Donnerstag, April 3, 2025
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Jetzt rede ich!

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Berufsalltag

Wie setze ich mich im Berufsalltag durch, ohne mich ins Abseits zu schießen

Wir durchleben in vielen Momenten unseres Lebens immer wieder Streitigkeiten, sowohl auf der professionellen als auch auf der privaten Ebene. Viele der Diskussionen sind nicht selten durch eine fehlerhafte Kommunikation, eine falsche Tonlage oder eine ungewollte Gestik verhärtet – Herr Watzlawick lässt grüßen. Letztendlich sind wir alle Individuen und keiner ist gleich. Wie die Kommunikation von Problemen im Berufsalltag erfolgt, beeinflusst die Arbeitsleistung der Angestellten enorm. Dr. Yana Fehse, Mindset-Coach und Unternehmensberaterin, gibt Ihnen im nachfolgenden Gastbeitrag gerne 5 Tipps zur innerbetrieblichen Problemkommunikation an die Hand. 

Kritik ja – aber bitte konstruktiv 

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie bei der Arbeit etwas stört, Sie sich aber nicht trauen, es offen anzusprechen? Ihre Angst rührt sicherlich daher, dass es in Unternehmen nicht gerne gesehen ist, wenn allzu offensiv Kritik geübt wird. Doch wie formuliert man etwas, was verbessert werden muss, ohne den Vorgesetzten vor den Kopf zu stoßen? Ganz einfach: Indem man konstruktive Kritik übt. Sie ist das Gegenteil von vernichtender Kritik und weist auf Mängel hin, betont aber gleichzeitig die positiven Aspekte oder wird mit einem Lösungsvorschlag verbunden. Konstruktive Kritik könnte beispielsweise so aussehen: “Ich finde es klasse, dass hier regelmäßig gelüftet wird, doch ich brauche bitte einen anderen Platz, meiner ist zu nah am Fenster.” Wenn es Ihnen gelingt, die Kritik konstruktiv und freundlich zu formulieren, können Sie sich jederzeit kritisch äußern und bei Ihrem Chef durchsetzen. 

In Meetings gekonnt Impulse setzen 

Sie fühlen sich in Meetings maßlos unterfordert oder gelangweilt, weil immer dieselben Personen reden und der Ablauf reine Routine ist? Das können Sie ändern, indem Sie dazu übergehen, eigene Impulse zu setzen und sich aktiv einzubringen. Clever ist es, wenn Sie Ihre Sätze mit “Ich denke, ich spreche im Interesse aller, wenn ich sage, dass….” einleiten. So ist Ihnen die Aufmerksamkeit sicher, weil Sie nicht nur von einer subjektiven Perspektive her wahrgenommen werden. Bringen Sie kreative Ideen mit ein oder stellen Sie aufrichtig gemeinte Fragen, um das Meeting aufzulockern und produktiver zu machen. Sowohl Ihre Kollegen als auch Ihr Chef werden es Ihnen im Idealfall danken und man wird Sie als engagierte Person innerhalb des Unternehmens wahrnehmen.

Konjunktiv in der Sprache vermeiden 

Sie gewinnen wesentlich mehr Standkraft und Ausdrucksstärke in Ihrer Sprache, wenn Sie Konjunktive vermeiden. “Hätte”, “wäre” und “könnte” haben bei einer klaren Willensäußerung oder in Verhandlungen nichts zu suchen. Verzichten Sie darauf, die Wirkung Ihrer Aussagen kleiner zu machen, indem Sie den Konjunktiv in der Sprache streichen. Aussagesätze im Präsenz sind wesentlich kraftvoller und gehen nicht von Wahrscheinlichkeiten aus. Es wäre nicht schön, sondern es ist schön, wenn die Kollegin Ihnen beim Auspacken der Kartons hilft oder Ihnen den Kaffee bringt, nach dem Sie gerade gefragt haben. Sobald Ihnen dieser Trick in Fleisch und Blut übergegangen ist, werden Sie feststellen, wie gut es tut, sich klar zu äußern und wie defensiv die Verwendung des Konjunktivs klingt, wenn er Ihnen in der Sprache anderer Menschen um Sie herum auffällt. 

Bei der eigenen Meinung standhaft bleiben 

Kennen Sie die Situation, dass man bei Diskussionen mit Kollegen oder in der großen Runde mit dem Chef oft klein beigibt, sobald mehrere Personen anderer Meinung sind? Das ist nicht richtig und meistens darin begründet, dass man nicht unangenehm auffallen möchte. Es ist jedoch Ihr gutes Recht, auf Ihrer Meinung freundlich, aber bestimmt beharren zu dürfen, selbst wenn jemand aus der oberen Etage etwas anderes denkt als Sie. Es geht dabei auch nicht darum, wer letztendlich Recht hat, sondern schlicht und ergreifend um Ihre Standfähigkeit und Stärke, wenn Meinungen auseinander gehen. Bleiben Sie sich selbst treu und vertreten Sie das, was Sie denken, nach außen hin mit breiter Brust und klaren Argumenten. Sie werden feststellen, dass sich Andere Ihnen in manchen Situationen sogar anschließen werden, wenn Sie vernünftig argumentieren.

Stimme der Situation anpassen 

Manchmal spricht man leise und undeutlich, weil man nicht genau weiß, wie man sich nun durchsetzen soll. Auch hierfür gibt es eine gute Lösung: Sprechen Sie einfach laut – eine kräftige Stimme signalisiert Dominanz und Stärke. Ihre Zuhörer werden automatisch mit ihrer Aufmerksamkeit bei Ihnen sein und Sie weniger unterbrechen. Sie können den Effekt gerne zuhause vor dem Spiegel oder im Freundeskreis bei privaten Zusammenkünften üben. Er funktioniert in jedem Fall und ist eine große Hilfe für alle, die sich im Job oft nicht wahrgenommen oder übergangen fühlen. Setzen Sie Ihre Stimme gezielt ein und gelangen Sie in der täglichen Kommunikation ohne große Mühe ans Ziel. 

Autor

Dr. Yana Fehse ist Psychologin, Mindset-Coach und Expertin für ein souveränes und überzeugendes Auftreten. Sie hat in Hamburg studiert und viele Jahre einem Assessment Center des Deutschen Center für Luft- und Raumfahrt (DLR) gearbeitet. Heute hat sie sich auf die Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung von UnternehmerInnen und Führungskräften spezialisiert. Ihre Vision ist es, dass möglichst viele Menschen wissen, wie sie die nächsten Schritte auf ihrer Karriere-Leiter erfolgreich und mit viel mehr Überzeugungskraft, Freude und Zuversicht gehen können.

Der Link zur Website:

Start – Dr. Yana Fehse | Coaching für starkes Selbstvertrauen

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Bitcoin Wallet – digitale Brieftasche

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Heute besitzt fast jeder ein Smartphone. Mit der richtigen App wird diese zur digitalen Brieftasche. Was diese digitale Brieftasche kann und wie sie funktioniert, erklärt Ihnen der Experte Christian Brom gerne in folgendem Interview.

Christian Brom von limytd.com ist Experte im Bereich Blockchain und Kryptowährungen. Er bringt die Nutzerfreundlichkeit in die Blockchain Technologie und ist der erste Ansprechpartner im DACH Raum für Blockchain und Kryptowährungen.

Herr Brom, wie bekomme ich eine Wallet auf mein Smartphone?

Der Prozess ist denkbar einfach. Wallets sind ja nichts anderes als Tools für Online-Zahlungen, meist in Form einer App. In dieser Wallet-App sind digitale Versionen von Debit- und Kreditkarten gespeichert. Einmal dort hinterlegt, müssen Sie beim Bezahlen also weder Ihre Karteninformationen eingeben noch Ihre Karte bei sich tragen. In Wallets werden aber nicht zwangsläufig Zahlungsmittel aufbewahrt, denn Sie können damit auch digitale Tickets und eVoucher speichern.

In einer Wallet liegen also nicht zwangsläufig Kryptowährungen?

Nein, wobei es viele Wallets für Kryptowährungen gibt. Da dieses Geld ja nicht physisch existiert, geht es ja auch nicht anders. Gleichwohl sind in Krypto-Wallets nicht die Währungen selbst enthalten, sondern sie stellen nur den Zugriff auf diese bereit. Neben digitalen Krypto-Wallets gibt es auch die sogenannten Cold oder Hardware Wallets, die äußerlich an USB-Sticks gemahnen. 

Mit diesen dauern die Transaktionen aber größtenteils länger. Der Vorteil Digitaler Krypto-Wallets ist auch, dass Sie mit ihnen alle Ihre Währungen an einem Ort verwalten, Geld senden und empfangen und in bestimmten Geschäften einkaufen können.

Also brauche ich nur eine solche Krypto-Wallet, um Kryptowährungen zu kaufen?

Kryptowährungen können Sie an einer Kryptobörse Ihrer Wahl kaufen. Die meisten dieser Börsen bieten auch eine App an. Ein sehr beliebter Anbieter ist beispielsweise Coinbase, es gibt aber auch noch viele weitere. Es ist im Grunde so wie im wirklichen Leben. Die Börse stellt den eigentlichen Handelsplatz dar, an dem Sie die Währungen kaufen und verkaufen können, während die Aufbewahrung in der Wallet stattfindet.

Wie ist es um die Sicherheit digitaler Wallets bestellt, ist mein ganzes Geld etwa futsch, wenn ich das Smartphone verlieren sollte?

Nein, zum Glück nicht, denn digitale Wallets verwenden moderne Verschlüsselungssysteme. Diese können zuverlässig sicherstellen, dass Ihre Zahlungsdaten ausschließlich auf Ihrem Gerät gespeichert sind. Ist dieses passwortgeschützt und Sie haben alles so eingestellt, dass Zahlungen beispielsweise per Fingerabdruck bestätigt werden müssen, kann nichts passieren. Überdies verfügen viele digitale Wallets über zusätzliche Sicherheitssysteme, wie etwa einmalige PINs für die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die noch einmal zusätzlichen Schutz bieten. Trotzdem sollten Sie natürlich äußerste Vorsicht walten lassen. Behalten Sie Ihre Passwörter immer für sich und speichern Sie sie nicht unverschlüsselt auf dem Gerät selbst. Haben Sie Ihr Konto stets im Blick, um bei verdächtigen Bewegungen sofort reagieren zu können. Für den Fall, dass Sie Ihr Smartphone verlieren, erkundigen Sie sich vorher unbedingt beim Hersteller respektive Netzbetreiber, wie Sie es sperren lassen können. Auch den App-Anbieter sollten Sie in einem derartigen Fall vor unautorisiertem Zugriff auf Ihr Konto warnen.

Ist eine Wallet eigentlich kostenpflichtig?

Nein, in der Regel nicht. Denn es verhält sich so, dass Kryptobörsen wie Coinbase ihren Kunden nach der Registrierung eine persönliche Wallet anbieten. In diesen landen dann automatisch Ihre gekauften Coins und alle verzeichneten Transaktionen. Dies ist dann eine Form der sogenannten Hot Wallets, die ständig mit dem Internet verbunden sind.

Wie groß ist die Gefahr eines Hackerangriffs bei einer solchen Hot Wallet?

Trotz großer Sicherheitsvorkehrungen hört man leider immer wieder, dass derartige Wallets durch Dritte gehackt werden könnten. Zwar greifen die Anbieter zum Schutz ihrer Kunden auf die bereits erwähnten Sicherheitstechniken zurück, allerdings lassen sich Hacker auch immer wieder neue Tricks einfallen, um diese auszuhebeln. Wirklich auf Nummer sicher können Sie dagegen mit einer Cold Wallet gehen, die dann allerdings auch kostenpflichtig ist. Die Preise bewegen sich etwa zwischen 50 und 200 Euro. Der größte Segen und Fluch von Wallets und allgemein der Blockchaintechnologie besteht darin, dass 100 % der Verantwortung des Geldes bei jedem selbst liegt. Durch kryptografische Verschlüsselungen ist es beinahe unmöglich Wallets zu hacken, jedoch bietet die Unwissenheit und technische Unversiertheit im Volk meist große Angriffsflächen für Hacker. Dem werden künftige Regulierungen entgegenwirken. Teilweise reicht es schon sich einfach mit dem Bahnhofs-WLAN zu verbinden, oder einem Fake Support den Private Key zu übermitteln.

Pro Tipp: Der Private Key oder Seed ist nur zum Wiederherstellen der Wallet notwendig. Sollten Sie danach gefragt werden, ohne dass Sie die App neu installiert haben, oder Daten auf ein neues Gerät übertragen wollen, handelt es sich womöglich um einen versteckten Hackversuch. Kein Unternehmen oder Support benötigt den Key für die Hilfe.

Sie können sich meine nächste Frage sicher schon denken: Was passiert bei Verlust der Cold Wallet?

Nun, ihre Coins sind eigentlich nicht „in“ der Cold Wallet. Diese verwahrt nur Ihre Private-Keys, also die Schlüssel, mit denen Sie  der Blockchain mitteilen, dass Sie der Eigentümer einer bestimmten Adresse sind. Sie können somit nachweisen, dass Sie der Besitzer der Kryptowährungen in ihrem Depot sind. Kommt Ihnen die Wallet abhanden, besteht immer noch ein Schutz durch eine PIN. Also der etwaige Finder kommt nicht direkt an ihren Bestand. Als Backup für die Cold Wallet sollten Sie unbedingt einen sogenannten Seed erstellen, mit dem Sie sich auch ohne Hardware über die Blockchain identifizieren können. Diesen Seed, eine Kombination aus mehreren Wörtern, bewahren Sie am besten offline an einem sicheren Ort auf, dann kann Ihnen in dieser Hinsicht nichts passieren.

Fazit

Blockchain und allgemein DLT basierte Zahlungsmethoden sind in der Zukunft nicht mehr wegzudenken. Eine Wallet erstellen kann jeder und die Handhabung ist de facto auch nicht komplizierter als bei herkömmlichem Online-Banking, wenn man einmal die Begrifflichkeiten beherrscht. Cold Wallets sind bei Transaktionen zwar langsamer, in puncto Sicherheit den Hot Wallets jedoch deutlich überlegen.

Titelbild stock.adobe.com – amixstudio

Autor

Christian Brom von limytd.com ist Experte im Bereich Blockhain und Kryptowährungen. Es bringt die Nutzerfreundlichkeit in die Blockchain Technologie und ist der erste Ansprechpartner im DACH Raum für Blockchain und Kryptowährungen. Der technologische Fortschritt beginnt jetzt. Blockchain wurde nicht nur entwickelt, um darin zu investieren und davon zu profitieren, sondern sie anzuwenden.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sei mutig und riskiere es

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MODERNMIND Psychedelika Microdosing Macrodosing

MODERNMIND Therapie mit Psychedelika als Anwendung mit Microdosing und Macrodosing

Stellen Sie sich und das Startup MODERNMIND doch kurz unseren Lesern vor!

MODERNMIND ist ein Startup im Mental Wellness / Wellbeing Bereich und steht für die moderne Gesellschaft und eine weltoffene Haltung bezüglich alternativer Substanzen mit Heilungspotenzial. Wir, die Gründer Maja Theresa Balz und Konstantin Neumann möchten Psychedelika in einem verantwortungsvollen Rahmen für Menschen zugänglicher machen und über die vielen potenziellen Vorteile auf die menschliche Psyche, das Bewusstsein und die Selbstoptimierung aufklären. Dabei arbeiten wir in Begleitung mit Chemikern, führenden Forschungsinstituten und spezialisierten Anwälten, um schneller aus dem Noch-Tabu-Thema ein öffentliches Verständnis und Bewusstsein zu erschaffen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Psychedelika werden seit hunderten von Jahren in verschiedenen Kulturen als Heilmittel mentaler Krankheiten eingesetzt. Die aktuelle Forschungslage zeigt wie viel Potential in der Therapie mit Psychedelika steckt. In manchen Ländern sind bereits Medikamente aus diesem Bereich zugelassen. 

Wir von MODERNMIND bringen 1V-LSD, eine legale Forschungschemikalie nach Europa.

Bevor wir uns für diesen Weg entschieden haben, konnten wir im engen Bekanntenkreis so viele positive Wirkungen nach der Anwendung von Microdosing und Macrodosing unserer Substanz verzeichnen, dass wir dies der breiten Masse der Öffentlichkeit zugänglich machen wollten.

Welche Vision steckt hinter MODERNMIND?

Wir sind auf einer Mission Psychedelika zugänglich und verständlich zu machen um die Anwendung zur Normalität werden zu lassen wie die Tasse Kaffee am Morgen. Hierfür legen wir neben dem reinen Verkauf ein besonderes Augenmerk auf die richtige Durchführung und Intention. So trägt MODERNMIND zur Verbesserung des Glücks und der Grundstimmung der Menschheit bei.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Am Anfang war es nicht leicht an einen zuverlässigen Hersteller zu gelangen und die Ware in der gewünschten Laborqualität zu bekommen. Zudem löst LSD in der Bevölkerung immer noch eine große Angst oder Respekt. durch falsche Publikationen und Behauptungen in den 70er Jahren, aus.

MODERNMIND ist aktuell bootstraped und wird durch einen positiven Cashflow selbst finanziert. Da wir allerdings schneller wachsen wollen sind wir aktuell auch im Gespräch mit interessierten Business Angeln.

Wer ist die Zielgruppe von MODERNMIND?

Millenials/ Young Professionals: Es sind junge und vielbeschäftigte Menschen, die sich in ihrem Job/Alltag nicht stressen lassen und Aufgaben mit Leichtigkeit und Kreativität lösen wollen.

Gesundheitsbewusste Lifestyle, Wellbeing Lover: Es sind Menschen, die vor allem Wert auf ihr Inneres legen. Sie sind belesen, ernähren sich gesund und achten auf sich und ihre Umwelt.

Wie funktioniert MODERNMIND? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

MODERNMIND bietet neben gering dosiertem 1V-LSD als Microdosing Kits auch hochdosierte Tabletten an. Hierfür ist es auch möglich geführte Zeremonien & Retreats zu buchen um den größtmöglichen Transfer der Erfahrungen zu erhalten. Jeder Kunde erhält Zugang zum Memberbereich wo nützliche Informationen zu Anwendung enthalten sind damit Missbrauch vermieden wird und ein bestmögliches Erlebnis gewährleistet werden kann.

Microdosing ist für eine Vielzahl positiver Effekte auf die eigene Effizienz und Förderung der mentalen Gesundheit bekannt. Zum einen konnte in einer Vielzahl klinischer Studien eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, Konzentration und Kreativität beobachtet werden, das besonders bei Studenten, Berufstätigen und Künstlern Beliebtheit gewinnt.

Zum anderen wird dem Microdosing auch nachgesagt, dass es einen positiven Einfluss auf die Heilung psychischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Angstzuständen, Burnout und Suchterkrankungen wie Alkoholabhängigkeit haben kann. Nicht selten wird darüber berichtet, dass es das Bewusstsein erweitert, die Stimmung aufhellt und allgemein zu einer aufgeschlossenen, lebensfreudigen und entspannter Haltung im Alltag führt. 

Mögliche Vorteile einer 1V-LSD Macrodosing Zeremonie auf einen Blick:

Konfrontation mit Ängsten und inneren Blockaden 

Lösen von festverankerten Traumata z.B. aus der Kindheit

Erreichen des sogenannten Spiritual Awakening

Auflösung des Egos, auch bezeichnet als „ego death“

Herstellung einer engen Verbindung mit der Natur und sich selbst

Befreiung von Lastern und Süchten wie z.B. zu Nikotin und Alkohol

Zugang zum Unterbewusstsein & Bewusstseinserweiterung

Langfristige Unterstützung bei Heilung psychischer Belastungen

Da es sich um erklärungsbedürftige Produkte mit Heilungspotential handelt, legen wir im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern sehr großen Wert auf direkten Kundenkontakt auf allen Kanälen und bieten neben dem reinen Verkauf der Substanz einen Mitgliederbereich an, in dem Hilfestellungen und Hinweise gegeben werden. Wir geben unseren Kunden nicht nur Zugang zu einem legalen LSD Derivat, sondern eine vollständige psychedelische-Erfahrung.

MODERNMIND, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist klar. Wir wollen DIE Brand für legale Psychedelika in Europa werden. Wenn jemand an eine Bewusstseinserweiternde Reise denkt, dann an MODERNMIND. Wir möchten unseren Beitrag leisten mehrere Millionen Menschen ein Tool an die Hand zu geben sich selbst zu heilen und wieder glücklich in ihrem Geist und Körper zu sein. Das ist das Wichtigste was ein jeder hat.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als Serial Founder und Business Angel merken wir selbst wieder wie wichtig es ist bereits früh zu versuchen auf den Markt zu gehen, sein Produkt zu verkaufen und Feedback zu bekommen.

Sei mutig und riskiere es. 

Verhandeln, Verhandeln und nochmal Verhandeln. Es gibt immer Spielraum. Dadurch schaffst du es schneller zu wachsen und so wiederum mehr Kunden zu erreichen.

Wenn du ein neues Produkt launchst versuche so viel wie möglich mit deinen Kunden in Kontakt zu sein, schreibe mit ihnen auf Social Media oder telefoniere mit ihnen um mögliche Probleme zu finden oder Testimonials zu erhalten.

Wir bedanken uns bei Konstantin Neumann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: MODERNMIND

Kontakt:

MODERNMIND ein Startup der
nxtlvl incubator GmbH
Quellenstraße 7a
D-70376 Stuttgart

www.modernmind.eu
konstantin@modernmind.eu

Ansprechpartner: Konstantin Neumann

Social Media:
Instagram: https://www.instagram.com/modernmind.eu/?hl=de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/konstantin-neumann/

Es gibt kein perfektes Timing

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My Top Career Stealth Mode Factory Berlin Francesca Manganella

Das Startup My Top Career ist Teil des Stealth Mode Förderprogrammes der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Francesca Manganella mehr über sich und ihr Unternehmen

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! 

Mein Name ist Francesca Manganella und ich bin die Gründerin von My Top Career. Das Anliegen von My Top Career ist es, den Zugang zu beruflichen Netzwerken zu demokratisieren – durch die Vernetzung von Unternehmen und Talenten mithilfe von  Mentoring-Programmen. Unsere Programme bieten Berufsberatung und Einstellungsmöglichkeiten, gleichzeitig wirken sie sich positiv auf das UN-Ziel Nr. 10 „Abbau von Ungleichheiten“ aus.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

In dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin, lagen die Chancen durchweg niedriger als meine Ziele. Nur durch harte Arbeit kommt man so weit. Als ich nach Berlin zog, verstand ich, dass der Zugang zu den wichtigsten Netzwerken und deren Insights entscheidend für das berufliche Vorankommen ist.

Aus dieser Erfahrung entstand die Idee zur Gründung von My Top Career, einer Mentoring-Plattform, die den Zugang zu Netzwerken demokratisiert und Talenten hilft, den eigenen Karriereweg zu erkennen, die passenden Branchen zu finden und das eigene Potenzial zu verwirklichen.

Was war bei der Gründung von My Top Career die größte Herausforderung?

Der Wechsel vom ersten zum zweiten MVP war für mich recht herausfordernd.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Sicher! Aus dem ersten MVP von My Top Career ist etwas ganz anderes geworden. Künftigen Gründer:innen möchte ich empfehlen, so schnell wie möglich Feedback vom Markt einzuholen und entsprechende Daten zu sammeln.

Welche Vision steckt hinter My Top Career?

Unser Ziel ist es, die Gleichberechtigung von Talenten zu fördern und die Chancengleichheit zu erhöhen.

Wer ist die Zielgruppe?

Wir richten uns an mittelständische und große Unternehmen in den wichtigsten deutschen Städten und an Studierende, die sich über ihren beruflichen Einstieg noch nicht ganz sicher sind.

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Als Mitglied bei Factory Berlin wusste ich schon, dass es hier ein tolles Netzwerk und ein starkes Startup-Ökosystem gibt. Um mein Netzwerk von Gründer:innen und Investor:innen zu stärken, habe ich mich bei Stealth Mode beworben.

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogrammes? 

Im Laufe von drei Monaten nehmen Mentees an vielen verschiedenen Workshops und Mentoring-Sessions teil, was My Top Career dabei half, wertvolles Feedback zu erhalten und die ersten Kund:innen zu gewinnen.

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt? 

Sie geben uns praktische Hinweise zu unseren Herausforderungen und helfen dabei, typische Fehler zu vermeiden sowie die nötigen Verknüpfungen und Ressourcen zu finden. Mein Mentor ist Nico Gramenz, CEO der Factory Berlin.

Wo möchtest du am Ende des Stealth Mode Förderprogrammes stehen? 

Wir möchten bereit sein, mit dem Fundraising-Prozess zu beginnen.

Wo siehst du dich und dein Startup in fünf Jahren? 

Hoffentlich bleibt mir die Möglichkeit, mit My Top Career weiterhin das zu tun, was ich liebe. Und natürlich hoffe ich, dass wir europaweit Unternehmen und Talente aktiv zusammenbringen werden.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Möglichst bald anfangen: Es gibt kein „perfektes Timing“, man sollte einfach loslegen und sich Feedback vom Markt einholen.

Mit möglichst vielen Menschen sprechen, um ein Feedback zu der Idee zu bekommen.

Mentor:innen suchen, d. h. Expert:innen, die mehr Erfahrung haben als man selbst, die einen durch den Prozess begleiten.

Wir bedanken uns bei Francesca Manganella für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Gut zuhören, doch auch kritisch bleiben

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AquaVision Stealth Mode Factory Berlin Natalia Walentynowicz

Das Start-up AquaVision ist Teil des Stealth Mode Förderprogrammes der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Natalia Walentynowicz mehr über sich und ihr Unternehmen

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! (DE)

Hallo! Ich bin Natalia und arbeite an dem Projekt AquaVision. Als Einzelgründerin arbeite ich an dem Projekt AquaVision, das die Analyse des Fußabdrucks von Mikroplastik standardisieren soll. Entstanden ist die Idee am CERN in Genf im Rahmen meines CERN Entrepreneurship Student Programs. Mit meinem Hintergrund in den Bereichen Nachhaltigkeit, Unternehmensentwicklung und Datenwissenschaft habe ich mich entschlossen, weiter an der Idee zu arbeiten. Dank der Förderung durch das Stealth Mode Programm und der Unterstützung meiner Berater:innen sowie eines kleinen Projektteams, beginnen wir nun mit der Validierung der Technologie und der Erfassung erster Daten. Momentan bin ich übrigens noch auf der Suche nach einer, einem technischen Mitgründer:in für mein Team, um gemeinsam gegen Mikroplastik zu kämpfen und eine innovative Software mit globaler Auswirkung zu entwickeln.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Die Entscheidung, mein eigenes Startup zu gründen, basierte auf dem Glauben, dass man durch die Gründung eines Unternehmens seinen positiven Einfluss und sein Potenzial maximieren kann. Es gibt wohl kaum einen anderen Job, der einen auf eine so steile Bahn bringen kann. Seit 2018 arbeite ich an Projekten im Bereich Mikroplastik. Dabei habe ich verstanden, wie ernst das Mikroplastik-Problem ist und wie schädlich es für die Umwelt sein kann, wenn es sich kontinuierlich vermehrt. Täglich gelangen acht Mio. Plastikabfälle in unsere Ozeane und Prognosen zufolge wird sich diese Zahl bis 2040 verdoppeln. Diese enormen Zahlen und die fehlenden Tools, die uns dabei helfen würden, weltweit umsetzbare Lösungen zu finden, treiben mich dazu an, weiter an meinem Unternehmen zu arbeiten.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Definitiv. Die erste Voraussetzung ist eine Idee und eine große Leidenschaft für ein bestimmtes Thema. Es gibt zahlreiche Förderprogramme und Initiativen, die Gründer:innen in der Anfangsphase unterstützen. Diese bieten Tools zur Validierung einer Idee an, helfen beim Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften und können sogar dabei behilflich sein, eine:n Co-Founder:in zu finden.

Welche Vision steckt hinter AquaVision?

Als ehemaliger UN-Generalsekretär sagte Kofi Annan einmal: „Ohne gute Daten sind wir im Blindflug unterwegs. Was man nicht sehen kann, kann man auch nicht lösen.“ Weltweit sind über drei Milliarden Menschen einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt, weil die Daten zur Wasserqualität nicht ausreichend sind. Über die Wasserverschmutzung wissen wir immer noch zu wenig. Das betrifft vor allem Mikroplastik – für das menschliche Auge fast unsichtbare Kunststoffpartikel. Aktuell erfordern die Erkennung und Analyse von Mikroplastik einen hohen manuellen Aufwand und dauern oft mehrere Stunden. Die Messungen basieren auf Stichproben und sind nicht genormt. Es werden dafür teure und komplexe Labormaschinen benötigt und Ergebnisse lassen sich kaum weltweit vergleichen. Was AquaVision anbieten möchte, ist eine standardisierte, skalierbare und automatisierte Erkennung und Messung von Mikroplastik. Wie können wir das erreichen? Zuerst beginnen wir mit der Entwicklung einer Software, die uns die Erkennung von Mikroplastik und die Unabhängigkeit von manuellen Prozessen ermöglicht. Durch den Einsatz von Machine Learning und Computervision möchten wir sichere Angaben zur Anzahl, Identität und Größe von Mikroplastik erstellen. 

Wer ist die Zielgruppe?

AquaVision richtet sich an Forschungsinstitute, Labore, Einrichtungen und an die Unternehmen aus der Industrie. Diese sind aufgrund kommender Vorschriften verpflichtet, Daten zu Mikroplastik zu melden.

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Für mich war Stealth Mode eine großartige Gelegenheit, das Konzept von AquaVision voranzubringen. Der Vorteil des Programmes liegt definitiv im ausgewogenen Zusammenwirken von praktischen Workshops und großartigen Expert:innen. Auch die Zugehörigkeit zur Factory Berlin Community, an die man sich jederzeit für Unterstützung und Feedback wenden kann, ist ein großer Vorteil.

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogrammes? 

Man fängt mit der Bewerbung an, indem man ein Online-Formular ausfüllen und ein Pitch Deck senden muss. Die Bewerbung ist wirklich einfach und reibungslos – ich kann allen Gründer:innen in der Frühphase nur empfehlen, sich dafür zu bewerben. Wir sind oft unsicher, ob wir alle Voraussetzungen des Programms erfüllen, doch versuchen lohnt sich. Sollte es nicht klappen, kann man sich immer noch weitere Tipps für den Bewerbungsprozess bei verschiedenen Startup-Programmen holen. So ist man besser auf den Bewerbungsprozess vorbereitet und man kann sich ein Bild davon machen, welche Fragen gestellt werden. Sobald man angenommen wurde, gibt es ein Kick-off-Event und verschiedene Workshops mit Top-Expert:innen aus der Branche. Bei Stealth Mode hat mir wirklich gut gefallen, dass der Terminplan nicht überlastet war und sich gut an die Bedürfnisse von Gründer:innen in der frühen Phase angepasst hat. Die Workshops fanden zweimal pro Woche abends statt, was sich problemlos in den vollen Terminkalender integrieren ließ.

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt?

Die Unterstützung von Mentor:innen war wirklich großartig. Das Factory Berlin Team hat sich wirklich viel Mühe gegeben, Mentees mit den am besten passenden Mentor:innen aus der Branche und mit den besten Erfahrungen zusammenzubringen. Meine Mentorin war Lubomila Jordanova von Plan A. Ich bin Lu sehr dankbar für ihre Unterstützung und für ihren guten Rat. Es war fantastisch, eine solch großartige Expertin an der Seite zu haben, die dabei hilft, den Fokus zu behalten und die Umsetzung von Ideen schnell zu validieren.

Wo siehst du dich und dein Startup in fünf Jahren? 

Es fühlt sich an, als wären fünf Jahre eine lange Zeitspanne, wenn man sich noch in ganz früher Phase befindet. Man sollte jedoch eine anspruchsvolle Vision haben, die zuerst für einen selbst und dann für das Team bahnbrechend sein wird. Ich möchte AquaVision gerne als Pionier bei der Erkennung und Messung von Mikroplastik sehen, indem es internationale Richtlinien festlegt und Entscheidungsträger:innen und der Industrie ermöglicht, anhand unserer Daten umsetzbare Beschlüsse zu fassen.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründer:innen mit auf den Weg geben?

Bleib resilient: Es gibt viele Höhen und Tiefen auf dem Weg zur Gründung. Auf LinkedIn erscheinen Hunderte von Beiträgen von Gründer:innen, die Erfolge feiern. Das darf dich aber nicht zu sehr überwältigen, denn hinter jedem Erfolg sind viele Fehlschläge zu finden.

Gut zuhören, doch auch kritisch bleiben: Mit möglichst vielen Menschen und Expert:innen über die Idee sprechen, doch das Feedback kritisch betrachten. Validiere und vergleiche deine Einsichten, aber ziehe nicht zu früh ein Urteil.

Schnell handeln und Produktivität messen: OKRs festlegen und regelmäßig auswerten, in kleinen Schritten vorgehen und keine Angst haben, sich umzuorientieren.

Wir bedanken uns bei Natalia Walentynowicz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lerne möglichst früh zu delegieren und abzugeben!

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Dearest digitales Beziehungscoaching

Digitales Beziehungscoaching von Dearest – individuelle Beratung durch ausgebildete Coaches – alles per Smartphone

Stellen Sie sich und das Startup Dearest doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Katharina Wäschenbach und ich bin Mitgründerin von Dearest. Dearest ist eine digitale Lösung, die ohne große Hürden professionellen und schnellen Zugang zu Beziehungscoaching bietet – sowohl für Paare, als auch für Singles.


Partner:innen und Beziehungen über Dating-Apps zu finden, war nie leichter als heute. Ein paar mal swipen, die richtigen Worte finden und mit etwas Glück läuft die Sache. Doch niemand zeigt uns, wie wir diese Beziehungen auf eine gesunde Weise führen können. Bei all den Informationen, die das Internet bietet, gibt es nur wenige Möglichkeiten, schnellen und unkomplizierten Zugang zu Beziehungsfragen, die professionelle Beratung benötigen, zu bekommen. 

Klassische Paartherapie und Coaching sind mit langen Wartezeiten und hohen Kosten verbunden und damit nur für eine kleine Zielgruppe zugänglich. Dearest bietet einen einfachen und niedrigschwelligen Zugang zu Antworten auf Beziehungsfragen und zur individuellen Beratung durch ausgebildete Coaches – alles per Smartphone.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Ich habe schon früh danach gestrebt, irgendwann mein eigenes Ding zu machen, selbst zu gründen. Das liegt sicher auch daran, dass meine Eltern Unternehmer sind. Ich bin also mit dem Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum aufgewachsen. Ich habe Media Management, Global Governance & Management mit Schwerpunkt auf Human Resources studiert und dann eine Weiterbildung zur Paartherapeutin gemacht. Schon damals, als ich noch in diesem Beruf praktizierte, fiel mir auf, dass es keine guten digitalen Lösungen für den Umgang mit Beziehungsfragen und -problemen gibt. Während der Corona-Pandemie hat das Thema dann zusätzlich an Relevanz gewonnen. Ich habe festgestellt, wie alle um mich herum – Freunde, Familie, Kolleg:innen – sich mit dem Thema Beziehungen auseinandergesetzt haben und welche Auswirkungen die Pandemie auf Beziehungen hatte, nicht nur auf die romantischen, sondern auch auf Beziehungen in der Familie und am Arbeitsplatz.

Das hat mir und meinem Mitgründer Lukas dann den letzten Anstoß gegeben, um Dearest zu gründen und so den Zugang zu Beziehungscoaching zu demokratisieren und darüber aufzuklären, welche Wege es gibt, an Beziehungen zu arbeiten und ihre Qualität zu verbessern.

Was war bei der Gründung von Dearest die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung auf unserem bisherigen Weg war – und ist noch immer – die Entstigmatisierung von Beziehungsproblemen. Im Schnitt warten Paare sechs Jahre, bis sie sich dazu entschließen, gemeinsam in Therapie oder zum Coaching zu gehen. Oft sind die Probleme dann leider schon sehr verhärtet. Wir wollen ein Umdenken erreichen und bewirken, dass Menschen sich präventiv um die Gesundheit und Qualität ihrer Beziehungen kümmern, damit es gar nicht erst zu Problemen kommt.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Mit einer Idee los zu legen, wenn noch nicht alles klar definiert und perfekt ist, ist doch eigentlich gerade das Spannende! Man legt mit einer Hypothese los und testet, ob die Lösung hunderte oder eher hunderttausende von Nutzer:innen anspricht. Sie Schritt für Schritt kennenzulernen macht unheimlich viel Spaß. Mit Hilfe von User-Testing entwickelt man die Lösung dann immer weiter und lernt auf diese Weise unheimlich viel Neues über das eigene Herzensthema. 

Welche Vision steckt hinter Dearest?

Wir wollen dazu beitragen eine Welt zu schaffen, die Menschen ermutigt, Beziehungen auf der Grundlage von Authentizität und Selbstfürsorge aufzubauen und dabei Ganzheit mit sich selbst und anderen zu finden. Unser Ansatz ist wissenschaftlich fundiert: wir arbeiten mit Methoden aus der Kognitiven Verhaltenstherapie, systemischem Coaching und der Emotion focussed Therapy (EFT). Langfristig wollen wir der erste Ansprechpartner für alle Fragen rund um soziale Beziehungen werden – jedoch nicht als Paarlösung, sondern für Einzelnutzer:innen. 

In meiner Zeit als Paartherapeutin habe ich immer wieder erlebt, wie zwei Menschen versuchen, das Trauma des einzelnen gemeinsam zu lösen und das funktioniert einfach nicht.

Wer ist die Zielgruppe von Dearest?

Dearest richtet sich an Menschen jeden Alters, die offen gegenüber digitalen Lösungen sind und präventiv etwas für die Gesundheit und die Qualität ihrer Beziehungen tun wollen. Aktuell liegt die Altersspanne unserer Nutzer:innen zwischen Mitte 20 und Mitte 30. Die Mitte-20-Jährigen von heute haben einen viel ausgeprägteren Zugang zu sich selbst viel präsenter und auch die Offenheit gegenüber digitalen Gesundheitslösungen ist groß. 74% der Millennials können es sich vorstellen, digitale Unterstützung zur Verbesserung ihrer mentalen Gesundheit in Anspruch zu nehmen. Wir wollen diese Chance nutzen und proaktiv der jungen Generation dabei helfen, gesunde Beziehungen zu führen und damit ihre Lebenszufriedenheit zu steigern.

Wie funktioniert Dearest?

Dearest nimmt Nutzer:innen auf eine digitale Lernreise mit, in deren Verlauf sie lernen, ihre Beziehungen Schritt für Schritt zu verbessern. Während des Onboarding-Prozesses helfen wir ihnen dabei, zu identifizieren, welche Beziehungsthemen sie gerade umtreiben. Im Bereich “Grow” erhalten sie Übungen, Tests und weiterführende Artikel, die auf genau diese Bedürfnisse zugeschnitten sind. Im Bereich “Talk” geht es dann in den Austausch mit unseren Coaches. In einem kostenfreien Erstgespräch evaluieren sie die konkrete Problemstellung, damit ein fachgerechtes, individuelles Coaching erfolgen kann. Im Bereich “Reflection” geht es dann darum, das Gelernte zu reflektieren und im Alltag anwenden zu können.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Auf dem deutschen Markt gibt es bislang keine andere digitale Lösung, die weiterführende Inhalte zum Thema Beziehungen und persönliche Coaching-Sessions mit professionellen Paartherapeut:innen kombiniert. In der Regel findet Beziehungsberatung noch immer in einer Praxis statt und das ist einfach nicht mehr zeitgemäß: Spätestens seit der Corona-Pandemie hat das Interesse der Menschen an der digitalen Arztkonsultation stark zugenommen. Außerdem ist es oft hilfreicher, erst einmal alleine mit einem Coach zu sprechen, anstatt in der Paarkonstellation. Darüber hinaus gibt es kaum eine Beziehungsberatung, die auch Singles anspricht. Dabei kann es gerade auch für Singles sehr hilfreich sein, sich bewusst zu machen, was sie eigentlich von einer potentiellen Beziehung erwarten und wie sie das am besten kommunizieren können. 

Dearest, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir die führende Lösung für digitales Beziehungscoaching sein. Dearest wird dazu beitragen, das Beziehungscoaching gesellschaftsfähig wird und Menschen sich ohne Scham darüber austauschen können. Das Demokratisieren und Normalisieren von Herausforderungen und Problemen in Beziehungen wird ihre Qualität verbessern – egal ob in Form von Partnerschaften, Freundschaften, Familien oder am Arbeitsplatz. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

In meinem Netzwerk mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Frauen viele Selbstzweifel haben und Misserfolge und Kritik sehr zu Herzen nehmen, das gilt auch für mich persönlich. Es gehört dazu, mit Zurückweisung zurechtzukommen, man darf sich davon allerdings nicht bremsen lassen. Das muss man unbedingt lernen, sonst ist das Leben als Gründer:in sehr herausfordernd. 

Was mir auf meinem bisherigen Weg unheimlich geholfen hat: Ein “Sounding Board”, also eine Gruppe vertrauter Gründer:innen, mit denen ich mich offen über diese Herausforderungen austauschen kann und die auch ihre persönlichen  Erfahrungen teilen. Zu wissen, dass ich mit meinen Sorgen und Ängsten nicht alleine bin, hilft ungemein und gibt mir Kraft.

Mein dritter Tipp: Lerne möglichst früh zu delegieren und abzugeben! Das ist gerade als Gründer:in schwer, schließlich startet man meist allein oder zu zweit und hat zunächst die Kontrolle über so gut wie alle Bereiche und Belange des Unternehmens. Auch wenn das Unternehmen wächst, fühlt man sich in der Verantwortung und will die Kontrolle behalten, aber auf Dauer funktioniert das natürlich nicht. Die Thema Team und Unternehmenskultur spielen da eine wichtige Rolle: Wenn ich weiß, dass die Leute zu hundert Prozent hinter meiner Idee stehen, kann ich auch leichter Aufgaben abgeben.

Wir bedanken uns bei Katharina Wäschenbach für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Nicht für das Geld, sondern von Herzen kreieren

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Zaya Stealth Mode Factory Berlin Nadeya Hassan mindfulness

Das Startup Zaya ist Teil des Stealth Mode Förderprogrammes der Factory Berlin: In diesem Interview erzählt die Gründerin Nadeya Hassan mehr über sich und ihr Unternehmen.

Stell dich und dein Startup doch kurz unseren Leser:innen vor! 

Ich bin Nadeya Hassan, Co-Founderin und CEO von Zaya. Zaya ist eine Plattform für das mentale Wohlbefinden, sie kombiniert die Vorteile von XR/VR und Mindfulness-Praktiken, um ein immersives, therapeutisches Erlebnis zu erzeugen, das einen nicht durch Drogen verursachten, semi-psychedelischen Effekt hat.

Warum hast du dich entschieden, ein Unternehmen zu gründen? 

Meine Leidenschaft für die Körper-Geist-Verbindung, die veränderten Bewusstseinszustände und Mindfulness-Praktiken entwickelte sich, als 2012 mein Vater mit Krebs diagnostiziert wurde. Nach seinem Tod im Jahr 2017 überwältigten mich tiefe Trauer und Verlustgefühle, die mich dazu bewegten, eine therapeutische Praktik zu entwickeln, die eine Kombination aus Meditation, Kunst, Bewegung und Musik darstellt. Nach nun zehn Jahren auf der Reise durch diese Praktiken, habe ich das Potenzial für Selbst-Transzendenz und Bewusstsein entdeckt und erkannt, wie sie die mentalen, somatischen und psychologischen Zustände beeinflussen können.

In bestimmter Weise ausgeübt, ermöglichen sie semi-psychedelische und veränderte Zustände bis hin zur Ego-Auflösung. Dadurch kann die Realität mit einem ganz neuen Blick und einer anderen Denkweise wahrgenommen werden. Durch mehrere Trainings in östlichen Heilpraktiken, drei Jahre Marktforschung und mehr als hundert Interviews mit Expert:innen, von integrativen Ärzt:innen in den Vereinigten Staaten bis hin zu nepalesischen Schaman:innen im Himalaya, entstand aus meinen intensiven Recherchen und persönlichen Erfahrungen schließlich das Konzept von Zaya.

Was war bei der Gründung von Zaya die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung war für mich, meine Angst zu überwinden, etwas aufzubauen, das zu 100 Prozent mit mir selbst, meinen Leidenschaften und meinem Selbstwertgefühl übereinstimmt. Es war sehr beängstigend und sensibel, mein Konzept von Zaya zu verkünden, denn es basiert rein auf meinem eigenen Leben und meinen persönlichen Erfahrungen. Und es fühlte sich an, als ob ich einen sehr bedeutenden und tiefen Teil meines Selbst vor der Welt offenlegen würde. Es war wie ein Auftritt auf der Bühne und ich wusste nicht, ob die Zuschauer:innen mich auspfeifen oder feiern würden für die Person, die ich bin. Sehr lange wusste ich, dass ich Zaya erschaffen wollte – doch ich hatte zu große Angst vor Ablehnung oder davor, dass die Investor:innen mich für verrückt halten würden, da die Idee ja etwas tabuisiert und unkonventionell ist.

Zaya ist mehr als nur eine durchschnittliche App für Meditation

Zaya verwendet wissenschaftliche Methoden und Tools und ermöglicht den Nutzer:innen etwas zu erleben, was sie bisher vielleicht noch gar nicht für möglich hielten. Ich selbst hatte damals einfach zu viel Angst, mich voll und ganz darauf einzulassen und dies mit anderen zu teilen. Das liegt daran, dass wir in einer Welt leben, in der man immer das Gefühl hat, man müsse sich der „Norm“ anpassen und sollte nicht zu sehr aus der gesellschaftlichen Norm fallen.

Um kurz zu sein: Ich musste erst lernen mich selbst zu lieben, wohlzufühlen und keine Angst vor Ablehnung zu haben, bevor ich mich ganz auf das Konzept von Zaya konzentrieren konnte. Die größte Herausforderung bestand für mich darin, mich nicht davor zu fürchten, was die anderen von meiner Idee hielten. Vielmehr ging es darum, etwas aufzubauen, was ich wirklich liebe und dem ich mich den Rest meines Lebens widmen kann! Das hat zwar eine Weile gedauert (zwei Jahre um genau zu sein), doch jetzt bin ich am Ziel!

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Unbedingt! Man muss einfach nur etwas anfangen – und es muss nicht unbedingt ein Produkt sein. Als ich über das Konzept nachdachte, startete ich Online-Events und einen Podcast, in dem ich Gesundheitsexpert:innen zu unterschiedlichen Themen wie Neurowissenschaft, psychedelischen Substanzen und Mindfulness interviewte. So konnte ich mein Publikum und meine Mailingliste aufbauen. Das gab mir auch eine gute Validation und ein gutes Gefühl für meinen Zielmarkt. 

Welche Vision steckt hinter Zaya?

Mit der Kraft von Wissenschaft, Kunst und Mindfulness möchten wir anderen dabei helfen, tiefe Transformation und Heilung zu erfahren. Wir möchten gerne ermöglichen, dass Menschen sich mit sich selbst und anderen verbunden fühlen – und zwar weltweit. 

Wer ist die Zielgruppe?

Personen die unter Stress, Ängsten und Depressionen leiden

Personen, die nach einem holistischen, nicht-pharmazeutischen Behandlungsansatz für ihre mentale Gesundheit suchen 

High-Performer:innen, die gerne in einen Flow-Zustand kommen möchten

Fortgeschrittene Meditierende und Mindfulness-Praktizierende

Warum hast du dich für das Stealth Mode Förderprogramm beworben? 

Ich fand es toll, dass der Fokus bei dem Stealth Mode Programm auf Frauen, nicht-binäre und andere unterrepräsentierte Gründer:innen gesetzt wird. Statistisch gesehen kann es sehr schwierig sein, als Woman of Color mit einem Early-Stage-Startup Unterstützung zu bekommen. Das Programm hat mir die Hoffnung gegeben, die ich brauchte, um etwas über die Gründung eines Startups zu lernen, was mir sonst nie beigebracht wurde. Zuvor musste ich immer alles googeln, um herauszufinden, welche Prozesse ich beachten oder worauf ich mich konzentrieren sollte. 

Wie ist der Ablauf des Stealth Mode Förderprogrammes? 

Erst bewirbt man sich online und nachdem das Factory Berlin Team alle Bewerbungen sorgfältig überprüft hat, entscheidet es sich für teilnehmende Startups. Dann folgt ein Onboarding-Event, bei dem wir alle anderen Gründer:innen (Mentees) und Mentor:innen kennenlernen. Drei Monate lang werden Workshops abgehalten und am Ende dieser Zeit haben wir unsere Projekte vor einer Investor:innen-Jury gepitched. 

Wie werdet ihr von den Mentor:innen unterstützt? 

Sie begleiten uns in allen Bereichen, von OKRs bis zum Branding, und bringen uns bei, wie wir staatliche Förderungen beantragen und unsere Pitchdecks verbessern können. Daneben wurden uns individuell Mentor:innen zugewiesen, die in den entsprechenden Bereichen tätig sind. Mit ihnen können wir uns regelmäßig treffen.

Wo möchtest du am Ende des Stealth Mode Förderprogrammes stehen? 

Nach unserem Stealth Mode 4.0 Demo Day haben mich viele interessierte Menschen kontaktiert, die mit mir zusammenarbeiten oder potenziell investieren möchten, was wirklich toll ist! In den nächsten Monaten werde ich alle Kenntnisse, die ich im Programm erworben habe, nutzen, um meine Pre-Seed Runde zu starten. Nach der Erstellung unseres MVP steht auch noch viel Forschung an. Wir werden also in den nächsten Monaten viel mit Fundraising und R&D zu tun haben.

Wo siehst du dich und dein Start-up in fünf Jahren? 

Ich sehe eine sehr starke Marke, die wir weltweit etabliert haben. Sobald VR durch die Einführung des Metaverse mit seinem prognostizierten Marktwachstum zugänglicher wird, sehe ich uns in der VR angekommen. Aktuell möchten wir Zaya so zugänglich wie möglich machen und dabei die VR-Komponenten in ein 2-D-Erlebnis mit Sound und Visual Art einbinden.

Welche 3 Tipps würdest du angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Nicht für das Geld, sondern von Herzen kreieren.

Kümmere dich in erster Linie um deine Grundbedürfnisse. Als Leader musst du dafür sorgen, dass deine finanzielle Sicherheit, deine mentale und emotionale Gesundheit sowie deine Beziehungen im Einklang stehen, um grounded führen zu können.

Je früher die Investor:innen in dein Projekt involviert sind, desto größer ist ihre Kontrolle und ihre Beteiligung pro Euro. Wenn du wirklich an dein Start-up glaubst, solltest du zuerst in deine Kasse schauen, noch bevor du nach einer Außenfinanzierung suchst.

Wir bedanken uns bei Nadeya Hassan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

An den Erfolg der Idee zu glauben

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durakstars durak kartenspiel

Auf Durakstars spielt man das  russische Kartenspiel Durak (deutsch „Dummkopf) online um Echtgeld

Stellen Sie sich und das Startup Durakstars doch kurz unseren Lesern vor!

Ich heiße Waldemar Kutsch und bin der Gründer und Inhaber von Durakstars. Bei uns spielt man das russische Kartenspiel „Durak“ (deutsch „Dummkopf) online um Echtgeld. Die User haben die Möglichkeit jederzeit eins gegen eins zu spielen. Zusätzlich veranstalten wir täglich Turniere.

(Wir veranstalten täglich Turniere und es gibt jederzeit die Möglichkeit eins gegen eins zu spielen. Unsere User sind ausschließlich natürliche Personen, d.h. wir verzichten auf die Nutzung von Bots.)

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Mit der Gründung von Durakstars habe ich mir die Träume erfüllt, etwas Eigenes zu erschaffen und mein eigener Chef zu sein. Seit klein auf spiele ich das Kartenspiel „Durak“. Durch die Gründung von Durakstars, habe ich die Möglichkeit unabhängig an einer Sache zu arbeiten, die mir Spaß macht.

Welche Vision steckt hinter Durakstars?

Unsere Vision ist es eine globale Plattform für das Spiel Durak zu sein, wo die Mitspieler durch Logik und Spaß Geld dazuverdienen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung für einen einfachen Angestellten wie mich, war natürlich das nötige Startkapital zu beschaffen. Keine der angefragten Banken wollte mein Geschäftsmodell mit einem Gründerkredit fördern. Denn sobald man erfuhr, dass es sich um ein Kartenspiel mit Echtgeld handelt, wurde kein Kredit gewährt. Aus diesem Grund war ich gezwungen einen privaten Kredit aufzunehmen, um mir meinen Traum erfüllen zu können.

Eine weitere Herausforderung war, einen Programmierer zu finden, der meine Idee realisieren konnte. Zum einen wurden spezielle Kenntnisse gebraucht und zum anderen hatte ich ein begrenztes Budget, sodass ich mir keine Agentur für Programmierung leisten konnte.

Aktuell sind wir mit der Problematik konfrontiert, dass unsere User nicht immer einen Mitspieler haben, da diese nicht zeitgleich online sind.

Wer ist die Zielgruppe von Durakstars?

Jede Person ab 18 Jahren, die das Kartenspiel „Durak“ um Echtgeld spielen möchte.

Wie funktioniert Durakstars? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Nach der kostenlosen Registrierung bei „Durakstars“, zahlt man Echtgeld auf sein Spielerkonto ein und kann sofort durchstarten, entweder nimmt man an den Turnieren teil oder spielt einfach gegen einen anderen Spieler. Dabei kann man den Spieleinsatz zwischen 0,00 € und 100,00 € festlegen.

Zurzeit sind wir das einzige Unternehmen, welches das Kartenspiel „Durak“ online um Echtgeld anbietet. Es handelt sich um ein Geschicklichkeitsspiel, sodass beim Spielbeginn die Gewinnchancen gleich hoch sind. Jeder Gewinn ist in Deutschland zu 100% steuerfrei.

Im Unterschied zu anderen online Kartenspielanbietern verzichten wir auf Bots. Jedes Spiel bzw. Turnier findet nur zwischen realen Personen statt. Die Spieler brauchen nicht auf Glück zu hoffen, denn ihr Können entscheidet über Sieg oder Niederlage. Die Gewinner können sich jederzeit die Gewinne kostenlos auszahlen lassen.

Durakstars, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Unser Ziel ist es ein globales und börsennotiertes Unternehmen zu werden. In fünf Jahren haben wir eine große Spielercommunity, sodass wir unsere Turniere stündlich veranstalten können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist nicht nur wichtig hinter der Geschäftsidee zu stehen, sondern auch an den Erfolg der Idee zu glauben.

Je detaillierter der Businessplan ausformuliert ist, desto einfacher wird die Umsetzung der Geschäftsidee.

Man sollte sich nicht von anderen Personen „Kritikern“ davon abhalten, die eigene Idee in die Realität umsetzen zu lassen.

Titelbild: pixabay

Wir bedanken uns bei Waldemar Kutsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Stock world  – Nur Mut zur Disruption

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tokenisierung blockchain

Tokenisierung bringt radikale Veränderungen 

Die Tokenisierung – was verbirgt sich genau hinter diesem Zauberwort? Warum sind Blockchain und Co in der heutigen Zeit unsagbar wichtig? Sie können mit der Tokenisierung die Möglichkeit nutzen, Real Assets in virtuelle Einheiten einzuteilen, die dann über die Blockchain gehandelt werden. Nach der Meinung von vielen Experten wird dies die Kapitalmärkte sowie die gesamte Finanzindustrie radikal verändern. Die Tokenisierung von Assets  (Anlageklassen) ermöglicht es aber auch privaten Investoren, kleine Einheiten von realen Vermögenswerten zu handeln. Die Technologie erweitert das Anlageuniversum zudem für institutionelle Investoren.

Letztendlich schafft sie neue Opportunitäten für jeden. Doch was sollten Sie wissen, damit Sie einen Vermögenszuwachs erzielen können? Jetzt kommen die Finanzexperten Christin und Patrick von Kull und Partner ins Spiel. Sie unterstützen Menschen, im Bereich der Finanzen das richtige Mindset zu entwickeln. Das hilft, finanziell zielführende Entscheidungen zu treffen. So können Jung und Alt aus der Krise als Gewinner hervorgehen. Im Februar 2019 wanderten Christin und Patrick nach Bulgarien aus. Sie betreiben erfolgreich ein Online Business.

So lag der Gedanke nah:

„Das können wir auch von überall auf der Welt“. Das Ziel bestand darin, an den schönsten Stränden der Welt ein Business remote aufbauen. Nachdem zu Beginn alles hervorragend lief, kam plötzlich alles anders: Die aufgrund des Investments aufgebauten Rücklagen (diese lieferten den monatlichen Cashflow) sind plötzlich durch einen Kursverfall dahingeschmolzen. In weniger als 4 Wochen brach ihnen ihre Haupteinnahmequelle weg. Die beiden verloren ca. 1 Million Euro, darunter 8 Bitcoin. Der monatlicher Cashflow im 5-stelligen Bereich ging von Jetzt auf Gleich. gegen Null!  Dabei gab es Monate, in denen Christin und Patrick 400 Stunden und mehr gearbeitet haben. Sie verdienten unter 1.000 Euro. Doch wer aufgibt, hat schon verloren. Die beiden wussten: „Wir glauben an das Gesetz der Anziehung. Das, was wir aussenden, bekommen wir wieder zurück!“ 

Heute, weniger als ein Jahr später, haben sie sich einen monatlichen Cashflow von über 50.000 € aufgebaut. Dieser steigt zurzeit täglich an. Das Leben der beiden Deutschen hat sich um 180 Grad gedreht. Worin lag das Geheimrezept für den Erfolg? Mehr dazu verrät Ihnen jetzt der Finanzprofi Patrick Bruennet in diesem Gastbeitrag.

Krisen machen stark – halten Sie durch 

Das Auf und Ab rund um Blockchain erleben wir immer wieder einmal. Blicken Sie sich ruhig die Charts der Vergangenheit an. Diese sind wegweisend für die Zukunft. Sie lernen dabei unter anderem, dass die Kurssprünge rund um den Bitcoin oft innerhalb weniger Tagen sehr groß sind. Denken Sie also immer daran: Die Schwankungsbreite, sprich, Volatilität, sollten Sie bei der Tokenisierung immer berücksichtigen. Schlussendlich haben Christin und Patrick nichts anderes getan, als ihr eigenes Konzept umzusetzen. Sie warteten ab und gaben in Krisen nicht auf. Deshalb haben sie ihr Konzept „Krisenpaket“ genannt.

Beginnen Sie mit kleinen Investitionssummen 

Wer sich mit Kryptowährungen und Co beschäftigt, sollte sich erst einmal umfassend darüber informieren. Doch das Internet bietet hervorragende Quellen, ein Gespür für Blockchain und Co zu finden. Damit Sie nicht Ihr gesamtes Vermögen schnell in den Keller rutschen sehen (was bei vielen Menschen Existenzängste hervorrufen könnte) gilt folgender Tipp: Beginnen Sie mit kleinen Summen! Sie können über die Finanzportale sogar zu Beginn nur 200 Euro oder noch weniger Geld anlegen. Ganz nach dem Motto „learning by doing“ finden Sie so Zugang zum Markt.

Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb

Diversifikation ist schon lange ein gängiger Begriff, den jeder Investor kennen sollte. Streuen Sie immer, wenn Sie das Risiko minimieren möchten, Ihr Vermögen. Verschiedene Assets wie Kryptowährungen, Aktien, andere Waren wie Kunst, Immobilie und Co bieten Sicherheit. Wer alles aufs gleiche Pferd setzt, kann schnell baden gehen.

Realisieren Sie auch kleine Gewinne

Was spricht dagegen, sich auch an kleinen Anlage erfolgen zu freuen und diese zu realisieren? Setzen Sie sich am Anfang Ziele, die Sie erreichen möchten. Wenn Sie diesen Kurssprung, zum Beispiel von 20 %, erreicht haben, dann werden Sie bitte nicht gierig. „Gier frisst Hirn“ ist für jeden Spekulanten eine Weisheit, die er nie vergessen darf.!

Denken Sie langfristig

Wenn Sie an das Beispiel von Patrick Bruennet denken, dann wird schnell klar: Verluste und Gewinne geben sich an der Börse die Hand! Denken Sie immer daran, dass Sie bei der Tokenisierung auch Ihr Geld auch zu 100 % verlieren können. Es gibt keine großen Chancen bei der Vermögensanlage, die Sie ganz ohne Risiko nutzen können. Denken Sie immer an das Große und Ganze, wenn Sie nachhaltig Erfolge feiern möchten. Die Kursschwankungen rund um den Bitcoin und Co können Sie dafür verwenden, um auch in der Zukunft die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen!

Fazit

Wenn auch Sie im Jahr 2022 als Gewinner aus der Krise hervorgehen möchten, dann können Sie die Profis Patrick und Christin gerne einmal persönlich kontaktieren. Sie werden Ihnen Ihre Erfolgsrezepte verraten, die auch Sie in Sachen Vermögensanlage nach vorne bringen. Ihr Motto lautet: „Gib niemals, niemals, niemals, niemals, gibt niemals auf!“ 

Titelbild: stock.adobe.com – Sergey Nivens

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Mit diesen 5 guten Vorsätzen sollten Unternehmerinnen ins neue Jahr starten

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Unternehmerinnen

Dass Unternehmerinnen in der Wirtschaftswelt in der Unterzahl sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Zudem halten sie sich häufig selbst zurück, weil sie sich nicht genug zutrauen. Den Selbstzweifeln kann man mit guten Vorsätzen im neuen Jahr allerdings entgegenwirken, sagt Jessica Verfürth.

„Wird man sich seiner negativen Gedanken erst bewusst, können neue Meilensteine erreicht werden.“ Sie ist Business Mentorin, Speakerin und Bestsellerautorin und verrät Ihnen gern in einem Gastbeitrag 5 Vorsätze für Unternehmerinnen, um positiv ins neue Jahr zu starten.

1. Die eigene Einstellung verändern

Viele Frauen glauben, dass sich ihr Unternehmen nur mit langer und harter Arbeit aufbauen lässt. Natürlich braucht es den Fokus auf die gewinnbringende Strategie, doch das Business muss auch Spaß machen bei der Umsetzung der geplanten Business Steps.

Denn nur mit genügend Einnahmen ist es möglich, das Business wie gewünscht und mit Leichtigkeit erfolgreich zu führen.

2. Ambitionierte Ziele führen zum Erfolg

Neben dem Spaß müssen aber auch die Zahlen des Unternehmens stimmen. Hier zeigen sich viele Unternehmerinnen leider etwas fantasie- und mutlos: Der einmal erreichte Cashflow wird nicht mehr gesteigert und wir verharren in einer neu geschaffenen Komfortzone. Aber was einmal gelungen ist, lässt sich doch sicherlich wiederholen. Entsprechend sollten diese Ziele nach und neu justiert werden. Zumeist genügt es dafür schon würdest du ein wenig die eigenen Strategien zu verändern, das Budget für Ad-Kampagnen zu erhöhen, vielleicht auch die Preise für das Angebot anzuheben. Geringe Maßnahmen, mit denen sich das neue Ziel erreichen lässt.

3. Das Unternehmen auf das nächste Level heben

Nicht immer ist es ganz einfach, den einmal beschrittenen Weg zu verlassen und Neues zu wagen. Wer seinem Unternehmen aber neue Dimensionen verleihen und ehrgeizige Ziele erreichen möchte, kommt nicht umhin, ein wenig die eigene Komfortzone zu verlassen. Gerade der Perfektionismus hindert viele Unternehmerinnen daran, ihr Business auf das nächste Level zu heben. Ratsam ist es daher, nicht alle anfallenden Aufgaben selbst auszuführen. Hier bietet es sich an, einzelne Tätigkeiten zu delegieren. Und vor allem: Nicht alles muss perfekt laufen. Einfach machen und Fehler auf dem Weg optimieren.

4. Von erfolgreichen Unternehmen lernen

Bei vielen Unternehmerinnen zeigt sich eine gewisse Emanzipation von ihren männlichen Kollegen. Das ist an sich eine gute Einstellung, die zum Erfolg führen kann. Dennoch können immer wieder Hürden im Weg stehen. In solchen Fällen sollte sich niemand scheuen, sich Anregungen und Inspirationen von solchen Unternehmen zu holen, die diese Probleme schon gemeistert haben. Und wenn es sich dabei um Unternehmen handelt, die von Männern geführt werden, dann muss das kein Hinderungsgrund sein. Letztlich sollte immer versucht werden, von den Besten der Branche zu lernen. Wobei sich weibliche Führungsfähigkeiten deutlich von den männliche unterscheiden und es deshalb ratsam ist, sich eine BusinessMentorin zu suchen, die den weiblichen Verstand kennt und all die Businessprozesse simple runterbricht.

5. Die Fokussierung auf den Erfolg

Dem Erfolg werden aber zuweilen auch private Probleme im Wege stehen. Vieles davon kann nicht ignoriert werden. Und nicht immer ist es ganz einfach, sich wirklich ausnahmslos auf das eigene Unternehmen zu fokussieren. Dennoch darf das Ziel des angestrebten Erfolges nicht darunter leiden, immerhin könnten Rückschritte das gesamte Business gefährden. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit dem Aufbau von internen Business- und Vertriebsstrukturen zu befassen sowie sich die Zeit für die adäquate Schulung von Mitarbeitern zu nehmen, damit das Business nicht unter den privaten Problemen leidet. Das ist der Garant dafür, dass das Unternehmen weiter funktioniert auch wenn das Leben seinen Lauf nimmt. 

Autor:

Jessica Verfürth ist Business-Mentorin für Scannerladies (das sind viel interessierte und viel talentierte Frauen). Mit ihrem Bosslady Imperium berät sie Coaches und Beraterinnen die ihr Geschäft auf Wachstumskurs bringen möchten. Onlinestrategien, Verkaufspsychologie und die Automatisierung von Prozessen stehen bei ihrer Beratung im Mittelpunkt. 

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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