Freitag, April 17, 2026
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Wer entscheidet morgen, welche Innovationen wirklich gewinnen?

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GHARAGE Ventures Start-ups Venture Capital Lennard Niemann von GHARAGE Ventures

Im Interview mit Lennard Niemann von GHARAGE Ventures dreht sich alles um Start-ups, Venture Capital und die Dynamik im Travel Retail Markt

Wie hat dein Weg von der ersten Begeisterung für Start-ups bis zur Rolle als Managing Partner bei GHARAGE Ventures konkret ausgesehen – und welche Entscheidungen waren dabei wirklich richtungsweisend?

Lennard Niemann: Ich komme aus dem Venture Building und habe bereits während meines ersten Studiums erste Performance-Equity-Deals mit Start-ups umgesetzt. Damals ging es vor allem um Branding, Strategie und ein wenig Business Modelling. Nach einigen Jahren in der Agentur- und Beratungswelt sowie diversen internationalen Projekten und Stationen habe ich anschließend den GHARAGE Vision Hub für Gebr. Heinemann aufgebaut: ein Venture-Building- und Venture-Capital-Vehikel im Bereich Travel Retail. Venture Capital und die Zusammenarbeit mit Kunden waren in diesem Kontext sehr erfolgreich, sodass Partnerunternehmen von Gebr. Heinemann angefragt haben, ob sie sich beteiligen könnten. Das war der initiale Impuls, einen Multi-LP-Fonds aufzusetzen. Kurz gesagt: Das eine hat zum anderen geführt.

Du warst zuvor in der Strategie bei Gebr. Heinemann tätig – also in einem sehr etablierten Konzernumfeld. Wie schwierig war es für dich persönlich, diese „Sicherheit“ gegen das Risiko eines eigenen, unabhängigen Fonds einzutauschen?

Lennard Niemann: Das ist nur halb richtig. Ich war nie direkt im Konzern tätig, allerdings in einem Tochterunternehmen, das ich selbst konzipiert habe. Mein Team und ich hatten in dieser Subsidiary wirklich viele Freiheiten und haben enorm viele spannende Dinge gebaut und getestet. Gleichzeitig haben wir den Mutterkonzern auch bei maßgeblichen strategischen Fragestellungen unterstützt. Trotz aller Freiheit war es natürlich ein anderes Maß an Sicherheit, aber so habe ich es nie gesehen. Ich habe schon immer so gearbeitet, als wäre es mein eigenes Business, egal ob als Junior-Stratege oder als Managing Director verschiedener Tochterunternehmen.

Als Berater hast du lange für die großen Automobilunternehmen gearbeitet, was hat dich an dem Travel Retail kosmos gereizt?

Lennard Niemann: Als Berater habe ich mich auf die Automobilbranche konzentriert, weil diese damals die größten Etats hatte. Mit den größten Etats misst man sich automatisch mit den Besten der Welt. Dieses Kompetitive, das Pitchen und das Gewinnen, hat mir in gewisser Weise Spaß gemacht. Aus einer Innovations- und Venture-Capital-Perspektive ist die kleinere und tendenziell geschlossene Industrie des Travel Retail jedoch deutlich spannender. Es gibt hier viele Möglichkeiten, Dinge neu zu denken, und gleichzeitig klare regulatorische und operative Rahmenbedingungen, in denen man sich perfektionieren kann. Für uns als Fonds ist der Zugang zu dieser Industrie ein starker Mehrwert, denn er bietet Start-ups Zugang zu einem Markt, der ohne uns nur sehr schwer erschließbar ist.

Gab es eine Person, ein Projekt oder auch ein Scheitern, das dein Verständnis von Venture Capital nachhaltig geprägt hat?

Lennard Niemann: Es war nicht der eine Moment oder das eine Projekt, sondern viele kleine entlang des Weges. Wobei man sagen kann, dass der Prozess von einem CVC zu einem Multi-LP-Fonds deutlich herausfordernder war als ursprünglich erwartet. Ähnlich verhält es sich mit Menschen. Ich werde täglich von meinem Team geprägt, von jedem Einzelnen. Alle bringen unterschiedliche Skills mit, und im Zusammenspiel werden wir mit jedem Tag, gewissermaßen mit jedem Training, ein Stück besser. Wir wachsen aneinander und prägen uns gegenseitig.

Wenn du heute zurückblickst: Was würdest du deinem jüngeren Ich zu Beginn deiner Karriere im Start-up-Umfeld raten?

Lennard Niemann: Setze Ideen (noch) schneller um.

GHARAGE ist ursprünglich als Vision-Hub von Gebr. Heinemann gestartet und tritt heute mit einem eigenen 40-Millionen-Euro-Fonds deutlich unabhängiger auf. Wie hat sich eure Rolle in dieser Transformation verändert?

Lennard Niemann: Mit Fonds I haben wir den Schritt von einem innovationsgetriebenen Setup hin zu einer unabhängigen Venture-Capital-Plattform vollzogen. Gleichzeitig öffnen wir uns gezielt für weitere strategische Investoren aus den Bereichen Travel und Retail und bauen GHARAGE als globale Plattform weiter aus.

Wie würdest du GHARAGE Ventures heute in drei prägnanten Sätzen beschreiben – und warum habt ihr euch bewusst auf die Schnittstelle von Travel und Retail fokussiert?

Lennard Niemann: GHARAGE Ventures ist eine unabhängige VC-Plattform für Early-Stage-Start-ups im globalen Reise- und Handelsökosystem. Wir investieren in Technologien, die Effizienz, digitale Infrastruktur und Traveller-Experience neu definieren. Unser Fokus liegt auf einer Branche, die stark wächst – und gleichzeitig noch massiv unterdigitalisiert ist.

Ihr positioniert euch als Brücke zwischen Konzernen und Start-ups. Viele Corporate-Programme scheitern genau daran und landen im „Innovation Theater“. Was macht ihr konkret anders?

Lennard Niemann: Wir entkoppeln Innovation und Investment von Beginn an. Investments sollen die fonds-typische Profitabilität liefern, während die technologische Resilienz unserer LPs aus dem Dealflow entsteht und nicht aus den Investments selbst. Man kann sich das wie folgt vorstellen: Angenommen, wir sehen 1.000 Start-ups pro Jahr. Davon sind nur etwa 1 % für ein Investment geeignet, während rund 20 bis 25 % spannend für eine Zusammenarbeit mit unseren LPs sind.

Was ist für euch ein klares Signal, dass ein Start-up perfekt zu GHARAGE Ventures passt – gibt es so etwas wie einen typischen „GHARAGE-Moment“?

Lennard Niemann: Wir suchen Start-ups, die konkrete Innovationen im Reise- und Handelsökosystem vorantreiben – insbesondere in Bereichen wie Automatisierung, KI-gestützten Workflows, Dateninfrastruktur oder Logistik. Entscheidend ist, dass die Lösungen reale Effizienz- und Skalierungspotenziale schaffen. Ein Beispiel dafür ist file.ai, eines der wenigen Unternehmen, in die wir investiert sind und das mit unserem Anchor-LP Heinemann im Bereich Sales beziehungsweise Supply-Chain-Reconciliation zusammenarbeitet.

Was sind die häufigsten Missverständnisse, die Start-ups über Corporate VCs haben – speziell bei euch?

Lennard Niemann: Dass sie versuchen, strategischen Einfluss zu nehmen, was wahrscheinlich nicht einmal ein Missverständnis ist, sondern in vielen Fällen tatsächlich so zutrifft.

Ihr habt kürzlich einen 40-Millionen-Euro-Fonds gestartet. Wie sieht eure konkrete Investmentstrategie aus – insbesondere in Bezug auf Phasen (Pre-Seed, Seed, Series A)?

Lennard Niemann: Unser Fonds hat ein Volumen von 40 Millionen Euro und fokussiert sich auf Early-Stage-Investments von Seed bis Series A. Insgesamt planen wir rund 30 Beteiligungen entlang der Wertschöpfungskette im Reise- und Handelsumfeld.

Seht ihr euch eher als Investor mit strategischem Mehrwert oder als strategischer Partner mit Kapital – und wie lebt ihr diese Rolle konkret im Alltag?

Lennard Niemann: Corporate Venture Capital ist für unsere LPs eine Art Absicherung, denn seien wir ehrlich: Forschung und Entwicklung ist in der Regel zu langsam, und M&A ist zu teuer. Während Konzerne Technologien in einem logarithmischen Tempo adaptieren, bewegen sich Start-ups exponentiell. Genau hier entfaltet Corporate Venture Capital seine Stärke.

Lennard Niemann: Das knüpft gut an die vorherige Frage an. VC fungiert als strategisches Radar: eine Möglichkeit, neue Verhaltensweisen früh zu erkennen, Zugang zu Technologien zu erhalten, bevor sie den Mainstream erreichen, und mit Agilität sowie minimalem Risiko zu testen und zu lernen. In diesem Kontext, insbesondere im Bereich Handel, sind derzeit KI sowie Automatisierungs- und Robotics-Ansätze die dominierenden Themen.

Gibt es ein Thema, bei dem ihr sagt: Das wird aktuell im VC-Markt überschätzt?

Lennard Niemann: Ich glaube, dass nahezu jedes Thema hier und da vom VC-Markt überschätzt wird, und das ist gut so, denn so gewinnen diese Themen an Geschwindigkeit.

Viele SaaS-Gründer denken bei Travel vor allem an Plattformen wie Booking oder Airlines. Wie erklärst du ihnen das Potenzial von Ökosystemen wie Airports, Duty-Free oder Kreuzfahrten?

Lennard Niemann: Im Jahr 2025 gab es rund 5 Milliarden Flugreisende weltweit. Für das Jahr 2040 prognostizieren konservative Schätzungen etwa 8 Milliarden. In meinen Augen sprechen diese Zahlen für sich.

Welches Geschäftsmodell oder welche Produktidee wird in eurem Segment aktuell unterschätzt – obwohl dort enormes Potenzial liegt?

Lennard Niemann: Leider ein sehr klassisches Thema: Retail Media ist nach wie vor ein gutes Beispiel für einen unterschätzten Revenue-Stream an Flughäfen und entlang der gesamten Traveller Journey.

Airports, Kreuzfahrtschiffe und Duty-Free-Flächen sind stark kontrollierte, geschlossene Ökosysteme. Wie müssen Start-ups ihr Geschäftsmodell konkret anpassen, um in diesen „Closed Environments“ überhaupt skalieren zu können?

Lennard Niemann: Das ist einer der Gründe, warum wir glauben, dass wir als Multi-LP-Fonds noch stärkere Synergien heben können, denn so können sich mehrere Marktteilnehmer auf eine Lösung konzentrieren. Mein Ziel ist es, neue Standards zu schaffen.

Hyper-Personalisierung gilt als einer der größten Hebel im Travel-Bereich – gleichzeitig liegt die Datenhoheit oft bei wenigen großen Playern. Wie können Start-ups in diesem Umfeld überhaupt relevante Datenzugänge aufbauen, ohne abhängig zu werden?

Lennard Niemann: Hyperpersonalisierung ist ohne Frage einer der größten Hebel im Travel-Bereich, aber die eigentliche Frage ist weniger, wer die Daten besitzt, sondern wer den Zugang zum Kunden orchestriert. Genau hier verschiebt sich gerade die Macht. Wir sehen aktuell, dass sich Discovery und zunehmend auch Transaktionen in Richtung LLM-Interfaces verlagern. Das bedeutet, dass Plattformen wie OpenAI, Google oder andere zur neuen Schnittstelle zwischen Nutzer und Angebot werden. Retailer und Marken werden dadurch nicht ersetzt, aber sie werden zunehmend ausgewählt. Und genau diese Logik lässt sich auch auf Travel übertragen. Damit verschiebt sich die Abhängigkeit, weg von klassischen Plattformen hin zu neuen Gatekeepern. Genau dort können sich Start-ups strategisch positionieren.

Wenn du in fünf Jahren auf GHARAGE Ventures zurückblickst: Woran würdest du konkret messen, dass euer Ansatz wirklich funktioniert hat?

Lennard Niemann: Dass wir als profitabler Fonds neue Technologiestandards in der Industrie gesetzt haben.

Welche Rolle spielen Corporate VCs wie GHARAGE künftig im europäischen Start-up-Ökosystem – Ergänzung zu klassischen VCs oder echte Konkurrenz?

Lennard Niemann: VCs mit Corporate LPs bieten deutlich mehr als nur Kapital, nämlich Zugang zur Industrie und in unserem Fall sogar Synergien über mehrere Marktteilnehmer hinweg.

Bildcredit Gharage Ventures

Wir bedanken uns bei Lennard Niemann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Wie entstehen neue Technologien genau dort, wo Forschung auf Praxis trifft?

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Photonik Startups Digitalisierung Innovation Technologie Bild von links nach rechts: Dr. Robert Kammel (Fraunhofer IOF), Christian Grötsch (Vorstand Jena Digital), Nora Kirsten (OptoNet e. V.), Viktoriya Demchyk (Jena Digital e. V.), Domenique Dölz (Jena Digital e. V.), Anke Siegmund (OptoNet e. V.), Dr. Sebastian Händschke (Fraunhofer IOF), Hans Elstner (Vorstand Jena Digital) Credits: de:Hub Jena

Photonik, Startups und Digitalisierung stehen im Zentrum des dehub Jena und treiben die Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle voran.

Wie würden Sie den de:hub Jena unseren Leserinnen und Lesern vorstellen und welche zentrale Funktion nimmt der Hub im digitalen Innovationsnetzwerk Deutschlands ein?

Der de:hub Jena – Photonics & Digital Experience Platforms – verbindet zwei Stärken, die in Thüringen besonders ausgeprägt sind: weltweit führende Photonik-Forschung und eine wachsende Digitalwirtschaft. Diese beiden Stärken bringen wir in das de:hub-Netzwerk ein. Daneben stärken wir die Schnittstelle im Sinne von “Photonics Enabling Digital Experience Platforms (PDXP)”. Das bedeutet: Technologien aus Optik und Photonik werden gezielt mit digitalen Plattformtechnologien, Künstlicher Intelligenz oder Extended Reality-Ansätzen kombiniert, um neue Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Der Hub wird gemeinsam von Jena Digital e. V., dem Photonik-Cluster OptoNet e. V. und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF mit dem Digital Innovation Hub Photonics (DIHP) getragen. Zusammen repräsentieren diese Netzwerke rund 200 Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen. Damit ist der de:hub Jena ein zentraler Knotenpunkt im deutschen Digital-Hub-Netzwerk für Deep-Tech-Innovation an der Schnittstelle von Photonik und digitalen Plattformen.

Jena ist bekannt für eine starke Verknüpfung von Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Was macht die Region als Standort für einen Digital Hub besonders vielversprechend und welche Alleinstellungsmerkmale zeichnet das lokale Ökosystem aus?

Jena ist seit mehr als 150 Jahren ein High-Tech-Standort. Unternehmen wie ZEISS, SCHOTT oder Jenoptik sind hier entstanden und prägen bis heute die globale Photonik-Industrie. Gleichzeitig hat sich rund um diese Industrien ein außergewöhnlich dichtes Forschungs- und Innovationsökosystem entwickelt.

Mit Einrichtungen wie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, dem Fraunhofer IOF, dem Leibniz-IPHT, mehreren Max-Planck-Instituten, dem Helmholtz-Institut Jena und dem DLR-Institut für Datenwissenschaften verfügt die Region über eine der höchsten Dichten an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. Verbunden mit der geographischen Tallage und den kurzen Wegen im Thüringer Innovationsraum entsteht hier so der typische Valley-Charakter. Diese Innovationsleistung zeigt sich u. a. in den Patentanmeldungen: Im Jahr 2022 kamen in Jena rund 261 Patentanmeldungen auf 100.000 Einwohner – deutlich mehr als der deutsche Durchschnitt von etwa 45.

Der de:hub Jena adressiert spezifische Technologiefelder und gesellschaftliche Herausforderungen. Auf welche Themen oder Branchen legen Sie den Fokus und wie spiegeln diese den Charakter des Standorts wider?

Der Hub konzentriert sich auf Technologien, die besonders stark aus der regionalen Forschungs- und Industrielandschaft hervorgehen. Dazu gehört vor allem Photonik – also Technologien rund um Licht, optische Systeme, Sensorik oder Laser.
Diese Technologien sind zentrale Enabler für viele Zukunftsfelder, etwa Mikroelektronik, Medizintechnik, Raumfahrt, Quantenkommunikation oder autonome Systeme. Gleichzeitig werden sie zunehmend mit digitalen Technologien kombiniert. Deshalb spielen im Hub auch Künstliche Intelligenz, datengetriebene Plattformen, Machine Vision, IoT oder XR-Technologien eine wichtige Rolle.

Gerade diese Verbindung von Deep Tech und digitaler Kompetenz spiegelt die Stärke des Standorts Jena wider. Sie baut auf einer starken technologischen „Heritage“ auf – also auf über 150 Jahre gewachsenem Wissen und industrieller Erfahrung insbesondere in Optik, Photonik und auch im Bereich digitaler Geschäftsmodelle, etwa im E-Commerce. Hier entstehen Innovationen, bei denen hochpräzise photonische Systeme mit Software, Datenanalyse und KI zusammenarbeiten.
Gleichzeitig verstehen wir Photonik und Digital Experience Platforms bewusst als Querschnittstechnologien und Enabler für viele traditionelle Branchen. Unternehmen aus Bereichen wie Maschinenbau, Automotive, Energie, Landwirtschaft, Logistik, Raumfahrt oder Defense nutzen zunehmend Lösungen aus Photonik, Datenplattformen und KI, um ihre Produkte und Prozesse zu digitalisieren. Der de:hub Jena versteht sich daher nicht nur als Plattform für neue Startups, sondern auch als Impulsgeber für die digitale Transformation etablierter Industrien.

In welcher Form begleitet der de:hub Jena Startups bei der Entwicklung ihrer Ideen – von der ersten Validierung bis hin zur Markteinführung und späteren Skalierung?

Ein zentrales Instrument ist der Digital Innovation Hub Photonics (DIHP). Über dieses Programm können Startups direkt mit führenden Forschungseinrichtungen aus der Photonik zusammenarbeiten. Besonders wichtig sind dabei die sogenannten DIHP-Pitches. Hier erhalten ausgewählte Teams Forschungsbudgets in Form mehrerer Personenmonate an den beteiligten Instituten. Dadurch können Startups ihre Ideen gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weiterentwickeln. Diese Zusammenarbeit ermöglicht Startups Zugang zu einzigartiger Forschungsinfrastruktur und hochspezialisiertem Know-how.
Ergänzend profitieren Startups vom Netzwerk der Industriepartner, etwa aus der Photonik-Industrie, der Digitalwirtschaft oder der Medizintechnik. Dadurch entstehen Pilotprojekte, erste Kundenbeziehungen und Möglichkeiten zur Skalierung.

Welche Rolle spielen anwendungsnahe Kooperationen innerhalb des Hubs – etwa mit Forschungseinrichtungen, mittelständischen Unternehmen oder Technologieführern?

Anwendungsnahe Kooperationen sind das Herzstück unseres Innovationsmodells. Deep-Tech-Innovationen entstehen selten isoliert in einem Startup oder einem Institut. Sie entstehen an der Schnittstelle von Forschung, Industrie und Unternehmertum.
Im Thüringer Ökosystem ist diese Zusammenarbeit besonders eng. Forschungseinrichtungen, mittelständische Hidden Champions und internationale Technologiekonzerne arbeiten regelmäßig gemeinsam an Projekten. Der Hub unterstützt diese Kooperationen aktiv, zum Beispiel durch Matching-Formate oder gemeinsame Innovationsprojekte.
Gerade für Startups ist diese Struktur ein großer Vorteil. Sie können ihre Technologien früh mit Industriepartnern testen und schneller in marktfähige Anwendungen überführen.

Welche Initiativen, Formate oder Programme bieten Sie an, um Gründerinnen und Gründern konkrete Impulse zu geben, Netzwerke aufzubauen oder Partner für gemeinsame Projekte zu finden?

Neben dem DIHP gibt es im Thüringer Ökosystem eine Reihe von Formaten, die gezielt auf Startups ausgerichtet sind. Dazu gehört insbesondere der iHUB am Leistungszentrum für Intelligente Signalanalyse und Assistenzsystem (InSignA) in Ilmenau. Der iHUB ist das Schwesterprogramm des DIHP, nur dass der iHUB hauptsächlich Sensorikthemen adressiert. Zudem gibt es das Programm “getstarted2gether” der wirtschaftsnahen Forschungsinstitute in Thüringen. Alle werden vom Freistaat Thüringen finanziert. Zusätzlich gibt es die Investor Days Thüringen oder das Thüringer Regionale Innovationsprogramm für Start-ups (TRIP) der Stiftung für Innovation, Forschung und Technologie (STIFT).

Darüber hinaus organisiert der Hub regelmäßig Hackathons, Meetups, Fachveranstaltungen sowie Mitteldeutschlands erstes KI-Barcamp. In unseren Fachgruppen sowie Meetups bringen wir regelmäßig Entwicklerinnen, Forschende und Gründer zusammen.
Auch internationale Programme spielen eine Rolle. Über Initiativen wie den DIHP, der auch offen ist für internationale Bewerbungen, den International Startup Campus oder internationale Photonik-Netzwerke entstehen Kontakte zu internationalen Gründerteams, Investoren und Technologiepartnern.

Jena ist geprägt von Branchen wie Optik, Photonik, Medizintechnik und Life Sciences. Welche Chancen sehen Sie in der Verbindung dieser klassischen Industriesektoren mit digitalen Geschäftsmodellen und wie unterstützt der Hub dabei?

Photonik ist eine der zentralen Schlüsseltechnologien der digitalen Transformation. Ohne optische Technologien gäbe es viele digitale Anwendungen nicht – von der Halbleiterfertigung bis zur Glasfaserkommunikation.
Wenn diese Technologien mit KI, Softwareplattformen oder Datenanalyse kombiniert werden, entstehen völlig neue Geschäftsmodelle. Beispiele sind KI-gestützte Bildgebung in der Medizintechnik, intelligente Sensorsysteme für Industrieanlagen oder datenbasierte Plattformen für industrielle Anwendungen.
Der Hub unterstützt diese Entwicklung, indem er gezielt Kooperationen zwischen Deep-Tech-Industrien, digitalen Startups und traditionellen Branchen fördert. Ziel ist es, photonische Technologien, KI und Plattformlösungen als Enabler für industrielle Innovation nutzbar zu machen. So entstehen Lösungen für intelligente Produktion im Maschinenbau, datenbasierte Systeme im Energiesektor, autonome Logistikprozesse oder neue Anwendungen in Raumfahrt und Defense. Dadurch entstehen Innovationen, die sowohl technologische Tiefe als auch digitale Skalierbarkeit besitzen und gleichzeitig zur Digitalisierung der Wirtschaft beitragen.

Wie messen Sie den Einfluss und Erfolg Ihrer Aktivitäten – sowohl mit Blick auf die Startups, die Sie begleiten, als auch auf die Entwicklung des regionalen Innovationsstandorts insgesamt?

Der Erfolg eines Innovationsökosystems lässt sich nicht nur an einer Kennzahl messen. Wir betrachten mehrere Faktoren. Dazu gehören die Anzahl neuer Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen, Investitionen in Startups oder erfolgreiche Kooperationen zwischen Startups und Industrie.
Auch internationale Förderprogramme sind ein wichtiger Indikator. Startups aus dem Umfeld des Hubs konnten beispielsweise Förderungen aus Programmen wie dem EIC Accelerator oder SPRIND gewinnen.
Darüber hinaus beobachten wir langfristige Effekte: neue Arbeitsplätze im High-Tech-Sektor, internationale Partnerschaften oder erfolgreiche Scale-ups aus der Region.

Digitale Innovation funktioniert zunehmend über Grenzen hinweg. Wie profitieren Startups im de:hub Jena vom Austausch mit anderen de:hub Standorten sowie internationalen Netzwerken und Clustern?

Als Teil der deutschen de:hub Initiative ist Jena mit mehr als 20 Innovationsstandorten in Deutschland verbunden. Dadurch können Startups aus Thüringen sehr schnell Kontakte zu Unternehmen, Investoren oder Forschungseinrichtungen in anderen Technologieregionen knüpfen.
Ein Beispiel sind Kooperationen mit anderen Hubs, etwa in Hamburg. Hier entstehen gemeinsame Innovationsprojekte oder Pilotanwendungen mit großen Industriepartnern, die uns hier in Thüringen zum Teil fehlen.
Darüber hinaus ist der Standort über Netzwerke wie die Global Photonics Alliance international vernetzt. Diese Partnerschaften eröffnen Startups Zugang zu internationalen Märkten, Forschungskooperationen und Investoren.

In welche Richtung soll sich der de:hub Jena mittelfristig weiterentwickeln und welche strategischen Ziele haben Sie für die kommenden Jahre – insbesondere, um die Innovationskraft der Region noch stärker zu entfalten?

Der de:hub Jena nutzt die besondere Kompetenz und technologische „Heritage“ des Standorts in Photonik und Digitalisierung, um daraus neue Deep-Tech-Startups und Innovationen für Deutschland und Europa zu entwickeln. Unser Ziel ist es, Jena als europäischen Deep-Tech-Innovationsraum an der Schnittstelle von Photonik und digitalen Technologien zu positionieren.

Dafür setzen wir auf drei Kernpunkte. Erstens stärken wir gezielt die Verbindung von Photonik und digitalen Technologien. Photonik ist eine Schlüsseltechnologie für Zukunftsfelder wie KI-gestützte Produktion, Medizintechnik, Quantentechnologien oder Raumfahrt. Wenn diese Technologien mit Software, Daten, Künstlicher Intelligenz und Plattformökonomien zusammenkommen, entstehen völlig neue Anwendungen und Geschäftsmodelle.

Zweitens arbeiten wir am Standort an der Stärkung von Gründungs- und Skalierungsstrukturen.

Jena verfügt über exzellente Forschung und starke Industriepartner. Entscheidend wird sein, diese Kompetenz noch stärker zu Ausgründungen zu führen und daraus international erfolgreiche Startups zu entwickeln. Dazu benötigen wir mehr Strukturen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungen – etwa besseren Zugang zu Kapital, Pilotkunden und internationalen Märkten sowie gemeinsam mit der Wirtschaft entwickelte, hochspezialisierte Begleitprogramme für Startups.
Drittens wollen wir die internationale Sichtbarkeit des Standorts weiter ausbauen. Jena hat weltweit anerkannte Photonik- und Digital-Kompetenz. Der de:hub kann dazu beitragen, diese Stärke international sichtbarer zu machen und neue Partnerschaften mit Innovationshubs, Technologieclustern und globalen Industriepartnern aufzubauen.
Unser Ziel ist klar: Aus der starken Forschungs- und Industriekompetenz des Standorts sollen mehr international erfolgreiche Digital- und Deep-Tech-Startups entstehen.

Bild von links nach rechts: Dr. Robert Kammel (Fraunhofer IOF), Christian Grötsch (Vorstand Jena Digital), Nora Kirsten (OptoNet e. V.), Viktoriya Demchyk (Jena Digital e. V.), Domenique Dölz (Jena Digital e. V.), Anke Siegmund (OptoNet e. V.), Dr. Sebastian Händschke (Fraunhofer IOF), Hans Elstner (Vorstand Jena Digital) Credits: de:Hub Jena

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Was macht gute Führung wirklich aus, wenn es darauf ankommt?

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BETTERTRUST Team Führung PR Beratung Wachstum Lukas Knochel BETTERTRUST

BETTERTRUST ist eine PR Boutique, die mit starkem Fokus auf Team und Führung Unternehmen strategisch sichtbar macht

Wie hat sich Ihr persönlicher Weg vom Einstieg in die Agenturwelt bis zur Rolle als CEO von BETTERTRUST entwickelt?

„Ich wusste schon früh, dass ich den Drang in mir trage, Teams zu führen und gemeinsam mit Menschen etwas bewegen zu wollen. Deswegen bin ich zu Bettertrust gekommen. PR und Kommunikationsberatung hat mich fasziniert, also hab ich versucht, schnell von allen Kolleginnen und Kollegen zu lernen.

Dann kamen erste richtige Führungsaufgaben in kleinen Teams mit Werkstudenten und Praktikanten dazu, ehe ich erst die Hälfte und dann das gesamte PR-Team als Führungskraft übernahm. Seit meiner Funktion als Prokurist habe ich parallel die übergeordneten Themen, das Wachstum und die strategische Ausrichtung unserer Agentur zusammen mit unseren Co-CEOs Dr. Christopher Runge und Allan Grap lenken können.“

Was hat Sie in der Anfangsphase 2021, mitten in der Coronazeit, dazu motiviert, Verantwortung zu übernehmen und den Aufbau aktiv mitzugestalten?

„Es gab die Chance, bei Bettertrust eine neue Sparte aufzubauen und bei guter Arbeit ein Team dabei zu formen. Das war meine größte Motivation. Endlich mehr Verantwortung übernehmen, mich beweisen und etwas aufbauen zu dürfen.

Bettertrust war damals noch sehr anders als heute. Jung, dynamisch, wild und auch etwas chaotisch. Da wollte ich dabei sein und im Best Case auch etwas Struktur und Entwicklung reinbringen. Jung, dynamisch und wild sind wir zwar immernoch. Dafür aber ein ordentliches Stück strukturierter.“

Welche entscheidenden Wendepunkte haben BETTERTRUST in den vergangenen fünf Jahren geprägt?

„Wendepunkte per se gab es eher wenige. Viel mehr war es Mut. Mut neue Wege zu gehen. Mut Menschen und Ideen eine Chance zu geben. Das in Verbindung mit dem stetigen Drive hier, sich nie zufriedenzugeben, sondern immer ein Stückchen besser zu werden, sind seit meiner ersten Sekunde hier prägend!“

Was unterscheidet BETTERTRUST heute als Full Service PR Boutique von anderen Agenturen im Markt?

„Wir wollen uns unmittelbar und direkt an Ergebnissen messen lassen. Positive, zielgerichtete Sichtbarkeit ist das, was wir leisten wollen und mit unseren Kompetenzen, unserem Team und unserem stetig wachsenden, facettenreichen Produktportfolio Tag für Tag umsetzen. Für mich persönlich ist die Kombination aus kompetenter Beratung und dem anschließenden direkten Anpacken und Umsetzen dieser Strategien und Ideen unschlagbar.“

Wie gehen Sie als CEO mit den Spannungsfeldern zwischen wirtschaftlichem Druck, Teamführung und unternehmerischer Verantwortung um?

„Wirtschaftlicher Druck kann nur begrenzt beeinflusst werden. In erster Linie verspüre ich Verantwortung dem Team und der Agentur gegenüber dafür zu sorgen, dass wir ein Umfeld und eine Struktur schaffen und wahren, die nachhaltiges Wachstum ermöglicht. Nicht nur im wirtschaftlichen Sinn, sondern auch im persönlichen Wachstum von jeder einzelnen Person bei uns im Team. Gemeinschaft in Verbindung mit Eigenverantwortung ist dabei ein ganz wesentlicher Punkt. Wenn man zusammen Erfolge feiert, aber dabei selbst für sich immer etwas Neues mitnimmt, wird das langfristig zu positivem Wachstum und Zufriedenheit führen.“

Der Alltag als Geschäftsführer bringt Licht und Schatten mit sich. Welche Situationen fordern Sie persönlich am meisten?

„Die richtige Mischung aus Empathie und Klarheit zu finden. Klare, transparente Kommunikation muss der Grundstein sein. Egal, ob es in der internen Kommunikation oder der Kundenkommunikation ist. Hierbei aus Empathie oder Fürsorge manchmal die auch mal unangenehme Wahrheit abzuschwächen oder zu umgehen, steht dem im Weg.“

Wie gelingt es Ihnen, ein Team aus introvertierten und extrovertierten Persönlichkeiten gleichermaßen zu führen und zu motivieren?

„Ob es mir immer gelingt, müssen andere bewerten und sehen sicherlich auch nicht alle gleich. Im Grunde versuche ich die einzelnen Personen auch als solche wahrzunehmen und zu verstehen. Jeder hat andere Bedürfnisse, die gleichermaßen erstmal zu respektieren sind. Ich versuche vor allem klarzumachen, dass das Wichtigste ist, die Sicherheit zu haben, sich zu trauen. Auf eigene Instinkte hören, sich ausprobieren, voneinander lernen aber auch von sich und auch den eigenen Fehlern, die passieren, lernen. Das ist es, was ich allen bei uns mitgeben und vorleben möchte.“

Welche konkreten Strategien helfen Ihnen dabei, in einem zunehmend angespannten PR-Umfeld nachhaltig erfolgreich zu bleiben?

„Beratung und das Verstehen der unternehmerischen Herausforderungen unserer Kunden ist das A und O. Dabei darf auch nicht zu kurz kommen, warum Strategien empfohlen, Maßnahmen umgesetzt oder Themen vorgeschlagen werden. Wenn man dies damit verbindet, dass man trotzdem immer echte, greifbare Ergebnisse im Blick hat und auch erreicht, hat man eine Mischung geschaffen, die jedem Unternehmen hilft.“

Was sind Ihre wichtigsten Learnings aus fünf Jahren Führung in einer besonders dynamischen und fordernden Branche?

„Man darf nie unterschätzen, wie wichtig es ist, sich Zeit zur Reflektion zu geben. Besonders wenn man gerade auf verschiedenen Baustellen Erfolg haben möchte. Frag dich immer selbst erstmal: Habe ich alles getan, damit wir als Team erfolgreich sein können? Schiebe in schweren Phasen nicht die Verantwortung auf andere, sondern fang bei dir selbst an.“

Welche drei Ratschläge würden Sie jungen Führungskräften geben, die in stressintensiven Branchen Verantwortung übernehmen möchten?

„Du bist in den seltensten Fällen die wichtigste Person.

Lerne zu verstehen, welche Stärken Menschen um dich herum einbringen können und gib ihnen den Raum diese einzusetzen und selbst zu wachsen. Ziehe eigene Anerkennung und Motivation aus dem Erfolg deiner Kolleginnen und Kollegen.

Es ist nicht deine eigene Leistung, die dich zur guten Führungskraft machen, sondern deine Fähigkeit Menschen in deinem Team ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich selbst weiterentwickeln und entfalten können.“

Bildcredits BETTERTRUST

Wir bedanken uns bei Lukas Knochel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fast unsichtbar, spürbar freier

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Nasenatmung verbessern mit VENTICROSS Nasenspreizer Bild:VentiCross v.l.Carolin Abraham,Ralf Dümmel, Heidi Depner, Ignasi Selga Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

VENTICROSS erleichtert die Nasenatmung

Millionen Menschen in Deutschland kämpfen mit Atemproblemen, viele davon mit einer eingeschränkten Nasenatmung, ob dauerhaft oder situativ. Wer schlecht durch die Nase Luft bekommt, kennt die Folgen: unruhiger Schlaf, mehr Mundatmung, ein trockener Rachen am Morgen und tagsüber oft das Gefühl, nicht richtig „durchzuatmen“. Genau hier setzt VentiCross an: ein Nasenspreizer (Nasendilatator) aus flexiblem Silikon, der die Nasenflügel sanft erweitert und so die Nasenatmung erleichtern kann. Das Besondere: VENTICROSS ist so konzipiert, dass er im Alltag kaum auffällt. Tagsüber im Büro, unterwegs oder beim Sport, genauso wie nachts.

Die Idee hinter VENTICROSS

Die Idee entstand aus persönlicher Betroffenheit und technischem Ehrgeiz. Ignasi Selga Marti (46), Maschinenbauingenieur und seit über zehn Jahren in einer Führungsposition als Entwicklungsingenieur tätig, nutzt seit mehr als 15 Jahren Nasenspreizer, besonders in der Pollensaison. Während der Corona Zeit im Homeoffice trug er sie erstmals auch tagsüber und merkte, wie stark sich eine bessere Sauerstoffzufuhr auf Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken kann. Gleichzeitig störte ihn, dass viele Lösungen sichtbar sind, einen auffälligen Steg haben oder im Alltag schlicht unpraktisch wirken. Also begann er zu tüfteln, bis aus dem Wunsch nach mehr Luft und weniger Sichtbarkeit ein Produkt wurde.

Medizinische Expertise und starkes Team

Ein zentraler Baustein im Gründerteam ist Dr. med. Carolin Abraham (44): promovierte Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie, leidenschaftliche Medizinerin und zudem mit Erfahrung aus einem Labor für Schlafmedizin und Schnarch Therapie, in dem sie während ihres Studiums gearbeitet hat. Sie kennt daher die negativen Auswirkungen von Mundatmung und Schnarchen auf die Gesundheit. Denn: Mehr Nasenatmung statt Mundatmung wird nicht nur von vielen als angenehmer empfunden, sondern hat in vielerlei Hinsicht positive Effekte auf die langfristige Gesundheit. Ergänzt wird das Team durch Heidi Depner (41), die seit über 20 Jahren in der Automobilindustrie tätig ist und als Mitgründerin unter anderem Markenauftritt, Website, Packaging und eine Crowdfunding Kampagne mit aufgebaut hat.

Produkt und Anwendung im Alltag

Produktseitig setzt VENTICROSS auf ein klares Unterscheidungsmerkmal: Der Nasenspreizer kommt ohne sichtbaren Verbindungssteg aus, wie man ihn bei vielen Konkurrenzprodukten sieht. Stattdessen besteht er aus zwei separaten, ergonomisch geformten Silikoneinsätzen, die unauffällig in den Nasenöffnungen sitzen und das Produkt nahezu unsichtbar machen. VENTICROSS gibt es im Multi Size Set, damit Kundinnen und Kunden die passende Größe testen können, inklusive praktischer Aufbewahrungsbox. Anwendbar ist das Produkt Tag und Nacht bis zu 12 Stunden maximale Tragedauer ohne Unterbrechung. Zudem kann VENTICROSS helfen, Schnarchgeräusche zu verringern, insbesondere wenn verengte Nasengänge die Ursache sind.

Auftritt in der Höhle der Löwen

Mit dieser Mischung aus technischer Entwicklung, medizinischer Einordnung und klarer Alltagstauglichkeit trat das Team in der VOX Gründer Show Höhle der Löwen an und erlebte einen Pitch, der ihnen besonders in Erinnerung bleibt: Gleich zwei Löwen signalisierten Interesse. Am Ende entschied sich das Gründerteam für Ralf Dümmel als Partner und sicherte sich den Deal.

„VENTICROSS steht für etwas ganz Einfaches: freier durch die Nase atmen, ohne dass es im Alltag auffällt. Wir haben Technik, Medizin und Business bewusst zusammengebracht, um eine Lösung zu entwickeln, die angenehm zu tragen ist, nahezu unsichtbar bleibt und vielen Menschen Tag und Nacht spürbar helfen kann. Unser Anspruch ist klar: weniger Mundatmung, mehr Nasenatmung, mehr Lebensqualität.“

Ignasi Selga Marti, Dr. med. Carolin Abraham & Heidi Depner, Gründerteam VENTICROSS

Stimme des Investors

„Viele Menschen bekommen schlecht Luft durch die Nase. VENTICROSS ist eine nahezu unsichtbare Lösung, die die Nasenflügel sanft öffnet und damit die Nasenatmung erleichtern kann, tagsüber genauso wie nachts. Das ist ein Problemlöser, weil es so viele betrifft. Und mich hat nicht nur das VENTICROSS überzeugt, sondern das Team dahinter: Ignasi mit seiner Ingenieurs Power, Dr. med. Carolin Abraham mit der medizinischen Einordnung und Heidi mit dem klaren Blick fürs Business. Die drei haben gezeigt: Sie verstehen das Problem, sie haben die Lösung sauber entwickelt und jetzt kann vielen Menschen damit geholfen werden. Einfach stark.“

Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

VENTICROSS ist aktuell unter www.venticross.com für 9,99€ und im Handel erhältlich.

Bild:VentiCross v.l.Carolin Abraham,Ralf Dümmel, Heidi Depner, Ignasi Selga Bildcredits/Fotograf: RTL Bernd-Michael Maurer

Ein Problem, das jeder kennt und trotzdem niemand löst

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NBH-Systems Produkte Techniker Arbeitsalltag Lösung founder team bild

NBH-Systems entwickelt Produkte für Techniker und verbessert den Arbeitsalltag im mobilen Einsatz

Wie ist NBH-Systems entstanden und wer steht hinter dem Unternehmen?

NBH-Systems ist direkt aus der Praxis entstanden. Mein Geschäftspartner Dorian Tobollik ist selbst Systemtechniker und hat mit dem MagFlex Pro eine Lösung entwickelt, weil er das Problem aus seinem eigenen Arbeitsalltag kennt. Von Servicetechniker für Servicetechniker. Ich kenne Dorian schon länger und habe mich mit meinem Fokus auf Marketing und Vertrieb eingebracht. Während er das Produkt entwickelt und produziert, kümmere ich mich um den Aufbau des Unternehmens und den Markt.

Welche konkreten Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag von Technikern haben zur Gründung von NBH-Systems geführt?

Im Arbeitsalltag fehlt Technikern häufig ein stabiler Arbeitsplatz direkt am Einsatzort. Laptops werden abgelegt, gehalten oder improvisiert genutzt. Das führt zu ineffizientem Arbeiten, unnötigen Unterbrechungen und erhöhtem Risiko für Beschädigungen. Dieses Problem zeigt sich branchenübergreifend: bei Servicetechnikern im Außeneinsatz, in der Industrie und Instandhaltung direkt an Maschinen, im Schaltschrankbau, im IT-Service vor Ort, in der Prüf- und Messtechnik sowie in Werkstätten. Überall dort, wo mobil gearbeitet wird, fehlt oft eine einfache und praxistaugliche Lösung für den Laptop-Einsatz. Genau diese wiederkehrende Situation war der Auslöser für die Gründung von NBH-Systems.

Welche Vision verfolgt NBH-Systems und wie soll diese in den kommenden Jahren umgesetzt werden?

Unsere Vision ist es, den mobilen Arbeitsplatz im technischen Service grundlegend zu verbessern und in unseren Zielbranchen als verlässlicher Partner wahrgenommen zu werden. Mit dem MagFlex Pro wollen wir eine Lösung etablieren, die für Techniker im täglichen Einsatz selbstverständlich wird und regelmäßig genutzt wird. Dabei geht es uns nicht nur um ein einzelnes Produkt, sondern um einen klaren Standard für effizientes und professionelles Arbeiten direkt an Maschinen und Anlagen. Unser Ziel ist, dass Techniker sich auf eine einfache und funktionierende Lösung verlassen können. In den kommenden Jahren setzen wir darauf, unsere Produkte kontinuierlich aus der Praxis heraus weiterzuentwickeln, neue Einsatzbereiche zu erschließen und unsere Position als praxisorientierter Lösungsanbieter im technischen Umfeld auszubauen.

Welche Zielgruppe spricht NBH-Systems an und wie stellt ihr sicher, dass eure Produkte deren Anforderungen wirklich erfüllen?

Unsere Zielgruppe sind Servicetechniker, Instandhalter und technische Fachkräfte, die mobil an Maschinen, Anlagen oder im direkten Kundeneinsatz arbeiten. Dazu zählen unter anderem Bereiche wie Industrie und Instandhaltung, Schaltschrankbau, IT-Service, Prüf- und Messtechnik sowie Werkstätten. Entscheidend für uns ist die enge Nähe zur Praxis. Da das Produkt direkt aus dem Arbeitsalltag entstanden ist, kennen wir die Anforderungen sehr genau. Zusätzlich stehen wir im Austausch mit Anwendern aus verschiedenen Branchen und lassen deren Feedback direkt in die Weiterentwicklung einfließen.

So stellen wir sicher, dass unsere Lösungen nicht theoretisch gedacht sind, sondern im täglichen Einsatz wirklich funktionieren und einen spürbaren Mehrwert bieten. Wir arbeiten schon heute an der Weiterentwicklung und sind dankbar für jedes Feedback aus dem Arbeitsalltag.

Wie fließen praktische Erfahrungen aus dem Einsatz in die Weiterentwicklung eurer Lösungen ein?

Neben klassischen Referenzen, wie sie viele Anbieter haben, ist für uns vor allem der direkte Kontakt zu den Anwendern entscheidend. Das persönliche Feedback aus dem täglichen Einsatz hat für uns einen besonders hohen Stellenwert. Jede Branche und jeder Einsatzbereich bringt eigene Anforderungen mit sich. Deshalb ist es für uns wichtig, kontinuierlich zuzuhören und diese Rückmeldungen in die Weiterentwicklung unserer Produkte einfließen zu lassen. So stellen wir sicher, dass sich unsere Lösungen gemeinsam mit den Anforderungen im Markt weiterentwickeln und langfristig im Arbeitsalltag bestehen.

Was macht NBH-Systems im Vergleich zu anderen Anbietern in diesem Bereich besonders?

Wir lösen ein konkretes Praxisproblem und konzentrieren uns auf einfache, funktionale Lösungen, die im Arbeitsalltag zuverlässig funktionieren. Es gibt zwar unterschiedliche Ansätze am Markt, aber keine vergleichbare Lösung in dieser Form. Genau deshalb haben wir unsere Entwicklung auch patentieren lassen. Unser Anspruch ist es, eine eigenständige und durchdachte Lösung zu bieten, die sich klar von bestehenden Alternativen abhebt. Ein zentraler Punkt ist für uns Qualität und Produktion. Wir setzen bewusst auf „Made in Germany“, um eine hohe Verlässlichkeit und Langlebigkeit sicherzustellen. Das zeigt sich auch in der Praxis: Wir haben bisher rund 800 Produkte im Einsatz und bislang keine Reklamationen oder Retouren. Unser Fokus liegt darauf, dass das Produkt nicht nur gut aussieht, sondern im täglichen Einsatz überzeugt und von Technikern wirklich geschätzt wird.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr beim Aufbau von NBH-Systems konfrontiert und wie geht ihr damit um?

Wie viele junge Unternehmen stehen auch wir vor den klassischen Herausforderungen in den Bereichen Aufbau, Struktur und Wachstum. Zusätzlich bringt ein Hardware-Produkt besondere Anforderungen in Produktion, Qualität und Vertrieb mit sich. Ein zentraler Punkt für uns ist der Vertrieb im B2B-Umfeld. Hier spielen Sichtbarkeit und Vertrauen eine entscheidende Rolle. Unser Produkt funktioniert im Einsatz zuverlässig und überzeugt in der Praxis, aber der Zugang zu Unternehmen und etablierten Strukturen ist oft mit hohen Hürden verbunden. Aktuell stehen wir im Austausch mit größeren Kunden, die unser Produkt testen und prüfen. Wir sehen darin eine große Chance für den nächsten Schritt und hoffen, dass sich daraus weitere Türen öffnen.

Was uns zusätzlich auszeichnet: Wir haben unsere bisherigen Verkäufe komplett ohne klassische Marketingmaßnahmen erreicht. Das zeigt uns, dass das Produkt über die Anwendung und Weiterempfehlung funktioniert. Deshalb gehen wir bewusst Schritt für Schritt vor, bauen Vertrauen über reale Einsätze auf und entwickeln uns eng am Markt weiter.

Welche Rolle spielen Effizienz und Praxistauglichkeit bei der Entwicklung eurer Produkte?

Effizienz und Praxistauglichkeit sind für uns die entscheidenden Faktoren in der Entwicklung. Unsere Produkte müssen im Arbeitsalltag sofort funktionieren, ohne zusätzliche Anpassungen oder komplizierte Handhabung. Gerade im technischen Service zählt jede Minute. Wenn ein Techniker an einer Maschine arbeitet, muss der Arbeitsplatz schnell verfügbar, stabil und zuverlässig sein. Genau darauf ist unser Produkt ausgelegt. Unser Anspruch ist es, Lösungen zu entwickeln, die nicht theoretisch gut sind, sondern im täglichen Einsatz einen klaren Mehrwert bieten und Arbeitsprozesse spürbar vereinfachen.

Warum ist euch der Fokus auf Qualität und Produktion besonders wichtig?

Unsere Produkte werden im täglichen Einsatz unter realen Bedingungen genutzt. Gerade im industriellen Umfeld müssen sie zuverlässig funktionieren und auch bei häufiger Nutzung bestehen. Qualität ist für uns deshalb kein Zusatz, sondern Voraussetzung. Ausfälle oder Probleme im Einsatz würden direkt den Arbeitsablauf stören. Genau das wollen wir vermeiden. Deshalb setzen wir bewusst auf eine hochwertige Produktion und „Made in Germany“. So stellen wir sicher, dass unsere Produkte langlebig, belastbar und im Alltag verlässlich sind.

Welche nächsten Schritte plant NBH-Systems und worauf liegt aktuell euer Fokus?

Aktuell liegt unser Fokus stark auf Sichtbarkeit und dem weiteren Markteintritt. Derzeit haben wir noch die Möglichkeit, mit nahezu jedem Kunden in den direkten Austausch zu gehen, Feedback zu sammeln und unsere Produkte kontinuierlich zu optimieren. Diese Nähe zur Praxis ist für uns ein großer Vorteil. Gleichzeitig ist unser Ziel, NBH-Systems wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Aktuell arbeiten wir beide noch parallel in unseren Jobs und investieren Zeit und Ressourcen vollständig in das Unternehmen. Gewinne werden konsequent reinvestiert, um den nächsten Schritt zu ermöglichen. Langfristig möchten wir NBH-Systems so aufbauen, dass wir uns vollständig darauf konzentrieren können und das Unternehmen nachhaltig wächst und wirtschaftlich erfolgreich ist.

Welche Learnings habt ihr auf eurem bisherigen Weg gesammelt und was würdet ihr heute anders angehen?

Ein wichtiges Learning für uns ist, wie entscheidend eine gute Vorbereitung ist. Wir sind seit Ende Januar am Markt und haben im Vorfeld viele Dinge strukturiert geplant, was uns den Start deutlich erleichtert hat. Mir persönlich hat dabei auch meine eigene Erfahrung aus früheren Gründungen sowie die Begleitung anderer Gründer in meinem weiteren Unternehmen geholfen. Viele grundlegende Themen waren dadurch bereits klar und konnten von Anfang an sauber umgesetzt werden. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass es gerade im Bereich Bürokratie und formale Anforderungen immer wieder Hürden gibt, auf die man sich nur teilweise vorbereiten kann. Einige Themen hätten wir im Nachhinein früher angehen können, andere liegen außerhalb des eigenen Einflusses. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für uns die Kombination aus Produkt und Vertrieb. Die Grundlage stimmt, jetzt liegt der Fokus klar darauf, Sichtbarkeit aufzubauen und zu skalieren.

Welche drei konkreten Tipps gebt ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg?

Ein echtes Problem lösen und nicht nur eine Idee verfolgen. Produkte, die aus der Praxis entstehen, haben die größte Chance auf Erfolg.

Frühzeitig an Sichtbarkeit und Vertrieb denken. Ein gutes Produkt allein reicht nicht, der Zugang zum Markt ist entscheidend.

Den Markt sauber analysieren, realistisch kalkulieren und strukturiert planen. Die Zahlen müssen von Anfang an passen, sonst wird es später schwierig.

Bildcredits @ NBH-Systems

Wir bedanken uns bei Timo Hartig für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Steht die Logistik vor einer Zukunft, in der KI die Entscheidungen trifft?

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de:hub Dortmund Logistics über Logistik und KI Logistikbude_Michael ten Hompel

de:hub Dortmund Logistics vernetzt Logistik, KI und Startups, um neue digitale Lösungen für moderne Lieferketten zu entwickeln

Wie würden Sie den de:hub Dortmund – Logistics unseren Leserinnen und Lesern vorstellen und welche Rolle spielt der Hub speziell beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Logistik?

Der Logistics Hub in Dortmund ist zentraler Teil eines einzigartigen Ökosystems, in dem Wissenschaft, Industrie, Start ups und offene Technologieinitiativen systematisch zusammenarbeiten. 2021 wurde Dortmund von der EU zur europäischen Innovationshauptstadt ernannt European Capital of Innovation Awards – damals wie heute folgen wir dem Paradigma: Dortmund Stadt der Nachbarn. Dies beschreibt den typischen Dortmunder Willen, unbedingt etwas gemeinsam auf den Weg zu bringen und das in dem im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlosen Vertrauen, gemeinsam die Welt ein Stück in die richtige Richtung zu bewegen. Wirft man einen Blick auf die unmittelbare Nachbarschaft des Logistics Hub in Dortmund, so wird das weltweit einmalige Ökosystem deutlich, in dem mehr als tausend Menschen an der Zukunft der Logistik arbeiten.

Digital Hub Management GmbH als Orchestrator des Innovationsökosystems Logistik + IT
Fraunhofer IML als größtes Logistikinstitut Europas
Fraunhofer ISST als weiterer Kompetenzträger im Bereich IT
TU Dortmund mit den Logistik Lehrstühlen und der bedeutenden Informatik Fakultät
Lamarr Institut für Maschinelles Lernen und KI mit internationaler Spitzenforschung
Open Logistics Foundation als Plattform für Open Source Standards in der Logistik
International Data Spaces Association als Initiative für souveränen Datenaustausch
Digital Hub Logistics e.V. als Netzwerkstruktur
Das EU Projekt European Digital Innovation Hub Dortmund EDIH DO, welches KMU bei der digitalen Transformation und KI Adoption unterstützt
Leistungszentrum Logistik + IT
Technologiezentrum Dortmund TZDO mit einer aktiven Start up Community und der Verortung von zahlreichen IT und Technologieunternehmen und einem neuen Gebäude als Zentrum für Logistik und IT
Centrum für Entrepreneurship und Transfer CET der TU Dortmund

Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Logistik nur dann nachhaltig digitalisiert und gestaltet werden kann, wenn Forschung, technische Entwicklung und Unternehmertum an einem Ort stattfinden. Und das ist ein ganz entscheidender Faktor, denn Innovation entsteht heute in agilen Teams, deren Zusammensetzung sich im Laufe einer Entwicklung immer wieder ändert. Das Geheimnis des Erfolges ist es, viele Menschen mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund und aus verschiedenen Fachrichtungen zu finden, die der Wille eint, neue Technologien und Methoden zu gestalten, die die Welt ein wenig besser machen. Im Dortmunder Logistics Hub muss man keine fünf Minuten gehen, um mehr als tausend solcher Menschen zu finden.

Der Logistics Hub Dortmund bietet eine Fülle unterschiedlicher Formate, die bei der Suche nach geeigneten Fachleuten, Start ups oder Industriepartnern helfen. Zum Beispiel im Bereich der Künstlichen Intelligenz fungiert der Hub auch als Integrator: KI wird hier nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteil eines digitalen Kontinuums – von autonomen Softwareagenten über Smart Contracting bis hin zu humanoider Robotik in Distributionszentren. Der Hub schafft die strukturellen Voraussetzungen, damit KI Lösungen nicht im Labor verbleiben, sondern in realen Supply Chains wirksam werden.

Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für effizientere und resilientere Lieferketten. Warum ist Dortmund aus Ihrer Sicht ein besonders geeigneter Standort, um KI basierte Logistiklösungen zu entwickeln und zu erproben?

Nützliche Künstliche Intelligenz entsteht nicht nur in der Logistik erst in ihrer Anwendung, wenn sie sich über Sensoren und Aktoren mit der jeweiligen Umgebung im Labor oder im Betrieb in Verbindung setzt und lernt. Das gilt für humanoide Roboter ebenso wie für die Software Agenten im Management. In Dortmund haben wir die einmalige Situation, dass wir an einem Ort einerseits die Forschung und Entwicklung von den Grundlagen im Lamarr Institut über die Anwendung im Fraunhofer IML und den Communities der Open Logistics Foundation bis zur betrieblichen Nutzung in Start ups, Start ins und in über hundert Firmenkooperationen im Digital Hub Verein, in Enterprise Labs und vielen Projekten aufgebaut haben.

Andererseits bilden wir die Logistik selbst vollständig ab: vom Sensor MotionMiners, 5G und 6G über den Ladungsträger Logistikbude, intelligente Tonne ITCpro, den Transport LoadRunner bis zum Supply Chain Management. Es gibt keine weißen Flecken in der logistischen Innovationslandkarte im Dortmunder Logistics Hub. So wird KI nicht nur entwickelt, sondern systemisch in Wertschöpfungsnetzwerke integriert.

In welchen Bereichen der Logistik sehen Sie aktuell den größten Hebel für KI Anwendungen, etwa in der Routenoptimierung, Nachfrageprognose, Lagerlogistik oder im Risikomanagement von Lieferketten?

In der Logistik geht es darum, Dinge vernünftig zu bewegen. Auf dem Shopfloor werden dazu schon heute Schwärme intelligenter, autonomer Roboter AMR eingesetzt. In naher Zukunft werden humanoide Roboter hinzukommen und den Menschen an vielen einfachen Arbeitsplätze in der Logistik ersetzen. Auf der Straße werden wiederum autonome Lkw fahren. Die Technik dafür halten wir in Händen und Elon Musk et al. haben für dieses Jahr Humanoide für Leasingraten weit unter dem deutschen Mindestlohn angekündigt.

Was die KI im Supply Chain Management betrifft, folge ich Roland Busch, Vorstandsvorsitzender von Siemens, der zur Eröffnung der Hannover Messe 2025 formulierte: Die nächste Generation von Managern wird ein Team aus Menschen und KI Agenten führen.

In diesem Sektor liegen die größten Hebel dort, wo Komplexität auf Dynamik trifft:
automatisierte Ausschreibungs und Verhandlungsprozesse RFQ,
Echtzeit Routenoptimierung,
Nachfrage und Kapazitätsprognosen,
Batch Optimierung in der Kommissionierung,
Risiko und Störungsmanagement in globalen Lieferketten,
um nur einige Beispiele im Supply Chain Management zu nennen.

Wie unterstützt der de:hub Dortmund – Logistics Startups dabei, KI Lösungen für reale logistische Herausforderungen zu entwickeln, zu testen und gemeinsam mit Industriepartnern in die Praxis zu bringen?

Startups profitieren von:
direktem Zugang zu Industriepartnern,
realen Testfeldern und den Enterprise Labs im Fraunhofer IML,
Open Source Daten und Standardisierungsinfrastruktur über International Data Spaces und Open Logistics Foundation,
wissenschaftliche Unterstützung durch das Lamarr Institut,
räumlicher Einbindung und Infrastruktur im TzDo,
und vor allem durch die systematische Vernetzung durch die Digital Hub Management GmbH.

Um der weiterhin wachsenden Nachfrage von Unternehmen gerecht zu werden, die sich vor Ort im Dortmunder Ökosystem engagieren wollen, hat das Technologiezentrum Dortmund TZDO jüngst das Zentrum für Logistik und IT ZLI gebaut Einweihung im Sommer 2026. Es liegt direkt gegenüber vom Fraunhofer IML und wird die Digital Hub Management Gesellschaft und bestehende und neue Start ups und Start ins ebenso aufnehmen wie Forschungs und Entwicklungsabteilungen. Es gibt über 8.500 m² Bruttogeschossflächen und eine Halle zum gemeinsamen Experimentieren. Damit rückt die ganze Innovationskette noch näher zusammen. Das ZLI ist eine Anlaufstelle für alle Unternehmen, die darüber nachdenken, wie sie sich an der aktuellen Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz und Logistik beteiligen können.

Und diese Entwicklung verläuft exponentiell, denn KI programmiert zunehmend seine eigenen Anwendungen und am Ende sich selbst. Dauerte ein klassischer Innovationszyklus noch drei Jahre, so sprechen wir heute vielleicht von ein paar Monaten – manchmal nur noch von ein paar Wochen. Dieser Wandel ist fundamental und unumkehrbar. Wir werden niemals in die langsame Welt ohne KI zurückkehren. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie dieser Dynamik nicht mehr allein gerecht werden können und kommen nach Dortmund.

Logistik ist stark datengetrieben. Welche Rolle spielen Datenverfügbarkeit, Datenqualität und Datensicherheit bei KI Projekten im Hub und wie helfen Sie Startups, mit diesen Anforderungen umzugehen?

Daten sind die Grundlage jeder KI Anwendung. Gleichzeitig ist Datensouveränität in der Logistik essenziell. Hier spielt die International Data Spaces Initiative eine Schlüsselrolle: Sie ermöglicht sicheren, kontrollierten Datenaustausch zwischen Partnern. Auch dieser Aspekt wird im Logistics Hub nicht nur mitgedacht, sondern konkret und Open Source umgesetzt.

Welche Formate oder Kooperationsmodelle nutzen Sie, um KI Startups mit etablierten Logistikunternehmen, Verladern oder Infrastrukturanbietern zusammenzubringen?

Wir arbeiten mit:
Venture Client Modellen,
Innovationspartnerschaften,
offenen Pilotprojekten,
Open Source Entwicklungsprojekten,
Co Creation Workshops zwischen Startups und Corporates.

Gerade im Zusammenspiel von Open Logistics Foundation und Digital Hub entsteht ein Umfeld, in dem neue Standards gemeinsam entwickelt werden können – statt proprietärer Insellösungen.

Nachhaltigkeit und Effizienz stehen zunehmend im Fokus der Branche. Wie kann KI aus Ihrer Sicht dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren, Ressourcen besser zu nutzen und Logistikprozesse nachhaltiger zu gestalten?

KI kann:
Transportwege optimieren,
Leerfahrten reduzieren,
Energieverbräuche senken,
Lagerprozesse effizienter gestalten,
Ressourcenbedarfe präziser prognostizieren.

Insbesondere in Kombination mit IoT und Smart Contracts entstehen geschlossene Feedbacksysteme, die Emissionen systematisch reduzieren können.

Welche technologischen Entwicklungen im Bereich KI und Logistik beobachten Sie derzeit besonders aufmerksam und wo erwarten Sie in den kommenden Jahren die größten Veränderungen?

Drei Entwicklungen sind zentral:
Autonome KI Agenten,
Humanoide Robotik in der Intralogistik,
Semantische Schnittstellen für maschinelles Verhandeln.

Wir stehen am Übergang vom digitalen Prozess zur digitalen Handlungsfähigkeit.

Wie messen Sie den Erfolg von KI Innovationen im de:hub Dortmund – Logistics, sowohl in Bezug auf wirtschaftlichen Nutzen als auch auf die tatsächliche Verbesserung von Logistikprozessen?

Erfolg wird gemessen an:
realisierten Pilotprojekten,
Skalierung in industrielle Prozesse,
Produktivitätssteigerung,
Nachhaltigkeitskennzahlen,
Anzahl wachsender Startups,
Etablierung offener Standards.

Nicht Proof of Concept ist entscheidend, sondern Marktdurchdringung.

Welche Ziele verfolgen Sie für den weiteren Ausbau des de:hub Dortmund – Logistics im Bereich Künstliche Intelligenz und wie soll sich der Standort langfristig positionieren?

Langfristig soll Dortmund als europäisches Zentrum für KI basierte Logistikplattformen positioniert werden.

Ziel ist der Aufbau eines digitalen Kontinuums, in dem:
autonome Agenten handeln,
offene Standards dominieren,
Daten souverän geteilt werden,
Startups systemisch eingebunden sind,
und Management neue Formen der Steuerung entwickelt.

Dortmund entwickelt sich von einem Logistikinnovationsstandort zu einem Infrastrukturstandort für intelligente Wertschöpfungsnetzwerke.

Bild Logistikbude Michael ten Hompel Bildcredits/Fotograf: Logistikbude, Borderless

Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Michael ten Hompel für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Diese Gründer sorgen am 13. April 2026 für das spannendste Finale

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13. April 2026 Höhle der Löwen Finale Highlights. v.l.n.r. Frank Thelen, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams und Janna Ensthaler Bildcredits/ Fotograf Foto: RTL / Boris Breuer

Am 13. April 2026 bringt das Höhle der Löwen Finale zahlreiche Innovationen im Alltag auf die große Bühne und sorgt für Spannung zur Primetime.

Das Staffelfinale der Höhle der Löwen verspricht am 13. April 2026 zur Primetime um 20:15 Uhr bei VOX ein besonderes Highlight zu werden. Folge 8 der aktuellen Staffel vereint noch einmal all das, was die Sendung seit Jahren so erfolgreich macht: mutige Gründerinnen und Gründer, innovative Produkte und emotionale Geschichten. Die Bandbreite der präsentierten Ideen reicht von praktischen Alltagslösungen über digitale Bildungsansätze bis hin zu hochwertigen Designkonzepten. Dabei wird deutlich, wie vielfältig unternehmerischer Geist im deutschsprachigen Raum heute ist.

13. April 2026 im Fokus der Innovationen im Alltag

Den Auftakt macht das junge Unternehmen Anirius aus Laupheim. Die Gründer Anil Kücük und Marius Müller präsentieren ein Produkt, das auf den ersten Blick simpel wirkt, aber ein alltägliches Problem elegant löst. Ihr doppelseitiges Messer kombiniert Schneiden und Streichen in einem Werkzeug. Während eine Seite mit grobem Schliff auch harte Brötchen mühelos durchtrennt, sorgt die feine Seite für gleichmäßiges Verstreichen von Butter oder Marmelade.

Die Entwicklung dieses Produkts dauerte rund drei Jahre. In dieser Zeit durchlief das Messer mehrere Prototypenphasen, bis schließlich ein marktreifes Edelstahlprodukt entstand. Mit bereits 1.300 verkauften Sets und rund 40.000 Euro Umsatz zeigt sich, dass die Idee auf Resonanz stößt. Doch Kücük und Müller suchen gezielt Unterstützung beim Markenaufbau und Vertrieb, um ihr Produkt weiter zu skalieren.

Höhle der Löwen Finale zeigt neue Wege in der Bildung

Einen völlig anderen Ansatz verfolgt das Team hinter paddy aus Bielefeld. Die Gründer Matty Frommann, Lukas Portmann und Tobias Schröder setzen auf künstliche Intelligenz im Bildungsbereich. Ihr KI Agent unterstützt Lehrkräfte im gesamten Schulalltag von der Unterrichtsplanung bis zur individuellen Lernanalyse.

Die Vision hinter paddy ist klar: Lehrkräfte sollen wieder mehr Zeit für die eigentliche Arbeit mit Schülerinnen und Schülern haben. Der Agent erstellt Unterrichtsmaterialien, gibt Feedback und liefert sogar kreative Inhalte wie Podcasts. Besonders bemerkenswert ist, dass die Gründer bereits während ihrer Schulzeit begonnen haben, Lehrkräfte im Bereich Digitalisierung zu unterstützen. Heute haben sie über 500 Schulen begleitet und wollen diesen Ansatz nun weiter ausbauen.

Der Pitch erhält zusätzlich eine persönliche Note, da zwei der Gründer ihren Geburtstag während des Auftritts feiern. Dennoch bleibt der Fokus klar auf ihrer Mission, das Bildungssystem effizienter und moderner zu gestalten.

Innovationen im Alltag treffen auf moderne Hautpflege

Mit Sun Matters betreten Stella Hinderer und Karla Emcke die Bühne mit einer klaren Mission: Sonnenschutz soll ein fester Bestandteil des Alltags werden. Ihre Sonnencreme setzt auf eine besonders leichte Textur und eine mikrobiomfreundliche Formel, die die Hautbarriere unterstützt.

Stella Hinderer bringt dabei umfassende Erfahrung aus der Beauty Branche und dem Venture Capital Umfeld mit. Karla Emcke ergänzt das Team mit ihrem Fokus auf Design und Markenwelt. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Sonnenpflege aus der klassischen Urlaubsnische zu lösen und in die tägliche Routine zu integrieren.

Ihr Ansatz zeigt, wie stark sich Konsumverhalten verändert hat. Produkte müssen heute nicht nur funktionieren, sondern auch in Lebensstile integriert werden können.

Höhle der Löwen Finale als Bühne für virale Produkterfolge

Ein echtes Social Media Phänomen bringen Benedikt Hartmann und Lukas Benkhoff mit ihrem frischluft Fensterbrett in die Sendung. Die mobile Fensterbank bewegt sich beim Öffnen des Fensters automatisch mit und erspart das lästige Abräumen von Pflanzen oder Gegenständen.

Was als einfache Idee begann, entwickelte sich schnell zum viralen Erfolg. Millionen Aufrufe und 160.000 Euro Umsatz in nur sechs Monaten sprechen für sich. Besonders beeindruckend ist, dass dieser Erfolg komplett ohne Marketingbudget erzielt wurde.

Im Pitch kommt es zu einem spannenden Bieterduell zwischen Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer. Beide erkennen das Potenzial des Produkts, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Während Dümmel auf den Handel fokussiert ist, denkt Maschmeyer weiter in Richtung Skalierung und zukünftige Projekte.

13. April 2026 bringt emotionale Geschichten und große Visionen

Den Abschluss bildet FESTÁVOLO von Nils Dethloff. Sein Design Grilltisch verwandelt gemeinsames Essen in ein interaktives Erlebnis. Jeder Gast kann direkt am Tisch grillen, kochen oder backen.

Doch hinter dem Produkt steht eine bewegende persönliche Geschichte. Dethloff verlor durch geopolitische Entwicklungen seine wirtschaftliche Grundlage und musste komplett neu beginnen. Statt aufzugeben investierte er rund eine Million Euro in seine Idee.

Der Grilltisch steht dabei symbolisch für mehr als nur ein Produkt. Er repräsentiert Gemeinschaft, Austausch und Lebensqualität. Genau diese emotionale Komponente macht den Pitch besonders eindrucksvoll.

Höhle der Löwen Finale zeigt Vielfalt und Unternehmergeist

Das Staffelfinale am 13. April 2026 verdeutlicht eindrucksvoll, wie unterschiedlich unternehmerische Ideen sein können. Von praktischen Küchenhelfern über digitale Bildungslösungen bis hin zu Design und Lifestyle Produkten zeigt sich eine enorme Bandbreite.

Gleichzeitig wird deutlich, dass es nicht nur um Produkte geht. Es sind die Geschichten der Gründerinnen und Gründer, ihre Motivation und ihr Durchhaltevermögen, die den Kern der Sendung ausmachen. Die Höhle der Löwen bleibt damit eine Plattform, die Innovationen sichtbar macht und Unternehmergeist fördert.

Ob am Ende alle Gründer einen Deal erhalten, bleibt offen. Sicher ist jedoch, dass dieses Finale noch einmal zeigt, wie viel Kreativität, Mut und Leidenschaft in neuen Ideen steckt.

Bild: v.l.n.r. Frank Thelen, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams und Janna Ensthaler Bildcredits/ Fotograf Foto: RTL / Boris Breuer

Wie kann ein Abfallprodukt zum Gamechanger werden?

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Coco Charlie Grillkohle Kokosbriketts nachhaltig Charlie Ebster Coco Charly 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits PULS 4 Fotograf Gerry Frank

Coco Charlie entwickelt nachhaltige Grillkohle aus Kokosbriketts und pitcht am 07. April bei 2 Minuten 2 Millionen

Wie ist Coco Charlie entstanden und wer sind die Gründer hinter dem Startup?

Die Idee zu Coco Charlie ist mir auf Bali gekommen, wo ich viele Jahre gelebt habe. Dort sieht man überall Kokosnüsse und auch die Schalen, die oft einfach weggeworfen werden. Ich habe sofort gesehen, dass darin viel mehr steckt. So ist Coco Charlie entstanden. Ich wollte aus einem Reststoff ein starkes Produkt machen und gleichzeitig eine Marke mit Charakter aufbauen.

Was hat euch dazu motiviert, nachhaltige Grillkohle aus Kokosnussschalen zu entwickeln?

Mich hat die Idee motiviert, aus etwas scheinbar Wertlosem etwas richtig Gutes zu machen. Kokosnussschalen haben einen extrem hohen Kohlenstoffgehalt und sind damit ideal für hochwertige Grillkohle. Für mich war schnell klar, dass darin enormes Potenzial steckt. Ich wollte Nachhaltigkeit mit echter Performance verbinden.

Coco Charlie wird am 7. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen geht ihr in den Pitch?

Ich gehe mit Spannung und Überzeugung in den Pitch. Coco Charlie ist für mich nicht nur ein Produkt, sondern eine Marke mit echtem Potenzial. Ich will zeigen, dass hier mehr dahintersteckt als nur Grillkohle. Wenn die Begeisterung rüberspringt, ist schon viel gewonnen.

Wie bereitet ihr euch aktuell auf euren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Ich bereite mich mit vollem Fokus vor. Bei so einem Auftritt muss alles sitzen, die Story, das Produkt, die Zahlen und die Wirkung. Ich will in kurzer Zeit klar zeigen, warum Coco Charlie anders ist und Lust auf mehr macht.

Welche zentrale Botschaft möchtet ihr mit Coco Charlie vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Meine Botschaft ist, dass Grillkohle heute auch anders kann, nachhaltiger, smarter und mit echter Markenpower. Viele verkaufen einfach nur Kohle. Ich sehe in Coco Charlie mehr, eine Lifestyle Marke, die Freude am Grillen, starke Performance und gute Stimmung verbindet.

Was wäre für euch ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Ein persönlicher Erfolg wäre für mich, wenn die Menschen sofort verstehen, was Coco Charlie ist. Nicht nur Brennstoff, sondern eine Marke mit Charakter und Wiedererkennung. Wenn daraus starke Partnerschaften und Wachstum entstehen, umso besser.

Welche Vision verfolgt ihr mit Coco Charlie für die Zukunft des Grillens?

Ich will das Grillen moderner, cleaner und emotionaler machen. Weg von austauschbarer Standardkohle, hin zu einem Produkt, das besser funktioniert und mehr Freude macht. Coco Charlie soll für Happiness am Grill stehen.

Was macht eure Kokosbriketts nachhaltiger als klassische Grillkohle?

Meine Briketts bestehen aus 100 Prozent Kokosnussschalen und nicht aus Holz. Das heißt, dafür muss kein Baum gefällt werden. Ich nutze einen vorhandenen Reststoff und mache daraus ein hochwertiges Produkt mit echter Leistung.

Welche Rolle spielt eure patentangemeldete Luftkern Technologie für die Performance eurer Produkte?

Sie spielt eine zentrale Rolle. Die spezielle Form mit Luftkern sorgt dafür, dass Luft besser durch das Brikett strömen kann. Dadurch zündet es effizienter, glüht stabiler und bringt starke Hitze. Für die spezielle Luftkern Technologie läuft bereits die Patentanmeldung.

Welche Vorteile bieten eure Briketts in Bezug auf Brenndauer, Temperatur und Rauchentwicklung?

Coco Charlie Briketts sind für starke, lang anhaltende und stabile Glut gemacht. Sie werden schnell heiß, halten die Temperatur lange und entwickeln dabei deutlich weniger Rauch als viele herkömmliche Produkte. Genau das macht das Grillen angenehmer.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit euren Produkten besonders an und welche Probleme löst ihr im Alltag von Grillfans?

Ich spreche Menschen an, die draußen gerne eine gute Zeit haben und beim Grillen Wert auf Qualität legen. Viele kennen die typischen Probleme, zu viel Rauch, zu wenig Hitze, ungleichmäßiges Abbrennen. Genau da setzt Coco Charlie an, weniger Ärger, mehr Vergnügen.

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und Produktion nachhaltiger Grilllösungen?

Die größte Herausforderung ist, Nachhaltigkeit und echte Performance zusammenzubringen. Am Ende zählt, was auf dem Grill passiert. Dazu kommen natürlich Themen wie Produktion, Rohstoffqualität, Logistik und Verpackung. Ich will hier nichts Halbgares auf den Markt bringen.

Was unterscheidet Coco Charlie von anderen Anbietern im Bereich Grillkohle und BBQ Zubehör?

Für mich ist es die Kombination aus Produkt, Marke und Emotion. Viele verkaufen einfach nur Kohle. Ich sehe in Coco Charlie mehr als nur Kohle. Ich sehe eine Marke mit Charakter, technischer Idee und echter Freude am Grillen.

Welche Bedeutung haben Qualität und Nachhaltigkeit für eure Marke und eure Kunden?

Beides ist zentral. Ohne Qualität bringt dir die beste Geschichte nichts. Und ohne Nachhaltigkeit fehlt heute ein wichtiger Teil von Verantwortung und Zukunft. Coco Charlie steht für starke Glut, ehrliche Qualität und eine saubere Idee dahinter.

Welche 3 Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens, baue nichts Austauschbares, eine Marke braucht Charakter.
Zweitens, halte durch, wenn es schwierig wird, genau dort geben viele zu früh auf.
Drittens, bleib nah an deiner Idee, wenn du selbst nicht dafür brennst, wird es niemand anderer tun.

Sehen Sie Coco Charlie mit dem Gründer Charlie Ebster am 07. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bild: Coco Charlie Charlie Ebster 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Charlie Ebster für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

So viel Stauraum bleibt oft ungenutzt

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Orgnatic 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

ORGNATIC schafft neuen Stauraum an der Schranktür und wird am 07. April in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen pitchen

Wie ist ORGNATIC entstanden und wer steht hinter dem Startup?

Hinter ORGNATIC® steckt genau eine Gründerin: ich, Nadia Al-Mardini, freiberufliche Werbetexterin aus Berlin.
Die Idee ist aus einem echten Alltagsproblem entstanden. Jedes Mal, wenn ich meinen Badezimmerschrank geöffnet habe, ist mir etwas entgegengefallen. Ich hatte zu wenig Platz, obwohl es eigentlich noch freie Flächen im Schrank gab. Nur eben nicht dort, wo man ihn braucht. Dieser verschenkte Platz hat mich nicht mehr losgelassen und irgendwann hatte ich DIE Idee: Warum nutzt man nicht einfach die Schranktür? So ist ORGNATIC® entstanden.

Was hat euch dazu motiviert, ein magnetisches Ordnungssystem für Schranktüren zu entwickeln?

Die Motivation war einfach. Ich wollte ein Problem lösen, das ich selbst jeden Tag hatte. Und für das es keine wirklich gute Lösung gab. Jetzt kann man jeden Schrank in ein Stauraum-Wunder verwandeln. Folie an die Schranktür kleben, magnetische Boxen dran, fertig. Die Idee war so simpel, dass ich selbst überrascht war, dass es so etwas noch nicht gibt. Zum Glück hat sich das geändert.

ORGNATIC wird am 7. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu sehen sein. Mit welchen Erwartungen seid ihr in den Pitch gegangen?

14-Stunden-Tage, Markenrechtsprobleme, Herausforderungen mit der Produktion … Es gab unfassbar viele Stolpersteine, die ich alleine bewältigen musste. In den Pitch bin ich deshalb mit einem einzigen Wunsch gegangen: jemanden zu finden, der diese Reise in Zukunft gemeinsam mit mir geht.

Wie bereitet ihr euch aktuell auf euren Auftritt bei 2 Minuten 2 Millionen vor?

Aktuell gebe ich der neuen Website den letzten Feinschliff (ich bin leider eine absolute Perfektionistin) und dann werden Pakete gepackt! Die Zuschauerinnen und Zuschauer sollen ja nicht lange auf ihre Sets warten müssen. Ich will so gut wie möglich vorbereitet sein.

Welche zentrale Botschaft möchtet ihr mit ORGNATIC vor den Investorinnen und Investoren vermitteln?

Wenn es um Stauraum geht, dann ist die Schranktür die am meisten unterschätzte Fläche im Haushalt. Viele merken das erst, wenn sie ORGNATIC® sehen. Das ist dann so ein „Warum hab’ ich da nicht früher dran gedacht?“ Moment. Genau das möchte ich den Investorinnen und Investoren zeigen: ORGNATIC® ist ein Produkt, das so praktisch ist, dass man sich fragt, warum es das nicht schon längst gibt.

Was wäre für euch ein persönlicher Erfolg nach der Teilnahme an 2 Minuten 2 Millionen?

Ich fühle mich jetzt schon wie eine Gewinnerin. Aber einen Wunsch habe ich doch: dass möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer ORGNATIC® entdecken und bestellen. Dann hat sich all der Stress gelohnt. Viele können sich gar nicht vorstellen, was jede einzelne Bestellung für eine Gründerin bedeutet. Das ist einfach das allerbeste Gefühl.

Welche Vision verfolgt ihr mit ORGNATIC für die Zukunft von Ordnung und Stauraum im Alltag?

ORGNATIC® soll das Standard Upgrade für jeden Schrank werden. Egal ob im Bad, im Büro, im Kinderzimmer oder in der Küche. Deshalb arbeite ich bereits an neuen Fächern, Größen und Zubehör für unterschiedlichste Einsatzbereiche.

Wie funktioniert euer magnetisches System konkret und welche Vorteile bietet es gegenüber klassischen Aufbewahrungslösungen?

Das System funktioniert in zwei einfachen Schritten: Die selbstklebende Folie wird wie ein Sticker auf die Innenseite der Schranktür geklebt. Darauf haften die magnetischen Boxen, Fächer und Haken. Und durch das Magnet System ist alles jederzeit verschiebbar und flexibel anpassbar. So entsteht zusätzlicher Stauraum genau dort, wo man ihn braucht. Das kann kein anderes System auf dem Markt.

Welche Rolle spielt Flexibilität und einfache Installation bei eurem Produktkonzept?

Flexibilität ist der Kern der Idee. Starre Lösungen sorgen eher für noch mehr Chaos. Ich wollte etwas, das sich dem Alltag anpasst. Und einfach sollte es natürlich auch sein. ORGNATIC® ist in wenigen Minuten dran ohne Bohren oder Schrauben.

Welche Anwendungsbereiche deckt ORGNATIC ab und wo wird euer Produkt besonders häufig eingesetzt?

ORGNATIC® funktioniert in fast jedem Schrank … er muss nur eine Schranktür haben 😉. Erfahrungsgemäß nutzen es die meisten Kund:innen im Badezimmerschrank für Kosmetik und Pflege. Aber ORGNATIC® ist überall praktisch, egal ob im Kleiderschrank für Schmuck, in der Küche für Gewürze und kleine Helfer, im Büro für Stifte und Kleinteile. Ich persönlich hab es zu Hause in jedem Schrank.

Welche Zielgruppe sprecht ihr mit eurer Lösung besonders an und welche Alltagsprobleme löst ihr konkret?

ORGNATIC® ist für alle, die mehr Ordnung in ihr Zuhause bringen wollen. Ohne Umbau und ohne großen Aufwand. Besonders relevant ist das für Menschen mit wenig Platz, die jeden Zentimeter effizient nutzen möchten. Das konkrete Problem, das ich löse: ungenutzte Flächen im Schrank, die täglich für Frust sorgen.

ORGNATIC Schranktür Stauraum 2 Minuten 2 Millionen

Welche Herausforderungen begegnen euch bei der Entwicklung und Vermarktung eines physischen Produkts im Home & Living Bereich?

Die größte Herausforderung bei einem physischen Produkt ist, dass alles länger dauert als geplant. Und meistens auch mehr kostet. Prototypen, Lieferketten, Verpackung, Logistik das ist eine komplett andere Welt. Aber ich habe von Anfang an so sehr an meine Idee geglaubt, dass ich einfach drangeblieben bin. Ich habe das alles eigenständig aufgebaut und dabei enorm viel gelernt. Vor allem Geduld.

Was unterscheidet ORGNATIC von anderen Ordnungssystemen oder Aufbewahrungslösungen am Markt?

ORGNATIC® ist weltweit das erste magnetische Organizer System speziell für Schranktüren. Es gibt viele Aufbewahrungslösungen, aber keine, die so flexibel und modular funktioniert. ORGNATIC® ist keine Verbesserung eines bestehenden Produkts, es ist eine völlig neue Kategorie.

Welche Bedeutung haben Design, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit für eure Marke?

Design, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit gehören einfach zusammen. ORGNATIC® ist bewusst schlicht gestaltet, damit es in jeden Schrank passt. Und so einfach, dass wirklich jeder es verwenden kann. Ohne komplizierte Anleitung und ohne Werkzeug. Wir sind bewusst dezent gestartet, aber für die Zukunft kann ich mir viele bunte Farbvarianten vorstellen.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Löse ein Problem, das du selbst kennst. Das gibt dir die nötige Ausdauer, wenn es schwierig wird.
  2. Pass gut auf dich auf. Gönn dir Pausen und frag nach Hilfe, wenn du mal nicht weiterkommst.
  3. Bewirb dich bei 2 Minuten 2 Millionen.

Sehen Sie Orgnatic mit der Gründerin Nadia Al-Mardini am 07. April 2026 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Bild: Orgnatic 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Wir bedanken uns bei Nadia Al-Mardini für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Startups zwischen Innovation und Investment

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7. April 2026 2 Minuten 2 Millionen Startups Coco Charly 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

Am 7. April 2026 zeigt 2 Minuten 2 Millionen, wie vielseitig und dynamisch Startups heute aufgestellt sind.

Am 7. April 2026 richtet sich die Aufmerksamkeit der Startup Szene erneut auf eine der wichtigsten TV Bühnen für junge Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Die Sendung 2 Minuten 2 Millionen bringt frische Startups, mutige Gründerpersönlichkeiten und innovative Geschäftsideen zusammen. Dabei wird deutlich, wie vielfältig und dynamisch die aktuelle Startup Landschaft ist. Zwischen nachhaltigen Produkten, smarten Alltagslösungen und emotionalen Pitches zeigt sich, worauf es heute wirklich ankommt: Relevanz, Authentizität und Skalierbarkeit.

7. April 2026 zeigt wie vielseitig Startups heute aufgestellt sind

Der 7. April 2026 macht deutlich, dass Startups längst aus unterschiedlichsten Branchen kommen und verschiedenste Probleme adressieren. Besonders im Fokus steht Coco Charlie Gründer Charly Ebster aus Vorarlberg. Mit seiner Premium Grillkohle setzt er auf Nachhaltigkeit und Innovation zugleich. Die Briketts bestehen zu 100 Prozent aus recycelten Kokosnussschalen und bieten durch ihre spezielle Form mit Luftzirkulation eine gleichmäßige Hitzeentwicklung über mehrere Stunden.

Doch nicht nur das Produkt sorgt für Aufmerksamkeit. Auch die Inszenierung spielt eine entscheidende Rolle. Das Maskottchen Coco Charlie zieht die Blicke auf sich und sorgt für einen unerwarteten Moment, als Ähnlichkeiten mit Investor Mathias Muther humorvoll thematisiert werden. Diese Kombination aus Produktqualität und Markenauftritt zeigt, wie wichtig Storytelling für Startups geworden ist.

2 Minuten 2 Millionen bringt innovative Startups ins Rampenlicht

In der Sendung 2 Minuten 2 Millionen wird schnell klar, dass Investoren heute mehr erwarten als nur eine gute Idee. Startups müssen ein echtes Problem lösen und gleichzeitig das Potenzial haben, schnell zu wachsen. Genau hier setzt Orgnatic Gründerin Nadia Al Mardini an.

Mit ihrem Magnet Organizer System verwandelt sie ungenutzte Flächen im Badezimmer in praktischen Stauraum. Das modulare Konzept ermöglicht individuelle Anpassungen und spricht damit eine breite Zielgruppe an. Die Investoren erkennen sofort den Mehrwert, denn das Produkt trifft einen alltäglichen Bedarf, den viele Menschen kennen.

Besonders spannend ist dabei die klare Haltung der Gründerin. Für sie geht es nicht nur um Kapital, sondern um eine starke Partnerschaft. Diese Entwicklung zeigt, wie sich die Erwartungen von Startups verändert haben. Investoren werden zunehmend als strategische Begleiter gesehen, die aktiv zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen.

Startups setzen auf klare Problemlösungen und starke Marken

Ein zentrales Thema, das sich durch die gesamte Sendung 2 Minuten 2 Millionen zieht, ist die Fokussierung auf konkrete Problemlösungen. Erfolgreiche Startups analysieren genau, wo im Alltag Herausforderungen bestehen und entwickeln darauf basierend ihre Produkte.

Coco Charlie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Funktionalität kombiniert werden können. Gleichzeitig zeigt Orgnatic, dass auch kleine Innovationen im Alltag großes Potenzial haben, wenn sie richtig umgesetzt werden.

Darüber hinaus wird deutlich, dass Markenaufbau eine immer größere Rolle spielt. Ein starkes visuelles Konzept, eine klare Botschaft und eine authentische Gründerpersönlichkeit können entscheidend sein, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Gerade in einem TV Format wie 2 Minuten 2 Millionen, in dem innerhalb kürzester Zeit überzeugt werden muss, sind diese Faktoren essenziell.

7. April 2026 verdeutlicht aktuelle Entwicklungen bei Startups

Der 7. April 2026 steht exemplarisch für mehrere Trends, die die Startup Szene aktuell prägen. Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr, sondern wird zunehmend zum Standard. Produkte wie die Grillkohle von Coco Charlie zeigen, dass umweltfreundliche Lösungen auch wirtschaftlich erfolgreich sein können.

Gleichzeitig rückt der Nutzer immer stärker in den Mittelpunkt. Startups konzentrieren sich darauf, ihre Produkte möglichst einfach und intuitiv zu gestalten. Lösungen müssen sofort verständlich sein und einen klaren Mehrwert bieten.

Auch die Rolle der Gründerinnen und Gründer hat sich verändert. Sie sind nicht nur Ideengeber, sondern auch Markenbotschafter. Ihre Persönlichkeit, ihre Geschichte und ihre Vision tragen maßgeblich zum Erfolg bei. Formate wie 2 Minuten 2 Millionen verstärken diesen Effekt, da sie den Menschen hinter dem Produkt sichtbar machen.

2 Minuten 2 Millionen als Plattform für die nächste Generation von Startups

Neben Coco Charlie und Orgnatic präsentieren auch weitere Startups ihre Ideen. Das Vater Sohn Duo Gerhard und Dominik Bund stellt mit Bekoela ein elektrisch ausfahrbares Kopfteil für Betten vor und verbindet damit Komfort mit moderner Technik. Mario Pirzl aus Graz zeigt mit Provilian ein Wasser Reinigungssystem, das auf nachhaltige Nutzung von Ressourcen abzielt.

Diese Vielfalt unterstreicht, wie breit die Startup Szene heute aufgestellt ist. Innovation entsteht nicht nur im Tech Bereich, sondern in nahezu allen Lebensbereichen. Genau das macht Formate wie 2 Minuten 2 Millionen so relevant. Sie bieten Startups eine Bühne, um ihre Ideen sichtbar zu machen und gleichzeitig wertvolles Feedback sowie potenzielle Investments zu erhalten.

Der 7. April 2026 zeigt damit eindrucksvoll, wie sich die Startup Welt weiterentwickelt. Zwischen Innovation, Unternehmergeist und strategischen Partnerschaften entstehen hier Lösungen, die das Potenzial haben, unseren Alltag nachhaltig zu verändern.

Bild Coco Charly 2 Minuten 2 Millionen Bildcredits/Fotograf: Puls 4 Gerry Frank

 

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