Donnerstag, April 3, 2025
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Die Zukunft der Mobilität: Eine innovative Wendung

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HTM Hydro Technology

HTM Hydro Technology ist Finalist für Startup of the Year des Frankfurt Forward Awards

Stellen sie sich und ihr Startup doch kurz unseren Lesern vor! 

Ich bin Maximilian, 24 Jahre und CEO von HTM Hydro Technology Motors GmbH. Wir arbeiten daran, nachhaltige Wasserstoffmobilität finanziell sinnvoll zu gestalten. Das Hauptproblem, was wir heute sehen, ist, dass bestehende Konzepte vor allem eins sind: teuer, ressourcenintensiv und am Zielkunden vorbei gedacht. Hier wollen wir mit unserer wasserstoffbetriebenen hybriden Antriebsstrangeinheit eingreifen.

Warum haben sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Noch zu Schulzeiten habe ich gemeinsam mit meinem Mitgründer Silas über das Thema nachhaltige Mobilität philosophiert. Alle am Markt angebotene Lösungen hielten wir damals schon für nicht ideal, weshalb wir anschließend das Thema mit in unser Studium genommen haben. An der Technischen Universität Darmstadt wurde dann gemeinsam die Idee Wasserstoffmobilität kosteneffizient umzusetzen entwickelt und die Mitgründer Daniel und Jonas wurden dazu geholt. Schließlich haben wir dann gemeinsam das Startup HTM ausgegründet.

Welche Vision steckt hinter ihrem Startup? 

In einer Welt, die von Umweltproblemen und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Energieversorgung geprägt ist, haben wir als HTM die Vision, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir uns fortbewegen. Wir glauben fest daran, dass Wasserstoff die Schlüsselrolle für eine emissionsfreie Mobilität spielt, und setzen all unsere Energien und Ressourcen ein, um diese Vision in die Realität umzusetzen. Unser Startup steht für Innovation, Nachhaltigkeit und den Wunsch, eine saubere und lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu gestalten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben sie sich finanziert? 

Unsere mit Abstand größte Herausforderung war die Finanzierung selbst. Wir hatten zu Beginn Probleme die benötigte Geldsumme einzusammeln, da unsere initiale Idee zu kostenintensiv war. Nachdem wir daraufhin auf Expertenrat hin unser Konzept geringfügig verändert haben und uns mehr auf den wasserstoffbetriebenen Antrieb und nicht mehr auf ein ganzes Fahrzeug fokussiert haben, konnten wir allerdings schnell unsere erste equity-based Investmentrunde abschließen.

Wer ist die Zielgruppe ihres Startups?

Zurzeit beschränken wir uns bei HTM auf Nutzfahrzeuge und Spezialfahrzeuge. Diese sind zumeist gekennzeichnet durch eine lange Nutzungsdauer und durch einen 24/7 Einsatz. Daher spaltet sich die Hauptzielgruppe von HTM in zwei wesentliche Bestandteile auf. Zum einen adressieren wir mit unserer Lösung größere Transporter-Flotten und wollen so zu einer Flottendekarbonisierung beitragen. Mögliche Kunden in diesem Kontext sind Speditionsfirmen oder Logistik Unternehmen für diverse Einsatzszenarien. Zum anderen können wir mit unserem modularen System Spezialfahrzeuge umrüsten. Hierbei können wir durch unser System uns optimal an die Kundenbedürfnisse anpassen. Mögliche Kunden können hier zum Beispiel Sonderfahrzeuge an Flughäfen oder Baustellen sein.

Wie funktioniert ihr Startup? Wo liegen die Vorteile?

Wir haben ein sehr starkes Gründerteam mit breiten Kompetenzen. Durch unsere ehrgeizige Herangehensweise und unsere große Motivation konnten wir bislang jedes aufkommende Problem innovativ lösen. Unser Vorteil liegt hier vor Allem in der Vielseitigkeit. Jedes einzelne Gründermitglied, hat sich auf einen Fachbereich spezialisiert und kann somit einen wertvollen Beitrag zum Voranschreiten des Unternehmens beitragen. 

Sie sind Finalist für Startup of the Year. Wie geht es jetzt weiter? 

Natürlich Startup of the Year zu werden!

Abgesehen davon finalisieren wir gerade unsere zweite Finanzierungsrunde und arbeiten weiter an der Entwicklung eines Transporters, den wir auf unseren Wasserstoffantrieb umgerüstet haben. Diese Entwicklung ist vor Allem durch intensives Testen geprägt, um schlussendlich unseren ersten Prototypen auch zuzulassen. Parallel dazu beginnt zeitnah unser erstes großes Pilotkundenprojekt, in welchem wir Gepäckschleppfahrzeuge für den Einsatz auf einem Flughafen umrüsten werden. 

Wo geht der Weg hin? Wo sehen sie sich in fünf Jahren?

Als langfristiges Ziel möchten wir eine große Bandbreite an kundenspezifischen Lösungen anbieten. Unsere Vision ist es jedoch, in Zukunft attraktive Wasserstoffantriebe für den weltweiten Markt anzubieten, um eine möglichst große und schnelle Dekarbonisierung zu ermöglichen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

  • Never give up! Es ist eine Berg- und Talfahrt, der Erfolg liegt in der Konsistenz.
  • Das Team ist das Wichtigste. Umgib dich mit Leuten, die dieselbe Vision wie du teilen.
  • Mache deine Hausaufgaben im Bereich Finanzen. Ein guter Liquiditätsplan und ein konsequentes Kostencontrolling hinterher vereinfachen dein Leben!

Wir bedanken uns bei Maximilian Wack für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Effizienz neu definiert: Entdecken Sie die nächste Stufe der Automatisierung

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implify

Implify ist Finalist für Startup of the Year des Frankfurt Forward Awards

Stellen sie sich und ihr Startup doch kurz unseren Lesern vor! 

Wir sind Marc, Florian und Steffen, die drei Gründer von Implify und wir haben uns während des MBA-Studiums an der Frankfurt School of Finance and Management kennengelernt. Gemeinsam haben wir uns darauf spezialisiert, veraltete Prozesse der Dentalbranche zu automatisieren und für mehr Effizienz sowie Ressourceneinsparung für alle Beteiligten zu sorgen.

Durch familiäre Hintergründe und ein großes Netzwerk in der Dentalbranche, sowie eine ausgeprägte Expertise in Online Marketing und E-Commerce, ist es uns gelungen, innerhalb von nur drei Jahren mit den führenden Herstellern der Branche zu kooperieren und zählen mittlerweile über 2.500 Zahnarztpraxen und Dentallabore zu unseren Kunden.

Dank des Feedbacks von Herstellern und unseren Kunden, haben wir mit Implify Connect eine Lösung entwickelt, die die Lagerhaltung der Konsignationslager revolutioniert, indem sie jeglichen administrativen Aufwand für Praxen, Labore und Hersteller eliminiert.

Warum haben sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Grundidee hinter Implify ist gemeinsam mit meinen beiden Mit-Gründern Florian und Steffen während unseres MBA-Studiums an der Frankfurt School of Finance and Management entstanden. Steffen kommt selbst aus einer Dental Familie – Mutter, Vater und Bruder sind Zahnärzte. Dadurch hat er sehr früh die Ineffizienzen in der Branche und speziell im Bestellwesen und in der Lagerhaltung entdeckt.

Nachdem ich rund vier Jahre das Wachstum bei CLARK eng mit dem Gründer-Team begleitet habe, wollte ich selbst ein Start-up gründen. Steffen hat mir von seiner Idee erzählt, eine Plattform zu gründen, die den Einkauf von Zahnimplantaten digitalisiert. Je mehr ich mich mit dem Dentalmarkt beschäftigt habe, desto mehr Parallelen habe ich zm analogen Versicherungsmarkt gesehen. Ich wusste, dass wir hier etwas bewegen können. Nachdem wir unsere Master-Thesis über Implify an der FS geschrieben haben, sind wir 2020 in die Vollen gegangen und haben die Theorie in die Tat umgesetzt.

Welche Vision steckt hinter ihrem Startup? 

“Automated Warehousing for Everyone.”
Dank unserer smarten Cloud und ausgeklügelten Hardware, machen wir die Automatisierung von Warenlagern salonfähig für die Dentalbranche und darüber hinaus.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben sie sich finanziert? 

Finanziell begannen wir mit einem Angel-Investment und einer Equity-Runde im Jahr 2020. Dies wurde durch eine Seed-Runde im Jahr 2021 und eine Convertible-Finanzierung im Jahr 2022 ergänzt. Schließlich konnten wir im Jahr 2024 eine Series-A-Finanzierung sichern, die uns zusätzliche Mittel für das Wachstum unserer Connect Lösung bereitstellt.

Während der ersten 12-18 Monate haben wir festgestellt, dass unsere anfängliche Lösung nicht für den gesamten Markt geeignet war. Wir mussten eben umdenken und uns strategisch und produktseitig neu aufstellen. Wir haben alle Learnings und das Feedback aus dem Markt aufgesaugt, analysiert und eine Lösung dafür entwickelt. Daraus ist die Connect Lösung entstanden, die wir nun in der Breite ausrollen.

Das Wichtige war dabei als Gründer-Team zusammenzuhalten und den Rückschlag als Chance zu sehen, das eigene Unternehmen und Produkt weiter voranzutreiben.

Wer ist die Zielgruppe ihres Startups?

Unsere Zielgruppe sind Zahnarztpraxen und Dentallabore in der DACH-Region, sowie Implantathersteller. Durch unsere Connect Lösung und die Kooperation mit internationalen Herstellern, wird sich der Zielmarkt kurz- bis mittelfristig auf ganz Europa erweitern. Prinzipiell ist jede Branche Zielgruppe, die mit lagernden und hochpreisigen Produkten arbeitet – vorzugsweise in Konsignationslagern.

Wie funktioniert ihr Startup? Wo liegen die Vorteile?

Wir verstehen uns als Service- und Technologieanbieter für alle Beteiligten: Dazu gehören Hersteller und Kunden. Dank unseren innovativen Lösungen sparen alle Parteien Zeit und Geld und können sich auf die Tätigkeiten konzentrieren, die Mehrwerte bringen. Administrative Aufgaben gehören der Vergangenheit an.

Sie sind Finalist für Startup of the Year. Wie geht es jetzt weiter? 

Wir freuen uns über die Nominierung 🙂

Aktuell ist es unser Ziel, so viele Implantathersteller und Hersteller für Medizinprodukte wie möglich zu gewinnen und von unserer Connect Lösung zu überzeugen. So planen wir unsere Connect Lösung über die Hersteller als Multiplikatoren auf die Anwender auszurollen. Parallel bereiten wir Pilotprojekte mit Anbietern aus weiteren Branchen vor, um eine vertikale Erweiterung unserer Lösung voranzutreiben.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In den nächsten 5 Jahren gehören manuelle Tätigkeiten wie Scannen oder Faxen für eine Großzahl der Konsignationslager in der Medizinbranche und darüber hinaus der Vergangenheit an.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

Als Erstes: Dran bleiben lohnt sich! Das erste Jahr ist erfahrungsgemäß am schwierigsten. Es gibt noch keine Partner, Kunden, geschweige denn einen Product-Market-Fit. Dabei ist es wichtig, jedes Feedback und alle Rückschläge als Chance zu sehen, das Produkt weiterzuentwickeln – und Rückschläge wird es genug geben.

Als Zweites haben wir gelernt, uns immer wieder neu zu erfinden, wodurch sich neue Ideen und Innovationen aufgetan haben. Jeder Markt hat seine spezifischen Anforderungen und Dynamiken, die man im voraus zur Gründung nicht im Ansatz vorhersehen kann. Eine stetige Anpassung ist daher unerlässlich.

Zum Schluss: Netzwerken, netzwerken, netzwerken. Zu Beginn denkt man, man könnte den Markt alleine erobern, weil das Produkt oder die Idee so überragend ist. Das ist ein Trugschluss, denn ohne die richtigen Befürworter wird selbst das beste Produkt oder die beste Idee nicht erfolgreich.

Wir bedanken uns bei Marc, Florian und Steffen für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Ein Sprung in die Zukunft: Revolutionieren Sie Ihre Lese- und Sprachfähigkeiten

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Digi Sapiens

Digi Sapiens ist Finalist für Startup of the Year des Frankfurt Forward Awards

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz unseren Lesern vor! 

Mein Name ist Daniel Iglesias und ich habe zusammen mit Andreas Haag, unserem CTO, im Oktober 2020 die Digi Sapiens – Digital Learning GmbH gegründet. Wir sind ein innovatives Startup, das sich auf Sprachtechnologie spezialisiert hat. 

Unsere Mission ist es, soziale und berufliche Mobilität durch die Verbesserung von Lese- und Sprachfähigkeiten zu fördern. 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Spracherkennungssystemen, die hauptsächlich kurze Phrasen von Erwachsenen verarbeiten, ist unsere Technologie in der Lage, den Inhalt und die Nuancen der gesprochenen Sprache über längere Passagen und Dialoge hinweg zu verstehen – und dies bei Kindern sowie Erwachsenen. Unser erstes Produkt, der LaLeTu (Lautlesetutor), entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Verlag, zielt darauf ab, die Leseflüssigkeit bei Kindern und Jugendlichen zu verbessern und so ein drängendes gesellschaftliches Problem anzugehen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Die Inspiration zur Gründung von Digi Sapiens entstand durch die Begeisterung meiner Tochter für Sprachtechnologien. Als jemand, der den sozialen Aufstieg durch Bildung selbst erlebt hat, wollte ich verstehen, warum vielen jungen Menschen dieser Aufstieg nicht gelingt. Die Erkenntnis, dass Kompetenzen im Lesen und Sprechen entscheidend für den Bildungserfolg sind, motivierte mich, meine berufliche Laufbahn in der Finanzwelt zu verlassen und ein eigenes Unternehmen zu gründen, um Kinder und Jugendliche zu fördern.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Startup? 

Unsere Vision ist es, transformative Veränderungen in der Art und Weise herbeizuführen, wie Lese- und Sprachfähigkeiten gelehrt und gelernt werden. Wir streben danach, durch unsere Technologie persönliche und berufliche Entwicklungschancen für Menschen weltweit zu eröffnen und somit einen bedeutenden Beitrag zur Überwindung von Bildungs- und Kommunikationsbarrieren zu leisten. Wir sehen ein enormes Potenzial darin, Lernenden individuell angepasste Lernpfade anzubieten und so jeder Person die Möglichkeit zu geben, ihr volles Potenzial zu entfalten.

Von der Idee bis zum Start  was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Die größte Herausforderung bestand darin, ein Expertenteam auf dem Gebiet der Sprachtechnologien zusammenzustellen, dieses von der Idee zu überzeugen und dies in der Überbrückungsphase bis zur ersten Finanzierungsrunde nahezu ohne finanzielle Mittel als Gegenleistung. Diesen Vertrauensvorschuss in mich als Geschäftsführer und meine Vision zu erzielen war eine echte Challenge. 

Im nächsten Schritt benötigten wir als Unternehmen genügend Sprachaufzeichnungen von laut lesenden Kindern, um unsere Technologie ausreichend zu trainieren und gute Analyseergebnisse zu erzielen. In Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern ist uns auch dies gut und rechtssicher gelungen. 

Das erste Geld erhielten wir über eine Förderung des Hessischen Digitalministerium (Distr@l) und durch ein kleines Investment der HEAG Holding AG. Schließlich gewannen wir unseren Ankerinvestor: ein regionales, impactorientiertes Family Office. Mit dem Ernst Klett Verlag erzielten wir schließlich unsere ersten Umsätze. 

Wer ist die Zielgruppe Ihres Startups?

Direkte Zielgruppe sind Partner, die mit unserer Technologie Bildungseinrichtungen und Lernende erreichen (B2BC / B2BG). Mit Blick auf den Schulvertrieb des LaLeTu, übernimmt diese Rolle in Deutschland der Ernst Klett Verlag. 

Wir stellen unsere Sprachtechnologie aber auch anderen Startups zur Verfügung (SaaS), damit sie damit eigene Applikationen entwickeln können. Unsere Aktivitäten fokussieren sich derzeit auf den deutschsprachigen Raum (DACH-Region). Erste Aktivitäten starten aber auch in Asien im Rahmen des „German Accelerator“-Programms. Perspektivisch erweitert sich der Zielmarkt auf Europa und auch global. 

Wie funktioniert Ihr Startup? Wo liegen die Vorteile?

Wir sind Sprachtechnologie- und SaaS-Experten. Bei uns bekommt man sowohl Basis-Technologie (Spracherkennung, Textannotation, Silbentrennung, etc.), Content von renommierten Kinder- und Jugendbuchverlagen oder aber ganze Anwendungen auf Grundlage dieser Technologien, die wir „schlüsselfertig“ umsetzen und betreiben können.

Mit uns können sich unsere Partner auf das konzentrieren, was sie am besten können, um die Bildungsanforderung ihres Klientels innovativ zu bedienen.  Ein weiterer Vorteil ist, dass unsere Technologie vielfältig eingesetzt werden kann. Neben der Bildung ist hier beispielsweise auch der medizinische Bereich zu nennen. Denn über die Stimme und Sprache lassen sich auch zahlreiche psychische und neurologische Erkrankungen frühzeitig erkennen, behandeln und deren Verlauf kontrollieren. 

Sie sind Finalist für Startup of the Year. Wie geht es jetzt weiter? 

Wir erweitern kontinuierlich die Sprachen und Parameter, die unsere Technologie verarbeiten kann. Wir wollen mit dem LaLeTu international expandieren und ihn neben Schulen auch Privathaushalten in einer gesonderten Version zugänglich machen. 

Außerdem wollen wir uns dem Fachkräftemangel widmen, indem wir es qualifizierten Menschen (beispielsweise aus dem Pflegebereich) über eine spezielle Sprachlernlösung erleichtern, erfolgreich das notwendige Sprachniveau für die Auswanderung zu erreichen. Nicht zuletzt beschäftigen wir uns auch mit medizinischen Einsatzszenarien.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir als Unternehmen wollen vor allem gesund wachsen und durch Kooperationen und Partnerschaften zügig die Profitabilität erreichen. In fünf Jahren sehen wir uns sowohl national als auch international als führender Anbieter von bildungsbezogener Sprachtechnologie und darauf basierenden Lösungen. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

  1. Plant einen ordentlichen Finanzpuffer für die unmittelbare Zeit nach der Gründung ein und stellt sicher, dass Ihr über ausreichend Rückendeckung aus dem privaten Umfeld verfügt. 
  2. Bohrt dicke Bretter – das Meistern schwieriger Aufgaben setzt Euch von der Masse ab.
  3. Seid zuverlässig und haltet Eure Versprechen – auch unter widrigen Bedingungen.

Wir bedanken uns bei Daniel Iglesias für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Finde eine Work-Life Balance, die zu dir passt

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Sentier

Sentier ist ein wegweisendes Startup, das geschlechtsneutrale Parfüme anbietet, welche innovative Düfte verbindet, um einzigartige und persönliche Geschichten zu erschaffen.

Können Sie sich und ihr Startup, Sentier unseren Lesern vorstellen?

Mein Name ist Alioune, Leiter der Marketingabteilung bei Sentier. Ich bringe ein Jahrzehnt an Erfahrung im Bereich Hautpflege und der Duftindustrie mit, was vervollständigt wird durch einen Master in Marken- und Produktmarketing-Management von einer prestigeträchtigen französischen Wirtschaftsschule. Mit meinem engagierten Team nutzen wir unsere globalen Erfahrungen, um die Welt der Düfte neu zu definieren. 

Im März 2023 führte Sentier eine Kollektion an vielseitigen geschlechtsneutralen Düften ein. Verwurzelt im Konzept des Parfümkleiderschrankes erforscht diese Kollektion den Raum hinter den Grenzen des Gewohnten, verwischt die Linien zwischen real und irreal, hier und dort Vergangenheit und Gegenwart. Das Wort „Sentier“ kann im französischen zu „Pfad“ übersetzt werden. 

Jeder Duft wurde entworfen, um Selbstbewusstsein hervorzurufen und es jedem Einzelnen zu ermöglichen, ihr wahres Potenzial zu erforschen. Mit einer Bandbreite von subtil zu verwegen sorgen unsere Düfte dafür, dass jeder seine einzigartige Geschichte annehmen kann.

So wie wir auch sorgsam unsere Kleidung auswählen, um unsere Persönlichkeit auszudrücken, das Wählen unsere Düfte aus dem Parfüm Kleiderschrank hebt die Stimmung und zelebriert die Identität. Sentier lädt dich dazu ein, deiner Geschichte Worte durch Düfte zu verleihen und so eine Geruchsidentität zuschaffen, die dein persönliches Wachstum unterstreicht. Unsere Parfüme sind maßgeschneidert, deine Visionen in der Realität zu manifestieren. 

Was war die Inspiration für das Konzept von Sentier?

Eine Harvard-Studie aus dem Jahr 2010 deckte auf, dass Personen 47 % ihrer wachen Stunden mit Tagträumen verbringen. Das Team erkannte den Wunsch nach Wirklichkeitsflucht und nutzte die Macht der Düfte, dies umzusetzen. Sentier wurde inspiriert von einflussreichen Denkern wie Gaston Bachelard und Künstlern wie Turner, dessen Werke Mythologie und Poesie mit der Essenz des Reisen verknüpfte. 

Sentier erforscht die transportierende Welt der Gerüche und nutzt dabei den Duft als ein Transportmittel für Personen zu einem alternativen Erlebnis und das Reich der Phantasie. Unser Duftentwicklungsprozess dreht sich um drei spezifische Dimensionen: geografische Orte, abstrakte Konzepte und poetische Landschaften. 

Symbolisiert durch unser Logo, einem Fenster mit verschlungenen Wegen, erweitert Sentier eine offene Einladung zu erforschen und sich mit der Welt um uns herum auseinanderzusetzen. Durch unsere abgestimmte Kollektion an Düften bieten wir Wege zu verschiedenen Formen der Wirklichkeitsflucht an, sei es der Wunsch, danach ein Held in einer romantischen Sage zu sein oder der Bösewicht in einem Thriller.

Was hat Sie motiviert, Sentier zu gründen?

Während der COVID-19-Pandemie, als die Welt in den eigenen vier Wänden eingeschränkt wurde, verstanden mein Team und ich den Wunsch des Tagträumens und erkannten die Macht der Düfte. Die globale Krise war der Katalysator, um eine Kollektion an Düften zu kreieren, die uns auf imaginäre Reisen mitnehmen. Der Wunsch zu verbinden und eine Flucht zu schaffen durch den Duft war die treibende Kraft hinter der Einführung von Sentier. 

Können Sie die Vision und die Mission von Sentier mit unseren Lesern teilen?

Vision: Unsere Vision ist es, eine Verbindung mit unserer Community durch Duft und Geschichten zu schaffen und dabei in ihre Macht Emotionen, Erinnerungen und Erfahrungen hervorzurufen, zu glauben. Unser Ziel ist es, tiefere und persönlichere Verbindungen zu knüpfen.

Mission: Bei Sentier verstehen wir den Wunsch nach Wirklichkeitsflucht und Tagträumen. Unsere Mission ist es, die Düfte zu kreieren, die als Wegweiser dafür dienen.

Können Sie unseren Lesern erzählen, was für Anfangsschwierigkeiten Sie als Startup zu meistern hatten?

Die Düfte zu kreieren war die größte Schwierigkeit. Ein Aspekt war es, das Verfärben von Kleidung zu vermeiden. Eine andere Herausforderung war es, das komplexe Konzept der Marke effektiv zu vermitteln, Düfte als eine Reise zu betrachten, die Emotionen, Orte und Jahreszeiten erforscht und dabei sicherzustellen, das die Gemeinschaft einen Bezug dazu herstellen kann.

Jeder Duft hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Persönlichkeit. Die Herausforderung war es, jeden Duft so zu kreieren, dass eine große Gruppe einen Bezug dazu finden kann. 

Zusätzlich war es schwer, geschlechtsneutrale Düfte zu kreieren. In einer Industrie, die einzelne Düfte in Kategorien verpackt wie „Für Sie“, „Für Ihn“, versuchte Sentier die traditionellen Grenzen zu durchbrechen und einen Duft interessant zu machen unabhängig davon wer man ist. Bei Sentier nutzen wir keine Kategorien wie Mann und Frau im Bezug auf Düfte, was zusätzlich durch unsere Verpackung unterstrichen wird. 

Wer ist die Zielgruppe von Sentier?

Sentier spricht eine anspruchsvolle Zielgruppe an, diejenigen, die fesselnde Alternativen den Mainstream Marken vorziehen. Als eine Designermarke konzentriert sich Sentier darauf Parfüme zu kreieren, die Geschichten erzählen und bedeutende Verbindungen zwischen Duft und Mensch aufbauen. Darüber hinaus will Sentier nicht nur ein Parfüm vermarkten, sondern zielt darauf ab, eine Verbindung zum Duft aufzubauen, der es den Einzelpersonen erlaubt, sich selbst auszudrücken. 

Was unterscheidet Sentier von anderen Firmen, die im selben Bereich sind?

Sentier bezieht seine Inspiration von großen Denkern wie Gaston Bachelard und Künstlern wie Turner, welche ihre Arbeit stark mit Mythologie und Poesie verbanden. Sie transportieren uns in erdachte Welten, währenddessen sie uns in der Wirklichkeit verwurzeln. Sentiers einzigartiger Reiz liegt in seiner Fähigkeit, Träume zu entfachen und Verbindungen zu schaffen, die über Trends hinausgehen. Die Marke taucht in die Weisheit von Dichter und Denkern ein, um Parfüme zuerschaffen, die universell sind. Sentier zielt darauf ab, eine Kollektion an Düften zu schaffen, die alle ansprechen. 

Können Sie uns einen typischen Arbeitstag beschreiben?

Ich strukturiere meinen Tag nach der Dwight D. Eisenhower Zeit-Management Methode. Ich kategorisiere Aufgaben in vier Segmente basierend auf Dringlichkeit und Wichtigkeit. Aufgaben, die als unwichtig und nicht dringlich gewertet werden, werden verworfen, während diejenigen, welche unter wichtig und dringlich fallen, der Fokus für die erste Hälfte des Arbeitstages werden. Im Verlauf des Tages nehme ich mir Zeit für die Aufgaben, die wichtig, aber nicht dringlich sind.

Aufgaben, die dringlich, aber nicht wichtig sind, leite ich an Kollegen weiter, was für eine gute Arbeitsteilung sorgt, in der die Arbeit nicht stagniert. Über die Routine hinaus nehme ich mit Zeit für Inspiration und kreative Prozesse. Das passiert meistens in den späten Abendstunden, meistens nach 23 Uhr. Hier entwickle ich neue Strategien und arbeite an kreativen Konzepten. Ich erkenne die Heiligkeit der Familie an und nehme keine Arbeit mit nach Hause. Stattdessen verbringe ich aktiv Zeit mit meiner Familie und arbeite weiter, sobald alle anderen schlafen gegangen sind. So habe ich meine harmonische Work-Life Balance gefunden. 

Wo sehen Sie Sentier und sich selbst in den nächsten fünf Jahren?

In den nächsten fünf Jahren zielt Sentier darauf ab, seine Produktpalette zu erweitern, mit kreativen Individuen zu kooperieren und wissenschaftliche Experimente zu führen, wie Parfüme Emotionen hervorrufen können.

Welche Tipps können Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Glaube an deine Ideen, es ist essenziell, dass du an deine Ideen glaubst, deine Überzeugung wird anderen auffallen.

Finde eine Work-Life Balance, die zu dir passt. Wichtig ist es, Zeit mit der Familie zu verbringen und auch Zeit für sich selbst zu nehmen. 

Umgebe dich mit den richtigen Menschen. Wähle Menschen, welche dieselben Visionen haben. Umgebe dich mit diesen Menschen, wenn du Erfolg haben willst.

Wir bedanken uns bei Alioune NDIONE für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder


Premium Start-up: Sentier

Kontakt:

Sentier Fragrance

https://sentierfragrance.com/

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Modebewusstsein neu definiert

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DEST N'DUN

DEST N’DUN revolutioniert den Modemarkt mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit und ethisches Bewusstsein

Stell dich und dein Startup DEST N’DUN doch kurz unseren Lesern vor.

Mein Name ist Hanife und ich bin die Gründerin und momentan auch das einzige Team-Mitglied von DEST N’DUN. Ich stehe mit DEST N’DUN nicht nur für Mode, die nachhaltig ist und der Welt etwas Gutes tut, sondern auch für das Geben & Nehmen.

DEST N’DUN [destination on dunya] ist ein Online Shop für nachhaltige casual Mode von einer Vielzahl fairer Marken. Ich möchte Menschen helfen, ihren Weg in ein nachhaltiges Einkaufserlebnis zu erleichtern: Weg von einem schlechten Gewissen beim Shoppen, hin zu einem nachhaltig guten Einkaufserlebnis mit gleichzeitiger Chance zu helfen. 2% des Gesamtbetrags jeder Bestellung wird an einen Brunnenbau in Uganda oder Kenia abgegeben und ein Baum gepflanzt. Schritt für Schritt den Kreis schließen und der Welt etwas zurückgeben. Denn ein Schritt ist besser als kein Schritt.

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Während meines Bachelorstudiums im Bereich Sprache & Kommunikation hatte ich die Vision, Tieren, Menschen und der Natur durch Spenden und Wohltätigkeitsarbeit zu helfen. Neben meinem Studium war ich (und bin ich immer noch) freiberuflich als Deutschlehrerin tätig, um mein Taschengeld zu verdienen. Ich wusste, dass meine Honorare nicht die Welt verändern konnten und hatte größere Visionen. Als passionierte Modeliebhaberin wusste ich, dass ich die Modeindustrie mit der Nachhaltigkeit, für die ich mich zu der Zeit immer mehr interessierte, verknüpfen kann.

Hierbei entstanden die Idee und der Name DEST N’DUN – [destination on dunya] – die erneute, bewusste Ankunft auf der Erde.

Nach dem Bachelorstudium entschied ich mich für das Fashion & Luxury Business Management-Masterstudium in Barcelona. Hier erlernte ich ein tieferes Verständnis für die Modeindustrie, die aktuelle Lage vieler schneller Modemarken (Fast Fashion) und nachhaltige Mode. Mir wurde die immense Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Modebranche klar. Es geht darum, unserer Welt nicht länger Schaden zuzufügen und Menschen in anderen Teilen der Welt nicht auszubeuten. Diese Erkenntnis hat mich tief berührt und angespornt.

Was war bei der Gründung von DEST N’DUN die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei der Gründung von DEST N’DUN war für mich, meinen inneren Perfektionisten loszulassen und einfach hinauszugehen, um authentisch ich selbst zu sein. Anstatt mich von Zweifeln oder dem Streben nach Perfektion lähmen zu lassen, musste ich lernen, mich auf den Weg zu machen und mein Bestes zu geben, ohne mich von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Es war ein Prozess des Wachsens und Lernens, aber letztendlich hat mir diese Erfahrung geholfen, mutiger und selbstbewusster zu werden. 

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Absolut! Nichts muss perfekt sein. Es funktioniert manchmal sogar besser, wenn es nicht perfekt ist. Auf dem Weg und mit jedem Schritt wächst man und verbessert sein Business-Baby. Wir können uns gerne auf diesen Weg einlassen und nicht von uns selbst erwarten, dass es am Anfang schon 100% sein muss. Es reicht weitaus weniger.

Welche Vision steckt hinter DEST N’DUN?

Die Vision hinter DEST N’DUN ist es, eine Welt zu schaffen, in der Mode nicht nur schön und stilvoll ist, sondern auch nachhaltig und ethisch vertretbar. Ich strebe danach, Frauen dabei zu inspirieren, bewusstere Kaufentscheidungen zu treffen und sich für hochwertige, nachhaltige Kleidung zu entscheiden, die unsere Umwelt und die Menschen, die sie herstellen, respektiert. Gleichzeitig setze ich mich für wohltätige Projekte ein, um der Welt etwas zurückzugeben und einen positiven Einfluss auf Mensch, Tier und Umwelt zu haben. Meine Vision ist es, eine Bewegung für Nachhaltigkeit und Ethik in der Modeindustrie zu schaffen, die Veränderungen bewirkt und eine bessere Zukunft für alle schafft.

Wer ist die Zielgruppe von DEST N’DUN?

Die aktuelle Zielgruppe von DEST N’DUN sind Frauen, die Mode lieben und gleichzeitig Wert auf Nachhaltigkeit und Ethik legen. Ich richte mich an Frauen, die bewusster einkaufen möchten und nach hochwertigen, nachhaltigen Kleidungsstücken suchen, die ihren persönlichen Stil unterstreichen und gleichzeitig unsere Umwelt und die Menschen, die sie herstellen, respektieren. Meine Produkte sind für Frauen jeden Alters und Lebensstils gedacht, die einen positiven Beitrag zur Welt leisten möchten, indem sie verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen. Gleichzeitig wird Ihnen die zeitintensive Recherchearbeit von mir abgenommen, welches im DEST N’DUN Online Shop unter – „Unsere Welt“ transparent eingesehen werden kann.

Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

Bei DEST N’DUN liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit und Ethik in der Mode. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern wähle ich sorgfältig nur Marken aus, die meinen strengen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Durch meine On-Dunya-Initiative setze ich mich aktiv für wohltätige Projekte ein, um benachteiligten Menschen zu helfen, fair-entlohnte Arbeit zu fördern und die Umwelt zu schützen. Mein Ziel ist es, nicht nur hochwertige und stilvolle Kleidung anzubieten, sondern auch eine positive Veränderung in der Welt zu bewirken. Ich lade euch herzlich ein, Teil dieser Reise zu werden.

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und DEST N’DUN in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehe ich DEST N’DUN als eine etablierte Marke in der nachhaltigen Modebranche. Ich strebe danach, den Einfluss zu erweitern und eine größere Palette von nachhaltigen Marken in mein Sortiment aufzunehmen. Ziel ist es, meine Reichweite zu vergrößern und noch mehr Menschen dazu zu inspirieren, bewusstere Kaufentscheidungen zu treffen. Darüber hinaus möchte ich meine On-Dunya-Initiative weiter ausbauen und noch mehr wohltätige Projekte umsetzen, um einen positiven Einfluss auf Mensch, Tier und Umwelt zu haben. In fünf Jahren hoffe ich, dass DEST N’DUN als ein führender Online Shop für nachhaltige Mode anerkannt wird und einen bedeutenden Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leistet.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleib fokussiert: Konzentriere dich auf deine Vision und arbeite daran, deine Ziele zu erreichen. Lass dich nicht von Rückschlägen entmutigen, sondern lerne daraus und gehe weiter nach vorne. 

Nutze Netzwerke: Baue Beziehungen zu anderen Unternehmern, Mentoren und Experten auf. Nutze deren Erfahrungen und Ratschläge, um von ihren Erfolgen zu lernen und mögliche Fehler zu vermeiden. Ein starkes Netzwerk kann entscheidend sein für den Erfolg deines Unternehmens.

Sei flexibel und lerne aus Fehlern: Der Weg zum Erfolg ist selten geradlinig. Sei bereit, dich anzupassen und aus Fehlern zu lernen. Nutze Herausforderungen als Chancen, um zu wachsen und dein Unternehmen und auch dich selbst weiterzuentwickeln.

Wir bedanken uns bei Hanife Kaplan für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Innovation im Asphalt: Ein Schritt in Richtung grünerer Straßen

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ecopals

Ecopals stellt die Weichen für eine nachhaltigere Zukunft im Straßenbau, indem es nicht recycelbares Plastik in hochwertige Straßenbaumaterialien transformiert

Stell dich und dein Startup Ecopals doch kurz unseren Lesern vor.

Ich bin Jonas Varga, 28 Jahre alt und Mitgründer und Geschäftsführer von Ecopals, einem Hersteller von nachhaltigen Straßenbaumaterialien. Wir haben einen Weg gefunden, bislang nicht recyceltes Plastik so aufzubereiten, dass es im Straßenbau wiederverwendet werden kann. Herkömmlicher Asphalt besteht aus Gestein und dem Bindemittel Bitumen, einem Rohölprodukt. Um Asphalt haltbarer zu machen, werden außerdem schon seit Jahrzehnten eigens dafür produzierte Kunststoffe beigemischt. Unser erstes Produkt ist ein Asphalt-Additiv, wir nennen es Ecoflakes. Die Ecoflakes ersetzen die neuwertigen Kunststoffe sowie Teile des Bitumens, verlängern die Lebensdauer des Asphalt und reduzieren den CO2-Fußabdruck im Straßenbau um bis zu 30 %. 

Warum hast du dich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?

Dazu müssen wir einmal ganz an den Anfang unserer Gründungsgeschichte gehen: Entstanden ist Ecopals 2019 als Projekt der studentischen NGO Nidisi, welche Entwicklungshilfe-Arbeit in Nepal leistet. Neben Trinkwasser- und Bildungsprojekten war das Team auf der Suche nach einer Lösung für die Plastikverschmutzung sowie den Mangel an sicherer Infrastruktur. So entstand die Idee, Plastik im Straßenbau wiederzuverwenden, so wie es beispielsweise auch in Indien teilweise schon getan wird. Es wurde schnell deutlich, dass der Einsatz von recyceltem Kunststoff auch bei uns in Europa einen großen Impact haben kann. Mithilfe unserer wissenschaftlichen Projektpartner, dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologien und der Universität Kassel haben wir einen Weg gefunden, das Plastik so aufzubereiten, dass es im Straßenbau große Vorteile bietet. 

2021 habe ich dann gemeinsam mit meinem Co-Gründer Maximilian Redwitz Ecopals als unabhängiges Unternehmen gegründet. 

Was war bei der Gründung von Ecopals die größte Herausforderung?

Bei der Baubranche handelt es sich um eine eher konservative Branche.  Die etablierten Unternehmen sind uns und unserem neuartigen Produkt anfangs mit Skepsis begegnet. Aber es gibt in den Führungsebenen der Bauunternehmen einzelne Akteur*innen, die zukunftsorientierter denken und gerne Innovationen umsetzen wollen. So konnten wir uns nach und nach einen Namen in der Branche machen und immer größere Projekte an Land ziehen.

Eine weitere Herausforderung ist das Regelwerk für den Straßenbau in Deutschland. Denn es gibt technische Vorschriften, wie Asphalt herzustellen ist – und dabei wird Innovation nicht mitgedacht. Man kann sich das in etwa so vorstellen, als würde man beim iPhone einzeln Akku, Display und  Prozessor testen, aber nicht, wie sie im fertigen Produkt zusammenarbeiten. Diese Regulierung erschwert es innovativen Startups staatliche Aufträge zu erhalten. Unsere Straßen findet man aber inzwischen in fast allen Bundesländern.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Natürlich! Auch wir haben mit einer recht simplen Idee gestartet: Altplastik für den Straßenbau zu nutzen. Als Quereinsteiger wurde uns aber relativ schnell klar, dass wir uns zur Umsetzung Unterstützung suchen wollen. Die notwendige Expertise im Bereich Straßenbau haben wir dann letztendlich beim Fraunhofer Institut für Chemische Technologien und der Universität Kassel gefunden. Gemeinsam mit diesen beiden Forschungsinstituten haben wir unser Produkt Ecoflakes entwickelt, um den auf andere Weise nicht recycelbaren Kunststoff so aufzuwerten, dass er im Straßenbau nutzvoll ist. 

Welche Vision steckt hinter Ecopals?

Unsere Vision ist es, die Abfallindustrie zur Quelle nachhaltiger Baumaterialien zu machen und gleichzeitig einen Recyclingkreislauf für Asphalt zu etablieren. Anstatt unser Altplastik zu verbrennen, können wir es in einen zirkulären Kreislauf bringen, der langfristig Tonnen von CO2 einspart. Der Asphalt mit unseren Ecoflakes kann nämlich am Ende als Recyclingasphalt wieder komplett in eine neue Straße verbaut werden. 

Wer ist die Zielgruppe von Ecopals?

Wir haben auf der einen Seite sehr große Lohnhersteller, die über die Materialkapazitäten und die Verarbeitungstechnologie verfügen, das sind die Recyclingunternehmen. Mit diesen Unternehmen setzen wir einen Prozess auf: Sie beliefern uns im ersten Schritt mit den end-of-life Kunststoffen. Wir brauchen von ihnen die richtigen Kunststoffe in der richtigen Zusammensetzung und stellen selbst Chemikalien zur Verfügung, die das Material zusammenhalten und belastbar machen. Die Unternehmen stellen dann für uns die Ecoflakes her, für die wir in unserem eigenen Labor noch eine Qualitätskontrolle durchführen. Dieses fertige Produkt liefern wir dann an die Asphalthersteller. Unsere direkten Kunden sind dann vor allem Mischwerke und Straßenbauunternhemen. Sie kaufen unsere Ecoflakes und verarbeiten sie zur fertigen Asphaltmischung. 

Und dann gibt es noch unsere Auftraggeber, die Straßen bauen lassen und dazu den Ecopals-Asphalt nutzen möchten, um die Straße nachhaltiger und haltbarer zu machen. Hier kann man zwischen öffentlichen Auftraggebern wie Ländern, Städten und Kommunen sowie privaten Auftraggebern und Entscheidungsträgern unterscheiden.

Wie funktioniert Ecopals? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet dich von anderen Anbietern?

Unsere Ecoflakes verlängern die Lebensdauer von Asphalt, indem Spurrinnen- und Rissbildung verhindert werden. Je weniger eine Straße saniert werden muss, desto weniger Staus und zusätzliche Emissionen entstehen. Darüber hinaus können wir ca. 10% des Bitumens sowie neu produzierte Kunststoffe ersetzen. So spart der Ecoflakes-Asphalt in der Produktion bis zu 30% CO2-Emissionen durch die Verwendung von anderweitig nicht-recyclebaren Kunststoffen. Außerdem kann Ecopals durch die Überführung der end-of-life-Kunststoffe Kosten im preissensitiven Bausektor einsparen, während die gleiche technische Leistung der kostenintensiveren Konkurrenzprodukte erreicht wird. Später kann der Ecoflakes-Asphalt sogar als Recyclingasphalt wieder komplett in eine neue Straße eingebaut werden.

Wo geht der Weg hin? Wo siehst du dich und Ecopals in fünf Jahren?

Langfristig wollen wir mit Ecopals dazu beitragen, Straßenbau nachhaltiger, haltbarer und moderner zu machen. Denn unsere Technologie ist in großem Stil skalierbar – Plastikmüll gibt es leider mehr als genug. Aber auch das Potenzial für weitere Innovationen im Straßenbau ist enorm. Wir erforschen es, indem wir Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen und Branchen zusammenbringen. Außerdem möchten wir den Weg für andere Pioniere im nachhaltigen Bausektor ebnen, indem wir auf die Regularien in Deutschland Einfluss nehmen und zukünftige Innovationen erleichtern. Mithilfe einer selbst entwickelten Software können wir bereits das Verhalten zahlreicher Materialien vorab virtuell simulieren und damit die Zahl der teuren Tests in einem realen Labor deutlich reduzieren. Das wird zukünftig auch anderen Innovationen den Einstieg in die Baubranche erleichtern.

Welche drei Tipps würdest du angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn ihr eine Idee habt, sucht euch Partner mit Expertise, die euch im Team fehlt – scheut euch nicht davor, nach Unterstützung zu fragen! Gerade Forschungsinstitute und Universitäten können gute Anlaufstellen sein. Außerdem ist es immer hilfreich, sich ein Netzwerk in der Branche aufzubauen, an Messen und Tagungen teilzunehmen und die wichtigsten Akteur*innen kennenzulernen, um die Branche zu verstehen. Ein letzter Tipp: Der Weg eines Gründers oder einer Gründerin ist selten geradlinig. Sei bereit, deine Pläne neu zu definieren und aus Fehlern zu lernen. Flexibilität und die Fähigkeit, sich schnell anzupassen, sind häufig entscheidend für den Erfolg.

Wir bedanken uns bei Jonas Varga für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Innovationen, die die Welt verändern

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16. april mata origin

Innovative Startups im Rampenlicht: Vier Visionäre präsentieren ihre Ideen

16. April: Tauchen Sie ein in die Welt der Innovationen, wo vier außergewöhnliche Projekte die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und denken, neu definieren. Erfahren Sie mehr über diese wegweisenden Ideen.

In der beliebten Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ erhalten vier innovative Unternehmen die einmalige Gelegenheit, ihre zukunftsweisenden Geschäftsideen einem breiten Publikum und einer Jury aus erfahrenen Investoren zu präsentieren. Diese Startups, aus verschiedenen Regionen stammend und in unterschiedlichen Branchen tätig, teilen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten mit ihren Ideen nicht nur den Markt erobern, sondern auch die Investoren überzeugen, um ihre Visionen Realität werden zu lassen.

Ihre Konzepte sind so vielfältig wie die Gründer selbst und reichen von technologischen Innovationen über umweltfreundliche Produkte bis hin zu neuen Lösungen für alltägliche Probleme. Die Sendung bietet eine Plattform für diese visionären Unternehmer, ihre Geschichten, Herausforderungen und Erfolge zu teilen und vielleicht den entscheidenden Schritt in Richtung einer erfolgreichen Unternehmenszukunft zu machen.

Nano Venture aus Kärnten am 16. April 2024 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Das Vater-Sohn-Duo Gerald und Paul Schützlhoffer aus Villach bringt mit „Nano Venture“ eine faszinierende Innovation auf den Markt. Ihre Schmuckstücke, verziert mit heiligen Schriften auf Nanochips, sind mehr als nur Accessoires. Sie sind Erinnerungsstücke und Kulturgüter, die Generationen verbinden. Prominente aus der Musikszene zeigen sich bereits begeistert. Doch genügt dies, um die Investoren zu überzeugen?

Mata Origin aus Salzburg am 16. April 2024 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Ein müllfreies Wickelsystem – damit will Magdalena Binder aus Salzburg nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch die Eltern-Kind-Bindung stärken. Die waschbaren, plastikfreien Windeln von Mata Origin könnten eine signifikante Reduzierung des Müllaufkommens bewirken. Die Reaktionen der Investoren sind gemischt, doch die positiven Stimmen überwiegen. Wird Mata Origin den Durchbruch schaffen?

Foxhole Security aus Deutschland am 16. April 2024 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Sicherheit in den eigenen vier Wänden – Marius Markowski präsentiert mit „Foxhole Security“ ein Alarmsystem, das im Notfall Leben retten könnte. Ein simples Codewort aktiviert einen lauten Alarm, der Eindringlinge abschreckt und Hilfe herbeiruft. Noch ist das Produkt in der Entwicklung, doch das Potenzial für einen großen Markterfolg ist unverkennbar.

Skeetoo aus Salzburg am 16. April 2024 in der Sendung 2 Minuten 2 Millionen

Kathrin Buchinger-Schlader und Daniela Gefahrt haben eine natürliche Lösung gegen Gelsen entwickelt. Ihre feste Duschseife „Skeetoo“ kombiniert Hautpflege mit Insektenschutz. Ein innovatives Produkt, das zeigt, wie Nachhaltigkeit und praktischer Nutzen Hand in Hand gehen können.

Das Fazit aus diesen spannenden Präsentationen in „2 Minuten 2 Millionen“ ist klar: Innovation und Kreativität sind die treibenden Kräfte hinter dem modernen Unternehmertum. Die vorgestellten Startups – Nano Venture, Mata Origin, Foxhole Security und Skeetoo – sind leuchtende Beispiele dafür, wie mit Mut, Innovation und dem Streben nach Verbesserung nicht nur Geschäftserfolge erzielt, sondern auch positive Veränderungen in der Gesellschaft bewirkt werden können. Diese Unternehmen demonstrieren eindrucksvoll, dass es möglich ist, mit visionären Ideen und nachhaltigen Konzepten die Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.

Ob es um den Schutz der Umwelt, die Sicherheit in den eigenen vier Wänden oder die Bewahrung kultureller Werte geht, jedes dieser Startups trägt auf seine Weise dazu bei, unsere Welt ein Stück besser zu machen. Ihre Auftritte in der Sendung sind nicht nur ein Pitch für potenzielle Investoren, sondern auch eine Inspirationsquelle für alle, die daran glauben, dass Unternehmertum eine Kraft für positive Veränderungen sein kann.

Mata Origin Copyright: @ Gerry Frank Photography 2023

Wie können Start-ups ihre Kundenbindung digital revolutionieren?

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Kundenservice in sozialen Medien

Kundenservice in sozialen Medien: Best Practices für Start-ups

In einer Welt, in der soziale Medien das Zentrum der digitalen Kommunikation darstellen, ist ein exzellenter Kundenservice über diese Plattformen für Start-ups unerlässlich geworden. Die Präsenz auf sozialen Medien ermöglicht es Unternehmen, direkt, schnell und effizient mit ihrer Zielgruppe zu interagieren. Ein proaktiver und gut durchdachter Kundenservice auf diesen Kanälen kann das Markenimage erheblich verbessern, die Kundenzufriedenheit steigern und letztendlich zum Unternehmenserfolg beitragen. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick darauf, wie Start-ups ihren Kundenservice in sozialen Medien optimieren können, indem wir Best Practices und Strategien vorstellen, die nicht nur die Erwartungen der Kunden erfüllen, sondern diese sogar übertreffen.

Schnelle Reaktionszeiten implementieren

Eine der grundlegenden Best Practices für Kundenservice in sozialen Medien ist die Gewährleistung schneller Reaktionszeiten. Kunden erwarten heutzutage eine prompte Antwort, oft innerhalb weniger Stunden. Start-ups sollten daher Prozesse und Ressourcen einrichten, die es ermöglichen, Anfragen schnell zu bearbeiten. Dies kann durch dedizierte Teams oder durch Automatisierungswerkzeuge wie Chatbots unterstützt werden, solange die persönliche Note nicht verloren geht.

Personalisierte Kommunikation fördern

Die Interaktion auf sozialen Medien bietet eine einzigartige Chance für personalisierte Kommunikation. Indem Unternehmen die Namen ihrer Kunden verwenden und auf spezifische Anliegen in einer menschlichen und empathischen Weise eingehen, können sie eine stärkere Beziehung aufbauen. Personalisierung sollte über generische Antworten hinausgehen und echtes Verständnis und Sorge um die Bedürfnisse des Kunden zeigen.

Feedback und Beschwerden aktiv managen

Kritik auf sozialen Medien sollte nicht gefürchtet, sondern als Chance zur Verbesserung gesehen werden. Start-ups müssen lernen, professionell und konstruktiv auf negatives Feedback zu reagieren. Beschwerden sollten schnell und öffentlich adressiert werden, um zu zeigen, dass das Unternehmen den Kundenservice ernst nimmt und bereit ist, Probleme zu lösen.

Monitoring und Analyse nutzen

Effektiver Kundenservice in sozialen Medien erfordert ein kontinuierliches Monitoring. Tools zur Überwachung von Social-Media-Aktivitäten können dabei helfen, Gespräche über die Marke zu verfolgen, Trends zu erkennen und auf Kundenanliegen proaktiv zu reagieren. Analytische Tools können außerdem wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten liefern und dabei helfen, den Service kontinuierlich zu verbessern.

Schulung und Empowerment des Teams

Mitarbeiter, die in sozialen Medien interagieren, sollten nicht nur in der Bedienung der Plattformen geschult sein, sondern auch im Umgang mit Kunden. Sie sollten die Freiheit und das Vertrauen haben, eigenständige Entscheidungen zu treffen, um Kundenanliegen effektiv zu lösen. Eine fortlaufende Schulung in Kommunikationsfähigkeiten und Markenwerten ist entscheidend.

Integration in die gesamte Kundenreise

Kundenservice in sozialen Medien sollte nicht isoliert betrachtet werden. Er muss Teil einer ganzheitlichen Kundenreise sein, die alle Berührungspunkte mit der Marke umfasst. Start-ups sollten sicherstellen, dass die Erfahrungen in sozialen Medien nahtlos in die gesamte Kundenerfahrung eingebettet sind und konsistente Botschaften vermitteln.

Innovative Ansätze erkunden

Schließlich sollten Start-ups offen für innovative Ansätze im Kundenservice sein. Dies kann die Nutzung neuer Plattformen, die Implementierung von KI-gestützten Tools oder kreative Interaktionsmethoden umfassen. Durch Innovation können Start-ups nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch einzigartige Kundenerlebnisse schaffen, die sie von der Konkurrenz abheben.

Ein herausragender Kundenservice in sozialen Medien ist für Start-ups nicht nur ein Mittel zur Konfliktlösung, sondern ein strategischer Baustein, um Kundenloyalität zu fördern und sich in einem dichten Marktumfeld zu differenzieren. Durch die Umsetzung der genannten Best Practices können Start-ups eine starke Servicekultur etablieren, die nicht nur aktuelle Probleme löst, sondern auch präventiv agiert, um potenzielle Herausforderungen zu antizipieren und zu vermeiden.

Indem sie schnelle Reaktionszeiten gewährleisten, personalisiert kommunizieren, aktiv auf Feedback eingehen, ihre Aktivitäten kontinuierlich überwachen und analysieren, ihre Teams schulen und ermächtigen, den Service nahtlos in die Kundenreise integrieren und offen für innovative Ansätze bleiben, setzen Start-ups die Grundsteine für dauerhaften Erfolg. Dieser proaktive und ganzheitliche Ansatz im Kundenservice in sozialen Medien wird nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch dazu beitragen, eine positive Markenwahrnehmung zu schaffen und das Geschäftswachstum langfristig zu sichern.

Foto/Quelle/ Credits: stock.adobe.com – vegefox.com

Die beste und seriöse Ghostwriter Schweiz Agentur im Jahr 2024

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Ghostwriting

Jede Saison gibt es mehr neue Dienstleister, die ihr Debüt in der Essay- und Ghostwriter-Branche geben. Deswegen ist es schwierig, einen zuverlässigen Dienst zu finden, der einem nicht das Geld aus der Tasche zieht, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Wie kann man dies nun abmildern? 

Unsere Experten haben die beliebtesten Websites der Ghostwriting-Agenturen getestet und eine Liste von der besten Ghostwriting-Agenturen in der Schweiz für die Bestellung der gängigsten Hochschularbeiten wie Haus-, Diplom- und Masterarbeiten zusammengestellt.

Rang           Ghostwriting-Agentur             Vorteile – Unsere Bewertung

1                  wirschreiben.ch                         Das breiteste Angebot an Arbeitsarten und Fachgebieten -5/5

2                  akad-eule.de                             Der schnellste Support-Service – 4.8/5

3                  bachelorarbeit-kaufen.com       Die günstigsten Preise – 4.7/5

🔥Top-3 Ghostwriter rezensiert

Dies ist eine Liste der besten Ghostwriting-Agenturen für Studenten in der Schweiz. Die Rangliste wurde nach einer gründlichen Prüfung durch Experten und Studenten ausgewählt, wobei Anonymität, Reputation, Benutzererfahrung, Vielfalt der Auftragsarten und -fächer, Zahlungsmöglichkeiten, Loyalität,  und mehr berücksichtigt wurden.

1. Wirschreiben.ch🖍️

Diese Ghostwriting Agentur ist eine der besten und vertrauenswürdigsten, die Sie in der Schweiz finden können. 

🎯Vorteile

  • Hochwertigen Service durch erfahrene Ghostwriter Schweiz Mitarbeiter. 
  • Erschwinglich, flexibel, spezialisiert, und die Lieferzeit ist immer wie geplant.
  • Die Agentur bietet eine Teilzahlung an, und Sie zahlen erst, wenn Sie mit der vorherigen Lieferung vollständig zufrieden sind.
  • Sie erhalten eine volle Geld-zurück-Garantie, wenn die Arbeit vom Dozenten nicht angenommen wird.
  • 24/7-Kundenservice, der Ihnen jederzeit zur Verfügung steht, wenn es nötig ist.

⚡Nachteile

  • Der größte Nachteil dieser Agentur ist die Zeit, die sie für die Bearbeitung eines Auftrags benötigt. Der Prozess, der mit dem Absenden einer Anfrage beginnt, dauert sehr lange.

2. Akad-eule.de🖍️

Diese Agentur gibt Ihnen eine Garantie für jede Arbeit, was bedeutet, dass Ihre mit der Gewissheit geliefert wird, Sie die geforderte Note erhalten werden. 

🎯Vorteile

  • Die Bearbeitung erfolgt in Teilen und Sie erhalten jeden Teil, sobald er abgeschlossen ist. 
  • Alle Projekte sind originell und durch ein PlagScan-Tool geprüft werden.
  • Sie bekommen einen Vertrag mit einer detaillierten Beschreibung Ihrer Arbeitsanforderungen und Notengarantie.

⚡Nachteile

  • Der Bearbeitungsprozess ist ein wenig anstrengend und einschränkend. Es gibt ein Verfahren, das sich von der Anfrage bis zum Senden eines Anfrageformulars hinzieht, bevor die Zahlung erfolgt und die ersten beiden Seiten an Sie weitergeleitet werden. 
  • Der Zugriff auf das endgültige Projekt nimmt aufgrund dieser Protokolle definitiv mehr Zeit in Anspruch.

3.Bachelorarbeit-kaufen.com🖍️

🎯Vorteile

  • Hochkarätige Dienstleistungen werden von erfahrenen Ghostwritern erbracht, die zu ihrem Team gehören. 
  • Preisgünstig, anpassungsfähig, spezialisiert und wird jedes Mal pünktlich geliefert. 
  • Sie haben direkten Kontakt zu Ihrem Autor über den Support und können so lange Feedbacks erhalten, wie Sie es benötigen.
  • Klare Rückerstattungsregelung und Kundendienst, der rund um die Uhr für Sie da ist, um Ihnen jederzeit zu helfen.

⚡Nachteile

  • Das Verfahren für die Auftragsabwicklung  ist ein wenig mühsam und restriktiv. Es gibt einen langwierigen Prozess, der das Stellen von Fragen, das Senden eines Anfrageformulars, die Zahlung und den Erhalt der ersten beiden Seiten umfasst.
Fazit 👏

Wir haben die besten Ghostwriter Agentur vorgestellt, die Sie für Ihre Projekte in der Schweiz in Anspruch nehmen können. Folgen Sie diesem Leitfaden, um sich in die sicheren Hände derjenigen zu begeben, die das Beste für Sie wollen.

  1. Wirschreiben.ch: 24/7-Kundenservice, volle Geld-zurück-Garantie, Teilzahlung.
  2. Akad-eule.de: Notengarantie, Kostenlose Plagiats- und KI-Berichte mit der finalen Lieferung.
  3. Bachelorarbeit-kaufen.com: Preisgünstig, Direkter Kontakt zu dem Autor.

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Autor:  Kathleen Herrera

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Der heutige Arbeitsmarkt: Ein besseres Verständnis für neue Bewerber*innen

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arbeitsmarkt

Die Arbeitswelt der Arbeitsmarkt hat sich vor allem dank der Globalisierung und Digitalisierung stark verändert, was aber vor allem junge Leute immer wieder vor große Aufgaben stellt, unter all den Stellenausschreibungen und Möglichkeiten den für sich passenden Beruf zu finden. Aber auch Firmen haben immer mehr das Problem, dass neue Mitarbeiter fehlen und sie unter der schieren Masse gar nicht mehr auffallen. Oftmals hilft es nur, einen Schritt zurückzugehen und die aktuelle Situation auf dem Jobmarkt näher zu analysieren. Dies hilft, um besser auf Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe einzugehen und Ressourcen aktiv zu verteilen.

Immer mehr findet digital statt

Diesen Wandel dürften sicher die meisten mitbekommen haben, viele junge Menschen nutzen primär das Internet, um neue Jobangebote zu finden. Daher ist es wichtig, sich hier eine starke Präsenz aufzubauen. Anfangen können Sie mit einer eigenen Website, auf der sich potenzielle neue Mitarbeiter über Ihr Unternehmen und möglicherweise auch den Bewerbungsprozess informieren können. Während die meisten auf typische Jobbörsen zurückgreifen, suchen andere wiederum gezielt nach Firmen, die sie interessieren könnten.

Soziale Medien spielen ebenfalls eine immer wichtigere Rolle, denn dort halten sich ebenfalls junge Leute auf. Einen Firmenaccount auf Instagram oder TikTok anzulegen ist eine wunderbare Möglichkeit, sowohl mit Kunden als auch mit anderen Nutzern zu interagieren und sich der Neuzeit anzupassen. Wichtig ist hierbei, sich auf eine Zielgruppe zu fokussieren und Ressourcen auf wenige Plattformen zu verteilen, anstatt sich überall anzumelden. Auf den sozialen Medien können Sie ebenfalls auf Jobangebote aufmerksam machen.

Zuletzt ist es noch wichtig, eine gute digitale Infrastruktur zu schaffen. Bieten Sie direkte Online-Bewerbungen an, um Papierkrieg zu vermeiden. Setzen Sie bewusst auf eine offene Kommunikation via digitalen Wegen. Es lohnt sich auch, Bewerbungsgespräche über Videocalls zu machen, denn das spart auf beiden Seiten extrem viel Zeit und ist für junge Menschen oftmals deutlich bequemer.

Sich Hilfe holen

Wenn Sie Probleme haben, sich an das neue Social Recruiting im Netz anzupassen, dann fragen Sie auf jeden Fall bei der Social Recruiting Agentur High Office nach Hilfe. Diese arbeiten mit Ihnen zusammen, um gezielt nach neuen Mitarbeitern zu suchen und dabei von den digitalen Medien Gebrauch zu machen. Da dies in Zukunft nur noch wichtiger wird, ist es eine absolut gute Investition für die Firma.

Jobwechsel keine Seltenheit mehr

Dadurch, dass sich heute immer wieder neue Berufsbilder zeigen, ist auch der Wechsel von einem zum anderen Arbeitsplatz etwas, wovon junge Menschen nicht zurückschrecken. Während es früher so gut wie nie der Fall war, gehört Abwechslung heute zum Arbeitsalltag und zum Jobmarkt mit dazu. Es gibt sogar einige Menschen, die sich bewusst für mehrere kleine Jobs entscheiden, um verschiedene Berufsarten auszuprobieren. Einher damit geht vermutlich auch die Frage nach flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. 

Firmen fällt es daher immer schwerer, neue Mitarbeiter in die eigene Struktur zu integrieren und diese auch auf lange Sicht zu halten. Das bezieht sich auf so gut wie jede Branche, überall ist von Arbeitermangel die Rede. Es ist wichtig, sich anzupassen und attraktiv für junge Menschen zu sein. Immerhin ist es wichtig, Mitarbeiter stets bei sich zu halten, aber sich selbst auch nicht festzufahren.

Auf diese Aspekte wird viel Wert gelegt

Zum Schluss schauen wir uns einmal genauer an, nach welchen Punkten besonders junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt Ausschau halten. Daran lassen sich auch bestimmte Trends erkennen, die in den folgenden Jahren nur noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Diversität: Junge Leute wollen sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, aber auch mit einer großen Bandbreite an anderen Menschen zusammenarbeiten. Je diverser das Arbeitsumfeld, desto offener ist auch das Unternehmen gegenüber Änderungen und Anpassungen. Toleranz, ein starkes Miteinander und der Respekt gegenüber anderen Kulturen, Altersgruppen, Sexualitäten und anderen Aspekten sind für viele Menschen extrem wichtig geworden.

Flexibilität: Wir hatten diesen Punkt schon einmal angesprochen, aber junge Menschen schätzen es unheimlich wert, wenn sie sich ihre Arbeitszeit selbst einteilen und ihre Arbeitsumgebung selbst aussuchen können. Die zwei wichtigsten Faktoren sind die Vier-Tage-Woche und das Home Office, und beides wird sich zukünftig nur noch stärker verbreiten.

Digitalisierung: Natürlich spielt auch die digitale Infrastruktur eine wichtige Rolle und wird zukünftig nur noch stärker ausgeprägt sein. Neuerdings liegt der Fokus auf künstlicher Intelligenz, die ihren Weg in die Arbeitswelt findet. Wichtig ist jedoch, dass diese Mitarbeiter nicht ersetzt, sondern diese bewusst ergänzt und vielmehr als Mittel zum Zweck verwendet werden.

Der heutige Arbeitsmarkt: Ein besseres Verständnis für neue Bewerber*innen

Bild von Jaydeep Joshi auf Pixabay

Autor Jonathan Bara

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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