment erinnerten wir uns an “2 Minuten 2 Millionen“, die Puls 4-Show die uns schon seit Langem begeisterte. Wir waren uns einig: Wir brauchen jemanden in unserem Team mit einem starken Netzwerk und Erfahrung in der Branche, insbesondere wenn wir international erfolgreich sein wollen. Die Show „2 Minuten 2 Millionen“ hatte genau den richtigen Investor, dem wir unsere Idee präsentieren wollten. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet? 

Wir haben uns intensiv mit den Investoren auseinandergesetzt und haben unzählige Fragen aus vergangenen Folgen notiert und für uns beantwortet.  Unsere Pitch-Präsentation haben wir ununterbrochen geübt indem wir sie unseren Familien und Freunden vorgestellt und sie gebeten haben, uns jegliche Fragen zu stellen, die ihnen in den Sinn kamen. 

Um jeder Situation gewappnet zu sein, haben wir uns gegenseitig überraschend angerufen und mit dem Pitch-Text ohne Vorwarnung losgelegt. So haben wir sicherstellen können, dass wir beide jederzeit auf den Punkt performen können. 

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie? 

Wir sind extrem stolz, dass uns die einmalige Möglichkeit gegeben wurde, unseren Airboom den Investoren zu präsentieren. Die Tatsache, dass wir aus der Vielzahl an Bewerbern ausgewählt und 

akzeptiert wurden, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir mit unserer Idee auf dem richtigen Weg sind. 

Das Ganze hat uns total motiviert. Der Weg zum Erfolg ist nicht einfach. Aber es ist lohnenswert, die Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam zu überwinden. Wir sind uns jetzt sicher, dass wir als Team viel erreichen können. Wir werde mit noch größerem Eifer voranschreiten und unsere Vision verwirklichen. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Airboom aufmerksam werden? 

Dieser Schritt war von enormer Bedeutung für uns um weiter zu wachsen, es hat uns als Team noch enger zusammengeschweißt. Die mediale Aufmerksamkeit wollen wir unter anderem dafür nutzen, unser Team zu vergrößern und vielleicht noch einen Investor oder Vertriebler mit an Bord zu holen. Wir sind für viele Ideen offen. 

In unserer jetzigen Situation ist es sehr wichtig, unser Team weiter auszubauen, um mit dem Airboom noch größeren Erfolg zu erlangen. Mit einer wachsenden und stärkeren Mannschaft können wir die Herausforderungen meistern und unsere Vision voran treiben. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus? 

Von Anfang an war Katharina Schneider für uns die absolute Favoritin. Ihre Fähigkeiten und Talente machen sie zur perfekten Investorin, um unser Produkt auf globaler Ebene zum Erfolg zu führen. 

Wie ging es nach der Sendung weiter? 

Mit einem Schub an zusätzlicher Motivation haben wir unmittelbar nach dieser Erfahrung unser Tagesgeschäft mit neuer Energie fortgesetzt. Wir haben einen Onlineshop aufgebaut und bereits erste vielversprechende Gespräche mit potenziellen Vertriebspartnern geführt. Durch das MediaShopTicket haben wir viele wertvolle Tips erhalten die wir in engem Austausch mit dem Team von Katharina Schneider umgesetzt haben. 

Airboom, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Airboom wird zu einer etablierten Marke heranwachsen und in zahlreichen Einzelhandelsgeschäften erhältlich sein. Unsere Produktpalette wird kontinuierlich erweitert werden, da wir bereits weitere aufregende Ideen in die Tat umsetzen. 

Mit einem hochmotivierten Team werden wir uns leidenschaftlich engagieren, um Airboom und unsere zukünftigen Produkte jeden Tag mit Begeisterung voranzubringen. Unsere Arbeit wird von Freude und Spaß angetrieben sein, während wir die Vision von Airboom in die Realität umsetzen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Hinfallen, aufstehen, weiter machen. Bleib dir und deiner Idee treu. 

Nutze jede Möglichkeit um dein Netzwerk auszubauen. Gerade als Startup ist es wichtig viele Kontakte zu knüpfen, denn oft können sich so einige Türen für dich öffnen. 

Wir bedanken uns bei Timo Wedershoven und Michael Glowacki für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Airboom

Kontakt:

Airboom GMBH
Tilsiter Weg 19
D-46325 Borken

info@airboom.de
www.airboom.de

Ansprechpartner: Michael Glowacki und Timo Wedershoven

Social Media:
Facebook
Instagram
YouTube
LinkedIn

Ein  starkes Team mit hohem Commitment und einer klaren Vision

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nukkuaa

Die Gründer von Nukkuaa, das erste Schlaflabor für zuhause, waren in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Nukkuaa doch kurz vor!

Nukkuaa ist ein Startup, das als Spin-Off der Universität Salzburg von Universitätsprofessor Dr. Manuel Schabus und Dr. Thomas Winkler 2022 gegründet wurde. Wir sind der Game Changer in Sachen Schlaf. Zum ersten Mal gibt es hochpräzise Schlafanalyse und wirksames Schlaftraining auf einer App. Was dahinter steckt? In einem klinischen Schlaflabor – mit ewigen Wartezeiten – werden viele Parameter gemessen, wie Hirnströme, Herzrate, Atmung und so weiter.

Dazu wird die Auswertung der Ergebnisse nach wie vor von Menschen händisch gemacht. Wir erreichen fast dieselbe Genauigkeit über unsere App, nur indem wir die Herzrate über Nacht mit einem Sensor messen und auswerten. Die Innovation dahinter ist ein Algorithmus, den wir mit mehr als 9.000 Datensätzen aus dem Schlaflabor trainiert haben. Gemeinsam mit dem evidenzbasierten Schlaftraining führt das innerhalb von 6 Wochen nachweislich zur Verbesserung der Schlafqualität.

Wie ist die Idee zu Nukkuaa entstanden?

Bereits jeder vierte Mensch leidet unter schlechter Schlafqualität und über 25 Millionen Menschen sind in der DACH-Region unmittelbar betroffen. Schlechter Schlaf verursacht Depressionen, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, verringert die Produktivität in Unternehmen, erhöht Krankenstände und belastet unser Gesundheitssystem mit Milliarden-Beträgen. Trotzdem steht derzeit ein völlig unzureichendes und schlecht verfügbares therapeutisches Angebot zur Verfügung. Dieses Problem haben wir erkannt und dafür eine Lösung entwickelt. 

Welche Vision steckt hinter Nukkuaa?

Mit unserem virtuellen Schlaflabor für zu Hause möchten wir Menschen einen einfachen und direkten Zugang zu einem ihrer fundamentalsten Grundbedürfnisse ermöglichen: Ihrem gesunden Schlaf. Wir sehen auch ein großes wirtschaftliches Potential hinter Nukkuaa, da alleine in der DACH-Region jährlich Milliardenbeträge für Schlafprodukte ausgegeben werden und davon 840 Millionen Euro im „Sleep Tech Market“ – der jährlich um über 15 Prozent wächst. 

Wer ist die Zielgruppe von Nukkuaa?

Unser erster Sales Fokus sind Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Mit Nukkuaa optimieren wir die Produktivität in Unternehmen und etablieren die Regeneration als Bestandteil von nachhaltiger Leistung. Unser mittelfristig strategischer Fokus liegt auf öffentlichen und privaten Gesundheitsversicherungen. Den großen und skalierbaren Markt von schlechten Schläfern zuhause erreichen wir über Internet & App Stores.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Das Format ist bekannt, da wollten wir hin! Durch den Auftritt in der Sendung bekommen wir als Start-up auch mehr Sichtbarkeit. Einerseits gegenüber Investoren, so wie gegenüber Unternehmer:innen und Entscheider:innen in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge oder bei Gesundheitsversicherungen. Andererseits gegenüber unserer Zielgruppe der schlechten Schläfer:innen zuhause, die auf der Suche nach einer Lösung für Ihr Schlafproblem sind. 

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Als Startup haben wir bereits ein paar Pitches hinter uns und profitieren von diesen Erfahrungen. Für den Auftritt bei “2 Minuten 2 Millionen” haben wir uns umfangreiches Feedback von Experten eingeholt, noch einmal intensiv an unserer Präsentation gefeilt und selbstverständlich trainiert.  

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Dass die Puls 4 Entscheider der Sendung Nukkua für Investoren und Zuseher als relevant und interessant erachtet und ein großes Potential in uns gesehen haben, bedeutet uns sehr viel. Eine derart positive Rückmeldung zu erhalten ist sehr erfreulich und  super motivierend. 

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Nukkuaa aufmerksam werden?

Für uns als junges Startup ist die Sichtbarkeit für Investoren und unsere Zielgruppe ein entscheidender Erfolgsfaktor und hoch relevant. Die Teilnahme an der Sendung ermöglicht uns eine große Reichweite, über die wir sehr dankbar sind. 

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Christian Jäger passt mit seinem Motto “Gesund zum Erfolg” sehr gut zur Positionierung unseres Produkts. Denn auch wir von Nukkuaa sehen im  unternehmerischen Kontext Regeneration als wesentliche Basis für nachhaltige Leistungsfähigkeit. Das Motto “Gesundheit nach Hause bringen” von Katharina Schneider hat uns ebenfalls begeistert. Hier waren wir gespannt, ob sie Synergien in der Vermarktung unseres Produkts in ihrem Media-Shop sieht.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Nach der Sendung erfreuen wir uns an einem deutlichen Anstieg der Downloadzahlen in den Appstores und aktiven Anfragen von interessierten Investoren mit Schwerpunkt “Health” und “Health tech” sowie von Unternehmenskunden. Unabhängig davon arbeiten wir beständig an der Weiterentwicklung und Optimierung unserer App. 

Nukkuaa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unsere Vision ist es, 100.000 aktiven Nutzern bis Ende 2027 zu besseren Schlaf und damit zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Für Investoren sehen wir daher ein Wachstums- und Umsatzpotenzial im hohen zweistelligen Millionenbereich. Durch die volle Skalierbarkeit unseres Produkts ergibt sich aus diesem Wachstum eine beachtliche EBIT-Marge. Daneben arbeiten wir intensiv an einem unserer wichtigsten Anliegen und Ziele: Nukkuaa als digitale Gesundheitsanwendung. Mit der Aufnahme in den Leistungskatalog der Krankenkasse sollte vorsorglich und kurativ die “App auf Rezept” in Deutschland und endlich auch in Österreich möglich sein. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Unser Erfahrung nach sind die wichtigsten Zutaten für den Erfolg eines Start-Ups ein  starkes Team mit hohem Commitment und eine klare Vision. Das ist die Basis dafür, dass auch in harten und anstrengenden Phasen der Unternehmensentwicklung die Freude am Projekt nicht verloren geht. 

Fotograf/Bildcredits Erika Mayer

Gründerteam: Univ.-Prof. Dr. Manuel Schabus (li) & Dr. Thomas Winkler (re)

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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platz am see

Julian Horngacher der Gründer von Platz am See, Plattform, auf der private Seegrundstücke tageweise gemietet bzw. vermietet werden können, war in 2 Minuten 2 Millionen

Stellen Sie sich und das Startup Platz am See doch kurz vor!

Platz am See ist eine Plattform, auf der private Seegrundstücke tageweise gemietet bzw. vermietet werden können.

Wie ist die Idee zu Platz am See entstanden?

Ich war mit Freunden im Urlaub in Zell am See. Das Wetter war schön und das erste Strandbad war total überlaufen. Auf dem Weg ins zweite Strandbad (in der Hoffnung, dass dort weniger los ist – dem war nicht so) fuhren wir an vielen leeren Seegrundstücken vorbei. Dabei entstand die Idee, so ein Seegrundstück tageweise zu mieten.

Welche Vision steckt hinter Platz am See?

Wir wollen die Schönheit der (österreichischen) Seen wieder nachhaltig zugänglich und erlebbar machen!

Wer ist die Zielgruppe von Platz am See?

Jeder, der eine besondere Zeit am See verbringen möchte. Egal ob mit Freunden, der Familie oder romantisch einfach zu zweit.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

2Min 2Mio war schon immer auf unserer Roadmap und dieses Jahr war dann der perfekte Zeitpunkt für uns.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Sehr intensiv. Wir haben viel Zeit in den Pitch investiert und ich habe mich gut auf alle möglichen Fragen vorbereitet.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Der Anruf, dass wir bei 2Min 2Mio dabei sind, war ein echter Motivations-Booster für uns.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Platz am See aufmerksam werden?

Mediale Präsenz ist für jedes Startup sehr wichtig, auch für uns. 2Min 2Mio war eine sehr spannende Erfahrung wo ich und das ganze Team viel gelernt haben. Medial hat sich einiges getan. Wir würden es sofort wieder machen!

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Unser Zielinvestor war Christian Jäger aber auch Dr. Haselsteiner stand auf unserer Wunschliste.

Wie ging es nach der Sendung weiter?

Am Abend der Ausstrahlung hatten wir ein großes Public Viewing im Büro. Es war für mich als Gründer sehr schön alle Menschen an einem Ort zu haben, die mit Platz am See in Berührung stehen. Am nächsten Tag haben wir uns im Team zusammengesetzt, die wichtigsten ToDos welche durch die Sendung entstanden sind abgearbeitet und die nächsten Schritte daraus definiert.

Platz am See, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir haben große Pläne. Unser Ziel ist es der führende Anbieter für privaten Wasserzugang in Europa zu werden. Bei uns sind die Mieter immer in der ersten Reihe zum Wasser. Das besondere Erlebnis steht dabei im Vordergrund. Bis dahin haben wir noch ein paar Aufgaben zu erledigen. Der nächste Schritt ist die Expansion in die DACH-Region.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Sprich über deine Idee (keine Sorge: sie wird nicht gestohlen!)
  2. Tun, tun, tun
  3. Durchhalten – Startup bedeutet viele Höhen und Tiefen. Genau das macht es so spannend!

Wir bedanken uns bei Julian Horngacher für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Aber Bitte(r) mit… Nature Basics Bittertropfen

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Nature Basics Bittertropfen

Süss, sauer, salzig. Und bitter. Diese vier Geschmacksrichtungen sind uns allen bekannt und kommen regelmäßig in unserem Speiseplan vor. Obwohl Bitterstoffe heute nicht mehr so beliebt sind, spielen sie eine wesentliche Rolle in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Bereits seit dem Altertum werden sie zur Unterstützung eines optimal funktionierenden Körpers verwendet. Ob Hippokrates, Hildegard von Bingen, TCM (Traditional Chinese Medicine) oder Ayurveda – bittere Kräuter haben eine positive Wirkung auf den Körper und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Die Bittertropfen von Nature Basics können unser Immunsystem dabei auf natürliche Art und Weise unterstützen.

Warum Bitterstoffe gut für uns sind

Durch die Industrialisierung und unser modernes Leben sind Bitterstoffe aus den Nahrungsmitteln stark zurückgegangen, z.B. schmeckt Rucola nicht mehr so bitter wie früher. Dabei haben gerade Bitterstoffe eine Vielzahl an positiven Eigenschaften für den Körper und helfen uns dabei, Gelüste nach Süßem zu regulieren und gleichzeitig die Verdauung zu unterstützen. Je bitterer der Geschmack für uns ist, desto mehr zeigt der Körper, wie sehr wir Bitterstoffe brauchen.

Die Bittertropfen von Nature Basics sind nach der Rezeptur von Hildegard von Bingen hergestellt. Sie sind komplett ohne Alkohol und kombinieren zehn verschiedene Naturkräuter mit ausgeprägter Bitternote, darunter Ingwer, Curcuma und Löwenzahn. Alle Inhaltsstoffe sind 100% natürlich und ohne Zusätze.

Die Anwendung der Bittertropfen

Die Bittertropfen können nach dem Essen eingenommen werden (20 Tropfen*), um die Verdauung anzuregen oder bei Gelüsten nach etwas Süßem.
Einfach direkt auf die Zunge träufeln oder verdünnt ins Wasser bzw. Essen geben.

Perfekt auch für unterwegs.
*(Maximal 60 Tropfen pro Tag verzehren)

Die Bittertropfen von Nature Basics sind online unter naturebasics.de erhältlich. Sie kosten 19,90 €.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Erfreut euch auch an kleinen Erfolgen. Das steigert die Motivation und Zufriedenheit

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Boderra

Boderra ein breites Spektrum mit Supplements, Lebensmittelpulver, Körperpflege, Fitness-Zubehör sowie Wohn- und Lifestyleaccessoires

Stellen Sie sich und das Startup Boderra doch kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Sabrina Abel und die Mitgründerin der wellbeing Marke Boderra mit dem Sitz in der Nähe des beschaulichen Offenburg im Rheintal. Wir haben es uns mit der Marke Boderra zur Aufgabe gemacht, die erste vollumfassende wellbeing Marke zu werden, die nicht nur ein keines Sortiment abdeckt, sondern ein breites Spektrum mit Supplements, Lebensmittelpulver, Körperpflege, Fitness-Zubehör sowie Wohn- und Lifestyleaccessoires anbietet. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Die Leidenschaft für gesundheitsbewusste Produkte und ein gesundes Leben war für mich ausschlagebend. Zudem habe ich kein Unternehmen oder Marke gefunden die mich vollumfänglich über den gesamten Alltag mit meinen Bedürfnissen begleiten konnte. Das wollte ich ändern! 

Was war bei der Gründung von Boderra die größte Herausforderung?

Die größte Hürde war neben der Finanzierung definitiv die richtigen Partner zu finden und ein Team mit der gleichen Passion für natürliche und gesundheitsbewusste Produkte zu bilden.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ich bin der festen Überzeugung, dass man immer starten sollte, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Selbstverständlich gehört eine akribische Vorbereitung dazu. Ob jedoch etwas perfekt ist kann ich persönlich selten an einem Reisbrett entscheiden. Mir ist es lieber auf einen aktiven Kundenaustausch zu setzten und mich stets den gegebenen Marktanforderungen und Kundenwünschen flexibel anpassen zu können. 

Welche Vision steckt hinter Boderra?

Wir wollen mit Boderra eine vollumfängliche wellbeing Marke werden, die jeden Menschen durch den gesamten Alltag begleitet und der man zu 100% vertrauen kann. Nach unserer Auffassung sind folgende vier Bereiche, die zukünftig auch unsere Kategorien widerspiegeln, die essentiellen Hauptfaktoren für ein ausgeglichenes Wohlbefinden. 

  1. Food 
  2. Beauty 
  3. Fitness
  4. Home 

Mit unseren Produkten möchten wir zu einem natürlich glücklichen Leben beitragen. 

Wer ist die Zielgruppe von Boderra?

Jeder Mensch darf sich von Boderra angesprochen fühlen, ganz egal ob jemand speziell ein wirkungsvolles Produkt für seine Beschwerden sucht, sich grundlegend gesünder und besser fühlen möchte oder sogar sich selbst und seinen Körper aus alters oder sportlichen Gründen optimieren möchte. 

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wir sind ein kleines und professionelles Team aus der Rheintal- Schwarzwaldregion. Wir wissen durch unsere Herkunft und die Nähe zu unseren Kunden was Qualität bedeutet und welche Anforderungen und Wünsche an uns gestellt werden. Anders als globale Konzerne, die zwar einzelne Kategorien bedienen, haben wir den Menschen und seine Wohlbefinden ganzheitlich im Blick. Dabei sind uns neben der Premiumqualität unserer Produkte Transparenz und Menschlichkeit gegenüber unseren Partnern und Kunden besonders wichtig.  

Boderra, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir möchten der erste Ansprechpartner sein sobald man an Gesundheit und ein wohlbefindliches Leben denkt und dabei der Begleiter für alle Menschen sein, auf den man sich absolut verlassen kann.  

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Löst ein bestehendes Problem indem ihr mit eurer Leidenschaft einen wirklichen Mehrwert schaffen könnt. 

Glaubt an eure Vision auch wenn ihr oft auf harte Kritik stößt. 

Erfreut euch auch an kleinen Erfolgen. Das steigert die Motivation und Zufriedenheit.

Wir bedanken uns bei Sabrina Abel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: BODERRA

AGF Foodservice GmbH
Meisenstraße 22
D-77731 Willstätt

mail@boderra.de
www.boderra.de

Ansprechpartner: Arthur Gschwander und Sabrina Abel

Social Media:
Instagram
Facebook

Immer aufs Bauchgefühl hören, nicht voreilig Entscheidungen treffen

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Cocoanel

Cocoanel Snacks: Zuckerfrei, glutenfrei, haferfrei, ölfrei, frei von Salz und sonstigen Zusatzstoffen in Rohkostqualität und vegan

Stellen Sie sich und das Startup  doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Lena, ich bin Gründerin und Inhaberin von Cocoanel – Rawolutionary Snacks. Die Idee ein Food Startup zu gründen, ist unter anderem aus eigenem Interesse entstanden. Ich komme ursprünglich aus dem Bereich Tanz, während meiner klassischen Ballettausbildung habe ich immer nach gesunden Snacks gesucht, die mir langanhaltende Energie geben und mich gleichzeitig mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Da ich persönlich sehr hohe Ansprüche an meine Ernährung habe, konnten mich alle auf dem Markt existierenden Snacks nicht überzeugen.

Ich wollte einen Snack, der alle der folgenden Kriterien erfüllt: Zuckerfrei, glutenfrei, haferfrei, ölfrei, frei von Salz und sonstigen Zusatzstoffen. Außerdem war mir Rohkostqualität sehr wichtig, da ich mich selbst roh vegan ernähre. Solche Snacks gab es einfach nicht und deshalb habe ich begonnen, meine eigenen Süßigkeiten herzustellen. Da ich sowieso schon immer sehr kreativ in der Küche war, war das kein Problem und egal, was ich kreiert habe, Freunde und Familie waren immer total begeistert.

All meine eigenen Rezepte bestehen immer nur aus ganzen, natürlichen Zutaten, ich verwende keine raffinierten Lebensmittel und meine Produkte werden nicht über 42°C erhitzt – das macht sie und mein Startup einzigartig. 

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich war schon immer selbstständig, ein Angestelltenverhältnis kam für mich nie in Frage, ich brauche einfach Entscheidungsfreiheit und die Möglichkeit, meine eigenen Ideen und Wünsche so umzusetzen, wie ich mir das vorstelle. Ich möchte die Freiheit haben, mir meinen Tag selbst einteilen zu können und ich möchte von überall arbeiten können. Diese Ansprüche habe ich mit einer meiner Leidenschaften – gesunder Ernährung, kombiniert. 

Was war bei der Gründung die größte Herausforderung?

Es gab viele Herausforderungen, die größte Herausforderung für mich war es, alle Bereiche gleichzeitig und alleine zu bewältigen. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und das ist auch gut so. Aber wenn man ein Unternehmen gründet, muss man auf einmal Experte in allem sein. Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb, Bürokratie, Grafikdesign, Webdesign, Zertifizierungen, Recht, Finanzen… ich mache es alles und das war und ist immer noch herausfordernd. Eine andere Herausforderung war es, einen Produzenten zu finden, der meine Rezepturen genau so umsetzen konnte, wie ich mir das vorgestellt hatte. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut, ich denke die meisten Startups starten mit einer Idee, ohne Idee geht es nicht. Perfektionismus sollte man meiner Meinung nach ablegen, wenn man weiter kommen und etwas erreichen möchte. Ich persönlich bin auch sehr perfektionistisch veranlagt und musste erst lernen, dass das nicht immer hilfreich ist. Manchmal muss man die Dinge einfach anpacken, auch wenn es eigentlich noch überall Verbesserungsbedarf gibt. Lieber nicht perfekt starten, als sich in jedem kleinsten Detail zu verlieren und am Ende gar nicht zu starten.

Welche Vision steckt hinter Cocoanel?

Cocoanel steht für leckere, gesunde Snacks ohne Verzicht. Die Vision ist es, eine gesunde, nährhafte Ernährungsweise so schmackhaft und alltagstauglich, wie möglich zu gestalten. Ich bin der Meinung, dass Gesundheit und Verzicht nicht zusammen passen. Wir müssen nicht verzichten, um fit, schlank und gesund zu sein. Wir müssen nur unsere Essgewohnheiten ändern – vollwertige, pflanzliche Zutaten integrieren und isolierte, hoch verarbeitete Produkte eliminieren.

Cocoanel Snacks: Zuckerfrei, glutenfrei, haferfrei, ölfrei, frei von Salz und sonstigen Zusatzstoffen in Rohkostqualität und vegan

Mit meinen Snacks fällt es leicht, gesund zu leben und nicht das Gefühl zu haben, man müsse sich einschränken und verzichten. Zudem möchte ich einen nachhaltigen Lebensstil propagieren und mit meinen Produkten, eben hierzu einen Beitrag leisten. Bioqualität, Faire Trade, recyclebar, das sind Stichworte, die meine Vision zusätzlich beschreiben.

Wer ist die Zielgruppe von Cocoanel?

Die Zielgruppe sind vor allem Personen, die Wert auf eine gesunde Lebensweise legen aber nicht viel Zeit investieren möchten/können, um immer alles selbst zuzubereiten. Wir alle sind beschäftigt und genau für solche stressigen Alltagssituationen, gibt es unsere leckeren Snacks. Egal ob Berufstätig, Full Time Eltern, fitnessorientiert oder einfach nur Schokoladen Fan… Cocoanel Snacks schmecken jedem und passen in jeder Lebenssituation.

Was ist das Besondere an den Produkten? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Die Besonderheiten an Cocoanel Snacks sind ganz offensichtlich. Sie erfüllen alle der folgenden Kriterien, was bei sonst keinem Snack auf dem Markt der Fall ist.

-Frei von raffiniertem Zucker, auch kein Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, Reissirup oder Ähnliches. 

-Glutenfrei, auch kein Hafer, da ich wirklich einen gänzlich getreidefreien Snack haben wollte.

-Ohne Öl, in vielen veganen Snacks wird Kokosöl verwendet, das führt zu einem sehr hohen Fettgehalt, was sich langfristig nicht positiv auf die Gesundheit auswirkt.

-Salzfrei, ein erhöhter Konsum an Salz bringt den Natrium-Kalium Haushalt durcheinander und führt zu Wassereinlagerungen. Leider konsumieren wir heutzutage viel zu viel Salz und haben unsere Geschmacksnerven damit schon zerstört, sodass wir natürliche Geschmäcker kaum noch wahrnehmen können und wir tatsächlich süchtig nach salzhaltigen Speisen sind. Salz wird nicht ohne Grund in etlichen Snacks beigefügt, ein Suchtpotential ist erwünscht – nicht bei Cocoanel, hier kann man ein Stück essen und ist bestens befriedigt und gesättigt.

-Vegan

-Rohkostqualität, das bedeutet, unsere Produkte werden nicht über 42°C erhitzt, somit bleiben alle Nährstoffe erhalten.

-3 Schichten, unsere Slices bestehen aus 3 Schichten und erinnern so ehr an einen Kuchen, als an einen Schokoriegel.

-Unsere Slices sind größer als andere Riegel, sie haben 50g und dienen somit wunderbar als Kuchenschnitte to go.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Der Weg sollte irgendwann einmal in den Einzelhandel führen. Es wäre schön, wenn meine KundInnen auch offline Zugang zu meinen Produkten hätten. Es gibt meine Produkte zwar bereits in kleinen Cafés, Kaffeeröstereien, Boutiquen und Fitnessstudios aber das wird auf jeden Fall noch ausgebaut. In 5 Jahren, sollten meine Produkte in vielen Supermärkten erhältlich sein und die 3 Sorten sollten auf 8-10 verschiedene Sorten herangewachsen sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Meine 3 wichtigsten Tipps, die ich GründerInnen mit auf den Weg geben möchte sind, erstens: Niemals aufgeben, auch wenn es Situationen gibt, in denen alles hoffnungslos und unmöglich erscheint. Zweitens: Immer das Ziel vor Augen halten, bzw. sich bewusst machen, warum man das alles überhaupt macht. Denn im stressigen Alltag, können die eigenen Beweggründe schon mal in Vergessenheit geraten. Drittens: Immer aufs Bauchgefühl hören, nicht voreilig Entscheidungen treffen, die von allen Seiten empfohlen werden, obwohl es für einen selbst nicht stimmig klingt. 

Wir bedanken uns bei Lena Neureuther für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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