Dienstag, Juni 2, 2026
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Ausgebremste Demokratie: Warum sich Deutschland nicht mehr sicher anfühlt

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Sicherheit, Politik und Menschen im Wandel. Bild Prof. Dr. Ursula Münch Direktorin der Akademie für Politische Bildung u.a. Mitglied im Kuratorium der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. und Wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) © Akademie für Politische Bildung Tutzing

Wie sicher fühlst du dich in deinem Leben? Auf der Straße, im Internet oder in deinem aktuellen Beruf? Prof. Dr. Ursula Münch, die Direktorin der Akademie für Politische Bildung, spricht mit herCAREER über die Gefahren, die mit Ohnmacht einhergehen, und die Notwendigkeit, mutiger zu werden. Nur so können Parteien, Regierungen und wir als Bürger:innen unsere Handlungsspielräume wieder erweitern.

„Mir ist wichtig, dass wir nicht nur den Zeigefinger auf ‚die da oben‘ richten, sondern uns immer wieder fragen: Welchen Beitrag kann ich eigentlich selbst leisten?“

herCAREER: Viele Frauen in meinem Umfeld erzählen, dass sie sich im öffentlichen Raum und in der Gesellschaft zunehmend unsicher fühlen – das erstreckt sich von Themen wie körperlicher Unversehrtheit bis zu finanzieller Unabhängigkeit. Wie ordnen Sie das ein?

Prof. Ursula Münch: Für mich beschreibt das ein Gefühl des Kontrollverlusts. Und das betrifft nicht nur Frauen, sondern alle Menschen, die nicht wissen, ob sie sich nächstes Jahr ihr Leben oder ihre Wohnung noch leisten können. In früheren Phasen gab uns unser Umfeld mehr Sicherheit, als das heute der Fall ist: Wir lebten im Wissen, dass sich Fleiß und Anstrengung auszahlen, oder wir vertrauten auf die gute Chance, dass es den eigenen Kindern einmal besser gehen wird als uns selbst. Diese Gegebenheiten existieren nicht mehr. Das verunsichert viele, besonders jene in der (unteren) Mittelschicht. Kombiniert mit der Wahrnehmung, dass unsere Regierung zunehmend an Gestaltungsmöglichkeiten verliert, breitet sich bei vielen Menschen ein Gefühl der Ohnmacht aus.

herCAREER: Was macht diesen Machtverlust aus?

Prof. Ursula Münch: Deutschland ist ein starker Nationalstaat, gleichzeitig hat die Bundesrepublik viele Kompetenzen an die Europäische Union abgegeben. Unser Handlungsspielraum in Europa ist daher nicht mehr so groß wie früher, das bedeutet, die Bundesregierung steht stark unter Druck durch wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die sie nur begrenzt beeinflussen kann. Wir könnten lokal die Bürokratie verringern und die Innovation fördern, aber die europäischen und internationalen Lieferketten, Logistik und Energiepreise sind kurzfristig durch uns nicht beeinflussbar. Wir erleben direkte Auswirkungen zum Beispiel geopolitischer und geoökomischer Faktoren auf unsere Wirtschafts-, Finanz- und Innenpolitik, ohne dass unsere Regierung einen direkten Einfluss auf die Situation nehmen kann.

herCAREER: Welche Folgen hat das für unsere innenpolitische Sicherheit?

Prof. Ursula Münch: Wenn sich Menschen mit ihren Sorgen ins Private zurückziehen, suchen und finden sie online Gleichgesinnte, die ähnliche Ohnmachtsgefühle teilen. Populistische und teils extremistische Parteien nutzen den wachsenden Vertrauensverlust gezielt aus und schüren ihn weiter. Der Schuldige ist schnell gefunden: die Etablierten, die wohlhabende Elite, die Politiker:innen, die bisher Verantwortung trugen. Das führt zu einem sogenannten „entgrenzten Misstrauen“ bei vielen Bürger:innen. Sie stellen – auch ohne konkrete Vorkommnisse oder gar Skandale – die staatlichen Institutionen, die klassischen Medien und die wissenschaftliche Expert:innen immer häufiger infrage.

herCAREER: Misstrauen und Spaltung sind potente Werkzeuge im Arsenal populistischer Parteien wie der AD. Sie nannten es in einem Interview „Disruption“ – ein Begriff, der in der Wirtschaft oft positiv besetzt ist. Warum gefährdet die Disruption der AD unsere Sicherheit?

Prof. Ursula Münch: Es lohnt sich, Disruption auch im Start-up-Kontext genauer betrachten. Denn disruptive Umbrüche sind meist nur für wenige Beteiligte wirklich erstrebenswert und profitabel. Zum Beispiel war Airbnb disruptiv im Tourismus, aber die Menschen in meinem Viertel haben sicher nicht von Airbnb geträumt – schließlich kämpfen sie jetzt mit überteuerten Mieten. Für sie ist diese Innovation keine Verbesserung, sondern eine massive Belastung. Ähnlich verhält es sich in der Politik. Dort träumen vor allem die Akteur:innen von Disruption, die sich davon Macht und Profit erhoffen. Für den Rest, für den sich alles auf den Kopf stellt, verstärkt sie das Gefühl von Unsicherheit. Schauen wir auf die A*D oder die MAGA-Bewegung in den USA: Beide werben mit dem Versprechen, das Leben ihrer Anhängerschaft zu verbessern. Dabei ersetzen sie das alte Establishment nur durch ein neues, eigenes. Für mich ist das Etikettenschwindel.

herCAREER: Der Machtkampf spielt sich nicht nur an den Rändern der Parteienlandschaft ab, sondern vor allem in der sogenannten Mitte. Blockiert dieses Gerangel nicht notwendige – auch sicherheitspolitische – Reformen?

Prof. Ursula Münch: In vielen europäischen Ländern, besonders in Deutschland, bröckelt die Basis der gemäßigten Parteien. Sie stecken mangels starker parlamentarischer Mehrheiten in lagerübergreifenden Koalitionen fest – gelähmt und ohne Handlungsspielraum. Kaum eine Konstellation im gemäßigten Lager ist überhaupt noch möglich. Schon in ökonomisch guten Zeiten wäre das für Politiker:innen keine erstrebenswerte Situation. Doch wir stecken in einer Polykrise: enormer Reformdruck, eine schwierige demografische Lage und hohe Schulden belasten und lähmen uns zusätzlich. Hinzu kommt eine EU, die sich nicht reformieren kann, weil sie am selbst auferlegten Einstimmigkeitsprinzip scheitert.

herCAREER: Heißt das, wir sind in einer Patt-Situation?

Prof. Ursula Münch: Es bedeutet, dass nur noch winzige Schritte möglich sind, nur kleine Lösungen für einzelne Dinge. Aber das reicht vielen Bürger:innen nicht aus. Und genau hier wird die Bevölkerung zum Teil des Problems.

herCAREER: Inwiefern?

Prof. Ursula Münch: Zunächst sind wir sehr irrational. Wir verlangen Reformen, aber wir lehnen es ab, dass der eigene Geldbeutel, der eigene Urlaub oder der Anspruch, im Krankheitsfall vom ersten Tag an bezahlt zu werden, tangiert werden. So wird das mit Veränderung nicht klappen. Natürlich kann man argumentieren, dass auch früher niemand gern auf sozialstaatliche Verbürgungen verzichtet hat, aber jetzt haben wir eine Situation, die es früher eben nicht gab. Wir haben jetzt einige Parteien, die behaupten: „Wir müssen uns nicht einschränken. Das können wir alles finanzieren. Wir müssen nur die Flüchtlinge aus dem Land schmeißen, uns mit den Russen wieder versöhnen und aufhören, die Ukraine zu unterstützen.“ Und von solchen vermeintlichen Alternativen lassen sich viele Menschen leicht verführen.

herCAREER: Sie haben mal gesagt – ich paraphrasiere: „Nur in Autokratien ist Sicherheit einfach zu gewährleisten. Wir haben uns als Gesellschaft bewusst für die Demokratie und damit den mühsamen Weg entschieden.“ Jetzt hat der mühsame Weg aber fast zum Stillstand geführt … Wo finden wir Ansatzpunkte zur strukturellen Veränderung?

Prof. Ursula Münch: In der Bundesrepublik ist kaum etwas so umstritten wie das Wahlsystem. Es gibt Überlegungen zu einem rechtsstaatlich zulässigen und demokratischen Wahlsystem, das die Regierung handlungsfähiger macht, aber sie alle bieten einen schmalen Grat. Modelle mit Verstärkermechanismen können gefährlich werden, wenn Autokraten sie einsetzen. Sogenannte Präferenzwahlsysteme sind komplex und anspruchsvoll für die Wählerschaft. In jedem Fall bleibt ein grundlegendes Problem bestehen: Es fehlt derzeit die Mehrheit, um eine Änderung des Wahlsystems durchzuführen.

Zum Vergleich: 1972 sind über 90 Prozent der Wahlberechtigten wählen gegangen, von denen wiederum 90 Prozent die SPD oder die Union wählten. Damals konnte man auch in unserem aus guten Gründen stark gewaltenteilenden System noch gestalten. Heute gibt es vor allem fruchtlose gegenseitige Appelle von Koalitionspartner:innen. Insofern habe ich keine einfache Antwort auf Ihre Frage. Wir werden uns weiterhin darauf beschränken müssen, mit kleinen Schritten voranzugehen. Was wir für diesen Weg dringend brauchen, ist ein Funken Zuversicht, der nicht gleich wieder erlischt, sondern sich weiterträgt.

herCAREER: Stichwort Zuversicht: Gibt es etwas, das Ihnen derzeit Hoffnung macht?

Prof. Ursula Münch: Hoffnung macht mir, dass wir in Deutschland keine Mehrheit für autoritäres Denken haben; und wir dürfen uns auch nicht einreden lassen, dass Mäßigung nicht mehr gefragt sei – das Gegenteil ist der Fall. Ich halte viele Vorträge, und es macht mir Hoffnung, wie viele junge und auch ältere Menschen daran teilnehmen. Das sind Menschen, die anerkennen, dass wir viele Probleme haben, die sich aber nicht mit Populismus und Extremismus lösen lassen, sondern vor allem durch Gemeinschaft und durch Beharrlichkeit. Ich glaube, dass Menschen sehr wohl bereit sind, gemeinsam anzupacken, wenn man ihnen die richtigen Anknüpfungspunkte bietet. Davon brauchen wir mehr – und vorzugsweise nicht nur in Form von Social Media.

herCAREER: Weil Social Media, Algorithmen und die Digitalisierung des Alltags auch eine Sicherheitsbedrohung darstellen?

Prof. Ursula Münch: Natürlich sehe ich alle Vorteile des Digitalen und nicht nur das Bedrohungspotenzial. Aber jeden Tag werden Unternehmen angegriffen, KI macht ganze Berufsgruppen überflüssig … Wir können die digitale Revolution nicht zurückdrehen, also hoffe ich, dass die Menschen sich selbst ermächtigen und nicht durch Tech-Giganten ohnmächtig und manipulierbar machen lassen – als Manövriermasse in deren Geschäftsmodell.

herCAREER: Der digitale Raum bietet für Frauen und marginalisierte Personen immer weniger Sicherheit gegen Hass, Gewalt und Einschränkung der körperlichen Selbstbestimmung. Die EU arbeitet an der Regulierung von KI, die Bundesregierung an Gesetzen zum Schutz gegen Gewalt. Aber selbst wenn diese oft noch sehr lückenhaften Regelungen in Kraft treten, haben wir überhaupt die Ressourcen, um sie auch umzusetzen?

Prof. Ursula Münch: Es stimmt, wir brauchen viel Geld für diese Reformen. Geld, das wir haben, denn die Bundesrepublik ist die drittstärkste Wirtschaftsmacht weltweit. Wir haben ein hohes Steueraufkommen und haben zusätzlich Schulden aufgenommen. Es fehlt in der Regel auch nicht an Analysen und Erkenntnissen. Für viele Themen brauchen wir nicht in erster Linie Geld und Daten, sondern vor allem Mut. Aber solange Politiker:innen die Sorge haben müssen, für Reformen unmittelbar medial abgestraft oder sogar abgewählt zu werden, werden sie diesen Mut nicht entwickeln.

herCAREER: Die Wählerschaft sollte also Ihrer Ansicht nach weniger hart mit Politiker:innen ins Gericht gehen?

Prof. Ursula Münch: Warum gibt es so viele Kommissionen? Die kosten alle wahnsinnig viel Zeit und natürlich auch Geld. Statt ihre Position zu nutzen, um Entscheidungen zu treffen und Zukunft zu gestalten, berufen Politiker:innen eine Kommission ein, um Verantwortung auszulagern. Sie haben Angst vor uns als Wähler:innen, vor unserem strafenden Zeigefinger und unserem Kreuz in der Wahlkabine. Da müssen wir Bürger:innen uns auch an die eigene Nase fassen. Wir können nicht ewig umverteilen – das mag früher funktioniert haben, heute tut es das nicht mehr.

Eine Steuererhöhung, die Schließung eines Krankenhauses, eine Schule, die nicht renoviert wird – wir sollten verstehen und akzeptieren, dass wir ohne Zugeständnisse und Kompromisse nicht weiterkommen. Auch wenn uns das von gewissen Akteur:innen weisgemacht wird.

herCAREER: Bleibt die Frage: Was kann ich als Einzelperson aktiv tun, um zu Sicherheit und Stabilität beizutragen? Abgesehen natürlich von: wählen gehen.

Prof. Ursula Münch: Ich glaube, jede:r sollte sich vergegenwärtigen, dass wir alle Teil dieser aktuellen Situation sind. Wir leben in diesem Rechtsstaat, sind Teil davon und profitieren davon – als Privatpersonen, als Personen des öffentlichen Lebens und als Unternehmer:innen, Angestellte usw. Mir ist wichtig, dass wir nicht nur den Zeigefinger auf „die da oben” richten, sondern uns immer wieder fragen: Welchen Beitrag kann ich eigentlich selbst leisten, außer immer alles besser zu wissen? Wie kann ich zu mehr Zuversicht und Optimismus beitragen – und damit auch dazu, dass die Politik die Mehrheiten erhält, die sie benötigt, um eine neue Zukunftsfähigkeit zu gestalten?

Das Interview führte herCAREER-Redakteurin Kristina Appel.

Bild Prof. Dr. Ursula Münch Direktorin der Akademie für Politische Bildung u.a. Mitglied im Kuratorium der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. und Wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) © Akademie für Politische Bildung Tutzing

Quelle messe.rocks GmbH

Genug Buzzword: Venture Clienting ist kein Fortschritt, sondern eine bequeme Ausrede

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Innovation: Wie Startups Unternehmen voranbringen Nicoli Droll

Wenn Startups und etablierte Unternehmen über eine Zusammenarbeit sprechen, fallen schnell Begriffe wie Pilotprojekt, Kooperation oder Venture Clienting. Das klingt modern, strukturiert und leicht umsetzbar. In der Realität verdecken diese Buzzwords jedoch oft den Kern des Problems. Denn am Ende geht es nicht um teure Berater-Programme oder Labels von Innovationshubs, sondern um zwei sehr grundlegende Fragen: Wie kommen Startups an zahlende Kunden? Und wie schaffen es Unternehmen, dauerhaft innovativ zu bleiben?

Venture Clienting wird häufig als Wunderlösung verkauft. Dahinter steckt meist die einfach präsentierte Idee für etablierte Unternehmen, endlich innovativer zu werden, ohne viele Risiken einzugehen und mit hippen Startups zusammenzuarbeiten. Was dabei oft verloren geht, ist der eigentliche Kern von Unternehmertum. Ein Startup existiert nicht, um Teil eines Innovationsprozesses zu sein, sondern um reale Probleme zu lösen und dafür Kunden zu gewinnen. Innovation lässt sich nicht einfach bestellen.

Innovation ist kein klassischer Einkaufsprozess

Kein Unternehmen der Welt kann über Jahre hinweg erfolgreich sein, ohne neue Impulse aufzunehmen. Märkte verändern sich, neue Technologien entstehen und bestehende Geschäftsmodelle geraten unter Druck. Klassische interne Entwicklung und Forschung reicht dafür oft nicht mehr aus. Genau hier wird Open Innovation relevant.

Open Innovation bedeutet vor allem, sich bewusst nach außen zu öffnen und externe Perspektiven ernsthaft einzubinden. Nicht als Alibi, sondern als echten Bestandteil der eigenen Weiterentwicklung. Startups bringen dafür ideale Voraussetzungen mit. Sie arbeiten nah am Markt und mit neuen Technologien, sind fokussiert und denken selten in bestehenden Strukturen.

Problematisch wird es dann, wenn diese Offenheit durch Prozesse ersetzt wird. Wenn Innovation formalisiert wird, bevor sie verstanden wurde. Viele Venture Clienting Ansätze reduzieren Zusammenarbeit auf ein Einkaufsverhältnis. Das mag effizient wirken, verhindert aber genau das, was eigentlich entstehen soll: neues Denken.

Die Begegnung vor dem Business Case

In der Praxis treffen Startups und Unternehmen häufig in einem klassischen Verkäufer Käufer Modus aufeinander. Das Startup pitcht. Das Unternehmen bewertet. Anforderungen, Budgets und Entscheidungsprozesse stehen früh im Raum. Was fehlt, ist eine echte Begegnungsebene.

Die eigentliche Magic entsteht dort, wo beide Seiten zuerst verstehen wollen. Wie tickt der andere? Welche Zwänge gibt es? Welche Erwartungen, welche Ängste, welche Ziele? Diese Phase braucht Zeit und Offenheit. Sie lässt sich nicht durch einen Pitch oder ein Briefing ersetzen.

Zuhören ist hier wichtiger als Präsentieren. Es geht nicht darum, sofort Lösungen zu verkaufen oder Entscheidungen zu treffen. Es geht darum, gemeinsam Probleme zu benennen und offen über Herausforderungen zu sprechen. Erst dann entsteht Raum für kreative Ansätze. Vertrauen ist dabei der zentrale Faktor. Ohne Vertrauen bleibt jede Zusammenarbeit rein transaktional.

Ein weiterer Punkt wird häufig unterschätzt: Unternehmensgröße verändert alles. Startups agieren schnell, treffen Entscheidungen im kleinen Kreis und sind an kurze Feedbackzyklen gewöhnt. Etablierte Unternehmen funktionieren anders. Hier gibt es Hierarchien, Verantwortlichkeiten und komplexe Entscheidungsbäume.

Mit wachsender Unternehmensgröße verändern sich nicht nur Umsatzpotenziale, sondern auch Entscheidungsdauer, Risikoabwägung und interner Abstimmungsbedarf. Der Schritt von kleinen Kunden hin zu sehr großen Organisationen ist kein linearer Fortschritt, sondern ein qualitativer Sprung.

Für Startups stellt sich daher eine ehrliche Frage: Können sie diese Dynamik aushalten? Lange Entscheidungszyklen, wechselnde Ansprechpartner und interne Prioritäten sind kein Ausnahmefall, sondern Normalität. Wer das ignoriert, unterschätzt die Belastung erheblich.

Venture Clienting als bequemes Missverständnis

Es existieren zahlreiche einfach klingende Venture Clienting Modelle. In vielen Fällen verbirgt sich dahinter jedoch ein klassisches Prozess oder Beratungsmodell, lediglich neu verpackt. Workshops werden durchgeführt, Roadmaps erstellt und Innovation simuliert, ohne dass ein konkreter Mehrwert entsteht.

Am Ende zählt jedoch immer nur eines: Löst die Lösung ein reales Problem? Schafft sie messbaren Nutzen? Alles andere ist Beschäftigungstherapie. Innovation ohne Mehrwert ist kein Experiment, sondern Zeitverlust.

Wenn ein Unternehmen diesen Nutzen nicht klar benennen kann, liegt das Problem nicht beim Startup. Dann fehlt intern die Klarheit. In solchen Fällen braucht es zuerst Selbstreflexion. Welche Herausforderungen sind wirklich relevant? Wo besteht echter Handlungsdruck? Welche Probleme verdienen Aufmerksamkeit?

Innovation scheitert intern, nicht extern

In der Praxis scheitert die Zusammenarbeit mit Startups nur selten an fehlenden Ideen oder Technologien. Sie scheitert an internen Strukturen. An falsch ausgewählten Ansprechpartnern. An mangelnder oder überhaupt regelmäßiger Abstimmung zwischen Fachbereichen. Oder an fehlender Rückendeckung aus dem Management.

Besonders kritisch sind isolierte Innovationseinheiten ohne engen Bezug zum Kerngeschäft. Eine stand alone Innovation Unit mag gut klingen, bleibt aber oft wirkungslos. Innovation darf kein Paralleluniversum sein. Sie muss dort stattfinden, wo Verantwortung getragen und Entscheidungen getroffen werden.

Nur wenn Fachabteilungen aktiv eingebunden sind, entstehen tragfähige Use Cases. Nur dann können Lösungen skaliert werden. Und nur dann lohnt sich der Aufwand für beide Seiten.

Zusammenarbeit braucht Haltung

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Startups und Unternehmen entsteht nicht durch Buzzwords oder schön klingende Programme. Sie entsteht durch Haltung. Durch Offenheit, Geduld und die Bereitschaft, den klassischen Kauf und Verkaufsmodus zu verlassen.

Weniger Venture Clienting als Buzzword. Mehr echtes Interesse. Weniger Prozesse, mehr Gespräche. Wer bereit ist, zuerst zuzuhören und gemeinsam zu denken, schafft die Grundlage für Innovation mit Substanz. Und genau darum sollte es gehen.

Bildcredits@privat

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Human-Centered Design im Modern Workplace: „Transformation gelingt nur gemeinsam“

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Human-Centered Design im Modern Workplace: „Transformation gelingt nur gemeinsam“

Frau Stüve, wie verlief Ihr beruflicher Weg bis zu Ihrer heutigen Rolle – und was waren prägende Stationen auf diesem Weg?

Ich habe in einem dualen Studium BWL studiert – in einem Großkonzern. Damit fing alles an. Die Arbeit im Konzern war sicher prägend. Und dann hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen meiner Diplomarbeit ein erstes Servicecenter zu entwickeln. Also viele Menschen in einer Tätigkeit, die – das war damals die prägende Idee – die Taktung und Teilung der industriellen Fertigung auf Wissensarbeit übertragen hat. Aber Menschen ticken anders als Maschinen – das war für mich eine frühe und sehr prägende Erfahrung, die später mein Interesse an Themen wie Human-Centered Design im Modern Workplace geweckt hat. Mir ging es darum herauszufinden, was Menschen brauchen, was Menschen motiviert und wie Menschen Sinn auch in dieser Tätigkeit erfahren. Also eine ganz frühe Berührung mit dem Thema New Work, die sich dann aber in den Jahren danach konkretisiert hat.

Gab es einen bestimmten Moment oder eine Erfahrung, die Ihr Interesse für Human-Centered Design und moderne Arbeitswelten besonders geprägt hat?

Ja, meine Zeit in Dänemark. Geteilte Führung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das aufeinander Achten – im Job unter Kollegen wie durch die Führungskräfte. Das hat mich stark geprägt. Und natürlich ist dabei auch eine gewisse Begeisterung für eine skandinavische, klare Designsprache entstanden. Insofern haben die Monate, die ich – noch in Diensten des Konzerns – in Dänemark verbringen durfte, meine Sicht auf die Arbeit und das Miteinander von Menschen bei der Arbeit ganz maßgeblich beeinflusst und geprägt.

Welche Kompetenzen oder Perspektiven aus früheren beruflichen Stationen helfen Ihnen heute besonders bei der Gestaltung eines Human-Centered Design Modern Workplace?

Ich habe in den 1990er-Jahren nach Ende des Studiums und einer kleinen Karriere in einem Kundendialog-Unternehmen im Ruhrgebiet selbst ein Servicecenter gegründet und als Gesellschafterin geführt. Ich kenne das Geschäft dialogstarker Teams also von A bis Z, habe es von der Pike auf gelernt und das hilft mir natürlich heute, Organisationen in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Vor einem Konzeptionsworkshop steht bei uns die Bestandsaufnahme auf dem Plan. Klingt nüchtern, ist es aber nur für den Immobilienbestand, wo es um viele Fakten, Maße und Details geht. Von der Seite der Organisation tauche ich gerne wirklich in das Geschehen ein, arbeite einen kompletten Tag mit in den Teams, lerne Abläufe und handelnde Personen kennen, atme das Betriebsklima ein und spüre gerne, wie die Teams ticken, die Führungskräfte arbeiten und das Miteinander gelingt. Das ist also weit mehr, als das Organigramm hergibt.

Wie hat sich Ihr Verständnis von „guter Arbeit“ im Laufe Ihrer Karriere verändert?

Im Kern gar nicht. Das Verständnis, dass Arbeit Sinn stiften muss, damit man sie gut macht, das Verständnis, dass Menschen wertgeschätzt werden wollen in dem, was sie tun, das hatte ich schon immer. Gute Arbeit braucht Sinn, Wertschätzung und Klarheit.

Das Verständnis ist präziser geworden, operationalisierbarer und verändert sich natürlich in Nuancen mit jedem Projekt ein Stück weit. Aber das ist eher eine Schärfung des Blicks als eine Neuorientierung. Neu ist heute eher die Dringlichkeit: Arbeitswelt verändert sich schneller denn je – durch Technologie, Fachkräftemangel und neue Erwartungen an Führung.

Wenn Sie Ihren beruflichen Werdegang in drei Schlagworten beschreiben müssten – welche wären das und warum?

Wertschätzend. Wirtschaftlich. Visionär.

Das ist die Quintessenz dessen, was ich über die Jahre gelernt habe, wie wir Arbeit und Arbeitsorte heute und in der Zukunft gestalten müssen. Wertschätzend im Umgang miteinander und den Mitarbeitenden gegenüber. Darüber haben wir ja schon gesprochen. Wirtschaftlich, weil wir in einem System leben und arbeiten, bei dem es immer darauf ankommt, dass am Ende ein Euro mehr übrig bleibt. Und visionär, weil wir das große Ganze im Blick behalten müssen: Wie arbeiten wir in der Zukunft und in welchen Räumen an welchen Orten machen wir das?

Wer heute investiert, schafft Arbeitsorte für das nächste Jahrzehnt. Und angesichts der rasanten technologischen Entwicklung durch Automatisierung und KI müssen wir stark darauf achten, Entwicklungen zu antizipieren und die Zukunft heute schon in der Arbeitswelt abzubilden.

Human-Centered Design wird häufig als Buzzword verwendet. Was bedeutet Human-Centered Design im Modern Workplace für Sie ganz konkret?

Der Mensch steht im Mittelpunkt. Als Mitarbeiter, als Führungskraft. Darum geht’s. Für diese Menschen schaffen wir Arbeitsorte. Für uns heißt Human-Centered Design: Erst Arbeit verstehen. Dann Raum entwickeln. Wir verbinden Organisation, Führung, Prozesse, Technik und Gestaltung zu einem funktionierenden Ganzen.

Warum scheitern Ihrer Erfahrung nach viele Transformationsprojekte im Bereich New Work oder digitale Arbeitswelten?

Da gibt es zwei Gründe: Konzept ohne Umsetzung. Und Umsetzung ohne Konzept.

Was meine ich damit? Die einen investieren in fancy Mobiliar, streichen die Wände bunt und stellen ein Bällebad ins Büro. Das ist sichtbar. Das ist anfassbar und das geht schnell. Hat aber mit New Work nichts zu tun. Die anderen schaffen Task Forces und Think Tanks, machen Workshops und bleiben dann auf der Meta-Ebene stecken.

Wer New Work will, muss beides tun: Auf der Erfahrung dessen, was funktioniert – und wir sind ja längst über das Prototypen-Stadium hinaus – Arbeit so organisieren, dass sie bestmöglich organisiert ist. Und Arbeitsorte schaffen, die für genau diese Arbeit und die Menschen gemacht sind. Transformation gelingt erst dann, wenn Organisation und Raum gemeinsam gedacht werden.

Wie kann Human-Centered Design dabei helfen, Mitarbeitende nicht nur „mitzunehmen“, sondern aktiv zu Beteiligten der Transformation zu machen?

Indem wir sie fragen. Indem wir ihre Antworten ernst nehmen. Und indem wir versuchen, aus diesen Antworten eine gute Planung für ein gutes Büro zu machen.

Nicht jeder Wunsch kann umgesetzt werden, aber meist haben diese Wünsche ja eine wichtige Basis – für Einzelne oder für das ganze Team. Ein Beispiel: Norddeutschland. Neuplanung eines Arbeitsortes für viele Menschen, die aus dem Umland kommen und in einer neuen Zentrale zusammengezogen werden.

Da kam in einer Townhall die Frage auf, wo man denn die nassen Fahrradklamotten trocknen könnte. Das war ein valider Punkt und eine ganz konkrete Anforderung. Und sowas ist – wenn man es rechtzeitig weiß und berücksichtigt – auch ohne großen Aufwand umsetzbar, zum Beispiel mit belüfteten Trockenschränken. Das meine ich mit Zuhören und Ernstnehmen.

Welche Rolle spielen Führungskräfte bei der Gestaltung eines menschenzentrierten Arbeitsumfelds?

Natürlich eine zentrale. Führungskräfte prägen Kultur stärker als jedes Leitbild. Sie leben vor, ob es ein offenes Miteinander oder eine straffe Hierarchie gibt.

Eine modern wirkende Duz-Kultur, die von oben verordnet wird, läuft ins Leere, wenn sich die Vorstandsebene trotzdem im obersten Stockwerk in Einzelbüros hinter dicken Türen abschottet. Wenn Führungskräfte in der Fläche sitzen und Rückzugsbereiche in direkter Nähe für vertrauliche Telefonate oder Meetings haben, sind sie ganz nah dran am Geschehen. Das ist nur ein Beispiel, wie Führung wirkt. Da hätte ich noch viele weitere.

Wie verändert Künstliche Intelligenz aktuell den Human-Centered Design Modern Workplace?

KI wird viele einfache Arbeiten sehr schnell übernehmen. Immer dann, wenn ein Vorgang ein hohes Volumen hat, lohnt es sich wirtschaftlich, diesen Vorgang mit oder ohne KI zu automatisieren.

Die speziellen Einzelfälle werden allerdings noch eine ganze Weile die volle Aufmerksamkeit des Menschen benötigen. Das heißt konkret für die Arbeitsplätze, dass sie solche Tätigkeiten unterstützen müssen.

Wir werden künftig weniger Orte für Routinetätigkeiten brauchen – und mehr Orte für Austausch, Konzentration, Lernen und kreative Problemlösung. Gerade deshalb wird der physische Arbeitsort wichtiger: als Ort für das, was Technologie nicht ersetzen kann.

Welche typischen Fehler beobachten Sie bei Unternehmen, die ihre Arbeitskultur modernisieren wollen?

Konzept ohne Umsetzung und Umsetzung ohne Konzept. Das haben wir ja schon besprochen: Viele investieren punktuell statt strategisch. Neue Technik hier, neue Möbel dort – aber ohne klares Zielbild.

Es reicht nicht, Konzepte zu schreiben, ohne dann den Mut zur Umsetzung aufzubringen. Und es hilft auch nichts, sich durch vermeintlich tolle Angebote der Hersteller von IT-, Medientechnik oder Mobiliar schnell ein paar neue Gadgets ins Büro zu stellen.

Und das ist aus meiner Sicht auch der größere Fehler: Da investiert man hier und da ein paar Tausend Euro und dann wundert man sich, dass sich an der Kultur und an der Zusammenarbeit nichts positiv verändert.

Wie lässt sich messen, ob ein Modern-Workplace-Konzept tatsächlich funktioniert?

In Euro und Cent natürlich. Wie lange bleiben Mitarbeiter beim Unternehmen? Wie hoch ist der Krankenstand? Und in vielen stark operativen Bereichen lässt sich auch die Arbeitsleistung am Output messen.

Natürlich können wir auch den Flächenbedarf, Mieten und Ausbaukosten ins Verhältnis setzen und klare Return-on-Invest-Berechnungen aufstellen. Das ist nämlich das, was ich mit wirtschaftlich gemeint habe: Kein Unternehmen investiert gern, ohne die Sicherheit zu haben, dass sich das hinten raus rechnet.

Und dazu müssen wir in der Lage sein. Und dazu sind wir in der Lage, wenn wir Konzept und Umsetzung zusammenführen – im Übrigen unterscheidet das unser Vorgehen von diesen vermeintlich fancy Insellösungen.

Remote Work, hybride Modelle, flexible Strukturen: Was bleibt – und was wird Ihrer Meinung nach überschätzt?

Alles bleibt. Alles hat seine Berechtigung. Letztlich muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden, wie Arbeit organisiert wird. Das ist der partizipative Prozess, den wir ja schon besprochen haben.

Es gibt Strukturen, die funktionieren ganz hervorragend vollständig remote. Viele Start-ups leben damit sehr gut. Es gibt Strukturen, die funktionieren hybrid sehr gut, und es gibt solche, bei denen ein hohes Maß an Anwesenheit von allen Seiten gewünscht ist.

Wenn man allerdings durch die Büroflächen läuft und die meisten Plätze unbesetzt sind, dann weiß man sofort, dass irgendetwas nicht stimmt. Problematisch wird es immer dann, wenn Modell, Führung und Fläche nicht zusammenpassen. Leere Büros sind nämlich kein Immobilienproblem, sondern ein Organisationsproblem.

Welche konkreten Methoden oder Tools aus dem Human-Centered Design empfehlen Sie Unternehmen für den Einstieg?

Wir verfolgen zur Umsetzung einen methodisch sehr strukturierten Ansatz, der sich an unserer HCD-Matrix orientiert – von der Flächenauswahl bis zur Übergabe der neuen Arbeitsorte und dem anschließenden Begleiten der Mitarbeitenden bei der Eingewöhnung.

Aber an den Anfang jedes Projekts gehören Bestandsaufnahme, Prozessanalyse und das Formulieren der Anforderungen an den Arbeitsort. Wir arbeiten dabei in klassischen und sehr modernen Workshopformaten, binden gezielt Menschen in diesen Prozess ein und schaffen zunächst ein gemeinsames Verständnis von der Aufgabe, die vor uns liegt.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Wie sähe der Arbeitsplatz der Zukunft im Jahr 2030 aus?

Richtig, schön und einzigartig.

Richtig, weil er perfekt zu den Aufgaben passt, die dort bearbeitet werden. Schön, weil er Menschen abholt und ihnen einen Wohlfühlplatz gibt. Und einzigartig, weil er eben nicht von der Stange ist, sondern zu Mensch, Unternehmen und Prozessen passt.

Sie sprechen 2026 auf der New Work Evolution und der LEARNTEC. Worauf dürfen sich die Besucherinnen und Besucher in Ihrem Vortrag besonders freuen?

In unseren Vorträgen zeigen wir ganz praktisch, wie man konkret wird. Wir erklären, worauf es ankommt, wenn man Arbeitsorte schaffen oder verändern will. Kein Buzzword-Bingo, sondern Know-how aus unseren Projekten, bei denen wir viele Tausend Arbeitsplätze geplant, gestaltet und gebaut haben.

Welche konkreten Impulse oder praxisnahen Beispiele werden Sie dem Publikum mitgeben?

Neben den Vorträgen, in denen wir ganz konkret zeigen, worauf es ankommt, wollen wir in kleinen Workshops quasi Mini-Konzeptionsworkshops durchführen. Hier kann jede:r das eigene Unternehmen oder das eigene Team hinterfragen und sich konzeptionell damit beschäftigen, was zu tun ist, um die Organisation zukunftsfähig aufzustellen.

Warum sind Veranstaltungen wie die New Work Evolution und LEARNTEC gerade jetzt so wichtig für Unternehmen?

Weil sie Licht ins Dunkel bringen können, indem sie eine Plattform bieten, auf der ich mit den Lotsen zusammenkommen kann, die mich durch das enge Fahrwasser der Veränderungen bringen können.

Und weil ich die Chance habe, jedes Angebot konkret zu hinterfragen und auf Herz und Nieren zu testen. Ich erwarte von der New Work Evolution, dass jeder Besucher danach vor falschen Investitionen gefeit ist.

Für wen lohnt sich ein Besuch dieser Events besonders – HR, Führungskräfte, IT oder Geschäftsführung?

Für alle, die gestalten wollen und können. Das kann in unserem Fall die Führungskraft sein, die aus Sicht der Fachseite erkennt, dass die eigenen Arbeitsorte noch keine echten Workplaces to BE für die Mitarbeitenden sind und das ändern will.

Das kann aber genauso der Workplace Strategist sein, der nicht nur Beratermeinungen hören will, sondern Projekterfahrung kennenlernen möchte. Oder die Geschäftsführung, die merkt, dass „Back-to-Office“-Appelle nicht fruchten und sich grundsätzlich damit beschäftigen will, wo, wie, wann und mit wem die Mitarbeitenden im eigenen Unternehmen künftig arbeiten werden.

Wenn Sie Entscheiderinnen und Entscheider noch überzeugen müssten: Warum sollte man 2026 unbedingt dabei sein?

Weil HCD dabei ist. Und weil wir konkret werden.

Mehr Mut im Verkauf zahlt sich aus

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Nein im Verkauf: Wie Verkäufer Kunden überzeugen oliver Schumacher Verkaufstrainer

Warum ein klares Nein den Weg zum Abschluss erleichtert

Viele Verkäufer wollen vor allem angenehm wirken. Sie bleiben freundlich, vermeiden Widerspruch und geben schnell nach. Doch diese Haltung ist nicht immer zielführend. Denn wer Konflikte meidet, verkauft sich und sein Angebot unter Wert.

Noch immer glauben viele Verkäufer, ein Nein gefährde den Abschluss. In der Praxis passiert oft das Gegenteil. Ein klares Nein bringt Struktur ins Gespräch. Es trennt ernsthafte Kaufabsichten von unverbindlichen Anfragen, Gespräche werden verbindlicher und klare Entscheidungen rücken näher.

Erfolgreiche Verkäufer wissen das, denn sie sagen zum richtigen Zeitpunkt ruhig und respektvoll Nein.

Warum vielen Verkäufern das Nein schwerfällt

Die größte Hürde sitzt im Kopf. Verkäufer fürchten, dass der Kunde abspringt. Sie haben Angst vor schlechter Stimmung und wollen gefallen. Viele Menschen lernen, Konflikte zu vermeiden und Harmonie zu sichern, oft schon in der Kindheit.

Im Verkauf führt das zu Problemen. Wer immer zustimmt, verliert an Klarheit. Wer sich ständig anpasst, verliert an Führung. Dazu kommt die Angst vor Ablehnung. Ein Nein provoziert eine Reaktion. Genau diese Spannung wollen viele vermeiden. Sie sagen Ja, obwohl sie Nein meinen. Kurz: Das Gespräch bleibt ruhig bzw. nett, aber das Ergebnis wird schlechter.

Die Folgen fehlender Grenzen

Wenn Verkäufer kein Nein aussprechen, entstehen schleichende Verluste. Rabatte werden zu früh gewährt, Entscheidungen werden verschoben und Gespräche ziehen sich in die Länge.

Gleichzeitig leidet die Autorität. Der Verkäufer passt sich an, statt zu führen. Das merken auch die Kunden. Sie testen weiter. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil sie sehen, dass noch Spielraum vorhanden ist.

Was noch geht, wird ausprobiert: Beim Preis, beim Leistungsumfang oder bei Terminen. Am Ende bleibt oft Frust. Nicht beim Kunden, sondern beim Verkäufer.

Ein Nein kann respektvoll sein

Ein Nein bedeutet keine Ablehnung der Person, sondern setzt Grenzen. Entscheidend ist die Formulierung. Wer ruhig und sachlich bleibt, wirkt professionell.

Zum Beispiel: „Ich verstehe Ihren Punkt. An dieser Stelle bleibt unser Angebot jedoch bestehen.“ Oder: „Das ist unser bestmöglicher Preis. Mehr Spielraum haben wir nicht.“

Diese Aussagen zeigen Verständnis und Standfestigkeit zugleich. Kunden respektieren diese Klarheit. Auch dann, wenn sie zunächst widersprechen.

Der richtige Moment entscheidet

Nicht jedes Nein wirkt gleich. Der Zeitpunkt ist entscheidend. Zu früh wirkt ein Nein starr und zu spät unsicher.

Aufmerksame Verkäufer hören genau zu. Sie erkennen, ob ein Einwand ernst gemeint ist oder nur getestet wird. Dann setzen sie ihr Nein bewusst ein, und zwar kurz, sachlich und ohne lange Rechtfertigung. So entsteht Struktur im Gespräch und der Kunde merkt, dass eine Grenze erreicht ist.

Rabatte gezielt einsetzen

Rabatte wirken wie Signale. Wer sie schnell gewährt, sendet Unsicherheit, aber wer sie bewusst einsetzt, zeigt Stärke.

Erfolgreiche Verkäufer argumentieren zuerst über Nutzen und Wert. Sie zeigen Unterschiede zu anderen Lösungen und zeigen auf, wofür der Preis steht.

Wenn ein Rabatt sinnvoll ist, dann nur mit Gegenleistung. Etwa bei höherer Menge, schnelleren Entscheidungen oder angepasstem Leistungsumfang. Ein klares Nein zu pauschalen Preisnachlässen wirkt oft stärker als ein vorschnelles Entgegenkommen.

Spannenderweise akzeptieren das Kunden oft eher als erwartet.

Das Nein als Gesprächsöffner

Ein Nein beendet kein Gespräch, sondern lenkt es in eine produktivere Richtung. Statt Zugeständnisse zu machen, stellen gute Verkäufer Fragen.

Was ist dem Kunden wirklich wichtig?

Wo liegt der Engpass?

Welche Alternative passt besser?

Solche Fragen führen weg vom Preis und hin zur Lösung. Verkäufer behalten so die Führung, Kunden gewinnen Orientierung und letztlich werden Entscheidungen leichter.

Mut führt zu besseren Ergebnissen

Verkäufer, die Grenzen setzen, verkaufen erfolgreicher. Ihr Nein schafft Klarheit. Ihr Auftreten wirkt souverän, so dass Kunden sie als kompetente Partner wahrnehmen.

Ein Nein bedeutet kein Risiko, es ist ein Werkzeug. Wer es gezielt einsetzt, führt Gespräche auf Augenhöhe, sorgt für stabile Preise und macht Verkaufsabschlüsse wahrscheinlicher.

Also: Mehr Mut im Verkauf zahlt sich aus. Wer klar Position bezieht, schafft Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen entscheidet am Ende über den Auftrag.

Bildrechte: Oliver Schumacher

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Fühlt sich Gesundheit heute oft komplizierter an als nötig?

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Bee People: Gesundheit mit Bienenprodukten neu gedacht Founders Daniel Meyer und Marie So

Bee People entwickelt natürliche Gesundheitslösungen mit Bienenprodukten und verbindet wissenschaftlich fundierte Prävention mit verantwortungsvoller Imkerei.

Wie ist Bee People entstanden und wer steht hinter dem Startup?

Hinter Bee People stehen die Gründer Marie So und Daniel Meyer. Wir sind ein kleines Team aus Menschen und Bienen mit der Mission, das Leben von beiden nachhaltig zu verbessern. Unsere gemeinsame Reise begann 2015 mit der Gründung eines Startups im Bereich Elektromobilität, das wir bis 2021 aufgebaut und erfolgreich verkauft haben. So spannend diese Zeit auch war – sie war gleichzeitig sehr intensiv, und über Jahre hinweg stand unsere Gesundheit eher im Hintergrund. Das wollten wir bewusst ändern, insbesondere mit der Geburt unserer Tochter im Jahr 2023. Gleichzeitig verbindet uns seit unserer Kindheit eine große Faszination für Bienen. Wir sind mit Bienenprodukten aufgewachsen, arbeiten selbst als Imker und haben vor einigen Jahren die Imkerausbildung in der Schweiz abgeschlossen. So ist das Ganze Schritt für Schritt zusammengekommen. Aus unserem neuen Fokus auf Gesundheit und unserer Leidenschaft für Bienen ist Bee People entstanden.

Was hat euch dazu inspiriert, euch auf Bienenprodukte und natürliche Gesundheit zu fokussieren?

Unsere Inspiration kam aus dem Gefühl, dass viele Menschen heute ständig versuchen, sich zu optimieren und dabei oft eher gestresst und ausgelaugt sind. Wir haben uns deshalb gefragt, ob es nicht einen natürlicheren Weg gibt und sind dabei wieder bei den Bienen gelandet, die uns schon lange begleiten. So ist die Idee entstanden, uns intensiver mit Bienenprodukten und ihrem Potenzial für Gesundheit zu beschäftigen.

Welche Vision verfolgt Bee People im Bereich Prävention und Ernährung?

Schon unsere Großeltern haben uns Bienenprodukte gegeben wenn wir sie besucht haben, daher sind wir sehr früh damit in Kontakt gekommen. Generell sind wir seit je her Fans von natürlicher Gesundheit und dem Motto „Food is medicine“. Wir wollen führend sein für Gesundheitslösungen welche auf Bienenprodukten basieren – angetrieben von Wissenschaft und dafür geschätzt, das Leben von Menschen und Bienen auf natürliche und nachhaltige Weise zu verbessern.

Wie möchtet ihr diese Vision in den kommenden Jahren konkret umsetzen?

Working hard, buzzing like a bee!

Wer gehört zur Zielgruppe von Bee People und welche Bedürfnisse adressiert ihr konkret?

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die großen Wert auf ihre Gesundheit legen, im Alltag aber stark gefordert sind und sich Ausfälle kaum leisten können, gleichzeitig jedoch bewusst in ihre langfristige Gesundheit investieren möchten. Darüber hinaus sprechen wir auch Menschen an, die sich in besonders fordernden Lebensphasen befinden, zum Beispiel Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern, Führungskräfte oder Vielreisende.

Unsere Produkte sind so entwickelt, dass sie sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig einen klaren funktionalen Mehrwert bieten. Sie unterstützen das Immunsystem, können das Risiko von Ausfällen reduzieren und wirken sich positiv auf das Mikrobiom aus.

Wie stellt ihr sicher, dass eure Produkte wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig natürlich bleiben?

Eines muss das andere ja nicht ausschließen: es gibt einen Grund warum es Naturwissenschaften gibt Spaß beiseite: wir formulieren unsere Produkte so dass sie so nahe wie nur möglich an der Natur bleiben. Heißt es sind Clean Label-Produkte ohne unnötige Zusatzstoffe und wir verwenden wo wir auch nur können bio-zertifizierte Inhaltsstoffe. Dann standardisieren wir die Produkte, diese werden durch klinische Studien gestützt und wir testen diese rigoros in führenden Labors.

Was macht Bee People im Vergleich zu anderen Anbietern von Nahrungsergänzungsmitteln besonders?

Was uns besonders macht ist, dass wir die einzige Firma sind, die Nahrungsergänzungsmittel mit Bienenprodukten in den Schweizer Alpen herstellt. Auch unsere Honig- und Propolis-Blends sind in dieser Form sehr innovativ und aktuell einzigartig in der Schweiz. Grundsätzlich sehen wir, dass viele Marken entweder stark funktional oder sehr naturgetrieben sind. Wir verbinden bewusst beides und setzen dabei auf klare, reduzierte Formulierungen. Unser Anspruch ist es nicht, einfach ein weiteres Supplement zu sein, sondern eine Marke, die man versteht und der man vertraut.

Mit welchen Herausforderungen seid ihr als Health Startup konfrontiert und wie geht ihr damit um?

Gerade am Anfang steht man als neue Marke im Bereich Nahrungsergänzungsmittel vor der Herausforderung, dass einen erstmal niemand kennt und auch niemand auf einen gewartet hat. Entsprechend war es nicht nur wichtig, online sichtbar zu werden, sondern uns auch in verschiedenen Vertriebskanälen zu positionieren. Gelöst haben wir das ziemlich pragmatisch. Ich (Daniel) bin mit unseren Produkten unter dem Arm in genau die Apotheken gegangen, in denen wir präsent sein wollten, habe nach den Inhabern gefragt und unsere Produkte persönlich vorgestellt. Am Ende war es viel Groundwork, harte Arbeit und klassischer Vertrieb mit vielen direkten Gesprächen.

Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Imkerei in eurem Geschäftsmodell?

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Marke und unser Mindset. Wir sind ja selber Imker und uns liegt am Herzen wie mit den Bienen gearbeitet wird. Nur verantwortungsvolle Imkerei wird diesen unglaublich wertvollen, komplexen und von den Bienen mit so viel harter Arbeit erzeugten Rohstoffen gerecht!

Welche nächsten Schritte und Entwicklungen plant Bee People aktuell?

Wir sind aktuell in der Schweiz gut etabliert, bauen aber unsere Distribution vor allem außerhalb des Großraums Zürich und des Engadins wo wir herkommen weiter aus. Die nächsten Schritte sind eine stärkere Internationalisierung wie unser Markteintritt in Deutschland und China sowie der Ausbau unseres Produktportfolios. Wir haben mehrere neue, spannende Produkte in der Pipeline.

Welche Bedeutung hat Aufklärung über Prävention und Gesundheit für eure Marke?

Aufklärung ist für uns ein zentraler Bestandteil der Marke. Wir sind überzeugt, dass Prävention nur dann wirklich funktioniert, wenn Menschen verstehen, was sie tun und warum. Deshalb sehen wir unsere Rolle nicht nur darin, Produkte zu entwickeln, sondern auch komplexe Gesundheitsthemen verständlich zu machen und Orientierung zu geben. So entsteht Vertrauen – und genau das ist langfristig entscheidend.

Welche drei Ratschläge würdet ihr anderen Gründerinnen und Gründern mitgeben?

Drei sind wohl zu wenig, hier sind meine 5 wichtigsten:

Großartige Produkte entwickeln

Agil bleiben, d. h. schnell Prototypen entwickeln, den Markt testen und daraus lernen und sich anpassen

Durchhaltevermögen und harte Arbeit zahlt sich immer aus

Ein starkes Team aufbauen, das die gleiche Vision teilt

Der eigenen Leidenschaft treu bleiben

Bild Bildcredits @ Bee People 

Wir bedanken uns bei Daniel Meyer und Marie So für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.


Premium Start-up: Bee People

Kontakt:

Bee People AG
Piazza da Scoula 12
CH-7500 St. Moritz
Switzerland

https://beepeople.com/
charlotte@blackbirdberlin.com

Ansprechpartner: Charlotte Serbruch

Social Media:
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Brad Pitt wird Markenbotschafter von Trade Republic

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Brad Pitt startet Kampagne mit Trade Republic Brad Pitt mit karte

Brad Pitt Trade Republic steht im Mittelpunkt der größten internationalen Kampagne des Fintechs. Mit der europaweiten Werbung hebt das Unternehmen 2 Prozent Zinsen, ein kostenloses Konto und Investieren ab einem Euro hervor.

Trade Republic ernennt Brad Pitt zum Markenbotschafter.

Trade Republic startet mit Brad Pitt als Markenbotschafter die größte internationale Kampagne der Unternehmensgeschichte.

Die Kampagne stellt die besten Konditionen bei Trade Republic in den Mittelpunkt: Kostenloses Konto mit Karte, 2 Prozent Zinsen, Investieren ab einem Euro. Viele Kunden zahlen in Europa zu hohe Gebühren für zu wenig Leistung von ihrer Bank. Trade Republic bringt dies einfach auf den Punkt und fragt: „Was bietet deine Bank?”

Der Spot läuft ab sofort im Fernsehen, auf Streaming Plattformen sowie auf allen relevanten digitalen Kanälen. Die Kampagne markiert die nächste Wachstumsphase des Unternehmens.

Brad Pitt Trade Republic startet europaweite Kampagne

Berlin, 12. Mai 2026 – Trade Republic startet die größte Kampagne der Unternehmensgeschichte. Das Gesicht der Kampagne ist Brad Pitt, zweifacher Oscar Preisträger und einer der weltweit bekanntesten und am meisten geschätzten Schauspieler.

Gemeinsam mit Brad Pitt bringt das Unternehmen seine Produktvorteile mit einem bewusst einfachen Kreativkonzept zu den Menschen in ganz Europa. Zudem setzt Trade Republic nach dem Ausbau des persönlichen 24/7 Kundenservices den nächsten Meilenstein.

Brad Pitt Trade Republic setzt auf klare Botschaften

Der neue Spot folgt einem radikal einfachen Prinzip. Brad Pitt betritt einen leeren schwarzen Raum, blickt direkt in die Kamera und sagt kein Wort.

Statt großer Inszenierung stellt eine Erzählstimme drei klare Vorteile in den Mittelpunkt: kostenloses Konto mit Karte, 2 Prozent Zinsen und Investieren ab einem Euro. Die Kampagne endet mit einer direkten Frage an den Zuschauer: Was bietet deine Bank?

„Die meisten Menschen in Europa sind heute noch bei einer Bank mit zu hohen Gebühren und zu niedrigen Zinsen. Wir bieten den Menschen heute mehr für ihr Geld. Genau das wollen wir so einfach und klar wie möglich zeigen”, sagt Christian Hecker, Co Founder von Trade Republic.

„Keine leeren Versprechen, keine komplizierten Botschaften, sondern starke Produktvorteile, die Millionen Menschen sofort verstehen und sie dazu bringen, ihre bisherige Bank zu hinterfragen.“

Brad Pitt Trade Republic stärkt Wachstum in Europa

Mehr als 10 Millionen Kunden in Europa vertrauen bereits auf Trade Republic. Mit kostenfreien Sparplänen, einem kostenlosen Konto mit Karte, 2 Prozent Zinsen, Investieren ab einem Euro und persönlichem Kundenservice rund um die Uhr positioniert sich das Unternehmen als moderne Alternative zu traditionellen Banken.

Wie alle Kampagnen von Trade Republic wurde auch diese intern entwickelt. Der Spot startet ab sofort europaweit im Fernsehen, auf Streaming Plattformen sowie auf allen relevanten digitalen Kanälen.

Bildcredits Trade Republic

Quelle Trade Republic – PR Solution

Skalieren heißt auch reisen können

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Business-Trips Startups und Geschäftsreisen

Was Startups bei Business-Trips oft zu spät beachten

Wachstum wird in Startups meist über Produkt, Finanzierung, Teamaufbau oder Marktzugang gedacht. Deutlich seltener geht es um die praktische Frage, wie Reisen eigentlich in diese Entwicklung hineinpassen. Dabei zeigt sich gerade ab einer bestimmten Phase, dass Geschäftsreisen mehr sind als ein organisatorisches Nebenthema. Wer häufiger zu Events, Partnergesprächen, Kundenterminen oder Pitches unterwegs ist, merkt schnell, dass schlechte Abläufe Zeit, Energie und Konzentration kosten. Viele Teams unterschätzen genau diesen Punkt. Solange nur gelegentlich ein Termin in einer anderen Stadt ansteht, lässt sich vieles spontan lösen. Sobald Reisen aber regelmäßiger werden, entstehen neue Anforderungen. 

Wachstum zeigt sich oft zuerst im Kalender

In vielen jungen Unternehmen verändert sich der Alltag nicht schlagartig, sondern Stück für Stück. Erst kommen einzelne Konferenzen dazu, dann Kundentermine vor Ort, später Messebesuche, Netzwerkabende oder Gespräche mit neuen Partnern. Irgendwann ist Reisen nicht mehr Ausnahme, sondern Teil der normalen Arbeitsrealität. Genau an diesem Punkt lohnt es sich, die Qualität dieser Abläufe genauer anzusehen.

Nicht jede Reibung fällt sofort auf. Manchmal zeigt sie sich erst am Ende eines langen Tages, wenn zwischen Anreise, Gespräch, Event und Rückzug kaum noch Konzentration übrig ist. Manchmal wird sie daran sichtbar, dass ein Termin zwar stattfindet, aber die Vorbereitung darunter leidet. Und manchmal summiert sich der Aufwand einfach über Wochen, weil jede Reise wieder neu improvisiert wird.

Wer regelmäßig zwischen Pitches, Konferenzen und Netzwerkterminen unterwegs ist, behält Abläufe oft besser im Griff, wenn auch Startup Events frühzeitig in die eigene Reise- und Terminplanung einbezogen werden.

Business-Trips sind im Startup-Alltag selten klassische Geschäftsreisen

Der Begriff Geschäftsreise klingt oft nach festen Uhrzeiten, klarem Ablauf und einem einzelnen Termin. Im Startup-Kontext sieht die Realität meist anders aus. Ein Tag kann aus Anreise, Calls, spontanen Abstimmungen, einem Event, einem Abendessen mit Kontakten und der Vorbereitung auf den nächsten Morgen bestehen. Genau deshalb greifen klassische Routinen oft zu kurz.

Was in solchen Situationen hilft, ist kein überladener Komfortgedanke, sondern Verlässlichkeit. Teams brauchen Abläufe, die funktionieren, ohne zusätzliche Aufmerksamkeit zu fordern. Das betrifft die Planung genauso wie den Aufenthalt selbst. Wenn Reisen regelmäßig stattfinden, wird schnell sichtbar, wie stark gute oder schlechte Rahmenbedingungen auf die Arbeitsfähigkeit wirken. Ein passend gewähltes Hotel Frankfurt wird in solchen Fällen nicht nur zur Übernachtung, sondern Teil eines Ablaufs, der konzentriertes Arbeiten unterwegs besser unterstützen kann.

Professioneller wirken heißt oft: weniger improvisieren müssen

Viele Startups arbeiten an einem professionellen Auftritt nach außen, während intern noch erstaunlich viel spontan gelöst wird. Das ist in frühen Phasen normal, wird mit zunehmender Taktung aber anstrengend. Gerade bei Business-Trips zeigt sich das deutlich. Wer jede Reise neu zusammensetzt, verliert Zeit in Details, die eigentlich längst standardisiert werden könnten.

Dazu gehören einfache Fragen: Welche Art von Aufenthalt passt zu welchem Anlass? Wann lohnt sich eine zusätzliche Nacht? Wie lassen sich Abendtermine und frühe Folgetermine besser kombinieren? Welche Orte unterstützen konzentriertes Arbeiten zwischen zwei Programmpunkten? Solche Fragen wirken klein, entscheiden aber darüber, ob Reisen produktiv bleiben oder unnötig Kraft ziehen.

Skalierung zeigt sich deshalb auch in der Fähigkeit, wiederkehrende Muster zu erkennen und sauberer zu organisieren. Das betrifft nicht nur Tools, Prozesse oder Teamrollen, sondern auch alles, was rund um Außentermine passiert.

Internationale Kontakte brauchen funktionierende Routinen

Sobald Geschäftsbeziehungen über mehrere Städte oder Länder hinweg laufen, steigt die Bedeutung solcher Routinen weiter. Dann kommen neue Taktungen, fremde Abläufe und engere Zeitfenster dazu. Gerade in diesem Umfeld wirkt es schnell unprofessionell, wenn Reisen zu improvisiert ablaufen oder zu viel Energie auf Nebensachen geht. Auch im Rahmen internationaler Geschäftskontakte kann ein gut darauf abgestimmtes Hotel Wien dazu beitragen, dass Reisen weniger improvisiert wirken. 

Damit ist nicht gemeint, dass jede Geschäftsreise perfekt durchinszeniert sein muss. Es geht eher darum, Reibung zu reduzieren. Wer unterwegs klarer planen kann, hat mehr Kapazität für Gespräche, Entscheidungen und Nachbereitung. Genau das wird wichtiger, wenn aus einzelnen Kontakten belastbare geschäftliche Beziehungen werden sollen.

Reisemanagement ist kein Nebenthema mehr

Startups sprechen viel über Skalierung, aber deutlich seltener über die Strukturen, die diese Entwicklung im Alltag tragen. Business-Trips gehören dazu. Sie kosten Geld, Zeit und Aufmerksamkeit. Werden sie zu lange nebenbei organisiert, entsteht unnötiger Aufwand. Werden sie früh als operatives Thema ernst genommen, lassen sich Abläufe stabiler, ruhiger und professioneller gestalten.

Der praktische Mehrwert liegt auf der Hand: weniger Improvisation, bessere Vorbereitung, klarere Tagesstrukturen und mehr Energie für die eigentlichen Termine. Genau in solchen Abläufen werden moderne Häuser wie The Cloud One relevant, weil sie sich als Teil einer professionelleren Reiseorganisation verstehen lassen und nicht nur als reine Übernachtung.

Autor Steffi Kilbe

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Prostock-studio

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Elephant Wissenstransfer erhält über 5 Millionen Euro

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Elephant Wissenstransfer erhält 5 Millionen Euro Gruender Portrait Elephant Company

Elephant Wissenstransfer will operative Teams im Arbeitsalltag besser unterstützen. Dafür hat das Berliner Startup mehr als 5 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem frischen Kapital baut Elephant seine KI Plattform weiter aus und investiert zugleich in neue Mitarbeiter sowie zusätzliche Funktionen für Frontline Teams.

Elephant schließt Wissenslücken in operativen Teams und sichert sich über 5 Mio. €

EnBW New Ventures und Wepa führen die Finanzierungsrunde an. Angel Investoren aus dem Umfeld von Flix, Home24, Quentic, SB21 und Topi ebenfalls beteiligt.

Berlin, 11.05.2026 – Elephant, die KI gestützte Plattform für Frontline Excellence und Wissenstransfer in operativen Organisationen, hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde über 5 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von den Lead Investoren EnBW New Ventures und Wepa. Ergänzt wird die Finanzierung durch Angel Investoren aus dem Umfeld von Flix, Home24, Quentic, SB21 und Topi.

Das frische Kapital fließt in den Ausbau des Teams und die Weiterentwicklung der Plattform.

Elephant Wissenstransfer stärkt operative Teams

Frontline Teams als echter Wettbewerbsvorteil

Operative Teams im Service, in der Produktion, in der Logistik, im Handel oder in der Dienstleistung sind das Rückgrat vieler Unternehmen. Gleichzeitig gehören diese Bereiche oft zu den am wenigsten digitalisierten Teilen der Organisation.

Wissen wird häufig nur mündlich weitergegeben. Schulungsunterlagen sind oft veraltet. Außerdem fehlen wichtige Informationen genau in dem Moment, in dem Mitarbeitende sie benötigen.

Elephant Wissenstransfer setzt auf KI im Arbeitsalltag

Genau hier setzt Elephant an. Mit einem KI gestützten Coursebuilder lassen sich komplexe Prozesse und internes Wissen in wenigen Klicks in interaktive Micro Learning Inhalte umwandeln.

Die mobile App integriert Trainings direkt in den Arbeitsalltag. Gleichzeitig liefert ein KI Assistent Mitarbeitenden genau die Informationen, die sie in der jeweiligen Situation benötigen.

Das Ergebnis sind Teams, die Prozesse sicherer umsetzen und schneller auf Veränderungen reagieren. Zudem verlieren Mitarbeitende weniger Zeit durch unnötige Rückfragen.

Stimmen zur Runde

„Wissen, das in PDFs oder Powerpoints verstaubt, nützt niemandem. Wir bringen es dorthin, wo es gebraucht wird: direkt zu den Menschen, die operativ den Unterschied machen. Mit EnBW New Ventures und Wepa haben wir Partner gewonnen, die dieses Problem täglich selbst lösen müssen und uns daher helfen, unsere Lösung stetig zu verbessern.”

Maurice Zomorrodi, Co CEO & Co Founder, Elephant

„Elephant adressiert eines der zentralen Probleme moderner Unternehmen: den Verlust von Wissen bei gleichzeitig steigendem Effizienzdruck. Mit tief integrierten AI Agenten wird das Lernen erstmals prozessnah, personalisiert und direkt am Point of Need möglich.”

Pascal Beckers Jaleta, Investment Principal, EnBW New Ventures

Elephant Wissenstransfer gewinnt starke Investoren

Investoren mit operativer Perspektive

Mit EnBW New Ventures und Wepa Ventures beteiligen sich zwei erfahrene CVC Einheiten. Die Mutterkonzerne steuern selbst große operative Belegschaften und kennen die täglichen Herausforderungen aus der Praxis.

Die Rolle der Investoren geht dabei über die Finanzierung hinaus. Sie fungieren als strategische Partner und ermöglichen Elephant Company den direkten Zugang zu Konzernstrukturen. Zudem erhält das Startup kontinuierliches Feedback aus der operativen Anwendung.

Zusätzlich zeigt die Beteiligung zahlreicher Business Angels aus dem Kreis erfahrener Gründerinnen und Gründer die wachsende Bedeutung von KI gestütztem Wissenstransfer.

Bild Gruender Portrait Elephant Company

Quelle Elephant Technologies GmbH

Steht der Mittelstand vor dem nächsten großen Wandel im Finanzbereich?

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Embat Treasury Mittelstand: KI verändert Finanzprozesse Embat Gründerteambild sitzend

Embat entwickelt eine Treasury-Plattform für den Mittelstand und automatisiert Finanzprozesse mit KI und Echtzeitdaten

Welche Erfahrungen aus Ihrer Zeit bei Pleo helfen Ihnen heute beim Aufbau von Embat im DACH Markt besonders weiter?

Bei Pleo habe ich gelernt, dass ein erfolgreicher Markteintritt in der DACH-Region nicht vom Produkt allein abhängt, sondern vom Vertrauen. Finance-Teams in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind gründliche Entscheider – sie adoptieren neue Technologie nicht wegen des Hypes, sondern weil sie nachweislich funktioniert. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es braucht: lokale Talente, lokale Beziehungen und ein Produkt, das die Sprache des CFOs spricht.

Wie will Embat den Treasury Bereich in mittelständischen Unternehmen langfristig verändern?

Unsere Vision ist es, Finance-Abteilungen im Mittelstand von Kostenstellen zu strategischen Werttreibern zu machen. Zu viele Treasury-Teams verlieren sich heute in manuellen Prozessen – Embat automatisiert bis zu 80 % dieser Routineaufgaben und gibt CFOs Echtzeit-Transparenz über ihre Liquidität. Der nächste Schritt ist agentenbasierte KI, die komplexe Workflows eigenständig ausführt und Ergebnisse direkt in ERP-Systeme wie SAP, DATEV oder Microsoft einspeist.

Antonio Berga, Carlos Serrano und Tomás Gil haben Embat 2021 gegründet. Welche gemeinsame Vision stand damals am Anfang?

Die Gründungsvision entstand aus einer echten Frustration: Antonio und Carlos sahen bei J.P. Morgan hautnah, wie Großkonzerne von moderner Treasury-Infrastruktur profitierten – und wie unzugänglich diese für den Mittelstand war. Tomás brachte als ehemaliger CTO von Fintonic das technologische Know-how mit. Ihre gemeinsame Frage war einfach, aber kraftvoll: Warum Treasury mit Excel verwalten, wenn bessere Technologie längst existiert? Embat wurde gebaut, um diese Lücke zu schließen.

Warum ist gerade der deutschsprachige Markt für Embat aktuell so wichtig?

DACH ist einer der bedeutendsten Treasury-Märkte Europas, mit einem anspruchsvollen Mittelstand, komplexen Bankenstrukturen und hohem ERP-Bedarf – insbesondere SAP und DATEV. Gleichzeitig hinkt die Digitalisierung im Treasury hier historisch hinterher, was die Chance umso größer macht. Mit Büros in München und Berlin sind wir gut positioniert, diese Nachfrage mit echter lokaler Expertise zu bedienen.

Viele Unternehmen kämpfen noch mit Datensilos und manuellen Finanzprozessen. Wo sehen Sie hier die größten Probleme in der Praxis?

Das Kernproblem ist fehlende Echtzeit-Transparenz. Wer mit mehreren Banken, Gesellschaften und ERP-Systemen arbeitet, verbringt enorm viel Zeit damit, ein klares Liquiditätsbild manuell zusammenzusetzen – und wenn es fertig ist, ist es oft schon veraltet. Hinzu kommt eine kulturelle Hürde: Veränderung erfordert echtes Vertrauen, dass der Wechsel kein Risiko darstellt. Deshalb sind Implementierungsgeschwindigkeit und lokaler Support so entscheidend.

Embat spricht von „Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten“. Wie spiegelt sich dieser Ansatz konkret in der Plattform wider?

Es zeigt sich in Details, die nur Praktiker einbauen würden. Unsere Gründer kamen vom Investment Banking bei J.P. Morgan – die Plattform spiegelt echte Treasury-Praxis wider, nicht die Vorstellung eines Softwareentwicklers. Wir passen Finance-Teams nicht an unsere Software an, sondern haben die Software um ihre Prozesse herum gebaut. Das macht die Implementierung ungewöhnlich schnell und intuitiv.

Mit „TellMe“ entwickelt Embat einen agentenbasierten KI Treasury Analysten. Wie weit kann KI im Treasury Management künftig tatsächlich gehen?

TellMe steht für unsere Vision, wie Treasury-Management aussieht, wenn KI zum echten Teammitglied wird. Kurzfristig geht es um automatisierte Abstimmungen, präzise Cash-Flow-Prognosen und proaktive Liquiditätsempfehlungen. Langfristig ist die Perspektive transformativ: KI, die komplexe Workflows eigenständig ausführt und Ergebnisse direkt in ERPs einspeist – dabei aber in streng kontrollierten Umgebungen arbeitet, ausschließlich mit freigegebenen Kundendaten. Im Treasury gibt es keinen Spielraum für Fehler.

Wie schwierig ist es, Unternehmen von der Digitalisierung sensibler Finanzprozesse zu überzeugen?

Die meisten CFOs zweifeln nicht grundsätzlich an der Digitalisierung – sie zweifeln am Risiko. Was, wenn die Migration Zahlungsflüsse stört? Was, wenn die Datensicherheit nicht den gewohnten Standards entspricht? Unsere Antwort liegt im Produkt selbst: bankengrade Sicherheitsarchitektur und ein Onboarding-Prozess, der schnell und risikoarm ist. Vertrauen entsteht nicht durch Argumente, sondern durch Erfahrung.

Welche Rolle spielen die neuen Standorte in München und Berlin für die weitere Expansion von Embat?

München und Berlin sind operative Knotenpunkte, keine Symbolik. München gibt uns Zugang zum Mittelstandsherz Bayerns, Berlin zur Scale-up-Community. Entscheidend ist dabei die lokale Expertise: Teams, die die deutsche Bankenlandschaft kennen, die Sprache der CFOs sprechen und die regulatorischen Besonderheiten des DACH-Markts verstehen. Die Region ist der Eckpfeiler unserer europäischen Expansionsstrategie.

Embat integriert bereits mehr als 15.000 Banken und zahlreiche ERP Systeme. Wie komplex ist es, eine solche Infrastruktur europaweit aufzubauen?

Extrem komplex – und genau das ist einer unserer wesentlichen Wettbewerbsvorteile. Europas Banking-Infrastruktur ist stark fragmentiert: Jedes Land hat eigene Formate, Konnektivitätsstandards und Open-Banking-Implementierungen. Dasselbe gilt für ERP-Integrationen: SAP, DATEV und Microsoft Dynamics folgen jeweils eigenen Logiken. Diese Komplexität zu meistern erfordert jahrelange Investitionen – und genau die haben wir getätigt.

Was unterscheidet Embat aus Ihrer Sicht von klassischen Treasury oder Finanzsoftware Lösungen?

Klassische TMS-Lösungen wurden für Großkonzerne gebaut – für den Mittelstand sind sie meist zu teuer, zu komplex oder zu langsam. Einfache Banking-Portale liefern Daten, aber keine Intelligenz. Embat verbindet beides: Enterprise-Funktionalität mit der Agilität, die mittelständische Finance-Teams brauchen. Wir gehen in Wochen live, bündeln alle Banken an einem Ort und bieten mit TellMe eine KI-Schicht, die nicht nur analysiert, sondern aktiv handelt.

Welche drei Ratschläge würden Sie anderen Fintech Gründern mit auf den Weg geben?

Erstens: Vertrauen verdienen, bevor man Umsatz verdient. Im Finanzbereich – und besonders im DACH-Markt – ist Vertrauen die eigentliche Währung. Investiert in Sicherheit, Compliance und Kundenbeziehungen wie in eure wertvollsten Assets.

Zweitens: Lokal einstellen, bevor man lokal vermarktet. Eine übersetzte Website reicht nicht. Ihr braucht Menschen vor Ort, die Bankbeziehungen, regulatorisches Umfeld und Entscheidungskultur wirklich verstehen.

Drittens: Nah am Problem bleiben, nicht nur am Produkt. Die Gründer, die dauerhaft erfolgreiche Unternehmen bauen, fragen sich immer wieder ehrlich, ob sie den Schmerz ihrer Kunden wirklich lösen – oder nur technisch beeindrucken.

Bild: Gründerteam Copyright Embat

Wir bedanken uns bei André Reimers für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Embat Treasury Management erhält 30 Millionen Euro für Deutschland Expansion

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Embat Treasury Management wächst in Deutschland

Das Fintech Embat Treasury Management baut seine Präsenz im DACH Raum weiter aus. Das Unternehmen hat eine Series B Finanzierung über 30 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital investiert Embat in KI gestützte Treasury Lösungen, neue Technologien und den Ausbau der Teams in München und Berlin. Zudem will das Unternehmen seine Position im europäischen Markt weiter stärken.

Embat schließt 30 Millionen Euro Series-B-Finanzierungsrunde ab, um die deutsche Expansion im KI-gestützten Treasury Management zu beschleunigen

Die Finanzierungsrunde wird von Cathay Innovation sowie den bestehenden Investoren Creandum, Samaipata, 4Founders und Venture Friends angeführt. Zugleich setzt das KI gesteuerte Fintech seinen Wachstumskurs in Europa fort. Deshalb baut Embat seine Präsenz im DACH Raum mit Standorten in München und Berlin weiter aus.

Embat hat seit seiner Gründung über 50 Millionen Euro an Kapital eingesammelt, beschäftigt ein Team von 150 Mitarbeitern und betreut mehr als 400 Firmenkunden. Dazu zählen Branchengrößen wie 1KOMMA5°, Pliant, sennder und Eraneos sowie internationale Marken wie Treatwell und Fever.

Embat Treasury Management wächst im DACH Markt

Berlin, 11. Mai 2026. Embat, das auf KI-gestütztes Treasury Management spezialisierte Fintech, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom internationalen Investmentfonds Cathay Innovation. Auch die bisherigen Investoren Creandum, Samaipata, 4Founders und Venture Friends haben sich erneut signifikant beteiligt.

Antonio Berga, Carlos Serrano und Tomás Gil gründeten Embat mit einer klaren Mission. Finanzteams sollen bessere Werkzeuge erhalten, um Treasury Prozesse einfacher und effizienter zu steuern. Dabei folgt Embat dem Prinzip „Technologie von Finanzexperten für Finanzexperten“.

Von Beginn an kombinierte das Unternehmen Know how im Corporate Banking mit moderner Technologie. Dadurch werden Datensilos reduziert und wichtige Prozesse automatisiert. Außerdem erhalten Unternehmen mehr Transparenz über ihre Liquidität in Echtzeit.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist seit dem ersten Tag Teil der Unternehmensstrategie. Embat war bereits 2022 Branchenvorreiter. Gemeinsam mit Google entwickelte das Unternehmen einen der ersten Use Cases für generative KI im europäischen Finanzsektor. Ziel war die Automatisierung von Buchhaltung und Bankabstimmung.

Heute integriert die Plattform mehr als 15.000 Banken sowie die wichtigsten ERP Systeme des Marktes. Damit setzt Embat auf ein intelligenteres und agileres Corporate Treasury.

Carlos Serrano, Co-Founder und Co-CEO von Embat: „Cathay Innovation als Hauptpartner für diese Series-B-Runde an Bord zu haben, ist ein natürlicher Schritt in unserer Ambition, der globale Standard für das Treasury Management zu werden. Ihr beeindruckendes internationales Netzwerk und ihr tiefes Verständnis für Go-to-Market-Strategien werden entscheidend sein, um unseren Markteintritt in neue Länder zu beschleunigen und unsere Präsenz in den anspruchsvollsten Märkten zu festigen.“

Embat: Marktführer mit 400 Kunden und 150 Mitarbeitern

Embat hat seit seiner Gründung im Jahr 2021 insgesamt mehr als 50 Millionen Euro eingesammelt. Seit dem DACH Launch vor zwölf Monaten hat sich das Unternehmen als wachstumsstarke Lösung für KI gestütztes Corporate Treasury etabliert.

Heute beschäftigt Embat 150 Fachkräfte und betreut mehr als 400 Firmenkunden. Dazu gehören bekannte Namen wie 1KOMMA5°, Pliant, sennder, Eraneos, Treatwell und Fever. Mit einem klaren Fokus auf die DACH Region hat Embat seine internationale Reichweite weiter ausgebaut. Deshalb ist das Unternehmen heute mit Teams in München und Berlin direkt vor Ort vertreten.

Embat Treasury Management investiert in KI Lösungen

Zwei Wachstumsachsen: Globale Expansion und Produktinvestitionen

Die Mittel der Series B Runde fließen in zwei zentrale Bereiche. Einerseits plant Embat den weiteren Ausbau im DACH Markt sowie die internationale Expansion. Andererseits investiert das Unternehmen in die Produktentwicklung. Damit will Embat seine Position bei agentenbasierter KI und neuen Treasury Technologien weiter stärken.

Diese Strategie basiert auf einer klaren Überzeugung des Gründerteams. Viele mittelständische Unternehmen verfügen noch nicht über die nötigen digitalen Werkzeuge. Deshalb fehlt oft die technische Basis, um Wachstum und Finanzprozesse effizient zu steuern.

Embat integriert KI weiterhin in alle Bereiche der Plattform. Ein wichtiger Bestandteil ist „TellMe“. Der agentenbasierte KI Treasury Analyst erkennt Cashflow Muster und automatisiert komplexe Kontoabstimmungen. Außerdem unterstützt er Unternehmen bei strategischen Entscheidungen zur Liquiditätsplanung.

André Reimers, Head of DACH von Embat: „Klassisches Liquiditätsmanagement ist für uns nur der Anfang. Unsere Vision für das nächste Jahrzehnt geht weit darüber hinaus: Wir definieren fundamental neu, wie der international agierende, komplexe Mittelstand Geld bewegt und steuert. Die Finanzinfrastruktur der Zukunft erfordert mehr als nur optimierte Treasury-Prozesse – sie verlangt nach einem intelligenten, autonomen Cockpit. Mit der Unterstützung dieser Series-B-Finanzierung und unserer agentenbasierten KI rüsten wir CFOs aus, um grenzüberschreitende Finanzströme nicht nur zu verwalten, sondern in Echtzeit zu orchestrieren. Wir transformieren die Finanzfunktion vom reinen Navigator zum strategischen Architekten, der die globale Resilienz und Wachstumsfähigkeit seines Unternehmens sichert.“

Embat Treasury Management treibt die Expansion voran

Jacky Abitbol, Managing Partner bei Cathay Innovation: „Embat zu unterstützen bedeutet, hinter einer Vision zu stehen, an die wir fest glauben: der Aufstieg von Technologieführern mit dem Ehrgeiz und der Fähigkeit, Europas Finanzlandschaft neu zu gestalten. Was uns neben einem außergewöhnlichen Team mit tiefen Wurzeln in der Finanzwelt besonders überzeugt hat, ist die Fähigkeit von Embat, einige der komplexesten Herausforderungen großer Unternehmen zu lösen. Gestützt auf fortschrittliche KI liefert Embat eine robuste, konkrete Antwort auf die Treasury-Anforderungen globaler Konzerne. Wir freuen uns sehr, sie in diesem nächsten Kapitel zu begleiten und dabei zu helfen, das zu beschleunigen, was unserer Überzeugung nach zum globalen Standard im Treasury Management werden kann.“

Über Embat

Embat ist ein Fintech für KI gestütztes Treasury Management. Das Unternehmen hilft mittelständischen und großen Firmen dabei, Finanzprozesse in Echtzeit zu zentralisieren. Gegründet wurde Embat von Antonio Berga und Carlos Serrano, zwei ehemaligen Führungskräften von J.P. Morgan, sowie Tomás Gil, dem früheren CTO von Fintonic.

Die Plattform verbindet sich mit mehr als 15.000 Banken und führenden ERP Systemen. Dadurch lassen sich Datensilos reduzieren und Prozesse vereinfachen. Ein zentrales Produkt ist „TellMe“. Der agentenbasierte KI Treasury Analyst erkennt Cashflow Muster, automatisiert Kontoabstimmungen und unterstützt Unternehmen bei Entscheidungen zur Liquiditätsoptimierung.

Mit Büros in München, Berlin, London und Madrid treibt Embat die Zukunft der Unternehmensfinanzen weiter voran.

Bild Gründerteambild Credit Embat

Quelle PIABO PR GmbH

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