Samstag, Juni 6, 2026
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EnerVenue holt 300 Millionen und neuen CEO

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EnerVenue Energiespeicherlösungen Finanzierungsrunde EnerVenue CEO Henning Rath

EnerVenue, Pionier für lithiumfreie Energiespeicher, ernennt den international renommierten Technologie Manager Henning Rath zum CEO und schließt die Aufstockung seiner Series B Finanzierungsrunde um 300 Mio. US Dollar unter der Führung von Full Vision Capital ab. EnerVenue Holdings Ltd Anbieter von Energiespeicherlösungen, die als langlebige Infrastruktur konzipiert sind, ernennt Henning Rath zum Chief Executive Officer und gibt die Aufstockung seiner Series B Vorzugsaktienfinanzierung um 300 Mio. US Dollar bekannt. Die Finanzierungsrunde, bei der ein weiterer neuer Investor hinzukommt, wurde von Full Vision Capital geleitet. Sie unterstreicht das Vertrauen in den Innovator für Energiespeichertechnologie.

Neuer CEO und erfolgreiche Finanzierungsrunde

Rath ist ein international anerkannter Technologie Manager, der sich durch den Aufbau von Milliardenunternehmen ausgezeichnet hat und über fundierte Fachkenntnisse im globalen Energiesektor verfügt. Unter seiner Leitung gelang EnerVenue dieser bedeutende Finanzierungserfolg. Das Kapital wird den Ausbau des Unternehmens vom Hersteller fortschrittlicher Technologien zu einem führenden Industriehersteller mit Großserienfertigung beschleunigen.

„Unter Hennings Führung konnte sich EnerVenue optimal für diese Wachstumsphase positionieren“, sagt EnerVenue Vorstand Dr Yi Cui. „Seine strategische Weitsicht und starke operative Kompetenz trugen entscheidend dazu bei, das Vertrauen der Investoren zu gewinnen und diese wichtige Finanzierungsrunde erfolgreich abzuschließen. Seine umfassende Expertise bei industrieller Skalierung und globaler Markteinführung ist genau das, was EnerVenue benötigt, um seine ehrgeizigen Fertigungs und Einsatzziele zu erreichen.“

Ausbau der Produktion und globale Skalierung

Das Kapital dient der weiteren Umsetzung der bisherigen Unternehmensstrategie und wird den raschen Ausbau der Großserienfertigung in Changzhou China unterstützen einer Stadt, die als globales Kompetenzzentrum für Batterietechnologie bekannt ist. Diese Entwicklung ermöglicht es dem Unternehmen, seine Kostenstrukturen zu optimieren, das einzigartige Batterie Know how der Region zu nutzen und den wachsenden globalen Kundenstamm effizienter zu bedienen. Die Finanzierung wird zudem den Ausbau der Lieferkette und die Marktexpansion beschleunigen.

Fokus auf Forschung und neue Batterietechnologien

Die Forschungs und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens im kalifornischen Silicon Valley Hochburg technologischer Innovationen konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der nächsten Generation von Metall Wasserstoff Batterien. Sie bieten eine einzigartige Kombination aus Langlebigkeit, Sicherheit und niedrigen Gesamtbetriebskosten. Damit sorgen sie für eine starke Nachfrage nach Energiespeicherlösungen im Versorgungs Gewerbe und Industriesektor.

Internationale Expansion und starke Investoren

Beim Ausbau seiner globalen Präsenz kann EnerVenue auf eine solide Basis strategischer Investoren zählen darunter Aramco Ventures. In den kommenden Monaten plant das Unternehmen zudem seine Geschäftsaktivitäten auf Asien den Nahen Osten und Europa auszuweiten. „Wir sehen in der bahnbrechenden Energiespeichertechnologie von EnerVenue großes Potenzial zur Verbesserung der Zuverlässigkeit und Sicherheit kritischer Infrastrukturen und Versorgungsunternehmen“, erläutert Ionel Nechiti Investment Director bei Aramco Ventures.

„Diese Aufstockung der Series B Vorzugsaktienfinanzierung um 300 Millionen Dollar zeugt ganz klar von der Stärke der EnerVenue Technologie und von der Leistungsfähigkeit des gesamten Teams“, so Rath. „Dieses Kapital schafft die Grundlage für gezielte Investitionen in unsere technologische Weiterentwicklung sichert die Lieferkette für die Gigawatt Produktion und hilft uns dabei einen soliden globalen Kundenstamm aufzubauen. Damit sind unsere kurz und mittelfristigen Kapazitätsziele von 250 MWh und 1 GWh nun vollständig finanziert.“

Erfahrener CEO mit internationalem Hintergrund

„Wir investieren in herausragende Führungskräfte und grundlegende Technologien“, sagt Alan Chan Managing Partner bei Full Vision Capital und Mitgründer von EnerVenue der die Investition in dieser Finanzierungsrunde angeführt hat. „Raths starke Erfolgsbilanz und seine klare operative Strategie für den Ausbau von EnerVenue waren wichtige Faktoren für unsere Investitionsentscheidung. Diese Partnerschaft und das neue Kapital ermöglichen die entscheidenden Investitionen um EnerVenue als globalen Akteur im Bereich der Langzeit Energiespeicherlösungen zu etablieren.“

Vor seiner Tätigkeit bei EnerVenue war Rath Geschäftsführer und Chief Supply Chain Officer beim erfolgreichen Greentech Einhorn Enpal Deutschlands führendem Anbieter erneuerbarer Energielösungen für Privathaushalte und eine der wichtigsten Plattformen für nachhaltige Energien in Europa. Vor seiner Tätigkeit bei Enpal gründete Rath das renommierte E Scooter Start up CIRC das später von Bird übernommen wurde dort war er für die asiatischen Märkte verantwortlich. Rath begann seine Karriere als Ingenieur nachdem er an der FH Münster einen Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen und einen Master of Business Administration erworben hatte. Während Rath internationale Markterfahrung sammelte unter anderem in Deutschland Australien Indien und China setzte er sein Studium an den Universitäten Stanford und Harvard fort.

Bild EnerVenue CEO Henning Rath

Quelle Influence Emobility Limited

Warum greifen so viele noch zu Kaffee oder Energy Drinks, obwohl es längst Alternativen gibt?

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Neuroblends funktionale Getränke Energy Drinks Alternative Oliver und Lukas

Neuroblends entwickelt funktionale Getränke als bewusste Alternative zu klassischen Energy Drinks für den modernen Alltag

Wie ist Neuroblends entstanden und wer sind die Menschen hinter dem Unternehmen?

Neuroblends Functional Drinks sind aus persönlichen Erfahrungen von uns beiden Gründern entstanden: Oliver und ich kennen uns schon seit Kindheitstagen, vom Schulhof über Studium und Job bis in die Höhen und Tiefen des modernen Erwachsenenalltags. Irgendwann steckten wir beide in einem Strudel, den viele nur allzu gut kennen: volle Kalender, Termine im Minutentakt, ständiger Leistungsdruck, persönliche Beziehungen pflegen, zu wenig Schlaf und kaum Zeit zum Abschalten.

Unsere Tage waren geprägt von zu viel Kaffee und Energy Drinks, um leistungsfähig zu bleiben. Die Wirkung hielt selten lange an und das Energietief danach war umso schlimmer. Nach der Arbeit dann noch auf einen Afterwork-Drink mit dem Team oder Freunden. Zum Feierabend oder Dinner das Glas Aperitif zum Runterkommen oder um locker werden.

Selbst kleine Mengen Alkohol machten sich bemerkbar: schlechter Schlaf, ein schwerer Kopf am nächsten Tag, schlechte Konzentration.

Die bestehenden Lösungen haben uns nicht überzeugt. Klassische Energy-Drinks schmecken für uns künstlich, haben viel Zucker, viele Kalorien und beinhalten stark verarbeitete Inhaltsstoffe. Zu viel Kaffee führte bei uns zu innerer Unruhe und man brauchte immer mehr über die Zeit, um wach zu bleiben. Gleichzeitig waren Supplements wie Kapseln oder Pulver zum Runterkommen zwar funktional, aber im Alltag einfach unpraktisch und wenig genussvoll. Die Nachteile von Alkohol erklären sich von selbst…
Also haben wir uns gefragt: Warum gibt es keine Getränke, die spürbare Funktion, natürlichen Geschmack und Alltagstauglichkeit vereinen? Ohne Zucker, ohne Kalorien und ohne künstliche Süßstoffe.

Auf dieser Suche sind wir auf das Thema pflanzliche Extrakte, Nootropika und Adaptogene aufmerksam geworden, ein Bereich, der vor allem in den USA und auch in UK bereits in ersten einigen Getränkekonzepten aufgegriffen wird. Was uns daran überzeugt hat: der Ansatz, mentale Zustände nicht über Extreme zu pushen, sondern über ausgewählte Inhaltsstoffe balancierter zu unterstützen. Die Marken sind in der Regel aber sehr fokussiert auf einzelne Use Cases wie Energie, Entspannung oder alkoholfreie Social Drinks. Genau dieses Prinzip wollten wir weiterdenken und in Produkte übersetzen, die ganzheitlich im Alltag funktionieren, als Getränke, die erfrischen und richtig gut schmecken.
Genau daraus ist Neuroblends entstanden: funktionale Getränke für mentale Erfrischung im modernen Alltag. Entwickelt mit dem Anspruch, bewusst formulierte Alternativen zu bestehenden Gewohnheiten zu schaffen.

Welche Idee stand am Anfang von Neuroblends und warum habt ihr euch auf funktionale Getränke spezialisiert?

Die Grundidee war, mentale Zustände gezielt im Alltag zu unterstützen, nicht mit extremen Stimuli, sondern mit balancierten, natürlichen Pflanzenextrakten wie L-Theanin, Panax-Ginseng, Ashwagandha, GABA oder Baldrianwurzel.
Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist unsere Entscheidung, bewusst mit pflanzlichen Extrakten und ausgewählten Mikronährstoffen zu arbeiten. Viele klassische Produkte setzen auf isolierte oder stark verarbeitete Inhaltsstoffe. Wir wollten stattdessen Lösungen entwickeln, die sich harmonischer anfühlen und besser in den Alltag integrieren lassen.
Wir haben gemerkt, dass sich viele Menschen in wiederkehrenden Situationen befinden: Konzentration bei der Arbeit oder beim Lernen, Runterkommen in der Pause oder nach einem intensiven Tag, gute Stimmung in geselligen Momenten, ohne Alkohol.

Genau dafür haben wir drei spezifische Varianten entwickelt, die jeweils auf eine dieser Alltagssituationen abgestimmt sind:

SHARP für Fokus & Konzentration: Erfrischender Zitrone-Minze Geschmack, entwickelt für produktive Phasen wie Arbeit oder Lernen.

RELAX zum Runterkommen & Entspannen: Sanfter Honig-Lavendel Geschmack, ideal für Pausen oder Feierabende.

VIBE für soziale Momente & gute Stimmung: Fruchtiger Orange-Rosmarin Geschmack, als alkoholfreie Alternative zum Anstoßen.
Uns Unsere funktionalen Drinks sind dafür ideal, weil sie sich einfach in bestehende Routinen integrieren lassen, perfekt dosiert und direkt konsumierbar sind. Neuroblends verbindet erfrischenden Geschmack mit Funktion – auf einer bewusst formulierten Basis: 0 Kalorien, 0 Zucker und ohne künstliche Süßstoffe.

Was uns im Markt gefehlt hat, war genau diese Kombination: Getränke, die gut schmecken, funktional sind und gleichzeitig auf ausgewählten, hochwertigen Inhaltsstoffen basieren. Entweder waren Produkte funktional, aber wenig genussvoll mit Supplement-Charakter. Oder sie haben gut geschmeckt, aber keinen echten Mehrwert geboten, wie klassische Softdrinks. Unser Ziel war es, genau diese Lücke zu schließen: Drinks zu entwickeln, die Geschmack, Funktion und bewusste Formulierung miteinander verbinden und sich dabei intuitiv in den Alltag einfügen und je nach Situation den passenden Moment unterstützen.

Was treibt euch an, den Markt für Energy-Drinks mit Neuroblends neu zu denken?

Der klassische Energy-Drink-Markt ist stark auf kurzfristige Stimulation ausgelegt. Die Getränke enthalten in der Regel viel Zucker, viele Kalorien und stark verarbeitete Inhaltsstoffe wie Taurin. Viele kennen den bekannten „Zucker-Crash“ danach, der einen oft noch müder macht als zuvor. Wir glauben, dass das nicht mehr zeitgemäß ist und ein moderner Ansatz anders aussieht.

Gleichzeitig geht es uns um mehr als nur den Energy-Drink-Markt. Wir hinterfragen grundsätzlich, wie wir im modernen, oft hektischen Alltag konsumieren. Viele greifen in bestimmten Situationen automatisch zu gewohnten Lösungen: Kaffee für Fokus, Süßigkeiten oder Snacks bei Stress, Alkohol zum Abschalten oder für soziale Momente.
Unser Anspruch ist es, hier bewusstere Alternativen zu schaffen.
Unsere Motivation ist es, Produkte zu entwickeln, die nachhaltiger im Effekt sind, sich perfekt in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig lecker schmecken und bewusst konsumiert werden können.

Mit Neuroblends denken wir Konsum situationsbasiert neu:
SHARP ist unsere bewusstere Alternative zum klassischen Energy-Drink – für Fokus und produktive Phasen ohne extreme Peaks und Crashes.
RELAX bietet eine Alternative zu Supplements oder typischen Stressritualen wie Süßigkeiten oder zuckerhaltigen Soft Drinks, als einfacher, genussvoller Weg, um im Alltag runterzukommen und sich gesund zu belohnen.
VIBE ist eine alkoholfreie Alternative zum Aperitif für soziale Momente und gute Stimmung ohne Alkohol.

Welche Vision verfolgt Neuroblends im Bereich mentale Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden?

Unsere Vision ist es, eine neue Kategorie im Getränkesegment zu etablieren: funktionale Getränke für mentale Erfrischung im modernen Alltag. Wir glauben, dass Menschen heute nicht einfach nur „Energie“ brauchen, sondern je nach Situation unterschiedliche mentale Zustände: Fokus, Entspannung oder soziale Leichtigkeit. Getränke sollten genau darauf eine Antwort geben. Langfristig sehen wir Neuroblends als festen Bestandteil moderner Routinen, ähnlich selbstverständlich wie Kaffee, Energy Drinks oder ein Drink am Abend. Mit dem Unterschied, dass der Konsum bewusster, situationsspezifischer und besser auf den Alltag abgestimmt ist. Unser Ziel ist es, eine neue Art des Konsums zu etablieren: Weg von Zucker, unnötigen Kalorien und standardisierten Lösungen für alle Situationen, hin zu gezielten, intuitiven Entscheidungen je nach Moment ohne Verzicht auf Genuss.
Oder anders gesagt: Nicht mehr einfach irgendetwas trinken, sondern das Richtige für den jeweiligen Moment wählen.

Wer gehört zu eurer Zielgruppe und welche konkreten Bedürfnisse adressiert ihr mit euren Produkten?

Unsere Zielgruppe sind gesundheitsbewusste Menschen mit einem aktiven, anspruchsvollen Alltag: Studierende, Berufstätige, Kreative und alle, die bewusst mit ihrer Energie, ihrem Körper und ihrem Wohlbefinden umgehen. Kurz gesagt: Menschen, die funktionieren wollen, aber nicht auf Kosten ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens.

Genau aus diesem Verständnis heraus sprechen wir unsere Community als Alltagshelden an. Denn wir glauben, dass echte Leistung nicht in Extremen entsteht, sondern im täglichen Umgang mit den vielen kleinen Herausforderungen: konzentriert arbeiten, Entscheidungen treffen, präsent sein, Beziehungen pflegen und dabei trotzdem auf sich selbst achten. Alltagshelden sind für uns Menschen, die genau das jeden Tag leisten, ohne große Bühne, aber mit hoher Verantwortung für sich selbst und ihr Umfeld.

Mit Neuroblends wollen wir Alltagshelden nicht nur unterstützen, sondern auch ein Gefühl von Zugehörigkeit schaffen. Eine Community, die bewusst lebt, bewusst konsumiert und sich gegenseitig darin bestärkt, den Alltag mit Klarheit, Balance und Energie zu meistern. Der Begriff ist für uns deshalb mehr als ein Claim, er ist Ausdruck unserer Haltung: Leistung und Wohlbefinden müssen kein Widerspruch sein.

Wie entwickelt ihr die Rezepturen bei Neuroblends und welche Rolle spielen Nootropika und Pflanzenextrakte dabei?

Unsere Rezepturen haben wir gemeinsam mit einem fantastischen Team aus Neurowissenschaftlern, Getränketechnologen und Lebensmittelchemikern in der Schweiz entwickelt. Dabei haben wir über viele Monate hinweg hunderte verschiedener Pflanzenextrakte, deren Kombinationen und Synergien getestet und unzählige Iterationen durchlaufen. Unser Ziel war es, Rezepturen zu schaffen, die drei Dinge vereint: Erfrischender, leckerer Geschmack, kombiniert mit spürbarer Funktion und sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen. Wir sind der Meinung, dass uns das gelungen ist.

Was unterscheidet Neuroblends von klassischen Energy-Drinks und anderen Functional-Drink-Marken?

Der größte Unterschied liegt in unserem grundsätzlichen Ansatz.
Klassische Energy-Drinks sind meist auf kurzfristige Stimulation ausgelegt. Sie liefern schnell Energie, häufig über hohe Zuckermengen oder isolierte Inhaltsstoffe, und zielen primär auf einen einzigen Anwendungsfall ab: „wach werden“ oder „pushen“.
SHARP, was wir als klar bessere Alternative zum klassischen Energy-Drink sehen, kombiniert natürliches Koffein aus pflanzlichen Quellen, L-Theanin (aus Grüntee), Panax Ginseng-Extrakt, Mangoblatt-Extrakt und Vitamin B12.

Natürliches Koffein ist vielen bekannt, um Wachheit und Aufmerksamkeit zu unterstützen. In SHARP kombinieren wir es bewusst mit L-Theanin, einer Aminosäure aus Grüntee. Diese Kombination wird in der Wissenschaft oft geschätzt, weil sie sich im Vergleich zu reinem Koffein als ausgeglichener und weniger „nervös“ anfühlt.
Ergänzt wird die Rezeptur durch ausgewählte pflanzliche Extrakte wie Panax-Ginseng und Mangoblatt-Extrakt (Mangifera indica). Beide sind Teil unseres Ansatzes, auf pflanzenbasierte Inhaltsstoffe mit langer Anwendungsgeschichte zu setzen und werden häufig im Kontext von Fokus, mentaler Leistungsfähigkeit und Wachheit eingesetzt.
Vitamin B12 rundet die Rezeptur ab und trägt dazu bei, Müdigkeit und Ermüdung zu reduzieren.

Was uns außerdem sehr wichtig ist: Das Thema Zucker. Viele der neuen, sogenannten „zuckerfreien“ Energy-Varianten lösen das Problem aus unserer Sicht nicht und wir halten das nur für Marketing. Anstatt Zucker kommen hier in der Regel künstlich hergestellte Süßstoffe wie Acesulfam-K oder Sucralose zum Einsatz. Für uns ist das nur eine Verschiebung des Problems, aber keine eine echte Lösung. Wir haben uns deshalb bewusst für einen anderen Weg entschieden: Wir süßen mit Steviolglycoside aus der Stevia-Pflanze. Der Unterschied: Steviolglycoside werden aus einer Pflanze gewonnen und sind vielen Menschen als pflanzliche Alternative zu Zucker oder künstlichen Süßstoffen bekannt. Gleichzeitig ermöglichen sie es, komplett auf Zucker und Kalorien zu verzichten, ohne auf Süße zu verzichten. Das ist aus unserer Sicht echte Innovation.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und Positionierung solcher Produkte im Markt?

Eine der größten Herausforderungen für uns ist, dass wir eine Kategorie aufbauen, die viele Menschen so noch nicht kennen. Das bedeutet vor allem, viel Aufklärungsarbeit zu leisten und verständlich zu machen, wofür Neuroblends steht und in welchen Situationen unsere Produkte eine sinnvolle Alternative sein können.
Dabei geht es nicht nur darum, ein neues Produkt zu erklären, sondern auch bestehende Gewohnheiten zu hinterfragen. Viele Menschen greifen im Alltag automatisch zu Kaffee, klassischen oder zuckerfreien Energy-Drinks, Alkohol oder kleinen Stressritualen wie Süßigkeiten oder zuckerhaltigen Soft Drinks. Unser Anspruch ist es, zu zeigen, dass es bewusstere Alternativen gibt, die sich besser in einen modernen, gesundheitsorientierten Lebensstil integrieren lassen.

Gleichzeitig ist es uns wichtig, klar zu kommunizieren, ohne dabei zu übertreiben oder falsche Erwartungen zu wecken. Wir bewegen uns bewusst in einem Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Anspruch und Alltagstauglichkeit. Inhalte müssen fundiert sein, aber gleichzeitig einfach verständlich und nahbar bleiben.
Auch die Produktentwicklung selbst ist anspruchsvoll, weil wir mehrere Dimensionen und Rohstofflieferanten gleichzeitig in Einklang bringen müssen. Unser Ziel ist es, Getränke zu entwickeln, die funktional sind, geschmacklich überzeugen und gleichzeitig allen regulatorischen Anforderungen entsprechen. Genau diese Balance aus Wirkung, Geschmack und sauberer Formulierung macht den Kern unserer Arbeit aus.

Wie geht ihr mit dem Spannungsfeld zwischen Wirkung, Geschmack und gesundheitlichen Ansprüchen um?

Das Spannungsfeld zwischen Wirkung und Geschmack ist tatsächlich der Kern unserer Arbeit. Viele funktionale Produkte scheitern genau daran, dass sie entweder gut wirken, aber geschmacklich nicht überzeugen, oder umgekehrt gut schmecken, aber keinen echten Mehrwert bieten.
Unser Anspruch war von Anfang an klar: Beides ist nicht verhandelbar. Wir haben über Monate hinweg verschiedenste Rezepturen, Inhaltsstoffe und Kombinationen getestet, iteriert und immer wieder angepasst, bis wir Lösungen gefunden haben, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern sich auch im Gesamtgefühl stimmig anfühlen. Denn am Ende entscheidet der Moment: Ein Produkt muss nicht nur funktionieren, sondern auch Spaß machen, sonst wird es kein Teil des Alltags. Genau diese Balance aus Genuss und Funktion ist das, worauf wir bei Neuroblends den größten Fokus legen.

Welche Rolle spielt das Thema Lifestyle bei Neuroblends neben der reinen Funktionalität der Drinks?

Eine sehr große. Neuroblends ist für uns nicht nur ein funktionales Produkt, sondern Teil eines modernen Lebensstils.
Wir beobachten, dass sich der Umgang mit Konsum verändert. Immer mehr Menschen hinterfragen bewusst, was sie trinken und wann sie es trinken. Es geht nicht mehr nur darum, schnell Energie zu bekommen oder abzuschalten, sondern darum, den eigenen Alltag aktiver zu gestalten und bessere Entscheidungen für sich selbst zu treffen.
Genau hier sehen wir unsere Rolle. Neuroblends steht für bewussteren Konsum, für neue Routinen und für Alternativen zu bestehenden Gewohnheiten, sei es der klassische Energy-Drink, der Kaffee oder zuckerhaltige Soft-Drink am Nachmittag oder der Alkohol am Abend.
Lifestyle ist für uns deshalb der Kontext, in dem Funktion überhaupt erst relevant wird. Ein Produkt kann noch so funktional sein, wenn es sich nicht natürlich in den Alltag integrieren lässt und nicht zu den Lebensgewohnheiten der Menschen passt, wird es langfristig keine Rolle spielen.

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen plant Neuroblends für die kommenden Jahre?

Kurzfristig liegt unser Fokus ganz klar auf dem Markenaufbau in Deutschland, insbesondere im digitalen Bereich. Gleichzeitig treiben wir den Aufbau unserer „Alltagshelden“-Community voran, weil wir davon überzeugt sind, dass starke Marken immer auch von einer starken Community getragen werden.

Parallel dazu bauen wir unser B2B-Geschäft weiter aus, zum Beispiel in Offices, Co-Working Spaces oder bei Events. Gerade im Arbeitsumfeld und in sozialen Kontexten sehen wir großes Potenzial, weil sich unsere Produkte sehr natürlich in den Alltag integrieren lassen.
Ein wichtiger Teil unserer nächsten Schritte sind auch Partnerschaften. Wir sind immer offen für spannende Kooperationen und neue Ideen, egal ob im Bereich Events, Community, Content oder Vertrieb. Wir freuen uns über jeden, der gemeinsam mit uns neue Wege gehen möchte und Neuroblends in neue Kontexte bringt.
Mittelfristig planen wir, unser Portfolio zu erweitern, sowohl durch neue Produktformate als auch durch zusätzliche Varianten. Darüber hinaus ist die internationale Expansion ein wichtiger nächster Schritt für uns, ebenso wie der Einstieg in den Einzelhandel, um die Marke breiter zugänglich zu machen.

Langfristig verfolgen wir das Ziel, Neuroblends als führende Marke im Bereich mentale Erfrischung zu etablieren und eine neue Kategorie im Getränkemarkt nachhaltig zu prägen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr Gründerinnen und Gründern geben, die im Food- und Beverage-Bereich ein Unternehmen aufbauen möchten?

Der erste und wichtigste Punkt ist: Geschmack ist alles. Wenn das Produkt geschmacklich nicht überzeugt, wird Marketing das langfristig nicht ausgleichen können. Gerade im Food- und Beverage-Bereich entscheidet am Ende immer die Wiederkaufsrate.
Der zweite Punkt ist Geduld. Diese Branche ist kapitalintensiv, operativ komplex und oft langsamer, als man es aus anderen Bereichen kennt. Es braucht Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, viele Iterationen zu durchlaufen, bis wirklich alles zusammenpasst.
Und der dritte Punkt ist ein klarer Fokus in der Positionierung. Es ist deutlich effektiver, ein konkretes Problem für eine klar definierte Zielgruppe zu lösen, als zu versuchen, von Anfang an zu breit zu denken. Starke Marken entstehen aus Klarheit, nicht aus Kompromissen.

Bildcredits @ Neuroblends

Wir bedanken uns bei Oliver Kremer und Lukas von Eyb für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Neuroblends

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Neuroblends Functional Drinks UG (haftungsbeschränkt)
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82049 Pullach im Isartal
Deutschland

www.neuroblends.eu
info@neuroblends.eu

Ansprechpartner: Oliver Kremer, Lukas von Eyb

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Dieses Hautproblem betrifft viele und wird trotzdem oft übersehen

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Tanera Skin Reibeisenhaut Hautpflege Lösung Bild: Isabelle Stortz präsentiert mit „Tanera Skin“ Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris). Sie erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Tanera Skin entwickelt spezialisierte Hautpflege für Reibeisenhaut und wird am 6. April in der Sendung Die Höhle der Löwen pitchen

Wie ist Tanera Skin entstanden und welche Personen stehen dahinter?

Tanera Skin wurde in Berlin von Isabelle Stortz gegründet, nachdem sie selbst lange nach einer wirksamen Lösung für Reibeisenhaut gesucht hatte. Trotz eines großen Angebots an Hautpflegeprodukten fehlte es an spezialisierten Lösungen für dieses konkrete Hautbild. Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand der Antrieb, es besser zu machen. Heute steht Tanera Skin für gezielte, wirksame Hautpflege, die Betroffenen hilft, sich wieder wohl in ihrer Haut zu fühlen.

In welcher Branche ist das Startup tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell aus?

Tanera Skin ist in der Kosmetikbranche tätig und konzentriert sich auf funktionale Skincare für spezifische Hautprobleme wie Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris) und unreine Haut. Aktuell sind unsere Produkte direkt über den eigenen Online-Shop (www.taneraskin.com) und auf Amazon erhältlich. Darüber hinaus planen wir, unsere Marke auch im stationären Handel, insbesondere in Drogerien, zu etablieren. Unser Fokus liegt auf klar verständlichen, wirksamen Produkten mit echter Problemlösung.

Welche Idee oder welches Problem stand am Anfang der Gründung von Tanera Skin? Gab es eine Marktlücke oder eine besondere Inspiration?

Etwa 30–40 % der Bevölkerung ist von Reibeisenhaut betroffen, die sich als kleine rote Punkte oder Unebenheiten an Oberarmen und Beinen zeigt. Es gab aber keine spezialisierten Produkte, die tatsächlich geholfen haben. Diese Diskrepanz hat uns eine klare Marktlücke aufgezeigt. Unsere Inspiration kam aus der eigenen Betroffenheit und dem Wunsch, eine Lösung zu schaffen, die nicht nur verspricht, sondern sichtbar wirkt.

Was macht das Konzept oder die Technologie besonders? Welche innovativen Ansätze kommen bei Tanera Skin zum Einsatz?

Wir sind die erste Hautpflege Marke, die sich auf Reibeisenhaut spezialisiert hat. Dabei verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der effektive Wirkstoffe wie AHA, BHA und Niacinamide mit mechanischer Exfoliation kombiniert, etwa durch unseren speziell entwickelten Tanera Skin Peeling Handschuh. Statt nur kurzfristig Symptome zu kaschieren, zielen wir darauf ab, die Hautstruktur langfristig zu verbessern. Gleichzeitig legen wir großen Wert auf einfache Routinen, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen.

Welche konkreten Vorteile bietet das Produkt den Nutzerinnen und Nutzern? Was hebt es im Alltag vom Wettbewerb ab?

Unsere Produkte sorgen für sichtbar glattere, ebenmäßigere Haut und helfen dabei, verstopfte Poren und Unreinheiten zu reduzieren. Besonders ist die Kombination aus sofort spürbarem Effekt und langfristiger Verbesserung des Hautbilds. Im Alltag bedeutet das: weniger Unsicherheit und mehr Wohlbefinden. Wir lieben es, wenn unsere Kundinnen uns sagen, dass sie sich endlich wieder in ihrer eigenen Haut wohl fühlen.

Wie wurde das Produkt entwickelt und getestet? Gab es besonderes Feedback aus ersten Anwendungen oder Testphasen?

Die Entwicklung unserer Produkte basierte auf intensiver Recherche zu Wirkstoffen sowie zahlreichen Testphasen. Unsere Gründerin hat selbst jahrelang verschiedenste Kombinationen von Inhaltsstoffen ausprobiert, bevor die finalen Produkte entstanden sind. Besonders wertvoll war das Feedback aus der Tanera Community: Viele Kundinnen berichten nach der Nutzung unserer Produkte von deutlich glatterer Haut bereits nach kurzer Zeit und sehen erstmals echte Verbesserungen ihrer Reibeisenhaut.

Welche Vision verfolgt Tanera Skin? Welche Meilensteine sollen in den nächsten Jahren erreicht werden?

Unsere Vision für Tanera Skin ist es, die führende Marke für spezialisierte Hautpflege bei Reibeisenhaut und unreiner Haut zu werden. In den kommenden Jahren möchten wir unser Sortiment gezielt erweitern, unsere Marke international ausbauen und insbesondere den Eintritt in den stationären Handel, vor allem in Drogerien, erfolgreich umsetzen.

Warum fiel die Entscheidung, sich bei Höhle der Löwen zu präsentieren? Welche Aspekte stehen dabei im Vordergrund?

Wir sehen „Die Höhle der Löwen“ als ideale Plattform, um unsere Marke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und das Bewusstsein für Reibeisenhaut zu erhöhen. Gleichzeitig bietet die Show die Möglichkeit, starke Partner zu gewinnen, die uns beim nächsten Wachstumsschritt unterstützen. Insbesondere bei der Entwicklung unserer ersten Skincare Linie haben wir Expertise und Know-how im Bereich R&D gesucht.

Welche Form der Unterstützung wird durch die Teilnahme an Höhle der Löwen angestrebt? Wie soll eine mögliche Investition oder Zusammenarbeit genutzt werden?

Wir suchen für Tanera Skin gezielt nach strategischer Unterstützung, insbesondere im Bereich Markenaufbau, Produktentwicklung und Retail-Expansion. Eine Investition würden wir vor allem in Marketing und den Ausbau unserer Vertriebsstrukturen investieren, um Tanera Skin noch leichter für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Welche nächsten Schritte sind nach Höhle der Löwen geplant? Gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Nach der Ausstrahlung planen wir vor allem, unser Produktportfolio gezielt zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Skalierung unseres Online-Geschäfts sowie dem Einstieg in den stationären Handel.

Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf dem bisherigen Weg als besonders wertvoll erwiesen?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse für uns war, wie entscheidend es ist, ein echtes Problem zu lösen, das viele Menschen betrifft. Zudem haben wir gelernt, wie wertvoll direktes Kundenfeedback ist, um Produkte kontinuierlich zu verbessern und nah an den Bedürfnissen der Zielgruppe zu bleiben.

Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen ableiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Wir würden anderen Gründerinnen und Gründern raten, sich auf ein echtes Problem zu fokussieren und eine Lösung zu entwickeln, die klaren Mehrwert bietet. Gleichzeitig ist es wichtig, früh Feedback einzuholen, schnell zu testen und konsequent umzusetzen. Durchhaltevermögen und ein klarer Fokus sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein.

Sehen Sie Isabelle Stortz mit Tanera Skin am 6. April 2026 in der Sendung die Höhle der Löwen

Bild: Isabelle Stortz präsentiert mit „Tanera Skin“ Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris). Sie erhofft sich ein Investment von 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Bildcredits/ Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

Wir bedanken uns bei Isabelle Stortz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum wird dieser Bereich oft erst dann ernst genommen, wenn es schon zu spät ist?

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Kell Outsourcing Buchhaltung Outsourcing Unternehmen Melanie Kell @ Kell Outsourcing

Kell Outsourcing übernimmt Buchhaltung und Outsourcing für Unternehmen und schafft effiziente Lösungen im Rechnungswesen

Wie ist Kell Outsourcing entstanden und was hat Sie 2004 dazu bewegt, in einem vermeintlich „unsexy“ Markt zu gründen?

Kell Outsourcing ist aus einem Zufall entstanden. Ein Kunde, den ich vor meiner Selbstständigkeit betreut hatte, kam auf mich zu und fragte, ob ich seine Buchhaltungsabteilung übernehmen würde. Ich sagte zu – und daraus entstand eine Geschäftsidee. Diesen Kunden betreue ich bis heute.

Wer sind die Menschen hinter Kell Outsourcing und welche Rollen nehmen Sie im Unternehmen ein?

Mein Team besteht aus rund 30 tollen Mitarbeitenden, alle mit kaufmännischem Hintergrund. Neben dem Team, das den Alltag gestaltet, gibt es Teamleiter und eine Kollegin, die das operative Geschäft leitet. Ich verantworte Strategie, Sales und Marketing – springe aber auch ins operative Geschäft ein. Ich löse gerne knifflige Fälle und begleite das Onboarding neuer Kunden persönlich.

Was haben Sie damals im Bereich Buchhaltung und Rechnungswesen gesehen, das andere vielleicht übersehen haben?

Outsourcing ist ein unterschätzter und oft unbekannter Bereich. Wir bedienen eine Kundenklientel, die inhaltlich anspruchsvoll ist und aus guten Gründen extern arbeiten möchte. Fachkräftemangel und wachsende Anforderungen an die Digitalisierung machen externe Lösungen zunehmend attraktiv – das war früh erkennbar.

Welche Vision verfolgen Sie mit Kell Outsourcing heute und wie hat sich diese seit der Gründung weiterentwickelt?

Heute möchte ich Buchhaltung und Rechnungswesen gemeinsam mit meinen Kunden in die Zukunft führen. Die Entwicklungen der letzten Jahre sind enorm – technologisch, prozessual, strukturell. Diesen Wandel aktiv zu gestalten, statt ihn nur zu begleiten, ist mein Antrieb.

Wie genau unterstützt Kell Outsourcing Unternehmen im Alltag und welche Probleme lösen Sie konkret für Ihre Kunden?

Wir übernehmen das gesamte Rechnungswesen: Buchhaltung, Mahnwesen, Zahlungsverkehr und Controlling. Dabei nehmen wir unseren Kunden nicht nur operative Last ab, sondern unterstützen auch bei der Modernisierung und Digitalisierung ihrer Prozesse und das in konstant hoher Qualität.

Für welche Zielgruppen ist Ihr Angebot besonders relevant und warum entscheiden sich diese für eine Auslagerung ihrer Buchhaltung?

Unsere Kernzielgruppe sind Mittelständler mit komplexen Geschäftsmodellen oder hohem Buchungsaufkommen. Eine besondere Spezialisierung haben wir im Bereich gemeinnütziger Organisationen. Die meisten Kunden kommen zu uns, weil sie sich von Buchhaltungsthemen entlasten und Freiraum für ihr Kerngeschäft schaffen möchten.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen im Markt rund um Buchhaltung und Outsourcing und wie gehen Sie damit um?

Die digitale Transformation ist das beherrschende Thema. Wir setzen uns intensiv mit den Geschäftsmodellen unserer Kunden auseinander und entwickeln gemeinsam tragfähige Strategien. Dabei begleiten wir auch die Implementierung neuer Prozesse – von der Konzeption bis zur Umsetzung.

Was hat den entscheidenden Unterschied gemacht, damit Kell Outsourcing ab 2017 wirklich skalieren konnte?

Zwei Faktoren waren entscheidend: ein professioneller Internetauftritt und eine Agentur, die sich konsequent um unsere Sichtbarkeit gekümmert hat. Ebenso wichtig war die organisatorische Reife, die es uns ermöglichte, Wachstum strukturiert aufzufangen.

Was unterscheidet Kell Outsourcing von klassischen Steuerkanzleien oder internen Buchhaltungslösungen?

Ein Steuerberater arbeitet in der Regel mit Auftragsbuchhaltung: Belege werden für einen festen Zeitraum gesammelt, gebucht und eine BWA erstellt. Wir buchen laufend und bieten darüber hinaus Dienstleistungen wie Zahlungsverkehr und Mahnwesen an. Gegenüber einer internen Buchhaltung haben wir den Vorteil, dass wir viele verschiedene Geschäftsmodelle kennen und diese Erfahrung direkt einbringen.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung in Ihrem Geschäftsmodell und wie verändert sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden?

Die Digitalisierung verändert alles. Auch das Tempo. Viele erwarten, Daten einzuspeisen und automatisch eine fertige Buchhaltung zu erhalten. Umso wichtiger ist es, Unternehmen wirklich zu verstehen und zu wissen, wie KI und Automatisierung sinnvoll eingesetzt werden können. Die Herausforderung besteht darin, alle mitzunehmen: Kunden und Team gleichermaßen. Den persönlichen Kontakt dabei nicht zu verlieren, ist ein täglicher Balanceakt.

Was bedeutet der Mehrheitsverkauf 2024 für Kell Outsourcing und welche Learnings können andere Unternehmer daraus ziehen?

Das allein würde ein eigenes Interview füllen. Was ich sagen kann: In größeren Dimensionen zu agieren und mit einem breiten Netzwerk an Experten zusammenzuarbeiten, erweitert den Horizont enorm. Es ist eine Erfahrung, die ich jeden Tag aufs Neue genieße.

Welche drei konkreten Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben, die langfristig ein stabiles Unternehmen aufbauen wollen?

Mut haben – auch in unsicheren Momenten. Sich immer wieder neu definieren, ohne dabei den eigenen Charakter zu verlieren. Und sich treu bleiben: Wer authentisch führt, baut nachhaltiger als wer nur Trends folgt.

Bildcredits @ Kell Outsourcing

Wir bedanken uns bei Melanie Kell für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum wird Angeln plötzlich digital geplant?

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FangLotse Plattform Angeln Datenanalyse Damian Todorovic FangLotse

FangLotse entwickelt eine digitale Plattform für Angeln und nutzt Datenanalyse zur Optimierung von Planung und Verwaltung

Wie ist FangLotse entstanden und wer steht hinter dem Unternehmen?

Ich bin Damian Todorovic, der Gründer von FangLotse. Die Idee entstand aus der Faszination für smarte Optimierung. Der Angelsport ist ein riesiger Markt mit einer enorm leidenschaftlichen Zielgruppe. Aber das administrative Drumherum besteht oft noch aus einem Chaos von Zetteln und unübersichtlichen Vorschriften. Ich habe das große Potenzial gesehen, hier mit kluger Technologie extrem viel Zeit und Nerven zu sparen. So ist die Idee für unser digitales Werkzeug entstanden, das wir gerade bauen.

Was hat euch persönlich dazu motiviert, den Angelmarkt mit FangLotse digital neu zu denken?

Mich motiviert es, komplexe und ineffiziente Strukturen aufzubrechen. Wir wollen die Tradition des Angelns überhaupt nicht verändern. Das Erlebnis in der Natur ist perfekt, so wie es ist. Was wir aber radikal modernisieren wollen, ist die lästige Bürokratie dahinter. Wir bauen aktuell keine weitere Social-Media-App, sondern entwickeln ein smartes System, das Verbänden und Nutzern im Hintergrund den Rücken freihält.

Welche Vision verfolgt FangLotse für die Zukunft des Angelns?

Wir wollen der unverzichtbare digitale Begleiter werden. Unser Ziel ist es, dass Nutzer und Verbände in Zukunft nahtlos miteinander vernetzt sind. Der Nutzer soll sich auf sein Erlebnis am Wasser konzentrieren können, während unsere kommende Plattform die gesamte Organisation von der Lizenzverwaltung bis zur automatisierten Statistik lautlos und fehlerfrei abwickelt.

Wie wollt ihr diese Vision konkret umsetzen. Welche Rolle spielen dabei KI und Echtzeit-Daten?

Wir bündeln in unserer Entwicklung extrem leistungsstarke Funktionen an einem einzigen Ort. Echtzeit-Daten werden jeden Ausflug deutlich berechenbarer machen. KI nutzen wir nicht nur für smarte Features unter der Haube, wie den schnellen Abgleich lokaler Vorschriften. Wir integrieren aktuell auch einen interaktiven KI-Mentor, der dem Nutzer später bei komplexen Fragen als digitaler Berater zur Seite stehen wird.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit FangLotse aktuell an und welche Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt?

Wir fahren bei der Entwicklung einen sehr effektiven B2B2C-Ansatz. Dem Endnutzer werden wir eine hochmoderne Plattform mit spannenden Werkzeugen für die Planung bieten. Auf der anderen Seite stehen die großen Fischereiverbände im Fokus. Denen wollen wir durch digitale Verwaltung und automatisierte Datenauswertung wochenlange Handarbeit abnehmen.

Wie hilft eure Plattform dabei, den Erfolg beim Angeln planbarer zu machen?

Indem wir Daten intelligent zusammenführen, die sonst mühsam zusammengesucht werden müssen. Wir werden Gewässerkarten mit aktuellen Umweltbedingungen und smarten Insights kombinieren. Der Nutzer wird die Anwendung öffnen und sofort sehen, ob die Parameter für seinen geplanten Trip optimal sind. Das erspart in Zukunft extrem viel Frust.

Der Angelmarkt gilt als eher traditionell. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für euch?

Traditionen sind wichtig und die gilt es absolut zu respektieren. Die Herausforderung liegt vor allem im Vertrieb. Die administrativen Prozesse bei Verbänden sind oft tief verankert. Wir müssen beweisen, dass unsere Technologie die Natur schützt und die Vereinsarbeit massiv aufwertet, ohne das eigentliche Hobby zu stören.

Wie überzeugt ihr Nutzer davon, neue Technologien wie Bilderkennung in ihre Routine zu integrieren?

Technologie muss sofort funktionieren und ein echtes Problem lösen. Wenn ein smartes Feature am Wasser wertvolle Zeit erspart, wird es auch sofort adaptiert. Unser Anspruch an die Entwicklung ist, dass es absolut intuitiv sein muss und sich niemals wie ein Spielzeug anfühlen darf.

Was unterscheidet FangLotse von klassischen Angel-Apps oder reinen Informationsangeboten?

Wir bauen richtig coole smarte Features für den Endnutzer, aber unsere wahre Stärke liegt in der Tiefe. Wir entwickeln ein kompromissloses Werkzeug. Während andere versuchen, die Nutzer mit Social-Media-Elementen bei Laune zu halten, werden wir handfeste strukturelle Probleme für die Verbände im Hintergrund lösen.

Welche Rolle spielt Datenanalyse in eurem Produkt und wie verändert sie die Herangehensweise ans Angeln?

Sie wird das Fundament unserer Plattform. Für den Nutzer bedeutet sie eine präzisere Vorbereitung. Für die Verbände ist saubere Datenanalyse ein echter Gamechanger. Digitale Statistiken werden es ermöglichen, Gewässer nachhaltig und komplett datenbasiert zu bewirtschaften, ganz ohne manuelles Abtippen.

Welche nächsten Schritte plant FangLotse, um den digitalen Wandel im Angelmarkt weiter voranzutreiben?

Aktuell liegt unser voller Fokus auf der Produktentwicklung und der Fertigstellung unserer Plattform. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, das System intelligent und marktreif zu machen. Parallel dazu bauen wir bereits jetzt Kontakte für das Onboarding großer Landesverbände auf, um das Ökosystem von Anfang an stark zu vernetzen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Löst echte Probleme und baut keine Features, nur weil sie nett aussehen. Technologie muss Zeit oder Geld sparen. Bleibt außerdem hartnäckig, denn im B2B-Umfeld dauern Prozesse oft länger als erhofft. Und tretet authentisch auf, denn ein ehrlicher und direkter Pitch gewinnt am Ende immer das Vertrauen der Partner.

Bildrechte@privat

Wir bedanken uns bei Damian Todorovic für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wenn jede Sekunde zählt

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Rettungswerkzeug Easy Exit Card für Sicherheitsausstattung Bild: Easy Exit Card S v.l.Bernd Lüke,Sylvain Victor,Stephan Pannhorst,Ralf Dümmel Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Easy Exit Card erweitert die Notfallausstattung im Auto

Ein Unfall, verriegelte Türen, blockierter Gurt – im Ernstfall entscheiden wenige Sekunden darüber, ob man sich selbst oder anderen helfen kann. Viele kennen den Nothammer im Zug oder im Bus, doch im eigenen Auto fehlt oft eine schnelle Lösung. Genau hier setzen Bernd Lüke, Stephan Pannhorst und Sylvain Victor an.

Die Idee hinter der Easy Exit Card

Die drei Gründer kennen sich seit vielen Jahren aus gemeinsamen beruflichen Stationen und arbeiten bereits seit 2005 zusammen. In diesem Umfeld entstand die Idee für ein Rettungswerkzeug, das so kompakt wie eine Bankkarte ist und dennoch die Funktion eines Nothammers übernimmt. Das Ergebnis ist die Easy Exit Card, ein Notfalltool im Kreditkartenformat, das im Ernstfall Leben retten kann.

So funktioniert das Rettungswerkzeug im Kreditkartenformat

Die Easy Exit Card ist eine Kunststoffkarte im Bankkartenformat, die zur Selbstrettung und zur Rettung anderer aus verschlossenen Fahrzeugen entwickelt wurde. Im Notfall wird die Karte zwischen Seitenscheibe und Dichtung gesteckt, im 45 Grad Winkel gespannt und losgelassen. Die gespeicherte Energie wird über einen Hartmetall Dorn gezielt auf die Scheibe übertragen, sodass diese springt.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Anwendung. Anders als bei klassischen Nothämmern besteht kein direkter Kontakt mit dem Wirkmechanismus. Die Hand bleibt auf der sicheren Seite der Karte, der Abstand zur splitternden Scheibe ist größer und das Verletzungsrisiko sinkt deutlich.

Sicherheit durch durchdachtes Design

Die glasfaserverstärkte Karte ist robust konstruiert und funktioniert sowohl an der oberen als auch an der unteren Fensterdichtung. Ergänzt wird das System durch eine Schutzhülle mit integriertem Gurtschneider. Damit lässt sich ein blockierter Sicherheitsgurt in wenigen Sekunden durchtrennen.

Die kompakte Größe sorgt dafür, dass die Easy Exit Card jederzeit griffbereit ist – etwa in der Mittelkonsole oder hinter der Sonnenblende. Genau diese einfache Verfügbarkeit macht im Ernstfall den entscheidenden Unterschied.

Für Alltag, Beruf und Notfälle entwickelt

Die Easy Exit Card richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer. Sie ist sowohl für Autofahrer als auch für Lkw Fahrer oder Fahrradfahrer konzipiert. Besonders relevant ist sie auch für Tierliebhaber, die im Sommer schnell handeln müssen, wenn Tiere in überhitzten Fahrzeugen eingeschlossen sind.

Darüber hinaus ist das Produkt für Unternehmen interessant. Automobilhersteller, Autohäuser, Flottenbetreiber oder Autoclubs können ihren Kunden damit eine sinnvolle Ergänzung zur Sicherheitsausstattung bieten.

Dass Bernd Lüke zusätzlich ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr tätig ist und dort Verantwortung übernimmt, unterstreicht die Nähe des Teams zum Thema Rettung und Vorsorge.

Der Auftritt bei Die Höhle der Löwen

Mit der Easy Exit Card wagen die Gründer den Schritt in die TV Sendung Die Höhle der Löwen. Vor laufenden Kameras zeigen sie eindrucksvoll, wie schnell ein scheinbar normales Alltagsszenario zur Gefahr werden kann.

Verriegelte Türen, ein blockierter Gurt oder Rauch im Innenraum – Situationen wie diese erfordern sofortiges Handeln. Die Gründer demonstrieren live, wie die Karte eine Seitenscheibe in Sekunden zum Springen bringt, ohne großen Kraftaufwand und mit mehr Sicherheit als viele herkömmliche Lösungen.

Investor Ralf Dümmel überzeugt

Die Löwen erkennen schnell, dass es sich nicht um ein einfaches Gadget handelt, sondern um ein ernstzunehmendes Sicherheitsprodukt. Besonders Ralf Dümmel zeigt sich überzeugt von der Kombination aus Funktionalität, Alltagstauglichkeit und Preis Leistung.

Er entscheidet sich für einen Deal mit den Gründern, um die Easy Exit Card gemeinsam in den Handel zu bringen. Ziel ist es, das Produkt möglichst breit zu platzieren und in vielen Fahrzeugen verfügbar zu machen.

Eine Lösung die Leben retten kann

„Wer einmal gesehen hat, wie schnell in einem Auto eine Situation kippen kann, vergisst das nicht“, erklärt Bernd Lüke. „In solchen Momenten zählen Sekunden. Genau deshalb haben wir die Easy Exit Card entwickelt – ein Werkzeug, das jeder sofort versteht und einsetzen kann.“

Auch Ralf Dümmel betont die Relevanz des Produkts. Für ihn steht fest, dass es sich um einen echten Problemlöser handelt, der im Ernstfall entscheidend sein kann.

Die Easy Exit Card ist unter www.easyexitcard.de ab 9,99 Euro sowie im Handel erhältlich. Sie ist kein Gadget, sondern eine durchdachte Ergänzung der Sicherheitsausstattung, die im entscheidenden Moment den Unterschied machen kann.

Bild: Easy Exit Card S v.l.Bernd Lüke,Sylvain Victor,Stephan Pannhorst,Ralf Dümmel Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle Easy Exit Card / DS Unternehmensgruppe

Longevity neu gedacht nach Die Höhle der Löwen von SCHARFENSTEIN

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Gesundheit neu gedacht nach Die Höhle der Löwen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein setzen mit SCHARFENSTEIN Longevity auf wissenschaftlich fundierte Prävention und gesundes Altern. © Scharfenstein Longevity

Nach Die Höhle der Löwen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer Scharfenstein wollen Longevity neu erzählen

Die Gründer von SCHARFENSTEIN setzen auf wissenschaftliche Präzision und ihre persönliche Mission. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer kennen Tim Scharfenstein und Kai Brehmer Scharfenstein durch ihren Auftritt bei Die Höhle der Löwen. Doch ihre eigentliche Geschichte beginnt nicht erst im TV, sondern bei der grundlegenden Frage: Wie lässt sich Gesundheit so vermitteln, dass Menschen früher anfangen, Verantwortung für sich zu übernehmen?

Mit SCHARFENSTEIN Longevity richten die Gründer daher nun ihren Fokus konsequent auf gesundes Altern, Prävention und wissenschaftlich fundierte Nahrungsergänzung. Ihr Anspruch: ein komplexes Thema verständlich machen jenseits von Hype, Heilsversprechen und Überforderung. Dabei verstehen sich Tim Scharfenstein und Kai Brehmer Scharfenstein nicht nur als Gründer einer Marke, sondern als unternehmerisches Duo, das Haltung, klare Entscheidungen und konsequente Umsetzung miteinander verbindet.

„Im Gesundheitsmarkt gibt es viel Lautstärke, aber oft zu wenig Einordnung“, sagt Tim Scharfenstein. „Unser Ziel ist es daher, Produkte und Kommunikation so aufzubauen, dass Menschen nachvollziehen können, worauf es ankommt: saubere Qualität, sinnvolle Zusammensetzung und ein Ansatz, der sich in den Alltag integrieren lässt.“

Gesundheit wurde zur persönlichen Frage

Auch für Kai Brehmer Scharfenstein ist das Thema Longevity mehr als ein Trend. Gesundheit sei für ihn eine persönliche Frage. „Wenn man erlebt, wie verletzlich das Leben ist, verändert sich der Blick auf Zeit, Verantwortung und den eigenen Körper“, erklärt er. „Mich treibt die Frage an, warum wir oft erst dann handeln, wenn es eigentlich schon weh tut. Ich möchte, dass wir früher beginnen, Gesundheit ernst zu nehmen nicht aus Angst, sondern aus Respekt vor dem Leben.“

Longevity ohne Überforderung

Zum Portfolio von SCHARFENSTEIN Longevity gehört der ALL IN ONE Longevity Zellkomplex, eine Kombination aus vier zentralen Wirkstoffen der Longevity Forschung: Spermidin, Ca AKG, Trans Resveratrol und Nicotinamid. Der Ansatz soll wichtige Prozesse des gesunden Alterns unterstützen und dabei bewusst einfach in der Anwendung sein.

„Prävention darf kein abstraktes Konzept bleiben“, so Tim Scharfenstein. „Sie muss praktikabel werden. Wir brauchen nicht noch einen unübersichtlichen Supplement Ansatz, sondern ein Produkt, das wissenschaftlich gedacht und im echten Leben sinnvoll nutzbar ist.“

Wie aus TV Aufmerksamkeit strategische Klarheit wurde

Die Aufmerksamkeit rund um Die Höhle der Löwen nutzten die Gründer nach eigener Aussage bewusst, um ihr Geschäftsmodell zu schärfen und ihre langfristige Positionierung zu prüfen. Gemeinsam mit Investorin Janna Ensthaler analysierten sie, wo ihre größte inhaltliche Relevanz und Glaubwürdigkeit liegen.

Der ALL-IN-ONE Longevity Zellkomplex von SCHARFENSTEIN kombiniert vier zentrale Wirkstoffe der Longevity-Forschung. © Scharfenstein Longevity
Der ALL-IN-ONE Longevity Zellkomplex von SCHARFENSTEIN kombiniert vier zentrale Wirkstoffe der Longevity-Forschung. © Scharfenstein Longevity

Hinzu kam, dass das frühere Produkt auf einer Technologie basierte, die infolge neuer regulatorischer Entwicklungen nicht mehr in der bisherigen Form fortgeführt werden konnte. Für die Gründer war das ein zusätzlicher Anlass, ihr Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und neu auszurichten.

Das Ergebnis: eine klare Entscheidung für den Bereich Gesundheit, Prävention und Longevity als Thema, das ihre persönliche Motivation, ihre fachliche Nähe und ihren langfristigen Anspruch am stärksten verbindet.

„Nach der Sendung mussten wir uns ehrlich fragen, was bleibt, wenn die Kameras aus sind“, erinnert sich Kai Brehmer Scharfenstein. „Für uns war die Antwort eindeutig: Gesundheit. Weil wir dort langfristig wirklich etwas aufbauen wollen.“

Tim Scharfenstein ergänzt: „Wir haben die Zeit nach der Ausstrahlung bewusst genutzt, um unser Geschäftsmodell kritisch zu prüfen. Daraus ist die Entscheidung entstanden, unseren Fokus konsequent auf den Bereich zu legen, in dem wir inhaltlich am meisten beitragen können.“

Auch wenn es im Zuge der Neuausrichtung nicht zu einem Investment kam, blieb Janna Ensthaler den Gründern bis heute als Sparringspartnerin eng verbunden.

Eine Marke die Longevity persönlicher macht

SCHARFENSTEIN versteht sich bewusst nicht als klassische, anonyme Longevity Marke, von denen aktuell viele den Markt versuchen zu erobern. Stattdessen wollen Tim und Kai das Thema nahbarer machen und Menschen auf einer persönlicheren Ebene erreichen.

„Viele Angebote im Longevity Bereich sind schwer greifbar oder wirken distanziert“, sagt Kai Brehmer Scharfenstein. „Wir möchten das anders machen verständlicher, ehrlicher und näher an dem, was Menschen im Alltag wirklich beschäftigt.“

Dazu gehört auch der Podcast SCHARFENSTEIN Zwischen 2,02 m und 1,65 m, in dem die beiden Gründer bewusst ihre unterschiedlichen Perspektiven, Persönlichkeiten und Erfahrungen einbringen. Das Format gibt persönliche Einblicke in ihre Gedanken, Zweifel und Entscheidungen und soll Gesundheit greifbarer machen.

„Wir wollen keine perfekte Fassade aufbauen“, sagt Kai Brehmer Scharfenstein. „Uns interessiert, was im echten Leben trägt ehrliche Entscheidungen, verlässliche Qualität und die Frage, wie Gesundheit für möglichst viele Menschen verständlich und erreichbar wird.“

Bild Tim Scharfenstein und Kai Brehmer-Scharfenstein setzen mit SCHARFENSTEIN Longevity auf wissenschaftlich fundierte Prävention und gesundes Altern. © Scharfenstein Longevity

Quelle SCHARFENSTEIN Longevity c/o Counterpart Group GmbH

Was macht Kaffee wirklich aromatisch?

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MyHomeRoast Kaffee frisch rösten zu Hause erleben MyHomeRoast 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 / Gerry Frank

MyHomeRoast bringt Kaffee frisch geröstet direkt nach Hause und zeigt am 31. März bei 2 Minuten 2 Millionen, wie einfach Rösten heute sein kann

Wie ist MyHomeRoast entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

2021, die Gründer des Unternehmens, Stefan Metzenleitner, Thomas Pickhard und Gerald Steger, alle über 30 Jahre in verschiedensten Positionen, Vertrieb, Technik und Geschäftsführung der Kaffeebranche tätig.

Wir – ein Team von leidenschaftlichen Kaffee-Profis – bringen zusammen mittlerweile über 90 Jahre Erfahrung aus der internationalen Kaffeebranche mit. In all den Jahren ist uns eines immer klarer geworden: Kaffee ist mehr als nur ein Getränk. Er ist ein Kulturgut, ein tägliches Ritual – und vor allem ein echtes natürliches Be-Lebensmittel. Unsere Vision: Wir wollen Gutes noch besser machen: Kaffee in seiner gesündesten, frischesten Form die möglich ist. „The freshness makes the difference“ war unser erster Slogan. Ein Heimröstvollautomat, der erste auf dem Europäischen Markt, ist entstanden, der es wirklich allen ermöglicht, Kaffee selbst zu rösten ohne spezifische Vorkenntnisse – auf Knopfdruck, perfekt abgestimmt auf die besten Kaffees der Welt. Und endlich Kaffee in Papierpackungen statt im Plastik, Alu und Verbundstoffen. Auch eine möglichst schonende Niedrigtemperaturröstung war uns von Anfang an wichtig, damit die wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten bleiben.

Bei Hochtemperatur Röstungen, langen Liefer- und Lagerzeiten geht vieles davon verloren. Frisch geröstet zu Hause, weil kein Aroma intensiver, ehrlicher und gesünder ist als das, das jeder selbst entstehen lässt. In weiterer Folge sahen wir bei unseren ersten Messeauftritten wie gut die frisch gerösteten Kakao Bohnen ankamen. Aber es gab leider kein brauchbares Gerät für Bean2Cup Kakao, Zusatzprodukte wie heißes Kakaogetränk ohne Zucker und Zusatzstoffe vor allem für Kinder. Wir freuen uns nun, dass unsere Produktfamilie demnächst komplett sein wird. Gesunde Snacks wie Haselnüsse und Mandeln abgestimmt auf die Röstprogramme runden das Sortiment ab und werden stetig erweitert.

Was hat Sie dazu motiviert, das Thema Kaffeeröstung neu zu denken und direkt in die Haushalte zu bringen?

Unsere Motivation war klar: Wir wollten Kaffee wieder auf sein bestes Niveau bringen – frisch, ehrlich und nachhaltig. In den letzten Jahren ist das Qualitätsbewusstsein stark gestiegen, doch ein zentrales Problem blieb ungelöst: Kaffee verliert bereits kurz nach der Röstung kontinuierlich an Aroma – oft noch bevor er überhaupt konsumiert wird.
Mit MyHomeRoast drehen wir diesen Prozess um. Wir ermöglichen es erstmals, Kaffee direkt in der eigenen Küche auf Knopfdruck frisch zu rösten – genau dann, wenn er gebraucht wird. So entsteht maximaler Geschmack ohne Aromaverlust. Gleichzeitig vermeiden wir unnötigen Verpackungsmüll, indem wir Rohkaffee in Papier statt in Kunststoff- oder Verbundmaterialien liefern.
Unser Anspruch geht dabei über Kaffee hinaus: Wir machen guten Kaffee noch besser und bringen auch Kakao und Snacks zurück zu echten Superfoods – frisch geröstet, ohne Zusatzstoffe und mit transparenter Herkunft. Kurz gesagt: Wir bringen Qualität, Frische und Nachhaltigkeit dorthin, wo sie hingehören – direkt nach Hause.

MyHomeRoast wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Auf Grund der sehr guten Reaktionen in der Sendung und der Aussage von Herrn Jäger erwarten eine Zusammenarbeit mit einem der Investoren – Christian Jäger – weiters hoffen
Wir unseren Bekanntheitsgrad durch die Ausstrahlung der Sendung zu erweitern und mögliche Partner und Lizenzpartner wie auch Kunden zu erreichen.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Wir bereiten uns aktuell sehr intensiv und strukturiert auf unseren Auftritt vor. Im Mittelpunkt steht dabei die präzise Planung unseres gesamten Auftrittsstandes – von der Auswahl und Anordnung unserer Produkte bis hin zur klaren visuellen Darstellung unserer Marke MyHomeRoast.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Ausarbeitung unseres Pitch-Textes. Da die Zeit im Format bewusst sehr knapp gehalten ist, arbeiten wir gezielt daran, unsere Idee in wenigen Sekunden verständlich, greifbar und gleichzeitig emotional (wie auch unser Produkt) zu vermitteln. Unser Anspruch ist es, die Besonderheit von MyHomeRoast – insbesondere die Kombination aus frisch geröstetem Kaffee, zuckerfreiem Kakao und gesunden Snack-Alternativen – einfach, klar und einprägsam auf den Punkt zu bringen.

Parallel dazu feilen wir an der Story hinter unserem Unternehmen, um nicht nur das Produkt, sondern auch unsere Motivation und Vision authentisch zu transportieren. Ziel ist es, die Jury innerhalb kürzester Zeit sowohl fachlich als auch emotional zu überzeugen.
Zusammengefasst: Unsere Vorbereitung ist eine Mischung aus strategischer Planung, inhaltlicher Verdichtung und klarer Kommunikation, damit MyHomeRoast in der kurzen verfügbaren Zeit maximal verständlich und wirkungsvoll präsentiert wird.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie mit MyHomeRoast vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Unsere zentrale Botschaft an Investorinnen und Investoren ist: MyHomeRoast steht vor dem nächsten logischen Schritt – die technologische Entwicklung und Plattform sind vollständig abgeschlossen und ausfinanziert, jetzt beginnt die skalierbare Wachstumsphase.
Mit dem Markteintritt unseres europaweit ersten haushaltsgeeigneten Röstvollautomatensystems schaffen wir eine völlig neue Kategorie: frisch gerösteter Kaffee direkt aus der eigenen Küche – einfach auf Knopfdruck. „The freshness makes the difference“ ist dabei nicht nur ein Slogan, sondern ein echter Mehrwert für Konsument:innen.
Das Investment fließt gezielt in den Vertriebsaufbau in Deutschland und Österreich sowie in Marketingmaßnahmen zur schnellen Marktdurchdringung. Gleichzeitig setzen wir auf ein fokussiertes, effizientes Produktportfolio mit ergänzenden Handelsprodukten zur Stärkung des Direktvertriebs.
Kurz gesagt: Wir verbinden Innovation, Nachhaltigkeit und ein riesiges Marktpotenzial – und machen aus Kaffee wieder das, was er sein sollte: frisch, hochwertig und ein echtes Be-Lebensmittel.

Was wäre für Sie ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

eine Zusammenarbeit mit einem der Investoren – Christian Jäger –
Wir unseren Bekanntheitsgrad durch die Ausstrahlung der Sendung zu erweitern und mögliche Partner und Lizenzpartner wie auch Kunden zu erreichen.

Welche Vision verfolgen Sie mit MyHomeRoast für die Zukunft des Kaffeekonsums?

Unsere Vision mit MyHomeRoast ist es, den Kaffeekonsum grundlegend zu verändern – hin zu maximaler Frische, Transparenz und Nachhaltigkeit. Kaffee soll nicht mehr ein lange gelagertes Industrieprodukt sein, sondern ein frisch zubereitetes Naturprodukt, das direkt in der eigenen Küche entsteht, ganz einfach auf Knopfdruck..

Gleichzeitig denken wir Genuss ganzheitlich neu: Neben Kaffee bringen wir auch 100% puren Naturkakao ohne Zucker und Zusatzstoffe sowie gesunde Snacks ohne jegliche Zusatzstoffe zurück in den Alltag – NATUR PUR. Alles basiert auf dem gleichen Prinzip: echte Rohstoffe, schonend verarbeitet und so frisch wie möglich.
Wir möchten, dass jede und jeder die Möglichkeit hat, diese Produkte in ihrer besten Form zu genießen – sortenrein, transparent in der Herkunft und frei von unnötiger Verarbeitung. Damit schaffen wir ein neues Bewusstsein für Qualität und den Wert natürlicher Lebensmittel.
Langfristig sehen wir Kaffee, Kakao und Snacks nicht nur als Konsumprodukte, sondern als echte Be-Lebensmittel – ein tägliches Ritual, das Genuss, Gesundheit und Nachhaltigkeit vereint. MyHomeRoast steht für eine neue Generation des Konsums: frisch, bewusst und kompromisslos natürlich.

Wie ermöglicht Ihre Lösung es Nutzerinnen und Nutzern, Kaffee individuell und frisch zu Hause zu rösten?

Unsere Lösung macht es erstmals möglich, Kaffee und Kakao ganz einfach zu Hause selbst herzustellen – frisch, individuell und auf Knopfdruck. Mit dem MyHomeRoast Röstvollautomatensystem können Nutzerinnen und Nutzer ohne Vorkenntnisse hochwertige Rohkaffees exakt nach Bedarf rösten und so stets maximales Aroma genießen.
Gleichzeitig erweitern wir dieses Prinzip auf 100% puren Naturkakao: Kakaobohnen werden frisch geröstet und können anschließend mit dem speziell entwickelten Blender in nur rund 1,5 Minuten zu einem heißen, unverfälschten Kakaogetränk verarbeitet werden – ganz ohne Zucker oder Zusatzstoffe. Dieser MyHomeRoast Blender ist auch als herkömmlicher Mixer für Smoothies, Crashed Ice und weitere Mixprodukte verwendbar.
Ergänzt wird das Konzept durch frische, gesunde Snacks ohne Zusatzstoffe, ideal für Sport, Schule, Büro oder entspannte Momente zu Hause.
So entsteht ein ganzheitliches, einfaches System für natürlichen Genuss: frisch, individuell und jederzeit direkt aus der eigenen Küche und das einfachst ohne Vorkenntnisse auf Knopfdruck.

Welche Rolle spielen Qualität, Herkunft und Auswahl der Rohbohnen in Ihrem Konzept?

Qualität, Herkunft und Auswahl der Rohbohnen spielen in unserem Konzept eine zentrale Schlüsselrolle. Wir setzen konsequent auf oberste Topqualität, teilweise mit besonders innovativen Aufbereitungsweisen, und achten gleichzeitig auf faire, leistbare Preise.
Alle Rohprodukte sind optimal auf den Röstvorgang abgestimmt, sodass Nutzerinnen und Nutzer jederzeit auf Knopfdruck ein perfektes Ergebnis erzielen – einfach, zuverlässig und reproduzierbar. Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist dabei ebenso essenziell wie die sorgfältige Auswahl sortenreiner Kaffees und hochwertiger Kakaobohnen und Nusskernen.
Gleichzeitig bauen wir unsere Produktvielfalt kontinuierlich aus, um auch künftig eine kuratierte Auswahl der besten Rohstoffe weltweit für den Einsatz zu Hause zugänglich zu machen.

Wie stellen Sie sicher, dass auch Einsteiger ohne Vorkenntnisse optimale Röstergebnisse erzielen?

Wir stellen optimale Röstergebnisse durch die Kombination aus intelligenter Technologie und persönlicher Begleitung sicher. Unser Röstvollautomat ist so entwickelt, dass der gesamte Prozess vollautomatisch und perfekt auf die jeweiligen Rohbohnen abgestimmt ist – damit gelingt das Rösten auf Knopfdruck, ganz ohne Vorkenntnisse.
Ergänzend setzen wir bewusst auf Direktvertrieb: Wir erklären unsere Produkte direkt bei den Kundinnen und Kunden zu Hause, oft im Rahmen von „Kaffee-Partys“, und schaffen so ein einfaches, verständliches Einstiegserlebnis.
Zusätzlich stellen wir laufend erweiterte Röstprofile und Anleitungen auf unserer Website zum Download bereit. So kombinieren wir Technologie, persönliche Beratung und kontinuierliche Unterstützung – für konstant perfekte Ergebnisse von Anfang an.

Welche Zielgruppe sprechen Sie mit MyHomeRoast besonders an und welche Probleme lösen Sie im Alltag konkret?

MyHomeRoast richtet sich an alle, die Kaffee lieben und Wert auf Qualität, Frische und natürliche Lebensmittel legen – von Genussmenschen und Hobbyköch:innen bis hin zu Kakao-Liebhabern und gesundheitsbewussten Konsument:innen, die Herkunft und Inhaltsstoffe bewusst wählen.
Im Alltag lösen wir zwei zentrale Probleme: Erstens verliert Kaffee durch lange Lagerung nach der Röstung erheblich an Aroma. Zweitens erfordert herkömmlicher Kaffee aufwendige Verpackungen aus Plastik und Verbundstoffen, die unnötigen Müll verursachen.
Unsere Lösung bringt beides auf den Punkt: Mit unserem Röstvollautomatensystem wird Kaffee einfach auf Knopfdruck zu Hause frisch geröstet – genau nach Bedarf und ohne Vorkenntnisse. So entsteht maximaler Geschmack bei minimalem Verpackungsaufwand. Ergänzt durch Naturkakao und gesunde Snacks ohne Zusatzstoffe bieten wir ein ganzheitliches Konzept für frischen, bewussten Genuss im Alltag.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen beim Aufbau eines Produkts, das Hardware, Genuss und Vertriebssystem vereint?

Der Aufbau von MyHomeRoast vereint bewusst mehrere komplexe Bereiche – Hardware, Genuss und Vertrieb – und bringt damit besondere Herausforderungen mit sich.
Im Zentrum stand zunächst die Entwicklung eines vollautomatischen Röstsystems, das Kaffee, Kakao und Nüsse ohne jegliche Vorkenntnisse auf Knopfdruck perfekt verarbeitet. Ebenso entscheidend war die Entwicklung eines einzigartigen, wartungsfreien und energieeffizienten MyHomeRoast Rauchabsorbersystems, das den Einsatz erstmals wirklich küchentauglich macht.
Parallel dazu erfordert die kontinuierliche Weiterentwicklung – etwa bei Sensorik, Röstkurven und Produktergänzungen – eine enge Abstimmung mit der Produktion sowie die Sicherung von Schutzrechten. Externe Faktoren wie das veränderte Konsumklima und steigende Energiepreise haben zusätzliche Anforderungen geschaffen, denen wir mit einer konsequent energieoptimierten Lösung begegnet sind.
Nicht zuletzt ist der Aufbau eines skalierbaren Direktvertriebsnetzwerks sowie einer integrierten IT-, Shop- und Logistikplattform zeit- investitions- und ressourcenintensiv. Genau diese Kombination bildet jedoch die Grundlage für ein langfristig differenziertes und wachstumsfähiges Geschäftsmodell.

Was unterscheidet MyHomeRoast von klassischen Kaffeemarken oder bestehenden Heimröstlösungen am Markt?

MyHomeRoast unterscheidet sich grundlegend von klassischen Kaffeemarken und bestehenden Heimröstlösungen, weil wir den gesamten Prozess vom Industrieprodukt einfach zurück in den Haushalt bringen – einfach, FRISCH NATÜRLICH NACHVOLLZIEHBAR und alltagstauglich.
Während klassische Marken bereits gerösteten Kaffee mit unvermeidbarem Aromaverlust und industriellen Röstungen liefern, ermöglichen wir erstmals das frische Rösten zu Hause auf Knopfdruck. Im Unterschied zu bestehenden Heimröstgeräten, die oft komplex, schwer zu bedienen sind und durch starke Rauch- und Geruchsbelastung kaum wohnungstauglich, bieten wir ein vollautomatisches, küchentaugliches System mit integriertem, wartungsfreiem Rauchabsorber (Energie- und Servicekosten sparend) – aktuell einzigartig am Markt.
Damit schaffen wir eine neue Kategorie: maximal frischer Kaffee, Naturkakao und Snacks direkt aus der eigenen Küche – einfach, sauber und ohne Vorkenntnisse.

Welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit und Transparenz in Ihrer Lieferkette?

Nachhaltigkeit, Transparenz und soziale Verantwortung sind zentrale Bestandteile unseres gesamten Konzepts. Wir setzen bewusst auf nachvollziehbare Herkunft – von der Plantage bis in die Küche – und arbeiten mit hochwertigen, oft bio- und fair gehandelten Rohkaffees und Kakaobohnen.
Durch die Lieferung von Rohprodukten in Papierverpackungen sowie das Rösten direkt zu Hause reduzieren wir Verpackungsmüll und vermeiden unnötige Verarbeitungsschritte. Gleichzeitig schaffen wir durch faire Preise entlang der Wertschöpfungskette und den Aufbau eines Direktvertriebsmodells zusätzliche Einkommensmöglichkeiten.
Ein wichtiger Teil unserer sozialen Verantwortung ist zudem die Partnerschaft mit BAND und GLOBAL FAMILY, mit denen wir gezielt soziale Projekte und nachhaltige Initiativen unterstützen.
So verbinden wir ökologische Verantwortung, Transparenz und soziale Nachhaltigkeit – und ermöglichen bewussten Genuss mit echtem Mehrwert für alle Beteiligten.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Mut und Ausdauer sind entscheidend: Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen – aber unterschätzen Sie nicht die Länge und Intensität des Weges. Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, auch Rückschläge zu meistern, sind essenziell.
Professionell denken und die richtigen Partner wählen: Von Anfang an strukturiert und marktorientiert arbeiten. Besonders wichtig ist die sorgfältige Auswahl von Mitgründer:innen und Partnern – sie prägen die Entwicklung maßgeblich.
Den Markt verstehen und nah am Kunden bleiben: Kontinuierliche Recherche, ein wacher Blick auf den Markt und ein tiefes Verständnis dafür, welche Zielgruppen echten Bedarf haben, sind entscheidend. Wer seine Kund:innen wirklich kennt, entwickelt Lösungen mit langfristigem Erfolgspotenzial.

Sehen Sie MyHomeRoast am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bild: MyHomeRoast 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/ Fotograf PULS 4 / Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Pitch sorgt für Gänsehaut und stellt alles auf den Kopf

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6. April 2026 Die Höhle der Löwen Startups Bild Investorin Judith Williams nimmt „Tanera Skin“, die Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris), genau unter die Lupe und macht den Praxistest. Bildcredits/Fotograf: RTL / Bernd-Michael Maurer

6. April 2026 zeigt Startups in Die Höhle der Löwen die niemand erwartet

Am 6. April 2026 wird eine neue Folge von Die Höhle der Löwen ausgestrahlt, die bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit sorgt. Die Kombination aus emotionalen Geschichten, überraschenden Momenten und ambitionierten Startups deutet darauf hin, dass diese Episode mehr ist als nur eine weitere Pitch Runde. Stattdessen zeigt sie, wie vielfältig Unternehmertum heute gedacht wird und welche Rolle persönliche Erfahrungen bei der Entwicklung innovativer Ideen spielen.

Schon die Vorschau macht deutlich, dass mehrere Gründerinnen und Gründer nicht nur mit starken Produkten antreten, sondern auch mit Geschichten, die weit über das reine Geschäftsmodell hinausgehen. Genau diese Mischung aus Innovation, Persönlichkeit und Unterhaltung ist es, die Die Höhle der Löwen seit Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen für Startups im deutschsprachigen Raum macht.

6. April 2026 zeigt wie Startups in Die Höhle der Löwen echte Probleme lösen

Ein besonders eindrückliches Beispiel liefert Tanera Skin aus Berlin. Gründerin Isabelle Stortz (28) widmet sich einem Thema, das viele betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Keratosis Pilaris, auch bekannt als Reibeisenhaut. Schätzungen zufolge sind 30 bis 40 Prozent der Menschen davon betroffen.

Isabelle Stortz kennt die Herausforderung aus eigener Erfahrung. Jahrelang suchte sie nach passenden Lösungen und entschied sich schließlich, selbst aktiv zu werden. Mit Tanera Skin entwickelt sie eine spezialisierte Hautpflegemarke, die gezielt auf dieses Hautbild eingeht. Ihr erstes Produkt ist ein Peeling Handschuh aus biologisch abbaubarer Viskose, dessen Material sich bei Kontakt mit Wasser verändert und abgestorbene Hautzellen besonders schonend entfernen soll.

In Die Höhle der Löwen bietet sie 200.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile an. Während Judith Williams das Produkt direkt testet, entwickelt sich eine Dynamik, mit der selbst die Gründerin nicht gerechnet hat. Auch Carsten Maschmeyer zeigt Interesse, was den Pitch zusätzlich an Spannung gewinnen lässt.

Die Höhle der Löwen macht aus Startups emotionale Erlebnisse

Neben funktionalen Lösungen sorgt diese Folge auch für emotionale Höhepunkte. Drum Revolution aus Berlin bringt nicht nur ein Produkt, sondern auch eine persönliche Geschichte mit in die Höhle. Gründer Andreas Schneid (44) verbindet Musik und Gaming auf eine Weise, die Lernen neu interpretiert.

Das Konzept basiert darauf, dass Nutzer mit echten Drumsticks auf einem elektronischen Schlagzeug spielen und so ein Computerspiel steuern. Wer die richtigen Trommeln trifft, kommt im Spiel weiter und lernt gleichzeitig Schlagzeug. Besonders für Einsteiger oder Kinder soll dieser spielerische Ansatz den Zugang zur Musik erleichtern.

Für Ralf Dümmel wird dieser Pitch zu einem besonderen Moment. Sein Kindheitstraum, Schlagzeug zu spielen, bekommt in der Höhle eine zweite Chance. Genau solche Situationen zeigen, dass Die Höhle der Löwen nicht nur eine Investoren Show ist, sondern auch Raum für persönliche Geschichten bietet.

Andreas Schneid fordert 150.000 Euro für acht Prozent der Firmenanteile, um die Entwicklung seines Produkts weiter voranzutreiben und neue Zielgruppen zu erreichen.

Startups treten im direkten Duell in Die Höhle der Löwen an

Ein weiteres Highlight ist der Battle Pitch, bei dem zwei Startups direkt gegeneinander antreten. Innerhalb von nur 60 Sekunden müssen sie die Löwen von ihrer Idee überzeugen.

BOGGL aus Dortmund, gegründet von Julia Davids (42) und Cornelia Puffer (46), trifft auf Davy Barkmo aus Winnenden von David Tenné (29) und Morice Ziegler (28). Beide Teams präsentieren innovative Lösungen für Hundehalter, die Futteraufnahme und Beschäftigung miteinander kombinieren.

Der Wettbewerb erhöht den Druck erheblich. Nur eines der beiden Startups bekommt die Chance, seinen Pitch fortzusetzen und möglicherweise einen Deal zu sichern. Diese direkte Konfrontation sorgt nicht nur für Spannung, sondern zeigt auch, wie entscheidend Präsentation und Strategie im Investmentprozess sind.

Die Höhle der Löwen zeigt wie Startups Gesundheit neu denken

Auch das Thema Gesundheit spielt in dieser Folge eine wichtige Rolle. VENTICROSS aus Stuttgart, gegründet von Ignasi Selga (46), Carolin Abraham (44) und Heidi Depner (40), widmet sich der Verbesserung der Nasenatmung.

Ihr Produkt ist ein kleiner Nasendilatator aus medizinischem Silikon, der direkt in die Nasenöffnungen eingesetzt wird. Ziel ist es, die Luftzufuhr zu erhöhen und so Schlafqualität und Wohlbefinden zu verbessern. Die Idee entstand aus eigener Betroffenheit und adressiert ein Problem, das viele Menschen im Alltag unterschätzen.

Für 50.000 Euro bieten die Gründer 15 Prozent ihrer Firmenanteile an. Die Frage wird sein, ob die Investoren das Marktpotenzial ebenso erkennen wie das Gründerteam selbst.

6. April 2026 bringt Startups die Erlebnis und Wettbewerb neu definieren

Mit Boller Battle aus Hamburg wird die Höhle schließlich zur interaktiven Spielarena. Die Gründer Philip (36) und Caroline Kirchhof (38) präsentieren ein Konzept, das klassische Bollerwagentouren neu interpretiert.

Ihr umgebauter Bollerwagen ist mit Kühlstation, Spielmodulen und einer ausziehbaren Theke ausgestattet. Gruppen können während einer Tour verschiedene Spiele gegeneinander antreten und so ein gemeinsames Erlebnis schaffen. Das Angebot richtet sich unter anderem an Junggesellenabschiede, Geburtstage oder Teamevents.

Das Geschäftsmodell kombiniert eigene Standorte mit einem Lizenzsystem, wodurch das Konzept skalierbar wird. Für 200.000 Euro bieten die Gründer 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die Investoren müssen das Konzept direkt testen und liefern sich ein überraschend intensives Duell. Dabei zeigt sich, dass auch erfahrene Unternehmer ihren Wettbewerbsgeist nicht verlieren.

Fazit

Die Folge von Die Höhle der Löwen am 6. April 2026 macht deutlich, wie facettenreich die Welt der Startups geworden ist. Von persönlichen Problemlösungen über innovative Lernansätze bis hin zu neuen Freizeitkonzepten zeigt sich, dass erfolgreiche Gründungen heute oft dort entstehen, wo Leidenschaft auf konkrete Bedürfnisse trifft.

Gleichzeitig wird klar, dass es nicht nur um Zahlen und Bewertungen geht. Emotionen, Authentizität und die Fähigkeit, Menschen zu begeistern, spielen eine immer größere Rolle. Genau diese Mischung macht die Sendung weiterhin zu einer der spannendsten Plattformen für Startups und zu einem festen Bestandteil der deutschen Gründerszene.

Bild Investorin Judith Williams nimmt „Tanera Skin“, die Hautpflege gegen Reibeisenhaut (Keratosis Pilaris), genau unter die Lupe und macht den Praxistest. Bildcredits/Fotograf:
RTL / Bernd-Michael Maurer

Warum scheitert gutes Training oft an genau diesem Detail?

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EVRVEST Gewichtsweste Training Performance Pitch 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf : PULS 4/ Gerry Frank

EVRVEST entwickelt eine innovative Gewichtsweste für effektives Training und wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist EVRVEST entstanden und wer sind die Köpfe hinter dem Startup?

EVRVEST ist aus meiner eigenen Trainingspraxis entstanden. Ich bin Fabian, Gründer von EVRVEST. Die Idee dazu ist schon 2019 entstanden.

Sport war für mich immer ein großer Teil meines Lebens. Ich komme ursprünglich aus der IT, arbeite dort auch heute noch und habe mich parallel viel mit Training beschäftigt. Ohne klassische Trainerlaufbahn, sondern einfach aus eigener Erfahrung und Leidenschaft heraus.

Gerade im Ausdauersport/Athletiktraining, vor allem bei Ultratrails, hat mich immer das Extreme gereizt. Und genau dort bin ich auch immer wieder mit Gewichtswesten in Kontakt gekommen. Dabei ist mir über die Zeit immer stärker aufgefallen, dass die bestehenden Lösungen einfach nicht das liefern, was man im Training eigentlich braucht.

Mein bester Freund Max hat mich von Anfang an begleitet und unterstützt. Wir haben viel gemeinsam getestet, hinterfragt und weiterentwickelt. Wir haben beide regelmäßig mit Gewichtswesten trainiert und immer wieder gemerkt, dass sie uns eher einschränken als unterstützen. Irgendwann war dann mal klar: Das geht doch besser.

Was hat Sie dazu motiviert, das Thema funktionelles Training und Gewichtswesten neu zu denken?

Funktionelles Training lebt davon, dass sich der Körper frei bewegen kann. Und genau das hat bei vielen bestehenden Westen nicht gepasst. Zu viel Bewegung im System, zu wenig Kontrolle.

Das hat uns ehrlich gesagt einfach gestört, weil man sich im Training auf die Bewegung konzentrieren will und nicht auf die Ausrüstung.

EVRVEST wird am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in den Pitch?

Wir gehen da relativ offen rein. Natürlich wäre es stark, Partner zu finden, die das Thema verstehen und uns beim nächsten Schritt unterstützen. Aber für uns ist es genauso wichtig, einfach zu zeigen, woran wir die letzten Jahre gearbeitet haben.

Wie bereiten Sie sich aktuell auf Ihren Auftritt vor?

Wir versuchen vor allem, das Produkt so klar wie möglich zu erklären. Nicht kompliziert, sondern so, dass man sofort versteht, wo das Problem liegt und was wir anders machen. Und wir testen natürlich weiter im Training, das ist für uns nach wie vor das wichtigste Feedback.

Welche zentrale Botschaft möchten Sie vermitteln?

Dass gutes Equipment im Training unterstützen sollte und nicht stören. Und dass oft genau die kleinen Details entscheiden, ob etwas wirklich funktioniert oder nicht.

Was wäre für Sie ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme?

Wenn Menschen das Produkt sehen und sich denken: Wow – Das macht Sinn. Und wenn sich daraus neue Möglichkeiten ergeben, egal ob Partnerschaften, Kontakte oder Feedback.

Welche Vision verfolgen Sie mit EVRVEST?

Wir wollen ein Trainingsprodukt aufbauen, das langfristig Sinn macht. Wenn Leute an eine Gewichtsweste denken, sollte ihnen als erstes EVRVEST durch den Kopf gehen. Und das nicht als Trend, sondern als Trainingsgerät, das man in verschiedene Trainingsformen integrieren kann.

Wie unterstützt Ihre Gewichtsweste konkret die Performance?

Vor allem durch Stabilität. Wenn das Gewicht ruhig am Körper bleibt, kann man sich besser auf die Bewegung konzentrieren und genau das wirkt sich direkt auf die Qualität des Trainings aus.

Welche Rolle spielen Design, Ergonomie und Materialwahl?

Eine sehr große. Design trifft hier auf Funktion. Wenn die Passform nicht stimmt, funktioniert alles andere auch nicht. Deshalb haben wir viel Zeit in Details investiert, wie das Gewicht sitzt, wie es verteilt wird, wie sich die Gewichtsplatten anpassen und wie sich das Material anfühlt.

Wie stellen Sie sicher, dass sowohl Einsteiger als auch erfahrene Athleten optimal trainieren können?

Durch die Anpassbarkeit. Man kann mit wenig Gewicht starten und sich Schritt für Schritt steigern. Das System bleibt gleich, nur die Intensität verändert sich.

Welche Zielgruppe sprechen Sie besonders an und welche Probleme lösen Sie im Trainingsalltag?

Wir sprechen alle an, die mit Zusatzgewicht trainieren. Das Problem ist meist ähnlich: Bewegung fühlt sich instabil an, die Weste sitzt nicht sauber, wackelt und man wird im Training eher gestört. Genau das wollten wir lösen.

Welche Herausforderungen begegnen Ihnen bei der Entwicklung eines Produkts, das hohe Performance, Komfort und Funktionalität vereint?

Die größte Herausforderung war die Kombination dieser Faktoren. Stabilität, Komfort und Bewegungsfreiheit gleichzeitig umzusetzen, ist nicht trivial. Am Ende sind es viele kleine Details, die den Unterschied machen.

Was unterscheidet EVRVEST von klassischen Gewichtswesten oder anderen Fitnesslösungen?

Viele Athleten kennen die gleichen Probleme. Sobald Gewicht ins Spiel kommt, fühlt sich Bewegung oft instabil an, gerade bei dynamischen Übungen fehlt die Kontrolle. Dazu kommen große Gewichtssprünge, die Progression unnötig schwer machen und Systeme, die die natürliche Bewegung eher einschränken.

Am Ende ist es oft der Sitz, der alles entscheidet. Wenn die Weste sich bewegt, verliert man sofort den Fokus. Genau hier setzen wir an. Das Gewicht bleibt stabil am Körper, auch bei Bewegung. Man kann in kleinen Schritten steigern und die Belastung sauber kontrollieren. Und die Last verteilt sich gleichmäßig, sodass sich das Ganze natürlicher anfühlt.

Unser Ziel war im Grunde einfach: Eine Weste zu bauen, die sich mit dem Körper bewegt, nicht gegen ihn arbeitet.

Welche Bedeutung hat das Thema Community und Markenaufbau für Ihr Wachstum?

Eine große. Gerade im Sport basiert viel auf Vertrauen und Erfahrung. Wenn jemand ein Produkt nutzt und davon überzeugt ist, ist das mehr wert als jede klassische Werbung.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

An einem echten Problem arbeiten. Die Lösung so einfach wie möglich halten. Und ganz wichtig: nie aufgeben. Ich hatte so manche Tiefs, bei denen ich alles über den Haufen werfen wollte. Es läuft nicht immer alles nach Plan. Das gehört einfach dazu. Du musst eine Vision haben, daran glauben und dein Ding durchziehen, egal was andere sagen.

Sehen Sie EVRVEST am 31. März 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bildcredits/Fotograf: PULS 4/ Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Fabian Lutz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: EVRVEST

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www.evrvest.com
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