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Talentir erhält €4 Millionen und löst das Auszahlungsproblem für Europas Plattformen
Talentir, das B2B-Fintech-Startup mit Payout-Technologie, schließt eine Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro ab.
Die Runde wird angeführt von Redstone VC, gemeinsam mit Inovia Capital, Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford. Das Kapital dient dem Ausbau der KI-nativen Payout-Infrastruktur und der internationalen Skalierung.
Das Wiener Fintech Talentir gibt den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro bekannt. Die Runde wird von Redstone VC angeführt. Darüber hinaus beteiligen sich Inovia Capital, Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital sowie Mark Ransford. Mit der Finanzierung will Talentir die internationale Expansion beschleunigen und seine Technologieplattform für globale Auszahlungen weiter ausbauen.
Seed-Finanzierung für internationale Expansion
Während die Annahme von Zahlungen durch Anbieter wie Stripe heute weitgehend standardisiert ist, bleibt die Auszahlungsseite vieler Unternehmen kompliziert, teuer und stark manuell geprägt. Die Technologie wurde ursprünglich entwickelt, um komplexe Auszahlungen in der Creator- und Musikindustrie zu automatisieren, wo einzelne Umsätze häufig auf Dutzende Empfänger über verschiedene Länder, Währungen und regulatorische Anforderungen hinweg verteilt werden müssen.
Talentir hat dafür eine fortschrittliche Payout-Infrastruktur entwickelt. Die Plattform übernimmt den gesamten Auszahlungsprozess, von der Verarbeitung und Aufbereitung der Daten über Compliance- und Steueranforderungen bis hin zur eigentlichen Auszahlung.
KI und Stablecoin-Settlement als technologische Grundlage
Dabei kombiniert das Team Künstliche Intelligenz mit einer eigenen Stablecoin-basierten Settlement-Infrastruktur, um Auszahlungen schneller, günstiger und effizienter abzuwickeln und von einer Kostenstelle zu einem Zugewinn zu machen.
In der Vergangenheit gab es derartige Lösungen höchstens im Silicon Valley, heute sieht sich Talentir als Chance für die nächste große Finanzinfrastruktur Made in Europe. Das Unternehmen positioniert sich damit als europäische Antwort auf das ungelöste globale Payout-Problem.
„Die gesamte Finanzwelt nimmt es als gegeben hin, dass Auszahlungen Geld kosten. Wir haben das nie akzeptiert. Deshalb haben wir früh auf Stablecoin-Technologien in unserem Backend gesetzt, zu einem Zeitpunkt, als wir dafür noch belächelt wurden. Heute vereinen wir als einziger Anbieter Settlement in Sekunden, KI, die sicher in der IT-Umgebung des Kunden arbeitet, und die volle rechtliche Verantwortung als regulierter Merchant of Record. Diese Kombination macht Talentir zur technologisch fortschrittlichsten Payout-Infrastruktur der Welt“, sagt Lukas Steiner, CEO & Co-Founder bei Talentir.
Auszahlungen im siebenstelligen Bereich pro Tag
Bereits heute verarbeitet das Unternehmen mit einem sechsköpfigen Team pro Tag Auszahlungen im siebenstelligen Bereich. Das nächste Ziel ist ein Auszahlungsvolumen von jährlich 100 Millionen Euro.
„Payout-Infrastruktur ist eines der letzten großen ungelösten Probleme im B2B-Fintech. Was Talentir aufgebaut hat, die Kombination aus Stablecoin-Settlement, KI und voller regulatorischer Verantwortung als Merchant of Record, ist technologisch einzigartig“, sagt Richard Würl, Principal bei Redstone.
Merchant of Record für die Auszahlungsseite
Talentir verfolgt die Vision, Auszahlungen von einer operativen Kostenstelle zu einer strategischen Infrastruktur für Unternehmen zu entwickeln. Neben der eigentlichen Auszahlung adressiert die Plattform auch Themen wie Buchhaltung, Liquiditätsmanagement und internationale Währungsumrechnung.
Eine Besonderheit des Modells ist die Rolle als sogenannter Merchant of Record auf der Auszahlungsseite. Dadurch übernimmt das Unternehmen regulatorische Verpflichtungen wie Compliance, Steuerbehandlung und Empfänger-Onboarding, während Kunden die Kontrolle über ihre Marke, ihre Prozesse und ihre Empfängerbeziehungen behalten.
Ausbau der KI-nativen Payout-Plattform
Mit der Seed-Finanzierung plant Talentir insbesondere den Ausbau seiner KI-nativen Payout-Plattform, die Weiterentwicklung der Merchant-of-Record-Infrastruktur sowie die internationale Expansion. Langfristig will das Unternehmen die globale Standardlösung für Money-Out-Prozesse werden.
Bild Lukas Steiner und Johannes Kares Bildcredits Talentir
Quelle COHORT GmbH























